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Das Notfallgepäck

Hiermit möchte ich meine Meinung und meine Definition einer Notfallsituation erläutern und
meine, auf mich persönlich, zusammengestellte Ausrüstung vorstellen.
In dieser Beschreibung stelle ich die Ausnahmesituationen vor, für die ich mich vorbereitet habe.
Zu aller erst möchte ich sagen das ich nicht viel Geld besitze und mir jeden Luxus wirklich hart
zusammen sparen muss, obwohl ich Vollzeit arbeiten gehe. Soll heißen, das ihr nicht über mich
lachen oder urteilen sollt, nur weil ich nicht die teuerste Ausrüstung besitze wie jemand der einen
besser bezahlten Job hat. Dann kommt noch dazu, das wir zu zweit in einer 50 m² Wohnung leben
mit 2 ZKB einem Balkon und einem kleinen Keller von 1x2m. Wir wohnen in einem Stadtteil einer
größeren Stadt, der aber recht ruhig ist.
Meine Vorbereitung bezieht sich auf den Ausnahmezustand Bürgerkrieg. Einige von euch würden
jetzt denken das es nie zu einem Bürgerkrieg kommen wird. Ich hoffe ihr habt recht. Aber schon
alleine die Ausschreitungen auf dem G20 Gipfel in Hamburg waren nur ein kleiner Vorgeschmack
auf das was kommen könnte. Ich bin weder paranoid noch hab ich einen Keller voll mit Waffen
oder sonst so ein Scheiß. Ich hab mir einfach nur über einen längeren Zeitraum Gedanken über
meine Zukunft gemacht, über die Zukunft meiner Freundin und über die Zukunft unseres Heims.
Ich bin zum Schluss gekommen, das ich erst dann fliehen werde, wenn wir entweder unsere
Nahrungsmittel fast aufgebraucht haben oder es durch äußere Gewaltanwendung nicht mehr in
unserer Wohnung auszuhalten ist.
Meine Ausrüstung ist noch nicht ganz vollständig aber schon soweit durchdacht. Außerdem hab ich
den Rucksack für eine Flucht gepackt und nicht für ein Survivalabenteuer oder ein Bushcrafttreffen.
Sondern für eine absolute Notsituation. Die Ausrüstung die ich mir zusammengestellt habe, ist auch
nochmal in diverse andere Unterkategorien einzugliedern
1. Ausrüstung zu hause
2. Ausrüstung für die naheliegende Umgebung
3. Fahrzeuge
4. Flucht

Ausrüstung zu hause
Mit Ausrüstung zuhause ist gemeint, das alles was wir über den Tag, Woche, Monat essen, trinken,
basteln und und und in der Wohnung bzw. im Keller haben, was wir für eine Notsituation
gebrauchen können. Wie oben schon gesagt, bleibe ich erstmal zuhause und warte ab. Denn wo will
ich hin?
Die, die denken man kommt in der Wildnis zurecht, irren sich. Es gibt keine Wildnis mehr in
Deutschland. Schon garnicht in Stadtnähe. Es gibt Wälder aber keine Wildnis. In einem Wald zu
leben bedeutet sich aber auch mit anderen die Jagt oder das Sammeln von Tieren oder Pflanzen zu
teilen. Denn ihr dürft nicht vergessen, das ihr nicht die einzigen seid die so denken. Man wird
schnell lernen, das die Tiere schlauer als die Menschen sind, wenn es darum geht in den deutschen
Wäldern zu überleben. Sie sind flink und kennen ihre Wälder besser als jeder Mensch. Außerdem
ist man in einem Gebiet unterwegs das man vielleicht kennt aber sich nicht auskennt. Man ist zwar
oft durch den Wald gelaufen aber das bedeutet nicht das man in dem Wald lebt. Auch „quasi im
Wald leben“ bedeutet nicht das man im Wald lebt. Man lebt in einem Haus oder in einer Wohnung
und hat es dort kuschelig. Auch wenn die oben genannte Situation eintritt, weiß ich trotzdem: wie
komm ich aus dem Haus, wie verrammel ich die Türen, wo liegen die Sachen die ich brauche und
und und. Im Wald ist man unsicherer als in seinen 4 Wänden. Sollte der Tag X kommen, das ich die
Wohnung verlassen muss, werde ich eine Route nehmen die nah an Dörfern oder Städten liegt.
Wichtig ist das man weiß wo man Essen und Trinken her bekommt. Alles andere ist erstmal egal. Es
muss erst gegen das gearbeitet werden, was einen als erstes umbringt.
Das ist nunmal WASSER, KÄLTE, ESSEN.
Zuhause hab ich für mehrere Wochen oder Monate alles was ich zum Leben brauche. Ich habe
Wasser gelagert, es ist wärmer drinnen als draußen und ich habe Konserven gelagert, die ich über
einige Zeit verbrauchen kann. Außerdem hab ich im Notfall, falls ich mal raus muss, einen
Rückzugsort zu dem ich jeder Zeit hin kann. Und so komm ich auch schon direkt zum nächsten
Punkt.

Ausrüstung für die naheliegende Umgebung


Das ist die Ausrüstung für kurze Distanzen. Diese Distanz ist von meiner Wohnung im Radius von 5
km. In diesen 5 km ist alles was man benötigt um mehr Tage auszuhalten. Geschäfte, Bauern mit
denen man evtl. Handel treiben kann und Baumärkte. Außerdem auch Wasserquellen, Bäche oder
ähnliches. Der Nachteil bei mir ist: ich kann die 5 km nur zu einer Seite nutzen, da auf der anderen
Seite ein großer Fluss lang läuft und ich über eine Brücke muss um in die Stadt zu gelangen. Soll
heißen ich gehe die andere Seite lang. Ich hab eine Karte von meiner Stadt und hab mir mit dem
Zirkel einen Kreis in dem Bereich gemacht, in dem ich mich aufhalten kann um schnell wieder nach
hause zu kommen.
Für etwas zu transportieren brauche ich nicht den BOB raus zu holen. Da reicht mein
Bereitschaftsgürtel, mein Survivalkit und mein Arbeitsrucksack.

Oben ist mein Arbeitsrucksack, der leer ist. Unten ist mein Bereitschaftsgürtel
Der Arbeitsrucksack ist leer, da er nur zum Transportieren von Essen oder Trinken sowie Hygiene
oder ähnliches dient, das ich suche falls meine Vorräte erschöpft sind oder ich die Lage einmal
checken will. Alles im Radius von meinen 5km.
Der Bereitschaftsgürtel ist mit allem gepackt, was man gebrauchen kann um kurze Distanzen zu
laufen. Das Survivalkit ist also auch im Gürtel. Das kommt aber dann in die Hose oder in die Jacke
bevor ich los gehe.

1. Survivalkit
2. Wachswatte zum Feuer machen
3. Messer (egal ob das Glock oder ein anderes. Wichtig ist das man es für grobe Arbeiten
nutzen kann)
4. eine Bushbox
5. eine in Alufolie gewickelte Schachtel Streichhölzer, die ich Wasserfest gemacht habe
6. ein Shemagh, falls es irgendwo brennt oder es stinkt oder einfach weil es kalt ist
7. ein Kompass (nur für den Notfall)
8. ein kleines erste Hilfe Pack (selbst zusammengestellt. Aber nicht so viel)
9. ein Kubotan zur Verteidigung
10. ein Poncho falls es regnet oder ich mir schnell einen Unterschlupf bauen muss.
11. 3 Teelichter zum wärmen (z.B. in der Bushbox) oder zum tauschen
12. Kaugummis für den Geschmack oder zum tauschen (hab hab keine mehr kommen aber
gleich rein)
13. ein Multitool (in dem Fall ist das von Gerber)
14. Taschentücher
15. Wasserfilter (Sawyer)
16. HUGP (das Hab und Gut Pack in einem Stick, falls man sich ausweisen muss und ich meine
Dokumente nicht dabei habe. Da sind alle wichtigen Dokumente drauf die ich habe)
17. 3 Kaffeesticks zum trinken oder tauschen
18. Nuss-Honig-Riegel für zwischendurch (die haben ordentlich Kalorien. Reicht für maximal 1
Tag und schmecken richtig lecker)
19. Der Gürtel oder die Bauchtasche (Miltec, ja ich weiß aber die ist wirklich robust und
günstig)
20. Feuerstahl mit Kratzer
21. 16m Kordel für Poncho oder für irgendwas anderes. Ist dünner und leichter als Paracord hält
aber nicht so viel aus.
22. Multivitamintabletten zum trinken oder tauschen
23. 3 Zuckersticks zum tauschen oder ESSEN. Falls man den Kreislauf auf Touren bringen will.
24. Wasserflasche und Stahlbecher
Das was da drin ist und ohne Wasser wiegt alles in allem ca. 3,5kg. Da Messer und Survivalkit
sowie das Kubotan und andere Dinge später raus kommen, ist das Gepäck dann doch fast schon 1kg
ca. leichter. Aber mit Wasser wird das dann wieder 3,5kg haben.

Survivalkit
Das Survivalkit kommt in die Jacke oder Hose, damit wenn ich den Gürtel verliere oder mein
Material da drin aufgebraucht ist, schnell darauf zurückgreifen kann.
1. Zipperbeutel und Survivaldose
2. Wasserdichte Handyhülle zum Wassertransport
3. Edelstahlbecher
4. Taschenlampe
1. Zipperbeutel und Brotdose (die wird noch gegen ein Pouch eingetauscht
2. Wasserdichte Handyhülle zum Wasser holen
3. Taschenlampe
4. Salbeitee
5. Kaffeestick
6. in Alufolie eingewickeltes BIC-Feuerzeug
7. In Alufolie eingewickelte Streichhölzer
8. ein Spiegel
9. eine kleine Dose mir Ohropacks, Nähnadel, Sicherheitsnadeln und Bleistift
10. Angelschnur,- haken,- schwimmer eingewickelt in 16m Kordel
11. Draht
12. 2 Zuckersticks
13. Panzertape umwickelt mit Nähgarn
14. (zwar umgedreht aber mit meinen Kontaktdaten, Blutgruppe und sonstigen sachen)
Notfallinfo
15. Taschenmesser
16. Wasserfestes Papier
Fahrzeuge
Nun zu unseren Fahrzeugen gibt es nicht viel zu sagen. Es ist das was wir haben und was unser
Geldbeutel her gibt. Ein alter Opel Corsa B 2000er Baujahr und ein ganz normales 150ccm Quad.
Beide Fahrzeuge sind aber sehr klein und wendig. Verbrauchen wenig Sprit und laufen recht gut.
Sie sind mit den normalen Sachen gepackt wie jedes normale Fahrzeug auch. Da gibt es keinen
Unterschied.
Wenn wir fliehen müssen werden wir diese Fahrzeuge benutzen um aus der Stadt zu kommen und
in eine ruhigere Gegend zu fahren. Unser S.O.. Wenn es mit Auto und Quad nicht mehr weiter geht
kann man zu Fuß weiter aber man hat schonmal schnell viel Strecke geschafft. Das heißt weniger
Energieverlust und somit mehr Wasser und Essen.
Nun aber zum nächsten und letzten Punkt die
Flucht
Nun eine Flucht ist etwas was ich noch nie machen musste und dafür bin ich sehr dankbar. Fakt ist
aber das irgendwann eine Ausnahmesituation kommt, die eine Flucht unausweichlich macht. Die
ständige Bedrohung von Außen und Innen ist erdrückend, der Euro ist nicht mehr das..... war noch
nie was er sein sollte, die Unzufriedenheit und Dreistigkeit steigt von Tag zu Tag und die Politik
dreht Däumchen. Die Bürger sind leider auf sich selbst gestellt. Die gewaltigen Ausschreitungen in
Venezuela oder die Bürgerkriege in den Nahost Ländern sind nur Beispiele, die eine Katastrophe
sind aber auch ein Feuer oder ein Erdbeben oder eine Flut oder eine Eiszeit können ein Auslöser für
eine Flucht sein.
Egal welches Szenario man haben kann es liegt an euch es richtig zu machen. Baut eure Sicherheit
nach euren Bedürfnissen aus. Es bringt nichts sich einen Schokoriegel zu kaufen wenn man keine
Schokolade mag oder sich eine Machete zu kaufen wenn man lieber eine Axt oder ein Messer
benutzt, nur weil andere es auch so haben. Eure Ausrüstung ist nur so gut wie ihr.
Deshalb hab ich meinen Rucksack so gepackt das ich, auch wenn ich unter der Dusche stehe ihn
schnell packe und raus renne. Soll heißen ich hab all meine Klamotten, die ich anziehen werde im
oder am Rucksack und ziehe mich in einem ruhigen Moment um.
Gehen wir mal davon aus, mitten in der Nacht wird man durch eine Sirene wach und man muss
sofort das Haus verlassen. Ich persönlich schlafe meist immer in Jogginghose, Schlüpper und T-
Shirt. Wenn keine Zeit mehr bleibt hab ich nur das, was ich im Rucksack habe. Also hab ich mir
überlegt, auch wenn er jetzt ohne Wasser 13kg wiegt, die Kleidung im Rucksack zu lassen bis ich
mich umziehen kann. Auch ein dicker Schlafsack gehört nicht dazu. Es ist eine leichte Steppdecke.
Außerdem hab ich nur eine Hälfte von der österreichischen Dackelgarage, weil die andere Hälfte
meine Freundin hat. Auch sie wird nur einen dünnen Sommerschlafsack haben. Je größer die
Sachen umso schwerer sind sie, umso mehr Energie geht verloren und umso mehr essen und trinken
wir. Wir haben zusätzlich noch jede menge Notfalldecken dabei um uns warm zu halten. Wenn wir
zusammen sind ist das Zelt komplett und wir kuscheln uns aneinander. Sollte der Fall Eiszeit
kommen und wir müssen fliehen, haben wir natürlich auch Schlafsäcke die für kältere
Temperaturen sind. Aber im wesentlichen verzichten wir auf so was. Auch hab ich mehrere
Wasserbehälter dabei, da nicht überall Wasser zu holen ist.
Egal ich zeig euch den Rucksack mal.

Ich hab mich für diese Variante entschieden. Alles was zur Zeit draußen befestigt ist, wird während
der Flucht in einem ruhigen Moment angezogen bzw. in den Rucksack gepackt. Warum ich das
mache ist ganz einfach. Eine Notfallsituation kündigt sich eher selten an. Man hat wenig Zeit zu
handeln. Sollte ein Brand ausbrechen, stehen wir mit nichts da. Wir haben nur das, was in dem
Rucksack ist und was wir an haben. Deshalb ist auch Kleidung drin, die ich anziehen werde und
eine Wechselgarnitur.
Der Rucksack ist der „Condor 3 Day Assault Pack Oliv“. Er fasst ca. 50 Liter und ist sehr robust.
Hab ihn gebraucht gekauft bei ebay für 55€.
Aber egal wie viel ein Rucksack kostet oder wie groß er auch sein mag, ihr müsst ihn so packen,
das ihr ihn über einen längeren Zeitraum getragen bekommt.
Vor ein paar Jahren bin ich mit meiner Freundin wandern gewesen. 18 km über Stock und Stein und
Hügel..... HÜGEL. Ich hatte meinen damaligen B.O.B. dabei. Damals hatte er 20kg mit 4,5l Wasser.
Nach 4km hatte ich schon keine Lust mehr. Nach 10km hat meine Freundin sich Sorgen gemacht
und jedes Notfallschild (da stehen Koordinaten für die Rettungskräfte drauf) fotografiert, für den
Fall das ich zusammenbreche. Sie hätte mich nicht mitsamt Ausrüstung tragen können. Ich war so
froh, als wir wieder am Hotel waren, das ich mich erstmal auf das Bett gelegt habe und sofort
eingeschlafen bin. Es war ein Höllentrip.
Insgesamt waren es 20kg.
Aus diesem Fehler hab ich gelernt.
1. Bin ich trainierter als damals
2. hab ich meine Ausrüstung angepasst
3. werde ich nur dann Hügel gehen, wenn es nicht anders geht
4. werde ich viel Kleinkram den ich eh oft brauche in der Kleidung am Körper tragen.
Zu 4. wer das Gewicht am Körper verteilt ist nicht so schnell erledigt und es trägt sich besser.
Geht mit eurem Fluchtrucksack wandern. Das ist das beste Training was man haben kann um zu
sehen ob ihr eine gute oder schlechte Ausrüstung habt. Geht Zelten mit dem was ihr habt um zu
sehen ob ihr nachts gut schlafen könnt. Sollte es im Wald sein, fragt vorher um Erlaubnis. Wenn ihr
keine bekommt, fahrt auf einen Campingplatz. Es gibt so viele Möglichkeiten eure Ausrüstung zu
testen.
Solltet ihr das peinlich finden, euch so in der Öffentlichkeit zu zeigen, dann lasst euch gesagt sein
das jeder der über euch urteilt erstmal vor seiner eigenen Türe kehren sollte. Also egal was andere
sagen oder denken, ihr macht euer Ding und werdet damit glücklich.

So aber jetzt zu der Ausrüstung im Rucksack. Noch eins bevor ich anfange. Diese Ausrüstung ist
auf mich angepasst und dient nur der Ideenhilfe. Also ihr sollt den nicht nachpacken sondern euch
selbst einen Kopf machen was für euch am besten ist. Das hab ich auch.
Fangen wir erstmal draußen an.

Außen hab ich vorerst einen Parka und eine Steppdecke


Der Parka ist mit einer weiteren Jacke gefüttert die keine Tarnfarben hat. Man kann ihn im Winter,
im Herbst und im Frühling tragen. Er hält warm und auch trocken, für eine gewisse Zeit natürlich.
Außerdem verfügt er über jede menge Taschen was den Rucksack nochmal etwas leichter macht.

Die Steppdecke ist sehr leicht und hält unter normalen Umständen warm. In Verbindung mit einer
Rettungsdecke kann man damit gut schlafen. Allerdings ist sie für den Winter zu kalt. Sollte eure
Flucht im Winter sein, dann packt euch einen vernünftigen Schlafsack ein.

Die Farben sind optional aber den Parka werde ich noch gegen einen Smock eintauschen, da er auch
neutrale Farben hat. Den Parka auf dem Bild hab ich geschenkt bekommen.
Es geht weiter mit den kleinen Seitentaschen

Links: eine Flasche Wasser, ein Kabelbinder und Angelschnur. 1,5l Wasser im Rucksack zu haben,
auch jetzt schon ist besser als während einer Katastrophe alle Flaschen zu füllen. Schaut ob ihr
irgendwo Bachläufe habt oder frische Regenpfützen, die ihr nutzen könnt um eure Flaschen wieder
zu füllen (Wasserfilter und abkochen nicht vergessen). Kein stehendes Wasser oder einen großen
Fluss wie der Rhein oder die Mosel. Das ist gefährlich.

Rechts: Einen Wasserdichten Behälter mit Feuerstahl, Streichhölzer, Essbesteck, Feuerzeug,


Teelichter und Wachswatte. Paracord, ein Schnellverschluss, eine Slingshot mit 100 Kugeln (ich
weiß nicht ob ich die je benutzen werde) Sie dient nur zur Verteidigung nicht zur Jagt. Außerdem
Brennstoff für den Trangia-Kocher.

Kleines Fach vorne


Vorne hab ich eine Zelthälfte mit Zeltstangen, Heringen, Kommandoseil (kein Paracord) und der
Zeltplane. Das Zelt ist vom Österreichischem Bundesheer und hat 20€ gekostet komplett. Gewicht
ist gering und es hält dicht.
Vordere Tasche Mittel

In dieser Tasche sind teilweise Sachen drin die ich am Gürtel tragen werde oder regelmäßig
brauchen werde.
Oben: Sachen die ich mir an den Gürtel hänge: Ein Messer, eine Taschenlampe mit Signalscheiben,
eine Säge mit Tasche und ein Fernglas mit Tasche
Unten: Sachen die ich regelmäßig brauchen werde. Ein Behälter zum Kochen oder um Krach zu
machen, Karten von der Umgebung und dem Bundesland bzw. mehreren, einen Kartenkompass,
eine Rettungsdecke und ein Hilfebuch (optional).

Jetzt kommen wir auch schon zum großen Fach. Da drin befinden sich Klamotten und
Nahrungsmittel sowie Sachen die ich am Körper tragen werde.
Unten:
In dem Bereich hab ich mein Waschzeug, Nähzeug, ein Handtuch, Toilettenpapier, ein wenig zu
Essen und Franzbrandwein zur Muskelentspannung

Oben:

Hier zu sehen sind meine Wechselklamotten, meine Schlafunterlage, mein Kochset und die
Kleidung die ich anziehen werde.
Wenn ich alle Sachen, die ich anziehen oder am Körper tragen werde raus nehme, komme ich auf
ein Gewicht von 9kg.
Das Kochset ist von BCB. Es wurde speziell für das Britische Militär entwickelt. Man kann es mit
einem Trangia-Kocher benutzen (so wie ich), mit Brennpaste oder mit Holz befeuern. Es hat eine 1l
Plastikflasche mit einem Plastikbecher und einem Kochbecher und Abtropfdeckel. Binnen weniger
Minuten hatte ich das Wasser am Kochen und die Nudeln mit Sauce waren auch recht schnell fertig.
Dabei war eine Tasche, die man an den Gürtel oder Rucksack hängen kann. Ich bin zufrieden.
Ihr seht, man braucht auch nicht so viel um einige Tage ohne großen Luxus zurecht zu kommen.
Das meiste hat man eh zuhause.

Mein Plan sieht vor, das wenn es zu einer Katastrophe kommt wie ich sie mir vorstell das sie
kommt, das ich mich erst im Haus verbarrikadiere und erstmal abwarte. Wenn die Situation an den
Fugen gerät ziehe ich mit meiner Freundin aufs Land. Ich werde Wälder und Städte größtenteils
meiden, weil sich dort die meisten Plünderer aufhalten werden oder feindlich gesinnte „Prepper“.
Ich werde aber nicht so einer sein der einem die Hilfe verwehrt. Wenn ich jemanden sehe, der Hilfe
benötigt dann helfe ich. Wenn mich jemand angreift, verteidige ich mich. Aber ich werde niemals
jemanden ausrauben, der es nötiger hat als ich. Das solltet ihr auch nicht. Wenn ich was brauche,
tausch ich was oder frage höflich.

Das ist jetzt an die gerichtet, die meinen alles besser zu wissen. Ihr könnt gerne kommentieren aber
denkt daran das wenn ihr noch nie in einer Fluchtsituation gewesen seid, das ihr dann auch nicht
besser oder schlechter seid als ich. Denn ich hab auch noch keine Situation erlebt die zur Flucht
geführt hat. Ich hab zwar schon in einer Situation gehabt, in der ich angst um mein Leben hatte aber
das ist nicht mit einer Flucht zu vergleichen. Denn in meiner Situation, hab ich weder denken noch
handeln müssen. Ich hatte einfach nur Angst und wusste nicht ob ich überleben werde.

Viel Spaß beim lesen. ;)

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