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Table des matières

PREFACE .........................................................................................................................................................4
ZOOM VIRUS...................................................................................................................................................5
RÉSERVOIRS À MALADIES : NOUS AVONS OUVERT LA BOÎTE DE PANDORE ...........................................................5
PARTIE I : IMMUNITÉ ......................................................................................................................................8
IMMUNITÉ : LES 4 ERREURS À NE PAS COMMETTRE ..............................................................................................8
Erreur 1 : réduire son temps de sommeil........................................................................................................8
Erreur 2 : manquer de ces nutriments ............................................................................................................9
Erreur 3 : boire trop d’alcool ..........................................................................................................................9
Erreur 4 : décaler son heure de coucher .......................................................................................................10
5 CLÉS SIMPLES DE L’IMMUNITÉ QU’ON NE DOIT PLUS VOUS CACHER ................................................................11
Clé n°1 : Les micronutriments .......................................................................................................................11
Clé n°2 : Respirer la sérénité.........................................................................................................................12
Clé n 3 : Les contacts physiques et les câlins, un antiviral à préserver .........................................................13
Clé n 4 : Manger « antiviral » .......................................................................................................................14
Clé n°5 : Le jeûne ..........................................................................................................................................15
ÉPIDÉMIES : LES MÊMES SOLUTIONS DEPUIS 700 ANS ? .....................................................................................16
LES DEUX ACTIVATEURS D’IMMUNITÉ SOUS-ESTIMÉS DE VOTRE CORPS ............................................................19
Le foie, rempart indispensable contre le COVID-19 ......................................................................................19
Le thymus, un organe de 2 cm décisif contre les virus .................................................................................22
PARTIE II : NUTRITION ET COMPLEMENTS .....................................................................................................25
COMMENT RENFORCER VOTRE BOUCLIER IMMUNITAIRE PAR L’ALIMENTATION ................................................25
Votre kit alimentaire anti-infection ..............................................................................................................25
Mangez suffisamment de protéines… et d’arginine !...................................................................................25
Évitez le sucre… mais pas le gras ! ...............................................................................................................26
Faites le plein de ces micronutriments ! .......................................................................................................27
L’intestin, pièce maîtresse de votre immunité..............................................................................................28
Saviez-vous que l’avoine régule les réponses immunitaires ? ......................................................................29
La consommation d’alcool est-elle un problème ou non ? ...........................................................................30
VOTRE GUIDE DE NUTRITION CONTRE LE COVID-19 ..........................................................................................31
Les recommandations des sociétés savantes en nutrition pour la Covid-19 ................................................31
Les 8 micronutriments contre la Covid-19 validés par la science .................................................................32
JEÛNE, DÉTOX, CURE DE JUS : EST-CE LE BON MOMENT ? ...................................................................................36
Oui, le jeûne régénère vos défenses immunitaires .......................................................................................36
Mais attention aux jeûnes extrêmes ............................................................................................................36
Préférez un jeûne aménagé .........................................................................................................................37
LES PETITS SECRETS D’IMMUNITÉ DU DR RUEFF................................................................................................38
ZINC + MATCHA : VOTRE SUPER COMBO IMMUNITÉ ..........................................................................................40
Le zinc, un nutriment essentiel pour votre immunité ! .................................................................................40
Cette substance du matcha fait grimper vos taux de zinc............................................................................40
VITAMINE D ET CORONAVIRUS : RÉDUISEZ VOTRE RISQUE DE MOURIR .............................................................41
Faut-il se fier aux normes ? ..........................................................................................................................42
A quelles recommandations se fier ?............................................................................................................42
De combien de vitamine D avez-vous besoin ? ............................................................................................43
4 conseils d’expert pour bien choisir votre complément de vitamine D .......................................................44
PARTIE III : PHYTOTHERAPIE..........................................................................................................................46
COVID-19 : CETTE ALGUE SERAIT-ELLE PLUS EFFICACE QUE LE REMDESIVIR ? .................................................46
Une algue japonaise qui « dérange » les labos ............................................................................................46
Plus puissant, moins dangereux, mais… pas assez rentable ! ......................................................................47
SOIGNEZ VOS BARRIÈRES NATURELLES AVEC LE NOYER ....................................................................................48
Défenseur de vos barrières naturelles ..........................................................................................................48
Faut-il se méfier de la juglone ? ...................................................................................................................49
Actifs majeurs et indications ........................................................................................................................49
Formes d’usage à privilégier ........................................................................................................................50
AMÉLIOREZ LA RÉSISTANCE DE VOTRE ORGANISME AVEC L’ÉLEUTHÉROCOQUE ...............................................52
Le concept de « plante adaptogène » ..........................................................................................................52
Ce qu’en dit la recherche scientifique...........................................................................................................52
Comment l’utiliser ? .....................................................................................................................................53
LA PLANTE SECRÈTE DES VIKINGS POUR UN ESPRIT SEREIN ...............................................................................54
La racine des Dieux prisée de l’URSS ............................................................................................................54
HUILES ESSENTIELLES ....................................................................................................................................56
LES RECOMMANDATIONS DU DR RUEFF ............................................................................................................56
FOCUS SYMPTÔMES : QUE FAIRE?.................................................................................................................58
COMBATTRE LA FIÈVRE : UN RÉFLEXE À BANNIR ? ............................................................................................58
La température corporelle humaine en baisse .............................................................................................58
La peur de la fièvre .......................................................................................................................................59
La fièvre est bienfaisante ..............................................................................................................................59
La fièvre, une alliée pour lutter contre les épidémies ......................................................................................60
Pourtant, la chaleur peut tuer ......................................................................................................................61
Alors, que faire en cas de fièvre ?.................................................................................................................61
La fièvre du coronavirus est-elle dangereuse ? ............................................................................................62
L’aspirine et l’écorce de saule blanc .............................................................................................................62
LES AUTO-ANTICORPS EXPLIQUERAIENT LA PERSISTANCE DE SYMPTÔMES APRÈS L’INFECTION ........................64
Le Covid long enfin reconnu .........................................................................................................................64
10 à 15 % des malades touchés par le Covid long ........................................................................................64
Non, le Covid long, ce ne sont pas des symptômes viraux ...........................................................................64
Des auto-anticorps découverts chez les malades .........................................................................................65
Des facteurs génétiques ? ............................................................................................................................65
TUTORIEL POUR RETROUVER L’ODORAT APRÈS LE COVID .................................................................................66
L’odorat est responsable de 80 % de notre goût ! ........................................................................................66
Le training olfactif pour stimuler votre odorat .............................................................................................67
PARTIE IV : SOULAGER SON STRESS ET MIEUX VIVRE L’EPIDEMIE ..................................................................69
COMMENT RÉSISTER À LA CONTAGION DE LA PEUR ? ...................................................................................69
COMBIEN LA PEUR FERA-T-ELLE DE MORTS ? ....................................................................................................70
LES QUATRE MESURES ANTI-PEUR D’EMMANUEL DUQUOC ...............................................................................70
1. Minimiser les contacts avec des gens apeurés ...................................................................................70
2. La quarantaine médiatique ................................................................................................................71
3. L’exposition au froid ...........................................................................................................................71
4. Requalifier tout malaise en simples sensations ..................................................................................71
PARFAITEMENT ÉTANCHE À LA PANIQUE GÉNÉRALE ..........................................................................................72
L’IMPORTANCE D’ASSAINIR VOTRE INTÉRIEUR..............................................................................................75
RITUEL POUR PURIFIER VOTRE MAISON..............................................................................................................75
AÉRER VOTRE MAISON : UN GESTE BARRIÈRE OUBLIÉ........................................................................................78
“C’est tout simple et ça change tout”, le président des Hôpitaux de Paris ..................................................78
Faites entrer de l’air pur ...............................................................................................................................78
Limitez ces produits ménagers .....................................................................................................................78
Bougies parfumées : fausse bonne idée .......................................................................................................79
Diffusez une de ces 12 huiles essentielles.....................................................................................................79
MALADIES ATTRIBUÉES AU COVID-19 : LA PISTE PSYCHOLOGIQUE ................................................................81
UNE COOPÉRATION PLUTÔT QU’UNE ATTAQUE ? ...............................................................................................81
COVID-19 OU GRIPPE SAISONNIÈRE ? .................................................................................................................82
97 % DES RÉPONDANTS ONT ÉPROUVÉ UN STRESS IMPORTANT ..........................................................................82
UNE RÉPONSE BIOLOGIQUE À DES STRESS ÉMOTIONNELS...................................................................................83
INTERVIEW DE FRANCIS CANCE : « LES VIRUS NE SONT PAS DES DANGERS. PAS PLUS QUE LES BACTÉRIES. » ...86
DÉBRANCHEZ LES MÉDIAS : 4 TECHNIQUES POUR RÉSISTER À L’ACTUALITÉ ANXIOGÈNE ! ................................88
Extirpez-vous de force de cette atmosphère nocive ! ...................................................................................88
4 techniques pour ne pas tomber dans le piège de la surinformation .........................................................88
QUEL EST LE PLUS DANGEREUX : LE VIRUS OU LA PEUR DU VIRUS ? ..................................................................90
Prendre de la distance avec sa peur .............................................................................................................91
Nutrition anti-inflammatoire contre la peur ................................................................................................92
L’exercice physique.......................................................................................................................................92
Des nutriments contre la peur ? ...................................................................................................................92
La peur n’évite pas le danger .......................................................................................................................93
PARTIE V : POLITIQUES SANITAIRES...............................................................................................................94
MASQUES, GELS ET FAUSSE SECURITE ...........................................................................................................94
GELS ET SOLUTIONS HYDROALCOOLIQUES : LES RÉSULTATS INQUIÉTANTS D’UNE NOUVELLE ENQUÊTE ...........94
Masque + gel : une “fausse sécurité” ...........................................................................................................94
Réduisez de 80 % les risques de transmission ..............................................................................................95
UTILITÉ DES MASQUES : L’ÉTUDE DANOISE QUI DÉRANGE .................................................................................96
Une science partisane ?................................................................................................................................96
Le masque favoriserait-il la propagation du virus ? .....................................................................................97
BOOSTEZ L’EFFICACITÉ DE VOTRE MASQUE AVEC DES HUILES ESSENTIELLES....................................................99
Votre « masque-bouclier » ...........................................................................................................................99
CONFINEMENT ............................................................................................................................................ 100
LE CONFINEMENT N’AIDERAIT PAS À SAUVER DES VIES, SELON DES CHERCHEURS...........................................100
Les pays riches plus touchés par le virus ....................................................................................................100
L’antidote des philosophes pour garder le moral .......................................................................................101
UNE ÉTUDE AMÉRICAINE A RÉUSSI À QUANTIFIER LES RISQUES D’INFECTION LIÉS À DIFFÉRENTS LIEUX .........103
Restaurants, cafés et salles de sports = danger .........................................................................................103
Qu’en est-il des “petits commerces de proximité” ?...................................................................................104
LE MYTHE DU VACCIN ................................................................................................................................. 105
COVID : LE « GRAND REMPLACEMENT » DE LA GRIPPE ?..................................................................................105
Bilan en trompe-l’œil..................................................................................................................................107
Le Covid est-il en train de remplacer la grippe ? ........................................................................................109
La mise en garde du Dr de Lorgeril.............................................................................................................110
L’impossible vaccin universel......................................................................................................................110
2000 % D’EFFICACITÉ… QUI DIT MIEUX ?.......................................................................................................112
Vaccin : les laboratoires se comportent comme des enfants .....................................................................112
Ce qui se cache derrière ces chiffres ...........................................................................................................112
Trop d’incertitudes pour se réjouir .............................................................................................................113
Restons prudents ! .....................................................................................................................................114
PARTIE VI : TOUR DU MONDE DU COVID (OCTOBRE-NOVEMBRE 2020) ....................................................... 117
ARRÊT N°1 : LA SUÈDE, NI MASQUÉS NI CONFINÉS ..........................................................................................117
« La vie continue comme d’habitude ».......................................................................................................117
Des mesures très douces ............................................................................................................................118
« C’est comme un feu de forêt qu’on fait brûler doucement »...................................................................119
10 fois plus de morts que chez ses voisins ..................................................................................................119
Les maisons de retraite sacrifiées ? ............................................................................................................120
ARRÊT N°2 : LA FINLANDE, L’ÉPIDÉMIE SEREINEMENT ...................................................................................121
Toujours pas de deuxième vague ...............................................................................................................121
Une réponse rapide et un traçage massif ..................................................................................................122
Des Finlandais « heureux » et « solitaires » ...............................................................................................122
Pourquoi c’est plus compliqué en France ...................................................................................................123
ARRÊT N°3 : AU JAPON, UNE « TROISIÈME VAGUE » ? .....................................................................................124
Déjà une “troisième” vague ?! ...................................................................................................................124
Le mystère de l’immunité croisée ...............................................................................................................124
La stratégie des “3C” ..................................................................................................................................125
Des mesures non obligatoires ....................................................................................................................126
Malgré tout, la santé mentale décline .......................................................................................................126
ARRÊT N°4 : CORÉE DU SUD, LE TRAÇAGE DÉRAPE .........................................................................................127
La méthode coréenne des « 3 T » ...............................................................................................................127
L’économie qui a le mieux résisté de l’OCDE ..............................................................................................128
3e vague = les lieux à haut risque fermés ...................................................................................................129
Un traçage “agressif” et controversé .........................................................................................................130
Quelles leçons en tirer pour la France ? .....................................................................................................131
ARRÊT N°5: Y A-T-IL UNE EXCEPTION AFRICAINE ? .........................................................................................133
L’exemple du Kenya, pauvre mais résilient ................................................................................................133
D’où vient cette « exception africaine » ? ..................................................................................................134
Des mesures radicales, prises très tôt ........................................................................................................135
Une 2e vague plus forte que la première ....................................................................................................136
2 millions de pauvres supplémentaires ......................................................................................................136
Au-delà du virus, des dégâts psychiques ....................................................................................................137
PREFACE
Chers lecteurs,

Ce livre regroupe des articles et des chroniques de santé sur des informations peu visibles dans
les médias depuis le début du Covid.
Le discours des autorités est le même depuis le début : masque, confinement, vaccin.
Ce sont les laboratoires qui tirent les ficelles. Leurs lobbies font pression sur les médias et le
gouvernement car ils ont beaucoup à y gagner.
À elle seule, la firme Pfizer ferait plus de 10 milliards de bénéfices avec les vaccins livrés à
l’Europe et aux États-Unis12.
Dans ces conditions, la partie semble perdue pour la santé naturelle. Les médias et les autorités
médicales boudent toujours les plantes, les vitamines et des remèdes naturels dont l’efficacité
contre les épidémies est connue, et ce depuis des siècles !
Bien sûr, ces solutions ne font pas des miracles. Mais ensemble, elles vous aideront
à passer l’hiver sans craindre une grave infection. Certaines renforceront vos poumons, d’autres
stimuleront vos glandes immunitaires, d’autres vous rendront énergiques. Et brique par brique,
elles vous aideront à construire un rempart immunitaire contre les virus.

Pourtant, ces solutions restent suspectes aux yeux des autorités. Ce sont ainsi des dizaines
d’entre elles que les médias dénigrent depuis l’année dernière. Les preuves manquent, nous dit-
on. C’est vrai, certaines solutions manquent de sérieux. C’est pourquoi dans ce livre, je ne vous
présente que celles dont l’efficacité ne fait plus de doute : j’en ai rassemblé une cinquantaine.
C’est le cas de la vitamine D, de la vitamine K, du zinc ou de réflexes indispensables, comme
bien aérer chez soi.
Ce geste est pour moi emblématique. Il est si simple qu’on n’y croit peu.
Pourtant, l’air de votre maison est huit fois plus pollué que l’air extérieur ! C’est un vrai bouillon
de culture pour les germes, les virus et les bactéries. Pas étonnant que le domicile soit le premier
lieu de contamination.
Peut-être aurez-vous du mal à me croire. Je le comprends : ces solutions semblent farfelues,
trop simples pour être vraies, et surtout, ne sont pas « chimiques ». Malgré tout, j’estime que
c’est mon devoir de vous les faire connaître.
Testez-les, vous verrez bien. Simples, naturelles et peu coûteuses, vous pourrez les transmettre
à vos proches si vous les trouvez efficaces.

Ce livre vous apprendra aussi à prendre du recul face aux informations qu’on vous donne. Il
vous montrera des exemples de pays sans confinement, n’ayant pas connu de deuxième ni de

1 https://www.capital.fr/entreprises-marches/des-ruptures-dapprovisionnement-a-prevoir-pour-le-vaccin-pfizer-
biontech-1389827
2 https://www.tdg.ch/une-fuite-sur-les-prix-des-vaccins-met-lue-dans-lembarras-
762891513855?utm_source=sfmc&utm_medium=email&utm_campaign=TG_ED_9_ENG_EM_NL_XX_NOUVELLE_WEEK
END&utm_term=2020-12-19&utm_content=954818&utm_id=d8ce6f3a-1500-4e74-a354-2c7f84a85bdf

troisième vague, des avis d’experts en décalage total avec les discours officiels et des dizaines
d’articles sur cette crise du Covid, qui vous révèlent d’autres vérités cachées jusqu’à présent.

C’est l’unique ouvrage de ce type à ma connaissance.

Alors vous ne perdez rien à y jeter un œil.

Bonne lecture,

Rodolphe Bacquet

ZOOM VIRUS
Réservoirs à maladies : nous avons ouvert la boîte
de Pandore
Par Rodolphe Bacquet

Pandore a reçu de la part des Dieux de l’Olympe tous les dons : Aphrodite lui a donné
la beauté, Athéna le talent de se servir de ses mains, Apollon celui de la musique…
Zeus lui a donné… une boîte.
Drôle de cadeau… il précise qu’elle ne doit l’ouvrir sous aucun prétexte !
Malheureusement, Pandore a aussi reçu d’Hermès le « don » de la curiosité.
Elle ouvre donc la boîte.
Vous connaissez la suite : la boîte de Pandore contenait tous les maux de l’Humanité.
C’est ainsi que déferlèrent sur le monde la famine, la misère, la guerre, la vieillesse…
et évidemment la maladie.
Au XXIème siècle nous avons aussi ouvert des boîtes de Pandore.
Regardez ce petit animal adorable.
C’est un écureuil rayé venu d’Asie, connu sous les noms de Tamia de Sibérie ou écureuil
de Corée.
Ce rongeur a été importé et autorisé à la vente en France comme animal de compagnie
à partir des années 1960. Très mignon, il a eu beaucoup de succès.
Mais, au fil du temps, un grand nombre de ces écureuils rayés se sont enfuis ou ont été
relâchés dans la nature, formant des colonies invasives dans nos forêts et dans nos campagnes,
notamment autour de Paris.
Dans la seule forêt de Sénart, au sud-est de Paris, des chercheurs ont dénombré jusqu’à
10’000 de ces animaux.3

3 REINERT Magali (2014). Maladie de Lyme: n’offrez pas d’écureuil de Corée à Noël. Novethic.
https://www.novethic.fr/actualite/environnement/sante-environnementale/isr-rse/maladie-de-lyme-n-offrez-pas-
d-ecureuil-de-coree-a-noel-142971.html
Or ces écureuils « importés » ne rentrent pas seulement en concurrence avec les espèces
de rongeurs autochtones : ce sont aussi des réservoirs à tiques beaucoup plus importants que
nos rongeurs « maison ».

Risque de Maladie de Lyme multiplié par 8,5 !


On estime qu’entre 0 et 10% des mulots des forêts sont porteurs de la borréliose de
Lyme.
Chez les campagnols roussâtres, cette proportion se situe entre 10 et 30 %.
Chez les Tamias de Sibérie et les écureuils de Corée, entre 35 et 75 % !4
Et il y a pire : seules quelques tiques – une dizaine au maximum – s’accrochent sur un
mulot ou campagnol.
Chez les Tamias de Sibérie et les écureuils de Corée, on les compte par dizaines, voire
centaines.5
Un spécialiste a retrouvé jusqu’à 300 tiques sur un seul individu.
Ces écureuils importés sont ainsi les grands responsables de la forte augmentation de la
maladie de Lyme car :
Ils permettent aux tiques de prospérer et de multiplier leur population ;
Ils contribuent à augmenter la diversité génétique des bactéries de Lyme.
Ce dernier point est important.
Car c’est la diversification génétique de la borréliose de Lyme qui rend depuis quelques
années le dépistage de Lyme si compliqué.
Selon le ministère de la Santé, 50’000 maladies de Lyme sont diagnostiquées chaque
année en France.6 Cela représente le double d’il y a dix ans. Et encore, ce chiffre est
probablement en-dessous de la réalité car de nombreux cas désormais ne sont pas détectables.
En 2013, une étude du Muséum d’Histoire naturelle de Paris établissait que les tamias
de Sibérie et les écureuils de Corée multiplient par 8,5 le risque d’infection à la maladie
de Lyme.
Depuis 2014 leur importation a donc enfin été interdite par la loi, à cause du « boom »
de Lyme qu’elles ont engendré.
Mais, comme souvent, il était trop tard.
La boîte de Pandore, c’est le monde animal sauvage
Il y a des points communs entre Lyme et le Covid 19:
Ce sont des maladies dont on maîtrise mal la diffusion…
Et nous les avons laissées s’échapper du monde animal.

4 REINERT Magali (2014). Maladie de Lyme: n’offrez pas d’écureuil de Corée à Noël. Novethic.
https://www.novethic.fr/actualite/environnement/sante-environnementale/isr-rse/maladie-de-lyme-n-offrez-pas-
d-ecureuil-de-coree-a-noel-142971.html
5 Pisanu, B. et al. (2010). Introduced Siberian chipmunks are more heavily infested by ixodid ticks than are native bank

voles in a suburban forest in France. International Journal for Parasitology 40, pp. 1277-1238.
doi:10.1016/j.ijpara.2010.03.012.
6 Santé publique France (2019). Borréliose de Lyme. https://www.santepubliquefrance.fr/maladies-et-

traumatismes/maladies-a-transmission-vectorielle/borreliose-de-lyme/la-maladie
C’est ainsi qu’on parle à leur sujet de « zoonoses ».
En février je consacrais l’une de mes lettres à la provenance du Coronavirus : les
chauve-souris.
Les chauve-souris sont en effet des « réservoirs » à coronavirus.
La destruction de l’habitat naturel des chauves-souris et leur présence sur des marchés
animaliers chinois, comme celui de Wuhan, a ouvert la voie à la mutation du virus et à sa
contagion chez l’homme, son système immunitaire n’étant pas habitué à ce virus.
C’est aussi ce qui s’est passé en Afrique à partir du milieu des années 1970 avec Ébola :
ce sont les chauve-souris frugivores qui sont les réservoirs naturels de cette maladie.7
L’épidémie a commencé lorsque le virus est passé du monde sauvage à celui de
l’homme.
C’est la même chose pour Lyme et ces écureuils asiatiques, ils sont devenus des
« réservoirs » à Lyme.
Le responsable de ce terrible effet domino n’est pas l’animal, mais l’homme.
Car c’est l’homme qui,
Par la destruction de l’habitat naturel de la faune sauvage d’une part,
Et le commerce et l’exploitation d’animaux sauvages d’autre part (soit à des fins
culinaires ou médicinales « exotiques » comme en Chine, soit à des fins « domestiques »
comme pour l’écureuil de Corée, soit encore pour l’exploitation de sa fourrure comme pour le
vison au Danemark) …
… ouvre les boîtes de Pandore que sont ces réservoirs à maladies !
Tant que nous ne laisserons pas ces animaux là où ils sont, tant que nous ne cesserons
pas d’empiéter sur leur habitat, nous devons nous attendre à l’émergence de nouvelles
épidémies issues de cette faune.

7 Organisation Mondiale de la Santé (OMS) (2019). Maladie à virus Ebola, https://www.who.int/fr/news-room/fact-

sheets/detail/ebola-virus-disease
PARTIE I : IMMUNITÉ
Immunité : les 4 erreurs à ne pas commettre
Par Céline Sivault

Mécanisme de défense complexe faisant intervenir un large panel de cellules


spécialisées, le système immunitaire nous protège des agressions extérieures. Or de nombreux
facteurs nutritionnels, comportementaux, voire sociaux, peuvent perturber son équilibre et nous
rendre plus sensibles aux infections.
Une personne seule et isolée se défend moins efficacement contre un virus qu’une
autre mieux entourée, et produit une quantité accrue de molécules associées à
l’inflammation… Ce lien entre immunité et relations sociales a de quoi surprendre ! Pourtant,
il met en évidence un fait : notre système de défense est très sensible à de nombreux facteurs
extérieurs. Si la solitude, source de stress, en est un, certaines de nos habitudes alimentaires
ou notre façon de vivre peuvent avoir des conséquences délétères sur notre immunité.
Voici les 4 erreurs à ne pas commettre pour préserver une immunité performante !

Erreur 1 : réduire son temps de sommeil


La fatigue accumulée par l’enchaînement de nuits écourtées peut-elle affecter notre
capacité à lutter contre des infections ? La réponse semble claire : parmi des volontaires exposés
au virus du rhume, ceux qui avaient dormi moins de 6 heures par nuit la semaine précédant la
mise en contact avec l’agent pathogène avaient 4 fois plus de risques de développer la maladie
que les bons dormeurs 8.
Pour déterminer la manière dont la privation de sommeil affecte l’immunité, le Dr
Katrin Ackermann, de l’université de Rotterdam aux Pays-Bas, a suivi l’évolution des taux de
cellules immunitaires – les globules blancs – dans le sang de jeunes hommes 9.
Pendant une semaine, les 15 participants âgés de 19 à 35 ans devaient suivre un schéma
strict de sommeil, avec des nuits de 8 heures, considérées comme un temps de repos optimal. Puis
ils étaient maintenus éveillés pendant 29 heures consécutives. Des contrôles sanguins, effectués
régulièrement au cours de l’expérience, ont montré que la privation de sommeil affectait un
groupe particulier de cellules immunitaires, les granulocytes. Leur taux a considérablement
augmenté, comme il le fait en cas de stress physique.
Les troubles de l’immunité causés par des nuits écourtées ont une autre conséquence :
ils réduisent l’efficacité de la vaccination. Les personnes dormant moins de 6 heures par nuit
ont par exemple 11,5 % de chances en moins d’être protégées contre l’hépatite B que celles qui
dorment plus de 7 heures par nuit 10.

8 Prather, A., Janicki-Deverts, D., Hall, M., & Cohen, S. (2015). Behaviorally Assessed Sleep and Susceptibility to the
Common Cold. Sleep, 38(9), 1353-1359.
9 Ackermann K; Revell VL; Lao O; Rombouts EJ; Skene DJ; Kayser M. Diurnal rhythms in blood cell populations and the
effect of acute sleep deprivation in healthy young men. SLEEP 2012;35(7):933-940.
10 Prather AA; Hall M; Fury JM; Ross DC; Muldoon MF; Cohen S; Marsland AL (2012) Sleep and Antibody Response to
Hepatitis B Vaccination. SLEEP 2012;35(8):1063-1069. http://dx.doi.org/10.5665/sleep.1990
Le manque de sommeil est reconnu comme un facteur favorisant le développement de
certains troubles comme l’obésité, le diabète ou l’hypertension. Ce lien pourrait donc
s’expliquer par l’altération de la réponse immunitaire provoquée par la fatigue accumulée.

Erreur 2 : manquer de ces nutriments


Si l’excès alimentaire est dommageable pour l’immunité, les carences en certains
micronutriments le sont tout autant. La vitamine E est un puissant antioxydant dont le déficit
se traduit par une plus grande sensibilité aux infections. Elle contribue à la maturation des
lymphocytes T au niveau du thymus, petit organe spécialisé situé à la base du cou ; une
supplémentation peut s’avérer utile lorsqu’on avance en âge, ou pour faciliter la récupération
d’une atrophie thymique après un traitement aux rayons X 11.
La vitamine D joue également un rôle clé dans les fonctions immunitaires. Les
macrophages, qui font partie de la première ligne de défense en cas d’infection, produisent en
quantité importante des récepteurs de la vitamine D lorsqu’ils sont confrontés à un agresseur.
Lorsque la vitamine s’y fixe, la cellule immunitaire commence à produire des cathélicidines,
composés qui détruisent le pathogène… à condition qu’elle soit présente en quantité suffisante
dans l’organisme !
D’autres cellules immunitaires comme les lymphocytes possèdent ce type de récepteurs,
montrant l’importance de la vitamine dans cette fonction.
Du côté des minéraux, le déficit en zinc, courant quand on avance en âge, entraîne
une production accrue de molécules responsables d’inflammation, les cytokines IL-6.
D’autre part, des chercheurs ont récemment montré que les macrophages se servent de cet oligo-
élément pour empoisonner les micro-organismes pathogènes comme Mycobacterium
tuberculosis, l’agent de la tuberculose.

Erreur 3 : boire trop d’alcool


Mais si, en plus, la soirée a été arrosée, la situation peut encore se compliquer… Une
étude parue en décembre 2014 dans la revue « Alcohol 12 » montre que la consommation de 4
ou 5 verres de vodka chez des jeunes gens en bonne santé conduit à une réduction de l’activité
du système immunitaire.
Les défenses immunitaires ont été quantifiées dans le sang des volontaires – 8 femmes
et 7 hommes âgés de 25 à 30 ans – avant la consommation d’alcool, puis 20 minutes, 2 heures
et 5 heures après le pic d’alcoolémie maximal.
À 20 minutes, le système immunitaire est mobilisé. Le taux de lymphocytes NK (les
cellules « tueuses naturelles », très agressives contre les cellules infectées), de monocytes (les
plus gros des globules blancs, qui circulent dans le sang) et de cytokines (des messagers d’alerte
produits par les cellules immunitaires) est important, traduisant un état pro-inflammatoire.
Au bout de 2 heures et 5 heures, la quantité de monocytes et de lymphocytes NK passe
en dessous du seuil observé chez les personnes n’ayant pas consommé d’alcool. Une molécule
inflammatoire, l’interleukine 10, est présente en quantité importante et agit en diminuant la
réponse immunitaire.

11 Moriguchi S, Muraga M. Vitamin E and immunity. Vitam Horm. 2000;59:305-36.


12 Majid Afshar, Stephanie Richards, Dean Mann, Alan Cross, Gordon B. Smith, Giora Netzer, Elizabeth Kovacs, Jeffrey
Hasday. Acute Immunomodulatory Effects of Binge Alcohol Ingestion. Alcohol, 2014; DOI:
10.1016/j.alcohol.2014.10.002.
De plus, dans une étude publiée en 2011 13, une équipe de l’université du
Massachussetts avait montré que l’alcool altère la réponse des monocytes.
Pour parvenir à leur conclusion, les scientifiques ont mis en contact des monocytes,
prélevés à partir de sang de donneurs sains, et des substances chimiques qui miment la présence
d’un virus. Des récepteurs présents à la surface des monocytes, appelés TLR8, sont en mesure
des détecter les virus à ARN, comme le HIV par exemple, puis d’envoyer un message au noyau
de la cellule afin qu’il réagisse à la menace en produisant des interférons-1, substance aux
propriétés antivirales.
Dans la moitié des tests, de l’alcool a également été ajouté en quantité équivalente à
celle qui se trouve dans le sang au cours d’une soirée bien arrosée (4 ou 5 verres). Les
monocytes n’ont alors produit que le quart des interférons synthétisés normalement,
compromettant les chances de lutter contre l’attaque virale.

Erreur 4 : décaler son heure de coucher


Les travailleurs de nuit, dont le rythme de veille-sommeil est décalé, sont également
plus sujets à développer des maladies chroniques que le reste de la population. Le système
immunitaire, comme de nombreux processus biologiques, est en effet soumis à un rythme
circadien, c’est-à-dire fluctuant au cours de la journée. Une étude 14 a montré que des souris
chez lesquelles il a été bouleversé, passant de 24 heures à 20 heures, répondent anormalement
face à une infection, de manière exacerbée ou réduite. Et ce, même en dormant un nombre
d’heures suffisants. Décaler son sommeil, en se couchant plus tard le samedi soir par exemple,
peut ainsi avoir sur nos défenses immunitaires des conséquences négatives qu’une grasse
matinée ne suffit pas à compenser.

13 Maoyin Pang, et al., BMC Immunology, 2011, doi:10.1186/1471-2172-12-555.


14 Derrick J. Phillips, et al., Brain, Behavior, and Immunity, 2015, DOI: 10.1016/j.bbi.2014.12.008.
5 clés simples de l’immunité qu’on ne doit plus
vous cacher
Par Emmanuel Duquoc

Au cœur de la crise d’hystérie politico-médiatique du Covid-19, les moyens naturels pour


maintenir une bonne immunité ont été régulièrement ignorés ou discrédités, en dépit des
multiples études qui prouvent leur efficacité. Voici, dans le détail, cinq clés pour maintenir
une immunité naturelle de haut niveau afin de vous prémunir contre les maux de l’hiver
qui vient.

Les preuves que quelques mesures simples auraient pu sauver des vies et réfréner la
crise du Covid-19 existent donc, elles continuent d’ailleurs de s’accumuler. Il est temps de les
mettre en lumière afin de permettre à chacun de comprendre le fonctionnement de sa propre
immunité et se prémunir des multiples infections que la saison hivernale favorise.

Clé n°1 : Les micronutriments


Le rôle protecteur de la vitamine D contre les infections respiratoires est bien
documenté. Malgré ces données solides, aucune recommandation officielle de supplémentation
en vitamine D n’a été diffusée pendant le pic épidémique du Covid-19. Oubli tragique, car dès
le 8 avril 2020, une étude de la Northwestern University15 analysant les relevés d’hôpitaux et
de cliniques dans de nombreux pays, observait un lien significatif entre la déficience en
vitamine D et le risque de formes sévères d’infection au coronavirus.
Finalement, l’Académie nationale de médecine française a fini par recommander la
supplémentation en vitamine D en cas d’infection dans un communiqué du 22 mai 2020. Un
avis tardif et très peu relayé par les médias dans lequel l’institution indiquait que la vitamine D
« joue un rôle dans la régulation et la suppression de la réponse inflammatoire cytokinique à
l’origine du syndrome de détresse respiratoire aigu qui caractérise les formes sévères et souvent
létales de Covid-19 ». Un peu plus tard, le 29 août, un essai clinique randomisé a apporté la
preuve formelle de l’intérêt d’une supplémentation16. Les chercheurs ont réparti 76 personnes
infectées par le virus SARS-CoV-2 en deux groupes, au hasard, le jour de leur admission à
l’hôpital. Le premier recevait de la vitamine D, le second un placebo. Les deux groupes
recevaient un soin standard. Bilan : 2 % de patients admis en soins intensifs et aucun décès dans
le groupe vitamine D. 50 % d’admission en soins intensifs et 7,69 % de décès dans le groupe
témoin. Ces résultats significatifs ont peu de chance d’être dus au hasard.

15. Entrenas Castillo M, Entrenas Costa LM, Vaquero Barrios JM, Alcalá Díaz JF, Miranda JL, Bouillon R, Quesada Gomez

JM, « Effect of calcifediol treatment and best available therapy versus best available therapy on intensive care unit
admission and mortality among patients hospitalized for COVID-19: A pilot randomized clinical study », The Journal of
stéroid biochemistry and molecular biology, Volume 203, October 2020, 105751
16. Daneshkhah A, Agrawal V, Eshein A, Subramanian H, Roy HK, Backman V, « The Possible Role of Vitamin D in

Suppressing Cytokine Storm and Associated Mortality in COVID-19 Patients », medRxiv, doi:
10.1101/2020.04.08.20058578
En pratique, dans l’hémisphère nord, une supplémentation en vitamine D3 est indiquée
d’octobre à avril afin de maintenir un taux sanguin de 25-hydroxy-vitamine D, la forme de
réserve de la vitamine, entre 30 et 45 ng/ml. Le soleil et l’alimentation ne fournissant
généralement pas un apport suffisant à la saison froide, il est conseillé pour un adulte d’ingérer
1000 à 2000 UI de vitamine D3 par jour sous forme de supplément. Mais la vitamine D n’est
pas le seul micronutriment impliqué dans la protection contre les infections hivernales. L’EFSA
– l’Autorité européenne de sécurité des aliments – considère que six vitamines (A, C, D, B6, B9 et
B12) et quatre minéraux (zinc, fer, cuivre, sélénium) sont essentiels à une bonne santé
immunitaire. Information confirmée tout récemment dans le cas de la Covid-19 par une étude
espagnole17. Cette synthèse des connaissances sur les nutriments indispensables montre que de
bas niveaux de vitamine D, C, B12 et de fer sont associés à une incidence et une mortalité
élevée de la Covid-19. L’hiver approchant, il est conseillé aux personnes à risque de déficit,
notamment les personnes souffrant de diabète de type 2 et les personnes en surpoids, d’évaluer
leur niveau et de se supplémenter en cas de déficit.
Pour choisir un complément vitaminé, optez pour des vitamines naturelles plutôt que
synthétiques qui sont préférables pour plusieurs vitamines comme la vitamine E. Les
compléments qui contiennent aussi du potassium, de la choline, de l’acide alpha-lipoïque ou de
la coenzyme Q10 antioxydants sont intéressants. En revanche, ceux contenant du fer et du
cuivre sont à éviter en raison d’interactions possibles avec la vitamine C. Des doses modérées,
proches des apports journaliers recommandés sont suffisantes, sauf pour la vitamine D pour
laquelle les recommandations officielles apparaissent encore trop faibles au regard des données
de la science.

Clé n°2 : Respirer la sérénité


L’un des meilleurs remparts contre les maladies virales, trop souvent négligé, est la
sérénité. Lors de son audience devant le Sénat français, le Pr Raoult soulignait l’effet nocebo que
peut susciter la litanie d’informations anxiogènes diffusées en continu. Pour résumer : la
panique aurait plus fait de mal que le seul virus. Opinion tranchée, certes, mais basée sur des
données scientifiques difficilement discutables. Aux États-Unis, le psychologue Sheldon
Cohen18 a mené une expérience prouvant que le stress chronique diminue significativement les
chances de résister au virus du rhume. Aucune étude de ce type n’a été menée sur un virus
mortel… Cependant, le jeûne médiatique a maintes fois été recommandé par leurs médecins à
des malades atteints du Covid-19, ou à des bien-portants qui tenaient à le rester. En l’absence
d’un remède reconnu comme efficace, c’était parfois la seule prescription à la disposition des
praticiens…
Or si ces médecins avaient suivi les recommandations de la Fédération française de
cardiologie, ils auraient averti leur patientèle que l’un des moyens les plus rapides pour réduire
en quelques instants son niveau d’anxiété est la respiration en cohérence cardiaque. Un rythme en
particulier est efficace, bien plus que celui qui est le plus couramment conseillé, en voici les
modalités pratiques :
• asseyez-vous en position verticale ;
• inspirez pendant 5 secondes, si possible en respiration ventrale, puis expirez
pendant 6 secondes ;

17.« Current State of Evidence: Influence of Nutritional and Nutrigenetic Factors on Immunity in the COVID-19 Pandemic

Framework », Nutrients, 2020, 12(9), 2738, https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2738


.
18
Cohen S, Janicki-Deverts D, Turner RB, Doyle WJ, « Does hugging provide stress-buffering social support? A study of susceptibility to upper respiratory infection and illness », Psychol Sci, 2015,
Feb;26(2):135-47, doi: 10.1177/0956797614559284. Epub 2014 Dec 19
• pratiquez idéalement 3 fois par jour pendant 3 à 5 minutes soit un total de 9 à
15 minutes.
Vous pouvez vous aider d’une trotteuse ou vous accompagner à l’aide d’un guide
respiratoire en ligne.
La Respirothèque19, une page créée par le Dr David O’Hare, spécialiste du sujet,
propose différents rythmes, dont celui-ci. Les effets ne se limitent pas au temps de l’exercice
puisqu’ils optimisent de nombreux paramètres physiologiques pendant quatre heures,
notamment le taux de DHEA qui améliore plusieurs marqueurs de l’immunité. Les personnes
anxieuses ont généralement une respiration haute, costale, alors que la sérénité est associée à
une respiration basse, ventrale. Or, la première provoque une hyperventilation qui a pour effet
paradoxal de diminuer l’absorption de l’oxygène par manque de CO2. Pour éviter ce
phénomène, préjudiciable en période d’infections respiratoires, toutes les pratiques qui
ralentissent la respiration, y compris celles qui incluent des apnées comme le pranayama (yoga
respiratoire), sont les bienvenues. Par l’augmentation du CO2 et l’induction progressive d’une
respiration basse, elles favorisent à la fois une meilleure absorption de l’oxygène et une
meilleure réponse immunitaire.

Clé n 3 : Les contacts physiques et les câlins, un antiviral à


préserver
Etonnamment, une des autres clés majeures de la sérénité et donc d’une bonne réponse
immunitaire serait les interaction sociales et… les câlins. Le Dr Sheldon Cohen, encore lui, a
mené une étude montrant que les personnes qui avaient multiplié les câlins dans les deux
semaines précédant l’inoculation d’un virus du rhume étaient moins à risque de développer la
maladie que les personnes en déficit de tendresse tactile20. Plus largement, ses recherches
suggèrent entre autres que le manque d’interactions sociales constitue un facteur de risque face à la
grippe ou au Covid-19.21 Les mesures actuelles seraient-elles pires que pas de mesures du tout ?
Fin juin 2020, le spécialiste en psycho-neuro-immunologie estimait déjà que le stress
induit par l’isolement, l’absence d’activité professionnelle ou la promiscuité pendant le
confinement22 « avaient pu jouer un rôle similaire en réponse au coronavirus du Covid-19,
augmentant la vulnérabilité des personnes à l’infection ». On peut difficilement être plus clair
quant à l’ineptie des mesures de distanciation sociale en dehors d’un pic épidémique.
Heureusement, à l’heure où j’écris, les sports de contact, la danse ou encore la Biodanza qui
inclut des moments de toucher affectif sont maintenues dans le respect de mesures sanitaires
telles que le lavage des mains.
En outre, à la maison, rien n’est plus sain que de pratiquer les câlins. En effet, trente
secondes d’étreinte affectueuse font sensiblement grimper pendant plusieurs heures notre taux
d’ocytocine, une hormone de bien-être qui, selon la psycho-neuro-immunologie, optimise
l’immunité. La posologie ? Trois fois par jour selon une amie facilitatrice de Biodanza. Cela
peut paraître anodin, mais ça marche. Et en cas de solitude non voulue, il existe un remède de
survie au manque de contact affectif : l’autocâlin ! Pratiqué en Biodanza, il consiste à… se
prendre dans les bras soi-même et à se caresser tendrement. De quoi faire baisser les hormones

.
19
https://www.coherenceinfo.com/respirotheque/
20. Cohen S, Janicki-Deverts D, Doyle WJ, Miller GE, Frank E, Rabin BS, Turner RB, « Chronic stress, glucocorticoid

receptor resistance, inflammation, and disease risk », Proc Natl Acad Sci U S A, 2012 Apr 17;109(16):5995-9, doi:
10.1073/pnas.1118355109. Epub 2012 Apr 2
21. https://www.sciencedaily.com/releases/2020/07/200709113521.html
22. https://www.cmu.edu/news/stories/archives/2020/july/self-isolation-covid.html
du stress et booster l’immunité presque aussi efficacement que le câlin partagé. Son efficacité
sur l’optimisation hormonale a été documentée, entre autres par des chercheurs suédois de
l’université de Göteborg23.

Clé n 4 : Manger « antiviral »


Plusieurs indices suggèrent fortement que les infections hivernales ne frappent pas au
hasard et que l’alimentation joue un rôle essentiel dans leur prévention. En effet la plupart des
malades du Covid-19 atteints de formes sévères ou graves de la maladie souffraient de
comorbidités comme le diabète, l’obésité, l’hypertension, des maladies cardiovasculaires ou le
cancer, autant de conditions largement corrélées avec le statut nutritionnel. Les patients en
surpoids et obèses notamment, peuvent développer une réponse immunitaire inflammatoire
exagérée en réaction à une infection, comme en témoignent les décès de l’épidémie de
grippe H1N1 de 2009 ou celle du Covid-19.
Le mode alimentaire qui apparaît le plus favorable à l’immunité est le régime
méditerranéen. Sa mise en œuvre est corrélée avec une baisse notable de tous les facteurs de
risques connus des formes sévères d’infections respiratoires tels qu’identifiés au cours de la
crise du Covid-19. Le régime méditerranéen tient à quelques principes simples :
• laisser une large part aux fruits et légumes frais riches en antioxydants et aux
huiles végétales de qualité telles que l’huile d’olive et les huiles riches en oméga
3 anti-inflammatoires (colza, cameline, lin, noix).
• modérer l’apport de glucides en évitant sodas, sucreries, pâtisseries et céréales
transformées industriellement.
• éviter les laitages à base de lait de vache (crème et beurre y compris) et modérer
les autres, ainsi que les aliments carnés au profit des œufs, poissons gras (hareng,
sardines, maquereaux…) riches en oméga 3 hautement assimilables.
En privilégiant les céréales peu transformées et les légumineuses comme sources de
glucides, le régime méditerranéen, tout comme le régime d’Okinawa ont comme point commun
de présenter un index glycémique faible, ce qui renforce leur caractère protecteur. Jusqu’à
inhiber la multiplication d’un virus ? C’est ce qu’a découvert une équipe de virologues
allemands24, danois et britanniques qui a révélé le 19 août 2020 que le SARS-coV-2 utilise
largement le sucre pour se répliquer. Plus généralement, fructose et glucose faciliteraient la
réplication des virus à ARN.
À partir de ces découvertes qui confirment des recherches antérieures, on peut
logiquement se demander si la diète cétogène qui diminue l’apport de glucides jusqu’à bannir
non seulement sucres ajoutés, jus de fruits, cidre et bière, mais également céréales et
légumineuses au profit des graisses ne serait pas le régime anti-covid par excellence. C’est ce
qu’a fait le docteur en nutrition Chris Masterjohn25. Après avoir patiemment analysé l’étude
internationale, il a cherché dans la littérature scientifique des preuves d’un pouvoir protecteur
de ce régime thérapeutique… Il n’a rien trouvé. Cependant, il estime qu’il existe des arguments
robustes pour affirmer qu’une suppression du sucre et une diminution des glucides, si elle ne
suffit pas à affamer le virus, « pourrait être un moyen de ne pas mettre de l’huile sur le feu

23. http://www.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2%3A912989&dswid=1375
24. https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.08.19.257022v1
25. https://chrismasterjohnphd.com/covid-19/could-sugar-intake-play-a-role-in-covid-19
d’une infection virale ». Selon le même auteur, le jeûne aurait le même intérêt puisque lui aussi
fait chuter la glycémie.

Clé n°5 : Le jeûne


Jeûner pour se prémunir contre le Covid-19 et les infections hivernales ? L’idée n’est pas
du goût de la presse mainstream qui, à l’instar de la radio nationale française France Info26,
alerte contre les « charlatans » de la médecine parallèle comme le youtubeur Thierry
Casasnovas ou le Dr Christian Tal Schaller qui, outre un discours anti-vaccins et anti-5G, osent
préconiser ce genre de pratique. Et pourtant, ces mêmes médias relaient sans sourciller les avis
du Dr Frédéric Saldmann qui dans son dernier livre, On n’est jamais mieux soigné que par soi-
même, vante les mérites du jeûne séquentiel : qui « booste nos défenses immunitaires en
augmentant l’autophagie qui élimine les cellules malformées, malades ou mortes, génératrices
de maladies ». […] « Une véritable cure de jouvence du système immunitaire entre en action ».
[…] « Et, surtout, l’inflammation – porte d’entrée des infections virales et de nombreuses autres
maladies – chute complètement ». Le jeûne séquentiel qui peut être pratiqué une ou plusieurs
fois par semaine, voire au quotidien, consiste à éviter de manger pendant 14 heures à la suite
tout en s’hydratant suffisamment (sans sucres), ce qui revient à se passer de petit déjeuner. Puis,
si l’on n’est pas déjà très mince, il est possible de passer progressivement à 22 heures sans
nourriture, soit un repas unique par jour. La littérature scientifique accrédite l’idée que le jeûne
fait baisser l’inflammation et constitue une réponse valable aux infections hivernales. Le prix
Nobel de médecine et physiologie 2016 a d’ailleurs été décerné au japonais Yoshinori Ohsumi
pour ses travaux sur les mécanismes de l’autophagie qui accélère le renouvellement cellulaire
tout en permettant une meilleure réponse aux infections.
S’il est difficile de quantifier le nombre de morts qu’aurait épargné la diffusion de ce
genre de recommandations au printemps dernier, il est encore temps de les appliquer
aujourd’hui pour éviter les drames de demain.

26. https://www.francetvinfo.fr/replay-radio/le-choix-franceinfo/si-jetais-ministre-de-la-sante-ce-serait-regle-
rapido-les-charlatans-surfent-sur-la-peur-du-covid-19_4114189.html
Épidémies : les mêmes solutions depuis 700 ans ?
Par Florent Cavaler
On peut être fier de notre médecine moderne.
Des équipements de pointe (IRM, scanner…), des chirurgies extrêmement complexes
ou encore des transplantations d’organes…
Mais pour endiguer les épidémies, il faut reconnaître que la science actuelle n’a pas
inventé grand-chose…
En réalité, la majorité des mesures qui ont été prises pour freiner la propagation du
coronavirus sont connues et utilisées depuis plusieurs siècles :
Les premières règles de distanciation sociale et d’isolement sont apparues au milieu du
XIVe siècle en Italie, lors des grandes épidémies de peste noire[1].
La quarantaine est née à Raguse en 1377, toujours pour lutter contre la peste, avant
d’être adoptée à Venise, à Marseille et dans la plupart des ports européens[2].
L’utilisation du masque et les mesures de protections (gants, combinaison…) ont débuté
en 1619 : Charles Delorme, médecin de Louis XIII, invente le fameux costume du médecin de
la peste, avec son masque en forme de bec[3].
Le nettoyage des mains est étonnamment plus récent : c’est « seulement » en 1847 que
le médecin hongrois, Philippe Semmelweis, impose le lavage de main dans ses services, après
avoir découvert qu’il réduisait le nombre d’infections chez les femmes après l’accouchement[4].
Vous voyez que mis à part les tests de dépistage et les applications de traçage, nos
techniques pour agir sur l’épidémie ont peu évolué.
Je suis surpris que nos autorités de santé, souvent les premières à mépriser les remèdes
de nos ancêtres en temps normal, se ruent tout à coup sur les techniques anciennes en période
de crise.
Mais quitte à s’inspirer d’approches ancestrales, ils auraient encore pu ajouter quelques
mesures à leur arsenal.
De la poudre de vipère et de la myrrhe dans votre masque
J’ai parlé plus haut du célèbre masque en forme de bec d’oiseau, utilisé par les médecins
de la peste.
Les médecins portaient ces masques pour se protéger des miasmes de la peste. Avant la
découverte des microbes, ils pensaient que c’était l’air vicié qui propageait les maladies.
Mais ce qu’on sait moins, c’est que ces masques étaient remplis d’herbes, de fleurs et
d’encens.
Le mélange utilisé le plus connu était la thériaque, un célèbre contrepoison hérité des
Romains.
Dans la recette originale, on trouve des ingrédients étonnants, comme de la poudre de
peau de vipère séchée ou des rognons de castor.
Mais surtout, ce mélange millénaire contenait plus de 55 plantes médicinales dont un
grand nombre a des bienfaits antimicrobiens aujourd’hui validés par les recherches :
La cannelle de Ceylan, qui possède une forte activité antibactérienne et bactériostatique,
notamment sous forme d’huile essentielle, démontrée par de nombreuses études
scientifiques[5][6].
Le laurier commun, dont les feuilles sont antibactériennes[7] et anti-inflammatoires[8].
Son huile essentielle est particulièrement intéressante contre les infections pulmonaires et
ORL[9]. Des études ont d’ailleurs démontré son utilité contre le coronavirus du SRAS en
2008[10].
La myrrhe, antiseptique qui agirait notamment sur certains pathogènes très résistants :
staphylocoque doré, Candida albicans ou encore Escherichia coli[11].
Le gingembre, dont les effets anti-inflammatoires sont aujourd’hui reconnus[12], est
aussi un antiviral efficace contre les affections respiratoires, notamment en cas de rhinovirus[13].
Il serait également un puissant stimulant pour le système immunitaire[14].
Le persil, très riche en vitamine C, vitamine qui joue un rôle important dans la qualité
de nos défenses immunitaires.
Ou encore le benjoin, antiseptique pulmonaire, le calament, qui possède des principes
actifs antimicrobiens, l’aloès, anti-inflammatoire reconnu…
Et encore ce ne sont ici que quelques exemples des plantes de la thériaque les plus
étudiées par la science.
De nos ancêtres qui combattaient la peste, nos autorités n’ont repris que l’idée de se
protéger physiquement le visage avec un masque…
Dommage qu’elles n’aient pas jugé bon de s’intéresser aussi aux plantes anti-
infectieuses qui se trouvaient à l’intérieur du masque.
Aujourd’hui, nous connaissons de nombreuses plantes anti-infectieuses utiles pour se
protéger ou pour agir contre différents virus.
Elles auraient mérité d’être étudiées contre le coronavirus. Et pourquoi ne pas appliquer
des huiles essentielles directement sur nos masques en tissus, pour une version « modernisée »
du fameux masque de la peste ?
Du soleil et de l’air frais
Nos autorités continuent d’ignorer l’importance de la vitamine D sur l’immunité, alors
même que l’Académie nationale de médecine a reconnu son utilité contre la Covid-19 dans un
communiqué en mai dernier[15].
Je vous rappelle que la vitamine D est synthétisée quand nous nous exposons au soleil
au printemps et en été. C’est pourquoi il est généralement conseillé de se supplémenter en hiver.
Mais bien avant la découverte de la vitamine D en 1922[16], nos ancêtres ont déjà
compris que l’exposition au soleil peut aider en cas de maladie infectieuse.
À partir du XIXe siècle, on construit des établissements spéciaux pour les malades de la
tuberculose. Ce sont les fameux sanatoriums.
Le but du sanatorium n’est pas seulement d’isoler les malades contagieux, mais c’est
surtout de les traiter par une cure de soleil et d’air frais.
C’est pourquoi ces établissements étaient situés en montagne ou au bord de la mer, loin
de la pollution, et toujours bien exposés à la lumière du soleil.
Il y a près de 200 ans, nos ancêtres avaient compris la nécessité d’être au grand air et de
prendre le soleil pour accélérer le processus de soin.
Aujourd’hui, on fait tout le contraire : on enferme les gens chez eux. Dommage…
Il ne nous reste plus que la possibilité d’aérer régulièrement notre appartement et de
prendre de la vitamine D en complément.
Pour purifier votre maison, il existe encore une autre technique, utilisée dans toutes les
traditions, c’est la fumigation, qui consiste à brûler des plantes pour profiter de leurs fumées,
soit pour sa santé, soit dans un cadre sacré et spirituel.
Il y a 2 500 ans, cette méthode était déjà recommandée par Hippocrate pour lutter contre
les épidémies.
Aujourd’hui, des travaux scientifiques ont validé l’efficacité de certaines plantes en
fumigation pour nettoyer une pièce de ses microbes.
Les deux activateurs d’immunité sous-estimés de
votre corps
Le foie, rempart indispensable contre le COVID-19
Des nouvelles observations et une récente hypothèse scientifique réévaluent le rôle
du foie dans l’infection de COVID. Une équipe de chercheurs américains supposent que
le foie serait affecté par l'hyperinflammation associée au COVID-19 et par les effets secondaires
des traitements.
En effet, 40 à 80 % des patients atteints de COVID présentent des lésions et des
tests hépatiques anormaux. Ces taux, beaucoup plus élevés que ceux suggérés par de
précédentes études, ont été réévalués par ces mêmes experts : des niveaux plus élevés
d'enzymes hépatiques marqueurs de dysfonctionnement du foie sont liés à des formes sévères
de covid (admission en soins intensifs, recours à la ventilation mécanique et létalité), que le
patient ait développé des troubles hépatiques avant ou pendant son hospitalisation.
Si le lien de cause à effet n’est pas encore clair dans le milieu scientifique, il n’en est
pas moins important de prendre soin de cet organe dès maintenant. A la fois pour
potentiellement réduire vos risques d’être testé positif, mais aussi pour vous remettre après une
infection.

5 mesures pour protéger votre foie (sans vous priver)


Par Florent Cavaler
27
Le foie est souvent négligé par la médecine conventionnelle , alors que ça devrait être
tout le contraire !
Cet organe est une véritable petite usine de recyclage métabolique qui possède de
multiples fonctions vitales. Nous devrions en prendre soin autant que notre cœur ou notre
cerveau.
Lors de nos excès alimentaires, c’est souvent le foie qui trinque en premier… Et il ne
s’agit pas simplement d’alcool, car le foie recycle tous les toxiques qui entrent dans notre corps
(sucre, mauvais gras, tabac, certains médicaments, excès de fer…).
L’année dernière, l’Inserm a dévoilé un chiffre jamais révélé auparavant en France :
8 millions28 de personnes seraient concernées par un foie trop gras, qui peut avoir des
conséquences graves sur la santé.
Les chercheurs de l’Inserm, qui ont suivi 100 000 volontaires depuis 2013, ont constaté
que 16 000 d'entre eux avaient le foie trop gras et 500 une maladie à un stade déjà avancé.
Pour l’instant, il n’existe pas de traitement officiel pour la maladie du foie gras.
Plusieurs industriels du médicament sont dans les « starting-blocks » pour sortir une molécule
en premier.29

27
Depuis deux ans, il existe un fonds de dotation de 1,9 million d’euros lancé par le laboratoire Genfit pour
informer médecins et patients sur cette maladie, baptisé « The nash education program ».
28
Chazelas Eloi, Srour Bernard, Desmetz Elisa, Kesse-Guyot Emmanuelle, Julia Chantal, Deschamps Valérie et
al., « Sugary drink consumption and risk of cancer: results from NutriNet-Santé prospective
cohort », BMJ, 2019.
29
www.reportlinker.com/p03287984/NASH-Drugs-Market.html
Un premier médicament pourrait arriver sur le marché français d’ici 2021, l’acide
obéticholique… qui ne fonctionnerait que chez 25 % des malades, avec son lot d’effets
secondaires : démangeaisons intenses, fatigue, nausée…30
Mais le mieux, c’est de prendre soin de votre foie au quotidien grâce à des aliments
spécifiques.
Je ne vous parle pas de chardon-Marie, d’artichaut ou d’autres compléments « détox »,
mais d’aliments de tous les jours dont la science a révélé le potentiel pour soutenir, aider et
nettoyer le foie (et parfois même enrayer et faire reculer la maladie).

1 - Mettez de la PQQ dans votre goûter


La PQQ, vous connaissez ? Il s’agit de la pyrroloquinoline quinone, un composé que
l’on trouve naturellement (et en très forte concentration) dans le kiwi.
Des chercheurs de l’université du Colorado ont réussi à prouver que la PQQ permettrait,
entre autres, de lutter contre la maladie du foie gras non-alcoolique (NAFLD), maladie qui
touche 70 à 80 % des personnes obèses ou diabétiques dans les pays riches et augmente le risque
de maladie cardiovasculaire, de diabète et de cancer du foie.31
Dans leur étude, les scientifiques ont administré de la PQQ à des souris auxquelles ils
avaient également imposé un régime riche en graisse. Ils ont rapidement constaté que la prise
de poids chez les souriceaux nés de ces rongeurs sous PQQ était inférieure à celle des
souriceaux dont la mère n’avait pas reçu de supplémentation en PQQ.
Notez que l’on trouve également de la PQQ dans d’autres aliments, notamment le céleri,
puis en moindre concentration dans le persil, la papaye et le soja et… dans le lait maternel.

2 - Du gras pour éviter… le foie gras (mais pas n’importe lequel)


On pourrait penser que consommer de grandes quantités de graisses augmente le risque
de développer un foie gras.
Mais ce n’est pas le cas avec toutes les matières grasses.
Dans une étude de 12 semaines32, 43 personnes avec un pré-diabète ont suivi soit un
régime américain standard, soit un régime enrichi en fibres, soit un régime enrichi en huile
d’olive. Résultat : le poids corporel et la glycémie sont restés constants dans les 3 groupes.
Mais le taux de graisses du foie était significativement plus bas dans le groupe qui
bénéficiait d’une alimentation enrichie en huile d’olive par rapport aux deux autres groupes. De
plus, les volontaires ayant pris l’huile d’olive ont vu leur sensibilité à l’insuline hépatique et
totale diminuer.
Une autre équipe de chercheurs a révélé qu'une huile d'olive riche en antioxydants
pourrait protéger notre foie contre le stress oxydatif et les dommages causés par les toxines
présentes dans notre environnement.

30
www.has-sante.fr/upload/docs/application/pdf/2018-12/ocaliva_12092017_avis_efficience.pdf
31
Jonscher KR1, Stewart MS, et al., « Early PQQ supplementation has persistent long-term protective effects on
developmental programming of hepatic lipotoxicity and inflammation in obese mice », The FASEB Journal,
2016
32
Errazuriz, Dube, et al., « Randomized Controlled Trial of a MUFA or Fiber-Rich Diet on Hepatic Fat in
Prediabetes », The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Volume 102, Issue 5, 1 May 2017
Dans leur étude, dont les résultats ont été publiés dans la prestigieuse
revue Nutrition & Metabolism, les rats de laboratoire ont été nourris avec une alimentation
riche en huile d'olive, puis exposés à un herbicide toxique reconnu pour détruire les
antioxydants et causer des dommages oxydatifs au foie.
Les rats nourris à l’huile d’olive ont enregistré une augmentation significative de leur
activité enzymatique antioxydante et beaucoup moins de dommages au foie que les souris-
témoin qui n’ont pas reçu l’huile.33

3 - Une autre huile qui fait du bien à votre foie


Les acides gras à chaîne moyenne de l'huile de noix de coco aident à protéger votre foie
car ils sont facilement convertis en énergie. Cela modère le travail du foie tout en diminuant
l'accumulation de graisse.
Elle permet donc de réduire l’inflammation et le grossissement qui apparaissent avec le
phénomène du foie gras. Mais l’huile de coco offre également une autre protection : protéger
votre foie des dommages que peuvent causer les médicaments.
Lorsque les chercheurs ont administré à des rats de laboratoire une dose d'un
antibiotique à large spectre pendant une semaine, des signes d'effets indésirables sur leur foie
se sont multipliés. La bilirubine totale, une mesure qui permet d’évaluer les affections qui
touchent le foie et les voies biliaires, a explosé de 192 % par rapport aux groupes témoins, alors
que les niveaux sont restés normaux chez les rats ayant reçu de l’huile de coco vierge.34
D’autres chercheurs ont prouvé aussi ses capacités de protection face aux effets
délétères des anti-inflammatoires non stéroïdiens très communs (style ibuprofène) sur le foie.35

4 - Ce légume est un vrai rempart contre le cancer du foie


Le brocoli arrêterait l’absorption des graisses. C’est le résultat d’une étude publiée en
2016, dans The Journal of Nutrition.
Après des essais en laboratoire effectués sur des souris, les chercheurs de l’université
de l’Illinois ont donc été à même d’affirmer que le brocoli joue un rôle majeur dans la protection
contre le cancer du foie et qu’il participe également à la lutte contre le développement de la
stéatose hépatique, appelée « foie gras d’origine non-alcoolique » (NAFLD), parfois
surnommée « maladie du soda ».36
En plus de bloquer l’absorption des graisses, inclure le brocoli dans notre alimentation
protège également contre le cancer mortel du foie. Ainsi, lorsque les chercheurs américains ont
nourri des souris obèses avec du brocoli dans le cadre d’un régime occidental (riche en graisses
et en sucres), puis les ont exposées à un cancer du foie, le nombre de nodules cancéreux dans
leur foie a chuté.

33
Amel Nakbi, Wafa Tayeb, et al., « Effects of olive oil and its fractions on oxidative stress and the liver’s fatty
acid composition in 2,4-Dichlorophenoxyacetic acid-treated rats », Nutr Metab (Lond), 2010
34
Otuechere, Madarikan, et al., « Virgin coconut oil protects against liver damage in albino rats challenged with
the anti-folate combination, trimethoprim-sulfamethoxazole », J Basic Clin Physiol Pharmacol., 2014
35
Zakaria, Rofiee, et al., « Hepatoprotective activity of dried- and fermented-processed virgin coconut
oil », Evid Based Complement Alternat Med., 2011
36
Chen, A Wallig, Jeffery, « Dietary Broccoli Lessens Development of Fatty Liver and Liver Cancer in Mice
Given Diethylnitrosamine and Fed a Western or Control Diet », The Journal of Nutrition, Volume 146, Issue 3,
March 2016
Le meilleur moyen d'augmenter la quantité d'agents anticancéreux provenant du brocoli
est de le consommer cru ou légèrement cuit à la vapeur douce.

5 - L’épice préférée de votre foie (il a de bons goûts)


La crocine, l’antioxydant contenu dans le safran à l’origine de sa belle couleur orange
vif, pourrait aider à prévenir le cancer du foie, selon des chercheurs de l’université des Émirats
arabes unis.37
L’analyse confirme non seulement les propriétés protectrices de la crocine face aux
cellules cancéreuses mais aussi ses propriétés anti-inflammatoires contre la protéine NF-kB, un
marqueur de l'inflammation.
Cette protéine semble donc représenter une cible thérapeutique prometteuse pour de
nouveaux traitements anticancéreux.
En attendant, vous pouvez toujours l’ajouter à vos plats.
Pour ma part, j’ai un faible pour le risotto à la milanaise. Une recette simple qui sublime
le goût du safran. Et si en plus cela fait du bien au foie, alors pourquoi s’en priver ?
Si cela vous intéresse, je partage avec vous cette vidéo de la préparation traditionnelle
du risotto, tournée dans l’un des restaurants historiques de Milan.

Le thymus, un organe de 2 cm décisif contre les virus


Par Florent Cavaler
Ce petit organe de 2 centimètres se cache dans la partie supérieure de votre thorax, entre
les poumons, sous le sternum et au-dessus du cœur :

Il est essentiel au corps humain, en particulier sur le plan immunitaire.


Le thymus est étroitement lié aux lymphocytes T (qui tirent d’ailleurs leur « T » de
« thymus »), un type particulier de globules blancs, responsables de la reconnaissance et de la
destruction des agents pathogènes.

Votre organe défensif, anti-attaques virales

37
Amin, Hamza, et al., « Saffron-Based Crocin Prevents Early Lesions of Liver Cancer: In vivo, In vitro and
Network Analyses », Recent Pat Anticancer Drug Discov., 2016
Ce sont ces lymphocytes T qui sont mobilisés lors d’une attaque virale au Covid-
38
19 !
On sait que le thymus est le premier endroit vers lequel se dirigent les lymphocytes après
leur naissance dans la moelle épinière. Ils traversent les cellules du thymus, semblables à celles
des glandes surrénales des reins qui filtrent et nettoient le sang.
Les cellules aident les lymphocytes T à atteindre une certaine maturité et les envoient
dans le sang une fois qu’ils sont opérationnels.39 Les cellules « apprennent » aux lymphocytes
Tà:
• reconnaître les cellules saines du corps pour ne pas les attaquer ;
• et à l’inverse, à éliminer les agents pathogènes qui pourraient s’en prendre à
notre organisme.

Mais le thymus devient de moins en moins performant à mesure qu’il vieillit.

Une prédisposition aux formes sévères de Covid-19 ?


Avec l’âge, le thymus perd du volume, et son rôle antiviral s’affaiblit.
Cette diminution de volume s’accompagne du phénomène d’« inflammaging », c’est-à-
dire qu’en vieillissant, l’organisme n’a plus la même capacité à réguler certaines réponses
inflammatoires.40
Ce phénomène est impliqué dans le développement de nombreuses maladies chroniques
(artérioslclérose, hypertension, diabète de type-2, etc.). Or ces maladies sont toutes associées à
un risque accru de développer une forme grave du Covid-19.41
Un thymus qui ne fonctionne pas correctement, ou qui perd en volume, serait ainsi un
facteur prédisposant.
Cela permettrait, en partie, d’expliquer pourquoi les personnes âgées sont plus
vulnérables face aux attaques virales.42

« Le point du bonheur »
Mais le thymus a toujours été largement sous-estimé.

38
Geenen, V. (2017). Histoire du thymus. Médecine/sciences, 33(6–7), 653 663. doi:10.1051/medsci/
20173306024, disponible ici : http://www.ipubli.inserm.fr/bitstream/handle/10608/9230/MS_2017_06-
07_653.html?sequence=22&isAllowed=y
39
Communiqués et dossier de presse, “Diabète de type 1 : le rôle du thymus n’est pas celui que l’on croyait !”, le
15 février 2018 sur presse.inserm.fr, consulté le 27 mars 2020 et disponible ici : https://presse.inserm.fr/diabete-
de-type-1-le-role-du-thymus-nest-pas-celui-que-lon-croyait/30621/
40
Giunta B, Fernandez F, Nikolic WV, et al. Inflammaging as a prodrome to Alzheimer's disease. J
Neuroinflammation. 2008;5:51. Published 2008 Nov 11. doi:10.1186/1742-2094-5-51
41
Caitlyn Kellogg & Ozlem Equils (2020) The role of the thymus in COVID-19 disease severity: implications
for antibody treatment and immunization, Human Vaccines & Immunotherapeutics, DOI:
10.1080/21645515.2020.1818519
42
Goya, R. G., Brown, O. A., & Bolognani, F. (1999). The Thymus-Pituitary Axis and Its Changes during
Aging. Neuroimmunomodulation, 6(1-2), 137–142. doi:10.1159/000026373 disponible ici
: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9876244
Et s’il est un organe en lien étroit avec le système immunitaire, il est aussi une glande
qui fait office de passerelle hormonale entre le corps et le cerveau.
Ainsi, masser ce point déclenche une libération des endorphines, l’hormone qui
intervient dans le circuit de la récompense et du plaisir.
Faites le test ! L’endorphine agit notamment sur vos douleurs et votre anxiété. D’où le
surnom du thymus, « le point du bonheur » !

Un massage double fonction !


Le massage du thymus permet donc de :
• déclencher une libération d’endorphines ;
• stimuler le système immunitaire.
Il fait partie des massages japonais ancestraux issus du Qi gong, qui lui accordent des
vertus thérapeutiques.
L’automassage feu, qui consiste à stimuler énergiquement le corps, se concentre aussi
sur le thymus par des techniques de friction sur la poitrine.
À noter qu’en réflexologie, la stimulation du thymus se fait par pétrissage et pincement
des zones situées entre le gros et le deuxième orteil, à la jointure des orteils et du pied.

Comment stimuler votre thymus ?


Lorsque vous passez vos mains sur vos clavicules, vous sentez entre les deux os comme
un petit pont inversé. Placez deux doigts au niveau de ce pont, c’est là que se trouve votre
thymus.
1. Stimulez votre thymus en appliquant des petites tapes énergiques et brèves avec
le poing (un peu à la manière de Tarzan). Faites-le pendant 20 à 30 secondes, puis
respirez profondément.
2. Accompagnez ce geste par un bruit sourd qui éveillera vos cordes vocales.

Je vous conseille de pratiquer l’automassage feu à votre réveil. Tapoter et frotter les
différentes parties du corps et le thymus vous apportera une bonne dose d'énergie pour la
journée !
Vous pouvez également la pratiquer dès que vous vous sentez stressé. Son effet
relaxant est puissant : comme les techniques de respiration, auxquelles on peut l’ajouter, il vous
permettra de vous concentrer sur votre corps et d’évacuer les pensées négatives.
PARTIE II : NUTRITION ET
COMPLEMENTS
Comment renforcer votre bouclier immunitaire par
l’alimentation
Par Fabien Piasco

Fortifier votre immunité commence dans l’assiette ! Le spécialiste en nutrition Fabien


Piasco vous dévoile sa liste des aliments essentiels pour passer un hiver serein en ces temps
de pandémie de Covid-19 en se basant sur des recherches récentes, publiées dans des
revues de renom, dont les médias généralistes ne parlent pas encore… Attention, vous
risquez d’être surpris !
Ce que nous mangeons peut fragiliser ou, au contraire, renforcer notre système
immunitaire. Certaines substances contenues dans nos aliments sont particulièrement
puissantes (flavonoïdes, caroténoïdes, certaines fibres…).
Elles agissent en renforçant les barrières physiques (par exemple, la peau, les muqueuses
intestinales), le microbiote intestinal, le système immunitaire inné (par exemple, la fonction des
macrophages des globules blancs) et le système immunitaire adaptatif (par exemple, la fonction
des lymphocytes T et B)43. Inversement, le système immunitaire a un impact sur le métabolisme
et les besoins nutritionnels.

Votre kit alimentaire anti-infection


Quand le système immunitaire est activé par une infection, cela augmente la demande
en énergie. La dépense énergétique au repos est ainsi plus importante pendant un épisode de
fièvre. Ce besoin accru en énergie et en nutriments peut être satisfait par l’alimentation ou, si
les sources alimentaires sont inadéquates, en puisant dans les réserves corporelles44. Un statut
moyen, voire mauvais, en différents nutriments va donc compromettre l’efficacité du système
immunitaire et donc la rapidité de guérison…

Mangez suffisamment de protéines… et d’arginine !


Une carence en protéines ou en acides aminés est connue depuis longtemps pour altérer
la fonction immunitaire et exacerber la sensibilité aux maladies infectieuses45. Bien sûr, c’est
surtout valable pour des individus dénutris ou malnutris, mais une alimentation vraiment
déséquilibrée, une consommation insuffisante de certains groupes alimentaires, de la « junk
food », une alimentation végane non adaptée, peuvent également apporter des protéines en
nombre insuffisant. Conséquence : le système immunitaire est moins réactif.
Les résultats d'études récentes indiquent, en effet, un rôle important des acides aminés
dans les réponses immunitaires en régulant :

43 Venter C. et al., Nutrients, 2020, doi: 10.3390/nu12030818.


44 Childs C.E. et al., Nutrients, 2019, doi: 10.3390/nu11081933.
45 Li P. et al., Br. J. Nutr., 2007, doi: 10.1017/S000711450769936X. Epub 2007 Apr 3.
• l'activation de cellules du système immunitaire : lymphocytes T, lymphocytes B,
cellules NK (Natural Killers) et macrophages ;
• la production de radicaux libres, l’expression génique et la prolifération
lymphocytaire ;
• la production d'anticorps et de cytokines.
Il a été démontré que l'arginine améliorait les mécanismes immunitaires cellulaires, en
particulier la fonction des lymphocytes46. Cet acide aminé dope également la production d’acide
nitrique (bactéricide !) par les macrophages.
Alors que des aliments comme la viande, le poisson, les œufs et les produits laitiers sont
des pourvoyeurs majeurs de protéines, le soja ainsi que les fruits à coque et autres graines
constituent de meilleures sources d’arginine, car cet acide aminé est surreprésenté dans les
protéines végétales.

Aliments Teneur en arginine (g/100 g)

Protéines de soja texturées 5,24

Pignons de pin 4,49

Graines de courge 3,51

Cacahuètes 3,20

Graines de lin 2,42

Graines de sésame 2,23

Amandes 2,23

Évitez le sucre… mais pas le gras !


Si les ratios entre les acides gras saturés et insaturés, ainsi qu’entre les oméga-6 et les
oméga-3, sont altérés, il peut y avoir des conséquences importantes sur l’équilibre du système
immunitaire, contribuant au développement de nombreuses maladies allergiques, auto-
immunes et métaboliques47. Dans ces cas de figure, il y a plutôt une hyperactivité du système
immunitaire et une inflammation exagérée.
Dans le cas de la grippe saisonnière, et encore plus de la Covid-19, un bon statut en
acides gras oméga-3 peut, au contraire, limiter cette inflammation et ses conséquences
potentiellement graves.
Les acides gras ayant la propriété d’induire des molécules anti-inflammatoires sont les
oméga-3 EPA et DHA. Vous les trouverez dans les poissons gras (sardine, maquereau, hareng,
anchois, truite et saumon), ainsi que dans les œufs oméga-3 (poules nourries aux graines de
lin).

46 Daly J.M. et al., Crit. Care Med., 1990, PMID: 2105184.


47 Radzikowska U. et al., Nutrients, 2019, doi: 10.3390/nu11122990.
De plus, des preuves scientifiques indiquent que l'interaction entre les acides gras
oméga-3, le microbiote intestinal et l'immunité aide à maintenir l'intégrité de la paroi intestinale
et interagit avec les cellules immunitaires de l'hôte48.
Et qu’en est-il du sucre ? Il est démontré que l’hyperglycémie altère les réponses
immunitaires innées à l’infection49, notamment en inhibant la fonction des neutrophiles50.
Une alimentation basée sur les sucres et les féculents raffinés est donc catastrophique
sur le plan de la réaction immunitaire…

Faites le plein de ces micronutriments !


Il a été établi que les micronutriments indispensables au maintien de
l'immunocompétence étaient les vitamines A, C, D, E, B2, B6, B9 et B12, le bêta-carotène,
le fer, le sélénium et le zinc51. Il existe une interaction bidirectionnelle entre la nutrition,
l'infection et l'immunité : la réponse immunitaire est compromise lorsque la nutrition est
déficiente, prédisposant les individus aux infections… Et une infection peut accentuer encore
plus ces carences !

Micronutriments Fonctions principales52 Aliments qui en sont riches

Vitamine C Stimule la production de globules blancs, Camu-camu, acérola,


élève le taux de protéines du complément et agrumes, kiwi, poivron,
d’anticorps brocoli

Accroît la différenciation des monocytes en Foie de morue, œufs de


macrophages, stimule la prolifération des poisson, hareng, truite,
Vitamine D cellules immunitaires, régule les protéines sardine, saumon, anchois,
antimicrobiennes (cathélicidine et défensine) maquereau

Aide à maintenir l’intégrité des barrières


(peau, intestins, voies respiratoires), Pour le rétinol : huile de foie de
nécessaire au bon fonctionnement des morue, foie de volailles, foie
Vitamine A (et son lymphocytes T et B, et donc à la de veau, beurre, fromage
précurseur le bêta- génération de réponses anticorps à
carotène) l'antigène, impliquée dans le Pour le bêta-carotène : patates
développement et la différenciation des douces, courges, potiron,
cellules Th1 et Th2, et soutient la réponse abricots secs
anti-inflammatoire Th2

Antioxydant, favorise la production Avocat, huile de noisette,


Vitamine E d'interleukine-2 et l'activité cytotoxique huile de colza, amandes,
des cellules tueuses NK, améliore les noisettes
fonctions des cellules T et la prolifération

48 Costantini L. et al., Int. J. Mol. Sci., 2017, doi: 10.3390/ijms18122645.


49 Spindler M.P. et al., Immun. Inflamm. Dis., 2016, doi: 10.1002/iid3.97.
50 Jafar N. et al., Am. J. Med. Sci., 2016, doi: 10.1016/j.amjms.2015.11.011.
51 Alpert P., Home Health Care Manag. Pract., 2017, doi: 10.1177/1084822317713300
52 Maggini S. et al., Nutrients, 2018, doi: 10.3390/nu10101531.
des lymphocytes, bénéficie à Th1 et
supprime la réponse Th2

Aide à réguler l'inflammation, rôle dans


la production de cytokines et l'activité Graines de tournesol,
Vitamine B6 des cellules tueuses NK, maintient la pistaches, muesli, foie,
réponse immunitaire Th1 et joue un rôle saumon, canard
dans la production d'anticorps

Maintient l'immunité innée (cellules


Foie de volailles, foie de
NK), importante pour une réponse
Vitamine B9 génisse, légumineuses,
anticorps suffisante aux antigènes, et
épinards, brocoli, quinoa
soutient la réponse Th 1

Exerce un rôle dans les fonctions des Foie, abats (rognons, cœur),
Vitamine B12 cellules NK, facilite la production de anchois, hareng, sardine,
lymphocytes T maquereau

Antioxydant, aide à moduler la libération


de cytokines et induit la prolifération des
cellules T CD8 +, rôle central dans la Huîtres, crabe, langouste,
Zinc croissance cellulaire et la différenciation bœuf, foie, canard, pignons de
des cellules immunitaires qui ont une pin, noix de cajou
différenciation et un renouvellement
rapides, et soutient la réponse Th1

Fer Importants dans la génération de Foie de volailles, boudin noir,


radicaux libres qui tuent les pathogènes, canard, graines de courge,
et dans la différenciation et la olives noires
prolifération des lymphocytes T

Cuivre Propriétés antimicrobiennes, joue un rôle Foie, noix de cajou, graines de


dans la prolifération des cellules T, dans tournesol, purée de sésame
la production d'anticorps et l'immunité
cellulaire

Sélénium Antioxydant via certaines enzymes, Noix du Brésil, thon, mulet,


impliqué dans la prolifération des cabillaud, lieu, foie de morue,
lymphocytes T et exerce un rôle dans le sardine, maquereau, haricots
système humoral secs

On remarque que certains aliments concentrent différents micronutriments utiles à


l’immunité : le foie, les poissons, notamment les poissons gras, les graines et les fruits à
coque.

L’intestin, pièce maîtresse de votre immunité


La majorité des cellules immunitaires du corps humain (+ de 70 %) se trouvent dans le
tissu lymphoïde associé à l'intestin (GALT). En ingérant des aliments, nous nous exposons à
une stimulation antigénique constante, et notre système immunitaire doit être capable de
répondre par une immunité forte et protectrice contre les agents pathogènes invasifs, tout en
tolérant les protéines alimentaires et les bactéries commensales53. Dans la couche de l’intestin
la plus proche du flux sanguin, aussi appelée « lumière de l’intestin », le microbiote
communique avec les cellules immunitaires et module donc l’immunité et l’inflammation. La
considération diététique de ce système est de pouvoir nourrir cette flore en lui apportant des
substrats, ce que l’on appelle des « prébiotiques ». Le plus souvent, ce sont des fructo-
oligosaccharides (FOS) et des galacto-oligosaccharides (GOS), mais on sait désormais que les
polyphénols, les antioxydants présents dans les végétaux, ont eux aussi cette action sur la
croissance sélective de bonnes bactéries.
Les meilleures sources de prébiotiques sont les topinambours, la chicorée, les salsifis,
les poireaux, les asperges, l’artichaut, l’ail, les oignons et les bananes peu mûres.
Bien sûr, on peut apporter directement du microbiote avec, par exemple, le kéfir, qui a
la propriété de stimuler les cellules du système immunitaire inné54, ou bien des compléments
de probiotiques en gélule.

Les films plastique affaiblissent votre microbiote !


Escalopes de poulet emballées dans des barquettes avec cellophane, fromages sous films plastique :
le film étirable est omniprésent dans les produits alimentaires du commerce…
Or ce matériau contient de grandes quantités de phtalates, un type de plastifiant qui lui donne ce côté
malléable.
Malheureusement, l’exposition aux phtalates réduirait la diversité du microbiote55. Je recommande
donc d’éviter les emballages alimentaires sous film et le film étirable.

Saviez-vous que l’avoine régule les réponses immunitaires ?


Les flocons d’avoine sont de nos jours considérés comme une nourriture saine, mais ils
ont un autre avantage peu connu, celui d’être utiles au système immunitaire. Tout d’abord, cette
céréale possède un taux de protéines intéressant (14 %), ce qui la place sur le haut de la
fourchette par rapport aux autres céréales. Elle n’est pas en reste pour le fer (4,22 mg/100 g) et
pour le zinc (4 mg/100 g).
Mais là où elle fait la différence, c’est sur sa composition en fibres : elle possède des
fibres solubles nommées bêta-glucanes. Ces dernières seraient immunomodulatrices56.
L’avoine serait aussi prébiotique, c’est-à-dire permettrait la croissance de bonnes bactéries au
sein de la flore intestinale. Une étude57 a ainsi permis de constater que l'avoine augmentait les
bifidobactéries, la production d’acides gras à chaîne courte, et cela médié par la synergie de
tous les composés d'avoine dans la matrice alimentaire complexe, plutôt que par son principal
β-glucane ou ses polyphénols. L’avoine exerce donc une action sur la fonction immunitaire
spécifiquement grâce aux bêta-glucanes et un effet global de tous ces composants sur le
microbiote.

53 Macdonald T.T. et al., Science, 2005, doi: 10.1126/science.1106442.


54 Vinderola G. et al., Immunobiology, 2006, doi: 10.1016/j.imbio.2005.08.005.
55 Hu J. et al., Microbiome, 2016, doi: 10.1186/s40168-016-0173-2.
56 Estrada A. et al., Microbiol. Immunol., 1997, doi: 10.1111/j.1348-0421.1997.tb01959.x.
57 Kristek A. et al., Br. J. Nutr., 2019, doi: 10.1017/S0007114518003501.
La consommation d’alcool est-elle un problème ou non ?
Les scientifiques ont longtemps débattu au sujet de l’alcool et de ses effets sur le système
immunitaire. En effet, des doses élevées d'alcool peuvent directement annihiler un large
éventail de réponses du système immunitaire. En revanche, une consommation modérée semble
avoir un impact bénéfique par rapport à l'abus ou à l'abstinence58… Il reste des interrogations à
ce sujet néanmoins : les chercheurs ne savent pas vraiment si cette propriété est due à l’alcool
ou bien aux polyphénols contenus dans ces boissons. Si vous buvez un verre de vin rouge par
jour, ça ne devrait pas vous faire de mal sur le plan de l’immunité, au contraire.

58 Romeo J. et al., Br. J. Nutr., 2007, doi: 10.1017/S0007114507838049.


Votre guide de nutrition contre le Covid-19
Article d’Alternatif Bien-Être

En dehors les professionnels de la nutrition, le pouvoir du statut nutritif dans le


développement d’une forme grave de Covid-19 semble peu intéresser les médias et les pouvoirs
publics. Or l’impact en est colossal, quand on comprend les tenants et les aboutissants.
L'obésité et le diabète de type 2 sont deux facteurs de risque importants de Covid-19
sévère. La forte prévalence de ces facteurs de risque, dans le monde entier mais surtout dans
les pays développés, est probablement due à un régime alimentaire occidental typique composé
de grandes quantités de graisses saturées et trans, de glucides raffinés et de sucres, et de faibles
niveaux de fibres, d’acides gras insaturés et d'antioxydants.
Or une consommation excessive de graisses saturées peut activer le système
immunitaire inné et induire un état inflammatoire59. En fait, une alimentation moderne ultra-
transformée et de faible densité micronutritionnelle fait progressivement passer l’organisme
dans un bain inflammatoire. L’inflammation peut venir de l’alimentation, mais le diabète de
type 2 et l’obésité eux-mêmes créent un état inflammatoire… En plus d’être vulnérable vis-à-
vis du virus, ce terrain inflammatoire peut mener à des conséquences catastrophiques en termes
de complications, voire de mortalité.

Les recommandations des sociétés savantes en nutrition pour


contre le Covid-19
De nombreuses sociétés savantes ou associations professionnelles dans le domaine de
la nutrition ou de la santé ont fait des recommandations quant à l’alimentation qu’il faudrait
suivre pour mieux se protéger de la Covid-19 et de ses conséquences. On peut citer les onze
institutions de référence suivantes60 :
1. ABRAN (Association brésilienne de nutrition clinique)
2. AEDN (Académie espagnole de nutrition)
3. GCDN (Conseil général des collèges officiels de diététiciens nutritionnistes, en
Espagne)
4. CDC (Centre de contrôle et de prévention des maladies, États-Unis)
5. DAA (Association des diététiciens australiens)
6. EUFIC (Conseil européen de l'information sur l'alimentation)
7. ONU
8. SIN (Société italienne de néonatalogie)
9. SINU (Société italienne de nutrition humaine)
10. UNICEF

59 Butler M.J. et al., Brain Behav. Immun., 2020, Epub 2020 Apr 18.
60 Corgosinho F.C. et al., Nutr. Rev., 2020, doi: 10.1093/nutrit/nuaa067.
11. OMS
Quand on regarde de très près leurs recommandations, on se rend compte qu’elles
correspondent tout simplement à une alimentation naturelle et variée, celle qui devrait de toute
façon être suivie par tout le monde. Rien de spécifique… Il va donc falloir se tourner du côté
de la micronutrition.

Les 8 micronutriments contre le Covid-19 validés par la


science
Il existe beaucoup de micronutriments ou de substances naturelles qui auraient un
potentiel certain dans la prévention de l’infection par le coronavirus ou bien pour une guérison
plus rapide. Voici les principaux.
• Vitamine C
La vitamine C a de multiples effets sur le système immunitaire. Par exemple, il a été
démontré que la vitamine C était un facteur essentiel dans la production d'interférons de type 1
(molécules qui interfèrent avec la réplication des virus), lors de la réponse immunitaire
antivirale61. Or il se trouve que les patients Covid-19 avec une forme grave présentent un déficit
en interférons de type 162…
De nombreux essais cliniques liés à le Covid-19 ont été lancés ou sont annoncés depuis
février 2020 pour étudier l'effet thérapeutique de la vitamine C seule ou en association avec une
ou plusieurs autres substances (vitamine D, zinc, hydroxychloroquine et azithromycine).
On sait que la vitamine C peut étouffer des médiateurs inflammatoires, et est
cliniquement bénéfique chez les patients adultes obèses, hypertendus et/ou diabétiques (non
Covid-19). Certains auteurs63 pensent que, compte tenu des preuves et du fait que la vitamine
C est bon marché et sûre, une dose orale de 1 à 2 g par jour pourrait être utile en prévention
et, en cas de Covid-19 sévère, des doses très fortes (notamment en intraveineuse) peuvent être
bénéfiques.
• Vitamine D
Alors que de plus en plus de preuves s’accumulent sur l’intérêt de la vitamine D pour
lutter contre cette pandémie, les médias n’en parlent pas. Rien. Silence radio… Et pourtant, une
étude a montré qu’un statut déficient en vitamine D accroissait le risque d’être diagnostiqué
positif64. Avoir un taux sanguin de vitamine D inférieur à 30 ng/mL élève le risque de faire
des symptômes graves, voire de mourir65 ! Au contraire, le fait d’avoir un taux correct est
associé à une baisse de la CRP, un marqueur de l’inflammation, et à une augmentation du
pourcentage de globules blancs, suggérant que la vitamine D peut également aider à moduler
la réponse immunitaire et réduire l’orage de cytokines66. Il nous manque des preuves issues
d’essais cliniques, diront certains… C’est chose faite avec une étude clinique pilote
randomisée67 qui a démontré que l'administration d'une dose élevée de calcifédiol (25-(OH) D,
une forme déjà activée de vitamine D) réduisait considérablement le besoin de traitement en
soins intensifs des patients hospitalisés pour la Covid-19. Sur 50 patients traités par calcifédiol,

61 Kim Y. et al., Immune Netw., 2013, doi: 10.4110/in.2013.13.2.70.


62 Hadjadj J. et al., Science, 2020, doi: 10.1126/science.abc6027.
63 Feyaerts A.F. et al., Nutrition, 2020, doi: 10.1016/j.nut.2020.110948.
64 Meltzer D.O. et al., JAMA Netw Open, 2020, doi: 10.1001/jamanetworkopen.2020.19722.
65 Maghbooli Z. et al., PLoS One, 2020, doi: 10.1371/journal.pone.0239799.
66 Daneshkhah A. et al., Aging Clin. Exp. Res., 2020, doi: 10.1007/s40520-020-01677-y.
67 Entrenas Castillo M. et al., J. Steroid Biochem. Mol. Biol., 2020, doi: 10.1016/j.jsbmb.2020.105751.
seul un a dû être admis en unité de soins intensifs (2 %), tandis que sur 26 patients non traités,
13 ont dû y être admis (50 %). A-t-on vraiment encore besoin de preuves ?
• Vitamine K, l’alliée de la vitamine D
La vitamine K2 (on en trouve dans certains fromages) est souvent associée à la vitamine
D3, parce qu’elle permet d’éviter les calcifications dans les artères en activant la calcitonine et
la Matrix Gla Protein (MGP). Une insuffisance sévère en vitamine K a été récemment mise en
lumière chez des patients Covid-19. Ils présentaient des taux élevés de MGP inactive. Il a été
suggéré qu'une activation insuffisante de la MGP (dépendant de la vitamine K) laisse les fibres
élastiques des poumons sans protection contre la destruction induite par le SRAS-CoV-2.
Cité par le journal britannique The Guardian68, le docteur Rob Janssen, qui a mené cette
étude, préconise un complément de vitamine K :
« Ce traitement n'a aucun effet secondaire, encore moins qu'un placebo. Il existe une
exception majeure : les personnes sous anticoagulants. Il est totalement sûr pour les
autres. Mon conseil serait de prendre un supplément de vitamine K. Même si cela n'aide
pas contre une Covid-19 sévère, il est bon pour vos vaisseaux sanguins, vos os et,
probablement aussi, pour vos poumons. »
• Zinc
Il y a une dizaine d’années déjà, des chercheurs avaient démontré que le zinc pouvait
inhiber la réplication des coronavirus69. De plus, la carence en zinc est liée à une réponse
immunitaire défectueuse, ainsi qu'à une sensibilité accrue à diverses infections. Une
augmentation de l'apport en zinc peut avoir des effets bénéfiques sur la Covid-19 en réduisant
les symptômes gastro-intestinaux et respiratoires. Enfin, des apports en zinc de 30 à 50 mg par
jour pourraient avoir des effets bénéfiques sur les virus à ARN70. En comptant les apports
alimentaires, prendre en plus 15 à 20 mg de zinc élément semble raisonnable en prévention.
• Sélénium
Cet oligo-élément joue un rôle important dans le système immunitaire pour son effet
anti-inflammatoire. Des travaux effectués dans dix-sept villes en Chine ont montré un taux de
récupération plus élevé après une infection à la Covid-19 quand le statut en sélénium était
adéquat71.
• Curcumine
Elle pourrait constituer une option de traitement naturel pour les patients atteints du
coronavirus. En effet, elle permettrait de bloquer l'entrée du virus dans la cellule, inhiberait
l'encapsulation du virus et de la protéase virale, et modulerait diverses voies de signalisations
cellulaires.
• Glutamine
La glutamine est un acide aminé qui est utilisé comme carburant par les globules blancs.
Une étude72 a recherché l'effet de la supplémentation orale en glutamine (10 g) sur le temps
d'hospitalisation, le besoin d'une unité de soins intensifs et la mortalité due à la Covid-19. Elle
a été administrée à trente patients et trente autres n’en ont pas eu. Le temps d'hospitalisation a
été plus court dans le groupe avec glutamine. Dans le groupe sans, quatre patients ont eu besoin

68 https://www.theguardian.com/science/2020/jun/05/vitamin-k-could-help-fight-coronavirus-study-suggests
69 Velthuis A.J. et al., PLoS Pathog., 2010, doi: 10.1371/journal.ppat.1001176.
70 McCarty M.F. et al., Prog. Cardiovasc. Dis., 2020, doi: 10.1016/j.pcad.2020.02.007.
71 Zhang J. et al., Am. J. Clin. Nutr., 2020, doi: 10.1093/ajcn/nqaa095.
72 Cengiz M. et al., Clin. Nutr. Exp., 2020, doi: 10.1016/j.yclnex.2020.07.003.
de soins intensifs, et aucun dans le groupe avec glutamine. Un mort a été à déplorer dans le
groupe sans, alors qu’aucun ne l’a été dans le groupe glutamine. Dans l’alimentation, vous
trouvez la glutamine (dans des proportions moindres) dans la viande, les produits laitiers, les
céréales et les légumineuses.
• Probiotiques
Dans une étude pilote, des analyses de selles de patients atteints du coronavirus ont été
effectuées pendant l'hospitalisation et comparées à celles d’échantillons d'individus sains73. Les
patients Covid-19 présentaient plus d'agents pathogènes dans l'intestin, tandis que les sujets en
bonne santé avaient des quantités plus élevées d'Eubacterium, Roseburia, Lachnospiraceae
Eubacterium et Faecalibacterium prausnitzii, et Lachnospiraceae.
À l’heure actuelle, trois essais cliniques sont en cours pour évaluer les effets des
probiotiques sur les patients atteints de Covid-19. Selon des chercheurs italiens, on peut déjà
proposer l'emploi thérapeutique de probiotiques tels que Lactobacillus rhamnosus et
Bifidobacterium lactis, qui présentent des effets anti-inflammatoires, et des prébiotiques pour
restaurer l'immunité innée et adaptative74.

Plan de complémentation spécial immunité


Vitamine D3K2 Forte Dr Jacob’s® : 1 goutte par jour à un repas.
Immune Impact Bionutrics® (vitamine C, sélénium, zinc, vitamine D, quercétine, thé vert et bêta-
glucanes) : 1 par jour le matin.
ProbioRegul+ Nuravance® : 1 le matin.
Attention : le total des produits amène à une dose de 4 000 UI de vitamine D (à faire contrôler par prise
de sang).

Exemple d’une journée type pour un plan alimentaire à visée « immunité »


Petit-déjeuner :
• Chicorée (riche en inuline, prébiotique)
Muesli maison avec :
• Flocons d’avoine (riche en bêta-glucanes)
• Lait de soja (riche en arginine)
• Graines de courge et amandes (fer et arginine)
• Poudre de camu-camu (l’extrait végétal le plus riche en vitamine C)
• Myrtilles (anthocyanes, antioxydants)
• Kiwi (vitamine C, et pour le goût !)

Repas de midi :
• Mâches, huile de colza (oméga-3 et vitamine E), avocat, olives

73 Zuo T. et al., Gastroenterology, 2020, doi: 10.1053/j.gastro.2020.05.048. Epub 2020 May 20.
74 Di Renzo L. et al., Eur. Rev. Med. Pharmacol. Sci., 2020, doi: 10.26355/eurrev_202004_20977.
• Foie de veau (fer, vitamines A, D et B9)
• Épinards (vitamine B9)
• Haricots secs (fer et sélénium)
• Fromage de chèvre (vitamine A)
• Clémentine (vitamine C)

Collation de l’après-midi :
• Noix de cajou (cuivre) et du Brésil (sélénium)
• Abricots secs (fibres, bêta-carotène)
• Tisane gingembre-curcuma-citron-miel (cocktail antioxydant, anti-inflammatoire et antiviral)

Repas du soir :
• Velouté de brocoli (vitamine B9)
• Maquereau (oméga-3, vitamine B12 et sélénium)
• Patate douce (bêta-carotène)
• Salade de fruits frais saupoudrée de cannelle
Jeûne, détox, cure de jus : est-ce le bon moment ?
Newsletter « Santé Confinement »

Le jeûne nous rend-il plus fort ou, au contraire, augmente-t-il le risque d'attraper le
virus ?
Vous êtes nombreux à vous poser la question.
Le contexte est propice, c’est vrai. Nous avons moins de tentations, de dîners, de
contraintes sociales, etc.
Mais est-ce le bon moment ?

Oui, le jeûne régénère vos défenses immunitaires


Il est connu que le jeûne renforce l’immunité et réduit l’inflammation, terrain fertile aux
infections.
En effet, plus vous mangez, plus votre organisme fournit de l’énergie pour pouvoir
digérer les aliments.
C’est pour cela qu’après les repas lourds des fêtes de fin d’année, vous êtes plus
vulnérables face aux grippes et autres refroidissements.
Trop manger favorise aussi l’accumulation des mauvaises bactéries dans votre intestin.
Le jeûne permet alors d’affamer ces toxines et de les éliminer, grâce à une hydratation
quotidienne abondante (tisanes, bouillons, décoctions, etc.).
On reconnaît au jeûne sa fonction dépurative : on parle souvent de « détox ». Il agit
comme un grand nettoyage de votre corps.
Une étude publiée dans le journal Cell Stem Cell75 a montré qu’un jeûne prolongé
active la fabrication des cellules souches du sang dans la moelle osseuse, et donc l’auto-
renouvellement des globules blancs.
Or, les globules blancs ont pour fonction d’assurer la défense immunitaire de votre
organisme face aux agressions infectieuses.
Le jeûne a donc des bienfaits incontestés sur votre système immunitaire, puisqu’il
l’aide, à terme, à se régénérer.

Mais attention aux jeûnes extrêmes


Je pense à ces deux jeûnes en particulier :
12. Le jeûne sec, c’est-à-dire ne consommer ni aliments ni boissons pendant plusieurs
jours ;

75
KERN Julie, “Coronavirus : comment notre organisme combat l’infection ?”, le 18 mars 2020 sur Futura
Santé, consulté le 22 mars 2020 et disponible ici : https://www.futura-sciences.com/sante/actualites/coronavirus-
coronavirus-notre-organisme-combat-infection-80104/
13. Le jeûne hydrique, qui consiste à ne pas manger d’aliments, et boire uniquement
de l’eau, du thé (sans sucre) ou des bouillons (non caloriques), mais pas de jus.
Je les déconseille si vous avez une santé fragile ou si vous êtes atteint d’une des
pathologies identifiées comme facteurs de risque face au Covid-19.
Sachez qu’après 24 heures de jeûne sec ou hydrique, le corps ne dispose plus de stocks
de glucose pour fournir de l’énergie.
Il va ainsi puiser dans les lipides pour créer un autre carburant appelé la cétone : cela
contribue à faire maigrir, certes, mais ne fournit pas assez d’énergie pour l’activation des
globules blancs.76
Mieux vaut vous faire accompagner par un spécialiste pour être sûr de maintenir un
apport en nutriments suffisant.

Préférez un jeûne aménagé


Le jeûne aménagé, avec des jus pressés à froid et des bouillons ou soupes de
légumes, est l’idéal en ce moment.
Vous pouvez également pratiquer des monodiètes (pomme, courge, carotte, etc., sous
diverses formes), en guise de repas, ou sur une journée.
Ces jeûnes conviennent aux personnes en bonne santé globale, qui veulent décrasser
leur organisme, se détoxifier, et retrouver leur énergie perdue.

76
LEMAR Jérôme, “L’appellation ”jeûne thérapeutique” est-elle fondée ou usurpée ? : éléments de réponse
d’après une revue de bibliographie chez l’animal et chez l’homme.” Médecine humaine et pathologie. 2011.
ffdumas-00651422f, disponible ici : https://dumas.ccsd.cnrs.fr/dumas-00651422/document
Les petits secrets d’immunité du Dr Rueff
Par Dominique Rueff
Ils ne sont certes pas validés par la médecine dite « officielle » qui, souvent, tient plus à son
« officialité » qu’à son efficacité, mais, tant pis ! Je pense qu’ils vous seront utiles quand
même.
Mon premier secret consiste à utiliser, à titre préventif, le Pao Pereira que préconisait le
docteur Beljanski en accompagnement des traitements de certains cancers.
Le Pao V et le Pao VFM sont des extraits végétaux d’écorce de Pao pereira et de Pao Tariri,
qui visent à favoriser la mort des cellules cancéreuses. Ils sont conseillés dans tous les cas de
cancer. Mais l’extrait de Pao Pereira est également un puissant antiviral, c’est pourquoi que je
vous conseille d’en prendre dès le début d’une infection au Covid, à raison d’une gélule par
10 kilos de poids corporel, voire un peu plus dans les premiers jours. Il est donc raisonnable,
par les temps qui courent, d’en avoir une boîte en réserve dans sa pharmacie d’urgence. Vous
trouverez de nombreux détails et témoignages sur l’action antivirale du Pao Pereira et la façon
de vous en procurer sur le site de la Fondation Beljanski[5].
Mon deuxième secret (pas plus validé que le premier) consiste à prendre de façon préventive
de l’Artemisisa Annua. Ce produit n’étant pas autorisé en France, je ne saurais vous donner ni
adresses, ni posologie ; mais si vous cherchez un peu, vous trouverez facilement sur Internet.
Mon troisième secret consiste à suivre trois directions très simples afin de mieux booster
votre immunité en ce début d’hiver à risques.
1. La microimmunothérapie
C’est une thérapie d’immunomodulation qui utilise les mêmes messagers que le système
immunitaire pour transmettre les informations à l’organisme et « réajuster » la réponse
immunitaire (ces messagers peuvent être, par exemple, les cytokines, les hormones, les
facteurs de croissance ou les acides nucléiques).
Je vous conseille, après avis d’un prescripteur formé à cette thérapie, de commander la
formule conseillée pour votre cas sur Internet, par exemple à une pharmacie belge, la
pharmacie Corbion. Si vous souhaitez vous intéresser de plus près à cette thérapie, vous
pouvez aussi consulter le site du laboratoire « LaboLife », et celui de l’institut de formation
3IDI pour les thérapeutes.
2. La mycothérapie
C’est une autre forme de traitement de soutien immunitaire, que vous pouvez utiliser
conjointement ou en alternance avec la précédente. La mycothérapie utilise des champignons
aux vertus médicinales, qui sont commercialisés sous forme de comprimés ou de poudre. Elle
nécessite en principe le conseil et l’accompagnement d’un thérapeute, mais vous pouvez
choisir sur Internet les souches suivantes :
• Le reishi, un champignon adaptogène capable de régulariser l’action des glandes
surrénales et d’aider l’organisme à mieux gérer les situations stressantes. C’est un
stimulant immunitaire naturel.
• Le shiitaké, dit « champignon noir », est cultivé en Asie depuis environ 2 000 ans. Il
contient du lentiane, une substance utilisée comme médicament au Japon et en Chine
pour stimuler le système immunitaire.
• Le maïtake est préconisé traditionnellement pour stimuler le système immunitaire et
réguler l’équilibre glycémique.
Le laboratoire COPMED met aussi sur le marché un complexe appelé « Défenses naturelles,
Résistance » qui associe ces trois souches de champignons.
3. Les microbiotiques
Ils sont également indispensables pour protéger votre microbiote. Ils sont nombreux sur le
marché et vous trouverez facilement d’excellentes formules en magasin spécialisé ou en
pharmacie. N’hésitez pas à demander conseil. Prenez-en régulièrement, au moins 10 jours par
mois, et essayez d’alterner les formules. Je vous conseille également de boire du kombucha,
une boisson à base de thé fermenté qui a un effet prébiotique.
Je vous recommande enfin, soit à titre préventif, soit en cas d’infection, de prendre trois tasses
par jour d’un bon thé vert japonais correctement infusé[7].
La liste ci-dessus n’est bien entendu pas exhaustive, et il existe bien d’autres nutriments en
mesure de vous aider à éviter de croiser le chemin de ce (ou de ces)
coronavirus. L’homéopathie, tant décriée de nos jours (c’est un effet de mode qui passera !),
en fait partie. Elle peut être utile pour l’immunité et la prévention, mais aussi pour diminuer
les principaux symptômes de la maladie.
En attendant, n’oubliez surtout pas les mesures barrières : port du masque en situation de
promiscuité, distanciation à si possible plus de 1,50 m et bien sûr, lavage des mains régulier
au savon et/ou au gel hydroalcoolique. Si ces lavages répétés vous abîment les mains, relisez
ma lettre « Sauvez notre peau grâce à la nutricosmétique »[8].
Et surtout, essayez de dormir suffisamment et de garder le moral, même si cela n’est pas
toujours facile.
Zinc + Matcha : votre super combo immunité
Newsletter « Santé Confinement »

Le matcha est un superaliment déjà connu pour renforcer l’action des globules blancs,
prévenir le cancer et lutter contre le diabète.77
Pourtant ce thé japonais a un autre avantage moins connu, indirect, mais considérable
en temps de pandémie : renforcer l’action immunitaire du zinc.78

Le zinc, un nutriment essentiel pour votre immunité !


En cette période où chacun se préoccupe de savoir si son système immunitaire
fonctionne de façon optimale, vous pourriez envisager d’ajouter du zinc à vos repas.
Le protocole de micronutrition contre le Covid-19, publié dans la revue de référence
Nutrients, recommande d’en prendre à titre préventif entre 8 à 11 g par jour.79
Dans l’étude du prestigieux Biological Trace Element Research, le zinc a même - tenez-
vous bien - permis à l'organisme d’arrêter le processus de réplication du virus !80

Cette substance du matcha fait grimper vos taux de zinc


Lorsque nous mangeons des aliments riches en zinc, notre corps dépend de composants
qu’on appelle des ionophores pour transporter le zinc dans nos cellules.
Les ionophores sont rares dans l’alimentation mais on les trouve en grande quantité dans
une boisson... le thé matcha.
Et plus particulièrement dans un de ses composants, l'épigallocatéchine-3-gallate
(EGCG), un antioxydant puissant.
Attention cependant, on s’est aperçu que la concentration en EGCG de différents thés
matcha variait du simple au vingtuple (x20).81
C’est regrettable, car un bon thé matcha peut contenir jusqu’à 137 fois plus d’EGCG
qu’un thé vert classique.82
Pour garantir un thé de qualité, je vous conseille de choisir votre thé matcha en poudre
plutôt qu’en sachet, d’origine Japon plutôt que Chine.

77
https://www.sciencedaily.com/releases/2011/06/110602143214.htm
78
https://www.researchgate.net/publication/7933053_Effect_of_Green_Tea_Decoction_on_Long-
Term_Iron_Zinc_and_Selenium_Status_of_Rats
79
Calder P.C. et al., Nutrients., 2020, doi:10.3390/nu12041181
80
Rahman M.T. et al., Biol. Trace Elem. Res., 2020, doi:10.1007/s12011-020-02194-9
81
Dr Mercola, Green Tea Benefits
82
J Chromatogr A. 2003 Sep 5;1011(1-2):173-80. Determination of catechins in matcha green tea by micellar
electrokinetic chromatography. Weiss DJ, Anderton CR.
Vitamine D et Coronavirus : réduisez votre risque
de mourir
Le coronavirus a pris tout le monde de court. D’une simple « grippette » de début
d’année, à une pandémie globale, en quelques semaines, le virus a touché des dizaines de
millions de personnes et fait plus d’un million de morts. Alors que les autorités politiques et
sanitaires sont obnubilées par la mise au point d’un vaccin, nous sommes nombreux à vouloir
nous protéger naturellement, par la supplémentation. Qu’avons-nous à perdre – et
potentiellement à gagner – à nous supplémenter en vitamine D ?

D’après les analyses géographiques à l’échelle européenne, il existe bien une relation
entre le statut en vitamine D et le nombre de malades. Un taux bas rend plus vulnérable et
augmente le risque d’être testé positif83. De nombreuses études récentes84 s’accordent en effet
à montrer que la positivité au SRAS-CoV-2 est fortement associée à de faibles niveaux de
25(OH)D circulants. Cette relation persiste à travers les latitudes, les origines ethniques, les
deux sexes et les tranches d'âge.
La dernière en date affirme que plus de 80 % des patients infectés sont déficients en
vitamine D.85 Le co-auteur de cette étude espagnole affirme ainsi « une supplémentation en
vitamine D devrait être recommandée aux patients souffrant du Covid-19 et ayant de faibles
taux circulants de vitamine D, au vu des potentiels effets bénéfiques que ce traitement pourrait
avoir sur le système squelettique et le système immunitaire ».

En poussant l’enquête un peu plus loin, on voit aussi qu’avec des taux trop faibles de
vitamine D dans le sang, les chances de souffrir d’une forme légère ou modérée du virus
deviennent quasiment nulles. Le risque de mourir du Covid-19 diminue de 52 % chez les
patients qui ont suffisamment de vitamine D86.
Ces résultats récents coïncident avec ceux d’une étude clinique pilote randomisée parue
quelques jours plus tôt87 : elle a montré que l’administration d’une dose élevée de calcifédiol
(25-(OH) D, une forme déjà activée de vitamine D), réduisait considérablement le besoin de
traitement en soins intensifs des patients hospitalisés en raison du Covid-19. Sur 50 patients
traités par calcifédiol, seul 1 a dû être admis en unité de soins intensifs (2 %), tandis que sur les
26 patients non traités, 13 ont dû y être admis (50 %) !

Ces analyses ont toutefois des limites. Et aucune étude évaluant directement
l’implication de la vitamine D dans la survenue ou la progression du Covid-19 n’est encore
disponible. Cependant, on peut s’appuyer sur bon nombre de données indirectes.
La vitamine D est bien connue pour améliorer la réponse immunitaire face aux
infections, augmentant l’activité des macrophages et des monocytes, des globules blancs
chargés d’éliminer les pathogènes et produisant directement des substances anti-infectieuses,
antibactériennes et antivirales. Une supplémentation de vitamine D permet globalement de
diminuer le risque d’infections respiratoires aiguës, même chez les personnes non
carencées, mais avec des résultats encore plus probants chez ceux qui en manquent88.

83 P. Cristian Ilie, et al., Aging Clinical and Experimental Research, 2020, DOI: 10.1007/s40520-020-01570-8
84 Kaufman H.W. et al., PLoS One, 2020 Sep. 17, 15 (9) : e0239252.
85 José L Hernández, et al., The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2020, doi.org/10.1210/clinem/dgaa733
86 Z. Maghbooli, et al., 2020, Plos One, doi.org/10.1371/journal.pone.0239799
87 Castillo M.E. et al., J. Steroid. Biochem. Mol. Biol., 2020, 105751.
88 A. Martineau, et al., BMJ, 2017
Par ailleurs, une propriété fondamentale de la vitamine D est de maintenir actif les
lymphocytes T, des agents immunitaires régulateurs, ceux qui évitent à l’organisme de partir
en guerre en déclenchant des réponses inflammatoires pour un oui ou pour un non. Des études
antérieures laissent penser que ce contrôle de l’inflammation soit capable de diminuer la
libération de cytokines, ces molécules inflammatoires qui entraînent la détresse
respiratoire aiguë et les décès. Cela a déjà été démontré dans plusieurs maladies respiratoires,
dont la pneumonie89.
Même si les données irréfutables manquent encore, s’assurer d’un niveau correct de vitamine
D semble particulièrement judicieux pour prévenir l’infection ou pour éviter une aggravation.
D’après une analyse statistique, le simple fait de normaliser le taux à 30 ng/mL permettrait
de réduire de 15 % le nombre de cas graves90.

La complémentation en vitamine D
Faut-il se fier aux normes ?
Les normes des laboratoires sont établies pour la prévention de l’ostéoporose. C’est
précisément ce que reprochent certains experts… Des normes plus hautes permettraient une
protection contre d’autres maladies, sans rapport avec l’ossature, comme nous venons de
le voir.

« Normes » de la plupart des


Normes de la plupart des laboratoires
nutrithérapeutes
75-150 nmol/L (30-60 ng/mL) 150-200 nmol/L (60-80 ng/mL)

A quelles recommandations se fier ?


En 2016, les autorités sanitaires européennes ont fixé les VNR pour la vitamine D à
600 UI (unités internationales) par jour, de sorte que « les consommateurs européens absorbent
des niveaux suffisants de vitamine D, indépendamment de leur situation géographique ou de
leur exposition à la lumière du soleil ».
L’EFSA (European Food Safety Authority) préconise donc un apport journalier de
15 microgrammes (qui équivaut aux 600 UI)91. C’est cette agence qui gère tout ce qui est en
relation avec l’alimentation – et les compléments alimentaires – et c’est à elle que revient le
rôle d’émettre ces recommandations à l’échelle des populations.
Mais des chercheurs irlandais92 ont réévalué ces recommandations en suivant une
méthode précise, de plus en plus reconnue comme étant la meilleure. Ils ont récolté des données
sur les taux sanguins de participants individuels à partir de sept essais cliniques randomisés
hivernaux. D’après leurs estimations, pour maintenir des concentrations de 25(OH)D
supérieures à 50 nmol/L dans 97,5 % de la population, il faudrait une dose journalière
de26 µg (1 040 UI). C’est déjà mieux, mais 50 nmol/L ne représentent que 20 ng/mL, ce qui

89 Xu J, et al., Mol Med Rep, 2017, doi: 10.3892/mmr.2017.7546.


90 Ali Daneshkhah, et al., Patients, 2020, doi.org/10.1101/2020.04.08.20058578.
91 EFSA NDA Panel, EFSA Journal, 2016, 14 (10) : 4547.
92 Cashman K.D. et al., Nutrients, 2017, 9 (5) : 469.
est vraiment très loin des 60 ng que préconisent certains thérapeutes pour une protection
maximale à large spectre !
On peut donc en déduire qu’un apport de 1 000 UI par jour semble déjà plus adapté, tout
au moins à l’échelle populationnelle, et que 1 000 à 2 000 UI seraient préférables aux 600 UI
officielles…

Comment s’y retrouver dans les différentes unités ?

Attention à ne pas confondre les différentes unités de mesure des taux sanguins aux unités de dosage
des compléments :
Prise de sang : 10 ng/mL ≈ 25 nmol/L (ex. : 30 ng ≈ 75 nmo/L)
Compléments : 1 µg = 40 UI (ex. : 50 µg = 2000 UI)

De combien de vitamine D avez-vous besoin ?


Il est important de comprendre les différences entre un apport minimal, un apport
optimal et un apport maximal. Cela vous aidera à faire un premier tri dans les compléments de
vitamine D en éliminant d’office les produits sous-dosés.
L’apport minimal correspond aux valeurs nutritionnelles de référence (VNR), qui
remplacent les apports journaliers recommandés (AJR). Les VNR sont fixés pour éviter à la
quasi-totalité de la population les risques de carence classique. Exemples : anémie pour le fer,
scorbut pour la vitamine C ou rachitisme pour la vitamine D.
L’apport optimal est défini par les meilleurs experts internationaux sur le sujet de la
vitamine D, à travers les guides de référence (guidelines) destinés aux professionnels de santé.
La « Bible » en la matière est le guide publié par The Endocrine Society en 2011, dans lequel
on recommande un apport oral quotidien de 1 500 à 2 000 UI pour maintenir un taux sanguin
de vitamine D convenable, c’est-à-dire au moins égal à 30 ng/mL (nanogrammes par millilitre,
voir ci-après).
L’apport maximal, quant à lui, fait référence à la limite de sécurité déterminée par les
autorités sanitaires. Les autorités sanitaires nord-américaines et européennes l’ont fixé à 4 000
UI par jour, tandis que les autorités sanitaires françaises persistent à la maintenir à 2 000 UI par
jour. Le seuil de toxicité, quant à lui, est fixé à 10 000 UI par jour – et uniquement dans le cas
de figure où l’on ingérerait une telle dose quotidienne pendant au moins 6 mois consécutifs !

7 règles à suivre pour une bonne complémentation

Entre octobre et avril, la supplémentation est incontournable. Voici 8 règles pour l’optimiser !
1. Préférez la D3 (cholécalciférol) à la D2 (ergocalciférol) : à fortes doses, la D3 est plus efficace93.
Pour les véganes, il existe de la D3 issue du lichen boréal.
2. Optez pour les doses journalières, plus physiologiques que des doses massives et espacées.
3. Ne dépassez pas 2 000 UI par jour sans prise de sang, la dose sûre sur le plan rénal94.
4. Si une dose supérieure est ingérée, il faut toujours associer la D3 à la vitamine K2 : cette dernière
permet d’éviter les calcifications dans les artères (le calcium va du sang vers les os)95.
5. Toujours prendre la vitamine D avec un repas contenant des graisses, car elle est liposoluble.

93 Shieh A. et al., J. Clin. Endocrinol. Metab., 2016, 101 (8) : 3070-3078.


94 Manson J.E. et al., Contemp. Clin. Trials, 2012, 33 (1) : 159-171.
95 El Asmar M.S. et al., Oman Med. J., 2014, 29(3) : 172-177.
6. Privilégier sa prise au repas du soir, plutôt que le matin : elle peut « fatiguer » en raison de son
effet sur la sérotonine et de sa faculté à augmenter la sécrétion d’insuline.
7. Avoir un bon statut en fer et en magnésium : c’est essentiel pour que les activations (hydroxylations)
de la vitamine D soient effectives.

4 conseils d’expert pour bien choisir votre complément de


vitamine D
Critère n° 1 : la forme de vitamine D présente dans le produit
Privilégiez la vitamine D3 – celle que l’organisme fabrique naturellement suite à
l’exposition de la peau aux rayons UVB – et non la vitamine D2. L’efficacité biologique de la
vitamine D2 est moindre que celle de la D3, surtout dès que l’on est amené à prendre une dose
quotidienne égale ou supérieure à 1 500-2 000 UI, soit un cas de figure extrêmement fréquent.
Vous n’aurez pas trop de problèmes pour respecter ce critère car l’écrasante majorité des
produits disponibles sur le marché sont à base de vitamine D3, obtenue à partir de lanoline de
laine de mouton ou de lichen.

Critère n° 2 : la biodisponibilité du produit


Privilégiez la vitamine sous forme huileuse, afin d’optimiser l’absorption de cette
vitamine dite « liposoluble », c’est-à-dire soluble dans les graisses. Là encore, la majeure partie
des produits disponibles se présentent sous cette forme. C’est l’huile vierge de colza qui est le
plus souvent utilisée.
Si vous avez du mal à digérer les graisses et/ou vous souffrez de problèmes intestinaux
(syndrome de l’intestin irritable, maladie cœliaque, maladie de Crohn, etc.) choisissez une
vitamine D3 lanoline émulsionnée, c’est-à-dire déjà « prédigérée » et donc facilement
assimilable. Ce conseil s’applique également si vous avez plus de 70 ans et si vous avez besoin
de remonter ou d’optimiser votre taux de vitamine D rapidement.
Dans ces cas le meilleur produit sur le marché est le D-Mulsion (avec goutte dosée à
400 UI) ou D-Mulsion Forte (avec goutte dosée à 2 000 UI).

Critère n° 3 : le niveau de concentration en vitamine D


Privilégiez la vitamine D sous forme de gouttes dosées à 2 000 UI de préférence –
car il est plus facile et moins onéreux de prendre 2 gouttes dosées à 2 000 UI que 20 gouttes
dosées à 200 UI. Actuellement, on trouve majoritairement des produits avec goutte dosée à
1 000 UI, mais 2 000 UI deviendront prochainement la nouvelle norme. Les produits dosés à
400, 500 ou 1 000 UI ne disparaîtront pas pour autant car ils proposent un dosage adapté aux
enfants et aux adolescents.

Critère n° 4 : l’innocuité du produit


Préférez la forme liquide à la forme solide. En effet, la fabrication des formes solides
– en particulier celle des comprimés – nécessite l’emploi d’un plus grand nombre d’excipients,
autrement dit de substances destinées à apporter une consistance, un goût, une couleur, etc.
Certains de ces excipients peuvent irriter les intestins. C’est le cas du E466 ou Carboxyméthyl
cellulose de sodium dont la toxicité a déjà été prouvée chez la souris96. Comme la
supplémentation en vitamine D s’effectue habituellement sur une très longue période, il n’est
donc pas question de « s’empoisonner » à petit feu avec des additifs (colorants, conservateurs,
arômes, édulcorants, etc.) considérés comme douteux, voire toxiques.
La vitamine D sous forme liquide évite ce risque puisqu’elle ne contient en moyenne
qu’un ou deux excipients : un agent de charge (huile végétale), et un antioxydant (vitamine E).
Difficile de faire plus simple !

96 Ibrahim H. et al., « Toxicity study of food-grade carboxymethyl cellulose synthesized from maize husk in Swiss albino

mice », Int. Jrl. of Bio. Macro., Vol. 92, 2016, 965-971


PARTIE III : PHYTOTHERAPIE
Covid-19 : Cette algue serait-elle plus efficace que
le remdesivir ?
Par Florent Cavaler
L’information est parue il y a environ une semaine dans la prestigieuse revue Cell
Discovery.97
Un extrait d’algue pourrait révolutionner les traitements contre le coronavirus.
Pour bien saisir l’importance de cette nouvelle, vous devez comprendre comment le
coronavirus s’y prend pour vous contaminer.
Le SRAS-CoV-2, comme tous les virus, se fixe à la membrane de nos cellules pour se
reproduire. Il introduit alors son matériel génétique dans la cellule pour créer des répliques de
lui-même. C’est ce qui lui permet de se propager rapidement dans tout notre organisme.
Certains médicaments tentent donc d’agir sur le virus en se liant au « crochet » qui
permet au virus de se fixer sur nos cellules. Le but est de l’empêcher de s’accrocher aux cellules
et de les infecter.
C’est une des pistes actuellement explorées, notamment avec le médicament
controversé remdesivir.

Une algue japonaise qui « dérange » les labos


Cependant, cette façon de lutter contre le coronavirus n’est pas encore tout à fait au
point. Il suffit de voir les résultats très limités du remdesivir qui a obtenu une autorisation de
mise sur le marché en Europe alors que rien ne prouve qu’il réduise vraiment la mortalité des
malades.
D’ailleurs, pour le Pr Jonathan Dordick, auteur principal de l’étude, il est clair que
« nous n’avons pas de bons antiviraux. Pour nous protéger contre les futures pandémies, nous
aurons besoin d'un arsenal d'approches que nous pouvons rapidement adapter aux virus
émergents. » 98
Les chercheurs ont donc décidé de comparer les effets de plusieurs substances capables
de désamorcer ces fameux crochets du coronavirus.
Et l’une de ces substances est sortie du lot. C’est le fucoïdane, un polysaccaride extrait
de l’algue brune Saccharina japonica, parfois commercialisée sous le nom de kombu.

97
Paul S. Kwon, Hanseul Oh, Seok-Joon Kwon, Weihua Jin, Fuming Zhang, Keith Fraser, Jung Joo Hong,
Robert J. Linhardt & Jonathan S. Dordick, Sulfated polysaccharides effectively inhibit SARS-CoV-2 in vitro,
Cell Discovery volume 6, Article number: 50 (2020).
98
Timothy Huzar, COVID-19: Seaweed extract may be more effective than remdesivir, Medical News Today,
29 juin 2020.
Des recherches antérieures avaient déjà suggéré un potentiel effet antiviral de cette algue
contre le SRAS-CoV-2, et c’est pour cette raison que les chercheurs l’ont intégrée à leur
protocole, au milieu de médicaments comme le remdesivir et l’héparine (anticoagulant).
Le résultat de l’étude est stupéfiant : contre toute attente, c’est l’un des polysaccharides
issus de l’algue, RPI-27, qui s’est révélé être le « composant le plus puissant testé ».99 Dans
les conclusions de la publication, les auteurs précisent même qu’il « est nettement plus
puissant que le remdesivir. »100

Plus puissant, moins dangereux, mais… pas assez rentable !


Non seulement, il semblerait que l’extrait de Saccharina japonica soit la substance la
plus efficace pour empêcher le coronavirus de s’accrocher à nos cellules…
Mais en plus, « aucun des polysaccharides testés n'a montré de toxicité, même aux
concentrations les plus élevées testées ».101
Or, cela est loin d’être le cas du remdevisir, dont certaines études ont mis en évidence
sa toxicité sur les reins, qui peut conduire à des insuffisances rénales.
Dans une étude de cas, 80 % des malades du Covid-19 ont dû arrêter leur traitement à
cause des effets secondaires… et certains ont même dû subir une greffe de rein !102
Bizarrement, cela n’a pas empêché nos autorités de permettre l’utilisation de ce
médicament en France.
Et inversement, il est peu probable que l’algue brune intègre un jour nos protocoles de
soin contre le coronavirus.
Les auteurs de l’étude sont pourtant clairs : « Étant donné que ces polysaccharides
présentent une activité antivirale prometteuse in vitro et une faible cytotoxicité, nous suggérons
qu'ils pourraient avoir une utilisation clinique prometteuse. »103
Ces extraits d’algues permettraient également de simplifier les processus de soin,
puisqu’ils peuvent être administrés simplement « par un spray nasal, un inhalateur doseur ou
en prise orale » (alors que le remdevisir se prend par voie intraveineuse).
Mais bon, ça ne sera pas la première fois qu’un remède sûr, efficace et peu coûteux
tombe dans les oubliettes de la science à cause d’obscurs enjeux financiers…

99
Paul S. Kwon, Hanseul Oh, Seok-Joon Kwon, Weihua Jin, Fuming Zhang, Keith Fraser, Jung Joo Hong,
Robert J. Linhardt & Jonathan S. Dordick, Sulfated polysaccharides effectively inhibit SARS-CoV-2 in vitro,
Cell Discovery volume 6, Article number: 50 (2020).
100
Ibid
101
Ibid
102
MarieDubert, Francois-Xavier & al., Case reports study of the first five patients COVID-19 treated with
remdesivir in France, International Journal of Infectious Diseases Available online 30 June 2020
103
Paul S. Kwon, Hanseul Oh, Seok-Joon Kwon, Weihua Jin, Fuming Zhang, Keith Fraser, Jung Joo Hong,
Robert J. Linhardt & Jonathan S. Dordick, Sulfated polysaccharides effectively inhibit SARS-CoV-2 in vitro,
Cell Discovery volume 6, Article number: 50 (2020).
Soignez vos barrières naturelles avec le noyer
Par Nicolas Wirth
Outre ses noix délicieuses, le noyer est bien mal réputé. C’est logique, quasiment rien ne
pousse autour de lui et l’on dit même qu’une sieste sous son feuillage peut être fatale. Cette
personnalité nous permet de mieux comprendre ses vertus qui aident à la défense de nos
barrières naturelles.
Noms populaires : noyer de Grenoble, noyer royal, acajou d’Europe, goguier, écalonnier.
Nom latin : Juglans regia
Famille : Juglandacée
Parties utilisées : noix (en botanique c’est le noyau du fruit), brou (péricarpe externe du fruit), feuille,
bourgeon, fleur (élixir floral).
Forme d’usage à but thérapeutique : décoction de feuilles, macérat glycériné de bourgeon, extrait
hydroalcoolique de feuille et de brou, élixir floral (walnut).
Principes actifs majeurs : ellagitanins, juglone (naphtoquinones), flavonoïdes, acides phénols.
Indications majeures : astringent, antifongique, antibactérien, antiviral, hypoglycémiant,
antihelminthique (contre les vers intestinaux).
Peut-être avez-vous déjà eu vent de la rumeur selon laquelle il ne faut surtout pas faire
la sieste sous un noyer ? On pourrait en mourir ou, au mieux, se réveiller avec un mauvais mal
de tête ou des nausées. Preuve en est que quasiment aucune plante ne pousse autour de lui. Il
n’en fallait pas davantage pour faire du noyer un arbre sinistre et inquiétant. Depuis des
millénaires, de nombreuses croyances sont véhiculées à son sujet. Son ombre déclencherait à
elle seule l’épilepsie et le noyer serait le refuge des sorcières. Si une brume prend place sous
l’arbre, c’est que celles-ci ont laissé leurs dessous accrochés aux branches avant de partir au
sabbat !
La raison de cette forte personnalité, on la connaît aujourd’hui. Elle vient d’un de ses
composants, la juglone, qui est toxique. En plus des plantes, cette substance repousse et peut
même tuer des mites, des punaises ou des fourmis. Le noyer est donc un des rares arbres à
inspirer à la fois le respect, pour les noix goûteuses qu’il produit, et en même temps la crainte.
S’il existe un langage des arbres, le noyer nous dit « ramassez mes noix mais n’empiétez pas
longtemps sur mon territoire, je ne le tolérerai pas ». Cette forte personnalité signe exactement
les vertus qu’elle nous offre.

Défenseur de vos barrières naturelles


Les herboristes et médecins d’antan ont toujours attribué au noyer deux cibles
thérapeutiques majeures : l’intestin et la peau. Ces deux organes jouent un rôle de barrière et
délimitent les frontières de notre corps d’une façon mécanique mais aussi bactériologique par
les microbiotes intestinal et cutané. Lorsque ces frontières souffrent, le noyer peut leur venir en
aide.
Sur la peau, par exemple, le noyer est traditionnellement indiqué pour apaiser les
irritations et démangeaisons diverses mais aussi les desquamations du cuir chevelu, les
problèmes d’acné, d’eczéma ou de psoriasis. Sur l’intestin et son microbiote, le noyer est
redoutable contre les vers intestinaux, la candidose ou les diarrhées infectieuses.
Dans le domaine psycho-émotionnel, le noyer est aussi indiqué pour mieux délimiter
nos frontières psychiques. Le Dr Edouard Bach, à l’origine d’une gamme de 38 élixirs dont la
réputation ne cesse de croître à travers le monde depuis les années 1930, indiquait la fleur de
noyer pour aider à nous protéger des influences extérieures durant les périodes sensibles, par
exemple lors d’un déménagement, d’un nouveau travail ou d’une entrée en psychothérapie.
L’élixir de noyer nous aide en quelque sorte à garder la tête hors de l’eau et à ne pas nous
« noyer » sous la pression du stress ! Il permet également de lâcher plus facilement la racine
qui nous retient sous l’eau, autrement dit nos anciens schémas.
Vous comprenez maintenant l’analogie que l’on peut faire entre la personnalité du noyer
(et sa toxicité relative) et ses vertus thérapeutiques. Mais au fait, est-il vraiment toxique ?

Faut-il se méfier de la juglone ?


La juglone émane des feuilles mais surtout des racines du noyer. C’est elle qui empêche
la plupart des autres plantes de pousser en entravant leur métabolisme dans toute la périphérie
de ses racines, c’est-à-dire jusqu’à un rayon de 20 mètres. Sa toxicité est telle que certaines
tribus amérindiennes s’en servaient pour tuer les poissons par empoisonnement pour une pêche
fructueuse. La juglone est également toxique pour les mammifères. Des cas de difficultés
respiratoires ou d’inflammation des jambes ont été signalées chez des chevaux qui vivaient à
proximité de noyers. L’humain peut aussi souffrir de nausées, de maux de tête, de vomissements
ou de difficultés respiratoires ou cardiaques s’il s’expose trop longtemps à la juglone. Ce n’est
donc pas une substance anodine, mais il faut toutefois relativiser.
Il faut en effet savoir que la plus grande proportion est contenue dans les racines, partie
que l’on n’utilise pas en thérapeutique. D’autre part, dans les feuilles séchées ou âgées, la
juglone ne se retrouve qu’à l’état de trace et les quantités recommandées habituellement par
les herboristes et les phytothérapeutes pour un usage thérapeutique ne font l’objet
d’aucune précaution particulière.
L’usage traditionnel est donc sûr d’emploi. Une fois de plus, l’adage « tout est poison,
rien n’est poison, seule la dose compte » se vérifie, car la faible quantité que l’on va absorber
permet de profiter des puissantes propriétés antifongiques, antibactériennes et même
antitumorales de la juglone.

Actifs majeurs et indications


Les tanins des feuilles ou du brou sont astringents, c’est-à-dire qu’ils « resserrent »,
tonifient et cicatrisent les muqueuses, leur rendant ainsi leurs fonctions sécrétrices et
protectrices. Pour cette raison, le noyer est un excellent antidiarrhéique, renforcé par l’effet
antibactérien de la juglone et de son huile essentielle. Effets également appréciables par la
peau en application externe.
L’astringence est également intéressante pour ralentir le passage du sucre dans le sang.
L’effet hypoglycémiant des feuilles de noyer a d’ailleurs été confirmé104.
• Les naphtoquinones du noyer, dont fait partie la juglone, ont une activité
antibiotique, antibactérienne, antivirale et agissent contre les vers intestinaux.

104.Hosseini S1, Jamshidi L2, Mehrzadi S3, Mohammad K4, Najmizadeh AR5, Alimoradi H6, Huseini HF7. Effects of

Juglans regia L. leaf extract on hyperglycemia and lipid profiles in type two diabetic patients: a randomized double-
blind, placebo-controlled clinical trial. J Ethnopharmacol. 2014 Mar 28;152(3):451-6. doi: 10.1016/j.jep.2014.01.012.
Epub 2014 Jan 23
Pour ces raisons, le noyer est indiqué pour toute sortes d’infections mais surtout
gastro-intestinales. Contre les vers, l’efficacité est difficilement mesurable et
variable selon la teneur en juglone qui diffère d’une forme galénique à l’autre.
• L’huile essentielle, à l’état de trace dans la feuille et le péricarpe, apporte des
vertus antiseptiques et également antifongiques. Un extrait de péricarpe a
démontré une action intéressante sur le Candida albicans105.

Formes d’usage à privilégier


La décoction
En usage interne :
Déposez 10 g de feuilles finement coupées dans 1 litre d’eau froide. Portez à ébullition
durant 1 minute. Coupez le feu puis infusez 10 minutes. Boire le litre dans la journée. On peut
également faire des décoctions deux fois plus concentrées et boire seulement 2 tasses par jour.
Utile en cas de vers intestinaux, de déséquilibre intestinal, de diarrhée infectieuse ou
après une cure d’antibiotiques.
En usage externe :
Faire bouillir 5 g de feuilles pour un ¼ de litre d’eau durant 10 minutes. Filtrer et
appliquer en compresse une fois le mélange refroidi.
Utile en cas d’affections de la peau telles que les ulcères, l’acné, l’eczéma, l’impétigo,
les démangeaisons ou les pellicules.
L’extrait hydroalcoolique
En usage interne :
20 à 30 gouttes 2 à 3 fois par jour dans un verre d’eau avant les repas. Même indication
que la décoction.
En usage externe :
Diluer une part d’extrait alcoolique pour 6 parts d’eau. Appliquer en compresse. Mêmes
indications que pour la décoction.
Macérat glycériné de bourgeons
30 à 50 gouttes 3 fois par jour de macérat première dilution (1D). À diluer dans un verre
d’eau. S’utilise par voie interne seulement.
Utile en cas de dysbiose intestinale, de candidose, d’affection chronique de la peau
(eczéma, acné, psoriasis…). Les problèmes de peau trouvent souvent leur origine dans
l’intestin, c’est donc là aussi que résident les solutions.
Elixir floral
Les élixirs floraux se prennent généralement à raison de 4 gouttes 4 fois par jour dans
un fond d’eau, loin des repas.

105.Alkhawajah AM1. Studies on the antimicrobial activity of juglans regia. Am J Chin Med. 1997;25(2):175-80
Utile en cas de changement de lieu de vie, de travail ou de toute autre situation qui
impose de nous libérer de liens appartenant au passé, périodes de la vie où l’on se sent
vulnérable.
Durée d’une cure de noyer : de quelques jours à 6 semaines en cure continue. Pour une
cure plus longue, demandez l’avis d’un phytothérapeute.
Améliorez la résistance de votre organisme
avec l’éleuthérocoque
Par Caroline Gayet
Contre la fatigue hivernale, les dépressions saisonnières, la baisse des défenses naturelles
et de la forme physique, la cure d’éleuthérocoque est tout indiquée. Cette plante
adaptogène renforce les défenses immunitaires, augmente l’endurance physique des
sportifs et la concentration intellectuelle.
Nom latin : Eleutherococcus senticosus
Famille : Araliacées
Noms communs : ginseng de Sibérie, buisson du diable
Partie utilisée : racine
Principes actifs majeurs : éleuthérosides B et E
Forme d’usage : tisane, gélule, extrait hydroalcoolique, poudre
Propriétés majeures : adaptogène, antifatigue, stimulant physique, immunitaire et intellectuel,
lymphotonique
L’éleuthérocoque est un buisson épineux et robuste qui pousse en Russie, Sibérie,
Chine, Japon et Corée. C’est une plante utilisée depuis fort longtemps par la médecine
traditionnelle chinoise. Elle s’est démocratisée depuis les années 1980, mais reste peu connue
du grand public.

Le concept de « plante adaptogène »


On définit souvent l’éleuthérocoque comme une plante adaptogène. Derrière ce terme,
qui laisse entendre qu’elle aide à s’adapter, se cache un concept théorisé en 1950 par deux
chercheurs russes. Selon eux, cette propriété permet d’augmenter la résistance de l’organisme
afin qu’il s’adapte mieux aux différents stress qu’il subit.
Cette vertu est non spécifique, c’est-à-dire qu’elle améliore globalement toutes les
fonctions du corps, en les régulant à la hausse ou à la baisse afin de les normaliser. Une
adaptogène agit notamment sur les plans intellectuel, physique, immunitaire, physiologique et
hormonal.
Il en existe plusieurs comme le ginseng, la maca, la schizandra, la rhodiola, l’astragale,
l’ashwagandha et des champignons comme le reishi et le cordyceps.
On peut associer plusieurs adaptogènes pour une synergie : chacune aura malgré tout
des spécificités. L’éleuthérocoque travaille l’endurance physique, intellectuelle ainsi que le
soutien immunitaire et lymphatique.
Ces plantes peuvent être longues à agir. Cependant, les effets de l’éleuthérocoque sont,
eux, généralement ressentis rapidement (dès 7 à 10 jours). Afin qu’ils soient plus durables, il
est intéressant de le prendre sur des durées plus longues que les classiques cures de 3 semaines
par mois. Des cures de 6 à 8 semaines espacées de 10 jours sont judicieuses.

Ce qu’en dit la recherche scientifique


Plus de 500 études scientifiques s’intéressent aux vertus de l’éleuthérocoque, dont 200
sur l’humain. Elles mettent en évidence son efficacité sur l’endurance physique des sportifs, le
renforcement des défenses immunitaires et la concentration intellectuelle.
À la dose de 800 mg pendant huit semaines, des hommes qui pratiquent le sport comme
loisir ont vu leur endurance physique, leurs fonctions cardiovasculaires et leur épargne de
glycogène hépatique (réserve d’énergie de sucre stockée dans le foie) augmenter
significativement106.
À la dose de 10 ml trois fois par jour durant quatre semaines, des personnes en bonne
santé ont vu leur nombre de cellules immunocompétentes, notamment les lymphocytes T et
les Natural Killers – nos cellules capables de lutter face à des cancérisations – augmenter
drastiquement107.
Aucun effet secondaire n’a été enregistré dans chacune de ces études.

Comment l’utiliser ?
Les cures d’éleuthérocoques se font sur une durée de huit semaines, à renouveler si
besoin après une fenêtre thérapeutique de 10 jours, sans danger sur du long terme.
En décoction : 2 cuillères à café de racines pour 50 cl d’eau froide dans une casserole.
Amener à ébullition et laisser bouillir 5 minutes, puis retirer du feu, couvrir et laisser
infuser 10 minutes.
Filtrer et boire une tasse de 25 cl au petit déjeuner et une tasse chaude ou froide en début
d’après-midi.
Vous pouvez aromatiser d’une pincée de gingembre, cannelle, thym citron ou romarin.
En extrait hydroalcoolique : 30 gouttes dans un verre d’eau matin et début d’après-midi.
En poudre : 1 cuillère à café de poudre au petit déjeuner dans un verre d’eau, de jus de
fruits, un yaourt ou une compote.
En gélules dosées à 220 mg : 2 au petit déjeuner et 2 au déjeuner.
Précautions d’emploi
L’éleuthérocoque est déconseillé aux enfants de moins de 12 ans, aux femmes enceintes
et allaitantes, aux hypertendus et aux insomniaques. Il peut s’ajouter aux traitements
hypoglycémiants et hypotenseurs : veillez donc à surveiller vos glycémies et votre tension pour
adapter les dosages de médicaments.

106. Chin J Physiol. Avril 2010. The effect of eight weeks of supplementation with Eleutherococcus senticosus on

endurance capacity and metabolism in human. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21793317


107. Nutr Res. Juillet 2016. Antiedema effects of Siberian ginseng in humans and its molecular mechanism of lymphatic

vascular function in vitro. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27333960


La plante secrète des vikings pour un esprit serein
Épidémie et confinement oblige, la peur et le stress sont omniprésents.
Le gouvernement voit-il l’impact de ses décisions sur l’humeur nationale ?
Ces mesures nourrissent surtout notre stress, et « l’épidémie mondiale du 21 siècle », e

selon l’OMS, est source notoire d’anxiété et de maladies chroniques.


Heureusement, il existe une plante pour passer l’hiver le sourire aux lèvres.

La racine des Dieux prisée de l’URSS


La rhodiole est une plante grasse aux fleurs dorées appréciée des Vikings pour faire
face aux nuits noires et au froid mordant.
Ses actifs redoutables :
• Dynamisent vos nerfs et gomment l’épuisement ;108
• Aiguisent votre mémoire et votre concentration ;109
• Vous rendent plus énergique, plus agile et plus vif ;
• Blindent votre corps à l’effort et aux infections ;
• Ils boosteraient même votre libido !

Objets d’études secrètes sous l’URSS, cette plante a permis la domination des
athlètes russes aux JO pendant des années. Elle aurait même été consommée par leurs
compatriotes cosmonautes !
Ses effets remarquables sont désormais largement prouvés :
• En 2017, les patients d’une étude publiée par l’American Botanical Council ont
vu leur fatigue chronique s’améliorer de 39 % et leur stress chuter de 42 % ;
• La prise de 400 mg par jour a permis à d’autres patients en burn-out d’éradiquer
complètement leurs symptômes au bout de 3 mois, avec des effets notables dès
la première semaine ;

108
Rhodiola rosea: A Phytomedicinal Overview, by Richard P. Brown, Patricia L. Gerbarg, Zakir Ramazanov,
HerbalGram. 2002; 56:40-52 American Botanical Council
109
https://www.darwin-nutrition.fr/super-aliments/rhodiole/
• Sur 35 participants d’une étude russe, 26 ont mis fin à leurs pannes sexuelles avec
2 gouttes de teinture-mère quotidiennes ;
• Dans cette étude, les patients dépressifs ont vu leurs symptômes diminuer de
moitié dès le 3e jour ;
Son mécanisme ? Antioxydante et anti-inflammatoire, elle dompte vos hormones du
stress tout en stimulant vos mitochondries, les centrales nucléaires de vos cellules.
Pour bien vous supplémenter, voici notre conseil : prenez deux fois par jour 100 à
300 mg de principes actifs de la plante, en teinture-mère ou en comprimés pendant 2 à 3
semaines.
Les effets sont quasiment immédiats : entre 30 minutes et 4 heures ! (à éviter après le
déjeuner si vous souhaitez dormir tôt).
Huiles essentielles
Les recommandations du Dr Rueff
Par Dominique Rueff
Je conseille les huiles essentielles de ravintsara, de niaouli et d’eucalyptus radiata, et je
pense qu’il est judicieux de les associer.
Je vous conseille de les utiliser :
• soit en complément de votre lavage de main : ajoutez une goutte de chaque
huile essentielle dans votre savon ;
• soit une goutte de chaque dans une cuillère à café de miel avec quelques
gouttes de citron, trois à quatre fois par jour ;
• soit en imprégnant (une goutte suffit) un foulard que vous porterez quand vous
êtes à l’extérieur. J’aime bien également en mettre sous les ailes du nez (à peine
une goutte), trois à quatre fois par jour ;
• soit dans un diffuseur, pour assainir votre habitat.
Utilisée localement contre l’herpès, l’huile essentielle de ravintsara est considérée
comme une des meilleures huiles « anti-grippe ».
Le niaouli est également antiherpétique et présente les mêmes propriétés antibactériennes
et antivirales. Il est, de plus, antifongique. Attention, il est déconseillé chez toute personne
présentant un cancer hormonodépendant.
L’eucalyptus radiata est plus anti-inflammatoire, antitussif, décongestionnant et
bronchodilatateur. C’est surtout au moment de l’infection qu’il est très utile.
Il est déconseillé d’utiliser des huiles essentielles chez les femmes enceintes et les enfants
de moins de trois ans. Même si ces trois huiles essentielles ne sont pas dermocaustiques,
elles peuvent parfois provoquer des allergies. Je vous conseille de faire un test en mettant
une goutte de chaque huile dans le creux de votre coude, afin de vous assurer que vous ne
faites pas de réaction allergique.
Pour pallier cette restriction, j’aime bien conseiller ces huiles en formulations diluées dites
3D. Dans notre cas, la formulation qui nous intéresse est Anti’Vir de Phytofrance. C’est
une association de niaouli, de ravintsara, de poivre de la Jamaïque, de basilic et de Tea
tree, tous issus de l’agriculture biologique. Sous cette forme, les huiles essentielles ont
perdu toute agressivité. Vous pouvez en prendre trois gouttes, trois fois par jour dans un
peu d’eau tiède, faire un gargarisme et avaler l’eau.

Le kit d’aromathérapie de Florent Cavaler


Voici ce que je considère comme les meilleures huiles essentielles en cette période de coronavirus :
• Laurier noble
• Thym (à thymol ou à thuyanol)
• Écorce de cannelle
• Giroflier
• Sariette
Cette équipe de choc est redoutable contre TOUTES les infections. Les phénols, monoterpénols ou
cinnamaldéhydes qu’elles contiennent sont TOUS immunostimulants et efficaces face aux infections.
FOCUS SYMPTÔMES : Que faire?
Combattre la fièvre : un réflexe à bannir ?
Par Aude Grezy

En mars 2020, des scientifiques nous annonçaient que la température corporelle moyenne
de l’homme moderne avait baissé. Explication : nous sommes moins exposés aux
infections, et plus facilement mis sous anti-inflammatoires. Mais la pandémie actuelle de
coronavirus vient remettre à jour cette donnée, et nous remet face à l’infection, grande
oubliée de notre époque. Si l’épidémie actuelle est dangereuse, la fièvre elle-même est-elle
forcément mauvaise ? Quels risques courons-nous à étouffer cette réaction de défense
naturelle de notre corps ? Car les bienfaits de la fièvre sont réels : pour lutter contre
l’infection, pour son rôle d’alerte…

La fièvre est définie comme une augmentation de la température corporelle de 1 à 4 °C (> 38,5 °C). Lors
d’une infection par un virus ou une bactérie, elle fait partie intégrante de notre processus de défense.
Pour gérer la température corporelle, le corps humain utilise son thermostat interne, qui se trouve au
niveau de l’hypothalamus (à l’arrière du cerveau). Suite à une infection, un message est envoyé au
thermostat hypothalamique et provoque de la fièvre. Or, les molécules qui déclenchent l’envoi de ce
message, dites molécules pyrogènes, entraînent en même temps l’activation de différentes parties
du système immunitaire chargées de défendre l’organisme contre l’infection.
La fièvre est donc intimement liée au mécanisme de défense immunitaire, même si ce lien reste encore
mal compris.

La température corporelle humaine en baisse


Dernièrement, une étude de l’université de Stanford a fait la une des médias avec cette
annonce : la température corporelle d’un homme américain moyen a baissé de 0,59 °C sur ces
157 dernières années, à raison de - 0,03 °C par décade110. Autrement dit, nous avons perdu un
demi-degré au thermomètre.
L’intérêt de cette étude réside dans son questionnement sous-jacent : pourquoi la
température corporelle de l’homme moderne baisse-t-elle ? Les chercheurs proposent
l’explication suivante : les inflammations chroniques seraient devenues rares chez nos
contemporains. En effet, à l’âge des antibiotiques, de la vaccination, de l’hygiène dentaire
notamment, de la disparition d’infections telles que la malaria ou la tuberculose, nous sommes
moins exposés aux infections. Pour preuve, entre 1999 et 2010, la présence dans le sang de la
protéine C-réactive (marqueur sanguin de l’inflammation) a diminué de 5 % dans la population
américaine111. Les humains modernes sont de moins en moins familiers avec l’état infectieux,
et donc avec la fièvre…

. Protsiv M et al., « Decreasing human body temperature in the United States since the Industrial Revolution », Elife, 2020
110

. Ong KL. et al., « Trends in C-reactive protein levels in US adults from 1999 to 2010 », American Journal of Epidemiology, 2013
111
La peur de la fièvre
Les Grecs considéraient la fièvre comme une alliée dans la lutte contre la maladie, et
utilisaient l’écorce de saule blanc pour la soulager. Or, nos représentations occidentales ont
évolué et nous avons développé une réelle peur de la fièvre, oubliant ses bienfaits. En 1979, un
médecin américain a décrit ce phénomène en inventant le terme de « fever phobia » pour
nommer les craintes infondées des parents112. En effet, la plupart des parents pensaient que la
fièvre pouvait être néfaste pour leur enfant. Or, elle n’est pas dangereuse en elle-même !
La prise de médicaments pour faire baisser la fièvre, dits antipyrétiques, est pourtant
devenue systématique pour beaucoup d’entre nous. L’aspirine, molécule synthétique copie de
celle trouvée dans l’écorce de saule blanc, a été brevetée en 1899. C’est devenu l’un des
médicaments les plus vendus au monde. Depuis, il existe d’autres antipyrétiques, tels que
l’ibuprofène et le paracétamol. En 2005, une étude française réalisée dans la région lyonnaise
montrait que malgré les recommandations françaises qui, depuis 2005, préconisent de ne pas
rendre systématique la prise d’antipyrétique, les parents médicamentent leurs enfants de façon
précoce et quasi automatique pour faire baisser la fièvre113. En Occident, la fièvre est devenue
une phobie et le thermomètre, inventé en 1626 par un médecin italien, fait partie des objets
usuels dans une maison occidentale. Faire baisser à tout prix la fièvre est souvent un
automatisme114.

La fièvre est bienfaisante


Il est très clair que la fièvre joue un rôle utile dans la lutte contre les infections par des
bactéries et virus. Elle fait partie intégrante de notre système de défense et il convient de lui
laisser jouer son rôle.
La fièvre est un mécanisme très conservé au cours de l’évolution. On la retrouve
chez l’ensemble des mammifères, et il est clairement reconnu qu’elle leur confère globalement
une meilleure résistance à un certain nombre de virus115. On la trouve d’ailleurs également
d’une façon originale chez les animaux à sang froid (reptiles, poissons), qui, eux aussi,
survivraient mieux aux infections en élevant la température de leur corps. À la suite d’une
infection, certains poissons et reptiles tentent d’augmenter leur température corporelle
en se rapprochant d’une source de chaleur, provoquant artificiellement une fièvre dite
« comportementale » ! Dans une étude sur des carpes, à la suite d’une infection, des poissons
qui restent à 24 °C (la température classique dans l’aquarium) meurent de l’infection ; alors que
ceux qui se rapprochent d’une source de chaleur pour augmenter leur température corporelle à
32 °C survivent116.
Ainsi, les bienfaits de la fièvre sont clairs, étayés par des données scientifiques solides.
Le corps médical reconnaît bien aujourd’hui la fièvre comme un processus sans danger (on
ne meurt pas d’une fièvre en elle-même, mais de la maladie qui la provoque) et utile à la
guérison. Même si la tendance reste toujours à prescrire des antipyrétiques de confort.

112. Barton D, Schmitt, MD, Behavioral Aspects of Temperature-Taking, Department of Pediatrics, University of Colorado

School of Medicine, Denver, https://doi.org/10.1177%2F0009922891030004S03


113. Stagnara J et al., « L’attitude des parents face à la fièvre de leurs enfants: Une enquête transversale des résidents de

l’agglomération lyonnaise (202 cas) », La Presse Médicale, 2005


114. Bonnani E, « L’hyperthermie », chap. 99, Urgences, 2015
115. Mackowiak PA, « Physiological Rationale for Suppression of Fever, Clinical Infection Diseases, 2010
116. Rakus K. et al., « Conserved Fever Pathways across Vertebrates: A Herpesvirus Expressed Decoy TNF-α Receptor

Delays Behavioral Fever in Fish », 2017


Plusieurs hypothèses sont avancées pour expliquer ces effets bienfaisants de la fièvre
lors d’une infection :
• des propriétés antifongiques de la fièvre117. Les virus et certains micro-
organismes se répliquent moins bien au-dessus de 37 °C, alors que notre système
immunitaire adaptatif deviendrait, lui, plus efficace118.
• une meilleure activité des antibiotiques à 39 °C119.
• une meilleure (ou différente) activation du système immunitaire au cours de la
fièvre120.
La température corporelle fluctue
Notre température corporelle n’est pas constante121. Dans la physiologie humaine normale, la
température du corps est plus basse au réveil et plus haute dans la soirée, avec une amplitude de variation
moyenne de 0,5 °C. De plus, la température peut changer avec l’âge (les très jeunes enfants ont une
température en moyenne 0,5 °C plus haute que les adultes), avec l’exercice physique, et au cours du
cycle menstruel chez la femme.
La présence de fièvre pourrait surtout améliorer le pronostic lors d’infections graves.
Ou plutôt, l’absence de fièvre est, dans certains cas, associée à un moins bon pronostic122. Dans
une étude de 2017 des médecins ont fait un lien entre la température corporelle de patients
atteints de sepsis (infection Critical Care, généralisée) lors de leur arrivée aux urgences, et le
taux de mortalité de ces patients. Ils relèvent une baisse de la mortalité de 5 % à chaque
augmentation de 1 °C de température corporelle123. Ainsi, les patients arrivant aux urgences
avec la température corporelle la plus haute (fièvre) auraient de meilleures chances de survie.
Et ce sont les patients en hypothermie (température inférieure à 37 °C) qui ont le plus mauvais
pronostic dans le cadre du sepsis. En revanche, les auteurs de l’étude déclarent qu’il n’y a pas
assez de données pour conclure qu’il ne faut pas faire baisser la fièvre, mais qu’elle peut servir
de critère pronostic pour le tri et la priorisation de la prise en charge aux urgences.

La fièvre, une alliée pour lutter contre les épidémies


De façon assez logique, un des premiers effets positifs de la fièvre est de pousser les
gens à rester au lit, et donc chez eux ! La fièvre est un atout au niveau épidémiologique,
puisqu’elle limite la contagion. La prise d’antipyrétiques pour faire tomber la fièvre et pouvoir
sortir de chez soi aurait augmenté de 5 % le nombre de cas d’Influenza aux États-Unis124 ! Dans
une société où il convient d’être efficace, on prend souvent des antipyrétiques pour pouvoir
travailler ou continuer sa vie sociale. Nous oublions qu’un des effets de la fièvre est de nous
rappeler que nous sommes malades pour ne pas contaminer les autres !

117. Leroy O et al., « Epidemiology, management, and risk factors for death on invasive Candida infections in critical

care », Crit Care Med, 2006


118. Small PM et al., « Influence of body temperature on bacterial growth rates in experimental pneumoccocal meningitis

in rabbits », Infect Immun, 1986


119. Mackowiak PA et al., « Effects on temperature on antimicrobial susceptibility », The Journal of Infectious Diseases,

1982
120. Bernhaim HA, « Effects of fever on host defense mechanisms after infection in the lizard Dipsosaurus dorsalis »,

British journal of experimental pathology, 1978


121 . Niehues T, « The Febrile Child: Diagnosis and Treatment, Dtsch Arztebl Int, 2013
122. Ahkee S et al., « Community-acquired pneumonia in elderly : association of mortality with lack of fever and
leukocytosis », Southern Medical Journal, 1997
123. Sundén-Cullberg J et al., « Fever in the Emergency Department Predicts Survival of Patients With Severe Sepsis and

Septic Shock Admitted to the ICU », Critical Care Medicine, 2017


124. Earn D. et al., « Population-level effects of suppressing fever », Proc. Biol. Sci. 2014
La fièvre est aussi un des premiers signes d’alerte en épidémiologie. Lors de l’épidémie
du virus Ebola en 2013, des tests de capteur de température infrarouge avaient été déployés
dans les aéroports pour détecter des individus fiévreux et mieux contrôler l’épidémie. Certains
de ces détecteurs ont aussi été installés ces dernières semaines en 2020, dans le cadre des
mesures mises en place dans les aéroports pour le coronavirus.

Pourtant, la chaleur peut tuer


Le plus grand danger de la fièvre est la déshydratation, surtout chez les enfants et les
personnes âgées ou fragiles. Le premier remède pour bien supporter la fièvre est de boire
abondamment et de se découvrir, pour ne pas bloquer la sudation et ne pas faire monter la
fièvre de façon artificielle. Certaines personnes présentant des maladies chroniques, telles que
des difficultés respiratoires et cardiaques, peuvent néanmoins avoir plus de difficultés à
supporter la fièvre. Car pour éliminer la chaleur, les vaisseaux se dilatent, demandant plus
d’effort au cœur, et la respiration s’accélère afin d’évacuer la chaleur dans l’air expiré. En effet,
il existe un vrai débat sur la nécessité et la façon de faire tomber la fièvre dans les services
d’urgences et de soins intensifs.
Il faut aussi noter qu’une chaleur au-delà de 41 °C sur une durée importante a des effets
néfastes : stress cellulaire, effet dramatique sur les reins, ou encore atteintes neurologiques125 !
Mais ce cas se présente plutôt lorsque la température est d’origine non infectieuse. On parle
alors plutôt d’hyperthermie non infectieuse ; elle peut avoir des origines diverses : prise de
drogues, coup de chaleur, dérèglement neurologique, trauma, crise cardiaque, etc. Une chaleur
corporelle élevée n’est donc pas toujours due à la fièvre et peut alors être extrêmement
dangereuse.

Alors, que faire en cas de fièvre ?


Cela dépend surtout des symptômes associés. Chez un individu en bonne santé, avec
une fièvre en dessous de 40 °C et des symptômes cohérents (type grippe), il faut admettre que
la prise d’antipyrétique est un confort, mais pas une nécessité. La fièvre doit alors être acceptée
pour son rôle bénéfique :
• à court terme pour lutter contre l’infection ;
• et peut-être à long terme pour ses vertus antitumorales.
En revanche, la fièvre permet aussi d’alerter et de détecter une maladie demandant un
soin immédiat. Par exemple, une infection urinaire sans fièvre est bénigne et peut passer seule
ou avec un léger traitement. Mais une infection urinaire accompagnée de fièvre constitue une
urgence, car elle est signe d’une infection rénale dangereuse ! Dans le cadre du coronavirus,
la fièvre fait partie des symptômes qui donnent l’alerte d’une contamination.
La fièvre n’est pas une maladie, mais un symptôme, et c’est donc l’ensemble des
symptômes associés qui importe. Le traitement de la fièvre consiste surtout à en déterminer la
cause et à soigner cette dernière, qui déterminera la gravité de la situation, et non la fièvre elle-
même126. À noter que la fièvre chez un nourrisson de moins de 3 mois requiert quasi
systématiquement une hospitalisation pour recherche de cause.

125. Walter EJ, « The pathophysiological basis and consequences of fever », Critical care, 2016
126. https://eurekasante.vidal.fr/maladies/douleurs-fievres/fievre-adulte.html?pb=traitements
La fièvre du coronavirus est-elle dangereuse ?
Encore une fois non ! C’est le virus qui est dangereux, car il attaque les poumons et peut
causer une détresse respiratoire qui nécessite une prise en charge médicale immédiate. La fièvre
en elle-même est juste un symptôme, qui permet justement d’alerter. En cas de fièvre, restez
chez vous et appelez votre médecin traitant pour l’informer de ce symptôme. Ne prenez pas
d’AINS. En cas de difficultés respiratoires, appelez immédiatement le 15.
Dans le cas du coronavirus, la prise d’antipyrétiques de la famille des AINS serait même
dangereuse, car elle pourrait être un facteur d’aggravation de l’infection ! Prendre
systématiquement un antipyrétique est donc un acte de confort, dont la nécessité doit être
chaque fois remise en question.

L’aspirine et l’écorce de saule blanc


Historiquement, l’écorce de saule blanc a été la plante la plus utilisée comme
antipyrétique naturel. L’aspirine (anti-inflammatoire non stéroïdien) en est d’ailleurs issue.
Cette écorce contient une molécule appelée salicine. Lorsqu’elle est consommée, cette molécule
est métabolisée par le foie pour donner de l’acide salicylique, qui a des propriétés anti-
inflammatoires et antipyrétiques. C’est cette molécule qui, en 1899, a été synthétisée en
laboratoire sous une forme améliorée (acide acétylsalicylique), et commercialisée par
l’entreprise Bayer sous le nom d’aspirine. Elle agit en empêchant l’arrivée du message au
thermostat hypothalamique (en bloquant la voie des prostaglandines), qui ordonne d’entrer en
état de fièvre. L’aspirine est agressive pour l’estomac et le duodénum, et a de nombreuses
contre-indications.
L’écorce de saule, en revanche, même si elle agit moins rapidement que l’aspirine, ne
présente pas d’effets secondaires127, mis à part le risque allergique. Si vous êtes allergique à
l’aspirine, vous le serez probablement aussi à l’écorce de saule. En outre, l’écorce de saule
serait plus efficace que l’aspirine, car la plante contient en plus de la salicine, d’autres molécules
aux propriétés diverses, notamment antioxydantes ! Fait intéressant : l’écorce de saule, tout
comme l’aspirine, pourrait présenter un effet antitumoral128129
Néanmoins, encore trop peu d’études cliniques ont été menées à son sujet. L’Agence
Européenne des Médicaments reconnaît donc l’efficacité de l’écorce de saule, mais la
déconseille aux enfants de moins de 16 ans et à certains cas (asthme, problèmes rénaux
hépatiques, etc.). De plus, si vous prenez d’autres médicaments, sachez que l’écorce de saule
provoque plusieurs interactions médicamenteuses, notamment avec les anti-inflammatoires non
stéroïdiens (AINS), les anticoagulants, antidiurétiques, etc. À noter que la reine-des-prés
contient une molécule, l’acide spirique, analogue à l’acide salicylique. C’est d’ailleurs du mot
« spirique » qu’aurait découlé le nom commercial « aspirine ». Mais très peu d’études sont
disponibles à son sujet. Ces plantes sont consommables sous différentes formes : extrait sec,
gélules, infusion. Pour l’écorce de saule, le dosage préconisé dépend du taux de salicine qu’elle
contient, indiqué en général sur l’emballage du produit.
Finalement, si vous avez de la fièvre, la meilleure chose est de l’accepter comme un
symptôme et de patienter pour laisser le corps faire son travail. Le bain n’est pas non plus
nécessaire contrairement à une idée reçue. Le meilleur conseil est d’éviter le recours

127 Shara M, Stohs SJ, « Efficacy and Safety of White Willow Bark (Salix alba) Extracts », Phytotherapy Research, 2015
128 Shara M, Stohs SJ, « Efficacy and Safety of White Willow Bark (Salix alba) Extracts », Phytotherapy Research, 2015
129 Mahdi GJ et al., « The historical analysis of aspirin discovery, its relation to the willow tree and antiproliferative and

anticancer potential », Cell Proliferation, 2006


systématique aux médicaments, qu’ils soient synthétiques ou naturels, de vous hydrater et
surtout, de vous reposer !
Les AINS vs. le paracétamol
L’aspirine est un AINS, tout comme l’ibuprofène. Ce dernier augmente les risques cardiovasculaires,
rénaux, digestifs, et ne doit pas être pris pendant une grossesse. Les AINS sont soupçonnés d’augmenter
les risques infectieux130, et la France a décidé d’en déconseiller l’usage pendant l’infection au
coronavirus131.
Un autre danger des AINS est la méconnaissance, par les personnes qui en consomment, des contre-
indications spécifiques et des interactions avec d’autres médicaments132. Pour toutes ces raisons, mieux
vaut préférer le paracétamol, qui ne possède quasiment aucune contre-indication. De plus, contrairement
aux AINS tels que l’ibuprofène, il bloque la fièvre et la douleur, mais pas l’inflammation, et ne diminue
donc pas la réponse immunitaire…
Cependant, rappelons-nous qu’il s’agit d’un confort et qu’il n’est pas forcément nécessaire d’en prendre.

130 Wen, YC et al., « Acute Respiratory Infection and Use of Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drugs on Risk of Acute
Myocardial Infarction: A Nationwide Case-Crossover Study », J Infect Dis. 2017
131 Le ministre de la santé déconseille l’ibuprofène contre le coronavirus, Le Monde Société, 2020
132 Grezy C et al., « Patients’ Knowledge About Analgesic-Antipyretic Medications Purchased in Community
Pharmacies: A Descriptive Study », Journal of Pain and Palliative care Pharmacotherapy, 2015
Les auto-anticorps expliqueraient la persistance de
symptômes après l’infection
Newsletter « Santé Confinement »

Essoufflement, fatigue persistante, difficultés de concentration, vertiges, perte durable du goût


et de l’odorat, douleurs thoraciques ou encore sécheresse de la peau…

Ce sont quelques-uns des symptômes parmi les plus courants que certains malades du Covid-
19 disent encore ressentir, parfois plusieurs mois après avoir été supposément “guéri”.

Le Covid long enfin reconnu


“C’est dans votre tête !”, rétorquent malheureusement encore certains médecins à ces
malades, simplement parce qu’ils n’arrivent pas à comprendre leurs symptômes[1].

Si bien que ces malades du Covid-19 au long cours ont dû se rassembler en collectifs, comme
l’association ApresJ20, pour faire entendre leurs voix.

Et ils y sont parvenus.

La persistance de symptômes au-delà de 3 mois chez de nombreux patients a fini par


convaincre les médecins et les autorités de santé de reconnaître l’existence d’un “Covid long”.
C’est-à-dire une forme chronique et persistante de la maladie.

Certains hôpitaux ont créé des consultations spécialement dédiées au Covid long, comme
l'hôtel Dieu (à Paris) ou l'hôpital Foch (à Suresnes, dans les Hauts-de-Seine).

10 à 15 % des malades touchés par le Covid long


Plusieurs études ont été lancées en France pour essayer de mieux comprendre le Covid
long[2] :

• Au centre hospitalier de Tourcoing, une étude baptisée Cocolate (comme Covid tardif)
vient d’être lancée, qui espère inclure un millier de patients de toute la France.

• Depuis fin octobre, l’AP-HP, qui rassemble les 39 hôpitaux d’Île-de-France, a lancé
une plateforme collaborative, ComPaRe (Communauté des Patients pour la
Recherche). 600 patients ont rapporté des troubles neurologiques, digestifs, ORL ou
gynécologiques qui les handicapent toujours plus ou moins lourdement, au moins trois
semaines après leur contamination.

D’après l’AP-HP, entre 10 et 15 % des malades présentent toujours des symptômes au


moins trois semaines après leur contamination.

Non, le Covid long, ce ne sont pas des symptômes viraux


Au départ, les médecins pensaient qu’il s’agissait de symptômes viraux qui persistent quelque
temps. Ils pensaient que c’était de petites quantités du virus qui continuaient à “attaquer”
l’organisme , comme cela existe dans le cas de la mononucléose ou de l’infection à
cytomégalovirus, un virus de la famille de l’herpès.

En réalité, les chercheurs commencent à découvrir qu'il s’agirait plutôt... d’une autre
maladie, conséquence de la première : une forme de maladie dite “auto-immune”[3].

C’est-à-dire une inflammation chronique, pendant laquelle le système immunitaire attaque


à tort des cellules saines et endommage ou détruit partiellement les tissus de
l’organisme.

Des auto-anticorps découverts chez les malades


Ce sont des chercheurs de l’université de Yale, aux Etats-Unis, qui viennent de montrer dans
une étude encore non publiée[4] que dans les formes les plus sévères d’infection, le corps se
met à produire des auto-anticorps.

Les auto-anticorps sont connus pour être impliqués dans les maladies auto-immunes,
telles que la polyarthrite rhumatoïde et le lupus.

Si vous souffrez de Covid long, au lieu d’attaquer le virus, ces auto-anticorps se mettraient
à attaquer votre organisme, ce qui pourrait expliquer tous les symptômes rapportés par
les malades.

Ces auto-anticorps vont ensuite s'accrocher à des protéines cruciales du système


immunitaire (les cytokines, les chimiokines et les interférons) impliquées dans la
reconnaissance, l’alerte et l’élimination des cellules infectées par le coronavirus.

Cela va empêcher ces protéines de faire leur travail, interférer avec le fonctionnement normal
du système immunitaire, bloquer les défenses antivirales et rendre potentiellement la
maladie plus grave.

Des facteurs génétiques ?


« Parce que les anticorps peuvent persister pendant longtemps, on peut concevoir qu’ils
contribuent au développement du Covid long », explique Aaron Ring, auteur de l’étude, qui
ajoute que les effets préjudiciables pourraient continuer même après la fin de l’infection et la
disparition du virus de l’organisme !

On ne sait pas pourquoi certaines personnes développent ces auto-anticorps, mais il s’agit
probablement d’une combinaison de facteurs génétiques et environnementaux.

Comprendre ce qui motive la production d’auto-anticorps aidera sans doute les chercheurs à
développer des traitements pour cette nouvelle maladie…

[1] https://www.sciencesetavenir.fr/sante/covid-19-long-on-est-tous-malades-avec-un-travail-et-une-famille-a-gerer_150268
[2] https://www.ledauphine.com/magazine-sante/2020/12/14/covid-long-des-etudes-pour-comprendre-les-symptomes-qui-
persistent
[3] https://fr.timesofisrael.com/une-attaque-auto-immune-pourrait-etre-a-lorigine-du-covid-long/
[4] https://trustmyscience.com/covid-induirait-forme-maladie-autoimmune-cas-plus-graves/

Tutoriel pour retrouver l’odorat après le Covid


Newsletter « Santé Confinement »

Comme certains d’entre vous, je n’ai pas réussi à échapper au virus. J’ai été testée
positive au Covid-19 samedi 7 novembre, après avoir ressenti les premiers symptômes la veille :
de la fièvre, des maux de tête et une grande fatigue.
Les jours suivants, la fièvre est partie et a fait place à des douleurs lombaires et
pulmonaires, qui sont restées quelques jours.
Mais ce qui m’a le plus gênée, c’est la perte du goût et de l’odorat, qui s’est
manifestée deux jours après le début des symptômes. Les fameuses « agueusie » et « anosmie »,
selon les termes scientifiques.

L’odorat est responsable de 80 % de notre goût !


Ne plus ressentir aucun goût lorsque l’on mange, ne plus sentir l’odeur du plat en train
de mijoter, de la baguette encore chaude ou des huiles essentielles que l’on diffuse pour assainir
l’air, c’est extrêmement perturbant !
On finit par manger simplement parce que l’on a faim, sans aucun plaisir…
Heureusement, ces sens finissent par revenir progressivement, au bout d’un laps de
temps plus ou moins long selon les personnes (de quelques jours à plusieurs semaines).133
En réalité, la perte de goût est souvent la conséquence de la perte d’odorat : ce sens est
en effet responsable de 80 % de notre goût !
Dans le cas du Covid, selon le Pr Justin Michel134, chef de service ORL au département
de rhinologie à l’AP-HM (Assistance publique - Hôpitaux de Marseille), l’atteinte du sens
olfactif pourrait être liée à trois causes :
14. une atteinte périphérique : c’est le nez qui est atteint, plus précisément la fente
olfactive, la zone de détection des odeurs située tout en haut du nez, qui est gonflée.
15. une atteinte mixte : parfois, cette atteinte va un peu plus loin, à la jonction entre le
nez et le cerveau, où se trouvent les cellules nerveuses qui détectent les odeurs.
16. une atteinte centrale : il peut parfois y avoir des atteintes uniquement intra-
cérébrales : le nez n’est pas touché, il a simplement été une porte d’entrée du virus
pour atteindre le système cérébral.
Mais rassurez-vous, une étude menée par des médecins de l'hôpital Foch à Suresnes
(Hauts-de-Seine) et l'université de Mons en Belgique, a montré que la perte de l'odorat serait
synonyme de « bon pronostic » et de cas plus « bénins ».135
Cela reste cependant un symptôme handicapant et désagréable au quotidien.
Pour ma part, au bout de dix jours sans odorat, je commence à ressentir tout doucement
les odeurs… grâce à un exercice assez amusant que je pratique tous les jours.

133 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7134551/figure/Fig3/
134 https://www.youtube.com/watch?v=mUy27VKvwfw
135 https://www.franceinter.fr/societe/covid-19-la-perte-d-odorat-serait-le-signe-d-un-bon-pronostic-selon-une-
etude
Le training olfactif pour stimuler votre odorat
Ce que je tiens à vous partager, c’est la technique proposée par des médecins ORL de
l'hôpital de la Conception à Marseille, pour retrouver plus rapidement l’odorat : il s’agit tout
simplement de sentir des essences fortes, une à deux fois par jour.
Voici la liste des essences qui sont recommandées par les spécialistes :
• vanille
• café
• aneth
• thym
• cannelle
• clou de girofle
• lavande
• coriandre
• vinaigre léger
• menthe
• cumin

Pour réaliser cet exercice, voici comment procéder :


1. Mettez-vous dans une position confortable, dans un endroit calme ;
2. Placez sous votre nez un flacon contenant l’une des essences ci-dessus, et sentez-la
pendant 5 minutes ;
3. Tout en sentant le flacon, nommez tout haut le produit présent à l’intérieur. Cela va
permettre à votre cerveau de recréer une connexion entre l’essence et la
sensation créée par son odeur ;
4. Faites cet exercice une à deux fois par jour, jusqu'à ce que vous ayez retrouvé votre
odorat.
Cette vidéo a été partagée par le professeur Didier Raoult sur son compte Twitter, vous
pouvez la retrouver sur YouTube.
J’ai commencé à faire ces petits exercices olfactifs il y a trois jours, et je commence déjà
à sentir une petite amélioration : l’odeur du thym, du clou de girofle ou de l’huile essentielle de
menthe poivrée me reviennent progressivement !
Afin de stimuler mon sens gustatif, j’utilise aussi des épices dans mes plats. Je les
assaisonne avec du curcuma, du paprika, du curry, du thym ou encore de l’ail.
J’espère que cette technique saura aider ceux d’entre vous qui ont perdu l’odorat et le
goût. N’hésitez pas à la partager à vos proches qui auraient ce symptôme.
PARTIE IV : SOULAGER SON STRESS
ET MIEUX VIVRE L’EPIDEMIE

Comment résister à la contagion de la


peur ?
Par Emmanuel Duquoc

La contagion émotionnelle est ce phénomène par lequel joie, liesse ou panique peuvent se
répandre comme des virus, modifiant nos comportements à grande échelle. Problème :
non seulement les émotions négatives sont plus contagieuses que les positives, mais elles
affaiblissent notre système immunitaire, favorisant les maladies. Informé de ce danger,
dès que le tapage médiatique autour du Covid-19 a commencé, j’ai considéré que la plus
urgente des mesures de prévention consistait avant tout à m’immuniser
émotionnellement. Voici donc mes secrets pour résister à la contagion de la peur.

La contagion émotionnelle est un phénomène étudié depuis de nombreuses années par


des chercheurs en sciences sociales et en psychologie. C’est aussi le titre d’un ouvrage
prophétiquement paru à l’automne 2019, soit quelques semaines avant l’alerte mondiale
déclenchée par l’OMS au sujet du coronavirus. Christophe Haag, chercheur en psychologie
sociale, y détaille les mécanismes par lesquels nos émotions sont capables de se propager de
personne à personne et à l’échelle mondiale comme un virus, mais beaucoup plus rapidement.
Les agents de la contagion ? Nos neurones miroirs. Lorsque nous voyons une personne adopter
telle expression faciale, telle posture et telle tonalité de voix, des neurones miroirs reproduisent
cette attitude, de sorte que les aires motrices cérébrales correspondantes de notre cerveau
s’activent comme si nous l’imitions. Autrement dit, que nous le voulions ou non, une partie de
nous imite automatiquement et immédiatement nos congénères. C’est ainsi que si nous
rencontrons un ami en proie au chagrin, « nos neurones miroirs nous permettent d’imiter
inconsciemment ses expressions de tristesse. Et cette manifestation corporelle va provoquer la
même émotion dans notre cerveau limbique ». Ce mimétisme réflexe, en favorisant
apprentissage, communication et coopération, donne un sérieux avantage évolutif à notre
espèce. Notre capacité à nous coordonner à grande échelle nous a permis de conquérir toute la
terre. Problème : d’après Christophe Haag, les émotions négatives sont beaucoup plus
contagieuses que les positives (voir encadré). Et notre mimétisme naturel peut se retourner
contre nous. « À force d’être contaminé par des peurs, angoisses inutiles, cela peut engendrer
de la colère, de l’irritabilité, mais aussi de l’hypertension, de l’hyperglycémie, du stress, des
maux de ventre, de l’eczéma, des troubles psychosomatiques, des troubles du sommeil, des
troubles alimentaires, une dépression... » Autrement dit : des problèmes de santé...

Combien la peur fera-t-elle de morts ?


Dans le contexte actuel, faut-il plus craindre le Covid-19 lui-même ou la peur qu’il
suscite ? A l’heure actuelle, la désorganisation sociale, la saturation des services hospitaliers et
la récession économique comptent déjà parmi les effets adverses, non du virus lui-même, mais
de la manière dont médias et gouvernements ont réagi à l’annonce de sa propagation par l’OMS.
Mais au-delà de ces considérations sociétales, qu’en est-il des ravages sur l’immunité d’une
déferlante d’informations anxiogènes ? Qu’en est-il de ses effets sur la morbidité et la
mortalité ? Autrement dit, combien la peur fera-t-elle de morts ?
La question, dans l’apparente urgence, peut apparaître secondaire, et pourtant, des
centaines d’études ont établi depuis un siècle les effets délétères du stress sur la résistance du
corps. La plus en rapport avec l’actualité virale est sans doute celle menée en 2012 à l’université
de Pittsburgh, par l’équipe du Pr Sheldon Cohen. Elle a évalué la manière dont l’organisme de
personnes en bonne santé réagit face à une infection au virus du rhume selon qu’elles sont
stressées depuis plusieurs semaines ou non. Après évaluation de leur niveau de stress grâce à
un questionnaire et par mesure du niveau de résistance au cortisol de leurs cellules
immunitaires, des volontaires ont reçu des doses de rhinovirus dans les narines. Résultat : les
personnes ayant subi un stress prolongé étaient également celles dont le système
immunitaire était affaibli et qui développaient un rhume. Cette recherche se situe dans la
droite ligne des découvertes de la psychoneuro-immunologie, cette science récente qui explore
les liens entre psychologie, système nerveux et immunité. Mais ce n’est pas tout ! Une autre
étude, menée par le même chercheur sur 404 adultes en bonne santé en 2015, révélait le rôle
protecteur des câlins contre les symptômes infectieux. En effet, les volontaires furent invités à
estimer le nombre de câlins effectués pendant les deux semaines précédant le test, puis exposés
au virus du rhume. Résultat : les câlins protégeraient du virus infectieux à 30 %. Voilà qui
donne un relief particulier aux mesures de confinement prises dans le monde entier…

Les quatre mesures anti-peur d’Emmanuel Duquoc


1. Minimiser les contacts avec des gens apeurés
Peut-on extrapoler les résultats de cette expérience à l’ensemble des maladies
infectieuses, dont le Covid-19 ? On imagine mal des chercheurs lancer la même étude avec des
doses de coronavirus... Tout de même, il y a un paradoxe cruel dans le fait que les médias
distillent jour après jour, heure après heure, les nouveaux cas d’infections et de décès, tout en
nous disant de ne pas paniquer. Et s’il semble au premier abord de bon sens de donner aux
citoyens des mesures de prophylaxie pour limiter la propagation d’un virus, a-t-on mesuré
l’impact d’une information anxiogène sur la mortalité ? A-t-on anticipé l’effet de la privation
de contact sur la résistance à l’épidémie ? Il semblerait que non...
Pour ma part, dès le mois de janvier, j’ai joué la prudence. Outre les câlins à haute dose
avec mes proches, j’ai résolu d’éviter à tout prix la peur... Pour cela, j’ai mis en place des
mesures prophylactiques strictes afin de ne pas être contaminé émotionnellement. Vivant dans
une zone peu peuplée, il ne m’était pas très difficile de minimiser les contacts avec des gens
apeurés. D’autre part, en tant que journaliste indépendant, je travaille en grande partie à
domicile. Les occasions d’imiter des personnes en panique sont rares et il n’y a guère que les
commerces et le marché du coin où je risque d’être gagné par la peur des autres. La contagion
émotionnelle numérique, en revanche, était plus difficile à contrer. Comment ne pas s’informer
quand on exerce le métier de journaliste ?

2. La quarantaine médiatique
Cela tombait bien, j’avais déjà décidé d’entreprendre une détoxination informationnelle
(j’en parlerai plus en détail prochainement) afin d’en tester les effets sur mon humeur et ma
santé. Au revoir donc, télé, radio et exploration compulsive de mon compte Facebook ! Dès
février, je me contentai pour toute source d’information des magazines de santé naturelle
auxquels je collabore. Informé que le stress affaiblit le système immunitaire, j’ai fait comme si
les actualités anxiogènes participaient à la propagation des maladies infectieuses : j’ai éteint le
bouton. Politique de l’autruche ? Au moins, le fait de m’extraire du feuilleton à suspense de
l’actualité virale allait-il accroître ma disponibilité pour d’autres activités et me permettre de
mettre en œuvre la troisième mesure anti-peur.

3. L’exposition au froid
L’exposition au froid intense possède ce double effet de stimuler le système
immunitaire et de renforcer la résistance au stress. Quand vous vous plongez dans une eau
froide, voire glacée, ne serait-ce qu’en prenant une douche de trente secondes l’hiver, l’eau étant
25 fois plus conductrice que l’air, vous ressentirez rapidement des douleurs dans les extrémités
du corps et dans les parties osseuses. De fait, le froid intense crée un état de stress
physiologique. Aussitôt, votre système endocrinien et votre système nerveux se réveillent,
sécrétant adrénaline, noradrénaline et cortisol, les hormones et neurotransmetteurs stimulants
de réponse au stress, tandis que des endorphines effacent les douleurs. Il en résulte un état de
douce euphorie et de profond bien-être, qui apaise efficacement le stress pendant plusieurs
heures.
Wim Hoff, alias « Ice Man », l’actuel pape de la thérapie par le froid, s’est libéré de la
dépression et de l’alcoolisme en se trempant tous les matins dans l’eau glacée. Le secret du
froid, c’est de s’y exposer violemment et brièvement. Le but : provoquer un stress
physiologique ponctuel qui réveille nos capacités d’adaptation, incluant la fonction anti-stress.
De quoi éloigner la peur au quotidien.

4. Requalifier tout malaise en simples sensations


Tout de même, j’avais beau avoir fait vœu d’abstinence médiatique, je me suis autorisé,
suite à l’invitation de Jean-Jacques Crèvecœur, ex-lanceur d’alerte au sujet de la fausse
pandémie de grippe H1N1, à visionner sa dernière vidéo. Elle avait pour titre : « Coronavirus,
je me suis trompé ». Une surprise m’attendait. Alors que les chroniques vidéo de Jean-Jacques
Crèvecœur incitent généralement à un discernement salutaire par rapport à des informations
émotionnellement chargées, apparaît à l’écran un homme au visage anxieux, nous expliquant
que cette fois, les labos « ont peut-être réussi à le créer, leur virus à la fois très contagieux et
très mortel ! ». Au moment où se termine la vidéo, je réalise que mon cœur bat vite, que mon
ventre gargouille désagréablement et que ma peau est moite.
La peur est là, qui a eu raison de mes bains glacés. J’ai été contaminé émotionnellement.
Et s’il disait vrai ? Le premier mouvement, le mouvement naturel, serait de chercher
fébrilement à vérifier cet avis par des recherches supplémentaires sur Internet. Ce qui me ferait
rompre mon vœu d’abstinence médiatique sans diminuer mon niveau d’anxiété, pour
finalement ne pas en savoir plus de la réalité des faits. Aussi, je me retiens et décide de mobiliser
mon antidote absolu à la peur, celui qui m’a guéri autrefois des attaques de panique paralysantes
dont j’étais victime. Cet outil anti-stress est commun aux méthodes TIPI, Resseguier, Alpé,
Nerti, à l’eïnothérapie ou à certaines techniques traditionnelles de méditation. La clé ?
Requalifier tout malaise, quelle qu’en soit la cause, en simples sensations.
Je ferme les yeux et reste au contact des sensations de mon corps. Elles sont
désagréables. Je les laisse se déployer totalement, inconditionnellement. Mon cœur bat vite. Je
le laisse faire... Mes mains sont crispées. Je les laisse se crisper... Ma respiration se bloque. Je
la laisse se bloquer... Je ne fais rien pour reprendre mon souffle, rien pour retrouver mon
confort. Je laisse mon corps se tendre autant qu’il se tend... Au bout de quelques instants, mes
muscles passent subitement de la tension au relâchement. Ma respiration reprend d’elle-même,
dans un soupir de soulagement. Je suis serein à présent... Cette détente soudaine et spontanée
est bon signe. Si elle avait été progressive, cela aurait signifié que j’exerçais un contrôle sur
mon émotion. Or, pour que la peur ciblée s’efface vraiment, il faut au contraire la laisser se
déployer jusqu’au bout, jusqu’à ce que mon cerveau archaïque la relâche de lui-même. L’autre
preuve du relâchement, c’est que lorsque je repense à la vidéo ou que je la regarde à nouveau, le
visage tendu de Jean-Jacques et son discours effrayant me laissent en paix. Émotionnellement
décontaminé, je ne ressens plus aucune crainte. En revanche, j’observe la sienne : les
contradictions de son discours m’apparaissent alors évidentes. De fait, je ne crois plus à rien.
Je suis en sécurité.

Parfaitement étanche à la panique générale


Le retour à la ville, je croise un ami qui refuse de me serrer la main, précaution oblige.
Dans l’instant, je crois à une plaisanterie et ris de bon cœur. Il m’informe, l’air un peu penaud,
que ce sont là les recommandations officielles. Un proche, en foyer de retraite, m’explique que
les pensionnaires ont reçu l’interdiction de se faire la bise et de se serrer la main. La suspicion
est générale. Rebelle, il a lancé la mode du coude à coude, histoire de maintenir le contact. Exilé
médiatique pendant plus d’un mois, je tombe des nues ! Quand je pense aux bébés africains qui
ont la réputation de ne pas pleurer grâce au contact permanent avec la mère, quand je pense que
les habitants des Zones Bleues doivent en grande partie leur longévité exceptionnelle à leur
esprit communautaire et à la proximité tactile entre les gens, quand je pense que les câlins ont prouvé
leur efficacité pour faire baisser le stress et renforcer notre immunité jusqu’à abaisser
significativement le risque infectieux, quand je sais à quel point la nécessité vitale du contact
physique est bien documentée, alors, je me demande quel sera l’effet réel de ces mesures de
confinement général sur la santé publique. Rendez-vous dans six mois pour examiner les
statistiques de mortalité par infections respiratoires et toutes causes confondues...
En attendant, dans ce questionnement scientifique et existentiel, j’ai le goût de mettre
un terme à ma diète d’information, de me reconnecter à Facebook, YouTube et autres
plateformes d’actualité sur Internet. Nous sommes début mars quand je découvre, médusé, la
gigantesque pagaille déclenchée par l’OMS avec la complicité des médias dominants. La
succession d’informations en continu me confronte à l’émotionnel collectif. Au début, tout va
bien. En vieux briscard de la régulation émotionnelle, je suis parfaitement étanche à la panique
générale. Mais la peur va me rattraper au moment où je m’y attends le moins. Alors que je jouis
de ma sérénité au milieu de la tempête, je visionne le discours du président Emmanuel Macron
le jeudi 12 mars. Ce soir-là, le visage grave, il annonce la mise en quarantaine de la France.
L’économie, en dehors des nécessités vitales, est arrêtée. Cette fois-ci, je prends réellement
peur... Non du virus, qui ne m’a jamais inquiété, non de la crise économique qui se profile, mais
de la perte de liberté. Pris à la gorge, je n’ai pas le réflexe de prendre soin de mon émotion en
la requalifiant en sensations physiques comme je devrais le faire. Aussitôt, j’appelle des proches
pour leur communiquer ma façon de voir les choses, mon incrédulité et ma colère. Sur le
moment, ce partage émotionnel me fait du bien. Sauf qu’au moment où je me retrouve seul, la
peur m’étreint de nouveau. Au passage, j’ai peut-être contaminé émotionnellement mon
entourage. Je m’endors tard. À 4 h 10 du matin, je suis réveillé, encore pris d’anxiété. Alors,
méthodiquement, patiemment, je revis mentalement chaque moment de l’allocution
présidentielle qui m’a fait réagir. Aussitôt, la crainte de l’enfermement se traduit physiquement,
par des tremblements, que je laisse se déployer. Une première peur lâchée, une autre se présente,
sous la forme d’autres sensations désagréables. Puis une autre... Au bout de longs instants, toute
crainte m’a quitté et je m’endors serein.... Au moment de la deuxième annonce présidentielle,
celle du confinement généralisé, je constate que je passe rapidement dans un registre pratique
sans passer par la case anxiété.
Cette immunité émotionnelle va-t-elle me préserver de la maladie ? L’avenir le dira.
Mais en ces temps troublés, je vous suggère, quand vous êtes confronté à des informations ou
des ambiances anxiogènes, d’être attentif aux réactions de votre corps et de le laisser prendre
en main les choses. Si des tensions montent et que vous les laissez monter, elles iront jusqu’au
bout d’elles-mêmes et vous vous surprendrez à regarder les choses différemment.
Comment désactiver (vraiment) une peur
Selon le psychiatre David Hawkins, l’être humain recourt généralement à trois stratégies lorsqu’il est
aux prises avec la peur ou toute autre émotion inconfortable ou forte :
• la suppression-répression de l’émotion (ou son contrôle) ;
• l’expression ou le partage émotionnel ;
• la fuite.
Aucune de ces stratégies n’est vraiment efficace et durable.
La suppression-répression consiste à faire taire l’émotion soit consciemment (suppression), notamment
en la discréditant, en la justifiant ou en accusant la situation d’en être responsable, soit inconsciemment
(répression) en l’écartant. Les exercices de relaxation, respiration, pensée positive, méditation, etc.,
peuvent être utilisés dans ce sens. Résultat : l’émotion n’est pas réellement libérée et il faut toujours
recommencer.
L’expression ou le partage émotionnel, plus bénéfiques que la répression, évacuent une partie de
l’émotion, mais justifient l’émotion et contribuent à la contagion émotionnelle sans effacer les mémoires
de peur.
La fuite, stratégie la plus courante, consiste à voiler le mal-être. Achats, alcool, tabac, drogues, jeux
vidéo, travail, films, musique, lectures, voyages, peuvent être utilisés pour cacher la peur. Les
divertissements font diversion, mais ne libèrent pas.
David Hawkins voyait dans le lâcher-prise la seule attitude permettant de libérer réellement les peurs et
perturbations émotionnelles, surpassant toutes les philosophies, religions, approches psychologiques,
comportementales, médicales, etc. En pratique, il s’agit d’accepter de sentir l’émotion sous forme de
sensations. La désactivation de la mémoire de peur est rapide (de quelques secondes à 2 min 30) et
définitive. Voici comment procéder :
8. Je me mets en sécurité.
9. Je m’éloigne pendant quelques instants de la situation qui m’a perturbé pour me consacrer à la
perturbation elle-même.
10. Je m’assois et je ferme les yeux.
11. Cela m’évite d’être distrait. Je peux me consacrer entièrement à mon émotion.
12. Je porte mon attention sur les sensations présentes dans mon corps.
13. Plusieurs sensations se manifestent généralement. Je les prends en compte sans les interpréter ni les
commenter.
14. Je laisse évoluer mes sensations.
15. Les premières sensations évoluent spontanément. Elles se déplacent, changent d’intensité, etc.
16. Je laisse faire sans a priori, sans intervention.
17. Toute tentative pour m’apaiser bloque le processus. Je laisse monter les tensions, je laisse les
blocages se produire totalement.
18. Jusqu’à l’apaisement…
19. L’évolution des sensations dure généralement 20 à 30 secondes. Puis un point de rupture suivi d’un
relâchement physique rapide se produit. Si le relâchement est progressif, c’est qu’il y a eu contrôle
et non lâcher-prise.
20. J’ouvre les yeux. Je repense à la situation.
Si d’autres émotions se manifestent, je recommence.
L’importance d’assainir votre intérieur
Rituel pour purifier votre maison
Par Florent Cavaler
En Amérique du Sud, une étrange coutume est pratiquée par certaines grands-mères
lorsqu’elles terminent leur ménage hebdomadaire…
Elles déambulent à pas lents de pièce en pièce, le regard dans le vague et pourtant l’air
concentré, un petit bâton de Palo Santo (bois) fumant à la main.
Un visiteur non averti croirait assister à un rituel superstitieux et inutile.
Mais quelle grossière erreur !
Il s’agirait en réalité d’un excellent moyen de lutter contre la propagation de maladies
contagieuses, en particulier durant les épidémies…
Le secret de nos ancêtres contre les épidémies
S’il y a un point commun aux cinq continents, c’est bien la pratique de
la fumigation de plantes sacrées :
Pour les Amérindiens : la sauge blanche, le tabac, le cèdre ou le foin d’odeur.
Chez les Khoïsan d’Afrique du Sud : l’Hélichrysum odoratissimum.
En Inde : l’Havan Samagri (mélanges de plusieurs plantes ayurvédiques).
Pour les Warlpiri, peuple aborigène d’Australie : le tea tree, l’eucalyptus, l’acacia ou
la citronnelle.
Et même en Europe : le traditionnel bouquet séché de l’année écoulée, lors de la Saint-
Jean.
Selon les croyances et les situations, ces plantes pouvaient être utilisées pour chasser
des mauvais esprits ou des énergies négatives, protéger un lieu ou une personne, guérir des
malades ou des victimes de violences physiques, et surtout purifier les maisons lors des
épidémies.
Il y a 2 500 ans, cette méthode était déjà proposée par Hippocrate pour lutter contre les
épidémies à Athènes.
Il recommandait de faire brûler des bois et des herbes odorantes dans les rues de la
ville, ce qui aurait aidé à mettre fin à l'épidémie[1].
Par la suite, cette technique a été utilisée lors de nombreuses épidémies pour purifier
l'air et désinfecter les objets, vêtements… Notamment au Ve siècle pour lutter contre
le morbus alienatus et le malleus, au XVIIIe pendant l’épidémie de peste bovine en France et
en Angleterre ou encore au XIXe contre la fièvre charbonneuse[2].
Malgré tout, notre société « moderne » et scientifique porte un regard dubitatif sur ce
genre de pratiques, souvent jugées superstitieuses.
Mais en 2007, des chercheurs ont démontré que les plantes utilisées pour la fumigation
n’avaient pas seulement un pouvoir spirituel : elles ont aussi des vertus antimicrobiennes.
Havan samagri : 94 % des bactéries détruites en moins d’une heure !
Publiée dans le Journal d’Ethnopharmacologie, cette étude[3] a découvert que la
fumée provoquée par la combustion du havan samagri (un mélange de feuilles, de racines et
de plantes séchées et jetées dans le feu en offrande aux dieux indiens) peut détruire 94 % des
bactéries présentes dans la pièce en 60 minutes.
Mais le plus impressionnant est que cet effet désinfectant a perduré pendant 24 heures
dans la pièce fermée. Même 30 jours après la fumigation et après aération, les scientifiques
ont constaté l’absence de 7 bactéries : Corynebacterium urealyticum, Curtobacterium
flaccumfaciens, Enterobacter aerogenes (Klebsiella mobilis), Kocuria rosea, Pseudomonas
syringae pv. persicae, Staphylococcus lentus et Xanthomonas campestris pv. Tardicrescens.
Bref, une bonne leçon de tolérance pour les sceptiques qui regardaient d’un œil
moqueur ces cérémonies rituelles…
Et les virus ?
À ma connaissance, aucune étude n’a été menée sur les effets de la fumigation de
plantes pour détruire les virus d’une pièce, et encore moins contre le SARS-CoV-2.
Pourtant, quand on connaît les propriétés antivirales de certaines plantes, on se dit que
ça vaudrait la peine d’étudier les effets potentiels de la fumigation sur le coronavirus.
Dans tous les cas, la fumigation reste une technique recommandée, particulièrement
durant l’hiver pour limiter le risque d’infection et nettoyer votre environnement.
Surtout quand on sait que l’air de nos habitats peut véhiculer jusqu’à 1 800 types
différents de micro-organismes, dont certains pathogènes et résistants[4].
En fait, la fumée des plantes permettrait de réduire la quantité d’ions positifs dans une
pièce par rapport aux ions négatifs. Or une atmosphère plus chargée en ions négatifs aurait
des effets positifs sur notre système immunitaire ou encore sur notre santé psychique[5]. C’est
le cas par exemple de l’air que l’on respire à la montagne ou au bord de la mer.
Pour les personnes ouvertes d’esprit, la fumigation servait aussi traditionnellement à
purifier l’énergie d’un espace et de chasser les pensées négatives.
Ça ne coûte rien d’essayer…
Voici comment utiliser la fumigation chez vous
Bien sûr, vous pouvez vous procurer des mélanges de plantes havan samagri sur
Internet, mais il est difficile d’évaluer la qualité du mélange que vous allez acheter ainsi que
l’éthique de production…
Si vous voulez tout de même essayer, j’ai trouvé deux sites Internet qui semblent
proposer des produits de bonne qualité :
https://www.gomataseva.org/Havan-Samagri
https://www.cycle.in/om-shanthi-havan-samagri
Vous pouvez également opter pour certaines huiles essentielles de diffusion qui ont
également démontré leurs vertus antimicrobiennes[6][7].
13 huiles anti-infectieuses pour purifier votre maison
Les huiles essentielles de diffusion ont une fonction thérapeutique sur l’organisme car
elles passent des voies respiratoires directement dans le système sanguin.
Elles peuvent avoir une action revitalisante, relaxante, désodorisante, ionisante mais
aussi équilibrante des systèmes nerveux et immunitaire et anti-infectieuse respiratoire[8].
Vous pouvez faire votre choix d’huiles essentielles en fonction de l’odeur (à condition
bien sûr qu’elle soit indiquée en diffusion), mais il existe des plantes plus ou moins efficaces
selon l’effet que vous recherchez :
Pour un effet antimicrobien: vous avez le choix entre les senteurs plutôt boisées
(ravintsara, niaouli, eucalyptus globulus, eucalyptus radiata, épinette noire, cyprès, laurier
noble, pin sylvestre) ou les agrumes et les essences citronnées (citronnelle de Java, citron,
orange douce, pamplemousse).
Pour un effet apaisant et relaxant: basilique tropical, bois de rose, géranium rosat,
lavande vraie, camomille noble, palmarosa, ylang-ylang, mandarine.
Pour un effet aphrodisiaque: cannelle de Ceylan (en petite quantité), bois de santal,
ylang-ylang.
Vous pouvez faire fonctionner votre diffuseur pendant 10 à 15 minutes le matin avant
de partir et le soir en rentrant. Si vous restez au même endroit, diffusez 5 minutes toutes les
2 heures.
Aérer votre maison : un geste barrière oublié...
“C’est tout simple et ça change tout”, le président des
Hôpitaux de Paris
Newsletter « Santé Confinement »

Même lui a failli oublier d’en parler…


Début novembre 2020, sur le plateau TV du Quotidien de TF1, Rémi Salomon, président
de la commission médicale des Hôpitaux de Paris (APHP), pousse un cri d’alarme : il incite les
Français à respecter les gestes barrières pour désengorger les hôpitaux déjà saturés.
À 10 secondes qu’on lui coupe l’antenne, il ajoute précipitamment :
“Il faut aérer aussi ! Personne n’y pense, mais ce n’est qu’en aérant, qu’on arrivera
à faire baisser la charge virale de l’air qu’on respire”.
En mars dernier, l’équipe d’Alternatif Bien-être vous faisait part de données inquiétantes
concernant la pollution de l’air intérieur… L’air de chez vous serait 8 fois plus pollué que l’air
extérieur.136
Nous évoquions l’impact de la pollution sur les voies respiratoires et l’immunité.
Depuis, plusieurs études ont validé le lien entre pollution de l’air et propagation du virus.
Une étude parue il y a quelques jours dans la prestigieuse revue américaine Science
Advance indique que respirer un air pollué augmente de 15 % en moyenne le risque de mourir
du Covid-19. 137
Voici donc 4 manières de purifier l’air de votre habitation :

Faites entrer de l’air pur


Je ne vous apprends rien, la façon la plus simple de renouveler l’air de votre intérieur
est d’aérer régulièrement les pièces de votre maison ou de votre appartement.
Mais pour que l’effet soit probant, l’aération doit durer au moins 20 minutes. Et c’est
mieux encore si vous faites un courant d’air. Je sais que ce n’est pas agréable, surtout en hiver.
Je vous conseille d’enfiler un gros pull ou de vous réfugier sous un plaid.
Si les 20 minutes vous paraissent quand même longues, vous pouvez aérer par sessions
de 10 minutes, mais plus régulièrement.

Limitez ces produits ménagers


La plupart d’entre nous avons chez nous un ou des produits ménagers industriels.

136 Elena Jeudy-Ballini, « L’air intérieur 8 fois plus pollué que l’air extérieur ! », L’Obs, publié le 25 avril 2013, consulté
le 19 mars 2020, disponible sur : https://www.nouvelobs.com/logement/20130425.OBS7217/l-air-interieur-8-fois-
plus-pollue-que-l-air-exterieur.html
137 https://advances.sciencemag.org/content/6/45/eabd4049
Ils sont souvent bon marché et procurent une grande satisfaction en matière de propreté.
Le problème, c’est qu’ils contiennent pour la plupart des substances chimiques
potentiellement irritantes.
Les plus connues sont les éthers de glycol, le benzène ou le formaldéhyde.
Quand vous utilisez des produits ménagers qui en contiennent, ces molécules toxiques
se libèrent dans l’air et y restent suspendues. On les appelle « Composés Organiques Volatils
» ou COV.138
Elles peuvent provoquer des réactions allergiques139 et difficultés respiratoires. Or,
ce n’est pas le bon moment d’affaiblir vos poumons...
Vous pouvez facilement remplacer ces produits par un mélange vinaigre blanc et
bicarbonate de soude ménager.

Bougies parfumées : fausse bonne idée


Vouloir parfumer l’air de son intérieur est tentant lorsqu’on est forcé d’y passer toute la
journée.
Mais la plupart des bougies odorantes sont réalisées avec des parfums de synthèse.140
Ce n’est pas forcément une bonne idée, surtout si vous avez les bronches sensibles.
Il en va de même pour l’encens : il est difficile de trouver de l’encens 100 % naturel et
à base de plantes. La plupart de ceux présents dans le commerce libèrent les fameux benzène
et formaldéhyde lorsqu’ils brûlent : une exposition chronique à ces substances pourrait être à la
longue cancérogène.141

Diffusez une de ces 12 huiles essentielles


De nombreuses huiles essentielles ont des propriétés antibactériennes et assainissantes
pour l’air. Pour cela, il faut les diffuser, et le confinement pourrait être une bonne occasion
d’investir dans un diffuseur si vous n’en avez pas déjà.
Pour l’instant, les sites Internet continuent leurs livraisons, donc vous pourriez vous en
procurer un assez facilement.
Je vous conseille un système de diffuseur qui ne chauffe pas les huiles essentielles. En
effet leur chauffage libère les fameux COV irritants et polluants.142 Préférez un système par

138 Adèle Roncière, « Chez vous, au bureau : ces polluantes que vous respirez et qui nuisent à votre santé », Alternatif
Bien-Être, n° 148, janvier 2019
139 Rovira (J.), et al., « Human health risks of formaldehyde indoor levels : An issue of concern », J Environ Sci Health A
Tox Hazard Subst Environ Eng., 2016, 51(4):357-63
Galbraith (D.), et al., « Benzene and human health : A historical review and appraisal of associations with various
diseases », Crit Rev Toxicol., 2010, 40 Suppl 2:1-46.
140 Hugo Quinton, « Ces substances que nous cachent… les bougies parfumées et l’encens », Consoglobe, publié le 9
novembre 2019, consulté le 19 mars 2020, disponible sur : https://www.consoglobe.com/bougies-parfumees-encens-
polluants-interdiction-cg
141 Ineris, Rapport d’étude. Utilisation d’encens et qualité de l’air intérieur : enjeux sanitaires, substances d’intérêt,
bonnes pratiques, 15 décembre 2015, disponible sur :
https://www.ineris.fr/sites/ineris.fr/files/contribution/Documents/rapportineris-drc-14-144018-06268c--encens-
vc-1455890922.pdf
142 « L’air intérieur d’un logement est généralement plus pollué qu’à l’extérieur », Energie-Environnement.ch, consulté
le 19 mars 2020, disponible sur : https://www.energie-environnement.ch/maison/renovation-et-chauffage/391
brumisation (les produits d’entrée de gamme sont efficaces mais pour des petites surfaces) ou
nébulisation (ils sont un peu plus chers mais ils sont efficaces pour une plus grande surface).
Les huiles essentielles recommandées pour assainir l’air :
• le citron (Citrus limonum) ;
• le bois de rose (Aniba rosaeodora) ;
• le géranium rosat (Pelargonium graveolens, Pelargonium roseum) ;
• la verveine exotique (Litsea citrata).

Les huiles essentielles désinfectantes recommandées pour la sphère ORL :


• le sapin (Abies balsamea) ;
• le ravintsara (Cinnamomum camphora) ;
• le niaouli (Melaleuca quinquenervia viridiflora) ;
• l’eucalyptus radié (Eucalyptus radiata) ;
• le romarin à cinéole (Rosmarinus officinalis cineoliferum) ;
• la marjolaine à coquilles (Origanum majorana).

Les huiles essentielles que vous pouvez diffuser contre le stress :


• l’Ylang-Ylang (Cananga odorata) ;
• le cèdre (Cedrus atlantica).
L’Enquête d’Alternatif Bien-Être
Maladies attribuées au Covid-19 : la piste
psychologique
Par Emmanuel Duquoc

En juin, alors que l’épidémie était sur le déclin, Alternatif Bien-Être a adressé à des
volontaires ayant été diagnostiqués positifs au Covid-19 un questionnaire réalisé avec la
contribution d’un psychologue spécialisé. Le but : évaluer si des conditions
psychologiques particulières avaient pu favoriser la maladie. Les réponses ont donné un
éclairage passionnant sur cet épisode de notre histoire commune. Emmanuel Duquoc les
a analysés pour vous.

Des conditions psychologiques pourraient-elles être à l’origine des maladies


infectieuses en général et de l’épidémie de coronavirus en particulier ? C’est ce que pense le
psychologue clinicien Francis Cance qui, pendant trente ans, a accompagné des personnes atteintes
de pathologies diverses afin de les aider à comprendre l’origine psychique de leurs troubles.
Dès le début de l’épidémie, il s’est signalé par des prises de position sur les réseaux sociaux en
décalage absolu avec la thèse du virus tueur. En résumé, pour Francis Cance, virus et bactéries,
loin d’être les agresseurs que l’on croit, contribuent depuis les origines aux processus vitaux.

Une coopération plutôt qu’une attaque ?


A vrai dire, le fait est de plus en plus connu au fur et à mesure que se développe la
connaissance du microbiote et du microbiome... Mais Francis Cance va plus loin, allant jusqu’à
récuser le terme même d’infection. En effet, les symptômes liés à l’activité microbienne ne
relèvent pas, selon lui, d’un opportunisme malveillant, mais d’un intense zèle réparateur. De
fait, le Covid-19 n’a généralement participé à des désagréments importants que dans des
écosystèmes préalablement fragilisés. Mais quand la médecine classique y voit un processus
destructeur, une compétition entre microbe envahisseur et organisme en état défensif, Francis
Cance considère au contraire ce fait comme le signe d’une coopération ayant pour but de
restaurer des tissus dégradés ! Des conditions préalables comme le diabète, l’obésité, le cancer,
l’hypertension, l’asthme ou les maladies cardiovasculaires, fréquemment citées comme facteurs
de risque, sont certes aggravantes, mais avant tout, des stress spécifiques seraient à l’origine de
ces dégradations, et par voie de conséquence, des processus de réparation inconfortables que
l’on appelle couramment infections…
Un avis à l’exact opposé de la vision de Louis Pasteur, mais suffisamment argumenté
pour que j’aie la curiosité de demander à ce chercheur dissident s’il avait des exemples à l’appui
de son hypothèse. N’étant plus en activité et le plus souvent consulté pour des pathologies
chroniques, il n’en avait pas concernant cette épidémie... La discussion s’est tout de même
engagée. Et de nos échanges a émergé un questionnaire143, auquel 263 abonnés de la lettre
Urgence Santé Coronavirus (dont 187 femmes) ont aimablement répondu. Qu’ils en soient ici
remerciés, car l’étude des réponses nous a fourni de précieuses informations quant à l’aspect
psychologique de cette virose qui a paralysé le monde.

Covid-19 ou grippe saisonnière ?


De notre enquête émergent plusieurs tendances notables. Tout d’abord, la très grande
diversité des symptômes attribués au Covid-19, et ce en l’absence de tests (une seule personne
a indiqué avoir bénéficié d’une sérologie). Certaines personnes ont fait état de symptômes
parfois étranges comme la seule perte de l’érection, des œdèmes aux pieds ou la seule anosmie
(perte de l’odorat), sans autre manifestation clinique. Des résultats conformes aux observations
cliniques menées à plus grande échelle, qui indiquent l’étonnante diversité des désagréments
attribués au Covid-19. Comme si un virus multifonction était apparu subitement...
En dehors de ce tableau hétérogène, les symptômes se regroupaient à 67 % en deux
grandes catégories :
• symptômes bronchiques évoquant une grippe pour 43,7 % des répondants ;
• symptômes digestifs évoquant une gastro-entérite pour 23,2 % des répondants.
Des symptômes fébriles (fièvre, céphalées, courbatures, grande fatigue) étaient
généralement associés à ces deux catégories. L’anosmie et la perte du goût apparaissaient
également fréquemment dans les réponses. À l’exception de deux cas, elles étaient toujours
associées à des atteintes des voies aériennes supérieures de type rhinite ou sinusite. Notons que
ce genre de désagrément est courant au cours d’épisodes grippaux.
Pour résumer, presque aucun des symptômes évoqués ne nous écarte du tableau
clinique classique des infections hivernales de type grippe ou gastro-entérite.
Coïncidence ? Alors que les cas de grippe saisonnière se terminent généralement vers la fin mai
dans l’hémisphère nord, cette année, leur nombre a chuté de façon spectaculaire début avril,
soit aussitôt les politiques de confinement mises en œuvre ! Et si le British Medical Journal
voit dans ce phénomène une preuve de l’efficacité des politiques de distanciation sociale144, le
simple fait que le Réseau Sentinelle en France ait tout bonnement arrêté de comptabiliser les
cas de grippe au jour du confinement laisse à penser qu’il pourrait tout aussi bien s’agir d’un
simple transfert de diagnostic à partir de symptômes comparables.
En l’absence de tests – fiables ou non –, rien ne permet en tout cas d’affirmer que les
patients souffraient réellement du Covid-19 et non d’autres viroses saisonnières. Par ailleurs,
l’absence de hausse de la mortalité en France, comparativement à 2017 et 2018, vient
également tempérer l’idée de la survenue d’un virus aux caractéristiques entièrement
nouvelles l’hiver dernier.

97 % des répondants ont éprouvé un stress


important

143. Le questionnaire est disponible sur ce lien : https://sni.media/2SLt


144. « Monitoring respiratory infections in covid-19 epidemics », BMJ 2020; 369, 04 May 2020,
https://www.bmj.com/content/369/bmj.m1628, https://doi.org/10.1136/bmj.m1628
Ceci étant dit, selon le point de vue « psychoneurobiologique » défendu par Francis
Cance et d’autres praticiens spécialisés qui partagent son approche, comme Alain Rossette ou le
Dr Jean Lerminiaux, la qualification de tel ou tel symptôme en Covid-19 est secondaire, cette
discipline s’intéressant avant tout à la traduction biologique de tel ou tel ressenti émotionnel.
Autrement dit, ce ne serait pas une maladie microbienne que l’on attraperait, mais notre
organisme qui orchestrerait un processus biologique exceptionnel en se servant du matériel
viral, bactérien ou fongique disponible à ce moment-là.
À cet égard, les résultats du questionnaire nous fournissent une information essentielle :
seules 8 personnes parmi les 263 répondants disaient n’avoir pas éprouvé de stress particulier
avant l’apparition des symptômes. À l’inverse, 97 % des répondants avaient éprouvé des
stress importants :
• 56,7 % déclaraient un stress important dans les jours, semaines ou mois précédant
les symptômes ;
• 47 % des répondants avaient été stressés par l’annonce de l’épidémie ;
• 68,44 % avaient vécu la forte médiatisation de l’épidémie comme un stress ;
• 38,4 % seulement avaient vécu le confinement comme un événement stressant,
certains au contraire le vivant agréablement ;
• 87,5 % avaient vécu une autre situation stressante pendant la période.
Parmi les stress liés à l’épidémie elle-même, c’est donc son traitement médiatique qui
s’est révélé le facteur le plus important. Autre fait notable, 35 % des répondants souffraient
d’une pathologie grave ou chronique. On peut certes les considérer comme des facteurs de
risque ou le témoin d’un terrain favorisant l’infection, mais il y a également lieu de penser qu’il
s’agit d’une source de stress chronique supplémentaire.
Cette enquête n’offre pas d’éléments de comparaison avec des personnes non malades.
Pour l’obtenir, il faut puiser à d’autres sources. Par exemple, en 2008, un sondage Ipsos145
estimait à 23 % la proportion de Français stressés tous les jours dans la population. Plus
récemment, en 2016, un sondage réalisé par l’institut BVA pour la Chambre syndicale de la
Sophrologie146, montrait que 61 % des Français se sentaient stressés de temps en temps ou la
plupart du temps, et 39 % rarement ou jamais. Le pourcentage de personnes stressées est donc
significativement moindre dans la population générale que chez les patients de notre enquête.
De quoi accréditer l’idée que le stress favorise les maladies infectieuses.
De fait, nos résultats apparaissent dans la droite ligne de l’étude menée par le Pr Sheldon
Cohen sur le lien entre stress chronique et vulnérabilité au virus du rhume147 (un coronavirus).
Après avoir évalué le stress chronique de volontaires, l’équipe du psychologue américain leur
avait inoculé le virus du rhume. Résultat, une corrélation significative entre le niveau de stress
chronique et la susceptibilité au rhume a été observée. Il fallait donc à la fois le stress et la
présence d’un virus pour faire un rhume…

Une réponse biologique à des stress émotionnels

145. https://www.ipsos.com/fr-fr/pres-dun-francais-sur-quatre-se-sent-stresse-presque-tous-les-jours
146. https://www.chambre-syndicale-sophrologie.fr/les-francais-et-le-stress/
147. Cohen S, D Ph, Tyrrell DAJ, MD, Smith AP, « Psychological Stress and Susceptibility to the Common Cold »,The New
England Journal of medicine, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199108293250903
Mais Francis Cance pousse le curseur un peu plus loin. Il pose l’hypothèse d’une
correspondance précise entre types de vécus émotionnels, zones affectées et symptômes (cf.
interview). Pour mettre en lumière ces liens, un questionnaire écrit semble insuffisant et un
entretien individuel est généralement nécessaire. Malgré tout, notre spécialiste a repéré dans les
réponses les plus détaillées bon nombre de correspondances parlantes : par exemple, une femme
harcelée dans son travail pendant un an avait bénéficié d’une amélioration de sa situation par
un changement de poste avant le diagnostic. Une situation typique de menace sur le territoire,
suivie d’une phase de réparation entraînant les symptômes, selon Francis Cance (cf. interview).
Autre cas : de fortes angoisses liées à la forte médiatisation de l’épidémie, bientôt suivies de
perte d’odorat. Un classique selon Francis Cance, pour qui l’anosmie « sert à ne plus percevoir
l’information d’un danger qui passe par le nez ».
Au moment du dépouillement des réponses, nous avons invité le Dr Magali Roussilhe à
discuter de ces éléments. Cette médecin généraliste s’est fait connaître en Occitanie pour avoir
renoncé à l’exercice de la médecine à la fin du confinement, notamment par objection de
conscience vis-à-vis de l’obligation faite aux médecins de signaler les contacts de personnes
testées positives au Covid-19. Pendant la période du confinement, elle et ses collègues n’ont
pas remarqué un surcroît de cas de viroses hivernales. En revanche, ils ont été étonnés de la
recrudescence des infections urinaires et des problèmes dermatologiques de type prurit ou
eczéma. « Rien d’étonnant en période de distanciation sociale, a expliqué Francis Cance, les
problèmes cutanés sont significatifs de stress de séparation, la peau étant la zone permettant
le contact. Quant aux infections urinaires, elles sont symptomatiques de problématiques de
marquage de territoire. Dans les mémoires de l’évolution des espèces, le marquage du territoire
se fait par l’urine. Si ressenti d’invasion du territoire personnel il y a, ce qui peut se comprendre
si le confinement est vécu dans une promiscuité excessive, une ulcération de la paroi vésicale
peut se produire afin de l’agrandir pour accumuler plus d’urine, permettant de marquer plus
efficacement son territoire. Dès que le sentiment d’invasion diminue, des microbes
interviennent pour réparer la muqueuse vésicale, occasionnant ce que l’on appelle couramment
une infection, qu’il y a lieu d’accompagner, non seulement médicalement, mais également
psychologiquement pour éviter les rechutes. » Sans oublier que les urines, dans ce genre de
pathologies, deviennent plus odorantes, toujours dans une logique de marquage du territoire,
selon Francis Cance...
Une controverse scientifique qui dure...
Contemporain de Louis Pasteur, le médecin, chimiste et pharmacien Antoine Béchamp affirmait la
fonction utile des microbes, perçus comme des alliés de l’organisme, qui en favorisent la prolifération.
Une théorie contredisant fermement la vision pasteurienne de l’infection pourvoyeuse de maladie.
L’histoire a retenu que Pasteur eut le dernier mot. Mais la controverse renaît régulièrement sous
l’influence de chercheurs dissidents, comme Jules Tissot, Günter Enderlein, Gaston Naessens, Dennis
Myer, Robert Miller ou Peter Duesberg. Ces derniers ont confirmé les observations de l’illustre
microbiologiste, celles de particules vivantes de la taille du micron, dont le polymorphisme les rendrait
capables de s’organiser en cellules, virus, bactéries ou levures, selon le terrain dans lequel elles évoluent.
Cette explication au débotté de la logique d’une maladie laissera sceptiques les uns, et
donnera un sentiment d’évidence aux autres. D’après les observations de Francis Cance,
l’adhésion à de telles thèses ne dépend ni de la culture, ni du niveau d’instruction, mais de la
sensibilité à la dimension symbolique des choses – les symptômes apportant une réponse
biologique à des stress émotionnels – accompagnée d’une confiance dans l’intelligence de la
vie. Pour accepter une telle lecture de la maladie, il faut donc d’abord renverser la perception
que l’on s’en fait : accepter de la voir non plus comme un danger, mais comme un processus de
régulation assorti d’une opportunité de connaissance de soi. Passer d’un paradigme de
compétition à un paradigme de coopération. Pas facile quand la peur de la mort se profile,
mais crucial selon l’approche psychoneurobiologique qui affirme que la peur de la mort est justement
la cause émotionnelle de la détresse respiratoire…
Interview de Francis Cance : « Les virus ne sont
pas des dangers. Pas plus que les bactéries. »
Psychologue formé à la compréhension de la traduction biologique des ressentis
émotionnels, Francis Cance a accompagné pendant trente ans ses patients pour les aider
à libérer les stress à l’origine de leurs maux. En août, Emmanuel Duqoc est parti à sa
rencontre : pour Alternatif Bien-Être, il décrypte les symptômes attribués au Covid-19.

Alternatif Bien-Être : Dès le début de l’épidémie de Covid-19, vous avez diffusé sur
les réseaux sociaux une vision aux antipodes de la version officielle. Le moins que l’on puisse
dire, c’est que vous ne semblez pas avoir tellement peur de la maladie !
Francis Cance : Pas tellement. Et même pas du tout. Il n’y a pas de quoi s’alarmer de
la présence des virus qui sont là depuis la nuit des temps et nous ont même précédés.
ABE : Et pourtant, il y a eu une panique généralisée et une surmortalité !
F. C. : D’une part, la surmortalité n’est pas avérée. Il n’y a pas eu plus de surmortalité
hivernale au cours de l’hiver 2020 qu’en 2018-2019 ou en 2017-2018. D’autre part, je n’ai pas
peur parce que les virus ne sont pas des dangers, pas plus que les bactéries. Ce sont des
coexistants et des cohabitants du système de la vie, depuis le début de la phylogenèse (histoire
évolutive des espèces, N.D.L.R.). Je ne crois pas que la vie, qui a fait ses preuves depuis des
millions d’années, soit assez stupide pour se créer des ennemis dans le but de s’autodétruire.
ABE : Il y a quand même eu des morts ! Que se passe-t-il selon vous quand quelqu’un
est infecté, tombe malade et éventuellement meurt ?
F. C. : Je n’aime pas le terme d’infection. Cette année, de nombreuses personnes ont
été diagnostiquées mortes du coronavirus parce qu’on a observé qu’elles étaient décédées avec
la présence du coronavirus. Mais établir un lien de cause à effet à partir d’une simple corrélation
est un raccourci un peu trop rapide !
ABE : En effet, un grand professeur de Hambourg a déclaré que toutes les personnes
décédées avec le Covid-19 avaient une autre raison très valable de mourir. Ils souffraient tous
d’autres pathologies lourdes comme diabète, obésité grave, maladies cardiovasculaires ou
cancer. Mais selon lui, le virus serait la pathologie en trop qui ferait que l’organisme ne tient
pas le coup, alors que vous, vous avez encore une autre vision.
F. C. : On peut mourir des conséquences d’un phénomène dit infectieux – en fait un
processus biologique d’exception – quand celui-ci a été trop important, mais cela ne veut pas
dire que l’on meurt à cause de l’infection. La cause est peut-être à chercher avant. Il faut peut-
être se demander pourquoi l’infection ?
ABE : Alors, pourquoi l’infection ?
F. C. : Pour répondre, il faut comprendre à quoi servent un virus, une bactérie, ou un
champignon, à quel moment ils se répliquent dans un organisme, et dans quel but. Les microbes
ont une fonction. Et leur fonction, c’est d’intervenir dans un processus biologique de réparation
de dégradations antérieures des organismes. On ne remarque généralement pas cette
dégradation de l’organisme avant l’intervention des virus ou des bactéries, parce qu’elle est
souvent asymptomatique. L’affection des bronches qui motive l’intervention d’un virus, c’est
une ulcération des parois bronchiques qui est causée par un stress et qui se passe avant la
présence des premiers symptômes.
ABE : Vous dites que les bronches sont ulcérées avant que le virus intervienne ?
F. C. : En effet. Une micro-ulcération des parois bronchiques ne pose pas de problème
au sujet qui en fait l’expérience, puisqu’elle lui permet simplement d’augmenter son bol d’air.
ABE : L’ulcération de la paroi bronchique nous permet d’avoir plus d’air ? J’ai du mal
à comprendre.
F. C. : Pour augmenter le débit d’un tuyau, comment peut-on faire ? On ne peut pas
augmenter son diamètre. On peut seulement creuser sa paroi interne. Si un sujet se sent menacé
dans son territoire aérien, la réponse biologique à ce stress commandée par le cerveau est une
ulcération des parois bronchiques pour augmenter le débit, ce qui va lui permettre de crier plus
fort pour effrayer un agresseur. C’est vrai dans le monde animal, face à des stress de survie.
L’homme a cette particularité d’avoir ajouté des stress psychologiques qui sont traités par le
cerveau de la même façon, c’est-à-dire par une réponse biologique de survie. Cette ulcération
bronchique est quand même anormale. On n’est plus dans l’homéostasie, mais dans un
programme exceptionnel de menace de l’espace vital.
ABE : Qu’est-ce qui provoque un tel sentiment ?
F. C. : Les disputes, la promiscuité subie, les violences, le quadrillage de l’espace, etc.
Et pour certains, le confinement…
ABE : Et ensuite ?
F. C. : Ensuite, au moment où le stress chute, même temporairement, les parois
bronchiques commencent à se réparer. S’il n’y a pas de virus disponible (comme en été), ce
sera une bronchite. Si un virus est disponible à ce moment-là, il est chargé par le cerveau
d’organiser le travail des micro-organismes en charge de la réparation, et ce sera une grippe…
D’où sa réplication. Ce processus se traduit par des symptômes fébriles avec abondance de
mucus, qui sont le « plâtre » et le « ciment » des réparations. Plus le stress était élevé, plus les
ulcérations bronchiques seront importantes, plus les symptômes seront forts dans cette phase.
ABE : Comment expliquer la multiplicité des symptômes du Covid-19 ?
F. C. : On attribue au Covid-19 des symptômes auxquels il n’est selon moi pas associé.
Les coronavirus interviennent surtout au niveau de la trachée, du larynx, des parois et de la
musculature bronchiques. Le reste est à imputer à d’autres agents. Par exemple, si l’on a peur
de mourir parce que l’on est atteint du Covid-19, ce seront les alvéoles pulmonaires qui se
cancériseront dans le but d’augmenter leur capacité à capter l’oxygène. Parmi les symptômes
de la phase de réparation de ce processus, on observe la détresse respiratoire. Autre exemple,
l’anosmie. C’est simplement la réponse biologique à un conflit de menace que constitue
l‘information d’un danger qui passe par le nez. Dans cette période d’hypermédiatisation du
Covid, il y avait de quoi ! Au-delà du Covid-19, dont je récuse l’idée qu’il est à l’origine de
tous les symptômes qu’on lui attribue, j’estime que les guerres, les injustices, les oppressions,
les privations de liberté, les frustrations, les conflits au travail, familiaux ou affectifs, le manque
d’argent, de reconnaissance, de considération, les spoliations, les viols et toutes les peurs
fondées ou non, sont les véritables causes de nos maladies.
Débranchez les médias : 4 techniques pour résister
à l’actualité anxiogène !
Le contexte pandémique est très éprouvant. La situation actuelle semble hors de
contrôle ; les courbes et les tendances montent, chutent, s’accélèrent et prennent des allures de
montagnes russes.
Il est tout à fait normal que vous soyez stressés, anxieux, en colère, tristes, et que vous
sentiez épuisés. Mais vous ressentez le besoin de vous « tenir informé » de l’évolution de la
situation. Or les gros titres nous angoissent, nous paralysent... mais nous rendent accros.
La « détox médiatique » vous propose de rompre avec ce rythme effréné de mauvaises
nouvelles. Le principe est simple : chez vous, coupez tous les médias d’info en continu. Tous
ces médias qui surfent sans scrupules sur vos peurs.

Extirpez-vous de force de cette atmosphère nocive !


Vous vous dites peut-être que « faire l’autruche » ne résoudra rien. Eh bien détrompez-
vous. Cette détox résoudra au moins un problème : celui de votre santé émotionnelle. Car c’est
elle qui doit primer, pour deux raisons :
1. Le stress psychologique diminue vos défenses immunitaires et favorise
l’inflammation, qui aggrave les symptômes en cas d’infection148 ;
2. Les informations relayées dans l'urgence peuvent être fausses, manquer de perspective
et surtout, susciter des réactions émotionnelles disproportionnées.

4 techniques pour ne pas tomber dans le piège de la


surinformation
1. Accepter l'incertitude
Accepter l’incertitude, c’est réduire vos risques d’anxiété.
A cette heure, personne (pas même le meilleur épidémiologiste du monde!) ne peut
savoir avec certitude quelle tournure vont prendre les événements, ni combien de temps va
durer la « deuxième vague ».
La consultation obsessionnelle des flux d’informations en ligne ne calmera pas vos
craintes. Elle ne fera que les entretenir.
Demandez-vous : ai-je réellement besoin de connaître les dernières informations tout de
suite ? Informez-vous en conscience. Observez les effets que l'information produit sur
vous : êtes-vous soudain plus inquiet ? Plus pessimiste ?
Si vous constatez ces effets négatifs, prenez du recul. Pour votre bien.
2. Relativiser les chiffres
Depuis mars, les médias nous convient quotidiennement à un nouveau rendez-vous
lugubre, une avalanche de chiffres alarmants, à nous en donner le tournis. Sauf que :

148 https://www.futura-sciences.com/sante/actualites/stress-stress-diminue-nos-defenses-immunitaires-50069/
• Environ 80 % des “cas positifs” n'ont pas ou que très peu de symptômes, et
guérissent spontanément en quelques jours ! Sans compter la fiabilité relative de ces
chiffres et les « faux positifs » ;
• Sur le nombre de décès, l’âge moyen des victimes est de plus de 80 ans149 et
l’immense majorité souffrait déjà de pathologies lourdes. Il n’y a pas si longtemps,
n’aurait-on pas simplement dit qu’elles étaient « mortes de vieillesse » ?
• Enfin, gardez en tête que leurs projections funèbres sont avant tout des outils pour
guider les politiques publiques. Les fins analystes qui se cachent derrière ces courbes
n’ont d’ailleurs souvent jamais mis leurs pieds dans un hôpital… ils négligent de
nombreux paramètres et envisagent systématiquement les pires scénarios !
3. S’informer local et au bon rythme
Les fils d'infos en continu et "live" vivent de l'immédiateté de l'information, du “buzz”,
des déclarations “choc” et surtout : du sentiment d'urgence et de l'angoisse que ces pseudo
révélations suscitent chez vous. C'est leur gagne-pain.
Pour échapper à leur piège, privilégiez les médias avec une temporalité lente (la
chronique matinale de votre radio préférée, la lecture de vos mails le soir...), sur une plage
horaire spécifique.
Le reste de la journée, concentrez-vous sur votre routine habituelle. Occupez-vous en
vous recentrant sur l'essentiel : votre bien-être, votre famille, votre entourage. Pour vous y aider,
vous pouvez vous fixer des petits objectifs quotidiens.
4. Ralentir, respirer, appeler un proche
Lisez un roman réconfortant, reprenez contact avec cette vieille connaissance, désherbez
ce petit carré d’herbes folles, regardez votre comédie française préférée, goûtez de nouvelles
recettes automnales, tentez (sans prendre de risques !) cette nouvelle posture de yoga...
Les conséquences psychiques du confinement (à répétition) ne doivent pas être
sous-estimées, et le processus d'intégration de la nouvelle réalité dans laquelle nous vivons
n'est pas linéaire : vous pouvez très bien vous sentir calme un jour, et de nouveau anxieux le
lendemain.
Vous avez l'impression de tourner en rond dans votre tête ?
Songez à tous les espoirs suscités par les chercheurs, au courage des soignants, à la leçon
de solidarité que nous impose ce virus ! Enfin, ne vous repliez pas sur vous-même.

149 https://www.lci.fr/sante/coronavirus-sante-publique-france-epidemie-l-age-moyen-des-victimes-du-covid-19-
est-il-de-81-ans-2163463.html
Quel est le plus dangereux : le virus ou la peur du
virus ?
Par Dominique Rueff
Nos parents ont trop connu la peur.
Cette génération qui a vécu la guerre se souvient très bien de ce qu’est le danger, le
danger de perdre sa liberté, mais surtout sa vie. Elle a connu des restrictions bien plus sévères
que celles que nous pourrions envisager aujourd’hui.
Les conditions de vie n’avaient rien à voir avec les conditions actuelles.
Les moins de 60 ans n’ont aucune idée de ce qu’ont vécu leurs parents. Ils doivent
affronter aujourd’hui des restrictions de vie et de liberté qu’ils n’envisageaient même pas il y a
quelques mois : le confinement, puis les diverses façons de se « déconfiner », comme le port
du masque ou les gestes barrières.
Dans notre société moderne hyper protégée, nous ne sommes habituellement pas
confrontés aux menaces réelles ou extrêmes qui affectent directement notre qualité de vie.
Pourtant dès notre plus jeune âge, la peur fait partie intégrante de la vie. Le bébé
est stressé par tout bruit inhabituel ou choc violent. Plus tard, ce sont les visages inconnus qui
bouleversent le petit enfant. La peur de s’endormir est fréquente. Françoise Dolto l’appelle
« l’angoisse de la petite mort ».
Normalement, nous apprenons en grandissant à mieux gérer nos peurs et à les surmonter.
L’enfant et l’adolescent jouent à se faire peur et par ce jeu, ils comprennent et maîtrisent
progressivement leur peur.
Les peurs des adultes sont très différentes : après la peur liée au stress de la scolarité et
des études, c’est la peur des relations avec l’autre sexe, la peur du ridicule, la peur de ne pas
être aimé, la peur de ne pas être apprécié, la peur de ne pas trouver un emploi ou de le perdre,
la peur de ne pas trouver l’amour de sa vie ou de le perdre trop vite et trop tôt.
Lorsqu’apparaissent anxiété et angoisse, de nombreux désordres physiologiques et
psychologiques surviennent. Mais tout n’est pas négatif : nous sécrétons alors de
l’adrénaline, et c’est cette hormone qui donnera à certains un moteur d’action et une joie
existentielle.
Nous ne gérons pas tous le stress et la peur de la même façon. Chez certains, il survient
des phobies, plus ou moins handicapantes : phobie des araignées, claustrophobie, phobie des
ascenseurs, phobies sociales…
D’autres manifestent physiquement leur peur : transpiration du visage ou des mains,
troubles obsessionnels compulsifs (TOC), conduites inappropriées de fuite, etc.
Les traumatismes de la vie peuvent conduire à de véritables paralysies physiques ou
psychiques. Les « cellules de crise » mises en place après un accident ou un attentat sont là pour
mettre en contact les personnes traumatisées avec des spécialistes du traitement du traumatisme.
Dans la situation que nous vivons avec la pandémie, nous savons tous que nous n’aurons
pas « de cellule de crise » à notre disposition. Dans l’immédiat, nous ne savons même pas si
nous serons vraiment « libérés », quand et de quelle façon.
Les hésitations et contradictions successives de la communication gouvernementale qui
ont conduit à ce manque de confiance ne font finalement qu’augmenter le niveau habituel de
défiance de la population envers les hommes et femmes « politiques ».
Un humoriste a justement écrit : « Avons-nous un manque de masque ou un masque de
manque ? »
Ce masque, je l’observe chaque jour sur chaque personne que je croise. C’est une
angoisse visible et permanente. Elle est relayée et augmentée par les discours sanitaires et
politiques des médias.
Ce masque exprime un profond désarroi et un sentiment mêlant crainte, précarité,
angoisse face à un danger très mal identifié. Rien ne nous rassure car, entre « fake news » et
réalités, la vérité nous échappe.
Les cabinets médicaux et les services hospitaliers qui traitent d’autres maladies que
l’infection au Covid-19 sont quasiment déserts actuellement. La peur est plus forte que le
danger, mais la peur n’a jamais été une bonne conseillère. Comment la dépasser ?

Prendre de la distance avec sa peur


Des solutions existent pour évacuer cette peur qui nous taraude.
J’ai souvent traité dans mes différentes lettres de la méditation et de ses avantages. Je
n’y reviendrai pas ici, de même pour la pratique de la cohérence cardiaque qui, en 15 minutes
par jour, nous permet de retrouver un équilibre entre notre système nerveux sympathique et
notre système nerveux parasympathique, entre l’accélération cardiaque propice à la fuite et le
calme retrouvé.
Nous allons bientôt pouvoir sortir de chez nous : quoi de mieux qu’une bonne marche
soutenue de type « nordique » pour à la fois diminuer notre peur et affiner notre silhouette ?
Que nous méditions, que nous respirions « en cohérence » ou que nous marchions d’un
bon pas en respirant, il est essentiel de rythmer notre journée d’une ou plusieurs de ces
pratiques apaisantes et structurantes. Nous pouvons aussi prendre une grande inspiration et
cesser de nous plaindre, pour penser un instant à tous ceux qui doivent vivre ces événements
dans de beaucoup moins bonnes conditions que les nôtres : ceux qui vont devoir supporter des
transports en commun compliqués, des conditions de travail à risque, ou télétravailler avec des
enfants agités ou angoissés…
Je ne prendrai pas parti dans cette lettre sur la nature du risque épidémique. Je m’en
garderai bien car les informations dans ce domaine sont variées et contradictoires. En premier,
vous devez vous protéger. Il est probable que votre peur en sera atténuée, ce qui ne doit faire
oublier aucun des gestes barrières que l’on nous recommande.
Pour Boris Cyrulnik, le penseur de la résilience, cette pandémie est le révélateur de
« peurs archaïques » : peur de mourir ou de voir ses proches mourir, peur de contaminer, peur
d’être un mauvais citoyen, peur de ne pas être ce héros suivant à la lettre le discours
gouvernemental, ou plus simplement de ne pas être l’humain que l’on salue pour sa citoyenneté
exemplaire.
Aucune peur ne résout nos problèmes, et je ne pourrai que conseiller aux plus jeunes
d’écouter l’expérience des plus âgés, dont la peur était en rapport avec des conditions et des
dangers plus immédiats.
Nutrition anti-inflammatoire contre la peur
De même que nous observons que les infections virales semblent être en phase avec
l’exposition à la pollution atmosphérique (Italie du Nord, région parisienne, Wuhan, etc.),
l’alimentation joue certainement un grand rôle.
L’alimentation pro-inflammatoire (steak haché, frites et sucreries…) n’est ni bonne pour
le développement du système nerveux des enfants, ni pour bonne protéger les adultes des
maladies de dégénérescence comme Alzheimer ou Parkinson.
Trop de graisses saturées, trop de sucre, trop d’additifs et de conservateurs, trop de sel,
pas assez de légumes et donc de vitamines et d’antioxydants, trop de fruits sucrés, pas assez de
poissons (surtout de petits poissons gras des mers froides), ne contribue pas à un équilibre
psychologique et cérébral. N’oublions pas que notre cerveau, plus que tout autre organe, est
constitué majoritairement d’eau. Le déficit d’hydratation vieillit donc prématurément le
cerveau, et durcit la pensée. La qualité de l’eau que nous buvons chaque jour est tout aussi
importante que sa quantité.
Comme pour le risque cardiovasculaire, le régime méditerranéen est le meilleur
protecteur du risque de psychose et de maladie neurologique.

L’exercice physique
Sans même parler de son influence sur la santé ou le poids, l’exercice physique est en
soi un facteur d’équilibre. Marcher 30 minutes par jour, bouder les escalators et les ascenseurs,
cultiver son jardin comme disait Voltaire, sont autant d’éléments essentiels qui permettent
d’oublier les agressions des chaînes d’information continues et des rumeurs plus ou moins
vraies qui jaillissent sur les réseaux sociaux.

Des nutriments contre la peur ?


Pour ma part, je conseille à raison de deux gélules matin et soir, la Végécardine® :
un produit remarquable et peu onéreux que l’on trouve (ou peut commander) dans toutes les
pharmacies. Il associe du glycérophosphate de magnésium, des vitamine B et de l’aubépine
connue pour calmer et régulariser le rythme cardiaque.
La L-théanine (gamma-glutamylethylamide) est quant à elle un acide aminé présent
uniquement dans le thé vert (Camellia sinensis). Elle stimule dans le cerveau la formation des
ondes alpha, directement impliquées dans la relaxation, et augmente la production de GABA,
un neurotransmetteur capable de régulariser l’humeur.
La taurine est un dérivé d’un acide aminé soufré : la cystéine. C’est un « épargneur de
magnésium » qui possède une action relaxante, car elle favorise l’action du GABA. Le
complexe Magtorine de Copmed associe taurine, bisglycinate de magnésium et vitamines B.
Certains aliments d’origine animale apportent un peu de taurine, mais aucun produit
végétal. On en trouve également dans les muscles et surtout dans le cœur, où elle contribue à
maintenir l’équilibre entre calcium et potassium.
L’association de L-théanine, de taurine et de magnésium chélaté aux protéines, va
vous permettre de retrouver un état de relaxation complète sans somnolence. Vous pouvez en
prendre une gélule le matin pour « pacifier » votre esprit pour la journée, ou 3 le soir une demi-
heure avant d’aller au lit, pour augmenter la qualité de votre sommeil.
Je recommande également l’association « Complexe Sérénité », qui rassemble trois
bourgeons, de tilleul, de figuier et d’amandier. Présenté sous forme de capsules, vous pourrez
facilement l’emporter avec vous dans la journée. Prenez une capsule avant chaque repas. Je
vous conseille de prendre en même temps (trois fois par jour) une gélule du « Complexe
Détente Serenzo », qui apporte du limonène™, de l’orange douce, de la valériane et du safran.
Enfin, n’oubliez pas la rhodiole, cette plante adaptogène que l’on trouve dans différents
complexes, que je vous conseille de prendre plutôt le matin.

La peur n’évite pas le danger


Je le répète, il est rare que la panique soit bonne conseillère.
Dans la situation qui nous préoccupe aujourd’hui, nous parlons d’un virus qui a tué dans
le monde certainement beaucoup moins de personnes que les accidents cardiovasculaires, la
pollution, la pauvreté et le cancer.
Les consultations médicales et les hôpitaux sont désertés par peur du virus, mais tout
cela changera d’ici peu et l’on pourra alors compter les « morts de peur ».
Même si cette épidémie n’est pas encore terminée, essayons de relativiser. Pouvons-
nous contrôler notre peur ? Oui, certainement en structurant mieux notre journée, en bougeant
régulièrement, en respirant mieux, en mangeant « méditerranéen » et, si besoin, en prenant
quelques compléments nutritionnels.
PARTIE V : POLITIQUES SANITAIRES
MASQUES, GELS ET FAUSSE
SECURITE
Gels et solutions hydroalcooliques : les résultats
inquiétants d’une nouvelle enquête
Newsletter « Santé Confinement »

L’enquête est encore en cours, mais une partie des résultats est déjà tombée :
• 73 % des produits analysés ont été déclarés soit non conformes (38 %), soit non
conformes et dangereux (35 %) ;
• 13 % ont une teneur en alcool insuffisante pour être efficaces ;
• 38 % ont un étiquetage incomplet ou incorrect, dont certains minimisent les
dangers de ces produits.
C’est ce qu’a révélé la DGCCRF (la Direction Générale de la Concurrence, de la
Consommation et de la Répression des Fraudes) le 12 novembre dernier, alors qu’elle avait déjà
prélevé presque 200 gels et solutions hydro-alcooliques.
Résultat : 12 marques ont déjà dû rappeler leurs produits, et/ou on fait l’objet de
procédures au niveau européen.
Certes, tous ces produits ne sont pas inefficaces, nauséabonds ou irritants.
Mais cette enquête confirme l’intérêt bon vieux savon, qui n’assèche pas les mains !

Masque + gel : une “fausse sécurité”


Pourtant tout le monde ne semble pas de cet avis...
Au contraire, depuis le début de l’épidémie, nous aurions baissé la garde : en moyenne,
les Français se lavent 35 % moins fréquemment les mains qu’avant.
Nous sommes nettement moins nombreux qu’au printemps dernier à nous laver
systématiquement les mains en rentrant chez nous, avant de manger ou après nous être
mouchés.150
En cause : les masques, les gels et la lassitude.
Le masque obligatoire et le gel systématique remplacent les gestes barrières et le lavage
des mains au savon.

150 https://www.ifop.com/publication/les-francais-et-le-lavage-des-mains-le-grand-relachement/
Ils nous donnent l’impression d’être protégés, de ne plus avoir besoin de respecter le 1,5
mètre recommandé, ou de nous laver les mains au savon et à l’eau.
Or, la distanciation et le savon sont, pour le moment, les mesures de sécurité qui se sont
avérées les plus efficaces !
Ces gels, irritants et, pour certains, inefficaces, ne doivent pas vous faire oublier de vous
laver les mains au savon.

Réduisez de 80 % les risques de transmission


Nos mains et nos ongles transmettent 80 % des microbes et des virus.
Toute la journée, nous touchons plein d’objets, de personnes, etc. et nous portons nos
mains à notre visage, nous touchons notre bouche, notre nez et nos yeux très souvent, sans nous
en rendre compte.
Or, c’est par là que les germes du virus pénètrent !
Alors, n'oubliez pas de vous laver les mains au savon et à l'eau très régulièrement.
Pour un lavage efficace, rien de plus simple :
5. passez vos mains sous l’eau ;
6. savonnez ;
7. passez par la paume, le dos de la main, les doigts et leurs interstices ;
8. faites durer le lavage au moins 30 secondes ;
9. rincez vos mains à l’eau claire, tiède si possible ;
10. séchez-les avec une serviette propre.
Utilité des masques : l’étude danoise qui dérange
Par Rodolphe Baquet

En mai dernier, au moment où les pouvoirs publics commençaient tout juste à changer
de discours sur le port du masque, des chercheurs danois ont entrepris de vérifier l’efficacité
des masques contre le Covid.151
Je rappelle, à toutes fins utiles, que l’OMS se prononçait alors sur le « manque de preuve
d’efficacité » du port du masque contre cette maladie…
…avant que cette information ne disparaisse mystérieusement de son site et sans
qu’aucune étude nouvelle sur la question n’ait tranché le débat.
L’étude danoise est maintenant terminée.
C’est une étude contrôlée randomisée menée sur 6000 personnes, réalisée en
coopération avec 4 hôpitaux : durant plusieurs mois, 3000 participants ont été invités à porter
un masque dans l’espace public, tandis que les 3000 autres n’en portaient pas.
Où trouverez-vous ses résultats ?
Nulle part.
Trois plus grandes revues scientifiques viennent de refuser de publier ses résultats. C’est
l’anthropologue de la santé Jean-Dominique Michel qui l’explique sur son blog.152

Une science partisane ?


Pour être publiée dans une revue scientifique, une étude doit avoir été relue par des
« pairs » et validée par un comité de lecture.
Parfois, ces « validations » se font à la va-vite.
Vous vous rappelez peut-être du « coup » qu’avaient joué à ces revues à comité de
lecture les auteurs d’une pseudo-étude démontrant que la chloroquine réduisait le risque…
d’accident de trottinette !153
Notre étude danoise sur l’efficacité des masques a, elle, visiblement été lue avec
beaucoup beaucoup d’attention.
Mais pas de transparence.
Trois grandes revues – The Lancet, le New England Journal of Medicine et le JAMA –
ont refusé de publier cette étude… Sans que nous sachions pourquoi.
Autrement dit nous ne connaissons ni le résultat de l’étude, ni les raisons qui ont poussé
les revues à en refuser la publication.
Il ne fait guère de doute, pour toutes les personnes proches de l’affaire, que l’étude
conclut à l’inefficacité de la plupart des masques contre la propagation du Covid-19.

151 https://www.yourdanishlife.dk/unique-danish-research-to-examine-and-certify-the-utility-of-masks/
152 https://jdmichel.blog.tdg.ch/archive/2020/11/02/bas-les-masques-310326.html
153 https://www.letemps.ch/sciences/chloroquine-trottinette-un-article-delirant-sest-retrouve-un-journal-
scientifique
Il est donc hautement probable que cette étude a été refusée pour des raisons
politiques : admettre face au monde entier que 90 % des masques utilisés par les gens seraient
inutiles… ferait perdre la face aux défenseurs acharnés de cette « mesure-barrière ».
« Ce ne serait pas la première fois que la politique l’emporte sur la science parmi ceux
qui sont censés en être les gardiens. Le professeur Sunetra Gupta a déclaré en septembre
qu’elle avait des difficultés inhabituelles à faire publier quoi que ce soit sur l’immunité
collective, et le Dr Gabriela Gomes a dit la même chose. » poursuit Jean-Dominique Michel.

Le masque favoriserait-il la propagation du virus ?


Le masque pourrait même, en réalité… favoriser la propagation du virus.
Je sais, cela paraîtrait fou. Voire complotiste.
Mais lisez bien ce qui suit.
« Toute l’absurdité du port du masque est bien là : son usage est prévu pour une salle
d’opération stérile, avec une ventilation permettant d’éviter toute transpiration. Les soignants
le mettent dans des conditions stériles et ne le touchent plus pendant quatre heures, avant de le
remplacer éventuellement.
« Dans la vraie vie donc, les gens le portent, transpirent, baignent dans leur haleine et
le masque se transforme rapidement en véritable bouillon de cultures de bactéries, levures et
virus ! Comme les gens le touchent en continu, ils se tartinent les doigts de ces germes pour les
diffuser par millions autour d’eux toute la journée. »
Jean-Dominique Michel emploie enfin les mêmes mots que moi au sujet de l’obligation
du port du masque aux enfants dès l’âge de 6 ans et parle de maltraitance.
Son article s’achève sur une déclaration préparée par une avocate, que les parents
peuvent remplir s’ils souhaitent rejeter l’obligation faite à leur enfant de porter un masque.
Vous trouverez le lien vers la version Word en source de cette lettre.154
J’apporte une précision à ce que dit Jean-Dominique Michel.
Tous les masques ne se valent pas :
• Les masques chirurgicaux ou en tissu « maison » ne vous protègent absolument
pas contre le Covid-19. Tout juste protègeraient-ils votre entourage de vos
propres micro-gouttelettes de salive. Et encore, à la condition qu’ils soient
changés toutes les 4 h, ce que personne ne fait.155
• Les seuls masques performants sont les types FFP2 et FFP3. Ils ont
un pourcentage de filtration de 94% et 99% et un pourcentage de fuite vers
l’extérieur de 8% et 2%. Étant plus épais que les masques chirurgicaux, ils sont
plus inconfortables à porter.156
Or en France, quasiment personne ne porte de FFP2 à part le personnel médical.
Simplement parce que… on n’en trouve pas.

154 https://www.casimages.com/f/mC0PTcfJ5Ub
155 https://www.lefigaro.fr/sciences/comment-les-masques-stoppent-les-virus-20200331
156 https://covidinfos.org/2020/10/30/reinfo-covid-%D1%81e-collectif-resistant-recuse-lutilite-du-
reconfinement/
Le courageux Docteur Fouché, médecin-réanimateur aux hôpitaux de Marseille,
confirme lui aussi que le port généralisé du masque, tel que pratiqué actuellement, est un non-
sens total.
Voilà probablement pourquoi l’étude danoise conclut à l’inefficacité générale des
masques contre le Covid.
Je vous invite à diffuser largement cette information, qui prouve une nouvelle fois que
beaucoup de mesures sanitaires prises contre le Covid sont non seulement stériles mais
absurdes et contre-productives.
Boostez l’efficacité de votre masque avec des
huiles essentielles
Newsletter « Santé Confinement »

La fiabilité de certains masques a été un peu remise en cause ces derniers temps, surtout
à cause de notre façon de les porter.
• Il y a ceux qui remettent le même masque en tissus pendant des semaines entières,
sans jamais le laver ;
• Ceux qui réutilisent 10 fois le masque jetable qui traîne dans leur poche ;
• Et ceux qui ne peuvent pas s’empêcher de le toucher toutes les 5 minutes pour le
remettre en place…
Et on les comprend ! C'est humain ! Quoi de plus désagréable qu’avoir en permanence
un morceau de coton sur la moitié du visage ?
C’est humain, mais c’est dommage, car cela rend nos masques beaucoup moins
efficaces. Voici ma technique pour enfin faire de ce masque un meilleur bouclier.

Votre « masque-bouclier »
Votre principale alliée pour potentialiser l’action du masque est une huile essentielle,
mais pas n’importe laquelle.
Une étude est parue il n’y a pas si longtemps sur les effets de l’eucalyptol (contenue
dans l’huile essentielle de l’eucalyptus) contre le virus, et les résultats sont très prometteurs.157
L’eucalyptol 1,8 cinéole serait potentiellement capable d’inhiber la reproduction du virus.
Des recherches supplémentaires seraient nécessaires pour en généraliser l’usage…
Mais leur utilisation en préventif semblerait efficace !
Voici le mélange recommandé par une pharmacologue :158
• 10 gouttes d’huile essentielle d’eucalyptus radié (antibactérienne et antivirale)
• 10 gouttes d’essence de citron (purifiante et anti-stress)
• 10 ml d’huile végétale de calendula (adoucissante pour la peau)

Déposez quelques gouttes du mélange au niveau de vos narines, sur la doublure intérieure du
masque, avant de sortir par exemple (une fois par jour suffit, gare au surdosage).

Bien sûr, rien ne peut garantir une protection complète contre le virus !

Mais ça ne coûte rien d’essayer, surtout si c’est aussi facile à mettre en place.

Vous aurez au moins le plaisir de sentir une douce odeur citronnée à chaque fois que vous
sortirez faire vos courses !

157 https://www.preprints.org/manuscript/202003.0455/v1
158 https://www.plantes-et-sante.fr/articles/maladies/3662-un-masque-plus-protecteur-grace-aux-huiles-
essentielles
CONFINEMENT
Le confinement n’aiderait pas à sauver des vies,
selon des chercheurs
Newsletter « Santé Confinement »

Une étude française publiée fin novembre159 et réalisée dans 188 pays a enquêté sur la
corrélation entre le virus et un ensemble de 15 facteurs.
Comme vous, je ne l’avais pas vu passer. C’est un ami chercheur qui me l’a fait
connaître.
Elle confirme peut-être ce que beaucoup pensent tout bas : il n’existerait aucun lien
entre le confinement, des mesures sanitaires strictes et la mortalité du virus.
• Pour arriver à cette conclusion, les chercheurs ont notamment étudié, pour chaque
pays :
• l’espérance de vie ;
• le nombre de décès liés au cancer, aux maladies cardiovasculaires, chroniques et
infectieuses ;
• les taux d’obésité, d’inactivité et de sédentarité ;
• la richesse économique ;
• la sévérité des mesures anti-covid des gouvernements, etc.
Immédiatement, deux types de pays ont émergé :
• Les pays dits « riches », avec des taux élevés de maladies chroniques et
cardiovasculaires et une population vieillissante et sédentaire : ils se situent en
Amérique du Nord, en Europe et dans une partie de l’Asie ;
• Les pays moins riches, avec des populations plus jeunes et des taux élevés de
maladies infectieuses (dengue, malaria, etc.), plutôt localisés en Afrique, en
Amérique du Sud et en Asie du Sud-Est.

Les pays riches plus touchés par le virus


Et voici ce que conclut l’étude : les pays les plus riches ont payé le plus lourd tribut
face au virus, sans lien avec la sévérité des mesures imposées.
Dans les pays riches, nous avons tendance à vivre plus longtemps, mais aussi à être
moins actifs que dans les pays moins développés.
Or, la sédentarité est une cause majeure de comorbidités : hypertension, diabète et
troubles cardiovasculaires pour les principales.

159 De Larochelambert Q, Marc A, Antero J, Le Bourg E and Toussaint J-F (2020) Covid-19 Mortality: A Matter of
Vulnerability Among Nations Facing Limited Margins of Adaptation. Front. Public Health 8:604339. doi:
10.3389/fpubh.2020.604339
La mortalité élevée du virus dans nos sociétés est donc surtout liée à la vieillesse de
la population, et à notre mode de vie.
Et les chiffres donnent raison aux chercheurs :
• En France, depuis le 1er mars 2020, 91,7 % des décès du Covid avaient plus de
65 ans, avec un âge médian de 84 ans 160 ;
• 65 % des morts du virus souffraient d’une comorbidité161(une hypertension
artérielle dans 24 % des cas, une pathologie cardiaque pour 35 %) ;
• 44 % de ces décès ont eu lieu en maison de retraite, une proportion atteignant
59 % en Norvège et 72 % en Espagne.162
Au 5 novembre 2020, le taux de mortalité était de 0,05 %. Vous aviez donc 1 risque sur
2 000 de mourir du virus… et 99,05 de chance d’y survivre !
À titre de comparaison, au cours de sa vie, une personne à 1 risque sur 6 de mourir d’un
accident cardiovasculaire. Et cela ne nous empêche pas de vivre !
Le problème, c’est que l’incertitude dans laquelle nous plonge cette pandémie nous
pousse à surestimer les risques.
Et les médias ou le gouvernement en profitent pour imposer des mesures de plus en plus
décriées et pesantes pour beaucoup d’entre nous.

L’antidote des philosophes pour garder le moral


Alors, pour dénouer cette boule au ventre qui paralyse peut-être certains d’entre vous,
j’aimerais vous faire part de deux textes très courts.
Le premier est du philosophe Nietzsche, souvent vu comme austère, triste et malade.
Détrompez-vous ! Malgré sa fragilité, c’était un philosophe de la vie et de la joie.
Voici son texte :
« Pour vivre la vie,
Il faut se tenir au-dessus d’elle
Donc apprends à t’élever
Donc apprends à regarder vers le bas
Ne reste pas au ras du sol
Ne remonte pas trop haut !
Le monde sera pour toi plus beau
Si tu le regardes à mi-pente. »163
Relativisez !
Le deuxième est de Spinoza, le philosophe de la joie :

160 https://www.santepubliquefrance.fr/maladies-et-traumatismes/maladies-et-infections-respiratoires/infection-
a-coronavirus/documents/bulletin-national/covid-19-point-epidemiologique-du-12-novembre-2020
161 Ibid
162 https://www.futura-sciences.com/sante/actualites/coronavirus-covid-19-faut-il-affoler-devant-chiffres-83822/
163 Œuvres Philosophiques Complètes, tome V, F. Nietzsche, 1967
« La méditation du sage n’est pas une méditation de la mort, mais de la vie. »164

164 Ethique, Spinoza, 1677


Une étude américaine a réussi à quantifier les
risques d’infection liés à différents lieux
Newsletter « Santé Confinement »

Cafés fermés, librairies fermées, fleuristes fermés, etc.


Du jour au lendemain, suite à la décision gouvernementale de reconfiner le pays, tous
nos lieux de vie ont subi le même sort.
Mais est-ce qu’une librairie favorise autant le transfert du virus qu’un café ?
On peut se le demander.
Jusqu’à présent, l’État, vous, moi, tout le monde s’est appuyé sur des suppositions pour
juger de la pertinence ou non de ces fermetures.
Mais il y a quelques semaines, une étude est sortie, qui permet d’y voir plus clair.165
Menée aux États-Unis, elle révèle quels sont les lieux où les contaminations ont été
les plus nombreuses lors de la première vague.
Publiée dans la prestigieuse revue Nature, cette étude a suivi les mouvements de
98 millions d’Américains, entre leurs lieux de vie et différents types de commerces.
Elle visait à déterminer les hauts lieux de contamination dans les 10 principales
métropoles américaines (New-York City, Chicago, Los Angeles, etc).
L’étude se concentrant sur les utilisateurs de téléphone mobile, il n’a pas été possible
pour les scientifiques de détailler le rôle des écoles et des maisons de retraite.

Restaurants, cafés et salles de sports = danger


Dans l’ordre décroissant, voici les lieux qui enregistrent le plus grand nombre de
contaminations :
1. Restaurants
2. Centres de fitness
3. Cafés et bars
4. Hôtels
5. Restauration rapide
6. Rassemblements religieux
7. Centres médicaux
8. Épiceries
9. Magasins d’occasion
10. Magasins animaliers

165
https://www.nature.com/articles/s41586-020-2923-3
11. Magasins de sport
12. Magasins informatiques
13. Accessoires automobiles
14. Supermarchés
15. Stations essence
16. Pharmacies
17. Supérettes
18. Concessionnaires auto
Les auteurs mettent en avant deux facteurs de risques principaux : le temps que l’on
passe dans un commerce et la densité de personnes qu’il accueille.
Ainsi, partager un repas sans masque, dans un restaurant bondé représente plus de risque
que d'acheter une voiture chez un concessionnaire auto à moitié vide, pour un temps de visite
pourtant équivalent.
À titre d’exemple, si la ville de Chicago avait rouvert ses restaurants sans mesure de
limitation au 1er mai, les scientifiques estiment que cela aurait engendré près de 600 000
infections supplémentaires en l’espace d’un mois !
Cela signifierait que les fermetures des bars, cafés, restaurants, salles de sport et hôtels
sont justifiées d’un point de vue sanitaire en France, dans le but de limiter les « clusters ».

Qu’en est-il des “petits commerces de proximité” ?


Selon les données de l’étude, si les librairies, fleuristes et autres commerces de proximité
rouvraient avec des mesures pour en limiter la fréquentation, il n’y aurait pas de risque zéro,
mais les risques seraient limités.
À Chicago, les scientifiques ont calculé que si tous les commerces rouvraient sans
aucune restriction, cela reviendrait à augmenter de 39 % le nombre d’infections dans les zones
d’habitations. Mais en limitant la fréquentation de ces lieux à 20 % de leurs capacités normales,
les infections n’augmenteraient que de 10 %.
Il convient de noter que l’étude a été menée au mois de mars, lorsque le port du masque
n’était pas généralisé aux États-Unis. On peut imaginer qu’en France, avec nos règles sanitaires
plus strictes et une limite de fréquentation plus importante, l’augmentation du nombre de
contaminations serait sans doute bien inférieure à 10 % dans ces « petits commerces ».
LE MYTHE DU VACCIN
Covid : le « grand remplacement » de la grippe ?
Par Rodolphe Bacquet

Le reconfinement probable repose avec acuité la question du vaccin anti-Covid,


attendu toujours plus comme un « messie » sanitaire.
Je ne crois pas à l’arrivée rapide de ce vaccin. Un vaccin, cela prend énormément de
temps à produire. Et heureusement qu’il en est ainsi, il en va de notre sécurité.
Peut-être le savez-vous, le géant américain Johnson & Johnson vient d’interrompre un
essai clinique suite à la mort d’un participant.166
Certains se moquent de ces essais, qui sont pourtant la garantie qu’on ne nous injecte
pas n’importe quoi.
En Chine des vaccinations de masse ont eu lieu à Wuhan alors même que les essais
cliniques n’étaient pas terminés.167
Vous trouvez la façon chinoise de procéder choquante ?
Eh bien, ce que je vais vous dire va vous effarer :
Le gouvernement français procède exactement de la même façon, « à la chinoise », avec
le vaccin contre la grippe.
Et cela me rend très inquiet face au vaccin anti-Covid qu’on nous annonce.
Comment les vaccins antigrippe échappent aux contrôles
Je m’explique.
Pour obtenir une AMM (Autorisation de Mise sur le Marché), un médicament ou un
vaccin doit franchir plusieurs phases de validation, qui déterminent son efficacité et
son innocuité.
Au centre de ces phases de validation figure l’essai randomisé en double-aveugle : on
prend deux groupes équivalents de personnes, on teste le produit sur le premier tandis qu’on
administre un placebo au second, et on compare les résultats.
Eh bien, sachez que chaque année les vaccins contre la grippe saisonnière échappent
complètement à ces contrôles.
Vous avez bien lu, avec l’excuse du « besoin d’aller vite » ils arrivent dans nos
pharmacies et nos seringues sans avoir prouvé leur efficacité, et peut-être plus grave, sans avoir
démontré leur absence de toxicité.

166 « Coronavirus : l’essai du vaccin de Johnson & Johnson interrompu », octobre 2020, Les Échos, disponible sur :
https://www.lesechos.fr/industrie-services/pharmacie-sante/coronavirus-lessai-du-vaccin-de-johnson-johnson-
interrompu-1255061
167 « Covid-19 : en Chine, la vaccination a déjà commencé », octobre 2020, Les Échos, disponible sur :
https://www.lesechos.fr/industrie-services/pharmacie-sante/covid-19-en-chine-la-vaccination-a-deja-commence-
1258930
Et ça fait 40 ans que ça dure.
Personne ne parle de ce scandale, sauf le célèbre médecin Michel de Lorgeril, qui vient
de sortir un livre consacré aux vaccins contre la grippe.168
C’est un livre technique avec beaucoup de chiffres, de graphiques et de jargon
scientifique.
J’ai tenté, ci-dessous, de simplifier ses conclusions stupéfiantes.
Une roulette russe annuelle
Votre médecin qui vous vaccine contre la grippe viole le code de Nuremberg – sans
intention et sans en être conscient, bien sûr – qui interdit aux médecins d’administrer un produit
« inconnu » à une personne en bonne santé.169
Ce qu’il faut comprendre, c’est que la grippe n’est pas un virus fixe. C’est une famille de
virus vivants qui ne cessent :
• de muter ;
• de passer d’une espèce à l’autre (d’où les grippes humaines, porcines, aviaires,
etc.) ;
• de circuler dans le monde, s’associant à d’autres souches « locales ».
Autrement dit, la « grippe saisonnière » n’est jamais la même d’une année à l’autre.
Donc chaque année les laboratoires doivent parier sur la souche du virus qui sévira à la
saison suivante.
Si la souche qui circule effectivement (on l’appelle le « virus sauvage ») est différente
de la souche prise en compte par le vaccin (nom scientifique : le « virus vaccinal »), alors… le
vaccin ne sert rigoureusement à rien.
Et c’est très souvent le cas.
Si les deux souches ont assez de ressemblance par contre, le vaccin peut être efficace.
J’écris « peut » être à dessein. Car le Dr de Lorgeril démontre de façon accablante qu’en
réalité les preuves mêmes de l’efficacité des vaccins contre la grippe sont extrêmement
douteuses.
Tour de passe-passe
En fait, les laboratoires pharmaceutiques qui produisent des vaccins contre la grippe
saisonnière « compensent » l’absence d’essais cliniques (qui devraient précéder normalement
leur AMM) par des « études-tests négatif » réalisées après-coup.
Ce sont elles qui permettent d’évaluer l’efficacité du vaccin une fois la bataille terminée.
Cette efficacité n’est pas forte : les chiffres officiels tournent autour de 50 %, c’est-à-dire
qu’officiellement vous avez une chance sur deux d’être protégé grâce au vaccin.
En 2016, cette efficacité était, toujours selon les sources officielles, de 20 à 30 %
seulement !170

168 Dr Michel de Lorgeril, Les Vaccins contre la grippe, éd. Chariot d’or, Esqualcens, 2020

169 Dr M. de Lorgeril, Op. Cit., p.28

170 “Grippe : le vaccin moins efficace en 2016”, novembre 2017, Le Figaro, disponible sur:
https://www.lefigaro.fr/flash-actu/2017/11/07/97001-20171107FILWWW00029-grippe-le-vaccin-moins-efficace-
en-2016.php
En 2019, Santé publique France annonçait une efficacité effective de 59 % contre une
souche… et de 19 % contre une autre souche !171
Ces chiffres ne sont pas fous… Et pourtant, d’après Michel de Lorgeril, ils sont
probablement douteux.
Je ne veux pas être trop technique, mais ces études test-négatif sont suspectes pour au
moins deux raisons :
Ce ne sont que des « estimations» de l’efficacité du vaccin antigrippal et non des
preuves ;172
Les auteurs de ces études qui évaluent après-coup l’efficacité du vaccin ont des conflits
d’intérêt.
Ainsi la référence mondiale « indépendante » censée évaluer l’efficacité des vaccins, la
Collaboration Cochrane, a depuis 2016 pour donateur principal… la Fondation Bill & Melinda
Gates, dont l’activité vaccinaliste est bien connue !
Le Dr Michel de Lorgeril n’y va pas par 4 chemins, constatant « surtout à partir de 2018
une dégradation affligeante de la qualité des analyses de la Cochrane qui est devenue un outil
de propagande de l’industrie des produits de santé ».173

Bilan en trompe-l’œil
Je résume :
1 – Chaque année, de nouveaux vaccins contre la grippe sont produits et injectés à des
millions de patients sans que leur efficacité ni leur absence de danger aient pu être évaluées ;
2 – « L’efficacité » de ces vaccins est évaluée après coup… mais elle n’est qu’estimée,
et non prouvée… par des « experts » ayant des liens avec les laboratoires qui les fabriquent.
Pas rassurant !
Sur l’efficacité des vaccins antigrippe
Parlons maintenant des chiffres des morts attribuées aux épidémies de grippe, année
après année.
Ces décès connaissent une baisse particulièrement marquée entre 1990 et 2010.174
On mourrait chaque année un peu moins de la grippe dans le monde, et ce alors même
que la population mondiale croît et vieillit.
On devrait logiquement assister au phénomène inverse.
« Ah, mais c’est bien la preuve que le vaccin est efficace, alors ! »
Eh bien non.
En France comme aux États-Unis, les courbes révèlent que le taux de mortalité n’a pas
de corrélation avec les campagnes de vaccination : il y a des années où le taux de couverture
vaccinale est bien plus important… et la mortalité plus importante aussi.

171 “Grippe: le vaccin 2019 est “moyennement efficace””, février 2019, Santé Magazine, disponible sur :
https://www.santemagazine.fr/actualites/actualites-traitement/grippe-le-vaccin-2019-est-moyennement-efficace-
336262
172 Ibid. p. 79
173 Ibid. p. 68
174 Ibid. p. 33
Plus clairement : si les années où la « couverture vaccinale » est forte coïncidaient avec
les années où la mortalité est basse, on pourrait en conclure à une efficacité probable de ces
vaccins. Mais ce n’est pas ce que révèle l’analyse, purement factuelle, des courbes statistiques !
Il y a un autre problème : celui du diagnostic.
Les « symptômes grippaux » sont provoqués par à peu près 200 virus chaque année…
…qui ne sont pas forcément des virus grippaux.
En réalité les vaccins annuels contre la grippe ciblent tout au plus 5 % de ces virus.175
Vous pouvez donc être touché par des symptômes grippaux… sans forcément avoir la
grippe.
Or on constate une « marge d’erreur » du diagnostic de grippe de, tenez-vous bien…
4,4 à 100 % !176
« Ce point est capital, écrit le Dr de Lorgeril : comment évaluer les effets des vaccins
antigrippaux année après année (comme on procède actuellement) si notre capacité
diagnostique est aussi fragile ? »177
Sur la toxicité des vaccins antigrippe
La toxicité des vaccins est elle aussi un sujet brûlant. Il dépasse de très loin le sujet des
vaccins antigrippe.
Dans le cas de ces vaccins annuels, leur toxicité est malheureusement connue et
publique.
Une fois de plus, personne n’en parle.
Or les virus antigrippe :
• Auraient multiplié par 5 le risque de narcolepsie postvaccinale en France ;178
• Augmenteraient de façon « significative » le risque de troubles autistiques chez
les bébés179 dont la mère a reçu le vaccin au premier trimestre de grossesse ;
• Seraient neurotoxiques au moins 1 fois sur 3 chez les bébés vaccinés avant l’âge
de 6 mois ;180
• Provoqueraient chez 1 adulte sur 4 environ des céphalées, des myalgies et des
malaises.181
Accrochez-vous bien à votre chaise : un nouvel « effet secondaire » courant vient d’être
identifié…
Il concerne le Covid.
« Une étude publiée en 2020 rapporte une augmentation des infections à coronavirus
(+36 %) et métapneumovirus (+51 %) chez les vaccinés contre la grippe par rapport aux non-
vaccinés »182
Ça paraît fou.

175 Ibid. p. 70
176 Ibid. p. 47
177 Ibid. p. 48
178 Ibid. pp. 24-25
179 Ibid. p. 100
180 Ibid. p. 111
181 Ibid. p. 112
182 Ibid. p. 115
Mais ce n’est pas si étonnant que cela.
L’affaiblissement du système immunitaire provoqué par la vaccination antigrippe est
une réalité documentée.
À tel point qu’on estime que le risque de grippe est multiplié par 4 chez les
personnes vaccinées quand le « virus sauvage » diffère du virus vaccinal.183
Alors imaginez quand il s’agit du Covid-19 !

Le Covid est-il en train de remplacer la grippe ?


De nombreux observateurs ont d’ailleurs relevé une brusque baisse des décès liés à la
grippe saisonnière de l’hiver 2020, au moment précis où le Covid-19 devenait pandémique en
Europe.
Le bilan officiel de l’épidémie de grippe saisonnière de 2019-2020 en France s’élève
ainsi à 3 680 décès,184 tandis qu’il s’élevait à 9 900 décès l’année précédente185 et 13 000 décès
en 2017-2018.
Autrement dit, la grippe saisonnière a fait trois à quatre fois moins de morts que les
années précédentes.
Question que vous vous posez tous : la grippe saisonnière a-t-elle été, l’année dernière,
moins virulente que les années précédentes ?
Non.
Le Covid-19 a simplement, l’hiver dernier, commencé à occuper la « niche »
traditionnelle de la grippe.
Et des médecins l’ont fermement établi : les populations les plus à risque face au Covid-
19 sont rigoureusement les mêmes que celles de la grippe saisonnière : les personnes âgées de
plus de 65 ans et/ou atteintes de comorbidité (comme des maladies cardiovasculaires ou
respiratoires).
Voici ce que j’appelle… le « grand remplacement » de la grippe par le Covid.
Il est probable que ce « grand remplacement » va s’installer dans le temps.
Car d’après Michel de Lorgeril, les épidémies de grippe que nous connaissons depuis
un siècle sont pour l’essentiel des répliques de plus en plus faibles de la fameuse pandémie
de grippe espagnole de l’hiver 1918-1919 : « nous vivons depuis 1919 une pandémie grippale
ininterrompue ».186
La grippe fait une pause à la belle saison.
Et elle revient, avec des mutations génétiques parfois imprévisibles, l’hiver suivant.
Sauf que ces épidémies de grippe sont, au fil des décennies, de moins en moins
mortelles.
Pour une raison simple : plus un virus mute de façon à devenir « courant », moins
il est mortel.

183 Ibid. p. 129


184 https://www.vie-publique.fr/en-bref/276800-grippe-de-lhiver-2019-2020
185 https://www.santepubliquefrance.fr/maladies-et-traumatismes/maladies-et-infections-
respiratoires/grippe/documents/bulletin-national/bulletin-epidemiologique-grippe-semaine-15.-saison-2018-2019
186 Ibid. p.16
A l’inverse, le Covid-19 apparu l’hiver dernier est, lui, tout « nouveau ».
C’est pourquoi il est si dangereux pour les populations habituellement les plus à risque,
les séniors et les « déjà malades ».

La mise en garde du Dr de Lorgeril


Minute après minute dans les médias ces derniers jours, on vous a bourré le crâne sur la
« deuxième vague » du Covid-19.
Le Dr de Lorgeril termine son livre avec une toute autre alerte :
Non seulement « selon certains experts, la vaccination antigrippale à l’automne 2019
a possiblement aggravé la première vague pandémique de Covid-19. »
Mais encore « j’ai rapporté de nombreuses études montrant que la vaccination
antigrippale affaiblissait le système immunitaire (…). »
« Il est urgent que des experts indépendants vérifient si cette hypothèse s’avère fondée,
ce que je crois. Dans ce cas, il ne faudrait pas vacciner contre la grippe à l’automne 2020 si
on craint une résurgence ou une seconde vague de la Covid-19 fin 2020 et en 2021. »187
Voici le scénario cauchemardesque : administrer aux patients les plus à risque (les + de
65 ans notamment) un vaccin antigrippal :
• dont l’efficacité et l’innocuité sont plus que discutables ;
• qui risquerait de les exposer plus gravement au Covid-19.

L’impossible vaccin universel


Un dernier mot enfin.
Début mars, avant même le confinement, je vous annonçais ce que nous sommes en
train de vivre : la course-en-avant vaccinale « Covid » et le jackpot promis au laboratoire qui
mettrait le premier vaccin sur le marché.188
S’il y a chaque année de nouveaux vaccins contre la grippe, c’est que cela fait près d’un
siècle que les ingénieurs des laboratoires du monde entier échouent à sortir un vaccin
antigrippe universel qui protégerait contre toutes les souches de la grippe.
Et donc je vous pose cette question, à vous mes chers lecteurs.
Croyez-vous sérieusement que les laboratoires vont parvenir à faire, avec le Covid, ce
qu’ils ne réussissent pas à faire avec la grippe depuis 100 ans, à savoir trouver un vaccin
universel ?
Cela paraît peu probable… !
Un vaccin « anti Covid-19 » va très probablement « sortir » dans 12 ou 18 mois tant la
pression politique est forte.
Mais il y a de fortes chances qu’il soit peu efficace, voire dangereux, contre la vague
suivante ou celle d’après.

187 Ibid. p.137


188 “Vaccin contre le coronavirus!”, 6 mars 2020, Alternatif Bien-Être, disponible sur: https://alternatif-bien-
etre.com/coronavirus/vaccin-contre-le-coronavirus/
On vous proposera chaque année un vaccin antigrippal ET un vaccin anti-Covid.
VOIRE LES DEUX EN UN, comme nous avons déjà des vaccins qui ciblent plusieurs maladies
chez les enfants.
Le fonds de commerce des laboratoires qui les concevront sera bien assuré. Les
politiques seront soulagés de pouvoir dire qu’ils ont « fait leur travail ».
Mais notre santé, elle, n’en sortira certainement pas renforcée.
2000 % d’efficacité… Qui dit mieux ?
Par Florent Cavaler
Vous vous souvenez, enfant, quand vous vous disputiez avec vos copains pour savoir
qui a le meilleur papa :
« Moi mon papa, c’est le plus fort. »
« Eh ben mon papa il est encore plus fort que le tien. »
Ou encore pour décider qui a la moto la plus rapide :
« Ma moto elle va à 100 km/h. »
« Moi ma moto va à 200 km/h. »
« Oui mais la mienne elle peut aller jusqu’à 1000 km/h ! »
C’est un comportement bien connu chez les enfants, et qui, en temps normal passe avec
l’âge.
Mais pas toujours…
Vous voyez où je veux en venir ?

Vaccin : les laboratoires se comportent comme des enfants


Le 9 novembre : Pfizer annonce que son vaccin contre le coronavirus est efficace à
90 %.189
Le 11 novembre (deux jours plus tard), la Russie affirme quant à elle que son vaccin
Spoutnik-V a une efficacité de 92 %.190
Le 16 novembre, c’est au tour de Moderna de surenchérir avec un taux d’efficacité
de 94,5 % pour son vaccin.191
Le 18 novembre, Pfizer revient à la charge, avec une efficacité revue à la hausse, qui
s’élèverait finalement à 95 %.192
Et puis quoi encore ? Demain, Sanofi annoncera-t-il un vaccin efficace à 2000 % ???
C’est amusant quand ce sont nos bambins qui s’adonnent à ce genre d’enfantillage…
Mais ça l’est un peu moins quand il s’agit de laboratoires pharmaceutiques réputés
« sérieux », et que des vies sont en jeu.

Ce qui se cache derrière ces chiffres


Premièrement, ces chiffres ne se basent sur aucune publication scientifique. En
réalité, ils proviennent uniquement de communiqués de presse. Ce sont de simples affirmations

189 Pfizer and BioNTech Announce Vaccine Candidate Against COVID-19 Achieved Success in First Interim Analysis
from Phase 3 Study, Biontech, 9 novembre 2020
190 Covid-19 : la Russie revendique 92% d’efficacité pour son vaccin, Le Figaro et AFP, 11 novembre 2020
191 Le laboratoire Moderna annonce 94,5 % d’efficacité pour son vaccin contre le Covid-19, L’Obs et AFP, 16 novembre
2020
192 Le vaccin Pfizer-BioNTech efficace à 95%, selon des résultats complets de l’essai clinique, 20 Minutes et AFP, 18
novembre 2020
des dirigeants des laboratoires (et non de l’équipe scientifique), et celles-ci se basent sur des
résultats intermédiaires, donc non définitifs.
La plupart des essais sont financés et dirigés par les laboratoires eux-mêmes. En
clair, ceux-ci peuvent nous raconter ce qu’ils veulent. Il est impossible de vérifier la validité de
leur propos, ni la rigueur de leurs expérimentations.
Par ailleurs, il est très facile de présenter les chiffres sous un jour plus ou moins
favorable et de leur faire dire n’importe quoi.
Prenons le vaccin du laboratoire Pfizer par exemple. Il a été testé sur plus de 43'000
volontaires. Dit comme cela, ça paraît beaucoup.
Mais en réalité, sur ces volontaires, seuls 170 ont contracté la covid, 8 dans le groupe
vacciné contre 162 dans le groupe placebo. Alors oui, la différence est importante, mais le
nombre de cas est faible pour pouvoir en tirer des conclusions.
C’est encore plus flagrant quand on s’intéresse au nombre de cas graves chez les
participants : 1 dans le groupe vacciné et 9 dans le groupe témoin.
Les résultats sont certes prometteurs (pour autant que l’étude soit rigoureuse), mais il
est encore beaucoup trop tôt pour affirmer avec certitude l’efficacité du vaccin, et encore moins
avancer un chiffre de 95 %.

Trop d’incertitudes pour se réjouir


Pour le moment, il reste encore trop de zones d’ombre sur les essais des différents
vaccins en cours d’élaboration :
• Les études complètes n’ont pas encore été publiées, nous n’avons donc pas
accès aux données brutes et au déroulement précis de l’expérience
• La plupart des volontaires sont jeunes et en bonne santé. Ils ne correspondent
pas au profil type des personnes les plus à risque. Qu’en sera-t-il des personnes
âgées ou qui présentent des comorbidités ? Vont-elles tolérer le vaccin ? Seront-
elles vraiment protégées ?
• Les essais ont débuté il y a seulement quelques semaines. La majorité des
participants n’ont probablement pas été exposés au coronavirus. Difficile donc
d’en tirer des conclusions sur l’efficacité d’un vaccin.
• Les effets secondaires sont relativement nombreux. Par exemple, le vaccin de
Moderna provoquerait : fatigue, douleurs musculaires et articulaires, maux de
tête, etc.193 Et ce ne sont que les effets qui ont suivi l’injection. Nous n’avons
aucun recul sur de possibles complications sur le long terme. Les vaccins
seront probablement commercialisés avant que nous ayons une bonne visibilité
sur les risques qu’ils présentent (je vous rappelle qu’en temps normal, il faut
plusieurs années pour mettre au point un vaccin).
• Les virus mutent. On ne sait pas si un vaccin efficace aujourd’hui le sera encore
demain. Il n’y a qu’à voir pour le vaccin contre la grippe, qui doit être refait
chaque année et dont l’efficacité est catastrophique. Par ailleurs, nous n’avons
aucune idée de la durée de l’immunité.

193 Nathaniel Herzberg, Chloé Hecketsweiler et Chloé Aeberhardt, Covid-19 : Moderna annonce que son candidat-
vaccin est efficace à 94,5 %, Le Monde, 17 novembre 2020
Restons prudents !
Ce qu’il faut garder en tête, c’est que la surenchère des laboratoires sur l’efficacité de
leurs vaccins est avant tout un gros « coup de com’ ».
Les différents groupes pharmaceutiques sont en guerre les uns contre les autres, et ces
annonces sont un moyen de prendre l’avantage médiatique sur leurs concurrents.
Et je ne parle même pas des autres enjeux obscurs (comme de faire grimper les actions
Pfizer le jour où le PDG du laboratoire vend les siennes, pour 5,6 millions de dollars tout de
même194).
On peut donc s’interroger sur le bien-fondé de ces affirmations.
En attendant, mieux vaut rester prudent vis-à-vis du vaccin.

194 Covid : le PDG de Pfizer a vendu 5,6 millions de dollars d’actions le jour de l’annonce de l’efficacité de son vaccin,
Les Echos, 12 novembre 2020
Marre du discours antivaccin
Par Rodolphe Bacquet

Moment surréaliste à l’antenne de France Inter ce matin : la journaliste Léa Salamé


recevait le Pr Jean-Daniel Lelièvre, chef de service des maladies infectieuses de l’Hôpital
Henri-Mondor à Créteil.
C’est un spécialiste de la vaccination.
Plus tôt au cours de l’émission les journalistes évoquaient ce chiffre inquiétant : « 50%
de la population est réticente à la vaccination »[1].
Horrifiée par cette « montée du discours antivaccin » la journaliste pose une question
au Pr Jean-Daniel Lelièvre :
« Vous avez vingt secondes pour convaincre avec des mots simples quelqu’un qui ne
veut pas se faire vacciner… de se faire vacciner »
Déjà, vous noterez le sous-entendu scandaleux de cette question : les personnes
réticentes à se faire vacciner sont un peu bêbêtes, il faut les convaincre avec des mots simples.
Contre toute attente ce prestigieux scientifique est interloqué, puis répond :
« Je ne suis pas là pour convaincre, je suis là pour expliquer. C’est une question de
balance bénéfice/risque et à l’heure actuelle nous n’avons pas tous les éléments pour s’assurer
de l’absolue sécurité de ces vaccins »
Bravo pour votre honnêteté intellectuelle, Pr Lelièvre
On sent de la déception chez les journalistes dans le studio.
Léa Salamé pensait pouvoir enfin clouer le bec à ces arriérés d’« antivax » et les
remettre dans le droit chemin.
Mais non, en tant que spécialiste de la vaccination, le Pr Lelièvre répond en scientifique
et dit la vérité au sujet du prochain vaccin anti-Covid : on ne connaît pas son efficacité réelle,
ni son innocuité à long terme.
Interrogé sur la danse du ventre du laboratoire américain Pfizer, qui a annoncé une
efficacité de son vaccin « à 90% », puis a monté son chiffre à 95%[2] après qu’un autre
laboratoire, Moderna, ait annoncé un vaccin efficace, lui, à 94,5 %[3]… le Pr Lelièvre répond :
« Il ne faut pas confondre efficacité scientifique et communication… Pfizer a voulu
communiquer le premier (…) C’est gênant… »
Léa Salamé demande ensuite au Pr Lelièvre s’il encourage la vaccination obligatoire
contre le Covid.
Sa réponse, là encore, est honnête :
« On doit être contre la vaccination obligatoire. (…) D’abord chacun est libre de se
faire vacciner ou pas. Ensuite, une vaccination obligatoire, c’est avoir du recul sur une
vaccination, être sûr que cette vaccination est efficace à 100%, qu’elle n’a pas d’effet
indésirable, qu’elle va vous protéger et également protéger les autres. Il nous manque tous ces
éléments pour dire qu’il faut un vaccin obligatoire. »
Bravo pour votre honnêteté, Professeur Lelièvre.
Car, bien qu’interrogé en tant que « spécialiste des vaccins », donc « pro » supposé aux
yeux des journalistes, vous avez rappelé ce principe fondamental de la médecine que beaucoup
oublient : d’abord ne pas nuire.
Dans les grands médias, c’est tout noir ou tout blanc
Entre vous et moi, Pr Lelièvre, j’ai peur qu’en ayant tenu un discours si mesuré et
prudent sur l’efficacité d’un futur vaccin contre le Covid… et vous être opposé à une
vaccination obligatoire… vous soyez passé pour l’un de ces dangereux « antivax » …
Aux yeux de France Inter hier matin en tous cas, interroger la future vaccination anti-
Covid, c’était nécessairement être… arriéré. Anti-progrès. Dangereux.
Que deux journalistes ayant abandonné tout esprit critique soient les premiers à courir
pour recevoir une injection lorsqu’un vaccin sera disponible, eh bien… grand bien leur fasse.
Mais que ces nigauds réduisent à une position « antivaccin » la prudence nécessaire face
à la vaccination anti-Covid à venir, cela pose un problème de débat public.
Nous ne sommes pas des crétins, mesdames et messieurs les journalistes, lorsque nous
alertons sur les risques et zones d’ombre des vaccins.
Nous caricaturer et nous rabaisser en demandant à un Professeur de médecine de nous
« convaincre avec des mots simples » bloque toute analyse.
La vérité est qu’il est borné et stérile d’être « pour » ou « contre » les vaccins.
De même qu’il est idiot d’être pour ou contre le café, pour ou contre les avions, pour ou
contre 2021.
Les vaccins font partie de notre temps et aucune personne sensée étiquetée
« antivaccin » n’a jamais décrété qu’il fallait abolir ce qui demeure, à bien des égards, un
progrès décisif de la médecine.
En revanche, remettre en question les dérives récentes liées aux vaccins oui, c’est un
combat capital. Parce que ces dérives ne sont pas tant le fait de médecins honnêtes comme le
Pr Lelièvre, que de gouvernants et de laboratoires multimillionnaires qui n’acceptent pas que
leurs vaches à lait soient menacées. Ni même mises en doute.
Les vaccins ne sont pas une religion !
Bref, les vaccins ne sont pas une religion en laquelle il s’agit de croire ou de ne pas
croire.
Ce sont des produits médicaux manufacturés parfois efficaces, parfois inefficaces ;
rarement dépourvus d’effets secondaires.
Mettre en lumière leurs risques, demander à ce qu’on étudie certaines interactions et
certains effets secondaires, se plaindre du silence autour de ces risques, c’est réclamer plus de
transparence.
Cette exigence est primordiale à l’heure où les laboratoires font la course contre
un vaccin… censé éradiquer une maladie inconnue il y a un an. Un an, vous rendez-vous
compte ?!
En révélant les risques d’un développement aussi précipité, en demandant plus de
rigueur et de transparence aux laboratoires et aux gouvernements… nous ne sommes pas pour
ou contre les vaccins ! Nous sommes pour la santé.
PARTIE VI : TOUR DU MONDE DU
COVID (octobre-novembre 2020)
Ce chapitre a pour vocation d’aller voir ailleurs, chez nos voisins et tout autour du
monde, pour observer et tenter d’analyser comment les pays étrangers gèrent et vivent la
pandémie.

Arrêt n°1 : La Suède, ni masqués ni confinés


Newsletter « Santé Confinement »

Les Suédois ont fait le choix de s’organiser autrement, et font beaucoup parler d’eux ces
derniers temps.
Ce « royaume sans masques » a fait le choix d’adopter une stratégie à contre-courant,
qui fascine le monde depuis le début de la pandémie.
D’après la Constitution suédoise, les pleins pouvoirs dans cette crise sanitaire reviennent
aux autorités de santé et aux scientifiques. Ce sont eux qui imposent leurs directives au
gouvernement (et sûrement pas l’inverse !).
Toute la politique sanitaire suédoise est ainsi l’œuvre d’un seul homme… Anders
Tegnell. Il est si populaire que, si vous aviez la liberté de voyager en Suède à l’heure qu’il est,
vous pourriez voir son portrait placardé dans plusieurs restaurants, et même son visage tatoué
sur quelques bras de nationaux admiratifs !
À ce jour, 60 % des Suédois soutiennent sa politique sanitaire (d’après les sondages).
C’est la cohérence et la consistance d’Anders Tegnell qu’ils saluent avant tout. Car
contrairement à d’autres… celui-ci n’a jamais changé de cap.
Surtout, ses mesures sont très « douces ».
Voici ce qu’écrivait, au début de l’automne, un journaliste sur place 195 :

« La vie continue comme d’habitude »


« En me promenant dans Stockholm, j’ai du mal à trouver des signes montrant que la
capitale suédoise a été l’une des villes les plus touchées d’Europe par la pandémie : certes, les
tables des restaurants sont un peu plus espacées, et, contrairement à l’habitude, la visite du
Palais royal est devenue un vrai moment de détente en l’absence de touristes étrangers. On
trouve également des marques au sol aux caisses des supermarchés et des écrans en plexiglas
dans certains taxis, mais sinon la vie continue comme d’habitude.
Les masques brillent par leur absence. Anders Tegnell, l’imperturbable
épidémiologiste, n’est pas convaincu de leur utilité, allant jusqu’à ne pas recommander leur
port, ni a fortiori un règlement pour les rendre obligatoires. À la place, il préconise que les
Suédois évitent les situations les mettant en contact trop rapproché avec d’autres personnes.

195 https://www.newstatesman.com/masks-rare-sweden-stockholm-no-lockdown
La Suède n’a pas mis en place de confinement, préférant en appeler à
la responsabilité pour l’adoption de mesures visant à réduire la propagation du coronavirus.
Les rassemblements publics de plus de 50 personnes ont été interdits, ainsi que les visites en
maisons de retraite, et le télétravail a été fortement encouragé, mais les écoles, les restaurants,
les salles de sport et les bureaux sont restés ouverts tout du long . Beaucoup de Suédois ont
malgré tout choisi de passer leurs vacances d’été à la maison cette année mais beaucoup
d’autres ont continué à voyager librement.
Les prédictions qui assuraient que la stratégie suédoise entraînerait la saturation des
services de réanimation et la mort de plus de 80 000 personnes début juillet se sont lourdement
trompées. Le nombre de cas confirmés a commencé à chuter à la fin juin, et a continué à
décliner jusqu’à la mi-octobre. (…) Un ami italien vivant à Stockholm, qui était effrayé en mars
par l’approche suédoise qui lui paraissait négligente, me dit aujourd’hui qu’il est heureux de
ne pas avoir souffert des mêmes privations de liberté qu’a connu sa famille restée en Italie. »
Le contraste avec ce qu’il se passe chez nous vous frappe sans doute.
“Dans les rues ou dans les magasins, personne ne porte de masque”, témoigne encore
une habitante.196 On n’en voit que quelques-uns dans les transports. C’est complètement tabou
de porter le masque !”

Des mesures très douces


Mais si les mesures suédoises ne sont pas pour autant inexistantes :
• Pas de confinement généralisé, ce serait pour Anders Tegnell « vouloir utiliser
un marteau pour tuer une mouche »197 ;
• Une augmentation des capacités en réanimation dès le mois de mars. En
quelques semaines, elle a plus que doublé, passant de 527 à plus de 1 200 !
• Le télétravail est fortement recommandé, depuis juillet, jusqu’au… Nouvel
An 2021 ;
• Pas de fermeture des écoles, mais les lycées et les universités donnent leurs
cours en ligne ;
• Pas de port du masque obligatoire, sauf dans les hôpitaux et les maisons de
retraite. Ailleurs, il n’est même pas recommandé ! Anders Tegnell estime les
preuves de son efficacité insuffisante pour le rendre obligatoire, mais pour tenir
ses concitoyens informés, il recense tout de même 37 études tendant à démontrer
leur efficacité sur son site. Il craint surtout que sa généralisation ait plus d’effets
négatifs que positifs, en donnant un sentiment de “fausse sécurité” ;
• Interdiction des visites en maison de retraite (à nouveau autorisées depuis le
1er octobre) ;
• Interdiction des rassemblements de plus de 50 personnes depuis fin mars :
fermeture des cinémas, salles de concert, discothèques… les compétitions
sportives sont tenues à huis-clos ;
• Les personnes présentant des symptômes et celles de plus de 70 ans sont
simplement « invitées » à éviter les contacts avec d’autres personnes et les

196 https://www.dw.com/en/coronavirus-sweden-keeps-its-laid-back-covid-19-strategy/a-55531888
197 https://www.ft.com/content/5cc92d45-fbdb-43b7-9c66-26501693a371?s
espaces très fréquentés (magasins, transports…). Les plus de 70 ans sont
encouragés à sortir « prendre l’air » et à faire de courtes promenades198 ;
• Aucune amende en cas d’infraction, ce ne sont que des « recommandations »
que les Suédois sont fortement encouragés à suivre.

« C’est comme un feu de forêt qu’on fait brûler doucement »


Alors tout est-il si rose en Suède ?
Seul le temps le dira…
Anders Tegnell assure de son côté ne pas vouloir tout miser sur l’immunité collective.
Pour rappel, l’immunité collective est un postulat scientifique qui voudrait que le virus
puisse être endigué si 50 % à 60 % de la population a déjà été contaminée.
Or beaucoup d’observateurs pensent que sa stratégie n’est viable que si l’immunité
collective existe bel et bien… ce qui n’est pas garanti à ce stade. Des incertitudes persistent
sur la durée de l’immunité après une contamination, et le risque de voir apparaître de nouvelles
souches du virus ne peut être écarté.
Peu optimiste depuis le départ sur les chances qu’un vaccin voit rapidement le jour,
Anders Tegnell estime en tout cas que son pays doit apprendre à vivre avec le virus dans la
durée, sans doute plusieurs années.
« C’est comme un feu de forêt, qu’on parvient à faire brûler doucement et de façon
contrôlée jusqu’à ce qu’il s’éteigne », 199 assure-t-il.
Selon lui, les restrictions ne doivent pas être drastiques, au risque de ne pas être
respectées dans la durée ; et des mesures légères valent mieux qu’un « yo-yo permanent
entre confinement et déconfinement ».

10 fois plus de morts que chez ses voisins


Quel est le bilan à ce jour ?
Sur le plan économique, la Suède a bien mieux résisté au deuxième trimestre que le
reste de l’Europe confinée : - 8,6 % de PIB, contre - 11,7 % en moyenne en Europe, et - 13,8 %
en France !
Mais l’approche d’Anders Tegnell est de plus en plus critiquée au sein du pays.
Car s’il n’y a jamais eu de saturation des hôpitaux, la Suède a malgré tout enregistré
6 022 décès.
Proportionnellement à la population du pays (10 millions d’habitants), c’est certes
moins que l’Espagne ou l’Italie, qui ont pourtant confiné durement, mais c’est tout juste en
dessous de la France, et au-dessus de l’Allemagne…
Mais surtout, c’est en proportion 10 fois plus que chez ses voisins, comme la Finlande
(362 décès seulement) ou la Norvège (285 décès) !

198 https://ici.radio-canada.ca/nouvelle/1723468/suede-coronavirus-teletravail-sante-politiques
199 https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/05/27/covid-19-la-suede-est-elle-un-modele-a-
suivre_6040905_3244.html
Les maisons de retraite sacrifiées ?
Par ailleurs, près des trois quarts (!) de ces décès ont eu lieu en maison de retraite.
Pour Anders Tegnell, ils sont imputables à un manque de moyens logistiques.
Mais ses opposants l’accusent d’avoir « sacrifié les personnes âgées » en ayant laissé
circuler le virus et permis qu’il entre dans ces établissements.
Ils constatent que depuis la mi-octobre, la Suède est à nouveau frappée plus fort que
ses voisins…
La Suède connaît en effet une flambée du nombre de cas : +70 % de cas en une semaine,
et 2 fois plus de patients Covid en réanimation sur la dernière semaine d’octobre.
Pour Anders Tegnell, il n’est évidemment pas question d’un confinement.
Alors il ajoute des petites mesures supplémentaires. Depuis le 4 novembre : 8 personnes
par table au restaurant, et des recommandations plus strictes (éviter les transports publics, éviter
tous les contacts physiques en dehors de chez soi) dans les quelques grandes villes – Stockholm,
Göteborg, Malmö.
Il est encore trop tôt pour juger du bilan suédois face à la 2ème vague.
Si elle s’avère moins violente que la première, et que la population suédoise se montre
plus immunisée que le reste du monde, alors Anders Tegnell aura réussi son pari.
Si elle est plus violente qu’ailleurs en revanche ou que les hôpitaux arrivent à saturation,
le “modèle suédois” risque de vaciller...
Arrêt n°2 : La Finlande, l’épidémie sereinement
Newsletter « Santé Confinement »

La Finlande semble bien avoir contenu la 2ème vague, avec des dégâts économiques
encore plus limités, et une approche bien différente de son voisin suédois, auquel elle est
souvent comparée !
Comme en Suède (souvenez-vous, ce sont les autorités de santé et les scientifiques qui
ont les pleins pouvoirs), le gouvernement finlandais a une marge de manœuvre limitée.
La loi ne lui permet pas d’imposer le port du masque. Il n’est donc que recommandé
(notamment dans les transports), mais pas obligatoire.
Encore aujourd’hui, dans les rues finlandaises, peu de gens portent un masque.
Voici, jusqu’à ce jour, les mesures prises par la Finlande :
• Fermeture des écoles et des universités de mi-mars à mi-mai ;
• Télétravail recommandé jusqu’au 31 décembre ;
• Interdiction des déplacements depuis et vers la capitale Helsinki ;
• La plupart des magasins sont restés ouverts, et les cafés et restaurants continuent
à vendre de la nourriture à emporter ;
• Les 5,5 millions d’habitants n’ont jamais eu l’interdiction de sortir de chez eux.

Toujours pas de deuxième vague


Malgré ces mesures, là aussi, très « douces », la Finlande est discrètement parvenue à
maintenir :
1. Des niveaux d'infections cinq fois inférieurs à la moyenne de l'Union européenne ;
2. Un taux de décès parmi les plus faibles du continent ! Le pays n’a recensé que
363 décès pour 5,5 millions d’habitants.
80 % des Finlandais approuvent la politique sanitaire menée par la Première
ministre Sanna Marin.
Il faut dire que ses résultats sont très bons !
Et alors que l’Europe entière s’affole, l’épidémie semble, dans ce pays, maîtrisée.
Au cours des deux dernières semaines, le pays n’a enregistré que 45,7 nouveaux cas
pour 100.000 habitants, soit le taux le plus bas de l'UE, selon l'OMS.
À ce stade, toujours pas de « deuxième vague » !
Alors que pour l’Europe, la France et la Suède, les courbes du nombre de nouveaux cas
de Covid-19 recensés depuis le début de l’épidémie ont amorcé une nette reprise depuis 3
semaines, la courbe de la Finlande, elle, reste plane.
Sur le plan économique, le PIB de la Finlande ne s’est contracté que de 4,5 % au 2e
trimestre.
C’est la meilleure performance de toute l’Union européenne (-11,8 % en moyenne) ! Là
encore, elle fait mieux que sa voisine, la Suède (-8,3 %), et bien mieux que la France (-13,8 %).
Comment expliquer un tel succès ?

Une réponse rapide et un traçage massif


Les autorités sanitaires mettent en avant 2 facteurs :
1. La réactivité ;
2. Le traçage/isolement des malades.
Dès la mi-mars, alors que la Finlande ne connaissait que quelques cas et que la situation
semblait dramatique en Italie, la Première ministre a interdit les déplacements vers et depuis la
capitale.
Fin août, une application mobile, « Koronavilkku », est déployée pour tracer les cas.
Le gouvernement pensait devoir attendre 1 mois avant d’atteindre le million
d’utilisateurs. Ce chiffre a été atteint en 24 heures !200
L’application vous déclare automatiquement « en quarantaine » lorsque vous avez
été en contact avec une personne contaminée.
Un Finlandais sur deux l’utilise aujourd’hui !
La recette de ce succès : aucun problème de fonctionnalité et une confiance très élevée
dans les institutions (il n’y a pas eu de révolte ou de controverse sur la confidentialité des
données).
Du côté des aéroports, les tests sont aussi systématiques.
Le pays emploie même des chiens « renifleurs » depuis septembre, capables de détecter
une personne contaminée en moins de 10 secondes !201

Des Finlandais « heureux » et « solitaires »


Saviez-vous que pour les trois quarts des Finlandais, les mesures de restriction ont
été « faciles à vivre » ?
Près d'un quart d’entre eux estiment même que le « confinement » a... amélioré leur
vie !202
Rappelons quand même que, tout comme les Suédois, les Finlandais sont en moyenne
plus riches que les Français.
Beaucoup possèdent une maison secondaire, que ce soit un petit chalet ou carrément
une villa isolée, proche des bois ou d’un lac, et ont eu le temps de s’y confiner.
Enfin, vous allez me dire que c’est un abominable cliché… mais le caractère des
Finlandais, souvent vus comme réservés et solitaires, aurait joué un rôle important selon Nelli
Hankonen. Professeure de psychologie sociale à l'université d'Helsinki, elle explique : « Dans

200 https://yle.fi/uutiset/osasto/news/coronavirus_app_downloads_quickly_reach_1_million/11521081
201 https://people.com/pets/finland-to-use-coronavirus-sniffing-dogs-at-helsinki-airport/
202 https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/11/06/teletravail-et-balade-dans-les-bois-heureux-comme-un-
finlandais-au-temps-du-covid_6058755_3244.html
la culture finlandaise, nous ne sommes pas très sociables. Nous aimons être seuls et être un
peu isolés. »
Les Finlandais souffriraient ainsi moins de l’absence de contact et seraient moins enclins
à enfreindre les gestes barrière.

Pourquoi c’est plus compliqué en France


Nous avons sans doute de belles leçons à tirer des exemples suédois et finlandais. Plus
de sérénité, moins de morts et des effets moins délétères sur l’économie.
À vous, bien sûr, de tirer vos propres conclusions.
Mais gardez à l’esprit que ces pays se distinguent aussi par deux facteurs :
1. L’importance des secteurs du numérique, qui explique que le télétravail ait pu être
généralisé sans difficulté. Au printemps, 60 % des salariés finlandais ont pu passer
en télétravail… contre seulement 27 % des salariés français.203
2. Une beaucoup plus faible densité de population : c’est évidemment un critère
essentiel dans la vitesse de propagation du virus. Or ces deux pays sont 5 fois moins
densément peuplés que la France !
En raison de toutes ces différences, je pense qu’il aurait été compliqué d’appliquer ces
politiques à l’identique en France. Difficile en tout cas de savoir si elles y auraient été aussi
efficaces.
Seule certitude : bien qu’il soit encore trop tôt pour savoir si nos voisins
scandinaves résisteront aussi bien à la « seconde vague »… il est indiscutable qu’ils s’en
sont mieux sortis à la première.

203 https://www.lesechos.fr/economie-france/social/exclusif-le-teletravail-a-beaucoup-recule-malgre-la-
persistance-du-coronavirus-1236737
Arrêt n°3 : Au Japon, une « troisième vague » ?
Newsletter « Santé Confinement »

Le pays du Soleil levant vient de décréter l’ « alerte maximale » ce jeudi 19


novembre après avoir recensé près de 2000 nouvelles contaminations quotidiennes depuis
plusieurs jours.204
Bien que ces chiffres semblent faibles comparés à nos pays européens, sachez que le
Japon ne pratique pas de tests à large échelle, et qu’il plafonnait à 800 cas par jour depuis
plusieurs mois.
« Nous sommes conscients qu'une vague de l'épidémie aussi importante que celle de ce
printemps et de cet été risque de nous frapper », a affirmé gravement le Ministre de la Santé
japonais.205
« Ce rebond peut être considéré comme une troisième vague », selon les mots de
Toshio Nakagawa, le président de l’Association médicale du Japon.206

Déjà une “troisième” vague ?!


Étonnamment, l’archipel nippon a connu une « première vague » en mars… suivie
d’une « deuxième vague » de l’épidémie dès le mois de juillet 2020.
Mais si l’on regarde les décès, on constate que les 125 millions de Japonais s’en sortent
bien mieux que chez nous...
Alors que le Japon est bien plus densément peuplé et plus âgé que la France, vous
pouvez constater que le nombre de décès liés au Covid-19 y est bien inférieur : seulement 1908
morts à ce jour depuis le début de l’épidémie.
Ce taux de décès très faible (15 morts par million d’habitants contre 690 morts par
million en France) est une énigme pour les scientifiques.

Le mystère de l’immunité croisée


Certains avancent l’hypothèse que les Japonais, comme d’autres pays asiatiques (Chine,
Corée du Sud, Asie du Sud-Est…), qui ont déjà connu une épidémie de SRAS en 2003 (un
coronavirus proche du Covid-19) bénéficieraient d’une immunité plus forte contre le
virus.207
C’est la fameuse « immunité croisée » : si vous avez déjà été exposé à un virus
génétiquement proche (y compris d’autres coronavirus responsables de rhumes bénins !),
votre système immunitaire serait plus à même de combattre le Covid-19.

204 https://www.20minutes.fr/monde/2911851-20201119-coronavirus-japon-apres-nombre-record-cas-archipel-
alerte-maximale
205 https://www.lesechos.fr/monde/enjeux-internationaux/covid-ces-pays-bons-eleves-qui-peinent-a-endiguer-la-
seconde-vague-1265634
206 https://www.courrierinternational.com/article/pandemie-le-japon-en-proie-une-troisieme-vague-de-covid-19
207 https://www.bbc.com/news/world-asia-53188847
Des différences génétiques entre Asiatiques et Occidentaux pourraient aussi expliquer
cette plus forte résistance au virus de la population, selon certains chercheurs.
Quoiqu’il en soit, il me paraît pertinent de s’interroger aussi sur les raisons politiques
du succès japonais…
Sur le plan économique, le PIB japonais ne s'est contracté « que » de 7,8 % entre avril
et juin, contre -13,8 % en France.
Surtout ses résultats du troisième trimestre ont surpris, avec des résultats meilleurs
qu’attendus et un rebond de + 5 % !
Tout semble indiquer que l’économie japonaise est sortie de la récession et que la
stratégie sanitaire japonaise porte ses fruits…

La stratégie des “3C”


Au tout début de l’épidémie, le Premier ministre Shinzo Abe a été très critiqué pour
avoir tardé à réagir face à la flambée du nombre de cas de Covid-19.
Il faut dire que les Jeux olympiques de Tokyo, initialement prévus pour l’été 2020,
constituaient un enjeu économique et touristique majeur pour l’archipel... et Shinzo Abe n’a
accepté de les reporter à l’été 2021 que sous la pression du Comité international.
Mais dès la fin mars, le gouvernement s’est démarqué pour avoir mis en place une
stratégie sanitaire ciblée sur les lieux à haut risque de contamination, baptisée les « 3C »208
pour :
• « Closed » = les lieux fermés avec faible ventilation
• « Crowded » = les lieux avec une densité d’occupation élevée
• « Close contact » = les lieux avec une faible distance entre les personnes
Dans ce type de lieux (et uniquement ceux-là !), tels que les musées, gymnases, bars et
discothèques, les personnes qui ont été en contact avec une personne contaminée sont
systématiquement contactées, testées, et isolées.
Le traçage « à la japonaise » fonctionne dans le sens inverse du traçage « classique »
appliqué en France. Au lieu de chercher à identifier les fameux « cas contacts » d’un malade,
l’objectif des autorités sanitaires japonaises est d’identifier par qui a été contaminé le malade,
jusqu’à retrouver le « patient zéro ».
Ce traçage dit “rétrospectif” présente l’avantage majeur de pouvoir identifier les lieux
importants de contamination.
Il est facilité au Japon par le fait que tous les habitants disposent d’un téléphone de
dernière génération. Et certains ont même poussé le recours à la technologie très loin en
inventant des masques « high-tech » connectés aux téléphones...

208 https://www.lalibre.be/international/asie/qu-est-ce-que-la-regle-des-3-c-qui-semble-faire-ses-preuves-au-
japon-pour-lutter-contre-le-coronavirus-5f868df6d8ad583d1b4ecf90
Sans aller jusque-là, et bien qu’il soit sans doute trop tard pour déployer chez nous un
« traçage à la japonaise » au cours de cette « deuxième vague », il intéresse notamment
l’Assurance maladie française209 ou encore la « task force » épidémiologiste suisse.210
C’est cette technique qui aurait permis au Japon d’éviter le confinement...

Des mesures non obligatoires


Tout comme en Suède ou en Finlande, les mesures sanitaires n’ont aucun caractère
obligatoire.
La Constitution empêchant au gouvernement de les imposer au nom de la liberté
individuelle, il ne fait que recommander le port du masque, la distanciation physique, l’hygiène
des mains, le télétravail ou confinement volontaire, ainsi que la prise de température et
désinfection des mains à l’entrée des commerces et établissements publics.
Pas d’amende, donc, mais comme dans bon nombre de pays asiatiques, la culture veut
que le collectif prime sur l’individu.
Dès l’école primaire, les enfants se voient enseigner des normes d’hygiène très strictes
et le sens de la responsabilité collective.
Le port du masque y est courant depuis des décennies quand vous attrapez un rhume ou
la grippe, et la pression sociale y est très forte : sans que cela soit obligatoire, si vous sortez
dehors à Tokyo aujourd’hui, vous verrez qu’absolument tous les Japonais portent un masque,
même dans la rue !

Malgré tout, la santé mentale décline


Enfin, n’allez pas croire non plus que tout est rose chez nos amis Japonais.
Bien que le phénomène ne soit pas nouveau, le Japon a connu une forte vague de
suicides en août.
Elle s’explique par la très forte pression sociale dont je vous parlais : la majorité des
Japonais disent avoir plus peur de la stigmatisation qu’entraînerait une contamination
que du virus en lui-même !211 Ainsi que par les pertes d’emploi parmi les travailleurs précaires,
dont la majorité sont des femmes.
Et comme chez nous, les effets de l’épidémie sur la santé mentale inquiètent...
Alors que le pays vient de déclarer l’« alerte maximale », comment les Japonais vont-
ils tenir le choc face à cette « troisième vague » annoncée ?
Nul ne le sait, mais la résilience et l’intelligence stratégique dont ont fait preuve les
Japonais jusqu’ici ont, me semble-t-il, de quoi nous inspirer...

209 https://www.lejdd.fr/Societe/contre-le-coronavirus-le-tracage-a-la-japonaise-est-a-letude-en-france-4005667
210 https://www.heidi.news/sante/pourquoi-l-exemple-japonais-inspire-la-task-force-
scientifiquehttps://www.heidi.news/sante/pourquoi-l-exemple-japonais-inspire-la-task-force-scientifique
211 https://www.lemonde.fr/idees/article/2020/10/19/lutte-contre-le-covid-19-les-lecons-sud-coreenne-et-
japonaise_6056519_3232.html
Arrêt n°4 : Corée du Sud, le traçage dérape
Newsletter « Santé Confinement »

Comme son voisin le Japon, la Corée du Sud fait partie de ces pays asiatiques, avec le
Vietnam, Singapour et Taïwan, en pointe dans la gestion de la crise sanitaire.
Plus expérimentés dans la gestion des épidémies, notamment depuis les épisodes du
SRAS en 2003 et du MERS de 2012 à 2015, tous ces pays ont réagi très tôt.
Dès le début de l’épidémie, la Corée du Sud a impressionné le monde par sa capacité à
contenir la hausse des contaminations avec méthode, réactivité et sang-froid.

Une photographie des quartiers généraux de la cellule de crise sud-coréenne,


en visioconférence, mise en place dès le début de l’épidémie.

La méthode coréenne des « 3 T »


Alors que le Japon a recours à une stratégie baptisée les « 3 C » (souvenez-vous, elle
cible les lieux fermés, fréquentés, avec une faible distance entre les personnes), la méthode
coréenne est, elle, fondée sur les « 3 T » : tests, traçage et traitement par l’isolement.212
Voici les mesures phares prises par le régime sud-coréen :
• Des tests ont été produits en grosses quantités dès janvier. Une campagne de
tests massive a été lancée dès février. Début novembre, le pays a même annoncé
avoir mis au point un test permettant de dépister la grippe et le Covid-19 en même
temps 213;

212 https://www.lefigaro.fr/sciences/covid-19-la-coree-du-sud-poursuit-sa-strategie-de-tracage-agressive-face-au-
rebond-20200904
213 https://www.parismatch.com/Actu/Sante/La-Coree-du-Sud-met-au-point-un-test-permettant-de-detecter-le-
covid-19-et-la-grippe-en-meme-temps-1710591
• La mise à l’isolement et la surveillance (j’y reviens !) systématiques des
personnes testées positives ;
• La création d’« hôpitaux de protection pour le Covid-19 »214, uniquement
dédiés à la prise en charge des malades du coronavirus, permettant une séparation
stricte avec les autres patients ;
• La population, déjà habituée et formée au port du masque, aux mesures
d’hygiène strictes et à la distanciation physique (les fameux gestes barrières),
a été incitée à pratiquer toutes ces recommandations.

Un “Covid drive-in” : vous pouvez venir vous y faire tester en 10 minutes, gratuitement, sans sortir de
votre voiture ! Un gel hydroalcoolique accroché dans un ascenseur public. Ces deux mesures ont été mises
en place dès février en Corée du Sud.
Résultat : la courbe des contaminations a été très vite maîtrisée, le Covid-19 a fait
seulement 509 morts au total, depuis le début de l’épidémie, pour 51 millions d’habitants
(!) et le confinement a été évité.

Comme je vous le disais au sujet du Japon, certains scientifiques estiment que les Sud-
Coréens sont peut-être aussi plus résistants au Covid-19 que d’autres peuples occidentaux :
• parce qu’ils ont déjà connu des épidémies de coronavirus comme le SARS et le
MERS, et auraient développé ce qu’on appelle une « immunité croisée » ;
• parce qu’ils auraient une moins grande « susceptibilité génétique ».
Mais tout de même...

L’économie qui a le mieux résisté de l’OCDE


Ces mesures sanitaires ont été accompagnées d’un plan massif de soutien à l’économie215 :
7,5 milliards d’euros ont été investis dès le départ pour protéger les emplois, suivis

214 http://www.lejournalinternational.info/covid-19-quels-pays-sen-sont-sortis/
215
https://www.undp.org/content/seoul_policy_center/en/home/presscenter/articles/2019/Collection_of_Examples_fr
om_the_Republic_of_Korea/safeguarding-economic-resilience.html
d’environ 10 milliards d’euros reversés à tous les ménages Sud-Coréens ! En août, le taux
de chômage n’y était ainsi que de 3 %.
Quant au PIB de la Corée du Sud, il n’a chuté que de -1,9 % et -2,8 % aux deux premiers
trimestres 2020, contre, je le rappelle, une chute de -13,8 % en France.
C’est la meilleure performance de l’OCDE, une organisation qui rassemble 37 pays
démocratiques et développés.
Le premier ministre Chung Sye-kyun a aussi annoncé plusieurs plans de relance dans des
secteurs stratégiques (la transition écologique et le numérique) pour préparer l’après-
Covid.
Comme d’autres pays asiatiques, la Corée du Sud semble en mesure de tirer son épingle du
jeu et de s’imposer comme un acteur économique incontournable sur la scène internationale
après la crise.
Les experts estiment ainsi que le pays devrait réintégrer le top 10 des pays les plus riches
du monde d’ici à la fin de l’année216.
Mais comme comme son voisin le Japon, la Corée du Sud est confrontée depuis 2 semaines
à une flambée toute relative du nombre de cas : avec près de 300 nouvelles
contaminations quotidiennes217, contre quelques dizaines par jour maximum les mois
précédents...
Des chiffres de contamination qui sont dix fois moins élevés qu’en France, mais suffisants
pour placer le pays en alerte.

3e vague = les lieux à haut risque fermés


En août, la Corée du Sud a déjà connu, comme le Japon dès le mois de juillet, une nouvelle
hausse des cas de contaminations, assimilable à une “deuxième vague”.
Celle-ci a été attribuée par les experts à la reprise du tourisme, et ce malgré le dépistage
dans les aéroports des passagers venus de l’étranger.
C’est donc, cette fois-ci, là aussi une troisième vague qui frappe le pays :

216 http://world.kbs.co.kr/service/news_view.htm?lang=f&Seq_Code=71784
217 https://www.lesechos.fr/monde/asie-pacifique/touches-par-la-troisieme-vague-dinfections-tokyo-et-seoul-
doivent-revoir-leurs-politiques-1267187
Nombre de Sud-Coréens testés positifs au Covid-19, par jour et en milliers, depuis le début de l’épidémie.
Après une première vague en février et une deuxième en août, une reprise de l’épidémie est visible depuis
début novembre.
Les autorités sanitaires disent avoir identifié de nouveaux foyers de contamination dans des
bureaux et de petits rassemblements privés218.
En réaction, elles ont relevé le niveau d’alerte à 1,5 sur une échelle de 5, ce qui renforce les
règles de distanciation sociale, sans aller jusqu'au confinement total219.
Dans plusieurs provinces, dont celle de la capitale, Séoul, les lieux considérés comme à haut
risque, tels que les bars, discothèques, musées, bibliothèques et les écoles accueillant plus
de 300 étudiants, ont ainsi été fermés. Les rassemblements religieux ont été suspendus, et le
télétravail encouragé.
Cette fois, le Premier ministre a en plus exhorté les Sud-Coréens âgés de plus de 60 ans à «
minimiser les sorties et rassemblements inutiles » durant l'hiver.

Un traçage “agressif” et controversé

Voici le formulaire que doivent remplir les Sud-Coréens placés en quarantaine,


avec toutes leurs coordonnées et leur géolocalisation en temps réel.
Comme le Japon, les autorités sud-coréennes misent beaucoup sur la technologie et sur
l’intérêt sanitaire du traçage :

218 https://www.theguardian.com/world/2020/nov/17/south-korea-facing-crisis-says-pm-as-covid-measures-
tightened
219 https://fr.yna.co.kr/view/AFR20201119003200884?section=national/index
• Dès qu’une personne est testée positive, les autorités retracent son itinéraire en
l’interrogeant, mais aussi via ses données personnelles, dont ses transactions par
carte bancaire, les bornes téléphoniques contactées, et si nécessaire les images
récoltées par les caméras de surveillance. Les données GPS ne sont pas incluses dans
cette collecte, et il n’y a pas de géolocalisation géographique fine.
• Les personnes à qui il a été ordonné une quarantaine doivent télécharger une
application qui les localise en permanence, et qui alerte les autorités si elles sortent
de chez elles. Les paiements effectués avec leurs cartes de crédit sont aussi
vérifiés. Les contrevenants s’exposent à une amende de 2500 $ 220.
• Les personnes qui sont entrées en contact avec une personne contaminée
reçoivent une alerte sur leur téléphone. 221
Toutes ces entorses à la vie privée sont permises par la législation depuis l’épidémie du
MERS en 2015.222
Et les autorités sanitaires poussent parfois le traçage numérique beaucoup trop loin...
Le New York Times a par exemple recueilli le témoignage de Kim Ji-seon, testée positive à
Séoul.
Cette Sud-Coréenne de 29 ans a été victime de harcèlement en ligne une fois son identité
révélée par les autorités. En utilisant des outils numériques sophistiqués, les autorités sud-
coréennes ont publiquement révélé son âge, son sexe, le nom de son église et ses
déplacements récents !223
Et ce cas est loin d’être isolé.

Quelles leçons en tirer pour la France ?


Suède, Finlande, Japon, Corée du Sud.
Les 4 pays que nous avons visités pour le moment s’en sortent incontestablement mieux
que la France, à la fois sur le plan sanitaire et économique.
Vous l’avez vu, il existe des différences démographiques, culturelles, technologiques et
politiques importantes entre tous ces pays et la France, qui rendent la comparaison toujours
complexe.
Chacun tirera ses propres conclusions, mais voici, à titre personnel, ce que je constate
globalement :
• Hormis peut-être en Corée du Sud, tous ces pays ont eu recours à un appel à la
vigilance et à la responsabilité de chacun, plutôt qu’à des mesures coercitives : les
gens n’ont jamais eu l’interdiction de sortir de chez eux. Pas d’attestation. Pas de règle
du “1 kilomètre pendant 1h”. Pas de contrôle ni d’amende. Je rappelle que la France
est l’un des seuls pays d’Europe à avoir instauré une limite de distance lors des sorties.

220 https://www.nytimes.com/2020/03/23/world/asia/coronavirus-south-korea-flatten-curve.html
221 https://www.nytimes.com/2020/03/22/health/coronavirus-restrictions-us.html
222 https://www.lefigaro.fr/sciences/covid-19-la-coree-du-sud-poursuit-sa-strategie-de-tracage-agressive-face-au-
rebond-20200904
223 https://www.nytimes.com/2020/09/19/world/asia/south-korea-covid-19-online-bullying.html
L’Angleterre, par exemple, encourage au contraire les personnes habitant seules à
sortir faire un tour dans un parc avec un ou une ami(e) !224
• Des restrictions plus douces, plus graduelles et mieux ciblées : l’accent a été mis
rapidement sur des restrictions de capacité dans les bars et les restaurants, dont on sait
aujourd’hui qu’ils sont parmi les lieux les plus contaminants. En évitant les fermetures
massives des petits commerces considérés comme “non essentiels”.
• Hormis en Suède, ces pays ont pratiqué une politique active et réactive de tests
permettant de détecter les foyers de contamination et de casser les chaînes de
transmission à un stade précoce de l’épidémie.
• Le traçage est un outil utile quand il est bien utilisé, mais dangereux pour la
protection de la vie privée. Vous l’avez vu, le traçage “à la japonaise” permet
d’identifier les éventuels “super-contaminateurs” et de les isoler, tout en permettant de
cibler les “lieux à haut risque” de contamination. Mais l’exemple de la Corée du Sud
montre les dérives possibles de ces dispositifs...
• Il n’a jamais été question dans ces pays de “faire la guerre contre le virus”, ou de
chercher à l’éradiquer. Mais bien de vivre avec. La Suède, dont je vous parlais il y a
deux semaines, a amorcé un léger changement de cap face à la reprise de l’épidémie.
Tenez-vous bien : le Premier ministre a simplement interdit les rassemblements
publics de plus de 8 personnes, tout en reconnaissant une mesure “intrusive” et “sans
précédent” dans l’histoire du pays !225 Il appelle aussi, il est vrai, les Suédois à éviter
de “faire des fêtes, à se rendre à la salle de sport ou à la bibliothèque”... mais ceux qui
veulent le faire pourront continuer à le faire !
• En retour, dans tous ces pays, on note une confiance beaucoup plus élevée des
citoyens en leurs gouvernements et en leurs institutions.

Bien sûr, les arbitrages entre santé publique, santé mentale, économie, protection de la vie
privée et de la liberté individuelle sont difficiles à faire pour tout le monde.
Après tout, j’imagine que vous aussi, ces derniers mois, vous vous êtes souvent demandé s’il
fallait reporter ou non un dîner, une réunion de famille ou une fête d’anniversaire.
Mais il me semble qu’on est en droit de questionner la gestion de la crise sanitaire française,
quand on constate que ces 4 pays, Suède, Finlande, Japon et Corée du Sud, s’en sortent
beaucoup mieux à la fois sur le plan sanitaire et sur le plan économique, sans jamais
avoir recouru au confinement.

224 http://www.slate.fr/story/197151/confinement-covid-19-regle-1-kilometre-distance-sorties-impact-
epidemie?utm_source=ownpage&utm_medium=newsletter&utm_campaign=daily_20201118&_ope=eyJndWlkIjoiZTU
1MDU3MDQ2ZGVhMGY0MTkxNGZkYWM2MTkwMzJhMmEifQ%3D%3D
225 https://www.lalibre.be/international/europe/annulez-tout-la-suede-fait-volte-face-dans-sa-strategie-face-au-
coronavirus-5fb515b97b50a6525b6d14d5
Arrêt n°5: y a-t-il une exception africaine ?
Newsletter « Santé Confinement »

Nous poursuivons notre « tour du monde » des pays aux temps de la pandémie en nous
rendant cette fois-ci en Afrique.

Dès le début de l’épidémie, tous les regards étaient braqués sur le continent africain. Les
experts redoutaient une hécatombe sur ce continent très peuplé (1,2 milliards
d’habitants) et très pauvre.

La plupart des pays africains présentent en plus des failles critiques dans leur système de
santé, selon un rapport publié la semaine dernière par la Commission économique des
Nations unies pour l'Afrique (UN-CEA).

Pourtant, l’Afrique, qui compte 17 % de la population mondiale, ne recense à ce jour que


4 % des cas de contamination[1]...

… et surtout, le continent n’a connu au total que 50 054 décès attribués au Covid-19[2],
soit un peu moins qu’en France, pour 18 fois plus d’habitants !

L’hécatombe annoncée n’a pas eu lieu.

Comment est-ce possible ?

Rendons-nous en Afrique de l'Est, l'une des régions africaines les moins affectées par le
Covid-19, avec seulement 259 000 cas confirmés, et 5 011 décès[3], pour y voir plus clair.

L’exemple du Kenya, pauvre mais résilient

Uhuru Kenyatta, président de la République du Kenya

« La plupart des pays d'Afrique de l'Est consacrent moins de 50 dollars US par personne à la
santé par an, ce qui représente moins de la moitié de la moyenne africaine, à savoir 114
dollars par personne et par an », souligne l’UN-CEA, observant qu’en termes de
financement, de qualité et d'adéquation du système de santé, l’Afrique de l’Est était
« tragiquement mal préparée à une pandémie ».

Et pourtant.

Les 47,5 millions de Kényans semblent largement épargnés par le Covid-19, avec seulement
1452 morts à ce stade, soit un taux de mortalité (le nombre de décès rapporté à la
population générale) très faible de 0,003 % contre 0,08 % en France[4] !

Une équipe de chercheurs britanniques et kényans a collecté des échantillons de sang sur
place pour essayer d’expliquer cet écart[5].

Ils ont trouvé qu’environ 4,3 % des donneurs kényans avaient développé des anticorps au
Covid-19, ce qui correspond aux taux observés en Europe.

Autrement dit, le virus a autant circulé au Kenya qu’en Europe.

Et alors que sur la période étudiée, le Kenya ne comptait que 341 morts, on en comptait
déjà 28 000 en Espagne, malgré des taux d’infection similaires !

Les chercheurs s’avouent incapables d’expliquer pourquoi, mais estiment que la


démographie du pays doit jouer un rôle important.

D’où vient cette « exception africaine » ?


Passons en revue les nombreuses hypothèses avancées par les scientifiques pour expliquer
cette très faible mortalité africaine :

• La jeunesse de sa population : l’Afrique est la région la plus jeune de la planète,


avec un âge médian (19,7 ans) plus de deux fois inférieur à celui de l’Europe (42,5
ans). Or l’âge est, vous le savez, l’un des principaux facteurs de risque lors d’une
infection au Covid-19 ;

• Un climat chaud qui semble jouer un rôle important : la flambée de l’épidémie en


Afrique du Sud (qui concentre la moitié des cas du continent !) a en effet été
observée pendant l’hiver austral. Et actuellement, le Maghreb qui est le plus touché
par la « deuxième vague », entre à son tour dans l’hiver. Il y a donc bien une forte
corrélation et certains épidémiologistes comme Jean-François Toussaint estiment
que le Covid-19 serait le plus virulent autour de 10°C, ce qui correspond aux
températures observées à Wuhan en janvier, ou chez nous au début du printemps[6].

• Le fait de vivre davantage en extérieur sur un continent où la population reste


encore en majorité rurale, ce qui causerait moins de risque de contamination, mais
aussi moins de sédentarité, responsable de la plupart des comorbidités associées aux
risques de décès plus élevés du Covid-19 ;

• Une faible insertion dans l’économie mondiale, qui aurait limité au moins dans un
premier temps la circulation du virus et l’importation de cas par les vols
internationaux. On constate que les pays les plus touchés, comme l’Afrique du Sud,
sont les pays les plus « connectés » ;
• Un savoir-faire dans la gestion des épidémies (paludisme, rougeole, choléra,
Ebola…) que n’ont plus les pays occidentaux ;

• Une possible forme d’immunité liée à l’exposition régulière à des épidémies, qui
aurait renforcé la résistance des Africains aux virus.

Beaucoup questionnent aussi la fiabilité des chiffres africains, notamment le nombre de


cas recensés, puisque le niveau de dépistage reste très faible, avec seulement 20 millions de
personnes testées au total sur le continent.

Pourtant, on ne relève aucun pic de mortalité inexpliqué dans ces pays, qui aurait pu laisser
penser que l’épidémie soit « passée sous les radars ».

Enfin, d’autres chercheurs ont émis l’hypothèse que le fort ensoleillement de l’Afrique
favoriserait de bons taux sanguins de vitamine D, dont on sait aujourd’hui la forte
corrélation avec la gravité des infections au Covid-19.

Mais des études récentes sont venues tordre le cou à cette idée reçue : la population africaine
serait tout autant carencée en vitamine D que le reste du monde [7].

Loin d’être un miracle, il faut souligner que le Kenya, comme les autres pays africains, a
pris très tôt des mesures radicales.

Des mesures radicales, prises très tôt


« La réaction précoce des gouvernements dans la gestion du nouveau coronavirus, la
maîtrise des méthodes de dépistage et de traçage dans une région habituée à gérer des
contagions récurrentes constituent l’élément décisif pour expliquer l’évolution singulière du
continent », explique le docteur Ngoy Nsenga, responsable de la réponse aux crises en
Afrique à l’OMS[8] :

Voici la liste des mesures prises dès le mois de mars au Kenya, alors que le pays ne
comptait que 8 cas testés positifs et n’était pas encore touché par la première vague. La
plupart de ces mesures sont toujours en vigueur :

• Fermeture des frontières pour les non-nationaux et non-résidents dès la mi-mars ;

• Fermeture des écoles et universités ;

• Fermeture des bars et boîtes de nuit et vente uniquement à emporter pour les
restaurants ;

• Télétravail recommandé pour les administrations et tous ceux qui le peuvent ;

• Mise en place de distanciation physique dans les bus ;

• Interdiction des mariages et restriction à 15 personnes maximum pour tous les


événements publics ;

• Couvre-feu national de 19h à 5h du matin.


Une 2e vague plus forte que la première

Nombre de décès enregistrés par semaine (pour 100 000 habitants) au Kenya depuis le début
de l’épidémie de Covid-19. La première vague a démarré à la mi-juillet, tandis qu’une
deuxième vague, plus mortelle, a frappé le pays fin octobre

Le nombre de cas positifs dépasse désormais régulièrement la barre d’un millier par
jour, alors que le pic enregistré, en juillet dernier, lors de la première vague, n’avait pas
dépassé les 960 cas[9].

Cette recrudescence, plus forte et plus mortelle que la première vague, inquiète.

En une semaine, 4 médecins de renom et spécialistes de la santé publique au Kenya sont


décédés après avoir été contaminés par le coronavirus. L’Union des médecins, pharmaciens et
dentistes ainsi que les évêques du pays accusent le gouvernement d’exposer le personnel de
santé à des conditions de travail qui le rendent vulnérable au Covid-19[10].

Début novembre 2020, la police kényane a arrêté au moins 1000 personnes pour avoir
bravé les mesures de confinement, interpellées pour la plupart dans des bars, quelques
heures après l'entrée en vigueur du couvre-feu en mars [11].

2 millions de pauvres supplémentaires


Les experts estiment que près de 38 millions d’emplois ont été détruits en Afrique de l’Est
à cause de la pandémie.

Pourtant, le Kenya a malgré tout enregistré une croissance légèrement positive (+1 %) pour
l’année 2020 [12] , alors que la croissance était de +5,9 % en 2019.

« Le Kenya a fait des progrès considérables en matière de réduction de la pauvreté au cours


des dernières années, mais la Covid-19 a détruit les moyens de subsistance de nombreux
Kényans, poussant environ deux millions de personnes dans la pauvreté […] Une réponse
rapide et bien ciblée est nécessaire pour protéger les moyens de subsistance et éviter
d'enfermer davantage de personnes dans la pauvreté à long terme », a déclaré Utz Pape,
économiste à la Banque mondiale[13].

Car plus que le Covid, c’est le spectre de la famine, les risques de stigmatisation et les
effets sur la santé mentale qui sont aujourd’hui redoutés au Kenya comme dans une bonne
partie de l’Afrique.

Au-delà du virus, des dégâts psychiques


Les ONG ont relevé une augmentation des difficultés psychologiques (anxiété, stress) de
la population, notamment dans le camp de réfugiés de Dabaab, qui compte un demi-million
de personnes [14].

Malgré le faible taux de contamination, les personnes touchées sont susceptibles d’être
stigmatisées, à cause d’une peur toujours vive du virus[15]. 370 suicides ont ainsi été
constatés au Kenya, directement imputables à la pandémie et à ses effets sur l’économie[16].

À ce tableau pas très rose, on pourrait ajouter les suspicions de corruption : plus de 21
millions de dollars destinés à la lutte contre le coronavirus auraient été détournés de leur
objectif au sein de l'agence publique chargée du matériel médical.

Les responsables de l’agence Kemsa sont soupçonnés de collusion et de corruption à


travers la surfacturation d’équipements, des achats inutiles ou sans autorisation, et du
détournement de fonds pur et simple[17].

L’exemple du Kenya nous montre ainsi que même dans les pays où le taux de mortalité est
très faible, les effets de l’épidémie restent importants sur l’économie, la santé mentale, tout
en révélant de manière souvent tragique les dysfonctionnements déjà présents.

L’Afrique se montre malgré tout résiliente, et a bien mieux tenu le choc que ne le
prédisaient les « experts ».

Nous ne pouvons qu’espérer que la deuxième vague qui la touche actuellement soit bel et bien
passée, comme semblent le montrer les indicateurs.

[1] https://www.lemonde.fr/afrique/article/2020/11/18/peu-de-malades-ont-developpe-des-formes-graves-du-covid-en-
afrique_6060239_3212.html
[2] https://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-4a11d568-2716-41cf-a15e-7d15079548bc
[3] https://afrique.latribune.fr/economie/conjoncture/2020-11-26/afrique-de-l-est-quelque-38-millions-d-emplois-perdus-a-
cause-de-la-pandemie-863377.html
[4] https://sante.journaldesfemmes.fr/fiches-maladies/2622115-victimes-covid-19-coronavirus-age-moyen-deces-profil-
femmes-hommes-jeune-personnalites-aujourd-hui/#coronavirus-taux-mortalite
[5] https://medicalxpress.com/news/2020-11-exploring-kenya-covid-infection-death.html
[6]“Futurapolis Santé : Comment suivre l'épidémie et anticiper son évolution par Jean-François Toussaint”, voir à 17:10,
https://www.youtube.com/watch?v=rNx49oIadug&ab_channel=LePoint
[7] https://theconversation.com/think-vitamin-d-deficiency-is-not-common-in-africa-think-again-140080
[8] https://www.lemonde.fr/afrique/article/2020/11/18/peu-de-malades-ont-developpe-des-formes-graves-du-covid-en-
afrique_6060239_3212.html?xtor=EPR-33281130-%5Bfilgood%5D-20201125-%5Ba_decouvrir_titre_4%5D
[9] https://www.rfi.fr/fr/afrique/20201031-covid-19-kenya-inqui%C3%A9tude-mesures-plus-s%C3%A9v%C3%A8res-
perspective
[10] https://africa.la-croix.com/covid-19-au-kenya-les-eveques-sinquietent-pour-les-soignants/
[11] https://www.bbc.com/afrique/region-54881554
[12] https://afrique.latribune.fr/economie/conjoncture/2020-11-26/afrique-de-l-est-quelque-38-millions-d-emplois-perdus-a-
cause-de-la-pandemie-863377.html
[13] https://www.agenceecofin.com/social/2711-82961-kenya-selon-la-banque-mondiale-le-coronavirus-a-pousse-2-millions-
de-personnes-dans-la-pauvrete
[14] https://www.msf.org/kenya-covid-19-further-fuels-mental-health-crisis-dadaab
[15] https://blogs.lse.ac.uk/africaatlse/2020/07/22/low-infection-numbers-kenya-capture-impact-stigma-covid19/
[16] https://www.pd.co.ke/news/covid-stress-pushing-more-people-to-suicide-51490/
[17] https://www.rfi.fr/fr/afrique/20201001-kenya-nouvelles-r%C3%A9v%C3%A9lations-le-scandale-corruption-
li%C3%A9-covid-19
Les dossiers d’Alternatif Bien-Être
COVID contre-enquête : 50 solutions naturelles passées sous silence
Directeur de la publication : Rodolphe Bacquet
Dossier réalisé par l’équipe de rédaction d’Alternatif Bien-Être à partir d’articles de différents
auteurs. Dans le cadre de la création de ce dossier spécial et du travail d’édition associé, nous
attirons votre attention sur le fait que les informations y figurant relèvent d’un choix éditorial et
ne peuvent refléter l’étendue et les nuances d’opinions de l’auteur. Pour en savoir plus, nous vous
invitons à consulter les articles originaux des auteurs.
Auteurs :
Rodolphe Bacquet, Florent Cavaler, Emmanuel Duquoc, Aude Grézy, Céline Sivault, Dominique
Rueff, l’équipe de rédaction d’ABE
Articles parus dans la Newsletter « Santé Confinement » :

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• « Boostez l’efficacité de votre masque avec les huiles essentielles »
• « Le confinement n’aiderait pas à sauver des vies, selon des chercheurs »
• « Une étude américaine a réussi à quantifier les risques d’infection liés à différents lieux »
• « Tour du Monde du Covid », parties 1-5

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