Vorwort

In erster Linie schrieb ich dieses Buch für mich Selbst. Mit dem Schreiben zwinge ich mich zu
Reflexion, Interesse und in der Folge wächst die Erkenntnis. Antrieb ist stets ein Gefühl des
Unwohlseins, des Zweifels und der Empörung, die auf die enttarnte Lüge folgt. Das Ziel ist, den
Zweifel zurückzudrängen und Gewissheit zu erlangen, die sich nach der gewonnenen Erkenntnis
einstellt, ein ausgesprochenes Wohlbefinden in mir erzeugt. Das Gefühl mit der Welt, mir Selbst, im
Reinen und Verantwortlich zu sein, weil ich sie verstehe, weil ich mich verstehe. Und auch was
mich bewegt und erregt, was mich geprägt hat und prägt, was mich ängstigt und Hoffnung gibt von
der Seele zu schreiben. Vielleicht Inspiration für Andere, wie so viele Andere Inspiration für mich
waren und sind.

Aufgewachsen in 2 Systemen, „genoss“ ich auch die Erziehung, aus 2 Systemen. Der Abstand
meines Selbst und wie das System mich haben wollte, vergrößerte sich nach der Wende gravierend
und ich rebellierte. Das auferlegte Korsett dessen, was man von mir erwartete und wie man mich
haben wollte, der sich zu oft widersprechende Rahmen angeblicher Normalität und die
zerstörerischen Regeln der Normalität des Systems, die zu oft im Widerspruch zu meiner eigenen
Normalität und meinen eigenen Regeln standen, waren nach der Wende größer geworden und dieser
innere Widerspruch, wurde mit jeder neuen Erkenntnis über das System, seinen Mechanismen und
meinem mir zugedachten Platz, in früher Jugend mit mir Unvereinbar. Das hat sich bis zum
heutigen Tag nicht verändert und jede Erkenntnis bestärkt mich in meiner Lebensentscheidung. Das
Korsett ist in beiden Systemen das Selbe. Die Angst etwas Falsches zu sagen oder zu tun, die Angst,
was die Umgebung von einem denken würde, würde man sich gegen das Unrecht im System, das
Unrechtssystem positionieren. Die Angst vor dem Ausschluss aus dem System, die Angst vor
Unsicherheit, die Angst im System zu versagen, die Angst vor dem Loslassen der Fiktion, der Angst
vor sich Selbst und vor dem selbstbestimmten Leben. Kopf hinhalten und Gesicht zeigen,
Verantwortung übernehmen wurde uns seit frühster Kindheit abtrainiert, hüben wie drüben. So
haben wir es von unseren Eltern gelernt, so wurden wir von den Systemen konditioniert.
Anfangs rebellierte ich nur nach außen, später dann auch nach innen. Getrieben von der Revision
dessen. was man mir Glauben machen wollte. All der Lügen, die man mir in meinem Leben
auftischte und von der Wahrheit getrieben, die Grundlage für mein Rückbesinnen auf mich Selbst
ist und für Verständnis meines Selbst sorgt. Wahrheit erzeugt ein Wohlbefinden in mir und die
Erkenntnis bereitet den Weg dorthin. Zum Anderen ist dieses Buch mein Beitrag zur Bekämpfung
der größten Seuche, „unserer Zeit der Aufklärung“. Die perverse Ignoranz und Gleichgültigkeit
gegenüber Allem und Jedem, vor allem sich selbst und seinen Liebsten gegenüber.

Wissenschaft ist, was Wissen schafft und Wissenschaft beschreibt den Irrtum von Gestern,
beschreibt den Moment der Erkenntnis und auch, eine neue Erkenntnis, die das Gesamtbild
vielleicht fundamental verändern kann. Wo kämen wir hin; wenn alle sagen würden "wo kämen wir
da hin" und keiner geht, um zu schauen wohin man käme, wenn man ginge. Dieser mutige
unabhängige Forschergeist ist so gut wie nicht mehr vorhanden und ist eingesperrt in einem Korsett
von Denkverboten. Die „Moderne Wissenschaft“ hat eine weitere gravierende Schwäche. Sie richtet
den Blick der Menschen ausschließlich nach Außen und gibt so nur ein unvollständiges,
verfälschtes Gesamtbild unserer Realität wieder. Der Materialismus ist eine absolute Wahrheit
geworden, die die eigene Spiritualität und Fähigkeiten der Menschen unterdrücken und verdecken
soll, extremes Gegenstück zur Gesellschaftsordnung auf Grundlage von Religionen ist, ist doch
selbst nur Religionsersatz, in dem das Fundament der Annahmen auf Glaube und Zufall fußt.
Getragen von dieser Erkenntnis und meiner eigenen Definition von Wissenschaft, wurde ich zum
Wissenschaftler auf dem Weg der Erkenntnis meiner Selbst, von der Wahrheit getrieben und auf der
Suche nach dem Gesamtbild, das mir die Antwort auf den Sinn des Lebens geben würde.
Durch den Dschungel falscher Fährten sogenannter Experten und falschen Propheten, Heiligen
Büchern und den irreführenden Gesetzen der Wissenschaft, die stets dem Materialismus und nicht
der Wahrheit verpflichtet sind. Gespräche mit Freunden, Bekannten und Familie halfen mir, mich
selbst kennenzulernen und sorgten für Verständnis und noch viel mehr Unverständnis. Diese
Gespräche sind für mich fundamental auf dem Weg der Erkenntnis.
Ich entschied mich laut zu denken und die Öffentlichkeit, mit Hilfe von Sozialen Netzwerken und
persönlichen Gesprächen und Diskussionen, in mein Bewusstwerden mit einzubeziehen und auch
das Buch soll diese Praxis der öffentlich geführten Auseinandersetzung fortsetzen. In den Sozialen
Netzwerken wurden meine Texte und Kommentare oft kontrovers diskutiert und ich hoffe, dass
auch mein Buch für Interesse, eigene Recherchen, interessante Diskussionen und Erkenntnisse
sorgt.

Ich begreife mich als einzigartig, wie ich jeden Menschen, mit seiner einzigartigen Kombination
aus naturgegebenen und verschieden ausgeprägten Fähigkeiten und Eigenschaften, persönlichen
Erlebnissen und Erfahrungen, Eigenheiten, kulturellen und religiösem Hintergrund als einzigartig
begreife. Das Leben begreife ich als eine Seifenblase. Wir entscheiden selbst, ob wir in unserer
eigenen Seifenblase leben, dessen Inhalt wir selbst kreieren und manifestieren, mit unserer eigenen
Realität, eines selbstbestimmten, lebenswerten und bewusst gelebten Lebens, unserer eigenen
Gedanken und Ideen, unserer Gefühle und Emotionen, die naturgemäß positiv und konstruktiv sind,
voll Vertrauen, Liebe und Empathie. Viele begnügen sich jedoch mit der Seifenblase, die das
System für uns bereit hält, wobei die Seifenblase des Systems vorwiegend auf der Fiktion des
Geldes und der Angst basiert, voll systematisch beförderter negativer und destruktiver
Mechanismen. Vielleicht laden wir unsere Seifenblase mit Energie auf, die am Ende bestimmt „wie
weit wir kommen“ und was wir hinterlassen im kollektiven Bewusstsein der Menschheit. Oder wir
befördern die Seifenblase des Systems mit unserer Lebensenergie. Was für eine Verschwendung.

Nach meinem Selbstverständnis verbindet alle Menschen, über Zeit und Raum hinaus, eine Art
kollektive Programmierung und Anbindung an das kollektive Bewusstseins mit einem kollektiven
Gedächtnis. Diese Anbindung haben wir bei der Geburt mitbekommen und mit unseren Erlebnissen,
Erfahrungen und Erkenntnissen, Gefühlen und Emotionen schreiben wir die Geschichte der
Menschheit fort. Auch wissen wir sehr wohl und aus dem Innersten unseres Selbst, was „Richtig &
Falsch“ ist, „Gut & Böse“. Wir wissen um die Existenz einer unerklärlichen, kreativen Kraft. Wir
wissen, dass wir Teil von etwas Großem sind und auch die Vorstellung, dass nach dem Tod ein
„Nichts“ ist, halten die Meisten für Unvorstellbar, auch ich. Das Leben würde gegen die Gesetze
der Natur kein Kreislauf, sondern eine Gerade sein, wäre der Tod das Ende. Nur die „Erziehung“,
auf Grundlage der Normalität des Materialismus und seiner Gesetze, lässt uns das zeitweise
vergessen. In meinem Weltbild ist jedes religiöse, ideologische oder wissenschaftliche „Buch“ fast
überflüssig, weil sie stets dafür sorgen, dass wir den Blick nach außen richten und die
Verantwortung für uns Selbst in andere, fremde Hände legen. In die Hände eines Glaubens oder
einer Ideologie, der Wissenschaft, dem übermächtigem System des Geldes, in die Hände
sogenannter Experten und Propheten, in die Hände von Gott. Wir vermuten hier die Erkenntnisse zu
finden, die uns zu uns Selbst führen sollen. Für mich allein Inspiration und oft nur aufgezwungenes
Interesse, die äußere Welt besser zu verstehen. Einzig, dem Erforschen meines Inneren, dem
Zuhören und dem Folgen meiner inneren Stimme, fühle ich mich verpflichtet. Dieser Logik
folgend, glaube auch ich, man wird am Tag seines Todes Rechenschaft über sein Leben ablegen
müssen, nur glaube ich, dass ich das vor mir selbst tun werde. In den Weltreligionen geht es mehr
darum Gott zu gefallen und selten darum sich selbst zu gefallen, die eigene inneren Spiritualität zu
entdecken und zu erforschen. Der Blick wird stets nach außen, auf die Sinnlosigkeit eines Lebens in
dem der Tod das Ende ist oder auf das Leben nach dem Tot gelenkt. Das unschätzbare Geschenk des
Lebens, begreifen viele als Bürde und den Moment zu leben ist vielen unmöglich geworden. In der
modernen Wissenschaft ist der Materialismus die Grundlage, die die persönliche Spiritualität als
nicht existent erscheinen lässt.
Der Materialismus löste die Religion ab, die die eigene Spiritualität in Gott sah, dessen Geist in
ausgewählte Gläubige fährt, als Privileg ihrer absoluten Gott Ergebenheit. Diese Erziehung und
Konditionierung spiegelt jedoch immer die Ungewissheit über den Tod und das Leben wieder, lässt
uns Ohnmächtig zurück, allein und Unfähig einen eigenen Sinn im Leben zu erkennen und diesem
zu folgen, sich selbst zu verehren. Die Menschen begnügen sich mit dem Glauben. Der Kampf in
und um uns Selbst, die Frage nach der eigenen Anbindung und Zugehörigkeit zum großen Ganzen,
der eigenen Rolle im großen Ganzen, der gestellten Aufgaben des Lebens und schlussendlich die
Frage nach dem Sinn des Lebens kann nur in und durch uns selbst beantwortet werden. Das System
sucht diese Frage mit allen Mitteln zu unterdrücken, weil dessen Antwort das Ende des Systems
bedeutet. Die Fiktion des Systems ist die Fiktion des Gefängnisses in dem wir „leben“, dem es zu
entkommen gilt.

Wir sind uns der Bedeutung von positiven und negativen Energien, ihrer Wirkung auf uns, auf unser
Umfeld und dem Ganzen fast völlig unbewusst. Die Fähigkeit des selbstständigen Denkens und
Fühlens, fern von aktuell meist fremd stimuliertem und gesteuertem Denken und Fühlen ist die
Mauer, hinter der das Leben in geistiger und emotionaler Freiheit wartet. Wir erschaffen jeden
Moment aufs Neue, unsere eigene Realität und beeinflussen viele andere Realitäten, mit unseren
Gedanken und Gefühlen, unserem Handeln, unserem Sein. Alles, was wir nicht selbst erschaffen, ist
ersonnen mit dem Ziel, die eigene Kreativität und Schöpferkraft, aus der eigenen Spiritualität
heraus, zu unterbinden und die Fiktionen des Systems zu befördern und diese mit Energie zu
versorgen. Uns zu hindern, unsere eigene Realität zu erschaffen. Fangen wir endlich an, unsere
eigenen Realitäten des Lebens zu erschaffen. Der Sinn des Lebens ist, in meinem Verständnis, in
dem Moment, in dem man ist, sich seiner Selbst, seiner kreativen Energie und Schöpferkraft und
des Momentes, den man lebt, bewusst zu sein. Das Bewusstsein darüber ihn selbst zu kreieren, ihn
zu gestalten, ihn zu genießen und zu nutzen. Dazu gehört in erster Linie, dass man sich seiner Selbst
bewusst ist. Leben wir in der absurden Realität des Schuldgeldsystems, in der Vergangenheit oder in
der Zukunft, weil wir „Träume“ aus der Vergangenheit bezahlen oder für zukünftige „Träume
sparen“, leben wir in der erschaffenen Fiktion, in der Seifenblase des System und verlieren die
Möglichkeit, unsere eigene Realität des Momentes, in dem wir sind bewusst zu erschaffen, unsere
eigenen Träume zu träumen und zu leben. Gefangen im System des Kreislaufs des Geldes, von
Guthaben und Schuld, von großen Träumen, die stets zu Alpträumen mutieren. Viele haben die
Vorstellung, dass wir unsere Lebenszeit auf unseren Konten konservieren können. Diesen Irrsinn
bemerken die Meisten erst, wenn der Tod an ihre Tür klopft. Ein Leben ohne Sinn, in einer
sinnlosen Welt. Das Leben ist ein Kreislauf und nach dieser Logik werden wir zu der Schöpferkraft
zurückkehren, die unsere Energie und unser Licht auf der Erde materialisierte. Ich denke der Sinn
des Lebens ist schlicht, den Weg zurück zu finden und sich seine eigene Spiritualität und
Anbindung zurück zu erkämpfen, die nichts anderes ist, als das Bewusstsein über unser Wesen und
Herkunft, als Teil dieser Schöpferkraft. Wie alles auf der Erde, sind auch wir am Ende Licht und
Energie, eine Schöpferkraft, dessen Teil wir sind. Das ließ man uns vergessen, in unserer sterblichen
Hülle. Dieses Wiedererlangen des eigenen Bewusstsein, über „das Wesen“, „der Seele“, „des
Geistes“, „des Selbst“ ist der Weg zurück. Dessen bin ich überzeugt.

In sehr persönlichen biographischen Kurzgeschichten und noch persönlicheren Gedanken, erhält der
Leser einen Eindruck von meinem Leben und den Erfahrungen, die ich machte und erhält so ein
Bild meines Lebens, das Grundlage meines Selbstverständnisses ist, das mein Weltbild und mein
Ich definiert. Es soll für Verständnis sorgen und meinen Weg nachvollziehbar machen. Mit einer
Veröffentlichung dieses Buches verfolge ich nicht das Ziel, Jemanden von meinen Einschätzungen
zu Fiktionen und Realitäten, noch von meiner persönlichen Realität oder meinem persönlichen
Weltbild und Selbstverständnis zu überzeugen. Im Gegenteil, oft hoffe ich, mich würde jemand
davon überzeugen können, dass ich mit meinen Beobachtungen und Einschätzungen falsch liege
und mich aus diesem Alptraum aufweckt.
Ich würde mir ausdrücklich wünschen, dass sich auch in Zukunft, wie auch in den zahllosen
öffentlich geführten Diskussionen im Entstehungsprozess meines Buches in der Vergangenheit, so
viele Menschen von meiner Neugier und auch meinem Mut anstecken lassen. Mit dem Buch haben
meine Familie, Freunde und Bekannte auch die Möglichkeit, von mir getätigte Aussagen in
Zusammenhängen zu sehen und mich so besser zu verstehen.

An dieser Stelle möchte ich auch allen Menschen danken, die mich prägten und mich ein Stück auf
meinem Lebensweg begleiteten, die mir Liebe und Vertrauen schenkten, die sich an mir rieben und
an denen ich mich rieb, den Menschen die mich mit ihren öffentlich gemachten Gedanken
inspirierten und mein Interesse für bestimmte Themen und Zusammenhänge, meine Neugier
weckten. Ich danke den Helden im Kampf um die Wahrheit, die selten die Anerkennung und Dank
zu hören bekommen, sind sie doch meist unbequem, mit der Wahrheit, der sie verpflichtet sind.

An der Stelle möchte ich mich bei meiner Mutter bedanken, die auf meinem Weg der Erkenntnis
eine entscheidende Rolle spielte und der ich dieses Buch widme. Wer einen Sohn oder Tochter wie
mich hat, für den ist das wohl wie ein Autounfall, nicht fähig zu verstehen. Man will helfen doch
man ist Ohnmächtig, gefangen in der scheinbaren Normalität eines fehlenden Bewusstseins und
auch wenn diese zahllosen Diskussionen nur einseitig zu fundamentalen Erkenntnissen führten, war
meine Mutter stets für mich da und gab nicht auf mich zu verstehen, was ihr in letzter Konsequenz
nicht gelang. Ich schrieb das Buch für meine Mutter, in der Hoffnung, dass sie so in der Lage ist den
Weg ihres Sohnes nachvollziehen zu können. Vielen Dank Mama, für deine unendliche Geduld, Zeit
und Energie, die du mir schenktest und die oft alles andere als Bequem und Angenehm war und mir
doch so viele neue Erkenntnisse und Bestätigung brachte, vielen Dank.

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