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Vorwort

Dieses Heft wurde von Ausbildern der PzAufklKp 390 erstellt. Es soll eine Ausbildungshilfe für die Ausbilder in der Allgemeinen Grundausbildung sein. Speziell für Zeiträume die kurzfristig entstehen, z.B. Wartezeiten bei den ärztlichen Untersuchungen, die somit sinnvoll genutzt werden können. Als Schwerpunkte wurden die Bereiche Formalausbildung Waffenausbildung, Gefechtsdienst und Sanitätsausbildung ausgewählt.

Für persönliche Anmerkungen und Ergänzungen sind in jedem Thema Freiräume eingefügt.

Dieses Handbuch soll lebendig gehalten werden. Sie sind daher aufgefordert, Änderungsvorschläge einzubringen und diese dann im Bataillon weiterzugeben.

Dieses Handbuch ist im inhaltlichen Zusammenhang mit den Vorschriften erstellt worden. Wichtig: Dieses Handbuch unterliegt nicht dem Änderungsdienst und muss in eigener Zuständigkeit geändert werden.

Zusätzlich sind noch kleine Ausbildungsmittel im Handbuch (bei den jeweiligen Themen oder als Anlage) beigefügt. Diese sollen das Ausbildungsmaterial auf ein Minimum reduzieren und zudem dafür sorgen das Sie überall diese Ausbildungen (kurzfristig) halten können ohne extra Material zu empfangen z.B. Waffen.

Das Lesen dieses Heftes ersetzt nicht das Vorschriftenstudium!

können ohne extra Material zu empfangen z.B. Waffen. Das Lesen dieses Heftes ersetzt nicht das Vorschriftenstudium!
Inhalt 1. Formalausbildung 2. Sicherheitsbestimmungen Waffen 3. Waffen- und Geräteausbildung 4. Meldungen/ der

Inhalt

1. Formalausbildung

2. Sicherheitsbestimmungen Waffen

3. Waffen- und Geräteausbildung

4. Meldungen/ der Melder

5. Zurechtfinden im Gelände

6. Skizzen

7. Fernmeldeausbildung

8. Parole

9. Entfaltungsformen

10. Übermittlungszeichen

11. Geländetaufe, Entfernungsspinne u. Entfernungsermittlung

12. Alarmposten

13. Bereitschaftsgrade

14. Feuerregelungen

15. Bedrohungs- & auftragsangepasste Schutzzustände

16. Sanitätsdienst aller Truppen

Formaldienst

Grundstellung

- Füße stehen mit Hacken aneinander

- Fußspitzen zeigen in einem Winkel von ca. 60° nach außen

- Arme hängen herab, etwa eine Handbreit zwischen Ellenbogen und Körper, die ausgestreckte Hand liegt an der Außenseite der Oberschenkel an

- Kommando: „Stillgestanden!

- Kommando: „Achtung!Grundstellung mit Front zum Vorgesetzten

Rührt Euch

- den linken Fuß ca. 20cm nach links setzen

- Hände auf den Rücken nehmen, eine Hand umfasst das Handgelenk der anderen

- Kommando: „Rührt Euch!

Als Ankündigungskommando ist die Abteilung/der Soldat anzusprechen.

Wendungen

- werden aus der Grundstellung ausgeführt

- Kommando: „Links - um!“

- Körpergewicht auf den linken Hacken verlagern

- rechten Hacken leicht anheben

- mit rechten Fußballen abstoßen, damit Drehung um 90° nach links einleiten

- nach der Drehung rechten Fuß schnell an den linken Fuß heranziehenGrundstellung

- Kommando: „Abteilung- kehrt!“

- Wendung nach links um 180° Ausführen (wie Links - um)

 

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Auf das Kommando „Marsch, Marsch“ läuft der Soldat in die befohlene Richtung.

Auf das Kommando „Richt Euch“ dreht der Soldat seinen Kopf schnell nach rechts, korrigiert Abstand und Zwischen- Raum. Der rechte Flügelmann der Formation hält Blick gerade ausgerichtet.

Das Kommando „Augen gerade – aus!“ beendet er das Aus- richten.

Auf das Kommando „Durchzählen!“ rufen die Soldaten des vorderen Gliedes – vom rechten Flügelmann beginnend – ihrem Nebenmann unter Kopfwendung nach links die fortlaufende Zahl zu. Der letzte Soldat gibt zusätzlich zur Endzahl die Stärke der letzten Rotte an.

Auf das Kommando „Wegtreten!“ verlässt der Soldat schnellen Schrittes seinen Platzpunkt; wenn nötig führt er zunächst die Wendung in die befohlene Richtung aus. Vor dem Kommando Wegtreten ist die Grundstellung zu Befehlen!

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Eigene Notizen:

4

- Kommando: „Rechts - um!“

- Körpergewicht auf den rechten Hacken verlagern

- linken Hacken leicht anheben

- mit linken Fußballen abstoßen, damit Drehung um 90° nach rechts einleiten

- nach der Drehung linken Fuß schnell an den rechten Fuß heranziehenGrundstellung

Gruß

- rechte Hand - Finger aneinander liegend, Daumen

angelegt – Fingerspitzen dicht über Schläfe, so an den Kopf, dass

Handrücken nach oben zeigt

Unterarm und die Hand eine Gerade bilden

Ellenbogen in Schulterhöhe sich befindet

- zum Gruß beenden Hand schnell herunter nehmen, gegebenenfalls Kopf gerade Ausrichten

- der Gruß beginnt 3 Schritte vor dem zu Grüßenden und endet bei Grußerwiderung

Meldungen

- bei Meldungen einem Vorgesetzten 3 Schritt vor ihm Grundstellung einnehmen und vor Beginn Grüßen

- nach der Entlassung durch den Vorgesetzten grüßt der Soldat und tritt nach einer Kehrtwendung ab

- er meldet im Dienst in knapper Form „DG, Name, Einheit, Auftrag und/oder ausgeübte Tätigkeit“

- er meldet jedem unmittelbaren Vorgesetzten

- er meldet immer dem Dienstgradhöchsten

- bei Anwesenheit mehrerer Soldaten meldet der Leitende, Dienstgradhöchste oder Älteste

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Sicherheitsbestimmungen

Allgemeines

1. Waffe stets so handhaben und bedienen, dass Treffgenauigkeit & Funktionssicherheit erhalten bleiben & niemand unnötig gefährdet wird.

2. Ist Ladezustand einer Waffe unbekannt, so handhaben, als sei sie fertiggeladen.

3. Alle Ladetätigkeiten sowie Zerlegen & Zusammensetzen nur bei gesicherter Waffe vornehmen.

4. Um Schäden am Gehör zu vermeiden, vor jedem Schießen geeigneten Gehörschutz anlegen.

5. Zum Schießen die Waffe erst unmittelbar vor dem in Anschlag gehen entsichern; Mündung muss bereits grob in Zielrichtung zeigen. Nach Absetzen – Mündung noch grob in Zielrichtung – Waffe sofort wieder sichern.

6. Spielerischer Umgang mit der Waffe kann andere gefährden & zu Schäden an der Waffe führen. Deshalb ist verboten:

- jeder Umgang mit der Waffe ohne Ausbildungszweck oder Auftrag

- Zielen auf Personen (außer in Ausbildung & Einsatz)

- Spielen an Abzug & Sicherung

7. Mündung der Waffe zeigt zur Schussabgabe in Ziel- oder Feindrichtung. Bei Bewegungen, Ladetätigkeiten & zur Sicherheitsüberprüfung zeigt sie in eine Richtung, die Gefährdung von Personen & Einrichtungen ausschließt.

8. Der Zeigefinger liegt grundsätzlich gestreckt am Abzugsbügel, außer unmittelbar vor & während der Schussabgabe.

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Sicherheitsbestimmungen

Maschinengewehr MG3, Kaliber 7,62mm x 51

1. Fertiggeladenes Maschinengewehr stets sichern, wenn

- nach Fertigladen nicht sofort geschossen werden soll

- Feuerkampf unterbrochen wird

- Auftrag ausgeführt & „Entladen“ nicht befohlen wurde Maschinengewehr im Anschlag entsichern & wieder sichern. Ausnahme: In Pirschhaltung bleibt Waffe in Ausbildung bis unmittelbar vor Schussabgabe gesichert; im Krieg ist bei Einnehmen Pirschhaltung zu entsichern.

2. Ein (selbst mit EX – Patronen) teil – oder fertiggeladenes MG nicht aus der Hand geben. Ausnahmen:

- In Ausbildung auf Befehl des Ausbilders

- Im Gefecht, wenn Auftrag dazu zwingt

3. MG stets mit Meldung des Ladezustands übergeben.

- „MG entladen, Patronenlager frei, entspannt!“ oder

- „MG teilgeladen!“ oder

- „MG fertiggeladen & gesichert!“

Übernehmender prüft sofort Richtigkeit der Meldung.

4. Vor jeder Reinigung & vor jedem Zerlegen MG entladen; dabei prüfen, ob Rohr & Verschlussbahn frei.

5. Merke: MG kann im teilgeladenen Zustand nicht gesichert werden. Leeres Patronenlager & verriegelter Verschluss geben ausreichende Sicherheit.

6. Löst sich der Schuss nicht, zunächst Verschluss & danach Rohr wechseln. Ist Rohr heißgeschossen, mögliche Selbstzündung der Patrone abwarten (Verschluss in vorderer Stellung). Dazu – vor Öffnen Deckel oder Rohrwechselklappe – Wartezeit von 5 Minuten einhalten.

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Sicherheitsbestimmungen

Maschinengewehr MG3, Kaliber 7,62mm x 51

7. Bei Sicherheitsüberprüfung feststellen, ob MG frei von Munition. Sie erfolgt

- vor jeder Benutzung

- bei Störung

- nach dem Schießen

- vor dem Zerlegen

- vor der Reinigung

- bei Übernahme der Waffe

Zur Sicherheitsüberprüfung MG entladen, spannen & sichern, Zuführerunterteil anheben & Rohrwechselklappe öffnen.

8. Rohrwechsel, wenn 150 Gefechtspatronen oder 100 Übungs – oder Manöverpatronen verschossen, ohne dass das Rohr durch längere Unterbrechungen auf Handwärme abkühlen konnte.

9. Heißgeschossenes Rohr erst wieder verwenden, wenn auf Handwärme abgekühlt. Handwärme bedeutet, ungeschützte Hand kann Rohr 30 Sekunden fest umfassen.

10. Munition sachgemäß behandeln. Schlagartige oder ähnliche Belastungen des Anzündhütchens können Patrone entzünden. Außerhalb der verriegelten Waffe führt dies zur explosionsartigen Zerlegung der Patronenhülse. Verletzungsgefahr!

11. Verschmutzte, oxydierte oder beschädigte Patronen & Patronen mit lose sitzenden Geschossen nicht verwenden. Sie sind zurückzugeben.

12. MG kann nur bei gespanntem Verschluss gesichert werden.

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Sicherheitsbestimmungen

9. Es ist verboten:

Allgemeines

- jeder Umgang mit der Waffe ohne Auftrag

- Zielen auf Personen (außer in Ausbildung & Einsatz)

- Spielen an Abzug & Sicherung

Eigene Notizen:

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Sicherheitsbestimmungen

Pistole P8 Kaliber 9mm x 19

9. Den ausgestreckten Arm mit der Waffe so nach vorn abwärts halten, dass – wenn der Soldat steht – die Rohrmündung einen Meter vor den Schützen (in Zielrichtung) auf den Boden zeigt.

10. Pistole nur gesichert & mit formeller Übergabe einer

anderen Person übergeben. Zustand der Pistole wie folgt melden:

- „Pistole entladen, Patronenlager frei, entspannt & gesichert!“

- „Pistole teilgeladen & gesichert!“

- „Pistole fertiggeladen & gesichert!“ Der Übernehmende muss sich vom Sicherungs- & Ladezustand der Pistole sofort überzeugen.

11. Eine (selbst mit EX – Patronen) teil– oder

fertiggeladene Pistole darf nicht aus der Hand gelegt werden. Ausnahme:

- in Ausbildung auf Befehl des Ausbilders

- im Gefecht, wenn Auftrag dazu zwingt

12. Von der sachgemäßen Behandlung der Pistole hängt ihre Treffgenauigkeit, Funktionssicherheit & Lebensdauer ab. Nie darf Gewalt angewendet, nie die Pistole geworfen oder angeschlagen werden.

13. Vor Verschmutzung sind besonders Mündung & Verschluss zu bewahren. Wenn Pistole nicht in Pistolentasche gesteckt werden kann, nur auf saubere Unterlage, niemals auf die Erde oder in den Sand legen.

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Sicherheitsbestimmungen

Gewehr G36, Kaliber 5,56mm

1. Nie Gewalt anwenden oder das Gewehr werfen. Hartes Aufsetzen oder Anschlagen vermeiden. Bei einem harten Stoß oder Schlag auf die Schulterstütze kann sich der Verschluss öffnen & wieder schließen. Hierbei kann – bei teilgeladenem Gewehr – eine Patrone zugeführt werden. Gewehr ist dann fertiggeladen.

2. Gewehr bleibt außer zum Schießen stets gesichert. Stellung des Sicherungshebels von Zeit zu Zeit überprüfen.

3. Gewehr stets mit Meldung des Ladezustands übergeben. Meldungen lauten:

- „Gewehr entladen, Patronenlager frei, entspannt & gesichert!“

- „Gewehr teilgeladen & gesichert!“

- „Gewehr fertiggeladen & gesichert!“

Der Übernehmende überprüft sofort Richtigkeit der Meldung.

4. Teil – oder fertiggeladenes Gewehr nicht aus der Hand

legen.

Ausnahmen:

- in Ausbildung auf Befehl des Ausbilders

- im Gefecht, wenn Auftrag dazu zwingt

5. Bei Sicherheitsüberprüfung feststellen, ob Gewehr frei von Munition. Sie erfolgt

- vor jedem Benutzen der Waffe

- nach jedem Schießen

- bei Übernahme der Waffe

- vor jeder Reinigung

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Sicherheitsbestimmungen

Gewehr G36, Kaliber 5,56mm

6. Zur Sicherheitsüberprüfung Gewehr vorzeigen. Bei Nacht überzeugt sich Überprüfender durch Hineinsehen ins Patronenlager mit Hilfe Taschenlampe, ob Patronenlager frei.

7. Verschmutzte, oxydierte, beschädigte Patronen sowie Patronen mit lose sitzenden Geschossen nicht verwenden.

8. Stets nur eine Munitionssorte verwenden.

Hinweis:

Eine Patrone, die nach Fertigladen Anschlagspuren aufweist, ist keine beschädigte Patrone. Diese Patronen sind weiterhin handhabungs - & funktionssicher weiter zu verwenden.

9. Soldaten, die Feuerkampf aus einer Deckung führen (aus Kampfstand, Schießscharte oder über Bordwand von Kfz), müssen Waffe zuvor aus Deckung bringen, bevor sie Waffe entsichern.

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Bedienung

Pistole P8 Kaliber 9mm x 19

Sicherungshebel zeigt mit seiner Spitze auf „S“ = Sicher oder „F“ = Feuer & zeigt an, ob Pistole gesichert oder feuerbereit ist. Wird Sicherungshebel über Stellung „S“ nach unten gedrückt, wird gespannter Hahn entspannt. Patrone wird nicht gezündet.

Abzug kann bei entsicherter Pistole mit gespanntem & auch mit entspanntem Hahn zurückgezogen werden.

1. Pistole P8 fertig geladen, gespannt & gesichert

- Abzug & Hahn in hinterer Raste

- Sicherungshebel auf „S“

2. Pistole P8 fertig geladen, entspannt & entsichert

- Abzug & Hahn in vorderer Stellung

- kann Abzug zurückgezogen & Hahn damit so weit gespannt werden, dass er aus hinterer Stellung selbständig nach vorn schlägt & Schuss auslöst

3. Pistole P8 fertig geladen, gespannt & entsichert

- Abzug & Hahn in hinterer Raste

- Sicherungshebel auf „F“

- leichter Druck auf Abzug genügt, um Schuss zu lösen

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G 36 Das Gewehr G36 ist eine automatische Handwaffe (Gasdrucklader) mit Magazinzuführung für Einzelfeuer und
G 36
Das Gewehr G36 ist eine automatische Handwaffe
(Gasdrucklader) mit Magazinzuführung für Einzelfeuer
und Feuerstöße. Die vollständige Bezeichnung lautet:
„Gewehr G36, Kaliber 5,56mm“.
1

Sicherheitsüberprüfung G36:

 

- Gewehr sichern

- Magazin entnehmen

- Spannhebel zurückziehen und prüfen, ob Patronenlager frei

- Spannhebel nach vorne gleiten lassen

- Gewehr entsichern und Abzug betätigen

- Gewehr sichern

Meldung: „Sicherheitsüberprüfung durchgeführt, Waffe entladen, Patronenlager frei, entspannt und gesichert!“

Zerlegen G36

- Trageriemen

- Haltebolzen am Griffstück

- Griffstück abnehmen

- Schulterstütze anklappen

- Bodenstück mit Schließfeder

- Verschluss; ACHTUNG! Verschluss kann aus dem Gehäuse fallen!

- Magazinschacht

- Handschutz (Haltebolzen!)

- Antriebsstange

- Gaskolben

Zusammensetzen G36

-

sinngemäß umgekehrte Reihenfolge

 

3

 

Technische Daten:

 

Funktionsprüfung G36:

 

Kaliber mittlerer Gasdruck Anfangsgeschwindigkeit Vo max. Kampfentfernung größte Schussweite Schussfolge im Feuerstoß Patronen im Magazin

5,56 mm

- Verschluss zurück ziehen, mit Fangstollen prüfen, ob Verschluss gehalten wird

 

2400 bar

920 m/sec

- Waffe mehrfach spannen und in der Stellung „E“ und „F“ entspannen

500 m

2860 m

- kein zurückziehen vom Abzug in Stellung „S“

750 Schuss/min

- Verschluss muss vollständig verriegeln

30

- Festsitz des Mündungsfeuerdämpfer

 

- Einrasten des Magazins

Gewichte:

 

- Waffe muss entspannt und gesichert sein

G

36 ohne Magazin

3630 g

G

36 mit gefülltem Magazin (30 Schuss)

4113 g

Eigene Notizen:

Visier:

Reflexvisier 1fach mit Lichtpunkt (Hauptkampfvisier) optisches Visier mit 3facher Vergr. und Strichplatte mit Entfernungsmarken bis 800 m

 

Baugruppen:

 

1. Gehäuse mit Rohr und Anbauteilen

2. Tragebügel mit Visiereinrichtung

3. Verschluss

4. Schulterstütze, vollständig

5. Bodenstück mit Schließfeder

6. Griffstück, vollständig

7. Magazin

8. Trageriemen

9. Handschutz, vollständig

Folgende Zusatzausstattung kann verwendet werden:

 

10. Zweibein

 

11. Trommelmagazin nicht abgebildet

 

4

 

2

P8

Die Pistole P8 ist eine geschlossene, halbautomatische Handwaffe mit Magazinzuführung für Einzelfeuer. Die Vollständige Bezeichnung der Waffe lautet:

„Pistole P8 Kaliber 9 mm x 19“

der Waffe lautet: „Pistole P8 Kaliber 9 mm x 19“ 1 Sicherheitsüberprüfung P8: - Pistole sichern,

1

Sicherheitsüberprüfung P8:

- Pistole sichern, Magazin entnehmen

- Verschluss nach hinten ziehen, prüfen ob Patronenlager frei

Verschluss nach vorne führen, Waffe entspannen „Pistole entladen, Patronenlager frei, entspannt und gesichert“

-

Zerlegen P8:

- Handauflegen das der Daumen die Griffstückhinterseite umfasst und die Finger auf der Verschlussoberseite liegen

- Verschluss ca. 10mm nach hinten ziehen

- mit rechter Hand Verschlussfanghebel durchdrücken und nach links herausziehen

- Verschluss nach vorne abziehen

- Pufferstange gegen die Feder nach unten herausnehmen

- Rohr nach vorne schieben, anheben und nach hinten herausnehmen

Zusammensetzen P8:

- Rohr einlegen, dass es mit dem Verschluss verriegelt

- Schließfeder mit Pufferstange über das Rohr einlegen

- Griffstück von hinten in die Führungsnuten des Verschlusses schieben (dabei Puffereinrichtung mit Daumen festhalten)

- Verschlussfanghebel von links eindrücken

 

3

Funktionsprüfung:

Technische Daten:

- Leichtgängigkeit von Verschluss und Rohr auf dem Griffstück

 

Kaliber Anzahl der Patronen im Magazin Kampfentfernung Feststehendes Visier, Visierentfernung Anfangsgeschwindigkeit Vo Größte Schußweite Gewichte:

9mm

15

- Verschlussfanghebel den offenen Verschluss hält

bis 50m

- Abzug und Hahn im gespannten Zustand in der hinteren Rast halten (Abzug geht erst beim ent- Spannen nach vorn)

 

50m

360 m/sec

1500 m

- Abzug darf sich nicht betätigen lassen bei „S“

- Funktion Wiederspannabzug

mit gefülltem Magazin ohne Magazin

985 g

- Festsitz des Magazins

750 g

Eigene Notizen:

 

Baugruppen:

Verschluss vollständig Griffstück vollständig mit Verschlussfanghebel Magazin

 
 
 

4

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MG3

Das Maschinengewehr ist eine, offene, vollautomatische Waffe, mit der Feuerstöße geschossen werden. Die vollständige Bezeichnung lautet:

Maschinengewehr MG3, Kaliber 7,62 mm x 51“

lautet: „ Maschinengewehr MG3, Kaliber 7,62 mm x 51“ 1 Zerlegen und Zusammensetzen MG3 Vor dem

1

Zerlegen und Zusammensetzen MG3

Vor dem Zerlegen ist das MG zu entladen. Bei entladenem MG ist zu prüfen, ob Rohr und Verschlussbahn frei ist.

Zerlegen:

1. Deckel öffnen und abnehmen

2. Schulterstütze mit Bodenstück und Schließfeder abnehmen

3. Verschluss herausnehmen

4. Spannschieber herausnehmen

5. Rohr herausnehmen

6. Rückstoßverstärker abnehmen

7. Rohrführungshülse herausnehmen

8. Deckel mit Zuführeroberteil zerlegen

9. Schulterstütze vom Bodenstück abnehmen

10. Verschluss zerlegen

Zusammensetzen:

1. Verschluss zusammensetzen

2. Schulterstütze mit dem Bodenstück zusammensetzen

3. Zuführer zusammensetzen

4. Rohrführungshülse einsetzen

5. Rohr einsetzen

6. Rückstoßverstärker aufschrauben

7. Spannschieber einsetzen

8. Verschluss einsetzen

9. Schulterstütze mit Bodenstück und Schließfeder einsetzen

10. Deckel und Zuführerunterteil aufsetzen

 

3

 

Prüfen der zusammengesetzten Waffe

 

Zu prüfen sind Sicherung, Abzuggang, Ladefähigkeit und Sperren der zusammengesetzten Waffe:

1. Verschluss mehrmals in hintere und vordere Stellung bringen (gleitende Teile müssen einwandfrei arbeiten)

 

2. Verschluss nach hinten bringen, Spannschieber nach vorn, sichern. Der Abzug darf sich nicht betätigen lassen!

3. überprüfen ob der Deckel in jeder Position hält

4. Gurthaltehebel am Zuführerunterteil nach unten drücken; er muss in die alte Stellung zurückfedern

5. prüfen der Funktion des Gurtschiebers

6. überprüfen der Rohrwechselklappe (öffnen und schließen)

7. überprüfen der Funktion des Rohrvorholers

8. Prüfen aller Sperren 1. Sperre am Rückstoßverstärkers 2. Sperre am Zweibein 3. Riegelsperre an der Rohr- wechselklappe 4. Riegelsperre am Deckel 5. Sperre zum Bodenstück 6. Sperre an der Schulterstütze 7. Sperre des Staubschutzdeckels 8. Sperre für Patronenkasten am Zuführerunterteil

9. Waffe entspannen

Eigene Notizen:

4

Technische Daten:

Kaliber Gewicht mit Zweibein, Trageriemen und Schulterstütze Anfangsgeschwindigkeit (Vo) Feuergeschwindigkeit Größte Schussweite Kampfentfernung auf Zweibein Kampfentfernung gegen Flugziele Kampfentfernung auf Feldlafette und Fla- Erdziellafette

Baugruppen:

7,62 mm

11,5 kg 820 m/sec ca. 1200 Schuss/min ca. 3750 m bis 600 m bis 600 m

bis 1200 m

1. Gehäuse mit Rohrwechselklappe und Visiereinrichtung

2. Rückstoßverstärker

3. Rohrführungshülse

4. Rohr

5. Verschluss

6. Schließfeder

7. Bodenstück

8. Schulterstütze

9. Spannschieber

10.Gurtzuführer (Deckel mit Zuführeroberteil und Zuführerunterteil)

11.Griffstück

Zubehör:

Rohrschützer mit Ersatzrohr Trageriemen Zweibein Tragetasche (Ersatzverschluss, Kombinationswerkzeug, Handschutzlappen, Mündungskappe und Ölkanne)

2

 

Melden

   

Zurechtfinden im Gelände

 

I. Meldungen

 

I. Benutzung natürlicher & künstlicher Hilfsmittel, Feststellen Himmelsrichtung & Standort

1. sind wichtige, oft einzige Grundlage für Beurteilung der Lage & Entschluss

- alle Beobachtungen & Feststellungen unaufgefordert, unverzüglich, vollständig, eindeutig melden

1.

Der Soldat kann seinen Auftrag nur erfüllen, wenn er sich jederzeit im Gelände sicher zurechtfindet.

2.

Sonne steht ungefähr um

 

- genaue Angaben über Ort, Zeit & Zahlen unerlässlich

-

0600 im Osten

-

0900 im Südosten

- Vermutungen unter Angabe der Quelle als solche bezeichnen & deutlich von Tatsachen trennen

-

1200 im Süden

-

1500 im Südwesten

2. Beobachtungen über Feind, die sofort zu melden sind:

-

1800 im Westen

- erste Feindberührungen

 

Angaben

beziehen

sich

auf

Mitteleuropäische

Zeit

- Auftreten von Panzern

(MEZ).

 

- Beobachtungen im Luftraum

   

- Geländeverstärkungen

 

3.

Z – Z ei t

 

A – Ze it

B – Z ei t

- Abweichen von seinem bisherigem Verhalten

 

- Eins ABC –Kampfmittel & künstlichem Nebel

 

0500

Uhr

0600 Uhr

0700 Uhr

- Beobachtungen & Messungen bei Detonation Atomsprengkörper

0800

Uhr

0900 Uhr

1000 Uhr

1100

Uhr

1200 Uhr

1300 Uhr

3. „Feindfrei“ nur dann melden, wenn sich eindeutig kein Feind aufhält „Keine Feindbeobachtung“ - vom eigenen Standort kein Feind erkannt

1400

Uhr

1500 Uhr

1600 Uhr

1700

Uhr

1800 Uhr

1900 Uhr

 

Zeittabelle für 3 Zeitzonen

4. bei

Meldungen

folgende

Fragen

in

aufgeführter

 

Reihenfolge beantworten:

   

Z – Zeit = Westeuropäische Zeit (WEZ) (koordinierte Weltzeit)

 

- WO wurde Beobachtete festgestellt?

 

- WANN ist Beobachtung gemacht wurden?

A – Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

- WER oder was wurde festgestellt?

 

B – Zeit = Osteuropäische Zeit (OEZ) = Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)

 

- WIE hat sich der oder das Beobachtete verhalten?

- WAS tut Meldender weiter?

   

3

 

1

 

4.

Ermitteln Himmelsrichtung mit Bleistiftschatten

- bei bedecktem Himmel

- auf heller Fläche noch erkennbarer Schatten

5.

Ermitteln Himmelsrichtung nach Sonnenstand mit Uhr

- Spitze Stundenzeiger Richtung Sonne

- Winkelhalbierende zwischen Stundenzeiger &

12

zeigt nach Süden

6.

Ermitteln Himmelsrichtung mit Vollmond

- steht der Sonne stets gegenüber

- um Mitternacht im Süden

- Verfahren wie am Tage

7.

Ermitteln Himmelsrichtung mit Polarstern

- steht fast genau im Norden

- mit Hilfe des Sternbildes „Großer Bär“

8.

Trigonometrischer Punkt

- mit „TP“ gekennzeichnete Seite zeigt nach Süden

9.

Zur Bestimmung eigener Standort mit natürlichen Hilfsmitteln

- eigenen Standort in Beziehung zu bekannten, markanten Bodenformen, Waldrändern, Ortschaften, Gewässern oder Verkehrsnetz setzen

- dabei Richtung zu einem solchen Geländeteil bestimmen & Entfernungen schätzen

4

II. Übermitteln von Meldungen

5. Meldungen können übermittelt werden:

- mündlich

+ unmittelbar

+ durch Melder

+ mit Fernmeldemittel

- schriftlich

+ durch Melder oder

+ mit Fernmeldemittel

III. Verhalten als Melder

6. Melder muss zuverlässig & findig sein; auch unter Eindruck des Kampfgeschehens überlegt und selbständig handeln Melder meldet sich bei Meldekopf mit:

- Dienstgrad, Name

- Truppenteil bzw. Teileinheit

- seinem Auftrag

7. Auftrag für den Melder enthält Angaben über:

- Empfänger (Dienststellung, Gefechtsstand)

- Weg dorthin

- Verhalten nach Abgabe der Meldung

- Art der Bestätigung der Meldung

8. Eine mündliche Meldung wiederholt der Melder unaufgefordert.

9. Feindberührung vermeiden! Der Melder

- tarnt sich

- täuscht den Feind

- umgeht ihn oder weicht rechtzeitig aus

2

II. Kartenkunde

 

IV. Gebrauch Marschkompass

10. Jeder Soldat muss die Karte 1:50 000 lesen können.

 

1. mit Marschkompass möglich:

Die Kenntnis der Kartenzeichen ist Grundlage für das Kartenlesen.

- Himmelsrichtung feststellen

- Karte einnorden

- Beschriftung von Gewässern & Gebirgen ist deren Verlauf angepasst

- Anhand von Kompasszahlen Richtungen bestimmen & einhalten

- Namen der Siedlungen stehen immer in West – Ost- Richtung

2. Feststellen Nordrichtung

3. Einnorden der Karte

 

4. Ermitteln & Anwenden von Kompasszahlen

- militärische Karte mit quadratischem Gitter, dem UTM – Gitter versehen

- Linienabstand beträgt 2 cm (Karte 1:50 000) = Strecke von 1 km in der Natur

- Karte im Maßstab1:50 000 enthält auf Kartenrand Beispiel für Anwendung UTM – Gitter für Meldezwecke

- Ermitteln einer Kompasszahl zu sichtbarem Geländepunkt

- Ermitteln einer Kompasszahl nach Karte ohne West – Ost- Band

- Ermitteln einer Kompasszahl nach Karte mit West – Ost- Band

11. Maßstab gibt Verhältnis einer Strecke von 1 cm auf Karte zur Länge der entsprechenden Strecke im Gelände an

5. Übertragen einer Kompasszahl in Karte

- Teilscheibe ohne West – Ost- Band

- Teilscheibe mit West – Ost- Band

Beispiel:

6. Übertragen einer Kompasszahl ins Gelände

7. Marsch mit Kompass

Maßstab Strecke in der Karte Strecke im Gelände

 

- vorher Ermittlung Doppelschrittzahl für 100 m

 

- Richtungspunkte bis zum Ziel wählen

1: 50 000 1:100 000 1:250 000

1 cm

50 000 cm =

500 m

8. Umgehen eines Hindernisses

1 cm

100 000 cm = 1000 m 250 000 cm = 2500 m

 

- bei Tage

1 cm

- mit Kompasszahlen

 

9. Magnetnadel beeinflusst durch:

12. Kartenunterscheidung nach Verwendungszwecken:

 

- Hochspannungsleitungen

- Topographische Karten (1:50 000, 1:100 000,

)

- Bauwerke aus Eisen oder Eisenbeton

- Straßen - & Brückenkarten

 

- Kfz, Gepanzerte Fahrzeuge, Geschütze

- Geländebefahrbarkeitskarten

 

1

3

4

4

III. Gebrauch der Karte

1. Feststellen der Himmelsrichtung

- bei ausreichender Sicht Karte mit Hilfe markanter Geländepunkte einnorden, z.B. Kirchtürme, Schornsteine, Gehöfte, Waldecken

- auch im Gelände erkennbare gerade Linien zum Einnorden benutzen, z.B. Straßen, Eisenbahnen, Kanäle, Hochspannungsleitungen

2. Bestimmen eigener Standort

- ist Karte eingenordet, im Gelände zwei Punkte suchen, die vom eigenen Standort aus hintereinander liegen & in Karte genau erkennbar

- Punkte durch Linie verbinden

- Verfahren mit zwei anderen Punkten wiederholen

- Verbindungslinie möglichst rechtwinklig zur ersten Linie à Schnittpunkt = eigener Standort

3. Marsch nach Karte

- in unbekanntem Gelände Weg anhand deutlicher Geländepunkte mit Karte oder Skizze vergleichen

- dabei Karte grob einnorden

- für Strecke ohne Blick in Karte gut erkennbare Punkte als Richtungspunkte wählen

- bei größeren Strecken günstigsten Weg wählen

- gewählten Weg in Karte mit Bleistift kennzeichnen

2

Marschskizze 1
Marschskizze
1
Stellungsskizze 3
Stellungsskizze
3

Wegeskizze

Wegeskizze 4

4

Ansichtsskizze

Ansichtsskizze 2

2

Fernmeldeausbildung

Zur Führung von Einheiten, Verbänden und Großverbänden sind Fernmeldeverbindungen unerlässlich. Sie ermöglichen wendiges Führen und enges Zusammenwirken aller Truppen. Ihrer Funktionsfähigkeit kommt daher besondere Bedeutung zu. Diese durch Mittel des funkelektronischen Kampfes und Durch Waffenwirkung zu beeinträchtigen, wird ein vorrangiges Ziel des Feindes sein.

Sprechhinweise:

- deutliche dialektfreie Sprache

- normale Stimmlage bei mittlerer Lautstärke

- nicht zu schnell oder zu langsam Sprechen

- Sätze unterteilen und sinngemäß betonen

- Sprechpausen einlegen

- Schwerverständliche Wörter buchstabieren

- Denken/Drücken/Sprechen!!!

Verkehrsarten:

- Wechselverkehr

- Gegenverkehr

- Richtungsverkehr

Wechselverkehr:

- es senden und empfangen zwei oder mehrere Funkstellen abwechselnd auf einer Frequenz Gegenverkehr:

- Sender und Empfänger arbeiten auf unterschiedlichen Frequenzen, d.h. es erlaubt Informationen gleichzeitig zu senden und zu empfangen

1

Sammelruf:

- es werden alle Kreisteilnehmer gerufen

- es wird in alphabetischer Reihenfolge geantwortet

- Anruf: „Löwe an alle, kommen!“

- Antwort: „Löwe, hier Jaguar, kommen!“ „Löwe, hier Puma, kommen!“ „Löwe, hier Tiger, kommen!“

- verkürzt: „Hier Jaguar, kommen!“ „Hier Puma, kommen!“ „Hier Tiger, kommen“

Sammelruf mit Ausnahme:

- es werden mehr als die Hälfte der Kreisteilnehmer, ausgenommen die nicht verlangten, gerufen

- Anruf: „Löwe, an alle, ausgenommen Puma, kommen!“

- Antwort: „Löwe, hier Jaguar, kommen!“ „Löwe, hier Tiger, kommen!“

- verkürzt: „Hier Jaguar, kommen!“ „Hier Tiger, kommen!“

Erweiterter Anruf:

- wird z.B. bei schlechter Verbindung, der Anruf zweimal gesprochen

- Anruf: „Puma, hier Löwe; Puma, hier Löwe, kommen; kommen!“

- Antwort: „Löwe, hier Puma; Löwe, hier Puma, kommen; kommen!“ oder „Löwe, hier Puma, kommen!“

- verkürzt: „Hier Puma hier; Puma, kommen; kommen!“

 

3

Weitere Grundsätze:

- kann eine Antwort nicht sofort beantwortet werden:

„WARTEN SIE“ dabei bleibt die Frequenz für 30 sec. reserviert

- Abschluss einer Sendung immer durch: „KOMMEN“

- Abschluss der Funkverbindung durch: „ENDE“

- Wenn eine Funkstelle z.B. beim Sammelruf sich nicht meldet. muss die Folgende 5 sec. Warten

- Funksprüche kurz und knapp halten, keine Laberei

Eigene Notizen:

4

Richtungsverkehr:

- hier werden Informationen von einer Funkstelle gesendet aber von einer oder mehreren empfangen

Anrufarten:

- Einzelruf

- Reihenruf

- Sammelruf

- Sammelruf mit Ausnahme

- erweiterter Anruf

Eine Funkverbindung wird mit dem Anruf und der Antwort eröffnet.

Einzelruf:

- es wird nur eine Funkstelle angerufen

- Anruf: „Puma, hier Löwe, kommen!“

- Antwort: „Löwe, hier Puma, kommen!“

- Verkürzt: „Hier Puma, kommen!“

Reihenruf:

- es wird die Hälfte oder weniger, aber mehr als einer gerufen

- es wird in alphabetischer Reihenfolge geantwortet

- Anruf: „Jaguar, Puma, hier Löwe, kommen!“

- Antwort: „Löwe, hier Jaguar, kommen!“ „Löwe, hier Puma, kommen!“

- verkürzt: „Hier Jaguar, kommen!“ „Hier Puma, kommen!“

2

Gebrauch der Parole 13. Der Gebrauch der Parole ist bewährtes Verfahren zur Identifizierung unbekannter Personen,
Gebrauch der Parole
13. Der Gebrauch der Parole ist bewährtes Verfahren zur
Identifizierung unbekannter Personen, die sich Stellung
nähern. Parole besteht aus
- Anruf (erstes Wort der Parole) &
- Antwort (zweites Wort der Parole).
14. Beide Wörter, die eine Parole bilden, müssen
zweisilbig & leicht aussprechbar sein, z.B. König –
Rabe. Dürfen keinen offensichtlichen Zusammenhang
haben. Parole wird täglich neu befohlen.
15. Anwendung
Handeln des Postens
Verhalten der
angerufenen Person/
Gruppe
Meldet Annäherung Person/
Gruppe & richtet Waffe auf sie
Wartet, bis Person/ Gruppe Hält an, hebt Hände
In Hörweite ist & befiehlt:
„Halt – Hände hoch!“
Maßnahmen des Postens
Maßnahmen der
angerufenen
Gruppe/Person
Weist eine Person an,
näher zu kommen
Person oder Führer
nähert sich dem Posten
1
Maßnahmen des Postens Maßnahmen der   angerufenen Gruppe/Person Lässt sie so heran kommen, dass sie

Maßnahmen des Postens

Maßnahmen der

 

angerufenen

Gruppe/Person

Lässt sie so heran kommen, dass sie zu erkennen ist oder sie mit leiser Stimme anrufen kann und befiehlt „Halt!“

Hält an.

„Ruft“ die Person, wenn nicht bekannt, an z.B. „Bravo“.

Gibt die Antwort, z.B. „Foxtrott“

Fragt die Person nach Auftrag Und der Anzahl der weiteren Personen und lässt sie passieren.

Holt die Gruppe heran und passiert den Posten.

Eigene Notizen:

2

Entfaltungsformen

Allgemein:

Die ständige Bedrohung durch den Feind auf der Erde und aus der Luft zwingt zur Auflockerung. Dadurch wird dem Feind die Beobachtung erschwert und seine Waffenwirkung gemindert.

In der Bewegung entfaltet die Gruppe, je nach Lage, Auftrag und Gelände,

- zur Schützenreihe oder

- zum Schützenrudel

Der Gruppenführer wählt die Form, die

- Bewegungen begünstigt,

- schnelle Feuereröffnung gewährleistet und

- Schutz gegen Beobachtung und feindl. Waffenwirkung bietet.

Sie ist Änderungen der Lage, des Geländes und der Sicht anzupassen.

Der Bereitschaftsgrad ist „Klar zum Gefecht“.

1

Schützenrudel:

- ist die breite Form der Entfaltung-

- um quer zur Bewegungsrichtung verlaufende offene Geländeteile schnell zu überwinden

- um mit allen Waffen den Feuerkampf von vorn zu führen oder rasch Stellung zu beziehen

- um querverlaufende Deckungen bei Feindfeuer sofort ausnutzen zu können

- um aus einer Deckung heraus zu stürmen

- um bedeckte Geländeteile zu durchkämmen

- Führung und Verbindung sind hier erschwert

- es kann notwendig sein das Schützenrudel nur rechts oder links zu bilden

- wenn das Gelände sich nur auf einer Seite zum Vorgehen eignet

- wenn die Gruppe aus der Schützenreihe rasch nach rechts oder links angreift

3

Schützenreihe: - ist die schmale und tiefe Form der Entfaltung - erlaubt es, sich dem
Schützenreihe:
- ist die schmale und tiefe Form der Entfaltung
- erlaubt es, sich dem Gelände anzupassen und Deckung
auszunutzen
- bietet von vorn nur ein schmales Ziel
- alle können das Feuer eröffnen(Beobachtungsrichtung)
- erleichtert es dem GrpFhr die Soldaten zu führen
- jeder beobachtet in seinem Beobachtungsbereich
(vom Boden bis zu den Baumkronen und Hausdächern)
- Blickrichtung = Waffenmündung
4
2

Verhalten während der Entfaltung

- es wird nur gesprochen um befehlen oder melden, Befehle oder Meldungen weiterzugeben, Nachbarn kurze Hinweise zu geben und das Handeln mit dem Nachbarn abzustimmen

- ohne Feindberührung ist die Verbindung durch Handzeichen zu halten, im Kampf sind laute Zurufe geeigneter

- der Abstand in der Schützenreihe und der Zwischenraum im Schützenrudel beträgt etwa 8 Schritt

- bei Abstand vergrößern oder verkleinern wird der Abstand verdoppelt oder halbiert

- die Soldaten müssen stets in der Lage sein innerhalb der Gruppe Verbindung zu halten, gemeinsam den Feuerkampf zu führen und sich gegenseitig zu unterstützen

1

der Gruppe Verbindung zu halten , gemeinsam den Feuerkampf zu führen und sich gegenseitig zu unterstützen
Eigene Notizen: 2

Eigene Notizen:

2

Übermittlungszeichen

1. Verbindungsaufnahme oder Fertig!

2. Richtungsangabe!

3. Irrung, Befehl aufgehoben! Nicht verstanden! oder Nicht fertig!

4. Marsch! oder Folgen! ; Marsch, Marsch!

5. „Gefechtsbereitschaft“ herstellen!

6. „Klar zum Gefecht!“

7. Schützenreihe!

8. Schützenrudel rechts!

9. Schützenrudel!

10. Sammeln!

11. Schützenrudel links!

12. Unterstellte Führer zu mir!

13. Abstände vergrößern!

14. Nicht gangbar! oder Feindbesetzt!

15. Abstände verringern!

16. Gangbar! oder Feindfrei!

17. Bewegung nach rechts/links; weiter nach rechts/links!

18. Schanzen!

19. Halten!

20. Feuer einstellen! Stopfen!

21. Deckung!

22. Dort ist der Feind!

23. Stellung!

24. Melder zu mir!

 

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Notizen:

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2

Geländetaufe, Entfernungsspinne und Entfernungsermittlung Eine Geländetaufe vereinfacht die Zielansprache. Einzelne
Geländetaufe, Entfernungsspinne
und Entfernungsermittlung
Eine Geländetaufe vereinfacht die Zielansprache. Einzelne
Geländebedeckungen oder –formen werden in der Regel nach
auffälligen Merkmalen benannt.
- unbewaldete Höhe = Kahler Berg
- Gehöft mit Silo = Silohof
Waldstück in Kreuzform = Kreuzwald
Bäume werden nach der Form des Aussehens benannt:
-
- Kugelbaum
- Spitzbaum
- Kahler Baum
Die Entfernungen zu den Geländeobjekten sind möglichst
genau zu ermitteln und mit eigenem Standort in einer Skizze
als Entfernungsspinne festzuhalten.
1
sind möglichst genau zu ermitteln und mit eigenem Standort in einer Skizze als Entfernungsspinne festzuhalten. 1
Entfernungsermittlung: - im rechten Fernrohr befindet sich das Strichbild - Zielansprache über REHZ R =

Entfernungsermittlung:

- im rechten Fernrohr befindet sich das Strichbild

- Zielansprache über REHZ

R

= Richtung

E

= Entfernung

H

= Hilfsziel

Z

= Ziel

- 1 Strich entspricht auf 1000m 1m

Breite in m

x Breite in Strich

1000

- wichtige Breitenmaße:

=

Entfernung in m

KPz breit 3,5 m KPz lang 7m Verkehrsschild 0,5 m Abstände der Straßenpfosten 50 m

Breitenmaße: = Entfernung in m KPz breit 3,5 m KPz lang 7m Verkehrsschild 0,5 m Abstände
Breitenmaße: = Entfernung in m KPz breit 3,5 m KPz lang 7m Verkehrsschild 0,5 m Abstände

2

Alarmposten

5. Alarmposten haben Aufgabe, eigene Truppe bei Gefahr zu alarmieren. Ist nichts anderes befohlen, verteidigt er sich. In der Regel zwei Soldaten eingesetzt; dabei einen als Führer befohlen.

6. Grundausstattung in Alarmpostenstellung:

- Handwaffe

- Gefechtshelm, pers. ABC – Schutzausstattung

- Doppelfernrohr

- Signalpistole

- Meldeblock & Bleistift

7. Je nach Lage und Auftrag ist er zusätzlich auszustatten mit:

- Handgranaten

- Maschinegewehr

- Granatpistole

- Panzerabwehrhandwaffen

- Nachtsehgerät

- Fernmeldegerät

- Sonderbekleidung

8. Er kann auch folgende Aufgaben übernehmen:

- Horchposten

- ABC-Alarmposten

- Einweiser

9. Alarmposten werden bezeichnet:

- mit einer Nummer

- nach Geländepunkten

- mit einem Decknamen

1

Ablauf des Wechsels des Alarmposten

1. Verbindungsaufnahme und Einfließen in den AP

Alarmposten 1. Verbindungsaufnahme und Einfließen in den AP 2. Das Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP
Alarmposten 1. Verbindungsaufnahme und Einfließen in den AP 2. Das Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP

2. Das Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP

den AP 2. Das Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP 3. Der Neue Alarmposten 4. Der
den AP 2. Das Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP 3. Der Neue Alarmposten 4. Der

3. Der Neue Alarmposten

Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP 3. Der Neue Alarmposten 4. Der alte AP meldet sich

4. Der alte AP meldet sich beim Grp-Fhr zurück

Ablösegespräch danach Ausfließen aus den AP 3. Der Neue Alarmposten 4. Der alte AP meldet sich

3

Eigene Notizen:

4

6. Der AP muss wissen, bei welchen Wahrnehmungen

er zu alarmieren hat. Dabei sind zu berücksichtigen:

- der Grad der Gefechtsbereitschaft der eigenen Truppe

- Art, Stärke und Verhalten des Feindes oder die Art seiner Kampfmittel sowie

- Gelände und Sicht

7. Die Ablösung erfolgt durch das Ablösegespräch der beiden Alarmpostenführer. Erst nach dem Ablöse- gespräch geht die Verantwortung auf den neuen AP-Fhr über. Erfolgt während der Übergabe ein Angriff, so kämpfen beide Alarmposten unter Führung des alten AP-Fhr. Das Ablösegespräch kann nach Merkwörtern wie z.B. LANGEMAPP oder LANGEMARK erfolgen.

L

= Lage

L = Lage

A

= Auftrag

A = Auftrag

N

= Nachbarn

N = Nachbarn

G

= Grenzen

G = Grenzen

E

= Eröffnung des Feuers

E = Eröffnung d. Feuers

M = Meldung

M = Meldung

A

= Alarmierung

A = Alarmierung

P

= Parole

R = Raum d. Führers

P= Platz d. Gruppenführers

K = Kennwort

2

 

Bereitschaftsgrade

 

Bereitschaftsgrade

1. Bereitschaftsgrade erleichtern Befehl & Meldung.

10. Mit Bereitschaftsgraden die Vorbereitung für Feuerkampf mit Fliegerabwehrwaffen der jeweiligen Bedrohung aus der Luft anpassen, dabei Truppe nicht mehr als erforderlich beanspruchen.

 

2. Folgende allgemeine Bereitschaftsgrade sind zu unterscheiden:

(1) Marschbereitschaft (2) Gefechtsbereitschaft

 

11.

Folgende Bereitschaftsgrade sind zu unterscheiden:

(3)

Klar zum Gefecht

i.

Bereitschaft zur Fliegerabwehr

 

ii.

Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr

3. Kommando: „Marschbereitschaft herstellen!“

 

- Vorbereitung für Marsch zu Fuß abschließen,

12. Bei Bereitschaft zur Fliegerabwehr Feuerbereitschaft innerhalb kurzer Zeit herstellen können. Dazu:

 

- TD an Fahrzeugen abschließen,

 

- Vollzähligkeit der Ausstattung überprüfen,

 

- lafettierte Fliegerabwehrwaffen – teilgeladen in Stellung oder auf Lafetten der Fahrzeuge – für Feuerkampf gegen Flugziele vorbereiten,

- Fahrzeug beladen & betanken,

 

- allen Soldaten Marschbefehl geben,

- Fahrzeug mit Flaggen (Marschkreditnummer) kennzeichnen,

- Fliegerabwehr- Visiere hochklappen oder einstellen,

- MG in Lafette des Fahrzeugs einsetzen,

- Rohre

in

zugewiesene

- Fahrzeug enttarnen,

 

Hauptbekämpfungsrichtung richten,

- aufsitzen oder abrufbereit in Nähe Kfz aufhalten.

- wo möglich, Feuerpausenwerte einstellen.

 

Führer vor Ort prüft, ob alle Soldaten

 

Bedienungen halten sich in Nähe der Waffen auf.

+ Marschweg kennen,

 

+ Verhalten bei Feind & Fliegeralarm kennen,

+ Tarnung vervollständigt haben,

 

+ Handwaffen, Panzerabwehr – HaWa & Kampfmittel überprüft haben,

+ aufmunitioniert haben,

 

+ sich verpflegt haben.

1

 

3

Bereitschaftsgrade

4. Bei Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr sicherstellen, dass feindliche Luftfahrzeuge unverzüglich bekämpft werden können. Dazu:

- Alle Fliegerabwehrwaffen in Stellung oder auf Lafetten von Fahrzeugen fertig laden & sichern,

- Rohre in vermutete Angriffsrichtung richten,

- Fliegerabwehr-

Visiere

hochklappen

einstellen,

oder

- wo möglich, Feuerpausenwerte einstellen.

Bedienungen sind an den Waffen, beobachten Luftraum in vermuteter Angriffsrichtung & verdichten Beobachtung des Luftraumes.

5. Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr herstellen:

- ohne Befehl bei Fliegeralarm

- auf Befehl, wenn örtliche Luftlage oder Meldung oder Fliegerwarnung darauf schließen lässt, dass feindliche Luftfahrzeuge in Wirkungsbereich der Fliegerabwehrwaffen einfliegen.

Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr , außer beim Marsch, nur so lange aufrechterhalten, wie es örtliche Luftlage erfordert oder Lage auf der Erde oder der Auftrag es zulassen.

4

Bereitschaftsgrade

4. Auf Kommando: „Gefechtsbereitschaft herstellen!“

- Waffe, Munition, Gerät prüfen,

- Handwaffen entölen (auch Ersatzrohre) & teil laden,

- Panzerabwehr – HaWa gefechtsbereit machen,

- Funkgeräte prüfen, befohlene Frequenzen/ Kanäle einstellen,

- Waffen, Gerät & Fahrzeuge auf ihre Tarnung prüfen,

- Gefechtshelm aufsetzen.

5. Bereitschaftsgrad „Klar zum Gefecht“ baut auf Gefechtsbereitschaft auf. Wird sofort „Klar zum Gefecht“ befohlen, Tätigkeiten Gefechtsbereitschaft nachholen. Auf Kommando: „Klar zum Gefecht!“

- Handwaffen fertig laden & sichern,

- bleiben Panzerabwehr – HaWa „Gefechtsbereit“, solange Feuerkampf mit diesen Waffen nicht unmittelbar bevorsteht.

Im Bereitschaftsgrad „Klar zum Gefecht“ so verhalten, dass unverzüglich Kampf aufgenommen werden kann.

6. zur Aufhebung jeweiliger Bereitschaftsgrad wird

befohlen: „

aufheben!“

2

Feuerregelung

3. Durch Feuerregelungsstufen festlegen, unter welchen Bedingungen Feuer auf Luftfahrzeug eröffnen & bei welchen Gegebenheiten Feuer einstellen. Dient dem Schutz eigener, neutraler & ziviler Luftraumnutzer vor irrtümlicher Bekämpfung.

4. Gebräuchliche Feuerregelungen sind:

(1)

(2)

(3)

Feuerverbot Feuerverbot gegen alle Luftfahrzeuge; bereits eröffnetes Feuer einstellen. Recht auf Selbstverteidigung ist nicht eingeschränkt.

Bedingte Feuererlaubnis Feuererlaubnis gegen alle Luftfahrzeuge, die als feindlich erkannt. Eigene Luftfahrzeuge durch Feuerkampf nicht gefährden.

Feuererlaubnis Feuererlaubnis gegen alle Luftfahrzeuge, soweit nicht als eigene erkannt.

1

Eigene Notizen:

Bedrohungs- & auftragsangepasste Schutzzustände (BAS) BAS 0 pers ABC – Schutzausstattung am Mann, pers ABC

Bedrohungs- & auftragsangepasste Schutzzustände (BAS)

BAS 0

pers ABC – Schutzausstattung am Mann, pers ABC – Schutzbekleidung & Poncho schnell verfügbar;

BAS 1

Jacke & Hose der pers ABC – Schutzbekleidung tragen (Kapuze abgesetzt), pers ABC – Schutzausstattung, Schutzhandschuhe, Überhandschuhe & Poncho am Mann;

BAS 2

Jacke, Hose & Überschuhe der pers ABC Schutzbekleidung tragen (Kapuze abgesetzt), pers ABC – Schutzausstattung, Schutzhandschuhe, & Poncho am Mann;

BAS 3

pers ABC – Schutzbekleidung tragen, ABC- Schutzmaske aufgesetzt, restliche pers ABC – Schutzausstattung & Poncho am Mann

BAS 4

pers ABC – Schutzbekleidung, ABC- Schutzmaske & Poncho tragen, restliche pers ABC – Schutzausstattung am Mann

2

Sanitätsdienst aller Truppen Einweisen in die Tätigkeiten beim Auftreffen auf einen Unfall: - herauskristallisieren
Sanitätsdienst aller Truppen
Einweisen in die Tätigkeiten beim Auftreffen auf einen
Unfall:
- herauskristallisieren eines Vorgesetzten (Führer vor
Ort)
-Vorgesetzter verteilt Aufträge :
1. Sicherungsposten vor & hinter Fahrzeug
2. Aufstellen von Warndreieck und Boden-
3. Hindernisleuchte (wie, wo & warum)
4. Führer vor Ort benachrichtigt Notarzt o.ä.
(wer, was, wie, wo, wann, wie viel, welche
Krankheitszeichen)
1
was, wie, wo, wann, wie viel, welche Krankheitszeichen) 1 Haare, Ohrringe! Hände untergreifen den Nacken, Unterarme

Haare, Ohrringe! Hände untergreifen den Nacken, Unterarme stützen mit ab.

Hände untergreifen den Nacken, Unterarme stützen mit ab. Mit Schwung den Oberkörper aufrichten. Mit gestreckten

Mit Schwung den Oberkörper aufrichten. Mit gestreckten Armen weit nach vorne beugen

aufrichten. Mit gestreckten Armen weit nach vorne beugen Mit den Knien nah ran, sackt sonst weg.
aufrichten. Mit gestreckten Armen weit nach vorne beugen Mit den Knien nah ran, sackt sonst weg.

Mit den Knien nah ran, sackt sonst weg. Unterarm mit allen Finger von oben überhaken, Knie beugen

Eigenes Körpergewicht nach hinten bringen, dabei den Verletzten auf die Oberschenkel ziehen. Mit gebeugten Knien rückwärts gehen und den Verletzten wegschleifen

3

Stabile Seitenlage:

Stabile Seitenlage:
Stabile Seitenlage:
Stabile Seitenlage:
Stabile Seitenlage:

Bergen von Verletzten:

- Fahrzeug wenn mögl. Öffnen

- Verletzten mit Rücken zum Bergenden drehen

- Rautegriff anwenden

- Person aus Fahrzeug ziehen

- wenn zwote Person vorhanden, dann an den Füßen aufnehmen

- Verletzten an sicheren Ort legen

- Anwenden von Schock- oder stabiler Seitenlage -Wundbehandlung oder HLW bis Notarzt eintrifft

an sicheren Ort legen - Anwenden von Schock- oder stabiler Seitenlage -Wundbehandlung oder HLW bis Notarzt
an sicheren Ort legen - Anwenden von Schock- oder stabiler Seitenlage -Wundbehandlung oder HLW bis Notarzt