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Nombres et

opérations
Par Mickaël Launay (GéoMl17)

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Licence Creative Commons 6 2.0


Dernière mise à jour le 10/08/2012
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Sommaire
Sommaire ........................................................................................................................................... 2
Lire aussi ............................................................................................................................................ 3
Nombres et opérations ....................................................................................................................... 5
Partie 1 : Un tour d'horizon ................................................................................................................. 5
Les nombres entiers .......................................................................................................................................................... 6
Les entiers naturels ..................................................................................................................................................................................................... 6
Un, deux, trois, quatre,... ............................................................................................................................................................................................. 6
Le zéro ........................................................................................................................................................................................................................ 6
L'addition ..................................................................................................................................................................................................................... 8
Les entiers relatifs ....................................................................................................................................................................................................... 8
La soustraction ............................................................................................................................................................................................................ 8
Les nombres négatifs .................................................................................................................................................................................................. 9
Les nombres rationnels ................................................................................................................................................... 13
La multiplication ........................................................................................................................................................................................................ 13
Itérer l'addition ........................................................................................................................................................................................................... 13
Multiplier des nombres négatifs ................................................................................................................................................................................ 14
Moins par moins ........................................................................................................................................................................................................ 14
La commutativité ....................................................................................................................................................................................................... 17
La division ................................................................................................................................................................................................................. 18
Les fractions .............................................................................................................................................................................................................. 19
La virgule : on bouche les trous ................................................................................................................................................................................ 19
Les fractions : soyons fainéants ................................................................................................................................................................................ 22
Rationnels ou réels ? ................................................................................................................................................................................................ 23
Les nombres complexes ................................................................................................................................................. 26
Itérer la multiplication : les nombres en puissance ................................................................................................................................................... 26
Problème de commutativité ! ..................................................................................................................................................................................... 27
La racine et le logarithme .......................................................................................................................................................................................... 28
La racine .................................................................................................................................................................................................................... 28
Le logarithme ............................................................................................................................................................................................................ 30
Les nombres complexes ........................................................................................................................................................................................... 32
Bienvenue dans l'imaginaire ! ................................................................................................................................................................................... 33
Le plan complexe ...................................................................................................................................................................................................... 34
Un petit bilan ................................................................................................................................................................... 39
Où en sommes nous ? .............................................................................................................................................................................................. 39
Ce que nous avons réussi... ...................................................................................................................................................................................... 39
Ce qui ne marche pas... ............................................................................................................................................................................................ 39
Et après ? .................................................................................................................................................................................................................. 41
Le coin des énigmes ....................................................................................................................................................... 43
On commence en douceur... ..................................................................................................................................................................................... 44
Mais quelle heure est-il ? .......................................................................................................................................................................................... 44
Les nénuphars ........................................................................................................................................................................................................... 44
Les deux arbres ......................................................................................................................................................................................................... 45
Suites logiques .......................................................................................................................................................................................................... 45
On corse un peu ........................................................................................................................................................................................................ 46
Ces sapins sciés ....................................................................................................................................................................................................... 46
Comptons les lettres ................................................................................................................................................................................................. 47
Commutons la puissance .......................................................................................................................................................................................... 47
Ça se complique ....................................................................................................................................................................................................... 48
Comptez les pages ................................................................................................................................................................................................... 48
i m'embête ................................................................................................................................................................................................................. 48
Partie 2 : Les quatre opérations ........................................................................................................ 49
Une brève histoire des nombres ..................................................................................................................................... 50
Premiers systèmes numériques ................................................................................................................................................................................ 50
Les égyptiens ............................................................................................................................................................................................................ 51
Les grecs ................................................................................................................................................................................................................... 51
Les romains ............................................................................................................................................................................................................... 52
Les aztèques ............................................................................................................................................................................................................. 52
Une affaire de position .............................................................................................................................................................................................. 53
Les babyloniens ........................................................................................................................................................................................................ 53
Les failles du système babylonien ............................................................................................................................................................................ 54
Ces chiffres arabes qui sont... indiens ...................................................................................................................................................................... 55
En quelle base comptez-vous ? ................................................................................................................................................................................ 56
Les nombres en binaire ............................................................................................................................................................................................. 56
La base quatre .......................................................................................................................................................................................................... 56
La base hexadécimale .............................................................................................................................................................................................. 57
Pourquoi 0,999... = 1 ? .................................................................................................................................................... 57
Après la virgule ......................................................................................................................................................................................................... 58
Top 3 des raisons pour lesquelles 0,999...=1 ............................................................................................................................................................ 60
Raison n°1 : La différence entre les deux ................................................................................................................................................................. 60
Raison n°2 : En équation .......................................................................................................................................................................................... 60
Raison n°3 : Par tiers ................................................................................................................................................................................................ 61
Pour les têtus ............................................................................................................................................................................................................ 62
L'addition et la soustraction ............................................................................................................................................. 63
L'addition ................................................................................................................................................................................................................... 64

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Sommaire 3/214

La soustraction .......................................................................................................................................................................................................... 66
La multiplication (partie 1/2) ............................................................................................................................................ 69
Le rectangle ............................................................................................................................................................................................................... 69
La distributivité .......................................................................................................................................................................................................... 71
Développons ! Factorisons ! ...................................................................................................................................................................................... 73
Développons ............................................................................................................................................................................................................. 75
Factorisons ................................................................................................................................................................................................................ 79
Remarquables ces identités ! .................................................................................................................................................................................... 80
Les identités remarquables d'ordre 2 ........................................................................................................................................................................ 80
Les identités remarquables d'ordre 3 ........................................................................................................................................................................ 81
Et caetera .................................................................................................................................................................................................................. 81
Un peu de calcul mental... ......................................................................................................................................................................................... 82
La multiplication (partie 2/2) ............................................................................................................................................ 82
Les tables de multiplications ..................................................................................................................................................................................... 83
Poser une multiplication ............................................................................................................................................................................................ 86
TD : Les nombres polygonaux ........................................................................................................................................ 89
C'est quoi les nombres polygonaux ? ....................................................................................................................................................................... 90
Et maintenant c'est à vous... ..................................................................................................................................................................................... 91
Nombres triangulaires ............................................................................................................................................................................................... 91
Nombres carrés ......................................................................................................................................................................................................... 93
Nombres pentagonaux .............................................................................................................................................................................................. 93
Nombres hexagonaux et au delà .............................................................................................................................................................................. 95
Retour au carré ......................................................................................................................................................................................................... 96
Nombres polygonaux centrés .................................................................................................................................................................................... 97
La division (partie 1/2) ................................................................................................................................................... 100
La division est une multiplication comme les autres ............................................................................................................................................... 100
Le rectangle ............................................................................................................................................................................................................. 100
L'inverse .................................................................................................................................................................................................................. 101
Voilà, le chapitre est fini ! ........................................................................................................................................................................................ 102
Jouons un peu avec l'inverse .................................................................................................................................................................................. 102
Multiplier et diviser des fractions ............................................................................................................................................................................. 104
Multiplier des fractions ............................................................................................................................................................................................. 104
Diviser des fractions ................................................................................................................................................................................................ 104
La division (partie 2/2) ................................................................................................................................................... 105
Un peu d'arithmétique ............................................................................................................................................................................................. 106
Multiples et diviseurs ............................................................................................................................................................................................... 106
Multiples particuliers ................................................................................................................................................................................................ 108
La division euclidienne ............................................................................................................................................................................................ 110
Comment fait-on une division ? ............................................................................................................................................................................... 114
Les fractions font des cycles ................................................................................................................................................................................... 116
Et les cycles font des fractions ? ............................................................................................................................................................................. 117
Additionner des fractions ............................................................................................................................................... 118
Fractions égales ...................................................................................................................................................................................................... 119
Les différentes formes d'une fraction ....................................................................................................................................................................... 119
Les fractions irréductibles ........................................................................................................................................................................................ 119
Comment repérer deux fractions égales ? .............................................................................................................................................................. 120
Additionner des fractions ......................................................................................................................................................................................... 121
Fractions aux dénominateurs égaux ....................................................................................................................................................................... 121
Et si les dénominateurs ne sont pas les mêmes ? .................................................................................................................................................. 122
Sigma et Pi .................................................................................................................................................................... 123
Comment ça marche ? ............................................................................................................................................................................................ 124
Sigma ...................................................................................................................................................................................................................... 124
Pi ............................................................................................................................................................................................................................. 125
La soustraction et la division ? ................................................................................................................................................................................ 125
Sigma et Pi sous toutes les coutures ...................................................................................................................................................................... 126
Avec des termes constants ..................................................................................................................................................................................... 126
La distributivité ........................................................................................................................................................................................................ 126
La commutativité ..................................................................................................................................................................................................... 126
On inverse les termes ............................................................................................................................................................................................. 127
Retour à la somme des carrés ................................................................................................................................................................................ 127
Sommes infinies ...................................................................................................................................................................................................... 129
Achille et la tortue .................................................................................................................................................................................................... 132
Le coin des énigmes ..................................................................................................................................................... 135
On commence en douceur... ................................................................................................................................................................................... 135
Égalité d'allumettes ................................................................................................................................................................................................. 135
Équation rectangulaire ............................................................................................................................................................................................ 135
La pyramide du Louvre ............................................................................................................................................................................................ 137
La somme et le produit ............................................................................................................................................................................................ 139
On corse un peu ...................................................................................................................................................................................................... 139
Le carré magique .................................................................................................................................................................................................... 139
Somme d'impairs ..................................................................................................................................................................................................... 143
La marguerite .......................................................................................................................................................................................................... 144
Question de base .................................................................................................................................................................................................... 145
Ça se complique ..................................................................................................................................................................................................... 146
Trois à la suite ......................................................................................................................................................................................................... 146
Le cryptarithme du zéro ........................................................................................................................................................................................... 148
Partie 3 : Un peu de statistiques ..................................................................................................... 151
La proportionnalité ......................................................................................................................................................... 151
Qu'est-ce que la proportionnalité ? ......................................................................................................................................................................... 151
Quelques exemples ................................................................................................................................................................................................ 152
Un peu de théorie .................................................................................................................................................................................................... 155

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Lire aussi 4/214

Tableaux de proportionnalité ................................................................................................................................................................................... 157


Produit en croix ....................................................................................................................................................................................................... 160
La proportionnalité déformée .................................................................................................................................................................................. 162
Proportionnalité inverse .......................................................................................................................................................................................... 162
Proportionnalité multiple .......................................................................................................................................................................................... 164
Les pourcentages .......................................................................................................................................................... 168
Comparons toutes proportions gardées .................................................................................................................................................................. 168
Populations, superficie, densité .............................................................................................................................................................................. 168
Autres exemples ..................................................................................................................................................................................................... 170
Les pourcentages .................................................................................................................................................................................................... 172
Pourcentage d'une partie dans un tout ................................................................................................................................................................... 173
Pourcentage d'une variation d'une quantité initiale ................................................................................................................................................. 175
Trois remarques pour conclure ............................................................................................................................................................................... 175
Additif contre multiplicatif .............................................................................................................................................. 178
Question pour un Zéro ............................................................................................................................................................................................ 178
Question pour un Zéro ............................................................................................................................................................................................ 178
En sciences ............................................................................................................................................................................................................. 180
La différence ou le rapport ...................................................................................................................................................................................... 180
Le 0 et le 1 ............................................................................................................................................................................................................... 180
L'inverse et l'opposé ................................................................................................................................................................................................ 180
Toutes les configurations possibles ......................................................................................................................................................................... 181
Le retour de la proportionnalité et des pourcentages .............................................................................................................................................. 181
La proportionnalité ................................................................................................................................................................................................... 181
Les pourcentages .................................................................................................................................................................................................... 182
Les moyennes ............................................................................................................................................................... 184
Moyennes de deux nombres ................................................................................................................................................................................... 184
Moyenne arithmétique ............................................................................................................................................................................................. 185
Moyenne géométrique ............................................................................................................................................................................................. 186
Moyennes de plusieurs nombres ............................................................................................................................................................................ 187
Moyenne arithmétique ............................................................................................................................................................................................. 187
Moyenne géométrique ............................................................................................................................................................................................. 189
Moyennes pondérées .............................................................................................................................................................................................. 190
Moyennes déformées de Kolmogorov ..................................................................................................................................................................... 192
Moyenne quadratique .............................................................................................................................................................................................. 192
Moyenne harmonique .............................................................................................................................................................................................. 193
Moyennes de Kolmogorov ....................................................................................................................................................................................... 194
Partie 4 : Annexes ........................................................................................................................... 195
Prononcer et écrire les nombres en français ................................................................................................................ 196
Jusqu'au million ....................................................................................................................................................................................................... 196
De 0 à 99 ................................................................................................................................................................................................................. 196
De 100 à 1 000 000 ................................................................................................................................................................................................. 197
Où sont les traits d'union ? ...................................................................................................................................................................................... 198
Au delà du million... ................................................................................................................................................................................................. 199
Échelle longue ......................................................................................................................................................................................................... 199
Échelle courte ......................................................................................................................................................................................................... 201
Notations et conventions ............................................................................................................................................... 201
Nombres et opérations ............................................................................................................................................................................................ 202
Chiffres et Nombres ................................................................................................................................................................................................ 202
Opérations de base ................................................................................................................................................................................................. 202
Autres opérations .................................................................................................................................................................................................... 202
Priorités ................................................................................................................................................................................................................... 203
Relations ................................................................................................................................................................................................................. 204
Autres symboles ...................................................................................................................................................................................................... 204
Alphabet latin .......................................................................................................................................................................................................... 204
Alphabet grec .......................................................................................................................................................................................................... 207
Références .................................................................................................................................................................... 209
Quelques conseils pour aller plus loin ..................................................................................................................................................................... 210
Livres ....................................................................................................................................................................................................................... 210
Sites web ................................................................................................................................................................................................................. 211
Autre ........................................................................................................................................................................................................................ 211
Bibliographie exhaustive ......................................................................................................................................................................................... 212

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Lire aussi 5/214

Nombres et opérations

Par Mickaël Launay (GéoMl17)

Mise à jour : 10/08/2012


Difficulté : Intermédiaire Durée d'étude : 1 mois

Difficile de faire des maths sans utiliser les nombres. À un tel point que beaucoup de gens pensent même que les mathématiques
ne parlent que des nombres ! Ce point de vue a beau être caricatural, il est tout de même indispensable de les connaître un
minimum pour faire des maths intéressantes.

Comment s'articulent entre eux les différents types de nombres et les différentes opérations ? Pourquoi des gens ont-ils
eu un jour la drôle d'idée d'inventer les nombres négatifs, les fractions ou encore les logarithmes ? Et en bref : pourquoi
c'est beau les maths ?

Voilà quelques-unes des questions auxquelles ce cours va (essayer de) répondre ! Le but est de présenter les nombres avec le
moins de technique possible et une approche globale.

Ce cours n'est pas scolaire. Autrement dit, il n'est pas du tout adapté à la révision d'un devoir ou d'un examen. Nous
n'allons pas du tout emprunter les chemins scolaires classiques et nous allons passer pas mal de temps à réfléchir sur
les notions plutôt que de chercher à "savoir résoudre des exercices."

Si en revanche vous voulez vous faire plaisir en découvrant une nouvelle façon d'aborder les maths, vous devriez trouver ici ce
qu'il vous faut. Nous allons tout reprendre de zéro, depuis les entiers naturels que vous connaissez probablement déjà un peu (0,
1, 2, 3, 4 ...) jusqu'aux nombres complexes qui sont beaucoup moins connus, mais pas moins passionnants ! Chaque partie
s'achève par un chapitre intitulé "Le coin des énigmes" dans lequel vous aurez l'occasion de mettre en application les notions
vues dans les chapitres précédents.

N'ayez pas peur de vous lancer dans ce cours, tout y est expliqué simplement.

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Partie 1 : Un tour d'horizon

Avant d'aborder les détails, il est important en mathématiques d'avoir une vision globale des notions et des raisons pour
lesquelles elles sont utiles. C'est l'objectif de cette partie : faire un tour d'horizon rapide des nombres et des opérations que l'on
rencontre en faisant des maths.

Bien sûr, il ne s'agit pas de tout comprendre du premier coup ! Nous reviendrons plus précisément sur chaque notion dans les
parties suivantes. La maturation des connaissances en mathématiques prend du temps et vous vous surprendrez certainement
dans quelque temps à comprendre des choses qui vous paraissaient du charabia quand vous les avez découvertes.

Mais assez parlé, commençons tout de suite avec les nombres entiers !

Les nombres entiers


Alors c'est décidé ! Nous allons voir ou revoir les nombres en partant de zéro (c'est le cas de le dire). Démarrez vos cerveaux,
faîtes chauffer vos neurones, libérez vos cellules grises ! Dans ce premier chapitre, nous allons apprendre à compter ! Mais
non, je ne vous prends pas pour des idiots, seulement on a dit qu'on reprenait tout depuis le début, alors on reprend vraiment
tout depuis le début ! Ne vous inquiétez pas, ce premier chapitre sera bref. C'est parti !

Les entiers naturels


Un, deux, trois, quatre,...

Bienvenue dans le monde des chiffres et des nombres.

Au fait, c'est quoi la différence entre un nombre et un chiffre ?

C'est très simple ! Les chiffres il y en a dix : 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9. Ils n'ont aucune valeur, ce sont juste des caractères, des
symboles graphiques, qui servent à écrire les nombres. De la même façon que les lettres servent à écrire les mots, mais n'ont pas
de signification.

Les nombres représentent une valeur. Ils sont composés d'un ou plusieurs chiffres et éventuellement d'autres symboles comme
par exemple un signe moins (-126) ou une virgule (17,31), on verra ça un peu plus tard. Il y a même certains nombres que l'on peut
écrire autrement qu'avec des chiffres : le célèbre nombre par exemple (se lit "pi").

Mais pourquoi y a-t-il dix chiffres ?

Parce que les êtres humains ont dix doigts ! C'est très probablement la raison pour laquelle nos ancêtres qui ont inventé notre
système d'écriture des nombres ont choisi d'utiliser dix chiffres.

Tant que l'on ne compte pas au-delà de dix, tout va bien nos doigts nous suffisent, mais dès que l'on veut aller plus loin, il faut
inventer un stratagème, c'est comme cela que naît la dizaine, qui vaut dix unités. Puis au bout de dix dizaines, voilà la centaine,
suivie millier qui vaut dix centaines...

Le nombre de chiffres s'appelle la base : nous comptons donc en base dix. Mais il est tout à fait possible de faire des
mathématiques dans une base différente. Par exemple, la civilisation babylonienne écrivait ses nombres en base
soixante. Dans leurs calculs internes, les ordinateurs fonctionnent en base 2 : ils n'utilisent que les deux chiffres : le 0 et
le 1. Il est aussi courant en informatique d'utiliser la base 16.

Ne vous affolez pas, dans la suite, je n'utiliserai que la base 10 à laquelle tout le monde est habitué (et d'ailleurs quand j'écris 10,
j'utilise la base dix ). Il est tout de même intéressant de savoir que ce n'est pas la seule façon d'écrire les nombres. Le premier
chapitre de la seconde partie sera consacré à l'histoire de l'écriture des nombres et à la manière dont ce système est apparu.

Le zéro

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Mais qu'a-t-il de particulier ce zéro pour qu'il mérite qu'on lui consacre une partie à lui tout seul ? Pourquoi ne l'a-t-on
pas mis avec les autres ?

Eh oui, ce nombre-là est particulier. Je vais essayer de vous faire comprendre pourquoi dans ce qui va suivre. Mais avant,
laissez-moi vous poser une question qui n'a rien à voir :

Combien avez-vous mangé de caramels mous aujourd'hui ?

Si je vous pose la question, c'est que j'ai une idée derrière la tête. Rien ne vous choque dans ma question ? Non ? Vous êtes
sûrs ? Ce que je voudrais que vous remarquiez c'est qu'elle n'a pas de sens. Comment puis-je vous poser cette question alors que
je ne sais même pas si vous avez mangé des caramels mous aujourd'hui ?!

Demander à quelqu'un combien de caramels mous il a mangé avant de savoir s'il en a mangé est aussi absurde que de lui
demander s'il a aimé le film sans savoir s'il revient du cinéma ou comment s'appellent ses enfants sans savoir s'il en a !

Réfléchissez-y bien. Et si vous n'arrivez pas à trouver ma question absurde, c'est que vous êtes trop intelligent et que vous
anticipez déjà sur ce que je vais dire après.

Bref, revenons à nos caramels mous. Concernant votre consommation d'aujourd'hui il y a deux possibilités :

soit vous en avez mangé,


soit vous n'en avez pas mangé.

Alors, si et seulement si je sais que vous en avez mangé, je peux vous demander combien. Et vous pourrez me répondre 1, 3, 7, 24
ou 476, enfin l'un des nombres que nous avons vus précédemment.

Ce qu'il est important de constater ici, c'est qu'il y a deux cas de figure totalement opposés : soit vous avez mangé des caramels
mous soit vous n'en avez pas mangé. Et c'est là que notre merveilleux zéro intervient : dans le deuxième cas, je sors ma baguette
magique et abracadabra, j'invente un nouveau nombre, je l'appelle zéro (et le note 0) et je vous annonce triomphalement
qu'aujourd'hui vous avez mangé zéro caramel mou !

Et à partir de cet instant tout devient possible (ou presque), une fois le zéro inventé, je peux sans complexe affirmer :

que vous avez un certain nombre d'enfants. Vous n'en avez pas ? Ce nombre est 0 !
que vous avez un certain nombre de cheveux sur la tête. Vous êtes chauve ? Ce nombre est 0 !
que vous avez déjà effectué un certain nombre de sorties dans l'espace. Vous n'êtes pas astronaute ? Ce nombre est 0 !

L'invention du nombre zéro permet de réduire en une théorie unique des situations qui auparavant nécessitaient que l'on
distingue deux cas.

La plupart des civilisations antiques ne connaissaient pas le zéro. Aujourd'hui, l'emploi de ce nombre est tellement répandu et
évident qu'on finit par en oublier à quel point ce principe est profondément astucieux !

Alors là je crois que c'est le bon moment pour placer une petite citation :

Citation : Henri Poincaré


Faire des mathématiques, c'est donner le même nom à des choses différentes.

Henri Poincaré (1854, 1912) est un mathématicien, physicien et philosophe français. Il est
entre autres un précurseur de la théorie de la relativité d'Einstein.

J'adoooore cette citation ! Avant il y avait deux cas différents. Maintenant nous allons leur
Henri Poincaré
donner le même nom, celui d'entier naturel, il n'y a plus qu'un cas : aujourd'hui vous avez mangé un

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nombre entier naturel de caramels mous.

Les entiers naturels, vous l'aurez compris, ce sont tous les nombres vus jusque-là, zéro compris : 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11,
12, 13... Ils sont aussi parfois appelés les entiers positifs (par opposition aux entiers négatifs que nous allons bientôt voir
apparaître).

Au cours de votre découverte des mathématiques vous vous rendrez rapidement compte que celles-ci poursuivent toujours ce
but : généraliser, encore généraliser, toujours généraliser, bref : donner le même nom à des choses différentes.
L'addition
Bien, alors maintenant que nous avons nos nombres, il faudrait apprendre à en faire quelque chose ! Nous voudrions les
manipuler, faire des opérations avec... Et la première des opérations, c'est l'addition !

Les nombres représentent une valeur, une quantité, et la question qui se pose est la suivante : lorsque nous avons deux
nombres, que pouvons-nous faire avec ?

Eh bien allons-y prenons deux nombres. Voici 5 :

Si vous ne les avez pas reconnus, ce sont les cinq premières planètes du système solaire (Mercure, Venus, la Terre, Mars et
Jupiter). Et maintenant voici 3 (Saturne, Neptune et Uranus) :

Maintenant que nous avons d'un coté 5 et de l'autre coté 3, que pouvons-nous faire, je vous le demande ? Comment ? Les mettre
ensemble ? Quelle brillante idée ! Alors allons-y :

Et qu'obtenons-nous ? 8 !! Qui l'eût cru ?

Permettez-moi de vous féliciter chaleureusement, vous venez de réussir une addition !

C'est joli les planètes, mais pour écrire cette addition mathématiquement, nous allons avoir besoin de deux nouveaux symboles.
Le premier, c'est le signe + qui se lit « plus ». C'est le symbole de l'addition, le résultat de l'addition du nombre 5 et du nombre 3 se
note alors 5+3. Le deuxième est le signe = qui se lit « égal » et qui est utilisé pour indiquer l'égalité de deux nombres.

Finalement, l'addition ci-dessus se note 5+3=8. Ceci signifie que le résultat de l'addition du nombre 5 et du nombre 3 est 8. Cette
opération se lit « Cinq plus trois égale huit ».

Le résultat d'une addition s'appelle la somme. On dit que huit est la somme de cinq et de trois.
Les entiers relatifs
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La soustraction

La soustraction, c'est presque aussi simple : c'est une addition, mais dans l'autre sens.

Une soustraction se note avec le signe . La soustraction qui correspond à l'addition précédente est : 8-3=5 qui se lit « huit
moins trois égal cinq ». Le résultat d'une soustraction s'appelle la différence. La différence de 8 et de 3 est 5.

Vous ne trouvez pas que tout ce que j'ai dit jusque-là est trop facile ? Si ? Alors je vais compliquer un peu en rajoutant des " " et
des " ". Parce qu'en maths c'est bien de faire des exemples, mais il faut aussi faire des choses un peu plus abstraites.

À partir de maintenant, nous noterons et deux nombres. Et on considère la soustraction . Dans l'exemple précédent,
est 3 et est 8.

L'écriture des mathématiques avec des lettres demande un peu d'abstraction. Rassurez-vous, je ne vais pas me mettre à
tout écrire avec des lettres d'un seul coup. Durant ce cours je continuerai à utiliser beaucoup d'exemples avec des «
vrais nombres ». Ceci dit, si les lettres vous font vraiment trop peur, remplacez les par des nombres. Par exemple, dans
les paragraphes qui vont suivre, à chaque fois que vous verrez un faites comme si c'était un 3 et à chaque fois que
vous verrez un faites comme si c'était un 8. Et puis quand vous en aurez marre des 3 et des 8, changez de nombres :
prenez 12 et 37 à la place par exemple. Vous verrez qu'en faisant ça vous finirez par vous habituer aux lettres sans vous
en rendre compte et que dans quelques chapitres vous n'aurez presque plus besoin d'imaginer des nombres à la place.

Il existe deux façons de voir cette soustraction. La différence peut être interprétée comme :

le nombre que l'on obtient quand on enlève à ;


le nombre qu'il faut ajouter à pour obtenir .

Cela revient exactement au même. Le premier point est le plus intuitif, mais le second est souvent très utile.

Il est souvent pratique quand on fait des calculs d'inventer des choses qui n'existent pas, mais qui permettent de gagner du
temps de façon astucieuse. En voici un exemple.

Nous sommes le 20 octobre aujourd'hui. Quel jour serons-nous dans 17 jours ?

À cette question, beaucoup de gens raisonnent de la façon suivante :

Nous sommes le 20 octobre.


Donc dans 11 jours nous serons le 31 octobre (il y a 31 jours dans le mois d'octobre).
Donc dans 12 jours nous serons le 1er novembre.
Donc dans 17 jours nous serons le 6 novembre.

Une addition ne suffit pas. Le changement de mois, oblige à faire une étape pour passer du 31 octobre au 1er novembre. Mais
voilà maintenant une autre manière de raisonner :

Nous sommes le 20 octobre.


Donc dans 17 jours nous seront le 37 octobre.
Or "37 octobre = 6 novembre" car 37-31=6 (il y a 31 jours dans le mois d'octobre).

Voilà l'astuce ! Ce n'est pas parce que le 37 octobre n'existe pas que l'on ne peut pas imaginer qu'il existe pour simplifier les
calculs. Vous découvrirez bientôt qu'en mathématique on utilise souvent ce genre de méthode.

Bon ce n'est pas très compliqué tout ça, est-il nécessaire de s'y attarder plus longtemps ? Ah si, tout de même une remarque : si le
nombre est plus grand que le nombre , il n'est pas possible de soustraire à . On ne peut pas calculer . Hum, hum,
les mathématiciens n'aiment pas ne pas savoir faire. Il va falloir remédier à ça.

Les nombres négatifs

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La solution au problème des soustractions impossibles, je vous la donne en mille : les nombres négatifs ! Eh oui, en
mathématique quand des opérations ne sont pas faisables, on invente des nouveaux nombres. (Un peu de la même façon que
nous avons inventé le 37 octobre précédemment.)

Ces nouveaux nombres sont -1, -2, -3, ... (et se lisent "moins un", "moins deux", "moins trois", ...) Si on rajoute ces entiers
négatifs aux entiers naturels que nous avons vus précédemment, on obtient les entiers relatifs (ou les nombres entiers tout
court).

Schématiquement, cela donne ça :

La question est maintenant : comment fonctionnent-ils ces entiers relatifs ? Autrement dit qu'obtient-on quand on additionne ou
quand on soustrait deux entiers relatifs ?

Commençons par la soustraction puisque c'est pour elle que nous avons créé les entiers relatifs. Soustraire un nombre à un
nombre , c'est calculer l'écart de à que l'on note . Si est plus petit que , cette différence est positive (on avance
pour aller de à ) :

Si est plus grand que , cette différence est négative (on recule pour aller de à ):

On constate un phénomène tout à fait logique, mais qui peut paraître curieux la première fois qu'on le rencontre : soustraire un
nombre négatif, cela revient à ajouter un nombre positif ! En enlevant -4 à 3, on a obtenu 7 ce qui revient à avoir ajouté 4 à 3.
Pour comprendre cela prenons l'exemple suivant :

On sait parfaitement ce que signifie posséder 7€ mais quelle signification donner à posséder -7€ ? En fait, posséder -7€, cela
revient à dire que l'on a une dette de 7€. Ainsi, gagner -7€, c'est gagner une dette de 7€, c'est donc perdre 7€. Et réciproquement,
perdre -7€, c'est perdre une dette de 7€, c'est donc gagner 7€. D'où la règle : soustraire un nombre négatif c'est ajouter un nombre
positif ! Vous suivez toujours ? Vous avez le droit de relire ce paragraphe plusieurs fois !

Une fois que l'on a compris ça, le principe de l'addition est très simple :

Ajouter un nombre positif, on sait déjà faire.


Ajouter un nombre négatif, c'est soustraire un nombre positif.

Voici l'addition 3+(-4) qui donne -1 :

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Oui bon c'est très joli tout ça, mais concrètement, est-ce que ça simplifie vraiment les choses ?

Oui ! C'est utile pour faire vos comptes comme nous l'avons déjà vu. Mais prenons un autre exemple. Pour donner l'altitude d'un
point de la planète, il faut :

Dire s'il est au-dessus ou en dessous du niveau de la mer.


Donner son altitude s'il est au dessus ou sa profondeur s'il est en dessous.

Par exemple, le mont Everest se trouve à 9000 mètres au dessus du niveau de la mer. La fosse des Mariannes (océan Pacifique) se
situe à 11000 mètres de profondeur sous le niveau de la mer. Nous sommes dans la même situation qu'avant la création du zéro
(souvenez-vous) : nous avons deux cas de figure opposés et on aimerait bien généraliser tout ça.

Et la généralisation, ce sont les entiers relatifs qui nous la donnent. Les altitudes seront positives au dessus du niveau de la mer
et négatives en dessous. Ainsi, on peut simplement dire : l'Everest est à 9000 mètres d'altitude et la fosse des Mariannes à -11000
mètres d'altitude.

Mais attention si vous dîtes que la fosse des Mariannes se situe à -11 kilomètres en dessous du niveau de la mer, cela
signifie qu'elle se situe à 11 kilomètres au dessus du niveau de la mer, soit deux kilomètres de plus que l'Everest. Il y
a une redite entre le - de -11 et le "en dessous du niveau de la mer". C'est une erreur fréquente.

Cet exemple reste simple, mais les entiers relatifs sont très utiles dans la science. En science physique, la position d'un objet est
donnée par ses coordonnées par rapport à un point d'origine. Dans l'exemple précédent ce point d'origine est le niveau de la mer,
cela peut aussi concerner des planètes dans l'espace et le point d'origine est le soleil. Dans tous les cas, la position d'un point
peut être positive ou négative selon le côté du point d'origine où il se trouve.

Voilà ! C'est tout pour l'instant sur les entiers, l'addition et la soustraction et pour finir ce chapitre, je vous propose une petite
touche d'humour mathématique.

Mais juste avant de libérer nos zygomatiques, je vous dois une petite mise au point : les blagues de mathématiciens font souvent
intervenir deux types de personnages : le mathématicien et l'ingénieur. Le premier incarne l'esprit théorique, abstrait et (il faut bien
le dire) dépourvu de tout sens pratique, tandis que le second, plus pragmatique, voit d'abord le côté concret des choses. La

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preuve par l'exemple :

Un ingénieur et un mathématicien, attendent devant une maison vide. Au bout de quelques minutes, ils voient une personne y
entrer. Cinq minutes plus tard, deux personnes en sortent. "Nos informations étaient inexactes, dit l'ingénieur, cette maison n'était
pas vide au départ !". Et le mathématicien de dire : "Si une autre personne entre dans cette maison, alors elle sera vide."

Ha ha ha ! Le mathématicien considère qu'il y a -1 personne dans la maison. Si vous avez compris du premier coup, c'est bon
signe : l'Esprit de Mathématiques vous habite ! Et vous en aurez besoin pour la suite.
Voilà, ce premier chapitre est terminé ! Il n'était pas très dur, mais l'important c'est surtout que vous compreniez la démarche qui
consiste à sans cesse inventer de nouveaux nombres pour pouvoir faire face à de plus en plus de situations différentes. C'est
d'ailleurs ce qui va nous motiver, dès le prochain chapitre, à inventer les fractions. Quoi ? J'ai dit quelque chose de mal ?

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Les nombres rationnels


Dans le chapitre précédent, nous avons obtenu l'addition en mettant des nombres les uns à côté des autres, nous allons
maintenant inventer la multiplication en mettant des additions les unes à côté des autres.

Notez que le plan de ce chapitre est très similaire au précédent. De la même façon, nous allons découvrir une nouvelle opération,
son opération inverse, puis inventer de nouveaux nombres.
La multiplication
Itérer l'addition
Qu'est-ce qu'une multiplication ?

Une multiplication, c'est plusieurs additions mises les unes à la suite des autres. Ou plus précisément la même addition effectuée
plusieurs fois de suite. Pour comprendre cela, rien de tel qu'un petit exemple.

Une journée compte vingt-quatre heures. Alors combien d'heures comptent deux jours ? Héhé, très simple me direz vous, il suffit
de faire une addition : 24 + 24 = 48. Donc deux jours font quarante-huit heures.

Jusque-là très bien. Alors on continue : combien y a-t-il d'heures dans trois jours ? Bien entendu la réponse vous la connaissez :
24 + 24 + 24 = 72. Soixante-douze heures.

Allez, je pousse un peu plus loin et je vous demande combien d'heures compte le mois de janvier (31 jours). Dans la théorie, la
réponse n'est pas plus compliquée pourtant dans la pratique, je vois que vous souriez déjà moins : 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 +
24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 + 24 = 744.

Ceci est tout à fait exact, mais possède tout de même un petit défaut : c'est long à écrire. Je vous laisse imaginer ce que cela
donnerait si l'on voulait calculer le nombre d'heures dans une année ou dans un siècle ! C'est pour remédier à ce problème
qu'on invente une nouvelle notation : la multiplication est née.

Cette nouvelle notation je vous la donne : lorsque l'on additionne fois le nombre , soit , on
abrège ceci en écrivant . C'est quand même plus agréable, non ? Dorénavant :

On n'écrit plus on écrit

2+2+2, 3×2.

5 + 5 + 5 + 5 + 5 + 5 + 5 + 5 + 5 + 5 + 5, 11×5.

16 + 16 + 16 + 16 + 16 + 16, 6×16.

4825+4825, 2×4825.

( fois), .

Finalement, il n'y a rien de nouveau là dedans. La multiplication est juste une astuce pour écrire plus simplement plusieurs
additions à la suite.

Le résultat d'une multiplication est un produit. Par exemple, le produit de 2 et de 3 est 6. Les nombres obtenus en multipliant
par un autre nombre sont les multiples de . Dans l'exemple précédent, 6 est un multiple de 3. (En fait, 6 est un multiple de 1, de 2,
de 3 et de 6.)

Et si on fait un tableau récapitulant toutes les multiplications (et donc les multiples) d'un nombre de 0 jusqu'à 10, on obtient les
terribles tables de multiplication qui ont fait frémir plus d'un écolier !! Par exemple, voici la table de 7 :
7×0 = 0

7×1 = 7
7×2 = 14

7×3 = 21

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7×4 = 28

7×5 = 35

7×6 = 42

7×7 = 49

7×8 = 56

7×9 = 63

7×10 = 70

Multiplier des nombres négatifs

Cela devient un peu plus subtil quand les nombres négatifs s'en mêlent.

Peut-on multiplier des nombres négatifs ?

La réponse est oui. Le mieux est de faire des exemples.

Premier exemple : Combien vaut 3×(-10) ? La réponse simple : (-10) + (-10) + (-10) = -30. Logique : si vous avez trois dettes de 10
euros, cela vous fait une dette de 30 euros (-30 euros) !

Deuxième exemple : Combien vaut (-4)×5. Ajouter -4 fois de suite le nombre 5 ?! Cela a un sens si on se rappelle que le contraire
d'une addition, c'est une soustraction, il s'agit donc de soustraire 4 fois le nombre 5 : - 5 - 5 - 5 - 5 = -20. Si on vous donne -4
billets de 5 euros, ça signifie qu'on vous les enlève ce qui revient bien à vous donner une dette de 20 euros.

Troisième et dernier exemple : Combien vaut (-2)×(-15) ? On vous soustrait 2 dettes de 15 euros. Alors vous êtes content ou
pas ? Content évidemment : si on vous prend vos dettes, vous ne les avez plus, donc vous gagnez de l'argent ! Autrement
dit : - (-15) - (-15) = 30.

Dans la section suivante, nous allons réfléchir un peu plus attentivement à ce dernier exemple.

Moins par moins

La règle des signes que nous avons établie est la suivante :

Plus × Plus = Plus


Plus × Moins = Moins
Moins × Plus = Moins
Moins × Moins = Plus

Les plus astucieux d'entre vous trouveront certainement cette règle logique avec les explications précédentes. Pourtant, le
dernier point, "Moins × Moins = Plus" est souvent difficile à digérer et l'objet de nombreuses incompréhensions.

Comment deux nombres négatifs, donc tous deux en dessous de zéro, pourraient-ils en se multipliant se retrouver
comme par magie de l'autre côté de zéro et donner un nombre positif ?

Ce qu'il faut bien comprendre ici, c'est que multiplier par un nombre négatif c'est retourner les nombres. Or si vous vous
retournez deux fois sur vous-même, vous vous retrouverez dans le même sens qu'au départ. Cette même règle, vous la
connaissez déjà sous d'autres formes :

Le verso du verso, c'est le recto !


Les ennemis de mes ennemis, sont mes amis !
L'envers de l'envers, c'est l'endroit !
...

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Est-ce que ça commence à être plus clair dans votre esprit ? Bon, dans tous les cas je vais quand même en rajouter une couche ,
car je considère ce point comme très important !

Prenons un nombre négatif, par exemple -3, et regardons sa table de multiplication :

Cette table, en plus d'être juste, doit maintenant vous paraître logique et tout à fait naturelle. Deux dettes de 3 euros font une
dette de 6 euros ; dix dettes de 3 euros font une dette de 30 euros ; zéro dette de 3 euros font une dette de 0 euros ; tout va bien.

Si vous l'observez d'un peu plus près, vous vous rendez compte d'une chose : pour passer d'une ligne, à la ligne en dessous, on
soustrait trois et on s'enfonce un peu plus dans les nombres négatifs. Pour passer d'une ligne à la ligne au-dessus on ajoute 3 et
on se rapproche de 0 et des nombres positifs :

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Avec cette constatation, on peut maintenant rajouter des lignes au-dessus :

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Cette fois, c'est clair : la multiplication de deux nombres négatifs donne un nombre positif.

Je vais m'arrêter là car j'ai déjà beaucoup insisté , mais dîtes vous qu'il existe mille logiques et mille façons de comprendre cette
règle du "Moins × Moins = Plus" donc n'hésitez pas à tourner et retourner cette question dans votre tête pour trouver celle qui
vous convainc...

La commutativité

La commutativi...quoi ?!?

Oh là, ne vous affolez pas. Le mot est un peu barbare mais vous allez voir qu'il ne cache rien de compliqué.

La multiplication est une opération commutative, ce qui signifie tout simplement que l'on peut commuter, c'est-à-dire échanger les
places, des deux nombres que l'on multiplie, autrement dit on peut faire une multiplication dans le sens que l'on veut :
, ou encore 2×3 = 3×2 = 6, 13×17 = 17×13 = 221, ...

Et ceci est bien pratique quand on apprend les tables de multiplication car du coup on en a deux fois moins à retenir ! Alors on
dit merci qui ? Merci la commutativité.

Elle est commutative la multiplication, ça vous le savez (ne serait-ce que parce que je viens de vous le dire ). Mais sauriez-vous
expliquer pourquoi ?

Pourquoi ? Par exemple, pourquoi 5×6 = 6×5 ?


Attention, je sens qu'il y a des petits malins qui vont me répondre : "Parce que 5×6 et 6×5 valent tous les deux 30" !

Bien sûr, c'est vrai, mais ce n'est pas cela que j'attends ici pour deux raisons :

La première, c'est que vous savez que les deux résultats valent 30 parce que vous connaissez vos tables de multiplication

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et que votre prof de maths vous a dit que la multiplication était commutative. Mais vous a-t-il expliqué pourquoi ? Ou
bien lui avez-vous fait aveuglément confiance ?
La seconde, c'est qu'on cherche ici un raisonnement qui marche quelque soit la multiplication. Il ne suffit pas que 5×6 =
6×5 pour que la multiplication soit commutative, il faut que ce soit vrai pour tous les nombres. Et évidemment, toutes les
multiplications n'ont pas 30 pour résultat !

Mettons-nous à la place d'un jardinier qui plante 5 rangées de 6 arbres :

Il y a donc un total de 5×6 arbres. Oui, mais 5 rangées horizontales de 6 arbres, c'est aussi 6 rangées verticales de 5 arbres :

Ce qui fait un total de 6×5 arbres. Et voilà : 5×6 = 6×5 !

Et là, vous voyez bien que le même raisonnement fonctionne pour toutes les multiplications . " rangées horizontales de
y arbres" ( ) = " rangées verticales de arbres" ( ).

Ce petit raisonnement tout simple montre que la multiplication est commutative. Vous voyez, ce n'était pas si terrible.
La division
Je pense que vous commencez à comprendre le principe. Quand on a inventé une nouvelle opération, on cherche l'opération
inverse.

Supposons que nous venions de réaliser le produit 3×7 par inadvertance. On se retrouve alors avec un 21 sur les bras. On
voudrait bien réparer les dégâts et revenir à notre 3 initial.

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Pas de panique ! La division est là pour nous : 21÷7 = 3.

La division est le contraire d'une multiplication. Mais alors quel sens lui donner et dans quels contextes peut-on
l'utiliser ?

En fait, il existe deux façons de voir une division (de la même façon qu'il y a deux façons de voir une soustraction, si vous l'avez
déjà oublié, retournez vite vous rafraîchir la mémoire au chapitre précédent ). Une division , c'est :

la quantité que l'on obtient en coupant en morceaux (de même taille).


Exemple : 7 personnes se partagent 140 caramels mous, combien en ont-elles chacun ? La réponse est 140÷7 = 20.
le nombre de qu'il faut pour obtenir .
Exemple : Combien de seaux de 10 litres faut-il pour remplir un bassin de 3400 litres ? La réponse est 3400÷10=340.

Rien d'autre à ajouter sur la division ?... Ah si ! juste une dernière chose : Il n'est pas possible de diviser par si n'est pas un
multiple de .

Comment ça impossible ?! Laissez-moi rire...


Les fractions
Mise en situation : c'est votre anniversaire, tous vos amis sont là et il y a deux gros gâteaux très appétissants sur la table. Et là,
vous vous exclamez : "Quoi ? deux gâteaux pour vingt personnes ! Ah non, désolé ce n'est pas possible, 2 n'est pas divisible par
20. Non, non, n'insistez pas, je l'ai lu sur le site du zér0 c'est mathématiquement infaisable !!"

Hum... Euh, non attendez, je n'ai jamais dit ça moi. Lisez la suite avant de virer tous vos amis...

C'est maintenant que nous allons voir si vous suivez. En mathématique, que fait-on quand une opération est impossible
?

Réponse : on invente des nouveaux nombres pour rendre l'opération possible. Bravo ! Et dans le cas qui nous intéresse, ces
nombres sont les nombres à virgule ou plus précisément les fractions.

La virgule : on bouche les trous

Pour l'instant, nous connaissons les nombres entiers. Je rappelle ce schéma tiré du chapitre précédent :

Ou plutôt, devrait-on les représenter de cette façon :

Car oui, c'est bien le problème des nombres entiers : il y a des trous. Prenons un exemple : si on veut diviser 6 par 2, il n'y a pas de
problème, car il y a bien un nombre entier au milieu de 0 et de 6 :

Par contre, si on veut diviser 7 par 2, il y a un problème : là ou devrait se trouver le résultat, il y a un trou !

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Bon alors là, je ne vous le cache pas : on a du pain sur la planche ! Alors c'est parti, on retrousse nos manches et on va les
boucher, ces trous. Je vous propose de commencer par celui qui se trouve entre 0 et 1. Une fois qu'on aura fait celui-là, les autres
se feront tout naturellement de la même manière. Juste une minute, je vais chercher ma loupe pour qu'on y voit mieux ... ah, la
voilà ! Alors agrandissons un peu notre précédent dessin pour mieux voir ce qui se passe entre 0 et 1 :

Puisqu'il faut bien commencer quelque part, nous allons commencer par découper notre intervalle en dix morceaux.

Pourquoi 10 ? Hé hé, je suis sur que vous vous en rappelez. Sinon un petit retour au chapitre précédent ne vous ferait pas de
mal.

C'est parce que nous comptons en base 10. Mais ne brûlons pas les étapes, tout ceci s'éclaircira bientôt. Alors, il vient ce
découpage en dix ? Oui, oui le voilà, hop :

Vous remarquerez ici, qu'en divisant l'intervalle en 10, on ne crée que 9 nouveaux nombres ! Ce genre de décalage est
très classique en mathématiques. Dans le même genre d'idée avez-vous déjà remarqué que si vous partez en vacances
du 10 juillet au 20 juillet, ça vous fait 11 jours de vacances et non 10 comme pourrait nous le laisser penser une simple
soustraction. Réfléchissez-y, c'est tout à fait logique ! Et à l'avenir, méfiez-vous lorsque vous comptez des intervalles :
vous verrez souvent apparaître ces décalages diaboliques !

Ces neuf nouveaux nombres, nous allons les écrire avec une nouvelle notation. Voilà la virgule !

Première étape : On commence par un zéro : 0. Pour signifier que ces nombres se placent juste après l'entier 0.
Deuxième étape : On place notre fameuse virgule : 0 ,
Troisième étape : On numérote de 1 à 9 nos neuf nombres : 0,1 - 0,2 - 0,3 - 0,4 - 0,5 - 0,6 - 0,7 - 0,8 - 0,9.

Allez, comme je suis gentil je vous fais même le schéma :

Vous pouvez remarquer que si on ajoute le nombre 0 après la virgule, cela ne change rien : 0 = 0,0 !

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C'était la première étape. Il reste encore des trous. Il n'y a plus qu'à recommencer. On recoupe chacun des dix petits trous en dix et
on numérote ces nouveaux nombres en ajoutant un deuxième chiffre après la virgule.

Ouf ! Ça fait un dessin très chargé. J'espère que vous me pardonnerez si je ne fais pas un troisième chiffre après la virgule .

De toute façon, une fois que vous avez compris le principe, vous pouvez sans problème ajouter vous-même un quatrième, un
cinquième chiffre après la virgule. Et ainsi de suite.

Et quand on a fait tout ça, on obtient même des nombres avec une infinité de chiffres après la virgule !

Et bien entendu, une fois qu'on en a fini avec le trou compris entre 0 et 1, il n'y a plus qu'à recommencer avec celui qui se trouve
entre 1 et 2 ! Puis avec ceux entre 2 et 3, entre 3 et 4, etc. On refait la même chose dans l'autre sens entre les entiers négatifs pour

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obtenir les nombres à virgules négatifs.

Attention toutefois ici : les nombres à virgule négatifs sont en quelque sorte l'image miroir des nombres à virgule
positifs. Ce qui signifie que ceux qui sont compris entre -4 et -3 par exemple s'écrivent -3,... et non pas -4,...
Si vous avez l'habitude des nombres à virgule cela ne vous surprendra pas. Pour un nombre négatif , la partie qui se
trouve avant la virgule n'est pas le plus grand entier qui se trouve avant mais le plus petit entier qui se trouve après !

Piouf ! Ça en fait des nombres en plus tout ça !

Pourtant malgré tous nos efforts, une division nous résiste encore et toujours : la division par 0 n'est pas possible.
Mais n'y pensons pas encore pour quelque temps et continuons insouciants sur notre lancée. La terrible réalité se
rappellera à nous bien assez vite.

À la fin du chapitre précédent, nous connaissions les nombres entiers (naturels et relatifs), maintenant nous en connaissons
beaucoup plus. Tous ces nouveaux nombres que nous venons de créer s'appellent les nombres réels.

Nombres réels ?? Mais alors pourquoi ce chapitre s'appelle "Les nombres rationnels" ?

Ah... Un peu de patience ça vient.

Les fractions : soyons fainéants

Alors voilà un problème de réglé : il n'y a plus de trous, on peut maintenant faire des divisions à tire-larigot, rien ne nous en
empêchera. Mais voilà que surgit un deuxième problème : comment faire le calcul ?

Eh oui, si par exemple je vous demande combien fait 15 divisé par 7, comment vous y prendrez-vous ? Un peu de réflexion vous
permettra sans doute de trouver que ce nombre se trouve entre 2 et 3 (parce que 7 tient deux fois dans 15 mais n'y tient pas trois
fois). Mais pour ce qui est de trouver les chiffres après la virgule, alors là !

Remarquez, vous avez peut-être déjà appris à faire une division à l'école. Sinon, vous y arriverez avec un peu d'astuce et de
patience. Toujours est-il que dans les deux cas : calculer une division, c'est fatigant !

Et la solution la voici : les divisions, on ne les fait pas !

C'est parce qu'on est fainéants que l'on invente une nouvelle façon d'écrire les nombres qui sont le résultat d'une division : les
fractions.

Une fraction se compose de trois éléments :

Un trait horizontal : le trait de fraction.


Un chiffre au-dessus : le numérateur.
Un chiffre en dessous : le dénominateur.

La fraction est tout simplement le résultat de la division de par . Autrement dit . C'est simple, non ?

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Ça pour être simple, c'est simple, seulement dit comme ça, tes fractions on a un peu l'impression qu'elles ne servent à rien.

En réalité, les fractions simplifient énormément les calculs dans de très nombreux cas ! Prenons un exemple, la multiplication :
. Si on écrit ces nombres avec une virgule, cela donne :

= 1,285 714 285 714 285 714 28...

= 0,166 666 666 666 666 666 66...

Et le nombre de chiffres après la virgule est infini dans les deux cas ! Je vous laisse imaginer la galère pour faire cette
multiplication !

Si on utilise les fractions en revanche, tout devient très simple : il suffit de multiplier les deux numérateurs pour obtenir le
numérateur du résultat et les deux dénominateurs pour obtenir le dénominateur du résultat. C'est-à-dire :

Et si vous êtes un adorateur des nombres à virgule, rien ne vous empêche de faire la division maintenant : = 0,214285714...

Ce que je ne vous ai pas expliqué, c'est pourquoi, il suffit de multiplier les numérateurs et les dénominateurs pour obtenir le
résultat. Et aussi, comment fait-on les additions de fractions ? Ce n'est pas compliqué, cependant comme je ne veux pas trop
alourdir ce chapitre avec des détails techniques, je ne l'explique pas là. Un chapitre y sera consacré dans la partie sur les
fractions.

Juste un dernier point sur la prononciation des fractions. Il faut prononcer tout d'abord le numérateur, suivi de la version
fractionnaire du dénominateur :

2 : demi
3 : tiers
4 : quart
5 : cinquième
6 : sixième
7 : septième
...

Par exemple, 1/3 se prononce "un tiers", 32/26 se prononce "trente-deux vingt-sixièmes"...

Les fractions (c'est-à-dire tous les nombres qui sont le résultat d'une division de deux nombres entiers) sont appelées les
nombres rationnels.

Rationnels ou réels ?

Eh ! Attend une minute. Tout à l'heure tu nous as dit que les nombres à virgule s'appellent les nombres réels, et maintenant tu
nous dit que les fractions sont les nombres rationnels ! Mais les fractions sont bien aussi des nombres à virgule non ? (il suffit
de faire la division) Alors, rationnels ou réels ? Réels ou rationnels ? Là il nous faut un peu plus d'explications.

L'explication la voilà : Les fractions sont des nombres à virgule, mais tous les nombres à virgule ne sont pas des fractions. Il
existe des nombres à virgule que l'on ne peut pas obtenir en divisant deux nombres entiers.

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Nombres et opérations 24/214

Tout à l'heure quand nous avons bouché les trous entre les nombres entiers, nous avons inventé tous les nombres nécessaires
pour pouvoir faire des divisions. Oui mais voilà : on en a inventé trop !!

Vous voulez un exemple ?

Avant cela, il faut que je vous dise une chose : quand on divise deux entiers, on obtient un nombre à virgule et ses chiffres après
la virgule forment un cycle. Ils tournent en rond.

Par exemple :

2/3 = 0,666666666 ...


8/7 = 1,142857 142857 142857 142857 ...
3/22 = 0,1 36 36 36 36 36 ...

Notez que pour les nombres qui n'ont pas une infinité de chiffres après la virgule, on peut toujours considérer qu'ils ont un
nombre infini de chiffres après la virgule qui sont des zéros à partir d'un certain rang : 2,234 = 2,2340000000000... Donc même ces
nombres ont bien un cycle (un cycle de 0).

Vous vous demandez certainement comment cela se fait que les divisions de nombres entiers donnent toujours des cycles de
cette façon. Ici, encore une fois, nous tombons sur un point un peu technique qui demande un peu plus d'explications. Les
explications seront données dans le chapitre de la deuxième partie consacrée à la division.

Maintenant, vous êtes prêt, vous n'aurez pas de mal à dénicher un nombre à virgule qui n'est pas une fraction.

Prenons le nombre suivant : 0,123456789101112131415161718... Si je mets des espaces peut-être verrez-vous mieux pourquoi j'ai
choisi ce nombre : 0,1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18... J'ai juste collé les uns derrière les autres tous les nombres en
partant de 1 et ainsi de suite jusqu'à l'infini.

Ce nombre s'appelle la constante de Champernowne.

Comme j'ai mis tous les nombres les uns à la suite des autres, vous comprenez que ces chiffres après la virgule ne tournent pas
en rond. Il n'y a pas de cycle. Conclusion : ce nombre-là n'est pas une fraction ! Bien entendu, vous pourrez sans problème en
inventer d'autres, des nombres réels qui ne sont pas des nombres rationnels : il suffit que les chiffres après la virgule ne fassent
pas de cycle jusqu'à l'infini.

Voilà ! on touche à la fin de ce chapitre. Vous voyez que les fractions ce n'est pas si compliqué que ça. C'est même une astuce qui
permet de ne pas faire les calculs.

Pour conclure, je vous propose ce petit schéma récapitulatif de tous les nombres que nous connaissons maintenant :

Vous croyez peut-être que nous allons nous arrêter en si bon chemin ? Mais pas du tout : on continue. Dès le prochain chapitre,

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nous allons créer une nouvelle opération et de nouveaux nombres ! (Je n'ose pas vous souffler leur nom : ils s'appellent les
nombres complexes ! Et ils le portent bien car en effet, les ennuis vont bientôt commencer... )

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Les nombres complexes


Qu'allons nous faire dans ce chapitre ? Mais, continuer bien sûr ! En commençant par inventer une nouvelle opération faisant
plusieurs multiplications les unes à la suite des autres. Non, non, les mathématiques ne sont pas monotones. Vous allez voir,
quelques petites surprises vont pimenter notre parcours. Mais je ne vous en dit pas plus pour l'instant. Préservons le suspens...
Itérer la multiplication : les nombres en puissance
Au début d'une expérience, j'ai mis une bactérie dans une éprouvette. Ensuite, à chaque heure qui passe, chaque
bactérie se divise en deux. Question : combien en ai-je dans mon éprouvette au bout de deux heures ?

La réponse est assez facile : au bout de la première heure ma première bactérie s'est divisée en deux, puis chacune de ces deux
nouvelles bactéries s'est divisée en deux dans la deuxième heure, ce qui fait un total de 2×2 = 4 bactéries.

Bien, jusque là, facile. Alors une deuxième question : et au bout de 5 heures ? On sait bien faire des multiplications, alors on y va
: 2 × 2 × 2 × 2 × 2 = 32 bactéries.

C'est ça, alors troisième question. Et au bout d'un jour (24 heures) ? 2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×2×
2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 × 2 = 16 777 216 bactéries ! Ouf !

Et encore, je ne vous demande pas combien de bactéries sont apparues au bout d'un an ou d'un siècle !

Tout cela est trop long à écrire, il est donc temps d'inventer une nouvelle notation. Et cette notation, c'est la puissance. Si est
un nombre réel et un nombre entier naturel, la multiplication de fois le nombre (c'est-à-dire
) s'écrit avec un auquel on ajoute un petit en haut à droite : .

Dans l'exemple précédent, le nombre de bactéries au bout d'un jour est . Celui au bout d'un mois (30 jours) est .

Un petit point sur la prononciation : se lit " puissance ". Le nombre s'appelle l'exposant (et le nombre n'a pas de nom
).

Il y a deux cas particuliers. Si l'exposant est 2, peut se lire " au carré" à la place de " puissance 2" (mais si vous préférez
prononcer " puissance 2" rien ne vous empêche). Et si l'exposant est 3, on peut dire " au cube" à la place de " puissance 3"
(mais là encore ce n'est pas obligatoire).

Mais pourquoi dit-on "au carré" ou "au cube" si l'exposant est 2 ou 3 ?

Le produit peut s'interpréter comme la surface d'un rectangle de longueur et de largeur . Par conséquent
est la surface d'un carré de côté . D'où le " au carré". Et le produit est le volume d'un pavé de
largeur , de longueur et de profondeur . Donc est le volume d'un cube de côté . D'où le " au cube" .

Une petite remarque qui aura pas mal d'importance dans la suite : un nombre au carré est toujours positif. Ceci est une
conséquence de la règle des signes :

Si est positif, alors l'est aussi car est le produit de deux nombres positifs.
Si est négatif, alors est positif car est le produit de deux nombres négatifs et on sait que
"Moins × Moins = Plus".

Conclusion : un nombre carré est toujours positif. Retenez ça, nous en aurons besoin à la fin du chapitre.

Les puissances sont des nombres qui peuvent très vite devenir très grands ; beaucoup plus grand même que ce que l'on pourrait
s'imaginer. Pour illustrer ceci, je vous propose un petit jeu. Un jeu d'argent !

Proposez à un ami le pari suivant. Le jeu durera 30 jours. Pas un de plus, pas un de moins.

Le premier jour, vous donnerez 300 000€ à votre ami, en échange de quoi, il vous donnera 1 centime.
Le deuxième jour, vous lui donnerez à nouveau 300 000€, et lui vous donnera 2 centimes.
Le troisième jour, vous lui donnerez toujours 300 000€ et lui vous donnera 4 centimes.

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Et ainsi de suite. Chaque jour, vous lui apporterez la même somme : 300 000€, tandis que lui vous donnera le double de ce
qu'il vous a donné la veille.
Le 30ème jour, la même chose pour la dernière fois, puis chacun repart avec ses gains ou ses pertes, le jeu s'arrête là.

Alors à votre avis, qui gagne ? Vous ou votre ami ?

Pour calculer la somme que vous allez verser à votre partenaire, c'est simple : une multiplication suffit. 300 000 euros par jour
pendant 30 jours donnent 30×300 000 = 9 000 000 euros. Neuf millions !

Maintenant reste à savoir combien il va vous donner. Vous l'aurez reconnu, il s'agit des puissances. Ainsi, le dernier jour il vous
versera = 536 870 912 centimes d'euros. Soit plus de 5 millions d'euros. Ce n'est pas assez pour combler ce que vous lui avez
donné, mais il y a les autres jours.

Le 29ème jour, il vous a versé plus de 2,5 millions d'euros. Et le 28ème plus d'un million. Si vous faîtes l'addition exacte, vous
verrez que sur ces trois jour, il vous aura versé près de 9,4 millions d'euros, c'est à dire plus que les 9 millions que lui vous a
donné au total. Donc vous gagnez !

Si vous avez le courage de faire le calcul, vous constaterez qu'à la fin du jeu vous aurez gagné 1 737 418,23 €. Surprenant,
non ?

Conclusion : les puissances n'augmentent pas vite, elles augmentent TRÈS TRÈS TRÈS vite ! Et encore, il ne s'agissait que des
puissances de 2. Les puissances de 3, de 4... augmentent encore plus vite. C'est souvent assez déroutant. La vitesse à laquelle
les puissances augmentent est ce que l'on appelle en mathématique la vitesse exponentielle.
Problème de commutativité !
Ahaha ! J'en étais sûr ! J'étais sûr qu'elle finirait par nous poser des problèmes la commutatimachin, avec un nom pareil !

Eh oui : elle n'est pas commutative, la puissance. Pour nous en convaincre, rien de tel qu'un petit exemple :

Prenons les nombres 3 et 4. Alors :

,
.

Et bien évidemment, 81 n'est pas égal à 64. Donc la puissance n'est pas commutative.

Vous pouvez remarquer la différence de méthode pour prouver que la puissance n'est pas commutative, par rapport à
celle qui nous avait prouvé que la multiplication est commutative. En général, il est plus facile de prouver qu'une
propriété est fausse que de vérifier qu'elle est vraie. Pour montrer qu'elle est fausse, il suffit de brandir UN contre-
exemple. En revanche, pour montrer qu'elle est vraie, il faut montrer qu'elle est vraie pour TOUS les nombres, d'où la
nécessité de faire un raisonnement car comme il y a une infinité de nombres, on ne peut pas tous les vérifier un à un.

Bon d'accord la puissance n'est pas commutative, mais on ne va tout de même pas en faire un drame ! Est-ce qu'on s'en
est vraiment servi de la commutativité de la multiplication et de l'addition pour faire ce qu'on a fait dans les deux
chapitres précédents ? Est-ce que ça nous pose vraiment des problèmes pour la suite que ça ne marche pas ici ?

Oui, ça change pas mal de choses et vous allez vite comprendre pourquoi.

Vous vous rappelez que pour la soustraction et la division qui sont les opérations contraires de l'addition et de la multiplication, il
y a deux interprétations différentes (sinon courrez relire les les chapitres précédents, non mais !).

Prenons par exemple la division 18÷3=6. La division est l'opération contraire de la multiplication donc cela siginfie deux choses :

Que 6 est le nombre par lequel il faut multiplier 3 pour obtenir 18 : 6×3=18.
Que 6 est le nombre qui multiplié par 3 va donner 18 : 3×6=18.

Et cela, bien entendu revient au même car la multiplication est commutative : 3×6 = 6×3.
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Autrement dit, si je veux faire l'inverse de la multiplication 3×6 = 18, il y a deux possibilités :

Si je veux récupérer le 3, je fais 18÷6=3. Je fais une division.


Si je veux récupérer le 6, je fais 18÷3=6. Je fais aussi une division.

Dans le cas de la puissance, il y a aussi deux façons d'interpréter l'opération contraire. Mais comme les deux nombres qu'on
utilise pour faire une puissance ne jouent pas le même rôle, cette fois ci, ces deux interprétations ne vont pas aboutir au même
résultat. Conclusion : la puissance va avoir deux opérations contraires !

Ces deux opérations sont la racine et le logarithme qui sont l'objet de la partie suivante. (Quel enchaînement !)
La racine et le logarithme
Supposons que je vienne de faire une puissance, disons par exemple . Seulement, je veux maintenant faire
l'opération dans l'autre sens pour récupérer le 4 ou le 5 à partir du 1024.

Comme je l'ai déjà dit, on ne va pas utiliser la même opération pour récupérer le 4 ou le 5.

Si je veux récupérer le 4, j'utilise la racine : .


Si je veux récupérer le 5, j'utilise le logarithme : .

Bon je l'avoue, à première vue, ces deux opérations se notent d'une façon un peu bizarre. Nous allons maintenant voir
séparément comment elles s'utilisent.

La racine
La racine, on vient de le voir, est l'opération contraire de la puissance qui permet de récupérer le nombre qui est mis à la
puissance à partir du résultat et de son exposant.
Quelques exemples pour être sûr que vous avez bien compris.

donc .
donc .
donc .
donc .
donc .

Un point sur la prononciation : se lit "racine -ième de ". Par exemple, est la racine neuvième de 512.
Il y a deux exceptions :

Si l'exposant de la racine est 2 : est la racine carrée de . Dans le cas de la racine carrée, on est pas obligé
de noter le 2. Le symbole racine sans exposant est par défaut une racine carrée. Par exemple : .
Si l'exposant de la racine est 3 : est la racine cubique de .

Bien, bien, bien. Vous avez compris ce qu'est une racine. Alors c'est maintenant que les vrais ennuis vont commencer.

Ennui n°1. Il y a des racines qui sont impossibles. Bon, ça je l'avoue ce n'est pas le pire des ennuis. Nous nous sommes déjà
retrouvés deux fois dans des situations similaires et donc la solutions vous devez déjà la connaître : s'il y a des racines
impossibles, on invente de nouveaux nombres pour les rendre possibles.

Mais quelles sont les racines impossibles ?

Ce sont les racines des nombres négatifs quand l'exposant est un multiple de 2. Par exemple pour une racine carrée : est
une opération impossible !

La raison de cette impossibilité, c'est qu'un nombre au carré est toujours positif. (Vous vous en rappelez, je l'ai dit au début du

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chapitre.)

Pour expliquer ça le mieux possible, rien de tel qu'un petit schéma. Voici des nombres que l'on met au carré :

Le résultat est toujours positif. La racine carrée c'est l'opération dans l'autre sens, on inverse la flèche :

Seulement si on veut prendre la racine carrée d'un nombre négatif, ça ne marche pas, car dans la colonne de gauche, il n'y a
aucun nombre dont le carré est négatif !

Bon qu'il y ait des nombres qui n'aient pas de racines, ça ne nous affole pas trop car on commence à bien connaître ce genre de
situation. Il suffira d'inventer des nombres nouveaux pour donner une racine au nombres négatifs. Et c'est ce que nous
ferons à la fin de ce chapitre avec les nombres complexes.

Cependant, il y a un deuxième problème qui lui est assez nouveau :

Ennui n°2. Les nombres positifs ont plusieurs racines carrées ! Ou plus précisément, ils en ont deux qui sont opposées l'une
de l'autre.

En effet, et ont le même carré : .


Par exemple :

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Voilà qui pose un vrai dilemme. Combien vaut dans ces condition ? 7 ou -7 ?

Il nous faut choisir une convention : le symbole est réservé à la racine carrée positive. Et si on veut l'autre on met un signe
"moins" devant.

Mais surtout, ne perdez jamais de vue dans la suite que cela n'est qu'une notation, c'est-à-dire un choix. Il n'y a aucune raison si
vous avez un nombre dont le carré est 49 que ce nombre soit 7 plutôt que -7.

Est-ce que c'est vraiment embêtant que les nombres positifs aient deux racines ?

Oui et non.
Oui à première vue car ça casse le rythme de tout ce que l'on faisait jusque là. Nous étions habitués à des opérations qui
n'avaient qu'un seul résultat. La racine va nous obliger à changer notre façon de voir les choses. Et non car ce que nous
considérons pour l'instant comme un problème va en réalité nous conduire vers de nouveaux concepts et de magnifiques
théories.

Mais laissons la racine de côté quelques instants pour présenter le logarithme.

Le logarithme

Le logarithme est l'opération inverse de la puissance qui permet de récupérer l'exposant. Voici quelques exemples (je ne vais pas
me fatiguer, je reprend les mêmes que pour la racine ):

donc .
donc .
donc .
donc .
donc .

Si on reprend l'exemple des bactéries du début, le logarithme en base 2 permet de retrouver le nombre d'heures qui se sont
écoulées depuis le début de l'expérience à partir du nombre de bactéries. Par exemple, si je vous dit que j'ai 2048 bactéries, il suffit
de calculer : et vous en déduisez que l'expérience a débuté il y a 11 heures.

On peut noter que le logarithme en base 10 permet de compter le nombre de chiffres d'un nombre.

En effet, on a :

donc .

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donc .
donc .
donc .
...

Ainsi le logarithme en base 10 d'une puissance de 10 compte son nombre de 0. Ce qui est logique puisque à chaque fois que l'on
multiplie par 10, on rajoute un 0 et on augmente l'exposant donc le logarithme de 1.
Un dernier exemple : . 10000000000000 a 13 zéros donc son logarithme en base 10 est 13.

Bon maintenant, prenons un autre nombre : 23 459 432. Ce nombre est compris entre 10 000 000 (7 zéros) et 100 000 000 (8 zéros),
donc son logarithme est compris entre 7 et 8. Son nombre de chiffres est 8.

C'est pour cela que je disais que le logarithme en base 10 compte le nombre de chiffres. Si maintenant, je vous dis que
alors pouvez-vous me dire combien de chiffres a le nombre ? La réponse est 124. Il suffit de prendre
le logarithme en base 10 et de l'arrondir à l'entier supérieur.

L'échelle de Richter

Nous avons vu que les puissances sont des nombres parfois très très grands. L'avantage du logarithme, c'est qu'il ramène les
très très grands nombres à des dimensions plus raisonnables. Ainsi, il est courant que quand des quantités peuvent prendre des
valeurs beaucoup plus grandes que d'autres, on les exprime sur une échelle logarithmique, c'est-à-dire que l'on regarde leur
logarithme plutôt que leur vraie valeur.

La célèbre échelle de Richter qui mesure l'amplitude des tremblements de terre est une échelle logarithmique. Et plus précisément,
une échelle logarithmique de base 10. Ceci signifie que lorsque vous entendez aux informations qu'un séïsme de force 5 sur
l'échelle de Richter a eu lieu. Le nombre 5 n'est pas l'amplitude du tremblement de terre mais son logarithme en base 10. Son
amplitude en réalité est de 10^5 = 100000. Et un séïsme de force 6 sur l'échelle de Richter a une amplitude de 10^6 = 1000000 c'est
à dire 10 fois plus qu'un séïsme de force 5.

Donc si un tremblement de terre a une amplitude de 234732, sa force sur l'échelle de Richter est . (Le
signe signifie "environ égal" car j'ai arrondi le logarithme au deuxième chiffre après la virgule.)

Autrement dit à chaque fois que l'on augmente de 1 sur l'échelle de Richter, l'amplitude du tremblement de terre est multipliée par
10 ! Ainsi, un séïsme de force 8 n'est pas deux fois mais dix mille fois plus fort qu'un séïsme de force 4 !

On se rend bien compte qu'une échelle logarithmique est plus adaptée pour décrire les séïsmes. Par exemple si on veut placer
graphiquement les différentes forces sur l'échelle de Richter on obtient :

Alors que si on veux tracer directement l'amplitude des tremblements de terre on obtient quelque chose de beaucoup moins
lisible :

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Les petites amplitudes sont tassées les une sur les autres au point 0 car elles sont toutes minuscules par rapport au séïsme le
plus fort !

Voici quelques autres exemples pour lesquels on utilise une échelle logarithmique :

Le pH. C'est une échelle de 0 à 14 utilisée en chimie pour mesurer l'acidité d'un liquide. Plus c'est proche de 0 plus c'est
acide. À 7 c'est neutre. Et plus c'est proche de 14 plus c'est basique (basique c'est le contraire d'acide).
Les notes de la gamme en musiques. Les sons sont des vibrations de l'air. Plus l'air vibre vite plus le son est aigu. Les
notes de musique sont réparties selon le logarithme en base 2 du nombre de vibrations par seconde. Autrement dit un la
aigu vibre deux fois plus vite qu'un la grave de la gamme en-dessous qui lui même vibre 2 fois plus vite que le la encore
plus grave de la gamme en dessous. Si on prend deux ré à trois gammes d'intervalle, le plus aigu vibre 8 fois plus vite que
le plus grave.
La magnitude des étoiles. La magnitude mesure la luminosité des étoiles sur une échelle logarithmique de base 2,5 (plus
exactement 2,511886432...). C'est un cas un peu particulier puisqu'il s'agit d'une échelle logarithmique inversée. C'est à dire
que les étoiles les plus brillantes sont celles qui ont la plus petite magnitude.
Par exemple, une étoile de magnitude 3 est 2,5 fois plus brillante qu'une étoile de magnitude 4. Le soleil est tellement
brillant qu'il a une magnitude négative : -26,7. La pleine lune est à -12,6. Les étoiles que l'on voit la nuit se situent entre -2
et 5. À condition que le ciel soit dégagé et qu'il n'y ait pas de lumière à proximité, l'œil nu est capable de distinguer des
étoiles jusqu'à une magnitude de 6. Au delà, il faut un télescope ou du matériel d'observation astronomique.

Une dernière chose : il n'est pas toujours possible de prendre le logarithme d'un nombre dans n'importe quelle base. En voici
quelques exemples :

n'existe pas car 1 à n'importe quelle puissance donne toujours 1 donc on ne peut pas obtenir 14.
n'existe pas car 2 à n'importe quelle puissance donne toujours un nombre positif donc on ne peut pas obtenir
-8.
n'existe pas car on ne sais pas mettre les nombres négatifs à une puissance qui n'est pas un nombre entier.
(Vous me direz pour l'instant je ne vous ait pas dit non plus comment on pouvait mettre un nombre positif à la puissance
d'un nombre à virgule. Mais sachez quand même que ça existe et que je l'expliquerai dans un chapitre suivant. Pour
les nombres négatifs en revanche, ce n'est vraiment pas possible !)

Bon, ça fait vraiment beaucoup d'opérations qu'on ne sait pas faire, il est vraiment temps de retrousser ses manches et d'inventer
les nouveaux nombres que je vous promets depuis le début du chapitre.
Les nombres complexes
Les nombres complexes sont les nouveaux nombres que l'on crée lorsqu'on veut prendre la racine carrée d'un nombre négatif.

Mais avant de commencer, je veux vous mettre en garde : les nombres complexes sont un sujet vaste, très vaste.
Plusieurs encyclopédies n'arriveraient pas à en faire le tour !
Dans cette partie, je vais me contenter de vous les introduire. Je leur consacrerai une partie entière à la fin de ce cours.
Mais vous êtes prévenus ne vous attendez pas à tout comprendre du premier coup.

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Bienvenue dans l'imaginaire !


On ne sait pas faire les racines de nombres négatifs, qu'à cela ne tienne. Je prends un nombre négatif. Disons -1. Je prends sa
racine : .

Et voilà j'ai inventé un nouveau nombre ! Bon alors il faut lui trouver un joli nom. Que pensez vous de Maurice ? Hum, non. Où
alors Joséphine ? Non plus ? Ah, ça y est, j'ai trouvé : on va l'appeler . Ainsi, est un nombre dont le carré est égal à -1 :
.

Pourquoi ?

Parce que comme imaginaire. Les nouveaux nombres que nous créons en prenant la racine des nombres négatifs s'appellent les
nombres imaginaires.

On appelle ces nombres imaginaires par opposition aux nombres réels parce qu'ils sont beaucoup plus abstraits. Pour l'instant,
tous les nombres que nous avions pouvaient représenter une quantité. Par exemple un nombre de kilomètres entre deux villes, le
prix d'une baguette de pain ou encore la température de l'air.

Les nombres imaginaires ne représentent pas une quantité. En tout cas pas au sens où on l'entend habituellement. Ils sont très
utiles pour faire de nombreux calculs, ils servent de base à de nombreuses théories très utiles mais ils ne nous servent rarement
jamais en tant que tels dans la vie de tous les jours. À un tel point que beaucoup de gens ne savent même pas qu'ils existent !

En bref, si vous aimez les exemples concrets, vous allez être déçus. Nous passons à un niveau d'abstraction supérieur.

Figurez-vous que j'ai une bonne nouvelle : l'invention du nombre suffit pour pouvoir calculer toutes les racines de tous les
nombres négatifs.

Par exemple sauriez vous trouver une racine carrée de -4 à partir de ?

Réponse : . En effet, . (Avez-vous vu qu'on a utilisé la


commutativité de la multiplication ?) Le carré de est -4, ce qui prouve bien que est une racine carrée de -4.

Plus généralement, si on prend un nombre négatif alors le nombre est une racine de . Si vous ne me croyez pas
calculez : ! Notez que la racine de que l'on utilise existe bien, elle,
puisque est positif ! Les nombres négatifs ont donc tous trouvé une racine carrée.

Ça va vous suivez encore ? Je vous avais prévenus que les nombres complexes faisaient faire de la gymnastique de l'esprit !
Encore une fois, ne vous inquiétez pas si vous ne comprenez pas tout du premier coup, ça finira par venir.

Minute. Tu nous embrouille encore là. Tu nous dit que les nouveaux nombres inventés sont les nombres imaginaires
alors que le titre du chapitre c'est "Les nombres complexes" ?

Bien observé. Ça fait plaisir de voir qu'il y en a qui suivent. En fait les nombres imaginaires ce sont tous les nombres qui sont
des racines de nombres négatifs. Les nombres complexes ce sont tous les nombres que l'on peut calculer à partir des nombres
réels et des nombres imaginaires avec les opérations que l'on connait déjà.

Par exemple, si on prend notre nouveau nombre et qu'on lui ajoute 3. On obtient qui est un nombre complexe mais qui
n'est ni un nombre réel ni un nombre imaginaire. Plus généralement, on obtient un nombre complexe en additionnant un nombre
imaginaire et un nombre réel.

Recette pour faire un nombre complexe :

Commencez par former un nombre imaginaire. Pour cela, prenez un nombre réel et multipliez le avec . Il s'écrit donc sous
la forme , où est le nombre réel.
Prenez ensuite un second nombre réel. Par exemple .
Ajoutez votre nombre imaginaire et votre nombre réel pour obtenir .
Voilà ! Votre nombre complexe est terminé, vous n'avez plus qu'à le déguster accompagné de toutes sortes de calculs très
compliqués !

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Voici quelques exemples de nombres complexes :

et caetera.

Le plan complexe
Vous vous rappelez que dans le chapitre précédent, nous avions bouché les trous entre les nombres entiers pour obtenir les
nombres réels. Les nombres réels se représentent par une droite :

Mais horreur : si on a bouché tous les trous, il n'y a plus de place. Où va-t-on pouvoir mettre et les autres nombres
complexes ?

Pas de panique. S'il n'y a plus de place dans la droite, prenons un plan !

En fait il y a de la place partout ! Il y a tellement de place qu'on a l'embarras du choix. Alors où est-ce qu'on place le nombre
?

La première réflexion qu'on peut se faire, c'est qu'il est logique de placer à une distance 1 du nombre 0. Tout simplement parce
que est la racine de -1, et que le nombre -1 est à une distance 1 du nombre 0.

Autrement dit, on va placer sur le cercle de centre 0 et de rayon 1 :

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Mais où va-t-on le placer sur ce cercle ? En fait, il n'y a pas spécialement de raison de le placer selon un angle particulier, donc le
plus simple est de le mettre à la verticale du nombre 0. Et d'ailleurs quand nous étudierons un peu plus en détail les nombres
complexes, vous vous rendrez rapidement compte que c'est le meilleur choix car il est bien pratique que sur le cercle, soit à mi-
chemin entre 1 et -1.

J'ai décidé de le placer au dessus de 0, mais on aurait pu aussi bien le mettre en dessous. Après c'est une habitude : en général,
tout le monde place au dessus de 0.

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Bon ensuite on peut facilement placer tous les nombres imaginaires sur la droite verticale :

Vous remarquez que le nombre 0 est le seul à être à la fois réel et imaginaire. Le nombre 0 est imaginaire car 0 = 0i. On
peut aussi considérer que 0 est un nombre négatif (en fait il est à la fois négatif et positif puisqu'il est à la frontière) et
comme 0 est sa propre racine, il est bien la racine carrée d'un nombre négatif.

Bien, les nombres imaginaires c'est fait. Il reste à placer tous les autres nombres complexes.

Nous avons vu que les nombres complexes étaient la somme d'un nombre imaginaire et d'un nombre réel. Autrement dit, tout
nombre complexe possède une partie imaginaire et une partie réelle. Pour nous y retrouver du mieux possible, nous allons
essayer de ranger les nombres complexes dans le plan selon leur partie imaginaire et leur partie réelle.

Nous allons placer tous les nombres qui ont la même partie imaginaire sur la même ligne horizontale et tous ceux qui ont la même
partie réelle sur la même ligne verticale. Un dessin vaut mieux pour comprendre :

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Autrement dit, on place le nombre complexe à l'intersection de la droite verticale qui passe par et de la droite
horizontale qui passe par .

Et voilà ! On les a tous placés. Vous pouvez vous rendre compte qu'il y a vraiment beaucoup de nombres complexes car
maintenant, le plan est complètement rempli. Au début on pensait qu'on avait largement la place, mais finalement, il fallait bien ça
!

Voilà je vais m'arrêter là pour les nombres complexes. Comme je vous l'ai déjà dit, il y aurait encore beaucoup de choses à voir et à
comprendre mais ce serait trop long à expliquer tout de suite. Nous y reviendrons.

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Nombres et opérations 38/214

Pour que vous ne restiez pas sur votre faim, je vais quand même vous dire un mot de ce qui se passe quand on fait des racines
ou des logarithmes avec des nombres complexes.

Attention, tout ce que je vais dire à partir de maintenant, je ne l'expliquerai que dans la dernière partie du cours. Je vous
donne juste quelques résultats pour vous mettre l'eau à la bouche et vous donner envie de continuer. Il faudra d'abord
étudier plus en profondeur les nombres complexes pour en arriver là.

Avant d'inventer les nombres complexes, nous savions que les nombres positifs avaient deux racines carrées et les nombres
négatifs n'en avaient aucune. Maintenant, tous les nombres complexes possèdent exactement deux racines carrées. Par exemple
le nombre -1 possède deux racines carrées : le nombre évidemment, mais aussi le nombre .

Mais il y a plus fort. Avant, chaque nombre avait une seule racine cubique. Maintenant, tous les nombres complexes possèdent
exactement trois racines cubiques !!

Et ça continue comme ça :

tous les nombres complexes ont exactement quatre racines quatrièmes,


tous les nombres complexes ont exactement cinq racines cinquièmes,
tous les nombres complexes ont exactement six racines sixièmes,
tous les nombres complexes ont exactement sept racines septièmes,
... et ainsi de suite ...
tous les nombres complexes ont exactement racines èmes.

Épatant, n'est-ce pas ?

Et pour les logarithme alors ? Il y a aussi des opérations qu'on ne savait pas faire. On va inventer d'autres nombres
pour pouvoir faire tous les logarithmes aussi ?

Alors là, j'ai une bonne nouvelle (comme quoi il ne faut jamais désespérer ). Les nombres complexes résolvent aussi le
problème des logarithmes. Le résultat d'un logarithme avec un nombre négatif est un nombre complexe.

Seulement comme pour la racine il y a un petit problème. Dans les nombres complexes, les nombres ont une infinité de
logarithmes. Argh !

Mais ça, pour le comprendre, il faudra revenir plus tard... Toutes ces pistes qui s'ouvrent devant nous sont autant de graines qui
vont donner naissance à de magnifiques théories.

(Si avec ça vous n'avez pas envie de revenir lire la suite je ne sais plus quoi faire moi...)

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Un petit bilan
J'ai une nouvelle (bonne ou mauvaise c'est vous qui voyez) : cette première partie-tour-d'horizon touche à sa fin. Ce dernier
chapitre est l'occasion de faire le point sur ce que nous avons fait, sur ce que nous n'avons pas réussi à faire et sur ce sur quoi il
faudra revenir plus en détail plus tard... Pas de grosses difficultés en vue donc. Si vous avez survécu aux nombres complexes, ce
chapitre devrait être une balade de santé pour vous.
Où en sommes nous ?
Ce que nous avons réussi...

Commençons donc par un petit bilan de cette leçon, nous avons inventé trois opérations principales (l'addition, la multiplication
et la puissance) et leurs opérations inverses (la soustraction, la division ainsi que la racine et le logarithme). Ces opérations
inverses nous ont à chaque fois incité à inventer de nouveaux nombres.

Le tout est résumé dans le schéma suivant :

(cliquez pour agrandir)

Vous aurez certainement deviné mais je préfère le dire quand même : le symbole ^ est parfois utilisé pour désigner la puissance.
On peut écrire a^b à la place de .

À part ça, le dessin est assez clair. S'il y a des points qui vous paraissent obscurs, n'hésitez pas à relire les chapitres précédents.

Ce qui ne marche pas...


Le schéma précédent pourrait laisser penser que tout marche à merveille et qu'aucun grain de sable ne vient enrayer la
magnifique machine des nombres et des opérations.

La première chose qui ne marche pas et dont je ne vous ai pas parlé concerne la division par 0. Il n'est pas possible de diviser un
nombre par 0. Je vous avais donc un peu menti lorsque je vous avais anoncé que les nombres rationnels permettaient de faire
toutes les divisions.

Et pourquoi donc n'est-ce pas possible ?

La première chose que l'on se dit, c'est que si on a par exemple 100 caramels mous et qu'on doit les distriber à 0 personnes, on est
bien coincé. Il n'est pas possible de diviser un nombre en 0 morceaux. S'il y a 0 morceaux on ne peut pas faire de division.

Oui mais, me direz-vous, qu'est-ce qui nous empêche d'inventer un nouveau nombre qui est égal par exemple à 1 divisé
par 0 ? Ce nombre n'a peut-être pas de signification concrète, mais ce n'est pas grave, les nombres complexes non plus
n'ont pas de signification concrète et pourtant on les a inventés.

Très bien, alors je vous prends au mot : essayons !

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Allez hop, on invente un nombre qui est égal à 1 divisé par 0 et on le note . (Je n'ai pas choisi ce symbole au hasard, je vais
vous expliquer dans un instant ce qu'il signifie.) On a donc 1÷0 = . Ce qui revient à dire 0× = 1 (car la division est l'opération
inverse de la multiplication).

Alors là je vais faire un truc qui va vous épater :

On sait que 0 = 0+0 donc à la place de 0× = 1, je peux écrire (0+0)× = 1 ;


Or (0+0)× =(2×0)× =2×0× =0× + 0× , donc 0× + 0× = 1 ;
Or 0× = 1. Donc j'obtiens : 1+1 = 1 ;
Autrement dit 2 = 1 !

Et voilà le travail : si on se permet de diviser par 0, on obtient que 2=1 ! C'est le grand paradoxe de la division par 0 et c'est la
raison pour laquelle on s'interdit de diviser par 0 car il n'est bien entendu pas envisageable d'accepter que 2 soit égal à 1.

Il existe des méthodes pour contourner ce problème dont je ne vous parlerai pas ici car ce n'est pas le sujet. Cependant, aucune
ne permet de faire franchement une division par 0. En clair, à l'heure actuelle, aucune théorie satisfaisante n'a été inventée
permettant de diviser par 0. Alors à vos neurones, mathématiciens en herbes : la gloire pour vous si vous trouvez !

Si vous voulez vous lancer dans la recherche de la division par 0, voici une piste intéressante :

Le résultat d'une division par 0 doit être un nombre infini. C'est pour cette raison que tout à l'heure j'ai noté le résultat de la
division 1÷0, car est le symbole de l'infini en mathématiques.

Mais pourquoi le résultat d'une division par 0 serait infini ?

Aha, vous vous rappelez qu'il y a deux interprétations pour une division, c'est :

la quantité que l'on obtient en coupant en morceaux (de même taille).


le nombre de que l'on peut faire tenir dans .

Ça vous l'avez déjà vu dans le chapitre sur les nombres rationnels.

Dans le cas qui nous intéresse, la première interprétation ne nous mène à rien, en revanche la deuxième est intéressante : 1÷0
c'est le nombre de fois que l'on peut faire tenir 0 dans 1. Autrement dit, combien de fois puis-je verser 0 litres d'eau dans une
bouteille de 1 litre ? Et là vous commencez à comprendre : la réponse est une infinité de fois. On peut verser une infinité de fois 0
litres dans une bouteille de 1 litre sans qu'elle déborde !

Oui mais même si on met une infinité de fois 0 litres dans une bouteille de 1 litre, la bouteille ne sera toujours pas pleine
? Autrement dit ×0 vaut 0 et non pas 1.

Eh bien voyez vous, ce n'est pas si sûr ! Prenons un exemple : un segment de longueur 1. (un segment c'est une ligne droite qui
relie deux points. De longueur 1 signifie que la distance entre ces deux points est égale à 1.)

Vous pouvez par exemple considérer qu'il s'agit de l'ensemble des nombres compris entre 0 et 1 tels que nous les avons
représentés dans la leçon sur les nombres rationnels :

Dans ce segment, il y a une infinité de points qui tous ont une longueur égale à 0. Car un point n'a pas de dimension, sa longueur
est 0. Pourtant tous ces points mis bout à bout forment un segment de longueur 1. Autrement dit : une infinité de points de

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longueur 0 = un segment de longueur 1. C'est-à-dire : ×0 = 1. Alors, vous voyez bien qu'une infinité de fois 0 peut remplir
entièrement 1.

C'est assez déroutant au début. Mais avouez que c'est tout de même très amusant ! En bref, le résultat de 1 divisé par zéro doit
être infini.

Cependant, l'infini en mathématiques est quelque chose de très dangereux qu'il faut manipuler avec précaution car on
arrive très vite à des paradoxes comme celui que je vous ai montré (1=2).

Bon je m'arrête là sur la division par 0 et l'infini. Si vous avez des idées pour résoudre ces paradoxes, à vous de jouer ! (Même si
je ne vous cache pas que beaucoup de gens très intelligents s'y sont cassé les dents avant vous )

En attendant, j'espère vous avoir convaincu qu'il ne fallait pas diviser par 0.

La division par 0 n'est pas la seule opération que l'on ne peut pas faire. Cependant, certains des autres opérations impossibles
découlent du même problème. Voici ces opérations impossibles :

La puissance n'est pas définie si est strictement négatif.


La racine 0-ième d'un nombre n'est pas définie.
Le logarithme en base 1 d'un nombre n'est pas défini.
Le logarithme de 0 n'est pas défini. S'il l'était, il serait aussi égal à un nombre infini.

La division, la puissance, la racine, le logarithme ! Il nous embête vraiment le 0. C'est à se demander si on a si bien fait de
l'inventer au tout premier chapitre !
Et après ?
Si on oublie les tracas que nous cause le 0, la première chose qu'on a envie de dire quand on en est là c'est : allez hop, c'est
reparti on invente une nouvelle opération en itérant la puissance, on invente l'opération inverse, on trouve des nouveaux
nombres et on recommence dans la joie et la bonne humeur.

Navré de vous vous stopper dans votre élan, mais non, on ne va pas faire ça. Nous n'allons pas inventer d'autres opérations
après la puissances ni d'autres nombres après les nombres complexes.

Et pourquoi donc ?

J'ai deux bonnes raisons :

Première raison : Les opérations et les nombres dont nous disposons nous ouvrent déjà de trèèèès larges perspectives. Avant
d'essayer d'inventer de nouveaux nombres, on ferait mieux d'apprendre à connaître ceux qu'on a déjà, c'est-à-dire les nombres
complexes, réels, rationnels, relatifs et naturels.

Deuxième raison : L'associativité. Haha ! Je sentais que vous étiez triste depuis le début du chapitre je ne vous avais pas appris
de nouveau mot barbare. L'associativité c'est quand on peut faire plusieurs opérations à la suite sans mettre de parenthèses. Par
exemple la multiplication est associative car on peut écrire : 3×5×1×6 = 90. On a pas besoin de mettre de parenthèses pour dire
quelles multiplications on fait en premier. Autrement dit, peu importe l'ordre dans lequel on effectue les multiplications, le résultat
est toujours le même :

(3×5)×(1×6) = 90 ;
(3×(5×1))×6 = 90 ;
3×(5×(1×6)) = 90.

L'addition aussi est associative.

Par contre la puissance ne l'est pas ! Si on écrit directement , c'est ambigu car si on fait d'abord la puissance du haut on
obtient : . Alors que si on fait d'abord la puissance du bas : . Le résultat
n'est pas le même !

La conséquence de cela, c'est que si on veut itérer la puissance pour obtenir l'opération suivante, il y a plusieurs façons de le
faire. L'ordre dans lequel on effectue les puissances donne des résultats différents. Il y a donc plusieurs opérations suivantes

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pour la puissance.

Autant dire que ça complique pas mal les choses. Inutile de préciser qu'aucune de ces différentes opérations n'est commutative
ni associative, elles ont donc toutes plusieurs opérations inverses ainsi que plusieurs opérations suivantes.
C'est bon, je vous ai mis le moral à zéro ?

... les puissances itérées de Knuth

Cependant, ce que nous n'allons pas faire, d'autres l'on fait. Ou en tout cas ont commencé à le faire.
C'est le cas de Donald Knuth (né en 1938) qui en 1976 a inventé une notation pour les opérations
suivantes, notation qui porte son nom : les puissances itérées de Knuth.

Pour contourner le problème de l'associativité, il considère que l'on commence toujours par faire les
opérations par la fin. Ainsi, pour lui, la notation désigne .

À partir de là, Knuth invente toutes les opérations qui suivent la puissance en les notant de la façon
suivante :

La puissance : Il change un peu la notation de la puissance en écrivant à la place de . Donald Knuth

L'opération après la puissance : On met deux flèches au lieu d'une seule. Ainsi, signifie que
l'on itère fois la puissance de . Autrement dit :

où la puissance de est répétée fois.

Par exemple, = 13 407 807 929 942 597 099 574 024 998 205 846 127 479 365 820 592 393 377 723 561
443 721 764 030 073 546 976 801 874 298 166 903 427 690 031 858 186 486 050 853 753 882 811 946 569 946 433 649 006 084 096 !

Cette opération grandit encore plus vite que la puissance (qui pourtant on l'a déjà vu donne des nombres très grands). Et on ne
s'arrête pas là.

La deuxième opération après la puissance : Cette fois on met trois flèches. signifie que l'on itère fois l'opération 2-
flèches de .

où les deux flèches sont répétées fois ! (Et en vous rappelant toujours que l'on fait les opérations en partant de la droite car
évidemment ces opérations ne sont pas associatives)

Et on continue de cette façon indéfiniment, on peut définir l'opération 3-flèches qui répète plusieurs fois l'opération 2 flèches.
Puis l'opération 4-flèches, l'opération 5-flèches et ainsi de suite.

Tiens, avant de clore ce chapitre, j'ai quelque chose à vous montrer.

Voulez-vous savoir quel est le plus grand nombre jamais utilisé dans une démonstration de mathématiques ?

Âmes sensibles s'abstenir : le nombre que je vais vous montrer est PRODIGIEUSEMENT GRAND !!! Vous pouvez
encore renoncer à lire ce paragraphe tant qu'il est encore temps parce que ça fait vraiment peur.

Vous êtes encore là ? Soit. À vos risques et périls. Le nombre dont il est question se nomme le
nombre de Graham, du nom du mathématicien États-Unien Ronald Graham (né en 1935).

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nombre de Graham, du nom du mathématicien États-Unien Ronald Graham (né en 1935).

Considérons la suite suivante :

Le premier terme de la suite est 4.


Le deuxième terme de la suite est : Il y a 4 flèches car le précédent terme de la suite
est 4. Notez que ce nombre là est déjà extraordinairement plus grand que le nombre de
particules dans l'univers connu ! Si vous n'êtes pas convaincu, essayez de le calculer
pour voir.
Le troisième terme est , où le nombre de flèches est égal au terme précédent Ronald Graham
de la suite (oui, oui : celui qui est plus grand que le nombre de particule dans l'univers...)
Normalement, c'est à cet instant là que votre cerveau explose...
Le quatrième terme est , où le nombre de flèches est toujours égale au terme précédent (celui-là
même qui a fait exploser votre cerveau il y a deux secondes)...
...

Et on continue ainsi la suite où à chaque étape, le nombre de flèches est égal au terme précédent.

Le nombre de Graham est le 64ème terme de cette suite. Je crois qu'à ce point là, ça se passe de commentaires.

Après avoir vu ça, le nombre "un milliard" doit vous paraître ridiculement minuscule et désormais vous y réfléchirez à deux fois
avant d'utiliser l'adjectif "grand" !
Ce tour d'horizon sur les nombres touche à sa fin. Dans le dernier chapitre de cette partie, vous allez pouvoir mettre en
application tout ce que nous y avons vu grâce à quelques énigmes mathématiques que je vous ai concoctées.

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Le coin des énigmes


Bon ce n'est pas tout de faire de la théorie mais il faut aussi passer un peu à la pratique ! Dans ce chapitre, c'est à vous de jouer !
À vous donc de résoudre les énigmes mathématiques que je vous propose.

Les énigmes sont classées selon trois niveaux. Toutes les informations nécessaires pour les résoudre sont données dans les
chapitres précédents. Donc si vous séchez, n'hésitez pas à y refaire un tour.
On commence en douceur...
Mais quelle heure est-il ?

Il y a une minute, il était trois heures moins trois minutes moins trente secondes. Maintenant, il est trois heures moins
trois minutes moins trente secondes. Quelle heure sera-t-il dans trois heures trois minutes et trente secondes ?

Indice :
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Non, non, il n'y a pas d'erreur dans l'énoncé ! Pensez aux parenthèses...

Solution :
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L'expression "trois heures moins trois minutes moins trente secondes" est ambigüe. Elle peut signifier :

soit (3h - 3min) - 30s = 2h 57min - 30s = 2h 56min 30s ;


soit 3h - (3min - 30s) = 2h - 2min 30s = 2h 57min 30s.

Il y a une minute il était donc 2h 56min 30s et maintenant il est 2h 57min 30s. Donc dans trois heures trois minutes et trente
secondes, il sera 6h 1min.
Remarquez que l'ambiguité qui existe pour la soustraction n'existe pas pour l'addition. L'expression "trois heures et
trois minutes et trente secondes" est bien définie.
À l'avenir, méfiez vous donc du placement des parenthèses avec les soustractions. Si il n'y a pas de parenthèses,
les calculs se font par défaut de gauche à droite. Ainsi si vous devez calculer 8-5-2, vous devez trouver 1, et non
pas 5.

Les nénuphars

La première année, il y avait un nénuphar dans cet étang. La seconde année il y en avait deux, la troisième année, il y en
avait quatre. Et ainsi de suite, la quantité de nénuphars a doublé tous les ans. La douzième année, la moitié de l'étang
était recouvert. En quelle année a-t-il été entièrement recouvert ?

Indice :
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La réponse n'est pas 24 ! Remarquez que l'évolution des nénuphars n'est pas constante : il n'y a pas le même nombre de
nénuphars en plus chaque année.

Solution :
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Le nombre de nénuphars double tous les ans donc si l'étang est à moitié recouvert la douzième année, il sera entièrement
recouvert la treizième année.

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Nombres et opérations 45/214

Les deux arbres

Lequel d’un arbre ayant deux grosses branches portant chacune trois branches moyennes ayant quatre branches fines
de cinq rameaux de six feuilles et d’un arbre possédant six grandes branches dont chacune porte cinq branches
moyennes supportant quatre petites branches de trois rameaux avec deux feuilles possède le plus de feuilles ?

N'essayez pas de compter les feuilles sur le dessin, je ne les ai pas toutes dessinées ! Oui je suis fainéant, j'assume.

Indice :
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Pensez à la commutativité...

Solution :
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Le premier arbre a 2×3×4×5×6 feuilles. Le second en a 6×5×4×3×2.


Comme la multiplication est commutative, l'ordre des nombres que l'on multiplie n'a pas d'importance. Les deux arbres ont
donc autant de feuilles l'un que l'autre !
Pour info, si on fait la multiplication on trouve qu'ils ont 720 feuilles chacun. Mais ça ne servait à rien de faire le calcul pour
répondre à la question posée...

Suites logiques

Trouvez les nombres qui complètent chacune des suites de nombres suivantes.

1, 4, 7, 10, 13, ... ?

Solution :
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On passe d'un nombre au suivant en ajoutant 3. La suite continue donc de cette façon : 16, 19, 22, 25, 28, 31, ...

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Nombres et opérations 46/214

1, 2, 4, 8, 16, ... ?

Solution :
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On passe d'un nombre au suivant en multipliant par 2. La suite continue donc de cette façon : 32, 64, 128, 256, 512, 1024, 2048,
...

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, ... ?

Solution :
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Chaque nombre de la suite est égal à la somme des deux précédents. La suite continue donc de cette façon : 21, 34, 55, 89,
144...
Cette suite est célèbre en mathématique, car elle possède de nombreuses propriétés fascinantes. Elle s'appelle la suite de
Fibonacci.

1, 3, 6, 10, 15, 21, ... ?

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)
On passe d'un nombre au suivant en ajoutant 2, puis 3, puis 4, puis 5, puis 6... La suite continue donc de cette façon : 28, 36,
45, 55, 66, 78, ...
Les nombres de cette suite s'appellent les nombres triangulaires. Nous aurons l'occasion de les étudier plus en détail dans un
TD de la seconde partie.

1, 2, 6, 24, 120, ... ?

Solution :
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On passe d'un nombre au suivant en multipliant par 2, puis par 3, puis par 4, puis par 5. La suite continue donc de cette façon
: 720, 5040, 40320, 362880, 3628800, ...
Les nombres de cette suite s'appellent les factorielles. Nous aurons l'occasion de voir dans les parties suivantes de ce cours
que ces nombres sont très utiles en mathématiques.

On corse un peu
Ces sapins sciés

Si cent-six scies scient cent-six sapins en cinq-cent-six secondes, en combien de secondes ces cent-six scies scieront
elles six-cent-trente-six sapins ?

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Solution :
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636 sapins, c'est exactement 6 fois plus que 106 sapins : 636=106×6. Ainsi, il faut 6 fois plus de temps aux 106 scies pour scier
636 sapins que 106 sapins. Or 506×6=3036, la réponse est donc 3036 secondes (soit 50 minutes et 36 secondes.)

Comptons les lettres

Completez la phrase suivante en écrivant un nombre écrit en toutes lettres.

Il y a exactement ___________ voyelles dans cette phrase.

Si vous avez des doutes concernant l'écriture en lettres des nombres vous pouvez aller faire un tour du côté de l'annexe
consacrée au sujet.

Solution :
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Avant d'avoir écrit le nombre, il y a 16 voyelles dans la phrase.

Si on écrit "seize", on rajoute 3 voyelles ce qui en fait 19, donc ça ne marche pas ;
Si on écrit "dix-sept", on rajoute 2 voyelles ce qui en fait 18, ça ne marche pas ;
Si on écrit "dix-huit", on rajoute 3 voyelles ce qui en fait 19, ça ne marche pas ;
Si on écrit "dix-neuf", on rajoute 3 voyelles ce qui en fait 19, ça marche !

Vous pouvez vérifier qu'il n'y a pas d'autres solutions au dela de 19.

Même question, mais avec les consonnes :

Il y a exactement ___________ consonnes dans cette phrase.

Solution :
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Avant d'avoir écrit le nombre, il y a 23 consonnes dans la phrase.

Si on écrit "vingt-trois", on rajoute 7 consonnes ce qui en fait 30, ça ne marche pas ;


Si on écrit "vingt-quatre", on rajoute 7 consonnes ce qui en fait 30, ça ne marche pas ;
Si on écrit "vingt-cinq", on rajoute 7 consonnes ce qui en fait 30, ça ne marche pas ;
Si on écrit "vingt-six", on rajoute 6 consonnes ce qui en fait 29, ça ne marche pas ;
Si on écrit "vingt-sept", on rajoute 7 consonnes ce qui en fait 30, ça ne marche pas ;
Si on écrit "vingt-huit", on rajoute 6 consonnes ce qui en fait 29, ça ne marche pas ;
Si on écrit "vingt-neuf", on rajoute 6 consonnes ce qui en fait 29, ça marche !

Encore une fois, vous pouvez vérifier qu'il n'y a pas d'autres solutions au dela de 29.

Commutons la puissance

Nous savons maintenant que la puissance n'est pas commutative. Cependant, il existe deux nombres entiers positifs qui
commutent pour la puissance. Sauriez-vous les trouver ?

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Nombres et opérations 48/214

Autrement dit, on cherche deux nombres distincts et tels que .

Indice :
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Vous pouvez essayer en tatonnant : les deux nombres que l'on cherche sont petits.

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Si vous êtes étudiant post-bac en maths, vous pouvez même essayer de prouver que ce sont les seuls entiers naturels qui
vérifient ça. Il n'y en a pas d'autres ! (Ce n'est pas si facile que ça... )

Ça se complique
Comptez les pages

Les pages d'un livre sont numérotées de 1 à 777. Combien de fois le chiffre 7 est-il utilisé pour numéroter toutes les
pages ?

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Comptons les 7 selon s'ils sont placés en chiffre des unités, des dizaines ou des centaines.

Combien y a-t-il de 7 placés en position de centaine ? Ce sont tous ceux de 700 à 777. Il y en a 78. (Oui, oui 78 et pas
77, regardez bien )
Combien y a-t-il de 7 placés en position de dizaine ? De 70 à 79, il y en a 10. De 170 à 179, encore 10. Et à ainsi de suite
pour chaque centaine... De 670 à 679, il y en a 10. Ce qui fait pour l'instant 7×10=70. À cela, il faut ajouter ceux qui se
trouvent entre 770 et 777, il y en a 8. Ce qui fait un total de 78 pour les dizaines.
Combien y a-t-il de 7 placés en position d'unité ? Il y en a un par tranche de 10 en partant de la tranche 0-9 (qui est la
première) jusqu'à la tranche 760-769 (qui est la dernière complete). Cela fait en fait 77 auxquels il faut ajouter celui de la
dernière tranche incomplète : le 7 des unités de 777. Total : 78 aussi !

Ouf, il n'y a plus qu'à faire une addition : 78 + 78 + 78 = 234. Il y a donc 234 chiffres 7 dans ce livre !

i m'embête

Le célèbre mathématicien Léonhard Euler est né en 1707. Sauriez-vous dire combien vaut ?

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Essayons d'abord de calculer des puissances plus petites de :

, ça c'est la définition de , vous devez le savoir sinon retournez vite faire un tour au chapitre sur les
nombres complexes.
. En effet, , puisque .
! En effet,

Voilà qui va nous être fort utile ! Puisque , les puissances de forment un cycle :

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Nombres et opérations 49/214

Et ainsi de suite... Remarquez que si on met à la puissance d'un nombre multiple de 4, alors on trouve 1. Or 1704 est un
multiple de 4 : 1704=4×426. Donc :

Voilà la réponse : ! Ouf ! Bon ne vous inquiétez pas si vous trouvez ça dur : si vous voyez les nombres
complexes pour la première fois, c'est dur !

Cette première partie s'arrête ici. Ce qui est clair, c'est qu'elle nous ouvre beaucoup plus de questions qu'elle n'en résout !
Mais ça c'est le lot de toute science, plus vous en saurez, plus vous aurez de questions sans réponses...

Encore une fois, si des choses vous paraissent encore très floues, pas de panique : nous allons y revenir plus en détail dans les
prochaines parties...

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Partie 2 : Les quatre opérations 50/214

Partie 2 : Les quatre opérations

Addition, Soustraction, Multiplication, Division. Voilà les quatre opérations qui vont nous intéresser dans cette partie. Cette fois,
on va vraiment commencer à faire des calculs.

Pourquoi notre façon d'écrire les nombres est-elle la meilleure pour faire des opérations ? Comment pose-t-on
concrètement une multiplication ou une division ? Et surtout, pourquoi ces méthodes que l'on apprend à l'école
marchent-elles ?

Voilà quelques unes des questions que nous allons nous poser dans cette partie. Et vous allez voir que même si ces quatre
opérations sont souvent considérées comme élémentaires car on les apprend dans les petites classes, elles nous réservent
quand même quelques surprises.

On commence tout de suite avec une petite histoire des nombres.

Une brève histoire des nombres


Nous écrivons les nombres avec dix chiffres. Seulement dans l'histoire, les hommes n'ont pas toujours noté les nombres de la
même façon. Dans ce chapitre, nous allons suivre les principales étapes qui ont conduit à l'apparition de notre système de
numération positionnel (nous allons voir ce que ça veut dire) et pourquoi ce système est meilleur que les autres.

De nombreuses civilisations ont eu leur propre système pour noter les nombres. Les sumériens, les phéniciens, les égyptiens, les
hébreux, les chinois, les grecs, les romains ou encore les mayas en sont quelques exemples mais la liste est loin d'être complète.
Certaines ont même eu plusieurs systèmes différents au cours de leur histoire ! Nous allons en rencontrer quelques unes dans ce
chapitre, celles qui m'ont semblé les plus emblématiques, mais ce chapitre sera bien loin de décrire tous les systèmes numériques
ayant existé. Comme le nom du chapitre l'indique, c'est une histoire des nombre, mais brève.
Premiers systèmes numériques
Mettez-vous un instant à la place des hommes et des femmes qui vivaient dans ces siècles lointains où aucune façon de noter
les nombres n'avait été établie. Vous êtes un berger qui compte ses moutons ou un agriculteur qui compte ses sacs de blé. Alors
comment vous y prendriez-vous pour noter vos résultats dans vos registres ou sur vos tablettes ?

La première idée qui vient, la plus simple, c'est de faire une marque pour chaque unité. Par exemple un petit baton vertical. Voici
comment noter 24 :

Cette méthode, nous l'avons tous utilisée au moins une fois dans notre vie. Que ce soit pour compter les voix d'un vote, pour
compter les jours, pour énumérer des pièces, des points d'un jeu ou des étoiles filantes... Vous connaissez même probablement
un raffinement de cette méthode qui consiste à faire des paquets de 5 :

De cette façon, il est plus facile de se recompter.

Cette méthode, c'est grosso modo celle qu'utilisèrent la plupart des premières civilisations. Il y a juste quelques variantes sur les
symboles utilisés pour noter les unités et les paquets.

L'une des premières traces d'une méthode de comptage est l'os Ishango vieux d'environ 23 000 ans et découvert en 1950 au bord
du lac Édouard dans l'actuelle République démocratique du Congo.

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Partie 2 : Les quatre opérations 51/214

L'os mesure 10,2 cm et on y voit clairement des entailles. Servaient-elles à compter les animaux tués à la chasse ? Était-ce une
sorte de calendrier comptant les jours ? Il y a de nombreuses interprétations possibles et on ne sait pas aujourd'hui quelle est la
bonne.

Regardons quelques exemples de systèmes numériques plus élaborés utilisés par différentes civilisations.

Les égyptiens

Voici les symboles utilisés dans l'Égypte antique :

À noter que la civilisation égyptienne s'est étendue sur plusieurs millénaires donc il y a eu de très nombreuses
variantes.

Vous remarquez que les paquets se font d'abord par groupes de 10, mais on ne s'arrête pas là puisqu'il y a également des
symboles spéciaux pour des groupes plus grands : 100, 1000, 10 000, et cætera.

Par exemple, 2314 s'écrit :

Les grecs

Les grecs quant à eux, réutilisaient les lettres de leur alphabet pour écrire leurs nombres. Les unités :

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Les dizaines :

10 20 30 40 50 60 70 80 90

Les centaines :

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Partie 2 : Les quatre opérations 52/214

100 200 300 400 500 600 700 800 900

L'avantage du système grec sur l'égyptien, c'est qu'il faut moins de symboles pour écrire les nombres. Par exemple, 538 s'écrit :

c'est-à-dire avec trois symboles alors qu'il en faudrait 16 dans le système égyptien (5 centaines + 3 dizaines + 8 unités).

Mais en contrepartie, le système grec utilise beaucoup plus de symboles différents : il faut 27 lettres différentes pour écrire tous
les nombres de 1 à 999 alors qu'il n'en fallait que 3 aux égyptiens !

Comme ils ne pouvaient pas inventer des symboles indéfiniment, les grecs commencent à réutiliser les mêmes à partir de 1000.
Les milliers s'écrivent avec les mêmes symboles que les unités, précédés d'une sorte de virgule appelée aristerí keréa :

1000 2000 3000 4000 5000 6000 7000 8000 9000

Pour les dizaines de milliers, on place un M sous les symboles des unités :

M M M M M M M M M

10000 20000 30000 40000 50000 60000 70000 80000 90000

Les romains

Les chiffres romains nous sont mieux connus que les égyptiens ou les grecs car nous les utilisons encore régulièrement, par
exemple pour numéroter les siècles, les rois, les chapitres de livres, certaines horloges...

Voici les symboles utilisés :


I V X L C D M
1 5 10 50 100 500 1000

Il y a une petite variante dans la numérations romaines par rapport aux deux précédentes. Si jamais on met un symbole avant un
symbole plus grand, alors il faut le soustraire et non l'ajouter. Par exemple, IX signifie 10-1=9 et non pas 11 qui s'écrit XI. Ainsi
900 s'écrit CM.

En chiffres romains, le nombre 438 s'écrit : CDXXXVIII.

Les aztèques

Voici les symboles qu'utilisaient les aztèques :

Vous pouvez remarquer que les nombres aztèques ne suivent pas qu'une progression par groupe de 10 comme les égyptiens (1,
10, 100, 1000...) mais également de par groupe de 20 : 20, 400=20×20 et 8000=20×20×20.

Par exemple, le nombre 16 461 s'écrivait :

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Partie 2 : Les quatre opérations 53/214

Une affaire de position


La méthode des égyptiens, des grecs, des romains et des aztèques (et de beaucoup d'autres civilisations) semble bien pratique à
première vue mais possède tout de même un gros défaut : plus on veut écrire des grands nombres, plus il faut de symboles
différents. Et si on voulait vraiment pouvoir écrire tous les nombres, il faudrait une infinité de symboles.

Prenons l'exemple des égyptiens, leur plus grand symbole a une valeur de 10 000 000. Les égyptiens pour écrire le nombre 1 000
000 000 (un milliard), n'ont donc pas d'autre choix que d'écrire 100 fois de suite le symbole de 10 000 000. Pas très pratique tout ça
! Alors bien sûr on pourrait rajouter un symbole pour le milliard, mais que se passerait-il alors quand on voudrait écrire mille
milliards ?...

Bref, il y avait toujours un moment où les égyptiens et les autres civilisations ci-dessus étaient bloqués car ils ne pouvaient pas
inventer une infinité de symboles. Même s'il est vrai qu'à ces époques, on avait probablement beaucoup moins besoin de grands
nombres qu'aujourdhui : un troupeau de bétail devait quand même rarement dépasser les mille milliards de bêtes ! alors que de
nos jours nous serions bien embêtés pour compter le nombre d'étoiles dans la galaxie, de cellules dans le corps humain et plein
d'autres quantités courantes en science sans notre écriture moderne des nombres.

Pour pallier à ce problème, il fallait une bonne idée...

Les babyloniens

La bonne idée, les babyloniens l'ont eue très tôt : la notation positionnelle. Donner une valeur différente aux symboles selon la
position où ils sont écrits. On trouve les premières traces d'un tel système sur des tablettes babyloniennes datées entre 2300 et
1600 av. J.C.

La ville de Babylone se situait en Mésopotamie, environ à 100 km au sud de Bagdad dans l'actuel Irak. Cette zone est
souvent considérée comme le berceau de la civilisation puisque c'est notamment là que l'écriture a été inventée vers
3200 av. J.C. À cette époque, cependant, Babylone n'existait pas encore : sa domination sur la région se développera en
gros à partir de 2000 av. J.C. Mais sa réputation est devenue telle qu'on qualifie aujourd'hui de "babylonienne" la
notation des nombres qui a commencé à se développer quelques siècles auparavant.

Voyons la méthode babylonienne pour noter les nombres.

Ce qu'il faut savoir c'est que les babyloniens n'utilisaient pas la base 10 comme nous, mais la base 60. C'est à dire qu'ils
regroupaient leurs nombres par paquets de 60, puis de 3600=60×60, puis de 21600=60×60×60...

Commençons donc par les nombres de 1 à 59. Les unités étaient notées de la façon suivante :

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Les babyloniens faisaient ensuite des groupes de 10 qu'ils notaient ainsi :

10 20 30 40 50

De cette façon, le nombre 37 par exemple était écrit avec 3 dizaines et 7 unités :

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Jusque là, rien de très différent de ce que nous avons vu jusqu'à présent me direz-vous. La différence c'est qu'à patir de 60, les
babyloniens font des paquets qu'ils notent de la même manière. Ainsi par exemple, le nombre

signifie : 3 paquets de 60 et 12 unités. Le nombre écrit est donc 192.

De la même façon le nombre

signifie : "1 paquet de soixante paquets de soixante + 12 paquets de soixante + 43 unités" c'est à dire 3600+720+43=4363.

Notez l'exploit : les babyloniens pouvaient ainsi noter TOUS les nombres entiers avec seulement deux symboles, alors que les
grecs avaient du mal à en faire autant avec presque 30 symboles !

Pourtant, les babyloniens n'ont pas poussé leur idée à fond et, de ce fait, se sont retrouvés avec un système plutôt bancal.

La civilisation babylonienne est antérieure aux civilisations grecque, romaine et aztèque, alors pourquoi ces dernières
n'ont pas adopté le système positionnel si celui-ci est tellement meilleur ?

Tout d'abord comme je l'ai déjà dit, dans l'antiquité on avait beaucoup moins besoin de noter des grands nombres qu'aujourd'hui,
donc l'avantage du système babylonien n'était pas aussi flagrant à cette époque. Ensuite, les babyloniens n'ont pas poussé le
principe de la notation par position jusqu'au bout. On peut considérer qu'il y a deux failles.

Les failles du système babylonien

La première n'est pas vraiment une faille mais plutôt une maladresse. Vous aurez remarqué que jusqu'à 59, le système est similaire
à ceux des égyptiens des romains ou des aztèques : on additionne les symboles unités et les symboles "paquets de 10". Ce n'est
qu'à partir de 60 que l'on commence à utiliser la numération par position. Ce mélange des genres peut provoquer des confusions.
Par exemple quel est le nombre suivant ?

Est-ce le nombre 2 ? Ou bien est-ce le nombre 61, composé d'un paquet de 60 et d'une unité ? Difficile à dire.

Pour éviter les problèmes, les scribes babyloniens collaient clairement les deux unités s'il s'agissait du nombre 2, tandis qu'ils les
séparaient nettement s'ils voulaient écrire 61. Dans l'exemple ci-dessus, j'ai été un peu malhonnête en laissant entre les deux un
écart ambigu.

La seconde faille est en revanche nettement plus grave, c'est que les babyloniens ne connaissaient pas le zéro. Or c'est
précisément avec l'invention du zéro que le système de numération par position révèle toute sa puissance !

Selon vous, comment écrit-on le nombre 60 en babylonien. Tout simple me direz-vous : un paquet de 60 et 0 unité :

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Aie ! Ce nombre s'écrit de la même façon que le nombre 1. Pour pouvoir faire la distinction entre les deux, il faudrait pouvoir
indiquer que dans le nombre 60, il n'y a pas d'unités. Autrement dit, il faudrait un symbole pour indiquer l'absence d'unités, un
zéro quoi.

Les babyloniens ont pourtant longtemps fait sans le zéro. Ce n'est qu'au troisième siècle avant J.C. qu'on voit apparaître le signe
suivant :

qui est le premier zéro de l'histoire. Et le nombre 60 pouvait alors s'écrire sereinement :

Sans confusion possible. Mais à cette époque, la civilisation mésopotamienne avait déjà depuis longtemps commencé à décliner
et disparut ensuite peu à peu. Ce sont les indiens qui plus tard vont redécouvrir le concept du zéro et mettre au point le système
de numération décimal par position que nous utilisons encore aujourd'hui.
Ces chiffres arabes qui sont... indiens
Le système indien contient dix symboles, dont un zéro, et a connu un grand succès dans le monde entier. Ces symboles ont
largement évolué au cours des époques et des régions où ils ont été utilisés.

Voici une généalogie de différents symboles utilisés :

Vous remarquerez que les dernières versions tout en bas ressemblent beaucoup aux chiffres que nous connaissons : 1, 2, 3, 4, 5,
6, 7, 8, 9, 0. Ces dix chiffres s'appellent les chiffres arabes.

Quoi ? Mais pourquoi "chiffres arabes" alors que ce sont les indiens qui les ont inventés ?!

La plus ancienne description complète de ce système numérique est due au mathématicien

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Partie 2 : Les quatre opérations 56/214

perse Al-Khawarizmi (v. 783-v. 850) qui écrivait ses ouvrages en langue arabe. Al-Khawarizmi
lui même appelle ces nombres "nombres hindous" dans ses ouvrages. C'est ensuite à travers
ses travaux que les européens ont découvert ces chiffres qu'ils se sont empressés d'appeler
"chiffres arabes". Voilà l'affaire !

Al-Khawarizmi

Cette fois, le système est bien rodé. Avec le zéro aucune ambiguité, par exemple, le nombre 703 signifie
: 7 paquets de 100, 0 paquets de 10 et 3 unités. Je suppose que vous connaissez déjà un peu ça...
En quelle base comptez-vous ?
Les indiens, comme la plupart des autres civilisations (même celles qui n'utilisent pas la notation par position), ont
choisi de regrouper leurs unités par paquets de dix. Mais que se passe-t-il si on regroupe les unités par paquet de 2, de
19, de 41728 ou de n'importe quel autre nombre ?

À vrai dire, pas grand chose. Le nombre de chiffres que l'on utilise s'appelle la base. Nous comptons donc en base dix mais on
peut compter en n'importe quelle base supérieure ou égale à deux. Bien sûr, les autres bases peuvent nous paraître étranges
tellement nous sommes habitués à notre bonne vieille base dix, mais passé le premier étonnement, le mécanisme est vraiment
identique.

Voici quelques exemples :

Les nombres en binaire

Le système binaire, c'est-à-dire la base deux, est surtout utilisé en informatique. C'est en effet la base dans laquelle les
ordinateurs font leurs calculs. En base deux, il n'y a que deux chiffres : 0 et 1. Pour les ordinateurs, 0="le courant ne passe pas" et
1="le courant passe".

Voici les premiers nombres écrits en binaire :

1 : c'est le même que le 1 en base dix et d'ailleurs c'est le seul nombre qui s'écrit pareil dans toutes les bases !
10 : on a un paquet de deux et zéro unité. Vous voyez qu'avec la base deux, on commence très vite à faire des paquets
11 : un paquet de deux et une unité.
100 : un paquet de deux paquets de deux, c'est le quatre.
101 : quatre + un (5).
110 : quatre + deux (6)
111 : quatre + deux + un (7)
1000 : huit = deux paquets de quatre
...

L'inconvénient d'avoir peu de chiffres c'est que les nombres ont une taille plus grande. Par exemple, 64 s'écrit avec sept chiffres :
1000000.

Allez, une petite blague :

Il y a 10 sortes de personnes : celles qui comprennent le binaire et celles qui ne le comprennent pas.

Si vous êtes de la 10ème sorte c'est qu'il faut relire les derniers paragraphes...

La base quatre

Voici les premiers nombres écrits en base quatre :

De un à quatre : 1, 2, 3, 10
De cinq à huit : 11, 12, 13, 20
De neuf à douze : 21, 22, 23, 30
De treize à seize : 31, 32, 33, 100
De dix-sept à vingt : 101, 102, 103, 110
De vingt-et-un à vingt-quatre : 111, 112, 113, 120

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Partie 2 : Les quatre opérations 57/214

...

Je ne détaille pas plus que ça, en réfléchissant vous devriez maintenant pouvoir comprendre et compléter de vous-même cette
liste de nombres en base quatre.

La base hexadécimale

La base hexadécimale, c'est la bases 16. Elle est aussi beaucoup utilisées en informatique car il est facile de traduire le binaire en
hexadécimal et vice versa. Les chiffres utilisés sont les mêmes que la base décimale jusqu'à 9, puis les lettres de A à F : 0, 1, 2, 3,
4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F.

Les nombres de 1 à 15 s'écrivent donc 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F.


Puis les nombres de 16 à 31 : 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 1A, 1B, 1C, 1D, 1E, 1F, et caetera.
Le nombre 4AC est égal en base dix à (4×16×16) + (10×16) + 12 = 1196.
Ce chapitre s'achève ici. Maintenant que les systèmes de numération positionnelle et les chiffres arabes n'ont plus de secrets
pour vous, il reste à savoir faire des opérations avec les nombres. Nous avons vus dans la première partie de cette leçon ce que
sont une addition, une soustraction, une multiplication... Il nous faudrait maintenant des méthodes qui permettent, à partir de
l'écriture en base dix de deux nombres de trouver l'écriture en base dix de leur addition, leur soustraction, leur multiplication, leur
division...

Autrement dit, il va falloir apprendre à faire des calculs. C'est ce que nous allons voir pas à pas dans les chapitres suivants.

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Partie 2 : Les quatre opérations 58/214

Pourquoi 0,999... = 1 ?
0,999...=1 !
Voilà certainement une des égalité qui déroute le plus quand on la voit pour la première fois. Et qui provoque même de nombreux
débats entre ceux qui l'ont comprise et ceux qui malgré plusieurs démonstrations ne veulent toujours pas y croire !

C'est pouquoi je pense qu'il fallait bien y consacrer un chapitre, histoire de mettre les choses au point une bonne fois pour
toutes. Nous allons donc reprendre le problème à sa base pour comprendre cette égalité polémique.

Dans le nombre noté 0,999..., les points de suspension signifient qu'il y a une infinité de 9 après la virgule. Pas
seulement beaucoup, mais bien une infinité. Il est important d'avoir bien ça en tête pour aborder ce chapitre.
Après la virgule
Avant d'en venir au vif du sujet, prenons un peu le temps de réfléchir à la façon dont on écrit les nombres. Et en particulier,
comment écrit-on un nombre avec une infinité de chiffres après la virgule ? Prenons par exemple un nombre sur la droite des
nombres réels :

Essayons donc de trouver son écriture. Ce nombre se trouve entre 4 et 5 donc son écriture commence par 4 suivi d'une virgule :

4,...
Pour trouver le premier chiffre après la virgule, zoomons un peu :

Puis découpons le segment entre 4 et 5 en 10 intervalles numérotés de 0 à 9 :

Notre nombre se trouve dans l'intervalle 7. Donc son premier chiffre après la virgule est 7 :
4,7...
Et puis on continue. On zoome. On découpe l'intervalle en 10 et hop :

Nous sommes dans l'intervalle 2 : c'est le deuxième chiffre après la virgule :

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Partie 2 : Les quatre opérations 59/214

4,72...
Et si on veut le troisième on recommence...

Oui, bon, bon, ça va. On a compris le principe. Mais où veux-tu en venir exactement ?

Jusque là, nous n'avons pas eu de problèmes pour trouver nos deux premiers chiffres après la virgule. Mais voyez-vous, il arrive
parfois que l'on tombe sur un os. Continuons avec le même nombre et zoomons encore un coup pour voir ce qu'il en est du
troisième chiffre :

On tombe dans l'intervalle... euh... dans quel intervalle au fait ? Zut ! Pas de chance on est tombé pile sur un point de découpage.
À la frontière entre l'intervalle 4 et l'intervalle 5 !

Eh bien que fait-on dans ce cas là ? Il faut bien qu'on l'écrive notre nombre ! Il faut donc choisir un des deux intervalles. Celui de
droite ou celui de gauche ? Le 4 ou le 5 ?

A priori, il n'y a aucune raison de choisir l'un plutôt que l'autre. On a donc deux choix, et les deux sont valables. Et c'est pour
cette raison que ce nombre là va avoir deux écritures possibles !

Première possibilité. Choisissons l'intervalle 4 : 4,724... Remarquez que notre nombre se trouve à l'extrémité droite de cet
intervalle. Autrement dit, à partir de maintenant, à chaque fois qu'on zoomera pour trouver les chiffres suivants après la virgule,
on trouvera toujours 9 ! Le nombre s'écrit donc 4,724999999999... Rappelez-vous, les points de suspension "..." signifient qu'il y a
une infinité de 9 à la suite.

Seconde possibilité. Si au contraire on choisit l'intervalle 5 : 4,725... Notre nombre se trouve cette fois à l'extrémité gauche de
l'intervalle. Les chiffres suivants après la virgule seront donc tous des 0. Et on trouve 4,725000000000... avec une infinité de 0 à la
suite.

Notre nombre a donc deux écritures possibles :

soit 4,7249999999... ;
soit 4,7250000000... .

En pratique, on préfère souvent la deuxième écriture. Tout simplement parceque nous ne sommes pas obligés d'écrire
les 0. Le nombre s'écrit tout simplement 4,725. Alors que si on choisit la première écriture on est obligé d'utiliser des
points de suspension (...) pour signifier qu'il y a une infinité de 9. Notez bien qu'il ne s'agit que d'un choix pratique, mais
dans la théorie, les deux possibilités sont aussi valables l'une que l'autre.

Bien sûr 4,725 n'est pas le seul dans cette situation. C'est le cas de tous les nombres qui tombent à la frontière de deux intervalles
au cours d'un des découpages en dix successifs. Voici plusieurs exemples :

12,3 = 12,2999999...
-1,2 = -1,1999999...
7,83423 = 7, 83422999999...
0,11 = 0,10999999999...
1 = 0,99999999...

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Partie 2 : Les quatre opérations 60/214

Vous avez reconnu la dernière égalité. 1 = 0,999... c'est elle qu'on cherchait.
Top 3 des raisons pour lesquelles 0,999...=1
Bon, bien sûr je pourrais m'arrêter là. Cependant, comme je sens qu'il y en a encore quelques uns qui sont dubitatifs, je préfère en
rajouter une couche.

Voici donc 3 approches différentes de cette égalité.

Raison n°1 : La différence entre les deux

Quelle est la différence entre 1 et 0,999... ? C'est-à-dire combien vaut la soustraction 1-0,999... ?

Pour simplifier les explications notons cette différence. C'est-à-dire Procédons par approximations
successives en remplaçant 0,999... par 0,9 puis par 0,99 puis par 0,999 et en rajoutant de plus en plus de 9 :

1-0,9 = 0,1 donc est plus petit que 0,1 ;


1-0,99 = 0,01 donc est plus petit que 0,01 ;
1-0,999 = 0,001 donc est plus petit que 0,001 ;
1-0,9999 = 0,0001 donc est plus petit que 0,0001.

Et ainsi de suite. En fait, est plus petit que tous les 0,000...001 quel que soit le nombre de 0. Or il n'y a qu'un seul nombre qui
soit plus petit que tous ces nombres là à la fois, c'est 0 !

Donc . La différence entre 0,999... et 1 est égale à 0. Ce qui signifie bien que les deux nombres sont égaux :

0,9999... = 1.

En d'autres termes, l'argument peut également se comprendre de la façon suivante. La suite de nombres 0,9 ; 0,99 ; 0,999 ; 0,9999 ;
0,99999 ; ... dans laquelle on rajoute un 9 à chaque étape, se rapproche de plus en plus d'un nombre. Par la façon dont la suite est
construite, ce nombre est 0,9999... Mais le calcul des différences ci-dessus montre que ce nombre est 1. Donc 0,999...=1.

Raison n°2 : En équation

Cette fois, notons

Nous allons chercher une équation vérifiée par . (Si le mot équation vous fait peur, ne vous inquiétez pas, je vais y aller en
douceur )

Partons donc de :

Puis multiplions cette égalité par 10 :

Ou encore :

Remarquez alors que le dernier nombre de cette égalité, 0,999..., c'est y ! Cela peut paraître surprenant : on a l'impression qu'il y a
un 9 de moins qu'au départ puisqu'on en a "éjecté" un avec la multiplication par 10. Mais souvenez-vous : il y a une infinité de 9
! Or quand on enlève une unité à l'infini, ça reste l'infini ! Prenez bien le temps d'y réfléchir, c'est un peu subtil la première fois
qu'on voit ça.

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Partie 2 : Les quatre opérations 61/214

On obtient donc :

Et en soustrayant de chaque côté on a :

Et si , c'est que ! D'où la conclusion :

0,9999... = 1.

Raison n°3 : Par tiers

Nous allons calculer le tiers (c'est-à-dire la division par 3) de 0,999... et de 1.

Commençons par le tiers de 0,999... C'est simple puisque 9=3×3. Donc :

Passons maintenant au tiers de 1. Il va nous falloir poser la division.

Nous n'avons pas encore vu comment poser une division dans ce cours, donc si vous ne savez pas comment on fait
vous avez trois possibilités :

Vous attendez quelques chapitres et vous revenez vérifier que je ne vous ai pas arnaqué quand vous aurez lu
celui sur la division.
Vous tapez la division sur votre calculatrice. (Ça n'aide pas à comprendre mais ça rassure )
Vous me faîtes confiance. (Déconseillé )

Posons donc :

Et ainsi de suite. On a donc

Conclusion : 0,999... et 1 ont leurs tiers égaux. C'est donc qu'ils sont égaux entre eux.

0,9999... = 1.

Si cette conclusion vous parait nébuleuse réfléchissez de la façon suivante. Supposons que vous ayez deux gâteaux : vous
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Partie 2 : Les quatre opérations 62/214

coupez le premier en trois parts égales, puis vous coupez également le second en trois parts égales. Et là, vous constatez que
toutes les parts ont la même taille. Vous pouvez donc en déduire que vos deux gâteaux de départ avaient la même taille ! Nous
avons fait exactement la même chose, sauf que nos deux gâteaux sont les nombres 0,999... et 1.
Pour les têtus
Citation : un têtu
Eh bien moi je ne suis pas d'accord. Vous pouvez dire tout ce que vous voulez, je pense que 0,999... n'est pas égal à 1, un
point c'est tout ! Na.

Oh vous, vous allez avoir des problèmes. Des gros problèmes... Attention à ne pas demander ce que vous pourriez regretter.
Sûr ? Vous voulez toujours que 0,999... ne soit pas égal à 1. Chiche on essaye ?

C'est parti, on se lance. Mais il y a quand même une question qui reste en suspend : combien vaut 1-0,999... ?

Ça ne peut pas valoir 0 puisque vous refusez d'admettre que les deux nombres sont égaux et en même temps ce nombre est
infiniment petit étant donné qu'il est plus petit que 0,000...001 quel que soit le nombre de 0, comme nous l'avons vu
précédemment. Nous sommes donc en face d'un nombre d'une nouvelle espèce.

Comment peut-on le noter, ce nombre ?

Et bien comme, 1-0,9999 = 0,0001 et que plus il y a de 9 plus il y a de 0 dans le résultat. On peut poser :

On place une infinité de 0, puis après cette infinité, on rajoute un petit 1 tout seul. Après tout pourquoi pas ?

Seulement, maintenant qu'on a notre nouveau nombre, on peut aussi lui appliquer des opérations. Par exemple, on peut le
multiplier par un autre nombre, comme 345 par exemple :

On peut aussi le diviser, par exemple par 20 :

Autrement dit, ce n'est pas qu'un seul nouveau nombre que nous venons d'ajouter mais tout un monde d'infiniment petits !

Et maintenant, je pose la question qui tue :

Si vous avez répondu non la première fois, il faut également que vous répondiez non maintenant pour être cohérent. Mais alors
combien vaut la différence des deux ?

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Partie 2 : Les quatre opérations 63/214

évidemment ! Autrement dit, vous vous retrouvez avec d'autres infiniments petits infiniments plus petits que les premiers
infiniments petits. Et ce n'est pas fini car vous pouvez bien entendu continuer à descendre dans les porfondeurs des infiniments
petits. Bref, c'est le bazar !

Une autre question que se passe-t-il quand on divise par un infiniment petit ?

Par exemple combien vaut ?

Réponse : on obtient un infiniment grand. Et les infiniment grands, c'est très dangereux. Si vous avez oublié, vous pouvez
retourner faire un tour dans le quatrième chapitre de la première partie. On en a déjà parlé.

Voilà, voilà ! Je vous avais prévenus. Vous avez voulu essayer maintenant, je vous laisse avec vos infiniment petits et vos
infiniment grands sur les bras et personnellement je vais continuer à utiliser les nombres "normaux" 0,999...=1. Bonne chance à
vous.

Les hyperréels

Bon, comme je ne veux pas vous laisser comme ça, je vais finir ce chapitre en vous signalant qu'il existe déjà une théorie
mathématique qui traite des infiniments petits et des infiniments grands. Il s'agit de la théorie des nombres hyperréels.

Cette théorie est assez subtile et cependant elle considère toujours que 0,999...=1. Les infiniment petits y sont notés d'une autre
manière bien plus pertinente et efficace. Vous voyez, vous ne vous en sortirez pas.
J'espère vous avoir convaincu. N'hésitez pas à tourner le problème dans votre tête, il existe plusieurs façons de comprendre cette
égalité, choisissez celle qui vous convient le mieux et vous verrez que dans quelques temps elle vous paraîtra parfaitement
normale et évidente.

Dans la suite de ce cours, nous ne parlerons plus des théories farfelues avec des infiniment petits. Nous nous contenterons des
nombres "normaux". C'est bien plus naturel.

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Partie 2 : Les quatre opérations 64/214

L'addition et la soustraction
Nous avons vu dans le premier chapitre de cette partie comment écrire les nombres avec les dix chiffres arabes. Il se pose
maintenant une question : comment faire des opérations avec les nombres écrits comme ça ? Dans ce chapitre nous allons voir
comment effectuer des additions et des soustractions. Autrement dit, comment trouver l'écriture en chiffres arabes de l'addition
de deux nombres donnés écrits en chiffres arabes.

Vous allez voir que c'est assez simple. Ce chapitre sera court.
L'addition
Trêve de bavardage. Prenons une addition : 2531+417 par exemple. Pour effectuer cette addition, posons là de la façon suivante.

Nous allons écrire le résultat sous le trait horizontal. Alors commençons par les unités : 2531 possède une unité et le nombre 417
en possède 7. La somme des deux en contient donc 8 :

Passons aux dizaines. Il y en a 3+1, c'est-à-dire 4 :

Puis il y a 5+4 centaines, c'est-à-dire 9 :

Et pour finir, il n'y a que 2531 qui contienne des milliers. La somme a donc 2 milliers :

Et voilà, le compte est bon. Pour faire une addition, il suffit donc de savoir additionner les nombres de 0 à 9. Voilà la table
d'addition :

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Partie 2 : Les quatre opérations 65/214

Bien évidemment, ce n'est pas la peine d'apprendre ça par cœur. C'est très facile à retrouver de tête. Et puis au pire vous avez
toujours vos doigts.

Pour l'instant tout semble idyllique : on additionne juste colonne par colonne et hop, on obtient la somme. Seulement, il peut
arriver que tout ne se déroule pas aussi bien que ça. Prenons maintenant l'addition 83+47 :

Additionnons les unités : 3+7 = 10. Or un nombre ne peut pas avoir plus de 9 unités. Et bien qu'à celà ne tienne, formons une
dizaine avec nos 10 unités et ajoutons là en haut de la colonne des dizaines :

Le 1 que l'on ajoute ainsi s'appelle une retenue. On retient le nombre de dizaines qu'on a formé à la colonne d'avant. Bien. Alors
maintenant passons aux dizaines. Il faut penser à additionner la retenue : 1+8+4=13. Encore une fois on dépasse 9, donc on écrit
uniquement 3 dans la colonne des dizaines et on pose la retenue égale à 1 dans la colonne des centaines :

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Partie 2 : Les quatre opérations 66/214

Il n'y a plus qu'à ajouter la retenue des centaines pour obtenir notre somme :

Conclusion : 83+47 =130. Une fois que vous savez faire les additions de deux nombres, vous pouvez sans problème passer aux
additions de plusieurs nombres. En voici une par exemple avec trois nombres :

Donc 812+52+141=1005. C'est aussi simple que ça !

Et que se passe-t-il avec des nombres négatifs ?

Si on additionne deux nombres négatifs c'est simple : on additionne leurs opposés et on remet le signe - à la fin. Par exemple,
pour faire (-34)+(-13), on calcule 34+13 = 47 et le résultat voulu est donc -47.

Si au contraire on veut additionner un nombre positif et un nombre négatif, il faut alors se souvenir qu'additionner un nombre
négatif, c'est soustraire son opposé. Donc pour faire 145+(-56), on fait 145-56. Maintenant soyez un tout petit peu patients, nous
allons voir comment faire les soustractions dans la seconde partie de ce chapitre...

Et avec des nombres à virgule ?

Exactement pareil ! Si vous n'êtes pas convaincu, voici une addition avec des nombres à virgule, 13,2 + 49,82 :

Il faut juste bien faire attention à mettre les virgules l'une au-dessus de l'autre. Si vous décalez les nombres, le résultat
sera évidemment faux.

Hop. Et avec un peu d'entraînement, nul doute que vous finirez par réussir à faire les additions sans noter les retenues, en les
retenant de tête.
La soustraction

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Partie 2 : Les quatre opérations 67/214

Commençons avec une soustraction simple :

Pas de retenue, pas de problème. On fait la soustraction colonne par colonne.

Que se passe-t-il maintenant si on a des retenues. Par exemple :

Contrairement aux additions, le problème auquel on peut être confronté quand on fait une soustraction n'est pas de monter au-
dessus de 9, mais de descendre en dessous de 0. Dans l'exemple, si on fait 6-7, on trouve -1 !

La solution, c'est de prendre une dizaine et de la faire passer dans la colonne des unités pour pouvoir faire la soustraction :

Et voilà : 16 est assez grand pour qu'on puisse lui soustraire 7. La soustraction peut maintenant se faire tranquillement :

Mais comment fait-on si le nombre que l'on veut soustraire est plus grand que celui auquel on le soustrait ? Par
exemple, comment calcule-t-on 123-265 ?

Il suffit de faire la soustraction dans l'autre sens et rajouter le signe - ensuite. Par exemple pour calculer 123-315, on calcule 315-
123 :

Et donc 123-315=-192.

Pour les nombres à virgule, ce n'est pas beaucoup plus dur. Comme pour les additions, il faut bien aligner les virgules :

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Partie 2 : Les quatre opérations 68/214

Cette soustraction peut être un peu troublante car on se demande à quoi on va bien pouvoir soustraire le 2 des centièmes de
13,82 puisque 49,2 n'a pas de centièmes ! Mais souvenez-vous, on peut rajouter des 0 après la virgule tant qu'on veut sans
changer un nombre. La soustraction est donc celle ci :

Qui se calcule comme on a vu précédemment :

Déjà fini ? Eh oui ! Je vous l'avais dit, les additions et les soustractions sont simples à faire avec le système de numération arabe.
Dans le prochain chapitre nous allons parler de la multiplication et cela demandera un peu plus de réflexion.

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Partie 2 : Les quatre opérations 69/214

La multiplication (partie 1/2)


Après l'addition et la soustraction, c'est au tour de la multiplication de passer au grill. Dans ce chapitre, nous allons étudier plus
en détail les propriétés de cette opération. Puis dans le chapitre suivant nous verrons comment utiliser ce que nous aurons
appris pour poser et calculer concrètement des multiplications.

Ce chapitre est un peu long, mais ne craignez rien, on va y aller en douceur. Surtout n'hésitez pas à le lire en plusieurs fois si
vous sentez qu'il vous faut plus de temps pour digérer tout ça.

Avant de commencer, voici une petite chose qu'il est bon de savoir :

Comme la multiplication est l'opération la plus utilisée (avec l'addition) et que les mathématiciens sont fainéants, il arrive
souvent qu'on ne note pas le signe ×. Par exemple, on notera souvent au lieu de . Ou alors (2+3)(4+5) au lieu
de (2+3)×(4+5). Bien entendu, il faut que la notation soit sans ambiguïté : on ne peut pas écrire la multiplication 4×7
juste 47 sinon on confond avec le nombre 47 (quarante-sept) alors que 4×7=28 ! Il arrive aussi parfois que l'on remplace
le signe × par un point. On notera alors ou encore (2+3).(4+5). C'est un peu déconcertant au début de voir le signe
× disparaître, mais on s'y fait finalement assez rapidement.
Le rectangle
Le rectangle est une des représentation les plus courantes et les plus utiles de la multiplication.

Rappelez-vous, dans le chapitre sur les nombres rationnels, nous avions parlé d'un jardinier qui plante 5 rangées de 6 arbres :

Le nombre total d'arbres est alors le résultat de la multiplication 5×6 = 30.

Prenons plutôt des petits carrés de coté 1cm et de surface 1cm² : . La multiplication précédente se représente alors de la

façon suivante :

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Partie 2 : Les quatre opérations 70/214

Il y a 30 petits carrés dans cette figure. On peut aussi dire que le grand rectangle à une surface de 30 cm².

Le signe cm² se lit "centimètre carré" et est une unité de mesure de surface : 1cm² est la surface d'un carré de 1cm de
coté. Pas besoin de s'y connaitre en géométrie, c'est tout ce que je vous demande de savoir sur le calcul des surfaces.

Plus généralement, la multiplication se représente comme étant la surface d'un rectangle de largeur et de longueur .
(Ou de largeur et le longueur : souvenez-vous de la commutativité. )

Remarquez que comme ça, on n'a pas l'impression d'avoir dit grand chose. Et pourtant, nous venons de faire un grand pas en
avant ! Dans la leçon, sur les nombres rationnels, je vous ai montré ce qu'était la multiplication de deux nombres entiers.
Seulement un peu plus tard sont venus les nombres à virgule. Alors comment faire des multiplications de nombres à virgule ?

Maintenant que nous avons notre représentation par des rectangles, la réponse est toute simple : il est possible de tracer un
rectangle dont les cotés ne sont pas des nombres entiers, il suffit donc de calculer l'aire de ce rectangle pour avoir le résultat de
la multiplication.

Prenons pour exemple la multiplication 3,5×4,1. Dessinons le rectangle :

Il y a douze carrés entiers.


Ensuite, il y a quatre demi carrés, chacun a une surface de 0,5cm², ce qui donne la surface de deux carrés entiers (0,5 + 0,5
+ 0,5 + 0,5 = 2).
Puis trois dixièmes de carrés de 0,1cm² chacun soit un total de 0,3cm².
Et enfin, il reste un demi dixième de carré (ou un dixième de demi carré c'est comme vous préférez ) soit une surface de
0,05cm².

Total : 12 + 2 + 0,3 + 0,05 = 14,35. Donc 3,5×4,1 = 14,35. En image ça donne ça :

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Partie 2 : Les quatre opérations 71/214

Maintenant nous savons ce qu'est la multiplication de deux nombres réels. Ceci dit, l'exemple précédent était simple car il n'y
avait qu'un seul chiffre après la virgule. S'il y en a plus, voire une infinité, le calcul devient vite très pénible !

Pour faire concrètement le calcul d'une multiplication, on n'est pas obligé de dessiner un rectangle à chaque fois. Nous verrons
dès le prochain chapitre qu'il existe une méthode plus rapide basée sur la distributivité.

Comme si on n'en avait pas assez de la commutativité, voilà la distributivité !! C'est quoi encore ce nom à coucher
dehors ?

C'est ce que nous allons voir dans la partie suivante.


La distributivité
Pour avoir une distributivité, il faut deux opérations : celle qui est distributive et celle sur laquelle la première est distributive. En
ce qui nous concerne, il s'agit de la multiplication et de l'addition. La multiplication est distributive sur l'addition.

La distributivité est une propriété qui apparaît quand on multiplie des additions. Comme d'habitude, rien de tel qu'un petit
exemple pour bien comprendre.

Vous achetez dix paquets de caramels mous. Dans chacun d'entre eux, il y a trois caramels parfumés à la vanille et cinq au
chocolat. Combien de caramels avez-vous au total ?

Premier raisonnement Deuxième raisonnement


Il y a 3+5 caramels dans chaque paquet, puis il y a 10 Il y a 10×3 caramels parfum vanille et 10×5 caramels parfum
paquets. chocolat.
Résultat : Il y a 10×(3+5) caramels. Résultat : Il y a 10×3 + 10×5 caramels.

Conclusion : 10×(3+5) = 10×3 + 10×5

C'est cela que l'on nomme la distributivité. Ici, le nombre 10 est appelé un facteur que l'on distribue sur l'addition 3+5.

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Partie 2 : Les quatre opérations 72/214

Ou encore :

À partir de maintenant, je vais utiliser des des et des (voir même des , des , des et tout l'alphabet si nécessaire...).
Maintenant vous êtes grands, alors je passe à une écriture plus abstraite. Vous avez aussi certainement remarqué, comme je
vous l'avais annoncé au début du chapitre que j'oublie de noter le signe × de la multiplication. Vous vous y ferez...

Bon, passé ces petits étonnements, vous voyez que la formule que j'ai écrite est exactement la même que celle que nous avions
précédemment avec les caramels mous. C'est la distributivité tout simplement.

Ici, le facteur est , que l'on distribue sur l'addition .

Cette formule s'éclaire si on pense à représenter les multiplications par des rectangles. Voici un rectangle de largeur et de
longueur :

La surface totale du rectangle est la somme des surfaces des deux petits rectangles.

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Partie 2 : Les quatre opérations 73/214

La représentation en rectangle est bien utile et permet de visualiser agréablement les choses. Cependant, dans la prochaine partie
nous verrons qu'elle peut devenir pénible voir impossible à utiliser quand on veut utiliser la distributivité dans des cas plus
complexes que le précédent.

Pour cette raison, je vous conseille de bien retenir la première représentation de la distributivité :

Revenons à nos caramels mous.

Puisque vous êtes lancés, je vais vous torturer un peu. Nous allons mélanger la distributivité et la commutativité. Je reprends
l'exemple précédent.

Rappelez-vous, nous avions vus qu'acheter 10 paquets de 8 caramels, revenait à acheter 10 paquets de 3 caramels et 10 paquets
de 5 caramels.

L'opération 10×8 représentait alors l'achat de 10 paquets de 8 caramels mous. Oui, mais grâce à la commutativité, on peut aussi
dire que cela représente l'achat de 8 paquets de 10 caramels mous. Que signifie alors la distributivité : 8×10 = (3+5)×10 = 3×10 +
5×10 ?

Réponse : dans ce cas, cela signifie qu'acheter 8 paquets de 10 caramels mous revient à acheter 3 paquets de 10, puis 5 paquets
de 10.

Argh ! L'opération mathématique est la même il s'agit de la distributivité, mais l'interprétation est différente. Dans un cas on
sépare les caramels (3 à la vanille, 5 au chocolat), dans l'autre cas, on sépare les paquets (3 à gauche et 5 à droite).

Ça va ? Pas trop embrouillé entre la commutativité et la distributivité ? Bon j'avoue le dernier exemple était vraiment tordu !
Retournez tout ça plusieurs fois dans votre tête, il n'y a rien d'extraordinaire, tout cela est très logique. Le calcul n'est pas une
chose très réjouissante mais il faut en passer par là car mine de rien, cette distributivité va nous être sacrément utile dans la suite
!
Développons ! Factorisons !
Vous avez maintenant compris ce qu'est la distributivité. Mais c'est une notion encore toute fraîche dans votre esprit, et pour
pouvoir en saisir tout l'intérêt et l'utiliser à bon escient, il va falloir faire un peu de gymnastique ! Nous allons décortiquer la
distributivité et la mettre en œuvre sous toutes les coutures.

Revoilà la première forme de la distributivité telle que nous l'avons vue dans la partie précédente.

Vous pouvez remarquer quelque chose d'amusant : à gauche dans l'égalité, on multiplie une addition, tandis qu'à droite, on
additionne des multiplications. En bref, on passe d'un produit de somme à une somme de produits. En mathématiques, on aime

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Partie 2 : Les quatre opérations 74/214

bien ce genre de situations symétriques qui s'énoncent comme des jeux de mots, et personnellement j'adore ça. Ça sonne bien.

Dans cette partie, nous n'allons faire que ça : transformer des produits de sommes en sommes de produits et vice versa. Et cela,
bien entendu grâce à la distributivité.

Commençons par un petit point de vocabulaire :

Un produit de sommes s'appelle une expression "factorisée".


Par exemple : .

Une somme de produits s'appelle une expression "développée".


Par exemple :

Quand on transforme une expression factorisée en expression développée, on dit qu'on développe.
Quand on transforme une expression développée en expression factorisée, on dit qu'on factorise.

Résumé en dessin :

Quoi ? Mais le qui est tout seul, ce n'est pas une somme ?

Si ! On considère que tout seul est la somme d'un seul nombre ! est la somme de deux nombres, est la
somme de trois nombres... et tout seul est la somme de un nombre. Ça peut être un peu déroutant au début d'appeler une
somme une expression où il n'y a pas d'addition concrètement, où il n'y a pas le signe +. Mais vous verrez on s'y fait vite et cela
fini par être tout à fait naturel.

De la même façon, un nombre tout seul est aussi le produit d'un seul nombre. Donc par exemple, est une expression
développée car est considéré comme un produit.

Notez tout de même que l'expression (ab + cd)(e + f) bien qu'elle soit un produit de somme n'est pas considérée comme
totalement factorisée puisque ab + cd n'est pas une somme d'éléments simples : ab et cd sont déjà des produits. Bien
sûr, quand on est dans la pratique, la question de savoir ce que sont ces "éléments simples" se pose et on peut parfois
se satisfaire d'une factorisation partielle.

Tenez, avant de passer aux choses sérieuses regardons les expressions suivantes :

Rien de compliqué, la première est juste une somme la seconde est juste un produit. Avec la remarque précédente, ces deux
expressions sont à la fois factorisées et développées !

Comme notre but est d'apprendre à développer et à factoriser, en voilà au moins qui ne nous poserons pas de problèmes ! Il n'y a
rien à faire.

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Partie 2 : Les quatre opérations 75/214

Développons

Bon ! Il est décidément temps de passer aux choses sérieuses. Prenons une expression factorisée que nous allons tenter de
développer (grâce à la distributivité bien sûr !)

Nous allons développer ça en trois étapes. Concentrez vous bien, c'est maintenant qu'il faut suivre.

Première étape : Nous allons considérer comme un seul nombre et le distribuer sur l'addition . On obtient :

Deuxième étape : Nous allons distribuer sur .

Troisième étape : On distribue sur .

Et voilà mesdames et messieurs une magnifique expression développée !

Conclusion, nous avons donc maintenant notre expression sous sa forme factorisée et sous sa forme développée :

Vous vous rappelez certainement qu'une multiplication se représente par un rectangle. (Sinon, vous avez vraiment la mémoire
courte. )

Voyons voir ce que ça donne si on représente notre multiplication par un rectangle :

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Partie 2 : Les quatre opérations 76/214

Vu comme ça, vous avouerez que c'est plus clair.

Oui, c'est plus clair. Mais alors, pourquoi tu ne nous as pas parlé tout de suite du rectangle au lieu de faire ton calcul
indigeste qui utilise trois fois la distributivité ?!

Parce que la représentation en rectangle convient parfaitement pour multiplier deux nombres mais devient plus compliquée
quand on multiplie trois nombres ou plus.

En fait, pour multiplier trois nombres un rectangle ne suffit plus, il faut un parallépipède rectangle, un pavé quoi. Par exemple la
multiplication 3×7×4 se représente comme ceci :

Le résultat de la mutiplication n'est cette fois plus la surface, mais le volume ainsi obtenu. Si vous comptez, dans le dessin
précédent, il y a 3×7×4 = 84 petits cubes de côté 1cm.

Vous comprenez alors qu'il devient compliqué de tracer un parallépipède qui se découpe en une multitude de petits morceaux à
chaque fois que l'on veut développer ou factoriser une expression.

Et ce n'est pas tout ! Si on veux développer un produit de quatre additions, un parallélépipède ne suffit plus mais il faut cette fois
dessiner une figure géométrique de la quatrième dimension !

En mathématique la quatrième dimension existe et même la cinquième, la sixième... Cependant il est impossible de se la
représenter simplement et encore moins de la dessiner sur une feuille de papier pour développer une expression
factorisée ! C'est pour cette raison que je vous conseille de ne pas trop vous attacher au rectangle et de bien apprendre
à développer à la main.

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Partie 2 : Les quatre opérations 77/214

Bon puisque j'en ai parlé, essayons maintenant de développer une expression factorisée de trois termes.

Pfou ! On a du pain sur la planche.

Pour développer une expression, il existe deux méthodes :

La première, c'est celle que nous avons vue jusque là. Elle consiste à appliquer la distributivité plein de fois de suite
jusqu'à ce qu'on obtienne une expression développée. Cette méthode marche parfaitement mais est un peu longue.
La deuxième méthode est plus rapide puisqu'elle permet de trouver l'expression développée en un seul coup. Cependant il
faut réfléchir un peu pour comprendre pourquoi cette méthode donne bien le bon résultat. Mais une fois qu'on a compris
c'est beaucoup plus simple à utiliser.

Mais avant de vous expliquer cette deuxième méthode, je vais faire rapidement la première. (Et encore je suis gentil, j'aurais pu ne
pas la faire du tout car vous devez maintenant être capable de faire ça tous seuls comme des grands. )

Première méthode

Première étape : On considère comme le facteur et on le distribue sur :

Deuxième étape : Dans le premier terme, on distribue sur et on obtient :

Le fait que le et le e soient répartis de chaque côté du ne change strictement rien au calcul puisque la
multiplication est commutative. À la place de on pourrait écrire et on se
retrouve avec le schéma habituel pour distribuer : on distribue le facteur sur l'addition .

Troisième étape : Dans le premier terme, on distribue sur et on obtient :

Bon je crois que vous commencez à comprendre donc je passe rapidement sur les étapes suivantes :

Quatrième étape : .

Cinquième étape : .

Sixième étape : .

Septième et dernière étape (ouf !) :

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Partie 2 : Les quatre opérations 78/214

Si vous en avez le courage, vérifiez que vous êtes d'accord avec chacune des sept étapes que j'ai effectuées : c'est un bon
exercice pour vérifier que vous avez compris. Remarquez que vous n'êtes pas obligés de faire les sept étapes dans le même ordre
que moi. Mais peu importe l'ordre dans lequel vous ferez vos distributions, vous obtiendrez toujours le même résultat à la fin.

Attention toutefois : avec la commutativité de la multiplication et de l'addition, le même résultat peut se présenter sous
des formes différentes. Par exemple est exactement la même chose que ! Donc pour notre
grande expression développée, si vous faites les distributions dans un ordre différent, il est possible qu'il faille démêler
un peu tout ça pour constater que le résultat obtenu est bien le même.

Eh bien il est temps que je vous explique la méthode plus rapide dont je vous parlais plus haut. Je crois qu'après tous ces calculs
vous ne vous en plaindrez pas !

Pour cela, commençons par examiner le résultat du calcul précédent. Il s'agit de la somme de 8 termes : , , , ,
, , , . En observant ces termes, on remarque ceci :

chaque terme contient soit soit ;


chaque terme contient soit soit ;
chaque terme contient soit soit .

En fait, pour chaque terme, on a pris un des nombres de la première parenthèse ( ou ), un nombre de la deuxième parenthèse
et un nombre de la troisième parenthèse et on les a multipliés. Les huit termes du résultats final s'obtiennent
en faisant toute les combinaisons possibles.

Et voilà ! Je suppose que vous commencez à imaginer ce que va être ma deuxième méthode pour développer dont je vous parlait
plus haut. Alors la voici :

Deuxième méthode

Pour développer une expression factorisée, il suffit de faire la somme de tous les produits possibles en prenant un nombre dans
chaque parenthèse de l'expression factorisée.

Simple comme tout comme principe, non ? Prenons un exemple. Développons l'expression factorisée suivante :

Si je prends le dans la première parenthèse, j'ai trois choix dans la deuxième parenthèse : , ou ce qui me donne les
trois termes : , et .
Si je prends le dans la première parenthèse, j'ai de la même façon trois choix dans la deuxième parenthèse : , ou ce
qui me donne les trois termes : , et .

Il suffit maintenant d'additionner tous ces termes pour obtenir l'expression développée :

Et le tour est joué ! Vous avouerez que c'est tout de même plus simple comme ça. Dans cet exemple, il n'y a que six termes, donc le
raisonnement est assez simple, par contre, si il y en a plus, il faut faire preuve de méthode pour tous les énumérer sans en oublier
et sans en compter deux fois.

Allez, pour être sûr que vous avez bien compris, un petit exercice. Développez l'expression suivante :

Indice : Il y a 16 termes.

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Partie 2 : Les quatre opérations 79/214

Réponse :

Secret (cliquez pour afficher)

Vous aviez trouvé ? Bravo ! Vous êtes un expert du développement. Si par contre vous n'y étiez pas, ne vous en faites pas, le
principal est d'avoir compris le principe. Les méthodes de calculs viennent avec la pratique.

Factorisons

Vous êtes maintenant un pro du développement. Il faut maintenant apprendre à factoriser.

Pour factoriser, il faut appliquer la distributivité à l'envers. Pour cela, il faut trouver un facteur commun, c'est à dire un nombre qui
apparaît dans plusieurs des termes de l'expression que l'on veut factoriser. Par exemple, dans l'expression suivante :

est un facteur commun aux deux termes, on peut donc factoriser l'expression par :

Prenons un exemple plus sophistiqué :

Cette fois, la factorisation va devoir se faire en plusieurs étapes. (Si vous êtes observateurs, vous aurez certainement remarqué
que l'exemple que j'ai choisi est le même qu'un exemple que j'ai déjà utilisé plus haut, j'ai juste changé les lettres pour que ça ne se
voit pas. ) Bon c'est parti pour la factorisation.

Première étape : J'ai repéré que le apparaît dans plusieurs termes. Je factorise par :

Deuxième étape : Je vois aussi que le apparaît dans plusieurs termes. Je factorise par :

Troisième étape : Je remarque maintenant que le apparaît dans plusieurs termes. Je factorise par :

Et c'est gagné ! Nous avons une expression factorisée.

Seulement voilà, cet exemple était un cas très simple dans lequel tout marche bien. Mais dans la plupart des cas, factoriser se
révèle être beaucoup plus difficile que de développer.

Pourquoi est-ce plus difficile de factoriser que de développer ?

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Partie 2 : Les quatre opérations 80/214

Nous avons dit tout à l'heure que lorsque l'on développe une expression en utilisant la distributivité, on peut le faire de
différentes façons. Mais quelque soit le choix que l'on fait, on aboutit toujours au même résultat.
Lorsqu'on factorise, on a aussi plusieurs façons de faire. Seulement voilà, certaines voies sont des impasses. On se retrouve
bloqué avant d'être arrivé à une expression factorisée.

Vous voulez un exemple ? Le voici. Considérons l'expression suivante :

On la développe :

Et maintenant, on essaye de la re-factoriser. On repère le qui est un facteur commun à trois termes et on factorise :

Voilà le problème ! On est bloqué : il n'y a plus rien à factoriser et pourtant, on n'est pas encore revenu à l'expression factorisée
qu'on avait au départ.

Et il y a pire !! Il existe des expressions développées qu'il est impossible de factoriser. (Alors que réciproquement, une expression
factorisée peut toujours se développer grâce aux méthodes que nous avons vue.)
Par exemple n'admet aucune forme factorisée.

Et comme si la situation n'était pas assez dramatique comme ça, on peut rajouter qu'il existe des expressions développées qui
peuvent se factoriser mais dans lesquelles on ne voit pas les facteurs communs. Par exemple dans , on a vraiment
l'impression qu'on ne peut rien factoriser et pourtant :

Conclusion de cette sous-partie : savoir factoriser est tout un art. Vous vous demandez sûrement si la factorisation sert à
quelque chose. La réponse est oui. En mathématiques, il est souvent indispensable de factoriser des expressions, par exemple
pour résoudre des équations. Après ce que nous venons de voir, ça semble presque mission impossible dans certains cas.

Mais rassurez vous, il existe quelques astuces et des situations classiques qu'il faut savoir reconnaître et qui peuvent nous
guider sur le chemin de la factorisation.

C'est le cas des identités remarquables, dont nous allons justement parler maintenant. Quel enchaînement !
Remarquables ces identités !
Les identités remarquables, ce sont des cas particulier de développement/factorisation pour lesquelles la factorisation est piège.
Elles sont souvent très utiles.

Les identités remarquables d'ordre 2

Les identités remarquables d'ordre 2 (ce qui signifie tout simplement que dans la forme factorisée on multiplie 2 termes) sont au
nombre de trois. Mais plutôt qu'un long discours, je vous laisse les découvrir, les voici :

Je pense que cela mérite tout de même une petite explication.

La première. Si on développe comme on l'a appris, on obtient :

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Partie 2 : Les quatre opérations 81/214

Or d'après la commutativité et donc . Ceci explique la première identité.

La deuxième s'obtient de la même manière. Vous remarquez au passage que l'on peut aussi développer une expression avec des
soustractions à la place des additions, ce qui n'a rien d'étonnant puisque nous savons bien qu'une soustraction c'est l'addition
d'un nombre négatif.
Il faut juste faire attention aux signes en développant. On voit dans le résultat que l'on a car "Moins ×
Moins = Plus".

Lorsque l'on développe la troisième on obtient : . Le et le s'annulent


car . (Je vous rappelle encore que , oui je sais je commence à être lourd mais je pense qu'il faut mieux
le dire trop que pas assez. ) Au final, il ne reste donc que le et le , d'où la formule que j'avais annoncée :

Remarquez que la première des trois identités possède une représentation en rectangle simple à retenir. D'ailleurs comme on
multiplie deux fois le même nombre, le rectangle est un carré :

En revanche si vous essayez de représenter les deux autres par un rectangle, vous verrez que l'interprétation est beaucoup moins
évidente.

Les identités remarquables d'ordre 3

Il y a deux identités remarquables d'ordre 3 :

Maintenant vous savez développer comme des experts. Donc si vous ne me faites pas confiance, vous pouvez vérifier ces deux
identités tous seuls.

Et caetera

Ensuite on peut continuer longtemps comme ça. Voilà les identités remarquables d'ordre 4 :

Si vous voulez les suivantes, celles d'ordre 5, 6, 7... je vous laisse les calculer vous même. Il existe une formule générale pour
trouver rapidement ces identités sans développer à la main mais cela nécessite d'autres connaissances et ce n'est pas le sujet de
ce chapitre. Si vous voulez quand même savoir à quoi ça ressemble, ça s'appelle la formule du binôme de Newton et ça utilise les
coefficients du triangle de Pascal.

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Partie 2 : Les quatre opérations 82/214

Bon, maintenant qu'on en a bien bavé, tu peux nous donner un exemple pour prouver que ça sert à quelque chose les
identités remarquables ?

Bien sûr. C'est demandé si gentiment.

Il est difficile de faire une liste précise de toutes applications des identités remarquables, mais il y a par exemple certaines
équations qui se résolvent en factorisant avec ces identités. Après, tout est dans la pratique. En faisant des mathématiques,
vous vous rendrez rapidement compte que les identités remarquables apparaissent très souvent ici ou là dans toute sortes de
calculs.

Un peu de calcul mental...

Pour que vous ne restiez pas sur votre faim, je vous propose une petite application au calcul mental de l'identité remarquable
suivante :

Bien maintenant, je vous pose une question de calcul mental : trouvez de tête et en moins de trois secondes le résultat de la
multiplication 19×21.

3... 2... 1... Stop ! Alors vous avez trouvé ?

Il fallait évidemment utiliser l'identité remarquable que je vous ai donnée. En remarquant que 19×21 = (20-1)(20+1) et donc en
utilisant l'identité, 19×21=20×20-1×1 ( est 20 et est 1). Or 20×20 se calcule facilement de tête et est égal à 400 tandis que 1×1=1.
Conclusion 19×21=400-1=399.

Un deuxième exemple : combien font 27×33 ?

Vous y êtes ? 33×27 = (30+3)(30-3) = 30×30 - 3×3 = 900 - 9 = 891. Facile.

Allez, un petit dernier pour la route : combien font 8×12 ? Je ne vous donne pas la réponse, normalement vous êtes capable de la
trouver tout seul.

Alors bien sûr, ça ne permet pas de faire toutes les multiplications de tête, il faut que les deux nombres soient de part et d'autre
d'un nombre rond dont le produit est facile à calculer. Maintenant, vous pouvez aussi utiliser les deux autres identités
remarquables pour savoir faire plus de multiplications.

L'art du calcul mental est plein de petites astuces comme celle-ci. Ensuite, il s'agit en face d'un calcul de savoir repérer rapidement
quelle astuce permet d'obtenir le résultat le plus rapidement possible. Et ça c'est une question d'entraînement...
Ouf ! Pas mécontent de l'avoir terminé ce chapitre. Prenez bien le temps d'y réfléchir, toutes les notions que nous venons de
voir sont vraiment essentielles en mathématiques.

D'ailleurs on va mettre tout ça en application dès le prochain chapitre.

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Partie 2 : Les quatre opérations 83/214

La multiplication (partie 2/2)


Après la théorie, la pratique ! Dans ce chapitre nous allons voir une méthode concrète pour faire les multiplications. Toutes les
multiplications, et pas seulement celles qui correspondent à une identité remarquable ou à une astuce. La méthode que je vais
vous montrer est très générale et marche toujours.

À vrai dire, cette méthode vous la connaissez peut-être déjà car c'est celle que l'on apprend habituellement à l'école primaire
quand on nous explique comment faire les multiplications. Seulement voilà, à l'école primaire on vous a peut-être appris la
méthode mais on ne vous a probablement pas expliqué d'où elle sort ni pourquoi elle marche. C'est ce que je vais faire ici.

Il important que vous ayez compris le chapitre précédent pour aborder celui-ci. Si au cours de sa lecture vous avez
quelques doutes, n'hésitez pas à aller relire les parties sur la distributivité et le développement.
Les tables de multiplications
La méthode que je vais vous expliquer nécessite de connaître ce que l'on appelle les tables de multiplication, c'est à dire tous les
produits entre deux nombres compris entre 0 et 9.

En général, on représente les tables de multiplication sous forme d'un tableau :

Le produit de deux nombres se lit à l'intersection de la ligne de l'un et de la colonne de l'autre. Par exemple, 3×4 se lit à
l'intersection de la troisième ligne et de la quatrième colonne :

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Partie 2 : Les quatre opérations 84/214

3×4 = 12.

Ces tables de multiplication ont fait trembler des générations entières d'écoliers ! Parce que pour faire une multiplication, il faut
commencé par connaître tous les résultats contenus dans ce tableau. Il y a 100 cases.
Pourtant quand on y réfléchit, on se dit que ce n'est pas si mal que ça : imaginez, vous n'avez "que" 100 résultats à connaître et
avec ceux là, vous pourrez effectuer l'infinité de toutes les multiplications possibles ! Cent pour une infinité c'est tout de même
rentable.

D'autant plus qu'il est facile de réduire ce nombre.

Tout d'abord, il y a la commutativité. Vous remarquez que le tableau est symétrique par rapport à sa diagonale. Par conséquent
plus besoin d'apprendre 3×4 et 4×3, on n'en apprend qu'un et on connaît l'autre ! Ceci réduit déjà pas mal les cases à apprendre
dans le tableau :

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Partie 2 : Les quatre opérations 85/214

Plus que 55 cases à apprendre !

Ensuite on peut enlever la ligne 0 et la ligne 1 qui, vous l'avouerez, se retiennent en une seconde :

Et hop ! Plus que 36 à retenir.

Ensuite, il y a toutes sortes d'astuces pour retrouver les autres. En fait, je vous conseille de ne pas apprendre les tables de
multiplication par cœur, mais de calculer le résultat que vous voulez de tête à chaque fois. C'est un peu plus long au début,

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mais avec de l'entraînement on rattrape vite le temps perdu. Et la gymnastique de l'esprit ne fait jamais de mal pour entretenir son
cerveau !

Bon voici quand même quelques trucs :

La table de 2

La table de 2 est vraiment très simple elle aussi. Pour multiplier un nombre par deux, il suffit de l'additionner avec lui même. Par
exemple 7×2 = 7+7 =14.

La table de 4

On utilise le fait que 4=2×2. La table de quatre est donc égale à la table de 2 multipliée par 2. Donc pour trouver 8×4 on fait : 8+8 =
16, 16+16 = 32, donc 8×4 = 32. Ou pour trouver 7×4 on fait : 7+7 = 14, 14+14 = 28, donc 7×4 = 28.

La table de 5

Cette fois, l'astuce est différente. On remarque que 5 c'est 10 divisé par 2. Donc pour multiplier par 5, on va d'abord multiplier par
10 (ce qui est vraiment très facile, il suffit d'ajouter un 0) puis on divise par 2 (ce qui est simple pour les chiffres ronds).

Par exemple pour calculer 8×5, on fait 8×10 = 80, 80÷2 = 40, donc 8×5 = 40. Et pour 5×5 : 5×10 = 50, 50÷2 = 25, donc 5×5 = 25.

Vous pouvez remarquer que les multiples de 5 se terminent tous soit par 0 soit par 5.

La table de 8

Le nombre 8 est le double de 4. Donc la table de 8 est égale à la table de 4 multipliée par 2. Par exemple 8×3 : 3+3 = 6, 6+6 = 12,
12+12 = 24. Donc 8×3 = 24.

La table de 9

Comme 9 = 10-1, pour multiplier un nombre par 9, on le multiplie d'abord par 10, puis on le soustrait une fois. Ainsi, 9×4= 40-4 =
36, 9×6 = 60-6 = 54, 9×8= 80-8 = 72, 9×9 = 90-9 = 81...

Maintenant, à vous de vous entraîner, de trouver vos propres trucs de calcul pour aller plus vite.
Poser une multiplication
Ça fait un petit moment que je vous en parle, il serait peut-être temps qu'on y vienne enfin à cette méthode pour faire les
multiplications.

Le principe est très simple : nous allons décomposer chaque nombre selon ses unités, ses dizaines, ses centaines..., puis nous
allons utiliser la distributivité.
Pour comprendre, mieux vaut un exemple. Calculons le produit 18×23.

Nous commençons par décomposer les deux nombres selon leurs dizaines et leurs unités :

Puis on développe :

Il est maintenant facile de calculer les quatre termes avec les tables de multiplications :

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Partie 2 : Les quatre opérations 87/214

Et il ne reste plus qu'à faire une addition :

Et voilà, le résultat ! Cependant, il est courant que l'on écrive toutes ces étapes sous une forme condensée :

Et là d'un seul coup un éclair de compréhension traverse votre esprit ! "Mais bon sang, mais c'est bien sûr ! Quand je pose
une multiplication, je ne fait rien d'autre que développer."

Et oui, c'est ça. Détaillons un peu plus la façon dont la multiplication ci-dessus est posée.

On commence par multiplier les deux unités.


On inscrit le résultat sous la ligne de multiplication.

On multiplie l'unité de 23 avec la dizaine de 18 : 3×1 = 3.


Comme on a une dizaine, le résultat est multiplié par 10.
On obtient donc 30, que l'on inscrit en-dessous.

On multiplie la dizaine de 23 avec l'unité de 18 : 2×8 = 16.


On a une dizaine donc on rajoute un zéro à la fin pour multiplier par 10.
On inscrit le résultat, 160, en-dessous des autres.

On multiplie les deux dizaines : 1×2 = 2.


Comme il s'agit de deux dizaines, on rajoute cette fois deux zéros pour multiplier deux fois par 10.
On obtient 200 que l'on inscrit en dessous.

Voilà on a multiplié toutes les possibilités de combinaisons entre un chiffre de 18 et un chiffre de 23.
C'est-à-dire qu'on a bien tout développé.
Il ne reste donc plus qu'à faire l'addition finale.

Essayons en une autre pour voir. Par exemple 123×718. Si on écrit le développement de façon classique, cela donne ça :

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Partie 2 : Les quatre opérations 88/214

Et sous la forme d'une multiplication posée :

Et les nombres à virgule ? Comment les multiplie-t-on ?

Nous allons utiliser une astuce. Supposons que nous voulions faire la multiplication 2,1×7,43. Comme nous savons déjà faire les
multiplications des nombres entiers, nous allons multiplier 2,1 par 10 pour obtenir 21 et 7,43 par 100 pour obtenir 743. Et à la place
de la multiplication 2,1×7,43, nous allons faire 21×743.

Mais si on fait ça, le résultat ne va pas être celui qu'on cherche ?

C'est vrai. En fait, on va obtenir un résultat 10×100 plus grand que celui que l'on cherche. Pour retomber sur nos pieds, il faudra
donc que l'on divise le résultat obtenu par 1000 à la fin de la multiplication.

En bref, pour multiplier 2,1 et 7,43 :

on multiplie 21 et 743 ;
on divise par 1000.

Alors allons y posons la multiplication :

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Partie 2 : Les quatre opérations 89/214

Je vous laisse vérifier que vous êtes d'accord avec mon résultat. Normalement maintenant vous savez faire ça.

Et maintenant il ne nous reste plus qu'à diviser par 1000. On trouve donc 15603÷1000=15,603. En conclusion :

(Merci à henri27 qui m'a suggéré cette façon bien plus simple d'expliquer les multiplications à virgule. )

À vous maintenant de vous entraîner en vous posant d'autres multiplications avec l'habitude on finit par aller très vite. (Peut-être
même plus vite que le temps de sortir la calculatrice s'il y a peu de chiffres )

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TD : Les nombres polygonaux


Après tous ces chapitres théoriques, rien de tel qu'un petit TD pour mettre ça en application. T.D. est l'acronyme de "Travaux
Dirigés" et en gros ça veux dire que je dirige et vous travaillez !

J'ai choisi de vous faire étudier les nombre polygonaux. Pas de panique, nous allons voir de quoi il s'agit et ensuite je vous
guiderai pas à pas dans leur calcul.

Je vous conseille de prendre du papier et un crayon avec vous, vous risquez d'en avoir besoin. Essayez de chercher et de
répondre aux questions posées sans tricher ! C'est beaucoup plus amusant de trouver un résultat soi même qu'en lisant la
solution.
C'est quoi les nombres polygonaux ?
Les nombres polygonaux font partie de toute une catégorie de nombres que l'on appelle les nombres figurés, c'est-à-dire les
nombres que l'on peut représenter par une figure géométrique. Un exemple ? Voici des billes disposées en triangle :

Il y a 21 billes, le nombre 21 est donc un nombre triangulaire. Bien entendu, il en existe plusieurs selon la taille du triangle :

Ainsi, 1, 3, 6, 10, 15 et 21 sont les six premiers nombres triangulaires. Et bien entendu on peut continuer à faire grandir le triangle.
Il existe aussi des nombres carrés. Par exemple, 16 en est un :

Ces deux exemples sont des nombres polygonaux. En géométrie, un polygone c'est une figure composée de segments de droite
qui forment une boucle. Voici des exemple de polygones :

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Partie 2 : Les quatre opérations 91/214

De gauche à droite : le triangle (3 côtés), le carré (4 côtés), le pentagone (5 côtés) et l'hexagone (6 côtés). En fait ces polygones
sont même des polygones réguliers car tous leurs côtés ont la même longueur et tous leurs angles sont égaux. Bien entendu il y
a également des polygones à 7 côtés (heptagones) à 8 côtés (octogones) et ainsi de suite. Si vous voulez en savoir plus, vous
pouvez aller faire un tour sur la page wikipedia consacrée au polygones.

Les nombres polygonaux sont les nombres que l'on obtient en disposant des billes selon la forme de ces polygones.

Le but de ce TD est de trouver une formule mathématique qui nous donne directement les nombres polygonaux en fonction du
nombre de côtés du polygone et de sa taille. Par exemple, à la fin de ce TD, nous serons capables de donner avec un simple
calcul la valeur du 1000ème nombre hexagonal.
Et maintenant c'est à vous...
Nous commençons dans l'ordre avec les nombres triangulaires.

Nombres triangulaires

Re-voici le sixième nombre triangulaire :

Combien y a-t-il de balles sur la première ligne, sur la seconde, ..., sur la sixième ? Déduisez en que le sixième nombre
triangulaire se calcule en additionnant 6 nombres. Puis généralisez ce résultat en écrivant le ème nombre triangulaire
comme la somme de nombres.

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
Il y a :

1 balle sur la première ligne ;


2 balles sur la deuxième ligne ;
3 balles sur la troisième ligne ;
4 balles sur la quatrième ligne ;
5 balles sur la cinqième ligne ;
6 balles sur la sixième ligne.

Ainsi le sixième nombre triangulaire est égal à 1+2+3+4+5+6.

Avec le même raisonnement, on en déduit que le ème nombre triangulaire est égal à la somme de tous les nombres entiers de
1à :

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Partie 2 : Les quatre opérations 92/214

Bien, maintenant regardez la figure en escalier suivante :

Le nombre de petits carrés est toujours le sixième nombre triangulaire, puisqu'il y en a 1+2+3+4+5+6.

Maintenant, prenez deux exemplaires de la même forme :

Formez un rectangle avec ces deux pièces. Quelles sont les dimensions (longueur et largeur) de ce rectangle ? De
combien de petits carrés ce rectangle est-il formé ? Qu'en est-il de ce rectangle dans le cas général où on considère le
ème nombre triangulaire ? Déduisez-en une formule pour calculer le ème nombre triangulaire.

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
Un puzzle à 2 pièces c'est plutôt facile, hop :

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Partie 2 : Les quatre opérations 93/214

La largeur et la longueur de ce rectangle valent respectivement 6 et 7. Dans le cas général, si on prend un escalier à
marches, on obtient un rectangle dont la largeur et la longueur sont et .

Le rectangle est donc composé de petits carrés. Et comme il est formé avec deux fois le ème nombre triangulaire,

celui ci vaut donc :

Joli, n'est-ce pas ? Vous pouvez vérifier que ça marche sur des exemples. Ainsi le sixième nombre triangulaire est égal à
. Gagné : on trouve bien aussi 21 si on les compte un par un.

Une anecdote raconte que le célèbre mathématicien Carl Friedrich Gauss (1777-1855) a
découvert cette formule alors qu'il n'était agé que d'une dizaine d'années. Son
professeur avait alors demandé aux élèves de sa classe de calculer la somme des entiers
de 1 à 100 : 1 + 2 + 3 + ... + 98 + 99 + 100. En retrouvant la méthode ci-dessus, Gauss
donna le résultat quasi-instantanément à la stupeur du professeur. La réponse était
.

Gauss

Nombres carrés

Les nombres carrés sont très sympathiques : ce sont les plus faciles. Je vous remet le dessin du quatrième :

Combien vaut le ème nombre carré ?

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
Un carré de lignes et colonnes est composée de billes. Facile, non ?

Nombres pentagonaux

Alors à partir de maintenant, ça va un peu se compliquer. Tout d'abord, pour bien comprendre le principe, voici comment se
construisent les nombres pentagonaux :

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Partie 2 : Les quatre opérations 94/214

Les quatre premiers nombres pentagonaux valent donc 1, 5, 12 et 22.

Mais combien vaut le cinquième nombre pentagonal ?

Secret (cliquez pour afficher)


Il vaut 35. La preuve en image :

En observant le schéma suivant, trouvez une formule qui donne le ème nombre pentagonal.

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Partie 2 : Les quatre opérations 95/214

Et si vous séchez, voici un petit indice :

Indice :
Secret (cliquez pour afficher)
Les différentes zones mises en évidence dans le dessin ci-dessus ne vous rappellent-elles pas des nombres que nous
venons déjà d'étudier ?

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
En vert, rouge et bleu, on reconnait le quatrième nombre triangulaire : 1+2+3+4. Et il reste 5 billes oranges en bas.

Le même coloriage appliquée au cas général montre que le ème nombre pentagonal est égal à trois fois le ème

nombre triangulaire plus . Avec la formule qu'on connait déjà, le ème nombre triangulaire vaut :

Ainsi le ème nombre pentagonal vaut :

Nombres hexagonaux et au delà

Les premiers nombres hexagonaux sont 1, 6, 15, 28... :

En utilisant une méthode similaire à celle des nombres pentagonaux, trouvez la formule qui donne le ème nombres
hexagonal.

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)

On peut faire un coloriage similaire aux nombres pentagonaux pour les nombres hexagonaux :

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Partie 2 : Les quatre opérations 96/214

La différence c'est que le ème nombre triangulaire est présent quatre fois au lieu de trois. Le ème nombre hexagonal

vaut donc :

Et comme on peut simplifier cette formule de la façon suivante :

Au début du TD, j'ai affirmé qu'il nous serait possible de trouver la valeur du 1000ème nombre hexagonal. Alors ?
Combien vaut-il ?

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
Il suffit d'appliquer la formule en remplaçant par 1000 : .

Le 1000ème nombre hexagonal vaut 1999000.

Généralisez cette formule pour trouver le ème nombre -gonal, c'est à dire correspondant au polygone à côtés.

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
En généralisant la méthode déjà appliquée aux nombres pentagonaux et hexagonaux dans le cas général, on comprend que le
ème nombre -gonal est composé de fois le ème nombre triangulaire plus . C'est à dire :

Et voilà ! Le sort des nombres polygonaux est réglé.

Retour au carré
Vous vous rappelez que le ème nombre carré vaut . Or en appliquant la dernière formule que l'on vient de trouver on en
déduit que le ème nombre carré vaut .

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Partie 2 : Les quatre opérations 97/214

Démontrez que ces deux expressions sont bien égales !

Indice :
Secret (cliquez pour afficher)
Il va falloir factoriser. Cherchez un facteur commun.

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)
Partons de l'expression :

Tout d'abord 4-2=2 :

Ensuite le " " et le " " se simplifient :

On remarque maintenant que est un facteur commun, on factorise donc par :

Et . Donc on trouve :

C'est gagné, on a bien :

Nombres polygonaux centrés


Vous avez sans doute remarqué que la construction des nombres polygonaux n'est pas tout à fait symétrique. En particulier,
quand on commence avec une seule bille, puis que l'on fait grandir le polygone, la bille de départ ne se trouve pas au centre mais
dans un coin du polygone. Autrement dit, le polygone ne grandit que dans une direction.

Il est également possible de faire grandir les polygones de façon symétrique pour que la bille de départ soit au centre. On obtient
alors ce que l'on appelle les nombres polygonaux centrés.

Voici les premiers nombres triangulaires centrés :

Les premiers nombres carrés centrés :

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Partie 2 : Les quatre opérations 98/214

Les premiers nombres pentagonaux centrés :

Maintenant à vous de jouer. Trouvez une expression du ème nombre -gonal centré.

Vous pouvez utiliser une méthode similaire à celle utilisée précédemment pour les nombres -gonaux normaux.

Réponse :
Secret (cliquez pour afficher)

Prenons par exemple le cinquième nombre hexagonal centré, et colorions le de cette façon :

Nous voyons donc que ce nombre est composé de 6 fois le quatrième nombre triangulaire plus un (la bille centrale isolée).
D'une manière générale, le ème nombre -gonal centré est composé de fois le ème nombre triangulaire plus 1.

C'est à dire :

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Partie 2 : Les quatre opérations 99/214

Ce TD s'arrête ici. Les nombres polygonaux n'ont maintenant plus de secrets pour vous.

Dans le prochain chapitre on repasse à la théorie pour étudier la division.

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Partie 2 : Les quatre opérations 100/214

La division (partie 1/2)


Dans ce chapitre, nous allons étudier plus en détail les propriétés de la division.

Si vous vous souvenez du chapitre sur les nombres rationnels vous savez que la fraction désigne tout simplement le résultat

de la division a÷b. Donc dans la suite je ne ferai pas de différence entre a÷b et . Il s'agit du même nombre donc ne cherchez pas
d'interprétation mathématique si j'utilise une forme ou l'autre, c'est juste selon mon humeur.

Il est même possible que parfois j'écrive a/b : c'est la même chose que la fraction sauf que j'écris la barre en oblique de façon à
placer le numérateur et le dénominateur sur la même ligne. Ça permet de gagner un peu de place. En bref :

La division est une multiplication comme les autres


Le rectangle

Tout d'abord un petit rappel sur la multiplication. La multiplication d'un nombre par un nombre peut se représenter comme la
surface d'un rectangle de longueur et de largeur :

Maintenant prenons un nombre , nous allons utiliser une astuce pour construire un rectangle dont la surface est . Il s'agit
simplement de dire que donc est la surface d'un rectangle de longueur et de largeur .

Excuse-moi de t'interrompre dans tes rectangles mais tu ne nous as pas dit pourquoi tu voulais tracer un rectangle de
surface ?

Ah oui, excusez moi, j'y viens. Mon but est de faire la division . Et j'essaye de trouver une interprétation géométrique à
cette division. Par exemple, si et . Voici un rectangle de surface égale à 4 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 101/214

Maintenant, découpons ce rectangle en 5 tranches égales :

Chacune des tranches a alors une surface égale a 4÷5. Or, chacune des tranches est en fait un rectangle de longueur 4 et de
largeur 1/5 = 0,2. Autrement dit, la division 4÷5 c'est la même chose que la multiplication 4×(1/5)= 4×0,2.

Et d'une manière plus générale, faire la division revient à faire la multiplication .

Pour cette raison, il est intéressant d'étudier un peu plus en détail le nombre , c'est à dire la division de par . Si à partir du
nombre on sait trouver le nombre , alors la division se transforme en multiplication : la division par devient la
multiplication par . Et ça c'est chouette parce que les multiplications on sait déjà faire !

L'inverse

Un point de vocabulaire : le nombre s'appelle l'inverse du nombre .

Méfiez-vous du mot "inverse" en mathématiques car il a cette signification bien précise. Donc évitez de l'utiliser dans
un autre contexte pour éviter les confusions.

Prenons quelques exemples :

0,5=1/2 est l'inverse de 2 ;


0,1=1/10 est l'inverse de 10 ;
1/1234 est l'inverse de 1234 ;
5 est l'inverse de 1/5=0,2.

Ainsi, le résultat que nous avons obtenu juste avant peut se formuler de cette façon : diviser par un nombre, c'est la même
chose que multiplier par son inverse. Autrement dit :

Diviser par 2, c'est multiplier par 0,5. ;


Diviser par 10, c'est multiplier par 0,1 ;
Diviser par 1234, c'est multiplier par 1/1234 ;
Diviser par 0,2, c'est multiplier par 5.

Il faut se méfier ici car les mots "multiplier" et "diviser" sont un peu trompeurs.

Quand on multiplie un nombre, on s'attend à trouver un nombre plus grand que celui duquel on est parti. Or si on regarde le
premier point de la liste précédente, on voit que multiplier par 0,5 c'est comme diviser par 2. Donc, par exemple : 10×0,5 = 5. On
multiplie 10 et pourtant on trouve un nombre plus petit que 10 ! En réalité, multipler par 0,5 c'est multiplier par "un demi" (0,5 =
1/2) c'est-à-dire que l'on prend 10 une demi fois : on ne prend que la moitié de 10, ce qui veut bien dire qu'on le divise par 2.

De la même façon, quand on divise un nombre on s'attend à trouver un nombre plus petit. Mais si on regarde le dernier point de
la liste précédente, on voit que diviser par 0,2 c'est comme multiplier par 5. Donc par exemple 4÷0,2 = 20. On divise 4 mais on
obtient un nombre plus grand que 4. Pour comprendre ça, il faut penser à la deuxième interprétation de la division (rappelez-vous,

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Partie 2 : Les quatre opérations 102/214

nous l'avons vu dans le chapitre sur les nombres rationnels). 4÷0,2, c'est le nombre de fois que 0,2 tient dans 4. Comme 0,2 est
plus petit que 1, il est normal qu'il y tienne plus de 4 fois.

Voilà, le chapitre est fini !

À partir de là, je pourrais très bien vous dire : le chapitre est terminé. Diviser par un nombre c'est multiplier par son inverse. Vous
savez maintenant ce qu'est l'inverse d'un nombre donc pour tout savoir, vous n'avez plus qu'à vous reporter sur le chapitre sur la
multiplication ! La division est une multiplication comme les autres !

Bon allez, je ne vais pas vous abandonner comme ça...

Il y a quand même pas mal d'autres choses que l'on peut dire et comprendre concernant la division. Alors finalement, le chapitre
continue encore un peu.
Jouons un peu avec l'inverse
Dans cette partie, nous allons apprendre à mieux connaître l'inverse. Quelles sont ses propriétés ? Comment le manipule-t-on ?

Propriété 1. La multiplication d'un nombre par son inverse est égale à 1.

Ça c'est facile à comprendre, c'est juste parce que la division est l'opération contraire de la multiplication. On a donc

Autrement dit est l'inverse de si . Cette façon de définir l'inverse est intéressante car on se rend compte que dans
cette expression et jouent le même rôle. Autrement dit est aussi l'inverse de . (Encore un coup de la commutativité !) Ce
qui nous amène à la deuxième propriété :

Propriété 2. Si est l'inverse de , alors est l'inverse de .

Pour être plus clair, voici une preuve étape par étape :

est l'inverse de ;
(ça c'est la définition de l'inverse) ;
(car la division est l'opération contraire de la multiplication) ;
(car la division est l'opération contraire de la multiplication, mais utilisé dans l'autre sens !) ;
est l'inverse de .

La morale de tout ça, c'est que l'inverse de l'inverse d'un nombre, c'est le nombre lui même. L'important c'est le point du milieu :
. On voit bien que et jouent le même rôle puisque la multiplication est commutative. Si l'un est l'inverse de l'autre
c'est que l'autre est l'inverse de l'un.

Cette propriété est similaire à la règle du "Moins × Moins = Plus". L'inverse de l'inverse de , c'est . Ou en écriture
mathématique :

Propriété 3. Plus un nombre est grand plus son inverse est proche de 0. Et vice versa : plus un nombre est proche de 0, plus son
inverse est grand.

On remarque que cette règle est logique : diviser par un grand nombre revient à multiplier par un petit nombre, et diviser par un
petit nombre revient à multiplier par un grand nombre. (Car je vous rappelle que diviser par un nombre c'est la même chose que
multiplier par son inverse).

Par exemple, si je divise par 1000 (qui est un grand nombre), c'est comme si je multipliais par 0,001 (qui lui est tout petit, oh le
mignon petit nombre. )

La correspondance entre les nombres et leurs inverses est résumé dans le schéma suivant :

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Partie 2 : Les quatre opérations 103/214

Ce n'est pas forcément très évident à comprendre du premier coup, mais réfléchissez y tranquillement et vous allez voir, vous
allez comprendre...

Au passage, vous remarquerez que le nombre 0 est tout seul au milieu et que c'est l'unique nombre à ne pas avoir d'inverse. Ceci
confirme bien que la division par 0 n'est pas possible comme nous l'avons dit dans la première partie de ce cours.

Propriété 4. Un nombre et son inverse ont le même signe.

En effet, leur multiplication est égale à 1 qui est positif. Donc par la règle de multiplication des signes, un nombre et son inverse
sont soit tous les deux positifs, soit tous les deux négatifs.

Par exemple : -10 et -0,1 sont inverses l'un de l'autre et tous les deux négatifs. 3 et 1/3 sont inverses l'un de l'autre et tous les
deux positifs.

Propriété 5. Si deux nombres positifs sont inverses l'un de l'autre, alors, il y en a un des deux qui est plus grand que 1 et l'autre
qui est plus petit que 1.

Ceci est aussi valable pour les nombres négatifs : si deux nombres négatifs sont inverses l'un de l'autre, alors l'un est plus petit
que -1 et l'autre est plus grand que -1.

Et bien entendu 1 et -1 sont leur propre inverse ! 1×1 = 1 et (-1)×(-1) =1.

En quelque sorte, cette propriété montre que 1 est le point central de l'inverse pour les nombres positifs : quand on prend
l'inverse d'un nombre, on passe de l'autre coté du nombre 1. Et le nombre 1 est le seul qui ne bouge pas quand on prend son
inverse. (Et pareil pour -1 avec les nombres négatifs.)

Propriété 6. Un produit d'inverses est égal à l'inverse du produit.

Ça c'est amusant comme propriété ! Alors prenons deux nombres et et multiplions leurs inverses :

Et la propriété affirme que ce nombre est l'inverse du produit . Pour vérifier ça, voyons ce que ça donne quand on les multiplie
:

Le produit est 1, donc les deux nombres sont bien inverses l'un de l'autre ! Autrement dit :

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Partie 2 : Les quatre opérations 104/214

Et le tour est joué. Ça c'est le genre de démonstration où l'on a fortement l'impression de se faire arnaquer quand on la lit la
première fois. Ça a l'air d'un tour de passe-passe et on se dit qu'il y a un truc qu'on a du louper. C'est trop épuré pour être
vrai. Et pourtant non, relisez vous verrez il n'y a pas d'embrouille. C'est juste une jolie démonstration.
Multiplier et diviser des fractions
Vous vous rappelez qu'en mathématiques on est assez fainéant et on utilise la notation en fraction pour éviter de calculer les
divisions. Ceci dit, il faut tout de même que l'on sache faire des opérations avec les fractions. Eh bien ce que nous venons de
voir dans la partie précédente sur les inverses nous permet de calculer très facilement les multiplications et les divisions de
fractions.

Multiplier des fractions

Pour multiplier les fractions c'est très simple ! Il suffit de multiplier les numérateurs entre-eux et les dénominateurs entre eux.

Par exemple, ou encore .

La preuve est toute simple, il suffit d'utiliser les propriétés de l'inverse étudiées dans la partie précédente :

Et comment fait-on si on doit multiplier un nombre entier par une fraction ?

C'est tout simple, il suffit de savoir que . Autrement dit, quand on multiplie une fraction par un nombre entier , il suffit
de multiplier le numérateur par :

Vous trouvez ça trop facile ? Bon alors on passe aux divisions.

Diviser des fractions

Diviser, c'est multiplier par l'inverse. Mais combien vaut l'inverse d'une fraction ? Pour répondre à cette question, il suffit de
remarquer que :

tout simplement ! Et donc l'inverse de , c'est . Il suffit d'"inverser" le numérateur et le dénominateur.

Et donc pour faire une division de fractions, pas de problème :

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Partie 2 : Les quatre opérations 105/214

Par exemple, ou encore .

Facile n'est-ce pas ? Les multiplications et les divisions sont vraiment toutes simples avec les fractions. Et encore heureux,
puisque c'est pour ça qu'on les a inventées. Nous verrons dans deux chapitres que les additions et les soustrations sont un peu
plus compliquées, mais à peine.
Dans la deuxième partie de ce chapitre, nous allons voir comment poser des divisions concrètement.

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Partie 2 : Les quatre opérations 106/214

La division (partie 2/2)


Nous allons maintenant apprendre à poser concrêtement des divisions. Ce chapitre est un peu plus technique mais si vous ne
retenez pas tout ce n'est pas très grave car en mathématiques il est assez rare que l'on calcule vraiment les divisions pour obtenir
des nombres à virgule : on préfère les fractions ! Cependant les raisonnements qui sont utilisés sont tout de même très instructifs
et aident à mieux comprendre comment fonctionne une division.
Un peu d'arithmétique
Dans cette partie, nous allons remonter le temps pour revenir à l'époque ou nous ne connaissions encore ni les nombres
rationnels ni même les entiers relatifs. Nous n'allons nous occuper que de divisions avec des entiers naturels.

Pourquoi fait-on ça ?

Il y a deux raisons. La première, c'est que l'étude des nombres entiers est très intéressante en elle même (et c'est d'ailleurs toute
une branche des mathématiques qu'on appelle l'arithmétique, d'où le titre de la partie). La seconde c'est que la méthode générale
pour poser une division n'est qu'un prolongement de ce qu'on va faire pour les nombres entiers. Nous verrons ça à la fin de ce
chapitre.

Multiples et diviseurs

C'est quoi les multiples et les diviseurs ?

Vocabulaire : Si est la multiplication de par un nombre entier, alors est un multiple de . Dans ce cas, est un diviseur de
, car la division de par est possible dans les nombres entiers.

Autrement dit, " est un diviseur de " et " est un multiple de " signifient exactement la même chose.

Prenons par exemple la multiplication 3×7 = 21. On peut en déduire quatre choses :

21 est un multiple de 3 ;
21 est un multiple de 7 ;
3 est un diviseur de 21 (car 21÷3 = 7) ;
7 est un diviseur de 21 (car 21÷7 = 3).

Autre exemple : le nombre 12 a exactement six diviseurs : 1, 2, 3, 4, 6 et 12. Si vous n'êtes pas convaincus, vous pouvez vérifier : il
suffit de contrôler que 12 n'est pas dans d'autres tables de multiplication que celles de ces six nombres.

Voici quelques propriétés des diviseurs et des multiples :

Le nombre 1 est un diviseur de tous les nombres entiers et donc tous les nombres sont des multiples de 1 : .
Tous les nombres entiers sont à la fois leur propre diviseur et leurs propre multiple : toujours car .
Les diviseurs d'un nombre sont tous plus petits que lui.
À part 0, tous les multiples d'un nombre sont plus grands que lui.

Dans les deux derniers points, les termes "plus grand que" et "plus petit que" sont à prendre au sens large. En maths
un nombre est à la fois plus grand et plus petit que lui même. Si on veut les nombres qui sont "vraiment" plus grands
ou plus petits, on utilise les termes "strictement plus grand" ou "strictement plus petit". Mefiez-vous du vocabulaire, il
est parfois trompeur en mathématiques.
Par exemple : 12 est plus grand que 12. 13 est strictement plus grand que 12. 12 n'est pas strictement plus grand que 12.
13 est plus grand que 12.

Remarquez que tous les nombres ont une infinité de multiples. Par exemple, les premiers multiples de 3 sont : 0, 3, 6, 9, 12, 15, 18,
21, 24, 27, 30, 33, 36, 39, 42... En revanche, ils n'ont qu'un nombre fini de diviseurs.

La question que l'on se pose alors est la suivante : Comment savoir si un nombre en divise un autre ? C'est-à-dire,
comment reconnaître rapidement les diviseurs ou les multiples d'un nombre ?

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Partie 2 : Les quatre opérations 107/214

Il y a une réponse simple : pour savoir si divise , on écrit tous les multiples de jusqu'à et on regarde si en fait partie.

Seulement voilà, cette méthode marche à merveille pour des petits nombres, mais un peu moins bien pour les grands nombres.
Imaginez si je vous demande : est-ce que 147 divise 31711 ? Il faut écrire les multiples de de 147 jusqu'à ce qu'on ait dépassé
31711.

Bien sûr, ça marche, c'est tout à fait possible d'écrire tous les multiples de 147 jusqu'à 31711, mais il faut avouer que c'est quand
même un peu long !

Pour trouver une meilleure méthode, rien de tel qu'un peu de réflexion accompagnée de quelques petits schémas. Regardons à
quoi ressemblent les multiples des nombres de 1 à 7 :

Multiples de 1

Multiples de 2

Multiples de 3

Multiples de 4

Multiples de 5

Multiples de 6

Multiples de 7

Maintenant, réfléchissons un peu. (Ça ne fait jamais de mal !)

Les multiples d'un nombre sont régulièrement espacés. Si on prend l'exemple des multiples de 5, ils vont de 5 en 5 en partant de 0.
On a alternativement : un multiple de 5, quatre pas multiples de 5, un multiple de 5, quatre pas multiples de 5, un multiple de 5...

Si on additionne deux multiples de 5, alors on obtient à nouveau un multiple de 5. Et si on additione un multiple de 5 à un nombre
qui n'est pas multiple de 5, alors on obtient un nombre qui n'est pas multiple de 5.

En résumé :

Multiple de 5 + Multiple de 5 = Multiple de 5.

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Partie 2 : Les quatre opérations 108/214

Pas multiple de 5 + Multiple de 5 = Pas multiple de 5.

Et bien entendu, cela marche aussi avec les soustractions :

Multiple de 5 - Multiple de 5 = Multiple de 5.


Pas multiple de 5 - Multiple de 5 = Pas multiple de 5.

Par contre, attention :


Pas multiple de 5 + Pas multiple de 5 = ??? Ça dépend !

Par exemple 2+4=6 (pas multiple de 5) et 7+3=10 (multiple de 5).

Voilà pour les multiples de 5. Ça marche évidemment pareil avec les multiples des autres nombres !

C'est bien beau tout ça mais à quoi ça nous sert concrètement ?

Comme d'habitude prenons un exemple : 841 est-il un multiple 7 ?

On sait désormais que si 841 est un multiple 7, alors ça ne change pas si on lui ajoute ou si on lui enlève un autre multiple de 7.
Or 700 est évidemment un multiple de 7 car égal à 7×100. Donc on peut enlever 700 : 841-700 = 141. On peut également repérer
que 140 est un multiple de 7, car 7×2 = 14 donc 140 = 7×20. Et hop, on enlève 140 : 141-140 = 1 !

La question est désormais : 1 est-il un multiple de 7 ? Et là, la réponse est évidemment non ! (Les premiers multiples de 7 sont 0, 7,
14, 21... et 1 n'en fait pas partie.)

Conclusion : 841 n'est pas un multiple de 7.

Whaou ! C'est nettement plus rapide comme ça ! Vous imaginez le temps que ça nous aurait pris si on avait écrit tous les
multiples de 7 jusqu'à 811 !

Au lieu d'écrire tous les multiples, on réduit le nombre en enlevant des gros morceaux qui sont des multiples de 7. Ensuite c'est
une question d'habitude, plus vous vous entrainerez à chercher si un nombre est un multiple d'un autre, mieux vous y arriverez.

Allez, un deuxième exemple : 1078 est-il multiple de 11 ? J'ajoute 22=2×11, j'obtiens 1100. Or 1100=11×100 est un multiple de 11.
Donc 1078 est un multiple de 11. Réponse en 10 secondes chrono !

Multiples particuliers

Pour certains nombres, il existe des astuces pour constater si un nombre est son multiple ou non.

Les multiples de 2

Les multiples de 2 sont les nombres dont le chiffre des unités est 0, 2, 4, 6 ou 8. Si vous n'êtes pas convaincu, écrivez la table de 2
et vous comprenrez vite comment ça marche.

Les multiples de 2 s'appellent aussi les nombres pairs. Les nombres qui ne sont pas des multiples de 2 sont les
nombres impairs (et du coup ce sont ceux dont le chiffre des unités est 1, 3, 5, 7 ou 9.)

Les multiples de 5

Les multiples de 5 sont les nombres dont le chiffre des unités est 0 ou 5. Là encore, plutôt que d'expliquer avec des phrases, il
suffit d'écrire les premiers multiples de 5 pour comprendre comment ça marche : 0, 5, 10, 15, 20, 25...

Les multiples de 10

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Partie 2 : Les quatre opérations 109/214

Encore un cas facile. Les multiples de 10 sont ceux dont le chiffre des unités est 0. Remarquez que 10 = 2×5 donc un multiple de
10 est à la fois multiple de 2 et multiple de 5. D'après les deux points précédents on voit bien que pour qu'un nombre soit à la fois
multiple de 2 et de 5, il doit se terminer par 0.

Les multiples de 20, de 50, de 100

Un nombre est multiple de 20 si son chiffre des unités est 0 et si son chiffre des dizaines est pair (0, 2, 4, 6 ou 8). Par exemple
34520 est multiple de 20 mais 7690 ne l'est pas.

Un nombre est multiple de 50 si son chiffre des unités est 0 et si son chiffre des dizaines est multiple de 5 (0 ou 5). Par exemple
5500 est multiple de 50 mais pas 6660.

Un nombre est multiple de 100 si son chiffre des unités et son chiffre des dizaines sont tous les deux 0. En quelque sorte, le
nombre est deux fois multiple de 10. Par exemple 32100 est un multiple de 100.

Les multiples de 3

Voilà un cas vraiment intéressant ! Il existe une astuce merveilleuse. Pour cela, remarquons que les nombres qui ne sont
composés que de 9 sont des multiples de 3 :

9 = 3×3
99 = 3×33
999 = 3×333
9999 = 3×3333
...

Et ça c'est bien car ces nombres sont faciles à soustraire. Prenons le nombre 11010.

11010 = 10000 + 1000 + 10.


Maintenant, je soustrait 9999 à 10000, je soustrait 999 à 1000 et je soustrait 9 à 10.
Il reste 1 + 1 + 1 = 3.
Or 3 est multiple de 3 , donc 11010 est aussi un multiple de 3 !

Vous commencez certainement à comprendre le principe. Voici un autre exemple, le nombre 4714.

4714 = 4000 + 700 + 10 + 4.


À 4000 je soustrait 4 fois 999. Il reste donc 4. (Car dans 4000, il y a 4 fois 1000, je leur enlève chacun un 999 donc il reste 4
fois 1, c'est à dire 4.)
À 700 j'enlève 7 fois 99, il reste donc 7.
À 10 j'enlève 9, il reste donc 1.
Le 4 des unités je n'y touche pas.
Il me reste donc : 4 + 7 + 1 + 4 = 16.
16 n'est pas un multiple de 3 donc 4714 n'en est pas un non plus !

Vous remarquez qu'avec cette méthode, on tranforme un nombre en la somme de ses chiffres. Si au nombre 836543 vous enlevez 8
fois 99999, 3 fois 9999, 6 fois 999, 5 fois 99 et 4 fois 9, il reste 8+3+6+5+4+3 = 29. Comme 29 n'est pas multiple de 3, 836543 n'est
pas multiple de 3.

La règle est donc la suivante :

Méthode magique. Un nombre est multiple de 3 si et seulement si la somme de ses chiffres l'est.

Bien sûr, si le nombre est vraiment très grand on peut appliquer la règle plusieurs fois :

Le nombre 7736465992746524227489956343 est-il multiple de 3 ?


Je fais la somme de ses chiffres : 7 + 7 + 3 + 6 + 4 + 6 + 5 + 9 + 9 + 2 + 7 + 4 + 6 + 5 + 2 + 4 + 2 + 2 + 7 + 4 + 8 + 9 + 9 + 5 + 6
+ 3 + 4 + 3 = 148.
148 est-il multiple de 3 : 1 + 4 + 8 = 13.

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Partie 2 : Les quatre opérations 110/214

13 est-il multiple de 3 : 1 + 3 = 4. Réponse : Non.


Conclusion : le nombre 7736465992746524227489956343 n'est pas un multiple de 3 !

Je sais que je me répète, mais franchement c'est épatant comme méthode !

Les multiples de 9

Les nombres composés uniquement de 9 sont aussi des multiples de 9 :

9 = 9×1
99 = 9×11
999 = 9×111
9999 = 9×1111
...

Donc la méthode précédente marche aussi pour les multiples de 9.

Exemple 1 : 215. On additione ses chiffres : 2 + 1 + 5 = 6. Or 6 n'est pas un multiple de 9 donc 215 non plus. (Par contre 6 est un
multiple de 3 donc 215 est aussi multiple de 3).

Exemple 2 : 5931. On additionne les chiffres : 5 + 9 + 3 + 1 = 18. On re-additionne les chiffres : 1 + 8 = 9. Donc 5931 est un
multiple de 9 !

Les multiples de 6, de 15, de 30, de 90

Un nombre est multiple de 6 si il est à la fois multiple de 2 et de 3.


Un nombre est multiple de 15 si il est à la fois multiple de 3 et de 5.
Un nombre est multiple de 30 si il est à la fois multiple de 3 et de 10.
Un nombre est multiple de 90 si il est à la fois multiple de 9 et de 10.

Attention, ce genre de méthode ne marche pas pour tous les nombres. Par exemple, 20=2×10 mais il ne suffit pas qu'un
nombre soit multiple de 2 et de 10 pour être multiple de 20. Pour preuve, 30 est multiple de 2 et de 10 mais pas de 20.
La division euclidienne
Depuis la leçon sur les nombres rationnels vous savez qu'avec les entiers naturels, il y a des
divisions qui ne sont pas possibles. Dans ce cas, il est alors toujours possible de faire une division
euclidienne ou division avec reste.

Euclide (v-325, v-265) est un mathématicien grec de l'antiquité. Il est l'auteur des Éléments
qui constituent la première œuvre majeure de l'histoire des mathématiques. Les Éléments
sont composés de 13 livres et c'est dans le septième d'entre-eux que l'on trouve les
prémisses de ce que l'on appelle aujourd'hui la division euclidienne.

C'est quoi une division euclidienne ?


Euclide

Prenons un exemple. Vous voulez partager 36 caramels entre 5 personnes. Et pour l'instant vous souhaitez rester dans les entiers
naturels, c'est-à-dire ne pas couper vos caramels en petits morceaux. Vous allez donc me dire que ce n'est pas possible car 36
n'est pas un multiple de 5. Eh bien tant, pis il en restera mais on les distribue quand même : chacun reçoit 7 caramels et il en
restera 1 en rab qui ne sera pas distribué. Voilà ce que c'est, une division euclidienne.

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Partie 2 : Les quatre opérations 111/214

En général, on écrit ça sous la forme suivante :

Ça vous rappelle quelque chose, non ? Eh oui, les bonnes vieilles divisions à la main qu'on apprend à l'école ! Il faut lire ça en
tournant dans le sens des aiguilles d'une montre et en partant du 36 : 36 divisé par 5 égal 7 et il reste 1.

Vocabulaire :

le nombre qui est divisé (ici 36) s'appelle le dividende ;


le nombre par lequel on divise (ici 5) s'appelle le diviseur ;
le nombre qu'on obient (ici 7) s'appelle le quotient ;
le nombre qui reste (ici 1) s'appelle le reste.

Schématiquement ça donne ça :

Si on passe à 37, il reste 2 :

Et Cætera.

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Partie 2 : Les quatre opérations 112/214

Et quand on arrive à 40, la division tombe juste. On a 5 nouveaux caramels que l'on peut distribuer. Le quotient monte à 8 et
le reste devient 0 :

Vous remarquerez que le reste d'une division par 5 est toujours compris entre 0 et 4. Et plus généralement, le reste d'une division
par est toujours compris entre 0 et . (S'il reste plus que , ça veut dire qu'on peut encore faire tenir au moins une fois
dans ce qui reste donc la division n'est pas finie.)

Mais comment sait-on combien valent le quotient et le reste ? Ça ne se trouve pas juste en un coup d'œil.

Non bien sûr, il existe une méthode.

Cette méthode ressemble beaucoup à ce qu'on a déjà fait plus haut pour savoir si un nombre est un multiple d'un autre. Sauf que
cette fois on va se souvenir de combien de fois on a mis le diviseur dans le dividende.

Essayons de faire la division 347÷3 :

Pour l'instant, j'ai juste posé la division mais je n'ai encore rien calculé. Je ne connais ni le quotient ni le reste. Il est clair que dans
347, on peut faire tenir au moins 100 fois le nombre 3. Alors j'écris ceci :

Ce qui signifie : pour l'instant, nous avons fait tenir 100 fois le nombre 3 dans 347 et il reste encore 47 à remplir. Comme on peut
encore faire tenir 3 plusieurs fois dans 47, la division euclidienne n'est pas finie ! Bien alors maintenant, on peut encore faire tenir
10 fois le nombre 3 dans le reste :

On approche du but : On a déjà mis 100+10 = 110 fois le nombre 3 dans 347 et il ne reste plus que 17 à remplir. Dans 17, on peut
encore faire tenir 5 fois le nombre 3 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 113/214

Le reste est plus petit que 3. La division euclidienne est donc finie : Conclusion : 3 tient 115 fois dans 347 et il reste 2. En
effaçant les calculs intermédiaires ça donne ceci :

Et cette méthode marche à tous les coups ?

Oui, elle marche à tous les coups, mais ce n'est pas toujours facile de trouver quel multiple du diviseur enlever. Si on considère la
division suivante :

On ne sait pas forcément très bien comment commencer. Quand vous vous trouvez face à une division qui ne vous inspire pas, je
vous conseille d'écrire dans un coin de votre feuille la table de multiplication du diviseur. Dans notre cas, il s'agit de 13. Voici sa
table :

1 2 3 4 5 6 7 8 9

13 26 39 52 65 78 91 104 117

On voit alors bien que 13 tiens 40 fois dans 609 (40×13 = 520) mais pas 50 fois (50×13 = 650). On a donc déjà les dizaines.

Là ce n'est pas trop dur de faire la soustraction de tête pour trouver le reste : 609-520 = 89. Mais si la soustraction est plus
désagréable ou si vous avez un doute, n'hésitez pas à la poser calmement dans un coin de papier.

Puis 13 tient 6 fois dans 89 mais pas 7 fois. D'où le résultat :

Et la division est finie : 609÷13 égal 46 et il reste 11.

Je m'arrête sur ce deuxième exemple. Si vous avez compris la méthode, c'est l'essentiel. Ensuite c'est une question d'entraînement
et de pratique.

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Partie 2 : Les quatre opérations 114/214

Il est temps de laisser les divisions euclidiennes pour revenir aux vraies divisions.
Comment fait-on une division ?
J'ai une bonne nouvelle. Vous savez déjà presque tout ce qu'il faut savoir pour faire des divisions dans le cas général. Ça
marche de la même façon qu'une division euclidienne.

Vous ne me croyez pas ? Alors je vous le prouve avec un exemple. Divisons 34,8 par 7,1 :

Comme je ne connais pas ma table de 7,1 par cœur je l'écris dans un coin :

1 2 3 4 5 6 7 8 9

7,1 14,2 21,3 28,4 35,5 42,6 49,7 56,8 63,9

Et hop, on voit tout de suite que 7,1 tient 4 fois dans 34,8 mais pas 5 fois.

Combien reste-t-il ? Il suffit de faire une petite soustraction : 34,8-28,4 = 6,4.

Et mine de rien on a déjà fait une bonne partie du boulot puisqu'on a trouvé la partie entière du résultat ! Le reste 6,4 est plus
petit que 7,1 donc 7,1 y tient moins que une fois. Autrement dit, il n'y a plus qu'à chercher les chiffres après la virgule.

Allez, je mets la virgule :

Et maintenant réfléchissons un peu. (Oui, encore ! Je sais que je vous fais beaucoup réfléchir dans ce chapitre. )

Combien de fois 7,1 tient-il dans 6,4 ?

Pour y répondre, on utilise une astuce. Voici le raisonnement étape par étape :

on multiplie 6,4 par 10 : on trouve 64 ;


combien de fois 7,1 tient-il dans 64 ? Réponse : 9 fois (grâce à la table de multiplication ci-dessus) ;
mais 7,1 tient 10 fois moins dans 6,4 que dans 64 ;
Conclusion : 7,1 tient 9 dixièmes de fois dans 6,4. C'est à dire 0,9 fois.

Voilà l'astuce ! On multiplie le reste par 10 pour obtenir le premier chiffre après la virgule. On obtient donc :

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Partie 2 : Les quatre opérations 115/214

Mais combien reste-il ?

Bonne question ! Je n'ai pas encore écrit le reste. Quand on a dit que 7,1 tient 9 fois dans 64, il reste 0,1 car 7,1×9=63,9. Donc il
reste 0,1 :

Mais attention, quand on est passé de 6,4 à 64, on a multiplié les reste par 10. Ce reste là est encore multiplié par 10. Autrement
dit, il nous reste en réalité 0,01 à remplir, c'est à dire 0,1 dixièmes.

Pour trouver le chiffre des centièmes, on multiplie encore le reste par 10 :

Combien de fois 7,1 tient-il dans 1 ? La réponse est 0, donc il n'y a pas de centièmes, le chiffre des centièmes est 0 :

Qu'à cela ne tienne, puisqu'il n'y a pas de centièmes remultiplions le reste par 10 pour voir s'il y a des millièmes :

7,1 tient une fois dans 10 et il reste 2,9. Le chiffre des millièmes est 1 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 116/214

Bon allez, je m'arrête là. Mais si vous voulez vous entraîner vous pouvez continuer. Tout dépend du nombre de chiffres après la
virgule que vous voulez. C'est une question de précision.

Il est possible que la division tombe juste au bout d'un moment, c'est à dire que le reste soit 0. Dans ce cas, c'est super, on a fini
la division !! Mais il est aussi possible que le résultat ait un nombre infini de chiffres après la virgule dans ce cas, il faut savoir
s'arrêter à un moment, sinon vous risquez d'y passer beaucoup de temps !
Les fractions font des cycles
Voilà, vous savez presque tout ! Juste une chose encore, dans le chapitre sur les nombres rationnels de la première partie je vous
ai annoncé que quand on divise deux nombres entiers, ses chiffres après la virgule forment un cycle (Par exemple, 7/33 = 0,21 21
21 21 21...), mais je ne vous avais pas expliqué pourquoi.

Chose promise chose due, voici l'explication.

Quand on fait une division euclidienne par un nombre entier , le reste est plus petit que . (Sinon, la division n'est pas finie.) Si
on prolonge la division euclidienne pour trouver le chiffre des dixièmes, le reste est toujours plus petit que . On passe au chiffre
des centièmes et encore une fois il reste un nombre plus petit que . Et ainsi de suite. À chaque fois qu'on rajoute un chiffre
après la virgule on trouve un reste plus petit que .

Mais des nombres entiers naturels plus petit que il n'y en a pas une infinité ! Il y en a : 0, 1, 2, 3, ..., . Donc forcément
au bout d'un certain temps on fini par retomber sur un reste qu'on a déjà vu. Plus précisément, au moins avant le ème chiffre
après la virgule, on va retrouver un reste qu'on a déjà vu.

Et à partir de là, les calculs se répètent ! Les chiffres après la virgule se mettent à tourner en rond. Je vous sens dubitatifs.
Alors prenons un exemple : la division 14÷11.

La division euclidenne se fait très facilement. 11 tient une fois dans 14 et il reste 3 :

On multiplie le reste par 10 pour trouver le premier chiffre après la virgule :

On remultiplie le reste par 10 et on trouve le deuxième chiffre après la virgule :

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Partie 2 : Les quatre opérations 117/214

Et hop ! Le reste est 3 et on sait déjà ce qui se passe quand on a un reste de 3 puisque c'est c'est déjà arrivé deux étapes
auparavant : le prochain chiffre après la virgule est 2 et il reste 8. Puis il y aura un 7 et il restera à nouveau 3. Et ainsi de suite.

Ça tourne, ça tourne. On pourrait continuer longtemps comme ça. Par conséquent 14÷11 = 1,27272727...

Si vous avez encore quelques doutes, prenez d'autres divisions et vous comprendrez rapidement comment ça marche. (Petit
conseil : Prenez des diviseurs pas trop grands pour que les cycles soient rapides. La longueur du cycle est au maximum égal au
diviseur.)

Et les cycles font des fractions ?

À votre avis la réciproque est-elle vraie ? Autrement dit est-ce que tous les nombres qui font des cycles peuvent
s'écrire sous forme de fraction, c'est-à-dire de division de deux nombres entier ?

Réjouissez-vous, la réponse est oui ! Et nous allons tout de suite voir pourquoi. Prenons un nombre au hasard dont les chiffres
après la virgule forment un cycle. Par exemple 0,2473247324732473...

Pour trouver sa forme fractionnaire il va falloir être malin. Mais commençons par lui donner un nom à notre nombre, par
exemple. Maintenant, multiplions-le par 10000 :

Mais ce dernier nombre, c'est toujours ! Si vous avez bonne mémoire vous vous rappelerez qu'on a déjà fait un raisonnement
similaire dans le chapitre sur 0,999...

Bref on a :

Maintenant soustrayons de chaque côté :

autrement dit:

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Partie 2 : Les quatre opérations 118/214

Et on en déduit que , car la division est l'inverse de la multiplication. On a gagné ! s'écrit bien sous la forme d'une

fraction.

Bien entendu, le même raisonnement fonctionne aussi si les chiffres qui cyclent ne sont pas 2, 4, 7 et 3 ! On trouvera par exemple
que :

Tous les nombres qui forment des cycles sont des nombres rationnels !
Ce chapitre très technique s'arrête ici. Il est bien sûr intéressant de savoir calculer les divisions mais j'espère aussi qu'il vous aura
fait réaliser que ce n'est vraiment pas pratique de poser une division à chaque fois qu'on en a une. Et que par conséquent les
fractions ont vraiment toute leur utilité.

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Partie 2 : Les quatre opérations 119/214

Additionner des fractions


Nous avons vu dans les chapitres sur la division qu'il était très facile de multiplier et de diviser des fractions. Et encore heureux,
puisque c'est précisément pour pouvoir faire facilement ces opérations qu'on les a inventées ! Mais la médaille a son revers car
du coup il devient un peu plus difficile de faire les additions et les soustractions.

Mais rassurez-vous, quand je dis "un peu", c'est vraiment un tout petit peu. Pas de quoi nous faire regretter les nombres à
virgule.
Fractions égales
Les différentes formes d'une fraction

Deux fractions avec des numérateurs et des dénominateurs différents peuvent être égales ! Vous voulez un exemple ? Prenons les
fractions 1/2 et 2/4. Elles sont toutes les deux égales à 0,5. D'ailleurs toutes les fractions dont le dénominateur est le double du
numérateur sont égales à 0,5 :

Ce qui compte dans une fraction, ce n'est pas tellement la valeur du numérateur ou du dénominateur, mais uniquement le rapport
de l'un à l'autre.

Plus généralement, si on multiplie le numérateur et le dénominateur d'une fraction par un même nombre, la fraction garde la même
valeur :

Cela peut se comprendre facilement. Si vous avez caramels mous à partager entre amis, chacun aura caramels. Et si vous
avez à la fois fois plus de caramels mous et fois plus d'amis, ça ne change pas le nombre de caramels par personne ! Le
résultat de la division reste donc le même : .

Dans le cas où mes démonstrations caraméliques heurteraient votre rigueur mathématique, voici une preuve plus formelle :

Maintenant que vous maîtrisez bien l'inverse et la commutativité vous devez comprendre ce calcul sans trop de problèmes.

Bien entendu, il est possible de faire le contraire : une fraction ne change pas si on divise son numérateur et son dénominateur
par le même nombre. En observant la fraction 14/21, on constate que 14 et 21 sont tous les deux multiples de 7, on peut donc
diviser les deux nombres par 7 :

Les fractions irréductibles

Non, une fraction irréductible n'est pas une fraction qui a bu de la potion magique. C'est juste une fraction qui est sous sa
forme la plus réduite, c'est-à-dire dont le numérateur et le dénominateur sont les plus petits possibles parmi toutes les fractions
qui lui sont égales.

Prenons un exemple : la fraction 66/176. On constate que le numérateur et le dénominateur sont tous les deux pairs (je vous
rappelle que pair ça veut dire "multiple de 2"), donc on peut réduire la fraction en les divisant par 2 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 120/214

Mais maintenant, on voit que 33 et 88 sont tous les deux multiples de 11, donc on peut encore réduire la fraction :

Si maintenant on regarde les diviseurs de 3 et de 8 :

3 n'a que deux diviseurs : 1 et 3 ;


8 a quatre diviseurs : 1, 2, 4, 8.

Autrement dit, à part 1, les nombres 3 et 8 n'ont pas de diviseurs commun permettant de réduire encore la fraction. Évidemment,
le diviseur 1 ne nous sert à rien car ça ne changerait rien de diviser le numérateur et le dénominateur par 1. Ainsi 3/8 est la
forme irréductible de notre fraction de départ.

Quand deux nombres entiers n'ont pas d'autre diviseur commun que 1, on dit qu'ils sont premiers entre eux. C'est une
notion qui est très importante en arithmétique.

En résumé toute fraction possède une forme irréductible dont le numérateur et le dénominateur sont premiers entre eux. Cette
fraction se trouve en divisant le numérateur et le dénominateur de la fraction de départ par leur plus grand diviseur commun.

Un autre exemple ? 42/30. Les diviseurs de 42 sont 1, 2, 3, 6, 7, 14, 21 et 42. Ceux de 30 sont 1, 2, 3, 5, 6, 10, 15 et 30. Le plus grand
diviseur commun est 6, c'est donc par lui qu'il faut diviser pour obtenir la forme irréductible de la fraction :

Et vous pouvez constater que 7 et 5 sont bien premiers entre eux.

Réciproquement, toutes les fractions qui sont égales ont leur numérateur et dénominateur multiples de ceux de la fraction
irréductible. Ainsi, toutes les fractions égales à 42/30 sont :

La liste des numérateurs ci-dessus décrit la table de 7 (7, 14, 21, 28,...), et la liste des dénominateurs décrit la table de 5 (5, 10, 15,
20,...).

Comment repérer deux fractions égales ?

Aie aie aie. Un même nombre rationnel possède plusieurs écritures fractionnaires ! Mais alors comment savoir quand
on a deux fractions si elles sont égales ? Y a-t-il une méthode ?

Oui. À première vue, on peut même imaginer plusieurs méthodes. Je vais commencer par vous expliquer rapidement deux
méthodes qui peuvent paraître naturelles mais qui en réalité ne sont pas conseillées. La troisième sera la bonne.

Méthode 1. On réduit les deux fractions à leur forme irréductible. Si on trouve la même forme irréductible, c'est que les deux
fractions sont égales. L'inconvénient de cette méthode, c'est que ça peut être un peu long de trouver à chaque fois le plus grand
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Partie 2 : Les quatre opérations 121/214

diviseur commun du numérateur et du dénominateur.

Méthode 2. On pose la division et on voit bien si on trouve le même nombre à virgule. Cette méthode est encore pire que la
précédente d'abord car c'est un peu long de faire les divisions à la main (bon je sais il y a les calculatrices...) mais surtout parce
qu'on a inventé les fractions pour éviter d'avoir à faire aux nombres à virgule. Ce serait marcher sur la tête que d'utiliser les
nombres à virgule pour prouver que deux fractions sont égales !

Méthode 3 (la meilleure). Prenons deux fractions et dont on veut savoir si elles sont égales :

Si elles sont égales, l'égalité reste vraie si on les multiplie toutes les deux par :

Vous voyez ? Le se simplifie dans la première fraction et le se simplifie dans la seconde. (Car et pareil pour .)
Ainsi, à la place de deux divisions, on se retrouve avec deux produits.

Donc pour vérifier que les deux fractions sont égales, il suffit de regarder si les produits et sont égaux. Prenons un
exemple : les fractions 3/4 et 12/16 sont elles égales ? 3×16 = 48 = 4×12. Donc la réponse est oui, elles sont égales. En revanche
les fractions 4/7 et 2/3 sont différentes car 4×3=12 et 7×2=14.

Cette méthode porte parfois le nom de produit en croix car on fait les multiplications selon une croix :

Voilà : si les produits des deux diagonales sont égaux, alors les deux fractions sont égales.

En réalité le produit en croix est une méthode plus générale que nous verrons dans la troisième partie de ce cours, et qui
s'applique à d'autres situations que l'égalité des fractions.

Vous serez d'accord avec moi pour dire que cette troisième méthode est la plus simple !

Comment va-t-on s'y retrouver si les fractions ont plusieurs écritures différentes ? Ça doit terriblement compliquer nos
affaires ?

Détrompez-vous ça ne nous embête pas du tout, au contraire : ça nous arrange. Cette multiplicité nous laisse le choix. Le fait
d'avoir plusieurs écritures nous permet de prendre celle qui nous arrange le plus pour faire nos calculs. Vous allez voir que pour
faire les additions, c'est vraiment chouette de pouvoir choisir la forme de la fraction que l'on préfère.
Additionner des fractions
Il est temps d'entrer dans le vif du sujet : comment fait-on pour additionner deux fractions ?

Fractions aux dénominateurs égaux

Il y a un cas qui est très simple, c'est celui où les dénominateurs des fractions à additionner sont égaux. Dans ce cas, il suffit
d'additionner les numérateurs tout en gardant le même dénominateur :

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Partie 2 : Les quatre opérations 122/214

Par exemple 3/7+2/7=5/7. C'est assez facile à comprendre : si vous ajoutez trois septièmes et deux septièmes d'un gâteau, vous
obtenez cinq septièmes :

Plus formellement, la formule ci-dessus se prouve à l'aide d'une factorisation :

Vous remarquerez que depuis un certain temps je double les explications imagées (avec des caramels, des gâteaux,...) de
preuves mathématiques plus formelles. Les preuves avec des images concrètes, c'est comme les petites roulettes au
vélo, ça aide à apprendre et puis vient un moment où il faut s'en séparer si on veut aller plus vite et être plus libre. Il
viendra un moment ou les démonstrations avec des gâteaux ne seront plus possibles et il faudra savoir réfléchir
uniquement sur les concepts mathématiques abstraits. Ça fait un peu peur au début et puis quand on a pris de
l'assurance c'est vraiment agréable. Rassurez-vous, ce n'est pas encore tout à fait pour maintenant, mais vous pouvez
commencer à vous préparer psychologiquement à ce décrochage.

Et si les dénominateurs ne sont pas les mêmes ?

Eh bien si les dénominateurs ne sont pas égaux, on s'arrange pour qu'ils le deviennent ! On sait que les fractions ont
plusieurs formes possibles, on devrait bien pouvoir en trouver qui ont le même dénominateur.

Commençons par un exemple :

On sait que quand on multiplie par un même nombre le dénominateur et le numérateur d'une fraction ça ne change pas sa valeur.
Alors réfléchissez-y un peu, comment peut-on se débrouiller pour donner à nos deux fractions le même dénominateur ?

Prenez vraiment le temps d'essayer de trouver par vous-même. La solution est astucieuse mais elle n'est pas compliquée.

Si vous séchez vraiment, voici la réponse. Il faut multiplier le numérateur et le dénominateur de la première fraction (3/4) par 7 et
multiplier le numérateur et le dénominateur de la seconde fraction (5/7) par 4. De cette façon, les deux fractions se retrouvent
avec pour dénominateur 4×7, qui est le produit des deux dénominateurs.

Et voilà le travail !

D'une manière générale, il suffit de multiplier les termes de la première fraction par le dénominateur de la seconde et les termes de
la seconde par le dénominateur de la première. Autrement dit :

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Partie 2 : Les quatre opérations 123/214

Vous voyez, ce n'est pas si terrible, il fallait juste être un peu astucieux. Une fois qu'on a compris le principe, ça va tout seul.

Bien entendu pour soustraire les fractions, ça se passe de la même façon. Par exemple :

Multiplication, division, addition, soustraction. Vous savez maintenant utiliser les quatre opérations de base avec les fractions.
Et croyez moi vous n'avez pas appris ça pour rien : les fractions sont omniprésentes dans les mathématiques.

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Partie 2 : Les quatre opérations 124/214

Sigma et Pi
Vous avez peut-être déjà aperçu des formules mathématiques qui ressemblent à ça :

et vous vous êtes dit que ça avait l'air atrocement compliqué et que ce n'était pas de votre niveau. Eh bien détrompez-vous !
Dans ce chapitre vous allez comprendre ce que signifie le signe que vous voyez dans cette formule. Nous allons également
voir le signe qui fonctionne de façon similaire.

Le signe se lit "sigma" et est la 18ème lettre majuscule de l'alphabet grec. Le signe se prononce "pi" est quand à
lui la seizième lettre majuscule de ce même alphabet. En maths, quand l'alphabet latin ne nous suffit plus, on va piocher
des lettres dans l'alphabet grec ! Vous pouvez le retrouver dans l'annexe consacrée aux notations.
Comment ça marche ?
Sigma

Définition

Le signe est tout simplement une façon condensée d'écrire plusieurs additions à la suite. Pour comprendre, prenons un
exemple :

Ce terme se lit "somme pour allant de 3 à 8 de ". Cela signifie que l'on fait prendre au nombre toutes les valeurs entières
entre 3 et 8 et qu'on fait la somme des nombres :

3 6
4 8

5 10

6 12
7 14

8 16

Autrement dit :

Prenons un autre exemple. Vous vous rappelez du TD sur les nombres polygonaux ? Nous avions trouvé la formule suivante
pour les nombres triangulaires :

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Partie 2 : Les quatre opérations 125/214

Avec le signe sigma, on peut maintenant réécrire cette formule sous la forme suivante :

D'une manière générale, considérons nombres et notons les , , , ..., . Alors leur somme se note :

Cette notation des nombres peut surprendre. Jusque là nous avons noté les nombres avec des lettres différentes, par exemple ,
ou encore , , ... Mais cette façon de faire n'est pas du tout adaptée à la notation des sommes avec le signe . On préfère
alors désigner tous les nombres avec la même lettre (ici j'ai choisi ) et on met un petit nombre en bas à droite pour les numéroter.
Ce petit numéro s'appelle un indice.

Il ne faut pas confondre cette notation avec l'opération puissance. L'expression désigne l'opération " puissance "
tandis que est juste une notation pour le ème nombre d'une série de nombres qu'on a définis.

Par exemple, si on pose , , , et , alors on a :

Pi

Le signe s'utilise exactement de la même façon que sauf qu'il fait des multiplications au lieu de faire des additions. Par
exemple :

Un produit qui est souvent très utile en mathématique est le suivant :

Autrement dit, il s'agit du produit des premiers nombres entiers. Il est tellement utilisé qu'on lui donne un nom pour lui tout
seul : qui se prononce « factorielle ». Ainsi :

Par exemple, , , , , et ainsi de suite. Nous utiliserons cette notation dans la prochaine
partie. Mais ne vous inquiétez pas si vous ne vous en souvenez pas, je vous la rappellerai le moment venu.

La soustraction et la division ?

Et alors la soustraction et la division ? Elles n'ont pas un signe à elles de la même façon ?

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Partie 2 : Les quatre opérations 126/214

Ce n'est pas nécessaire ! Souvenez-vous : soustraire un nombre c'est additionner son opposé , et diviser par c'est
multiplier par son inverse . Donc pour faire des soustractions ou des divisions à la chaîne, on note :

Et le tour est joué.


Sigma et Pi sous toutes les coutures
Dans cette partie, nous allons tourner et retourner les signes et dans tous les sens. La manipulation de ces notations va
nous faire faire un peu de gymnastique d'esprit, mais vous allez voir qu'il n'y a rien de vraiment nouveau. Il s'agit juste de
comprendre comment utiliser ce qu'on sait déjà avec et .

Avec des termes constants

Une des première choses que l'on peut remarquer, c'est que si les termes que l'on additionne sont tous les mêmes, autrement dit
s'ils ne changent pas en fonction de , alors la somme est une simple multiplication :

De la même façon, si on multiplie fois le nombre avec lui-même, on a une simple puissance :

La distributivité

Si on multiplie une somme par un nombre, vous savez qu'il est possible de développer :

Le symbole (se prononce "lambda") est encore un lettre grecque. Il va falloir vous y faire, j'aime bien mettre des lettres
grecques de temps en temps pour varier. Si on réécrit la dernière formule avec des , on obtient :

De façon informelle on peut résumer cette égalité de la façon suivante : quand on multiplie une somme par un nombre, on peut
faire rentrer le nombre à l'intérieur de la somme.

Notez que l'on ne peut pas faire la même chose avec un produit. Si on multiplie un produit par , ça rajoute juste un
au produit. Au contraire, si on multiplie chaque terme du produit par , on rajoute fois dans le produit, c'est-à-dire
qu'on multiplie par . Écrivez-le si vous n'êtes pas convaincus.

La commutativité

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Partie 2 : Les quatre opérations 127/214

Si au lieu d'additionner uniquement les , on additionne une somme de , alors par la commutativité, on peux séparer
les d'un côté et les de l'autre.

Autrement dit :

Ça va vous suivez encore ? Comme la multiplication est aussi commutative, on peut aussi écrire :

En combinant cette égalité avec celle vue ci-dessus on a aussi :

On inverse les termes

Vous savez également que grâce à la commutativité, il est possible d'inverser l'ordre des termes. Par exemple :

Avec un signe , cette égalité se réécrit de la façon suivante :

Cette égalité est un peu subtile à comprendre. Quand , on voit que , et à chaque fois qu'on augmente
de 1, le nombre diminue de 1. Autrement dit quand fait 1, 2, 3, 4,... le nombre fait , , ,
,... Et quand arrive à , est égal à 1.

Et comme la multiplication est aussi commutative, on a aussi :

Retour à la somme des carrés

Maintenant que vous commencez à bien maîtriser ces notations, je vous propose de revenir à la formule que je vous ai montrée
au tout début de ce chapitre. Vous vous souvenez ? Celle-ci :

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Partie 2 : Les quatre opérations 128/214

Il existe une preuve simple et très jolie de cette égalité. Regardons le triangle de nombres suivant :

Si on fait la somme de tous les nombres qui se trouvent dans ce triangle, on constate que :

sur la première ligne il y a un 1 ;


sur la deuxième ligne il y a deux 2, ce qui fait 2×2 ;
sur la deuxième ligne il y a trois 3, ce qui fait 3×3 ;
...
sur la ème ligne il y a fois le nombre , ce qui fait .

Bref, la somme de tous les nombres dans le triangle est :

C'est-à-dire exactement la somme que l'on cherche à calculer !

C'est bien beau, mais en quoi ça nous avance ? Comment calculer la somme de tous les nombres qui sont dans ce
triangle ?

Il y a encore une astuce ! Additionnons trois fois ce triangle mais tournés dans trois directions diférentes :

Qu'obtient-on ? Le triangle suivant :

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Partie 2 : Les quatre opérations 129/214

Étonnant n'est-ce pas ? On trouve la même somme dans toutes les cases : . C'est assez simple à comprendre, quand on
passe d'une case à une case voisine dans le triangle, il y a un des trois triangles dans lequel le nombre ne change pas, un des
trois triangles dans lequel le nombre augmente de 1 et un des trois triangles dans lequel le nombre diminue de 1. Résultat : la
somme reste la même.

Maintenant, la somme de tous les nombres dans ce triangle est facile à calculer. Dans chaque case, il y a le nombre et il
ya cases (c'est le ème nombre triangulaire.) Par conséquent la somme est :

Et cette somme représente trois fois la somme dans un seul triangle. On en déduit donc l'égalité :

Et en multipliant les fractions on obtient :

La formule est démontrée !


Sommes infinies
Il est possible d'additionner une infinité de nombres et d'obtenir quand même un nombre qui n'est pas infini. Je sais, c'est un
peu troublant d'apprendre ça brutalement, mais un petit exemple devrait vous convaincre.

Définissons les nombres suivants :

Et ainsi de suite : chaque terme est égal à la moitié du précédent. Autrement dit, plus est grand, plus est petit.

Essayons maintenant de calculer la somme :

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Partie 2 : Les quatre opérations 130/214

Heu, c'est quoi ce truc au-dessus de la somme ? Un 8 couché ?

C'est le symbole de l'infini. Vous vous en souvenez peut-être, nous l'avons déjà rencontré dans le chapitre Un petit bilan. Ici, il
signifie simplement que la somme ne s'arrête pas : on additionne tous les !

On ne peut absolument pas dire qu'on additionne les nombre entre et , car ça ne veut rien
dire, n'est pas un nombre ! Et n'a pas de définition. Autrement dit, l'écriture de la somme ci-dessus ne signifie
pas que l'on s'arrête à , elle signifie que l'on ne s'arrête pas !

Bien, mais comment calcule-t-on ça ?

Pour répondre, je vous propose un petit dessin. Prenons un segment de longueur 1 :

Commençons par prendre le premier terme de notre somme : . Portons donc 0,5 sur notre segment :

On voit que occupe la moitié du segment et l'autre moitié est encore libre. Passons à :

occupe la moitié de ce qui restait et il ne reste maintenant plus que 1/4. Ajoutons :

Encore une fois, comme est égal à la moitié de , il occupe la moitié de ce qui reste et il n'y a maintenant plus que 1/8 de libre
sur le segment. Et ça va continuer comme ça pour tous les autres termes, à chaque étape le terme qu'on ajoute occupe la moitié
du bout de segment restant. Voici :

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Partie 2 : Les quatre opérations 131/214

Et :

Bref, une fois que l'infinité de termes a été placée sur le segment tout le segment est occupé :

Eh attend, le segment n'est pas tout rempli : il reste encore l'extrémité droite du segment, c'est-à-dire le point qui est tout
au bout. Il n'est pas recouvert par l'un des lui ?

C'est vrai, mais ça n'a pas d'importance pour nous, car un point n'a pas de longueur. Ou plutôt sa longueur est égale à 0. Le
segment mesure 1, et le segment sans ce point mesure toujours 1. Autrement dit la somme de tous nos nombres est égale à 1. Et
voilà le travail :

Remarquez que d'autres sommes infinies qui ont un résultat fini, il ne faut pas forcément aller bien loin pour en trouver d'autres.
Tous les nombres qui ont une infinité de chiffres après la virgule peuvent s'écrire comme somme infinie de leurs chiffres. Prenons
un exemple, une fraction qui fait une boucle de deux chiffres :

Posons si est impair et si est pair. Autrement dit, , , , , et cætera. Alors


on a :

Je vous rappelle que c'est 10×10×...×10 ( fois) donc on a bien :

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Partie 2 : Les quatre opérations 132/214

Notez que vous pouvez aussi écrire :

Elle vous dit quelque chose cette égalité ? Mais si nous l'avons déjà vue il y a quelques chapitres. C'est tout simplement
0,999...=1 !

Attention, il ne suffit pas que les termes de l'addition soient de plus en plus petits pour qu'automatiquement la somme
soit finie. La manipulation des sommes infinies est en réalité assez subtile et ces exemples ne sont en réalité qu'un
effleurement de leur étude.

Achille et la tortue

Ces découvertes sur les sommes infinies nous permettent de répondre à l'un des
plus célèbre paradoxe mathématique de l'antiquité : le paradoxe de Zénon d'Élée,
ou paradoxe d'Achille et de la tortue. Ce paradoxe nous est rapporté par
Aristote dans la Physique :

Citation : Aristote, Physique


Δε τερος δ' καλο μενος χιλλε ς· στι δ' ο τος, τι τ βραδ τατον
ο δ ποτε καταληφθ σεται θ ον π το ταχ στου· μπροσθεν γ ρ
ναγκα ον λθε ν τ δι κον θεν ρμησεν τ φε γον, στε ε τι
προ χειν ναγκα ον τ βραδ τερον.
Aristote Zénon

Comment ? Vous ne lisez pas le grec ancien ? Vous me décevez ! Bon alors voici la traduction :

Citation : Aristote, Physique


Le second sophisme de Zénon est celui qu'on appelle l'Achille. Il consiste à dire que jamais le plus lent, quand il est en
marche, ne pourra être atteint par le plus rapide, attendu que le poursuivant doit, de toute nécessité, passer d'abord par le
point d'où est parti celui qui fuit sa poursuite, et qu'ainsi le plus lent conservera constamment une certaine avance.

Expliquons un peu plus en détail ce que veut dire Zénon. Supposons que l'on ai une course entre Achille et une tortue. Achille
court évidemment plus vite que la tortue, mais celle-ci part avec une certaine distance d'avance :

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Partie 2 : Les quatre opérations 133/214

Achille court donc à la poursuite de la tortue. Mais le temps qu'il arrive à l'endroit où se trouvait la tortue au départ, la tortue aura
parcouru une certaine distance, et il ne l'aura donc pas encore rattrapée :

Mais le temps qu'il arrive à cette nouvelle position de la tortue, celle-ci aura encore avancé et il ne l'aura toujours pas rattrapée :

Et ainsi de suite ! À chaque étape, il faut un certain temps à Achille pour atteindre le point au se trouvait la tortue à l'étape
précédente, mais comme la tortue a avancé entre temps, il ne l'a pas encore rattrapée.

Conclusion : Achille ne rattrapera jamais la tortue !

L'explication la voici : il y a effectivement une infinité d'étapes, mais elles sont de plus en plus courtes. Et en réalité, toutes ces
étapes réunies ne durent pas infiniment longtemps mais seulement un temps fini !

Pour être plus précis, si on note le temps que dure la ème étape et la distance que parcourt Achille pendant celle-ci, alors
on a :

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Partie 2 : Les quatre opérations 134/214

Le signe < signifie "est strictement plus petit que" autrement dit les deux formules ci-dessus, énoncent simplement que toutes
les étapes réunies ne durent qu'un temps fini et que pendant ce temps Achille parcourt une distance finie. Ainsi, rien n'empêche
Achille de rattraper la tortue après toutes ces étapes, fussent-elles en nombre infini.
Nous touchons à la fin de la seconde partie de ce cours. Les quatre opérations n'ont maintenant plus de secrets pour vous. Dans
le prochain et dernier chapitre vous allez pouvoir appliquer tout ça avec quelques énigmes.

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Partie 2 : Les quatre opérations 135/214

Le coin des énigmes


La deuxième partie de ce cours se terminant voici une nouvelle série d'énigmes pour mettre tout ça en pratique. Les énigmes sont
toujours classées par difficulté sur trois niveaux, et toutes les connaissances nécessaires pour pouvoir les résoudre se trouvent
dans les chapitres précédents. À vous de jouer !
On commence en douceur...
Égalité d'allumettes

L'égalité suivante est composée d'allumettes qui forment des chiffres romains. Mais vous remarquerez qu'elle est fausse
! Corrigez la en ne déplaçant qu'une seule allumette.

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Sauriez-vous faire la même chose avec cette autre égalité ?

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Équation rectangulaire

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Partie 2 : Les quatre opérations 136/214

Placez un nombre à chaque coin du rectangle suivant de façon à ce que les opérations indiquées soient correctes.

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Si vous savez résoudre des équations, vous avez peut-être trouvé la solution en appelant l'un des quatre nombres et en
écrivant les autres nombres en fonction de . Cependant comme ce n'est pas l'objet de ce cours, je vous propose une
résolution sans équation. Et si vous avez trouvé d'une autre façon ou juste en faisant des essais et en tâtonnant, c'est bien
aussi.

Commençons par remarquer que +5-14 = -9 et 6÷3 = 2, on peut donc réduire le rectangle à deux cases :

On peut maintenant inverser la flèche -9 en la remplaçant par une flèche +9 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 137/214

Bien. Maintenant réfléchissons un peu. Si on part du nombre en bas à droite, on voit que le multiplier par 2 ou lui ajouter 9
revient au-même. Or multiplier un nombre par 2, c'est lui ajouter lui-même. Autrement dit, lui ajouter 9 ou lui ajouter lui-même
c'est la même chose. Donc ce nombre vaut 9 ! On peut donc remplir ces deux cases :

Il n'y a plus qu'à remettre les deux cases retirées pour avoir la solution :

La pyramide du Louvre

La pyramide du Louvre est formée de quatre faces triangulaires chacune composée de carreaux de verre. La plupart de ces

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Partie 2 : Les quatre opérations 138/214

carreaux sont en forme de losanges et quelques uns de triangles (ceux du bas) :

De combien de carreaux cette face est-elle composée ?

Évidemment je ne vous demande pas de les énumérer un par un. Si je vous pose cette question c'est qu'il y a une astuce
permettant de faire le calcul rapidement.

Indice :
Secret (cliquez pour afficher)
Vous vous rappelez des nombres triangulaires ?

Solution :
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Tout en haut, sur la première ligne, il n'y a qu'un seul losange. Puis sur la deuxième ligne, il y en a deux. Sur la troisième il y en
a trois. Et ainsi de suite jusqu'à la 18ème ligne composée de 18 carreaux triangulaires.
Le nombre de carreaux sur cette face est donc égal à : 1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12+13+14+15+16+17+18. Et ça on sait le
calculer rapidement car c'est le 18ème nombre triangulaire (si vous ne vous en souvenez pas retournez faire un tour du côté
du T.D. sur les nombre polygonaux). Le nombre de carreaux sur cette face est donc égal à :

Mais alors, de combien de carreaux la pyramide toute entière est-elle composée ? Attention, il y a une entrée :

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Solution :
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Comme la pyramide a quatre faces, il faut multiplier le résultat précédent par 4. On obtient alors 684 carreaux.
Cependant, comme l'entrée forme un trou dans la pyramide et que l'on peut compter qu'il manque 11 carreaux on en déduit
que la pyramide du Louvre est composée de 684-11 = 673 carreaux ! (Et non pas 666 carreaux comme le prétend la légende
urbaine. )

La somme et le produit

Combien valent la somme et le produit suivants :

(Si la question se trouve parmi les énigmes faciles, c'est qu'il ne faut pas aller chercher très loin. )

Indice :
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Essayez de calculer cette somme et ce produit en remplaçant 1000 par un nombre plus petit, 2 ou 3 par exemple. Vous allez
comprendre.

Solution :
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Pour la somme, il faut remarquer que les termes négatifs et positifs s'annulent deux à deux.

-1000+1000=0
-999+999=0
-998+998 =0
...
-2+2 =0
-1+1 =0

La somme est donc égale à 0 ! Pour le produit c'est encore plus simple : entre -1000 et 1000 il y a le nombre 0. Or dès qu'il y a 0
dans un produit, le résultat est égal à 0. En conclusion, on a :

On corse un peu
Le carré magique

Remplissez les neuf cases du carré suivant avec les nombres de 1 à 9 de façon à ce que leur somme sur chaque
colonne, sur chaque ligne et sur chaque diagonale soit toujours la même.

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Partie 2 : Les quatre opérations 140/214

Indice :
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La somme en question doit être égale à 15. Il n'y a pas forcément besoin de faire de grands raisonnements, un peu de
tâtonnement et de patience peuvent vous suffire.

Solution :
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Je vais utiliser quelques raisonnements pour résoudre ce carré magique (c'est comme ça que ça s'appelle). Cependant, ce
n'est pas indispensable, et si vous avez trouvé en tâtonnant, c'est bien aussi.

Tout d'abord, on remarque que la somme des nombres de 1 à 9 est égale à 45. (Vous pouvez-même calculer ça en utilisant la
formule des nombres triangulaires si vous vous en souvenez : 9×10/2 = 90/2 = 45 !)

Donc comme les sommes sur chacune des trois lignes sont les mêmes, cette somme vaut 45/3=15.

Ainsi, la somme commune des trois lignes, des trois colonnes et des deux diagonales est 15 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 141/214

Bien alors maintenant essayons de trouver le nombre qui se trouve dans la case centrale. Vous avez peut-être déjà une idée ?
Pour la case central, il semble logique de mettre le nombre moyen, c'est-à-dire 5. C'est vrai, c'est bien le nombre 5 qu'il faut
mettre au milieu. Ceci dit, pour en être sûrs, il vaut mieux faire un petit raisonnement. Alors regardons ce qui se passe si on
additionne les deux diagonales, la ligne centrale et la colonne centrale :

Leur somme fait 15+15+15+15=60. Mais en additionnant tout ça, on additionne tous les nombres qui sont dans la grille. On
devrait donc trouver 45. Alors d'où vient la différence ? Elle provient du fait qu'en additionnant ces quatre alignements, on
compte 4 fois la case centrale ! Autrement dit on compte trois fois la case centrale en trop. La différence 60-45=15 est donc
égale à 3 fois la case centrale. La case centrale est donc égale à 15÷3=5.

Comme la somme est 15 et que 5 est au centre, on peut en déduire que les nombres dont la somme est 10 sont l'un en face de
l'autre. Par exemple si on place le 6 sur une des cases encore libres, pour que la somme fasse 15, il faut placer le 4 de l'autre

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Partie 2 : Les quatre opérations 142/214

côté du 5 par rapport au 6. En bref :

le 1 et le 9 sont l'un en face de l'autre ;


le 2 et le 8 sont l'un en face de l'autre ;
le 3 et le 7 sont l'un en face de l'autre ;
le 4 et le 6 sont l'un en face de l'autre.

Bien, c'est à partir de maintenant qu'il va falloir tâtonner un peu. Essayons d'abord de placer le plus grand nombre : le 9. En
réalité, il n'y a que deux possibilités à étudier : soit on le place dans un coin, soit on le place au milieu d'un côté. Il y a quatre
coins mais ce sont des cas qui sont des rotations l'un de l'autre donc il suffit d'en étudier un seul.

Commençons par essayer de placer le 9 sur un côté (et donc automatiquement le 1 est en face) :

Si on regarde maintenant la première ligne, il y a deux cases de vide et leur somme doit être égale à 15-9=6. Or 6 ne peut pas
s'obtenir comme 1+5 puisque le 5 est déjà placé, donc la seule possibilité qui reste est 2+4. L'ordre dans lequel on met 2 et 4
n'importe pas, les deux situations sont symétriques :

On peut maintenant placer le 8 en face du 2 et le 6 en face du 4 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 143/214

Et il ne reste plus qu'à compléter la première et la troisième colonne.

On peut alors vérifier que toutes les sommes sont bien égales à 15 !

Je ne vous détaille pas le deuxième cas où l'on place le 9 dans un coin car elle n'aboutit à rien. Je vous laisse l'étudier et vous
verrez que vous vous retrouverez rapidement dans une impasse. Ainsi la seule solution est celle que nous avons trouvée ci-
dessus. Attention, quand je dis "seule solution", c'est à une rotation ou symétrie près car je vous rappelle que le 9 aurait pu
être placé sur l'un des trois autres côtés et le 2 et le 4 auraient pu être inversés. En réalité, il y a donc 4×2=8 possibilités
différentes.

Somme d'impairs

Combien vaut la somme des premiers nombres impairs ? Par exemple, la somme des quatre premiers nombres impairs
est égale à 1+3+5+7 = 16.

Si vous ne voyez pas comment démarrer, calculez combien valent les premières sommes (somme des deux premiers nombres
impairs, des trois premiers nombres impairs...) et essayez de "deviner" la formule.

Indice :
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Partie 2 : Les quatre opérations 144/214

Solution :
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Regardons ce qui se passe au début :

Le premier nombre impair est 1.


La somme des deux premiers nombres impairs est 1+3=4.
La somme des trois premiers nombres impairs est 1+3+5=9.
La somme des quatre premiers nombres impairs est 1+3+5+7=16.
La somme des cinq premiers nombres impairs est 1+3+5+7+9=25.
La somme des six premiers nombres impairs est 1+3+5+7+9+11=36.

Avec un peu d'intuition et d'expérience on remarque que ces nombres sont les nombres carrés : 1=1×1, 4=2×2, 9=3×3, 16=4×4,
25=5×5, 36=6×6... et si vous calculez la suite vous verrez que ça continue de marcher avec les termes suivants.
Mais bien sûr, il ne suffit pas de voir que ça marche pour les premiers cas pour pouvoir le conclure dans le cas général. Nous
avons une conjecture : la somme des premiers nombres impairs est égale à . C'est un bon début, mais
maintenant il faut la démontrer.
Pour cela, rien de tel qu'un petit dessin :

Le nombre de balles est égal au ème nombre carré, c'est-à-dire . Le coloriage montre que ce nombre est égal à la somme
des premiers nombres impairs. En effet, il y a une seule balle orange en bas à gauche, puis chaque couche supplémentaire
compte 2 balles de plus que la précédentes. Ceci démontre donc la formule.
Avec le signe , cette égalité peut se réécrire de la façon suivante :

(Si vous avez un doute je vous laisse vérifier que l'expression désigne bien le ème nombre impair. )

La marguerite

Zozor effeuille une marguerite en pensant à Zozorette. Il compte : "Je t'aime un peu (1ère pétale), beaucoup (2ème

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Partie 2 : Les quatre opérations 145/214

pétale), passionnément (3ème pétale), à la folie (4ème pétale), pas du tout (5ème pétale), un peu (6ème pétale), beaucoup
(7ème pétale),..." et ainsi de suite. Au début, la marguerite avait 234 pétales. Sur quoi Zozor va-t-il tomber ?

Oui, je sais les marguerites n'ont jamais 234 pétales. Mais avec une vraie marguerite c'est trop facile !

Indice :
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Euclide peut vous aider à faire une division.

Solution :
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Regardons ce qui se passe pour les premiers pétales :

un peu beaucoup passionnément à la folie pas du tout


1 2 3 4 5

6 7 8 9 10

11 12 13 14 15
...

On remarque une chose tout à fait logique : tous les multiples de 5 tombent sur "pas du tout". C'est normal puisque la
comptine fait un cycle de 5. Plus généralement, tous les nombres qui ont le même reste dans la division euclidienne par 5
tombent sur la même sentence :

1, 6, 11,... ont un reste égal à 1 dans la division euclidienne par 5 et tombent sur "un peu" ;
2, 7, 12,... ont un reste égal à 2 dans la division euclidienne par 5 et tombent sur "beaucoup" ;
3, 8, 13,... ont un reste égal à 3 dans la division euclidienne par 5 et tombent sur "passionnément" ;
4, 9, 14,... ont un reste égal à 4 dans la division euclidienne par 5 et tombent sur "à la folie".

Eh bien allons y, faisons la division euclidienne de 234 par 5 :

Le reste est égal à 4. Conclusion : Zozor va tomber sur "à la folie".

Question de base

Dans quelle base peut-on dire que 1,5 = 1,47777... ? Combien vaut ce nombre si on l'écrit en base dix ?

Solution :
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Partie 2 : Les quatre opérations 146/214

Si 1,5=1,4777... cela signifie que le chiffre 7 est le dernier chiffre de cette base. De la même façon que 9 est le dernier chiffre en
base dix, 7 est le dernier chiffre en base huit. Ce nombre est donc écrit en base huit.
En base huit, le premier chiffre après la virgule représente les huitièmes (de la même façon qu'en base dix il représente les
dixièmes.) Ainsi en base dix, ce nombre est égal à :

Ça se complique
Trois à la suite

Inscrivez un nombre dans chaque case de façon à ce que la somme des nombres dans trois cases consécutives soit
toujours égale à 333. Deux nombres sont déjà placés.

Solution :
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Ce problème n'est pas si difficile que ça à condition de le prendre par le bon bout. En voyant l'énigme on se dit que ce serait
plus facile si les deux nombres donnés étaient sur deux cases côte à côte. Par exemple comme ceci :

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Partie 2 : Les quatre opérations 147/214

Dans ce cas, on peut remplir les cases de proche en proche. À côté des cases et , se trouvent deux cases dont le nombre
complète la somme pour obtenir 333, autrement dit :

Avec ce raisonnement, on voit que deux cases qui sont à distance 3 l'une de l'autre contiennent forcément le même nombre !
En effet, ce nombre doit être le complément des deux cases qui sont au milieu. Ainsi dans ce cercle, les mêmes nombres se
répètent de 3 en 3.

Ceci permet de remplir une bonne partie des cases en reportant le 30 et le 133 :

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Partie 2 : Les quatre opérations 148/214

Il ne reste maintenant plus qu'à trouver le nombre manquant qui est égal à 333-30-133=170. Et voilà la solution :

Le cryptarithme du zéro

Dans un cryptarithme, chaque lettre remplace un chiffre et un chiffre est toujours représenté par la même lettre. Sauriez-
vous trouver une solution au cryptarithme suivant ?

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Partie 2 : Les quatre opérations 149/214

Attention, les nombres ne commencent pas par un 0. Par exemple, ZERO ne peut pas valoir 0123 avec Z=0 !

Et si vous êtes vraiment très motivés, vous pouvez même essayer de trouver toutes les solutions possibles ! (Il n'y en a pas
beaucoup. )

Solution :
Secret (cliquez pour afficher)

Une des premières choses que l'on peut voir c'est qu'en additionnant les milliers (S+Z), on obtient une retenue puisque le
résultat possède des dizaines de milliers. Mais en additionnant S+Z on ne peut pas obtenir plus de 9+9=18, donc la retenue
est égale à 1. Et par conséquent Z=1 :

Maintenant que l'on sait que Z=1, S+Z vaut au maximum 10. Si il y a en plus une retenue venant de la colonne des centaines,
on peut obtenir 11. Mais si on obtenait 11, alors on aurait O=1 (la lettre O = le chiffre 1). Or ce n'est pas possible puisque le 1
est déjà pris, on a vu que c'était Z. Donc forcément O=0 (la lettre O = le chiffre 0 ):

Bien, on avance ! Maintenant remarquons qu'à la colonne des centaines, I+E ne peut pas être égal à 1 vu que I et E sont plus
grands que 1 (les chiffres 0 et 1 sont déjà pris par O et Z). Par conséquent, I+E=11 et il y a donc une retenue. On en déduit
que S=8 :

C'est à partir de maintenant que ça se complique vraiment. À partir de maintenant, il n'y a plus de raisonnements
systématiques. Autrement dit, il n'y a pas d'autre choix que de s'armer de méthode et de patience et d'essayer les différentes
possibilités pour voir où elles nous mènent.

Je ne vais pas vous détailler tous ces détails car ce serait vraiment fastidieux. Une piste est de repartir sur le fait que
I+E+"retenue"=11. Or cette retenue est égale à 2 ! En effet si vous essayez, vous verrez rapidement que le cas T+D+R=10
mène à une impasse et donc on a obligatoirement T+D+R=20. Par conséquent I+E=9. Il y a alors trois cas à étudier : I+E=2+7,
I+E=3+6 et I+E=4+5.

Je vous laisse tâtonner. Toujours est-il qu'à la fin du chemin vous devez tomber sur l'une des quatre solutions possibles :

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Partie 2 : Les quatre opérations 150/214

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Partie 2 : Les quatre opérations 151/214

Partie 3 : Un peu de statistiques

La précédente partie de ce cours était un peu nombriliste puisque nous y avons étudié les différentes opérations pour elles-
mêmes sans vraiment nous préoccuper de ce à quoi elles pouvaient nous servir. Forts des connaissances théoriques que nous
avons acquises, il est désormais temps de prendre notre envol pour partir à la découverte du monde avec nos quatre opérations.

Les statistiques seront le fil rouge de cette partie, mais nous auront l'occasion de faire ici ou là quelques digressions dans
d'autres directions. Nous y croiserons également des concepts qui seront primordiaux pour pouvoir étudier la puissance, puis les
nombres complexes dans les deux parties suivantes. Ce n'est donc pas le moment de relâcher votre attention !

La proportionnalité
S'il y a bien un type de raisonnement mathématique que l'on utilise dans la vie de tous les jours, c'est la proportionnalité. Pour
tout dire, je suis prêt à parier que quand vous faites un calcul rapide de tête, dans 90% des cas vous utilisez la proportionnalité.
En faisant des courses au moment de payer, en lisant une carte géographique, en faisant de la cuisine..., voici quelques-unes des
situations où l'on peut la rencontrer.

N'allez pas croire cependant que la proportionnalité n'est utile que pour des petites applications de tous les jours. On la retrouve
également sous différentes formes dans la plupart des théories scientifiques !

Dans ce chapitre, nous allons voir pas à pas ce qu'est la proportionnalité, dans quels cas on la rencontre et comment l'utiliser de
la théorie à la pratique.
Qu'est-ce que la proportionnalité ?
Ne tournons pas autour du pot voici la définition : deux listes de nombres sont proportionnelles si en multipliant la première par
un nombre on obtient la deuxième. Le nombre par lequel on a multiplié s'appelle le coefficient de proportionnalité.

Voici une première liste de nombres :

Et en voici une deuxième :

Selon la définition, ces deux listes sont proportionnelles s'il existe un nombre, appelons le par exemple , tel que la liste est
égale à la liste multipliée par :

Autrement dit :

...

Le nombre est le coefficient de proportionnalité. La proportionnalité des deux listes se note ( étant un nombre
arbitraire entre 1 et ). Ou plus simplement .

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Partie 3 : Un peu de statistiques 152/214

Remarquez que dans l'expression ci-dessus, les lettres et ne désignent pas des nombres mais les listes toutes
entières composées des nombres et pour allant de 1 à . Ainsi, quand on écrit , il faut comprendre « la
liste est proportionnelle à la liste . »

Cette définition très théorique de la proportionnalité vous laisse peut-être un peu perplexe ? Alors vous allez mieux comprendre
avec les exemples.

Quelques exemples

Une recette de cuisine

Passons sans attendre en cuisine. Ça vous dit des crêpes ? Voici la recette :

Le problème voyez-vous, c'est que nous ne sommes pas 8, nous sommes 24 à vouloir manger des crêpes ! Alors quelles
quantités doit-on prévoir de chaque ingrédient ?

La réponse est simple, il faut multiplier toutes les quantités par 3 :

Autrement dit, nous avons deux listes proportionnelles. Et le coefficient de proportionnalité est 3 puisqu'il y a 3 fois plus de
personnes que prévu dans la recette de base (24=3×8).

D'une manière générale, pour toute recette de cuisine, si vous voulez la réaliser en plus ou moins grande quantité que ce qui est
prévu, il faut respecter les proportions, c'est-à-dire préparer votre plat avec une liste d'ingrédients proportionnelle à la liste de
départ. À vous de multiplier ou diviser par le coefficient de proportionnalité qui vous convient.

Avec des girafes

Regardez la girafe suivante avec son petit girafon sur lesquels nous avons pris quelques mesures :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 153/214

Remarquez que les mesures prises sur la girafe sont deux fois plus grandes que les mesures prises sur le girafon. Les dimensions
de la girafe et du girafon sont proportionnelles ! Et le coefficient de proportionnalité est égal à 2. Autrement dit, le girafon est
semblable à la grande girafe, mais en deux fois plus petit.

Une carte géographique

Sur une carte, on veut représenter une région géographique. Oui mais voilà, un région géographique c'est grand ! Trop
grand pour tenir sur une feuille de papier ! Pas de panique, la proportionnalité est là pour nous : plutôt que de représenter les
vraies distances, on représente des distances proportionnelles.

Par exemple, si on utilise un coefficient de proportionnalité de 1/50000000, (un sur cinquante millions) alors 1000 kilomètres sur la
carte seront représentés par 1000/50000000 = 0,00002 kilomètres, c'est-à-dire 2 centimètres.

Voici une carte d'Europe.

La carte est une réduction de la réalité de la même façon que le girafon de l'exemple précédent est une réduction de la grande
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Partie 3 : Un peu de statistiques 154/214

girafe.

Supposons que l'on veuille connaître la distance entre Madrid et Londres. On mesure cette distance sur la carte :

On trouve 2,6 centimètres. Et comme la carte est une réduction à l'échelle 1/50000000, il ne reste plus qu'à multiplier par 50000000
pour obtenir la véritable distance : 2,6×50000000=130000000 centimètres, c'est-à-dire 1300 kilomètres.

Notez à quel point cet exemple est puissant : la proportionnalité marche pour toutes les distances que l'on peut mesurer entre
deux points. Or le nombre de mesures que l'on peut prendre est infini ! Ainsi, nous avons proportionnalité entre des listes qui
comportent une infinité de nombres. La distance entre Londres et Madrid n'est qu'un exemple dans toute cette liste.

À quoi ressemblerait une carte si on ne la faisait pas proportionnelle à la réalité ?

Regardez cette carte de la même région réalisée au XIIème siècle par le géographe Al Idrissi.

Tout de suite c'est beaucoup moins clair !

Al Idrissi voulait évidemment faire une carte proportionnelle. Si sa carte est déformée ce n'est pas parce qu'il ne

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Partie 3 : Un peu de statistiques 155/214

connaissait pas la proportionnalité mais parce qu'il était très difficile à l'époque de mesurer les distances réelles sur des
régions aussi grandes. Aujourd'hui, avec les satellites c'est beaucoup plus facile !

Chez l'épicier

Maintenant je vous propose d'aller acheter quelques caramels mous (ça faisait longtemps). L'épicier du coin vend la boîte de 12
caramels au prix de 4€. Mais combien cela va-t-il me coûter si j'achète plusieurs boîtes ? Et combien aurais-je de caramels ?

C'est parti pour un petit tableau de proportionnalité. Hop :

Nombre de paquets 1 2 3 4 5 6 7
Prix 4€ 8€ 12€ 16€ 20€ 24€ 28€

Nombre de caramels 12 24 36 48 60 72 84

Vous remarquez que cette fois nous avons trois listes, toutes proportionnelles entre-elles :

Pour passer du nombre de boîtes au prix, on multiplie par 4 ;


Pour passer du nombre de boîtes au nombre de caramels, on multiplie par 12 ;
Pour passer du prix au nombre de caramels, on multiplie par 3.

Bien entendu, ceci n'est valable que que si tous les paquets de caramels ont le même prix quelque soit le nombre acheté. Si votre
épicier fait des offres du genre « Pour 5 paquets achetés, le sixième offert » alors le tableau ci-dessus n'est plus valable.

À toute vitesse

Allez, un dernier exemple avant de passer à la théorie. Une voiture roule à une vitesse de 80 kilomètres par heure. Quelle distance
aura-t-elle parcouru au bout de 1 heure, 2 heures, 3 heures,... ?

Dressons un petit tableau :

Temps Distance

1 heure 80 kilomètres

2 heures 160 kilomètres


3 heures 240 kilomètres

4 heures 320 kilomètres

5 heures 400 kilomètres

... ...

Ainsi, pour obtenir la distance parcourue par la voiture, il suffit de multiplier le temps par la vitesse. La distance est donc
proportionnelle au temps et le coefficient de proportionnalité est la vitesse. Plus généralement, on peut écrire ce principe de la
façon suivante :

où désigne la distance, le temps et la vitesse.


Un peu de théorie
Commençons par trois propriétés simples de la proportionnalité (que vous avez peut-être déjà trouvées par vous-même en
réfléchissant aux exemples précédents).

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Partie 3 : Un peu de statistiques 156/214

Propriété 1. Une liste de nombre est toujours proportionnelle à elle-même.

En effet, le coefficient de proportionnalité est tout bêtement égal à 1. En multipliant une liste par 1 on retombe sur elle-même.

Bon, d'accord c'est idiot comme propriété, mais il faut bien commencer par des choses faciles.

Propriété 2. Si est proportionnelle à , alors est proportionnelle à .

En effet, si on passe de à en multipliant par un coefficient de proportionnalité , alors dans l'autre sens on peut passer de à
en multipliant par le coefficient , l'inverse de .

Eh mais ça ne marche pas si est égal à 0, puisque 0 n'a pas d'inverse ?

Vous avez raison ! Ceci dit la proportionnalité n'est vraiment pas très intéressante quand le coefficient de proportionnalité est
égal à 0 car dans ce cas là tous les termes de la liste valent 0 !

Pour cette raison, on exclut en général ce cas dégénéré et on ne considère la proportionnalité que quand le coefficient est
différent de 0. C'est ce que je ferais dans la suite de ce chapitre.

Propriété 3. Si est proportionnelle à et que est proportionnelle à , alors est proportionnelle à .

En effet, si on passe de la liste à la liste en multipliant par et de la liste à la liste en multipliant par , alors on peut
passer de la liste à la liste en multipliant directement par !

Les liste et sont donc bien proportionnelles.

Pour ceux qui aiment les mots barbares, sachez que la propriété 1 porte le nom de réflexivité, la propriété 2 celui de
symétrie et la propriété 3 celui de transitivité !

En bref, ces trois propriétés peuvent se résumer de la façon suivante :

Réflexivité : ;
Symétrie : si alors ;
Transitivité : si et , alors .

Et une relation qui vérifie ces trois propriétés là s'appelle une relation d'équivalence. C'est une notion assez importante en
mathématiques. Nous venons donc de démontrer que la proportionnalité est une relation d'équivalence.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 157/214

Bon ne vous inquiétez pas, vous pouvez oublier ce vocabulaire si vous voulez, dans la suite je ne l'utiliserai plus. C'était juste
pour votre culture générale.

Tableaux de proportionnalité

Un tableau de proportionnalité est un tableau de nombres dont toutes les lignes sont proportionnelles entre elles. Voici un
exemple.

6 2 4 1 7
12 4 8 2 14
60 20 40 10 70
15 5 10 2,5 17,5

Il s'agit bien d'un tableau de proportionnalité puisque la deuxième ligne est égale à 2 fois la première, la troisième est égale à 5 fois
la deuxième et la quatrième est égale à 0,25 fois la troisième.

Il y a quelque chose d'absolument extraordinaire avec les tableaux de proportionnalité, c'est la propriété suivante. Que dis-je «
propriété »... En fait ce résultat est à mon avis assez beau pour pouvoir l'appeler « Théorème ». S'il vous plait.

Théorème. Dans un tableau de proportionnalité, toutes les colonnes sont proportionnelles entre elles !

Autrement dit, si les lignes d'un tableau sont proportionnelles, alors automatiquement, les colonnes le sont aussi. Vous pouvez
vérifier sur l'exemple précédent que ça marche bien :

Mais bien évidemment, vous le savez, il ne suffit pas de voir que ça marche sur un exemple pour pouvoir en déduire que le
théorème est toujours vrai. Pour cela, il va falloir faire une petite démonstration.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 158/214

Démonstration. Alors commençons par prendre un tableau de proportionnalité tout à fait général en appelant , , ,...,
les nombres de la première ligne, puis , , ..., les coefficients de proportionnalité qui permettent de passer de la
première ligne aux lignes suivante.

En bref, voici à quoi ressemble notre tableau :

Notez que pour l'exemple j'ai pris (le nombre d'éléments dans la liste ) et (le nombre de listes proportionnelles à
) mais la preuve que nous allons voir marche bien dans le cas général.

On voit alors que la première colonne est composée des nombres

la deuxième colonne est composée des nombres

Et ainsi de suite, d'une manière générale, la ème colonne est alors composée des nombres suivants :

Ainsi, pour passer de la ème colonne à la ème colonne, il suffit de diviser par , puis de multiplier par , ou en bref de
multiplier par !

Voici deux exemples sur notre tableau.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 159/214

Les colonnes du tableau de proportionnalité sont donc bien toutes proportionnelles entre elles et les coefficients de
proportionnalité sont de la forme . Et le tour est joué.

Cette démonstration est certainement la plus compliquée que nous ayons rencontré jusque là dans ce cours. Si vous
avez du mal à tout comprendre du premier coup, prenez le temps de relire et d'y réfléchir. Puis laissez vous du temps,
continuez à lire la suite et revenez y un autre jour. La compréhension en mathématique a besoin de temps pour mûrir.
Vous verrez que viendra un jour où tout ça vous semblera enfantin. Si, si.

À partir de maintenant, on sait que dans un tableau de proportionnalité, toutes les lignes sont proportionnelles entre elles ET
toutes les colonnes sont proportionnelles entre elles. De cette façon, les lignes et les colonnes ont des rôles symétriques. On
peut considérer un tel tableau des deux points de vue indifféremment : soit la proportionnalité des lignes, soit celle des colonnes.

Il est possible d'aller encore un peu plus loin dans la compréhension des tableaux de proportionnalité. Regardez ce qui se passe
si j'ajoute à gauche de notre tableau avec la liste des coefficients :

Ça ne vous dit rien ? Non ? Bon, alors si j'ajoute un petit signe × dans la case en haut à gauche :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 160/214

Oh ! Une table de multiplication. Mais oui regardez bien, dans chaque case il y a le produit du qui se trouve en haut de la
colonne et du qui se trouve à gauche de la ligne.

Autrement dit, un tableau de proportionnalité, ce n'est rien d'autre qu'une table de multiplication ! Sauf qu'au lieu de multiplier
uniquement les nombres de 1 à 10 comme on le fait dans la table de multiplication habituelle, on multiplie les nombres qu'on veut.

Vous avez donc la recette pour fabriquer n'importe quel tableau de proportionnalité : prenez une liste de nombres et mettez les
en ligne, une liste de coefficients de proportionnalité et mettez les en colonne, puis inscrivez dans chaque case le produit du
et du correspondant.

Remarquez qu'on pourrait très bien faire l'inverse : placer les en ligne et les en colonne. On obtiendrait alors le même tableau,
mais juste retourné.

Et ça c'est vraiment très joli à remarquer. Nous sommes maintenant à un stade ou la liste et la liste jouent le même rôle.
Quand on fait la table de multiplication associée aux listes et , leurs rôles sont parfaitement symétriques et l'on peut mettre la
première en ligne et la seconde en colonne ou bien l'inverse.

Et là je suis sûr que la phrase de Poincaré du début du cours vous reviens en tête. Non ? « Faire des mathématiques c'est
donner le même nom à des choses différentes ». Mais oui, vous y voilà !

Si vous retournez voir les exemples de ce début de chapitre, vous verrez que dans les situations concrètes, les listes et les
coefficients de proportionnalité sont deux choses bien différentes qui ne s'interprètent pas de la même manière. Et pourtant,
grâce aux mathématiques et à l'abstraction que nous avons développé, nous voilà maintenant capables de parler des listes et des
coefficients de proportionnalité exactement de la même manière : ils jouent le même rôle ! Vraiment joli vous ne trouvez pas ? J'en
suis tout retourné...

Produit en croix

La propriété du produit en croix que nous allons voir maintenant est toute simple à montrer maintenant que nous avons une
bonne vision des tableaux de proportionnalité. Elle s'énonce simplement de la façon suivante.

Propriété (produit en croix). Dans un tableau de proportionnalité, si on considère quatre cases qui sont les sommets d'un
rectangle, alors les produits des nombres en diagonale sont les mêmes.

Ça va être plus clair avec un dessin :

Si le tableau ci-dessus est un tableau de proportionnalité, alors on a . (Je n'ai pas rempli les autres cases car elle ne
sont pas utiles pour l'explication).

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Partie 3 : Un peu de statistiques 161/214

Notez bien la généralité de cette propriété qui est vraie pour n'importe quel rectangle dans n'importe quel tableau de
proportionnalité.

Démonstration. Allez puisqu'il faut le faire, on passe à la démonstration et nous allons utiliser ce que nous savons déjà des
tableaux de proportionnalité à savoir que ce sont des tables de multiplications. Ainsi, si on reprend notre rectangle ci-dessus, on
peut placer deux nombres et en haut des deux colonnes où se trouvent nos quatre cases et deux autres nombres et au
début des deux lignes correspondantes :

Et ce de telle façon qu'on ait alors :

Si on fait le produit de chacune des deux diagonales, on trouve alors :

;
.

Et grâce à la commutativité, on voit bien que ces deux produits sont les mêmes, il s'agit tout simplement du produit de nos quatre
nombres , , et . La démonstration est donc finie !

La règle de 3

Ce que l'on appelle la « règle de 3 » est une simple application du produit en croix. Elle répond à la question suivante :

Si dans un tableau de proportionnalité on a quatre cases en rectangle comme ci-dessus, mais que l'on ne connaît les
valeurs que dans trois d'entre elles, comment retrouver la valeur de la quatrième ?

Par exemple, si on a le tableau suivant :

- - - - - -

- - - -

- - - -

Imaginons que l'on connaît , et et qu'on cherche à savoir combien vaut . Grâce au produit en croix on sait que

Ainsi, est un nombre qui, si on le multiplie par , donne . On a donc :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 162/214

Plus généralement, la règle s'énonce donc de la façon suivante :

Règle de 3. Dans un rectangle d'un tableau de proportionnalité dont on ne connaît que trois valeurs, la quatrième valeur est
égale au produit des deux nombres situés sur l'autre diagonale divisé par le nombre situé sur la même diagonale.

Vous voulez un exemple concret où l'on peut se servir de cette règle ? Très bien, voici un petit problème : si 4 stylos coûtent 2,42€
combien coûtent 14 stylos ?

La première chose qu'il faut remarquer quand on se trouve en face de ce problème c'est qu'on est bien dans une situation de
proportionnalité entre le nombre de stylos et leur prix. On peut mettre ça dans un tableau :

Nombre de
Prix
stylos

4 2,42€
14 ?

C'est un tableau de proportionnalité vraiment minimaliste puisqu'il ne compte que quatre cases, mais c'en est un quand même.
La règle de 3 nous permet alors de dire que le prix que l'on cherche est égal à 14×2,42÷4=8,47.

Nombre de
Prix
stylos

4 2,42€
14 8,47€

Et voilà le travail ! Notez que dans ce cas on peut aussi retrouver ce résultat par un raisonnement direct : puisque 4 stylos
coûtent 2,42€, alors un seul stylo coûte 2,42÷4€ et 14 stylos coûtent donc (2,42÷4)×14 ce qui donne bien le même résultat : 8,47€.

La proportionnalité déformée
Il arrive parfois que deux listes ne soient pas proportionnelles, mais qu'elles puissent le devenir simplement en faisant une
opération simple à l'une ou à l'autre (ou aux deux).

Proportionnalité inverse

Le cas que l'on rencontre le plus souvent est celui où une liste est proportionnelle à l'inverse d'une autre. Voici un exemple.

Les fourmis

Si deux cents fourmis mettent vingt jours pour construire une fourmilière, en combien de temps cette fourmilière aurait-
elle été construite si elles avaient été quatre cents ?

En réfléchissant un peu on se rend compte que nous ne sommes pas ici dans un cas de proportionnalité entre le nombre de
fourmis et le nombre de jours qu'elles mettent pour construire leur fourmilière. Si on veut utiliser la proportionnalité, on trouve
ceci :

Nombre de Temps de

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Partie 3 : Un peu de statistiques 163/214

fourmis construction
200 20 jours

400 40 jours

C'est absurde ! Si il y a plus de fourmis, elles doivent mettre moins de temps à construire. Les quatre cents fourmis ne vont
pas mettre deux fois plus de temps que les deux cents, mais deux fois moins . Autrement dit, le bon tableau est le suivant :

Nombre de Temps de
fourmis construction
200 20 jours

400 10 jours

Et pour généraliser, on peut dire que si le nombre de fourmis est multiplié par , alors le temps de construction de la fourmilière
est divisé par . Grâce à cette règle, on peut compléter le tableau quelque soit le nombre de fourmis :

Inverse du nombre
Fourmis
de fourmis
1 4000 jours

10 400 jours

20 200 jours
100 40 jours

200 20 jours

400 10 jours
800 5 jours

4000 1 jour

Les deux listes ne sont pas proportionnelles, mais on peut les rendre proportionnelles en effectuant une petite transformation.
Nous avons vu que quand le nombre de fourmis est multiplié, le nombre de jours de construction est divisé. Mais alors, si au lieu
de regarder le nombre de fourmis, on regarde son inverse, ça résout le problème, non ?

Eh bien essayons ! Rajoutons une troisième colonne au milieu avec l'inverse du nombre de fourmis :

Inverse du nombre Temps de


Fourmis
de fourmis construction
1 1 4000 jours

10 0,1 400 jours

20 0,05 200 jours


100 0,01 40 jours

200 0,005 20 jours

400 0,0025 10 jours

800 0,00125 5 jours


4000 0,00025 1 jour

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Partie 3 : Un peu de statistiques 164/214

Et le tour est joué ! Regardez bien : maintenant la deuxième et la troisième colonnes sont proportionnelles. Et plus
précisément, le coefficient de proportionnalité est égal à 4000. On a donc la formule suivante :

C'est cela que l'on appelle la proportionnalité inverse. Deux listes sont inversement proportionnelles si l'une est proportionnelle
à l'inverse de l'autre.

Proportionnalité multiple

Il arrive parfois qu'une quantité soit proportionnelle à plusieurs autres quantités à la fois, c'est ce que nous allons voir
maintenant.

Au zoo

Au zoo, une girafe a besoin de 1000 m² pour se sentir à son aise. Combien de girafes peut-on mettre dans un enclos
rectangulaire de largeur et de longueur ?

Par exemple, un enclos de 40 mètres de largeur par 50 mètres de longueur a une surface de 40×50=2000 m² et peut donc accueillir
deux girafes.

Le nombre de girafes est à la fois proportionnel à la longueur et à la largeur. En effet :

si on multiplie la largeur par un nombre (en gardant la longueur constante), le nombre de girafes que l'on peut faire tenir
dans l'enclos est également multiplié par ;
si on multiplie la longueur par un nombre (en gardant la largeur constante), le nombre de girafes que l'on peut faire tenir
dans l'enclos est également multiplié par .

En bref, si on appelle le nombre de girafes qui tiennent dans un enclos de largeur et de longueur , on a :

Et comme il faut 1000m² par girafe, on a même le coefficient, plus précisément :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 165/214

Il y a un piège dans lequel il ne faut pas tomber quand on parle de proportionnalité multiple. Dans l'exemple précédent,
si on double les dimensions de l'enclos, c'est-à-dire si on multiplie par deux la largeur et la longueur, le nombre de
girafes n'est pas multiplié par 2 mais par 4 ! Ainsi dans un enclos de 80×100m² on fait tenir 4 fois plus de girafes que
dans l'enclos de 40×50m².

La gravitation universelle

Et pour finir, voici un exemple tiré des sciences physiques dont vous avez peut-être déjà entendu parlé : la gravitation. Il s'agit
d'une loi physique qui énonce que deux objets quelconques de l'univers (que ce soient des étoiles, planètes ou même des
atomes) s'attirent entre-eux par une force nommée force gravitationnelle.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 166/214

C'est par exemple grâce à cette force que vous restez sur le sol au lieu de vous envoler comme en apesanteur : la planète Terre
vous attire vers elle. C'est aussi grâce à elle que les planètes tournent autour du soleil. La loi de la gravitation a été découverte
par Isaac Newton à la fin du XVIIe siècle et dit que deux corps s'attirent avec une force proportionnelle à chacune de leurs deux
masses et inversement proportionnelle au carré de leur distance. Autrement dit, si l'objet 1 a une masse , l'objet 2 une
masse et qu'ils sont à une distance l'un de l'autre, alors :

ou encore, si on l'écrit de façon plus concise sous forme de fraction :

Mais combien vaut le coefficient de proportionnalité ?

Ça, les physiciens l'ont mesuré. Ce coefficient porte le nom de constante gravitationnelle ou constante de Newton, se note et
vaut :

C'est tout petit petit, mais c'est pourtant ce nombre qui nous maintient sur notre bonne vieille Terre ! S'il était ne serait-ce que
100 fois plus grand (c'est-à-dire avec deux zéros de moins), nous serions littéralement écrasés contre le sol !

Notez toutefois que la valeur de dépend des unités de mesures choisies. Dans le système international, les masses
sont mesurées en kilogrammes, les distances en mètres et les forces en newtons (oui, on a carrément donné son nom à
l'unité de force ). Si on mesure ces quantités dans d'autres unités, évidemment la valeur de change et
donc la valeur du coefficient de proportionnalité aussi.

Bref, la formule qui donne la force en fonction des masses et de la distance est la suivante :

Eh bien, si vous avez compris ça, vous êtes un pro de la proportionnalité ! Tous les exemples que nous allons rencontrer dans la
suite de ce cours seront bien plus simples que ce dernier.
Ouf ! C'était un très long chapitre. Il est important d'avoir bien compris le principe de la proportionnalité dans les grandes
lignes car on la retrouve dans de nombreuses situations. En général, c'est une notion qui ne pose pas trop de problèmes

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Partie 3 : Un peu de statistiques 167/214

puisqu'on est habitués à la rencontrer dans la vie de tous les jours. Pour les points plus techniques, ce n'est pas la peine de tout
retenir en détail et si vous avez des doutes n'hésitez pas à revenir lire certaines parties de ce chapitre.

Dans le prochain chapitre, on passe aux pourcentages.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 168/214

Les pourcentages
Voilà encore une notion que l'on rencontre régulièrement dans la vie de tous les jours. Les pourcentages. À vrai dire, il s'agit
même presque plus d'une notation de la vie de tous les jours que d'un véritable concept mathématique. Les mathématiciens
l'utilisent assez peu et nous allons voir pourquoi.
Comparons toutes proportions gardées
Nous avons vu dans le précédent chapitre ce qu'étaient des listes de nombres proportionnelles. Mais que peut-on faire
avec deux listes qui ne sont pas proportionnelles ? Comment peut-on les comparer et en tirer des informations
intéressantes ?

Populations, superficie, densité

Prenons un exemple : la liste des superficies et des populations de différents pays du monde :

Superficie Nombre
Pays
(en km²) d'habitants
Algérie 2 381 741 36 300 000

Antarctique 14 000 000 1500

Australie 7 686 850 22 607 571


Belgique 30 528 11 007 020

Brésil 8 512 000 190 755 799

Canada 9 984 670 34 019 000


Chine 9 641 144 1 339 724 852

France 675 417 65 027 000

Japon 377 835 127 078 679


Maroc 446 550 31 671 474

Russie 17 098 242 142 914 136

Vatican 0,44 832

On ne peut pas passer de la première à la deuxième colonne en multipliant tous ses termes par le même nombre. Autrement dit,
ces deux listes ne sont pas proportionnelles.

En revanche, on peut se poser la question suivante : pour chacun des pays, par combien faut-il multiplier la superficie pour
obtenir la population ? Autrement dit, au lieu d'avoir un coefficient global pour tous les termes, on va calculer pour chaque ligne
quel est son coefficient à elle. Ceci permet de former une troisième liste : la liste des nombres par lesquels il faut multiplier le
nombre de la première colonne pour obtenir celui de la seconde.

Ce nombre s'appelle la densité (nous allons voir pourquoi dans quelques instants) :

Superficie Nombre
Pays Densité
(en km²) d'habitants

Algérie 2 381 741 36 300 000 15,241

Antarctique 14 000 000 1500 0,0001


Australie 7 686 850 22 607 571 2,941

Belgique 30 528 11 007 020 360,555

Brésil 8 512 000 190 755 799 22,410

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Partie 3 : Un peu de statistiques 169/214

Canada 9 984 670 34 019 000 3,407

Chine 9 641 144 1 339 724 852 138,959

France 675 417 65 027 000 96,277

Japon 377 835 127 078 679 336,334


Maroc 446 550 31 671 474 70,925

Russie 17 098 242 142 914 136 8,358

Vatican 0,44 832 1890,909

Attends, attends, comment est-ce que tu as calculé ça ?

Par une simple division. Rappelez-vous on a déjà fait ça dans le chapitre précédent. Pour passer d'un nombre à un nombre
, il faut multiplier par :

Les deux nombres s'annulent puisque l'on multiplie par le premier et qu'on divise par le deuxième. Il ne reste donc que .

En bref, dans le tableau ci-dessus, la troisième colonne se calcule en divisant la deuxième par la première, c'est-à-dire le nombre
d'habitants par la superficie.

Dans cet exemple, ce nombre que nous avons inscrit dans la troisième liste se nomme la densité car il peut être interprété comme
le nombre moyen d'habitants par kilomètre carré. Par exemple, si on regarde le Japon, cela signifie qu'il y a en moyenne 336
habitants sur chaque kilomètre carré.

Je suppose temporairement que vous avez déjà une idée de ce qu'est une moyenne. Mais ne vous inquiétez pas si vous
avez des doutes, dans deux chapitres, nous étudierons les moyennes en détail.

Pour résumer, plus la densité est grande, plus les habitants sont serrés les uns sur les autres. Et plus la densité est faible, plus ils
sont espacés.

Si par le plus grand des hasards les deux listes ci-dessus avaient été proportionnelles, alors cela signifierait que les êtres
humains sont répartis de façon homogène sur toute la surface terrestre. En d'autres termes, la densité aurait été constante. Vous

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Partie 3 : Un peu de statistiques 170/214

remarquez que c'est loin d'être le cas !

Au Vatican, il y a 2,3 papes par kilomètre carré.

Voilà une conséquence amusante de ce que nous venons de dire avant ! Cet énoncé peut paraître absurde et
incompréhensible quand on le lit pour la première fois : comment pourrait-il y avoir 2,3 papes par kilomètre carré alors qu'il n'y a
qu'un seul pape dans tout le Vatican ?

La solution vient du fait que l'état du Vatican a une superficie inférieure à 1 km². Et plus précisément, il mesure 0,44 km². La
densité de papes est donc égale à

Eh oui, rappelez-vous : quand on divise par un nombre inférieur à 1, cela augmente le résultat. De la même façon que diviser par
0,5 c'est multiplier par 2. Donc diviser par 0,44, c'est multiplier par son inverse qui est égal à 2,2727... (que j'ai arrondi à 2,3).

Notez qu'en réfléchissant un peu, ceci est tout à fait logique. Comme le Vatican est plus petit que 1 km², un seul pape sur cette
superficie correspond à la même densité que s'il y en avait 2,3 sur 1 km². En image c'est plus clair :

C'est pour cette même raison qu'au Vatican, la densité est plus grande que le nombre total d'habitants. Si vous retournez voir le
tableau ci-dessus, vous verrez qu'il n'y a que 832 habitants au Vatican mais que pourtant la densité y est de 1890 habitants par
kilomètre carré ! Si vous avez compris le raisonnement précédent sur le pape, ceci doit maintenant vous paraître tout à fait
naturel.

Autres exemples

Le saut en hauteur

Regardons la liste comparative des performances au saut en hauteur de différentes espèces animales :

Record au saut
Animal Taille
en hauteur

Âne 1,30 mètres 1 mètre

Bouquetin 90 centimètres 3,70 mètres


Chat 25 centimètres 1,80 mètres

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Partie 3 : Un peu de statistiques 171/214

Gerboise 15 centimètres 2,50 mètres

Homme 1,8 mètres 2,45 mètres

Kangourou 2 mètres 3,50 mètres


Puce 3 millimètres 34 centimètres

Puma 70 centimètres 5 mètres

Vous remarquerez qu'une puce saute moins haut qu'un puma. Logique, puisque la puce est plus de deux cents fois plus petite !
Ce qu'il serait intéressant de savoir, c'est quel animal saute le plus haut toutes proportions gardées. Pour cela, comme
précédemment, nous allons ajouter une troisième colonne et y calculer le rapport de la deuxième et de la première colonne.

Record au saut
Animal Taille Rapport
en hauteur

Âne 1,30 mètres 1 mètre 0,77


Bouquetin 90 centimètres 3,70 mètres 4,11

Chat 25 centimètres 1,80 mètres 7,2

Gerboise 15 centimètres 2,50 mètres 16,67


Homme 1,8 mètres 2,45 mètres 1,36

Kangourou 2 mètres 3,50 mètres 1,75

Puce 3 millimètres 34 centimètres 113,33

Puma 70 centimètres 5 mètres 7,14

Vous voyez à nouveau que ces listes sont loin d'être proportionnelles : on trouve des nombres très différents les uns des autres
dans cette troisième colonne.

Notez que pour calculer cette troisième colonne, il a fallu d'abord ramener la première et la seconde à la même unité. Par
exemple, la gerboise saute 2,50 mètres, ce qui fait 250 centimètres. C'est en divisant 250 par 15 que l'on obtient 16,67. Si
on divisait les nombres sans prendre soin de les convertir à la même unité, les résultats de la troisième colonne ne
seraient pas comparables entre-eux.

On peut interpréter les nombres de la troisième colonne de plusieurs façons (équivalentes).

Par exemple, il s'agit du nombre de fois qu'un animal peut sauter sa propre hauteur. Ainsi, un bouquetin peut sauter plus
de quatre fois sa hauteur, alors qu'un homme saute uniquement 1,36 fois la sienne (et encore, il s'agit du champion du
monde) !
On peut également dire qu'il s'agit de la hauteur que sauterait cet animal s'il était ramené à la taille de 1 mètre. Par exemple,
proportionnellement, une puce de 1 mètre serait capable de sauter à 113 mètres de hauteur ! Bien entendu, cette
interprétation est purement théorique, concrètement si on pouvait créer une puce de 1 mètre de haut, elle ne sauterait pas
si haut car la puissance musculaire n'est pas proportionnelle au poids. Une puce de 1 mètre aurait en réalité bien du mal à
sauter aussi haut qu'un être humain.

Indice de Masse Corporelle

À la fin du chapitre sur la proportionnalité, nous avons évoqué le cas de la proportionnalité déformée qui se rencontre quand
deux listes peuvent devenir proportionnelles à condition de transformer un peu l'une des deux. Il y a également des cas de non-
proportionnalité où il est intéressant de comparer deux listes en modifiant un peu l'une d'elles (voire les deux) avant de faire la
division.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 172/214

L'Indice de Masse Corporelle a été inventé par le scientifique belge Adolphe Quetelet pour estimer la corpulence d'une personne.
Il s'agit donc de donner un nombre qui permet de dire si une personne est trop maigre, ou au contraire en surpoids.

Il suffit de donner la masse de la personne, non ? Plus une personne est lourde, plus elle est en surpoids et
inversement.

Pas tout à fait. Si je vous dit par exemple que Childéric pèse 80 kilogrammes, pouvez-vous me dire s'il est en surpoids ? La
réponse est non : cela dépends aussi de sa taille. S'il mesure 1 mètre 60 il l'est effectivement mais s'il mesure 1 mètre 90, alors c'est
plutôt normal (et s'il mesure 2 mètres 15 alors il est même carrément maigre).

En bref, il faut aussi faire intervenir la taille.

Si on voulait faire la même chose que dans les exemples précédents, il semble naturel de calculer le rapport de la masse et de la
taille. Seulement, si on fait des test sur de nombreux individus, on se rend compte que le nombre obtenu de cette façon n'est
toujours pas adapté : plusieurs personnes peuvent avoir quasiment le même rapport masse/taille mais des corpulences très
différentes.

Alors quelle est la solution ?

En réalité, si on dresse des listes de masse et de taille de différentes personnes de même corpulence, on se rend compte que la
masse est à peu près proportionnelle au carré de la taille. Ainsi, on obtient un nombre pertinent en comparant la masse à la taille
au carré. Prenons par exemple une liste de différents individus :

Nom Masse Taille Taille au carré IMC

Childéric 80 kilogrammes 1,80 mètres 3,24 24,69

Clovis 60 kilogrammes 1,65 mètres 2,7225 22,04


Clodomir 90 kilogrammes 1,70 mètres 2,89 31,14

Thierry 72 kilogrammes 1,72 mètres 2,9584 24,34

Théodebert 48 kilogrammes 1,68 mètres 2,8224 17,01


Théodebald 61 kilogrammes 1,69 mètres 2,8561 21,36

Childebert 78 kilogrammes 1,62 mètres 2,6244 29,72

En bref, l'Indice de Masse Corporelle (IMC) qui se trouve dans la dernière colonne se calcule par la formule :

où la masse est donnée en kilogrammes et la taille en mètres. Selon l'OMS, une corpulence normale correspond à un IMC compris
entre 18,5 et 25. Au delà de 25 l'individu est en surpoids (comme Clodomir et Childebert dans le tableau ci-dessus) et en dessous
de 18,5 il est trop maigre (comme Théodebert).
Les pourcentages
Le calcul des pourcentages n'est rien d'autre qu'un cas particulier de ce que nous avons déjà dit dans la première partie de ce
chapitre. Donc si vous avez bien compris ce qui précède, ce qui suit va couler sans difficultés.

Les pourcentages s'utilisent dans certaines configurations ou les deux listes représentent des données de même nature. Plus
précisément, il y a deux grands cas de figure où on les rencontre :

quand on veut comparer une partie à un tout ;


quand on veut comparer un ajout ou un retrait à une quantité initiale.

Je vous sens dubitatif ? Vous voulez des exemples ? Bien nous allons voir des exemples illustrant ces deux points.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 173/214

Pourcentage d'une partie dans un tout

Nous voulons comparer deux listes dont la deuxième représente une partie de la première. Prenons par exemple la liste du nombre
d'habitants par pays et le nombre d'habitants qui aiment les caramels mous :

Nombre d'habitants
Pays Nombre d'habitants aimant les
caramels mous

Algérie 36 300 000 31 189 932


Antarctique 1500 72

Australie 22 607 571 7 230 067

Belgique 11 007 020 9 882 126


Brésil 190 755 799 123 456 789

Canada 34 019 000 29 521 871

Chine 1 339 724 852 251 154 122


France 65 027 000 42 120 300

Japon 127 078 679 8 177 025

Maroc 31 671 474 24 661 987

Russie 142 914 136 92 984 337


Vatican 832 666
N.B. Les nombres de la deuxième colonne nous sont fournis par l'IZS et sont intégralement bidons

Vous voyez dans ce tableau que l'ensemble des gens qui aiment les caramels mous est compris dans l'ensemble total de la
population. Les deux colonnes ne représentent pas des quantités de nature différente comme des gens et une superficie : ici
nous avons des gens dans les deux colonnes et ceux de la deuxième ne sont qu'une partie de ceux qui sont comptés dans la
première.

Comme précédemment, on peut calculer les nombres par lesquels il faut multiplier la première colonne pour obtenir la seconde.
Autrement dit le rapport de la seconde et de la première :

Nombre d'habitants Proportion d'habitants


Pays Nombre d'habitants aimant les aimant les
caramels mous caramels mous
Algérie 36 300 000 31 189 932 0,859

Antarctique 1500 72 0,048

Australie 22 607 571 7 230 067 0,320


Belgique 11 007 020 9 882 126 0,898

Brésil 190 755 799 123 456 789 0,647

Canada 34 019 000 29 521 871 0,869


Chine 1 339 724 852 251 154 122 0,187

France 65 027 000 42 120 300 0,648

Japon 127 078 679 8 177 025 0,064


Maroc 31 671 474 24 661 987 0,779

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Partie 3 : Un peu de statistiques 174/214

Russie 142 914 136 92 984 337 0,651

Vatican 832 666 0,800

Encore une fois, j'ai arrondi au troisième chiffre après la virgule.

Comment doit-on interpréter cette troisième colonne ?

Il s'agit de la proportion de la population qui aiment les caramels mous. Par exemple, si on prend le cas du Brésil il y a 0,647
personnes sur une qui aime les caramels mous. De la même façon que dans la partie précédente on s'était ramené à un seul
kilomètre carré, ici on se rapporte à une seule personne. Et cette personne "type", il y a 0,647 d'elle-même qui aime les caramels et
0,353 d'elle-même qui ne les aime pas.

Excuse-moi, mais ce n'est pas un tout petit peu tordu quand même de voir les choses de cette façon ?

Bah, c'est un point de vue de mathématicien. Mais vous avez raison : la plupart des gens qui ne pratiquent pas les maths
régulièrement trouveront probablement ce point de vue tout à fait farfelu.

Pour remédier à ça et rendre l'interprétation de la troisième colonne plus naturelle, on utilise une nouvelle notation : le
pourcentage, noté par le symbole %.

L'idée, c'est de multiplier tous les nombres de la troisième colonne par 100, et de rajouter le symbole % derrière qui signifie «
divisé par 100 ». Par exemple, si on regarde l'Algérie : 0,859=85,9%. Ceci se lit « Quatre-vingt-cinq virgule neuf pour cent ». Il n'y
a rien de compliqué là dedans, il ne s'agit que d'un subterfuge destiné à écrire la proportion multipliée par cent. Le symbole % ne
fait que cacher que l'on fait une division par 100 par derrière pour rééquilibrer. Bref, notre tableau se réécrit maintenant de la façon
suivante.

Nombre d'habitants Proportion d'habitants


Pays Nombre d'habitants aimant les aimant les
caramels mous caramels mous

Algérie 36 300 000 31 189 932 85,9%


Antarctique 1500 72 4,8%

Australie 22 607 571 7 230 067 32,0%

Belgique 11 007 020 9 882 126 89,8%


Brésil 190 755 799 123 456 789 64,7%

Canada 34 019 000 29 521 871 86,9%

Chine 1 339 724 852 251 154 122 18,7%


France 65 027 000 42 120 300 64,8%

Japon 127 078 679 8 177 025 6,4%

Maroc 31 671 474 24 661 987 77,9%


Russie 142 914 136 92 984 337 65,1%

Vatican 832 666 80,0%

Les nombres écrits dans la troisième colonne n'ont pas changé. Ce sont exactement les mêmes que ceux écrits dans le
tableau précédent. Ils sont juste réécrits d'une manière différente.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 175/214

On peut maintenant interpréter la troisième colonne de la façon suivante : c'est le nombre moyen de personnes qui aiment les
caramels mous dans un groupe de 100 personnes. Et dit de cette façon, c'est plus intuitif et compréhensible pour les non
matheux. Donner une proportion d'un groupe de 100 personnes est plus concret qu'une proportion dans une personne toute
seule.

Ceci dit, je maintiens que pour un esprit matheux, le premier point de vue est tout aussi naturel, voir plus. En résumé :

Le point de vue du matheux : en Russie, il y a en moyenne 0,651 personne qui aime les caramels dans un groupe de 1
personne. C'est-à-dire une proportion égale à 0,651.
Le point de vue de la personne normale : en Russie, il y a en moyenne 65,1 personnes qui aiment les caramels dans un
groupe de 100 personnes. C'est-à-dire une proportion égale à 65,1% de la population.

Pourcentage d'une variation d'une quantité initiale

Passons maintenant au deuxième cas de figure. Voici les prix que pratiquait le chapelier de Zozorville l'année dernière comparés
aux prix qu'il pratique cette année.

Prix de Prix de
Chapeau Variation
l'année dernière cette année

Haut de forme 24 30 +6

Chapeau melon 20 18 -2
Béret 10 9 -1

Casquette 8 10 +2

Chapeau chinois 20 24 +4
(Les prix sont indiqués en Zeuros, la monnaie locale.)

À partir de là, nous allons comparer la variation à la valeur initiale. Autrement dit, nous allons faire le rapport de la troisième et de
la première colonne. Par exemple, pour les hauts de forme, on trouve 6/24=0,25 c'est-à-dire une hausse de 25%.

Prix de Prix de Variation


Chapeau Variation
l'année dernière cette année (en pourcentage)

Haut de forme 24 30 +6 +25%

Chapeau melon 20 18 -2 -10%


Béret 10 9 -1 -10%

Casquette 8 10 +2 +25%

Chapeau chinois 20 24 +4 +20%

Bref, on a une quantité initiale à laquelle on a fait un ajout ou un retrait et on compare cet ajout ou ce retrait en pourcentage de la
quantité initiale (ici le prix de l'année précédente).

Trois remarques pour conclure

Les pourcentages dans d'autres situations

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Partie 3 : Un peu de statistiques 176/214

Les deux cas de figure que nous avons vus ci-dessus sont les plus courants. Mais il existe quelques autres situations
particulières ou on peut les utiliser. Par exemple pour mesurer la pente d'une route. Regardons une route qui monte :

Quand on avance de 800 mètres horizontalement sur cette route, on monte de 160 mètres verticalement. On peut calculer la
variation verticale en pourcentage de la variation horizontale. Dans l'exemple, on a :

On a donc une pente à 20%. Ainsi, on peut dire qu'en moyenne sur cette route, quand on avance de 100 mètres horizontalement,
on monte de 20 mètres verticalement. On rapporte la variation d'altitude à un déplacement horizontal standard de 100 mètres.

Dépasser 100% ?

Quand on utilise les pourcentages, est-il possible d'obtenir des quantités qui dépassent 100% ?

Ça dépend des situations !

Dans le premier cas de figure où l'on compare une partie à un tout, la réponse est non puisque la partie ne peut pas être plus
grande que le tout. Pour reprendre l'exemple précédent, dans un pays, il ne peut pas y avoir plus de personnes qui aiment les
caramels mous que d'habitants au total. Si tout le monde aime les caramels mous, cela fait 100% de la population et c'est le
maximum.

Dans le deuxième cas en revanche, c'est possible. Si votre chapelier passe le prix de ses bonnets péruviens de 12 à 36 alors
l'augmentation est de +24. Et si on fait le rapport de cette augmentation et du prix de départ, on trouve : 24/12 = 2 = 200%. Une
augmentation de 200% ! Comme rien n'empêche a priori que l'augmentation soit plus grande que le prix de départ, on peut
obtenir des valeurs supérieures à 100%.

Notez en revanche que s'il s'agit d'une diminution du prix alors celle ci ne peut pas être supérieure à 100% car on ne
peut pas baisser un prix de plus que sa valeur initiale. On ne peut pas faire une réduction de 12€ sur un objet qui n'en
coûte que 8 ! (À moins d'avoir des prix négatifs, mais ça, ça ne s'est encore jamais vu. )

Le pour mille

Le "pour cent" possède un cousin qui se nomme le "pour mille", qui se note ‰ et qui fonctionne exactement de la même façon à
la différence que le tout est ramené à 1000 au lieu de 100 (comme son nom l'indique).

On l'utilise notamment en démographie pour noter les taux de natalité et de mortalité. Par exemple, si un pays a un taux de natalité
de 17‰, cela signifie que chaque année, chaque habitant a en moyenne 0,017 enfant, ou (de façon plus compréhensible par le

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Partie 3 : Un peu de statistiques 177/214

commun des mortels) que parmi 1000 habitants, 17 bébés vont naître en moyenne.
Ce chapitre s'arrête là. Vous savez maintenant ce que sont les pourcentages, mais il reste encore deux ou trois choses à voir sur la
façon dont ils se manipulent.

Nous en reparlerons en partie dans le prochain chapitre...

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Partie 3 : Un peu de statistiques 178/214

Additif contre multiplicatif


Lorsqu'on a deux nombres, il arrive souvent que l'on veuille calculer l'écart entre eux. Autrement dit, on voudrait savoir à quel
point ces deux nombres sont proches ou éloignés l'un de l'autre.

Écart entre deux nombres

Vous devez certainement vous dire qu'il ne s'agit pas là d'un problème bien compliqué : pour calculer l'écart entre et , il suffit
de faire la soustraction . Par exemple, l'écart entre 3 et 17 est égal à 14 !

Et vous avez partiellement raison, très souvent la façon la plus naturelle de calculer l'écart entre deux nombres est de faire une
soustraction. Mais voyez-vous, ce n'est pas toujours le cas ! Il arrive régulièrement que le meilleur choix pour calculer l'écart ne
soit pas la soustraction. Vous vous demandez comment ? Eh bien, c'est ce que nous allons voir dans ce chapitre.
Question pour un Zéro
Question pour un Zéro
Pour vous faire saisir pourquoi il n'est pas toujours naturel de calculer l'écart
entre deux nombres en faisant une soustraction, laissez moi vous présenter
un jeu : Question pour un Zéro !

Les règles sont très simples : deux candidats (disons A et B) se voient poser
des questions dont la réponse est un nombre. Chacun fait une proposition et
celui qui est le plus proche de la bonne réponse marque 1 un point.

Voici la première question :

Question 1. Quelle est la températue à la surface du soleil ?

Après quelques secondes de réflexion, le candidat A répond 12 000°C tandis que le candidat B propose 3°C. (Le symbole "°C"
signifie "degré celsius", c'est une unité de mesure de la température.)

Avant de donner la bonne réponse, arrêtez-vous quelques instants pour réfléchir. À votre avis, qui va gagner le point de cette
question ? Lequel des deux candidats a donné la réponse la plus intelligente ? Qui de A ou de B a la meilleure perception de ce
que doit être la température à la surface du soleil ?

C'est bon, vous vous êtes fait votre opinion ? Alors dévoilons le résultat : la bonne réponse est... 6000°C !

Qui a gagné le point ? Eh bien calculons :

Le candidat A qui a proposé 12 000°C s'est trompé de 12000-6000 = 6000 degrés.


Le candidat B qui a proposé 3°C s'est trompé de 6000-3 = 5997 degrés.

C'est donc le candidat B le plus proche ! C'est lui qui remporte le point.

Si vous éprouvez devant ce résultat comme un sentiment d'injustice, rassurez-vous, cette impression est fondée et nous allons
l'expliquer mathématiquement dans quelques instants. Mais avant regardons les questions suivantes du jeu :

Candidat
Question Candidat A Réponse
B
Quelle est la température à la surface du soleil ? 12 000°C 3°C 6 000°C

Combien y a-t-il d'habitants à Moscou ? 20 millions 27 8,7 millions

Combien y a-t-il de combinaisons différentes sur un Rubik's 100 milliards de 43 milliards de


120
cube ? milliards milliards

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Partie 3 : Un peu de statistiques 179/214

Combien y a-t-il d'étoiles dans notre galaxie ? 300 milliards 500 140 milliards

De combien de cellules le corps d'un humain adulte est il


Un million de milliards 1000 Cent mille milliards
composé ?

À chaque fois, c'est le candidat A qui semble donner la réponse la plus pertinente. Et pourtant à chaque fois, c'est le candidat B
qui gagne le point en donnant une réponse totalement idiote !

Décidément, il faut changer les règles de ce jeu !

Vous aurez remarqué que pour calculer l'écart entre la réponse d'un candidat et la bonne réponse, on fait une soustraction.
Autrement dit, on calcule le nombre qu'il faut ajouter à l'un pour obtenir l'autre.

Nous mesurons donc l'écart entre les nombres d'un point de vue additif. L'écart additif entre deux nombres, c'est leur
soustraction. Pour passer de à , il faut ajouter :

Mais que se passe-t-il si on mesure l'écart d'un point de vue multiplicatif, c'est-à-dire si on se demande par combien il
faut multiplier l'un pour obtenir l'autre ?

Si vous vous souvenez des chapitres précédents, vous devez vous rappeler que l'opération inverse de la multiplication, c'est la
division. Pour passer de à , il faut multiplier par la division de par , c'est-à-dire :

Ainsi, nous venons de voir que l'écart multiplicatif entre deux nombres, c'est leur division.

Revenons à notre jeu et reprenons les réponses de nos deux candidats du point de vue multiplicatif ? Qu'en est-il de la question
sur la température du soleil ?

Le candidat A qui a proposé 12 000°C s'est trompé de 12000÷6000 = 2.


Le candidat B qui a proposé 3°C s'est trompé de 6000÷3 = 2000 !

Plus de doutes : de ce point de vue, le joueur A bat le joueur B à plate couture. Le joueur A a donné une réponse seulement 2 fois
plus grande que le résultat attendu alors que le joueur B a lui donné une réponse 2000 fois plus petite !

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Partie 3 : Un peu de statistiques 180/214

Et le même constat vaut pour toutes les questions. À chaque fois le candidat A perd d'un point de vue additif, mais gagne
largement d'un point de vue multiplicatif. Il apparaît donc que pour ce jeu le point de vue multiplicatif est sans doute plus
pertinent que le point de vue additif !

En sciences

En sciences physiques, c'est souvent le point de vue multiplicatif qui est le plus judicieux pour évaluer la précision de mesures.

Un physicien qui ferait une erreur de 1 mètre en calculant le diamètre de la lune serait vraiment très très précis, alors qu'un
physicien qui se tromperait lui aussi de 1 mètre mais en calculant le diamètre d'une pomme serait totalement à côté de la plaque !
(Et pire encore s'il mesure un atome...)

Ce qui compte quand on veut mesurer l'erreur, ce n'est donc pas la différence entre la mesure et la taille réelle, mais plutôt le
rapport entre les deux. Si un physicien qui mesure une pomme de 10 centimètres lui trouve une taille de 1 mètre (100 centimètres),
le rapport entre les deux vaut 100/10=10 : il se trompe d'un rapport 10, cette mesure est catastrophique ! Si en revanche, il trouve
1750 kilomètres en calculant le rayon de la lune alors que celui-ci mesure réellement 1737 kilomètres, le rapport est égal à
1750/1737 soit environ 1,0075 : ce nombre est très proche de 1, la mesure est donc assez précise pourtant notre physicien s'est
trompé de 13 kilomètres.

En bref, du point de vue multiplicatif, faire une erreur de 13 kilomètres pour la lune, c'est beaucoup mieux que de faire une erreur
de 1 mètre pour une pomme.

Tout ce que nous venons de dire est valable dans n'importe quelle science dès lors que l'on veut estimer l'erreur entre
une mesure et la valeur réelle de quelque chose. En biologie cela peut-être la taille d'une girafe, en géologie l'âge d'une
roche, en chimie la densité d'une solution, en météorologie la vitesse du vent... Bref, tout ce qui se mesure !
La différence ou le rapport
Bien, maintenant que nous savons que l'on peut calculer un écart de façon additive ou de façon multiplicative, nous allons
maintenant prendre un peu de temps pour comparer les deux méthodes.

Le 0 et le 1

L'une des premières choses qu'il faut remarquer quand on compare écarts additifs et multiplicatifs est la suivante. Du point de
vue additif, pour que deux nombres soient proches, il faut que leur différence soit proche de 0, alors que du point de vue
multiplicatif, deux nombres sont proches si leur rapport est proche de 1.

Cela vient du fait que 0 et 1 sont respectivement ce que l'on appelle les éléments neutres de l'addition et de la multiplication :

si on additionne 0 à un nombre, ça ne change pas sa valeur ( ) autrement dit, l'écart additif entre un nombre et
lui-même est égal à 0 ( );
si on multiplie un nombre par 1, ça ne change pas sa valeur ( ) autrement dit, l'écart multiplicatif entre un
nombre et lui-même est égal à 1 ( );

Ceci peut parfois être source de piège car si l'écart multiplicatif entre deux nombres est proche de 0, cela signifie qu'ils
sont très éloignés ! Par exemple, l'écart multiplicatif entre 1 et 1 milliard est égal à 1÷1000000000 = 0,000000001, ce qui est
très proche de 0, alors que l'écart entre les deux nombres est très grand.

Si dans ce dernier paragraphe, vous trouvez étonnant que l'écart multiplicatif entre 1 et 1 milliard ait été calculé en faisant
1÷1000000000 à la place de 1000000000÷1, alors la section qui suit devrait vous éclairer.

L'inverse et l'opposé

En additif

L'écart additif entre deux nombres se calcule en faisant une soustraction. Mais vous vous en souvenez peut-être : la
soustraction n'est pas commutative. Le résultat dépend du sens dans lequel on l'effectue. Par exemple, si on veut calculer l'écart

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Partie 3 : Un peu de statistiques 181/214

additif entre 2 et 5 : si on fait 5-2, on trouve 3 alors que si on fait 2-5 on trouve -3.

Il faut donc retenir que les nombres 3 et -3 correspondent au même écart additif. Et d'une manière général deux nombres et
représentent le même écart additif. Cela dépend juste du sens dans lequel on calcule la différence.

Un peu de vocabulaire : les deux nombres et sont dits opposés l'un de l'autre. Par exemple, 7 est l'opposé de -7, -172 est
l'opposé de 172, ou encore 3,14 est l'opposé de -3,14.

En général, on a plutôt l'habitude de noter l'écart additif en considérant celui des deux opposés qui est positif. C'est ce que l'on
appelle la valeur absolue de l'écart. La valeur absolue d'un nombre se note entre deux barres verticales, , et correspond donc
à celui des deux nombres et qui est positif. Par exemple :

Finalement, on peut dire que l'écart additif entre deux nombres et est égal à sans se préoccuper de l'ordre dans
lequel on fait la soustraction. Souvenez-vous cependant que ce n'est qu'une convention habituelle, mais que rien ne vous
empêche dans l'absolu de considérer un écart additif négatif si l'envie vous en prend.

En multiplicatif

Il se passe un phénomène similaire pour l'écart multiplicatif. Par exemple, pour les nombres 2 et 4, dans un sens l'écart vaut 4÷2=2
et dans l'autre sens il vaut 2÷4=0,5. Ainsi, 2 et 0,5 correspondent au même écart multiplicatif.

Et d'une manière générale, un écart multiplicatif égal à est identique à un écart multiplicatif égal à . Autrement dit, ce n'est
pas l'opposé qui intervient ici, mais l'inverse : deux nombres inverses l'un de l'autre représentent le même écart multiplicatif.

Vous vous souvenez peut-être des propriétés de l'inverse que nous avons vue lors du chapitre sur la division : plus un nombre
est grand, plus son inverse est proche de 0 et inversement. Ainsi, deux nombres ont un grand écart multiplicatif si soit celui-ci
est un grand nombre, soit au contraire proche de 0. Ainsi 0,000000001 correspond à un très grand écart multiplicatif.

Si on considère un nombre positif et son inverse, l'un se trouve en dessous de 1 et l'autre se trouve au dessus. En effet, d'un
point de vue multiplicatif le point central se trouve en 1 de la même façon que du point de vue additif il se trouve en 0.

Contrairement au cas additif, il n'y a pas d'habitudes fixes quant à l'utilisation de l'un ou l'autre des inverses pour
désigner l'écart multiplicatif. Selon les cas on utilise parfois celui qui est inférieur à 1 et parfois celui qui est supérieur.

Toutes les configurations possibles

Notez que si on prend deux nombres et que l'on regarde leurs écarts additif et multiplicatif, toutes les configurations sont
possibles : il peuvent être simultanément grands ou petits, mais il est aussi possible que l'un soit très grand et l'autre très petit
dans un sens ou dans l'autre.

Voici des exemples qui prouvent ceci dans les quatre configurations possibles :

Petite différence Grande différence

Petit rapport 100 et 100,1 1000000000 et 1001000000


Grand rapport 0,1 et 0,0001 1 et 10000

Le retour de la proportionnalité et des pourcentages


La proportionnalité

Rappelez-vous de la définition de la proportionnalité que nous avons vue précédemment : deux listes sont proportionnelles si en

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Partie 3 : Un peu de statistiques 182/214

multipliant l'une par un nombre constant on obtient l'autre. Ressortons par exemple le cas d'une recette de cuisine pour 8 ou pour
24 personnes :

Après avoir lu ce chapitre, vous devez maintenant regarder ceci d'un autre œil. Dire que l'on multiplie les ingrédients de la
première recette par 3 pour obtenir la deuxième, cela signifie que l'écart multiplicatif entre les ingrédients de la première et ceux de
la deuxième est égal à 3.

Nous pouvons donc reformuler la définition de la proportionnalité de la façon suivante : deux listes sont proportionnelles si
l'écart multiplicatif entre leurs termes est constant. Le coefficient de proportionnalité, n'est alors rien d'autre que l'écart
multiplicatif entre ces deux listes !

Les pourcentages

Je suis sûr que vous aurez compris tout seul qu'il en va de même avec les pourcentages. Si dans un pays de 10 millions
d'habitants 2,5 millions aiment les caramels mous, alors on peut dire que les mollicaramelophiles représentent 25% de la
population. Le nombre 25%=0,25 est simplement l'écart multiplicatif entre la population totale et la partie de la population qui
aime les caramels mous. Vous remarquerez que dans ce cas, on utilise l'écart inférieur à 1 plutôt que son inverse qui est égal à 4.

Avant de finir, ressortons un tableau issu du chapitre sur les pourcentages et voyons ce que vous en pensez maintenant.

Prix de Prix de Variation


Chapeau Variation
l'année dernière cette année (en pourcentage)

Haut de forme 24 30 +6 +25%

Chapeau melon 20 18 -2 -10%


Béret 10 9 -1 -10%

Casquette 8 10 +2 +25%

Chapeau chinois 20 24 +4 +20%

Cette fois, c'est plus tordu. On commence par faire la différence entre les deux prix, puis on fait le rapport entre cette différence et
le prix de base pour trouver le pourcentage. Autrement dit, d'abord l'écart additif, puis le multiplicatif.

Pour comprendre ceci, faisons juste un petit calcul. Notons le prix de l'année dernière (colonne 1) et celui de cette année
(colonne 2), alors variation est égale à (colonne 3) et la variation en pourcentage vaut (colonne 4).
Grâce aux règles de calcul sur les fractions on peut encore réécrire ceci de la façon suivante :

Autrement dit, le résultat de la dernière colonne, c'est tout simplement le rapport entre les deux prix auquel on a soustrait 1.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 183/214

Par exemple pour le haut de forme, le rapport entre les deux prix est égal à 1,25 et pour le chapeau melon il vaut 0,9. Les variations
en pourcentage dans ces deux cas valent bien +25%=0,25 et -10%=-0,1.

A priori , on se demande bien pourquoi on se complique la tâche à faire ces deux étapes. Après tout pourquoi ne pas faire
seulement le rapport entre les deux ? Mathématiquement, il n'y a aucune raison. Une variation de +7% ou un rapport de 1,07, c'est
exactement la même chose.

En fait, c'est plus pour des questions pratiques que l'on fait ça : pour un individu quelconque qui ne connait pas ces subtilités
mathématiques, il est souvent assez troublant que si les prix n'évoluent pas, leur écart soit égal à 1. On est plus habitués dans la
vie au point de vue additif dans lequel l'écart est petit s'il est proche de 0. Ainsi en soustrayant 1 au rapport entre les deux prix,
on obtient un nombre plus facilement compréhensible par le commun des mortels. Plus l'augmentation en pourcentage est
proche de 0, moins les prix ont bougé. S'il est positif les prix ont augmenté, s'il est négatif ils ont baissé.
Juste une dernière remarque pour clore ce chapitre. Nous avons vu que l'écart entre deux nombres peut se voir d'un point de vue
de l'addition ou de la multiplication, mais alors vous devez probablement vous demander s'il est possible de passer à l'étape
supérieure et de calculer l'écart du point de vue de la puissance. La réponse est oui ! Mais il est encore trop tôt pour en parler.
Nous y reviendrons dans la quatrième partie de ce cours consacrée à la puissance.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 184/214

Les moyennes
Ah ! les moyennes. On les a tous connues, dans nos années scolaires, quand rappellant à nos mémoires sélectives toutes les
notes du trimestre passé et armés d'une simple calculatrice nous tentions fébriles d'anticiper le verdict inquiétant du prochain
conseil de classe. Combien de notes au total ? Avec ou sans coefficients ? Pourtant en mathématiques les moyennes sont des
concepts bien plus intéressants et variés qu'un simple calcul que l'on note au bas d'un bulletin scolaire. Notez que je dis bien
"les moyennes" au pluriel, car vous allez voir qu'il y en a plusieurs.

Il arrive régulièrement dans la vie de tous les jours de se retrouver devant une liste plus ou moins longue de nombres comme par
exemple des notes scolaires, des relevés de températures, des durées de transports ou des hauteurs de girafes. Et il est parfois
un peu difficile de s'y retrouver au milieu de tous ces chiffres en vrac. La moyenne est un moyen de réduire toute une série de
nombres à un seul. Alors bien sûr, au passage on perd certaines informations, mais on gagne beaucoup en concision. On peut
dire en quelque sorte que la moyenne est un résumé en un nombre de toute la liste.
Moyennes de deux nombres
Dans un premier temps, nous allons commencer par des moyennes de seulement deux nombres. La moyenne de deux nombres
et est un nombre qui se situe au milieu, précisément à mi-chemin entre les deux :

La moyenne est donc caractérisée par le fait qu'elle est à égale distance des deux nombres. L'écart de à la moyenne est égal à
l'écart de à la moyenne.

Ah ah ! mais là vous me voyez venir. Si vous avez lu le chapitre précédent, vous savez qu'il y a plusieurs façons de
mesurer l'écart entre deux nombres. Alors ? Additif ou multiplicatif ?

Les deux ! Après tout pourquoi choisir ? Nous allons donc étudier en parallèle les deux possibilités :

d'un côté la moyenne additive qui se trouve à égale distance additive des deux nombres ;
de l'autre côté la moyenne multiplicative qui se trouve à égale distance multiplicative des deux nombres.

Prenons par exemple les deux nombres suivants : 2 et 8.

Leur moyenne additive est 5. En effet, 5-2=3 et 8-5=3, le nombre 5 se trouve donc à distance 3 de 2 et de 8 d'un point de
vue additif.
Leur moyenne multiplicative est 4. En effet, 4/2=2 et 8/4=2, le nombre 4 se trouve donc à distance 2 de 2 et de 8 d'un point
de vue multiplicatif.

La moyenne d'un point de vue additif se nomme la moyenne arithmétique, tandis que la moyenne d'un point de vue multiplicatif
se nomme la moyenne géométrique.

Ces deux noms un peu étranges sont très anciens : ces moyennes sont appelées ainsi depuis les mathématiciens grecs de
l'antiquité. En réalité les deux moyennes sont probablement aussi géométriques ou arithmétiques l'une que l'autre. L'arithmétique
est la partie des maths qui étudie les nombres et le nom de "moyenne arithmétique" est donc revenue à la moyenne la plus
classique dans la vie de tous les jours tandis que la "moyenne géométrique" se nomme ainsi car les grecs lui connaissait des
applications géométriques (nous en verrons dans quelques instants). Mais ceci dit, la moyenne arithmétique possède aussi des
interprétations géométriques.

Bref, si on devait renommer ces moyennes aujourd'hui, il est peu probable qu'on leur donnerait ces deux noms-là. Peut-
être les appellerait-on moyenne additive et moyenne multiplicative. Ce serait bien plus parlant. Mais le vocabulaire est
si ancien et répandu dans le langage mathématique, qu'il va falloir vous y habituer.

Dans la suite nous parlerons donc de moyennes arithmétiques que nous noterons et géométriques que nous noterons

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Partie 3 : Un peu de statistiques 185/214

. Nous allons maintenant prendre un peu de temps pour les étudier séparément.

Moyenne arithmétique

Commençons par la moyenne arithmétique. Ce que je vous propose de chercher, c'est une formule générale, permettant de
calculer la moyenne de deux nombres quelconques. Considérons donc deux nombres, et et essayons d'exprimer en fonction
de ces deux nombres la valeur de leur moyenne.

Comme nous cherchons un nombre qui est à égale distance de et de , commençons calculer l'écart entre et : il s'agit de
.

Nous prenons bien évidemment l'écart additif puisque c'est celui qui nous intéresse pour la moyenne arithmétique.

Maintenant, comme nous voulons que la moyenne soit à mi-chemin entre et , il nous faut diviser cet écart en 2. Nous
trouvons alors .

Nous pouvons donc trouver une formule pour la moyenne , et même deux ! Pour trouver il suffit d'ajouter à
, ou bien il faut le soustraire à :

Et voilà le travail ! Nous avons donc ce que nous cherchions : une formule pour la moyenne. Seulement voilà, si vous montrez
cette formule un mathématicien, il vous dira probablement qu'elle n'est pas très satisfaisante. Elle n'est pas très jolie. Pourquoi ça
? Parce qu'elle n'est pas symétrique. Quand on fait une moyenne de deux nombres, ces deux nombres jouent le même rôle : la
moyenne de et est la même que la moyenne de et . Et ça, sur la formule que nous avons ça ne se voit pas du tout.

C'est la raison pour laquelle, quand on a l'esprit mathématique, on se dit en regardant cette formule qu'il doit certainement exister
un moyen de la réécrire pour obtenir une expression qui fait apparaître la symétrie entre et . Eh bien allons-y, il n'y a rien de
bien compliqué, juste du calcul élémentaire avec des fractions :

Si vous avez du mal avec cette dernière ligne, n'hésitez pas à retourner lire les chapitres sur la manipulation des fractions. Cette
dernière écriture est beaucoup plus agréable : . Cette fois, les nombres et ont le même statut dans la
formule. La symétrie naturelle de la moyenne est visible dans sa formule et ça c'est chouette.

Remarquez également comme cette formule est logique : pour trouver le nombre qui se trouve entre et , on prend la moitié de
et la moitié de . Un peu comme si on préparait une potion chimique : si on a deux potions A et B de 1 litre chacune et que l'on
veut réaliser une potion intermédiaire entre les deux, on va prendre la moitié de la potion A et la moitié de la potion B et les
mélanger. Eh bien avec les deux nombre dont on veut faire la moyenne ça marche pareil !

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Partie 3 : Un peu de statistiques 186/214

Quand on voit ce schéma, on se dit presque qu'on aurait pu deviner cette formule sans passer par les quelques lignes de calcul
préliminaires. Tenez, j'ai une petite citation.

Citation : Jacques Hadamar


Comme le montre l'histoire des mathématiques, les idées simples arrivent toujours en dernier.

Jacques Hadamar (1865 - 1963) est un mathématicien français spécialiste de la théorie des nombres. Et ceux qui font des
mathématiques régulièrement connaissent bien ce qu'il exprime dans cette phrase. Il arrive souvent qu'après avoir fait des calculs
ou des raisonnements (parfois longs), on arrive à un résultat dont on dit « mais bien sûr ! pourquoi n'y ai-je pas pensé dès le
début ! ». Découvrir du sens dans ce qui ne semblait au départ qu'un fatras de calculs, ça fait partie des joies des maths !

Bref, au final, la moyenne arithmétique de deux nombres se calcule par la formule suivante :

La dernière écriture est juste la mise au même dénominateur comme nous l'avons vu dans le chapitre sur les additions de
fractions.

Moyenne géométrique

Pour la moyenne géométrique je vous propose de faire la démarche contraire de la moyenne arithmétique. Nous allons essayer de
deviner la formule avec un peu de réflexion, puis nous vérifierons ensuite que la formule marche bien.

Rappelez-vous la formule que nous avons trouvée pour la moyenne arithmétique : on ajoute la moitié de et la moitié de . Il
nous faut faire la même chose d'un point de vue multiplicatif.

Alors d'abord combien vaut la moitié de ? D'un point de vue additif, c'est car . Mais d'un point de vue
multiplicatif, quel est le nombre tel que ? Vous en souvenez-vous ? Nous avons vu ça dans la toute première
partie de ce cours : il s'agit de la racine carrée : .

De la même façon, la moitié de d'un point de vue multiplicatif est . Nous avons tout ce qu'il faut pour faire notre moyenne.

Vous vous rappelez sans doute que l'utilisation des racines carrées possède quelques subtilités. Les nombres positifs
en ont deux ( et ) tandis que les racines des nombres négatifs sont des nombres imaginaires. Concrètement, il
se trouve que dans quasiment tous les cas on utilise les moyennes géométriques avec des nombres positifs. Nous
nous restreindrons donc à ce cas-là dans ce chapitre.

Tout ceci, c'est du bricolage. Nous avons trouvé cette formule avec un peu d'intuition et de bon sens, et nous devons être
confiant dans le fait que ce nombre-là est bien la moyenne géométrique de et de . Mais pour l'instant ce fait n'est pas prouvé
mathématiquement. Il nous faut donc le vérifier :

l'écart multiplicatif entre et est égal à

l'écart multiplicatif entre et est égal à

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Partie 3 : Un peu de statistiques 187/214

Bingo ! Ces deux rapports sont égaux. Le nombre se trouve bien à mi-chemin entre et d'un point de vue multiplicatif.
Notre construction était bien bonne, nous avons trouvé la moyenne géométrique.

Tout est bien qui finit bien, nous pouvons encadrer notre formule finale :

Notez que la dernière égalité est une simple règle de calcul sur les racines, nous la verrons dans la quatrième partie de
ce cours. Pour l'instant elle n'a pas beaucoup d'importance.
Moyennes de plusieurs nombres
Nous allons maintenant passer au niveau supérieur en cherchant la moyenne d'un nombre quelconque de nombres.

Considérons , , ,..., une liste de nombres. Comme précédemment, il est possible de calculer leur moyenne d'un
point de vue additif ou d'un point de vue multiplicatif.

Moyenne arithmétique

Nous avons défini la moyenne de deux nombres comme le nombre situé entre les deux à mi-chemin. Mais s'il y a plus de nombres,
cette approche est difficile à comprendre. Qu'est-ce que cela veut dire qu'être au milieu de 3 nombres par exemple ? Pas facile de
donner un sens à cela.

Heureusement, dans la partie précédente, nous avons vu une nouvelle façon de comprendre la moyenne de deux nombres :
mélanger les deux nombres à moitié-moitié. Ce point de vue est bien plus facile à généraliser à plusieurs nombres et c'est par cette
approche que nous allons commencer.

Par le mélange à proportions égales

Voici la première définition que nous allons donner de la moyenne arithmétique de nos nombres :

Ainsi nous faisons un mélange de nos dans lequel chacun compte pour une proportion du résultat final.

Vous voulez un exemple ? Prenons les cinq nombres suivants : 8, 2, 15, 3 et 10. Pour faire leur moyenne, nous prenons le
cinquième de chacun d'entre eux et nous les ajoutons.

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Partie 3 : Un peu de statistiques 188/214

La moyenne est donc égale à 7,6. C'est aussi simple que ça.

Notez que pour plus de concision, il est possible de factoriser par pour écrire la formule de la façon suivante :

Par la somme inchangée

Maintenant que nous avons notre première définition de la moyenne arithmétique, nous allons jouer un peu avec pour lui
trouver d'autres interprétations.

La moyenne s'obtient en divisant tous les nombres par et en les ajoutant. Mais si on les ajoute simplement sans les diviser
d'abord, alors on obtient un nombre fois plus grand que la moyenne. Autrement dit :

Mais , c'est tout simplement additionné fois avec lui-même, donc

Nous avons ainsi une nouvelle façon de comprendre les choses : la moyenne arithmétique, c'est le nombre par lequel il faut
remplacer tous les nombres de la série pour que leur somme reste la même.

Avec des Sigma, cela peut se réécrire ainsi :

Si à un jeu vous gagnez points au premier tour, puis points au deuxième tour et ainsi de suite jusqu'à points au -ème
et dernier tour, alors au final vous aurez totalisé autant de points que si vous en aviez gagné exactement à chaque tour.

Par la somme des écarts

Continuons notre petit jeu de manipulation de la moyenne. Nous avons vu que

Mais si ces deux nombres sont égaux, cela signifie que leur soustraction est égale à 0. Autrement dit :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 189/214

Comme il y a autant de que de termes dans la suite, il est possible de les regrouper de façon à ce que chaque terme soit à
côté d'un :

En d'autres termes, la moyenne est le nombre tel que la somme des écarts additifs entre les termes et la moyenne est nulle. Les
qui sont au-dessus de la moyenne font une différence positive, tandis que les qui sont en dessous donnent une différence
négative. Au final, toutes ces différences s'annulent entre elles pour donner 0.

Avec des Sigmas, cette caractérisation de la moyenne peut se réécrire de la façon suivante :

Moyenne géométrique

Nous allons faire le même chemin pour les moyennes géométriques. Si vous avez bien compris ce qui se passe avec les
moyennes arithmétiques, tout devrait couler sans difficultés. Il suffit simplement de traduire en termes multiplicatifs ce que nous
avons déjà vu en termes additifs.

Par mélange à proportions égales

D'un point de vue multiplicatif, couper un nombre en morceaux, c'est prendre sa racine -ème :
.

Ainsi, la moyenne géométrique de nos nombres s'exprime naturellement de la façon suivante :

Grâce aux règles de calcul des racines que nous verrons dans la partie 4 de ce cours nous pouvons aussi écrire
.

Par produit inchangé

Si au lieu de prendre les racines -èmes on multiplie directement nos nombres, alors on obtient :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 190/214

Autrement dit, la moyenne géométrique est le nombre par lequel il faut remplacer tous les nombres pour que leur produit reste le
même :

Si par exemple vous faîtes un élevage de sauterelles et que la première année leur nombre est multiplié par
, la deuxième année par et ainsi de suite jusqu'à la -ème année où leur nombre est multiplié par ,
alors vous aurez autant de sauterelles que si leur progression avait été multipliée constamment par
chaque année.

Avec le signe Pi, la formule précédente s'écrit ainsi :

Je vous avais annoncé au début du chapitre que, comme son nom l'indique, la moyenne géométrique a des
interprétations géométriques. Cette formule permet d'en donner une : si on a un rectangle de largeur et de longueur ,
la moyenne géométrique de et de , c'est la longueur du côté d'un carré ayant la même surface que le rectangle. En
effet, le rectangle a une surface égale à et le carré une surface égale à . Grâce à ce que nous venons
de voir, ces deux surfaces sont bien égales !

Par produit des rapports

Si le produit est égal à , cela signifie que leur rapport est égal 1 :

Et on peut couper cette fractions en petites fractions :

Ceci est le produit des écarts multiplicatifs des termes à la moyenne . Ainsi nous avons notre dernière caractérisation de
la moyenne géométrique : est le nombre tel que le produit de l'écart multiplicatif des termes de la liste à la moyenne est égal
à 1.

Avec le signe Pi, tout ceci se réécrit de la façon suivante :

Moyennes pondérées
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Partie 3 : Un peu de statistiques 191/214

Dans la partie précédente, nous avons vu des moyennes bien symétriques, c'est-à-dire dans lesquelles tous les nombres dont on
fait la moyenne comptent à parts égales. Mais il est également possible d'attribuer à chaque nombre un poids différent dans le
calcul. C'est ce que l'on appelle une moyenne pondérée.

Si par exemple, on fait une moyenne de cinq nombres, au lieu de les faire compter à 20%=1/5 chacun, il est possible de leur
donner à chacun une proportion de notre choix, comme par exemple 10%, 20%, 5%, 50% et 15%. Bien sûr il faut que la somme
fasse 100%. Voici schématiquement le fonctionnement :

Ce principe est évidemment déclinable en mode arithmétique ou en mode géométrique.

En mode arithmétique

Reprenons les cinq nombres 8, 2, 15, 3 et 10. Voilà ce que donnent nos deux moyennes :

Moyenne classique :

Moyenne pondérée :

Vous remarquez que comme la valeur 3 compte pour 50% de la moyenne, cela fait baisser la moyenne.

En mode géométrique

En multiplicatif, la moyenne classique donne ceci :

Moyenne classique :

Si maintenant, on fait la moyenne pondérée, regardons terme par terme :

le nombre 8 compte à 10%=1/10, on prend donc sa racine dixième : ;


le nombre 2 compte à 20%=1/5, on prend donc sa racine cinquième : ;
le nombre 15 compte à 5%=1/20, on prend donc sa racine vingtième : ;
le nombre 3 compte à 20%=1/2, on prend donc sa racine carrée : ;
pour le nombre 10, c'est un peu plus subtil. Pour que 10 compte pour 15%, il faudrait le couper en 100/15 = 20/3 = 6,666...
morceaux car 0,15=1/6,666.... Mais est-ce possible ça de découper un nombre en une quantité non entière de morceaux ?
Heureusement, ce genre d'opération ne fait pas peur aux mathématiciens et il est tout à fait possible d'écrire ou
encore . Pour l'instant, nous n'avons pas vu comment faire ceci, mais nous expliquerons ça en détail dans le
chapitre sur les racines, pour l'instant, ne vous en faîtes pas et prenez juste la formule comme elle vient.

Au final, la moyenne géométrique pondérée est égale à :

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Partie 3 : Un peu de statistiques 192/214

Moyenne pondérée :

Moyennes déformées de Kolmogorov


Au pays des moyennes, il n'existe pas que l'arithmétique et la géométrique. Il s'en trouve une multitude d'autres que nous allons
découvrir dans cette partie.

Moyenne quadratique
Commençons par une petite énigme.

Zozor possède deux champs carrés, l'un de 40 mètres de côté et l'autre de 60 mètres de côté, seulement il aimerait les
échanger contre deux champs, toujours carrés, mais de même taille. Quelle doit être la taille du côté de ces deux
nouveaux champs ?

Vous avez envie de répondre 50, non ? Mais vous vous dîtes qu'il doit y avoir un piège ? Vous avez raison de vous méfier.

En effet, 50 est la moyenne arithmétique de 40 et 60, mais si on fait le calcul :

Deux champs de 40 et 60 mètres de côté ont une surface de 40²+60²=5200m².


Deux champs de 50 mètres de côté ont une surface de 50²+50²=5000m².

Si Zozor acceptait cet échange, il perdrait 200m² de surface. Le problème, c'est que dans un champs, ce qui compte, ce n'est pas la
longueur de ses côtés, mais sa surface. Par conséquent, faire la moyenne sur la longueur des côtés n'a pas beaucoup de sens : il
faut effectuer la moyenne avec les surfaces. Le procédé pour trouver bonne la réponse est donc le suivant :

on calcule les surfaces des deux champs et on trouve 40²=1600 et 60²=3600 ;


on calcule la moyenne des surfaces et on trouve (1600+3600)/2=2600, ce qui signifie que chacun des deux champs devra
faire 2600m² ;
on retombe sur la longueur du côté en prenant la racine carrée :

Ainsi, pour que l'échange soit équitable, la longueur du côté des deux champs devra être égale à 51 mètres environ.

Voici schématiquement le chemin que nous avons suivi pour arriver à ce résultat.

Le nombre obtenu de cette façon se nomme la moyenne quadratique. Il existe ainsi des cas de figure où les moyennes

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Partie 3 : Un peu de statistiques 193/214

arithmétiques et géométriques ne sont pas les plus adaptées et où l'on doit faire une certaine déformation de ces nombres (ici en
prenant le carré) pour trouver la moyenne pertinente. La formule est donc la suivante pour deux nombres :

et pour un nombre quelconque de nombres :

La moyenne quadratique ne sert pas qu'à faire des partages de champs. En réalité, cette moyenne joue un rôle
fondamental en mathématiques comme nous le verrons dans le chapitre suivant.

Moyenne harmonique

Un autre cas de figure est celui de la moyenne harmonique. Elle est construit selon le même principe, mais la déformation se fait
cette fois via le passage à l'inverse.

Vous remarquez que l'opération de passage à l'inverse est son propre contraire. Rappelez-vous : l'inverse de l'inverse, c'est le
nombre. Ainsi pour repasser à la ligne des nombres (ligne du haut en vert sur le schéma) après avoir fait la moyenne, on fait à
nouveau l'inverse.

La formule de la moyenne harmonique pour deux nombres est donc

et pour un nombre quelconque de nombres :

Vous voulez un exemple d'utilisation de cette moyenne ? Voici à nouveau une petite énigme.

En voiture, vous vous rendez de Zozorville à Zérocity, distantes de 100 kilomètres, puis vous revenez. À l'aller vous
avez roulé à 40 km/h et au retour vous avez roulé à 60 km/h. Quelle a été votre vitesse moyenne ?

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Partie 3 : Un peu de statistiques 194/214

Vous avez encore envie de répondre 50, n'est-ce pas ? Alors pourquoi n'est-ce pas la bonne réponse ?

Pour comprendre ce genre de chose, il est souvent utile d'exagérer le problème. Imaginez que vous fassiez l'aller à la vitesse
escargot de 10 mètres par heure et le retour à la vitesse éclair de un million de kilomètres par heure. Il va donc vous falloir 10000
heures pour faire l'aller et seulement une fraction de seconde pour faire le retour. Le voyage au total se fait en un tout petit peu
plus de 10000 heures. Pourtant la moyenne arithmétique des deux vitesse est égale à environ un demi million de kilomètres par
heure. Pensez-vous vraiment que si vous faîtes l'aller retour de 200 kilomètres en 10000 heures vous avez roulé en moyenne à un
demi-million de kilomètres heures ?

Alors que se passe-t-il ? En réalité, moins vous roulez vite, plus vous mettez longtemps à faire le parcours. Donc le trajet que
vous faîte à plus petite vitesse compte plus que le plus rapide dans la moyenne puisqu'il dure plus longtemps.

La quantité pertinente à étudier dans ce genre de problème, c'est le temps de parcours. Si vous faites l'aller en 2 heures et le
retour en 4 heures. Alors vous pouvez dire que votre temps moyen sur le parcours est de 3 heures. Dans ce cas, la moyenne
arithmétique est la bonne à utiliser.

Or la vitesse est inversement proportionnelle au temps de parcours : si vous roulez fois plus vite, vous mettez fois moins de
temps. Ainsi de la même façon que dans le problème des champs de Zozor il fallait faire la moyenne sur les carrés, ici il faut faire
les moyennes sur les inverses. D'où l'utilisation de la moyenne harmonique.

Finalement la réponse est donc

Votre vitesse moyenne a donc été de 48 kilomètres par heure !

Moyennes de Kolmogorov

Vous imaginez bien que le même principe peut se décliner à l'infini. À partir d'une certaine transformation des nombres, on peut
créer une nouvelle moyenne de la façon suivante :

on effectue la transformation sur tous les nombres ;


on fait la moyenne arithmétique avec les nombres transformés ;
on effectue la transformation contraire de la première sur cette moyenne.

Nous avons vu que la transformation peut être le carré ou l'inverse, mais on peut aussi imaginer inventer de nouvelles moyennes
avec le cube, la racine, le logarithme ou toute autre transformation que vous connaissez ou que pouvez imaginer. Si on note la
transformation que l'on effectue sur les nombres et son opération contraire, alors le schéma est le suivant :

Si on note , l'opération qui consiste à faire la moyenne, l'enchaînement des opérations est donc la suivante :

Ce procédé de construction des moyennes, déformées par des transformations , a été étudié par le

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Partie 3 : Un peu de statistiques 195/214

mathématicien russe Andreï Kolmogorov (1903 - 1987). Ainsi, la moyenne de Kolmogorov de deux
nombres déformée par est donnée par la formule :

et la moyenne de nombres est donnée par


Andreï Kolmogorov

Ce procédé qui consiste à faire une transformation, puis l'opération voulue, puis l'inverse de la première transformation
est très courant en mathématiques. Ceux d'entre vous qui connaissent un peu d'algèbre linéaire savent que la formule
de changement de base est fondamentale. Ceux qui ont étudié la théorie des groupes penseront aux
automorphismes intérieurs : . On utilise également ce type de construction en géométrie algébrique pour
déplacer le centre d'une rotation ou d'une homothétie. Mais si tous ces exemples ne vous disent rien ne vous inquiétez
pas, nous aurons l'occasion d'en voir plusieurs en détail au fil de ces cours de maths.

En étudiant ces moyennes, Kolmogorov a réussi à prouver un théorème étonnant : toutes les moyennes qui existent sont des
déformations de la moyenne arithmétique. Autrement dit, le procédé que nous venons de voir ci-dessus constitue la recette
ultime pour pouvoir construire toutes les moyennes possibles et imaginables !

Minute ! Si toutes les moyennes sont des déformations de la moyenne arithmétique, cela signifie que même la moyenne
géométrique peut être obtenue de cette façon ?

Eh oui ! Même la moyenne géométrique est une déformation de Kolmogorov de la moyenne arithmétique. Et la transformation à
appliquer dans ce cas, c'est le logarithme. Autrement dit, si vous prenez les logarithmes de vos nombres, que vous faîtes la
moyenne arithmétique de ces logarithmes, puis que vous repassez le tout à la puissance, vous obtenez la moyenne géométrique !
Épatant non ?

Si vous connaissez déjà un peu les règles de base de calcul avec les logarithmes, vous pouvez essayer de prouver ça, ce n'est
pas très difficile. Et si vous n'y connaissez rien en logarithmes, pas de panique nous verrons ça tranquillement dans la quatrième
partie de ce cours et nous reviendrons sur cet exemple. (Ça c'est pour vous donner envie de revenir lire la suite )

Voici les chapitres qui sont prévus pour la suite de cette partie :

La variance
Un peu de probabilités
Le triangle de Pascal
Le coin des énigmes

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Partie 4 : Annexes 196/214

Partie 4 : Annexes

Dans cette partie retrouvez les différentes annexes concernant ce cours.

Prononcer et écrire les nombres en français


L'écriture des nombres en chiffres est aujourd'hui à peu près universelle. Où que vous soyez sur la planète, 12 désigne toujours
le même nombre. Par contre, il ne se prononce pas de la même façon et il possède une écriture en toutes lettres spécifique.

Cette annexe est l'occasion de faire le point sur l'écriture des nombres en toutes lettres et la prononciation qui en découle en
langue française.
Jusqu'au million
Le plus dur, c'est d'apprendre à compter jusqu'à 100 ! En effet, c'est entre 0 et 100 que se concentrent toutes les exceptions et
variantes. Une fois la barre du 100 franchie, tout coule beaucoup mieux.

De 0 à 99

Mais plutôt que de longs discours, venons en au fait et commençons par les nombres de 0 à 9 :

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9

zéro un deux trois quatre cinq six sept huit neuf

Les nombres de 10 à 19 ont eux aussi des noms spécifiques :

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

dix onze douze treize quatorze quinze seize dix-sept dix-huit dix-neuf

À partir de 20, on commence à voir une règle qui se dégage. Chaque dizaine porte un nom :

20 30 40 50 60 70 80 90

vingt trente quarante cinquante soixante septante quatre-vingts nonante

Pour former un nombre entre 20 et 99 c'est très simple : il suffit de coller l'une derrière l'autre l'écriture des dizaines et celle des
unités. Par exemple 43 s'écrit "quarante-trois", 65 s'écrit "soixante-cinq"...

Si le chiffre des unités est 1, on rajoute "et" entre les dizaines et les unités. Autrement dit, 21, 31, 41, 51 et 61, 71 et 91
s'écrivent "vingt et un", "trente et un", "quarante et un", "cinquante et un", "soixante et un", "septante et un", et
"nonante et un". Attention il y a une exception 81 s'écrit simplement "quatre-vingt-un".

Ah, autre chose :

Le "vingt" de "quatre-vingts" ne prend un "s" que s'il n'y a pas d'unités. Ensuite, on l'enlève : "quatre-vingt-un",
"quatre-vingt-deux", "quatre-vingt-trois"...

C'est quoi ces "septante" et "nonante" ? Je n'ai jamais prononcé les nombres comme ça moi !

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Partie 4 : Annexes 197/214

Si vous vous posez cette question, je parie que vous n'êtes ni belge, ni suisse, ni luxembourgeois. En effet, les dizaines
"septante" et "nonante" sont surtout utilisées dans ces trois pays. Si je vous ai expliqué cette variante en premier, c'est qu'elle
est plus simple. Car voyez-vous, en français de France on préfère se compliquer les choses !

Le nombre 80 peut également s'écrire "huitante" ou "octante". "Huitante" est encore utilisé dans quelques cantons
suisses tandis-que "octante" n'est quasiment plus employé nulle part.

En français d'ailleurs dans le monde que la Belgique, la Suisse et le Luxembourg, voici comment on écrit les nombres de 70 à 79 :

70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
soixante- soixante et soixante- soixante- soixante- soixante- soixante- soixante- soixante- soixante-
dix onze douze treize quatorze quinze seize dix-sept dix-huit dix-neuf

et de 90 à 99 :

90 91 92 93 94 95 96 97 98 99

quatre- quatre- quatre- quatre- quatre- quatre- quatre- quatre- quatre- quatre-
vingt- vingt- vingt- vingt- vingt- vingt- vingt- vingt-dix- vingt-dix- vingt-dix-
dix onze douze treize quatorze quinze seize sept huit neuf

Mais quelle idée d'écrire les nombres comme ça ? Qu'est-ce qui a bien pu passer par la tête de l'olibrius qui les a
nommés de cette manière ?

Oh là ! Surveillez un peu votre langage, vous parlez là du plus grand roi de l'histoire de France : Louis XIV en personne. La
petite histoire raconte en effet que c'est le roi soleil qui, ayant 69 ans et trouvant que "septante ans" ça sonnait vieux, décida de
ne pas changer de décennie et de continuer après "soixante-neuf" par "soixante-dix", "soixante et onze" et ainsi de suite.

Bon, rassurez-vous, à partir de 100, tout ça devient plus régulier. Par bonheur aucun roi de France n'a vécu plus de 100 ans !

De 100 à 1 000 000

De 100 à 999

Le nombre 100 s'écrit "cent".

À partir de là, pour fabriquer un nombre entre 100 et 999, c'est simple : on écrit à la suite le chiffre des centaines, on le fait suivre
par "cent", puis par le nombre qui correspond aux dizaines et aux unités. Rien de tel que quelques exemples :

475 s'écrit "quatre cent soixante-quinze"


934 s'écrit "neuf cent trente-quatre"
204 s'écrit deux cent quatre
...

Notez tout de même deux cas particuliers :

si le nombre des centaines est 1, on saute le "un" et on commence directement par "cent". Par exemple, 134
s'écrit "cent trente-quatre" et non pas "un cent trente-quatre" ;
si les dizaines et les unités vallent 0, on ne l'écrit pas. Par exemple, 500 s'écrit "cinq cents" et non pas "cinq cent-
zéro" !

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Partie 4 : Annexes 198/214

Remarquez également que dans le dernier cas, "cent" prend un "s" au pluriel. On écrit deux cents, trois cents, quatre cents...
alors que s'il y a des dizaines ou des unités "cent" reste invariable. Mais comme en langue française rien n'est simple, cette
exception possède... des exceptions. On ne met pas de "s" à cent quand il est utilisé comme numérotation plutôt que comme
quantité. Prenons des exemples :

Huit cents pommes. Trois cents fourmis. Un livre de cinq cents pages. Il y a un "s" car le nombre désigne un quantité : le
nombre de pommes, de fourmis ou de pages.
Le candidat numéro quatre cent. L'an huit cent. La page cinq cent du livre. Il s'agit juste d'une numérotation donc pas de
"s".

De 1000 à 1 000 000

De 1000 à 999 999, on écrit les milliers sous la forme d'un nombre entre 1 et 999, suivi de "mille", puis d'un nombre entre 1 et 999.
Ce sera plus clair avec un schéma :

Quelques autres exemples :

76 343 : soixante-seize mille trois cent quarante-trois ;


2 001 : deux mille un ;
300 222 : trois cent mille deux cent vingt-deux.

Bon je pense que vous avez compris...

Comme pour les centaines, si il n'y a qu'un seul millier, on ne note pas le "un". Par exemple, 1456 s'écrit "mille quatre
cent quarante-six" et non pas "un mille quatre cent quarante-six". Et si les trois derniers chiffres sont des 0, on ne les
écrit pas. Par exemple 203000 s'écrit "deux cent trois mille" et non pas "deux cent trois mille zéro".

"Mille" est toujours invariable, quoi qu'il arrive n'y mettez pas de "s".

Il n'en reste plus qu'un pour achever cette partie : le nombre 1 000 000 s'écrit "un million".

Où sont les traits d'union ?

Vous avez peut-être remarqué que dans l'écriture des nombres, je place parfois des traits d'union entre les mots et des fois non.
Par exemple : "cent quarante-trois mille huit cent vingt-deux". Quelle est la règle ?

Il y a deux règles qui sont acceptées. Je commence par vous expliquer celle que j'utilise, mais je pense que vous préfèrerez la
seconde.

À l'ancienne

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Partie 4 : Annexes 199/214

La méthode traditionnelle est la suivante : on place des traits d'union uniquement pour rattacher les nombres entre 1 et 99, sauf
entre les "et" additionnels quand l'unité est 1.

Vous voulez quelques exemples ? En voici :

"Vingt-trois", "quatre-vingt-seize", "dix-huit". On est en dessous de 100, donc des tirets partout.
"Trente et un", "Cinquante et un", "soixante et onze" : attention à l'exception du "et".
Cent quarante-trois mille six cent vingt-huit.
Deux cent quarante et un mille trois cent quatre-vingt-dix-neuf.

La nouvelle méthode

En 1990, l'Académie Française a introduit une réforme qui simplifie pas mal les choses. La règle est plus simple : on met des traits
d'union partout !

Les exemples précédents deviennent donc :

"Vingt-trois", "quatre-vingt-seize", "dix-huit".


"Trente-et-un", "cinquante-et-un", "soixante-et-onze".
"Cent-quarante-trois-mille-six-cent-vingt-huit".
"Deux-cent-quarante-et-un-mille-trois-cent-quatre-vingt-dix-neuf".

Cette nouvelle règle n'est pas obligatoire. C'est juste une autre possibilité, les anciens comme moi qui ont l'habitude de
l'ancienne méthode peuvent garder leurs habitudes !

Au delà du million...
Et c'est là que ça commence à se gâter. Pourquoi ? Et bien parce qu'il y a plusieurs façons de noter les nombres au delà du million.
Mais il y a pire : ces méthodes utilisent les mêmes mots. Ainsi par exemple, le mot "billion" peut signifier soit "un million de
millions" soit "mille millions" selon les cas.

Mais ne vous inquiétez pas, ce chapitre est là pour vous aider à y voir plus clair.

Il existe en réalité deux méthodes avec chacune de légères variantes :

L'échelle courte : basée sur un vocabulaire qui va de mille en mille ;


L'échelle longue : basée sur un vocabulaire qui va de million en million.

En 1948 la neuvième Conférence générale des Poids et mesures préconisa l'utilisation de l'échelle longue. C'est donc elle
l'échelle officielle que je vous conseillerai d'utiliser. Cependant, l'échelle courte est encore beaucoup utilisée notamment
dans les pays anglo-saxons, donc méfiez-vous. Pour en savoir plus sur l'histoire à rebondissement des deux échelles,
vous pouvez regarder la page wikipédia qui leur est consacrée.

Commençons donc par l'échelle officielle : la longue.

Échelle longue

Voici le vocabulaire utilisé dans l'échelle longue ;

nom valeur

million

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Partie 4 : Annexes 200/214

billion

trillion

quadrillion

quintillion

sextillion

septillion

octillion

nonillion

decillion

Prenons un exemple, comment écrit-on 2 327 444 123 458 987 541 010 ? On commence par séparer notre nombre en paquet de 6
chiffres : 2 327 444 123 458 987 541 010, et on écrit : deux mille trois cent vingt-sept trillions quatre cent quarante-quatre mille cent
vingt-trois billions quatre cent cinquante-huit mille neuf cent quatre-vingt-sept millions cinq cent quarante et un mille dix. Ouf !

Notez que contrairement à "mille" qui ne prend jamais de "s" ces mots s'accordent au pluriel. Trois Millions, Vingt-quatre
trillions, Cent quadrillions...

Le plus grand nombre qui puisse être écrit et prononcé avec ce système est : 999 999 999 999 999 999 999 999 999 999 999 999 999
999 999 999 999 999 999 999 999 999. Qui se prononce de la façon suivante :

Citation : Le plus grand nombre que l'on peut écrire et prononcer

neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf decillions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf
cent quatre-vingt-dix-neuf nonillions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf octillions neuf
cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf septillions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent
quatre-vingt-dix-neuf sextillions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf quintillions neuf cent
quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf quadrillions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent
quatre-vingt-dix-neuf trillions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf billions neuf cent
quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-vingt-dix-neuf millions neuf cent quatre-vingt-dix-neuf mille neuf cent quatre-
vingt-dix-neuf.

Allez courage, prenez une grande respiration et prononcez-le à voix haute. Il faut l'avoir fait au moins une fois dans sa vie...

Même ce n'est pas une nomenclature officielle, certains nombres bien plus grands ont tout de même reçus un nom à
eux. C'est le cas par exemple du gogol qui est égal à soit un 1 suivi de 100 zéros. Le gogolplex quant à lui est égal
à , un 1 suivit d'un gogol de zéros !

Les -ard

Lézard ? Qui a dit lézard ??? Il est où le lézard ?? (spéciale dédicace à mon chat )

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Partie 4 : Annexes 201/214

Non, il n'est pas question de reptiles ici, mais simplement d'une variante du système précédent qui utilise des terminaisons en -
ard. Un truc-liard vaut 1000 truc-lion, ou "truc" est l'un des préfixe que nous avons vu précédemment. Par exemple, "un milliard =
1000 millions", "un billiard = 1000 billions", "un trilliard = 1000 trillions" et ainsi de suite.

En reprenant le même exemple que tout à l'heure, le nombre 2 327 444 123 458 987 541 010 s'écrit : Deux trilliards trois cent vingt-
sept trillions quatre cent quarante-quatre billiards cent vingt-trois billions quatre cent cinquante-huit milliards neuf cent
quatre-vingt-sept millions cinq cent quarante-et-un mille dix !

Échelle courte

L'échelle courte utilise le même vocabulaire, mais en ne multipliant que par 1000 au lieu de 1 000 000 entre deux :

nom valeur
million

billion

trillion

quadrillion

quintillion

sextillion

septillion

octillion

nonillion

decillion

Reprenons le même exemple que pour l'échelle longue : 2 327 444 123 458 987 541 010. Dans l'échelle courte, il s'écrit : deux
sextillions trois cent vingt-sept quintillions quatre cent quarante-quatre quadrillions cent vingt-trois trillions quatre cent
cinquante-huit billions neuf cent quatre-vingt-sept millions cinq cent quarante et un mille dix.

Pensez surtout à vous méfier du mot billion. Si les autres ne sont quasiment jamais utilisés le billion est quant à lui plus
fréquent. Il arrive notemment qu'on le trouve dans des traductions de textes en anglais dans lesquelles il aurait
normalement fallut qu'il soit traduit par milliard !
Voilà. Cette annexe sur l'écriture des nombres en lettres s'arrête là !

Vous savez maintenant compter très loin, mais remarquez que même en prononçant trois nombres par seconde et en vivant cent
ans, vous atteindrez à peine 10 000 000 000. Dix milliards en échelle longue, dix billions en échelle courte ! À vrai dire, même si
toute l'humanité s'y mettait, il serait impossible de prononcer tous les nombres que nous savons prononcer avant la fin du
système solaire (et la destruction de la Terre qui en découle) prévue dans 5 milliards d'années (échelle longue) ! Dérisoire n'est-ce
pas ?

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Partie 4 : Annexes 202/214

Notations et conventions
Cette annexe récapitule l'ensemble des notations et conventions d'écriture utilisées dans ce cours.

Notez que ce n'est pas une liste exhaustive de toutes les notations utilisées en mathématiques (ce serait beaucoup trop long !
), mais bien uniquement celles présentes dans ce cours. Ne vous étonnez donc pas si des notations d'autres domaines des
maths sont absentes ou s'il n'est pas indiqué par exemple à la lettre que celle ci dénote habituellement des fonctions.

Ce n'est pas parce qu'une notation a une signification "habituelle" que vous n'avez pas le droit de l'utiliser dans d'autres
contextes si il n'y a pas d'ambiguïté et que pour une raison ou une autre ça vous semble plus pertinent. Et inversement ce n'est
pas parce qu'une lettre (la lettre par exemple) n'a pas d'emploi spécifique qu'il vous est interdit de l'utiliser, bien au contraire,
c'est une lettre libre que vous pouvez utiliser à votre guise.

La rédaction du cours n'étant pas terminée, vous allez trouver dans cette annexe des notations que vous ne connaissez
peut-être pas encore. Pas d'affolement, ces notions seront vues et expliquées dans les futurs chapitres.

Nombres et opérations
Chiffres et Nombres

L'écriture décimale des nombres utilisée dans ce cours utilise dix chiffres : 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9.

,
Les nombres s'écrivent sous la forme d'une suite de chiffres avec éventuellement une virgule ( ) entre le chiffre des
unités et celui des dixièmes si le nombre n'est pas entier. Exemple : 27,53.

Dans la mesure du possible et pour plus de lisibilité, si le nombre est composé de beaucoup de chiffres, on peut
regrouper ceux-ci par paquets de trois. Exemple : on écrira 1 234 567, à la place de 1234567.

En écriture anglo-saxonne, la virgule est généralement remplacée par un point. La virgule est quant à elle
utilisée pour séparer les paquets de trois. Ainsi l'exemple précédent s'écrira 1,234,567.

Opérations de base

L'addition de deux nombres et se note .

La soustraction d'un nombre à un nombre se note .


La multiplication de deux nombres et peut se noter , ou simplement . Cette dernière notation étant
utilisée quand au moins l'un des deux nombres est désigné par une lettre plutôt que par son écriture en chiffres. Par
exemple on notera pour , mais on évitera de noter 42 pour 4×2 pour éviter la confusion avec le nombre 42.

La division d'un nombre par un nombre se note . Cette dernière notation est toutefois de moins en moins
utilisée concrètement et on lui préfère une notation fractionnaire : ou . Si cette notation était à l'origine réservée aux
nombres entiers, on peut l'utiliser en réalité pour désigner n'importe quelle division de nombres réels ou complexes.

^ La puissance ème d'un nombre peut se noter , ou ^ ou encore .

La racine ème d'un nombre se note . Dans le cas particulier on peut tout simplement noter .

Le logarithme en base d'un nombre se note . Le logarithme ayant pour base le nombre peut également se
noter . Il peut arriver que le logarithme en base 10 soit noté simplement sans indiquer la base.
Mais attention cette dernière notation n'est pas universelle et il arrive aussi de trouver l'expression utilisée pour
désigner le logarithme en base .

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Partie 4 : Annexes 203/214

Autres opérations

La factorielle de s'écrit et désigne le produit de tous les nombres entiers entre 1 et . Par exemple,
6!=1×2×3×4×5×6=720.
Les combinaisons désignent le nombre de façons de choisir objets parmi . Elles sont définies par la formule :

La valeur absolue d'un nombre réel est notée . Le module généralise cette notion aux nombres complexes. Le
module d'un nombre complexe se note aussi .

Priorités

Quand plusieurs opérations sont présentes dans un même calcul on les effectue selon l'ordre de priorité suivant :

Priorité haute Priorité moyenne Priorité basse


Puissance Multiplication Addition
Factorielle Division Soustraction

Prenons un exemple :

Il faut d'abord effectuer la puissance et la factorielle :

Puis la multiplication et la division :

et enfin l'addition et la soustraction pour trouver 72.

Pourquoi la racine et le logarithme ne figurent-ils pas dans ce tableau ?

Parce que leur notation est sans ambiguïté, les parenthèses du logarithme et la barre horizontale de la racine indiquent à quelle
partie du calcul ces opérations s'appliquent. Par exemple est sans ambiguïté, la racine
s'applique au produit de 1 jusqu'à 4 et il faut ensuite la multiplier par les autres nombres. de même,
ne pose pas de problème d'ordre, les parenthèses sont claires.

Et comment fait-on si dans un calcul on a besoin de faire une addition avant un multiplication ?

Dans ce cas on utilise des parenthèses où des crochets.

Parenthèse ouvrante Parenthèse fermante

Crochet ouvrant Crochet fermant

Les parenthèses et les crochets s'utilisent de la même façon. Les expressions situées à l'intérieur d'un couple de parenthèses
(ouvrante et fermante) ou de crochets doivent être effectuées en priorité. Par exemple, l'expression signifie par

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Partie 4 : Annexes 204/214

défaut , pour effectuer l'addition en premier, il faut alors écrire .

Habituellement, on utilise d'abord les parenthèses, les crochets étant utilisés pour contenir des expressions qui contiennent déjà
elles-même des parenthèses. Par exemple :

(Ne cherchez pas de sens à cette formule, elle n'en a pas. )

Relations

Le symbole "égal" est utilisé pour marquer l'égalité des nombres. On l'utilise en plaçant le même nombre à sa droite et à sa
gauche. Par exemple 5=5. Bien entendu, pour que ce symbole ait un intérêt, on peut écrire de chaque côté le nombre sous
une forme différente, par exemple avec des opérations : 2+3=5.

Ce symbole est le contraire du précédent, on place de chaque côté deux nombres différents. Par exemple, .

Ce symbole signifie "strictement supérieur à". Par exemple, 7,2>3,6.


Attention : ce symbole et les trois suivants ne peuvent s'utiliser qu'avec les nombres réels. Dans les nombres complexes, les
notions de "plus grand" ou "plus petit" n'ont pas de sens.

Ce symbole signifie "strictement inférieur à". Par exemple, -12<0.

Ce symbole signifie "supérieur ou égal à". Par exemple, , mais aussi .

Ce symbole signifie "inférieur ou égal à". Par exemple, mais aussi .

Ce symbole signifie "environ égal à". Ce symbole n'a pas de définition précise. Il peut être utilisé pour donner des arrondis
avec une certaine précision dépendant du contexte. Par exemple, .

Le contraire du symbole est et le contraire du symbole est . Autrement dit, si on a pas , c'est que
.

Autres symboles

Le symbole est utilisé pour désigner l'infini. Ce n'est pas un nombre. Il doit être manipulé avec précaution dans des
contextes bien précis. Par exemple dans des sommes infinies :

Le symbole est utilisé pour désigner la proportionnalité de deux séries de nombres. Par exemple si désigne le
prix de boîtes de caramels mous alors .

% Le symbole % désigne un pourcentage. Par exemple, 37%=37/100=0,37.

‰ Le symbole ‰ signifie "pour mille". Par exemple, 487‰=487/1000=0,487.

Alphabet latin
L'alphabet latin compte 26 lettres, chacune d'entre elles se déclinant en minuscule et en majuscule. En voici la liste avec leurs
utilisations courantes.

Minuscule Utilisation Majuscule Utilisation

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Partie 4 : Annexes 205/214

Les lettres , et sont souvent utilisées pour désigner des


nombres arbitraires dans des égalités où des raisonnements qui
restent valables quelques soient les valeurs prises par ces nombres.
Par exemple quelques soient et , on a l'identité remarquable :

Comme , et , la lettre d peut désigne un nombre arbitraire.


Dans un problème concret, elle peut également désigner une
distance. Par exemple : en avançant à la vitesse pendant un temps
, on parcourt une distance définie par :

En probabilité,
(ou parfois
) est utilisé
pour désigner
l'espérance
Le nombre est une constante fondamentale des mathématiques, il d'une variable
vaut environ 2,718281828... Il est défini par : aléatoire. Par
exemple, si
est une
variable
aléatoire
correspondant
au jeté d'un dé
équilibré :

Dans les nombres complexes, est l'une des deux racines carrées de
l'unité, autrement dit .
Si on n'est pas dans les nombres complexes et qu'il n'y a pas
d'ambiguïté possible, est souvent utilisé comme indice dans les
sommes et les produits. Par exemple :

Dans les nombres complexes, est une racine troisième de l'unité


définie par :

Si on n'est pas dans les nombres complexes et qu'il n'y a pas


d'ambiguïté possible, (comme ) est souvent utilisé comme indice
dans les sommes et les produits. Par exemple :

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Partie 4 : Annexes 206/214

La lettre , comme et , est couramment utilisée comme indice


dans une somme ou un produit.
Elle peut également désigner simplement un nombre entier, comme
et .

Les lettres et sont généralement utilisées pour désigner des


nombres entiers.

En probabilité,
(ou parfois
) est utilisé
pour donner la
probabilité
d'un
événement.
La lettre est souvent utilisée pour désigner une probabilité. Par Par exemple si
exemple : si on a un pièce déséquilibrée, soit la probabilité qu'elle est une
tombe sur pile. variable
aléatoire
correspondant
au lancé d'un
dé équilibré,
on a:

Quand une probabilité a été définie, désigne souvent la


probabilité complémentaire : . Par exemple : si on a un
pièce déséquilibrée, qui tombe sur pile avec probabilité , la
probabilité qu'elle tombe sur face est .
La lettre est également souvent utilisée pour désigner le quotient
d'une division, notamment euclidienne. Par exemple : Si et sont
deux nombres entiers, notons et respectivement le quotient et le
reste de la division euclidienne de par :

La lettre désigne souvent le reste d'une division euclidienne. Par


exemple : Si et sont deux nombres entiers, notons et
respectivement le quotient et le reste de la division euclidienne de
par :

Dans un problème concret, pourra désigner un temps. Par


exemple, parcourir une distance à la vitesse nécessite un temps
défini par :

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Partie 4 : Annexes 207/214

Dans un problème concret, désigne souvent une vitesse. Par


exemple, si un véhicule parcourt une distance en un temps , alors
il avance à une vitesse définie par :

Les lettres ,
et sont
souvent
Les lettres , et sont utilisées pour désigner des nombres utilisées en
arbitraires et en particulier des inconnues, c'est-à-dire des nombres désignant des
que l'on ne connaît pas mais que l'on cherche à calculer. Souvent on variables
réservera pour désigner un nombre complexe, tandis que et aléatoires. Par
désigneront plutôt des nombres réels. Par exemple : si et sont exemple, si
deux nombres réels, alors le nombre complexe de partie réelle et de et
partie imaginaire est : correspondent
à deux dés
équilibrés, on
a:

Alphabet grec
L'alphabet grec compte 24 lettres qui sont très fréquemment utilisées en mathématiques. Il est très utile de connaître cet alphabet.
(Si vous avez l'intention de faire des études de maths, vous pouvez d'ores et déjà faire des lignes pour vous entraîner à les écrire.
Ce ne sera pas du temps perdu. )

Nom Minuscule Utilisation Majuscule Utilisation

Alpha

Bêta

Gamma

Delta

La lettre est en général utilisée pour désigner un nombre qui


est "petit" (dans un sens qui dépend du contexte). Par Voir dans
Epsilon exemple : . Le mathématicien Paul Erdős l'alphabet latin.
avait l'habitude d'appeler les enfants des "epsilons".

Voir dans
Zêta
l'alphabet latin.

Êta

La lettre désigne en général un angle et en particulier


Thêta l'argument d'un nombre complexe. Par exemple, .

Iota

Kappa

La lettre est souvent utilisée pour désigner un nombre réel


quelconque. Le mot "lambda" est d'ailleurs utilisé comme
Lambda
adjectif dans la langue française pour désigner une chose ou

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Partie 4 : Annexes 208/214

une personne indéterminée. Par exemple : un individu lambda.

Mu

Nu

Xi

Omicron

La lettre
est
utilisée
pour
écrire le
produit
Le nombre est certainement le plus célèbre des nombres en d'une
mathématiques, il vaut approximativement 3,14159265... et série de
Pi correspond au rapport entre la circonférence et le diamètre nombres
d'un cercle. Autrement dit, un cercle de diamètre égal à 1 indexés
possède une circonférence égale à . par
indice.
Par
exemple
:

La lettre est en général utilisée pour désigner le module d'un Voir dans
Rhô nombre complexe. Par exemple, . l'alphabet latin.

La lettre
est
utilisée
pour
La lettre représente souvent l'écart type d'une série de écrire la
nombres ou d'une variable aléatoire. Par exemple, si est une somme
variable aléatoire représentant un dé équilibré, alors son écart d'une
type est défini par : série de
Sigma nombres
indexés
par
Son carré s'appelle alors la variance. indice.
Par
exemple
:

Tau

Voir dans
Upsilon
l'alphabet latin.

Phi

Voir dans
Chi
l'alphabet latin.

Psi

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Partie 4 : Annexes 209/214

Oméga

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Partie 4 : Annexes 210/214

Références
Cette annexe se compose de deux parties.

Dans la première, vous trouverez un certain nombre de livres, site web, vidéos, etc. pour aller plus loin après ou pendant la
lecture de ce cours. Il est fondamental en mathématiques d'avoir plusieurs points de vue sur les sujets que vous étudiez et je
vous conseille fortement d'aller voir ailleurs si vous voulez compléter vos connaissances et votre maîtrise des notions abordées
au fil de ce cours.

La seconde partie est une bibliographie complète de tous les livres que j'ai utilisés à un moment donné dans l'écriture de ce
cours. Cette liste est donnée à simple titre informatif, il ne s'agit pas de conseils de lecture. Certaines de ces références ne sont
présentes que pour des petits détails du cours et peuvent n'avoir qu'un rapport très éloigné avec le thème de celui-ci.
Quelques conseils pour aller plus loin
Cette partie présente quelques conseils ciblés pour ceux qui veulent approfondir, compléter ou tout simplement découvrir un
autre angle d'approche des différentes notions abordées dans ce cours.

Livres

Encyclopédie Kangourou des mathématiques au collège


André Deledicq et Claudie Missenard

Voilà un livre qui me tient particulièrement à cœur puisqu'il s'agit du tout premier livre de maths venu se
placer dans ma bibliothèque alors que j'avais 11 ans.
Vous retrouverez dans la première moitié de ce livre bon nombre des notions abordées dans les trois
premières parties de ce cours. Les nombres, les opérations, la proportionnalité, les pourcentages ou encore
les statistiques sont au sommaire.
Les notions sont présentées de façon concise et ludique sous forme de fiches classées par thèmes ce qui permet de retrouver
rapidement les informations que l'on cherche. Le tout est saupoudré d'une multitude de petites énigmes et chaque chapitre se
termine par un Q.C.M permettant de tester ses connaissances.
La deuxième moitié de ce livre est consacrée à la géométrie qui est également le thème du deuxième cours que j'écris à la suite de celui-ci.

Le livre des nombres


John Horton Conway et Richard Kenneth Guy

Une référence pour s'y retrouver dans la jungle des nombres. Vous retrouverez la plupart des nombres
évoqués dans ce cours (nombres polygonaux, combinaisons, factorielles,...) et bien plus encore. Une grande
partie du livre est au début consacrée aux nombres entiers et en particulier ceux qui apparaissent dans
différents problèmes combinatoires, puis on passe aux fractions, aux nombres réels et complexes et jusqu'aux
nombres infinis et infinitésimaux.
Je conseille ce livre à tous ceux qui veulent approfondir et compléter ce qu'ils ont vu dans ce cours.
Ce livre n'est hélas plus édité dans sa version française mais peut encore se trouver dans de nombreuses bibliothèques ou
d'occasion chez des bouquinistes. Si vous lisez l'anglais, la version originale The book of Numbers se trouve beaucoup plus
facilement.

Oh, les maths !


Yakov Perelman

Ce livre est un classique des mathématiques récréatives. Écrit au début du XXe siècle par un professeur de
mathématique russe, Yakov Perelman, c'est un mélange habile et progressif entre des énigmes
mathématiques ou logiques et des chapitres ressemblant davantage à des cours de maths, mais toujours
avec un ton ludique et entraînant.
La deuxième moitié du livre en particulier permet de découvrir les cinquième, sixième et septième opérations, à savoir la
puissance, la racine et le logarithme.
Ce livre est également délicieux pour son côté vintage, vous y découvrirez des problèmes de paysans russes de l'entre-deux-
guerres, de bicyclettes à 10 roubles ou des diamètres comparés des pièces de 1, 2, 3 et 5 kopecks !

Zéro
Denis Guedj

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Partie 4 : Annexes 211/214

Il aurait été dommage de ne pas évoquer ce livre sur ce site ! Contrairement aux livres précédents, il ne
s'agit pas ici d'un cours de maths, mais d'un roman sur fond d'histoire des mathématiques, et plus précisément,
de l'histoire de l'invention du zéro. Cette aventure se déroule en cinq volets, à cinq époques différentes en
Mésopotamie, et raconte les doutes et les découvertes qu'on dû être ceux des hommes et des femmes qui ont
inventé l'écriture des nombres, jusqu'à l'apparition du zéro, 0, tel que nous le connaissons aujourd'hui.
Si j'ai choisi de vous présenter ce livre car son titre rappelle le nom de ce site, je vous conseille aussi de lire d'autres livres de
Denis Guedj. Le plus célèbre est sans aucun doute Le théorème du Perroquet, un polar mêlant son intrigue à l'histoire des maths
et la résolution du célèbre théorème de Fermat. Je vous signale aussi une pièce de théatre amusante, One Zéro Show dont les
personnages principaux ne sont rien d'autre que... des nombres.

Sites web

Wikipedia
http://fr.wikipedia.org/ et http://en.wikipedia.org/

Vous connaissez probablement déjà. En mathématiques comme dans d'autres domaines,


Wikipedia recense des articles de référence sur presque tous les sujets possibles et
inimaginables. Pour écrire ce cours, j'ai consulté les pages Wikipédia d'à peu près tous les
concepts qui y sont abordés.
À noter, que si vous lisez l'anglais, les articles de la version anglophone de Wikipedia sont
régulièrement plus complets et plus précis que ceux de son homologue francophone. Pensez-
y!

Images des maths


http://images.math.cnrs.fr/

Ce site propose des billets sur l'actualité des mathématiques, des articles de vulgarisation
écrits par des chercheurs en mathématiques ou encore des portraits de mathématiciens d'hier
ou d'aujourd'hui. Les articles sont de niveaux divers et sont classés selon une graduation qui
va de la piste verte pour le grand public, jusqu'à la piste noire pour les étudiants post-bac en
mathématiques.
Le contenu est renouvelé assez régulièrement et je vous conseille vivement d'aller y faire un
tour de temps en temps. Les actualités permettent également de se tenir au courant des différents évènements prévus
prochainement (conférences, animations mathématiques, ...)

CultureMATH
http://www.math.ens.fr/culturemath/

Ce site normalement destiné aux professeurs de mathématiques intéressera en réalité tout les
curieux des mathématiques par son contenu. Vous y trouverez principalement des
documents, vidéos et activités détaillées autour de l'histoire des mathématiques depuis les
babyloniens jusqu'à nos jours. Vous pourrez également découvrir quelques articles de
chercheurs, des énigmes...

Autre

Compétitions de jeux mathématiques


Si vous avez aimé les énigmes que vous avez trouvées dans les chapitres Le coin des énigmes, sachez
qu'il existe tout au long de l'année différentes compétitions ou concours de jeux mathématiques qui
proposent ce genre d'épreuves.
Le plus connu d'entre-eux est sans aucun doute le concours Kangourou des mathématiques tous les
ans au mois de mars. Le Championnat des Jeux Mathématiques et Logiques est quant à lui organisé
par la FFJM (www.ffjm.org), les quarts de finale qualificatifs ont lieu chaque année de septembre à décembre et la finale
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Partie 4 : Annexes 212/214

internationale à la fin du mois d'août. Le CIJM (www.cijm.org) organise également bon nombre de concours, comme la Chasse au
Trésor Mathématique qui se joue en octobre sur internet ou la coupe Euromath-Casio (une compétition par équipe) qui a lieu
généralement fin mai à l'occasion du Salon de la Culture et des Jeux Mathématiques.

Si vous avez des idées de livres, sites web ou autres qui peuvent être intéressants dans cette partie, n'hésitez pas à
m'en faire part par mp ou dans les commentaires de cette annexe. Attention toutefois, il faut que vos propositions
rentrent dans le thème du cours (Nombres et opérations), soient de qualité et apportent quelque chose de nouveau par
rapport aux références déjà présentes. Le but de cette partie n'est pas de faire une liste de tout ce qui existe sur le sujet
mais de donner quelques conseils ciblés (tout conseiller, c'est ne rien conseiller ).

Bibliographie exhaustive
Dans cette partie, vous trouverez l'ensemble des livres que j'ai consultés lors de l'écriture de ce cours. Les livres sont donnés par
ordre alphabétique de leurs auteurs.

Notez que ce cours n'étant pas fini, cette liste sera amenée à s'allonger au fil de l'écriture des chapitres à venir.

Physique - Aristote - GF Flammarion - 1999

Nouvelles tables de logarithmes - Bouvart et Ratinet - Librairie Hachette - 1957

Élémentaire, mon cher Watson ! - C. Bruce - Flammarion - 2001

Œuvres complètes - Buffon G.-L. - F.D. Pillot Éditions - 1829

A History Of Mathematical Notations - Vol I: Notations In Elementary Mathematics - F. Cajori - The open court company - 1928

The book of Numbers - J. H. Conway et R. K. Guy - Copernicus books - 1996

Encyclopédie Kangourou des mathématiques au collège - A. Deledicq et C. Missenard - ACL - 1996

L'étoile mystérieuse - Hergé - Casterman - 1942

On the notion of mean (Selected works of A.N Kolmogorov, Mathematics and Mechanics) - A. Kolmogorov - Kluwer -1991

Les casse-tête mathématiques de Sam Loyd - S. Loyd et M. Gardner - Dunod - 1964

"Haha" ou l'éclair de la compréhension mathématique - M. Gardner - Bibliothèque Pour la Science - 1979

Zéro - D. Guedj - Pocket - 2005

Des mathématiciens de A à Z - B. Hauchecorne et D. Surreau - Ellipses - 1996

Erdös, l'homme qui n'aimait que les nombres - P. Hoffman - Belin - 2000

L'algèbre au temps de Babylone - J. Høyrup - Vuibert - 2010

Quelques aspects de la pensée d'un mathématicien - P. Lévy - Librairie scientifique et technique Albert Blanchard - 1970

Dr. Euler's Fabulous Formula: Cures Many Mathematical Ills - P. J. Nahin - Princeton University Press - 2006

Philosophiae Naturalis Principia Mathematica - I. Newton - 1726

À la découverte des lois de l'univers - R. Penrose - Odile Jacob Science - 2007

Oh, les maths ! - Y. Perelman - Dunod - 1993

Le beau Livre des Maths - C. A. Pickover - Dunod - 2010

Mon cabinet de curiosités mathématiques - I. Stewart - Flammarion - 2008

Ce cours n'est pas terminé. De nouveaux chapitres sont bientôt prévus. Voici un aperçu de ce qui vous attend pour la suite :

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Partie 4 : Annexes 213/214

Partie 3 : Un peu de statistiques


Cette partie sera l'occasion de mettre en pratique les connaissances que nous avons acquises dans la deuxième partie avec
l'étude des quatre opérations de base. Les statistiques seront le fil rouge de ses chapitre mais cette partie ne se résumera pas
uniquement à ça. Nous y croiserons également des concepts qui seront primordiaux pour pouvoir étudier la puissance, puis les
nombres complexes dans les deux parties suivantes. Parmi les notions que nous allons voir, il y aura la proportionnalité, les
pourcentages, les moyennes, le triangle de Pascal et la formule du binôme de Newton, les probabilités, la variance et l'écart-
type...

Partie 4 : Les nombres en puissance


Dans cette partie nous allons étudier l'opération qui suit la multiplication, la puissance, ainsi que ses deux opérations
réciproques, la racine et le logarithme. Nous parlerons de l'écriture scientifique des nombres. Ce sera également l'occasion de
faire connaissance avec le nombre qui est l'une des deux constantes fondamentales en mathématiques (l'autre étant ).

Partie 5 : Les nombres complexes


Utiliser les quatre opérations de base (addition, soustraction, multiplication et division) est assez facile avec les nombres
complexes. Ça se corse quand on veut passer à la puissance. Nous allons voir que le nombre vu dans la partie précédente va
nous être d'un secours inestimable : il permet l'écriture des nombres complexes sous une forme plus appropriée aux puissances
(et aussi dans une certaine mesure aux multiplications), la forme polaire. Nous verrons que les nombres complexes possèdent
plusieurs logarithmes et plusieurs racines ce qui va nous conduire à la construction des surfaces de Riemann. Et nous
terminerons ce cours en apothéose avec la formule .

Ce cours est le deuxième d'une série qui, à terme, comptera six cours couvrant l'ensemble des bases des mathématiques.

La logique Suites et fonctions Les équations Les espaces vectoriels


(à venir) (à venir) (à venir) (à venir)
Nombres et opérations La géométrie

Pour discuter de ce cours ou des autres de la série, rendez-vous sur ce sujet des forums que j'ai créé.

www.openclassrooms.com