Kaiserin Wu Zetian by Laurel A. Rockefeller by Laurel A. Rockefeller - Read Online

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Kaiserin Wu Zetian - Laurel A. Rockefeller

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Reihe

Dieses Buch ist ein erzählendes Sachbuch, das auf dem Leben der chinesischen Kaiserin Wu Zetian basiert und unter Verwendung von historischen Primär- und Sekundärquellen sowie Berichten und weiteren Recherchen konzipiert wurde.

Die benutzen Quellen befinden sich am Ende dieses Buches. Eine Interpretation des Quellmaterials wurde nach Ermessen der Autorin vorgenommen und im Rahmen der Vorstellungskraft der Autorin verwendet; dies schließt Namen, Ereignisse und historische Details ein.

In diesem Buch wurde Pinyin als chinesische Romanisierung des Hochchinesischen verwendet. Wo es angebracht erschien, wurden Namen anderer Romanisierungs-Systeme wie beispielsweise Wade-Giles in Pinyin übertragen, um die Einheitlichkeit und zutreffende Aussprache chinesischer Worte zu gewährleisten.

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Inhaltsverzeichnis

Prolog:....................................................................................................................................4

Kapitel Eins: Cai Ren............................................................................................................7

Kapitel Zwei: Zhaoyi..........................................................................................................16

Kapitel Drei: Wahre Macht...............................................................................................23

Epilog...................................................................................................................................30

Zeitleiste..............................................................................................................................32

Leseempfehlungen.............................................................................................................34

Über diese Reihe................................................................................................................38

1.  Prolog:

„Miss? Miss, was denkt Ihr, wohin Ihr geht?", fragte der britische Soldat barsch. Er ergriff den Arm der gutgekleideten jungen Frau, die die Dongjiaomin Straße entlangging. Ihr dunkelbraunes Haar stand im Kontrast zu ihren mit Rubinen verzierten Haarnadeln.

„Hände weg, Barbar!, fauchte Hua-Lin. Ihre grünen Augen blitzten. „Ich bin kein Tagelöhner, keine Sklavin! Wie könnt Ihr glauben, Ihr könntet mich ergreifen, als wäre ich ein Tier?

Drei Soldaten schlossen sich dem ersten an und umringten Hua-Lin drohend. Ganz nah kamen sie dabei ihrem Körper und befummelten ihr feinbesticktes mandschurisches Gewand, dessen Stil sie als Urenkelin des Qianlong Kaisers auszeichnete. Lachend öffnete der jüngste Soldat zwei der Knöpfe über ihrer Brust, die das Gewand zusammenhielten, während die anderen ihre Arme hinter ihrem Rücken umklammerten. Die Intention all dessen war der adligen Hua-Lin nur zu klar. „Mögen die Raben und Falken Abka Hehes Eure Herzen zerfleischen!"

Wie als Antwort auf ihr Gebet tauchte hinter der Gruppe ein britischer Captain auf und brüllte ehrfurchtgebietend: „Was seid Ihr für erbärmliche Soldaten! Ihr wagt es, Euch Engländer zu nennen? Verschwindet und geht in Eure Baracken, bis Ihr andere Befehle erhaltet!"

„Sir! Jawohl, Sir!", riefen die Soldaten einstimmig und salutierten.

„WEGTRETEN!, befahl der Captain. Als die Gruppe zu den Baracken marschierte, kniete der Captain vor Hua-Lin nieder und knöpfte ihr galant das Gewand zu. „Ich bitte Euch um Entschuldigung und Vergebung, Mylady!

„Wisst Ihr, wer oder zumindest was ich bin?"

„Nur Verwandten des Kaisers ist es gestattet, diesen Gelbton zu tragen", erwiderte der Captain.

„Meine Großmutter war eine Tochter des Qianlong Kaisers", erklärte Hua-Lin.

„Wie lautet Euer Name, wenn ich fragen darf?"

„Hua-Lin. Es bedeutet blühender Wald in Eurer Sprache. Ich weiß, es ist kein angemessener mandschurischer Name. Mein Vater war Chinese. Er hat die Mandschu-Kultur natürlich respektiert, aber seinem Glauben nach war er Buddhist. Die Traditionen meiner