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Behandlung von Krebs bei Frauen mit Mutationen in den BRCA-Genen

Langsam beginnt das, was schon lange ansteht, eine spezielle Behandlung von Frauen, für die ein Grund für die Krebserkrankung eine Mutation im
BRCA-Gen ist.

Das sollen an und für sich wenige sein. Aber bei jüngeren Frauen, die vor fünfzig an Brustkrebs erkranken sind wahrscheinlich viele dabei. Und da
auch im Interent mehr jüngere Frauen sind, gehören von denen, die das hier lesen, wahrscheinlich viele dazu.
In diesen Bericht vom jährlichen Brustkrebskongress in San Antonio wird berichtet, dass zwei Ansätze für die spezielle Behandlung von
Mutationsträgerinnen die Behandlung mit PARP-Inhibitoren und dann die mit Platinsalzen wie Carboplatin ist. Für beide Gifte sind die Krebszellen
von Mutationsträgerinnen besonders empfindlich; und außerdem sind auch Demethylierungsmittel wie Valproat für Frauen mit Mutationen die
Krebs haben interessannt.

Demethylierungsmittel gegen Krebs bei Mutationsträgerinnen

Zu Carboplatin läuft in dem Zusammenhang jetzt eine Studie an den Zentren zur Erforschung und Behandlung von Brustkrebs mit genetischen
Ursachen.

Insofern muss man sich damit befassen und ich werde eine Seite dazu anlegen, wie ich das ja schon lange vor hatte.

Leider sind die Platinsalze etwas total Unangenehmes. Vielleicht sieht es mit den PARP-Inhibitoren besser aus.

Wenn wirklich was dabei herauskommen sollte, und man vielleicht davon profitieren will, ist es wichtig, dass man weiss, welche Art des
Brustkrebses man überhaupt hat. Denn nur dann kann man von solchen Behandlungsmethoden überhaupt profitieren. Denn sie sind, wie ich mit
aller Vorsicht betonen will, etwas, von dem man profitieren könnte. Es ist also ganz wichtig sich testen zu lassen!

Erst mal zur Vorbeugung vor dem Ausbruch dieser Krebsarten. Diese Vorbeugung gibt es und sie funktioniert besser als die Früherkennung und
dann kann man vielleicht auch eine gezieltere Behandlung erwarten.

Platinsalze

PARP-Inhibitoren
Zu der Wirkung von PARP-Inhibitoren läuft eine Studie zum Beispiel am Zentrum für familiären Brustkrebs an der Universitätsfrauenklinik in
Köln. Denn die PARP-Inhibitoren sollen auch besonders gegen Brustkrebs bei BRCA-Mutationen wirken. Man kann sie da verschrieben
bekommen. Sie sollen weniger giftig sein als andere Chemotherapeutika.

Gefahren bei Bestrahlung wegen Brust erhaltender Operation

Ein Bericht von der ASCO 2007. Sehr wichtig ist das traurige Ergebnis einer Untersuchung an der Uni Köln, das von Rita Schmutzler vorgestellt
wurde, deren Spezialgebiet der familiäre Brustkrebs ist.

Sie verglich das Auftreten von Brustkrebs in der anderen Brust bei Frauen mit genetischer Veranlagung zu Brustkrebs, die wegen Brustkrebs in der
ersten Brust bereits behandelt worden waren.

Dabei verglich sie zwei Gruppen. Die Frauen, deren Brustkrebs in der ersten Brust durch Amputation behandelte worden war, und solche die
brusterhaltend operiert und anschließend bestrahlt wurden.

Die brusterhaltend und bestrahlten Frauen bekamen sehr viel häufiger auch in der anderen Brust Brustkrebs, was wie Schmutzler meint,
vermutlich auf die Bestrahlung zurück zu führen ist.

Regine hatte mich ja früher einmal angeregt, herauszufinden wie die Wirkung der Bestrahlung bei der brusterhaltenden Operation so ist. Und
rückblickend muss ich ihr noch mal dankbar dafür sein.

Die Ergebnisse waren damals ja schon erschreckend, in Bezug auf Lungenfibrose und Leukämien. Jetzt kommt für die Frauen mit Mutation das
Problem mit viel häufigerem Krebs in der anderen Brust noch dazu.

Auch für Frauen ohne Mutation könnte die Bestrahlung ähnlich gefährlich sein. Man wird nur größere Fallzahlen oder mehr Lebensjahre brauchen,
um den Bestrahlungseffekt nachweisen zu können. Insofern noch mal Danke an Regine für ihren frühzeitigen Hinweis!

Text im Archiv der Library of Congress: http://web.archive.org/web/*/http://www.erieping.de/behandlung_brca.htm