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Institut für Bau- und

Infrastrukturmanagement
Professur für Infrastrukturmanagement
Prof. Dr. Bryan T. Adey

Projektmanagement
Projektabschluss
Dr. Max Kersting
HS 2015
Projektmanagement-Kurs
Lernziele und Themen der heutigen Vorlesung

Lernziele:
 Die Wichtigkeit des Projektabschluss kennen
 Die für den Projektabschluss notwendigen
Vorbereitungen kennen
Themen:
 Betriebsorganisation
 Systemtests
 Systemdokumentation
 Systemabnahme
 Mängelbehebung
 Projektauswertung
 Auflösung der Projektorganisation

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Projektabschluss

Anstoss

Anstoss

Bauprojekt

Abschluss
des Projekts

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Projektabschluss
Aufgaben

Realisierung Nutzung

Systembau Systemeinführung Abschluss

Betriebsorganisation aufbauen
Komponenten Gesamtsystem
Systemtests

Systemdokumentation

Systemabnahme Gewährleistungsfrist
Mängelbehebung

Systemübergabe

Projektauswertung

Auflösung Projektorganisation

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Projektabschluss
Betriebsorganisation
 Die Organisationseinheit, die die Betreibung und Betreuung des Systems
übernimmt, sollte in das Projektteam eingebunden werden.

Ormesa Complex, Geothermal Power Plant

http://www.ormat.com/sites/default/files/images/Ormesa%20Complex.jpg
http://bluewaterenergysolutions.com/media/images/plant-operations-small.jpg

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Projektabschluss
Systemtests
 Bevor ein System dem Benutzer und der
Betriebsorganisation übergeben werden kann,
sind dessen Komponenten und das
Gesamtsystem eingehenden Funktions- und
Sicherheitstests zu unterziehen.

http://www4.agr.gc.ca/resources/prod/img/pfra/images/water_
sampling.jpg

http://www.ctclayton.com/tyrus-pipe-pressure-test/
http://www.zwaldtransport.com/images/w
ater_hydrant.jpg

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Projektabschluss
Systemdokumentation
 Der Systembetreiber und der
Systembenutzer sind auf eine
• vollständige,
• aktuelle und
• zuverlässige
Dokumentation des Systems
(Projektergebnis) angewiesen.

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Projektabschluss
Systemdokumentation
 Beispiel: Abzugebende Projektunterlagen

Überwachung

Baulicher Un-

Schadenwehr
Betrieblicher

Erneuerung
Unterhalt

Rückbau
Neubau

Ausbau
terhalt
Abzugebende Dokumente

Berechnungen
Statische Berechnung
Statische Überprüfung Berechnungen (Nachrechnungen)
Berichte
Berichte über Funktionskontrollen
Berichte über Kontrollmessungen
Berichte über Spezialuntersuchungen
Berichte von Spezialisten
Inspektionsbericht
Massnahmenkonzeptbericht
Technische Berichte
Überprüfungsbericht
Umweltverträglichkeitsbericht (UVB)
Pläne, Schemata, Skizzen
Bauwerksskizzen (Katasterplan Vermessung,
Situationspläne)
Bauwerkgliederungskizzen (Katasterplan Bauteile)
Projektpläne
Schadenspläne
Schemata technischer Anlagen
Übersichtsplan
Werkstattpläne
Übrige Dokumentation
Technische Produktdokumentation

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Projektabschluss
Systemabnahme
 besteht aus einer umfassenden Prüfung des Projektergebnisses
 wird protokolliert und allfällige Mängel sind in einer Mängelliste festzuhalten.
 kann verweigert werden, sofern derart schwerwiegende Mängel vorliegen,
sodass dem Auftraggeber die Übernahme und Einführung des Systems nicht
zugemutet werden kann.
 Grundsätzlich obliegt dem Projektträger eine Gewährleistung für das
Projektergebnis
• Diese Haftung ist zeitlich begrenzt und beginnt in der Regel zum Zeitpunkt der
Systemabnahme.
• Die Dauer dieser Gewährleistungsfrist ist spätestens im Projektplan zwischen
Auftraggeber und Projektträger zu vereinbaren.
Mängel Datum der Datum der Datum der Bemerkungen
Meldung Beseitigung Beseitigung
SOLL IST
Risse in Terrassenbeton
Heizung geht nur bis 55°C, nicht 60°C
Tiefgarage steht ständig unter Wasser

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Projektabschluss
Systemabnahme
 Für Projektleistungen von externen Dritten, die in einem Vertragsverhältnis
mit dem Projektträger stehen, schreibt das Obligationenrecht (OR)
• für Werkverträge eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren (Art. 371) und
• für einfache Aufträge eine solche von 10 Jahren vor.

 Während der Gewährleistungsfrist hat der Auftraggeber einen Anspruch auf


Mängelbehebung, d.h. der Projektträger ist verpflichtet, Mängel am
Projektergebnis auf seine Kosten nachzubessern.

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Projektabschluss
Mängelbehebung
 Aufgrund der Gewährleistungshaftung des Projektträgers steht dem
Auftraggeber das Recht auf Nachbesserung von Mängeln am
Projektergebnis zu, die anlässlich der Abnahme festgestellt wurden oder
innerhalb der vereinbarten Gewährleistungsfrist auftreten.

 Nach OR hat der Auftraggeber solche Mängel unverzüglich zu rügen.


Zwischen Auftraggeber und Projektträger wird eine Frist für die
Mängelbehebung vereinbart, wogegen die Art der Mängelbehebung dem
Projektträger überlassen ist.

 Kommt der Projektträger seiner Nachbesserungspflicht nicht nach, so kann


der Auftraggeber die Mängelbehebung zu Lasten des Projektträgers einem
Dritten übertragen.

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Projektabschluss
Mängelbehebung
 Nachgebesserte Mängel sind durch den Auftraggeber wieder abzunehmen
und zu protokollieren

 Es gibt Fälle, in denen dem Projektträger die Mängelbehebung nicht


zugemutet werden kann. In einer solchen Situation kann der Auftraggeber
einen Minderwert geltend machen.

http://s4.hubimg.com/u/106023_f520.jpg

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Projektabschluss
Systemübergabe
 Oft wird die Systemübergabe mit der Systemabnahme zeitlich
zusammengelegt.

 Spätestens zum Zeitpunkt der Systemübergabe wird die


Systemdokumentation dem Auftraggeber oder allenfalls stellvertretend
dem Systembetreiber übergeben.

 Mit der Systemübergabe übernimmt der Auftraggeber oder allenfalls


stellvertretend der Systembetreiber die uneingeschränkte
Verantwortung für das Projektergebnis (Gefahrenübergang).

 Damit wird der Projektträger weitgehend entlastet; bei ihm verbleibt


nur noch die Gewährleistungshaftung im vereinbarten Umfang und
während der vereinbarten Frist.

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Projektabschluss
Systemübergabe - Schulungen
 Der Systemeinführung im Sinne der Ingebrauchnahme des Systems durch
den Benutzer gehen Informationsveranstaltungen und Schulungen voraus.

 Auch die Einrichtung eines Help Service kann fallweise sinnvoll oder sogar
notwendig sein.

 Es ist meistens unabdingbar, bei der Systemeinführung auf das


projektspezifische Fachwissen des Projektteams zurückzugreifen.

http://www.utb.edu/vpea/wtc
e/bi/we/PublishingImages/Co
mputer-Training-
Trainees.JPG

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Projektabschluss
Projektauswertung
 Jedes Projekt sollte systematisch ausgewertet werden, damit Erfahrungen
weitergegeben und Lerneffekte im Hinblick auf spätere Projekte erzielt
werden können

 Die Projektauswertung liegt in der Verantwortung des Projektleiters.

 Sie ist mit dem Projektteam zu besprechen und an den Auftraggeber


weiterzuleiten.

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Projektabschluss
Auflösung der Projektorganisation
 Die Mitglieder des Projektteams nehmen wieder ihre ursprünglichen
Aufgaben in der Stammorganisation wahr oder sehen sich nach einer neuen
Herausforderung um.

 Dabei ist zu beachten, dass das projektsspezifische Know-how während der


ganzen Gewährleistungsfrist verfügbar bleibt oder zumindest relativ einfach
abrufbar ist.

 Der Projekterfolg ist meistens erst während der Nutzung des


Projektergebnisses messbar.

 Der verantwortungsvolle, professionelle Projektleiter wird sich deshalb erst


vollständig von seinem Projekt verabschieden, wenn er die Gewissheit hat,
dass der ursprünglich anvisierte Projektnutzen auch wirklich erreicht worden
ist.

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Berufsbild Projektmanager/-in

Projekte managen Projekte bewegen

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Geschäfts- / Fachbereiche

Projektmanagement
Bauherrenberatung
Bauherrenunterstützung
Bauherrenvertretung

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Kontakt zu BUCHHOFER

Dr. Max Kersting


Projektleiter Projektmanagement

058 580 96 68
max.kersting@buchhoferag.ch

Buchhofer AG
Förrlibuckstrasse 66
8005 Zürich
T +41 58 580 96 50
F +41 58 580 96 51
zuerich@buchhoferag.ch
www.buchhoferag.ch19
Projektmanagement-Kurs
Zusammenfassung
Projektmanagement Vorlesungen: Fr. 12:45 - 14:30 Uhr
(HIL E 1)
Dozent: Dr. Max Kersting Betreuung: Dr. Borja García de Soto, PE
Michael Troendle
5. Sem. Bachelor / D-BAUG HS 2015 (HIL F 25.1)

Jahr 2015
Monat September Oktober November Dezember
Kalenderwoche | Semesterwoche 38 1 39 2 40 3 41 4 42 5 43 6 44 7 45 8 46 9 47 10 48 11 49 12 50 13 51 14
Vorlesungen Referent 18.09. 25.09. 02.10. 09.10. 16.10. 23.10. 30.10. 06.11. 13.11. 20.11. 27.11. 04.12. 11.12. 18.12.
Einleitung Kersting
Organisation Kersting
Management Funktionen Kersting
Terminplanung (I & II) Kersting
Projektmanagement aus Sicht der Bauherrschaft Rinas
Ressourcenplanung Kersting
Ressourcenplanung und Budgetierung in der Praxis Volm
Budgetierung Kersting
Terminplanung in der Praxis Irngartinger
Steuerung Kersting
Qualitäts- /Risikomanagement Kersting
Abschluss Kersting
Übungen (Es wird empfohlen alle Übungen zu lösen) 18.09. 25.09. 02.10. 09.10. 16.10. 23.10. 30.10. 06.11. 13.11. 20.11. 27.11. 04.12. 11.12. 18.12.
Einleitung Ü1
Organisation Ü2
Management Funktionen Ü3
Terminplanung (I & II) Ü4&5
Ressourcenplanung Ü6
Budgetierung Ü7
Steuerung Ü8
Qualitäts- /Risikomanagement Ü9
Abschluss Ü10
Vorlesungsfrei

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Projektmanagement-Kurs
Leistungskontrolle
 Prüfungsmodus: schriftlich 60 Minuten

 Termin HS 2015: Dienstag 09.02.2016 – 09.00 bis 10.00 Uhr

 Hilfsmittel: Taschenrechner (nur Modelle ohne externe Kommunikation, ohne


graphische Funktionen und nicht programmierbar)

 Formelsammlung (moodle, Anhang zur Prüfung)

 Struktur der Prüfung (60 Punkte, 3 Teile)

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Einführung (PM 1)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Methoden der Projektstrukturierung kennen
Themen:
 Einleitung in die Thematik
 Projektanforderungen
 Lebenszyklusphasen
 Kontrolle und Steuerung

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Einführung (PM 1)
Phasen von Systemen / Projekten

Lebenszyklus- Anstoss
phasen eines
Systems
Anstoss
Projektphasen http://rss-trade.com/uploads/Bau.jpg

http://www.newhomessection.com/
eines Projektes

Bauprojekt

Abschluss
des Projekts

http://www.renggli-haus.ch/hausbau/referenzhaeuser/
www.gruenau.ch/files/active/1/32_small.jpg
mehrfamilienhaus.html
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Organisation (PM 2)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Sinn und Zweck von Organisationsformen
kennen
 Vertiefte Kenntnisse von Projektstrukturierungs-
methoden kennen und anwenden können
Themen:
 Stammorganisationen
 Projektorganisationen
 Projektumfang
 Projektstrukturplan
 Projekthandbuch

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Organisation (PM 2)
Verbindung zwischen Stamm- und Projektorganisationen
Stammorganisation
Projektträger Geschäftsleitung

Projektorganisation PL
SB

SB SB SB SB SB

Stammorganisation
Geschäftsleitung
Drittfirma (extern)
Vertrag

PL: Projektleiter
SB: Sachbearbeiter
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Management-Funktionen (PM 3)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Psychologische Hintergründe im Projekt-
management kennen
 Mitarbeiter- und Teamführung daraus ableiten
Themen:
 Management-Denkschulen
 Menschliches Verhalten (Theorien, Bedürfnisse,
Motivation)
 Aufgaben des Projektmanagers
 Auswahl eines Projektmanagers
 Aufbau und Management des Teams
 Management-Fallgruben

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Management-Funktionen (PM 3)
Führung - Machtgrundlagen

Formal/ Belohnung/ Professionelle Interpersonelle Identifikation


Position Zwang Erfahrung Fähigkeiten kreieren

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Terminplanung (PM 4, 5, 9)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Netzpläne kennen und erstellen
 Unsicherheiten mittels Probabilistik
beherrschen
Themen:
 Einleitung (Begriffe)
 Abschätzung der Dauer der Vorgänge
 Anordnungsbeziehungen
 Instrumente
 Netzplantechnik
 Umgang mit Unsicherheiten
 Schwächen von CPM und PERT
 Moderne Tools für die interteam-Terminplanung

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Terminplanung (PM 4, 5, 9)
Methoden zur Erstellung eines Terminplans

CPM und PERT basieren auf einem Diagramm, welches das ganze Projekt als
Pfeile und Knoten repräsentiert.

Vorgangspfeil-Netzplan (VPN): Vorgangsknoten-Netzplan (VKN):

• Vorgänge durch Pfeile dargestellt • Vorgänge durch Knoten dargestellt


• Ereignisse durch Knoten dargestellt • Anordnungsbeziehungen durch Pfeile dargestellt

Baustelle Haupt-
A vorbereiten B arbeiten C
Baustelle Haupt-
vorbereiten arbeiten
Dummy

Start Ende Start Ende

Vertrags-
Arbeiten
Vertrags- Arbeiten abschluss
Subunter-
abschluss Subunter- Subunter-
D Subunter-
E nehmer F nehmern
nehmer
nehmer

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Ressourcenplanung (PM 6 + 7)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Verständnis für die Zusammenhänge der
verschiedenen Ressourcen erhalten
 Optimierungsmethoden der Ressourcenplanung
beherrschen
Themen:
 Grundlagen
 Ressourcenausgleich
 mit Projekttermin-Einschränkungen
 mit Verfügbarkeits-Einschränkungen
 Ressourcenallokation

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Ressourcenplanung (PM 6 + 7)
Optimierung der Ressourcenauslastung
 Frühstart-Terminplan  Spätstart-Terminplan
A A

B B

C C
Vorgang

Vorgang
D D

E E

F F

G G

0 5 10 15 20 25 0 5 10 15 20 25

Tage Tage

20 20
Ressourcen (Personen – Tage / Woche)

Ressourcen (Personen – Tage / Woche)


15 15

10 10

5 5

0 5 10 15 20 25 0 5 10 15 20 25

Tage Tage

A. Shtub / J. F. Bard / S. Globerson, Project Management, 2. Edition, 2005, S. 462/463

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Projektbudget (PM 7 + 8)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Differenzierung der Kostenarten
 Aufstellen eines Projektbudgets
 Optimieren eines Budgets
Themen:
 Definitionen von Kosten
 Ermittlung der Kosten
 Methoden der Budgetoptimierung
 Präsentation des Budgets

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Projektbudget (PM 7 + 8)
Berechnung der Gesamtkosten
 Gemeinkosten = 200 CHF + 700 CHF/Woche
 Projekttermin ist in 17 Wochen
 Strafzahlung = 1‘000 CHF/Woche nach der 17. Woche

Direkte Strafe für Gesamte


Projektende Gemeinkosten
Kosten späteres Ende Projektkosten
14 52’000 0 10’000 62’000
15 48’000 0 10’700 58’700
16 46’000 0 11’400 57’400
17 43’000 0 12’100 55’100
18 40’000 1’000 12’800 53’800
19 38’000 2’000 13’500 53’500
20 36’000 3’000 14’200 53’200
21 35’000 4’000 14’900 53’900
22 34’000 5’000 15’600 54’600

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Projektsteuerung (PM 10)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Aktives «Im Auge halten» des Projektes
 Kennen von Berechnungshilfsmitteln für die
Projektsteuerung
Themen:
 Einleitung (Leistungsmasse, Realtime / Trend)
 Projektkontrollsysteme
 Formen von Projektsteuerung
 Earned Value Analysis (EVA)
 Gemeinkostenkontrolle

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Projektsteuerung (PM 10)
Earned Value Analysis (EVA)
Eine Methode zur Projektüberwachung, die es erlaubt, Leistungs-, Termin- und
Kostenabweichungen in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit zu erfassen und zu
interpretieren sowie deren Auswirkungen auf das Projektende zu extrapolieren.

Für alle Abweichungen werden monetarisierte Werte angegeben.

Plankosten: IST-Kosten:
Budgetierte Kosten für die Tatsächliche Kosten für die effektiv
geplanten Leistungen (BKGL) erbrachten Leistungen (TKEL)

Fertigstellungswert:
Budgetierte Kosten für die effektiv erbrachten Leistungen (BKEL)

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Qualitäts- und Risikomanagement (PM 11)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Verständnis für Qualität erhalten
 Verständnis für Risiko erhalten
 Im Projekt die Qualität sicherstellen und das
Risiko beherrschen
Themen:
 Begriffe – Qualität
 Qualitätsmanagement
 Begriffe – Risiko
 Risikomanagement – RMP
 Modellierung
 Analyse
 Handlungsoptionen
 Überwachung und Kontrolle

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Qualitäts- und Risikomanagement (PM 11)
PQM – Wer und Wann im Projektablauf
 PQM betrifft alle Beteiligten
Bewertung von
Projektstand Projektgrundlagen Geltungsbereich Risikofaktoren

Vorstudien Projektierung Ausschreibung Realisierung

Phasen

Auftrag Projektsteuerung Massnahmen

Q-Lenkungsplan
Q-Lenkungsplan Berichtswesen
Bauherr überwachen

Auftrags- Angebot QM- QM-Ver-


QM-Plan Prüfung
Planer analyse Konzept einbarung

Auftrags- Angebot QM- QM-Ver-


QM-Plan Prüfung
Ausführende analyse Konzept einbarung

Prüfobjekt Prüfkriterium Art der Prüfung Intensität/Häufigkeit


Anforderungen Massnahme Zuständigkeit H.R. Schalcher, Projektmanagement, 5. Sem HS 2009, 2009, S.108

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Projektabschluss (PM 12)
Lernziele und Themen

Lernziele:
 Die Wichtigkeit des Projektabschluss kennen
 Die für den Projektabschluss notwendigen
Vorbereitungen kennen
Themen:
 Betriebsorganisation
 Systemtests
 Systemdokumentation
 Systemabnahme
 Mängelbehebung
 Projektauswertung
 Auflösung der Projektorganisation

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Projektmanagement
Prüfung

Viel Erfolg!

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