Editorial

das Magazin rund um Verführung und Persönlichkeitsentwicklung
€ 0,00 seduction-news.de Ausgabe 4/09 · September 09

Seduction News

Nie wieder Pick-Up-Lingo
Warum ist die Pickup-Lingo creepy und nerdig?

Die Stimme

Der geheime Schlüssel in der Verführung

Keine Angst vor der Angst

Review

Change-Event
Der „Veränderungs-Kongress“ von Danny Adams und Dennis Wilms (Natural Forces) im Juni in Köln
Seduction News 4/09 Seite 1

©iStockphoto.com/ pixdeluxe

Inhalt

Editorial
Review

Seite 3

Kolumne - Der Teufel der Liebe

Der dunkle Verführer
Persönlichkeit

von Lucius Love

Seite 31

Bericht vom Change-Event 2009 in Köln Short News
PickUp

Seite 4 Seite 9

Nur keine Angst vor der Angst
Review

von Staddic

Seite 36

Aktion Hüttenzauber
Kommentar

von Lickin‘

Seite 38

Nie wieder Pickup-Lingo!
PickUp

von RegularJohn

Seite 11

Politik und Poppen
Bundestagswahl 2009

von Dan Mueller

Seite 41 Seite 44 Seite 46 Seite 48

Das Emotionalprogress-Modell im Daygame von Maverick
Persönlichkeit

Seite 15

Lair-Termine Blog-Adressen

Die Stimme
Der geheime Schlüssel in der Verführung von Klaus Neumann Seite 24

Impressum

Hindl
the brave little Pickup Artist von Jinx Seite 28

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Editorial

Auf dem richtigen Weg
Die letzte Ausgabe der Seduction-News ist bereits wieder fast zwei Monate verfügbar und hat alle Rekorde gebrochen, was die Downloads betrifft. Auch die Besuchszahlen auf der Online-Seite der Seduction-News steigen stetig an und zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Einige Weichen gilt es allerdings für uns noch zu stellen: wir werden in absehbarer Zeit auf einen neuen Server umziehen um den Traffic besser zu bewältigen. In Planung ist ausserdem das SellersMeeting für die Anbieter aus der Community. Neue Pläne gibt es auch was die SN-Suchmaschine betrifft - sie steht seit kurzem in der Beta-Phase bereit und wird nunmehr von uns nochmals ausführlich getestet, bevor wir sie in die Öffentlichkeit „entlassen“. Organisatorisch hat sich auch einiges geändert - der Umfang der Zeit und der Arbeit, die stetig zunehmen, war ohne eine neue Organisationsstruktur nicht mehr zu bewältigen. In der ommunity ist der lange erwartete Besitzerwechsel des DeinDateDoktor-Forums (die Seduction-News berichteten bereits im Newsletter und auf der Homepage) auch über die Bühne gegangen. Die Details hierzu und die Stellungnahme der neuen Besitzer sind auf der Homepage ersichtlich. Ihr seht also, wir bleiben immer „am Ball“ und berichten aktuell über die Geschehnisse in der Community, und wir bewegen uns deutlich vorwärts was unsere eigene Entwicklung betrifft.... ....apropos am Ball: dieses mal gibt es sogar einen politischen Kommentar - auch wenn er anfänglich von manchem vielleicht nicht als relevant für unsere Community angesehen wird, enthält er mehr Wahrheit als auf den ersten Blick möglicherweise ersichtlich. Wir von der Redaktion wünschen Euch mit dieser Ausgabe wieder viel Spaß beim Lesen und freuen uns wie immer über Kritik und Anregungen!

Alles Gute, Thomas aka Lickin‘

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Review

Jung und hungrig nach Erfolg?

Als man sich am Samstagmorgen zum verabredeten Treffpunkt begab, konnte man den Gesichtern der leicht verschlafenen, sich üblicherweise erstmal noch zurückhaltend gebenden Teilnehmerschar ansehen, daß sich dieser Tag einfach ganz normal anfühlte. Zumindest nicht wie ein Tag, an dem man fliegen lernt, auf der Stelle hüpft und „Hu-ha-ha!“ brüllt oder hypnotisiert und barfuß über einen Scherbenhaufen läuft. Eben ein ganz normaler sonniger Morgen... ich hol‘ mir noch einen Kaffee… Doch dann ertönt da diese Musik. Ein Lied über das Leben, das wahre Leben - Life is real undsoweiter - und verkündete aus dem nun geöffneten Seminarraum, daß es jetzt mit sagenhaften und durchaus erträglichen 15 Minuten Verspätung losgeht. Während den etwa 70 Teilnehmern beim Betreten des Raums die beschwingte Musik ins Ohr ging und, wie sich zeigen sollte, auch so schnell nicht wieder rausgelassen wurde, begrüßten sie die Seminarleiter und Referenten aus den hinteren Reihen und klatschen einträchtig im Takt. Die befremdlich anmutende Riege, zumindest für all jene befremdlich, für die sich dieser Tag eigentlich ganz normal anfühlte, entpuppte sich später als ein wahres Bollwerk an Motivations-, NLP-, Kampfkunst- und Selbstvertrauenstrainern sowie Trainern aus anderen Bereichen der erfolgreichen Lebensgestaltung.
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Change - Veränderung. Jeder Zielsetzung, jeder Erfolgsgeschichte, jedem gelungenen Lebensmodell, ja, auch jedem Anfang einer „Verführerkarriere“ geht doch letztlich der Wunsch voraus, etwas in seinem Leben verändern zu wollen. Und genau das war das Motto des ersten Change Events, dem „VerändeSeduction News 4/09

rungs-Kongreß“ von Danny Adams und Dennis Wilms. Die beiden Gründer von Natural Forces, einer der wenigen großen „Verführerschmieden“ Deutschlands, luden im Juni 2009 junge und erfolgshungrige Menschen nach Köln ein, um mehr aus ihrem Leben herauszuholen.

Review

Ohne die üblichen Begrüßungsfloskeln à la „Wir begrüßen euch recht herzlich“ oder „Herzlich willkommen zu unserem bla bla bla“, erzählte Danny Adams erst einmal einen Schwank aus seiner Jugend, wofür er bereits in den ersten Minuten unaufgeforderten Szenenapplaus bekam, und stimmte ein auf die Idee des Events und auf die Ziele, die es in den kommenden zwei Tagen zu verfolgen galt. Er tat dies in einer ihm ganz eigenen, enthusiastischen Art, bei der man ihm nicht nur nicht böse über einen Hauch zu viel an Pathos sein konnte, den er in seine Stimme legte, sondern auch nach und nach in seine Stimmung versetzt wurde. Er erzählte von Veränderung - seiner Veränderung -, die er in den letzten Jahren vollzogen hatte und man konnte ihm durchaus abnehmen, daß all das, was er auch den jetzt schon faszinierten Zuhörern versprach, wirklich möglich ist. Man spürte, daß Danny seine Vision
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von der Veränderung im Leben dort oben auf dem Podium uns allen vorlebte. Eine bessere Methode, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und gespannt auf das nun Kommende zu machen, gibt es kaum. So hatte es Dannys Nachfolger Marcel Knopf nicht schwer, die ganze Aufmerksamkeit der Teilnehmer zu bekommen. Sein Vortrag über

effektives Lernen strahlte im direkten Vergleich jedoch nicht ganz so sehr im Glanz aus Enthusiasmus und visionärer Selbstsicherheit und wirkte zeitweise sogar etwas spröde. Die vorgestellten Techniken, wie man sich Inhalte jedweder Art am effektivsten ins merkfaule Hirn hämmert, waren natürlich - wie alles andere im Leben, das aus eigener Kraft erreichbar ist - geprägt von der konkreten

Zielsetzung, dem eliminieren von Störfaktoren und der konsequenten Umsetzung. Jedem, der sich schon einmal auf eine Abiturprüfung vorbereitet hat, kam diese Philosophie doch sehr bekannt vor – entweder aus der Bestätigung, es damals genauso gemacht zu haben oder aus der Konsequenz des Nichteinhaltens dieser Maxime. Jedenfalls war man am Ende dankbar für die Reminiszenz der alten und sehr effektiven Lerntechniken, die über jeden Zweifel erhaben sind, im Laufe der Jahre jedoch von jedem Einzelnen doch sehr vernachlässigt wurden. Danach kam wieder Danny zum Zuge und widmete sich einem nicht ganz so mit Qualen und Ängsten besetztem Thema: „Ziele setzen Teil 1“ war nun für alle angesagt und machte die Zuhörer zu Teilnehmern, indem er sie aufforderte, ihre Ziele für sich aufzuschreiben - das Seminar damit aktiv und erlebbar. „Ziele
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Review

Ohren schreiben, der hin und wieder mal denkt, daß er in Sachen Frauenverführung ein Versager ist. Denn auch dieser Versagergedanke mit dem dazugehörigen miesen Gefühl manifestiert sich Abend für Abend in Millionen von Männerhirnen bei der bittersüßen Fünf-Finger-Übung. Jedenfalls: das Ergebnis war ein eklatanter Anstieg positiver Energie unter allen Anwesenden im Raum, denn Danny hatte alle erfolgreich in seinen Frame geholt - mit dem Unterschied, daß sich die mobilisierte Zuversicht mit der Anzahl der anwesenden Personenzahl potenzierte. setzen wir uns doch sowieso andauernd“, sagst Du Dir, lieber Leser, jetzt vielleicht. Aber was hält Dich dann, verflixt nochmal, viel zu oft davon ab, diese auch umzusetzen? Und sag‘ nicht „Tu ich ja...“, dann hieltest du dieses Blatt nicht in der Hand. ;-) Was das latent unsouveräne „Ich hätte gern ein schnelles Auto...“ in Deinem Kopf von dem „In einem dreiviertel Jahr fahre ich ein schnelles Auto!“ beim Change-Event unterscheidet, ist das Ausgraben Deiner
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Zungenbrechern, und das sich gegenseitige Anschreien mit nachfolgender Vorher-Nachher-Bewertung. Wir wollen nicht wissen, wie viele der anwesenden „Verführungskünstler“ von nun an vor dem nächtlichen Raubzug diese und ähnliche Übungen in ihrer Wohnung vollbringen, denn es gab keinen, bei dem sie nicht ansatzweise Wirkung zeigten. Der immer noch unterbewußte, aber mittlerweile deutlich spürbare Anstieg positiver Energie in und unter den Teilnehmern schien keine Grenzen zu kennen. Ein leichtes also für Danny, die letzten Zweifel an der Selbstbestimmung jedes einzelnen an seinem Leben zu zerstreuen und die Motivation zu schüren, die gesteckten Ziele im 2. Teil des Zielsetzungsblocks zu verfolgen. Damit war es vollbracht, daß sich dieser Tag doch nicht mehr ganz so normal anfühlte wie noch am Morgen. Wohin nun mit der überschäumenden, kaum kontrollierbaren Energie? Ben Ahlfeld und Lisa Thommesen (NLP-Österreich) hatten die passenSeite 6

WAHREN Ziele aus Deinem Unterbewußtsein und das Artikulieren derselben und damit das unterbewußte Ausleben Deines Traums. Kleiner Tip: schreib Dich für zwanzig Minuten in ein Leben, in dem Du all deine Ziele bereits erreicht hast und Du wirst wissen, was gemeint ist. Denn das Unterbewußtsein kann laut Danny Adams einen wirklich gefühlten Traum nicht im geringsten von der gelebten Realität unterscheiden. Diesen Satz sollte sich jeder in doppelter Ausführung hinter die

Von diesem Zeitpunkt an konnte man mit den Change-Jüngern machen, was man wollte, was Klaus Neumann, Schauspieler und Sprachtrainer, prompt für seinen Vortrag über Sprache und dessen Wirkung auf andere ausnutzte und die Teilnehmer komische Sachen vollführen ließ, die alle der Stimme dienen sollten. Dazu zählte unter anderem das Hüpfen auf der Stelle mit einhergehendem Herausbrüllen von Lauten, das Wiederholen von

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Erklärungen Nachdruck, indem sie einen kleinen, für jeden greifbaren Vorgeschmack auf das gaben, was mit NLP und seinem Gegenüber alles machbar ist - Kopfkino vom Feinsten. Die beiden achteten behutsam darauf, das fragile Pflänzchen positiver Grundstimmung zu gießen, das ihre Vorgänger in den Stunden zuvor gesetzt hatten. Nicht anders tat es Julian Wolf, eine der prägendsten Figuren der deutschen NLP-Szene und Begründer von NLP-Deutschland, in seinem Vortrag „Take the red pill! - Wahrneh-

indirekten Befehlen und Ankern. Manche hat man registriert, mache nicht. Das Erstaunlichste jedoch war, das die aufmerksame Teilnehmerschaft an diesem Tag bereits zwölf (!) Stunden recht intensiver und aufwühlender Arbeit hinter sich hatte und nahezu keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigte. Den krönenden Abschluß dieses Tages bildete eine kollektive Trance mit den beiden Meistern der warmen Worte, Ben Ahlfeld und Lisa Thommesen, die das Erlebte und vor allen die damit verbundenen Gefühle vertiefte. Ausgestattet mit diesem einigermaßen tiefsitzenden Keim an Enthusiasmus und Selbstvertrauen war es um zwei Uhr nachts dann an der Zeit, sich und der Welt zu beweisen, daß alles machbar ist, die eigenen Grenzen stets noch erweiterbar sind und sich die Ängste vor was auch immer gepflegt zum Teufel scheren sollen. Beim Scherben-

de Antwort, indem sie die unruhige und hippelige Menge mit warmen und beruhigenden Worten in eine Art Trance versetzten, bei der sich die positiven Gefühle keineswegs verflüchtigten, sondern im Körper sammelten, sich beruhigten und in eine insgesamt sehr wohlige Grundstimmung verwandeln konnten. Währenddessen erzählten Ben und Lisa, was es mit NLP (Neurolinguistisches Programmieren) wohl auf sich haben könnte und was Gummibärchen damit zu tun haben. Gleichzeitig verliehen sie dem theoretischen
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lauf nämlich - ja lieber Leser, Du hast richtig gelesen - konnte jeder, freiwillig natürlich, seine eigene Komfortzone um den Geruch massenweiser nackter Füße und das Gefühl von zerborstenen Glasscherben (die natürlich aus Gummi waren ;-)) unter denselbigen erweitern. Die kollektive Dynamik einer Gruppe, die das Beschriebene erlebt hat, und das behutsame Geleit erfahrener Motivationstrainer machten es möglich, daß jeder einzelne in einem Maße über sich selbst hinauswuchs, von dem er am Morgen dieses Tages, der sich doch eigentlich ganz normal anfühlte, nicht zu träumen gewagt hätte.

mung auf höchstem Niveau“. Sein mitreißender und aufschlußreicher Auftritt brachte dem Zuhörer nicht nur die Theorie von NLP näher, sondern war auch gespickt mit kleinen

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Review

in den Pausen, die stets und wiederholend untermalt waren von dieser eingängigen Musik über das wahre Leben, die somit für sich allein ein Bote und Anker war für gute Laune und Erleichterung. Zum Abschluß dieses Wochenendes, das sich für jeden Einzelnen nun ganz und gar nicht mehr so normal anfühlte, und sozusagen als krönender Abschluß betraten Orlando Owen und sein charismatischer Assistent das Podium. Der weltweit bekannte Charisma-Trainer Orlando Owen, Entwickler des „Authentic Power Systems“, zog mit seiner raumfüllenden Ausstrahlung sofort alle in dem Bann, als er über die sechs Säulen des Selbstwertgefühls referierte. Die wenigen anwesenden Damen staunten nicht schlecht über seine selbstbewußte Art, mit der er über die Entwicklung von männlichem Charisma und das „Flachlegen“ von Frauen sprach schließlich befanden wir uns hier nicht in einem Verführungsseminar und das Publikum war ohnehin sehr durchmischt.

Am zweiten Tag des Change-Events war es nicht mehr nötig, die Teilnehmer aus ihrem Tiefschlaf zu holen und auch die Reserviertheit des Vortages unter ihnen war, oh Wunder, wie weggeblasen. Die Vortragsblöcke „Konditionierung und Wissensnetz“ mit Danny Adams sowie „Das ‚Über ich‘ - beobachte Dich selbst von außen“ mit Dirk Christian, einem NLP-Master aus der Schmiede von Julian Wolf, waren durchsetzt von Gelächter, guter Laune und viel Eifer. Die Verbundenheit unter Teilnehmern und Trainern wuchs; vor allem
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Orlando ist ein Mann, wie er im Buche steht. Einer, dem man nicht oft begegnet - das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen -, und das merkte man sofort. Er war wie kein zweiter an diesem Wochenende in der Lage, das Lebensgefühl auszustrahlen, zu vermitteln und zu leben, in dem die Vision des eigenen Tuns und Handelns mit der eigenen Seele und dem eigenen Wesen verknüpft und im Einklang ist. Somit konnte er auch wie kein anderer den Teilnehmern die Motivation auf den Weg geben, an den eigenen Zielen, der eigenen Vision und allem, was sonst noch zur Veränderung im Leben notwendig ist, zu arbeiten. Fazit: Das wirklich erstaunliche am Change Event war, wie die einzelnen Vortragsblöcke aufeinander aufbauten, um das Ziel der Veranstaltung, Zuversicht, sukzessive in die Teilnehmer einzupflanzen. Die Veränderung, die allein an diesem Wochenende bei den Beteiligten zu spüren war, war unübersehbar, und genau diese Tatsache legitimierte vollkom-

men, daß die meisten Vortragenden dieses Forum nutzten, um auf ihre eigenen Veranstaltungen hinzuweisen oder den angestachelten Zuhörern Bücher und DVDs zum Kauf zu empfehlen. Die Referenten in dieser Kombination erleben zu können, dürfte im deutschsprachigen Raum absolut einzigartig sein, hatte eine unglaubliche Power, und ist wohl der größte Erfolg für Danny und Dennis. In einigen Passagen konnten die beiden jedoch nicht verbergen, was das Kerngeschäft von Natural Forces ist, und ihre Ausrichtung auf Coaching für Männer brach durch, verblüffte die Frauen jedoch mehr, als es sie verschreckte. Der Ablauf wirkte extrem leicht und entspannt und von frei Zeitdruck. Mehr über das Event und die Trainer auf www.change-event.de P.S. Es waren wirklich Glasscherben!

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Short News

Short News
Die Zeit vergeht wie im Fluge – gerade noch für ein paar Tage in der Türkei zum Entspannen, jetzt schon wieder am sichten der Neuigkeiten..... (wer noch nicht im Newsletter angemeldet ist kann dies hier nachholen).

Englische Ableger ...
Wir von der Seduction News sind ja immer am Drücker, wenn es darum geht, unseren Lesern einen Mehrwert zu bieten. Die vergangene Ausgabe war die bislang erfolgreichste mit mehr als 15.000 Lesern – darüber freuen wir uns natürlich wie Bolle und versprechen, auch zukünftig objektiv und direkt zu berichten. Zu diesem Zweck stehen wir gerade in Verhandlungen mit diversen Personen, die eine englische Ausgabe realisieren sollen – in der Art der deutschen Version, aber eben mit Schwerpunkt Nordamerika und Großbritannien. Wir hoffen, Euch hierzu in absehbarer Zeit weitere Neuigkeiten präsentieren zu können!

„Spickzettel für Verführer“ nun auf dem Iphone
Flirtmeister Lucius Love präsentiert seinen Spickzettel für Verführer nun auch auf dem Iphone. Einfach und diskret die besten Pick Up Artist Tips und Tricks nachspicken, während man ein Hot Babe gerade verführt; das ist die Idee hinter dem Projekt. Der digitale Flirtratgeber stürmte sofort Platz 2 der Buchhitparade auf Itunes und beweist so, daß die Idee super ankommt. Der Spickzettel kann momentan im Appstore für 4.99 € auf das Iphone oder den Ipod Touch geladen werden. Es gibt auch eine kostenlose Lightversion zum direkten antesten. Beide Versionen werden regelmäßig mit neuen Flirt Sprüchen und Spielen geupdated.

Neue Website...
Die Jungs von Natural Forces haben Ihre gesamte Website überarbeitet, unter anderem haben Sie fünf Live-Videos aus Sets eingefügt und stellen alle Trainer mit Video, Fotos und ausführlichem Text vor. Die Site ist seit dem 9.8.2009 online, vorbeischauen lohnt sich bestimmt einmal.

... und „neues“ Forum
das DeinDateDoktor hat jetzt wohl auch seine stürmische Zeiten hinter sich und begibt sich mit der Übernahme durch Orlando Owen, Smoothdoc und Natural Forces in ruhigeres Fahrwasser. Das kann und wird der Qualität, die in den letzten Monaten doch ziemlich gelitten hatte, wohl durchaus zuträglich sein. Und wenn man die Konzeption und den Gemeinschaftsgedanken, der dahinter steckt, genauer betrachtet, so kann man doch hoffen, daß das DDD wieder zu alter Größe und Stärke zurückfindet und wieder zu einer Plattform wird, die es sich anzusteuern lohnt.
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..und amerikanischer Besuch
nachdem Orlando Owen in letzter Zeit sein Angebot an Workshops (F.A.M.P. und Charisma 2.0) doch deutlich reduziert hat, hat er nunmehr kurzfristig doch noch beschlossen, den einen oder anderen Workshop „außer der Reihe“ in Deutschland anzubieten. Seine Workshops sind nach unserer Erfahrung hochqualitativ, und wir werden uns auch so bald als möglich bemühen, mal über einen seiner Workshops zu berichten – bis dahin ist die Teilnahme bei ihm in seinem Domizil am Schluchsee allemal empfehlenswert.

Wer weitere Short-News hat oder Vorschläge und Wünsche zur Seduction-News: Redaktion@Seduction-News.de

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Buchvorstellung:

Nico Gold

Der Sexinstinkt
„Verführung ist einfach und macht Spaß“ sagt Nico Gold, professioneller Flirttrainer bei Natural Forces. Diese Botschaft hat er nun in ein 220seitiges Buch namens „Der Sexinstinkt“ gepackt. Das Buch ist ein leichtverständlich geschriebenes Grundlagenwerk der Welt der modernen Verführung. Es geht hauptsächlich um das direkte Spiel. Gut verständlich wird der Leser in die komplette Welt des „Direct Games“ eingeführt. Opener und Routinen findet man nicht - aber jede Menge Feldbeispiele, die zum Nachmachen animieren. Ein erfahrener PickUp Artist lernt hier nichts Neues. Aber alle, die das Basiswissen eines modernen Verführungskünstlers erlernen wollen, finden hier ein gut sortiertes Werk mit vielen nützlichen Infos. Lucius Love

mehr ...

Pick-Up

, roach-Anxiety erspürst App Du v nicht da und Dein Wing ist on t umzingelt v Dein Target is AMOG`s.

Du hast Angst diese Frau anzusprechen, Dein Kumpel ist nicht da und sie ist von anderen Typen umzingelt.

©iStockphoto.com/ StoryTeller

Du has t Lust d sprech en, Dei iese Frau anz un Ku alleine, Du has mpel lässt Di t sie als ch Dich, u o Typen, nd um sie her ganz für u die Dir dabei h m stehen elfen w sie flac erden hzuleg en.
Wie Humboldt in seiner Zeit bereits schon richtig erkannt hat, ist die Sprache der Abdruck der Weltsicht des Redenden; sprich: sie zeigt auf, wie wir die Welt wahrnehmen. Ich gehe einen Schritt weiter und ziehe hieraus praktischen Nutzen, wenn ich betone, daß Sprache unser Denken, unsere Wahrnehmung und unser Handeln maßgeblich beeinflußt. Was hat das nun mit der typischen „Pickup-Lingo“ (Pickup-„Fachsprache“) zu tun? Ich sehe das so: Die typische Pickup-Lingo ist nicht nur im hohen Maße creepy und nerdig,
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Nie wieder Pickup-Lingo!
„Die zunächst liegende, aber beschränkteste Ansicht der Sprache ist die, sie als ein bloßes Verständigungsmittel zu betrachten. ... Die Sprache ist aber durchaus kein bloßes Verständigungsmittel, sondern der AbSeduction News 4/09

von RegularJohn

druck des Geistes und der Weltsicht des Redenden, die Geselligkeit ist das unentbehrliche Hilfsmittel zu ihrer Entfaltung, aber bei weitem nicht der einzige Zweck, auf den sie hinarbeitet“ (Humboldt, Bd. VI, S. 22f )

Pick-Up

sondern auch „verseucht“ von limitierenden Auffassungen und Glaubenssätzen. Im ersten Teil meiner Reihe: „Nie wieder Pickup-Lingo“ möchte ich aufzeigen, was ich mit creepy und nerdig meine und warum das schlecht ist; hinsichtlich der Tatsache, daß Sprache maßgeblich unser Denken beeinflußt. Im zweiten und letzten Teil möchte ich dann aufdecken, warum die PickupLingo voll von limitierenden Auffassungen und Glaubenssätzen steckt, und kraftvolle Alternativen anbieten.

S3 – Sex Quelle: Venusian Arts Handbook von Mystery beschreibt, daß man diese neun Phasen in dieser Reihenfolge durchlaufen muß, um eine sexuelle Beziehung mit einer fremden Frau anzufangen. Mystery benutzt öfters den bildlichen Vergleich zu Videospielen, in denen man immer erst ein Level schaffen muß, um ins nächste Level zu gelangen; um dann letzten Endes, im letzten Level angekommen, das Spiel zu gewinnen. Es ist mitunter das Nerdigste, was es gibt, wenn man in seinem Sprachgebrauch ein Modell verwendet, welches suggerieren soll, daß Verführung wie ein Computerspiel funktioniert, in dem man ein Level nach dem nächsten bestehen muß. Daß das nerdig ist, hoffe ich, sieht jeder ein. Doch warum ist es schlecht? 1. Es stimmt, daß Videospiele wie z.B. „Super Mario Bros.“ linear ablaufen; aber niemals die Verführung einer fremden Frau! Verführung verläuft vielmehr zyklisch als linear. Was ich mit zyklisch meine, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter erklären, weil es den Rahmen meines Artikels sprengen würde. Wer mehr hierzu erfahren möchte, kann sich kostenlos mein Buch: „Effektive Verführung“ herunterladen.

1.

Warum ist die Pickup-Lingo creepy und nerdig und warum ist das schlecht?
Fangen wir zunächst mit den neun Phasen des M3-Modells von Mystery an. Die neun Phasen sind: A1 – Open A2 – Female To Male Interest A3 – Male To Female Interest C1 – Conversation C2 – Connection C3 – Intimacy S1 – Foreplay S2 – LMR S3 – Sex
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befindet, eine Frau anspricht und bemerkt, daß die Frau direkt sehr sexuell ist? Wahrscheinlich wird er sich denken, daß er erst in A2 ist und nun einen Neg bringen muß, um kein Interesse zu zeigen. Es kann ja angeblich nicht funktionieren, wenn man nach dem Opener alle Phasen bis S1 überspringt. Das wäre dann ja laut Mystery kein solides Game mehr. Schade für ihn, weil die Frau nun mit hoher Wahrscheinlichkeit zu jemandem weiterzieht, der ein wenig soziale Intelligenz besitzt und nicht so nerdig ist, um die Verführung mit einem Videospiel zu verwechseln. Sobald Du A1-S3 aus Deinem Sprachgebrauch streichst, schwindet es mit der Zeit auch aus Deinem Bewußtsein und aus Deinem Denken. Und das ist gut so. Das ist nämlich der erste Schritt, um soziale Intelligenz zu entwickeln. Es gibt noch mehrere Gründe warum die PickupLingo uns daran hindert, soziale Intelligenz zu entwickeln. Allerdings möchte ich zugunsten des Umfangs davon absehen, diese aufzulisten und zu erläutern.

Quelle: Venusian Arts Handbook

2. Was passiert nun, wenn jemand, der in A1S3 denkt und sich im Videogame-Modus

2.

Ebenfalls ist es sehr wichtig, daß Du genügend Comfort vorm Gesprächseinstieg hast, damit Du überhaupt dazu kommst Attraction aufzubauen.
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Pick-Up

Was das mit der Pickup-Lingo zu tun hat erkläre ich sofort. Doch zuerst laß mich zum besseren Verständnis erläutern, was ich mit Comfort vorm Gesprächseinstieg überhaupt meine: „Comfort“ vorm Gesprächseinstieg meint, daß Du den Frauen keine Angst machst, daß Du selbstsicher bist, daß die Frauen nicht befürchten müssen, daß Du sie zu Tode langweilen wirst, daß Du nicht als Freak rüberkommst, daß Du gepflegt bist, daß Du Value gibst, daß Du soziale Intelligenz beweist... Im Englischen würde man vereinfacht sagen: „Don´t be creepy!“ Kannst Du Dich mit fremden Frauen für 5 Minuten ganz normal unterhalten? Stell Dir vor Du sprichst fremde Frauen an und nach ca. 5 Minuten käme ein Freund von Dir an und würde sie nach ihrem Eindruck von Dir fragen. Was würden sie wohl antworten? Würden sie dann so etwas wie „sympathisch, freundlich, cool“ oder sogar „sexy“ antworten, oder würden sie dann so etwas wie „Freak“, „Nerd“, „kindisch, unheimlich, langweilig“, „Spinner“ und „unsympathisch“ antworten? Hiervon hängt entscheidend ab, ob Du überhaupt dazu kommst, Attraction aufzubauen. Was hat „Comfort vorm Ansprechen“ nun mit der Pickup-Lingo zu tun?
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1. Pickup Lingo ist sehr merkwürdig und nerdig*1 LTR = Long Term Relationship → Findest Du es nicht auch sehr creepy, wenn jemand seine Freundin LTR nennt? 2. Sprache beeinflußt maßgeblich unser Denken, unsere Wahrnehmung und unser HanNC, KC = Number Close, Kiss Close → Möchtest Du Frauen deln*2 verführen oder willst Du irgendwie einen Abschluß (Close) 3. Hieraus resultiert, daß ein creepiger, nerdiger erzielen? Ebenfalls sehr creepy. Sprachgebrauch seinen Teil dazu beiträgt, daß wir uns unbewußt merkwürdig und nerNatürlich umfaßt die Pickup-Lingo noch mehr Bezeichnungen und dig verhalten. Termini, die absolut nerdig und creepy sind. Ich denke aber, daß 4. NICHT nerdig und merkwürdig zu sein, ist ein meine Beispiele genügen, um das aufzuzeigen. Bestandteil von „Comfort vorm Approach“. 5. „Comfort vorm Approach“ jedoch ist wichtig, *2 um Attraction aufbauen zu können. Siehe auch Daniele Schuster und Michaela Hafner in der 6. Hieraus resultiert, daß die Pickup-Lingo uns Online-Zeitung der Universität Wien: Wir vollziehen unsere daran hindert, unser besWahrnehmung und unser Denken im Rahmen tes Selbst zu sein, wenn unserer individuellen sprachlichen MöglichQuizfrage: wir eine Frau verführen. keiten. So bestimmt Sprache unser Denken im Handelt es sich um einen Menschen Rahmen unserer individuellen sprachlichen oder um einen Roboter aus Star Wars, *1 Möglichkeiten. So bestimmt Sprache unser DenZur Veranschaulichung: wenn jemand folgendes schreibt: ken in erheblicher Weise. Da wir unsere Umwelt Target = Angriffsziel → KriegsLTR HSE HD HB10 ? nur im Rahmen unserer Begrifflichkeit verstesymbolik in die eigene Sprache hen können und es die Sprache ist, die uns diese zu übernehmen, wenn man über Sehr nerdig Begrifflichkeit liefert, kann sich unser Denken Verführung spricht, ist sehr creepy. nur innerhalb dieser Grenzen vollziehen. Sargen = Der Kater von Ross Jeffries hieß Sarge. → Quelle: www.dieuniversitaet-online.at Ohne Worte. Obstacle = Hindernis → Es handelt sich um Menschen und nicht um Hindernisse wie im Hürdenlauf oder in einem Jump N`Run. Sehr creepy.

3.

So vieles im Pickup basiert fundamental darauf, daß Du authentisch und natürlich rüberkommst. Ich möchte Dir zwei Fragen stellen:
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Review

1. Ist es für Dich natürlich, wenn Du z.B. in Deinem Sprachgebrauch eine Frau, die Du kennenlernen willst, als Target, also als Angriffsziel betrachtest? Bist Du im Krieg? Kommt es Dir wirklich so vor, als ob Du einen Krieg gegen Frauen führen müßtest, um sie ins Bett zu kriegen? Ach ja, „Frame-Battle“ wäre da ja der nächste merkwürdige Begriff. Laß mich Dir nur eine Frage stellen: Wie würde sich wohl Deine Wahrnehmung und somit auch Dein Verhalten ändern, wenn Du „Target“ einfach aus Deinem Wortschatz streichst und durch etwas anderes ersetzt? 2. Ist es für Dich authentisch, wenn Du eine Sprache einfach so übernimmst, die Du gar nicht kreiert hast? Bist Du dann nicht die Marionette einer fremden, nerdigen Betrachtungsweise auf das Thema Verführung? Zusammenfassend kann man sagen, daß PickupLingo in viererlei Hinsicht schlecht ist: 1. Sie implementiert limitierende Glaubenssätze (hierauf gehe ich im zweiten Teil ein). 2. Sie ist kontraproduktiv, wenn es darum geht, natürlich und authentisch zu sein. 3. Sie hindert uns daran soziale Intelligenz zu entwickeln.
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4. Sie hindert uns daran im vollen Maße „Comfort vorm Ansprechen“ zu haben. Übung: Streiche in den nächsten Wochen ganz bewusst sämtliche Pickup-Lingo aus Deinem Sprachgebrauch. Damit ist auch gemeint, dass Du keine Pickup-Lingo mehr in Pickupforen verwendest. Du wirst sehen, daß Du hierdurch Deinen Erfolg bei Frauen maximieren wirst! Zwei Foren setzen bereits das richtige Zeichen, weil sie vollständig auf Pickup-Lingo verzichten. Diese Foren sind: www.defineyourlife.de von Danny Adams und www.sinnsofattraction.com/forum von einem wieteren sehr guten PUA, Sinn.

RegularJohn
RegularJohn ist 28 Jahre jung und zur Zeit in Köln ansässig. Er sieht sich selber nicht als einen PUA, weil er die Identität eines PUAs als unvorteilhaft empfindet. Er betrachtet sich selbst einfach als einen coolen Typen, der gerne viel Spaß hat, gerne lacht und seine Zeit sinnvoll einteilt. Er interessiert sich sehr für soziale Dynamiken, Psychologie und für alles was mit Musik zu tun hat. RegularJohn hat das Buch: „Effektives Dating“ geschrieben, welches man sich – noch kostenlos! – unter HYPERLINK „http://www.effektivesdating.de“ www. effektivesdating.de runterladen kann.
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PickUp

Das EmotionalprogressModell im Daygame
Jedem Anfänger und auch fortgeschrittenen Verführer sollte mittlerweile klar geworden sein, daß eine erfolgreiche Verführung das in einer festgelegten Reihenfolge geordnete Erzeugen unterschiedlicher Emotionszustände im Gegenüber voraussetzt. Frauen sind emotionale Wesen und treffen Entscheidungen in ihrer Partnerwahl anders als Männer alleinig auf Grundlage ihrer
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Von MAVERICK

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Gefühlszustände. Wie bei einer Fünf-Sterne-Küche ist hierbei die richtige Dosierung der einzelnen Zutaten das Wichtigste, um an eine wohlschmeckende und leicht verdauliche Mahlzeit

zu kommen. Daher ist es leider so, wenn zu frühzeitig gesalzen wird, dann ist die Mahlzeit verpöbelt, steht sie zu lange auf dem Herd, so ist sie verkocht, und wenn zu viel Pfeffer gege-

ben wird, dann wird sie leicht dem einen oder anderen schwer im Magen liegen. Ein ähnlich festes Rezept der Zutaten haben wir auch für eine erfolgreiche Verführung.
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PickUp

Das Emotionalprogressmodell in der Übersicht

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PickUp

Opening
Jedes Gespräch benötigt zunächst eine Gesprächseröffnung. Gerade im Alltag können Frauen durch die körperliche Überlegenheit der Männer schnell in einen unkomfortablen Gefühlszustand verfallen. Dies bringt mit sich, daß die Frau sich aus der Situation befreien möchte, um so das unkomfortable Gefühl aufzulösen. Die Folgen können forsche Antworten oder auch Ignoranz sein. Jemand, der sich aktiv mit sozialen Dynamiken auseinandersetzt, sollte alleine durch dieses Wissen und seinem ständigen Willen, das Gespräch zu führen, diesem Umstand gezielt vorgreifen. Im Alltag hat sich hierfür besonders das Signalisieren durch körpersprachliche Gesten, daß von einem als Gesprächspartner keine Gefahr ausgeht, und das Zeigen von emotionaler Intelligenz (Empathie) bewährt. Durch beide Techniken wird ein Mindestmaß an sozialem Komfort erzeugt, welcher die angesprochene Frau sich mit der Situation wohlfühlen läßt. Auch das Einbinden eines Vakuums nach dem Stoppen kann hier sehr vorteilhaft integriert werden. Der Gesprächspartnerin wird somit Raum geboten, sich auf das Gespräch und die Situation einzustellen. Persönlich prädestiniere ich für das Flirten im Alltag bei Frauen, die sich derzeit in Bewegung Befinden, einen direkten Gesprächseinstieg. GeSeduction News 4/09

rade in alltäglichen Situationen ist leider meist Termindruck gegeben und mit einer indirekten Gesprächseröffnung läuft man Gefahr, daß das Gegenüber durch Verpflichtungen leider kein längeres Gespräch eingehen kann.

ein indirekter Gesprächseinstieg an. Falls in der „Openingphase“ das Gegenüber indirekt angesprochen wird, so muß danach eine sogenannte „transition“ erfolgen. Dem Umstand, zu lange das Thema des Gesprächsöffners auszubauen, wird somit vorgegriffen. Bei beiden Phasen ist darauf zu achten, ein Mindestmaß an sozialem Komfort zu etablieren. Somit sollten beide Themen für die Frau interessant sein und es sollte auf die richtige körpersprachliche Überlieferung geachtet werden. Themen wie Beziehung, Abenteuer, Geschlechterfragen oder auch andere emotionsbehaftete Inhalte können hier eine gute Diskussionsgrundlage bieten. Wichtig ist sowohl bei einem direkten als auch bei einem indirekten Gesprächseinstieg das sogenannte „rooting“. Das Gegenüber möchte wissen, wie man auf das Thema kommt, oder warum gerade sie ausgewählt wurde und wie man jetzt dazu kommt, genau sie anzusprechen. Bei einem direkten Gesprächseinstieg ist keine Transition nötig, da man sofort dazu übergehen kann, den nächsten emotionalen Zustand zu etablieren: das Gefühl von Anziehung

Transitioning
Handelt es sich bei der ausgewählten Dame jedoch um eine nicht in Bewegung befindliche Gesprächspartnerin, so bietet sich auch

©iStockphoto.com/ shironosov

Generate attracion
Eine erfolgreiche Verführung macht es unumgänglich, daß im Gegenüber das Gefühl von sexueller Anziehung erzeugt wird. Hier gibt es
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PickUp

schaft sichert. Um die Natürlichkeit zu wahren, sollten diese Eigenaussagen einfach ins Gespräch integriert werden. Wichtig ist, niemals vorzugeben, jemand anderes zu sein. Frauen haben hierfür eine Art sechsten Sinn und man kann selbst bei Erfolg mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, daß spätestens, wenn die Fassade bröckelt und der Aha-Effekt: („Der ist ja gar nicht so, wie er davor zu sein schien.“) eintritt, es unangenehm werden kann. Eine weitere sehr gute Technik für das Flirten im Alltag stellt das Brechen von Rapport in Form von leichtem „teasing“ dar. Wichtig ist hierbei, niemals beleidigend gegenüber der anderen Person zu agieren. Wunderbare Angriffsfläche bieten hier kleine Aussagen des Gegenübers, anhand derer man sie ein wenig aufziehen und ärgern kann. Soweit diese Technik integriert wird, sollte drauf geachtet werden, daß dies nur ein- bis zwei Mal im Gespräch erfolgt. Bewährt hat sich die einmalige Integration in die Anziehungsphase und später ein leichtes einmaliges „teasing“ im Komfort, um somit die Anziehung wiederaufleben zu lassen. Durch das teasen und somit das Brechen von Rapport wird auf der Metaebene unter anderem der Frame gesetzt, daß es sich bei dem Verführer um eine unabhängige Person handelt, die anderen nicht nach dem Mund redet und über genug sozialen Wert
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eine ganze Reihe von Techniken, um dieses Gefühl zu etablieren. Gerade in dieser Phase liegt der größte Unterschied zum „Clubgame“. Techniken, die im Club zu sehr guten Ergebnissen führen, kommen im Alltag sozial inakzeptabel rüber. Grundsätzlich dreht sich in der zweiten bzw. dritten Phase einer Verführung alles um Wert. Frauen bewerten Männer anhand ihres Genpotentials und die genutzten Techniken drehen sich hauptsächlich darum, der Frau zu
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mitzuteilen, daß es sich bei dem Verführer um einen Mann mit guten Genen handelt. Hierbei werden auf der Metaebene gezielt Frames gesetzt, die darauf schließen lassen, daß den Wertvorstellungen der Frau genüge getan wird. So kann beispielsweise das gezielte Einsetzen von bestimmten Werten in Eigenaussagen die Frau auf der subkommunikativen Ebene darauf schließen lassen, daß sie aus dem Sex mit dem Verführer ein Überleben der Nachkommen-

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verfügt, sich einen Spaß mit seinen Gesprächspartnern zu erlauben. Ein drittes gutes Beispiel ist die so genannte „disqualification“. Gezielt mindert der Verführer auf der Sachebene durch eine Aussage seinen eigenen Wert und disqualifiziert seine Person beim Gegenüber. Auf der Metaebene jedoch wird die Nachricht übermittelt, daß es sich bei dem Mann um eine Person von so hohem Wert handelt, daß dieser es nicht nötig hat, durch Aussagen seinen Wert zu steigern. Weiter nimmt die Gesprächspartnerin auf, daß der Verführer anders als andere Männer ist, da sie normalerweise überschwengliches Interesse und das Qualifizieren durch Aussagen der Männerwelt gewöhnt ist. Sie fühlt sehr stark das Gefühl von Anziehung und ihr Interesse ist geweckt, so daß sie mehr über den eben kennengelernten Mann herausfinden möchte.

Qualify
Nachdem erfolgreich das Gefühl von Anziehung in der Frau erzeugt wurde, wird in die vierte Phase der Verführung übergegangen, dem sogenannten „Qualification“-Prozeß. Für einen erfolgreichen Flirt ist es nötig, daß sich bestimmte Wertvorstellungen von Mann und Frau decken. Jedem Verführer sollte klar sein, welche Wertvorstellungen er für Frauen, mit denen er unterschiedliche Beziehungen eingeSeduction News 4/09

hen möchte, für wichtig erachtet. So können die Wertvorstellungen für eine feste Beziehung mit denen für eine kurze Affäre variieren. Die „Qualificationphase“ gliedert sich je nach angestrebten Beziehungstyp unterschiedlich. Durch gezieltes Fragen, welches das Zeigen, daß bestimmte Wertvorstellung gefordert sind, voraussetzt, wird geprüft, ob das Gegenüber den Anforderungen genügt und somit weiteres Interesse in sie gezeigt werden kann. Das Gefühl, daß die Frau sich dieses Interesse durch ihre Persönlichkeit verdient hat, wird erzeugt. In manchen Fällen kann es vorkommen, daß das Gegenüber gezielt keine Antworten gibt, welche darauf schließen lassen, daß sie die Ansprüche decken kann. Dies ist ein Indiz dafür, daß sie noch nicht genug Anziehung spürt und bedeutet, daß man wieder in die vorherige Anziehungsphase zurückwechseln und das Gefühl von Anziehung leicht verstärken muß. Nachdem dies geschehen ist, wird erneut auf eine andere Wertvorstellung geprüft. Das Qualifizieren im Alltag gliedert sich sanfter als beim Flirten im Club. Ein zu starkes Disqualifizieren der Frau in dieser Phase kann oft kontraproduktiv sein. Was sich als sehr gut erwiesen hat, ist, ein kleines Zugeständnis vor dem Qualifizieren zu etablieren, so daß es für die Frau leichter ist, sich zu öffnen und ebenfalls ein Zugeständnis zu liefern

Generate comfort
Wenn die Dame erfolgreich gezeigt hat, daß es sich bei ihr um eine Frau handelt, welche den Wertvorstellungen des Mannes genügt, erfolgt der Wechsel in die nächste Phase. Ich persönlich präferiere hier zunächst das Erzeugen eines Wohlgefühls, bevor eine Verbindung mit der Frau eingegangen wird. Der vierte emotionale Zustand kann in Form von ernst gemeintem Lob erzeugt werden. An dieser Stelle sollten Persönlichkeitsmerkmale bestärkt werden, die einem selber wichtig sind und die einen beeindrucken. Auch das Nutzen von „coldreads“ kann sehr gut in die Komfortphase integriert werden. Beim coldreading bietet sich an, gleichzeitig Metaframes zu setzen, daß es sich bei der Frau um eine Person mit gutem Zugang zu ihrer Sexualität handelt, um so später die so genannte „last minute resistance“ abzuschwächen oder zu umgehen. Weiter bietet sich das Integrieren von Techniken aus der NLP-Verführung (speed seduction), welche in der Frau ebenfalls ein sehr starkes Wohlgefühl erzeugen, an

Establish connection
Das Etablieren eines starken Wohlgefühls geht Hand in Hand mit dem Erzeugen des Gefühls von Verbindung. Hierbei sollte bedacht werden,
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sich zuerst zu öffnen, da es für Menschen schwierig ist, ohne Zugeständnis des Gegenübers Potential für etwaige Verletzungen zu zeigen. Gemeinsamkeiten sorgen für das Gefühl von Verbindung. Eine Verbindung wird stets auf der emotionalen Ebene geteilt, sodaß nicht auf sachlichen Gegebenheiten, sondern auf Basis emotionaler Zustände verknüpft wird. Als sehr gut hat sich erwiesen, kleine „takeaways“ der Aufmerksamkeit in das Gespräch zu integrieren. Diese sollten allerdings sehr bedacht und geringfügig eingebaut werden. Durch das kurze Brechen des Rapports in Form von Wegschauen wird in einen negativen Gefühlszustand fraktioniert, um dann darauf folgend noch tiefer in die mit dem Gesprächsthema verbundene Emotion eintauchen zu können. In der gepaarten Phase aus „comfort and connection“ sollten unbedingt im Gespräch die logistischen Gegebenheiten geprüft werden. So kann man entscheiden, ob eine weitere Eskalation der Frau möglich ist oder eine „timebridge“ (siehe 10) eingebaut werden sollte. Während der vierten bzw. fünften Phase sollte die Anziehung
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immer wieder leicht aufgelebt werden lassen. Die Dame suggeriert automatisch durch sofortigen Wechsel auf die Rapportebene, ob genug Anziehung vorhanden ist.

werden, bei einem Ortswechsel in die Sexlokalität das Gefühl von sexuellem Verlangen in der Frau zu erzeugen. Dies wird gezielt durch Installieren einer sexuellen Atmosphäre erreicht. Hierbei sollte, falls möglich, bei der Lokalität, in dem diese ansprechend in Pose gesetzt wird, begonnen werden. Weiter wird die Körpersprache einschließlich der Sprechgeschwindigkeit und -lautstärke stark gedämpft und verlangsamt. Die Berührungen werden parallel hierzu intensiviert und stetig sexueller. Seinen persönlichen Gefühlszustand versetzt man durch gezieltes Projizieren von sexuellen Szenarien mit der Frau auf die Leinwand des dritten inneren Auges ebenfalls in sexuelle Erregtheit. Das Gegenüber nimmt diesen durch die Spiegelneuronen auf und wird in denselben Zustand versetzt. Parallel hierzu bestätigt man seiner Partnerin, wie aufreizend sie ist, und gibt ihr sexuelle Komplimente.

Creating sexual desire
Nachdem die logistischen Gegebenheiten geprüft wurden, kann dazu übergegangen

Getting into a relationship
Wenn man mit der Frau geschlafen hat, steht die Frage offen, in welcher Art von Beziehung
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man mit dieser verbunden bleiben möchte. Falls es sich hierbei um eine einmalige Sache gehandelt haben sollte, so sollte man versuchen, eine freundschaftliche Beziehung mit der Frau einzugehen. Wenn man sich eine Sexbeziehung mit der Partnerin wünscht, steht es nun an einem, dies klar und für sie akzeptabel, ohne daß sie dabei das Gefühl bekommt, einen Fehler gemacht zu haben, zu übermitteln. Ich persönlich übermittele dies, falls es sich bei der Frau um einen der zwei Beziehungstypen handeln sollte, klar und deutlich vor einem etwaigen Sex. Falls man sich eine langfristige Bindung mit der Frau vorstellt, sollte man sich erstens bewußt darüber werden, ob man eine offene Beziehung mit der Dame als Hauptfrau oder eine feste Beziehung ohne andere Partner eingehen möchte. In jedem der Fälle ist die Übermittlung, wie man die Information an die Frau heranträgt, der wichtigste Bestandteil. Am Mann als führendem, maskulinen Part liegt es, der Frau in jedem Fall das Gefühl zu geben, daß ihre Entscheidung richtig gewesen ist und dafür zu sorgen, daß sie sich auch noch danach wohlfühlt. Diskretion spielt hier eine große Rolle.

aber dennoch sanfter Art und Weise eskaliert werden. Ein Sprint von Null auf Hundert ist nicht möglich. Die Gesprächspartnerin muß langsam an die Berührungen gewöhnt werden. Es wird mit einer leichten Berührung am Arm, über eine Berührung am Bein, am Rücken, im Nacken, im Gesicht bis hin zum Kuß eskaliert. Auch bei der späteren Sexphase sollte die Frau langsam an intensivere Berührungen gewöhnt werden. So kann damit angefangen werden, sie mit der Rückseite der Hand über die hinter der angezogenen Bluse liegenden Brüste zu streichen und dann langsam das Fortschreiten der Berührungen bis zum eigentlichen Sex eskaliert werden. Als sehr gut haben sich so genannte „advanced kino tactics“ erwiesen. Diese legitimieren Berührungen die weniger intensiv sind. Wichtig ist hierbei unbedingt, auf die soziale Akzeptanz zu achten. Berührungen sorgen für das Gefühl von Komfort und bauen ebenfalls das Gefühl von Anziehung auf.

Venue changing
In jede Verführung müssen sogenannte Ortswechsel integriert werden. Die beginnt bei einer bewegten Gesprächspartnerin damit, daß sie an den Rand geholt wird, um sich besser zu unterhalten. Danach wird sie nach dem Qualifizieren in Gang gesetzt und man bewegt sie in

die Richtung, in die sie zuvor unterwegs gewesen ist. Nach einigem Laufen sollte ein Wechsel in eine ruhigere Komfortlokalität erfolgen. Hier wird das Gefühl von Komfort und einer Verbindung etabliert. Wurden hier nun die logistischen Gegebenheiten ausreichend geprüft und steht einer weiteren Verführung nichts im Weg, so erfolgt ein gemeinsames Verlassen der Komfortlokalität. Hier wird die Frau mittels einer Entschuldigung in Richtung der Sexlokalität bewegt. Auf dem Weg in diese sollte bereits das Gefühl von sexuellem Verlangen erzeugt werden. Es kann ebenfalls bereits in der Komfortlokalität oder auf dem Weg in die Sexlokalität - in einem Bereich wo wenig Zuschauer sind - zum Kuß eskaliert werden. Der letzte Wechsel erfolgt in die Sexlokalität. Während des Prozesses der Ortswechsel wird das Gefühl im Gegenüber erzeugt, sich schon länger zu kennen. Auf der Metaebene ist man nach einem Ortwechsel von dem Erstkontaktszenario schon zu einer anderen Situation unterwegs, in der der Mann mit der Frau zusammen ist.

Building a timebridge
Falls die logistischen Gegebenheiten eine weitere Verführung nicht ermöglichen, so muß eine so genannte „timebridge“ (Zeitbrücke) eingebaut werden. Dies kann bedeuten, daß
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Escalating the haptics
Während eines Verführungsprozesses müssen die Berührungen in stetig voranschreitender
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ma erfolgen. Wichtig ist, daß die Zeitbrücke mitten im Gespräch eingebaut wird. Somit wird das Gefühl eines „Aufrisses“ umgangen. Als besonders sinnig hat sich das Herausarbeiten eines gemeinsamen Interesses gezeigt. Auch hier wird wieder das Gefühl, daß das Ziel des Gespräches eine Telefonnummer gewesen ist, umgangen.

ein wenig in der connection and comfort – Phase, um so das Erscheinen zu sichern und zu umgehen, daß die Frau das Gefühl bekommt, es wäre nur um die Verabredung gegangen.

Last minute resistance
Frauen haben die ständige Angst, daß sie einen sozialen Abstieg durch Sex mit einem indiskreten Mann, erleiden. Dies äußert sich in „last minute resistance“, was soviel bedeutet, daß die Frau kurz vor dem Sex blockiert. Diesen negativen Gefühlszustand umgeht man mittels des Setzens von Metaframes, daß man diskret und sie ein sexuelles Wesen mit gutem Zugang zu ihrer Sexualität ist. Es gibt ebenfalls eine Reihe von weiteren Techniken, wie zum Beispiel Verstärken des Gefühls von Verbindung und Komfort und darauf folgend ein erneutes Eskalieren. Auch hat sich das Herausfordern ihrer Weiblichkeit, durch Verneinen, daß es heute noch Sex gibt, bewährt. Wichtig ist, daß das Setzen der Metaframes und das Verneinen des Sexes nicht unmittelbar während der Eskalation erfolgt. Ebenfalls unumgänglich ist, daß man zu dem, was man sagt, steht und diskret ist. Die Frau soll sich Wohlfühlen nach dem Sex. Ein sehr gutes Mittel, ist das Nachziehen ihrer Gesichtskonturen und ihr zu sagen, daß sie einfach wunderbar war.
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Getting in contact
Nun nachdem eine Zeitbrücke integriert wurde, erfolgt die Kontaktaufnahme. Diese gliedert sich wieder durch das Durchlaufen unterschiedlicher Emotionszustände. Zunächst wird wieder das Gefühl von Anziehung im Gegenüber erzeugt. Allerdings wesentlich geringer als zuvor, da unterbewußt bereits das Gefühl mit dem Verführer assoziiert wird und es lediglich wieder kurz aufleben gelassen werden muß. Auch bei der Kontaktaufnahme sollte wieder ein leichtes Prüfen auf Wertvorstellungen erfolgen, um so das Gefühl zu erzeugen, die Gesprächspartnerin hätte sich die Aufmerksamkeit und die Verabredung verdient. Ist dies erfolgreich geschehen, wird erneut in die Phase des Erzeugens von Komfort und einer Verbindung übergegangen. Nachdem dies für ein paar Minuten geschehen ist, wird die Verabredung angesprochen. Hat das Gegenüber eingewilligt, verweilt man noch

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Kontaktinformationen, wie die Telefonnummer oder aber auch Facebook-, Studivzname oder die Emailadresse, eingeholt werden. Auch eine spätere Verabredung kann getroffen werden. Hier sollte man die Telefonnummer zur Sicherheit einholen. Bevor eine Zeitbrücke integriert wird, sollte man zunächst die Anziehung leicht wieder aufleben lassen und danach ein kurzes Verweilen in einem Komfort- und RapporttheSeduction News 4/09

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Handling congruencetests
JJede Verführung wird begleitet durch sogenannte Kongruenztests. Frauen testen, ob es sich bei dem Mann, der dort vor Ihnen steht, wirklich um jemanden mit gutem Genpotential handelt, oder ob er nur vorgibt, so zu sein, wie es scheint. Diese Tests äußern sich auf die unterschiedlichste Art und Weise. Die beste Möglichkeit, diese zu bestehen, ist, auf lustige Art und Weise Dominanz ins Gespräch einfließen zu lassen. Die Frau als kindisch abzustempeln und sie ein wenig zu „teasen“, bringt hier wirklich gute Ergebnisse. Auch das stumpfe Ignorieren kann sehr gut wirken. Im Gegenüber sollte während der gesamten Verführung das Gefühl, daß man kongruent mit dem Bild ist, was man gerade in den Gedanken der Frau von sich zeichnet, erzeugt werden

sexuellem Verlangen erzeugt. Das Eskalieren der Berührungen und das Bestehen von Kongruenztests gestaltet sich hier jedoch leichter, da die Frau einen bereits besser und länger kennt.

Maverick
Maverick ist 25 Jahre alt und lebt in Köln. Mit Pickup beschäftigt er sich nun mehr als drei Jahren. Bastian war nie völlig unfähig Frauen für sich zu interessieren,. Durch seine große Begeisterung für das Thema zwischenmenschlicher Interaktion, hat ihn das Thema allerdings völlig gefressen. Heute betreibt er das Ganze neben seinem Kommunikationstechnik und BWL-Studium ausgiebig und gerne und hat die höchste Stufe der maslow’schen Bedürfnispyramide als sein größtes Hobby deklariert. „Selbstverwirklichung ist einer der spannendsten und erfüllensten Bereichen, die man sich auswählen kann. Das Geile ist es gibt immer weiter nach oben und das hat kein Ende.“ Maverick trainiert andere in der Kunst der Verführung unter der Flirtschule Seductionschool www.seductionschool.de und geht am 15.07 mit seiner eigens produzierten Serie fieldwork unfolded www.maverick-tv.de, welche reale Flirtsituationen mit wirklichen Verführern zeigt und Neueinsteigern, als auch alt eingesessenen Verführer die Möglichkeit gibt anderen Pickupartist über die Schulter zu schauen und anhand der umfangreichen Diskussionsrunde in Bastians Wohnzimmer, nach zu vollziehen, was dort wirklich abläuft.
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Zusammenfassend zeigt sich überdeutlich, wie sehr eine Verführung eigentlich an Emotionszustände geknüpft ist. Das EmotionalprogressModell weist auf, in welcher Reihenfolge diese Gefühlszustände im Gegenüber erzeugt werden müssen, um an das angestrebte Ziel - Beziehungen jeglicher Art - mit diesen wunderbaren süßen Geschöpfen, welche unser Leben ein ganzes Stück lebenswerter machen, zu kommen. Maverick Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus dem Transskript zu der ersten Fieldwork unfolded – DVD, welche im August erscheinen wird.

Zweites Treffen
FFalls eine Zeitbrücke eingebaut wurde, beginnt der Prozeß von vorne. Es wird wieder das Gefühl von Anziehung und ein leichteres Qualifizieren etabliert. Auch das Herstellen des Gefühls von Komfort und einer Verbindung muß erneut integriert werden. Ebenfalls wird wieder das Gefühl von Gewöhnung an die Berührungen und Kongruenz und schließlich auch das Gefühl von
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Persönlichkeit

Die Stimme
Der geheime Schlüssel in der Verführung
Von Klaus Neumann beides sind Grundvoraussetzungen für körperliche Nähe. Bereits in der ersten Kennenlernphase spielt die Stimme eine wichtige Rolle: eines der wichtigsten Elemente bei der Verführung ist ein gesundes männliches Selbstbewußtsein. Woran merkt eine Frau, daß ein Mann selbstbewußt ist? Vor allem durch seine Stimme und Körpersprache! Denn die Stimme ist DAS Sendemerkmal vom eigenen Selbstvertrauen. Eine unangenehme, schrille oder unsichere dünne Männerstimme bedeutet beim Flirten in der Regel das schnelle Aus. Die Stimme ist jedoch nicht nur bei der Partnerwahl entscheidend. Im alltäglichen und beruflichen Umfeld entscheidet schon oft der erste Eindruck der Stimme über Sympathie oder Antipathie und damit über Erfolg oder Mißerfolg eines Gesprächs. Eine gute Stimme vermittelt Autorität, Durchsetzungsvermögen, Glaubwürdigkeit und Kompetenz. Unangenehme Stimmen werden hingegen als unseriös, inkompetent und nicht vertrauensbildend wahrgenommen. Zahllose wissenschaftliche Untersuchungen beweisen, wie wichtig das Thema Stimme ist: Der Körper, sprich Kleidung, Gestik,
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„Diese Frauenstimme! Voll und samtig, mit wunderschönem Akzent, verführerisch, andeutungsvoll und mit aufregendem erotischen Vibe“ – wer mit einer Frau mit einer derartigen Stimme schon mal ein Date hatte, der weiß wie man(n) augenblicklich dahinschmelzen kann.
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Umgekehrt bekommen Frauen noch weitaus mehr eine Gänsehaut bei einer warmen und weichen Männerstimme, denn sie werden durch eine angenehme Stimme noch ungleich mehr in Seele und Körper berührt als wir Männer. Ein derartiger Stimmklang vermittelt jeder Frau Nähe und Vertrauen –

Wenn Körper und Stimme stimmen, ist man bereits zu 93% erfolgreich.

Persönlichkeit

Mimik, Körpersprache, hat einen Anteil von 55% der Wirkung eines Menschen auf einen anderen. Das Wort, also das was man sagt, macht nur einen Anteil von 7% aus, während die Stimme und der Stimmklang 38% der Wirkung ausmachen. Das heißt, daß man in vielen Situationen bereits zu 93% erfolgreich ist, wenn Körper und Stimme stimmen. Bei einem Telefongespräch haben die Stimme und der Stimmklang naturgemäß eine Wirkung von fast 100%. Ihr habt z. B. eine Frau kennengelernt und ihre Telefonnummer erhalten. Beim ersten Telefonat wird sich fast ausschließlich durch eure Stimme entscheiden, ob es zu einem weiteren Date kommt oder nicht. Jeder von euch erinnert sich sicherlich mit Schrecken an Telefonate privater oder beruflicher Art, wo das Gegenüber mit einer schrillen oder piepsigen Stimme eine wahre Ohrentortur verursachte. Wodurch zeichnet sich aber nun genau eine angenehme und erotische Stimme aus? Sie umfaßt deutlich mehr als nur einen angenehmen Grundton. Entspannt und dennoch kräftig soll sie klingen, klar und verständlich soll die Artikulation sein, Sympathie herstellen, Durchsetzungsvermögen signalisieren, Aufmerksamkeit schaffen, Emotionen vermitteln und übertragen, inhaltlich gut verstanden werden und in Erinnerung bleiben.
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Schauen wir uns zunächst einmal an, welches die häufigsten Sprechfehler sind: • • • • • • • • Nuscheln (lasche und undeutliche Artikulation) Zu leises Sprechen Zu langsames oder zu schnelles Sprechen Monotone Sprechweise Räusperzwang Zu viele „Äh, Äh´s“ Aufsteigende Intonation (jeder Satz wird am Satzende nach oben gesprochen) Kloßgefühl im Hals

• • •

Näseln Endsilbenverschlucken Zu hohe oder zu tiefe Stimme

Es ist übrigens ein weit verbreiteter Irrglaube, daß nur tiefe männliche Stimmen als erotisch wahrgenommen werden. Eine natürliche tiefe Stimmlage bildet zwar einen angenehmen und wohlklingenden Grundton, aber wenn man versucht, tiefer zu sprechen als die eigene Stimmlage ist, wird man in der Regel nur ein unverständliches und ziemlich unerotisches Brummen produzieren. Weitaus besser ist es, mit
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Persönlichkeit

Eine gute, angenehme, kräftige und erotische Stimme ist kein Luxus und kein Zufallsprodukt
Diesen entspannten Eigenton regelmäßig und authentisch nutzen zu können, ist eine der Vorteile einer ausgebildeten Stimme. Im sogenannten Stimmtraining ist es eines der Hauptanliegen, diesen Eigenton dem Teilnehmer bewusst zu machen und die Verwendung desselben nach Kräften zu fördern. Eine gute, angenehme, kräftige und erotische Stimme ist kein Luxus und kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von Stimmtraining. Manch einer mag nun denken, „Bei meiner schrecklichen Stimme hilft kein Stimmtraining, damit muß ich einfach leben“. Dies ist wiederum ein ganz krasser Irrtum: Im Stimmtraining lehrt man, daß Sprechen die Summe aus verschiedenen Muskeltätigkeiten ist. Wie fast jeder Muskel im Körper sind auch die Sprachorgane nachweislich trainierbar. Eine der wenigen Ausnahmen sind extreme organische
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der eigenen Stimme in der sogenannten „Wohlfühllage“ zu sprechen, also in der Stimmlage, die uns die Natur mitgegeben hat. Das ist der magische Stimmklang, bei dem die Stimmlippen im Kehlkopfbereich völlig entspannt schwingen und der von den anderen Menschen als angenehm empfunden wird. Diesen Eigenton verwenden in der Regel leider nur wenige Menschen, dies ist eine der Hauptgründe, warum Stimmen oft
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überanstrengt, zu hoch oder zu tief klingen. Wer wissen will, wie die eigene Wohlfühllage klingt, möge bei dem nächsten Telefonat einfach mal auf die eigene Stimme achten: Wenn der Gesprächspartner am anderen Ende spricht, wird man früher oder später ein zustimmendes „mmmhhh“ von sich geben und dieses „mmmhhh“ trifft in der Regel genau die eigene Wohlfühllage.

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Fehlfunktionen. So sprechen zum Beispiel schwere Alkoholiker oft mit einer sehr heiseren und fast unverständlichen Stimme. Hier zeigt der Alkohol seine zellzerstörende Wirkung deutlich. Wer Stimmtraining betreibt, wird schon nach wenigen Monaten eine deutliche Verbesserung der eigenen Stimmleistung feststellen, und die Mühe lohnt sich: eine gute Stimme bedeutet in der Regel nicht nur bessere Erfolge in der Verführung, sondern allgemein besseres Wohlbefinden, verbesserte Kommunikationsfähigkeit im privaten und beruflichen Bereich und eine beträchtliche Steigerung des eigenen Selbstbewußtseins. Was glaubt ihr, wie gut es dem eigenen Ego tut, wenn man spricht und auf einmal als Autorität wahrgenommen wird! Ein weiterer Vorteil der eigenen Stimmbildung ist, daß Stimmtraining auch gleichzeitig Sinnesbildung ist, also das eigene Gehör ebenso geschult und sensibilisiert wird, so daß man meist weitaus eher in der Lage ist, beim Gegenüber feine Nuancen in der Stimme herauszuhören, also ob die Frau z. B. nervös oder sexuell erregt ist. Vor allem: Stimmtraining macht einfach Spaß! Es ist faszinierend, wenn man alte Grenzen sprengt und im Alltag und im Umgang mit Frauen bemerkt: plötzlich hört Sie Dir zu!

In den nächsten Ausgaben der Seduction-News werde ich weitere Artikel über die Stimme schreiben, voraussichtlich mit den folgenden Themen: • • • • • Wie deine Stimme unbewußt wirkt Was du auf jeden Fall über die Stimme wissen solltest 10 wichtige Fragen und Antworten zur Stimme Ratgeber für den Gebrauch der Stimme im Alltag Deine Stimme – was du von den Profis lernen kannst

persönlicher Rat hierfür ist: Sucht euch einen Stimmtrainer mit schauspielerischem Hintergrund. Hier steht erfahrungsgemäß die emotionale Stimme im Vordergrund, das Element beim Sprechen, das für eine Verführung besonders wichtig ist. Nachrichtensprecher wollen informieren und nicht verführen, sanfte und erotische Stimmen in der Werbung schon eher.

Klaus Neumann
Klaus ist gelernter Schauspieler (staatl. anerk.) mit einer zusätzlichen 3-jährigen Sprecherund Stimmtrainerausbildung. Sein Wirkungsfeld umfaßt seit über 8 Jahren das Stimmcoaching und den Schauspielunterricht von Einzelpersonen und Gruppen sowie vielfältige Darstellertätigkeiten im Bühnen- und Fernsehbereich, Synchronsprechen und Moderation. Seit Februar 2009 gibt er regelmäßig Seminare in Zusammenarbeit mit Natural-Forces (www.Natural-Forces.de) und ist dort seit August 2009 im offiziellen Trainerteam. Kernkompetenz: Stimmtraining zur selbstbewußten und kräftigen Stimme und die Entwicklung einer erotischen Stimme bei der Verführung. Klaus ist 46 Jahre alt und lebt in Köln. Weitere Informationen über Klaus und seine Arbeit findet ihr unter www.charmingvoice.de
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In jedem Artikel werde ich dir Tips und kleinere Übungen für einen Einblick in das Stimmtraining geben. Du erhältst praktische Hinweise für die Stimme im Kommunikationsalltag und spannende Hintergründe über das Sprechen. Übungen alleine ersetzen aber in der Regel kein professionelles Stimmtraining, da erfahrungsgemäß nur eine fachliche Anleitung einen spürund hörbaren Erfolg nach sich zieht. Wer hier im Kölner Raum wohnt, kann sich gerne an mich wenden für eine fachgerechte Stimmanalyse und eventuellen Unterricht. In der Regel ist ein Block von bis zu 10 Stunden mit zusätzlichen Übungen zuhause ausreichend für eine deutlich merkbare Stimmverbesserung. Wer sich selbständig einen Stimmcoach sucht, so ist mein

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Hindl - The brave little Pickup-Artist

Hindl
Liebes Tagebuch,

the brave little Pickup Artist
ihm doch beim nächsten Mal beim Einkaufen zu helfen, weil er immer nur in langweiligen Läden einkauft und voll die doofen Klamotten trägt, und dann hab‘ ich mir die Telefonnummer von der Verkäuferin geholt - die die ganze Zeit mit mir geflirtet hat - und hab‘ sie dem Sebastian gegeben, damit der sie mal anrufen kann, um mit ihr über sein „Problem“ zu reden. Und, ach ja, die Jenny, hab’ ich gesagt, die Jenny ist schon total in mich verliebt und ruft mich immer noch ständig an und mit der hab’ ich mich schon gaaaanz oft getroffen, und die hat mich auch gelobt und fand die Klamotten supertoll. An dieser Stelle hab‘ ich mich dann in dem Sessel, in dem ich bei ihm immer sitze, aufgerichtet und hab‘ total überlegen gegrinst. Und ich glaube, er hat‘s mir wirklich geglaubt, weil, er hat mich erst ein paar Sekunden lang sprachlos angeguckt und dann hat er so ein bißchen gelächelt und dann hat er sich wieder Notizen in sein Büchlein gemacht - und zwar richtig viele! Hat sich wahrscheinlich aufgeschrieben, wie ich das

so, am Mittwoch war ich wieder bei meinem Therapeuten. Hab’ ich dir ja erzählt. Und weißt du, was der Herr Doktor als allererstes gesagt hat, als ich reingekommen bin? Der ist noch nicht mal dazu gekommen, mir einen guten Tag zu wünschen oder die Hand zu geben, da hat er schon große Augen gemacht und zu mir gesagt: „Na sowas, mein Lieber, Sie haben sich ja neu eingekleidet, wie ich sehe. Steht Ihnen wirklich ausgezeichnet! Ein ganz neuer Mensch. Haben Sie das selbst ausgesucht?“ Natürlich hab‘ ich ihm (wieder) nicht die ganze Wahrheit erzählt, sondern die Geschichte ein klein bißchen verschönert, um ihn nicht zu verwirren. Ich hab’ ihm gesagt: „Ja“, hab’ ich gesagt, „die hab‘ ich ganz alleine herausgesucht!“ Und dann hab’ ich ihm erzählt, daß ich dabei zufällig dem Sebastian, meinem komischen, schwulen Nachbarn begegnet bin und daß der voll neidisch auf mich war und daß er mich gebeten hat,
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gemacht habe, ums selber auszuprobieren. Fand ich total klasse. Nur das Kopfschütteln zwischendurch kann ich mir nicht so erklären, aber vielleicht ist das ein Tick von ihm, macht er ja öfter, wenn ich ihm was erzähle. Ein bißchen später sind wir dann noch mal auf das Thema Frauen gekommen. Er hat mich über den Rand von seiner Brille angeguckt und gemeint: „Mit der Frauenwelt geht‘s also voran?“ „Klar“, hab’ ich gesagt, „alles bestens.“ „Tatsächlich?“ hat er gefragt. „Klar“, hab’ ich gesagt, „alles voll super.“ „Im Ernst?“ hat er gefragt. „Ja, ja, alles prima“, hab’ ich gesagt. Und dann hat er seine Brille abgenommen, hat tief durchgeatmet und sich die Augen gerieben und gesagt: „Haben Sie schon mal an eine Partnerschaftsagentur gedacht?“ Ich hab’ ihn natürlich total entrüstet angesehen. „Eine Partnerschaftsagentur? Das ist doch nur so
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Partne rsu Fortges che für chritte ne

Tag 9

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eine Abzocke, wo die ganzen frustrierten Loser hingehen -“ „Na, eben!“ hat der Herr Doktor leise gemurmelt, wobei ich echt nicht weiß, was das sollte. Ich jedenfalls hab’ einfach weitergeredet. „- und da treffen die dann irgendwelche frustrierten, alten, fetten Weiber, die keiner haben will, weil sie so frustriert und alt und so fett sind.“ „Mein Lieber, eine Partnerschaftsagentur hat schon vielen zu ihrem Traumpartner verholfen. Sie sollten sich diese Option nicht einfach entgehen lassen nur wegen Ihrer Vorurteile dagegen. Dafür sind Sie, ähm, doch viel zu intelligent.“ Hm, das war allerdings ein Argument. Und weißt du, was das beste an diesem Vorschlag war, liebes Tagebuch? Das beste war, daß ich ihn nicht selber danach fragen mußte! Ich hab‘s dir ja gesagt, ich wollte ihn unbedingt fragen, ob er mir noch weitere Ideen geben könnte, wo ich so Frauen wie die Jenny und dem Dieter seine Freundin kennenlernen könnte (da fällt mir gerade ein: ich hab’ schon seit Eeeeewigkeiten nichts mehr vom Dieter gehört... komisch!), weil, bis sich die Jenny endlich mal WIRKLICH meldet, dauert es scheinbar noch ein bißchen (wird aber definitiv passieren!). Und deshalb war ich echt froh, daß er das gesagt hat, auch deshalb, weil ich dann ihm die Schuld geben kann, wenn‘s in
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die Hose geht. Jetzt war nur eines noch blöd an der Sache: ich hatte echt keine Ahnung, wo man denn so eine „Partnerschaftsagentur“ finden könnte und wie das dann so bei denen abläuft und überhaupt. Zugeben wollt‘ ich das allerdings nicht, sonst hätt‘ der Herr Doktor bestimmt gedacht, daß ich eine Memme bin und kein echter Mann. Das geht mal gar nicht, er hat doch so eine hohe Meinung von mir. Also hab‘ ich was ganz Cleveres gemacht: bin ich einfach zum nächsten Kiosk gelaufen und hab‘ den Verkäufer dort gefragt: „Haben Sie irgendwas, wo so Sachen drinstehen, wo man sexy Frauen kennenlernen kann?“ Der Verkäufer hat mich schmunzelnd angesehen (war bestimmt beeindruckt, wie mutig ich bin) und hat mir dann eine Zeitschrift in die Hand gedrückt, wo so eine total sexy Frau vorne drauf ist, und die sonnt sich grade oder irgendwas, weil, die hat nur ein Höschen an, und ich denk‘ mir so: „Wow“, denk’ ich, „also der Mann kennt sich aus! Eine ganze Partnerschafts-Zeitschrift!“ Und dann sagt der noch: „Seite 19. Macht 5 Euro. Viel Spaß damit.“, und ich denk‘ mir: „Hey, der ist echt total nett. Bestimmt ein professioneller Partnerschaftsvermittlungs... naja... Mensch halt.“ Als ich zuhause angekommen bin, hab‘ ich mich in mein Zimmer gesetzt und in aller Ruhe die

Partnervermittlungszeitschrift durchgeblättert. War echt cool! Richtig gut gemacht. Die haben da so voll viele total sexy Bilder von den voll vielen sexy Frauen reingemacht und daneben war dann immer ein Kasten, wo die sexy Frauen von sich erzählt haben. Die eine, die Jaqueline zum Beispiel, die hat gesagt, daß sie ehrliche Menschen, Reisen und Abenteuer mag und daß sie Unehrlichkeit und Lästern nicht mag. Echt praktisch so was. Blöd fand ich nur, daß nirgendwo eine Adresse oder eine Telefonnummer war, wo man die Frauen mal hätte anrufen können. Erst am Ende lag eine Karte drin, die konnte man ausfüllen und da stand groß drüber: „Die schönsten Frauen der Welt direkt zu Ihnen nach Hause! 12 x im Jahr!“ Und ich dachte mir: „Hey, das ist ja echt praktisch!“ War‘s auch! „Da kommen die ganzen sexy Frauen zu mir nach Hause.“ Also hab‘ ich die Karte ausgefüllt und abgeschickt. Mann, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie stolz ich war, liebes Tagebuch! Nicht lange fackeln oder so, neenee, der Herr Doktor schlägt das mit der Partnerschaftsagentur vor und... SCHWUPP! -, schon hab‘ ich‘s gemacht! Na, der wird vielleicht Augen machen, wenn ich ihm das nächstes Mal erzähle! Ich bin halt ein richtiger Mann und keine Memme. Natürlich wollt‘ ich die Sache auch gleich Mutti
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erzählen. Die saß grad mit den alten Schachteln von ihrem Frauenkaffeekränzchen aus der Kirchengemeinde im Wohnzimmer. Ich bin also da rein und hab’ die Zeitschrift ganz stolz hochgehalten und hab’ laut gerufen: „Schaut mal, was ich hier hab’! Ratet mal, was ich damit gemacht hab’!“ Und die ganzen Omas haben mich daraufhin total verblüfft angesehen und die Augen gaaaanz weit aufgerissen, und dann haben die so zu tuscheln angefangen und auf mich gezeigt, und Mutti schien mächtig stolz zu sein, weil, sie ist sofort vom Sofa aufgesprungen und hat mich in den Flur gedrückt und da hat sie mir dann gesagt, daß wir mal ernsthaft miteinander reden müßten, heute Abend. Tjaaahaaa, will mich bestimmt loben und mir sagen, wie toll ich das alles mache. Bin schon gespannt. Dann hat sie mich auf mein Zimmer geschickt und mir gesagt, ich soll da bleiben, und die Partnerschaftszeitschrift hat sie mir vorher weggenommen. Will sie bestimmt ihren Freundinnen zeigen, um damit zu prahlen, was für super sexy Frauen ich demnächst kennenlernen werde. Ach Tagebuch, es ist echt ‚ne total supertolle Zeit grad! Da schreib‘ ich erst den neunten Tag in dich rein und schon hab‘ ich die Jenny, das Video und die super sexy Frauen von der Partnerschaftsagentur, die zwölfmal im Jahr zu mir nach Hause kommen. Ich glaub’, ich werd‘ mal ein richtiger
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Frauenheld, so wie der Casanova. Wobei ich mich grad frage, wie der das damals eigentlich gemacht hat, so ganz ohne Zeitschriften und Internet... hmmm...?! Naja, egal. Ich sitz’ jetzt erst mal in aller Ruhe in meinem Zimmer und warte auf das Gespräch mit Mutti. Und zwischendurch surf’ ich vielleicht noch ein bißchen rum und such’ nach der Jenny, die muß doch irgendwo sein. Also, bis demnächst mal. Liebe Grüße, Dein Jürgen

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Editorial

Der dunkle Verführer
Da war dieser gutgekleidete Kerl. Er war faszinierend und bestach durch Witz, Intelligenz und Selbstbewußtsein. Er bestimmte unsere Schicksale auf verantwortungslose, leichtfertige und verspielte Art. Dieser Mann appellierte an unsere niedersten Instinkte. Er respektierte weder Frauen, Gott, noch die Welt. Wir alle waren davon verzaubert und wollten schnell so werden wie er. Wir taten alles für ihn, nur um etwas mehr von seinem exzentrischen Nektar zu trinken. Wir schenkten ihm unser Ego, wir verkauften unsere Seele, und lächelten dabei glücklich. Wir wurden seine willenlosen Jünger. Dieser Mann nannte sich der Teufel. Der Teufel ist der beste Verführer der Welt. Aber wie macht er das eigentSeduction News 3/09

lich? Warum lockt uns das Böse und Verdorbene instinktiv an? Ich werde natürlich immer wieder von den jungen Schülern der Liebe nach den verbotenen Tricks der Verführung gefragt. Nach der dunklen Seite der Macht. Allein dieser Name verführt ja schon unsere Vorstellung, von dem, was wohl alles so möglich ist. Die pure schwarze Menschenfänger-Magie. Heute verrate euch ein wenig vom teuflischen Verführen. Vom Wissen, welches ihr so nicht in den vielen Pseudo-Ratgebern lest. Von der dunklen Seite in uns. Wenn wir über Verführung reden, sind moralische Dinge, wie Demut, Opferbereitschaft und Nächstenliebe

chen und uns zu kleinen Opferlämmern machen, die brav der Melodie des teuflischen Flötenspielers folgen. Verboten, geheimnisvoll und boshaft. Das ist aufregend, das ist sexy. Das weckt unsere Lust und macht uns schnell süchtig nach mehr. Und diese Sucht ist die Falle, die der dunkle Verführer nutzt, um uns einzufangen. Alle Meisterverführer, die ich bisher kennengelernt habe, folgen dem Muster des Teufels. Sie spielen unterschiedliche Rollen, vom romantischen Prinzen bis zum rülpsenden Rocker. Aber das sind nur Masken. Dahinter manipulieren sie die Menschen immer mit den gleichen Mustern. Sie sind skrupellos, wenn sie ihre Wünsche einfordern. Sie sind selbstherrSeite 31

„ …Im Dunklen küßt es sich besser…
völlig fehl am Platz. Es sind die teuflischen Tugenden, welche Menschen in ihren Bann ziehen. Die unser Ego bre-

Editorial

lich, und ziehen deshalb Bewunderer an. Sie kennen keine ethische Moral, auch wenn es so scheint. Das „Reine und Schöne“ ist nur Honig, um die Maske überzeugender zu gestalten. Sie spielen dir deine Träume vor und fangen dich damit ein. Der Teufel ist indirekt. Die von vielen so geliebte „direkte Verführung“ ist ein Spiel für Langweiler. Wenn wir vögeln, fangen wir nicht mit dem Orgasmus an. Da gehört schon etwas Vorspiel dazu. Indirekt ist ein Tanz durch ein Labyrinth. Geheimnisvoll und spannend, weil scheinbar keiner weiß, wo der Ausgang ist. Du kennst den Weg natürlich. Direkte Menschen führen ihr Opfer aber langweilig durch den Irrgarten direkt zum Ziel. Indirekt heißt, mit dem Opfer zu spielen, Gefühle zu wecken und es damit wunderbar zu unterhalten. Du verwehrst ihm den Ausgang, baust in
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ihm Spannung und die Abenteuerlust auf. Weil du deinem Opfer immer einen Schritt voraus bist, fängst du es so in deiner Welt ein. Denn das Labyrinth bist in Wahrheit du selber. Sieh in den Wald hinein. Die schönen Bäume, die gerade und direkt in den Himmel wachsen, sind auch die, welche als erste gefällt werden. Die krummen, verwurzelten werden immer stehengelassen. Sie gelten als romantisch. Unter ihnen lieben sich die Paare. Laß dir nicht weismachen, direktes Spiel sei das wahre Spiel. Es ist einfacher, aber dafür phantasielos. Das indirekte Verführer-Spiel besteht nicht aus auswendig gelernten Anmachsprüchen und Geschichten; es ist ein subtiles, fast unsichtbares Umgarnen. Das Opfer weiß nicht, wie es geschah, doch plötzlich war seine Seele gefangen. Verzaubert, verführt und willenlos verliebt.

Macht über andere Menschen zu erlangen, ist eigentlich ganz einfach. Lebst du das aus, wovon andere Menschen nur träumen, wirst du zu einer Leitfigur. Bleibst du dabei menschlich, scheinbar verletzbar, wirst du zusätzlich zu einer Identifikationsfigur. Du bist dann ein Idol. Das ist die Quelle deiner Macht. Willst du nun mit diesem Status einen Menschen verführen, beginnst du mit dem „Love-Bombing“. Gib deinem Opfer erhöhte Aufmerksamkeit und gib ihm all die Gefühle, die es sich so wünscht. Stelle in Aussicht, das zu bekommen, wovon es heimlich träumt. Seine Gedanken werden sich auf dich fixieren und dich mit seinen Wünschen verschmelzen lassen. Nun ist es glücklich und du bist das Glück. Es folgt die sogenannte „PsychoMutation“. Nachdem du es süchtig nach Glück und Liebe gemacht hast,

entziehe ihm diese Gefühle wieder. Dein Opfer will mehr, doch du verlangst nun etwas von ihm. Fragst ihn: „Was tust du für mich?“ Wenn es nun deine Wünsche erfüllt, belohnst du es mit einer kleinen Dosis deines Gefühls-Opiums. Das Opfer ist Sklave seiner Gefühlssucht und hört auf zu denken. Unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen, nimmt es dich als seinen Führer an. Als „Ver-Führer“. Was du nun mit deinem Opfer machst, ist deine Sache. Nun ist alles möglich. Verführung kennt keine Moral. Was, du bist kein Idol? Du bist unsicher, voller Angst und Selbstzweifel? Du hast es einfach noch nicht kapiert, daß genau diese Gefühle die Quelle deiner Macht sind. Ich verrate dir nun das Geheimnis, welches dich zu einem wahren Teufel der Liebe machen wird. Bereit? Lies das folgende aufmerksam:
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Editorial

Gegensätze sind das gleiche
Liebe und Haß sind die gleichen Gefühle. Angst und Mut ebenso. Bist du schüchtern, steckt in dir auch ein extrovertierter Egomane. Alles Gegensätzliche ist ein und dasselbe. Du gibst diesen Gefühlen einfach nur einen Namen und definierst sie so. Wenn du es schaffst, deine negativen Gefühle ins Positive umzudrehen, wirst du niemals wieder einen Verführer-Ratgeber lesen müssen.

Wie du das schaffen kannst? Ganz einfach:
Lösche deine Erkennungsmuster. Akzeptiere das Gefühl „schüchtern“ nicht als solches, sondern als Gegenteil. Als „ausgelassen“. Fühle das Gegenteil! Wenn du wütend bist, stelle dir vor, verliebt zu sein. Du veränderst so die Energie des Gefühls. Angst und Mut, beide Gefühle sind, wie gesagt, immer dasselbe. Es ist die Energie dahinter, welche du lernen mußt zu steuern. Wenn du Angst hast, schau dir ein Bild von James Bond an und stell dir seinen Mut vor. Wenn du wütend bist, nimm ein Bild eines
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Menschen, den du liebst. Setze dich fünf Minuten hin und sieh dir das Bild an. Du wirst merken, wie sich die Wut in Liebe verwandelt. Denn es ist dieselbe Energie, die dich durchströmt. Beide Gefühle sind dasselbe. Bist du schüchtern, bist du auch selbstsicher. Bist du ängstlich, bist du auch mutig. Alles ist ein und dasselbe. Alles, was du suchst, steckt schon lange in dir drin. Du bist schon lange das, was du sein willst. Öffne dich dieser Wahrheit und lebe deine wahre Identität.

Hör auf, den billigen Teufeln für ein paar Ficks deine Seele zu verkaufen, kauf selber süße Seelen ein und fick sie alle. Fick auch den Teufel und fick vor allem deine Gefühlsmuster. Spürst du nun den dunklen Verführer in dir? Ja? Willkommen in der wahren Welt. Love, Lucius Love
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Editorial

Der Spickzettel für Verführer
TWIRLY CLUB TEN
Geh mit guter Laune zu einer Gruppe Frauen. Sage: „Hey, was geht ab? Habt ihr Spaß?“ Laß sie antworten. Dann frage eine der Frauen: „Auf einer Skala von 1 bis 10, wie viel Spaß hast du?“ Laß sie antworten. Dann nimm einfach ihre Hand und drehe sie elegant wie beim Tanzen um ihre eigene Achse. TWIRLY TWIRLY! Dann sage lächelnd: „Gut. Nun bist du eine 10.“ Hat sie vorher 10 gesagt, dann sage jetzt: „Gut, nun bist du eine 12.“ Spiele nun „Drei Tiere“ oder „Erdbeerfeld“ mit ihr oder wirble weitere Frauen um ihre Achse.

Mein Freund mag dich
Nimm einen deiner Freunde mit und geh zur einer Gruppe Frauen. Sprich eine von ihnen an. Klopf ihr auf die Schulter und sage: „Hey, mein Freund mag dich. Er ist etwas schüchtern und ich wollte dir eigentlich einen dezenten Hinweis geben, aber dann dachte ich mir, es wäre eine gute Übung für ihn, wenn er selber mit dir redet.“ Laß deinen Freund vor. Er spielt nun auf lustige Weise und total übertrieben einen schüchternen Jungen. Er stellt sich mit diesem Spruch vor: „Meine Mami hat mich heute Abend losgeschickt, um Mädchen kennenzulernen ...“ Nun macht ihr ein lustiges Verführungs-Rollenspiel mit den Frauen und brecht so das Eis.

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Persönlichkeit

Nur keine Angst vor der Angst
Seit jeher ist der Mensch gezwungen, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Jeder lernt sie früher oder später kennen. Die Angst. Die einen laufen vor ihr davon, die anderen stehen ihr mit breit geschwellter Brust gegenüber und greifen zu. Sie tritt in den unterschiedlichsten Formen auf. Der eine kennt sie als das taube, schmelzende Gefühl in den Knien, kurz vor dem Ansprechen einer Frau. Oder vor dem Sprechen vor einem großen Publikum. Was könnte man von mir denken? Oh nein! Ich spüre schon, wie ich rot werde! Manche Menschen umbauen ihr ganzes Leben mit massiven Mauern aus dieser Angst vor Kritik und sozialer Ablehnung. Wiederum andere sind scheinbar unfähig zu handeln und das Leben
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von STADDIC

zu führen, das sie sich wünschen. Wie versteinert sehen sie mit an, wie ein Übel dem nächsten zu folgen scheint. Durch Verunsicherungen bleiben sie gefangen in immer weiteren schlechten Erfahrungen. Sie sind gelähmt und nicht in der Lage, sich aus ihrem Teufelskreis zu befreien, der sie schließlich in ihre wie auch immer geartete Isolation treibt. Sei es die soziale Isolation oder sei es der berufliche Rückzug, der die Menschen dazu bewegt, nichts zu riskieren und in gewohnten Schemata zu verharren, obwohl sie mit ihrer Situation unzufrieden sind. Es ist ja auch sehr bequem, nichts zu tun und sich in Resignation zu üben. Das Fundament jeglicher Grenzen, die wir uns setzen, ist schlicht und ergreifend Angst. Pure, blanke Angst. Und ja, wir allein setzen uns unsere Grenzen. Wir sind für sie genauso verantwortlich wie für die Angst, auf der sie gründen. Also

©iStockphoto.com/ jgroup

was sind das für Menschen, die der Angst ja allem Anschein nach unbeeindruckt gegenüberstehen? Haben sie möglicherweise einfach
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Persönlichkeit

keine Angst? Es können ja schlecht alles suizidgefährdete Nihilisten sein, die bereits alles aufgegeben und keine Träume mehr haben. Die Funktion der Angst ist es, uns zu schützen und zu warnen. Aber warum machen sich so wenige Gedanken darüber, welche Möglichkeiten sich uns auftun, wenn wir unsere Ängste kennen? Einen Gegner, den man nicht kennt, kann man auch nicht besiegen. Doch mit jedem Gegner, den man besiegt, wächst man ein kleines Stück und bewegt sich Schritt für Schritt weiter in Richtung Unabhängigkeit. Es gibt kaum etwas Stärkenderes und Berauschenderes für einen Mann, als das Gefühl eines Triumphs nach einem harten Kampf, der echte Überwindung gekostet hat. Was bedeutet das also? BINGO! Jede Angst, der man sich stellt, ist schon ein Triumph für sich. Man hat Mut bewiesen und sich nicht feige verkrochen. Angst ist etwas großartiges. Sie stellt eine Möglichkeit dar, unseren Geist und unser Selbstvertrauen nachhaltig aus unserem persönlichen Inneren heraus zu stärken. Vollkommen ignorant gegenüber äußeren Einflüssen. Jeder Mensch sollte lernen, sie zu lieben. Es ist doch letztlich ohnehin viel zu langweilig, den Dingen, die uns reizen, immer nur aus dem Weg zu gehen. Ein echter Mann achtet nicht auf potenzielle Rückschläge, sondern sieht die Möglichkeiten und ist bereit, sie zu nutzen. Es
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sagt keiner, dass es einfach ist, die Momente der Schwäche abzupassen und in Stärke zu verwandeln. Aber wir Männer sind nicht umsonst nüchterne, rationale Denker. Es lohnt sich durchaus, sich Gedanken darum zu machen, was passieren könnte und anschließend, was es bedeuten würde. Und, wie sieht das bei dir aus!? Na also, ist doch halb so schlimm! Oder fällt dir tatsächlich eine Situation ein, die dich aus der Bahn werfen könnte, wenn du mal in Ruhe über die Möglichkeiten nachdenkst, die sich dir auf der anderen Seite auftun würden? Nein, genau. Also kein Grund zur Panik. Solange man sich in jeder Situation der Angst kurz überlegt, was im schlimmsten Fall passieren könnte, wird man schnell feststellen, daß alles halb so schlimm ist und die Situation die Streßhormone nicht wert ist, die dank ihr ausgeschüttet werden. Susan Jeffers beschreibt genau diese Überlegungen in ihrem Buch “Selbstvertrauen gewinnen“. Der elementare Grundsatz, den man immer im Hinterkopf haben sollte, lautet, sich selbst zu sagen, daß man keine Angst haben braucht, da man weiß, daß man selbst mit der schlimmsten Situation, mit der man konfrontiert werden könnte, fertig wird. Diese Einsicht ist zusätzlich hilfreich, die kleinen Sticheleien des Alltags als das zu sehen, was sie sind: klein. Warum sollte man auch zulassen, daß das Wetter Einfluß auf die Stimmung hat oder irgendwas anderes Unwichtiges

wie ein vergessenes Handy? Es sind doch alles bloß Kleinigkeiten, mit denen man fertig wird. Also warum aufregen? Dank McDonalds und Co. sollten wir alle ohnehin mit unserem Blutdruck haushalten. Es ist eine starke Fähigkeit, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind und “Ja!“ zu sagen. Ebenso, nicht weitere Gedanken an das „Waswäre-wenn?“ zu verschwenden; das hat noch niemandem weitergeholfen. Aber auch das ist nicht einfach, es kommt nicht von heute auf morgen. Doch, wenn es erstmal soweit ist und diese lästige Stimme im Kopf abgestellt ist, wird es um einiges leichter, die Dinge so zu verändern, wie man sie haben will. Es ist nur möglich, eine Richtung einzuschlagen, wenn man weiß, wo man sich befindet und wohin man gehen will.

Staddic / Christoph
• 19 Jahre alt • momentan Zivildienst • wohnhaft in einer Kleinstadt in der Nähe von Bielefeld • beschäftigt sich schon relativ lange mit dem Verhalten von Menschen und generell mit Persönlichkeitsentwicklung Seine Überzeugung: mit der richtigen Einstellung gibt es keine Grenzen im Leben und es ist alles möglich.
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Review

Aktion Hüttenzauber

von LICKIN‘

„Aktion Hüttenzauber“, was ist das? Vielleicht eine der ungewöhnlichsten Veranstaltungen innerhalb der Community – weg vom reinen PickUp, hin zu Self-Development und Selbsterkenntnis. War es im Herbst 2008 nicht ganz so gemütlich, was das Wetter betraf, fand die Aktion Hüttenzauber bei ihrer Neuauflage im Mai dieses Jahres bei wunderbarem Wetter statt. So trafen sich Freitagnachmittags die unterschiedlichsten Charaktere an Teilnehmern, Trainern und Trainerinnen am Heidenheimer Hauptbahnhof, um gemeinsam zur Location zu fahren: einer Alpenvereinshütte mit rustikalem Charme, mitten in der Pampa gelegen. Die nächste Behausung Kilometer entfernt, alpenvereinstypisch totales Radio- und Fernsehverbot, eine Dusche für alle, Matratzenlager – alles, was Mensch eben eher selten hat und nicht gewohnt ist. Nach der Ankunft in der Location war erstmal Einräumen und Betteinrichten angesagt, bevor es in die Vorstellungsrunde mit den Teilnehmern
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Review

Danach war der erste freie Vortrag angesagt, der auch dazu diente, daß die Teilnehmer und Trainer sich näher kennenlernten und sich alle aufeinander einstimmen konnten. Am Folgetag strahlte bereits frühmorgens die Sonne, und so war es ein leichtes, aus den Federn zu kommen. Shao veranstaltete eine (freiwillige) Frühgymnastik, die erstaunlich gut angenommen wurde. Das Frühstück schloß sich unmittelbar daran an und die darauffolgende Zeit stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Allerdings fanden sich schnell kleine Grüppchen zusammen, die unter Anleitung der Trainer und Coaches gezielt das eine oder andere Problem angingen und dafür sorgten, daß hier bereits deutliche Fortschritte seitens der Teilnehmer gemacht wurden. Kurz nach Mittag fuhren die Teilnehmer zum Special Event 1, das den einen oder anderen doch mehr an seine Grenzen bringen sollte als das seitens der Veranstalter geplant war. Über das Event als solches soll nicht all zu viel verraten werden – allein, es war der Mühen wert, und Coach Frank hatte alle Hände voll zu tun, seine Schützlinge unfallfrei und wohlbehalten wieder auf dem Boden der Tatsachen zu bringen. Einstimmig wurde von den Teilnehmern berichtet, daß dies ein ganz besonderes Erlebnis war und daß sie das Event gerne jederzeit wiederholen würden. Selbstverständlich werden wir dieses

Event auch bei einer der folgenden „Aktionen Hüttenzauber“ wieder einbauen! In der Unterkunft stand dann erst einmal Kaffee und Kuchen auf dem Programm, um sich von der anstrengenden Tour zu erholen – das erste Special Event ging ja nicht nur psychisch an die Grenzen der Teilnehmer, sondern durchaus auch physisch. Dann war eine Auszeit angesagt – und hier zeigte Frank einigen Teilnehmern den gekonnten Umgang mit Kettle-Bells, und wie ein richtiges Training hiermit aufgebaut wird. Zum Abendessen versammelten sich alle Teilnehmer und Trainer dann wieder im Gastraum und es wurde zünftig gespeist –selbstverständlich wieder alles hausgemacht. Der frei gestaltbare Abend wurde von den Teilnehmern und einigen Besuchern erneut zur ausführlichen Problemanalyse und –bereingung genutzt, frei nach dem Motto: keine Minute ungenutzt verstreichen lassen!

und Trainern ging: man machte sich gegenseitig bekannt, und bereits jetzt sonderten sich einzelne Zweier-Grüppchen vorübergehend ab, um das 1:1-Gespräch mit einem der Trainer zu suchen. Parallel wurde bereits das Abendessen vorbereitet – wie auch in den Folgetagen alles frisch und hausgemacht und vom Veranstalter persönlich gekocht.
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Review

Einig waren sich alle Teilnehmer und Coaches, daß das Event grandios war und sie es jederzeit wiederholen würden. Die Veranstalter überlegen sich auf jeden Fall, ob sie das Event in Zukunft weiterführen – sollte das der Fall sein, so erfahrt Ihr rechtzeitig Bescheid! Bei Interesse an der „Aktion Hüttenzauber“: kurze Nachricht an info@lickins.de

Lickin‘
Lickin’ aka Thomas ist eines der Urgesteine in der Community – seit 2006 dabei, in diversen Foren unterwegs, Hauptveranstalter des „Pickupcongress 2007“ in Berlin, Gründer und Herausgeber der Seduction-News. Er fährt kein „Game“ mehr – Natürlichkeit ist Priorität und tägliches Leben – be what you be. Aufmerksam und durchaus kritisch beobachtet er die Community in all’ ihren Ausprägungen und Facetten, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: das Miteinander von Menschen in ihrer umfassenden Vielfalt. Wohnhaft auf der schwäbischen (Ost-)Alb, in der Nähe von Ulm, ist er Coach und Workshop-Anbieter und geht in seiner Freizeit auch gerne mal in die Luft - als Paraglider.
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Der Sonntag schloß sich mit herrlichem Wetter, Frühsport im Freien und Frühstück auf der Terrasse an – so könnte man eigentlich jeden Tag beginnen! Um 11 Uhr brachen die Teilnehmer und ein Teil der Coaches sodann zum Special Event 2 auf, das in totalem Gegensatz zum Vortag stand – sehr ruhig und relaxed, persönlichkeitsbezogen und darauf angelegt, den TeilnehSeduction News 4/09

mern einen anderen Blick der Welt und somit auch einen anderen Blick auf sich selbst zu ermöglichen. Entspannung pur, nur unterbrochen von einem opulenten und ausgefallenen Mittagessen! Danach wurde in der Unterkunft ein Backtracing veranstaltet und noch einmal gezielt an den individuellen, noch bestehenden Problemen gearbeitet.

Kommentar

Politik und Poppen
Bundestagswahl 2009
Politik und Poppen, paßt das zusammen? Öffentlich, meine ich, nicht nur hinter verschlossenen Türen wie beim gekauften Schäferstündchen des italienischen Regierungschefs in Putins Himmelbett oder bei der einst heimlichen Geliebten des bayrischen Ministerpräsidenten. Ja, da gibt es was Öffentliches: in Baden-Württemberg werden dieser Tage von sich empört gebenden Regionalpolitikern ein paar Flatrate-Bordelle geschlossen, die in Zeiten der Wirtschaftskrise mit einem ähnlich innovativen Geschäftsmodell wie der publicityträchtigen Abwrackprämie auch den intimen Verkehr anzukurbeln versuchten. Sonst noch was? Tote Hose, hieß es früher, und sollte heißen: da regt sich nix. Uninteressant, blöd; auch wenn die Jugendorganisationen der Parteien schon mal Polit-Kondome verteilen mit ihren Slogans drauf - das war’s dann schon mit Politik und Poppen, gewissermaßen: der kleinste gemeinsame Nenner von Bundestagswahl und PickUp. Trotzdem sollte PUler und PUA ab und an ganz genau hinhören, was der eine Politprofi und
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von Dan Mueller

andere Politclown so zum besten geben - um nicht irgendwann später mal das ungute Gefühl zu verspüren, den eigenen Wahlzettel um die Ohren gehauen zu bekommen. Schließlich könnte das, was uns da so den lieben langen Tag an die Backe gelabert wird, irgendwann auch Gesetzeskraft erlangen, wenn wir, die Regierten, wieder mal nicht aufpassen - die us-beeinflußte Diskussion um die Kriminalisierung jugendlicher Sexualität läßt da ebenso grüßen wie der jüngst erfolgte Einstieg in die Internetzensur. So etwa dachte Kurt Beckstein (CSU), vor seiner Zeit als bayrischer Kurzzeit-Ministerpräsident Langzeit-Innenminister von Stoibers Gnaden, schon einmal medienwirksam an, alle in Deutschland lebenden Männer zwangsweise einem DNA-Test unterziehen und die Ergebnisse in einer landesweiten Datei speichern zu lassen. Natürlich nur im Sinne einer kriminalistischen Prävention, und um Kinderschänder schneller

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ermitteln zu können. Soviel Gutmenschdenken rührt den Wähler natürlich - wer kann denn schon dagegen sein, Kinder zu schützen und Gesetzesverbrecher schneller ihrer verdienten Strafe zuzuführen? Wie so oft in der Politik, sollte auch in diesem Fall Political Correctness das logische Denken ersetzen. Nicht nur, daß hier ein sogenannter Volksvertreter pauschal die Hälfte der deutschen Bevölkerung kriminalisierte - auch, daß in mehr als 10% aller Kindesmißbrauchsfälle Frauen als Täter ermittelt werden, war dem nach populistischem Medienaufsehen gierenden
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Kommentar

Provinzpolitiker wohl entgangen. Ebenfalls, daß er mit diesem Unsinn mehr oder weniger unbewußt den Sprüchen des radikalfeministischen Zweigs der Frauenbewegung erlegen war, der der zunehmend gelangweilten Öffentlichkeit schon seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts weismachen will, daß jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger sei. Derselbe Beckstein übrigens, der vor kurzem noch sommerlochwirksam behauptete, während seines Bootsurlaubs in Florida fast von einem Krokodil gefressen worden zu sein. Auf Nachfrage stellte sich heraus, daß der Politrentner ins Wasser gefallen war - von Krokodilen keine Spur, und von einem Angriff derselben konnte schon gar keine Rede sein, geschweige denn vom Gefressenwerden. Manch Zyniker mag das bedauern. Auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) scheint sich schon mal auf schwankendem verfassungsrechtlichem Boden zu bewegen. Auch ihr muß man(n) das nachsehen, stammt sie doch ebenfalls aus der Generation der frauenbewegten 68er, die schon mal die Doppelaxt auf Häuserwände pinselte mit dem Slogan: „Hast du eine Axt dabei, mach aus einem Schwanz gleich zwei!“ Was sich in unserer sexuell aufgeklärten Zeit so lustig liest, versuchte genannte Ministerin vor gar nicht allzu langer Zeit in ein Gesetz zu gießen: ein Jahr Haft drohte sie Vätern an,
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die wissen wollten, ob das Kind, um das sie sich sorgten und für das sie zahlten und das ihnen so gar nicht ähnlich sieht, auch tatsächlich von ihnen stammt, und heimlich oder gegen den Willen der Kindesmutter einen Vaterschaftstest durchführen ließen. Daß die Ministerin Frauen, die es darauf angelegt hätten, ihre lebenslange finanzielle Versorgung durch ein oder mehrere Kinder eines oder mehrerer Väter sicherzustellen, zum Mißbrauch eines solchen Gesetzes geradezu aufgefordert hätte, kam der Dienerin des Gemeinwohls offenbar nicht in den Sinn. Vermutlich interessierte es sie auch gar nicht. Wie sagte doch Elke Ferner (SPD), als sie in den Neunzigern in Oskar Lafontaines Fahrwasser für den Bundestag kandidierte und vom Interessenverband „Väter ohne Kind e.V. Saar“ zu einer Stellungnahme pro Reform des Kindschaftsund Sorgerechts zugunsten benachteiligter Väter aufgefordert wurde: „Wie soll ich das denn meinen Frauen erklären?!“ - ganz so, als ob ihr Wahlkreis nur von weiblichen Wählern bewohnt wäre. Schlauer stellte sich da schon Peter Altmaier (CDU) an, der auf den Veranstaltungen des Verbands Unterstützung versprach, gesellig tat und ein, zwei Bier trank. Guido Westerwelle (FDP) und seine Parteifreunde dagegen trumpften mit markigen Sprüchen gegen die schreiende Ungerechtigkeit väterlicher Benachteiligung auf,

immer rechtzeitig vor einer größeren Wahl. Nach dieser hörte der geneigte Wähler dann nichts mehr vom Thema - bis zur nächsten Wahl, zwei elendige Legislaturperioden lang, bis das Gesetz auf Druck des Bundesgerichtshofs endlich reformiert worden war. Eine Reform, die zu einem weiteren Anstieg der Rechtsstreitigkeiten führte, und über die der Deutsche Juristentag nach einigen Jahren das vernichtende Urteil fällte, sie habe an der gelebten Rechtswirklichkeit nichts geändert. Man sollte sie sich also genau anschauen, die, die uns auf unsere Kosten regieren wollen, ihnen zuhören, was sie so von sich geben, und, noch wichtiger, sie beobachten, was sie so tun. Denn der, den ich heute wähle, kann mir morgen schon in mein Privatleben pfuschen. Ob als Lebensstil oder nur als Hobby: PickUp ist auch und vor allem Form und Ausdruck einer freien Lebensgestaltung. Da wird es dann - gerade in Krisenzeiten, in denen Freiheitsrechte gerne mal beschnitten werden - blöderweise doch politisch. Und das heißt für uns: aufpassen, egal ob mit oder ohne Polit-Kondom, und die Parteien wählen, die sich für die größtmögliche individuelle Freiheit einsetzen.

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Seduction News
Märkte verändern sich, die Wirtschaftskrise schlägt zu und die Margen werden immer schmaler. Zeit, sich nach neuen Möglichkeiten und Märkten, nach Kooperationen und Synergien umzuschauen. Die Seduction-News laden alle europäischen Anbieter aus dem Bereich Verführung und der verwandten und angrenzenden Themengebiete, wie NLP und Hypnose, ein zum

Das Sellers Meeting wendet sich nicht nur an die „Grossen“ der Branche, sondern ausdrücklich auch an die Mittelständler und „Einzelkämpfer“.

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Wann: 23.10.- 25.10.2009 Wo: Heidenheim an der Brenz, vorr. Schloßhotel Park Consul http://pcheidenheim.consul-hotels.com Was: • Diskussion und Erfahrungstausch • Kooperationen und Mitbewerber • Integriertes Marketing als Chance • Social Power Network - die moderne Form des Netzwerkens in der Community • Marktanalyse und Marketingakzeptanz Preis und Modalitäten: auf Anfrage

Seduction News Verlags GbR i.G. Thomas Wilk Robert-Koch-Strasse 19 89522 Heidenheim Tel.: 07321/70 68 99 0176/ 82 14 78 97 sellermeeting@seduction-news.de

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Lair Termine

Lair Termine
Nachfolgend erhaltet Ihr eine Übersicht über die Termine der jeweiligen Lairs, sortiert nach Bundesländern. Die Angaben stammen von den Lair-Leitern. Karlsruhe LairLeiter: Picasso (Chris) wann: Freitags, 21.00 Uhr, wo: La Cage Besonderheiten: keine Mannheim / Heidelberg LairLeiter: Antidote / Telefonmann wann: Samstags 14:00 Uhr wo: abwechselnd MA Paradeplatz vor der Uhr / Heidelberg Uniplatz am Brunnen Besonderheiten: keine Erlangen Lairleiter: Monkey-boy Wann: Jeden Donnerstag 21.00 Wo: Haupteingang E-Werk Besonderheiten: Regelmäßige Vorträge Regensburg LairLeiter: KinK wann: Mittwoch / Samstag wo: vor dem A L E X Besonderheiten: keine Bremen LairLeiter: Danyo Besonderheiten: noch keine regelmässigen Treffen Baden-Württemberg Stuttgart Lairleiter: Dime (Denis) wann: 20:30Uhr im Club Bett was: Dienstag Lair wo: www.bett-lounge.de Friedrichstr. 23a 70172 Stuttgart Besonderheiten:keine Grossraum Ulm Lairleiter: Stefan1990 wann: alle 14 Tage Donnerstags was: Donnerstags-Lair wo: abwechselnd in HDH und UL Besonderheiten: jeweiligen Ort im Pickup-Forum nachschlagen Hamburg keine Termine vorhanden

Hessen keine Termine vorhanden

Bayern Nürnberg Lairleiter: The_Engine wann: Dienstag 19:00 Uhr wo: vor der Lorenzkirche Besonderheiten: jeder der ernsthaft an sich arbeiten möchte ist willkommen!

Berlin LairLeiter: Dmitry wann: jeden Samstag 20:00 Uhr wo: Café Via Nova II (Lounge) Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Mitte, Nähe Friedrichstraße. Besonderheiten: keine Homepage: www.berlinlair.de

Mecklenburg-Vorpommern keine Termine vorhanden

Brandenburg keine Termine vorhanden
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Niedersachsen Hannover LairLeiter: Schmetterling wann: Di./Do. 17:00 Uhr wo: Reiterstatue am Bahnhof Besonderheiten: Eigeninitiative ist erwünscht

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Lair Termine

Osnabrück Lair-Leiter: Chief Eddie wann:21.02.2009, 20:15 Wo: im Countdown,Lohstr. 50 49074 Osnabrück Besonderheiten: keine Nordrhein-Westfalen Bonn Lairleiter: multiphil (Andreas) wann: Donnerstags ab 19:30 Uhr wo: Starbucks am Münsterplatz Besonderheiten: gute Laune erwünscht
NEU Köln Lairleiter: gujakol aka. Fritz wann: Di. 19:15 Uhr und Sa. 14.00 Uhr wo: Dienstags Starbucks Hohe Strasse (Am Hof 3), Samstags Starbucks Neumarkt (Neumarkt 1a) Besonderheiten: keine

Saarland keine Termine vorhanden

Sachsen-Anhalt keine Termine vorhanden

Sachsen Leipzig Lairleiter: Hector (Marc) wann: jeden Samstag 14:00 Uhr wo: vor dem McDonalds im Hauptbahnhof Leipzig Besonderheiten: keine Dresden Lairleiter: das_huhn (Eric) wann: jeden Freitag 15:00 Uhr was: Streetgame wo: am Kugelhaus Wiener Platz, Eingang Richtung HBF wann: jeden ersten Sonntag im Monat Kennenlerntreffen in einer Bar Besonderheiten: keine Chemnitz Lairleiter: uwe (Uwe) wann: jeden ersten Dienstag im Monat, 20 Uhr wo: im Karl‘s Brauhaus Besonderheiten: keine

Schleswig-Holstein keine Termine vorhanden

Online-Skype-Konferenz wann: jeden Sonntag wann genau: 20.00 Uhr Ansprechpartner: Schicke unserem Admin (KBK,highlife) eine kurze PN oder e-Mail, dann bekommst Du eine Erreichbarkeit eines Community-Mitgliedes, welches Dich in die SkypeKonferenz aufnimmt.

Thüringen
NEU Erfurt Lairtreffen wann: jeden ersten Freitag im Monat wann genau: um 19.00 Uhr wo: in Erfurt, Seminarraum im CVJM, Magdeburger Allee 46

Alle Lairs haben seit Neuestem die Möglichkeit, Ihre Lair-Termine einer grösseren Allgemeinheit zugänglich zu machen. Eine einfache und kostenlose Registrierung sowie Freischaltung auf den Seiten der Seduction-News reicht, und Euer Lair-Leiter kann Eure Termien selbständig eintragen,verwalten und bei Bedarf auch wieder löschen. Angezeigt werden Sie dann indem ihr Links auf unseren Seiten auf das Kalenderblatt klickt und Euer Lair aussucht. Einfacher gehts nicht ! Also sprecht Euren Lair-Leiter darauf an und meldet Euch bei uns: Lair-Termine@seduction-news.de
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Rheinland-Pfalz Mainz Lairleiter: Luyin Besonderheiten: in Zukunft sollen die Lairtreffen jeden 2. Sonntag stattfinden

Street-Gaming wann: jeden Mittwoch um 17:00 Uhr & jeden Samstag um 14:00 Uhr wo: der Treffpunkt ist immer am Erfurter Hauptbahnhof. Ansprechpartner: Brutalismaster & Gamedragon Club-Gaming wann: jedes letzte Wochenende im Monat wann genau & wo: wird 3 Wochen vorher beim Lairtreffen bekannt gegeben Ansprechpartner: clane

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Blog-Adressen

Blog-Adressen
Angel Vicious‘ Blog Ausführungen rund um das Natural Game www.natural-vibe.com annaprinzip Verführung aus der Sicht zweier Frauen www.annaprinzip.de Becoming a Pickup Artist Smarts Blog pickup-artist.blog.de Better than your boyfriend Tyan‘s Blog rund um Verführung und sein rastloses Leben betterthanyourboyfriend.com Butterfly Effect Ehrliche Verführung ohne PU-Dogmatik verfuehrungskunst.blogspot.com/ Dangers und Secrets Blog Die beiden Trainer von Natural Forces schreiben hier über Ihre Sicht der Verführung www.dangerous-secrets.de
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Demonics Blog Leicht verwaist, nur alte Einträge demonicconf.blogspot.com Verdopple Deine Dates Die Deutsche Ausgabe der Flirttips von David Deangelo www.flirttipps-online.de Freestyles Blog Blog von Freestyle Seduction seduction.over-blog.de Deluxe Shooters PU-Penthouse Über die Entwicklung von Deluxeshooter deluxeshooter.blogspot.com Inekrator‘s Blog Seine Wandlung von April 07 bis heute... inekrator.org Joseph went South Englischer Blog rund um die Verführung. josephwentsouth.com

Julians Lifestyle Julian ist Instruktor bei Charisma Arts julianslifestyle.wordpress.com K-Mode K-Modes Blog über Verführung www.k-mode.ch/blog Lickin‘s Blog Der Blog des Chef-Redakteurs dieses Magazins blog.lickins.de LifeDLX Blog Eine Anleitung zu multiplen Orgasmen bei der Partnerin lifedlx.de Loops Blog Ursprünlich in Konstanz angesiedelt, schreibt Dominique jetzt aus Wien über die Verführung. www.lueber.info/blog

Mehows Blog Einer der bekannteren in der Community lässt sich hier über aktuelle Dinge in der amerikanischen Community aus. Englisch mehow.tv/blog Pickupgirls Eine weibliche Sicht auf die Dinge... www.pickupgirls.de/about.html PickUp-Society Artikel, Bücher und mehr zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Verführung von Multiphil www.pickup-society.de Pickup-Tips Kennenlernen, Flirten, Verführen www.pickup-tips.de Pick up‘s finest Eine Übersicht über verschiedene Seiten pufinest.blogspot.com

NEU

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Blog-Adressen

Natural-Games Blog Der Blog von den Schweizer Natural-Game-Machern blog.naturalgame.ch RSD‘s Blog Der Blog von den Jungs von Real Social Dynamics realsocialdynamics.blogspot.com Stefan Hermann‘s Blog diverses, u.a. auch zum Thema Seduction www.stefan-hermann.info/blog The Sinns of Attraction Privates Blog von Sinn, aus L.A. , Englisch sinnsofattraction.blogspot.com
NEU Tweep-Blog Die Ansichten und Einsichten von Rafael und Smooth blog.tweep.de

Verfuehrung.com Kommerzieller Blog von Marc Martin / Chemnitz www.verfuehrung.info/blog Without fears Ein Blog über Persönlichkeitsentwicklung & PickUp withoutfears.blogspot.com Pascal „Xatrix“ Levin Xatrix‘ Blog über authentische Verführung xatrixpua.blogspot.com

Weitere Blog-Adressen, Lair-Listen und vieles mehr gibt es in unserer Link-Liste auf den Seiten der Seduction-News.

Venus küsst Amor Der Blog, der sich mehr um das sexuelle dreht.... venuskuesstamor.blogspot.com upScale‘s Blog Ein Blog über den Weg zum PUA upscalepua.de
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In eigener Sache

Die Erstellung der Seduction-News, wie Ihr sie jetzt „in den Händen“ haltet, wird immer mehr zu einem Fulltime-Job. Texter, Redakteure und Layouter sind viele dutzend Stunden damit beschäftigt, etwas zu schaffen, an dem Ihr Freude habt. Um diese ehrenamtliche Arbeit, für die wir bislang keine Einnahmen erhalten, auf mehr Schulter zu verteilen, suchen wir ständig:

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V.i.S.d.P. Thomas F. Wilk · Robert-Koch-Strasse 19 · 89522 Heidenheim Tel.: 07321-706899 Seduction-News ist ein kostenloses e-Magazin, das als PDF verbreitet wird. Insofern nicht anders angegeben, sind die Texte Eigentum der jeweiligen Autoren. Alle sonstigen Rechte: Copyright by Seduction-News. Die Redaktion distanziert sich hiermit von Text sowie Inhalt der jeweiligen Autoren - diese sind alleine für Inhalt und andere Rechtsansprüche verantwortlich. Gleiches gilt für Bilder. Wer uns Scripte, Bilder oder anderes Material zusendet, sichert damit gleichzeitig zu, Inhaber der jeweils notwendigen Rechte zu sein und diese zum Zwecke der Veröffentlichung auf uns zu übertragen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Wir behalten uns vor, Texte sinnbewahrend zu überarbeiten. Logos und bestimmte Text-Marken können Eigentum der jeweiligen Anbieter sein und unterliegen dem Copyright. Redaktion: Thomas F. Wilk, Lickin’ (Herausgeber, Chefredakteur) Lickin@seduction-news.de Layout und Gestaltung: Dominik M. layout@seduction-news.de Ständige Mitarbeiter: Mathias Neumann (Lucius Love) Lucius@seduction-news.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dominik M., RegularJohn (Name der Redaktion bekannt), Maverick (Name der Redaktion bekannt), Klaus Neumann, Jinx (Name der Redaktion bekannt), Staddic (Name der Redaktion bekannt), Dan Mueller Lektorat: Dan Mueller

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Du schreibst gerne und hast die Fähigkeit, flüssige Texte in gutem Deutsch zu verfassen? Du würdest gerne über Veranstaltungen oder Workshops aus der Community berichten oder auch über LifeStyle-Themen, wie z.B. Mode und Sport? Dann bist Du bei uns richtig ! Was Du von uns erwarten kannst: Kostenloser Besuch von Events, Workshops und Veranstaltungen der Community in Deutschland und Europa. Eventuell müssen Anreise und Übernachtung selbst bezahlt werden, wir vermitteln aber nach Möglichkeit Schlafplätze und Fahrgelegenheiten.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben und noch unterstützen! Euer Seduction-News-Team

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