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STRUKT URELLE GRUPP EN

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BEDI NGUNGEN ZWI SC H EN SOZI AL EN

Identitätsmanagementstrategien: Strategien bei negativen sozialen Vergleichen: o Soziale Mobilität: Wechsel der Gruppenzugehörigkeit und Distanzierung von der Eigengruppe („die“ statt „wir“) o Sozialer Wandel: Veränderung der Struktur zwischen Gruppen: Sozialer Wettbewerb (Aufzeigen, dass die Eigengruppe auf relevanten Vergleichsdimensionen besser abschneidet) & Realistischer Wettbewerb (Man versucht bei realen Situationen übervorteilt zu werden) & soziale Bewegung (Proteste und „Kämpfe“) o Soziale Kreativität: Wahl einer alternativen Vergleichsgruppe, -dimension (z.B. 5 in Mathe -> 1 in Sport) & Umbewertung einer Vergleichsdimension („black is beautiful“) & Abgrenzung der Eigengruppe/Referenzgruppe („was andere über unsere Gruppe sagen interessiert m ich nicht“)

Bewertung einer Statuswahrnehmung o Legitimität der Statusrelation („die fühlen sich zu recht/unrecht besser als andere“) o Stabilität der Statusrelation

o Permeabilität (=Durchlässigkeit) der Gruppengrenzen Flussmodell der Sozialen Identitätstheorie mit Einbezug des Identitätsmanagement: Soziale Vergleiche geben Aufschluss über den Status der eigenen Gruppe. Fallen diese negativ aus, versucht die Gruppe durch Wettbewerb, Kreativität oder Mobilität sich selbst aufzuwerten um positive Distinktheit zu erlangen. Sind Gruppengrenzen undurchlässig, beginnt man Status und Stabilität in Frage zu stellen.

BEI SP I EL: UNTERSUC HU NG DER SO ZIA LEN I D ENTI TÄT STHE ORI E I N OST- UND WE ST DEUT SC H LA ND
Befragung: Wahrgenommene Durchlässigkeit der Gruppengrenzen/ Legitimität und Status der einzelnen Gruppen/ Stabilität der Gruppenstati Untersuchung: Welche dieser Faktoren wirken auf die Identifikation mit der Gruppe, das Identitätsmanagement (also soziale Mobilität und sozialen und realistischen Wettkampf) und wahrgenommenes Ressentiment (= Ärger über die soziale Stellung) Angenommenes Modell: Ergebnisse: o Je höher die Stabilität und Identifikation mit der Eigengruppe und je geringer Status, Permeabilität und Legitimität einer Gruppe, desto mehr ärgert man sich (relative Deprivation) o Je höher die Stabilität, desto größer die Identifikation mit seiner Gruppe o Je kleiner die Identifikation mit der Eigengruppe und die Stabilität dieser Gruppe, desto mehr soziale Mobilität gibt es o Je größer der Ärger über die eigene soziale Stellung, desto größer der soziale und realistische Wettbewerb

PO SI TI V-NE GA TI V-ASY MME TRIE (P NA) D ER SO ZIA LEN D I SKRI MI NI ERUNG
Allgemeines über die Positiv-Negativ-Asymmetrie (nach Mummendey et al. 1991): o Negative Re ssourcen im minimalen Gruppenparadigma verteilt -> signifikante Reduktion der Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdgruppe o Also: Favorisieren der Eigengruppe nur bei positiven Attributen Gründe für PNA: o Unterschiedliche Normen für die Verteilung positiver vs. negativer Ressourcen Ungleiche Verteilung positiver Ressourcen = Patriotismus Ungleiche Verteilung negativer Ressourcen = Eigennutz, Egoismus o Tiefere kognitive Verarbeitung -> gerechtere Verteilungen. Da negative Informationen tiefer verarbeitet werden, werden negative Ressourcen gerechter verteilt als positive.

Welches sind die notwendigen Bedingungen für das Auftreten einer Differenzierung zwischen sozialen Gruppen? . Promotion Fokus ist dominierend in unser Kultur.und Fremdgruppe bei Zuschüssen (Eigengruppe bekommt mehr. die durch motivationale Prozesse (promotion/ prevention focus) erklärt werden kann. niedere Salienz der Gruppenschicksale UV2: Positive vs.und Fremdgruppe nur bei Abzügen (Vermeiden. Mummendey 2003): UV1: Promotion (dargestellt als Gewinn oder nicht Gewinn) vs. dann ist hinreichend Motivation vorhanden. Promotion (sensitivere Wahrnehmung für positive Ereignisse) Untersuchung zur Motivation bei PNA (Sassenberg. Vermeidend o Fokus: Prevention (sensitivere Wahrnehmung für negative Ereignisse) vs. Kessler. die Erklärungen an sich sind aber meist nur Verschiebungen des Problems -> daher Konzentration auf die motivationalen Prozesse! Motivationale Prozesse bei der PNA: o Motivation: Aufsuchend vs. negativer Ressourcen AV: Differenz zwischen Eigen.und Fremdgruppe Ergebnisse: o Promotion Focus: Differenz zwischen Eigen. Berger & Kessler 2000): UV1: Hohe vs. Herstellung positiver Distinktheit) o Prevention Fokus: Diffe renz zwischen Eigen.o Salienz des Schicksals aller Gruppen: Negative Ressourcen machen das gemeinsame Schicksal aller Gruppen deutlich. Prevention Focus (dargestellt als Verlust oder nicht Verlust) UV2: Verteilung positiver vs. negative Valenz der Ressourcen AV: Verteilung der Ressourcen MC: wahrgenommene Salienz Hohe Salienz: Viel Diskriminierung (egal. Otten. die eigene Gruppe zu bevorzugen. also Diskriminierung Es gibt eine positiv-negative Asymmetrie sozialer Diskriminierung. ob Ressourcen positiv oder negativ) Niedrige Salienz: Nur Diskriminierung bei Verteilung positiver Ressourcen Insgesamt gibt es Belege für alle drei Erklärungen. dass die eigene Gruppe verliert) Nur wenn motivationale Haltung (Promotion und Prevention) mit der Valenz der Ressourcen übereinstimmt. Vergleich der Eigengruppe mit der Fremdgruppe und ein Bestreben nach positiver Distinktheit. daher die PNA ZUSAMM ENFASSUNG Differenzierung zwischen sozialen Gruppen ist schon unter minimalen Bedingungen zu beobachten Durch Kategorisierung zu Eigengruppe gibt es eine Identifikation mit der Eigengruppe. Untersuchung zu Salienz (nach Mummendey.

dass andere für dieselbe Arbeit attraktivere Belohnungen bekommen (das verstärkt sich noch. sondern führt auch zu Aufregung und moralischer Entrüstung o Individuelle und kollektive relative Deprivation: Fühlt man sich als Einzelperson depriviert (schlimmer) oder als Gruppe (nicht so schlimm) Vorläufer der relativen Deprivation bei Tieren (nach Brosnan. da die .B. materielles Wohlergehen. weniger zu haben. sondern ungleiche Verteilung des Einkommens ist entscheidend! (Man stellt soziale Vergleiche an ) Soziale Ungleichheit korre liert auch mit: 40 Komponenten (z. da die Grundbedürfnisse befriedigt werden können. Mehr Ressourcen in reichen Ländern hat aber keinen Zuwachs an Wohlbefinden zur Folge. da Affen Verhalten nach der Theorie der relativen Deprivation zeigen.) und klinischen Daten (Depression. Wichtige Unterscheidungen: o Diskrepanz zwischen Anspruch und Zustand (nicht Zustand selbst. als das. Tötungsdelikte). SOZI ALE UNGL EI CH H EIT UND SOZI ALE PROBL EME Vergleich von Kulturen: Mehr Ressourcen in armen Ländern bedeutet. Bildung. dass das Wohlbefinden sich steigert. Das reine pro-Kopf-Einkommen korreliert wenig mit gesundheitlichen und sozialen Problemen Einkommensungleichheit korreliert allerdings hoch mit gesundheitlichen und sozialen Problemen -> nicht gesamtes Einkommen. wenn sie sehen. De Waal 2003): Kapuzineräffchen verweigern Zusammenarbeit. Gewalt etc. URSPRÜNGE D ER REL ATI VEN DEP RI VATI ON Soziologische Tradition Stouffers Untersuchungen im zweiten Weltkrieg: Viele Beförderungen in der Airforce. Reales Ergebnis: Airforce ist unzufriedener. Drogenmissbrauch.Wie kann man Diskriminierung (in Labor und Alltag) erklären? XXI RE LATI VE DEP RI VATI ON Das Gefühl der Benachteiligung DE FI NI TI ON Relative Deprivation ist das Gefühl. Qualität des Familienlebens. wenn andere für nichts eine attraktive Belohnung bekommen) Bei Affen ist aber wahrscheinlich kein ausgeprägtes Gerechtigkeitsverständnis vorhanden -> es muss eine intuitive Komponente geben. Risikoverhalten. wenig Beförderungen bei den Militärpolizisten -> Erwartung: Airforce ist zufriedener. was einem zusteht. dies wäre objektive Deprivation) o Kognitive und emotionale Komponente: Diskrepanz wird nicht nur festgestellt.

Erwartung befördert zu werden in diesem Bereich sehr hoch ist. wenn andere befördert werden aber man selbst nicht. Die berühmte J-Kurve nach Davis 1959: Bestrebungen zu sozialen Veränderungen sind nicht dann zu beobachten. daher viel Neid entsteht. wenn Individuen schon lange benachteiligt sind. sondern nach einer Zeit der Verbesserung (wegen resultierender .

gesellschaftliche Folgen BED INGUNGEN RELA TI VER DE PRI VAT IO N: VERGLEI C H VERSC HI ED ENER TH EORI EN .63) o Intragruppenvergleiche (r=. nehmen Muslime Hindus in Indien negativer wahr.und Fremdgruppenbewertung vor Allem bei hoher Deprivation (z.34) o Intergruppenvergleiche (r=.höherer Erwartungen): Durchgezogene Linie: Ist-Zustand Gestrichelte Linie: Anspruch Irgendwann kann der Ist-Zustand nicht mehr mit den Ansprüchen mithalten -> Unzufriedenheit! KONSEQUENZEN REL ATI V ER D EPRI VA TIO N: Hohe Diskrepanz zwischen Eigen. weil sie sich selbst als benachteiligt sehen) Metaanalyse von Smith und Ortiz (2002): Betrachtung der kollektiven relativen Deprivation und des Verhaltens: o Zusammenhang zwischen relativer Deprivation und Protest wird über Emotionen vermittelt Interpersonale Vergleiche („ich bin benachteiligt andere aber nicht) aufgestellt -> auf relative o Deprivation folgt etwas Protest (r = .B.19) Betrachtung klinischer Variablen (Stress Depression ) o Intergruppenvergleiche -> kein Anstieg der klinischen Variablen bei Deprivation Intragruppenvergleiche -> Gesundheitsbeeinträchtigung und Anstieg der klinischen Variablen Individuelle Benachteiligung -> gesundheitliche Folgen Kollektive Benachteiligung -> Protest.

unfair o Likelihood of amelioration: Wahrnehmung der Effizienz des Ereignisses für die Zukunft: Positiv vs. die zur gegenwärtigen Situation führten: Fair vs. Referent Emotion Verhaltenstendenz Instrumentalities (Illegitimität) und Likelihood of Amelioration (Effizienz) wirken auf die resultierende Emotion Emotion beeinflusst Verhaltenstendenz: Kollektive relative Deprivation als gruppenbasierte Emotion: Die Gruppenverhältnisse und Identifikation mit . negativ o (Definition Emotion: Reaktion des Individuums auf bedeutsame Ereignisse. subjektives Gefühl. relative Deprivation wird nicht nur über Frustration vermittelt. Komponenten: physiologische Erregung. motorischer Ausdruck und Handlungstendenzen) Funktionsweise der Theorie: Referent Outcomes (Vergleichsergebnisse).Wollen und Anspruch als wichtige Faktoren. RELA TI VE D EP RI VA TI ON A LS EM OTI ON: REFERENT C OGNI TIO NS TH EORY NAC H ROBERT FOLGER Grundlagen: o Simulationstheorie (Kahnemann und Tversky): Vorstellung alternativer Möglichkeiten beeinflusst die Bewertung o Referent Outcomes: Vorstellung überwiegend besserer Situationen –> eigene Situation wird schlecht bewertet Vorstellung überwiegend ähnlicher Situationen -> eigene Situation wird normal bewertet Vorstellung überwiegend schlechterer Situationen -> eigene Situation wird gut bewertet o Referent Instrumentalities: Wahrnehmung von Prozessen.

Professoren / unkategorisiert) Messung der Emotionen ergibt: Ärger wird bei Hören der ungerechten Nachricht immer verspürt. können Ereignisse. Professoren Ärger vermehrt. Amsterdam geringer Ärger. da es sich um Ungerechtigkeit der Outgroup gegenüber handelt. Amsterdam / Studenten vs. da Studenten als eigene Gruppe benachteiligt werden. Studenten vs. Emotionen auslösen (Studie von Gordijn et al.der Gruppe wirken ebenfalls auf die Emotionen: Außerdem: Wann immer Individuen sich als Mitglied einer Gruppe wahrnehmen. 2001: Befragung von Studenten der Uni Amsterdam über die Uni Leiden + Coverstory: An der Uni Leiden sollen die Studienbedingungen deutlich verschärft werden. bei Leiden vs. unkategorisiert -> Ärger . die diese Gruppe betreffen. Verschiedene Bedingungen (Salientmachung verschiedener Gruppenzugehörigkeiten: Leiden vs.

Ausfüllen von Tabellen mit unterschiedlichen Vergleichsobjekten.mittelgroß PE RSÖN LI CH E VS. egal ob aus West. um vor anderen nicht als „Jammerlappen“ da zustehen der persönliche Defizite auf Diskriminierung schiebt o Gruppenbezogene Motivation: Versuch der Mobilisierung zum sozialen Wandel. -dimensionen und –subjekten: Ostdeutschland wird geringer eingeschätzt als Westdeutschland (von Probanden beider) Vergleich zw. Studie: Befragung der Probanden jährlich zw. 1993 und 1995. dass sie individuell diskriminiert werden. Westdeutsche schätzen sich selbst als unter dem Durchschnitt der Gruppe ein.oder Ostdeutschland. Ost und West wird als wichtiger angesehen als Vergleiche mit anderen Ländern Wahrnehmung des eigenen individuellen Status bei Ost. daher sehen sie sich persönlich nicht als benachteiligt an. Erklärung durch soziale Vergleiche: Persönliche Situation wird durch alle relevanten interpersonalen Vergleiche bestim mt (Regression zur Mitte) Intergruppenvergleiche bilden dagegen die saliente Intergruppenbeziehung ab (Akzentuierung der Statusunterschiede) Verwenden von verschiedenen Vergleichsobjekten: Wird persönlicher Vergleich oder Gruppenvergleich durchgeführt? Der Unterschied in der Einschätzung individueller und kollektiver relativer Deprivation ergibt sich . dass sich Individuen weniger benachteiligt wahrnehmen als sie ihre Gruppe als benachteiligt sehen (z B „ich (Frau) werde in diesem Betrieb nicht benachteiligt Frauen aber schon“) Gründe für die Person-Gruppe-Divergenz: o Motivationale Erklärung: o Individuelle Motivation: Man möchte Folgen der individuellen Deprivation vermeiden. indem man die Gruppendiskriminierung übertrieben darstellt und so weitere Vertreter aktiviert o Kognitive Erklärung: o Verfügbarkeit: Situationen der individuellen Diskriminierung sind weniger im Gedächtnis verfügbar als Situationen der Gruppendiskriminierung o Soziale Vergleiche Erklärung zu sozialen Vergleichen: Beispiel: Cantril-Leiter: Status von Westdeutschen wird höher ge schätzt als von ostdeutschen. individuell schätzen sich die meisten Individuen aber persönlich auf einem Zwischenniveau ein. gleichem Niveau aber Ostdeutsche schätzen sich selbst als über dem Durchschnitt der Gruppe ein. manche geben nicht an.und Westdeutschen auf ca. KOLL EKTI VE D I SKREP A NZEN Definition der Person-Gruppen-Diskrepanz bei relativer Deprivation: Man findet meistens.

Fremdstereotypisierung (Behandlung anderer gemäß bestim mter Stereotype) . Selbststereotypisierung (Eigenschaften der Gruppe werden dem eigenen Individuum zugesprochen. an ihm wahrgenommen und man verhält sich dementsprechend) vs.aus der Wahl unterschiedlicher sozialer Vergleiche Die Richtung der Person-Gruppen-Divergenz ergibt sich aus den unterschiedlich komplexen Vergleichskontexten ZUSAMM ENFASSUNG Relative Deprivation entsteht aus der Wahrnehmung einer Diskrepanz zwischen Anspruch und IstZustand Relative Deprivation sollte als Emotion aufgefasst werden Gruppenbasierte Emotionen sind ein zentraler Mediator für kollektives Verhalten Person-Gruppe-Divergenz aus sozialen Vergleichen Wodurch entsteht das Gefühl der Benachteiligung? Unter welchen Bedingungen finden sich kollektive Bestrebungen den Status quo zu verändern? Wodurch unterscheidet sich die Wahrnehmung individueller und kollektiver Benachteiligung? XXII EI GENGRUP P ENPROJ EKT I ONSMOD ELL SELBSTKAT EGORISI ERUNG Selbstkategorisierung bedeutet. sich selbst nicht mehr als Individuum unterschieden von anderen Individuen wahrzunehmen. sondern als Repräsentant einer sozialen Kategorie unterschieden von anderen Kategorien wahrzunehmen.

o Untere Ebene: Dekategorisierung. BEWERTUNG SOZIA LER KA TEGORI EN Grundlagen (unter Annahme der Selbstkategorisierungstheorie): Eine Gruppe kann nur relativ zu einer anderen . Studenten. der alle betrachteten Subgruppen angehören (z.B.B. Wahrnehmung jedes Einzelnen als eigenes Individuum o Mittlere Ebene: Intergruppen-Kategorisierung: Wahrnehmung von verschiedenen (Sub-)Gruppen mit bestim mter Gruppenidentität (z. Menschen). inklusive Gruppe Menschen mit inklusiver Gruppe Alpha Centauri Bewohner vergleichen. Psychologiestudenten) o Obere Ebene: Rekategorisierung: Wahrnehmung einer übergeordneten inklusiven Gruppe.B. Problematisch bei sehr übergeordneten Gruppen: Vergleichsgruppe für soziale Vergleiche?? -> Man müsste z.

desto besser wird die se Gruppe bewertet o Relative Prototypikalität: Je näher eine Gruppe im Vergleich zur anderem am Prototyp der übergeordneten Gruppe liegt. Messung der relativen Prototypikalität: Aufschreiben der typischen und distinkten Merkmale der Eigenund Fremdgruppe Bewertung der gemeinsamen inklusiven Kategorie auf den Merkmalen der Eigen. desto besser wird sie im Vergleich zur anderen Gruppe bewertet.und Fremdgruppe Berechnung des Differenzwerts aus: Relative Prototypikalität = Mittelwert d.Gruppe durch soziale Vergleiche bewertet werden. Eigengruppenattribute – Mittelwert d. Relevante Dimensionen für soziale Vergleiche sind Gemeinsamkeiten/ Referenzen der Subgruppen mit ihrer übergeordneten inklusiven Gruppe. Ablauf der Bewertung sozialer Kategorien: Vergleich der Gruppe A (Spatzen) mit der Gruppe B (Pinguine) – Übergeordnete umschließende Gruppe = Vögel o Prototypikalität: Je näher nun eine dieser Subgruppen am Prototyp de r übergeordneten Gruppe liegt. Diskriminierung: o . Fremdgruppenattribute Differenzierung vs.

o Soziale Differenzierung und Bewertung werden zu Diskriminierung. kommt es zur Perspektivendivergenz in der Bewertung beider Gruppen.vs. geht um Freiheit.B. o Soziale Diskriminierung impliziert eine Perspektivendivergenz hinsichtlich der Angemessenheit einer Differenzierung zwischen sozialen Gruppen.Differenzierung auf der Grundlage sozialer Kategorien ist nicht gleichbedeutend mit Diskriminierung! Es gibt legitime und illegitime Differenzierungen (z. Konsequenzen von Eigengruppenprojektion o Abwertung andersartiger Fremdgruppen o Legitimisierung von Statusüberlegenheit bzw. Die Vergleichsdimension liefert die gemeinsame inklusive Kategorie. Delegitimisierung von Statusunterlegenheit der eigenen Gruppe. Entstehung von Perspektivendivergenz: Inklusion zweier sozialer Kategorien zu einer gemeinsamen inklusiven Kategorie macht sie vergleichbar. Sportfahrer sind idiotisch und heizen nur herum Sportfahrer und Chopperfahrer nehmen sich jeweils selbst als prototypische Motorradfahrer wahr. = Projektion der Eigengruppenmerkmale auf die gemeinsame inklusive Kategorie! Da beide Gruppen ihre Merkmale auf die gemeinsame inklusive Kategorie projizieren. Sportbiker: schnell. . Problem aber: Wer bestimmt die Beschreibung der inklusiven Kategorie? Es werden Eigengruppenmerkmale auf die gemeinsame inklusive Kategorie attribuiert. Je größer die relative Eigengruppen-Prototypikalität. Gymnasiallehrer: Im Endeffekt das gleiche wie oben: Grundschullehrer nehmen die Gymnasiallehrer als entfernter vom Prototyp wahr und umgekehrt. Bsp. am Limit für junge Fahrer. Chopperfahrer sind keine richtigen Motorradfahrer Chopper: soll genossen werden. Chopperfahrer: Betrachtung der relativen Ähnlichkeit. wenn Uneinigkeit hinsichtlich ihrer Legitimität besteht.: Grundschul. Rassenunterscheidung) o Unterschiedliche Bewertungen aufgrund sozialer Differenzierung sind ebenfalls nicht notwendig diskriminierend. desto schlechter die Bewertung der Fremdgruppe.: Sportbiker vs. PRO JEKTI ON Funktionsweise und Beispiele: Eigengruppe wird jeweils im Vergleich zur Fremdgrupe als prototypischer gesehen (relative Prototypikalität). Aufzüge für körperlich Behinderte vs. Bsp.

mit denen man sich nicht identifiziert. o Positive und negative übergeordnete Kategorien bilden Standards für prototypikalitätsbasierte Gerechtigkeitsurteile (Vorsicht mit negativen übergeordneten Kategorien -> bei Kategorien. Mummendey und Waldzus (2002): Untersuchung von Ost.Wirkung von Prototypikalität auf Fremdgruppenbewertung und Legitimität: Studie von Weber.und Westdeutschen o Je höher die relative Prototypikalität einer Gruppe. sehen wir uns als weniger prototypisch an) o Relative Prototypikalität ist die Grundlage für die Rechtfertigung des eigenen höheren Status bzw. die Ungerechtigkeit des eignen niedrigeren Status Determinanten der Projektion: . desto höher ist die Bedrohung der Fremdgruppe. desto höher wird die Legitimität wahrgenommen o Je höher die Legitimität wahrgenommen wird. desto geringer sind die Fremdgruppenbewertung und die Schuldgefühle.

Bedingung 2: Vergleich von Westeuropa mit Polen .und der inklusiven Gruppe (Studie: Wirkung von Identifikation mit Deutschland (Subgruppe) und Europa (inklusive Gruppe) auf die Projektion:) o Identifikation mit Subgruppe und inklusiver Gruppe gleich hoch -> starke Projektion der Subgruppenattribute auf die inklusive Gruppe Attribute o Identifikation mit einer der Gruppen gering -> wenig Projektion o Identifikation mit beiden Gruppen gering -> etwas Projektion o Komplexität des Prototypen: o Einfach: Nur Eigenschaften der Eigengruppe werden am Prototypen (in der inklusiven Gruppe) gesehen o Komplex: Eigenschaften der Eigen. übergeordnete Gruppe sinnfrei) Studie: Wirken von Identifikationen mit Eigengruppe/inklusiver Gruppe und Komplexitätsarten auf die Projektion von Attributen der Eigengruppe auf die inklusive Gruppe: Einfach Komplexität („Europa ist einheitlich“) Hohe Identifikation mit beiden Gruppen -> o größere Eigengruppenprojektion. EFFE KTE DE R INKL USI O N Studie: Bewertung von Polen Bedingung 1: Vergleich von Deutschland mit Polen. also bei einfacher Komplexität). anschließende Einschätzung von Europa. da Fremdgruppen auch nötig zur Definition der inklusiven Kategorie sind (sonst ja eig. Niedrige Identifikation mit der Eigengruppe und/oder der inklusiven Gruppe -> geringere Eigengruppenprojektion Komplexe Komplexität („Europa ist vielfältig“) Kaum Eigengruppenprojektion egal wie o stark die Identifikation ist. in denen man sich deutlich unterscheidet) -> Übertragung der Attribute des vorherigen Vergleichs (in einer Erweiterung mit geprimter Komplexität nur Übertragung bei Stattfinden der Eigengruppenprojektion.und Fremdgruppe werden am Prototypen gesehen. (verwendet werden Attribute. Zusammenfassung der Determinanten der Projektion: Komplexität verringert die Eigengruppenprojektion: doppelte Identifikation begünstigt die Eigengruppenprojektion Richtung der Projektion: Wird von der Eigengruppe auf die übergeordnete Kategorie projiziert oder wird die Eigengruppe der übergeordneten Kategorie angepasst? Wie stabil sind die Vorstellungen über die eigene Gruppe und die inklusive Kategorie? Studie: Deutsche im Vergleich zu Briten und Italienern.o Doppelte Identifikation : Gleich große Identifikation mit der Sub.

dass der Kontakt zwischen Mitgliedern unterschiedlicher sozialer Gruppen. zum Abbau des Vorurteils gegenüber der jeweils anderen führt. auf Augenhöhe begegnen) o Gemeinsame übergeordnete Ziele (damit kein peinliches Schweigen entsteht) o Bereitschaft zur Kooperation (z. A LLP ORT 19 54.B. wenn die Bedingungen günstig sind. Annahme: Grundlegend sind wir alle gleich und sollten daher Vorurteile ablegen) o . da Deutschland aufgrund der Eigengruppenprojektion als prototypischer für die inklusive Kategorie angesehen wird o Bedingung 2: Positivere Bewertung Polens. MOD IFI ZI ER T D UR C H PET TIG RE W & TR OPP 20 06) Definition: Die Vorstellung.o Bedingung 1: negativere Bewertung von Polen. durch Fragebögen erfasst werden) o Abhängige Variable: Vorurteile (negative Bewertungen. wann negative Einschätzungen von Fremdgruppen beobachten? XXIII KONTAKT KONTAKTH YP OTH ESE (NA CH G ORD ON W . Aus der Perspektivendivergenz hinsichtlich der relativen Prototypikalität ergibt sich ein Konflikt zwischen sozialen Gruppen Projektion der Eigengruppenattribute auf die inklusive Kategorie kann durch deren Komplexität verändert werden. Beziehungen. o Unabhängige Variable: Kontakt bzw. Einstellungen) von Individuen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit Notwendige Bedingungen für positive Effekte (sonst negative. also das Aufeinandertreffen von Individuen unterschiedlicher sozialer Gruppen (Problem: UV muss auch erst z. Was bedeutet es einer sozialen Kategorie anzugehören? Wie werden soziale Gruppen bewertet? Wie kann man mit Verschiedenheit/Andersartigkeit umgehen? Wann können wir positive. wenn nicht alle erfüllt) laut Allport (Pettigrew 1998): o Gleicher Status (keine Hierarchie.B. weil es keine inklusive Gruppe gibt -> Prototypikalität von Deutschland für Westeuropa spielt keine Rolle für Polen Das Vorhandensein einer inklusiven Gruppe verändert die Bewertungen von Fremdgruppen ZUSAMM ENFASSUNG Soziale Gruppen werden relativ zu ihrer Prototypikalität zu einem Prototypen einer inklusiven Kategorie bewertet.

B.223)). desto mehr Vorurteile) < . im Kohleschacht. einer Fremdgruppe oder bestimmt die Einstellung die Häufigkeit des Kontaktes? Problem: Kaum Kausalinterpretationen möglich. da wenige Längsschnittstudien. Generalisierung der Kontakteffekte? (Bezieht man z. in der Kontakt nicht frei gewählt werden kann. Cook 1969) + Längsschnittstudien. o Auf die gesamte Fremdgruppe Geschieht.und Fremdgruppe salient ist.B.u. aber nicht notwendig.) o Auf andere und neue Fremdgruppen . Vorschlag von Pettigrew 1998 (Befragungsstudien): Gemischte Nachbarschaften -> Kontakt -> Vorurteile (Studie. Stouffer et al. sonst aber keine privaten Freundschaften. Stattdessen 2006 Umformulierung: Negative Kontaktbedingungen müssen für positives Ergebnis vermieden werden: o Kontakt ist zu selten o Kontaktsituation ist bedrohlich o Kontaktsituation löst Angst aus TH EMEN UND BEFUND E Metaanalyse von Pettigrew und Tropp (2000.Negative Kontaktbedingungen (siehe oben) Kausalrichtung?: Kontakt <-> Vorurteile Verändert Kontakt die Einstellung ggü. (1949): Gute Zusammenarbeit von Weißen und Schwarzen an der Front bzw.467 (r=-. daher von Kontakt auf Vorurteile mehr Einfluss als von Vorurteilen auf Kontakt!) + experimentelle Studien (z. Seit Gleichheit normative Unterstützung erhält. wenn der Kontakt mit prototypischen Fremdgruppenmitgliedern salient ist oder die Kategorisierung in Eigen. dass Kontakt generell negative Bewertungen reduziert (mittlere Effektstärke von d=-. sind Generalisierungen aber häufiger zu beobachten.2006) über 516 Studien aus 18 Ländern zeigt. -> 3 Modelle des Kontakts (s.Unterstützung von Autoritäten Später nach Metaanalyse von Pettigrew und Tropp neu formuliert: Vier Bedingungen sind fördernd. 5% der Studien weisen den entgegengesetzten Effekt nach (je mehr Kontakt. nur ca. den positiven Kontakt nur auf eine Kontaktperson oder auf die gesamte Gruppe?) Mögliche Generalisierungen: o Über verschiedene Kontexte In frühen Studien generalisierte die Kontakterfahrung nicht immer über verschiedene Kontexte: z.B.

dass die Kategorisierung in Eigen. Neue Identität. die bestanden.und Kontrasteffekten zwangsläufig dazu führt.Enge Freundschaften führen zu erhöhtem Hilfeverhalten neuen Fremdgruppen gegenüber (mit Ausländern befreundete Deutsche halfen im 2. (nach Brewer & Miller).: Modell des Intergruppenkontakts. o Über verschiedene Maße für Vorurteile Kognitive und affektive Maße.: Die Verringerung der Salienz von Eigengruppen und Fremdgruppen um interpersonellen Kontakt herzustellen.) Modell der Dekategorisierung: Def. dadurch nimmt die Kategorisierung ab. Kritik: Behandlung als Individuen.und Fremdgruppe auf einer untergeordneten Ebene durch eine gemeinsame Identität der Eigengruppe auf einer übergeordneten Ebene ersetzt wird. statt Lösung der Probleme zwischen den Gruppen.W K eher Juden) und führen generell zu geringeren Vorurteilen. -> Fremdgruppenmitgliedern werden positiver bewertet. in der sowohl frühere Mitglieder der Eigengruppe als auch der Fremdgruppe enthalten sind. -> Die VPN sollen sich weniger in ihrer sozialen Identität sondern viel mehr als Individuen wahrnehmen. Kontakt reduziert negative Bewertungen und erhöhte positive Emotionen Fremdgruppen gegenüber. da sie in eine höhere . 3 Modelle des Kontakts (alle basierend auf der Theorie der sozialen Identität) (Theorie der sozialen Identität besagt. Modell der Rekategorisierung/ der gemeinsamen Gruppenidentität: Def. bei dem die saliente Unterscheidung zwischen Eigen. da keine Ambitionen gehegt werden die Gruppen direkt aufzulösen.und Fremdgruppen mit ihrem Assimilations. Stereotype werden dagegen weniger verändert. aber keine direkte Änderung an den Stereotypen. dass die Eigengruppe begünstigt wird und die Fremdgruppe weniger stark akzeptiert wird.

Modell der wechselseitigen Differenzierung/ wechselseitige Distinktheit: Def. den Intergruppenkontakt herzustellen.: Empfehlung.Eigengruppe aufsteigen. auch wenn nicht alle der 4 Bedingungen nach Allport gegeben sind. sodass man beide als positiv bewerten kann. führt aber nach Rothbart und John (1985) häufig zur Untergruppenbildung (Subtyping) und selten zu Erhöhung der Variabilität eines Stereotyps (Subgrouping). -> Vergleich der Gruppen auf mehreren Dimensionen anstatt auf einer einzelnen und Zugestehen von Schwächen und Stärken auf beiden Seiten. 1972). Funktioniert nur. Kritik: Neue Identität statt Lösung der Probleme z wischen den ehemaligen Gruppen. wenn die Gruppenmitgliedschaft auch salient ist und sich die ganze Bewertung der Gruppe mitändert oder man mit mehrere Exemplare der Gruppe neu bewertet. man selbst muss aber seine Eigengruppe nicht aufgeben. Verbindung von Rekategorisierung und wechselseitiger Differenzierung: Wahrnehmung der übergeordneten Gruppe aber auch Vergleich der Subgruppen auf verschiedenen Dimensionen. Kontakt beeinflusst Vorurteile. während man gleichzeitig die Gruppenmitgliedschaften als salient aufrechterhält. o Alle Bedingungen. Positiver Affekt durch bloße Anwesenheit (mere exposure = Vertrautheit oder mehrfache Darbietung ohne negative Folgen kann Einstellungen . welche Freundschaft begünstigen. Verändertes Verhalten soll gezeigt werden -> Einstellung ändert sich. Reformulierung der Kontakthypothese: o Kontakt reduziert Vorurteile. o Unter negativen Kontaktbedingungen kann Kontakt Vorurteile vergrößern PSY CH OL OGI SC HE PROZE SSE Neues über eine Fremdgruppe lernen: Zielt auf Veränderung von Stereotypen durch Falsifikation ab. begünstigen auch die Wirkung von Kontakt. um eine Verallgemeinerung der Kontakterfahrung auf die ganze Fremdgruppe zu fördern. (nach Hewstone & Brown). positive Effekte generalisieren. Verändertes Verhalten: Verhalten kann Einstellungen vorausgehen (nach Selbstwahrnehmungstheorie. Bem. Insgesamt zeigt Kontakt einen negativen Zusammenhang zu Vorurteilen.

B. Cairns. Hewstone. die aber ein positives Verhalten im Kontakt mit Fremdgruppenmitgliedern zeigen können. Bedrohung bei Kontakt) sorgen immer noch für gewaltsam e Ausbrüche zwischen Gruppen. Affektive Bindungen aufbauen: Wiederholter Kontakt reduziert Angst vor der Fremdgruppe (Intergruppenangst). feste Freundschaften zu Fremdgruppenmitgliedern reduzieren ebenso Vorurteile (Freund meiner Freundin ) Studie über die Rolle des Affekts und indirekter Freundschaften (Paolini. Ebenso wirken positiver Kontakt zu Fremdgruppen und positive Erfahrungen in Intergruppenkontakten. Kopftuch) o Misstrauen gegenüber Fremdgruppen o Reinterpretation vorhandener Stereotype ins negative Auswirkung von Bedrohung: o Schematische Interpretation von Fremdgruppen (Kritik an uns ist durch Vorurteile determiniert) o Fremdgruppen werden als homogener wahrgenommen (negative Erfahrungen werden generalisiert) o Geringere Neigung mögliche Konflikte zu reduzieren (Reduktion von Vertrauen) o Unterstützung extremer politischer Maßnahmen Beispielstudie (Vallone et al. Durch diese Dissonanz werden Vorurteile abgebaut (sie können sich selbst in freundlichen Interaktionen beobachten). 1985): Eine nicht wertende Doku über den Tod palästinensischer Flüchtlinge in der Nähe von Beirut wurde gedreht: Reaktionen der Israelis: Doku sei Pro-Palästinensisch. Angst. Laut Buch: Gefühl der kognitiven Dissonanz bei Personen mit starken Vorurteilen. Entstehung von Bedrohung: o Realistische Konflikte um Ressourcen o Symbolische Bedrohung (z. in dem man sich in sie hineinversetzt.). PRÄ VENTI ON V ON KONFLI KTEN Negative Kontaktbedingungen (Selten. Voci 2004): Deprovinzialisierung/ Neueinschätzung der Eigengruppe: Ethnotizismus reduzieren: Man Selbst ist nicht das Maß aller Dinge. Man baut Empathie und Perspektivenübernahme auf (Wahrnehmung der Werte der Fremdgruppe als nachvollziehbare Lebensziele in deren Lebenssituation. Reaktion der .verändern.) Laut Buch: Freundschaft mit Fremdgruppenmitgliedern lässt Stolz auf Eigengruppe schwächer werden und ruft im Allgemeinen positivere Einstellungen gegenüber Fremdgruppenmitgliedern hervor.

Palästinenser: Doku sei Pro-Israelisch. ZUSAMM ENFASSUNG: Sozialer Kontakt o beeinflusst Einstellungen und reduziert Vorurteile o wirkt überwiegend über affektive Prozesse o wirkt generalisierend durch saliente Kategorisierung Insbesondere durch Freundschaften entstehen positive Bewertungen von Fremdgruppen und deren Mitgliedern Aber: Vorgängige Kontakterfahrungen sind nicht notwendig ein präventives Mittel gegen intergruppale Konflikte. Verbessert Kontakt von Mitgliedern unterschiedlicher sozialer Gruppen die Beziehung zwischen diesen Gruppen? Unter welchen Bedingungen führt Kontakt zu einer Verbesserung der Beziehung zwischen sozialen Gruppen? Durch welche psychologischen Prozesse werden Vorurteile abgebaut? . Metapher: Vorurteilsreduktion durch Kontakt ist Sysiphos-Arbeit: Man muss sie immer wieder wiederholen.