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Imagine

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Words & Music by
Slowly John Lennon

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Imagine there’s no heaven. 5
It’s easy if you try.
No hell below us, above us only sky.
Imagine all the people
living for today. Ah.

Imagine there’s no countries.


It isn’t hard to do.
Nothing to kill or die for,
and no religion too.

Imagine all the people


living life in peace.
You, you may say I’m a dreamer,
but I’m not the only one.
I hope someday you’ll join us
and the world will be as one.

Imagine no possessions.
I wonder if you can.
No need for greed or hunger,
a brotherhood of man.
Imagine all the people
sharing all the world.
You, you may say I’m a dreamer,
but I’m not the only one.
I hope someday you’ll join us
and the world will live as one.

Vor 50 Jahren veröffentlichte John Lennon „Imagine“


In weltpolitisch bewegten Zeiten schrieb John Lennon – ein Jahr nach Auflösung der Beatles – seinen
Song „Imagine“. Der musikalische Appell gegen Krieg, Habgier und Hunger in der Welt wurde zur
Hymne der Friedensbewegung. Am 11. Oktober 1971 wurde die Single veröffentlicht.
Von Alfried Schmitz
„Stell Dir vor, es gibt keinen Himmel und keine Hölle. Stell Dir vor, es gibt keine Staaten und keine
Religion, nichts wofür man tötet oder stirbt. Stell Dir vor, es gibt keinen Besitz, keine Habgier, keinen
Hunger. Stell Dir vor, alle Menschen leben in Frieden und in einer brüderlichen Gemeinschaft auf dieser
Erde.“
„Ich staune immer wieder, wenn ich den Text höre und lese. Diese Friedensbotschaft so zu formulieren.
Ich finde, sie trifft direkt ins Herz und spricht jeden und jede an. Das ist die große Kunst. Dieser nicht-
appellative Charakter, nicht dieser Befehlston: Wir müssen Frieden herstellen! Sondern: Stell Dir vor, es
könnte Frieden sein.“

Der intellektuellste Beatle


Sagt der John Lennon-Biograf Nicola Bardola. Als die Single „Imagine“ am 11. Oktober 1971
veröffentlicht wird, ist John Lennon 31 Jahre alt. Wie seine ehemaligen Bandkollegen hat auch er sich
mit den Jahren künstlerisch weiterentwickelt. Doch anders als George, Paul und Ringo, begreift sich
John als Intellektueller, der die Weltpolitik kritisch verfolgt.
Es sind vor allem die schrecklichen Bilder des Vietnamkriegs, die ihn Ende der 1960er zum Pazifisten
werden lassen.

Anhörung eines Mörders – Warum John Lennon sterben musste


Vor 40 Jahren, am 8. Dezember 1980, wurde John Lennon vor seinem New Yorker Wohnsitz am Central
Park von Mark David Chapman erschossen. Mit dem Mord überträgt Chapman das öffentliche Interesse
an Lennon auf sich. Von da an ist er kein Niemand mehr. Er ist der berühmteste Mörder der Welt. Wer
tötet, lebt ewig.
Als John Lennon im Dezember 1980 vor seiner New Yorker Wohnung auf offener Straße von einem
geistig verwirrten Mann erschossen wird, erreicht das Lied binnen weniger Tage Platz eins der britischen
Hitparade. Ein Zeichen für die besondere Magie des Liedes und seiner Botschaft für eine gewaltfreie
Welt.
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Marketing-Team Lennon-Ono
In seiner zweiten Frau, der japanischen Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono, findet John Lennon eine energische
Mitstreiterin. Bei ihrer gemeinsam inszenierten „Bed-In“-Performance nehmen sie Anfang 1969 den Song „Give
peace a chance“ auf und werben vor Journalisten aus aller Welt und vor laufenden Kameras vom Bett aus für ihr
Anliegen.
„So, we’re saying: Give peace a chance … Unsere Botschaft lautet: Gebt dem Frieden eine Chance. Und das
nicht nur für eine Dauer von vielleicht zehn Jahren, sondern für immer. Und ich möchte den Frieden jetzt. Und
wir könnten jetzt Frieden haben, wenn wir ihn jetzt wirklich wollen.“
Angeblich an einem Vormittag geschrieben
Weitaus weniger kämpferisch formuliert Lennon seine Friedensbotschaft zwei Jahre später in dem Song
„Imagine“, von dem er sagt, er habe ihn an nur einem Vormittag geschrieben.
Als Ende Mai 1971 die Aufnahmen für die Langspielplatte „Imagine“ beginnen, platzt seine Villa, wo er sich
westlich von London auch ein Studio eingerichtet hat, aus allen Nähten, so viele Gastmusiker hat er eingeladen.
„Die Aussagen sind von zeitloser Gültigkeit. Und mit diesen Aussagen: Ich bin ein Träumer, aber vielleicht bin
ich nicht allein. Diese ganz sanfte Aufforderung vielleicht mit Yoko und John zu träumen, darin verbirgt sich
sicher die nicht nachlassende Wirkung dieses Liedes.“

50 Jahre „Imagine“ – Friedenshymne mit menschlichem Abgrund


Ode an den Idealismus oder schlimmer Kitsch: Die Meinungen zu John Lennons Song „Imagine“ gehen
auseinander. Für den Journalisten Jens Balzer zeugt das Lied auch von politischer Radikalisierung.
Für den Titelsong des Albums entscheidet sich Lennon jedoch für eine kleine Besetzung: Klaus Voormann am
Bass, Alan White am Schlagzeug, er selbst als Sänger und Pianist.
Yoko Onos Beteiligung am Album ist groß. Aus einem ihrer Gedichte entnimmt Lennon seine Textinspiration für
den Titelsong. Außerdem fungiert sie bei den Studioaufnahmen als Co-Produzentin, gestaltet das Cover der
Langspielplatte und, wie auch bei anderen Projekten zuvor, sorgt sie dafür, dass die Entstehung des gesamten
Albums filmisch dokumentiert wird.

Zwei Millionen Mal verkauft


Die Single „Imagine“ und auch das gleichnamige Album werden zum größten kommerziellen Erfolg in Lennons
Solo-Karriere. Alleine die Single erreicht Verkaufszahlen von annähernd zwei Millionen Exemplaren und wird in
den Folgejahren von über zweihundert Künstlerinnen und Künstlern neu vertont. Biograf Nicola Bardola
vermutet warum: