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DEKRA Expert Migration Anlage zum Lebenslauf - „Praktische Skills“

Praktische Kenntnisse
Anlage zum Lebenslauf von:

Diese Angaben sollen zusätzlich zum Lebenslauf eine Übersicht darüber vermitteln, welche prakti-
schen Fähigkeiten bereits selbständig ausgeführt wurden. Es handelt sich um eine Selbsteinschät-
zung des Teilnehmers zur allgemeinen Orientierung, stellt aber keine qualitative Aussage über diese
individuelle Fähigkeiten dar.

Fachbereich
Intensivmedizin Anästhesie OP
Innere Medizin Orthopädie Neurologie
Pädiatrie Notaufnahme Geriatrie
Allgemeine Unfallchirurgie

Grundpflege Atmung
Patient waschen O²-Gabe / Sauerstofftherapie
Patient lagern Atmung beurteilen
Mobilisation Inhalation
Hilfe beim Essen Thoraxdrainage
Prophylaxen (Pneumonie, Dekubitus, Kontraktur …) Tracheostoma / Pflege Trachealkanüle
Absaugen Mund/Rachen
Beatmungsgeräte bedienen auf Anweisung
Beatmungsgeräte selbständig einstellen
Beatmungsformen (CPAP, BIPAP, SIMV)

Vitalzeichenkontrolle / Überwachung Geräte


RR-Messung (Blutdruck messen) Blutzuckermessgerät
Temperatur messen Monitor
Blutzucker messen (Geräte) Pulsoxymeter
Monitor Schmerzpumpe / PCA-Pumpe
Pulsoxymeter Infusomat / Infusionspumpe
EKG schreiben Perfusor / Spritzenpumpe
EKG lesen / beurteilen Vakuumpumpe Wunde

Medikamente Ausscheidung

Pharmakologie, Wirkungsweise von Medikamenten Urogenitalbereich


orale Gabe Einmalkatheter legen
rektale Gabe Dauerkatheter legen
subkutan suprapubischer Katheter Assist. Anlage/Pflege

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Fortsetzung Medikamente Fortsetzung Ausscheidung


intramuskulär Ein- und Ausfuhrkontrolle (Bilanz)
Intravenös 24h – Urin
Infusion Infusion
ZVK – Zentraler Venenkatheter Kondom – Urinal
Magensonde Magendarmtrakt
Notfallmedikamente Pflege von Magensonde
Transnasale Magensonde legen
Pflege von PEG
Pflege von Stoma / Enterostoma
Darmspülung (Hebe-Senk-Einlauf, Klistier)

Neurologie Wundbehandlung

Bewusstseinslage prüfen steriler Verbandswechsel aseptischer Verband


Pflege Schlaganfall / Stroke steriler Verbandswechsel septischer Verband
Pflege Hirnblutung Fäden ziehen
Pflege Parkinson Klammern entfernen
Pflege Gehirntumor Wundbeurteilung

Praktische Tätigkeiten
Selbsteinschätzung des Teilnehmers
0 (nicht bekannt), 1 (in Theorie bekannt), 2 (praktische Durchführung beobachtet), 3 (unter Aufsicht
selbst durchgeführt), 4 (selbständige Durchführung), 5 (Experte, Anleitung anderer Kollegen)
0 1 2 3 4 5

A − Beurteilung von PatientInnen, Pflegediagnose, Pflegeplanung


Informationen über PatientInnen erlangen
1. Grundsätzliche Parameter (bspw. Größe, Gewicht) und Vitalparameter
erheben (mittels manueller Messung, mittels Monitoring)
2. Körperlichen (physisch, neurologisch) und kognitiven Zustand von Pati-
entInnen ermitteln
3. Skalen und Indikatoren auszufüllen
4. Erhobene Parameter unter Beachtung des Krankheitsbildes bewerten

Pflegeprobleme und Pflegediagnose


5. Versorgungsdefizite erkennen, adäquate Unterstützung bereitstellen
6. Pflegediagnosen festlegen
7. Pflegestandards anwenden

Pflegeplanung
8. Pflegeziele festlegen und Pflegepläne aktualisieren
9. Pflegemaßnahmen planen und durchführen

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10. Spezielle Pflegepläne (krankheitsbildbezogen) anwenden

B − Professionelle Pflege
Grundpflege und Körperpflege
1. Teil- und Ganzkörperpflege unterstützen und übernehmen (inklusive
Hautpflege, Waschen und Kleiden, Pflegeprodukte anwenden, spezi-
elle Methoden anwenden [z.B. Basale Stimulation, Bobath], am Wasch-
becken, im Bett)
2. Anlegen von Kompressionsverbänden und Kompressionsstrümpfen

Ernährung
3. Speisen und Getränke zubereiten, verteilen, anreichen (füttern)
4. Ernährungspläne erstellen, dokumentieren
5. Ernährungssonden (inklusive PEG) benutzen

Mobilität
6. Mobilität unterstützen, aufrechterhalten, wiederherstellen
7. Prophylaktische Maßnahmen (Dekubitus-, Kontraktur-, Thrombosepro-
phylaxe) durchführen
8. Mobilisationspläne erstellen und führen

Ausscheiden
9. Bei der Ausscheidung unterstützen
10. Umgang mit Inkontinenz, Kontinenztraining
11. Ableitungssysteme (z.B. Harnblasenkatheterismus, Stuhlableitungssys-
teme) anwenden
12. Einläufe verabreichen

C – Pflegeintervention
Teilnahme an medizinischen und diagnostischen Prozeduren und Verfahren
1. Blutentnahme, körperliche Untersuchung
2. Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen (z.B. Endoskopie, Aufnahmeun-
tersuchung im Krankenhaus)
Medikamente
3. Verwalten, vorbereiten, verabreichen (z.B. oral, intravenös)
4. Blut und Blutprodukte (Transfusion)
5. Umgang mit Betäubungsmitteln

Wundmanagement
6. Wundvermeidung, Prophylaxen
7. Wundassessment
8. Wundbehandlung (z.B. Verbände anlegen und wechseln)

Stomaversorgung
9. Pflege unterschiedlicher Stomata (z.B. Tracheostoma, Ileostoma, U-
rostoma)
Medizinische Geräte anwenden
10. Pflegehilfsmittel, Mobilisationsmittel, Transferhilfen, Rollstühle

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11. Geräte zur Messung von Vitalparametern (z.B. Blutdruck, Blutzucker,


Monitoring
12. Spezielle Geräte (z.B. Absauggeräte, EKG, Defibrillatoren, Beatmungs-
maschinen)
Lebensrettende Maßnahmen
13. Basic Life Support
14. Advanced Life Support

D – Hygiene
Hygienemaßnahmen anwenden
1. Verschiedene Desinfektionsmaßnahmen (z.B. Hände-, Haut-, Flä-
chendesinfektion
2. Maßnahmen der Infektionskontrolle durchführen (z.B. Isolierung von
Patienten
3. Sterile Verfahren anwenden (z.B. Legen von Dauerkathetern)

Sterilisation
4. Medizinprodukte aufbereiten, angemessen verpacken und lagern
5. Sterilisatoren bedienen

Arbeits- und Gesundheitsschutz


6. Transporte von PatientInnen
7. Unfallgefahr reduzieren (z.B. Unfallverhütungsvorschriften)
8. Fremdschutz und Selbstschutz

Umgang mit Katastrophen


9. Feuer, Notfälle, Massenanfall an PatientInnen

E − Kommunikation mit KollegInnen, PatientInnen und Anderen


1. Team- und Fallbesprechungen führen
2. MitarbeiterInnen einführen, anleiten
3. Schichtleitung- Stationsleitung
4. Dienstpläne schreiben
5. Patienten aufklären und beraten
6. Angehörige aufklären und beraten

F − Dokumentation und Qualität


1. Grundpflegerische und behandlungspflegerische Maßnahmen doku-
mentieren (Pflegebericht)
2. Bestellungen durchführen
3. Visiten dokumentieren und auswerten
4. Briefe verfassen (z.B. Pflegeüberleitung)
5. Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz (Stationszimmer, Patienten-
zimmer) sicherstellen
6. Maßnahmen der Qualitätssicherung und –kontrolle anwenden (z.B. Me-
dikamentencheck)
7. Ressourcenschonende Arbeitsweise
© DEKRA – Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Änderungen vorbehalten.

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