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Diese Abbildung einer Fotographie von Adelma v. Vay war im Wegbegleiter Mai 1997, Nr.

3, 2. Jahrgang, S. 144 gefunden.

Adelma Teleki (21.10.1840 – 24.05.1825), fille du comte de Wurmbrand épousa en 1860 le


baron Ödön Vay, elle connut ses premières expériences médiumistiques en 1865, et fonda
avec son mari « Verein Geistiger Forscher » à Budapest . Son livre le plus connu est « Geist, Kraft,
Stoff ». Dans son livre „Sfären zwischen Sonne und Erde » elle relate avoir reçu des messages
des esprits de Paul, Jakob Boehme, Schwedenborg, Humbodt et Hans Christian Andersen.Ci-
dessous, une étude (en allemand malheureusement) qui présente une version moderne de sa
pensée.
Elle a quelque chose à voir avec le Lorber-bewegung, que je préciserai plus tard. Nos adeptes
de Jakob Lorber (ou Jacob Lorber) devraient être intéressés par sa représentation des 49
soleils, un vrai feu d’artifice. De quoi sombrer encore un peu plus loin dans la déraison.
Bien sûr il y est question de magnétisme animal, c'est-à-dire de mesmérisme. Une précision
encore, le terme Od (das Od) qu’on trouve dans ce document, est une force, un peu dans
l’idée du magnétisme, mais différente et polarisée, en bref une aura polarisée qui enveloppe
les êtres vivants, hommes ou animaux, qui ont une âme ainsi que les plantes. C’est de
l’hermétisme pour ne pas dire de la kabbale, avec aura, karma et réincarnation. La gnose en
fait aussi partie avec la double chute, et le sauvetage final de Satan et de ses cohortes.

Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 1 von 33
Es werde Licht!
Urchristliches Schöpfungsbild
nach " Geist-Kraft-Stoff "

Von

Leopold Kobosil

Der Name dieses Computer-


Dokuments ist kobosil.doc
Computer-Version 1.01
Stand: 20. Dezember 2003
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 2 von 33

Zum Geleit
Informationen zu den Personen

Mein Name ist: Thomas Frey, Küngenwinkel 4, CH-5412 Gebenstorf, E-Mail-Adresse:


frey@wegbegleiter.ch. Ich habe den Text aus der unten erwähnten Broschüre "Es werde Licht!" am
Computer erfasst. Ich nenne mich im Text 'Erfasser' oder 'd.Erf.' im Gegensatz zum 'Verfasser'
Leopold Kobosil, der auch 'Verf.' genannt wird.

Informationen zur Quelle

Der Text dieses Computer-Dokuments ist eine identische Abschrift der Broschüre "Es werde Licht!"
von Leopold Kobosil, verfasst im Dezember 1969. Die Broschüre erschien im Eigenverlag des
Leopold Kobosil, A-5111 Bürmoos 223 / Salzburg und war seinerzeit in Westdeutschland zu beziehen
im "Arbeitskreis Urchistentum" K. Kossak, 1 Berlin 15, Postfach 401. Weiter heisst es im Impressum:
"Diese Broschüre ist eine unabhängige Missionsschrift geist-christlichen Gedankengutes. Alle Rechte
vorbehalten." Der Text ist in deutscher Sprache geschrieben und enthält 15 (z.T. farbige) Bilder. Das
Heft hat Format 15x20,5 cm. Das Titelblatt ist in Blau gehalten.
Die Broschüre ist vermutlich nicht mehr erhältlich und die Personen dürften verzogen oder gestorben
sein.

Informationen zum Dokument

Dieses Computer-Dokument basiert auf der oben erwähnten Broschüre. Der Erfasser hat sich
bemüht, möglichst wenig Abschreibe-Fehler zu machen. Der Text wurde nach der Erfassung in einem
genauen Wort-für-Wort-Vergleich auf Fehler überprüft und zusätzlich mit der autom.
Rechtschreibeprüfung des Texterfassungsprogramms geprüft. Die Darstellung des Textes und der
Bilder wurde möglichst im Original belassen, inkl. veralteter Wörter und Wendungen sowie überholter
Zeichensetzung. Der Erfasser hat einige ausgewiesene Fehler korrigiert (siehe Anhang 1).
Anmerkungen des Erfassers stehen in eckigen Klammern []. Der eigentliche Text der Broschüre
beginnt beim Vorwort und endet mit den Literatur-Hinweisen.
Die heutigen Rechte des Textes sind ungeklärt. Herr Rudolf Passian, durch den der Erfasser die
Broschüre erhalten hat, ist jedoch einverstanden, die Texte der Öffentlichkeit freizugeben.
Wir bitten Sie, den Text nicht kommerziell zu nutzen und keine neue Religion aus dem Gedankengut
zu machen. Sie dürfen den Text jedoch frei weitergeben und/oder zum Selbststudium verwenden.
Bitte verändern Sie den Text nicht! Besten Dank.
Gerne nehmen wir ihre Reaktionen entgegen oder Hinweise auf Fehler (die nie auszuschliessen sind).
Bitte richten Sie diese an den Erfasser, Thomas Frey, Küngenwinkel 4, 5412 Gebenstorf, CH (E-Mail
frey@wegbegleiter.ch ) Ich werde mir erlauben, besonders interessante Reaktionen unzensuriert aber
kommentiert im Internet zu veröffentlichen.
Ich kann diese hintergründige Broschüre sehr empfehlen zum besseren Verständnis der wahren
Anliegen des Geistchristentums, der Geistlehre, des höheren Spiritismus und der Parapsychologie.
Wenn die eine oder andere wissenschaftliche Aussage überholt scheint, so bedenken Sie, dass diese
Broschüre 1969 geschrieben wurde und dem damaligen Wissensstand entspricht.

Allgemeine Bemerkungen

Bei den Ausführungen von Leopold Kobosil handelt es sich um den Versuch einer modernen
Interpretation der Offenbarungsschrift „Geist-Kraft-Stoff“, deren (jenseitige) Verfasser betonen,
dass uns zum wahren Verständnis der geschilderten Vorgänge die Begriffe fehlen. Deswegen kann
dem wissenschaftlich Gebildeten einiges an Kobosils Beschreibung des Atom-Aufbaus unwahr, sogar
lächerlich erscheinen. Es ist jedoch zu beachten, dass auch heutige Atomphysiker nicht wirklich
begreifen, wie Materie aufgebaut ist, was Licht ist, und auch die Gravitation nicht genau erklären
können. Es gibt wohl keinen Physiker, der z.B. die Quantenmechanik vollständig begreift. Wir alle sind
Forschende, Suchende und jede Interpretation höherer Wahrheit wird auf unserem Niveau
unvollkommen, d.h. bestenfalls teilweise richtig sein. Das gilt für die Vorstellungen von L. Kobosil
genauso wie für die Interpretationen und Aussagen der besten heute lebenden Physiker. Wer glaubt,
die Weltformel entdeckt zu haben, dem geht es wie den Forschern aller Zeiten: irgendwann werden
ihre Entdeckungen und Vorstellungen widerlegt und/oder grundlegend anders ausgelegt. Ich wage zu
behaupten, dass wir das Innerste der Dinge nie völlig begreifen werden. Nur Gott ist allwissend, d.h.
kennt Sich selbst und Seine Werke! Und wir werden nie so sein wie Er.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 3 von 33

Wer mehr über den aktuellen Wissensstand der (Atom-)Physik erfahren will, der kann z.B. folgende
(populär-)wissenschaftliche Bücher lesen, die mehrheitlich von atheistischen Wissenschaftlern
geschrieben wurden, aber dennoch aufschlussreich sind:

Jochen Kirchhoff, "Räume, Dimensionen, Weltmodelle", erschienen bei Hugendubel-Diederichs,


Kreuzlingen-München, 1999, ISBN 3-424-01449-4
Warum wir am aktuellen Naturverständnis berechtigte Zweifel haben sollten.

John Gribbin, "Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit", Fischer Verlag,
ISBN 3-
596-14151-6
Ein Buch über die merkwürdigen Wechselwirkungen von Teilchen/Wellen.

Johannes von Buttlar, "Einstein hoch zwei", Herbig, ISBN 3-7766-2049-8


Einige wichtige Welterklärungsmodelle der modernen Physik im Überblick.

Rudy Rucker, "Die Ufer der Unendlichkeit", W. Krüger-Verlag, Deutsche Ausgabe S. Fischer-
Verlag,
Frankfurt, ISBN 3-8105-1606-4
Ein leichtverständliches Buch zum Thema Unendlichkeit (bzw. unendliche Zahlen) in der Mathematik. Auch
metaphysische Themen werden erörtert.

Stephen Hawking, "Eine kurze Geschichte der Zeit", Rowohlt Taschenbuch-Verlag GmbH, 1991,
ISBN
3-499-60555-4

Der Atheist und Materialist Hawking präsentiert eine 'Geisterbahnfahrt' durch das Labyrinth kosmologischer
Denkmodelle und versucht, die Formel zu finden, die das Universum erklärt.

Hans Grassmann, "Alles Quark?" - Ein Physikbuch, Rowohlt Berlin, ISBN 3-87134-362-5
Ein kritischer Physiker versucht sein Wissensgebiet dem Laien verständlich zu machen.

John Briggs, F. David Peat, "Die Entdeckung des Chaos", Carl Hanser Verlag, ISBN 3-446-
15966-5
Die Werke über fraktale Geometrie und die Erforschung der Gesetzmässigkeiten des Chaos zeigen die
Komplexität von Rückkoppelungsprozessen. Warum die Welt nicht berechenbar ist... Wir lernen, wie
einfache
Gesetze sehr komplexe Auswirkungen haben.

Heinz-Otto Peitgen, Hartmut Jürgens und Dietmar Saupe, "Chaos - Bausteine der Ordnung",
Klett-
Kotta/Springer Verlag, ISBN 3-540-55782-2 oder 3-608-95435-X

Heinz-Otto Peitgen, Hartmut Jürgens und Dietmar Saupe, "Fraktale - Bausteine des Chaos",
Klett-
Kotta/Springer Verlag, ISBN 3-540-55781-4 oder 3-608-95888-6

Frank J. Tipler, "Die Physik der Unsterblichkeit - Moderne Kosmologie, Gott und die
Auferstehung der Toten", dtv, ISBN 3-423-33019-8
Ein 'atheistischer', unchristlicher Physiker versucht die Auferstehung der Toten, die Existenz von Himmel
und Hölle sowie die Existenz von Gott physikalisch und gänzlich materialistisch zu 'beweisen'. Eine
aufschlussreiche Theorie, die sowohl Physiker wie auch Theologen aus der Ruhe bringen kann.

Heutiges Datum: 20. Dezember 2003

Der Erfasser, Thomas Frey


Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 4 von 33

Vorwort
Diese Broschüre soll der Versuch einer gekürzten und vereinfachten Wiedergabe jenes Weltbildes
sein, das die mediumine Niederschrift "Geist-Kraft-Stoff" enthält, verfasst von Baronin Adelma Vay um
das Jahr 1870.

Da dieses Werk von den Uranfängen universellen Geschehens ausgeht und in Offenbarungsform von
Ereignissen berichtet, die von uns mit irdischen Mitteln trotz der Eroberung des Weltraums auch heute
noch grossteils unbeweisbar sind und nur durch die Logik erfasst werden können, wurden in strenger
Anlehnung an die Ausdrucksweise des Originals ganze Gedankenbilder übernommen.

Die Originalschrift "Geist-Kraft-Stoff" wurde von dem grossen Geistlehrer unseres Jahrhunderts, Ing.
Hans Malik, in seinem Buch "Der Baumeister seiner Welt" eingehend behandelt und erläutert. Das
Buch vermittelt uns ein Weltbild, das sich in der Hauptsache darauf bezieht, unsere Vorstellungen
hinsichtlich der Herkunft und des Werdeganges des Geistes zu formen und zu festigen.

In diesem Zusammenhang ist der Hinweis auf das Schöpfungsbild Goethes von Interesse, das in
seinem Werk "Dichtung und Wahrheit" am Ende des achten Buches, in Umrissen skizziert erscheint.
Besonders die Analogie hinsichtlich der Stellung des Menschen im Universum lässt erkennen, wie
sehr dieser tiefe Denker die ersten grossen Geschehnisse zu erahnen vermochte.

Salzburg, im Dezember 1969 Leopold Kobosil


Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 5 von 33

Einleitung
Das Wissen um den Sinn des Lebens, um die Entstehung aller Daseinsformen, um das Woher und
Wohin, um das Wozu unseres Kommens und Gehens, hat seit jeher das Denken aller Menschen
beschäftigt. Dieses fürwahr höchste Wissen wurde von den Eingeweihten aller Zeiten geheim
gehalten und nur verschleiert der Allgemeinheit gereicht, um dieses teils durch Seher gesammelte Gut
vor der Umprägung durch profanen Geist zu wahren, und um die ungeheure magische Macht, welche
in diesem Wissen lag, selbst in den Händen zu halten und zu verwerten.

Der Weltteil Atlantis, bedeckt mit blühender Kultur, versank, da dieses Wissen missbraucht wurde,
und das Fakirtum jeglicher Art ist Missbrauch indischer Weisheit.

In der Zeit höchster geistiger Not, als nur Habgier und Herrschsucht das Denken der Menschen zu
erfüllen schienen, erscholl der beschwörende, wegweisende Ruf:

"Liebet einander!"

Eine Lehre, die neuen Lebensinhalt schuf und neue Denkgesetze formte, fasste Fuss auf unserer
Erde. Vorbehaltlose, uneigennützige Liebe ist allein die Kraft, die uns in höhere Regionen
emporzuheben vermag, die auch unser Wissen um das Werden und Vergehen in der Schöpfung
vermehrt und die auch die Gewähr bietet, es nicht zu missbrauchen.

Zu jener Zeit, als materialistisches Denken die grössten Triumphe zu feiern schien, wurde von
unsichtbaren Händen in vielfältigster Form der Samen zur Geistlehre gesät, der heute, mehr als die
Allgemeinheit ahnt, aufgegangen ist und Wurzel gefasst hat, und es scheint, als ob sich die in dem
Christuswort gelegene Verheissung: "Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht
verstehen", Schritt für Schritt zu erfüllen begänne. So wurde, unserer Zeit gemäss, das Weltbild
geistwissender Menschen "Geist-Kraft-Stoff" gegeben, das in ganz allgemeinen Umrissen in der Folge
nachzuerzählen versucht werden soll.

Im Weltbild der Infusorien sind wir Menschen nicht vorhanden, obwohl in uns unvorstellbare Mengen
dieser Organismen beherbert und ernährt werden. Die höchstbeeigenschafteten Tiere dagegen
erkennen bereits den Menschen in freundlichem oder feindlichem Sinn, doch vermag kein Lichtstrahl
in ihnen von all dem aufzudämmern, was Menschengeist zu bewegen und zu beschäftigen vermag.
Denn dieses so grundsätzlich Unterschiedliche, was wir Menschen in uns tragen, dieses Etwas, das
uns zu unverl i e rbaren, geistbegabten Geschöpfen stempelt, hebt uns weit über das nur
wesenhafte (seelische), triebregierte Tier und macht uns für dieses unfassbar und unerforschlich.

Können aber wir Menschen dann verlangen, Göttliches zu begreifen, wo kaum ein Ahnen seines
Vorhandenseins aus den Naturgesetzen möglich erscheint? Wie soll das Höchste, das Uranfängliche,
dem aus ihm Folgenden, aus ihm Geborenen verständlich mitgeteilt werden? Erkennen kann man
doch nur etwas auf gleicher oder tieferer Stufe Stehendes, und nur dem Erahnen bleibt alles, was
über uns liegt, vorbehalten.

Und so messen wir in kindlicher Ehrfurcht unserem Schöpfer, diesem Unnennbaren, alle guten
menschlichen Eigenschaften in absolutem, höchstem Ausmass zu und wissen, dass es ein
unmögliches Unterfangen ist, sich damit auch nur im entferntesten an diesen Unfassbaren
herangetastet zu haben, dem wir unser Dasein verdanken.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 6 von 33

Die Schöpfungsgeschichte
GOTT, der Absolute, Unwandelbare und Insichselbst-Bestehende, der ein Universum schuf und es mit
Licht, Leben und Bewegung erfüllte, muss von allem Vorhandenen in höchster, reinster Vollendung in
Sich haben. Als reinster GEIST besitzt Er die höchste KRAFT (Schwingungszahl) und das klarste
Licht (Urlicht).

Dieses Urlicht, von Gott ausgestrahlt, ist als Gottes "stofflicher" Ausdruck anzusehen, als höchste
vergeistigte Potenz des STOFFES.

GOTTES Kraft und Stoff sind ewig, wie sein Geist und bilden eine unt rennbare Einheit.

Aus diesen "Drei": "Geist - Kraft - Stoff" entstand die Schöpfung in Verwandlungen und
Verdichtungen. Vom kleinsten Stäubchen bis zum höchsten Geist ist alles "Geist - Kraft - Stoff", so
dass alle Schöpfungen wegen dieser "Dreiheit" in ihren Wirkungen "Eins" bilden.

Stoff allein, ohne Kraft, wäre tot, weil nur der GEIST als Krafterzeuger der Beweger ist, doch bedarf
dieser des Stoffes als Äusserungsmittel zu seinem Wirken und Schaffen. Doch alle Drei in eine nicht
zu trennende "Einheit" zusammengefasst, bilden die Bausteine des Universums, sind blühendes
Leben und herrlichste Schöpfung. Es gibt nichts in der Welt, das diese "Drei" nicht in sich trägt; sie ist
die verwandelte Form im kleinsten Lebewesen ebenso, wie im Menschen, im Atom sowie auch im
Weltenkörper in relat iver Dreieinigkeit zu jener GOTTES, die einzig und allein absolut ist.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 7 von 33
Der Anfang
In GOTT gibt es nicht Anfang noch Ende; ewig wechselnd und sich verwandelnd geht das All von
einer Offenbarung in die andere über: Ewigkeiten waren abgelaufen, aus denen GOTT hervorgestrahlt
hatte - da rauschte der Grundakkord zu unserem Schöpfungsabschnitt auf.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOTT, und GOTT war das Wort: Und aus dem lebund
kraftlosen "Nichts", einem toten Stoff, der aus entkräfteten und bewegungslosen Ionen bestand,
aus dem Staub früherer Universa, bildete sich durch die Erweckung und Durchsetzung mit GOTTES
"Geist - Kraft - Stoff" (Urlicht) ein von Leben (Natur) erfülltes All, das im Prinzip zweiartig ist, männlich
gebend und weiblich empfangend.
Wie lange ist es eigentlich her, dass die materialistische Wissenschaft noch mit allem Nachdruck
behauptet hat, das kleinste unteilbare Teilchen sei das Molekül. Durch die moderne Wissenschaft
entdeckte man als die kleinsten Teilchen das Atom, das Proton und das Elektron, und die neuen
Forschungsergebnisse der Atomwissenschaft künden, dass das Elektron noch nicht das kleinste
Teilchen sei, sondern dass es noch ein bedeutend kleineres gäbe, das Mikrotron, welches das
Elektron und damit den Atomkern umkreist.

Abb. 1

Wasserstoffatom: 1 Atomkern, 1 Elektron, 1 Mikrotron


Jedes Atom besteht aus einem Kern, um welchen nach denselben Gesetzen, nach denen sich
Planeten um ihre Sonne bewegen, Elektronen in verschiedener Anzahl und in verschiedenen Bahnen
kreisen. Der Kern selbst besteht aus Elektronen und Protonen. Die Protonen sind positiv und die
Elektronen negativ geladene Atomteilchen. Diese Elektronen umkreisen nun zum Teil in einer Vielzahl
mit nahezu Lichtgeschwindigkeit (etwa 300'000 km/sec.) in bestimmten Bahnen und Abständen den
Atomkern. Um annähernd die Grössenverhältnisse zwischen Atomkern, Elektron und Mikrotron in
einem Wasserstoffatom zu schildern, (Abb. 1), stelle man sich einen grossen Saal vor. In der Mitte
desselben liegt eine Kugel von 3 cm Durchmesser als Atomkern; in einem Abstand von 6 m befindet
sich ein Kügelchen von 3 mm Durchmesser als Elektron und von diesem in einem Abstand von 75 cm
ein Kügelchen von 1 mm Durchmesser als Mikrotron. Und nun lasse man mit einer Geschwindigkeit
von 300'000 km/sec. das Mikrotron um das Elektron und beide zusammen um den Atomkern rasen.
Nun stelle man sich vor, dass 10, 20, 50 und mehr Elektronen mit ihren Mikrotronen zu gleicher Zeit in
verschiedenen Bahnen mit gleicher Geschwindigkeit um den Atomkern kreisen ohne auch nur einmal
zusammenzustossen, dann dürfen wir ein klein wenig die Allmacht und Gesetzmässigkeit GOTTES
erahnen.
In der Geisteswissenschaft kennen wir noch viel kleinere Teilchen als das Mikrotron, die als die
Urbausteine aller Daseinsformen gelten. Wir gehen jedoch nicht von der Materie aus, sondern vom
Geist, weil wir wissen, dass unser Ausgangspunkt Geist ist.
Geist ist in irdischen Zahlen unausdrückbar rasch schwingendes Lebensfluidum. Dieses muss, um in
verschiedenen Daseinsformen in Erscheinung treten zu können, ein Hemmungsmittel
(Schwingungsbremsmittel) in sich schliessen und das ist das tote kosmische Urstoff-Fluidum.
Nachstehende Zeichnung zeigt die zwei kleinsten Teilchen: ein Uratom des Geist-Fluidums und ein
Uratom Urstoff-Fluidum. Dies sind die beiden Grund- oder Urelemente aller Schöpfungen im All
URATOM-GEIST URATOM-URSTOFF
(Geist-Fluidum) (Urstoff-Fluidum)
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 8 von 33

Diese beiden Uratome kommen aber im ganzen All so einzeln, wie sie hier dargestellt sind, nicht vor,
sondern immer nur vereinigt, und diese Vereinigung soll URMOLEKÜL benannt sein. Diese
Urmoleküle, von denen wir 2 Arten unterscheiden, sind die Urbausteine, aus denen das Mikrotron
besteht.
Neben dem Urlicht entstand ein zweites Licht, das Odlicht oder Lebensprinzip benannt sein soll.
Aus diesem Odlicht oder Lebensprinzip sind alle Schöpfungen des Mineral-, des Pflanzen- und
Tierreiches hervorgegangen. Aus Urlicht besteht allein der Geist.
Denken wir uns die Wärmestrahlen unserer Sonne als Urlicht, und diese Strahlen würden einen
Gegenstand erwärmen, so entspricht die weitaus geringere Wärmeabstrahlung dieses Gegenstandes
dem Odlicht.
Die beiden Arten von Urmolekülen sind:

I. Das URMOLEKÜL des URLICHTES,


das aus einem Uratom Geist und einem

Uratom Urstoff besteht. Das Urlicht geht


direkt von Gott aus.

II. Das URMOLEKÜL des


LEBENSPRINZIPES,
ODLICHT oder auch OD-URMOLEKÜL
benannt, das aus einem Urmolekül Urlicht
und drei oder mehreren Uratomen Urstoff
besteht.

Wenn wir uns nun die Entstehung dieser beiden Arten Urmoleküle bildlich veranschaulichen wollen,
dann denken wir uns ein unvorstellbar kleines Geistatom (Abb. 2) und lassen dieses in unserer
Vorstellung anwachsen, bis es etwa eine Kugel von 5 cm Durchmesser wird. Durch diese
Ausdehnung entstehen im Inneren der Kugel Poren als viele kleine Hohlräume, wie bei einem
Gummischwamm, die untereinander verbunden sind und ein Ganzes bilden. Diesen so entstandenen
Gesamthohlraum füllen wir nun mit einem gleich grossen Uratom des toten Urstoffes (Abb. 3) aus,
lassen die Kugel sich wieder zusammenziehen und erhalten damit ein Urlicht-Urmolekül (Abb. 4),
somit eine Zweiheit von Geist und Urstoff. Da jedoch Geist als Schwingungszustand eine "Kraft"
darstellt, so ist diese Zweieinigkeit gleichzeitig eine "Dreieinigkeit" von "Geist-Kraft und Stoff". Wir
haben also nun ein Urmolekül des Urlichtes erhalten, und mit diesem machen wir das gleiche wie mit
dem Uratom Geist. Wir lassen es in unserer Vorstellung anwachsen und geben in den erhaltenen
Hohlraum drei oder mehr Atome des toten Urstoffes (Bremsmittel) und erhalten damit ein
LEBENSPRINZIP-URMOLEKÜL (Abb. 4) oder OD-URMOLEKÜL, das ebenfalls eine Dreieinigkeit von
Geist=Kraft=Stoff darstellt. Aus diesen fluidalen Urmolekülen, die räumlich dreidimensional sind,
entstehen durch verschiedene Verdichtungs- und Schwingungszustände alle auf unserer Erde und im
All befindlichen Lebewesen, Gegenstände, kurz alles Stoffliche-Materielle. Die Potenzierung dieser
fluidischen Lebensprinzip-Urmoleküle oder Od-Urmoleküle erfolgte und erfolgt auch heute noch
derart, dass durch den Willen GOTTES immer ein einzelnes Lebensprinzip-Urmolekül, von der Urstufe
aufsteigend, beeigenschaftet wurde und wird, wobei immer neue Urmoleküle angegliedert werden,
wenn die vorangehenden auf eine nächsthöhere Eigenschaftsstufe gebracht worden waren. Das
höchststehendste oder höchstbeeigenschaftete Od-Urmolekül von all den vielen, bleibt während
seines Aufstieges immer der leitende Mittelpunkt der unter ihm auf verschiedenen Entwicklungsstufen
stehenden Od-Urmoleküle.
Auf diese Art und Weise wird ein und dasselbe Od-Urmolekül durch Steigerung von seiner
Anfangsschwingung bis zur Höchstschwingung zum Mikrotron (Abb. 6), und als Mikrotron trat und tritt
es seine weitere Entwicklung durch den Eintritt in das Reich der chemischen Elemente an, indem es
zum Elektron wurde und wird und als solches zum Umläufer des Atomkernes des Wasserstoffes.
Dann wurde und wird es zum Atomkern des Wasserstoffes, also zum Proton, um von da aufwärts alle
Stufen der Reihe der chemischen Elemente und deren Verbindungen zu durchwandern, also immer
höher entwickelt zu werden.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 9 von 33

Es, das Urmolekül des Lebensprinzipes, bleibt dabei in jeder neuen Stufe der leitende Mittelpunkt, der
unter seiner Stufe schwingenden Urmoleküle. So stellt es z.B. im Kern des Uranstoffes ein höchstes
Proton dar, das als Mittelpunkt alle übrigen Protonen und Kernelektronen, sowie die umkreisenden
Elektronen beherrscht, zusammenhält und leitet; mit einem Wort: Es ist der Träger der Eigenschaften
des Elementes "Uran" selbst.

Das MIKROTRON (Abb. 6) beseht


aus einem Zusammenschluss von
mehreren Urmolekülen des
Lebensprinzipes. Das mit höchsten
Eigenschaften versehen
Lebenprincips-Urmolekül bildet
immer den Mittelpunkt.

In den chemischen Elementen und deren Verbindungen, also im Mineralreich, wirkt das Lebensprinzip
wie eine mechanische, automatische Kraft, also bewusstlos oder unbewusst wie ein Mechanismus,
Automat oder Uhrwerk, nach den Gedanken des Erzeugers oder Erfinders.
Nachdem nun das Lebensprinzip-Urmolekül im Mineralreich seine Höchststufe erreicht hatte, wurde
es in die Pflanzenwelt hinübergeleitet, wo es in ein PFLANZEN-SEELEN-PRINZIP umgewandelt =
umgeschwungen wurde. Gott schuf - also bildete - nun aus Lebensprinzip-Urmolekülen eine fluidale
Urpflanze, die
1. ein Selbst mit ICH-Bewusstsein,
2. eine Seele und
3. einen Seelenkörper
besass. Dem Betätigungsbereiche dieses bewussten "Pflanzen-Seelen-Prinzipes" waren von Gott
Grenzen gesetzt worden, die es aus eigener Kraft niemals überschreiten konnte und kann.
Das Lebensprinzip-Urmolekül wurde bei seiner Umwandlung zum Pflanzenseelenprinzip auch
zugleich in der Dualität geschaffen, das heisst: Ein Pflanzenseelenprinzip wurde als erzeugendes,
gebendes, männliches Seelenprinzip, ein zweites als empfangendes, gebärendes, weibliches
Seelenprinzip geschaffen, um sich gegenseitig zu ergänzen und um ein neues Ebenbild ihrer Gattung
hervorbringen zu können. (Männliche und weibliche Seelenprinzipe sind nicht identisch mit
männlichem und weiblichem Geschlecht). Die Fortbildung oder Potenzierung des Seelenprinzipes
erfolgt also bereits ab dem Pflanzenreiche im Dualismus.
So stieg nun das Pflanzen-Seelenprinzip von Stufe zu Stufe empor, indem es an Bewusstsein,
Empfindung und Umfang seiner Sinnesorgane zunahm, wobei keine einzige Pflanzengattung des
Pflanzenreiches übersprungen wurde.
Das Seelenprinzip wurde nun nach erreichter Höchststufe im Pflanzenreich, durch Übergangsformen
in das Tierreich geleitet, um daselbst mit seiner Seele alle Stufen des Tierreiches durchzuwandeln,
wobei es sich auch hier im Dualismus fortentwickelte. (Abb. 7)
NEU=: DUALISMUS - ICH-BEWUSSTSEIN-SEELE-SEELENKÖRPER
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 10 von 33

Im fluidalen Tierreich wurde das Seelenprinzip mit Sinnesorganen (Gesicht, Gehör, Geruch,
Geschmack und Empfindungen), mit einem der Entwicklungsstufe entsprechenden Verstand und mit
Instinkt, dem unwillkürlichen Selbsterhaltungstrieb begabt.
Nachdem nun zwei unserer Urmoleküle mit ihrem Bewusstsein und SELBST als Seelenprinzipduale
durch das Pflanzenreich hindurch in das Tierreich gegangen waren und im Tierreich die Höchststufe
erreicht hatten (Abb. 8), wurden sie in Übergangsstufen, in das Reich der Elemente (Licht, Luft,
Wasser, Erde, Pflanzen, Feuer) übergeführt und wurden zu ELEMENTSEELEN-DUALEN. Diese
Elementseelen-Einheiten waren das eigentliche Bindeglied zwischen dem Tierreich und dem
Menschengeist. So wurde von Gott aus zwei LEBENSPRINZIP-URMOLEKÜLEN, die im Laufe ihrer
stufenförmigen Aufwärtsentwicklung durch das ganze Mineralreich, dann als DUALSEELENPRINZIPE
durch das Pflanzen- und Tierreich wanderten, ein ELEMENTSEELEN-DUAL
geschaffen, das eine zusammengehörige, fluidale Seeleneinheit ergab, die in ihrer höchsten
erreichbaren Endstufe die Summe aller Gesetze der Natur in ihrer Seele birgt. Die Seele ist somit in
ihrer Gesamtheit ein Fluidum, das alle in der Natur und im ganzen Kosmos enthaltenen
Gesetzmässigkeiten in Keimform in sich birgt.
Das SELBST- oder ICH-Bewusstsein hat in allen vorhergehenden Entwicklungsstufen vom
Pflanzenreiche aufwärts, als Mittelpunkt oder als "Baumeister seiner Welt" vorgestanden und hat
seinen Sitz oder sein Zentrum in den Pflanzenstufen in deren Krone, in seiner Tier- oder
Elementseelenstufe im Hirnanhang (Hypophyse).
Durch die Erschaffung von Legionen solcher fluidalen Seeleneinheiten und deren fluidaler Vorstufen,
hatte GOTT den Weltraum um Sein Urlicht herum erfüllt und war so von einer herrlichen,
harmonischen, fluidalen Natur umgeben.
Alles das entwickelte sich in geistiger Form, im fluidalen Zustand. Bis dahin gab es noch keinerlei
grobstoffliche Materie und es existierte auch noch kein Wesen ausser GOTT, das man als Geist - mit
VERNUNFT und FREIEM WILLEN begabt - bezeichnen konnte.
Dieses umgewandelte, auferweckte, durchglühte und erblühte All ist der unermessliche
Resonanzboden, der Gottes Klang aufnimmt, weiterleitet und wiedergibt.
Äonenlang durchbrauste in aufjauchzender Harmonie der Weckruf das Universum: "Es werde Licht!"

Und es ward Licht!


Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 11 von 33

Die Erstlinge
Mit der Erschaffung der Naturkräfte und der selbstbewussten Lebewesen, die in ihrer Harmonie und
Schönheit den Weltraum erfüllten, verfolgte GOTT ein erhabenes Ziel, nämlich in das Reich des
Lichtes, der Liebe und des Friedens "VERNUNFTWESEN NACH SEINEM EBENBILDE" zu erwecken.
Wir wissen, dass das unendliche Weltall mit seinen Milliarden Sonnen einen Mittelpunkt hat, die
Zentralsonne oder GOTT.
GOTT ist reinster Geist, Kraft und Urlicht und als Zentralsonne oder Zentrallicht der einzige Fixstern
im Universum, der keine Eigendrehung hat, um den alle Gestirne des Universums ihre Bahnen
ziehen, von IHM Licht und Leben empfangend. Da nun GOTT als Einzelwesen, von Seinem Urlicht
umgeben, die Zentralsonne darstellt und so den Mittelpunkt im All bildet, konnten Seine Ebenbilder
nur IHM relativ ähnlich sein; das heisst, wie GOTT von Seinem grossen Naturreiche umgeben ist,
mussten auch sie als kleine Zentrallichter von kleinen Naturreichen umgeben sein und mussten daher
auch ein Äusserungs- und Betätigungsmittel besitzen, um SELBST Schöpfungen hervorbringen zu
können. Die kleinen, ebenbildlichen Naturreiche, die den ganzen Weltraum erfüllten, sind die aus
potenzierten Lebensprinzipien erschaffenen Seeleneinheiten, wie sie bereits dargestellt wurden. In
diese Seeleneinheiten hauchte GOTT Seinen Odem, das heisst, GOTT erweckte aus Urlicht, durch
Seine Denkkraft, aus diesen Seeleneinheiten DUALISTISCHE VERNUNFTWESEN. Dies geschah,
indem Er solche bestehende Seelengruppenkeime zusammenfasste und in diesen einen Einklang,
nämlich die Vernunftfähigkeit oder Intelligenz zum Bewusstsein erweckte und in den Hirnanhang der
Seeleneinheiten legte.
Das SELBST oder ICH im Bewusstsein der Seeleneinheiten und Daseinsformen bestand und besteht
aus potenziertem ODLICHT, während nun das SELBST oder ICH der Vernunftwesen aus reinem
URLICHT besteht. Es war Licht von Seinem Licht und ist jener GOTTES-Funke, der in uns wohnt, den
wir eigentlich unrichtigerweise als "GEIST" bezeichnen. Durch diese unrichtige Bezeichnung "GEIST"
für "GOTTESFUNKEN", kamen dann auch die Irrtümer, dass unser SELBST oder ICH und auch das
der Erstlinge, Geist vom Geiste Gottes wären. Unser SELBST oder ICH ist also ein FÜNKCHEN von
SEINEM URLICHT und in unserer Seele als Mikrokosmos, als "Licht von SEINEM LICHTE", die
Zentralsonne.
Liebe- und krafterfüllt, mit Intelligenz und freiem Willen begabt, traten die "ERSTLINGSGEISTER
GOTTES", unter ihnen Jesus Christus und der Lichtträger Luzifer, in Erscheinung. Jeder einzelne ein
Ebenbild GOTTES, relativ zu seinem Schöpfer, doch keiner dem anderen gleich, jeder ein Lichtheros
von ureigenster Individualität und ureigenstem Klang, alle verbunden in reinster Harmonie, die allein
GOTT-Nähe zu verleihen vermag.
Durch Zweiartigkeit geboren, wurden sie auch zweiartige Wesen oder "Dualgeister", die zwei
Flammen vergleichbar sind, welche aus einer Wurzel schlagen. Der eine Geist ist gebender,
schöpferischer Natur, so beeigenschaftet durch die Komponente der göttlichen Schwingungszahl und
des Urlichtes; der andere Geist ist empfangender, empfindender Art, so begabt durch die
Anziehungskraft und das Odlicht des lebendigen mütterlichen Alls, beide verbunden durch ein ihnen
gemeinsames, dehnbares fluidales Band. Ausser GOTT ist nichts absolut oder Einheit - aus IHM aber
strömt relativer Dualismus.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 12 von 33

Optische Darstellung für die Erweckung der Vernunftwesen:

So, wie Gott mit Seinem Bewusstsein als Zentralsonne den Weltmittelpunkt bildet, also das Zentrum
des Makrokosmos ist, so bildet unser SELBST oder ICH, unser Gottesfunke in unserem
Bewusstsein,den Mittelpunkt oder die Zentralsonne in unserem Mikrokosmos oder Mikrouniversum.
Dieses unser Mikrouniversum ist die Seele mit dem Seelenkörper; und so, wie unser GOTTES-Funke
"SELBST oder ICH", von seinem Sitz aus der Hypophyse durch den Nervenkörper oder Seelenkörper
mit jedem Punkte unseres Körpers verbunden ist und genau weiss, was z.B. in der grossen Zehe vor
sich geht, also in seinem Mikrokosmos allgegenwärtig ist, so ist GOTTES SELBST oder ICH in
Seinem Makrokosmos allgegenwärtig und dadurch auch allwissend über alles Gegenwärtige,
Vergangene und karmisch Vorausbestimmte. GOTT schuf also die Erstlinge, indem er aus der
Substanz der hochentwickelten Dual-Elementseelen-Einheiten, Gruppenkeime mit seinem Urlicht,
also dem Gottesfunken ausstattete und ihnen den freien Willen gab. Auch dies geschah wieder in der
Dualität.
Es waren also zwei Erstlinge, auch Geister genannt, in einem Fluidum vereint, so wie zwei
Wassertropfen zusammen einen Tropfen bilden. In dieser ihrer Dualeinheit konnten sie sich jedoch als
Einzelwesen beliebig frei bewegen und innerhalb ihrer Dualeinheit war der eine berufen als Leiter dem
männlichen und der zweite als Leiter dem weiblichen Prinzip ihrer Seeleneinheit vorzustehen und so
Schöpfungen zu vollbringen. Wie bereits erwähnt, waren diese Duale durch ein fluidisches, ihnen
unsichtbares Band vereint, das ihre Sinnesorgane, ihre Bewegungsfreiheit und Tätigkeit in keiner
Weise behinderte. Diese Vereinigung zweier Erstlingsgeister zu einer Einheit kann als UR-EHE oder
kosmische Ehe idealster Art, von jeder Fleischeslust frei, angesehen werden.
Die Erweckung der Erstlinge war eine logische Folge GOTTES; denn die höchste Intelligenz musste
ihre Folge haben, um verstanden und vernünftig begriffen zu werden. Die Erstlinge sollten in den
Gesetzen Gottes tätig und so intelligente (vernünftige) Zeugen Gottes sein.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 13 von 33

GOTT leitet Sein belebtes All (die fluidische Natur) von Seinen Kindern, den Erstlingsgeistern
umgeben, durch unabänderliche Natur- und Sittlichkeitsgesetze. Denn ER ist UNWANDELBAR,
absolut. Aus IHM geht das Wandelbare, Relative, hervor.
Drei Hauptgesetzen sollten die Erstlinge Folge leisten:

I. Dem Gesetz der Vernunft ; Gott zu vertrauen, IHN anzuerkennen und Zeugen Seines
Daseins zu sein, wozu sie Intelligenz (Vernunft) erhalten hatten.

II. Dem Dualgesetz; das der Geist zum Geist einhalten sollte; sie hatten dazu die Eigenschaft der
Dualliebe innewohnend.

III. Sollten sie der rotierenden Kraft im Sinne der Fortbildung und Weiterentwicklung folgen, wozu sie
die Gabe des f reien Wi l lens hatten.

Den freien Willen erhielten sie, weil ein mechanischer Wille zu so hoher Intelligenz und Begabung
unlogisch und das Folgen im Sinne von Mitarbeiten kein Verdienst gewesen wäre.
So wirkte GOTT in Seinem All und die Erstlinge um Ihn, nach irdischer Zeitrechnung, tausende
Millionen Jahre. Ein herrliches All entstand, worin sich die fluidischen Schöpfungen als fluidische
Wohnstätten mit herrlicher Natur bildeten, und darinnen lebten die Erstlinge in Gruppen. Alles war
Harmonie und Friede.
Die Intelligenz der Erstlinge nahm zu, die Einheit ihrer Dualliebe wurde durch die Zweiartigkeit
(Dualismus) ihres Wesens nicht gestört und ihr freier Wille bewegte sich im Gesetze der Fortbildung
und Weiterentwicklung.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 14 von 33

Der Bruch oder erste Fall


Die Erstlinge waren also intelligente, mit freiem Willen begabte Wesen, die schöpfungs- und
fortschrittsfähig waren. In ihrem freien Willen lag nun die Gefahr und Prüfung. Denn um noch
vorzüglichere Wesen zu werden, wurden sie geprüft, damit sie den Grad der eigenen Entwicklung und
Charakterfestigkeit an sich feststellen konnten. Diese Prüfung lag in ihnen selbst, in ihrem freien
Willen, indem sie sowohl zur Vorzüglichkeit gelangen konnten, wenn sie alle Gesetze befolgten, als
auch zum Gegensatz der Vorzüglichkeit, wenn sie diese nicht befolgten. In der verliehenen Intelligenz
lag die Möglichkeit einer geistigen Fortbildung oder eines geistigen Widerstandes, weil sie in ihrer
Intelligenz nicht unwandelbar und absolut waren. Sie waren ja nicht ein Teil des absoluten GOTTES,
also nicht Geist vom Geiste GOTTES, sondern sie waren nur ein Funke von Seinem Urlicht und
dadurch nicht absolut, sondern nur relativ (bedingt begrenzt). Solche geschaffene Vernunftwesen,
auch reine Geister, pflegen die Menschen Engel zu nennen, so wie sie den Teufel einen
gefallenen Engel, "Luzifer" nennen. Es hat seine Richtigkeit, wenn das alte Testament Luzifer den
vorzüglichsten, GOTT zunächst stehenden Engel, den "Lichtträger" nennt, der hochmütig und dadurch
zum Dämon wurde.
In einzelnen Erstlingen entstand der hochmütige Gedanke, GOTT gleich zu werden, wodurch sie
aus dem Gesetz heraustraten (derotierten), eine neue Bewegung einschlugen und ihre Dualität
spalteten. Sie wollten wie GOTT ein alleiniges, absolutes "ICH" sein. Sahen sie doch ausser GOTT
nichts Höheres über sich.
GOTT allein stand jedoch in Seiner Unwandelbarkeit, in Seiner Einheit, unvergleichbar vor ihnen. Sie
waren Sein Abglanz und sollten in Seinem Gesetze schaffen. Infolge ihrer Unvollkommenheit und
ihres Widerstandes entstand in ihnen der Hochmut.
Der erste Fehltritt lag in einem Überreiz ihres Intellektes (Verstand), ihres vernunftlosen Denkens, in
dem sie GOTT erreichen wollten.
Der zweite Fehltritt lag im Heraustreten aus ihrem Dualleben, indem sie das fluidische, sie einende
Band zum Selbstschaffen, zum Verdichten, verwenden wollten.
Dieses Bestreben war gegen ihr Dualgesetz. Sie zerrissen durch diese negativen Anstrengungen das
Dualband, das sie vereinte, und waren dadurch zu zwei einzelnen, getrennten Geistern, und zwar zu
einem erzeugenden männlichen und einem empfangenden weiblichen geworden.
Aus diesem Widerstand der Dualgeister gegen die for tbi ldende Kraft, entwickelte sich eine
abstossende Kraft und ihr Fluid, ( = Seele und Empfindungskörper) blieb nicht mehr magnetisch
und anziehend, wie bisher, sondern wurde elek t r is ch und abs tos send. Sie fielen nun
abstossend und elektrisch in fortwährender Auflehnung gegen die Weiterbildung. Sie schleuderten
ihre negativen gegensätzlichen Kräfte in den Raum und zersprengten infolgedessen viele
Neubildungen der Seelenprinzipien, die dadurch aus ihrer Einheit (Dualismus), ebenfalls in
Einzelwesen (weibliche und männliche) geteilt wurden. Diese, so zu Gegensatzgeistern gewordenen
Erstlinge konnten jedoch nur den Dualismus störend entarten, vernichten konnten sie ihn nicht und an
GOTT, den Unwandelbaren, konnten sie ebenfalls nicht herankommen.
So entstand der erste Misston in der Harmonie der Schöpfung. Ein Missklang aber ist ein Klang, der
seine Beziehung zum Grundton verloren hat, der sich gegen die anderen Klänge behauptet und
unbekümmert um die grosse Harmonie in selbstgefälliger Kraft sich den anderen entgegensetzt. Das
war und ist der Fall der Geister, die die Reinheit aus dem Auge verlieren um der Selbstliebe willen, die
die Harmonie zerstören um der Freude willen, die ihr eigener Klang ihnen bereitet.
Nicht alle Erstlinge folgten diesem Gegensatz, dieser Entartung, sie blieben GOTT und sich selbst
treu. Diese Erstlinge, darunter Christus, blieben weiter im Dualgesetz und schufen weiter im Gesetz
magnetische Fluide (durch Denkkraft erzeugte Schöpfungen). Es war also ein Kampf zwischen den
gesetzlichen und den gegensätzlichen Dreieinigkeiten entstanden.
Gott liess den Gegensatz zu, weil er ja notwendigerweise die Erstlinge mit f reiem Willen
ausgestattet hatte. Er liess ihn zu, bis die Gegensatzgeister am Ende ihrer Kraft angelangt waren, bis
das Chaos und Gewirr, das sie angerichtet hatten, so gross war, dass sie sich darin nicht mehr
auskannten. Er liess ihn zu, bis ihre Kräfte durch den Anprall an die Unwandelbarkeit der
Naturgesetze abgestumpft, ermattet und erstarrt waren, bis ihre fluidische Veränderung derart war,
dass ihre Hüllen (Seele und Empfindungskörper) so dicht waren, dass ihre Beweglichkeit gänzlich
aufhörte. So haben sich die Gegensatzgeister selbst gehemmt und gefangen gemacht, infolgedessen
waren die gefallenen Himmelsgeister die Urheber alles Bösen, aller Sünde und allen Verfalles. Die
Überreizung ihres eigenen Geistes, ihres eigenen Lichtfunkens, brachte ihnen Verdunklung und
Finsternis.
Wie bekannt, bestand die Hülle (Seele und Empfindungskörper) der Erstlinge aus potenzierten
Lebensprinzipmolekülen, die in ihrer naturgesetzlichen Stufe Odlicht waren. Da nun diese Geister das
Odlicht zurückgewiesen hatten, so zogen sie bloss tote Urstoffatome vom äusseren Weltraum in ihre
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 15 von 33

Hülle, in der Meinung, mit diesen ebenfalls so wie GOTT schaffen zu können. Und gerade dadurch
wurde diese Verdichtung und als Folge dieser, wieder die Verdunkelung, die Entartung und
Erlahmung ihrer Sinnesorgane verursacht. Ihre Machtlosigkeit und Schöpfungsunfähigkeit mussten
die Gegensatzgeister nach andauerndem Anprall gegen GOTT und Seine Gesetze einsehen. Sie
waren nun geteilte Geister geworden, infolge ihrer Boshaftigkeit uneins, von abstossender Kraft und
von einer verdichteten und verdunkelten elektrischen Hülle gefangen, zum Unterschied von den im
Gesetz verbliebenen Erstlingen mit magnetischen Schöpfungsfähigkeiten.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 16 von 33

Die Versöhnung
Nun liess Gott Gnade walten, denn, sich selbst überlassen, wäre der Gegensatz in ein Nichts
zurückgesunken. Was erschaffen, was aus IHM und dem All entstanden war und durch eigene Schuld
sich entartet hatte, das konnte Er in Seiner unendlichen Liebe nicht vernichten, das heisst, Er liess
den Gegensatz in seiner Erstarrung nicht zu einem Nichts werden, sondern brachte ihn gnädig und
logisch in ein Versöhnungs-Gesetz, durch das der Gegensatz, selbs t arbeitend, sich
potenzierend reinigen sollte. Um dieses gegensätzliche Gewirr zu ordnen, musste eine versöhnende
Kraft, ein angepasstes Fluid geschaffen werden und dieses strahlte GOTT in das All. Die treuen
Erstlinge hatten sich die Ur-Reinheit und Urkraft der Fluide ihrer Hüllen (Seele und Seelenkörper) und
jene ihrer eigenen Schöpfungen, die innerhalb des Gewirrs schwebten, bewahrt. Unter der Leitung
GOTTES und durch die Beherrschung der Naturgesetze sammelten sie diese reinen Schöpfungen.
Durch ihren Willen und ihre Anziehungskraft (Magnetismus) zogen sie die unzerstörten Fluide aus
dem Chaos an sich und liessen aus diesem in schrittweise aufbauender Weltenarbeit ungeheure
Ursonnen oder 1. Sonnen entstehen, die um GOTT, die Zentralsonne, kreisten.
Mit herrlicher fluidaler Natur ausgebildet, dienten diese ersten Sonnen den treuen Erstlingen als
Wohnort und von hier aus wurden sie von GOTT mit Missionen, zwecks Entwirrung des Chaos,
ausgesandt.
Diese Entwirrung dauerte Jahrtausende. So blieben die treuen Erstlinge die Stützen des Alls. In den
grossen Prüfungen, in dem festen Ausharren gegen den Anprall des Gegensatzes, nahmen ihre
Weisheit, ihre Kraft und ihre fluidische Reinheit zu, so dass sie GOTT ähnlicher und wahrhaft würdig
wurden, Seine Kinder genannt zu werden.
Der gelähmte Gegensatz aber wurde mit seinem abstossenden elektrischen Fluid von den Erstlingen
durch Rotationskraft an die Ursonnen gefesselt. Es existierten also nun zwei entgegengesetzte
Gruppen von Geistern. Der Gegensatz brachte durch sein Heraustreten aus der Dualität Vermehrung,
denn aus seiner Einheit wurden jeweils zwei Einzelwesen und durch seinen Hochmut Verdichtung.
Das Gesetz brachte Einswerdung und Vergeistigung. Es musste also ein Leben geschaffen werden,
das den Gegensatzgeistern Gelegenheit zur Reue und Erkenntnis gab, um dadurch wieder aus der
Erstarrung erweckt zu werden. Diese Gelegenheit wurde ihnen dadurch gegeben, dass Weltenkeime
geschaffen und zu Welten gebildet wurden, die den Gegensatzgeistern als Heimstätten dienen sollten.
Die treu gebliebenen Erstlinge standen gewaltig über dem Gegensatz und wurden zu Messiassen der
zu erweckenden Weltenkeime. So traten diese Messiasse gleich an ihre Aufgabe, an ihr
Erlösungswerk und übernahmen die Ausbildung ihrer Weltenkeime. Die Entwicklung bis zur fertig
bewohnbaren Welt dauerte Zeitäonen und ging ebenso sinngemäss vor sich wie die Entwicklung vom
Urmolekül bis zur Elementseele. Weltenkeime wurden geschaffen, die sich aus dem
Weltembryozustand über das Weltenei, über den Kometen, in einen gleitenden und den drehenden
Zustand entwickelten. (Im gleitenden Zustand befindet sich derzeit unser Mond, jedoch in der
Materie). So sind z.B. der Halleyische Komet (1835), der Donatische Komet (1858) und der
Danielische Komet (1907) Entwicklungsstufen werdender Welten. Die genauen Entwicklungsphasen
der werdenden Welten sind in dem Buche "Der Baumeister seiner Welt" von Ing. Hans Malik, Seite
280 ff. (siehe letzte Seite) sehr eindrucksvoll und ausführlich aufgezeichnet.
Diese neu entstandenen Welten sollen Embr yowel ten genannt werden, weil sie durch ein fluidales
Band, durch eine fluidale Nabelschnur mit den ersten Sonnen verbunden waren, durch die sie
aufbauende Fluide zugeführt erhielten.
In zweifacher Drehung, um sich selbst und um die ersten Sonnen oder Ursonnen, bewegten sich
diese Embryowelten durch den Raum, von den Ursonnen lebensspendendes Odlicht empfangend.
Die Embryowelten erhielten eine polarische Kraft, d.h. eine gegensätzlich abstossende und eine
gegensätzlich anziehende Kraft. Diese Kräfte oder Fluide setzten sich in die Pole, d.h. sie polarisierten
sich. Die elliptischen Umlaufbahnen der Embryowelten richteten sich nach der Eigendrehung der
ersten Sonnen, die um Gott - die Zentralsonne - kreisten. Diese neu geschaffenen Welten waren den
1. Sonnen ähnlich, doch war das Licht schwächer, ihre Atmosphäre dichter, ihr Körper schwerfälliger,
ihre Umdrehungen und Umläufe vielfacher als die der Ursonnen. Dieser Vorgang in der
Schöpfungsgeschichte, von der Weckung des toten Urstoffes angefangen, über die Schaffung der
fluidalen Natur und die Erweckung der Erstlinge, den Fall der Luzifere bis zur Bildung der 1. Sonnen
und der tieferstehenden, dauerte für unsere Zeitbegriffe unvorstellbar lange und entspricht in der
Schöpfungsgeschichte des Moses ungefähr vier Schöpfungstagen.
In den 1. Sonnen, den Heimstätten der Erstlinge, waren eine zur vollen Pracht erblühte geistige Natur
und eine hochentwickelte Tierwelt, während auf den Embryowelten aus dem von gefallenen Erstlingen
entarteten Lebensprinzip erst wieder eine Aufwärtsentwicklung durch all die Stufen des Pflanzen- und
Tierreiches erfolgen musste, denn licht- und leblos zogen die dunklen Weltenkeime ihre elliptischen
Bahnen um die 1. Sonnen oder Ursonnen.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 17 von 33

In dem Masse jedoch, als diese selbst wuchsen und strahlender wurden, durchlichteten und
durchwärmten sie mit mächtigen Odlichtströmen die dichten Fluide der werdenden Welten, erweckten
das Lebensprinzip zu neuer Betätigung und machten es wieder erzeugend und empfangend.
Nun vermochte der Träger und Verbreiter allen Lebens, das uns heute noch so rätselhafte Licht, die
ersten mikroskopischen Bewohner ins Leben zu rufen. Die Lichtdurchdringung der neu erweckten
Fluide erzeugte in dem Zusammenwirken mit dem Lebensprinzip organische Lichtmoleküle.
Diese Lichtorganismen wurden, so wie die Fluide, in welchen sie zur Entstehung kamen, auch
zweiartig; anziehend und abstossend, erzeugend und empfangend. Sie gebaren und verzehrten sich
und durchlebten so die ersten Anfänge des kosmischen Gesetzes der Abstammung und
Verwandlung: "Ähnliches bringt Ähnliches hervor, niemals ganz Gleiches". Es gibt keine Sprünge,
alles reiht sich von Glied zu Glied im unumstösslichen Naturgesetz der Vermehrung und
Abstammung. Über Zeitäonen entwickelte sich wieder eine paradiesische Natur und am Ende dieser
Zeit steht das Erwachen der Gegensatz-Erstlinge aus ihrer tiefen Erstarrung. Die sie umgebende,
paradiesische Natur sollte sie harmonischer, die Gnade Gottes und die Liebe ihrer Brüder
versöhnlicher stimmen. Sie sollten freiwillig dem Gesetz folgen und so wieder einig werden mit sich,
ihren Brüdern und mit GOTT. Statt jedoch geeint den Weg des Gesetzes einzuschlagen, entstand ein
grosser Zwiespalt unter ihnen. Ein Teil schlug reuevoll den Weg des Gesetzes ein, die anderen
jedoch, starrsinnig und hochmütig, wurden noch ergrimmter und verdoppelten den Gegensatz in ihrem
ganzen Wesen.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 18 von 33

Der zweite Fall der Erstlinge


Dieser zweite Fall oder Bruch, diese zweite Entartung richtete kein Chaos mehr an, sondern
verursachte lediglich eine Ausscheidung. Die in diesen Welten herrschenden Gesetze schieden den
Gegensatz aus. Die tieferfallenden Erstlinge mussten auf tieferstehende Welten kommen, und so
bildeten sich die 3. Sonnenstufen dadurch, dass die Fluide der tieferfallenden Erstlinge so dicht und
so schwer wurden, dass sie von der Gesetzmässigkeit, von der Anziehungskraft der rotierenden 2.
Sonnen nicht mehr gehalten werden konnten und durch die Zentrifugalkraft nach aussen in den Raum
geschleudert wurden. Wieder begann der gleiche Vorgang durch gleiche Äonen wie bei der Bildung
der 2. Sonnen.
Wenn hier einmal von "Sonnen" und das andere Mal von "Welten" gesprochen wird, so werden mit
den verschiedenen Ausdrücken die gleichen Weltenkörper angesprochen, nur jeweils von anderer
Warte aus betrachtet. Für die Messiasse, die in den 1. Sonnen beheimatet sind, waren die nächst
tieferstehenden Himmelskörper "Welten"; von der Warte der zum zweiten Male gefallenen Erstlinge,
die noch tiefer auf die 3. Stufe kamen, sind diese Welten jedoch 2. Sonnen, da sie von ihnen Licht und
Leben empfangen. Die einzelnen Sonnenstufen untereinander unterscheidet nur ihre geistige Stufe
und die höher entwickelte ist für die tieferstehende immer eine Sonne. Von unserer irdischen Warte
aus kamen also die tieferfallenden Erstlinge in die 3. Sonnenstufe.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 19 von 33

Die Schaffung der Sekundärgeister


Unüberbrückbar schien die Kluft zwischen den zu höchster Reinheit und Machtfülle aufgestiegenen
Erstlingen und ihren gefallenen Brüdern, die ebenso vorzüglich im Bösen waren und durch den
neuerlichen Fall von den 2. Sonnenstufen in die 3. Sonnenstufen zu DÄMONEN wurden. Dämone
sind also gefallene Erstlingsgeister.
Doch göttliche Weisheit liess ein neues geistiges Versöhnungsprinzip mit Hilfe der
Einswerdungsgesetze entstehen. In den 2. Sonnenstufen hatte sich inzwischen wieder ein herrliches,
harmonisches und paradiesisches Leben entwickelt und ein neues Schöpfungswunder, von Gott in
Erscheinung gerufen und von den Erstlingen nach ihrem Bilde geformt. Der paradiesisch fluidale
Mensch trat auf den Plan.
Es geschah dies über das uns bekannte Lebensprinzip, das zum Seelenprinzip umgewandelt, seine
Fortbildung im Pflanzen- und Tierreich fand im Elementseelenreich in den Nymphen, Sylphen, Elfen,
Gnomen usw. seine Höchststufe erreicht hatte. Als solche Wesen zu ihrer vollendetsten Form
gelangten, wurden sie von dem Einswerdungs- (Versöhnungs-) Gesetz aus den Unterwelten, den 3.
Sonnen in die 2. Sonnen- und von diesen über die Ursonnen bis in die Zentralsonne zu Gott
emporgehoben, wo diese Seelenformen durch einen Willensakt des Schöpfers mit dem geistigen
Prinzip durchleuchtet, durch den Lichtfunken erweckt, zu Neuschaffungen wurden. Diese
Neuschaffungen werden zum Unterschied von den Erstlingen oder Primärgeistern,
SEKUNDÄRGEISTER oder EMBRYOGEISTER benannt, und die Schaffung dieser Geister währt
auch heute noch immer fort auf allen bestehenden Sonnenstufen, indem die dort potenzierten und zu
einer Endstufe gelangten Seeleneinheiten über alle Sonnenstufen emporgehoben und in der
Zentralsonne durch den Lichtfunken erweckt werden.
Wir bezeichnen solche Geister als "REINE GEISTER", nicht zu verwechseln mit den Erstlingen, die
wir als "Engel" bezeichnen. Also ist ein reiner Geist nicht das gleiche wie ein Engel. Ein Engel hat eine
lange, erfolgreiche Prüfungszeit in absoluter Treue zu Gott bereits hinter sich, während sie ein
neugeschaffener reiner Geist noch vor sich hat.
Diese Millionen Sekundärgeister waren das versöhnende, geis t ige Pr inzip zwischen den
Erstlingen und den Dämonen, denn die Neuschaffung der Erstlinge erfolgte frei aus Gott; sie waren
Geschöpfe des reinsten Lichtes, "Licht von Seinem Lichte" und gottähnlich, während der Fluidalkörper
der Sekundärgeister halb aus dem Lebensprinzip, das alle Phasen des Falles und der Reinwerdung
durchschritten hatte und halb aus Gottes Ausströmung geboren wurde, in relativer Ähnlichkeit mit den
Messiassen, deren Vollkommenheit ihnen ein Hochziel war.
Zu diesen Neuschaffungen von Sekundärgeistern in den 2. Sonnen oder Paradieseswelten gehören
unsere biblischen Ahnen "Adam und Eva".
Das Erscheinen der neuen Sekundär- oder Embryogeister erfüllte die Dämonen mit Ingrimm, hatten
sie doch die Ohnmacht ihres Widerstandes gegen das Naturgesetz und ihre Schöpfungsunfähigkeit
einsehen müssen. Das Dasein der Sekundärgeister beschämte sie und erfüllte sie mit Neid, da nun
ihre Missbildung gegen deren vollkommene Bildung abstach. Da nun diese Dämonen nicht
per sönl ich in die Paradieseswelten (zweite Sonnen) eindringen konnten, weil ihnen die
vorherrschenden Naturgesetze als unübersteigbare Schranken Einhalt geboten, so taten sie dies auf
eine andere Art: mittels ihres freien Willens, ihrer Gegensatz-Intelligenz, ihrer einschmeichelnden
Sinnlichkeit und ihrer Verführungskünste. Die Dämonen entwickelten in der Atmosphäre, bis an die
Grenze ihres Reiches, mittels ihrer elektrischen Fluide Effekte, Erscheinungen, Erschütterungen,
Blitze, Donner usw., die den jungen Geistern neu waren. Zuerst erweckten sie damit deren Neugierde,
und dann riefen sie Begierden nach dem Verlangen und Verkosten dieser gegensätzlichen Künste in
ihnen wach und die Sehnsucht, mehr von dem eigenartigen Leben auf diesen unbekannten Welten zu
erfahren und in diese einzudringen. Ein Teil der jungen Sekundärgeister durchschaute dieses Spiel,
wandte sich davon ab und schloss sich umso enger an ihre Schutzgeister, geistigen Lehrer und
Führer. In anderen Geistern war die Neugierde rege geblieben; sie fanden Gefallen und schwangen
sich aus ihren Sphären in jene des Gegensatzes.
Dieser Augenblick ist der erste Bruch oder Fall der Sekundärgeister. Diese fallenden Geister fielen als
Duale ab. Ihr erster Fall war Ungehorsam, dem nun der 2. Fall durch Sinnlichkeit folgte. Durch
diesen ersten Fall waren sie dem Gegensatz näher gekommen. Die Dämonen gewannen dadurch
Einfluss auf sie und versuchten sie durch sinnliche Regungen. Der empfangende Teil des Duals, also
Eva, unterlag zuerst den Verlockungen dieser verbotenen Frucht seelischer Hingabe an die
Gegensatzgeister. Das sie einende Dualband wurde dadurch gesprengt, so dass sie zwei getrennte,
sinnliche Geister und in sich selbst uneins wurden. (Im alten Testament erfolgt nun die Ausweisung
Adams und Evas aus dem Paradies). Diese Verblendeten wurden nun mit ihren Verführern, welche
sich mit unvorstellbarer Schuld beluden, noch weiter durch das Ausscheidungsgesetz von Gottes
Nähe entfernt und es entwickelten sich infolge dieser Gruppierung des Geistes während des Ablaufes
von Jahrmillionen 4. Sonnenstufen mit Bewohnern, die durch Ungehorsam und Sinnlichkeit gefehlt
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 20 von 33

hatten. Nach entsprechender Ausstattung der 4. Sonnen mit zweiartigen Pflanzen und Tieren,
erwachten auch diese Geister aus ihrem Schlaf.
Sie hatten es hier nun erstmals in der gleichen Heimstätte mit den gefallenen, unbussfertigen
Erstlingen, den Dämonen, zu tun. Die Einverleibung der gefallenen Sekundärgeister war nun
dichtstofflicher und sinnfälliger. Diese Sinnfälligkeit war jedoch noch keineswegs was wir Menschen
als sinnfällig bezeichnen, denn sie standen und stehen haushoch über dem geistigen Niveau von uns
Erdenmenschen. Die Bewohner dieser Welten, also den 4. Sonnenstufen, starben oder verwandelten
sich nicht durch einen sinnlichen Tod, und wurden auch nicht sinnlich geboren, da ihre Sinnlichkeit
nicht die der Erdenmenschen war. In diesen Welten geschah noch alle Vermehrung und Verwandlung
durch das Ei und durch Verpuppung. Die Verpuppung der Geister war eine chemische Umwandlung
des Körpers, die für sie wie in einem Traum sichtbar war und der gegenüber sie völlig machtlos
waren. Gerade hierin lag nämlich die GRÖSSTE PRÜFUNG, das tiefste Leiden dieser Geister. Das
Nichtbefolgen der Gesetze dieser Welten, brachte sie durch das Gesetz der Ausscheidung aller
ungleichen Elemente in die tiefen Welten oder Depotenzen, das sind die 5. Sonnenstufen. In diesen 5.
Sonnenstufen entstanden alle Schöpfungen in doppelter Verwandlung durch Verpuppung. Das
geistige Prinzip der 5. Sonnen enthielt Ungehorsam, Hochmut und Sinnlichkeit. Aus diesen 5. Sonnen
fand wiederum eine Ausscheidung von Fluiden statt, welche die Entstehung der 6. Sonnen bedingte.
Die 5. Sonnen waren übrigens Übergangswelten von den halbsinnlichen 4. Sonnenstufen zu den
ganzsinnlichen 6. Sonnen, zu denen unsere Sonne gehört. Zwischen diesen beiden Sonnenstufen
stehend, sind die 5. Sonnen versöhnende, verbindende Übergangswelten. In den 5. Sonnen war der
Übergang vom intellektuellen (=verstandesmässigen), zum tierischen Bewohner der Welten, vom Ei
zum lebendigen Jungen, von der Verpuppung zum schmerzlichen Tod, von der Entpuppung zur
schmerzlichen Geburt.
Die 6. Sonnen, von denen also eine unsere Sonne ist, sind die kleinsten und verdichtetsten und deren
Fortbildungen die vervielfachtesten. Sie wurden als 6. Sonnen zu Gebärern und Ernährern der Welten
ihres Systems. Unsere 6. Sonne hat ungezählte Geschwister mit derselben Umdrehung, Verdichtung
und Fortbildung. Sie hat Schwesternstufen aller Entwicklungsgrade, nämlich im Keime, im Embryo, im
Ei, im Kometen, im gleitenden und im sich drehenden Zustande.
Unser Sonnensystem stellt auch wieder einen Mikrokosmos im Makrokosmos dar, ein kleines
Teilchen nur - das einst dem Menschen al les zu sein dünkte - im All. Den Gegensatzgeistern der 6.
Sonnenstufen ist nach ihrer tierischen Geburt alle Erinnerung an ihre Vergangenheit entschwunden.
Sie mussten die Pein des Todeskampfes erleiden und die Betäubung vor der Einverleibung. Die
Einverleibung wiederholte sich so oft, bis der Geist wieder einen bestimmten Grad von Vernunft und
gutem Willen erreicht hatte. Die Trennung der Duale ist in diesen Welten eine vollständige. Doch da
sie durch das Gesetz geistig verbunden sind, müssen sie sich gesetzlich nach vielen
Einverleibungen, und zwar nach dem Erwachen und Verlangen der geistigen Liebe wieder finden
und das kann, wenn auch selten, bereits auf dieser Erde geschehen. (Die Hochzeit zu Kanaa war
keine gewöhnliche Hochzeit, es war für die geistige Welt und für Christus ein überaus freudiges
Ereignis, weil sich getrennte Duale wieder gefunden hatten.)
Den Erdenbewohnern ist unter dem Druck der Materie die Erinnerung an ihren hohen und reinen
Ursprung und die "Erbsünde" (dieses eigene Versagen) völlig entschwunden. Sie erleiden den
körperlichen Tod unter grossen Qualen und verfallen knapp vor der Einverleibung, also knapp vor der
Menschwerdung in eine Art geistigen Sterbens. Diese Phase des geistigen Absterbens ist vermutlich
entsetzlicher als der körperliche Tod und löst einen Schmerzensschrei aus; der als erstes
Lebenszeichen des Neugeborenen auf der grobstofflichen Seite, also auf dieser Erde, freudig
begrüsst wird. Es muss unsagbar schwer für einen Jenseitigen, von Raum- und Zeitbegriffen befreiten
Geist sein, eingeschlossen in einen kleinen, völlig hilflosen Körper, ganz der Fürsorge und Erziehung
anderer anheimgestellt, sich auf einer neuen Daseinsebene zurecht finden zu müssen. Er wird
gezwungen, wieder von neuem den Schleier der Grobstofflichkeit, der ihm das feinstoffliche Leben
und seine ganze Vergangenheit verhüllt, mit all seinen Gefahren neuen Falles um die Schultern zu
nehmen. Wie schwer muss es für einen Geist sein, eine Welt zu betreten, in welcher Gott von der
Wissenschaft als undiskutabel, der Sphäre des Glaubens überwiesen wird!
Durch Hochmut geblendet und durch Sinnlichkeit betäubt, verlernten diese Geister den Gott-Begriff
und schufen sich denselben je nach ihrer geistigen Stufe. Der Verkehr mit höheren Geistern wäre
hierdurch ganz abgebrochen worden, wenn nicht Gottes Erstlinge, (für unsere Erde Christus) sich
freiwillig selbst aufopfernd, göttliche Missionen in diesen 6. Sonnenkreisen ausgeführt hätten.
Diese Missionen waren aber immer nur sehr kurz und fanden in grossen Zwischenräumen statt. Aber
auch minder fehlende Geister erhielten zu ihrer letzten Reinigung und Sühne, Aufgaben in diesen
Welten. Innerhalb dieser Aufgaben konnten sie natürlich auch wieder fallen, was gar nicht so selten
geschah und geschieht. Dadurch, dass 4. und 5. Sonnen gruppenweise Einverleibungen in
unsere Welten der 6. Sonne erhielten, dienten sie den tiefer stehenden als Beispiel und erfüllten
zivilisatorische, bildende Aufgaben (die alten Griechen).
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 21 von 33

Es gibt in den 6. Sonnenstufen, zu denen unsere Erde gehört, auch noch einen kurz dauernden
Verkehr mit höheren Geistern, wenn auch sehr erschwert und gehemmt. Dies kann nur durch
Einverleibung oder in besonderen Fällen durch Medien erfolgen.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 22 von 33

Vergleiche mit der alttestamentarischen Schöpfungsgeschichte


Es sei hier versucht, alttestamentarisches Wissen mit vorangegangenen Ausführungen zu
vergleichen, was nichts anderes heissen kann, als die in Sinnbildern gegebene
Schöpfungsgeschichte, unbeirrt von verwirrenden Terminologien, sinngemäss im Lichte der Geistlehre
zu betrachten.
Allen Ausführungen in dieser Hinsicht ist der grundlegende Hinweis vorauszuschicken, dass sich die
Schöpfung nicht auf die Erde allein, sondern auf das gesamte Universum beziehen muss, um nicht
nur in theologischer, sondern auch in wissenschaftlicher Beziehung die richtigen Perspektiven zu
eröffnen. Es erscheint daher die tageweise Einteilung der "Schöpfungsgeschichte Mosis" als ein
Sinnbild für ein Nacheinander von Entwicklungsvorgängen, die für uns unvorstellbare Zeiträume
umfassen, so auch die Lichtwerdung. -
"Den ersten Tag."
Das Buch Mosis beginnt mit den Worten:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und leer und es war finster auf der Tiefe.
Der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser und Gott sprach: Es werde Licht! - Und es ward Licht.
Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das
Licht Tag und die Finsternis Nacht."
Dies war der erste Tag der Schöpfung:
Darunter ist die sinnbildliche Weckung der toten Materie und die Weckung des Alls zu verstehen.
Gott, Himmel, die wüste Erde und die finstere Tiefe sind:
Gott als die Zentralsonne - und die toten Urstoffe.
Gott sprach: "Es werde Licht" und das All ward belebt.
Aus der Zentralsonne kam Urlicht, worunter Tag und Nacht gemeint sind. Gottes Geist war auf dem
Wasser getragen heisst, dass Gott in der Zentralsonne ist und um Ihn das Weltall.
Moses sagt ganz richtig, dass das Wort Gottes: "Es werde Licht", zwei Folgen hatte: nämlich Tag und
Nacht, Verwendung des toten Urstoffes zur Bildung von Urlicht und Odlicht als Schöpfungsmittel zur
Schöpfung der Natur und Erweckung der Erstlinge. Dieser er s te Tag dauerte Jahrtausende.
Zweiter Tag:
Und Gott sprach: "Es werde eine Feste zu den Wassern, es sei ein Unterschied zwischen den
Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von den Wassern ober
der Feste und Gott nannte die Feste Himmel."
Die Feste ist die Zentralsonne. Die Wasser sind das belebte All, welches die Zentralsonne umgab.
Hier erfolgte die Entwicklung des Lebensprinzipes und die Erweckung der Geister. Der Fall der
Luzifere: Und Gott schied das Wasser unter der Feste, den Gegensatz, von den Wassern ober der
Feste, dem Gesetz, den treuen Erstlingen.
Dritter Tag:
Und Gott sprach: "Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besonderen Orten, dass man
das Trockene sehe."
Dies ist die Bildung der Ur- oder ersten Sonnen. Moses erwähnt den Fall der Luzifere nicht besonders;
er nimmt ihn jedoch später bei der Erwähnung des versuchenden Dämons im Paradiese als eine
schon vorhandene Tatsache an.
"Am vierten Tage schuf Gott allerlei Sterne, die Sonne und setzte Tage und Jahre ein."
Dies war die regelmässige Fortbildung der Sonnen.
Diese Stelle aus dem Buche Mosis führte zu vielen Irrtümern. Da sich die Welten nicht alle gleich
schnell und auf einmal entwickeln konnten, wie dies bereits dargetan wurde, so gab es in diesem
Abschnitt grosse Lichte und kleine Lichte, d.h. allerlei in Entwicklung begriffene Welten.
"Am fünften Tage", heisst es, "schuf Gott die Tiere des Wassers und die Vögel."
Dies sind die grossen Amphibien, Pflanzenfresser und Vögel, wie im Detail der sieben Weltstufen des
"Baumeisters seiner Welt" ersichtlich ist.
"Am sechsten Tage schuf Gott die lebendigen Tiere und den Menschen".
Dies bedeutet die Fortbildung des Seelenprinzipes in der Abstammung und das Erwachen der
Embryo- oder Sekundärgeister in den Paradiesen.
Das gereinigte Lebensprinzip war der Ton, aus dem Gott die fluidale Menschengestalt machte. Das
Ewige in uns, das vernunftspendende Himmelslicht, ist ein Fünklein Urlicht, Gottes Hauch. "Adam" ist
der Sammelname (Inbegriff) für den gebenden (männlichen) Teil der Duale aller
SEKUNDÄRGEISTER, "Eva" für den analogen empfangenden (weiblichen) Teil.
Die Erschaffung Evas aus einer Rippe des Adams weist auf den Dualbegriff der Geister hin. Sie ist
Adams Dual aus ihm heraustretend, durch das f luidis che Lebensband mit ihm verbunden
bleibend. Adams langer Schlaf während dieser Schaffung ist der Prozess der innigen
Dualvereinigung, welchen die Geister in den Ursonnen (1. Sonnen) im bewusstlosen Zustand
durchgemacht haben.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 23 von 33

Adam erwachte, Gott hauchte ihm den Geist (das Selbst, ICH) in die Seeleneinheit ein. Adam
erblickte seine Gefährtin: das Dualbewusstsein der "Zwei" in "Eins".
Die sinnbildliche Bedeutung der Erkenntnis, der Vertreibung aus dem Paradies, die verbotene Frucht,
die zuerst vom empfangenden Teil der Duale gekostet wurde, ist im Laufe der Ausführungen bereits
angedeutet worden. Adam und Eva begannen sich nach der Dualtrennung zu schämen, weil sie die
neue, ungewohnte Form als Nacktheit erkannten, weshalb sie sich in noch dichtere Fluide
(Feigenblatt), einzuhüllen suchten. Die hierauf folgende Verdammung der Schlange und das Urteil
über Adam und Eva, in der Grobstofflichkeit, im Schweisse des Angesichtes das karge Brot zu essen,
bzw. mit Schmerzen gebären zu müssen und dem Tode unterworfen zu sein, ist tief allegorische
Wahrheit. Doch es sollte eine Feindschaft zwischen dem Dämon und dem Weibe entstehen, welches
ihm den Kopf zertreten sollte. Es ist des Weibes besondere Mission, den Gegensatz, die Sinnlichkeit
zu besiegen. Die ewige Versuchung der Sinnlichkeit umgibt den empfangenden Teil des Duals, das
Weib. Es ist des Weibes hehrste Aufgabe, den Gegensatz zu wandeln und so die Hoffnung der
Familie, des Volkes und der Menschheit auf Friede und Harmonie zu verwirklichen.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 24 von 33

Schlusswort
Wir sind an der Grenze des Gegensatzes, in der Grobstofflichkeit, in der letzten Verfallsstufe von
Geist-Kraft-Stoff angelangt. Hätten die Urmenschen von damals nicht das geistige Prinzip in sich
getragen, so hätten sie sich nie aus dem Tierreich herauszuheben vermocht; denn das Tier regiert
ein anderes, nur seelisches, also niedrigeres Prinzip als den Menschen und dieser göttliche
Funk e in uns gibt uns die Gewähr, zurückzufinden, um Stufe für Stufe durch Wiederherstellung,
der durch uns selbst so oft gestörten Harmonie wieder emporsteigen zu können.
Ein nie gefallener Lichtheros aus Gottes Sohnschaft (Erstling), nahm das unfassbare Opfer auf sich,
wegweisend im Erdenkleide unter uns zu wirken. Die Vergeistigung der sinnlichen Liebe und die
Verwandlung des Hochmutes durch den Dienst am Nächsten, sind die Grundpfeiler seiner Lehre.
Die gegenwärtige Situation unserer Erde ist die, dass uns seit dem Kommen unseres Messias Jesus
Christus, ein Abschnitt von etwa 2000 Jahren zugebilligt wurde, in welchem wir genügend Zeit hatten,
uns für das Gesetz der Liebe zu entscheiden. Wer nun in dieser Liebesschwingung lebt, der wird
in seiner nächsten Wiedereinverleibung das geistige Zeitalter auf unserer Erde vorfinden, das uns,
unserer Stufe entsprechend, paradiesische Zustände bringen wird. Derjenige aber, der diese Zeit
nutzlos verstreichen liess und sich trotz der vielen göttlichen Beweise und Mahnungen dem
Gegensatz verschrieb und sich ausserhalb des Gesetzes der Liebe stellte, wird, wenn er seinen
irdischen Körper verlassen hat oder verlassen muss, von dieser Erde, nach den bereits bekannten
Gesetzmässigkeiten ausgeschieden und auf tiefer stehenden Welten, Planeten oder Trabanten
einverleibt werden, wo der Zyklus der freiwilligen Rückpotenzierung wieder von vorne beginnt oder er
nach neuem Falle, in das Gesetz des Karmas (Sühnegesetz) eingeschlossen wird.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 25 von 33

Die Wiedereinverleibung ist ein Naturgesetz


Wenn man die Zeit in Betracht zieht, welcher die Menschheit seit ihrem ersten Auftreten in der
tiermenschlichen Stufe bedurfte, um zur gegenwärtigen Kulturstufe zu gelangen, so begreift man,
dass der sühnende menschliche Geist einen ziemlich langen Turnus (Reihe) von Einverleibungen
notwendig hatte, um seine Bestimmung zu erreichen und von Erleuchtung zu Erleuchtung, von Stufe
zu Stufe aufzusteigen.
Die Wiedereinverleibungslehre allein kann die Verschiedenheit der Charaktere, die Vielfältigkeit der
Fähigkeiten, die Ungleichheit der sittlichen Eigenschaften der Menschen, mit einem Worte, alle
Ungleichmässigkeiten, welche sonst unbegreiflich wären, erklären.
Ohne Kenntnis dieses Gesetzes muss man sich vergeblich fragen, warum gewisse Menschen
Talente, edle Gefühle besitzen und erhabene Bestrebungen bekunden, während viele andere nur
Dummheiten begehen, hässliche Eigenschaften und niederste Triebe zur Schau tragen, sowie ein
Leben voll niederster Begierden und Süchte aufweisen.
Der Einfluss der Umgebung, die Vererbung, die Verschiedenheit der Erziehung haben wohl
entsprechende Bedeutung, genügen aber nicht, gewisse Ausnahmefälle zu erklären. Wir finden oft bei
Mitgliedern ein und derselben Familie, von gleichem Fleisch und Blut, die unter demselben Herzen
gelegen sind und unter ganz gleichen Bedingungen erzogen sind, grundverschiedene Eigenschaften
und Fähigkeiten. Ausgezeichnete Menschen hatten Scheusale als Kinder und berühmte, geachtete
Persönlichkeiten sind aus unbedeutenden und moralisch nicht einwandfreien Eltern hervorgegangen.
Der Denker könnte sich eines sich ihm aufdrängenden Gedankens, demzufolge des Menschen
Dasein das Produkt einer Sekunde sinnlicher Wollustbefriedigung sein müsste, nicht erwehren,
müsste jedoch entsetzt eine solche fatalistische Zumutung mit Recht als Wahnsinn von sich weisen.
Unter solchen Umständen würde die Zahl und Existenz der Menschen und Geister nicht von Gott,
sondern von der Laune der Menschen abhängig sein. Die Vernunft sträubt sich dagegen, solche
Voraussetzungen gelten zu lassen; denn dies hiesse: geistigem Bankrott Türe und Tor öffnen.
Die Fortschritte und der Aufstieg des Geistes hängen einzig von seinen Arbeiten und der Zähigkeit ab,
die er durch diese im Kampfe des Lebens entfaltet hat. Die Einen kämpfen mutig und überschreiten
rasch die Stufen, die sie von dem höheren Leben trennen, während andere jahrhunderte-, ja
jahrtausendelang in untätigen, unfruchtbaren Daseinsformen zurückbleiben. Eine Ungleichheit - eine
Folge der Handlungen in der Vergangenheit - kann durch Arbeiten in zukünftigen Existenzen
wettgemacht und ausgeglichen werden.
Derartig ist die einzig vernünftige Lösung des Wiedereinverleibungs-Problems: Durch Ewigk ei ten
hindurch, auf abertausenden Welten spielen sich unsere Existenzen ab, vergehen und erneuern sich,
und in jeder derselben verschwindet ein wenig vom Schlechten, das in uns aus eigener Schuld ist;
unser Geist entfaltet sich, vervollkommnet sich, dringt immer mehr auf dem hehren Wege vor, bis er,
von schmerzlichen Wiedereinverleibungen befreit, durch eigene Verdienste den Zutritt zu den höheren
Sonnenkreisen erobert haben wird, wo ewige Schönheit, Weisheit, Liebe und Friede strahlen.
Gott, in Seiner übergrossen Liebe, gab jedem von uns einen gerechten und gewissenhaften,
unsichtbaren Freund und Helfer, den SCHUTZGEIST (Schutzengel). Er ist die unsichtbare Hand
Gottes, die denjenigen auf sicherem Pfade zurück ins Licht führt, der guten Willens ist und die Lehre
des Heilands auszuleben versucht.
Jesus Christus lebte uns die geistige Liebe vor, er wurde für uns gemartert und gemordet.
Niemand aber konnte berechtigter als er unseren Glauben an ihn und seine hohe Sendung durch die
Worte stützen:
"VERTRAUET MIR, ICH HABE DIE WELT ÜBERWUNDEN".
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 26 von 33

Anmerkungen und Erklärungen

WAS IST DIE SEELE?


Die Seele ist die Hülle des Geistes.
Definition:
Die Seele des Menschen oder Geistes ist in
ihrer Gesamtheit ein Fluidum, in welchem
alle in der Natur bestehenden Naturgesetze
aller Daseinsformen des Mineral- Pflanzenund
Tierreiches in Keimform enthalten sind.
Die Seele ist weiters jenes fluidale Element, welches das Ich-Selbst mit dem Seelenkörper bzw.
Astral- oder Fluidalkörper verbindet und diesen zugleich formt und erhält.
Desweiteren ist die Seele der Träger der VERSTANDESFÄHIGKEITEN, welche der Geist oder das
Ich-Selbst als TRÄGER DER VERNUNFT leiten und benützen soll, um damit zu wirken.

Der SEELENKÖRPER oder Empfindungskörper, Fluidalkörper, Astralkörper, Nervengeist, Perisprit


usw. ist die körperliche Erscheinungsform = Gestalt für den GEIST und die SEELE. Er besteht als
fluidales Ur- und Vorbild des materiellen, sichtbaren Erdenkörpers aus allen jenen Teilen (Organen),
nur in fluidaler Form, mittels deren der Erdenkörper lebt.
Der Seelenkörper besitzt demnach nur in fluidaler Form ein Knochengerüst, Kopf, Arme, Beine,
Nervensystem, Sinnesorgane, die sechs Haupt- und Edel-Organe; kurz, er ist ein genaues Abbild des
verweslichen, irdischen Körpers und führt die gleichen Funktionen wie der materielle Körper aus, ja, er
ist der eigentliche bildende und erzeugende Körper und der eigentliche Beleber des fleischlichen
Körpers.
Relative Eigenschaften der Seele sind: Begierden, Triebleben, Talente, Ausübung aller Berufszweige
und Fähigkeiten für mediumine Tätigkeit aller bestehender Arten.

Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 27 von 33

Was ist Geist?


Das Wort "Geist" wird meistens als Ausdruck für zwei verschiedene Bezeichnungen gebraucht:
1. Wird damit ein fluidales Einzelwesen im Sinne einer Individualität, einer Person bezeichnet und
2. bezeichnet man damit jenen Lichtfunken, jenes fluidische Sternchen, das wir nämlich selbst sind:
das ICH oder SELBST.

Wenn ich also sage: "Ich bin ein Geist", so meine ich damit nicht meine Erscheinungsform in der ich
mich zeige, denn das ist nur die Hülle des Geistes, nämlich die Seele, sondern ich meine damit jenen
unvergänglichen, in alle Ewigkeit bestehenden Lichtfunken, das Ich oder Selbst, das immer als
Einzelindividuum bestehen bleiben wird mit all seinen Erfahrungen, die es auf seiner Bildungsreise
durch das All zu machen hat und die ihm auch immer hilfreich zur Verfügung stehen.

Dieser Geist, dieser Funke, dieses Ich oder Selbst, bleibt also ein Einzelindividuum mit all seinen von
Gott gegebenen Eigenschaften, die es erst zum selbstbewussten Geiste machten: Göttliche Liebe,
freier Wille, Bewusstsein, Intellekt und Intelligenz.

Der GEIST (das Selbst-Ich), der mit dem Bewusstsein seinen Sitz in der Hypophyse im Kopf hat, ist
ein fluidisches Sternchen oder Licht, ein Gruppenkeim, dessen von Gott aus Urlicht gebildeten
Einzelkeime, die Intelligenz also vernünftige Eigenschaften enthalten. Der Geist ist daher nicht Geist
vom Geiste Gottes, sondern Licht vom Licht oder Urlicht Gottes; (deshalb auch ein Lichtfunken),
denn Gott ist als absolute Einheit und Grösse unteilbar. Das Bewus s tsein hat die Bestimmung, auf
seiner Bildungsreise durch das All diese Keime zu wecken und so, mit ihnen allmählich einswerdend,
Schöpfungen mittels der Seele und des seelischen Körpers im Sinne des ihm innewohnenden
Gesetzes Gottes zu vollbringen.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 28 von 33

Das BEWUSSTSEIN des Menschengeistes (im Ich-Selbst) besitzt die Fähigkeit, mit einem Eindruc k
seiner Umgebung in und ausserhalb seines materiellen, als auch fluidalen Körpers, EINS zu werden.
Der Ausspruch Christi: "Werdet vollkommen wie euer Vater im Himmel vollkommen ist" kann niemals
dahin ausgelegt werden, dass wir Gott selbst werden oder sein sollen, sondern Einswerdung bedeutet
soviel wie Einigwerdung mit dem Vater (Gott) "Ich und der Vater sind Eins" sprach Christus, was
heissen soll: Einig mit Seinem Willen, Seiner Weisheit und Liebe, aber niemals Gott selbst, denn das
wäre Hochmut.

Der "VERSTAND" oder "INTELLEKT" ist die Fähigkeit, den Eindruck einer Wahrnehmung vermittels
des Begriffsumfanges zu erkennen.
Die "VERNUNFT" oder "INTELLIGENZ" ist die Fähigkeit, Verstandenes vollauf gewissenhaft,
segensreich und zweckentsprechenderweise anzuwenden.
Ein Mensch ist also nur dann ethisch, geistig hochstehend, wenn er das, was er mit dem Intellekt oder
Verstand erfasst hat, durch die Vernunft oder Intelligenz klug, weise und segensbringend anzuwenden
versteht (Intelligenzler).
Ein Verstandesmensch wird als "Intellektueller" bezeichnet, und das kann unter Umständen ein
wahrer Satan sein, wenn er nicht die Vernunft, also Intelligenz, in sich geweckt hat. Beispiel: Ein
erfahrener Mensch warnt infolge seiner Erfahrungen seinen Nächsten vor der Ausführung einer
bestimmten Handlung wegen bestehender Gefahr. Letzterer verwirft jedoch infolge seines
Verstandesurteiles diese Warnung und kommt mangels Vernunft zu schwerem Schaden oder zu
grossem Unglück.

"ELEMENTSEELEN"

Da jede Pflanze, (jede Blume, jeder Strauch und Baum,) jedes Tier (in der Erde, auf der Erde, im
Wasser und in der Luft) eine Seele hat, wird jede derselben von einer entsprechenden
Elementseelenart geleitet und beschützt. Die Elementseelen bewirken die Bildung und Umbildung der
Mineralien und chemischen Elemente, sowie alles Geschehen im All und in der Natur unter Leitung
von Naturgeistern. Sie bewegen die Meere, sie wirken in der Atmosphäre, in allen Bewegungen der
Luft, in den Wolken, im Regen und im Sturm, in den Bewegungen der Erdschichten und Gesteine, in
Vulkanen und im Erdinneren. Sie bilden und reifen die Früchte der Pflanzen und Bäume; gleichzeitig
sind sie die hervorragendsten Chemiker in den ihnen, ihren Fähigkeiten entsprechenden, in der Natur
zugewiesenen Bereichen. Sie sind die Chemiker in allen Lebensarten, bis hinauf zum
Menschenkörper. Denn das Reich der Elementseelen ist die von der exakten materialistischen
Wissenschaft so intensiv gesuchte Brücke (das Zwischenglied) vom Tierreich zum Menschenreich.
Ohne Kenntnis und Anerkennung des Elementseelenreiches gibt es kein Begreifen und Verstehen der
Natur, keinen wahren wissenschaftlichen Fortschritt.
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 29 von 33

Elementseelen sind nicht identisch mit Elementargeistern. Letztere sind bereits aus
Seelengruppenkeimen erweckte Geister, deren Aufgabe es ist, den gesetzmässigen Ablauf der Natur
und das Wirken der Elementseelen zu überwachen.
Wenn ein Geist (Fluidalmensch; also die Dreieinigkeit von Geist, Seele und Seelenkörper) Mensch
(Erdenbewohner) wird, so einverleiben sich mit ihm sieben Arten von Elementseelen (Licht-, Luft-,
Erde-, Wasser-, Feuer-, Pflanzen- und Hauselementseele). Ihre Aufgabe ist es, die im Seelenkörper
des Embryos enthaltenen, fluidischen Vorbilder des materiellen irdischen Körpers (also alle
menschlichen Organe) zu verdichten und auch im weiteren Wachstumsprozess des Kindes und des
erwachsenen Menschen zu entwickeln und weiters die Stoffbereitung (Verdauung, Umwandlung und
Einordnung des Körpers in dessen Einzelteile) aus den genossenen Nahrungsmitteln aufrecht zu
halten. Die sieben Elementseelen wirken im Menschen folgendermassen:
1. LICHT-Elementseele: Auf das Augenlicht und auf den Verstand.
2. LUFT-Elementseele: Auf das Gehör und die seelischen Eigenschaften.
3. ERD-Elementseele: Auf den Geschmack und die Körperfülle.
4. WASSER-Elementseele: Auf den Tastsinn und die Ausdünstungen.
5. FEUER-Elementseele: Auf die Willenskraft und das Blut.
6. PFLANZEN-Elementseele: Auf den Geruchsinn und alles was im Menschen pflanzlichen
Ursprungs (vegetabil) ist, wie Haare und Fingernägel.
7. HAUS-Elementseele: Auf das Instinkt- und das äussere Leben des Menschen.
Diese sieben Arten von Elementseelen machen sich im Körper durch allerhand behindernde Süchte,
Leidenschaften nach Genüssen und Lastern, Übertreibungen und Entartungen sowie durch Zustände
unberechenbarer Art bemerkbar. Der Mensch soll diese, wenn sie sich ihm gedanklich oder auch
durch Empfindungen und Gefühle in Bewusstsein und Nerven des Organismus bemerkbar machen,
beherrschen, erziehen und bilden.
Von jeder dieser sieben Hauptarten von Elementseelen bestehen auf unserer Erde und im All
unaussprechlich zahlreiche Abarten, denn sie sind in Wirklichkeit die Beleber und Bildner der in der
Natur vorhandenen Daseinsformen und Erscheinungen.
Das "KARMA"- oder Sühnegesetz ist jene geistige Macht, die darüber wacht, dass derjenige, der
durch negative Handlungen die kosmische Harmonie gestört hat, diese unter allen Umständen
selbst wieder in Ordnung zu bringen hat. Dies geschieht über das Sühnegesetz in oftmaligen
Inkarnationen = Wiedergeburten auf dieser Erde oder ähnlicher Planeten. Demzufolge ist unsere
Erdeein Sühneplanet für Geister, die schwer gegen die Gesetze Gottes verstossen haben und in der
Materie eine Aufwärtsentwicklung (Potenzierung) vollziehen sollen (Sinn und Zweck des Lebens).
Fluidal = feinstofflich
Die SPHÄRE ist eine fluidale=geistige Raumeinheit.
Das JENSEITS ist der ganze fluidale, als auch materielle Raum des Weltalls.
In Rückerinnerung an die Ausführungen der Schöpfungsgeschichte ist es klar und folgerichtig, dass
dieser Jenseitsraum in unnennbar viele Abteilungen gegliedert sein muss.
Das Weltall umfasst sieben verschiedene Hauptreiche, und zwar:
Das 1., 2., 3., 4., 5., und 6. Sonnenreich und als siebentes Reich jenes aller Trabanten (Planeten,
Monde, Asteroiden und Kometen) des 6. Sonnenreiches. Da jedes Gestirn ein relatives Ebenbild des
Weltalls selbst ist, dieses also sieben Reiche umfasst, so hat es auch sieben Reiche
(Sphären=Räume) um sich.
So ist auch unsere Erde von sieben solchen fluidalen atmosphärischen Kugelschichten
umgeben, deren jede einzelne wieder in sieben Unterteilungen (Sphären) zerfällt. Infolge der
Eigenumdrehung der Erde entstanden diese Sphären als kleine, fluidische Welten, durch dieselben
Ursachen und Gesetze, wie einst die Sonnen als Ausscheidungen ihrer jeweiligen Mutter-Welten
entstanden sind.So sind diese 49 fluidalen Erdsphären, die sich mit der Erde drehen, zu
Wohnstätten der dieser Erde zugehörigen Geister geworden.
Nach dem geistigen Gesetz "Gleiches zieht Gleiches an", sind die entkörperten Menschen (Geister),
gleicher Stufen und Eigenschaften in gleichen Sphären zusammengefasst. (Geister des Hochmutes,
der Lieblosigkeit, der Sinnlichkeit, des Geizes usw.) Aber auch Geister des Fortschrittes, Zugehörige
von irdischen Religionsgemeinschaften und Sekten, finden sich in eigenen Sphären wieder.
Eine genaue Beschreibung derselben befindet sich in dem von Adelma Vay mediumin
geschriebenen Buche "Sphären zwischen Sonne und Erde". (Derzeit vergriffen.)
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 30 von 33
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 31 von 33

Schema der sechs Sonnenstufen im Universum


Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 32 von 33

Empfehlenswerte geistwissenschaftliche Literatur


die über den "Arbeitskreis Urchristentum", K. Kossak, 1 Berlin 15, Postfach 401, in Österreich über L.
Kobosil, A 5111 Bürmoos 223, oder über die angegebenen Verlage bezogen werden kann.
** "Geist-Kraft-Stoff" von Adelma Vay, enthält die Schöpfungsgeschichte mit dem Zahlengesetz. Das
Werk erregte seinerzeit in Gelehrtenkreisen grösstes Aufsehen und wurde nun neu aufgelegt. (159
Seiten).
"Der Baumeister seiner Welt" von Ing. H. Malik, ist ein Kleinod geistchristlicher Literatur, es enthält
und erklärt u.a. erstangeführtes Buch. In Österreich auch erhältlich durch M. Malik, 1040 Wien,
Margarethenstrasse 38 (576 Seiten).
** "Der Verkehr mit der jenseitigen Welt" seine Gesetze und sein Zweck, von Pfarrer J. Greber.
Selbsterlebnisse eines katholischen Geistlichen. (430 Seiten.)
** "Das Buch Emanuel" von B. Forsboom (reinste Quelle geistiger Erkenntnisse), Verlag H. Kissener,
München. (276 Seiten).
"Bekenntnis und geistiges Vermächtnis" von Flugpionier Dr. Ing. Igo Etrich (Broschüre, 24 Seiten).
"Geistiges Licht in Siebenbürgen" von Prof. F. Neuhold, (Broschüre, 47 Seiten).
"Bethanien", das Buch der Liebe; von Prof. F. Neuhold (207 Seiten)
"Ja oder nein, Herr Bischof" von H. Rudolfsson (24 Seiten).
** Franchezzo, "Ein Wanderer im Lande der Geister" Fam. Verlag Bietingheim (325 Seiten).
Ferner sei auf die ganz hervorragenden Beiträge in der Schrift "Der geistige Weg" hingewiesen, die
der "Arbeitskreis Urchristentum" etwa alle zwei Monate herausbringt und unentgeltlich, bzw. gegen
Porto und gegebenenfalls Unkostenersatz, abgibt.
[Anmerkung des Erfassers: Die obigen Werke sind nicht mehr unter den angegebenen Adressen
erhältlich. Die mit ** gekennzeichneten Werke erhalten Sie jedoch beim Verlag Martin Weber,
Fabrikstr. 1, D-77746 Schutterwald. Dieser Verlag führt auch andere wertvolle Bücher und Broschüren
mit ähnlichem Gedankengut. Beachten Sie dazu die Literaturhinweise (inkl. Bestellformular) auf der
Internet-Website des Erfassers: http://www.wegbegleiter.ch/index.htm .
Leopold Kobosil - Urchristliches Schöpfungsbild nach "Geist-Kraft-Stoff" - Datum: 21.12.2003 - Seite 33 von 33

Anhänge
Anhang 1 / Korrekturen
Bei der Computer-Abschrift der Broschüre wurden vom Erfasser folgende Korrekturen am Text
vorgenommen:
Original-Seite 3: Zeile 1 v. oben, "dann verlangen" statt "dann verlagen"
Original-Seite 3: Zeile 15 v. oben, "Vollendung in Sich haben" statt "Vollendung in sich haben"
Original-Seite 6: Zeile 1 v. unten, "auf verschiedenen Entwicklungsstufen" statt "auf verschiedenen
Etwicklungsstufen"
Original-Seite 9: Zeile 13 v. unten, "um Sein Urlicht herum" statt "um sein Urlicht herum"
Original-Seite 12: Zeile 10 v. unten, "GOTT leitet Sein belebtes All" statt "GOTT leitet sein belebtes
All"
Original-Seite 13: Zeile 6 v. oben, "So wirkte GOTT in Seinem All" statt "So wirkte GOTT in seinem
All"
Original-Seite 14: Zeile 1 v. oben, "in Seiner Unwandelbarkeit, in Seiner Einheit" statt "in seiner
Unwandelbarkeit, in seiner Einheit"
Original-Seite 19: Zeile 7 v. unten, "deren vollkommene Bildung" statt "deren vollkommenen Bildung"
Original-Seite 24: Zeile 2 v. oben, "Und Gott sprach:" statt "Und Gott Sprach:"
Original-Seite 26: Zeile 6 v. unten, "geistigem Bankrott Türe" statt "geistigem Bankerott Türe"
Original-Seite 27: Zeile 10 v. unten, "Gott, in Seiner übergrossen Liebe" statt "Gott, in seiner
übergrossen
Liebe"
Original-Seite 29: Zeile 6 v. unten, "durch das All zu machen hat" statt "durch das All machen hat"
Original-Seite 31: Zeile 12 v. oben, "ist die Fähigkeit, Verstandenes vollauf" statt "ist die Fähigkeit
Verstandenes vollauf" (fehlendes Komma)