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Netzwerk gegen Abschiebung und Ausgrenzung in Kln

Allerweltshaus Krnerstr. 77-79. 50823 Kln Brigitte Schwarz, mobil: 0179 10 20 369

An die Medien

13. Oktober 2011

Aktion in Frankfurt 13. Oktober 2011, nachmittag

Frankfurter Paulskirche besetzt


Fluchtwege ffnen Flchtlinge aufnehmen! Am Samstag erhlt der Algerier Boualm Sansal den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Damit solle fr die Demokratiebewegung in Nordafrika ein Zeichen gesetzt werden, heit es in der Begrndung. Gleichzeitig schotten sich die alten Demokratien in Europa mit allen Mitteln gegen die Nordafrikaner ab, die wirtschaftlicher Not entfliehen und hierzulande ein Auskommen suchen wollen. Anfang des Sommers war das Massensterben von Flchtlingen im Mittelmeer in den Medien kurze Zeit emprt zur Kenntnis genommen worden. Aber die Innenminister der Europischen Union verweigerten im Juni die vom UNFlchtlingskommissariat geforderte Aufnahme der am meisten bedrohten 8.000 subsaharischen Flchtlinge aus Tunesien. In Griechenland will man einen neuen Zaun gegen Flchtlinge bauen. Und auch der Appell des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Lning, libysche Flchtlinge aus Tunesien nach Europa zu holen, verhallte ungehrt. Diese unertrgliche Situation wird durch die Europische Grenzschutzagentur Frontex zustzlich verschrft, die tglich Flchtlingsboote an der Weiterfahrt hindert und so mitverantwortlich dafr ist, dass schtzungsweise 2000 Menschen (UNHCR) seit Ende Mrz ertrunken sind. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen fordern deshalb von den europischen Regierungen, ihren tdlichen Kurs in der Mittelmeerregion zu korrigieren (z.B. der Choucha-Appell Fluchtwege ffnen Flchtlinge aufnehmen von Pro Asyl, medico international, Borderline Europe, Afrique-Europe-Interact, Welcome to Europe, Komitee fr Grundrechte und Demokratie. Wir bitten um Beachtung und Berichterstattung. Bildmaterial folgt. Bei Rckfragen wenden Sie sich bitte an Brigitte Schwarz, 0179 10 20 369