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Die Techniken des Chin Na erfordern, dass man

eingehend sowohl die Gelenke, als auch die


Gesamtanatomie studiert. Chin bedeutet „Einfangen“
und Na „kontrollieren“. Wir können also sagen, dass
Cin Na Techniken zum Festhalten, Druck ausüben
und Ausrenken sind, mit deren Hilfe wir unseren
Gegner in einer Verteidigungssituation
kontrollieren können. Die Chin Na-
Techniken aus Shaolin werden
gebraucht um eine Attacke zu
neutralisieren oder zu
unterbrechen. Erfunden wurden
sie eigentlich mit der
Gründung des Shaolin
Tempels und man kann aus
wissenschaftlichen Quellen
behaupten, dass die Chin
Na- Techniken bereits
während der letzten
chinesischen Dynastie in
der Bevölkerung sehr
beliebt waren. Zu dieser
Zeit erlebten die Fang- und
Kontrolltechniken ihren
Höhepunkt und verbreiteten
sich immer mehr. Die Praxis
des Chin- Na sollte nach den
folgenden 5 Prinzipien des Chin
Na ausgeführt werden:
Muskel- oder Sehnenriss,
Ausrenkung der Knochen,
Atemunterbrechung, Blockieren von Venen
oder Arterien, indem man auf den Qi Kanal drückt.

REF.: • DVD/YANTI2

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werden, sind mit einemspeziellen Hologramm-
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Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in
VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich
unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck
und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD
Hülle nichtden oben genannten
Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein
illegale Raubkopie.

ORDERS:
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„Wenn die Diebe die Vorteile der Ehrlichkeit kenne “Keiner kann kontinuierlich agieren, deswegen ist die
würden, wären sie aus Überzeugung ehrlich.“ beste Strategie die Wahrheit. Diese spart Energie und ohne
Basilio Antonio Tucci Salvi Energie sind die Menschen nur ein Stück Fleisch.”
Huang Ta chung

ein Vater starb, als ich noch ein Kind war, Verwandten ein Vermögen an den Staat zahlen müssen, um
aber viele Dinge seiner Persönlichkeit meine Überbleibsel los zu werden. Nicht einmal hier gilt der

M seiner überirdischen Existenz wirkten sich


auf mich aus, sie zeigte sich mehrmals im
wunderbaren Reflex, den er in anderen
Personen hinterließ. Als Zauberer und
Gutmensch von großer Präsenz und Sympathie hinterließ er
viele gute Spuren bei denen, die ihn behandelten.
„Schaden der dritten“ als Entschuldigung und ja, das was
sie anbringen, um mich dazu zu zwingen, nach ihrem Willen
zu handeln, sind die Zahlungen und Ausgaben für meine
Gesundheit, die ihnen so eine Kondition verursachen
würden, dass sie mir anbieten, einmal wenn ich sie wirklich
gebrauche, würden sie mich aus der Sozialversicherung
Ungeachtet der vielen wichtigen Titel, die er in seinem löschen. Ich werde mir schon eine Privatversicherung
Leben herausgab, inbegriffen die spanischen Klassiker, war suchen, wenn es notwendig ist, aber ich gebe ihnen nicht
er kein Schriftseller oder jemand der Sinnessprüche das Recht dafür so wenig ich es auch in so vielen anderen
hinterließ. Trotzdem gibt es einen Satz, den er immer Dingen tue. Der moderne Staat besitzt das Monopol des
wiederholte und der mich schon beim ersten Mal, als ich ihn Piraten, bevor er sich in kleinere Gruppen aufteilt, die
von meiner Mutter hörte, prägte. Er lautet: „Wenn die Diebe sogenannten „Partien“ (also jene Banditengruppen, die
die Vorteile der Ehrlichkeit kenne würden, wären sie aus Passanten und Reisende auf dem Land überfielen, ihnen ihr
Überzeugung ehrlich.“ Eigentum stahlen oder um ihr Territorium zu passieren
Er war nie ein moralischer Mann. Ja, ich habe jede Moral Zahlungen verlangten). Daher stammt der Begriff „Partei“,
als Hindernis betrachtet, so wie man es auf gerader Linie der die Gruppen bezeichnet, die sich selbstgefällig der
versteht. Deswegen waren mir die moralischen Politik widmen. Anderen unsere Ideen aufzwingen ist, so gut
Sinnessprüche niemals grün. Die Moral, verstanden als eine sie uns auch erscheinen mögen, für mich ein Karma, das ich
Aneinanderreihung von miteinander übereinstimmenden nicht annehmen möchte. Mein Zeichenlehrer, ein Genie, eine
Regeln, die eine bestimmte Ideologie oder Doktrin vertreten, Persönlichkeit und homosexuell wiederholte immer wieder
um das öffentliche Verhalten der Individuen zu regeln, diesen alten Refrain: „Jeder sollte aus seinem eigenen
erschienen mir wie eine Einschränkung des individuellen Umhang einen Rock nähen“ … und er fügte hinzu „… und
und kollektiven Wachstums. Die Moral (aus dem Latein aus seinem Hintern einen Blumentopf.“ Die Bräuche (mōris)
mōris, “Brauch”, und daher mōrālis, „die Gebräuche und verändern sich. Das eigene Gesetz ist nur ein wiederspiegelt
Bräuche betreffend”) ist etwas, das bereits verachtet wurde, dieselben nur wieder. Es geht sogar um Jahre zurück. Die
bevor es richtig genutzt werden konnte. Dem sozialen Aneinanderreihungen von Ungerechtigkeit die sich ereignen
Beschluss mangelte es mir und meiner Generation an sind enorm y es geschieht nicht selten, dass diejenigen, die
Werten. Wir stammten aus einer Diktatur in Spanien, einer versuchen ihre Vorschläge laut auszurufen, damit genau das
Zeit, in der wir die christliche Religion und ihre Befehle als Gegenteil erreichen. Die Freiheit ist das wichtigste Gut das
strafende Lasten eines in schwarz und weiß eingeteiltes wir Individuen haben, um zu wachsen. Diese auszuüben zu
Leben, welches wir uns allerdings in Farbe erträumten können bedeutet es das Recht auf Lernen zu haben. Man
wahrnahmen. Es mussten viele Jahre vergehen um mich an lernt nicht ohne vorher Fehler zu begehen. Verbote von
Reife gewinnen zu lassen und die Fähigkeit zu erlernen mich Dingen, ist die beste Art zu zeigen, dass sie ganz natürlich
tiefgründiger damit zu befassen, Erstmals verstand ich die sind. Sehen sie sich doch nur die Geschichte der
Bedeutung des Zusammenlebens, die Notwendigkeit und Prostitution, Drogen, Homosexualität an. Sie wurden
Nützlichkeit der Regeln. Auf dem Acker kann man zwar tausende Male verboten und sind es sogar heute noch in
keine Türen errichten, (ich dachte alle anderen wären manchen Ländern. Die menschliche Dummheit findet kein
genauso gut zu mir, wie meine Familie und Freunde), aber Ende und der Weg in die Hölle ist von guten Absichten
man vereinbart so viele verschiedene menschliche versehen. Wenn wir von Moral sprechen, meinen wir damit
Leidenschaften und man dies erreichte man nur mithilfe des die Ethik und mehr noch, wenn wir davon sprechen, dass ihr
Stocks und der Karotte. Das Chaos erschien mir keine Ursprung der „Ethos“ (Charakter, Persönlichkeit) ist,
alternative Idee. Aber ich verteidigte immer, sogar bis verwandelt sich die in etwas privates, das unseren Geist
heutzutage, die Freiheit vor dem Gesetz. Ich behauptete verschönert und schmückt. Wenn die Ethik das menschliche
(und tue dies immer noch), dass die Meinungen über das Verhalten erforscht, ist das Ethos der Zusammenschluss
politisch korrekte variieren. Aber niemand hat das Recht von Charakteristiken, die uns als Individuen beschreiben. So
diese anderen aufzuzwingen, nicht einmal mit der und nicht anders wir die Moral der Oita, der alten Weisen
Entschuldigung damit dem „Allgemeinwohl“ zu helfen. des Shizen Dorfes beschrieben. Die ist vielmehr ein Ethos,
Obwohl es mir heutzutage den Magen umdreht, wenn ich als nur eine Moral.
daran denke, das „Vater“ Staat versucht mich zu bestrafen, Für die Oita ist die Moral eine Ansammlung von Regeln,
wenn ich mich im Auto nicht anschnalle. Ich tue es mehr denen das Individuum folgt. Und zwar nicht aus Angst vor
aus freiem Willen heraus, aus Selbstschutz, aber der Staat Unterdrückern oder der Meinung anderer, sondern weil man
kann mich darin, wie ich meinen Körper gebrauche, nicht sich selbst dazu entscheidet, auch wenn es kein anderer
unterstützen. Denn mein Körper gehört definitiv nur mir! Und sehen kann. Die Idee dessen bezeichnen wir als Moral (der
kein Gut, das mir in seinem Nießbrauch gewährleistet Begriff und Ursprung haben also immer dasselbe Ziel). Es ist
wurde, verdient die Großzügigkeit seines wahren Besitzers eine Idee und ein Konzept, das in meinem aktuellen Dasein
bis zu meinem Tod. Bei meinem Tod werden meine als Person einen hohen Stellenwert einnimmt. Die Mehrheit
der Personen weiß nicht bis zu welchem Punkt mein Vater
mit seiner Behauptung richtig lag. Ich sehe es jeden Tag,
wenn ich mit Personen in Kontakt komme. Wie viele doch die
großen Möglichkeiten ihres Lebens verpasst haben, das es
ihnen am Ethos mangelte, da sie vor großen Entscheidungen zu
klein dachten und andersherum, wie viele klein bleiben, obwohl
sie in den Augen der anderen groß erscheinen, indem sie der Welt
ihren Ethos zeigen und damit die Größe ihres Charakters. Nur
weil sie aus soliden Kriterien heraus handeln und nicht aus
Überzeugung. Das Angebrachte und Mitinbegriffene
sagte mein Vater, liegt paradoxerweise im „Sein“
und nicht im „Schein“. Die Ehrlichkeit den
anderen zu respektieren bringt die gerechte
und positive Erwägung der anderen und
ihres Respekts. Der Mensch, diese
soziale Tier braucht aufgrund seiner
Hilflosigkeit und Schwäche immer die
anderen. Sogar die Affen beschenken
sich gegenseitig, um sich zu vereinen.
Die Menschen können aber einen
Schritt weiter gehen. Findet ihr
nicht? Am Ende wird das große
Gesetz wahr: Auf derselben Ebene
ziehen wir dieselben an, die
anziehend auf uns wirken. Auch
wenn dies aufgrund der
überlegten Überzeugung des
ersten Vorschlags
geschieht… Seien wir
doch einmal ehrlich!
Und ehren wir uns.
Vielleicht ist die Tatsache eine Frau zu sein nicht eine
ausreichende, jedoch auf jeden Fall eine notwendige
Bedingung, der als natürlicher Ausganspunkt dafür
genommen werden kann, auf die Frage der weiblichen
Selbstverteidigung ausgerichtet handeln zu können.
Es ist heutzutage eine allgemein bekannte
Tatsache, dass die Frauen die Welt auf eine
verschiedene Art und Weise wahrnehmen,
wie Männer und ich sollte hinzufügen,
aus meiner langjährigen Erfahrung als
Direktor dieser Zeitschrift, dass die
Kampfwelt im Durchschnitt stark
männlich geprägt und nicht selten
sexistisch ist.
Die Meister neigen dazu ihre
Schülerin in jeder Frage zu
unterstützen, vielleicht sind
aus diesem nicht selten die
Systeme der weiblichen
Verteidigung genau nicht
weiblich.
Wenn die Frauen in so
vielen Bereichen in der
modernen We l t das
Kommando übernommen haben,
wäre es nur gerecht und notwendig,
dass sie dies in einem so fundamentalen
und grundlegenden Bereich wie der
Selbstverteidigung ebenfalls tun.
Niemand geringeres als Trina Pellegrini,
die nicht nur eine außergewöhnliche
Ausbildung in ihrer Position als Ehefrau
ihres „großartigen“ Ehemanns John
genossen hat, sondern auch weil er,
trotzt seiner Männlichkeit, wegen seiner
Reifheit gewusst hat, sich an der richtigen
Stelle zu platzieren, damit sie ihren eigenen
Weg findet.
Außerdem besitzt Trina den Vorteil auf
beiden Seiten gewesen zu sein. Die
schlechten Erfahrungen können, auch wenn
sie schlecht sind, ihre Lektionen,
Ve r s t ä n d n i s , E m p a t h i e u n d M i t l e i d
hinterlassen, um mit Anderen, die in der
gleichen Position sind, in der man mal
w a r, e i n e B e z i e h u n g a u f b a u e n z u
k ö n n e n … Tr i n a b e s i t z t d i e s a l l e s ,
genauso wie auch die Kraft für jegliche
Verbesser ung und das technische
Wissen, um einem effizienten System
Form zu geben, welches auf die
Idiokrasie, Psychologie und die Natur
der Frau gegenüber eines
schrecklichen Erlebnisses zentriert ist,
was zu häufig vorkommt, um ignoriert
werden zu können, noch dazu ist ihr
Standpunkt eindeutig: Ein Opfer zu
sein ist keine Option!

Alfredo Tucci
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Selbstverteidigung
Nicht noch mehr Opfer!

EINE BOTSCHAFT DER ERMUTIGUNG


Von der Meisterin Trina Pellegrini

Ich lese jeden Tag die Nachrichten (nicht auf traditionelle Art in einer Zeitung, sondern online) und suche
Geschichten, die für meine Arbeit relevant sind: vor allem also kriminelle Handlungen gegen Frauen. Leider muss ich
nie all zu lange oder auch nur lange suchen. Jeden Tag finde ich viele erschütternde Geschichten von Frauen die auf
viele verschiedene Art und Weisen Opfer der ganzen Welt (im Allgemeinen von Männern) werden unter anderem
durch Angriffe, häusliche Gewalt, Vergewaltigungen, Missbräuche, Diebstähle, Entführungen, Folter, Morde… Die
Liste ist abstoßend. Auch lese ich Bücher über wahre Verbrechen und folge vielen Fernsehserien über wahre
Kriminalgeschichten. Manchmal schlafe ich wegen den vielen, schrecklichen Sachen die ich sehe nicht sehr gut.
Warum lese und sammele ich diese traurigen Geschichten? Weil ich von ihnen viel lerne und später anderen
Frauen beibringen kann, was ich gelernt habe. Das, was ich aus diesen Geschichten lerne ist für gewöhnlich das,
was man nicht tun sollte oder welche Sachen man vermeiden sollte. Auch analysiere ich jeden Fall, um Strategien
und Taktiken zum Kämpfen, Flüchten und zur Vorbeugung ähnlicher Situationen zu entwickeln. Ich habe daraus
mein Lebensziel gemacht, um so vielen Frauen wie möglich zu helfen keine Opfer von Gewalt zu werden. Und ich
nehme meine Arbeit sehr ernst und das mit einer sehr entschiedenen Bestimmtheit. Ich setze mich und sehe mir
Fernsehprogramme mit einem Notizbuch in der Hand an, um Notizen über einen bestimmten Fall oder eine

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Selbstverteidigung

bestimmte Situation machen zu können (ich bin so froh


gerade eine Pause vom Live-Fernseher machen zu
können!) Häufig suche ich danach online, um zu sehen
ob ich mehr Daten, über das, was ich gerade gesehen
hab finden kann. Es ist sehr entmutigend zu sehen,
dass die Verbrechen in vielen Fällen vermieden hätten
werden können, wenn nur die Frauen über ein paar
grundlegende Verteidigungsfähigkeiten verfügt hätten.
Im Laufe meines Lebens, habe ich
Missbräuche und tätliche Angriffe miterlebt.
Aber nicht das ist es, was mich dazu
befähigt das zu tun, was ich tue. Es hilft
mir nur dabei, besser zu verstehen was
es bedeutet ein Opfer zu sein und in
Verbindung mit den Frauen zu kommen,
die ebenfalls Opfer waren. Das, was
mich auszeichnet, sind 25 Jahre
Studium, Forschung und Training im Bereich
der Selbstverteidigung. Es war mein Schicksal
meinen Mann kennenzulernen und mich in die
Ehefrau dieses Mannes zu verwandeln, der sein
Leben dem Studium und dem Unterrichten
der Selbstverteidigung widmet. An
Nicht noch mehr Opfer!

“Es ist sehr


entmutigend zu
sehen, dass das
Verbrechen in
vielen Fällen hätte
vermieden werden
können, wenn nur
die Frauen über ein
paar grundlegende
Fähigkeiten
verfügt hätten, um
sich verteidigen zu
können.“

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Selbstverteidigung
Nicht noch mehr Opfer!

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seiner Seite habe ich viele Jahre lang gelernt, ich habe das Wissen wie ein Schwamm aufgesaugt, in
der Hoffnung, dass ich eines Tages in der Lage dazu sein würde mein Wissen anderen weiterzugeben
und so einen positiven Beitrag zu leisten.
Mein Ehemann, John Pellegrini, der Gründer des Combat Hapkido, ist eine Berühmtheit der
Kampfkunst und von der ganzen Welt respektiert und bewundert. Und er war es, der mich dazu
inspirierte und motivierte meine Ziele zu erreichen. Im Unterschied zu anderen berühmten Männern,
war er nicht damit zufrieden mich in seinem Schatten stehen zu sehen. Er wollte, dass ich meine
eigene Leidenschaft finde, meinen eigenen Weg schaffe und Erfolg in dem habe, für das ich mich
entscheide. Und er versprach mir ein System der Selbstverteidigung, welches speziell für Frauen
entworfen ist, zu entwickeln.
Selbstverständlich gibt es diejenigen (Männer und Frauen), die sich vehement gegen die Idee eines
eigens für Frauen geschaffenes System stellen. Letzten Endes können sich auch Frauen in einer
Kampfschule versammeln und lernen sich zu verteidigen wie alle anderen auch. Haben wir nicht
letztendlich die Gleichheit erreicht? Warum sollten wir auf eine andere oder besondere Weise behandelt
Selbstverteidigung
werden? Es ist ehrlich gesagt sehr überzeugend,
aber auch falsch, in diesem Kontext die
„Gleichheit“ zur Sprache zu bringen. Wir reden
hier nicht von der „Gleichheit bei der Bezahlung“
oder der Gleichheit der Rechte. Keiner könnte
den Fortschritt bei der Gleichheit in diesen
Bereichen in Frage stellen. Das, worüber wir
reden sind die physiologischen und
psychologischen Unterschiede zwischen
Männer n und Frauen und wie diese
Unterschiede mit der Gewalt, dem Missbrauch
und der Viktimisierung in Zusammenhang
stehen. Männer und Frauen sind nicht definitiv
gleich in diesem Gebiet. Und die täglichen
Nachrichten und Statistiken über Straftaten
belegen dies. Auch reden wir über Frauen die
missbraucht oder vergewaltigt worden sind
und die die Vorstellung während des Trainings
mit einem Mann im Zimmer zu sein, absolut
nicht ertragen können.
Verallgemeinert gesprochen, werden
Männer für gewöhnlich nicht Opfer von
häuslichen Missbrauch, sie werden
nicht sexuell belästigt oder
vergewaltigt und werden nicht
entführt, gefoltert und getötet.
Selbstverständlich sind
Männer ebenfalls Opfer von
Kriminalität und Gewalt, aber

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Selbstverteidigung

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Nicht noch mehr Opfer!

vor allem auf eine anderen Ebene und aus anderen


„Frauen sind nicht nur Gründen. Außerdem tragen ihr physisches Training, ihre
Ausbildung, Übungen in Kontaktsportarten oder
physisch betrachtet Militärtraining, zu ihrem Willen und ihrer Fähigkeit zu
kämpfen bei.
weniger machtvoll als Frauen sind nicht nur physisch betrachtet weniger
machtvoll als Männer, sondern werden von klein auf dazu
Männer, sondern werden erzogen zarter und weniger aggressiv zu sein und
Aktivitäten, Spiele und Sportarten zu vermeiden, die als
von klein auf dazu „gewalttätig“ oder kampflustig angesehen werden. Für uns
beginnt die Selbstverteidigung in unserem Geist. Wir
gebracht zarter und müssen lernen uns das Kämpfen zu erlauben. Über lange
Zeit hinweg hören wir „Mach, was dein Angreifer dir befiehlt,
weniger aggressiv zu sein kämpfe nicht und vielleicht lässt er dich gehen.“ Zum Glück
haben die Menschen aufgehört, das zu sagen!
und Aktivitäten, Infolgedessen wollte ich, beim Schaffen meines
Selbstverteidigungssystems für Frauen, mehr machen, als
Spiele und Sportarten zu ein Programm von effektiven Techniken zu entwickeln, die
leicht zu lernen sind und bei denen es keine Hindernisse
vermeiden, gibt, ich wollte ein komplettes Programm schaffen, was
auch noch andere, essenzielle Komponenten enthält:
die als „gewalttätig“ oder
kampflustig angesehen
werden.“
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„Selbstverständlich
gibt es diejenigen
(Männer und
Frauen),
die sich stark
gegen die Idee
eines Systems
eigens für Frauen
geschaffen
stellen.“

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Situationsbewusstsein
Alarmbereitschaftsniveaus
Provisorische Waffen
Taktisches Fliehen
Vertrauensförderung
Informationen über die Gesundheit und Wohlbefinden
Betreuung der Opfer und Hilfe
Quelle für in Zusammenhang stehende Produkte und Dienste
Statistiken und Daten über Verbrechen

So entstand mein System TRU. Um die Frauen zu stärken, um


ihnen die notwendigen Werkzeuge zu Verfügung stellen, um sie
auf einen Angriff vorzubereiten oder zu zeigen wie man flieht,
oder, wenn es unvermeidbar ist, wie man mit erfolgreich kämpft.
Das Akronym TRU bedeutet „Trained-Ready-Unafraid“
(Trainiert- Vorbereitet- Ohne Angst):
Trainiert: Bevor man gegen einen Angreifer kämpfen kann, sollte
man den Geist und die Selbstverteidigungstechniken, die wir
unterrichten, trainieren. Sie decken die meisten Angriffsarten ab, und
schließen den Boden und Waffen mit ein. Wir unterrichten vor allem
im Rahmen von Seminaren und Unterrichtsstunden, die unsere
zertifizierten Ausbilder des TRUs geben. Auch bieten wir unseren
Grundkurs als DVD an (jedoch ist das praktische Training das Beste).
Vorbereitet: „Wissen ist Macht!“ Man muss das Umfeld
kennen, die möglichen Gefahren und die gefährlichen
Situationen. Man sollte fürs Handeln vorbereitet sein. Man darf
dem Angreifer nicht den Überraschungsvorteil gewähren. Sei
immer vorbereitet und wachsam!“
Selbstverteidigung
Ohne Angst: Du solltest NIEMALS wie ein Opfer denken oder
dich wie eines fühlen. Du solltest das Herz eines Tigers haben.
Fangt damit an ein starkes Selbstbewusstsein und einen
absoluten Überlebenswillen zu entwickeln.
Sich zu ergeben ist niemals eine Option!!

TRU ist mehr als ein Selbstverteidigungssystem, es ist eine


Formel zur persönlichen Stärkung. In meinen Seminaren ist der
Vortragsteil für die Frauen oft wichtiger als die eigentlichen
Techniken. Sie wissen, dass ich ihre vergangenen Traumata
verstehe, ich kenne ihre heimlichen Ängste und teile ihre
Erfahrungen und weil ich „ihre Sprache spreche“ fühlen sie sich
inspiriert, motiviert und, vor allem, fühlen sie sich stärker (in
einigen Fällen ist es das erste Mal in ihrem Leben!). Und das ist
einer der erfreulichsten Teile meiner Arbeit. Wir lachen viel in
meinen Seminaren, aber manchmal gibt es auch Tränen. Wir
diskutieren über Themen, die wir nie besprechen könnten, wenn
Männer im Raum anwesend wären.

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Selbstverteidigung

“Ohne Angst: Du solltest


NIEMALS wie ein Opfer denken
oder dich wie eines fühlen.
Du solltest das Herz eines
Tigers haben.“
Das TRU hat überall so positive
Resonanzen ausgelöst, dass ich mich
entschieden habe den Unterricht allen
kompetenten, ehrlichen und ernsthaft
entschiedenen Frauen anzubieten. Ab
2017 gebe ich Kurse um Ausbilder des
TRUs zu zertifizieren, damit sie dabei
helfen können unsere Botschaft der
Stärkung auf der ganzen Welt zu
verbreiten. Mein erster Kurs ist für den 4
und 5 März in Galesburg, Illionoi (USA)
vorgesehen. Auch freue ich mich über
verschiedene andere Projekte des TRUs
welche gerade am Laufen sind und die
ich demnächst ankündigen werden.
Ich bin dankbar, dass mir in meinem
Leben diese Möglichkeit gegeben
wurde, damit ich Frauen helfen kann
Gewalt vorzubeugen, ihr zu entfliehen
oder gegen sie zu kämpfen. Es ist eine
erstaunliche Verantwortung, die ich
gerne annehme. Auch möchte ich all
meinen Freunden danken, die geholfen
TRU ins Leben zu rufen, indem sie an
mich geglaubt und meine
Anstrengungen unterstützt haben. Ein
besonderer Dank geht an meinen
Ehemann, der mich immer ermutigt und
mich bei jedem Schritt beraten hat. Und
„Danke!“ an meinen geliebten Freund
Alfredo Tucci, Editor der Zeitschrift
Budo International, dass er mir sein
geachtetes Forum zur Verfügung
gestellt hat, um diese Nachricht der
Stärkung der Frauen auf der ganzen
Welt übermitteln zu können.
Wenn ihr an mehr Informationen
interessiert seid, besucht meine Website
HYPERLINK:
"http://www.unafraidwomen.com"
www. unafraidwo me n. com und
registriert euch in unserem
Nachrichtenbulletin! Ihr könnt mir auch
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bei Twitter unter @unafraidwomen
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Künste aus Japan

Mehrere Leute haben mir


schon gesagt, dass sie von
Schwertern, den Waffen aus
dem Mittelalter, geträumt
haben und suchen auf die ein
oder andere Art eine
Erklärung d a f ü r. Das
Schwert war schon immer
ein mythischer oder ein
mystischer Gegenstand im
männlichen Universum.
Das Wort Schwert kommt
vom Lat. spatha < Gr. Spáthe
s.f., was Waffe bestehend
aus der Faust, Gläser und ein
Eisenblatt mehr oder weniger
lang und spitz, Vielfalt des
Fisches bedeutet; fig., steht
es für das Militärleben;
Stierkämpfer, Stiertöter; im
weiteren Sinne: Individuum ist
in etwas hervorragend; in der
Alltagssprache: Auto mit
aerodynamischer Linie.
Bugei

„Viele Schüler die zu


großen Meistern
werden,
haben in dieser
Betrachtungsweise
entdeckt, dass sich
während eines
Kampfes Tod und
Leben vermischen“

“Kansatsus, was auf


japanische
„Beobachtung“
bedeutet
ist der Moment,
in dem der Schüler
entdeckt,
dass er beobachten
kann und, dass er die
fremden Bewegungen
versteht. Es ist die
Trennung des Geistes
und des Gehirns“
Künste aus Japan

enn wir dies von einem

W militaristischen Standpunkt
aus betrachten, haben wir
alle eine tapfere Seite, die
uns dazu bringt für unsere
Ziele zu kämpfen. In Japan
wurde der Mann der Waffen trug als „der, der
dient“ definiert – Samurai. Das hat zur Folge,
dass der erste Schritt beim Ler nen des
„Wenn sich der
Geist beruhigt,
indem er mit seiner
Bewegung aufhört,
Kenjutsu das Dienen ist, und man somit den wird diese Ruhe
Unterschied zwischen Stolz und Demut, der
Teil von uns allen ist, bekämpfen muss. Der Akt dazu führen,
dieses vollkommene frei seins von Stolz oder
Arroganz bedeutet für den Weg des Schwertes
Ergebung und Kontrolle und die Entfernung der
dass er sich umso
Distanz zwischen dem Inneren und Äußeren.
Viele glauben, dass es nur äußere „Ma-ai“s mehr bewegt.”
angesichts des Gegner gibt. Ganz im
Gegenteil, der Ma-ai fängt in unserem Inneren
an und zeigt sich im Äußeren.

“Wenn sich der Geist beruhigt, indem er mit


seiner Bewegung aufhört, wird diese Ruhe
dazu führen, dass er sich umso mehr bewegt.”

Wir können analog dazu feststellen, dass


unser Inneres so ist, als wäre es ein großer
Berg. Für das Zen, im Kapitel 62 des
Shôbôgenzô de Dôgen Zenji (1200-1253), wird
dem Berg eine Tugend zugesprochen, der es
an nichts fehlt. Sie ist in sich vollkommen und
deshalb und obwohl man fest auf dem Boden
Bugei
Bugei

steht, ist man immer in Bewegung. Der innere Geist im Angesicht des Schwertes ist sich
seiner Bewegung bewusst.
Der Ma-ai ist in der Lage die Ewigkeit des Momentes in eine einzige Bewegung
aufzunehmen. Diese „Bewegung“ auf die sich Dokai bezog ist der Kern jeder
Bewegung. Der, der auf der Ebene des „Berges“ ist, ist sich jedoch dieser
Bewegung nicht bewusst. Diejenigen, die nicht in der Lage dazu sind diesen Berg
zu sehen, nicht einmal ein einziges Mal, können diese Art von Dinge aufgrund
ihrer Prinzipien nicht verstehen, sehen oder hören. Das Kenjutsu ist das
Experimentieren, die Kapitulation, ein einzigartiger Moment! Der Zugang und der
Ausgang aus unserem inneren Geist! In einer wahren Konfrontation gibt es keine
Zeit, es gibt keine echten Lügen, alles geht sehr schnell. Es gibt kaum innere und
äußere Entfernungen. Die Weisheit die Bekundungen des Dojos in konstanter
Bewegung aufzunehmen und von sich zu entfernen.
Diese Art zu denken spiegelt sich deutlich im Weg des Kenjutsus wieder: jede neue
Erfahrung ist eine Herausforderung, welche von überwindbaren Schwierigkeiten
charakterisiert ist, die mehr die moralischen Werte derer erwecken, die diese erleben wollen.
Wenn es um tiefkomplexe Erfahrungen geht, also zum Beispiel um diejenigen die
einen alten Mann in ein neues Sein verwandeln, sind die Stufen, die man erobern
muss vielfältig und bestückt mit Hindernissen.
Wenn wir noch weitergehen, stoßen wir auf die Bedeutung des Kansatsus, was auf
japanische „Beobachtung“ bedeutet. Das ist der Moment, in dem der Schüler entdeckt,
dass er beobachten kann und, dass er die fremden Bewegungen versteht. Es ist die
Trennung des Geistes und des Gehirns, die wir im Folgenden erklären werden:
Das Gehirn ist nur ein Teil des zentralen Nervensystems – auch wenn es der
komplexeste ist. Es besteht aus einer Masse von Nervengewebe und nimmt
den größten Teil des Schädels ein und ist, unter anderem, für das rationale
Denken und die Sprache zuständig.
Es hat eine eiförmige Form bei der der „spitzere“ Teil nach hinten zeigt. Es
wiegt durchschnittlich 1100 Gramm. Die linke Seite des Gehirns gibt die
Befehle für die rechte Körperhälfte und die rechte Seite des Gehirns
befehligt die linke Körperhälfte. Die linke Seite des Gehirns ist für die
logische Arbeit zuständig, während die Rechte den intuitiven Teil
übernimmt.
„Der Ma-ai ist
in der Lage die
Ewigkeit des
Momentes in
einer einzigen
Bewegung
aufzunehmen.“
Künste aus Japan

Laut den Meister des Hargei und früheren Spezialisten in der Kunst des Schwertkampfs, kann
man diesen Stil wie ein Schloss mit drei Stockwerken beschreiben.
Das 1. Stockwerk – unterbewusst- ist „der Sitz unserer automatischen Impulse“, da sie die
lebende Essenz der ausgeführten Dienste symbolisieren.
Das 2. Stockwerk- bewusst- ist das „Domizil der aktuellen Eroberungen“, wo sich die
Qualitäten, die wir aufbauen stärken und aufrichten.
Das 3. Stockwerk – überbewusst- ist das „Haus der höheren Vorstellungen“, womit man sich
auf die Würde die wir erreichen sollen bezieht.
Damit unser Geist weiterhin die höchste Richtung verfolgt ist das Gleichgewicht dieser drei
Bereiche unseres Körpers nicht wegdenkbar.
Der Geist ist in diesem mikroskopischen Universum (das Gehirn) richtungsweisend, in ihr führen
Billionen von Korpuskel und vielgestaltigen Energien ihren Dienst aus. Ihm entspringen die
Willensströmungen, indem im Gehirn ein breites Netz von Reizen angelegt wird, gegenüber dem
Umfeld reagiert wird oder die inneren Reize beachtet werden.
Viele Meister des Zens und anderer mystischer Strömungen der japanischen Kultur legen einen
inneren Weg im Geist fest, der sich zwischen dem Objektiven und Subjektiven bewegt und der
unter dem Heiligen Gesetz steht zu lernen, verifizieren, wählen, verweigern, akzeptieren, zu
sammeln, speichern, sich zu bereichern, sich zu erleuchten und immer voranzuschreiten.
Auf objektiver Ebene bekommt der Geist immer die Probleme und die Einflüsse des direkten
Kampfes zu spüren, auf subjektiver Ebene, absorbiert er mehr oder weniger intensiv die Inspiration
des gnadenlosen oder leibhaftigen Verständnisses die ihm ähnlich sind und der Ergebnisse der
mentalen Erschaffung, die ihm eigen sind.
Auf dem Weg des Kenjutsu geht der Geist seinen Weg weiter, obwohl er scheinbar
bewegungslos bleibt, ohne kleinbeizugeben, unter der unvermeidlichen Handlung der sichtbaren
oder unsichtbaren Kräfte.
Viele Schüler die zu großen Meistern werden, haben durch diese Betrachtungsweise entdeckt,
dass sich während eines Kampfes Tod und Leben vermischen. Der wahre Wert des Ma-Ai befindet
sich in der Trennung der Gefühle, die sich als „Zeit und Entfernung“ zwischen zwei Gegnern
äußern, wodurch der perfekte und exakte Abstand hervorgerufen wird.
Das Leben ist eine Zeitspanne für sich.
Der Tod ist eine Zeitspanne für sich.
Sie sind zum Beispiel wie der Winter und der Frühling
Wir denken nicht, dass sich der Winter in den Frühling verwandelt und auch nicht,
dass sich der Frühling in den Sommer verwandelt.
Bugei

“Im Weg des Schwertes


können wir sagen,
dass in diesem Fall der
Beobachter die eigene
Angst ist.“
Künste aus Japan

Außerdem ist da noch die Tiefe in der inneren und äußeren Entfernung. Diese speichert in all ihren Aspekten eigene
Merkmale, die sie zu etwas speziellem machen, die sie magisch machen! Mehrere Bekannte von mir, die ihr Leben etwas
bestimmten widmen und zwar einer Sache, die sie als wichtig erachten, verstehen im Laufe ihrer Aktivitäten, dass das
„tiefe“ jenseits des Moments oder der Möglichkeit ist. Wir interagieren, jedoch nicht immer auf eine wahre, wesentliche
und interessante Art!
Daraus folgt, dass das Befreien vom Oberflächlichen, Trügerischem, „Irrealen“, was nicht echt ist, bedeutet, dazu führt,
dass wir uns von der Angst befreien. Sowohl von der psychologischen Angst, als auch von der Angst vor der Reflexion
über die Interaktion des „Ichs“ mit dem Moment.
Ein Mann mittleren Alters sagte mir einmal:
„Was soll ich mit dem Schwertkampf anfangen? Das ist eine Sache für Idioten!“.
Sicherlich bezieht er sich auf die früheren Krieger, die nur eine Sprache gesprochen haben… Aber wenn wir uns auf nur
eine Idee zu einem Thema festfahren sind wir schon auf dem besten Weg zur Idiotie, oder etwa nicht?

„Jeder Fehler basiert auf einer Wahrheit, die er missbraucht hat.“


(Whillein Bousset)

Das Training mit dem Schwert, ist ohne Zweifel kein Weg zur „Idiotie“. Die Tiefe des Trainings steht in enger Beziehung
mit den höchsten Konzepten des rationalen Denkens und der Schlussfolgerungen. Durch diese Tiefe finden wir den
vorhandenen Raum zwischen Einbildung und Wahrheit.
Für die Weiseren existiert dieser Zeitraum; dieser Raum, der Zeit ist; in der Person die einen Weg aus der
Oberflächlichkeit, der Angst und des Stillstands findet. Der Akt des Vertiefens ist die Bedingung dafür, den trügerischen
Kreis zu unterbrechen: die Angst verschwindet und die Person bleibt im direkten Kontakt mit den Tatsachen, die so von
einem rationalen Standpunkt aus betrachtet werden können.
Für das Zen sind es die Tatsachen die sich in sich selber auflösen… Es gibt nur Tatsachen und kein Umfeld. Auf diesem
Weg, parallel zum Zen, können wir sagen, dass viele verschiedene Dinge in diesem Prozess ihren Platz haben: der
Konflikt wird komplett ausgelöscht, wenn die Selbstbeobachtung dann stattfindet, wenn der Beobachter gleichzeitig der
zu beobachtende Gegenstand ist.
Auf dem Weg des Schwertes können wir sagen, dass in diesem Fall der Beobachter die eigene Angst ist. Sobald es
keine Selbstbeobachtung gibt, erhebt sich die gültige Energie des Moments; das heißt, dass wir das Phänomen erleben,
dass alle Energie (intern oder extern) die Art der Angst bestimmen. Diesen Zeitraum zum Verschwinden zu bringen ist der
beste Weg für die Weiseren. Sobald es dieses Intervall nicht mehr gibt, sobald wir die Energie sind, wird beim Auflösen
der Angst diese zu einem rationalen und logischen Weg.

“Ein Leben ist nicht wichtig, bis auf den Eindruck, den es in anderen Leben hinterlässt.“
(Jackie Robinson)
Bugei

„Auf dem Weg des


Kenjutsu, obwohl er
scheinbar
bewegungslos bleibt,
geht der Geist seinen
Weg weiter,
ohne kleinbeizugeben,
unter der
unvermeidlichen
Handlung der
sichtbaren oder
unsichtbaren Kräfte“
In dieser neuen DVD von Patrick Levet wollte ich die
verschiedenen Anwendungen und Handhabungen des
Stabes aus Vietnam zeigen. Auch wenn der lange
vietnamesische Stab kaum bekannt ist, ist
er ohne Zweifel die wichtigste aller
Waffen der traditionellen
Kampfsportarten Vietnams. Die
Schule Vovinam bietet in ihrem
offiziellen Programm nur die
Form des Stabs (Tu Tuong Con
Phap) und die
Gegenattacken, also Stab
gegen Stab an (Phan The
Con), aber bietet keine
Zwischenbewegungen an.
Der vietnamesische Stab
hat aber viel mehr als diese
zwei Facetten zu bieten.
Meister Levet zeigt in 2
detaillierten DVDs, wie die
z a h l r e i c h e n
Zwischenbewegungen des
Quyen des Stabs anzuwenden
sind. Dieser erste Teil beinhaltet
eine Reihe von speziellen
Aufwärm- und Muskelübungen mit
dem Stab. Er erklärt, wie man sich
schützt, die fundamentalen Prinzipien, wie
man die Waffe stilistisch handhabt, wie man
sich gegen eine Entwaffnung wehrt, das Abblocken und
Ausweichen, die Platzierung und die Kampftechniken.
Eine einzigartige Arbeit, die den vietnamesischen Stab
zum ersten Mal komplett und vollständig zeigt.

REF.: • DVD/VIET7

Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert


werden, sind mit einemspeziellen Hologramm-
Aufkleber versehenund werden allein in den
Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in
VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich
unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck
und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD
Hülle nichtden oben genannten
Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein
illegale Raubkopie.

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Das was du denkst,
ist das was du bist.
Wenn du denkst, du wärest die beste
Köchin, der beste Mechaniker,
dass die ganze Welt Achtung vor
die hat, dann wird dies so sein.
Aber wenn du denkst,
dass dein Leben nichts wert ist,
dass dich niemand will, dann wird
das auch so sein.
Justo Diéguez
Wo ist der Anfang des Ganzen?
Es ist richtig, dass es verschiedene Auslöser
gibt, die bewirken, dass unsere Antwort dieser
oder anderer Art sein wird. Diese
energieübertragenden Kanäle verursachen, dass
unser Gehirn dies in eine physische, gedankliche
oder emotionale Antwort übersetzt. Eine Antwort
bleibt in unserem Inneren, will sich niederlassen
und will dort zum Leben bleiben. Ich glaube fest
daran, dass wir sind was glauben wir seien, unsere
Gedanken gehen direkt an unser Gehirn weiter, wo
sie in Emotionen verwandelt werden, die unser
Selbstwertgefühl, unsere Illusionen, unsere Träume
zerstören, da dich deine Gedanken fesseln und du
schließlich glaubst, du wärest diese Person.
Einmal sagte mein Vater zu mir: Lass niemals zu,
dass jemand deine Entscheidungen für dich trifft,
dir sagt wer du sein sollst, nur du selbst hast die
Macht, zu entscheiden wer du sein willst. Ich habe
entschieden wer ich bin, mit all meinen Fehlern
und Stärken.

Bin ich so?


Wie oft haben wir diese Antwort gehört und es
stimmt nicht, wir sind, wer wir sein wollen,
unabhängig von dem was andere uns sagen. Man
muss optimistisch bleiben. Die Grenzen, die uns
von unserem sozialen Umfeld gesetzt wurden,
dieser Charakterzug, der es zulässt, dich mit
deinen Eltern zu identifizieren ist etwas Fiktives. Es ist ein
Charakterzug, den du annahmst, als du ein Kind warst. Es
machte dir Spaß dich so wie deine Eltern zu verhalten. Aber du
bist nicht deine Eltern. Du bist du und diese angenommen
Charakterzüge und Vorstellungen sind ebenso wenig wie deine
Grenzen, deine Art du selbst zu sein.

Bin ich ein optimistischer Träumer?


Ich bin ein Träumer und ich habe immer davon geträumt wer
ich bin. Ich hörte vor langer Zeit auf damit pessimistisch zu
denken. Mein Lieblingssatz für meine Schüler im
Keysi ist: „Gib niemals auf.“ Gib dich nach einer Niederlage
niemals geschlagen. Für mein früheres Ich war die kleinste
Niederlage eine Zerstörung. Als ich aber mein wahres Ich
entdeckte, merkte ich, dass ich nur scheitern konnte, wenn ich
es zuließ. Seitdem hat mich nichts zerstört und selbst wenn es
so war, das Scheitern hat mich im Endeffekt nur stärker
gemacht, da die einzigen Zerstörten in diesem Leben nur die
sind, die nicht an sich selbst glauben. Die, die eines Tages
aufhören zu Träumen. An diesem Tag verloren sie die größte
Gabe, die die Menschheit besitzt: das Träumen. Wie können
wir leben, ohne zu träumen? Allerdings stimmt es auch, dass
ein Traum nicht zur Realität wird, wenn wir nicht daraus
aufwachen, um ihn in die Tat umzusetzen.

Kompfortzone?
Nur diejenigen, die sich in ihrer Komfortzone einschließen,
sind die, die kein Ideal haben, die nicht weiter gehen als von
ihrem Haus zur Arbeit, von sich selbst entmutigt und
verflucht geht es ihnen aufgrund ihrer Beklemmung durch
ihre Konformität und ihren Egoismus schlecht. Im Keysi
projizieren wir dieses Verhalten. Wir befinden uns auf
einem Schlachtfeld und dem Feind der Sesshaftigkeit wird
es schwer fallen uns aus diesem Verhalten hervorzulocken.
Es ist ein Gebiet, das schwierig ist zu verlassen, aber uns
motiviert der Gedanke daran wissen zu wollen, wer wir
sind und dies erfährt man nur durch Erfahrung. Diese
Erfahrung zeigt uns, dass sich eine aktive Person viel
besser an ihr Umfeld anpasst, was ein kognitiver,
empfindsamer und verhaltener Prozess ist. Wir können
alles ändern. Unsere Körperzellen erneuern sich alle
sieben Jahre. Warum können wir also nicht unsere
negativen Gedanken reinigen? Dies erinnert mich an eine
Geschichte, die mir persönlich zur Reflektion verhalf: Ein
Großvater lehrte seinen Enkeln Dinge über das Leben. In
mir baut sich ein Streit auf, sagte einer der Enkel, es ist ein
schrecklicher Streit zwischen zwei Wölfen. Einer von ihnen,
Ira, ist schlecht, habgierig, neidvoll, arrogant, schuldig,
selbstmitleidig, er hegt Groll, ist unterlegen, lügt, hat
falschen Stolz, fühlt sich überlegen und hat ein zu großes
Ego. Der andere Wolf ist gut, fröhlich, friedvoll, liebend,
hoffend, gelassen, milde, gütig, sympathisch, edelmütig,
lügt nicht und hat Erbarmen. Der Großvater antwortete
ihm, dass dieser Kampf in jeder Person vorgeht. Der Enkel
dachte nach und fragte den Großvater: Welcher Wolf wird
gewinnen? Der Großvater antwortete nur: Der, dem du zu
fressen gibst.

Eigensabotage?
Wir sabotieren uns, zermalmen uns emotional und was
das Schlimmste ist, wir regen uns wegen jeder Kleinigkeit
auf, wegen Opfer, die wir im Leben geben mussten. Wir
kritisieren und unterstützen unsere Angst. Dieses negative
Verhalten hilft uns nicht bei Veränderungen. Wir brauchen
eine positive Einstellung um schlechte Angewohnheiten
loszuwerden. Wir werden uns nicht ändern, wenn dafür
nicht taugen. Die Qualifizierung ist eine psychologische
Bedingung, die mit der Lernfähigkeit, unserer natürlichen,
emotionalen Fähigkeit, auch als Intelligenz bekannt,
zusammenhängt. Die Qualifizierung ist ein biologisches
Konzept, das auf der Evolutionstheorie basiert. Meine
Frage ist nun: Wollen wir uns weiterentwickeln oder
bleiben wir in unserer Komfortzone?
Diese DVD ist das Produkt von der spanischen Filiale der Zen
Nihon Toyama-Ryu Iaido Renmei (ZNTIR – Spain Abteilung)
beworben damit man die technischen Inhalte des Toyama-Ryu-
Stils so wie er in der Honbu-Trainingshalle der ZNTIR in Machida,
Tokio ausübt ohne Veränderungen und Abwandlungen kennen
lernt. Die Treue zu diesem Programm ist so groß, dass der
Präsident und der oberste Verantwortliche für technische
Handlungsabläufe, Yoskitoki Hataya Sensei, zusammen mit
einigen Mitgliedern diese aktuelle Zusammenfassung des
Stils selbst durchführt. Man kann in diesem Video
die grundlegende Basis und ihrer Anwendung
finden. Dies bezieht sich sowohl auf das
Aufwärmtraining und Vorbereitung auf
das Training sowie auf die einzelnen
Trainingseinheiten von Schlägen,
Abwehr, Katas der Schule, die alle
den Bezug zur Militärschule
Toyama oder dem Gunto Soho
und dessen Darlegung
aufweisen. Hierbei wird Wert auf
das Training im Format eins
gegen eins des Kumitachi oder
des Gekken Kumitach gelegt,
und auch auf den Dreh- und
Angelpunkt der sich auf das
Toyama-Ryu bzw. dem
Tameshigiri und die
Schwertübungen stützt, bei denen
man ein reales Ziel vor Augen hat.
Die Zen Nihon Toyama-Ryu Iai-Do
Renmei (ZNTIR) Organisation ist
aktuell das Organ, welches die
überarbeitenden Konzepte und die
Methodologie der vorangehenden Schulen
eint und in eine reale Kampftechnik umwandelte.
Sie hält die Traditionen und die ursprünglichen Normen
durch ein einheitliches und wirkungsvolles System, welches
Körper, Verstand und Geist verbindet, am Leben. Dank des
Kompromisses einiger weniger Gelehrten der Militärakademie
Toyama (Rikugun Toyama Gakko), die weiterhin das Geheimnis der
Kampftechnik am Leben erhalten haben bis die Verbote deren
Ausübungen aufgehoben wurden und das japanische Volk seine
Unabhängigkeit zurückerlangt hatte, können wir heutzutage noch
die Fechtkunst in den heutigen Schulen des Iai-Do kennenlernen.
Dies ist eine minutiöse DVD in verschiedenen Sprachen, die sich
REF.: • DVD/TOYAMA-2 als sehr wertvolle Quelle für Forschende und Schüler des
japanischen Schwerts sind, genauso wie im Allgemeinen für
Künstler der Kampfkunst oder Interessierte an der Geschichte
Japans und dessen letztem kriegerischen internationalen Konflikt.
Es ist ein echtes Glück, dass man diese Techniken auf einer DVD
anschauen und aufheben kann und zumindest für Forscher lohnt
es sich diese in der eigenen Videothek zu haben. Die Trainierenden
wünschen sich treu ihre Kenntnisse der Schule der japanischen
Schwertkunst zu teilen, in der Hoffnung, dass die Werte der
damaligen Soldaten die neuen Generationen durchdringen und
dass sie es zulassen, dass sie einen traditionellen Anreiz geben
sich heute noch mit den ursprünglichen japanischen Disziplinen
der Kampfkunst beschäftigen.

Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert werden, sind mit einemspeziellen
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Raúl Gutiérrez´ Kolumne
„Wir werden geboren, um zu leben, das wichtigste Gut, was wir
haben, ist also die Zeit, unsere Zeit auf dieser Erde ist so kurz,
dass es dumm wäre, nicht jeden Schritt und jeden Augenblick zu
genießen. Unserem geit sollten keine Grenzen gesetzt werden und
unser Herz ist dazu fähig sehr viel mehr zu lieben, als wir jemals
angenommen hätten.“
Facundo Cabral

Der noble achtfache Pfad (im Sanskrit: āria sṭāṅga mārga und
auf Pali: Ariya aṭṭhaṅgika magga) ist, laut dem Buddhismus, der
Weg, der uns zum Ende, des dukkha (‘Leiden’) führt. Dieses Ende
des Leidens ist auch als Nirwana bekannt.
GM Raúl Gutierrez
Fu Shih Kenpo
GM Raúl Gutierrez

er edle Pfad ist eine der fundamentalen buddhistischen Lehren. Er ist der

D vierte Teil der vier edlen Wahrheiten.


In der buddhistischen Symbolkunde wird der edle Pfad normalerweise
durch das Rad des dharma repräsentiert, in dem jeder Strahl ein Element
des Pfads verkörpert. Dieses Symbol wird im Buddhismus auch im
Allgemeinen, sowie in vielen anderen Stilen, wie dem Kosho-Ryu Kenpo,
Kenpo-Karate, Fu-Shih Kenpo, etc. gebraucht.
Die Elemente des achtspurigen edlen Pfads unterteilen sich in drei Grundkategorien:
Weisheit, ethisches Verhalten und Training des Geistes (oder Meditation), um das
Gedächtnis wieder einzusetzen oder zu ordnen.
Bei allen Elementen des edlen Pfads, sind die Worte «richtig» oder «gerade» die
Übersetzung des Wortes "samm" (auf Pali), das ‘Fülle’, ‘Zusammenhang’, ‘Perfektion’
oder ‘Ideal’ bedeutet. Der edle Pfad ist:
• Pali: paññ) Weisheit
1 (Sanskrit: di • pali: dihi) richtige Visiono der Verständnis
2 (sakalpa • sakappa) richtiger Glauben oder Bestimmung
• (Sla) ethisches Verhalten
3 (vc • vc) richtiges Sprechen
4 (karmnta • kammanta) richtiges Verhalten
5 (jva • jva) die richtige Erwerbsgrundlage
• (Samadhi) das Training des Geistes
6 (viima • vima) die richtige Kraft
7 (smriti • sati) im richtigen Moment präsent und sich dessen bewusst sein
8 (sam dhi • sam dhi) richtige Konzentration oder
Meditation.

Obwohl der Pfad von ein bis acht nummeriert ist, wird
er normalerweise nicht als eine Reihe aufeinander
folgender Schritte betrachtet, die man abarbeiten muss.
Es zeigt uns mehr, wie der buddhistische Mönch und
Gelehrte Walpola Rahula die acht Elemente des edlen
Pfads erklärt: «sie sollten gleichzeitig, innerhalb des
Möglichen des einzelnen Individuums, ausgeführt
werden. Alle sind miteinander verbunden und jedes
einzelne hilft bei der Entwicklung des anderen: es ist ein
praktischer Leitfaden, der parallel zueinander ausgeführt
wird. Der edle achtfache Pfad kann, aufgrund der Form,
in der er geschrieben steht, auf gewöhnliche und
praktische Art, von nicht Buddhisten oder auf
transzendentale und heilige Art von Buddhisten
verstanden werde.

A. In der Predigt von Benarés, stellte Buddha, nach


seiner Erleuchtung, die vier edlen Wahrheiten und den
achtfachen Pfad vor.
1. Die erste edle Wahrheit ist Dukkha, die Natur des
Lebens ist das Leiden. Dies ist die edle Wahrheit des
Leidens. Die Geburt bedeutet Leiden, das Alter bedeutet
Leiden die Krankheit bedeutet Leiden, der Tod bedeutet
Leiden, sich mit etwas nicht wünschenswertem zu
identifizieren bedeutet Leiden, sich von etwas
Wünschenswertem zu trenn bedeutet Leiden, nicht zu
haben, was man sich wünscht, bedeutet Leiden. Kurz
gesagt bedeuten diese fünf verbundenen
Zusammenhänge Leiden.
2. Die zweite edel Wahrheit ist der Ursprung des
dukkha, der Wunsch oder “Durst” nach Leben, der von
allen Leidenschaften und Zuneigungen begleitet wird.
Dies ist die edle Wahrheit des Ursprungs des Leidens. Es
ist der Wunsch, der Wiedergeburten hervorruft, die von
Gefallen nd Leidenschaft begleitet werden und immer
neues Vergnügen bringen, im Jetzt und Hier, aber auch
Fu Shih Kenpo

Später. Der Wunsch nach sinnlicher Befriedigung ist also der Wunsch nach Existenz und der
Wunsch nach der Nicht- Existenz.
3. Die dritte edle Wahrheit ist die Beendigung des dukkha, das Erreichen des Nirwanas, der
absoluten Wahrheit, der ultimativen Realität. Dies ist die edle Wahrheit der Beendigung des
Leidens. Es ist die totale Auslöschung und Beendigung dieses Wunsches, seine Verbannung, sein
Ausschluss. Man befreit sich von ihm und ist nicht mehr von ihm abhängig.
4. Die vierte edle Wahrheit ist der Weg, der uns zur Unterbrechung des Leidens bringt und der
Erkenntnis im Nirwana. Dies ist die edle Wahrheit des Pfads, der zur Beendigung des Leids führt.
Nur dieser achtfache Pfad, also dieses wahre Verständnis, dieser wahre Glauben, die richtige
Sprache, das Handeln, das richtige Leben, die rechte Kraft, die richtige Aufmerksamkeit und die
richtige Konzentration.
B. Die Essenz der Millionen von Vorträgen, in denen Buddha seine Lehre der verschiedenen
Arten erklärte, ist in den vier Wahrheiten und dem edlen achtfachen Pfad enthalten.
C. Dieser Pfad, als edle Wahrheit verstanden, ist der Mittelweg, so genannt, um zwei Extreme
zu vermeiden: Die Suche nach dem Glück, durch die sinnliche Befriedigung und die Veränderung
eines selbst. Dieser Mittelweg ist der sogenannte achte edle Pfad, da er aus acht Faktoren
besteht, die da sind:
1. Richtiges Verständnis (samina ditthi)
2. Richtiger Glaube (samma sankappa)
3. Richtige Worte (sammma vaca)
4. Richtige Handlung (samma Kammanta)
5. Richtige Erwerbsgrundlagen (samma ajiva)
6. Richtige Anstrengungen (samma vayama)
7. Richtige Aufmerksamkeit (samma sati)
8. Richtige Konzentration (samma samadhi)
D. Diese acht Faktoren sind voneinander abhängig und sollten sich gemeinsam weiter
entwickeln, da sie alle stark miteinander verbunden sind. Jeder einzelne trägt zu den anderen bei.
Die verschiedenen Pfade des Oktogons (auch als Achteck bekannt) können gleichfalls, aufgeteilt
in Winkel, folgende Bedeutung haben:
Winkel 1: Auf das Studium der Konzentrationsübungen und Energieerzeugung fokussiert.
Winkel 2: Auf das Studium der heilenden Kräfte fokussiert.
Winkel 3: Auf das Studium der physischen Übungen und der Kunst des Kosho Ryu Kenpo und
Fu-Shih Kenpo, vom japanischen Yoga geprägt, fokussiert.
Winkel 4: Studium der Kunst des Entkommens.
Winkel 5: Studium der Kultur, Geschichte und Philosophie des Stils.
Winkel 6: Auf das Studium der Kunst des Niederreißens fokussiert.
Winkel 7: Studium und Praxis der Meditation, durch das Erlernen des Shodo, Ikebana und Iaido.
Winkel 8: Auf das Studium der Kampfsportarten mit und ohne Waffen fokussiert.
Während meiner kurzen Vorträge, die ich für gewöhnlich während meiner vielzähligen Seminare,
Kurse oder Praktika auf der ganzen Welt halte; erwähne ich normalerweise folgendes: Jeder
einzelne von uns befindet sich immer im Zentrum eines Kreises. Du, ich, sie. Das heißt jeder hat
sein eigenes Zentrum im Raum, der Erde, dem Universum. Und im Grunde haben wir in den
Handgriffen für die defensive Ausweichbewegung am Anfang oder bei der offensiven danach,
Winkel die „Flucht und Entkommen“ genannt werden. Vom Zentrum unseres Kreises nach hinten
und somit die einer seitlichen Verschiebung nach links oder rechts, diagonal nach rechts oder
links oder nach hinten. Das wären die „nicht gewaltsamen“ Winkel, bei denen man versucht
keinen physischen Kontakt mit dem Angreifer zu provozieren. Die Winkel vom Kreiszentrum nach
vorne, diagonal nach links oder rechts und vorne, zwingen uns dazu einen physischen Kontakt
oder Zusammenstoß in Betracht zu ziehen. Egal ob es nun aus Gründen des Schutzes, des
Ausweichens, Ausweichens und Verkleinerung oder der totalen Konfrontation ist.
Selbstverteidigung bedeutet nicht, den Gegner oder Angreifer zu verletzen, bzw. zu
besiegen. Es bedeutet, darauf vorbereitet zu sein über ausreichend Reflexe und
Reaktionsfähigkeiten bzw. Antizipationsfähigkeiten für einen Konflikt zu verfügen und damit
zu versuchen das Schlimmste, was Beiden zustoßen könnte, zu vermeiden.
Nicht am Ort des Konfliktes zu sein ist eine gute Form der Selbstverteidigung. Man sollte
Bars, Clubs und andere Orte, die als „gefährlich“ bekannt sind vermeiden. Ebenso die
späten Nachtstunden in denen Laster, wie zu viel trinken oder der Konsum jeglicher Art von
Drogen, uns in Situationen von Zusammenstößen, Beleidigungen oder Herausforderungen
ziehen könnten. Diskret, höflich, ruhig und intelligent zu sein ist wichtig, damit man, sobald
man eine mögliche Gewalttat wittert, den Ort verlässt.
Frauen sollten versuchen keine Orte oder Viertel zu durchqueren, die für ihre Gewalt
berüchtigt sind. Sie sollten auch mit ihrer Bekleidung vorsichtig sein. Diese sollte nicht
provokativ oder anzüglicher sein als es sich gehört. Also das, was als „Körpersprache“
bekannt ist. All diese Punkte sind Teile einer guten Selbstverteidigung.
Straßenkämpfe zu vermeiden, bedeutet Gewissensbisse, Schaden, Schmerz und
persönliches Leiden oder das von anderen zu vermeiden. Ein Konflikt mit der Justiz ist
nichts als ein Verlust von Zeit, Geld und Energie.
Es wird Situationen geben, in denen wir einem Problem
gegenüberstehen, dem wir nicht entkommen können. Und je nach
Situation, ist das der Moment, in dem man sich dafür entscheiden
muss, auf welche Art wir von unseren Kenntnissen, die wir
beim Training in den Kampfkünsten erworben haben, und
unseren psychologischen und emotionalen Fähigkeiten
Gebrauch machen müssen.
In einem Konflikt auf der Straße gut
abzuschneiden bedeutet nicht, eine Schlägerei zu
gewinnen, sondern es bezieht sich auf die Art
und Weise, wie wir dies erledigen und zwar
indem wir den kleinstmöglichen Schaden
verursachen.
Wir wurden oder wir haben dafür trainiert
der Gesellschaft nützliche Bürger zu sein
und nicht um zu zerstören oder Schmerzen
zu verursachen. Das ist das leichteste. Der
schwierige Teil ist in Wirklichkeit so viel
Tage, Wochen, Monate oder Jahre zu
opfer n, um unsere Dämonen zu
kontrollieren und zu sehen, dass die
anderen auch Menschen sind und, dass
man wegen einem Ausrutscher oder einem
Übermaß an Alkohol oder Drogen, nicht
mehr über sich selbst herrschen kann.
Deswegen sollten wir unsere Kenntnisse
und die vielzähligen Überredens- bzw.
Reduktionsmethoden nutzen, ohne die
Gegner in ein Krankenhaus, die Forensik
oder auf den Friedhof zu bringen. Damit
werden wir viele nachfolgende Probleme
vermeiden.
Es wir Situationen geben in denen wir
nicht fliehen oder ausweichen können, das
heißt die Gewalt nicht vermeiden können.
Dies kann geschehen, weil wir vor einer
Wand, einem Auto, einem Tisch oder
anderen Personen, die uns am Ausweichen
hindern, stehen. Dann müssen wir den
besten frontal-diagonalen Weg nehmen.
Dabei müssen wir uns bewusst sein, dass
wir uns beim Bewegen aus der Reichweite
ihrer Waffen halten sollten. Uns entfernen,
um dem möglichen Hagel an Schlägen zu
entkommen. Das bedeutet, dass falls der
Andere in seiner Deckungshaltung die linke
Hand vorne hat, er Linkshänder sein könnte
und dann sollte unsere Fortbewegung an
seiner linken diagonalen Seite vorbeiführen
sollte, womit wir uns mit seinem Körper
schützen. Je nach Fähigkeiten könnte er,
andere Arten von Gegenangriffen versuchen,
jedoch wird er sehr eingeschränkt und
langsamer sein und über weniger Stärke
Fu Shih Kenpo

verfügen. Vor allem wenn wir uns so weit entfernt haben, um müssen, aber, dass es „theoretisch“ weniger gefährlich ist als
die Waffen, die ihm am nächsten sind, zu kontrollieren, sollten angeschossen zu werden, was uns wirklich schwer verletzen
wir uns in der richtigen diagonalen Linie halten, und auf ihn würde.
bedrängen um sein Gleichgewicht durcheinander zu bringen, Vorausschauen, antizipieren, vermeiden, nicht tapfer sein,
während wir unseres beibehalten und Druck ausüben. bzw. dies nicht zu zeigen ist das, was den Unterschied
Wenn diese Situation nicht eintritt und die Situation uns ausmacht. Es ist nicht von Bedeutung wie trainiert wir sind.
dazu zwingt an seiner gefährlichen Seite vorbeizugehen, wo Die Grade oder Titel, über die wir verfügen. Eine Sache ist der
wir seinem Arsenal direkt gegenüberstehen, dann müssen wir Sport und die andere das „echte Leben“. Die Vorsicht, der
in dem Moment in dem wir uns beschützen, indem wir uns Respekt und das Wissen zu sein, wird uns viel Zufriedenheit
decken, eine Reihe von Schlägen (Atemi) gegen einen Bereich und „Ruhe“ in all unseren Sinnen bringen.
des Gegners ausführen, der in destabilisieren, bremsen oder Wir Trainieren Kampfkünste oder Kampfsport, nicht um
seine Fähigkeit weiterzumachen stoppen kann. unsere Kraft auf der Straße zu messen, sondern um gesund
Zum Schluss ist die direkte frontale Linie für den Moment, zu sein und besser daheim, in der Arbeit, mit unseren
wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Und hier Freunden und in der Gesellschaft zu sein. In Frieden unsere
müssen wir mit all unserer Entschlusskraft, Stärke und Leben leben und versuchen glücklich zu sein und die, die uns
Schlagkraft rangehen. Vielleicht weil es ein zu starker oder umgeben glücklich zu machen.
aggressiver Angreifer ist, oder weil er bewaffnet ist und wir
nicht mehr Gefahr laufen können, als die, die beim Beginn „LASS MICH DEIN ENGEL SEIN“
des Angriffs sowieso schon besteht. Alles hängt natürlich von „Versuche deine Ziele zu erreichen ohne Schmerzen zu
der Waffe ab, die er trägt. Wir wissen also, dass wir einen verursachen oder die anderen mit den Füßen zu treten; wenn
Schlag oder, im Fall eines Messers, einen Schnitt einstecken nicht, um dein eigenes selbst zu übersteigen.“
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In der vorliegenden Arbeit lehrt Andreas Weitzel,
Leiter der SYSTEMA Akademie Weitzel in Augsburg,
Deutschland, und einer der führenden SYSTEMA-
Trainer Europas, die wichtigsten Kampfgrundlagen der
russischen Kampfkunst SYSTEMA. Er erklärt zunächst
anschaulich die Schrittarbeit und ihre
Anwendung im Kampf. Dann widmet er
sich weiteren Fragen: Wie bringt man
einen Angreifer aus dem
Gleichgewicht? Wie führt man
Schläge und Tritte richtig aus?
Wie verteidigt man sich gegen
Griffe, Würfe, Schläge und
Tritte? Andreas Weitzel
verwendet dabei eine sehr
klare und einfache
Didaktik, die jedem
erlaubt, das Gesehene zu
verstehen und zu lernen.
Jeder einzelne
methodische und
technische Schritt wird
detailliert erklärt. Es wird
insbesondere auf die
wichtigsten Eckpunkte und
Prinzipien geachtet. Darüber
hinaus zeigt Andreas Weitzel
die freie und spontane
Anwendung von SYSTEMA gegen
verschiedene Angriffe mit und ohne
Waffen (Messer und Stock), die mit
realen Geschwindigkeit und Krafteinsatz
ausgeführt werden. Bei dieser Arbeit wird er von
Michael Hazenbeller (Rastatt) und Thomas Gößler
(Augsburg) unterstützt.

REF.: • DVD/SYSWEITZEL1

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Wing Tsun

Von Beginn an...

Ich war noch sehr jung, als ich mit dem Kampfsport begann. Schon immer zogen
mich die chinesischen Kampfsportarten magisch an. Und wenn wir von chinesischen
Kampfsportarten (Wu Shu) sprechen, meine ich nicht nur die Facette des Kampfes
oder der Anwendungen der Selbstverteidigung, sondern auch die Geschichte des
chinesischen Volkes, ihre Traditionen, ihre Kultur, ihre Philosophie, die die Praxis
prägt. All dies verbindet sich zu einem Konglomerat von Elementen, die bewirken,
dass der Kampfsport, den ich ausübe, sich für mich in einen LEBENSSTIL.
Taos Academy
verwandelt. Trotzdem muss ich zugeben, dass jahrelang auf der
Suche nach der Verbesserung der Trainingssysteme innerhalb des
W ing Tsun Systems lebte, um die besten kampfsportlichen
Resultate hervorzubringen. Ich habe gleichermaßen erkannt, dass
dieses Konzentrieren der auf nur einen Aspekt Praxis mich im
Endeffekt „leer“ ließ. Eine zweideutige Empfindung zwischen Freude
über das, was man macht und mit tollen Gefühlen erfüllt und der
anderen, die die dich dazu verpflichtet, dich selbst zu fragen: Ista
das, was du beherrschst Kung Fu? (ein Begriff, den man in Europa
im Allgemeinen als Wu Shu kennt) Wie wäre unser Stil, wenn er
ALLES enthalten würde? (Kampfsporttechniken, Geschichte,
Tradition, Kultur und Philosophie…),
Wing Tsun

o auf meine Ausbildung zum Kämpfer konzentriert,


vergaß ich diese Praxiselemente, die sich nun vor

S einigen Jahren zu den wichtigsten meiner Praxis der


AAMM wurden. Vor nun mehr als vier Jahren, entschied
ich mich dazu all dies, was mit der Geschichte und dem
Ursprung unseres Stiles zu tun hatten aus der Sicht
eines Schülers des AAMM des 21. Jahrhunderts zu erlernen und
selbst zu erleben. Oft wurde ich gefragt, warum ich ausgerechnet auf
der Suche nach dem Ursprung des Wing Chun Stiles bin. Warum das
alte wieder aufwickeln? Meine Antwort kann eindeutiger nicht sein:
Heute weiß ich mehr als je zuvor, dass „die EVOLUTION aller Kunst
der KERN ihrer TRADITION ist“. Die Möglichkeit zu haben, hunderte
von Meister des Wing Chun auf der ganzen Welt zu befragen, ihre
Sichtweisen und Ideen kennen zu lernen. Gelegentlich über die
Fokussierung im Training zu sprechen und sogar geniale Ideen zu
Taos Academy
Wing Tsun

entdecken, die mir so wahrscheinlich niemals gekommen wären. Mich


mit der chinesischen Kultur zu erfüllen, ihre Bräuche zu erlernen und
erleben. Den Ursprung und die Entwicklung der Stile kennenzulernen.
Ideen auszutauschen und vor allem hunderte von Schülern aus der
ganzen Welt zu haben, die ich nun meine „Freunde“ nennen kann.
Personen, die mir völlig unbekannt waren und die nun Teil meines
engsten Freundeskreises sind, da sie auf eine mir ähnliche Art und
Weise ler nen, leben und fühlen. Diese Leidenschaft für die
chinesischen Kampfsportarten, dies ist etwas, dass ich einfach als
grandios bezeichne. Wenn ich gefragt werde warum. Außerdem sage
ich ihnen in diesem Artikel; ich kann ohne Zweifel zugeben, dass je
mehr Stile ich tiefgründiger kennen lerne, desto sicherer bin ich mir,
dass der Wing Chun immer MEHR wird, wenn er ALLES beinhaltet. Er
verwandelt sich so in einen immensen Schatz der chinesischen Kultur,
die jetzt ein Erbe der Menschlichkeit ist und sich für mich eine der
Taos Academy
besten Brücken ist, um Personen aus der ganzen Welt zu vereinen.
Außerdem kann ich behaupten, dass je mehr man die Vergangenheit,
die Traditionen, die Entwicklung des Stiles und der Schritte kennt, um
eine wirkliche Entwicklung des Stiles zu erreichen, desto sicherer und
entschiedener sind wir. Die Tradition und Entwicklung sollten
selbstverständlich von Hand gehen. Auf meinen ersten Reisen nach
Hong Kong hatte ich die Möglichkeit die Geschichte und Entwicklung
des Stiles kennen zu lernen.
Die Erklärungen einiger der wichtigsten Meister dieses Stiles zu
hören. Der noch lebenden Hauptschüler des Großen Meisters Yip
Man, die eine der größten Persönlichkeiten der Kampfsportarten
tiefgründig kennenlernten. Das WIE hinter der „Kulturrevolution des
Proletariats“ in den n 1960/65 zu verstehen, die einen prägenden
Punkt in der Geschichte der Kampfsportsysteme in China
MARKIEREN und das, was sie heute sind definieren. Dieser wichtige
geschichtliche Meilenstein, der ein wichtiges Trauma der
chinesischen Kampfsportarten voraussetzt (die Meister wurden genau
wie alle Schüler der „traditionellen Kampfsportarten“ des chinesischen
Volkes zur heimlichen Ausübung oder ins Exil gezwungen) und viele
Stärken und Schwächen erklärt, die heutzutage das, was die
chinesischen Kampfsportarten nun sind, formen. Auch wenn sich viele
dazu entschieden, an diesem Punkt in der Geschichte zu bleiben,
plane ich nun Weiteres. Zu lernen, wie sich der Stil auf der ganzen Welt
ausbreitete. Selbst zu verstehen und erleben, warum sich der Wing
Chun sich auf so ungleiche Weise auf der Welt verbreitete und somit
einer ewigen Frage, die sich viele stellen Sinn gab: Warum ist der Wing
Chun anderen Schulen zu unähnlich, wenn sie alle vor ca. 75 Jahren
aus dem Fotshan kommen? Als Antwort auf diese und andere Fragen
bereiste ich die ganze Welt und suchte die wichtigsten aktuellen
Referenten des Wing Chun Systems, um auf die bestmögliche Weise in
die nächste Generation aufzusteigen. Heute möchte ich über das
Projekt, das mein Verein TAOWS Academy (HYPERLINK
"http://www.taows-academy.com" www.taows-
academy.com) geplant hat, sprechen. Eine lange
Reise um die ganze Welt (oder weite Teile davon),
die innerhalb der nächsten vier Jahre stattfinden
wird. Wir werden der Route des Wing Chun von
seinem Ursprung aus folgen, seiner
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wir
werden versuchen in eine interessante Studie
über die Evolution des Wing Chun, von seinem
Ursprung in Fotshan, bis zu seiner Verbreitung als
leidenschaftliche Kunst, die tausende Fans und
Schüler auf der ganzen Welt hat, einzutauchen.
Ein wahres Phänomen, das man nur als
UNGLAUBLICH bezeichnen kann, wenn wir seine
große Anzahl an Schülern und Schulen der
letzten Jahre auf der ganzen Welt nachweisen.
Wir werden Fans und Schülern die Wege, die die
verschiedenen Meister/Linien des Wing Chun
gewählt haben, von ihrem Ursprung bis zu dem
was sie heute geworden sind zeigen. Wir werden
versuchen die Schüler auf der ganzen Welt
miteinander zu verbinden. Ja das ist nicht leicht,
aber wenigstens sollten sich viele Meister und
Schulen der ganzen Welt kennenlernen, die
dieselbe Kunst wie wir ausüben. Wenn wir diese
Taos Academy
„Wege“, die dem Wing Chun auf der ganzen Welt folgen erlernen,
werden wir die nächsten Jahre reisen, um die wichtigsten Referenten
der ganzen Welt über den Stil des Wing Chun zu besuchen und zu
befragen.
2017.- Die amerikanische Route. Wir werden von FotShan nach
Hong Kong reisen. Und von dort aus in die USA (San Francisco, New
York).
2018.- Asien. Wir werden von Fotshan nach Hong Kong reisen. Und
von dort aus nach Taiwan und Vietnam.
2019.- Australien. Wir werden von Fotshan aus nach Hong Kong
reisen. Und von dort nach Australien
Diese drei Reisen gemeinsam mit unseren Reisen durch Europa
werden ausreichen um den großen Reichtum und die
Verschiedenartigkeiten der Schulen und Schüler, die es momentan auf
der ganze Welt gibt zu dokumentieren. Eine weiterer Beweis, dass man
trotz desselben Ursprungs sehr verschieden sein kann. Alle
verschieden, doch verbindet sie eins: Die Leidenschaft für diese
traditionelle chinesische Kunst, die bereits das Erbe aller ist. Ein langer
Weg, viel Arbeit, aber wir sind uns sicher, dass wir in diesem Projekt
Großes erreichen werden. Ich habe nicht den kleinsten Zweifel, dass
dieses Projekt nicht dazu beitragen wird, viele Menschen in
verschiedenen Erdteilen kennen zu lernen, die auf dieselbe Art und
Weise denken und fühlen wie viele von uns.
Kommt ihr mir? Gehen wir auf reisen?
Sifu Salvador Sánchez

„Die Dokumentation über den


Wing Chun auf der ganzen Welt
wird „Ursprung und Ziel“ heißen.“
Taos Academy
Brazilian Jiu Jitsu

VACIRCA BROTHERS JIU-JITSU

Die «Wiedererfindung» der Jiu-Jitsu Prinzipien


(Teil 2)
© 2016 Franco Vacirca, Sandra Nagel
© Fotos by Vacirca Archive
Brazilian Jiu Jitsu

dass es die kontinuierliche Arbeit an sich ist, dass einem


näher ans Ziel bringen wird.
Die Verschmelzung von Jiu-Jitsu
D e r S c h wa r z gu r t k a n n n a t ü r l i c h a l s e i n e A r t
Prinzipien
Unser Gracie Jiu-Jitsu Unterrichts-Programm, dass wir «Motivator» dienen, doch danach ist es vielmehr die
von Grossmeister Pedro Hemetério, als unser Fundament Aufrechterhaltung dieses ehrenvollen Status, indem man
übernahmen, soll, unabhängig von Alter, Geschlecht und unter anderem auch Anderen auf dem gleichen Weg
Attribute, jedem Menschen helfen, ein angesehenes seine Unterstützung anbietet. Ausserdem ist für mich ein
Niveau im Gracie Jiu-Jitsu zu erreichen. Es existiert kein Schwarzgurt, nur dann ein richtiger Schwarzgurt, wenn
Geheimwissen und auch keine Abkürzungen auf dem Weg er diese Werte auch abseits des Tatame, im täglichen
des Schwarzgurtes. Im Gracie Jiu-Jitsu lernt man rasch, Leben pflegt.

„Übt man gegen


jemanden das
weniger
technische
Wissen hat,
sollte man diese
Gelegenheit
nutzen,
eine saubere
Technik und
Ausführung zu
machen.“
Vacirca Brothers

Unsere Academy zielt darauf hinaus, unseren Schülern einfach nachahmt, ohne sich die Frage zu stellen, wie
einen gesunden Weg aufzuzeigen, wie sie sich selbst als komme ich überhaupt dazu, diese Technik zu machen und
Individuum positiv weiterentwickeln können. Um den warum muss ich diese auch können. Hier ein Beispiel:
technischen Inhalt unserer Gracie Jiu-Jitsu Methode zu Wenn man aus der GUARD (Beinumklammerung mit dem
verstehen, muss man stets folgende Leitpunkte kennen: eigenen Rücken am Boden) herausarbeiten will, sollte man
sich auch Fragen, weshalb man überhaupt in dieser
Nr. 1 – Lerne zwischen den Zeilen zu lesen: Position gelandet ist, damit man dies beim nächsten Mal
Die meisten, die mit dem Jiu-Jitsu beginnen, glauben, verhindern kann. Wenn man nun die GUARD zu passieren
dass es genügt, wenn man die gezeigten Techniken versucht, bzw. quasi aus dieser Beinumklammerung
Brazilian Jiu Jitsu

befreien will, sollte man sich fragen, was denn nun beim Passieren der
GUARD geschehen könnte; wo könnte der Gegner uns daran hindern und
was könnte sich daraus wiederum resultieren.

Nr. 2 – Lerne das ganze Spiel kennen:


An unserer Academy animieren wir die Schüler von Anfang an, dass
man im sogenanntem POSITIONS-RANDORI, sowie als auch im FREIEN
RANDORI, aktiv mitmacht. Das japanische Wort RANDORI steht für
«freies (zu)greifen», was wiederum oft als «Sparring» angesehen wird, was
jedoch nicht ganz korrekt ist. In vielen Schulen wird zuerst verlangt, dass
die Schüler eine Zeitlang quasi nur die Techniken lernen sollen, was sicher

„Den
Neueinsteigern
sollte es von
Anfang an
unbedingt gesagt
werden:
Geduld, das erste
Grundprinzip
bringt auch hier
einem am
weitesten.“
Brazilian Jiu Jitsu

auch eine Möglichkeit ist, um schwere Verletzungen zu vermeiden. Wir


sind jedoch eher der Meinung, dass man von Anfang an dabei sein
kann, aber indem man eben das RANDORI als Trainingsmethode
ansieht und nicht auf ein Sparring verwendet. Mit unserem
POSITIONS-RANDORI lernt man, schrittweise und unter Aufsicht, die
Theorie in die Praxis umzusetzen, damit später nicht zu viele Fehler
oder schlechte Angewohnheiten entstehen, was wiederum der
Progress des Schülers extrem verlangsamen kann.

Nr. 3 – Lerne auf den Wissensstand zu achten:


Kommt es dazu, dass beide Personen gleich stark sind, egal ob hier
die Rede von zwei gleichgestellte Weissgurten oder Schwarzgurten ist,
dann sollte man versuchen, den Gegner durch kleine Bewegungen zu
täuschen, quasi lernen mit Finten zu arbeiten, damit man beim Gegner
Öffnungen erzielt und ihn so überlisten kann. Übt man gegen
jemanden das weniger technische Wissen hat, sollte man diese
Gelegenheit nutzen, eine saubere Technik und Ausführung zu machen.
So erkennt der Trainingspartner die einzelnen Bewegungen und kann
das Geschehnis nachvollziehen. Man sollte sich auch immer wieder
daran erinnern, dass es wirklich kein Verbrechen ist, wenn man einen
Kampf verliert. Versucht einfach stets, ob gewonnen oder verloren,
auch genügend Feedback vom Trainingspartner zu bekommen bzw.
ihm mitzugeben.
Die meisten Probleme tauschen meistens auf, wenn man selbst
weniger kräftig als der Gegner ist. Der häufigste Fehler macht man
hier, indem man einfach unnötig Muskelkraft zum Einsatz bringt. Wer
Brazilian Jiu Jitsu
athletisch ist, wird automatisch sobald keine Technik mehr vorhanden ist, diese mit
Muskelkraft einbringen. Nur vergisst man hier oft, dass dies im Jiu-Jitsu nicht immer den
gewünschten Erfolg bringt.

Nr. 4 – Lerne kontinuierlich an deinem Jiu-Jitsu zu arbeiten:


Den Neueinsteigern sollte es von Anfang an unbedingt gesagt werden: Geduld, das erste
Grundprinzip bringt auch hier einem am weitesten. Niemand sollte sich unter Druck fühlen
und keiner sollte den anderen hetzen. Als Anfänger ist oft eher das Problem da, dass man
zu viel Technisches mitbekommt und quasi nicht genügend Zeit hat es richtig zu verdauen.
Nun ist es auch so, dass das eigene Selbstvertrauen auch mit den kleinen Erfolgen auf
dem Tatame zusammenhängt. Sobald man ein besseres Körpergefühl entwickelt hat, ich
nenne es „die Eckkanten wegzuschleifen und den Körper runder zu
machen“, dann erzielt man schon bald auch grössere Erfolge im Training,
was wiederum unser Selbstvertrauen stärkt.

Nachdem Grossmeister Hélio Gracie das Jiu-Jitsu von seinem älteren


Bruder Carlos erlernte, erkannte er das Potential dieser Verteidigungs-
Methode, aber auch die Notwendigkeit einzelne Techniken und Übungen
zu modifizieren. Daraus entstanden auch die drei wichtigsten Richtlinien
einer Gracie Jiu-Jitsu Technik:
1. Die effiziente Anwendbarkeit prüfen:
Im Englischen spricht man vom „Punch-Prove“, demnach muss die
Technik auch funktionieren, wenn der Gegner zuschlagen kann. Sollte die
Technik ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln, dann gehört sie (die
Technik) ganz sicher nicht dazu.
2. Die eigene Energie richtig einsetzen:
Jede Technik die übermässige Ausdauer, Körperkraft und Schnelligkeit,
oder andere athletische Voraussetzungen verlangt, funktioniert nicht in
einer realen Strassenkonfrontation. Eine effiziente Technik basiert auf
folgenden drei Grundprinzipien: Geduld, Timing und Präzision.
3. Die Nutzung von natürlichen Bewegungen:
In der Hitze des Gefechts müssen die Techniken natürlich und einfach
bleiben. Natürliche Bewegungen sind solche, die der Körper aufnehmen
und innerhalb kurzer Zeit automatisieren kann. Werden die Bewegungen
zu instinktiven Reflexen, dann funktionieren sie auch unter hohem
körperlichem und mentalem Druck.

Franco Vacirca
www.vacircabrothers.ch / www.graciejiujitsu.ch

„Unser Gracie Jiu-Jitsu


Unterrichts-Programm,
dass wir von Grossmeister Pedro
Hemetério, als unser Fundament
übernahmen, soll,
unabhängig von Alter,
Geschlecht und Attribute.“
Brazilian Jiu Jitsu
Ein Schüler des Kali sieht eine Attacke mit einem
Faustschlag nicht als wirkliche Attacke an, sondern
mehr als ein angebotenes Ziel um systematisch,
durch die Bewegungsunfähigkeit des Schlägers,
attackiert zu werden.
Dies ist der Art des Denkens des Kyushos nicht ganz
fremd, außer dass die Strukturen die man angreift die
inneren und nicht die äußeren sind. Indem wir
uns zusätzlich die externe Technik des
Kali aneignen, können wir die
Fähigkeiten des Gegners in
größerem Maße schädigen.
Kyusho ist die Studie der
menschlichen Anatomie und
keine Kampfsportart.
Trotzdem ist sein
Gebrauch in oder mit
einer Kampfsportart
zusammen natürlich zu
erklären und ermöglicht
eine größere Dimension.
Man kann Kyusho
demnach leicht und
wirksam in jeden Stil der
Kampfsportarten
integrieren. Ein Schüler des
Kali, ausgestattet mit dem
Wissen des Kyusho, kann das
Ausüben des Kali auf eine tiefere
Ebene bringen. In diesem
Zusammenhang zeigen wir euch die
Ergebnisse der Kombination der
innenwohnenden oder möglichen Ziele des Kyusho,
wobei wir dabei trotzdem die Armgriffe, die wir in der
ersten DVD erlernt haben, im Hinterkopf behalten.
Eine Zusammenarbeit des Meister des Kali, Raffi
Derderian und des Meisters Evan Pantazi.

REF.: • DVD/KYUSHO 25

Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert


werden, sind mit einemspeziellen Hologramm-
Aufkleber versehenund werden allein in den
Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in
VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich
unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck
und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD
Hülle nichtden oben genannten
Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein
illegale Raubkopie.

ORDERS:
Budo international.com
Budo

„Kampfkünste,
das wissen sie
ebenso wie ich,
sind mehr
als ein Sport,
ein Hobby oder
eine
Selbstverteidigung
sart.“

Die „Kriegskünste”:
Eine globale Sichtweise

KAMPFKÜNSTE
DER WEG DES KRIEGERS

„Eine beeindruckende
Dokumentation“
Don „The Dragon“ Wilson

„Die Kampfkünste, wie sie noch niemals zuvor


präsentiert wurden“ Enrique Perera (Universal)
Als „Universal“ uns durch seinen europäischen Kanal bat, eine
Dokumentation über die Kampfkünste zu drehen, war ich darüber so
begeistert, daß ich gar nicht die Schwierigkeiten bedachte, die auf uns
zukommen würden, hatten wir doch lediglich eine Stunde Sendezeit zur
Verfügung um die Kampfkünste in all ihrer Vielfalt und ihrem Reichtum
darzustellen.
Die Herausforderung war zweifacher Natur, denn ich mußte mich sowohl
an ein Laienpublikum richten als auch an die Experten unter den
Kampfkünstlern! Ich hoffe es ist keine falsche Bescheidenheit wenn wir
sagen, wir haben unser Ziel erreicht. Die Mutter meiner Nachbarin, die noch
niemals etwas von Kampfkünsten gehört hatte, genoß das Programm
ebenso, wie meine Kollegen vom Fitneßstudio.
Ich möchte all meinen Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit danken,
vor allem aber dem unserem Chef der Sektion Audiovision, Javier Estevez,
durch den wir diese tolle, erschöpfende und rhythmische Arbeit – mit einem
wirklich teuflischen Rhythmus! – realisieren konnten. Die Pläne änderten
sich ständig. Plötzlich ist man in Japan, kurze Zeit danach in Brasilien, USA,
Dokumentarfilm
Budo

China, Thailand und dann findet man sich in einer Straße Genuas wieder. Durch das
Programm führen die Creme de la Creme der modernen Meister heutiger Tage.
In diesem Artikel präsentieren wir ihnen lediglich eine Zusammenfassung der
grundlegenden Leitphasen, ist die Arbeit in Wirklichkeit doch viel vollständiger und es
werden wesentlich mehr Meister zu sehen sein als hier in diesem Artikel genannt
werden. Ich bin sehr stolz darauf verkünden zu können, daß ich mir dadurch wünsche,
daß dies die Kampfkünste noch weiter verbreiten hilft und daß sie beim Zuschauen
ebenso viel Freude empfinden wie ich beim Produzieren. Die Produktion ist als Video
und DVD zu haben.
Kampfkünste, das wissen sie ebenso wie ich, sind mehr als ein Sport, ein Hobby
oder eine Selbstverteidigungsart. Die Kampfkünste sind eine Form zu Leben, sind
ein bewußter Weg zu Wachsen, ein Weg der persönlichen Entwicklung, kurz:
Kampfkünste sind „Der Weg des Kriegers“.

Kampfkünste. Der Weg des Kriegers


Als Sport, Lebensweise, Spektakel, Kunst oder Kriegsdisziplin,
haben sie die Aufmerksamkeit des Menschen seit undenkbaren Zeiten
erweckt, ebenso in den westlichen wie den östlichen Kulturen. Die
Künste des Kriegsgottes Mars haben in der Rolle der Menschheit eine
unersetzliche Aufgabe erfüllt. Die Kriegskaste , die sich für die zivile
Sicherheit einsetzte wandelte sich in eine militärische Kaste, die Militärs
schufen die modernen Heere. Dieser ursprüngliche Geist rührt von den
ersten Schamanen her, den Medizinmännern, also jenen besonders
begabten Individuen in der Gruppe, die eine natürliche
Führungsposition aufgrund ihrer körperlichen und mentalen
Budo

Fähigkeiten erlangen. So wurde eine


Leitlinie geschaffen, die als Anstoß für das
Training galt und gilt und sich dem
ständigen Überwinden seiner Selbst
widmet.
Im sportlichen Aspekt ist die koreanische
Tradition diejenige, angeführt durch das
Taekwondo, die sich am besten über den
Westen verbreiten konnte, erreichte sie
doch den Status eines olympischen Sports.
Doch die koreanische Tradition besteht nicht
nur aus TKD. TKD ist ein Teil der
kriegerischen Aktivitäten Koreas und
bekannt durch seine Tritte und Schläge.

„Als Sport,
Lebensweise,
Spektakel, Kunst
oder Kriegsdisziplin,
haben sie die
Aufmerksamkeit des
Menschen seit
undenkbaren Zeiten
erweckt, ebenso in
den westlichen wie
den östlichen
Kulturen.“
Budo

In bestimmter Hinsicht hat es in seiner Entstehung vom japanischen Modell des


Karate einige sehr ähnliche Formulierungen übernommen. Derzeit ist das TKD durch
zwei Organisationen vertreten, der WTF (World Taekwondo Federation), anerkannt
durch das Olympische Kommitte, und der ITF (International Taekwondo Federation),
heutzutage immer noch durch den Stilgründer General Choi Hon Ji geführt.
Auch wenn seine Bewegungen dem Karate ähnlich sind, wird dem Einsatz der Beine
wesentlich größere Priorität eingeräumt.
Man könnte sagen, daß es eine Kunst ist, die stark von den Zentrifugalkräften
dominiert wird während Karate eher geschlossener Natur ist. Die Bewegungen des
TKD sind offener, die Positionen hoch und seine Techniken raumgreifend und hoch,
bis in spektakuläre Höhen.
Doch die Herkunft dieser Künste ist wesentlich breiter zu betrachten und
enthält ebenso den Gebrauch von Waffen, Würfen und Hebeln. Die beiden
wichtigsten Stile hierfür sind das Hwa Rang Do, dem Stil den die „High
Society“ des koreanischen Adels übte, und das Hapkido, einer dem Aikido
verblüffend ähnlichen Kunst, doch wesentlich rauher und angriffsfreudiger als
jenes. Ebenso wie im Aikido wird der Angreifer gezwungen, sich in Richtung
des Verteidigers zu drehen, der so die Angriffslinien bricht und die Kraft des
Gegners gegen diesen selbst führt.
In den Vereinigten Staaten ist das Karate als Spektakel von großer
Attraktivität bekannt geworden. Dies wurde dank Mike Anderson, dem Gründer
des Kickboxens, Full Contacts und Sports Karate, Realität.

Mike Anderson:
„Ich denke, daß der sportliche Aspekt der Kampfkünste von großer
Bedeutung ist. Es gibt einen Spruch der sagt: Du kannst so lange nicht
schwimmen lernen, wie du nicht ins Wasser springst“. So kann man
auch nicht kämpfen lernen, wenn man nicht richtig kämpft. Wie übt
man denn die Techniken der Kampfkünste. Man kann nicht einfach auf
die Straße gehen und sich in zwei oder drei Tagen in einen
Straßenkämpfer verwandeln. Deswegen ist es die beste Form auf
effektive Weise jene Techniken zu erlernen, daß man einen Sport
ausübt, mit jemandem in einem Ring kämpft, in einem Wettkampf
oder in der eigenen Sportschule. Wer jede Nacht vor dem Spiegel
jene Techniken trainiert und noch niemals Körperkontakt hatte,
wird niemals ein effektiver Kämpfer werden. Der
einzige Weg zu diesem Ziel heißt kämpfen“.
Dokumentarfilm

“Die Künste des


Kriegsgottes Mars
haben in der Rolle
der Menschheit eine
unersetzliche
Aufgabe erfüllt.“

„Wenn man dich zieht,


folge und wenn man die stößt,
weiche!“
Budo
Dokumentarfilm

Doch die Kampfkünste erfüllen heutzutage eine vielfältige soziale Funktion. Ihre Geschichte und die Arbeit der
Meister sind in der modernen Gesellschaft nicht ausreichend bekannt, doch sie leisten viel, von der Ausbildung der
Jugendlichen bis zur der der Sicherheitskräfte.
Offensichtlich haben Faktoren wie die Unsicherheit der Bürger eine neues Interesse an den Kampfkünsten
aufflammen lassen.
Die persönliche Sicherheit ist ohne Zweifel eine der Hauptmotivationen welche Neuanfänger dazu bringt, mit den
kriegerischen Disziplinen zu beginnen.
Die Effizienz der Suche nach einer effektiven und unbesiegbaren Technik hat die
Meister immer wieder angetrieben ihre Künste weiterzuentwickeln. In Japan hat
dies zu Beginn des XX Jahrhunderts Jigoro Kano getan. Auf Basis der alten
Schulen des Jiu Jitsu gründete er seine Bewegungsphilosophie und gab ihr
einen Namen: Judo. Ju-Do bedeutet so viel wie „Weg der Weichheit“.
Doch wie stellt man sich der Kraft, ohne selbst Kraft einzusetzen?
Kano erstellte konzeptuelle Parameter, die dem Kampf zwischen zwei
Menschen einen intelligenten Sinn gaben: „Maximale Effektivität bei
minimalem Kraftaufwand“. Kano fand dieses Prinzip in dem er die
Natur beobachtete, als er sich in das buddhistische Kloster Eishoji
zurückzog. Dort sah er in seiner Meditation wie der Bambus
überlebte, indem er mit seinen Zweigen unter dem Gewicht des
Schnees nachgab, in dem hingegen ein Baum mit wesentlich
härten Zweigen wie die Eiche, unter dem Gewicht zusammenbrach.
So wurde das Hauptprinzip des Judo: „Wenn man dich zieht, folge
und wenn man die stößt, weiche!“.
Die japanische Tradition des Jiu Jitsu war so reichhaltig und
beeinflussend für viele Kämpfer der nachfolgenden Jahrzehnte, bis
in den 90er Jahren ein neues Phänomen die Kampfkunstwelt
erschütterte und so revolutionierte. Die japanische
Tradition war durch einen japanischen Adligen bis in den
Norden Brasiliens vorgedrungen der in diese Gegend
gekommen war, dem Grafen Koma.
Aus Dankbarkeit unterrichtete Graf Koma einigen
Mitgliedern der Familie Gracie die Techniken dieser
„weichen Kunst“, welche seine Familie während
Generationen geheim gehalten hatte. Das Resultat
war das Schaffen einer famosen, weltweiten
Familiensaga von Kämpfern bis in die Neuzeit, die
Saga der Familie Gracie.
Rorion Gracie, der sichtbare Kopf der letzten
Generation dieser Familie, emigrierte in die USA und
schuf mit John Millius, dem Regisseur von „Conan,
der Barbar“, ein Spektakel, das mit allen bis dato
existierenden Normen brach. Sie gründeten die
Veranstaltung „Ultimate Fighting Championships“, die
Kämpfe ohne Regeln. Dort wurde deutlich, daß die
Zielsetzung der Familie Gracie wesentlich effektiver war,
besiegte doch niemand der dort angetretenen Kämpfer,
egal welchen Stils, seinen Bruder Royce. Dies schlug
ein, wie eine Bombe in der Welt des Kampfes und die
Gracies schufen die Grundlage, die Kampfkünste
aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
Trotz des großen Einflusses und der
Voraussagung, daß dies das Ende der traditionellen
Kampfkünste sei, verbreiterten sich diese wider
Erwarten weiter. So wurde „Effektivität“ das
Schlagwort, vor dem alle ihr Knie beugten.
Traditionelle Formen aus China, wie das Wing Chun,
in denen die Konzepte des realen Kampfes sehr gut
entwickelt und bereits vorhanden waren, wurden
immer populärer. Wing Chun war die Kunst, die der
berühmte Bruce Lee bei dem mythischen Yip Man in
Hongkong erlernte. Einer seiner letzten Schüler und
zweifellos der berühmteste war Leung Ting.

Leung Ting:
„Der Stil WingTsun ist ein Kampfsystem, bei der wir
ausschließlich praktisch anwendbare Techniken benutzen, um
gegen die Kraft zu kämpfen, oder anders ausgedrückt, um
gegen die stärksten Gegner antreten zu können.
Man muß verstehen, daß wir keine Stiere sind, keine Gorillas.
Wir haben nicht die Möglichkeit, rohe Kraft einzusetzen.
Bedauerlicherweise sind diejenigen, die uns belästigen und
angreifen in der Regel wesentlich größer und stärker als wir
selbst. Aus diesem Grund lehrt uns WingTsun einen
besonderen Typ von Techniken zu benutzen, der uns gegen
die rohe Kraft unseres Gegners bestehen läßt“.
Einer der bewundertsten Meister dieser Kunst ist Victor
Gutierrez. Ausgebildet in Deutschland, hat dieser Meister durch seine
internationalen Videos in einzigartiger Form einen unvergleichlichen
Eindruck in der Welt der Kampfkünste hinterlassen. Seine
eigentümliche Pädagogik, die er seinen Schülern immer wieder zu
gute kommen läßt, versetzt diese in die Lage, sich den
gefährlichsten Situationen stellen zu können.
Andere Traditionen, die zuvor wenig bekannt waren, haben mit
großer Kraft das aktuelle Panorama der Kampfkünste bereichert.
Stile, die aus den verschiedenen Winkeln Hawaiis oder den
Philippinen kommen, haben die Aufmerksamkeit von Experten und
Schülern geweckt.
Dokumentarfilm
Budo

Die reiche spanische Tradition des Esgrima, das in


Europa außer Gebrauch gekommen ist, wurde in
einem völlig anderen kulturellen und weit entfernten
Gebiet am Leben erhalten: Den Philippinen.
Maurizio Maltese ist einer der wichtigsten Vertreter
dieser Südostasiatischen Kampfkünste. Er hat
verschiedene Arbeiten über fast schon verlorene,
traditionsreiche Stile realisiert, diese erneuert und
lehrt sie nun wieder als Werkzeug, so daß die
Anthropologen heute kulturelle Aspekte studieren
können, zu denen man normalerweise nur
Zugang hat, wenn man mit den Kampfkünsten in
Verbindung steht.
Vor allem seine Arbeit über die geheimen
Kampfesweisen der alten italienischen
Camorra ist hierbei hervorzuheben.

Maurizio Maltese:
„Diese Kampfkünste, die Künste der
Philippinen, tragen große Neuheiten in sich,
denn sie stellen eine Fusion zwischen Ost und
West dar.
Auf den philippinischen Inseln hat man verschiedene
Kampfkünste entwickelt, so daß wir bereits bekannte
Stile wie Arnis, Arnis de Mano, Eskrima oder Kali finden
können. Vor allem die beiden ersteren, Arnis und Arnis de
Mano, erinnern augenblicklich an einen Namen lateinischer
Herkunft. Arnis könnte das Resultat einer Wortveränderung des
lateinischen „Armis“ sein, das „Waffe“ bedeutet“.
Die philippinischen Stile sind eine Anhäufung von
Traditionen, die ihren Ursprung in den Hunderten von
Invasionen haben. Latosa Escrima, das Esgrima der Familie
Latosa, ist eine der hervorstechendsten Formen des
philippinischen Kampfes. Ausgewandert in die USA und
nachdem zahlreiche Generationen diese Kunst im Geheimen
bewahrt und weiterentwickelt haben, begann die Familie um
Rene Latosa ihre Kunst in den letzten Jahrzehnten in der
Öffentlichkeit zu verbreiten.
Einige der exotischsten Kampfkünste haben das Interesse
unter den Studenten der Kampfkünste aus aller Welt gefunden.
Die polynesischen Künste wie das Lima Lama zum Beispiel oder
das hawaiianische Lua von Großmeister Solomon Kaiewalu,
philippinische Gattungen wie das Arnis von Meister Tasingco,
Arnis Koredas von Meister Bersebal, das Pentjak Silat aus Indonesien
sowie das Muay Thai, das es jetzt erst geschafft hat, den bis dahin von
japanischen Stilen beherrschten Markt zu erobern. Marco de Cesaris ist
hier einer der international anerkanntesten Experten auf dem Gebiet des
Muay Thai und ist Mitglied im Direktorengremium des Weltverbandes.

Marco de Cesaris:
„Die Kriegstraditionen des alten Königreiches Siam stellen einen
kulturellen Schatz dar, der schon immer von besonderem Interesse der
herrschenden als auch der dienenden Klasse war.
Man kann hinsichtlich der Entwicklung der Kampfkunst zwei Epochen
unterscheiden: In der ersten wurden Kämpfe ohne jegliche Protektion
durchgeführt und die Baumwollstoff umwickelten Fäuste dienten dazu, die
Schläge noch fester werden zu lassen.
Dann kam das aktuelle thailändische Boxen, das sogenannte Thaiboxen,
welches im Ring ausgeübt wird und dem Boxen sehr ähnlich ist. Man benutzt
Handschuhe verschiedenen Gewichts, je nach den Charakteristiken des
Athleten und diese erlauben wesentlich limitiertere Schlagserien und -
techniken als im traditionellen Muay Thai Boran“.
Solch verschiedene Stile haben dennoch eine gemeinsame,
offene Zielsetzung, nämlich das aufzunehmen was wertvoll
und effektiv ist. Genau dies ist es, was die modernen
Kampfkünste charakterisiert. Diese neue Form
von „Crossfighting“ lädt den Interessierten
ein, das Beste aus jedem Stil zu
erlernen und an sein Temperament
und seine körperlichen
Voraussetzungen
anzupassen.
Budo

Bruce Lee drückte dies in seinem berühmten Slogan lassen sie ihn nicht wieder aufstehen! Wenn er sich
perfekt aus: „Nimm Dir was funktioniert und befreie Dich bewegt bedeutet das, daß er immer noch am Leben ist!
vom Unnützen“. Meine Schüler lernen andere Formen oder Techniken
Eine Philosophie, die den künftigen Tendenzen weit und ich sage ihnen immer: Wenn es dir gut vorkommt,
voraus war, sieht man dies doch noch an weiteren seiner einen anderen Stil zu probieren um dich zu verbessern
Sätze: oder weiter zu entwickeln, dann tu das, doch vergiß nie
„Die Kunst hat dem Künstler zu dienen, und nicht der deine Herkunft, nie deine Wurzeln“.
Künstler der Kunst“. Diese Zeilen, die für die Effektivität plädieren, waren
Diese offene und reformistische Einstellung hatte während Hunderten von Jahren der Erfolgsgarant von
insbesondere in den USA Früchte geschlagen, rührt dies sogenannten externen Techniken. Dazu gab und gibt es
wohl der besonderen kulturellen Vermischung her. Der noch interne Aspekte, die es zu entwickeln gilt, Erholung
Vater dieser Revolution war Großmeister Adriano und Gesundheit.
Emperado, Gründer des Kajukenbo. Mit seinen 83 Jahren Das Tai Chi war und ist die dafür weit verbreitetste und
und mehrfachen Herzoperationen lehrt er immer noch bekannteste Kampfkunst. Die Beat-Generation der 60er
seine eigenartige Kunst, die sich auf der ganzen Welt Jahre begeisterte sich damals für die Demonstrationen
verbreiten konnte. der Macht des Chi, die der Großmeister Chen Man Chen
in Kalifornien damals gab.
Es gibt zwei große Schulen im Tai Chi, einmal die
Schule Chen und dann die Schule Yang. Beide basieren
Adriano Emperado:
„Ja, mein Stil ist tatsächlich anders, das ist schon auf dem Üben der „Formen“. Die Formen sind eine
„erprobt“. Er stellt eine Kombination von Techniken dar. festgelegte Reihenfolge von Bewegungen mit
Wenn sie sehen, daß ihr Gegner auf den Boden geht, besonderem rhythmischen und energetischem Fluß, die
Budo
Dokumentarfilm

normalerweise einen Kampf gegen einen oder mehrere Gegner


darstellen.
Die japanischen Formen, Katas, sind in fast allen östlichen
Stilen enthalten und dienen nicht nur dem Entwickeln der
Technik oder als Eselsbrücke zum Erinnern an all die Techniken.
Durch ihre Ausübung wird der ganze energetische Kreislauf des
Körpers stimuliert und der Adept erfährt einen Zustand
außergewöhnlicher Konzentration.
In anderen östlichen Kampfkünsten wird der Kampf, japanisch
Randori bzw. Kumite, begleitend mit den Formen geübt; im Tai
Chi sind sie der Kampf selbst. Der wichtigste Chinesische
Meister hierfür dürfte wohl der Urenkel des Gründer des Yang
Stiles sein, Meister Fu Xeng Yuan. Seine Familie hat allen
Einflüssen zum Trotz die Tradition einiger Formen
aufrechterhalten, die sich so heutzutage in die zweifellos
bekanntesten der chinesischen Kampfkünste verwandeln
konnten.
Doch die Wiege der östlichen Kampfkünste ist das Shaolin.
Shaolin wurde durch die Serie „Kung Fu“ mit David Carradine
bekannt, der den bekannten kleinen Wirbelwind spielte und so
einer Kampfkunstserie zu einem dato nie dagewesenen Erfolg
verhalf. Die originelle Idee zu dieser Serie hatte, das wissen die
meisten nicht, kein anderer als Bruce Lee. Doch die Produzenten
entschieden sich gegen Bruce, da sie befürchteten, daß ein
Asiat dem Image schaden könnte.
Von da an wurde sich die Chinesische Regierung über den
großen Erfolg ihres Sprößlings bewußt, und öffnete ein wenig die
Zensur über ihre Goldader der traditionellen Künste, um
selbstverständlich „ein paar“ Devisen in Form von Dollars durch
die Touristen einfließen zu lassen.
Und so konnte die inter ne Linie des Klosters ihre
Kriegstraditionen nutzen und seine besondere Kombination aus
Buddhismus und Kampfkünsten verbreiten.
Die Klosterleitung hat vor allem Huang Aguilar mit der
Verbreitung der wahren Kunst des Shaolin beauftragt, damit
mehr als nur die Folklore und das Spektakel in die Welt getragen
wird, so daß dieser eine audiovisuelle Enzyklopädie des Shaolin
erarbeitete. Es ist eine wundervolle Paradoxie welche sehr gut
erklärt, was derzeit mit den aktuellen Kampfkünsten weltweit
geschieht. Ein junger Baske wird auserwählt, um eine
Jahrtausend alte Kunst zu bewahren.
Andere westliche Meister haben die gleiche schwere Bürde zu
tragen. So wie Meister Cangelosi aus Italien, der einige der
Geheimformen Chinas beherrscht, die ihm seine Lehrmeister
überließen. Stile wie der Hung Gar oder Pa Kua sind dabei, sich
in wenigen Jahren einen zuvor nie dagewesenen Stellenwert zu
erobern.

„Ja, mein Stil ist tatsächlich


anders,
das ist schon „erprobt“.
Er stellt eine Kombination
von Techniken dar.“
Budo

Paolo Cangelosi:
„Kampfkunst stellt eine Disziplin dar, die einem Menschen hilft sich zu orientieren, sich zu formen und auszubilden, sie ist
eine Art Fixpunkt. Eine Person die eine Kunst ausübt, wie Musizieren, Malen, Singen und selbstverständlich Kampfkunst,
pflegt und fördert ihre ganze Persönlichkeit, ihren Charakter, ihre Gefühle, ihren Körper und ihre Energien.
Kung Fu ist eine Kunst, die auch im fortgeschrittenen Alter ausgeübt werden kann, so auch noch mit 80 oder 90 Jahren“.
Kriegskünste sind vor allem Kampfkünste. Doch wie besagt ein Spruch: Alles in seinem
Entgegengesetzten zu suchen. Friede ist nicht das Gegenteil von Krieg. Das
Gegenstück des Eris, der Krieg, ist Eros, die Liebe. Die universelle
Anziehungskraft, Eros, ist in der griechischen Mythologie Tochter des
Chaos und Schwester und somit Gegenstück zu Eris, dem Krieg,
Symbol des Widerwillens. Krieger haben in allen Traditionen das
Bewußtsein ihrer Endlichkeit gepflegt und kultiviert. Die Nähe zum Tod
transformierte ihr Bewußtsein und erlaubte ihnen ein tieferes Verstehen
der Phänomene des Lebens. Ebenso sind in der hinduistischen
„Kung Fu ist eine Kunst, die auch
im fortgeschrittenen Alter
ausgeübt werden kann,
so auch noch mit
80 oder 90 Jahren.“
Tradition die Kräfte des Lichts und der Dunkelheit
zu finden, die sich in dem kosmischen Tanz
des Lebens und des Todes entgegentreten.
Sri Dinesh hat sein Leben lang für den
Weg des Kriegers gearbeitet und die
hinduistische Tradition mit eingebracht.
Seine Erfahrung war und ist auch von
großer Bedeutung für Praktikanten
anderer Stile. Die Verinnerlichung von
Bewegungen, Beweglichkeit und
Atemkontrolle die durch das Yoga
herrühren, machen diesen Stil zu einer
idealen Ergänzung, gerade für die
bekanntesten Kämpfer der Zeit, wie
Rickson Gracie.

Sri Dinesh:
„Yoga als Disziplin wurde vor ca.
5.000 Jahren geschaffen.
Für die Ausübung von Kampfkünsten ist die
Konzentration etwas essentielles, denn ohne
mentale Konzentration kann man nicht mit
maximaler Intensität trainieren, man schafft es
nicht, all seine naturgegebenen Kräfte
anzubringen und deren Prozesse der
Dynamisierung umzusetzen. Besonders, wenn
durch eine Bewegung über einen bestimmten
Punkt Energie mittels einem exakten,
ausgeglichenen Impuls ausgeübt werden
muß, wird deutlich, daß dies ohne
Budo

Konzentration unmöglich ist. Meiner Erfahrung Doch die disziplinären Künste sind nicht
nach ist die Konzentration nicht nur mentaler notwendigerweise auf die Konfrontation und
Natur, sondern auch emotionaler, tiefgehender, Gewalt abgestellt. Es ist bekannt, daß
und sie wird durch die Ausübung der fortgeschrittene Praktikanten sehr ausgeglichene
Kampfkünste entwickelt“. und ruhige Personen sind.
Yoga ist immer öfter Bestandteil des Trainings
von Kampfkünstlern, da diese so nicht nur eine
erstaunenswerte Beweglichkeit erlangen sondern
Rosa Maria Distefano
auch Verletzungen vermeiden ler nen. Die
(Psychologin und Expertin
Dehnübungen und Kraftübungen des Yoga für bioenergetische Abläufe):
stärken und verlängern die Muskelfasern, so daß
diese mehr und mehr in der Lage sind, explosiv „Die Kampfkünste lehren uns jenes zu sehen,
und ausdauer nder hinsichtlich der das wir vor uns haben, also unseren Gegenüber.
Schlagtechniken zu agieren, und Der Gegenüber, der Andere, ist ebenso präsent in
widerstandsfähiger hinsichtlich der den Konfrontationen der Kampfkünste wie in den
Hebeltechniken. Yoga an sich ist eine Form der Konfrontationen des täglichen Lebens. Diese
Meditation, die uns verbesserte Erfahrung regt
Konzentrationsfähigkeit in Streßmomenten wie uns dazu an,
dem Kampf gibt. uns mit all
„Für die Ausübung von
Kampfkünsten ist die
Konzentration etwas
essentielles, denn ohne
mentale Konzentration kann
man nicht mit maximaler
Intensität trainieren.“
Budo

dem in Verbindung zu bringen, was die anderen für uns Kansen Ryu trainierte, einen gefährlichen Stil, der dafür
darstellen bzw. bedeuten. gedacht ist, sich bewaffneten Angreifern zu widmen.
Kampfkünste auszuüben bedeutet nicht nur Techniken Okinawa war ohne Zweifel einer der wichtigsten Orte in
mit Ellenbogen, Händen, Beinen usw. anzuwenden, der Entwicklungsgeschichte der disziplinären Künste.
sondern vor allem all unser Sein in jede Handlung Sogar heute noch lehren die alten Meister Techniken
einzubringen“. und Katas vergangener Zeiten in denen sie die Werkzeuge
Die militärischen Künste, noch weit entfernt von dem der damaligen Bauern als Waffen einsetzen.
asiatischen Konzept, das alles eingeleitet hat, haben Okinawa erlitt im Laufe seiner Geschichte unzählige
jedoch schon immer Techniken aus den Kampfkünsten für Besatzungen, die letzte davon durch das Japanische
ihre Ziele eingesetzt. Trotz der fortschreitenden Kaiserreich, und dies trotz des kämpferischen Charakters
Technisierung der Waffentechnologie, wird es immer eine der Bewohner der Halbinsel der Kyu Ryu. Das
Infanterie geben, die im Nachhinein das eroberte Gebiet Waffenverbot ging soweit, daß es ins kuriose umschlug
besetzen muß. Deswegen beinhaltet das Training der und ein einziges Messer in die Mitte des Dorfplatzes
Einheiten jedes Mal mehr ausgetüftelte Techniken. festgebunden wurde, damit die Frauen dort ihr Gemüse
Die Sicherheitskräfte und Polizeien erhalten ebenso schneiden konnten. Trotzdem haben der Instinkt und die
jeden Tag mehr Training in den Kampfkünsten. Ein Beispiel Fähigkeit des dortigen Volkes ein Kampfsystem
dafür ist Meister Jose Cuspinera, der die Sondereinsatz- hervorkommen lassen, das auf Grundlage ihrer täglichen
kommandos in seinem Heimatland Kuba mit dem System Arbeitswerkzeuge basierte.
Dokumentarfilm

„Kriegskünste sind vor allem Kampfkünste.


Doch wie besagt ein Spruch:
Alles in seinem Entgegengesetzten zu suchen.“
Budo
Dokumentarfilm

Doch die waffenlosen Künste waren die Sache,


wodurch Okinawa den größten Beitrag in der
Geschichte der Kampfkünste lieferte. Die
waffenlosen Handtechniken, Kara-Te, wurden
durch den außergewöhnlichen Meister Guichin
Funakoshi systematisiert. Die Techniken sind
eindeutig von den chinesischen Boxtechniken
stark beeinflußt, welche einige Experten nach
Japan brachten und dort veränderten, so daß
man diese als Okinawa-Te oder „Faust von
Okinawa“ kennt. Diese alten Stile enthalten in
ihren Katas Sequenzen, die den Formen des
Shaolin entsprechen. Doch sei es wie es sei, wahr
ist, daß die neue Systematisierung des Karate
diesen Stil in den 50er und 60er Jahren die Welt
erobern ließ. Jede Kampfkunst war damals eine
Form von „Karate“, und die Verbreitung kannte
keine Grenzen. Karate stellt ein effektives
Selbstverteidigungssystem dar, ebenso ein
ausgleichendes Grundlagentraining des Körpers
und eine Form, sich selbst zu finden, und zwar
durch Meditation in Bewegung.
In Japan wie in China wurde ein großer Beitrag
zu den Kampfstilen geliefert. Hochgestellte
Japaner lassen ihre Aggressivität im Training des
Kendo aus. Sogar im Westen findet diese
bewundernswerte Kunst täglich mehr Anhänger.
Die Techniken sind einfach, Schläge von oben
nach unten, von rechts nach links und umgekehrt,
Stöße. Es ist nicht kompliziert. Vor der
Anwendung findet man die Magie dieses Stiles.
Den richtigen Moment erkennen, Handeln mit der
notwendigen Entschlossenheit, Brechen der
gegnerischen Konzentration, so daß man auf den
Gegner eindringen kann, also das, was man in
Japan „Sen No Sen“ nennt.
Kendo hat ebenso wie Iaido das Konzept des
Schwertes als Waffe. Im Iaido besteht die Kunst
aus dem Ziehen der Waffe, man trainiert dort mit
einem richtigen Schwert. Das japanische Schwert,

„Kampfkünste
auszuüben bedeutet
nicht nur Techniken mit
Ellenbogen, Händen,
Beinen usw.
anzuwenden,
sondern vor allem all
unser Sein in jede
Handlung
einzubringen.“
Budo

"Fluir como el agua,


deslizarse como la nube",
la frase Zen define
perfectamente el objetivo de
toda Arte Marcial en su
máximo nivel”

Katana, ist berühmt für seine Leichtheit und Kraft,


es ist verstärkt durch verschiedene Metalltypen,
die weichsten in der Mitte, um Flexibilität zu geben
und die härtesten in der äußeren Schicht, um die
Schneidwirkung zu erzielen.
Iaido erfordert höchste Konzentration, jede
Bewegung muß intuitiv gesteuert werden, so daß
jeder Schlag tödlich wird. So ist es sogar beim
Training noch Brauch, daß der Samurai sein
Schwert schüttelt, um so von seiner Klinge das
Blut seines Feindes abzuschütteln.
Aus diesen traditionellen japanischen Künsten,
bekannt als Bujutsu, konnte einer der größten
Meister der japanischen Geschichte schöpfen.
Morihei Ueshiba war eine besondere und
charismatische Person. Er studierte traditionelle
Kriegskünste wie Daito Ryu, die
Naturgeistertradition Shinto der Sekte Omoto und
schuf das Aikido: Der Weg der vereinigten
Energien.
Die These von Ueshiba ging noch über die von
Jigoro Kano hinaus, so daß man nicht bloß „weicht
wenn man gestoßen wird, sondern daß man sich
gleich entfernt“. Das Resultat ist die konzentrierte
Kunst par excellence. Es gibt weder Angriffe noch
Abwehren, lediglich Vereinigung mit dem Gegner.
Es gibt keinen Feind, lediglich das
Zusammentreffen zweier Kräfte.
Die Mehrzahl der Arbeitskreise des Aikido, vor
allem die dem Aikikai, dem japanischen
Hauptquartier, nahestehen, bevorzugen die Lehren
des Stilgründers exakt so zu bewahren wie dieser
sie damals lehrte. Unter all den Meistern hebt sich
einer besonders hervor, Yoshimitsu Yamada, ein
rastloser Wanderer in Sachen Aikido, der die Kunst
Ueshibas auf allen Erdteilen verbreitet, vor allem
jedoch in Nordamerika.
Ueshiba nannte sein Budo vor allem eine Kunst
des Friedens. Seine diesbezügliche Besessenheit
Dokumentarfilm
Budo

ließ ihn sogar während des Japanisch-Chinesischen Krieges „Fließen wie das Wasser, gleiten wie die Wolke“,
nach china reisen, um den Streit zu beenden. Durch ihn sagt uns ein Spruch des Zen, der auf perfekte Weise
erlangten die traditionellen Kriegskünste Japans ihre das höchste Ziel jeder Kampfkunst auf einen Nenner
maximale Expression als Künste des Friedens. bringt.
Der Weg des Kriegers ist demnach was er schon immer Eins werden mit dem Ganzen, Vereinen von Körper,
war: Ein Weg des Bewußtseins, ein Weg zu sich selbst, ein Gefühl und Geist in einem ökonomischen Akt, mitten im
Weg des inneren Wachstums. Leben stehen, im Hier und Jetzt.

„Der Weg des Kriegers ist demnach was er schon immer


war: Ein Weg des Bewußtseins, ein Weg zu sich selbst,
ein Weg des inneren Wachstums.“
Budo
Dokumentarfilm

Dies ist der Weg des Kriegers, ein Weg der in den
Anfängen der Menschheitsgeschichte begann und der in den
verschiedenen Kulturen immer weiter philosophiert und
ausgefeilt wurde, und dies dank der Vielfalt an Stilen, die all
die Möglichkeiten des Menschen erforschen. Ein Weg zu
Lernen, wie man den Lebensschmerz durch persönliche
Anstrengung lindern kann. Ein Weg der Gesundheit, der
Harmonie, der Macht, eine Schatzkiste der Traditionen, die
der Zukunft immer offen steht.

„Eins werden mit dem


Ganzen, Vereinen von Körper,
Gefühl und Geist in einem
ökonomischen Akt,
mitten im Leben stehen,
im Hier und Jetzt.“
Sifu Alfred Johannes Neudorfer und Sifu Rosa
Ferrante Bannera, die Gründer des Wing Tsun
Universe, WTU, eine Bewegung, die nicht vom
Gebrauch von Techniken, sondern von Qualitäten,
Austausch, Prinzipien und Bewegungskonzepten
geprägt ist, konzentrieren sich in ihrer ersten DVD
auf den Siu Nim Tao (SNT) oder den „9 Wegen“.
Der SNT ist die Grundlage des Wing Tsun, Wing
Chun und des WTU. Das Verständnis dessen ist
dieselbe Grundlage für alles was danach kommt.
Wenn man beobachtete, wie die Leute die
Sequenzen dieser Bewegung ausführen,
kann man daraus folgern wozu sie
alles fähig sind. Wenn an dieser
Bewegung bereits etwas falsch
ist, wird alles, was der
Schüler später dazu
entwickeln wird auch
falsch sein. Die
Bewegungen des WTU
(Formen) bringen
miteinander verbundene
Funktionen mit sich, von
denen man ihre
Anwendung ableiten
kann. Die Bedeutung der
ersten Bewegungen
macht, dass sich diese in
andere ableiten und die
Anwendungen, die auf den
Prinzipien basieren und die
Interaktion, die zum Verständnis
hilft, garantiert werden. Der WTU
bezieht ein extra „Set“ mit ein, das
seine Begründer, aufgrund der aktuellen
Umstände als notwendig bezeichnen. Die DVD
beinhaltet die Bewegung (Form) Siu Nim Tao, seine
9 Sequenzen und Anwendungen. Die Sequenzen 1-
3 der ersten Bewegung werden von Chi Sao
begleitet, sowie von einem aufschlussreichen
Interview mit der Begründern des WTU.
REF.: • DVD/WTU1

Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert


werden, sind mit einemspeziellen Hologramm-
Aufkleber versehenund werden allein in den
Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in
VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich
unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck
und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD
Hülle nichtden oben genannten
Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein
illegale Raubkopie.

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