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de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/dokumente-der-britischen-regierungenthuellen-vertuschung-bei-impfstoffen.html, gedruckt am Thursday, 18. July 2013

18.07.2013

Dokumente der britischen Regierung enthüllen Vertuschung bei Impfstoffen
F. William Engdahl
GlaxoSmithKline, Merck, Novartis, Roche und all die anderen großen Impfstoffhersteller bereiten eine neue Welle der Angstmache vor, die Weltgesundheitsorganisation WHO benutzt MERS für Werbung für neue, ungetestete Impfstoffe gegen Krankheiten, die, wenn überhaupt, nur sehr wenige Menschenleben fordern … und zur gleichen Zeit zeigen Dokumente aus England, dass in den letzten 30 Jahren kein einziger Impfstoff tatsächlich bei Patienten gewirkt hat. Leider widmen die Medien dieser Story bislang nicht die verdiente Aufmerksamkeit.

2009 gab die WHO eine weltweite Pandemie-Warnung heraus, die Regierungen verschiedener Länder dazu veranlasste, Milliarden für nicht getestete Impfstoffe auszugeben, die gegen das angeblich tödliche Schweinegrippevirus wirkten. Am Ende der damaligen Grippesaison erwies sich die »Pandemie« als eine der mildesten Grippewellen der jüngeren Geschichte, die Regierungen mussten Wege finden, die Millionen nutzloser Impfdosen loszuwerden. Big Pharma hatte den großen Reibach gemacht.

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Der Schwindel der Pandemie-Warnung der WHO Damals kam ans Licht, dass die WHO klammheimlich die Definition einer »Pandemie« geändert hatte: Zuvor hatte sich der Ausbruch einer Krankheit nicht nur geografisch über mehrere Länder erstrecken müssen, sondern auch Schwere und Erkrankungsrate wurden berücksichtigt. Jetzt zählte allein die geografische Ausbreitung. Zudem bestanden skandalöse Interessenskonflikte zwischen dem wissenschaftlichen Beirat der WHO, der die Pandemie ausgerufen hatte, und der Pharmaindustrie; im Mittelpunkt des Skandals stand der höchst umstrittene niederländische WHO-Berater von der Erasmus-Universität, Ab Osterhaus, auch »Mr. Flu« genannt. Nach einigen Jahren der Ruhe schüren WHO, USA und Pharmaindustrie nun erneut Angst, nämlich vor der Viruserkrankung mit dem seltsamen Namen »MERS« oder »Middle East Respiratory Syndrome«, eine angeblich potenziell tödliche Krankheit, die der Tuberkulose oder akuten Lungenentzündung ähnelt. Die Sterblichkeitsrate liegt bei über 50 Prozent, d.h. über die Hälfte der an MERS Erkrankten stirbt. Sieht man sich die Statistik jedoch etwas genauer an, so stellt sich heraus, dass von weltweit nur 81 Infizierten 45 gestorben sind, so die US-Gesundheitsbehörde US Centers for Disease Control and Prevention (CDC). 66 der Fälle wurden aus Saudi-Arabien gemeldet, dort starben 38 der betroffenen Patienten. Laut CDC erkranken vornehmlich ältere Männer. Die saudische Regierung ist dermaßen alarmiert, dass Pilger, die während des Fastenmonats Ramadan nach Mekka reisen, angewiesen werden, einen Mundschutz zu tragen. Außerdem sollen sie sich häufig die Hände waschen, vor allem nach dem Husten und Niesen; gebrauchte Papiertaschentücher sollen in den Müll geworfen werden, beim Aufenthalt auf öffentlichen Plätzen sollen sie Augen, Nase und Mund nicht berühren. Darüber hinaus hat die WHO die Bestimmung der Todesursache so verändert, dass Menschen, die an einer Lungenkomplikation aufgrund von hohem Alter und chronischem Rauchen oder TB sterben, als Todesfälle durch MERS klassifiziert werden – eine willkommene Entscheidung für die Impfstoffhersteller, die nach neuen profitablen Märkten suchen. Zudem trägt MERS auch dazu bei, im Nahen und Mittleren Osten Chaos und Panik zu verbreiten – was einflussreichen Kräften in der NATO und anderswo gelegen kommen dürfte. Britische Dokumente enthüllen Vertuschung von Impfschäden Jetzt hat eine Ärztin in England die Regierung gezwungen, offizielle Dokumente der letzten 30 Jahre über die Erfahrungen mit Impfstoffen freizugeben. Die Ergebnisse wurden in einem 45-seitigen Bericht veröffentlicht. In der Zusammenfassung schreibt die Autorin: Dass Eltern bewusst Informationen vorenthalten wurden, nur um sie dazu zu veranlassen, einem »offiziellen« Impfplan zuzustimmen, könnte als Form des Verstoßes gegen die

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ärztliche Ethik oder als Fehlverhalten ausgelegt werden. Offizielle Dokumente des britischen Gesundheitsministeriums (UK Department of Health, DH) und des Impfbeirats (Joint Committee on Vaccination and Immunisation, JCVI) zeigen, dass diese Praxis in den vergangenen 30 Jahren bei den britischen Gesundheitsbehörden üblich war, anscheinend ausschließlich zu dem Zweck, das nationale Impfprogramm zu schützen. Die Autorin der Studie, Dr. Lucija Tomljenovic, zieht aus ihrer Untersuchung über die Vertuschung der Ergebnisse der Impfungen in der Zeit von 1983 bis 2010 durch die britische Regierung den Schluss: »Mehrmals versuchte das JCVI, wichtige Daten über schwere Impfreaktionen und Kontraindikationen für Impfungen vor Ärzten und Eltern geheim zu halten. Der Beirat wollte damit Impfraten erreichen, die als notwendig für eine ›Herdenimmunität‹ betrachtet wurden – ein Konzept, das, anders als allgemein angenommen, nicht auf belastbaren wissenschaftlichen Beweisen beruht…« Weiter schreibt sie: »Infolge dieser von JCVI und DH unterstützten Impfpolitik wurden viele Kinder geimpft, ohne dass ihre Eltern über nachweisliche Risiken schwerer Impfkomplikationen aufgeklärt worden wären, über die das JCVI offenbar Bescheid wusste. Nach Lage der Dinge haben JCVI/DH damit gegen das Recht des Einzelnen verstoßen, einer Impfung nach vorheriger Aufklärung zuzustimmen. Dadurch haben JCVI/DH wohl nicht nur gegen die internationalen ethischen Richtlinien in der Medizin (d.h. die Deklaration von Helsinki und den Internationalen Kodex für ärztliche Ethik), sondern auch gegen den eigenen Verhaltenskodex verstoßen.« Wie schon zuvor bei der Angstmache vor Vogelgrippe, Schweinegrippe und SARS »zeigen die Protokolle von JCVI-Sitzungen, dass einige der Beiratsmitglieder enge Verbindungen zu Pharmaunternehmen unterhielten und dass das JCVI häufig mit Impfstoffherstellern darüber beriet, wie die Aufnahme von Impfstoffen gesteigert werden könnte. Einige der Sitzungen, bei denen über solch umstrittene Themen beraten wurde, sollten nicht öffentlich bekannt werden, die Protokolle wurden erst später gemäß dem Freedom of Information Act (FOI) freigegeben. Diese Sitzungen werden in den Protokollen als ›streng vertraulich‹ (›commercial in confidence‹) bezeichnet, sie sind ein Beweis für mangelnde Transparenz, denn die Informationen wurden teilweise (Namen der Teilnehmer) vor der Freigabe gemäß FOI aus dem Text entfernt…« Dr. Tomljenovic schließt daraus, dass das JCVI, anstatt angemessen zu reagieren und die bestehende Impfpolitik angesichts der durch eigene Untersuchungen bestätigten Sicherheitsbedenken über bestimmte Impfstoffe zu überprüfen, »entweder a) nichts unternahm, b) unvorteilhafte Sicherheitsdaten in veröffentlichten Berichten entstellte oder teilweise entfernte und c) bemüht war, der Öffentlichkeit und

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Behörden gegenüber die Sicherheit der betreffenden Impfstoffe zu betonen«. Außerdem habe sich das JCVI »durchweg auf methodologisch fragwürdige Studien verlassen und unabhängige Untersuchungen abgelehnt, um für seine Impfpolitik zu werben… Sicherheitsbedenken durchweg kategorisch heruntergespielt, den Nutzen von Impfungen übertrieben dargestellt und den Plan verfolgt, neue Impfungen mit zweifelhafter Wirkung in die routinemäßige kinderärztliche Betreuung aufzunehmen, in der Erwartung, dass die Genehmigung erteilt würde, sowie aktiv Untersuchungen in Fragen der Impfstoffsicherheit zu verhindern versucht«. Das Schlimmste dabei ist wohl, dass das Joint Committee on Vaccination and Immunisation sich bewusst das Vertrauen der Eltern und das mangelnde Wissen über Impfungen zunutze gemacht hat, um ein wissenschaftlich nicht untermauertes Impfprogramm durchzuziehen, das manche Kinder dem Risiko einer schweren dauerhaften neurologischen Schädigung aussetzt.

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