Vous êtes sur la page 1sur 82

B1 B2

Team Deutsch Lycée Première


L’allemand en action ! Allemand 1 re

Cycle Terminal
Conforme au nouveau programme de Cycle Terminal
Classe de Première

Nouveaux programmes

Team Deutsch Team Deutsch


Lycée
Team Deutsch Lycée se situe résolument dans la lignée du
Lycée
Cadre Européen Commun de Référence pour les Langues (CECRL) :

• Il présente des tâches motivantes, en « contexte social »,


à réaliser dans chaque unité ;
• Il évoque la réalité des adolescents d’aujourd’hui à travers des projets
s’appuyant sur des documents authentiques les plus récents
et les plus diversifiés ;
• Il implique un travail en équipe ;
• Il intègre naturellement les TICE dans les apprentissages ;
• Il offre des enregistrements audio nombreux et variés.

Cahier d’activités

Klipp und Klar


Grammaire pratique de l’allemand

Cette grammaire de référence permet


d’approfondir 99 thèmes grammaticaux
et de les utiliser en contexte.

www.emdl.fr
Une expérience européenne pour une nouvelle approche
de l’enseignement des langues

ISBN 978-2-35685-079-9

9 782356 850799

tdlyc_prem_wbk_cover.indd 1 27/05/11 10:01


Team Deutsch
Lycée
Allemand Première
Cycle Terminal
Programme 2010

Cahier d’activités
Elke Körner

Barbara Ceruti
Direction pédagogique : Agnès Levicky
Inspectrice d’académie
Inspectrice pédagogique régionale
Académie d’Aix-Marseille

Avec la collaboration de :
Ulf Sahlmann
Professeur agrégé
Lycée Georges-Duby, Luynes
Section internationale

Editions Maison des Langues, Paris


Inhalt

Karte der deutschsprachigen Länder ............................................................ 3

Lektion 1
Medienlandschaften .................................................................................................... 4

Lektion 2
Grenzen(los) .................................................................................................................... 12

Lektion 3
Deutschland, Deutschland ......................................................................................... 20

Lektion 4
Mythos deutscher Wald ............................................................................................. 28

Lektion 5
Ausdrucksstark! .............................................................................................................. 37

Lektion 6
Schöne neue Welt ......................................................................................................... 46

Lektion 7
Fortschritt oder Rückschritt? .................................................................................... 55

Lektion 8
Legendär ........................................................................................................................... 64

Lösungen .......................................................................................................................... 72

Das Cahier d’activités ist eng an das Manuel de l’élève angebunden und
bietet die Möglichkeit, die Themen ein weiteres Mal aufzugreifen und zu
vertiefen.
Bei jeder Aufgabe wird angezeigt,

TuK II
auf welche Stelle im Manuel es sich bezieht: S. 84–85

Wenn eine Übung direkt aus dem Buch



übernommen wurde, dann wird dies wie folgt signalisiert:
2B
Karte der deutschsprachigen Länder

DÄNEMARK

Nordfriesische Inseln
N o rd s e e
Rügen
Ostsee
Ostfriesische Inseln
SCHLESWIG-HOLSTEIN

MECKLENBURG-VORPOMMERN
BREMEN

We
NIEDERLANDE
se
r
Müritz
El
be
NIEDERSACHSEN
BRANDENBURG POLEN

Mosel
Berlin
RH
EI

SACHSEN-ANHALT
N

BUNDESREPUBLIK
NORDRHEIN-WESTFALEN
DEUTSCHLAND
BELGIEN Oder

Aachen THÜRINGEN
SACHSEN

HESSEN
Thüringer
Wald

LUXEMBURG

RHEINLAND-PFALZ
SAARLAND

TSCHECHISCHE REPUBLIK

FRANKREICH BADEN-WÜRTTEMBERG
in

BAYERN
Rhe

D onau

SLOWAKEI
Schwarzwald

Bodensee Chiemsee OBERÖSTERREICH


NIEDERÖSTERREICH

Zürichsee
Neusiedler
VORARLBERG
ÖSTERREICH See

LIECHTENSTEIN TIROL
SALZBURG BURGENLAND
STEIERMARK
Genfer See
SCHWEIZ TIROL
KÄRNTEN
UNGARN
A l p e n

ITALIEN
SLOWENIEN
KROATIEN

Schreiben Sie die Namen für die Städte in die passenden Lücken.

drei 3
1 Medienlandschaften
1. Ohne Netz: eine Fortsetzung
TuK II
S. 17

A. Wie hat der Autor Ihrer Meinung nach diese sechs Monate verbracht? Notieren
2A
Sie mögliche positive und negative Auswirkungen auf den Alltag des Erzählers.

Offline leben

positiv negativ

mehr Ruhe haben sich langweilen

B. Sehen Sie sich die Satzteile aus dem Tagebucheintrag des Autors an seinem letzten Tag offline an
und ordnen Sie sie den Punkten der Textstruktur zu (E = Einleitung, H = Hauptteil, S = Schluss).

a. Nun ist mein Experiment fast zu Ende und ich … .......................... E


b. Positiv war sicher, dass ich … ...........................................................
c. In diesen sechs Monaten hat sich mein Privatleben … ...................
d. Sechs Monate sind nun vorbei und … .............................................
e. Das Lustigste, was in dieser Zeit passiert ist, war sicher … ...........
f. Die Konsequenzen auf meine Arbeit waren folgende: … ...............
g. Eher negativ war für mich, dass … ...................................................
h. Am schwierigsten fand ich … ...........................................................
i. Zusammenfassend kann ich sagen, dass … ......................................
j. Es gab aber sicherlich mehr positive als negative Seiten, weil … ..

Schluss:
Einleitung: Hauptteil: Fazit, Resümee,
smonat igen
Ende des sech der positive und negative posit ive/negat ive
, Beschreibung
Experiments Erfahrungen, Anekdote(n) Bewertung des
St immung Experiments

Prenez aussi en com


C. Schreiben Sie den letzten Tagebucheintrag des Erzählers, sechs Monate nach dem pte
les expressions du
Anfang des Experiments. Welche Gedanken hat er wohl? Verwenden Sie die Satzteile Manuel, p. 17.
und Struktur aus 1B.
2C

4 vier
Aufgaben | 1

2. Offline leben oder ein Leben online?


TuK II
S. 16 – 17

A. Hören Sie sich die Debatte aus dem Radio an. Was trifft zu, er oder sie?
Piste 18
Er Sie

1. ist von der modernen Technik begeistert und könnte auf keinen Fall offline leben.
2. sieht die moderne Technik ein wenig kritisch und könnte vielleicht mal offline leben.

B. Lesen Sie die Aussagen. Hören Sie dann die Debatte noch einmal an und
entscheiden Sie: richtig (R) oder falsch (F)?

Der Mann … Die Frau …


1. möchte, dass man über die neuen Technologien 1. hält die neuen Technologien für
öffentlich diskutiert. ................................................................. die normalen Konsequenzen der Evolution. .......
2. warnt vor Abhängigkeit und Stress durch die neuen 2. könnte sich vorstellen privat mal eine
technischen Entwicklungen. ................................................... Zeit offline zu leben. ..............................................
3. ist Englischlehrer von Beruf. ................................................... 3. ist Managerin von Beruf. .......................................
4. könnte aus beruflichen Gründen niemals offline leben. ..... 4. könnte im Berufsleben nicht offline leben. ..........

3. Presse und Realität?


TuK III
S. 18 – 19

A. Kreuzen Sie jeweils die Aussage an, der Sie zustimmen.

1
Presse und Realität

a. Durch die Vielfalt der heutigen Medien wissen


wir alle ganz genau, was in der Welt passier t.
Wir können uns durch Fernsehen, Internet, 2
Unkritische Leser
Radio, Zeitungen und Zeitschriften wirklich gut
und objektiv informieren. a. Heute sind die Menschen viel kritischer als zu
Tucholskys Zeit. Sie informieren sich durch viele
b. Durch die heutigen Medien, wie Fernsehen,
verschiedene Medien und haben dadurch einen
Internet, Radio, Zeitungen und Zeitschriften, sind
größeren Überblick über das Weltgeschehen.
wir gut informiert. Aber diese Informationen
werden oft manipuliert. b. Heute können sich die Leute besser informieren
als damals. Man weiß aber nicht, ob sie dadurch
c. Wichtig ist auch heute noch, was in den
kritischer als zu Tucholskys Zeit sind.
Medien erscheint. Man hat den Eindruck, dass
das, was nicht in den Medien erscheint, nicht c. Auch heute ist der Großteil der Leute den Medien
wirklich existier t. gegenüber nicht kritisch eingestellt. Um kritisch zu
sein, muss man sich Zeit nehmen und Interesse am
Weltgeschehen haben. Der Mensch von heute hat
wenig Zeit und beschäf tigt sich lieber mit seinen
persönlichen Interessen.

fünf 5
1 | Aufgaben

3
Die Macht der Journalisten

a. Heute entscheiden noch immer Journalisten und Redakteure, um welche Themen es in den
Zeitungen geht. Doch durch die vielen, verschiedenen Medien gibt es auch heute eine große
Anzahl von Leuten, die ganz unterschiedliche Themen auswählen. Die Macht von einzelnen
Personen hat dadurch deutlich abgenommen.

b. Auch in unserer Zeit werden die Themen, über die berichtet wird, von Journalisten und
Redakteuren ausgewählt. Doch ihre Macht ist deutlich kleiner als zu Tucholskys Zeit: Jeder
Mensch kann sich selber über das informieren, was ihn interessiert.

c. Journalisten und Redakteure haben heute durch das Internet fast keine Macht mehr.
Die Leute können sich über dieses Medium direkt austauschen und so einfach und schnell
ungefilterte Informationen auch aus erster Hand bekommen.

Ce schéma va vous aider chaque


B. Schreiben Sie einen kurzen Artikel, z. B. für eine Schülerzeitung. Bauen fois que vous voudrez rédiger un
Sie in Ihren Text auch die angekreuzten Sätze aus 3A ein. article de journal.

2C

1. Einleitung: 2. Hauptteil: 3. Schluss:


Der Artikel von … stammt aus Tucholsky meinte, dass … Zusammenfassend kann man
dem Jahr … Nach Tucholskys Meinung … sagen, dass …
Auch heute ist er noch sehr Der deutsche Journalist Abschließend ist es noch wichtig
aktuell, weil … behauptete, dass … zu bemerken, dass …
Heute ist dieser Artikel nicht Meiner Meinung nach … Zum Schluss kann noch
mehr (sehr) aktuell, weil … Ich denke aber, dass … anmerken, dass …

4. Ein kurzer Augenblick ...


TuK IV
S. 20 – 21

A. Vervollständigen Sie die Tabelle und beantworten Sie anschließend die letzte Frage.

1C Figur 1 Figur 2 Figur 3 Figur 4 Figur 5

a. Welche Figuren gibt


Kind ältere Frau keine Information
es in dem Text?

b. In welcher Sendung
Total Makeover
glauben sie zu sein?

c. Worum geht es in
jeder Sendung?

d. Welche Hoffnungen
haben die Teilnehmer?

Werden die Hoffnungen die Teilnehmer erfüllt?

6 sechs
Aufgaben | 1

B. Die Beschreibung der älteren Frau stimmt nicht ganz. Korrigieren Sie sie
mithilfe Ihrer Informationen aus 4A.

Die ältere Frau nimmt zum ersten Mal an einer Fernsehsendung teil. Das Casting macht sie
für die Sendung „Muttitausch“. Kinder hat sie keine, deshalb interessiert sie das Programm.
In dieser Fernsehsendung geht es darum, einmal die Rolle eines Elternteils zu spielen. Ihre
Hoffnung ist, dass sie in der Sendung viel Geld gewinnt. Mit ihrer Teilnahme am Programm
hoff t sie, auch Stil-, Make-up, Typ- Job-, Partner- und Wohnungsberatung zu bekommen.

Die ältere Frau …

C. Beschreiben Sie eine der anderen Figuren. Orientieren Sie sich


dabei an der Beschreibung aus 4B.

5. Kommunikationsverhalten
SW I
S. 22

A. Markieren Sie in den Aussagen die grammatikalischen Strukturen,


1B
die dem Leser Tatsachen oder Meinungen signalisieren.

Meinungen Tatsachen

1. Ein bekannter Soziologe warnt, dass viele 1. Heute ist es ganz normal, am Handy oder Computer
Jugendliche nur noch virtuelle Freunde hätten. Emoticons zu verwenden.

2. Eine Kommunikationsexpertin meint, dass man sich 2. Computerprogramme helfen im Alltag, sie reduzieren
heute im persönlichen Gespräch nicht mehr in die aber die täglichen persönlichen Kontakte.
Augen sehe.
3. Laut einer Umfrage sind Paare, die sich im Internet
3. Der durchschnittliche Jugendliche des 21. kennengelernt haben, glücklicher als normale Paare.
Jahrhunderts verwende zur Kommunikation mit seinen
4. Heutzutage muss man mit Computern und neuen
Freunden soziale Netzwerke.
Technologien umgehen können.
4. Nach Meinung der Experten, würden mehrere
5. Nicht alle Menschen, die mehrere Stunden täglich im
Stunden Internetnutzung auf eine Internetsucht
Internet sind, sind auch wirklich süchtig.
hindeuten.
6. Viele Leute haben fast nur virtuelle Freunde und
5. Viele Nutzer seien am Anfang fasziniert von der
brauchen den Computer, um mit Ihnen in Kontakt zu
neuen Technologie und könnten deswegen nicht
treten.
loslassen: z. B. beim Chatten.

6. Der Psychologe schätzt, dass ca. 3 % der


Internetnutzer süchtig sei.

sieben 7
1 | Aufgaben

B. Geben Sie die Aussagen des Kommunikationsexperten wieder. Verwenden Sie dabei
die indirekte Rede. Bauen Sie in Ihren Text auch die Redemittel ein.

Journalistin: Herr Piepers, was meinen Sie als Kommunikationsexperte zu reconnaître et de


Il est nécessaire de s
den Auswirkungen der neuen Kommunikationsmittel auf unsere Gesell- ctionne le discour
savoir comment fon d po ur
en alleman
schaft? indirect ou rapporté
laisse r dé rou ter par l’usage
Piepers: Durch die moderne Technik sprechen die Menschen immer mehr ne pas se
du bjonc tif II.
su
du subjonc tif I ou
mit anderen Menschen. Viele 14- bis 17-Jährige tauschen sich heute täglich
online aus. Sie chatten regelmäßig und nutzen soziale Netzwerke. Das Inter-
net gibt vielen Jugendlichen das Gefühl, nicht allein zu sein: Deshalb suchen
sie auch weniger den direkten Kontakt. Um Emotionen und Stimmungen
auszudrücken, verwenden viele Leute am Handy und PC gerne Emoticons.
Dadurch verändert sich auch unsere Sprache und Orthografie. Heute sind
am Handy oder PC Abkürzungen für Wörter und Redewendungen ganz Herr Piepers meint, dass …
normal. „Ich hab dich lieb“ heißt am Handy oder im Chat dann „hdl“. Der Kommunikationsexper te erklärt, dass

Allgemein kann ich beobachten, dass die Ungeduld in der Kommunikation … berichtet Herr Piepers.
zunimmt.
Über unsere Sprache bemerkt er, dass …
Er beobachtet, dass …

6. An einer Debatte teilnehmen


SW I
S. 23

A. Notieren Sie alle Redemittel, die Sie persönlich in einer Diskussion verwenden.

Être d’accord avec quelqu’un Contredire quelqu’un et argumenter

Donner parcialment la raison et argumen


ter Donner son avis

8 acht
Aufgaben | 1

B. Lesen Sie die Aussagen von einigen Jugendlichen. Handelt es sich um direkte oder indirekte Rede?
Ordnen Sie zu.

Direkte Indirekte
Rede Rede
a. Ich bin rund um die Uhr im Internet. So bin ich immer erreichbar und
stets auf dem Laufenden..................................................................................................... ...........................
b. Maja erklärt, dass sie fast nie ins Internet gehe und sich lieber
persönlich mit ihren Freundinnen treffe............................................................................ ...........................
c. Kevin behauptet, er habe alle seine Freunde über soziale Netzwerke
kennen gelernt..................................................................................................................... ...........................
d. Ich habe Angst, meine Daten ins Netz zu stellen. Das kann auch
gefährlich sein!..................................................................................................................... ...........................
e. Steffi behauptet, dass sie für ihre Hausaufgaben das Internet brauche......................... ...........................
f. Ohne Internet kann man heute fast nicht mehr leben!................................................... ...........................
g. Ich diskutiere lieber persönlich mit meinen Freundinnen, anstatt im
Internet zu chatten.............................................................................................................. ...........................
h. Steffi meint, dass man heute immer weniger persönlichen, direkten
Kontakt zu anderen Leuten habe....................................................................................... ...........................

C. Schreiben Sie die Sätze aus 2B in die direkte bzw. indirekte Rede um.

Grammatiktraining | 1

1. Indirekte Rede
Sehen Sie sich die Beispielsätze aus 6B an und überlegen Sie: Welche Signale im Satz weisen
auf die direkte, welche auf die indirekte Rede hin? Ordnen Sie zu.

Direkte Rede Indirekte Rede


1. Mots introductifs de la proposition principale : sagen, erzählen,
erklären, meinen, warnen, behaupten … ....................................................................... ...........................
2. On introduit la proposition subordonnée avec dass et ob. ........................................... ...........................
3. Le discours rapporté est à l’indicatif. ................................................................................ ...........................
4. On rapporte exactement ce qu’une personne dit. ........................................................... ...........................
5. Les citations se mettent entre guillemets („…“). .............................................................. ...........................
6. On utilise le subjonctif II quand les formes du subjonctif I
et celles du présent sont semblables. ............................................................................... ...........................
7. On utilise la plupart du temps le subjonctif I. .................................................................. ...........................
8. On change souvent le pronom personnel ex. ich k er / wir k sie .............................. ...........................

neun 9
1 | Grammatiktraining

2. Indirekte Fragesätze
A. Lesen Sie die Fragen des Interviewers und formen Sie sie zu indirekten Fragesätzen um.

1. „Ist der Augenkontakt im persönlichen Gespräch heute 3. „Warum verändert sich das Kommunikationsverhalten
nicht mehr wichtig?“ so rasant?“
Der Interviewer fragte, ob der Augenkontakt im Der Interviewer fragte, warum
persönlichen Gespräch heute wirklich nicht mehr so
.
wichtig sei.
2. „Sprechen Sie am Handy vor anderen Leuten über ganz 4. „Wie kommunizieren Sie heute mit anderen
persönliche Dinge?“ Leuten?“
Der Interviewer wollte wissen, ob der Befragte Der Interviewer wollte wissen, wie die Befragte

. .

B. Wählen Sie aus und ergänzen Sie dann die Grammatikregel.

1. Les questions avec les interrogatifs : Wer/Was/Wo/Wie/Warum … a. … la subordonnée conjonctive est introduite par ob.
b. … la subordonnée conjonctive est introduite par dass.
Dans la phrase indirecte
c. … la subordonnée est introduite par le même pronom
2. Les questions fermées : on peut répondre par oui ou par non. interrogatif que celui de la question.

Dans la phrase indirecte d. … la subordonnée conjonctive est introduite par wenn.

1 | Wortschatztraining

1. Mein Leben im Internet Vous trouverez toutes les


notions importantes de
A. Ergänzen Sie diese Listen mit Wörtern aus der Lektion 1 im Manuel,
l’unité 1 dans le glossaire
die sich auf Internet und Technologie beziehen. du Manuel, p. 165-167.

Nomen Verben Adjektive

die Effizienz (Sg.) chatten – chattete – hat gechattet

10 zehn
Wortschatztraining | 1

Nomen Verben Adjektive

B. Erstellen Sie eine Mindmap mit Wörtern, die Sie für Ihr Internet-Lexikon wichtig
finden. Die obigen Listen helfen Ihnen dabei.

C. Was gehört zusammen? Ordnen Sie zu. Verfassen Sie dann mit der Wendung einen
Satz, der auf Sie zutrifft.

ein Experiment k durchführen k Ich würde das Experiment „Ohne Netz“ nie durchführen!
auf dem Laufenden erreichbar sein

ins Internet gehen

Dateien kostenlos sein

Material im Internet stellen

auf einer Webseite downloaden

rund um die Uhr zugänglich sein

frei im Netz frei nutzen

peinliche Fotos ins Netz stehen

D. In einem Internetforum
wird über Verhalten im Netz
diskutiert. Schreiben Sie eine
Stellungnahme und berichten
Sie von Ihren Erfahrungen.

elf 11
2 Grenzen(los)
1. Eine russisch-deutsche Biografie
TuK I
S. 30 – 31

A. Verfassen Sie anhand der Karteikarte eine Kurzbiografie über


den Autor. Die Redemittel helfen Ihnen dabei.

1
• geboren werden
Name: lvieren
Gebur tsort:
Wla dimir Kam iner
Mosk au (damals Sowjetun
• seine Ausbildung/sein Studium in … abso
ion, heute Russland)
Gebur tsjahr: 1967 • nach … auswandern
Ausbildung/Studium: Ausbildu ng
zum Toni ngenieur und Stud
ium der • zurzeit arbeiten als …
Dramaturgie in Mosk au
Übersiedlung: 1990 nach Berlin (Deutsch
land)
• trotz seiner Muttersprache Russisch
• Bücher auf Deutsch schreiben
Jetziger Beruf: Schriftsteller und Kolu
mnist
Muttersprache: Russisch, Sprache seiner
Bücher: Deutsch
Wichtigste Werke: Russendisko, Militärmusik
(Bücher);
Wla dimirs Welt beim SFB
4 Rad io Multikulti
(Rad iosendun g)

B. Schreiben Sie die biografischen Angaben unter Verwendung des Genitivs um. Die unterstrichennen
Satzteile sollen ersetzt werden. Verwenden Sie dabei die Präpositionen trotz, wegen, aufgrund.

1. Kaminer schreibt in deutscher Sprache, obwohl seine Trotz (seine Muttersprache Russisch) seiner
Muttersprache
Muttersprache Russisch ist. Russisch schreibt Kaminer in deutscher Sprache.
2. 1990 verließ er Moskau, weil die Wirtschaftslage Aufgrund (die schlechte Wirtschaftslage)
schlecht war.

3. Seine Radiosendung war ein großer Erfolg, weil sie Wegen (die multikulturellen Themen)
multikulturelle Themen bot.

4. Obwohl er eine Ausbildung zum Toningenieur gemacht Trotz (eine Ausbildung zum Toningenieur)
hat, arbeitet er heute als Schriftsteller.

2. Geschäftstarnungen
TuK I
S. 30 – 31

A. Füllen Sie die Tabelle anhand des Textauszuges aus.


2C

Lokale Nationalität der Besitzer

Türkischer Imbiss

12 zwölf
Aufgaben | 2

B. Geben Sie die Erklärungen der Bulgaren in der indirekten Rede wieder.

Die bulgarischen Verkäufer erklärten uns,

g. Man
„‚Berlin ist zu vielfälti
g
muss die Lage nicht unnöti Auch meinten sie,
sum ent ist
verkomplizieren. Der Kon
einem
daran gewöhnt, dass er in
ken bedient
türkischen Imbiss von Tür Sie erklärten auch,
klichkeit
wird, auch wenn sie in Wir
uns die
Bulgaren sind‘, erklärten
Verkäufer.“

3. Ich wäre gerne European


TuK II
S. 32 – 33

A. Gehen Sie die Textausschnitte aus dem Dialog durch und ordnen Sie sie den
Aussagen zu.

1
Um Europäer zu werden, müsste man eine Menge
europäischer Sprachen und Kulturen kennen – und das
könnte man nur erreichen, wenn man ständig auf dem
Kontinent unterwegs wäre. (Zeilen 4 – 7)

2 a. Mehrsprachigkeit ist das Rezept gegen den


Es wäre ein linguistisches Mazedonien.
Nationalismus einzelner Länder. ...............................
Europa würde Bagdad ... (Zeile 38)
b. Auch wenn Europa mehrere Nationalitäten
3
I have a European dream! European writers producing vereint, existiert doch keine eigene
books not just in their language, but using more than europäische Nationalität. ...........................................
one. [...] Wir brauchen eine Europäische Literatur,
c. Die vielen verschiedenen Sprachen
sonst wird Europa ohne eine fundamentale Zutat
und Kulturen in Europa bringen nur Chaos. ............
bleiben. (Zeilen 40 – 42)
d. Mehrsprachige europäische Literatur würde
4 And think of the mistakes. Nobody will know whether Europa eine eigene kulturelle Basis geben. ............

they are deliberate or not quite meant. (Zeilen 48 – 49) e. Ein Sprachengemisch würde zu vielen
Fehlern im täglichen Sprachgebrauch führen. .......
5
Imaginez-vous! Commencer un livre, un film, une pièce f. In Zukunft könnten Filme auch
de théâtre en français et finir en anglais. C’est ça donc, mehrsprachig sein. .....................................................
l’Europe? (Zeilen 52 – 54)
g. Ein echter Europäer sollte viele europäische
Kulturen und Sprachen kennen. ................................
6
Förderung der Mehrsprachigkeit als Mittel zur
Nationalismusbekämpfung? (Zeilen 57 – 59)

7
Aber entsteht damit nicht eher eine Ansammlung von
Nationalitäten anstatt eine eigentliche europäische
Nationalität? (Zeilen 59 – 61)

dreizehn 13
2 | Aufgaben

B. Welche der Aspekte im Text kann man positiv oder negativ bewerten?
1D

Avec les verbes à pa


C. Was sollte ein echter Europäer machen? Ergänzen Sie. rticule
séparable, il est néces
saire de
placer zu entre le pré
fixe et le
Als Europäer ist es wichtig, … radical : ansehen –
anzusehen

a. (mehrere Sprachen sprechen) mehrere Sprachen zu sprechen.


b. (den Nationalismus einzelner Länder bekämpfen)

c. (sich für europäische Literatur interessieren)

d. (sich mit Europa identifizieren)

e. (viel auf dem Kontinent herumreisen)

f. (offen für andere Kulturen sein)

g. (Filme in Originalsprache ansehen)

h. (möglichst viele Leute aus anderen europäischen Ländern kennenlernen)

i. (an Austauschprogrammen teilnehmen)

j. (Websites in Originalsprache lesen)

D. Stellen Sie nun mithilfe von 3C einen Internetbeitrag mit persönlichen „Tipps
für ein besser funktionierendes Europa“ zusammen. Damit Europa besse
r
funktionier t, sollte ma
n ...
Wir alle sollten …
Es wäre gut, wenn …
Europa würde besse
r
funktionieren, wenn

14 vierzehn
Aufgaben | 2

4. Das Französische Gymnasium Berlin


TuK IV
S. 37

A. Orden Sie die Fakten über das Französische Gymnasium in Berlin


3A
den historischen Ereignissen zu.

Datum Historisches Ereignis Geschichte des Französischen Gymnasiums

1685 Widerruf des Ediktes von Nantes.

Einwanderung von etwa 20.000


1689
Hugenotten nach Berlin-Brandenburg.

1914 Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

1933–45 Hitler Regime.

Inkrafttreten der EGKS (Europäische


1952/53
Gemeinschaft für Kohle und Stahl).

a. Beginn des deutsch-französischen Projekts durch die Fusion mit einer deutschen Schule.
b. Eine Schule wird für die hugenottischen Einwanderer gegründet.
c. Die Unterrichtssprache bleibt auch unter den Nazis Französisch.
d. Die Schülerzahlen gehen stark zurück.
e. Zahlreiche Hugenotten flüchten mit ihren Kindern aus Frankreich.

B. Formulieren Sie die Informationen aus 4A zu ganzen Sätzen aus.


Verwenden Sie dabei als, während oder nach.

1685
1689 1914 1933–45
1952/53

1. Nach dem Widerruf des Edikts von Nantes

2.

3. Als der Erste Weltkrieg ausbricht


als + Nebensatz
. während + Genitiv
nach + Dativ
4.

5.

fünfzehn 15
2 | Aufgaben

C. Recherchieren Sie im Internet weitere Fakten zur Geschichte dieser Institution und
verfassen Sie einen Bericht. Verwenden Sie dazu die Informationen aus 4A und Ihre
Sätze aus 4B. Die Redemittel helfen Ihnen dabei.
3B

Die Geschichte des Französischen Gymnasiums


Im Jahre …
Die Vorgeschichte des Französischen Gymnasiums in … liegt weit zurück … Während des Ersten Weltkriegs …
Interessant ist, dass …
Anfang der 1950er Jahre …
Heute …

5. Schuljahr im Ausland
SW I
S. 38 – 39
Piste 19

Hören Sie das Interview. Kreuzen Sie dann alle richtigen Antworten an.

1. Die Schülerin würde ein Schuljahr im Ausland …


a. sofort machen. ..................................................................................
b. nie machen. .......................................................................................
c. vielleicht machen. .............................................................................

2. Ein Schuljahr im Ausland würde sie am liebsten in …


a. England verbringen. .........................................................................
b. Spanien verbringen. ..........................................................................
c. Russland verbringen. ........................................................................

3. In der Schule lernt das Mädchen …


a. Russisch. .............................................................................................
b. Englisch. .............................................................................................
c. Spanisch. ............................................................................................

4. Während eines Schuljahres im Ausland könnte sie …


a. die Landessprache gut lernen. .........................................................
b. Kultur und Leute des Landes besser kennen lernen. .....................
c. mit ihren Freunden über Facebook in Kontakt bleiben. ................

16 sechzehn
Aufgaben | 2

6. Handwerksgesellen auf Wanderschaft


SW I
S. 39

Hören Sie Lars’ Erzählung (Track 4) noch einmal an. Fassen Sie sie dann zusammen. Die
folgenden Ausdrücke und die Struktur mit den Redemitteln helfen Ihnen dabei.

2C

die Walz Struktur


der Handwerksgeselle
Einleitung: Informationen übe
der Schreinergeselle r Lars und die Walz.
Lars ist Geselle und …
auf Wanderschaf t gehen/sein
Die Walz ist …
die Tradition
Bevor der junge Mann auf Wanders
in einem Betr ieb lernen/arbeiten chaf t ging, …
der Meister
Hauptteil: Informationen über
der Geselle Lars’ Zeit auf Wanderschaft
Das erste Jahr auf Wanderschaft
Stat ion machen verbrachte Lars …
Im ersten Winter …
Heimweh haben
Nachdem er ein Jahr im deutschspra
jemanden vermissen chigen Raum verbracht
hatte, …
den Meister machen
Danach besuchte Lars …
Als er 2009 die Möglichkeit hatte,

Danach ging der Geselle …
Immer wenn Weihnachten kam,

Später war er auch eine Zeitlang

Nach der Zeit in …

Schluss: Lars’ Situation, Pläne und


Gedanken heute
Nachdem Lars im August wieder
zu Hause war, …
Nach dieser Erfahrung ...

Grammatiktraining | 2

1. Finalsätze
A. Lesen Sie die Antworten auf die Frage. Wo könnte man damit durch um … zu ersetzen?
Formulieren Sie diese Sätze um.

Wozu verreisen Sie?

1. „Damit ich meine Fremdsprachen verbessern kann.“

2. „Damit meine Kinder auch andere Länder und Kulturen kennen lernen.“

3. „Damit ich interessante Leute in der ganzen Welt kennen lerne.“

4. „Damit meine Urlaubsfotos einmal einen Preis gewinnen.“

5. „Damit meine Geschäftskontakte größer werden.“

6. „Damit ich von zu Hause wegkomme.“

siebzehn 17
2 | Grammatiktraining

B. Wie heißt die Grammatikregel bei der Verwendung von damit und um … zu?
Wählen Sie aus.

Dans les propositions infinitives avec um … zu … le sujet ...

a. est le même que celui de la proposition principale. .........................


b. peut aussi être différent de celui de la proposition principale. .......

C. Wozu verreisen Sie? Notieren Sie Ihre Antworten und verwenden Sie sowohl damit
als auch um … zu.

2. Temporalsätze
A. Formulieren Sie Sätze über Ihr Leben. Benutzen B. Notieren Sie die französische Entsprechung dieser
Sie hierfür diese und weitere Satzanfänge. temporalen Konjunktionen.

1. Als ich das Collége beendete, …


2. Nachdem ich die DSD-Prüfung abgelegt hatte, … 1. als =
3. Immer wenn ich in die Schule gehe, …
2. wenn =
4. Seit ich Deutsch kann, …
5. Bevor ich das BAC ablege, … 3. nachdem =
6. Immer wenn ich in die Schule gehe, …
4. bevor =
7. …
8. … 5. seit =

Vous trouverez les conjonctio


ns
dans le précis grammatical
du
Manuel p. 159.

3. Temporalangaben
A. Lesen Sie den Text und fügen Sie die Temporalangaben ein.

von danach d davor


währen nach bis nach danach im Winter 20 09

Lars ging von Juli 2008 Juli 2011 auf Wanderschaft. hat er in einem Betrieb gelernt und

gearbeitet. Im ersten Winter auf Wanderschaft ist er nicht weit herumgekommen. Aufenthalten in

Hamburg, Lübeck, Kiel und Hannover ging er in die Schweiz. war er Österreich. war er

in Russland, ging er in die Mongolei und dann China, später Nepal. der Weihnachtszeit

hatte der junge Mann immer Heimweh nach seiner Familie und seinen Freunden. seiner Rückkehr hat

er sofort zu arbeiten begonnen.

18 achtzehn
Wortschatztraining | 2

1. „Man muss die Lage nicht unnötig verkomplizieren.“ (Wladimir Kaminer)


Aus vielen Adjektiven kann man mit der Vorsilbe ver- Verben bilden. Ergänzen Sie die Sätze.

1. Der Text ist zu schwer. Könnte man ihn nicht vereinfachen? kurz
einfach
2. Ich finde, man sollte viele Lebensmittel besser

3. Ich musste gestern ganze 20 Fehler im Text !


billig
4. Vier Wochen Urlaub ist einfach zu lang. Ich fürchte, ich muss ihn öffentlich

5. Diese aufwändige Verpackung das Produkt unnötig.


teuer
6. Manche Nachrichtentexte sollte man gar nicht

2. Wörter auf Wanderschaft


Welches deutsche Wort entspricht dem eingewanderten Fremdwort? Kreuzen Sie an und
bilden Sie einen neuen Satz mit dem entsprechenden deutschen Begriff.

1. Dieser Schriftsteller ist wirklich genial. super sehr talentiert

2. Das ist aber eine kuriose Person! neugierige seltsame

3. Dieser Ausdruck ist ziemlich ordinär. unanständig normal

4. Mein Bruder war nie ein braves Kind. mutiges liebes

3. Wörter im Wort
Welche Wörter können Sie in diesen zusammengesetzten Nomen erkennen? Notieren Sie sie. Das wird
Ihnen helfen, die Bedeutung des ganzen Wortes zu verstehen. Benutzen Sie auch das Wörterbuch.

Mehrsprachigkeit, die, -en: mehr, die Sprache/n; le multilinguisme


Utilisez le glossaire du
Muttersprache, die, -n: Manuel p. 181-198.

Staatsangehörigkeit, die, -en:

Migrationshintergrund, der:

Wirtschaftswunder, das:

Nachkriegseuropa, das:

neunzehn 19
3 Deutschland, Deutschland
1. Chronik der Berliner Mauer
TuK I
S. 46

A. Lesen Sie sich den Abschnitt aus der „Chronik der Berliner Mauer“ noch einmal durch und
markieren Sie die Schlüsselwörter.

Chronik der Berliner Mauer


12./13. August 1961
Anfang August wird in Moskau von den Führern der kom-
munistischen Parteien des Ostblocks die Abriegelung nach
Westberlin beschlossen. In der Nacht vom 12. auf den 13.
5 August beginnen Armee, Grenzpolizei und Kampftruppen
ohne Vorankündigung damit, alle Straßen und die S-Bahn
und U-Bahnlinien nach West-Berlin zu sperren. West-Berlin
wird so zu einer Insel innerhalb der DDR: von 156 Kilometern
Mauer umgeben, bestückt mit 186 Beobachtungstürmen. Für
10 den Schutz der Grenze sind die sogenannten „Grenztruppen“
zuständig, insgesamt etwa 11.500 Mann.
Schild am Checkpoint Charlie in Berlin

B. Lesen Sie die Sätze aus Briefen von Leuten, die im Westen wohnten, an ihre Freunde
im Osten. Auf welche Zeilen des Abschnitts aus 1A beziehen sie sich?
Zeile(n)
1. Hier bei uns hat niemand etwas davon gewusst.
2. Ich wollte heute mit der U-Bahn zu dir kommen. Aber das geht nicht.
3. Es ist unglaublich: Ich fühle mich, als wäre ich auf einer Insel.
4. Das müssen die Russen aber schon viel früher beschlossen haben. Hast du davon
denn gar nichts gehört?
5. Es ist wohl alles in der Nacht passiert.
6. Alle Straßen, die S-Bahn und die U-Bahn Richtung Osten sind blockiert. Was
sagen die euch, wenn ihr uns besuchen wollt?
7. Wie auf einer Insel, die von einer Mauer umgeben ist und von Grenztruppen
bewacht ist. Muss ich denn jetzt so leben?
8. Alles ist blockiert und überall sieht man auf eurer Seite Armee, Grenzpolizei
und Kampftruppen.

C. Verfassen Sie einen Brief zum historischen Ereignis. Bauen (Meine) liebe … / (Mein) lieber …
Sie einige Sätze aus 1B ein und vervollständigen Sie das
r…
persönliche Schreiben mit den Redemitteln aus dem Kasten. Es ist unglaublich / schrecklich / unfassba
1C
Was steht bei euch über … in der Zeitung?
Ich habe …
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass …

D. Was ist der Checkpoint Charlie? Recherchieren Sie im Viele liebe Grüße
Internet und berichten Sie in der Klasse auf Französisch.
Dein(e) …

20 zwanzig
Aufgaben | 3

2. Dummheit schafft Freiheit


TuK II
S. 49

A. Diese Satzanfänge stammen aus dem Bericht des Jugendlichen für die Stasi. Ordnen Sie sie
den entsprechenden Teilen zu (I, E, H oder S).

I E H
Informationen: lieu, Einleitung: courte et claire Hauptteil: toutes les
date, objet descript ion du thème informations sur l’événement

a. Die zwei Männer haben mich gebeten, ................................................. E


b. Sie haben mir gesagt, dass … .................................................................. S
c. Die Umweltbibliothek befindet sich … ................................................... Schluss: commentaire final
d. Dort habe ich … gesehen. ....................................................................... qui résume le sujet
e. Am letzten Sonntag war ich im Auftrag der Stasi … .............................
f. Da stehen lauter Bücher über … .............................................................
g. Zusammenfassend kann ich sagen, dass … ...........................................
h. (Stadt), am 10. Mai 19… ........................................................................... Cette struc ture devra
it
i. Diese Bücher sind … ................................................................................ vous aider à construir
e
votre compte rendu
j. Einige Titel dieser Bücher … .................................................................... de
manière logique.
k. Betreff: Besuch in … .................................................................................

B. Verfassen Sie den Bericht des Jugendlichen. Struktur und Satzan-


fänge aus 2A sowie die Redemittel helfen Ihnen dabei.

2C

Ein junger Mann in einer Umweltbibliothek

• zwei Mitarbeiter der Stasi


• sich in der Umweltbibliothek umsehen
• in der Kirche
• Bücher über Umwelt herumstehen
• westliche Bücher
• nicht uninteressant
• nichts Besonderes

einundzwanzig 21
3 | Aufgaben

3. Weggesperrt
TuK III
S. 50 – 51

Lesen Sie die Beschreibung von Anjas Gefühlen und Emotionen. Ordnen Sie sie den
Textausschnitten aus dem Roman zu.

2D
Anja …
a. hat Platzangst und ekelt sich vor dem Schmutz. .......................... 2
b. fühlt sich gleichgültig und resigniert. ...........................................
c. fühlt sich durch das Ambiente verunsichert und gestresst. ........
d. ist schockiert und spürt Panik in sich aufsteigen. ........................

1
Das Bett aus Metall, das ihr zugewiesen wurde, war
dreistöckig. So etwas hatte sie noch nie gesehen, nicht einmal
im schäbigsten Ferienlager. Alles hier sah nach Knast aus, nach
einem Ort, von dem sie nie wieder wegkommen würde. Wie
sollte sie hier existieren? Wie konnte sie hier überleben? Sie
spürte eine Welle der Panik in sich aufsteigen. (Zeilen 7 – 11) 2
Das Mädchen half ihr ungeduldig das
Laken über die fleckige Matratze zu ziehen
3
und das Bett der mittleren Etage zu bauen.
Überall lagen die gleichen
Wie sollte sie da schlafen, eingequetscht
Wäschestapel. Kein Buch,
in dieser Sardinenbüchse? (Zeilen 13 – 16)
kein Foto, kein Schmuck, kein
Lippenstift – nichts verriet,
dass hier junge Frauen lebten. 4
Anja zitterten die Finger, und Wenig später stand sie selbst in der Reihe, stocksteif, die Arme an den
als ihre Wäschepyramide ins Körper gepresst. War sie jetzt eine von ihnen? Während des Zählens war
Wanken geriet, brach ihr der sie die Nummer acht. Sie sagte »Acht« und drehte den Kopf nach links. Sie
Schweiß aus. (Zeilen 21 – 24) hörte die Nummer neun »Neun« sagen und schob sich den Daumen gegen
den nackten Schenkel. Vielleicht gab es ja doch noch eine Chance aus
diesem Albtraum zu erwachen? Aber ihr Nagel war zu kurz, sie hatte ihn
im Arrest abgeknabbert und sie fühlte nur, dass sie immer weniger fühlte.
Keinen Schmerz, keine Wut. Nicht mal Angst. Nur etwas Dumpfes, Taubes.
Und in ihrem Kopf war es leer. (Zeilen 28 – 36)

4. Ostalgie
TuK IV
S. 53

Hören Sie die Radiosendung und füllen Sie die Tabelle aus.
Piste 10

2C
Anrufer 1 Anrufer 2 Anrufer 3

Name des Produktes

Ist es auf dem Foto abgebildet?

Produktart

Warum wurde es gekauft?

22 zweiundzwanzig
Aufgaben | 3

5. Die Schule in Frankreich


SW I
S. 54

Verfassen Sie einen Sachtext mit dem Titel „Die Schule in Frankreich“. Die Redemittel und
die grafische Darstellung des französischen Schulsystems helfen Ihnen dabei.

1D
Das Schulsystem in Franreich
Baccalauréat (Abitur)
18 Lycée
Lycée
17 professionnel
(Gymmnasium) Apprentissage
16 In Frankreich geht man mit … Jahren in
(Berufliches Gymnasium) (Lehre) die Schule.
15
Diese Schule dauert … Jahre.
14 Vorbereitung
Collège Von der 1. bis zur … Klasse …
13 auf die Lehre
Das Collège …
12 Wer eine Lehre machen möchte, …
(Gesamtschule der Sekundarstufe I)
Lebensalter

11 In der Sekundarstufe II gibt es


10 verschiedene Schultypen: …
Das Lycée und das Lycée professionnel …
9
École élémentaire In Frankreich macht man das Abitur …
8
(Grundschule)
7

4 École maternelle
3 (Vorschule)

6. Die Rolle der Frau: Ehe und Familie in der ehemaligen DDR
A. Lesen Sie die Aussagen durch und überlegen Sie, welche richtig sein könnten.
Kreuzen Sie an.
Richtig Falsch
In der DDR …
waren sehr viele Frauen berufstätig. .................................................... ............
konnten die Frauen Arbeit und Familie nicht gut verbinden.............. ............
gab es viele, staatliche Kindergärten..................................................... ............
war die Frau normalerweise von ihrem Mann finanziell abhängig...... ............
gab es viele Wohngemeinschaften........................................................ ............
heirateten viele junge Leute, um vom Staat eine eigene
Wohnung oder einen staatlichen Kredit zu bekommen...................... ............
konnte man in der Familie frei sprechen und diskutieren................... ............

B. Hören Sie den Ausschnitt aus dem Radioprogramm und vergleichen Sie.
Piste 20
Lagen Sie richtig? Haben Sie etwas neues erfahren? Notieren Sie.

dreiundzwanzig 23
3 | Aufgaben

7. Zwanzig Jahre danach


SW II
S. 56 – 57

A. Welche Aussagen passen zu Diagramm 1, welche zu Diagramm 2?

50 50
1 2
40 Die DDR hatte 40 Die DDR hatte mehr
ganz überwiegend schlechte als gute
30 30
schlechte Seiten. Seiten. Es gab viele
20 Man lebte in einer 20 Probleme, aber zur
Diktatur und in Not konnte man mit
10 10
vielen Bereichen der Situation fertig
0 herrschte Mangel. 0 werden.

Ost West

1. Bei dieser Aussage gibt es eine deutliche Diskrepanz, nämlich zirka


15 Prozent, zwischen Osten und Westen. ................................................................. Diagramm 1
2. Es ist überraschend, dass nur sehr wenige Leute im Osten denken,
dass die DDR ganz überwiegend schlechte Seiten hatte. ........................................
3. Knapp 25 Prozent der Bevölkerung im Westen denkt so. .......................................
4. Diese 32 Prozent denken aber auch, dass man trotz der Probleme
mit der Situation fertig werden konnte. ...................................................................
5. Bei dieser Aussage gibt es eine Diskrepanz von 15 Prozent zwischen
der Meinung der Bevölkerung im Westen und der im Osten. ................................
6. Die meisten Leute im Westen denken, dass die DDR mehr schlechte
als gute Seiten hatte. ..................................................................................................
7. 51 Prozent, also mehr als die Hälfte der Bevölkerung, sind dieser Meinung.........
8. Dieser Prozentsatz war der höchste bei dieser Umfrage
und überrascht nicht sehr. .........................................................................................
9. Nur zirka acht Prozent der Leute im Osten glauben, dass man in der
DDR in einer Diktatur lebte und dass in vielen Bereichen Mangel herrschte. .......
10. Fast ein Drittel der Leute im Osten denkt, dass es in der DDR viele
Probleme gab. .............................................................................................................
11. Für 23 Prozent der Leute im Westen hatte die DDR ganz überwiegend
schlechte Seiten. ..........................................................................................................
12. Dass man mit der Situation in der DDR zur Not fertig werden konnte,
denken insgesamt 83 Prozent, wenn man Ost- und Westbevölkerung addiert. ....

B. Markieren Sie in den Aussagen in 7A alle Ausdrücke, die man


zur Beschreibung von Diagrammen verwenden kann.
Vous pourrez toujou
rs
C. Bringen Sie die Sätze aus 7A in eine für Sie logische Reihenfolge. utiliser ces expression
s pour
commenter des graph
Sie müssen nicht alle erwähnen. iques,
des diagrammes, de
s
statistiques, etc.
Diagramm 1: Diagramm 2:

D. Verfassen Sie zu einem der Diagramme einen Sachtext.

24 vierundzwanzig
Grammatiktraining | 3

1. Der Genitiv
A. Markieren Sie alle Genitive in den Aussagen.

1. Die Hauptfrage der Studie war: „Wie beurteilen Sie rückblickend das Leben in der DDR?“
2. Mehr als 40 Prozent der Schüler glaubten, die Umwelt sei in der DDR sauberer gewesen
als im Westen.
3. Fast 80 Prozent der Befragten haben in den Fragebögen außerdem angekreuzt, wenig
oder gar nichts über die DDR zu wissen. Vous trouverez la déclinaison
4. Mehr als 70 Prozent der Testgruppe konnten von insgesamt 18 Wissensfragen zur DDR im dans le préc is grammatical
du Manuel p. 154.
Fragebogen nur die Hälfte beantworten.
5. Für mehr als 20 Prozent des befragten Bevölkerungsteils hatte die DDR ganz überwiegend
schlechte Seiten.
6. Fast ein Drittel der Leute im Osten denkt, dass es in der DDR viele Probleme gab.

B. Analysieren Sie die Genitive wie in dem Beispiel.

1. die Hauptfrage der Studie: Nominativ  die Studie Genitiv  der Studie
2.

3.

4.

5.

6.

Le génitif est souvent employé dans des textes informatifs


comme par exemple dans la description des diagrammes et
compte rendu et des sondages et statistiques.

2. Passivkonstruktionen
A. Markieren Sie alle Passivkonstruktionen in den Sätzen. Notieren Sie auch, ob es sich um
Passivkonstruktionen im Präsens oder im Präteritum handelt.

1. Die sozialen Aspekte der DDR werden von den 4. Von mehr als 40 Prozent der Schüler wird die
brandenburgischen Schülern idealisiert. (Präsens) Umweltpolitik der DDR besser bewertet als die im
2. Nur die Hälfte der Wissensfragen zur DDR wurde von Westen. ( )
70 Prozent der Schüler beantwortet. ( ) 5. Von 80 Prozent der Schüler wurde im Fragebogen
3. Mehr als jeder Zweite wusste nicht, wann und vom angekreuzt, dass sie wenig oder gar nichts über die
wem die Berliner Mauer gebaut wurde. DDR wissen. ( )
( ) 6. Es wird von mehr als zwei Drittel der Befragten
ausdrücklich gewünscht, mehr über den SED-Staat zu
lernen. ( )

fünfundzwanzig 25
3 | Grammatiktraining

B. Formulieren Sie die Sätze in Aktivkonstruktionen um. Achten Sie dabei auch auf die
Verwendung der passenden Zeitform.

1. Die brandenburgischen Schüler idealisieren ...


2.

3.

4.

5.

6.

Le passif est particulièrement employé pour les


textes factuels. On se sert aussi du passif pour
décrire des événements avec une certaine distance.

3 | Wortschatztraining

1. Mengenangaben und Indefinitpronomen


A. Schreiben Sie mit diesen Strukturen Sätze um Ihren Schulalltag zu beschreiben.

Ces pronoms indefinis ont


wenige
keine les mêmes terminaisons que
zirka ein Viertel 100 Prozent l’ar ticle au pluriel : Nominat
if
ein kleiner Teil et accusatif –e, datif –en,
die Mehrheit alle génitif –er.
manche einige
viele
ein Drittel
null Prozent

1. Die Mehrheit der Jugendlichen meiner Schule treibt gern Sport. / Viele Schüler meiner Schule treiben gern Sport.

B. Lesen Sie den Tipp und überprüfen Sie Ihre Sätze.

26 sechsundzwanzig
Wortschatztraining | 3

2. Internationalismen
A. Lesen Sie die Wörter und finden Sie die französische Entsprechung. Schreiben Sie auch die
Wortart dazu und notieren Sie für das Wort einen bekannten Kontext.

die Panik
die Euphorie die Basis die Literatur das Diagramm

die Autorität die Nostalgie der Kapitalismus


das Klischee
markant rebellisch
atheistisch
der Funktionär der Sozialismus
die Formulierung
das Monstrum

Internationalismus Französisch Mein Kontext

der Sozialismus (Nomen, mask.) le socialisme Der Sozialismus ist ein politisches System.

B. Notieren Sie zu diesen Internationalismen verwandte Wörter. Schauen Sie im


Wörterbuch nach. Wenn möglich, finden Sie auch Verben.

Nomen Adjektive Verben

der Sozialismus sozial / asozial sozialisieren


der Soziologe … …

siebenundzwanzig 27
4  Mythos deutscher Wald
1. Wald: nicht nur Natur
ES
S. 60 – 61

A. Was assoziieren Sie mit dem Wald? Suchen Sie nach Begriffen, um die Mindmaps zu
vervollständigen.

die frische Luft


das Moos

Wald als Naturraum

das Reh

das Geheimnis

Wald als Mythos

Zwerge und Gnome

B. Welches Foto aus dem Manuel gefällt Ihnen am besten und warum? Erklären Sie.

28 achtundzwanzig
Aufgaben | 4

2. Bekannte deutsche Wälder


TuK I
S. 62 – 63

A. Tragen Sie die Namen der wichtigsten Waldgebiete Deutschlands in die Karte ein.
1A
Benutzen Sie die Informationen aus dem Manuel.

4. Forst Grunewald

E F

neunundzwanzig 29
4 | Aufgaben

B. Wo liegen die Waldgebiete? Beschreiben Sie die geografische Lage


eines der Waldgebiete mit diesen Ausdrücken.

Utilisez aussi la car te


bei + Stadtname qui
im Norden/Süden/Osten/Westen se trouve dans le rab
at
de la couver ture.

nördlich von/südlich von …


in + Bundesland

C. Suchen Sie im Internet weitere Informationen zu einem dieser Gebiete. Berichten


Sie in der Klasse auf Französisch darüber.

3. Kinder brauchen sie: die Hexen, Helden, Riesen & Co.


TuK III
S. 66 – 67

A. Was symbolisieren die Figuren oder Orte in Märchen? Kombinieren Sie die Sätze.
1D

1. Die Hexe symbolisiert oft … a. gute wie böse Seiten haben – wenn er im Märchen auftaucht,
steht er meistens für etwas Geheimnisvolles.
2. Mit dem Helden … b. oft für große, fast unüberwindbare Probleme und Gefahren, er
kann das Schicksal des Helden bestimmen.
3. Der Riese steht im Märchen … c. eine ideale junge Frau, die das Gute verkörpert.
d. manchmal einen Ort der Einsamkeit in mitten von Reichtum und
4. Die Prinzessin symbolisiert meistens … Bequemlichkeiten.
e. hilft sie meistens dem Helden – sie ist der Gegenspieler zur Hexe.
5. Der Zwerg kann … f. fast immer das Geheimnisvolle, das Unbekannte – einen Ort,
wo fantastische Figuren leben und magische Dinge passieren
6. Wenn eine Fee im Märchen erscheint, … können.
g. kann sich der Leser identifizieren – er stellt das Gute und
7. Der Wald symbolisiert … Heroische im Menschen dar.
h. das Böse, das Gefährliche oder sie stellt den Helden des
8. Ein Schloss repräsentiert im Märchen … Märchens mit ihrer Zauberei auf die Probe.

B. Welche Märchenfigur hat Sie als Kind am meisten positiv Als ich klein war, hat mich ... beeindruckt.
oder negativ beeindruckt? Verfassen Sie einen kurzen Text zu Als Kind fand ich ...
Ihren Kindheitserinnerungen. Ich kann mich noch ganz genau erinnern,
dass …
Was mich besonders an der Figur fasziniert
hat, war(en) …
Wovor ich ziemliche Angst hatte, war(en)

4. Der Wald im Bild
TuK IV
S. 68

A. Sehen Sie sich die Gemälde von Klimt und Kirchner nochmals genauer an.
Piste 21
Hören Sie dann die Bildbeschreibung. Welches Gemälde wird beschrieben?
Kreuzen Sie an.

Gustav Klimt, „Tannenwald I“ (1901)

Ernst Ludwig Kirchner, „Im Wald“ (1919/20)

30 dreißig
Aufgaben | 4

B. Hören Sie die Bildbeschreibung noch einmal an. Notieren Sie mindestens
Piste 21
drei Signalwörter, durch die Sie Ihre Wahl aus 4A begründen können.

5. Waldanschauung
TuK IV
S. 68 – 69

Wie beschreibt Canetti den tropischen Wald, wie den Wald der gemäßigten Zone? Unterstreichen
Sie die betreffenden Stellen im Textauszug und füllen Sie die Tabelle aus.

1D

Ihre Sauberkeit und Abgegrenztheit gegeneinander, die


Betonung der Vertikalen, unterscheidet diesen Wald von
dem tropischen, wo Schlinggewächse in jeder Richtung
durcheinanderwachsen.
5 Im tropischen Wald verliert sich das Auge in der Nähe, es
ist eine chaotische, ungegliederte Masse, auf eine bunteste
Weise belebt, die jedes Gefühl von Regel und gleichmäßi-
ger Wiederholung ausschließt. Der Wald der gemäßigten
Zone hat seinen anschaulichen Rhythmus. Das Auge ver-
10 liert sich, an sichtbaren Stämmen entlang, in eine immer
gleiche Ferne. Der einzelne Baum aber ist größer als der
einzelne Mensch und wächst immer weiter ins Reckenhaf-
te. Seine Standhaftigkeit hat viel von derselben Tugend des
Kriegers. [...]

der tropische Wald der Wald der gemäßigten Zone

einunddreißig 31
4 | Aufgaben

6. Den Planeten retten


SW I
S. 70

A. Sehen Sie sich die Liste mit wertvollen Tipps für unsere Umwelt an. Markieren Sie
die Tipps, die Sie am besten finden.

 öfter zu Fuß gehen  PC, Stereoanlage, Fernseher usw. … nicht auf Standby
 öffentliche Verkehrsmittel benutzen sondern ganz abschalten
 Rad fahren  Solarbatterien benutzen
 duschen statt ein Vollbad nehmen  nicht zu oft das Handy wechseln
 umweltbewusst einkaufen: Obst und Gemüse der Saison,  Papier sparen: doppelseitig drucken oder kopieren
Plastikverpackungen vermeiden  für Pflanzen und im Garten: Regenwasser statt
 Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel kaufen Leitungswasser verwenden
 in Weltläden einkaufen  CDs recyceln
 mit dem Rucksack oder einer Stofftasche einkaufen gehen  beim Sport in der Natur alle Abfälle mit nach Hause
 Müll trennen nehmen
 Computer auf Energiesparfunktion einstellen  an Waldsäuberungsaktionen teilnehmen

B. Verfassen Sie Ihren Beitrag für die Diskussion zum Thema Es ist sehr wichtig, dass jeder von uns …
Umwelt. Erklären Sie, was wir alle für die Rettung des Für unsere Umwelt wäre es wichtig, wen
n…
Planeten tun können. Die Tipps aus 6A und die Redemittel
1C Wir alle könnten …
helfen Ihnen dabei.
Was ganz leicht zu realisieren wäre: …
Auf alle Fälle sollte man …
Ich würde es auch gut finden, wenn …

7. Der Wald in der Kunst


SW I
S. 71

A. Hören Sie noch einmal die Bildbeschreibung zum Gemälde von Caspar David Friedrich.
Notieren Sie weitere Informationen zum Gemälde und zur Epoche der Romantik.
Piste 12

B. Welche Information vermitteln Sie mit diesen Redemitteln? Ordnen Sie zu.
Beschreiben Sie dann das Gemälde aus der Ich-Perspektive mithilfe der Konstruktionen
aus 7A und der Redemittel.
B C
A
Das Gemälde, das ich beschreibe Mit … assoziiere ich …
n. heißt … und stammt von …
Im Vordergrund kann ich … erkenne Beim Betrachten des Gemäldes
… Ich weiß, dass … für …
Im Hintergrund erkenne ich nur denke ich an …
charakteristisch sind.
In der Mitte des Bildes sehe ich
… Bei diesem Gemälde geht es
Auf den ersten Blick wirkt das für mich um …
Zwischen … und … sehe ich … Bild für mich …
Auf mich wirkt das Bild / Foto /
Links kann ich … erkennen. Wenn ich das Bild aber genauer
betrachte, … Gemälde …
Rechts sehe ich …

2. Detaillierte Beschreibung des Bildes.


1. Information zum Künstler, Epoche, etc.
3. Interpretation.

32 zweiunddreißig
Aufgaben | 4

8. Gedichtinterpretation
SW II
S. 72 – 73

A. Sehen Sie sich die Beschreibung der formalen und sprachlichen Mittel eines WORTSCHATZ
2A
Gedichts an. Ordnen Sie sie den Oberbegriffen zu. 1. vokalreich riche en voyelles
2. klangvoll sonore
3. aufdringlich pénétrant
4. Reim rime
1.Thème 2. Métrique 3. Choix des mots 4. Construction de la phrase 5. Verhaltensweisen comportement

5. Consonance 6. Procédé de style 7. Perspective


C
B
A Wie klingt das Gedicht, wenn es
laut vorgelesen wird?
Wer spricht aus welcher Position oder viele Hauptsätze, statisch,
Situation? nacheinander angeordnet dynamisch,
Beschreibt das lyrisches Ich die Situation? wenige Nebensätze vokalreich1,
Erlebt das lyrische Ich die Situation? Hauptsätze und Nebensätze klangvoll 2
Wird über Erlebnisse oder Gefühle Fragesätze aufdringlich3 (kr/gr/pf/tsch)?
berichtet?
Gibt es monologische oder dialogische
Passagen im Gedicht?
F G

D Welche Wortar ten Metapher (bildhaf te Umschreibungen von Dingen,


Thème E herrschen vor? Personen ...)
Es beschreibt Nomen, Symbole und Vergleiche (bildliche Ausdrücke für
den Inhalt des Paarreim: aa bb Adjektive, Ähnliches)
Gedichts. Oft, Kreuzreim: Adverbien, Personifikationen (Eigenschaften oder
5
aber nicht immer, ab ab Verben … Verhaltensweisen von Personen ordnet man
ist der Titel ein Umarmender abstrakten Begriffen, Pflanzen oder Tieren zu)
guter Hinweis Reim4: ab ba Pathetische Figuren (Ausrufe, Laute etc...)
dafür, worum es Verschränkter Rhetorische Fragen (auf diese Frage wird keine
im Gedicht geht. Reim: abc abc Antwor t erwartet.)
Schweifreim: aa Apostrophe (Anrede einer nicht präsenten Person)
b cc b Neologismen

B. Wählen Sie die passenden Redemittel um das Gedicht, das Sie


auswendig gelernt haben, zu beschreiben und verfassen Sie Ihre
Gedichtinterpretation.
2B

mmt aus
Das Gedicht „...“ von … sta Man merkt (deutlich), dass das Gedicht aus
en Epo che des /der … dem … Jahrhundert stammt, weil … Zusammenfassen
der literar isch d kann man sage
dass das Gedich n,
mit dem t…
Das Gedicht beschäftigt sich In den ersten Zeilen wird über … gesprochen.
Bemerkenswer t
Thema … In den letzten Zeilen … an diesem Gedich
t ist
für mich, dass …
Strophen
Das Gedicht besteht aus … Das Gedicht besteht (vor allem) aus …
Rei ms che ma … Ich persönlich find
mit dem e, dass das Gedich
Das lyrische Ich beschreibt/erzählt/ber ichtet … t…
Struktur.
Es hat eine (un)regelmäßige
Das Gedicht klingt für mich …

dreiunddreißig 33
4 | Grammatiktraining

1. Konjunktiv II
A. Lesen Sie die Ideen zur Rettung unseres Planeten. Markieren Sie alle Konjunktivformen.

1. Ich könnte öfter mal zu Fuß gehen.


2. Wenn wir Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel kaufen würden, könnten wir den Entwicklungsländern
aktiver helfen.
3. Könntest du denn eigentlich nicht auch deinen Müll trennen, Oma?
4. Es wäre sicher intelligent, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder Rad zu fahren.
5. Wenn ich duschen statt baden würde, könnte ich viel Wasser sparen.
6. Wenn wir doch alle umweltbewusster einkaufen würden: Nur Obst und Gemüse der Saison, und
Plastikverpackungen vermeiden!
7. Wir alle sollten unsere CDs recyceln!
8. Vati, im Büro könntest du echt viel Papier sparen: Du solltest doppelseitig drucken und kopieren!

B. Ordnen Sie die Sätze aus 1A den Anwendungsarten des Konjunktiv II zu.

a. Conseil:

b. Proposition:

c. Demande ou question polie:

d. Proposition subordonnée irréelle:

e. Souhait et rêve

C. Betrachten Sie die Ideen aus 1A aus der Perspektive des 22. Jahrhunderts.
Verwenden Sie dabei den Konjunktiv der Vergangenheit.

Le subjonctif II au passé se construit avec


hätte/wäre + participe passé.

Wir hätten unseren Planeten vielleicht gerettet, wenn wir …

a. öfter mal zu Fuß gegangen wären.


b.

c.

d.

e.

f.

g.

h.

34 vierunddreißig
Grammatiktraining | 4

2. Wechselpräpositionen
A. Lesen Sie den Text und fügen Sie die Präpositionen mit/ohne Artikel aus dem Kasten ein.

in den am in
im auf in den
im auf in den Vous trouverez un rés
umé
des prépositions spa
im unter in die tiales
dans le précis gramm
atical du
im ans auf den Manuel, p. 156.
am unter den

Freizeitpark Wald?
Wer für Sport und Spaß in den Wald möchte, sollte erstoff und den umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Auch
immer auch Rücksicht auf die Umwelt nehmen! eine große Pf lanzen- und Tierwelt hat
Wald kann man Natur diesem Refugium ihre Heimat. Deshalb müssen bei den
eintauchen, Wanderwegen spazieren Freizeitaktivitäten Wald einige Regeln
gehen, Bäume klettern, beachtet werden: Verhalten Sie sich Wald,
Bäumen sitzen, Fluss relaxen und vie- Flu ssu fer u nd Wa ld-
les mehr. Also ist er der ideale Freizeitpark, oder? Einer wegen immer ruhig – sprechen Sie leise. Sollten Sie zu
Umfrage zu Folge gehen Bundesland einem Picknick Flussufer gehen, sam-
Baden-Württemberg über sechs Millionen Menschen meln Sie alle Ihre Abfälle wieder ein. Die Mountainbiker
einmal wöchentlich Wald, um sich zu Waldbesuchern sollten vorausschauend
erholen. Der Wald ist ein großflächiges, funktionierendes fahren. Pilzsammler dürfen nur vom
Ökosystem. Er schützt unsere natürlichen Lebensgrund- Gesetz erlaubten Zeiträumen ihrem Hobby nachgehen.
lagen Wasser, Boden, Klima und Luft. Er bindet das Wenn Sie das nächste Mal in den Wald gehen, denken
Treibhausgas Kohlendioxid (CO2), produziert dabei Sau- Sie an diese wenigen, aber sehr wichtigen Regeln!

B. Welche der Präpositionen aus 2A beschreiben eine Position,


welche eine Richtung? Notieren Sie.

Direction (Wohin?) Localisation (Wo?)

C. Wo benutzen Sie in 2B den Akkusativ, wo den Dativ?

fünfunddreißig 35
4 | Wortschatztraining

1. Was passt nicht?


Ergänzen Sie die Artikel und markieren Sie jeweils den Begriff, der nicht in die Reihe passt.

1. Märchen Werbetext Gedicht Abenteuer

2. Hexe Zauberei Zwerg Riese

3. Solidarität Klugheit Arroganz Furchtlosigkeit

4. Mülltrennung Klimaanlage Zweitwagen Swimmingpool

5. Vordergrund Mitte Horizont Stimmung

6. links später oben rechts

7. Aufklärung Romantik Naturschutz Naturalismus

2. Rund um die Kunst


A. Finden Sie möglichst viele Nomen, Adjektive und Verben in dieser
Lektion, die zu den einzelnen Kunstgattungen passen.

Literatur Malerei Musik

der Dichter das Gemälde die Partitur

B. Beschreiben Sie Ihr Lieblingskunstobjekt (Foto, Song, Poster …) mithilfe des


gesammelten Wortschatzes aus 2A.

36 sechsunddreißig
5 Ausdrucksstark!
1. Eine Werbekampagne
ES
S. 80 – 81

A. Finden Sie, dass Bild und Text der Kampagne gut


zusammenpassen? Verfassen Sie einen kurzen schriftlichen Ich finde, dass Text und Bild (nicht) gut zusammen
passen, weil …
Kommentar. Die Redemittel können Ihnen helfen.
Besonders das Bild mit …
B. Welches Bild und welchen Spruch würden Sie für den Slogan Gut/Schlecht gewählt ist meiner Ansicht nach der
„Entdeck’ den Deutschen/die Deutsche in dir!“ auswählen, um Spruch …, weil …
für Deutschkurse zu werben? Machen Sie drei Vorschläge. Der Werbeslogan „Entdeck’ den Franzosen in dir!“ ist
meiner Meinung nach …
Auf diese Art und Weise für Französischkurse zu
2. Werbung im globalisierten Europa werben finde ich …
A. Sehen Sie sich die Notizen an. Hören Sie dann den Vortrag
Piste 22 und korrigieren Sie die drei Informationen, die falsch sind.

a. Ein Werbespot kann heute theoretisch in Europa 300 Millionen Menschen erreichen.
b. Schwierigkeiten beim Einsatz von Werbespots für ganz Europa:
1. Der Markenname des Produkts: Viele Marken heißen in verschiedenen Ländern anders.
2. Die Landessprache: 65 % der Europäer sprechen nur ihre Muttersprache. Der Werbespot
muss also visuell effektiv sein: interessante Bilder, suggestive Musik
3. Kulturelle Unterschiede in Europa: unterschiedliche Interpretation von Farben, Bildern,
Spezialeffekten usw. in den verschiedenen Ländern
c. Tendenz heute: „Global Marketing“ – Koordination von Werbeaktionen für ein Produkt für
die ganze Welt. Resultat: bessere Effizienz, höhere Kosten.

B. Verfassen Sie mithilfe der korrigierten Informationen aus 1A eine kurze


Zusammenfassung des Vortrags.

3. Sich im Netz ausdrücken


TuK I
S. 82

A. Wie nutzen Sie Internet? Kreuzen Sie an und ergänzen Sie eventuelle weitere Aktivitäten.

Aktivität im Internet oft manchmal selten nie

Nach Informationen suchen

Informationen weitergeben (z.B. Eintrag auf Wikipedia schreiben, verbessern


oder korrigieren)

Social Communities frequentieren

Neue Freunde finden und alte Freunde wieder finden

Videos auf You-Tube hochladen

siebenunddreißig 37
5 | Aufgaben

B. Lesen Sie den letzten Absatz des „Von den persönlichen Daten werden
Sachtextes noch einmal. Was davon am ehesten die Hobbys und
andere Tätigkeiten (83 Prozent) verraten
trifft auf Sie zu? Markieren Sie. . Rund 70 Prozent posten
eigene Fotos oder Filme. Lediglich fünf
Prozent veröffentlichen ihre
Handynummer. 90 Prozent der Nutzer
von Facebook & Co glau-
ben nicht, dass ihnen Dinge, die sie übe
r sich selber posten, irgend-
wann Probleme bereiten könnten.“

C. Was denken Sie über Datenschutz im Internet? Kreuzen Sie an.

stimmt stimmt nicht


1. Im Allgemeinen sollte man immer daran denken,
dass im Internet viele Daten jahrelang gespeichert werden. ................
2. Hobbys und Freizeitaktivitäten im Internet anzugeben,
ist okay – niemand außer meinen Freunden interessiert sich dafür. ....
3. Bei Online Social Communities zu sein ist heute Standard.
Es ist wichtig zu wissen, wie man sich darstellt, wen man als
Freund akzeptiert und wen nicht. .............................................................
4. Eigene Fotos oder Filme in Facebook, Netlog oder MySpace zu
posten, ist für den persönlichen Datenschutz nicht gefährlich. .............
5. Die Sicherheitsprüfung vor unerlaubten Zugriffen auf zum
Beispiel eine Facebook-Seite ist relativ effektiv. .....................................
6. Seine Handynummer oder Wohnadresse sollte man im
Internet nie preisgeben. .............................................................................

D. Verfassen Sie nun Ihren Kommentar zum Thema


Datenschutz im Internet. Bauen Sie auch Sätze aus Mitglied bei einer Online-Social-Co
mmunity
2C ein, die Redemittel helfen Ihnen dabei. zu sein, ist meiner Ansicht nach …
1C
Was gut funktioniert ist …
… preiszugeben ist (ziemlich/nicht
so)
gefährlich.

4. Wenn Bilder sprechen


TuK I
S. 83 Ich würde nie/immer …
Meiner Meinung nach sollte man
A. Sehen Sie sich die Bilder von George Grosz und Gerd …
2B
Arntz noch einmal an und ordnen Sie zu.

Bild B: Gerd Arntz „Krise“ (1931)


Bild A: George Grosz „Drinnen und draußen“ (1926)

1. farbig Bild A 8. Menschen als Individuen dargestellt


2. schwarz-weiß 9. Menschen als Typen dargestellt
3. ein Ölbild 10. Kontrast zwischen Arm und Reich
4. eine Grafik 11. die Reichen bleiben unter sich
5. Kontrast zwischen innen und außen 12. die ärmeren Menschen bleiben draußen
6. Kontrast zwischen oben und unten 13. die Gesellschaft ist in getrennte Klassen unterteilt
7. klare Konturen 14. keine Kommunikation zwischen den Klassen

B. Beschreiben Sie eins der Bilder: Die Informationen aus 3A und die
Redemittel aus dem Manuel helfen Ihnen dabei.

38 achtunddreißig
Aufgaben | 5

5. Der Vorleser
TuK II
S. 84 – 85

A. Lesen Sie noch einmal den Auszug aus „Der Vorleser“. Unterteilen Sie
den Text in vier Abschnitte und geben Sie die Zeilennummern an.

Zeilen

1. Vor der Reise

2. Allgemeine Beschreibung der Reise

3. Ein Streit auf der Reise

4. Die Versöhnung

B. Suchen Sie im Text die Informationen auf folgende Fragen. Markieren


Sie die Stellen im Text und beantworten Sie die Fragen schriftlich.

1. Wie ging es Michael vor der Reise?


2. Wie ging es Hanna vor der Reise?
3. Wer war für die Organisation der Reise zuständig?
4. Warum stand Michael in Amorbach so früh auf?
5. Was legte Michael auf Hannas Nachttisch?
6. Was passierte, als Michael wieder aufs Zimmer zu Hanna kam?
7. Wie reagierte Michael, als Hanna ihn schlug?
8. Welche Erklärung gab Hanna für ihre Aggressivität?

C. Entscheiden Sie, ob diese Aussagen richtig oder falsch sind.

Richtig Falsch

1. Hanna will nichts von der Reiseroute wissen. ..........................................

2. Michael und Hanna tragen sich in die Hotelformulare als Ehepaar ein.

3. An einem Morgen will Michael Hanna überraschen. ..............................

4. Hanna findet Michaels Überraschung toll. ...............................................

5. Hanna ist zu Michael sehr liebevoll. ..........................................................

6. Michael versteht anfangs nicht, warum Hanna so wütend reagiert. ....

D. Welche „Überlebensstrategien“ von Menschen, die nicht Lesen und Schreiben können, wendet
Hanna im Alltag an? Kreuzen Sie an und belegen Sie Ihre Auswahl durch Textstellen.

Zeilen

Strategie 1: „Im Restaurant heißt es: „Für mich bitte dasselbe!“

Strategie 2: „Ich schreibe nie, das lasse ich immer andere machen.“

Strategie 3: „Lieber hart arbeiten als lesen und schreiben.“

neununddreißig 39
5 | Aufgaben

6. Lesen und Schreiben, gestern und heute


TuK II
S. 85

A. Lesen Sie einen längeren Ausschnitt des UNESCO-Berichts zur Alphabetisierung.


Welche Fakten finden Sie überraschend? Markieren Sie sie.

Die UNESCO ist federführend für die UN-Weltdekade der Alphabetisierung in Süd- und Westasien und in Subsahara-Afrika. Die arabischen Staa-
(2003-2012), deren Ziel es ist, die Analphabetenrate bei Erwachsenen um ten weisen ebenfalls hohe Analphabetenraten auf. In nur zehn Län-
die Hälfte zu reduzieren. […] Neben der Reduzierung der Analphabetenra- dern leben 72 Prozent der erwachsenen Analphabeten weltweit.
te werden so beispielsweise auch die Verbesserung von Bildungsqualität, Dabei sind Lesen und Schreiben entscheidende Fähigkeiten: Sie sind
universelle Grundschulbildung und der Abbau des Geschlechtergefälles in der Schlüssel zum lebenslangen Lernen. Sie erhöhen die Chance auf
der Bildung als Zielvorgaben festgehalten. Der Welttag der Alphabetisie- Beschäftigung und Fördern den Wissenserwerb. Auf diese Weise kön-
rung am 8. September erinnert jedes Jahr daran, dass es in vielen Ländern nen sie auch dazu beitragen, die Kindersterblichkeit zu senken und
immer noch ein Privileg ist, lesen und schreiben zu können. Gesundheit zu verbessern. Für die UNESCO ist Bildung daher eine we-
Die Daten des UNESCO-Weltbildungsberichts 2011 belegen: Etwa 796 sentliche Voraussetzung für nachhaltige menschliche Entwicklung und
Millionen Menschen sind Analphabeten, fast zwei Drittel von ihnen für die Überwindung von Armut.
sind Frauen. Die große Mehrheit der erwachsenen Analphabeten lebt Aus: www.unesco.de

B. Warum ist es so wichtig, lesen und schreiben zu können? Suchen Sie Gründe
im Auszug und nennen Sie weitere.

C. Verfassen Sie einen Text für eine Werbekampagne, die Menschen motivieren
soll, besser Lesen und Schreiben zu lernen. Gestalten Sie Ihren Text auch visuell
(Fotos, Zeichnungen, grafische Aufmachung).

En Suisse on
7. Studienreise nach Tunesien écrit ss au lie
TuK IV
S. 88 et on utilise en u de ß
général les m
guillemets qu êmes
’en français.
A. Lesen Sie die Kurzbiografie von Paul Klee. Markieren Sie die Informationen,
die Sie wichtig finden, um später über den Künstler zu berichten.

Biografie von Paul Klee (1879–1940)


1879 Paul Klee wird am 18. Dezember als Sohn des Tunis und Kairouan. Klee entdeckt die Farbe.
Musiklehrers Hans Klee und der Sängerin Ida Klee-Frick 1920–1931 Paul Klee lehrt und arbeitet am Bauhaus in
in Münchenbuchsee bei Bern geboren. Weimar und Dessau.
1898 Maturität (Abitur) in Bern im September. 1930 Das Museum of Modern Art in New York zeigt
1898–1901 Kunststudium in München. eine grosse Klee-Ausstellung.
1906 Heirat mit der Münchner Pianistin Lily Stumpf 1933 Paul Klee wird von den Nationalsozialisten als
(geb. 1876). «entarteter Künstler» diffamiert und emigriert mit
1912 Paul Klee beteiligt sich an der 2. Ausstellung des seiner Frau Lily Klee-Stumpf von Düsseldorf nach Bern.
Blauen Reiters in München. 1940 Paul Klee stirbt am 29. Juni 1940 im Krankenhaus
1914 Reise mit seinen Künstlerfreunden August Macke Sant’ Agnese in Locarno-Muralto. Er hat gut die Hälfte
und Louis Moillet nach Tunesien, mit Aufenthalten in seines Lebens in Bern verbracht – insgesamt 33 Jahre.
Aus: www.paulkleezentrum.ch

40 vierzig
Aufgaben | 5

B. Suchen Sie mehr Information über Paul Klee und schreiben Sie einen
Infokasten zu seiner Person.

1E

8. Schönes Rot
TuK IV
S. 89

A. Was verbinden Sie mit der Farbe Rot? Wählen Sie die Assoziationen, die für
Sie am besten passen und begründen Sie sie.

Rot ...
1. ist für mich die Farbe der Liebe und Leidenschaft.
2. verbinde ich mit Revolution und Terror.
3. steht für mich für Aggressivität.
4. ist für mich eine politische Farbe.

Rot ist für mich …

B. Im Text werden viele Redewendungen genannt, in denen Farben vorkommen.


Was bedeuten die wohl? Ordnen Sie zu.
Er/Sie …
1. Mann, unser Nachbar war gestern ganz schön blau! a. war politisch extrem links.
2. Mein Onkel war damals ein radikaler Roter. b. ärgert sich in bestimmten Situationen sehr.
3. Ich glaub’, morgen mach’ ich einfach mal blau! c. war ganz schön betrunken.
4. Oh Gott! Meine Mutter hat einen blauen Brief bekommen … d. denkt sehr negativ über die Zukunft.
5. Wenn ich das schon höre, seh’ ich rot! e. hat eine negative Nachricht von der Schule bekommen.
6. Du Pessimist – du siehst auch immer alles so schwarz! f. geht morgen nicht arbeiten.

C. Gibt es im Französischen auch Redewendungen, die mit Farben zu tun haben?


Notieren Sie sie.

9. Ein Gedicht von Rimbaud


TuK IV
S. 89

A. Lesen Sie die Vokale laut. Klingen sie hell oder dunkel? Entscheiden Sie
nach Ihrem Gefühl.

A E I O U
hell

dunkel

einundvierzig 41
5 | Aufgaben

B. Welche Vokale verbinden Sie persönlich mit diesen Farben? Assoziieren Sie.

weiß orange himmelblau

schneeweiß rot grau

gelb grün braun

rosa blau schwarz

C. Notieren Sie Wörter, in denen diese Vokale dominieren.

A: E: Fehler, I: O: U:

D. Komponieren Sie aus Ihren Notizen aus 8A, B und C


Utilisez aussi le glossaire
über die Vokale in der deutschen Sprache ein ähnliches
du Manuel p. 181-198 ou
Gedicht wie das von Rimbaud. votre dictionnaire.
3B

10. Pfister präsentiert


SW I
S. 90–91

A. Suchen Sie alle Formulierungen, die sich im


Textauszug auf Pfisters Stil bei der Präsentation Er geht „flott“ zum Beamer.
beziehen. Er nimmt Blickkontakt mit dem Publikum auf.

B. Was könnte Pfister seinem Freund Georg in einer


E-Mail über seine Präsentation berichten? Verfassen
Sie die Mail für Pfister. Die Notizen aus 9A helfen
Ihnen dabei.

11. Ein Gemälde präsentieren


SW II
S. 93

Sehen Sie sich das Bild von Max Beckmann an. Benutzen Sie diese Redemittel um die
Details zu beschreiben, die Ihnen wichtig erscheinen.

1C

• lesen • sitzen
ppich Das Gemälde ze
• weinen • liegen • der rote Te igt ...
• der Stuhl D rache Die Familie beste
• blicken • hängen • der grüne ht aus ...
• die Zeitung ecke Um den Tisch sit
• stehen ständer • die Zimmer zen ...
• der Kerzen r Die ältere Frau …
• das Fenste
• die Flasche Auf der Bank lie
en • die Lampe gt ...
• der Fußbod Viele Kerzen ste
hen ...
Auf dem Klav ier
liegt ...
Auf dem Boden
liegt ...

42 zweiundvierzig
Grammatiktraining | 5

1. Adjektivdeklination
A. Lesen Sie die Bildbeschreibung. Ergänzen Sie, wo nötig, die Adjektivendungen.

Carl Spitzweg, „Der arme Poet“, 1839

Es ist ein klein Bild: 36,3 mal 44,5 cm. Es zeigt Alltag. Solche Szenen werden zum Lieblingsthema der
uns einen arm Poeten in seiner Dachkammer. deutsch und österreichisch Maler des
Er liegt im Bett, besser gesagt auf einer Matratze, Biedermeier.
ist warm angezogen und trägt eine Schlafmütze. Ein In dieser Zeit von 1815 bis 1848 wird das Bürgertum
Regenschirm schützt ihn vor dem eindringend durch die Wiederherstellung der alt
Regen, in der Hand hält er beschrieben Blätter. Verhältnisse seiner politischen Verantwortung
An der schäbig Wand stehen Verse. Der Raum ist beraubt und zieht sich enttäuscht in das
ärmlich , ohne Möbel, bis auf einen Kachelofen, Privatleben zurück.
dessen Brennstoff wohl die Manuskripte des Carl Spitzweg stammt selber aus bürgerlich
arm Poeten sind. Doch das Bild ist nicht Verhältnissen und war Apotheker, bevor er Maler
trist : sanft Licht erfüllt den Raum, wurde. Er ist einer der Hauptvertreter dieses Malstils.
die Sonne scheint hinein, der Poet, die Feder im Das alles sagt uns aber nicht, warum der arm
Mund, ist in die Arbeit versunken und scheint nicht Poet in Deutschland so berühmt ist. Und so
verbittert über die Härte des Lebens. Es ist eine unbekannt in Frankreich.
Genremalerei; eine anekdotisch Szene aus dem Aus: www.arte.tv/de

B. Welche Adjektive werden im Text prädikativ


verwendet? Markieren Sie jeweils den Satz und Un adjec tif est épith
ète quand il se
notieren Sie das Verb. Was können Sie feststellen? trouve à côté d’un
nom. Quand il est
au nom par l’intermé relié
diaire d’un verbe, il
est alors attribut.
C. Notieren Sie alle Adjektive aus 1A mit/ohne dazugehörigem Artikel
und Nomen in der richtigen Kategorie.

article défini + adjectif + nom article indéfini + adjectif + nom adjectif + nom sans article

ein kleines Bild (Nom.)

D. Notieren Sie auch den Kasus neben jeder Struktur.

dreiundvierzig 43
5 | Grammatiktraining

2. Lerntipps zur Adjektivdeklination


A. Welche Lerntipps gehören zu welcher Kategorie? Ordnen Sie zu.
3
Au nominatif et à l’accusatif
Au Nominatif Masculin, au Nominatif et
singulier et à toutes les
à l’Accusatif Neutre et Féminin, l’adjectif
personnes du pluriel,
L’adjectif porte la marque de épithète prend un e. A tous les autres
les adjectifs portent la
l’article défini. cas, aussi bien pour le Masculin, le
terminaison des articles. Au
1 Neutre et le Féminin, qu’il s’agisse du
datif et au génitif singulier,
singulier ou du pluriel, l’adjectif épithète
tous les cas et genres portent
prend la marque en.
2 la terminaison en.

a. ar ticle défini + ad
jec tif + nom
c. adjec tif + nom
sans ar ticle

ect if + nom
b. art icle indéfini + adj

B. Lernen Sie diese Tipps auswendig!

5 | Wortschatztraining

1. Internationalismen als Synonyme


Finden Sie die Wortpaare, die eine ähnliche Bedeutung haben. Ergänzen Sie auch, wo
möglich, ein verwandtes Wort aus einer anderen Sprache.

der Effekt die Distanz präsentieren


applaudieren die Transparenz degeneriert
effektiv eliminieren der Kontrast
die Karriere die Effektivität emigrieren
expressiv limitiert

deutsches Wort Internationalismus in anderen Sprachen

die Entfernung die Distanz the distance (engl.), la distance (frz.)


der Gegensatz … …
die Laufbahn

die Klarheit

die Wirksamkeit

die Wirkung

entartet

44 vierundvierzig
Wortschatztraining | 5

deutsches Wort Internationalismus in anderen Sprachen

auswandern

klatschen

vorstellen

vernichten

ausdrucksstark

begrenzt

wirkungsvoll

2. Orientierung auf Fotos, Gemälden, Bildern …


A. Sehen Sie sich die Wörter an. Auf welche Teile des Bildes beziehen sie sich?
Zeichnen Sie ihre Position ein.

links von/neben
im Hintergrund
im Vordergrund

rechts vorne
in der Mitte

rechts von/neben
links hinten

links vorne
rechts hinten

seitlich links
unten

zentral oben

seitlich rechts

B. Beschreiben Sie mithilfe der Redemittel aus 2A ein Foto, Gemälde, Poster oder Bild aus
dieser Lektion ganz genau. Ihre Mitschüler raten, um welches es sich handelt.

fünfundvierzig 45
6 Schöne neue Welt
1. Neues Wohnen
ES
S. 96 – 97

A. Kreuzen Sie die Aspekte an, die zu Ihrem idealen Haus gehören sollten.

einstöckig (Bungalow) mit Balkon/Terrasse


mehrstöckig benutzerfreundlich durch viel Technologie
im Stadtzentrum ohne viel Technologie
auf dem Land in einem kleinen Ort in modernem Baustil
im Vorort einer Stadt im Baustil aus dem … Jahrhundert
mitten im Grünen mit einem großen Garten
mit großer Wohnfläche mit Gemüsegarten
mit kleiner/mittlerer Wohnfläche mit Parkplatz/Garage
Arbeitsräume (Büro, Praxis oder Studio) mit Keller
mit Freizeiträumen (z.B. Fitnessraum, Hobbyraum, Atelier …) mit Schwimmbad
mit vielen kleinen Fenstern mit Fitnessraum
mit wenigen großen Fenstern mit eigener Produktion von Solarstrom/
Windenergie/Erdwärme (für Warmwasser, Heizung)

B. Erstellen Sie dann eine Rangliste der für Sie wichtigsten Aspekte.
B

Mein ideales Haus:

2. Homo Urbanus
TuK I
S. 99

A. Lesen Sie noch einmal den Zeitungsartikel aus dem Manuel. Sortieren Sie die
2B
Information in Fakten und Zukunftsprognosen.

Fakten Zukunftsprognosen

46 sechsundvierzig
Aufgaben | 6
B. Ergänzen Sie die Zukunftsprognosen mit Ihren eigenen Vorstellungen.

1. Dass es bis 2025 über 20 Megastädte geben wird, ist meiner


Meinung nach …

2. Realistisch / Unrealistisch finde ich die Prognose, dass …

3. Ich glaube (schon / nicht), dass es 2025 in China 15 Megacitys


geben wird, weil …

4. Dass das 21. Jahrhundert von Städten dominiert sein wird, ist …

5. Die Prognose, dass nur 100 Städte 30 Prozent der


Weltwirtschaft generieren werden, ist meiner Meinung nach …

6. Dass diese Städte für die gesamte Innovation verantwortlich


sein werden, finde ich ...

3. Robert Opfer
TuK II
S. 100

A. Lesen Sie den Textausschnitt noch einmal und markieren


Sie die Informationen, die mit Zeit zu tun haben.

Mit Anfang 30 führt Opfer 26 Mitarbeiter. Er ist für sie und


ihre Familien verantwortlich. Seine eigenen Kinder sieht er
werktags nicht. Zwischen 21 und 2 Uhr kommt er nach Hause.
Dienstagabends geht er direkt zum Basketball, freitags abends
zum Chor. […] Verabredungen mit Freunden trägt Opfer vier bis
sechs Wochen im Voraus ein. […] Zwei Wochen Urlaub sind drin,
am vierten Tag wird er jedes Mal krank. Ohne elektronischen
„Timeplaner“ ist sein Leben undenkbar. Anfangs arbeitete Opfer
2000 Stunden pro Jahr, fünf Jahre später sind es 4000. Er arbeitet
meist sonntags, samstags ohnehin. Zum Schluss kommt er auf
4000 Überstunden pro Jahr, 2000 mehr als zu Beginn seines
Aufstiegs 1996. Der Wahnsinn war schon da, und er, Opfer selbst,
ist der Nukleus dieses Wahnsinns, den er nicht bemerkt. Mitte
der 1990er-Jahre braucht seine Firma für den Bau einer Fabrik 24
Monate; 2004 sind es elf. Für die Auftraggeber zählt jeder Tag;
die Technologie wächst schnell und ohne Rücksicht. Das Handy ist
stets in Reichweite.
Aus: Christian Schüle, „Vom Ich zum Wir“, Piper Verlag, 2009

B. Beschreiben Sie Ihr eigenes


Mit Anfang 17 …
Leben mit möglichst vielen
Werktags …
Zeitangaben aus 3A.

siebenundvierzig 47
6 | Aufgaben

C. Im Wortgitter sind 20 Berufe versteckt. Notieren Sie jeweils die


Berufsbezeichnungen für Frauen und Männer. Das Wörterbuch hilft Ihnen dabei.

I N G E N I E U R U P R O F I S P O R T L E R M N K
B T Y B T K E A I D C T A V X Z W E L I A Y B N I M
T C X V I U M E B M W I S S E N S C H A F T L E R M
K O C H U N I B O T R E X T I E R A R Z T C X A T O
I U C R V L K A N F I O E E U R B B U S F A H R E R
K U L O V X F H J B F L T W E B I A O T P R Y E W S
C L P S Y C H O L O G E W A R P O N S I O S R V N C
K I V A D C T Q C O L E H R E R I K C B T Y U I R H
S U E V E R T E R B T E R D P I T A F K S R Q Ö E R
D T R L O U N V C X T D H E J K U N T C R X P B X I
T D K U I K P E R Q W D T S V B N G Z M W I L P O F
Y B Ä C K E R R T C V N J S F C R E U A R O N O I T
T G U B N M E R V Y U B W O Q P O S N F I V C T S S
A S F V N M A R K E T I N G L E I T E R F U Y C O T
M T E E L O I P W P P I A S Y E R E B N S U E R C E
O K R V E V U R E T A R B T R W V L M L S J B V E L
P Ü U R I Y W B A U N I N T L O H L U I A P U T A L
B N N R T N D F Y U T O E W R T G T R E B B N I Y E
M S U A R B T N U I L N I M T V Y E B X L Z W X Y R
I T M L R E D A K T E U R N H U Y V R T L V L O I B
Y L U S I N M T B P M Y P O L I T I K E R I N M L O
U E Y M T V B C X E R I R E R R A G I X U T M N Y B
Y R B I M Ä R Z T I N I F A B R I K A R B E I T E R
L K U K R A N K E N S C H W E S T E R T B E R B N I

1. die Krankenschwester / der Krankenpfleger


2. …

D. Welche Berufe aus 3C haben einen ähnlichen Lebensrhythmus wie Robert Opfer?
Finden Sie sie interessant? Warum ergreifen manche Menschen wohl einen Beruf, der
ihnen wenig Zeit für das Privatleben lässt? Schreiben Sie einen kurzen Kommentar.

4. Der Mensch von morgen


TuK II
S. 101

A. Schauen Sie sich die Lebensbereiche an. Markieren Sie, was in 15 Jahren vielleicht
auf Sie zutrifft.

Privatleben Berufsleben Freizeitgestaltung Zeitplanung


 viele Freunde haben  als Angestellte(r) arbeiten  Freunde online treffen  Berufs- und Privatleben
 in einer WG wohnen  als Selbstständige(r) arbeiten  viele Hobbys haben (Sport, streng trennen
 verheiratet sein  einen interessanten/ Malerei, Musik, Sprachen)  immer erreichbar sein
 Single sein stressigen Beruf ausüben   oft alleine sein  das Handy auch mal
 auf dem Land/am Meer  mit neuester Technologie  die Natur genießen ausstellen
leben arbeiten  fernsehen/ins Kino gehen  jede Minute genau planen
 Kinder haben  gut verdienen  reisen  sich mit Freunden
 Haustiere haben   schlecht verdienen  meditieren spontan treffen
 in einer Wohnung in der  geschäftlich viel reisen  politisch engagiert sein  den Urlaub ein Jahr im
Stadt leben  zu Hause arbeiten  in einer NGO als Voraus planen
 im Ausland leben  viele Überstunden machen Freiwilliger arbeiten  immer erreichbar sein

48 achtundvierzig
Aufgaben | 6

B. Entwerfen Sie aus Ihren Gedanken aus 4A eine Mindmap. Sie können
sie auch mit Ihren Vorstellungen ergänzen.

Privatleben

mein Leben in 15 Jahren

C. Beschreiben Sie mithilfe Ihrer Mindmap aus 4B die


Idealvorstellung Ihres Lebens in 15 Jahren. Die Redemittel
helfen Ihnen dabei.
2B Wenn ich an mein
Le ben in 15 Jahren de
nke, …
Im Pr ivatleben/Be
ruflich werde ich ...
Meine Freizeit wird
5. Langsamer leben
TuK IV
S. 104
so aussehen: …
Was meine Zeitplan
ung betrifft, werd
A. Lesen Sie die Begriffssammlung in den beiden Kästen. e ich …
Nicht (wirklich) wi
chtig finde ich …
Welcher Lebensstil wird jeweils beschrieben? Kombinieren Sie
die Gegensätze.

1. Slow-Life 2. Stressiges Leben

a b
1. Exotische Früchte aus dem Ausland kaufen   a. Die Zeitung lesen
2. Morgens ohne Frühstück das Haus verlassen   b. Zu Fuß gehen
3. Auf dem Sofa liegen und durch das  c. Bioprodukte aus dem Inland essen
Fernsehprogramm zappen   d. Briefe und Postkarten schreiben
4. Mit dem Mofa fahren   e. Sich mit Freunden im Café treffen und
5. Viele Dinge gleichzeitig machen  gemütlich plaudern
6. Mit Freunden telefonieren oder chatten   f. Ins Kino gehen, um einen besonderen Film
7. E-Mails und SMS verschicken  zu sehen
8. Die neuesten Nachrichten online auf dem  g. Früh aufstehen und in Ruhe frühstücken
Handy kontrollieren   h. Sich auf eine wichtige Sache konzentrieren

B. Wie würde Ihr Leben aussehen, wenn Sie


langsamer leben würden? Beschreiben Sie
es mithilfe der Redemittel. Heute ist mein Leben …, mit In der Schule/In meiner Freizeit
1E
Slow- Life wäre es … würde ich …
Um langsamer zu leben, sollte/ Vielleicht sollte ich dann …
müsste ich …
Mein Tagesablauf wäre …

neunundvierzig 49
6 | Aufgaben

6. Europas Umwelthauptstadt
TuK IV
S. 105

A. Ordnen Sie die Aussagen über Stadt- und Landleben den Grundeinstellungen zu.

Umweltfreundliche Städte haben Zukunft! Es ist besser, aufs Land zu ziehen …

Aussage Nr. Aussage Nr.

1. Unsere Städte werden immer 6. Was soll an einer Stadt umweltfreundlich sein?
umweltfreundlicher: Mit Solarenergie, elektrischen In der Stadt zu leben ist immer nur ein Kompromiss
Autos, Einkaufsmöglichkeiten online usw. sind wir zwischen Berufs- und Privatleben.
auf dem besten Weg. 7. Umweltfreundlich ist nicht gleich menschen- und
2. Keine Stadt kann so umweltfreundlich sein, tierfreundlich! Die Stadt kann keine Alternative
dass sie genug Lebensqualität für eine Familie mit zum Land sein.
Kindern bietet. 8. Wenn jeder Stadtbewohner im Kleinen täglich
3. Mehr Radwege, mehr Lärmschutz, mehr etwas für die Umwelt tut, wird das Leben in der
Mülltrennung, eine transparente, effiziente Stadt qualitativ immer besser.
Verwaltung – das ist der richtige Weg, um Städte 9. Die Ruhe auf dem Land ist mit der umwelt-
lebenswert zu machen. freundlichsten Stadt der Welt nicht zu
4. Es genügt sicher nicht, ein paar Radwege mehr vergleichen!
zu bauen, um unsere Städte umweltfreundlicher zu 10. Nicht alle Leute können auf dem Land leben,
machen. weil wir in unserer Zeit auch eine funktionierende
5. Alles, was uns in der Stadt fehlt, finden wir auf dem Infrastruktur brauchen, um effektiv arbeiten zu
Land: frische Luft, freundliche Leute, Lebensmittel vom können – umweltfreundliche Städte sind die
Biobauern, einen langsameren Alltagsrhythmus … Zukunft von uns allen!

B. Und was glauben Sie? Verfassen Sie einen Kommentar zum Thema Umwelt
und Stadt. Bauen Sie Satzteile aus 6A ein, um Ihre Meinung wiederzugeben und
schlagen Sie einen Werbeslogan für die Umwelthauptstadt vor.
2C

50 fünfzig
Aufgaben | 6

7. Auf dem Land oder in der Stadt leben?


TuK IV
S. 104 – 105

Hören Sie sich die Diskussion an und notieren Sie, welche der Aussagen richtig (R) und
Piste 23 welche falsch (F) sind.

Die Frau … Der Mann …

meint, dass alle Leute lieber auf dem liebt das Leben in der Stadt, weil man
Land als in der Stadt leben würden. .................. sich nie langweilt. ................................................

findet, dass die Dynamik der findet vor allem die Anonymität der
Großstadt einfach nur Stress bedeutet. ............. Stadt toll. ..............................................................

findet das Kulturangebot auf dem Land findet Konzerte oder Fußballspiele sehr
ganz toll. .............................................................. entspannend. ......................................................

ist überzeugt, dass auch jüngere Leute denkt, dass jüngere Leute lieber auf dem
gern auf dem Land leben würden...................... Land leben. ...........................................................

8. Kommunikation heute
SW I
S. 106 – 107

Diese Mail wurde geschrieben, um ein Handy-


Abonnement zu kündigen. Markieren Sie die Stellen,
die für ein offizielles Schreiben unpassend sind und
1E
formulieren Sie sie in ein offizielles Schreiben um.

Kündigung des Handy-Abonnements

Hi an euch von Telexing,

meine letzte Handy-Rechnung war einfach zu


hoch.
Eure Tarife sind echt eine Katastrophe!!!
Andere Anbieter haben wirklich viel coolere
Angebote, das solltet ihr euch mal ansehen!
Deshalb sage ich euch: Ich kündige mit
Monatsende!!
Meine Nr.: 0686/332576.

Ich hoffe, das geht okay.


Ciao!

einundfünfzig 51
6 | Grammatiktraining

1. Höflichkeitsform
A. Lesen Sie den Leserbrief und markieren Sie, wo die Höflichkeitsform verwendet wurde.

SEHR GEEHRTE REDAKTION, MIT GROSSER AUFMERKSAMKEIT HABE ICH IHREN LETZTEN ARTIKEL ÜBER DEN
STRESS UND DIE DADURCH ENTSTEHENDEN FOLGEN BEI ERWACHSENEN GELESEN: GERNE WÜRDE ICH MICH
MAL ALS SCHÜLERIN AUS DER SCHWEIZ ZU DIESEM THEMA ÄUSSERN. ICH WEISS NICHT, OB SIE WISSEN,
DASS UNSERE SCHULZEITEN EIN WENIG ANDERS EINGETEILT SIND ALS DIE IN DEUTSCHLAND. WIE AUCH IN
DEUTSCHLAND „DÜRFEN“ WIR FÜNF TAGE DIE WOCHE DIE SCHULE BESUCHEN. UNSER UNTERRICHT BEGINNT
UM 07:10 UHR UND ENDET JE NACH UNTERRICHTSTAG ZWISCHEN 15:00 UHR UND 17:00 UHR. WIR HABEN
EINE KLEINE PAUSE AM MITTAG, WIE AUCH MORGENS UM ZEHN UND NACHMITTAGS UM DREI. SICHER
KÖNNEN SIE SICH ABER VORSTELLEN, DASS WIR ALLE DURCH DIE STRESSIGEN 38-40 SCHULSTUNDEN PRO
WOCHE UND DIE ZWEI STUNDEN HAUSAUFGABEN PRO TAG SEHR BESCHÄFTIGT SIND. NATÜRLICH IST ES MIR
WIE AUCH IHNEN KLAR, DASS UNSERE LEHRER IHREM LEHRPLAN FOLGEN MÜSSEN UND DAZU DIESE VIELEN
STUNDEN BRAUCHEN. ALLE IHRE LESER SIND SICH SICHER AUCH BEWUSST, DASS WIR SCHÜLER, SO WIE
NORMAL ARBEITENDE ERWACHSENE IN EINEM FULLTIMEJOB, GROSSEN STRESS HABEN. DAZU KOMMEN AUCH
NOCH DIE STÄNDIGEN PRÜFUNGEN. UM DIESEN STRESS EIN BISSCHEN ZU BEWÄLTIGEN, HILFT ES MIR EINEN
ZEITPLAN ZU ERSTELLEN, IN DEN ICH EINTRAGE, WANN ICH WÖFUR LERNE UND WANN ICH AUCH EINMAL EINE
PAUSE MACHE. WICHTIG IST AUCH, DASS MAN NICHT NUR LERNT, WENN ES EINE PRÜFUNG GIBT. DANN HAT
MAN SPÄTER NICHT EINEN SO GROSSEN STRESS. WIR JUGENDLICHEN, WIE SIE UND IHRE ERWACHSENEN LESER,
MÜSSEN MEINER MEINUNG NACH EINFACH BESSERES ZEITMANAGEMENT LERNEN. FINDEN SIE NICHT AUCH?
FREUNDLICHE GRÜSSE AN SIE UND IHRE MITARBEITER
CHANTAL

B. Schreiben Sie ihn noch einmal mit der richtigen Groß- und Kleinschreibung und
teilen Sie ihn in Absätze ein.

C. Verfassen Sie eine kurze, offizielle Antwort auf den Leserbrief.

2. Imperativ
A. Lesen Sie sich die Tipps für einen entspannten Alltag durch. Welche davon sind in der
Höflichkeitsform formuliert? Kreuzen Sie an.

1. Schreiben Sie wieder mal einen Brief oder eine Postkarte! ........................................................
2. Lies mal wieder in Ruhe die Zeitung! ............................................................................................
3. Geh mal wieder ins Kino, sieh weniger fern!................................................................................
4. Triff dich mit Freunden im Café anstatt stundenlang zu chatten! ..............................................
5. Gehen Sie öfter mal zu Fuß! ...........................................................................................................
6. Konzentriere dich auf eine wichtige Sache und nicht gleichzeitig auf 100 unwichtige! .........
7. Stehen Sie früh auf und frühstücken Sie in Ruhe! ........................................................................
8. Telefonieren Sie weniger! ...............................................................................................................

52 zweiundfünfzig
Grammatiktraining | 6

B. Ergänzen Sie die Regel mit der richtigen Option.

1. Au registre formel, l’impératif se construit avec… 2. Au registre familier, l’impératif se construit avec…

a. la 3ème personne du singulier + Sie. a. la 2ème personne du singulier sans la terminaison –st.
b. l’infinitif + Sie. b. l’infinitif sans la terminaison de l’infinitif –en.
c. l’infinitif. c. la 3ème personne du singulier.

C. Schreiben Sie die familiären Tipps aus 2A in formelle um und umgekehrt.

Wortschatztraining | 6

1. Wahrscheinlichkeit abstufen
Setzen Sie die folgenden Adverbien in den Text ein. Bedenken Sie, dass sie Meinungen
und Nuancen ausdrücken und deswegen nicht immer nur eine Möglichkeit richtig ist.

sicher(lich) wahrscheinlich möglicherweise

ohne Zweifel bestimmt wohl vielleicht

Das Haus der Zukunft


Das Haus der Zukunft wird drei lenergiehaus“, das aus der Solarenergie all die Ener-

Eigenschaften haben: komfortabel, ökologisch, wirt- gie bezieht, die es verbraucht. Das

schaftlich. Schon seit den 1990er Jahren gibt es das perfekte” Baukonzept ist jedoch das „Plusenergie-

so genannte „Passivhaus“. Dank einer perfekten Iso- haus“, eine Weiterentwicklung der anderen beiden

lierung und Lüftung verursacht dieses Baukonzept Baukonzepte. Dieser Gebäudetyp produziert mehr

rund 80 Prozent weniger Heizkosten als traditionell Energie, als er verbraucht, kann also zum Beispiel ein

erbaute Häuser. Es spart Energie und Kosten und strombetriebenes Fahrzeug auftanken. Beim Haus

ist gleichzeitig umweltfreundlich. Die Kombination der Zukunft spielen steigende Energiepreise keine

von ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen Rolle mehr, was dazu führen wird,

war der Grund dafür, dass sich dass dieses Konzept in Zukunft immer mehr Erfolg

das Konzept in den letzten Jahren gut durchsetzen haben wird. Diese Bau- und Wohnkonzepte werden

konnte. dazu beitragen, dass wir unsere

Eine Weiterentwicklung dieses Konzepts ist das „Nul- Umwelt besser schützen können.

dreiundfünfzig 53
6 | Wortschatztraining

2. Die Umweltschlange m
ro
rst
A. Finden Sie zehn zusammengesetzte Nomen in der Wortschlange und notieren a ndelsola

aw
Sie sie mit dem Artikel.
u tos tro
oa m

stungklim
n erg iera sp

r
e

kt
t o m
lda

ar
ele
dw
a

la
w

m
ung
en

eg
eu

p
reg mw

l är

la
m eltbe

nn
sc
hut zmülltre

1. 6.

2. 7.

3. 8.

4. 9.

5. 10.

B. Ergänzen Sie die Regel: Kreuzen Sie an.

1. Le premier mot....................
2. Le mot au milieu................. … définit l’article du nom composé.
3. Le dernier mot.....................

3. Welche Nomen passen zum Verb?


Streichen Sie das Nomen, das man nicht mit dem Verb verbinden kann. Schreiben Sie
jeweils einen Beispielsatz neben die passenden Kombinationen.

nutzen: 1. das Internet


2. die Gelegenheit
3. die Zeit
4. den Traum

sparen: 1. Energie
2. Strom
3. Freiheit
4. Geld

halten: 1. eine Präsentation


2. eine Rede
3. den Mund
4. eine Hausaufgabe

stellen: 1. zum Termin


2. zur Verfügung
3. in Frage
4. zur Debatte

54 vierundfünfzig
7  Fortschritt oder Rückschritt?
1. Praktische deutsche Erfindungen
ES
S. 112 – 113

A. Sehen Sie sich die folgenden Informationen an. Ordnen Sie sie
den vier Erfindungen in der Tabelle zu.

Levi Strauss Mitarbeiter Wilhelm Maybach


1883
12 km/h Viertakt-Benzinmotor
Gottlieb Daimler Mitarbeiter der Firma Teekanne 1850
Bayern San Francisco robuste Hosen
Goldgräber
Teehändler
leichter als Metalldosen
Adolf Rambold 1908 1987
Forscher des Fraunhofer-Instituts
Datenmenge verringern
Revolution in der Musikbranche

Erfindung Informationen

MP3

Motorrad

Teebeutel

Jeans

B. Hören Sie die Radiosendung zur Entwicklungsgeschichte dieser vier Erfindungen und
überprüfen Sie Ihre Tabelle. Lagen Sie richtig?

2. Ein Genie in der Schule


TuK II
S. 116

A. Lesen Sie noch einmal den Ausschnitt aus „Die Vermessung der Welt“. Ordnen
1B
Sie die Beschreibungen dem Lehrer Büttner (L) oder dem Schüler Gauß (S) zu.

1. streng................... 6. intelligent.............

2. gestresst............... 7. sadistisch..............

3. wohlerzogen........ 8. aggressiv..............

4. unsicher................ 9. autoritär...............

5. nervös................... 10. schüchtern..........

fünfundfünfzig 55
7 | Aufgaben

B. Lesen Sie folgende Textausschnitte. Auf welche Verhaltensweisen aus


2A beziehen sie sich?

Der Lehrer in der Schule hieß Büttner und prügelte gern. […] Am
liebsten stellte er ihnen Aufgaben, an denen sie lange arbeiten
1 mussten und die trotzdem kaum ohne Fehler zu lösen waren, so dass sadistisch, autoritär
es zum Schluss einen Vorwand gab, den Stock hervorzuholen.

Gauß versagte die Stimme, er räusperte sich, er schwitzte. Er wünschte


2
nur, er wäre noch auf seinem Platz und rechnete wie die anderen […].

Darum sei es doch gegangen, eine Addition aller Zahlen von eins
bis hundert. Hundert und eins ergebe hunderteins. Neunundneunzig
3 und zwei ergebe hunderteins. Achtundneunzig und drei ergebe
hunderteins. Immer hunderteins. Das könne man fünfzigmal machen.

Fünftausendfünfzig, wiederholte Gauß, in der Hoffnung, dass Büttner


4
es ausnahmsweise verstehen würde.

Dann schickte er Gauß auf seinen Platz. Er solle sich setzen, den Mund
5
halten und nach dem Unterricht dableiben.

Gauß schüttelte den Kopf, wollte erklären, konnte nicht. Seine Nase
6 lief. Er musste schniefen. […] Er sei fertig, stotterte er. Es sei interessant
gewesen, er wolle sich bedanken.

C. Beschreiben Sie das Verhalten des Lehrers und des Schülers. Die Redemittel
helfen Ihnen dabei.

Gauß ist ein … Junge. Büttner ist ein … Lehrer.

Er weiß, dass er … Seine Arbeit …


sich Gauß …
Seinem Lehrer gegenüber verhält Er verhält sich seinen Schülern gegenübe
r…
Gauß hält Büttner für … Er kann kaum glauben, dass …

Es irritiert ihn, dass … Trotzdem gibt er Gauß …

3. Zukunftsszenarien
TuK III
S. 118

Sehen Sie sich das Bild im Manuel noch einmal an. Vervollständigen
Sie die Beschreibung auf der nächsten Seite mit diesen Begriffen.

auf dem Bild im Hintergrund im Vordergrund


der Künstler das Besondere wirkt
das Foto in der Mitte die Stimmung
die Fotomontage die Wassermassen

56 sechsundfünfzig
Aufgaben | 7

Auf dem Bild kann man ganz deutlich den Eiffelturm erkennen. Er steht

des Bildes. an diesem Bild ist, dass der Eiffelturm

unter Wasser steht. sieht man ein paar wichtige Gebäude und Stadtviertel

von Paris. Durch das viele Wasser, den Sonnenuntergang, den graublauen Himmel und die

düsteren Wolken das Bild apokalyptisch. ist wie

vor dem Weltuntergang: Paris wird gerade durch große überschwemmt.

Yannik Monget hat aus einem ganz normalen mit

Spezialeffekten am PC eine angefertigt.

4. Das Ende der Freiheit


TuK III
S. 119
La préposition bei est
toujours suivie du datif,
A. Sehen Sie sich den Text im Manuel noch einmal an. Ordnen
la préposition durch est
Sie die Begriffe mit der richtigen Präposition in die Tabelle ein. toujours suivie de l’accusatif.

Wo wird man kontrolliert? Wodurch wird man kontrolliert? der Bankautomat


im … durch die Patientenkarte der Stromverbrauch

… der Bahnsteig

der Wohnkomplex

die U-Bahn-Station
das Navigationssystem

die Autobahn-Mautstation

die Einkaufspassage

die Patientenkarte

B. Die Wörter aus 4A sind zusammengesetzte Nomen. Notieren Sie den Artikel für die
zusammengesetzten Nomen und die einzelnen Wörter, aus denen Sie gebildet werden.

a. Wohnkomplex: der, wohnen (Verb), der Komplex (Nomen, Plural: die Komplexe)
b. U-Bahn-Station:

c. Bahnsteig:

d. Einkaufspassage:

e. Patientenkarte:

f. Bankautomat:

g. Stromverbrauch:

h. Navigationssystem:

i. Autobahn-Mautstation:

siebenundfünfzig 57
7 | Aufgaben

5. Jugend schreibt Zukunft


TuK IV
S. 121

A. Lesen Sie diesen Text noch einmal. Beantworten Sie die Fragen und geben
Sie auch die Zeilennummern an.

Geträumt
Es ist Morgen und die Sonne scheint durch mein Zimmerfenster. Wie-
der ein neuer Tag in einer fremden Welt. Fremd deshalb, weil ich mich
noch nicht an sie anpassen kann. Zeile(n)
Doch erst mal will ich mich vorstellen: Mein Name ist John und ich 1. Wodurch erkennt der Leser, dass
5 bin 45 Jahre alt. Die Zeit, in der ich lebe ist das Jahr 2030 und der Pla- es im Text nicht um unsere heutige
net, auf dem ich mich befinde, ist der Mond. Vor gut fünf Jahren ist Welt geht?
hier ein Mondhotel gebaut worden und ich bin der Leiter dieser Ein-
2. Was erfahren Sie über den
richtung.
Ich-Erzähler?
Um mich herum sieht es aus wie auf der Erde, doch es ist nicht die
10 Erde. Und das Licht, das in mein Zimmer fällt, ist nicht die Sonne, 3. Was wünscht sich der Ich-Erzähler?
sondern es wird durch einen Generator simuliert. [...] Ich denke
4. Warum hat er diesen Wunsch?
immer wieder an die Zeit, als Entscheidungen noch von Menschen
und nicht von Maschinen getroffen wurden. Sicher gab es auch damals 5. Was bedeutet Ihrer Meinung nach
Dinge, die nicht in Ordung waren, wie z. B. die hohe Arbeitslosigkeit das Fragezeichen am Ende des Textes?
15 oder die vielen Kriege. Doch es war besser als jetzt, denn man hatte
die Möglichkeit, etwas zu ändern. Ich würde alles dafür tun, wieder in
dieser Zeit zu leben und ich hoffe, dass die Menschen es nicht soweit
kommen lassen, denn dieser Bericht ist zum Glück nur geträumt (?).
Yvonne Buschkühl, 18 Jahre, Münster „Wir haben Angst
Aus: “Jugend schreibt Zukunft”, Rat für Nachhaltige Entwicklung (Hrsg.), ökom Verlag, 2002 davor, in einer
künstlichen Welt
leben zu müssen.“
B. Yasmin Zahedi schreibt in ihrem Text über Yasmin Zahedi, 16 Jahre, Ha
mb urg
Zukunftsängste. Machen Sie sich Sorgen über die Zukunft?
Notieren Sie fünf Gedanken.

Wenn ich an die Zukunft denke, habe ich (keine) Angst vor

Ich habe (keine) Angst davor, dass

58 achtundfünfzig
Aufgaben | 7

6. Fliegen: gestern – heute – morgen


SW I
S. 122 – 123

A. Suchen Sie aus einem der Texte alle zusammengesetzten Nomen heraus und
1B
entschlüsseln Sie sie. Das Wörterbuch hilft Ihnen dabei.

zusammengesetztes Nomen einzelne Wörter Übersetzung

der Airbus the air (engl.), der Bus airbus


das Verkehrsflugzeug der Verkehr, der Flug, das Zeug

B. Markieren Sie in der Tabelle die Buchstaben, die die


einzelnen Wörter manchmal miteinander verbinden.
Parfois ce sont les let
tres –n
ou –s qui relient les
mots,
parfois le détermina
das Verkehrsflugzeug nt est
au pluriel.

7. Zwei Interviews zum Thema Fliegen


SW I
S. 122 – 123

A. Sehen Sie sich den ausgefüllten Fragebogen zum ersten Interview an. Einige Informationen
Piste 24 sind nicht korrekt. Hören Sie dann das Gespräch und korrigieren Sie.

Interview 1

 männlich   weiblich 

1. Benutzt das Flugzeug:  geschäftlich 


  privat   beides 

2. Ist im Alter von 13 Jahren das erste Mal geflogen.  ja 


  nein 

3. Bucht nur Billigflüge:  ja   nein 


4. Ist schon mit Airbus 380 geflogen:  ja   nein 


5. Könnte sich vorstellen, in 30 Jahren in 90 Minuten


von Frankfurt nach Sydney zu fliegen.  ja 
  nein 

neunundfünfzig 59
7 | Aufgaben

B. Sehen Sie sich den ausgefüllten Fragebogen zum zweiten Interview an.
Piste 25 Hören Sie dann das Gespräch und korrigieren Sie.

Interview 2
 männlich  
 weiblich 

1. Benutzt das Flugzeug:  geschäftlich   privat 


  beides 

2. Ist im Alter von 18 Jahren das erste Mal geflogen.  ja   nein 


3. Bucht nur Billigflüge:  ja 


  nein 

4. Ist schon mit Airbus 380 geflogen:  ja   nein 


5. Könnte sich vorstellen, in 30 Jahren in 90 Minuten


von Frankfurt nach Sydney zu fliegen.  ja   nein 

8. Fliegen übermorgen
SW I
S. 123

A. Welche der Stichpunkte passen zu Ihren persönlichen Zukunftsprognosen zum Thema Fliegen?
Kreuzen Sie an.

Flüge werden immer billiger nur zehn Minuten vor dem Abflug am Flughafen sein müssen

„Flugmaschinen“ oder Helikopter statt Autos Bodyscanner beim Einchecken

Flugmobile statt Wohnmobile kein Personal mehr an Bord

Urlaubsreisen zum Mond, Mars, Jupiter … nur mit Flugzeugpilot fliegen

Flugzeuge mit 1000 Passagieren Flugzeug- und Helikopterparkplätze auf Hausdächern

B. Verfassen Sie eine persönliche Stellungnahme zum Thema


„Fliegen übermorgen“. Verwenden Sie darin Ihre markierten
Begriffe aus 8A und die Redemittel.
2B

Comme il s’agit d’une


hypothèse, écrivez le texte au
futur. Les expressions données
vous aident aussi.
Ich denke, in Zukunft wird es ….
Wahrscheinlich werden …
Es kann auch sein, dass …
Ich glaube, dass …
Sehr (un)wahrscheinlich ist …
Ich bin mir (nicht) sicher, dass …
Ob es … geben wird, ist meiner Meinung nach …
Sicher wird/werden …, weil …

60 sechzig
Grammatiktraining | 7

1. Das Futur
A. Handelt es sich bei den Aussagen um eine Vermutung, eine Prognose, ein
Versprechen (1) oder um einen festen Plan, bzw. die Realität (2)? Notieren Sie.

1. Morgen gehe ich mit Tina und Bernd ins Kino..................................................... 2


2. In 30 Jahren gibt es die ersten Linienflüge mit dem Space-Liner. ......................
3. Urlaubsreisen zum Mond, Mars oder Jupiter wird es sicher nie geben! ..........
4. Ich verspreche dir, dass ich nie mehr zu spät kommen werde............................
5. Unsere Enkelkinder werden mit Helikoptern zur Arbeit fliegen, statt
mit Autos im morgendlichen Stau zu stehen. ......................................................
6. Am Wochenende lerne ich mit meinen Freunden für die Klassenarbeit. .........
7. In ein paar Jahrzehnten wird es nur noch Billigfluglinien geben. ......................
8. In einem Jahr mache ich das BAC. Dann studiere ich. .........................................

B. Unterstreichen Sie in den Aussagen aus 1A die Satzteile, mit denen eine
Vermutung/Prognose oder ein fester Plan/die Realität ausgedrückt wird.

On exprime très souvent le futur ayant recours au présent, contrairement au français. En allemand,
on utilise le futur pour exprimer un plan, une hypothèse, une promesse ou un prognostic.
Le futur est un temps composé de l’auxiliaire werden au présent, et de l’infinitif.

C. Notieren Sie fünf persönliche Zukunftsprognosen.

1.

2.

3.

4.

5.

einundsechzig 61
7 | Grammatiktraining

2. Präpositionalkonstruktionen
A. Suchen Sie die deutsche Entsprechung. Notieren Sie sie mit der passenden
Präposition und dem entsprechenden Kasus.

dépendre de abhängen vor


douter de Angst haben über
avoir peur de begeistert sein an
penser à denken über La liste de mots p. 16
2-163
du Manuel dans le pré
être ravi/e par gehen von cis
grammatical est là po
réfléchir à nachdenken um ur vous
aider.
rêver de / à sich freuen über
s’agir de sich lustig machen von
se moquer de träumen an
se réjouir de zweifeln von

B. Ergänzen Sie in diesem Bericht eines Umweltschützers die passenden


Präpositionalkonstruktionen mit dem entsprechenden Kasus.

Gedanken eines Umweltschützers


1. Je mehr ich über unsere Situation auf dem Planeten 6. Ich bin zum Beispiel ganz von

Erde nachdenke, desto trauriger macht mich das. dies neu Baukonzepten, wie das Passivhaus

2. Wenn ich an die Zukunft denke, dann habe ich und das Nullenergiehaus.

am meisten vor ein 7. Ich freue mich auch sehr jed neu

Klimakatastrophe. umweltfreundlich Initiative.

3. Wenn alle mitarbeiten würden und alle an unser 8. Noch immer ich von

Umwelt würden, könnten wir ein heil Welt, wo alle Menschen in

viel erreichen. Harmonie mit der Natur und in Frieden miteinander

4. Es hier doch alle leben.

Menschen, das müsste doch für alle gleich wichtig 9. Manche Leute machen sich

sein! solche Gesellschaftsutopien. Ich verstehe

5. Leider hängt es d Regierung eines nicht, was daran lustig sein soll!

Landes , wie viel in neue Technologien 10. Aber ich nicht daran:

investiert wird. Gemeinsam können wir es schaffen!

62 zweiundsechzig
Wortschatztraining | 7

1. Das ABC des Fortschritts


A. Notieren Sie die französische Entsprechung zu den wichtigsten Begriffen
rund um den Fortschritt. Sie stammen aus mehreren Lektionen.

A Atomenergie M menschengerecht
B Besorgnis N Nachhaltigkeit, die
C Casting, da: O Opfer, das
D Datenschutz, der P Physik, die
E Erfindung, die Q Quatsch, der
F Fortschritt, der R Raumfahrt, die
G Geschwindigkeit, die S Stromverbrauch, der
H Hochhaus, das T Technologie, die
I Infrastruktur, die U Utopie, die
J Jugend, die V virtuell
K Kraftwerk, das W Wissenschaft, die
L Labor, das Z Zukunftsprognose, die

B. Spielen Sie Scrabble: Verwenden Sie dazu so


viele Wörter wie möglich aus der Lektion.
Wie viele Punkte haben Sie erreicht?

A
Le glossaire de l’unit
U
é
(p. 176-178 du Manu
el) vous
T
aide à jouer et à appre
le nouveau lexique.
ndre O
SPIELREGELN R
Ordnen Sie so viele Wör ter E R F I N D U N G
wie möglich aus der T
Wor tschatzliste ein. Jeder
Ä
Buchstabe zählt einen Punkt.
Jedes Kästchen dieser Farbe R
zählt 10 Punkte. Jedes
Kästchen dieser Farbe
zählt 20 Punkte.

C. Notieren Sie Nomen und Adjektive aus 1B, die man mit diesen
Verben verwenden kann.

machen: eine Erfindung, haben:

sein: autoritär, werden:

dreiundsechzig 63
8 Legendär
1. Helden von gestern und heute
TuK I
S. 130 – 131

A. Wählen Sie einen fiktiven oder realen Helden aus. Kreuzen Sie die Begriffe an, die
ihn/sie am besten beschreiben. Ergänzen Sie die Liste mit weiteren Eigenschaften.

bekannt sein gegen das Böse kämpfen

legendär sein aus einem Actionfilm stammen

mächtig sein Superkräfte haben

etwas Besonderes leisten

weltgeschichtliche Bedeutung haben

großen Mut haben

außergewöhnliche Taten vollbringen

ein Vorbild sein

eine fiktive Gestalt sein

B. Verfassen Sie mithilfe Ihrer Notizen aus 1A einen Text über Ihre Heldenfigur und
erklären Sie auch, warum Sie sie gewählt haben.

2C

2. Brauchen wir Helden?


TuK I
S. 131

A. Was ist ein Held? Erstellen Sie mit diesen und anderen Begriffen Les réseaux de mots vous aident
eine Mindmap zum Thema. à mieux structurer le vocabulaire
nouveau et à l’apprendre en
contexte.
Alltagshelden (Pl.)
die Zivilcourage die Fiktion der Altruismus
die Vorbild-Funktion Risikobereitschaft Feuerwehrmann

egozentrisch das Gute gewinnt Comicstars (Pl.)


Mut zeigen
Spiderman
unrealistisch das Böse verlier t
keine Angst zeigen

Fiktion Zivilcourage

Helden

64 vierundsechzig
Aufgaben | 8

B. Schreiben Sie mithilfe der Mindmap Ihren Kommentar für


ein Internetforum mit dem Titel „Brauchen wir heute noch
Helden“. Die Redemittel helfen Ihnen dabei. Das ist eine gute/aktuelle/(un)interessan
te Frage!
3B
Ich glaube, dass die Welt heute (keine)
Helden …
Helden zeichnen … aus.
3. Tag der Legenden
TuK II
S. 132 In unserer heutigen Zeit ist es wichtig, dass

A. Hören Sie noch einmal die Ankündigung für das Event Helden sind (k)ein gutes Vorbild, weil …

Piste 17 an und ergänzen Sie die Informationen.

Götter des Fußball-Olymp


Tag der Legenden
Wann: 5. September
Wo: _________________________, im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli.
Wer spielt: ____________________________________________________
Der Tag der Legenden ist …
 eine Sportveranstaltung für ältere Fußballstars.
 eine Benefizveranstaltung einer Initiative für Jugendarbeit.
 eine kommerzielle Veranstaltung von bekannten Sportfirmen.
Der erste Tag der Legenden fand 19_____ statt.
Zusätzliche Programmpunkte: ___________________________________

B. Lesen Sie die Beschreibung des Plakats zum „Tag der Legenden“.
Ergänzen Sie den Text mit den folgenden Wörtern.
das Schild
die Toga
Die Fußballspieler werden als römische in der Mitte
dargestellt: Alle drei tragen eine und sind sehr die Arena

wie das dieser Zeit. Die so muskulös

dargestellten Helden, wirken eher wie und nicht wie im Hintergrund

im Vordergrund
Menschen. Die Männer links und rechts halten ein
die Schrift
in der Hand, der Held einen der Fußball

. Ihr Blick ist


das Schönheitsideal
und in die Ferne gerichtet. kann man
der Himmel
römische und vielleicht auch eine
das Banner
erkennen.

passt auch gut zur Stimmung: Er wirkt mystisch, vielleicht kurz die Statuen (Pl.)

vor dem Sonnenuntergang. sieht die Krieger (Pl.)


man ein , das in großer heldenhaft

über die Veranstaltung informiert. die Säulen (Pl.)

fünfundsechzig 65
8 | Aufgaben

C. Suchen Sie ein Werbeposter oder Plakat, das Ihnen gefällt und
beschreiben Sie es mithilfe der Ausdrücke aus 3B.

4. Tell: Die Legende kehrt zurück


TuK III
S. 135

A. Sehen Sie sich die Aussagen von David Boller aus dem Interview noch
einmal an. Finden Sie die passende Frage zu jeder Antwort.

Ich hatte schon lange die Idee, 1


einen Schweizer Superhelden-Com ic
zu konzipieren. Was mich fasziniert
Helden
hatte, war ein Comic mit lokalen
en,
vor lokalem Hintergrund zu schreib
ch und dur ch
diesen aber in einem dur
schen
unschweizerischen, also amerikani
Stil zu illustrieren.

Jeder Amerikaner kennt


Tell, und wenn es so 2
präsentiert wird, dass es
ihrer Sensibilität entspr
icht,
werden sie den Comic auc
h
lesen und sich vielleicht
ein
paar Gedanken machen.

direkte Nachbar 3
Patriotismus ist der
e werden unter
von Fanatismus. Leut
n Krieg für ihr
diesem Vorwand in de
sie mit Glück nach
Land geschickt. Wenn
werden sie als
Hause zurückkehren,
e, die andere Leute Buchcover aus dem Comic „Tell“,
Helden verehrt. Leut von David Boller, Zampano, 2010,
den töten, sind
unter anderen Umstän www.zampano-online.com
die Todesstrafe.
Mörder und kriegen

a. Welche Gedanken kön


nten sich Ihrer Meinung
nach die Amerikaner zum b. Wer ist für Sie ein Held?
Comic machen?

, dass Patriotismus d. Wie würde


der Comic im
c. Glauben Sie wirklich
es ist? schweizerischen
immer etwas Negativ St il aussehen?

e. Wie lange hat ten Sie sch


on die Sie
Idee vom Tell-Comic? f. Wenn Sie an die Schweiz denken, fühlen
“?
nicht so etwas wie „Liebe zum eigenen Land

66 sechsundsechzig
Aufgaben | 8

B. Schreiben Sie eine E-Mail an David Boller. Beziehen Sie sich darin auf das Interview
und bauen Sie ein paar Fragen aus 4A ein. Quand vous
écrivez un e-
quelqu’un qu mail à
e vous ne co
pas, utilisez nnaissez
toujours la fo
politesse et rme de
une écriture
formelle.

Sehr geehrter Herr Boller,

in der letzten Deutschstunde haben wir

Dazu möchte ich Ihnen gerne ein paar Fragen stellen.

Sie behaupten, dass

Außerdem erklären Sie

Vielen Dank für und

5. Faszination virtuelle Welt


SW I
S. 138

A. Beantworten Sie die Fragen zu den einzelnen Punkten


des Artikels im Manuel in ganzen Sätzen.

Gehört der PC bei Ihnen zu Hause zum Familienleben? Fasziniert Sie an Videospielen, dass Sie in den einzelnen
Szenen der Held sind?

Wozu wird der Computer bei Ihnen zu Hause benutzt?


Welche Spiellevels haben Sie bei welchen Videospielen
schon erreicht?

Spielen Sie Videospiele, wenn Ihnen langweilig ist


Könnten Sie auf Videospiele verzichten?
oder Sie auf etwas warten müssen?

Hätten Sie gern mehr weibliche Figuren als Helden


Wie viel Zeit verbringen Sie pro Tag mit Videospielen?
in den Videospielen?

siebenundsechzig 67
8 | Aufgaben

B. Schreiben Sie eine kurze Stellungnahme zu dem


Artikel. Bauen Sie darin Ihre Antworten aus 5A ein. Im Artikel „Faszination virtuelle Welt“ wird
über … gesprochen.
Auch die Redemittel helfen Ihnen dabei. Bei mir zu Hause …
1C

Meiner Meinung nach sind Videospiele



C. Lesen Sie die Stellungnahme eines Lesers Ich persönlich glaube (nicht), dass …
zum Thema. Setzen Sie die passenden Was mich an Videospielen fasziniert, ist

Präpositionalkonstruktionen ein.

sich interessieren für berichten über denken an sich freuen über


teilnehmen an warten auf
zur Verfügung stehen
fasziniert an Spaß haben an
beginnen mit Konzentration auf gut sein in

Im Artikel „Faszination virtuelle Welt“ wird über an LAN-Partys , die sind richtig

Videospiele . Bei mir zu Hause steht der in Denk- und Simulationsspielen!

PC im Wohnzimmer und damit allen Wahrscheinlich stimmt es, dass wir alle die Videospiele

Familienmitgliedern jederzeit zur . manchmal als Pausenfüller benutzen. Ich spiele zum

Meiner Meinung nach sind Videospiele nicht gefährlich, Beispiel auch, wenn ich auf das Abendessen

wenn man damit nicht jeden Tag stundenlang spielt. Bei . Ich habe auch an

uns sich eigentlich alle Simulationsspielen. Und ich mich auch

Familienmitglieder für Videospiele: meine Frau, die über meine Resultate! Was mich an diesen Spielen

Kinder und auch ich. Oft meine Frau ist, dass meine ganze

mit einem Videospiel und kann dann aber vielleicht nicht auf die Spielsituation gerichtet ist

weitermachen. Dann steige ich einfach ein und spiele und ich an nichts anderes mehr .

weiter. Meine Kinder manchmal auch

6. Spielen auch Erwachsene mit Videospielen?


SW I
S. 138 – 139

Hören Sie die Diskussion. Welche dieser Aussagen passen zu welchen


Piste 26 Diskussionsteilnehmern? Ordnen Sie zu.

1. „Ich versuche gerade eine LAN-Party zu organisieren.“


2. „Die Denk- und Simulationsspiele, die mir mein Sohn gezeigt hat, fand ich interessant.“
3. „Diese Spiele interessieren mich wegen der Geschicklichkeit und Konzentration, die man dafür braucht.“
4. „Mich entspannen Computerspiele.“
5. „Ich werde meine Freizeit nicht mit Computerspielen verbringen.“
6. „Ja, diese Spiele spielen vor allem Männer.“

Der Mann, der Simulationsspiele spielt: Der Mann, der Online-Rollenspiele spielt: Die Frau, die Ego-Shooter spielt:

68 achtundsechzig
Grammatiktraining | 8

1. Relativsätze
A. Lesen Sie das Interview mit einem Spezialisten über die Filmikone Marlene Dietrich. Setzen Sie die
passenden Relativpronomen ein.

dem wo der
dem die was die
die der dem
den der
die

Bedeutende Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Kennen Sie Marlene Dietrich?


Frage: Marlene Dietrich ? Das war doch die Frau, die
wegen Ihrer schicken Hosen berühmt wurde, oder?
Aantwort: Naja, nicht nur. Sie wurde 1929 mit dem Film
„Der Blaue Engel“ von Josef von Sternberg bekannt, in
sie das Lied „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe
eingestellt“ singt.
F: Sternberg? Das war doch der Regisseur, Marlene
zum Weltstar gemacht hat, oder?
A: Richtig . Die Beiden waren auch ein Liebesp aar,
obwohl sie schon seit langem mit Rudolf Sieber verheira-
tet war, mit sie auch eine Tochter hatte.
F: Sie ging doch dann nach Hollywood, oder?
A: Genau. Sie ging schon 1930 mit Sternberg in die USA,
sie bei der Filmgesellschaf t „Paramount Pictures“
einen siebenjährigen Vertrag unterzeichnete. Der erste
Film, sie dort drehte, war “Marok ko” mit Cary
Cooper. In den folgenden Jahren drehte sie mit vielen
Regisseuren, damals Rang und Namen hatten
zum Beispiel Billy Wilder und Alfred Hitchcock. Aber
„Marokko“ war der Film, sie zum Mythos machte.
F: Was war denn eigentlic h so besonde rs an dem Film?
A: Na ja, sie tritt in Männerkleidung in Frack und Zylin- Marlene Dietrich in „Marokko“, Regie von Josef von Sternberg, 1930
der auf – das war damals nicht unbedi ngt das,
A: Ja, sie wurde sogar amerikanische Staatbürgerin und
Frauen tun sollten!
hat im 2. Weltkrieg für die Amerikaner gesungen,
F: Ist sie dann nicht mehr nach Deutsch land zurück
an der Front kämpften.
gegangen?
die F: Darüber war das deutsche Volk nicht sehr glücklich,
A: Sie wollte nicht mehr in ein Land zurück, in
oder?
Nationa lsozialisten an der Macht waren. Sie hat auch
Deutschland verlassen A: Nein, einige Leute waren es nicht. Aber sie war in
vielen Künstlern geholfen,
Frankreich sehr beliebt und hat später viele Jahre in Paris
wollten.
gelebt. Aber sie hat sich immer als Berlinerin gefühlt. Sie
F: Finde ich toll! Sie wurde also eine Ikone für die eman-
ist auf ihren Wunsch in der Stadt, in sie geboren
zipierte und selbstbewusste Frau, im 20. Jahrhun-
wurde, begraben worden.
dert „ihren Mann steht“.

neunundsechzig 69
8 | Grammatiktraining

2. n-Deklination

Sauf au nominatif, certains noms portent toujours la terminaison –(e)n.


Les noms appartenant à cette déclinaison sont masculins.
Il y a une exception :
• das Herz, das Herz, dem Herzen, des Herzens

A. Sehen Sie sich die n-Deklination am Beispiel des Nomens „Held“ an.

Nominativ Akkusativ Dativ Genitiv

der Held den Helden dem Helden des Helden

der Mensch

der Franzose
Singular
der Kollege

der Junge

der Experte

die Helden die Helden den Helden der Helden

Plural

B. Ergänzen Sie die Tabelle.

C. Ergänzen Sie ein passendes Nomen aus der Tabelle. Achten Sie auf die Deklination.

1. Ich chatte öfters mit einem , der in Dijon wohnt und in der Schule

Deutsch lernt.

2. Bei Computerspielen agiert man selbst als .

3. Viele nehmen Helden als Vorbilder für Zivilcourage.

4. Ich gehe mit der Tochter eines meines Vaters in die gleiche Klasse.

70 siebzig
Wortschatztraining | 8

1. Rund um Sagen, Helden, Mythen und Legenden


A. Diese Wörter sollten Sie nun gut kennen. Notieren Sie bei den Nomen den dazugehörigen Artikel
und den Plural. Schreiben Sie auch die französische Entsprechung daneben.

1. bewundern 12. Feuerwehr

2. Hilfsbereitschaft 13. Zivilcourage

3. Rätsel 14. Gefahr

4. Heldin 15. Wirkung

5. Feigling 16. glamourös

6. Heilige 17. selbstbewusst

7. großartig 18. Manipulation

8. riskant 19. grausam

9. Halbgott 20. herrschen

10. herrschen 21. verwandeln

11. Superkraft 22. faszinierend

B. Mit welchen Verben kann man die Nomen oder Adjektive kombinieren?
Es sind mehrere Lösungen möglich.

1. glamourös a. haben
2. Zivilcourage b. sein
3. ein Feigling c. handeln
4. selbstbewusst d. glauben
5. einen Helden e. bewundern
6. riskant f. zeigen
7. Hilfsbereitschaft g. leben
8. an das Gute im Menschen h. handeln

C. Bilden Sie mit den Wörtern aus 1B ganze Sätze und notieren Sie sie.

Marlene Dietrich war eine selbstbewusste Frau.

einundsiebzig 71
Lösungen

Lektion 1 normal. Er „Ich hab dich lieb“ hieße am Handy oder im Chat dann „hdl“.
Allgemein könne er beobachten, dass die Ungeduld in der Kommunikati-

Medienlandschaften on zunehme.

6. An einer Debatte teilnehmen


1. Ohne Netz: eine Fortsetzung A. Réponse libre
A. Suggestion : positiv: mehr Ruhe haben, mehr Zeit für die Familie haben, B. Direkte Rede: a, d, f, g; Indirekte Rede: b, c, e, h.
mehr Sport machen, öfter Freunde treffen, wieder mal Bücher und Zeit- C. a. Er meint, er sei rund um die Uhr im Internet. So sei er immer erreichbar
schriften lesen; negativ: sich langweilen, Probleme bei der Arbeit haben, und stets auf dem Laufenden. b. Ich gehe fast nie ins Internet und treffe
manchmal in Panik sein, nicht gut informiert sein. mich lieber persönlich mit meinen Freundinnen. c. Ich habe alle meine
B. E: a, d; H: b, e, f, g, h; S: i, j. Freunde über soziale Netzwerke kennen gelernt. d. Maja meint, er/sie
C. Réponse libre habe Angst, ihre Daten ins Netz zu stellen. Das könne auch gefährlich sein!
e. Ich brauche für meine Hausaufgaben das Internet. f. Steffi behauptet,
2. Offline leben oder ein Leben online? dass man ohne Internet heute fast nicht mehr leben könne. g. Maja be-
A. 1. Sie ist von der modernen Technik begeistert und könnte auf keinen Fall hauptet, sie diskutiere lieber persönlich mit ihren Freundinnen, anstatt im
offline leben. 2. Er sieht die moderne Technik ein wenig kritisch und könn- Internet zu chatten. h. Heute hat man immer weniger persönlichen, direk-
te vielleicht mal offline leben. ten Kontakt zu anderen Leuten.
B. Der Mann … 1. R, 2. R, 3. F, 4. F. Die Frau … 1. R, 2. F, 3. R, 4. R.
Grammatiktraining
3. Presse und Realität? 1. Indirekte Rede
A. Réponse libre Direkte Rede: 3, 4, 5; Indirekte Rede: 1, 2, 6, 7, 8.
B. Réponse libre
2. Indirekte Fragesätze
4. Ein kurzer Augenblick ... A. 2. Der Interviewer wollte wissen, ob der Befragte am Handy vor anderen
A. a. Kind, ältere Frau, erste junge Frau, zweite junge Frau, keine Information; Leuten über ganz persönliche Dinge spreche. 3. Der Interviewer fragte,
b. Muttitausch, Total Makeover, Das haus, Bitch Academy, keine Informati- warum sich das Kommunikationsverhalten so rasant verändere. 4. Der
on; c. Mutter tauschen, Schönheitsoperation, Geld und Ruhm, Plattenver- Interviewer wollte wissen, wie die Befragte heute mit anderen Leuten
trag; d. eine neue Mutter, ein neues Leben, viel Geld, einen Plattenvertrag. kommuniziere.
Werden die Hoffnungen erfüllt? Suggestion : Man weiß es nicht. Die ältere B. 1 – c, 2 – a
Frau meint, das sei das Haus nach dem allerletzten Casting.
B. Die ältere Frau nimmt nicht zum ersten Mal an einer Fernsehsendung teil. Wortschatztraining
Das Casting macht sie für die Sendung „Total Makeover“. Kinder hat sie 1. Mein Leben im Internet
keine, deshalb interessiert sie das Programm. In dieser Fernsehsendung A. Suggestion : Nomen: die Medien (Pl.); der Trend, -s; die Statistik, -en; die
geht es darum, ein ganz neues Leben zu beginnen. Mit ihrer Teilnahme Nutzung, (Sg.); das Konsolenspiel ; MP3-Datei; E-Mail; der Digital Native;
am Programm hofft sie auch, Stil-, Make‑up, Typ- Job-, Partner- und Woh- die Digital Natives; das soziale Netzwerk; die sozialen Netzwerke; das
nungsberatung zu bekommen. Forum, -en; der Download, -s; die Legalität (Sg.); das Urheberrecht, -e; der
C. Réponse libre Zugang (Sg.); die Sicherheit (Sg.); die persönlichen Daten (Pl.); das Netz
(Sg.); der Chat, -s; der PC, -s; das Handy, -s; der Emoticon, - s;
5. Kommunikationsverhalten Adjektive: peinlich; offline; online; internetsüchtig; sicher; legal; frei zu-
A. Meinungen: hätten, sehe, verwende, würden, seien, sei; Tatsachen: ist, gänglich; virtuell; gefährlich;
helfen, reduzieren, sind, muss, umgehen können, sind, haben. Verben: herunterladen – lud herunter – hat heruntergeladen; hinaufladen
B. Herr Piepers meint, durch die moderne Technik würden die Menschen – lud hinauf – hat hinaufgeladen; nutzen – nutzte – hat genutzt; sich ver-
immer mehr mit anderen Menschen sprechen. Er behauptet, dass viele halten – verhielt sich – hat sich verhalten, konvertieren – konvertierte – hat
14- bis 17-Jährige sich heute täglich online austauschen würden. Sie konvertiert; downloaden – downloadete - hat gedownloadet; uploaden
würden regelmäßig chatten und soziale Netzwerke nutzen. Nach seiner – uploadete - hat upgeloadet; nach Informationen suchen – suchte – hat
Meinung gebe das Internet vielen Jugendlichen das Gefühl, nicht allein gesucht; ins Internet stellen – stellte – hat gestellt; googeln – googelte –
zu sein: Deshalb würden sie auch weniger den direkten Kontakt suchen. hat gegoogelt; mailen – mailte – hat gemailt
Er erklärt, um Emotionen und Stimmungen auszudrücken, würden viele B. Réponse libre
Leute am Handy und PC gerne Emoticons verwenden. Dadurch verän- C. ein Experiment durchführen; auf dem Laufenden sein; ins Internet gehen;
dere sich auch unsere Sprache und Orthografie. Er meint, heute seien rund um die Uhr erreichbar sein; Dateien kostenlos downloaden; peinliche
am Handy oder PC Abkürzungen für Wörter und Redewendungen ganz Fotos ins Netz stellen; frei im Netz zugänglich sein; auf einer Webseite
stehen
D. Réponse libre

72 zweiundsiebzig
Lösungen

Lektion 2 6. Handwerksgesellen auf Wanderschaft


Réponse libre

Grenzen(los) Grammatiktraining
1. Finalsätze
1. Eine russisch-deutsche Biografie A. 1. Um meine Fremdsprachen zu verbessern. 2. nicht möglich 3. Um
A. Suggestion : Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau in der damaligen interessante Leute in der ganzen Welt kennen zu lernen. 4. nicht möglich
Sowjetunion geboren. In seiner Jugend machte er eine Ausbildung zum 5. nicht möglich 6. Um von zu Hause wegzukommen.
Toningenieur und außerdem ein Studium der Dramaturgie. Im Jahre 1990 B. Im Nebensatz mit um … zu …ist das Subjekt immer das Gleiche wie im
verließ er Moskau um nach Berlin auszuwandern. Seit dem lebt er in Hauptsatz.
Deutschland, wo er heute als Schriftsteller und Kolumnist arbeitet. Obwohl
seine Muttersprache Russisch ist, schreibt er die meisten seiner Werke auf 2. Temporalsätze
Deutsch. A. Réponse libre
B. 2. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage verließ er 1990 Moskau. B. 1. als = quand, lorsque; 2. wenn = quand, si (condition); 3. nachdem = après
3. Wegen der multikulturellen Themen war seine Radiosendung ein großer que; 4. bevor = avant que; 5. seit = depuis que
Erfolg. 4. Trotz einer Ausbildung zum Toningenieur arbeitet er heute als
Schriftsteller. 5. Wegen der interkulturellen Perspektive finden viele Leute 3. Temporalangaben
seine Publikationen interessant. Lars ging von Juli 2008 bis Juli 2011 auf Wanderschaft. Davor hat er in einem
Betrieb gelernt und gearbeitet. Im ersten Winter auf Wanderschaft ist er nicht
2. Geschäftstarnungen weit herumgekommen. Nach Aufenthalten in Hamburg, Lübeck, Kiel und Han-
A. Türkischer Imbiss – Bulgaren, Bulgarisches Restaurant – Bulgaren, Italieni- nover ging er in die Schweiz. Danach war er Österreich. Im Winter 2009 war er
sches Restaurant – Griechen, Griechisches Restaurant – Araber. in Russland, danach ging er in die Mongolei und dann China, Nepal. Während
B. Die bulgarischen Verkäufer erklärten uns, Berlin sei zu vielfältig. Auch der Weihnachtszeit hatte der junge Mann immer Heimweh nach seiner Familie
meinten sie, man müsse die Lage nicht unnötig verkomplizieren. Sie und seinen Freunden. Nach seiner Rückkehr hat er sofort zu arbeiten begon-
erklärten auch, dass der Konsument daran gewöhnt sei, dass er in einem nen.
türkischen Imbiss von Türken bedient werde, auch wenn sie in Wirklichkeit
Bulgaren seien. Wortschatztraining
1. „Man muss …“ (Wladimir Kaminer)
3. Ich wäre gerne European 2. verbilligen, 3. verbessern, 4. verkürzen, 5. verteuert, 6. veröffentlichen
A. a – 6, b – 7, c – 2, d – 3, e – 4, f – 5, g – 1
B. Réponse libre 2. Wörter auf Wanderschaft
C. b. den Nationalismus einzelner Länder zu bekämpfen. c. sich für die euro- 1. sehr talentiert, 2. seltsame, 3. unanständig, 4. liebes
päische Literatur zu interessieren. d. sich mit Europa zu identifizieren.
e. viel auf dem Kontinent herumzureisen. f. offen für andere Kulturen zu 3. Wörter im Wort
sein. g. Filme in Originalsprache anzusehen. h. möglichst viele Leute aus Muttersprache, die, -n: die Mutter, die Sprache; la langue maternelle
anderen europäischen Ländern kennenzulernen. i. an Austauschprogram- Staatsangehörigkeit, die, -en: der Staat, die Angehörigkeit; la nationalité
men teilzunehmen. j. Websites in Originalsprache zu lesen. Migrationshintergrund, der, -¨e: die Migration, der Hintergrund; le
D. Réponse libre Wirtschaftswunder, das, -: die Wirtschaft, das Wunder:
Arbeitskraft, die -¨e: die Kraft, die Arbeit:
4. Das französische Gymnasium Berlin Nachkriegseuropa, das: das Europa, der Krieg, nach:
A. 1685 – e, 1689 – b, 1914 – d, 1933-45 – c, 1952/53 – a
B. 1. Nach dem Widerruf des Edikts von Nantes 1685 flüchten zahlreiche
Hugenotten flüchten mit ihren Kindern aus Frankreich. 2. Nach der Ein- Lektion 3
wanderung von 20.000 Hugenotten nach Berlin-Brandenburg im Jahr
1689 wird eine Schule für die hugenottischen Einwanderer gegründet. Deutschland,
3. Als der Erste Weltkrieg 1914 ausbricht, gehen die Schülerzahlen stark
zurück. 4. Auch während des Hitler-Regimes zwischen 1933 und 1945
bleibt die Unterrichtssprache Französisch. 5. Nach dem Inkrafttreten der
Deutschland
EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) beginnt das deutsch- 1. Chronik der Berliner Mauer
französischen Projekt durch die Fusion mit einer deutschen Schule. A. Réponse libre
C. Réponse libre B. 1. Zeile 6; 2. Zeilen 6-7; 3. Zeilen 7-8; 4. Zeilen 2-4; 5. Zeile 4; 6. Zeilen 4-7;
7. Zeilen 7-8; 8. Zeilen 4-6
5. Schuljahr im Ausland C. Réponse libre
1 – c; 2 – a, b; 3 – b, c; 4 – a, b D. Réponse libre

dreiundsiebzig 73
Lösungen
2. Dummheit schafft Freiheit 5. Von 80 Prozent der Schüler wurde im Fragebogen angekreuzt, dass sie
A. I – h, k; E – a, b; H – c, d, e, f, i, j; S – g wenig oder gar nichts über die DDR wissen. (Präteritum)
B. Réponse libre 6. Es wird von mehr als zwei Drittel der Befragten ausdrücklich gewünscht,
mehr über den SED-Staat lernen zu wollen. (Präsens)
3. Weggesperrt B. 1. Die brandenburgischen Schüler idealisieren die soziale Seite der DDR.
b: Ausschnitt Nr. 4; c: Ausschnitt Nr. 3; d: Ausschnitt Nr. 1 2. 70 Prozent der Schüler beantwortete nur die Hälfte der Wissensfragen
zur DDR.
4. Ostalgie 3. Mehr als jeder Zweite wusste nicht, wann und wer die Berliner Mauer
Anrufer 1: Nudossi, Schneewittchenkuchen, Bambina; Alle drei auf dem baute.
Foto; Schokolade und Kuchen; Lecker + Kindheitserinnerungen 4. Mehr als 40 Prozent der Schüler bewertet die Umweltpolitik der DDR
Anrufer 2: Märchen: Die Schneekönigin; Nein; DVD; Gute Qualität besser als die im Westen.
Anrufer 3: Halberstädter Würstchen, Rondo-Cappuccino; Würstchen ja – 5. 80 Prozent der Schüler kreuzten im Fragebogen an, dass sie wenig oder
Cappuccino nein; Schmeckt gut und nicht teuer gar nichts über die DDR wissen.
6. Mehr als zwei Drittel der Befragten wünschen ausdrücklich, mehr über
5. Die Schule in Frankreich den SED-Staat lernen zu wollen.
Réponse libre
Wortschatztraining
6. Die Rolle der Frau … 1. Mengenangaben und Indefinitpronomen
R, F, R, F, F, R, R A. Réponse libre

7. Zwanzig Jahre danach 2. Internationalismen


A. Diagramm 1: 1, 2, 3, 5, 9, 11; Diagramm 2: 4, 6, 7, 8, 10, 12 A. Réponse libre
B. zirka 15 Prozent; knapp 25 Prozent; eine Diskrepanz von 15 Prozent B. Réponse libre
zwischen; mehr als die Hälfte; der höchste Prozentsatz; fast ein Drittel;
insgesamt 83 Prozent
C. Suggestion : Diagramm 1: 1, 2, 5, 9, 11; Diagramm 2: 6, 7, 8, 10, 12 Lektion 4
D. Réponse libre

Grammatiktraining
Mythos deutscher Wald
1. Der Genitiv 1. Wald: nicht nur Natur
A. 1. Die Hauptfrage der Studie war: „Wie beurteilen Sie rückblickend A. Réponse libre
das Leben in der DDR?“ 2. Mehr als 40 Prozent der Schüler glaubten, B. Réponse libre
die Umwelt sei in der DDR sauberer gewesen als im Westen. 3. Fast 80
Prozent der Befragten haben in den Fragebögen außerdem angekreuzt, 2. Bekannte deutsche Wälder
wenig oder gar nichts über die DDR zu wissen. 4. Mehr als 70 Prozent der A. A – 4; B – 3; C – 1; D – 7; E – 6; F – 2; G – 5
Testgruppe konnten von insgesamt 18 Wissensfragen zur DDR im Frage- B. Suggestion : Der Forst Grunewald liegt im Bundesland Berlin im Westen
bogen nur die Hälfte beantworten. 5. Für mehr als 20% des befragten der Stadt.
Bevölkerungsteils hatte die DDR ganz überwiegend schlechte Seiten. C. Réponse libre
6. Fast ein Drittel der Leute im Osten denkt, dass es in der DDR viele
Probleme gab. 3. Kinder brauchen sie …
B. 2. 40 Prozent der Schüler: die Schüler (Plural) è Genitiv: der Schüler; 3. 80 A. 1 – i; 2 – h; 3 – b; 4 – c; 5 – a; 6 – f; 7 – g; 8 – d
Prozent der Befragten: die Befragten (Plural) è Genitiv: der Befragten; B. Réponse libre
4. 70 Prozent der Testgruppe: die Testgruppe (Singular, fem.) è Genitiv: der
Testgruppe; 5. 20 Prozent des befragten Bevölkerungsteils (Singular, mask.) 4. Der Wald im Bild
è Genitiv: des Bevölkerungsteils; 6. ein Drittel der Leute: die Leute (Plural) è A. Ernst Ludwig Kirchner, „Im Wald“ (1919/20)
Genitiv: der Leute B. Suggestion : ein Weg; ein Bach; fröhlich; wild; exotisch

2. Passivkonstruktionen 5. Waldanschauung
A. 2. Nur die Hälfte der Wissensfragen zur DDR wurde von 70 Prozent der der Wald der gemäßigten Zone: Sauberkeit, Abgegrenztheit, Vertikale,
Schüler beantwortet. (Präteritum) Rhythmus, Regel , gleichmäßige Wiederholung; der tropische Wald:
3. Mehr als jeder Zweite wusste nicht, wann und vom wem die Berliner Schlinggewächse , in jeder Richtung, durcheinanderwachsen, chaotische
Mauer gebaut wurde. (Präteritum) ungegliederte Masse, auf bunteste Weise
4. Von mehr als 40 Prozent der Schüler wird die Umweltpolitik der DDR
besser bewertet als die im Westen. (Präsens)

74 vierundsiebzig
Lösungen
6. Den Planeten retten 2. Rund um die Kunst
A. Réponse libre A. Suggestion : Literatur: der Dichter, das Gedicht, das Märchen, die Sage, die
B. Réponse libre Dichtung, der Schriftsteller, der Literat, der Lyriker, die Prosa; Malerei: das
Gemälde, der Landschaftsmaler, der Expressionismus, der Künstler, die
7. Der Wald in der Kunst Naturdarstellung, das Werk, die Stimmung, das Motiv, de Kontrast; Musik:
A. Réponse libre die Partitur, das Motiv, die Oper, das Gesamtkunstwerk, das Publikum, das
B. Réponse libre Orchester, de Vertonung, das Kunstlied
B. Réponse libre
8. Gedichtinterpretation
A. 1 – D, 2 – E, 3 – G, 4 – B, 5 – C, 6 – F, 7 – A
B. 1 – B, 2 – A, 3 – C Lektion 5
Grammatiktraining
1. Konjunktiv II
Ausdrucksstark!
A. 1. Ich könnte öfter mal zu Fuß gehen. 2. Wenn wir Produkte mit dem 1. Eine Werbekampagne
Fair-Trade-Siegel kaufen würden, könnten wir den Entwicklungsländern A. a. 200 Millionen Menschen; b. 2.75 % der Europäer; c. niedrigere Kosten
aktiver helfen. 3. Könntest du denn eigentlich nicht auch deinen Müll B. Réponse libre
trennen, Oma? 4. Es wäre sicher intelligent, öffentliche Verkehrsmittel zu
benutzen oder Rad zu fahren. 5. Wenn ich duschen statt baden würde, 2. Werbung im globalisierten Europa
könnte ich viel Wasser sparen. 6. Wenn wir doch alle umweltbewusster A. Réponse libre
einkaufen würden: Nur Obst und Gemüse der Saison, und Plastikverpa- B. Réponse libre
ckungen vermeiden! 7. Wir alle sollten unsere CDs recyceln! 8. Vati, im
Büro könntest du echt viel Papier sparen: Du solltest doppelseitig dru- 3. Sich im Netz ausdrücken
cken und kopieren! A. Réponse libre
B. a. Conseil : 3, 7; b. Proposition : 1, 7; c. Demande ou question polie : 3, 8; B. Réponse libre
d. Proposition subordonnée irréelle : 2, 5, 6; e. Souhait et rêve : 6 C. Réponse libre
C. b. ... Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel gekauft hätten. D. Réponse libre
c. ... unseren Müll getrennt hätten.
d. ... öffentliche Verkehrsmittel benutzt hätten oder Rad gefahren wären. 4. Wenn Bilder sprechen
e. ... geduscht statt gebadet hätten. A. Bild A: Georg Grosz „Drinnen und draußen“ (1926); Bild B: Gerd Arntz
f. ... alle umweltbewusster eingekauft hätten. „Krise“ (1931); farbig (Bild A), schwarz-weiß (Bild B), ein Ölbild (Bild A), eine
g. ... alle unsere CDs recycelt hätten. Grafik (Bild B), Kontrast zwischen innen und außen (Bild A), Kontrast zwi-
h. ... doppelseitig gedruckt und kopiert hätten. schen oben und unten (Bild B), klare Konturen (Bild B), Menschen als Indivi-
duen dargestellt (Bild A), Menschen als Typen dargestellt (Bild B), Kontrast
2. Wechselpräpositionen zwischen Arm und Reich (Bild A + B), die Reichen bleiben unter sich (Bild A
A. 1. in den; 2. Im; 3. in die; 4. auf; 5. auf; 6. unter; 7. am; 8. im; 9. in den; + B), die ärmeren Menschen bleiben draußen (Bild A + B), die Gesellschaft
10. in; 11. im; 12. im; 13. am; 14. auf den; 15. ans; 16. unter den; 17. in den; ist in getrennte Klassen unterteilt (Bild A + B), keine Kommunikation zwi-
18. in den schen den Klassen (Bild A + B)
B. Direction (ACC / Wohin?) : in den, in die, auf, ans; B. Réponse libre
Localisation (DAT / Wo?) : im, auf, unter, am, in am, auf den
C. Wenn Sie eine Richtung beschreiben benutzen Sie den Akkusativ. Bei einer 5. Der Vorleser
Lokalisierung benutzen Sie den Dativ. A. Vor der Reise: Zeile 1 bis Zeile 5; Allgemeine Beschreibung der Reise: Zeile
6 bis Zeile 9; Ein Streit auf der Reise: Zeile 10 bis Zeile 33; Reflexion des
Wortschatztraining Erzählers: Zeile 34 bis Zeile 36
1. Was passt nicht? B. Suggestion : 1. Michael war aufgeregt und hatte Reisefieber. 2. Hanna war
1. das Märchen – der Werbetext – das Gedicht – das Abenteuer; 2. die Hexe sehr unruhig. 3. Michael war für die Organisation zuständig: die Route
– die Zauberei – der Zwerg – der Riese; 3. der Künstler – der Psychologe – festlegen, die Hotels aussuchen, das Essen bestellen. 4. Er wollte Hanna
der Landschaftsmaler – der Fotograf; 4. die Solidarität – die Klugheit – die eine Überraschung machen und das Frühstück holen. 5. Er legte ihr einen
Arroganz – die Furchtlosigkeit; 5. die Mülltrennung – die Klimaanlage – der Zettel auf den Nachttisch. 6. Hanna war sehr wütend und schlug ihn. 7. Er
Zweitwagen – der Swimmingpool; 6. der Vordergrund – die Mitte – der war sehr erschrocken. 8. Sie sagte, sie habe keinen Zettel gefunden.
Horizont – die Stimmung; 7. links – später – rechts – oben; 8. die Aufklä- C. 1. R, 2. F, 3. R, 4. F, 5. F, 6. R
rung – die Romantik – der Naturschutz – der Naturalismus; D. Strategie 1: Zeilen 3-8, Strategie 2: Zeilen 8-9, Strategie 3: Nicht im Text
belegt

fünfundsiebzig 75
Lösungen
6. Lesen und Schreiben, gestern und heute 2. Orientierung auf Fotos, Gemälden, Bildern …
A. Réponse libre B. Réponse libre
B. Réponse libre
C. Réponse libre
Lektion 6
7. Studienreise nach Tunesien
A. Réponse libre
B. Réponse libre
Schöne neue Welt
1. Neues Wohnen
8. Schönes Rot A. Réponse libre
A. Réponse libre B. Réponse libre
B. 1 – c, 2 – a, 3 – f, 4 – e, 5 – b , 6 – d
C. Réponse libre 2. Homo Urbanus
A. Fakten: 19 Megacitys im Jahr 2007, jeder zweite lebt in einer Stadt,
9. Ein Gedicht von Rimbaud Wachsum von 3 Millionen Menschen pro Woche; Zukunftsprognosen: 27
A. Réponse libre Megastädte im Jahr 2025, 15 Megacitys in China, im 21. Jahrhundert do-
B. Réponse libre minieren Städte die Welt, 100 Städte generieren 30% der Weltwirtschaft,
C. Réponse libre Städte kooperieren über Staatsgrenzen.
D. Réponse libre B. Réponse libre

10. Pfister präsentiert 3. Robert Opfer


A. Suggestion : Er begrüßt die Runde und lässt sein Purpose Statement folgen. A. Mit Anfang 30 führt Opfer 26 Mitarbeiter. Er ist für sie und ihre Familien
Er hat die Präsentation farblich abgestimmt. Er zieht sein Publikum in den verantwortlich. Seine eigenen Kinder sieht er werktags nicht. Zwischen
Bann. Er verbeugt sich. 21 und 2 Uhr kommt er nach Hause. Dienstagabends geht er direkt zum
B. Réponse libre Basketball, freitags abends zum Chor. […] Verabredungen mit Freunden
trägt Opfer vier bis sechs Wochen im Voraus ein. […] Zwei Wochen Urlaub
11. Ein Gemälde präsentieren sind drin, am vierten Tag wird er jedes Mal krank. Ohne elektronischen
Réponse libre „Timeplaner“ ist sein Leben undenkbar. Anfangs arbeitete Opfer 2000
Stunden pro Jahr, fünf Jahre später sind es 4000. Er arbeitet meist sonn-
Grammatiktraining tags, samstags ohnehin. Zum Schluss kommt er auf 4000 Überstunden
1. Adjektivdeklination pro Jahr, 2000 mehr als zu Beginn seines Aufstiegs 1996. Der Wahnsinn
A. kleines, armen, eindringenden, beschriebene, schäbigen, ärmlich, war schon da, und er, Opfer selbst, ist der Nukleus dieses Wahnsinns, den
armen, trist, sanftes, verbittert, anekdotische, deutschen, österreichi- er nicht bemerkt. Mitte der 1990er-Jahre braucht seine Firma für den Bau
schen, alten, enttäuscht, bürgerlichen, arme, berühmt, unbekannt einer Fabrik 24 Monate; 2004 sind es elf. Für die Auftraggeber zählt jeder
B. Prädikativ verwendete Adjektive: ärmlich, trist, verbittert, berühmt, unbekannt. Tag; die Technologie wächst schnell und ohne Rücksicht. Das Handy ist
Prädikativ verwendete Adjektive werden nicht dekliniert! stets in Reichweite.
C. article défini + adjectif + nom : dem eindringenden Regen (Dat.), an der B. Réponse libre
schäbigen Wand (Dat.), des armen Poeten (Gen.), der deutschen und C. 1. die Krankenschwester/der Krankenpfleger, 2. der Ingenieur/die Ingeni-
österreichischen Maler (Gen.), der alten Verhältnisse (Gen.), der arme eurin, 3. der Profisportler/die Profisportlerin, 4. der Koch/die Köchin, 5.
Poet (Nom.); article indéfini + adjectif + nom : ein kleines Bild (Nom.), der Wissenschaftler/die Wissenschaftlerin, 6. der Tierarzt/die Tierärztin, 7.
einen armen Poeten (Akk.), eine anekdotische Szene (Nom.); adjectif + der Stewardess/der Steward, 8. der Lehrer/die Lehrerin, 9. der Psychologe/
nom sans article : beschriebene Blätter (Akk.), sanftes Licht (Nom.), aus die Psychologin, 10. der Verkäufer/die Verkäuferin, 11. der Bäcker/die
bürgerlichen Verhältnissen (Dat.) Bäckerin, 12. der Bankangestellte/die Bankangestellte, 13. der Busfahrer/
die Busfahrerin, 14. der Schriftsteller/die Schriftstellerin, 15. der Marke-
2. Lerntipps zur Adjektivdeklination tingleiter/die Marketingleiterin, 16. der Redakteur/die Redakteurin, 17. die
A. 1 – b, 2 – a, 3 – c Ärztin/der Arzt, 18. die Politikerin/der Politiker, 19. der Fabrikarbeiter/die
Fabrikarbeiterin, 20. der Künstler/die Künstlerin,
Wortschatztraining D. Réponse libre
1. Internationalismen als Synonyme
der Gegensatz – der Kontrast, die Laufbahn – die Karriere, die Klarheit 4. Der Mensch von morgen
– die Transparenz, die Wirksamkeit – die Effektivität, die Wirkung – der A. Réponse libre
Effekt, entartet – degeneriert, auswandern – emigrieren, klatschen – ap- B. Réponse libre
plaudieren, vorstellen - präsentieren – vorstellen, vernichten – eliminieren, C. Réponse libre
ausdrucksstark – expressiv, begrenzt – limitiert, wirkungsvoll – effektiv

76 sechsundsiebzig
Lösungen
5. Langsamer leben Wir Jugendlichen, wie Sie und Ihre erwachsenen Leser, müssen meiner
A. 1. Slow-Life: b, 2. Stressiges Leben: a; 1 – c, 2 – g, 3 – f, 4 – b, 5 – h, 6 – e, Meinung nach einfach besseres Zeitmanagement lernen. Finden Sie nicht
7 – d, 8 – a auch?
B. Réponse libre Freundliche Grüsse an Sie und Ihre Mitarbeiter
Chantal
6. Europas Umwelthauptstadt C. Réponse libre
A. Umweltfreundliche Städte haben Zukunft! Aussage Nr. 1, 3, 8, 10; Es ist
besser, aufs Land zu ziehen … Aussage Nr. 2, 4, 5, 6, 7, 9 2. Imperativ
B. Réponse libre A. 1, 5, 7, 8
B. 1. – b, 2. – a
7. Auf dem Land oder in der Stadt leben? C. 1. Schreib wieder mal einen Brief oder eine Postkarte! 2. Lesen Sie mal
Die Frau … : R, R, F, R wieder in Ruhe die Zeitung! 3. Gehen Sie mal wieder ins Kino, sehen Sie
Der Mann …: R, F, R, F weniger fern! 4. Treffen Sie sich mit Freunden im Café anstatt stundenlang
zu chatten! 5. Geh öfter mal zu Fuß! 6. Konzentrieren Sie sich auf eine
8. Kommunikation heute wichtige Sache und nicht gleichzeitig auf 100 unwichtige! 7. Steh früh auf
Suggestion : Betreff: Kündigung des Handy-Abonnements und frühstücke in Ruhe! 8. Telefoniere weniger!
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine letzte Handy-Rechnung war leider sehr hoch. Ich finde Ihre Tarife Wortschatztraining
definitiv zu teuer. Andere Anbieter haben viel bessere Angebote. Ich muss 1. Wahrscheinlichkeit abstufen
Ihnen mitteilen, dass ich deshalb zum Monatsende kündigen möchte. Suggestion : 1. ohne Zweifel, 2. wohl, 3. möglicherweise, 4. sicherlich,
MeineTelefonnummer ist 0686/332576. 5. vielleicht
Besten Dank und freundliche Grüße,
Mathias Müller 2. Die Umweltschlange
A. 1. der Regenwald, 2. die Atomenergie, 3. der Radweg, 4. der Lärmschutz,
Grammatiktraining 5. die Mülltrennung, 6. das Elektroauto, 7. die Stromsparlampe, 8. die
1. Höflichkeitsform Umweltbelastung, 9. der Klimawandel, 10. der Solarstrom,
A./B. Betreff: Schulalltag und Stress B. 3. Das letzte Wort gibt dem zusammengesetzten Nomen den Artikel.
Sehr geehrte Redaktion,
mit grosser Aufmerksamkeit habe ich Ihren letzten Artikel über den Stress 3. Welches Nomen passt zum Verb?
und die dadurch entstehenden Folgen bei Erwachsenen gelesen: Gerne nutzen – 4 , sparen – 3, halten – 4, stellen – 1
würde ich mich mal als Schülerin aus der Schweiz zu diesem Thema äus-
sern.
Ich weiss nicht, ob Sie wissen, dass unsere Schulzeiten ein wenig anders Lektion 7
eingeteilt sind als die in Deutschland. Wie auch in Deutschland „dürfen“
wir fünf Tage die Woche die Schule besuchen. Unser Unterricht beginnt
um 07:10 Uhr und endet je nach Unterrichtstag zwischen 15:00 Uhr und
Deutsche Erfindungen
17:00 Uhr. Wir haben eine kleine Pause am Mittag, wie auch morgens um 1. Praktische deutsche Erfindungen
zehn und nachmittags um drei. A. MP3: 1987 / Forscher des Fraunhofer-Instituts / Datenmenge verringern /
Sicher können Sie sich aber vorstellen, dass wir alle durch die stressigen Revolution in der Musikbranche; Motorrad: 1883 / Gottlieb Daimler / Mit-
38-40 Schulstunden pro Woche und die 2 Stunden Hausaufgaben pro Tag arbeiter Wilhelm Maybach / Viertakt-Benzinmotor /12 km/h; Teebeutel:
sehr beschäftigt sind. Natürlich ist es mir wie auch Ihnen klar, dass unsere 1908 / Teehändler / leichter als Metalldosen / Adolf Rambold / Mitarbeiter
Lehrer ihrem Lehrplan folgen müssen und dazu diese vielen Stunden der Firma Teekanne; Jeans: 1850 / Levi Strauss / Bayern / San Francisco /
brauchen. Goldgräber / robuste Hosen
Alle Ihre Leser sind sich sicher auch bewusst, dass wir Schüler so wie nor-
mal arbeitende Erwachsene in einem Fulltimejob grossen Stress haben. 2. Ein Genie in der Schule
Dazu kommen auch noch die ständigen Prüfungen. A. 1. streng (L), 2. gestresst (S), 3. wohlerzogen (S), 4. unsicher (S), 5. nervös
Um diesen Stress ein bisschen zu bewältigen, hilft es mir einen Zeitplan (S), 6. intelligent (S), 7. sadistisch (L), 8. aggressiv (L), 9. autoritär (L),
zu erstellen, in den ich eintrage, wann ich wofür was lerne und wann ich 10. schüchtern (G)
auch einmal eine Pause mache. Wichtig ist auch, dass man nicht nur lernt, B. 2. unsicher, nervös, gestresst; 3. wohlerzogen, intelligent; 4. wohlerzogen,
wenn es eine Prüfung gibt. Dann hat man später nicht einen so grossen schüchtern, intelligent; 5. streng, autoritär; 6. unsicher, nervös, wohlerzogen
Stress. C. Réponse libre

siebenundsiebzig 77
Lösungen
3. Zukunftsszenarien C. Réponse libre
2. im Vordergrund, 3. in der Mitte, 4. Das Besondere, 5. im Hintergrund,
6. wirkt, 7. Die Stimmung , 8. die Wassermassen, 9. Der Künstler , 10. Foto, 2. Präpositionalkonstruktionen
11. Fotomontage A. dépendre de – abhängen von + D; douter de – zweifeln an + A :; avoir
peur de – Angst haben vor + D; penser à – denken an + A; être ravi/e par
4. Das Ende der Freiheit – begeistert sein von + D; réfléchir à – nachdenken über + A ; rêver de /
A. Wo wird man kontrolliert? im Wohnkomplex, in der U-Bahn-Station, auf à – träumen von + D; s’agir de – gehen um + A; se moquer de : sich lustig
dem Bahnsteig, in der Einkaufspassage. Wodurch wird man kontrolliert? machen über + A; se réjouir de : sich freuen über + A
durch die Patientenkarte, durch den Bankautomaten, durch den Stromver- B. 2. Angst / einer; 3. unsere / denken ; 4. geht / um; 5. von / der / ab; 6.
brauch, durch das Navigationssystem, durch die Autobahn-Mautstation begeistert / diesen / neuen; 7. über / jede / neue / umweltfreundliche; 8.
B. b. der Untergrund (Nomen), die Bahn (Nomen, Pl. die Bahnen), die Station träume / einer / heilen; 9. lustig / über; 10. zweifle
(Nomen, Pl. die Stationen); c. die Bahn (Nomen, Pl. die Bahnen), steigen
(Verb); d. einkaufen (Verb), die Passage (Nomen, Plural: die Passagen); e. Wortschatztraining
der Patient (Nomen, Pl. die Patienten), die Karte (Nomen, Pl. die Karten); 1. Das ABC des Fortschritts
f. die Bank (Nomen, Pl. die Banken), der Automat (Nomen, Pl. die Automa- A. A – Atomenergie : l’énergie atomique; B – Besorgnis : le souci, la préoccup-
ten); g. der Strom, (Nomen, kein Plural). verbrauchen (Verb); h. die Navi- ation; C – Casting, das : le casting; D – Datenschutz, der : la protection des
gation (Nomen, kein Plural), das System (Nomen, Pl. die Systeme); i. das données; E – Erfindung, die : l’invention; F ­– Fortschritt, der : le progrès;
Auto (Nomen, Pl. die Autos), die Bahn (Nomen, Pl. die Bahnen), die Maut G – Geschwindigkeit, die : la vitesse; H – Hochhaus, das : le gratte-ciel;
(Nomen, kein Plural), die Station (Nomen, Pl. die Stationen) I – Infrastruktur, die : l’infrastructure; J – Jugend, die : les jeunes; K – Kraft-
werk, das : la centrale électrique; L – Labor, das : le laboratoire; M – men-
5. Jugend schreibt Zukunft schengerecht : adapté à l’homme; N - Nachhaltigkeit, die : la durabilité; O
A. Suggestion : 1. Zeilen 2-4, 5, 7: Es eine fremde Welt. Es ist das Jahr 2030 – Opfer, das : la victime; P – Physik, die : la physique; Q – Quatsch, der : les
und er befindet sich auf dem Mond. balivernes; R – Raumfahrt, die : l’astronautique; S – Stromverbrauch, der :
2. Zeilen 4-8: Er heißt John, ist 45 Jahre alt und Leiter des Mondhotels. la consommation électrique; T – Technologie, die : la technologie; U – Uto-
3. Zeilen 16-17: Er wünscht sich, wieder auf der Erde zu leben. pie, die : l’utopie; V – virtuell : virtuel; W – Wissenschaft, die : la science;
4. Zeilen 11-13: Er findet, es war besser, als die Entscheidungen noch von Z – Zukunftsprognose, die : le pronostique
Menschen getroffen wurden. Eines Tages könnte aus dem Traum Realität B . Réponse libre
werden. C. Suggestion : machen: eine Erfindung, die Hausaufgaben, Karriere ...
B. Réponse libre sein: autoritär, glücklich, Sportler ...
haben: Erfolg, Glück, Kinder ...
6. Fliegen: gestern – heute – morgen werden: Manager, Umweltschützer, besser…
A. Réponse libre
B. Reponse libre
Lektion 8
7. Zwei Interviews zum Thema Fliegen
A. Interview 1: männlich , beides , ja, nein , ja , ja
B. Interview 2: weiblich, beides, ja , ja, nein, ja
Legendär
1. Helden von gestern und heute
8. Fliegen übermorgen A. Réponse libre
A. Réponse libre B. Réponse libre
B. Réponse libre
2. Brauchen wir Helden?
Grammatiktraining A. Réponse libre
1. Das Futur B. Réponse libre
A. 2. – 2, 3. – 1, 4. – 1, 5. – 1, 6. – 2, 7. – 2, 8. – 1
B. 1. Morgen gehe ich mit Tina und Bernd ins Kino. 2. In 30 Jahren gibt es die 3. Tag der Legenden
ersten Linienflüge mit dem Space-Liner. 3. Urlaubsreisen zum Mond, Mars A. Wo? Hamburg, im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli. Wer spielt? Über 70
oder Jupiter wird es sicher nie geben! 4. Ich verspreche dir, dass ich nie Fußballstars. Der Tag der Legenden ist eine Benefizveranstaltung einer
mehr zu spät kommen werde. 5. Unsere Enkelkinder werden mit Helikop- Initiative für Jugendarbeit. 1999
tern zur Arbeit fliegen, statt mit Autos im morgendlichen Stau zu stehen. B. Krieger , Toga, muskulös, Schönheitsideal, Statuen , Schild, im Vorder-
6. Am Wochenende lerne ich mit meinen Freunden für die Klassenarbeit. grund, Fußball, heldenhaft, im Hintergrund, Säulen, Arena, Himmel, in der
7. In ein paar Jahrzehnten wird es nur noch Billigfluglinien geben. 8. In Mitte, Banner, Schrift
einem Jahr mache ich das BAC. Dann studiere ich. C. Réponse libre

78 achtundsiebzig
Lösungen
4. Tell: Die Legende kehrt zurück
A. 1 – e, 2 – a, 3 – c
B. Réponse libre

5. Faszination virtuelle Welt


A. Réponse libre
B. Réponse libre
C. berichtet , steht , Verfügung, interessieren , beginnt , nehmen , teil , gut ,
warte , Spaß , freue , fasziniert , Konzentration , denke

6. Spielen auch Erwachsene mit Videospielen?


Der Mann, der Simulationsspiele spielt: 2, 5
Der Mann, der Online-Rollenspeile spielt: 4
Die Frau, die Ego-Shooter spielt: 1, 3, 6

Grammatiktraining
1. Relativsätze
dem, der, dem, wo, den , die, der, was, dem, die, die, die, der

2. n-Deklination
B. Singular: der Mensch, den Menschen, dem Menschen, des Menschen
der Franzose, den Franzosen, dem Franzosen, des Franzosen
der Kollege, den Kollegen, dem Kollegen, des Kollegen
Plural: die Menschen, die Menschen, den Menschen, der Menschen
die Franzosen, die Franzosen, den Franzosen, der Franzosen
der Kollege, die Kollegen, den Kollegen, der Kollegen
C. 1. Franzosen, 2. Held, 3. Menschen, 4. Kollegen

Wortschatztraining
1. Rund um Sagen, Helden, Mythen und Legenden
A. 1. bewundern: admirer, 2. Hilfsbereitschaft, die (Sing.) : la serviabilité, 3.
Rätsel, das, - l’énigme, la devinette, 4. Heldin, die, -nen : l’héroïne, 5. Feig-
ling, der, -e le : lâche, 6. Heilige, der, -n : le saint, 7. großartig : magnifique,
8. riskant : risqué, 9. Halbgott, der : le demi-dieu, 10. herrschen : regner,
11. Superkraft, die, -¨e : la superpuissance, 12. Feuerwehr, die (Sing.) : les
pompiers (Pl.), 13. Zivilcourage, die, -n : le courage civil, 14. Gefahr, die,
-en : le danger, 15. Wirkung, die, -en : l’impact, l’effet, 16. glamourös :
avec glamour, 17. selbstbewusst : sûr, -e de soi, 18. Manipulation, die, -en :
la manipulation, 19. grausam : cruel, -le, 20. herrschen- herrschte – hat
geherrscht: régner, 21. verwandeln – verwandelte – hat verwandelt :
transformer, 22. faszinierend : fascinant, -e
B. 1. – b, g; 2. – a, f; 3. – c, g; 4. – b, h; 5. – e; 6. – b, c, g; 7. – e, f; 8. – d
C. Réponse libre

neunundsiebzig 79
Coordination éditoriale et rédaction : Sebastian Cramer
Correction : Laia Sant
Conception graphique : besada+cukar
Mise en page : Asensio S.C.P.
Couverture : Luis Luján

Photographies : p. 7 kraska/fotolia.com ; p. 13 Tanja Bagusat/fotolia.


com ; p. 16 Manfred Brueckels ; p. 20 Denis Apel (Stardado) ; p. 21 Ann-
Christine Jansson ; p. 22 © Verlag Friedrich Oetinger GmbH ; p. 29 Institut
für Oekonomie der Forst- und Holzwirtschaft ; p. 31 naanuu/Flickr ; p.
36 Album/akg-images, Carl Off terdinger ; p. 39 © 1995 Diogenes Verlag
AG Zürich ; p. 45 J. Zabloski Photography/iStockphoto ; p. 48 Photosani/
fotolia.com, photoCD/fotolia.com ; p. 66 Sophia Winters/fotolia.com,
David Boller ; p. 69 istockphoto, Richee E.R./Album

Textes : p. 13 Randomhouse ; p. 22 © Cecilie Dressler Verlag, Hamburg ;


p. 31 © 1960 Claassen Verlag in der Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin ;
p. 40 www.unesco.de, www.paulkleezentrum.ch ; p. 47 © 2009 Piper
Verlag GmbH, München ; p. 56 © 2005 by Rowohlt Verlag GmbH ; p. 58
Gesellschaft für ökologische Kommunikation mbH ; p. 66 www.comic-
check.ch

Toute représentation ou reproduction, intégrale ou


partielle, faite sans le consentement de l’auteur, ou de ses
ayants droit, ou ayant cause, est illicite (article L.122-4 du
Code de la Propriété Intellectuelle).

ISBN : 978-2-35685-079-9
Dépôt légal : B-18 917-2011
Juin 2011
© Éditions Maison des Langues, Paris 2011
Imprimé dans l'UE. www.emdl.fr
B1 B2

Team Deutsch Lycée Première


L’allemand en action ! Allemand 1 re

Cycle Terminal
Conforme au nouveau programme de Cycle Terminal
Classe de Première

Nouveaux programmes

Team Deutsch Team Deutsch


Lycée
Team Deutsch Lycée se situe résolument dans la lignée du
Lycée
Cadre Européen Commun de Référence pour les Langues (CECRL) :

• Il présente des tâches motivantes, en « contexte social »,


à réaliser dans chaque unité ;
• Il évoque la réalité des adolescents d’aujourd’hui à travers des projets
s’appuyant sur des documents authentiques les plus récents
et les plus diversifiés ;
• Il implique un travail en équipe ;
• Il intègre naturellement les TICE dans les apprentissages ;
• Il offre des enregistrements audio nombreux et variés.

Cahier d’activités

Klipp und Klar


Grammaire pratique de l’allemand

Cette grammaire de référence permet


d’approfondir 99 thèmes grammaticaux
et de les utiliser en contexte.

www.emdl.fr
Une expérience européenne pour une nouvelle approche
de l’enseignement des langues

ISBN 978-2-35685-079-9

9 782356 850799

tdlyc_prem_wbk_cover.indd 1 27/05/11 10:01