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Luxemburger Wort

Freitag, den 18.

Mai 2007

WIRTSCHAFT & FINANZEN

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„Capital at Work“ stellt neuen Fonds vor

Gegen den Strom

„Contrarian Euro Equities At Work“ auf robustes Wachstum ausgelegt

Euro Equities At Work“ auf robustes Wachstum ausgelegt VON NINO MEESE Die im Jahre 1990 gegründete

VON NINO MEESE

Die im Jahre 1990 gegründete Fondsgesellschaft „Capital at Work“ hat am Mittwoch ihren neusten Fonds „Contrarian Euro Equities At Work“ vorgestellt. Der von Domini- que Marchese gemanagte Fonds verfolgt die Philosophie des „Stock Picking“ und sucht unabhängig von Benchmarks in der Eurozone gezielt nach unterbewerteten und unter- schätzten Unternehmen.

Die Fondsgesellschaft „Capital at Work“, die neben Luxemburg noch in sechs weiteren Ländern präsent ist und 105 Mitarbeiter beschäftigt, managt derzeit ein Portfolio im Wert von 2,5 Billio- nen Euro. Die hauseigenen Ana- lysten blicken derweil zuversicht- lich in die Zukunft der europäi- schen Märkte und unterscheiden sich in ihrer Prognose deutlich von der derzeit vorherrschenden Meinung am Markt. So bietet sich nach Auffassung von „Capital at Work“ momentan aufgrund der aktuellen Volatilität die ideale Möglichkeit für geduldige Inves- toren, sich mehrere „Cash-Gene- ratoren“ zu angeln. Als wolle die Geschäftsleitung ihre Sichtweise untermauern, legt „Capital at Work“ nun den neuen „Contrarian Euro Equities At Work“ auf. „Der neue Fonds stellt eine exakte Kopie eines Produkts dar, das wir schon seit fünf Jahren für ein führendes europäisches Fi- nanzinstitut erfolgreich betreuen“, erklärt Dominique Marchese, Fondsmanager des „Contrarian Euro Equities At Work“. Dieser habe in der Vergangenheit im Ver- gleich zum Leitindex „MSCI EMU GRI“ regelmäßig überperformt und demnach habe sich das neue Produkt schon indirekt am Markt bewährt. Der neue Fonds, der sich auf Investitionen in der Eurozone be- schränkt, verzichtet auf den An- satz des Benchmarking oder der Orientierung nach Sektoren oder geografischer Lage und verfolgt stattdessen die Strategie des „Bond Picking“. Fondsmanager Dominique Mar- chese wendet den sogenannten „Bottom Up“-Stil an und verfolgt

wendet den sogenannten „Bottom Up“-Stil an und verfolgt Fondsmanager Dominique Marchese befürchtet eine

Fondsmanager Dominique Marchese befürchtet eine Überhitzung der Welt-

wirtschaft.

(FOTO: SERGE WALDBILLIG)

den „Value“-Ansatz auf Basis des generierten „Free Cash Flows“. Mithilfe einer genauen Analyse der Business-Pläne der in Frage kommenden Unternehmen, wird gezielt nach unterschätzten unter- bewerteten Aktien gesucht und im Falle einer nicht angemessenen Berücksichtigung des „Free Cash Flow“-Potenzials im Börsenkurs in diese langfristig investiert. „Wir werden weiterhin Re- strukturierungen, in deren Zuge die Unternehmen mit einer Wei- terentwicklung der industriellen Prozesse ihre Wettbewerbsfähig- keit und damit auch das „Free Cash Flow“-Potenzial steigern, be- vorzugen“, so Marchese weiter. Weitere hochinteressante Ziel- gruppen seien zudem Unterneh- men, deren interne Ressourcen das Profitwachstum hochhalten können sowie Firmen, deren groß- zügige Dividenden-Politik und Aktienrückkaufprogramme eben- falls auf einen hohen Free Cash Flow hinweisen.

Der alternative Blick in die Zukunft Die ersten Quartalszahlen 2007 der großen europäischen Gruppen haben die Erwartungen der „Capi- tal at Work“- Analysten nach eige- nen Aussagen des Öfteren über- troffen. Diese positiven Ergebnisse seien ein Zeichen für das robuste weltweite Wirtschaftswachstum, das immer noch von der Dynamik der Schwellenländer und der posi- tiven Entwicklung in der Eurozo-

ne, vor allem in Deutschland und in Frankreich, profitiert. „Wir neh- men an, dass diese positiven Zah- len stützend auf die Börsenmärkte einwirken werden und die Befürchtungen eines globalen Ab- färbens des amerikanischen Ab- schwungs abschwächen. Die Pro- fite zeigen, dass der schwächelnde US-Markt durch die Eurozone und die Schwellenländer kompensiert werden kann“, erklärt Dominique Marchese seine Sicht der Dinge. Seiner Meinung nach ist die Prognose des Gewinnwachstums für 2007 mit lediglich sechs Pro- zent für die europäischen Aktien deutlich zu tief angesetzt. Es könne sich hierbei vielmehr nur um einem Mindestwert handeln, denn dieser würde zwar die anhal- tende Dollar-Schwäche berück- sichtigen jedoch nicht das dynami- schen Wachstum der Profite. Abseits der gängigen Besorgnis um den amerikanischen Immobi- lienmarkt und die Volatilität der chinesischen Aktien, die er ledig- lich für Störgeräusche erachtet, sieht Dominique Marchese die größte Gefahr in einer Überhit- zung der Weltwirtschaft. „Ein zu starkes weltweites Wachstum würde die Zentralbanken zu noch höheren Leitzinsen veranlassen und könnte in einem Krach am Anleihenmarkt enden“, erklärt Dominique Marchese. Dies sei vor dem Hintergrund, dass bereits heute viele Investoren sich be- sorgt über die Inflation äußerten, durchaus denkbar.

Keine Überraschung bei den Zinsen

Weltweite Aktienrally wurde durch Gewinnmitnahmen gebremst

Die Zinsentscheidungen von drei Notenbanken sowie Einzelhan- dels- und Erzeugerpreisdaten aus den USA bestimmten Ende letzter Woche das Geschehen an den Ak- tienmärkten. Die Federal Reserve, die Bank of England und die Euro- päische Zentralbank taten, was er- wartet worden war. Enttäuscht waren die Märkte indessen von den Einzelhandels- umsätzen in den USA. Die schwa- chen Daten belasteten auch die Aktienmärkte in Ländern, in de- nen viele Unternehmen vom Ex- port in die USA abhängig sind. Die weltweite Aktienrally, aus- gelöst durch stürmische Fusions-

und Übernahmeaktivitäten, wurde durch Gewinnmitnahmen ge- bremst. Im Wochenverlauf kam es vor dem Hintergrund von Gerüch- ten und Spekulationen zu starken Schwankungen. Nachdem die Kurse am Donnerstag gefallen wa- ren, stiegen sie am Freitag nach Bekanntgabe der US-Erzeuger- preise. Die Zahlen schienen zu signali- sieren, dass der Inflationsdruck in den USA schwächer werden könn- te, mit der Folge einer möglichen Zinssenkung durch die Fed. Acht der hier beobachteten Indizes be- endeten die Woche im Plus. Hang Seng, STI, CAC, DAX, FTSE und

Nasdaq lieferten dagegen ein ne- gatives Wochenergebnis. Die Fe- deral Reserve ließ ihren Tages- geldsatz unverändert bei 5,25 Pro- zent , wie von fast allen Experten erwartet. Die Formulierungen in der be- gleitenden Stellungnahme unter- schieden sich kaum von denen im vorangegangenen Kommuniqué, außer dass von einem schwäche- ren Wachstum in den ersten Mo- naten des Jahres die Rede war. Die Europäische Zentralbank ließ ihren Leitzins bei 3,75 Pro- zent, während die Bank of England ihre Base Rate auf 5,5 Prozent anhob. (fundresearch)

LLEE FFONDSONDS DDUU VVENDREDIENDREDI
LLEE FFONDSONDS DDUU VVENDREDIENDREDI

L’Europe de l’Est toujours plus attractive

Focus sur East Capital Eastern European Equity

La Russie, qui a connu une crois- sance de 6,7 % l’an passé, est parvenue à faire passer son infla- tion en-dessous du seuil des 10 %, un chiffre qui devrait en- core diminuer cette année. En outre, la Russie bénéficie d’un afflux massif de capitaux étran- gers, stimulant les réserves en devises, qui sont maintenant les troisièmes plus importantes au monde avec plus de 330 milliards de dollars. L’économie polonaise, quant à elle, semble également renforcée avec une croissance de 5,8 % en 2006, ce qui est considérable- ment mieux qu’en 2005. Les per- spectives y sont par ailleurs très encourageantes, avec une infla- tion contenue autour de 1 %. Dans la région, les économies bénéficiant des plus fortes crois- sances sont l’Estonie, la Lettonie, la Roumanie et la Slovaquie, cer- taines avec des taux de croissance dépassant les 10 %. Revers de la médaille: l’inflation reste encore importante dans ces pays. En Turquie, autre pays figurant dans cet univers d’investisse- ment, on attend une croissance de plus de 5 % pour 2007 que le secteur de la construction, en plein boom depuis trois ans avec une croissance de 20 %, devrait soutenir. Dès à présent, l’univers d’in- vestissement des fonds «Europe de l’Est» va de plus en plus loin pour cibler des pays situés en Asie centrale comme le Ka- zakhstan, l’Azerbaïdjan ou même l’Ouzbékistan. Cette région couvre une population de 75 mil- lions d’habitants répartis sur huit pays, qui bénéficient de l’explo- sion des prix des matières pre- mières. Résultat: ces économies attirent des montants record d’in- vestissements domestiques et étrangers. Dans un même temps, l’inflation et les taux d’intérêt ont

EN PARTENARIAT AVEC:

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été abaissés de manière considé- rable. Le fonds East Capital Eastern European Equity offre une excel- lente opportunité de profiter de la vague de développement dans l’ensemble de ces pays. Ce fonds, de droit suédois, a été créé en mars 2002. Son benchmark est l’indice MSCI EM Europe. Le fonds dispose de 8 milliards de couronnes suédoises sous ges- tion (soit près de 800 millions d’euros)*. Parmi les principales posi- tions dans le portefeuille, on re- trouve des sociétés connues tel- les que la banque russe Sber- bank, le gazier russe Gazprom, le pétrolier russe Lukoil mais aussi des sociétés moins connues et localisées en Europe centrale, au Kazakhstan, dans les Balkans, les pays baltes ou encore en Ukraine. D’une manière générale, toutes les sociétés situées dans les Bal- kans, les pays baltes ou en Asie centrale peuvent être considérées comme des «small caps », c'est-à- dire disposant de capitalisations boursières largement inférieures à un milliard d’euros.

Tanguy Kamp, analyste, Fund-Market

*Le fonds est libellé en SEK.

Anthony Bolton passe la main chez Fidelity

Une figure de l'activisme financier

Londres. Le premier gestionnaire de fonds du Royaume-Uni, Fide- lity International, a annoncé mardi le remplacement d'Anthony Bol- ton à la tête de l'un des fonds les plus rentables de la City. Sanjeev Shah, 36 ans, lui succè- dera à la tête des fonds Special Values et Special Situations à la fin de l'année. Lancé le 17 décembre 1979, le fonds Special Situations, actuellement doté de 3,2 milliards de livres (environ 4,7 milliards d'euros), a eu un rendement de 15.263 % depuis lors, soit 4,5 fois la progression de l'indice Footsie All-Share de la Bourse de Londres sur la période, selon des chiffres fournis par un porte-parole du groupe. En d'autres termes, 1.000 livres placées il y a 28 ans dans le fonds ont rapporté 153.000 livres (soit

223.358 euros au taux de change actuel) aux heureux investisseurs. Cette performance a fait la lé-

gende du gestionnaire de fonds dans la City. Anthony Bolton, 57 ans, ne quitte pas pour autant Fidelity In- ternational, qui est une branche de l'américain Fidelity Investments, mais tâchera désormais de trans- mettre son savoir-faire aux jeunes recrues. Il est également une fi- gure de l'activisme financier. La campagne qu'il avait menée en 2003 pour empêcher le patron du groupe de télévision Carlton Michael Green de prendre la tête d'ITV, né de la fusion de Granada et Carlton dont Fidelity était actionnaire, lui a d'ailleurs valu dans la presse le surnom de «tueur au sang-froid» (»Quiet as-

(DJN)

sassin»).