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zur Prüfung Zertifikat CI


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- JS C Ä
VORW ORT

Station C I knüpft an „Station B2" an und ist ein Lehrwerk für die Prüfung „Zertifikat C I " des
Goethe-Instituts. Entsprechend der Beschreibung im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen
richtet es sich an fortgeschrittene Deutschlerner mit dem Ziel, ein breites Spektrum anspruchsvoller,
längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen und sich spontan und fließend,
strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern zu können, ohne öfter deutlich
erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Kurz gefasst, an Lerner, welche die deutsche Sprache im
gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel
gebrauchen möchten.

Ein Lehrwerk, das sich auf dieser Grundlage stützt, läuft aber leicht Gefahr, weit übers Ziel hinaus
zu schießen, wenn es nämlich den Durchschnittsbenutzer mit Materialien konfrontiert, die seine
Möglichkeiten deutlich übersteigen, wenn es vergisst, dass zum Weiterlernen auch das ständige,
systematische Wiederholen des bereits Gelernten gehört. Dass Deutsch eine schwere Sprache ist,
beweist sich ja - wenn überhaupt - in den höheren Etagen des Deutschlernens, und C I ist die vor­
letzte Etage. Das Konzept von Station C I beruht daher nicht bloß auf Vielfalt und Herausforde­
rung, sondern vielmehr auf Ausdauer und System.
Das vorliegende Kursbuch sieht auf den ersten Blick wie ein systematisches Lehrbuch zur Vorberei­
tung auf die Prüfung für das „Zertifikat C I" aus - und ist es auch. Die Lehrerhandreichungen,
die Audio-CDs und ein zweisprachiges Glossar als regionale Komponente runden das Angebot ab
und erleichtern die Arbeit des Unterrichtenden wesentlich.
Doch schon ein Blick ins detaillierte Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs lässt die Themenvielfalt
erkennen, die in diesem Buch steckt. Sämtliche Themenbereiche, in denen Spracherwerb auf
hohem Niveau stattfindet, werden immer wieder aufgegriffen und erschöpft. Im komplementär
zum Kursbuch operierenden Arbeitsbuch wird dann die Sprachkompetenz des Lernenden zweiglei­
sig gefördert, durch intensive Wortschatz- und Grammatik-Arbeit. So gelangt der Lerner allmählich
zu einer befriedigenden Sprachanwendung auf CI-N iveau.
In diesem Zusammenhang möchte ich meine Mitarbeiterin Hannah Schaller für ihre gute Arbeit
loben. Frau Schaller war verantwortlich für die Teile Leseverstehen und Hörverstehen und hat eine
äußerst interessante Themenpalette zusammengestellt, die das entsprechende Angebot in „Station
B2" optimal erweitert und ergänzt.
Abschließend möchte ich allen Lernern danken, mit und an denen ich während der Erstellung von
Station C I Materialien ausprobiert habe. Mein besonderer Dank gilt auch meinen Kolleginnen
Melanie Liaropoulou und Filina Petridou, die das Manuskript und die Lösungen der Aufgaben mit
größter Aufmerksamkeit überprüft haben.
Allen Lehrenden und Lernenden wünsche ich viel Spaß bei der Arbeit mit Station C I .

Athen, 15. März 2008 Spiros Koukidis


THEMEN-UBERSICHT

TEST 1 TEST 2 TEST 3 TEST 4 TEST 5

Raffinierte Tricks
LV Es leben die Pausensprache Schöpfung Dreißig und
der Lebensmittel­
Teil 1 Linkshänder! ist Deutsch der neuen Art pleite
werbung

LV Urlaub Computer in
Trennung Extremsport
Teil 2 und Tourismus der Schule

Jeder fünfte Bun­ Viele Jugendliche Studie: Partner­


LV Elektroschrott sind in Gefahr, Nenas wahl immer noch
desbürger leidet
Teil 3 wird wertvoll sich dumm zu Reformschule nach Evolutions-
an Alpträumen
trinken
1 ^ — —
Ausbildung zur
HV Gespräch über Tipps für den Betreuer im Aufenthalt in
Europa-Sekretä-
Teil 1 Mietwagen • Umzug Abenteuerlager einer Kurklinik
rin
siv,
Die illegalen Glück durch
HV Marken machen
Frauen-Boxen Tricks Geld ist Partnerwahl
Teil 2 Leute
der Callcenter eine Illusion

Wem die Bundes­ Lebenserwartung


Der Trend Mehrsprachigkeit
bürger Glauben Krank zur Arbeit von Männern
zum Zweithandy in Europa
SA schenken und Frauen
TeiM Die ältesten und Koteletts,
Ausbildung und Einkäufen Das Weihnachts­
jüngsten Staaten Steaks und
Berufschancen im Internet geschäft
der Welt Frikadellen ...

SA
...... Umformung eines persönlichen Briefs in einen offiziellen B rie f------ Umformung eines
Teil 2

Einkaufs­
Landleben Fußgängerzonen Fitness Handy
gewohnheiten
MA
Teil 1
Wohngemein­
Massentourismus Markenartikel Rauchverbot E-Mails
schaften

Für Umwelt­
sich selbstständig
probleme Restaurants Fortbildungskurse Wohnungssuche
machen
MA sensibilisieren
Teil 2 Passende Verbesserung
Reisen Getränke Nebenjobs Museen in Wien der
auswählen Wohnqualität
THEMEN-UBERSICHT

TESTÓ TEST 7 TEST 8 TEST 9 TEST 10

Fliegen ist kein Haben die


Rein oder Fürs Vaterland Lernen am LV
Risiko für die Chinesen Ameri­
nicht rein zu dick laufenden Band TeiM
Gesundheit ka entdeckt?

Väter und die Was zieht man


LV
Umweltberufe neue Elterngeld­ am Arbeitsplatz Streik Entdecker
regelung Teil 2
an?

Schöner Wohnen - Ein tierischer


Millionencoup Rätselhafter Tod Neue Angst LV
Wenn Knackis Mietservice für
im Spielcasino im Tunnel am Vesuv Teil 3
Miete zahlen Hundeliebhaber

Der Weg zum Auskunft über Besuch im Haus Über die Rechte W ir wollen nach HV
eigenen Buch Seminarreisen der Musik des Käufers München! Teil 1

Interview Interview mit Europa - ein


Ernährung und Ich blogge, HV
mit einer einer iranischen Modell für den
Teil 2
Musikgruppe Comic-Zeichnerin Frieden

Rohstoffquelle Medien und Kino in


Leben spenden
Müll Werbung Lebensverlauf der Krise?
SA
Welttourismus wwc... .. c . TeiM
Wollen wir Einkommen Die Geschichte
auf Luxusartikel Sprit
heiraten? und Konsum der EU
Wachstumskurs

SA
persönlichen Briefs in einen offiziellen B rie f...... Umformung eines persönlichen Brief in
Teil 2

Teilzeit­ Bücher und Talk- und


Diäten Fremdsprachen
beschäftigung Hörbücher Reality-Shows
MA
Teil 1
Internationalisie­ Männer- und Computer im
Musik Werbung
rung der Küche Frauenberufe Unterricht

Abschieds­ Ein Wochenende


Einkäufen Werbekampagne Zeitschriften
geschenke mal anders
MA
Das passende Teil 2
Schulabschluss­ Aktivitäten
Geschenk Fernsehen Vereine
fest in Salzburg
besorgen
INHALTSVERZEICHNIS

Das Wichtigste zur CI-Prüfung ................................................................................................... 7

Test 1 25

Test 2 43

Test 3 61

Test 4 79

Test 5 97

Test 6 115

Test 7 133

Test 8 151

Test 9 169

Test 10 187

Anhang .......................................................................................................................................... 205


das W ichtigste zur C1-Prüfung

1. Aufbau der Prüfung

Die Prüfung für das Goethe-Zertifikat C I besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen
Teil, Jeder Teil gliedert sich in verschiedene Subtests. Die folgende Tabelle präsentiert die wichtigs­
ten Informationen zum Aufbau der CI -Prüfung in übersichtlicher Form:
I
10 Lücken in der Zusam­ 1I ji SS
menfassung eines länge­ 10 Punkte
ren Textes ergänzen.
!
In 4 relativ kurzen Texten 1
Leseverstehen nach bestimmten 10 Punkte 25 Punkte
Informationen suchen.
1
1
10 MC-Lücken in einem
5 Punkte
längeren Text ergänzen. ; ; "'' ■■■■"■1
i
Notizen zu 10 wichtigen
Punkten eines Gesprächs 10 Punkte
aufschreiben.
Hörverstehen 25 Punkte
Zu einem Radio-Interview
. "■
10 MC-Fragen beantwor­ 15 Punkte
ten.
Anhand 5 vorgegebener
Leitpunkte eine Stellung­
20 Punkte
■ nahme zu einer Grafik
verfassen.
Schriftlicher
Einen persönlichen Brief 25 Punkte
Ausdruck
in einen offiziellen Brief
l l i l l l l
umformen, indem 10 5 Punkte
Lücken im offiziellen Brief
ergänzt werden.

Sich zusammenhängend
zu einem Thema äußern.

m ü n d lic h e r Mündlicher
Ausdruck Unter verschiedenen 25 Punkte 25 Punkte 25 Punkte
T e il
Möglichkeiten in einer
bestimmten Situation die
passende wählen.

- 7-

P0 T
mml

das W ichtigste zur C1 -Prüfung

2. Schriftlicher Teil

Zum schriftlichen Teil gehören die Teile Leseverstehen, Hörverstehen und Schriftlicher Ausdruck.
Pro Prüfungsteil werden maximal 25 Punkte, insgesamt also 75 Punkte vergeben. Die Punkte
errechnen sich aus der Zahl der erreichten richtigen Lösungen, im Prüfungsteil Schriftlicher Aus­
druck (Aufgabe 1) aus der Beurteilung nach den festgelegten Kriterien.
Um den schriftlichen Teil zu bestehen, muss man mindestens 45 Punkte erreichen. Halbe Punkte
werden nicht aufgerundet.

2.1. Leseverstehen

Der Prüfungsteil „Leseverstehen" besteht aus drei Subtests. Für die Bearbeitung dieses Teils haben
Sie insgesamt 70 Minuten Zeit. Das ist nicht viel! Sie können mit jedem beliebigen Subtest begin­
nen, achten Sie aber auf die angegebenen Richtzeiten!
Am Ende haben Sie 5 Minuten Zeit, Ihre Lösungen auf den separaten Antwortbogen (s. S. 15) zu
übertragen.

2.1.1. LV - Teil 1
Sie bekommen als Ausgangstext einen Sachtext, der eine Seite lang ist, und eine Zusammenfas­
sung dieses Textes. In der Textzusammenfassung sind 10 Lücken zu ergänzen. Ein Beispiel wird
vorgegeben.
In jede Lücke passt ein Wort oder zwei Wörter, mehr nicht. Bei manchen Lücken gibt es mehr als
eine richtige Lösung, Sie dürfen aber nicht mehr als eine Lösung angeben.
Für die Bearbeitung dieses Subtests haben Sie ca. 25 Minuten Zeit. Für jede richtige Antwort
erhalten Sie 1 Punkt, insgesamt also 10 Punkte.

LV - Teil 1 : Tipps und Strategie

1. Zuerst den Ausgangstext und dann die Zusammenfassung lesen.


2. Die Textzusammenfassung Satz für Satz lesen. Das Beispiel studieren. Dann bei jeder Lücke
mit Hilfe der umliegenden Wörter die entsprechende Stelle im Ausgangstext finden und
markieren.
3. Schauen Sie, welche syntaktische Position jede Lücke einnimmt, daran können Sie erkennen,
um was für einen Worttyp (z.B. Nomen, Partizip, Infinitiv, Adjektiv, Konjunktion etc.) es sich
jeweils handelt. Es gibt immer folgende drei Möglichkeiten:
3.1. Das gesuchte Wort steht im Ausgangstext.
3.2. Das gesuchte Wort lässt sich durch Umformen eines Wortes im Ausgangstext gewinnen.

3.3. Das gesuchte Wort muss aufgrund des Sinnes der markierten Stelle im Ausgangstext
gefunden werden.
4. Falls Sie nicht sicher sind, wie das gesuchte Wort lautet: Übersetzen Sie sowohl die markierte
Stelle im Ausgangstext als auch die Lücke + Umgebung in der Textzusammenfassung in Ihre
Muttersprache und vergleichen Sie die beiden Textstellen miteinander.

Fazit: Eine schwierige Übung, bei der man - in kurzer Zeit - besonders konzentriert arbeiten muss.
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

2.1.2. LV - Teil 2
Sie bekommen vier etwa gleich lange Texte (jeweils ca. 250 Wörter), in denen sich vier verschiede­
ne Personen unterschiedlich zu einem Thema äußern. Ihnen werden außerdem 5 Inhaltsschwer­
punkte zum Thema vorgegeben. Ein weiterer (sechster) Inhaltsschwerpunkt dient als Beispiel.
Sie sollen die Texte lesen und nach Informationen suchen, die zu den 5 Inhaltsschwerpunkten
passen. Insgesamt sind es 10 Informationen und pro Inhaltsschwerpunkt maximal 3 Informationen
in allen vier Texten. Diese Informationen sollen Sie in eine Tabelle eintragen. Ihre Tabelle darf also
nicht mehr als 10 Angaben enthalten. Beachten Sie bitte auch, dass bei der Korrektur nur Antwor­
ten berücksichtigt werden, die richtig zugeordnet sind.
Für die Bearbeitung dieses Subtests haben Sie ca. 30 Minuten Zeit. Für jede richtige Antwort
erhalten Sie 1 Punkt, insgesamt also 10 Punkte.

LV - Teil 2 : Tipps und Strategie

1. Die Aufgabenstellung aufmerksam lesen. Das Beispiel können Sie überspringen, so sparen
Sie etwas Zeit.
2. Den ersten Text zweimal hintereinander aufmerksam lesen. Dann die Liste der 5 Inhalts­
schwerpunkte Punkt für Punkt durchgehen und entsprechende Informationen im Text markie­
ren und am Rand nummerieren ((T), (2), (3), @, (5)). Wenn Sie an einer Stelle nicht ganz
sicher sind, machen Sie ein Fragezeichen hinter die Nummer. Mit den restlichen drei Texten
entsprechend verfahren.
3. Überprüfen, ob insgesamt 10 Informationen und pro Inhaltsschwerpunkt nicht mehr als
3 Informationen gefunden wurden.
4. Die Informationen in die Tabelle eintragen - so wie sie im Text stehen. Beschränken Sie sich
dabei auf die jeweilige Kernaussage! Bei langen Sätzen, für die nicht genügend Platz in der
Tabelle ist, können Sie die ersten drei, vier Wörter, dann Pünktchen (...) und dann die letzten
drei, vier Wörter des Satzes schreiben.
5. Die Form der Tabelle im Antwortbogen ist leider nicht sehr passend. Verwenden Sie bei Schritt
(3) eine Behelfstabelle - wie im Arbeitsbuch jeweils vorgegeben.

Fazit: Eine ungewöhnliche Aufgabe, die schwieriger aussieht, als sie es eigentlich ist. Der geübte
Lerner kann hier gut Punkte sammeln.

2.1.3. LV - Teil 3
Sie bekommen einen Zeitungstext von ca. 250 Wörtern Länge, der zehn Lücken enthält. Zu jeder
Lücke gibt es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten (Multiple choice).
Sie sollen den Text lesen und entscheiden, welches Wort jeweils in die Lücke passt. Es handelt sich
um Aufgaben zu formellem Wortschatz.
Für die Bearbeitung dieses Subtests haben Sie ca. 15 Minuten Zeit. Für jede richtige Antwort erhal­
ten Sie einen halben Punkt, insgesamt also 5 Punkte.

- 9 -
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das W ichtigste zur C1-Prüfung

L V -T e il 3 : Tipps und Strategie

1. Den Text einmal ganz lesen, ohne auf die Lücken zu achten. Das Beispiel studieren.
2. Den Text Satz für Satz aufmerksam durchlesen. Bei jeder Lücke überlegen, welches der
vier Wörter sinngemäß am besten in die Lücke passt.
3. Wenn Sie bei einer Lücke nicht ganz sicher sind, verlieren Sie keine Zeit, machen Sie ein
Fragezeichen dahinter und kommen Sie am Ende auf die noch offenen Aufgaben zurück.
Lassen Sie keine Aufgabe unbeantwortet!

Fazit: Eine schwierige Aufgabe, die sehr gute Wortschatzkenntnisse voraussetzt.

2.2. Hörverstenen
Der Prüfungsteil „Hörverstehen" besteht aus 2 Subtests. Für die Bearbeitung dieses Teils haben Sie
insgesamt ca. 40 Minuten Zeit. Alles (Hinweise, Hörtexte und Pausen) ist auf der CD aufgenom­
men. Die CD wird während der Prüfung auf keinen Fall angehalten, seien Sie deshalb von Anfang
an besonders konzentriert!
Am Ende haben Sie 5 Minuten Zeit, Ihre Lösungen auf den separaten Antwortbogen (s. S. 16) zu
übertragen.

2.2.1. HV - Teil 1
Sie hören hier ein Gespräch zu einem Thema aus dem Alltag.
Sie hören den Text nur einmal und sollen während des Hörens oder danach zu 10 Aufgaben, die
der chronologischen Reihenfolge des Textes folgen, Notizen aufschreiben. Zu Beginn gibt es zwei
Beispiele.
Dieser Teil dauert insgesamt ca. 15 Minuten. Für jede richtige Antwort erhalten Sie 1 Punkt, insge­
samt also 10 Punkte.

HV -T e il 1 : Tipps und Strategie

1. Vor dem Hören die Aufgaben aufmerksam lesen und Schlüsselwörter markieren. So wissen
Sie, was Sie jeweils (z.B. eine Zahl, eine Eigenschaft, einen Grund etc.) notieren sollen.
2. Wenn der Hörtext beginnt, besonders konzentriertzuhören. Sobald die beiden Beispiele
gehört wurden, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die zwei ersten Aufgaben. Notieren Sie
jede Antwort ganz kurz und schauen Sie wieder auf die zwei nächsten Aufgaben, bis der
Hörtext zu Ende ist.
3. Am Ende der gesamten Prüfung Hörverstehen die Antworten zu den Aufgaben 1 - 1 0 sauber
auf den Antwortbogen übertragen.

Fazit: Eine sehr schwierige Aufgabe, die von Anfang bis Ende äußerste Konzentration verlangt.

- 10-
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

2.2.2. HV - Teil 2
Sie hören hier einen Rundfunktext. Dabei handelt es sich um ein Radio-Interview oder eine Podiums­
diskussion zu einem bestimmten Thema. Zu diesem Gespräch sollen sie 10 Aufgaben (11 - 20)
lösen. Bei den Aufgaben handelt es sich um Fragen zum Textverständnis vom Typ Multiple-choice mit
jeweils 3 möglichen Antworten. Die Fragen folgen der chronologischen Reihenfolge des Textes.
Zu Beginn gibt es ein Beispiel.
Sie hören den Text zuerst einmal ganz, d.h. ohne Unterbrechungen, und danach ein zweites Mal in
Abschnitten. Sie sollen bei jeder Aufgabe während des Hörens oder danach die jeweils richtige
Antwort S , 13 oder H markieren und am Ende auf den Antwortbogen übertragen.
Dieser Teil dauert insgesamt ca. 25 Minuten. Für jede richtige Antwort erhalten Sie 1,5 Punkte,
insgesamt also 15 Punkte.

HV - Teil 2 : Tipps und Strategie

1. Vor dem ersten Hören die fett gedruckten Fragen der Aufgaben 1 1 - 2 0 genau lesen,
um sich ein Bild vom ungefähren Inhalt des Gesprächs zu machen.
2. Während des ersten Hörens lieber nichts notieren, es sei denn, Sie sind ganz sicher.
3. Beim zweiten Hören die möglichen Antworten zu den Fragen des jeweiligen Abschnitts genau
lesen und Schlüsselwörter markieren. Konzentriert zuhören und die 3 möglichen Antworten
mit der entsprechenden Stelle im Hörtext vergleichen. Meistens ist eine Antwort ganz falsch,
eine nicht ganz richtig und eine absolut richtig. Auf wichtige Details achten!
4. Lösen Sie die Aufgaben nur nach dem Gehörten, auf keinen Fall nach Ihrem eigenen
Wissen!

Fazit: Eine Aufgabe, wo der geduldige, aufmerksame Lerner gut Punkte sammeln kann.

2.3. Schriftlicher Ausdruck


Der Prüfungsteil „Schriftlicher Ausdruck" besteht aus 2 Subtests. Für die Bearbeitung dieses Teils
haben Sie insgesamt 80 Minuten Zeit. Vorher haben Sie 5 Minuten Zeit für die Wahl des Themas
von Teil 1. Dann können Sie mit jedem beliebigen Subtest beginnen, wir empfehlen Ihnen jedoch
zuerst Teil 1 und dann Teil 2 - in den vorgegebenen Richtzeiten - zu bearbeiten.

2.3.1. SA - Teil 1
Sie sollen sich anhand einer Grafik und fünf vorgegebener Inhaltspunkte schriftlich zu einem
Thema äußern. Ihre Arbeit soll ca. 200 Wörter lang sein. Sie erhalten zwei Themen zur Auswahl.
Für die Bearbeitung dieses Teils (s. Schriftlicher Ausdruck — Antwortbogen Aufgabe 1 S. 17-19)
haben Sie ca. 65 Minufen Zeit. Ihre Arbeit, für die Sie maximal 20 Punkte erhalten können, wird
nach den folgenden vier Kriterien (s. S. 20) bewertet:

- 11 -
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

Kriterium Was wird hier bewertet? Punkte

Inhaltliche Vollständigkeit Inhaltspunkte schlüssig und angemessen dargestellt? 4 -0


Gliederung des Textes - Sinnvolle Reihenfolge und
Textaufbau + Kohärenz Verknüpfung der Inhaltspunkte - Konnektoren, Kohä­ 5 -0
renz

Ausdrucksfähigkeit Wortschatzspektrum - Wortschatzbeherrschung 5 -0

Korrektheit Morphologie - Syntax - Orthografie - Interpunktion 6 -0

Achtung: Wird bei Teil 1 ein Kriterium mit 0 Punkten bewertet, so ist die Punktzahl für Teil 1 insge­
samt 0!

S A -T e il 1 : Tipps und Strategie

1. Lesen Sie das Blatt mit der Kurzbeschreibung der beiden Themen, die zur Auswahl stehen,
aufmerksam durch und überlegen Sie mögliche Inhaltspunkte. Wählen Sie nicht unbedingt
das Thema, das Ihnen interessanter vorkommt, sondern das, über das Sie mehr wissen.
2. Studieren Sie die Grafik, die als Schreibanlass dient, sowie die fünf Inhaltspunkte aufmerksam
und markieren Sie Wörter und Ausdrücke, die Sie eventuell in Ihrer Arbeit verwenden können.
3. Überlegen Sie sich eine sinnvolle Reihenfolge der fünf Inhaltspunkte, so dass Sie lückenlos
vom einen Inhaltspunkt zum nächsten übergehen können.
4. Schreiben Sie 30 - 50 Wörter zu jedem Inhaltspunkt. Schreiben Sie möglichst sauber und
leserlich und trennen Sie die Absätze voneinander.

Fazit: Einfache, jedoch nicht leichte Aufgabe, in der man gut trainiert sein muss.

2.3.2. S A -T e il 2
Sie erhalten hier einen persönlichen und einen offiziellen Brief zum selben Thema. Im offiziellen
Brief sind 10 Lücken. Um diese Lücken zu ergänzen, verwenden Sie Informationen aus dem
persönlichen Brief. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter. Ihre Lösungen schreiben Sie auf den
Antwortbogen (S. 21).
Für die Bearbeitung dieses Teils haben Sie ca. 15 Minuten Zeit. Für jede richtige Lösung erhalten
Sie einen halben Punkt, insgesamt also 5 Punkte. Viertelpunkte werden nicht vergeben!

SA - Teil 2 : Tipps und Strategie


1. Die Aufgabenstellung und den persönlichen Brief aufmerksam lesen. Anschließend den
offiziellen Brief überfliegen.
2. Den offiziellen Brief Satz für Satz lesen. Überlegen Sie bei jeder Lücke:
a. Was will der Verfasser des Briefes hier ausdrücken? Die Informationen im persönlichen
Brief helfen Ihnen dabei.
b. Welche syntaktische Position nimmt diese Lücke ein? Daran können Sie erkennen, um was für
einen Worttyp (z.B. Nomen, Partizip, Infinitiv, Adjektiv, Konjunktion etc.) es sich jeweils handelt.
3. Falls Sie nichts finden, mit der nächsten Lücke weiter machen und am Ende auf die noch
nicht ausgefüllten Lücken zurückkommen.

Fazit: Eine interessante Aufgabe, die starke Ähnlichkeit mit Leseverstehen / Teil 1 hat.
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

3. Mündlicher Teil
Die mündliche Prüfung besteht aus zwei Teilen, dauert insgesamt ca. 15 Minuten und wird meis­
tens als Paarprüfung durchgeführt, d.h. es werden zwei Teilnehmerfinnen) parallel geprüft.
(Die Prüfung kann jedoch auch als Einzelprüfung durchgeführt werden.)
Man kann insgesamt maximal 25 Punkte erreichen, zum Bestehen der Prüfung sind 15 Punkte
erforderlich.
Vor Beginn der Prüfung haben die Teilnehmer(innen) 15 Minuten Vorbereitungszeit. In dieser Zeit
dürfen sie sich die Aufgabenblätter anschauen und Notizen machen.
Als Einstieg in die Prüfung führen die Prüfer(innen) mit den Teilnehmer(inne)n ein kurzes Begrü-
ßungs- und Einleitungsgespräch, das nicht bewertet wird. Während der Prüfung mischen sich die
beiden Prüfer nicht ins Gespräch ein, es sei denn einer der Kandidaten ist so schwach, dass einer
der Prüfer seine Rolle übernehmen muss.

3.1. M A -T eil 1
Sie bekommen ein Aufgabenblatt mit einem Thema und Strukturierungsvorgaben. Sie sollen sich
zusammenhängend zu diesem Thema äußern, die Argumente dafür und dagegen aufführen und
auch Ihre persönliche Meinung zum Ausdruck bringen.
Dieser Teil läuft monologisch ab und dauert pro Kandidat ca. 3 Minuten.

M A -T e il 1 : Tipps und Strategie

1. Verwenden Sie 6 - 7 Minuten der Vorbereitungszeit für Teil 1.


2. Lesen Sie das Aufgabenblatt aufmerksam durch und markieren Sie Wörter und Begriffe,
die Sie bei Ihrer Stellungnahme verwenden können. Notieren Sie weitere nützliche Wörter
und Begriffe untereinander auf dem Notizblatt. Schreiben Sie keine vollständigen Sätze!
3. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Präsentation klar gegliedert ist (Thema nennen und erläutern -
Argumente und Gegenargumente präsentieren und durch passende Beispiele belegen -
Persönliche Meinung zum Thema äußern - Schluss).

Fazit: Eine wegen ihres monologischen Charakters relativ einfache Aufgabe.

3.2. M A -T e il 2
Auf dem Aufgabenblatt wird eine bestimmte Situation beschrieben und mehrere Alternativen vor­
geschlagen.
Sie sollen zusammen mit Ihrem/Ihrer Gesprächspartner(in) über die verschiedenen Möglichkeiten
diskutieren und zu einer Entscheidung kommen.
Dieser Teil dauert insgesamt 6 - 8 Minuten.
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

M A -T e il 2 : Tipps und Strategie


1. Verwenden Sie 7 - 8 Minuten der Vorbereitungszeit für Teil 2.
2. Lesen Sie das Aufgabenblatt aufmerksam durch. Notieren Sie auf dem Notizblatt sauber
untereinander alles, was Ihnen positiv bzw. negativ zu jeder Alternative einfällt. Lassen Sie
keine Alternative unberücksichtigt!
3. Sorgen Sie dafür, dass das Prüfungsgespräch nicht ins Stocken gerät. Machen Sie sinnvoll
begründete Vorschläge, hören Sie Ih re m Prüfungspartner aufmerksam zu, gehen Sie auf
seine Äußerungen ein (durch Kommentieren, Widersprechen oder Rückfragen) und sorgen
Sie dafür, dass Sie am Ende zu einer Einigung kommen.
4. Es ist völlig unwichtig, wessen Meinung am Ende überwiegt. Viel wichtiger ist, dass man sich
gesprächs- und kompromissbereit zeigt.

3.3. MA - Bewertungskriterien
Die Leistung jedes Kandidaten im mündlichen Teil der Prüfung wird - getrennt für jeden Teil
(s. Mündliche Prüfung - Ergebnisbogen S. 23) - nach den folgenden 5 Kriterien (s. S. 22) bewertet:

Kriterium Was wird hier bewertet? Punkte

Produktion Vortrag inhaltlich angemessen und ausführlich -


2,5-0
Erfüllung der (Teil 1) Persönlicher Standpunkt wird sichtbar
Aufgabenstellung Interaktion
Gesprächsbereitschaft - Diskussionsfähigkeit 2,5-0
(Teil 2)
Klar formulierte und zusammenhängende Äuße­

CN
LO
o
Kohärenz und Flüssigkeit

i
rungen -Angemessenes Sprechtempo
Treffende Wortwahl - Wenig Umschreibungen
Ausdruck 2,5 - 0
und wenig Wortsuche
Grammatische und syntaktische Fehler, die das
Korrektheit 2,5-0
Verständnis (nicht) beeinträchtigen
Fremdsprachlicher Akzent, der das Verständnis
CN

o
in

Aussprache und Intonation


i

(nicht) beeinträchtigt

4. Gesamtpunktzahl und Prädikat

Zur Errechnung der Gesamtnote auf dem Blatt Gesamtergebnis (s. S. 24) werden die Punktzahlen
d e r s c h riftlic h e n P rü fu n g ste ile u n d d e r m ü n d lic h e n P rü fun g a d d ie rt. Es w e rd e n fo lg e n d e G e s a m t­
n o te n v e rg e b e n :

Gesamtpunktzahl Prädikat

100 - 9 0 Punkte sehr gut

89,5 - 80 Punkte gut

79,5 - 70 Punkte befriedigend

69,5 - 60 Punkte ausreichend

unter 60 Punkte nicht bestanden


d as W ichtigste zur C1 -Prüfung

Leseverstehen - Antwortbogen

Familienname _____________________________________________________________________

Vorname _____________________________________________________________________

Geburtsdatum ________________________________ Geburtsort ________________________

Prüfungsort / Prüfungsteilnehmer-Nr.:

Institution _____________________________________________________________________ — __ __ — — —

Datum _____________________________

Aufgabe 1

10

max. 10 Punkte: ________ |

Aufgabe 3

Aufgabe 2 [11-20] max. 10 Punkte 21 a 0 0 0 26 a 0 0 0


(steht auf Extra-Blatt) 22 27
0 0 0 0 0 0 0 0
23 0 0 0 0 28 0 0 0 0
24 0 0 29
0 0 0 0 0 0
25 0 0 0 0 30
0 0 0 0

max. 5 Punkte [10:2]: I

Gesamtergebnis Leseverstehen: ________ I / 25 Punkte


Aufgaben 1 - 3

15 -
Hörverstehen - Antwortbogen

Familienname ______________________________________________________________________

Vorname _____________________________________________________________________

Geburtsdatum _________________________________ Geburtsort ________________________

Prüfungsort / Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Institution _____________________________________________________________________ — — — — — —

Datum _____________________________

Aufgabe 1 Punkte

1 _____

2 ______

,4 ______

10

Aufgabel max, 10 Punkte:


( 1- 10)

Au fgabe 2
11 0 0 0 16 0 0 E
12 0 0
0 0 17
0 0
13 0 0 0 18 0 0 0 Aufgabe 2 Lösungen: ________ 1 x 1 ,5 = ________ I
( 11- 20 )
14 0 E E 19 B E E
Gesamtergebnis Hörverstehen: ________ | /25 Punkte
15 a 0 E 20 0 0 0 Aufgaben 1 + 2

- 16 -
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

Schriftlicher Ausdruck - Antwortbogen


Aufgabe 1: Freier Schriftlicher Ausdruck

Familienname _____________________________________________________________________

Vorname _____________________________________________________________________

Geburtsdatum ________________________________ Geburtsort ________________________

Prüfungsort / Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Institution _____________________________________________________________________ — — — — — —

Datum _____________________________

Text­ Aus- Korrekt­


Inhalt
aufbau druck heit

-1 7 -
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

Text- Aus­ Korrekt­


Inhalt
aufbau druck heit
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

Text- Aus- Korrekt­


Inhalt
heit

Ergebnis
Inhalt max, 4 Punkte □
Textaufbau max. 5 Punkte □
Ausdruck max. 5 Punkte □
Korrektheit max. 6 Punkte □
Ergebnis Aufgabe 1 / 20 Punkte
Ergebnis Aufgabe 2 / 5 Punkte

Gesamtergebnis Schriftlicher Ausdruck / 25 Punkte

-19
das W ichtigste zur C1-Prüfung

Bewertungskriterien Schriftlicher Ausdruck: Aufgabe 1

I
Inhaltliche
4 Punkte 3 Punkte 2 Punkte 1 - 0,5 Punkte 0 Punkte
Vollständigkeit

ein bis zwei


Inhaltspunkte
Inhaltspunkte
schlüssig und alle vier drei bzw. alle Inhalts­ Thema verfehlt
angemessen Inhaltspunkte Inhaltspunkte Inhaltspunkte punkte nur
dargestellt
ansatzweise

II
Textaufbau
5 Punkte 4 Punkte 3 Punkte 2 - 1 Punkte 0 Punkte
+ Kohärenz

liest sich stellen­ Aneinanderrei­


• Gliederung über weite
weise sprung­ hung von Sätzen
des Textes liest sich sehr liest sich noch Strecken
haft, und einige fast ohne
• Konnektoren - flüssig flüssig unlogischer
fehlerhafte Kon­ logische
Kohärenz Text
nektoren Verknüpfung

III
A usdrucks­
5 Punkte 4 Punkte 3 Punkte 2 - 1 Punkte 0 Punkte
fähigkeit

• Wortschatz­ begrenzte
stellenweise Ausdrucksfähig­ Text in großen
spektrum sehr gut und gut und
gut und keit, Kommunika­ Teilen völlig
• Wortschatz­ angemessen angemessen
angemessen tion stellenweise unverständlich
beherrschung
gestört

IV
Korrektheit 6 Punkte 5 - 4 Punkte 3 Punkte 2 - 1 Punkte 0 Punkte

• Morphologie einige Fehler,


einige Fehler, häufige Fehler, Text wegen
die das
• Syntax die den Lese­ die den Lese­ großer
nur sehr kleine Verständnis
• Orthografie + Fehler prozess stellen­ prozess stark Fehlerzahl
aber nicht
Interpunktion weise behindern behindern unverständlich
beeinträchtigen

Wird bei Aufgabe 1 ein Kriterium mit 0 Punkten bewertet, ist die Punktzahl für diese Aufgabe
insgesamt 0.
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

Schriftlicher Ausdruck - Antwortbogen


Aufgabe 2

Familienname __________________________________________ ___________________________

Vorname _____________________________________________________________________

Geburtsdatum ________________________________ Geburtsort ________________________

Prüfungsort / Prüfungsteilnehmer-Nr.:
Institution _____________________________________________________________________ — — — — — —

Datum _________________________________

Sehr (0) Frau Altdorf,


eigentlich hätte ich diesen Brief (1 )__________________ schreiben sollen, denn meine
guten Englischkenntnisse verdanke ich allein Ihnen.
Sie haben sich jahrelang bemüht, uns richtiges Englisch beizubringen, und das ist
Ihnen, zumindest in meinem Fall, (2 )__________________ .
Ich schreibe Ihnen, um Sie zu einem Klassentreffen der Abiturklasse von 1988 einzu­
laden, das am Samstag, dem 14. Juli, (3 )__________________ wird.
Es werden, so hoffe ich, fast alle Abiturientinnen und Abiturienten unseres Jahrgangs
und auch viele Ihrer damaligen Kolleginnen und Kollegen kommen. Da die meisten
noch im Dienst sind, war es nicht (4 )__________________ , ihre Adressen zu finden.
Der Tag ist (5 )__________________ folgt geplant: Treffen um 10:00 Uhr in der Aula
unserer Schule, des Lessing-Gymnasiums in Lindau, Empfang durch den jetzigen
Schulleiter Herrn Dr. Porz. Um 12:00 Uhr Mittagessen im Seerestaurant, das in
(6 )__________________ der Schule liegt.
Bei gutem Wetter können wir dann einen (7 )__________________ am See machen,
damit jeder mit jedem in Kontakt kommen kann. Zum Abschluss setzen wir uns um
17:00 Uhr im Seerestaurant zu Kaffee und Kuchen zusammen und gegen 18:00 Uhr
dürfte dann die Feier (8 )__________________ sein.
Bitte teilen Sie mir kurz mit, ob Sie beim geplanten Klassentreffen
(9 )__________________ sein werden.
Es würde uns alle sehr freuen, Sie nach so vielen (10)_________________erneut
zu treffen.
Mit besten Grüßen
Hilde firiw ts

Punkte gesamt:

-21 -
das W ichtigste zur C1 -Prüfung

Bewertungskriterien Mündlicher Ausdruck

M ündlicher
2,5 Punkte 2 Punkte 1,5 Punkte 1 Punkt 0 Punkte
A usdruck

Erfüllung der viel zu kurz


Aufgabenstellung sehr gut gut gut unvollständige bzw. fast keine
1. P rod u ktio n und sehr und sehr und ausführlich Äußerung zusammen­
• Inhaltliche ausführlich ausführlich genug und zu kurz hängenden
Angemessenheit Sätze
• Ausführlichkeit
große
Gesprächsfähig­ Schwierigkeiten,
2. Interaktio n sehr gut gut Beteiligung
keit vorhanden, sich überhaupt
und und nur
• Gesprächsfähig­ aber am Gespräch
sehr interaktiv interaktiv auf Anfrage
keit nicht sehr aktiv zu
beteiligen
stockende
II sehr gut abgehackte
gut und zusam­ bruchstückhafte
Kohärenz und und klar Sprechweise,
menhängend, nicht immer Sprechweise
Flüssigkeit zusammen­ sodass zentrale
noch angemes­ zusammen­ beeinträchtigt
• Verknüpfungen hängend, Aussagen
senes Sprech­ hängend die
• Sprechtempo, angemessenes unklar
tempo Verständigung
Flüssigkeit Sprechtempo bleiben
stellenweise
über weite vage und einfachste Aus­
sehr gut, mit situations­
III Strecken allgemeine drucksweise
wenig unspezifische
Ausdruck angemessene Ausdrucksweise, und häufig
Umschreibun­ Ausdrucksweise
• Wortwahl Ausdrucks­ die bestimmte schwere Fehl­
gen und größere
• Umschreibungen weise, Bedeutungen griffe, die das
und wenig Zahl
• Wortsuche jedoch einige nicht genügend Verständnis oft
Wortsuche von Fehlgriffen
Fehlgriffe differenziert behindern
die große Zahl
häufige überwiegend
der
IV stellenweise Regelverstöße, Regelverstöße,
nur sehr Regelverstöße
Korrektheit Regelverstöße die das die das
vereinzelte verhindert das
• Morphologie mit Neigung zur Verständnis Verständnis
Regelverstöße Verständnis
• Syntax Selbstkorrektur erheblich erheblich
weitgehend
beeinträchtigen beeinträchtigen
bzw. fast ganz

ein paar deutlich


V wegen wegen starker
wahrnehmbare wahrnehmbare
Aussprache kaum Aussprache ist Abweichungen
Regelverstöße, Abweichungen,
und Intonation wahrnehmbarer beim Zuhörer von der Stan­
die aber das die das
fremdsprachli­ erhöhte dardsprache ist
• Laute Verständnis Verständnis
cher Akzent Konzentration das Verständnis
• Wortakzent nicht stellenweise
erforderlich fast unmöglich
• Satzmelodie beeinträchtigen behindern
das W ichtigste zur C1-Prüfung

Mündliche Prüfung - Ergebnisbogen

Prüfungsteilnehmer-Nr.: Prüfungsteilnehmer-Nr.:

Familienname Familienname

Vorname Vorname

Aufgabe 1 Kandidat(in) 1 Kandidat(in) 2


2,5 2 0 0 0 2,5 2 p im m
I Erfüllung der Aufgabenstellung

II Kohärenz und Flüssigkeit 2,5 2 @ [T ][Ö ] 2,5 2 eh in m


2,5 2 E U □ ] [Ö ] 2,5 2 eh in m
III Ausdruck
2,5 2 0 0 0 2,5 2 0 0 0
IV Korrektheit
2,5 2 0 0 0 2,5 2 0 0 0
V Aussprache und Intonation

Aufgabe 2 (dialogisch)

I Erfüllung der Aufgabenstellung 2,5 2 E U D U [Ö ] 2,5 2 0 0 0

II Kohärenz und Flüssigkeit 2,5 2 EU DU m S 0 E 0 0

III Ausdruck m in eh in m

IV Korrektheit 0 0 D l D l 0 0 0 0 0 0

V Aussprache und Intonation um m eh in m 2,5 2 0 0 0

0 g Gesamtpunktzahl !'
Mindestpunktzahl: 15 Punkte _________________ J ¡¿b |
8

OO
¿S
O
das W ichtigste zur C1-Prüfung

Gesamtergebnis

Familienname _____________________________________________________________________

Vorname _____________________________________________________________________

Geburtsdatum ________________________________ Geburtsort ________________________

Prüfungsort / Prüfungsteilnehmer-Nr.:

Institution _____________________________________________________________________ — — — — — —

Datum _____________________________

GESAMTERGEBNIS
Schriftliche Prüfung erreichte Punktzahl

Leseverstehen
Hörverstehen
Schriftlicher Ausdruck

gesamt schriftlich

Mündliche Prüfung erreichte Punktzahl

gesamt mündlich j

Gesamtergebnis

Gesamtpunktzahl Note
100 - 9 0 Punkte = sehr gut

89,5 - 80 Punkte = gut

79,5 - 70 Punkte = befriedigend


69,5 - 60 Punkte = ausreichend
unter 60 Punkte = nicht bestanden

Gesamtnote ____________ |

24

Wß -
Test ;1 1
Teil 1
Leseverstehen A rb e its z e it: 2 5 M in uten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Zum Schutz gegen emotionale Lebensmittelwerbung müssen Eltern und Kinder fachlich 0 _ denn

die Lebensmittelbranche nutzt die Erlebniswelt der Familie mit großem * aus. Die infiltrierende

Werbung 2 nicht nur auf Kinder, sondern auch auf ihre Eltern. Beim Einkäufen im Supermarkt spielt

zwar die 3 der Kinder an einen Werbespot eine wichtige Rolle, die Käufer sind am Ende aber die

Eltern. Die Kreativabteilungen der Werbebranche bedienen sich dabei raffinierter 4 . Der gemeinsa­

me 5 von Eltern und Kindern in familiären Alltagssituationen beispielsweise soll eine glückliche

Eltern-Kind-Beziehung suggerieren. Ein anderer Trick ist die Präsentation von jungen und gesunden

Menschen. Dies hat großen 6 auf die Wahrnehmung der Eltern, die ihr Kind naturgemäß fördern

wollen. Zudem verbinden die Werber trickreich den Kauf eines Produkts mit 7 Engagement, damit es

eine positive Bedeutung gewinnt. Verbraucherzentralen haben bereits in Baden-Württemberg

Trainings mit Grundschülern 8 , die die Schüler mit Begeisterung angenommen haben. Durch die 9

der Kinder mit speziellen Werbebotschaften wird ihre Wahrnehmung geschärft. In Zukunft muss dies

auch für Eltern ein 10 sein.

0 unterstü tzt werden


Teil 1
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Raffinierte Tricks der Lebensmittelwerbung


Experte fordert Medientraining für Eltern und Grundschüler

Eltern und Kinder brauchen auf jeden Fall ten als „fe ttfre i“ bezeichnet oder „m it dem Bes­
fachliche Unterstützung, um gegen emotionale ten aus entrahmter Milch“ beworben und im
Lebensmittelwerbung gefeit zu werden - so das TV-Spot mittels junger und gesunder Menschen
Fazit vom Marketingexperten Dr. Eckhard Ben- präsentiert. Das soll natürlich die Wahrnehmung 40
5 ner vom Lehrstuhl für Agrarmarketing der Uni­ der Eltern beeinflussen und deren Hem m ­
versität Hohenheim nach Analyse von mehr als schwelle zum Kauf senken. Die Eltern sollen
400 Werbespots für Lebensmittel im Fernsehen. denken, was der deutschen Nationalmannschaft
gut tut, kann meinem Kind ja wohl nicht schaden.
Die Lebensmittelbranche ist sehr erfolgreich
Verstärkt werden diese Effekte noch durch einen 45
darin, ihre Produkte in familiäre Erlebniswelten
weiteren G riff in die Trickkiste, das so genannte
10 zu packen oder Eigenschaften zu suggerieren,
„Verantwortungsbewusste Marketing“ . Dabei
die diese Produkte einfach nicht besitzen. Gera­
wird der Kauf des Produktes mit einem sozialen
de Eltern und Kinder sind Ziel für diese A rt der
M ehrwert verbunden, zum Beispiel m it der
infiltrierenden Werbung. Daher brauchen Famili­
Bereitstellung von Schulheften für Kinder in Ent- 50
en spezielle Schulungsangebote, um sich gegen
wicklungsländern. Das alles führt dazu, dass dem
IS diese verlockenden Botschaften im stärksten
Produkt eine positive Bedeutung beigemessen
Werbemedium besser wappnen zu können.
werden soll, die den Verkauf des Produktes
Wenn der Filius sich im Laden vor dem Sü­ fördert.
ßigkeitenregal an den letzten TV-Spot erinnert,
Familien müssen also die Möglichkeit haben, 55
ist das für das werbetreibende Unternehmen
hinter die blendende Fassade der Werbung zu
20 schon die halbe Miete. Aber eben nur die halbe,
schauen. In Baden-Württemberg haben verschie­
denn Käufer sind häufig die Eltern und nicht die
dene Verbraucherzentralen mit entsprechenden
Kinder. Die Werbung fährt deshalb imm er
Trainings für Grundschüler bereits gute Erfahrun­
zweigleisig und spricht auch die Erwachsenen an.
gen gemacht. Die Stuttgarter Verbraucherzen- 60
Dabei sind die Kreativabteilungen äußerst raffi-
trale beispielsweise baute einen Parcours, in dem
25 niert. Eine Methode ist es, Eltern und Kinder im
Schüler sich mit speziellen Werbebotschaften
TV-Spot gemeinsam in einer familiären Alltagssi­
auseinander setzten. „Diese Trainings schärfen
tuation auftreten zu lassen. Ein Klassiker ist es,
die Wahrnehmung“ , sagt Dr. Benner. Es sei aber
dass Kind und Elternteil sich fröhlich anstrahlen,
seiner Ansicht nach wichtig, dass solche Trainings 65
nachdem das Kind eine Süßigkeit bekommen hat.
zukünftig auch für Eltern angeboten werden,
30 Das Produkt w ird dadurch sowohl für das Kind
denn in den meisten Fällen nimmt die Werbung
als auch für die Eltern als wichtiger Bestandteil
sie ins Visier. Hauptsache, die Trainings werden
einer glücklichen Eltern-Kind-Beziehung dar­
von unabhängigen Institutionen angeboten und
gestellt.
nicht von Akteuren, die von der Lebensmittelin- 70
Eine zweite ebenfalls sehr erfolgreiche dustrie oder dem Lebensmittelhandel gespon­
35 Methode ist es, das Produkt als „gesund“ darzu­ sert werden. Die Verbraucherzentralen sind
stellen. So werden stark zuckerhaltige Süßigkei­ dafür die richtige Adresse.

- 27-
Teil 2
Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Urlaub und Tourismus


Urlaub - die schönste Zeit im Jahr. Darauf freut man sich nach monatelanger Arbeit, dabei sucht man
Erholung und lässt die Sorgen zu Hause. In dieser Zeit kurbelt der Reisende aber auch einen der weltweit wich­
tigsten Wirtschaftszweige mächtig an. Welchen Einfluss hat der Tourismus auf eine Region? Und wie sieht das
Leben aus, wenn man vom Tourismus abhängig ist?

Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Urlaub und Tourismus“ . In welchen Texten
gibt es Aussagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
Verhalten der Touristen im fremden Land
2 Probleme während der Saison
3 Gründe für die Beschäftigung in der Tourismusbranche
4 Negative Auswirkungen auf die Region
5 Positive Auswirkungen des Tourismus auf den Touristenort

Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
Text Ä

W ir verbringen unseren Urlaub seit über 30 Jahren auf einer kleinen Insel im Mittelmeer.
S o n ja R.
Anfangs mieteten w ir immer ein kleines Häuschen am Ortsrand. D ort gab es keinen Strom,
und Wasser mussten w ir von einem Brunnen holen. Uns hat das damals nichts ausgemacht, denn w ir hatten uns ja
bewusst für einen O rt entschieden, w o alles noch recht ursprünglich war. Gegessen haben w ir fast jeden Abend in
den kleinen Tavernen am Hafen, w o es nicht viel Auswahl und jeden Tag frischen Fisch gab. W ir haben uns den
Lebensgewohnheiten der Einheimischen angepasst und so w ar die Gastfreundschaft unbeschreiblich. W ir fühlten
uns wie zu Hause. Unsere Kinder sind quasi d ort aufgewachsen, da w ir jedes Jahr mindestens 6 Wochen d ort ver­
bracht haben. Das konnten w ir uns leisten, weil das Leben auf der Insel viel günstiger w ar als zu Hause. M it der Zeit
richteten sich jedoch die Insulaner auf den Tourismus ein. Das hieß nicht nur, dass Ferienwohnungen und
Hotels entstanden, sondern auch, dass die Infrastruktur ausgebaut wurde. Während die meisten Straßen früher
nicht asphaltiert waren, kann man heute die Insel m it dem Auto problemlos umrunden. Telefonieren konnten w ir
damals nur bei der Post. Heute stehen überall Telefonzellen. 4 verschiedene Buslinien bringen einen heute in alle
Ecken und kleinen Ortschaften der Insel. Natürlich hat sich das Gesicht der Insel stark verändert. Sie ist voller
geworden, aber man darf nicht außer Acht lassen, wie sehr es die Einheimischen vorangebracht hat. M it dem
Tourismus kam übrigens auch ein neues Umweltbewusstsein auf.

C h r is to p h L ^ ^ 'n ^ e^ n e r unc* i°bbe immer dann, wenn Saison ist. Seit drei Jahren bin ich in einem
'

' ' Restaurant tätig, das zu der gehobenen Klasse gehört und 6 Monate lang geöffnet ist. Frei­
zeit gibt es während dieser Zeit keine. Während die anderen Urlaub machen, müssen w ir arbeiten. Aber ich will
.

mich nicht beklagen, denn ich habe es m ir so ausgesucht. D er Job ermöglicht m ir nämlich 6 Monate lang im W inter
zu reisen. Das Festgehalt ist zwar nicht üppig, aber die Gastronomie ist eine Branche, in der man für das Trinkgeld
arbeitet, und das ist in der Regel zwei- bis dreimal so hoch wie der feste Tagessatz. Und glauben Sie mir: Für das
Trinkgeld arbeiten w ir hart: Freundlich sein, Scherze machen, egal, ob w ir die Gäste kennen oder mögen, das ge­
hört zum täglichen Geschäft. Aber zu allen zuvorkommend zu sein, ist nicht immer einfach. Es gibt Gäste, die meinen,
sie könnten sich schlecht benehmen, weil sie nicht zu Hause sind. Einige blicken auf die Bedienung herab. Es ist un­
vorstellbar, was man sich manchmal bieten lassen muss - besonders dann, wenn sie alkoholisiert sind. Darüber hi­
naus stellt sich dem Kellner auch die logistische Schwierigkeit, innerhalb kürzester Zeit so viele Gäste wie möglich
zu bedienen, abzukassieren und Platz für neue Gäste zu schaffen. Ideal ist es, wenn w ir keinen Gast wegschicken
müssen und während des Abends durchgehend voll besetzt sind. Die Arbeit ist dann hart. Aber die Kasse stimmt.

- 28-
A rbeitszeit: 3 0 M inuten Leseverstehen
Text C

Q e o ra B Als *-e^rer an c*er ö rtl'chen Grundschule bin ich nicht vom Tourismus abhängig, beobachte
aber m it Betrübnis, wie sich unser D orf in den letzten 20 Jahren verändert hat. Als kleine
Ortschaft am Meer haben wir hier die Urlauber, seit ich denken kann, Gäste genannt. Sie mieteten sich in den
wenigen Pensionen ein und, wenn die voll waren, suchten sich die übrigen Urlauber eben im nächsten D o rf ein
Zimmer. Natürlich hat sich das stark gewandelt. Man hat sich hier bei uns immer mehr der Nachfrage angepasst.
Neue Restaurants wurden eröffnet und dann wurde gebaut. Das hat meiner Meinung nach eigentlich den größten
Schaden angerichtet, da man aufgrund von Zeitdruck und fehlenden Mitteln einfach viele kleine mehrstöckige
Hotels städtischen Typs errichtet hat. Auf traditionelle Weise zu bauen ist teuer. Aber diese besondere Architektur,
die typisch für unsere Region ist, hätte man eben erhalten sollen. Auf lange Sicht wäre das auch sicher profitabel
gewesen. Denn das zieht weiterhin die Menschen an. Unser Bürgermeister hat jedoch damals nur an den schnellen
wirtschaftlichen Aufschwung unserer Stadt gedacht, der natürlich sehr bald eintrat. Aber es ist schade, dass die
Anzahl der kulturell interessierten Urlauber im Vergleich zu den Horden von Partytouristen, die oftmals die Sitten
des Landes nicht respektieren, heute verschwindend gering ist. In den Monaten Juli und August gehen meine Frau
und ich so gut wie gar nicht aus - ganz einfach, weil draußen zu viel Trubel ist. Erst Ende September beginnen w ir
wieder unser Städtchen zu genießen - so w eit das möglich ist, wenn uns an der Promenade die zum größten Teil
leeren Betonreihen hässlich anblicken.
T ext D

A /lo r i'O D ^ vor ^ Jahren von meinem V a ter einen Campingplatz übernommen. Meine
Eltern hatten m it uns - ich habe noch 3 Schwestern - hier immer Campingurlaub gemacht,
bis mein Vater irgendwann den Wunsch verspürte, selbst einen Campingplatz zu eröffnen. So kaufte er sich ein
Stück Land und m it einer Architektin zusammen wurde unser erster Campingplatz geplant. Es w ar ein typisches
Familienunternehmen. Je älter w ir wurden, desto mehr mussten w ir m it anpacken: im Restaurant, an der Rezepti­
on oder bei der Reinigung der sanitären Anlagen - Arbeit gab es immer. D er Leiter eines Campingplatzes ist mit
verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert. Zum Beispiel ist es natürlich imm er ein Problem, wenn das W etter
nicht mitspielt. Dann bleiben die Besucher fern. Und als w ir einen zweiten Campingplatz an einem anderen O rt
bauen wollten, haben sich die Leute gewehrt, weil sie dachten, dass der Campingplatz die natürliche Schönheit der
Landschaft zerstören würde. W ir haben aber den zweiten Campingplatz so entworfen, dass er sich in die land­
schaftliche Umgebung einpasst, und haben auch ganz viele Bäume gepflanzt. So haben w ir nicht nur Touristen in
den O rt gebracht, wovon auch die Restaurantbetreiber profitieren, sondern eine Fläche, die brachlag, verschönert
und bebaut.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind fe tt gedruckt.

0. Beispiel: vom Tourismus abhängiger A rbeitsplatz

Text A -

Text X Kellner in einem Restaurant, wenn Saison ist

Text C ■

Text X von meinem V a ter einen Campingplatz übernommen


¥ ¥
m

Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M inuten

A ntw ortblatt „Urlaub und Tourismus“

Text
Text ¥~ 1

Text ~C

Text D

5. Positive Auswirkungen des Tourismus a u f den Touristenort

Text A

Text ¥
Text ¥
Text D
Teil 3
A rb e itsze it: 1 5 M in uten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (|T| |~b] fei
oder 0 ) , die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

ä BEISPIEL: (0) 0 klagt


OH leidet ä LÖSUNG: b
fei schmerzt
0 trauert

21 26
Jeder fünfte Bundesbürger o
0 glauben 0 an
an Alpträumen QU hoffen fb~l auf

Von ruhigen und entspannten Nächten können manche nur 0 träumen 0 ein
2 1 : Jeder fünfte Bundesbürger leidet mehrmals im Jahr an Alp­ [dl wünschen 0 nach
träum en, w ie eine Umfrage im Auftrag der „Apotheken
Umschau“ ergab. Knapp drei Prozent der Befragten werden 22 27
nach eigener Aussage sogar einmal pro Woche oder öfter von
fä~] auslösenden 0 Gelegentlichen
stark negativen, Angst oder Panik 22 Träumen gequält. Bezogen
auf ganz Deutschland sind das rund 1,7 Millionen Menschen. fb~l bildenden 0 Häufigen
Ursachen für die Fantasien sind dem Traumforscher Michael [ei ergebenden 0 Öfteren
Schredl zufolge nicht nur Stress, sondern auch genetische Veran­ I~d1 produzierenden 0 Seltenen
lagung.

Starke 23 wie Prüfungen, Krankheiten und andere Proble­ 28


23
me schlagen sich demnach besonders leicht in Form von Alpträu­
men nieder. W er sich außerdem gegen Stress schlecht abgrenzen l~ä~l Belastungen 0 zuletzt
kann, ist eher gefährdet. Dabei sind Alpträume nicht nur unange­ 0 Bemühungen 0 zunächst
nehm, sondern können auch zum 24 werden. Wenn jemand 0 zurück
0 Lasten
mehrmals pro Woche Alpträume hat, dann ist das eine Gefahr für
id l Mühen 0 zuvor
den Körper, denn es 25 die Erholung durch Schlaf.
Besonders Frauen leiden an den beunruhigenden Schlafstö­
24 29
rungen: Von den weiblichen Befragten gab fast ein Viertel 26,
mehrmals im Jahr von Alpträumen geplagt zu werden. Bei den
0 Gesundheitsattest 0 geben
Männern waren es dagegen nur rund 16 Prozent. Auch bei älte­
fb ] G esundheitsfaktor 0 legen
ren Menschen ist die Belastung der Umfrage zufolge hoch: Von
0 Gesundheitsrisiko 0 nehmen
den Über-70-Jährigen werden rund 27 Prozent des 27 von
Angstträumen aus dem Schlaf gerissen. id~l Gesundheits­ 0 treffen
zustand
Als Gegenmittel empfehlen die Traumforscher 28 einmal
mehr Entspannung im Alltag. „Wenn das Stressniveau tagsüber 30
geringer ist, dann hat man automatisch auch weniger Alpträu­
me“ , erklärte Schredl. In Extremfällen könne gemeinsam mit 0 fordert 0 den Griff
einem Experten versucht werden, im Schlaf bewusst Einfluss auf 0 gewinnt 0 den Halt
die Trauminhalte zu 29. Als so genannte „Klarträum er“ bekom­ 0 umgeht 0 die Hand
men die Betroffenen ihre Angstfantasien dann oft besser in 30. 0 vermindert 0 den Stand

-dl -
Teil 1
Hörverstehen A rb e its z e it: etwa 1 5 M in uten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

jte*. BEISPIELE: 0 1 Was verm ittelt die Firma „Mietauto mit Köpfchen“?
Miefwagen zu sehr niedrigen Preisen.

02 „Mietauto mit Köpfchen“ arbeitet mit Partnerfirmen in 20 Ländern zusammen.

I Die Kilometerzahl, die man fahren darf, ist ... .

2 Was möchte H err Knapp extra buchen?

3 Was muss Herr Knapp bei der Übernahme


des Wagens neben Buchungsbeleg, Führer­
schein und Kreditkarte noch vorzeigen?

4 Der internationale Führerschein gilt ... lang.

5 Eine Kreditkarte ist erforderlich zum Hinter­


legen der . . ..

6 Das billigste unter den angebotenen Autos


ist ein ..., das teuerste ein . . ..

7 Was müssen Autofahrer unter 25 und über


65 zusätzlich zahlen?

8 Die Miete für den Mietwagen wird auf einer


... berechnet.

9 In welchem Fall muss H err Knapp die Firma


umgehend kontaktieren?

10 Was passiert mit der Differenz für nicht


genutzte Tage?

-32
Teil 2
A rb e itsze it: etwa 2 5 M in uten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort 0 0 oder 0 an.
,

ä BEISPIEL: Regina Halm ich b e trachtet das Boxen ...

als D om äne, die M ännern Vorbehalten ist.

Kl als faszinierende Sportart. m LÖSUNG: b


0 als Sportart mit immer bekanntem Ausgang.

R. Halm ich hat beschlossen 0 weil sie nicht professionell denkt.


ihre Boxkarriere zu been­ 0 weil sie inzwischen für eine Boxerin zu alt geworden ist.
den, ... 0 weil sie immer auf ihre innere Stimme hört.

12 W ie b e u rte ilt R. Halmich 0 Aufgrund der Schwierigkeiten in den ersten Jahren hat sie
die Anfangsjahre ihrer gelern t, spätere N iederlagen besser zu v e rk ra fte n .
Profikarriere? 0 Ihr erster Kampf um die Weltmeisterschaft hat ihr
die Realität eines Profisportlers vor Augen geführt.
0 Sie ist dankbar für den Schutz, den ihr die Kamerateams
gegeben haben.

13 Welche Erfahrungen hat 0 Journalisten erhofften sich immer eine interessante


R. Halm ich m it der Presse Hintergrundgeschichte.
gemacht? 0 Ihre Kindheit hat die Journalisten nicht interessiert.
0 Kleine Skandale waren notwendig, um von der Presse
beachtet zu werden.

14 wie sieht R. Halmich 0 Heutzutage macht das Geschlecht auch im Boxsport


ihre Rolle als Frau im keinen Unterschied mehr.
Boxbusiness? 0 Als Frau kann man sich nur durch einen Titel Respekt
verschaffen.
0 Vor allem von den Medien wird man als Frau in der Regel
übergangen.

15 Warum hat R. Halmich 0 Solange ihre Kämpfe nicht live im Fernsehen übertragen
nicht ans Aufgeben wurden, wollte sie den Boxsport nicht aufgeben.
gedacht? 0 Der Ärger über die ignoranten Äußerungen haben sie
motiviert weiterzukämpfen.
0 Sie war auf der Suche nach einer Gegnerin, die ihr
gewachsen war.

- M -
16 Nachdem sie den Schritt [El hat sie sich während ihrer Kämpfe mit den Leuten
ins Fernsehen geschafft unterhalten.
hatte, ... E hatte sie das Gefühl, ihre Karriere beginne aufs Neue.
E wurde ihrem Image eine Menge Schaden zugefügt.

17 W ie beschreibt R. Halmich E Es lässt sich nicht leugnen, dass Boxen eher brutal als
die Sportart Boxen? intelligent ist.
E Das Boxen lässt sich mit dem Schachspiel nicht vergleichen.
E Boxen ist eine Sportart, in der Intelligenz und Taktik
erforderlich sind.

18 W arum sieht der Vater von E Die Kämpfe seiner Tochter anzusehen, nimmt ihn zu sehr mit.
R. Halm ich seine Tochter E Er ist der Überzeugung, dass diese Sportart für Frauen
nicht gern im Ring? nicht geeignet ist.
E Wegen seiner Arbeit als Sanitäter, hat er nie die Zeit
gefunden, einen Kampf live zu sehen.

19 W ie ist R. Halm ich auf E Verschiedene Kampfsportarten führten sie zum Boxen.
die Sportart Boxen E Sie wollte gegen ihre Eltern rebellieren, die sie zum
gekommen? Karate schickten.
E Ein Geschenk zu Weihnachten war der Auslöser.

20 W orauf ist R. Halmich I_3j Darauf, dass sie die einzige deutsche Boxweltmeisterin ist.
abschließend stolz? E Darauf, dass sie den männlichen Boxprofis gezeigt hat,
dass auch Frauen kämpfen können.
E Darauf, dass das Frauenboxen dank ihrer Karriere
in Deutschland an Akzeptanz gewonnen hat.
Teil 1
AI ....
5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für Aufgabe 1 aus den zwei Themen eins aus.

Thema A:

Der Trend zum ^ it h a n d y

mre Aufgabe « es, der Mobfl­


au äußern, ,v » ^ dass es mancherorts meh
telefone ge u Menschen.

Grafik.

Thema B:

WM
Teil 1 - Thema A
Schriftlicher Ausdruck A rb e itsze it: 6 5 M in uten

Der Trend zum Zweithandy


Zahl der Mobiltelefone* je 100 Einwohner
Luxemburg
Italien
Tschechien
Griechenland
Portugal
Großbritannien
Norwegen
Finnland
Österreich
Irland
Dänemark
Schweden
Niederlande
Spanien
Deutschland
Ungarn
Belgien
Schweiz
Slowakei
Frankreich
Polen
Japan
USA ■ _
■— / ausgewählte Länder
1671 Türkei Quelle: OECD Communications Outlookl2007

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Situation in Ihrem Heimatland

Hinweise:

Bei d e r B e urte ilu n g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, sondern auch, o b Sie a lle Inha lts­
p u n k te berücksich tig t haben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

Schreiben Sie m in de ste ns 2 0 0 W örter.

-36-
Teil 1 - Thema B
A rb e itsze it: 6 5 M in uten Schrift! icher Ausdruck

Besser ausgebildet,
seltener arbeitslos
Arbeitslosenquoten* in %
O st (einschl. B erlin) H W est I

ohne Berufs­
abschluss

insgesam t
wsaasmxx xp \
mit Lehre/
Fachschule mm

¡§: GlobU'S
mit Hoch-/
Fachhoch­ mm
schule ■ 3,5

‘ Anteil an allen zivilen


Erwerbspersonen
(ohne Auszubildende) Q
gleicher Qualifikation Quelle: IAB Stand: Ende Sept. 2005 1666

Sie sollen sich dazu äußern, welchen Einfluss die Ausbildung auf die Berufschancen der Menschen
hat. Schreiben Sie,

welche Auswirkungen hohe wie die Situation


Arbeitslosigkeit auf die betroffenen diesbezüglich in Ihrem
Gesellschaftsschichten hat. Heimatland ist.

W e ,c h e U n t e n

es 2vv'schen W
° stdeutsch/anc

Hinweise:

Bei der Beurteilung wird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

-37-
Teil 2
Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 1 5 M in uten

Frau Hilde Grims, heute 39, hat vor 20 Jahren Abitur gemacht und ist zurzeit damit beschäftigt,
ihre früheren Schulkamerad(inn)en und Lehrer(innen) zu einem Klassentreffen einzuladen. Aus
diesem Grund schreibt sie heute eine E-Mail an ihre beste Freundin aus der Schulzeit und einen Brief
an ihre damalige Englischlehrerin.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

Sehr 0 geehrte Frou Altdorf,


eigentlich hätte ich diesen Brief I _______________ schreiben sollen, denn meine guten Englischkenntnisseverdanke ich allein Ihnen.
Sie haben sich jahrelang bemüht, uns richtiges Englisch beizubringen, und das ist Ihnen, zumindest in meinemFall, 2 _______________ .
Ich schreibe Ihnen, umSiezu einem Klassentreffen der Abiturklasse von 1988 einzuladen, das amSamstag, dem 14. Juli,
3 _______________ wird. Eswerden, so hoffe ich, fast alle Abiturientinnen und Abiturienten unseresJahrgangs und auch viele Ihrer
damaligen Kolleginnen und Kollegen kommen. Da die meisten noch im Dienst sind, war es nicht 4 _______________ , ihre Adressen
zufinden.
Der Tag ist 5 _______________ folgt geplant: Treffen um 10:00 Uhr in der Aula unserer Schule, des Lessing-Gymnasiums in Lindau,
Empfang durch den jetzigen Schulleiter Herrn Dr. Porz. Um 12:00 Uhr Mittagessen imSeerestaurant, das in 6 _______________ der Schu­
le liegt. Bei gutemWetter können wir dann einen 7 _______________ amSee machen, damit jeder mit jedemin Kontakt kommen kann. I
ZumAbschluss setzen wir uns um17:00 Uhr imSeerestaurant zu Kaffee und Kuchenzusammen und gegen 18:00 Uhr dürfte dann die Feier
8 _______________ sein.
Bitte teilen Sie mir kurz mit, ob Sie beimgeplanten Klassentreffen 9 _______________ sein werden. Eswürde uns alle sehr freuen, Sie
nach so vielen 10 ___________________ erneut zu treffen.

Mit besten Grüßen


Hilde Grims

-38-
Teil 1 - Kandidat/-in 1
A rb e itsze it: etwa 3 M in u te n M ündlicher Ausdruck

Früher zogen viele - besonders junge - Leute vom Land in die Stadt. Heute aber lässt sich eher der
gegenteilige Trend beobachten, d.h. viele - oft ältere - Leute oder junge Familien m it Kindern ver­
lassen die Stadt und ziehen aufs Land. Wird das Landleben wieder populär?

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Gründe für die Landflucht der früheren Jahre

Intensität des Phänomens der Land- bzw. Stadtflucht in Ihrem Heimatland

Argumente, die für das Landleben sprechen

Argumente, die gegen das Landleben sprechen

Ihre persönliche Ansicht in diesem Thema

- 39-
Teil 1 - Kandidat/-in 2
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 3 M in uten

Immer mehr junge Leute ziehen es vor, in einer Wohngemeinschaft zu leben, statt sich ein eigenes
Apartment zu mieten.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Anlässe bzw. Gründe dafür, dass junge Leute allein leben wollen bzw.
müssen

W ie beliebt sind Wohngemeinschaften in Ihrem Heimatland?

Argumente, die für das Leben in einer Wohngemeinschaft sprechen

Argumente, die gegen diese W ohnform sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache


. \

Teil 2 - Thema A
A rb e itsze it: etwa 6 M in uten M ündlicher Ausdruck

Sie sind Biologielehrer(in) und wollen Ihre Schüler(innen) für Umweltprobleme sensibilisieren.

Sie haben sich Folgendes überlegt:

Kandidat/-in 1 und 2

a Einen Sammelbehälter für verbrauchte Batterien am Eingang der Schule aufstellen

b Eine Müllsammelaktion am Ufer eines nahe gelegenen Flusses durchführen

C Führung durch einen Naturlehrpfad in einem nahe gelegenen Wald

d Einen Film über das Recyceln von Altpapier, Glas und Alu-Dosen zeigen

e Eine Patenschaft für eine gefährdete Tierart übernehmen

f Entnahme und Analyse von Wasserproben aus verschiedenen Quellen

■ Vergleichen Sie die Überle­

gungen und begründen Sie

Ihren Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-41 -
Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 6 M in uten

Sie wollen Ihrem Sohn / Ihrer Tochter zum bestandenen Abitur eine Reise schenken.

Es gibt folgende Angebote, die alle ungefähr gleich teuer sind:

Kandidat/-in 1 und 2

a Z w e iw ö ch ig e Bildungsreise „D e n Inkas auf d e r Spur“ in Südamerika

b Zehntägige Erlebnis- und Entdeckungsreise nach China

C Einwöchige M itte lm e e r-K re uzfa h rt

d Eine W oche in N e w York

e Einwöchige Safari-Reise in A frika

f D reiw öchige Sprachreise in England

■ Vergleichen Sie die Angebote

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

- 42-
' -
:
iliii&g! H gä |§ ! H l H Mil;
Teil 1
2 Leseverstehen A rb e its z e it: 2 5 M in uten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Linkshänder sind besser als ihr 0 , auch wenn sie im I - z.B. Boxen, Tennis und Tischtennis -

schwierige Gegner sind. Im Gegensatz zu früher werden sie heute für 2 gehalten als Rechtshänder.

Ursache für Händigkeit soll ein Gen sein, eine 3 , die Wissenschaftler kürzlich gemacht haben. Dieses

Gen übernimmt die 4 der Hirnregionen. Je nachdem, ob ein Mensch Rechts- oder Linkshänder ist,

dominiert die jeweils gegenüberliegende 5 . Die Tatsache, dass im Unterschied zur 6 Welt nur

höchstens 20% der Menschen Linkshänder sind, führt die Wissenschaft darauf zurück, dass sich beim

Menschen die Sprache 7 . Unglücklicherweise wurden Linkshänder sehr lange als 8 angesehen, die

man in der Schule konsequent 9 musste. Erst heute weiß man, dass solche Versuche bleibende

Schäden anrichten können. Während einige Menschen unter diesen Folgen leiden, pflegen andere

einen offensiven 10 mit ihrer Linkshändigkeit, wie der Zeichner der „Simpsons“ , der eine Linkshänder­

Welt erfunden hat.

-44-
' .-

Teil 1
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Es leben die Linkshänder!


Lange galten Linkshänder als merkwürdig, und man versuchte, sie zu Rechtshändern umzuerziehen.
Heute loben Forscher ihre Kreativität!

Den schlechtesten Ruf haben sie nach wie dominiert: Links- und Rechtshändergehirne funktio­
vor bei Boxern: Linkshänder machen aus der Sicht nieren unterschiedlich. Ein Unterschied fürs Leben.
ihrer Gegner einfach alles verkehrt. Sie bewegen Ein ungelöstes Problem für die Forschung ist, 40
sich nicht in die Richtung, in die sie sich eigentlich warum die Händigkeiten bei Tieren annähernd
5 bewegen sollten, schlagen mit der falschen Faust gleich verteilt sind, während Sattler den Anteil
hart zu - kaum ein Rechtshänder, der gern gegen linkshändiger Menschen lediglich auf 15 bis 20
sie in den Ring gestiegen ist. Kein Wunder also, Prozent schätzt. Möglicherweise hat die Entwick­
dass dieser Sport eine ziemlich linkshänderfreie lung der Sprache dazu geführt, dass heute bei so 45
Zone ist. Auch beim Tennis und Tischtennis sind vielen Menschen die linke Hirnhälfte dominant ist.
10 Linkshänder unangenehme Gegner, immer in ge­ Einen hieb- und stichfesten Beweis dafür konnte
wissem Vorteil gegenüber den anderen Spielern. allerdings die wissenschaftliche Forschung bisher
Mittlerweile weiß man jedoch nicht nur, dass nicht liefern.
Linkshänder häufig als kreativer gelten als ihre Traurige Feststellung: Für viele Linkshänder 50
rechtshändigen Zeitgenossen. Jüngst will eine kommen die neuen Erkenntnisse leider zu spät.
IS Studie sogar herausgefunden haben, dass es sich Bis w eit in die 80er-jahre hinein galt Linkshändig­
bei Linkshändern um eine A rt Hochbegabtenklub keit häufig als eine A rt Krankheit, die man den
handelt, in den man hineingeboren wird. Beispie­ Menschen aberziehen musste. Tausende haben in
le: Napoleon, Albert Einstein, Steve McQueen - ihrer Kindheit in den ersten Grundschulklassen 55
allesamt Genies, die den Stift mit links führten. diesen sinnlosen Umerziehungsprozess durchma­
20 Die Wissenschaft hat lange gerätselt, was den chen müssen. Der kulturelle Stellenwert der
Menschen zum Linkshänder macht: Man geht von Linkshänder tendierte damals gegen null. Heute
einem Zusammenhang mit den Genen aus, just ist bekannt, dass die Umerziehungsversuche
vorige Woche meldeten Forscher der englischen Legasthenie, allgemein schlechtere Schulleistun- 60
Universität Oxford, dass sie das erste Gen für gen oder Sprachstörungen nach sich ziehen
25 „Händigkeit“ entdeckt haben. Es heißt LRRTM I können. Umerzogene Linkshänder berichten zu­
und soll kontrollieren, welche Hirnregionen w el­ dem von innerer Zerrissenheit, etwa wenn sie die
che Aufgaben übernehmen. Damit ist es verant­ linke Hand zum Zeichnen verwenden. Dass sie
wortlich dafür, ob ein Mensch Links- oder Rechts­ weiterhin Messer und Gabel „falsch“ halten und 65
händer wird. Denn Links- oder Rechtshändigkeit den Ball mit dem linken Fuß kicken, stört dagegen
30 beruht darauf, dass die beiden Gehirnhälften so gut wie niemanden.
unterschiedlich arbeiten. Andere gehen offensiver mit ihrer Linkshän­
Johanna Barbara Sattler von der ersten deut­ digkeit um: Matt Groening, Schöpfer der Zeichen­
schen Beratungsstelle für Linkshänder in München trickfamilie Simpsons, hat ein ganzes Universum 70
erklärt dazu, dass die jeweils gegenüberliegende voller Linkshänder erschaffen. Alle Bewohner
35 Gehirnhälfte motorisch dominant sei. Bei Rechts­ seiner Zeichentrickstadt Springfield sind Links­
händern ist also die linke Hirnhälfte die stärkere, händer - wie ihr Erfinder selbst.
während bei Linkshändern die rechte Hälfte

-45-
Teil 2
Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Com puter in der Schule


In der heutigen Zeit findet eine zunehmende Technisierung der Gesellschaft statt, die auch vor den Kinderzim­
mern nicht Halt macht. So hat fast jeder Jugendliche seinen eigenen Computer oder benutzt den der Geschwis­
ter oder der Eltern. Auch in der Grundschule überlegt man den Einsatz von Computern im Unterricht. Aber wer
trägt die Kosten für die Ausstattung? Und sollten Kinder wirklich schon in den ersten Schuljahren an die neuen
Medien herangeführt werden1
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Computer in der Schule“ . In welchen Texten
gibt es Aussagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1. Gründe gegen den Einsatz von Computern in der Grundschule
2. Lernziele im Unterricht mit Computern
3. Zeitpunkt des Einsatzes von Computern im Unterricht
4. Vorteile durch den Unterricht mit Computern
5. Kompetenz des Lehrpersonals im Umgang mit Computern

Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
Text A

Ich studiere Lehramt im 8. Semester und bin der Meinung, dass Com puter so
J Lilia (25 Jahre alt)
früh wie möglich in der Schule eingesetzt werden sollten. Es ist doch so, dass
das schulische Lernen in der Grundschule beginnt. Beim Umgang m it dem PC geht es in erster Linie darum, den
Kindern zu vermitteln, dass es heutzutage nun mal Com puter gibt - und das in allen Bereichen, nicht nur in der
Schule! Also gilt auch hier: Nicht nur für die Schule, sondern für das Leben lernen w ir! Die Kinder sollten wissen,
wie man das Ding anmacht, wie man es für sich nutzen kann usw. Denn irgendwann kommen die meisten von
ihnen m it dem PC in Berührung. W er sich frühzeitig an den Com puter als Arbeitsm ittel gewöhnt, hat in der
Zukunft bessere Chancen. Davon bin ich überzeugt. Davon abgesehen werden die Motivation und das Interesse
des Schülers am U nterricht durch den Einsatz dieses „andersartigen“ Arbeitsmittels erhöht. Es gibt Untersuchun­
gen darüber, dass schreibfaule Kinder m it Hilfe des Computers eine Schreibmotivation erlangt haben. Als kleines
Problem empfinde ich, dass die Handschrift und die Rechtschreibung etwas vernachlässigt werden. Da muss man
als Lehrerin eben aufpassen, dass man einen ausgewogenen U nterricht anbietet.

Phi l l'p p (47 Jahrs alt) ^ eamter 'n ^ er Schulverwaltung sehe ich eine Reihe von Aspekten, die den
' ■ Einsatz von Computern im U nterricht in Frage stellen. So gibt es in erster Linie
finanzielle Probleme: W e r zahlt zum Beispiel die Telefonkosten fürs Internet? Die Kosten für die Ausstat­
tung aller Schulen in Deutschland m it Com putern sind m omentan unbezahlbar. Was die Grundschule be­
trifft, so bezweifle ich da jeglichen Nutzen: Angeblich soll der Com puter die Kleinen auf das spätere Berufsleben
vorbereiten. Dies w ird aber dadurch widerlegt, dass die Computer, m it denen die Kinder Jahre später im Beruf ar­
beiten werden, kaum noch etwas m it den heutigen gemeinsam haben werden. Die Computertechnik entwickelt
sich ja rasant. Es ist also sinnlos und pure Zeitverschwendung, die Kinder schon in sehr jungem A lte r m it Compu­
tern zu beschäftigen. Viel interessanter erscheint m ir aber die Frage, w er denn den U nterricht m it Computern
heute gestalten soll. Bei der Altersstruktur des Lehrpersonals dürfte dies ein wirkliches Problem sein. N icht nur
wegen des Alters, sondern weil die meisten Lehrer bisher nur am Rande m it dem Com puter zu tun hatten und gar
nicht entsprechend ausgebildet sind. Man sollte also die Kirche im D orf lassen und zugeben, dass Com puter die
Kinder nicht zum Lernen bringen. Kinder, besonders im Grundschulalter, spielen lieber m it dem Com puter oder
surfen im Internet. Ob das überhaupt gut ist, sei dahingestellt. Lernen tun Kinder jedenfalls m it dem Com puter
nicht.
Teil 2
A rb e itsze it: etwa 3 0 M in uten Leseverstehen

Meiner Meinung nach ist der Com puter aus der Schule nicht mehr wegzuden­
Text c

Kai (35 Jahre alt)


ken, insbesondere aus der Grundschule. Die alte Garde mag da anderer
Meinung sein, doch ich bin überzeugt, dass schon Erstklässler damit arbeiten sollen - und können. Die Schüler
wachsen ja in einer W elt auf, in der der Com puter ein wesentlicher Bestandteil des Lebens geworden ist. Sie sehen
den Com puter in ihrer näheren Umgebung, in Geschäften, aber auch daheim. Sie arbeiten bereits m it Computern,
wobei gewiss ein Großteil von ihnen den PC eher als Spielzeug sieht. Ich setze den Com puter auch im U nterricht
ein, aber nicht als Spielgerät, sondern als Arbeits- und Lernmittel - sei es im freien Schreiben von Texten oder in
der Mathematik. Da gibt es fantastische Übungsprogramme. Ich bin jedes Mal angenehm überrascht, m it welcher
Leichtigkeit und Sorglosigkeit junge Knirpse sich an den PC setzen und schreiben oder m it einem Lernprogramm
üben. Sie können sich voll und ganz darauf konzentrieren. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, und dieses Ziel
muss der moderne Pädagoge immer im Auge behalten, dass man die Kinder zu einem kritischen Umgang mit
diesem neuen Medium erzieht, also den Com puter nicht als Freundesersatz oder Spielkamerad betrachtet,
sondern nur als Maschine, die nicht Lebensinhalt sein sollte. Damit kann man das vielleicht am häufigsten vorgetra­
gene Argument der Computergegner widerlegen.
I I'

Als Vater einer 7-jährigen Tochter mache ich m ir schon so meine Gedanken zu
J a n (41 Jahre alt)
diesem Thema. Ich finde zwar, dass Schüler schon früh an die neuen Medien
herangeführt werden sollten, aber wenn w ir von der Grundschule sprechen, meine ich, dass das Einüben sozialer
I

Verhaltensweisen und kultureller Grundfertigkeiten (Lesen, Schreiben, Rechnen) wesentlich vordringlicher ist als
die Förderung von Medienkompetenz. Was nützt es, m it den neuen Medien umgehen zu können, wenn es an der
Kenntnis und Anwendung essentieller gesellschaftlicher Grundregeln mangelt? Im Übrigen frage ich mich, welche
Schulen m it PCs und den dazugehörigen Programmen in dem Maße ausgestattet sind, dass man diese auch wirklich
im U nterricht einsetzen kann. N u r wenige Schulen können sich doch die Anschaffung von genügend G erä­
ten für den U n terrich t leisten. Hier sehe ich also ein Ungleichgewicht in Bezug auf die Chancengleichheit der
Schüler, das man nicht einfach so ignorieren kann. Was bringt es außerdem, wenn Grundschüler den Umgang mit
Computern lernen und danach in den darauf aufbauenden Schulen, wie der Haupt- und Berufsschule, w eder genü­
gend Lehrer noch genügend Mittel vorhanden sind, um die Computerkenntnisse auszubauen? Ich bin da skeptisch.
Meiner Meinung nach sollte man den Com puter nicht schon sehr früh, sondern ganz gezielt erst später in der
Sekundär- und in der Oberstufe einsetzen.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind fe tt gedruckt.

0. Beispiel: Finanzierung der Ausstattung der Schulen m it Com putern

Text A -

Text X W er zahlt die Telefonkosten fürs Internet? / Die Kosten für die Ausstattung aller Schulen
in Deutschland m it C om putern sind mom entan unbezahlbar.

Text c -

Text X N u r wenige Schulen können sich die Anschaffung von genügend Geräten für den U n te r­
richt leisten.

-4 7 -
Teil 2
Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Antwortbiatt „Computer in der Schule“

1. Gründe gegen den Einsatz von Com putern in der Grundschule

Text A
Text B
Text C
Text D

.. .,.,,..... .„.. ..... ... . _. ,, .. . .. , ... ......._ .,,, _


2. Lernziele im U nterricht m it Com putern

Text X
Text B
Text X
Text D

3* Z e itp u n kt cles Einsatzes von Com putern im U nterricht

Text X
Text X
Text X
Text X
i• voiid le aurcn Qcn unLcrricni 11m vOi11puiLin
Text A
Text B
Text C
Text D

5. Kom petenz des Lehrpersonals im Um gang m it Com putern

Text A
Text X
Text C
Text X
-4 8 -
Teil 3
A rb e itsze it: 1 5 M in uten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (0 _ [b] 0
oder 0 ), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

J k BEISPIEL: (0) 0 Druck


0 Lärm
fei Schluss
® Werbung ä LÖSUNG: d

21 26
Elektroschrott wird wertvoll 0 bestimmen 0 Bund
l~b~l gelten 0 Gegensatz
„Herzlichen Glückwunsch! Durch das neue Elektro-Gesetz sind fei liegen 0 Schnitt
Sie Rohstofflieferant!“ So macht die Deutsche Umwelthilfe für die fdl regeln 0 Vergleich
neuen Müll-Regeln 0 , die ab Freitag 21. Dann muss jeder Bürger
seinen alten Toaster, Computer oder Kühlschrank zu einer von rund 22 27
2.500 kommunalen Sammelstellen bringen. Elektroschrott in der
grauen Restmülltonne im Hof abzuladen, ist dann tabu. Die Zeche 0 Gelder 0 hängt
zahlt jedoch letztlich der Verbraucher: Kommunen und Elektroher- fb] Kosten 0 liegt
steller wollen die 22 auf die Bürger abwälzen. 0 Rechnungen 0 steckt
Für Umwelt und Volkswirtschaft ist das Gesetz sehr sinnvoll: [d] Summen 0 steht
Jedes Jahr landen in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott
auf dem Müll. 23 sind Wertstoffe wie Stahl und Kupfer, aber auch 23 28
Edelmetalle wie Silber und Gold sowie hochwertige Kunststoffe. Die­
se sollen demnächst so weit wie möglich recycelt werden. 24 sollen 0 Daran 0 erscheinen
giftige Stoffe wie Blei in alten Fernsehern, Asbest in Toastern oder 0 Darüber 0 kommen
Quecksilber in Leuchtstoffröhren erstmals fachgerecht entsorgt werden. 0 Darunter 0 passieren
Das Problem sind die Kosten. Nach dem Verursacherprinzip 1d 1 Dazwischen 1dl verändern
sollen 25 die Hersteller für die Entsorgung ihrer Geräte sorgen. Der
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) bezif­ 24 29
fert die Kosten auf eine halbe Milliarde Euro im Jahr. Demnach kostet
die Entsorgung eines Fernsehers im 26 10 Euro, die eines Kühl­ 0 Ehedem 0 jahrelang
schranks 15 Euro. Aber die Branche 27 unter Preisdruck und will die 1b | Nachdem 0 jährig
Ausgaben daher weitgehend dem Kunden auferlegen. Es wird wohl 0 Trotzdem 0 jährlich
nicht über Nacht zu neuen Preisen für Kühlschränke, MP3-Player 0 Zudem 0 verjährt
oder Haartrockner 28, erhöht wird schleichend.
Doch die Rechnung hat einen Fehler: Denn viele der finanziell 25 30
angeschlagenen Kommunen wollen die Kosten für die Einrichtung der
Sammelstellen ebenfalls den Bürgern aufdrücken. Um 29 4 Euro pro 0 baldig 0 gibt
Kopf werden dadurch die Abfailgebühren steigen, schätzt der Deut­ 0 früher 0 schuldet
sche Städte- und Gemeindebund. Damit 30 auch die Rentnerin für 0 künftig 0 verdient
die Entsorgung des Computers ihres Nachbarn und der Musikmuffel 0 neulich 0 zahlt
für die teure Hifi-Anlage seiner Kollegin.

- 49 -
Bfe...'Tg pw® I I I ü 1 jg SSI

Teil 1
2 Hörverstehen A rb e itsze it: etwa 1 5 M in uten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

Mk BEISPIELE: 01 Die Würzburger Dolmetscherschule ist ein privates Ausbildungsinsfitut für


Fremdsprachenberufe.

02 In welchen Berufen kann man ausgebildet werden?


Fremdsprachenkorrespondentin, Übersetzerin und Dolmetscherin, Europa-Sekretärin

1 Eine Europa-Sekretärin ist im Bereich


des ... tätig. -----------------------------------------------------------

2 Eine Europa-Sekretärin muss ... in drei


Sprachen kommunizieren können. -----------------------------------------------------------

3 Was übernimmt eine Europa-Sekretärin


für ihren Chef? -----------------------------------------------------------

4 Der ... ist eine offizielle Bestätigung über


gute Computerkenntnisse. -----------------------------------------------------------

5 Welcher Schulabschluss ist für die Aufnahme


im Studiengang Europa-Sekretärin -----------------------------------------------------------
erforderlich?

6 Welches sind die drei Arbeitssprachen in


der Dolmetscherschule Würzburg? -----------------------------------------------------------

7 Im Anschluss an das Studium in Würzburg


kann man an einer ausländischen Universität -----------------------------------------------------------
einen ... erwerben.

8 Was sagt Herr Nauck über die Größe


der Klassen aus? -----------------------------------------------------------

9 Die Studiengebühren kann man auch in


Monatsraten in Höhe von ... bezahlen. -----------------------------------------------------------

10 Am kommenden Samstag bietet die Dolmet­


scherschule Würzburg einen ... an. —

-50-
A rb e itsze it: etwa 2 5 M in uten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort 0 , 0 oder 0 an.

Mk. BEISPIEL: Der Journalist Neil Boorm an hat ein Buch geschrieben, in dem es darum geht, ...
a Kleidung im Wert von 2 1 000 Pfund zu verbrennen,
wie er seine Markensucht überwunden hat. ä LÖSUNG: b
0 von harten Drogen loszukommen.

11 W arum fä llt es N. Boorman 0 Weil die Markennamen, die sie trägt, verdeckt sind.
schwer, seine Gesprächs­ 0 Weil es ihm gelungen ist, nicht mehr auf das Äußere
partnerin zu beurteilen? zu achten.
0 Weil sie keine ihm bekannten Marken trägt.

12 Was hat N. Boorm an in 0 Dass die Werbung vorschreibt, welche Identität man
seiner K indh eit gelernt? annehmen soll.
0 Dass es einfach ist, jemand zu sein, wenn man nur die
entsprechenden Marken trägt.
0 Dass man durch den Konsum von Markenartikeln nur
die Werbung unterstützt.

13 W ie d e n kt N. Boorman 0 Durch den Kauf teurer Markenartikel kann man in eine


über die M öglichkeit höhere Gesellschaftsschicht aufsteigen.
sozialen Aufstiegs durch 0 Der Erwerb von Luxusartikeln kann nicht über die
Markenkonsum? Klassenzugehörigkeit hinwegtäuschen.
0 Es kommt darauf an, wie vornehm man auf die anderen
wirkt.

14 W orin sieht N. Boorman 0 Als Kind hatte er Schwierigkeiten Freunde zu finden.


die Ursache seiner 0 Nur in seinen Beziehungen wurde er regelmäßig
M arkensucht? bestätigt.
0 Er leidet an einem wenig ausgeprägten Selbstbewusstsein.

15 W oran erkannte N. Boor­ LAI Das Thema Einkäufen und Kleidung nahm unnatürliche
man, dass er süchtig war? Ausmaße an.
0 Er kaufte nur noch Dinge, die er seiner Freundin nicht
zeigen konnte.
0 Er trug nur noch Sachen, die andere auch trugen.
Teil 2
Hörverstehen A rb e its z e it: etwa 2 5 M in uten

16 Was hat schließlich dazu GO Seine Freundin verbrannte einen Teil seiner Markenartikel,
g eführt, dass er sein um ein Zeichen zu setzen.
Konsum verhalten IS Der Urlaub in Indien hat ihm vor Augen geführt, wie viel
änderte? Armut es auf der Welt gibt.
S Er wurde von seiner Freundin aufgefordert aufzuhören.

17 W ie d en kt N. Boorman S Es ist gerechtfertigt, dass frische Produkte auf dem Markt


über „g rü nen Konsum“ ? mehr Geld kosten.
S Man sollte im Grunde versuchen, weniger zu konsumieren.
S Es ist gut, dass „grüner Konsum“ zur Modeerscheinung
geworden ist und sogar Yuppies mitmachen.

18 W ie le b t N. Boorman, S Er genießt es, im Allgemeinen mehr Zeit zu haben.


nachdem er auf M arken S Weil er Vater eines Kindes geworden ist, lebt er ohne Fernseher.
verzichtet hat? S Er hat eine neue Beziehung, die er ganz geduldig aufbauen musste.

19 W arum kann man sich E Weil nach der Regierung von Margaret Thatcher der
heute in G roßbritannien Wohlstand auch in den unteren Schichten gestiegen ist.
klassenübergreifend El Weil die meisten Menschen heutzutage auf Kredit
einfach m ehr leisten? einkaufen, unabhängig davon, ob sie sich das leisten können.
E Weil weniger Haushalte als früher privat verschuldet sind.

20 Was de n kt N. Boorman E Weniger als die Hälfte dessen, was wir kaufen, brauchen wir
über das Konsum­ wirklich.
verhalten der meisten E Nur 30 bis 40 % der Menschen lassen sich von der Werbung
Menschen? beeinflussen.
E Viele Menschen haben ein hohes Suchtpotenzial.
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_ C K J a a g
- 52-
Teil 1
Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für Aufgabe 1 aus den zwei Themen eins aus.

Thema A:

c h , m W

Ihre Aufgabe .st es äußern,


^ ^ rSpraCh^ : ^ e u v e r b a u

indem Sie au prachen eingehen.


Butter- und Form einer
u itpn Sie Informationen in K>
Dazu erhalten bie
Grafik-

Them0B: d jüngsten Staaten der V/elt


Die ältesten und ,u g

Ihre Aufgabe ist es^s.c Lebensalter der


unter s c b ' . e d ^ ^ denen Undern der W elt,t-
Bevölkerung open in Form einer
Dazu erhalten sie
Teil 1 - Thema A
Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 6 5 M in uten

Mit vielerlei Zungen


Von je 100 Befragten* sprechen...
als Muttersprache als Fremdsprache insgesamt

Englisch 13
Deutsch 18
Französisch 12
Italienisch 13
Spanisch 9
Polnisch 9
Russisch 1
Holländisch 5

Stand IMov. 2005


Quelle: Eurostat
‘ Stichprobe unter 24 682 Bürgern der 25 EU-Länder
Mehrfachnennungen waren möglich

Sie sollen sich dazu äußern, welche die wichtigsten Sprachen im mehrsprachigen Europa sind.
Schreiben Sie,

wozu Sie persönlich


Fremdsprachen lernen.

«as Sie an dieser Statistik wie die Situation


besonders interessant finden. diesbezüglich in Igemeinen sind.
Ihrem Heimatland ist.

Hinw eise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.


% Jf Wm
Teil 1 - Thema B _ I M ¡ te
A rb e itsze it: 6 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Die ältesten und jüngsten Staaten der Welt


D urchschnittsalter* d er Bevölkerung
Japan| 42,9 Jahre
Italien | 42,3
Deutschland | 42,1
Finnland j 40,9
S chw eiz | 40,8
Belgien | 40,6
K roatien | 40,6
Ö sterreich j 40,6
Bulgarien | 40,6
S low enien j 40,2
'Medianwert
Liberia | 16,3 Jahre
Rep. K o n g o j 16,3
Tschad j 16,3
M alaw i | 16,3
jD em . Rep. Kongo | 16,3
B urkina Faso | 16,2
G uinea-B issau | 16,2
M ali I 15,8
N iger | 15,5
) Globus u9anda I 14,8
Quelle: UN

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Durchschnittsalter der Bevölkerung Gründe für das niedrige


und durchschnittliche Lebenserwartung Durchschnittsalter in Afrika
der Menschen

Probleme durch das hohe


Durchschnittsalter in den
Industrieländern

Zukünftige Entwicklung
des Durchschnittsalters
der Bevölkerung weltweit

Hinweise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.


Teil 2
Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 1 5 M in uten

Herr Thomas Spitz, Vater von drei Kindern, wohnt direkt an einem Kindersportpiatz und ärgert sich,
weil der Sportplatz schon ziemlich früh schließt. Aus diesem Grund schreibt er heute zwei E-Mails:
eine an seinen Bruder und eine an die Stadtteilzeitung.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

3 j , J e tz t s e n d e n S p ä te r s e n d e n l j ^ ] A ls E n t w u r f s p e ic h e r n ^ A n la g e n h in z u f ü g e n ^ S ig n a tu r ▼ ^ A n tw o rte n '& 4

B e tre ff: j Stupide Reaeluna

Tag, großer Bär!


Es kommen immer wieder Momente, wo ich es bereue, unsere Kleinstadt verlassen und in die Großstadt gezogen zu sein, meistens wegen der
Kinder. Wenn ich daran denke, wie unbeschwert und frei wir aufgewachsen sind, kriege ich richtige Schuldgefühle und ärgere mich, wenn ich
mit Situationen konfrontiert werde, wo die Freizeitmöglichkeiten der Kleinen grundlos eingeschränkt werden.
Wie du weißt, sind wir vor zwei Jahren vomStadtzentrumumgezogen, weil wir eine Gegend suchten, wo unsere Kinder mit den anderen Kindern
sicher, auch ohne unsere Präsenz, spielen könnten. Der große Kindersportplatz direkt vor unseremBlockhaus erschien uns ideal. Und es ist auch
gut gegangen, bis der Gemeinderat beschloss die Öffnungszeiten des Sportplatzeszu kürzen. Nun bleibt der Sportplatz nach 18 Uhr, imWinter
sogar nach 17 Uhr, geschlossen. Anlassfür diese doofe Entscheidung waren Proteste einiger Anwohner, die angeblich wegen des Lärms der
Kinder keine Ruhefanden. Also müssen jetzt die Kinder den Abend in der Wohnung verbringen, vor dem Fernseher oder amComputer. Ist das
nicht blöd? Zuerst richtet man einen Sportplatz ein, um Familien mit Kindern hierher zu locken, und dann schließt man ihn sofrüh.
Kleiner Bär, alias Hansi
A I 5

- i j , J e tz t s e n d e n g j S p ä te r s e n d e n ¡ F j A ls E n t w u r f s p e ic h e r n ^ A n la g e n h in z u f ü g e n ^ S ig n a tu r ▼ A j A n tw o rte n |M

B e tre ff: Frühe Schließzeiten des Kindersportplatzes in Holzhausen

An 0 die Redaktion
Kinder haben es in großen Städten nicht leicht, wenn es darum 1 , ihnen Spielmöglichkeiten im Freien zu ver­
schaffen. Darumwar ich 2 , als ich mit meiner Frau und unseren drei Kindern nach Holzhausen zog, stand doch
direkt vor unseremBlockhaus ein schöner, großer Sportplatz. Dort trafen sich dievielen Kinder aus der Umgebung zumSpielen, oft sogar
3 Abendessen, wenn das Wetter eszuließ. VomBalkon aus hatte man 4 Blickkontakt
zu ihnen, somit war absolute Sicherheit garantiert. Doch plötzlich fasste der Gemeinderat von Holzhausen den 5 ,

den Sportplatz schon um 1 8 : 0 0 Uhr zu schließen, imWinter sogar eine Stundefrüher. Das hat 6 , dass unsere
Kinder von nun an abends entweder fernsehen oder amComputer spielen - beides meines Erachtenszu lange. Ich frage mich, ob die Leute,
die sich durch den Lärmder spielenden Kinder gestört fühlten und durch ihren 7 diefrühen Schließzeiten erreicht
haben, auch Kinder haben. Ihre Einstellung kann man nur als 8 bezeichnen. Die neue Schließzeitenregelung
ebenso.
Ich bin sicher nicht der 9 , der Ihnen über dieses Problemschreibt. Bleibt zu hoffen, dass, wenn Sie amVorgehen
des Gemeinderates 1 0 , der Sportplatz wieder bis 20:30 Uhr geöffnet bleibt. Das ganzeJahr durch!
Mit freundlichen Grüßen
Hans Menzinger w
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- 56-
Teil 1 - Kandidat/-in 1
A rb e itsze it: etwa 3 M in uten M ündlicher Ausdruck

Autofahrverbote und die Einrichtung größerer Fußgängerzonen im Stadtzentrum sind häufige Maß­
nahmen zur Regelung des Verkehrs in den modernen Großstädten. Soll man also lieber das Auto in
der Garage lassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen?

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Typisches Aussehen einer Fußgängerzone

Die Bedeutung des Autos als Transportmittel in Ihrem Heimatland

Argumente, die für die Einrichtung von Fußgängerzonen sprechen

Argumente, die gegen die Einrichtung von Fußgängerzonen sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

-57 -
Teil 1 - Kandidat/-in 2
M ündlicher Ausdruck A rb e itsze it: etwa 3 M in uten

Reisen war in früheren Zeiten ein Privileg der Reichen und Gebildeten. Der moderne Massentourismus
bietet dagegen allen Menschen die Möglichkeit zu reisen, wann sie wollen, wohin sie wollen und so
oft sie wollen.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele für Massentourismus

Ihr Heimatland als Touristenziel

Argumente, die für den Massentourismus sprechen

Argumente, die gegen den Massentourismus sprechen

Ihre persönliche Ansicht zu diesem Thema

i«iq»mpwwwwir
Teil 2 - Thema A
Arnf>it<;7pif• 6 Minutar M ündlicher Ausdruck

Sie möchten einen wichtigen Geschäftspartner aus China, der sich zurzeit in Ihrem Heimatland auf­
hält, zum Abendessen einladen.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

a Ein amerikanisches Steak- und Burger-Restaurant, tolle Bedienung, jedoch recht laut

b Ein als sehr gut geltendes chinesisches Restaurant in Ihrer Stadt, in dem Sie noch nie
w aren

C Ein mehrfach präm iertes - und w o h l auch deshalb sehr teures - französisches
Restaurant

d Ein Restaurant, w o es typisches Essen Ihres Heimatlandes gibt, dazu live Musik

e Das Restaurant des Hotels, in dem Ihr G eschäftspartner w o h n t - internationale Küche

f Eines d e r bekanntesten italienischen Restaurants in Ihrer Stadt, das im m e r voll ist

* Vergleichen Sie die Möglichkeiten

und begründen Sie Ihren Stand­

punkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerungen

Ihres Gesprächspartners / Ihrer


iS «5!

Gesprächspartnerin ein.

8 Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

- 59 -
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Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 6 M in uten

Sie fahren morgen mit einer Gruppe junger Leute auf eine unbewohnte kleine Insel und werden
dort den ganzen Tag verbringen. Ihre Aufgabe ist es. Getränke für alle zu organisieren. Aus Platz­
gründen können Sie nicht mehr als zwei Getränke mitnehmen. Auf der Insel gibt es natürlich keinen
Strom.

Es gibt folgende Vorschläge:

Kandidat/-in 1 und 2
Bier (20-Liter-Fass)

Mineralwasser ( 1,5-Liter-Flaschen)

Coca Cola ( I -Liter-Flaschen)

Kaffee (5-Liter-Kanne, Milch und Zucker)

Limo (I-Liter-Flaschen)

Orangensaft (3-Liter-Behälter)

Tee (5-Liter-Kanne, Milch und Zucker)

Wein (weiß oder rot, 0,7-Liter-Flaschen)

W odka (0,7-Liter-Flaschen)

■ Vergleichen Sie die Vorschläge

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-60-
i

Teil 1
Leseverstehen A rb e itsze it: 2 5 M in uten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Deutsch als 0 - das trifft auf die Mehrheit der Schüler der Herbert-Hoover-Realschule nicht zu.

Gute Deutschkenntnisse sind jedoch wichtig, um später einen I zu bekommen. Daher wurde auf der
Schulkonferenz die 2 erzielt, dass Deutsch als gemeinsame Verkehrssprache in der Schule dienen
soll. Obwohl von vielen Seiten über diesen Beschluss ein scharfes 3 gefällt wurde, haben sich seitdem

im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich mehr Schüler an der Schule 4 . In der Schule selbst wurde
das Vorhaben nicht 5 . Im Gegenteil: Es wird als Angebot verstanden, besser Deutsch zu lernen. Und
die 6 des Deutschunterrichts von 4 auf 6 Wochenstunden macht die Schule noch attraktiver. Zudem

würden es Schüler, die in Bezug auf ihre Herkunft in der Minderheit sind, als 7 empfinden, wenn die
geläufigsten Fremdsprachen als Verkehrssprache in der Schule gebraucht würden. So gilt es als 8 ,
miteinander in der Pause und auf Klassenfahrten Deutsch zu sprechen. Von Seiten der Schüler gab es

ausnahmslos positive 9 über den Beschluss, Deutsch als gemeinsame Pausensprache in ihrer 10

Schule zu verwenden.
Teil 1
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Pausensprache ist Deutsch


Für mehr als 90 Prozent der Schüler der geworden, sagt Frau Steinkamp. Es ist aber nicht
Herbert-Hoover-Realschule in Berlin Wedding ist etwa das umstrittene „Verbot“ , das die Schule
Deutsch nicht ihre Muttersprache. In jeder Klasse attraktiv macht, sondern das Angebot, dort im
werden zwischen acht und zehn Sprachen gespro- Unterricht besser Deutsch lernen zu können als 45
5 chen. Weil man sich jedoch auf breiter Front einig anderswo: Von vier auf sechs Stunden pro Woche
war, dass nur gute Deutschkenntnisse den Absol­ ist der Deutschunterricht ausgedehnt worden,
venten der Schule Aussicht auf einen Arbeitsplatz und er findet in sorgsam zusammengesetzten klei­
verschaffen, haben sich Eltern, Schüler und Lehrer nen Gruppen statt. Diese besondere Leistung
vor über einem Jahr in der paritätisch besetzten weiß jeder zu schätzen, besonders Eltern, die am 50
10 Schulkonferenz darauf geeinigt, Deutsch offiziell eigenen Leib die schmerzliche Erfahrung machen
zur gemeinsamen Verkehrssprache der Realschule mussten, dass mangelnde Deutschkenntnisse den
an der Pankstraße zu erklären. Weg nach oben versperren.

Die Reaktionen darauf waren, wie nicht an­ In der als sozial problematisch geltenden
ders zu erwarten, heftig, es hagelte Proteste. Der Gegend um den Bahnhof Gesundbrunnen, in der 55
15 türkischstämmige Berliner Grünen-Abgeordnete die Schule liegt, sind Türkisch und Arabisch die
Mutlu sprach von Verfassungsbruch. Der migrations­ geläufigsten Fremdsprachen. „Die kleine Tsche­
politische Sprecher der Linkspartei Sayan nannte chin und ihre Klassenkameradin aus Afghanistan
das .Verbot“ von Fremdsprachen auf dem Wed­ fühlten sich ausgegrenzt, wenn die Vertreter der
dinger Schulhof eine „hilflose Geste“ . Die Landes- größten Gruppen allein die Verkehrssprachen 60
20 Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und bestimmen könnten“ , sagt Frau Steinkamp. Für
Wissenschaft fand, in einer multikulturellen Ge­ die Schulleiterin ist die Vereinbarung, in den Pau­
sellschaft sei eine Pflicht zum Deutschsprechen sen und auf Klassenfahrten miteinander Deutsch
„völlig absurd“ . Die Türkische Gemeinde nannte zu sprechen, „eine Frage der Höflichkeit“ . Wer
das „Recht auf Muttersprache“ ein Grundrecht. sich nicht daran halte, werde von den Lehrern auf 65
25 Die Föderation Türkischer Elternvereine in die Übereinkunft hingewiesen und nicht etwa für
Deutschland nahm das „Sprachverbot der Her- den Gebrauch seiner Muttersprache bestraft.
bert-Hoover-Schule“ mit „Empörung und Entrüs­ Dieser milde Ton fand allgemeine Anerkennung.
tung“ zur Kenntnis und verurteilte es „auf das
Die Schüler, für deren Rechte sich viele Funk­
Schärfste“ . Fürwahr keine guten Aussichten, doch
tionäre engagierten, äußern sich durchweg positiv 70
30 die Weddinger Schule blieb bei ihrem Beschluss.
zum Beschluss, Deutsch zu sprechen: Der 17
Die Entwicklung gab ihr Recht: Seit vor ein­ Jahre alte Schülersprecher Asad S. - seine Eltern
einhalb Jahren die Vereinbarung getroffen, per kommen aus Pakistan - argumentierte, dass man
Elternbrief bekräftigt und schließlich in der von gut Deutsch sprechen muss, wenn man eine Lehr­
allen Schülern unterschriebenen Hausordnung stelle finden oder das Abitur machen wolle. So 75
35 schriftlich fixiert wurde, hat es nach Auskunft der sieht es auch eine junge Palästinenserin, die
Schulleiterin Jutta Steinkamp an der Herbert- Reportern erklärt, „die anderen könnten sich aus­
Hoover-Schule mehr Anmeldungen als vorher ge­ gegrenzt fühlen“ , wenn sie mit ihren Freundinnen
geben: Ihre Schule habe den „größten Zulauf im nur Arabisch spreche. Die Multikulti-Gesellschaft
Bezirk Berlin Mitte erlebt“ . Kritik am Vorhaben, der Schule hat sich also anscheinend problemlos 80
40 Deutsch als gemeinsame Sprache aller an der auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt: die
Schule zu nutzen, sei in der Schule nicht laut Pausensprache.

-63-
Teil 2
Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Trennung
Trennung ist schwer, ganz egal, ob man verlässt oder verlassen wird. Die Zeit danach wird meist vom Gefühl der
Einsamkeit und von Selbstvorwürfen begleitet: Was hat man falsch gemacht1 ? Wird es bei der nächsten Bezie­
hung auch so sein? Und schon bieten heute Agenturen ihre Dienste an - sowohl für das Schlussmachen als auch
für den Liebeskummer des/der Verlassenen.
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Trennung“ . In welchen Texten gibt es Aussa­
gen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1 Art und Welse der Trennung
2 Dauer der Beziehung
3 Aussichten auf eine neue Beziehung
4 Gründe für die Trennung
5 Verteilung der Schuld

Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
Ä

Auf einem gelben Post-it-Sticker am Telefon standen nur zwei W orte: „Bin ausgezogen.“ Es
L o th a r W .
I Text

w ar das Ende einer dreijährigen Beziehung. Als ich den Zettel fand, tra f mich der Schlag.
Die Überraschung w a r eigentlich das Unangenehme. Es hat keine Gespräche vorher gegeben, so dass ich
vorbereitet gewesen wäre. Aber vielleicht w ar gerade die Kommunikation unser schwacher Punkt. Weil der
Schock und d er Schmerz mich lähmten, habe ich mich ohne langes Zögern entschieden, professionelle Hilfe in
Anspruch zu nehmen. Eine alte Freundin riet m ir zu einer Therapie. Die Behandlung dauerte zehn Stunden und
kostete 80 Euro pro Sitzung. Da ich gut verdiene, w ar ich bereit diesen Preis zu zahlen und die Wiederherstellung
meines Egos einem Profi zu überlassen. Erst kam ich m ir etwas komisch vor, zum Psychodoktor zu gehen. Aber ich
habe durch die Therapie viel gelernt: Zum Beispiel, dass ich die Schuld für das Scheitern meiner Beziehung w eder
.

nur bei m ir noch bei meiner Partnerin allein suchen darf. Mein erster Gedanke w ar damals, dass ich wohl irgend­
was falsch gemacht hätte. Darauf folgte Bitterkeit, denn ich hatte ihren Diätentick ertragen und sogar akzeptiert,
dass sie keine Kinder w ollte. Deshalb fand ich dann meine Ex natürlich sehr undankbar. Heute weiß ich aber, wa­
rum w ir uns getrennt haben: weil w ir einfach nicht füreinander geschaffen waren. W ir passten eben nicht zusammen. Wenn
ich heute zurückblicke, finde ich: Unterm Strich ist es eine schöne Zeit gewesen. Nur länger hätte sie nicht dauern können.
IText B

ln meinem früheren Leben w ar ich in einer Versicherungsfiliale tätig und habe Verträge an­
H o lg e r G. gebahnt, heute muss ich sie gewissermaßen kündigen. Seit einem Jahr habe ich mich als so
genannter Trennungsagent selbstständig gemacht, weil ich da eine Marktlücke entdeckt habe. Man nutzt meine
Dienste, um m it seinem Partner oder seiner Partnerin Schluss zu machen. Ich habe eine klare Vorstellung von dem,
was meine Kunden erwarten - das braucht man als Kaufmann. Gewissensbisse plagen mich dabei nicht. Ich über­
bringe ja nur die Nachricht. In den seltensten Fällen passiert das persönlich. Meistens rufe ich die lästig geworde­
nen Partner an. Dieser Telefonanruf kostet 27 Euro. Der Kunde - die meisten sind übrigens Männer - hat die Wahl
zwischen verschiedenen Varianten, wie z.B. ob er seiner Partnerin anbieten will, Freunde zu bleiben, oder ob er in
Ruhe gelassen werden möchte. Außerdem kann er den Tonfall bestimmen: Soll ich das Ende einfühlsam oder be­
stim mt vermitteln? Es ist ein Drei-Minuten-Geschäft, das schnell und - das kann ich versichern - auch schmerzlos
verläuft. In d er Regel sind die Betroffenen so überrum pelt, dass sie kaum reagieren können. Viele fragen
mich, w o die versteckte Kamera sei. Wichtig ist, dass man eine Distanz zu seiner Arbeit wahrt. Wenn man das
gefühlsmäßig an sich ran lässt und einem die Partner vielleicht sogar Leid tun, kann man den Job nicht machen. Ich
weise strengstens darauf hin, dass ich keine Details aus der Beziehung erfahren möchte. Es ist eine Dienstleistung,
nichts anderes. Ich mische mich in das Leben der anderen nicht ein.
Teil 2
A rbeitszeit: 3 0 M inuten Leseverstehen

S o ro h ^ Eines Tages stand bei m ir ein H err vor der Tür, der sich als Freund meines Mannes vorstell­
Text c

te und m ir erklärte, er komme, um m ir von meinem Mann auszurichten, die Beziehung sei
beendet. W ir waren knapp 5 Jahre verheiratet und haben 2 Kinder. Überall im Haus standen Hochzeitsfotos.
Ich brauche nicht zu sagen, wie schäbig ich dieses Verhalten von meinem Mann finde. Ich wusste längst von einer
Affäre, die er nicht beenden w ollte, aber ein bisschen mehr Mut hätte ich ihm doch zugetraut. Dass er es m ir nicht
persönlich sagen konnte, zeigte ein großes Maß an Feigheit. Diese Eigenschaft hatte ich zwar von Anfang
an bemerkt, aber nicht wahrhaben wollen, solange ich verliebt war. Für die Trennung w ar ganz allein mein Mann
schuld, mich trifft keine Schuld. W ir haben uns also scheiden lassen und m ir wurde das Sorgerecht für die Kinder
zugesprochen. Ich finde, dass eigentlich sie die Leidtragenden sind, denn sie wachsen quasi ohne Vater auf. Er
überweist das Geld und sieht die beiden alle zwei Wochen mal, um einen Ausflug zu machen. Die Erziehung hängt
an m ir sowie die Sorge, wenn sie mal krank sind. Ich spreche vo r meinen Kindern nie schlecht über ihren Vater
und versuche, meine Gefühle zu verbergen. Sie sollen ihren Vater vorurteilsfrei betrachten und lernen, sich über
die Menschen in ihrem Umfeld - also auch über ihre Familie - eine eigene Meinung zu bilden.

G a b rie lle R war ^ Ja^re a't un<^ Hausfrau, als ich mich von meinem Mann scheiden ließ. Für mich
Text D

begann damals ein neuer Anfang. Ich w ollte w ieder arbeiten, berufstätig sein. Daher ließ
ich mich an einer privaten Schule in drei Jahren zur staatlich geprüften psychologischen Beraterin ausbilden. Ein
Jahr später habe ich meine eigene Praxis eröffnet. Ich w ar sehr glücklich in einer neuen Beziehung und das Leben
schien unbeschwert. Warum sich mein Fokus auf das Thema Liebeskummer gerichtet hat, kann ich m ir nur so
erklären, dass ich selber von meinem Lebensgefährten verlassen wurde. Ich hatte m it Ohnmachtsanfällen,
Panikattacken und Depressionen zu kämpfen und alle Höhen und Tiefen nach der Trennung am eigenen Leib
erfahren. Vor diesem Hintergrund habe ich eine A rt „Erste-Hilfe-Programm“ für Verlassene entwickelt, m it dem
ich offenbar in eine Marktlücke stieß. Meine Arbeit besteht darin, meinen Klienten auszureden, die Schuld für das
Verlassenwerden bei sich alleine zu suchen. Das ist für die meisten die schwierigste Phase. Am Ende helfe ich
ihnen, Vertrauen zu anderen Menschen zu fassen, damit sie eine reelle Chance haben, sich w ieder auf einen neuen
Partner einzulassen. Ich mag diese Arbeit, fühle mich dabei hundertprozentig nützlich.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind fe tt gedruckt.

0. Beispiel: Erste Reaktionen der Trennungsopfer


Text X ... tra f mich d er Schlag. D er Überraschung w a r eigentlich das Unangenehme ... / Weil
der Schock und d er Schmerz mich lä h m te n ,...

Text X In der Regel sind die Betroffenen so überrum pelt, dass sie kaum regieren können.

Text c -

Text X Ohnmachtsanfälle, Panikattacken, Depressionen

-65-
A ntw ortblatt „Trennung“

t . A rt und Weise der Trennung

4. Gründe fü r die Trennung

66
i 1 S ! 9 1 1 BB yjPjgg 1
Teil 3
Arbeitszeit: 1 5 M in uten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ( 0 , [b], 0
oder 0 ) , die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

Mk BEISPIEL: (0) 0 Bedrohung


0 Gefahr J k LÖSUNG: b
0 Gefährdung
0 Risiko

21 26
Viele Jugendliche sind in o
0 anfällig 0 Arten
sich dum mzu trinken 0 delikat 0 Gänge
Fast ein Viertel der I5- und 16-Jährigen in Braunschweig 0 kränklich 0 Routen
betrinkt sich mindestens einmal pro Woche. Besonders 21 0 sensibel 0 Wege
seien Jugendliche, die mit ihren schulischen Leistungen nicht
zufrieden sind, sagte der Sozialdezernent Ulrich Markurth bei 22 27
der Vorstellung einer Studie des Braunschweiger Gesund­
heitsamtes. Bei der 22 von rund 550 Schülern gaben 53 Pro­ 0 Befragung 0 besorgen
zent der Jungen und 46 Prozent der Mädchen an, wöchentlich 0 Beratung 0 entsorgen
mindestens einmal Alkohol zu trinken. Diese Menge gilt medi­ 0 Deutung 0 sorgen
zinisch als sehr gefährlich, weil sie hirnorganische Veränderun­ 0 Umfrage 0 versorgen
gen 23 kann. Überrascht hat die Initiatoren der Studie der
hohe Anteil der Befragten, die neben Alkohol auch regelmäßig 23 28
Cannabis konsumieren.
0 fordern 0 leichtfertig
Z ur Eindämmung des Alkoholmissbrauchs unter Jugendli­
chen hat sich der hannoversche Suchttherapeut Frank Fischer 0 gründen 0 leichtfüßig
für deutlich höhere Getränkepreise ausgesprochen. Zudem 0 hervorrufen 0 leichtgewichtig
müsste in Geschäften mehr darauf 24 werden, wie alt die 0 wirken 0 leichtlebig
Käufer seien. Ein Alkoholverbot für Minderjährige, das 25 dis­
kutiert wird, hält Fischer ebenfalls für sinnvoll. Er befürchtet 24 29
jedoch, dass ein Verbot das Problem exzessiven Trinkens nicht
lösen wird. W er wirklich Alkohol will, wird auch bei einem 0 bemerkt 0 auf die
Verbot 26 finden, es zu bekommen. 0 betrachtet 0 hinter die
Fischer kritisierte zudem die Angebote zu so genanntem 0 geachtet 0 in die
Flatrate-Trinken in Diskos, bei denen sich die Gäste zu oft ge­ 0 gewertet 0 unter die
ringen Preisen die ganze Nacht mit Hochprozentigem 27
können. Insgesamt werde m it dem Rauschmittel Alkohol in 25 30
Deutschland zu 28 umgegangen. „In einer Gesellschaft wie
0 beizeiten 0 rauf
unserer, in der Alkohol wie selbstverständlich dazu gehört,
verteilt sich die Last auf viele Schultern“ , meint der Mediziner. 0 derzeit 0 raus
Durch falsche Vorbilder kämen jugendliche 29 falsche Bahn. 0 zeitig 0 rein
Besonders gefährdet seien Jugendliche mit sozialen Proble­ 0 zeitlich 0 rüber
men, denen Alkohol hilft, aus sich 30 zu kommen.
Teil 1
Hörverstehen Arbeitszeit: etwa 1 5 M inuten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

Ä . BEISPIELE: 01 Herr Packer empfiehlt, für den Umzug einen Spediteur zu suchen.

02 Was sollten die Aumanns mit der Speditionsfirma vereinbaren?


Einen Festpreis.

1 Ein Umzugs-Lkw mit Anhänger kostet pro


Stunde ... und ein Umzugshelfer kostet ... .

2 Was w ird von Profis abmontiert und wieder


aufgebaut?

3 H err Packer empfiehlt seinen Freunden


den Abschluss einer zusätzlichen . . ..

4 Welchen Tipp gibt Herr Packer seinen


Freunden in Bezug auf die Bezahlung?

5 Umzugskartons kann man auch ... kaufen.

6 Ein Umzug nach vielen Jahren ist eine gute


Gelegenheit, den Haushalt gründlich . . ..

7 Was sollten die Aumanns im Gespräch mit


ihren Kindern über den Umzug tun?

8 ... sollten erst einige Tage nach dem Umzug


in die neue Wohnung folgen.

9 Was muss die Familie vor dem Umzug


gemeinsam erstellen?

10 Damit die Pflanzen nicht zu schwer sind


für den Transport, sollten sie ... .

- 68-
Teil 2
Arbeitszeit: etwa 2 5 M inuten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort Qj], (jTj oder [ f ] an.

ä . BEISPIEL: G ünter W a llra ff recherchiert fü r seine Reportagen, indem er ...


a sich zuvor von älteren Leuten beraten lässt.

H eine andere Identität annimmt, ä LÖSUNG: b

0 sich illegaler Methoden bedient.

11 Was k ritisie rt er an 0 Dass Callcenter ihre Aufträge von anderen Unternehmen


den Callcentern? bekommen.
0 Dass die Arbeitsbedingungen in Callcentern nicht
transparent sind.
0 Dass Callcenter nur wenigen Leuten Beschäftigung bieten.

12 Den Großteil ih rer Gewinne 0 weil sie mehr als 900.000 Telefonate täglich führen.
erzielen Callcenter, ... 0 weil sie Lottolose und Abonnements verkaufen.
0 weil sie Produkte zu unverhältnismäßig teuren Preisen
verkaufen.

13 W orin lie g t der Verkaufs­ 0 Den Kunden wird verschwiegen, dass sie nur 77
trick des Callcenters, w o Kombinationen spielen.
Günter W a llra ff beschäftigt 0 Den Kunden wird nicht erklärt, wie niedrig ein möglicher
war? Gewinn wäre.
0 Den Kunden wird verheimlicht, dass sie in Tippgemein­
schaften spielen.

14 Halten sich die Callcenter 0 Callcenter bewegen sich innerhalb des Gesetzesrahmens
bei ihrem Vorgehen an und rufen nur potentielle Neukunden an.
die gültigen Gesetze? 0 Callcenter nutzen den Spielraum, den ihnen die nicht ganz
eindeutige Gesetzeslage lässt.
0 Dass Geschäfte am Telefon verboten sind, wird von den
Callcentern ignoriert.

15 Welche V erantw ortung w ird 0 Dass das Gespräch am Telefon anständig abläuft.
a u f die Callcenter-Agenten 0 Dass sie sich an die Gesetze halten.
übertragen? 0 Dass sie sich gegenseitig kontrollieren.

- 69-
Teil 2
Arbeitszeit: etwa 2 5 M inuten

16 W oher haben die 0 Sie erscheinen durch eine Internetverbindung auf dem Bildschirm.
Callcenter-Agenten 0 Von Leuten, die sich bei der Teilnahme an einem
die Telefonnum m ern Gewinnspiel nicht alles sorgfältig durchgelesen haben.
ihrer Kunden? 0 Von Leuten, die vielleicht gern angerufen werden möchten.

17 Was ta t Günter W allraff, 0 Er kopierte sich heimlich Adressenlisten und rief auch
um sich K larheit zu von zu Hause potentielle Opfer an.
verschaffen? 0 Er versuchte nur Menschen anzurufen, die tatsächlich
eine Einverständniserklärung unterschrieben hatten.
0 Er fragte seine Gesprächspartner nach der Arbeit, ob sie
ihre Einwilligung zu derartigen Anrufen gegeben hatten.

18 Welche Reaktion 0 Er freute sich, weil Wallraff seine Aufgabe anständig


zeigte der Trainer erledigt hatte.
nach W allraffs erstem 0 Er empfahl ihm, bei zukünftigen Gesprächen mehr Interesse
Verkaufsgespräch? für die Kunden zu zeigen.
0 Er gab ihm den Rat, die Kunden durch die A rt und Weise
der Fragestellung zu beeinflussen.

19 Welche Reaktion 0 Er stellte fest, dass Erfolgserlebnisse in diesem Job die


beobachtete W a llra ff Motivation erhöhen.
an sich selbst w ährend 0 Er fühlte sich von der A rt und Weise, wie mit den Kunden
der Arbeit? umgegangen wird, abgestoßen.
0 Er war erleichtert, weil er im Kollegenkreis offenbar nicht
beliebt war.

20 Welche Auswirkungen 0 Aufgrund der Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, sind Fehl­
a u f die Beschäftigten zeiten wegen Krankheit seltener als in anderen Branchen.
hat nach W allraffs 0 Um dem Stress H err zu werden, besuchen viele
Beobachtung die A rb e it Beschäftigte neben der Arbeit eine Therapie.
in Callcentern? 0 Ein Großteil der Beschäftigten greift zu Rauschmitteln,
um ihre Rolle erfüllen zu können.
Teil 1
Arbeitszeit: 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für Aufgabe 1 aus den zwei Themen eins aus.

: - 555E

Thema A:
. „bürger Glauben schenken

- T “'
Ihre Aufgabe ist es, NaChrichten- und
e n tw ü r d ig d ie
Informationsmedien nach ' ■

sind. t-ionen in Form einer


DaIu erhalten Sie Informauone

■m
Thema B:

Einkäufen im Internet s c h riftlic h xunn Thema


sich
Ihre Aufgabe ist es, „ äußerrii unter
„Einkäufen im ln^ verscK,edenen Altersgruppen­
Berücksichtigung, fo rm
DaIU erhalten Sie Informat,one

Grafik. M
Teil 1 - Thema A
Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 6 5 M inuten

A
Wem die Bundesbürger
Glauben schenken
So viel Prozent der Befragten haben großes Vertrauen in.

Lokalzeitun 60,2 %

Öffentl.-rechtl. Hörfunk

Öffentl.-rechtl. Fernsehen

Zeitschriften

Privater Hörfunk 30,7

Privatfernsehen 26,1

Internet 19,9

Q
¡1635 © Globus Stand Frühjahr 2007 Quelle: TNS Emnid

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Situation
in 'hrem Heimatland

Mögliche Erklärung für die geringe Begründung für das hohe


Vertrauenswürdigkeit des Internets V e rtra ue n in Lokalzeitungen r

Vertrauensunterschied zwischen
öffentlich-rechtlichen und priva- I
ten Sendern

Hinw eise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

- 72 -
Teil 1 - Thema B
Arbeitszeit: 6 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck

Shoppingmeile Internet
25 Millionen Verbraucher in Deutschland haben im 1. Quartal 2006
Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt.
in diesen
darunter in % (Mehrfachnennungen) Altersgruppen

Bücher, 10 bis
Magazine, 15 Jahre
Zeitungen

Kleidung,
16 bis 24
Sportartikel

Möbel,
Spielzeug u.a. 25 bis 44

Reisen, Hotels,
Bahn- oder 45 bis 64
Flugtickets

Filme, Musik 65 Jahre


und älter

Quelle: Stat. Bundesamt

Sie sollen sich dazu äußern, wie intensiv das Internet von verschiedenen Altersgruppen für die
Bestellung von Waren und Diensleistungen genutzt wird. Schreiben Sie,

warum viele Menschen es trotz­


dem meiden, Sachen übers
Internet zu bestellen.

aus welchen Gründen das wie die Situation diesbezüglich


Internet ein beliebter Welche Produkts in Ihrem Heimatland bzw. bei
Umschlagplatz für Waren « ° " d e rshäu%öbers Ihnen persönlich ist.
und Dienstleistungen ist. sr"et bestellt werden
M RHHH RRRRHM HHH HM iIHHM H M M Hi

Hinweise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

-73-
Teil 2
Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 1 5 M inuten

Frau Sabine Stöhn Produktmanagerin bei einem deutschen Wörterbuch-Verlag, der nach China
expandieren möchte, wird demnächst nach Peking versetzt und muss deshalb schnell Chinesisch
lernen. Aus diesem Grund schreibt sie heute einen Brief an einen Bekannten, der schon ein paar
Jahre in Shanghai lebt, und eine E-Mail an ein Fremdspracheninstitut.
Für die Aufgaben 1- 10 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.
Lieber Gerd,
als wir uns vor fünf Jahren verabschiedeten und du nach Shanghai fuhrst, konnte ich nicht ahnen, dass ich dir bald folgen würde. Ja, ich werde
in ein paar Monaten, wahrscheinlich zu Beginn des kommenden Jahres, nach China versetzt, doch leider nicht nach Shanghai, sondern nach
Peking. Unser Verlag hat großes Interesse daran, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen, und schickt mich als Büroleiterin nach Peking.
Die Nachricht traf mich wie der Blitz, aber ich konnte nicht nein sagen, denn es ist für mich eine einmalige Chance. Dir erging 's ja genauso.
Zu dumm nur, dass mir wenig Zeit bleibt, um mich auf alles vorzubereiten und die Sprache zu lernen, was ich als das Wichtigste und Schwierigste
betrachte. Kannst du mir bitte ein paar Tipps geben, wie man sich als Ausländer in China zu verhalten hat, worauf man achten muss, wie das
Leben da so ist und, vor allem, wie ich in kürzester Zeit Chinesisch lernen kann? Es gibt vieles, was mir diesbezüglich Angst macht: Der ungewöhnli­
che Klang der Sprache, die komischen Schriftzeichen, die Tatsache, dass man meines Wissens in Peking anders spricht als z.B. in Shanghai. Bin
gespannt, wie ich damit fertig werde.
Schreibe bald!
Deine Sabine
—. ” — ” ■ - — — - w m * ^ - ...................... ..... ■

-U J e tz t s e n d e n jg S , S p ä t e r s e n d e n I j J j A ls E n t w u r f s p e ic h e r n ^ A n la g e n h in z u f ü g e n J S ig n a t u r ▼ | ^ A n tw o rte n j£ : I

B e tre ff: Chinesisch-Unterricht ....... I Ü

Sehr 0 __ geehrte Damen und Herren,


ich wende mich an Sie, weil meine I _ _ _ _ _ _ _ nach China bevorsteht und ich deshalb schnell Chinesisch lernen muss.
Ich bin nämlich als Produktmanagerin beim Kurzbeil-Verlag 2 _ _ _ _ _ _______
_ _ _ _ _ _ _ _ _ und werde spätestens im kommenden Februar die
Leitung unseres China-Büros in Peking übernehmen.
Ihr Institut ist mir bekannt, weil ich bei Ihnen vor ein paar Jahren Französisch gelernt habe, und ich war damals sehr 3 ____ ______
mit Ihrer Arbeit. So war ich schon mal froh, 4 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ich in Ihrer Website las, dass Sie auch Chinesisch anbieten. Doch die
Ängste bleiben, denn Chinesisch ist nicht wie jede beliebige Fremdsprache, sondern in meinen Augen und 5 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ eine
richtig exotische Sprache. Was das Ganze noch erschwert, ist, dass ich bis zu meiner Abreise nicht viel Zeit zur Verfügung habe, bestenfalls sechs
Monate. Deshalb bin ich fest 6 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ , dass ich keinen normalen Abendkurs, sondern intensiven Privatunterricht brauche.
Zum Glück wird meine Firma die 7 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ dafür tragen.
Ich gehe davon aus, 8 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ mein Lehrer oder meine Lehrerin Chinese oder Chinesin sein wird. Dann kann er mir auch
helfen, mich 9 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ die neue Umgebung in China vorzubereiten. Es ist nämlich sehr wichtig für mich, von Anfang an
alles richtig zu machen, denn ich fahre nicht als 10 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ , sondern als Geschäftsfrau nach China.
Bitte informieren Sie mich möglichst bald, wann ich mit dem Unterricht beginnen kann.
Mit besten Grüßen
Sabine Stöhr

- 74-
Teil 1 - Kandidat/-in 1
Arbeitszeit: etwa 3 M in uten M ündlicher Ausdruck

Immer mehr Leute kaufen ihre Lebensmittel in Supermärkten und Discountläden ein. Kleine
Lebensmittelgeschäfte in der Nachbarschaft verlieren auf diese Weise laufend Kunden und sind vom
Aussterben bedroht. Wird es in Zukunft keine Tante-Emma-Läden mehr geben?

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

R Beispiele für Supermärkte, Discountläden und Tante-Emma-Läden


1
c. Einkaufsgewohnheiten in Ihrem Heimatland
**
nî Argumente, die für Supermärkte und Discountläden sprechen
tj
T3
c
Argumente, die gegen Supermärkte und Discountläden sprechen
&

Ihre persönliche Ansicht zu diesem Thema


M S È
Teil 1 - Kandidat/-in 2
M ündlicher Ausdruck Arbeitszeit: etwa 3 M in uten

Es gibt Leute, die kaufen aus Überzeugung nur Markenartikel, besonders Kleidung, obwohl sie nicht
unbedingt so viel Geld haben. Andere wiederum kaufen lieber Konfektionskleidung und sind eben­
falls überzeugt, klüger als die Markenfreaks zu handeln.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele für den Trend zu teuren Markenartikeln

W ie ist die Situation diesbezüglich in Ihrem Heimatland?

Argumente, die für Markenartikel sprechen

Argumente, die gegen Markenartikel sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

-76-
Teil 2 - Thema A
Arbeitszeit: etwa 6 M inuten M ündlicher Ausdruck

Sie möchten sich gern selbstständig machen, weil Sie mit dem Angestelltendasein unzufrieden sind.
Sie wollen einen Bankkredit aufnehmen und ein eigenes Geschäft gründen.

Es gibt folgende Angebote:

Kandidat/-in 1 und 2

a Ein Bekleidungsgeschäft spezialisiert auf Übergrößen für übergewichtige Damen


und Herren

b Ein Handy-Laden im Bahnhof, w o Handys aller Marken repariert werden können

C Eine Kaffeebar gegenüber einem großen Kaufhaus im Stadtzentrum

d Ein Kopierladen in der Nähe der Universität

e Ein Lebensmittelgeschäft neben einer Tankstelle, das rund um die U hr geöffnet ist

f Ein Second-Hand-Shop für An- und Verkauf gebrauchter CDs und DVDs

■ Vergleichen Sie die Angebote

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

* Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

- 77-
Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck Arbeitszeit: etwa 6 M inuten

Sie sind Informatik-Student(in) und überlegen, wie Sie Ihr Einkommen verbessern können. Eine
Vollzeltbeschäftigung kommt nicht in Frage.

Es gibt folgende Angebote:

Kandidat/-in 1 und 2

a Aushilfe in einem Supermarkt am Freitag und Samstag ganztags (08:00 bis 20:00 Uhr)

b Kellner(in) in einem großen Bierhaus von Freitag bis Sonntag

C Zustellen von Pizzas, täglich von 19:00 bis 22:00 Uhr

d Erteilung von Privatunterricht in Mathe und Informatik bei einem Nachhilfe-Institut,


täglich 2 Stunden

e Taxifahrer(in) in der Nachtschicht eines Taxiunternehmens dreimal in der Woche

f Verkäufer(in) in einem Computergeschäft vertretungsweise für kranke Angestellte,


je nach Bedarf

Vergleichen Sie die Angebote

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.
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Leseverstehen Arbeitszeit: 2 5 M inuten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Die 0 von heute werden den Menschen immer ähnlicher und immer intelligenter. Hiroshi Ishigu-
ro, der in Japan ein Projekt für Kommunikationsroboter 1 , hat einen Roboter konstruiert, der als sein
2 fungiert und es ihm ermöglicht, seine Aufgaben an zwei Orten gleichzeitig wahrzunehmen. Durch
die 3 von Händen und Lippen bewegt sich und spricht der Roboter wie sein Herr. Ishiguro interes­
siert dabei die 4 und der Umgang der Menschen mit den neuartigen Geschöpfen. Neben ihm versu­

chen Wissenschaftler auf der ganzen Welt, Roboter dem 5 Aussehen anzupassen. Zunächst haben sie
durch die 6 von künstlichen Muskeln und einem 7 aus Silikon, der die menschliche Haut nachbildet,

das äußere Erscheinungsbild des Menschen imitiert. Eine spezielle 8 bewirkt, dass die Maschinen
auch sehen, hören und riechen können. Darüber hinaus sind die neuesten Roboter schon in der Lage,
eine 9 zu führen. Durch das Speichern von Begegnungen soll es ihnen in Zukunft sogar möglich sein

zu lernen und ihre 10 zu entwickeln.

- 80-
Teil 1
Arbeitszeit: 2 5 M in uten Leseverstehen

Schöpfung der neuen Art


Roboter der neuesten Generation bewegen sich wie Menschen, sehen, hören und reden. An Intelligenz fehlt
es zwar noch. Aber die Maschinen haben bereits das Lernen gelernt.

Hiroshi Ishiguro muss häufig zwischen seinen Sekunde auf. Das sind 30-mal mehr als das nicht
Dozentenstellen an der Universität Osaka und wahrnehmbare Flackern bei Computerspielen 45
dem Forschungsinstitut ÄTR bei Kyoto pendeln. oder Spielfilmen. Die Software erkennt die ge­
Da Ishiguro Leiter eines Projekts für Kommunika- samte Situation, wie es auch Menschen können.
5 tionsroboter ist, fährt er jedoch nicht hin und her. Das erleichtert es den Maschinen, sich zu orien­
Er hat sich stattdessen einen Doppelgänger tieren. Auch bei den künstlichen Ohren und den
geschaffen, eine Maschine, die aussieht wie er und elektrischen Nasen geht es weniger um die Auf- 50
in seinem Namen handelt. nahmetechnik als vielmehr um die Software, die
Sein Roboter Geminoid H l-I nimmt mithilfe äußere Reize verarbeitet und klassifiziert.
10 von Druckluft Haltung an und beherrscht Mimik Dazu kommt die Fähigkeit, mit Menschen
und Gestik. Bei dem Modell geschieht dies nicht reden zu können. Der Roboter Actroid der japani­
automatisch. Ishiguro steuert die Handbewegun­ schen Firma Kokoro zum Beispiel sieht nicht nur 55
gen über eine Computermaus, die Lippen mit aus wie eine japanische Frau, die Maschine
Sensoren, die an seinem Mund angebracht sind, begrüßt auch Gäste und kann sich mit ihnen
15 und die Stimme über ein Mikrofon und einen unterhalten. Fragt ein Anwesender, ob Actroid ein
Lautsprecher im Roboter. Roboter sei, bejaht die blecherne Frau das. Gleich
Dem Professor geht es hier nicht um künstli­ darauf sagt sie jedoch, das sei natürlich nur ein 60
che Intelligenz, sondern darum, wie Menschen Scherz, und nimmt das vorherige Gesprächsthe­
Roboter wahrnehmen und mit ihnen umgehen, ma wieder auf.
20 wenn die Maschinen aussehen wie die Menschen Bald wird es auch Maschinen geben, die ler­
selbst. Ein spannender Kontakt mit Geschöpfen nen wie der Roboter der Yale University. „N ico“
der neuen Art. hat das geistige Niveau eines neun Monate alten 65
Vielen Forschern weltw eit geht es in den Kindes. Das ist im Robotervergleich wenig. Doch
letzten Jahren darum, die Roboter so menschen- die Maschine speichert alle Begegnungen mit
25 ähnlich wie möglich zu gestalten. Dazu entwickeln Menschen und kann daraus lernen. In einigen
sie künstliche Muskeln, wie bei dem Roboter Jahren dürfte er zur Einschulung bereit sein. Kein
Tron-X der deutschen Firma Festo. Die Maschine Zweifel, das Roboterzeitalter ist in seine interes- 70
bewegt sich über 200 pneumatische Zylinder, die santeste Phase getreten, auf die zukünftigen
durch Druckluft Kraft erzeugen. David Hanson, Entwicklungen dürfen w ir gespannt sein.
30 der an der University of Texas forscht, hat Robo­
tern sogar eine Haut verpasst. Sein Platin-Silikon­
Uberzug taugt sogar dazu, Mimik wirklichkeitsnah
nachzustellen. Die Oberfläche des Robovie IIS ist
elektrisch aufgeladen. Berührt jemand den Robo-
35 te r vorsichtig, wendet sich Robovie um und
lächelt. Schlägt jedoch jemand zu, schreit der
Roboter auf und untersucht die Stelle, an der er
vom Schlag getroffen wurde. Höflichkeit und
Schmerzempfinden genau wie beim Menschen.
40 Doch es bleibt nicht nur beim Äußeren: M itt­
lerweile können Roboter auch sehen, riechen und
hören. Kameras, wie sie die University of Tokio
vorgestellt hat, nehmen mehr als 1000 Bilder pro

-81 -
Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M in uten

Extremsport
„No risk, no fun?l Seid Ihr bereit für das große Abenteuer?“ So oder ähnlich werben Extremsport-Anbieter in
ihren Katalogen und Internetseiten. Immer mehr Menschen wollen diese Angebote auch einmal ausprobieren.
Vielleicht sind sie sogar schon süchtig? 4 Menschen berichten, wie sie zu einer Extremsportart fanden, was sie
dazu antrieb und welche Risiken sie birgt.
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Extremsport“ . In welchen Texten gibt es Aus­
sagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1. G esundheitliche Voraussetzungen
2. Finanzierung des H obbys
3. Persönliche G rün de fü r die W ahl des E xtre m sp orts
4. Ausrüstung
5. Risiken
Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
Text A

jv ^ k'n schon in der Schulzeit regelmäßig joggen gegangen, meist drei- bis viermal in
der Woche. Zuerst w ar ich m it Freunden zusammen, später lief ich lieber allein, das gefiel
m ir irgendwie besser. Später wurden auch die Strecken immer länger. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in
einem bestimmten Moment „Klick“ macht und ich mich tro tz der Anstrengung wie beflügelt fühlte. Das hat aus m ir
einen Lauf-Fan gemacht. Ein befreundeter A rzt hat m ir erklärt, dass in diesem Moment zusätzliche Hormone, die
man als Glückshormone bezeichnet, darunter auch Adrenalin, freigesetzt werden. Deren Produktion steigt bei
körperlicher Beanspruchung und bewirkt, dass sich eine berauschende Hochstimmung einstellt. W er regelmäßig
Ausdauersport macht, kann das vielleicht nachvollziehen, man w ird richtig süchtig nach diesem Hormoncocktail.
So ging es m ir jedenfalls. Was dann passiert ist, lässt sich einfach erklären: Ich lief so lange Marathon, bis es nicht
mehr „Klick“ machte. Ich rannte meist im benachbarten Waldgebiet. „Extrem “ wurde es dann, als ich auch nach 50
Kilometern nicht aufhören konnte. D er Organismus w ird imm er stärker in einen Rauschzustand versetzt, so dass
man das Limit nicht mehr richtig einschätzen kann - das ist gefährlich. Langstreckenläufer bezeichnen diesen Zu­
stand als „Runner's High“ . Problematisch war, dass alles andere zweitrangig wurde. D er Sport wurde allmählich
wichtiger als das Privatleben und sogar im Büro schob ich immer öfter eine ruhige Kugel. Wenn ich nicht lief, über­
kamen mich Schuldgefühle. Ich w ar häufig nervös. Heute weiß ich, dass ich auf dem besten Wege war, der Sport­
sucht zu verfallen. Ich verdanke es meiner Partnerin, dass ich heute wieder in Maßen Sport treiben kann.

F ra n k K. Beim Bungee-Springen handelt es sich ja um eine relativ bekannte Extremsportart, die ich
Text

eher eine Risikosportart nennen w ürde - wenn man hier überhaupt von einem Sport spre­
chen kann. Natürlich muss der Springer körperlich fit sein. Er sollte keine Herz-Beschwerden oder Probleme mit
dem Kreislauf haben. Aber die Mehrheit der Springer sind nicht unbedingt sportlich, sondern, w e r den Sprung in
die Tiefe wagt, ist meistens auf der Suche nach Adrenalin. W ie das funktioniert? In dem Moment, in dem man auf
der Brücke steht und nur m it einem Seil gesichert in den Abgrund will, haben auch geübte Bungee-Springer Angst.
Doch während man in die Tiefe stürzt, w ird der Körper m it Glücksgefühlen überflutet. Diese halten den ganzen
Tag an. Erfahrene Bungee-Springer beschreiben das als ein High-Gefühl, so als ob man unter Drogen steht - eine
A rt „Rausch des Risikos“ . Nach dem Sprung stellt sich eine totale Entspannung ein. Die Kombination von Glücks­
gefühl und Entspannung baut einen auf und lässt einen sich stark fühlen. Eine w eitere Motivation ist natürlich das
stolze Gefühl, etwas Besonderes geleistet zu haben. Dies stärkt das Selbstwertgefühl. Ich persönlich entschied
mich für den Sprung, um meine Höhenangst zu überwinden. Meine Freundin hat dafür tie f in die Tasche gegriffen -
ist nämlich nicht billig, so ein Sprung. Wovon w ir beide nun träumen: ein gemeinsamer Sprung in die Tiefe. Das ist
jedoch meines Wissens noch nirgends erlaubt, w ird wahrscheinlich als zu riskant betrachtet.

-82-
Ie il z
Arbeitszeit: 3 0 Minuten Leseverstehen
Text C

Ich begann schon als Kind im A lte r von 12 Jahren m it dem Klettern. Unter Frei­
C h r is tia n S ch .
klettern versteht man das Klettern an einem Felsen, wobei nur Hände und Füße zur
Fortbewegung verwendet werden. Künstliche Hilfsmittel zum Fortkommen sind nicht erlaubt. Was aber gestattet
ist, sind Seil und Haken, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das ist so eine Kl etter-Ethik. Eine Kletterroute gilt erst
dann als geklettert, wenn sie unter diesen Bedingungen durchstiegen wurde. M ir gefiel auch, dass man meistens
nicht allein, sondern m it einer Gruppe geklettert ist. Das macht schon mehr Spaß, erhöht aber gleichzeitig das
Unfallrisiko. Irgendwann bin ich zum Free-Soloklettern übergegangen, w o man auch auf die Sicherungsmittel ver­
zichtet und sich ganz und gar auf seine Körperkraft, die Klettertechnik und natürlich auf gutes Schuhwerk verlässt.
-

Und natürlich ist man da ganz allein. Es wäre einfach verrückt, diese A rt von Klettern in einer Gruppe zu versu­

chen, das w ürde die Unfallgefahr vervielfachen. D er Free-Solo-Kletterer ist aber nicht leichtsinnig. Im Gegenteil:

Er kennt die Route so gut, dass er sie Tritt für Tritt und G riff für G riff vor seinem inneren Auge durchsteigen kann.
Er nimmt sie erst dann in Angriff, wenn er sich zu 100% sicher ist, dass seine Tagesform diese Begehungsart auch
zulässt. Bei meiner letzten Route beispielsweise bin ich jeden Morgen zum Einstieg gegangen, ohne zu beginnen,
'

bis ich eines Tages sicher war, dass ich es nun schaffen könnte. Und da bin ich sie auch erfolgreich durchstiegen.
Das Problem ist, dass man m it dieser Sportart nur schwer Geld verdienen kann - ich verkaufe Videos, die ein
-"''r

befreundeter Bergsteiger während der Aktion dreht.


T ext D l

Mein Hobby ist eine Variante des Tauchens und nennt sich Apnoetauchen, oder auch
B ir g it L.
Freitauchen. Apnoetauchen ist Tauchen m it der eigenen Atemluft. Der Taucher atmet vor
dem Abtauchen ein und benutzt nur diesen Luftvorrat. Den Zeitraum zwischen dem Einatmen und dem Ausatmen
bezeichnet man als Apnoe, das kom m t aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Atemstillstand. Apnoetau­
chen ist die älteste Form des Tauchens. Bereits in der Steinzeit haben solche Taucher zum Beispiel Muscheln und
Perlen gesammelt sowie Fische m it Speeren gejagt. Ich begann mich aufgrund von Berichten in Zeitschriften und im
Fernsehen dafür zu interessieren. Der größte Eindruck wurde m ir jedoch durch den Film „The Big Blue“ vermittelt.
Fast jeder Taucher kennt diesen Film. Mich begeisterten die Menschen, die es schafften, ihre Grenzen neu abzuste­
cken, vo r allem aber, wie diese Taucher sich im Wasser bewegten. Völlig schwerelos, ohne Zwang und Angst und
als ein Teil dieses wunderbaren Elementes. Ich w ollte m it Delphinen, Walhaien und Walen tauchen, und das ist
eben nur den Freitauchern Vorbehalten. Apnoisten bewegen sich als Teil des Ganzen und werden daher von den
meisten Meeresbewohnern nicht als Eindringlinge empfunden. Man trägt eine Taucherbrille und einen Tauchanzug
aus Neopren, außerdem braucht man einen Bleigürtel, damit man gut im Wasser liegt. Eine Stoppuhr ist wichtig,
um die Zeit zu überprüfen. Das Freitauchen stellt eine hohe körperliche Herausforderung dar. Wenn man die
Anzeichen einer drohenden Ohnmacht nicht rechtzeitig erkennt, kann Ertrinken die Folge sein. Mein Leben hat
sich vollends verändert, seit ich diesem Sport nachgehe. Ich reise viel, bin oft im Ausland. Tauche vor allem in
Griechenland und Italien, mal allein mal zusammen m it - sehr erfahrenen - Freunden.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel. (0). Die entsprechenden Textstellen sind fett gedruckt.

0. Beispiel: Beginn, Sport zu treiben

Text X ... schon in d er Schulzeit regelmäßig joggen gegangen

Text B -

Text X Ich begann schon als Kind im A lte r von 12 Jahren ...

Text D -
Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M inuten

Antwortblatt „Extremsport“

1. Gesundheitliche Voraussetzungen

Text A
Text ¥
Text C

Text D

2. Finanzierung des Hobbys

Text A
Text B

Text ~C
Text D

3. Persönliche Gründe fü r die Wahl des Extremsports

Text A
Text B
Text C
Text D

4. Ausrüstung

Text A
Text B
Text C
Text D

5. Risiken

Text A
Text B
Text C
Text D
mm

-84-
Arbeitszeit: 1 5 M inuten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (fal |~b] fei
oder 0 ) , die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

ä BEISPIEL: (0) fal im Grunde


0 im Ursprung
0 von Anfang
Iffi von Natur Mk LÖSUNG: d

21 26
Nenas Reformschule 0 arbeitet 0 gefallen
fbl engagiert 0 gefunden
0 stärkt 0 genommen
Alle Menschen sind 0 aus neugierig. So beginnt das
0 w irbt 0 getroffen
Schulkonzept der „Neuen Schule Hamburg“ , die gerade von
sich reden macht. Teils, weil die Schlagersängerin Nena sich
22 27
maßgeblich dafür 21 . Teils, weil diese Schule vorhat, viele 22
nach einer guten Schule zu erfüllen. Eine Villa auf einem Park­ l~ä~l Bemühungen 0 Gedächtnis
gelände, altersübergreifendes Lernen, kein 45-Minuten-Takt, 0 Ideen 0 Gedanken
durchgängige Klassen von der ersten bis zur zehnten, keine
0 Illusionen 0 Gedenken
Noten, kein 23, jedem Schüler sein eigenes Lerntempo,
0 Sehnsüchte 0 Gewissen
gemeinsames Mittagessen, 65 Kinder, drei Vollzeit- und zwei
Halbtagslehrkräfte sowie drei Mitarbeiter —und das alles für
ein Schulgeld von 150 Euro. Die 24 erfolgt durch Spenden 23 28
und Sponsoren.
0 Hängenbleiben 0 also
Die Lehrer sollen sich an dieser Schule nicht wie Gebieter 0 Liegenbleiben 0 dennoch
und nicht wie Besserwisser 25. Alle Entscheidungen, die die 0 Sitzenbleiben 0 sonst
Schulgemeinschaft angehen, heißt es im Konzept, werden
0 Stehenbleiben 0 trotzdem
durch eine Versammlung 26, in der jeder Schüler und jeder
Lehrer und Mitarbeiter je eine Stimme hat. 65 Kinder, acht
24 29
Erwachsene - könnte allerdings sein, dass da beim Entschei­
den ziemlich viel Zeit draufgehen wird. Außerdem entschei­ 0 Berechnung 0 behandelt
det jeder Schüler für sich selbst, wann, was, wie und mit
0 Bewertung 0 benutzt
w elch en H ilfen e r lernt. Das kann 65 eigene Entscheidungen
0 Finanzierung 0 operiert
bedeuten, die von drei Lehrkräften aufgefasst, im 27 behalten
und realisiert werden müssen. 0 Wirtschaft 0 umgeht

Was die Kinder an dieser Schule lernen, scheint 28 vor 25 30


allem das Entscheiden zu sein. Denn ein Unterricht, in dem 65
Schüler selbst entscheiden, wann, wo, wie, was, mit wem und 0 behalten 0 bisher
also auch ob sie überhaupt was lernen, und eine Schule, die 0 benehmen 0 ebenso wenig
schon Fünfjährige 29, als wären es kleine Parlamentarier, das 0 verbringen 0 nur noch
kann nicht die Regel sein. Eine kindgerechte Schule muss 30
0 vertragen 0 zugleich
eine realistische Schule sein.
* V

Teil 1
Hörverstehen Arbeitszeit: etwa 1 5 M in uten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

ä BEISPIELE: 01 In welchem Zeitraum ist dieses Jahr das Abenteuerlager in Betrieb?


M itte Juli bis Ende August.

02 Jeder Betreuer ist für eine Gruppe von durchschnittlich 6 Kindern verantwortlich.

1 Die Kinder, die das Abenteuerlager besuchen,


sind ... alt.

2 Woher stammen diese Kinder?

3 Nennen Sie drei Aktivitäten, mit denen sich


die Kinder im Abenteuerlager beschäftigen
können.

4 Worauf muss der Betreuer im Zelt und


besonders bei den kleineren Kindern achten?

5 Neben dem Jugendgruppenleiterschein


braucht man auch den ....

6 Wie muss der Betreuer in Bezug auf die


Sicherheit der Kinder handeln?

7 Die Tätigkeit als Betreuer wird bei Studenten


als ... anerkannt.

8 Jeder Betreuer bekommt nur ein Taschengeld


in Höhe von ... pro Woche.

9 Was findet im Mai und Juni statt?

10 Falls Herr Mayer ... von früheren Arbeitsstät­


ten oder Vereinsaktivitäten besitzt, soll er sie
seiner Bewerbung beilegen.

- 86 -
Teil 2
Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort [ä ], [b ] oder [ c ] an.

ä BEISPIEL: Der Psychologe Daniel Kahnem ann ...

spricht gern über die Auswirkungen, die der Erfolg auf sein Privatleben hat.

w hat die Folgen einer falschen Erwartungshaltung


auf das persönliche Glück untersucht. ä LÖSUNG: b
0 hat herausgefunden, wovon das Glück des Menschen genau abhängt.

11 W orin liegt nach Ansicht 0 Der Mensch ignoriert die Tatsache, dass Erfolg ihn nicht
D. Kahnemanns der Grund von Zukunftssorgen befreien kann.
dafür, dass der Mensch E Die Veränderungen nach dem erreichten Erfolg kommen
den Einfluss von Erfolg zu langsam.
a u f das persönliche Glück
0 Der Mensch macht sich kaum Gedanken über eventuelle
überschätzt?
unangenehme Folgen.

12 W ie de n kt D. Kahnemann 0 In seiner Erwartung negativer Ereignisse ist der Mensch


über das Verhalten des im Allgemeinen realistischer.
Menschen in Bezug auf E Der Mensch schätzt sowohl positive als auch negative
ein mögliches Unglück? Aussichten meist falsch ein.
E Bei der Vorstellung zukünftigen Glücks reagiert der
Mensch ruhiger, weil man sich positive Ereignisse viel
genauer vorstellen kann.

S3 W ie e rklä rt D. Kahnemann, E Der Mensch gewöhnt sich schwer an einen neuen Zustand.
dass ein plötzlicher Erfolg E Ein neuer Zustand wird nach kurzer Zeit als normal
nicht langfristig glücklich wahrgenommen.
macht?
E Nach jedem Erfolg folgt ein Unglück.

14 Erhalten könnte man sich E wenn man seine Aufmerksamkeit auf das Unglück
ein Glücksgefühl, ... anderer Menschen richten würde.
E wenn man es schaffen könnte, ununterbrochen daran
zu denken.
E wenn es einem wirklich großen Unglück folgen würde.

15 W ovor hat der Mensch E Vor Dingen, die er nicht realistisch einschätzen kann.
Angst? E Vor Terrorismus, unabhängig davon, in welchem Land
er lebt.
E Davor, keine Kontrolle über sein Lebensglück zu haben.

-87-
16 D. Kahnem ann m eint: 0 steigt, je mehr Pläne man schmiedet und je mehr Ziele
Die Leb en szu frie d e n h e it... man erreicht.
0 ist etwas, was man eigentlich nie im Leben erreicht.
0 macht die Kindererziehung im Allgemeinen leichter.

17 Was b e d eutet „reich sein“ 0 In einer Welt voller Illusionen zu leben.


fü r viele reiche Menschen? 0 Den Lebensalltag angenehmer zu verbringen.
0 Eine Anhäufung unangenehmer Tätigkeiten.

18 W er einen Sinn in seinem 0 hat die Vorraussetzung dafür geschaffen, sein Lebensglück
Leben fin d e t, ... für immer zu festigen.
0 sollte auch anderen Menschen helfen, ihrem Leben einen
Sinn zu geben.
0 kann sich davon nicht eine automatische Steigerung
seines Glücksgefühls erhoffen.

19 W ie schätzt D. Kahnemann 0 Die Ergebnisse mancher Fachleute dienen der Annäherung


die Ansichten der Experten an eine Glücksformel.
auf dem Gebiet der Glücks­ 0 Letztendlich sind alle Experten ziemlich unsicher in ihren
forschung ein? Erkenntnissen.
0 Bisher konnten erst zwei Werte, die für das Glück des
Menschen entscheidend sind, gefunden werden.

20 Welche Em pfehlung spricht 0 Man sollte sich den größten Teil seiner Zeit den Dingen
D. Kahnemann fü r die widmen, die man gern tut.
Annäherung an Glück aus? 0 Wer mit seinem Leben unzufrieden ist, sollte sich andere
Ziele setzen.
0 Man sollte darauf achten, dass man seine Zeit richtig einteilt.

- 88-
Teil 1
Arbeitszeit: 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für Aufgabe 1 aus den zwei Themen eins aus.

Thema A:

bleiben sollten. einer


Dazu erhalten Sie Informationen ,n

G r a f ik

Thema B:

mw
Ihre Aufgabe ist es, « h r zu äußern und
- W e h e s t e s

einzugehen. Form einer


halten Sie Informationen in r
D a z u erhalten ^
Grafik.

;
Krank zur Arbeit
Von je 100 Erwerbstätigen sind in den
letzten 12 Monaten zur Arbeit gegangen,
obwohl sie sich richtig krank gefühlt haben

Aus diesen Gründen


(Mehrfachnennungen)

Pflichtgefühl

Rücksicht auf
Kollegen

um keine beruflichen
Nachteile zu haben

um den Arbeitsplatz
nicht zu verlieren

bin nicht gern den


ganzen Tag zu Hause
Quelle: Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung ©

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Häufigkeit dieser nicht unbe­


dingt erwarteten Reaktion

Situation in
lhrem Heirmiand

Ihre persönliche Einstellung


zu diesem Thema

Hinweise:

Bei d e r B e u rte ilu n g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, sondern auch, o b Sie a lle In ha lts­
p u n k te b erücksich tigt h aben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

S chreiben Sie m in de ste ns 2 0 0 W örter.


Teil 1 - Thema B
Arbeitszeit: 6 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Weihnachten im Einzelhandel
G esam tum satz des deutschen E inzelhandels im W eihnachtsgeschäft
(November und Dezember) in Mrd. Euro
1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
geschätzt

Anteil des W eihnachtsgeschäfts* am


G esam tum satz des Jahres 2005
Spielwaren 31,0 %
Süßwaren 28,5
Uhren, Schmuck 28,2
Keramik, Glaswaren 26,3
Kosmetika 25,9
Unterhaltungselektronik 23,9

1072 'Umsatz November und Dezember Quelle: HDE

Sie sollen sich dazu äußern, wie wichtig das Weihnachtsfest für den Handel ist und inwieweit das
den wahren Sinn des Festes beeinträchtigt. Schreiben Sie,

«¡edieSituationdiesbezüS- ^ • a e s i c lh rT
lic h in Ih re m Heim atlands. W<*nachtsfes, verstellen.

für welche Branchen i w ie sich der religiöse was die nur geringen
das Weihnachtsgeschäft Charakter des Weih­ Unterschiede im Weihnachts- i
besonders ergiebig ist nachtsfestes im Lauf geschäft der letzten Jahre
und warum. der Zeit entwickelt. bedeuten.
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Hinweise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

-91
Teil 2
Schriftlich er Ausdruck Arbeitszeit: 1 5 M inuten

Ricardo Rodriguez, 23, ist bald mit seinem Bauingenieur-Studium an der Universität in Lissabon
fertig und möchte anschließend ein Aufbaustudium in Deutschland machen. Aus diesem Grund
schreibt er heute eine E-Mail an einen deutschen Freund, der in München studiert, und einen Brief
an Professor Dr. Schneider am Lehrstuhl für Städtebau an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

J e tz t s e n d e n S p ä te r s e n d e n l [ j A ls E n t w u r f s p e ic h e r n ^ A n la g e n h in z u f ü g e n J S ig n a t u r -w A l A n tw o rte n Etrij
Betreff: Aufbaustudium in Deutschland

Lieber Lukas,
du beschwerst dich immer, dass wir uns aus den Augen verloren haben, seit wir nach Portugal zurückgekehrt sind. Nun, das könnte sich bald
ändern. Nächstes Semester schließe ich nämlich mein Studiumhier in Lissabon ab und möchte anschließend in Deutschland weiterstudieren.
Ich habe diesbezüglich mit ein paar Professoren hier gesprochen und einer hat mir empfohlen, mit einem Professor an der THDarmstadt Kontakt
aufzunehmen, den er gut kennt. Daswerde ich auch tun, denn er unterrichtet am Lehrstuhl für Städtebau und das ist genau die Fachrichtung,
die mich besonders interessiert. Bevor ich mich aber endgültig entscheide, möchte ich auch dich fragen. Zwar studierst du etwas ganz anderes,
aber die Uni München gehört zu den besten deutschen Hochschulen und vielleicht kannst du mir einen Tipp geben, an wen ich mich da wenden
könnte. Darmstadt ist aber auch nicht schlecht, denn wir haben Verwandte in Offenbach, bei denen ich, zumindest zu Beginn, wohnen könnte.
Schreib mir also, wie du über meine Pläne denkst. Ichfreue mich schon, dasswir uns sowieso bald Wiedersehen werden.
Ricardo

TTT H

Sehr 0 geehrter Herr Professor Schneider,


ich schreibe Ihnen auf Anraten meines Professors Dr. Enrico Gomez, mit dem Sie, wie er mir sagte, an mehreren gemeinsamen EU-Projekten
zusammengearbeifet haben. Ich studiere nämlich Bauingenieurwesen an der Universität in Lissabon und möchte nach I _ ___
meines hiesigen Studiums ein Aufbaustudium an einer Hochschule in Deutschland aufnehmen. Mein 2 _ _ _ ___ _ _ _ _ _ _ Interesse gilt
der Fachrichtung Städtebau und das ist der Grund, warum mir Professor Gomez empfohlen hat, Sie zu kontaktieren.
Ein Aufbaustudium in Deutschland bietet sich in meinem Fall geradezu an, denn ich bin in Deutschland geboren und dort auch
3 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ gegangen. Obwohl ich das Abitur hatte und in Deutschland 4 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ studieren können,
musste ich damals aus familiären Gründen nach Portugal zurückkehren. Was mich beschäftigt, ist nicht so sehr, wo ich studieren werde,
sondern welche Möglichkeiten sich mir am jeweiligen Studienort 5 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ . Es wäre schön, wenn ich z.B. bei Ihnen
auch promovieren und den Doktortitel erlangen 6 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ . Ein Empfehlungsschreiben von Professor Gomez
7 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ich diesem Schreiben bei.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, 8 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Sie mich über die bestehenden Aussichten an der TH Darmstadt aufklären würden.
Meine E-Mail-Adresse lautet: ricrod85@yahoo.com, ich würde mich 9 __ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ kurze Nachricht von Ihnen freuen. Wenn Sie
es für ratsam halten, könnte ich in der vorlesungsfreien Zeit auch einmal zu einem persönlichen 10 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ nach Darmstadt
kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ricardo Rodriguez

-9 2 -
Teil 1 - Kandidat/-in 1
Arbeitszeit: etwa 3 M inuten

Die Fitnesswelle prägt das moderne Leben. Viele halten sich dadurch fit, dass sie im Freien laufen
oder lange Spaziergänge machen. Doch in letzter Zeit erfreuen sich Fitnesscenter und -Studios
zunehmender Beliebtheit.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Gründe für die Entstehung der Fitnesswelle

Die Dimensionen der Fitnesswelle in Ihrem Heimatland

Argumente, die für den Besuch eines Fitnesscenters


sprechen

Argumente, die gegen den Besuch eines Fitnesscenters


sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

- 93-
.i.' • i/ .. .' .

Teil 1 - Kandidat/-in 2
U M ü ndlicher A u s d ruck Arbeitszeit: etwa 3 M inuten

Raucher haben es heute schwer. In vielen Ländern gelten schon strenge Rauchverbote, Werbung für
Tabakprodukte ist allgemein stark eingeschränkt worden, Nichtraucher sehen sich in ihrem Verhal­
ten bestätigt.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele für Rauchverbote

Die Situation in Ihrem Heimatland

Argumente, die für ein allgemeines strenges Rauchverbot sprechen

Argumente, die gegen solche Verbote sprechen

Ihre persönliche Ansicht zu diesem Thema

- 94-
Teil 2 - Thema A
Arbeitszeit: etwa 6 M inuten M ündlicher Ausdruck

Sie arbeiten bei einem großen Handelsunternehmen und möchten im kommenden Sommer einen
Kurs besuchen, der Ihnen helfen wird, Ihre beruflichen Chancen zu verbessern.

Es gibt folgende Angebote:

Kandidat/-in 1 und 2

a Sprachkurs „Chinesisch für Anfänger“ , Dauer 6 Wochen, jeweils 4 Stunden


vormittags

b Kurs „Geschäftskorrespondenz auf Englisch“ , Dauer 2 Wochen, insgesamt 40 Stunden

C Computerkurs „Internet fürs Büro“ , Dauer 4 Wochen, jeweils 2 Stunden nachmittags

d Seminar „Grundlagen des Marketings“ , Dauer 2 Wochen plus 2 Wochen Praktikum


in einer Firma

e Com puterkurs „Text- und Bildbearbeitung für Fortgeschrittene“ , Dauer 3 Wochen,


insgesamt 60 Stunden

f Seminar „Erfolgreicher Umgang m it Kunden“ , Dauer 2 Wochen, insgesamt


30 Stunden

Vergleichen Sie die Angebote

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/


Ihrer Gesprächspartnerin ein.

Am Ende sollten Sie zu einer


Entscheidung kommen.

- 95 -
Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck Arbeitszeit: etwa 6 M inuten

Sie begleiten als Reiseleiter eine gemischte Touristengruppe aus Ihrem Heimatland in Wien und
überlegen, welches Museum die Gruppe an einem verbleibenden freien Nachmittag noch besu­
chen könnte.

Es gibt folgende Alternativen: _______________________


Kandidat/-in t und 2

a Museum für Angewandte Kunst, m it umfangreichen Möbel-, Schmuck- und


Teppichsammlungen, sowie Buch-, Plakat- und Glaskunst vom Barock bis A rt deco

b Kunsthistorisches Museum, m it einer der größten Gemäldegalerien der Welt,


einer Ägyptisch-Orientalischen Sammlung und einer Antikensammlung
griechischer und römischer Kunst

C Lipizzaner Museum, in dem die Geschichte der berühmten Pferde der Spanischen
Hofreitschule dargestellt w ird

d Mozartwohnung „Figarohaus“ , frisch restauriert und in den Zustand des späten


18. Jahrhunderts gebracht, als Mozart hier „D ie Hochzeit des Figaro“ kom ponierte

e Naturhistorisches Museum, m it vielen sehenswerten Sammlungen (Dinosaurier,


Schmetterlinge, Insekte, Meteoriten und vieles andere mehr)

f Uhrenmuseum, präsentiert anhand von rund 1200 Tisch-, Taschen, Turm- und
Bilderuhren die Entwicklung der Uhren und Uhrentechnik vom 15. bis ins
20. Jahrhundert.

■ Vergleichen Sie die Alternati­

ven und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-96-
Teil 1
Leseverstehen Arbeitszeit: 2 5 M inuten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Während in Deutschland Studiengebühren demnächst erst 0 sollen, wird in den USA schon über

die Folgen diskutiert, die das bezahlte Studium nach sich zieht. Nach dem Abschluss an einer amerika­
nischen Hochschule steht für viele Absolventen die I eines Darlehens an. Dabei macht die Höhe der
2 die Verwirklichung anderer Zukunftspläne oft unmöglich. Anlass für die öffentliche Debatte ist aber

nicht nur der 3 der Studiengebühren, sondern auch die von der amerikanischen Regierung geplante
4 von Förderprogrammen. Obwohl ein Hochschulstudium im Allgemeinen 5 für eine Arbeit mit gu­

tem Einkommen ist, entscheidet sich fast die Hälfte der Schulabgänger mit entsprechender 6 gegen
ein Studium, weil sie Angst vor dem hohen ökonomischen 7 haben. Doch auch der gelungene
Einstieg in den Traumberuf garantiert noch keine 8 Zukunft. Die Zahlungen an den Schuldendienst
belasten sehr viele Akademiker und haben direkten 9 auf ihr Privatleben. Wie sich die Situation in
Deutschland 10, wo die Gebühren pro Semester anfangs „nur“ 500 Euro betragen sollen, das wird die

Zukunft zeigen.
Teil 1
Arbeitszeit: 2 5 M inuten Leseverstehen

Dreißig und pleite


In Deutschland steht die Einführung von Studiengebühren unmittelbar bevor. Die USA diskutieren derweilen
die Folgen des Bezahl-Studiums. Ein immer höherer Schuldenberg drückt die Hochschulabsolventen
und belastet deren Zukunft.

Wer sich im Internet durch die Seiten des bezahlten Job zu ergattern. Einer Umfrage zufolge
„Studentischen Schulden-Jahrbuchs“ klickt, stößt halten die hohen Gebühren jedoch 48 Prozent der
auf jede Menge alarmierender Geschichten. Zum qualifizierten High-School-Absolventen davon ab, 40
Beispiel auf diejenige von Corinne aus Arizona: ein Studium zu beginnen. Und diejenigen, die es
5 Wenn die junge Frau demnächst ihr Studium an trotzdem wagen, können häufig nicht den Ab­
der dortigen staatlichen Universität beendet, kann schluss erreichen, den sie ursprünglich ins Auge
sie nicht nur einen Abschluss in Politologie vor­ gefasst hatten. So wie die 30-jährige Paige Nichols
weisen, sondern wird auch 40.000 Dollar Schulden aus Oklahoma. Als sie ihr Grundstudium beendet 45
angehäuft haben. Nach ihren Zukunftsplänen ge­ hatte, beliefen sich ihre Schulden auf 20.000 Dol­
I 0 fragt, antwortet sie: „Mein Darlehen zurückzahlen.“ lar. Anschließend wollte sie Psychologie studieren.
Die Aufnahmeprüfung an der Universität von
Ihre Kommilitonin Lauren musste sich für ihr
Chicago hatte sie bestanden, den Studienplatz trat
Wirtschaftswissenschaftsstudium 60.000 Dollar
sie trotzdem nicht an. „Es hätte mich weitere 50
leihen. Was sie als Nächstes vorhat? „Jura studie­
32.000 Dollar gekostet“ , sagt die junge Frau.
ren und noch mehr Schulden machen.“ Sarah hat
„Dieses finanzielle Risiko konnte ich nicht einge­
15 die renommierte New Yorker Columbia Universi­
hen.“ Trotzdem wird sie ihre Schulden zurückzah­
tät absolviert. Ihr Fazit: „Mein Traum vom Studi­
len müssen, bis sie 50 Jahre alt ist.
um an einer Elite-Universität hat mir eine Belas­
tung eingebracht, die andere Träume unmöglich Aber auch wer in seinem Traumberuf landet, 55
macht: ein Haus kaufen, Reisen, eine Familie grün- ächzt nicht selten unter enormen Belastungen. Ein
20 den.“ Ihr Schuldenstand: 90.000 Dollar. Viertel aller Akademiker muss zwölf Prozent sei­
nes Einkommens für den Schuldendienst aufwen­
In den USA ist eine heftige Diskussion über
den. Eine Umfrage unter amerikanischen Anwäl­
den Preis einer akademischen Ausbildung ent­
ten brachte ein erschreckendes Ergebnis: Die 60
brannt. Hintergrund sind drastisch gestiegene
Hälfte der Juristen hatte 50.000 Dollar Schulden,
Studiengebühren und Pläne der Regierung,
ein Drittel sogar 75.000 Dollar. Die angespannte
25 Förderprogramme radikal zu kürzen. Ein Studium
finanzielle Situation der Hochschulabsolventen
in den USA kostet heute viermal so viel wie noch
beeinflusst längst auch deren Privatleben. So
1975. Ein durchschnittlicher Absolvent einer
gaben 14 Prozent der jungen Akademiker an, ihre 65
staatlichen Universität hat nach vier Jahren 15.000
Heiratspläne auf Grund der Schulden auf Eis
Dollar Schulden, ein Student einer privaten Hoch-
gelegt zu haben.
30 schule 20.000 Dollar.
Ob in Deutschland bald ähnliche Entwicklun­
Im US-Kongress wird derzeit ein Vorschlag
gen zu beobachten sind, wird sich zeigen. Bereits
diskutiert, die staatliche Studienförderung in den
ab dem kommenden Wintersemester wollen 70
kommenden fünf Jahren um fast 13 Milliarden
Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfa­
Dollar zu beschneiden - das größte Sparpro-
len ihre Erstsemestler mit jeweils 500 Euro pro
35 gramm der letzten 40 Jahre.
Semester zur Kasse bitten. Das scheint zwar nicht
Wie auch in Deutschland gilt in den USA ein viel zu sein, aber große Probleme fangen immer
Hochschulstudium als Voraussetzung, einen gut klein an. 7J

-9 9 -
Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M in uten

idole
Was macht ein Idol aus? Sind es Vorbilder, die uns im jungen Alter den Weg weisen? Oder auch später? Wie lässt
sich dieser Begriff überhaupt definieren? Nach welchen Kriterien wählen wir uns ein Idol und zu welchem Zweck?
Welche Gefahren ergeben sich möglicherweise durch die Idolisierung?
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Idole“ . In welchen Texten gibt es Aussagen
zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1. Definition: Was sind Idole?
2. Persönliches Idol
3. Einfluss des Idols auf das persönliche Leben
4. Gefahren der Idolisierung
5. Gründe für die Ablehnung von Idolen
Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
H e in z K.
Text A

Idole sind personifiziert. Es handelt sich um Menschen, die w ir bewundern, weil sie etwas
Heldenhaftes geleistet haben. Ich persönlich habe kein Idol, aber beispielhaft für diesen
Begriff wäre für mich Mahatma Gandhi, der als Unabhängigkeitskämpfer davon überzeugt war, dass man gegen
einen Gegner nicht m it Gewalt Vorgehen, sondern ihn durch Geduld und Mitgefühl von seinem falschen Standpunkt
abbringen müsse. Er erreichte durch seinen gewaltfreien Widerstand letztendlich das Ende der englischen Koloni­
alherrschaft in Indien. Das nenne ich Größe. So ein Mensch verdient es, Idol genannt zu werden. Idole sind abhän­
gig von der Z eit und vom Alter. O ft w ird man bei der Wahl seines Idols von seiner Familie, seinen Freunden oder
auch von den Medien beeinflusst. Meiner Meinung nach dient ein Idol aber nicht dazu, dass man dieselben großen
Taten anstreben muss. Nicht in jedem von uns steckt ja ein Held, darüber sollten w ir uns im Klaren sein. W ir sind
nicht alle dazu geboren, die W elt zu verändern, und das ist gut so. Vielmehr erinnert uns ein Idol an bestimmte
W erte und Tugenden, die w ir in unserem Alltag hochhalten sollten. Insofern ist es nicht verkehrt, ein Idol zu haben.
Für falsch halte ich es, einem Idol auf Teufel komm raus nachzueifern. Viele junge Leute wählen sich zum Beispiel
einen Sänger oder Sportler zum Idol und wollen dann so werden wie er oder sie. Das finde ich gefährlich, weil ein
junger Mensch dabei falsch beeinflusst werden kann. Er könnte etwa eine gewisse Toleranz bestimmten Drogen
gegenüber entwickeln, weil sein Idol diese konsumiert.
Text B

C h r is to p h L ^ann ^er Selbsterkenntnis sehr dienlich sein, wenn man verstehen lernt, warum man
' ’ sich ein bestimmtes Idol zum Vorbild nimmt. Es sagt viel über das Selbstbild und die W ün­
sche und Träume eines Menschen aus. Denn Idole sind immer Projektionsflächen für die eigenen Ziele und W e rt­
vorstellungen. Aber ich glaube auch, dass Idole fast nie realistisch betrachtet, sondern, im Gegenteil, immer etwas
glorifiziert werden. Meine Idole in der frühen Jugend waren zunächst meistens Popgruppen, die gerade modern
waren und für die ich mich dann später wiederum schämte und diese Schwärmerei, w o sich die Gelegenheit bot,
verleugnete. Später beeindruckten mich Menschen, die etwas Schönes geschaffen haben, zum Beispiel Künstler
und Schriftsteller. Ich ließ mich gern von ihnen inspirieren. Aber deswegen würde ich sie noch nicht Vorbild oder
gar Idol nennen. Erst als ich Jahre später m it dem Segeln begann, machte eine Person auf mich so großen Eindruck,
dass ich sagen würde, die erfüllt eigentlich alle Voraussetzungen dafür, Idol genannt zu werden: Ellen McArthur, die
in knapp 72 Tagen die W elt umsegelt hat. Sie hält den W eltrekord. Sie ist mein Idol, weil sie ihren Traum h art­
näckig verfolgt hat. Schon m it I 3 kaufte sie sich von ihrem zusammengesparten Geld fürs Schulessen ihre erste
kleine Jolle. Gleichzeitig n u tzt sie ihre durch eigene Höchstleistungen erworbene Bekanntheit, um für
eine bessere W elt zu plädieren. Da muss man die Rolle der Medien loben, die solche Personen und solche
Glanztaten allgemein bekannt machen. W er weiß, ob Ellen M cArthur ohne das Fernsehen den Bekanntheitsgrad
erreicht hätte, der sie zum Idol für viele gemacht hat.

- 100-
Teil 2
Arbeitszeit: 3 0 Minuten Leseverstehen

P nS kG B Ich w e i^ nicht> wozu ich ein Idol haben sollte. M ir gefällt die Vorstellung überhaupt
nicht, irgendwelche anderen Menschen anzuhimmeln. Wozu soll das gut sein? Die
Geschichte liefert genügend Beispiele für Idole, die großen Schaden angerichtet haben, wie zum Beispiel Stalin
oder Hitler. Sie wurden kritiklos idolisiert. Wohin das führt, kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen. Beson­
ders schlimm w ar es, dass man Kinder und Jugendliche regelrecht dazu gezwungen hat, Idole anzuhimmeln, die nur
Böses wollten. Viel lieber benutze ich den Begriff .Vorbilder“ . Die w ürde ich eher im privaten Bereich suchen. Und
da fällt m ir ganz spontan meine M utter ein. Wenn man sich in einer ausweglos scheinenden Situation fragt
„Was würde meine M u tte r je tz t machen?“ , dann ist sie doch das Vorbild, oder? Ich habe von ihr so wichtige
Dinge gelernt, wie Schwierigkeiten m it Optimismus zu begegnen. Vier Kinder großzuziehen, w ar keine Kleinigkeit,
aber sie w ar stark und hat sich durchgebissen. Sie hat uns auch gezeigt, dass man das Leben in die eigenen Hände
nehmen muss, dass man sich nicht beklagen soll. Besonderer Respekt gebührt ihr aber besonders für eine Eigen­
schaft: Auch wenn w ir manchmal überaus nervig sein konnten, hat sie immer ihre Ruhe bewahrt. Ich kenne so
viele Menschen, die beim kleinsten Problem die Geduld verlieren. Ich nicht. Das habe ich von ihr. Sie würde ich
mein Vorbild nennen. M it Idolen aus der W elt der Mode, der Musik und des Sports kann ich nichts anfangen.
Text D

R o s e m a rie S c h ^ ein ^unstle^rer ist mein Idol. Wenn er nicht gewesen w äre, hätte ich beruf­
........................ * lieh eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Ich w ar keine sehr gute Schüle­
rin und meine Eltern haben mich eigentlich, was die Schule betrifft, nicht besonders unterstützt. Sie erwarteten
von mir, dass ich nach der 10. Klasse die Schule verlasse und eine Lehre mache. Kunst habe ich bis zur 7. Klasse als
ein Fach erlebt, in dem es darauf ankam, ein O bjekt richtig abzuzeichnen. Das hatte zur Folge, dass sich meine
Begeisterung für den U nterricht in Grenzen hielt. Ob ich Talent hatte oder nicht, w ar m ir bis dahin nie bewusst, ln
der 7. Klasse bekamen w ir einen neuen Kunstlehrer: Er verm ittelte uns - und vor allem m ir - plötzlich eine ganz
neue Welt. M ir wurde auf einmal klar, dass Kunst etwas m it Freiheit und Gestaltung zu tun hat. Diesem Menschen
bin ich zutiefst dankbar, denn er hat m ir Mut gemacht. Ich setzte meine Eltern von meinem Plan In Kenntnis, dass
ich A bitur machen und danach auf die Kunsthochschule gehen wollte. Es blieb ihnen keine andere Wahl als meinen
Wunsch zu respektieren, da ich vollkommen überzeugt w ar - und überzeugend w irkte. Meinen Lehrer habe ich
vor einigen Jahren mal angerufen, um ihm zu sagen, was aus m ir geworden ist. Er hat sich sofort an mich erinnert.
Ich glaube, m it der Mitteilung über meinen Werdegang habe ich ihn sehr glücklich gemacht.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind f e t t g e d ru ckt.

0. B eispiel: B e g rü n du n g fü r d ie W ahl des eigenen Idols

Text A -

Text X weil sie ihren Traum hartnäckig verfolgt hat / nutzt sie ihre ... Bekanntheit,
um für eine bessere W elt zu plädieren

Text X Wenn man sich in einer ausweglos scheinenden Situation fragt „Was w ürde meine
M u tte r je tz t machen?“ ...

Text X Wenn er nicht gewesen w äre, hätte ich beruflich eine ganz andere Richtung
eingeschlagen.

-101-
Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M inuten

Ä ntw ortbiatt „Idole“

Text

Text

4. G efahren d e r Id o lis ie ru n g

Text A

Text B

Text C

Text ~D~

- 102 -
Teil 3
Arbeitszeit: 1 5 M inuten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ( 0 _ 0 _ 0
oder [dl), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

Mk BEISPIEL: (0) 0 denn


® doch Mk LÖSUNG: b
fei sondern
ED und

21 26
Studie: Partnerwahl immer noch
0 beweisen 0 bezeugten
nach Evolutionskriterien 0 bieten 0 ergaben
ED schaffen 0 erwiesen
Das Werben sieht heute anders aus, 0 die Kriterien bei
der Partnerwahl des Menschen sind dieselben wie vor Tau­
E l übertragen 0 fühlten
senden von Jahren. Demnach orientieren sich Frauen pragma­
tisch und mit realistischer Selbsteinschätzung zu Männern, die
22 27
ihnen materielle Sicherheit 21 können. Männer hingegen sind E l auf 0 Obwohl
stets auf der Suche nach der attraktivsten Frau. Dies fand der
Verhaltensforscher Peter Todd von der Universität Blooming­
El heraus 0 Ohne dass

ton in Indiana 22, der neulich eine entsprechende Studie ver­ 0 vor 0 Statt dass
öffentlichte. El wieder 0 Während

Untersucht hatte er dafür eine Speed-Dating-Runde. Die


23
Teilnehmer 23 vor und nach den Treffen Fragebogen aus. Im
Vorfeld beschrieben sowohl Männer als auch Frauen ihre Part­ E l füllten 0 Achtung
nersuche als 24 nach einem Menschen, der zu ihnen passt. Als El gaben 0 Bedeutung
sie nach der Runde aber angeben mussten, mit welchen der
0 nutzten 0 Interesse
Teilnehmer sie sich gerne treffen wollten, kamen ganz andere
Kriterien zum 25. Die Männer stürzten sich alle auf die attrak­ 0 schrieben 0 Respekt
tivsten Frauen, während die weiblichen Teilnehmer sich von
materiellem Reichtum und Sicherheit angezogen fühlten. 24
<11111
29

Die Frauen 26 sich dabei nicht nur als berechnender, 0 Forschung 0 Ansicht
sondern auch als bedeutend wählerischer als ihre männlichen 0 Streben 0 Aufmerksamkeit
Gegenüber. 27 die Männer nämlich bereit waren, mit jeder 0 Versuchung 0 Ausschau
zweiten Frau auch auszugehen, zeigten die Frauen nur bei
jedem dritten Mann 28. Außerdem passten sie ihre Auswahl
0 Weg El Vorschau
offenbar ihrer eigenen Einschätzung dessen an, welche Chancen
25 30
sie mit ihrer eigenen Attraktivität vermutlich haben würden.
Die Ergebnisse der Studie belegen Annahmen der Evolu­ 0 Ansehen 0 Nachahmer
tionstheorie, meinte Todd. Das Schema, wonach Frauen in 0 A uftritt 0 Nachfolger
Männern die beste Qualität suchen und Männer umgekehrt 0 Tage 0 Nachkommen
nach gutem Aussehen 29 halten, erhöhe offenbar die Wahr­ 0 Vorschein 0 Nachmacher
scheinlichkeit, viele und gesunde 30 zu zeugen.

-103 -
Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

ä BEISPIELE: 01 Was für Patienten nimmt die Kurklinik „Sanikur“ auf?


Privatpatienten und Kassenpatienten.

02 Frau Klose ist an einer Familienkur zur Gewichtsabnahme interessiert.

I Die häufigste Ursache für Übergewicht


sind ....

2 Was soll man im Rahmen des Programms


zur Gewichtsabnahme erlernen?

3 Damit die Kinder zufrieden sind, wird


ihnen ... angeboten.

4 In der Klinik gibt es auch eine ..., wo die Kin­


der in kleinen Gruppen unterrichtet werden.

5 Wie viele Kuren werden innerhalb eines Jahres


durchgeführt?

6 Die Patienten können auch ... abgeholt


werden.

7 Die Kurklinik bietet ... für jedes Alter zum


Ausleihen an.

8 Wann und wo findet das Frühstück statt?

9 Wer das Schwimmbad benutzen möchte,


„ ’I
soll eigene ... mitbringen.

10 Wo gibt es Geldautomaten und eine Post?

-104-
Teil 2
Arbeitszeit: etwa 2 5 M inuten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort |_aj, |_bj oder |_cj an.

^ BEISPIEL: V or w e lc h e r S ch w ie rig ke it stehen P artnerw ahl-Forscher?

Die untersuchten Paare treffen letztendlich eine Entscheidung fürs Leben.


m Man kann nie Einblick in die realistische Situation haben. Æ, LOSUNG: b
0 Die Selbstberichte der Befragten sind nicht korrekt.

11 W a ru m e ig n e t sich Speed­ E Es ähnelt der Situation, die auch in einem Versuchslabor


D a tin g fü r d ie Forschung? herrscht.
E Weil sich jeder mit jedem unterhält und somit eine
objektive Entscheidung treffen kann.
E Weil man sehr viel Zeit hat, um jeden einzelnen der
möglichen Partner kennen zu lernen.

12 Bei d e r S tudie zu r P artn e r­ E in einem Team von Beziehungsforschern aus dem


w a h l a rb e ite t Lars Penke ... Max-Planck-Institut.
E vor allem allein, wendet sich aber bei Fragen an andere
Wissenschaftler.
E mit Wissenschaftlern anderer Forschungsrichtungen
zusammen.

13 W elche Rolle spielen d ie E Durch das Gespräch lassen sich gleiche Interessen heraus­
Gespräche d e r T e iln eh m e r finden, was ausschlaggebend für die Entscheidung ist.
eines S peed-D atings bei E Anhand der Gespräche können sich die Teilnehmer über
d e r E ntscheidung fü r einen die Art der Beziehung austauschen, die sie sich vorstellen.
Partner?
E Es spielt eine untergeordnete Rolle, worüber sich die Teil­
nehmer unterhalten. Entscheidend sind andere Faktoren.

14 Was sagt L. Penke ü b e r d ie E Erst nach ca. 3 Minuten kann man Attraktivität wirklich
ersten M in u te n eines Tref­ feststellen.
fens z w e ie r u n b e k a n n te r E Die eigentlich wichtigen Persönlichkeitsmerkmale lassen
Personen? sich in so kurzer Zeit auf keinen Fall erkennen.
E Ob man seinem Gegenüber sympathisch ist, lässt sich inner­
halb drei Minuten feststellen.

15 Den E rfolg von E hat man in den USA erforscht, um solche Veranstaltungen
S peed-D atings ... in großem Rahmen zu verbessern.
E hat erstmals L. Penke untersucht, der aber nur eine
oberflächliche Einschätzung dazu abgeben kann.
E kann man nicht einschätzen.

- 105 -
Teil 2
Hörverstehen Arbeitszeit: etwa 2 5 M inuten

16 W ie schätzt Lars Penke 0 Frauen sind vorsichtiger, weil sie bei einer Beziehung das
das V orgehen d e r Frauen biologische Risiko tragen.
b e im S pe e d-D a ting ein? 0 Ab 30 sind Frauen nicht mehr bereit, Kompromisse einzugehen.
0 Frauen sind wählerischer, weil sie mehr auf das Alter ihrer
Partner achten.

17 W elchen Einfluss h a t 0 Jeder Mensch setzt sich nur bewusst Ziele in Bezug auf
das U n terbe w u sstsein seinen Wunschpartner.
a u f d ie E ntscheidung 0 Die Vorstellung davon, was Attraktivität ist, ist vom Aufbau
fü r ein en Partner? unseres Gehirns abhängig.
0 Im Unterbewusstsein gibt es kulturübergreifende
Vorstellungen davon, was attraktiv ist.

18 W ie u r te ilt L. Penke 0 Das Kriterium „Attraktivität“ führt am Ende dazu, jemanden


ü b e r A ttra k tiv itä t? auszuwählen, der gesund ist.
0 Attraktivität richtet sich ausschließlich nach der Mode
jeder Zeit.
0 Das Kriterium „Attraktivität“ funktioniert bei jedem
Menschen anders.

19 W elchen N u tzen b rin g e n 0 Die Erkenntnisse helfen dem Normalbürger, seine Beziehung
d ie Forschungsergebnisse besser zu gestalten.
nach A n sich t Lars Penkes? 0 Die Verliebtheitsphase kann nach diesen Erkenntnissen
ausgedehnt werden.
0 Der Normalbürger kann eine Beziehung außerhalb der
breiten Öffentlichkeit aufbauen.

20 W elches Ziel v e rfo lg t 0 Er möchte sich von Prinzipien befreien, die in der
Lars Penke m it seiner Paartherapie verwendet werden.
Forschung? 0 Er kann sich vorstellen, ein eigenes Unternehmen für
Speed-Dating mit verbesserten Angeboten zu gründen.
0 Er möchte das menschliche Verhalten besser verstehen lernen.

■ 106-
Teil 1
Arbeitszeit: 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für A u fg a b e 1 aus den zwei Themen eins aus.

gss^.

Lebenserwartung ^ ium Thema


ihre Aufgabe « es, sich und Frauen xu

.'Lebenserr
äußern, indem‘^S ^ dieGründe,ü
eingehen.

Dazu erhalten

am
ir _ ' !'

D .
Thema o.

Koteletts. Steaks und Frikad ^ unter.

lhre Aufgabe « s j ^ erb; auch von F le is c h -


schiedlich der Pro inwieweit das
verschiedenen Ländern^ ^ ^ w id e r s p r ic h t .
p r i ^ i e n e i n e ^ i ^ o n e n inForm einer

Dazu erhalte
Grafik.
Sk J L ? * 1 1 H i 1 W Ê L~ jk
Teil 1 - Thema A
Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 6 5 M inuten

Kurze Männerleben
So viele Jahre leben Frauen länger als Männer in ausgewählten Ländern:
Russland 13,1
Ukraine
Weißrussland
Estland
Lettland
Litauen
Ungarn
Polen
Brasilien
Argentinien
Spanien
Japan
Deutschland
USA
Australien
Kanada
Mexiko
Türkei
Großbritannien
Schweden
Kuba
China
Indien
Südafrika

Quelle: UN Human Development Report 2006

Sie sollen sich dazu äußern, welche Differenzen es bei der Lebenserwartung von Männern und
Frauen gibt. Schreiben Sie,

welche Gründe dazu beitragen, in welchen Ländern die


dass Frauen im Allgemeinen Differenz besonders
länger leben als Männer. groß ist.

s ie d le Situation diesbezüglich ob die Bezeichnung der


in ihrem Heimatland .st. Frauen als das „schwache bei Männern und Frauen in
Geschlecht“ berechtigt ist. Zukunft entwickeln wird.

Hinw eise:

Bei der Beurteilung wird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

- 108-
1eil i - I hema b
Arbeitszeit: 6 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck a

Koteletts, Steaks und


Frikadellen...
Pro-Kopf-Verbrauch* von Fleisch im Jahr 2006 in kg

Spanien
Dänemark
Portugal
Irland
Frankreich
Österreich
Belgien/Lux
Italien
Ungarn
Tschechien
Deutschland
Großbritannien 85,2
Niederlande 8 4,5
Polen 80,6
Schweden 79, Cl
o
Griechenland 78,7 o
Finnland 72,3
1 î 1 ! i 1 ! 1
1 1 I 1 i
vorläufige Angaben *einschl. Innereien Quelle: ZMP 15271

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Fleisch-Konsum früher,
heute und in Zukunft

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.


Teil 2
Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 1 5 M in uten

Frau Gisela Rentsch arbeitet seit 5 Jahren als Bürokraft bei einer Exportfirma und ist m it vielem dort
unzufrieden. Aus diesem Grund schreibt sie heute eine E-Mail an eine Freundin und einen Brief an
den Firmeninhaber und -leiten

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

J e tz t s e n d e n S pä er senden j y j A ls E n t w u r f s p e ic h e r n A n la g e n h in z u f ü g e n J S ig n a t u r
li ^ A n tw o rte n m

B e tre ff: | Alles Mist! — ———-------------------------------------------- !


Tag, Rosi!
Du wirst dich erinnern, wie froh ich war, als ich den Job bei „Steiner Export" bekam. Man hatte mir nicht nur einen guten Lohn und angenehme
Arbeitsbedingungen versprochen, sondern auch gute Karriereaussichten zugesichert.
Heute, fünf Jahre später, kann ich nur sagen, dass von all dem nichts realisiert worden ist. Ich kriege nur 1250 Euro im Monat, eine Gehalts­
erhöhung habe ich zuletzt vor drei Jahren bekommen. Dabei muss ich oft Überstunden machen, für die ich nicht bezahlt werde. Mein „Büro"
ist ein kleines dunkles Loch ohne Heizung im Keller des Gebäudes, wo ich den ganzen Tag allein sitze und Sachen kopiere. Der Kontakt zu
den anderen Kolleginnen und Kollegen war sowieso nie besonders gut, von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass sie mich nicht mochten.
Der Personalchef, bei dem ich mich oft beschwert habe, meint, das sei alles bloß meine Einbildung.
Wäre die allgemeine Beschäftigungslage nicht so schlecht, dann hätte ich - glaube mir - längst gekündigt. Aber ich habe ein Kind zu versor­
gen, da kann ich mir so was nicht erlauben. Ich werde aber heute noch einen Brief an den Firmenchef schreiben und ihm die Situation schildern.
Das ist meine letzte Hoffnung.
Liebe Grüße
Gisela
j Jl

Sehr 0 g e e h r te r Herr Steiner! \


Sie I _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ mich nicht, obwohl ich schon seit fünf Jahren für Sie arbeite. Das soll natürlich kein Vorwurf sein, schließlich kann |
ich nicht erwarten, dass Sie als 2 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ den Weg ins Untergeschoss des Gebäudes finden. Denn genau dort, in einem kleinen, j
dunklen Zimmer, das nicht 3 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ wird, sitze ich acht Stunden täglich und bereite die Fotokopien für sämtliche Abteilungen j
der Firma zu. Die Arbeit macht überhaupt keinen 4 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ und wird auch - wie ich meine - schlecht bezahlt. In den letzten
drei Jahren erhalte ich 1250 Euro monatlich, mein Gehalt ist seit 2005 nicht 5 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ . Hinzu kommt, dass ich oft stundenlang j
nichts zu tun habe und dann, 6 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ das restliche Personal nach Hause geht, ich Überstunden machen muss, um dringende ;
Kopien für den nächsten Tag fertig zu machen. Eine extra 7 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ für diese Überstunden bekomme ich jedoch nicht.
Ich höbe mich wiederholt an den Personalchef, Herrn Albers, gewandt, der mir bei meiner Anstellung gute Karrierechancen
8 gestellt hatte. Er meint, ich soll mich um besseren Kontakt zu den anderen bemühen und darf mich nicht so isolieren. \
I
Wie das zu erreichen ist, wenn ich eine Etage 9 arbeite als alle anderen, hat er mir allerdings bisher nicht erklären J
I
können.
Ich hoffe, Sie haben 10 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ für meine Lage und finden etwas Zeit, um sich mit meinem Fall zu beschäftigen. Denn eine
zufriedene Angestellte leistet einfach mehr.
I
Mit freundlichen Grüßen 1I
Gisela Rentsch

-110-
Teil 1 - Kandidat/-in 1
Arbeitszeit: etwa 3 M inuten M ündlicher Ausdruck

Im Bereich der Telekommunikation hat die Erfindung des Handys für eine echte Revolution gesorgt.
Mobil telefonieren und SMS schicken, das ist heute die natürlichste Sache der Welt - nicht nur für
junge Leute. Hat das konventionelle Telefonieren auf dem Festnetz noch eine Zukunft?

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Erfolgsgeschichte des Handys - Parallele zum Fernsehen

Verbreitung des Handys in Ihrem Heimatland

Argumente, die für die Verwendung von Handys sprechen

Argumente, die gegen die Verwendung von Handys sprechen

Ihre persönliche Ansicht in diesem Thema

- u i -
Teil 1 - Kandidat/-in 2
M ündlicher Ausdruck Arbeitszeit: etwa 3 M inuten

Früher wartete man auf den Briefträger, der einem die Post brachte - private und geschäftliche.
Heute bringt er nur noch Rechnungen und Werbepost. Alles Wichtige erledigt man heutzutage per
E-Mail.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Computer, Internet und elektronische Post

W ie verbreitet ist das Versenden von E-Mails in Ihrem FHeimatland?

Argumente, die für E-Mails sprechen

Argumente, die gegen E-Mails sprechen

Ihre persönliche Ansicht zu dieser Sache


Teil 2 - Thema A
Arbeitszeit: etwa 6 M inuten M ündlicher Ausdruck

Sie müssen aus beruflichen Gründen für drei Jahre nach Berlin umziehen und suchen deshalb eine
passende Unterkunft für ihre Familie (Mann, Frau und zwei kleine Kinder, die noch zur Schule
gehen).

Es gibt folgende Angebote:

Kandidat/-in 1 und 2

a Bungalow m it Grundstück und Garage in einem V orort, Schule 10 min zu Fuß,


150 qm, 1200 € monatlich

b Altes Einfamilienhaus m it großem Garten, direkt neben einer Schule, 30


Autom inuten von Ihrer A rbeit entfernt, 240 qm, 900 € monatlich

C Etagenwohnung im 3. Stock eines Mietshauses, zentral, nahe U-Bahn, 120 qm,


800 € monatlich

d Zweigeschossige Maisonette m it großer Terrasse, Neubau, Schule und A rbeit


jeweils 10 min zu Fuß entfernt, 200 qm, I 100 € monatlich

e Älteres Reihenhaus in einer Siedlung, verkehrsgünstig, keine Schule in der Nähe,


150 qm, 750 € monatlich

f Neu renovierte 4-Zimmer-Wohnung, ruhig, nahe S-Bahn, 5 Fußminuten zur Schule,


I 10 qm, 700 € monatlich

■ Vergleichen Sie die Angebote

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-113 -
Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck Arbeitszeit: etwa 6 M inuten

Sie haben im Lotto 1.000 € gewonnen und wollen mit diesem Geld die W ohnqualität in Ihrer Eigen­
tumswohnung verbessern.

Es gibt folgende Pläne:

Kandidat/-in 1 und 2

Anschaffung eines Breitbildfernsehers für das W ohnzimm er

Energie sparende Verbesserung der Heizungsanlage

Einbau einer Jacuzzi-Hydromassage im Badezimmer

Modernisierung der Küche

Anschaffung eines Wasserbettes für das Schlafzimmer

Die ganze Wohnung in modernen Farben neu streichen lassen

■ Vergleichen Sie die Pläne

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-114-
Test
Teil 1
Leseverstehen Arbeitszeit: 2 5 M inuten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Zwei junge Berliner schildern, worauf es in ihrem Beruf als 0 in Szeneklubs ankommt. Für Mike
M. wird vor allem Ruhe I , denn wird man mit einer Waffe bedroht, hilft eher ein beruhigendes 2 als
Karate-Kenntnisse. Er gewährt grundsätzlich jedem Einlass, der über 18 Jahre alt ist, eine 3 findet
nicht statt. Nur wer vorher schon Alkohol getrunken hat oder unter Drogen steht, hat schlechte

Chancen. Seinen Aushilfsjob hat Mike nicht nur zum Hauptberuf gemacht, sondern er hat sogar eine
eigene Firma 4 . Andere Kriterien nennt Frank K.: Ausschlaggebend ist für ihn, ob ein Gast in der

Lage ist, für 5 zu sorgen, weil Leute, die bei einer Party nur 6 , kontraproduktiv sind. Zu 7 , ob
jemand extrovertiert oder aggressiv ist, gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Türstehers. Zu
dem Job griff Frank, weil es ihm Spaß macht, mit den Partygästen zu 8 . Schließlich entscheidet auch
die Art der 9 darüber, ob man eintreten darf oder draußen bleiben muss, denn erwartet wird, dass
man sich der 10 entsprechend kleidet.

0 Türsteher

10

-116-
Teil 1
Arbeitszeit: 2 5 M inuten Leseverstehen

Rein oder nicht rein


Eine Gesichtskontrolle findet nicht statt - aber wer an den Türstehern von Berlins Klubs vorbei will,
sollte die lieb gewonnenen Turnschuhe besser zu Hause lassen.

Mit seinem Bart mag Mike Massive auf den „Ich lehne nie kategorisch ab“ , sagt auch Frank
ersten Blick vielleicht etwas grimmig erscheinen. Künsten Der 34-Jährige arbeitet seit über acht
Wirklich bedrohlich oder gar Furcht einflößend, Jahren am Einlass. „Die Entscheidung, wer rein­
wie man es von einem Türsteher erwarten kommt und wer nicht, hat fast gar nichts mit Äu­
5 würde, sieht er jedoch nicht aus. Vielmehr wirkt ßerlichkeiten zu tun. Man lernt im Laufe der Zeit 40
er ruhig und unbeirrbar. Eine wichtige Grundvo­ zu sehen, wer in der Lage ist, Stimmung mit in den
raussetzung für den Job, wie er betont. Mehrere Raum zu bringen, wer bereit ist, aus sich heraus­
Jahre hat der 27-Jährige professionell Baseball zugehen, um die Party drinnen voranzubringen.“
gespielt und zudem eine Zeit lang Karate trainiert. Viele Leute seien nämlich nur Zugucker und damit
10 „Wenn dir jemand mit einem Messer oder einer kontraproduktiv. Andererseits sei der Grat 45
abgeschlagenen Bierflasche kommt, nützt das zwischen extrovertiert und aggressiv auch recht
jedoch nicht viel“ , erzählt er. Dann käme es eher schmal. Den Unterschied zu erkennen und einzu­
darauf an, beruhigend auf die Leute einzugehen, schätzen, sei das eigentlich Schwierige an dem
mit ihnen zu reden. Job. „Für mich ist das wichtigste Merkmal nur der
Mensch, der bereit ist, etwas für die Party zu SO
IS Seit mehr als vier Jahren arbeitet Mike am
geben“ , betont Frank.
Einlass des Icon, eines Berliner Szeneklubs in der
Cantianstraße im Prenzlauer Berg. Das Gelingen In erster Linie sei für ihn der Kontakt zu den
einer Party hängt nicht zuletzt von seiner Ent­ Leuten, das Gespräch mit den Partygästen aus­
scheidung ab, wer in den Klub hineinkommt und schlaggebend für den Job gewesen. „M ir macht es
20 wer besser draußen bleiben sollte. „Bei mir Spaß, mich mit den Besuchern zu unterhalten. 55
bekommen die Gäste erst einmal so eine A rt Ver­ Wenn beispielsweise jemand kreativ ist und mir
trauensvorschuss“ , erklärt Mike. „Grundsätzlich eine tolle Story, sei es auch eine Lügengeschichte,
kommt bei uns eigentlich jeder rein, sofern er erzählt, bin ich immer noch bereit, eine ablehnen­
mindestens 18 Jahre alt und nicht offensichtlich de Meinung zu ändern“ . Nur pampig dürfe man
25 alkoholisiert ist oder unter Drogen steht“ , sagt er. ihm nicht kommen, da würde er nämlich die Tür 60
„Eine Gesichtskontrolle in dem Sinne gibt es bei ganz schnell wieder zuschlagen.
uns nicht.“
Faktoren wie Kleidungsstil spielen natürlich
Was vor mehr als sieben Jahren eher zufällig auch eine Rolle bei der Selektion an der Tür. Wo
als Aushilfsjob neben der Ausbildung zum Versi- Frank arbeitet, legt man viel Wert auf ein gepfleg­
30 cherungskaufmann und dem später abgebroche­ tes Auftreten. Turnschuhträger - und da können 65
nen Jurastudium begann, hat sich mittlerweile die heiß geliebten Sneakers noch so teuer sein -
zum Hauptberuf entwickelt. Mit einer eigenen haben in der Regel keine Chance. „In diesen Klubs
Firma, die unter anderem auch Sicherheitsdienste soll mit den Gästen der außergewöhnliche Event­
anbietet, hat sich Mike selbstständig gemacht. charakter einer Veranstaltung unterstrichen
35 Inzwischen arbeitet er für verschiedene Clubs. werden“ , weiß Frank zu erklären. Und dafür sollte 70
man sich eben auch dementsprechend kleiden.
Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M in uten

Um weltberufe
Die Umweltbranche boomt. Hochschulen und Unternehmen reagieren mit neuen Ausbildungsangeboten.
Energie- und Ökoberufe entwickeln sich zum Jobmotor Nummer eins. Wen zieht es in diese Berufe und warum?
4 Personen berichten.
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Umweltberufe". In welchen Texten gibt es
Aussagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1. W o m it genau beschäftigt er/sie sich?
2. G rün de fü r die Berufsw ahl
3. Blick in die Z u k u n ft
4. S tudienort(e)
5. Finanzierung des Studiums
Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
Text A

A n ia (Inqenieurö'koloqm) Ehrlich &e s a &t ' bin ich mir noch sar nicht sicher' in we|che Richtung es
” 3 3 gehen soll: praktischer Naturschutz oder doch lieber eine Stelle im For­
schungslabor? Ich bin erst 23 und habe noch etwas Zeit, meine wahren Interessen zu erkunden. Begonnen habe ich
mein Studium in England, weil ich es extrem wichtig finde, dass man auch Erfahrungen im Ausland sammelt. Auch
Text B ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

nachträglich bin ich überzeugt, dass es eine richtige Entscheidung war. Möglich w ar das überhaupt nur, weil meine
Eltern mich unterstützt haben - Stipendien gab es nämlich keine. Der Bachelor war nicht gerade ein Kinderspiel,
was hauptsächlich daran lag, dass ich nicht jede Minute meiner Studienzeit auch wirklich für das Studium genutzt
habe. Mein Englisch war mäßig, als ich die Schule verließ, und ich musste mich erst mal sprachlich zurechtfin­
den. Auch an Land und Leute musste ich mich neu gewöhnen. Das schien m ir anfangs schwieriger, als ich
gedacht hatte, doch dann ging es. Als ich nach 3 Jahren zurückkehrte, ließ ich lieb gewonnene Menschen schweren
Herzens zurück. Was ich sehr schön finde, ist, dass ich durch meinen Aufenthalt in England viele junge Leute aus
den verschiedensten Ländern kennen gelernt habe. Hoffentlich reißt der Kontakt zu ihnen m it der Zeit nicht ab.
Den Master für Umweltplanung und Ingenieurökologie w ollte ich dann auf jeden Fall in meiner Heimat machen,
auch wenn m ir der Wechsel ein Jahr mehr auf dem Campus eingebrockt hat. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber
was soll’s. Ich bin der Ansicht, dass Deutschland mehr Tradition in ökologischen Fachbereichen hat und bereue
meine Entscheidung nicht.

Ich habe mich schon als kleiner Junge für die U m w elt interessiert. Mein
J e s k o (Umweltplaner)
Großvater w ar Bergsteiger und Wanderer und nahm mich auf zahlreiche
Ausflüge m it - nicht nur im Harz, w o er zu Hause ist, sondern auch im Ausland, wie zum Beispiel Südfrankreich und
der Schweiz. Wildnis, Natur, Holz - alles Lebendige faszinierte mich. Daher w ollte ich meine Leidenschaft zum
Beruf machen. Mein Traum ist es, Wildnis- und Naturschutzgebiete so zu belassen, wie sie sind - ohne Eingriffe des
Menschen. Umweltplanung ist ein Fachbereich, den es noch gar nicht so lange gibt. Das w ar genau das Richtige für
mich. Die Ausbildung ist sehr vielfältig: Sie reicht von naturwissenschaftlichen Grundlagen über Landschaftsmana­
gement bis zur Öffentlichkeitsarbeit. Ich hoffe, dass ich später damit einiges bewegen kann. Im Moment gibt es
zwar noch viel zu büffeln, aber die Atmosphäre im Studium ist sehr angenehm, man w ird wunderbar von den
Professoren betreut, weil der Fachbereich an der Technischen Universität München noch relativ klein ist. Infolge
der ungewissen Jobaussichten blieben die Interessenten jahrelang fern. Das verändert sich aber jetzt allmählich.
Bezeichnenderweise nimmt in meinem Fachbereich in den letzten Jahren die Zahl der Studenten aus dem Ausland
rapide zu - besonders aus dem früheren Ostblock, w o es noch große Um weltproblem e gibt. M ittlerweile fällt
meinem Opa das Laufen nicht mehr leicht, aber ich tausche mich oft m it ihm über mein Studium aus und er ist stolz
a u f m e in e B eru fsw ah l. Ich v e rm u te , e r fü h lt sich d a fü r auch ein bisschen v e ra n tw o rtlic h —w o m it e r Recht hätte.

- 118-
Arbeitszeit: 30 Minuten Leseverstehen
Text C

ln meinem Münchner Büro berechne ich seit drei Jahren die


L a ra (Energieberaterin)
Energie-Effizienz von Häusern und prognostiziere deren Sanie­
rungsbedarf. Ich habe ganz klein angefangen, dann aber wurden die Anfragen und Aufträge immer mehr. Ursprüng­
lich habe ich Architektur studiert und einige Jahre in einem Architektenbüro gearbeitet. Da w ar ich einfache Ange­
stellte - eine von vielen - und konnte m ir damals nicht aussuchen, an welchem Projekt ich gern mitarbeiten möch­
te. Wegen der festen Abgabetermine belastete mich ständig ein enormer Zeitdruck, so dass ich in vielfacher Hin­
sicht m it meinem Arbeitsalltag unzufrieden war. Ich habe mich lange umgeschaut und besonders im Internet infor­
m iert und irgendwann habe ich kurzerhand beschlossen, mich zusätzlich als Energieberaterin zu qualifizieren. Die­
sen Tipp verdanke ich einem meiner früheren Professoren. Ich verspürte den Wunsch, meinen Lebensunterhalt
damit zu verdienen, etwas Gutes für die U m w elt zu tun. Wenn ich jetzt Vorschläge für den energiegerechten
Umbau von Häusern mache, dann beruhigt das mein Gewissen - und lässt sich in der Regel problemlos realisieren,
ohne dass die Kosten ins Unerträgliche steigen. Im Idealfall fließen die Kenntnisse aus beiden Berufen zusammen,
wie bei meinem jüngsten Projekt: Da handelt es sich um die Konstruktion eines Holzhauses, das nur von Solarener­
gie und Holzpellets geheizt w ird. Holzpellets werden ausschließlich aus Restholz hergestellt und sind deshalb
ökologisch unbedenklich. Daneben berate ich Architekten bei dem Entwurf von so genannten Passivhäusern,
d.h. von Gebäuden, in denen eine behagliche Temperatur sowohl im W inter als auch im Sommer ohne separates
Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist.

Kol ja (Energiesystemtechniker) Als ich mit dem Studium begann’ habe ich nicht geahnt' wie ent'
° scheidend umweltfreundliche Technologien bei meiner späteren
Berufswahl sein würden. Anfangs hatte ich ganz einfach vor, mich mit Hybridmotoren für Kraftfahrzeuge zu
beschäftigen. Zwischendurch habe ich mich zwei Semester lang intensiv m it W indkraft auseinander gesetzt. Die
eigentliche Schwierigkeit w ährend m einer Z e it an d er Uni lag darin, eine Entscheidung zu treffen. Das
ist ja alles ziemlich neu und entwickelt sich rasant. Meine Diplomarbeit habe ich letztendlich über Solarchemie
geschrieben, obwohl m ir mein Professor stark davon abgeraten hatte. Er nahm an, dass es in diesem Bereich keine
Jobs geben würde. Ich hielt aber an meinem Plan fest und lag goldrichtig. Heute habe ich eine gut dotierte Stelle in
einer Firma für mobile Energieversorgung auf Brennstoffzellenbasis. Das heißt, ich arbeite m it Brennstoffzellen für
den Freizeitbereich etwa beim Betrieb von Reisemobilen, Ferienhütten und Segelbooten - ein großer Zukunfts­
markt. Es geht hier um eine Technologie, die flüssige Energieträger in Strom verwandelt und damit 30- bis 50mal so
effektiv ist wie herkömmliche Batterien. Sie funktioniert zudem leise und sauber. Mein Traum ist es, so einen
Betrieb hier oder im Ausland - eines Tages zu leiten und die Chancen stehen gut, denn die Umweltbranche
boomt. Allerdings sind dafür noch Wirtschaftskenntnisse vonnöten, die ich m ir gerade in einem Masterstudiengang
neben der Arbeit aneigne.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind f e t t g ed ru ckt.

0. B eispiel: P ro blem e w ä h re n d des S tudium s

Text X ... ich musste mich erst mal sprachlich zurechtfinden. Auch an Land und Leute musste
ich mich neu gewöhnen.

Text B -

Text C -

Text X ... Schwierigkeit lag darin, eine Entscheidung zu treffen.


U j j j j
Teil 2
Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M inuten

Antwortblatt „Umweltberufe“

1. W o m it genau b e s c h ä ftig t er/sie sich?

Text A
Text B
Text C
Text D

2. G ründe fü r d ie B erufsw ahl

Text A
Text B
Text C
Text D

gggyll 3. B lick in d ie Z u k u n ft

Text A
Text B
Text C
Text D

4. S tu d ie n o rt(e )

Text A
Text B
Text C
Text D

S t e ll 5. Finanzierung des Studiums


Text X
Text X
Text X
Text X
;

-120-
Teil 3
Arbeitszeit: 1 5 M in uten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ([¥]_ [b], \Z \
oder fcQ), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

ä BEISPIEL: (0) 0 Denn


Doch m. LÖSUNG: b
fei Eben
fdl Schon

21 26
Schöner Wohnen - im Gefängnis
fäl erwarten fäl Angebote
In K a lifo rn ie n kö n n e n G e fa n g e n e gegen G e ld
fbl hoffen fbl Lagen
ih re H a ftb e d in g u n g e n verbessern. 0 n ic h t je d e r k a n n sich
fei rechnen fdl Situationen
bessere H a ftb e d in g u n g e n k a u fe n .
fdl zählen fdl Zustände
Sechs Monate im Gefängnis der südkalifornischen Stadt
Fullerton können 13.000 Dollar teuer werden: Die ersten bei­ 22 27
den Nächte kosten je 100 Dollar, alle weiteren „nur“ noch 75
fäl eigenartiger fäl abgegeben
Dollar. Wer dieses Angebot wahrnimmt, kann allerdings mit
Knast-unüblichen Privilegien 21. Solche Gefängnis-„Kunden“ 0 eigener fbl angegeben
dürfen Handys benutzen, Bücher und Zeitschriften mitbringen 0 einiger fdl aufgegeben
sowie zweimal pro Woche Besucher empfangen. Die Zellen fdl einziger fdl ausgegeben
wirken mit Fernseher, Videogerät und 22 Toilette fast luxuriös.
Häftlinge mit Geld können sich in rund einem Dutzend 23 28
Gefängnissen eine Vorzugsbehandlung erkaufen, wie die
1~Ü aus fäl bietet
22-jährige Nicole Brockett, die in einem Gefängnis im Bezirk
Orange County 21 Tage 23 Trunkenheit am Steuer absitzt. Ihr fbl durch fbl fängt
sauberer und sicherer Raum ist ihr den Zellenpreis von 82 0 wegen fdl kommt
Dollar am Tag 24. Das Programm ist aber nur für kleinere fdl zufolge 0 nimmt
gewaltfreie Gesetzesbrecher gedacht.
Wer sich das schönere Wohnen hinter Gittern 25 kann, ist 24 29
damit an der sonnigen Westküste gut beraten. Denn die Haft­
anstalten Kaliforniens sind katastrophal überbelegt: Mehr als fal kostspielig fäl bleibender
I 70.000 Insassen drängen sich in meist veralteten Einrichtun­ fbl teuer fbl rechnender
gen, wo Gewalttaten, unzureichende Gesundheitsversorgung fdl wert fdl zahlender
und miserable sanitäre 26 die Regel sind. Der Bundesstaat
fdl wichtig fdl zählender
stellte vor kurzem einen Notplan vor. Für 53.000 neue Betten
sollen in den kommenden fünf Jahren 8 Milliarden Dollar 27
25 30
werden. Dass einige Gäste hinter Gittern für Privilegien zahlen,
28 bei den finanziell leidenden Gemeinden gut an. Der Krimi­ l~Ü leihen fäl ungerecht
nologe Stanley Goldman befürwortet die Idee 29 Kunden. Eine
fbl leisten fbl unzuverlässig
Gemeinschaftszelle mit gewalttätigen Verbrechern sei nicht
„der beste Platz“ für diese Leute. Doch Kritiker kreiden es als fdl schaffen fdl vergeblich
sozial 30 an, wenn Dollarnoten Komfort und Sicherheit im fdl zahlen fdl verschieden
Gefängnis bedeuten.

-121 -
Teil 1
Hörverstehen Arbeitszeit: etwa 1 5 M inuten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

ä BEISPIELE: 0 1 Wie heißt der Verlag, den Herr Druck leitet?


Verlag der unbekannten Autoren.

02 Frau Mäurer hat einen Roman geschrieben, den sie gern veröffentlichen möchte.

1 Herr Druck lässt immer kleine Auflagen


drucken mit Hilfe eines Verfahrens, das
a u f... beruht.

2 Inwieweit unterscheiden sich solche Bücher


von normalen Büchern?

3 Wovon ist der Verkaufspreis solcher Bücher


entscheidend abhängig?

4 Das ... spürt sprachliche und inhaltliche


Fehler auf.

5 Im Buch kann man nur ... von hoher


Auflösung verwenden.

6 Den ... kann die Autorin auch selbst gestalten,


iissiSsiLi!
wenn sie will.

7 Wie teuer ist das Basispaket für die


Veröffentlichung eines Buches?

8 Frau Mäurer wird mit dem Verlag einen ...


abschließen.

9 Auf welchem Weg verkauft Herr Druck


die Bücher seiner Autoren?

10 Das Autorenhonorar beträgt ... vom


Verkaufspreis.

- 122 -
1fL W
A, ..
MM
Teil 2
Arbeitszeit: etwa 2 5 M inuten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort [ä ], [b ] oder [ c ] an.

ä BEISPIEL: Der Text d e r neuen Single vo n „D ie Ä rz te “ h a n d e lt vo n ...

der Zukunft.

m elterlichen Ratschlägen. ä LÖSUNG: b

0 jugendlichen Provokateuren.

11 W elche E in ste llu n g ze igte CS Solange der Sohn kaum Erfolg hatte, hatte sie gegen diese
d ie M u tte r in Bezug a u f Arbeit nichts einzuwenden.
d ie M u s ik e r-K a rrie re ihres CS Das Musizieren war strikt verboten, solange der Sohn
Sohnes? noch bei seiner Mutter wohnte.
CS Sie hatte den Wunsch und die Hoffnung, dass der Sohn
einen anderen Beruf lernt.

12 W o m it schockierten „D ie CS Mit ihren Tätowierungen.


Ä rz te “ in den 80er-Jahren? CS Mit den Texten ihrer Lieder.
CS Mit ihren Auftritten als „Rock-Märtyrer“ .

13 W elche V erän d erun g en CS Heutzutage lassen sich die Menschen nicht so einfach
sind in d e r G esellschaft in provozieren wie vor 20 Jahren.
Bezug a u f P ro vo ka tio n zu CS Man muss in Nachmittagstalkshows zu Gast sein, um zu
beobachten? provozieren.
CS Vor 20 Jahren waren die Zuschauer voyeuristischer
als heute.

14 W arum ist P ro vo ka tio n fü r CS Weil sie in ihrem Alter keine Tabus mehr brechen können.
„D ie Ä rz te “ h e u te w e n ig e r CS Weil Provokation allein nicht interessant ist.
interessant? CS Weil es nicht einfach ist, ein provokatives Lied zu schreiben.

15 Was h a t Farin U rla u b nach CS Dass die Menschen dort interessanter sind.
seinem U m zug in ein D o rf CS Dass man nicht mehr anonym leben kann.
fe s tg e s te llt? CS Dass die Nachbarn ihm von ihrem Privatleben berichten.
i T r? ; :'-
i ( l i l i l í
Teil 2
Hörverstehen Arbeitszeit: etwa 2 5 M inuten

16 W o ra u f zielen „D ie Ä rz te “ E Sie raten den Jugendlichen, immer Quatsch zu machen.


m it ih re n Texten h e u te ab? E Sie versuchen in ihren Texten auch ihre politische
Einstellung weiterzugeben.
E Sie wenden sich ausschließlich an Jugendliche unter
16 Jahren.

17 W elche P osition nehm en E Drogen und Alkohol sind für die Entwicklung eines
„D ie Ä rz te “ zum Them a Musikers wichtig.
„A lk o h o l u nd D rogen“ ein? E Junge Leute sollen auf Drogen und Alkohol total verzichten.
E Man sollte sich dessen bewusst sein, dass Drogen und
Alkohol den Menschen verändern.

18 W arum w a r das S tud iu m E Weil er mit Professoren weniger diskutieren wollte


fü r Farin U rla u b vo n ku rze r als mit den Lehrern an seiner Schule.
Dauer? E Weil er nichts Interessantes fand, was er studieren könnte.
E Weil er Autoritäten nicht akzeptiert.

19 W a ru m haben „D ie Ä rz te “ E Weil sie Geld sparen mussten.


in d e r M ensa gegessen? E Weil das Essen in der Universität einen guten Ruf hatte.
E Weil sie an Kantinenessen nicht gewöhnt waren.

20 W a ru m h a t Bela B. E Weil er früh Geld verdienen musste.


n ic h t s tu d ie rt? E Weil sein Abiturzeugnis nicht ausreichte.
E Weil er keinen Studienplatz als Grafiker bekam.

- 124-
Teil 1
Arbeitszeit: 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für A u fg a b e 1 aus den zwei Themen eins aus.

Thema A:

Leben spenden ^ äußern, w ie sich

mre A u f g a b e o r g a n s p e n d e entwickelt un
die BereitschM £ ^ Organen .st.
w ie wichtig das p einet
^)azu erhalten Sie Informationen m

Grafik-

Thema B:

Wollen w f heiraten. zum Thema

Ihre Aufgabe ist äußern, indem Sie auc


W arum Frauen he, ate Eheschfeßungen
die Entwicklung der Zahl

berücksichtigen. fo rm einer
Da,u erhalten Sie lnformat,onen,nF

G rafik.

- 125 -
Teil 1 - Thema A
6 Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 6 5 M inuten

Leben spenden
Zahl der nach dem Tode gespendeten Organe In Deutschland
1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006

3 223

2006 wurden
von Verstorbenen
transplantiert...

Leber

Dünndarm 1 Quelle: Deutsche


Bauchspeicheldrüse Stiftung Organtransplantation
1526 ; Globus

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Die am häufigsten Wie man die Bereitschaft


transplantierten Organe zur Organspende unter der
Bevölkerung steigern kann

Situation in Ihrem Heimat- J


Entwicklung der Zahl der
land und Ihre persönliche .
gespendeten Organe
Einstellung zum Thema — — — — — iMaaBaaaarf

Warum Organspenden wichtig sind

Hinweise:

Bei d e r B e u rte ilu n g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, sondern auch, o b Sie a lle Inha lts­
p u n k te b erücksich tigt haben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.


Teil 1 - Thema B
Arbeitszeit: 6 5 M inuten Schriftlicher Ausdruck

Sie haben sich getraut...


Zahl der Eheschließungen in Deutschland in 1000
1991
454 Ein Grund zu heiraten
1994
•40 aus Liebe und als
1997 9000 Zeichen der
419 Zusammengehörigkeit

2003
2006 Festhalten an
374 traditionellen Werten

erwarten ein
Kind und möchten m
vor der Geburt heiraten
ten

aus rechtlichen Gründen

aus steuerlichen Gründen'1

gar nichts trifft zu

’ Umfrage 2007 unter 1 000 Frauen


zwischen 14 und 44 Jahren;
442 Quelle: Stat. Bundesamt, Bayer Healthcare 2006 vorläufiges Ergebnis Mehrfachnennungen

Sie sollen sich dazu äußern, aus welchen Gründen Frauen heiraten und wie sich die Zahl der
Eheschließungen entwickelt. Schreiben Sie,

wie sich die Zahl der Eheschlie­ ob bei den Männern die
ßungen in den letzten Jahren in gleichen oder andere Kriterien
Deutschland entwickelt. fürs Heiraten gelten.

»die Situation «»«bKüg«*


w e lc h e A u s w ir k u n g e n d ie s e Welches die
W'!hrem Heimatland wichtigsten
in Ihrem n Thema Entwicklung auf die Familie als Gründi
wie Sie persönlich aunt e s'nd, warum
klassische Form des Zusammen­ Frauen heiraten.
„Heiraten” stehen.
lebens hat.

Hinw eise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie m ind e ste n s 2 0 0 W örter.


Teil 2
Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 1 5 M in uten

Herr Konstantin Papadopoulos aus Athen hatte während einer Urlaubsreise in Österreich einen
schweren Autounfall und wurde wochenlang in einem Krankenhaus in Wien behandelt. Nach seiner
Rückkehr nach Griechenland schreibt er heute zwei E-Mails: eine an einen deutschen Freund und
eine an den Leiter der Orthopädischen Klinik des Unfallkrankenhauses in Wien.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

— •(, J e t z t s e n d e n jg ä , S p ä t e r s e n d e n ] A ls E n t w u r f s p e ic h e r n ; A n la g e n h in z u fü g e n S ig n a t u r A n tw o rte n

B e tre ff: Wieder zurück!


Lieber Leo,
ich möchte dir mitteilen, dass ich seit zehn Tagen wieder zu Hause bin, und ich bin sehr glücklich darüber. Vielen, vielen Dank auch dafür, dass
du den langen Weg von Hannover nach Wien nicht gescheut und mich während meines Krankenhausaufenthalts zweimal besucht hast.
Meine Urlaubsreise hatte ich mir natürlich ganz anders vorgestellt, aber was soll's, ich muss froh sein, dass ich heute noch lebe. Und nicht nur
das: Obwohl ich viele Verletzungen hatte, kann ich mittlerweile wieder richtig laufen - wie ein normaler Mensch. Das sah vor acht Wochen, als
ich von der Operation aufwachte, ganz anders aus. Ich hatte echt Angst, dass ich mich nie wieder bewegen könnte, mein Leben schien ruiniert.
Aber die Leute im Krankenhaus in Wien haben tolle Arbeit geleistet. Sie haben sich rührend um mich gekümmert, waren die ganze Zeit bei mir,
keine Sekunde hatte ich das Gefühl, allein im Ausland zu sein. Und stell dir vor: Diese langwierige Behandlung hat mich keinen Cent gekostet!
Und ich kann heute als gesunder Mensch wieder bei meiner Familie sein, zur Arbeit gehen und die Freuden des Lebens genießen.
Herzlichst
Konstantin
n IE
- i t , J e tz t s e n d e n ¿ jä , S p ä t e r s e n d e n ! A ls E n t w u r f s p e ic h e r n ¿ ^ A n l a g e n h in z u f ü g e n J f S ig n a tu ^ I A n tw o rte n

Betreff: Vielen Dank!

Sehr 0 _ geehrter Doktor Büttner!


Worte reichen manchmal nicht aus, wenn man seine Gefühle beschreiben möchte. So ergeht es mir im Moment, ich finde einfach nicht die
I ___________________ Worte, um Ihnen zu danken. Ihnen und dem Personal der Orthopädischen Klinik des Unfallkrankenhauses in
Wien, das zwei Monate 2 _ für mich eine Insel der Hoffnung und Heilung war. Ich weiß nicht, wie es mir heute ginge,
wenn ich nicht mitten in meinem Unglück 3 ______________________ _ _ _ gehabt hätte, in Ihre Klinik gebracht zu werden. Als ich die Augen wieder
öffnete, 4 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ man mich stundenlang operiert hatte, habe ich Schlimmes befürchtet. Würde ich wieder gehen, mein
Leben weiterführen können, oder als Krüppel nach Hause 5 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ? Die Art 6 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ , wie sich Ärzte
und Pfleger in Wien um mich gekümmert haben, soll ein Beispiel sein für Mediziner überall auf der Welt. Ich war ein fremder Mensch in einem
fremden Land und hatte doch das Gefühl, dass alle ihr Bestes taten, 7 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ich wieder auf die Beine komme.
Nun bin ich seit 8 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ zwei Wochen wieder in meiner Heimat und gehe wieder zur Arbeit, wenn auch nur für ein paar
Stunden täglich. Meine Frau und meine Kinder sind Ihnen 9 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ für alles, was Sie für mich getan haben. Zwar haben
Sie mir immer wieder gesagt, Sie hätten nicht mehr getan als Ihre ärztliche 10 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ , doch da war mehr. Ich danke Ihnen
erneut aus tiefstem Herzen!
Mit besten Grüßen
Konstantin Papadopoulos
4M ~ • ........ I>

128-
Teil 1 - Kandidat/-in 1
Arbeitszeit: etwa 3 M inuten M ündlicher Ausdruck

Um überschüssige Pfunde zu verlieren, greifen die meisten zur Selbsthilfe: sie probieren bereitwillig
jede mögliche Diätform aus oder besorgen sich so genannte Schlankmacher in den Apotheken.
Andere suchen ärztlichen Rat oder unterziehen sich Schlankheitskuren in spezialisierten Instituten.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele für verschiedene Diätformen

Die Dimensionen des Problems „Ü bergew icht“ in Ihrem Heimatland

Argumente, die für die freie Diät-Wahl sprechen

Argumente, die gegen die freie Diät-Wahl sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

- 129 -
Teil 1 - Kandidaten 2
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 3 M in uten

Der Mensch ernährt sich immer internationaler - wenn er auswärts essen geht, aber auch zu Hause.
Dadurch ist aber eine Gegenbewegung entstanden, die das Festhalten an traditionellen Ernährungs­
weisen und Rezepten propagiert.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele fü r internationales Essen

D ie Küche Ihres Heimatlandes

A rgum ente, die fü r die Internationalisierung d e r Küche sprechen

A rgum ente, die gegen die Internationalisierung d e r Küche sprechen

Ihre persönliche A nsicht zu diesem Them a.


Teil 2 - Thema A
A rb e its z e it: etwa 6 M in uten M ündlicher Ausdruck

Weihnachten steht vor der Tür und Sie überlegen, was Sie Ihren Freund(inn)en wohl schenken könn­
ten. Sehr viel Zeit für Ihre Einkäufe haben Sie nicht.

Es stehen folgende Alternativen zur Auswahl:

a Ein riesiger Buchladen, in dem man praktisch jedes gewünschte Buch bekom m en
o d e r bestellen kann

b Ein Geschäft m it C o m p ute rn , C om puterzubehör, CDs und D VDs von 0,99 €


bis 999 €

C Ein exquisiter Delikatessladen, w o alles ebenso schmackhaft w ie te u e r ist

d Ein Kaufhaus in d e r S tadtm itte, w o Sie fü r Jede(n) etwas Passendes suchen können

e Ein Geschäft, in dem es nur Sachen aus recyceltem Papier g ibt - fürs Büro und
fü r die W ohnung

f Ein kleines Geschäft m it reicher Auswahl an Strüm pfen, Socken und Handschuhen

ü Vergleichen Sie die Alternativen

und begründen Sie Ihren Stand­

punkt.

* Gehen Sie auch auf Äußerungen

Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

- 131 -
Teil 2 - Thema B
6 M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 6 M inuten

Ihr Onkel feiert demnächst seinen 60. Geburtstag und Sie möchten ihm ein passendes Geschenk
machen.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

Kandidat/-in 1 und 2
a Ein Bilderband über Irland, das Ihr O nkel im Som m er besuchen w ird

b Eine CD-Sam m lung m it allen Symphonien von Beethoven, fü r den Ihr O nkel
schw ärm t

C Z w e i E intrittskarten fü r die nächste Prem iere des Stadttheaters

d Z w e i Flaschen vom besten Bordeaux-W ein, den Ihr O nkel ganz besonders mag

e Eine sehr te u re Havanna-Zigarre, die auch N ich tra uch e r w ie Ihr O nkel zu
schätzen wissen

f Eine italienische K raw atte aus Seide m it dazu passendem Taschentuch

■ Vergleichen Sie die Möglich­

keiten und begründen Sie

Ihren Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.
Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Ein großer Anteil der jungen Männer, die sich heutzutage bei der Bundeswehr 0 , sind einfach zu

dick. Der Militärarzt Dieter Leyk beobachtet einen deutlichen I der körperlichen Fitness bei den

Bewerbern nach einer 2 von sehr vielen entsprechenden Tests. Die Bewerber werden nicht größer,

sie werden 3 . Um das Problem in den Griff zu bekommen, ist man nun auf 4 nach einer vernünfti­

gen Lösung. Da die Bundeswehr zukünftig vermehrt im 5 eingesetzt sein wird und dazu immer weni­

ger Personen zur Verfügung stehen, wird die 6 der Leistungsfähigkeit zum Problem. Bei den Fitness­

Tests handelt es sich um 7 von niedrigem Schwierigkeitsgrad, die viele Bewerber aber trotzdem nicht

schaffen können. Grund dafür soll der moderne, von 8 geprägte Lebensstil sein. Um dem Problem

des Übergewichts in der Bundeswehr entgegenzuwirken, wurde bereits in den 90er-Jahren ein Aus­

dauertraining 9 . Die 10 dieses Konzepts wird jedoch heute aufgrund neuer Belastungen und weite­

rer Faktoren erschwert.

-134-
Teil 1
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Fürs Vaterland zu dick


Viele Bewerber für den Dienst unter der Fahne der Bundeswehr sind für die Armee zu dick. Das ergab
eine Studie des Zentralen Instituts des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Koblenz.
Die körperliche Verfassung und Leistungsfä­ nicht bestanden. Im vergangenen Jahr waren es 40
higkeit junger Männer sei in den letzten fünf schon 30 Prozent. Bei den Realschülern hat sich
Jahren gravierend zurückgegangen, berichtet der die Quote von 38 auf 40 und bei den Hauptschü­
Militärarzt Dr. Dieter Leyk zum Jahresausklang. lern von 43 auf 45 Prozent verschlechtert.
5 Dr. Leyk hat die Ergebnisse aus Fitness-Tests mit Dr. Leyk führt in seinem Report aus, dass die
mehr als 50.000 jungen Männern analysiert, die drastischen Auswirkungen eines in weiten Teilen 45
sich bei den Streitkräften beworben hatten. Nach der Bevölkerung etablierten passiven Lebensstils
den Untersuchungen steigt bei gleich bleibender unweigerlich auch die Bundeswehr treffen.
Körpergröße das Gewicht der Bewerber signifi-
Soll sich also die Bundeswehr lediglich auf
10 kant an. Das Verteidigungsministerium ist ver­
schlanke, athletische Bewerber beschränken? Ein
ständlicherweise alarmiert und sucht jetzt nach
Ding der Unmöglichkeit, denn mittlerweile sind 50
sinnvollen Lösungswegen und Strategien, um die­
über zwei Drittel der erwachsenen deutschen
ses in der Tat schwerwiegende Problem bewälti­
Männer und mehr als die Hälfte der Frauen in der
gen zu können.
Bundesrepublik übergewichtig. Im internationalen
IS Bei der Rekrutierung des Nachwuchses für Vergleich liegen die Deutschen damit gar nicht
den Militärdienst kommt auf die Bundeswehr eine mehr so weit hinter den w eltw eit führenden 55
ungeheure Aufgabe zu, wenn man in Zukunft w ei­ Amerikanern, die jedes Jahr im Durchschnitt rund
te r den internationalen Verpflichtungen bei den 0,9 Kilo schwerer werden. Eine Zivilisations­
Auslandseinsätzen im ganzen Umfang nachkom- krankheit mit schlimmen Folgen für die Gesund­
20 men will. Dr. Leyk warnt in diesem Zusammen­ heit der Bevölkerung.
hang ausdrücklich vor den potentiellen Auswir­
Der frühere Heeresinspektor Helmut W ill- 60
kungen der Leistungsschwäche und der Leibesfül­
man hatte schon in den 90er-Jahren der sinken­
le der jungen Leute auf die Einsatzbereitschaft der
den körperlichen Leistungsfähigkeit der Soldaten
Streitkräfte. Die Neuausrichtung der Bundeswehr
Rechnung getragen. Der General, der von seinen
25 sieht vor, dass künftig ein kleiner werdender Per­
Soldaten wegen seines dynamischen Auftretens
sonenkreis w eltw eit eine größere Aufgabenvielfalt
mit stets hoch aufgekrempelten Ärmeln respekt- 65
zu leisten hat. Eine w eiter abnehmende Leistungs­
voll „Tiger-Willi“ genannt wurde, führte für die
fähigkeit von Heranwachsenden kann aus diesem
Truppe ein „Allgemeines militärisches Ausdauer­
Grund für die Bundeswehr kritisch werden.
training“ ein: Für alle Dienstgrade dreimal in der
30 Der Befehlshaber des Koblenzer Heeres­ Woche 3.000 bis 5.000 Meter laufen, zweimal im
führungskommandos, Generalleutnant Wolfgang Jahr bis zu 30 Kilometer marschieren. Willmann 70
O tto, dem 90.000 Heeressoldaten unterstellt war immer bei den Fußmärschen an der Spitze
sind, bestätigte die Beobachtungen über die sin­ der Truppe. Sein einfaches Konzept machte Schu­
kende körperliche Leistungsfähigkeit der jungen le und gilt nach Aussage von Offizieren auch heute
35 Männer, die sich freiwillig zur Bundeswehr gemel­ noch uneingeschränkt für die Bundeswehr. Wegen
det haben. Nach seinen Angaben hatten im Jahre der Belastungen durch die Auslandseinsätze und 75
2000 rund 20 Prozent der Gymnasiasten den wegen anderer Veränderungen kann es jedoch
Fitness-Test - fünf einfache Körperübungen wie manchmal in dem vorgesehenen Ausmaß nicht
Liegestütze und einen zwölfminütigen Dauerlauf- mehr verwirklicht werden.
Teil 2
Leseverstehen A rb e itsze it: 3 0 M in uten

Väter und die neue Elterngeldregelung


Über zwei Drittel aller Väter in Deutschland sehen sich in erster Linie als Versorger der Familie. Eine Auszeit vom
Berufsleben nehmen fast ausschließlich die Frauen, wenn die Familie Kinder bekommt. Die neue Elterngeldrege­
lung macht es jetzt aber auch für Väter attraktiv, eine „Babypause“ einzulegen. Ob das neue Gesetz wirklich
eine Unterstützung für junge Familien ist, erzählen 4 Väter, die dieses Angebot angenommen haben.

Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Väter und die neue Elterngeldregelung".
In welchen Texten gibt es Aussagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1 Einkommensunterschiede bei Mann und Frau
2 Schwierigkeiten des „Mannes In Babypause“
3 Reaktionen am Arbeitsplatz
4 Vorstellungen über die Rollenverteilung in der Familie
5 Pläne für die Zukunft

Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.

K a rl S.
Text A

Ich gehöre zu den 8,5% Elternzeit-Vätern, d.h. zu der - noch - kleinen Gruppe von Män­
nern, die eine Babypause einlegen werden. Trotzdem: Für mich stellte sich die Frage “ ob
oder ob nicht” gar nicht. Das hängt damit zusammen, dass meine Frau und ich uns die Elternzeit teilen: Jeder von
uns pausiert jeweils 6 Monate. Das finde ich fair und ist auch praktisch realisierbar. Als meine Frau schwanger w u r­
de, sprach ich m it meinem Chef über meinen Wunsch nach einer Babypause und rannte bei ihm offene Türen ein.
Er hat m ir gleich gesagt: „Das muss gehen!“ Finde ich ganz toll von ihm. Ich übernehme zu Hause gern das Ru­
der, sehr gerne sogar, wenn unser Sohn 6 Monate alt ist. Dann haben w ir als Eltern das Schwierigste wohl hinter
uns, denke ich. Anders ist das für mich auch nicht denkbar. Die traditionelle Rollenverteilung, nach der der Vater
für den Familienunterhalt sorgt und die M utter m it den Kindern zu Hause bleibt, ist nicht nur völlig veraltet, son­
dern führt meiner Ansicht nach auch dazu, dass das Verhältnis zwischen Vater und Kind distanziert bleibt. Ich habe
das am eigenen Leib erfahren. Wenn ich als Kind oder junger Mensch ein Problem hatte, w ar meine M utter die ers­
te Bezugsperson. Sie kannte mich einfach besser. Mein Vater blieb m ir hingegen oft und bis heute fremd. Ich möch­
te das anders machen und die Entwicklung unseres Kindes von Anfang an bewusst miterleben. Später hoffen w ir
auf einen Krippenplatz und ich w erde erst mal Teilzeit arbeiten, während meine Frau wieder voll in ihren Job
einsteigt.
Text B

D ie t e r F *Ch mUSSmiC^ erst an ^ie neue ^ituation gewöhnen. Gedanklich bin ich immer noch in den
letzten extrem hektischen Arbeitswochen in der Firma, mache m ir Gedanken, was ich
noch alles hätte tun können, und bin bange, ob die Arbeitskollegen m it meinen Unterlagen zui-echtkommen und ob
alle Termine eingehalten werden. Hoffentlich vergessen sie nichts. Meine Frau hat mich so lange bearbeitet, bis ich
schließlich nachgegeben habe und nun 2 Monate die Betreuung der Kinder übernehme. So richtig klappt das noch
nicht. Damit meine ich nicht das Wickeln - das habe ich m ittlerweile im G riff sondern die Arbeit wirklich ruhen
zu lassen, das fällt m ir schwer. Mindestens zweimal am Tag rufe ich im Büro an und erkundige mich nach dem neu­
esten Stand. Ich bin leitender Angestellter in einer Baufirma und werde momentan durch einen eigentlich sehr
kompetenten Kollegen vertreten. Trotzdem kann ich schlecht abschalten. Ich bin eben ein Arbeitstier. Das muss ich
von meinem Vater geerbt haben. Um ehrlich zu sein, finde ich, dass die Kinderbetreuung auch eher Frauensache
ist. Die können das einfach besser, haben mehr Geduld und sind in allen häuslichen Dingen einfach kompetenter.
Warum soll man ein Familienmodell verändern, das über so viele Jahrhunderte gut funktioniert hat? Im Übrigen
scheint es m ir auch nicht logisch, wenn man in Betracht zieht, dass der bestehende Gehaltsunterschied für Männer
und Frauen immer noch bei ca. 20% liegt. Eine Differenz, die gar nicht so klein ist.

-1 3 6 -
Teil 2
A rbeitszeit: 3 0 M inuten Leseverstehen

Meiner Meinung nach ist die Neuregelung des Elterngeldes ein gewaltiger Meilenstein in
T e x te

Johannes M.
der Familienpolitik. Bisher w urde ein Erziehungsgeld in Höhe von lediglich 300 Euro aus­
gezahlt. Das reichte bei uns hinten und vorne nicht aus. Als vor 7 Jahren das erste Kind kam, konnte ich meinen Job
nicht ruhen lassen und mich dem Kind widmen, da mein Gehalt um Einiges höher ist als das meiner Frau. Es wäre
ein zu großes finanzielles Risiko gewesen, das w ir da eingegangen wären. Nun erwarten w ir das zweite Kind und
ich freue mich, dass sich inzwischen etwas in der Politik getan hat. Fast 70% des durchschnittlichen Nettolohns der
zurückliegenden 12 Monate beträgt nämlich das Elterngeld heute. Dieses Angebot kann man als Mann und Famili­
envater ruhigen Gewissens annehmen, davon bin ich fest überzeugt. Im Betrieb stieß ich übrigens m it meinem
Antrag auf Babypause auf großes Verständnis, muss ich schon sagen. Mein Chef hat m ir von sich aus vorgeschlagen
das neue Gesetz auszunutzen. Wenn das Kind kommt, w erde ich 12 Monate lang zu Hause bleiben. Diesmal will
und kann ich meine Frau nach der Geburt von Anfang an unterstützen. Und w e r weiß? Vielleicht schaffen w ir es in
Deutschland irgendwann das isländische Modell einzuführen: 3 Monate für die Mutter, 3 Monate für den Vater und
3 Monate freie Wahl der Eltern - bei 90% Bezug des Lohnes. M it dem neuen Gesetz ist ein Anfang gemacht, aber
es kann sicher noch besser werden. Die Familienpolitik muss sich ständig anpassen, sonst gibt es in ein paar Jahren
kaum Familien m it Kindern, und das w ill doch niemand.
Text D

ConSl’Qnl’ in B ^ er erste ^ ic'<au^^as Ultraschall-Bild unserer im Mutterleib meiner Frau heranwach­


senden Tochter w ar das schönste Erlebnis. Die Geburt w ar unglaublich. Für mich war
von Anfang an klar, dass ich mich ausgiebig an der Kinderbetreuung beteiligen möchte. Da kam das Angebot durch
das neue Gesetz genau zum passenden Zeitpunkt. Ich kümmere mich, seit Charlotte 4 Monate alt ist, um Haushalt
und Erziehung, während meine Frau w ieder zur Arbeit geht. Ich küm m ere mich gern um das Baby und den
Haushalt, und das hat auch praktische Gründe. Meine Frau arbeitet nämlich beim Fernsehen, ist Produktionsleite­
rin und sehr erfolgreich. Sie bringt einfach mehr Geld nach Hause. Ich bin Textchef bei einer Tageszeitung und
habe häufig lange gearbeitet, manchmal bis in die Nacht. Den Stress-Job gegen den Haushalt einzutauschen, das
macht m ir - glauben Sie m ir - überhaupt nichts aus. Im Gegenteil: Ich bin ohnehin ein häuslicher Mensch,
koche gern und gut, wie meine Frau findet. Ich möchte keine Sekunde m it dem Kind missen. Bald werde ich mit
der Kleinen auch in die Krabbelgruppe gehen und voraussichtlich der Hahn im Korb sein. Es wäre schön, wenn viel
mehr Männer die neue Elterngeldregelung in Anspruch nehmen würden. Obwohl die meisten großen Unterneh­
men versichern, dass sie solche Väter unterstützen, reichen nicht einmal 10% der Männer einen Antrag auf Eltern­
zeit ein. Das mag viele Gründe haben. Viele denken, dass die Babypause hinderlich für die Karriere ist und haben
wohl Angst, ihren Chef zu fragen. Aber m it der Z eit w ird sich die Situation sicher ändern.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind f e t t g ed ru ckt.

0. B eispiel: P ositive E in ste llu n g zu r A rb e it im H a u sha lt

Text rX ... Ich übernehme zu Hause gern das Ruder, sehr gerne sogar, ...

Text B -

Text T -

Text X“ Ich küm m ere mich gern um das Baby und den Haushalt, ... / Ich bin ohnehin ein
häuslicher Mensch, koche gern und gut, ...

-1 3 7 -
A ntw ortblatt „Väter und die neue Elterngeldregelung“

1. E in kom m en su nte rsch ie de b ei M a n n u nd Frau

Text

Text
Text

Text D

2. S chw ierig keite n des „M a n n e s in B abypause“

Text A

Text B

Text " c

Text D

3. R e a ktion e n am A rb e its p la tz

Text A

Text T
Text c
Text D

4. V o rste llu n g e n ü b e r d ie R o lle n v e rte ilu n g in d e r Fam ilie

Text A

Text B

Text T

Text D

5. Pläne fü r d ie Z u k u n ft

Text A

Text B

Text C

Text ” d ~

-138-
.
Teil 3
A rb e itsze it: 1 5 M inuten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ( 0 , [b], 0
oder 0 ) , die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

ä BEISPIEL: (0) C§3 Bereits ä LÖSUNG: a


fbl Erst
0 Immer
[d] Noch

2t 26

Millionencoup im Spielcasino 0 offen 0 maß


l~bl offenbar 0 rechnete
0 seit Jahrhunderten arbeiten Glücksritter weltw eit an 0 offensiv 0 zählte
einem sicheren System, um beim Roulette dicke Gewinne [dl öffentlich 0 zeichnete
abzuräumen. Drei gewiefte Osteuropäer haben jetzt 21 eines
entwickelt. O pfer war die Spielbank des legendären Hotels
22 27
„Ritz“ in London. Und wie sich jetzt 22, war das Vorgehen der
Spieler nicht illegal. 0 ausstellte 0 gewinnen
Mit dem gekonnten Einsatz von Lasertechnik haben die
0 feststellte 0 siegen
Glücksspieler das noble Etablissement ganz legal 23 1,3 Mio.
Pfund erleichtert. Alle Bemühungen der Spielbank zur Vermei­ 0 herausstellte 0 verdienen
dung der Auszahlung waren 2 4 . Die beiden Serben und ihre 0 hinausstellte 0 zahlen
ungarische Begleiterin durften mitsamt ihrem Gewinn ausreisen,
25 ihnen kein Gesetzesverstoß nachgewiesen werden konnte: 23 28
Sie hatten nicht physisch ins Spiel eingegriffen.
Die Masche der Systemspieler war äußerst raffiniert: Ihr 0 aus 0 hängen
Scanner war in einem Handy versteckt und 2 6 die Geschwindig­ 0 über 0 legen
keit der Kugel ab ihrem Ausgangspunkt. Mit den Daten über die 0 um 0 setzen
Drehgeschwindigkeit der Scheibe errechnete der angeschlosse­
0 von 0 stecken
ne Mini-Computer, welche Felder auf dem Tisch wahrscheinlich
27 würden.
24 29
Der Vorgang vollzog sich rasend schnell, denn Roulettespie­
ler müssen 2 8 , bevor die Kugel die dritte Runde dreht. Die drei 0 angeblich 0 Fuß
Gewinner räumten am ersten Abend 100.000 Pfund ab, am
0 gratis 0 Gang
folgenden Abend nahmen sie 1,2 Mio. Pfund ein. Als die Kasino­
leitung jedoch die Bilder der Uberwachungskameras auswerten 0 umsonst 0 Lauf
ließ, kam sie den schlauen Spielern auf die Schliche. Sie wurden 0 vorbei 0 O rt
festgenommen und später gegen Kaution wieder auf freien 29
gesetzt. Ihr Gewinn wurde vorübergehend beschlagnahmt. 25 30
Doch gab es keine rechtliche Handhabe, ihnen den Spielerlös
abzunehmen. 0 da 0 Beispiel
Falls das System 30 macht, schweben die Glücksspieltem­ 0 obwohl 0 Furore
pel in aller Welt in akuter Bankrottgefahr, denn bislang war die
0 während 0 Nachfolger
mathematische Wahrscheinlichkeit beim Roulette stets auf ihrer
0 wenn 0 Schule
Seite: Die Zahl der Verlierer übertraf die der Glückspilze um ein
Vielfaches.

-139 -
ä WIÊÊm
i l l
bJ » . . J è US gifffregs '

Teil 1
Hörverstehen A rb e itsze it: etwa 1 5 M in uten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

M BEISPIELE: 01 Im Mittelpunkt der Seminarreisen steht das Persönlichkeitstraining.

02 Was verknüpft das „D rittelprinzip“ miteinander?


Qeminareinheiten, Praxisübungen und Urlaub.

1 Wie alt sind die meisten Teilnehmer der


Seminarreisen?

2 Die meisten Seminar-Reisenden sind Frauen


und/oder . . ..

3 Das Trainer-Team besteht aus ... (2 Angaben).

4 Wann finden die Seminareinheiten statt


und wie lange dauern sie?

5 Nennen Sie drei Orte, in denen Seminare


zur Persönlichkeitsentwicklung angeboten
werden!

6 In jeder Gruppe fahren maximal ... mit.

7 Wie ist das W etter im Sommer?

8 Änderungen im Programm sind möglich


und von ... abhängig.

9 Die Seminarreise, für die sich H err Sturm


interessiert, kostet insgesamt . . ..

10 Wie kann Herr Sturm seine Seminarreise


buchen?

- 140-
Teil 2
A rb e itsze it: etwa 2 5 M in uten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal In Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort [ä ], [b ] oder [ c ] an.

m. BEISPIEL: K o m m u n ika tio n sw isse n sch a ftle rin S tephanie Lücke h a t fe s tg e s te llt,...

0 dass überwiegend gesunde Nahrungsmittel im Fernsehen verzehrt werden,

m dass im Allgemeinen eine ungesunde Lebensweise


im Fernsehen zu sehen ist. Jk. LOSUNG: b

0 dass Alkoholkonsum im Fernsehen glücklicherweise selten gezeigt wird.

11 W o ra u f s tü tz t sich S. Lücke E Auf eine Institution, die Informationen aus aller Welt
b e i ih re n U ntersuchungen? einholt.
E Auf die Studien namhafter Wissenschaftler aus
verschiedenen Ländern der Erde.
E Auf die Studien, die sie in zahlreichen Ländern der
ganzen Welt durchgeführt hat.

12 W elche Fernsehsendungen El D ie Volksm usiksendungen, da h ie r besonders häufig


haben b ei S. Lückes U n te r­ Bio-Produkte gezeigt werden.
suchung g u t abg e schn itten ? E Werbesendungen, in denen für Milchprodukte geworben
wird.
E Die Seifenopern, in denen gesunde Ernährung in die
Szenen eingebaut wird.

13 S. Lücke ist d e r M e in u n g , E die finanziellen Mittel vieler Produktionsfirmen übersteigt.


dass d ie D a rste llu ng E das Bewusstsein der Zuschauer für gesunde Produkte
gesu n de r L e b e n sm itte l stärkt.
im Fernsehen ... B die Szenen unrealistisch erscheinen lässt.

14 W ie b e u rte ilt S. Lücke E Ihr missfällt die große Anzahl von Fleischgerichten.
d ie za hlreiche n Koch­ E Kochsendungen, die n u r den Spaß am Kochen v e rm itte ln ,
sendungen? sind sinnlos.
E Sie lobt die Verwendung von gesunden und frischen
Zutaten in fast allen Kochsendungen.

15 W ie schätzt S. Lücke E Mit Sicherheit kochen die Menschen infolge der vielen
d en Einfluss v o n Koch­ Kochsendungen gesünder als vorher.
sendungen a u f unseren E Sie bezweifelt, dass der Fernsehzuschauer seine Ernährungs
A llta g ein? gewohnheiten aufgrund von Kochsendungen verändert.
E Sie schließt einen negativen Einfluss der Kochsendungen
auf unsere Ernährungsgewohnheiten aus.

- 141 -
W ie v e rh ä lt sich S. Lückes E D e r A n te il d e r G e tre id e p ro d u k te im Fernsehen ü bersteigt
S tudien z u fo lg e d ie Ernäh­ die von d e r DGE e m pfohlene Menge.
ru n g s w e lt des Fernsehens [5] N u r d e r A n te il d e r G e tre id e p ro d u k te s tim m t m it
im V ergleich zu den E m p fe h ­ d e r em pfohlenen M enge d e r DGE überein.
lu n ge n d e r D eutschen ^rj
D ie Em pfehlungen d e r DG E w e rd e n im Fernsehen
G esellschaft fü r Ernährung?
nicht umgesetzt.

17 W elche Chance h a t das E M it Pharm aunternehm en und großen L e b e n sm itte lko n ze r­


Fernsehen in D eutschland nen zusam m enzuarbeiten.
b ish e r n ic h t g en u tzt? E Botschaften über vernünftige Essgewohnheiten zu verm itteln.
E D ie Verhaltensw eisen d e r Fernsehzuschauer im A llg e m e i­
nen zu beeinflussen.

18 Gesunde E rnährung v e r­ E gesunde N ah ru n gsm ittel v e rs tä rk t gezeigt w e rd e n .


m itte lt m an im Fernsehen, E negative Folgen von schlechter Ernährung v e rs tä rk t
in d e m ... dargestellt w e rd e n .
E man in allen Sendungen nur rich tig ernährte Personen zeigt.

19 W arum w ird d ie M ö g lic h k e it E W eil die Protagonisten den V o rte il ih re r V o rb ild fu n k tio n
d e r p o s itiv e n B eeinflussung nicht erkennen.
n ic h t ausreichend g en u tzt? E W e il erfo lgreich e Regisseure viel Geld fü r eine Z usam m en­
a rb e it m it d e r D G E verlangen.
E W eil es n ich t einfach ist, Regisseure von d e r N o tw e n d ig k e it
d e r A u fkläru ng zu überzeugen.

20 Was fo r d e rt S. Lücke vo n E Dass sie sich n ich t auf die Ebene von Pharm akonzernen
A u fk lä ru n g s in s titu tio n e n ? begeben.
E Dass sie keine k o m p liz ie rte n M eth od e n benutzen,
um den Zuschauer zu überzeugen.
E Dass sie ähnliche M ethoden d e r P harm akonzerne
fü r positive Z w e c k e nutzen.
Teil 1
A rb e itsze it: 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für A u fg a b e 1 aus den zwei Themen eins aus.

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A#
... •

RohstoW quelle M u ll ^ äußern, warum es

D azu erhalten Sie In to r m

G ra fik *

Thema B:

k o m m e n und ^ {tfich z u m Them a

Ihre Aufgabe ist s & äußern und dab®


„Einkom m en ^ Konsum verhalte

auch auf zu tun S’ ha,te einzugehen.


d erP n V C t e n Sie Informationen in Form einer
Dazu erhalten :>
G rafik--
Rohstoffquelle Müll
J ä h rlic h fa lle n 4 1 ,4 M illio n e n T o n n e n H a u s h a lts a b fä lle an

d a ru n te r d a v o n verwertet

Hausmüll

Papier, Pappe

Gemischte
Verpackungen
Garten- und
Parkabfälle

Abfälle aus der


Biotonne
tu
Glas 0

Sperrmüll

Elektrogeräte

Sonstiges CO
(u.a. Metalle, Textilien)

Quelle: Stat. Bundesamt

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

- eine effiziente MüW-


Was - neben Mülltrennung - ng erforderlich ist ,
ein Zeichen für gesteigertes uiaripne Mülltonnen)
Umweltbewusstsein ist

Hinweise:

Bei d e r B e u rte ilu n g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, so ndern auch, o b Sie a lle In h a lts­
p u n k te b erücksich tigt haben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

S chreiben Sie m in de ste ns 2 0 0 W örter.

- 144-
Teil 1 - Thema B
A rb e itsze it: 6 5 M inuten

Die Konsumpalette - heute und morgen ■ 2003


Wofür private Haushalte in Deutschland ihr Einkommen verwenden 2050 (Prognose)
Angaben in %
26.5
Wohnen 29,9
: i4,o
Verkehr 18,2
12,0
Unterhaltung

Nahrungsmittel

Gesundheit

Hotels & Restaurants

Gebrauchsgüter
Bekleidung

Energie

Kommunikation

Bildung

sonstiges

Quelle: Stat. Bundesamt, Deutsche Bank Research rundungsbedingte Differenzen © G lobus

Sie sollen sich dazu äußern, wofür private Haushalte ihr Einkommen verwenden. Schreiben Sie,

Hinweise:

Bei der Beurteilung wird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

- 14 5 -
Schriftlicher Ausdruck A rb e itsze it: 1 5 M in uten

Für Frau Sarah Häusler, Buchhalterin bei einer Firma in Saarbrücken, sind die hohen Gebühren,
welche die deutschen Banken von ihren Kunden fordern, seit langem ein Ärgernis. Aus diesem
Grund schreibt sie heute eine E-Mail an einen Kollegen und einen Brief an die Bank, mit der ihre
Firma zusammenarbeitet.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

Sehr 0 geehrte Damen und Herren!


I dieses Schreibens sind die, wie ich meine, sehr hohen Gebühren, die Sie für die Abwicklung fast jedes
Bankgeschäftes erheben. Dabei beziehe ich mich auf sämtliche Geldinstitute in Deutschland, die sich ihre Dienste ohne Ausnahme teuer
bezahlen 2 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ . Gerade im Dienstleistungszeitalter empfinde ich dieses Vorgehen der Banken 3 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ <
ihren Kunden als unfair. Besonders unangenehm fällt einem auf, dass man auch dann zahlen muss, wenn man vom so genannten Onlinebanking j
4 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ macht. Denn in diesem Fall beschäftigt man keinen Angestellten der 5 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ , sondern ihre
Computer, die sowieso die ganze Zeit eingeschaltet sind.
ü
Ich kann mich gut erinnern, dass die Banken früher zwar ebenfalls Gebühren verlangt haben, 6 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ nicht in dieser Höhe I
und vor allem nicht in dieser Vielfalt. Es ist 7 befürchten, dass man am Ende auch dafür wird zahlen müssen, |
I
das Bankgebäude betreten zu dürfen. !
I
Ich muss Sie davon in Kenntnis setzen, dass meine Firma mich 8 _ __ _ _ _ _ _ _ _ _ hat, nach Banken in benachbarten Ländern zu suchen, \
die keine oder nur minimale Gebühren kassieren. Es würde mich als 9 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Kunden Ihrer B an k-privat und geschäftlich —
stören, wenn ich die Bank wechseln müsste. Wenn mir aber keine andere 10 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ bleibt, dann werde ich für meine Firma eine \
Bankverbindung im Ausland suchen. Die Globalisierung macht wahrscheinlich auch dies möglich.
Mit besten Grüßen l
!
Sarah Häusler

-146-
Teil 1 - Kandidat/-m 1
A rb e itsze it: etwa 3 M in uten M ündlicher Ausdruck

Ein Arbeitsplatz war früher in der Regel gleichbedeutend m it 40 Stunden Arbeit pro Woche, die
Alternative zu Vollbeschäftigung hieß Arbeitslosigkeit. In den letzten Jahren kommt jedoch das
Modell der Teilzeitbeschäftigung immer mehr in Mode. Für viele scheint Teilzeit sogar die ideale
Beschäftigungsform zu sein.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele fü r Teilzeitbeschäftigung

W ie v e rb re ite t ist Teilzeitarbeit in Ihrem Heimatland?

A rgum ente, die fü r Teilzeitarbeit sprechen

A rgum ente, die gegen Teilzeitarbeit sprechen

Ihre persönliche A nsicht zu diesem Them a

- 147 -
Teil 1 - Kandidat/-m 2
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 3 M in uten

Bei der Berufswahl war früher überwiegend das Geschlecht ausschlaggebend; es gab typische
Männer- und typische Frauenberufe. M ittlerweile wird jedoch diese Trennlinie oft durchbrochen.
Besonders Frauen, aber auch Männer entscheiden sich für Berufe, in denen bisher das jeweils
andere Geschlecht dominiert.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele fü r die Beschäftigung in geschlechtsuntypischen Berufen

W ie ist die Situation diesbezüglich in Ihrem FHeimatland?

A rgum ente, die fü r die geschlechtsunabhängige Berufswahl sprechen

A rgum ente, die gegen die geschlechtsunabhängige Berufswahl sprechen

Ihre persönliche A nsicht in dieser Sache

-148-
Teil 2 - Thema A
A rb e itsze it: etwa 6 M in u te n M ündlicher Ausdruck

Sie sind Produktmanager bei einer Kosmetikfirma und bereiten die Werbekampagne für ein neues
Shampoo vor.

Ihnen liegen folgende Vorschläge vor:

a W erbespots im Fernsehen und im Radio

b Das neue P rodukt einen M onat lang in D rogerien und Superm ärkten zum halben
Preis anbieten

C G ratis-Probepackungen in verschiedenen Illustrierten und Zeitschriften

d Spenden eines festen Betrages pro verkaufte Packung des neuen Produktes fü r
einen guten Z w e c k

e Auslosung von drei W eltreisen u nter den Käufern des neuen Produktes im ersten
M onat

f Ganzseitige Anzeigen in den Sonntagsausgaben verschiedener Zeitungen

■ Vergleichen Sie die Vorschläge

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-149-
Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck A rb e itsze it: etwa 6 M in uten

Sie finden das jährlich stattfindende Abschlussfest Ihrer Schule ziemlich langweilig und wollen durch
eine besondere Veranstaltung mehr Besucher anlocken.

Sie haben sich folgende Events überlegt:

Kandidat/-in 1 und 2

a W e ttb e w e rb „W er bäckt die beste Pizza?“ u nte r den M ü tte rn d e r Schüler

b Fußballspiel d e r A biturientenklasse gegen eine Lehrerm annschaft

C W e ttb e w e rb „D as schönste H austier“ u n te r allen Schülern d e r Schule

d Einladung e iner Jugendbuchautorin, die ih r neues Buch vorstellen und


daraus lesen w ird

e N o n sto p -K in o m it H a rry -P o tte r-Filmen im G roßen Saal d e r Schule

f Tanzabend m it D isko -H its d e r 70er- und 80er-Jahre auf dem Schulhof

■ Vergleichen Sie die verschie­

denen Events und begründen

Sie Ihren Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.
Teil 1
Leseverstehen A rb e its z e it: 2 5 M in uten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Laut 0 unternimmt jeder Deutsche 2 Flugreisen im Jahr. Nachdem nun immer wieder von

gesundheitlichen Risiken beim Fliegen berichtet wird, ist der deutsche Urlauber verständlicherweise

I . Interessant ist nicht nur, welche Gefahren es in der Luft gibt, sondern auch, was man 2 tun kann

und wen sie überhaupt betreffen. Zum Beispiel ist der Mensch beim Fliegen Strahlungen ausgesetzt,

die unter Umständen Krebs 3 können. Aber betroffen sind davon vor allem Vielflieger. Außerdem 4

bei Langstreckenflügen, w o man viele Stunden im Flugzeug sitzt, das Thromboserisiko. Dem kann man

aber dadurch entgegenwirken, dass man gelegentlich aufsteht und 5 . Weiterhin wird gemeldet, dass

die 6 Verwendung der Kabinenluft dazu führt, dass Viren in der Luft immer wieder neu zirkulieren

und das 7 erhöhen. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass dieselbe Gefahr z.B. in einem Groß­

raumbüro 8 . Ein ernstes Problem stellen die Druckverhältnisse im Flugzeug dar. Der Körper muss

sich an einen Druck, wie er in 2 Kilometer Höhe herrscht, 9 . Für 10 ist das schwierig, und deshalb

sollten sie, wenn sie gesundheitlich vorbelastet sind, lieber nicht fliegen.

0 Qtatistik

5
o

7
00

10
Teil 1
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Fliegen ist kein Risiko für die Gesundheit


Befürchtungen sind meist unbegründet - die meisten Reisenden können unbesorgt in den Urlaub starten.

Im letzten Jahr starteten und landeten über Zusätzlich kann Heparin zur Blutverdünnung zum
I45 Millionen Menschen auf deutschen Flughäfen Einsatz kommen, der Einsatz von Aspirin hat sich
- und in diesem Jahr werden es kaum weniger hingegen in einer italienischen Studie nur als wenig
sein, denn die Tourismusindustrie boomt und Ur- hilfreich herausgestellt.
5 laubsflugreisen werden immer beliebter. Statis­
Etwa 50 Prozent der Kabinenluft wird in den 45
tisch fliegt also jeder Deutsche fast zwei Mal pro
modernen Flugzeugen rezirkuliert, also mehrmals
Jahr. In jüngerer Zeit wurde der Flugreisende
verwendet. Dazu wird sie zwar durch leistungs­
jedoch mit Meldungen zu Thrombosen, Verstrah­
starke Filter geleitet, doch die sind für kursieren­
lungen, Infektionen und Herzattacken beim Auf-
de Viren, wie entsprechende Messungen ergeben
10 enthalt in den Lüften konfrontiert. Klar, dass so et­
haben, kein sonderliches Hindernis, so dass sie in 50
was für Verunsicherung sorgt. Doch wie groß sind
großen Mengen in die Kabine zurückgeblasen
die gesundheitlichen Risiken des Fliegens wirklich -
werden. Nichtsdestoweniger erbrachte eine
und wie kann man ihnen am besten begegnen?
Studie der University of California keine Hinweise
Beim Fliegen wirken unterschiedliche Strah- darauf, dass man sich im Flieger eher infiziert, als
15 lungen auf den Menschen ein, die zum Teil das wenn man zu einer anderen Gelegenheit in einem 55
Erbgut schädigen können und als Krebsauslöser geschlossenen Raum mit Menschen zusammen ist.
diskutiert werden. So was hört sich sicher Im Flugzeug besteht also kein größeres Schnup­
bedrohlich an. Das Risiko für Gelegenheits- und fenrisiko als im Kino oder Großraumbüro. Und an
Urlaubsflieger scheint jedoch vernachlässigbar zu Schnupfen ist bisher niemand gestorben.
20 sein. Die Diskussionen gehen im Grunde um
Die demographische Entwicklung bringt es 60
andere Gruppen von Reisenden: Das Risiko
schließlich mit sich, dass immer mehr Senioren ins
betrifft in erster Linie Flugpersonal und Vielflieger.
Flugzeug steigen. Die können jedoch Probleme
Der längere, weitgehend bewegungslose mit den Druckverhältnissen im Flugzeug bekom­
Aufenthalt in der Enge eines Flugzeugsitzes men. In den Maschinen herrscht in der Regel ein
25 erhöht erwiesenermaßen das Thrombose-Risiko. Druck wie in knapp zwei Kilometer Höhe. Damit 65
Laut einer australischen Untersuchung kommt auf sinkt in den üblichen Passagier-Jets der Sauerstoff­
etwa 40.000 Langstreckenflüge eine Thrombose. partialdruck in den Lungenbläschen und damit
Doch nur bei einem von zwei Millionen Flügen auch die Sauerstoffsättigung des Blutes. Der
stirbt ein Patient an einem Blutgerinnsel, das zum Körper muss dies per Atem- und Pulsfrequenz
30 Herzen oder Gehirn wandert. Das ist eine kalku­ kompensieren, was bei älteren Menschen nicht 70
lierbare Gefahr, doch im Verhältnis dazu ist das ohne weiteres funktioniert. Senioren sollten
Risiko für einen Unfalltod beim Autofahren dra­ daher vor Flugantritt ein EKG (Elektrokardio­
matisch höher, nämlich etwa lOOmal so hoch. gramm), einen Lungenfunktionstest und am
Eine wirkungsvolle Thrombosevorbeugung sind besten noch eine Messung ihrer arteriellen Blutga­
55 Bewegungsübungen am Platz, gelegentliches Auf­ se durchführen lassen. Wer unter unbehandelter 75
stehen und Umherlaufen sowie der reichhaltige Herzschwäche, frischem Infarkt, Herzrhythmus­
Verzehr koffein- und alkoholfreier Getränke wäh­ störungen und schwerem Bluthochdruck (über
rend des Fluges. Menschen mit besonderem Risi­ 160/100 mm Hg) leidet, sollte auf Flugreisen
ko wie etwa Senioren, Raucher und stark Überge- generell verzichten. Das Risiko für Komplikatio­
40 wichtige sollten Kompressionsstrümpfe tragen. nen mit fatalen Folgen ist einfach zu groß. 80

- 153 -
Teil 2
Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Was zieht man am Arbeitsplatz an?


Was trägt man am Arbeitsplatz? Unternehmer sehen es gern, wenn sich Mitarbeiter wieder konservativ kleiden.
Sogar Programmierer sollen die Turnschuhe lieber zu Hause lassen. Aber ist das überhaupt nötig? Schränkt das
nicht die individuelle Freiheit ein, wenn die Kleidung vorgeschrieben wird? In welchen Berufen sollte es Dressco­
des geben und warum?

Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Was zieht man am Arbeitsplatz an?". In
welchen Texten gibt es Aussagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1 Reaktionen auf „falsche“ Kleidung
2 Vergleich zum Ausland
3 Finanzierung der Arbeitskleidung
4 Gründe für einen Dresscode am Arbeitsplatz
5 Kleidungsstil von Führungskräften

Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.

K u rt W .
i Text A

Es gibt, glaube ich, neulich einen klaren Trend zu konservativen Werten in Unternehmen.
' Als Personalberater habe ich da einen guten Überblick. Heute werden die Kleiderordnun­
gen w ieder strenger gehandhabt als früher, gerade was die Internet-Branche betrifft. Früher waren sogar die Vor­
gesetzten lässiger gekleidet, m it einer Kombination aus Hose und Sakko. Doch die Leute wollen inzwischen nur
noch Anzüge. Der Wandel ist nicht schwer zu verstehen: Die Ansprüche an das äußere Erscheinungsbild steigen,
H

weil die Arbeitgeber es sich leisten können. In Boomzeiten waren sie froh, dass sie überhaupt einen geeigneten
H

Bewerber fanden, egal wie dieser auftrat und was er anhatte. Heute haben sie die Auswahl unter vielen geeigneten
Kandidaten. Und bei so einem Arbeitgebergespräch stellt sich immer wieder heraus, dass die Kleidung nicht
H

stimmt. W er den Regeln der Business-Etikette heute folgen will, darf keine Vorliebe für grelle Farben haben.
Schwarz, Grau, Blau sind für den Mann obligatorisch. Aber auch auf das Schuhwerk w ird geachtet. Slipper kommen
H

natürlich nicht in Frage. Krawatten m it großen bunten Mustern sollte man vermeiden. Dabei kann man feststellen,
H

dass es bei den Deutschen im Vergleich zu Franzosen, Italienern und Engländern In Kleiderfragen einen enormen
Nachholbedarf gibt. Die Leute hier unterschätzen das Thema. Es geht hier nicht um Mode, sondern um Vertrau­
H

ensbildung. M it anderen W orten: So wie sich die M itarbeiter kleiden, so ist die Firma.
Text B H

G eorq M. Schriftliche Dresscodes, also Kleidervorschriften, gibt es in unserer Firma nicht, vielmehr
vertrauen w ir auf unsere Mitarbeiter, sich angemessen zu kleiden. W ir sind eine Privatbank
und betreuen vermögende Privatkunden ab 500.000 Euro, da kann ein M itarbeiter natürlich unmöglich in einem
Anzug von der Stange auftreten. Da sind w ir von Anfang an konsequent und weisen Bewerber, die auffallend
„falsch“ gekleidet sind, schon im Vorstellungsgespräch ab, was übrigens oft genug passiert. W ir setzen voraus, dass
ein zukünftiger M itarbeiter selbst einschätzen kann, dass zum Beispiel Ohrringe tabu sind und dass Manschetten­
knöpfe und Einstecktuch nicht fehlen dürfen. Wenn er schon bei der ersten Begegnung nicht auf sein Erscheinungs­
bild achtet, macht das einen schlechten Eindruck. Die Kunden mögen es nun mal konservativ. Danach richten w ir
uns. Frauen machen beim Vorstellungsgespräch leider oft den gleichen Fehler, nämlich zu hohe Absätze zu tragen.
Vielleicht glauben sie, dass sie durch die neu errungene Körpergröße punkten, aber das Gegenteil ist der Fall. Da
Absätze Immer etwas Aufreizendes an sich haben, w irk t das unprofessionell. Die Devise lautet: schick sein, nicht
auffallen. Zugeknöpft sollen unsere Damen dem Kunden gegenübertreten. W ir zahlen ein äußerst ansehnliches
Gehalt und erwarten von unseren Mitarbeitern, dass sie einen großzügigen Anteil in ihre Arbeitskleidung investie­
ren. W ie sie privat herumlaufen, interessiert uns nicht, sondern, dass unsere Kunden sich bei uns wohl und gut
beraten fühlen. Das w ar imm er so und w ird sich wohl nie ändern in der Zukunft.

- 154-
Teil 2
A rbeitszeit: 3 0 M inuten Leseverstehen
Text C

Ich arbeite im Korrespondenzsekretariat einer Versicherung. In unserer Abtei­


N e s c h a H.
lung arbeiten nur Frauen, die die Briefe der Sachbearbeiter schreiben, Versicherungspo­
licen erstellen und andere Schriftstücke Korrektur lesen. W ir haben keinen Kundenkontakt und daher abso­
luten Freiraum, was die Kleiderordnung betrifft. Als der Vorstandsvorsitzende eine neue Sekretärin suchte,
wurde ich zum Gespräch geladen, weil ich neben Englisch auch Französisch in W o rt und Schrift beherrsche. Ich
ging unvorbereitet zum Gespräch und trug wie üblich Jeans und Pulli. Nach langem Gerede über Com puterkennt­
nisse und Bildungsweg, fragte mich die Personalchefin direkt, ob ich m ir eine Veränderung innerhalb der Firma v o r­
stellen könne. Ich bejahte, denn das w ar ja generell keine schlechte Idee. Daraufhin meinte sie ziemlich trocken:
Sollte ich mich für die freie Stelle als Chefsekretärin interessieren, sei es notwendig, dass ich meinen Kleidungsstil
der Stelle anpasse. Ich verstehe natürlich, dass man sich im Kundenkontakt, zumal als Sekretärin des Chefs, elegant
zu kleiden hat, schließlich repräsentiert man das Unternehmen. Das hätte aber bedeutet, dass ich die ohne Z w ei­
fel teure Arbeitsgarderobe aus eigener Tasche zahlen müsste. Denn mein Kleiderschrank w ar auf eine solche
Veränderung nicht vorbereitet. Ich musste plötzlich lachen und habe abgelehnt, da ich einen wichtigen Teil meiner
individuellen Freiheit nicht aufgeben wollte. M it meinem etwas niedrigeren Gehalt war ich nämlich durchaus zufrie­
den. Geld ist eben nicht alles. Ich habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut, obwohl die meisten meiner
Kolleginnen damals der Ansicht waren, dass ich falsch gehandelt habe. Mag sein.
Text D

Pq u I ß Als 'C^'n ^et"^'omPute|T'rma angefangen habe, hat kein Hahn danach gekräht, wie ich
zur Arbeit kam. Es gibt Branchen, wie zum Beispiel das Bankgewerbe, w o der Anzug
zum Pflichtprogramm gehört, aber in der IT-Branche gab es schließlich Unternehmer-Vorbilder, die sogar bei offi­
ziellen Anlässen Turnschuhe trugen. Das galt als extravagant, doch gerade dieser lässige Kleidungsstil versprach
lange Zeit Kreativität und clevere Köpfe - und niemand hat sich daran gestoßen. In den USA gab es außerdem die
so genannten „Casual-Fridays“ , das bedeutete, dass man am Freitag in legeren Klamotten kommen durfte. Das galt
auch hier in Deutschland in einigen Firmen. Aber die Branche schien sich irgendwann optisch neu anzupassen.
Eines Tages ging in unserer Firma ein Rundschreiben rum, nach dem die Firmenleitung darum bat, bei Kundenge­
sprächen auf Heavy-Metal-T-Shirts zu verzichten und stattdessen Anzüge m it Krawatte zu tragen. Über kurz oder
lang mussten w ir uns fügen. W ir haben das aber klug geregelt: Wenn Meetings m it Kunden anstehen, verkleiden
w ir uns einfach. Im Zim m er des Chefs ist m ittlerweile eine ganze Kollektion zusammengekommen, die w ir unter­
einander austauschen. Wenn w ir normal im Büro arbeiten, dürfen w ir immer noch zeigen, welche Rockgruppe
w ir mögen. Schließlich sind w ir eine Kreativ-Firma und man arbeitet einfach besser, wenn man trägt, w orin man
sich w ieder erkennt. Ich halte diese interne Regelung für sehr clever und bin froh, dass die Firmenleitung sie
toleriert.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind f e t t g ed ru ckt.

0. B eispiel: A rb e it ohne K le id e rv o rs c h rifte n

Text A -

Text B -

Text X Ich arbeite im Korrespondenzsekretariat einer Versicherung. ... W ir haben ... absoluten
Freiraum, was die Kleiderordnung betrifft.

Text X Wenn w ir normal im Büro arbeiten, ...

155 -
Teil 2
Leseverstehen A rb e itsze it: 3 0 M in uten

A ntw ortblatt „Was zieht man am Arbeitsplatz an?“

1. R e a ktion e n a u f „fa ls c h e “ K le id u n g

Text A
Text ¥
Text ¥
Text ¥

2. V ergleich zum A usland

Text A
Text B
Text C
Text D

3. Fin a nzie ru n g d e r A rb e its k le id u n g

Text A
Text ¥
Text ¥
Text D

4. G ründe fü r ein en „D ressco d e “ am A rb e its p la tz

Text A
Text ¥
Text ¥
Text D

5. Kleidungsstil von Fühmngskräften


Text A

Text ¥
Text ¥
Text D

- 156 -
•A. SIS

Feil 3
A rb e itsze it: 1 5 M in uten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ( 0 , 0 _ 0
oder 0 ) , die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

ä BEISPIEL: (0) 0 dankend


0 gern jm . L Ö S U N G : b

fe i leider
fd ] lieb er

Ein tierischer Mietservice 21 26

0 auf Dauer 0 an
für Hundeliebhaber 0 auf Zeit 0 auf
i~c] im Hinblick 0 fü r
Ein H au stier haben - 0 ! A b e r was ist, w e n n fre ie Z e it und
0 ! im Nu 0 um
Platz in d e r W o hnung fü r einen tierischen M itb e w o h n e r 21 nicht
reichen? Ein H un de -M ietservice in den USA w ill h ie r A b h ilfe schaf­
fen. M arlena C ervantes v e rm ie te t tagew eise V ie rb e in e r und be­ 22 27
g lü ckt d a m it T ie rfre u n d e zw ischen 5 und 60 Jahren. M it diesem
0 Abkommen 0 passiert
22 sei so w o hl Menschen als auch den H unden gedient, sagt die
0 Arrangement 0 passt
32-Jährige. Ihre Kunden hätten erkannt, dass eine dauerhafte
T ierha ltun g einfach nichts fü r sie sei und unfair gegenüber dem 0 Bündnis 0 ü b e rq u e rt

H und w ä re , e rk lä rt Cervantes. 0 Vertrag 0 v e rb rin g t

Eine ih re r Kundinnen, die 22 Jahre alte Shari Gonzalez, ko nn ­


te sich einen vierbeinigen Freund in ihrem Leben eigentlich im m e r 23 28
g ut 2 3 . M it e in e r kleinen Z w e i-Z im m e r-W o h n u n g und einem
0 einplanen 0 b evo r
vollen T erm in kale nd er 24 die Voraussetzungen dafür allerdings
n ich t sehr gut. D e r Idee, einen H und zu m ieten, hatte sie e rst sehr 0 einrichten 0 früh

25 gegenübergestanden. C ervantes hat sie jedoch davon ü b e r­ 0 vorsehen 0 voran


zeugt, dass n u r T ie re m it dem entsprechenden Tem peram ent 0 vorstellen 0 zuvor
dafür ausgewählt w ü rd e n . Im Idealfall ko m m en 26 einen H und
außerdem n ich t m e h r als zw ei o d e r drei „T e ilze it-H e rrch e n “ . 24 29
Inzw ischen 27 Gonzalez im S chnitt einen Tag p ro W och en en ­
de m it „Jackp ot“ , einem schw arzen Labrador. „Jackp ot“ schläft in 0 kamen 0 aberm als
ih re r W ohnung, und gem einsam gehen sie an den Strand o d e r in 0 lagen 0 allerdings
Parks. A n eine solche M ög lich keit habe sie 28 nie gedacht, sagt 0 saßen 0 ebenso
Gonzalez begeistert. Das Geld fü r ihre M itgliedschaft bei FlexPetz 0 standen 0 gerade
sei bestens investiert, ist sie überzeugt.

Ein ähnliches Program m w ie FlexPetz v e rfo lg t ein T ie rh e im in 25 30


C o lo ra d o schon seit Jahren - 29 kostenlos. E in w o h n e r und auch
Touristen können d o r t fü r einige Stunden einen H und ausleihen 0 drastisch 0 fin d e t
und m it nach Hause nehm en. Auch U rla u b e r hätten etw as von 0 energisch 0 fü h lt
dem A n gebot: „W enn ein T ourist in d e r Stadt m it einem H und 0 fantastisch 0 hält
um herläuft, 30 e rs ie h w ie ein Einheim ischer.“
0 skeptisch 0 s p ü rt

- 157-
Teil 1
Hörverstehen A rb e itsze it: etwa 1 5 M in uten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

ä BEISPIELE: 01 Das Haus d e r M usik w u rd e im Jahr 2 0 0 0 e rö ffn e t.

02 W o b efindet sich das Haus d e r Musik?


Direkt im Zentrum von Wien.

1 Mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln


erreicht man das Haus der Musik?

2 Die Öffnungszeiten des Hauses der Musik


sind ... .

3 Wie groß darf bei einer Führung die Gruppe


sein und wie lange dauert die Führung durch
das Haus?

4 Bei der Anmeldung soll man ... und ...


der Schüler angeben.

5 Welche A rt der Anmeldung ist nicht


zugelassen?

6 In der dritten Etage sind ... der Wiener Klassik


untergebracht.

7 In der dritten Etage kann man auch sein


Glück und Können als ... probieren.

8 Die Angebote im zweiten Stock sind ein


Beweis für die ... des Hauses der Musik.

9 Was b efin de t sich im ersten Stock des Hauses?

10 Im Konzertsaal im ersten Stock kann man


_
eine Kurzfassung des ... erleben.
Teil 2
A rb e itsze it: etwa 2 5 M in u te n Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort 0 , [b ] oder [ c ] an.

Mk. BEISPIEL: M a rja n e S atrapi h a t ...

die Biografie ihrer Eltern verfilmt.

El aus einem Comic einen Kinofilm gemacht. ä LÖSUNG: b

0 14 Jahre in Wien gelebt.

W elche E igenschaft b e s itz t 0 Er hat sehr gute Literaturkenntnisse.


nach M e in u n g Satrapis ein 0 Er ist übermäßig begeistert von dem, was er tut.
C artoonist? 0 Er kann schwierige mathematische Probleme lösen.

Was sagt M . S atrapi ü b e r 0 N ur Kinder mit Talent können Comics als erzählerisches
den Comic als erzählerisches Mittel nutzen.
M itte l? [El Comics sind kein erzählerisches Mittel wie die Literatur,
weil sie keine Texte enthalten.
0 Um Comics als erzählerisches Mittel verstehen zu können,
müsste man in der Schule die entsprechenden Begriffe lernen.

13 „P e rs e p o lis“ ... 0 ist ein äußerst realistischer Dokumentarfilm.


0 erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens im Iran.
0 ist ein Film ohne menschliche Figuren und ohne
eine Geschichte im Hintergrund.

14 M a rja n e S atrapi w o llte 0 die einen guten und m utigen Menschen in e in e r D ik ta tu r


eine Figur schaffen, ... darstellt.
0 deren Charakter von Angst und Niedertracht geprägt ist.
0 mit der sich der Zuschauer identifizieren kann.

15 W a ru m le g t M . S atrapi so 0 Weil nur die Großeltern den jungen Menschen helfen


groß en W e rt a u f d ie Bezie­ können, mit der Tradition zu brechen.
h u n g zu den G roßeltern? 0 Weil die Großeltern den jungen Menschen beratend
zur Seite stehen können.
0 Weil sie den Jugendlichen zeigen, wie man gegen die
Eltern rebelliert.

- 159-
Teil 2
Hörverstehen A rb e itsze it: etwa 2 5 M in uten

16 W ie g e h t M . S atrapi m it 0 Der Widerspruch zwischen ihrem eigenen Erfolg und


ih re m E rfolg um? den vielen Menschen, die im Iran sterben, lässt sie sich
keine Minute glücklich fühlen.
0 Was man in den Boulevardzeitungen über sie schreibt,
macht sie sehr traurig.
0 Sie versucht den Rummel um ihre Person zu ignorieren.

17 Was d e n k t M . S atrapi ü b e r 0 Sie hält diese Hoffnung in einer patriarchalischen


d ie H o ffn u n g a u f eine Gesellschaft für utopisch.
b a ld ig e D e m o k ra tis ie ru n g 0 Angesichts der laufenden Unterschriftenaktion hält sie
in Iran? diese Hoffnung für berechtigt.
0 Die Probleme im Iran sind ihrer Ansicht nach nur
mit Waffengewalt zu lösen.

18 W ie b e u rte ilt M . S atrapi 0 Die Männer glauben, Probleme mit militärischen Mitteln
d ie m ä n n lich e B evö lke ru n g lösen zu können.
im Iran? 0 Die männliche Bevölkerung im Iran stellt höchst
komplexe Fragen zum Thema Krieg.
0 Die meisten jungen Männer beschäftigen sich am liebsten
mit ihrem Studium.

19 W a ru m se tzt M . S atrapi 0 Humor macht es einfacher, ihre Geschichte zu verfolgen.


H u m o r als M itte l in ih re m 0 Humor kann die Menschen leichter zum Weinen bringen.
Film ein? 0 Humor kann auch bitter sein, und genau das will sie.

Was sagt M . Satrapi 0 Angesichts der Ereignisse in der Welt kann man nur
abschließend ü b e r ihre zynisch werden.
eigene Lebenseinstellung? 0 Sie hat sich ihre positive Lebenseinstellung bewahrt.
0 Was man v e ru rte ilt, sollte man m it den gleichen M itte ln

160-
Teil 1
A rb e itsze it: 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck 8
Wählen Sie für A u fg a b e 1 aus den zwei Themen eins aus.

Thema A:
■^a-ii
*wii
Medien und Werbung ^

mre Aufgabe « " ußern, indem Sie auf


„Medien und er^ rbeeinnahmen unter en

d 'e V e rt1 Unegn M e d ien eingehen.

Thema B:
- m
chichte der Eu
Die G escn.«.- — die Entstehungsge-
Ihre Aufgabe ist es, s ^ u UnjQn ^ äußern und auf

^ " ^ e in f o t m a d o n e n in t e r n e t
-f :.•
D azu e
Grafik

161
|l I
Teil 1 Thema A
8 Schriftlicher Ausdruck
-
Arbeitszeit: 6 5 M inuten

Deutschland wirbt
Brutto-Werbeeinnahmen der klassischen Medien 2006: Anstieg gegenüber
20,1 Milliarden Euro (+ 5,1 % gegenüber 2005) 2005 in %
davon

8,3 Mrd. Euro


Fernsehen + 3,1 %

Zeitungen + 6,3

Publikums­ + 7,2
zeitschriften

Sie sollen sich dazu äußern, wie groß der Werbeaufwand in den verschiedenen Medien ist und
welche Tendenzen in der Werbebranche sichtbar werden. Schreiben Sie,

wie sich die Werbeeinnahmen


insgesamt entwickeln.

wie die Situation diesbezüglich


in Ihrem Heimatland ist.

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

- 162-
Teil 1 - Thema B
A rb e itsze it: 6 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Die Geschichte der EU

+ P o rtu g a l, S p a n ie n + F in n la n d , Ö s te rre ic h , + E s tla n d , L e ttla n d , L ita u e n , + B u lg a rie n , R u m ä n ie n


0 Schw eden M a lta , P o le n , S lo w a k e i, S lo w e -
1097 © G lo b u s n ie n , T s c h e c h ie n , U n g a rn , Z y p e rn

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:

Ihre persönliche Einstellung bzw.


die Einstellung der Bevölkerung
Die Zukunft des vereinten Europa
in Ihrem Heimatland zur EU
........... : 't 5' : ' .

Die wichtigsten europäischen


Werte und Prinzipien

Hinweise:
Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie m inde ste n s 2 0 0 W örter.


Teil 2
Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 1 5 M in uten

Herbert Lienemayer, der an der Freien Universität Berlin Archäologie studiert, hält sich im Rahmen
eines Erasmus-Programms in Rom auf. Von dort schreibt er heute zwei E-Mails: eine an eine
Kommilitonin in Berlin und eine an Dr. Inge Lampert, Dozentin für Römische Frühkultur an der FUB.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

Jetzt senden Später senden ] Als Entwurf speichern •'Anlagen hinzufügen Signatur ▼

Betreff: | Eindrückevon Rom

Sehr 0 geehrte Frau Dr. Lampert,


zuerst einmal möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie mir Romals Erasmus-Studienort empfohlen haben. Jeden Tag, wenn ich auf demWeg
zur Uni an den antiken Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeigehe, I _______________ ich an Sie denken. Auch die Vorlesungen an
der Uni sind recht interessant, obwohl mir 2 _________ , soschön und musikalisch sie auch sein mag, zu schaffen macht.
Ich soll Ihnen übrigens herzliche Grüßevon Frau Marini 3 ________, sie kennt Sie von einer Ausgrabung bei Neapel. Sie hat
mir nahe gelegt, später ebenfalls an soeiner Ausgrabung 4 , sollte ich eszeitlich einrichten können. Ichwerde Sie
diesbezüglich umRat bitten, wenn ich wieder in Berlin bin.
Das moderne Romhat auch viel Interessantes zu 5 ____ , Sie kennen ja die Stadt. Für mich ist esder erste längere
Auslandsaufenthalt und so manches hatte ich so nicht 6 __. Wenn man z.B. einen Einkaufsbummel macht, sieht man
überall Geschäfte 7 Marken wie in Deutschland. Die Italiener sind aber ganz 8 als die
Deutschen: lebenslustiger, lauter, kontaktfreudiger. Ich habe schon viele neue Freunde gemacht und alle haben 9
mich nächstes Semester in Berlin zu besuchen.
Mein nächstes Ziel dürfte Athen sein, damit ich einen direkten 10 ____________ zwischen den beiden europäischen Großstädten
der Antike ziehen kann- vielleicht imkommenden Sommer.
Mit besten Grüßen
Herbert Lienemayer Hof
if f i

-164-
Teil 1 - Kandidat/-in 1
A rb e itsze it: etwa 3 M in uten M ündlicher Ausdruck

Als die so genannten „neuen Medien“ ins moderne Leben Einzug hielten, haben manche behaup­
tet, dass es in Zukunft keine Bücher in gedruckter Form mehr geben würde. Hörbücher und Bücher
auf CDs würden bald das klassische Buch verdrängen. Diese Entwicklung ist aber nicht eingetreten,
das klassische Buch erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele für den Nutzen von Büchern im Beruf und in der Freizeit

Die Buch-Szene in Ihrem Heimatland

Argumente, die für Hörbücher sprechen

Argumente, die gegen Hörbücher sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache


Teil 1 - Kandidat/-in 2
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 3 M in uten

Musik war früher kein billiges Hobby. Eine CD mit aktuellen Hits kostete gut und gern 1 5 - 2 5 Euro.
Heute kann man dagegen jeden Titel kostenlos runterladen - direkt auf seinen MP3-Player. Die
Versuche der internationalen Musikindustrie das zu verbieten sind bisher ohne Erfolg geblieben.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Musik für alle: vom Vinyl über Audiokassette und CD ins Internet
r
OJ
Ï3 P
c Die Situation in Ihrem Heimatland

nS
T3 Argumente, die für freie Musikwahl im Internet sprechen

n
n Argumente, die gegen freie Musikwahl im Internet sprechen
Ä
k Á
Ihre persönliche Ansicht zu diesem Thema

- 166-
Teil 2 - Thema A
A rb e itsze it: etwa 6 M in uten M ündlicher Ausdruck

Sie wollen einer beliebten Kollegin, die demnächst in Pension geht, zusammen m it den anderen
Mitarbeitern der Firma ein besonderes Abschiedsgeschenk machen.

Es gibt folgende Vorschläge:

Kandidat/-in 1 und 2

a Ein Geldgeschenk in Höhe von 1.000 €

b Eine Reproduktion von Piccassos „Guernica“ für das W ohnzim m er

C Eine Heimkino-Anlage

d Eine einwöchige Reise nach Paris

e Eine umfangreiche Sammlung m it Klassikern der W eltliteratur

f Ein Jahresabonnement für das Stadttheater und -konzerthaus

■ Vergleichen Sie die Vorschläge

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-167 -
■ ■■■■ ■ - ~...... ■■* ■
ilife ' 1 sL^ li- « gLÄ“ J§ El §1111ä
Teil 2 - Thema B
8 M ündlicher Ausdruck Arbeitszeit: etwa 6 M inuten

Draußen liegt ein halber Meter Schnee und die Familie Görts (Alfred G., 47, Chemiker - Ursula G.,
44, Krankenschwester - Ilona G., 16, Schülerin) hat sich zu einem gemeinsamen Fernsehabend
entschieden. Nun schauen sie sich das Fernsehangebot für den Abend an.

Es gibt folgende Sendungen:

Kandidat/-in 1 und 2

a Quiz-Sendung „W er w ird Millionär?“

b Spielfilm „T ita n ic“

C D oku m en ta rfilm „Ü b e rle b en in d e r W ü ste “

d Musiksendung „D ie deutsche H itparade“

e „D as aktuelle S portstudio“

f Talkshow m it prom inenten Gästen

■ Vergleichen Sie die Sendungen

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

168-
Teil 1
Leseverstehen Arbeitszeit: 2 5 M inuten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Für diejenigen, die ihre Berufsausbildung nicht 0 haben, stehen die Chancen auf einen langfristi­
gen Arbeitsplatz schlecht. Betroffen sind in erster Linie Frauen, die einen so genannten I vorziehen,
um die Zeit zwischen Schule und Ehe zu überbrücken. Sie ignorieren bei ihrer Wahl häufig die schlech­

te Bezahlung und die Tatsache, dass es in diesen Berufen selten die Möglichkeit gibt, beruflich 2 . Die
gelernte Floristin Melanie Frank konnte ihren Beruf im Alter von 25 Jahren nicht mehr 3 . Obwohl
gute Jobangebote in ihrer Umgebung rar sind, kam ein 4 für sie nicht in Frage. So nahm sie eine
Arbeit am Fließband in einem Montage-Werk an. Dieses Unternehmen hat großes 5 daran, Arbeits­
kräfte auf lange Sicht zu beschäftigen und braucht Fachkräfte. So bekam Melanie Frank das Angebot,
sich beruflich 6 . Dafür genehmigte man ihr sogar eine teilweise 7 von der Arbeit. Die 8 war groß,

so opferte Melanie Frank gern einen Teil ihres 9 und lernte einen Facharbeiterberuf. Heute freut sie
sich über mehr Verantwortung, selbstständiges IO und ein besseres Gehalt.

-170-
-
-
Teil 1 J¡¡¡
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Lernen am laufenden Band


Globalisierung hin, Stellenabbau her: Men­ platz zu sichern, der auch in der Zukunft Bestand
schen ohne abgeschlossene Berufsausbildung fin­ haben kann. „Klar habe ich sofort ja gesagt, als mir
den in Deutschland nur selten einen Arbeitsplatz mein Chef anbot, eine zweite Ausbildung zu
mit Zukunft. Selbst der Gesellenbrief ist keine machen“ , sagt Frank. „Ich sehe ja selbst, dass 45
5 Garantie für einen Job auf ewig. Vor allem Frauen immer mehr auf Fachkräfte umgestellt wird, und
bedenken das oft nicht. Viele entscheiden sich ich wollte mich auch selbst fortbilden. Ich müsse
immer noch für einen Ubergangsberuf zwischen zwar viel Neues lernen, hieß es, aber die Firma
Schule und Ehe und werden Arzthelferin, Verkäu­ würde mich für den Unterricht teilweise von der
ferin, Friseurin oder Floristin: mühsame Arbeit, Arbeit freistellen.“ 50
10 die wegen des großen Arbeitskräfteangebots So motiviert, drückte die Montagehelferin
schlecht bezahlt ist und kaum Aufstiegschancen zwei Jahre lang donnerstags und samstags in der
bietet. Gewerbeschule Künzelsau die Schulbank und
Melanie Frank aus Ingelfingen kam vor gut lernte den Facharbeiterberuf Teilezurichter. Auf
zwei Jahren zu dieser Einsicht. Da war sie 25 dem Stundenplan standen Wirtschaftskunde und 55
15 Jahre alt, ledig und noch jung genug, um die Technologie, Arbeitsplanung und Fachrechnen,
Weichen neu zu stellen. Ursprünglich hatte sie Arbeits- und Tarifrecht, qualitätsbewusstes Han­
Floristin gelernt, musste diesen Beruf aber aus deln und Materialflussüberwachung, Kundenori­
gesundheitlichen Gründen aufgeben. In Ingelfin­ entierung und Umweltschutz. Von all dem müssen
gen, einer Kleinstadt im Hohenloher Land, wer- Teilezurichter der Wahlfachrichtung Montage- 60
20 den Jobsuchenden die Angebote nicht gerade auf technik und Zerspanungstechnik etwas verstehen,
dem Silbertablett präsentiert. Umziehen wollte um die Abschlussprüfung vor der Industrie- und
Frank aber auf keinen Fall. Also jobbte sie erst mal Handelskammer zu bestehen.
In den Bürkert-Werken, die seit 60 Jahren elektro­ Melanie Frank hat das im März geschafft, auch
nische Regelungs- und Steuerungstechnik produ- wenn es manchmal hart war, jeden Samstag in die 65
25 zieren. Am Fließband schätzt man geschickte Schule zu gehen und dann noch zu Hause zu ler­
Frauenhände für die Montage. Die Arbeit ist nen. Klar, dass das Privatleben darunter gelitten
einfach, der Verdienst mittelmäßig. hat, doch die junge Frau war entschlossen, diese
Die Bürkert-Werke haben zwar weltweit 35 Last vorübergehend auf sich zu nehmen. Ohne
Ländergesellschaften, aber auch hier werden Fleiß kein Preis. 70
30 Fachkräfte am Band und in der Montage ge­ Das Unternehmen hat lange um die Anerken­
braucht, mit denen man langfristig Zusammenar­ nung des Ausbildungsberufs Teilezurichter ge­
beiten kann. Es handelt sich um ein klassisches kämpft, denn es scheint genau das zu sein, was in
Familienunternehmen mit enger Bindung an Zukunft auch in Deutschland gebraucht werden
Standort, Historie und Belegschaft. Man redet könnte. Melanie Frank arbeitet immer noch in der 75
35 nicht nur von Verantwortung gegenüber den Montage, trägt aber mehr Verantwortung, plant
Mitarbeitern, man tut etwas dafür. selbstständig und hat am Monatsende mehr Geld.
Zum Beispiel sieht man sich die Mitarbeiterin Ihr Freund findet großartig, was sie geleistet hat,
Melanie Frank in der Montage näher an und fragt, und spornt sie an, die Meisterprüfung ins Auge zu
ob sie Lust auf Weiterbildung hätte. Um eine fassen. Wer gelernt hat, wieder zu lernen und 80
40 anspruchsvollere Aufgabe zu übernehmen, um Erfolge einzufahren, wird gern rückfällig. Schaden
mehr Geld zu verdienen, um sich einen Arbeits- wird es bestimmt nicht.
Teil 2
Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Streik
In einer demokratischen Gesellschaft gilt der Streik als legitimes Mittel der Arbeitenden, ihre Forderungen
durchzusetzen. Das akzeptiert grundsätzlich jeder. Doch wen trifft ein Streik? Ist es hinzunehmen, wenn Berufs­
zweige streiken, von denen die gesamte Gesellschaft abhängt, wie zum Beispiel die Bahn? Wie denken die
Bürger über das Thema Streik und wie gehen sie mit Streiksituationen um?
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Streik". In welchen Texten gibt es Aussagen
zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1. Ansicht über den Streik als Grundrecht
2. Unangenehme Folgen für die Bevölkerung
3. Volkswirtschaftliche Konsequenzen
4. Reaktion des bestreikten Unternehmens
5. Grund des Streiks

Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.

Klaus K. Die Bahn streikt demnächst wieder. Das hat sich ja schon angekündigt, als der Vorstand der
Text a

* Bahn nicht auf die Lohnforderungen bis zu 30% eingegangen ist. Meiner Meinung nach ist
dieser Streik unverhältnismäßig und gesetzwidrig und sollte gleich für das ganze Land verboten werden. Die Bahn
ist für alle wichtig, die gesamte Gesellschaft hängt von dem Schienenverkehr ab, nicht nur die Menschen, die zur
Arbeit kommen müssen. Wenn der Güterverkehr zum Erliegen kommt, entsteht ein Schaden in dreistelliger Millio­
nenhöhe, und bei einem Ausfall des Personenverkehrs, besonders zur Hauptreisezeit, steigt der Schaden um
etliche Millionen Euro pro Tag. Das steckt unsere Wirtschaft nicht so leicht weg. Kann man das vielleicht zulassen?
Da muss doch der Staat elngreifen. Folglich bin ich der Meinung, man sollte das Grundrecht auf Streik modifizieren
und Berufsgruppen, die gesamtgesellschaftlich wichtig sind, von der Ausübung des Streikrechts ausschließen. Das
mag hart klingen, ich sehe das aber so. Die Lokführer sollten das Angebot ihrer Arbeitgeber annehmen. Die
Haltung der Bahnchefs unterstütze ich. Die zeigen jetzt Härte und geben nicht nach. Außerdem zeigt sich die Bahn
kundenfreundlich: Wegen des Streiks will sie ungenutzte Zugtickets bis Ende Oktober kostenfrei erstatten bezie­
hungsweise Umtauschen. Der Kunde erhält bei einem Normalpreis-Ticket den vollen Fahrpreis zurück. Das finde
ich anständig.

Ni ko P. Dass auf dem Athener Flughafen Chaos herrschte, als die griechische Gewerkschaft der
Fluglotsen damals überraschend zum Streik aufgerufen hat, störte mich nicht weiter. Davon
waren dann zwar eine Menge Flieger betroffen, aber außer den Fluggesellschaften - und selbst da bin ich mir nicht
sicher - hat es niemandem so richtig geschadet. Ich gebe zu: Einige Urlauber mussten ihre Weiterreise um einen
Tag verschieben, aber dabei blieb es. Wenn der größte griechische Gewerkschaftsverband zu einem landesweiten
Streik aufruft und Tausende Menschen morgens zu Fuß zur Arbeit gehen müssen, weil ja kein öffentliches Ver­
kehrsmittel fährt, dann finde ich das für einen Tag mal nicht so dramatisch. Man kann sich darauf einstellen, dass im
Zentrum Athens ein Verkehrschaos entsteht, da viele Einwohner mit ihren Autos oder mit dem Taxi ins
Stadtzentrum fahren, aber an Chaos im Straßenverkehr sind wir ja gewöhnt. Das Recht auf Streik ist für mich
heilig. Das bedeutet, dass man von der Arbeit fernbleibt und dabei auf einen Teil seines Einkommens verzichtet,
mit dem Ziel etwas zu fordern, ohne das ganze Land zu lähmen. Bei der Bildung hört allerdings meines Erachtens
der Spaß auf. Sie ist unsere Zukunft und es macht mir etwas aus, wenn ich nach 5 Jahren an der Technischen Hoch­
schule nicht ein einziges Semester vollständig studieren konnte. Sei es, weil die Studenten die Uni besetzten, sei
es, weil die armen Professoren streikten. Dann frage ich mich, was mir das Streikrecht nützt, wenn ich mit einem
Diplom, aber ohne ausreichende Kenntnisse, in die Arbeitswelt entlassen werde.

-1 7 2 -
Teil 2
A rbeitszeit: 3 0 M inuten Leseverstehen

Rudolf D.
Text C

Es gehört zu den grundlegenden demokratischen Prinzipien dieses Landes, dass abhängig


Beschäftigte sich zusammenschließen und für bessere Arbeitsbedingungen, auch für eine
bessere Bezahlung, kämpfen dürfen. Ihr Mittel dafür ist der Streik. Die Gesellschaft hat dieses Grundrecht akzep­
tiert und auch, dass sie deshalb ab und an Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen muss: Die Schulen bleiben geschlos­
sen, auf der Straße stinkt der Müll vor sich hin, im Krankenhaus ist nur der Notdienst erreichbar, der Zug hat
Verspätung. Die Aufregung vor dem ersten Streiktag ist immer weitaus größer als die zu erwartende Not. Die
Lokführer, die zurzeit streiken, berufen sich auf das Grundgesetz. Sie kündigen einen Streik an, befristet auf vier
Stunden, beschränkt auf den Güterverkehr. Das ist fair. Alles andere widerspräche auch jeder Logik. Wenn die
Lokführer am Donnerstag den kompletten deutschen Bahnverkehr lahm legten, würden sie die Wut des gesamten
Landes auf sich ziehen. Und sie hätten keine Möglichkeit zu einer weiteren Eskalation, sollte sich der Arbeitskampf
hinziehen. So dumm ist kein Gewerkschaftsfunktionär. Die davon Betroffenen haben Zeit, sich darauf einzustellen.
Wer diesen Streik für unverhältnismäßig erklärt, schafft Streiks erster und zweiter Klasse. Wessen Arbeit gesell­
schaftlich besonders wichtig ist, hätte es nämlich nach dieser Logik besonders schwer, seine Rechte durchzusetzen.

A lbert 0 Bei uns Frankreich verkehren diesmal noch weniger Regionalverkehrszüge als letztes
Mal, die Metro ist bis auf wenige Ausnahmen stillgelegt, der Bahnverkehr in die Vororte
ist fast vollständig eingestellt. Hinzu kommen womöglich noch Stromausfälle, weil auch die Bediensteten der
Energieversorger mit Streiks gedroht haben. Aber wir Franzosen sind an Streiks gewöhnt und haben gewisserma­
ßen ein Improvisationstalent entwickelt. Im Klartext heißt das: Wir haben vorgesorgt und uns zu Mitfahrgemein­
schaften zusammengeschlossen, Räder geliehen, die Turnschuhe übergezogen. Die Berufstätigen aus den Vororten
stehen früh auf, um die Staus zu umgehen. Ein Kollege hat sich eines der städtischen Leihfahrräder gesichert. Im
Rad-Körbchen hat er sich noch ein Paar Rollerblades mitgenommen - für den Rückweg. Ich selbst habe mich schon
vor Tagen mit einem Bekannten verabredet, der mich heute Morgen mit dem Auto mitgenommen hat. Natürlich
herrscht Chaos in der Stadt, speziell der große Autobahnring um die Stadt und die Boulevards sind
in diesen Tagen voller als sonst. Doch ich muss gestehen: Sonst spürt man im Großen und Ganzen kaum einen
Unterschied zum normalen Alltagswahnsinn während der Hauptverkehrszeiten. Der Streik schlägt uns nicht aufs
Gemüt, wir bleiben gelassen und ärgern uns nicht - trotz der Unannehmlichkeiten im Alltag. Und alle wissen,
sowohl die Streikenden als auch die Regierung, dass kein Streik ewig dauert.

Tragen Sie nun die Aussagen stichpunktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textstellen sind fe tt gedruckt.

0. Beispiel: Auswirkungen des Streiks auf den Autoverkehr

Text A -

Text X ... dass im Z en tru m Athens ein Verkehrschaos entsteht, ...

Text c -

Text X ... herrscht Chaos in der Stadt, speziell der große Autobahnring um die Stadt,
und die Boulevards sind in diesen Tagen voller als sonst.

-173 -
Teil 2
Leseverstehen A rb e itsze it: 3 0 M in uten

Antwortblatt „Streik“

1. Ansicht über den Streik als Grundrecht

Text A

Text B

Text C

Text D

2. Unangenehm e Folgen fü r die Bevölkerung

Text A

Text B

Text C

Text D

3. Volksw irtschaftliche Konsequenzen

Text A

Text B

Text C

Text D

4. Reaktion des bestreikten Unternehmens

Text A

Text B

Text C

Text D

5. Grund des Streiks

Text ~Ä~

Text B

Text C
v if
Text D

-174-
Teil 3
Arbeitszeit: 1 5 M inuten Leseverstehen

Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ( 0 _ [b] 0
oder 0 ) , die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

ä BEISPIEL: (0) GEI ernste


0 harte
fei straffe
PCI strenge LÖSUNG: d

21 26
Rätselhafter Tod im Tunnel 0 befand 0 einzelnen
fb~l begab [bl einzigen
Für Arbeiten in der Untergrundbahn gibt es sehr 0 fc~l benahm 0 wenigen
Sicherheitsvorschriften. Trotzdem ist ein Mitarbeiter der Berli­ 0 besann fdl welchen
ner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern von einer U-Bahn getötet
worden. Kurz nach neun Uhr erfasste ein Zug der U2 den
Mann, der sich vor der Einfahrt in den Bahnhof Wittenberg­ 22 27
platz 2 1. Das Opfer, der 59-jährige Werner Sch., war seit 1984
GE beschäftigt 0 Achtung
bei der U-Bahn für die Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen
22 und galt als extrem zuverlässig und verantwortungsbe­ 0 kompetent 0 Aufgabe
wusst. GE verpflichtet 0 Bedürfnis
Nun untersucht die BVG, wie es zu dem rätselhaften Un­ 0 zuständig 0 Pflicht
glück kommen konnte. Wahrscheinlich wollte das Unfallopfer
die Sicherheitsposten kontrollieren, das sind Nischen in der 23 28
Tunnelwand, von denen es im U-Bahn-Netz einige hundert
gibt. Beschäftigte, die im Tunnel arbeiten, müssen dort hinein, GE nähert 0 frühestens
wenn ein Zug 23. 0 nährt fbl möglichst
Der Fahrer des Unglückszuges sagte, er habe 24 im Tun­ fei naht 0 spätestens
nel gesehen, er habe lediglich einen Schlag gehört. Ein Kon-
GE näht fdl wenigstens
trolltrupp stellte nach wenigen Minuten fest, dass die U-Bahn
Werner Sch. erfasst hatte. Ein Notarzt der Feuerwehr konnte
ihm 25 helfen. Als der Fahrer die Nachricht vom Tod des 24 29
Kollegen erfuhr, erlitt er einen schweren Schock.
GE jemanden 0 im Sinn
Sch. gehörte zu den erfahrensten Mitarbeitern der
U-Bahn und war einer der 26, die sich jederzeit im Tunnel 0 keins fbl in Frage
aufhalten durften, ohne sich bei der Leitstelle anmelden zu 0 nicht 0 in Zweifel
müssen - das ist normalerweise 27. Das Begehen der Tunnel GE niemanden fdl zur Diskussion
während des Betriebs wird 28 vermieden. Routinekontrollen
und aufschiebbare Reparaturen werden meist in der nächtli­
25 30
chen Betriebspause ausgeführt.
Hinweise, dass Werner Sch. vor seinem Kontrollgang GE auch schon 0 tragischen
Alkohol getrunken hatte, gibt es nicht. Auch ein Selbstmord 0 fast gut 0 trauernden
kommt für die Kollegen nicht 29. Ein Abschiedsbrief sei nicht
0 nicht mehr 0 hektischen
gefunden worden, so die Polizei. Sie schließt Fremdverschul­
den aus und vermutet einen 30 Unfall. fdl nur noch fdl treffenden

- 175 -
Teil 1
Hörverstehen A rb e its z e it: etwa 1 5 M in uten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit. Ihre Antworten zu ergänzen.

BEISPIELE: 01 Wenn man eine Ware kauft, wird ein Kaufvertrag abgeschlossen.

02 Was kann der Kunde nicht ohne jeden Grund tun?


Innerhalb eines gewissen Zeitraum s von Kaufvertrag zurücktreten.

I Dass man die gleiche Ware bei einem anderen


Händler billiger gefunden hat, ist kein Grund
für den ... der Ware.

Welcher Hinweis vor dem Kauf einer Ware


macht eine spätere Reklamation unmöglich?

3 Was wurde vor wenigen Jahren zum Teil


revidiert?

4 Bei einem berechtigten Rücktritt von einem


Kaufvertrag muss der Verkäufer dem Käufer
auch die Kosten für ... ersetzen.

5 Was kann der Käufer in bestimmten Fällen


auch verlangen?

6 Wie lange haftet nach dem neuen Gesetz


der Verkäufer dafür, dass kein Fehler an
der Ware auftritt?

7 Die Reparatur einer defekten Sache muss


innerhalb einer ... erfolgen.

8 Der Rücktritt von einem Kaufvertrag aufgrund


eines ... ist nicht möglich.

Ab wann muss der Käufer beweisen, dass


ein Fehler schon beim Kauf der Ware vorlag?

10 Wer außer dem Verkäufer kann eine Garantie


über ein Produkt ausstellen?
Teil 2
A rb e itsze it: etwa 2 5 M in uten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort _a_, _b_ oder [ c ] an.

ä BEISPIEL: Was hält D ieter Senghaas von der H o ffnung auf W eltfrieden?

Weltfrieden ist in den nächsten Jahrzehnten durchaus realisierbar.

Die Unterschiede auf der Welt sind zu groß, als dass man
einen baldigen Weltfrieden erwarten könnte. ä LÖSUNG: b
3 Die Welt befindet sich in einem sozialen Umbruch mit dem gemeinsamen Ziel,
Frieden auf der Wellt zu erreichen.

11 Um nachhaltigen Frieden [1] die Konfliktparteien gemeinsam eine Lösung für ihre
zu erreichen, müssen laut unterschiedlichen Interessenlagen suchen.
D. Senghaas ... E Waffen nur dann eingesetzt werden, wenn keine
friedliche Lösung möglich ist.
E alle Beteiligten kontroverse Ziele verfolgen.

12 W odurch hat Europa als Gl] Da die Länder Europas zerstritten sind, eignet sich dieser
Friedensordnung M o d e ll­ Kontinent als Beispiel.
charakter erlangt? E Die wirtschaftlich starken und schwachen Staaten Europas
arbeiten in einem Verbund zusammen.
E Von der ökonomischen Entwicklung Europas profitiert
die ganze Welt.

13 W ie de n kt D. Senghaas E N ur dort, wo Luftoperationen möglich sind, ist die


über die Entsendung von Entsendung von Soldaten sinnvoll.
Soldaten in Krisengebiete? E Es hat bisher keinen Fall gegeben, w o die Entsendung
von Friedenstruppen Erfolg hatte.
E Man muss für jede Krisensituation neu abwägen, ob
Soldaten entsendet werden sollten.

14 Welchen Fehler machen E Die Amerikaner setzen ihre militärische Macht mit einer
nach Ansicht von D. Seng­ politischen Vorrangstellung in der Welt gleich.
haas die USA? E Die amerikanische Regierung setzt zuerst militärische statt
diplomatische Mittel ein.
E Die US-Regierung setzt Antiamerikanismus als Mittel für
eine politische Lösung in Krisengebieten ein.

15 W ie schätzt D. Senghaas die E Europa sollte öfter durch militärische Aktionen Präsenz
m ilitärischen Inte rven tionen auf der ganzen W elt zeigen.
der Europäer ein? E Es sollte bei kleinen Interventionen bleiben.
E Die bisherigen militärischen Interventionen der Europäer
haben Symbolcharakter.
-1 7 7 -
Teil 2
Hörverstehen A rb e its z e it: etwa 2 5 M in uten

Was kritis ie rt D. Senghaas 0 Dass sie als Organisation nicht berechtigt sind,
an den Vereinten Nationen? für den Weltfrieden zu intervenieren.
[El Dass ihre Interventionen nur gegen die fünf Vetomächte
gerichtet sind.
[El Dass sie bei der Vergabe von Interventionsmandaten
nicht konsequent sind.

17 D. Senghaas ist der [El nur in Afrika zwischen Nomadenvölkern stattfinden werden.
M einung, dass Kriege [El von der internationalen Diplomatie und den Vereinten
um Ressourcen ... Nationen nicht verhindert werden können.
0 nur schwer vorauszusagen sind.

18 W ie b e w e rte t D. Senghaas 0 Wenn Besitz auf der Welt gleichmäßiger verteilt wäre,
den Einfluss des ökon om i­ hätte das einen positiven Einfluss auf das friedliche
schen Gleichgewichts auf Zusammenleben der Menschen.
den W eltfrieden? [El Das ökonomische Gleichgewicht führt langfristig nicht
zu einer Stabilisierung des Weltfriedens.
0 Der große Gegensatz von Arm und Reich stellt nur
innerhalb von Staaten ein Friedensproblem dar.

19 Welche Voraussetzung ist 0 Konflikte innerhalb eines Landes müssen mit Gewalt
nach M einung D. Senghaas beendet werden.
ausschlaggebend fü r die 0 Jeder Mensch muss In einer Gesellschaft eine ganz
Schaffung einer politischen bestimmte Rolle übernehmen.
Kultur? 0 Jeder Mensch muss sich als Staatsbürger in das politische
Geschehen einbringen können.

20 Welchen Schluss zieht Dieter 0 Staaten, die einmal Frieden erreicht haben, behalten
Senghaas abschließend? diesen Status für immer.
0 Für die Friedenserhaltung sind keine Bemühungen
um soziale Gerechtigkeit erforderlich.
0 Es gibt keine Garantie dafür, dass der Frieden innerhalb
eines Staates für immer erhalten bleibt.
Teil 1
A rb e itsze it: 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für Aufgabe 1 aus den zwei Themen eins aus.

Klater,

Thema A:
jr la u f
Wertewandel im Lebensv^ ^ was

Ihre Aufgabe is tes’ S'C , rs w|chtig im Leben


die Menschen für beson ^ Uu{ der Ze,t
halten und wie s,chd,eseW

verändern. Form einer

D. „ w - * - r
Grafik.

*ÜÜI
Thema B:
«m us auf Wachstumskurs
W elttourtsm ch ium Thema
Ihre Aufgabe I stes' mskurs" zu äußern
meistbesuchten Reiseland

beziehen. ationen in Form einer


erhalten Sie
D azu
....
Grafik.
Teil 1 - Thema A
Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 6 5 M in uten

Ängste, die mit diesen


Werten verbunden sind

Werte, die Sie persönlich Werte, die in fast jedem


für wichtig halten Alter wichtig erscheinen

tl r fe,o T m sdesberufi^
l Ss im Lauf .
er Zeit

Hinw eise:

Bei der Beurteilung w ird nicht nur darauf geachtet, wie korrekt Sie schreiben, sondern auch, ob Sie alle Inhalts­
punkte berücksichtigt haben und wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

-1 8 0 -
Teil 1 - Thema B
A rb e itsze it: 6 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

E03QS]^iES@Q32Ga33jQ
Reiseländer
SÜD<337ausländiscnenaTouristen

RHüCsäteCQ

Großbritannien
ÍS ÍÉ É B ^ B |
EME© 21
®@aaüKgftäiü 20.
EÜEeOanS 20,
‘ÜBbÛEB 18
ClnEríM 18,2

Quelle: UNWTO 9G lob us Í1578I

Sie sollen sich dazu äußern, wie sich der internationale Tourismus entwickelt und welches die
beliebtesten Reiseländer sind. Schreiben Sie,

welche Rolle der Tourismus was Ihnen an dieser


für ihr Heimatland spielt. Statistik besonders auffällt.

welche zukünftigen Entwick­


lungen die Leute davon
abhalten könnten, häufig ins
Ausland zu reisen.

Hinweise:

Bei d e r B e u rte ilu n g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, so nd ern auch, o b Sie a lle Inhalts­
p u n k te b erücksichtigt haben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

Schreiben Sie m in de ste ns 2 0 0 W örter.

- 181 -
Schriftlicher Ausdruck Arbeitszeit: 1 5 M inuten

Frau Uschi M öller fliegt sehr oft von Frankfurt aus zu verschiedenen Inlands- und Auslandszielen
und ist mit manchen Sachen im Flughafen nicht zufrieden. Deshalb schreibt sie heute einen Brief an
eine Freundin in Hamburg und eine E-Mail an die Direktion des Rhein-Main-Flughafens.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter
r —--- —------------------ -----—------————————————————————————————————————————————————________i
| Liebe Claudia,
I Eigentlich müsste es eine Freude sein, von eineminternationalen Flughafen aus in die Welt zu fliegen, ist esaber nicht, wenn man von Frankfurt
! abfliegt. Ichfinde, ein großer, moderner Flughafen wie dieser sollte den Reisenden wirklich alles bieten. In Frankfurt ist esjedoch so, dass es überall I
I viele Shops gibt, der eine teurer als der andere, wo man alles kaufen kann, aber an die nicht wenigen Vielflieger, die den Flughafen sehr oft
! besuchen, wird nicht gedacht.
; Mich stören vor allemzwei Dinge: Esgibt relativ wenig Cafés und Restaurants, man muss manchmal minutenlang dahin laufen, und dort kann man ¡
¡ off nur zwischen drei, vier Sachen wählen. Dafür sind die Preise sehr hoch, für ein - kleines - Bier und ein Sandwich zahlst du locker 10,12 Euro, j
I
¡ Noch ärgerlicher ist die Tatsache, dass man im Frankfurter Flughafen so gut wie nirgendwo rauchen darf. Schön und gut, wir leben in einer Welt, ¡
; die zunehmend raucherfeindlich wird, und ich will nicht dafür plädieren, dasswie früher überall geraucht wird. Man sollte jedoch bedenken, dass ;
\ Raucher auch Menschen sind, die gerade vor einer Flugreise ein bisschen nervös sind und gerne eine rauchen würden. Ist essoschwer, mehr
¡ Raucher-Abteilungen und -Ecken einzurichten?
I I
I Wie ist es eigentlich bei euch in Hamburg? Du fliegst doch auch oft. Wie sind deine Erfahrungen?
; Mit vielen lieben Grüßen
I Uschi
Teil 1 - Kandidat/-in 1
A rb e itsze it: etwa 3 M in uten M ündlicher Ausdruck

Es gibt viele Gründe, warum man Fremdsprachen lernt: aus Spaß an der Sache, weil man sie fürs
Studium oder für den Beruf braucht usw. In unserer Zeit lassen sich viele ihre Sprachkenntnisse offi­
ziell bestätigen, indem sie Sprachprüfungen auf verschiedenen Niveaus ablegen.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

Beispiele dafür, w ie man Fremdsprachen lernen kann

W ie intensiv w e rd en Fremdsprachen in Ihrem Heim atland gelernt?

Argum ente, die fü r das Ablegen von Sprachprüfungen sprechen

A rgum ente, die gegen das Ablegen von Sprachprüfungen sprechen

Ihre persönliche A nsicht zu diesem Them a


Teil 1 - Kandidaten 2
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 3 M in uten

Computer im Schulunterricht, ein Thema, das auf Experten-, Lehrer-, Lerner- und Elternebene heiß
diskutiert wird. Wie wird wohl die Schule im Jahr 2050 aussehen? Immer noch menschlich oder
total computerisiert?

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele fü r die V erw endung des C o m puters im S chulunterricht

C o m p u te r- und Internetdichte in Ihrem Heim atland

A rgum ente, die fü r die C om puterisierung des U n te rrich ts sprechen

A rgum ente, die gegen die C om puterisierung des U n te rrich ts sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache


Teil 2 - Thema A
Arbeitszeit: etwa 6 M inuten M ündlicher Ausdruck 9
Die letzten Wochen waren für Herrn Georg Dill, der einen kleinen Verlag in Hamburg leitet, sehr an­
strengend, darum möchte er am kommenden Wochenende einen Ausflug machen und entspannen.

Es gibt folgende Alternativen:

Kandidat/-in 1 und 2

a M it dem A u to nach Berlin, d o rt Besuch einer Theateraufführung vom B erliner


Ensemble

b M it dem Flugzeug nach Paris zum Shoppen und Faulenzen

C Eine Radtour nach Cuxhaven, bei schönem W e tte r auch Baden im M eer möglich

d M it dem Schiff nach Kopenhagen, w o e r noch nie war, d o rt S tadtrundfahrt und


viele Spaziergänge

e Eine Wanderung durch die Lüneburger Heide zusammen m it ein paar Freunden

f M it dem Zug nach München, d o rt Besuch des Fußballderbys zwischen dem


FC Bayern und dem H am burger SV

■ Vergleichen Sie die Alternati­

ven und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /


Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

- 1 85 -
Teil 2 - Thema B
M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 6 M in uten

Seitdem Herr Herbert Sägebach, früher Religionslehrer, in Pension gegangen ist, hat er sehr viel
Freizeit - und Lust, Sachen zu unternehmen. Darum überlegt er einem Verein beizutreten.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

Kandidat/-in 1 und 2

a „B illard-C afe “ , ein Verein fü r M änner in jedem A lter, die gerne Billard spielen
o d e r es lernen m öchten

b „F o ru m d e r K ulturen“ , ein Verband fü r Jung und A lt, d er eine m ultiku lturelle


Gesellschaft propagiert

C „F reie Senioren“ , eine unabhängige, überparteiliche Bürgervereinigung, die sich


aktiv fü r die Interessen d e r älteren Bürger einsetzt

d „F reiw illige n hilfe “ , ein gem einnütziger Verband, dessen M itglieder fre iw illig d o rt
helfen, w o H ilfe gebraucht w ird , z.B. kranken M itm enschen, ausländischen Schülern,
Langzeitarbeitslosen etc.

e „M usikverein Klassik“ , ein Verein zu r Förderung d e r klassischen Musik, d e r auch


viele Konzertbesuche organisiert

f „Saubere W e lt“ , ein U m w eltschutzverein, d e r fast jedes W ochenende eine


A k tio n fü r eine saubere W e lt u n te rn im m t

* Vergleichen Sie die Möglich­

keiten und begründen Sie

Ihren Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-186-
Teil 1
LeseversteHen A rb e its z e it: 2 5 M in uten

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen. Lesen Sie dazu den Artikel auf der
gegenüberliegenden Seite.

Nach Ansicht des Autors Gavin Menzies ist Amerikas 0 den Chinesen zu verdanken. I fand
seine Theorie zunächst nicht. Bis der chinesische Anwalt Liu Gang eine Karte 2 , die belegen soll, dass
die 3 der Welt dem Admiral Zheng He vor den Europäern gelungen ist. Das Dokument 4 angeblich
aus dem Jahr I763 und ist die Kopie einer älteren Karte von I4I8. Als er sie für 500 Dollar in einem
Geschäft für 5 kaufte, war er der Meinung, sie sei 6 und ließ sie deshalb von Wissenschaftlern

untersuchen. Da erfuhr er, dass die Karte über I00 Jahre alt war. Als er später von Menzies Theorie
hörte, glaubte er, diese mit seiner Karte 7 zu können. In den alten chinesischen Archiven über die
Expeditionen des chinesischen Seefahrers 8 , erwies sich allerdings als schwierig, weil Originaldoku­

mente fehlen oder vernichtet sind. Man weiß aber, dass Admiral Zheng He mit seiner Flotte zwischen
1405 und I433 eine 9 von langen Meerfahrten unternommen hat. Historiker haben nun zu untersu­
chen, ob die Karte 10 ist.

0 Entdeckung

10
Teil 1
A rb e itsze it: 2 5 M in uten Leseverstehen

Haben die Chinesen Amerika entdeckt?


Haben chinesische Seefahrer und nicht feststellen, dass sie mehr als hundert Jahre alt war.
Kolumbus, wie alle Welt glaubt, Amerika ent­ Dann las Liu Gang das Buch von Menzies, das 40
deckt, segelten chinesische Dschunken im kaiser­ im Jahr 2003 erschienen ist, und war sich sicher,
lichen Auftrag als erste um die ganze Welt? Diese dass seine Karte einen Beweis für Zheng Hes
5 neue Theorie, die der britische Amateurhistoriker Weltumseglung darstellt. Wegen der Karte sei er
Gavin Menzies in seinem Buch verbreitet, stieß jetzt davon überzeugt, dass die Chinesen die Welt
bislang auf berechtigte Zweifel. Stichfeste Bewei­ tatsächlich schon vor dem Jahr 1418 umsegelt 45
se konnte Menzies nicht liefern, Historiker und haben. Menzies Theorie sei richtig, er habe sich
Sinologen zeigten sich skeptisch, und selbst in nur um ein paar Jahre vertan - was durchaus
10 China, wo man sich eigentlich gern als „Erster“ verständlich wäre.
historischer Leistungen rühmt, fanden sich bislang
Nachforschungen über Zheng Hes Expeditio­
keine Anhänger von Menzies Theorie. Der Brite
nen werden dadurch erschwert, dass alle 50
schien weiter nichts als ein nicht ernst zu
Dokumente in chinesischen Archiven über seine
nehmender Fantast zu sein.
Entdeckungen verbrannt wurden oder ver­
15 Doch jetzt ist in China eine Landkarte ans schwunden sind. Fest steht, dass Zheng Hes Flot­
Licht gekommen, die nach Meinung ihres Besit­ te 1405, also vor gut 600 Jahren, zum ersten Mal
zers, des chinesischen Anwalts und Sammlers Liu in See stach und mit einer längeren Unterbre- 55
Gang, beweisen könnte, dass tatsächlich der kaiser­ chung bis zum Jahr 1433 sieben ausgedehnte
liche Admiral Zheng He aus der Ming-Dynastie Fahrten auf den Weltmeeren unternahm. Die
20 mit seiner Flotte die Welt früher als die Flotte umfasste bis zu 300 Schiffe. Sie erreichte
Europäer umsegelt hat und dass spätere Weltkar­ das Handelszentrum Kalikut in Südwestindien,
ten sich auf die ursprünglichen chinesischen Hormuz am Persischen Golf und Dschidda am 60
Karten beziehen könnten. Roten Meer, aber auch die Inseln Timor und
Madagaskar. Die größten Schiffe der Flotte waren
Am Montag präsentierte Liu Gang in Peking
bis zu 120 Meter lang und bis zu 50 Meter breit.
25 eine Fotokopie, nicht das Original, einer alten
Zum Vergleich: Die „Santa Maria“ des Christoph
chinesischen Landkarte, die eine aus dem Jahr
Kolumbus war „nur“ 27 Meter lang. 65
1763 stammende Kopie einer Karte von 1418 sein
soll. Auf ihr sind nicht nur alle Kontinente der Fragen bleiben - die Geschichte der Landkar­
Welt, sondern auch die Antarktis, der Nordpol te, deren Echtheit gerade untersucht wird, ist
30 und Grönland verzeichnet. Außerdem gibt sie nicht zweifelsfrei rekonstruiert. Noch haben sich
Beschreibungen der Bevölkerung der fernen keine namhaften Historiker hinter Menzies und
Länder. Die Überraschung war groß. seine Theorie gestellt. Liu Gang bleibt jedoch 70
davon überzeugt: Die chinesischen Seefahrer
Liu Gang hat die Landkarte, die jetzt an
haben siebzig Jahre vor Kolumbus Amerika
einem „sicheren O rt in China“ sein soll, im Jahr
entdeckt. Ist diese Seite der Geschichte der
35 2001 für 500 Dollar von einem Antiquitätenhänd­
Menschheit neu zu schreiben?
ler in Schanghai gekauft und hielt sie zunächst für
eine Fälschung. Chinesische Wissenschaftler,
denen er die Karte vorlegte, konnten zunächst

-189-
Teil 2
10 Leseverstehen A rb e its z e it: 3 0 M in uten

Entdecker
Entdecker - was für Menschen sind das eigentlich1 Wie kommt jemand dazu, eine Entdeckung zu machen?
Meistens steht jahrelange anstrengende Forschungsarbeit dahinter, während der die verschiedensten Hindernis­
se zu überwinden sind. Oftmals arbeiten viele Menschen an einem Projekt, und nur einem, der am Ende die Ent­
deckung publiziert, wird die Entdeckung zugeschrieben. Aber wer hat mitgearbeitet, still und leise? Was Forscher
antreibt, ist scheinbar nicht immer nur die Neugier, sondern auch Interesse an Ruhm und Profit.
Lesen Sie die vier folgenden Texte (A - D) zum Thema „Entdecker“ . In welchen Texten gibt es Aus­
sagen zu den folgenden fünf Inhaltsschwerpunkten (1 - 5)?
1. Nutzen der Forschungsarbeit für die Nachwelt
2. Besondere Talente/Eigenschaften
3. Schwierigkeiten vor der Entdeckung
4. Auszeichnungen / Titel
5. Auswirkungen der Forschungsarbeit auf das persönliche Leben
Markieren Sie die entsprechenden Textstellen. Zu jedem Themenschwerpunkt lassen sich eine, zwei
oder maximal drei Aussagen finden, insgesamt aber - in allen vier Texten - nicht mehr als zehn.
Paula M. (Dozentin fü r
Text A

Nan hatte schon sehr früh eine außergewöhnlich hohe Intelligenz bei Marie
An ewandte Physik) Curie festgestellt: Sie konnte m it 4 Jahren bereits ohne Probleme lesen. Viel­
' leicht lag das an der besonderen Fürsorge ihrer Eltern, die beide Lehrer waren.
Vielleicht w ar Marie aber auch ein bisschen begabter als ihre Geschwister. Interessierter w ar sie allemal: Während
ihre Schwester nach dem Studium heiratete, widm ete sich Marie in erster Linie der Forschung. Erst dabei hat sie
ihren späteren Mann Piere kennen gelernt. M it ihm hat sie dann zusammen auf dem Gebiet der Radioaktivität
weitergeforscht. Man kann sich kaum vorstellen, unter welchen Bedingungen die beiden ihre Versuche durchge­
führt haben: In einem Schuppen hinter ihrem Haus. Dabei haben sie zwei neue Elemente entdeckt, die sie Poloni­
um und Radium nannten. Die Curie w ar zäh. Weil das Studium in Polen, ihrem Heimatland, Frauen nicht erlaubt
war, hat sie sich das Studium in Paris erarbeiten müssen. Während der Arbeit hat sie sich immer heimlich fortgebil­
det. Davor habe ich großen Respekt, denn Intelligenz allein reicht beim Forschen nicht aus. Disziplin und Ausdauer
sind außerdem ganz wichtig, wenn man etwas erreichen will. Marie Curie w ar nicht nur die erste Wissenschaftle­
rin, die im Fach Physik und Chemie einen Nobelpreis erhielt, sondern auch die bisher einzige Frau, der mehr als ein
Nobelpreis verliehen wurde. Leider ist sie aufgrund der Strahlenbelastung an Leukämie gestorben.

Gerd D.
Text B

(studiert Ge- D'e Frage, ob Kolumbus, Leif Eriksson oder ein anderer der Entdecker Ameri-
S c h ic h te im 4 Semester) ^as 'st> 'nteress'ert die Geschichtsforscher nach wie vor. Viel interessanter finde
ich aber die Frage, was Kolumbus eigentlich bewogen hat, eine so w eite und
zudem gefährliche Reise zu machen. Denn von reinem Entdeckerdrang kann hier meines Erachtens nicht die Rede
sein. Ihm ging es schlicht und ergreifend um Macht und Reichtum. Es ist nämlich bewiesen, dass Kolumbus auf der
Suche nach Edelmetallen war. Um aufzubrechen, hatte er jedoch noch einige Hürden zu überwinden, er brauchte
nämlich jemanden, der ihn finanziell unterstützte. Die ersten Verhandlungen m it dem spanischen
Königspaar scheiterten zunächst an den überaus unbescheidenen Forderungen, die Kolumbus gestellt hatte.
Er w ollte nicht nur an den zu erwartenden Einnahmen beteiligt, sondern auch Vizekönig über die entdeckten
Gebiete werden. Letztendlich gaben sie aber nach. Ich persönlich finde, dass man es ihm kaum verübeln kann,
schließlich w ar er der Leiter des ganzen Unternehmens und hatte nicht zu knapp m it Problemen während der Reise
zu kämpfen. Mehrmals bestand die Gefahr einer Rebellion seitens der Besatzung. Bewerten muss die Taten dieses
Mannes jeder selbst. Sicherlich können sein M ut und seine Zielstrebigkeit hervorgehoben werden. Kolumbus w u r­
de tatsächlich Vizekönig der ersten spanischen Festung in der neuen Welt. Daneben sollte man aber die Gräuelta­
ten an der indianischen Bevölkerung nicht unerwähnt lassen.

-190-
Teil 2
A rbeitszeit: 3 0 M inuten Leseverstehen 10
Michelle C,
Text C

( M a g is t e r Um Ausgrabungen dieser Größenordnung vorzunehmen, brauchte man


im Fach A lts Geschichte) selbstverständlich eine Menge Geld. Schllemann hatte sich vom einfa­
chen Angestellten zum selbstständigen Besitzer eines Handels­
hauses in Russland hochgearbeitet. Infolge lukrativer Geschäfte auch m it Amerika hatte sich ein üppiges Ver­
mögen angesammelt und er konnte dem Handel den Rücken kehren. Seine Leidenschaft galt den alten Sprachen,
denen er sich nun widmen wollte. Das Studium von Fremdsprachen fiel ihm im Allgemeinen sehr leicht, er soll min­
destens 7 Fremdsprachen beherrscht haben. Nach zahlreichen Studienreisen in Asien und schließlich auch in Grie­
chenland und der Türkei w ar er auf der Suche nach dem genauen Standort von Troja. Er führte Ausgrabungen
durch, die - was vielen unbekannt ist - nicht alle genehmigt waren, und ließ sich durch nichts von seinem Ziel
abbringen. Das wurde belohnt, als er auf den „Schatz des Priamos“ stieß. Dabei ist es völlig nebensächlich, dass
andere Wissenschaftler und Forscher vor ihm die Ruinen von Troja an demselben O rt verm utet hatten. Schliemann
gebührt nicht nur Ruhm für den Fund, sondern er w ar ein Wegbereiter für neue Formen archäologischer
Forschung. Bis dahin bestand die Grabungstechnik nämlich nur darin, w ertvolle Einzelobjekte auszuheben - einer
A rt Schatzsuche also. Dank Schliemann wurde das systematische Freilegen eines Areals zu einer wissenschaftlichen
Grabungstechnik. Er hatte ja keine Vorbilder, auf die er sich stützen konnte, und er hat seine Methoden während
der Arbeit ständig ändern müssen.

Stephan B. (studiert Bio- Die wenigsten können den Namen Rosalind Franklin irgendeiner Entde-
loqie und Sport auf Lehramt) ckung zuordnen- N ür Leüte vom Fach und Interessierte wissen, w er
R. Franklin war und was sie geleistet hat. Die Geschichte geht so: In den
50er-Jahren war man in der Wissenschaft ganz versessen darauf, ein Modell über die D NA-Struktur aufzustellen.
Rosalind Franklin arbeitete damals an Röntgendiagrammen und erzielte die besten Röntgenaufnahmen der DNA.
Erst anhand ihrer Aufnahmen konnte man feststellen, dass die D N A die Form einer Helix hatte, also zweisträngig
war. Das hatte bis dahin noch keiner vermutet. Etwa zeitgleich stellten die später m it dem Nobelpreis geehrten
und uns bekannten Wissenschaftler Watson und Crick Theorien über eine dreisträngige Form der D N A auf. Sie
lagen also falsch zu einem Zeitpunkt, als die Aufnahmen von Franklin bereits Vorlagen. Franklins Problem w ar aber
noch, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Sie lehnte es ab, frühzeitige Theorien aufzustellen. Was dann passier­
te, hört sich an wie eine Intrige aus einem Krimi: Von Franklins Kollegen w urde Watson und Crick Zugang zu
Franklins Aufnahmen gewährt. Die beiden Wissenschaftler waren in der Lage, das Dargestellte richtig zu interpre­
tieren, publizierten ihre Erkenntnisse und wurden ausgezeichnet. M it keinem W ort wurde Rosalind Franklin in der
Nobelpreisrede erwähnt. Daher finde ich es also höchst zweifelhaft, wenn bei Entdeckungen einzelne Personen
genannt werden. Was Franklins Arbeit erschwerte, w ar die mangelnde Akzeptanz seitens ihrer männlichen Kolle­
gen. Sie wurde als Frau herablassend behandelt und vielleicht könnte man sogar behaupten, dass ihr aufgrund
dieses frauenfeindlichen Klimas der Nobelpreis entging.

Tragen Sie nun die Aussagen stich punktartig auf den Antwortbogen auf der nächsten Seite ein.
Beachten Sie dazu das Beispiel (0). Die entsprechenden Textsteilen sind fe tt gedruckt.

0. Beispiel: Vor der Forschung ausgeübter Beruf

Text

Text

Text

Text

- 191 -
-
^ # 11
« lb ; ,.
Teil 2
10 Leseverstehen Arbeitszeit: 3 0 M inuten

Antwortbiatt „Entdecker“

1. Nutzen der Forschungsarbeit fü r die N achw elt

Text X
Text B

Text C

Text D

ilaSsiiS
2. Besondere Talente/Eigenschaften

Text X
Text B

Text C

Text D

3. Schwierigkeiten vo r der Entdeckung

Text A

Text B

Text C

Text D

........... .. , ................... ir>w . ___ _...___ __.. -„-„.-mmimi.^......-- _** __ — „_ .


4. Auszeichnungen / Titel

Text X
Text B

Text C

Text D

5. Auswirkungen der Forschungsarbeit auf das persönliche Leben

Text X
Text B

Text C

Text D

-1 9 2 -
Teil 3
Arbeitszeit: 1 5 M inuten Leseverstehen 10
Lesen Sie den folgenden Text, und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter ([ä ] > 0 _ 0
oder 0 ) . die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.

Ä BEISPIEL: (0) 0 Dagegen


[bl Daher
lXl Dennoch ä . LÖSUNG: c
l~dl Deswegen

21 26
Neue Angst am Vesuv
S e it 6 2 J a h re n is t d e r V esuv n ic h t m e h r a u s g e b ro c h e n . 0 g ilt e r 0 Ergebnisse 0 im Einsatz
noch im m e r a ls d e r g e fä h r lic h s te V u lk a n E u ro p a s . U n d la u t n e u e s te r 0 Erträge 0 in A rb e it
Forschungsergebnisse könnte ein e r n e u te r A u s b ru c h n o c h 0 Folgen 0 in B etrieb
s c h lim m e re 2 1 h a b e n , a ls b is la n g b e fü r c h te t. 0 W irkun ge n 0 in Gang

Stoßstange an Stoßstange schieben sich die Autos durch


22 27
Herkulanum. Vom Zentrum der Stadt aus hat man den schwar­
zen Berg genau 22. Früher wussten die Leute nicht Bescheid, 0 im A n b lic k 0 abgenom m en
heute wird der Vesuv kontrolliert. Wenn er ausbricht, erfahren
0 im A usblick 0 angenom m en
sie es mindestens eine Woche vorher und haben Zeit zu 23.
0 im Blick 0 aufgenom m en
Herkulanum, bereits 79 nach Christi gemeinsam mit
[d ] ¡m H in b lick 0 ausgenom m en
Pompeji zerstört, liegt in der so genannten roten Zone. Wenn
der Vesuv beginnt zu grollen, 24 ein nationaler Notfallplan in
Kraft. Rund 600.000 Menschen, die zwischen dem Vesuv, Nea­ 23 28
pel und dem Meer leben, sollen dann evakuiert werden - 25
0 fahren 0 ereignen
drei Tagen. Das System des nationalen Zivilschutzes wird in
0 fliegen 0 geschehen
einem solchen Fall fast komplett mobilisiert. Das heißt, ein
Großteil der vielen Freiwilligen, die zur Verfügung stehen, wird 0 flüchten 0 stattfinden
26 sein, außerdem die Polizei, die Feuerwehr, die Armee und 0 führen 0 V o rkom m en
die großen Transportbetriebe des Landes.

Ein Notfall, der sogar noch schlimmer ausfallen könnte, als 24 29


bisher befürchtet. Denn Wissenschaftler haben herausgefun­
0 fällt 0 A b te ile
den: Die Vernichtung Pompejis war nicht - wie lange 27 - die
schlimmste Katastrophe. Vor 4000 Jahren hat es einen Aus­ 0 gerät 0 Felder
bruch des Vulkans gegeben, der noch gigantischer war und ein 0 s te llt sich 0 G ebiete
Gebiet zerstörte, in dem heute Millionen Menschen leben. 0 tr itt 0 Länder

Sollte sich heute ein ähnlich gewaltiger Ausbruch 28 und


ein heißer Orkan Richtung Neapel rasen, würde das Zentrum 25 30
der Hafenmetropole, eines der am dichtesten besiedelten 29
0 bis zu 0 Vorhersagen
Europas, komplett zerstört. Wissenschaftler schließen nicht
aus, dass sich die bislang größte Vesuv-Katastrophe wiederho­ 0 in m itte n von 0 vorsagen
len kann, auch wenn man den Zeitpunkt jetzt noch nicht genau 0 innerhalb von 0 vo rschreiben
30 kann. 0 zw ischen 0 vorste lle n

- 193 -
Teil 1
Hörverstehen A rb e its z e it: etwa 1 5 M inuten

Sie hören diesen Text nur einmal. Notieren Sie Ihre Antworten in Stichworten. Sie haben anschlie­
ßend Zeit, Ihre Antworten zu ergänzen.

ä BEISPIELE: 0 1 Frau Stereva war schon fü n f- oder sechsmal in München.

02 Was macht den Aufenthalt in Deutschland für Touristen bequem und angenehm?
Die deutsche Genauigkeit und Pünktlichkeit.

1 Frau Stereva empfiehlt Herrn Penev, die


Lufthansa um ... zu bitten, der den normalen
Flugpreis um bis zu 50% reduziert.

2 Wo gibt es in München billige Unterkunft?

3 Wenn man ... bucht, bekommt man jeden Tag


neben dem Frühstück auch ein Abendessen.

4 Nennen Sie drei der erwähnten öffentlichen


Verkehrsmittel!

5 Mit einer ... können 5 Personen einen Tag


lang die öffentlichen Verkehrsmittel in
München benutzen.

6 Wenn man mit der Bahn nach Süden fährt,


sieht man ... von ganz nah.

7 Samstags und sonntags kann man ganz billig


mit dem ... der Deutschen Bahn reisen.

8 Ein Muss ist in München ein Spaziergang


durch den . . ..

9 Nennen Sie drei der interessantesten


Abteilungen des Deutschen Museums!

10 Nennen Sie drei weitere Sehenswürdigkeiten


in München!

-194-
Teil 2
A rb e itsze it: etwa 2 5 M in uten Hörverstehen

Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort 0 ] , 0 ] oder 0 an.

ä BEISPIEL: W ie beschreibt Geert Lovink das In te rn e t der heutigen Zeit?

Nach 10 Jahren ist das Internet auch aus der Kunstszene nicht mehr wegzudenken.
Das Internet hat sich zu einem Medium für die Masse entwickelt. Mk LOSUNG: b

0 Das Internet bleibt Menschen mit technischem Wissen Vorbehalten.

11 W elcher Aspekt steht fü r 0 Der technologische Aspekt des Bloggens.


G. Lovink in Bezug auf das 0 Die Tatsache, dass Blogs Meinungen bilden und beeinflussen.
Bloggen im M itte lp u n k t? 0 Dass Menschen sich im Internet darstellen.

Was ist nach M einung 0 Dass man in der Lage ist, schnell auf die Kommentare
G. Lovinks die Voraussetzung anderer zu reagieren.
fü r die Teilnahme an Blogs? [b] Dass der Einzelne nicht vor technischen Problemen steht.
’ 0 Dass man nicht mehr als 250 W ö rte r schreiben darf.

13 W o m it vergleicht 0 Mit einem Tagebuch, das keinen bestimmten Adressaten


G. Lovink das Bloggen? hat.
0 Mit dem Versenden von informellen mündlichen
Nachrichten.
0 Mit der Niederschrift von Meinungen, die niemals
verblassen und vergehen.

14 W ie b e u rte ilt G. Lovink 0 Anderen Lesern fällt auf, ob jemand sein Profil
die M öglichkeit, das eigene manipuliert hat.
Profil im In te rn e t zu 0 Es funktioniert, da die Anonymität des Mediums
verschönern? einen davor bewahrt, erkannt zu werden.
0 Man kann im Netz unzählige Rollen spielen und sich
ausprobieren, um seine wahre Identität herauszufinden.

15 Welche Rolle schreibt 0 Mit dem Bloggen hat die Neigung des Menschen,
G. Lovink dem Bloggen in Ranglisten aufzustellen, begonnen.
Bezug a u f unsere Vorliebe 0 Der Mensch war immer schon zu jeder sich bietenden
fü r Ranglisten zu? Gelegenheit bereit, Statistiken aufzustellen.
0 Die Bedeutung von Ranglisten ist mit dem Internet
zurückgegangen.

- 195 -
Teil 2
Hörverstehen A rb e its z e it: etwa 2 5 M in uten

16 Welche Bedeutung hat 0 Die Null steht für Neubeginn.


die Zahl Null in C. Lovinks 0 Die Null steht für nicht gelesene Blogs.
Buch?
0 Die Null steht für moralisch falsche Ideen, die in Blogs
veröffentlicht werden.

17 Welche Prognose g ib t [U Das Bloggen w ird in Zukunft eine zentrale Rolle unter
G. Lovink bezüglich den Nutzungsmöglichkeiten des Internets spielen.
des Bloggens ab? 0 Das Bloggen ist eine vorübergehende Mode und wird
schrittweise abnehmen.
0 Die Weiterentwicklung des Mobiltelefons ist die Ursache
für ein baldiges Ende der Blogs.

18 W ie begründet G. Lovink 0 Es fehlen kultivierte Leute, die sich ernsthaft m it der


den M angel an ernstzu­ Zukunft des Internets beschäftigen wollen.
nehm enden Zukunfts­ 0 N ur eine geringe Zahl von Marketingexperten beschäftigt
visionen? sich mit dem Thema.
0 Die Theoretiker können im Wettlauf mit der technischen
Entwicklung nicht mithalten.

19 Das Recht auf P rivatheit 0 für eine Alternative, die jedem Einzelnen zur Verfügung steht.
h ä lt G. Lovink ... 0 für die meisten von uns für eine utopische Zukunftsvision.
0 für einen schwer zu verstehenden Anspruch reicher Leute.

20 Welche Chance sieht 0 Der Mensch in der Gesellschaft kann sich neu definieren.
G. Lovink im 21. Jahr­ 0 Die Abkehr von der Technik wird das Leitmotiv der Zukunft.
hundert? 0 Der Mensch überwindet die Angst vor der Massen­
gesellschaft.
U: .

Teil 1
A rb e itsze it: 5 M in uten Schriftlicher Ausdruck

Wählen Sie für Aufgabe 1 aus den zwei Themen eins aus.

Thema A:

in der Krise* ^ K *o
Ih re A ufgabe W e s , sich d en B esu ch en -

- «er ^ £ £ * v e rs u c h

r ü c k g ^ g de" ionen in Form « "er


D a z u erhalten Sie ln f°

G ra fik .

Thema B:
|5l
Luxusartikel Sprit sich
• u zu äu ß ern , w ie
k e lt
lh re AUfC ^ t n ' d ^ . le tzte n Jahren e n tw ick e lt

und w a s für Fo lg en d e in e r
D azu erhalten Sie Informationen

G ra fik .
Teil 1 - Thema A
10 Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 6 5 M in uten

Freie Platzwahl
2000 2001 2002 2003 2004 2005
177,9

Kino­
besucher
in Millionen

Umsatz
in Millionen
Euro

Durch- 5,41
schnittlicher
Eintrittspreis
in Euro

Quelle: FFA

Sie sollen sich dazu äußern, welche Entwicklungen in der Kinobranche zu beobachten sind, und
nach möglichen Erklärungen dafür suchen. Schreiben Sie,

welche Tendenz sich in Bezug ,o seine" Charakter als


auf die Zahl der Kinobesucher .rznügen tur d'e §anze
abzeichnet.

worauf diese Entwicklung wie die Situation diesbezüglich


zurückzuführen ist. in Ihrem Heimatland ist.

Hinweise:

Bei d e r B e u rte ilu n g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, sondern auch, o b Sie a lle Inha lts­
p u n k te b erücksichtigt haben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

-198-
Teil 1 - Thema B
Schriftlicher Ausdruck

Luxusartikel Sprit
Preis je Liter in Cent (Jahresdurchschnitte)

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005

*gg SM Æ sA . sÆ Ê k , m æ
sW , • - i
1J 1 1 i l ^ I
V U P w l [Q

Quelle: Aral ) Globus lQ42i

Schreiben Sie eine Stellungnahme zu folgenden Punkten:


-h den h o h e n B e n z in -

Mögliche Wege und Maßnahmen


zur Lösung des Problems

voraussichtliche Entwicklung des


Entwicklung des Benzinpreises in
Benzinpreises In der nahen Znki mfr
den letzten Jahren (mit Begründung)

Situation in Ihrem Heimatland

Hinw eise:

Bei d e r B eu rte ilun g w ird n ic h t n u r d a ra u f geachtet, w ie k o rre k t Sie schreiben, sondern auch, o b Sie a lle In h a lts­
p u n k te b erücksich tig t haben u n d w ie g u t Sätze u n d A b sch n itte sprachlich m ite in a n d e r v e rk n ü p ft sind.

Schreiben Sie m in d e ste n s 2 0 0 W örter.

-199 -
Teil 2
Schriftlicher Ausdruck A rb e its z e it: 1 5 M in uten

Herr Alfons Sturm wird nächstes Jahr 60 und möchte sich und seiner Frau aus diesem Anlass eine
Reise nach Island schenken. Aus diesem Grund schreibt er heute einen Brief an eine befreundete
Familie und eine E-Mail an ein Reisebüro, das auf Individualreisen spezialisiert ist.

Für die Aufgaben 1 - 1 0 füllen Sie die Lücken im zweiten Schreiben aus. Verwenden Sie dazu even­
tuell die Informationen aus dem ersten Schreiben. In jede Lücke passen ein oder zwei Wörter.

Lieber Jörg, lieb e Lea!

In ein p a ar M o n a te n fe iere icb, w ie ih r w isst, w ie d e r einen runden G eburtstag, ich w erde 6 0 . G ott sei D ank g e h t es m ir g e su n d h e itlich ga nz g u t,
so g u t, dass icb überlege, an lässlich m eines 6 0 . G eburtstages H elga und m ir w ie d e r eine au ß e rg e w ö h n lich e Reise zu schenken. Vor knapp fü n f
Ja hre n, als H elga 5 0 w urde , w aren w ir ja fü r zw ei W ochen nach China ge fah re n und es w a r eine un vergessliche Reise.

D iesm al habe Ich Isla nd au sg e w ä h lt. M e in G eburtstag is t Ende A ug ust, also ne hm e ich an, dass es eine g u te Z e it ist, w en n m an in den N orden
fa h re n m öchte. Von Isla nd w eiß ich n ich t v ie l, ich habe jedoch vo r zw ei Jahren ein en B ilderba nd über diese a b ge lege ne Insel ge sche nkt b e kom m e n,
da sta nde n so he rrlich e Fotos d rin , dass ich fa s t sp onta n den Beschluss fasste, bei nächster G elege nh eit d a h in zu fa h re n . Uns stehen auch die sm a l
zw ei W ochen zu r V erfüg ung . W enn w ir uns einen W agen m ie te n , schaffen w ir es bequem , eine In s e lru n d fa h rt zu m achen und a lle interessanten Orte
und S eh e n s w ü rd ig ke ite n zu besuchen. In erster Linie g e h t es ja um N aturschön he iten, Isla nd ist sehr dü nn bevölkert.

S ob ald ich N äheres w e iß , schreibe ich euch w ie d e r. W er w e iß , v ie lle ic h t h a b t ih r da nn Lust m itz u k o m m e n !

M it herzlichen Grüßen

A lfon s S.

-jd, Jetzt senden q J Später senden l [ J Als Entwurf speichern Anlagen hinzufügen ^ S ig n a t u r -w ^ Antworten if4

Betreff: j Reise nach Island

Sehr 0 g e e h rte Dam en und Herren, ■r| *

Sie haben vor fü n f Jahren eine C hin a-R und re ise fü r m ich und m e ine Frau o rg a n isie rt, die w ir nie 1 w erde n. Es h a t
e in fa ch a lle s g e s tim m t, und das is t 2 , w a ru m ich m ich w ie d e r an Sie w ende.

D iesm al m ö chte ich m it m e in e r Frau nach Island fa h re n . Das lie g t zw a r n ich t 3 w ie C hina, ist aber ein Ort, der n ich t
so vie le Besucher a n zie h t. Ich habe jedoch B ild e r von dieser Insel gesehen und w a r so 4 , dass ich sie u n b e d in g t
besuchen m öchte. Die Reise soll in der zw e iten A u g u s th ä lfte dieses Jahres s ta ttfin d e n und zw ei W ochen 5 . Ich
ste lle m ir das Ganze so 6 , dass w ir zu erst m a l nach R e ykjavik flie g e n und d o rt ein A uto m ie ten . S oviel ich w eiß ,
g ib t es eine S traße, die rund um die Insel fü h rt und e in em d ie 7 g ib t, a lle se hensw erten O rte und N aturschön he iten
Isla nds zu besichtigen.

Sie sollen uns Tickets und M ie tw a g e n 8 und n a tü rlich ein P rogram m fü r diese zw ei W ochen erstelle n. W ir w erden
sicher eine U n te rk u n ft fü r jew e ils ein , zw ei Tage an 9 O rten brauchen. A uß erdem können Sie uns sicherlich als
S pe zialiste n fü r In d ivid u a lre ise n w e rtv o lle Tipps geben, 1 0 uns auch diese Reise in E rinnerung b le ib t.

Besten D an k im V oraus

A lfo n s S turm
?r •
IT T \Y.

-200-
Teil 1 - Kandidat/-m 1
A rb e itsze it: etwa 3 M in uten M ündlicher Ausdruck 10
Talk-Shows, bei denen die verschiedensten Leute zu den verschiedensten Themen diskutieren, gehö­
ren eigentlich seit der Erfindung des Fernsehens dazu und erreichen oft hohe Einschaltquoten. Die
neulich hinzugekommenen Reality-Shows sind dagegen genauso beliebt wie umstritten. Handelt es
sich dabei nur um eine Mode, die früher oder später verschwinden wird?

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 M inuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele für Talk- und Reality-Shows

Beliebtheit solcher Show-Sendungen in Ihrem Heimatland

Argum ente, die für die Ausstrahlung von Reality-Shows sprechen

Argum ente, die gegen die Ausstrahlung solcher Show s sprechen

Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

-201-
Teil 1 - Kandidat/-in 2
10 M ündlicher Ausdruck A rb e its z e it: etwa 3 M in uten

Werbung ist heutzutage nicht nur ein boomender Wirtschaftszweig, sondern auch fast eine beson­
dere Art von Kunst. Man kann darüber schmunzeln, sie bewundern, oder sich darüber ärgern und
sie als total überflüssig ablehnen. Aus unserem Leben ist jedoch Werbung nicht mehr wegzudenken.

Halten Sie einen kurzen Vortrag (ca. 3 Minuten) und orientieren Sie sich dabei an folgenden
Punkten:

Beispiele fü r erfolgreiche W erbung

D ie W erbeszene in Ihrem Heim atland

A rgum ente, die fü r absolute W e rbe-F reiheit sprechen

A rgum ente, die gegen absolute W e rb e -F re ih eit sprechen

Ihre persönliche Ansicht zu diesem Them a


H K * A 1* 1n JI i
Teil 2 - Thema A
A rb e itsze it: etwa 6 M in uten M ündlicher Ausdruck

Frau Cudrun Herbst aus Basel legt großen Wert auf seelisches Gleichgewicht und gesundes Leben
und möchte eine Zeitschrift entsprechenden Inhalts abonnieren.

Es gibt folgende Angebote:

Kandidat/-in 1 und 2

a „A s tro W o ch e “ : Astrologische Them en, M ondkalender und Lebensberatung

b „B io “ : Ganzheitsm edizin, gesunde Ernährung, natürliche H eilm ethoden,


Psychologie, U m w eltfragen, Fitness, Forschung und Lebenshilfen

C „H ausapotheke“ : Tipps fü r m ehr Lebensqualität, B erichte über H om öopathie


und alternative Medizin, kritische B erichte zu neuen M edikam enten

d „R u n ne r’s W o rld “ : O ptim ales Training, richtige Ernährung, gesunder Lifestyle,


packende Reportagen und fun dierte Schuh- und Ausrüstungstipps

e „Saisonküche“ : Saisonfrische Rezepte fü r die feine Küche, Lifestyle rund um Essen


und Trinken, Koch- und Ernährungsberatung

f ,V ita l“ : Wellness, Mode, K örperpflege & Fitness, Gesundheit, Psychologie, W ohnen,


N a tu r und Reisen, Essen und Trinken

■ Vergleichen Sie die Angebote

und begründen Sie Ihren

Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners/

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-203-
Teil 2 - Thema B
10 Mündlicher Ausdruck A rb e itsze it: etwa 6 M in uten

Am kommenden Wochenende bekommt Frau Christa Kuttner, die als Rezeptionistin in einem Hotel
in Salzburg arbeitet, Besuch von einer Cousine und ihrem Mann, die in der Provinz wohnen und
noch nie in Salzburg waren. Frau Kuttner überlegt, was das Interessanteste für ihre Gäste wäre.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

jia n d id a t/-in 1 und 2

a Romantischer Spaziergang durch die A ltstadt und anschließend Abendessen


im besten Restaurant d e r Stadt

b Z u Fuß auf die Festung Hohensalzburg steigen, d o rt Führung durch die Räume

C Besuch einer A ufführung des Salzburger M arionettentheaters

d Besuch des Mozartgeburtshauses und abends ein M o za rt-K on ze rt

e Kaffee trin ke n in d e r K onditorei Fürst und O riginal-M ozartkugeln besorgen

f Besichtigung des Schlosses H ellbrunn m it den w e ltb e rü h m te n Wasserspielen

■ Vergleichen Sie die Möglich­

keiten und begründen Sie

Ihren Standpunkt.

■ Gehen Sie auch auf Äußerun­

gen Ihres Gesprächspartners /

Ihrer Gesprächspartnerin ein.

■ Am Ende sollten Sie zu einer

Entscheidung kommen.

-2 0 4 -
Logbuch: Auf diesen Seiten können Sie notieren, wann Sie jeden Subtest bearbeitet und
welches Ergebnis Sie dabei erzielt haben.
P u n k tz a h l
Test S u b te s t ✓ D a tu m B e m e rk u n g e n
S u b te s t Teil G esam t
LV1
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HV1
1 HV2
SA1
SA2
M AI
MA2

P u n k tz a h l
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S u b te s t Teil G esam t
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CN

HV2
SA1
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S u b te s t Teil G esam t
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3 HV2
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M AI
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S u b te s t Teil G esam t
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4 HV2
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SA2
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S u b te s t Teil G esam t
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H V1

5 HV2
SA1
SA2
M AI
MA2
- 205 -
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Test S u b te s t ✓ D a tu m B e m e rk u n g e n
S u b te s t Teil G esam t
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6 HV2
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SA2
MAI
MA2

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S u b te s t Teil G esam t
LV1
LV2
LV3
HV1
00

HV2
SA1
SA2
MAI
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Test S u b te s t ✓ D a tu m B e m e rk u n g e n
S u b te s t Teil G esam t
LV1
LV2
LV3
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9 HV2
SAt
SA2
MAI
MA2

P u n k tz a h l
Test S u b te s t ✓ D a tu m B e m e rk u n g e n
Subtest Teil Gesamt
LV1
LV2
LV3
HV1
10 HV2
SA1
SA2
MAI
MA2
B il d q u e l l e n n a c h w e is

S. 40, 60, 62, 70, 76, 77, 78, 88, 95, 96, 116, 130, 132, 142, 147, 148, 152, 168, 184, 186, 188,
196, 201,203: Fotolia - S. 26, 34, 4 1 ,4 4 , 57, 58, 59, 75, 93, 94, 106, 111, 112, 113, 114, 129,
149, 1 50, 165, 166, 167, 170, 178, 183, 185, 202, 204: Pixelio - S. 160 : Wikipedia - S. 39,
52, 98, 124, 131, 134: praxis - S. 80-81 Hiroshi Ishiguro

T EXTQU ELLEN NACH WEIS

M a n c h e T e x te w u r d e n u m g e a r b e ite t g e k ü r z t u n d v e re in fa c h t.

S. 26-27, 46-47: Bildungsklick - S. 44-45, 64-65, 67, 80-81, 121, 139, 157: Die W e lt-S . 62-63, 85,
134-135, 188-189: Frankfurter Allgemeine Zeitung - S. 98-99: Focus - S. 1 16-117, 152-153:
Morgenpost - S. 154-155, 170-171: Süddeutsche Zeitung - S. 175: berlinonline - S. 193: Tages­
schau - S. 49: Der Spiegel - S. 31, 103: yahoo - S. 82-83, 190-191: Wikipedia - S. 118-119,
136-137: Forum für Politik und Wirtschaft

-207-
Station Cl
KURSBUCH
„Station C I“ besteht aus:
Kursbuch
Arbeitsbuch
Lehrerhandreichungen
Audio-CDs
Glossar

„Station C I“ bereitet in erster Linie zielorientiert auf die Prüfung für das „Zertifikat C I“
des Goethe-Instituts vor und nutzt gleichzeitig die abwechslungsreichen Materialien
für die systematische Festigung von Wortschatz und Grammatik auf Cl-Niveau
entsprechend den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.

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