Ted Andrews

Kleines Lehrbuch für Heiler
Energietechniken, um sich und andere zu heilen

scanned 01/2008 corrected MR Soft Krankheit steht immer in Zusammenhang mit emotionalen oder gedanklichen Blockaden, die unserem Körper Energie rauben und uns anfällig für Beschwerden machen. Ted Andrews stellt verschiedene Techniken vor, um solche Blockaden aufzulösen und den natürlichen Energiefluss im Körper wiederherzustellen – beispielsweise mit Farben, Klängen, Düften, Blüten- oder Edelsteinessenzen. Der Autor erläutert die Arbeit mit Chakren und Meridianen und zeigt, wie sich Beschwerden auf feinstofflicher Ebene durch Energieübertragung mit den Händen lindern lassen. Energetische Therapien sind weder kompliziert, noch haben sie mit Zauberei zu tun.

ISBN: 3-442-21737-7 Original: The Healer’s Manual Ulla Rahn-Huber Verlag: Wilhelm Goldmann Erscheinungsjahr: 2006 Umschlaggestaltung: Design Team München Umschlagmotiv: Francene Hart

Dieses E-Book ist nicht zum Verkauf bestimmt!!!

TED ANDREWS

Kleines Lehrbuch für Heiler
Energietechniken, um sich und andere zu heilen

Aus dem Englischen von Ulla Rahn-Huber

GOLDMANN ARKANA

Buch
Krankheit tritt dann auf, wenn der Mensch aus seinem natürlichen Gleichgewicht geraten ist. Meist sind es negative Emotionen, die zu körperlichen Störungen führen. Doch jeder Mensch verfügt über die Kraft, sich selbst und andere zu heilen. Ted Andrews betrachtet den Körper als Indikator bzw. Landkarte für seelische Probleme. Ausführlich geht er auf die verschlüsselte Bedeutung von Körpersymptomen ein und beschreibt, was sich hinter Entzündungen, Hautproblemen, Erschöpfungszuständen oder Drüsenerkrankungen verbirgt. In einem zweiten Schritt stellt er spirituelle Heilweisen vor, die jeder erlernen kann, um den eigenen Körper, aber auch den anderer Menschen wieder mit vitaler, ausgewogener Energie zu versorgen. Andrews beschreibt Topographie und Funktionsweise des feinstofflichen Körpers und demonstriert wirksame Techniken, um die eigene Energie Schritt für Schritt zu steigern. Wie kann man die Energie der Handchakras erwecken und sie dann für die Arbeit an den Meridianen nutzen? Farben und Edelsteine dienen ihm ebenso als energetische »Nahrung« wie Elixiere (Bachblüten und Edelsteintinkturen), Duftöle oder Klänge. Jede Methode veranschaulicht er mit Anwendungsbeispielen, so dass sein Buch eine unschätzbare Hilfe für alle darstellt, die konventionelle Behandlungsmethoden durch energetische Arbeit unterstützen möchten. Der Anhang bietet Tipps zur Fernheilung sowie eine ausführliche Liste körperlicher und seelischer Störungen mit den jeweils passenden »Schwingungs-Arzneien«. Mit diesem Buch kann jeder den Einstieg in die energetische Heilkunst finden.

Autor
Ted Andrews ist Heiler, Lehrer und Autor im Bereich der Metaphysik und Spiritualität. Nach einer Ausbildung als Pianist setzte er sich intensiv mit allen bekannten Methoden spiritueller Heilkunst auseinander, ließ sich als Hypnotherapeut ausbilden, lernte Akupressur und Kräuterheilkunde. In seinen Büchern verbindet er diese Themen zu einem sinnvollen Ganzen. Sein Buch »Die Aura sehen und heilen« ist auch in Deutschland ein Bestseller.

Inhalt
Einleitung »Heiler, heile dich selbst!« .................................................... 9  TEIL EINS Ganzheitliche Gesundheit und das Wesen des Menschen 18 
Kapitel 1 Ganzheitliche Gesundheit ................................................................ 19 Kapitel 2 Die tiefere Bedeutung des Körpers .................................................. 38 Kapitel 3 Das menschliche Energiesystem...................................................... 91

TEIL ZWEI Energetisches Heilen über den Tastsinn .......................... 114 
Kapitel 4 Heilen durch Handauflegen............................................ 115 Kapitel 5 Das Wunder der Meridiane ............................................ 141

TEIL DREI Energetisches Heilen über den Sehsinn ........................... 171 
Kapitel 6 Bedeutung und Kraft der Farben ................................................... 172

Kapitel 7 Einfache Farbtherapien .................................................................. 199

TEIL VIER Energetisches Heilen über den Hörsinn  .......................... 218  .
Kapitel 8 Die Prinzipien der heilenden Klänge ............................................. 219 Kapitel 9 Die Technik des Tönens und die Klangtherapie im Gruppenkontext ....................................................................................................... 240

TEIL FÜNF Energetisches Heilen über den Geschmackssinn ............ 265 
Kapitel 10 Die Kraft von Blüten- und Edelsteinessenzen ............................... 266 Kapitel 11 Zubereitung und Einsatz von Heilessenzen ................................... 285

TEIL SECHS Energetisches Heilen über den Geruchssinn ................... 304 
Kapitel 12 Die Magie der Räucherstoffe und ätherischen Öle ........................ 305 Kapitel 13 Die gebräuchlichsten Heilaromen und ihre Einsatzmöglichkeiten 319

Nachwort Die Verantwortung des Heilers .................................................. 335

Anhang ................................................................................ 342 
Schmerzempfinden und -therapie .................................................. 343 Energetische Fernheilung .............................................................. 344 Die häufigsten Gesundheitsstörungen und ihre Therapien ............ 351 Bibliographie ................................................................................. 355 Herstellerverzeichnis und Bezugsquellen für Blüten- und Edelsteinessenzen .......................................................................... 359 Register .......................................................................................... 359

Einleitung »Heiler, heile dich selbst!«
Jeder kann heilen. Jeder kann lernen, sich selbst und anderen Energien zuzuführen, die den Heilungsprozess beschleunigen und unterstützen. Die Übertragung kann auf physische, emotionale, mentale und spirituelle Weise erfolgen. Das Wesen des Menschen ist etwas höchst Merkwürdiges. Unseren Regenerations- und Verjüngungskräften sind einzig durch unsere Wahrnehmung Grenzen gesetzt. Wie viel Energie dem Einzelnen im Leben zur Verfügung steht – sei es auf der körperlichen oder geistigen Ebene – hängt allein von dem Maß ab, in dem er sich selbst und anderen Liebe zu schenken vermag. In unserer modernen Zeit gibt es unzählige Heil- und Therapiemethoden. Und mit wem man auch spricht, ein jeder hält eine ganz bestimmte für die wirkungsvollste. In der Tat stimmt es ja auch, dass stets diejenige die allerbeste ist, die einem selbst am meisten hilft. Jeder von uns ist einzigartig und verfügt über ein individuelles Energiesystem, so dass jede Form der Verallgemeinerung kontraproduktiv erscheinen muss. Es bringt nichts, sämtliche Symptome, Probleme, Ursachen und Heilverfahren über einen Kamm zu scheren.
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Als kreative Wesen liegt es an uns selbst, die Therapie oder Kombination von Therapien herauszufinden, die uns in unserer Individualität am besten gerecht wird. Dies erfordert Zeit und Aufmerksamkeit – etwas, das man heutzutage meist nur ungern investiert. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig viele Menschen über ihren eigenen Körper und seine Funktionen wissen. Die meisten haben irgendwann die Verantwortung für sich selbst an andere – zum Beispiel Ärzte – abgegeben. Doch Ärzte sind keine Götter. Mag sein, dass sie mehr über den Körper wissen als die meisten anderen, doch keiner weiß mehr über Ihren Körper als Sie selbst. Leider achten jedoch nur die wenigsten auf die subtilen Signale des Körpers. Wir haben in unserer Gesellschaft einen Punkt erreicht, an dem wir nicht zuletzt angesichts explodierender Kosten im Gesundheitswesen wieder mehr Verantwortung für uns übernehmen und uns selbst um unseren Körper kümmern müssen. Über dem Eingangsportal des Apollontempels in Delphi – eines jener exklusiven Zentren des Lernens, Heilens und spirituellen Lebens – prangten nur drei Worte: »Erkenne dich selbst!« In diesem knappen Satz liegt das ganze Geheimnis allen Lernens und der Schlüssel zur Harmonie in sämtlichen Lebensbereichen. »Erkenne dich selbst« – so einfach diese Aufforderung klingen mag, so schwierig ist es für viele, ihr nachzukommen. Die meisten Menschen sind nicht bereit, sich die Zeit zu nehmen, sich mit sich selbst zu befassen, und so geben sie diese Ver10

antwortung – und damit gleichzeitig die Macht – an andere ab. Sie bezahlen andere dafür, sich um sie zu kümmern und etwas über sie in Erfahrung zu bringen. Das ist beinahe so, als würde man einen anderen beauftragen, für einen zu essen, auf die Toilette zu gehen usw. Theoretisch mag das vorteilhaft klingen, aber in der Praxis ist es unmöglich. Jede Form der Heilung kommt von innen. Der Körper verfügt über ein enormes Selbstheilungspotenzial. Zugegeben, aufgrund genetischer oder karmischer Dispositionen kann es gewisse Veranlagungen oder Anfälligkeiten für bestimmte Gesundheitsstörungen geben. Und gewiss kann die klassische Schulmedizin als Katalysator fungieren, um solche Beschwerden auszugleichen. An der Ursache des Problems aber ändert sie meist nichts. In der modernen Medizin herrscht immer noch weitgehende Unklarheit darüber, wie es zum Ausbruch einer Krankheit kommt. Warum befällt sie den einen Menschen, während sie andere verschont? Was macht den einen anfälliger für bestimmte Beschwerden? Begriffe wie »Virus«, »Bakterien« und »Abwehrschwäche« liefern hierfür keine wirkliche Erklärung. Wir sind auf Schritt und Tritt von Viren und Bakterien umgeben, und so stellt sich die Frage, warum sie uns manchmal krank machen, während sie uns ein andermal nichts anhaben können. Dieses Buch soll keinesfalls eine ärztliche Behandlung ersetzen. Auch sind die beschriebenen Methoden nicht als Therapieanweisung zu verstehen. Es geht lediglich darum,
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alternative Behandlungsmöglichkeiten vorzustellen. Sie können für sich allein oder in Verbindung mit schulmedizinischen Heilverfahren eingesetzt werden. Dabei werden ausschließlich solche Methoden – ob traditioneller oder sonstiger Art – vorgestellt, die sich in der Praxis bewährt haben. Es gibt Situationen, in denen eine klassische schulmedizinische Behandlung (einschließlich der Chirurgie) unverzichtbar für die gesundheitliche Wiederherstellung eines Patienten ist. Sich aber ausschließlich darauf zu verlassen hieße, die Augen vor jener göttlichen Heilquelle zu verschließen, die das Universum für uns bereithält. Es wäre so, als würden wir diese Kraft aufgrund eines vermeintlich schädlichen Einflusses schmähen. Und es hieße, dass Heilung nur von bestimmten Menschen ausgehen könnte und nur für bestimmte Menschen zugänglich wäre. Dieses Handbuch ist als Hilfe für all jene gedacht, welche die in jedem Menschen angelegten Heilkräfte aus eigener Erfahrung kennen lernen möchten. Es zeigt, dass jeder aktiv zu seiner Genesung beitragen kann, indem er seine Wahrnehmung schult, sein Wissen vertieft und Eigenverantwortung übernimmt. Wir können einiges tun, um unsere Schmerzen und Beschwerden zu lindern, eine schulmedizinische Behandlung zu unterstützen und uns auf allen Ebenen in Balance zu bringen. Wir können heil werden! Die in diesem Buch beschriebenen Techniken sind lediglich als Anregungen zu verstehen. Sie wurden im Lau12

fe der Geschichte von vielen Menschen eingesetzt und sind ausnahmslos erlernbar. Es bedarf keiner besonderen »Gabe«, um mit ihnen arbeiten zu können. Sie sind einfach und praktisch handhabbar, und man braucht keine großartige Ausbildung, um sie einsetzen zu können. Dies ist ein Handbuch zur Selbsthilfe. Es ist weder Allheilnoch Universalmittel, sondern zeigt, dass Sie auf wesentlich mehr Bereiche Ihres Lebens heilerisch Einfluss nehmen können, als Sie es je für möglich gehalten hätten. Im Volksmund heißt es, Gesundheit sei das halbe Leben. Leider wissen wir unsere Gesundheit oft erst dann zu schätzen, wenn sie uns abhanden gekommen ist. Denken wir nur daran, wie oft wir uns vorgenommen haben, etwas in unserem Leben zu ändern oder eine schlechte Angewohnheit abzulegen. Meistens werden solche guten Vorsätze gefasst, wenn wir krank sind oder es uns auf andere Weise schlecht geht. Kaum aber sind wir über den Berg, rücken sie in den Hintergrund oder geraten ganz in Vergessenheit. Wir ignorieren die Tatsache, dass sich unser Körper aufgelehnt und uns mit einer Krankheit geschlagen hat, um auf sich aufmerksam zu machen. Gesundheit und Wohlbefinden wiederherzustellen, kostet einiges an Mühe. Zwar stimmt es, dass der Körper über eine erstaunliche natürliche Regenerationsfähigkeit verfügt; aber mit der Zeit kann sich diese verringern – besonders dann, wenn wir nichts tun, um sie zu unterstützen. Aus eigener Kraft kann der Körper nur einen be13

stimmten Beitrag leisten. Helfen wir ihm nicht, könnte es gut sein, dass sich schwerere Krankheitsbilder entwickeln, die radikalere Behandlungen erforderlich machen. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem wir nicht mehr heilen, sondern nur noch Beschwerden lindern können. Die Arbeit mit traditionellen energetischen Heilweisen dient mehreren Zwecken. Sie öffnet unser Bewusstsein dafür, wie der Mensch auf anderen als nur der physischen Ebene funktioniert und lässt uns praktisch erfahren, dass wir durch gezielten Einsatz ganzheitlicher Techniken Einfluss auf den Körper nehmen können. Darüber hinaus zeigt sie uns, was wir über uns lernen und an uns verändern müssen und wie wir uns und unseren Körper bewusst in den Griff bekommen können. Die moderne Medizin führt uns in einen Teufelskreis. Wir bekommen Beschwerden (die in Wirklichkeit Ausdruck eines tiefer liegenden Problems sind) und behandeln die Symptome. Diese verschwinden zwar, doch binnen kürzester Zeit tut es uns an anderer Stelle weh. Jetzt behandeln wir diese Schmerzen, und so drehen wir uns weiter im Kreis. Erst wenn wir aufhören, Gesundheit als etwas rein Physisches zu definieren und unsere Beschwerden nicht mehr allein durch den Griff nach der Pillenschachtel zu kurieren suchen, werden wir den Teufelskreis durchbrechen. Für echte Gesundheit gibt es kein schnelles Rezept. Natürlich können wir einiges tun, um die unangenehmen
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Begleiterscheinungen eines Schnupfens in den Griff zu bekommen; aber an dem, was unsere Nasenschleimhäute anfällig werden ließ, ändert das nichts. Wir müssen lernen, dass ein Schnupfen nichts anderes ist, als ein Entgiftungsvorgang, durch den sich unser Körper von Toxinen befreit. Er ist Teil eines natürlichen Selbstreinigungsprozesses. Nehmen wir ein Medikament, um den Schnupfen zu unterdrücken, hindern wir den Körper daran, die Giftstoffe loszuwerden. Diese werden im Gewebe gespeichert und lösen irgendwann sehr viel gravierendere Beschwerden aus. Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit den Kräften und Ursachen befassen, die hinter unseren Krankheiten stecken. Sie zu erkennen und zu begreifen, wie sie unser physisches Wohlbefinden beeinflussen, ist einer der Hauptgründe für eine Auseinandersetzung mit alternativen Heilweisen. Solche Techniken haben weit mehr als einen rein spirituellen Wert. Sie basieren vielmehr auf der physischen Realität und funktionieren auf der Grundlage der universalen Naturgesetze. Heilung, so wie sie in diesem Handbuch gelehrt wird, beinhaltet das Auffinden und Beseitigen von Energieblockaden – auf der physischen wie auf allen anderen Ebenen. Um dies tun zu können, müssen wir unser Bewusstsein für die metaphysische Natur des menschlichen Körpers und seines Energiesystems öffnen. Jede Form von Energieblockade – und ganz besonders die längerfristigen – sowie jeder falsche Umgang mit unserem Körper führt
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zu Funktionsstörungen. In diesem Buch werden einfache Möglichkeiten zur Auflösung solcher Blockaden und zur Beseitigung der damit einhergehenden Störungen gezeigt. Die uns dazu zur Verfügung stehenden Methoden sind vielfältig. Manche erfordern eine intensivere Auseinandersetzung bzw. Ausbildung, andere sind schneller zu erlernen. Doch können die hier vorgestellten Techniken von jedem ohne Studium der metaphysischen Zusammenhänge eingesetzt werden, denn sie eröffnen uns einen Zugang zu unseren heilenden Fähigkeiten – und sei es nur, um Kopfschmerzen zu lindern. Sie sind weder kompliziert, noch basieren sie auf Zauberei oder anderen geheimnisvollen Praktiken. Wenn wir diese Erfahrung erst einmal gemacht haben, ändert sich unser Leben von Grund auf. Die ganze Welt nimmt auf einmal eine andere, tiefere Bedeutung an. Unsere Gedanken, Worte und Taten werden in dem Maße bedeutsamer, wie wir deren Zusammenspiel mit der physischen Welt durchschauen. Und auf einmal wird offenbar, welchen Anteil wir selbst an jeder Form von Krankheit haben. Damit eröffnen sich ungeahnte Einflussmöglichkeiten. Wir erkennen, wie auf allen Ebenen und in allen Dimensionen im Inneren wie im Äußeren das Leben und die Energie pulsieren. Eine der grundlegenden Aufgaben in diesem Lernprozess besteht darin, den göttlichen Funken in uns zu erkennen.
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Wir müssen begreifen, dass das Leben für einen reibungslosen Verlauf konzipiert ist. Es liegt an uns, Wege zu finden, uns seinem Fluss nicht entgegenzustellen. Wenn ein Gebet erhört wird oder Menschen Heilung erfahren, rufen sie: »Es ist etwas Unfassbares geschehen!« In Wahrheit aber ist es normal, dass Gebete erhört werden. Dass Wunder geschehen, ist die Regel, nicht die Ausnahme. Heilung soll geschehen. Wirklich unfassbar wäre es, wenn es anders wäre. Während unserer Kindheit gab es für uns keine Beschränkungen. Alles schien möglich. Wir müssen lernen, die Welt wieder in ihrer ganzen Großartigkeit zu entdecken – so als sähen wir sie zum ersten Mal. In unserem Leben muss Raum für Abenteuer, Freude und Magie geschaffen werden. Mögen Sie durch dieses Buch in Ihrem Leben eine Wiedergeburt von Gesundheit, Farbe und Licht erfahren, so dass Sie irgendwann auch anderen den Weg leuchten können!

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TEIL EINS Ganzheitliche Gesundheit und das Wesen des Menschen
Ein Mensch wird gesund, wenn er es leid ist, krank zu sein. LAOTSE, Tao te king

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Kapitel 1 Ganzheitliche Gesundheit
Gesundheit ist, wenn sich die wesentlichen Elemente unseres Seins – Körper, Geist und Seele – mit unserem Umfeld und allem, was uns begegnet, in optimaler Balance befinden. Der Begriff »Heilung« leitet sich vom griechischen »holos« ab, was so viel wie »ganz« oder »ganzheitlich« bedeutet. Heilung ist Ganzheit – und zwar nicht nur im Sinne körperlicher Unversehrtheit. Vielmehr umfasst sie alle Ebenen, die unser Wesen ausmachen: die physische ebenso wie die emotionale, mentale und spirituelle. Auch nur einen dieser Aspekte außer Acht zu lassen hieße, uns ein Stück Gesundheit vorzuenthalten. Welche geistige Lehre wir auch immer betrachten, nirgends fehlt die Aufforderung, uns nach innen zu wenden. Sie gilt auch im Hinblick auf unsere Gesundheit. Alle Heilung kommt von innen! Der Körper heilt sich selbst. Dieser Prozess kann jedoch von außen eingeleitet und auf diese Weise in Gang gesetzt werden. Bevor echte Heilung geschehen kann, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein: Wir müssen unsere grundsätzlichen Konstitutionsparameter kennen und wissen, wo unsere Stärken und Schwächen liegen. Wir müssen lernen, unseren Körper,
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seine Reaktionen auf äußere Einflüsse sowie seine Hauptstärken und -schwächen einzuschätzen, um zu wissen, was wir ihm zumuten können und was nicht. Beschwerden manifestieren sich in den allermeisten Fällen an Schwachstellen des Körpers, wie sie sich infolge von Belastungen oder womöglich sogar einer genetischen Disposition ergeben. Dass wir solche Anfälligkeiten haben, hat nichts damit zu tun, »vom Schicksal zu einer Krankheit verdammt zu sein«. Selbst wenn unsere körperliche Konstitution bestimmte biologische Schwächen aufweist, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass wir tatsächlich krank werden oder Beschwerden bekommen. Sind wir uns solcher Schwachpunkte und Anfälligkeiten bewusst, können wir Maßnahmen ergreifen, um diese Bereiche gezielt zu stärken und Unausgewogenheiten gegenzusteuern. Unsere Grundkonstitution mag zwar durch genetische Einflüsse geprägt sein, dennoch können wir sehr viel tun, um unsere körperliche Verfassung positiv zu beeinflussen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die spezifischen Funktions- und Reaktionsweisen unseres Körpers in all ihren Aspekten kennen zu lernen. Wir müssen sämtliche körperliche Erscheinungen als Symptome tieferer Ursachen zu deuten lernen. Jede Form von physischer Unausgewogenheit oder Krankheit ist lediglich ein Symptom, das durch eine tiefere Ursache
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– beispielsweise ein emotionales oder mentales Muster oder Stress – hervorgerufen wurde. Wir neigen dazu, unsere negativen Muster und Unstimmigkeiten so lange zu ignorieren, bis wir mit der Nase regelrecht darauf gestoßen werden. In den meisten Fällen sind physische Beschwerden nichts anderes als ein Schrei des Körpers nach Aufmerksamkeit. Dies ist seine Art, uns zu sagen, dass etwas in unserem Leben nicht in Ordnung ist. Wir müssen die Verantwortung für uns selbst übernehmen und nach Alternativen suchen, die grundlegende Veränderungen in unserem Leben bewirken. Auf unserer Suche nach Genesung und Balance müssen wir bereit sein, unseren Blickwinkel zu weiten und alternative Wege zu gehen. Die Suche nach solchen Alternativen gestaltet sich nicht immer rasch und mühelos, doch sind sie erst einmal gefunden, lassen sich damit – korrekte Anwendung vorausgesetzt – Symptome und ihre Ursachen effizient beseitigen. Es gibt immer Alternativen. Uns stehen so viele Heilmethoden, Therapien und Mittel zur Verfügung! Ein jeder von uns muss herausfinden, welche Methode oder Kombination von Methoden seinem Energiehaushalt, seiner physischen Disposition usw. am meisten entspricht. Bisweilen müssen wir Anleihen bei den verschiedensten Verfahren nehmen, um zu einer für uns optimalen Behandlungsform zu kommen.
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Das Wichtigste ist dabei, jeweils die therapeutischen Mittel einzusetzen, die zum aktuellen Zeitpunkt die maximale Wirkung entfalten. Bei der Suche nach den für uns persönlich am besten geeigneten Behandlungsalternativen sind sämtliche Aspekte unseres Wesens mit einzubeziehen: Unsere emotionale Veranlagung, unsere Gedankenmuster und unsere spirituelle Weltsicht sind für unsere Gesundheit ebenso wichtig wie der konkrete Zustand der diversen physiologischen Systeme, Gewebe und Organe. Was auch immer unsere Beweggründe sein mögen – die Angst vor Krankheit, der Wunsch nach Genesung oder die Ausrichtung auf ein gesünderes, energievolleres Leben – stets muss der ganze Mensch im Mittelpunkt stehen: physisch ebenso wie feinstofflich. Um gesund und fit zu bleiben, müssen wir vernünftig leben. Menschen, die sich auf der spirituellen Suche befinden, neigen oft dazu, die physische Ebene zu vernachlässigen. Es ist ein gängiges Missverständnis, dass ein nach geistigen Prinzipien ausgerichteter Lebensstil automatisch auch für körperliches Wohlbefinden sorgt. In Wahrheit muss beides Hand in Hand gehen. In allen alten Schriften wird der Körper als Tempel bezeichnet – ein Tempel, der gepflegt sein will. Wie spirituell unsere Gedanken auch sein mögen, wenn wir unserem physischen Leib nicht die notwendige Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, stellen sich immer Probleme ein. Ein guter Um22

gang mit dem Körper sollte zumindest folgende Punkte beinhalten: a) ausgewogene Ernährung b) ausreichende Bewegung c) genügend Ruhe d) richtige Atmung Ein Mensch mag so begabt und spirituell erleuchtet sein, wie er will – ist er nicht bereit, seinem Körper diese vier Grundbedürfnisse zu erfüllen, muss er mit Krankheit rechnen. Die Metaphysik und ihre Wirkungen auf die Gesundheit Der Mensch ist ein multidimensionales Wesen. Er funktioniert gleichzeitig auf der physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebene. Um wirklich gesund zu sein, müssen wir lernen, auf welche Weise diese Sphären zusammenspielen und wie sich dieses Ineinandergreifen auf unser Wohlbefinden insgesamt auswirkt. »Metaphysisch« bedeutet »über das Physische hinausgehend« und impliziert, dass es über das Konkrete hinausreichende ursächliche Zusammenhänge gibt. Der Mensch neigt dazu, sich selbst aus einer eingeschränkten Perspektive heraus zu betrachten. Wir sind im Fleisch gefangen. Wir mögen noch so hochtrabende Reden über die Seele oder den Geist im Munde führen – wir sind und bleiben physische Wesen. Wir denken, fühlen, handeln und rea23

gieren aus unserer physischen Wahrnehmung heraus. Aber obwohl unsere Gedanken und Gefühle nicht konkret greifbar sind, beeinflussen sie doch unsere körperliche Befindlichkeit und unsere Weltsicht und nehmen damit großen Einfluss auf unser physisches Wohlbefinden. Krankheit hat in den meisten Fällen eine tiefere Ursache. Sie entsteht normalerweise nicht im physischen Leib oder dem Umfeld, in dem er sich bewegt. Die Dinge, denen wir in der konkreten Welt eine pathogene Wirkung zuschreiben (Viren, Bakterien usw.) sind immer da. Es müssen erst metaphysische Aspekte hinzukommen, die uns anfällig machen, so dass sie ihre krank machende Wirkung entfalten können. Wenn emotionale, verhaltensmäßige oder gedankliche Unausgewogenheiten an den natürlichen Energiereserven unseres Körpers zehren, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns erkälten oder irgendeine andere Form von Beschwerden entwickeln. Selbst wenn eine Krankheit auf mangelnde Bewegung oder ungesunde Ernährung zurückzuführen ist, sollten die emotionalen und mentalen Ursachen solcher negativen Angewohnheiten näher betrachtet werden. Die Kabbala, eine alte mystische hebräische Lehre, kennt spezifische Bezeichnungen für die unterschiedliche Art und Weise, in der Gott im Universum und durch uns Menschen hindurch agiert und sich manifestiert. Im Zentrum des Weltengebäudes – im Herzen des Lebensbaums – steht der göttliche Name Jehovah Aloah ve-Daath. Frei übersetzt bedeutet dies »Gott, wie er sich in der Sphäre
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des Geistes manifestiert«. Kern unseres Lebens, unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens ist der Geist. Die Art und Weise, wie wir denken, setzt die Energien für das in Bewegung, was wir anschließend erfahren. Dies gilt in ganz besonderem Maße im Hinblick auf unsere Gesundheit. Es gibt einen Bereich in unserem Unbewussten, der so unmittelbar wie ein Kind auf all unsere Gedanken und Äußerungen reagiert. Von ihm hängt die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit ab, denn hier werden unsere Gedanken, Gefühle und Reaktionen so ausgerichtet, dass sie sich manifestieren können. Geben wir Sätze von uns wie: »Jeden Winter kriege ich zweimal die Grippe«, so wird dies von dieser Schaltstelle im Unbewussten – denn nichts anderes ist unser inneres Kind – aufgegriffen und an unser physisches Energiesystem weitergemeldet. Naht dann die kalte Jahreszeit, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass uns die Viren tatsächlich wie vorausgesagt zweimal niederstrecken. Unsere Gedanken, Gefühle und Worte werden zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung, denn nur allzu oft manifestieren sie sich auf ganz konkrete Weise im Organismus. Unser inneres Kind steuert einen Großteil dessen, was sich in unserem Körper und unserer Umgebung abspielt. Es reagiert direkt auf unsere Gedanken, Gefühle und Äußerungen. Wir erzählen unseren Freunden, dass wir zehn Kilo verloren haben, und unser inneres Kind spitzt die Ohren. »Verloren? Verloren?« Sofort macht es sich auf
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die Suche nach dem abhanden gekommenen Gewicht, und in aller Regel legt es noch ein paar Extrapfunde obendrauf, für den Fall, dass wir die zehn Kilo noch einmal irgendwo verlieren sollten. Wenn wir unser inneres Kind ständig kritisieren, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn in unserem Leben alles schief geht. Keiner ist gern mit jemandem zusammen, der ständig etwas an einem auszusetzen hat. Was wollen wir? Unser inneres Kind fertig machen oder gut für es sorgen und es lieben? Genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob wir die Eigenverantwortung für unser Wohlbefinden übernehmen. Ob wir gesund sind oder nicht, liegt an uns selbst. Manch einer von uns mag sagen, dass er nichts dafür kann, wie er sich fühlt oder über sich denkt. Und er klagt womöglich, dass es ihm noch nie wirklich gut gegangen sei im Leben. Das ist sicherlich traurig. Aber noch trauriger wäre es, wenn man solche Muster aufrechterhielte, obwohl man sie ändern kann. An der Vergangenheit können wir nichts ändern, aber unsere Zukunft – und insbesondere unser künftiges Wohlbefinden – wird von unseren aktuellen Gedanken und Gefühlen geprägt. Ändern wir unsere Vorstellungen, so ändern wir unsere Welt. Wenn wir anfangen, mit heilenden Energien zu arbeiten, wird uns zunehmend klar, dass die Ursache für die meisten Unausgewogenheiten in mangelnder Liebe uns selbst gegenüber zu suchen ist. Wenn wir einmal bewusst hinschauen, ist es leicht, Beispiele hierfür zu finden. Wir
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plagen uns mit Selbstvorwürfen und -kritik. Wir sagen uns, dass wir zu dick, zu dünn, zu alt, zu jung, zu klein, zu groß sind. Wir trinken zu viel oder nehmen Drogen. Wir weigern uns, uns ausreichend zu bewegen. Wir essen das Falsche. Wir machen uns selbst für alles und jedes verantwortlich. Wir vergleichen uns ständig mit anderen. Wir drücken uns vor Entscheidungen. Wir reiten auf Fehlern herum, die wir einmal gemacht haben. Wir reden uns ein, nicht gut genug für all die vielen Dinge zu sein, die wir gern tun oder erreichen würden. Wir sollten uns endlich klar machen, dass wir und nur wir ganz allein die Verantwortung für unsere Gedanken und Gefühle tragen. Und wir sind es, die nachher mit den Konsequenzen unseres Tuns leben müssen, seien sie gut, schlecht oder neutral. Wenn wir weiter auf das Negative starren, schaffen wir damit ein Ungleichgewicht in unserem emotionalen und mentalen Sein – ein Ungleichgewicht, das sich letztlich auch auf unser physisches Wohlbefinden auswirken wird. Während sich die meisten Schulmediziner in erster Linie mit der körperlichen Ebene befassen, gilt das Augenmerk des Heilers allen Aspekten des menschlichen Energiesystems. Ein guter Heiler wird sowohl an der Linderung der physischen Symptome als auch an der metaphysischen Ursache arbeiten. Um dies zu erreichen, versucht er, sich auf die vitalen – physischen wie spirituellen – Kräfte einzustimmen, um auf diese Weise zum Kanal für heilende Energien zu werden. Durch den Einsatz dieser
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Energien kann Heilung geschehen. Sie zielgerichtet einzusetzen, ist eine erlernbare Fähigkeit. Jeder, der etwas für sein Wohlbefinden tun möchte, kann sie entfalten. Je besser ihm dies gelingt, desto größer die Heilwirkung. (Siehe: »Die wichtigsten natürlichen und spirituellen Heilmittel und -methoden im Überblick«.) Damit dieses Heilungskonzept funktioniert, muss eine Voraussetzung erfüllt sein: Der Patient, der die positiven Energien empfängt, muss geheilt werden wollen. Leider finden nur allzu viele Menschen Gefallen daran, krank zu sein. Sie genießen die Aufmerksamkeit. Sie freuen sich darüber, eine Ausrede dafür zu haben, bestimmte Dinge in ihrem Leben tun oder unterlassen zu können. Es gefällt ihnen, etwas zu haben, worauf sie die Schuld für ihr eigenes Versagen schieben können, nach dem Motto: »Wenn ich nicht immer so krank gewesen wäre, hätte ich so viel erreichen können.« Die wichtigsten natürlichen und spirituellen Heilmittel und -methoden im Überblick Natürliche Heilmittel und - Handauflegen methoden Arzneien Aromatherapie Massage Farb- und Lichttherapie Manuelle Therapien Klangtherapie (z. B. Rolfing) Vitamintherapie Krankengymnastik Blütenessenzen Psychotherapie
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Chiropraktik Phytotherapie Chirurgie Akupunktur und Akupressur Homöopathie Ernährung Radionik Trager-Therapie Reiki Polarity Rebirthing Körperübungen (Yoga, Tai-Chi, usw.)

Spirituelle Heilmittel und methoden Gebet Meditation Phantasiereisen Selbsterkenntnis Arbeit mit Anrufungen Engeln/Geistführern Spirituelle Segnungen Traumarbeit Reinkarnationstherapie Glaube Affirmationen

Für viele ist Krankheit eine Möglichkeit aufzugeben, ohne es in aller Öffentlichkeit zugeben oder zu den eigenen Unzulänglichkeiten stehen zu müssen. Krankheit ist eine gesellschaftlich akzeptable Entschuldigung. Darum sagen manche auch, Krebs sei eine legitimierte Form des Suizids. Wer einen Tumor entwickelt, braucht keine Stigmatisierung als Selbstmörder zu befürchten. Er kann sich aus dieser Welt davonmachen und dabei den Eindruck erwecken, einen geradezu heroischen Kampf im Angesicht des Todes zu führen. So ist dies für manche ein Hintertürchen, durch das sie sich der Verantwortung für ihr Leben entziehen.
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Andererseits kann sich eine solche Krankheit auch aus anderen Gründen entwickeln, und wir sollten uns hüten, vorschnelle Schlüsse zu ziehen oder gar Schuldzuweisungen zu machen. Jeder Fall ist anders gelagert, und das Leiden des einen Menschen ist nicht bedeutender oder unbedeutender als das eines anderen. Es kommt einzig und allein darauf an herauszufinden, warum der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich in Situationen bringen, welche die Manifestation von Krankheit begünstigen. Sie tun es: • um sich eine Chance zur Weiterentwicklung und zum Lernen zu geben. • um in sich selbst und anderen Mitgefühl zu erwecken. um etwas über individuelle Verantwortung zu erfahren. • um ein Vehikel für jenen Übergang zu schaffen, den wir Tod nennen. • um in den Genuss der Liebe und Zuwendung anderer zu kommen. • um anderen die Möglichkeit zum Lernen zu geben. • um zu einer neuen Wahrnehmung des Lebens und seiner Zusammenhänge zu gelangen. • um den Körper von Giftstoffen zu reinigen, die von außen auf ihn einwirken, zum Beispiel Schadstoffe. Warum jemand krank wird, ist von Fall zu Fall verschieden, und es gehört mit zur Verantwortung eines Heilers, die Muster offen zu legen, die den Hintergrund für das
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physische Ungleichgewicht bilden. Der menschliche Organismus hat die natürliche Fähigkeit, sich selbst innerhalb bestimmter Parameter zu stabilisieren und im Gleichgewicht zu halten. Dieses Phänomen wird mit dem Fachbegriff der Homöostase beschrieben. Wir inkarnieren in die verschiedensten Lebensumstände, um diese Selbstregulierungsfähigkeit zu testen und im Laufe der Zeit durch Übung weiter auszubauen und zu vertiefen. Aus diesem Grund sehen wir uns in unserem Dasein so oft mit Widrigkeiten, Veränderungen und Fehlentwicklungen konfrontiert. In dem Maße, wie wir lernen, im Fluss und Rhythmus des Lebens zu bleiben, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten, wächst unser Energiepotenzial. Verweigern wir uns hingegen den Lebenserfahrungen und Veränderungen – zum Guten wie zum Schlechten hin – baut sich Stress auf, den wir verinnerlichen. Genau dieser Stress stellt die Hauptursache für jegliches Krankheitsgeschehen dar. Krankheit hat immer auch einen positiven Aspekt. Die damit einhergehenden Beschwerden liefern Hinweise darauf, an welcher Stelle das körperliche Gleichgewicht gestört ist oder wo in unserem Leben Stressfaktoren wirken. Sie helfen uns, die negativen Energien zu erkennen, denen wir auf anderen Seinsebenen den Boden bereiten. Im Rahmen des ganzheitlichen Heilungsprozesses erfahren wir, welche Ursachen für unseren Zustand verantwort31

lich sind und welche Lernaufgaben sich damit verknüpfen. Geht eine Behandlung nicht den tieferen Ursachen auf den Grund, werden nur die Symptome gelindert. Infolgedessen suchen die aus der Harmonie geratenen Energien im Körper nach einem anderen Ventil, so dass die Krankheit erneut auftritt – anders oder anderswo, meist aber in verstärkter Form. Die Wirkung moderner Medikamente setzt bei den Symptomen an. Sie greift schnell und gründlich, so dass die Beschwerden und äußeren Anzeichen für die zugrunde liegende Krankheit bald verschwunden sind. Rein oberflächlich bringen sie Linderung, doch es handelt sich hierbei um nichts anderes als eine Form von »Fast Food Medizin«. Vorübergehend werden die unangenehmen Begleiterscheinungen der Krankheit gemildert. Das entbindet uns von unserer Verantwortung für den Heilungsprozess und erspart es uns, unserem Körper Zeit zur Genesung zu geben. Langfristig aber können sich hieraus Probleme ergeben, weil wir die Warnsignale unseres Körpers überdecken und nicht mehr merken, dass wir an irgendeiner Stelle Stress verinnerlichen. Am deutlichsten wird dies, wenn wir uns die Art und Weise anschauen, wie in unserer westlichen Welt eine Erkältung behandelt wird. Ein Schnupfen mag störend und unangenehm sein, gleichzeitig aber ist er eine Möglichkeit für den Körper, sich von Giftstoffen zu befreien. Nehmen wir Medikamente, um die Nase freizubekommen, unterbrechen wir diesen
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Selbstreinigungsprozess und verhindern so, dass die schädlichen Substanzen ausgeschieden werden. Es kommt vor, dass der Körper eine so genannte »Heilungskrise« durchmacht, besonders dann, wenn wir anfangen, bewusst etwas für uns und unsere Gesundheit zu tun. So kann es beispielsweise geschehen, dass wir uns ein Bewegungsprogramm auferlegen oder unsere Essgewohnheiten umstellen, nur um ein paar Wochen später mit Grippe oder einer anderen Krankheit im Bett zu liegen. Heilungskrisen dienen der Entgiftung und Stärkung des Körpers und sind natürliche Reaktionen auf unser Bemühen, heil zu werden. Einflüsse aus unserem Umfeld und ungesunde Lebensgewohnheiten führen zu einer Ansammlung von Giftstoffen in unserem Körper. Diese schädlichen Substanzen setzen sich wie Schlamm auf dem Boden eines Flusses ab. Wenn wir uns daranmachen, uns körperlich in Form zu bringen, wird dieser Schlamm aufgewirbelt und an die Oberfläche gebracht. Und das ist gut so, denn auf diese Weise können wir ihn herausfiltern und in der Folge mehr Vitalität und Lebenskraft aufbauen. Leider aber nehmen viele diese Heilungskrise zum Anlass, ihre Bemühungen wieder einzustellen, statt sie als Signal dafür zu werten, dass der Körper darauf anspricht und sich die Mühe lohnt. Zugegeben, am Anfang kann es ziemlich anstrengend sein, sich auf den Pfad der Heilung zu begeben. Auf lange Sicht aber können wir nur davon profitieren. Zu einer Heilungskrise kommt es immer dann, wenn
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der Körper der Entgiftung bedarf. Er weiß, wann wir über die notwendige Kraft verfügen, dem Schock standzuhalten, und wird den Zeitpunkt entsprechend wählen. So treten die Beschwerden oft dann auf, wenn es uns gut geht und wir Zeit haben. (Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen ausgerechnet im Urlaub krank werden.) Behalten wir anschließend unseren gesünderen Lebensstil bei, kann sich der Körper auf natürliche Weise von den anfallenden Giftstoffen und Schlacken befreien, so dass es keiner weiteren Heilungskrise bedarf. Daneben gibt es ein weiteres Phänomen, das gelegentlich als »Krankheitskrise« bezeichnet wird. Es stellt sich immer dann ein, wenn der Körper voller Toxine, Schlacken und Schleim ist. Die Grenze des Aushaltbaren ist erreicht, und es kommt zur Krise. Diese kann sich auf unterschiedlichste Weise manifestieren. Vielleicht haben wir alle bisherigen Warnsignale in den Wind geschrieben – und Warnsignale gibt es immer! Vielleicht haben wir an unserem Körper durch zu wenig Schlaf, ungesundes Essen, mangelnde Bewegung usw. Raubbau getrieben. Hat die Belastung des Körpers ein kritisches Maß erreicht, kommt es zu einer Vermehrung von Krankheitserregern. Der Vergiftungsgrad steigt, und der Körper braucht ein Ventil: Er findet es in seinen Schwachpunkten. Krankheit tritt auf, wenn sich körperliche Kräfte und Vitalität auf dem Tiefpunkt befinden. Diese Art der Krise
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hat eine lebensrettende Funktion. Es handelt sich hier um eine zwangsweise Entgiftung – und zwar eine ausgesprochen massive, denn sie äußert sich in einer Schädigung von Organen, der Entstehung bösartiger Tumoren, einer Blutvergiftung oder in Form anderer traumatischer Erscheinungen. Je nachdem, wie lange wir unserem Körper die erforderliche Zuwendung verweigert haben, kann eine solche Krankheit Wochen oder gar Monate andauern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich solche Krankheitskrisen mit dem Beginn der kalten Jahreszeit einstellen. Ist unser Körper der Kälte ausgesetzt, zieht sich jede Zelle zusammen, wodurch es zu einer zwangsweisen Ausscheidung von Giftstoffen kommt. Die Heftigkeit der Erkrankung zwingt den Patienten in der Regel dazu, sich selbst und seine Verhaltensweisen zu überdenken. Dies ist der Grund, warum Menschen nach einem Herzinfarkt oder im Angesicht der Diagnose Krebs oft solch dramatische Veränderungen in ihrem Leben vornehmen. Die Krise wird als Warnschuss und Aufforderung zur Neubesinnung verstanden. Die traditionellen Heiler wussten, wie wichtig es ist, den ganzen Menschen und nicht nur die Symptome zu behandeln. Sie erkannten, dass man auf alles achten und sämtliche Abläufe im Körper im Blick behalten muss, um jeweils die richtigen Methoden zu finden, die seine physiologischen Funktionen wiederherstellen können. Sie waren sich der Bedeutung des spirituellen Aspekts im Rahmen des individuellen Heilungsprozesses bewusst.
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Auf welcher Ebene auch immer sich Krankheit manifestiert – stets ist sie für uns eine Möglichkeit, zu lernen und auf diese Weise eine höhere Bewusstseinsstufe zu erreichen. Der Prozess, den wir während der Genesung durchlaufen, spiegelt unsere Fähigkeit wider, uns auf neue Perspektiven einzulassen. Im Zen-Buddhismus gibt es einen wunderbaren Dreizeiler, der dies zum Ausdruck bringt: Ich hacke Holz. Ich trage Wasser. Das ist meine Magie. In diesem Vers steckt die Erkenntnis, dass in der physischen Welt alles und jedes magische Kraft besitzt. Es ist magisch, weil der Mensch ein geistiges Wesen ist, das sich durch den physischen Leib manifestiert. Wenn wir in der Lage sind, etwas so Großartiges wie den menschlichen Leib konkret Gestalt annehmen zu lassen, sollte es uns doch gewiss auch gelingen, ein wenig mehr Gesundheit, Fülle, Wohlstand und Zufriedenheit in unser Leben zu bringen. Eine alte esoterische Weisheit besagt: »Die Energie folgt den Gedanken.« Dort, wo wir unsere Gedanken hinlenken, manifestiert sich die Energie. Ändern wir unsere Vorstellungen, verändern wir damit die Welt. Wir müssen anfangen, uns auf die unendlichen Möglichkeiten, auf all das Lohnenswerte und Segensreiche zu konzentrieren, das
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uns das Leben zu bieten hat, statt immer auf unsere eigene Begrenztheit zu starren. In dem Maße, wie uns dies gelingt, werden wir uns nicht mehr als Sklave unserer Lebensumstände oder unseres Körpers empfinden. Wir können Licht, Energie und Gesundheit in unser eigenes Leben und das Leben unserer Mitmenschen bringen. Nichts anderes ist die Aufgabe des Heilers.

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Kapitel 2 Die tiefere Bedeutung des Körpers
Unser Körper ist mehr als eine simple physische Hülle zur Aufbewahrung von Organen & Co. Seine Bedeutung geht weit über das hinaus, was wir gemeinhin denken. Nicht nur sämtliche irdischen, sondern auch die himmlischen Energien kommen durch ihn zum Ausdruck. Hören wir auf, den Körper bloß als ein physisches Instrument zu betrachten, das wir brauchen, um hier auf Erden existieren zu können, gewinnen wir an Gesundheit und gleichzeitig an Macht über unser Leben. Unser Körper ist ein Mikrokosmos. Er ist nicht nur Teil des Universums, sondern ein eigenständiges, energetisches Universum für sich. Das bedeutet: Unsere Hände sind nicht nur ein Instrument zum Greifen und Festhalten; unsere Beine sind mehr als ein Apparat zum Stehen und Gehen; das Herz ist mehr als eine Blutpumpe. Die Bedeutung eines jeden Körperteils reicht weit über seine rein physische Funktion hinaus. Jeder Aspekt unseres Körpers hat eine tiefere oder verborgene Bedeutungsebene. Hier befinden sich die Punkte, durch welche die universalen Energien fließen und sich manifestieren. Hier vollzieht sich das dynamische Spiel zwischen unseren mentalen, emotionalen und spirituellen Haltungen und Energien.
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Die Astrologie und ihre körperlichen Entsprechungen

Planet Sonne Mond

Körperliche Entsprechung Herz, Rücken Magen, weibliche Brust, Verdauungsapparat Merkur Hände, Arme, Nervensystem, Solarplexus Venus Hals, Stimme, Lenden, Venen, Nieren Mars Kopf, Sexualorgane, Muskulatur Jupiter Hüfte, Oberschenkel, Leber Saturn Skelett, Knie, Zähne Uranus Fußgelenke, Unterschenkel, HirnRückenmark- System Neptun Füße Pluto Fortpflanzungsorgane Sternzeichen Körperliche Entsprechung Widder Kopf, Gesicht Stier Nacken, Hals Zwillinge Hände, Lunge Krebs weibliche Brust, Magen Löwe Herz Jungfrau Darm Waage Nieren, Eierstöcke Skorpion Sexualorgane Schütze Hüfte, Oberschenkel Steinbock Knie Wassermann Fußgelenke, Unterschenkel Fische Füße
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Wir reagieren empfindsam auf die Energien in unserer Umgebung – Energien, die wir in der einen oder anderen Form in uns aufnehmen (beispielsweise beim Essen, Trinken, Atmen) oder die von außen auf uns einwirken (durch andere Menschen und deren Haltungen und Standpunkte, durch Umwelteinflüsse, Geräusche usw.). Unser Körper fungiert als Resonanzgefäß und Monitor für diese Schwingungen. Er kann mit beinahe jeder Energieform – ob positiver oder negativer Art – in Resonanz treten. Unter normalen Umständen besitzt er die natürliche Fähigkeit, negative Einflüsse abzuwehren, bevor sie zum Problem werden. Gleichzeitig lässt sich der Energiestatus am Körper wie an einem Monitor ablesen: Er produziert Symptome, die uns als Rückmeldung auf der physischen Ebene dienen. Wirken positive Einflüsse und Energien auf uns ein, fühlen wir uns stark und vital. Nehmen dagegen die negativen Einflüsse überhand, verlieren wir an Lebenskraft; wir bekommen Schmerzen, werden krank oder entwickeln irgendeine andere Form des körperlichen Unwohlseins. Lenkt der Körper unsere Aufmerksamkeit auf diese Weise auf einen physischen Problembereich, gibt er uns damit immer auch zu erkennen, dass in unserem Leben generell etwas nicht stimmt. Ist das bei Ihnen der Fall, machen Sie sich zunächst mit der Funktion der betroffenen Körperteile und Systeme sowie den physiologischen Abläufen im Organismus vertraut, und suchen Sie dann nach etwaigen tiefe40

ren Bedeutungen, die in diesem Zusammenhang relevant sein könnten. Fragen Sie sich: »Welche symbolische Bedeutung könnte das Krankheitsbild haben?« Leiden wir beispielsweise immer wieder unter Krämpfen in den Händen, so wissen wir, dass Krämpfe immer mit einer ungelösten Muskelanspannung zu tun haben. Dass die Hände betroffen sind, deutet vermutlich auf etwas oder jemanden hin, an dem wir uns festzuklammern versuchen. Müssen wir unseren Griff lösen und irgendeine Vorstellung, einen Menschen oder ein Ziel zumindest ein Stück weit loslassen? Was auch immer es sein mag, es ist nicht gut für uns, sonst würden wir nicht mit dem negativen Symptom der Krämpfe darauf reagieren. Um die tieferen Ursachen für ein Problem oder eine Krankheit zu ergründen und herauszufinden, was wir daraus lernen können, müssen wir uns drei Fragen stellen: • Wie sieht das physische Symptom aus, und welche verborgene Bedeutung könnte dahinter stehen? • An welchem Organ bzw. Körperteil manifestiert sich das Symptom? Wodurch kennzeichnet sich seine normale, gesunde Funktion und wodurch die aufgetretene Fehlfunktion? • Zu welchem umfassenderen System gehört das betreffende Organ bzw. der Körperteil, und welche tiefere Bedeutung könnte es haben, dass das Symptom ausgerechnet hier zutage tritt? Je umfassender wir diese drei Fragen beantworten können, desto einfacher ist es, das physische Symptom
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mitsamt seiner Grundursache zu beseitigen, so dass das Wiederauftreten ähnlicher Probleme verhindert wird. Auf diese Weise werden wir nicht nur gesund, sondern gewinnen gleichzeitig neue Erkenntnisse. Schließlich können wir – wie bereits an anderer Stelle erwähnt – aus jeder Krankheit etwas lernen.

Die tiefere Bedeutung der wichtigsten Symptome
Die Symptome, die wir im Verlauf einer Krankheit entwickeln, sagen viel über den emotionalen, mentalen und spirituellen Hintergrund aus, der zur Störung des Gleichgewichts beigetragen hat. Die Ausführungen dieses Kapitels sind nicht als diagnostisches Hilfsmittel gedacht. Vielmehr werden die häufigsten Symptome beschrieben, wie sie in Verbindung mit den unterschiedlichsten gesundheitlichen Störungen auftreten können. Die angegebenen tieferen Bedeutungen erheben keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sollen lediglich als Ausgangspunkt für die Überlegung dienen, was genau in Ihrem Leben eine Krankheit ausgelöst haben könnte. Es geht also vor allem darum, die für Sie persönlich geltenden Assoziationen wachzurufen. Bitte bedenken Sie, dass die meisten Symptome eine physische Ursache haben, die es zu beseitigen gilt. So können Krämpfe beispielsweise durch einen Mangel an Kalzium oder/ und Magnesium in der Ernährung ausge42

löst werden. Durch eine erhöhte Zufuhr dieser Mineralien können wir das Problem zwar in den Griff bekommen; gelingt es uns aber nicht, zur Wurzel des Übels vorzudringen und herauszufinden, warum es zu dieser Mangelerscheinung gekommen ist, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwann einmal wieder auftauchen. Natürlich muss eine körperliche Störung auch auf der körperlichen Ebene behandelt werden. Dennoch gibt es eine metaphysische Ursache, ohne die das Problem womöglich gar nicht erst aufgetaucht wäre. Wir müssen herausfinden, welche emotionalen, mentalen oder spirituellen Einflüsse an dem Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Nur wenn dies gewährleistet ist, kommen wir mit unserem therapeutischen Ansatz über eine reine »HeftpflasterMedizin« hinaus und werden dem Anspruch der Ganzheitlichkeit und vorbeugenden Behandlungsweise gerecht. Blutstau siehe Verstopfung Entzündungen Entzündungen äußern sich durch Rötung, Schwellung, Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Wärme und eine allgemeine Funktionsstörung in einem bestimmten Körperbereich, in der Regel als Reaktion auf eine Verletzung. Diese Definition liefert bereits einige Hinweise auf die tiefere Bedeutung entzündlicher Prozesse. Welche Verletzung ist Ihnen (durch einen Menschen,
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die äußeren Umstände, bestimmte Verhaltensweisen, Negativität usw.) zugefügt worden? Haben sich in Ihrem Inneren Gefühle des Ärgers und der Frustration gegenüber bestimmten Menschen oder Situationen aufgestaut, für die Sie bislang kein Ventil gefunden haben? Welche störenden Faktoren hindern Sie daran, in Ihrem Leben Frieden und Ruhe zu finden? Hadern Sie mit ihrem Leben bzw. bestimmten Lebensumständen? Sind Sie überkritisch mit sich selbst, oder setzen Sie sich überzogener Kritik durch andere aus? Sind Sie mit sich selbst aus dem einen oder anderen Grund im Augenblick unzufrieden? Wehren Sie sich, sich von bestimmten alten Mustern zu lösen (besonders wenn die Entzündung immer wieder auftritt)? Erkältungen und Fieber Mit Erkältungen geht in der Regel ein Gefühl der Kälte und des Fröstelns sowie oftmals schwankendes Fieber einher. Fieber ist eine ungewöhnliche Erhöhung der Körpertemperatur und tritt oft in Verbindung mit einem erhöhten Puls auf. Beide Symptome – Erkältung und Fieber – zeigen, dass der Körper versucht, etwas loszuwerden und zu verbrennen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. In diesem Krankheitsbild spiegeln sich zwei Grundregeln der Physik wider: Wollen wir Materie in Geist umwandeln, müssen wir das Energieniveau – etwa durch Hitzeeinwirkung – anheben. Soll hingegen Geist zu Materie werden, müssen wir ihn kondensieren – ein Verdich44

tungsprozess, wie er sich beispielsweise unter dem zusammenziehenden Effekt von Kälte vollziehen kann. So brauchen wir Hitze, um Eis in Dampf zu verwandeln, aber Kälte, um Dampf zu Eis werden zu lassen. Fieber entsteht immer dann, wenn Materie in Geist verwandelt wird. Durch die Erhöhung der Temperatur und die Beschleunigung des Pulses versucht der Körper, Giftstoffe zu verbrennen. Gleichzeitig können sich die feinstofflichen Körper ausdehnen und dadurch Distanz zum physischen Leib gewinnen, so dass sie durchlässig für einen erhöhten Zustrom von Energie werden, um so den Heilungsprozess zu unterstützen (vgl. Ausführungen zu den feinstofflichen Körpern im nächsten Kapitel). Eine Erkältung deutet auf die Umwandlung von Geist in Materie oder die erneute Ausrichtung der geistigen auf die physische Ebene hin. Das Gefühl des Fröstelns, das sich bei Erkältungen oft einstellt, ist ein Zeichen dafür, dass die feinstofflichen Körper wieder in das physische Gefäß zurückgezogen werden. Stärkere Fieberattacken können darauf hindeuten, dass wir dabei sind, den Bezug zur geistigen Ebene zu verlieren. Sie könnten Ausdruck dafür sein, dass sich im Körper ein schädlicher Stau von Schlackenstoffen gebildet hat. Der erhöhte Puls könnte für ein Bedürfnis des Körpers nach Stimulation und vermehrter Aktivität sprechen. Haben Sie sich in letzter Zeit weniger bewegt als sonst? Haben Sie bestimmte Angelegenheiten auf die lange Bank geschoben? Haben sich in Ihrem Leben bestimmte Dinge
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angestaut oder angesammelt? Haben Sie sich – außer auf der rein physischen Ebene – vernachlässigt? Geht in Ihrem Leben manches in eine »heiße Phase«, ohne dass Sie entsprechend reagieren? Brodeln in Ihnen »heiße« Leidenschaften, die Sie nicht zum Ausdruck bringen? Halten Sie irgendeinen Ärger zurück, der sich ein Ventil suchen muss, wenn es nicht zu größeren Problemen kommen soll? Auch eine Erkältung kann vielfältige Ursachen haben. Sie ist mit einer Kontraktion, einem Zusammenziehen verbunden. Ziehen Sie sich aus irgendeinem Grund in sich selbst zurück? Und wenn Sie dies tun, gibt es etwas, wovor Sie sich zurückziehen? Waren Sie in letzter Zeit zerstreuter oder fahriger als sonst, und brauchen Sie den Rückzug, um sich wieder zu erden? Gab es in Ihrem Leben so viel Aktivität, dass Ihnen keine Zeit für sich selbst blieb? Sind die Dinge und Aktivitäten in Ihrem Leben durcheinander geraten und unorganisiert? Versuchen Sie, eine neue Form von Ordnung in Ihrem Leben zu etablieren? Passiert so vieles ringsum, dass Sie Schwierigkeiten haben, alles aufzunehmen? Gibt es ein Gefühl der Unsicherheit – so als ob man Sie in einer Angelegenheit im Regen (oder besser: in der Kälte) stehen lassen würde? Erschöpfung Fühlen wir uns erschöpft, heißt das schlicht und einfach, dass wir müde sind, und zwar nicht nur auf der körperlichen Ebene. Es kann darin eine Art »Lebensmüdigkeit«
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zum Ausdruck kommen, die an den physischen Energiereserven zehrt. Was sind Sie in Ihrem Leben leid? Die Arbeit, den Partner, den ständigen Stress in der Familie …? Haben Sie keine Freude an dem, was Sie tun, fühlen Sie sich bald erschöpft. Nehmen Sie sich in Ihrem Leben nicht ausreichend Zeit für erfreuliche Dinge? Kommt der Spaß in Ihrem Alltag zu kurz? Haben Sie vergessen, dass der Mensch Zeit zum Spielen braucht? Erschöpfungszustände können die Aufforderung beinhalten, unser Dasein spielerischer zu gestalten. Fieber siehe Erkältungen Infektionen Infektionen sind ein Zeichen dafür, dass der Körper insgesamt oder teilweise mit Giftstoffen belastet ist. Womöglich beginnen verinnerlichte Negativität, Ärger oder Ängste auf die körperliche Ebene durchzuschlagen und machen Sie anfällig für die Ausbreitung von Krankheitserregern. Beschäftigen Sie »vergiftete« Gedanken? Plagen Sie Ängste oder Sorgen? Setzen Ihnen in Ihrem Umfeld Disharmonie und Negativität zu? Gibt es Menschen, Situationen oder äußere Umstände, die Ihnen nicht gut tun und denen Sie trotzdem Zutritt zu Ihrem Leben gewähren? Welche schlechten Angewohnheiten könnten die Einlagerung von Giftstoffen in Ihrem Körper begünstigen? Infizieren bedeutet »anstecken« oder einen Menschen,
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ein Organ, eine Wunde usw. »mit Krankheitserregern zu versetzen« bzw. mit etwas zu belasten, das deren Qualität, Wesen oder Zustand beeinträchtigt. Diese Definition verrät uns, welche Frage wir uns stellen sollten, um den tieferen Sinn einer Infektion zu klären: Wer oder was hat uns in jüngster Zeit so belastet, dass unsere Lebensqualität, unsere Seele oder unser Körper darunter zu leiden hatte? Krämpfe Ein Krampf ist eine plötzliche, unwillkürliche Kontraktion eines Muskels bzw. einer Muskelgruppe. Auf der physischen Ebene gibt es die verschiedensten Ursachen hierfür, vom Kalzium- oder/und Magnesiummangel über eine Überbeanspruchung der Muskulatur ohne vorheriges Aufwärmen bis hin zu einer zu geringen Nahrungs- oder Sauerstoffzufuhr. Daneben gibt es metaphysische Konstellationen, die das Auftreten von Krämpfen begünstigen können. Hinter der heftigen Muskelkontraktion, also einem Zusammenziehen und Festhalten, steht oft eine Angstreaktion oder auch die Weigerung, sich ausreichende Entspannung zu gönnen. Tritt ein Krampf auf, hat dies mit zu starker Anspannung zu tun. Alles wird nach innen gezogen und zurückgehalten. Der Ort, an dem sich ein Krampf manifestiert, kann wertvollen Aufschluss geben. Krämpfe in der Hand können darauf hinweisen, dass wir zu stark an etwas festhalten, das wir nicht loslassen möchten. Durch den Krampf
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versucht uns der Körper mitzuteilen, dass wir uns entspannen und locker lassen müssen. Betrifft er die Beine, heißt das womöglich, dass wir uns zu viel Bewegung oder Arbeit zumuten. Krämpfe in den Händen und Beinen treten nicht selten bei Workaholics und »Superhausfrauen« auf. Bei Menstruationskrämpfen ist es nicht so einfach, die genaue Ursache zu finden. Bei vielen Frauen ist die Intensität der Beschwerden von Mal zu Mal unterschiedlich. Um die Problembereiche einzukreisen, ist es hilfreich, über mehrere Monate hinweg Aufzeichnungen über die Aktivitäten, Emotionen und allgemeine Lebenssituation zu führen. Menstruationskrämpfe könnten aber auch mit Problemen im Zusammenhang mit der eigenen Weiblichkeit zu tun haben. Reizungen Bei Reizungen handelt es sich um eine mildere Form der Entzündung. Einige der Symptome sind identisch, so dass Sie sich die gleichen Fragen stellen sollten. Kommen allerdings Brennen und Juckreiz hinzu, sollte dies bei der Erforschung der Ursachen ebenfalls mit einbezogen werden. Gibt es irgendetwas in Ihrem Leben, das Sie innerlich aufzehrt oder ständig reizt? Hegen Sie eine heimliche Sehnsucht oder einen unerfüllten Wunsch (etwas, das Sie »jucken« würde)? Womit sind Sie unzufrieden in Ihrem Leben? Gibt es da irgendetwas, das brennend erledigt
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werden müsste; irgendetwas, das Sie immer noch »piekst«? Wer oder was reizt oder irritiert Sie zurzeit am allermeisten? Haben Sie Angst, dass Ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte unerfüllt bleiben könnten? Sind sie unglücklich mit Ihrer derzeitigen Lebenssituation? Schmerzen Schmerzen treten in den verschiedensten Varianten auf, und so ist es bisweilen nicht ganz einfach, die Auslöser bzw. begünstigenden Faktoren zu finden. Im Allgemeinen deuten sie auf Emotionen wie Schuld, alte Verletzungen, eine überkritische Einstellung anderen oder sich selbst gegenüber, Sehnsüchte, Widerstände gegen neue Entwicklungen und Veränderungen oder ein Gefühl mangelnder Freiheit hin. Der Ort, an dem die Schmerzen auftreten, lässt wichtige Rückschlüsse zu. So haben Kopfschmerzen womöglich damit zu tun, wie wir über uns selbst denken. Herzschmerzen könnten ein Hinweis darauf sein, was wir für uns selbst empfinden oder auch nicht empfinden; auch könnte ein mangelnder Ausdruck von Liebe dahinter stecken. Und wenn jemand das Gefühl hat, dass ihm ein anderer »im Nacken sitzt«, könnte es durchaus passieren, dass er Halsschmerzen oder Verspannungen im Nackenbereich entwickelt. Es gibt chronische und akute Schmerzzustände. Chronische Schmerzen halten sich hartnäckig und kehren immer wieder. Hintergrund könnte die Weigerung sein, sich
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auf Veränderungen einzulassen. Auch dauernde Ängste und überkommene Verhaltensmuster kommen als mögliche Ursachen infrage. Akute Schmerzen treten kurzfristig auf und sind oft heftig und intensiv. Sie stellen einen lauten Schrei des Körpers nach Aufmerksamkeit dar. Beide Formen können mit einer Empfindlichkeit gegenüber Kritik oder einer Überforderung durch allzu viele Details zu tun haben. Wie genau fühlen sich Ihre Schmerzen an? Ist es eher ein Ziehen oder Klopfen? Ist der Schmerz gleichmäßig? Stechend? Die genaue Beobachtung kann wertvolle Hinweise darauf liefern, was hinter dem körperlichen Symptom stecken könnte. Sehnen Sie sich nach etwas? Fehlt es Ihnen an Liebe und Zuwendung? Sind Sie mit sich selbst unzufrieden oder bekommen Sie nicht genug Bestätigung durch andere? Bestrafen Sie sich selbst, oder leiden Sie unter Schuldgefühlen? Sind Sie überkritisch oder nicht liebevoll genug mit sich selbst? Schränken Sie sich in Ihrer Persönlichkeit oder Ihrem Handlungsspielraum unnötig ein? Gibt es zurzeit jemanden oder etwas in Ihrem Leben, der oder das Ihnen wehtut? Oder bei chronischen Schmerzen: Gibt es jemanden oder etwas in Ihrem Leben, der oder das Sie dauernd verletzt? Schwellungen Schwellungen sind in vielen Fällen Ausdruck für eine Blockade in unseren Verhaltensweisen oder Entwicklungsprozessen.
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Wer in alten Mustern festhängt, hat oft immer wieder mit Schwellungen zu tun. Wichtig ist auch der Ort, an dem die Symptome auftreten: Sind beispielsweise die Fesseln durch Wassereinlagerungen geschwollen, kann das ein Hinweis auf eine innerliche Weigerung sein, im Leben voranzuschreiten (das Wasser ist nicht in Bewegung) oder andere vorwärts gehen zu lassen. Eine Schwellung kann auch das Verhaftetsein an überkommenen Mustern und Vorstellungen widerspiegeln. Gelegentlich geht es aber auch um Themen im Zusammenhang mit dem Selbstbewusstsein. Blasen wir uns in unserer Wichtigkeit allzu sehr auf? Lassen wir auf diese Weise eine Wachstumschance oder Möglichkeit zur Weiterentwicklung ungenutzt verstreichen? Blähen wir eine Angelegenheit über Gebühr auf? Reagieren wir zu emotional, so dass der gesunde Menschenverstand und der Realitätsbezug zu kurz kommen? Dringen wir in die Angelegenheiten anderer oder in fremde Bereiche ein, in denen wir nichts zu suchen haben? Übelkeit Übelkeit ist ein Gefühl des Unwohlseins im Magen, das mit Brechreiz einhergehen kann. Es gibt vielfältige tiefere Ursachen, die als Auslöser dafür infrage kommen, und wenn sie auftritt, kann uns das wertvolle Aufschlüsse über uns geben. Was hängt uns in unserem Leben zum Hals heraus? Was ist uns begegnet, das wir nicht verdauen können?
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Was versuchen wir loszuwerden oder auszuspucken (bei Erbrechen)? Haben wir Angst vor Zurückweisung? Spüren wir eine innerliche Abwehr gegenüber etwas oder jemandem? Fühlen wir uns unsicher oder ungeschützt? Gibt es etwas, das wir so nicht schlucken mögen? Verschleimung siehe Verstopfung Verstopfung, Verschleimung, Blutstau Bei einer Verstopfung ist ein Teil des Körpers über Gebühr gefüllt und entsprechend überlastet – ob es sich um eine Verdauungsstörung handelt oder um die Stauung von Blut oder Schleim in einem Gefäß oder Organ, wie er am häufigsten in den Nasennebenhöhlen oder der Lunge auftritt. Der Ort, an dem sich die Verstopfung bzw. der Blutstau manifestiert, sagt viel darüber aus, womit wir uns überlasten. Tritt das Symptom im Kopfbereich auf, sagt uns das etwas über unsere momentanen Gedanken. Staut sich Ärger in uns auf? Ist unser Kopf zum Bersten voll mit Sorgen, Zweifeln und Ängsten? Tritt der Stau im Bereich der Lunge auf, so dass es uns schwer fällt zu atmen, sollten wir uns fragen, ob wir vielleicht unsere Emotionen zurückhalten. Eine Verschleimung der Bronchien könnte als unterdrücktes oder innerliches Weinen gedeutet werden und die Aufforderung
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beinhalten, es endlich herauszulassen. Verwehren wir allzu vielen Dingen oder Menschen den Zugang zu unserem Leben? Oder sind es andere, die ihnen den Zugang zu uns blockieren? Fühlen wir uns etwa nicht berechtigt, den uns zustehenden Raum einzunehmen, und verstellen wir uns dadurch selbst den Weg? Ist unser Herz von Depression oder Traurigkeit erfüllt, die wir nach außen hin nicht zeigen? Auch dies könnte zu einem inneren Stau führen. Haben wir Angst, das Leben (den Atem) in uns einzulassen, und machen wir deshalb in unserer Lunge die Schotten dicht? Fühlen wir uns von irgendetwas in die Ecke gedrängt? Oder üben wir selbst in irgendeiner Weise Druck aus? Ist der Darm verstopft, deutet das oft auf eine Weigerung hin, sich von alten Vorstellungen, Emotionen und Mustern zu trennen, die uns nicht mehr gut tun. Wer in der Vergangenheit festhängt und sich Veränderungen widersetzt, hat häufig mit Verstopfung zu tun. Dies sind nur einige der Deutungsmöglichkeiten für die wichtigsten Symptome. Eine sorgfältige Analyse Ihrer Beschwerden wird Ihnen mit Sicherheit weitere wertvolle Erkenntnisse bringen. Verlassen Sie jedoch bei Ihren Erklärungsversuchen nie den Boden der Realität. Wenn sich beispielsweise ein fröhliches, gesundes Kind beim Spielen am Fuß verletzt hat und sich die Wunde leicht entzündet, dann fangen Sie nicht an darüber nachzugrübeln, welche seelischen Umstände das Kind dazu gebracht ha54

ben könnten, sich selbst zu verletzen. Unfälle passieren nun einmal, und solange wir hier auf der Erde leben, lässt sich nicht alles kontrollieren. Auf vieles allerdings können wir durchaus Einfluss nehmen, und je bewusster uns dies wird, desto gesünder bleiben wir. Wir sollten versuchen, möglichst viel über uns selbst zu erfahren, und lernen, im Krankheitsfall die Reaktionen unseres Körpers auf äußere Einflüsse zu deuten. Die tiefere Bedeutung der wichtigsten Organe und Körperbereiche Nicht nur die Symptome lassen Rückschlüsse auf die in unserem Leben wirksamen Energien zu, sondern auch die jeweils betroffenen Körperteile und Organe. Der Körper wird häufig als Mikrokosmos betrachtet – als einzigartiger, symbolischer Ausdruck bestimmter Kräfte, die in unserem Leben wirken. Der Bereich, in dem bestimmte Beschwerden auftreten, zeigt an, wo Unausgewogenheiten im Zusammenspiel dieser Kräfte und Energien bestehen. Es lohnt sich, sich einmal ausführlich mit den einzelnen Körperteilen zu befassen und sich mit deren Funktion sowie den Systemen vertraut zu machen, in die sie eingebettet sind. Eine solche Betrachtung kann nämlich Hinweise darauf liefern, wie ausgewogen oder unausgewogen wir mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen.
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Die folgenden Beschreibungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen Ihnen lediglich als Orientierungshilfe zur Selbstanalyse dienen. Sie mögen Sie dabei unterstützen, die Verantwortung für Ihre Gesundheit und Ihr Leben selbst zu übernehmen. Anus Der Anus ist die Öffnung, durch welche die Ausscheidungen den Körper verlassen. Dies ist die Stelle, über die wir Abfälle und andere nicht mehr benötigte Stoffe nach außen abgeben. Auf der symbolischen Ebene steht der Anus für das Freisetzen und Loslassen. Schmerzen oder Juckreiz in diesem Bereich können Hinweise darauf sein, dass wir uns innerlich von etwas oder jemandem lösen möchten. Halten wir an etwas fest, das uns nicht mehr gut tut? Klammern wir uns an die Vergangenheit? Lassen wir das Leben an uns vorbeiziehen – beobachten wir es nur, statt voll und ganz daran teilzunehmen? Fühlen wir uns überlastet, oder haben wir Angst loszulassen? Weisen wir zurück, was das Leben uns zu bieten hat? Fühlen wir uns von jemandem oder etwas in unserem Leben zurückgewiesen? Arme Die oberen Gliedmaßen symbolisieren unsere Fähigkeit, dem Leben mit offenen Armen zu begegnen und es mit all seinen Erfahrungsmöglichkeiten willkommen zu heißen.
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Sie stehen für Aktivität, Arbeit und Spiel. Wer starke Arme hat, kann nicht nur die im Alltag anfallenden Dinge gut meistern, sondern sich auch in neue Höhen hinaufschwingen. Bei Beschwerden im Bereich der Arme stellt sich die Frage, ob wir in unserem Tun womöglich unsere Reichweite überschritten haben. Oder greifen wir jemandem nicht unter die Arme, obwohl wir es tun sollten? Hätten wir Lust, zuzuschlagen? Machen wir andere dafür verantwortlich, dass wir etwas nicht erreichen oder festhalten können? Laden wir uns zu viel Verantwortung auf, oder geben wir zu viel davon ab? Fühlen wir uns hoffnungslos, und haben wir das Gefühl, niemand könnte uns mehr helfen? Haben wir den Eindruck, wir könnten uns mit eigener Kraft nicht mehr aus einer Sache herausziehen? Augen Als unser Sehorgan sind die Augen Symbol für Visionen und Hellsichtigkeit. Sie gelten als Fenster zur Seele. Ist unser Blick getrübt? Was ist es, das wir nicht sehen wollen? In welchem Zusammenhang ist unsere Wahrnehmung verzerrt? Sehen wir wie durch einen Schleier (im Falle von Star-Erkrankungen)? Was wollen wir in unserem Leben verschleiern? Können wir in unserem aktuellen oder künftigen Leben keinen Lichtblick entdecken? Bei Weitsichtigkeit: Fällt es uns schwer, die Dinge in unserer unmittelbaren Nähe anzuschauen? Sind wir zu sehr auf die Zukunft – das noch nicht Manifeste – fixiert?
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Mit dem Älterwerden kommt es bei vielen Menschen zu einer Erstarrung der Augenlinse, so dass Weitsichtigkeit entsteht. Werden wir mit zunehmenden Jahren selbst starrer; kommt uns die Flexibilität mehr und mehr abhanden? Bei Kurzsichtigkeit können wir im Nahbereich gut sehen, aber alles, was in der Ferne liegt, verschwimmt. Verwenden wir allzu viel Aufmerksamkeit auf unsere eigene Person? Weigern wir uns, den größeren Zusammenhang zu erkennen? Haben wir Angst, vorauszuschauen und uns mit der Zukunft zu befassen? Bauchspeicheldrüse Die Bauchspeicheldrüse sondert neben verschiedenen Verdauungssäften das Hormon Insulin ab, das den Blutzuckerspiegel im Körper reguliert. Sie ist zuständig für die Aufspaltung und Umwandlung der Nahrung in drei verschiedene Bestandteile: Kohlehydrate, Fett und Eiweiß. Auf der symbolischen Ebene steht die Bauchspeicheldrüse nicht nur für unsere Fähigkeit, das Süße in unserem Leben wahrzunehmen, sondern auch die auf uns einwirkenden Eindrücke und Erlebnisse in aufnehmbare Einzelelemente zu zerlegen. Damit steht sie für unsere Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen. Bei Beschwerden in diesem Bereich sollten wir uns und unser Leben grundsätzlich überprüfen. Finden wir nicht die Zeit, die Süße des Lebens zu kosten? Weigern wir uns anzuerkennen, dass in jeder Situation immer auch etwas Positives steckt? Kön58

nen wir vor lauter Frustration das Gute im Leben nicht erkennen und genießen? Ärgern wir uns über uns selbst, oder fühlen wir uns vom Leben ausgeschlossen? Hadern wir mit uns, oder haben wir das Gefühl, das Wunderbare nicht verdient zu haben? Haben wir nicht erkannt, dass sowohl das Bittere als auch das Süße im Leben ihre Berechtigung haben? Geht es in unserem Leben immer nur um Arbeit, und bleibt das Vergnügen auf der Strecke? Beine Die Beine erlauben es uns, in jede beliebige Richtung zu gehen. Sie sind die Säulen, auf denen wir balancieren, um bei jeder unserer Bewegungen das Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig symbolisieren die Beine unsere Fähigkeit, voranzuschreiten, uns weiterzuentwickeln und höher hinaufzuschwingen. Ohne Beine könnten wir nicht mit den Füßen auf dem Boden stehen und den Kopf in den Himmel recken – ähnlich wie ein Baum. Treten Probleme in diesem Bereich auf, sollten wir unser Leben überprüfen und uns folgende Fragen stellen: Fehlt es uns in bestimmten neuen Lebensbereichen an Ausgewogenheit? Widersetzen wir uns der Bewegung oder der Veränderung? Blockieren wir anderen den Weg, oder lassen wir es zu, dass andere uns im Weg stehen? Konzentrieren wir uns aus Angst vor der Zukunft ausschließlich auf die Gegenwart oder gar die Vergangenheit? Heucheln wir uns selbst oder anderen etwas vor, indem wir das eine sagen und etwas ganz anderes tun?
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Fühlen wir uns in unserem gegenwärtigen Umfeld unsicher? Blase Die Harnblase ist ein glatter Muskelsack, in dem sich der Urin sammelt, bevor er aus dem Körper ausgeschieden wird. Probleme in diesem Bereich werden in der Regel durch Ängste und Zorn ausgelöst oder verstärkt. Hat Ihnen irgendwer bzw. haben Sie irgendjemandem »ans Bein gepinkelt«? Blasenschwäche hat oft mit Ängsten zu tun – vor allem mit Kindheitsängsten, die nie wirklich aufgelöst wurden. Auch die Furcht, Vergangenes loszulassen, das nicht mehr hilfreich ist (selbst wenn es sich vertraut und darum sicher anfühlt), kann zu Blasenproblemen führen. Wer nach dem Motto handelt: »Und wenn es noch so schrecklich ist – auf altbekanntem Terrain fühle ich mich sicher«, könnte sich leicht Beschwerden im Ausscheidungstrakt und speziell im Blasenbereich einhandeln. Blut Als unser Lebenssaft ist Blut generell von großer Wichtigkeit, und so ist auch eine Vielzahl von tieferen Bedeutungen daran geknüpft. Es ist nicht nur Sinnbild für den Strom der Lebensenergie, sondern auch Träger der Lebensessenz und der Persönlichkeitsmuster des Individuums – seien es vergangene oder gegenwärtige. Dies ist der Grund, warum das Blut in so vielen alten mystischen Riten eine Rolle spielt. Vitalität und Lebensfreude werden
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ebenfalls durch das Blut symbolisiert. Auch hinter Beschwerdebildern wie Bluthochdruck oder Blutdruckschwäche steckt eine verborgene Botschaft. Bluthochdruck lässt oftmals auf länger währende, ungelöste emotionale Probleme oder ein Gefühl des inneren Aufruhrs schließen. Es gelingt dem Betreffenden nicht, die Vergangenheit loszulassen. Stattdessen köchelt sie ständig auf kleiner Flamme vor sich hin. So kommt es häufig vor, dass Menschen mit hohem Blutdruck in alten, überkommenen Mustern und Emotionen feststecken und im Leben nicht voranschreiten. Ein zu niedriger Blutdruck lässt auf eine Apathie und/oder Angst vor Veränderungen im Leben schließen. Der Leitspruch der Betroffenen lautet nicht selten: »Was soll’s!« Blutinfektionen und Anämie sind ebenfalls häufig auftretende Krankheitsbilder. Bei einer Infektion sollten wir uns fragen, von welchen toxischen Gedanken wir uns unsere Vitalität beeinträchtigen lassen. Vergeuden wir unsere primäre Lebenskraft auf ungesunde Weise (etwa durch schlechte Angewohnheiten)? Eine Anämie entsteht durch einen Mangel an roten Blutkörperchen. Hier lautet die Frage, ob wir uns in unseren vitalen Aktivitäten beschränken, oder auch, ob wir Angst haben, loszulassen und das Leben zu genießen? Brust, weibliche Als Milch spendendes Organ ist die weibliche Brust
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Symbol für das Nähren und Versorgen, für Mütterlichkeit und Sexualität. Auch bei Beschwerden in diesem Bereich ist die Frage nach den tieferen Ursachen zu stellen: Haben wir alte Wunden genährt? Trauern wir, oder übergehen wir unsere Trauer (man denke nur an den alten Brauch Trauernder, sich gegen die Brust zu schlagen)? Fühlen wir uns von den uns nahe stehenden Menschen nicht ausreichend umsorgt? Haben wir Angst, erwachsen und reif zu werden (analog zu dem Prozess, der sich mit der Entwicklung der Brust vollzieht)? Neigen wir dazu, unsere Mitmenschen übermäßig zu bemuttern oder mit Zuwendung zu überschütten? Weigern wir uns, uns so zu entwickeln, wie es am besten für uns selbst wäre? Darm Der Darm ist Teil des Verdauungssystems und nimmt das untere Segment des Verdauungskanals ein. Im Dünndarm werden die Nährstoffe verdaut und aufgenommen, im Dickdarm Wasser absorbiert und Verdauungsendprodukte ausgeschieden. Beschwerden im Darmbereich können entstehen, wenn ein Mensch Schwierigkeiten hat, bestimmte Dinge oder auch Lebenserfahrungen anzunehmen oder weiterzugeben. Verweigern wir eine wichtige Lernaufgabe? Begegnen uns die gleichen Lektionen immer wieder, so wie sich der Vorgang der Nahrungsaufnahme stets aufs Neue vollzieht? Halten wir an etwas Altem krampfhaft fest, oder lassen wir eine bestimmte Situation nicht vorüberziehen? Klammern
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wir uns an die Vergangenheit, und versuchen wir, unsere emotionale Nahrung aus etwas zu ziehen, das uns nicht länger nähren kann? Trennen wir uns nicht von jemandem oder etwas, der oder das uns nicht mehr gut tut? Nehmen wir uns nicht die Zeit, neue Erfahrungen zu verdauen? Sind wir mit uns selbst unzufrieden und darum blind für das, was das Leben uns zu bieten hat? Müssen wir lernen, dass es Raum und Zeit genug für alles gibt, was wir tun wollen? Ellbogen siehe Knie Füße Die Füße sind die Basis, die es uns ermöglicht, zu stehen und uns bequem von einem Ort zum anderen zu bewegen. Am untersten Punkt des Körpers – also am Fundament des Bauwerks Mensch – angeordnet, symbolisieren sie Stabilität und Standfestigkeit. Ohne sie wären wir zum aufrechten Gang nicht fähig. Falls Beschwerden auftreten: Was verändert sich gerade in unserem Leben? Entgleitet uns eine Freundschaft? Weigern wir uns, einen Schritt vorwärts zu tun, obwohl sich uns die Gelegenheit dazu bietet? Bewegen wir uns in Bereichen, in denen wir eigentlich nichts verloren haben? Weist unsere grundsätzliche Sicht von uns selbst und unserem Leben Schwächen auf? Sind wir nicht so aufrecht, wie wir es sein sollten? Gibt es andere Menschen, die uns unseren Vorgarten zertrampeln? Brauchen wir einen festeren Standpunkt im Leben?
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Fußgelenke Die Fußgelenke sind der Verbindungspunkt zwischen Füßen und Beinen. Sie lassen Bewegung nach vorn und/oder oben zu. Symbolisch stehen sie für das stützende Element in der Bewegung. Sind Ihre Fußgelenke stark oder schwach? Was sagt dies über das Maß an Bewegung aus, das es in Ihrem Leben gibt? Von Bedeutung ist auch die Tatsache, dass die Fußgelenke einen rechten Winkel zwischen Füßen und Unterschenkel bilden, denn dies spiegelt das gleichzeitige Agieren in zwei Dimensionen bzw. auf zwei Ebenen wider. Es erinnert uns daran, dass wir uns in der physischen Welt bewegen und gleichzeitig nach der spirituellen Dimension greifen. Sind wir auf beiden Ebenen zu Hause? Versuchen wir, ein Leben in einer Art klösterlicher Zurückgezogenheit zu leben? Verlieren wir in unserem Streben nach spiritueller Weiterentwicklung die Verbindung zur Erde? Verschließen wir uns der Spiritualität, und geben wir der materiellen Welt allzu großen Vorrang? Verhindern oder verweigern wir Bewegung in einer bestimmten Richtung? Gallenblase Die Gallenblase ist eine Art kleiner Beutel, in dem die von der Leber abgesonderte Gallenflüssigkeit gespeichert wird, bis der Organismus sie zur Fettverdauung benötigt. Ein Problem in diesem Bereich könnte darauf hindeuten, dass wir etwas zu schnell zu verdauen versuchen. Auch könnte es heißen, dass wir irgendein Erlebnis nicht richtig
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verdauen können und die damit einhergehende Lektion nicht begriffen haben. Wenn sich Gallensteine bilden, halten wir vielleicht an harten Gedanken und bitteren Erfahrungen fest, statt nach vorn zu schauen. Womöglich verharren wir in der Vergangenheit, statt uns auf die Zukunft zu freuen und erwartungsvoll voranzuschreiten. Gehirn Das Gehirn ist das Hauptrechenzentrum unseres Nervensystems. Es ist der zentrale Sitz unserer Gedanken, unseres Gedächtnisses, unseres analytischen Verstandes, unserer Intuition usw. Das jeweils betroffene Gehirnareal kann Hinweise darauf liefern, wo die Ursachen des Problems liegen. In vielen alten Glaubenssystemen gelten Gehirn und Schädel als das Tor, durch das der Geist im Augenblick der Geburt in den Körper einzieht und durch das er ihn beim Tod verlässt. Physische Beschwerden können auf Probleme im Bereich unserer Gedanken hinweisen. Halten wir an Gedanken fest, die uns nicht gut tun? Sind unsere Gedanken bösartig oder verzerrt? Gesäß siehe Hüfte Geschlechtsorgane Die Geschlechtsorgane sind das Zentrum unserer ureigenen schöpferischen Lebenskraft – ein Ort der Kreativität, Geburt und Heilung. Hier ruht die feurige Schlange
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Kundalini – ein Bild, das die Urenergie symbolisiert, die in der DNA-Spirale verborgen liegt. In der westlichen Welt haben die Geschlechtsorgane viel von ihrer mystischen Bedeutung verloren. Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass der Sexualtrieb Ausdruck der schöpferischen Kraft ist, aus der wir in all unserem Tun und in jedem Lebensbereich schöpfen. In den meisten Traditionen symbolisieren die männlichen Geschlechtsorgane die aktive, gebende, die weiblichen die passive, empfangende Kraft. Bei Beschwerden in diesem Bereich sollten wir nicht nur unsere generelle Haltung der Sexualität gegenüber überprüfen, sondern uns auch fragen, inwiefern wir die uns angeborene Kreativität zum Ausdruck bringen bzw. inwieweit sie blockiert ist. Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut? Akzeptieren Sie Ihre Gefühle? Sind Sie mit dem Geschlecht einverstanden, mit dem Sie zur Welt gekommen sind? Verspüren Sie Ärger gegenüber Ihrem Partner, Lebensgefährten oder Geliebten? Kommt in Ihrem Leben die Kreativität zu kurz? Unterdrücken Sie sie etwa selbst? Lösen Ihre sexuellen Bedürfnisse und Wünsche Gewissenskonflikte in Ihnen aus? Lassen Sie sich von anderen (auch der Gesellschaft) Ihr sexuelles Verhalten diktieren? Fühlen Sie sich in Ihrem Intimleben unterstützt oder allein gelassen? Haben Sie Schwierigkeiten mit Intimität? Hals Im Hals sind unter anderem die Speise- und Luftröhre, der
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Rachen, der Kehlkopf und die Mandeln untergebracht. Er dient als Kanal sowohl für das Schlucken als auch das Atmen und Sprechen. Symbolisch betrachtet hat der Hals mit allem zu tun, was wir schlucken und von uns geben können. Damit hat er viel mit unserem kreativen Ausdruck zu tun. Halsbeschwerden können Hinweis sein auf unterdrückten Ärger, unausgelebte Kreativität und hartnäckige Sturheit (die Weigerung, sich zu ändern oder flexibel zu sein). Auch lassen sie auf die Neigung schließen, in die eigenen Worte unablässig Kritik, Gift und/ oder Zorn mit einfließen zu lassen. Auch wenn ein Mensch immer das Gefühl hat, im Leben zu kurz zu kommen, könnte das ein Auslöser für Halsbeschwerden sein. Die Fragen, die bei der Suche nach den Ursachen zu stellen sind, richten sich nach dem jeweils betroffenen Bereich. So dient der Kehlkopf der Stimmbildung und ist zudem wichtig für das Atmungsgeschehen. Treten hier Beschwerden auf, sollten wir uns überlegen, ob wir womöglich Schwierigkeiten haben, etwas zu schlucken, das uns von anderen aufgetischt wird. Oder schlucken wir einen Kommentar hinunter, statt ihn offen auszusprechen? Drücken wir uns nicht richtig aus? Haben wir Angst, das Wort zu erheben? Überlassen wir es anderen, für uns das Wort zu ergreifen? Haben wir Hemmungen, frei und offen über unsere Wünsche und Sehnsüchte etc. zu sprechen?

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Hände und Finger Mit Fingern und Händen berühren, streicheln und behandeln wir. Wir benutzen sie, um zu geben und zu nehmen, anzuziehen und abzustoßen, zu greifen und uns etwas vom Leibe zu halten. Wir können sie zum Segen oder im Zorn erheben. In der traditionellen Symbolik wurde vor allem der jeweiligen Handposition große Wichtigkeit zugemessen, und auch jeder Finger hatte seine eigene Bedeutung. Bei Beschwerden in diesem Bereich sollten wir uns folgende Fragen stellen: Was wollen wir nicht berühren? Von wem oder wovon wollen wir uns nicht berühren lassen? Halten wir zu sehr an etwas oder jemandem fest? Lassen wir los, obwohl wir es nicht tun sollten? Haben wir das Gefühl, aus irgendeinem Grund in die Opferrolle geraten zu sein? Lassen wir uns von anderen Menschen Dinge aus der Hand nehmen, die wir besser selbst regeln sollten? Mischen wir uns in die Angelegenheiten anderer ein, und nehmen wir deren Leben in die Hand, obwohl wir es besser nicht tun sollten? Harnblase siehe Blase Haut Als äußere Umhüllung des Körpers stellt die Haut unser größtes Sinnesorgan dar. Sie ist empfindsam und schützend zugleich. Auf der symbolischen Ebene steht sie für
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Sensibilität und Selbstwert. Da sich die Zellen der Haut permanent erneuern, ist sie außerdem Sinnbild für Geburt und Wiedergeburt. Hautprobleme sollten immer Anlass für eine intensive Selbstüberprüfung sein. Reagieren wir übersensibel auf das, was uns in unserem Leben begegnet? Empfinden wir andere in ihrem Umgang mit uns als unsensibel? Haben wir den Kontakt zu anderen verloren? Fühlen wir uns im Augenblick nicht wohl in unserer Haut? Sind wir unzufrieden mit uns oder der Situation, in der wir uns zurzeit befinden? Fühlen wir uns ungeliebt oder nicht liebenswert? Haben wir Angst, verletzt zu werden? Versuchen wir, unsere Sinne taub für äußere Einflüsse zu machen? Übernehmen wir die Verantwortung dafür, wer, was und wo wir sind? Fühlen wir uns in unserer Individualität bedroht? Müssen wir uns besser schützen? Fühlen wir uns eingesperrt oder in unserem Handlungsspielraum eingeengt? Herz Das Herz ist das Hauptorgan des Kreislaufsystems. Es ist der Sitz des Lebens und der Seele und steht im Zentrum von Heilung und Liebe. Das Herz ist der Sitz der Sonne im Körper – ein altes Symbol für unsere Gefühle und Emotionen. Es ist gefüllt und arbeitet mit Blut, unserem Lebenssaft. Herzbeschwerden deuten häufig auf Probleme in der Art und Weise hin, wie wir mit Liebe und Emotionen
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umgehen, sie erfahren und zum Ausdruck bringen. Hat sich unser Herz gegenüber einem Menschen oder einer bestimmten Angelegenheit verhärtet? Unterdrücken wir unsere liebevollen Gefühle oder halten sie andere uns gegenüber zurück? Beschneiden wir uns in unserer Lebensfreude? Lassen wir es zu, dass andere unsere Liebe und Gefühle als Speerspitze gegen uns verwenden? Greifen wir andere offen oder verdeckt dafür an, auf welche Weise sie ihre Liebe zum Ausdruck bringen? Haben wir das Gefühl, immer Liebe geben und zeigen zu müssen – selbst jenen Menschen gegenüber, die es offenbar nicht zu schätzen wissen oder nicht einmal nur zur Kenntnis nehmen? Glauben wir, dass wir uns immer für andere einsetzen, für sie kämpfen und uns für sie opfern müssen? Haben wir eine ungesunde Neigung zum Märtyrertum? Hüfte und Gesäß Hüfte und Gesäß sind Symbole für Gleichgewicht, Sexualität und Kraft. Bei der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts kommt der Hüfte eine besondere Bedeutung zu, und zwar speziell im Zusammenhang mit der Vorwärtsbewegung. Hüftbeschwerden könnten folglich darauf hinweisen, dass es uns schwer fällt, im Leben voranzuschreiten. Sind wir aus dem Gleichgewicht geraten oder sind wir unsicher, welchen Schritt wir als Nächstes tun sollen? Lassen wir uns durch unsere Ängste abhalten, vorwärtszugehen? Im Hinblick auf Kraft und Sexualität spielen Hüfte und
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Gesäß eine gleichermaßen wichtige Rolle. Ist der Bereich fest und straff, lässt das auf einen klaren, ausgewogenen Umgang mit diesem Thema schließen. Ist er eher schwammig und füllig, könnte das für diesbezügliche Unsicherheiten sprechen. Zögern wir, voranzuschreiten? Bewegen wir uns nicht so kraftvoll vorwärts, wie wir könnten? Setzen wir unsere Energie und Kraft für unproduktive Ziele ein? Knie und Ellbogen Alle Gelenke, und somit auch Knie und Ellbogen, ermöglichen den reibungslosen Bewegungsablauf der Gliedmaßen. Sie sind nicht nur für die Bewegung selbst unerlässlich, sondern erlauben uns auch, die Richtung unseres Handelns zu ändern. Darum sind sie Symbol für Flexibilität, Dynamik und Mobilität. Treten Gelenkprobleme auf, sollten wir uns fragen, ob wir zu starr und unflexibel sind. Zögern wir, neue Dinge oder Ansätze auszuprobieren? Wagen wir uns nicht in neue Richtungen vor? Ist der Richtungswechsel, den wir uns vorgenommen haben, zu schmerzhaft oder mit zu großer Unsicherheit verbunden? Sind wir selbst oder andere zu unnachgiebig, unabhängig davon, ob eine Sache nun richtig ist oder nicht? Können wir im Zusammenhang mit früheren Entscheidungen uns selbst oder anderen nicht verzeihen? Sind wir nicht bereit, uns zu strecken, um neue Höhen und neue Ziele zu erreichen?
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Knochen Knochen bilden das tragende Gerüst des Körpers. Sie geben uns Fundament und Struktur zugleich. Daneben werden sie als Symbol für den Spross des Lebens, ja sogar für die Wiederauferstehung gesehen. Beschwerden im Bereich der Knochen weisen darauf hin, dass in unserem Leben etwas mit unserem Fundament bzw. unserer Struktur nicht stimmt. Womöglich müssen wir gewisse »Umbauten« vornehmen, um wieder ins Lot zu kommen. Was muss von Grund auf erneuert werden? Auch Autoritätsprobleme können sich als Symptom im Skelettbereich manifestieren. Die Wirbelsäule wird oft mit dem großen Lebensbaum verglichen. Sie ist die tragende Säule des Körpers. Bekommen wir von anderen nicht die Unterstützung, die wir brauchen? Oder geben wir anderen nicht die Unterstützung, die sie brauchen? An welcher Art von Unterstützung mangelt es uns? Brauchen wir finanzielle Hilfe? Liebe? Emotionale oder sexuelle Zuwendung? Haben wir das Gefühl, dass uns die anderen immer in den Rücken fallen? Laden wir uns zu viel auf? Fehlt uns der Mut, zu unseren Überzeugungen zu stehen, und zeigen wir »kein Rückgrat«? Leber Die Leber ist die Drüse, in der das Gallensekret gebildet wird – eine Flüssigkeit, die dank der darin enthaltenen Salze reinigend wirkt: Mit ihrer Hilfe wird das Blut ent72

giftet, denn sie spaltet die darin enthaltenen Substanzen so auf, dass die Nieren die noch vorhandenen Nährstoffe wieder dem Körper zuführen, die Schadstoffe hingegen aus dem Körper ausleiten können. Die Leber ist wichtig fürs Immunsystem. Leberbeschwerden haben vielfach mit starken negativen Emotionen zu tun, die der Betreffende nicht ausreichend verarbeitet hat. (Daher der Spruch: »Es ist ihm eine Laus über die Leber gelaufen«.) Tief sitzende Wut und eine chronische Veranlagung zur Kritik sich selbst und anderen gegenüber kann die Leberfunktion schwächen. Versuchen wir, uns selbst über etwas Negatives in unserem Leben hinwegzutäuschen? Weigern wir uns, in einer bestimmten Angelegenheit reinen Tisch zu machen? Sind wir ständiger Nörgelei und Kritik ausgesetzt? Haben wir das Gefühl, es nie wirklich recht machen zu können? Zögern wir, mit der Vergangenheit aufzuräumen und im Leben voranzuschreiten? Suhlen wir uns in Selbstmitleid und Hass? Tun wir nicht, was wir tun könnten, um uns selbst zu helfen? Weigern wir uns, die Initiative zu ergreifen (schließlich spielt die Leber eine wichtige Rolle im gesamten Stoffwechsel)? Lunge Die Lunge ist das Atmungsorgan, über das sich der Austausch von Gasen vollzieht – sowohl nach außen hin, indem Sauerstoff ein- und Kohlendioxid ausgeatmet wird, als auch nach innen, indem die Resorption des Sauerstoffs
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durch die Zellen sichergestellt wird. In der Mystik wird dem Atem in allen Kulturen der Welt große Bedeutung beigemessen. Über ihn nehmen wir Kraft und Leben in uns auf. Ein- und Ausatmung sind ein Prozess der wechselnden Involution und Evolution und damit Sinnbild für die Integration von Leben und Geist. Atemprobleme können auf eine gewisse Unfähigkeit hindeuten, Lebensenergie aufzunehmen und zum Ausdruck zu bringen. Fühlen wir uns in irgendeinem Bereich unseres Lebens bedrängt oder erdrückt? Bedrängen oder erdrücken wir andere? Haben wir das Gefühl, an irgendeinem Aspekt des Lebens nicht teilhaben zu dürfen? Gestehen wir uns selbst das Recht dazu nicht zu, oder erweckt man absichtlich dieses Gefühl in uns? Unterdrücken wir Tränen (was sich oft durch asthmatische Beschwerden äußert, bei denen die Luftzirkulation blockiert ist)? Fühlen wir uns eingesperrt? Gärt etwas in Lebensbereichen, die ebenso wichtig für uns sind wie die Luft zum Atmen, zum Beispiel in der Familie oder im beruflichen Umfeld? Leben wir nicht aus vollen Zügen? Fühlen wir uns von unseren Mitmenschen nicht gewürdigt und willkommen? Magen Als Hauptorgan zur Aufnahme, Verdünnung und Verdauung der Nahrung ist der Magen eine Art Vorratsspeicher. Auf der symbolischen Ebene steht er für Gedanken, Vor74

stellungen und Ideen, die wir uns erschließen können. Dies ist das Reservoir, aus dem wir schöpfen, um Neues zu erfahren und uns unbekannte Welten zu erschließen. Magenbeschwerden deuten vielfach auf Probleme damit hin, die Erfahrungen und Erlebnisse zu verdauen, die uns im Außen begegnen. Haben wir Angst, Neues an uns heranzulassen? Halten wir an etwas fest, das nicht mehr förderlich oder »nährend« für uns ist? Verspüren wir die nagende Angst, nicht gut genug zu sein? Fällt es uns schwer, uns so anzunehmen, wie wir sind? Sind wir mit uns selbst unzufrieden? Haben wir Schwierigkeiten damit, neue Ideen, Konzepte und Perspektiven zu übernehmen und in die Praxis umzusetzen? Mund und Zähne Als der Ort, an dem die Nahrung in unseren Körper gelangt und damit dem Verdauungsprozess zugeführt wird, kommt dem Mund große Symbolkraft zu. Gleichzeitig ist er unser Sprachorgan, das uns befähigt, uns auszudrücken und zu kommunizieren. Eine ähnliche Doppelfunktion kommt den Zähnen zu. Einerseits spielen sie bei der Zerkleinerung der Nahrung am Anfang des Verdauungsprozesses eine zentrale Rolle, andererseits brauchen wir sie, um uns klar und deutlich artikulieren zu können. Treten Beschwerden im Bereich von Mund und Zähnen auf, sind eine ganze Reihe von möglichen Ursachen in Betracht zu ziehen. Folgende Fragen können zur Klärung beitragen: Nehmen wir nicht das in uns auf, was uns
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angemessen nährt? Ernähren wir uns von Müll? Verwenden wir zu viel Zeit darauf, Sachverhalte durchzukauen, statt Entscheidungen zu treffen und zu handeln? Lassen wir es zu, dass das, was andere über uns sagen, innerlich an uns nagt (was häufig zu Zahnproblemen führt)? Plagen uns nagende Zweifel oder Selbstvorwürfe, weil wir etwas nicht gesagt haben? Sollten wir vorsichtiger damit sein, was wir zu wem sagen? Übernehmen wir allzu leicht die Worte oder Argumente anderer? Versagen wir uns dem kreativen Selbstausdruck? Starren wir noch immer zähneknirschend auf etwas, das wir längst hinter uns lassen sollten? Nacken und Schultern Der Nacken ist der Verbindungspunkt zwischen Kopf und Rumpf, zwischen oben und unten. Gemeinsam mit den Schultern bildet er die Brücke zwischen beiden, und Brücken jedweder Form und Art wurde von jeher große Symbolkraft beigemessen. Sie ermöglichen es uns, Abgründe zu überqueren und uns Neuland zu erschließen. Über sie können wir uns hin und her bewegen. Aus diesem Grund haben der Nacken und die Schultern viel mit der Flexibilität unserer Gedanken und unserer Wahrnehmung zu tun. Bei Beschwerden im Schulter- und Nackenbereich sollten wir uns folgende Fragen stellen: Sind wir zu unflexibel in unserem Denken? Sind wir zu starr? Haben wir Angst zu sehen, was neben oder hinter uns ist? Laden wir uns zu viel Verantwortung auf die Schultern?
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Übernehmen wir Verantwortung für etwas, das uns gar nichts angeht? Weigern wir uns, fremde Standpunkte oder Perspektiven anzuschauen? Lassen wir uns davon beeinträchtigen, dass andere die Welt nicht aus unserem Blickwinkel betrachten? Nase In der Nase wird die eingeatmete Luft gereinigt und angewärmt, so dass sie leichter von der Lunge aufgenommen werden kann. Als Riechorgan symbolisiert sie unsere Fähigkeit, uns selbst und unser Gegenüber zu erkennen und unser beiderseitiges Bemühen auf angemessene Weise und aus der richtigen Perspektive zu sehen. Gleichzeitig kann die Nase für unsere Fähigkeit stehen, Grenzen zu setzen. Die Nase selbst ist Symbol für unsere Intuition, unser höheres Urteilsvermögen. Bei Problemen in diesem Bereich können folgende Fragen hilfreich sein: Haben wir das Gefühl, von anderen nicht anerkannt zu werden? Erkennen wir andere nicht gebührend an? Stecken wir unsere Nase in Dinge, die uns nichts angehen? Oder stecken andere die Nase allzu tief in unsere Angelegenheiten? Fällt es uns schwer, den Einsatz und Energieaufwand abzuschätzen, der zur Bewältigung unseres Alltags optimal wäre? Nebenhöhlen Bei den Nebenhöhlen handelt es sich um Hohlräume
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im Inneren des Kopfes. Sie dienen einerseits zur Erwärmung und Befeuchtung der Atemluft und andererseits als Resonanzkörper, die der Stimme zusätzliches Klangvolumen geben. Bei Beschwerden in diesem Bereich sollten wir uns fragen: Lassen wir uns von anderen irritieren oder ärgern? Nehmen in unserem Leben die nervigen, disharmonischen Aspekte überhand? Hören uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben, nicht richtig zu? Verursachen unsere Worte Reibung und Irritationen? Oder geben die Worte anderer (besonders der uns nahe stehenden Personen) Anlass zu Reibung und Irritationen? Fühlen wir uns blockiert von Menschen, die entweder kein offenes Ohr für uns haben oder uns ihre Hilfe versagen, wenn es darum geht, die Wogen in unserem Leben zu glätten? Werden wir von anderen kritisiert? Kritisieren wir andere? Sind wir überkritisch mit uns selbst? Nieren Die Nieren sind die Urin ausscheidenden Drüsen. In ihnen wird das Blutplasma gefiltert, um die vom Körper nicht mehr benötigten Substanzen von den noch benötigten zu trennen. Nierenprobleme deuten in vielen Fällen auf mangelndes kritisches Urteilsvermögen hin. Vielleicht liegen wir mit unserer Einschätzung daneben. Erkennen wir nicht, wer oder was für uns zuträglich ist? Sind wir blind dafür, was das Leben uns an Gutem zu bieten hat? Sehen wir nicht, dass wir aus jeder Situation immer auch etwas Positives ziehen oder lernen können? Sind wir zu kritisch
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uns selbst oder anderen gegenüber? Suhlen wir uns in unseren Enttäuschungen und Rückschlägen, statt sie als Entwicklungschancen zu nutzen? Oder nähern wir uns allem und jedem mit einer rosaroten Brille, so dass wir immer nur das Gute sehen? Ohren Die Ohren fungieren nicht nur als Hörorgane, sondern sind gleichzeitig Sitz unseres Gleichgewichtszentrums. Bei Problemen in diesem Bereich sind folgende Fragen zu stellen: Was wollen wir nicht hören? Was würden wir gern hören, bekommen es aber nicht zu hören? Geht es in unserem Umfeld so hektisch zu, dass wir den Überblick verloren haben? Hören wir nicht auf unsere innere Stimme, obwohl wir es unbedingt tun sollten? Lassen wir es zu, dass die Worte und Taten anderer uns aus dem Gleichgewicht bringen? Folgen wir eher den Ratschlägen anderer als unserer eigenen inneren Stimme? Kapseln wir uns ab, oder fühlen wir uns von anderen ausgeschlossen? Sind wir allzu dickköpfig, und wollen wir keinen anderen als den eigenen Standpunkt hören? Oder sind wir ständig mit Menschen zusammen, die eine derartige Verbohrtheit an den Tag legen? Schultern siehe Nacken

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Zähne siehe Mund

Die tiefere Bedeutung der wichtigsten Körpersysteme
Nachdem wir geklärt haben, welche Zusammenhänge zwischen dem Krankheitssymptom und der hauptsächlich betroffenen Körperregion bestehen, sollten wir nun klären, in welchem übergeordneten Gesamtsystem die Störung auftritt. Denn obgleich sich physische Probleme oft besonders massiv in einem Organ bzw. Körperteil äußern, ist die Beeinträchtigung in aller Regel in einem systemischen Zusammenhang zu sehen. Das Wissen um die Aufgabe und Funktion des betroffenen Systems und dessen tiefere Bedeutung kann wertvolle Erkenntnisse über die Ursache einer Krankheit liefern. Dies gilt besonders dann, wenn zwar immer wieder unterschiedliche Symptome auftreten, es aber meist zur Beeinträchtigung ein und desselben Systems kommt. So kann es beispielsweise passieren, dass sich die Krankheitszeichen stets im Bereich der Atmung, des Verdauungsapparats etc. manifestieren. Solche systemgebundenen Muster zu erkennen, ist für einen ganzheitlichen Heilungsansatz unerlässlich, denn ein gestörtes System lässt in vielen Fällen auf eine besondere Anfälligkeit in eben diesem Bereich schließen, so dass es sich empfiehlt,
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hier zusätzliche Vorbeugungsmaßnahmen zu treffen. Die folgende Beschreibung der wichtigsten Körpersysteme und deren tieferer Bedeutung soll Ihnen helfen zu verstehen, wie sich seelische Einflüsse auf Ihr Leben und Ihre Gesundheit auswirken können. Atmungsapparat Dieses System ist für die Aufnahme von Sauerstoff und die Ausscheidung von Kohlendioxid zuständig und reguliert jeglichen Gasaustausch im Körper. Die zugehörigen Hauptorgane sind Lunge, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien. Die Atmung ist lebenswichtig. Treten hier Probleme auf, wird damit häufig die Frage nach der Daseinsberechtigung aufgeworfen. Haben wir das Gefühl, keinen Anspruch auf das Leben zu haben, das wir führen? Fühlen wir uns schuldig wegen der Art und Weise, wie wir leben? Hindert man uns daran, das Leben zu führen, das am besten für uns wäre? Unterdrücken wir unsere Lebendigkeit und unsere Emotionen? Stimmt das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen in unserem Leben? Bekommen wir genauso viel zurück, wie wir geben, oder ist die Belastung eher einseitig? Ausscheidungssystem Dieses System hat die Funktion des Filterns und Ausscheidens und umfasst als wichtigste Organe die Nieren, die Harnblase und den Dickdarm. Eine Störung in diesem
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Bereich hat mit den Dingen zu tun, bei denen uns das Loslassen schwer fällt. Haben wir Angst, die Vergangenheit hinter uns zu lassen? Halten wir an altem Ärger fest? Können wir nicht unterscheiden, was gut für uns ist und was nicht? Fürchten wir uns, einen Menschen oder eine Sache loszulassen? Haben wir Angst, nicht mehr gebraucht zu werden? Fürchten wir uns vor dem, was uns das Neue bringen könnte, und halten wir deshalb an überkommenen Ideen, Einstellungen und Traditionen fest? Endokrines System Im Rahmen des körperlichen Energiehaushalts spielt dieses System mit die wichtigste Rolle überhaupt. Es ist für sämtliche Drüsenfunktionen im Körper zuständig und arbeitet eng mit dem Nervensystem zusammen, um die Abläufe im Körper zu koordinieren, aufeinander abzustimmen, zu steuern und zu überwachen. Die Drüsen geben Hormone an den Blutkreislauf ab, die als biochemische Katalysatoren wirken und die Aufgabe haben, die Tätigkeit der verschiedenen Organe anzuregen oder zu dämpfen. Entstehen Probleme in diesem Bereich, sollten wir überprüfen, wie wir auf bestimmte Menschen oder Situationen reagieren, die uns im Leben begegnen. Neigen wir zu Überreaktionen? Sind wir in unseren Reaktionen gehemmt? Reagieren wir unangemessen auf das Leben? Das endokrine System und seine Wirkungen im Körper
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sind immer noch nicht im Einzelnen erforscht, und wenngleich es hier gesondert behandelt wird, sind seine Funktionen doch auf komplexe Weise mit allen anderen Systemen verwoben. Viele Drüsen werden darum in Verbindung mit anderen funktionalen Einheiten gesehen. So werden die Hoden, Eierstöcke und Brustdrüsen oft im Zusammenhang mit dem Fortpflanzungssystem betrachtet, obwohl sie auch zum endokrinen System gehören. Dies macht deutlich, dass die Körperfunktionen und Organe auf ganzheitliche Weise zusammenwirken. Die Aufgaben der endokrinen Drüsen sind vielfältiger Natur. Kein Organ kann sich der Beeinflussung durch sie entziehen, da die von ihnen abgegebenen Sekrete die Aktivität sämtlicher Zellen beeinflussen und deren Funktionsgeschwindigkeit und Leistung regulieren. Gleichzeitig spielen sie eine wichtige Rolle für die Arbeit der Chakren, so dass sie auch in unseren feinstofflichen Energiehaushalt eingreifen (Näheres über das Chakren-System finden Sie in Kapitel 3). Es gibt unzählige Drüsen im Körper. Die wichtigsten sind die Hypophyse, die Schilddrüse, die Nebennieren, die Thymusdrüse, die Epiphyse, die Eierstöcke und die Hoden. Daneben gibt es weitere Hormone produzierende Drüsen, wie die Brustdrüse, die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, die Nebenschilddrüse und den Hypothalamus. Jede von ihnen hat ihre eigene, ganz spezifische Aufgabe und arbeitet doch in engem Zusammenspiel mit allen anderen. Tritt eine Drüsenstörung auf, empfiehlt
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sich eine sorgfältige Betrachtung der jeweils betroffenen, individuellen Funktion, um sich Klarheit über etwaige krankheitsbegünstigende Faktoren zu verschaffen. Die nachfolgenden Hinweise sollen dabei als Anhaltspunkte dienen: Die Hypophyse ist die Steuerungszentrale, die nicht nur Einfluss auf die Tätigkeit aller anderen wichtigen Drüsen, sondern auch auf das Immunsystem nimmt. Treten hier Schwierigkeiten auf, hat das häufig mit der Frage zu tun, wie unser Leben organisiert und geordnet ist. Mischen sich andere allzu sehr in unsere Angelegenheiten ein? Kümmern wir uns nicht aktiv genug darum, unser Leben so zu gestalten, wie es am besten für uns ist? Nehmen uns andere immer wieder Entscheidungen ab, oder treffen wir häufig Entscheidungen für andere? Diese Drüse hat viel mit dem Thema Kontrolle und unserem Umgang damit zu tun. Die Schilddrüse steuert die Stoffwechselrate und übernimmt damit im Körper die Funktion eines Thermostats. Ist sie in ihrer Funktion gestört, deutet das auf Themen im Zusammenhang mit dem Selbstausdruck hin. Sie steht in Verbindung mit dem Hals-Chakra, und eine Hyperaktivität deutet auf eine Unausgewogenheit in diesem Bereich hin. Ein träger Stoffwechsel könnte bedeuten, dass wir in unserem kreativen Selbstausdruck ebenfalls eine gewisse Trägheit an den Tag legen. Schöpfen wir unsere Ausdrucksfähigkeit nicht aus? Tun wir nicht, was wir tun sollten oder wollen? Setzen wir unsere Kraft gar nicht
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oder nicht auf angemessene Weise ein? Die Nebennieren dienen unserem Eigenerhalt und Selbstschutz. Sie tragen nicht nur zur Aufspaltung von Nahrungseiweiß im Körper bei, sondern kurbeln gleichzeitig in Notzeiten und Gefahrensituationen den Stoffwechsel an und übernehmen damit eine Art Feuerwehrfunktion. Sind sie überlastet, kann das eine Auswirkung von lang anhaltenden Ängsten und Sorgen sein. Versäumen wir es, uns wichtigen Angelegenheiten in unserem eigenen oder dem Leben nahe stehender Menschen gebührend zu widmen? Gehen andere nicht auf unsere Anliegen ein? Die Thymusdrüse steht in enger Verbindung mit dem Immunsystem. Im Falle einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit sollten wir uns darum folgende Fragen stellen: Meinen wir, besser als andere und deshalb immun gegen die Auswirkungen unserer Lebensweise zu sein? Erkennen wir nicht, dass sich unser Tun auf alle Ebenen unseres Daseins auswirkt? Befassen wir uns mit Angelegenheiten und Problemen, die uns nichts angehen? Stecken wir andere mit unseren Gedanken und Taten an? Lassen wir uns von den Gedanken und Taten anderer anstecken? Haben wir die Fähigkeit verloren, das Angenehme und Vorteilhafte im Leben zu entdecken? Die Epiphyse steht in enger Verbindung mit dem Nervensystem, wenngleich in ihr selbst keinerlei Nervenzellen nachgewiesen werden können. So steht sie symbolisch für unsere Offenheit gegenüber Wahrnehmungen jenseits
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der physischen Ebene. Gleichzeitig hat sie mit den sexuellen Funktionen des – physischen wie spirituellen – Wachstums zu tun. Setzen wir unsere mentalen und physischen (sexuellen) Energien auf angemessene Weise ein? Sehen wir nicht, was sich direkt vor unseren Augen abspielt? Wissen wir unsere sexuellen und metaphysischen Energien nicht genügend zu würdigen, weil wir uns am liebsten als ausschließlich spirituelle Wesen betrachten würden? Sind wir mit anderen oder andere mit uns nicht mitfühlend genug? Fortpflanzungssystem Dieses System hat nicht nur mit der Aufrechterhaltung der Spezies zu tun, sondern spielt darüber hinaus bei der Erneuerung beschädigter oder abgestorbener Zellen eine wichtige Rolle. Damit ist es der essenziellste aller körperlichen Funktionsbereiche und gleichzeitig derjenige mit dem höchsten kreativen Potenzial. Er umfasst Penis, Hoden, Hodensack etc. als männliche bzw. Eierstöcke, Gebärmutter, Klitoris, Vagina, Brustdrüsen etc. als weibliche Organe. Treten Beschwerden in diesem System auf, lässt das auf Probleme in unserem kreativen und produktiven Lebensausdruck schließen. Haben wir die richtige Einstellung zum Thema Produktivität? Nehmen wir uns ausreichend Zeit für Kreativität und Lebensfreude – also für jene Art von Aktivitäten, die uns wieder jung werden lassen und bei denen wir uns regenerieren? Haben wir
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Probleme mit unserer Sexualität, und fällt es uns schwer, sie zum Ausdruck zu bringen? Leben wir sie nicht wirklich aus? Sind wir zufrieden mit dem Geschlecht, mit dem wir geboren wurden? Herz-Kreislauf-System Dieses System wird im Wesentlichen aus drei Komponenten gebildet: der Flüssigkeit, welche die Nährstoffe durch den Körper transportiert (Blut), einer Umwälzpumpe für diese Flüssigkeit (Herz) und den Gefäßen, durch die sie hindurchströmt (Arterien, Venen, Kapillargefäße). Kommt es zu Störungen im Bereich des HerzKreislauf-Systems, sind diese in der Regel auf mangelnde Vitalität in irgendeinem Lebensbereich zurückzuführen. Fast immer haben die hier auftretenden Beschwerden mit Emotionen zu tun, die entweder allzu leicht und ungehindert fließen dürfen (Mangel an Kontrolle) oder am Fließen gehindert werden. In letzterem Fall stauen sie sich innerlich auf, so dass Bluthochdruck entstehen kann. Sind wir in der Vergangenheit gefangen und fürchten wir uns, voranzuschreiten? Gelingt es uns nicht, alte emotionale Angelegenheiten zu klären? Geben wir uns einer defätistischen Lebenseinstellung hin? Muskulatur Mobilität ist eines der primären Merkmale aller Lebewesen. Die Muskulatur ermöglicht uns nicht nur, uns im Raum zu bewegen, sondern sie spielt gleichzeitig beim
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Transport der Nährstoffe durch den Körper eine wichtige Rolle. Es gibt die Skelett- bzw. gestreifte Muskulatur, welche willkürlich aktiviert werden kann, und die glatte Muskulatur, die sich unserer Kontrolle entzieht. Wo tritt das Problem auf? Allein die Antwort auf diese Frage kann wertvolle Hinweise liefern. Unter welcher Art von Muskelbeschwerden leiden wir? Bei einer Verstauchung beispielsweise ist ein Gelenk überdehnt worden. Versuchen wir, über unsere Leistungsgrenze hinauszugehen? Greifen wir zu weit? Eine Zerrung entsteht bei Überbeanspruchung des Muskels. Wo in unserem Leben muten wir uns zu viel zu? Warum muss der Körper uns zuerst lahm legen, damit wir uns Zeit für uns selbst nehmen? Vergessen Sie nie, dass stets alle drei Aspekte – Symptom, Organ bzw. Körperteil und System – in die Ursachenforschung einzubeziehen sind. Nervensystem Dies ist das körpereigene Kommunikations- und Steuerungssystem, in dem die Aktivitäten sämtlicher Organe koordiniert und alle Informationen gespeichert werden. Es besitzt zwei Hauptmerkmale: 1. Reizempfindlichkeit, das heißt die Fähigkeit, auf innere und äußere Veränderungen zu reagieren, und 2 Leitfähigkeit, die es ermöglicht, Signale entlang der Nervenfasern weiterzuleiten. Wichtigste Organe sind das Gehirn, das Rückenmark und das vegetative Nervensystem. Beschwerden in diesem Bereich können verschiedene
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Ursachen haben. Versuchen wir, zu viele Aktivitäten auf einmal in unserem Alltag unterzubringen? Fehlt es uns an ausreichender Beschäftigung? Reagieren wir überempfindlich auf Kritik von außen? Sind wir selbst allzu kritisch anderen gegenüber? Formulieren wir unsere Bedürfnisse nicht klar und deutlich? Oder tun andere dies uns gegenüber nicht? Verschließen wir uns neuen Möglichkeiten? Skelett Mit Hilfe des aus Knochen und Knorpeln bestehenden Skelettsystems wird chemische in mechanische Energie umgesetzt. Neben ihrer Struktur gebenden Funktion sind die Knochen für die Bewegungsabläufe des Körpers unverzichtbar. Sie stützen das Weichgewebe, schützen lebenswichtige Organe, tragen zur Blutbildung bei und dienen als Mineralienspeicher. Störungen in diesem System geben Anlass, einmal zu überprüfen, wem oder was wir in unserem Leben Schutz gewähren oder verwehren. Bei Knochenbrüchen sollten wir uns fragen, welche Organe der betroffene Knochen schützt und welche Bedeutung diese haben. Fühlen wir uns in unserem Leben generell unterstützt, oder mangelt es uns an Unterstützung? Woran krankt die Struktur unseres Lebens? Verdauungsapparat Der Verdauungsapparat ist für die Umwandlung der zuge89

führten Nahrung und Flüssigkeit in die Nährstoffe und Energie zuständig, die der Körper zur Aufrechterhaltung seiner diversen Funktionen benötigt. Wichtigste Bestandteile sind die Speiseröhre, der Magen, der Darm, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und die Gallenblase. Das System hat zwei Hauptfunktionen: Aufnahme und Zuführung. Störungen im Bereich des Verdauungsapparats sollten uns veranlassen, unsere Essgewohnheiten ebenso unter die Lupe zu nehmen wie die Art und Weise, wie wir im Leben ganz allgemein Dinge an uns heranlassen oder in uns aufnehmen. Was lassen wir an uns heran bzw. in uns eindringen, das uns nicht gut tut? Oder andersherum: Was sollten wir besser an uns heran- bzw. in uns eindringen lassen, was wir derzeit von uns fern halten? Verschließen wir uns vor neuen Ideen, die sich uns präsentieren? Nutzen wir nicht, was uns das Leben bietet? Gehen wir verschwenderisch mit unseren Ressourcen um?

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Kapitel 3 Das menschliche Energiesystem
Der menschliche Körper ist ein energetisches System. Sowohl die alten als auch die modernen Wissenschaften sind sich darin einig, dass alles Leben aus Schwingung besteht. Diese Schwingung ergibt sich aus der Bewegung der Elektronen und Protonen eines jeden Atoms in jedem Molekül einer jeden Substanz. Schwingung durchdringt Gegenstände ebenso wie Tiere und Menschen oder die Atmosphäre, die uns umgibt. Zwar ist die Schwingungsfrequenz des Lebendigen aktiver, dynamischer und wechselhafter als die der unbelebten Materie, doch nachweisbar ist Schwingung überall. Der Mensch ist von einer Vielzahl von Energiefeldern umgeben, die von ihm abstrahlen und mit dem physischen Leib und seinen diversen Funktionen interagieren. Bei den Emanationen handelt es sich unter anderem um Licht und elektrische Wellen, thermische Abstrahlungen, Klang sowie magnetische und elektromagnetische Schwingungen. Zu den Aufgaben eines ganzheitlich arbeitenden Heilers gehört es, die Art, Intensität und Kombination von Energien festzustellen, die den Heilungsprozess am effizientesten unterstützen können. Der Mensch ist von einer Aura umgeben, die aus zwei verschiedenen Elementen gebildet wird: den feinstoffli91

Die menschliche Aura und die Energieemanationen des Körpers Der physische Leib ist von einer ganzen Reihe von Energiefeldern und deren Emanationen umgeben. Hierzu gehören unter anderem Licht und elektrische Wellen, Wärme und thermische Abstrahlungen, Klang sowie magnetische und elektromagnetische Schwingungen. Zusammen mit den feinstofflichen Körpern bilden diese die Aura und das Energiesystem des Menschen. 92

chen Körpern, wie sie in der traditionellen Metaphysik beschrieben werden, und den energetischen Emanationen des Körpers selbst. Bei den feinstofflichen Körpern handelt es sich um energetische Hüllen von unterschiedlicher Schwingungsintensität, welche die Physis umgeben und durchdringen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Aktivitäten der Seele im irdischen Leben zu koordinieren und zu steuern. Die östliche Philosophie kennt sechs dieser feinstofflichen Körper. Manche westlichen Traditionen sprechen von vieren, in denen wiederum jeweils vier Einzelelemente zusammengefasst sind, die insgesamt den Geistkörper bilden (siehe Abbildung auf der nachfolgenden Seite). Wir wollen uns hier bei der Betrachtung des menschlichen Energiesystems auf vier Aspekte des Körpers konzentrieren: den physischen, den astralen (emotionalen), den mentalen und den geistigen. Wollen wir wirklich gesund sein, müssen diese vier in Einklang miteinander sein. Psychische und physische Probleme entstehen, sobald das Gleichgewicht zwischen den feinstofflichen Körpern und dem physischen Leib gestört ist, wie dies beispielsweise durch Traumata, Stress, starke Emotionen oder unangemessene mentale Haltungen geschehen kann. Aus diesem Grund kommt es darauf an, auf allen Ebenen gleichzeitig anzusetzen und etwas für das physische, emotionale, mentale und geistige bzw. spirituelle Wohlbefinden zu tun. Ist die Balance innerhalb einer einzelnen Ebene ge93

Die Bildung der feinstofflichen Körper im Inkarnationsprozess Unsere Seele verringert ihre Schwingungsintensität stufenweise, um sich in ihr physisches Vehikel hineinbegeben zu können, ohne es zu verzehren. Diese Abstufung bleibt in Form der feinstofflichen Körper erhalten, die sich als energetische Hüllen rings um den sich entwickelnden physischen Leib legen, um sich auf diese Weise möglichst eng mit ihm verbinden zu können. Das Bewusstsein geht zwar bereits im Augenblick der Empfängnis mit der Physis in Kontakt, doch erst im Laufe der Zeit nimmt diese Verbindung an Intensität zu. 94

stört, wird sich dies letztlich immer auch auf der physischen Ebene manifestieren, da diese eine Art Sammelgefäß für sämtliche feinstoffliche Einflüsse ist. Nur hier können wir Emotionen sowie mentale und geistige Energien umsetzen und zum Ausdruck bringen. Die Physis ist die Ebene, auf der wir leben und wo das Leben für uns erfahrbar ist. Sämtliche Organe, Gewebe und Systeme unseres Körpers werden von ähnlich schwingenden Atomen gebildet. Nehmen wir etwas Störendes – zum Beispiel Allergene oder Schadstoffe in der Nahrung – in uns auf, kann dies das normale Schwingungsmuster des gesamten Körpers oder eines einzelnen Systems durcheinander bringen. Auf gleiche Weise kann eine unausgewogene emotionale oder mentale Haltung in die natürliche Schwingungsbalance eingreifen und den Einklang zwischen feinstofflichen Körpern und physischem Leib stören. Geschieht dies, braucht der Körper etwas, um wieder zu seiner ursprünglichen energetischen Ausgewogenheit zurückfinden zu können. So genannte Schwingungsheilmittel können dazu dienen, einen Problembereich kurzfristig wieder ins Lot zu bringen. Es handelt sich dabei um subtile energetische Stimulanzien, die in das menschliche Energiesystem eingreifen, um das physische, emotionale, mentale und spirituelle Wohlbefinden wiederherzustellen bzw. zu stabilisieren. Durch gezielte Verabreichung des richtigen Schwingungs95

Schwache und starke Energiefelder Je stärker und dynamischer die Aura, desto gesünder der Mensch und desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass ihm äußere Einflüsse etwas anhaben können. 96

heilmittels im jeweils gestörten Bereich kann das durcheinander geratene Gleichgewicht vorübergehend wiederhergestellt werden. Stimmt die Balance, ist der Körper sehr viel besser in der Lage, Toxine auszuscheiden und negative Einflüsse abzuwehren, welche die physiologischen Funktionsabläufe stören können. Mit Hilfe von Schwingungsheilmitteln lässt sich der Energiefluss neu beleben. Es wird oft übersehen, dass der Körper sehr gut für sich selbst zu sorgen weiß. Leider stehen wir ihm bisweilen dabei im Weg. Wir führen ihm die falsche Nahrung zu, überfordern ihn mit zu viel Arbeit, verweigern ihm die Ruhe, die er braucht, setzen ihn Stress und Negativität aus und halten an Emotionen und Einstellungen fest, die den Energiefluss unterbrechen und so Schwächen und Unausgewogenheiten verursachen können. Da der Körper ein Energiesystem ist, können wir energetische Schwingungen einsetzen, um in seine Befindlichkeit einzugreifen. Zu den gebräuchlichsten und zugleich wirksamsten Schwingungsheilmitteln gehören Klänge, Farben, Düfte, Blüten- und Edelsteinessenzen, Kristalle, Edelsteine und natürlich unsere Gedanken.

Energetisches Heilen durch das Chakren‐System 
Chakren* sind die Vermittlungszentrale für alle im Körper
*

Chakra (pl. Chakren) ist das Sanskrit-Wort für »Rad« und dient 97

zirkulierenden und von außen einströmenden Energien. Hier erfolgt der Austausch zwischen elektromagnetischen und feinstofflichen Impulsen ebenso wie die Umsetzung und Verteilung der Energien auf die verschiedenen physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Aufgaben.

Das Chakren-System Die Chakren steuern sämtliche in den Körper ein- und aus ihm ausströmende Energien und verteilen sie so, dass sie für die einzelnen physischen, emotionalen und geistigen Funktionen zur Verfügung stehen. In der Aura zeigen sich die sieben Haupt-Chakren als Orte verstärkter elektromagnetischer Aktivität. Auch an den Händen und Füßen befinden sich solche Energiezentren. als Bezeichnung für die Energiewirbel im Energiekörper des Menschen. 98

Die Anbindung der Chakren an die Wirbelsäule Die Chakren können mit Schwingungen »geimpft« werden, die erst an einzelne Wirbel übertragen und dann über die Nervenbahnen zu den jeweils angeschlossenen Organen, Geweben usw. gelangen. Auf diesem Weg können etwaige Unausgewogenheiten ausgeglichen werden. 99

Wenngleich sie nicht zum physischen Körper gehören, sorgen sie für die Anbindung der feinstofflichen Energiefelder, die uns umgeben und durchdringen, an die körperlichen Funktionen. Und obwohl die moderne Wissenschaft die Chakren gern als »esoterischen Humbug« abtut, hat sie doch den Nachweis erbracht, dass der Körper just an jenen Stellen, an denen sie sich befinden, verstärkte elektromagnetische Abstrahlungen aufweist. Die Verbindung zwischen Chakren und physischem Leib wird in erster Linie über die endokrinen Drüsen und das Rückenmarkssystem gewährleistet. Die entlang der Wirbelsäule angeordneten Zentren sorgen dafür, dass die Energien über Nervenbahnen und Kreislauf im Körper verteilt werden, so dass alle Organe, Gewebe und Zellen ausreichend versorgt sind, um ihre diversen Aufgaben erfüllen zu können. In Phasen der inneren Unausgewogenheit versuchen die Chakren, mehr Energie und Lebenskraft durch die Aura und die feinstofflichen Körper auf die physische Ebene zu ziehen, um die Störung zu beheben. Wird die Unausgewogenheit nicht korrigiert, können die Chakren selbst mit der Zeit aus der Balance geraten und geschwächt werden. Dann sind sie entweder nicht mehr in der Lage, Energie durch die Aura und die feinstofflichen Körper in den physischen Körper zu ziehen; oder sie reagieren hyperaktiv, so dass es zu einer Überreizung der entsprechenden Körpersysteme kommt. In beiden Fällen ist dies im Allgemeinen der Punkt, an dem sich physische
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Probleme zu manifestieren beginnen. Um eine gesundheitliche Störung zu behandeln, müssen wir zuallererst dafür sorgen, dass das feinstoffliche Energiesystem insgesamt und damit der natürliche Energiestrom zum physischen Körper wieder ins Lot kommt. Vielfach reicht es schon, die Funktion des Chakras wiederherzustellen. Dann kann sich der Körper ganz darauf konzentrieren, die physischen Auswirkungen des Ungleichgewichts zu korrigieren. Am effizientesten lassen sich die ChakrenFunktion und damit die physischen Systeme mit Hilfe von Schwingungsheilmitteln wiederherstellen. Hierzu gehören Klänge, Farben, Düfte, heilende Berührungen, Kristalle und Edelsteine sowie Blütenessenzen. Spezifische Schwingungen können eingesetzt werden, um sowohl eine Überals auch eine Unterfunktion der Chakren auszugleichen. Vergessen wir nicht, dass sich jegliche Unausgewogenheit im Energiefeld eines Menschen in Form von physischen, emotionalen, mentalen und/oder geistigen Problemen äußern kann. Deshalb ist es wichtig, die metaphysischen und physischen Aspekte der einzelnen Chakren sowie deren Reaktionsweise auf die unterschiedlichsten Ausdrucksformen von Schwingung zu betrachten und zu begreifen. Im Folgenden finden Sie eine entsprechende Übersicht. Vom nächsten Kapitel an werden wir uns damit befassen, wie die hier genannten Schwingungsheilmittel sowie andere Energieformen in der Praxis angewandt werden können, um Heilung zu bewirken.
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Lebensenergie-Ströme

Energieübertragung durch die Chakren Die natürliche Lebenskraft der feinstofflichen Körper strömt in das jeweils zugeordnete Chakra und wird dort über den entsprechenden Anbindungspunkt an der Wirbelsäule in den Blutkreislauf und weiter zu den Organen geleitet. Bei der Umwandlung von Nahrung in Energie kehrt sich dieser Prozess um: Jetzt werden das Energiefeld und die feinstofflichen Körper, die den physischen Leib umhüllen, gestärkt und energetisiert, damit sie ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen können. 102

Lebensenergie-Ströme

Blockade des Energiestroms

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Das Basis-Chakra
Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton: c’ • Bass- und Schlaginstrumente • Vokal: UH / Farbe: Rot / Stein: Rauchquarz / Duft: Glyzinie Physische Wirkungen Das Basis-Chakra befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule im Bereich des Steißbeins. Es ist unser primäres Lebenskraftzentrum, ist funktionell an den Kreislauf, das Fortpflanzungssystem und die unteren Extremitäten gekoppelt und beeinflusst die Tätigkeit von Hoden und Eierstöcken, Beinen und Füßen sowie des gesamten Beckenbereichs. Metaphysische Wirkungen Dies ist das Zentrum der lebensspendenden Kraft und Sitz der Kundalini. Richtig stimuliert kann uns das BasisChakra Zugang zu Begabungen aus früheren Leben gewähren und Ängste lindern. Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Rückwärtsgewandtheit; Aggressivität, Streitlust; Neigung, andere zu manipulieren; Impulsivität; Rücksichtslosigkeit;
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Unfähigkeit, Grenzen zu erkennen; Schroffheit; Sensationsgier; besitzergreifendes und Territorialverhalten; Gier nach Bestätigung; unüberlegtes Handeln; Machtbewusstsein; permanentes Aktivsein (Hyperaktivität); Weigerung, andere zu loben und anzuerkennen; Neigung, andere herumzukommandieren; Sexbesessenheit.

Das Milz-Chakra
Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton:d’ • Bass- und Schlaginstrumente, Blech- und Holzblasinstrumente • Vokal: OO / Farbe: Orange / Stein: Karneol, Achat / Duft: Patchouli und Gardenie Physische Wirkungen Das Milz-Chakra ist teilweise an die Funktion der Nebennieren gekoppelt und spielt daneben eine wichtige Rolle für das Fortpflanzungssystem sowie die gesamte Muskulatur. Es nimmt Einfluss auf die Ausscheidungsorgane, die Tätigkeit von Milz, Blase, Bauchspeicheldrüse und Nieren und ist für die Entgiftung des Körpers von Bedeutung. Metaphysische Wirkungen Dies ist das Zentrum der Gefühle und Emotionen. Es ist mit unserem kreativen Potenzial verbunden und hat prä105

genden Einfluss auf unsere Persönlichkeit. Bei entsprechender Stimulation kann es uns den Zugang zu Energien und Wesenheiten in der Astralsphäre eröffnen. Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Selbstsucht und Arroganz; Lüsternheit; Stolz; Eingebildetheit; Eitelkeit; Sehnsucht nach Zugehörigkeit, gepaart mit der Neigung, sich mit den Ellbogen Zugang zu verschaffen; mangelndes Vertrauen; Mitläufertum; Angst davor, was andere denken; Unfähigkeit, mit anderen zurechtzukommen; übertriebenes Statusdenken; Expansionsdrang ohne entsprechenden geistigen Hintergrund; Machtbesessenheit; unsoziales Verhalten.

Der Solarplexus
Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton: e’ • Flöten, Holzblasinstrumente, Saiteninstrumente, Klavier • Vokal: AO / Farbe: Gelb / Stein: Zitrin, Topas / Duft: Rosmarin Physische Wirkungen Dieses Chakra korrespondiert mit dem physischen Solarplexus, zu dem der Verdauungsapparat, die Nebennieren, der Magen, Leber und Gallenblase gehören. Es unterstützt
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den Körper bei der Aufnahme von Nährstoffen. Gleichzeitig steht es mit den Funktionen der linken Gehirnhälfte in Zusammenhang. Viele schwere Krankheiten, Geschwüre, Darmbeschwerden und psychosomatische Erkrankungen können durch eine Harmonisierung dieses Zentrums gelindert werden. Metaphysische Wirkungen Der Solarplexus ist für die Ausübung hellsichtiger Fähigkeiten und den Umgang mit übersinnlichen Energien von Bedeutung. Es bestehen Verbindungen zur rationalen Ebene. Bei einer Aktivierung dieses Chakras können Begabungen und Talente anderer Seelen zum Vorschein kommen. Auch um uns auf den Einfluss der Naturelemente in unserem Leben einzustimmen, empfiehlt es sich, mit diesem Chakra zu arbeiten. Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Gefühl der mangelnden Anerkennung; Distanziertheit; Dogmatismus; Angst vor der Übermacht der Gruppe; Isoliertheit; eingeengte Lebensperspektive; große Pläne, die aber nicht umgesetzt werden; ständiges Bedürfnis nach Neuem, nach Veränderung; Voreingenommenheit; überkritisches Verhalten; andere mental unter Druck setzen; Glaube an die eigene Unfehlbarkeit, Absolutheitsanspruch.

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Das Herz-Chakra
Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton: f’ • Harfe, Orgel, Flöte, Windspiele sowie sämtliche Saiteninstrumente • Vokal: AA / Farbe: Grün und Rosa / Stein: Rosenquarz, Turmalin / Duft: Rose Physische Wirkungen Das Herz-Chakra ist für die Thymusdrüse und das gesamte Immunsystem von Bedeutung. Es ist an die Funktion von Herz und Kreislauf gekoppelt, beeinflusst die Aufnahme von Nährstoffen sowie die Geweberegeneration und spielt bei allen Herz- und Kinderkrankheiten eine Rolle. Außerdem steht es mit den Funktionen der rechten Gehirnhälfte in Verbindung. Metaphysische Wirkungen Dieses Zentrum spielt eine Vermittlerrolle im ChakrenSystem und ist unverzichtbar für den Ausdruck von uneigennütziger Liebe und heilenden Energien. Richtig stimuliert, öffnet es unseren Blick für die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren und erweckt unser Feingefühl für die Empfindungen und Befindlichkeiten anderer.

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Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Wut; Abhängigkeit von der Anerkennung und Bestätigung durch andere; Unfähigkeit, den eigenen Willen durchzusetzen; finanzielle und emotionale Unsicherheit; Geiz; vereinnahmende Liebe; besitzergreifendes Verhalten; Eifersucht und Neid; Selbstzweifel; Neigung, immer anderen die Schuld zuzuweisen; Misstrauen dem Leben gegenüber.

Das Hals-Chakra
Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton: g’ • Harfe, Orgel, Klavier, hohe Streichinstrumente • Vokal: AA, EE, II, UU / Farbe: Blau / Stein: Türkis / Duft: Lorbeer und Glyzinie Physische Wirkungen Das Hals-Chakra steht mit der Funktion von Hals, Speiseröhre, Mund und Zähnen, Schilddrüse und Nebenschilddrüse in Verbindung. Es nimmt Einfluss auf den Atmungsapparat, die Bronchien, die stimmbildenden Organe und den Verdauungskanal. Metaphysische Wirkungen Dieses Zentrum steht im Zusammenhang mit den Funktionen der rechten Gehirnhälfte und dem kreativen Poten109

zial. Bei entsprechender Stimulation verschafft es uns Zugang zur Hellhörigkeit und weist Wege zu mehr Reichtum und Fülle im Leben. Außerdem ermöglicht es uns das Lesen fremder Gedanken (Telepathie) und öffnet unser Bewusstsein für Einsichten in die wahren Gesetze der Natur. Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Ständiges Nachgeben gegenüber Vorgesetzten; Gefangensein in fixen Ideen; Klammern an Traditionen; permanentes Bedürfnis nach Regeln und Überwachung durch andere; Rigidität und Dogmatismus; Widerstand gegen Veränderungen; Melancholie; Fanatismus; Starrköpfigkeit und Sturheit; autoritäres Verhalten; Reaktionsschwäche.

Das Stirn-Chakra
Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton: a’ • Harfe, Orgel, Klavier, Windspiele und hohe Streichinstrumente • Vokal: IH / Farbe: Indigo / Stein: Lapislazuli, Fluorit / Duft: Eukalyptus Physische Wirkungen Das Stirn-Chakra hat mit der Funktion der Hypophyse und dem gesamten endokrinen System zu tun. Daneben
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gibt es Verbindungen zum Immunsystem, zu Nebenhöhlen, Augen und Ohren sowie zum Gesicht im Allgemeinen. Es beeinflusst die Hirnsynapsen und fungiert als Vermittler zwischen beiden Gehirnhälften. Metaphysische Wirkungen Dieses Zentrum ist zuständig für unsere Hellsichtigkeit und den gesamten Körpermagnetismus (den weiblichen Aspekt unserer Energien). Es öffnet uns für vertiefte, klarere Wahrnehmungen und spielt eine wichtige Rolle im Prozess der Imagination und kreativen Visualisation. Auch kann es uns Zugang zu spirituellen Visionen verschaffen. Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Sorgen; Angst vor dem Unbewussten; Faszination für fremde Intelligenzleistungen; Neigung, den Partner zu idealisieren; Ungeduld; Unpünktlichkeit; Aberglaube; Ineffizienz; Unfähigkeit, im Hier und Jetzt zu leben; Abgehobenheit; Vergesslichkeit; Angst vor der Zukunft; Disziplinlosigkeit; Introvertiertheit; Beeindruckbarkeit; Unfähigkeit, den Worten Taten folgen zu lassen.

Das Kronen-Chakra

• Heilige Schwingungen zum Ausgleich und zur Stimulation • Ton: h’
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• Harfe, Orgel, Klavier, Windspiele, hohe Streichinstrumente • Vokal: IH / Farbe: Violett / Stein: Amethyst / Duft: Weihrauch und Flieder Physische Wirkungen Das Kronen-Chakra ist an die Funktion des Nervensystems und des gesamten Skeletts gekoppelt. Es hat Einfluss auf die Epiphyse, sämtliche Nervenbahnen und Synapsen. Daneben spielt es beim Ausgleich der Funktionen beider Gehirnhälften eine Rolle. Metaphysische Wirkungen Dieses Chakra bildet das Verbindungsglied zu unserer spirituellen Essenz. Es richtet uns auf die höheren Kräfte des Universums aus und reinigt unsere feinstofflichen Körper, um sie auf ihre Aufgabe als eigenständige Bewusstseins-Vehikel vorzubereiten. Über dieses Zentrum können wir Zugang zu sämtlichen früheren Leben bekommen und erkennen, wie uns diese an den aktuellen Punkt unserer jetzigen Inkarnation geführt haben. Auch bei der Integration von geistigem und physischem Selbst im gegenwärtigen Lebenszusammenhang leistet es unverzichtbare Dienste. Emotionale/mentale Haltungen, die eine Fehlfunktion auslösen oder anzeigen Das Gefühl, missverstanden zu werden; Unfähigkeit, län112

gerfristige, tiefe Beziehungen einzugehen; intensive erotische Phantasien; Bedürfnis nach Mitgefühl; Scham, Selbstverleugnung und Selbsterniedrigung; negatives Selbstbild; Tagträumerei; Bedürfnis, beliebt oder unabkömmlich zu sein; mangelndes Verständnis für das Bedürfnis nach Zärtlichkeit.

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TEIL ZWEI Energetisches Heilen über den Tastsinn

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Kapitel 4 Heilen durch Handauflegen
Die meisten Menschen nehmen gerade eben so viel wahr, wie für sie und ihr Leben unmittelbar notwendig ist. Nur die Allerwenigsten betrachten ihren Körper als energetisches System, und es herrscht die weit verbreitete Einstellung: »Wozu sich Zeit für sich selbst nehmen? Es gibt schließlich Ärzte.« Damit aber geben wir nicht nur unsere Verantwortung, sondern auch einen großen Teil der uns angeborenen Macht ab, Herr über unsere eigene Gesundheit zu sein. Angesichts dieser Sorglosigkeit im Umgang mit dem physischen Körper und dessen Energien ist es nicht verwunderlich, dass es so viele Vorurteile gegen das gesamte Konzept der feinstofflichen Energien gibt. Wir können jedoch lernen, mit diesen Energien umzugehen und wahrzunehmen, dass ihre Wirkung nicht an der Hautoberfläche endet. Unsere Hände sind unsere sensibelsten Tastinstrumente. Entwickeln wir ihre Feinfühligkeit, können wir die subtilen Energie-Emanationen des Körpers erspüren und in den Körper hineinlenken. Für diese Fähigkeit, heilende Energien durch die Hände auf den Körper zu übertragen, gibt es die verschiedensten Begriffe. Früher sprach man oft von »königlicher Berührung«, heute benutzt man gelegentlich den englischen Begriff »Therapeutic Touch«. Für unsere Zwecke er115

scheint jedoch der schlichte Begriff des Handauflegens am zweckmäßigsten. Er steht für eine Methode, bei der menschliche und spirituelle Energien zu Heilzwecken mit den Händen zielgerichtet gelenkt werden. Im Folgenden werden wir nicht nur lernen, Unausgewogenheiten im Körper und seiner unmittelbaren Umgebung mit den Händen zu erspüren, sondern auch Schwingungen zu übertragen, um die Balance wiederherzustellen. Unsere Hände fungieren dabei als Katalysatoren, die in dem von uns behandelten Menschen die natürlichen Selbstheilungskräfte aktivieren. Diese Form des energetischen Heilens lässt sich am effizientesten zur Schmerzbehandlung und zur allgemeinen Entspannung einsetzen. Wenn Sie sich irgendwo stoßen oder sich das Knie aufschlagen, was tun Sie dann als Erstes? Sie drücken mit der Hand gegen die verletzte Stelle. Dies hilft, das unangenehme Gefühl zu lindern. Unsere Hände sind natürliche Heilinstrumente, und jeder kann diese Fähigkeit weiterentwickeln. Wie so oft, wenn wir eine derart subtile Technik zu Heilzwecken einsetzen, bekommen wir es mit unseren Glaubenssätzen zu tun. Unabhängig von greifbaren Resultaten oder wissenschaftlichen Belegen – wenn ein Mensch glaubt, dass so etwas nicht möglich sei, ist es mitunter schwierig, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Die meisten Menschen sind noch nie in ihrem Leben mit dem Thema »feinstoffliche Energien« in Berührung gekommen. Werden sie tatsächlich einmal Zeuge ihres Wirkens, schreiben
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sie das Erlebte dem puren Zufall oder einer überbordenden Phantasie zu. Die in diesem Kapitel vorgestellten Übungen und Techniken dienen nicht nur dazu, Ihre Feinfühligkeit zu erhöhen. Sie sollen Ihnen auch dabei helfen, sich von hinderlichen Gedanken und Vorstellungen zu lösen, die Sie möglicherweise selbst in diesem Zusammenhang hegen. Die zu erzielenden Ergebnisse sind von Mensch zu Mensch verschieden. Ausdauer ist der Schlüssel zum Erfolg, denn jeder hat diese Kräfte und kann etwas damit bewirken. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es Ihnen nicht von Anfang an gelingen sollte, die feinstofflichen Energien mit den Händen zu erspüren. Um Talente zu entfalten, bedarf es immer der Zeit und Übung. Die Fähigkeit, mit feinstofflichen Heilenergien umzugehen, hat über Jahre hinweg in Ihnen geschlummert. Jetzt gilt es, sie langsam aber beharrlich zum Leben zu erwecken. Wenn Sie am Ball bleiben, ist Ihnen der Erfolg gewiss! Mit dem Entschluss, Ihre heilerischen Fähigkeiten zu entfalten, gehen Sie sich selbst und anderen gegenüber eine Verpflichtung ein. Gehen Sie mit dem entsprechenden Ernst an die Sache heran, und machen Sie sich bewusst, dass Sie sich auf einen lebenslangen Pfad der persönlichen Weiterentwicklung begeben. Sie beginnen einen Prozess, in dessen Verlauf Sie viel über sich selbst und andere erfahren werden – und der Sie in manch heilige Halle der Wahrnehmung führen wird.
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Es empfiehlt sich, sich bei der bevorstehenden Arbeit mit einem Partner zusammenzutun, um objektive Rückmeldungen zu bekommen. Auch sollten Sie lernen, sich auf entspannte Weise zu konzentrieren. Etwas erzwingen zu wollen, erweist sich oft als hinderlich. Lernen Sie zu meditieren und innerlich zur Ruhe zu kommen, bevor Sie mit den Übungen beginnen. Planen Sie jeweils eine kurze progressive Entspannung ein. Nehmen Sie sich ein paar Augenblicke Zeit, schließen Sie die Augen, und atmen Sie tief bis ins Zwerchfell hinunter. Lassen Sie dann Ihre Aufmerksamkeit nach und nach in jedes einzelne Körperteil wandern, von den Füßen bis hinauf zum Scheitel. Schicken Sie in Gedanken Wärme und Entspannung dorthin. Schauen Sie, spüren Sie, visualisieren Sie. Je entspannter Sie sind, desto tiefer Ihre Konzentration und desto empfindsamer werden Sie für die subtilen Energien, mit denen Sie arbeiten wollen. Entspannung bringt den Menschen in einen hypersensiblen Versenkungszustand. Wenn Sie je erlebt haben, wie es ist, vom Klingeln des Telefons oder einem anderen plötzlich auftretenden Geräusch aus einem Tagtraum gerissen zu werden, kennen Sie diesen zumindest ansatzweise aus eigener Erfahrung. In diesem veränderten Bewusstseinszustand nehmen wir äußere Energien deutlicher wahr. Das Klingeln des Telefons klingt lauter, Gerüche wirken intensiver, Licht und Farben leuchten heller. Auch der Tastsinn ist geschärft. Darum kann uns Entspannung helfen, die Energien mit den Händen effizienter wahrzunehmen und zu lenken.
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Übung 1  Die eigenen feinstofflichen Energien spüren und  erfahren 
Bei dieser Übung geht es darum, die eigene Sensibilität für die subtilen Emanationen zu schärfen, die den physischen Körper umgeben. Sie können diese Übung entweder allein durchführen oder in eine Partnerübung abwandeln. 1. Setzen Sie sich bequem hin, und führen Sie eine Ihnen vertraute Entspannungsübung durch. Besonders zu empfehlen ist hier die Progressive Muskelentspannung. 2. Reiben Sie die Handflächen etwa fünfzehn bis dreißig Sekunden lang fest gegeneinander. Die Hände sind überaus sensible Instrumente, die eigene kleine Chakren aufweisen. Diese werden durch das Reiben stimuliert und somit feinfühliger. 3. Halten Sie die Hände mit zueinander weisenden Handflächen in etwa dreißig bis vierzig Zentimetern Abstand vor dem Körper. Die Distanz zwischen den Händen sollte etwa sechzig Zentimeter betragen. 4. Bewegen Sie die Hände jetzt langsam aufeinander zu, bis sie einander fast berühren. 5. Vergrößern Sie die Distanz wieder auf etwa zehn Zentimeter. Wiederholen Sie dieses Hin und Her zwischen engem und weitem Abstand mehrere Male. Bewegen Sie die Hände langsam, ruhig und bewusst. Sehen Sie sich dazu die Abbildung auf der übernächsten Seite an.
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6. Achten Sie während dieser Übung darauf, was Sie in den Händen spüren. Baut sich etwa ein Druckgefühl auf? Oder empfinden Sie Zähigkeit, ein Kribbeln, einen Widerstand? Vielleicht fühlen Sie auch Wärme, Kälte oder ein Pulsieren. 7. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um das Erspürte genau zu definieren. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, ob Sie sich das Ganze bloß einbilden oder dass Sie möglicherweise etwas anderes fühlen als andere. Es ist in Ordnung, wenn das so ist. Vergessen Sie nicht, dass das Energiesystem des Menschen etwas höchst Individuelles ist und jeder die Dinge daher zwangsläufig auf seine Weise wahrnimmt. Und schließlich arbeiten Sie daran, Ihre subtile Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen. 8. Diese Übung hilft gleichzeitig, die Konzentration zu verbessern. Auch lässt sie uns erkennen, dass das eigene Energiefeld nicht an der Hautoberfläche endet. Es empfiehlt sich, Notizen zu Ihren Eindrücken und Erfahrungen bei dieser Übung zu machen. So haben Sie eine Vergleichsbasis, anhand derer Sie die im Laufe der Zeit gemachten Fortschritte im Umgang mit feinstofflichen Energien kontrollieren können. 9. Nun gehen Sie noch einen Schritt weiter. Entblößen Sie den schwächeren Ihrer Arme, und halten Sie die stärkere Hand mit der Handfläche nach unten im Abstand von etwa dreißig Zentimetern darüber (siehe Abbildung auf der nächsten Seite).
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Die eigenen feinstofflichen Energien spüren und erfahren

Durch das langsame Zueinander- und Auseinanderbewegen der Hände ballen sich die im Raum vorhandenen Energien zusammen, so dass sie deutlicher spürbar werden. Durch diese Übung werden die Hände empfindsamer für solche subtilen Schwingungen.

In dem Maße, wie die Hände an Feinfühligkeit gewinnen, können wir mit ihnen auch die Aura-Energien erspüren, die von anderen Körperteilen abstrahlen. Sie äußern sich z. B. durch ein Gefühl von Wärme oder Druck oder ein Kribbeln in den Händen. 121

10. Führen Sie die Hand langsam immer näher heran. Achten Sie gleichzeitig darauf, was Sie spüren. Wie nah kommen Sie dem Arm, bis Sie die von ihm abgestrahlte Energie fühlen? Dies kann sich wie bereits oben beschrieben durch Empfindungen wie Druck, Widerstand, Kälte, Wärme, Kribbeln usw. äußern. Vielleicht nehmen Sie es in diesem Fall weniger stark wahr, aber irgendetwas müsste zu spüren sein. Gelingt es Ihnen nicht, machen Sie die Übung noch einmal ganz langsam von vorn. Schließlich wollen Sie Ihre Fähigkeit wecken, die feinstofflichen Energien ringsum bewusst wahrzunehmen.

Übung 2  Senden und Erspüren von Energiemustern 
Ein alter esoterischer Lehrsatz lautet: »Die Energie folgt stets dem Geist.« Mit anderen Worten: »Wenn wir an etwas denken, lenken wir damit gleichzeitig unsere Energie in diese Richtung. Unsere Energien bleiben stets im Einklang mit unseren Gedanken. Wenn wir uns sagen, dass wir im Winter immer zweimal die Grippe bekommen, programmiert sich der Körper automatisch so, dass er entsprechend anfällig wird, so dass unsere Prognose tatsächlich eintrifft. Tag für Tag durchleben wir eine breite Palette von Gedanken und Emotionen. Diejenigen, denen wir wiederholt
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ausgesetzt sind oder die wir immer wieder zum Ausdruck bringen, hinterlassen ihre Spuren in unserem Energiehaushalt. Auch von außen auf uns einwirkende Energien können unser Energiefeld beeinflussen und uns damit aus der Balance bringen. Es kann sich hier um alle möglichen Muster handeln – seien es Wut, Lust oder Kaufzwang, Wärme und Freundschaft oder Manipulation. Je sensibler wir für unser eigenes Energiefeld werden, desto leichter fällt es uns, mögliche Störfaktoren zu erkennen und unter Kontrolle zu bringen. Mit der folgenden Übung soll die Achtsamkeit für den Einfluss äußerer Energien geschult werden. Mit zunehmender Sensibilität kann es uns gelingen, negative Muster abzuwehren und den eigenen Energiehaushalt wieder ins Lot zu bringen. Wir können lernen zu heilen. 1. Setzen Sie sich bequem hin, und nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um sich zu entspannen. Wenn Sie möchten, können Sie die Augen während der Übung geschlossen halten. 2. Halten Sie eine Hand mit der Handfläche nach oben, und richten Sie den Zeigefinger der anderen Hand darauf. Die Fingerspitze sollte ungefähr acht bis fünfzehn Zentimeter Abstand zur Handfläche haben. 3. Atmen Sie langsam und tief ein und aus, und stellen Sie sich dabei vor, wie sich in der Hand mit dem ausgestreckten Finger nach und nach immer mehr Energie aufbaut.
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4. Nachdem Sie das eine Weile gemacht haben, fangen Sie an, den Zeigefinger langsam in einem kleinen Kreis zu bewegen. Stellen Sie sich dabei vor, wie sich die aus dem Finger ausströmenden Energien zu einer Spirale formen, die bis zur geöffneten Handfläche der anderen Hand reicht. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, ob Sie sich das alles nur einbilden. Es geht hier lediglich um den Nachweis, dass Energie tatsächlich den Gedanken folgt. 5. Achten Sie darauf, was Sie in der Handfläche spüren. Wie bei der vorigen Übung können die Empfindungen von Person zu Person unterschiedlich sein. Womöglich fühlen Sie, wie es an einer kleinen, kreisrunden Stelle wärmer wird; vielleicht spüren Sie aber auch einen Widerstand, einen Druck oder ein Kribbeln an der Handfläche. Manchmal kann es helfen, falls noch nicht geschehen, jetzt doch die Augen zu schließen, um sich besser konzentrieren zu können. Je mehr es Ihnen gelingt, die Energien in Ihrer Vorstellung zu bündeln und auszurichten, desto stärker werden die Empfindungen. 6. Nachdem Sie diese Übung abgeschlossen haben, wiederholen Sie sie noch einmal am entblößten Unterarm. Visualisieren Sie, wie Sie die Energie durch den Finger spiralförmig darauf projizieren. Achten Sie auf die dabei entstehenden Empfindungen. Im Laufe der Zeit und mit zunehmender Erfahrung werden Sie feststellen, dass sie im Prinzip immer gleich bleiben, jedoch an Intensität gewinnen. Mit Übungen wie dieser trai124

nieren Sie, solche Empfindungen zu erkennen, so dass Sie merken, wenn etwas von außen auf Ihr Energiefeld einwirkt.
Senden und Erspüren von Energiemustern

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Sehr hilfreich ist diese Übung auch, wenn Sie sie gemeinsam mit einem Partner durchführen, und zwar besonders Senden und Erspüren von feinstofflichen Energiemustern dann, wenn Sie gerade erst damit angefangen haben, die Energieübertragung mit den Händen zu erlernen. Bitten Sie Ihren Partner, sich vor Sie zu stellen und Ihnen den Rücken zuzuwenden. Halten Sie eine oder beide Hände mit geöffneter Handfläche in etwa fünfzehn bis dreißig Zentimetern Abstand vor seinen Rücken. Atmen Sie langsam und rhythmisch ein und aus. Visualisieren Sie – spüren Sie –, wie Ihre Energie beim Einatmen durch Ihren Körper hindurch in die Hände hineingezogen wird und beim Ausatmen über Ihre Handflächen zum Rücken Ihres Partners strömt. Bewegen Sie die Hände in Form eines einfachen geometrischen Musters – Kreis, Quadrat, Dreieck usw. Lenken Sie den Energiestrahl aus Ihren Händen so, dass dieses Energiemuster auf den Rücken Ihres Partners gezeichnet wird. Lassen Sie in sich die Überzeugung wachsen, dass er genau spürt, was Sie da tun. Konzentrieren Sie sich ganz darauf, die Energie zu projizieren. Manchmal hilft es, sie sich als einen warmen, roten Lichtstrahl vorzustellen, damit der Partner sie deutlicher spüren kann. Scheuen Sie sich nicht zu experimentieren. Nun soll Ihr Partner versuchen, das von Ihnen ge126

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wählte Energiemuster zu erraten. Hören Sie genau zu, wie er es beschreibt und wie er die Übung erlebt hat. Vergleichen Sie seine Aussagen mit Ihren Erfahrungen aus den anderen Übungen. Wo sind die Gemeinsamkeiten? Wo die Unterschiede? Was können Sie tun oder haben Sie getan, um die Empfindungen zu verstärken und genauer identifizierbar zu machen? Tauschen Sie dann die Plätze, und lassen Sie sich von Ihrem Partner ein Muster auf den Rücken zeichnen. Tauschen Sie sich anschließend noch einmal aus, um die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede in Ihren Empfindungen herauszufinden. Vergrößern Sie dann schrittweise die Distanz. Welches ist der maximale Abstand, bis zu dem die Energiemuster noch spürbar sind? Fühlt es sich anders an, wenn die Hände weiter weg sind? Indem Sie sich die jeweiligen Wahrnehmungen bewusst machen, verbessern Sie Ihr Gefühl für die feinstofflichen Energien und deren Wirkungen auf Sie. 10. Machen Sie Ihre eigenen Experimente mit dieser Übung. Visualisieren Sie, wie Farben aus Ihren Handflächen bzw. Fingern strömen. (Näheres zum Thema Farbtherapie finden Sie in Kapitel 7.) Welche Farben werden am deutlichsten wahrgenommen? Benetzen Sie Ihre Handflächen mit verschiedenen Aromaölen (siehe die Kapitel zum Thema Aromatherapie). Verstärkt dies die Empfindungen? Was passiert, wenn Sie tönen und sich vorstellen, wie die Schall127

wellen durch ihre Hände strömen? Finden Sie heraus, welche Methode Ihnen persönlich am besten hilft, sensibler für feinstoffliche Energien zu werden und diese bewusst zu lenken.

Übung 3  Die Sensibilität der Hände erhöhen 
Unsere Hände können energetische Unterschiede und Veränderungen sehr leicht wahrnehmen. Wir alle haben das schon erlebt: Wenn wir einen Menschen berühren oder ihm die Hand schütteln, vermittelt uns das einen deutlichen Eindruck von seiner Person. Die Arbeit mit Farbkarten ist eine der effizientesten Möglichkeiten, die Sensibilität unserer Hände zu entfalten bzw. zu überprüfen. Mit den Wirkungen von Farben werden wir uns noch an anderer Stelle eingehend befassen. In diesem Zusammenhang genügt es, sich vor Augen zu führen, dass jede Farbe eine eigene Ausdrucksform von Energie mit jeweils ganz spezifischen Eigenschaften und Merkmalen darstellt. 1. Besorgen Sie sich einen Satz von Karteikarten und malen Sie diese auf einer Seite mit Marker, Filzstift o. Ä. an. Verwenden Sie pro Karte immer nur eine Farbe. Auf der Rückseite können Sie die Eigenschaften der Farbe notieren. Beginnen Sie zunächst nur mit den Farben des Regenbogens, also mit Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
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2. Kommen Sie innerlich zur Ruhe. Entspannen Sie sich. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um sich die Karten eingehend anzuschauen. Konzentrieren Sie sich auf die jeweilige Farbe, und lesen Sie sich ihre Eigenschaften durch. 3. Mischen Sie die Farbkarten mit geschlossenen Augen Achten Sie darauf, dass die Farbseite nach oben weist. Ziehen Sie eine der Karten und halten Sie eine oder beide Handflächen darüber. Bleiben Sie entspannt. Überlassen Sie das Spüren ganz Ihren Händen. Fühlt es sich warm oder kühl an? Ein Wärmegefühl deutet auf das rot-orangefarbene, ein Kältegefühl auf das blaue Spektrum hin. 4. Was spüren Sie noch, während Sie die Hand über die Farbkarte halten? Glauben Sie zu wissen, um welche Farbe es sich handelt? Ist da ein Kribbeln? Machen sich an einer anderen Stelle des Körpers irgendwelche Empfindungen bemerkbar? Achten Sie auf alles, auch wenn es Ihnen noch so merkwürdig erscheint. Erst mit diesen Details werden Sie sich im Laufe der Zeit die betreffende Farbe erschließen und wissen, wie sie wirkt und wofür sie sich anwenden lässt. 5. Mit zunehmender Übung werden Sie in der Lage sein, eine Farbe allein über die damit einhergehenden Empfindungen zu identifizieren. Denken Sie daran, dass Sie es hier mit feinstofflichen Schwingungen zu tun haben und Sie Ihre Sensibilität für die subtilen Energiefelder in Ihrer Umgebung erhöhen möchten.
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Die Sensibilität der Hände entfalten

Farben mit den Händen erspüren lernen

In dem Maße, wie wir lernen, unseren Händen Energie entströmen zu lassen, können wir durch das Projizieren von Farben Temperaturänderungen bewirken: Rot wärmt, Blau kühlt. 130

Übung 4  Die Energieprojektionsfähigkeit verbessern 
Mit dieser Übung können Sie lernen, Energien mit den Händen zu projizieren. Denken Sie an den Leitsatz: »Die Energie folgt immer dem Geist.« Wenn wir an etwas denken, gehen unsere Energien automatisch in eben diese Richtung. Konzentrieren wir uns auf eine Farbe, pendeln sich die Energie-Emanationen des Körpers so ein, dass eine Resonanz zu der Farbschwingung entsteht. Um dieses Phänomen praktisch zu demonstrieren, genügt ein schlichtes Außenthermometer. 1. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um zu entspannen und sich zu sammeln. 2. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Hände, und reiben Sie sie etwa fünfzehn bis dreißig Sekunden lang fest aneinander. Auf diese Weise werden die Chakren in den Händen aktiviert und sensibilisiert. 3. Nehmen Sie nun das Thermometer, und halten Sie es entweder in den Händen, oder stellen Sie es so auf, dass die Handflächen je etwa fünf bis acht Zentimeter Abstand dazu haben. (Siehe Zeichnung auf der vorigen Seite.) 4. Atmen Sie langsam und rhythmisch ein und aus. Visualisieren Sie, wie sich Ihr Körper beim Einatmen mit leuchtender, warmer, feurig roter Energie füllt. Stellen Sie sich vor, wie sie in Ihren Händen zusammenfließt. Und spüren Sie, wie sie beim Ausatmen durch Ihre
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Handflächen zum Thermometer strömt. Visualisieren Sie, sehen Sie, spüren Sie, projizieren Sie! Stellen Sie sich vor, wie die rote Wärme aus Ihren Händen fließt und das Thermometer umhüllt. Machen Sie dies etwa drei bis fünf Minuten lang, und schauen Sie, um wie viel Grad Sie das Quecksilber zum Steigen bringen können. 5. Ziehen Sie dann die Hände zurück, und visualisieren Sie, wie Sie und Ihr Körper langsam wieder zum Normalzustand zurückfinden. Lassen Sie auch die Thermometeranzeige wieder auf Zimmertemperatur sinken. 6. Fangen Sie erneut an, rhythmisch ein- und auszuatmen, und stellen Sie sich diesmal beim Einatmen vor, wie kalte, eisblaue Energie in Ihren Körper strömt. Visualisieren Sie, wie sich diese in Ihren Händen sammelt und beim Ausatmen das Thermometer umhüllt. Spüren Sie, wie sich die eisige Energie aus Ihren Händen wie ein kalter Nordwind ausbreitet, und schauen Sie, um wie viel Grad Sie das Quecksilber innerhalb von drei bis fünf Minuten zum Sinken bringen können. 7. Erfreuen Sie sich an dieser Übung, und praktizieren Sie sie so oft wie möglich. Sie ist der konkrete Beweis dafür, dass Sie mit Ihren Gedanken die EnergieEmanationen aus Ihren Händen beeinflussen und lenken können. Sie lernen, Energien unterschiedlicher Frequenzen zu projizieren.

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Die Praxis des Handauflegens 
Bei den vorangegangenen Übungen ist deutlich geworden, dass die in unserem Körper zirkulierenden Energien nicht an der Hautoberfläche Halt machen und wir unsere Hände für die uns umgebenden feinstofflichen Energiefelder sensibilisieren können. Auch hat sich gezeigt, dass wir mit Hilfe der Atmung und gedanklichen Zentrierung über unsere Hände Energien aussenden können. Beim Handauflegen machen wir uns die feinstofflichen Energien aus der Umgebung zunutze. Es ist eine Heilweise, für die – anders als der Begriff vielleicht vermuten lässt – kein tatsächlicher körperlicher Kontakt vonnöten ist, wenngleich dieser in manchen Fällen durchaus verstärkend wirken kann. (Ein Beispiel hierfür finden Sie im nächsten Kapitel im Zusammenhang mit der Meridiantherapie.) Es handelt sich hier um eine Therapieform, die von jeher eher dem Bereich des geistigen Heilens zugerechnet wird. Leider sind viele Menschen davon überzeugt, dass geistiges Heilen eine reine Glaubensfrage sei und der Heiler auf irgendeine göttliche Macht ausgerichtet sein müsse. Doch wenngleich die Qualität der Energieübertragung hiervon durchaus profitieren kann, hängt die Wirksamkeit des Handauflegens weder vom Glauben noch von höheren Einflüssen ab. (Es sei denn, wir gehen davon aus, dass das Göttliche in jedem von uns wirkt und für uns alle zugänglich ist.) Wie genau sich der Heilungsprozess vollzieht, ist nach
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wie vor weitgehend unbekannt. Trotzdem müssen wir anerkennen, dass bestimmte Handlungen bestimmte Resultate nach sich ziehen. Ein jeder von uns ist in der Lage, Veränderungen im Energiehaushalt – seien sie physischer oder feinstofflicher Natur – zu bewirken, auch wenn wir nicht genau verstehen, warum dies so ist. Es ist eine Fähigkeit, die uns allen angeboren ist. Es liegt an uns, geeignete Techniken zu suchen und zu entwickeln, um diese Energien für die unterschiedlichsten Zwecke zu aktivieren und zu kanalisieren. Vergessen wir nicht, dass Heilung sich stets innerlich vollzieht. Der Mensch heilt sich selbst. Als Heiler mögen wir Katalysator sein – ein Assistent, der den Selbstheilungskräften des Behandelten auf die Sprünge hilft – aber der Heilungsprozess selbst muss in seinem Inneren geschehen. Bevor Sie mit der eigentlichen Behandlung beginnen, sollten Sie unbedingt alle notwendigen Informationen zusammengetragen haben. Zuerst müssen Sie den Krankheitsprozess begreifen und verstehen, welche metaphysischen Ursachen sich dahinter verbergen. Machen Sie keine Versprechungen. Erklären Sie dem Menschen, den Sie behandeln möchten, wie unser Energiesystem funktioniert. Führen Sie einige der weiter hinten im Buch beschriebenen Muskeltests durch, um ihm die metaphysische Natur von Energie zu demonstrieren. Behandeln Sie nie, wenn Sie müde oder krank sind. Es
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stimmt zwar, dass wir durch die Arbeit mit anderen auch uns selbst heilen und harmonisieren können. Dennoch können durch unsere Krankheit mentale Blockaden entstehen, so dass unsere Empfangsbereitschaft für heilende Energien möglicherweise herabgesetzt ist. Die Technik des Handauflegens umfasst zwei Schritte. Um uns einen Eindruck zu verschaffen, spüren wir zunächst mit den Händen mögliche Problembereiche auf. (Beachten Sie dass nur der Arzt Diagnosen stellen darf. Uns geht es lediglich darum, unsere Eindrücke von Schwankungen im Energiefeld des Behandelten zu beschreiben.) Anschließend setzen wir unsere Energien gezielt ein, um eine Heilung oder Harmonisierung zu bewirken. Die erste Phase hilft uns zu beurteilen, wo Unausgewogenheiten im physischen oder feinstofflichen Energiehaushalt des Behandelten zu finden sind. Ist der physische Körper aus dem Gleichgewicht geraten, kommt es auch zu Störungen in der feinstofflichen Energiehülle. Die betroffene Stelle weist dann eine andere Temperatur auf oder fühlt sich anders an als der übrige Körper (Sie spüren z. B. einen Druck oder Schwammigkeit). Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, möglichst alle Veränderungen und Unterschiede wahrzunehmen, wie subtil sie auch immer sein mögen. Während der anschließenden Therapiephase werden Energien projiziert, um die Unausgewogenheiten auszugleichen.
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Dies kann auf spezifische Weise geschehen, beispielsweise indem Schwingungen durch bestimmte Chakren und ihre physiologischen Systeme geleitet werden; oder es geschieht generell, indem der gesamte Körper mit Heilenergien durchflutet wird. Jeder Mensch ist anders, und Sie müssen lernen, auf Ihr Gespür und Ihre Flexibilität im Umgang mit den Energien anderer zu vertrauen. Mit der Zeit und zunehmender Übung wird Ihnen dies immer leichter fallen. 1. Beginnen Sie immer damit, sich zu zentrieren. Kommen Sie zur Ruhe. Wenden Sie eine Ihnen vertraute Entspannungsmethode an, oder meditieren Sie, bevor Sie sich dem Menschen zuwenden, den Sie behandeln möchten. 2. Der Behandelte kann entweder vor Ihnen sitzen, stehen oder auf dem Rücken liegen. Die Haltung, die für Sie beide am bequemsten ist, verspricht die besten Resultate. Reiben Sie Ihre Hände fünfzehn bis dreißig Sekunden lang fest gegeneinander, um die Chakren in den Handflächen zu aktivieren. 3. Beginnen Sie die Behandlung stets an der Vorderseite des Körpers. Halten Sie die Hände im Abstand von etwa sieben bis fünfzehn Zentimetern über den Behandelten. Es ist nicht wichtig, wo Sie anfangen, wenngleich es oft am natürlichsten erscheint, am Kopf zu beginnen und sich von dort aus zu den Füßen vorzuarbeiten. Nehmen Sie sich erst die eine, dann die andere Seite des Körpers vor, und führen Sie die Hände lang136

sam Stück für Stück nach unten. Achten Sie auf alle Empfindungen, die Sie dabei haben. Werten Sie sie nicht. Nehmen Sie sie nur zur Kenntnis, merken Sie sie sich, und fahren Sie fort. Nehmen Sie sich für jeden Körperbereich etwa zehn bis fünfzehn Sekunden Zeit. 4. Scannen Sie erst die gesamte Vorderseite und dann die Rückseite des Körpers auf diese Weise ab. Registrieren Sie alle Eindrücke und etwaigen Unterschiede. 5. Nachdem Sie den ganzen Körper auf diese Weise abgetastet haben, überprüfen Sie Ihre Empfindungen noch einmal an den Stellen, an denen Sie sich unsicher waren. 6. Nehmen Sie sich dann ein paar Minuten Zeit, um dem Behandelten von Ihren Erfahrungen zu berichten und ihm zu sagen, an welchen Stellen Sie energetische Veränderungen wahrgenommen haben. Trauen Sie sich ruhig, um Rückmeldung zu bitten und nachzufragen, ob möglicherweise Probleme an den genannten Stellen aufgetreten sind. Auf diese Weise erhalten Sie eine Bestätigung für den »Tastbefund« Ihrer Hände und können so mit der Zeit zunehmend Vertrauen in Ihre Fähigkeiten entwickeln. Einige Interpretationshilfen für häufige Empfindungen: a. Wärme oder Hitze: Entzündung oder hyperaktiver (d. h. energetisch überversorgter) Bereich. Könnte auch auf ein chronisches oder kürzlich aufgetretenes akutes Beschwerdebild hindeuten. Zeigt manchmal auch eine Stelle an, an der sich Stress in Form einer
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physischen Unausgewogenheit äußert. b. Verdickung oder Schwere: erhöhter Druck oder Stauung. Kann auf eine Blockade oder ein Hindernis im Energiestrom oder Funktionsablauf eines Organs oder Systems hinweisen. Deutet unter Umständen auf einen besonders empfindlichen Bereich hin, den der Körper zum Schutz mit einer zusätzlichen aurischen Energieschicht abgepolstert hat. c. Kühle: spricht oft für eine energetische Blockade in einem bestimmten Organ, System oder Bereich. Kann auch Hinweis für mangelnde Durchblutung oder verminderten Energiefluss sein. Ist in vielen Fällen Symptom für eine Stauung. 7. Jetzt ist es an der Zeit, mit der Harmonisierung des Energiefelds zu beginnen und mit den Händen Heilschwingungen in die Problemzonen zu projizieren. Atmen Sie rhythmisch ein und aus. Lassen Sie den Atem hörbar ausströmen, um auf diese Weise den Energiestrom zu verstärken. Konzentrieren Sie sich darauf, die Energie durch Ihre Hände strömen zu lassen, um die Beschwerden zu lindern und zu heilen. Visualisieren Sie beim Einatmen, wie universelle Heilenergie in Sie einströmt. Sie können sie sich als Farbe oder in jeder anderen gewünschten Form vorstellen. Lassen Sie diese Energie mit dem Ausatmen aus den Händen fließen, um den problematischen Bereich sowie das gesamte damit verbundene System zu reinigen, zu harmonisieren und zu heilen.
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Heilung durch Berührung So werden Sie zum Kanal für heilende Energien: Beim Einatmen ziehen Sie Energien in sich herab, die Sie über die Hände wieder abgeben, um den Behandelten zu heilen und zu harmonisieren. Wenn Sie sich dabei auf eine bestimmte Farbe konzentrieren, nehmen die von Ihnen projizierten Schwingungen deren Frequenz an, so dass der Behandelte gewissermaßen die Farbe in sich aufnimmt. Dieser Prozess dient nicht nur der Heilung und Harmonisierung, sondern öffnet Sie gleichzeitig für eine erhöhte Intuition und Sensibilität.

8. Wenden Sie sich als Nächstes dem Chakra bzw. den Chakren zu, die der Problemzone zugeordnet sind. Bei Magenproblemen beispielsweise halten Sie die Hände zuerst über den Problembereich selbst, bevor Sie mit Hilfe von Visualisierungen das gesamte Verdauungssystem harmonisieren und heilen. Anschließend lassen Sie die Hände – und mit Ihnen Ihre Aufmerksamkeit – zum Solarplexus wandern, der für die Steuerung der Energien im Verdauungssystem und Magenbereich zu139

ständig ist. Projizieren Sie ausgleichende, stärkende Energien in dieses Chakra. 9. Stärken und energetisieren Sie nun jeweils einige Minuten lang jedes der sieben Haupt-Chakren, beginnend mit dem Basis-Chakra. Zur Verstärkung des Effekts können Sie dabei die jeweils zugeordnete Farbe visualisieren. Auf diese Weise harmonisieren Sie das gesamte Chakren-System und fördern den Heilungsprozess insgesamt. Wenden Sie sich zum Abschluss dem Kopfbereich zu und visualisieren Sie, wie kristallene Energie in Sie einströmt. Projizieren Sie diese in den behandelten Menschen hinein. Spüren Sie, wie sie in ihn einfließt und jede seiner Zellen durchdringt. Visualisieren Sie, wie sie ihn strahlend umhüllt und ihn mit Kraft und Lebendigkeit erfüllt. Führen Sie sich vor Augen, dass Sie bei dieser Therapiemethode nicht mit Ihren eigenen Energien arbeiten. Durch das rhythmische Ein- und Ausatmen nehmen Sie universelle Energie in sich auf und übertragen sie auf die behandelte Person.

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Kapitel 5 Das Wunder der Meridiane
Der traditionelle östliche Weg zur wahren Gesundheit ist ein durch und durch ganzheitlicher. Sämtliche Prinzipien des Heilens, dargelegt im »Klassiker des Gelben Kaisers zur Inneren Medizin«, sind auf die Wiederherstellung der Balance ausgerichtet. Sie basieren auf der Überzeugung, dass alles mit allem verbunden ist. Für die Gesundheit spielen die inneren wie die äußeren Zusammenhänge eine Rolle. Im Inneren geht es um das Zusammenspiel aller Organe und Abläufe im Körper, im Äußeren um die Wechselbeziehung zwischen dem Individuum und seiner Umgebung. Weder das eine noch das andere darf die Gesundheitsfürsorge vernachlässigen. Die Chinesen gehen von der Existenz zweier Energiequellen aus. Da ist zum einen »Iei«, die Energie, die wir uns über die Nahrung sowie generell alles Nährende zuführen, und die über die Blutbahnen durch den Körper zirkuliert. Zum anderen ist da »Chi«, die universelle Lebenskraft, die durch die Meridiane fließt. Der Transport von Chi durch den Körper erfolgt über gut ausgebaute Leitbahnen – die so genannten Meridiane –, die an bestimmten Energiepunkten zusammenfließen. Die Meridiane sind eng mit den Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems verbunden, die ihrerseits mit allen
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Organen und Körperteilen in Verbindung stehen. Gelingt es uns also, diese Energieleitbahnen zu beruhigen, zu harmonisieren und zu stimulieren, können wir damit gleichzeitig Einfluss auf den gesamten Organismus nehmen. Die Energieleitbahnen bzw. Meridiane wurden vermessen und kartografiert und lassen sich ertasten. Entlang ihres Verlaufs befinden sich spezielle elektromagnetische Punkte (die für Akupunktur und Akupressur verwendet werden). Benannt werden die Meridiane nach dem Organ bzw. System, mit dem sie am engsten in Zusammenhang stehen. Insgesamt gibt es vierzehn Meridiane. Zwölf davon verlaufen auf beiden Seiten des Körpers, und die beiden übrigen entlang der Mittellinie. Jeder dieser Meridiane folgt einem klar definierten Weg, und die Energie fließt darin jeweils in einer spezifischen Richtung. Diese Energieleitbahnen sind es, die es dem Akupunkteur erlauben, Kopfschmerzen mit Nadelstichen in die Hand zu heilen: Der von den Nadeln erzeugte Energieimpuls wird über den Meridian weitergeleitet und stellt auf seinem Weg den korrekten Energiefluss wieder her, so dass die Kopfschmerzen verschwinden. Jeder Meridian hat einen Anfang und ein Ende. Das Ende des einen ist mit dem Anfang des nächsten verbunden. Auf diese Weise bilden sämtliche Meridiane ein zusammenhängendes System – eine Endlosschleife frei fließender Energie.
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Der Weg des Chi durch den Körper Ein Problem in einem Meridian und den ihm zugeordneten Organen könnte von einer Blockade im vorausgehenden Meridian ausgelöst worden sein. Die Ursache für Atembeschwerden (Lungenmeridian) könnte also im Lebermeridian zu finden sein.

Unausgewogenheiten – seien sie physischer, emotionaler, mentaler oder geistiger Natur – können diesen Energiefluss behindern und im Laufe der Zeit zu Krankheit führen. Eine Störung in einem Organ oder System kann durch ein Problem in dem dazugehörigen Meridian ausgelöst werden oder umgekehrt. Die Ursache für die Beschwerden kann aber auch in dem bzw. den vorausgehenden Meridian(en) liegen. Wenn wir einen Fluss durch einen Damm stauen, trocknet das dahinter liegende Flussbett aus, so dass eine
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Vielzahl von Problemen entstehen kann. Erst wenn der natürliche Zustrom wiederhergestellt ist, verschwinden auch die Probleme. Soll der Körper gesund bleiben, müssen die Meridiane intakt und der freie Durchfluss von Energie gewährleistet sein. Einer der wichtigsten Aspekte der Meridiantherapien ist das Wissen um die drei Polaritäten, die jeglicher Energie zugrunde liegen: positiv/elektrisch (Yang), negativ/magnetisch (Yin) und neutral. Yin und Yang sind die elektromagnetischen Polaritäten des Körpers. Sie sind eng miteinander verwoben, und die Qualität ihres Zusammenspiels bestimmt, wie gut der Organismus insgesamt funktioniert und wir unseren Alltag bestreiten können. Yin und Yang sind entgegengesetzte Kräfte ein und derselben Einheit – sie stehen einander diametral gegenüber und ergänzen sich zugleich. Sie existieren parallel zueinander und können sich unter günstigen Bedingungen gegenseitig positiv beeinflussen. So können YangKrankheiten und -Beschwerden durch eine Stimulation des Yin ausgeglichen bzw. geheilt werden und YinKrankheiten und -Beschwerden durch eine Stimulation des Yang. Yang ist der positive, aktive, elektrische Aspekt des Chi im Körper, Yin dagegen der passive, empfängliche, magnetische. Nur wenn die Wechselbeziehung zwischen beiden Polaritäten intakt ist, funktioniert unser Organismus problemlos. Sind sie in Balance, können die Energien
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ungehindert fließen und agieren, es treten keine gesundheitlichen Störungen auf.* Die Yang-Energien breiten sich nach oben und außen entlang der Arme, der Beine und des Rumpfs aus, während sich die Yin-Energien nach unten entlang der Arme, der Beine und des Rumpfs zusammenziehen. Wie die Planeten um die Sonne und die Elektronen und Protonen um den Atomkern kreisen, so kreist die Energie in den Yin- und Yang-Meridianen um die Mittelachse des Körpers. Entlang dieser Mittelachse verlaufen die beiden neutralen Meridiane: das Konzeptions- und das Lenkergefäß. Ersteres steuert den Lungen-, Milz-, Herz-, Nieren-, Herz-Kreislaufund Lebermeridian, zweiteres den Dickdarm-, Magen-, Dünndarm-, Blasen- und Gallenblasenmeridian sowie den Dreifachen Erwärmer. (Die Funktion der Meridiane und ihre energetischen Entsprechungen werden ebenso wie mögliche Therapieformen an anderer Stelle in diesem Kapitel behandelt.) Jedem Yin-Meridian mit seinen Organen steht ein Yang-Meridian mit seinen
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Die Quantenphysik und die Entwicklung der Supraleiter haben wesentlich zur Erhellung dieses Prozesses beigetragen. Ein Perpetuum mobile kann unter normalen Umständen nicht funktionieren, da kein ungehinderter Durchfluss von Elektronen möglich ist. In der »Maschine Mensch« können die entstehenden Reibungsverluste zu Krankheiten und Alterungsprozessen führen. Durch die Arbeit mit den Meridianen wird die Aktivität der Lebenskraft-Elektronen ähnlich wie in einem Supraleiter beschleunigt, so dass die Energie frei durch den Organismus strömen kann. Auf diese Weise verbessert sich der Gesundheitszustand und Unausgewogenheiten wird vorgebeugt. 145

Organen gegenüber. Die Energien durchfließen erst den einen Meridian von Anfang bis Ende und folgen dann dem Verlauf des ihm zugeordneten Partners. Die Paarungen sehen wie folgt aus: YIN YANG Lunge Dickdarm Milz Magen Herz Dünndarm Nieren Blase HerzDreifacher Kreislauf Erwärmer Leber Gallenblase Im Rahmen der Meridian-Therapie ist es sinnvoll, nicht nur mit den Leitbahnen zu arbeiten, die in direktem Zusammenhang mit den Problembereichen stehen, sondern gleichzeitig den vorausgehenden sowie den PartnerMeridian mitzubehandeln. So können Atembeschwerden zum einen durch eine direkte Stärkung des Lungenmeridians gelindert werden; zum anderen sollten aber auch der Lebermeridian, der diesem im Energiekreislauf vorangeht, sowie der Dickdarmmeridian als entgegengesetzter Pol stimuliert werden. Auf diese Weise kann die Polaritätsbalance des Lungenmeridians wiederhergestellt werden. Vergessen wir nie, dass der Mensch ein ganzheitliches, energetisches Wesen ist. Alles ist mit allem verbunden.
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Statt lediglich Symptome zu behandeln, müssen wir das physiologische Gleichgewicht wiederherstellen und die Ursachen für die Beschwerden beseitigen. Und genau dies ist es, was wir durch das Handauflegen auf die Meridiane erreichen können.

Die Praxis der Meridiantherapie
Übung 1  Abtasten der Meridiane 
Mit dieser Übung wird der gesamte Stoffwechsel harmonisiert und sein natürlicher Rhythmus und Kreislauf wiederhergestellt. Es empfiehlt sich, sie täglich oder zumindest wöchentlich morgens durchzuführen. Besonders wichtig ist sie, wenn akute physische Beschwerden auftreten, denn sie stabilisiert den gesamten Energiehaushalt. Für diese Technik können Sie mit den Händen entweder direkten Hautkontakt aufnehmen oder etwas Abstand zum Körper halten. In ersterem Fall empfiehlt es sich, mit dem Zeigefinger zu arbeiten und leichten Druck auszuüben. Alternativ können Sie auch einen – vorzugsweise rund geschliffenen – Kristall oder Edelstein verwenden. Wenn Sie ernstlich krank, sehr müde oder gestresst sind, ist Ihr Energiehaushalt aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Balance geraten. Das Abtasten bzw. -fahren
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der Meridiane kann helfen, das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Auch im Falle einer Drogen- oder Medikamenten-Abhängigkeit ist diese Übung hilfreich. Die Zufuhr körperfremder chemischer Verbindungen kann das interne Kommunikationssystem des Organismus durcheinander bringen und auf diese Weise den natürlichen Energiefluss insgesamt stören.

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Lungenmeridian
Lage: Entlang der Vorderseite der Ober- und Unterarme bis zur Daumenspitze Einflussbereich: Lunge, Geruchssinn, Nebenhöhlen, Schleimproduktion, Haut Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: chronischer Husten, Bronchialbeschwerden, Atembeschwerden, Halsentzündung, Fieber, Grippe, Asthma, Bronchitis usw. Polarität: Yin Zeit maximaler Aktivität: 3.00-5.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Herbst Schwingungsheilmittel: Weiß und helle Blautöne / AH und II / durchdringende Düfte Metaphysische Lernaufgabe: Loslassen

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Dickdarmmeridian
Lage: Vom Zeigefinger aus entlang der Außenseite des Arms und über die Schulter seitlich am Hals hinauf bis zur Unterseite der Nasenspitze Einflussbereich: Darm, Nebenhöhlen, Zähne, Schleimproduktion im Verdauungsapparat, Geruchssinn, Nase Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Bauchschmerzen, Verstopfung, Fieber, Zahnschmerzen, Durchfall und Halsentzündung Polarität: Yang Zeit maximaler Aktivität: 5.007.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Herbst Schwingungsheilmittel: Weiß und Gelb / AO und IH / durchdringende Düfte (Nelke) Metaphysische Lernaufgabe: Loslassen

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Magenmeridian
Lage: Vom unteren Lidrand aus zum Kiefer und in einem Kreis um das Auge herum, dann nach unten zum Nacken, quer über den Brustkorb, den Bauch und entlang der Vorderseite von Bein und Fuß bis hin zum zweiten Zeh Einflussbereich: Magen, Verdauungsapparat, Sehsinn, Geschmackssinn, Menstruation, Knie, Speichelproduktion Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Allgemeine Darmbeschwerden, Erbrechen, Magenschmerzen, Gesichtslähmung, Knieschmerzen, Gastritis, Verdauungsbeschwerden Polarität: Yang Zeit maximaler Aktivität: 7.00-9.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Altweibersommer und Feuchtphasen Schwingungsheilmittel: Gelb / OO und AA / Sämtliche Methoden, die den Geschmackssinn stimulieren Metaphysische Lernaufgabe: Mitgefühl und Nachdenklichkeit

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Milzmeridian
Lage: Von der Mitte des großen Zehs ausgehend das Bein hinauf, über den Oberschenkel zum Magen und seitlich am Brustkorb entlang nach oben, dann bis in die Achselhöhle abfallend Einflussbereich: Milz, Bauchspeicheldrüse, Menstruation, Nebennieren, Lendenbereich und männliche Geschlechtsorgane, unterer Zwerchfellbereich, Geschmackssinn Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Gastritis, Verdauungsstörungen, Blähungen im Abdominalbereich, Geschwüre, Erbrechen, Schmerzen in den unteren Gliedmaßen, Zyklusunregelmäßigkeiten, Impotenz, Anämie, allgemeine Erschöpfungszustände Polarität: Yin Zeit maximaler Aktivität: 9.00-11.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Altweibersommer und Feuchtphasen Schwingungsheilmittel: Orange- und Gelbtöne / OO / süße, minzige Düfte Metaphysische Lernaufgabe: Nachdenklichkeit und Mitgefühl (in zu geringer oder zu starker Ausprägung)

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Herzmeridian
Lage: Ausgehend von der Achselhöhle entlang der Armmittellinie bis hin zum kleinen Finger Einflussbereich: Herz, Sprache, Schulter, Kreislauf, Schweißdrüsen und Zunge Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Bronchialschmerzen, Herzrasen, Angina, Gelbsucht, Schmerzen im Armbereich, Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit, Hysterie Polarität: Yin Zeit maximaler Aktivität: 11.0013.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Sommer Schwingungsheilmittel: Rot, Rosa, Gold / AH / Rosenduft und Bitteraromen Metaphysische Lernaufgabe: Innere Freude

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Dünndarmmeridian
Lage: Vom kleinen Finger ausgehend außen am Arm entlang nach oben, in einer Zickzacklinie über die Schulter zum Hals und hinauf ins Gesicht Einflussbereich: Dünndarm, Unterbauch, Schultern, Hals, Sprache Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Darmbeschwerden, Schulter-, Bauch-, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Mandelentzündung, Taubheit Polarität: Yang Zeit maximaler Aktivität: 13.0015.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Sommer und generell alle Hitzeperioden Schwingungsheilmittel: Rot und Blau / AO und IH / Bitteraromen Metaphysische Lernaufgabe: Innere Freude

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Blasenmeridian
Lage: Ausgehend von der Augenmitte nach oben über den Kopf, dann doppelastig senkrecht hinunter über den Rücken bis zum Steißbein bzw. vom Schulterblatt über das Gesäß, die Ober- und Unterschenkel bis zum kleinen Zeh Einflussbereich: Harnblase, Gehör, Sehfähigkeit, Hals, Rücken, Rückseite der Beine, Gesäß, Nebenhöhlen Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Kopfschmerzen, Erkältung, Schnupfen, Störungen der Harnblasenentleerung, Ischias, Rückenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Nackenschmerzen Polarität: Yang Zeit maximaler Aktivität: 15.00-17.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Winter und alle Kälteperioden Schwingungsheilmittel: Schwarz / UH und die Tonleiter / Lavendel Metaphysische Lernaufgabe: Überwindung von Ängsten und Zorn
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Nierenmeridian
Lage: Von der Fußsohle aus an der Innenseite des Beins entlang, über Bauch und Brustbein bis hinauf zum Schlüsselbein Einflussbereich: Nieren, Knochen, Füße und Innenseite der Beine, Lendenbereich und Zwerchfell Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Nierenversagen, Bluthochdruck, Verstopfung, Schmerzen im Lendenbereich, Emphyseme (übermäßig oder an ungewohnter Stelle auftretende Luft), Zyklusunregelmäßigkeiten, Schluckauf Polarität: Yin Zeit maximaler Aktivität: 17.0019.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Winter und alle Kälteperioden Schwingungsheilmittel: Schwarz und Gelb / OH und UH / Duft von Minze und Orange Metaphysische Lernaufgabe: Überwindung von Ängsten und Zorn

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Herzkreislaufmeridian
Lage: Neben der Achselhöhle auf der Brust beginnend, an der Innenseite des Arms entlang bis zur Spitze des Mittelfingers Einflussbereich: Blutkreislauf, Brust, Wachstum, Kommunikation, Herz Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Bronchialschmerzen, Angina, Schläfrigkeit, Husten, Händezittern, Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusstörungen Polarität: Yin Zeit maximaler Aktivität: 19.00-21.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Sommer und alle Hitzeperioden Schwingungsheilmittel: Rot und Grün / AH / blumige und minzige Düfte Metaphysische Lernaufgabe: Wachstum durch Kommunikation und Beziehungen

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Dreifacher Erwärmer
Lage: Vom Ringfinger entlang der Außenseite des Armes und über die Schulter, seitlich am Hals hinauf, um die Ohren herum bis zum Ende der Augenbraue Einflussbereich: Kreislauf, Ohren, Zähne, Sehvermögen, Gesicht und Kopf Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Hörprobleme, Gesichtslähmung, Zahnschmerzen, TMJ-Syndrom (Schmerzzustände in den Unterkiefergelenken) Polarität: Yang Zeit maximaler Aktivität: 21.00-23.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Sommer und alle Hitzeperioden Schwingungsheilmittel: Rot / AH und IH / Zimt, Lavendel und Gewürznelke Metaphysische Lernaufgabe: Kommunikation und Wachstum in Beziehungen

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Gallenblasenmeridian
Lage: Vom seitlichen Augenrand erst quer über den Bereich von Schläfe und Stirn, dann seitlich an der Brust entlang und in großen Zickzacklinien abwärts bis zur Lendengegend und an Bein und Fuß entlang bis zum vierten Zeh Einflussbereich: Gallenblase, Gehirn, Sehvermögen, sämtliche Organe und Körperteile an den Körperseiten Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Gallensteine, Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen, Schwindel, verstopfte Nase, Erkältung, Blinddarmentzündung, Lähmungserscheinungen, Hepatitis Polarität: Yang Zeit maximaler Aktivität: 23.00-1.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Frühling und alle windigen Wetterlagen Schwingungsheilmittel: Grün / OH und AO / saure Aromen Metaphysische Lernaufgabe: Zorn überwinden, Entscheidungen treffen und den eigenen Willen angemessen zum Ausdruck bringen

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Lebermeridian
Lage: Vom großen Zeh über den Fuß an der Innenseite des Beines entlang, über den Bauch bis unter die Brust zwischen der 6. und 7. Rippe Einflussbereich: Leber, Muskulatur, Innenseite der Beine, Lendenbereich, Zwerchfell und Rippen Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Leberbeschwerden, Hepatitis, Bauchschmerzen, Erbrechen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Gelbsucht, Zyklusunregelmäßigkeiten, Leistenbruch Polarität: Yin Zeit maximaler Aktivität: 1.00-3.00 Uhr Kritische Jahreszeit: Frühling und alle windigen Wetterlagen Schwingungsheilmittel: Grün und Blaugrün / II / Düfte wie Salbei, Gewürznelke und die meisten säuerlichen Aromen Metaphysische Lernaufgabe: Zorn überwinden und den eigenen Willen angemessen zum Ausdruck bringen

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Lenkergefäß
Lage: Vom Kreuzbein ausgehend die Wirbelsäule entlang den Nacken hinauf, über den Kopf, dann in der Gesichtsmitte hinab über die Nase zur Oberlippe; der Endpunkt liegt innen im Mund unmittelbar hinter den vorderen Schneidezähnen. Einflussbereich: Wirbelsäule, Nervensystem, Skelett, Anus und Sexualorgane, Gehirn und Gesicht Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Nervenstörungen, Lähmungen, sexuelle Störungen, Kopf-, Rückenschmerzen, Fieber, Geisteskrankheiten, Schockzustände und Koma Polarität: Neutral Zeit maximaler Aktivität: 24 Stunden am Tag Kritische Jahreszeit: Das ganze Jahr hindurch Schwingungsheilmittel: Regenbogenfarben / Töne der Tonleiter / Düfte, die auf das Nervensystem wirken (Lavendel, Eukalyptus usw.) Metaphysische Lernaufgabe: Entwicklung der Fähigkeit, das Leben insgesamt oder einen bestimmten Aspekt davon selbstbestimmt zu meistern
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Konzeptionsgefäß
Lage: Vom Damm zwischen Anus und Genitalien ausgehend entlang der vorderen Körpermitte nach oben bis zur Zungenspitze Einflussbereich: Sexual- und Fortpflanzungsorgane, Menstruation, männliches und weibliches Hormonsystem, Herz-Kreislauf-System und Atmung Krankheiten, die auf eine Störung hinweisen: Sexuelle Störungen, Leistenbruch, Probleme im Bereich der Fortpflanzungsorgane, Bronchialbeschwerden, Ausdrucksstörungen, Beschwerden im Bereich der Speiseröhre, Bronchitis Polarität: Neutral Zeit maximaler Aktivität: 24 Stunden am Tag Kritische Jahreszeit: Das ganze Jahr hindurch Schwingungsheilmittel: Regenbogenfarben / Töne der Tonleiter / die meisten Blütendüfte, speziell Flieder Metaphysische Lernaufgabe: Entfaltung des kreativen Ausdrucks auf allen Ebenen

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1. Kommen Sie innerlich zur Ruhe. Entspannen Sie sich mit einer Methode Ihrer Wahl. Beginnen Sie dann mit der rhythmischen Atmung. Visualisieren Sie, und machen Sie sich bewusst, dass Sie Energie in Ihren Körper aufnehmen und durch ihn projizieren können. 2. Wenden Sie sich als Erstes dem Lungenmeridian zu. Halten Sie die Hände über einen seiner Endpunkte. Sehen und spüren Sie, wie mit dem Atem Energie in Sie einströmt und durch Ihre Hände in den Meridian fließt, so dass dieser gestärkt und harmonisiert wird. Folgen Sie dann mit den Händen langsam dem Meridianverlauf. Nehmen Sie sich Zeit für das Abtasten bzw. fahren der Energieleitbahn. Vertrauen Sie Ihrem Gespür. Ihre innere Stimme wird Ihnen sagen, wie schnell oder langsam Sie die Hände bewegen sollen. 3. Sobald Sie den Endpunkt des Meridians erreicht haben, halten Sie kurz inne, um die Hände dann in umgekehrter Richtung wieder zum Anfangspunkt zurückzubewegen. Durch das Abfahren der Meridiane in beiden Richtungen stellen Sie sicher, dass keine Blockaden vorhanden sind. Bedenken Sie, dass es bei dieser Übung lediglich darum geht, den natürlichen Energiefluss im Körper wiederherzustellen. 4. Nehmen Sie sich dann auf die gleiche Weise nacheinander alle weiteren Meridiane vor. Achten Sie dabei auf die korrekte Reihenfolge: Lunge, Dickdarm, Magen, Milz, Herz, Dünndarm, Blase, Nieren, HerzKreislauf, Dreifacher Erwärmer, Gallenblase und Le163

ber (vgl. Abbildung auf Seite 136). 5. Als Letztes kommen Lenker- und Konzeptionsgefäß an die Reihe. Halten Sie beim Abfahren dieser Meridiane jeweils im Bereich der sieben Chakren kurz inne, um diese zusätzlich mit Energie zu versorgen. 6. Alternativ hierzu können Sie die Meridiane auch mit dem Zeigefinger oder einem abgerundeten Kristall in direktem Hautkontakt abfahren. Dies lässt die Wirkung für den Behandelten womöglich noch deutlicher spürbar werden.

Übung 2  Störungen im Meridianbereich aufspüren 
Oft genügt einfache Meridianarbeit, um gesundheitliche Probleme zu lindern. Achten Sie auf die Zeit, wann das Symptom am häufigsten oder intensivsten auftritt. Diese Beobachtung lässt Rückschlüsse darauf zu, welcher Meridian blockiert bzw. überaktiv ist. Verschlimmern sich die Beschwerden beispielsweise gegen 2.00 Uhr morgens, liegt aller Wahrscheinlichkeit nach eine Unausgewogenheit im Lebermeridian vor, da dies die Zeit seiner maximalen Aktivität ist (vgl. die Übersichtstafeln der einzelnen Meridiane). Bei der Behandlung sollte diesem darum besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Auch sollten Sie sich dem vorangehenden Meridian intensiver widmen, denn: Ist eine Sektion des Energiesystems gestört, wirkt sich dies meist auch auf die darauf folgende aus.
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In diesem Fall sollte also der Gallenblasenmeridian zusätzlich energetisiert werden. 1. Stellen Sie zunächst fest, welche Leitbahnen belastet sind, bevor Sie sich entspannen. 2. Beginnen Sie die Behandlung mit dem Abfahren der gestörten Meridiane. Wenn wir bei dem obigen Beispiel bleiben, würden Sie sich also zunächst dem Gallenblasen- und Lebermeridian zuwenden. Projizieren Sie die Energie mit den Händen, so wie Sie es gelernt haben. Dadurch werden die spezifischen Probleme in diesen zwei Leitbahnen behoben. 3. Behandeln Sie anschließend sämtliche Meridiane wie in Übung 1 »Abtasten der Meridiane« beschrieben, und zwar beginnend mit dem Lungenmeridian. 4. Wenn Sie möchten, können Sie anschließend noch ein weiteres Mal die Meridiane energetisieren, die das Krankheitssymptom verursacht haben bzw. in denen es sich manifestiert hat. 5. Halten Sie nicht krampfhaft an diesem Schema fest. Achten Sie lieber darauf, welche Einsichten sich Ihnen während der Behandlung eröffnen, und variieren Sie Ihre Vorgehensweise entsprechend. Vielleicht haben Sie das Gefühl, es wäre besser, zunächst sämtliche Meridiane einmal abzufahren und sich erst dann auf die gestörten Bereiche zu konzentrieren; und womöglich ist es dann angezeigt, zum Schluss den kompletten Zyklus zu wiederholen, um den Energiefluss im gesamten Körper abschließend noch einmal zu stärken.
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Übung 3  Yin‐ und Yang‐Ausgleich 
Wie beschrieben, weist jeder Meridian eine ganz bestimmte Polarität auf. Mit Ausnahme des Lenker- und Konzeptionsgefäßes sind sie entweder Yin oder Yang. Je ein Yin- und ein Yang-Meridian bilden ein Paar; beide beeinflussen sich gegenseitig und balancieren als Gegenpol die Aktivität des Partner-Meridians aus. Häufig kann eine Unausgewogenheit in einem YinMeridian (Lunge, Milz, Herz, Nieren, Herz-Kreislauf und Leber) durch die Behandlung des Yang-Partners (Dickdarm, Magen, Dünndarm, Blase, Dreifacher Erwärmer, Gallenblase) ausgeglichen werden. Wenn also ein Problem im Lungenmeridian vorliegt, sollten Sie immer auch den Dickdarmmeridian energetisieren. Ist einer der beiden aus der Balance geraten, so ist es der andere mit Sicherheit auch. Eine Überfunktion des einen bedingt die Unterfunktion des anderen und umgekehrt. 1. Stellen Sie fest, welcher Meridian aus der Balance geraten ist und die physischen Beschwerden verursacht. Ermitteln Sie dann den Partner-Meridian (siehe Übersicht auf Seite 138). 2. Entspannen und zentrieren Sie sich. Atmen Sie rhythmisch ein und aus. 3. Behandeln Sie den betroffenen Meridian mit den Händen, und visualisieren Sie, wie er wieder in einen Zustand der Balance kommt. Wenden Sie sich anschlie166

ßend dem Partner-Meridian zu, und behandeln Sie diesen ebenfalls mit den Händen. 4. Fahren Sie abschließend den kompletten Meridiankreis ab.

Übung 4  Den Chi‐Kreislauf in den Meridianen stimulieren 
Bei dieser Übung wird mit den beiden neutralen Meridianen gearbeitet. Sie hilft, die Polaritäten im gesamten Körper auszugleichen, und harmonisiert und balanciert gleichzeitig die Funktionen der Chakren sowie sämtlicher ihnen zugeordneter Organe und Systeme. Damit bewirkt sie eine generelle Energetisierung und Stresslinderung. Sie können diese Übung sehr gut an sich selbst durchführen. Besonders effizient ist sie, wenn Sie sie morgens im Freien machen. Der Energiestrom durch alle wichtigen Organe und das gesamte Nervensystem wird dabei angeregt. Zellwachstum und -heilung werden stimuliert, Blockaden gelöst und der gesamte Organismus vitalisiert. Wie bereits gezeigt, verläuft das Lenkergefäß entlang der Wirbelsäule den Rücken hinauf und dann über den Kopf nach vorn. Das Konzeptionsgefäß führt an der Vorderseite des Körpers hinauf und endet unmittelbar hinter den Schneidezähnen. Die Verbindung zwischen beiden lässt sich mit der Zunge herstellen. Sie funktioniert wie eine Art Schalter, mit dessen Hilfe sich der Strom in den beiden Leitbahnen kurzschließen lässt, so dass eine Energieschleife entsteht.
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Position zur Stimulierung des Chi-Kreislaufs in den Meridianen

1. Setzen Sie sich mit geradem Rücken hin. Die Füße stehen flach auf dem Boden. 2. Zentrieren Sie sich. Führen Sie gegebenenfalls eine Entspannungsübung durch. 3. Berühren Sie die obere Gaumenwölbung unmittelbar hinter den Schneidezähnen mit der Zungenspitze. Auf diese Weise stellen Sie eine Verbindung zwischen Lenker- und Konzeptionsgefäß her, so dass ein ununterbrochener Energiekreis entsteht. 4. Atmen Sie langsam und rhythmisch ein und aus – ein durch die Nase und aus durch den Mund.
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Atmen entlang der mikrokosmischen Kreisbahn Jeder Kreis, den die Energie auf ihrem Weg entlang der Meridiane beschreibt, stimuliert die Chakren und unterstützt die Rechtsdrehung der Energiewirbel. Dabei werden gleichzeitig die physischen Kräfte in den jeweils zugeordneten Bereichen gestärkt. Atmen Sie zunächst rhythmisch ein und aus, um Ihren Energiepegel anzuheben. Spüren Sie dann, wie die Energie zunächst an der Wirbelsäule entlang nach oben steigt, bevor sie an der Körpermitte entlang nach unten fällt. Fühlen Sie, wie die Chakren energetisiert werden, während die Energie auf diese Weise zirkuliert. Um die Wirkung zusätzlich zu steigern, können Sie sich die Energiewirbel in den einzelnen Chakren jeweils in einer anderen Farbe vorstellen. 169

5. Visualisieren Sie, wie die Energie entlang einer Kreisbahn durch diese beiden Meridiane zirkuliert. Lenken Sie sie ganz bewusst. Spüren Sie, wie sie beim Einatmen an der Wirbelsäule entlang nach oben steigt und über den Kopf hinweg am Gesicht hinunterfließt. Spüren Sie, wie sie von der Zunge den Hals hinab, durch die Brust, am Nabel vorbei, durch die Lenden bis zum Steißbein und dann wieder nach oben die Wirbelsäule entlangströmt. 6. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig weiter. Konzentrieren Sie sich ganz auf den Energiestrom und darauf, wie die Energie unablässig entlang dieser Kreisbahn zirkuliert. 7. Sie werden merken, wie Ihnen langsam warm wird. Dies ist ein Zeichen für den vermehrten Energiefluss. Machen Sie diese Übung etwa fünf bis zehn Minuten lang.

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TEIL DREI Energetisches Heilen über den Sehsinn

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Kapitel 6 Bedeutung und Kraft der Farben
Farben bieten ein ganz eigenes Erfahrungsfeld. Sie erfreuen nicht nur das Auge, sondern beeinflussen uns darüber hinaus auf den verschiedensten Ebenen. Jede Farbe kann physisch, emotional, mental und geistig auf uns wirken. Manche lindern, andere stimulieren. Das Göttliche und die Geistwesen werden immer wieder als Licht beschrieben, und eben dieses spirituelle Licht, das uns umgibt und erfüllt, wird von uns Menschen als optischer Reiz über die Augen aufgenommen und so erfahrbar. So nehmen die meisten von uns auch die Essenz der Farben über den Sehsinn wahr, wenngleich manche sie sehr viel dynamischer spüren als andere oder die subtilen Ausdrucksformen des Lichts, die wir Farbe nennen, sogar hören können. Die Farben sind es, die das Wunder des Lichts für uns erfahrbar machen. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, welch weit reichende Wirkungen die Farben auf uns haben. Sie sind aufs Engste mit jedem einzelnen, ganz besonders aber dem visuellen Aspekt unseres Lebens verbunden. Sie haben einen festen Platz in unserer Sprache und unserer Kultur und nehmen Einfluss auf unsere Gesundheit. Wie gern ziehen wir sie als Metapher zur Beschreibung von Befindlichkeiten und Emotionen, Haltungen und spirituel172

len Erfahrungen heran. So reden wir davon, • dass wir die Welt manchmal durch eine rosarote Brille betrachten; • dass jemand vor Wut Rot sieht, • dass jemand einen Tag blaumacht, wenn er keine Lust zu arbeiten hat, • dass jemand grün vor Neid wird oder • dass er goldene Zeiten durchlebt. Farben lassen niemanden kalt. Manche mögen wir lieber als andere, und manche können wir überhaupt nicht leiden. Womöglich legen wir uns abends bestimmte Kleidungsstücke für den nächsten Tag heraus, nur um nach dem Aufwachen festzustellen, dass wir sie doch nicht anziehen möchten, weil wir uns darin heute nicht wohl fühlen würden. Haben Sie sich je gefragt, warum das so ist? Die geläufigste Erklärung für dieses Phänomen ist wohl die, dass wir uns auch bei der Wahl unserer Kleidung zu den Farben hingezogen fühlen, die wir jeweils am dringendsten brauchen. Suchen wir sie schon am Vorabend aus, greifen wir intuitiv zu den Tönen, die uns zu diesem Zeitpunkt gut tun würden. Aber durch den nächtlichen Schlaf hat sich unser energetischer Zustand verändert. Wir sind ausgeruhter und mehr in Balance, so dass die gewählten Farben dem morgendlichen Gemütszustand einfach nicht mehr entsprechen. Oft treffen wir unsere Farbauswahl rein aus dem
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Bauch heraus, doch mit etwas Übung können wir unsere Entscheidung ganz bewusst im Hinblick auf die jeweils beabsichtigten psychologischen oder spirituellen Wirkungen fällen. Wie oft hat man uns gesagt, dass uns bestimmte Farben gut stehen? Wie oft haben wir das Gleiche zu anderen gesagt? Dass wir so etwas bemerken, lässt auf eine Farben-Sensibilität schließen, der wir allerdings meistens keine größere Beachtung schenken. Es gibt bestimmte Lebensphasen, in denen ganz bestimmte Farben in unserer Garderobe dominieren, und je nach Jahreszeit tragen wir manche Töne lieber als andere. Instinktiv wissen wir, welche Farben wir wann brauchen. Jeder von uns hat ein eigenes, individuelles Energiesystem und einen ganz spezifischen Biorhythmus. Darum ist es wichtig, im Hinblick auf die Farbwahl nicht irgendwelchen modischen Trends nachzujagen, sondern uns von unserer Intuition leiten zu lassen. Anhand der physischen und metaphysischen Wirkungen, die den gewählten Farben zugesprochen werden, können wir dann Rückschlüsse darauf ziehen, welche Muster in unserem Leben gerade aktuell werden oder in welche Richtung wir uns bewegen. Es gibt zum Beispiel Menschen, die im Herbst generell Herbstfarben (dunklere, erdige Töne) und im Frühling Frühlingsfarben (eher pastellige Töne) tragen. Sie bleiben dieser Regel selbst dann treu, wenn sie im Herbst Lust auf Frühlingsfarben hätten. Marketingstrategen reden uns noch dazu ein, dass man in der warmen Jahreszeit außer zu speziellen Anlässen keine dunklen Sachen tragen dürfe. Fragt
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man nach logischen Gründen für diese Kleidervorschriften, erhält man sehr wahrscheinlich die Auskunft, dunkle Töne wirkten isolierend und seien darum in der heißen Jahreszeit zu warm. Und doch kann es auch im Frühling oder im Sommer Tage geben, an denen es uns gut tut, schwarz zu tragen. Womöglich brauchen wir genau diese Energie, um uns zu erden oder abzugrenzen oder auch, um uns inmitten der Alltagshektik in ein Gefühl des Friedens zu hüllen (weitere Informationen zur Farbe schwarz weiter hinten in diesem Kapitel). Haben Farben eine größere Wirkung auf uns, als wir gemeinhin annehmen? Können Farben Einfluss auf unser physisches, emotionales, mentales und geistiges Wohlbefinden ausüben? Die Antwort lautet: Ja! Wir müssen nur lernen, unsere Reaktionen darauf zu deuten. Sie brauchen sich bloß einmal die folgenden einfachen Fragen zu stellen: • Welches ist Ihre Lieblingsfarbe? • Wie fühlen Sie sich, wenn Sie sie tragen? Was macht dabei den Unterschied zu anderen Farben aus? • Gibt es Farben, die Sie generell stärker ansprechen als andere? • Gibt es Farben, die Sie überhaupt nicht gern tragen? • Gibt es Farben, die Sie generell nicht mögen? Es kann sehr hilfreich sein, einen Monat lang ein Farbtagebuch zu fuhren. Notieren Sie darin, in welchen Farben Sie sich jeweils gekleidet haben, und machen Sie sich abends Notizen zu den Aktivitäten des Tages und deren Verlauf. Versuchen Sie, im Laufe des Monats die glei175

chen Farben mindestens zwei- bis dreimal zu tragen, und schauen Sie am Monatsende, ob es zwischen diesen Tagen irgendwelche Parallelen gibt. Gab es Tage, an denen Sie besonders produktiv waren oder an denen es hektischer zuging als sonst? Tage, an denen Sie voller Energie waren oder die Sie als schrecklich anstrengend erlebten? Welche Farben trugen Sie an diesen Tagen? Gab es Farben, auf die Sie häufiger Lust hatten als auf andere? Befassen Sie sich dann mit den Eigenschaften von Licht und Farben. Lesen Sie nach, welche esoterischen Aspekte damit verbunden sind. Sie sollten deuten können, warum Sie für Ihre Kleidung eine bestimmte Farbwahl getroffen haben. Je mehr Sie über dieses Thema wissen, desto eher können Sie die sich daraus ergebenden subtilen Wirkungen auf Ihr Leben erkennen und verstehen, warum Sie bestimmte Farben wählen – für Ihre Kleidung, die Wände Ihres Arbeitszimmers, Ihr Auto usw. Bedenken Sie, dass Farbe eine Eigenschaft des Lichts ist. Durch die Brechung wird Licht in Wellen unterschiedlicher Länge oder Frequenz zerlegt, so dass wir die einzelnen Farben erhalten. Wenn wir ein Prisma ins Sonnenlicht halten, werden die Strahlen so zerlegt, dass auf der anderen Seite die Farben des Regenbogens sichtbar werden. Aus ihnen setzt sich das Spektrum des Lichts zusammen. Es gibt eine Vielzahl von Schattierungen, die jeweils ganz spezielle Eigenschaften aufweisen. Da jede Farbe – d. h. jede Lichtfrequenz – ihre eigenen
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Charakteristika hat, wirkt sie auf jeweils ganz besondere Weise auf die verschiedenen Energien der menschlichen Essenz. Diejenigen, die dem höheren Frequenzspektrum des Lichts angehören, sprechen die höherfrequenten Bereiche des Gehirns an. Solche mit niedrigerer Frequenz nehmen Einfluss auf die dem niedrigeren Bandbereich zugeordneten Systeme und Energien des physischen Körpers. Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick darüber, wie die einzelnen Lichtfrequenzen auf den unterschiedlichen Ebenen auf uns wirken: beruhigend belebend stimulierend emotional beruhigend belebend stimulierend beruhigend mental belebend stimulierend beruhigend geistig belebend stimulierend physisch = = = = = = = = = = = = Grün, Hellblau Orange Rot Himmelblau, Türkis Pfirsich Orange Indigo Smaragdgrün Gelb Blau Gold Violett, Lila

Farbe ist die konzentrierte Form einer bestimmten Lichtfrequenz. Sie kann stimulierend oder deprimierend, kons177

truktiv oder destruktiv, anziehend oder abstoßend wirken. Jede Farbe hat ihren spezifischen Effekt und kann zum Zweck der Heilung und des Ausgleichs ebenso wie zur Aktivierung tieferer Bewusstseinsebenen eingesetzt werden. Um mit Farben heilen zu lernen, sind zwei Dinge zu tun: Zum einen müssen Sie sich die jeweiligen individuellen Eigenschaften einprägen. Dabei helfen Ihnen die Ausführungen in diesem Kapitel. Zum anderen müssen Sie sich mit speziellen Techniken zur Farbprojektion und absorption vertraut machen, wie sie im nächsten Kapitel vorgestellt werden. Wenn Sie Farben für therapeutische Zwecke nutzen wollen, müssen Sie an Ihrer Sensibilität arbeiten und einschlägiges Wissen aufbauen. Je besser Sie über sie Bescheid wissen, desto leichter wird es Ihnen fallen, sie als Mittel zur Heilung und energetischen Harmonisierung einzusetzen. In einem meiner früheren Bücher, Mit Farben heilen. Mehr Lebenskraft durch Licht, habe ich eine Reihe von Übungen beschrieben, um das Gespür für Farben und Licht zu verbessern. Es würde den Rahmen dieses Buches sprengen, diese noch einmal im Einzelnen aufzuführen. Die folgenden Anregungen zur Schulung der Sensibilität mögen an dieser Stelle genügen:

Mit Farben spielen
Im Grunde geht es darum, sich mit all den verschiedenen Farbschattierungen vertraut zu machen, die es gibt:
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Besorgen Sie sich eine 64er-Packung Wachsmalkreide. Die meisten Menschen kennen diese Stifte aus ihrer Kindheit, und wenn ich die Farben beschreiben soll, die ich beim Auralesen oder Heilen sehe, beziehe ich mich auch heute noch gern auf diese Palette. Alternativ können Sie jedoch auch jeden anderen Satz von Buntstiften oder Markern nehmen. Spielen Sie mit den Farben, zeichnen Sie damit. Kaufen Sie sich ein Malbuch, und malen Sie es aus. Halten Sie sich nicht an die natürlichen Farben der Objekte. Sind beispielsweise Tiere abgebildet, dann geben Sie ihnen doch ruhig einmal eine Phantasiefarbe, die Ihnen gerade in den Sinn kommt. Sie können sie auch ganz bunt ausmalen. Achten Sie während des Malens darauf, wie Sie sich fühlen. Welche Farben sagen Ihnen am meisten zu? Befassen Sie sich mit ihnen. Besorgen Sie sich eine »Malen-nach-Zahlen«-Vorlage, und ignorieren Sie beim Ausmalen die angegebenen Farbnummern. Verwenden Sie die Farben, auf die Sie Lust haben, auch wenn sie noch so ungewöhnlich sind. Genießen Sie das kreative Schaffen. Der Umgang mit Farben kann tief beglückend sein. Sie werden überrascht sein, wie leicht es ist, sich auf das Ausmalen einzulassen und dabei die Zeit zu vergessen.

Legen Sie einen Farbkreis an
Zeichnen Sie einen großen Kreis auf einen Bogen Papier. Unterteilen Sie diesen in so viele Abschnitte, wie Sie möchten (mindestens zwölf). Malen Sie jeden davon in
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einer anderen Farbe aus. Sie können einen Abschnitt für jede Farbe in Ihrer Stifte-Palette vorsehen. Halten Sie beim Ausmalen keine bestimmte Reihenfolge ein. Während des Malens spüren Sie ganz automatisch, welche Töne besser und welche weniger gut zueinander passen, denn Ihr Farbgefühl verfeinert sich zusehends. Da bei dieser Übung so viele Farben zum Einsatz kommen, wirkt sie wunderbar ausgleichend und beruhigend. Sie gleicht die Chakren aus und bringt die feinstofflichen Energieströme in Körper, Geist und Seele in Einklang. Malen Sie weitere kleinere Farbkreise, in denen Sie nur zwei oder drei Farben miteinander kombinieren. Spüren Sie nach, welche Gefühle diese in Ihnen auslösen. Achten Sie auf Ihren Körper, Ihre Emotionen und Ihren Gemütszustand vor, während und nach dem Malen. Sie werden über die Wirkungen erstaunt sein!

Die Bedeutung der Farben
Die im Folgenden beschriebenen Assoziationen und Einsatzmöglichkeiten sollen lediglich als Orientierungshilfe dienen. Sie sind nicht in Stein gemeißelt, sondern sollen Ihnen den Einstieg in den eigenständigen Umgang mit Farben erleichtern. Im Laufe der Zeit werden Sie merken, dass Sie mit manchen Tönen effizienter arbeiten können als mit anderen. Auch werden Sie erleben, dass manche Farben je nach Tagesverfassung womöglich gar nicht wirken. Denken Sie daran, dass jeder Mensch einzigartig ist und entsprechend individuell reagiert.
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In solchen Fällen gilt es, zu experimentieren und auf die eigene Intuition zu vertrauen, um die besten Farben bzw. Farbkombinationen herauszufinden. Vergessen Sie nicht, dass sich auch hier die Therapie stets an den Besonderheiten des Einzelfalls orientieren muss. Führen Sie sich stets vor Augen, dass für den Körper und die Chakren sämtliche Farben von Bedeutung sind. Den Chakren wird zwar oft eine bestimmte Farbe zugeordnet, die von ihnen besonders häufig und intensiv gebraucht wird. In dem Maße aber, wie Sie tiefer in die Materie eindringen, werden Sie feststellen, dass manche Energiezentren und die dazugehörigen physiologischen Systeme daneben auch andere Farben benötigen. Jeder Mensch ist nun einmal verschieden, so dass das Heilungskonzept jeweils individuell angepasst werden muss. Erst mit zunehmender Erfahrung werden Sie herausfinden, welche Methode oder Kombination von Methoden in Ihrem persönlichen Fall am besten funktioniert. Und noch etwas ist zu bedenken: Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Farben. Nehmen wir zum Beispiel Rot. Auf Männer wirkt eher das rotorangefarbene Spektrum anziehend und belebend. Frauen dagegen sprechen meist besser auf rot-violette Töne an. Obwohl die meisten Männer kein Rosa mögen, finden Frauen Männer oft besonders attraktiv, wenn sie sich in dieser Farbe kleiden. Wer seine Wirkung auf das andere Geschlecht verstärken möchte, kann bewusst Farben wählen, die ihm die größtmögliche Aufmerksamkeit sichern.
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Wie immer reicht auch die Wirkung der Farben weit über das Physische hinaus. In den meisten Buchhandlungen und Bibliotheken gibt es eine ganze Reihe von Büchern über die Psychologie der Farben, deren Lektüre auch all jenen ans Herz zu legen ist, die sich aus therapeutischem Interesse mit dem Thema befassen.

Weiß
Stichworte: Läuterung, Reinigung, Öffnung Physischer Anwendungsbereich: Sämtliche Körpersysteme. Weiß beinhaltet das komplette Lichtspektrum. Es wirkt stärkend und kann zur Läuterung und Reinigung des gesamten Energiesystems eingesetzt werden. Es kann die höhere Kreativität im Menschen erwecken. Bestehen Zweifel darüber, welche Farbe einzusetzen ist, können Sie mit Weiß kaum etwas falsch machen. Auch empfiehlt es sich, das Energiesystem des Behandelten jeweils am Anfang und Ende einer Therapiesitzung mit Weiß zu stabilisieren und generell zu stärken. Während der Behandlung eingesetzt, verstärkt Weiß die Wirkung aller anderen Farben.

Schwarz
Stichworte: Schutz, Erdung, Stärkung Physischer Anwendungsbereich: Bei der Arbeit mit Polaritäten ist schwarz gut in Kombination mit Weiß einsetzbar. Auch Schwarz enthält sämtliche Farben des Spektrums. In der Vergangenheit hat es bezüglich dieser
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Farbe einige Verwirrung gegeben. Viele Menschen haben Angst, Schwarz zu Therapie- und Heilzwecken zu verwenden, doch ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies manchmal durchaus sinnvoll sein kann. Schwarz wirkt schützend. Besonders auf extrem sensible Menschen hat es einen erdenden und beruhigenden Effekt. Gleichzeitig aktiviert und stärkt es die magnetischen oder weiblichen Energien im Körper. Schwarz sollte stets sparsam eingesetzt werden, da ein Übermaß Depressionen auslösen oder verstärken kann. Am effizientesten wirkt es, wenn man es in Kombination mit Weiß zum Ausgleich der Polaritäten verwendet, und zwar insbesondere wenn dem Behandelten die Kontrolle über sein Leben zu entgleiten droht. Dabei wird das Unterbewusstsein aktiviert und in die Lage versetzt, die Dinge des Lebens – und seien sie noch so verrückt – wieder in die richtige Perspektive zu rücken. Für sich allein wird Schwarz nur selten verwendet. Meist erfolgt der Einsatz in Kombination mit einer anderen Farbe.

Die Farben des Regenbogens Rot
Stichworte: Stärkung der Lebenskraft, des Willens und der Sexualität; stimulierend Physischer Anwendungsbereich: Kreislaufsystem und Sexualität. Rot wirkt anregend auf den allgemeinen Energiepegel des Stoffwechsels und der unteren Extremitäten
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sowie im Zusammenhang mit den meisten Beschwerden, die das Blut betreffen. Es ist eine generell stimulierende Farbe, die speziell das Basis-Chakra energetisiert. Es wirkt wärmend und aktivierend und erweckt unsere Lebenskraft auf der körperlichen Ebene. Eingesetzt wird es bei Erkältungen, Kreislaufschwäche, Anämie und Verschleimungsbeschwerden. Rot stärkt die physischen Energien und den Willen des Menschen. Es kann tiefere Leidenschaften und Gefühle wecken – von sexueller Begierde und Liebe über Mut bis hin zu Hass und Rache. Zu viel Rot kann zu übermäßiger Stimulation führen und bestimmte Beschwerden verschlimmern. Hoher Blutdruck deutet auf zu viel rote Energie im System hin. Rot kann zur Erhöhung der Körpertemperatur und Energetisierung des Blutes eingesetzt werden. Um es auszugleichen, wird die Farbe Grün verwendet.

Orange
Stichworte: Aktivierung, Aufrichtung, Optimismus, Mobilisierung von Energiereserven Physischer Anwendungsbereich: Muskulatur, Ausscheidungssystem, psychosomatische Krankheitsbilder. Orange wirkt auf das Milz-Chakra. Es ist die Farbe der Freude, Weisheit und Kreativität, weckt Gefühle der sozialen Verbundenheit und beeinflusst unsere emotionale Gesundheit. Ein Übermaß an Orange führt zu einer Überreizung der Nerven und sollte mit blau-grünen Tönen ausgeglichen werden. Therapeutisch kann die Farbe bei
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Beschwerden im Bereich von Milz, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm, Nebennieren, Nahrungsaufnahme und Depression eingesetzt werden. Menschen, die sich emotional wie gelähmt fühlen, tut diese Farbe gut – besonders, wenn man pfirsichfarbene Schattierungen wählt. Die Farbe Pfirsich oder Apricot stärkt die Aura und vermittelt ein Gefühl der zusätzlichen emotionalen Abfederung im Genesungsprozess. Ebenso wie die meisten anderen Töne des Orange-Spektrums kann es zur Belebung des physischen Körpers eingesetzt werden. Nach überstandener Krankheit wirkt es dank seiner positiven Wirkung auf die Ausscheidungsorgane überaus tonisierend.

Gelb
Stichworte: Geistige Aktivität, intellektuelle Stärke und Kapazität, Erwachen physischer Anwendungsbereich: Verdauungssystem, Magen-Darm-Trakt, Nebennieren, linke Gehirnhälfte. Gelb beeinflusst in erster Linie das Solarplexus-Chakra. Es wirkt geistig stimulierend und kann bei Depressionen eingesetzt werden, da es Begeisterung und Lebensfreude zu wecken vermag. Gleichzeitig ist es dank seiner positiven Wirkung auf Magen, Darm, Nieren sowie den Magen-Darm- bzw. Verdauungstrakt insgesamt zur Behandlung von Verdauungsstörungen hilfreich. Auch die meisten Formen von Kopfschmerz lassen sich mit Gelb lindern. Goldgelbe
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Töne wirken wohltuend auf Körper und Geist. Sie können zur Erhöhung der Lernbereitschaft und -fähigkeit eingesetzt werden. Gelb fällt auf. Es ist eine der Farben, die einem in der Regel zuerst ins Auge springen. Es kann Ängste und geistige Anspannung erzeugen bzw. anzeigen. Ein Übermaß an Gelb sollte mit Farben aus dem Blau-Spektrum ausgeglichen werden.

Grün
Stichworte: Gleichgewicht, Wachstum, Beruhigung Physischer Anwendungsbereich: Kreislaufsystem, Sympathikus, psychosomatische Beschwerdebilder. Grün sollte wegen seiner wachstumsanregenden Eigenschaften nie zur Behandlung von Tumoren, Krebs oder anderen bösartigen Krankheiten eingesetzt werden. Grün ist die auf unserem Planeten am häufigsten vorkommende Farbe. Es wirkt ausgleichend auf unseren Energiehaushalt und kann zur Steigerung der Sensibilität und des Einfühlungsvermögens eingesetzt werden. Auf der körperlichen Ebene wirkt es besonders bei entzündlichen Prozessen lindernd, aber auch auf das vegetative Nervensystem hat es einen beruhigenden Effekt. Hellere, eher bläuliche Grüntöne sind universell für die meisten Heilzwecke einsetzbar. Auch zur Erweckung von Freundlichkeit, Hoffnung, Glaube und Frieden kann Grün genutzt werden. Bei geistiger Überanstrengung wirkt es beruhigend und vitalisierend.
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Grün hat eine starke Wirkung auf das Herz-Chakra und kann zur Behandlung von Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Geschwüren, Erschöpfung und Kopfschmerzen eingesetzt werden.

Blau
Stichworte: Frieden, Glaube, höhere Ziele, kreativer Ausdruck Physischer Anwendungsbereich: Atmungsapparat, Augen, Ohren, Nase, Hals, Venen. Blau wirkt kühlend auf den Organismus. Es entspannt, beruhigt den Energiefluss im Körper und hat antiseptische Eigenschaften. Auf die Atmungsorgane hat es einen stärkenden, ausgleichenden Effekt. Hilfreich ist es bei hohem Blutdruck, Halsbeschwerden aller Art und bei Venenproblemen. Asthma, Gelbsucht und Rheuma lassen sich damit ebenso wirkungsvoll behandeln wie Windpocken und Kinderkrankheiten aller Art. Generell leistet die Farbe bei der Behandlung von Kindern gute Dienste. Blau kann zur Erweckung der Intuition ebenso wie zur Linderung von Einsamkeitsgefühlen eingesetzt werden. Es fördert den künstlerischen Ausdruck und die Inspiration und ist besonders wirkungsvoll in Kombination mit den warmen Farben des Rot-Orange-Spektrums.

Indigo
Stichworte: Integration, Reinigung, veränderte Bewusstseinszustände
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Physischer Anwendungsbereich: Hormon- und Fortpflanzungssystem, Infektionen sowie die meisten Beschwerden im Kopf- und Gesichtsbereich. Indigo und dunklere Blautöne sind dynamische Heilfarben, die sowohl auf der spirituellen als auch der physischen Ebene wirksam sind. Sie aktivieren das Stirn-Chakra und wirken ausgleichend auf sämtliche Beschwerden, die mit diesem Energiezentrum in Zusammenhang stehen. Außerdem haben sie einen stärkenden Effekt auf das Lymph-, Drüsen- und Immunsystem. Als hervorragendes Blutreinigungsmittel kann Indigo zur körperlichen Entgiftung eingesetzt werden. Auch bei Beschwerden im Lungenbereich ist es hilfreich. Gleichzeitig ist es eine Farbe, die harmonisierend auf die beiden Gehirnhälften sowie sämtliche sie verbindenden Synapsen wirkt. Indigo lässt sich gut zur Behandlung sämtlicher Beschwerden im Gesichtsbereich (einschließlich Augen, Ohren, Nase, Mund und Nebenhöhlen) einsetzen. Es hat eine beruhigende Wirkung und kann in der Meditation verwendet werden, um tiefere Bewusstseinszustände zu erreichen. Unter seinem Einfluss wachsen Hingabebereitschaft und Intuition. Obsessionen können sich auflösen. Ein Übermaß an Indigo kann Depressionen und ein Gefühl der sozialen Isolation auslösen. Zum Ausgleich empfehlen sich sanfte Orangetöne.

Violett
Stichworte: Reinigung, Transformation, gelebte Spiri188

tualität Physischer Anwendungsbereich: Skelett und Nervensystem, Venen, Krebs und Tumorerkrankungen. Violett energetisiert das Kronen-Chakra. Es stärkt Knochen und Nerven, wirkt ausgesprochen antiseptisch und reinigt den Körper sowohl physisch als auch spirituell. Außerdem trägt es zu einem Ausgleich der Energien zwischen diesen beiden Ebenen bei. Bei Krebserkrankungen lässt sich die Farbe wirksam einsetzen. Arthritische Beschwerden können mit ins Blau gehenden Schattierungen gelindert werden. Violett unterstützt den Körper bei der Aufnahme von Nähr- und Mineralstoffen. Inspiration und Bescheidenheit werden unter dem Einfluss dieser Farbe ebenso stimuliert wie die Traumaktivität. In der Meditation kann sie uns den Zugang zu früheren Leben erleichtern, und zwar besonders zu jenen, die in unser heutiges Leben hineinwirken. Echtes Violett setzt sich je zur Hälfte aus Blau und Rot zusammen. Damit bildet es eine Brücke zwischen dem Physischen und dem Spirituellen und erinnert uns daran, dass beide Aspekte in unserem Dasein Raum haben sollten. So hilft uns die Farbe, den weltlichen Aspekt des Lebens (einschließlich des physischen Wohlbefindens) so mit dem spirituellen in Einklang zu bringen, dass wir niemals den Realitätsbezug verlieren.

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Andere Farben mit Heilwirkung Aqua (Türkis und andere helle Blau-GrünTöne)
Stichwort: Universell einsetzbar Physischer Anwendungsbereich: Atmungsapparat und Stoffwechsel. Aqua wirkt kühlend auf den Organismus und lässt sich daher zur Linderung fiebriger Erkrankungen ebenso wie zur Beruhigung sämtlicher physiologischer Systeme einsetzen. Auch bei entzündlichen Prozessen erweist sich der kühlende Effekt als vorteilhaft. In dieser Farbe sind die Vorzüge von Blau und Grün vereint. Sie vitalisiert den Organismus, wirkt reinigend und kann zur Behandlung von Hautproblemen, Halsbeschwerden, akuten Schmerzzuständen und hier insbesondere Ohrenschmerzen eingesetzt werden. Atmungsbeschwerden lassen sich damit lindern, so dass Aqua in der Behandlung von Asthma und Bronchitis einen festen Platz haben sollte – und zwar ganz besonders, wenn Kinder betroffen sind. Regelmäßig durchgeführt, können Atemmeditationen mit Aqua das Auftreten starker Asthmaanfälle verhindern.

Blau (Königsblau)
Stichwort: Reinigung Physischer Anwendungsbereich: Unterstützt den Organismus bei der Sauerstoffaufnahme, da es sowohl auf der externen als auch der internen Ebene den Gasaustausch erleichtert.
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Es schafft geistige Klarheit und kann hilfreich bei physischen Beschwerden sein, die das Gehirn betreffen. Darüber hinaus wirkt es lindernd bei Depressionen und psychosomatischen Beschwerden.

Braun
Stichworte: Erdung und Stabilisierung Physischer Anwendungsbereich: Auch Braun ist eine wirksame Heilfarbe. Besonders empfehlenswert ist sie zur Stabilisierung von Erregungszuständen aller Art. Sie beruhigt und erdet in Phasen der emotionalen und extremen geistigen Belastung. Mit Braun lässt sich der gesunde Menschenverstand wecken und das kritische Urteilsvermögen stärken. Es ist die Farbe, die uns auf den Boden der Tatsachen bringt und damit jeder Form von »Abgehobenheit« entgegenwirkt. Wenn Braun in der menschlichen Aura zu sehen ist, kann das auf eine Notwendigkeit zur Erdung hindeuten. Nimmt es Schattierungen an, die ich hier einmal salopp als »Kotzbraun« bezeichnen will, lässt das meist auf einen Infektionsherd im Körper bzw. einen entzündlichen Prozess in dem Bereich schließen, über dem sich die Farbe in der Aura zeigt. Braun kann zur Stabilisierung sämtlicher physiologischen Systeme eingesetzt werden. Auch einer Hyperaktivität bei Kindern lässt sich damit effizient entgegenwirken, und zwar besonders mit Farbkombinationen von Rostrot bis hin zu tiefem Dunkelbraun.
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Gold
Stichworte: Stärkung und Öffnung physischer Anwendungsbereich: Immunsystem, Herz. Gold lässt sich mit anderen Farben kombinieren, um deren positive Wirkungen zu verstärken, ohne eine Überreizung des Organismus zu riskieren. Auf das Herz wirkt es ausgesprochen tonisierend; darum kann es bei Herzbeschwerden aller Art eingesetzt werden, speziell auch zur Stärkung nach operativen Eingriffen. Gold stärkt sämtliche Energien, welche das Immunsystem betreffen. So hilft es, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und auf diese Weise den Zustand des physiologischen Gleichgewichts im Körper wiederherzustellen. Gleichzeitig wird unter dem Einfluss dieser Farbe die Begeisterungsfähigkeit gestärkt.

Zitronengelb
Stichwort: Geistige Stimulation Physischer Anwendungsbereich: Verdauungssystem, linke Gehirnhälfte. Zitronengelb wirkt vitalisierend und stimulierend auf das Gehirn und kann daher mit Erfolg bei der Behandlung von speziell in diesem Bereich auftretenden Krankheitsbildern wie Alzheimer, Altersverwirrtheit usw. eingesetzt werden. Auch zur generellen Stimulation der natürlichen zerebralen Leistungsfähigkeit kann es gute Dienste leisten. Zitronengelb enthält stets Grünanteile, die mit ihrer reinigenden Wirkung dazu beitragen, Gifte an die Oberfläche zu schwemmen, damit diese aus192

geschieden werden können. Dies betrifft physische wie emotionale Gifte gleichermaßen. Auch zur Behandlung von Verdauungsproblemen sowie Blinddarmentzündung kann die Farbe eingesetzt werden. Sie unterstützt den natürlichen Verdauungsprozess und verbessert die Nährstoffaufnahme durch den Körper. Auf diese Weise wirkt sie sich positiv auf die Gewebe und den Knochenbau aus.

Rosa
Stichwort: Linderung Physischer Anwendungsbereich: Hautprobleme und Entzündungen, Immunsystem. Rosa wirkt auf sämtlichen Ebenen – der physischen wie allen anderen – beruhigend. Im mentalen und emotionalen Bereich kann es eingesetzt werden, um Gefühle des Zorns und der Vernachlässigung zu lindern. Auch lassen sich damit Mitgefühl und Liebe erwecken und ein Zustand der inneren Reinheit herstellen. Im Rahmen der Meditation eingesetzt, verleiht uns diese Farbe Einsicht in tiefere Wahrheiten. Emotional schenkt uns Rosa ein Gefühl des Trostes. Auf der physischen Ebene ist es vor allem bei der Behandlung von Hautproblemen wirksam, besonders in Kombination mit Aqua. Gleichzeitig stimuliert es die Thymusdrüse und die Immunabwehr.

Lila
Stichwort: Intensive Reinigung physischer Anwendungsbereich: Körperliche Entgif193

tung. Die Farbe Lila wird von vielen Menschen wegen ihres hohen Schwingungsniveaus geschätzt, dem sie ihre reinigende Wirkung verdankt. Ihr Einsatz ist immer dann angezeigt, wenn es um eine starke Entgiftung des Körpers geht – beispielsweise im Fall von Krebserkrankungen oder Vorstufen von Krebs. Aufgrund seiner hohen Schwingung sollte Lila stets sparsam verwendet werden. Im Übermaß eingesetzt, kann es Depressionen auslösen oder verschlimmern. Lila wirkt stimulierend bei Venenleiden. Darüber hinaus kann es bei Kopfschmerzen Linderung verschaffen. Die Farben des Rot-Lila-Spektrums sind hilfreich zum Ausgleich der körperlichen Polaritäten; die Farben des Blau-Lila-Spektrums unterstützen Schrumpfungsprozesse (wichtig bei Tumorerkrankungen) und wirken kühlend und lindernd bei Entzündungen.

Silber
Stichworte: Öffnung und intuitive Klärung Physischer Anwendungsbereich: Klärung von Krankheitsursachen. Ähnlich wie Weiß kann auch Silber die Wirkung anderer Farben verstärken. In der Meditation eingesetzt, kann es dazu beitragen, Klarheit über die metaphysischen Ursachen von Krankheiten oder Beschwerden zu erhalten und so die Rückfallneigung zu reduzieren. Bleiben nämlich die Gründe, die hinter einem Krankheitsgeschehen stecken, unerkannt, ist die Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Auftreten der Probleme hoch.
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Silber kann außerdem verwendet werden, um die kreative Vorstellungskraft zu erwecken bzw. effizienter einzusetzen. Es wirkt stimulierend und balancierend auf die weiblichen Energien, und hier vor allem auf die YinMeridiane.

Häufige Beschwerdebilder und die dazugehörigen Heilfarben
Die nachstehende Übersicht ist als Orientierungshilfe gedacht; sie ist keinesfalls bindend. Die vorgeschlagenen Farben sollen Ihnen lediglich als Ausgangspunkt für eigene Erfahrungen mit dieser Therapieform dienen. Auch sollen sie die schulmedizinische Behandlung nicht ersetzen. Vielmehr will ich Ihnen das Instrumentarium an die Hand geben, um selbst im Heilungsprozess aktiv zu werden. Nutzen Sie die Tabelle also als Grundlage, um Ihr eigenes Farbsystem zu entwickeln. Finden Sie heraus, was bei Ihnen persönlich am besten funktioniert. Bedenken Sie, dass Sie die einzelnen Farben unter Umständen in unterschiedlicher Intensität anwenden müssen. Was genau im Einzelfall hilft, lässt sich oft nur durch Experimentieren herausfinden. Setzen Sie jeweils zu Beginn und zum Abschluss einer Sitzung die Farbe Weiß ein. Dies verstärkt nicht nur die Wirkung der Behandlung, sondern harmonisiert gleichzeitig, so dass sich die Beschwerden durch die Behandlung auf keinen Fall verschlimmern können. Führen Sie sich
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stets vor Augen, dass die Farben des Rot-Spektrums auf der physischen Ebene stimulierend und wärmend wirken. Blautöne beeinflussen die geistige Ebene und haben einen kühlenden und reinigenden Effekt. Gelbtöne dienen als Brücke zwischen beiden, denn sie wirken auf der seelischen Ebene. Und alle drei gemeinsam bieten die Möglichkeit, Körper, Seele und Geist zu heilen. Häufige Beschwerdebilder und die dazugehörigen Heilfarben
Beschwerdebild Heilfarben Abszesse Blau, Blau-Violett AIDS Rot, Indigo und Violett, gefolgt von Rosa und Gold Akne Rosa, Rot-Violett Alkoholabhängigkeit Indigo, Gelb Allergien Indigo, sanfte Orangetöne Alzheimer Königsblau, Blau-Lila, gefolgt von Gelb Anämie Rot Angstzustände Hellblau Appetit, übermäßiger Indigo Appetitlosigkeit Gelb, Zitrone Arthritis Violett, Blau-Violett Asthma Blau, Orange Aufstoßen Gelb, Zitrone Augenprobleme Indigo, Königsblau Bauchkrämpfe Gelb, Zitrone Blasen Puder oder Eisblau Blasenbeschwerden Gelb-Orange
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Blutdruck, hoher Blutdruck, niedriger Blutungen Bronchitis Brustbeschwerden Darmbeschwerden Diabetes Ekzeme Entzündungen Epilepsie Erkältungen Fieber Geschwüre Grippe Hämorrhoiden Hautausschläge Hautprobleme Herzbeschwerden Heuschnupfen Infektionen Knochenbeschwerden Krebs Leber Leukämie Lungenentzündung Menstruationsbeschweden Nervenbeschwerden Nierenbeschwerden

Blau, Grün Rot, Rot-Orange Blau-Grün Blau, Blau-Grün, Türkis Rosa, Rot-Violett Gelb-Orange Violett Zitrone Blau Türkis, dunkle Blautöne Rot Blau Grün Dunkelblau, Türkis, Violett Dunkelblau Zitrone und Türkis Rosa, Blau-Violett, Türkis Grün, Rosa Rot-Orange Violett Violett, Zitrone Blau, Blau-Violett, gefolgt von Rosa Kombinationen von Blau und Gelb Violett Rot und Rot-Orange in Kombination mit Indigo Kombinationen von sanften Rotund Blau-Grün-Tönen Grün, Blau-Grün-Töne Gelb, Gelb-Orange
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Parkinson Schmerzen (Kopf) Schmerzen (Muskeln) Schmerzen (Ohren) Schmerzen (Zähne) Schwellungen Übelkeit Verbrennungen Verdauungsbeschwerden Wachstumsbeschwerden

Indigo Blau, Grün Pastelltöne im Orangebereich Türkis Blau, Blau-Violett Blassblau, Eisblau Eisblau Blau, Blau-Grün Gelb, Zitronengelb Violett, Blau-Violett

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Kapitel 7 Einfache Farbtherapien
In der Farbtherapie ist die Wahl der jeweils am besten geeigneten Farben bisweilen noch am leichtesten zu treffen. Zu wissen, auf welche Weise, in welcher Kombination und wie lange sie anzuwenden sind, ist dagegen nicht immer ganz einfach zu sagen, zumal die Antwort auf diese Frage von Fall zu Fall unterschiedlich ausfällt. Die Anwendungsdauer variiert je nach Befinden und Beschwerdebild. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition, Ihr Urteilsvermögen und die Reaktion des Behandelten. Beginnen Sie zunächst mit fünf bis zehn Minuten pro Farbe. In den allermeisten Fällen dürfte das ausreichen. Manchmal aber kann es nötig sein, die Behandlung über mehrere Sitzungen auszudehnen, die entweder im Laufe des Tages, der Woche oder auch über einen längeren Zeitraum hinweg zu wiederholen sind. Seien Sie in diesem Punkt ganz flexibel. Auch die Anwendungsmethode hängt vom Einzelfall ab. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, Farben einzusetzen. Manche Farbtherapeuten arbeiten mit Stoffmustern, andere wickeln ihre Klienten in farbige Handtücher ein. Wieder andere empfehlen, sich um des gesundheitlichen Wohlbefindens willen in bestimmten Farben zu kleiden. Manche arbeiten mit farbigem Licht oder auch
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mit Projektoren, die mit farbigen Filtern bestückt werden. In diesem Kapitel werden vier Techniken der Farbanwendung beschrieben, die Anfänger wie fortgeschrittene Farbtherapeuten gleichermaßen mit Erfolg einsetzen können: • Regenbogen-Visualisation • Farbprojektion mit den Händen • Atemmeditation mit Farben • Farbtherapie für die Chakren Beschränken Sie sich in Ihrer Arbeit nicht auf die beschriebenen Methoden. Verändern und adaptieren Sie sie und finden Sie heraus, welche Vorgehensweise bei Ihnen persönlich am besten funktioniert.

Therapiemethode Nr. 1  Regenbogen‐Visualisation 
Es gibt viele Varianten zu dieser Übung. Scheuen Sie sich also nicht, sie Ihren Bedürfnissen entsprechend abzuwandeln. Es ist sinnvoll, sie regelmäßig, am besten täglich, durchzuführen. Sie wirkt stärkend und heilend auf sämtliche Systeme und Energien im Körper, und zwar sowohl auf der physischen wie auf der geistigen Ebene. 1. Setzen oder stellen Sie sich hin, was immer für Sie bequemer und angenehmer ist. Schließen Sie die Augen, und nehmen Sie drei tiefe, lange Atemzüge. Spü200

ren Sie, wie bei jedem Ausatmen etwas mehr Anspannung von Ihnen abfällt. 2. Lassen Sie nun vor Ihrem geistigen Auge einen Regenbogen entstehen, der sich über Ihrem Kopf am Himmel wölbt. Visualisieren Sie, wie eine Kristallkugel aus rotem Licht in einer kreiselnden Bewegung aus diesem Regenbogen heraus von oben durch den Kopf in Ihren Körper eindringt. Stellen Sie sich vor, wie Sie nach und nach von dieser Spirale aus lebendiger roter Energie erfüllt werden, die in Ihrem Körper immer weiter nach unten sinkt und dabei nach und nach jeden Bereich mit ihren heilenden Schwingungen durchdringt. 3. Konzentrieren Sie sich auf diese glühende, kristallene Energie. Lassen Sie sie in ihrer kreiselnden Bewegung bis hinab in die Füße fließen und Sie mit ihren Schwingungen erfüllen, bis Sie sich schließlich ganz in dieser Farbe sehen. Sobald die Kristallkugel aus rotem Licht die Füße erreicht, löst sie sich auf, und die rote Energie, die sie zurücklässt, wird von Ihrem Körper aufgenommen. Sobald auch der letzte Rest an Farbe aufgesogen ist, visualisieren Sie, wie sich eine orangefarbene Kristallkugel aus dem Regenbogen über Ihrem Kopf löst. Stellen Sie sich vor, wie auch sie in einer kreiselnden Bewegung in Ihren Körper eindringt und Sie ihrerseits von Kopf bis Fuß mit lebendiger orangefarbener Energie durchflutet. Sobald die Kugel in den Füßen angelangt ist, löst auch sie sich auf, und die
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orangefarbene Energie wird von Ihrem Körper absorbiert. Setzen Sie die Übung mit allen übrigen Farben des Regenbogens fort: Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Visualisieren Sie, wie der Körper nach und nach von jeder einzelnen dieser Farben durchflutet wird und diese dann absorbiert. 4. Wenn Sie als letzte Farbe Violett in Ihren Körper gesogen haben, sehen Sie, wie Ihr Körper Lebendigkeit, Vitalität und Energie ausstrahlt. Spüren Sie, wie Sie harmonisiert und geheilt werden. Stellen Sie sich dann vor, wie sich der Regenbogen über Ihnen zu bewegen beginnt, wie er immer weiter nach unten sinkt, bis er Ihren Körper schließlich als dauerhafte, schützende Hülle umschließt. Seien Sie gewiss, dass jedes Mal, wenn Sie diese Übung wiederholen, der Regenbogen in Ihnen und um Sie herum stärker wird und Sie auf diese Weise immer lebendiger, gesünder und energievoller werden.

Therapiemethode Nr. 2  Farbprojektion mit den Händen 
Wie wir an anderer Stelle gesehen haben, können wir mit den Händen Energie übertragen. Konzentrieren wir uns dabei zusätzlich auf eine bestimmte Farbschwingung, erhöht das noch einmal die Wirksamkeit dieser Methode. Haben Sie sich erst für die Farbe entschieden, die Sie anwenden möchten, ist deren Projektion denkbar einfach:
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1. Entspannen und zentrieren Sie sich. 2. Beginnen Sie, rhythmisch ein- und auszuatmen. Visualisieren Sie dabei, wie sich Ihr Körper nach und nach mit Energie füllt und wie sich diese in den Händen zusammenzieht Stellen Sie sich diese Energie zunächst als reines, kristallenes, weißes Licht vor. 3. Projizieren Sie diese Energie nun so, wie Sie es gelernt haben, auf den Körper der zu behandelnden Person, um sämtliche Systeme ihres Organismus zu stärken. 4. Halten Sie kurz inne, bis vor Ihrem geistigen Auge die Farbe Gestalt angenommen hat, die Sie für die Behandlung ausgewählt haben. Während Sie weiter rhythmisch ein- und ausatmen, spüren Sie, wie sich diese Farbschwingung in Ihrem Körper ausbreitet und Sie schließlich ganz erfüllt. 5. Sehen Sie vor Ihrem geistigen Auge, wie die Farbe beim Einatmen in Sie ein- und beim Ausatmen aus Ihnen ausströmt. Wie Sie wissen, folgt die Energie immer dem Geist. Wenn Sie sich auf eine bestimmte Farbe konzentrieren, nimmt die mit den Händen projizierte Energie deren Schwingung an. 6. Setzen Sie die Visualisation so lange fort, bis Sie das Gefühl haben, der gestörte Körperbereich sei harmonisiert und geheilt. Projizieren Sie nach einer kleinen Pause mit den Händen noch einmal wie zu Beginn reines, kristallenes, weißes Licht. Dies unterstützt zusätzlich die Wirkung der gewählten Heilfarbe und stärkt so erneut das körperliche Wohlbefinden.
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Beispielbehandlung: Farbprojektion mit den Händen Zu den am häufigsten auftretenden Beschwerdebildern gehören zweifellos Kopfschmerzen. Diese sind zugleich eines derjenigen Symptome, die sich am leichtesten mit Farben auflösen lassen. Bei Kopfschmerzen liegt in den meisten Fällen eine Überreizung des Stirn- oder KronenChakras vor. Durch eine Abkühlung dieser beiden Energiezentren lassen sich die Schmerzen in den meisten Fällen lindern, wenn nicht vollständig beseitigen. Für diese Übung projizieren wir mit den Händen ein weiches, kühles Blau oder eine Kombination aus Blau und Grün. Bei stärkeren Schmerzen, wie sie beispielsweise bei Migräne auftreten, kann auch Indigo hilfreich sein. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um sich zu entspannen. Fangen Sie dann an, langsam in einem für Sie angenehmen Rhythmus ein- und auszuatmen. Spüren Sie, wie beim Einatmen universelle, blaue Energie in Sie einströmt und in Ihre Hände fließt. Bitten Sie die betreffende Person, sich vor Sie hinzusetzen, die Augen zu schließen und sich zu entspannen. Halten Sie Ihre Hände jeweils im Abstand von etwa fünf bis acht Zentimetern vor ihre Stirn bzw. ihren Hinterkopf (siehe Abbildung auf der nächsten Seite). Atmen Sie weiter rhythmisch ein und aus. Spüren Sie, wie die kühle blaue Energie aus Ihren Händen strömt. Visualisieren Sie, wie sie den Kopf des Behandelten umhüllt und durchdringt. Stellen Sie sich vor, wie sie den
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schmerzenden Bereich beruhigt, lindert und harmonisiert. Manchmal kann es hilf reich sein, sich das Blau in Form einer entsprechend gefärbten Aspirin-Tablette vorzustellen. Führen Sie die Hände nun zu den Seiten des Kopfes. Oft ist ein Energiestau in den Schläfen Ursache für die Kopfschmerzen. Behandeln Sie diesen Bereich drei bis fünf Minuten lang. Viel länger dauert es meist nicht, bis sich eine spürbare Besserung einstellt.

Kopfschmerzen durch Farbprojektion mit den Händen heilen Energie folgt dem Geist. Wenn wir uns auf eine bestimmte Farbe konzentrieren, überträgt sich deren Schwingung auf die Energie, die wir mit den Händen projizieren. Die gewählte Farbe hat also Einfluss auf die Art von Energie, die wir weitergeben. So können wir die verschiedensten Beschwerden allein mit den Händen heilen oder lindern.

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Therapiemethode Nr. 3  Atemmeditation mit Farben 
Wer eine einfache und doch wirksame Form der (Eigen-) Farbtherapie sucht, für den bietet sich die Atemmeditation an. Im Freien oder am offenen Fenster durchgeführt, ist sie noch effizienter. Denken Sie daran, dass Luft im Körper in Energie umgewandelt wird. Deren Schwingungsfrequenz und Intensität hängt weitgehend von unseren Gedanken ab. Beim Atmen unterschiedliche Farben zu visualisieren kann bei verschiedenen Beschwerdebildern hilfreich sein. Noch ein Wort zur Atmung: Bei der richtigen Atmung ist immer das Zwerchfell beteiligt. Legen Sie sich die Hände sanft auf den Nabelbereich, und atmen Sie tief ein. Spüren Sie, wie sie sich nach außen bewegen? Atmen Sie langsam aus. Gehen die Hände dabei nach innen mit? Ist dies der Fall, atmen Sie richtig. Die meisten Menschen atmen nur in den oberen Brustraum. Dabei gelangt die Luft nicht tief genug in den Körper, so dass zu wenig Energie aufgenommen wird. 1. Machen Sie es sich bequem. Vielleicht ist es Ihnen am angenehmsten, im Sitzen zu meditieren. Dann sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Ihre Wirbelsäule aufrecht ist. Legen Sie die Zungenspitze unmittelbar hinter den vorderen Schneidezähnen an den Gaumen, um das Konzeptions- mit dem Lenkergefäß zu verbinden.
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Richtiges rhythmisches Atmen Atmen Sie durch die Nase ein, und zählen Sie dabei bis zu einer bestimmten Zahl. Halten Sie den Atem genauso lang an und atmen Sie dann ebenso lang durch den Mund wieder aus. Bei jedem Einatmen sollten Sie spüren, wie sich das Zwerchfell weitet.

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2. Atmen Sie langsam durch die Nase ein, und zählen Sie dabei bis fünf oder sechs. Halten Sie den Atem an, und zählen Sie ebenfalls bis fünf oder sechs. Atmen Sie wieder aus, und zählen Sie erneut bis fünf oder sechs … Atmen Sie auf diese Weise, bis Sie einen langsamen, angenehmen Rhythmus gefunden haben. 3. Visualisieren Sie nun beim Einatmen, wie die einströmende Luft die von Ihnen gewählte Farbe annimmt. Stellen Sie sich vor, wie diese Farbe mit jedem Atemzug intensiver wird. Spüren und sehen Sie vor Ihrem geistigen Auge, wie sie nach und nach Ihren ganzen Körper erfüllt und sich dort immer stärker konzentriert. Visualisieren Sie, wie sie den Bereich, welcher der Heilung bedarf, mit ihren lindernden und harmonisierenden Kräften erfüllt. Schon fünf bis zehn Minuten dieser Atemmeditation können genügen, um die erstaunlichsten Ergebnisse zu erzielen. 4. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Farbe Sie wählen sollen, dann atmen Sie reines, kristallenes, weißes Licht ein. Ebenfalls möglich ist es, einfach mit den sieben Farben des Regenbogens zu arbeiten, nach und nach die Chakren zu harmonisieren und damit den gesamten Organismus zu energetisieren. Bedenken Sie aber, dass die verschiedenen Farben auch bei der Atemmeditation unterschiedliche Wirkungen haben: Roter Atem Energetisierend und wärmend. Wirkt bei Erkältungen
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und Nebenhöhlenentzündungen. Entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit. Erhöht den allgemeinen Energiepegel. Kann als schnelle Hilfe bei allen Grippe- und Erkältungssymptomen eingesetzt werden. Rosafarbener Atem Hilfreich bei allen Hautproblemen und bei Wassereinlagerungen im Gewebe. Lindert Gefühle des Zorns und der Einsamkeit. Kann generell zur Behandlung der meisten emotionalen und mentalen Spannungszustände eingesetzt werden. Orangefarbener Atem Sorgt für emotionalen Ausgleich. Heilt Muskelbeschwerden. Kann bei manchen Formen von Atembeschwerden Linderung bringen. Weckt die Kreativität und bringt die Lebensfreude zurück. Kombiniert bzw. gemischt mit Rosa (= Pfirsich) wirkt er besonders wohltuend auf die gesamte Muskulatur. Pfirsichfarbener Atem kann uns außerdem widerstandsfähiger gegen unangenehme äußere Bedingungen machen. Gelber Atem Verbessert Lernbereitschaft und Gedächtnisleistung. Unterstützt die Verdauung und den Gasaustausch. Gelbtöne mit Goldanteil haben eine universelle Heilwirkung. Über den Atem aufgenommen, bringen sie Linderung bei Beschwerden im Kopfbereich.
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Grüner Atem Lindert nervliche Anspannung. Stärkt das Gefühl, ausreichend versorgt zu sein. Über die Atmung aufgenommen, können blassgrüne Töne den Weitblick schärfen und uns helfen, schlechte Angewohnheiten zu überwinden. Grüner Atem wirkt lindernd und kühlend auf die meisten Körpersysteme, sollte aber nicht bei Krebs und Tumorerkrankungen eingesetzt werden. Blauer Atem Beruhigend und lindernd. Bringt Erleichterung bei Atembeschwerden. Weckt künstlerisches Talent. Wirkt generell heilend auf Kinder. Leidet ein Kind unter Atembeschwerden, ist es sehr hilfreich, wenn es die Atemmeditation mit der Farbe Blau erlernt. Dunkelblauer Atem Unterstützt den Heilungsprozess nach chirurgischen Eingriffen. In Kombination mit einer Spur Grün fördert die Farbe die Knochenheilung. Kann einen stärkenden Effekt auf das endokrine System haben. Türkisfarbener Atem Lindert Atembeschwerden. Ist gut bei Arthritis. Kombiniert mit Rosa hilft die Farbe, ungesunde Essgewohnheiten zu überwinden. Sollte ebenso wie blauer Atem von Kindern visualisiert werden, die unter asthmatischen oder anderen Atembeschwerden leiden.
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Violetter Atem Stärkt den Knochenbau und das Nervensystem. Reinigt den Körper und unterstützt Entgiftungsprozesse. Erleichtert die Einstimmung auf die geistige Ebene. Violetter Atem kann helfen, den physischen und mentalen Aspekt des menschlichen Energiesystems in Einklang zu bringen. Lilafarbener Atem Unterstützt die körperliche Entgiftung. Hilft, starke Obsessionen und negative Gefühle zu überwinden. Am effizientesten in Kombination mit Weiß. Kann eine vorübergehende Linderung von Infektions- und Grippesymptomen bewirken. Wenn Sie gelernt haben, den Atem zu kontrollieren und mit ihm Farbenergien ins Fließen zu bringen, können Sie diese Heilwirkung auch anderen Menschen zugute kommen lassen, indem Sie Ihren Atem auf sie lenken. 1. Entscheiden Sie, welche Farbe in der jeweiligen Situation am geeignetsten ist. 2. Bitten Sie die zu behandelnde Person, sich auf den Rücken zu legen. 3. Stellen Sie fest, welcher Bereich gestört ist. 4. Legen Sie ein Stück Stoff in der geeigneten Farbe auf die betreffende Stelle. 5. Halten Sie es sanft fest und fangen Sie an, rhythmisch ein- und auszuatmen, um Ihren Energiepegel zu erhö211

hen. 6. Visualisieren und spüren Sie, wie sich die Schwingung der Farbe in Ihnen ausbreitet. 7. Bringen Sie den Mund zu dem Stück Stoff und hauchen Sie es kräftig an. Visualisieren und spüren Sie, wie die Energie Ihres farbigen Atems den Körper des Behandelten durchdringt und harmonisiert. Die Wärme des Atems dient als Katalysator zur Aktivierung der Farbschwingungen. 8. Beatmen Sie die betreffende Stelle mehrere Minuten lang oder bis Sie den Eindruck haben, dass das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Mit dieser Methode der Farbübertragung lassen sich Schmerzen auf effiziente Weise lindern. Sie wirkt bei Kopfschmerzen ebenso wie bei Krämpfen und nervlicher Überreizung. Alternativ können Sie auch die Chakren mit der gewählten Farbe beatmen.

Therapiemethode Nr. 4  Chakrenausgleich mit Farben 
Die alten Meister mahnten ihre Schüler zu steter Achtsamkeit. Im Grunde forderten sie sie damit zu nichts anderem auf, als bewusst die unterschiedlichen Emotionen und Haltungen zu registrieren, denen sie im Laufe des Tages bei sich selbst oder anderen begegneten. Auf diese Weise konnten sie abends herausfinden, welches Chakra bzw. welche Chakren aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Balance geraten waren, und sie wieder ins Gleichgewicht
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bringen. So wurde eine Verinnerlichung von Unausgewogenheiten verhindert, die auf lange Sicht ihren Niederschlag in physischen Beschwerden hätten finden können. Wir können es ihnen gleichtun, wenn wir uns noch einmal die an anderer Stelle in diesem Buch aufgeführten Zuordnungen der Chakren vor Augen führen. Dort sind die Emotionen und mentalen Haltungen genannt, welche die einzelnen Energiezentren aus dem Gleichgewicht bringen können. Indem wir abends Rückschau auf den Tag halten, um herauszufinden, welche Chakren beeinträchtigt sein könnten, wird es uns möglich, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Und hier bietet sich die Farbtherapie als eine einfache und gleichzeitig effektive Behandlungsmöglichkeit an. Mit Hilfe von Farben können wir unsere Chakren täglich harmonisieren und stärken. Dies kann zum Beispiel mit der oben beschriebenen Atemmeditation geschehen. Bei einer anderen, etwas komplizierteren Methode arbeiten wir mit Dias: Man setzt sich aufrecht vor einen Projektor und lässt sich mit der gewählten Farbe bestrahlen. Wenngleich solche Dias in manchen Esoterikläden erhältlich sind, wird man sie doch in der Regel selbst herstellen müssen. Hierzu benötigt man leere Diarähmchen, wie sie in jedem Fotogeschäft erhältlich sind, und verschiedenfarbige Lichtfilter aus dem Theaterbeleuchtungsbedarf. Eine der einfachsten Möglichkeiten für den Chakrenausgleich mit Farben bieten jedoch Textilmuster, wie sie für wenig Geld in jedem Stoffgeschäft erhältlich sind. Oft
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werden hier kleine Filz- oder Stoffquadrate angeboten. Es gibt sie in allen Farben des Regenbogens, so dass Sie damit alle sieben Chakren behandeln können. Auch andere Farbtöne sind zu haben. Wenn Sie sich eine kleine Sammlung anlegen, steht Ihnen damit ein preiswertes Instrument für den schnellen, täglichen Chakrenausgleich zur Verfügung.

Heilung mit farbigen Dias

1. Sorgen Sie dafür, das Sie etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten lang ungestört sind. Länger werden Sie in den seltensten Fällen brauchen. Stellen Sie sicher, dass das Telefon ausgesteckt ist. 2. Legen Sie sich auf den Rücken. Halten Sie sieben Stoffmuster – je eines für jedes der Haupt-Chakren bereit: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
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3. Schließen Sie die Augen, und entspannen Sie sich. Atmen Sie ein paar Mal langsam und tief ein und aus. Sobald Sie spüren, dass Sie tiefer in die Entspannung sinken, beginnen Sie, die Ereignisse des Tages Revue passieren zu lassen. Fangen Sie mit dem Augenblick an, als Sie sich zu dieser Übung hinlegten, und gehen Sie dann in Ihrer Betrachtung schrittweise zurück bis zum Aufwachen am Morgen Wenn Sie sich die Ereignisse des Tages in dieser umgekehrten Reihenfolge in Erinnerung rufen, schärft das die Konzentration und hilft, möglichst wenige Ereignisse oder Begebenheiten zu vergessen. 4. Welches waren die dominanten Emotionen und Haltungen, die Sie bei sich und anderen Menschen wahrgenommen haben? Welche Chakren könnten davon beeinträchtigt worden sein? Lesen Sie hierzu die Ausführungen, die weiter vorn in diesem Buch zu den Chakren gegeben werden. 5. Nachdem die Bewertung abgeschlossen ist, wählen Sie die Stoffquadrate in den Farben der belasteten Chakren aus und legen sie auf die entsprechenden Körperpartien. 6. Visualisieren Sie, wie die Farbe durch das erste Energiezentrum aufgenommen wird und den Körper durchströmt. Liegen Sie still da in der Gewissheit, dass das Chakra sowie alle ihm zugeordneten Organe und Systeme harmonisiert und ausgeglichen werden. Atmen Sie tief ein, und nehmen Sie mit jedem Atemzug die
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Farbe des Stoffes in das Chakra auf, um es wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bleiben Sie etwa drei bis fünf Minuten bei dieser Visualisation – oder so lange, bis Sie das Gefühl haben, die Harmonisierung sei abgeschlossen. 7. Wiederholen Sie die Übung mit allen anderen Chakren, die gestört sein könnten. 8. Legen Sie nun alle sieben Stoffquadrate auf die Chakren Atmen Sie tief, und lassen Sie die Regenbogenenergien in Ihren Körper einströmen. Liegen Sie still da in der Gewissheit, dass die einzelnen Chakren gestärkt, ausgeglichen und untereinander harmonisiert werden, während Ihr Energiesystem insgesamt gestärkt wird. Spüren Sie, wie sich absolute Harmonie einstellt. Führen Sie sich vor Augen, dass durch das Wirken der Farben alle physiologischen Aspekte des Organismus Heilung erfahren. Bleiben Sie etwa fünf bis zehn Minuten bei dieser Visualisation – oder auch so lange, bis Sie sich innerlich völlig ausgeglichen, energetisch aufgeladen und in Ihrer Mitte fühlen.

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Chakrenausgleich mit Farben

Legen Sie die farbigen Stoffquadrate zunächst auf die Chakren, bei denen Sie eine Belastung vermuten.

Legen Sie anschließend je ein farbiges Stoffquadrat auf jedes der sieben Haupt-Chakren. Achten Sie darauf, dass Sie die jeweils passende Farbe wählen. Bleiben Sie ein paar Minuten still liegen, um Ihrem Körper Gelegenheit zu geben, die Energie in sich aufzunehmen.

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TEIL VIER Energetisches Heilen über den Hörsinn

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Kapitel 8 Die Prinzipien der heilenden Klänge
Heilende Klänge – ob als Gebet, Musik, Gesang, Beschwörung oder Chant – sind Lebenskraft. Von jeher werden sie als direkte Verbindung zwischen dem Menschen und dem Göttlichen betrachtet. In allen Mysterienschulen wurden die Schüler im Umgang mit dem kreativen, heilenden Medium des Klangs unterwiesen. Auch in unserer heutigen Zeit tragen akustische Einflüsse wesentlich zu unserem Gesundheits- und Bewusstseinszustand bei. Im Unterschied zu den Allerweltsgeräuschen, die tagtäglich an unser Ohr dringen, führt die konzentrierte Arbeit mit heiligen Klängen zu Harmonie statt Disharmonie. Wenn wir lernen, spezifische Heilklänge zu erzeugen und über die Energiezentren (Chakren) in den physischen Körper zu lenken, kann dies die innere Balance wiederherstellen. Unser gesamtes Energiesystem wird gestärkt, wir werden auf allen Ebenen gesünder und können uns von negativen Eigenschaften und Mustern lösen, die auf der physischen und feinstofflichen Ebene entstanden sind. Um dies zu tun, müssen wir zunächst die acht Grundprinzipien der heilenden Klänge verstehen:

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• • • • • • •

Das Resonanzprinzip Das Rhythmusprinzip Das Melodieprinzip Das Harmonieprinzip Das Prinzip der Tonhöhe Das Prinzip der Klangfarbe Das Prinzip der Kumulation und der körperlichen Wahrnehmbarkeit akustischer Effekte • Das Prinzip »Klang = Energie«

Das Resonanzprinzip 
Resonanz ist das wichtigste Heilungsprinzip von Klang und Musik. Resonanz beschreibt die Fähigkeit von Klangwellen, Körper zum Mitschwingen zu bringen. Das Resonanzprinzip ist die Erklärung dafür, dass wir manche Menschen sympathisch und andere unsympathisch finden oder dass uns manche Umstände in unserem Lebensumfeld mehr behagen als andere. Gleichzeitig ist es dasjenige Prinzip, das es uns ermöglicht, von der physischen Ebene aus mit Wesenheiten und Energien aus der geistigen Welt oder ätherischen Dimensionen in Kontakt zu treten und uns auf sie einzustimmen. Am leichtesten lässt sich das Prinzip der Resonanz mit Hilfe von Stimmgabel und Klavier demonstrieren: Schlagen wir eine auf A gestimmte Stimmgabel an, heben den Klavierdeckel ab und streichen sanft mit der Hand über die Saiten, werden wir feststellen, dass die Saite des ein220

gestrichenen A ebenfalls schwingt. Die Schwingung der Stimmgabel hat also eine Reaktion der Saite mit der gleichen Eigenfrequenz ausgelöst Auf noch einfachere Weise zeigt sich dies, wenn wir uns ans Klavier setzen und das linke Pedal betätigen. Singen wir nun mit lauter Stimme einen Ton, den wir drei bis fünf Sekunden lang halten, hören wir, wie die Saiten in einem ähnlichen Frequenzbereich zu schwingen beginnen. Jede einzelne Zelle unseres Organismus wirkt wie ein Resonanzkörper und kann auf jeden Klang, der sie von außen erreicht, reagieren. Unsere Organe sind Zellverbände, in denen sich Zellen mit ähnlicher Eigenfrequenz zusammengefunden haben, die gemeinschaftlich auf ganz bestimmte Schwingungen reagieren. So sprechen auch die verschiedenen Systeme im Organismus auf Schallwellen an – ebenso wie unser emotionales, mentales und geistiges Bewusstsein. Der menschliche Körper ist ein bioelektrisches System, das sich mit Hilfe von Klängen verändern, stärken und/oder harmonisieren lässt. Dass dies so ist, verdanken wir dem Prinzip der Resonanz. Wenn wir lernen, unsere Stimme zu lenken und zu kontrollieren, bestimmte Musikinstrumente zu spielen oder verschiedene Klänge und Musikformen einzusetzen, können wir damit ein großes Maß an Mitschwingung in unserem Körper und unserem Geist erzeugen. Im Falle von Unausgewogenheiten können wir dank des Resonanzprinzips mit Hilfe von Klang das natürliche Gleichgewicht und damit auch die natürlichen Funktionsparame221

ter wiederherstellen. Mitschwingung oder Resonanz tritt auf, wenn zwei oder mehrere Körper die gleiche oder eine ähnliche Eigenfrequenz haben und sich so aufeinander einstimmen. Der Mensch hat eine angeborene universale Resonanzbereitschaft*. Dabei kommt es sehr darauf an, inwiefern wir willens und bereit sind, auf eine bestimmte Frequenz anzusprechen. Dies verrät viel über die Beziehungen, die wir eingehen. Es ist unserer Fähigkeit zum Mitschwingen zu verdanken, dass sich in Gruppen eine Harmonie einstellt und wir auf die Energien anderer reagieren. Treffen sich Gleichgesinnte, die sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet fühlen, dient diese gemeinsame Sache als Medium, welches die Mitglieder der Gruppe in Mitschwingung bringt. Erzwungene Resonanz tritt auf, wenn zwei Energiesysteme unterschiedlicher Frequenz miteinander in Kontakt kommen und die stärkere der beiden Schwingungen der
*

Vergessen wir nicht, dass der Mensch ein Mikrokosmos ist, der das Universum im Kleinen abbildet. Das bedeutet, dass wir sämtliche Energien und Frequenzen zu einem gewissen Grad in uns tragen. Damit haben wir die natürliche Fähigkeit, mit jeder Schwingung im Universum in Resonanz zu treten. Dies kann sowohl auf der physischen wie auch auf der nichtphysischen Ebene geschehen, und es können Energien innerhalb oder außerhalb des wahrnehmbaren Bereichs beteiligt sein. Selbst Schwingungen, die physisch nicht spürbar sind, können wahrgenommen werden, wenn wir unsere intuitive und physische Sensibilität schärfen. 222

schwächeren quasi übergestülpt wird. Dieses Phänomen hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Viele Formen und Manifestationen von kultischer Aktivität, mentaler Manipulation oder geistigem Missbrauch sind das Ergebnis von erzwungener Resonanz. Auch Gruppendruck, wie er beispielsweise unter gleichaltrigen Jugendlichen ausgelöst wird, basiert auf diesem Prinzip. Die kumulierte Kraft der Gruppe überwältigt die Schwingung des Individuums und zwingt es, mit der Mehrheit in Resonanz zu gehen. Richtig verstanden und korrekt eingesetzt, können mit Hilfe von erzwungener Resonanz aber gleichzeitig Unausgewogenheiten im Körper überwunden und auf diese Weise die natürliche Funktion der beeinträchtigten Organe und Systeme – und damit der Zustand des physiologischen Gleichgewichts – wiederhergestellt werden.

Das Rhythmusprinzip 
Rhythmus ist der Puls des Lebens, der in sämtliche physische Zustandsformen hineinwirkt. Im indianischen Brauchtum symbolisieren Trommeln den Herzschlag von Mutter Erde. Rhythmus kann eingesetzt werden, um den menschlichen Puls zu normalisieren und auszugleichen. Sind wir einem gleichmäßigen, konstanten Rhythmus ausgesetzt, so überträgt sich dieser auf unseren Körper. Ist das Gleichmaß des natürlichen Pulsschlags gestört, kann es mit Hilfe ruhiger, regelmäßiger Rhythmen wiederhergestellt werden. Menschen, die unter Herzbeschwerden
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leiden, empfinden daher Barockmusik als besonders wohltuend: Die harmonischen, fast »mathematischen« Kompositionen wirken lindernd und heilsam auf das Herz. Therapeutisch eingesetzt, können Rhythmen (von Trommeln, Rasseln, Glocken usw.) den Körper energetisieren. Werden sie durch Schlaginstrumente erzeugt, aktivieren sie das Basis- und das Milz-Chakra, die mit dem Kreislauf und der elementaren Lebenskraft in Verbindung stehen und als Zentren unserer Sexualität dem physischen Ausdruck unserer spirituellen Vitalität dienen. Rhythmen können den Herzschlag beschleunigen oder verlangsamen und so auch alle durch ihn beeinflussten Organe stimulieren oder beruhigen. Trommeln werden von jeher in den verschiedensten physischen und metaphysischen Zusammenhängen eingesetzt. Sei es die zu rituellen Zwecken verwendete tibetische Damaru, die nordafrikanische Tar oder die keltische Bhodran – Trommel und Rhythmen haben sowohl heilende als auch spirituelle Bedeutung. Das Leben ist von den unterschiedlichsten Rhythmen geprägt – im Inneren wie im Äußeren –, und es ist Teil unserer spirituellen Suche, herauszufinden, welche von ihnen zu uns gehören. Die Schamanen wussten um dieses Prinzip und ließen es in ihre Lehren einfließen. Ihm verdanken sie ihre Fähigkeit zu heilen und sowohl in den Himmel als auch in die Hölle zu reisen. Es ist hoch erfreulich, dass das Trommeln in unserer
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heutigen Zeit ein solches Comeback feiert. Jeder kann lernen, einen einfachen Rhythmus zu schlagen. Man braucht kein Profi zu sein und kann selbst den Takt finden, der einem persönlich am meisten liegt; und Musik, die uns gut tut, ist heilsam und erleuchtend zugleich. Um eine Trommel kennen zu lernen, muss man sie spielen – dies gilt ganz konkret, aber auch als Metapher für ein gesundes Leben. Trommelrhythmen können eine Resonanz in unserem biologischen Rhythmus erzeugen. Eine Art »Mitzieheffekt« entsteht, so dass sich unsere normale Stoffwechselrate ändert und dem von der Musik vorgegebenen Zeitmaß folgt. Nach und nach zeigt die Wissenschaft, wie unterschiedliche Rhythmen auf die einzelnen physiologischen Systeme einwirken. Ich kenne mehrere Forscher, die den Herz- und Atemrhythmus von Tieren studieren und mit Hilfe von Trommeln zu imitieren versuchen, um auf diese Weise in Resonanz mit ihnen gehen zu können. Wenn man bedenkt, dass bei bestimmten Tierarten manche unserer Beschwerdebilder niemals auftreten, könnte sich die über Trommeln vermittelte Resonanz als Schlüssel zur Behandlung oder Linderung von bislang als unheilbar geltenden Krankheiten erweisen. Wie die Trommel gehört auch die Rassel zu den ältesten Instrumenten, die zu Heilzwecken eingesetzt werden. Sie hat eine reinigende Wirkung und wird zum Aufbrechen von verhärteten Energiemustern verwendet, die sich in
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Negative Energiemuster aufbrechen Je nach Kulturkreis und Krankheitsbild wird die Rassel auf verschiedene Weise eingesetzt. Ungeachtet der lokalen Unterschiede ist die Anwendung jedoch in bestimmten Punkten immer gleich: Erst wird mit der Rassel ein kompletter Kreis um den zu behandelnden Menschen beschrieben, um negative Energiemuster aufzubrechen, die sich im Ätherleib verfestigt haben. Anschließend wird sie am Körper entlang erst nach oben und dann nach unten geführt, um die Energien in den Chakren zu lösen. Dies macht es dem Behandler leichter, den Organismus anschließend mit anderen Methoden von negativen Schwingungen zu befreien. 226

unserer Aura festgesetzt haben. Diese Muster, die Sie sich wie das Grieseln auf dem Fernsehschirm vorstellen können, beeinträchtigen die physiologische Funktion des Organismus und dessen natürliche Stoffwechseltätigkeit. Die Rassel ist denkbar einfach einzusetzen. Man geht im Kreis um den zu behandelnden Menschen herum und schüttelt sie dabei, um energetische Schlacken und Verkrustungen zu lösen. Dann wird sie im gleichen Schüttelrhythmus an den zentralen Meridianen – dem Lenker- und dem Konzeptionsgefäß – hinauf und hinunter geführt. Auf diese Weise werden verhärtete Energiemuster aufgebrochen, so dass sie sich leichter mit den an anderer Stelle beschriebenen energetischen Heilweisen beseitigen lassen.

Das Melodieprinzip 
Eine Melodie wird erst möglich, indem Verbindungen entstehen, und öffnet uns daher die Augen dafür, dass alles mit allem verbunden ist. Ein Ton allein macht noch keine Melodie. Sie entsteht erst, wenn sich einer an den anderen reiht. Und ob gesprochen, gesungen oder auf einem Instrument gespielt – eine Melodie wirkt beruhigend und hilft krank machenden emotionalen und mentalen Stress zu lösen. Neben dem Stress abbauenden hat sie auch einen Schmerz lindernden Effekt. Wer hat es noch nicht erlebt, wie eine Mutter ihrem weinenden Kind mit sanfter Stimme ein Lied vorsingt oder -summt? (Wiegt sie es dabei
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noch im Arm, bringt sie außerdem Rhythmus ins Spiel, was zusätzlich beruhigend auf das Kind wirkt.) Auf diese Weise baut sie eine energetische Verbindung zwischen sich und dem Kind auf, so dass Schmerzen oder Unbehagen gelindert werden. Dies ist eine sanfte Form der erzwungenen Resonanz. Um uns selbst heilende Energien zuteil werden zu lassen, brauchen wir uns nur selbst eine einfache Melodie vorzusingen oder -zusummen. Auf dem Heimweg von der Arbeit beispielsweise können wir so unsere energetische Balance wiederherstellen und uns von schädlichen Mustern befreien, die sich unter Umständen während des Tages in unserer Aura verfestigt haben. Eine Melodie setzt sich aus Einzeltönen zusammen, die uns auf den verschiedensten Ebenen berühren. Näheres zu deren spezifischen Wirkungen finden Sie im nächsten Kapitel. Hier kommt es lediglich darauf an, eine leichte, einfache Tonfolge zu wählen. Man muss auch gar nicht lange singen, summen bzw. sich die Melodie anhören. Wer je erlebt hat, wie ein Kind nach ein oder zwei Strophen von Brahms »Guten Abend, gute Nacht« in friedlichen Schlummer versinkt, wird verstehen, was ich meine. Melodien sind optimal geeignet, um uns zu entspannen und physischer Krankheit vorzubeugen.

Das Harmonieprinzip 
Harmonien beeinflussen uns in erster Linie auf der feinstofflichen, geistigen Ebene, denn sie erleichtern die Ausrichtung der physischen auf die spirituellen Energien. In
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ihnen sind der körperliche, emotionale, mentale und geistige Aspekt des Klangs vereint. Für die therapeutische Arbeit gilt der Grundsatz: Je schlichter die Harmonie, desto besser. Ein Akkord besteht aus drei oder mehr Noten, die gleichzeitig angeschlagen werden. Mehrere Töne fließen zu einer Schwingungseinheit zusammen, die ein einzelner Ton in dieser Form nicht erzeugen kann. Dieser Zusammenklang stabilisiert sämtliche Systeme im Körper und bringt sie untereinander in Resonanz. Die Arbeit mit Harmonien ist der Schlüssel zum alchemistischen Prozess – der Schlüssel zur Veränderung, Transformation, Mehrung, Minderung und Verschiebung von Energien auf allen Ebenen. Sie ermöglicht es uns, ernstliche Störungen im Organismus aufzulösen und veränderte Bewusstseinszustände herbeizuführen. Finden wir die richtige, harmonische Kombination von Ton und Rhythmus, können wir eine dynamische Resonanz erzeugen, die selbst große Unausgewogenheiten zu beseitigen vermag. Harmonie spiegelt sich in allen Aspekten des Lebens wider. Besonders deutlich wird ihr Einfluss bei der Entfaltung medialer Fähigkeiten: Wenn wir an der Entfaltung einer Gabe (einem Ton) arbeiten, erwachen dadurch automatisch andere, die sich harmonisch mit der ersten ergänzen. Bereiche und Systeme, die damit im Zusammenhang stehen, entwickeln sich und werden gestärkt. Wir sprechen hier von der spirituellen Harmonielehre.
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Das Prinzip der Tonhöhe 
Bei der Arbeit mit heilenden Klängen ist auch die Tonhöhe zu berücksichtigen, die von der Geschwindigkeit abhängt, mit der eine Schallwelle vibriert. Je schneller die Welle, desto höher der Ton. Heben wir unser physisches und geistiges Energieniveau an, erhöhen wir also unsere Schwingungsfrequenz, öffnen wir uns der Heilung. Die Arbeit mit unterschiedlichen Tonhöhen kann helfen, verfestigte Energiemuster aufzubrechen, die uns in unserer Entwicklung, Wahrnehmungsfähigkeit und Gesundheit behindern. Jedes Chakra spricht auf eine ganz spezifische Tonhöhe an, von der auch die jeweils zugeordneten Organe und Körpersysteme beeinflusst werden. Ist ein Organ und das dazugehörige Energiezentrum zu aktiv oder zu träge, können wir seine Funktion mit Hilfe eines Tons in einer bestimmten Höhe wieder normalisieren. Die Zuordnung der Tonhöhen zu den Chakren folgt ganz einfach der Tonleiter (siehe Übersicht auf der übernächsten Seite). Die jeweiligen Töne können gesungen, auf einem Instrument gespielt oder durch das Anhören eines in der entsprechenden Tonart geschriebenen Musikstücks akustisch aufgenommen werden. Wenn wir lernen, mit der eigenen Stimme verschieden hohe Töne zu bilden, kann auch das dazu beitragen, unseren Energiehaushalt und natürlichen physiologischen Zustand wiederherzustellen. Etwas so Schlichtes wie das Singen oder Summen der Tonleiter kann unser Energiesystem stabilisieren und
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Krankheiten vorbeugen. Die einzelnen Methoden der Klangtherapie werden im nächsten Kapitel eingehend beschrieben.

Das Prinzip der Klangfarbe 
Qualität, spezifische Eigenschaften und Klangwirkung werden unter dem Begriff »Klangfarbe« zusammengefasst, der auch in der Klangtherapie eine Rolle spielt. Es geht hier um die Unterscheidungsmerkmale, anhand derer sich Geräusche identifizieren und Stimmen oder Instrumente auseinander halten lassen. Jeder Ton und jedes Instrument haben ihre eigene unverwechselbare klangliche Identität. Neben der Variation der Tonhöhe stellt das Spiel mit der Klangfarbe mit die kreativste Möglichkeit zur Ausgestaltung der Klangtherapie dar. Die Klangfarbe provoziert Reaktionen der Konsonanz oder Dissonanz, d. h. des Zusammen- oder Missklangs – zwei Begriffe, die beschreiben, wie Körper, Seele und Geist auf äußere Stimuli ansprechen. Verschiedene Instrumente, Stimmen usw. haben eine unterschiedliche Wirkung auf die Chakren und Körpersysteme (siehe Übersicht auf der folgenden Seite). Stellt sich in unserem Inneren Konsonanz auf die Klangfarbe eines über die Stimme oder auf andere Weise an uns herangetragenen Tons ein, bauen wir eine positive Verbindung dazu auf. Die Zellen in unserem Körper erkennen, welche Klänge uns gut tun und reagieren entsprechend. Wenn jemand mit dem Fingernagel über eine Tafel
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Metaphysische Prinzipien der heilenden Klänge

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kratzt, entsteht ein Geräusch mit einer harten, an den Nerven zerrenden Klangfarbe, während die Bambusflöte einen sanften, nervenberuhigenden Klang hat. Stellt sich Dissonanz ein, macht unser Energiesystem Töne aus, die nicht in Harmonie zu uns sind. Es kann sich hier um Musik handeln, aber auch um gesprochene Worte: übermäßige Kritik, Quengelei usw. Wenn wir nicht auf die Signale unseres Körpers achten, können schädliche Klänge und Geräusche unnötig an unseren Kräften zehren. Wer lernen will, therapeutisch mit Klängen zu arbeiten muss zunächst einmal lernen, die Klangfarbe seiner eigenen Stimme so weit zu kontrollieren, dass er damit auf Wunsch Konsonanz oder Dissonanz erzeugen kann. Den meisten Menschen ist diese Fähigkeit von Natur aus gegeben. Wenn wir in Ruhe gelassen werden möchten, schlagen wir automatisch harschere Töne an, die andere als schrill und abweisend empfinden. Sind wir hingegen freundlich gestimmt, klingt unsere Stimme gleich sanfter, verbindlicher und wärmer. Durch Übung können wir lernen, allein durch die Veränderung das Timbres unserer Stimme physiologische und geistige Veränderungen in uns selbst und anderen zu bewirken. Auch mit dem gezielten Einsatz der Klangfarbe unterschiedlicher Musikinstrumente können wir dies erreichen. Im nächsten Kapitel werden einige spezielle Möglichkeiten aufgezeigt, um die Klangfarbe unserer Stimme speziell auf die gewünschten Heilzwecke abzustimmen.
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Das Prinzip der Kumulation und der körper‐ lichen Wahrnehmbarkeit akustischer Effekte 
Töne haben eine kumulative Wirkung. Je mehr wir wohltuenden Klängen ausgesetzt sind, desto größer und bleibender ist ihre Wirkung auf unser Energiesystem. Je mehr schädliche Geräusche uns erreichen, desto stärker die negativen Auswirkungen auf alle Ebenen unseres Seins. Unser Körper kann zwischen wohltuenden und schädlichen Geräuschen unterscheiden. Die daraus resultierenden Reaktionen erfassen die Systeme und Funktionen des Körpers ebenso wie unsere emotionale, mentale und geistige Befindlichkeit. Wenn wir kritisiert werden, ducken wir uns dann nicht instinktiv und ziehen den Kopf ein? Unser Körper reagiert auf das gesprochene Wort. Halten wir nicht den Atem an und verkrampfen uns innerlich, wenn wir das Krachen eines Autounfalls hören? Jedes Geräusch provoziert eine körperliche Reaktion, die jedoch leider meist unbeachtet bleibt. Die Arbeit mit ganzheitlichen Heilweisen und Schwingungstherapien sollte uns lehren, achtsamer zu werden. Wir wissen, welche Klänge uns gut tun. Wir fühlen uns zu den Menschen hingezogen, die gut über uns sprechen, und wir kaufen uns die MusikCDs, die wir gern hören. Wenn wir genauer darauf achten, können wir herausfinden, welche akustischen Reize eine positive Wirkung auf uns haben und welche wir vermeiden oder beseitigen sollten.

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Das Prinzip »Klang = Energie« 
Aus welcher Quelle er auch stammt: Klang ist immer Energie und kann als solche mit anderen Energien interagieren. In welcher Form er auch zu uns kommt – ob als Instrumentalmusik, als Gesang usw. – er ist auf jeden Fall ein effizientes Mittel, um Einfluss auf die elektromagnetischen Felder und Impulse des Organismus und seines Umfelds zu nehmen. Tritt also eine Unausgewogenheit in den natürlichen elektromagnetischen Parametern des Körpers auf (ob durch die Fehlfunktion eines Organs oder eines ganzen Systems), können wir mit Hilfe einer bestimmten Klangform oder Kombination mehrerer Klangformen das natürliche physiologische Gleichgewicht wiederherstellen und auf diese Weise Schmerzen lindern und Heilung bewirken. Weil Klang eine Form von Energie ist, kann er veränderte Bewusstseinszustände auslösen, aus denen heraus wir die metaphysischen Ursachen hinter einem physischen Problem leichter erkennen können. Er wirkt nämlich auf die Muster der menschlichen Gehirnwellen ein und fördert so Konzentration und Entspannung, Lernbereitschaft und Kreativität. Gleichzeitig wird der Zugang zur psycho-spirituellen Wahrnehmung erleichtert.

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Allgemeine Regeln zur  Anwendung der Klangtherapie 
Bei der Arbeit mit Klängen und Tönen gibt es keine »optimale Methode«. Als Grundregel gilt jedoch, dass eine Sitzung mindestens fünfzehn Minuten dauern sollte. Sie können beliebig viele Einzelbehandlungen hintereinander vornehmen, doch mehr als zweimal täglich dürften diese in der Regel nicht nötig sein. Vergessen Sie nicht, dass Töne einen kumulativen Effekt haben, d. h. selbst wenn sich nicht immer ein sofortiger, greifbarer Erfolg einstellt, wird die Wirkung auf längere Sicht nicht ausbleiben. Probieren Sie die verschiedensten Techniken aus. Musik und Klang sind wohltuend für den Menschen. Es lohnt sich, sich eingehend mit den Wirkungen der Musik auf unseren Körper zu befassen. Je mehr wir wissen, desto größer sind unsere Möglichkeiten. Sie können die nachstehend beschriebenen Techniken als eine Art »generellen Balsam« bei sämtlichen Beschwerden ansehen. Im Einzelfall lassen sich damit aber auch spezifische Probleme lindern. Entscheiden Sie zunächst, welche Chakren betroffen sind. Wählen Sie dann die entsprechenden Töne aus. Welche Farben oder anderen energetischen Heilweisen können zusätzlich unterstützend wirken? Trauen Sie sich ruhig, mehrere Schwingungstherapien miteinander zu kombinieren. Die Wirkung kann dadurch entscheidend verbessert werden. 1. Singen Sie die Tonleiter, um alle Chakren zu harmoni236

sieren und auszugleichen. Sollte es Ihnen anfangs schwer fallen, die richtigen Töne zu treffen, üben Sie so lange, bis es Ihnen gut gelingt. Dies ist der hörbare Beweis dafür, dass Sie Ihre innere Balance gefunden haben. Denken Sie daran, dass wir in der Lage sind, die Töne zu erkennen, die uns gut tun und Linderung bringen. 2. Hören Sie klassische Musik in der Tonlage, die speziell auf das Chakra abgestimmt ist, mit dem Sie sich befassen möchten (Machen Sie sich keine Gedanken, wenn ein Werk in einer Halbtonlage geschrieben ist: der Klang ist immer noch nahe genug an der benötigten Frequenz, um heilend zu wirken). Zum Beispiel: Basis-Chakra c’ Brahms Symphonie Nr. 1 in cMoll Milz-Chakra d’ Mahlers Symphonie Nr. 1 in DDur e’ Mozarts Symphonie Nr. 39 in EsSolarplexus Dur Herz-Chakra f’ Bachs Brandenburgische Konzerte Nr. 1 und 2 in F-Dur Hals-Chakra g’ Bachs Brandenburgische Konzerte Nr. 3 und 4 in C-Dur Stirn-Chakra a’ Mendelssohns Streichquartett in A-Dur b’ Bachs Brandenburgisches KonKronenzert Nr. 6 in B-Dur Chakra
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3. Lernen Sie, ein Musikinstrument zu spielen. Es ist nie zu spät, damit anzufangen! Manche sind relativ leicht zu erlernen. Block- und Bambusflöte sind nur zwei Beispiele. Sie brauchen ja nicht wie ein Profi zu spielen. Es genügt, wenn Sie die für Heilung und energetischen Ausgleich erforderlichen Töne hervorbringen können. Spielen Sie den Ton, der dem jeweils gestörten Chakra zugeordnet ist, und wiederholen oder halten Sie ihn einige Minuten lang. Spielen Sie zum Abschluss die Tonleiter. 4. Es werden heutzutage vielerorts preiswerte Synthesizer angeboten, auf denen sich verschiedene Klangfarben und Tonhöhen erzeugen lassen. Wenn Sie sich ein solches Gerät anschaffen, können Sie experimentieren und herausfinden, welches Instrument Sie vom Klang her am meisten anspricht. Die meisten modernen Synthesizer verfügen über Percussion-Funktionen und umfangreiche Klangdatenbanken, so dass sie im Rahmen der Klangtherapie hervorragende Dienste leisten können. 5. Besorgen Sie sich eine Stimmpfeife, wie sie im Musikalienhandel für wenig Geld erhältlich sind. Spielen Sie sich die Töne von Zeit zu Zeit vor, um Ihre innere Balance wiederherzustellen. Wenn Ihnen im Laufe des Tages im Inneren oder von außen bestimmte belastende Emotionen oder Haltungen begegnet sind, stellen Sie fest, welche Chakren dadurch beeinträchtigt sein könnten, so wie es an anderer Stelle beschrieben wur238

de. Nehmen Sie sich am Abend ein paar Minuten Zeit, um mit der Stimmpfeife den entsprechenden Ausgleichston zu erzeugen, und visualisieren Sie, wie dieser von Ihrem Körper aufgenommen wird. 6. Übertragen Sie Töne und Klänge auch mit Hilfe der Hände. Wenn Sie einen anderen Menschen behandeln, stellen Sie zunächst fest, welches Chakra aus dem Gleichgewicht geraten ist. Halten Sie Ihre Hände darüber, und atmen Sie rhythmisch ein und aus. Summen Sie beim Ausatmen den diesem Chakra zugeordneten Ton, während Sie gleichzeitig mit den Händen heilende Energie übertragen. Spüren Sie, wie die Schallwellen den Körper durchdringen. Diese Technik wirkt noch effektiver, wenn Sie die im nächsten Kapitel beschriebene Technik des Tönens anwenden. Zur weiteren Verstärkung können Sie sich den Ton während der Behandlung zusätzlich als Farbe vorstellen. Die entsprechenden Zuordnungen von Ton, Farbe und Chakra können Sie der Tabelle auf Seite 233 entnehmen.

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Kapitel 9 Die Technik des Tönens und die Klangtherapie im Gruppenkontext
Wir können Musik in den verschiedensten Formen – ob als Rhythmen oder Töne, Instrumentalspiel oder Gesang – einsetzen, um auf die physiologischen Abläufe im Organismus Einfluss zu nehmen. Um dies zu tun, muss man nicht einmal über ein besonderes Wissen oder Können verfügen. Jeder Mensch ist von Natur aus musikalisch. Vom Augenblick der Empfängnis an wurden wir von Musik begleitet und genährt – von den Klängen, die uns im Mutterleib durch das Fruchtwasser erreichten bis zum rhythmischen Schlagen unseres eigenen Herzens. Musik und Rhythmus sind das Leben selbst. Musik ist heilsam, und so sollten wir sie ganz bewusst und aktiv in unser persönliches Gesundheitsvorsorgeprogramm mit einbeziehen. Selbst wenn jemand kaum in der Lage ist, einen Ton zu halten oder ein Instrument zu spielen, gibt es doch einfache Möglichkeiten der therapeutischen Arbeit, die auch ihm offen stehen: Solange wir eine Stimme haben, um zu sprechen, können wir uns der heilenden Klänge bedienen. Gerade die Stimme birgt ein enormes therapeutisches Potenzial. Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, an dem
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man nicht seit alters her an die Heilkraft der menschlichen Stimme glaubt. Schamanen und Heilige aus archaischen Kulturen redeten in einer Art Geistersprache, um mit höheren Intelligenzen zu kommunizieren und auf diesem Weg Auskunft über die jeweils geeigneten Heilmittel zu bekommen. Die Huichol-Indianer sind überzeugt, dass von der Seele ein hochfrequenter zischender oder pfeifender Laut ausgeht. Da sich die Seele – so ihr Glaube – in Zeiten der Krankheit aus dem Körper löst, imitiert der Schamane eben diesen Laut, um sie zurückzulocken und auf diese Weise Heilung zu bewirken. Pythagoras erkannte, dass die menschliche Stimme beträchtliche therapeutische Kraft besitzt. Kranke behandelte er, in dem er ihnen Gedichte vorlas, und seine Studenten lehrte er, dass sich mit geschulter, angenehm modulierter Stimme, wohlgesetzten Worten und dem damit einhergehenden Metrum das körperliche und seelische Gleichgewicht wiederherstellen lässt. Das Mantra-Yoga ist eine Selbstverwirklichungstechnik, bei der durch Tönen und Chanten innere Klänge (so genannte Nadas) aus dem Schlaf erweckt werden sollen. Dem tibetischen Glauben zufolge ist das wichtigste Musikinstrument die menschliche Stimme, und die Schamanen in Tibet haben gelernt, durch Projektion von Vokalklängen innere Schwingungen zu erzeugen. Kopf und Brustraum dienen ihnen als Resonanzkörper, so dass der Klang im Geist und im Körper weiterschwingt, wenn das
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Chanten vorbei ist. Wie die Noten der Tonleiter, so sprechen auch Vokalklänge jeweils ganz bestimmte Körperbereiche an, wenn wir uns beim Einatmen mit der Kraft unserer Imagination darauf konzentrieren (siehe Zuordnungstabelle auf der nächsten Seite).

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Zuordnungstabelle

Chakra Basis

Ton c’(Do)

Vokal Mantra Farbe UU Lam Rot

Milz

d’(Re)

OO

Vam

Stichwort Vitalität, Kundalini, Lebenskraft Kreativität, Energiereserven, Sexualität

Solarplexus e’(Mi)

AO

Ram

Herz

f’(Fa)

AA

Jam

Hals

g’(So)

EE

Ham

Stirn

a’(La)

IH

Om

Krone

h(Ti)

II

Om

*Seelenstern hohes (transperso- c" nales 8. Chakra)

Om

Heilwirkung Kreislauf, niedriger Blutdruck, Erkältungen, Schock Orange Muskulatur, Fortpflanzungs- und Sexualorgane, Entgiftung, emotionale Ausgeglichenheit Gelb Inspiration, Intellekt, Verdauung, Verstopfung/Durchfall, Weisheit, Medialität Kopfschmerzen, Nebennieren Grün Liebe/Heilung, Ausgeg- Herzbeschwerden, Lunge, Geschwüre, lichenheit, Akasha- Bluthochdruck, Blut/ Kreislauf Gedächtnis Blau Hellhörigkeit, Kühlung, Hals, Fieber, Asthma, Lunge, SchilddrüEntspannung se; antiseptisch, stimulierend Indigo Drittes Auge, Hellsich- Reinigung (Blut), Obsessionen, Blutgetigkeit, Spiritualität rinnung, Nebenhöhlen, Kopfschmerzen, Beschwerden nach Schlaganfall Violett Christusbewusstsein, Stress, Verwirrtheit, Neurosen, SchlafInspiration losigkeit, Knochenprobleme; beruhigt die Nerven Lila oder An die Materie gebunde- Aufbau des Lichtkörpers; für die geistiMagenta ner Teil der Seele; Ver- ge Schülerschaft; Läuterung von allen bindungsglied zu unserer Mustern, die dem physischen und spiriwahren spirituellen Es- tuellen Heilsein entgegenstehen senz 243

Wichtig ist, dass der Vokal während der Visualisierung still im Inneren – also mental – getönt wird, wie dies auch bei vielen anderen metaphysischen Klangtechniken oder Formen der Mantren-Rezitation geschieht. Ohne diesen dem äußeren Klang vorausgehenden mentalen Klang ist die Wirkung deutlich geringer. Der Prozess des gelenkten Tönens, wie er auf Seite 236ff. beschrieben wird, arbeitet mit beiden Phasen und ist für jeden problemlos erlern- und anwendbar, der eine Stimme hat, um zu sprechen. Beim Einatmen konzentrieren wir uns in Gedanken auf die betroffene Körperregion, während wir den damit assoziierten Vokal still im Inneren tönen. Beim Ausatmen nehmen wir die Stimme dazu und lassen den Vokal ertönen. Die Wirksamkeit dieser Technik wird verständlich, wenn wir uns vor Augen führen, dass wir den Atem mit unseren Gedanken mehr oder weniger tief in den betroffenen Körperbereich lenken. Auf diese Weise wird er von Prana-Energie durchdrungen, die in Kombination mit den Vokalklängen bestimmte innere Regionen des Körpers oder des Bewusstseins zu öffnen vermag (siehe Tabelle auf Seite 235). Mit Hilfe unserer Gedanken und unserer Vorstellungskraft können wir den gesamten Körper mit Klängen erfüllen und ihn auf diese Weise wieder in all seinen Aspekten ins Gleichgewicht bringen. Vokale sind daher eine gute Alternative zur Musik, wenn es darum geht, die Chakren und die dazugehörigen Organe und Systeme zu harmoni244

sieren und zu stimulieren. Viele Menschen verweigern sich der Arbeit mit heilenden Klängen und schieben die unterschiedlichsten Gründe vor: dass sie kein Instrument beherrschen oder nicht singen können; dass sie keine Bibliothek in der Nähe haben, in der sie sich Musik in der geeigneten Tonlage ausleihen könnten; dass sie sich keine Stimmpfeife leisten könnten (obwohl die wirklich nicht viel kostet) oder was auch immer. Doch ich behaupte: Man muss nur sprechen können, um die heilende Wirkung der Klänge für sich zu nutzen. Die Wirkungen der Vokale
Vokal Klang Chakren Aktivierte Energien A AH Herz Brustraum, Lunge, Kreislauf, Herz, Blut (Liebe, Heilung, Ausgleich, Akasha-Gedächtnis) AA Hals Hals, Atmung, Mund, Speiseröhre usw. (kreativer Ausdruck, Hellhörigkeit) AO Solarple- Magen, Verdauung, linke Gexus hirnhälfte, Darm (Inspiration, Feinfühligkeit, Medialität) E EH Medulla Ausgleich der Gehirnhälften, oblongata geistige Klarheit (Beherrschung der Emotionen durch den Verstand, »Herzensbildung«) EE Hals Hals, Atmung, Mund, Speiseröhre usw.
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I

IH

II

O

OO

AO

U

UH

UU

(kreativer Ausdruck, Hellhörigkeit) Stirn Stirnhöhle, Nebenhöhlen, Gehirn, Hypophyse (Hellsichtigkeit, drittes Auge, spirituelle Vision) Krone Skelett, Epiphyse (Christusbewusstsein) Hals Hals, Atmung, Mund, Speiseröhre usw. (kreativer Ausdruck, Hellhörigkeit) Milz Muskulatur, Fortpflanzungsorgane, Nabelbereich (Kreativität, Energiereserven, höhere Emotionen) Solarple- Magen, Verdauung, linke Gexus hirnhälfte, Darm (Inspiration, Feinfühligkeit, Medialität) Basis Genitalien, Becken, Unterleib, Kreislauf (Vitalität, Lebenskraft, Kundalini) Hals Hals, Atmung, Mund, Speiseröhre usw. (kreativer Ausdruck, Hellhörigkeit)

Gelenktes Tönen 
Beim Tönen werden Klänge und Töne (ob gesungene oder gesprochene) mit Hilfe der Stimme in Vibrationen versetzt, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Die
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Technik wirkt reinigend und harmonisierend und kann eingesetzt werden, um das natürliche physiologische Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Besonders wirksam ist sie, wenn sie in Kombination mit anderen energetischen Heilweisen eingesetzt wird. Im Rahmen der Selbstheilung ist das Tönen eine der effizientesten Methoden schlechthin, da wir dazu das kreativste aller Musikinstrumente nutzen: die menschliche Stimme. Die Stimme setzt Kräfte frei. Diese Kräfte folgen unseren Gedanken, so dass wir die Energie bewusst in ganz bestimmte Bereiche des Körpers lenken können. Entweder wir nutzen die Schwingungen zum Chakrenausgleich oder wir konzentrieren uns auf eine bestimmte Problemzone, indem wir einen speziell darauf abgestimmten Vokallaut wählen. Auch hier gilt der alte Lehrsatz: »Die Energie folgt dem Geist.« Denken wir an etwas, fließt automatisch Energie in diese Richtung. Richten wir uns während des Tönens auf einen bestimmten Fokus aus, lenken wir die Schallwellen zu ihm hin. Zweck des Tönens ist es, unser natürliches Schwingungsmuster sowohl auf der körperlichen als auch auf der feinstofflichen Ebene wiederherzustellen, so dass sich unsere geistige Essenz umfassender in der physischen Welt manifestieren kann. Die Stimme gehört zwar zum Körper, ist aber das Instrument des spirituellen Selbst. Da wir mehr sind als ein rein physisches Wesen, müssen wir lernen, sie zu nutzen, um uns damit Zugang zu höherem
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Bewusstsein und wahrer Gesundheit zu verschaffen. 1. Wählen Sie den Vokal aus, den Sie tönen möchten. Beziehen Sie sich bei Ihrer Auswahl entweder auf die konkrete Problemzone und das dazugehörige Chakra oder auf die während des Tages erlebten Emotionen und Haltungen. 2. Gleichgültig ob Sie für sich selbst oder einen anderen Menschen tönen möchten, machen Sie es sich zunächst bequem. Ob Sie die Übung im Stehen, Sitzen oder Liegen machen, spielt keine Rolle. Achten Sie nur darauf, dass Ihre Wirbelsäule gerade ist. 3. Konzentrieren Sie sich auf die Körperregion, in die Sie den Ton projizieren möchten. Atmen Sie langsam ein, und tönen Sie dabei mental, also ohne Stimme, den gewählten Vokal. Halten Sie den Atem kurz an, und atmen Sie dann langsam und hörbar tönend wieder aus. Lenken Sie auch diesen Ton in die gewählte Körperregion. Wenn Sie sich selbst behandeln, können Sie sich entweder in Gedanken auf diesen Bereich konzentrieren oder während des Tönens die Hände auflegen. 4. Tönen Sie auf die Art und Weise, die Ihnen am meisten zusagt. Es gibt keine Vorschriften darüber, wie lange Sie den Ton halten und projizieren oder wie laut Sie tönen sollten. Überlassen Sie es Ihrer Stimme, die für sie passende Tonhöhe und Lautstärke zu finden. Versuchen Sie nach Möglichkeit, die Phasen des mentalen und hörbaren Tönens etwa gleich lang
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zu halten. Wenn Sie möchten, können Sie den gewählten Vokal in der dem jeweiligen Chakra zugeordneten Tonhöhe singen. Möglicherweise lässt sich die Wirkung dadurch erhöhen, aber für das therapeutische Ergebnis ist es nicht wirklich von Belang. Denken Sie daran, mit dem Einatem mental und mit dem Ausatem hörbar zu Tönen. Ohne Stimme, mit Stimme. Ein, aus. Spirituell, physisch. Auf diese Weise können Sie die Dynamik des heiligen Klanges erwecken. Achten Sie auf Ihre Stimme. Sie funktioniert wie ein Echolot, das Ihnen Rückmeldung gibt. Klingt sie brüchig oder schwankt sie, wiederholen Sie den Ton so lange, bis der Klang klar und stabil wird. Dies ist der hörbare Beweis dafür, dass die Harmonisierung funktioniert. Tönen Sie danach noch einige Minuten weiter. Am Anfang und am Ende einer jeden Sitzung können Sie nacheinander die Vokale aller Chakren tönen. Dazwischen können Sie mit den für die spezifischen Problemzonen gewählten Lauten arbeiten. Es ist ebenfalls eine gute Übung, mindestens einmal am Tag die Vokale für die einzelnen Chakren von unten nach oben zu tönen. Das dauert nicht lang und hilft Ihnen, in der Balance zu bleiben. Wiederholen Sie jeden Laut mehrere Male, bevor Sie zum nächsten Chakra wechseln.
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10. Probieren Sie verschiedene Vorgehensweisen aus. Übertragen Sie während des Tönens heilende Energien mit den Händen. Visualisieren Sie, wie Sie mit dem Laut auch die Farbe des Chakras verströmen. Kombinieren Sie die verschiedenen energetischen Heilweisen, die Sie beherrschen. Sie verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Der Atem spielt eine wichtige Rolle beim gelenkten Tönen. Jedes Mal, wenn wir Luft holen, um Energie in uns aufzunehmen, wird dabei ein Bild oder Gedanke in das Unterbewusstsein übertragen. Sämtliche Aspekte des Tönens haben mit dem Atmen zu tun. Atem ist Leben. Wenn wir uns unser Atemmuster bewusst machen, können wir es besser kontrollieren. Durch das Tönen werden wir nicht nur innerlich ausgeglichener; auch unsere Atmung wir fließender, gesünder und harmonischer. Experimentieren Sie mit dem Tönen. Nehmen Sie den ersten Vokal Ihres Vornamens. Schließen Sie die Augen, und lassen Sie den Laut langsam erklingen. Lassen Sie Ihre Stimme die Lautstärke und die Länge des Klangs selbst bestimmen. Üben Sie so lange, bis Sie Ihre natürliche Tonhöhe gefunden haben. Auf diese Weise erweitern Sie das Klangvolumen Ihrer Stimme. Sie werden sehen, dass sich dieser Ton nach einer Woche von ganz allein einstellt – und genau diesen sollten Sie zehn bis zwölf Mal tönen, um den Körper zu harmonisieren und den Geist zu beruhigen.
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Arbeiten Sie auf diese Weise mit sämtlichen Vokalen. Beginnen Sie mit dem Basis-Chakra, und tönen Sie den entsprechenden Laut fünf bis zehn Mal. Sprechen Sie auf diese Weise nacheinander alle Chakren an. Versuchen Sie auch, den Vokal in verschiedenen Tonhöhen zu tönen. Verwenden Sie dazu eine Stimmpfeife. Achten Sie darauf, an welchen Stellen Ihnen das Tönen Schwierigkeiten bereitet. Wo bricht die Stimme, wo schwankt sie? Wie bereits erwähnt, gibt uns die Stimme Rückmeldung wie ein Sonar. Klingt sie brüchig oder schwankt sie, deutet das auf Unausgewogenheiten hin. Setzen Sie die Übung fort, bis sich die Stimme stabilisiert, denn das deutet darauf hin, dass das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Diese Art des Feedbacks gilt sowohl für die Selbstheilung als auch für die Behandlung anderer. Spüren Sie den Klang an irgendeiner Stelle Ihres Körpers? Wie fühlt sich das an? Ist es angenehm? Prickelnd? Energetisierend? Entspannend? Beschreiben Sie das Gefühl so genau wie möglich. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihnen nicht sofort die richtigen Worte einfallen. Zu tönen ist immer ein Lernprozess – ein Prozess, der uns hilft, gesund zu werden und Selbstbewusstsein aufzubauen. Wie bei allen energetischen Heilweisen ist auch hier Entspannung das A und O. Das Einzigartige an der Arbeit mit heiligen Klängen aber ist, dass sich die Entspannung während des Tuns ganz von allein einstellt. Man kann nicht mit Tönen arbeiten, ohne dabei Stress abzubauen.
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Klangtherapie im Gruppenkontext 
In den alten Weisheitsschulen gab es spezielle Heilungsräume und -tempel. Klang und Musik gehörten dort ganz selbstverständlich zum Alltag. Neben dem Chanten, dem Sprechen von Mantren oder dem Vortragen von Gedichten wurden auch »Lieder« gesungen. Das Tönen war ebenfalls gängige Praxis: Gruppen von Heilern kamen zusammen, um für einen Kranken stimmliche Klänge zu erzeugen, zu denen dieser eine besondere Affinität hatte. Oft handelte es sich dabei um Töne, die in seinem Namen oder seinem Horoskop vorkamen. Weiter intensiviert wurde der Effekt des Tönens durch die praktische Anwendung des Wissens um die heilige Geometrie und ihre Wirkungen auf die elektrischen Schwingungen eines Ortes. Manche geometrischen Formen, so wusste man, haben eine verstärkende, andere eine abschwächende Wirkung auf die Energien im Raum. Es fällt vielen Menschen schwer zu glauben, dass die Geometrie irgendeinen Einfluss auf uns haben könnte. Doch sehen Sie sich einmal Ihr eigenes Zuhause an. In welchem Raum halten Sie sich am meisten auf? Es könnte gut sein, dass dessen Grundriss beruhigend auf Ihr elektromagnetisches Feld wirkt. Schauen Sie sich zum Vergleich Form und Winkel des Bereichs Ihrer Wohnung an, in dem Sie am seltensten sind oder sich am wenigsten wohl fühlen. Es heißt, Pythagoras sei in der Lage gewesen, die Form
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eines Raumes, eines Gebäudes oder sogar einer Stadt in Musik zu übersetzen. Wenn man bedenkt, dass jeder musikalischen Komposition ein mathematisches Muster zugrunde liegt, das die Folge der einzelnen Töne bestimmt, oder dass auch bei der Umsetzung von Klang in elektrische Signale Mathematik im Spiel ist, eröffnen sich auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Es würde den Rahmen dieses Buches sprengen, uns mit alledem auseinander zu setzen, doch für Interessierte finden sich im Literaturverzeichnis eine Reihe einschlägiger Quellen. Wie also kann selbst jemand, der wenig über Musik oder Geometrie weiß, diese zu Heilungszwecken für sich nutzen? Eine der besten Möglichkeiten bietet zweifellos das Tönen in der Gruppe. Wann immer sich Gleichgesinnte zusammenfinden, steigt der Energiepegel exponentiell an. Wer also lernen will, Schwingungen zu projizieren und erfahrbar zu machen, sollte dies in einer Gruppe tun. Diese bietet einen geradezu idealen Rahmen zur Entfaltung heilender Fähigkeiten. Die Heiler einer Gruppe können sich während des Tönens in den verschiedensten Formationen um den zu behandelnden Menschen versammeln. In Indien kennt man so genannte Yantras – heilige Muster, die als optische Hilfe zur Fokussierung des Geistes herangezogen werden. Während des Heilens oder Betens wird die mit dem Yantra assoziierte Energie herbeigerufen und durch das gleichzeitige Tönen in der Physis verankert. Auf diese Weise erhalten die heilenden Klangschwingungen einen
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zusätzlichen stimulierenden Impuls. Wenn sich die Gruppenmitglieder in einer bestimmten geometrischen Form um den zu behandelnden Menschen versammeln, entsteht im Inneren dieses Musters ein Energiewirbel, der durch das Tönen in Bewegung gesetzt wird. Die Teilnahme an Meditations- und Heilgruppen kann nicht nur sehr viel Freude bereiten, sondern dem Einzelnen darüber hinaus auch spannende Erfahrungen vermitteln. Sie ist eine wunderbare Möglichkeit, die Wirkungen der heiligen Klänge am eigenen Leib zu erfahren. Während sich die Gruppenmitglieder in den verschiedenen geometrischen Formen aufstellen, kann ein Teilnehmer nach dem anderen in die Mitte treten. Dadurch entsteht eine überaus wohltuende Harmonie im Raum. So empfiehlt es sich, Gruppenzeremonien oder -rituale generell mit dem Tönen zu beginnen. Auch für die Fernheilung mit Klängen bietet sich die Gruppenarbeit an. Je nach anstehendem Problem wählen die Teilnehmer gemeinsam die geometrische Form und die Töne aus, die im Einzelfall am geeignetsten erscheinen. Danach visualisieren sie, dass der zu behandelnde Mensch seinen Platz in der Mitte der Gruppe einnimmt. Ist ein Foto von ihm vorhanden, kann es in der Mitte aufgestellt werden, um den Aufbau der Verbindung zu erleichtern. Während des Tönens wird dann visualisiert, wie die von der Gruppe projizierte Energie zu der betreffenden Person strömt.

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Die Symbolik geometrischer Muster
Es lohnt sich, sich mit der Symbolik der unterschiedlichen geometrischen Formen zu befassen, um sie in der Gruppenarbeit sinnvoll einsetzen zu können. Die folgende Übersicht ist als Beispiel gedacht. Das ganze Spektrum der mit den unterschiedlichen Mustern verbundenen Energien ist darin nicht einmal annähernd erschöpfend behandelt. Passen Sie die vorgeschlagenen Formationen an die Größe Ihrer Gruppe an und scheuen Sie sich nicht, alle möglichen anderen Varianten auszuprobieren. Quadrat Positionieren sich die Gruppenmitglieder während des Tönens im Quadrat rings um den zu behandelnden Menschen, wird dessen Energiehaushalt stabilisiert und harmonisiert. Die Formation wirkt beruhigend und erdend. Gleichzeitig stärkt und stimuliert sie die Lebenskraft des Basis-Chakras. Dreieck Das Dreieck wirkt generell verstärkend und intensivierend auf die Tonschwingungen. Es x spricht besonders das MilzChakra an und kann eingesetzt werden, um das Energiesystem des Behandelten ganz nach Bedarf
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entweder anzukurbeln oder zu beruhigen. Auch wird die reinigende Wirkung des Tönens durch diese Formation unterstützt. Kreis Der Kreis ist die natürlichste, perfekteste aller Formen. Während des Tönens entsteht in seinem Inneren ein Energiewirbel der Ganzheitlichkeit und Totalität, der das Göttliche mit dem Menschlichen, das Innere mit dem Äußeren verbinden kann. Der Kreis wirkt harmonisierend auf alle Körpersysteme und kann die Töne so verstärken, dass neues Leben, Gesundheit und Energie erweckt werden. Symbolisch steht der Kreis für die Gebärmutter. Besonders bei Problemen im Bereich des Solarplexus bietet sich diese Formation an. Darüber hinaus empfiehlt sie sich immer dann, wenn kein anderes Muster zu passen scheint.

Kreuz Das Kreuz bringt eine Form von Energie hervor, welche die vier Elemente des Körpers – Feuer, Wasser, Luft und Erde – ausgleicht und balanciert. Wird in dieser Formation getönt, spricht das vor allem das Herz-Chakra an. Dabei kommt es zu einer tieferen Verbindung und
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Harmonisierung der vier Seinszustände des Menschen, des physischen, emotionalen, mentalen wie des geistigspirituellen. Gleichzeitig vollzieht sich ein Polaritätsausgleich im elektromagnetischen Feld des Behandelten, wobei die männlichen und weiblichen Aspekte balanciert werden. Überdies werden sämtliche Meridiane während des Tönens stabilisiert. Halbmond Diese Formation bietet sich zum Tönen immer dann an, wenn es darum geht, Probleme im emotionalen Bereich und im Selbstausdruck zu heilen. Energetisch steht der Halbmond im Zusammenhang mit dem HalsChakra und allen damit assoziierten Schwingungen. Während des Tönens werden speziell die weiblichen Kräfte der Erleuchtung, kreativen Imagination und Intuition erweckt. Doch die verstärkende Wirkung des Halbmonds auf die Klangwellen ist so universell, dass sich diese Formation generell für das Tönen anbietet. Sechszackiger Stern Finden die Gruppenmitglieder zum Tönen in dieser Formation zusammen, stellen sie eine Verbindung zwischen Herz und Verstand, zwischen niederen und höheren Schwingungen, zwischen Göttlichem und
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Geistigem her. Es kommt zu einer Ausrichtung der feinstofflichen auf die physischen Energien. Besonders stark angesprochen werden das Stirn- und das Herz-Chakra. Empfehlenswert ist diese Form, wenn es um den Aufbau einer stärkenden, schützenden Energiehülle geht. Auch stimuliert sie das innere solare Feuer der Selbstheilungskräfte. Fünfzackiger Stern Im Rahmen des Tönens eingesetzt, wirkt diese Formation ausgleichend und erdend. Als besonders effizient hat sie sich immer dann erwiesen, wenn ein Mensch die Bodenhaftung verloren hat und »abgehoben« erscheint. Es entsteht eine gebündelte energetische Kraft, die in Kombination mit Klang und Musik mächtige heilende Engel herbeiruft, und zwar besonders die so genannten Seraphim. Siebenzackiger Stern Dies ist eine extrem heilsame Formation, die sich beim Tönen auf allen Ebenen positiv auswirkt. Sieben ist die mystische Zahl, die eine Harmonisierung aller Chakren, feinstofflichen Körper und physiologischen Systeme des Organismus bewirkt. Der im Inneren dieses Sterns entstehende Wirbel unterstützt die energetische Wirkung
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der sieben wichtigsten Planeten. Gleichzeitig wirkt er emotional beruhigend und kann universell zur Stärkung der Selbstheilungskräfte von Kindern eingesetzt werden. (Nicht zu Unrecht spricht man gelegentlich auch vom Stern der heiligen Brigitta, die als Schutzpatronin der Kinder verehrt wird.) Unabhängig von der jeweils gewählten Formation sitzt oder liegt der Behandelte stets in der Mitte, dem Ort der größten Empfänglichkeit. Hier befindet sich gewissermaßen der Kern des Kreises, in dem sich die Liebe konzentriert – und nichts anderes stellen die heilenden Klangenergien dar, die von den anderen Gruppenmitgliedern dorthin geschickt werden. Zentriert zu sein, ist die Grundvoraussetzung, um Gesundheit und innere Balance wiederherstellen zu können.

Gruppenheilung in der Praxis 
1. Treffen Sie sich mit einer Gruppe von Gleichgesinnten. Es reicht aus, wenn diese über das Grundwissen verfugen, das in diesen beiden Kapiteln zum Thema »Heilen mit Klängen« vorgestellt wird. Wie viele Menschen teilnehmen, bleibt der Gruppe selbst überlassen. Je mehr es sind, desto leichter ist es, bestimmte geometrische Formationen zu stellen. Auch potenziert sich mit der Anzahl der Personen die energeti259

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sche Wirkung des Prozesses. Ein weiterer Vorteil von größeren Gruppen: Wenn der eine oder andere Teilnehmer im Laufe der Wochen einmal einen Termin nicht wahrnehmen kann, kann die Heilungsarbeit trotzdem fortgesetzt werden. Vereinbaren Sie einen festen Termin für Ihre Treffen. Einmal in der Woche wäre gut: Der Abstand ist kurz genug, um noch eine Rückmeldung über die Sitzung der vergangenen Woche geben zu können, und lang genug, um Zeit für eigene Experimente zu lassen. Regelmäßigkeit wirkt positiv auf den Zusammenhalt der Gruppe – und je stärker die Gruppe, desto intensiver der Heilungsprozess. Für den Anfang erscheint es sinnvoll, sich nicht gleich der Heilung anderer Menschen zuzuwenden. Besser ist es, sich erst vier- oder fünfmal zu treffen, um Harmonie in der Gruppe herzustellen und jedem Mitglied Gelegenheit zu geben, selbst einmal in die Rolle des Behandelten zu schlüpfen, so dass jeder am eigenen Leib gespürt hat, wie sich das Tönen anfühlt. Bilden Sie einen Kreis, um die Einheit der Gruppe herzustellen. Beginnen Sie jede Ihrer Sitzungen mit dem Prozess des gelenkten Tönens. Gehen Sie danach in der Gruppe die Vokalklänge für jedes einzelne Chakra durch, wobei Sie jeden Ton mindestens drei- bis viermal wiederholen sollten. Auf diese Weise stimmt sich die Gruppe aufeinander ein – eine Grundvoraussetzung dafür, dass sie als Katalysator
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im Heilungsprozess dienen kann. Nach einigen Sitzungen stellt sich von ganz allein eine einheitliche Lautstärke, Tonhöhe und -länge ein, und mit der Zeit wird es immer einfacher, dieses typische Gruppenmaß zu finden. Bevor Sie sich der Arbeit mit Außenstehenden zuwenden, empfiehlt es sich, erst alle Mitglieder zu behandeln. Je größer die Erfahrung einer Gruppe bezüglich der Wirkungen der einzelnen Töne, desto selbstbewusster kann sie ihre Energien zur Behandlung von Menschen einsetzen, die nicht zu ihrem Zirkel gehören. Eine der besten Übungen ist es, abwechselnd den Platz in der Mitte einzunehmen, während die anderen Gruppenmitglieder tönen. Der Behandelte kann sitzen oder liegen, ganz wie es ihm am bequemsten ist. Die Gruppe stellt sich in einer der beschriebenen geometrischen Formen rings um ihn auf und projiziert nacheinander die Töne für jedes einzelne Chakra, während er selbst still ist und mit geschlossenen Augen in sich hineinspürt. Dann wird abgewechselt, bis jeder Teilnehmer an der Reihe war. Diese Übung sollte nacheinander mit allen geometrischen Formen durchgeführt werden. Je nachdem wie groß die Gruppe ist, kann es angezeigt sein, jede Woche eine neue Form auszuprobieren. Wenn alle Teilnehmer an der Reihe waren, nehmen Sie sich Zeit, um über die Wirkungen zu sprechen. Tauschen Sie sich darüber aus, was Sie erlebt und ge261

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fühlt haben. Achten Sie besonders darauf, ob es irgendwelche übereinstimmenden Empfindungen gab. Haben Sie den Eindruck, dass von bestimmten Formen für die Gruppe insgesamt ein dynamischerer Effekt ausgeht als von anderen? Ist dies der Fall, könnte sie für die Gruppenenergie besonders zuträglich sein. Erinnern Sie sich gegenseitig immer wieder daran, in den Tagen nach der Sitzung auf Ihren persönlichen Energiepegel zu achten – physisch ebenso wie emotional, mental und spirituell. Besprechen Sie Ihre Beobachtungen in der darauf folgenden Woche. Auf diese Weise werden nicht nur die kurz-, sondern auch die längerfristigen Wirkungen offenbar. Stellen Sie sich zum Abschluss einer jeden Sitzung wiederum im Kreis auf, um noch einmal die Chakren zu harmonisieren. Eine gute Idee ist es, sich beim Tönen diesmal in der umgekehrten Reihenfolge vom Kronen-Chakra nach unten bis zum Wurzel-Chakra vorzuarbeiten, da dies die Teilnehmer erdet, bevor Sie wieder in ihren Alltag zurückkehren. Scheuen Sie sich nicht, die verschiedensten Möglichkeiten auszuprobieren. Vergessen Sie nicht, dass es in den ersten Wochen darum geht, die Gruppe in Harmonie zu bringen und zu lernen, miteinander zu arbeiten. Der Austausch von persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen ist von grundlegender Bedeutung, um zu verstehen, wie das Tönen auf die Gruppenmitglieder selbst und die Menschen wirkt, die Sie
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in ihrem Heilungsprozess unterstützen möchten. Gleichzeitig erleichtert es Ihnen, dem Hilfesuchenden zu erklären, was er von einer Behandlung erwarten kann und was nicht. 10. Wenn Sie einen Außenstehenden behandeln, sollte sich die Gruppe zunächst auf die jeweilige Vorgehensweise einigen. Eine Möglichkeit wäre, sich zunächst im Kreis um den Betreffenden aufzustellen und nacheinander alle Chakren durchzutönen. Anschließend können Sie die Formation wählen, die angesichts seines Zustands bzw. gesundheitlichen Problems am sinnvollsten erscheint, und die Töne rezitieren, die speziell das am stärksten beeinträchtigte Chakra ansprechen. Am Ende dieser spezifischen Behandlungsphase können Sie sich noch einmal alle in einem Kreis um den Behandelten aufstellen und die sieben Chakren durchtönen, um die Heilwirkung zu verstärken. 11. Haben Sie keine Angst zu improvisieren. Jeder Mensch, den Sie behandeln, ist anders. Selbst wenn die Gruppe eine bestimmte, eingespielte Vorgehensweise hat, kann es nötig sein, diese auf die speziellen Bedürfnisse des Behandelten abzustimmen. Manchmal sind solche Entscheidungen rein intuitiver Natur. Soll ein Außenstehender behandelt werden, ist es von Vorteil, wenn die Gruppe bereits etwa dreißig bis fünfundvierzig Minuten vor seinem Eintreffen zusammentrifft.
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12. Organisieren Sie die Leitung der Gruppe nach dem Rotationsprinzip: Jede Woche soll ein anderes Gruppenmitglied das Tönen anleiten und sich von seiner Intuition sagen lassen, wie lange ein Ton zu halten oder ein bestimmtes Chakra zu stimulieren ist. Die oben gegebenen Regeln sind lediglich als Anregung gedacht. Beim Bilden und Aufrechterhalten einer solchen Gruppe werden immer wieder kleinere Fragen auftauchen, die sich aber im Einzelfall meist leicht regeln lassen. Was für die Gruppe insgesamt am besten ist, ist auch für den Heilungsprozess am besten. Es ist ratsam, Aufzeichnungen darüber zu machen, wer sich wann hilfesuchend an die Gruppe gewandt hat. Auch kann es sinnvoll sein, sich von Zeit zu Zeit ein Bild über die Heilungserfolge zu machen. Die meisten Menschen, für die Sie getönt haben, sind sicherlich nur zu gern bereit, Ihnen Rückmeldung zu geben – und sei es in Form einer Weiterempfehlung. In dem Maße, wie dies geschieht, wächst auch die energetische Ausstrahlung der Gruppe, und mit der Zeit werden Sie zu einer wahrhaft heilsamen Kraft im Leben anderer Menschen und der Welt insgesamt.

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TEIL FÜNF Energetisches Heilen über den Geschmackssinn

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Kapitel 10 Die Kraft von Blüten- und Edelsteinessenzen
Blüten- und Edelsteinessenzen sind energetische »Arzneien«. Sie können von jedem hergestellt und eingenommen werden. Ohne die Wirkung klassischer oder alternativer Medikamente auch nur im Geringsten zu beeinträchtigen, greifen sie dynamisch in den ganzheitlichen Heilungsprozess ein: • Sie können uns dabei unterstützen, die Lernaufgabe zu erkennen, die sich hinter einer Krankheit oder Schwierigkeit verbirgt. • Sie können helfen, unser physiologisches Gleichgewicht wiederherzustellen und emotionale, mentale und geistig-spirituelle Zustände zu lösen, die mit unserem Beschwerdebild in Zusammenhang stehen. • Sie können uns neue Wahrnehmungsebenen eröffnen – und zwar nicht nur im Hinblick auf unsere Gesundheit. Ihr Einfluss reicht auch in Bereiche wie Medialität, Kreativität und Spiritualität hinein und erleichtert deren Integration in unsere physische Lebenssituation. • Sie erleichtern es uns, uns auf unsere Umgebung einzustellen. Da sie aus den Elementen der Natur hergestellt sind, wächst durch ihre Anwendung unser Ver266

ständnis für das komplexe Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur. • Sie machen uns sensibler für unsere feinstofflichen Aspekte und deren Wirkungen auf unser physisches Dasein. • Sie helfen uns dabei, unser Deva-Bewusstsein zu entfalten – ein tiefes Verständnis für die archetypischen Energiemuster, die in der Natur und durch die Natur hindurch wirken. Diese Muster sind es, die es jeder Blume und Pflanze, jedem Stein und Kristall erlauben, ihre Einzigartigkeit zu entfalten und gleichzeitig in Harmonie mit der Natur und dem Menschen zu sein. • Blüten- und Edelsteinessenzen fungieren als Katalysatoren zur Transformation emotionaler, mentaler und geistig-spiritueller Zustände und wirken damit auch auf unser physisches Sein ein. (Sie wirken nicht, indem sie sich dem physischen Körper quasi auf Umwegen nähern, sondern vielmehr dadurch, dass sie Einfluss auf das Energiesystem an dessen Basis nehmen.) In den 1930er Jahren gab der Londoner Arzt Dr. Edward Bach seine lukrative Praxis auf, um in der Pflanzenwelt nach Heilmitteln zu suchen, mit denen sich die Lebenskraft des Menschen wiederherstellen ließe. Er sammelte Blüten von den verschiedensten Pflanzen und Bäumen und verarbeitete sie zu Essenzen, mit denen sich negative Gemütszustände beseitigen ließen. Er strebte nach dem Einfachen und fing zunächst damit an, Gemüts-, Stimmungs- und
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Persönlichkeitszustände zu beschreiben, um anschließend ein geeignetes Blütenmittel dafür auszuwählen. Seine 38 Original-Blütenmittel sind das Ergebnis von Selbstversuchen. Dr. Bach galt als extrem sensitiver Mensch, und es soll ihm genügt haben, sich eine Blüte auf die Zunge zu legen, um nach kurzer Zeit exakt den Gemütszustand zu kennen, der sich damit heilen ließ. Auf diese Weise verfeinerte er das Wissen, das er sich durch das Studium der Homöopathie angeeignet hatte, deren wichtigstes Prinzip es ist, »Gleiches mit Gleichem zu heilen«. Anders als in der Kräuterheilkunde werden Blütenessenzen nicht aus dem physischen Pflanzenmaterial hergestellt. Stattdessen wird die in der Pflanze und durch sie hindurch wirkende Energie in einem simplen alchemistischen Verfahren extrahiert. Die Mittel sind im wahrsten Sinne des Wortes »einfach«, wie Dr. Bach sie nannte. Sie haben keinerlei körperliche Nebenwirkungen und basieren einzig und allein auf den reinen Elementen der Natur. Die Pflanzen, die zu ihrer Herstellung benötigt werden, wachsen wild in Wald, Flur und Feld. Man muss sich nur die Mühe machen, sie zu suchen. Im Idealfall sollten die Blüten in ihrem natürlichen Umfeld geerntet werden und nicht chemisch behandelt worden sein. Blüten- und Edelsteinessenzen tun nur Gutes: Sie sind weder schädlich, noch kommt es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Sie können auf gar keinen Fall unerwünschte Reaktionen auslösen. Zwar habe ich
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gelegentlich Klagen über Nebenwirkungen gehört, doch diese klingen meist so: »Ich kann mit der vielen Energie nicht umgehen.« Die 38 Blütenessenzen von Dr. Bach* Agrimony (Odermennig) – Wenn quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade verborgen werden; schafft inneren Frieden. Aspen (Zitterpappel) – Bei Ängstlichkeiten und Vorahnungen; öffnet für neue Erfahrungen. Beech (Rotbuche) – Bei Kritiksucht; stärkt Akzeptanz und Toleranz. Centaury (Tausendgüldenkraut) – Bei Willensschwäche; erweckt die innere Stärke. Cerato (Bleiwurz) – Bei mangelndem Vertrauen; stärkt das Vertrauen in die innere Führung. Cherry Plum (Kirschpflaume) – Bei Angst vor Zusammenbruch oder Schock; macht Mut in Stress-Situationen. Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie) -Wenn immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden; schärft das Bewusstsein für die Lernaufgaben des Lebens.
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Adaptiert nach der Kurz-Charakteristik der Blüten-Essenzen von Dr. Bach. Abdruck mit Genehmigung von Ellon Bach, Inc. Die in der Übersicht enthaltenen Angaben wurden der zum Thema Bachblüten verfügbaren Literatur entnommen. Heilversprechen sind daraus nicht abzuleiten. Zur vertiefenden Information wird auf die Bibliographie am Ende dieses Buches verwiesen. 269

Chicory (Wegwarte) – Bei besitzergreifender Persönlichkeitshaltung und Neigung zum Märtyrertum; schafft den Ausgleich zwischen Geben und Nehmen. Clematis (Weiße Waldrebe) – Für Tagträumer, die immer mit ihren Gedanken woanders sind; erdet und stärkt die Inspiration in praktischen Dingen. Crab Apple (Holzapfel) – Wenn man sich schämt oder innerlich oder äußerlich beschmutzt, unrein oder infiziert fühlt; bringt Harmonie und innere Reinigung. Elm (Ulme) – Bei dem Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein; stärkt das Selbstbewusstsein. Gentian (Herbstenzian) – Wenn man sich leicht entmutigen lässt und unter Selbstzweifeln leidet; stärkt Ausdauer und Zuversicht. Gorse (Stechginster) – Bei Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit; erweckt Vertrauen und Hoffnung. Heather (Schottisches Heidekraut) – Bei Selbstbezogenheit und der Unfähigkeit zuzuhören; stärkt die Einfühlsamkeit in andere und die Fähigkeit zuzuhören. Holly (Stechpalme) – Bei Eifersucht, Hass und Rachegefühlen; erweckt Mitgefühl. Honeysuckle (Jelängerjelieber, Geißblatt) – Bei Sehnsucht nach Vergangenem; erleichtert das Loslassen von Altem. Hornbeam (Weißbuche) – Bei dem Gefühl, dem Alltag nicht gewachsen zu sein; stärkt das Vertrauen in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten.
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Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) – Bei Ungeduld und Reizbarkeit; weckt Geduld und Verständnis. Larch (Lärche) – Bei mangelndem Selbstvertrauen und Minderwertigkeitskomplexen; stärkt das Vertrauen und den kreativen Selbstausdruck. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) – Bei Ängsten und Schüchternheit; weckt Mut und Selbstvertrauen. Mustard (Wilder Senf) – In Perioden von tiefer Traurigkeit und Depression; schenkt Freude und Seelenfrieden. Oak (Eiche) – Bei Verzweiflung und Niedergeschlagenheit; verleiht Tapferkeit, Durchhaltevermögen und Kraft. Olive (Olive) – Bei geistiger und körperlicher Erschöpfung; schenkt neue Vitalität. Pine (Schottische Kiefer) – Bei Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen; erweckt positive Gefühle der Selbstakzeptanz. Red Chestnut (Rote Kastanie) – Bei übertriebener Sorge und Angst; vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) – Bei akuten Angstzuständen und Panikgefühlen; macht Mut, über sich selbst hinauszuwachsen. Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen) – Bei mangelnder Flexibilität und Selbstverleugnung; fördert Flexibilität, Spontaneität und die Fähigkeit, gut für sich selbst zu sorgen. Scleranthus (Einjähriger Knäuel) – Bei Unsicherheit und Unschlüssigkeit; verleiht mehr Entschlossenheit.
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Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern) – Nach Schocks und traumatischen Erlebnissen; heilt Traumata. Sweet Chestnut (Esskastanie) – In verzweifelten Situationen, in denen man seine letzten Kraftreserven mobilisiert; weckt Vertrauen im Tal der Finsternis. Vervain (Eisenkraut) – Bei Neigung zu Fanatismus und Übereifer; bringt Entspannung und Mäßigung. Vine (Weinrebe) – Bei Neigung zu dominierendem, unflexiblem Verhalten; erweckt sensible Führungsqualitäten und Respekt. Walnut (Walnuss) – In Phasen des Übergangs und Neubeginns und bei übermäßiger Sensibilität; verleiht Objektivität und innere Unabhängigkeit. Water Violet (Sumpfwasserfeder) – Bei übertriebenem Stolz und Überheblichkeitsgefühlen; weckt Demut und die Bereitschaft zu dienen. White Chestnut (Rosskastanie) – Wenn bestimmte Gedanken und Sorgen unaufhörlich im Kopf kreisen; schafft Ruhe und gedankliche Klarheit. Wild Oat (Waldtrespe) – Bei Unzufriedenheit mit den eigenen Leistungen; gibt dem Leben eine Richtung. Wild Rose (Heckenrose) – Bei Teilnahmslosigkeit und Apathie; erweckt Enthusiasmus und Lebensfreude. Willow (Gelbe Weide) – Bei innerem Groll und Verbitterung; weckt das Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Schuldgefühle loszulassen.

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In diesem Fall sollte der Betreffende sich fragen, welche Motive sich hinter seinem Kranksein verbergen und ob er auch wirklich gesund werden will. Denken wir daran, dass uns nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch unsere Reaktion darauf etwas über uns selbst verrät. Das Schlimmste, was uns mit diesen Mitteln passieren kann, ist, dass sie gar nichts bewirken. Im besten Falle aber bringen sie Heilung und Erkenntnis. Für Blüten- und Edelsteinessenzen gibt es ebenso viele Einsatzmöglichkeiten, wie es unterschiedliche Blüten und Steine gibt. Jede Pflanze und jeder Stein hat eine eigene Persönlichkeit und Schwingungsfrequenz sowie ein ganz spezifisches energetisches Muster. Darum wirken sie in jeweils ganz unterschiedlicher Weise auf den Menschen. Um mehr über das energetische Muster einer Blüte oder eines Steins zu erfahren, ist es hilfreich, sich mit deren Farbe, Form usw. zu befassen. Zur Herstellung der Essenzen wird genau dieses energetische Muster auf eine Flüssigkeit übertragen, die eingesetzt wird, um das Schwingungsmuster des behandelten Menschen zu verändern, zu transformieren oder durch ein neues zu ersetzen, das dem Betreffenden hilft, seine persönlichen Aufgaben und Ziele zu erreichen. Ganz gleich, wie man sie einnimmt, die Wirkung von Blüten- und Edelsteinessenzen ist immer positiv. Dennoch lässt sich der Heilungsverlauf im Einzelfall nicht voraussagen. Viele spüren sofort etwas – beispielsweise den Abbau von Spannungen. Andere können sich auf
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einmal mit bestimmten Aspekten ihrer Persönlichkeit konfrontieren, welche die Krankheit mit verursacht haben. In manchen Fällen kann es bis zu einer Woche dauern, bis sich erste Effekte zeigen. Wie auch immer die Reaktionen beim Einzelnen ausfallen, es ist in jedem Fall ausgesprochen hilfreich, sich während der Einnahme der Essenzen selbst genau zu beobachten oder sogar therapeutisch begleiten zu lassen. Es ist wichtig, die Verbindung zwischen seelischer Verfassung und physiologischer Reaktion des Organismus zu erkennen – im Guten wie im Schlechten. Blütenund Edelsteinessenzen können uns helfen, dies deutlicher wahrzunehmen. Heilung bedeutet nicht nur die Beseitigung von physischem Unwohlsein oder Leid, sondern hat auch damit zu tun, die tiefere Bedeutung der Krankheit zu verstehen. Die Essenzen bereiten den Boden für diesen Selbsterkenntnisprozess. Wenn wir wahrhaft gesund werden wollen, müssen wir bereit sein, uns zu verändern. Blüten- und Edelsteinmittel öffnen das Bewusstsein für das höhere Selbst. Sie lösen innere Widerstände und Blockaden und leiten damit den ganzheitlichen Heilungsprozess ein. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über weitere Blüten- und Edelsteinessenzen. Diese ist keinesfalls vollständig, denn es gibt Hunderte von Blütenmitteln, und aus jedem beliebigen Kristall, Edel- oder Halbedelstein lassen sich Essenzen herstellen. Die Beschreibungen sowie die angegebenen Wirkungen und Eigenschaften liefern nicht
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mehr als eine Grundaussage, die Ihnen jedoch als Ausgangspunkt für Ihre Arbeit dienen kann. Wenn Sie sich eingehender über dieses Thema informieren möchten, finden Sie in der Bibliographie einige Werke, in denen die Blüten- und Edelsteinessenzen umfassend behandelt werden. Lesen und lernen Sie so viel wie möglich über Blüten und Edelsteine, denn diese Informationen verraten viel über die Eigenschaften der daraus hergestellten Mittel. Es gibt viele Firmen, die solche Essenzen kommerziell vertreiben, doch es kann nur von Vorteil sein, sie selbst herzustellen – und sei es nur ein einziges Mal. Auf diese Weise bekommen Sie ein Gefühl für den alchemistischen Prozess der Natur und seine Wirkungen auf unsere natürlichen Energien. Näheres zur Herstellungsweise erfahren Sie im nächsten Kapitel. Beispiele für kalifornische Blütenmittel und deren Wirkungen* Angelica (Engelwurz) – Öffnet für die Wohltaten der geistigen Welten und die Engelkräfte. Blackberry (Brombeere) – Unterstützt die Manifestation
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Adaptiert und zusammengefasst nach der Mittelübersicht der Firma The Flower Essence Society, einem Unternehmen der Earth-Spirit, Inc., P.O. Box 459, Nevada City, CA 95959, USA. Genehmigter Abdruck. 275

von kreativer Inspiration und eröffnet neue Bewusstseinsebenen. Calendula (Ringelblume) – Weckt die Heilkraft der Worte. California Poppy (Goldmohn) – Für höhere Intuition; hilft, sich mit dem Reich der Natur zu verbinden und die Aura zu sehen. Chaparral (Jochblatt) – Eröffnet die tieferen Schichten des medialen Bewusstseins und der Traumwahrnehmung; fördert die Entgiftung des Organismus. Indian Paintbrush (Indianischer Malpinsel) – Fördert den künstlerischen und kreativen Ausdruck. Iris (Iris)- Regt die kreative Vorstellungskraft an und schenkt Inspiration; weckt künstlerische Fähigkeiten. Lavender (Lavendel) – Wirkt beruhigend auf die Nerven, dämpft extreme Offenheit für mediale und spirituelle Erfahrungen. Lotus (Lotus) – Für Inspiration, Intuition und Heilung; verstärkt die Wirkung der anderen Essenzen. Mugwort (Beifuß) – Vertieft das Bewusstsein für spirituelle Einflüsse und hilft bei der Traumdeutung; macht uns die eigenen medialen Energien bewusster. Rose (Rose) – Weckt Liebe und Inspiration; hilft, uns auf die Hierarchien der Engel und das Göttlich-Weibliche einzustimmen. Rosemary (Rosmarin) – Unterstützt bei kontrollierten, außerkörperlichen Erfahrungen; schärft den Verstand. Sage (Salbei) – Öffnet für Erfahrungen auf der inneren
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Ebene; verlangsamt den Alterungsprozess; schafft Verständnis für die Erfahrungen des Lebens. Saint John’s Wort (Johanniskraut) – Öffnet uns für die göttliche Führung; schenkt uns die Gabe des luziden Träumens; verstärkt die medialen Energien; wirkt unterstützend bei außerkörperlichen Erfahrungen. Shasta Daisy (Margerite) – Öffnet den Intellekt für die spirituelle Dimension; lässt uns den größeren Zusammenhang der Dinge erkennen. Star Tulip (Katzenohr) – Macht uns empfänglicher für die Einflüsse der geistigen Welt und der Astrologie; erweckt die weiblichen Aspekte der Phantasie und der Intuition. Sunflower (Sonnenblume) – Wirkt ausgleichend auf das Ego und erweckt das innere Licht der göttlichen Inspiration; lässt uns das Potenzial der Seele erkennen. Violet (Veilchen) – Stimmt uns energetisch auf das Feenreich ein; schafft Wärme und weist uns den Weg zu höherer Spiritualität. Wild Rose (Heckenrose) – Lässt uns Apathie überwinden und hilft uns, die spirituelle Dimension in die physische zu integrieren; wirkt als Stärkungsmittel bei langwierigen Erkrankungen. Yarrow (Weiße Schafgarbe) – Wirkt schützend bei medialen Erfahrungen und übermäßiger Sensitivität; stärkt die Aura; schenkt emotionale Klarheit; lindert Stress.

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Beispiele für Edelsteinessenzen und  deren Verwendungsmöglichkeiten 
In den letzten Jahren hat der Einsatz von Kristallen, Edelund Halbedelsteinen zur Heilung und Erschließung höherer Bewusstseinsebenen sehr an Bedeutung gewonnen. Die Minerale sind zugleich Symbol und Quelle ganz spezifischer Energiemuster. Wer um ihre grundsätzlichen Eigenschaften und ihre energetische Ausstrahlung weiß, kann sich ein gutes Bild von den Wirkungen der damit erzeugten Essenzen machen, denn im Herstellungsprozess werden ebendiese Charakteristika auf die Flüssigkeit übertragen.

Basis-Chakra
Rauchquarz Rauchquarz-Essenz wirkt stimulierend, ausgleichend und reinigend auf das Basis-Chakra. Sie zieht Energie aus dem Kronen-Chakra herab, so dass diese im Leben praktischen Ausdruck finden kann. Gleichzeitig wirkt sie erdend auf das Gefühl der Liebe. Unter ihrem Einfluss wird das gesamte Aura-Feld gestärkt und von Schlacken befreit, die sich dort im Kontakt mit anderen Menschen und der Umwelt abgelagert haben.

Milz-Chakra
Karneol (und fast alle orangefarbenen Steine) Essenzen, die mit einem Karneol oder anderen orangefarbenen Steinen hergestellt werden, wecken kreative und
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künstlerische Energien, die wir in allen Bereichen unseres Lebens nutzbringend einsetzen können. Sie helfen uns, die Fähigkeit zu entfalten, unsere Pläne zu verwirklichen. In der Meditation eingesetzt, wirken Sie zentrierend, so dass wir uns besser auf unsere Ziele und Absichten konzentrieren können. Gleichzeitig aktivieren sie die magnetischen Polaritäten und stärken unsere Anziehungskraft für bestimmte Energien. Im Hinblick auf unsere Gesundheit empfiehlt sich die Einnahme dieser Essenzen bei allen Beschwerden, die mit dem Milz-Chakra in Zusammenhang stehen. Auch wenn wir wissen möchten, ob eine Krankheit ihre Ursprünge in einem früheren Leben hat, kann das Mittel von Nutzen sein.

Solarplexus-Chakra
Zitrin Zitrin-Essenz wirkt ausgleichend auf den Verstand und überbrückt die Kluft zwischen dem Verstand und den höheren mentalen und intuitiven Bewusstseinsebenen. Physiologisch gesehen beeinflusst sie sämtliche Systeme, die dem Solarplexus zugeordnet werden, insbesondere aber das Verdauungssystem. Wie die Karneol-Essenz aktiviert auch sie die magnetischen Polaritäten des Körpers und unterstützt die Yin-Meridiane. Zitrin-Essenz lässt uns unsere höheren Ziele und den wahren Stellenwert von Gesundheit erkennen und zeigt uns, wie wir sie erhalten können.

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Herz-Chakra
Rosenquarz Rosenquarz-Essenz ist ein sanftes und zugleich starkes Heilmittel. Sie löst Zorn und andere negative Emotionen, die sich im Herzen festgesetzt haben und sich auf der physischen Ebene in Form von Krankheitssymptomen manifestieren. An ihre Stelle rückt ein Gefühl des inneren Friedens und der Erfülltheit. Generell ist die Essenz zu empfehlen, wenn sich emotionale Probleme über physische Beschwerden Ausdruck verschaffen und zur Behandlung seelischer Verletzungen im Zusammenhang mit vergangenen Ereignissen und Erlebnissen wie unerwiderter Liebe oder Zurückweisung. Sie kann darüber hinaus zur emotionalen Klärung und Auflösung vergessener Erinnerungsspuren und Energien eingesetzt werden, die uns in unserer Weiterentwicklung blockieren. Malachit (wie generell alle grünen Steine) Malachit-Essenz erweckt die Kreativität ebenso wie die Energie und Fähigkeit zur Veränderung. Sie hilft, die Wahrheit ans Licht zu bringen, und kann in der Meditation eingesetzt werden, um die Konzentration auf ein bestimmtes Problem zu erhöhen. Nicht empfehlenswert ist die Verwendung bei Tumor- oder Krebserkrankungen, da sie wachstumsfördernd wirkt. Die Essenz unterstützt die Funktion der Thymusdrüse und des Immunsystems. Gleichzeitig kräftigt und stimuliert sie die Aura, so dass eine neue Offenheit für Gele280

genheiten zur persönlichen Weiterentwicklung entsteht. Überdies wird das innere Gleichgewicht gestärkt.

Hals-Chakra
Türkis Türkis-Essenz bringt den emotionalen und kreativen Ausdruck ins Gleichgewicht und lindert alle Unausgewogenheiten, die mit dem Hals-Chakra in Zusammenhang stehen. Besonders effizient ist die Anwendung bei Atembeschwerden. Die Essenz steigert die Sensibilität und kann eingesetzt werden, um sowohl den künstlerischen Selbstausdruck als auch die Fähigkeit des Hellhörens zu stimulieren. Für Menschen, die in einem negativen Umfeld leben und arbeiten, dient sie zum Schutz. Gleiches gilt für all jene, die emotional mit den Problemen anderer belastet sind. Türkis-Essenz fördert die Heilung auf allen Ebenen.

Stirn-Chakra
Sodalit Der Sodalit ist der dichteste aller dunkelblauen Steine und zugleich derjenige mit der tiefsten Erdverbindung. Wird er zur Herstellung einer Essenz verwendet, fördert er die tiefe gedankliche Versenkung, klärt den Kopf und macht ihn frei, um wieder richtig arbeiten zu können. Unter dem Einfluss dieses Mittels fällt es uns leichter zu erkennen, welche unserer Angewohnheiten zu physischen Beschwerden geführt haben könnten. Es hilft uns, uns in jeder Situation intelligent zu verhalten und sowohl bezüg281

lich unserer Gesundheit als auch ganz allgemein logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Lapislazuli Lapislazuli-Essenz wirkt in hohem Maße reinigend auf den Geist und die Aura. Sie kann verwendet werden, um unbewusste Blockaden aufzulösen, die uns daran hindern, uns tiefere Bewusstseinsebenen zu erschließen und gesundheitliches Wohlbefinden zu erlangen. Bei der Entfaltung telepathischer Fähigkeiten hilft sie uns ebenso wie beim Erkennen der physischen Aufgaben, denen wir uns stellen müssen, um uns den spirituellen Pfad zu eröffnen. Sämtliche Beschwerden, die im Zusammenhang mit dem Stirn-Chakra stehen, können damit gelindert werden. Fluorit Auch Fluorit-Essenz ist ein hervorragendes Mittel für das Stirn-Chakra und sämtliche damit assoziierten Beschwerdebilder. Sie ist multidimensional in ihrer Wirkung. Zum einen verstärkt sie das Energiemuster der Aura, so dass wir neue Chancen entdecken können. Zum anderen hilft sie uns, die metaphysischen Hintergründe unserer physischen Beschwerden zu erkennen. Auch in der Meridianarbeit lässt sie sich hervorragend einsetzen, da sie die körperlichen Polaritäten in Balance bringt und auf diese Weise für einen Ausgleich von Yin und Yang sorgt. Die beiden Gehirnhälften und die Nervensynapsen, welche die Verbindung zwischen ihnen herstellen, werden
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durch die Einnahme der Essenz ins Gleichgewicht gebracht. Blauer Fluorit bringt den Geist zur Ruhe. Lilafarbener Fluorit fördert die Hingabe, so dass es uns leichter fällt, mit dem Göttlichen in Verbindung zu treten. Gelber Fluorit lässt uns unsere Lebenserfahrungen und ihren Einfluss auf unsere Gesundheit verstehen. Weißer Fluorit wirkt reinigend auf allen Ebenen und hilft uns, unsere kreativen Energien mit denen des Universums zu verbinden und auf diese Weise den Heilungsprozess zu unterstützen.

Kronen-Chakra
Amethyst Der Amethyst ist hervorragend zur Herstellung von Edelsteinessenzen geeignet. Er wirkt auf allen Ebenen reinigend und klärend – er bewirkt sogar fast so etwas wie eine Blutwäsche. Wird die Essenz im Rahmen der Meditation eingesetzt, weckt sie Verständnis und Intuition, und zwar ganz besonders im Hinblick auf gesundheitliche Probleme. Sie lässt uns demütiger werden und hilft uns, Ängste zu überwinden. Unter ihrem Einfluss öffnen wir uns für bewusste Astralprojektionen.

Weitere wichtige Edelsteinessenzen
Bergkristall Dieses Mittel verstärkt die Wirkung aller anderen Blüten- und Edelsteinessenzen. Es wirkt ausgleichend und energetisierend auf alle Chakren und ist ein gutes allge283

meines Stärkungsmittel. Gleichzeitig eröffnet es uns tiefere spirituelle Einsichten und hilft uns, diese auf der physischen Ebene umzusetzen. Bergkristall-Essenz harmonisiert und stärkt die Aura und ist eine der am leichtesten herstellbaren und dennoch wirksamsten Mittel, das sich in Kristallschalen ansetzen lässt. Mondstein Mondstein-Essenz tut praktisch jedem Menschen gut. Sie erweckt die weiblichen Energien, und weil unser Planet weiblich ist, ist sie damit förderlich für alles Leben. Sie wirkt emotional ausgleichend und kann uns helfen, uns von der niederen emotionalen Ebene hin zu höheren Ausdrucksformen zu bewegen. Beim Überschreiten neuer Schwellen im Rahmen unseres medialen und spirituellen Wachstums bringt uns die Essenz innere Harmonie. Bei Frauen wirkt sie lindernd bei Menstruationsbeschwerden und generell stärkend auf den Hormonhaushalt und die weiblichen Organe. Männern hilft sie, ihr Gespür für weibliche Energien zu verbessern und diese zum Ausdruck zu bringen. Mondstein-Essenz schafft Seelenfrieden.

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Kapitel 11 Zubereitung und Einsatz von Heilessenzen
Zur Herstellung von Blüten- und Edelsteinessenzen werden die Pflanzen oder Mineralien entweder in eine Schale (vorzugsweise aus Quarzkristall) gelegt und entweder mehrere Stunden der prallen Sonne ausgesetzt oder schonend ausgekocht. Beide Methoden werden später in diesem Kapitel detailliert beschrieben. Dabei wird die Lebensessenz oder Energiematrix der Blüten bzw. Steine im Wasser gelöst und in ihrer Wirkung potenziert. So entsteht die »Mutteressenz«. Sie wird zur Haltbarmachung mit Weinbrand oder einem anderen hochprozentigen und möglichst neutralen Alkohol versetzt. Aus diesem Konzentrat werden die Vorratsfläschchen – so genannte »Stock bottles« – hergestellt. Dazu gibt man zwei Tropfen der Mutteressenz in ein zuvor mit reinem, chemisch unbelastetem Wasser gefülltes 20-mlFläschchen mit Pipettenverschluss. Auch hier wird ein Teelöffel Weinbrand als Konservierungsmittel zugesetzt. Hieraus wiederum wird das Einnahmefläschchen gemischt. Das Mischungsverhältnis ist das gleiche: zwei Tropfen aus der Vorratsflasche für ein 20-ml-Fläschchen mit Wasser und Alkohol. Anders als man vielleicht mei285

nen könnte, werden die Blüten- und Edelsteinessenzen durch diese Verdünnung in ihrer Wirkung nicht abgeschwächt, sondern potenziert, ähnlich wie dies bei homöopathischen Medikamenten der Fall ist.* Aus diesem
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In seinem Buch »Mensch und Materie« (Klostermann, 1987) beschreibt Dr. Ernst Lehrs den Potenzierungsprozess, wie er bei der Herstellung von Homöopathika zur Anwendung kommt, wie folgt: Eine Urtinktur – beispielsweise ein Pflanzenpresssaft – wird mit neun Teilen destilliertem Wasser vermischt und verschüttelt. Das ist die so genannte Dl-Potenz (Mischungsverhältnis 1:10). Daraus wird ein Teil entnommen und wieder mit neun Teilen Wasser zu D2 verschüttelt (Mischungsverhältnis 1:100). Dieser Prozess wird so oft wie nötig wiederholt. Die Potenzierung kann beliebig lange fortgeführt werden, ohne dass die verwendete Ursubstanz je ihre physiologische Wirksamkeit verliert. Im Gegenteil: Sobald die ursprüngliche Wirkung durch die »Verdünnung« auf ein Minimum gesenkt wird, verleiht ihr jeder weitere Verdünnungsschritt zusätzliche Kraft, um andere, noch stärkere – in der Regel entgegengesetzte – Reaktionen auszulösen. Diese zweite Wirkung steigert sich mit jedem Verschüttelungsschritt bis zu einem variablen Maximum. Dieser Potenzierungsprozess zeigt, dass eine Substanz durch wiederholte räumliche Expansion über die Schwelle der Materie geführt und auf eine rein funktionale Ebene gehoben werden kann. In diesem Licht gewinnt die Potenzierung physischer Substanzen eine Bedeutung, die weit über deren medizinische Anwendung hinausgeht. Aus diesem Grund lautet das erste Gebot der Homöopathie, »Gleiches mit Gleichem« zu heilen. Krankheitssymptome werden mit stark »verdünnten« Substanzen behandelt, die bei unverdünnter Einnahme selbst ähnliche Symptome hervorrufen würden. Durch den Potenzierungsprozess wechselt die Substanz von der Ursache zur Wirkung über. Das Symbol der Unendlichkeit spiegelt dies wider. Wird eine Substanz potenziert, verkehrt sie sich in ihr Gegenteil. Die Heilwirkung wird durch die Befreiung des energetischen Urkerns möglich. Wir werden mit einem archetypischen Energiemuster in Kontakt gebracht, auf das der Körper harmonisch reagieren kann.

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Einnahmefläschchen kann man die Essenz entweder direkt oder verdünnt in einem Glas Wasser einnehmen. Es genügen vier bis sieben Tropfen, die in der Regel viermal am Tag, bei Bedarf auch häufiger, genommen werden.

Ursachen – Verdünnung – Wirkungen (Potenzierung)

Mutteressenz

Vorratsfläschchen Einnahmefläschchen

Wer energetische »Arzneien« wie Blüten- und Edelsteinessenzen einnehmen will, muss sich von so mancher gängigen Einstellung der Medizin gegenüber verabschieden. Das Motto »viel hilft viel« hat hier keine Gültigkeit. Es genügt völlig, die Tropfen morgens nach dem Aufstehen, abends vor dem Schlafengehen und vielleicht ein- oder zweimal zwischendurch einzunehmen. Auch lässt sich bei Blüten- und Edelsteinessenzen eine Wirkungssteigerung nicht so sehr durch eine Erhöhung der Dosis, als vielmehr häufigere Einnahme erzielen. So werden bei akuten Beschwerden kurze Einnahmeintervalle empfohlen, um den Transformationsprozess zu beschleunigen. Bedenken Sie aber, dass jeder Mensch energetisch einzigartig ist und man daher immer erst ein wenig experimentieren muss, um herauszufinden, was im Einzelfall am besten hilft.
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Herstellung von Blüten‐ und Edelsteinessenzen 
Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie Blüten- und Edelsteinessenzen ganz leicht selbst herstellen: 1. Wenn Sie eine Quarzkristallschale besitzen, ist dies das ideale Gefäß zur Herstellung der Mittel. Zur Not reicht auch eine einfache Glasschlüssel, wenngleich durch den Bleigehalt ein Großteil des Lichtspektrums blockiert wird. Es dauert deshalb länger, die Energiematrix des Pflanzenmaterials bzw. des Steins auf die Flüssigkeit zu übertragen, und die Mittel sind weniger stark. Quarzkristallschalen sind in vielen Esoterikläden erhältlich. Sie wirken nicht nur dynamisierend und damit wirkungsverstärkend auf die Essenzen, sondern sind im Rahmen des ganzheitlichen Heilens und der spirituellen Arbeit auch darüber hinaus für die vielfältigsten Zwecke verwendbar. 2. Reinigen Sie die Schale zunächst mit einem milden Spülmittel und Wasser. 3. Nehmen Sie sich Zeit, um zu meditieren und sich innerlich auf die Natur einzuschwingen. Wenn Sie eine Blütenessenz herstellen möchten, setzen Sie sich dazu in die Nähe des Fundorts der Pflanze; wenn Sie eine Edelsteinessenz ansetzen wollen, dann nehmen Sie die Mineralien einfach mit nach draußen. Das Aufsuchen solcher Plätze ist eine gute Art, um in Resonanz mit dem Herstellungsprozess zu gehen.
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4. Wenn Sie mit Edelsteinen arbeiten möchten, ist es am besten, rohe, ungeschliffene Exemplare zu wählen. Sollten Sie keine solchen zur Verfügung haben, ist das aber auch nicht schlimm. Sie sollten nur nicht vergessen, die Steine vorher sorgfältig zu reinigen. Legen Sie sie vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden lang in ein Gefäß mit Meersalz, bevor Sie die Essenz ansetzen. Dabei werden nicht nur alte Programmierungen entfernt, sondern die Steine werden auch aufgeladen, so dass ihr Energiemuster besser in die Flüssigkeit übertragen werden kann. 5. Wenn Sie mit Blüten arbeiten, dann achten Sie darauf, dass Sie nur optimal entfaltete Exemplare verwenden, die Sie frühmorgens ernten. Die Morgensonne hat eine besonders vitalisierende Kraft. Für gewöhnlich gewinnt die ultraviolette Strahlung nach 12 Uhr an Intensität, so dass das Prana in der Luft abnimmt. 6. Stellen Sie Wasser in geeigneter Qualität bereit. Für Blütenmittel ist klares, chemisch unbehandeltes Quellwasser optimal. Für Edelsteinessenzen hingegen ist eher destilliertes Wasser zu empfehlen. 7. Stellen Sie die Schale in die pralle Sonne. Sie sollten einen Tag mit strahlend blauem Himmel wählen. Gießen Sie etwa einen Viertelliter Wasser in die Schale. Ist es eine aus Quarzkristall, dann schlagen Sie sie sacht an – ich persönlich empfehle zwölfmal, symbolisch für den Weg der Sonne durch den Tierkreis. Je mehr zusätzliche Bedeutung wir in den Prozess hinein289

legen, desto stärker laden sich die Essenzen auf. Das Anschlagen der Schale trägt außerdem dazu bei, das Wasser von etwaigen energetischen oder gedanklichen Verunreinigungen zu befreien. 8. Wählen Sie die Blüten aus, und lassen Sie sie vorsichtig ins Wasser gleiten. (In manchen Quellen wird empfohlen, die Blüten nicht mit den Händen zu berühren, sondern einen Zweig oder ein Blatt zu Hilfe zu nehmen.) Legen Sie so viele Blüten in die Schale, bis die Wasseroberfläche bedeckt ist, und achten Sie darauf, dass alle Blüten in Kontakt mit dem Wasser sind. Stellen Sie die Schale so auf, dass über mehrere Stunden hinweg kein Schatten auf sie fällt. 9. Frühestens nach drei Stunden – oder wenn die Blüten zu welken beginnen – können Sie das Pflanzenmaterial aus dem Wasser entfernen. Verwenden Sie dazu einen der abgepflückten Blütenstängel oder einen Kristallstab. Am besten wäre es, die Blüten als Zeichen des Respekts rings um Büsche und Pflanzen im Garten auszulegen, sie zu segnen und auf diese Weise der Natur zurückzugeben. Wenn Sie mit Edelsteinen arbeiten, empfiehlt es sich, die Schale etwas länger in der Sonne stehen zu lassen. Manche meinen, man solle den Weinbrand bereits in dieser Phase der Herstellung hinzufügen, da er mehr Energie aus den Steinen ziehen würde als destilliertes Wasser. Wenn Sie mich fragen, sind die Unterschiede in Bezug auf die Wirkung minimal. Aus hygienischer Sicht aber spricht alles dafür,
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den Weinbrand von Anfang an zuzusetzen. Bei rohen, ungeschliffenen Steinen sitzt nämlich oft Schmutz in den Ritzen, und der Alkohol verhindert eine Verkeimung der Essenz. 10. Sofern Sie mit einer Quarzkristallschale arbeiten, schlagen Sie diese erneut sacht an. (Wenn Steine darin liegen, sollten Sie dies besonders vorsichtig tun, denn es könnten disharmonische Schwingungen entstehen, welche die Schale zum Bersten bringen.) Füllen Sie anschließend den Inhalt mit Hilfe eines sauberen, gegebenenfalls mit einem Baumwolltuch ausgelegten Trichters in eine dunkelbraune Glasflasche um. Dunkles Glas ist besser geeignet, die Lebendigkeit und Energie der Essenz zu bewahren als klares. 11. Fügen Sie Weinbrand hinzu. Der Anteil sollte etwa 25 bis 50 Prozent betragen. Dies ist die Mutteressenz, aus der die Vorrats- und Einnahmefläschchen gezogen werden. 12. An nicht ganz so sonnigen Tagen oder in Schlechtwetterperioden bietet sich die Kochmethode zur Herstellung von Essenzen an. Ernten Sie in diesem Fall die Blüten bei so viel Sonnenschein wie möglich, geben Sie sie in einen sauberen Topf, und bedecken Sie sie mit Wasser. 13. Lassen Sie das Wasser einmal kurz aufwallen und dann bei geöffnetem Deckel etwa eine halbe Stunde lang leicht köcheln. Stellen Sie den Topf anschließend zum Abkühlen ins Freie, und seihen Sie dann die Flüs291

sigkeit durch ein Baumwolltuch ab, um den Satz zu entfernen, der sich während des Kochens gebildet hat. Möglicherweise müssen Sie diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis alle Schwebstoffe beseitigt sind. Danach erst füllen Sie die Essenz in eine saubere Schale um. 14. Wenn Sie mit einer Kristallschale arbeiten, schlagen Sie sie drei bis fünf Minuten lang immer wieder sacht an, und stellen Sie sie anschließend für etwa eine Stunde nach draußen. Ob die Sonne scheint oder nicht, ist in diesem Fall unwichtig. Wenn Sie eine normale Glasschüssel verwenden, brauchen Sie sie nicht anzuschlagen, sondern können sie gleich ins Freie stellen. An der frischen Luft regeneriert sich der energetische Abdruck, der sich unter Umständen durch die Erhitzung abgeschwächt hat bzw. verloren gegangen ist. 15. Fahren Sie anschließend mit Schritt 10 und 11 fort, um die Mutteressenz herzustellen. Durch die praktische Erfahrung mit der Zubereitung kommt Ihnen vielleicht die eine oder andere Idee, wie man das Verfahren verändern könnte. Folgen Sie solchen Eingebungen. Blüten- und Edelsteinessenzen bringen uns in Kontakt mit unserer Intuition und unseren feinstofflichen Energien. Deshalb ist es wichtig, den sich daraus ergebenden Impulsen auch nachzugeben. Je tiefer Sie sich auf den Herstellungsprozess einlassen, und je mehr Sie ihn gemäß
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Ihrer ganz persönlichen Bedürfnisse abwandeln, desto wirksamer sind die Essenzen, und desto dynamischer werden die Reaktionen auf deren Einnahme sein.

Aufbewahrung und Aufladung von Heilessenzen 
1. Verwenden Sie zur Aufbewahrung von Heilessenzen ausschließlich braune Glasflaschen. Sie filtern Licht (insbesondere künstliches) aus, das mit der Zeit die energetische Aufladung verblassen ließe. 2. Schütteln Sie die Flasche vor der Einnahme. Auf diese Weise aktivieren Sie die Energie, die in Phasen, in denen die Essenz nicht verwendet wird, sozusagen »einschläft«. 3. Die Vorrats- und Einnahmefläschchen sollten mit einem Pipettenverschluss versehen sein. Auf diese Weise können Sie exakter und damit sparsamer dosieren, so dass Sie länger etwas von Ihren Essenzen haben. Pipettenfläschchen sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Auch die Vertreiber von fertigen Blüten- und Edelsteinessenzen haben oft leere Fläschchen mit im Sortiment. 4. Achten Sie darauf, dass Sie beim Einnehmen direkt aus der Flasche – vier bis sieben Tropfen unter die Zunge – die Pipette nicht mit dem Mund berühren, da sonst Bakterien in die Essenz gelangen könnten. Halten Sie die Fläschchen von Zeit zu Zeit gegen das Licht. Wenn etwas in der Flüssigkeit schwimmt, deutet dies auf eine
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Verkeimung hin, und Sie sollten die Essenz nicht mehr verwenden. 5. Von Zeit zu Zeit können die Essenzen neu aufgeladen werden. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist, die Fläschchen auf einem Untersetzer in eine Kristallschale zu stellen und diese mehrere Minuten lang anzuschlagen. Alternativ hierzu können Sie sie auch ab und zu unter eine Pyramide stellen. Um die energetische Ladung zu erhalten, können Sie auch einen winzigen Bergkristall mit ins Fläschchen geben, denn Bergkristalle sind dynamische Energieverstärker. 6. Die Mutteressenz und die Vorratsfläschchen sollten etwa alle drei Monate neu aufgeladen werden. Auf diese Weise bleibt die Energiematrix lebendig. 7. Achten Sie darauf, sämtliche Schalen und Werkzeuge nach der Herstellung einer Essenz sorgfältig zu reinigen, bevor Sie die nächste ansetzen, um Vermischungen zu vermeiden. Auch wenn die zufällig entstehende Kombination durchaus wirksam sein könnte, sind Sie so nicht in der Lage, sie genau zu identifizieren und gezielt einzusetzen.

Auswahl der richtigen Essenzen 
Die Auswahl der richtigen Blüten- und Edelsteinessenzen ist relativ einfach. Wenn es darum geht, bestimmte Verhaltensweisen oder Persönlichkeitsmerkmale zu verändern, ist es in erster Linie wichtig, sich selbst zu beobach294

ten. Alles Übrige ist eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wie reagieren Sie auf die verschiedenen Situationen und Menschen in Ihrem Leben? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten möchten Sie entwickeln? Welche Chakren sind aller Wahrscheinlichkeit nach beeinträchtigt? Sich diese und ähnliche Fragen zu stellen, kann wertvolle Hinweise auf die passende(n) Essenz(en) geben. Im Idealfall sollten Sie die Essenzen selbst für sich auswählen und dies nicht jemand anderem überlassen. Therapeutische Beratungen und Blüten-/EdelsteinReadings können Ihnen zwar wertvolle Einsichten vermitteln und Perspektiven eröffnen, aber letztlich sind Sie selbst für sich verantwortlich. »Erkenne dich selbst« lautete die Maxime der alten Mysterienschulen in Delphi – eine Maxime, die auch und gerade für den Einsatz von Blüten- und Edelsteinessenzen gilt. Wenn die Mittel ihre ganze Dynamik und Heilkraft entfalten sollen, ist ein besonderes Maß an Selbstbeobachtung und -Verantwortung erforderlich. Sie lehren den Menschen, mit seinem Inneren in Kontakt zu treten. Wenn Sie die jeweils geeigneten Essenzen selbst auswählen, müssen Sie sich damit auseinander setzen, welche Veränderungen notwendig sind und welche Eigenschaften Ihnen bei deren Umsetzung am meisten helfen könnten. Zur Auswahl von Essenzen stehen im Wesentlichen zwei Methoden zur Verfügung: Entweder Sie gehen mit dem Verstand an die Sache heran, oder Sie lassen sich von Ihrer Intuition leiten. Auch eine Kombination von
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beidem ist möglich. Für welchen Ansatz Sie sich auch entscheiden, es gibt in beiden Fällen jeweils ganz spezifische Techniken, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen. Wenn Sie sich in Ihrer Wahl vom Verstand leiten lassen möchten, wenden Sie den oben beschriebenen Prozess der Selbstbeobachtung und -reflexion an. Betrachten Sie die Muster, die für Ihr Leben prägend sind. Welche Fehler machen Sie immer wieder? Wie reagieren Sie in bestimmten Situationen? Wie reagieren Sie auf die Menschen, mit denen Sie zu tun haben? Welche Stimmung(en) dominieren? (Diese Fragen sollten Sie sich besonders rückblickend auf die Zeit mehrere Wochen vor Ausbruch der Krankheit stellen.) Beobachten Sie sich. Machen Sie sich Ihre Bedürfnisse und Herausforderungen klar. Bedenken Sie dabei, dass für jede einzelne Essenz irgendwann in unserem Leben der Punkt kommt, an dem gerade ihre Eigenschaften gefragt sind. Dr. Edward Bach ging es darum, die Medizin zu entmystifizieren und ein System zu entwickeln, das jeder verstehen und anwenden kann, dem an einer Verbesserung seines gesundheitlichen Wohlbefindens gelegen ist. Lesen Sie sich die Beschreibung der einzelnen Essenzen in diesem Buch und den im Literaturverzeichnis angegebenen Werken durch. Notieren Sie die Essenzen, die Ihrer Persönlichkeitsstruktur oder den Anforderungen und Emotionen, denen Sie momentan ausgesetzt sind, am ehesten entsprechen. Schreiben Sie auch diejenigen auf,
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die für Eigenschaften stehen, welche Sie entfalten möchten. Gehen Sie dann Ihre Liste durch, und überlegen Sie, welche Sie am dringendsten benötigen. Wenn Sie sich nicht entscheiden können, geben Sie für jede Essenz eine Bewertung auf einer Skala von 1 bis 10 ab (1 = niedrigste Priorität; 10 = höchste Priorität). Sie brauchen sich nicht auf eine einzige Essenz zu beschränken, da die Mittel kombiniert werden können. Es empfiehlt sich jedoch, nicht mehr als maximal sieben gleichzeitig zu verwenden, damit sie sich nicht in ihrer Wirkung behindern. Die zweite Auswahlmethode stützt sich auf die Intuition. Wer sich für diesen Ansatz entscheidet, kann das geeignete Mittel zum Beispiel in der Meditation ermitteln. Manche führen auch die Hände durch die Aura des zu behandelnden Menschen oder halten sie über die Fläschchen mit den Essenzen, um die magnetische Anziehung bzw. Abstoßung zu »ertasten«. Am einfachsten aber ist die Auswahl mit Hilfe der Radiästhesie, einer Methode, bei der das richtige Mittel auf intuitive Weise mittels Wünschelrute oder Pendel ermittelt wird. Es wird also ein Instrument eingesetzt, um zu prüfen, ob die Schwingungen der Essenz im Einklang mit denen des betreffenden Menschen sind. Dieses Austesten des Mittels ist ein hellseherischer Prozess – wir verbinden uns mit unserer göttlichen Natur, um zu wissen, was gut für uns (oder eine andere Person) ist. Es funktioniert nur, wenn wir innerlich objektiv bleiben. Jeder kann das Pen297

deln und »Wünscheln« lernen und dabei eine hohe Treffsicherheit erreichen.

Herstellung und Verwendung eines Pendels 
Von allen radiästhetischen Instrumenten ist das Pendel am einfachsten herzustellen und zu handhaben. Wir brauchen nur irgendeinen symmetrischen Gegenstand an einem Faden oder einer Kette zu befestigen und ihn über das betreffende Objekt zu halten. Die Art und Weise, in der es zu schwingen beginnt, gibt uns Antwort auf unsere Fragen.

Handhabung eines Pendels 
1. Zeichnen Sie einen Kreis auf ein Blatt Papier, und ziehen Sie eine waagerechte und eine senkrechte Linie hindurch. Sie können auch noch einen zusätzlichen kleinen Kreis in die Mitte malen, in dem eine Patientenprobe – falls Sie für einen anderen Menschen pendeln – oder das Fläschchen mit der Essenz Platz hat (siehe auch Abbildungen auf Seite 287). Mit ein wenig Geschick können Sie diesen Kreis in ein wirksames Instrument zur Selbsterkenntnis verwandeln. 2. Legen Sie die Bedeutung der einzelnen Richtungen oder Bewegungen fest. Soll das Auf- und Abschwingen von oben nach unten »Ja« bedeuten? Soll das Hinund Herschwingen von links nach rechts »Nein« heißen? Die Pendelbewegungen haben die Bedeutung, die
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Sie ihnen geben. Wenn Sie sich einmal für eine Bedeutung entschieden haben, bleiben Sie dabei, wann immer Sie das Pendel benutzen. Auf diese Weise legen Sie die Regeln dafür fest, wie Ihre Intuition mit Ihrem Verstand kommunizieren soll, denn die Pendelbewegungen sind nichts anderes als eine Form der Symbolsprache. Übliche Zuordnungen sind: - Hin und her entlang der waagerechten Linie = Nein. - Auf und ab entlang der senkrechten Linie = Ja. - Bewegung im Uhrzeigersinn = Ja. - Bewegung im Gegenuhrzeigersinn = Nein.

3. Üben Sie erst eine Weile mit dem Pendel, bevor Sie es einsetzen, um Blüten- und Edelsteinessenzen für sich und andere auszutesten. Legen Sie das Blatt mit dem Kreis flach auf den Tisch. Stützen Sie den Ellbogen auf dem Tisch ab, so dass Sie die Hand ruhig über dem Kreis halten können. Halten Sie den Faden des Pendels zwischen Daumen und Zeigefinger; das Gewicht soll
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etwa zwei bis fünf Zentimeter über der Kreismitte schweben. Stellen Sie sich einige Ja-/ Nein-Fragen, deren Antworten Sie bereits kennen. Schubsen Sie das Pendel zunächst so an, dass es in der Richtung der korrekten Antwort schwingt. Auf diese Weise senden Sie eine Botschaft an Ihr intuitives Bewusstsein und lassen es wissen, wie es mit Ihnen über das Pendel in Kommunikation treten kann. 4. Stellen Sie nun die Essenz in den inneren Kreis, und halten Sie das Pendel darüber. Achten Sie darauf, dass es sich nicht bewegt. Jetzt können Sie Ihre Frage stellen, etwa: »Brauche ich diese Blüten-/Edelsteinessenz?«, »Braucht Person X diese Blüten-/Edelsteinessenz?« Die Richtung und Intensität des Pendelausschlags gibt Ihnen die Antwort, denn Sie treten intuitiv in Interaktion mit der Energie der Essenz, und dabei wird das Pendel auf ganz bestimmte Weise in Bewegung gesetzt. Wenn es Ihnen lieber ist, können Sie das Fläschchen mit der Essenz auch in der einen und das Pendel in der anderen Hand halten. Es ist ebenfalls möglich, für einen anderen Menschen in dessen Abwesenheit ein Mittel auszutesten. In diesem Fall wird neben die Essenz eine Patientenprobe (irgendetwas, das den Betreffenden symbolisiert) im Inneren des Kreises platziert. Anschließend können Sie Ihre Frage stellen. Vergessen Sie nicht, dass die hier beschriebene Vorgehensweise lediglich eine von vielen Möglichkeiten ist, um rasch Zugang zur eigenen Intuition zu finden.
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Auswahl von Essenzen mit dem Pendel Stellen Sie die Essenz wie oben abgebildet in den inneren Kreis, halten Sie das Pendel darüber, und fragen Sie, ob sie Ihnen in Ihrer momentanen Situation gut tut. Alternativ können Sie das Fläschchen auch in der einen und das Pendel in der anderen Hand halten.

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5. Auch wenn es darum geht, die richtige Dosierung zu ermitteln oder geeignete Mittelkombinationen auszutesten, können Sie mit dem Pendel arbeiten. Sie brauchen bloß zu fragen. Formulieren Sie Ihre Fragen so präzise wie möglich, und achten Sie darauf, dass sie mit Ja oder Nein beantwortet werden können: »Tun mir diese drei Mittel in dieser Kombination gut?«, »Soll ich diese Essenzen viermal am Tag einnehmen?, Oder fünfmal?« usw. Das Pendel ist ein Instrument, um mit dem Unterbewusstsein – dem Sitz unserer intuitiven Energien – in Kommunikation zu treten. Die von dort kommenden Impulse werden über das Nervensystem weitergeleitet und an das Pendel weitergegeben, so dass es zu schwingen beginnt. Wir versetzen das Pendel also durch eine vom Unterbewusstsein ausgelöste, unwillkürliche Muskelreaktion in Bewegung. Muskelaktivität schafft elektrische Impulse, die in diesem Fall über die Hand auf das Pendel übertragen werden, so dass es auf ganz spezifische Weise ausschlägt.

Ein letzter Hinweis zu Blüten‐ und Edelsteines‐ senzen 
Kinder reagieren besonders gut auf energetische Heilmittel wie Blüten- und Edelsteinessenzen. Ihr Energiesystem ist insgesamt noch stärker magnetisch, und darum nehmen sie äußere Schwingungen leichter auf.
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Besonders in der vorbeugenden Behandlung können die Essenzen bei Kindern gute Dienste leisten. Sie stärken das Immunsystem, wirken ausgleichend und tragen dazu bei, dass das Kind im Einklang mit seinen intuitiven Kräften bleibt. Bei der Behandlung von Kindern ist es angesichts der größeren Sensibilität empfehlenswert, sich bei Mittelkombinationen auf möglichst wenige Essenzen zu beschränken. Ebenfalls hilfreich sind die Essenzen, um Haustiere von ihren kleinen »Marotten« zu heilen. Mischen Sie einfach ein paar Tropfen des gewählten Mittels unter das Futter oder geben Sie sie in den Wassernapf.

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TEIL SECHS Energetisches Heilen über den Geruchssinn

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Kapitel 12 Die Magie der Räucherstoffe und ätherischen Öle
Die Behandlung mit ätherischen Ölen und das Abbrennen von Räucherwerk gehören zu den angenehmsten und wirksamsten Methoden, um unseren Energiepegel auf allen Ebenen anzuheben. Indem wir lernen, das Schwingungspotenzial aromatischer Substanzen sinnvoll einzusetzen, eröffnen wir uns den Zugang zu Energie- und Kraftquellen, aus denen wir größeres Wohlbefinden schöpfen können. Der Umgang mit Ölen und Räucherstoffen ist weder kompliziert noch esoterisch. Jeder Mensch ist von einem individuellen energetischen Feld umhüllt, der so genannten Aura. Greifen wir von außen in dieses Feld ein, können wir dadurch interne Reaktionen auslösen. Auf diese Weise wird es möglich, die verschiedensten Veränderungen – seien sie gesundheitlicher oder anderer Art – zu bewirken. Wie Farben, Klänge und Gedanken sind auch Düfte eine Schwingungskraft, die nicht schwer zu erklären ist. Wir müssen eigentlich nur drei allgemeine Grundprinzipien verstehen, deren Gültigkeit sich am Beispiel von Aromastoffen leicht demonstrieren lässt. Mit dem ersten haben wir uns bereits an anderer Stelle befasst: Die Energie folgt stets
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dem Geist. Lenken wir unsere Gedanken auf einen Punkt, schicken wir damit gleichzeitig unsere Energien dorthin. Wählen wir dabei zudem einen Fokus, der in Einklang mit den Gedanken ist, wird die Energie zusätzlich verstärkt und vergrößert, so dass die Reaktionen noch dynamischer ausfallen. Gleichzeitig wächst unsere Konzentration. Dies bringt ein zweites Prinzip ins Spiel, das so genannte »Analogiegesetz«. Es lautet: »Wie oben, so unten; wie unten, so oben.« Was wir auf einer Ebene tun, wirkt sich auch auf allen anderen Ebenen auf uns aus. Alle Dinge und energetischen Ausdrucksformen stehen in irgendeiner Form miteinander in Resonanz. Die Schwingungen, die wir mit der Kraft unserer Gedanken bündeln und mit ganzheitlichen Heilmethoden (also der Arbeit mit Farben, Klängen, Essenzen, Düften usw.) zusätzlich verstärken, suchen ähnliche Schwingungsmuster – egal, ob außerhalb oder innerhalb des Körpers – und lösen dort eine Reaktion aus. Hinter diesem zweiten Prinzip verbirgt sich das dritte, das so genannte »Anziehungsgesetz«, das sich mit dem Satz »Gleich und gleich gesellt sich gern« umschreiben lässt. Der Körper ist ein Mikrokosmos, und wir können Düfte einsetzen, die in der Aura wirksam werden und so im Inneren die Energiemuster anziehen, die gerade gebraucht werden. Auf diese Weise kann der Organismus insgesamt, ein einzelnes Organ oder auch eine Körperfunktion gestärkt werden. Auch können wir uns den Zugang zu Kreativität und Intuition eröffnen, wenn wir wis306

sen, welche Kraft nötig ist, um ebendiese Reaktion zu bewirken. Im nächsten Kapitel werden über dreißig Düfte (d. h. aromatische Kräfte) vorgestellt, die zur Stimulierung von Körper und Geist und damit zur Erlangung eines größeren Wohlbefindens eingesetzt werden können. Wenn wir lernen, mit ätherischen Ölen und Räucherstoffen umzugehen, können wir um uns herum ein starkes, lebendiges Energiefeld schaffen. Wir können Gesundheit und inneres Gleichgewicht wiederherstellen und angeborene Talente und Fähigkeiten wecken. Entfaltet ein ätherisches Öl oder Räucherwerk seinen Duft, greift es in die Schwingungsfrequenz von Mensch und Umgebung ein. Die stärksten Wirkungen sind dabei im ätherischen, astralen und mentalen Energiefeld zu verzeichnen. Öle und Räucherstoffe werden eingesetzt, um Zuständen des Unwohlseins sowie Krankheiten – seien sie physischer, emotionaler oder mentaler Natur – entgegenzuwirken. Manche ätherischen Öle töten Bakterien und Krankheitskeime in der Luft, an den Wänden oder im menschlichen Körper ab. Die Duftinformation gelangt vor allem über die Riechnerven in den Körper, die mit dem Stirn-Chakra und der Hypophyse – der Steuerungsdrüse des endokrinen Systems – in Verbindung stehen. Nicht immer gehen wir sofort in Resonanz mit einem Duft, aber wenn wir ihn wiederholt einsetzen, schwingen wir uns mehr und mehr auf ihn ein. Dies liegt daran, dass
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Aromen in der Lage sind, mit der Zeit just zu dem Aspekt in unserem Energiesystem vorzudringen, zu dem sie natürlicherweise in Resonanz stehen. Auf diese Weise lässt sich die meist physisch gesteuerte Barriere überwinden, die uns einen Duft als unangenehm oder gar abstoßend empfinden lässt.

Räucherstoffe 
Die meisten der überlieferten Rezepturen für Räuchermischungen arbeiten mit Harzen, Hölzern, Rinden, getrockneten Kräutern und Pflanzen, um ein jeweils typisches Aroma zu erzeugen. Wenn Sie nähere Einzelheiten zu diesem Thema wissen möchten, verweise ich Sie auf die Bibliographie am Ende dieses Buches. Räucherwerk ist ein wunderbares Mittel zur Bewusstseinserweiterung. Es gibt den alten Glauben, dass bestimmte Engel sich zu ganz spezifischen Räucherstoffen hingezogen fühlen. Entfalten sie ihren Rauch, steigen mit ihm die Gedanken und Gebete des Menschen in das Reich der Engel auf, um dort empfangen zu werden. Therapeutisch können Räucherstoffe eingesetzt werden, um die Aura zu reinigen, die Meridiane zu öffnen und zu stimulieren und spirituellen Beistand für den Heilungsprozess herbeizurufen. Es gibt im Wesentlichen zwei Arten:

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Aktive Räucherstoffe haben eine Impuls gebende, stimulierende Wirkung. Oft werden sie in Ritualen und in der medialen Arbeit für Anrufungen und Materialisierungen eingesetzt. Sie heben das Energieniveau und erweitern das Bewusstsein und können bei gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden, die auf einen verlangsamten oder trägen Stoffwechsel zurückzuführen sind. Durch aktive Räucherstoffe können die Yang-Meridiane stimuliert werden. Beispiele hierfür sind Weihrauch, Salbei und Räucherstoffe, die Minzöle enthalten. Passive Räucherstoffe wirken entspannend und lindernd. Sie stärken die magnetischen oder Yin-Qualitäten des Menschen. Unter ihrem Einfluss öffnen wir uns. Werden sie in der Heilmeditation angewandt, fällt es uns leichter, in uns zu gehen und die tieferen Ursachen für etwaige Unausgewogenheiten zu erkennen. Sie wirken lindernd auf entzündliche Prozesse aller Art und beruhigend bei Stoffwechselüberreaktionen. Beispiele hierfür sind Sandelholz, Rose und Patchouli. Manche Menschen betrachten Räucherwerk lediglich als eine Art Hintergrund zur Meditation, doch es gibt andere, welche die bewusste Arbeit mit den dazugehörigen Gedankenformen als integralen Bestandteil des spirituellen Prozesses betrachten. Räucherstoffe können zu den verschiedensten Zwecken eingesetzt werden: • Unangenehme Gerüche lassen sich mit ihrer Hilfe
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überdecken oder neutralisieren. In früheren Zeiten wurde Räucherwerk oft intensiv eingesetzt, um den Geruch von Toten zu neutralisieren, die zur Bestattung vorbereitet wurden. Konfuzius sagte einmal, Kerzen würden das Herz des Menschen erleuchten und Räucherwerk mit seinem Duft üble Gerüche vertreiben. Es heißt, man könne mit Wohlgerüchen das Wohlgefallen bestimmter Gottheiten und göttlicher Kräfte erregen. Auch beim Gebet sind Räucherstoffe hilfreich. Wenn der Rauch zum Himmel aufsteigt, trägt er die Bitte des Betenden zum Göttlichen. Räucherstoffe schaffen eine Atmosphäre, die förderlich für den Heilungsprozess ist und in Resonanz zu jenen Kräften steht, die höhere Wesenheiten anziehen. So kennt die indianische Kultur beispielsweise die Kommunikation mittels Feuerzeichen. In anderen Ritualen werden Räucherstoffe eingesetzt, um die Umgebung und die Aura der an der Zeremonie teilnehmenden Menschen zu reinigen. Räucherungen können auch zur Heilung Kranker genutzt werden, denn sie reinigen die Aura und greifen in die Meridiantätigkeit ein. Mit Hilfe von Räucherstoffen kann die meditative Versenkung verstärkt und der Zugang zu höheren Bewusstseinsebenen eröffnet werden. Außerdem werden Räucherstoffe verwendet, um Eingebungen zu empfangen, Zuneigung zu gewinnen,
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Freundschaften zu vertiefen, geschäftlichen Erfolg zu sichern und sogar Astralprojektionen zu bewirken. Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem sie sich nicht nutzbringend einsetzen ließen. Die geläufigste Art, Räucherstoffe zu verwenden, ist wohl das Abbrennen von Räucherstäbchen. Leider ist immer noch billige Ware auf dem Markt, die giftige Substanzen enthält, weiche beim Abbrennen in die Atmosphäre gelangen. Bei guten Räucherstäbchen finden Sie jedoch in der Regel Hinweise wie »frei von toxischen Inhaltsstoffen« und/oder »aus natürlichen Substanzen«. Als Alternative zu gekaufter Ware können Sie auch im Handel erhältliche Räucherkohle verwenden und lose getrocknete Kräuter, Rindenstücke, Harze und andere pulverisierte Substanzen darauf verräuchern. Die Wirkung ist nicht so lang anhaltend wie bei Räucherstäbchen, aber der Duft ist oft authentischer und aromatischer. Im Prinzip reicht es aus, an dem Platz, an dem Sie arbeiten, Räucherstäbchen abzubrennen oder eine Räucherschale aufzustellen. Um die Wirkung zu steigern, können Sie sich zusätzlich den Rauch zufächeln oder bestimmte Körperteile gezielt beräuchern. Wer Räucherungen zu Heilzwecken vornehmen will, kommt nicht umhin, selbst ein wenig zu experimentieren, um eigene Erfahrungen zu sammeln, doch dies lohnt sich schon allein deswegen, weil der Prozess auf diese Weise wesentlich genussvoller wird.
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Ätherische Öle 
Solange der Mensch denken kann, wurden ätherische Öle verwendet, und zwar in erster Linie zur Heilung von Krankheiten. Doch auch andere Verwendungsmöglichkeiten sind überliefert. So wurden die geistig anregenden Eigenschaften der Aromaöle genutzt, um eine spirituelle Öffnung und seelische Aufrichtung zu bewirken. In Abhängigkeit zum jeweils gewählten Aromastoff wirken ätherische Öle nämlich nicht nur in der Atmosphäre, sondern auch unmittelbar in unserer Aura, was wiederum Veränderungen in unserem internen Energiesystem nach sich zieht. Auch in der Sterbebegleitung finden ätherische Öle seit alters her Verwendung. Sie sollen den natürlichen Übergang vom Leben zum Tod erleichtern, indem sie den Körper von den niederen Einflüssen befreien und ihn für die höheren öffnen. Der Körper – und insbesondere die Chakren – wurde früher mit ganz bestimmten Ölen gesalbt und so versiegelt, um zu verhindern, dass sich nach dem Tod fremde Wesenheiten über die Kraftzentren Zugang zum Körper verschafften und sich der sterblichen Hülle bemächtigten. Die meisten ätherischen Öle werden durch ein aufwändiges Destillationsverfahren gewonnen. Dabei entstehen hochwirksame, stark aromatische Essenzen, die dank ihrer Heilwirkungen als Grundlage für einen eigenen Zweig der ganzheitlichen Medizin – die Aromatherapie – dienen. Der wichtigste Vorzug der Öle war und ist bis zum heuti312

gen Tag ihre Fähigkeit, dem Menschen Linderung bei den verschiedensten Krankheiten zu verschaffen. Generell unterscheidet man die Aromen von ätherischen Ölen nach Kopf- und Basisnote. Die Düfte der Basisnote sind schwer, intensiv, oftmals moschusartig und ein wenig erdig. Sie wirken nicht so schnell wie die Aromen der Kopfnote, dafür hält der Effekt länger an. Bei hyperaktiven Menschen lassen sich mit diesen Ölen in der Regel gute Erfolge erzielen. Düfte der Kopfnote sind leichter, süßer und luftiger. Sie sind in ihrer Wirkung wesentlich unmittelbarer, verflüchtigen sich dafür aber auch sehr viel schneller, so dass der Effekt nicht so lange anhält wie bei den Basisnoten. In Mischungen verschiedener Öle werden sie meist als Erstes wahrgenommen. Besonders vorteilhaft ist ihr Einsatz bei eher trägen Menschen. Eine Möglichkeit, mit ätherischen Ölen zu arbeiten, besteht in der Herstellung von Duftmischungen, in denen Aromen der Kopf- und der Basisnote kombiniert werden. Das ist der beste Weg, um exakt die Mischung zu kreieren, die bei einem selbst optimal wirkt.

So können Sie ätherische Öle verwenden 
1. Ätherische Öle sind hochwirksame Essenzen. Sie sollten also vorsichtig damit umgehen und nicht einfach die Nase an die Flasche halten und tief einatmen. Es könnte sonst passieren, dass Sie sich die Riech313

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nerven verätzen. Geben Sie lieber einen Tropfen auf einen Wattebausch, und führen Sie diesen langsam an die Nase heran. Sie können auch das Fläschchen aufschrauben und sich den entweichenden Duft mit der Hand zufächeln. Wenn Sie unmittelbar nacheinander an mehreren Essenzen riechen, kann der Geruchssinn vorübergehend abstumpfen. Ätherische Öle können auch als Parfum verwendet werden. Auch in diesem Fall sollten Sie jedoch eine gewisse Vorsicht walten lassen, denn manche Essenzen sind so aggressiv, dass sie Hautreizungen verursachen können. Darum empfiehlt es sich, sie zu verdünnen. Auch sollten Sie zum Testen der Verträglichkeit immer erst einen Tropfen auf die Innenseite des Armes geben, bevor Sie das Öl an empfindlicheren Stellen auftragen. Ein Tropfen des ätherischen Öls (vorzugsweise verdünnt) kann direkt auf den jeweiligen Problembereich geträufelt und einmassiert werden. Sie können auch einen Tropfen ätherischen Öls in einem kleinen Behälter mit etwas Wasser vermischen und damit den Meridian einreiben, der auf das gewählte Aroma am stärksten anspricht. Ätherische Öle haben eine stark antibakterielle Wirkung. Deshalb sind sie hervorragend als Zusatz zu Reinigungsmitteln für Böden, Kacheln usw. geeignet. Sie können die Öle auch dem Waschmittel beigeben. Ein Bad mit ätherischen Ölen wirkt nicht nur heil314

sam, sondern auch überaus wohltuend. Einige Tropfen pro Wanne genügen. Auf diese Weise werden Sie ganz von dem Aroma umhüllt, und wenn Sie aus dem Wasser steigen, bleibt die Essenz und damit die Energie an Ihrem Körper haften. 7. Ätherische Öle können als Raumspray versprüht oder in Potpourris geträufelt werden, um einen Raum über längere Zeit hinweg mit einem bestimmten Aroma zu beduften. 8. Eine gute Möglichkeit besteht auch darin, einen oder zwei Tropfen des Öls in eine kleine Schale mit Wasser zu geben und neben das Bett zu stellen. Auf diese Weise können Sie sich im Schlaf aromatherapeutisch behandeln. 9. Es sind spezielle Duftlämpchen im Handel erhältlich, bei denen ein oder zwei Tropfen Öl genügen, um einen Raum über längere Zeit hinweg zu aromatisieren. Sie sind also sparsamer im Verbrauch als alle anderen Methoden. 10. Alternativ hierzu können sie auch einen oder zwei Tropfen Öl auf eine Glühbirne träufeln. Wenn Sie die Lampe einschalten, entsteht genügend Hitze, um die Essenz verdampfen zu lassen, so dass sich das Aroma im Raum verteilt. Ätherische Öle stellen eine effiziente Möglichkeit dar, um Stimmungen zu beeinflussen oder eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen. Je nach gewähltem Aroma können
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Unbeschwertheit, Ernsthaftigkeit, Lebensfreude oder Heilungsbereitschaft geweckt werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie hilfreich dies ist, um einen Raum energetisch für die Heilungs- oder Beratungsarbeit vorzubereiten. Vor jeder Sitzung aromatisiere ich meinen Behandlungsraum mit einem zum jeweiligen Thema passenden Duft. Wenn der Klient zur Tür hereinkommt, beeinflusst die dadurch freigesetzte Energie sofort seine Aura und erzeugt in ihm eine bestimmte Schwingungsfrequenz. Meine Tätigkeit wird dadurch wesentlich erleichtert. Ätherische Öle sind nicht nur hochwirksam. Der Umgang mit ihnen ist zudem auch ausgesprochen angenehm und wohltuend. Allein das Herumexperimentieren, um die richtige Mischung zu finden, ist eine reine Freude. Während wir in all den Düften schwelgen, wächst zugleich unser Selbstvertrauen, weil wir konkret daran arbeiten, uns selbst etwas Gutes zu tun.

Eine einfache Behandlungstechnik 
Wenn wir einen Menschen mit Ölen segnen, heilen oder salben, kommt es sehr auf unsere innere Haltung und Ernsthaftigkeit an. Um Krankheiten zu lindern oder negative Energien zu vertreiben, müssen wir zunächst überlegen, welche Aromen im jeweiligen Fall am besten geeignet sind. Analysieren Sie zu diesem Zweck die Verhaltensmuster, Emotionen oder physischen Symptome, und bestimmen Sie die Chakren, die aller Wahrscheinlichkeit nach beeinträchtigt sind. Aufgrund dieser Informationen
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können Sie das richtige Öl bzw. die richtigen Öle auswählen. Im nächsten Kapitel finden Sie eine Übersicht, die Ihnen die Entscheidung erleichtern wird. Anschließend verfahren Sie wie folgt: 1. Bereiten Sie sich zunächst selbst innerlich vor. Führen Sie eine Entspannungsübung durch, und achten Sie darauf, dass Sie ausgeglichen und zentriert sind. 2. Bevor Ihr Klient eintrifft, reinigen Sie die Atmosphäre im Behandlungsraum. Sie können dazu entweder ein stark reinigendes Räucherwerk verbrennen oder den Raum mit einer der oben beschriebenen Methoden aromatisieren. Halten Sie diverse Düfte und saubere Wattebäusche bereit. 3. Wenn Ihr Klient da ist, bitten Sie ihn, sich auf den Rücken zu legen, die Augen zu schließen und mehrmals lange und ruhig tief ein- und auszuatmen. Sobald er sich entspannt hat, erklären Sie ihm mit sanfter Stimme, was Sie vorhaben und welche Düfte Sie verwenden werden. Es ist wichtig, alle etwaigen Ängste auszuräumen, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. 4. Atmen Sie rhythmisch ein und aus. Visualisieren Sie, wie sich Ihr Körper mit dynamischer Heilenergie füllt – eine Energie, die Sie bei der Salbung an den Klienten weitergeben, um die Wirkung der ätherischen Öle zu verstärken. 5. Halten Sie den Wattebausch zwischen Daumen und Mittelfinger, träufeln Sie etwas Öl darauf, und reiben Sie damit die betreffende Stelle ein, sei es nun eine
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spezielle Körperregion oder ein Chakra, das möglicherweise beeinträchtigt ist. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu tun. Entscheiden Sie selbst, was in der jeweiligen Situation am passendsten ist. Vielleicht entdecken Sie aber auch ein andere, ganz persönliche Vorgehensweise, mit der Sie noch bessere Ergebnisse erzielen: - Führen Sie den Wattebausch im Uhrzeigersinn in kleinen Kreisen über den zu behandelnden Bereich; - Tragen Sie das Öl entlang des Meridianverlaufs auf den Körper auf; - Wenn Sie ein Chakra behandeln, können Sie mit dem Öl auch eine zu dem Energiezentrum passende geometrische Form auf die entsprechende Körperstelle zeichnen. In Kapitel 9 finden Sie eine Übersicht über die entsprechenden Zuordnungen. 6. Im Idealfall sollte das Öl direkt auf die Haut aufgetragen werden, doch manchmal können es die äußeren Umstände, die Befindlichkeit des Klienten oder auch das Taktgefühl erfordern, durch die Kleidung hindurch zu arbeiten. 7. Nach der Behandlung einer speziellen Problemzone kann es sinnvoll sein, noch einmal alle sieben Chakren mit dem Öl zu salben. Wenn Sie möchten, können Sie dabei gleichzeitig andere Techniken (Tönen, Arbeit mit Farben, Handauflegen) anwenden. Die ätherischen Öle wirken für sich allein und in Kombination mit anderen energetischen Heilweisen.
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Kapitel 13 Die gebräuchlichsten Heilaromen und ihre Einsatzmöglichkeiten
In diesem Kapitel werden einige der wirksamsten Aromen zur Reinigung und Heilung vorgestellt. Die Beschreibungen sind nicht dogmatisch zu verstehen. Sie sollen lediglich zeigen, wie die Öle in der Vergangenheit eingesetzt wurden und Ihnen Anregung und Orientierungshilfe geben, um eigene Erfahrungen mit der energetischen Heilung über den Geruchssinn zu machen.

Apfelblüte
Ein Duft, der emotional beruhigt, ein Gefühl der Zufriedenheit vermittelt und uns in eine Aura des Erfolgs hüllt. Er wirkt unterstützend in jedem Heilungskontext, reinigt den Astralkörper und verschafft uns Klarheit bei physischen Beschwerden, die eine Form von falsch verstandener Liebe zum Hintergrund haben. In der Meditation hilft das Aroma, mit dem Einhorn in Verbindung zu treten, das den Mythen zufolge unter dem Apfelbaum lebt.

Citronella
Ein Duft, der schützend und stärkend auf die Aura wirkt. Besonders stark ist der Effekt auf das Hals-Chakra
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und alle damit in Verbindung stehenden Beschwerdebilder. Das Öl kann auch verwendet werden, um die sprachliche Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit zu stärken, und tut damit allen Menschen gut, denen es schwer fällt, ihre Gefühle auszudrücken.

Eukalyptus
Ein hochwirksames Öl, das in keinem Haushalt fehlen sollte. Dank seiner guten Penetrationseigenschaften hilft es besonders bei Beschwerden im Bereich von Lunge, Nieren, Leber und nasalen Atemwegen. Deshalb kann es mit Erfolg bei Asthma, Gelbsucht und Nebenhöhlenbeschwerden eingesetzt werden. Eukalyptus unterstützt die Entgiftung des Organismus über die Ausscheidungsorgane, harmonisiert das Herz-Chakra und stimuliert das Immunsystem. Auf der emotionalen Ebene lassen sich mit diesem Aromaöl Gefühle wie Trauer und Feindseligkeit deutlich lindern. Es stimuliert die Meridiane – speziell die des Yin-Bereichs – und verstärkt die Wirkung anderer energetischer Heilmittel. Träufelt man einige Tropfen in eine Schale mit Wasser und stellt sie neben dem Bett auf, bessert das nicht nur Schlaflosigkeit, sondern vertreibt Albträume und wirkt emotional beruhigend und ausgleichend.

Flieder
Ein starkes Heilöl, das alle sieben Haupt-Chakren harmonisiert und miteinander in Einklang bringt. Es för320

dert die geistige Klarheit und wirkt entspannend auf die Muskulatur und überreizte Nerven. Flieder hat einen stärkeren Effekt auf das Lenkergefäß, die Wirbelsäule sowie die Körperhaltung und -flexibilität. Gleichzeitig bringt er uns in Kontakt mit dem Feenreich, vor allem bei der Herstellung von Blüten- und Edelsteinessenzen. Dieser Duft kann eingesetzt werden, um Erinnerungen an frühere Leben zu wecken – und zwar besonders solche, die Auswirkungen auf unseren heutigen Gesundheitszustand haben. Gedächtnis und hellseherische Fähigkeiten werden unter seinem Einfluss angeregt.

Frangipani (roter Jasmin)
Ein aurastärkendes Aromaöl, das dafür sorgt, dass andere uns als selbstbewusster wahrnehmen. Es öffnet das Hals-Chakra, so dass der Redefluss angeregt und Geheimnisse leichter offenbart werden. Frangipani kann mit seinem Duft einen vorübergehenden Polaritätsausgleich bewirken. Es ist hervorragend zur Verwendung im Rahmen der Meditation geeignet.

Gardenie
Ein aurastärkender Duft, der andere davon abhält, Unfrieden in unser Leben zu bringen. Für Menschen, die in heilenden oder beratenden Berufen tätig sind, ist das Öl besonders hilfreich, da es der emotionalen Verstrickung mit den Problemen anderer Menschen entgegenwirkt. Wer mit emotional gestörten Menschen arbeitet, wird die
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stabilisierende Wirkung der Gardenie zu schätzen wissen. Sie vertreibt Negativität, so dass diese sich nicht im physischen Körper niederschlagen kann. Dank ihrer hohen spirituellen Schwingung kann sie auch eingesetzt werden, um uns mit den Naturgeistern in Kontakt zu bringen. Die Entfaltung telepathischer Fähigkeiten fällt unter ihrem Einfluss ebenfalls leichter.

Geißblatt
Ein Aroma, das sich positiv auf das Stirn- und KronenChakra auswirkt. Es hilft bei Gedächtnisschwäche und wirkt ausgleichend auf die beiden Gehirnhälften. Geißblatt fördert die Flexibilität – auf der körperlichen, emotionalen und mentalen Ebene. Auch die medialen Fähigkeiten werden unter dem Einfluss dieses Dufts gestärkt.

Gewürznelke
Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurde Gewürznelkenöl dank seiner stark antiseptischen Eigenschaften zur Bekämpfung des Tuberkulose-Erregers verwendet. Auf der Schwingungsebene wirkt es harmonisierend und trägt zur gleichmäßigen Verteilung der Energien von Milz- und Herz-Chakra bei. Gleichzeitig unterstützt es die Gedächtnisleistung und die Sehkraft und hilft bei Muskelverspannungen oder nervlicher Überbeanspruchung. Als Schutz gegen mediale Übergriffe und im Rahmen des Exorzismus wurde die Gewürznelke früher ebenfalls verwendet. Ihr Duft wirkt tröstend auf Trauernde.
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Glyzinie
Okkultisten und Heiler schätzen diesen Duft, weil er für ihre Arbeit förderliche Schwingungen verbreitet. Er aktiviert das Herz- und Hals-Chakra, stärkt die Willenskraft und unterstützt das Immunsystem bei der Krankheitsabwehr. Um bei Zusammenkünften eine positive Stimmung herzustellen, wusch man sich in früheren Zeiten mit Wasser, das mit Glyzinienaroma parfümiert war. In der Meditation angewandt, hilft es uns zu erkennen, welche Schritte wir ungeachtet der äußeren Umstände tun können. Der Duft wirkt stimulierend auf sämtliche Meridiane und gleicht selbst stärkere Unausgewogenheiten im Bereich der feinstofflichen Körper aus. Er lindert und stabilisiert das Nervensystem und den Kreislauf. Früher bezeichnete man ihn als »Muse des Dichters«, da er den kreativen Ausdruck fördert. Glyzinie öffnet zudem die spirituelle Wahrnehmung und Inspiration und kann eingesetzt werden, um auf allen Ebenen – auch in Gesundheitsfragen – tiefere Erkenntnisse zu erlangen.

Hyazinthe
Ein Duft, der das Konzeptionsgefäß stimuliert. Er hilft bei Trauer und Depression und harmonisiert das Milzund Basis-Chakra sowie alle damit assoziierten Beschwerdebilder. Vorübergehend lassen sich die Yin- und Yang-Meridiane damit ausgleichen. Hyazinthe wirkt gegen Schlaflosigkeit und kann Geburtsschmerzen lindern.

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Jasmin
Ein Duft, der im alten Persien als heilig galt. Er fördert die Selbstachtung und wirkt stark auf Herz-Chakra und meridian. Jasmin hilft gegen Beschwerden im Nasen- und Lungenbereich und verbessert den Geruchssinn, so dass jeder, der sich intensiver mit Aromatherapie befasst, davon profitieren kann. Das Öl fördert geistige Klarheit und praktisches Denken. Außerdem kann es Geburten erleichtern. In Zeiten großer Umwälzungen gibt es emotionalen Halt.

Kamille
Ein Aroma, welches das gesamte Nervensystem, den Atmungsapparat, den Hormonhaushalt und den Nierenmeridian stärkt. Es hilft, emotionale Anspannung aufzulösen, die oft die Grundlage für physische Beschwerden bildet. Kamille wirkt beruhigend auf den Magen und lässt sich erfolgreich zur Behandlung des Magenmeridians einsetzen. Sehr empfehlenswert ist die Anwendung bei Säuglingskoliken. Der Duft gleicht die Polaritäten im Meridianfluss aus und wirkt schützend auf das Energiefeld. Das ätherische Öl weist viele der Heilwirkungen auf, welche der Pflanze ganz allgemein zugeschrieben werden: Stressabbau, Unterstützung der Verdauungstätigkeit usw. Allergiker sollten vorsichtig mit diesem Aromaöl umgehen, da Kamille zur Familie der Korbblütler gehört.

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Lavendel
Ein Aroma, das seit alters her wegen seiner magischen Wirkungen geschätzt wird, denn es bietet Schutz – besonders vor grausamer Behandlung durch den Lebenspartner. Aufgrund seiner heilenden Eigenschaften sollte auch Lavendelöl in keinem Haushalt fehlen. Es wirkt entspannend und stressmindernd auf den gesamten Körper. Bei Kopfschmerzen lässt es sich ebenso einsetzen wie bei Schlaflosigkeit, Verstauchungen, Nervenschmerzen, Arthritis, Zahnschmerzen, Rheuma und Depressionen. Lavendel aktiviert das Kronen-Chakra und regt die Medulla oblongata (die Verbindung zwischen Stammhirn und Rückenmark) an, so dass die Geistesgegenwart erhöht wird. Dank seiner reinigenden Wirkung auf die Meridiane ist es hervorragend zu deren Stimulation geeignet (siehe Kapitel »Abtasten der Meridiane«). Der Duft des Lavendels erleichtert die visionäre Wahrnehmung und hilft, das emotionale Gleichgewicht wiederherzustellen. In der Meditation angewandt, lässt er uns erkennen, welche emotionalen Blockaden oder Konflikte die Ursache für gesundheitliche Probleme sind. Am besten entfaltet das Aroma seine Wirkung, wenn man es dem Badewasser zusetzt.

Lorbeer
Ein recht durchdringendes Aroma, das gut bei Lungenbeschwerden hilft und damit generell zur Behandlung des Lungenmeridians eingesetzt werden kann. Es wirkt heilend und ausgleichend auf das Herz- und Hals-Chakra
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und sämtliche damit assoziierten Symptome. Dank seiner stark antiseptischen und schleimlösenden Eigenschaften empfiehlt sich die Anwendung auch bei Erkältungskrankheiten.

Magnolie
Ein Duft, der das Herz- und Hals-Chakra stimuliert und harmonisiert und daher alle damit assoziierten Beschwerdebilder und Organe positiv beeinflusst. Während der Meditation im Kopfbereich aufgetragen, unterstützt er die mediale Wahrnehmung, besonders wenn es darum geht, verlorene Dinge wieder zu finden.

Muskatnuss
Der getrocknete Samenmantel der Muskatnuss, die Muskatblüte, auch Mazis/Macis genannt, enthält halluzinogene Bestandteile. Zu ätherischem Öl verarbeitet, regt das Aroma das Verdauungssystem, den Magen und die Darmmeridiane an und kann bei Durchfallerkrankungen Linderung bringen. Auch zur Behandlung von Rheuma und Erfrierungen wird es verwendet.

Narzisse
Ein regelrecht betäubender, ja »narkotisierender« Duft von stark entspannender, stress- und reizlindernder Wirkung. Besonders empfehlenswert ist er für Menschen, denen es schwer fällt, nach Feierabend aus der Gedan326

kenmühle auszusteigen. Dank des beruhigenden Effekts auf die linke Gehirnhälfte hilft Narzisse bei Schlafstörungen.

Nelke
Eines der ältesten und wirksamsten Heilöle überhaupt. Früher war es üblich, Patienten damit am Kopf einzureiben, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Das ätherische Öl wirkt stimulierend auf den gesamten Stoffwechsel und Energiefluss im Körper. Es kann eine vorübergehende Harmonisierung der Meridiane bewirken und bestehende Blockaden beseitigen. Gleichzeitig wirkt es wunderbar tonisierend nach körperlicher und seelischer Verausgabung. Dank des stärkenden Effekts auf die Aura sinkt unsere Anfälligkeit gegenüber Fremdenergien.

Orange
Ein Duft, der uns hilft, emotionale Traumata loszulassen, die den Hintergrund für chronische Krankheiten bilden. In Phasen der nervlichen Übererregung bringt er Klarheit und Ruhe. Er kann angewandt werden, um Träume auszulösen, die uns Einblick in die tieferen Ursache für unsere Ängste und Zweifel geben. Orange wirkt harmonisierend und öffnend auf das Milz-Chakra und befreit uns von inneren Zwängen aller Art.

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Patchouli
Ein Aroma, das den Yin-Meridian harmonisiert und anregt. Da es das Basis- und Milz-Chakra anspricht, wirkt es sich positiv auf alle hiermit assoziierten Beschwerdebilder aus. Außerdem richtet es diese beiden unteren Energiezentren auf das Herz-Chakra aus und erweckt damit neue Lebenskräfte. Patchouli wirkt emotional beruhigend und stimmt friedlich, so dass es immer dann eingesetzt werden kann, wenn Streit in der Luft liegt. Der Duft gilt als aphrodisierend, und zwar vor allem wegen seines stimulierenden Effekts auf die weiblichen Energien im Körper. Empfehlenswert ist er auch zur Linderung von Melancholie und Esssucht.

Pfefferminze
Wegen ihrer heilkräftigen Wirkung werden Minzen oft als »Freunde des Lebens« bezeichnet. Als Zimmerpflanze gezogen, reinigen und energetisieren sie die Atmosphäre. Der Duft der Pfefferminze klärt die Aura von energetischen Stauungen und Schlacken, die sich im Kontakt mit Fremdenergien gebildet haben. Er leistet wertvolle Dienste, um die Kundalini durch das Lenker- und Konzeptionsgefäß zu leiten. Auf der körperlichen Ebene wirkt der Duft krampflösend. Er erfrischt, wirkt geistig anregend und hilft uns, Müdigkeit zu überwinden. Empfehlenswert ist die Verwendung bei Asthma, Bronchitis und Verdauungsbeschwerden.
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Poleiminze
Ein Aroma, das Übelkeit, Kopfschmerzen, Menstruationskrämpfe, Nervenbeschwerden und Hautprobleme lindert. Es legt einen starken Schutzmantel um die Aura, so dass negative Gedanken und Ausdrucksformen an uns abprallen. Das Milz-Chakra und der Solarplexus werden von dem Duft der Poleiminze ebenso gestärkt wie das Konzeptions- und das Lenkergefäß.

Rose
Unter den Parfümeuren gilt die Rose als Königin unter den Blumen. Als Heilmittel eingesetzt, aktiviert und beruhigt der Duft der Rose alle Yin-Meridiane, vor allem aber den Herz-Meridian. Auch auf das Herz-Chakra und das Lenker- und Konzeptionsgefäß hat er eine starke Wirkung. Im Kopfbereich aufgetragen, stimuliert er das Kronen-Chakra und fördert so die Bereitschaft für Liebe und Heilung. Im therapeutischen Zusammenhang eingesetzt, verstärkt er die Wirkung jeglicher anderer Behandlungsformen.

Rosmarin
Die im Mittelmeerraum heimische Pflanze wurde mancherorts zur Wintersonnenwende den Elfen und anderen freundlich gesonnenen Geistwesen geopfert. Ihr Duft ist extrem wirksam, um einen klaren Kopf zu bekommen und das emotionale Gleichgewicht wiederherzustellen. Er aktiviert und harmonisiert das Solarplexus-Chakra und
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stimuliert gleichzeitig das Stirn- und Kronen-Chakra, so dass sich innerer Frieden einstellt. Während der Meditation auf Kohle verräuchert, kann uns Rosmarin Wissen in dem jeweils fokussierten Bereich erschließen.

Salbei
Ob in Räucherungen oder als ätherisches Öl verwendet, hat Salbei eine stark reinigende und harmonisierende Wirkung. Er öffnet die Aura, damit spirituelle Energien ungehindert in die Physis fließen können. Gleichzeitig wirkt er erdend und schützt davor, auf der physischen Ebene aus dem Gleichgewicht zu geraten. Der Duft des Salbeis erweckt mediale Fähigkeiten und löst im Körper gespeicherte Verspannungen. Der Verdauungsapparat wird unter seinem Einfluss gestärkt, Herz-Chakra und Solarplexus werden aktiviert. Salbei ist ein gutes allgemeines Stärkungsmittel für das gesamte Meridiansystem.

Sandelholz
Ein altes, starkes Aroma, das harmonisierend und stimulierend auf sämtliche Yin-Meridiane wirkt. Das ätherische Öl ist äußerst heilkräftig und hilft besonders gut bei blauen Flecken. Zur Behandlung wird es einfach in die Haut einmassiert. Verreibt man als Heiler vor dem Handauflegen einen Tropfen des Öls in den Handflächen, hilft dies, kosmische Energien zu channeln. Sandelholz kann auch zu Schutzzwecken eingesetzt werden. Wird es in Kombination mit Lavendel verräuchert, soll es helfen,
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Geistwesen herbeizurufen. Bei jeglichem Tun unterstützt der Duft von Sandelholz die Konzentrationsfähigkeit.

Thymian
Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurde Thymianöl zur Bekämpfung von Typhus eingesetzt. Es aktiviert die Thymusdrüse und stärkt das Immunsystem. Dank seines beruhigenden Effekts auf das Stirn- und das KronenChakra hilft das Aromaöl bei Schlafstörungen und beschleunigt den Heilungsprozess. In der Meditation kann es eingesetzt werden, um Erinnerungen an frühere Leben wachzurufen und auf diese Weise die Hintergründe für chronische Krankheiten zu erkennen. Thymian ist schleimlösend und harntreibend. Er hat eine starke Wirkung auf den Lungen- und Blasenmeridian.

Tuberose
Ein exotischer Duft, der früher als »Gespielin der Nacht« bezeichnet wurde. Angeblich konnten selbst die Tugendhaftesten ihm nicht widerstehen. Das Aroma der Tuberose bringt den Geist zur Ruhe. Es stimuliert das Kronen-Chakra und bringt alle anderen Energiezentren mit ihm in Einklang. Auf die Meridiane wirkt es ganz allgemein tonisierend. Gleichzeitig hat es einen stärkenden Effekt auf sämtliche Membranen und Gewebe. Das Nervensystem wird unter seinem Einfluss sensibilisiert, so dass wir die Wirkungen der Emotionen auf den physischen Leib deutlicher wahrnehmen. Auch Inspiration und
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mediale Fähigkeiten werden vom Duft der Tuberose geweckt.

Veilchen
Die Blume gilt als Symbol der Bescheidenheit und steht im okkulten Zusammenhang für die Dämmerung. Dem Badewasser zugesetzt, verbreitet der Duft ein Gefühl des allgemeinen Wohlbefindens. Das Öl lindert Schmerzen im Magenbereich, wenn man damit den Bauch massiert. Auf den Magenmeridian wirkt es ebenso harmonisierend wie auf den Blasenmeridian. Verdauungsstörungen im Bereich des Solarplexus, die Schwindel und Kopfschmerzen nach sich ziehen können, werden durch Veilchenaroma gelindert. Sowohl der Duft als auch die Pflanze selbst sind der Feenkönigin heilig. Im Volksglauben heißt es, dass beim Pflücken des ersten wilden Veilchens im Frühling unser innigster Wunsch in Erfüllung geht.

Weihrauch
Ein alter, heiliger Duft, der häufig zur Salbung von Kranken, zur Reinigung der Atmosphäre und der Aura eingesetzt wird. Er wirkt klärend und kann helfen, die Gründe für innere Zwänge und Wege zu deren Überwindung zu erkennen. Weihrauch verstärkt unser Gesundheitsbewusstsein. Er wirkt auf das Kronen-Chakra und alle damit assoziierten Beschwerdebilder.

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Wintergrün
Ein Duft, dem bannbrechende Kräfte nachgesagt werden. Er bringt vorübergehend die feinstofflichen Energien in Einklang mit der Physis und wirkt ausgleichend auf das Milz-, Solarplexus- und Herz-Chakra. Gleichzeitig verleiht er uns eine positivere Einstellung zu unserem Körper und hilft uns, mit Krankheiten leichter umzugehen bzw. sie zu überwinden.

Zimt
Ein Aroma, das die meisten anderen ätherischen Öle und Räucherstoffe in ihrer Wirkung unterstützt. In Kombination mit Sandelholz kann es die meditative Versenkung vertiefen. Es wirkt auf allen Ebenen, ganz besonders aber auf die Yang-Meridiane heilsam. Sehr empfehlenswert ist Zimt auch, um sich vor medialen Übergriffen zu schützen.

Zitrone
Ein Duft, welcher der Überlieferung zufolge von vielen Medien genutzt wurde, um gute Geister herbeizurufen. Er fördert die geistige Klarheit und hat einen starken ausgleichenden Effekt auf die mentalen Energien. In Verbindung mit der Farbtherapie angewandt, kann er seine Wirkung am intensivsten entfalten. Besonders stark spricht er den Solarplexus und sämtliche damit assoziierten Beschwerdebilder an. Ganz allgemein wirkt Zitronenöl stressabbauend. Auf die Muskulatur wirkt es entspan333

nend, auf das lymphatische System reinigend. Dieses Aroma stimuliert und kräftigt sämtliche Meridiane. Um sich von Negativität zu reinigen, kann man ein paar Tropfen ins Waschwasser geben. Zitrone wirkt stark antibakteriell und regt die Produktion von weißen Blutkörperchen an.

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Nachwort Die Verantwortung des Heilers
Jede Form von heilerischer Arbeit geht mit rechtlichen, moralischen und karmischen Verantwortlichkeiten einher. Nur Ärzte und Heilpraktiker – nicht jedoch Geistheiler – sind berechtigt, Diagnosen zu stellen, Medikamente zu verordnen, Behandlungen zu empfehlen oder Prognosen zum Heilungsverlauf abzugeben. Selbst eine Aspirintablette darf von niemand anderem verabreicht werden. So können Sie lediglich Ratschläge geben und dem Ratsuchenden Methoden vorschlagen, die er einmal ausprobieren könnte. Zwar können Sie bestimmte Therapieverfahren anbieten, sollten aber unbedingt darauf achten, keine Versprechungen bezüglich deren Wirksamkeit zu machen. Ein Heiler – insbesondere einer, der sich mit energetischen Methoden befasst – sollte niemals Energien zu einem Menschen schicken, ohne vorher dessen Erlaubnis eingeholt zu haben. Es spielt keine Rolle, ob wir zu wissen meinen, was ihm gut tun würde und was nicht. Ungefragt zu behandeln stellt einen Eingriff in die Privatsphäre dar. Denken wir daran, dass Krankheit für den Betreffenden immer mit einer Lernaufgabe verbunden ist. Greifen wir ohne Erlaubnis ein, berauben wir ihn womöglich seiner Chance, seine Lektion zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Wenn Sie heilende Energien schicken oder
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Gebete für andere sprechen, fügen Sie stets einen Satz wie den folgenden hinzu: »Möge die Energie zum Wohle von __________ dienen, so wie es seinem/ ihrem freien Willen entspricht.« Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie nicht auf unzulässige Weise in das Karma oder den Energiehaushalt des Betreffenden eingreifen. Heilung bedeutet, nicht nur die Krankheitssymptome zu behandeln, sondern auch die tieferen Ursachen aufzudecken und zu beseitigen. Im Wesentlichen sind diese auf vier Ebenen zu suchen: der physischen, der psychischen, der geistigen und/oder der karmischen. Physische Ursachen ergeben sich als Reaktion auf das konkrete Umfeld sowie durch die biologische Veranlagung des Einzelnen. In den meisten Fällen spiegelt sich dies in der Art und Weise wieder, wie die Umgebung uns »mitspielt« – sei es in Form tatsächlicher Umwelteinflüsse oder auch durch die Gedanken und Menschen, die uns im Außen begegnen und die möglicherweise einen negativen Einfluss auf unseren Energiehaushalt haben. Die meisten Krankheitsbilder aber haben eine psychische Ursache, die sich aus den Auswirkungen emotionaler und mentaler Energien ergibt. Negative emotionale Zustände und mentale Haltungen – seien es unsere eigenen oder die der Menschen, mit denen wir zu tun haben – zehren an unseren Kräften, wenn wir keine entsprechenden Schutzmaßnahmen ergreifen. Neben den psychischen können auch geistige Ursachen den metaphysischen Hintergrund für ein Krankheitsgeschehen bilden, beispiels336

weise wenn wir bestimmte Symptome anziehen, um uns selbst zu höherer Erkenntnis und machtvollen neuen Wahrnehmungen zu zwingen. Letzten Endes sind es genau diese Momente, welche die gravierendsten Umwälzungen in unserem Leben auslösen. Karmische Ursachen liegen dann vor, wenn wir uns auf der Seelenebene entschlossen haben, uns in eine dauerhafte Spirale des inneren Wachstums zu begeben. Eigentlich könnte man auch die anderen drei Krankheitsursachen als karmisch einstufen: »Karma« ist das Sanskrit-Wort für »tun«. Jede einzelne unserer Handlungen bietet uns die Chance zur Weiterentwicklung. Darum lassen sich letztlich alle Ursachen für Krankheit und Unwohlsein in die Kategorie »karmisch« einordnen. Problematisch wird es, wenn man anfängt, Krankheit als eine Art Vergeltung für Taten in früheren Leben zu betrachten – eine Haltung, die viele metaphysische Heiler in der Art und Weise zum Ausdruck bringen, wie Sie Geburtsfehler und Behinderungen erklären. So soll einer, der blind geboren wurde, in einem früheren Leben sein Augenlicht entweder gar nicht oder nicht richtig genutzt haben. Oder geistig Behinderten wird nachgesagt, sie hätten sich im Vorleben über eben solche Menschen lustig gemacht. Wir sollten in diesem Zusammenhang sehr vorsichtig mit Schuldzuweisungen sein. Erlebnisse in früheren Leben für aktuelle Lebensumstände verantwortlich zu machen, kann oft eine Ausrede sein, um sich im Hier und Jetzt nicht wirklich Mühe zu geben. Natürlich mag es
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gelegentlich solche Zusammenhänge geben, aber Karma ist kein grausames, strafendes Prinzip. In den allermeisten Fällen sind die Ursachen für Krankheiten und/oder Behinderungen doch irgendwo in der Gegenwart zu suchen. Ein alter okkulter Lehrsatz lautet: »Was nicht geheilt werden kann, muss man aushalten.« Mag sein, dass eine bestimmte Schwäche in einem Menschen angelegt ist. Aufgabe des Heilers ist es aber lediglich, dem Betreffenden zu helfen, die Ursachen dafür aufzudecken – ganz gleich, ob diese mit einem negativen Verhaltensmuster oder einer Erfahrung aus dem Vorleben zu tun haben – und ihm Wege aufzuzeigen, wie er damit angemessen umgehen kann. Es gibt keine Krankheit, die sich nicht mit ganzheitlichen Methoden auf irgendeine Weise lindern ließe – jene, deren Ursachen in früheren Leben zu suchen sind, bilden da keine Ausnahme. Zur Verantwortung des Heilers gehört es auch, seinem Klienten zu helfen, die Methode oder Kombination von Methoden zu finden, die in seinem persönlichen Fall am wirksamsten ist. Dazu muss er sich nicht nur mit dem körperlichen Problem befassen, sondern auch mögliche tiefere Ursachen aufdecken. Der Heiler muss stets vor Augen haben, dass Heilung immer von innen heraus geschieht. Er selbst kann aus eigener Kraft niemanden heilen und darf folglich auch keine Versprechungen oder Garantien für eine vollständige Genesung abgeben. Er ist lediglich Katalysator, der Bewusstseinsveränderungen anregen und heilsame Pro338

zesse im Energiehaushalt des Klienten anstoßen kann. Der Heiler kann den Klienten hilfreich begleiten, die Heilung selbst aber findet im Inneren des Kranken statt. Heiler sein bedeutet immer auch, Lehrer zu sein. Selbst unter Menschen, die sich einer ganzheitlichen Lebensweise verschrieben haben, kommt es immer wieder vor, dass der eine oder andere die Behandlung und Heilung durch andere sucht, ohne selbst bereit zu sein, die Dinge zu ändern, die für seinen Zustand verantwortlich sind. Ein Heiler muss dies erkennen und zu verhindern wissen. Bisweilen mag es in diesem Zusammenhang sogar notwendig sein, eine Behandlung abzulehnen. Diese Aussage mag nach mangelndem Mitgefühl klingen, aber man erweist als Heiler niemandem einen Dienst, wenn man ihm seine Lernaufgaben vorenthält. Wenn jemand mit Lungenbeschwerden zu uns kommt und trotzdem nicht mit dem Rauchen aufhört, sich nicht ausreichend bewegt und so weiter, verschwenden wir nur unsere Zeit und Energie. Unsere Bemühungen sollen in einem solchen Fall bloß als Heftpflaster für ein Übel dienen, dem derjenige selbst nicht abhelfen mag. Wenn wir uns immer wieder in diese Position drängen lassen, verlieren wir dem betreffenden Menschen gegenüber unsere heilerische Kompetenz. Manchmal ist es auf einer tieferen, seelischen Ebene das beste Zeichen unseres Mitgefühls, wenn wir uns abgrenzen und zurückziehen. Wer mit ganzheitlichen und energetischen Heilweisen arbeitet, kann anderen zeigen, wie sie sich selbst helfen
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können. Haben sie diese Erfahrung erst einmal gemacht, wird sich ihr gesamtes Weltbild ändern. Dies ist der Augenblick, in dem echte Heilung geschieht. Um Heiler zu sein, müssen wir selbst nicht unbedingt völlig gesund sein. Wir sind schließlich alle Menschen. Aber es heißt auch nicht, dass wir uns vernachlässigen dürften. Viele so genannte »Geistheiler« kümmern sich nicht um ihren physischen Körper. Sie essen zu viel, bewegen sich zu wenig und geben sich schädlichen Angewohnheiten hin; und doch haben sie das Gefühl, kein Problem mit ihrer Gesundheit zu haben, weil sie ja ein spirituelles Leben führen. Aber wenn ihnen nichts fehlt, heißt das bloß, dass sich die Beschwerden noch nicht manifestiert haben. Es ist hilfreich, sich einige einfache Fragen zu stellen: »Würde ich mich, der ich meine Lebensweise kenne, von mir selbst gern behandeln lassen?«, »Würde ich mich mit Lungenbeschwerden jemandem anvertrauen, der Kettenraucher ist?« Keiner verlangt, dass ein Heiler perfekt sein soll, aber er sollte zumindest daran arbeiten, seinen Energiehaushalt auf allen Ebenen so gut es geht zu stärken und gesund zu erhalten. Und hier gehören eine angemessene Ernährung sowie ausreichend Ruhe, frische Luft und Bewegung unbedingt dazu. Denken Sie daran, dass wir als Heiler Kanal für kosmische Energien sind. Wir leiten energetische Veränderungen ein. Wenn wir selbst schwingungsmäßig nicht in der Balance sind, welche Art von Behandlung können wir dann geben? Je gesünder wir sind, desto dynamischer und
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kräftiger sind die Energien, die uns durchströmen und von uns weitergegeben werden, und desto eher können wir im Leben des Behandelten als Katalysator fungieren. Lernen Sie so viel wie möglich über das Energiesystem des Menschen, doch bleiben Sie bei aller Erkenntnis stets respektvoll und demütig. Halten Sie Ihr Wissen in allerhöchsten Ehren, und setzen Sie es ein, um andere in ihrem Leid zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihr eigenes inneres Licht leuchten zu lassen. Heilen Sie zu allererst sich selbst, und lassen Sie dann andere an Ihrem Strahlen und Ihrer Gesundheit teilhaben!

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Anhang

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Schmerzempfinden und -therapie
Einem alten Sprichwort zufolge ist der einzige Schmerz, der wirklich schwer zu ertragen ist, der Schmerz anderer. Die ganzheitliche Medizin kennt viele Möglichkeiten, um sowohl akute als auch chronische Schmerzzustände zu lindern. In der folgenden Übersicht werden ganzheitlichalternative ebenso wie schulmedizinische Behandlungsmethoden aufgeführt. Verfahren zur Schmerztherapie
Aikido Akupunktur/Akupressur Alexander-Technik Applikation von Wärme/Kälte Aromatherapie Bewegung (Tanz, Yoga usw.) Bio-Feedback Blockade von Nervenleitbahnen Chiropraktik Chirurgie Entspannungsmethoden Ernährung Farbtherapie Geführte Phantasiereisen Gestalttherapie Handauflegen Homöopathie Hypnose Irisdiagnose Klangtherapie Kräuterheilkunde Kristalle/Edelsteine Lomi Lomi Massage Mediale/spirituelle Versenkung Medikamentöse Therapie Meditation Musik Nervenstimulation Polarity Psionik/Radionik Rolfing Shiatsu Trager Verhaltenstherapie Sonstige 343

Energetische Fernheilung
Fernheilung – also Heilung, ohne dass die behandelte Person anwesend ist – kann für den Betreffenden viel Segensreiches bewirken. Oft werden Menschen gebeten, für einen anderen zu beten oder ihm heilende Energien zu schicken. Um deren Wirksamkeit zu verstärken, lassen sich alle der in diesem Buch beschriebenen Methoden einsetzen. Das Phänomen der Fernheilung ist alles andere als neu. Wenngleich es den Rahmen des logischen Denkens überschreitet, wird dabei dennoch keinesfalls der Boden der Realität verlassen. Energie fließt auf allen Ebenen und funktioniert auf vielfältige, uns häufig noch unverständliche Weise. Sie umgibt uns, durchdringt uns und ist Teil von uns. Sie lässt sich kontrollieren und lenken, formen und gestalten, speichern und verwenden. Sie lässt sich mit der Kraft der Gedanken leiten. Die Quantenphysik hat wesentlich dazu beigetragen, das Phänomen der feinstofflichen Energien zu erklären. Sie lehrt uns, dass alles Leben und jeder Ausdruck von Energie miteinander verbunden sind. Und weil wir Energie sind und sich unsere Aktivität auf den verschiedensten Ebenen und in den vielfältigsten Formen vollzieht, können wir uns nicht durchs Leben bewegen, ohne dabei Einfluss auf jegliche Existenz im Universum auszuüben – selbst wenn wir diesen Einfluss auf den ersten Blick nicht
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erkennen. Es hat sich herausgestellt, dass schon die reine Beobachtung genügt, um Änderungen in uns selbst und dem, was wir beobachteten, auszulösen. Durch höhere Ausdrucksformen und die Konzentration auf besondere Fokuspunkte kann Energie Raum und Zeit transzendieren. So kommt es, dass wir bei der Fernheilung unabhängig von der Uhrzeit und vom Aufenthaltsort des Behandelten eine Nähe zu ihm aufbauen können. Energetische Heilweisen können uns dabei helfen, uns zu konzentrieren, auf den anderen einzustimmen und heilende Schwingungen zu übertragen. Sie führen uns in einen transzendenten Bewusstseinszustand, in dem sich unser Fokus schärft und wir daher unsere medialen Energien besser bündeln können. Die Techniken des energetischen Heilens unterstützen uns dabei, Herr über unseren Geist zu werden und ihn kontrolliert einzusetzen. Für die Fernheilung ist es hilfreich, eine so genannte Patientenprobe zu besitzen – ein Begriff, der ursprünglich aus der Radionik stammt und definiert wird als »irgendetwas, das die betreffende Person auf medialer Ebene repräsentiert« (Charles W. Cosimano, »Psionics 101«, Levellyn Publications, St. Paul, 1986, S. 82). Geeignet wären beispielsweise ein Foto, eine Unterschrift, eine Blutprobe, eine Haarsträhne oder was auch immer Sie in Kontakt mit dem Behandelten bringt. Durch die Patientenprobe wird eine Verbindung zwischen der rationalen und intuitiven Ebene des Geistes aufgebaut und auf diesem Wege der Prozess der Fernübertragung von Energie in Gang gesetzt.
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Die Patientenprobe lässt in uns eine Gedankenform entstehen, die effizienter auf den betreffenden Menschen gelenkt werden kann. Auf diese Weise fällt es uns leichter, mit ihm in Resonanz zu treten. Es entsteht eine Verbindung jenseits des Physischen. Der Behandelte wird uns in Erinnerung gerufen und betritt damit die Bühne unseres Geistes, so dass es möglich wird, unabhängig von Zeit und Raum heilende Energien zu ihm zu schicken. Entscheiden Sie zuerst, welche energetischen Heilmittel Sie bei dem Betreffenden anwenden möchten. Sie können dies beispielsweise mit Hilfe eines Pendels tun. 1. Zur Fernheilung mit den Händen halten Sie die Handflächen über die Patientenprobe und fangen an, rhythmisch ein- und auszuatmen. Visualisieren Sie dabei, wie die Schwingungen durch Sie hindurch zu dem Behandelten strömen und ihm Heilung und Harmonie bringen. Bleiben Sie fünf bis zehn Minuten lang bei diesem Bild. 2. Für die Fernheilung mit Farben gibt es mehrere Möglichkeiten: - Sie halten die Patientenprobe in der Hand und visualisieren, wie die behandelte Person durch die Farbe geheilt wird. Konzentrieren Sie sich darauf, wie die Farbenergie von Ihnen abstrahlt und in den anderen hineinfließt. Stellen Sie sich vor, wie die Schwingungen ihn umhüllen und seinen Organismus durchdringen. Bleiben Sie etwa zehn Minuten lang bei diesem Bild.
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Fernheilung mit Farben Während Sie sich gedanklich oder mit Hilfe einer Patientenprobe auf den zu behandelnden Menschen konzentrieren, schicken Sie Farben zu ihm hin. Rhythmisches Ein- und Ausatmen hilft, die projizierten Energien zu verstärken. 347

Fernheilung mit Kerzen Legen Sie die Patientenprobe in die Mitte, und stellen Sie die farbigen Kerzen rings herum auf. Die Farbschwingungen werden über die Probe auf den Behandelten ausgerichtet und projiziert. Um die Wirkung zu verstärken, können Sie zusätzlich eine kleine weiße Kerze auf die Patientenprobe stellen.

- Sie arbeiten mit einem Diaprojektor. Kleben Sie dazu die Patientenprobe auf ein Stück weißen Kartons, und projizieren Sie je etwa dreißig Sekunden lang die Farben für jedes der sieben Chakren darauf. Projizieren Sie anschließend etwa zehn bis fünfzehn Minuten lang die Hauptheilungsfarbe darauf. Währenddessen können Sie sich mit anderen Dingen beschäftigen. Diese Behandlung kann auch gut über Nacht durchgeführt werden. - Sie arbeiten mit farbigen Kerzen. Legen Sie die Patientenprobe unter eine Kerze in der gewählten Far348

be oder stellen Sie mehrere Kerzen drum herum auf. Die von dem Kerzenlicht abgegebenen Schwingungen werden zu der von der Patientenprobe repräsentierten Person getragen. Lassen Sie die Kerze(n) fünfzehn bis dreißig Minuten am Tag oder auch länger brennen. 3. Zur Fernheilung mit Klängen und Tönen werden die Schallwellen genauso auf die Patientenprobe projiziert, als würde es sich um die Person selbst handeln. Besonders wirksam ist dies, wenn in der Gruppe gearbeitet wird. Legen Sie die Patientenprobe in die Mitte des Heilungszirkels, und tönen Sie die für das Beschwerdebild passenden Vokale etwa zehn Minuten lang. 4. Zur Fernheilung mit Blüten- und Edelsteinessenzen oder ätherischen Ölen träufeln Sie im Laufe des Tages immer wieder einen Tropfen des gewählten Dufts bzw. Elixirs direkt auf die Patientenprobe. Das Energiemuster wird durch einen Quantensprung von dort aus auf den behandelten Menschen übertragen. Wie bei jeder Heilbehandlung ist es gerade bei der Fernheilung wichtig, die begleitende Affirmation zu sprechen: »Möge die Energie zum Wohle von … dienen, so wie es seinem/ihrem freien Willen entspricht.« Auf diese Weise ist sichergestellt, dass für die Weiterentwicklung des Betreffenden das Bestmögliche geschieht. Wir haben kein Recht, in den freien Willen anderer einzugreifen, und mit dieser Art von Behandlung können wir Menschen auf
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höchst subtile, unmerkliche und doch in hohem Maße reale Weise erreichen. Haben Sie keine Angst zu experimentieren. Das ganze Ausmaß der Wirkungen, die sich mit energetischen Heilweisen erzielen lassen, ist noch nicht erforscht. So unterschiedlich die Menschen, so verschieden sind die Methoden, auf die sie ansprechen. Führen Sie sich stets vor Augen, dass ein jeder von uns sein eigenes, unverwechselbares Energiesystem hat, und scheuen Sie sich nicht, Ihre Methoden der Fernheilung dementsprechend abzuwandeln.

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Die häufigsten Gesundheitsstörungen und ihre Therapien
Die nachstehenden Therapievorschläge sind als Anregungen gedacht. Sie haben keinerlei bindenden Charakter, sondern sollen Ihnen lediglich ein tieferes Verständnis dafür vermitteln, wie energetische Heilweisen funktionieren, und Ihnen damit einen Ausgangspunkt für Ihre Arbeit geben. Die genannten Therapien sollen eine schulmedizinische Behandlung nicht ersetzen, sondern Ihnen das Instrumentarium an die Hand geben, um selbst im Genesungsprozess aktiv zu werden. Scheuen Sie sich nicht, die Vorschläge nach Ihren persönlichen Bedürfnissen zu variieren. Lassen Sie sich bei der Anwendung von Ihrer Intuition leiten. Aus Platzgründen mussten manche Begriffe abgekürzt werden. Steht in der Spalte »Meridian« zum Beispiel »Darm«, so handelt es sich – falls nicht anders angegeben – sowohl um den Dickdarm- als auch den DünndarmMeridian. Unter »Klang« steht jeweils an erster Stelle die Musiknote und an zweiter der Vokal. In ersterem Fall können Sie zur Behandlung entweder diesen Ton spielen oder ein in dieser Tonart geschriebenes klassisches Musikstück wählen. In der Spalte »Essenzen« finden Sie jeweils an erster Stelle die Blüten- und an zweiter die Edelsteinessenzen.
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Therapievorschläge im Überblick
Klänge f/a (AA, IH) e/h (AO, IH) c Tonleiter Jasmin Türkis Zimt Rote Steine Flieder Amethyst Lavendel Flieder Eukalyptus Lorbeer

Krankheitsbild Allergien

Meridiane Farben Lunge Dickdarm Indigo Orange

Alzheimer

Blau Lila

Essenzen Aroma Kamille Rosen- Gardenie quarz Rosmarin Fluorit Rosmarin Veilchen

Anämie

Rot

Arthritis

Violett

Asthma

alle Lenkergefäß Blase Herz-Kreislauf Herz Lenkergefäß Blase Lunge f/g (AA, II) (AO) a (IH)

Blau Orange

Aufstoßen Augen

Gelb Indigo Blau

Zitrone Zitrin Pfefferminze Zitrone Poleiminze La- Geißblatt Rosmarin pislazuli Rosmarin Zitrin Pfefferminze Rose Rosenquarz Rose Eukalyptus

Gelb Blau Grün

(AO) f (AA)

Rot Orange

Magen Dickdarm Magen Dreifacher Erwärmer Gallenblase Bauchkrämpfe Magen Darm Blutdruck (zu Herz-Kreislauf hoher) Herz Blutdruck (zu Herz-Kreislauf niedriger) Herz Bronchitis Lunge Brüste Konzeptionsgefäß Darm Lenkergefäß d# (OO/AO) 352 Eukalyptus

Blau-Grün Rosa

c/d (UH, OO) Salbei Bergkris- Salbei Zimt tall f# (AA/IH) Flieder Türkis Lorbeer Eukalyptus f (AA) Rose Rosenquarz Rose Patchouli Eukalyptus

Gelb Orange

Diabetes Erkältungen

Violett Rot

d/h (OO/IH) c/d (UH/OO)

Karneol Gewürznelke Karneol Hyazinthe Olive Senf Berg- Eukalyptus Lorbeer kristall

Fieber

Blau

f/a (AA/IH)

Grippe Tonleiter

Darm Milz Nieren Lunge Dickdarm Gallenblase Blase Lunge Magen Gallenblase Blase Darm Magen g/a/h (IH/II) Rosmarin Veil- Salbei Veilchen chen Blauer Rosmarin Fluorit Flieder Amethyst Lavendel Eukalyptus Flieder Glyzinie

Blau Violett

Haut

Herz

Lunge Dreifa- Rosa cher Erwärmer alle Herz Herz- Grün Rosa Kreislauf f (AA) h (IH) h (IH) Tonleiter e/h (AO/IH) d/e (UH/AO) 353

Infektionen

Violett

Rose Jasmin Rose Jasmin Wassermelone Turmalin Flieder Amethyst Flieder Weihrauch

Knochen

Violett Zitrone

Krebs

Gallenblase Blase Darm Lenkergefäß Nieren alle

alle außer Grün

Leber

Leber

Blau Gelb

Magengeschwü- Magen Milz re

Blau Blassgelb

Lavendel Ame- Zitrone Flieder thyst Flieder Chaparral Flieder Salbei Nelke Amethyst Nelke Holzapfel Salbei Thymian Poleiminze Pfefferminze Pfefferminze Muskatnuss

Menstruation

Nerven

Konzeptionsge- Zartrot Blau- c/f (UH/AA) fäß Nieren Milz Grün Blase Lenkergefäß Blau Grün f/g (AA/II) Nieren Gelb Orange d/e (OO/AO) Gallenblase Blau Gelb Blase (IH) alle Orange d (OO) Beinwell Karneol Lavendel Türkis Beinwell Türkis Eukalyptus Gewürznelke (IH) g/a (II, IH) Eisb- g/a (ll/AA) 9 (II) d/e (OO/AO)

Nieren Schmerzen (Kopf) Schmerzen (Muskeln) Schmerzen (Ohr) Schmerzen (Zähne) Schwellungen

Poleiminze Hya- Poleiminze Hyazinzinthe Rosa the Patchouli Turmalin Lavendel Rose Lavendel Eukalyptus Narzisse Gardenie Zitrone Lavendel Fluorit Lavendel

Übelkeit

Gallenblase Türkis Dickdarm Drei- Blau facher Erwärmer Je nach Ort Blassblau lau Milz Darm Leber Eisblau

Verdauungsstö- Darm Magen Gelb rungen Gallenblase Blase

Lavendel Ber- Lavendel gkristall Grüne Minze Poleiminze Muskatnuss Glyzinie Zitrone Zitrone

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Bibliographie
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Herstellerverzeichnis und Bezugsquellen für Blüten- und Edelsteinessenzen
Hersteller Bachblüten Kalifornische Blüten The Dr. Bach Centre The Flower Essence SocieMt. Vernon, Sotwell, ty Wallingford, Oxon. OX10 P.O.Box 320 OPZ Nevada City, A 95959, England USA Tel. 001-916-9163 Bezugsquellen Original-Bachblüten sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz über jede Apotheke zu beziehen. DEVA, Fachgeschäft für Blüten- und Energieessenzen Häberlstraße 20 80337 München Tel. 0049-(0)89-533337 www.deva-muenchen.de Kräuter-Drogerie Egger Unterstadt 28 CH-8200 Schaffhausen Tel. 0041-52-6245030 www.chrueter-drogerie.ch Blütenessenzen Milagra AG Postfach 747 CH-2540 Grenchen Tel. 0041-32-6539053 Bestellungen: 0800-557500
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Register
Abstrahlungen, thermische (physischer Leib) 86 Abszesse 187 Abtasten der Meridiane (Übung) 139-156 Achtsamkeit 116 Agrimony (Odermennig) 257 AIDS 187 Akne 187 Alkohol(abhängikeit) 90, 187 Allergien 187 Alzheimer 187 Amethyst-Essenz 270 »Analogiegesetz« 293 Anämie 187 Angelica (Engelwurz) 263 Angewohnheiten, schädliche/schlechte 90 - Heiler 326 Angstzustände 187 Anus 52 »Anziehungsgesetz« 293 Apfelblüte (Heilaroma) 306 Appetit, übermäßiger 187 Appetitlosigkeit 187 Aqua (Farbanwendung) 181
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Arme 52f. Arthritis 187 Aspen (Zitterpappel) 257 Asthma 187 Astrologie - Entsprechungen, körperliche 36 Atem 239 -, blauer 201 -, dunkelblauer 201 -, gelber 200 -, grüner 200f. - lenken 202f. -, lilafarbener 202 -, rosafarbener 200 -, roter 199f. -, türkisfarbener 201 -, violetter 201f. Atembeschwerden 136 Atemmeditation mit Farben (Farbtherapie) 197-203 siehe auch Meditation Atmen/ Atmung 21 - Kreisbahn, mikrokosmische 161 -, rhythmisches 198 Atmungsapparat 76 Aufstoßen 187 Augen 53f. Augenprobleme 188 Aura 86, 292 Ausdauer, Erfolg durch 110 Ausscheidungssystem 76
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Bach, Dr. Edward 255f„ 283 Bachblüten siehe Blütenessenzen Bad mit ätherischen Ölen 301 Bakterien 294 Basis-Chakra 92f., 98f., 223, 265 Musikstück, klassisches 228 Vokale, Wirkung 235 Basisnote, Düfte 299f. Bauchkrämpfe 188 Bauchspeicheldrüse 54f. Beech (Rotbuche) 257 Behandlungstechnik mit Ölen 303ff. Beifuß siehe Mugwort Beine 55 Bergkristall-Essenz 270 Berührung, Heilung durch 131 Beschwerdebilder, häufige -Heilfarben 186f., 187ff. Bewegung 21, 90 Bewusstsein, kosmisches 223 Biorhythmus 166 Blackberry (Brombeere) 263 Blase 56 Blasen 188 Blasenbeschwerden 188 Blasenmeridian 147 Blau (Farbanwendung) 178f., 182 Blau-Grün-(Farb)töne, helle (Farbanwendung) 181 Blut 56f. Blutdruck (hoher/niedriger) 188
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Blütenessenzen 254-271 Aufbewahrung 280f, Aufladung 280f. -Auswahl 281-284 Herstellung 275-279 Kinder 289 Pendeln, Auswahl durch 287 -von Dr. Bach 257 Blütenmittel, kalifornische (Wirkungen) 263f. Blutstau 49ff. Blutungen 188 Braun (Farbanwendung) 182f. Brombeere siehe Blackberry Bronchitis 188 Brust, weibliche 57f. Brustbeschwerden 188 Brustwirbelsäule 93 Calendula (Ringelblume) 263 California Poppy (Goldmohn) 263 Centaury (Tausendgüldenkraut) 257 Chakren 91 Chakrenausgleich mit Farben (Farbtherapie) 203-208, 207 Chakren-System 92f. - Heilen, energetisches 91-97 Chaparral (Jochblatt) 263 Cherry Plum (Kirschpflaume) 257 Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie) 257 Chi (universelle Lebenskraft) 134
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Chicory (Wegwarte) 257 Chi-Kreislauf in den Meridianen stimulieren, Den (Übung) 159-162, 160 Citronella (Heilaroma) 306f. Clematis (weiße Waldrebe) 257 Crab Apple (Holzapfel) 258 Darm 58 Darmbeschwerden 188 Diabetes 188 Dias, Heilung mit farbigen 205 Dickdarmmeridian 142 Dreieck, Symbolik 244 Dreifacher Erwärmer 150 Drogen 90 Duftlämpchen 302 Dünndarmmeridian 146 Edelsteinessenzen 254-271 Aufbewahrung 280f. Aufladung 280f. Auswahl 281-284 Herstellung 275-279 Kinder 289 Pendien, Auswahl durch 287 Verwendungsmöglichkeiten 265-271 Effekte, akustische Wahrnehmbarkeit, körperliche 224f. Eierstöcke 92 Eigenverantwortung 20f. Eingebungen 297 Eisenkraut siehe Vervain
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Ekzeme 188 Ellbogen 66f. Elm (Ulme) 258 Empfindungen, Interpretationshilfen 130f. Endokines System 77-80 Energie - projizieren 128 - »Geistfolgeprinzip« 292 - n spüren und erfahren, Die eigenen feinstofflichen (Übung) 112-115, 114 Energieemanationen, Körper 86 Energiefelder, menschliche (schwache/starke) 90 Energiehaushalt, Unausgewogenheiten 128 Energieleitbahnen siehe Meridiane Energiemuster - aufbrechen (negative) 217 -n, Senden und Erspüren von (Übung) 115-120, 118 Energieprojektionsfähigkeit verbessern, Die (Übung) 124f. Energiestrom, Blockade 96 Energiesystem, menschliches 85-106 Energieübertragung durch Chakren 96 Engel, Reich der 295 Engelwurz siehe Angelica Entspannung 90 Entzündungen 40f., 188 Epilepsie 188
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Epiphyse 80, 92 Erkältungen 41ff., 188 Ernährung 21, 90 Erschöpfung 43f. Essenz, spirituelle 88 Eukalyptus (Heilaroma) 307 Experimentieren mit Tönen 239 Fähigkeiten, mediale 223 Farbauswahl treffen 165 Farben Bedeutung/Kraft 164-189 -.Spiel mit 170f. Farbkreis anlegen 171f. Farbprojektion mit den Händen (Farbtherapie) 193-196 Kopfschmerzen (Beispielbehandlung) 195f. Farbtagebuch führen 167 Farbtherapien, einfache 190-208 Fernheilung mit Klängen 243 Fieber 41ff., 188 Finger 63f. Flieder (Heilaroma) 307f. Fluorit-Essenz 269f. Fortpflanzungssystem 80f. Frangipani (Heilaroma) 308 Füße 59 Fußgelenke 59f. Gallenblase 60 Gallenblasenmeridian 151 Gardenie (Heilaroma) 308f.
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Gauklerblume, gefleckte siehe Mimulus Gebet 296, 322 Gedanken 234 Gehirn 61 Geißblatt siehe auch Honeysuckle - Heilaroma 309 Geistheiler 321 Geistkörper 88 Geistwesen 164 Gelb (Farbanwendung) 177 siehe auch Zitronengelb Gentian (Herbstenzian) 258 Gesäß 66 Geschlechtsorgane 61 f. Geschwüre 188 Gesundheit, ganzheitliche 18-34 Gewürznelke (Heilaroma) 309 Glyzinie (Heilaroma) 309f. Gold (Farbanwendung) 183 Goldmohn siehe California Poppy Gorse (Stechginster) 258 Grippe 188 Grün (Farbanwendung) 177f, Grundprinzipien, allgemeine 292f. Gruppenheilung, Praxis 248-252 Halbmond, Symbolik 246 Hals 62 Hals-Chakra 92f., 103f., 223, 268 Musikstücke, klassische 228 Vokale, Wirkung 235 Halswirbelsäule 93
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Haltbarmachung, Heilessenzen 272 Hämorrhoiden 188 Handauflegen 108-133 Praxis 126-133 Technik (Schritte) 128 Hände 63f. Hände entfalten/erhöhen, Die Sensibilität der (Übung) 121f., 123 Händen, Farbprojektion mit den (Farbtherapie) 193-196 - Kopfschmerzen (Beispielbehandlung) 195f. Harmonieprinzip 219f., 223 Harnblase siehe Blase Haut 64f. Hautausschläge/-probleme 188 Heather (Schottisches Heidekraut) 258 Heckenrose siehe Wild Rose Heidekraut, Schottisches siehe Heather Heilaromen, Einsatzmöglichkeiten 306-320 Heilen, energetisches Chakren-System 91-97 über Geruchssinn 291-320 über Geschmackssinn 253-289 über Hörsinn 209-252 -über Sehsinn 163-208 über Tastsinn 107-162 Heilen, geistiges 126 Heiler als Katalysator 324
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Verantwortung 321-327 Heilessenzen, Zubereitung 272-289 Heilfarben Beschwerdebilder, häufige 186f., 187ff. Heilmittel/-methoden, natürliche/spirituelle (Überblick) 27 Heilung 18, 223 - mit farbigen Dias 205 »Heilungskrise« 31f. Heilungsprozess, Atmosphäre für 297 Hellfühlen 223 Hellhörigkeit 223 Hellsichtigkeit 223 Herbstenzian siehe Gentian Herz 65 Herzbeschwerden 188 Herz-Chakra 92f., 101f., 223, 26 Musikstücke, klassische 228 Vokale, Wirkung 235 Herzkreislaufmeridian 149 Herz-Kreislauf-System 81f. Herzmeridian 145 Heuschnupfen 188 Hitze interpretieren 130 Hoden 92 Holly (Stechpalme) 258 Holzapfel siehe Crab Apple Homöostaste 29 Honeysuckle (Jelängerjelieber, Geißblatt) 258 Hornbeam (Weißbuche) 258
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Hüfte 66 Hyazinthe (Heilaroma) 310 Hypophyse 78f., 92, 294 »Iei« (Energie des Nährenden) 134 Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) 258 Indian Paintbrush (Indianischer Malpinsel) 263 Indigo (Farbanwendung) 179f. Infektionen 44, 188 Inkarnationsprozess 88 Interpretationshilfen, Empfindungen 130f. Intuition, höhere 223 Iris 263 Jasmin (Heilaroma) 310f. -, roter siehe Frangipani Jelängerjelieber siehe Honeysuckle Jochblatt siehe Chaparral Johanniskraut siehe Saint John's Wort Kabbala 23 Kamille (Heilaroma) 311 »Karma« 323 Karneol-Essenz 265f. Kastanie, rote siehe Red Chestnut Kastanie, weiße siehe Sweet Chestnut sowie White Chestnut Katalysator, Heiler als 324 Katzenohr siehe Star Tulip Kehlkopf 62 Kiefer, Schottische siehe Pine
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Kinder, Blüten-/Edelsteinessenzen 289 Kirschpflaume siehe Cherry Plum Klang/Klänge (heilende) 210-230 »Energie« (Prinzip) 225f. Grundprinzipien 210f. physischer Leib 86 Prinzipien, metaphysische 223 übertragen 229 Klangfarbe, Prinzip der 221-224 Klangtherapie (Gruppenkontext) 241ff. Regeln zur Anwendung 226-230 -Tönens, Technik des 231-252 Knäuel, Einjähriger siehe Scleranthus Knie 66f. Knochen 67f. Knochenbeschwerden 188 Knospe der Rosskastanie siehe Chestnut Bud Konfuzius 296 Königsblau siehe Blau Konstitutionsparameter 18f. Konzeptionsgefäß 154 Kopfnote, Düfte 299f. Kopfschmerzen 47, 189, 195f., 196 Körper Bedeutung, tiefere 35-84 Energieemanationen 86 -, feinstoffliche 87, 88 Resonanzgefäß 37 -, Umgang mit 21 -, Weg des Chi durch 136
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Körpersysteme Bedeutung, tiefere 75-84 Krämpfe 39, 45f. Krankheit ergründen 38 Manifestationsgründe 28f. Krankheitsbilder, Ursache 322 Krankheitskeime 294 »Krankheitskrise« 32f. Krankheitsprozess begreifen 127 Kreativität 223 Krebs 28, 189 Kreis, Symbolik 245 Kreisbahn, mikrokosmische (Atmen) 161 Kreuz, Symbolik 245 Kreuzbein 93 Kronen-Chakra 92f., 105f., 223, 270 Musikstück, klassisches 228 Vokale, Wirkung 235 Kühle interpretieren 130f. Kundalini 223 Laotse 17 Lapislazuli-Essenz 269 Larch (Lärche) 258 Lärche siehe Larch Lavendel siehe auch Lavender -Heilaroma 311f. Lavender (Lavendel) 263 Lebensenergie-Ströme 96f. Lebenskraft, universelle siehe Chi
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Leber 68, 189 Lebermeridian 152 Lehrs, Dr. Ernst 273 Lendenwirbelsäule 93 Lenkergefäß 153 Leukämie 189 Licht (physischer Leib) 86 Lichtfrequenzen, Charakteristika 168f., 169 Lila (Farbanwendung) 185 Lorbeer (Heilaroma) 312 Lotus 263 Lunge 69 Lungenentzündung 189 Lungenmeridian 141 Magen 70 Magenmeridian 143 Magnolie (Heilaroma) 312f. Malachit-Essenz 267 Malpinsel, Indianischer siehe Indian Paintbrush Mandeln 62 Mangelerscheinungen 39 Mantra-Yoga 232 Mantren-Rezitation 234 Margerite siehe Shasta Daisy Medikamente, moderne (Wirkung) 30 Meditation 297 Medulla oblongata Vokale, Wirkung 235 Melodieprinzip 218f., 223
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Mensch Mikrokosmos 213 -en, Wesen des 17-106 Menstruationsbeschwerden/-krämpfe 45, 189 siehe auch Krämpfe Meridianbereich aufspüren, Störungen im (Übung) 156f. Meridiane (Energieleitbahnen) 134-162 -, Abtasten der (Übung) 139-156 - einreiben 301 - stimulieren, Den Chi-Kreislauf in den (Übung) 159-162, 160 Metaphysik 22-34 Mikrokosmos Körper 35 Mensch 213 Milchstern, doldiger siehe Star of Bethlehem Milz-Chakra 92f„ 99f., 223, 265f. Musikstück, klassisches 228 Vokale, Wirkung 235 Milzmeridian 144 Mimulus (gefleckte Gauklerblume) 258 Mondstein-Essenz 271 Mugwort (Beifuß) 263 Mund 70f. Musik hören, klassische 227 Musikinstrument lernen 228 Muskatnuss (Heilaroma) 313 Muskelschmerzen 189
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Muskulatur 82 Mustard (wilder Senf) 259 Muster, geometrische (Symbolik) 244-247 »Mutteressenz«, Haltbarmachung 272 Nacken 71f. Narzisse (Heilaroma) 313 Nase 72 Nebenhöhlen 72f. Nebennieren 79, 92 Nelke (Heilaroma) 313f. Nervenbeschwerden 189 Nervensystem 82f. Nieren 73f. Nierenbeschwerden 189 Nierenmeridian 148 Nikotin 90 Oak (Eiche) 259 Odermennig siehe Agrimony Ohren 74 Ohrenschmerzen 189 Öle, ätherische 298-300 - Verwendung 300-303 - Wirkung, antibakterielle 301 -n, Behandlungstechnik mit 303ff. Olive 259 Orange Farbe, Anwendung 176f. Öl, Heilaroma 314 Organe, wichtigste Bedeutung, tiefere 51-74
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Organzuordnung (Yin/Yang) 138 Parfum 300 Parkinson 189 Patchouli (Heilaroma) 314 Pendel Handhabung 285-289 Herstellung 284 Pendelbewegungen, Zuordnungen 286 Pfefferminze (Heilaroma) 315 Pine (schottische Kiefer) 259 Planeten - Entsprechungen, körperliche 36 Poleiminze (Heilaroma) 315 Potenzierung 273 Prophezeiung, sich selbst erfüllende 24 Pythagoras 242 Quadrat, Symbolik 244 Quantenphysik 137 Quarzkristallschale 275, 278f. Radiästhesie 284 Rasseln 217 Räucherstoffe 292-298 -, aktive 295 -, passive 296ff. Rauchquarz-Essenz 265 Raumspray 301 Red Chestnut (rote Kastanie) 259 Regenbogens, Farben des 175-181 Regenbogen-Visualisation (Farbtherapie) 191ff. Reizungen 46
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Resonanz, erzwungene 213 Resonanzprinzip 211-214 Rhythmusprinzip 214-218, 223 Ringelblume siehe Calendula Rock Rose (gelbes Sonnenröschen) 259 Rock Water (Wasser aus heilkräftiger Quelle) 259 Rosa (Farbanwendung) 184 Rose 263 -Heilaroma 315f. Rosemary (Rosmarin) 264 Rosenquarz-Essenz 267 Rosmarin siehe auch Rosemary -Heilaroma 316 Rot (Farbanwendung) 175f. Rotbuche siehe Beech Rückenmarksystem 94 Ruhe 21, 90 Sage (Salbei) 264 Saint John's Wort (Johanniskraut) 264 Salbei siehe auch Sage -Heilaroma 316 Sandelholz (Heilaroma) 317 Schafgarbe, weiße siehe Yarrow Schilddrüse 79, 92 Schlaf - Öle, ätherische 301 Schmerzen (akute/chronische) 46ff. Schultern 71f. Schwarz (Farbanwendung) 174f. Schwellungen 48, 189
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Schwere interpretieren 130 Schwingungen, magnetische/elektromagnetische (physischer Leib) 86 Schwingungsheilmittel 89 Scleranthus (Einjähriger Knäuel) 259 Selbstbeobachtung 282 Selbstvorwürfe/-kritik 25 Sensibilität der Hände entfalten/erhöhen, Die (Übung) 121f., 123 Shasta Daisy (Margerite) 264 Silber (Farbanwendung) 185f. Singen 218 Tonleiter 227 Skelett 83 Sodalit-Essenz 268 Solarplexus 92f., 100f., 223, 266 Musikstück, klassisches 228 Vokale, Wirkung 235 Sonnenblume siehe Sunflower Sonnenröschen, gelbes siehe Rock Rose Springkraut, drüsentragendes siehe Impatiens Star of Bethlehem (doldiger Milchstern) 259 Star Tulip (Katzenohr) 264 Stechginster siehe Gorse Stechpalme siehe Holly Stern (Symbolik) -, fünfzackiger 246f. -, sechszackiger 246 -, siebenzackiger 247
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Sternzeichen Entsprechungen, körperliche 36 Stimme, menschliche (Instrument) 232 Stimmpfeife 229 Stimmungen/Atmosphäre Öle, ätherische 302 Stirn-Chakra 92f., 104f., 223, 268ff„ 294 Musikstück, klassisches 228 Vokale, Wirkung 235 »Stock bottles«, Heilessenzen 272 Störungen im Meridianbereich aufspüren (Übung) 156f. Stress 90 Summen 218 Sumpfwasserfeder siehe Water Violet Sunflower (Sonnenblume) 264 Sweet Chestnut (Esskastanie) 259 Symptome 37 Bedeutung, tiefere 39-51 tieferer Ursachen (Deutung) 19f. Synthesizer, experimentieren mit 229 Tausendgüldenkraut siehe Centaury Thymian (Heilaroma) 317 Thymusdrüse 79f., 92 Töne übertragen 229 Tönen -, gelenktes 236-241 -s, Technik des (Klangtherapie, Gruppenkontext) 241ff. Tonhöhe, Prinzip der 220f. Trommeln 214ff.
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Tuberose (Heilaroma) 317f. Türkis (Farbanwendung) 181 Türkis-(Edelstein)essenz 268 Übelkeit 49, 189 Ulme siehe Elm Unausgewogenheit (innere) 94f. - Energiehaushalt 128 Ursache, Krankheitsbilder 322 Veilchen siehe auch Violet -Heilaroma 318 Verbrennungen 189 Verdauungsapparat 84 Verdauungsbeschwerden 189 siehe auch Verstopfung Verdickung interpretieren 130 Verschleimung 49ff. Verstopfung 49ff. siehe auch Verdauungsbeschwerden Vervain (Eisenkraut) 259 Vine (Weinrebe) 259 Violet (Veilchen) 264 Violett (Farbanwendung) 180f. Vision, spirituelle 223 Visualisation 223 siehe auch Regenbogen-Visualisation Vokalklänge (Zuordnungstabelle) 233 Vorstellungskraft 234 Wachstumsbeschwerden 189 Wahrnehmbarkeit, körperliche - akustische Effekte (Prinzip) 224f. Wahrnehmung 90
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Waldrebe, weiße siehe Clematis Waldtrespe siehe Wilde Oat Walnuss siehe Walnut Walnut (Walnuss) 260 Wärme interpretieren 130 Leib, physischer 86 Warnsignale 32 Wasser aus heilkräftiger Quelle siehe Rock Water Water Violet (Sumpfwasserfeder) 260 Wegwarte siehe Chicory Weide, gelbe siehe Willow Weihrauch (Heilaroma) 318f. Weinrebe siehe Vine Weiß (Farbanwendung) 174 Weißbuche siehe Hornbeam Wellen, elektrische (physischer Leib) 86 White Chestnut (Rosskastanie) 260 Wild Rose (Heckenrose)260, 264 Wilde Oat (Waldtrespe) 260 Willow (gelbe Weide) 260 Wintergrün (Heilaroma) 319 Wirbelsäule, Chakren 93 Wirkungssteigerung, Blüten-/Edelsteinessenzen 274 Wurzel-Chakra 92f., 98f., 223, 265 Musikstück, klassisches 228 Vokale, Wirkung 235 Yang-Meridiane, Räucherstoffe 295 Yantras 242
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Yarrow (weiße Schafgarbe) 264 Yin und Yang 137, 158 - Organzuordnung 138 -Ausgleich (Übung) 158f. Yin-Qualität, Räucherstoffe 296 Zähne 70f. Zahnschmerzen 189 Zen-Buddhismus 34 Zimt (Heilaroma) 319 Zitrin-Essenz 266 Zitrone (Heilaroma) 319f. Zitronengelb (Farbanwendung) 183f. siehe auch Gelb Zitterpappel siehe Asp

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