Systematische Erkennung und Abwehr von Energievampiren

Christof Wahner 2013

Einleitung
Wo Lebenwesen sind, geht um die Gewinnung und Verteilung von Energie, und zwar nicht nur in industriellen Größenordnungen von Watt, Volt und Ampere. Dabei ist gleichgültig, ob es um Partnerschaft, Arbeitsbeziehungen oder sonstige gesellschaftliche Kontexte geht. Wenn in diesem Aufsatz von "Beziehung" die Rede ist, so ist die ganze Bandbreite gemeint. Es ist gar nicht so selten, dass vor allem sozial veranlagte Menschen bei der Partnersuche und bei der Jobsuche unterbewusst ausgerechnet immer wieder Energievampire bevorzugen, um sich dieses intensive, ja "mächtige" Gefühl zu verschaffen, "gebraucht zu werden" und "sich verausgaben zu können" – oder um irgendwelchen masochistisch gepolten Klischees von "weiblicher Fügsamkeit", "männlichem Heldentum" oder "menschlicher Geworfenheit" zu entsprechen. Nun lässt sich das alles in der Tat ohne jederlei Abwertung nachvollziehen. Es macht aber natürlich einen großen Unterschied, ob man etwas versteht ("nachvollzieht") oder ob man es akzeptiert ("als sinnvoll und rechtmäßig anerkennt"). Jedenfalls verhält es sich auch bei diesem Thema wie mit sämtlichen anderen Problemen: Nicht die Probleme an sich sind entscheidend, sondern vielmehr wie man damit umgeht. Außerdem gilt die Regel "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt." Natürlich sollte man auch noch einige gezielte Schutz- und Gegenmaßnahmen ergreifen, aber schon allein ein vertieftes Wissen um vampiristische Mechanismen und Gefahren entschärft die Situation beträchtlich. Diverse beziehungspsychologische Studien kamen zum Resultat "Je früher, umso besser". Nach dieser Prägungsphase (ähnlich wie die ersten Lebensmonate) gestaltet sich alles viel schwieriger als es noch ganz am Anfang einer Liebes- oder Arbeitsbeziehung der Fall ist. Es kann überaus verhängnisvoll sein abzuwarten, "ob sich die bedenkliche Situation vielleicht doch noch zum Guten entwickelt" – ganz nach dem Motto "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Daher geht es in diesem Aufsatz immer auch um Emanzipation, und zwar mit folgender Logik: - Frauen, die auf den perfekten Mann gehofft haben und sich dann sofort willenlos verlieben, sind absolut übel dran und erweisen damit auch ihrem Partner überhaupt keinen Gefallen. - Studienabsolventen, die einige Jahre auf den Traumjob gehofft haben und sich dann gleich Hals über Kopf in die Arbeit stürzen, sind Burnout-Kandidaten und perfekte Mobbingopfer. Beide Opfertypen sind leicht zu manipulieren und merken kaum, was mit ihnen passiert. Und die Täter geben ihre wahren Absichten wohl eher selten offen und ehrlich zu erkennen, sondern werden sie vielmehr verleugnen und verschleiern, rechtfertigen und schönfärben.

Relevante Stichworte
Selbstmanagement, Energieräuber, Zeiträuber, Zeitmanagement, Führung, Spiritualität, Vitalität, Mobbing, kosmische Energie, Chakren, Aura, Schutzengel, Dämonen, Graf Dracula, Selbstfürsorge, Emanzipation, Anstand, Disziplin, Masochismus, Sadismus, Psychodynamik, Partnerschaft, Symbiose, Liebe, Freiheit, Kommunikation, Dissoziation, Angst, Missbrauch, Gewalt, Zwang, Abwehrmechanismen,

Wie ticken Energievampire?
- Sie sind selber nicht selten Opfer anderer Energievampire. - Sie haben es verlernt, sich die nötige Energie in produktiver Weise zu beschaffen. (In bewertender Weise kann man sagen, dass sie dazu einfach zu faul bzw. unfähig sind.) - Sie haben ihren Glauben an die unbegrenzte kosmische Energie verloren. Daher bewegen sie sich in beschränkten Horizonten -- d.h. im Kuchen, der nur einmal verteilt werden kann. - Sie leiden unter energetischen Blockaden, z.B. durch traumatische Erlebnisse, Krankheiten oder Unterdrückung eigener existenzieller Bedürfnisse. - Sie können ihre aktuelle Energie nur schwer bei sich behalten. Sie wirken entweder selber wie ein schwarzes Loch oder unterliegen dem kontinuierlichen Einfluss schwarzer Löcher im Sinne einer energetischen Kettenreaktion, die sie gemäß "Dampfkesseltheorie" glauben "ausagieren" zu müssen. - Sie wollen und können sich nicht mehr mit ihrer Opferrolle abfinden, sondern begeben sich zur notdürftigen Stabilisierung ihres Selbstkonzepts in die "Flucht nach vorn" (Täterrolle). - Sie machen öfters durch ihr Verhalten ihre Mitmenschen ebenfalls zu Energievampiren. (Durch solche "psychische Infektion" gewinnen sie z.B. neue Leidensgenossen.) - Sie kämpfen häufig mit Minderwertigkeitskomplexen, Verlust- und Existenzängsten. - Sie schleppen Schuldgefühle, Leichen im Keller und "unerledigte Geschäfte" mit sich herum. - Sie sind von "Elementalen" (= ungute Geister, Gegenteil von "Schutzengel") besessen. - Vor dem Energieabsaugen benötigen sie die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Opfer. - Ihre "Charaktermaske" ist von starren Denk- und Verhaltensmustern geprägt, also von zwanghaften Persönlichkeitsstrukturen. - Sie sind wählerisch, indem sie ihren Opfern genau die Energie jenes Chakras entziehen, das bei ihnen am stärksten blockiert ist. - Sie bevorzugen wohlmeinende und engagierte Opfer (Typ "LEO"), mit denen sie unbehelligt "Katze und Maus" spielen können. Optimal ist eine gutgläubige junge Frau in einem viel zu tief ausgeschnittenen Nachthemd, die entgegen aller Warnungen den berühmt-berüchtigten Graf Dracula für einen missverstandenen, sympathischen, possierlichen Exoten hält. - Sie manipulieren ihre Opfer und versuchen ihre Selbstkontrolle und Autonomie zu entziehen, und zwar entweder durch kommunikative Umgarnung oder mit telepathischen Methoden. - Bei Vollmond haben sie beste Chancen, von ihren Opfern "überschüssige" (Mond-)Energie abzusaugen, die ihnen selber durch ihre eigene energetische Blockade verschlossen bleibt. - Der Erfolg ihrer Attacken beruht seitens der Opfer auf Schwachstellen, die für Angstgefühle besonders empfänglich sind. Das heißt also, dass böse Geister an sich weniger schädlich sind als die Ängste vor bösen Geistern. (= Voodoo-Prinzip) - Sie sind eher sicherheitsorientiert als kommunikativ gepolt, während ihre Mitteilsamkeit überwiegend einseitig ist und nicht auf echtem Vertrauen basiert. - In Verbindung mit einem hohen Energieniveau fühlen sie sich durch unbeirrbare Seelenruhe abgeschreckt und durch Irritierbarkeit angezogen -- und zwar sowohl bei Personen als auch bei Objekten, Orten und Situationen. -

Vampirtypen
- Fallstrick-Vampir: narzisstisch, uneinsichtig, despotisch, duldet keinerlei Widerspruch, alles hat sich um seine Person zu drehen, niemand kann ihm irgendetwas recht machen, suggeriert Schuldgefühle, um die "ihm zustehenden" "Solidaritätsabgaben" zu erhalten - Ja-Aber-Vampir: führt jede Menge Gründe an, wieso und weshalb er etwas nicht ändern oder veranlassen kann, Meister im Erfinden von Ausreden und im Theoretisieren - Depri-Vampir: ständige Leidensmiene, hat viel Zeit, kriegt aber kaum etwas gebacken, infiziert sein Umfeld durch die Anspruchshaltung "Ihr müsst mich aufbauen und ermutigen", verschlossen, mürrisch, auf subtile Weise tyrannisch, heimischer Langzeitschmarotzer - Denkmalpflege-Vampir: veränderungs- und innovationsfeindlich, unflexibel, unkreativ, fantasielos, hat aber dafür umso mehr Rechtfertigungen für seine Lernbarrieren auf Lager - Kühlschrank-Vampir: hört nur rein äußerlich zu, bleibt aus Prinzip emotional unbeteiligt, ist auch und gerade auf der Beziehungsebene viel mehr sach- als personenorientiert, zieht sich auf Positionen und Konventionen zurück - Ignoranz-Vampir: stellt zwar Fragen, hört aber bei den Antworten kaum zu, so dass die Leute in ein Gefühl von Leere fallen und sich als "uninteressante Langweiler" empfinden - Himalaya-Vampir: erstickend überzogene Erwartungshaltungen an das Umfeld, wertet jeden Erfolg als Banalität ab, hat kein Mitleid gegenüber Versagern, kommt nie zur Ruhe - Höflichkeits-Vampir: will niemandem zur Last fallen, möchte ständig helfen, lässt sich aber selber nur ungern helfen (selbst wenn es notwendig ist), vermeidet eigene Entscheidungen - Nasen-Vampir: mischt sich als "Drahtzieher" immer und überall ein, erzeugt einen Haufen Chaos, Missverständnisse und Kleinkrieg, obwohl er eigentlich Ordnung schaffen möchte - Eleganz-Vampir: Wolf im Schafspelz, vordergründig freundlich, charmant, brav und artig, umwerfendes Erscheinungsbild und charismatisches Auftreten, das Opfer schwach macht, bereitet ihnen mit dem "erotischen Würgegriff" ein Schwindel erregendes Ohrensausen, hat es aber faustdick hinter den Ohren, hinterhältig, unberechenbar, kratzbürstig, renitent - Unschuldigkeits-Vampir: blind für eigene Defizite und Fehler, "Ich bin es nicht gewesen", trägt keine Verantwortung für eigenes Handeln und erst recht nicht für kollektives Handeln, ausweichende Floskeln wie z.B. "Ja, nee, is klar" - Experten-Vampir: hat keine Ahnung, fühlt sich aber umso kompetenter, Besserwisser, hat auf jedes Problem sofort eine ganze Palette von oberflächlichen Antworten parat - Opfer-Vampir: sucht ständig nach Chancen zur längst überfälligen sozialen Rehabilitation der subjektiven Minderwertigkeit (z.B. chronische Krankheit, massiver Altersunterschied, erhebliches Gefälle im soziokulturellen Status, atypische Merkmals- oder Rollenverteilung), wehleidig, fühlt sich chronisch benachteiligt, hätte ohne Wehwehchen und Probleme kaum Gesprächs- und Lebensinhalte, erbettelt und erpresst vom Umfeld unbewusst oder bewusst Mitleid und Aufmerksamkeit (= minderwertige, verzerrte Formen von Liebe und Respekt)

Psychoanalytische Grundlage
S. Freud formulierte in seinen "Studien über Hysterie" eine Instanz namens "Gegenwille", die er jedoch im späteren Verlauf seiner Arbeiten unglücklicherweise wieder verworfen hat. In meinem Verständnis handelt es sich eher um ein "Gegen-Ich" mit folgenden Merkmalen: - eine Art Advocatus Diaboli - täuscht vor, das bessere und "elegantere" Über-Ich zu sein (Verführung statt Führung) - trojanisches Pferd, getarnt als "freies Ich" - "der Bösewicht, den jeder kennt, doch nie bei seinem Namen nennt" (Rumpelstilzchen) - will das Ich aus dem Gefüge von Es und Über-Ich dissoziieren und "entfremden" - lebt in und durch Entweder-Oder-Prinzipien (Dualismus = liebesfeindlich) - "der Geist, der stets verneint" bzw. relativiert ("Ja-Aber-Ich") - "der kleine Tyrann" (J. Prekop) - andere Namen: "Schatten-Ich", "falsches Ich", "uneigentliches Ich", "besessenes Ich" - legt sich wie eine schwere, graue Wolke über das eigentliche Ich - fungiert in gesunder Dosierung als Prüfstein für das Ich und als "Virus Detection Library" (wie die Komponenten im körperlichen Immunsystem zur Früherkennung von Gefahren)

Kritische Verhaltensweisen
Es spielt keine Rolle, inwiefern die jeweiligen Schäden absichtlich entstanden sind oder "Kollateralschäden" darstellen. Entscheidend ist der subjektive Eindruck, dass sich "Sand im Getriebe" befindet. Sämtliche kontraproduktiven Verhaltensweisen beinhalten vampiristisches Gefahrenpotenzial und erfüllen mindestens eines der folgenden Kriterien: - Sie höhlen zwischenmenschliches Vertrauen aus und destabilisieren persönliche Bezüge. - Sie behindern Entwicklungs- und Lernprozesse. - Sie beeinträchtigen die Konzentration auf das Wesentliche. - Sie lassen Energien sinnlos verpuffen. - Sie führen zu Zeitverschwendung, zusätzlichem Zeitaufwand und Planungschaos. - Sie beeinträchtigen die Wechselseitigkeit, d.h. die energetische Interaktion der Beziehung. - Sie produzieren unnötigen Konfliktstoff und Zerwürfnisse, Probleme und Reibungsverluste. - Sie stellen die individuelle Menschenwürde in Frage. (mangelnder Respekt) - Sie opfern langfristige Sinnhaftigkeit kurzfristigen Erfolgen. (Taktiken statt Strategien) - Sie führen zum Anstau von Energien und blockieren den freien Energiefluss. - Sie polen befreiende (göttliche) Energien in blockierende (teuflische) Energien um, wobei eigentlich die Systemstrukturen ("Schemata") der entscheidende Faktor sind. - Sie erzeugen unproduktiven Stress und Dauerstress (Überforderung) und stehlen Nerven. - Sie sind materialistisch orientiert und wenden sich deutlich gegen spirituelle Sichtweisen. Dabei ist aber zu beachten, dass es eine kulturell bzw. persönlich bedingte Bandbreite in der "psychodynamischen Logik" gibt, was in welchen Kontexten und in welchem Umfang toleriert wird (Gewohnheit, Lebensstil) bzw. toleriert werden sollte (Wertorientierung). Daher wird in folgender Tabelle zwischen den Extremen und dem gesunden Mittelmaß unterschieden, damit möglichst wenig Grund besteht in irgendwelche Einseitigkeiten zu verfallen, zumal das jeweils andere Extrem auf Dauer genauso schädlich ist.

Destruktives Verhalten herum zappeln, Hektik und Nervosität verbreiten weitschweifige Ausführlichkeit, Monologisieren faul herum hängen ("Couch Potato") sich bedienen lassen arrogante oder diskriminierende Sprüche vom Stapel lassen Übergriffe in Richtung Selbstbedienung nach lukrativen Chancen zum "Absahnen" lungern sinnlose Diskussionen (angefangen mit "Na ja, ...") Floskeln, Phraseologie, aufgesetzter Humor

Kritische Aspekte Überblick, Fokus und Energie geht verloren die Gesprächspartner werden ignoriert Energiestau durch ungünstige Körperhaltung Aufmerksamkeit und Fürsorge absaugen deutliche Gefahr, dass auch über das Opfer schlecht geredet wird Egomanie, Respektlosigkeit Egomanie, sich abhängig machen Zeitverschwendung, Verpuffen von Energie persönliche Ignoranz

jeweils anderes Extrem lethargisch in der Gegend herum hängen öde Schweigsamkeit, Telegrammstil (ja, nein, weiß nicht) hyperaktive Betriebsamkeit ("Betriebsnudel") Helfersyndrom schönfärberische Gleichmacherei Schüchternheit, um den heißen Brei schleichen pietistische Entsagung gegenüber sämtlichen Annehmlichkeiten kompromisslose, unkommunikative Sturheit stoffelige Wortkargheit ("Na und?")

Konstruktives Verhalten muntere Lebendigkeit, Dynamik, Tatendrang angeregte Ping-PongKonversation (auch über einige Stunden hinweg) sich entspannen, meditieren, schlafen Serviceleistung erfragen und dankbar genießen persönliche Stellungnahme in Form echter "Ich-Botschafen" um Unterstützung bitten Aufgeschlossenheit für positive Überraschungen Gedankenaustausch zur Meinungsbildung oder Entscheidungsfindung Situationskomik, unverfängliche Komplimente, persönliche & konkrete Stellungnahme Offenheit, und zwar auch metakommunikativ ("Entwickle ruhig Deine eigene Meinung dazu!") Aufmerksamkeit, "Erst Du, dann ich", Partnerschaftlichkeit ("Was hältst du davon, wenn wir uns das hier einfach teilen?") differenziertes Feedback inklusive eigener Schuld konkrete Wünsche, Anregungen und Schmerzgrenzen äußern mit gesenktem Blick seitlich anschauen (= "Denk mal drüber nach, was Du gerade sagst!")

versteckte Botschaften ("eigentlich ..."), "heimliche Spielregeln", doppelte Moral falsche Höflichkeit und "über Bande gespielte" Ansprüche ("Aber nein doch, lieber lass ich Dich entscheiden ..."; "Erst wenn Du zufrieden bist, bin auch ich zufrieden.") Schuldgefühle einreden prinzipielle Forderungen und Bedingungen stellen (Extremfall: Erpressung) mit den Augen rollen (= "Ey, jetzt kommt schon wieder diese hirnrissige Schallplatte!")

Zeitverlust durch ständiges Nachprüfen, Verunsicherung (Was ist jetzt wohl gemeint?) Verlust von persönlicher Beziehung, mangelnde Offenheit, ein umso höheres Risiko von anschließender Unzufriedenheit kurzfristige Strategie, hohes Konfliktpotenzial Respektlosigkeit, kein persönlicher Bezug Respektlosigkeit, Lernverweigerung

alles gleich immer sofort ungeschminkt verzapfen (Psychostriptease) Egomanie ("Erst komm ich dran und dann ganz lange gar nichts, dann kommt ein Misthaufen und dann erst die so genannten Mitmenschen.") jederlei Schuld auf die eigene Kappe nehmen alles widerstandslos und klaglos schlucken die Augenlider gefügig niederschlagen (= "Na gut, ich hab sowieso nichts zu melden.")

Destruktives Verhalten bockiges, abweisendes, undankbares Verhalten (Kritiksucht, Trotz) wiederholte oder massive Regelverstöße Abwehr und Blockade (verschränkte Arme, überkreuzte Beine, "Na und?") mangelnde Aufmerksamkeit (schlecht zuhören, "Ja ja", "Ja, aber ...") perfektionistische, überzogene, kompromisslose Ansprüche ("Entweder ganz oder gar nicht") über diverse Sachen herziehen, schlecht reden, lästern, jammern, problematisieren etc. sinnloses Volltexten -("Dumm geschwätzt ist halb gelabert") wichtige Angelegenheiten verheimlichen, und zwar vor allem aus Angst vor persönlichem Nachteil sich ständig in alle möglichen Sachen einmischen falsche Zurückhaltung, sämtliche Entscheidungen "weg delegieren" mit Problemlösungen um sich ballern, ohne dabei auch zuhören zu wollen sich und die Mitwelt unnötig unter Druck setzen (zeitlich, ergebnismäßig, ökonomisch, sozial, ...) launisch-wechselhaftes Benehmen, energetische Wechselbäder, manischdepressive Achterbahnfahrten

Kritische Aspekte Respektlosigkeit

jeweils anderes Extrem Katzbuckelei und Liebedienerei immer schön brav und artig kuschen völlig undifferenzierte und naive Offenheit in jeder Hinsicht immer alles nochmal wiederholen, wie ein Papagei nachplappern sich irgendwie durchwursteln, Schlamperei und Chaos tolerieren und sogar noch fördern in Oberflächlichkeiten verfallen (Witze reißen, Konsum, Rauschmittel) vor sich hin schweigen, mehr oder weniger hörbare Selbstgespräche ungeschminkte, selbstmörderische Offenheit

Konstruktives Verhalten selbstbewusstes und dankbares Auftreten, klare Grenzen setzen gemeinschaftlich abgesprochene Ventilsitten offenes und ehrliches Gespräch über Sorgen und Nöte (auch im Bezug auf die Beziehung) gelegentlich das Verstandene mit eigenen Worten wiedergeben eine Handvoll organisatorischer Prinzipien mit Augenmaß realisieren Bedürfnis nach Mitleid oder Aufmerksamkeit mit klarem Situationsbezug formulieren "Macht es Dir was aus, dass ich Dich gerade akustisch belästige?" "Du, bei diesem Thema hab ich mich für einen Alleingang entschieden, und zwar weil …" persönlich Anteilnahme und Interesse zeigen, Unterstützung anbieten Koordination in Planung, Entscheidung und Durchführung "Ist es Dir recht, dass ich Dich unterstütze?" "Worum geht es Dir?" bestimmte Ziele setzen und systematisch verfolgen, ohne sich darin zu verbeißen auf die nötige Balance von Spontanität und Selbstdisziplin achten, eventuell therapeutische Hilfe beanspruchen

Vertrauensverlust durch Respektlosigkeit persönliche Ignoranz, Lernverweigerung

persönliche Ignoranz

Überforderung, Respektlosigkeit vor der "Menschlichkeit" Kontaminierung und Absaugen positiver Energien persönliche Ignoranz, Verlust persönlicher Bezüge Vertrauensverlust, Zeitverlust durch Nachforschungen und Korrekturmaßnahmen Respektlosigkeit, Misstrauensbeweis, Verlust eigener Ziele Verlust persönlicher Bezüge und Interessen persönliche Ignoranz

maximale Ignoranz ("Hallo?! Was bitte soll mich das kümmern?") alles an sich reißen, Kontrollfetischismus tatenlos zuschauen, sich mit Schadenfreude die Hände reiben planlos und willenlos vor sich hin schludern, in den Tag hinein leben im Alltagstrott verharren ("... und ewig grüßt das Murmeltier"), Rückzug in schablonenhafte Verhaltensmuster

Respektlosigkeit vor der "Menschlichkeit", Verpulvern von Energie Vertrauensverlust, Konzentrationsverlust

Destruktives Verhalten unnötig oft stören, vor allem mit "unübersehbarer Rücksichtnahme" wichtige Aktivitäten unkoordiniert nebeneinander her laufen lassen wichtige Entscheidungen vertrödeln, bis sie irgendwann "dringend" werden ("Aufschieberitis") "Ja ja" sagen, dann aber umso weniger tun (falsche Versprechen zusagen), im Regen stehen lassen Wankelmütigkeit und mangelnde Entschlusskraft bei Entscheidungen vom Thema abschweifen bzw. ablenken (durch wiederholte uferlose Unterbrechungen) Vorwürfe ("Ich dachte, wir sind Freunde.", "Für alle Leute hast du Zeit, aber nie für mich.") Klammern, Besitzergreifen, Aufdringlichkeiten

Kritische Aspekte Konzentration und Energie geht verloren, Respektlosigkeit Reibungsverluste, persönliche Ignoranz ("Gedankenlosigkeit") Vertrauensverlust, Reibungsverluste, unnötiger Stress, diffuser Konfliktstoff Vertrauensverlust, Zeitverlust durch Nachprüfungen Vertrauensverlust, Reibungsverluste, Zeitverschwendung Konzentrationsverlust, Zeitverschwendung, persönliche Ignoranz Vertrauensverlust, zusätzlicher Stress

jeweils anderes Extrem unnötig oft schüchtern sein, unkommunikativ vor sich hin bröteln alles immer absegnen lassen, totaler Verzicht auf Eigenständigkeit immer alles gleich sofort erledigen müssen, ohne gründlich zu überlegen ("Schnellschusstaktik") "Nee nee" sagen, dann aber doch vieles tun (ist weniger schlimm, führt aber auch zu Irritation) radikale und totalitäre Prinzipienhörigkeit bei Entscheidungen stur am gleichen Thema hängen bleiben und bei jeder Abweichung sofort darauf zurück lenken Probleme totschweigen, relativieren, schönfärben oder sogar glorifizieren maximale Autonomie, weitreichendes Desinteresse selbst grenzwertigste Aspekte relativieren und sogar in den Himmel hoch loben schonungslose Generaloffensive mit Hilfe von radikal-tiefschürfenden Erkenntnissen

Konstruktives Verhalten Signale vereinbaren, z.B. offene/ angelehnte/ geschlossene Tür Flexibilität und Teamgeist bei Projektplanung und Projektkoordination Vermeidungsverhalten frühzeitig erkennen, entspannt ansprechen und schrittweise auflösen "Ja" heißt "Ja" und kein "Schuldeingeständnis", "Nein" heißt "Nein" und kein "Kontaktabbruch" situative Anwendung einer Handvoll zentraler Entscheidungsprinzipien bei Bedarf fragen, ob ein längerer Exkurs momentan okay wäre; den roten Faden im Kopf behalten Probleme ansprechen, echte Ich-Botschaften senden und alternatives Verhalten entwickeln möglichst viel "Kontakt" bzw. genau genommen: Verbesserung der "Kontaktfrequenz" Abbau von persönlichen Spannungen in Gestalt von offensichtlich nicht ernst gemeinten Witzen eine gediegene Portion Humor & Gelassenheit an den Tag legen, um weder vor Wahrheiten noch vor Unwahrheiten Angst haben zu müssen "Also, wenn Du mich fragst …", "Willst Du mal meine Meinung wissen?"

Verlust von Sympathie (nicht die Zeitdauer, sondern die Häufigkeit ist dafür entscheidend) Respektlosigkeit, Vertrauensverlust, hoher Zeitaufwand für soziale Rehabilitation Vertrauensverlust, Zeitverlust durch Nachprüfungen

negative, abwertende und unwahre Äußerungen über die Partnerin vor anderen Leuten (im Extremfall: Verleumdung, Rufmord) Lügen, schöngefärbte, sophistisch verdrehte, halbe und einseitige Wahrheiten verzapfen

Missionierungsversuche, zu bestimmten Ansichten drängen ("Mind Control")

Respektlosigkeit

alle Mitmenschen einfach ins offene Messer laufen lassen ("Laissez Faire")

Symptome bei und durch Vampirattacken
Bei Attacken kommt es erstmal nicht darauf an, ob sie mutwillig oder versehentlich erfolgen, sondern dass sie beim Opfer nennenswerte Schäden und Beeinträchtigungen hinterlassen. Manchmal spürt man es gleich zu Beginn der Begegnung, manchmal allmählich im Verlauf, manchmal erst anschließend und im schlechtesten Fall mehrere Monate oder Jahre danach. In ebenso akuter wie chronischer Ausprägung können alle möglichen Symptome auftreten: - erhöhte Reizbarkeit und Irritierbarkeit - Frieren oder diffuses Kältegefühl, obwohl es gar nicht kalt ist oder obwohl man sich bewegt - kurze Begegnungen mit der Person reichen aus, um eine gute Tageslaune zu verderben - das diffuse Gefühl "Mensch, ist (war) das jetzt mit dem/der aber wieder mal anstrengend!" - immer wieder die gleichen Konfliktsituationen mit dem gleichen unbefriedigenden Verlauf - beim Zusammensein mit der Person entsteht das Gefühl, ferngesteuert zu werden und die Kontrolle über die gesamte Situation zu verlieren (obwohl man sonst eher autonom ist) - man fühlt sich durch die Präsenz der betreffenden Person bedrängt oder eingeschüchtert - im Kontakt mit der Person kann man sich schlecht konzentrieren, neigt zu Vergesslichkeit oder findet nicht die richtigen Worte - man leidet unter Schlafproblemen (Albträume, Schlaflosigkeit), in Albträumen erscheint die betreffende Person öfters in einer negativen Rolle - Angstattacken oder Depressionen - Antriebs- oder Konzentrationsschwäche - Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl - das eigene Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein nimmt immer mehr ab, in Gegenwart der betreffenden Person fühlt man sich dumm, unbeholfen, hässlich oder schwach - man fühlt sich ohne ersichtlichen Grund erschöpft - deutlich öfter als Nachbarn oder Bekannte wird man Opfer von Diebstahl, Raub, Einbruch, Betrug oder sonstigen Unglücksfällen und Missgeschicken - man fühlt sich ungerecht behandelt und hat den Eindruck, dass man zu kurz kommt (Mitbestimmung, Gewinnbeteiligung, …) - es entsteht immer wieder Streit um unwichtige Kleinigkeiten - man reagiert aggressiv auf die Person, ohne spezifische Gründe nennen zu können (obwohl man ansonsten eher friedfertig und bei klarem Verstand ist) - man macht sich Sorgen, dass man sich in der Beziehung nicht genug Mühe gibt - man wird ständig von der Arbeit bzw. vom eigentlichen Thema abgehalten - man bekommt von der Person regelmäßig ein schlechtes Gewissen vermittelt - der innere Widerstand für gemeinsame Unternehmungen mit der Person nimmt zu - auch und gerade im direkten Kontakt mit der Person fühlt man sich allein - man fühlt sich immer wieder im Stich gelassen, im Regen stehen gelassen - man hegt regelmäßig diffuse Befürchtungen gegenüber der nächsten Begegnung - man überlegt intuitiv immer wieder, ob und wie man den Kontakt abbrechen soll bzw. kann

Im Bezug auf die Chakren lassen sich folgende Symptomkreise feststellen: - Wurzelchakra (Lebensenergie): intensives Gefühl einer abnormalen Geruchsbelästigung, Schmerzen in der Hüfte oder am Ischias, Verdauungsbeschwerden (Verstopfung, Durchfall), Ängste und Panikattacken, wiederholtes Misstrauen gegen sich selbst, gegen Mitmenschen oder gegen das Leben allgemein - Sakralchakra (sexuelle Energie): Mangel an Kreativität, Dynamik, Lust und Leidenschaft; Schmerzen im Unterleib, Blasenleiden oder Blasenschwäche, sexuelle Funktionsstörungen (auch Schmerzen beim Sex) - Nabelchakra (heilende Energie): Unsicherheit, Gefühl der Machtlosigkeit, Magenschmerzen oder Sodbrennen, Frösteln oder Schweißausbrüche, Zweifel an der Legitimität von eigenen Meinungen und Zielen, leichte Irritierbarkeit, Übelkeit oder Aufstoßen - Herzchakra (Liebesenergie): Schmerzen in den Armen, unwillkürliche Verschlossenheit, grundlose Schwindelgefühle, leichte Infektanfälligkeit, Angst vor Einsamkeit - Halschakra (kommunikative Energie): Atemlosigkeit, Atemprobleme, Schüchternheit und Hemmungen, Verlegenheit (mangelnde Spontanität, häufig nicht die richtigen Worte finden), wiederholte Zahnfleischentzündung und Zahnschmerzen, Husten oder Heiserkeit - Stirnchakra (Gedankenenergie): Lernblockaden, Gedankensturm, Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Sehstörungen, Konzentrationsschwäche, Verspannung in Schulter und Nacken - Scheitelchakra (sprituelle Energie): Vergesslichkeit, Verlust von Lebenszielen, Sinnlosigkeit, Gefühl von Verwirrung und tiefer Verunsicherung, grundloses Gefühl von innerer Leere und Unzufriendenheit, Schlafprobleme (Einschlafen, Durchschlafen)

Angriffsflächen und Risikofaktoren
In zeitlicher Hinsicht lassen sich folgende Gefährdungen feststellen: - Wurzelchakra (Lebensenergie): nachts, 1 bis 5 Uhr, Auftanken der Batterien - Sakralchakra (sexuelle Energie): nachmittags, 17 bis 21 Uhr, zweiter Kreativitätsschub - Nabelchakra (heilende Energie): morgens, 5 bis 9 Uhr, Weichenstellung für den Tag - Herzchakra (Liebesenergie): mittags, 13 bis 17 Uhr, beste Zeit für Siesta - Halschakra (kommunikative Energie): vormittags, 9 bis 13 Uhr, beste Zeit für geistige Arbeit und Kommunikation - Stirnchakra (Gedankenenergie): 21 bis 1 Uhr, rege Fantasietätigkeit, Erlebnisverarbeitung - Scheitelchakra (sprituelle Energie): ganztags, Versorgung mit spiritueller Energie und Verbindung mit dem Höheren Selbst In charakterlicher Hinsicht gibt es folgende Opfertypen: - Helfer: hat immer ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen der Mitmenschen, ist hilfsbereit, sucht nach Lösungen, vernachlässigt bei Bedarf eigene Interessen und Aufgaben - Idealist: ist prinzipiell gutmütig, aber weniger tatkräftig und aufopferungsbereit als der Helfer; interpretiert alles Negative (Hass, Streit, Gewalt) als Folge von Missverständnissen oder von unglücklichen Erfahrungen; verzeiht aus Prinzip allen Übeltätern, wenn man ihn darum bittet - Sinnsucher: hat das Gefühl, seinen Platz in der Welt noch nicht richtig gefunden zu haben, allerdings anders als ein Energievampir, der die Verantwortung dafür an seine Opfer abgibt: hält Augen und Ohren immer offen für Hinweise, die auf den richtigen Weg führen könnten, ist sehr anfällig für Energievampire, die eine geistig-spirituelle Überlegenheit vorgaukeln. - Schüchterner: wagt es gar nicht erst, Widerstand gegen vampiristisches Treiben zu leisten, hat ein derart geschwächtes Selbstwertgefühl, dass er sich über jede Aufmerksamkeit freut, auch wenn es in vampiristischen Generalattacken endet. - Träumer: schwebt - ganz in seiner eigenen Weltsicht eingehüllt - über den Lebensrealitäten, sieht nur das, was ihm gefällt, ersetzt jede geplatzte Seifenblase durch eine neue Träumerei, ist auf vampiristische Attacken so gut wie gar nicht vorbereitet und daher gefährdet - Kämpfer: betrachtet bzw. empfindet Stress (Belastungen, Beanspruchungen, Probleme) als "sportliche Herausforderung" ("There are no problems, but only challenges."), bis dann aber irgendwann plötzlich die eigenen Energiereserven vollständig erschöpft sind In situativer Hinsicht bestehen folgende Risikofaktoren: - innere Unsicherheit bei Neuorientierung oder Krise (neuer Job, neue Partnerschaft, Umzug, Wechsel vom sozialen Umfeld, gravierend veränderte Lebensumstände, z.B. Erkrankung) korrespondierende Zapfmethode: Beherrschen - beklemmender Mangel an sinnvollen und konstruktiven Alternativen: "Vogel, friss oder stirb!" - Vertrauensseligkeit (idealistisch-naive Offenheit, die alles Negative kategorisch ausblendet) korrespondierende Zapfmethode: Suchen - Hals über Kopf verliebt (überglücklich im hormonellen Ausnahmezustand) korrespondierende Zapfmethoden: Beherrschen, Suchen, Klammern - Schuldgefühle, Verpflichtungen, innere oder vertragliche Bindungen, beträchtlicher Umfang an bereits investierter Energie

Gegenmaßnahmen
Es geht nicht darum, den Willen (das Ich) des Täters zu brechen, sondern den uneigentlichen Willen (das Gegen-Ich) auszubremsen. Liebevolles Verständnis und Beschwichtigung sind im Fall von Energievampirismus gefährlich, da sie die Situation noch verschärfen, indem sie mich zum Täter und Dich zum Opfer machen. Solange der Täter von seinem Gegen-Ich "besessen" ist, geht es darum, ihn (also sein Ich) in "Sippenhaft" zu nehmen, so dass er früher oder später dem Gegen-Ich (= "Besatzungsmacht") abschwört und sich dafür eindeutig zu der betreffenden Liebes- bzw. Arbeitsbeziehung bekennt. Wirksame Gegenmaßnahmen bewegen sich zwischen defensivem Exorzismus und englischem Internat, wobei das eine das andere überhaupt nicht ausschließt. a) exorzistische Schutzmaßnahmen Räucherstäbchen, Heilsteine, Kakteen, Tier-Mobile, eigene Aura schließen, Salz-Kaffee-Bad, bestimmte Symbole und Schutzzeichen, bestimmte Gerüche, farbiges Licht, ... b) englischer Internatsstil (v.a. im Fall von Liebesbeziehungen) drei prinzipielle Varianten: - schnell: "intensiviertes Handauflegen" (good old English style, evtl. mit Hilfsmitteln) bis der Übeltäter schluchzend und schniefend um Gnade bettelt (verstärkte Wirkung durch vorherige Ankündigung der Strafe einige Stunden zuvor) - mittel: intensive Fitnessübungen, bis es richtig weh tut und der Übeltäter um Gnade bettelt (verstärkte Wirkung durch Schikanen, z.B. aufgestellter Fuß auf dem Rücken) - gründlich: "Stille Treppe" mit gezieltem Denkzettel (z.B. mein "Beziehungsfragebogen") anschließend Strafpredigt inklusive Verhör und Verständniskontrolle (verstärkte Wirkung durch Gebete: spiegelt die negative Energie des Übeltäters zurück) Die "Versöhnungserotik" findet jeweils erst im Anschluss an die durchgeführte Strafe statt. Strafe hat übrigens rein gar nichts mit "Liebesentzug" zu tun, und zwar ebenso wenig wie Strenge (Konsequenz) etwas mit Lieblosigkeit zu tun hat. Die drei Ansätze können auch miteinander kombiniert werden. Ideen zur praktischen Durchführung der Bestrafung von Energievampirismus - mögliche Einstiegswörter: "So nicht!", "Stop!", "Aus!", "Raus!", "So, mein Freundchen!" - Die Stille Treppe muss keine Treppe sein, sondern es kann auch ein bestimmter Raum sein. - Wichtig ist genügend Abstand, damit die dunkle Energie des Übeltäters nichts kontaminiert. - Die Strafe sollte nicht aus einem Affekt heraus erfolgen, sondern als nüchterne Konsequenz auf einen beziehungstechnischen bzw. psychohygienischen Regelverstoß. - Jeder Fluchtversuch und jedes Ausweichen muss strikt unterbunden werden. - Wenn das alles nichts oder nur wenig hilft, ist eine psychotherapeutische Behandlung nötig oder im allerschlimmsten Fall eine Trennung auf unbestimmte Zeit. - Wichtig ist, dass man sich mit der Zeit nicht noch selbst in einen Energievampir verwandelt. Das geschieht vor allem durch die innere Haltung, dass die Strafe dem Übeltäter helfen soll, mit sich selbst besser zurecht zu kommen.

Verwendete Literatur
Dorothy Harbour (1999): Achtung Energievampire Das Praxisbuch für den psychischen Selbstschutz Hamid Peseschkian & Connie Voigt (2009): Psychovampire Über den positiven Umgang mit Energieräubern Choa Kok Sui (1999): Energetischer Selbstschutz Psychische Immunstärke gegen bewusste und unbewusste Übergriffe Melita Denning & Osborne Philips (1996): Psychischer Selbstschutz Die Entwicklung positiver Kräfte Maryan Stone (2011): Energievampire - erkennen, meiden, abwehren Nathalie Schmidt (2012): Energie - Grundlage des Lebens Adolph Freiherr Knigge (1790): Über den Umgang mit Menschen Christof Wahner (2009): Modell der psychischen Verfassung http://de.scribd.com/doc/48740175/Modell-der-psychischen-Verfassung Christof Wahner (2011): Selbstbefangenheit http://de.scribd.com/doc/59740798/Selbstbefangenheit Léon Wurmser (1993): Das Rätsel des Masochismus http://de.scribd.com/doc/25430632/Das-Ratsel-des-Masochismus

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