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Der Hebräerbrief Der Hebräerbrief

Kapitel 1 Kapitel 2

Mahnrede (1,1-12,29) Wie müssen auf die Predigt hören, denn wenn schon der
Engel Wort wahr und richtig ist, wie ist dann erst das Wort
Proömium: Das Wort des Sohnes (1,1-2,4) Christi! Gott hat durch Wunder bekräftigt! (2,1-4)

Durch ihn ist die Welt geschaffen


Abglanz der Herrlichkeit Narratio: Heilsgeschichtliche Betrachtung zur Einsetzung
Ebenbild seines Wesens Jesu zum Hohenpriester (2,5-4,13)
Reinigung von den Sünden
Zur Rechten der Majestät Erniedrigung (Kreuz) und Erhöhung Christi (2,5-18)
Er ist höher als die Engel
 Schriftbeweise vor allem aus den Psalmen

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Kapitel 3 Kapitel 4

Christus höher als Mose (Hausbild) (3,1-6) Die verheißene Gottesruhe (4,1-13)
Die verwirkte Gottesruhe, Bild der Ungläubigen in der Wüste - es ist noch eine Ruhe vorhanden für das Volk
als Ermahnung fest zu bleiben im Glauben und Anteil an Gottes
Christi zu haben (3,7-19) - das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer
als jedes zweischneidige Schwert

Propositio: Ermahnung am Bekenntnis festzuhalten (4,14-


16)

Christus der wahre Hohepriester (4,14-16)

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Kapitel 5 Kapitel 6

Argumentatio: Vergewisserung des Bekenntnisses (5,1- Weitere Schelte, nicht wieder Grundlagen ( Abkehr von
10,18) Werken, Glaube, Taufe, Handauflegung, Auferstehung,
Gericht) (6,1-3)
Zum Hohepriester wird man berufen, Jesus wurde von Gott Warnung: man kann nicht erneut Christ werden (6,4-8)
berufen und ist Hohepriester nach der Ordnung Captatio Benevolentiae (6,9f.)
Melchisedeks (5,1-10) [Anspielung auf Gethsemane Mk Wunsch, dass die Adressaten in Hoffnung = Glauben =
14,32-42] Geduld verbleiben, so wie z.B. Abraham in 22,16f. (6,11-15)
Aufforderung an der doppelt verbürgten Verheißung Gottes
festzuhalten, denn die Hoffnung ist wie ein Anker, der bis in
EXKURS: Vorbereitung der Lehre vom Hohenpriester das Innere des Heiligtums reicht (6,16-19)
Adressatenschelte: Ihr müsst wieder Milch kriegen (5,11-14) Nexus: Jesus ist als unser Vorläufer in dieses Heiligtum
eingegangen (6,20)

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Kapitel 7 Kapitel 8

Jesus als Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks Der alte und der neue Bund (8,1-10,18)
(7,1-28)
Melchisedek: Ohne Anfang und Ende gleicht er dem Sohn Leitsatz: Jesus ist Hohepriester im Heiligtum Gottes (8,1f.)
Gottes du bleibt ewiglich Priester. Er ist Abraham und durch Problem: Welches Opfer hat er als himmlischer Hohepriester
ihn auch dem levitischen Priestertum übergeordnet. (7,1-10) zu erbringen? (8,3)
Jesus als Hohepriester eines besseren Bundes weil durch Das irdische Priestertum dient nur dem Abbild es himml.
ihn das schwache Gesetz außer Kraft gesetzt wird (7,11-22) Heiligtums. (8,4-6)
Jesus Priestertum ist ein unvergängliches Priestertum (7,23- Christus hat aber ein höheres Amt inne, er ist Mittler eines
28) weil er nicht wie das lev. Priestertum nach dem Gesetz, besseren und neuen Bundes, der auf bessere Verheißung
sondern nach Gottes Eid Priester ist. als der alte gründet, welcher seinem Ende nahe ist. (8,7-13)
Proleptische Zwischenbemerkung: Jesus muss nicht opfern,
weil er sündenfrei sich selbst geopfert hat!
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Kapitel 9 Kapitel 10
Das Gesetz des alten Bundes und seine Kult genügten nicht um Sünden
Das Heiligtum des alten Bundes, die Stiftshütte (9,1-11) wegzunehmen. Schriftbeweis: Ps 40,7-9
Christus als Hohepriester des himmlischen Heiligtums (9,12- Christus gründet gemäß Gottes Willen den neuen Bund. Dementsprechend sind wir
alle ein für alle Mal geheiligt durch das einmalige Opfer Jesu, so dass kein Opfer zur
15) Christus ist durch sein Blut ein für alle Mal ins Heiligtum Sündenvergebung mehr stattfindet! Schriftbeweis: Jer 31,33f.
eingegangen, damit er uns von toten Werken reinigt um Gott Peroratio: Bewährung des Glaubens (10,19-12,29)
1. Ermahnung am Bekenntnis festzuhalten und zur Bewährung des Glaubens (10,19-
zu dienen. 39)
Christi Tod setzt den neuen Bund in Kraft weil nur Blut einen Zusammenfassung des vorangegangenen Argumentes (10,19-21)
Bund besiegelt (9,16-22) ein Testament = Bund tritt nach Aufforderung: 1. im Glauben hinzutreten, weil das Gewissen in der Taufe gereinigt ist,
2. am Bekenntnis festzuhalten, weil Gott treu ist, 3. aufeinander zu achten, damit sich
dem Tod in Kraft keiner entfernt (10,21-24f.)
Warnung vorm sündigen – es gibt kein neues Opfer!  Strafe im Gericht Gottes!
(10,26-31)
Das einmalige Opfer des neuen Bundes (9,23-10,18) Ermahnung zu ausharrendem Glauben (10,32-39)
Rückverweis auf 19-22 (9,23) Anamnese: Erinnerung an die geduldige Leidensbereitschaft zu Anfang ihrer
Christus ist in den Himmle selbst eingegangen, wo er jetzt christlichen Existenz (32-34)
Anamnese: Angesichts des baldigen Kommens des Herrn nicht abfallen, sondern
vor Gott für uns eintritt auf Grund seines einmaligen geduldig ausharren = im Glauben leben, d.h. sich im Glauben bewähren (35-39)
Selbstopfers zur Vergebung der Sünden. (9,34-28)  Römer 1,17 ! Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber
zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm (Habakuk 2,3-4).

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Kapitel 11 Kapitel 12
2. Der Glaube (11,1-40)
Definition: „Der Glaube verleiht dem, was wir hoffen, die 3. Ermahnung zur Bewährung des Glaubens (12,1-29)
volle Sicherheit künftiger Verwirklichung, der Glaube verleiht Ermahnung zum ausharrenden Glauben aufgrund der
dem, was wir nicht sehen, die volle Sicherheit eines Beispiele der Vergangenheit und des Vorbildes Christi, der
Beweises“ (Dörrie). (11,1) Anfänger unseres Glaubens ist – Begründung und
Applikation (11,2f.) Schriftbeweis: Gott ertüchtigt seine Kinder damit wir Anteil
Paradigmenreihe (11,4-40) an seiner Heiligkeit bekommen. (12,1-11)
4-22: Erzväter Warnung vor dem Abfall vom Glauben: Bildwort vom Fallen,
23-31: Mosezeit/Wüstengeneration Esau Vergleich (12,12-17)
32-38: Richter, Samuel, David, Propheten (summarisch) Begründung der Glaubensbewährung mit der
39f.: Obwohl sie glaubten, haben sie die Verheißung eschatologischen Erwartung (12,18-29)
noch nicht empfangen. Sie steht noch aus, weil die
Vollendung nicht ohne die Christen („uns“)
stattfindet.

Der Hebräerbrief
Kapitel 13

Brieflicher Schluss (13,1-25)


13,1-19 Schlussparänese
13,20-25 Segenswunsch, Mitteilungen, grüße, Eschatokoll