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Biographie des Quatorze Infaillibles (as)

LE PROPHÈTE MOHAMMAD (SAWS).......................................................................7


I - A la Mecque........................................................................................................................................................7
Qouraych et Hachem............................................................................................................................................7
Abdoul Mouttaleb et Abdoullah...........................................................................................................................7
Enfance et jeunesse du Prophète (pslp)................................................................................................................8
Une étincelle de la sagesse de Mohammad (pslp)................................................................................................8
La Révélation........................................................................................................................................................9
Le début de la répression......................................................................................................................................9
La guerre économique contre l'Islam.................................................................................................................10
La Hijra...............................................................................................................................................................11

II- Après la Hijra...................................................................................................................................................11


Le premier état Islamique...................................................................................................................................11
Le changement de direction de la prière.............................................................................................................12

A la défense de l'Islam..........................................................................................................................................13
1 - La bataille de Badr........................................................................................................................................13
2- La bataille d'Ouhd..........................................................................................................................................13
3- La bataille du Fossé........................................................................................................................................15
4- Le châtiment des traîtres................................................................................................................................16
5- L'armistice de Houdeybieh.............................................................................................................................17
6- La campagne de Khaybar...............................................................................................................................18
7- Fadak..............................................................................................................................................................19
8- La bataille de Mo'ta........................................................................................................................................20
9- Violation de l'acte de Houdeybieh.................................................................................................................20

III- Après la Victoire.............................................................................................................................................21


La conquête de la Mecque..................................................................................................................................21
L'amnistie générale.............................................................................................................................................22
La bataille de Houneyn.......................................................................................................................................22
La bataille de Tabouk.........................................................................................................................................23
La Mosquée des hypocrites................................................................................................................................23
Vers Tabouk.......................................................................................................................................................24
Le désaveu à l'égard des polythéistes.................................................................................................................25

BIOGRAPHIE DU PREMIER IMAM : ‘ALI IBN ABI TALIB.......................................26


I- Naissance et Enfance.........................................................................................................................................26
Naissance............................................................................................................................................................26
Sous l'ombre du Prophète (pslp).........................................................................................................................26
Une jeunesse au service de l'Islam ....................................................................................................................27
Une page de sa grande morale............................................................................................................................28

II- Après le Testament de Ghadir Khom............................................................................................................29


Le parachèvement de la religion ........................................................................................................................29

La succession .........................................................................................................................................................31

III- Le gouvernement du commandeur des croyants.........................................................................................32

................................................................................................................................................................................32
Ali contre les rebelles.........................................................................................................................................32
Quelques pages éblouissantes de la morale d'Ali (psl).......................................................................................34

1
L'Imam des pauvres............................................................................................................................................35
L'abolition des privilèges....................................................................................................................................37

BIOGRAPHIE DE SAÏDATU NISSÂ-I L’ALAMÎN : FATIMA ZAHRA.......................39


Naissance et Enfance.............................................................................................................................................39
Introduction........................................................................................................................................................39
La naissance........................................................................................................................................................40

II- Sa Vie................................................................................................................................................................41
Le mariage de Fatima Zahra (pse)......................................................................................................................41
Les offices du mariage........................................................................................................................................41
Les fruits ............................................................................................................................................................42
Le rang de Fatima (pse)......................................................................................................................................43
Le départ du père ...............................................................................................................................................43
Fatima après le décès du Prophète (saw)............................................................................................................44

Le Sermon de Fatima Az-Zahra (AS).................................................................................................................46


Références:.........................................................................................................................................................46
Partie 1: ..............................................................................................................................................................47
LE MONOTHÉISME LES ATTRIBUTS DE DIEU ET LE BUT DE LA CRÉATION..................................47
Partie 2:...............................................................................................................................................................48
LE HAUT GRADE DU PROPHÈTE (SAAWS), SES TRAITS DE CARACTÈRE ET SES IDEAUX..........48
Partie 3 :..............................................................................................................................................................49
L'IMPORTANCE DU LIVRE D'ALLAH, LES SECRETS ET LA PHILOSOPHIE DES PRÉCEPTES ......49
Partie 4 :..............................................................................................................................................................50
DÉTERMINATION DE SA POSITION PAR LA DAME DE L’ISLAM FACE AU SYSTÈME DOMINANT
............................................................................................................................................................................50
Partie 5 :..............................................................................................................................................................51
LA TEMPÊTE QUI SE LEVA APRÈS LA MORT DU PROPHÈTE (SAAWS)...........................................51
Partie 6 :..............................................................................................................................................................52
L'USURPATION DE "'FADAK", LES PRÉTEXTES AVANCES PAR LES USURPATEURS POUR
JUSTIFIER LES FAITS ET SA RÉPONSE, STRICTE ET DÉCISIVE ..........................................................52
Partie 7 :..............................................................................................................................................................53
APPEL AU SECOURS AUX "ANSARS.........................................................................................................53

BIOGRAPHIE DU DEUXIÈME IMAM : AL-HASSAN ...............................................57


- Naissance et Enfance...........................................................................................................................................57
Naissance............................................................................................................................................................57
Sa piété...............................................................................................................................................................57
Sa générosité.......................................................................................................................................................58

II- Sa Vie................................................................................................................................................................58
L'Imam et le pouvoir..........................................................................................................................................58
Les complots de Muawiya..................................................................................................................................59
Les préparatifs de la guerre................................................................................................................................59
La paix................................................................................................................................................................61
Muawiya viole l'acte de paix..............................................................................................................................61
L'assassinat de l'Imam (psl)................................................................................................................................62

BIOGRAPHIE DU TROISIÈME IMAM : AL-HUSSEIN .............................................63


I- Naissance et Enfance........................................................................................................................................63
Naissance............................................................................................................................................................63
A l'époque de son père (psl) ..............................................................................................................................63

II- Imam Husseini : Sauveur de l'Islam..............................................................................................................64

2
Face à Yazid ......................................................................................................................................................64
Mouslem face à Ibn Ziyad..................................................................................................................................65
L'Imam sur la route de Karbala'.........................................................................................................................66
Les objectifs de l'Imam al Hussein (psl).............................................................................................................66
Achoura'..............................................................................................................................................................66
Les enseignements de Karbala'...........................................................................................................................68

III- De la Morale du Maître des Martyres .........................................................................................................68


Partout avec Dieu !.............................................................................................................................................68
L'Imam au service des misérables......................................................................................................................69

IV- Victoire du Sang sur le Sabre........................................................................................................................69


La commémoration du jour de Achoura'............................................................................................................69
La victoire de l'Imam al Hussein (psl)................................................................................................................70

BIOGRAPHIE DU QUATRIÈME IMAM : ALI SAJJAD..............................................71


I- Naissance et Enfance........................................................................................................................................71
Naissance............................................................................................................................................................71
Sa morale et ses qualités.....................................................................................................................................71

II- Sa Vie................................................................................................................................................................73
Devant le massacre de Karbala'..........................................................................................................................73
Avec les prisonniers...........................................................................................................................................73
Au palais du gouverneur.....................................................................................................................................73
Vers Damas........................................................................................................................................................74
L'Imam (psl) face à Yazid .................................................................................................................................75
A l'époque de l'instabilité politique....................................................................................................................76
L'Imam (psl) et Abdoul Malek...........................................................................................................................77
Face à Hichem....................................................................................................................................................77
Quelques thèmes du manuel Sajjadia ................................................................................................................77
L'opuscule des droits..........................................................................................................................................78

Eclairages lumineux..............................................................................................................................................79
La méthode de l’Imâm ‘Ali Ibn al-Hussein (p) dans la construction sociale et spirituelle................................79
Voire ses défauts avant de voir ceux des autres ................................................................................................79
Gagner le Paradis sans passer par le jugement...................................................................................................80
Savoir pour agir .................................................................................................................................................80
La richesse est dans le contentement..................................................................................................................81
Le meilleur et le plus pieux parmi les gens .......................................................................................................82

BIOGRAPHIE DU CINQUIÈME IMAM : MOHAMMAD BAQER ..............................83


I- Naissance et Enfance.........................................................................................................................................83
Naissance............................................................................................................................................................83
Mode de vie et morale de l'Imam (psl) ..............................................................................................................83
L'Imam (psl), ouvreur et élargisseur des sciences .............................................................................................84

II- Sa Vie................................................................................................................................................................85
Discussion avec un savant chrétien ...................................................................................................................85
Une preuve de tir ...............................................................................................................................................86
La monnaie islamique ........................................................................................................................................87
Les disciples de l'Islam ......................................................................................................................................87
Le martyre de l'Imam (psl).................................................................................................................................88

BIOGRAPHIE DU SIXIÈME IMAM : JA’FAR SADIQ................................................89


I- Naissance et Enfance.........................................................................................................................................89

3
Naissance............................................................................................................................................................89
L'ère de l'Imam (psl)...........................................................................................................................................89

II- Sa Vie................................................................................................................................................................90
Témoignages sur sa morale................................................................................................................................90
La bienfaisance anonyme...................................................................................................................................91
L'Imam (psl) et Sofian Ath-Thawr.....................................................................................................................92
L'Imam (psl) et le commerce..............................................................................................................................92
Des leçons d'assistance sociale...........................................................................................................................93
Son œuvre académique.......................................................................................................................................95
L'Imam (psl) contre l'hérésie .............................................................................................................................95
L'école Jafarite....................................................................................................................................................96
Face à El Mansour..............................................................................................................................................97
La mouche d'El Mansour ...................................................................................................................................98

Le martyre de l'Imam (psl)..................................................................................................................................98

BIOGRAPHIE DU SEPTIÈME IMAM : MOUSSA AL-KAZIM....................................99


I - Naissance et Enfance........................................................................................................................................99
L’Imam Moussa Al-Kadhim : Celui qui se contient..........................................................................................99
Son enfance........................................................................................................................................................99

II -Son Imamat....................................................................................................................................................100

Mort de l’Imam (as)............................................................................................................................................101

Quelques paroles de l’Imam Moussa Al-Kadhim (as).....................................................................................101

BIOGRAPHIE DU HUITIÈME IMAM : ALI AL-REDA..............................................102


I - Naissance et Enfance......................................................................................................................................102
Celui qui se prosternait pendant plusieurs heures ...........................................................................................102

La cause de la mort de Ali Al-Rezâ...................................................................................................................103

Quelques paroles de l’Imam Reda (as)..............................................................................................................103

II- Sa Vie..............................................................................................................................................................104
L’humanisme du Message dans les caractères moraux de l’Imâm ar-Ridâ (p)................................................106
Des bons caractères issus du Prophète (P).......................................................................................................106
La dévotion de l’Imâm.....................................................................................................................................108

La Méthode de l’Imam pour Former les Autres..............................................................................................110

BIOGRAPHIE DU NEUVIÈME IMAM : MOHAMMAD ALI A-TAQI.........................112


I- Naissance et Enfance.......................................................................................................................................112

Mort de l’Imam (as)............................................................................................................................................113

Quelques paroles de l’Imam Al-Jawad (as)......................................................................................................113

II - Sa Vie.............................................................................................................................................................113
L’Imâm miraculeux..........................................................................................................................................113
L’Imâm al-Jawâd (p), le miracle de l’Imâmat..................................................................................................114

4
Lettres de l’Imâm ar-Ridâ (p) à son fils l’Imâm al-Jawâd (p) .......................................................................119
Les responsabilités et les instructions de l’Imâmat..........................................................................................120
Ne pas être un ennemi de Dieu.........................................................................................................................121
La colère pour Dieu face à la déviance............................................................................................................122
Sous l’œil protecteur de Dieu, en dépit de tous les défis..................................................................................123
Les enseignements de l’Imâm (p) et ses instructions à ses compagnons.........................................................124
L’Imâm al-Jawâd (p) encourage les bonnes actions.........................................................................................124

BIOGRAPHIE DU DIXIÈME IMAM : ALI AL-NAQI..................................................126


I- Naissance et Enfance.......................................................................................................................................126

II- Sa Vie..............................................................................................................................................................126
L'Imam Hadi, porte-étendard en charge de guider les musulmans..................................................................126
Le gouvernement tyrannique du calife d'abbasside..........................................................................................126
L'Imam Hadi, sous la surveillance ...................................................................................................................128
Le rôle et la position de l'Imam Hadi par rapport aux événements de son époque..........................................129
Les restrictions imposées aux activités de l'Imam Hadi...................................................................................129
La révolte des Alaouites ..................................................................................................................................130

BIOGRAPHIE DE L'IMAM HASSAN AL-ASKARI...................................................131


I- Naissance et Enfance.......................................................................................................................................131
Naissance..........................................................................................................................................................131

II- Sa Vie..............................................................................................................................................................132
L'Imam vu par ses ennemis..............................................................................................................................132
Face à l'instabilité politique..............................................................................................................................132
L'Imam sous l'oppression.................................................................................................................................132
L'activité scientifique de l'Imam.......................................................................................................................133
Contre le charlatanisme....................................................................................................................................133
Une leçon de réforme.......................................................................................................................................134
Avec le philosophe d'Iraq.................................................................................................................................135
Consolation et bon présage...............................................................................................................................135

Le martyre de l'Imam.........................................................................................................................................136

BIOGRAPHIE DE L'IMAM MAHDI...........................................................................137


I- Naissance Secrète de l'Imam.........................................................................................................................137
La terreur stérile des Abbassides......................................................................................................................137

Naissance de l'espoir...........................................................................................................................................138

II- La Vie de l'Imam Al-Mahdi..........................................................................................................................138


Narjess..............................................................................................................................................................138
Etape 1 : Avec son père....................................................................................................................................139
Etape 2 : Après le décès de son père................................................................................................................139
Etape 3 : La grande occultation........................................................................................................................140
Une page de l'histoire.......................................................................................................................................140

III- La Grande Attente.......................................................................................................................................141


L'attente............................................................................................................................................................141
La réapparition..................................................................................................................................................141

IV- L'Age de l'Imam Al-Mahdi.........................................................................................................................142


L'âge de l'attente...............................................................................................................................................142

5
La justice..........................................................................................................................................................143

6
Le Prophète Mohammad (saws)

I - A la Mecque

Qouraych et Hachem

Qouraych est le nom d'une tribu arabe vivant dans la région du Hedjaz, c'est à dire à l'ouest de
la Péninsule Arabe ; cette tribu était la plus célèbre et la plus prestigieuse de toutes les tribus
arabes.

Le prestige de la tribu de Qouraych revenait déjà au quatrième grand père de notre grand
prophète Muhammad (pslp), Qouçaye fils de Kilèb qui avait l'honneur de gérer des affaires de
la demeure divine : la Kaaba autour de laquelle la ville de la Mecque était bâtie.
La tribu de Qouraych était constituée de plusieurs grandes familles dont la plus honorable
était celle des enfants de Hachem à laquelle appartient le sceau des prophètes.
Hachem était très connu par sa générosité et sa grandeur d'âme et il était respecté par tous les
habitants de la Mecque ; en réalité sa réputation dépassait bien les limites de cette ville
puisqu'il avait la fonction de préparer les repas des pèlerins de la sainte demeure à chaque
saison de pèlerinage.

Hachem avait mérité son surnom depuis une année de sécheresse et de famine qui frappa la
région et toucha sérieusement la tribu de Qouraych.

A ce moment là, il fut le premier à avoir l'idée de faire cuire et distribuer un potage à base de
pain, ce qui permit à tous les gens de manger à leur faim.

En outre, Hachem était le premier à organiser les grands commerces de l'hiver et de l'été ;
méritant ainsi le surnom de Seyyed (maître : appellation qui reste jusqu'à nos jour comme
spécification de sa descendance).

Abdoul Mouttaleb et Abdoullah

Après Hachem, Âbdoulmouttaleb lui succéda au pouvoir spirituel et moral de la tribu de


Qouraych, et c'est à son époque que le roi d'Abyssinie, Abraha voulut détruire la Kaâba, et
que par la puissance de Dieu, Le Tout Haut, ce mécréant et son armée furent détruits à la
proximité de la demeure sacrée.

Ce grand miracle donna encore plus de prestige à Âbdoulmouttaleb qui vit ainsi sa position
parmi toutes les tribus arabes fortifiée et consolidée.

Âbdoulmouttaleb avait beaucoup d'enfants, mais Abdoullah était parmi eux le meilleur et le
plus aimable.

Àbdoullah avait vingt ans quand il se maria avec E'minèh fille de Wehb et le fruit de ce
mariage béni fut notre maître et prophète Muhammad (pslp).

7
Enfance et jeunesse du Prophète (pslp)

La naissance du prophète (pslp) fut deux mois après l'année de l'éléphant pendant laquelle
l'armée d'Abraha fut détruite. Le père de notre grand prophète fut décédé alors que sa
glorieuse femme était encore enceinte.

Lorsque E'minèh mit au monde le plus prestigieux bébé de l'univers, il fut adopté par son
grand père Âbdoulmouttaleb ; et c'est ainsi que Muhammad (pslp) passa une bonne partie de
son enfance sous la tutelle de son honorable grand père qui était une véritable compensation
divine de l'orphelinat de notre maître et prophète.

Depuis sa jeunesse, Muhammad (pslp) jouissait d'une réputation hors du commun. Les gens
de la Mecque ne l'appelaient que par des surnoms comme : le sincère, le probe etc. et ils
consignaient chez lui leurs biens et argents.

Muhammad (pslp) aimait beaucoup les pauvres et les mesquins, et avait l'habitude de partager
ses repas avec eux. Il prêtait toujours l'oreille à leurs lamentations et n'épargnait aucun effort
pour résoudre leurs problèmes.

Une fois, des jeunes de la Mecque établirent une alliance dite pacte des vertueux pour la
protection des faibles et des opprimés et la défense de leurs droits contre tout prévaricateur ou
oppresseur ; Muhammad (pslp) les joignit rapidement et leur prêta aide et soutien puisque les
principes sur lesquels ce pacte fut construit s'accordaient parfaitement avec sa morale.

Sous la demande de son oncle Aboutaleb, Muhammad (ps1p) participa à l'une des caravanes
commerciales de Khadija, dame honorable de Qouraych, qui lui confia son commandement et
sa gestion.

Lorsque Khadija prit état des qualités morales de Muhammad (pslp), elle lui proposa le
mariage et il accepta.

Khadija était une femme vertueuse et riche. Son soutien et dévouement absolus pour son mari
en font d'elle une femme exemplaire pour toute l'humanité.

Avec ces qualités, elle méritait bien d'être l'unique mère de la descendance purifiée du grand
prophète (pslp). En effet, c'était elle qui mit au monde la prestigieuse Fatima (pse), mère de
Hassan, Hussein et leur sœur Zeynab ; et c'était de Hussein (psl), son petit fils, qu'allaient
naître les neuf Imams de AhlulBeyt, l'un de l'autre, pour bénir tout l'univers.

Une étincelle de la sagesse de Mohammad (pslp)

Dix ans après le mariage de Khadija et Muhammad (pslp), de grandes inondations


submergèrent la Mecque et endommagèrent sérieusement la demeure sacrée.

Qouraych décida alors de reconstruire la Kaâba, et toutes les tribus se partagèrent cet honneur.
Lorsque la construction fut achevée et le temps de remettre la pierre noire à sa place arriva,

8
toutes les familles de Qouraych se disputèrent l'honneur de son transport. Cette dispute ne
tarda pas à dégénérer en une prémisse de bataille armée.

A ce moment critique, Muhammad (pslp) intervint pour calmer les esprits et ramener la paix
et la concorde en proposant à toutes les tribus en querelle de participer tous ensembles à ce
grand honneur :

C'est ainsi qu'il enleva son pardessus, le posa sur terre, prit la pierre noire avec ses propres
mains, la remit sur son habit et invita toutes les tribus à la transporter en tenant le tissu chacun
par un bout.

La Révélation

Quand Muhammad (pslp) eut ses quarante ans, il avait déjà l'habitude de quitter la Mecque
pour s'abriter dans la grotte de Hira'e où il s'adonnait à l'adoration de Dieu, l'unique Dieu qu'il
eût toujours connu ou prié.

Au mois de Ramadan de cette année là, l'ange Gabriel (Jibril) descendit chez Muhammad
(pslp) à la grotte de Hira'e et lui apporta la grande nouvelle : la prophétie et la mission d'être
le messager de Dieu.

Muhammad (pslp) était en pleine contemplation et son esprit était dans un état de dévotion
absolue de Dieu, Le Tout Puissant, lorsque l'ange Jibraîl l'appela par les paroles de Dieu :
« Lis, au nom de ton Seigneur qui a créé... »

Et c'étaient les premiers versets du saint Coran.

Muhammad (pslp) descendit la montagne appelée de nos jours le mont En'nour, se situant à
environ six kilomètre de la Mecque et il se dirigea vers toute l'humanité à laquelle il fut
chargé par le Seigneur des mondes de faire parvenir le message divin.

La propagation de la foi pure fut d'abord enveloppée du secret, et les premiers à l'avoir
adoptée étaient : Khadija parmi les femmes et Ali, cousin adopté du prophète, parmi les
hommes.

Le début de la répression

Trois années passèrent, et l'Islam se propagea lentement mais sûrement parmi les déshérités
de la Mecque. Après quoi, l'ordre de Dieu, Le Tout Haut parvint à Son messager de déclarer
le contenu de Son message.

Dans un environnement totalement hostile et complètement dévoué à l'idolâtrie, le messager


de Dieu Muhammad (pslp) déclara que :

« Je témoigne que point de dieu sauf Dieu et que c'est moi le messager de Dieu. »

9
Après cette déclaration, les païens idolâtres de Qouraych attisèrent le feu de la haine et
commencèrent à battre le tambour de la guerre contre la foi de l'Islam dans laquelle ils
voyaient un danger mortel pour leurs intérêts et privilèges injustes.

Au début, ils essayèrent de corrompre le messager de Dieu (pslp) et d'acheter son silence en
lui proposant des fortunes immenses et un pouvoir absolu sous condition d'abandonner la foi
de l'Islam ; mais tous leurs efforts étaient vains.

Quand les idolâtres de Qouraych virent la détermination du messager de Dieu, ils optèrent
pour la manière forte et entamèrent une oppression générale contre tous les adeptes de la
nouvelle religion qui ne jouissaient d'aucune position sociale pouvant les protéger :

Ainsi, les plus déshérités furent torturés à mort. Certains autres purent supporter la torture et
survécurent, alors que d'autres musulmans jouissant d'une protection familiale ou tribale se
virent ridiculisés et insultés là où ils allèrent.

De surcroît, leurs biens furent saisis ; et chaque fois que le rapport des forces tribales ou
familiales le permettait, même leurs maisons furent pillées...

La guerre économique contre l'Islam

Toute cette campagne d'oppression n'avait guerre pu empêcher la foi de Dieu de se propager ;
tout au contraire, chaque fois que l'oppression prenait un aspect plus spectaculaire, le message
divin parvenait à encore plus d'oreilles et de cœurs assoiffés de justice...

Cette marche irrésistible du message islamique amena les têtes pensantes de l'idolâtrie à
essayer la méthode de l'isolement et du blocus total contre les proches de Muhammad (pslp)
et ses disciples.

Ainsi, les chefs de toutes les familles et tribus mecquoises signèrent un pacte selon lequel les
proches du prophète et ses disciples devraient être renvoyés de la ville et assignés à un
boycottage total ; et toute transaction avec eux fut interdite. Après quoi, les croyants furent
encerclés dans un endroit appelé col d'Aboutaleb où ils durent subir des conditions
inhumaines d'isolement social et de privation totale.

L'encerclement des proches du prophète était sans merci et leurs besoins vitaux restèrent
insatisfaits : l'approvisionnement en eau et en vivre était presque impossible et ce n'était que
par des moments de la nuit que les fidèles du prophète (pslp) pouvaient leur faire parvenir
quelques secours.

Ces petites violations du blocus n'avaient pas empêché la famine et la soif de faire un grand
ravage parmi les victimes du blocus. Certains des proches du prophète (pslp) furent décédés.
Mais la résistance des musulmans était tellement farouche et spectaculaire que le blocus
devint une source de désaccord et de discorde entre les idolâtres de Qouraych, et de crainte
que l'isolement économique des musulmans pût provoquer une sympathie générale parmi les
arabes.

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Les mécréants finirent par lever le blocus et commencèrent à préparer un plan pour la
liquidation définitive du prophète (pslp) et de ses adeptes, et dans une réunion secrète à la
maison des congrès (Dar ennadoua) ils décidèrent d'assassiner Muhammad (pslp).

La Hijra

Par révélation, le messager de Dieu (pslp) fut informé du plan des mécréants ; il proposa alors
à son cousin Ali de venir dormir à sa place pour pouvoir quitter la Mecque la nuit même de
l'attentat.

Le fidèle cousin accepta la proposition de son maître sans aucune hésitation et le prophète
(pslp) put ainsi quitter la Mecque en pleine nuit sans que les ennemis s'en aperçussent.

Lorsque les mécréants attaquèrent la maison du prophète (pslp) pour exécuter leur complot,
ils furent surpris de se trouver non pas devant Muhammad (pslp) mais face à face avec son
fidèle cousin tout à fait prêt pour la bataille.

Pris de panique, les mécréants s'enfuirent pour avertir les grands chefs de l'idolâtrie qui
organisèrent aussitôt une grande campagne à la poursuite du prophète (pslp).

Sous la protection divine, Muhammad (pslp) échappa à ses poursuivants qui revinrent
bredouilles à la Mecque.

Après neuf jours de parcours, le prophète de Dieu arriva à sa destination : la ville de Yathreb.
Les habitants musulmans de cette ville lui réservèrent un accueil inouï et ils se disputèrent
l'honneur de le servir... Et dans un endroit de la ville de Yathreb appelé Qibê', il ordonna de
construire la première mosquée de l'Islam. Ce travail fut entamé avec un enthousiasme
exemplaire et le prophète (pslp) y participa lui-même.

Ainsi, la première prière de vendredi après l'arrivée du prophète (pslp) à la ville de Yathreb
fut établie dans cette mosquée bénie.

Yathreb fut aussitôt rebaptisée Elmèdinèh (la Médine) par le prophète lui même qui y
demeura parmi ses habitants appelés dès lors Ansar (c'est à dire soutenants, militants et
sympathisants) pour leur enseigner le Coran et les sciences divines.

En attendant l'arrivée de son fidèle cousin Ali (auquel il avait confié la mission de restituer les
consignes déposées chez lui à leurs propriétaires et de ramener avec lui les femmes et les
enfants de Bèni Hachem), le prophète (pslp) commença rapidement son action constructive.

L'attente du prophète ne dura pas plus de trois jours au bout desquels son fidèle compagnon et
soutien Ali le rejoignit à Qibê' après avoir rempli héroïquement sa mission.

II- Après la Hijra

Le premier état Islamique

11
La rentrée du prophète (pslp) et ses compagnons exilés avec lui à la ville de Médine, était un
événement décisif en Islam : c'est la grande Hijra, c'est-à-dire l'exil volontaire pour l'amour de
Dieu.

Les musulmans de la Médine étaient conscients de la valeur de l'événement, et ils se


disputèrent l'honneur d'accueillir le prophète (pslp) dans leurs maisons. Mais le messager de
Dieu (pslp) trancha rapidement les discussions en informant tous ses accueillants que sa
chamelle, sous l'ordre de Dieu, va, elle même, désigner son futur lieu de résidence provisoire.
Et devant l'impatience de tous les accueillants, la chamelle s'arrêta devant l'un des Ansar
appelé Abou Ayyoub qui eut l'honneur d'être l'hôte de la personnalité la plus digne de
l'univers.

Après l'arrivée du prophète (pslp) à la Médine, cette ville connut la paix pour la première fois
depuis cent vingt ans pendant lesquelles ses deux grandes tribus : Les Aous et les khazrejs
s'entredéchiraient sans merci ; alors que les tribus juives voisines en tiraient un grand profit et
ne manquaient jamais d'aniser le feu de la guerre chaque fois qu'il commence à s'éteindre.

Ainsi, la Hijra pacifia les deux tribus de la Médine, annula le rôle diabolique de leurs voisins
juifs... Et, chaque fois que l'unité des Ansar était menacée par un nouveau complot, le
messager de Dieu (pslp) intervenait pour ramener la paix.

Les musulmans immigrés à la Médine devenaient de plus en plus nombreux et ils étaient
généralement déshérités et démunis après la saisie de leurs biens par les idolâtres. Le prophète
(pslp) fraternisa ces nouveaux venus avec les Ansar qui acceptèrent volontiers de partager
leurs biens et richesses avec eux.

De ce fait, et par l'unité des Ansar avec les exilés pour l'amour de Dieu appelés Mouhajirine la
première société musulmane fut établie pour concrétiser les aspects sociaux du message de
l'Islam.

Le changement de direction de la prière

Lorsque le prophète (pslp) était à la Mecque, la direction de la prière (Qibleh) était vers la
mosquée d'El Aqsâ dans la ville d'El Qods (Jérusalem).

Après la Hijra, les musulmans avaient continué à prier vers la même Qibleh. Ce qui
encouragea les mécréants juifs à les taquiner en prétendant que la prière vers cette direction
serait un aveu de l'authenticité de la religion judaïque dont ils se réclamaient.

Mais cette situation n'avait pas duré plus de dix sept mois que, la révélation descendit ensuite
par l'ordre divin de changer la Qibleh vers la mosquée sacrée de la Mecque.

Le changement de la qibleh fut une très mauvaise nouvelle pour les juifs de la Médine qui se
demandèrent désespérément : "qui est ce qui les a déplacés de leur ancienne qibleh ?"
Vraisemblablement, ces mécréants étaient loin de savoir que cet événement n'était rien d'autre
qu'un test de foi pour tous les musulmans.

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A la défense de l'Islam

1 - La bataille de Badr

Pour protéger la Médine contre toute incursion ou trahison, le messager de Dieu conclut
rapidement des pactes et des traités avec les tribus vivant au voisinage de la cité musulmane.

Pour récupérer une partie des biens que les mécréants avaient saisis à la Mecque et pour
réduire de l'autorité de la tribu de Qouraych parmi les arabes, le prophète (pslp) organisa des
incursions contre les caravanes commerciales des têtes de l'idolâtrie mecquoise.

C'était ainsi que, le premier affrontement armé entre les musulmans et les idolâtres eurent lieu
aux alentours des puits de Bèdr, et ce fut alors la célèbre bataille de Bèdr qui avait donné aux
musulmans une bonne réputation parmi les arabes.

En effet, bien que le nombre et l'équipement des idolâtres dans cette bataille fussent trois fois
supérieurs à ceux des musulmans, la victoire du prophète et de ses adeptes fut écrasante et
plusieurs grands chefs des idolâtres de la Mecque y trouvèrent la mort.

2- La bataille d'Ouhd

Après sa défaite à Badr, Qouraych fut prise de fureur et de désir de vengeance. Son nouveau
chef Abou Soufièn commença aussitôt à organiser les préparatifs de la nouvelle bataille ; tout
en interdisant les femmes de Qouraych de manifester les signes de deuil avant que la mort de
leurs parents fût vengée. Abou Soufièn voulait par ces restrictions raviver la rancune et attiser
encore plus le feu de la colère de Qouraych.

D'un autre côté, les juifs de Médine furent très angoissés par la victoire des musulmans. Ils
essayèrent à tout prix de pousser la tribu de Qouraych vers sa revanche. Ainsi, l'un de leurs
chefs appelé Kaâb Ibn El'Achraf qui était aussi un poète, fut envoyé à la Mecque pour réciter
devant Qouraych des poèmes appelant à la vengeance.

Qouraych organisa alors une réunion à la maison des congrès pour discuter les modalités
pratiques de la prochaine bataille. Ils décidèrent alors d'attaquer la Médine et destinèrent pour
cette fin, un budget colossal de cinquante mille dinars. Ils ne manquèrent pas de demander le
renfort de la part de leurs alliés traditionnels.

L'armée des mécréants dépassa les trois mille guerriers. Ils étaient animés par une rancune
profonde et aveuglés par le désir ardent de vengeance.

Lorsqu'ils avancèrent vers la Médine, en essayant de garder le secret autant que possible, la
nouvelle de cette campagne parvint au prophète (pslp) par une lettre de son oncle Âbbès qui
demeurait à la Mecque et cachait son islam.

Abou Soufièn prit le commandement de la campagne, alors que la cavalerie de l'armée fut
confiée à Khaled Ibn Eloilid. Alors que ces mécréants s'avançaient vers la Médine, les
musulmans, avertis, tinrent une réunion générale dans la mosquée et, décidèrent d'aller à la
rencontre de l'ennemi en dehors de la ville.

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Et lorsqu'ils se rassemblèrent, leur nombre était environ un millier, dont le tiers ne tarda pas
de manifester leur hypocrisie, en rebroussant chemin juste avant le début des combats. Mais
ceci n'avait pas altéré la volonté des musulmans qui s'impatientaient de mourir pour l'amour
de Dieu. Le prophète (pslp) s'avança alors avec ses fidèles à la rencontre d'un ennemi, qui leur
était quatre fois supérieur en nombre et en équipement.

Le prophète (pslp) choisit de bonnes positions stratégiques aux pieds de la montagne d'Ohod,
à la proximité de la Médine.

La rencontre des deux armées fut le samedi 7 chaouel de l'année 3 de la Hijra. Les musulmans
se trouvèrent alors entre la montagne et l'armée ennemie.

Pour parer toute attaque contre l'arrière de l'armée des musulmans, le prophète (pslp) ordonna
à une cinquantaine d'archers d'occuper une colline dominant la seule voie possible du danger.
Et vue l'importance stratégique de la position occupée par les archers, le prophète (pslp) les
somma catégoriquement de ne pas l'abandonner quel qu'en soit le prétexte.

Le premier affrontement entre les deux armées, se solda par une défaite cinglante des
mécréants qui s'empressèrent alors de fuir le champ de bataille mais les musulmans se
lancèrent à leur poursuite.

Les archers, observant le déroulement des combats du haut de la colline, crurent que la
bataille fut terminée et qu'il était de leur droit de descendre près de leurs frères combattants
pour ramasser avec eux les butins laissés par les vaincus.

Mais Khaled Ibn Eloilid, chef de la cavalerie, observait tout cela de loin et, quand il vit
l'arrière des musulmans découvert par l'abandon des archers de leur position, il mena une
attaque surprise par cette voie, semant ainsi le désordre dans les rangs des musulmans et
renversant le cours des combats.

La plupart des musulmans n'étaient pas à la hauteur de cette nouvelle épreuve et, croyant que
le prophète (pslp) fut tué dans l'attaque des cavaliers, ils se dispersèrent dans toutes les
directions, laissant une petite minorité de combattants courageux et fidèles qui résistèrent au
choc et empêchèrent le mécréant d'atteindre le prophète (pslp).

Dans cette phase décisive et dangereuse de la bataille, le fidèle : Ali se distingua pas sa
défense héroïque du prophète, et put enfin finir la bataille en sauvant la vie au petit nombre de
défenseurs qui se rassemblèrent alors dans une position plus solide pour préparer une contre
attaque.

Quand les mécréants cirent la possibilité d'une deuxième victoire sur les musulmans, ils
abandonnèrent le champ de bataille, se réconfortant du grand nombre de musulmans qu'ils
avaient pu tuer.

La bataille d'Ohod avait été une véritable leçon pour tous les musulmans. En effet, si les
archers avaient obéi aux ordres du prophète (pslp), le renversement des cours du combat
n'aurait jamais eu lieu.

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D'autre part, la fuite hâtive d'un grand nombre de musulmans et particulièrement de certaines
personnalités bien connues des Mouhajirine (qui crurent à la défaite au moment même où le
prophète (pslp) les appelait à résister) montre que l'amour de la vie, était toujours maître des
cœurs de la majorité des musulmans.

Tout cela montre que le corps de la jeune communauté musulmane, souffrait de faiblesse
sérieuse, que seule une bataille de ce niveau aurait pu révéler cette vérité au monde entier et
par ce fait, être l'imprégner dans l’histoire…

3- La bataille du Fossé

Le déroulement des événements et la consolidation de plus en plus sensible, de la société


islamique de la Médise et de la religion de l'Islam, étaient une source d'angoisse et
d'inquiétude permanente chez les juifs de la Médine, qui essayèrent alors de rassembler toutes
les forces de l'idolâtrie arabe sous l'égide de Qouraych, pour une bataille finale contre les
musulmans.

Leur effort n'était pas sans résultat. Une alliance très large entre les tribus arabes mécréantes
fut établie pour réunir enfin une grande armée de plus de douze mille guerriers... Et la marche
vers la Médise commença.

Des cavaliers de la tribu voisine de Khouza'âh, portèrent la nouvelle de la campagne aux


musulmans de la Médine, qui furent aussitôt convoqués par le prophète (pslp) pour une
réunion générale, afin de décider la stratégie de la défense de la cité.

L'avis de Salman El Farsi qui consistait à creuser un fossé tout autour de la ville fut accepté à
l'unanimité et le travail commença aussitôt.

Le grand fossé de douze kilomètres de longueur, de cinq mètres de profondeur et de six


mètres de largeur, fut déjà achevé quand les troupes ennemies encerclèrent la ville.

Les mécréants furent stupéfaits et ne surent quoi faire ni comment procéder puisque, non
seulement ils se trouvèrent devant un fossé profond dont la traversée s'avérait périlleuse, mais
derrière le fossé, il y avait des barricades abritant des archers au qui vive !

En somme, la situation était très gênante pour les assaillants, jusqu'alors trop confiants de leur
victoire, vue leur supériorité en nombre et en matérielle.

Le siège de la Médine dura encore quelques jours, pendant lesquels les musulmans souffrirent
de toute sorte d'inquiétude et d'angoisse. Ils durent non seulement surveiller le fossé, mais
aussi, leurs frontières avec leurs anciens alliés qui les ont trahis : la tribu juive de Bèni
Qouraydha...

En effet, suite à la trahison de cette tribu et de sa rupture de son alliance avec le prophète
(pslp), les musulmans ont dû réserver pas moins de cinq cents combattants pour surveiller ses
traîtres, et les empêcher de mener une attaque surprise.

Les assiégeants essayèrent à maintes reprises, de percer les défenses musulmanes, et de


pénétrer dans la cité, mais toutes ces tentatives échouèrent, à l'exception d'une attaque menée

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par un cavalier de renommée inquiétante pour les musulmans ; C'était Âmr Ibn Âbdouedd,
connu par être le héros des Arabes et le cavalier invincible de la Péninsule.
En effet, Âmr en compagnie de cinq cavaliers, put percer les premières lignes de défense
musulmane. Il s'arrêta au milieu du champ de bataille et demanda le duel en défiant tous les
musulmans d'un air moqueur.
Les musulmans se regardèrent les uns les autres. Les plus courageux parmi eux n'osèrent pas
relever le défi, non pas par crainte de la mort, mais de peur que leur défaite devant cet ennemi
redoutable pourrait briser le moral des musulmans.

Une fois encore, Ali sauva la situation et releva le défi. Ce n'étaient que quelques instants et
ce fut le soulagement général des musulmans lorsqu'ils virent Âmr trébuché sous le coup fatal
d'Ali.

Les cinq autres mécréants prirent la fuite et ; pli rattrapa l'un d'entre eux dans le fossé et le tua.
Ce duel releva sensiblement le moral des musulmans, alors que celui des mécréants
commençait déjà à se dégrader, surtout après l'échec de la tentative de pénétration des
cavaliers de Khaled Ibn Eloilid, ainsi que par les rumeurs diffusées par des musulmans
infiltrés parmi eux et selon lesquelles leurs alliés juifs auraient pactisé avec le prophète (pslp).
Ceci durant, quelques autres tribus arabes alliées de Qouraych, commencèrent à se demander
s'ils avaient choisi le meilleur parti, et acceptèrent l'offre du prophète (pslp) de se retirer vers
leur terre, en contre partie du tiers de la récolte des dattes de la Médine.

Mais la détermination d'Abou Soufièn, le commandant général des alliés arabes, ne fut altérée
que lorsque Dieu, Le Tout Haut, intervint en envoyant sur eux des vents inhabituels, qui
semèrent le trouble et l'angoisse parmi les mécréants.

Et, voyant que toutes les conditions humaines et naturelles ne pouvaient plus permettre la
poursuite du siège, Abou Soufièn lança l'ordre de retraite, et ce fut alors la fin de la plus dure
épreuve qui avait menacé l'existence de la première entité islamique de l'histoire.

4- Le châtiment des traîtres

Après le départ des alliés mécréants, le prophète (pslp) se retourna vers les traîtres qui étaient
tout le long du siège un véritable fer de lance au dos des musulmans la tribu juive de Bèni
Qouraych.

Le prophète (pslp) ordonna aussitôt le siège de leurs bastions et fortifications.

Ce siège dura vingt cinq jours et les traîtres finirent par accepter de se rendre au jugement de
leur ancien ami, l'un des chefs des Ansars : Saâd Ibn Maâ'zh.

Saâd était un homme très pieux et ne pouvait juger que selon les lois de Dieu. Sa juste
sentence fut approuvée par le prophète (pslp) : l'exécution de tous les traîtres, à l'exception des
femmes et des enfants.

Ainsi se termina l'existence maléfique des juifs à la Médine, après de longs épisodes de
trahison et de complot, que les musulmans durent y subir depuis les premiers jours de la Hijra
de la part d'autres tribus, telles que Bèni Qaynouqa'î et Bèni Ennadhir qui avaient déjà mérité,
à juste titre, l'exclusion de la Médine.

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5- L'armistice de Houdeybieh

Au fil des jours, la réputation des musulmans et de l'Islam, parmi les tribus arabes, se fut de
plus en plus grande, ce qui dérangeait de plus en plus la tribu de Qouraych, qui se voyait
perdre, petit à petit, de son autorité.

Dans ces conditions, le prophète (pslp) décida de faire un grand pas dans la propagation de la
religion de Dieu. Et c'est dans le mois de zhilqieda de la sixième année de la Hijra qu'il
annonça à tous ses fidèles, le départ pour le pèlerinage à la Mecque sans aucune intention de
guerre contre Qouraych.

Les musulmans répondant à l'appel du messager de Dieu (pslp), étaient de mille quatre cents
pèlerins.

Sans préparatifs de guerre et prenant avec eux seulement les armes habituels de voyage, ils se
dirigèrent vers la Mecque et, lorsqu'ils arrivèrent à un lieu appelé zhoulhouleyfeh, ils
s'habillèrent de l'uniforme de l'interdiction (ihram), ce qui est le premier acte rituel du
pèlerinage, au cours duquel le pèlerin se revêt d'un uniforme spécial et s'interdit de certains
actes licites tant qu'il en est habillé.

L'action des musulmans eut un grand effet sur tous les arabes de la péninsule. D'un côté, par
cette démonstration de courage et de fidélité, les autres tribus arabes les estimèrent de plus en
plus hauts.

D'un autre côté, Qouraych fut profondément secouée, et les idolâtres de la Mecque, pris de
panique, ne surent quoi faire puis ils tirent serment auprès de leurs idoles de ne pas laisser les
musulmans entrer à la Mecque.

Ceci durant, Khaled Ibn Eloilid, en compagnie de deux cents cavaliers, se lança à la rencontre
des pèlerins musulmans dans une campagne de provocation.

Le prophète (pslp) comprit la signification de l'action de Khaled et de ses cavaliers ; et


voulant à tout prix éviter la confrontation avec l'armée de Qouraych, il changea de route et
s'arrêta à un lieu dit "Houdeybieh".

II envoya alors un messager à la Mecque pour les assurer qu'il ne venait pas en provocateur et
qu'il ne voulait rien d'autre que le pèlerinage.

Alors que l'envoyé du prophète (pslp) était malmené par les idolâtres de la Mecque, les
musulmans se réunirent autour de leur maître sous un arbre et lui prêtèrent une seconde fois le
serment d'obédience absolue, avec une expression qui témoignait de la volonté et de la
sincérité de leur cœur.

Lorsque Qouraych prit état de ce qui s'était passé à Houdeybieh, elle envoya un délégué du
nom de Souheyl Ibn Âmr pour discuter une solution négociée de la crise et conclure une paix
avec les musulmans... Et après de longues négociations, un armistice en cinq clauses fut
conclu et l'acte fut signé à la fois par le délégué de Qouraych et le prophète (pslp).

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Selon l'acte de Houdeybieh, les musulmans durent renoncer au pèlerinage cette année là pour
revenir l'année d'après et pour exécuter tous leurs rites librement et de la manière qu'ils
désirent.
Contrairement à certaines apparences, le prophète (pslp) et les plus fidèles de ses
compagnons, savaient bien que cet armistice était bel et bien une victoire, puisque cela
permettrait une propagation sans contrainte de l'Islam dans toute la Péninsule Arabe.

Dieu, à Lui pureté, appuya cette analyse en faisant descendre toute une sourate du Coran à ce
sujet et en insistant sur le fait que l'acte de Houdeybieh était bien une grande conquête (fêth).
Malgré ceci, certains compagnons du prophète crurent qu'il était de leur droit d'opposer leurs
goûts personnels aux ordres de Dieu et de Son prophète en refusant l'acte de Houdeybieh.

L'un de ces musulmans alla jusqu'à même contredire imprudemment le Saint Coran lorsqu'il
entendit réciter ce verset : "Et certes, nous t'avons donné une conquête discernante..." En
disant : "Par Dieu ! Ce n'est point une conquête."

Cette réaction dont l'auteur n'était autre que Ômar Ibn Elkhattab aurait créé ainsi un grave
antécédent dans l'histoire de l'Islam : celui d'oser opposer l'avis personnel à l'ordre de Dieu et
de Son messager... II n'est peut être pas par hasard que l'auteur de cet antécédent était l'un de
ceux qui avaient hâtivement déserté le champ de bataille à Ohod laissant le prophète (pslp)
combattre avec une toute petite minorité de fidèles...

6- La campagne de Khaybar

Au début de rabi'ê premier de l'année 7 de la Hijra , le prophète (pslp) décida de conquérir le


fief des juifs de l'Arabie, qui avaient continué jusqu'alors à comploter contre la religion de
Dieu après avoir été chassés de la Médine à cause de leur trahison successive.

Le lieu de rassemblement des tribus juives s'appelait Khaybar. Il était constitué par plusieurs
bastions et forteresses dominant un ensemble de terres très fertiles dont l'une d'entre elle
s'appelait Fadak.

Dans un secret total, le prophète (pslp) se dirigea en compagnie de mille six cents combattants
vers Khaybar ; et pour couper cette agglomération de tout secours qui pourrait lui parvenir de
ses alliés arabes mécréants de Ghatafen, il se dirigea vers la région de Raji'ê qui séparait les
territoires des deux alliés.

A partir de cet endroit et au cours de la nuit, le prophète (pslp) assiégea les fortifications de
Khaybar et les combattants de l'Islam se servirent des dattiers contournant les lieux pour se
dissimuler.

Le matin, les combats commencèrent et les bastions tombèrent l'un après l'autre entre les
mains des musulmans. Mais la dernière forteresse s'avéra imprenable et les guerriers juifs qui
s'y étaient rassemblés se servirent des flèches pour tenir les musulmans à distance.

Au premier jour du siège de cette forteresse, le prophète (pslp) envoya Abou Baqr à la tête
d'une colonne de combattants à sa conquête mais il échoua.

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Au deuxième jour, le prophète (pslp) délégua Ômar qui échoua lui aussi à briser les défenses
de la forteresse.

Ces deux échecs successifs étaient suffisants pour remonter le moral des guerriers juifs qui
commencèrent à taquiner les combattants de l'Islam et à se moquer d'eux.

Le prophète (pslp) dit, alors : "Certainement, je donnerai demain le commandement à un


homme qui aime Dieu et Son messager, et que Dieu et Son messager l'aiment : hardi et
chargeur et jamais déserteur ! Il ne reviendra pas, alors, avant que Dieu ne lui assigne la
conquête."

Les musulmans passèrent alors cette nuit là, à se demander qui serait cet homme heureux, et
chacun d'entre eux rêvait d'être lui même ce victorieux !

Le matin du troisième jour, le prophète (pslp) convoqua Ali, lui confia la bannière et invoqua
Dieu pour lui faciliter la victoire. Ali se lança vaillamment avec ses troupes pour conquérir
l'invincible forteresse.

Réconfortés par leurs victoires précédentes, les guerriers juifs s'étaient hasardés hors de leur
bastion ; et c'est ainsi qu'une grande bataille eut lieu dès l'arrivée des troupes d'Ali qui ne tarda
pas à tuer les deux grands maîtres de guerre juifs : Merhab et Elhareth, réputés tous les deux
être invincibles au duel.

Les autres guerriers juifs furent terrifiés et s'empressèrent de regagner la forteresse et de bien,
en fortifier le portail devant lequel les musulmans s'arrêtèrent impuissants.

C'est alors qu'Ali (psl), tendit la main vers l'anneau du portail et le secoua fortement, puis
l'arracha pour en faire un pont sur lequel les troupes musulmanes passèrent pour pénétrer à la
forteresse... Et ce fut alors, la capitulation des juifs qui étaient stupéfaits devant la force d'Ali
(psl).

Les musulmans aussi n'étaient pas moins stupéfaits que les juifs et ils se demandèrent : "Par
quel miracle, Ali (psl) put secouer et arracher un portail que sept des plus forts combattants
musulmans n'avaient même pas réussi à remuer ?"

Ali leur dit : "Je n'ai pas fait cela par une force physique mais par une force divine."

Les juifs demandèrent la paix et sollicitèrent le prophète (pslp) de rester chez eux en offrant la
moitié de leurs récoltes aux musulmans. Le messager de Dieu (pslp) accepta l'offre et les
gracia.

7- Fadak

Lorsque les nouvelles des victoires musulmanes arrivèrent aux juifs de Fèdek, ils
s'empressèrent de solliciter la paix avec eux et offrir au prophète (pslp) de lui livrer la moitié
des terres qu'ils cultivent en contre partie de son amnistie.

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Le prophète (pslp) accepta l'offre et mit la main sur la moitié des terres de Fèdek puis en fit
une dotation à son unique fille la sainte Fatima qui était aussi l'épouse de son fidèle
compagnon Ali.

En réalité, cette dotation ne peut être expliquée que par le futur rôle de la fille du prophète et
de son mari, pour lesquels, les terres fertiles de Fèdek pourraient constituer une source
financière suffisante pour suivre les actes de bienfaisance et les dépenses aux profits de la
propagation de la paroi de Dieu.

Le prophète (pslp) se dirigea ensuite vers le dernier bastion des juifs dans la Péninsule Arabe :
la vallée des Qoura qui tomba aussitôt entre les mains des musulmans.

Le prophète (pslp) gracia ces juifs en contre partie de la remise de la moitié de leurs rentes
aux musulmans.

Ces victoires et ces actes consolidèrent la position des musulmans, aussi bien, sur le plan
financier que militaire. Et c'est dans ces conditions que le prophète (pslp) envoya à tous les
souverains voisins de l'époque des émissaires les invitants à se convertir à l'Islam. Certains de
ces émissaires furent bien accueillis tandis que d'autres durent parfois subir la mort.

8- La bataille de Mo'ta

Le gouverneur de Boss'ra (ville dans l'actuelle Jordanie) osa tuer l'émissaire du prophète
(pslp). Ce crime odieux ne pouvait pas rester impuni et le messager de Dieu (pslp) ordonna
une campagne de punition contre ce mécréant.

Une armée de trois mille combattants musulmans se constitua. Le prophète (pslp) désigna à sa
tête son cousin fidèle Jaâfar Ibn Abi Taleb ayant comme successeur Zeyd Ibn Harithèh auquel
devrait succéder l'Ansari Abdoullah Ibn Raouahèh.

Lorsque l'armée des musulmans arriva à Mo'ta, ils furent tous surpris par le grand nombre de
l'ennemi qui avait été, vraisemblablement, averti de la campagne et avait préparé deux cent
mille guerriers dotés du dispositif militaire le plus moderne de l'époque.

En effet, le gouverneur de Boss'ra était un valet de l'empire romain, et à ce titre, il disposait de


tous les moyens de ce grand empire.

Malgré le déséquilibre non compensable des forces, les musulmans menèrent un combat
historique dans lequel, leurs trois commandants successifs optèrent pour le martyre... A ce
moment crucial, les musulmans désignèrent Khaled Ibn Eloilid qui était nouvellement
converti à l'islam, comme commandant et il décida la retraite sous la couverture de la nuit.

C'était ainsi que le reste de l'armée musulmane put rejoindre la Médine après avoir rédigé une
page héroïque de l'histoire du martyre pour l'amour de Dieu.

9- Violation de l'acte de Houdeybieh

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Les nouvelles de la bataille de Moe'ta arrivèrent à Qouraych. N'y pouvant voir qu'une défaite
qui en présage bien d'autres, ils allèrent jusqu'à croire que c'était là le début de l'effondrement
définitif de l'Islam...

Ces déductions hâtives et ces conclusions erronées poussèrent la tribu de Qouraych à porter,
par ses propres mains, le coup fatal à son existence idolâtre. En effet, ces mécréants firent une
incursion sauvage sur les alliés des musulmans les plus proches de la Mecque qui n'étaient
autre que la tribu de Khouza'âh.

Ces victimes demandèrent alors le secours de leurs alliés de la Médine. Ainsi, le prophète
(pslp) décida d'en finir, une fois pour toute, avec les païens de la Mecque.

Entre temps, Abou Soufièn se rendit compte de la gravité de l'erreur de Qouraych et


s'empressa à la Médine pour solliciter le renouvellement et la prolongation de la paix. Mais le
prophète (pslp) refusa de le recevoir et tous les musulmans de la Médine le boudèrent.

Même sa fille Om Habibèh qui était admiratrice des épouses du prophète (pslp), dédaigna de
lui réserver l'accueil habituel pour un père en visite...

Finalement, Abou Soufièn revint à Qouraych bredouille et les idolâtres de la Mecque en


furent fortement angoissés.

III- Après la Victoire

La conquête de la Mecque

Le messager de Dieu (pslp) ordonna aux musulmans de se préparer à la guerre. II rassembla


une armée de dix mille combattants tout en gardant le secret absolu. Et pour empêcher les
fuites des nouvelles vers Qouraych, il posta des troupes de garde permanente autour de la
ville.

L'un des musulmans, voulant gagner l'amitié de Qouraych, lui envoya une femme avec un
message secret. Mais Dieu Le tout Haut informa Son prophète de cette trahison. Ali (psl)
intercepta la femme et lui enleva le message.

Le traître, qui s'appelait Hateb fut pris et avoua son crime. Il affirma alors qu'il était si sûr de
la victoire des musulmans qu'il ne put résister à la tentation d'obtenir l'amitié des
qouraychiens, croyant que cela n'endommagerait en rien la position des musulmans.

Cette histoire dénonce un état de faiblesse morale parmi les musulmans de la Médine ; cet état
n'aurait pas tardé à se manifester. Et plus encore en laissant des effets graves sur l'évolution
politique après le prophète.

Le dix du mois de Ramadan, les troupes musulmanes avancèrent vers la Mecque. Et, arrivé
aux environs de la ville sainte, le messager de Dieu (pslp) tâcha à tout prix d'éviter une
bataille sanglante en agissant sur le plan psychologique pour détruire toute tentation de
résistance chez les idolâtres de la Mecque.

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Ainsi, au cours de la nuit il ordonna à tous les combattants d'allumer des feux. Le spectacle
fut majestueux. Abou Soufièn, qui épiait tout cela de loin, fut pris de terreur et conclut
rapidement que les mecquois n'étaient pas en mesure de tenir tête aux musulmans si
nombreux et si décidés!
Abou Soufièn alla chercher la médiation d'Âbbes, l'oncle du prophète, résidant encore à la
Mecque.

Les pourparlers avec le messager de Dieu (pslp) aboutirent à la capitulation de Qouraych en


contre partie d'une amnistie générale.

L'amnistie générale

Les musulmans conquérants étaient, pour la plupart, animés d'un désir de vengeance après
tout le mal qu'ils avaient dû subir de la part de Qouraych. Mais la décision du prophète (pslp)
fut ferme : même ceux qui avaient fait du mal à la personne même du prophète furent graciés.
Le premier souci du messager de Dieu (pslp) était de nettoyer la Kaaba de toutes les idoles qui
la peuplaient. Et c'était Ali (psl) qui fut chargé de la délicate mission de la casse des idoles
devant les milliers des mecquois en larmes !

Le courage et le dévouement inconditionnels de cet homme hors du commun vont lui coûter
une rancune intarissable de la part des mecquois qui commencèrent alors à peine à effleurer la
foi de l'Islam.

Bilal monta ensuite sur le toit de la Kaaba et y scanda le premier appel à la prière (êdhên) de
la ville sainte.

La bataille de Houneyn

La conquête de la Mecque par les musulmans troubla et inquiéta les autres grandes tribus
arabes qui voulurent surprendre les musulmans dans leur propre fief.

Ainsi, les deux grandes tribus de Haouazen et Thaqif rassemblèrent une grande armée de
douze mille guerriers et confièrent son commandement à une personnalité arabe fort connue :
Malek Ibn Âouf.

Sachant que le prophète (pslp) voulait sortir avec ses combattants à leur rencontre, ils prirent
position sur le mont de Houneyn en attendant le passage des combattants de l'Islam par une
vallée facilement Table.

Les premières troupes musulmanes commandées par Khaled Ibn Eloüid arrivèrent au milieu
de la vallée sous la pénombre de l'aube.

C'était alors qu'ils furent surpris par une pluie de flèche qui les aveugla.

La retraite désordonnée de ces troupes causa l'anarchie et le désordre total dans l'ensemble de
l'armée musulmane, et la situation devint beaucoup plus grave lorsque les mécréants sortirent
de leur refuge et attaquèrent les musulmans et en tuèrent un grand nombre.

22
La plupart des musulmans crurent à la défaite et la désertion commença.

Durant ces événements catastrophiques, une toute petite minorité de croyants fidèles sous la
direction d'Ali (psl) tinrent bon et menèrent un combat féroce alors que le prophète (pslp)
appelait les fidèles à résister, puis il demanda à son oncle Âbbes, connu par sa voix sonore, de
rappeler les déserteurs et les exhorter à tenir à leur engagement envers Dieu et Son prophète.

Petit à petit, les musulmans commencèrent à se réveiller du choc et retournèrent à leur


position, accourant à l'appel du prophète (pslp) qui scandait tout haut : "C'est moi le messager
de Dieu, accourez auprès de moi."

Les appels du prophète et de son oncle ramenèrent près d'eux deux cents combattants autour
de leur commandeur. Et à un instant décisif de la bataille, Ali (psl) réussit à tuer le porteur de
la bannière des idolâtres ; et voyant le drapeau de l'idolâtrie tombé par terre, les musulmans
revinrent à l'attaque, ce qui terrifia les mécréants et fit chuter leur moral.

A ce moment là, le prophète (pslp) ordonna à ses fidèles de contre attaquer massivement en
disant : "C'est maintenant que la bataille va faire rage, foncez sur eux ! " Et c'était la victoire
écrasante des musulmans."

La bataille de Tabouk

Au mois de Rajeb de l'année 9 de la Hijra, les nouvelles d'un grand rassemblement des
troupes romaines sur les frontières nord de l'Arabie laissèrent entendre qu'une attaque massive
des régions du nord se faisait préparer.

Le prophète (pslp) décida alors de mener une grande opération préventive et dissuasive. Et
contrairement à son habitude, il n'avait pas voulu utiliser l'effet de surprise ; bien au contraire,
il annonça la mobilisation générale, ordonnant à tous les musulmans aptes au combat de se
préparer pour la grande bataille contre les romains.

C'était avec un grand enthousiasme et une bravoure sans équivalent que certains musulmans
et musulmanes répondirent à l'appel du messager de Dieu. En effet, ils apportèrent tous ce que
pouvait être utile pour la bataille, allant des moyens de transport jusqu'aux bijoux personnel.

La Mosquée des hypocrites

Parallèlement à tout cela, les hypocrites de la Médine se rongeaient les ongles, impatients de
voir chuter l'Islam et les musulmans sous les coups des romains.

Et alors que les préparatifs de guerre étaient à leur apogée, ils bâtirent une mosquée et vinrent
au messager de Dieu pour solliciter sa légitimation en demandant qu'il vînt prier dedans.

Le prophète (pslp) était bien conscient quant au projet maléfique des hypocrites et envoya un
groupe de croyants pour les surprendre en pleine réunion secrète chez un juif appelé
Soueylem. Mais la situation générale des musulmans ne permettait à ce moment là plus
qu'une petite action ponctuelle dans laquelle le groupement des hypocrites fut dispersé.

23
Vers Tabouk

La marche vers Tabouk commença. Après tous les efforts de mobilisation générale, les
troupes musulmanes purent atteindre le nombre de trente mille. L'ensemble entama son long
parcours qui était de plus de six cents kilomètres en plein désert et sous la chaleur torride de
l'été.

Vues l'importance et la gravité du rôle des hypocrites de la Médine, le prophète (pslp) n'avait
pas trouvé mieux que son plus fidèle compagnon Ali pour le laisser à sa place et déjouer les
tours et les plans maléfiques qu'ils voulaient tenter. Ce choix était d'une importance capitale et
montrait clairement aux musulmans qu'Ali n'est pas seulement le meilleur homme de guerre
de l'Islam mais aussi le meilleur guide politique après le prophète (pslp).

Vraisemblablement, le prophète (pslp) voulait faire connaître à tous les musulmans le rang
d'Ali auprès de Dieu et de Son messager : et lorsque les hypocrites commencèrent à calomnier
Ali (psl) en essayant de le dénigrer à cause de cette mission, le prophète (pslp) saisit cette
occasion et dit à Ali (psl) tout en s'adressant indirectement aux musulmans : "Ils ont menti ! Je
n'ai fait que vous confier tout ce que j'ai laissé derrière moi ! Ne veux tu pas que tu sois auprès
de moi autant que Haroun l'ait été auprès de Moussa ? Mais après moi, il n'y aura plus de
prophète !"

L'armée des musulmans arriva à Tabouk et ses nouvelles parvinrent aux romains qui
préférèrent alors ne pas entrer dans une bataille dont l'issue ne serait pas garantie. Ils se
retirèrent laissant alors les musulmans dans le choix d'attaquer ou de se contenter d'une
victoire morale.

Le prophète (pslp) préféra ne pas chercher la guerre et ordonna à ses compagnons de camper
sur le champ dans une démonstration de force et d'autorité, et avec une manifestation de
dévouement total envers Dieu.

Le campement dura vingt jours. Jugeant que cette période était suffisante pour atteindre tous
les objectifs fixés, le prophète (pslp) donna l'ordre de la retraite vers la Médine.

Le complot des hypocrites

Sur le chemin de retour, quelques hypocrites dissimulés par les musulmans voulurent profiter
de l'obscurité de la nuit pour faire trébucher la chamelle du prophète (pslp) dans un ravin.
Mais leur tour maléfique échoua et le messager de Dieu en sortit sain et sauf.

Furieux, quelques croyants voulurent tuer les malfaiteurs mais le prophète (pslp) intervint par
sa magnanimité habituelle et les en empêcha.

Dès l'arrivée du prophète (pslp) à la Médine, il ordonna la destruction de la mosquée des


hypocrites dont la réalité et les fins maléfiques furent révélées à tous les musulmans par le
Saint Coran. Certains des hypocrites se repentirent et le prophète (pslp) les gracia.

24
Le désaveu à l'égard des polythéistes

Le dix dhoul-hijja de l'année 10 de la Hijra, et alors que les idolâtres pouvaient encore faire le
pèlerinage selon leurs rites, Dieu, à Lui pureté, fit descendre à Son prophète la sourate du
désaveu (dite aussi sourate du repentir) qui déclara la guerre au polythéisme et aux idolâtres.

Le messager de Dieu (pslp) chargea Ali de lire cette sourate devant tous les pèlerins de cette
année là et de faire un communiqué selon lequel, â partir de ce jour là, il fut interdit à tout
idolâtre de pénétrer à la demeure sainte. Entre autre, il dit : "Ô les gens ! Dorénavant, nul
idolâtre ne pourra faire le hajj et nulle personne nue ne pourra tourner autour de la Kaaba (le
taouaf) et quiconque aurait conclu un acte avec le messager de Dieu, il est valide jusqu'à son
échéance."[S.9: V.4]

25
Biographie du Premier Imam : ‘Ali Ibn Abi Talib

I- Naissance et Enfance

Naissance

Le vendredi 13 Rajab vingt troisième années avant la Hijra, dans la famille d'Abou Taleb
naquit un garçon qui illumina la Mecque et l'univers entier. Cela s'était passé lorsque Abbâs
l'oncle paternel du prophète (pslp) était assis en compagnie d'un autre Qoraychien à côté de la
Kaaba ; ils virent venir une des femmes de Bèni Hacheur : Fatima fille d'Assad et l'épouse
d'Abou Taleb.

Elle effectua les tours rituels de la Kaaba (Taouaf) tout en implorant Dieu et en levant les
yeux vers le ciel, elle dit : "Seigneur ! Je suis croyante en Toi et en tous les messagers et livres
envoyés par Toi ; je crois à toutes les paroles de mon ancêtre Ibrahim qui a construit cette
ancienne demeure. Par le droit de celui qui a construit cette demeure ! Par le droit de cet
enfant que je porte encore dans mon ventre, facilite moi mon accouchement !"

Ici, ce fut un spectacle miraculeux : Dieu exauça les vœux de cette femme pieuse ! Et une
grande fissure s'ouvrit dans le mur de la Kaaba pour laisser pénétrer la vertueuse femme et se
referma aussitôt stupéfait par le spectacle, Abbâs accourut vers Bèni Hachem pour solliciter
l'aide de quelques femmes. La nouvelle se propagea dans toute la Mecque et une grande foule
entoura.

Sous l'ombre du Prophète (pslp)

Depuis l'âge de six ans, Ali (psl) ne se séparait plus de son éducateur et maître Mohammed
(pslp). Il le suivait toujours comme son ombre et il puisait chaque jour de sa morale
magnanime, de sa science et de sa sagesse.

Chaque année il l'accompagnait à la grotte de Hira et il était le seul être humain à le voir ainsi
dans son aparté avec le Seigneur. Pour quelque temps, Ali (psl) avec la fidèle Khadija étaient
les seuls musulmans avec le prophète (pslp), et leur demeure était la seule où Dieu était adoré.
Lorsque Dieu le Tout Haut ordonna à Son prophète (pslp) d'avertir sa grande famille et de les
appeler à la foi de l'Islam, le messager de Dieu demanda à Ali de préparer un repas pour
quarante personnes et d'inviter les plus proches parents de Bèni Hachem, notamment ses
oncles Abou Taleb, Abbâs, Hamza et Abou Lahab.

Lorsque les invités furent tous présents, le messager de Dieu (pslp) dit : "Ô, enfants de
Âbdoul Mouttaleb ! Par Dieu je ne connais nul autre jeune arabe que moi qui aurait apporté à
sa peuplade autre chose de meilleur que ce que je vous ai apporté : je vous ai apporté le bien
de cette vie et de l'au-delà ! Dieu le Tout Haut m'a ordonné de vous appeler vers Lui ! Alors,
qui est-ce qui, parmi vous, accepte de m'aider et de me seconder dans cette mission et il sera
mon frère, et après moi, mon successeur et l'exécuteur, testamentaire."

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Tout le monde recula, et certains des oncles du prophète ont été même très impolis vis-à-vis
de leur neveu, seul Ali leva la main et dit : "C'est moi, ô messager de Dieu, je serai ton second
dans cette mission !"

Mohammed (pslp) dit alors : "C'est celui ci, mon frère, l'exécuteur de mon testament et mon
successeur parmi tous ; alors écoute le et obéissez lui !"

Selon les citations les plus probes. Ali (psl) n'avait pas plus de dix ans ce jour là, ce qui
témoigne de sa grande valeur auprès de Dieu le Tout Haut puisque le prophète (pslp) n'était
certainement pas l'homme à attribuer de graves responsabilités à un enfant de cet âge si ce
n'était sur ordre de Dieu l'Omniscient et Le Tout Connaisseur de l'avenir des événements.

Une jeunesse au service de l'Islam

Ali (psl) grandit sous les conditions les plus favorables pour la mission à laquelle il était
préparé. II était le compagnon fidèle du prophète (pslp) et l'exécutant sans hésitation de ses
ordres. Sa jeunesse était celle d'un jeune fort et dévoué au service de la religion de Dieu et de
Son messager.

Nous avons déjà lu que dans toutes les grandes batailles de l'Islam, Ali fut le combattant
dévoué et invincible, et là où les pieds des plus grands héros glissèrent, il se tint immuable et
intangible. Rappelons-nous, par exemple :

La bataille de Hussein, où la résistance d'Ali (psl) valut pour les musulmans une victoire
écrasante après avoir cru à la défaite...

La conquête de Khaybar, après toute la résistance des bastions juifs et les échecs répétitifs de
tous les commandants désignés avant Ali, avait permis aux musulmans d'être à l'abri des
complots diaboliques des juifs de la Péninsule et de se libérer financièrement d'une
dépendance gênante vis-à-vis des usuriers.

Nos jeunes lecteurs n'oublieront certainement pas l'un des aspects héroïques du combat de Ali
(psl) à Khaybar : N'avait-il pas arraché la grande et lourde porte de la forteresse avec sa
propre main, alors que sept des hommes les plus forts ne pouvaient même pas la faire
bouger ?!
Mais parmi toutes les ouvres de bravoure de Ali (psl), son exposition à la mort à la place du
prophète (pslp), la nuit de sa Hijra, demeure vivace dans les esprits. On se rappelle
certainement comment Qoraych avait délégué de chaque tribu une personne aguerrie pour
assassiner le prophète cette nuit là et comment ils furent surpris, après une longue attente, que
sur le lit de Mohammed (pslp) ce fut Ali qui était couché ! Et ils durent prendre la fuite
lorsqu'il se leva farouchement pour les combattre.

Ali (psl) était le combattant le plus remarquable aux côtés du messager de Dieu (pslp) et son
sabre était le premier sabre de l'Islam. Tout le long de la vie du prophète, il avait rendu des
services que Seul Dieu à Lui pureté et Son prophète peuvent bien évaluer.

Mais le caractère guerrier de la jeunesse de Ali (psl) ne doit pas nous cacher une réalité plus
profonde : l'Islam vivait une guerre imposée à laquelle tous les croyants devaient participer
par tous les moyens dont ils disposaient et aucun effort ne devait être épargné. Donc, ce n'était

27
pas la force physique de Ali (psl) qui en fit le combattant invincible de l'Islam, mais c'était
plutôt, son dévouement total et son amour infini pour l'Islam et pour son messager, qui en
étaient responsables.

En effet, puisque les musulmans devaient résister militairement, la dévotion imposait à tout
croyant d'être un bon guerrier. C'est là une caractéristique générale de toutes les guerres
défensives, et il est clair que toutes les batailles du prophète (pslp) étaient défensives.

D'un autre côté, on a lu dans le premier livre comment le prophète (pslp) avait choisi Ali
parmi tous ses compagnons, pour l'assister au gouvernement de la Médine dans une période
où les complots des hypocrites se faisaient de plus en plus dangereux.

Ceci montre bien que Ali (psl) était, non seulement un homme de guerre, mais aussi un chef
politique capable de succéder au prophète dans les conditions les plus délicates.

Les deux dimensions essentielles des services rendus par Ali (psl) à la marche de l'Islam lors
de toute sa jeunesse, peuvent être résumées comme suit : "Le premier lors de la bataille du
fossé lorsqu'il a pu décapiter le héros de toute l'idolâtrie arabe Âmr Ibn Âbdouedd comme on
l'avait lu dans le premier livre."

Le prophète (pslp) avait alors dit : "Le coup de Ali le jour du fossé vaut l'adoration de Dieu
par les deux mondes !"

Eh oui ! Ce coup était vraiment le coup fatal porté à la tête de l'idolâtrie après lequel, celle-ci
dut battre en retraite jusqu'à sa désintégration totale.

Le deuxième moment : c'est lorsque, revenant de l'une des conquêtes, l'un des combattants
musulmans ayant eu un comportement d'insubordination vis-à-vis de son commandant en chef
Ali, fut condamné par le prophète (pslp) qui dit alors : "La vérité est avec Ali et Ali est
toujours avec la vérité !"

Une page de sa grande morale

On ne peut pas parler de la jeunesse de l'Imam Ali (psl) et de ses grands services rendus à
l'Islam, sans faire une petite incursion sur un domaine de sa personnalité si riche et si
profonde qu'il mérite à lui seul de grands volumes : la grande morale de ce disciple fidèle et
dévoué du sceau des prophètes.

Nous allons nous contenter ici d'une petite étincelle qui peut nous faire découvrir le monde
grandiose de la vertu d'Ali. Ceci va être encore une fois au cours des événements de la grande
bataille des alliés (dite la bataille du fossé) et durant ce même duel avec le héros de l'idolâtrie
Âmr Ibn Âbdouedd.

Quand Âmr Ibn Âbdouedd perça les défenses musulmanes avec ses compagnons et
commença à défier les combattants de l'Islam en les appelant au duel et en se moquant d'eux
et de leur crainte. Ali (psl) s'élança vers lui d'un pas très vif bien que le cœur était très alourdi
de la grande responsabilité que le prophète (pslp) résuma en ces quelques mots : "C'est le
combat de toute la foi contre tout le paganisme !"

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Âmr, voyant un jeune s'avancer vers lui, dédaigna de le combattre et lui dit : "Vas t-en ! Je ne
veux pas te tuer." Mais la réponse du chevalier de l'Islam était ferme : "Mais moi, je veux te
tuer !"

Quand Âmr trébucha sous le coup fatal de Ali (psl) et, allongé sur terre, vit son adversaire
s'avancer vers lui pour le décapiter, il cracha sur le saint visage de Ali qui, au lieu d'accélérer
son geste en finissant le mécréant, il se tint un moment jusqu'à ce que sa colère s'en fut allée et
ensuite il porta le coup de grâce à Âmr.

C'est une grande leçon de morale, là où l'on s'attend le moins. Il n'y a qu'un infaillible dans
pareil duel et moment crucial qui puisse contrôler ainsi sa colère.

Lorsqu'on lui demanda pourquoi il n'avait pas aussitôt fini son adversaire, il répondit qu'il
voulait être complètement sûr que ce n'était pas pour venger son ignoble geste qu'il allait le
tuer !

Oui, c'est bien là une morale d'un infaillible qui ne fait rien pour sa propre personne mais
consacre toute sa vie avec ses moindres gestes pour Dieu.

On peut maintenant aisément comprendre qu'il n'y a pas d'exagération dans les saintes paroles
du prophète (pslp) lorsqu'il dit : "Le coup de Ali le jour du fossé vaut l'adoration de Dieu par
les deux mondes (les humains et les invisibles "djinns")."

C'était un coup dénudé de tout amour de soi ou de toute recherche de prestige, consacré
totalement à l'amour de Dieu. C'était là ; une étincelle, pas plus, puisque toute la vie de Ali
(psl) était à ce même niveau de grandeur d'âme et de morale magnanime.

II n'était pas donc inattendu que Dieu, à Lui pureté, choisit un tel grand homme pour succéder
au maître des créatures, le sceau des prophètes (pslp).

En réalité, ce choix allait mettre Ali (psl) devant son épreuve la plus dure puisqu'il s'agissait
cette fois, non pas de faire face à des mécréants, mais plutôt à des musulmans dont un grand
nombre avait jusque là combattu avec lui contre le même ennemi.

II- Après le Testament de Ghadir Khom

Le parachèvement de la religion

Après le pèlerinage de l'adieu, le prophète (pslp) n'avait aucun autre sujet d'inquiétude que
l'affaire de succession. En effet, il fut informé par Dieu de son proche décès et il voyait en
même temps que l'Islam avait eu de centaines de milliers de nouveaux adeptes dans les quatre
coins de la Péninsule Arabique.

Il voyait aussi que plusieurs prémisses de mauvaises interprétations et des tendances à la


déviation commencèrent à faire surface et que les hypocrites commençaient progressivement
à manifester leur haine envers l'Islam et le messager de Dieu...

29
Tout cela n'était pas de nature à tranquilliser le prophète (pslp) : le successeur doit être à la
hauteur de cette grande tâche et il doit remplir les conditions de morale et de compétences
semblables aux siennes. Il n'y avait qu'une seule personne qui avait ces qualités-là : Ali !

Mais les grands de Qouraych qui venaient à peine de se convertir à l'Islam et qui étaient tous
animés d'une rancune implacable à l'égard d'Ali, qui avait tué leurs parents proches dans des
différentes batailles, allaient-ils accepter sa désignation ?

Les anciens compagnons du prophète, qui, bien que convertis plus tard que Ali à l'Islam,
étaient plus vieux que lui et certains d'entre eux rêvaient déjà de la succession, allaient-ils
l'accepter, eux aussi ?

Par ailleurs, à cette date là, Ali (psl) n'avait que trente trois ans alors que certains compagnons
du prophète dépassaient la soixantaine.

Tous les indices disaient que la nomination d'Ali n'allait pas être acceptée, bien que ce n'était
autre que la volonté de Dieu, et bien qu'au fil des années, il avait démontré suffisamment sa
compétence et sa qualification pour la succession du prophète (pslp) alors que tous les autres
compagnons avaient échoué au moins une fois dans leurs missions.

Le refus de la majorité des musulmans se faisait annoncer et le prophète (pslp) le savait très
bien... Mais l'ordre strict de Dieu mit fin à l'hésitation du prophète et l'emmena à demander à
tous les musulmans d'assister à une assemblée générale avant de se disperser vers toutes les
directions après les rites du pèlerinage.

Le rendez-vous fut fixé sur les rives d'une lagune dans un lieu appelé Khom, et c'est là qu'il
prononça son dernier grand discours publique appelé "prêche de la lagune" (Ghadir).

Le prêche ne fut pas très long et il était clair que son sujet essentiel était la déclaration du
testament verbale du prophète (pslp) qui dit à la fin de son discours :

Quiconque je suis son maître, alors, Ali en est le maître. Mon Dieu ! Sois l'ami de son ami et
l'ennemi de son ennemi. Est il que j'ai laissé parmi vous les deux poids ; vous ne vous
égarerez jamais tant que vous y tenez : "Le livre de Dieu le Coran et ma progéniture (Ahloul
Beyt), alors, faites attention comment vous allez procéder avec eux après moi."

Il disait ces mots alors qu'il levait le bras d'Ali tout haut pour que les dizaines des milliers de
présents pussent le voir clairement.

Certains d'entre eux le virent pour la première fois de leur vie, alors que certains autres le
connaissaient très bien et s'attendaient même à cet événement puisque tant de fois le prophète
(pslp) y avait fait allusion.

Les citations à ce sujet ne manquent pas...

Par exemple, d'après Jaber Ibn Abdoullah, l'un des fidèles compagnons du prophète (pslp) :
"Les musulmans connaissent les hypocrites à partir de leur haine pour Ali (psl)".

Maintes fois, le prophète avait dit : "Ô Ali, seul un hypocrite te déteste et seul un croyant
t'aime !"

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D'autre part, le savoir de Ali fut à maintes reprises félicité par le prophète (pslp) et tous ses
compagnons l'avaient certainement entendu dire : "Je suis la cité de la science et Ali en est la
porte."

Après le prêche du prophète (pslp), les musulmans saluèrent Ali (psl) en l'appelant du surnom
donné par le prophète lui même : le commandeur des croyants.

Sur le plan purement légal, le jour du "Ghadir", l'affaire de la succession du prophète (pslp)
fut terminée. Mais les musulmans ne tardèrent pas de manifester une tendance vers la
déviation qui allait aboutir à une annulation pure et simple du testament du sceau des
prophètes.

La succession

Le décès du prophète fut une surprise pour l'ensemble des musulmans. Et alors que toute la
famille du prophète (pslp), y compris Ali (psl), était occupée par les funérailles, quelques
compagnons du prophète en compagnie de quelques chefs de tribus firent une réunion quasi
secrète dans un lieu dit "Saqîfah".

Dans cette réunion, ils décidèrent de négliger le testament du prophète (pslp) et d'élire Abou
Bakr comme successeur (califat) après une lutte acharnée qui avait menacé la jeune
communauté musulmane de désintégration.

Pour l'ensemble des têtes pensantes de Qoraych et pour la plupart des chefs de la Médine, le
choix d'Abou Bakr au lieu d'Ali leur laissait la voie du pouvoir libre dans l'avenir.

En effet, s'ils avaient appliqué textuellement l'ordre de Dieu et de son prophète et accepté de
déléguer le pouvoir à Ali (psl), l'espoir d'arriver un jour au pouvoir par un compromis tribal
s'évaporerait définitivement.

Mais les musulmans n'allaient pas tarder à regretter ce choix, surtout lorsque la succession du
prophète (califat) arriva à la main du troisième calife : Ousmane.

Ceci durant, Ali (psl) s'était retiré de la scène politique pour conserver l'unité de la
communauté islamique en se consacrant totalement à enseigner les préceptes de l'Islam et à
propager la législation divine.

La mosquée de la Médine devint par ses efforts une véritable académie islamique vers
laquelle tous les musulmans, désirant la science, convergèrent des quatre coins de la terre de
l'Islam.

Quand le pouvoir arriva à Ousmane, celui-ci ne tarda pas à ouvrir de grandes portes à ses
proches de Bèni Omeyyeh (les Omeyyades), famille d'Abou Sofièn qui ne cacha pas sa joie le
jour même de la nomination d'Ousmane en disant :

Eh Bèni Omeyyeh ! Monopolisez le pouvoir entre vous ! Par Dieu il n'y a ni enfer ni paradis
et ce n'était que la lutte pour le pouvoir ! Mais il fut grondé par Ousmane et il se tut.

31
De toute façon, Abou Sofièn n'était pas le seul de Bèni Omeyyeh à être un hypocrite et le plus
dangereux de toute cette tribu était Marouèn Ibn al Hakem qui n'allait pas tarder à
monopoliser tous les pouvoirs entre ses mains en devenant le secrétaire personnel de
Ousmane...Ce fut alors la déviation totale et flagrante devant laquelle les musulmans ne
pouvaient pas rester indifférents.

Ali (psl) ne manqua pas d'avertir Ousmane de la gravité de la situation et de lui rappeler que
Marouèn avait été auparavant chassé de la Médine par le prophète (pslp), mais tous ses efforts
étaient vains et la situation dégénéra en une révolte générale puis un siège de la maison
d'Ousmane.

Dans ces conditions critiques, Ali (psl) envoya ses deux fils Hassan et Hussein pour la
défense de Ousmane qui était quand même le symbole de l'autorité de l'Islam.

Les révoltés étaient décidés à en finir avec une situation scandaleuse : ils ne pouvaient plus
supporter l'injustice des gouverneurs de Bèni Omeyyeh... et voyant les compagnons les plus
fidèles du prophète, tels que Abou Zherr et Âmmar chassés de la Médine ou fouettés, ils
perdirent tout espoir en Ousmane et ils proposèrent à celui-ci d'abdiquer. Ousmane refusa en
disant qu'il préférait plutôt la mort.

Entre temps, Bèni Omeyyeh se félicitait du cours des événements puisque la mort d'Ousmane
leur permettrait une dictature au nom de sa vengeance.

C'était ainsi que Marouèn à la Médine et son cousin Muawiya le gouverneur de la Syrie se
mirent d'accord pour ne pas secourir Ousmane, et ils le laissèrent, sans défense, succomber
sous les coups des révoltés.

Après la mort d'Ousmane, les musulmans se rendirent compte de la gravité de l'erreur qu'ils
avaient commise vingt cinq ans auparavant : le non exécution du testament du prophète.
Essayant de se rattraper et de sauver ce qui pouvait être sauvé, ils entourèrent Ali (psl) et
firent pression sur lui pour qu'il accepte de prendre le pouvoir en mains.

L'imam Ali, légitime commandeur des croyants, savait que vingt cinq ans de pouvoir des trois
califes ne lui avaient pas laissé de grandes chances pour instaurer un gouvernement islamique
tel qu'il est prescrit par Dieu. Il refusa.

Les révoltés insistèrent. Ils le menacèrent même. Ali (psl) vit alors que la communauté
musulmane était en danger. Il finit par céder aux pressions des musulmans et accepta de
prendre le pouvoir sachant parfaitement que cela allait être sa plus dure épreuve.

III- Le gouvernement du commandeur des croyants

Ali contre les rebelles

Dès les premiers jours, l'imam Ali déclara sa politique du gouvernement, et l'étendard de
l'égalité et de la justice fut de nouveau hissé après avoir été piétiné pendant vingt cinq ans.

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Il déclara sans aucune hésitation qu'il allait remettre l'ordre de Dieu et rendre tous les droits à
leurs propriétaires auxquels ils étaient usurpés.

Ici, il faut rappeler que depuis la mort du prophète. Les musulmans avaient vécu sous le
système de caste : une hiérarchie parmi les musulmans fut établie et à mesure que le grade
dans cette hiérarchie est élevé, la dotation gouvernementale annuelle était d'autant plus
importante.

Ce système injuste qui avait duré près de vingt cinq ans était l'origine de la corruption de la
majorité des compagnons du prophète qui, avec la prise du pouvoir par l'imam Ali (psl), se
sentirent tout à coup visés, et virent leurs intérêts menacés.

Un large front fut constitué par les grands riches de l'époque pour assurer l'avenir de leurs
intérêts.

Certains grands anciens compagnons du prophète optèrent pour le chantage et vinrent


rencontrer le commandeur des croyants pour solliciter d'être nommés comme gouverneurs des
deux cités les plus riches des musulmans : la Bassora et la Koufa.

Le refus de l'imam fut catégorique. Déçus, ces anciens compagnons s'empressèrent


d'organiser une guerre contre le commandeur des croyants sous prétexte qu'il n'eût pas montré
le sérieux suffisant dans la poursuite des assassins d'Ousmane.

Ils avaient même convaincu l'une des veuves du prophète (pslp) de les soutenir et ils
l'emmenèrent avec eux sur un dromadaire ; et ce fut la bataille du dromadaire à la Bassora.

Cette bataille sanglante se solda par une victoire écrasante du commandeur des croyants qui
commença aussitôt à se préparer à une grande bataille contre son ennemi essentiel le
gouverneur rebelle de Damas : Muawiya.

Tous les hypocrites, sortis indemnes de la bataille du dromadaire, s'étaient rassemblés autour
de Muawiya et à leur tête figurait, bien star, Marouèn.

Muawiya était un homme très malin qui savait bien manipuler les gens simples et semer le
doute parmi les conscients.

Lorsqu'il fut vaincu à la bataille de Ceffine, il usa de la ruse en lançant l'ordre de lever des
copies du Saint Coran sur les lances et de crier à l'arbitrage du Coran.

L'imam Ali (psl) comprit très bien le tour que Muawiya voulut jouer et lança l'ordre de
continuer les combats sans prêter attention à tout ce que peut mijoter l'ennemi. Mais une
bonne partie de son armée refusa d'exécuter ses ordres et l'obligea à arrêter les combats et
accepter le dit arbitrage.

Par la suite, ces mêmes personnes qui avaient obligé leur commandeur à arrêter les combats
se rendirent compte que ce n'était pas plus qu'une ruse de voyous et que le vilain Muawiya
n'avait voulu qu'empêcher sa défaite totale.

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Aveuglés par une fureur et une ignorance complexe, ils déclarèrent la guerre à tous les
belligérants : aussi bien l'imam Ali qui jouissait de toute la légalité que son ennemi le rebelle
Muawiya.

Ce mouvement de révolte insensé et irréfléchi fut nommé mouvement des sortants


(Khaouarej) et lors de la bataille du Nahraouèn, ils furent exterminés par le commandeur des
croyants après avoir réussi à obtenir le repentir de leur majorité.

Trois des sortants rescapés de la bataille du Nahraouéit se réunirent secrètement et décidèrent


d'assassiner ceux qu'ils considéraient comme responsables de la guerre civile : Âmr Ibn El'Âss
gouverneur de l'Egypte de la part de Muawiya, Muawiya le gouverneur rebelle de Damas et
Ali le commandeur des croyants (psl) et calife légitime !

Les trois ignares conspirateurs fixèrent la date du 19 Ramadan de l'année quarante de la Hijra
pour l'exécution de leur plan. Âbdourrahmèn Ibn Moljem, celui qui se chargea d'assassiner
l'imam Ali (psl) était le plus malin des trois. Il empoisonna son sabre et se rendit à la Koufa

Quelques pages éblouissantes de la morale d'Ali (psl)

1- La ville de Koufa, par la présence d'Ali (psl), devint la capitale de la science et de la


politique de tout le monde islamique, et à partir d'elle les lumières divines commencèrent à se
propager vers toutes les contrées.

La présence du commandeur des croyants dans sa capitale Koufa n'était pas seulement une
présence politique et scientifique, bien au contraire, Ali (psl) offrait à tous les nouveaux
adeptes de l'Islam de nouvelles perspectives :

En effet, ces musulmans qui venaient des quatre coins du monde pour puiser de la science
divine, y trouvaient une possibilité de voir une copie conforme de la morale du prophète
(pslp), cette morale magnanime qui reste toujours une référence pour les chercheurs du parfait
et les demandeurs de la perfection.

Un jour, l'une des routes menant vers la Koufa réunit deux personnes qui ne se connaissaient
pas auparavant, l'un d'eux était Ali (psl), l'autre était un chrétien des environs de la Koufa.

Arrivés à un carrefour, ils durent se séparer, mais Ali (psl) accompagna le chrétien vers son
village. Celui-ci sachant que son compagnon allait vers la Koufa lui demanda : "Ta
destination n'était pas la Koufa ?"

Ali (psl) lui répondit : "Si, mais j'ai voulu t'accompagner un peu par fidélité à notre amitié de
route, est-il que la compagnie de route a ses droits, et j'aime bien m'acquitter tous les droits."
Le chrétien s'émerveilla de cette logique et de cette morale et il se dit qu'une telle vertu ne
peut point provenir que de la religion authentique de Dieu, après quoi il se convertit à l'Islam.
Et comme fut grande sa surprise quand il apprit que son compagnon de route n'était autre que
le commandeur des croyants, calife de tous les musulmans et gouverneur de toutes les terres
islamiques si étendues.

2- Les combats de Ali (psl) nous laissent des exemples brillants de sa morale magnanime : il
ne tuait point de blessé, ni d'assoiffé et ne poursuivait jamais les déserteurs de l'ennemi. Il

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s'interdisait toujours d'utiliser les armes de la faim et de la soif bien que ses ennemis en
abusaient beaucoup dans tous leurs combats.

Pour illustrer cette vérité, nous allons citer un seul exemple. Les livres de l'histoire regorgent
de bien d'autres témoignages :

A la bataille de Ceffine, et avant lé début du combat, l'armée de Muawiya arriva la première


au champ de la bataille qui se trouvait à la bordure du fleuve "Euphrate", elle sauta sur
l'occasion pour s'interposer entre l'eau et l'armée de l'imam Ali (psl) et interdirent aux
loyalistes d'éteindre leur soif.

L'imam Ali lança alors l'ordre de conquérir les eaux par la force des armes. A l'issue d'une
bataille éclaire, les rebelles durent se retirer et les loyalistes occupèrent toutes les positions
dominant l'Euphrate et eurent la tentation de faire usage de l'arme de la soif tout comme
l'avait fait leur adversaire.

Mais les ordres du commandeur des croyants furent stricts : il fallait évacuer immédiatement
les rives et s'abstenir d'utiliser l'arme de la soif, puisque selon la morale de l'imam Ali (psl) les
fins ne justifient jamais les moyens et l'on ne peut jamais arriver au contentement de Dieu à
Lui Pureté en suscitant Son mécontentement par un mauvais choix de moyens...

Comme le disait l'imam Ali (psl) : "les leçons ne manquent pas mais ce sont ceux qui en tirent
les conséquences qui manquent."

3- La modestie de l'imam Ali (psl) était une de ses qualités les plus connues. Son apparence
ne le faisait pas distinguer des autres gens et son comportement avec les masses populaires
était si simple qu'il ne pouvait jamais soupçonner qui il était.

Nous avons choisi pour notre cher lecteur un témoignage parmi tant d'autres ; l'histoire d'un
couple en désaccord :

Le mari renvoya sa femme en plein midi et sous une chaleur torride. La malheureuse épouse
ne trouva de refuge que l'imam Ali (psl). Aussitôt qu'il prit état de sa situation, il
l'accompagna chez elle pour y ramener la concorde.

Le commandeur des croyants (psl) frappa à la porte. Le jeune mari l'ouvrit, et voyant devant
lui un homme étranger qu'il ne connaissait pas et qui vint s'ingérer dans ses affaires
personnelles, il répondit aux conseils et aux exhortations de l'imam (psl) par des insultes et
commença à hurler à la face de sa femme la menaçant de toute sorte de supplice parce qu'elle
avait osé amener cet inconnu.

Entre temps, quelques gens connaissant bien l'imam Ali (psl) passèrent et le saluèrent en
disant : "Que la paix soit sur vous, ô commandeur des croyants !" Le jeune mari en devint
stupéfait et il accourut aux mains de l'imam Ali (psl) pour les embrasser et demander le
pardon, promettant qu'il n'y reviendrait jamais. L'imam donna aux jeunes couples des conseils
précieux leur assurant une vie heureuse et sans problème...

L'Imam des pauvres

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Malgré tous les grands problèmes qui occupaient l'imam Ali (psl), il tenait toujours à rester en
contact avec les besoins et les plaintes du peuple.

Tenant lui-même la trésorerie publique (Beytoulmèl), il ne privait personne de sa dotation


conventionnelle même s'il connaissait parfaitement qu'il lui portait une rancune ou qu'il
pouvait utiliser cette dotation pour renforcer le rang de ses ennemis.

D'autre part, ses compagnons fidèles et ses proches ne jouissaient d'aucun privilège par
rapport aux autres gens, et leurs dotations étaient parfaitement conformes à la règle générale
appliquée sur tous les musulmans. Bref, le système de castes et de privilèges entretenu par les
trois précédents califes allait être définitivement aboli par l'imam Ali (psl).

L'imam Ali était l'allié des masses populaires et il demandait â tous ses gouverneurs de l'être,
et chaque fois que l'un d'entre eux manifestait un déraillement quelconque de cette voie, il
n'hésitait point à le limoger.

Un jour, une femme appelée Sèoudèh vint chez le commandeur des croyants, alors qu'il était
en prière, pour porter plainte contre quelques collecteurs d'impôts. Sentant l'approche d'une
silhouette derrière lui, l'imam finit vite sa prière, se retourna aussitôt vers elle et lui demanda
avec affection : "Avez-vous besoin de quelque chose ?"

Sèoudèh dit en pleurant : "Je vous porte plainte contre votre collecteur d'impôt !"

L'imam fut très touché, il pleura beaucoup et leva sa main vers le ciel et dit : Mon Dieu, Tu
sais bien que je ne lui ai pas ordonné d'être injuste avec Tes esclaves !

Et prenant état de la véracité des dires de la femme, il rédigea l'ordre de mettre fin aux
fonctions du collecteur d'impôt en question et chargea la même femme de lui porter avec elle
le manuscrit. Sèoudèh revint chez elle satisfaite et heureuse.

Un jour, des nouvelles arrivèrent de la Bassora rapportant que le gouverneur de cette ville,
Ousmane Ibn Hanif, ayant été invité à un dîner d'affaire, avait accepté l'invitation. L'imam lui
envoya une longue lettre condamnant son comportement et le mettant en garde contre ce type
d'invitation.

II y insista sur le fait que les riches qui organisent ce genre de cérémonies ne veulent pas par
là une œuvre de bienfaisance pour les besogneux, mais plutôt une sorte de pot-de-vin et de
corruption pour les gouverneurs et une recherche de l'autorité et du pouvoir dans la ville.

En réalité, cette lettre est très riche en matière de règles morales et politiques et elle est digne
d'être une référence pour tout pouvoir islamique.

Entre autre, l'imam (psl) dit en s'adressant a son gouverneur Ibn Hanif : "Je n'aurais pas cru
que tu aurais accepté l'invitation de quelques gens chez lesquels le pauvre est boudé et le riche
est sollicité...N'est-ce pas qu'à chacun son imam et guide, lequel il imite et de la lumière et
science duquel il s'éclaire ! N'est-ce pas que votre imam s'est contenté, dans son habit, de ses
haillons et dans sa nourriture, de son pain !"

L'un des compagnons de l'imam Ali (psl), Âdy Ibn Hatem, fut interrogé un jour à propos de la
politique sociale de l'imam Ali, il dit : "J'ai vu que tout puissant est chez lui faible jusqu'à ce

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que justice soit rendue contre lui, et que tout faible est puissant jusqu'à ce que justice soit
rendue pour lui."

L'imam Ali (psl) n'accordait aucune importance pour le pouvoir.

Pour lui, gouverner ce n'était plus qu'une occasion pour faire régner la justice, et c'était
seulement à ce titre qu'il avait accepté le pouvoir.

Ce sens nous a été rapporté par Ibn Abbâs auquel l'imam Ali (psl) avait demandé un jour :
"Quelle est la valeur de ces sandales ?"

Alors que l'imam les réparait, Ibn Abbâs répondit que cela ne valait pas grande chose. L'imam
(psl) dit : "La valeur de ces sandales pour moi est plus grande que celle du gouvernement et
du pouvoir si ce n'était là le moyen d'établir un droit ou d'abolir une injustice."

L'imam Ali (psl) nous résume toute sa politique sociale en quelques mots : "Comment puis-je
être un imam pour les gens sans participer à leur douleur et à leur pauvreté ?"

L'abolition des privilèges

Dès le premier jour de son gouvernement, l'imam Ali (psl) déclara l'égalité entre les gens et la
justice comme base de sa politique : aucune différence ne serait plus faite entre un arabe et un
non arabe sauf par la piété.

Sa politique d'égaliser les dotations personnelles suscita beaucoup de remous parmi les
anciens privilégiés de l'ancienne politique des dotations, suivie par les trois précédents califes.
Ils vinrent alors au commandant des croyants pour solliciter son retour vers cette politique en
insinuant que cela pourrait lui faciliter la victoire sur ses ennemis, mais la réponse de l'imam
(psl) fut catégorique : «Voulez vous que je cherche la victoire par le biais de l'injustice ?»

Puis il dit : «Si l'argent était le mien, je l'aurais partagé entre les gens à l'égalité, alors que
dire, lorsque cet argent est celui de Dieu ?»

Cette politique sociale de l'imam Ali (psl) lui avait coûté la haine des plus grands chefs de
groupes et de tribus déjà habitués par les trois précédents califes à des dotations et des
privilèges qui avaient porté un grand nombre d'entre eux au rang des grands richards de la
Péninsule Arabe.

Par cette politique, l'imam perdait aussi l'appui de certains de ses proches, et son histoire avec
son frère Âqil est, à ce sujet, très révélatrice :

Un jour Âqil, le frère d'Ali (psl) lui rendit visite. Le dîner étant servi, Âqil fut surpris qu'il n'y
ait rien d'autre que du pain, de l'eau et du sel, et dit : «Il n'y a rien d'autre que ce que je
vois ?!»

L'imam répondit : Ceci n'est ce pas de la grâce de Dieu, à Lui toutes les louanges ?!»

Âqil sollicita de l'imam une somme d'argent de quoi rembourser une dette, alors, l'imam lui
dit : «Patiente jusqu'à ce que je reçois ma dotation.»

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Âqil, gêné, dit : «La trésorerie est entre tes mains et tu m'attardes jusqu'à ta dotation ?!»

L'imam dit : «Ma situation ne diffère pas de celle de n'importe quel homme musulman!»

Âqil insista.

L'imam lui dit alors : «Si tu veux, prenons nos sabres et allons à la Hira (ville voisine de la
Koufa), il y aurait quelques commerçants riches, attaquons en quelques uns et prenons
certains de leurs biens.»

Âqil dit alors avec dédain : «Suis-je donc venu en voleur ? !»

Alors l'imam lui dit : «Tu voles à un seul homme vaut mieux que tu voles à toute la
communauté des musulmans !»

C'est ainsi qu'était l'imam. Il vivait la vie des pauvres et il dépensait leurs dépenses. Lorsque
certains lui dirent que Muawiya, le rebelle, dépensait des sommes colossales et distribuait les
pots-de-vin pour s'assurer la victoire et qu'il convenait peut-être à l'imam de faire autant que
lui, l'imam leur rappela sa célèbre devise : «Il ne faut jamais chercher la victoire par le biais
de l'injustice !»

Telle était la politique sociale du plus pieux de tous les pieux, le commandeur des croyant, Ali
(paix sur lui et sa descendance purifiée).

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Biographie de Saïdatu Nissâ-i l’Alamîn : Fatima
Zahra

Naissance et Enfance

Introduction

Avant l'Islam, les peuples regardaient la femme, comme si elle était un animal ou comme si
elle était partie des biens que l'homme possède. Les arabes de l'ère près islamique (jahilieh),
que l'on s'est accordé à appeler l'ère ignariste, considéraient la femme telle une source de
scandale et certains d'entre eux enterraient leurs filles vivantes.
Lorsque l'Islam éclaira par sa lumière les obscurités de l'ignarisme, il avait protégé la femme
de toute injustice et cardait ses droits en tant que fille, mère ou épouse. Et qui d'entre nous n'a
pas lu le célèbre hadith du prophète (pslp) : "le paradis est sous les pieds des mères", ou
encore "le contentement de Dieu est du contentement de la mère et du père."
Ainsi, l'Islam a mis en valeur l'humanité de la femme en imposant une législation qui protège
sa dignité et garde son honneur. Par exemple, le port du voile, loin d'être considéré comme
une contrainte, est une véritable mise en valeur de la femme.
En effet, ne voit-on pas que les meilleures perles sont protégées dans des coquilles ? La réalité
du voile n'est pas seulement un outil de protection pour la femme mais aussi de la mise en
valeur de sa respectabilité et de sa beauté féminine...
De nos jours, l'Occident, tout en prétendant donner la liberté à la femme, ne fait que
l'exploiter jusqu'à la moelle : dans cette conception matérialiste, la femme est devenue un
produit publicitaire... Et tout cela se fait aux dépens de la dignité de la femme et de sa morale.
Cette vision de la femme n'a pas tardé à causer la chute fatale de la femme et son
désengagement total vis-à-vis de ses capacités sentimentales et affectives. Ceci a entraîné la
désintégration progressive de la famille et de toute la société.
La femme occidentale de nos jours joue le rôle de mannequin sans vie et sans humanité, et
même si quelques exceptions existent, ceci n'empêche pas que la règle générale et la
conception de l'homme occidental concernant la femme du fait que celle-ci soit un objet dont
la valeur dépend énormément de ses qualités physiques...
Ce constat étant fait, allons, chers lecteurs, voir ce qu'il en est de la femme musulmane. Et
quand on parle de la femme musulmane il faut entendre par là, le modèle que Dieu, à Lui
pureté, nous a demandé de suivre.
Il est vrai que dans toute l'histoire nous ne trouvons pas une concrétisation meilleure pour la
femme modèle que la plus prestigieuse des femmes du monde : Fatima Zahra (pse) :
- Fatima Zahra, la fille du prophète Muhammad (paix sur eux).
- Fatima Zahra, l'épouse de Ali (psl)
- Fatima Zahra, mère de Hassan, Hussein et Zeynab (paix sur eux).

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La naissance
Fatima Zahra naquit en l'année 5 après la révélation et l'envoi de son père Muhammad (pslp)
comme messager de Dieu, et trois ans après le Miêraj du prophète (son escalade vers le
septième ciel).
C'était l'ange Gabriel (Jibril) lui-même qui avait apporté la bonne nouvelle de la naissance de
Fatima Zahra (pse) à son père et la naissance fut le vendredi 20 Joumada.
Ses parents, le Prophète Mohammad (saw) et Bibi Khadija (ahs) sont tous deux descendants
du Prophète Ibrahim (as).
Un jour, une révélation invita notre Prophète à se retirer hors de la ville et à méditer pendant
40 jours. A la fin de cette période, de la nourriture de Jannat (paradis) fut apportée au
Prophète avec la bonne nouvelle qu’Allah S.T. le comblera d’un enfant.
Peu après, Bibi Khadija (ahs) se sentit envahie d’un parfum rafraichissant qui ne la quittait
plus. Le Prophète lui dit que c’est parce qu’elle portait Fatima (ahs).
Au moment de la naissance de l’enfant, les femmes de la Mecque ont refusé d’aider Bibi
Khadija (ahs) car elle soutenait le Prophète et l’Islam, alors Allah S.T. a envoyé l’âme de
quatre Dames du Paradis pour assister, à savoir:
- Sarah (ahs), l’épouse du Prophète Ibrahim (as),
- Mariam (ahs), la mère du Prophète Issa (as),
-Oumm Koulsoum, la sœur du Prophète Moussa (as),
- Aassyia (ahs), l’épouse de Firaunn (Pharaon).
Dans la maison de la Révélation
Fatima Zahra grandit dans les bras de la prophétie et de la révélation. Sa demeure d'enfance
était toujours animée par les paroles de Dieu et les versets du Saint Coran. Le prophète (pslp)
n'avait jamais caché son amour profond pour sa fille, et ceci avait toujours suscité l'envie de
certaines de ses femmes privées d'enfants...
Un jour, Aïcha, la femme la plus jeune du prophète, lui demanda la cause de cet amour qui
dépassait toutes les limites habituelles de l'affection d'un père pour sa fille car, chaque fois
que Fatima (pse) entrait chez lui, il se levait, et embrassait sa tête et sa Main...
Mais le prophète (pslp) pourrait-il dire tout ce qu'il savait ? Et Aïcha, sa femme, cette jeune
femme qui n'avait rien d'exceptionnel, pouvait-elle supporter le lourd secret dont le cœur du
prophète (pslp) était chargé ?...
De toutes les manières la réponse du prophète fut une solution médiane : celui qui veut le
comprendre il le peut, aussi dit-il : «Ô Aïcha ! Si tu savais ce que je sais, tu l'aurais aimée
autant que je l'aime. Est-il que Fatima est une partie de moi et quiconque suscite son
mécontentement susciterait le mien : et quiconque cause sa joie, il causerait la mienne.»
Expliquant la signification du nom de sa fille bien aimée, le prophète (pslp) avait dit qu'elle
avait été appelée ainsi parce que Dieu, à Lui pureté, coupera tous ceux qui l'aiment de l'enfer.
Ici, notre cher lecteur nous doit certainement une explication : le mot Fatima en arabe veut
dire : la coupeuse ; donc elle coupe la route de l'enfer pour tous ceux qui l'aiment ! C'est ce
qui va être expliqué dans ce qui suivra ainsi que dans les numéros suivants de cette série, par
l'aide de Dieu Le Tout Haut.
D'autre part, le terme Zahra' est un qualificatif signifiant, entre autres, entourée des fleurs. Ce
qui rappelle sa position paradisiaque.

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Fatima Zahra ressemblait beaucoup à son père (pslp) aussi bien sur le plan physique que
moral.
Oumm Salma la plus prestigieuse femme du prophète après Khadija (pse), avait dit : "Fatima
était la plus semblable parmi tous les gens au messager de Dieu (pslp)."
Aïcha avait aussi dit : "Elle est la plus ressemblante au prophète par son discours et sa
logique."
Fatima Zahra (pse) n'aimait personne d'autre autant que son père. Elle s'était chargée de son
service depuis l'âge de six ans lorsque sa mère fut décédée. Dans cette période critique elle
supporta avec son père toute l'oppression des idolâtres de la Mecque ; cette oppression qui
atteignit son apogée après la mort de l'oncle protecteur du prophète Abou Taleb.
Et chaque fois que le prophète (pslp) était blessé par les jets des pierres et les différents coups
des crétins de la Mecque, c'était Fatima Zahra (pse) qui lui assurait les soins nécessaires. Elle
pansait ses blessures et lui parlait de tout ce qui pourrait le consoler.
Elle méritait ainsi le surnom que son père lui avait donné : "La mère de son propre père !",
surnom qui reste gravé dans toutes les mémoires des musulmans au fil des jours et des siècles
et qui met en relief le caractère exceptionnel de la morale de Fatima Zahra (pse).

II- Sa Vie
Le mariage de Fatima Zahra (pse)

Fatima Zahra (pse) atteignit l'âge de maturité. Plusieurs des compagnons du prophète
demandèrent alors sa main en mariage. Parmi eux furent : Abou Bakr et Omar, et le prophète
disait à chaque soupirant : "Dans son affaire, j'attends la révélation."
L'ange Jibril vint enfin au prophète et lui dit que Dieu avait marié Fatima à Ali ; après quoi,
Ali sollicita la main de la fille du prophète (pslp).
Le messager de Dieu dit alors à sa fille : "Ô Fatima, est-il que Ali fils Abou Taleb, celui dont
tu connais bien la parenté, la dignité et la foi ; après que j'ai demandé à Dieu qu'Il te marie au
meilleur de Ses créatures et le plus aimable à Lui, m'a parlé à ton sujet, que vois-tu."
Fatima se tut et baissa la tête. Le prophète s'exclama alors : "Dieu est Le plus Grand ! Son
silence est un consentement !"

Les offices du mariage

Le prophète (pslp) vint à Ali (psl) et prit sa main en disant : "Lève-toi, au nom de Dieu, et
dis : "Par la bénédiction de Dieu, telle est grande la volonté de Dieu ! Toute puissance est
nulle à moins qu'elle soit de Dieu, je m'appuie et je compte sur Dieu !"
Puis il l'amena, l'assit à côté de Fatima et dit : "Mon Dieu ! Tu sais qu'ils sont les plus
aimables de toutes Tes créatures à moi, alors, aime-les, bénis leur descendance et assigne sur
eux un gardien protecteur de Ta part. Je vous sollicite de les abriter et leur descendance du
diable lapidé."
Puis, il les embrassa tous les deux en les félicitant et dit : "Ô Ali, ta femme est la meilleure
des épouses. Ô Fatima, ton mari est le meilleur des époux."
Au milieu des youyous des femmes des mouhajirine, des Ansar et de Bèni Hâchem, la plus
noble famille de l'histoire fut établie pour qu'elle fût le foyer pour Ceux de la demeure (Ahloul

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Beyt). Cette famille pure et parfaite que la purification divine et la protection de toute
souillure même en firent le point de départ de la ligne pure des héritiers élus par Dieu
successivement pour garder sa religion...
Le mariage fut simple, tout comme la simplicité de la religion de Dieu. Ali (psl) ne possédait
alors rien d'autre que son sabre et sa cuirasse. Le prophète (pslp) lui permit seulement de
vendre sa cuirasse disant que l'Islam avait beaucoup besoin des services du sabre de Ali.
Avec le prix de la cuirasse, le prophète (pslp) acheta du parfum et quelques mobiliers très
simples.
La demeure du nouveau couple était aussi très simple : c'était une seule chambre adossée au
mur de la mosquée du prophète (pslp).
Dieu Seul peut savoir l'amour qui avait lié les deux cœurs purs des deux infaillibles, Ali et
Fatima (pse) : c'était un amour en Dieu et pour Dieu.
Fatima estimait beaucoup le combat de Ali pour l'Islam et son messager. Il était toujours à la
première ligne et n'avait jamais abandonné le messager de Dieu. Être au service d'un tel mari
était pour Fatima (pse) une véritable participation à son combat.
Elle était la meilleure des épouses : obéissante, respectueuse et digne. Les affaires de la
maison étaient à sa charge par sa propre volonté voulant que son mari trouve toute la quiétude
et l'affection chaque fois qu'il revenait chez lui.

Les fruits

A l'année trois de la Hijra, Fatima (pse) mit au monde son premier enfant Hassan. Ce nom qui
n'était pas très courant parmi les arabes était révélé au prophète (pslp) qui le désigna lui-
même. La naissance de Hassan (psl) remplit le cœur du prophète (pslp) de joie et il se chargea
lui-même d'exécuter les rites indiqués pour les nouveau-nés, tels que l'appel à la prière dans
l'oreille droite et la formule de l'établissement de la prière à l'oreille gauche et la lecture du
Coran...
Après une année, le deuxième garçon de Fatima (pse) Hussein fut mis au monde annonçant le
commencement de la ligne des purifiés descendants du prophète (pslp).
Dieu, à Lui pureté, avait choisi les enfants de Fatima (pse) pour être la seule descendance du
prophète (pslp). Le messager de Dieu connaissait bien la valeur de ses fils et les encadrait
d'une affection et d'une générosité qui dépassait de loin l'attention d'un grand-père envers ses
petits fils. Ainsi, à propos de Hassan et Hussein (pse) il dit : "Ce sont mes deux fleurs
aromatiques que j'ai eues dans cette vie."
Quand il sortait, il les amenait avec lui, quand il s'assoyait, il les assoyait entre ses bras.
Une fois, passant par la demeure de Fatima (pse), le prophète (pslp) entendit les pleurs de
Hassan, vraisemblablement ayant faim, alors que sa mère, fourbue, dormait, il prépara par ses
propres mains du lait et le donna à Hassan qui le but.
Par ailleurs, le prophète (pslp) savait bien ce qui allait se passer après sa mort et savait bien de
quelle manière son petit fils Hussein allait être massacré par les traîtres, se réclamant de
l'Islam.
Alourdi et accablé par ses connaissances, il ne pouvait supporter les pleurs de Hussein, et une
fois, entendant les cris de son deuxième petit fils, il dit : "Ne savez-vous pas que les
lamentations de Hussein me font très mal ?!"

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Une année après, Zeynab vint au monde pour être la première petite fille du prophète (pslp)
qui y trouva une consolation pour la mort de sa fille Zeynab.
C'est ainsi donc que Dieu à Lui pureté va assurer la continuité de la ligne pure des détenteurs
de sa science par le mariage de Ali (psl) et de Fatima (pse) dont la descendance mérite à juste
titre cet honneur.

Le rang de Fatima (pse)

Malgré sa courte vie, Fatima Zahra (pse) eut une vie très active et pleine de leçons pour la
femme musulmane. Elle était la fille modèle, l'épouse modèle et la mère modèle, et c'est par
son comportement modèle sur tous les plans qu'elle avait mérité d'être nommée la dame des
femmes des mondes.
Mariam (pse) (Sainte Marie) était la dame des femmes de son époque, bien avant elle, assya,
femme de Pharaon d'Egypte était la dame des femmes de son époque, et enfin, Khadija, la
fidèle femme du prophète fut, elle aussi, la dame des femmes de son époque...
Mais seule, Fatima Zahra avait reçu le titre de la dame des femmes des mondes et de toutes
les époques : c'est le modèle absolu de la femme et elle fournissait le bon exemple sur tous les
plans.
Mais, d'après les citations qui nous sont parvenues du prophète (pslp) et de sa progéniture
purifiée, Fatima Zahra' était beaucoup plus qu'un simple modèle pour la femme en général et
elle jouissait d'un rang très élevé auprès du Seigneur, à Lui pureté.
Et pour ne citer qu'un seul indice de la proximité de cette sainte femme de son Seigneur,
rappelons que tous les musulmans après chaque prière sont appelés à titre de "forte
indication" d'exécuter un rite spécial : le chant de pureté d'Zahra (pse), ce rite dont l'histoire
dépasse les limites de ce petit espace.

Le départ du père

Le père de Fatima Zahra (pse), revenu du pèlerinage de l'adieu, eut une fièvre très grave qui
l'obligea à se tenir au lit, subissant de temps à autre des évanouissements sporadiques. Fatima
Zahra (pse) accourut auprès de lui et, toute en larmes, elle tenta de repousser la mort qui le
menaçait.
Le prophète (pslp) ouvrit ses yeux, regarda tout autour et, contemplant son unique fille, il lui
demanda de lui lire du Coran. Et elle s'y adonna avec déférence et dévotion.
Ce père, exceptionnellement grand et magnanime, écouta sa fille réciter les paroles de Dieu
qui commencèrent à remplir la chambre et à l'animer : Il voulait quitter ce monde en faisant
ses adieux aux deux poids qui occupaient son cœur : Le Saint Coran et sa fille unique
fondatrice de sa progéniture purifiée que Dieu a déléguée pour préserver Son Livre de toute
mauvaise interprétation...
Seul Ali (psl) avait eu droit aux derniers secrets du maître des créatures qui paria ensuite
auprès de son Seigneur laissant sa fille unique sous un choc irréparable.
Fatima Zahra n'avait pas pu supporter d'être séparée de son bien aimé père, d'autant plus que
les événements politiques qui ont succédé le décès du sceau des prophètes n'étaient pas de
nature à consoler son unique fille, bien au contraire ; les musulmans de l'époque ont montré
une ingratitude inimaginable envers la fille de leur prophète, la privant même de son héritage
de la parcelle de Fadak.

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Mais, le coup le plus dur que Fatima Zahra (pse) avait dû subir dès le décès de son père :
c'était l'annulation pure et simple du testament du sceau des prophètes par l'ensemble des
musulmans...
Et contrairement à son mari, l'imam Ali (psl) qui préféra le silence, elle protesta fermement et
dénonça le scandale de la succession.
Ainsi, mit-elle en garde tous les musulmans quant à la gravité de leur délation et du danger de
leur éloignement de leur véritable et légal commandeur choisi par Dieu et bien préparé pour
l'épreuve par le maître des créatures ; le prophète Muhammad (pslp).
Voyant l'entêtement des musulmans, et craignant une explosion générale qui exposerait la
jeune entité islamique à de graves dangers extérieurs, l'imam Ali demanda à sa femme de se
taire, de se retirer et d'abandonner les musulmans et leurs choix.
Fatima Zahra se tut, mais en rappelant à tout le monde que son mécontentement signifie le
mécontentement du sceau des prophètes dont le mécontentement signifie celui de Dieu, Le
Tout Haut.
Fatima Zahra (pse) se tut jusqu'à ce qu'elle quitte cette vie basse, mais elle ne négligea point
de mentionner dans son testament qu'elle dût être enterrée dans le secret absolu pour qu'aucun
des injustes prévaricateurs n'assistât à ses funérailles ou ne connût le lieu de sa tombe.
C'était ainsi qu'elle fit ses adieux à cette vie, le corps amaigri par la tristesse du décès du père
et l'amertume de l'injustice des successeurs...
Elle fut décédée en laissant son fils aîné Hassan avec ses sept ans, son second fils Hussein
avec ses six ans, sa fille Zeynab avec ses cinq ans et sa plus petite fille Omm Koulthoum, une
petite fleur de trois ans.
Le départ de Fatima Zahra, ses funérailles secrètes en pleine nuit et sa tombe jusqu'à nos jours
inconnue sauf de sa progéniture purifiée qui en garde toujours le secret, sont des indices
accablants témoignant du mécontentement de la fille unique du prophète envers les
musulmans qui n'avaient pas été à la hauteur de la grande responsabilité...
La moindre justice fut donc de les priver de l'honneur de visiter la tombe de l'unique fille de
leur prophète.
Mais c'était là simplement un indice et une condamnation, et Fatima Zahra (pse) demandait
toujours son droit extorqué...
L'imam Ali, accablé de tristesse s'assit auprès de la tombe de sa chère épouse et dit : "Ô
messager de Dieu ! Paix sur toi et sur ta fille arrivant chez toi. Ma patience et ma sobriété sont
anéanties devant la perte de ton élu, ta fille t'informera que ta communauté s'est alliée pour
extorquer ses droits ! Demande-lui et n'épargne point les questions ! Paix sur vous et salut
d'adieu."

Fatima après le décès du Prophète (saw)


"Après la mort du Prophète, elle se couvre toujours la tête d'une écharpe de deuil; elle avait
toujours les larmes aux yeux et le cœur brûlant."
La tendre période de la vie de la Dame de l'Islam, Fatima Zahra (Salut sur elle) s'acheva vite
avec le décès du Prophète (Que la paix soit sur lui), bien qu'il soit difficile de trouver une
tendre période sur toute la longueur de sa vie puisque les pressions continuelles, les guerres et
les complots des ennemis contre l'Islam et contre le Prophète avaient fait perdre toute la
tranquillité d'esprit à Fatima (Salut sur elle). Avec le décès du Prophète, de nouvelles
tempêtes se levèrent et conduisirent à des événements compliqués et critiques.

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La rancune et la haine de Badr, de Khaybar et de Hamine qui étaient restées cachées dans
l'ombre, du vivant du Prophète, se démasquèrent. Les partis des hypocrites redoublèrent
d'activités pour avoir leur revanche tant sur l'Islam que sur la famille du Prophète, et Fatima
Zahra (Salut sur elle) se situait alors au centre de la cible que cherchaient à atteindre les
flèches empoisonnées des ennemis, qui étaient tirées de tous côtés dans sa direction.
L'absence et la séparation douloureuse d'avec son père d'une part, sa tristesse et sa désolation
devant la situation d'opprimé de son époux, l'Émir des croyants, Ali (Salut à lui) d'autre part,
les complots fomentés par les ennemis de l'Islam, les inquiétudes de Fatima pour l'avenir des
musulmans et la conservation du coran intégrale, tant de soucis qui lui ont durement serré le
cœur et torturé l'esprit. Fatima (Salut sur elle) ne désira pas, en ouvrant son cœur, déprimer le
pur esprit de l'Émir des croyants, Ali (Salut à lui) qui, lui aussi, recevait de durs coups de la
désagréable et déloyale situation de la Umma.
C'est la raison pour laquelle elle allait auprès de la tombe du Prophète (Que la paix soit sur
lui) pour se confier et se plaindre à lui. Alors, des paroles brûlantes comme la flamme du feu
qui brûle dans le for intérieur de tout être, lui venaient à la bouche :
"Après toi, cher père, je me suis retrouvée seule. Je me suis sentie errante et dépourvue. Ma
voix s'est éteinte, mon dos s'est brisé et l'agréable goût de la vie est devenu amer dans ma
bouche."
Parfois, elle disait aussi :
"Quelqu'un qui a reçu l'odeur de la terre purifiée du prophète (Que la paix soit sur lui) ne
pourra jamais plus sentir l'odeur d'aucun autre parfum, jusqu'à la fin de sa vie !
Après toi, Ô père, tellement de malheurs me sont arrivés que s'ils devaient recouvrir les jours
heureux, alors ceux-ci deviendraient obscurs et noirs, comme la nuit."
Mais, pourquoi Fatima se lamente-t-elle, ainsi ?
De quoi s'inquiète-t-elle tellement ?
Pourquoi s'impatiente-t-elle autant, telle la rué sauvage sur le feu ?
Pourquoi donc ?"
Laissons la répondre elle-même à tous ces pourquoi !
Oumme Salma dit :
"Quand, après la mort du prophète, je suis allée rendre visite à la Dame de l'Islam, Fatima
(Salut sur elle), je lui ai demandé comment elle allait; Elle me répondit ces mots des plus
significatifs :
" Ô Omm Salma, que me demandes-tu comment je moi qui suis submergée par la tristesse et
la douleur : il y a d’une part, le décès de mon père, le prophète (Que la paix soit sur lui) et,
d'autre part, je vois de mes propres yeux que son successeur, Ali ibn Abou Taleb subit la pire
des injustices.
Je jure devant Dieu qu'ils ont déchiré le voile du respect qui lui est du…
Je sais aussi que ce n’est que le fruit de la rancune de Badr, et le désir de se venger de Ohod,
qui demeuraient jusqu'à présent dissimulés et masqués dans les cœurs des hypocrites. "
Malgré tout ce qu'elle put faire pour défendre la haute sainteté de l'Émir des croyants, Ali
(Salut à lui) et malgré le fort soutien qu'elle lui apporta en ces instants difficiles, son immense
douleur et sa profonde tristesse ne restèrent un secret pour personne. Après la disparition du
Prophète (Que la paix soit sur lui), elle ne vécut plus très longtemps, telle qu'elle en avait

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supplié Dieu. Deux, trois mois plus tard, elle se hâta de rejoindre son père dans le Royaume
de Dieu. Pourtant, pendant tout ce temps, elle ne manqua pas de toute sorte de générosités, se
sacrifiant et se dévouant pour défendre la cause de l'Émir des croyants, Ali (Salut à lui) et
pour défendre l'Islam.
" Que la paix de Dieu soit sur toi, Ô fille du Prophète de Dieu. Nue la bénédiction de Dieu soit
sur toi !»

Le Sermon de Fatima Az-Zahra (AS)

Références:

Ce Sermon est un des célèbres sermons auquel les illustres savants chiites et aussi sunnites,
ont tous fait référence, s'appuyant sur nombre de documents. Contrairement à ce que certains
pourraient croire, il ne s'agit pas du tout d'une information unique, d'ailleurs nous nous
proposons de citer, à présent, certaines sources dans lesquelles ce Sermon a été cité :

I. Ibn Abi al-Hadid Môtazeli, célèbre savant sunnite.


(Dans son commentaire du "Nahdj Al-Balaghâh") dans la biographie d'Osman ben Hanif,
dans la première partie, cite les différents documents qui attestent de l'authenticité du Sermon
de la Dame de l'Islam (Salut sur elle). Il souligne de plus le fait qu'aucune des références qu'il
a citées dans son livre pour ce Sermon n'émane de sources chiites. Il fait aussi référence au
célèbre ouvrage intitulé "Saqifeh" d’Abou Bakr Ahmad ben Abdelaziz Djohayri, qui est un
des plus fameux et des plus grands narrateurs sunnites et qui a cité et confirmé l'authenticité
de ce Sermon, dans son livre, par plusieurs moyens (Ibn Abi al-Hadid a cité tous ces moyens
dans son livre commentaire du "Nahdj Al-Balaghâh" auquel nous renvoyons les lecteurs ne
pouvant, par soucis de concision, rapporter tout ce qu'il y est dit). Il ajoute que, quand le
gouvernement de l'époque pris la décision d'usurper Fadak, Fatima (Salut sur elle),
accompagnée de plusieurs femmes de Qoraich, se dirigea, d'un pas décidé, vers la mosquée,
pour y prononcer un long et important discours. Et sa démarche était alors exactement comme
celle du prophète (Que la paix soit sur lui). Il rapporte, en continuation, ce même et célèbre
Sermon (A noter toutefois que le texte de ce Sermon varie quelque peu selon les récits), connu
de tous.
II. Ali ben Aissa Arbàli a cité aussi ce Sermon dans son livre intitulé " Kachf al-Ghameh " se
réfèrent aussi au "Saghifeh" de Abou Bakr Ahmad ben Abdelaziz.
III. Massoudi mentionne aussi brièvement ce Sermon dans "Moravadj al-Zahab"
IV. Seyyed Morteza, grand et dévoué savant chiite, a cité ce Sermon, rapporté par Aicha,
femme du prophète (Que le paix soit sur lui), dans son livre "Chafî".
V. Le célèbre narrateur défunt Sadough a repris certaines phrases de ce Sermon dans son livre
intitulé "Elal ai-Sharaie".
VI. Le juge religieux et célèbre narrateur défunt Cheikh’Mofid a cité aussi un extrait de ce
Sermon.

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VII. Seyyed ben Tawousse cite dans son livre " Taraef " une partie de ce Sermon, rapporté
aussi par Aïcha, se référant au livre "Al-Monagheb" de Ahmad ben Moussa ibn Mardouveh-
Isphahani qui est un savant sunnite.
VIII. Le défunt Tabarsi, Maître du livre "Ijtihad" a cité ce Sermon dans son livre comme étant
un "témoignage missionnaire".

Ce Sermon historique est, indéniablement, un des fameux sermons prononcés par les
descendants du Prophète (Que la paix soit sur lui). Il a été rapporté que nombre de chiites
(Partisans de Ali) engagés recommandèrent et recommandent toujours à leurs enfants d'y
apprendre par cœur ce Sermon pour qu'il ne reste pas, avec le passage du temps, caché sous la
poussière de l'oubli et de la négligence et afin qu'aucun ennemi mal intentionné ne puisse
remettre en question son contenu. Ainsi est-il de mise aujourd'hui que la jeune génération
fertile l’apprenne par cœur. Le contenu de cette "grande épopée" afin de transmettre à son
tour aux générations à venir son message !

Partie 1:

LE MONOTHÉISME LES ATTRIBUTS DE DIEU ET LE BUT DE LA


CRÉATION

Louange à Dieu pour son opulence, prions pour sa réussite et louons-le,


pour tous les bienfaits dont il nous a fait grâce,
pour la riche abondance qu'il a mise à notre disposition depuis le premier jour,
pour tous les innombrables dons qu'il nous a offert
et pour tous les présents dont il n'a cesse de nous faire don depuis toujours.
Tous ces bienfaits sont innombrables et en dehors de tout compte, du fait de leur étalement au
fil du temps qui passe, ils sont incompressibles. Et leur limite est telle qu'elle est inconcevable
pour les hommes.
Dieu a demandé à ses serviteurs de le prier afin qu’il continue de leur prodiguer ses grâces, et
toujours en abondance. Il a invité ses Créatures à le louer pour qu'il les comble de ses grâces.
Il les a encouragés à faire tout pour obtenir la meilleure de ses grâces.
Et moi, je témoigne qu'il n'y a pas d'autre Dieu que Dieu, l’Unique. Dieu est Unique, il n'a pas
d'associé et rien ne lui ressemble.
Il est certain que son esprit est la Sincérité, que les cœurs des fidèles y sont attachés et que son
ombre se reflète dans leurs pensées.
Dieu que nul ne peut voir de ses yeux dont nul ne peut énumérer les attributs avec sa langue et
dont nul ne peut concevoir, par la sagesse et en pensée, la Sainte Essence a créé tous les êtres
du monde existant sans qu'il ait jamais existé quelque chose de semblable auparavant.
Il les a créés à son image et selon sa volonté sans avoir nul besoin de leur création et sans que
sa pure Essence ait eu un quelconque intérêt à les faire figurer.

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Il ne voulait, par cela, que faire montre de sa volonté : inviter les hommes à se soumettre à lui
et leur présenter ainsi son pouvoir infini ; conseiller à ses Créatures de rester parmi ses
serviteurs et donner une force aux invitations de ses Prophètes, cris mettant à l'unisson
Création et Religion.
Il a fixé ensuite des récompenses pour ceux qui se soumettent à son ordre et des châtiments
pour ceux qui pèchent malgré son ordre afin de sauvegarder, par ce moyen, les meilleures de
ses Créatures et de les préserver de sa colère, de sa vengeance et de son châtiment afin de les
orienter vers les jardins du Paradis et vers le foyer de sa Miséricorde.

Partie 2:

LE HAUT GRADE DU PROPHÈTE (SAAWS), SES TRAITS DE CARACTÈRE


ET SES IDEAUX
Et je témoigne que mon père, Mohammad (Que la Paix soit sur lui) est son serviteur et son
Envoyé, qu'il l'a élu avant de l'envoyer, et ceci avant même de le créer, il l'a inscrit au nombre
des candidats à ce grade et qu'il l'a choisi avant même de savoir quel serait son message.
En ce jour où ses serviteurs étaient encore dans l'ombre, dans le monde invisible et cachés
derrière le voile terrible de l'inexistence, alors qu'ils se trouvaient encore dans la genèse à la
limite ultime de la non existence, Dieu avait déjà effectué tout ce travail parce qu'il était
conscient de ce que réservait l'avenir ; parce qu'il dominait la situation et les événements du
monde, il savait pertinemment où le destin allait les mener.
Il l'a élu pour qu'il vienne compléter son message et faire appliquer son ordre, pour qu'il
vienne jouer de son influence et trancher définitivement le destin.
Dieu l'a élu puis il a vu que les peuples avaient opté pour différentes religions : certains
vénéraient le feu, certains se prosternaient devant les idoles et, bien qu'il avait été donné à
leurs cœurs de connaître Dieu, ils persistaient à nier.
Dieu a effacé les injustices par la lumière de Mohammad (Que la Paix soit sur lui) qui a ôté le
voile de l'injustice de sur les cœurs et qui a fait fuir les nuages noirs et obscurs de devant leurs
yeux. Il s'est déchaîné pour guider les gens et les a sauvés de l'égarement et de la perversion.
C'est lui qui a permis à vos yeux de voir et qui vous a orientés, c'est lui qui a établi l'Islam sur
la terre et a invité les hommes à suivre ce chemin droit.
Puis, Dieu, selon sa volonté et par infinie amitié, a rappelé l'âme du Prophète, témoignant de
sa volonté et de sa générosité, il a fini par le libérer de la peine de ce monde.
Pour le moment, il est parmi les anges, avec l'assentiment de Dieu, Généreux, et tout le
respect dû à Dieu, Puissant.
Salut de Dieu à mon père, le Prophète (Que la paix soit sur lui), confident de l'inspiration et
élu de Dieu parmi les hommes.
Salut à lui, que la bénédiction et la grâce de Dieu soit sur lui.

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Partie 3 :

L'IMPORTANCE DU LIVRE D'ALLAH, LES SECRETS ET LA


PHILOSOPHIE DES PRÉCEPTES
Vous, serviteurs de Dieu, vous êtes responsables du Commandement et de l'Ordre de Dieu,
vous êtes porteurs du Message de sa Religion et les gardiens de sa Révélation. Vous êtes les
représentants de Dieu pour Vous-mêmes et ses missionnaires pour les peuples.
Le Protecteur du Droit divin est parmi vous et le Garant de la promesse de Dieu est sous vos
yeux, ce que le Prophète (Que la Paix soit sur lui) a laissé en souvenir. après sa mort, à la
Communauté, c'est le "Livre parlant de Dieu" et le Coran sincère, ainsi que son éclat évident
et sa lumière étincelante.
Il nous a laissé un livre dont les mots sont clairs, dont le fond est évident, dont la forme est
des plus lumineuses et dont les partisans seront des plus glorieux.
Il nous a laissé un livre qui appelle ses serviteurs à gagner le Paradis et qui tend à ses fidèles
une branche de salut.
Par ce livre, nous ont été donné les Preuves divines les plus évidentes ; il nous a été donné de
recevoir le commentaire des ordres de Dieu et d'y lire le pourquoi des interdits.
Il nous a été possible aussi d'analyser les arguments probants et suffisants qui nous ont été
présentés. Dans ce livre, ont été écrits tous les devoirs moraux qui sont les nôtres, tout ce qui
est légal et tout ce qui nous est permis
Dieu nous a donné "la Foi", pour nous purifier de l’athéisme, et il nous a donné "la Prière",
pour nous permettre d'effacer l'orgueil et la prétention qui sont les nôtres. Il nous a donné " la
Zakat ", pour nous permettre de purifier nos esprits et d’accroître la nourriture ; Il nous a
donné "le Jeûne", comme étant le facteur décisif de la sincérité, et "le Hadj" aussi, pour nous
permettre de renforcer le pouvoir de l'Islam.
Dieu nous a donné "la Justice", pour nous permettre d'harmoniser les cœurs. Il nous a donné
notre "Soumission", la raison d'être du peuple de l'Islam et pour luter contre les divergences et
la dispersion. Il nous a donné aussi "le Djihad", pour nous permettre de garantir et de protéger
la Gloire de l'Islam.
Il nous a donné "la Patience" et "la Résistance", pour nous permettre de mériter la
Récompense divine. Il nous a commandé "de faire le Bien" pour nous permettre de corriger
les peuples. Et nous a commandé "le Respect des parents", pour nous éviter la colère de Dieu.

Dieu nous a commandé de veiller au "Droit du sang" pour permettre à la population de


s'accroître et de pouvoir se développer, et nous a commandé "la Co-vengeance" pour la
protection des âmes.

Il nous a commandé "la Fidélité aux ablutions", pour nous permettre d'obtenir l'Absolution ; Il
nous a interdit "la Vente illégale" pour nous permettre de remédier aux manques et nous a
interdit "la Consommation de boissons alcoolisées", pour nous permettre d'éliminer la
méchanceté.
Il nous a commandé de proscrire "l’Accusation et les Insultes" pour mettre comme un voile
devant la colère de Dieu, nous a interdit "le Vol", pour nous permettre de préserver la chasteté

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à l'esprit et nous a commandé de "bannir l'athéisme" pour nous permettre de gagner la
sincérité du serviteur et la divinité de Dieu.
Puisqu'il en est ainsi, choisissez la vertu divine ; tel que le mérite son grade, abstenez-vous de
contrarier ses ordres et faites en sorte de quitter ce monde en musulmans.
Obéissez à Dieu, à ce qu'il a prescrit et à ce qu'il a proscrit et suivez le chemin de la Science et
du Savoir pour en disposer puisque, parmi les serviteurs de Dieu, seuls les savants et les sages
craignent Dieu et sont conscients des responsabilités qui sont les leurs.

Partie 4 :

DÉTERMINATION DE SA POSITION PAR LA DAME DE L’ISLAM FACE


AU SYSTÈME DOMINANT

Ô gens, savez-vous que je suis Fatima, fille de Mohammad, que le salut et la paix de Dieu
Soit sur lui et toute sa famille.
Tous mes propos, du début jusqu'à la fin, sont un, il n’existe aucune contradiction dans ce que
je dis ; je ne dis jamais ce qui n est pas la vérité et je ne me trompe pas dans ce que je fais.
Un Prophète s'est élevé de parmi vous et il est venu vers vous pour porter vos peines ; il ne
désirait que de vous guider, il était aimable et charitable à l'égard des croyants.
Si vous cherchez à savoir qui sont ses descendants, vous verrez qu'il était mon père et non le
père d'aucune de vos femmes et qu'il était le généreux frère de mon cousin et non le frère
d'aucun de vos hommes !
Vous verrez que sa descendance est une glorieuse descendance, que la paix de Dieu soit sur
lui et sur sa famille !
Oui, il est venu et a bel et bien accompli sa mission : il a éclairé les gens à la lumière de la
Vérité, il s'est détourné du chemin des athées auxquels il a frappé sur la tête et a serré le cou,
pour qu’ils retirent leurs mains de sur l’athéisme et mettent les pieds sur le chemin du
monothéisme.

Il a toujours invité le monde, par la démonstration, la raison et les bons conseils à suivre le
chemin de Dieu. Il a brisé les idoles et a asséné des coups aux cerveaux des orgueilleux tant
que leurs contenus n'avaient pas été détruits et tant que l'obscurité n'avait pas disparu pour
laisser la place à l'aube du jour, ainsi pu apparaître la vérité !
Le représentant de la Religion a levé la voix et les murmures de Satan ont cessé. La tête de la
discorde est tombée à terre, les nœuds du blasphème et de la divergence se sont ouverts et
vous avez ouvert votre cœur à la sincérité criant, proclamant "La Ilâha Illa Allah" (Il n'y a de
dieux que Dieu) alors que vous n'étiez que quelques uns et que vous étiez bien pauvres !
Oui, à cette époque, vous étiez à deux doigts de tomber dans le précipice qui mène au feu de
l'Enfer ; peu nombreux, vous étiez comme une goutte d'eau pour l'assoiffé, comme une
bouchée pour l'affamé, comme une flamme pour celui qui court à toute hâte à la recherche du
feu et vous étiez écrasés sous les mains et les pieds !

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Oui, à cette époque, vous buviez encore de l'eau souillée et croupie et vous vous nourrissiez
encore des feuilles des arbres ! Vous viviez dans le mépris et l'avilissement et vous étiez
toujours envahis par la peur que votre ennemi puissant vienne vous voler et vous avaler !
Mais Dieu, le Très-Haut, vous a sauvés par les grâces de Mohammad (Que la Paix soit sur
lui).

Après avoir vu un tel avilissement, un tel mépris et une telle impuissance, lui se dressa contre
les puissants et se mit à lutter contre les loups arabes et les juifs indociles de Nazareth, chaque
fois qu'ils ont voulu allumer le feu de la guerre, Dieu s'est empressé de l'éteindre.

Chaque fois que la corne de Satan apparaissait et que les athées avaient dans l'intention de
fomenter quelque complot, mon père chargeait son frère Ali (Salut à lui) de leur faire obstacle
et c'est ainsi que, par son intermédiaire, il réussissait à les dominer.

Il n'a jamais capitulé devant une mission dangereuse et ne s'en retournait que lorsque la tête de
l'ennemi avait été fracassée et son nez baissé jusqu'à terre.

Partie 5 :

LA TEMPÊTE QUI SE LEVA APRÈS LA MORT DU PROPHÈTE (SAAWS)

Mais, quand Dieu jugea que le temps était venu pour son Prophète d'aller rejoindre les autres
Prophètes et que lui prit place sur le siège des élus comme sur son siège, soudain, les rancunes
intérieures et des traces de discorde apparurent parmi vous.
Le voile de la Religion fut tiré et les égarés se mirent à parler ; les inconnus qui avaient
jusqu'alors sombré dans l'oubli redressèrent la tête et le cri du mensonge se leva : tous ces
gens se mirent à œuvrer sur la scène de votre communauté !
Satan sortit sa tête du trou où il s'était caché ; il vous invita à prendre parti pour lui et vous
trouva disposés à accepter son invitation et prêts à être séduits par lui !
Puis, il vous a appelés à vous révolter et vous a trouvé légers pour avancer. Il a allumé le feu
de la colère et de la vengeance dans vos cœurs et alors des traces de colères apparurent sur
vos visages ; voilà pourquoi vous faites porter votre marque à un chameau qui n'est pas le
votre, pourquoi vous mettez le nez dans une assiette qui n'est pas la votre non plus et pourquoi
vous êtes partis à la recherche de quelque chose qui n'est pas a vous et dont vous ne pouvez
prétendre à aucun droit.
Finalement, vous avez accepté de laisser usurper le gouvernement ! Cela ne s'est passé que
peu de temps après la mort du Prophète, alors que les blessures de notre malheur étaient
importantes et que celles de notre cœur n'étaient pas encore guéries, alors que nous n'avions
pas encore enterré le Prophète (Que la Paix soit sur lui).
Votre prétexte était : "Nous craignions que la bagarre ne commence", quel piège devait être
celui-là pour que vous tombassiez dedans ?! C'est ainsi que l'Enfer a été dominé par les
athées.

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Que de tels actes sont loin de vous ! Qu'êtes-vous en train de faire, honnêtement ? Et où allez-
vous ? Pourtant, le Livre de Dieu, le Coran, vous a été donné : tout ce qui y est écrit est
lumineux et tous ses signes sont reluisants, toutes les interdictions sont nettes et toutes ses
ordonnances sont claires, mais vous l'avez lancé par dessus vos têtes !
Vous êtes-vous détournés de tout ceci ou donnez-vous un autre ordre que celui-là ? Ô que les
oppresseurs ont choisi un mauvais destin pour le Coran ! Sachez que si quiconque choisit une
doctrine autre que l'Islam, cela ne sera pas accepté et, au jour de la Résurrection, il sera du
nombre des perdants.

Partie 6 :

L'USURPATION DE "'FADAK", LES PRÉTEXTES AVANCES PAR LES


USURPATEURS POUR JUSTIFIER LES FAITS ET SA RÉPONSE,
STRICTE ET DÉCISIVE

Oui, vous avez pris la chamelle de tête sous vos ordres ; vous n'avez même pas attendu qu'elle
soit apprivoisée et se rende à vous.
Vous avez subitement allumé le feu des manigances et vous l'avez attisé pour faire grandir les
flammes ; vous avez répondu à l'appel du séducteur Satan.
Vous vous êtes chargés d'éteindre les lumières éclatantes de la doctrine divine et de faire
disparaître la Sunnah de l'authentique Prophète de Dieu.
Feignant de vouloir manger la crème sur le lait, ils ont bu le lait en cachette, et jusqu'à la
dernière goutte.
Vous sembliez vous casser la tête pour les autres alors qu'en réalité, vous preniez l'affaire à
pleine main.
Vous avez tout fait pour isoler sa famille et ses enfants ; d'ailleurs nous n'avons pu trouver
d'autre solution que de patienter, comme celui qui est assis, un sabre sous la gorge et un autre
pointé vers le cœur !
Le plus étonnant, c'est que vous croyez que Dieu ne nous autorise pas à hériter et que nous ne
pouvons prétendre à l'héritage du Prophète de Dieu (Que la Paix soit sur lui).
Vous soumettez-vous toujours aux ordres du temps de l'Ignorance ou est-ce que pour les
croyants le meilleur ordre n'est pas l'ordre de Dieu ?? Ne savez-vous pas tout cela ? Oui, vous
savez et il est clair pour vous, comme de l'eau de roche, que moi, je suis sa fille.
Vous, Ô musulmans ! Est-ce que mon héritage doit m'être retiré par la force ?
Ô fils de Abu Ghahafah ! Répond-moi. Est-ce qu'il est écrit dans le Coran que toi, tu dois
hériter de ton père et que moi, je ne dois pas hériter du mien ?! Il n'y a rien de plus incorrect
que ça !
Vous êtes vous éloignés intentionnellement du Livre de Dieu pour le lancer par derrière vos
têtes, alors qu'il y est écrit :

"Soulaymân hérita de son père David"

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Dans l'histoire de Yahyâ ibn Zakaryâ, il est dit aussi :

"Ô Dieu offre-moi un enfant pour qu'il hérite de moi et de la famille Jacob"

Et il est dit encore ceci :


"Les proches peuvent hériter les uns des autres et sont, de ce fait, plus privilégiés que les
étrangers",
et ça aussi :

"Dieu conseille que, pour vos enfants, la part des garçons soit double à celle des filles"

Et il est écrit aussi :

"Si quelqu'un laisse quelque chose en héritage derrière lui, il est raisonnable qu'il écrive un
testament des plus méritoires, pour ses parents et ses proches ; et tous les pieux sont d'accord
sur la question"

Comment avez-vous pu imaginer que moi je n'aurais aucun droit ni héritage de mon père ?
N'existe-il aucun lien, aucune relation parentale entre nous ?!
Dieu a-t-il fait descendre un verset spécialement pour vous dans lequel mon père aurait été
exclu ?
Peut-être direz-vous que les fidèles à des religions différentes ne peuvent hériter les uns des
autres et que moi, je n'ai pas la même religion que mon père ?!
Ou peut-être direz-vous encore que vous êtes plus informés que mon père et que mon cousin
de ce que renferme le Coran ?!
Puisqu'il en est ainsi, tenez je vous le donne, mon héritage. Il est fin prêt, comme un cheval
dompté et scellé, à être exploité ; montez-le, mais sachez que lorsque le jour de la
Résurrection arrivera, vous serez interrogés.
L'intéressant, c'est que ce jour, l’arbitre sera Dieu et le prétendant Mohammad (Que la Paix
soit sur lui) ; la date de l'arbitrage a été fixée au jour de la Résurrection et ce jour-là, les faux
se verront allés à leur perte alors que les regrets n'auront aucun intérêt vu la situation qui sera
la votre !
Toute chose à une place et vous saurez bientôt qui recevra le châtiment méprisable et sera
condamné à perpétuité !

Partie 7 :

APPEL AU SECOURS AUX "ANSARS

53
Ô vous, braves hommes ! Ô vous, les bras forts du peuple et les amis de l'Islam, ou êtes-
vous ? Êtes-vous négligents que vous ne vous manifestez pas devant l’injustice qui m'a été
faite ?!
Est-ce que l'Envoyé de Dieu (Que la Paix soit sur lui), mon père, ne disait pas qu'il est
nécessaire de veiller au respect du droit de chacun et au droit de ses enfants aussi ?!
Comme les temps ont vite changé et à quelle vitesse vous êtes-vous détournés du chemin ?!
Pourtant, vous avez tous les pouvoirs et vous avez suffisamment de force pour faire en sorte
que mon droit me soit rendu.
Est-ce que vous croyez que maintenant que Mohammad (Que la Paix soit sur lui) a quitté ce
monde, toutes les choses sont finies, que sa famille doit être jetée dans les oubliettes et la
Sunna piétinée?
Certes, sa mort a été un malheur et une douloureuse perte pour le monde de l'Islam ; cela a été
une catastrophe grave qui nous a tous plongés dans la tristesse.
Sa mort devient chaque jour plus certain, le temps qui nous sépare de lui plus long et les effets
de sa disparition deviennent plus conséquents.
La terre est devenue sinistre en son absence et les étoiles se sont mises à étinceler de
malheur ; les espoirs se sont transformés en désespoir, les montagnes se sont mises à trembler
et le respect est bafoué, avec sa mort, ne reste plus aucune révérence !
Je jure devant Dieu que sa mort est un grand événement. C'est un grand malheur et une perte
inestimable mais n'oubliez pas que, si le Prophète (Que la Paix soit sur lui) est parti, le Coran
glorieux qui nous avait prévenus, lui reste parmi nous.
Lisez-le, le matin et le soir, a voix haute en chantant ou encore à voix basse ; lisez-le en jouant
avec les sons dans votre oreille.
Tous les Prophètes qui l'ont précédé sont passés par ce chemin car la mort est un ordre divin
fatal. Oui, le Coran avait clairement dit :

" Mohammed, est le seul Envoyé de Dieu et avant lui, d'autres envoyés sont venus et sont
partis. Est-ce que s'il meurt ou s'il est tué, vous ferez demi-tour sur vos talons et rebrousserez
chemin?
Abandonnerez-vous l'Islam pour retourner vers les mythes et l'obscurité du temps de
l'Ignorance?
Celui qui fait marche arrière ne mène pas Dieu à la perte et Dieu récompensera bientôt ceux
qui sont humbles devant lui ". (Coran 3, verset 144).

Comme il est étonnant, Ô fils de Ghylah. Dites-moi, comment mon droit a-t-il été bafoué
alors que cela s'est fait sous vos yeux, que vous avez entendu clairement et vu ce qui était en
train de se passer, que vous avez été tenus au courant des faits dans vos réunions et lors de vos
assemblées ; comment, alors que vous étiez parfaitement informés, êtes-vous restés silencieux
dans l'ombre ?!
Pourtant vous êtes en nombre suffisant et vos moyens aussi sont suffisants ; vous êtes
puissants, vous avez armes et boucliers et vous entendez mon appel alors que dites-vous !?
Mon cri se répercute tel l'écho parmi vous et vous n'y répondez pas alors que vous êtes connus
pour votre bravoure, pour votre bonté et pour le bien que vous faites.

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Alors que vous êtes la meilleure de toutes les tribus et les meilleurs de tous les hommes !
Vous avez combattu contre les infidèles arabes et vous avez supporté difficultés et peines.
Vous avez arraché les cornes des rebelles, vous avez fait rentrer les griffes des plus vaillants
combattants et c'était vous qui avanciez toujours à nos côtés, qui aviez pris place dans nos
rangs, qui vous soumettiez à nos ordres et qui ne pensiez qu'a nous obéir alors que le moulin
de l'Islam commençait à tourner autour de l'axe de notre famille et que le lait s'est accru dans
le sein de la mère des temps, que les cris de l'athéisme se sont éteint dans les gorges, que les
flammes du mensonge se sont adoucies, que le feu du blasphème a cessé de brûler, que la
dispersion n'a plus été et que la loi de la Religion s'est solidement enracinée.
Pourquoi, dites-moi, après toutes les recommandations du Coran et du Prophète (Que la Paix
soit sur lui) êtes-vous devenus errants aujourd'hui ?
Pourquoi voulez-vous laisser cachées les vérités après qu'elles vous soient apparues et faillir à
vos engagements et pourquoi, après avoir choisi le chemin de la foi, avez vous dévié vers
l'athéisme
Pourquoi, ne voulez-vous pas contre ceux qui ont failli à leurs engagements et qui ont décidé
de renier le Prophète (Que la Paix soit sur lui) ?
A présent que ce sont eux qui sont à l'origine de la guerre, les craindriez-vous ? Il serait plus
convenable que vous craigniez Dieu si vous avez la foi !!
Soyez certains que je vois avec mes yeux comment vous vous êtes mis à aimer votre confort
et comment vous êtes devenus fervents de tranquillité.
Vous avez éloigné celui qui était le plus méritant et le plus apte pour gouverner et pour gérer
les affaires des musulmans puis vous vous êtes laissés aller à la tranquillité et à la conformité
dans un coin retiré et vous avez fuit devant la difficulté et la pression des responsabilités qui
sont les vôtres pour aller vous réfugier dans l'indifférence.
Oui, tout ce que vous aviez de foi et de conscience en vous, vous les avez vomis ; vous avez
fait remonter jusqu'à la gorge, avec peine cette eau délicieuse que vous aviez bue !
Mais n'oubliez pas ce que Dieu a dit :
"Quand bien même vous, ainsi que tous les hommes, deviendriez athées, il n'y aura aucune
perte pour Dieu, car Dieu n'a aucun besoin, il est riche de toutes les choses ! "
Sachez et soyez-en conscients que moi, je n'ai dit que ce que je devais dire tandis que je sais
pertinemment que votre refus de soutenir le Droit est encré en vous, dans votre chaire et que
votre rejet du pacte que vous aviez signé à entouré votre cœur.
Cependant, mon cœur était si plein de douleurs et ma responsabilité est telle que j'ai laissé
échapper un peu ma tristesse intérieure, et que la douleur qui me ronge le cœur a fini par sortir
pour vous dire un dernier mot et afin que personne ne puisse encore se trouver d'excuse.

Puisqu'il en est ainsi, ce chameau de tête et ce Fadak je vous les laisse, ils sont à vous !
Attachez-vous y fortement et surtout, ne les lâchez pas mais sachez que ça n'est pas monté sur
ce chameau que vous irez bien loin : son dos est blessé et sa patte traîne !
Il porte l'emprunte de la malhonnêteté, et le symbole de la colère de Dieu, le déshonneur
l'accompagne pour l'éternité et il est voué à tomber dans les flammes, du feu de la colère
divine qui jaillissent des cœurs !
N'oubliez pas que ce que vous faites aujourd'hui, vous le faites contre Dieu !

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"Et les oppresseurs verront bientôt quelle sera leur destinée".

Et moi je suis la fille du Prophète qui vous a mis en garde et menacé d'un dur châtiment : à
vous de faire ce que bon vous semblera.
Nous agirons selon notre devoir divin, vous attendez ?! Nous attendons aussi!

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Biographie du Deuxième Imam : Al-Hassan

- Naissance et Enfance
Naissance

Le 15 Ramadan de l'année 3 de la Hijra, l'Imam al Hassan (psl) naquit. Ce fut dans une petite
maison d'argile, mais l'ambiance dans laquelle il grandit était exceptionnelle.
En effet, son grand père était le messager de Dieu (pslp) qui entreprit son éducation avec
amour et affection. Son père était Ali Ibn Abou-Taleb (psl) et sa mère était Fatima (pse) : Un
entourage parfait et pur.
Le prophète (pslp) disait toujours que Hassan était son fils et qu'il était sa fleur aromatique de
cette vie... Et à maintes reprises, les musulmans le virent porter son petit fils sur son épaule en
disant : "Mon enfant-ci est un maître ! Par son intermédiaire, Dieu va peut-être pacifier deux
groupes de musulmans."
Puis, il implore Dieu en disant : "Mon Dieu, aime le, et aime celui qui l'aime."
Le prophète (pslp) avait aussi, à maintes reprises, dit : "Hassan et Hussein sont les deux
maîtres des jeunes du paradis."
Une fois, le prophète (pslp) était en prosternation de prière lorsque Hassan (psl) monta sur son
cou. Le prophète (pslp) remua sa tête très doucement de telle sorte que Hassan ne trébuche
pas.
Ses compagnons, étonnés par ce comportement, lui dirent : "Nous voyons que tu fais avec ce
garçon ce que tu ne fais avec personne d'autre."
Le prophète (pslp) dit alors : "Celui-ci est ma fleur aromatique ! Mon enfant-ci est un maître
et j'espère que Dieu, par son intermédiaire, pacifie entre deux groupes de musulmans."
Sa politesse
Hassan et Hussein allaient à la mosquée lorsqu'ils virent un vieillard qui faisait ses ablutions
en faisant quelques erreurs. L'Imam Hassan (psl) se demanda, alors, comment pourraient ils
réparer les ablutions de ce vieillard sans que celui-ci ne prît cela pour une impolitesse à son
égard...
Hassan et Hussein (psex) s'avancèrent vers le vieillard en faisant semblants d'être en
désaccord au sujet des modalités des ablutions et demandèrent son arbitrage et chacun disait à
l'autre : "Toi, tu ne sais pas faire tes ablutions !"... Ils firent leurs ablutions devant le vieillard
qui comprit aussitôt ses erreurs et se rendit compte de leur fin. Alors, il leur dit en souriant :
"Tous les deux, vous savez bien faire vos ablutions." Et tout en pointant du doigt sa poitrine,
il dit : "C'est bien ce vieillard ignare qui ne le savait pas, et il vient de l'apprendre de vous !"

Sa piété

L'Imam Hassan (psl) était connu par sa grande piété. Il était réputé être le meilleur adorateur
de son temps, et il avait fait 25 fois le pèlerinage en marchant à pied de la Médine à la
Mecque.

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Chaque fois qu'il se levait pour la prière, il jaunissait et une secousse le prenait par crainte de
Dieu, et il disait : "Quiconque se présente devant Dieu, doit jaunir et frémir..." Et arrivant à la
porte de la mosquée, lève la tête et dit : "Mon Dieu, Ton invité est à Ta porte ! Ô Bienfaiteur,
voici le malfaiteur arrivant chez Toi ! Par le meilleur que Tu as dépassé et négligé le pire que
j'ai ! Ô Généreux !"
Sa clémence
Un jour, au cours de sa route, l'Imam (psl) rencontra un homme de la Syrie réputé pour sa
haine pour Ahlul-bayt (pse). Le Syrien déversa sur l'Imam un flot d'injures et d'insultes et
essaya de le provoquer, mais l'iman (psl) resta silencieux attendant que le Syrien termine ses
propos grossiers, après quoi, il le salua en souriant et lui dit :
Je crois que vous êtes étranger ici ?
Si vous nous demandez quelque chose, nous vous la donnerons !
Et si vous vous informez auprès de nous, nous vous informerons !
Et si vous avez faim, nous vous donnerons à manger jusqu'à la satiété !
Et si vous n'êtes pas bien vêtus, nous vous habillerons convenablement !
Et si vous êtes besogneux, nous vous enrichissions !
Et si vous êtes poursuivis, nous vous abriterons !
Et si vous avez un problème, nous vous le résoudrons !
Le Syrien fut stupéfait de cette morale magnanime et il se rendit compte aussitôt que
Muawiya, le gouverneur de la Syrie trompait les gens, falsifiait la réalité et calomniait à tort
l'Imam Ali et ses fils (pse).
Le Syrien fut très ému, il fondit en larmes et dit : "Je témoigne que tu es l'assistant de Dieu sur
terre et que Dieu sait le plus où Il place Son message. Est-il que vous et votre père étiez pour
moi les plus détestables des créatures, et maintenant, vous êtes, pour moi, les plus chers et
aimables de toutes les créatures..." Puis le Syrien, sur invitation de l'Imam, passa le reste de
son séjour chez lui.

Sa générosité

Un homme demanda l'aide de l'Imam Hassan (psl), il en reçut de quoi pouvoir mener une vie
indépendante.
Un nomade vint un jour à l'Imam et demanda son aide. Il dit alors : "Donnez lui tout ce qui se
trouve dans l'armoire !"
Un jour, l'Imam al Hassan (psl) était en train de faire le tour de la Kaaba (taouaf) lorsqu'il
entendit un homme implorer Dieu de lui donner une grande somme d'argent. L'Imam se rendit
aussitôt à sa maison et lui envoya la somme qu'il demandait de Dieu !

II- Sa Vie
L'Imam et le pouvoir

Après l'assassinat de l'Imam Ali (psl), le 21 du mois de Ramadan de l'année 40 de la Hijra,


son fils aîné Hassan le succéda au califat et les musulmans lui prêtèrent serment de fidélité.
Ce jour là, l'Imam avait 37 ans.

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Dès le premier jour de son règne, il fit un discours historique dans lequel il déclara qu'il allait
suivre la politique de son père et qu'il allait combattre les privilèges injustes.
Cette nuit, un homme fut décédé. Ni les premiers n'avaient pu le devancer par une bonne
action, ni les derniers n'ont pu l'atteindre ! II combattait à côté du prophète (pslp) en le
protégeant par son corps. Et le messager de Dieu (pslp) lui donnait sa bannière et les deux
anges Jibril et Mikael allaient à ses côtés et il ne revenait qu'après la victoire et la conquête !
Est-il qu'il est décédé la même nuit où Issa (Jésus), fils de Mariam (Marie) fit son escalade
vers le Seigneur et où Youcheê, fils de Noun exécuteur testamentaire de Moussa (Moïse)
(pse) fut décédé.
Il n'a laissé ni du blanc ni du jaune sauf 700 dirhams avec lesquels il voulait se procurer une
servante pour sa femme.
L'Imam, alors, fut pris par les larmes et les gens pleurèrent avec lui, puis il dit :
Je suis le fils de celui qui vous apportait le bon présage.
Je suis le fils de celui qui vous prévenait.
Je suis le fils de celui qui rappelle à Dieu par Son ordre.
Je suis le fils de la lampe lumineuse !
Je suis d'une famille que Dieu a purifiée et a éloignée d'elle toute souillure.
Je suis d'une famille dont Dieu a imposé l'amitié dans Son Livre en disant : "Dis : Je ne vous
demande pour cela aucune rémunération sauf l'amitié pour mes proches. Quiconque manifeste
une bonté d'œuvre, nous l'augmenterons pour lui."
Est-il que la bonté d'œuvre est notre amitié, nous Ahloul Beyt !
Ici, Abdullah Ibn Abbas, cousin et compagnon du prophète se leva et dit : "Ô, les gens, c'est
celui-ci le fils de votre prophète et le tuteur désigné par votre Imam, allez-y, prêtez-lui
serment de fidélité et d'obéissance."
Les gens répondirent favorablement à l'appel d'Ibn Abbas et dirent : "Comme il est aimable !
Et comme elle est obligatoire son obéissance !" Et ils s'avancèrent, l'un après l'autre pour
prononcer la formule de la bèy'âh (serment d'obéissance). Et c'est ainsi que l'Imam Hassan
(psl) fut désigné comme calife des musulmans.

Les complots de Muawiya

Tout comme il l'avait fait contre l'Imam Ali (psl), Muawiya continua à comploter contre son
successeur l'Imam Hassan (psl). Et dès que les nouvelles de la bèy'âh de l'Imam Hassan
arrivèrent à Damas, il envoya un très grand nombre d'espions et d'émissaires pour tous les
alliés de l'Imam en les chargeant de créer un climat malsain et d'envenimer la situation dans la
capitale de l'Etat islamique, la Koufa.
L'Imam Hassan était très conscient des complots de Muawiya ; il ordonna d'exécuter tous les
espions découverts et envoya une lettre au rebelle de Damas dans laquelle il avait écrit : "Tu
as chargé tes hommes de s'infiltrer chez moi ! On dirait que tu désires ma rencontre ! Alors,
c'est fait ! Attends-y par la volonté de Dieu !"

Les préparatifs de la guerre

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Le rebelle Muawiya ordonna à ses troupes de faire des incursions pour terroriser les
musulmans et déstabiliser la situation de l'Imam Hassan (psl). Ses opérations terroristes
étaient accompagnées de pillage et de massacre auxquels les musulmans n'étaient pas
habitués.
Entre temps, l'Imam Hassan (psl) rassemblait ses troupes et se préparait à la bataille décisive.
Et pour préparer les gens à cette épreuve, il leur fait un discours dans lequel il dit : "Est-il que
Dieu a prescrit le combat contre les mécréants (Jihâd) et l'a surnommé "contrainte" !... Ô
combattants, soyez sobres, Dieu est certainement avec les sobres !"
Vous n'obtiendrez jamais ce que vous voulez sans patience et sobriété devant les contraintes !
Que la miséricorde de Dieu soit sur vous. Allez-y vers votre camp à la Noukhayleh !
Mais l'œuvre du rebelle avait déjà fait ses fruits !... Les moins pieux dans le camp de l'Imam
avaient déjà vendu leur religion, alors que les plus fidèles avaient le moral à son plus bas
niveau et ne croyaient plus à la victoire !... Et la réponse à l'appel de l'Imam se fit très
hésitante et trop lente.
Les rares fidèles compagnons de l'Imam Hassan (psl) essayèrent de remédier à la situation.
L'un d'entre eux, Âdy Ibn Hâtem s'adressa aux combattants hésitants et leur dit : "Je suis Âdy
Ibn Hâtem, toute la pureté est pour Dieu ! Comme elle est détestable et condamnable votre
position ! Ne répondez-vous donc pas à votre Imam, petit fils du prophète ? ! Où sont vos
orateurs dont les langues sont très longues dans les discussions et les polémiques, mais, dès
qu'il s'agit du sérieux, ils feignent l'esquive comme des renards ! Ne craignez-vous donc pas la
colère de Dieu ? !"
Ceci dit, il monta son cheval et galopa vers le camp de Nokhaylèh.
Quelques sympathisants commencèrent, eux aussi, à rassembler les combattants... Les
préparatifs de la guerre allèrent tant bien que mal, et une armée de douze mille hommes fut
constituée. Son commandement fut accordé à Ôbeydoullah Ibn Abbas qui avait perdu deux de
ses petits garçons dans l'une des incursions commanditées par Muawiya.
L'armée de l'Imam souffrait de plusieurs points faibles : l'amour de la vie et la tendance
matérielle dominaient plusieurs des chefs des tribus qui la constituaient, et ce fut facile pour
Muawiya de les corrompre en leur proposant des fortunes énormes...
Mais en réalité, la situation était pire que cela : Muawiya réussit même à corrompre le
commandant de cette armée : Ôbeydoullah Ibn Abbas, le cousin de l'Imam Hassan (psl) !...
Et alors que les chefs des troupes de l'armée se retiraient l'un après l'autre sous le couvert de la
nuit, leur commandant se rallia au camp adverse en contre partie d'un million de dirhams !
Les trahisons se succédèrent et l'un des faux compagnons de l'Imam voulut même l'assassiner
et l'Imam en fut gravement blessé dans sa jambe.
Entre temps, Muawiya renouvelait plusieurs fois son offre de la paix en contre partie de
l'abdication de l'Imam et de son abandon du poste du califat...
L'Imam se trouva alors devant deux choix amers :
Le premier : Celui de la guerre et le refus d'abdication, ce qui signifierait la désertion de la
majorité de son armée et son passage au camp adverse.
Ensuite, ce sera l'anéantissement total du restant de ses compagnons et leur massacre certain
par les mercenaires de Muawiya, alors que ces fidèles étaient les seuls à connaître l'Islam
authentique.

60
Avec la disparition certaine de ses fidèles, non seulement le pouvoir passera entre les mains
des Omeyyades, mais tout l'Islam en serait déformé et falsifié.
Le deuxième : Abdiquer en posant des conditions strictes pour préserver l'Islam.
Peut-on s'attendre de l'Imam Hassan, si magnanime et si pieux, qu'il choisit de poursuivre la
guerre dans de telles conditions ?
Non, certainement ! Puisque cela serait, non seulement une fuite en avant, mais un égoïsme
dont l'Imam Hassan, l'infaillible, était exempt !
Encore une fois, l'amour de Dieu et l'esprit de responsabilité envers une communauté
musulmane toujours menacée des ennemis de tous bords, l'emportèrent sur toutes les autres
considérations, bien qu'elles fussent, elles aussi, légales !
Et, tout comme l'avait fait déjà son père le jour du décès du prophète, l'Imam Hassan accepta
l'offre de paix de Muawiya tout en posant les conditions qui préserveraient les intérêts de la
communauté musulmane et la position d'Ahlul-Bayt (pse).

La paix
La tactique de Muawiya était de désarmer l'Imam de tous les arguments qui pourraient
justifier la poursuite de sa résistance et de sa détention du califat. Et dès qu'il vit que l'Imam
commençait à réfléchir à l'abdication et que le seul problème qui restait à résoudre était celui
des conditions et des garanties qu'il fallait donner, Muawiya envoya une feuille blanche qu'il
avait bien signée et cachetée demandant de l'Imam de poser tout ce qu'il voulait comme
conditions !
L'Imam Hassan (psl) savait bien que ce n'était là qu'une nouvelle ruse de ce renard avide de
pouvoir, mais il savait aussi qu'il n'avait pas le choix, et que devant tous les musulmans il
n'avait plus d'argument pour poursuivre la résistance armée. Il écrivit alors les conditions
suivantes :
1. Muawiya doit gouverner selon le Saint Coran et la tradition du prophète (pslp) (la sunna
purifiée).
2. Muawiya doit s'abstenir de déranger les adeptes d'Ahlul-Bayt (pse).
3. Muawiya doit interdire tout propos injurieux ou diffamatoire contre Ali (psl).
4. Il n'est pas du droit de Muawiya de désigner quelqu'un pour le succéder au califat.
5. Hassan (psl) a le droit de ne pas appeler Muawiya par le titre de "commandeur des
croyants".
6. Après Muawiya, le califat retourne à Hassan (psl) et s'il serait alors décédé, à Hussein (psl).

Muawiya viole l'acte de paix

L'Imam Hassan (psl) savait très bien que Muawiya n'allait pas tenir ses promesses, mais il
voulait justement montrer à toute la communauté musulmane la nature de ce rebelle avide de
pouvoir et en même temps, il voulait se consacrer à la mission à laquelle s'était consacré son
père après le décès du prophète (pslp) : L'enseignement de l'Islam pur et authentique aux
peuples nouvellement convertis et conserver la foi monothéiste pure de toute falsification.
Muawiya ne tarda pas à jeter son masque et à révéler son vrai visage d'hypocrite qui n'avait
jamais vraiment cru à l'Islam ni à aucune autre religion ou principe sauf au culte du pouvoir.

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En effet, dès son entrée à la Koufa, après la signature de la paix, il y fit un discours arrogant
dans lequel, il dit : "Est-il que je ne vous ai jamais combattu pour que vous priez ou jeûnez !
Mais plutôt, pour que je vous gouverne !... Est-il que toute condition que j'ai signée pour
Hassan est, dorénavant, sous mes pieds !"
Muawiya désigna Ziyad fils de son père, un bâtard se réclamant d'Abou Soufian comme
gouverneur de la Koufa. Cet homme vicieux et malin était particulièrement inhumain et il
essaya de toutes ses forces d'exterminer les adeptes de Ahlul-Bayt (les chiites) qui virent alors
leur plus dure épreuve.
Devant cette situation lamentable, l'Imam Hassan n'avait épargné aucun effort pour aider ses
fidèles malgré le siège sous lequel il vivait.
La condamnation de Muawiya par l'Imam Hassan faisait de plus en plus d'échos. Et Muawiya
était de plus en plus gêné, surtout lorsqu'il décida de désigner son fils Yazid comme prince
héritier et abolir ainsi le régime de califat pour instaurer la royauté et la monarchie absolue...
Devant tous ces desseins maléfiques, l'Imam Hassan (psl) était un obstacle sérieux. Muawiya
décida alors de l'éliminer.

L'assassinat de l'Imam (psl)

Muawiya savait bien que l'effusion du sang de l'Imam al Hassan (psl) ne passera certainement
pas sans réaction populaire et déstabilisation de son pouvoir.
C'était pour cela qu'il opta pour l'empoisonnement de l'Imam, tout comme il l'avait déjà fait
avec beaucoup de personnalité illustres tels que, Mèlek El-Echtar, gouverneur de l'Egypte de
la part de l'Imam Ali (psl).
Pour l'exécution de son plan diabolique, Muawiya n'a pas trouvé mieux que Jaâdeh, fille d'El-
Ach'âth dont le père était un hypocrite qui avait manifesté son soutien à l'Imam Ali (psl).
Jaâdeh était l'épouse de l'Imam al Hassan (psl), mais avait tout de son père !... Muawiya savait
cela très bien, il lui envoya une offre alléchante : si elle tuait son mari, elle deviendrait
l'épouse du futur prince héritier Yazid !
Jaâdeh accepta l'offre. Muawiya lui envoya un poison mortel. Elle le mit dans le repas de
l'Imam lorsqu'il voulut rompre son jeûne. Les douleurs de l'Imam furent atroces. Aussitôt, il
comprit qu'il fut empoisonné par sa femme et lui dit : "Ennemi de Dieu ! Tu m'as tué, que
Dieu te tue ! Muawiya t'a bien trompée et il s'est moqué de toi ! Que Dieu vous avilit, toi et
Muawiya !"
Lorsque Jaâdeh se présenta chez Muawiya pour solliciter sa récompense, il la renvoya avec
insolence en lui disant : "Nous voulons plutôt la vie de Yazid !" Et il la renvoya de son palais.
Le 28 du mois de Çafar de l'année 50 de la Hijra, l'âme de l'Imam al Hassan (psl) fit son
escalade auprès de son Seigneur se plaignant à Dieu de l'injustice des Omeyyades.
Il fut enterré au cimetière du Baqi aux environs de la Médine. Paix sur lui le jour où il naquit,
le jour où il fut décédé et le jour où il sera ressuscité.

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Biographie du Troisième Imam : Al-Hussein

I- Naissance et Enfance
Naissance

L'Imam Hussein fils de Ali (pse) naquit le 3 chaâbèn de la 4 ème année de la Hijra. Le
prophète (pslp) en fut très ravi, et dès qu'il entendit la bonne nouvelle, il accourut vers la
maison de sa fille pour l'en féliciter...
Le prophète (pslp) entreprit lui même d'exécuter les rites recommandés pour le nouveau né :
appel à la prière à l'oreille droite, formule de l'établissement de prière à l'oreille gauche et
quelques invocations... Ensuite il le nomma Hussein.
Le septième jour de la naissance de Hussein (psl), son père Ali (psl) fit le sacrifice rituel
(aqiqeh) et en distribua la viande sur les mesquins et les pauvres.
Le prophète (pslp) aimait beaucoup son petit fils Hussein, et depuis le jour où il lui fut révélé
le futur massacre de Hussein (psl), il ne pouvait plus supporter l'entendre crier où pleurer... et
il rappelait toujours à tous ceux qui le voyaient avec son petit fils : "Hussein est de moi, et
moi je suis de Hussein ! Est-il qu'il est un Imam et fils d'un Imam ! Et de sa descendance
proviendront neuf Imams dont le dernier sera le Mahdi (Dfr) qui réapparaîtra au dernier des
temps pour remplir la terre de justice et d'équité après qu'elle ait été remplie de prévarication
et d'injustice."

A l'époque de son père (psl)

Hussein (psl) passa 6 ans dans l'affection de son grand père et sous sa protection, il y apprit
toute la morale du sceau des prophètes et lorsque son grand père fut décédé, il passa trente ans
de sa noble vie dans l'ombre de son père l'Imam Ali (psl).
Au cours de cette période, Hussein (psl) patienta avec son père devant l'injustice des
musulmans et participa pleinement au grand sacrifice qui préserva l'unité de la communauté
musulmane.
Lorsque son père prit le pouvoir et fut nommé calife par les musulmans, il combattit avec lui
dans toutes ses batailles.
Après le martyre du commandeur des croyants, il prêta serment de fidélité à son frère l'Imam
Hassan (psl) et lui accorda son plein soutien dans sa résistance contre la rébellion de
l'hypocrite Muawiya qui voulait détruire le système du gouvernement légal (califat) et
instaurer à sa place la dictature de la dynastie de Bèni Omeyyeh...
Lorsque l'Imam Hassan (psl) fut obligé de conclure la paix avec ce rebelle et de lui céder le
pouvoir temporairement, l'Imam Hussein (psl) demeura, comme il l'était toujours ; fidèle à
l'Imam légal et lui obéissant dans toutes ses décisions jusqu'à son martyre.

L'Imam et le pouvoir de Muawiya

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Nous avons déjà lu dans le numéro précédent de cette série que l'Imam Hassan (psl) fut
assassiné sous l'ordre de Muawiya qui voulut par ce crime créer un vide spirituel et politique
pour faciliter la nomination de son fils Yazid comme successeur.
L'Imam Hussein (psl) succéda à l'Imam Hassan dans le pouvoir spirituel légal (imè'meh) et
d'après les conditions de la paix signées entre Muawiya et l'Imam Hassan (psl), c'est l'Imam
Hussein qui doit succéder à Muawiya après sa mort, et le pouvoir politique repasserait ainsi
aux mains de la légalité.
Muawiya et les Omeyyades n'entendaient pas les choses de cette oreille-là ! Et ils étaient loin
d'accepter le fait d'abandonner un pouvoir qu'ils avaient conquis par la ruse, le meurtre et la
corruption !...
D'ailleurs, la plupart des Omeyyades n'avaient adhéré à l'Islam que par l'hypocrisie, et on se
rappelle certainement à quel moment leur grand père Abou Sofièn avait-il manifesté sa
conversion à la religion de Dieu ! Et on n'a certainement pas oublié sa réaction lorsque le
pouvoir atterrit dans les bras des Baní Omeyyeh par l'intermédiaire d'Ousmane le troisième
calife !
Que peut-on alors s'attendre de Muawiya et des Omeyyades ! ? Rien de plus que ce que
l'histoire nous rapporte : le massacre de tous les musulmans encore fidèles à la légalité,
l'organisation d'une campagne de propagande pour dénigrer l'Imam Ali et sa famille (paix sur
eux)... Et ce n'est pas encore tout !
En effet, le mécréant Muawiya était allé jusqu'à déformer les rites de culte des musulmans en
instituant, après chaque prière, une formule de damnation et d'insulte contre Ali (psl) !... Et les
ignares musulmans, habitant la Syrie et les contrées nouvellement islamisées acceptèrent tout
cela sans discussion croyant que leurs prières ne seraient pas acceptées par Dieu sans
prononcer cette formule !
Les rares musulmans qui résistèrent au pouvoir injuste de Muawiya et qui refusèrent de
prononcer les propos injurieux contre le commandeur des croyants Ali (psl), avaient été
exécutés par Muawiya !... Et même les compagnons fidèles du prophète (pslp) n'étaient pas
épargnés, et l'histoire nous rapporte que l'un d'entre eux Hijr Ibn Âdi et sept de ses
compagnons furent exécutés par Muawiya à Marj Âzhra' aux environs de Damas, leur seul
crime étant de refuser d'insulter l'Imam Ali (psl)...
Yazid, que Muawiya voulait nommer comme prince héritier, était un homme pervers qui ne
connaissait aucune limite légale et commettait tous les interdits de l'Islam : il buvait jusqu'à
l'ivresse, fréquentait les femmes interdites, et passait la majeure partie de son temps à la
chasse et à jouer avec les singes !...
L'Imam Hussein (psl) avertit Muawiya de la gravité de son erreur et de ses répercussions sur
toute la communauté musulmane. Mais le dictateur Omeyyade était totalement indifférent aux
intérêts de l'Islam et des musulmans et décida ainsi d'exécuter son plan.
Ainsi, sous la menace des épées, tous les notables et les descendants des grandes familles
ainsi que le petit nombre de compagnons du prophète qui étaient encore en vie, furent obligés
de prêter serment à Muawiya pour soutenir son fils Yazid à sa succession.

II- Imam Husseini : Sauveur de l'Islam


Face à Yazid

64
Dès que Muawiya fut mort, son fils Yazid accéda au pouvoir à Damas avec le soutien de la
famille de Bèni Omeyyeh. Mais partout dans le monde islamique cette succession douteuse
était inacceptable, et c'était pour cela que Yazid voulut renforcer sa position en essayant de
légitimer sa situation par l'acquisition du soutien ou du moins du silence de l'Imam Hussein
(psl).
Aussitôt au pouvoir, Yazid envoya au gouverneur omeyyade de la Médine des ordres stricts
selon lesquels il devrait obliger l'Imam Hussein à prêter serment de fidélité et d'obéissance
(bey'âh) à Yazid, mais l'Imam refusa catégoriquement en condamnant ouvertement Yazid, le
privant ainsi de toute couverture légale.
Entre temps, les habitants de la Koufa, accablés de l'oppression omeyyade, rêvaient du retour
du pouvoir aux mains de la légalité... Et lorsqu'ils apprirent que l'Imam Hussein (psl) avait
refusé le bey'âh de Yazid, ils commencèrent à lui envoyer des lettres du soutien l'appelant à
les joindre à la Koufa pour rétablir le califat légal.
Les lettres qui parvinrent à l'Imam Hussein (psl) étaient plus de douze mille, et elles
l'appelaient toutes à honorer la Koufa par sa présence, jurant de lui réserver une obéissance
absolue et de ne reconnaître aucun Imam que lui ! L'Imam décida alors de leur envoyer son
plus proche compagnon et cousin : Mouslem Ibn Âqil pour voir les choses de plus près.

Mouslem face à Ibn Ziyad

Lorsque Mouslem arriva à la Koufa, ses habitants lui firent un accueil spectaculaire... et ils
s'empressèrent à lui prêter serment de fidélité et exprimer leur impatience de voir l'Imam légal
: Hussein (psl).
Mouslem leur apprit qu'il fallait être à la hauteur de la responsabilité et qu'il fallait être prêt à
défendre l'Imam Hussein et à se sacrifier pour lui...
Dix-huit mille hommes de la Koufa lui prêtèrent serment ferme. II envoya un rapport sur tout
cela à l'Imam Hussein (psl) en l'invitant à venir.
Ceci durant, Yazid envoya à la Koufa le fils de son ancien gouverneur : Ôbeydoullah Ibn
Ziyad qui était encore plus vilain et plus malin que son père, et il le chargea d'exterminer les
sympathisants de l'Imam Hussein et de mater la révolte de la Koufa.
Pour exécuter les ordres de Yazid, Ôbeydoullah Ibn Ziyad n'eut pas besoin de plus de
quelques agents et d'une grosse somme d'argent... Aussitôt infiltré dans la ville, il envoya ses
espions parmi les habitants pour propager la fausse nouvelle selon laquelle une grande armée
de Yazid était sur le point d'envahir la Koufa...
Parallèlement, il commença à corrompre les chefs des tribus de la ville... et en quelques jours,
toute la ville changea de camp !
Mouslem vit ses compagnons se faire de plus en plus rares et comprenant qu'il ne fallait pas
compter sur les Koufiens, il voulut en prévenir l'Imam Hussein avant qu'il ne vienne.
Les soldats d'Ibn Ziyad se lancèrent à la recherche de Mouslem qui les combattit alors
farouchement avant d'être blessé et ramené chez le gouverneur qui donna l'ordre de l'exécuter.
La fin tragique de Mouslem n'était en réalité que le commencement d'une grande tragédie à
laquelle l'Imam Hussein s'était déjà préparé... et malgré les mauvaises nouvelles arrivant de la
Koufa, l'Imam Hussein décida d'aller à son destin pour sauver l'Islam de la tentative la plus
dangereuse de falsification qu'il ait jamais connue !

65
L'Imam sur la route de Karbala'

L'Imam Hussein (psl) était en route vers la Koufa quand les nouvelles de martyre de Mouslem
et de ses compagnons lui parurent, il dit alors à tous ceux qui l'entouraient : "Quiconque vient
avec nous va au martyre et quiconque nous abandonne n'aura point de conquête !..."
L'Imam savait bien où il allait et il avait tenu à le faire connaître à tous ceux qui le suivaient :
il n'allait pas en conquérant, ni en fugitif, mais tout droit au martyre.
C'est ainsi que l'Imam Hussein (psl) décida de se sacrifier pour réveiller la communauté
musulmane que les Omeyyades dorlotaient depuis vingt ans. Le sommeil de la communauté
musulmane était si profond qu'il fallait verser le sang du petit fils du prophète pour en sortir !
Oui, il fallait que Hussein, fils de Fatima Zahra et petit fils de Mohammed sceau des
prophètes fût tué par les hypocrites se réclamant de l'Islam pour que le vrai visage des
Omeyyades fût démasqué... et ce n'était pas là toute la leçon !

Les objectifs de l'Imam al Hussein (psl)

Hussein (psl) expliqua lui même quelques aspects de son action en disant à son frère
Mohammed Ibn El Hanafieh : "Je ne suis point sorti en injuste ou en prévaricateur mais plutôt
en quête de réforme dans la communauté de mon grand père (pslp) ; je veux ordonner le
convenu, interdire le blâmable et suivre la marche de mon grand père et mon père Ali Ibn
Abou Taleb (pse)."
C'était ainsi que l'Imam résuma sa mission : redonner à l'Islam son caractère social et
politique tant étouffé par les soins des Omeyyades qui avaient voulu faire de l'Islam un
ensemble de rites individuels et qui n'auraient aucun effet sur la vie sociale et politique,
laissant ainsi la main des pervers au pouvoir tout à fait libre...
L'Islam était donc menacé par le même danger qui avait dévié les chrétiens de la religion de
Jésus (psl) !... Le soulèvement de l'Imam Hussein (psl) mit fin à la grande falsification que
Muawiya avait entreprise et que Yazid voulait achever.

Achoura'

L'armée de Yazid barra la route à la petite caravane de l'Imam Hussein à un lieu dit Karbala'
près de l'un des affluents du fleuve Euphrate. Et aussitôt l'armée s'interposa entre la caravane
de l'Imam Hussein et l'eau du fleuve pour en priver les femmes et les enfants sous une chaleur
torride...
Le vendredi dix du mois de Muharram de l'année 61 Hijra, et au bout de trois jours de soif,
l'Imam Hussein (psl) rassembla ses fidèles qui étaient au nombre de soixante douze hommes
et leur demanda de se préparer au martyre, puis il s'avança vers l'armée des hypocrites pour
les exhorter de se repentir, leur rappelant qu'il était le petit fils du prophète et que son sang
leur était interdit... Il leur rappela aussi les paroles du prophète : "Hassan et Hussein sont les
maîtres des jeunes du paradis."
L'armée de Yazid n'était en fait constituée que par des Koufiens que Obeydoullah Ibn Ziyad
avait réussi à corrompre... et la plupart de leurs chefs étaient de ceux qui avaient écrit des
lettres à l'Imam Hussein l'invitant à venir à la Koufa !...
De ce fait, les paroles de l'Imam restèrent sans écho puisque ; devant lui, il n'y avait que des
mécréants qui avaient vendu leurs âmes au diable !

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La réponse de ces hypocrites à l'Imam était : "Faites le bey'âh à Yazid, comme nous l'avons
faite nous mêmes !". .. Mais c'est justement contre cela que l'Imam Hussein s'est soulevé ! Et
il leur répondit fermement que la vie ne vaut pas que l'homme s'avilit pour elle, et le bey'âh
d'un pervers comme Yazid était un avilissement inacceptable pour n'importe quel homme
libre, et l'Islam interdit ceci.
Omar Ibn Saê'd, commandant de l'armée de Yazid, lança l'ordre d'attaque et ce fut la grande
bataille entre le petit groupe de compagnons de l'Imam et la grande armée de Yazid dont le
nombre s'élevait à plusieurs milliers.
Après un combat héroïque, l'armée se retira avec des grandes pertes alors que les compagnons
de l'Imam avaient perdu cinquante fidèles.
Les combats se poursuivirent sous la forme d'opération individuelle : l'un après l'autre, les
compagnons et les proches de l'Imam s'avancèrent vers le champ de la bataille et attaquèrent
l'armée adverse pour obtenir le martyre, et ils étaient tous impatients de rejoindre leurs frères
aux paradis.
Si l'on peut résumer tout l'héroïsme et la noblesse des fidèles de l'Imam ce jour là, l'histoire de
Abbas, frère de l'Imam en pourrait certainement être le meilleur exposé ;
Ayant été chargé par l'Imam d'aller chercher un peu d'eau pour les enfants assoiffés, il
combattit toute la garde qui s'interposait entre eux et l'eau du fleuve, et lorsqu'il atteignit la
rive, il remplit sa gourde et eut la tentation de boire...
Mais, se rappelant que l'Imam ne pouvait pas faire autant, il s'abstint et accourut pour ramener
l'eau au camp, mais il fut assassiné en route, sans qu'il puisse boire après une soif de trois
jours !
Après le massacre de tous ses compagnons, l'Imam Hussein (psl) fit ses adieux aux femmes et
aux enfants leur demandant de supporter le destin que Dieu Le Tout Haut leur réservait, leur
rappelant la noblesse de leur cause.
Ensuite, il passa à la tente de son fils Ali Zeyn Al Âbidìn qui, étant malade et n'ayant pas
participé au combat, fut l'unique homme survivant du massacre...
L'Imam lui demanda de conserver son calme quel que soit le déroulement des événements, et
de préserver sa vie à tout prix pour pouvoir continuer l'œuvre de ses prédécesseurs, à savoir ;
assurer la défense de la foi, l'enseignement des préceptes de l'Islam et la protection des
musulmans contre l'invasion culturelle étrangère...
L'Imam Hussein (psl) avança vers l'armée des hypocrites et bien qu'il n'était pas connu pour
des qualités guerrières extraordinaires, son combat fut miraculeux, et chaque fois qu'il
attaquait un groupe il l'anéantissait ou le mettait en fuite...
L'armée des hypocrites opta alors pour le tir des flèches et le jet des pierres... Une flèche
transperça la gorge de l'Imam et il trébucha de son cheval... Personne n'osa s'en approcher...
Vraisemblablement, ils comprirent qu'ils avaient commis un sacrilège et qu'ils devraient
s'attendre à la colère de Dieu. Seul, un ignoble mécréant rancunier du nom de Chimr qui était
l'un des adjudants proches de Ôbeydoullah Ibn Ziyad, osa exécuter les ordres de son chef :
décapiter l'Imam et porter sa tête au bout d'une lance.
La rancune des Omeyyades envers Ahlul-Bayt (pse) et envers l'Islam et tout ce qui le
représentait était sans limites.
En effet, le commandant de l'armée de Yazid ne s'était pas contenté de ce massacre, mais il
ordonna à dix cavaliers de piétiner le corps de l'Imam décapité... Après quoi, il ordonna de
mettre le feu au camp des femmes et des enfants...

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Zeyneb, sœur de l'Imam Hussein (pse) commença à rappeler et à calmer les femmes et les
enfants terrorisés et dispersés dans toutes les directions. Avec un courage et une bravoure dont
seule une petite-fille du prophète (pslp) peut se vanter, elle avança vers le corps disloqué de
son frère Hussein, le prit dans ses bras, le leva vers le ciel et dit : "Mon Dieu, accepte ce
sacrifice de notre part..."

Les enseignements de Karbala'

Il était clair que l'Imam Hussein (psl) par son soulèvement contre la dictature omeyyade, ne
voulait pas prendre le pouvoir, et si telle était son intention, il aurait rebroussé chemin lorsque
les nouvelles du meurtre de Mouslem et de la trahison des Koufiens lui furent parvenues.
L'Imam Hussein voulait tout simplement montrer aux musulmans la voie de la liberté : il ne
faut jamais légitimer un pouvoir injuste, quitte à sacrifier sa vie !
Le mot Achoura' est dérivé du mot arabe Âchr qui signifie dix ou dizaine. Ce sont les dix
premiers jours du mois de Muharram au cours desquels cette épreuve eut lieu qu'on célèbre...
et chaque année, les adeptes de Ahlul-Bayt commémorent le martyre de Hussein (psl), le
maître des martyrs et de ses fidèles compagnons qui s'étaient sacrifiés pour la survie de l'Islam
pur.
Avant le massacre de Karbala', le jour de Achoura' n'avait aucune particularité, mais depuis
lors, il devint le symbole de la résistance contre la tyrannie et l'emblème de tout homme libre
qui préfère plutôt mourir que vivre aux dépens de ses principes.
Achoura' est le jour de tous les hommes libres.
Achoura' est la fête de tous les révolutionnaires en quête d'équité et de justice.
Achoura' est le jour du sacrifice sublime pour l'amour de Dieu.

III- De la Morale du Maître des Martyres


Partout avec Dieu !

L'Imam Hussein (psl) était toujours et partout avec Dieu : et même les situations les plus
critiques ne pouvaient pas le détourner de cette visée permanente.
Ainsi, l'établissement de la prière à son meilleur moment était pour lui prioritaire sur toutes
les autres occupations, et l'exemple le plus frappant de l'importance que l'Imam Hussein (psl)
prêtait au temps de la prière nous était donné au cœur même de la tragédie de Karbala'.
En effet, alors que les combats faisaient rage entre le petit groupe de compagnons de l'Imam
et l'armée des hypocrites, il demanda à Ibn Saê'd d'arrêter les combats un petit moment pour
faire la prière du midi. Ibn Saê'd fut gêné par cette demande et il ne pouvait pas la refuser
puisqu'il risquait de perdre la face devant tous les musulmans du monde et il tenait beaucoup à
préserver son apparence islamique... Il finit par accepter, mais seulement verbalement !
Puisque l'Imam et ses compagnons durent faire la prière sous une pluie de flèches et de
pierres.
L'Imam Hussein (psl) nous a laissé une invocation célèbre qu'il est recommandé de lire le jour
de Arafat (9 de Zhoulhijjeh) et dans laquelle on peut trouver des indices très clairs sur sa
conception de la présence divine, de la réalité du repentir et de la relation qui doit exister entre
l'adorateur et les créateurs.

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Par ailleurs, s'indignant de ceux qui veulent démontrer l'existence de Dieu, et s'adressant au
Seigneur, il dit : "Quand est-ce que Tu T'es absenté pour que l'on cherche à démontrer Ta
présence ? Qu'il soit aveugle, un voile qui ne voit pas que Tu es sur lui Superviseur !"
L'Imam Hussein (psl) vivait la vie d'un ascète et voulait donner l'exemple à tous ses adeptes.
Ainsi pour l'amour de Dieu il fit le pèlerinage plusieurs fois à pied bien qu'il pouvait
certainement se procurer de la meilleure monture !
Mais il savait bien la valeur de la fatigue sur la voie de Dieu, et en attendant le jour de
Karbala' où il allait se sacrifier pour l'Islam en dégustant la saveur du martyre, l'Imam était
impatient de peiner pour Dieu.
Ainsi, le pèlerinage à pied sur un chemin saharien de six cent Kilomètres était pour lui une
consolation dans l'attente du grand jour de Achoura'.

L'Imam au service des misérables

L'Imam Hussein (psl) était l'ami des pauvres et des démunis ; il leur distribuait aide et aumône
sous le couvert de la nuit et sans que personne d'eux ne puisse le connaître...
Ce n'était que lors de son enterrement que les gens découvrirent cette réalité lorsqu'ils virent
les traces des fardeaux qu'il transportait chaque nuit sur ses épaules et son dos.
Ils demandèrent alors à son fils Zeyn Al Âbidìn leur origine... Ils connurent alors tous
l'homme qui approvisionnait et secourait secrètement les besogneux de la Médine !
Un jour, l'Imam Hussein passa près de quelques mesquins en train de manger du pain sec, et
avec la bonté des gens simples ils l'invitèrent à partager avec eux leur modeste repas. L'Imam
accepta volontiers et s'assit, à même le sol, avec eux.
Le repas terminé, il les invita chez lui pour déjeuner en disant : "J'ai accepté votre invitation,
alors acceptez la mienne !"

IV- Victoire du Sang sur le Sabre


La commémoration du jour de Achoura'

Les Omeyyades avaient essayé de faire du jour de Achoura' une fête, puisque selon Yazid lui
même, c'était la vengeance que les Omeyyades cherchaient depuis le jour de Badr !...
Mais en réalité le jour de Achoura' était un jour de malheur pour les Omeyyades eux mêmes :
depuis ce jour là et jusqu'à la fin de leur règne, on a enregistré au moins une révolution
chaque année et leur régime était le plus instable dans l'histoire des musulmans.
Yazid lui même trouva la mort quelque peu après le massacre de Karbala', et l'histoire nous
rapporte comment il a été dévoré par les fauves et n'eut même pas la chance d'avoir des
funérailles ni même une tombe.
Parallèlement, le mausolée de l'Imam Hussein à Karbala' est jusqu'à nos jours l'un des lieux
les plus sacrés du monde islamique. Les musulmans le visitent, venant des quatre coins du
monde, alors que les Omeyyades et leurs successeurs prévaricateurs ont sombré tous dans
l'oubli, et si jamais un musulman s'en rappelle ce n'est que pour les maudire !
Dès que les conditions politiques le permettaient, les musulmans s'empressaient à
commémorer le jour de Achoura'.

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Ainsi, en Égypte des Fatimides, en Iran du Sultan Deylémite et en Inde, les premiers rites des
commémorations de Karbala' et du jour de Achoura' eurent lieu.
Petit à petit, ces rites se propageaient parmi les musulmans qui avaient la chance de connaître
la réalité et la valeur de Ahlul-Bayt (pse)...
La commémoration du jour de Achoura' n'a pas seulement une valeur symbolique, mais c'est
plutôt un rite qui nous rappelle une dimension essentielle de l'Islam : le sacrifice et
l'immolation de soi pour l'amour de Dieu.

La victoire de l'Imam al Hussein (psl)

Il ne faut certainement pas penser que le massacre de Karbala' était une victoire des
Omeyyades sur Ahlul-Bayt ! Mais c'est plutôt l'inverse qui est vrai : l'Imam Hussein avait
réalisé tous ses objectifs alors que Yazid n'en avait récolté que le scandale et la déstabilisation
de son pouvoir et par la suite la malédiction de tous les croyants jusqu'au jour de la
résurrection.
Le jour de Achoura', l'Imam Hussein voulut nous démontrer une loi divine et sacrée : chaque
fois que le combat entre le sang et le sabre éclate, c'est la victoire du sang sur le sabre qui est
certaine !
Cette loi n'a pas cessé d'inspirer tous les révolutionnaires musulmans tout au long de l'histoire.
Nous pouvons voir dans toutes les insurrections et révolutions des masses opprimées contre
les despotes de tout acabit des concrétisations plus ou moins parfaites de cette loi.
Ce n'est pas donc par hasard que ce soit le peuple iranien qui ait réussi la meilleure
concrétisation de cette loi. En effet, c'est au nom de l'Imam Hussein que le sang des jeunes
Iraniens a battu le sabre millénaire du Chah, leur dictateur.
C'est donc dans le cadre de la reconnaissance de la valeur de Ahlul-Bayt (psex) que cette
devise peut être parfaitement réalisable.
Et c'est seulement lorsqu'on prend état de la valeur et de la grandeur de l'Imam Hussein (psl)
que l'on peut évaluer à sa juste valeur, toute catastrophe ou calamité qui pourrait nous
atteindre.
Alors, au lieu de pleurnicher sur les petits maux de cette vie, il vaut mieux pleurer, voire
fondre en larmes, en se rappelant la catastrophe de Achoura' et le supplice que l'Imam Hussein
avait dû subir pour nous faire parvenir l'Islam sain et sauf. Paix et prière sur Hussein et
maudits soient ses ennemis jusqu'au jour du jugement.

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Biographie du Quatrième Imam : Ali Sajjad

I- Naissance et Enfance
Naissance

A l'époque du 2ème calife musulman Omar, les musulmans avaient conquis l'empire de Perse.
Et selon les coutumes internationales de l'époque, ils avaient ramené avec eux les prisonniers
de guerre pour les vendre à la capitale musulmane la Médine. Ces prisonniers étaient des
hommes, des femmes et des enfants de toutes les classes.
Chah Zanan, la fille du dernier empereur perse Yezdaguerd, figurait parmi les prisonniers : et
selon les ordres de Omar, elle devrait, elle aussi, être vendue.
L'imam Ali (psl) intervint alors pour rappeler au deuxième calife qu'il était interdit de vendre
les descendants des rois et qu'il fallait plutôt marier la fille de l'empereur à un homme
musulman de son choix qui accepterait de la soustraire de sa dotation annuelle pour qu'elle
pût garder sa liberté.
De cette façon, Chah Zanan put éviter l'esclavage et devint l'épouse de l'imam Hussein (psl)
qu'elle choisit parmi tous les musulmans !
Lorsque l'imam Hussein (psl) épousa Chah Zanan, son père l'imam Ali lui dit : "Ô, Abou
Abdoullah ! Elle va mettre au monde pour toi le meilleur homme sur terre !"
Chah Zanan mit effectivement au monde un prestigieux bébé qui fut le sixième infaillible et
l'héritier de l'imam Hussein : Ali Ibn Al Hussein, le quatrième imam et successeur du
prophète (pslp).
L'imam Hussein (psl) surnomma son fils enfant des deux meilleurs choix puisque sa mère
était de la famille impériale des perses qui étaient considérés comme le meilleur peuple non
arabe, alors que son père était de Bèni Hachem, considérée comme la meilleure famille de
Qouraych et même la meilleure tribu des arabes.

Sa morale et ses qualités

Le prestigieux poète arabe Farazdaq décrivit l'imam Ali Ibn El Hussein ainsi: il avait la
meilleure mine, et la meilleure odeur. Entre les yeux, il avait les traces de la prosternation et
c'est pour cela qu'il fut appelé le « prosternateur » (Al Sajâd).
L'imam Mohammed El Bâqer, fils de l'imam Al Sajâd décrivit son père et dit :
« Dès que l'hiver passe, il donne ses habits de l'hiver et dès que l'été passe, il en fait autant
avec ses habits. »
L'imam Al Sajâd était toujours bien vêtu, et chaque fois qu'il se levait pour la prière, il se
lavait et il se parfumait.
Il était très connu par la fréquence de ses invocations. Tawous El yèmè'ni, l'un des disciples
de l'imam Al Sajâd dit :

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"J'ai vu un homme priant dans la mosquée sacrée tout en invoquant et pleurant, je me suis
avancé vers lui ; alors j'ai trouvé qu'il était Ali Ibn El Hussein Zeyn El Âbidi'n Al Sajâd (psl).
Je lui ai dit :
"Ô, fils du messager de Dieu, tu pleures alors que tu es le fils du messager de Dieu !?"
Alors, il a répondu :
"Je suis bien le fils du messager de Dieu, mais qu'est-ce qui va m'assurer contre le supplice de
Dieu ? Dieu n'a t-Il pas dit :
"Ce jour là, tous les liens de parenté entre eux seront nuls !"
"Est-il que Dieu a créé le paradis pour celui qui l'adore et ouvre pour le bien même s'il est un
esclave nègre ; Il a créé l'enfer pour celui qui le désobéit et ouvre pour le mal même s'il est un
maître de Qouraych."
L'imam Al Sajâd fit vingt fois le pèlerinage à pieds. Il ordonnait à ses fidèles de restituer les
consignes et dit :
"Par celui qui a envoyé Mohammed par la vérité ! Si le meurtrier de Hussein (psl) me confie
le sabre même avec lequel il l'avait tué, alors, je lui aurais rendu !"
Il recommandait toujours de subvenir aux besoins des gens nécessiteux et disait :
"Est-il que Dieu a des fidèles qui essayent de résoudre les problèmes des gens ; ce sont eux
qui seront en sécurité le jour de la résurrection. Et quiconque aurait réjoui le cœur d'un
croyant, alors Dieu réjouira son cœur le jour de la résurrection."
Une fois, l'imam était assis parmi ses compagnons lorsque l'un de ses cousins arriva, l'insulta
et lui fit entendre des paroles acerbes. L'imam ne lui répondit pas jusqu'à ce qu'il s'en allât ;
puis il dit à ses compagnons :
« Vous avez bien entendu ce que cet homme avait dit ? Je veux bien que vous
m'accompagniez pour entendre ma réponse. »
Ils le suivirent tous imaginant qu'il va venger l'offense de son agresseur.
Arrivant à la maison de son cousin rancunier, il frappa à la porte : et le voyant sortir, tout prêt
au mal, il s'adressa à lui avec douceur et dit :
"Mon frère, tu as dit de moi ce que tu as dit ! Alors si cela est vrai, que Dieu me pardonne et
si cela est faux, alors, que Dieu te pardonne !"
L'homme en fut très ému et il s'avança vers l'imam pour s'excuser et solliciter son pardon.
Mohammed Ibn Oucè'meh, fils d'un compagnon du prophète (pslp) tomba malade, et lui
rendant visite, l'imam le vit en larmes. Il lui demanda la cause de son chagrin et apprit alors
qu'il était fortement endetté. Sans hésitation, l'imam lui couvrit sa dette.
Ce geste n'est qu'un petit exemple du rôle social dont s'était chargé l'imam (psl) ; en effet, tous
les livres d'histoire nous rapportent qu'il était le soutien de toutes les familles pauvres de la
Médine, et que chaque nuit, il portait un grand sac sur le dos et distribuait les aides et les
vivres sur les besogneux allant d'une maison à l'autre sans que personne des bénéficiaires ne
puisse le reconnaître, et ce n'était qu'après sa mort, et avec l'interruption soudaine des
approvisionnements et des aides qu'ils se rendirent compte de la réalité et de l'identité du
bienfaiteur.
Les historiens dignes de foi nous rapportent que le nombre des familles prises en charge par
l'imam Al Sajâd (psl) dans la ville de Médine était plus de cent familles qui étaient toutes

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négligées par le régime injuste des omeyyades. Et si on sait que cette attitude magnanime de
l'imam Al Sajâd (psl) vis à vis du déséquilibre social régnant à son époque était dans une
époque où il était victime de la plus grande injustice de l'histoire, en l'occurrence, le massacre
de tous ses amis et ses parents, avec son père l'imam Hussein (psl) à Karbala', on se rend
compte que cette grandeur d'âme ne peut provenir que d'un infaillible qui ne peut connaître ni
rancune ni faiblesse !
C'était l'imam Al Sajâd (psl). Il nous faut passer par Karbala' et les événements qui l'avaient
suivi pour mieux comprendre cette caractéristique fondamentale de la personnalité de ce
grand héritier de l'imam Hussein (psl).

II- Sa Vie
Devant le massacre de Karbala'

L'Imam Ali Al Sajâd (psl) avait suivi son père l'Imam Hussein (psl) dans son dernier voyage
de la Médine vers la Mecque puis de la Mecque vers Karbala' où toute la famille du petit fils
du prophète (pslp) fut massacrée devant lui sans qu'il puisse participer dans les combats !
En effet, Dieu à Lui pureté, avait voulu préserver Son argument sur Ses créatures sans que
personne ne puisse le critiquer un jour ou l'accuser d'un manque de courage ou de bravoure :
ainsi, l'Imam Ali Al Sajâd (psl) était avant les combats, au cours des combats, et même après
les combats fortement alourdi d'une maladie qui l'empêchait même de se mettre debout ou de
porter une arme.
Au cours des combats, l'Imam ne pouvait donc pas bouger de sa tente, et même lorsqu'il tenta
d'en sortir, sa tante Zeyneb (paix sur elle) l'en avait empêché en application stricte des ordres
de son frère l'Imam Hussein qui lui avait bien fait comprendre que, quel que soit le
déroulement des choses, son fils Ali Zeyn Al Âbidìn Al Sajâd devrait rester indemne pour
continuer la propagation du message authentique de Dieu.

Avec les prisonniers

Le jour de Achoura', après le martyre le l'Imam Hussein (psl) et de tous ses compagnons,
l'Imam Zeyn Al Âbidìn Al Sajâd fut emprisonné avec tous les femmes et enfants du camp.
L'Imam fut emmené par les chaînes et porté sur une monture alors que sa maladie l'empêchait
même de marcher. Il dut faire tout le trajet entre Karbala' et la Koufa dans cet état lamentable
alors que le sang coulait de son cou sous l'effet du fer des chaînes.
Aux environs de la Koufa, ses habitants sortirent à la rencontre des prisonniers. L'Imam tint
cette occasion pour leur rappeler leur trahison et leur manquement envers les engagements
stricts et serments fermes qu'ils avaient faits et écrits à son père (psl). La foule des gens n'avait
de réponse que de fondre en larmes essayant en vain de dissimuler la lâcheté qui les avait
privés d'être un soutien pour l'Imam Hussein (psl) et qui les aurait vraisemblablement
empêchés de faire quoi que ce soit contre ses assassins...

Au palais du gouverneur

73
Les prisonniers furent emportés auprès d'Ibn Zyed, le gouverneur de la Koufa ; ce mécréant
sanguinaire et rancunier s'attendait à voir les descendants du prophète (pslp) avilis et humiliés
après tout ce qu'ils avaient subi de perte de leurs proches, de torture et d'enchaînement...
Mais le spectacle fut tout à fait différent, et le gouverneur de la Koufa se vit face à face à des
gens fiers et braves que toutes les peines du monde ne pouvaient vraisemblablement pas leur
usurper leur orgueil ou tempérer leur fierté ! Et voyant l'Imam Al Sajâd, il s'adressa à lui tout
étonné et lui demanda :
- Comment t'appelles-tu ?
- Je suis Ali, fils de Hussein.
Ibn Zyed dit alors avec malice et arrogance :
- Dieu n'a t il pas tué Ali fils de Hussein ?
- J'avais un frère aîné qui s'appelait aussi Ali Al Akbar (major), et ce sont les gens qui l'ont tué
!
- C'est plutôt Dieu qui l'a tué !
- Dieu reçoit les âmes lorsqu'elles meurent (Coran) et nulle âme aurait à mourir si ce n'est
sous la permission de Dieu (Coran), répondit l'Imam sans se soucier de la colère folle qui
emporta alors Ibn Zyed qui, voyant l'argument de son prisonnier prévalant sur le sien, ne sut
quoi dire et ordonna à ses bourreaux d'exécuter l'Imam.
Ici, la grande Zeyneb (pse) s'interposa entre son neveu, l'Imam, et ses bourreaux et s'écria au
visage d'Ibn Zyed : "Ibn Zyed ! Nos sangs que tu as déjà versés te suffisent bien ! Si tu veux
le tuer, alors, tue-moi avant lui !"
Et sans aucun signe de crainte, l'Imam Al Sajâd dit au tyran : "Ne sais-tu pas que le meurtre
est pour nous une habitude et que notre sacre chez Dieu est le martyre ?!"
Devant toute l'assistance qui comprenait tous les notables de la région, Ibn Zyed, renard
comme il l'était, comprit qu'il fallait mieux se débarrasser des prisonniers plutôt que d'assumer
la responsabilité de les exécuter lâchement dans son palais. Il donna alors l'ordre de les
envoyer à Damas auprès de son souverain Yazid qui décidera lui même de leur sort.

Vers Damas

Tout le long de la route vers Damas, l'Imam et ses compagnons durent subir toute sorte
d'atrocité de la part des bourreaux qui les accompagnaient. Non seulement ils durent faire tout
le parcours entre la Koufa et Damas, découverts et sous une chaleur torride de l'été, mais leurs
gardes avaient l'ordre de les faire passer sur toutes les villes de la Syrie pour montrer aux
habitants la puissance de leur souverain et dissuader les musulmans de toute tentative de
révolte.
Par ailleurs, le tyran Yazid avait donné l'ordre de décorer toute la ville de Damas et ses
environs, et d'annoncer la fête générale !
Après la grande campagne de dénigrement de Ahlul Bayt organisée par la puissante machine
de propagande omeyyade, les habitants de Damas accoururent à l'extérieur de la ville pour
voir de près le cortège des prisonniers.
Un vieillard, voyant l'Imam Zeyn Al Âbidìn Al Sajâd (psl) dans les chaînes, s'approcha de lui
et dit : "Louange à Dieu qui vous a anéanti et vous a soumis à notre souverain !"

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L'Imam Al Sajâd comprit tout de suite que ce vieillard était victime d'une très grande
campagne de propagande et qu'il croyait sincèrement à ce qu'il disait. Il lui dit alors :
- Ô cheikh ! As-tu lu le Coran ?
- Oui !
- As-tu donc lu ce que Dieu, à Lui pureté a dit : "Pour cela je ne demande point de
rémunération de votre part à moins qu'elle soit l'amitié pour mes proches."
Et lorsqu'il dit, à Lui pureté : "Et donne aux proches leur droit."
Et aussi : "Sachez que ce que vous avez gagné comme butin doit être affranchi du cinquième,
pour Dieu, Son messager et proches."
- Oui, j'ai lu tout cela ! dit alors le vieillard.
L'Imam dit alors : "C'est nous, par Dieu, les proches qui sont signifiés par ces versets !"
Puis l'Imam ajouta : "Est-il que Dieu veut bien éliminer de vous, Ahlul Bayt, toute souillure,
et vous purifier parfaitement." (Coran). Alors sache que c'est nous Ahlul Bayt !
Le vieillard s'exclama tout étonné : "Dis, que Dieu soit ton témoin, c'est bien vous Ahlul
Bayt ?"
L'Imam (psl) répondit : "Oui, par notre grand père le messager de Dieu ! C'est bien nous sans
aucun doute."
Ici, le vieillard se jeta sur l'Imam en l'embrassant et s'écria : "Je désavoue tous ceux qui vous
ont assassinés."
Voyant que le cas de ce vieillard risquait bien de dégénérer en un phénomène général de
repentir puis de révolte populaire, Yazid ordonna de l'exécuter !

L'Imam (psl) face à Yazid

Le despote Omeyyade ordonna d'apporter les prisonniers de Ahlul Bayt pieds et mains reliés
dans un état lamentable, et dès que l'Imam Al Sajâd fut dans la salle, il cria à la face de Yazid,
sans aucune crainte :
« Que penses-tu, Yazid ! Si mon grand père le messager de Dieu (pslp) nous voit dans cet
état, que va-t-il dire !? »
La plupart de l'assistance fondit en larmes et sous leur pression, Yazid ordonna d'enlever les
liens des prisonniers.
Dans l'ivresse de sa victoire illusoire, Yazid laissa échapper de sa bouche un aveu clair et net
de son hypocrisie : en effet, frappant la tête de l'Imam Hussein (psl) qui lui a été servie dans
un récipient en or, il récita quelques vers de sa poésie dans lesquels il fit signifier à tous les
présents qu'il venait enfin de venger la bataille de Badr et que toute l'affaire entre Bèni
Omeyyeh et Bèni Hachem n'était qu'un duel pour le pouvoir qu'il venait de l'emporter
définitivement.
Les historiens dignes de foi nous rapportent que la grande Zeyneb lui répondit d'une manière
suffisamment éloquente et argumentée pour qu'il perde toute légitimité auprès de toute
personne qui croit en Dieu et en Son messager.
Toujours emporté par sa paranoïa, Yazid crut bon de fêter son illusoire victoire sur Ahlul Bayt
dans la grande mosquée et en présence d'un très grand nombre de Syriens et de visiteurs
envoyés des quatre coins du califat par ses gouverneurs.

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Cette grande assemblée ne tarda pas à tourner au scandale pour Yazid lorsque l'Imam Al
Sajâd (psl), prenant la parole à la tribune de la mosquée sous la pression que l'assistance
effectua sur Yazid, fit un prêche qui reste gravée dans les mémoires.
Dans son discours, l'Imam Al Sajâd rappela à l'assistance qui était-il et qui étaient ses ancêtres
jusqu'à ce qu'il arrive au massacre de Karbala, démasquant, ainsi, l'illégitimité du pouvoir de
Yazid.
Voyant ainsi le cours des événements, Yazid ordonna de rappeler à la prière pour couper le
discours de l'Imam Al Sajâd (psl), mais l'Imam continua son discours en commentant l'appel à
la prière et lorsqu'il entendit : "Je témoigne que Mohammed est le messager de Dieu", il se
retourna vers Yazid et lui demanda :
« Mohammed-ci, est-il mon grand père ou bien ton grand père ? Si tu dis qu'il est ton grand
père, alors, tu mens, et si tu dis qu'il est mon grand père, alors pourquoi as tu tué sa famille et
ses descendants ? »
A entendre le discours convaincant de l'Imam Al Sajâd, l'assistance fut choquée et indignée
des crimes du despote Omeyyade, et certains d'entre eux quittèrent la mosquée.
Craignant l'insurrection générale des musulmans de la Syrie, jusqu'alors son fief sûr, Yazid
ordonna de renvoyer les prisonniers chez eux, à la Médine. Mais le récit du massacre de
Karbala' s'était déjà propagé partout dans le monde islamique et les habitants de la Médine
particulièrement en furent très touchés.
Dans un sursaut d'honneur, la Médine se souleva et désavoua les Omeyyades et leurs crimes.
Cette insurrection était une tentative de sauver une face perdue le jour même où cette ville
refusa de participer à la révolte de l'Imam Hussein (psl), l'abandonnant ainsi à un moment
décisif de l'histoire de l'Islam.
La réaction du despote de Damas ne se fit pas trop attendre et il envoya vers la Médine un
criminel de guerre qui avait déjà servi son père en commettant suffisamment de massacres au
Yémen pour qu'il puisse accomplir la mission la plus sale de l'histoire de l'Islam : investir la
ville du prophète (pslp), tuer ses hommes, violer ses femmes et piller tous leurs biens !
L'histoire nous rapporte le chiffre terrible de huit mille hommes massacrés en une seule
journée.

A l'époque de l'instabilité politique

Le règne de Yazid ne dura pas plus que 4 ans au bout desquelles il périt pour laisser son fils
Muawiya au pouvoir.
Muawiya Ibn Yazid était un musulman sincère, il désavoua ses ancêtres et leurs crimes, se
proclama innocent de tout ce qu'ils avaient commis et abdiqua en laissant un vide politique
pour la première fois dans l'histoire de la dynastie omeyyade.
Entre temps, Abdoullah Ibn Zubair s'était proclamé calife à la Mecque et réussit à contrôler
l'ensemble du califat islamique, à l'exception de Damas et ses environs où Marouèn Ibn
El'hakem se proclama calife et obtint le soutien de tous les notables syriens...
A la Koufa, Elmokhtar, musulman révolutionnaire, prit le pouvoir au noir pour la vengeance
de l'Imam Hussein (psl) et pour ses compagnons et réussit à capturer et à exécuter la plupart
de ceux qui avaient participé au massacre de Achoura'.
L'armée d'Ibn Zubair tait ensuite fin à l'insurrection d'Elmokhtar et l'ensemble du monde
islamique, à l'exception toujours de la Syrie, qui demeura alors sous le règne d'Ibn Zubair.

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Le règne d'Ibn Zubair se prolongea plus d'une décade au bout de laquelle Abdoul Malek, fils
de Marouèn réussit à conquérir la Mecque après l'avoir totalement détruite, la Kaaba
comprise, en utilisant la catapulte. Le commandant de cette campagne barbare était un
criminel de renommée redoutable : Hajjej, qui fut nommé par la suite gouverneur de tout l'Est
islamique à partir de l'Iraq et qui était le principal bourreau des révoltes des musulmans
sincères et fidèles de Ahlul Bayt (pse).
Aussi bien sous le règne d'Ibn Zubair que sous le règne de Abdoul Malek Ibn Marouèn,
l'Imam Al Sajâd (psl) s'était éloigné de toutes les luttes de pouvoir et s'était consacré à la
préservation et la protection de l'Islam authentique de toute sorte de déviation, comme nous
allons le voir dans la dernière partie.

L'Imam (psl) et Abdoul Malek

Sachant qu'il n'était pas plus qu'un usurpateur de pouvoir, Abdoul Malek Ibn Marouèn
s'inquiétait beaucoup de la présence d'une personnalité telle que l'Imam Al Sajâd (psl).
Tout le long de son règne, il mit l'Imam sous une surveillance stricte et le gouverneur de la
Médine avait toujours l'ordre de l'espionner et de contrôler ses relations de très près.
Toutes ces restrictions n'eurent aucun résultat, puisque l'Imam Al Sajâd (psl) savait bien que
la génération de son père était meilleure que sa génération et que si l'Imam Hussein (psl)
n'avait pas pu trouver le soutien nécessaire pour renverser le régime illégal des Omeyyades
alors que les musulmans n'étaient pas très loin de l'époque du prophète (pslp). Toute tentative
de transformation sociale ou politique sous la terreur du destructeur de la Kaaba serait
vraisemblablement vouée à l'échec...
Et dans l'ambiance de la terreur omeyyade, l'Imam Al Sajâd (psl) choisit de sauver ce qui
pouvait ; notamment garder les principes de l'Islam de la falsification et empêcher le
processus destructeur de la véritable religion de Dieu, processus analogue à celui qui avait
défiguré la religion de Jésus (psl) et toutes les autres religions divines.
Malgré cette attitude de non intervention dans les affaires du pouvoir et les luttes politiques,
l'Imam Al Sajâd (psl) fut quand même arrêté et emporté à Damas chez Abdoul Malek Ibn
Marouèn qui fut obligé par la suite d'ordonner sa libération et permettre son retour à la
Médine.

Face à Hichem

Après la mort de Abdoul Malek Ibn Marouèn, son fils Hichem prit le pouvoir pour continuer
la politique de son père : répression sans merci des adversaires politiques révoltés, et
restriction et contrôle stricts sur les adversaires non révoltés.
L'histoire nous rapporte que l'Imam Al Sajâd (psl) ne quittait jamais le champ de contrôle des
espions de Hichem, mais il continua, malgré toutes ces restrictions, à diffuser calmement les
préceptes islamiques fondamentaux à travers ses invocations célèbres qui se distinguaient par
leur richesse spirituelle et doctrinaire inouï.

Quelques thèmes du manuel Sajjadia

Notons d'abord que la présentation du manuel Sajâdien en quelques lignes n'est pas une
besogne facile, en effet ; chaque invocation ne peut se présenter que par elle-même !...

77
Non résumable, chaque mot y a sa propre signification et ne peut être sujet de permutation ou
de substitution.
Un spécialiste de la littérature arabe y trouvera un trésor littéraire.
Un spécialiste de logique et de syllogisme y trouvera certainement une construction
formidable dans laquelle sont assujettis : démonstration et syllogisme côte à côte avec les
meilleures ellipses !
Un philosophe y trouvera une source inépuisable de concepts et de constructions
philosophiques sur l'Homme, l'univers et la vie. Un gnostique y plongera et n'en sortira jamais
!...
Toutefois, on peut grouper les thèmes ou sujets de ces invocations dans le classement
suivant :
* Les invocations des jours : à chaque journée de la semaine une invocation spécifique.
* Les invocations des signes naturels : pour chaque signe cosmique ou naturel.
* Les apartés (mounajaat) qui sont au nombre de 15.
* Et enfin des sujets divers.
Signalons enfin que toute traduction de ces invocations leur ferait perdre toute leur beauté.
Encore est-il que cela relèverait plutôt de l'interprétation et de l'explication que de la
traduction stricte et que de toute façon, la lecture des invocations doit se faire en langue arabe,
quitte à apprendre seulement la prononciation des termes.

L'opuscule des droits

Dans une ambiance d'évolution sociale et de contact civilisatrice avec les deux grands empires
vaincus de l'époque : les romains et les sassanides, le bouleversement des mœurs sociales et
des valeurs éthiques s'annonçait total et dangereux, et si ce n'était l'effort des Imams de Ahlul-
Bayt (pse) Dieu Seul peut savoir ce qu'il en aurait été avec les valeurs de l'Islam.
La rédaction des textes juridiques n'était pas dans l'habitude des arabes, et à l'époque de
l'Imam Ali Zeyn Al Âbidìn Al Sajâd (psl) il fallait compter sur les interprétations et les
jugements des différents docteurs de loi islamique pour prendre état des droits et obligations
de chacun.
L'Imam Al Sajâd (psl) remplit ce vide énorme en rédigeant l'opuscule des droits dans lequel il
rappelle les différents droits que chaque individu peut avoir ou doit restituer.
L'Épitre des droits contient 50 clauses ; chacune d'entre elles décrit les droits ou les
obligations du musulman sous un angle bien déterminé et dans une dimension définie de sa
vie.
Ainsi, on peut trouver des clauses concernant les droits des voisins, des parents, de
l'enseignant... Et avant tout, les droits du Créateur, à Lui pureté. Par exemple, on peut lire
dans les droits de l'enseignant : "Il est de son droit que tu le respectes, lui et son assistance,
que tu l'écoutes bien et que devant lui, tu n'élèves point la voix, que tu camoufles ses défauts
et que tu manifestes ses qualités."
Dans le droit de la mère on trouve : "Il est du droit de ta mère que tu saches qu'elle a été
enceinte de toi et qu'elle t'a nourri du fruit de son cœur, qu'elle a accepté que tu manges à ta
satiété alors qu'elle a faim et que tu t'habilles alors qu'elle est mal habillée... "

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Dans les droits des voisins, on lit : "...Que tu le gardes absent, que tu l'honores dans sa
présence, que tu ne l'envies point pour sa grâce, que tu dépasses ses fautes et que tu pardonnes
ses erreurs."

Eclairages lumineux
La méthode de l’Imâm ‘Ali Ibn al-Hussein (p) dans la construction sociale et
spirituelle

L’Imâm ‘Ali Ibn al-Hussein, Zayn al-‘Âbidîn, as-Sajjâd (p), a abordé certaines questions en
relation avec la réalité sociale. De la même manière que nous avons besoin de vivre avec nos
Imâms (p) le climat spirituel qui nous attache à Dieu et qui approfondit en nous la foi en Lui,
à Lui la Grandeur et la Gloire, il nous est également indispensable de vivre, avec eux, la
dimension sociale fondée sur la dimension spirituelle, pour apprendre d’eux, comment
affermir notre foi dans notre réalité à travers ces lignes morales.
Voyons quelles sont ces lignes : L’Imâm as-Sajjâd (p) a dit : « Je n’aimerais pas gagner les
Chameaux rouges si j’avais, en échange, à perdre mon âme ». Les Chameaux rouges, on le
sait, constituent une très grande fortune. L’Imâm veut dire que si j’avais à choisir entre cette
grande fortune et le fait d’accepter d’être humilié par un gouverneur tyrannique, je n’opterais
pas pour la fortune car, rien dans cette vie n’a de valeur égale au sentiment de dignité… Tu es
donc appelé à ne pas te laisser humilier par une créature qui t’est semblable alors que vous
êtes, tous les deux, égaux. L’Imâm (p) poursuit en disant : « Je n’ai jamais avalé une coupe
qui me soit plus douce qu’une coupe de colère que je retiens au lieu de la faire éclater contre
une personne qui m’aurait irrité ». Tu es donc invité à supporter la personne qui t’aura porté
atteinte même si elle t’irrite. Tu dois dompter ta colère pour te rapprocher de Dieu, car Dieu
dit : ((Que vous soyez justes, c’est plus proche de la crainte révérencielle)) (Coran II, 237).
L’Imâm as-Sajjâd (p) aborde aussi une question sensible qu’est le fanatisme. Il dit à ce
propos : «Le fanatisme qui est péché consiste, pour quelqu’un, dans le fait de considérer les
mauvaises personnes parmi les siens comme étant meilleures que les bonnes personnes
appartenant à un autre clan ». Tu appartiens, par exemple, à un clan, à un parti, à une
confession ou à un mouvement donné. Ton fanatisme, si tu es fanatique, te fait voire les
mauvaises personnes parmi les tiens comme bien meilleures que les bonnes personnes
appartenant à l’autre clan. Alors tu prends le côté de celui qui appartient à ton clan même s’il
est méchant et tu le fais rien que parce qu’il appartient à ton clan. Tu prends une attitude
hostile à l’autre rien que parce qu’il n’appartient pas à ton clan. L’Imâm (p) ajoute« Aimer les
siens ne fait pas partie du fanatisme, mais les aider à commettre des injustices fait partie du
fanatisme ». La foi t’oblige de t’opposer à celui qui appartient à ton propre clan lorsqu’il suit
la voie de l’injustice, et de soutenir ton ennemi lorsqu’il est traité injustement.
Voilà ce qu’est la grande ligne du concept islamique humain qui gère l’appartenance de
l’homme à une sphère familiale, nationale ou ethnique. Il est naturel pour l’homme d’aimer
ceux qui se rencontrent avec lui à l’intérieur de cette sphère. Cela constitue une conséquence
naturelle au niveau des sentiments des relations humaines normales. Mais dans le cas où cette
sphère s’approche des principes afin de les démolir en portant l’homme à soutenir
l’oppresseur qui appartient à son clan contre l’opprimé qui n’y appartient pas, l’homme doit
se placer du côté du principe et non pas du fanatisme.

Voire ses défauts avant de voir ceux des autres

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Pour ce qui est de la question sociale, l’Imâm as-Sajjâd (p) définit une voie positive à
emprunter au sujet des relations des gens les uns avec les autres. Il dit à ce propos : « Celui
qui possède ces trois qualités est sous la protection de Dieu, et Dieu lui donnera, au Jour du
Jugement, un place à l’ombre de Son trône. Il lui donnera aussi la sécurité au Jour de la
Grande Peur. Ces qualités sont celle de celui qui donne aux gens ce qu’il peut leur demander,
celle de celui qui n’avance ni ne recule d’un seul pas avant de savoir si ce qu’il fait est ou
n’est pas dans l’obéissance ou dans la désobéissance à Dieu ; et celle de celui qui ne reproche
à l’autre un vice avant d’en se débarrasser lui-même. Chacun a assez de vice qu’il lui
vaut mieux s’en occuper avant de s’occuper de ceux des autres ».

Gagner le Paradis sans passer par le jugement

Les paroles de l’Imâm as-Sajjâd (p) sont des paroles instructives fondées sur la bonne
nouvelle et le souci de gagner un haut rang auprès de Dieu. Il a dit : « Au Jour du Jugement,
un crieur lancera l’appel suivant : ‘Que les personnes de bons mérites se lèvent’. Des gens se
lèveront et on leur dira : ‘Entrez dans le Paradis !’. Avant d’y arriver, les Anges les
accueilleront en leur disant : ‘Où allez-vous ?’. Ils finiront par savoir qu’ils vont au Paradis
sans passer par le Jugement parce qu’ils sont les gens de bons mérites. Et d’expliquer, ces
gens diront : ‘Si l’on nous traitait avec injustice et agressivité, nous répondions par
mansuétude, pardon et patience’. On appellera ensuite les gens de patience qui déclareront :
‘Nous étions décidés à obéir à Dieu et à ne pas commettre des péchés’. On appellera ensuite
les voisins de Dieu qui s’avèreront être très peu nombreux et qui déclareront : ‘Nous nous
visitions mutuellement rien que par amour de Dieu et nous nous sacrifions les uns pour les
autres rien que par amour de Dieu’. Ces trois groupes gagneront ainsi le Paradis aux cris des
Anges qui leur diront : ‘Quelle bonnes récompense qu’est la récompense de ceux qui œuvrent
pour Dieu ! ».
Par cette Tradition, l’Imâm (p) entend nous montrer que les bons caractères de l’Islam,
comme la mansuétude, la patience, le pardon, le don et le sacrifice, représentent la ligne
islamique qui permet à l’homme de gagner le gros lot, c’est-à-dire de gagner le Paradis sans
passer par le Jugement. Y a-t-il une récompense qui puisse être plus grande ?! Il est vrai que
l’homme qui rompt avec la convoitise peut se sentir privé, mais sa privation ne lui porte aucun
préjudice dans la mesure où la récompense en sera la félicité.

Savoir pour agir

Les Imâms appartenant aux Gens de la Maison (p) ont défini une attitude claire en ce qui
concerne la recherche du savoir : L’homme doit rechercher le savoir pour le transformer en
réalité et en action dans la vie. Le savoir n’est pas requis pour être vécu par l’homme sous sa
forme abstraite ou à travers les informations qu’il réunit dans sa pensée. Le savoir est requis
pour la reconstruction de la vie et de l’action humaine ou pour produire ce dont l’homme a
besoin pour atteindre ses buts. D’où l’homme doit poser des questions pour s’instruire, il doit
apprendre pour transformer son savoir en action au service de l’homme et de la vie. Quant à
ceux qui apprennent sans agir, ils ne peuvent pas utiliser leur savoir et le mettre au service de
l’homme. On le constate chez beaucoup de ceux qui étudient et qui transforment leurs raisons
en bibliothèque mais sans utiliser le contenu de cette bibliothèque pour transformer la réalité
humaine, pour faire de la réalité humaine arriérée une réalité avancée, pour faire de la réalité
corrompue une réalité saine.
On lit dans une Tradition : « Un homme est venu voire l’Imâm Zayn al-‘Âbidîn (p) auquel il a
posé des questions et a eu des réponses à ces questions. Puis il est revenu pour lui poser

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d’autres questions. Alors l’Imâm (p) lui a dit : ‘Il est écrit dans l’Evangile : ‘Ne cherchez pas
à savoir ce que vous ne savez pas avant d’avoir agi à partir de ce que vous savez, car le savoir
qui n’est pas traduit en action ne fait que rapprocher l’homme de la mécréance et ne fait
qu’éloigner l’homme de son Seigneur’ ». Dieu nous demande de savoir pour agir, pour que le
savoir change toute notre foi, toute notre action et toute notre réalité humaine.
D’après ce qu’il disait aux gens, l’Imâm (p) leur demandait de continuer de travailler
lorsqu’ils commençaient une action de bien, qu’elle soit au niveau du culte ou au niveau des
relations avec les autres et avec la vie. Il en est ainsi car Dieu, le Très-Haut, n’aime pas que le
bien pratique dans la vie de l’homme soit une affaire d’occasion perdue, c’est-à-dire un bien
qu’on fait et qu’on n’en récolte pas les fruits. Ce que l’Imâm (p) nous demande -lorsque nous
croyons qu’une telle action est une action de bien- est d’essayer de l’adopter comme direction
et de la suivre dans notre vie. Il dit à ce propos : « J’aime bien poursuivre l’action même si
elle n’est pas grande ». Il ne s’agit pas de travailler beaucoup, mais de persévérer dans le
travail car cela conduit aux résultats et consolide les positions du bien dans la vie.

La richesse est dans le contentement

L’Imâm as-Sajjâd (p) insiste à dire que la richesse de l’âme réside dans le contentement dans
le rapport de l’homme à ses besoins, et que la pauvreté réside dans la convoitise. Il dit à ce
propos : « J’ai constaté que tout le bien se trouve dans le fait de ne pas convoiter ce que
possèdent les autres ». La raison est que le fait de convoiter ce que possèdent les autres te
conduit à t’humilier et à t’incliner devant tes convoitises, ce qui permet aux autres de
t’exploiter même au niveau de ce dont tu crois et de ce dont tu veux. Cela peut te conduire à la
déviation, alors que dompter la convoitise te conduit à te révolter contre le mal qui est en toi
et cela augmente ce que tu possèdes en matière de bien. Mais le fait de ne pas convoiter ce
que possèdent les gens ne signifie pas le fait de ne pas travailler avec eux, de ne pas échanger
avec eux ou de ne pas faire des gains en échangeant avec eux. Il signifie plutôt que tu dois
chercher à gagner à partir de ton effort et à partir de ton travail avec eux dans le domaine des
choses licites. Il te faut te contenter de ton effort et des résultats que tu obtiens à partir de tes
efforts. Dieu, le Très-Haut, dit à ce propos : ((Ne porte pas tes regards sur ces jouissances
dont nous fîmes le lot de certains d’entre eux : Vain décor éphémère destiné à les éprouver.
Mais le lot que ton Seigneur t’a fait auprès de Lui sera bien meilleur et plus durable)) (Coran
XX, 131). Le Commandeur des Croyants, ‘Ali (p), a dit : « Sois hautain en ne te rabaissant
pas à la recherche des choses vilaines même si elles te procurent ce que tu désires, car rien ne
compense ce que tu perds de ton âme. Celui qui n’espère rien de la part des gens et met tout
son espoir en Dieu, à Lui la Grandeur et la Gloire, verra tous ses désir réalisés par Dieu ».

La patience et la satisfaction

Passons, après tout cela, à un autre aspect de la question qui est en rapport avec nos moralités
et nos attitudes dans la vie, et commençons par contempler ces paroles de l’Imâm as-Sajjâd
(p) : « La patience et le fait de se sentir satisfait de ce qui est donné par Dieu et la forme
ultime de l’obéissance à Dieu. Celui qui se patiente et se contente de ce qui est décrété par
Dieu, qu’il l’aime ou qu’il le déteste, verra Dieu ne rien décréter que ce qui est bien pour lui
en matière de ce qu’il aime et de ce qu’il déteste ».
Le Commandeur des Croyants, ‘Ali, (p) dit à propos de la patience : « La patience est, par
rapport à la foi, comme la tête, par rapport au corps. Celui qui n’a pas de patience n’a pas de
foi ». La patience est le fondement qui donne à la vie pratique la vitalité de la foi. Elle est
comme la tête qui dirige le corps, commande tous ses organes et lui ouvre la voie au moyen

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des yeux grâce auxquels il voit, au moyen des oreilles grâce auxquelles il entend, et au moyen
de tout ce qu’il sent, tout ce qu’il goûte et tout ce qu’il articule. Le corps n’a aucune valeur en
dehors de la tête qui, grâce à tous ses appareils et fonctions, conduit tout le mouvement de la
vie dans le corps. Comme la tête, la patience conduit le mouvement de la foi chez l’homme.
Elle est, dans toutes les obligations religieuses de l’homme, en rapport avec la faiblesse, la
privation et tout le reste. Il faut donc que l’homme soit patient dans sa vie pour y fonder sa foi
sur des assises fermes et stables.

Le meilleur et le plus pieux parmi les gens

Une Tradition rapportée de l’Imâm Zayn al-‘Âbidîn as-Sajjâd (p) dit : « Celui qui met en
pratique les obligations qui lui sont prescrites par Dieu fait partie des meilleurs parmi les
gens, et celui qui met en pratique les obligations qui lui sont prescrites par Dieu fait partie des
plus pieux parmi les gens ». On dirait que l’Imâm s’interroge sur les moyens qui permettent à
l’homme de se présenter devant son Seigneur en tant que modèle qui occupe une place
distinguée parmi les gens ? Il répond que ces moyens consistent à mettre en pratique les
obligations prescrites par Dieu. Ces obligations sont celles représentées par les rites et les
actions cultuelles, d’une part, et celles représentées par l’action sur soi, par la conduite morale
et par la participation aux activités sociales, politiques, sécuritaires et économiques, d’autre
part. Il s’agit en fait de toutes les obligations de l’homme envers son Seigneur, envers lui-
même et envers les gens et la vie. En mettant ces obligations en pratique, tu seras compté
parmi les meilleurs des gens, car tu auras acquis tout ce que Dieu t’a promis comme bien sous
ses aspects en liaison avec ton intérêt et l’intérêt de la vie dans le sens qui satisfait à Dieu.
C’est en cela que consiste le sens de l’homme distingué qui mérite de faire partie des
meilleurs parmi les gens. Quant à celui qui mérite de faire partie des plus pieux parmi les gens
il est celui qui adore Dieu dans le sens où l’adoration est le fait de s’acquitter de toutes les
obligations prescrites par Dieu dans le domaine du culte, des échanges et des relations. Tout
cela fait partie de l’adoration car l’adoration est la soumission complète à Dieu.

82
Biographie du Cinquième Imam : Mohammad
Baqer

I- Naissance et Enfance
Naissance

L'Imam Al Bâqer (psl) naquit le 1 Rajab de l'année 57 Hijra à la Médine. C'est le cinquième
Imam de Ahlul Bayt (pse), son père est l'Imam Ali Zeyn Al Âbidìn Al Sajâd (psl), sa mère est
Fâtima, l'une des petites filles de l'Imam Al Hassan Al Mojtaba (psl).
Ainsi, c'est le premier Imam de Ahlul Bayt dont la mère et le père sont tous les deux
descendants du prophète (pslp).
Le nom de l'Imam est Mohammed, son surnom est Al Bâqer qui signifie en Arabe à la fois
l'ouvreur et l'élargisseur ; cette appellation eut été déjà choisie par le prophète lui même selon
une citation de l'un des grands compagnons de Ahlul Bayt, Jaber Ibn Abdoullah à qui le
prophète (pslp) avait dit en désignant l'Imam Al Hussein (psl) : "De celui-ci va naître Ali que
l'on appellera le jour du jugement maître des adorateurs, et de celui-ci naîtra un garçon qui
ouvrira et élargira la science ! Alors Jaber, si tu l'atteins passe-lui mon salut !"

Mode de vie et morale de l'Imam (psl)

L'Imam Mohammed Al Bâqer (psl) avait 4 ans lorsque le massacre de Karbala' eut lieu, puis il
vécut 35 ans sous l'ombre de son père (psl) et ensuite il fut Imam légitime des musulmans
pendant 18 ans.
Au cours de cette courte vie, l'Imam Al Bâqer, tout comme ses prédécesseurs avait été un
modèle parfait sur tous les plans et maître des événements à toutes les épreuves.
Signalons d'abord qu'il avait un mode de vie très simple à une époque où l'opulence avait
englouti tous les notables arabes et alors qu'il pouvait vivre dans une oisiveté absolue.
En effet, bien qu'il possède plusieurs plantations et champs de culture, il tenait toujours à
travailler par ses propres mains et à partager avec ses ouvriers et cultivateurs leurs repas
modestes. Il dépensait chaque année tout le surplus de ses rentes sur les besogneux et les
déshérités. Et c'est pour cela qu'il fut connu pour être le plus généreux de son époque.
Si l'Imam Al Bâqer (psl) insistait à travailler lui même, par ses propres mains dans ses champs
alors qu'il pouvait se suffire au travail des ouvriers, c'est certainement pour donner l'exemple à
tous les musulmans dans une époque où les mours sociales tendaient fortement à légitimer
l'oisiveté et à réhabiliter la paresse !
En effet, le pouvoir Omeyyade, alors bien installé et fortement enraciné, avait choisi d'élargir
sa base sociale en dehors du clan Omeyyade en distribuant des parcelles de terrain et des
champs aux notables arabes qui n'avaient, la plupart des temps, aucune connaissance de
l'agriculture et étaient par conséquent obligés de vivre en rentiers oisifs.
Les valeurs sociales propagées par les Omeyyades étaient de telle sorte que le travail manuel
pouvait porter atteinte à la position sociale d'un notable !...

83
Certains, prétendant l'ascétisme, y voyaient même une expression d'avidité et un penchant à
accaparer de plus en plus de richesse...
L'un d'entre eux s'appelant Mohammed Ibn Al Monkader nous rapporte lui même un
témoignage d'une rencontre avec l'Imam Al Bâqer (psl) qui lui avait corrigé sa vision des
choses et sa conception du travail manuel.
En effet, voyant l'Imam travaillant dans un champ, il pensa tout de suite que ceci ne pouvait
être qu'une expression d'une avidité pour laquelle il méritait d'être exhorté ! Et i1 s'avança
vers lui dans cette perspective en lui manifestant son indignation de voir un notable de
Qouraych comme lui travailler ainsi !
Mais la réponse de l'Imam (psl) lui fut une leçon inoubliable : Il lui fit comprendre que son
travail était une adoration de Dieu et qu'il aimait bien mourir dans cet état !
Le récit d'Ibn Al Monkader nous apporte deux enseignements : d'abord le travail manuel ne
fait qu'augmenter la dignité de l'homme, et ensuite et surtout qu'il faut toujours être
autosuffisant et ne jamais accepter de vivre au dépens des autres ni de leur dotation ou
aumône comme certains prétendus ascètes ou ermites le faisaient à cette époque.
Et puisque Ibn Al Monkader était l'un de ces prétendus serviteurs de Dieu, la leçon lui avait
été d'une utilité salutaire !

L'Imam (psl), ouvreur et élargisseur des sciences

Lorsque l'Imam Al Bâqer (psl) prit sa place dans la mosquée du prophète (pslp) pour
enseigner les préceptes de l'Islam aux musulmans, ceux-ci n'étaient pas habitués à plus d'un
simple récit ou récitation de hadiths ou de versets coraniques par lesquels les savants de
l'époque répondaient aux questions des gens.
L'Imam Al Bâqer (psl) inaugura une page nouvelle dans l'histoire scientifique des musulmans
en ressuscitant l'enseignement multi disciplinaire que son grand père l'Imam Ali (psl) avait
bien représenté comme il se devait. Le surnom du Bâqer : ouvreur et élargisseur des sciences,
circula alors sur les langues et même les ennemis et les adversaires de Ahlul Bayt ne se
privaient pas du privilège d'assister à ses cours.
L'Imam Al Bâqer (psl) était toujours magnanime et ne refusait jamais un demandeur de
science même s'il savait qu'il ne le méritait pas ; et l'histoire nous rapporte plusieurs scènes
qui décrivent les fruits de ce comportement magnanime.
Entre autres, on peut citer l'histoire d'un homme syrien qui assistait aux cours de l'Imam Al
Bâqer (psl) en insistant bien sur son inimitié envers Ahlul Bayt, inimitié qu'il n'a jamais
cachée et qu'il manifestait toujours avec arrogance et insolence jusqu'au jour où il tomba
malade et l'Imam lui rendit visite lui-même et lui proposa la recette médicale qui lui rendit la
santé !... Et finalement le syrien devint l'un des adeptes de l'Imam (psl).
A l'époque de l'Imam Al Bâqer (psl) plusieurs fils des compagnons du prophète (pslp)
prétendaient détenir la science et souvent sans en avoir la compétence, ils s'installèrent à la
mosquée du prophète (psl) pour enseigner et répondre aux questions des gens.
L'un d'entre eux, Abdoullah Ibn Omar Ibn Al Khattab fut un jour coincé par une question à
laquelle il ne sut répondre ; en indiquant l'Imam Al Bâqer du bout du doigt il demanda à son
interlocuteur d'aller s'y renseigner et de lui rapporter la réponse !
Quand il reçut la réponse, Abdoullah Ibn Omar dit : "Ce sont les enfants d'une famille à
laquelle on a fait tout comprendre !"

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II- Sa Vie
Discussion avec un savant chrétien

Tout comme ses prédécesseurs, l’Imam al Baqr (as) avait une personnalité pouvant
parfaitement représenter la religion d'Allah face à ses interlocuteurs d'autres religions ou types
de pensées.

Bien qu'ils furent sous la pression des Omeyyades, l’Imam al Baqîr (as) et son fils Ja'far as-
Sadeq (as) firent un voyage en Syrie, ce qui permettra à de nombreux Syriens restés Chrétiens
d'entrevoir une approche de l'Islam et parfois une conversion.

Le récit qui suit témoigne de cela.

L’Imam (as) et son fils arrivèrent en ville et voyant une foule de Chrétien attendre devant une
porte, ils se demandèrent de quoi il s'agissait.

On leur dit que ces Chrétiens attendaient la sortie de leur grand Prêtre qu'ils ne voyaient
qu'une seule fois par an pour lui poser des questions.

L’Imam (as) attendit parmi la foule la sortie du grand Prêtre. Le Patriarche Chrétien remarqua
directement que l’Imam (as) ne faisait pas partie des siens et lui demanda s'il était Chrétien ou
Musulman. L’Imam (as) lui répondit qu'il était musulman.

Le Prêtre voulut alors tester l’Imam al Baqir (as) afin de savoir s'il était un ignorant ou un
Savant. Il ne fallut pas beaucoup de temps pour qu'il s'aperçoive qui il avait devant lui.

Conscient qu'il était devant un grand Savant, le Prêtre décida de le rédiculiser en lui posant
quelques questions, ceci pour réconforter son assistance Chrétienne devenue de plus en plus
fragile depuis l'avènement de l'Islam.

Le Prêtre : "Comment pouvez-vous prétendre que les gens du paradis boiront et mangeront
sans devoir uriner par la suite ?"

L’Imam (as) : "Le foetus dans le ventre de sa mère est également nourri sans qu'il
n'extériorise quelque chose !"

Le Prêtre : " Connais-tu un moment qui ne soit ni du jour, ni de la nuit ?"

L’Imam (as) : " Entre le commencement de l'aube et le lever du soleil, c'est là que le malade
se calme et que le veilleur s'endort ! "

Le Prêtre : " Parle-moi de 2 personnes qui naissent le même jour et meurent le même jour,
mais l'âge de l'un est de 150 ans à sa mort et l'âge de l'autre n'est que de 50 ans à sa mort ? "

L’Imam (as) : " Il s'agit d'Ouzeyr et son frère, lorsque Ouzeyr avait 25 ans, il passa près d'un
village ravagé et dit alors Comment Allah va-t-Il redonner la vie à celui-ci après sa mort ? "
Allah voulut qu'il meurt pendant 100 ans puis il l'a ressuscité et retrouva son frère âgé et
vécurent encore 25 ans ensemble. "

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« Ou comme celui qui passait dans par un village désert et dévasté : « Comment Allah va-t-
Il redonner la vie à celui-ci après sa mort ? » dit-il. Allah donc le fit mourir et le garda
ainsi pendant cent ans. Puis Il le ressuscita en disant : « Combien de temps as-tu demeuré
ainsi ? » « Je suis resté un jour, dit l'autre, ou une partie de la journée. » « Non ! dit Allah,
tu es resté cent ans. » (Sourate al Baqara verset 259)

Le Patriarche Chrétien resta étonné et se rendit vraiment compte alors à qui il avait à faire, car
il pensait que seuls les Patriarches avaient accès à ces secrets. Il se convertit à l'Islam peu de
temps après ainsi que de nombreux Chrétiens.

Une preuve de tir

Les califes Omeyyades ne pouvaient pas supporter la grande réputation des Imams de Ahlul
Bayt, mais ils ne pouvaient rien faire contre cela !
Pourtant, l'un des plus vilains des califes Omeyyades, Hichem eut l'idée qu'il devait y avoir
quand même un champ d'activité où l'Imam légitime de la communauté musulmane pouvait
être tenu en échec ! Et sachant que les Imams de Ahlul-Bayt n'avaient ni le temps ni la petite
morale de penser à la chasse ou de s'adonner aux entraînements de tir aux flèches qui lui sont
nécessaires, il organisa une grande séance de tir où il convoqua l'Imam Al Bâqer et son fils
Jaâfar (pse), et demanda à l'Imam Al Bâqer de tirer à son tour.
L'Imam lui rappela qu'il était trop vieux pour ce genre d'activité, mais Hichem insista et
ordonna à l'un des notables de Qouraych de lui servir un arc et des flèches et commença à
observer la scène dans l'espoir de ridiculiser l'Imam devant la grande assistance des notables
venus de tout bord.
L'Imam, comprenant la situation, prit l'arc et tira la première flèche au cœur du but puis la
deuxième au bout de la première et la troisième au bout de la deuxième... jusqu'à ce qu'il eut
tiré 9 flèches l'une dans l'autre, suscitant ainsi un émerveillement général auquel même
Hichem ne put se soustraire !
Hichem essaya quand même de récupérer la situation en essayant de présenter l'Imam devant
toute son assistance comme étant un héro de Qouraych ! Et en manifestant sa joie des exploits
de son cousin hachémite, il l'invita à s'asseoir à côté de lui et lui demanda :
- Je ne crois point que quelqu'un sur terre puisse tirer aussi bien que toi ! Dis donc, Jaâfar, ton
fils, tire t'il aussi bien que toi ?!
L'Imam Al Bâqer (psl) saisit alors l'occasion pour rappeler à toute l'assistance qui il était et
qui étaient Ahlul-Bayt et dit :
Nous, Ahlul Bayt, nous héritons l'un de l'autre la perfection et la plénitude que Dieu, à Lui
pureté, avait fait descendre sur Son messager en disant : "Aujourd'hui, J'ai complété pour vous
votre religion et J'ai parachevé sur vous Ma grâce et Je me suis satisfait de l'Islam comme
religion pour vous".
Hichem ne pouvant plus retenir sa colère et dit : "Comment avez-vous eu cette science, alors
que nul prophète après Mohammed et vous n'êtes pas prophètes ?"
L'Imam dit : "Nous l'avons héritée de notre grand père Ali (psl), il dit : "Le messager de Dieu
m'a enseigné mille chapitres de la science et chaque chapitre s'ouvre sur mille autres
chapitres"."

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Hichem ne sut quoi dire, et craignant que les syriens soient tentés de se rapprocher de l'Imam
Al Bâqer (psl) pour puiser de sa science et de sa sagesse, il ordonna de les ramener à la
Médine !

La monnaie islamique

Jusqu'à l'époque de Abdoul Malek Ibn Marouèn, la monnaie courante utilisée par les
musulmans était la monnaie Byzantine. Lors du règne de ce dictateur Omeyyade, un conflit
frontalier éclate entre l'empire Byzantin et le calife Omeyyade. Et l'empereur Byzantin voulut
utiliser l'arme économique.
En effet, croyant que les musulmans ne pouvaient en aucun cas se dégager des liens de la
dépendance monétaire, l'empereur Byzantin envoya un ultimatum à Marouèn le sommant de
lui livrer les terres contestées, faute de quoi les musulmans seraient privés de l'utilisation de la
monnaie Byzantine.
Embarrassé et fortement angoissé, Marouèn chercha conseil auprès de sa suite et des notables
de la Syrie mais la situation était tellement bizarre et inattendue que tous les conseillés du
calife se déclarèrent impuissants et indiquèrent à leur souverain le seul homme sur terre réputé
pour être détenteur des clés de toutes les sciences : l'ouvreur et l'élargisseur des sciences,
l'Imam Al Bâqer (psl) !
Ainsi, les émissaires du calife usurpateur du pouvoir vinrent auprès de l'Imam légitime de la
communauté musulmane pour solliciter de sa haute bienveillance de bien vouloir leur prêter
conseil à propos du casse tête face auquel se trouvait leur souverain.
L'Imam Al Bâqer (psl) vit tout de suite que ce n'est pas le pouvoir du calife Omeyyade qui
était menacé de déstabilisation, mais c'est plutôt l'honneur de tout l'état islamique qui risquait
d'être bafoué et c'est la réputation de la religion de l'Islam qui risquait d'être touchée. Alors, il
indiqua rapidement au calife Omeyyade la procédure qu'il devait suivre : collecter une
quantité suffisante d'or et d'argent de tous les gouvernorats et départements du califat puis
frapper une monnaie islamique qui remplacerait la monnaie Byzantine.
L'Imam (psl) indiqua même le poids adéquat et les écritures convenables pour la nouvelle
monnaie.
Ainsi, le danger Byzantin fut repoussé ; et dans une réaction hâtive, leur empereur lança une
attaque militaire contre le calife mais il dut ensuite ordonner la retraite et reconnaître sa
défaite.
Cet événement historique était une occasion pour tous les musulmans pour qu'ils se rendissent
compte de la valeur de l'Imam Al Bâqer, héritier de la science divine que son grand père le
commandeur des croyants avait détenue.
Et comme pour désavouer le comportement honteux des générations passées contemporaines
du commandeur des croyants et qui avaient négligé de jouir de la grande science de leur Imam
qui, pourtant, disait toujours : "Questionnez moi avant que vous me perdiez !"
Les contemporains de l'Imam Al Bâqer se montrèrent beaucoup plus sérieux. Ceux-ci surent
profiter de la présence gracieuse et magnanime de l'Imam et vinrent des quatre coins du
califat pour peupler les arcades de la mosquée du prophète (pslp) et s'agenouiller devant leur
maître et enseigner, le détenteur de la science par excellence : l'Imam Al Bâqer (psl) !

Les disciples de l'Islam

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Alors que le pouvoir Omeyyade était occupé de mater les insurrections et les révoltes des
musulmans dans les diverses contrées du califat, la Médine devenait petit à petit, et par la
présence de l'Imam Al Bâqer (psl), la véritable capitale de la science de tout le monde
islamique.
La réputation de l'Imam fut de telle sorte que le fait d'être l'un de ses élèves était le rêve de
tout jeune musulman avide de science...
Et c'est ainsi que le nombre des musulmans qui eurent cette chance dépassa quelques milliers,
chose absolument nouvelle dans l'histoire de la communauté musulmane.
Mais, être un élève de l'Imam est une chose, alors qu'être son disciple fidèle en est bien une
autre ! Et l'Imam Al Bâqer (psl) savait bien qu'il ne pouvait aucunement compter sur tous les
présents à son cours et en sélectionna un nombre réduit auquel il confia par la suite la grande
mission d'être les premiers professeurs de la grande école scientifique de Ahlul Bayt.

Le martyre de l'Imam (psl)

Hichem Ibn Abdoul Malek, voyant l'Imam Ali Zeyn Al Abidìn Al Sajâd gagner chaque jour
de plus en plus de cours ne pouvait plus supporter sa présence et ordonna à ses bourreaux de
l'empoisonner.
Malgré le désintéressement total de l'Imam Al Bâqer vis-à-vis des luttes pour le pouvoir, et
bien qu'il avait consacré sa vie pour la science et l'enseignement des prescriptions de l'Islam et
de ses préceptes loin des mouvements politiques et des insurrections qui n'avaient jamais
cessé d'ébranler le terre Omeyyade... le despote de Damas ne pouvait pas supporter son
existence et sa réputation de plus en plus grande et vaste !
Tout comme ses prédécesseurs criminels et sans scrupule, le souverain Omeyyade ordonna
d'empoisonner l'Imam Al Bâqer, croyant ainsi, à tort, que son crime va mettre fin à on école
qui menaçait d'émanciper les grandes masses musulmanes et d'engendrer ainsi une prise de
conscience générale qui mettrait fin à la tyrannie et au des usurpateurs Omeyyades.
Le 7 Zhoulhijjeh de l'année 114 Hijra, l'Imam Al Bâqer (psl) rejoignit ses prédécesseurs et
ancêtres dans leur existence paradisiaque auprès du Seigneur des mondes.
Ainsi, l'Imam Al Bâqer (psl) vécut 5 1 ans qu'il passa au service de l'islam et au cours
desquels il put conserver le message divin de toute falsification et les prescriptions divines de
tout oubli ou négligence. Que la paix et la prière de Dieu soient sur lui et sur tout Ahlul-Bayt
(pse).

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Biographie du Sixième Imam : Ja’far Sadiq

I- Naissance et Enfance
Naissance

L'Imam Jaâfar Al Sâdeq (psl) naquit le 17 Rabi' premier de l'année 80 Hijra à Médine. Son
père est l'Imam Al Bâqer (psl), sa mère est Ommou Farouah, fille d'Al Kâzem Ibn Mohamed
Ibn Abou Bakr (le premier calife).
L'Imam Al Sâdeq (psl) dit à propos de sa mère : "Ma mère fut de celles qui avaient cru en
Dieu et l'avaient craint comme il se doit, et avaient fait preuve de bienfaisance, et Dieu aime
bien les bienfaisants."
L'Imam Al Sâdeq (psl) vécut avec son grand-père l'Imam Al Sajâd (psl) 15 ans et avec son
père l'Imam Al Bâqer (psl) 34 ans.
II avait été surnommé de plusieurs qualificatifs qui avaient dénoté tous des côtés différents de
sa perfection, tels que : le pur, le digne, le patient, etc. Le plus célèbre de ces surnoms était Al
Sâdeq qui signifie celui qui ne ment jamais.

L'ère de l'Imam (psl)

L'Imam Al Sâdeq (psl) assista aux quarante dernières années du pouvoir de Bèni Omeyyeh et
aux vingt premières années de celui de Bèni El Âbbess : Il était témoin de l'une des plus
ignobles duperies de l'histoire des musulmans, en l'occurrence, l'usurpation du pouvoir par les
Abbassides au nom d'Ahlul Bayt (pse) !
Les racines de la révolution Abbasside : Après la mort de Mohammed Ibn Al Hanafieh, fils de
l'Imam Ali (psl) ; son fils Abou Hachem décida de créer une organisation secrète pour
préparer le terrain à une révolution générale contre les omeyyades et pour venger les sangs
des martyrs de Achoura'.
L'ouvre d'Abou Hachem était totalement secrète et particulièrement efficace : Au bout de
quelques années, il réussit à recruter des militants partout dans le califat et plus
particulièrement dans la région de Khoracèn.
Tous les sympathisants d'Abou Hachem croyaient ouvrer pour l'avènement d'un pouvoir
d'Ahlul Bayt (pse), et au bout de quelque temps, leur nombre s'accrut de telle sorte qu'ils
pouvaient organiser des milices bien entraînées et fortement équipées.
Jusqu'à son décès, Abou Hachem n'avait pas eu de contacts spéciaux avec ses cousins les
Abbassides (Bèni El Âbbess) ; mais la volonté de Dieu voulut que son décès soit à leur
demeure à El Hamimeh ; et ne voyant personne de ses disciples près de lui, il laissa son
testament à son cousin Ali Ibn Abdoullah Ibn El Âbbess.
Le plus grave dans cette affaire c'est que le testament d'Abou Hachem comprenait tout
l'organigramme de l'organisation secrète et une recommandation à l'exécuteur testamentaire
de continuer l'ouvre révolutionnaire jusqu'à l'établissement du pouvoir de Ahlul Bayt (pse) et
ce en appelant les musulmans à obéir au "plus acceptable de la famille de Mohammed (pslp)."
Toute la légitimité de l'ouvre secrète d'Abou Hachem reposait bien sur ce concept :

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"l'acceptable" de la famille du prophète (pslp). Et tout le monde pouvait imaginer cet
"accable" comme il le souhaitait !
Les fils de Ali Ibn Abdoullah Ibn El Âbbess continuèrent le développement de l'œuvré d'Abou
Hachem. Et lorsque les sympathisants de Khoracèn furent assez nombreux pour déclarer
l'insurrection, le commandant général des milices de Khoracèn de la part de l'organisation
secrète, Abou Mouslem El Khoracèni, commença une campagne d'épuration impitoyable
contre toute trace du pouvoir omeyyade.
Abou Mouslem El Khoracèni était un homme particulièrement efficace, et son comportement
dur ainsi que son scrupule lui avaient facilité des victoires éclatantes sur les Omeyyades.
Toute la révolution d'Abou Mouslem El Khoracèni fut sous la barrière de la vengeance des
sangs d'Ahlul Bayt (pse) ! Et chaque fois qu'on lui demandait à qui il va livrer le pouvoir
après son succès, il répondait toujours : à Al Reda de Ahlul Bayt, qui signifie l'homme
"acceptable" parmi Ahlul Bayt !
La trahison des Abbassides : Quand l'armée des Khoracèniens arriva à l'Iraq et conquérait la
Koufa, les populations musulmanes s'attendaient à voir apparaître l'Imam de Ahlul Bayt pour
prendre la direction du nouvel état. Mais elles furent surprises de voir Abou El Âbbess, fils de
Ali Ibn Abdoullah Ibn El Âbbess, faire un discours solennel dans lequel il se déclara être
l'homme accepté par Ahlul Bayt !
Tout cela s'était passé à l'époque où l'Imam Al Sâdeq (psl) était la personnalité la plus connue
et la plus aimée par les musulmans, et personne ne se doutait qu'il était l'unique homme
vraiment acceptable parmi tous les Ahlul Bayt (pse).
La trahison des Abbassides était donc démasquée. Mais ils étaient si forts et si puissants et
l'armée des Khoracèniens leur étaient si fidèles que personne n'avait osé s'opposer à leur
pouvoir. Et surtout, parce qu'ils étaient encore en train de combattre les derniers bastions du
pouvoir Omeyyade dont tous les musulmans espéraient l'anéantissement total !
La position de l'Imam Al Sâdeq (psi) : Devant l'imposture de ses cousins Abbassides, l'Imam
Al Sâdeq (psl) choisit une politique d'opposition pacifique qui consiste à ne jamais légitimer
l'usurpation d'une part, et à se consacrer à la grande mission culturelle que son père l'Imam Al
Bâqer (psl) avait déjà inauguré : le développement de la Grande académie islamique pour
faire face à toutes les attaques venant des autres cultures non islamiques, aux déviations et aux
falsifications «dés hérétiques» des charlatans et des faux savants.
Le pouvoir Abbasside, à ses débuts, n'avait ni la force ni le temps de gêner l'ouvre de l'Imam
Al Sâdeq (psl) qui eut ainsi une bonne occasion pour exécuter sa grande mission culturelle.

II- Sa Vie
Témoignages sur sa morale

Zeyd, fils de l'Imam Al Sajâd (psl), était un grand révolutionnaire qui avait commandé une
grande insurrection contre le despotisme en préférant rejoindre les rangs des martyrs de Ahlul
Bayt (pse). Et bien qu'il ait choisi une ligne d'action différente de celle de l'Imam Al Sâdeq
(psl), il nous laissa un précieux témoignage qui enlève tout doute en sa loyauté envers Ahlul
Bayt (pse).
En effet, il dit : "Pour chaque temps, il existe un homme issu de Ahlul Bayt qui est l'argument
de Dieu sur ses créatures ! Est-il que l'argument de notre temps est mon neveu Jaâfar Ibn

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Mohammed : quiconque le suit ne s'égare jamais et quiconque s'oppose à lui n'aboutit jamais à
la bonne voie !"
Malek Ibn Anas, le fondateur de l'école malékite du fiqh (science des prescriptions légales
islamiques) dit : "Par Dieu, je n'ai jamais vu de meilleur que Jaâfar Ibn Mohammed : son
désintéressement des biens de la vie, sa piété, sa dévotion et sa pratique du culte sont
inégalables ! Et lorsque j'allais chez lui, il m'accueillait bien et se consacrait à moi."
Abou Hanifeh, le fondateur de l'école hanafite du fiqh avait eu aussi l'honneur d'être disciple
de l'Imam pendant deux ans et il disait toujours : "Si ce n'étaient ces deux années, je me serais
perdu !"
L'un des compagnons de l'Imam Al Sâdeq (psl) raconta qu'il avait accompagné l'Imam une
fois de sa demeure vers le marché. L'Imam montait alors un âne et lorsqu'il arriva près du
marché, il descendit à pieds puis s'agenouilla pour faire une très longue prosternation et
ensuite se leva sur pieds.
Le compagnon demanda à l'Imam la cause de son geste et il répondit : "Lorsque je me suis
rappelé la grâce de Dieu qui me comble, je Lui ai fait cette prosternation de reconnaissance et
de remerciement."
Un autre compagnon de l'Imam nous relate qu'il l'avait un jour vu dans son champ vêtu d'un
drap rude et tenant une pelle à sa main.
L'homme ajouta : "Je lui ai alors dis : "Que je sois sacrifié pour vous ! Donnez-moi cette pelle
pour que je fasse ce travail pour vous !"
Il me répondit alors : "J'aime bien que l'homme peine sous le soleil à la recherche de la
provision de sa vie"."
Un jour, l'Imam Al Sâdeq (psl) envoya son serviteur pour lui rapporter une chose mais il
s'attarda beaucoup et l'Imam sortit à sa recherche.
L'Imam trouva son serviteur endormi au bord de la rue, il s'assit près de sa tête, prit un
éventail et commença à ventiler l'air pour lui !
Lorsque le serviteur s'éveilla, l'Imam lui reprocha sa négligence tout doucement et juste en
disant : "Tu dors à la fois la nuit et le jour ! La nuit est pour toi mais le jour est à nous !"
L'Imam loua un jour les services de quelques ouvriers, et dès qu'ils finirent leur travail, il
s'adressa à son valet Moê'teb et lui dit : "Donne leur leurs rémunérations avant même que leur
sueur ne sèche !"

La bienfaisance anonyme

L'Imam Al Sâdeq (psl), tout comme son père, son grand-père et ses arrières grand-père, tenait
bien à garder vivace la généreuse coutume d'approvisionnement anonyme et nocturne des
besogneux de la Médine.
A l'époque de l'Imam Al Sâdeq (psl), l'état économique général des musulmans avait connu
un développement remarquable. Ainsi, le niveau de vie de tous les musulmans était
relativement plus élevé que celui des générations passées.
L'Imam Al Sâdeq (psl) tenait bien à faire de son approvisionnement nocturne, non seulement
un secours vital ou une aide primordiale, mais aussi une élévation considérable du niveau de
vie de ces protégés besogneux pour qu'ils puissent jouir d'un bien être social proche de celui
des couches moyennes.

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Ainsi, chaque nuit, l'Imam Al Sâdeq (psl) remplissait une grande besace de pain et de viande
et portait de grandes sommes d'argent pour distribuer tout cela entre les familles démunies de
la Médine.
Bien entendu, l'Imam Al Sâdeq (psl) faisait tout cela en gardant absolument l'anonymat et ce
n'était qu'après son martyre que ces familles sentirent sa présence et surent qui était leur
bienfaiteur nocturne.

L'Imam (psl) et Sofian Ath-Thawr

Sofièn était un savant musulman de grande renommée. Sa réputation revient sans doute à la
fois au fait qu'il était un faqih déducteur des prescriptions légales, à son ascétisme et à son
éloignement des jouissances de la vie.
Une fois, passant par la sainte mosquée de la Mecque, il vit l'Imam Al Sâdeq (psl) portant des
vêtements de valeur et crut alors saisir une occasion unique pour l'en blâmer !
Sofièn s'approcha de l'Imam (psl) et lui dit : "Ô, fils du messager de Dieu ! Par Dieu, ceci
n'est ni l'habillement du messager de Dieu, ni celui de Ali Ibn Abou Taleb ou quiconque de
vos ancêtres !"
L'Imam dit alors : "Le messager de Dieu (pslp) vivait dans une époque de misère alors que
nous sommes dans une époque de prospérité et les plus pieux sont plus dignes de jouir des
grâces de Dieu !"
Dis : "Qui a interdit l'ornementation que Dieu fait sortir pour ses adorateurs et les bonnes
provisions..." [Coran, S.6 : V.32]
Est-il que nous sommes les plus dignes de ceux qui reçoivent ce que Dieu a donné."
Puis, l'Imam (psl) montra à Sofièn ce qu'il portait sous les vêtements de valeur : c'était un
habit rude que seul un anachorète coupé du monde pouvait supporter !
Montrant ses vêtements extérieurs, l'Imam dit à Sofièn : "Ô Thawri ! Je porte ceci pour les
gens, mais l'autre c'est pour moi !"
Nous n'allons pas chercher à analyser cette petite histoire ni même à en chercher la morale
comme cela se doit, nous avons laissé tout cela pour une étude plus profonde qui sera l'objet,
par l'aide de Dieu, de vos prochaines lectures, mais disons ici tout simplement que l'Imam Al
Sâdeq (psl) voulut donner une leçon à tous les musulmans tentés de chercher de plaire à la
fois à Dieu et à Ses adorateurs, tombant ainsi dans l'ostentation interdite !
En effet, être désintéressé de la vie basse peut élever le musulman à des rangs bien privilégiés
auprès de Dieu mais à une condition : qu'il ne cherche jamais à plaire aux gens en manifestant
à eux ce désintéressement !
Ainsi, la meilleure aumône c'est l'aumône anonyme.
Le meilleur désintéressement des biens de la vie, c'est le désintéressement invisible et qui
n'attire pas l'attention !
Mais Sofièn AthThawri, loin comme il était de la ligne d'Ahlul Bayt, pouvait-il saisir cette
vérité avant qu'elle ne lui soit révélée par l'Imam Al Sâdeq (psl) ? Non !

L'Imam (psl) et le commerce

Contre le monopole :

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Remarquant que ses charges familiales étaient devenues relativement lourdes, l'Imam Al
Sâdeq (psl) convoqua un jour son serviteur Mouçadef et lui donna mille dinars pour aller faire
du commerce en Égypte.
Mouçadef acheta des vivres pour aller les vendre en Égypte et partit avec une grande caravane
commerciale.
Sur la route de l'Égypte, une autre caravane égyptienne les rencontra, ils leur demandèrent
quel était l'état du marché pour les vivres qu'ils emportaient et ils apprirent que l'Égypte
connaissait alors une pénurie totale de ces biens !
Mouçadef se mit alors d'accord avec les autres commerçants de la caravane à imposer des prix
exorbitants pour leurs marchandises. Et lorsqu'ils arrivèrent en Égypte, ils vendirent leurs
marchandises avec un bénéfice de 100%, puis ils revinrent à la Médine.
Mouçadef entra chez l'Imam (psl) en portant dans ses mains deux bourses et lui dit : "Mon
maître ! Voici votre capital et voici ses bénéfices !"
L'Imam s'exclama alors : "C'est un grand bénéfice ! Comment l'as-tu réalisé ?"
Mouçadef lui raconta le récit de son voyage et des prix exorbitants qu'il avait fixés par
l'intermédiaire de sa coalition avec les autres commerçants.
L'Imam Al Sâdeq (psl) dit alors :
« Pureté à Dieu ! Vous vous coalisez contre des musulmans ! Et vous imposez un prix de
monopole pour réaliser un bénéfice d'un dinar pour chaque dinar !? »
Puis il prit le sac du capital : "...c'est ça notre argent ! Et nous n'avons nullement envie de
prendre son bénéfice !"
Puis il ajouta : "Ô Mouçadef ! La confrontation des sabres est beaucoup plus facile que la
recherche du licite."
Contre la spéculation : L'Imam Al Sâdeq (psl) était contre toute sorte d'enrichissement aux
dépens des autres. Et depuis que l'homme avait connu le commerce, la spéculation et le
monopole étaient les voies les plus faciles d'enrichissement illicite. Et l'Imam Al Sâdeq (psl)
ne cachait jamais son hostilité à ces deux vices économiques.
Il dit que dans l'année de bonne récolte, il est permis de garder la marchandise seulement 40
jours : c'est la limite de la spéculation en temps de profusion et d'abondance, et il ajouta (psl)
qu'en temps de crise et de pénurie, la spéculation ne doit en aucun cas dépasser trois jours et
quiconque excéderait ces deux délai, serait maudit par Dieu."
La Médine fut frappée une fois par une sécheresse qui entraîna une pénurie générale des
vivres, l'Imam Al Sâdeq (psl) demanda alors à son serviteur Moê'teb : A combien estimait-il
leur provision de blé ?
Moê'teb répondit qu'il y avait un stock qui suffirait pour des mois. L'Imam, alors, lui demanda
de porter tout le stock au marché et de le vendre, pour en suite acheter les provisions jour pour
jour !

Des leçons d'assistance sociale

L'Imam Al Sâdeq (psl) était toujours au service de sa communauté. En ce qui concerne


l'assistance à des personnes en crise ou dans le besoin, il ne faisait pas de différence entre ses
sympathisants et ceux qui ignorent son droit et son rang.

93
Dans ce qui suit, nous allons voir quelques échantillons de l'assistance sociale que l'Imam
(psl) assurait aux musulmans en leur donnant de véritables leçons de prédication et de
bienfaisance.
La meilleure aumône : Un pauvre vint un jour chez l'Imam Al Sâdeq (psl) sollicitant une aide.
L'Imam demanda à son serviteur combien y avait-il dans le coffre ? Il répondit qu'il y avait
400 dirhams. L'Imam ordonna de les donner toutes à ce pauvre qui s'en alla tout content.
Quelques instants après, l'Imam envoya son serviteur à la recherche de cet homme. Celui-ci,
inquiet, dit à l'Imam : "J'avais sollicité ton aide et tu m'as aidé ! Alors que veux-tu
maintenant ?"
Totalement indifférent de l'impertinence de ce pauvre ignorant, l'Imam lui dit : "Le messager
de Dieu (pslp) avait dit : "La meilleure aumône est celle qui assure la richesse." Et nous, ne
t'avons pas garanti cela, alors, prends cette bague, elle vaut dix mille dirhams. Si tu tombes
une autrefois dans le besoin, tu peux la vendre contre cette valeur !"
Au secours des non sympathisants : Les musulmans pauvres et démunis, même lorsqu'ils ne
connaissaient pas le rang de l'Imam (psl) bénéficiaient tous de sa bienfaisance et de son
assistance.
Nous avons déjà parlé des tournées d'approvisionnement nocturnes que l'Imam Al Sâdeq (psl)
faisait et nous voulons ici préciser un point qui nous a été révélé par l'un des sympathisants de
l'Imam, Moâlla Ibn Khouneys, dont on peut résumer le témoignage comme suit : Par une nuit
pluvieuse et sombre, Moâlla passa par l'une des ruelles de la Médine et vit l'Imam Al Sâdeq
(psi) transportant des vivres et il voulut savoir vers qui il se dirigeait... En fin de compte, il
apprit qu'il distribuait ces provisions à des mesquins et lorsqu'il demanda à l'Imam s'ils étaient
de ses sympathisants, il répondit que non !
Histoire d'une mère chrétienne : Un jeune chrétien se convertit à l'Islam et vint auprès de
l'Imam Al Sâdeq (psl) pour savoir comment devrait-il procéder avec ses parents chrétiens, et
surtout avec sa mère aveugle.
L'Imam insista pour que le jeune converti suive le meilleur comportement possible avec sa
mère. Et le jeune sortit de chez lui convaincu. Depuis ce jour, son comportement avec sa
famille devint exemplaire et sa mère s'en étonna fortement.
Elle lui demanda un jour quelle avait été la raison de son revirement, il lui dit qu'il se
comporte avec elle, maintenant qu'il a quitté sa religion, mieux que lorsqu'il le faisait quand il
avait la même religion que sa famille !
Le jeune raconta à sa mère les recommandations de l'Imam Al Sâdeq (psl). La mère comprit
que cette religion ne peut qu'être la religion de Dieu et la seule religion authentique ! Elle
demanda à son fils de lui présenter les principes de l'Islam... Enfin, elle les accepta tous et se
convertit à l'Islam.
Le bon exemple en temps de crise : Lors d'une année de famine, le blé se fit très rare à la
Médine et la plupart de la population était obligée de le mélanger avec de l'orge pour
fabriquer du pain.
Bien que l'Imam Al Sâdeq (psl), du fruit de son propre travail, puisse se procurer facilement
du blé, il ordonna à son serviteur de mélanger le blé et l'orge et de préparer le même type de
pain dont les déshérités de la Médine pouvaient se procurer.
Est-il que le bon exemple vaut mieux que des milliers de discours et d'exhortations. Et
l'histoire nous a rapporté que les Imams de Ahlul Bayt étaient toujours le meilleur exemple
pour tout ce qu'ils prônaient de comportement et de conduite islamique.

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L'arme de l'invocation au service des opprimés : Bachchar Elmokari rendit visite à l'Imam Al
Sâdeq (psl) et lorsqu'il entra chez lui, l'Imam lui présenta un plat de dattes duquel il était en
train de manger.
Bachchar dit alors qu'il eut vu une scène dans la rue qui lui coupa tout appétit. L'Imam lui
demanda des explications. II lui raconta qu'il avait vu un policier en train de frapper une
femme en l'emmenant vers la prison, alors qu'elle criait : "Je demande aide et secours de Dieu
et de Son messager."
Bachchar ajouta ensuite que lorsqu'il avait demandé auprès des passants la cause de cette
scène, ils lui avaient répondu que cette femme, en marchant sur la route, trébucha et
involontairement, elle s'écria : "Ô Fatima Zahra' ! Que Dieu maudisse tes prévaricateurs."
Lorsque l'Imam Al Sâdeq (psl) entendit ces propos, il fondit en larmes et sortit aussitôt vers la
mosquée où il pria pour la femme en invoquant Dieu pour qu'Il lui vînt en aide.
Ce n'était que quelques temps et la femme fut libérée. Et l'Imam lui envoya alors une bourse
contenant sept dinars, ce qui représentait pour elle une fortune.

Son œuvre académique

Dans l'opuscule précédent de cette série, nous avons vu comment l'Imam Al Bâqer (psl) avait
fondé une véritable académie islamique à la grande mosquée de la Médine.
Après le martyre de l'Imam Al Bâqer (psl), son fils et héritier de sa science l'Imam Al Sâdeq
(psl) continua sa grande ouvre et c'est ainsi que cette grande académie islamique connut son
âge d'or à la fin de l'ère omeyyade et au début de l'ère Abbasside.
Le changement politique et l'instabilité du pouvoir qui le précéda puis lui succéda, offrirent à
l'Imam Al Sâdeq (psl) une occasion pour promouvoir librement son œuvre scientifique et
académique.
Il put ainsi assurer la promotion de plus de quatre mille savants de grande renommée, et dans
les différentes disciplines du savoir : le fiqh, la science des doctrines, la théologie spéciale, les
sciences naturelles chimiques et autres, et même la médecine et l'anatomie.
Jabir Ibn Hayyan était l'un des plus célèbres disciples de l'Imam Al Sâdeq (psl) et il eut
l'honneur d'avoir rédigé près de 500 opuscules dictés tous par son professeur. Tous les écrits
d'Ibn Hayyan commençaient par : mon maître Jaâfar Al Sâdeq (psl) m'avait dit que...
Notons enfin que Jabir Ibn Hayyan, bien qu'il était devenu chimiste de renommée
internationale, était un véritable encyclopédiste. Et ses œuvres sont «véritables témoignages
sur la réussite de l'académie islamique que les Imams de Ahlul Bayt (pse) avaient créée et
consolidée malgré les conditions dans lesquelles ils étaient astreints à vivre.

L'Imam (psl) contre l'hérésie

A l'époque de l'Imam Al Sâdeq (psl) les hérétiques qui étaient pour la plupart des athées se
furent très nombreux et certains d'entre eux étaient particulièrement dangereux et ne cachaient
point leurs idées.
Ce phénomène était tellement fort et le courant des hérétiques était si puissant que certains
d'entre eux s'étaient mis d'accord, sous l'ombre de la Kaaba elle même, de rédiger un livre
opposable au saint Coran, et se fixèrent un rendez-vous l'année d'après et dans le même lieu
saint !

95
Les historiens nous racontent que leurs efforts s'étaient révélés vains et qu'ils n'avaient rien pu
écrire le long de toute l'année.
Ils étaient pourtant quatre des plus connaisseurs des secrets de la littérature arabe et, alors
qu'ils s'étaient rendus compte qu'ils étaient totalement impuissants de rédiger un seul verset
comme le saint Coran, l'Imam Jaâfar Al Sâdeq (psl) passant par le lieu, s'adressa à eux par ce
saint verset coranique : "Certes ! Est-il que les humains et les invisibles (jins) s'accordent pour
apporter du semblable à ce Coran, ils n'y arriveront jamais même s'ils étaient parfaitement
unis."
Al Moufadhal Ibn Omar était l'un des sympathisants de l'Imam Al Sâdeq (psl). II lui rendit un
jour visite se plaignant d'un hérétique appelé Abdoul Kèrim Ibn Abil âoujè'e, qui, disait-il,
faisait des ravages parmi les musulmans.
L'Imam Al Sâdeq (psl) dicta à Al Moufadhal un livre dans lequel il démontra la nécessité
logique de l'existence d'un seul Dieu Créateur en partant des observations empiriques que tout
homme connaissant les sciences anatomiques et physiologiques de l'époque pourrait faire lui-
même.
Ce livre existe jusqu'à nos jours et s'appelle "Tèouhid Al Moufadhal". Ce qui attire l'attention
dans ce livre c'est sa méthodologie.
En effet, pour la première fois, les musulmans se voient clairement et systématiquement
appelés à la constatation et à l'observation scientifique empirique et à contempler les signes de
Dieu en eux-mêmes !
C'est une véritable réhabilitation de la pensée islamique authentique qui repose sur
l'exploitation de tout ce qui peut être intelligible : les règles de la logique et l'observation
empirique.
Les musulmans avaient beaucoup besoin d'un tel geste dans une époque où les citeurs des
hadiths se faisaient beaucoup plus nombreux que les penseurs et les savants logiciens !

L'école Jafarite

L'école d'Ahlul Bayt (pse) se propagea partout dans le monde islamique et à l'époque de
l'Imam Al Sâdeq (psl), elle devint la principale école de pensée et de jurisprudence
islamiques.
Les adeptes de Ahlul Bayt, communément appelés chiites (chiâh) furent, à cette époque,
appelés : jafarite. Cette dénomination n'était pas sans fondement puisque la personnalité de
l'Imam Al Sâdeq (psl) était si forte et si dominante dans tous les milieux scientifiques de
l'époque que certains opposants ou du moins non sympathisants de la ligne d'Ahlul Bayt
n'osaient plus manifester leur opposition à lui !
Et c'est ainsi que si les chiites, pour eux, restent toujours intolérables, le jafarite ne l'est quand
même pas !
En réalité, tous les savants et les hommes de science et de la politique savaient bien qu'il n'y
avait aucune différence entre Chiite et jafarite et que les révoltés et insurgés se proclamant de
Chiisme et de Ahlul Bayt, et n'ayant aucun lien avec les Imams d'Ahlul Bayt n'étaient que des
imposteurs. Mais jusqu'à nos jours, plusieurs musulmans préfèrent faire cette distinction et
dans plusieurs pays, on accepte bien le jafarite comme étant un bon musulman alors qu'on
regarde encore le Chiite avec de lourds préjugés que les ennemis de l'Islam ne cessent de
propager et raviver.

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L'école jafarite, n'est autre que celle de tous les Imams de Ahlul Bayt. C'est l'école de leur
arrière grand-père, le messager de Dieu (pslp) : c'est l'Islam authentique et toutes les autres
écoles sont d'autant moins légitimes qu'elles sont plus lointaines de cette ligne pure tracée par
le prophète lui même dans la khotba de l'adieu lorsqu'il dit : "J'ai laissé parmi vous les deux
poids : le livre de Dieu et ma progéniture, tant que vous y teniez, vous ne vous égarerez
jamais !"
Nous avons vu dans les opuscules précédents comment les chefs des musulmans avaient
préféré s'aventurer loin de la légitimité de Ahlul Bayt (pse) et nous avons vu comment cette
déviation avait été fatale et avait coûté à la communauté musulmane d'être gouvernée par des
despotes sanguinaires et injustes, et de subir une injustice sociale qui ne fait que s'approfondir
au fil des années.
Si l'école jafarite n'avait pas pu se propager librement c'est qu'elle a été toujours combattue
par tous les califes despotes et leurs gouverneurs ; alors que les autres écoles, moins
importantes et parfois totalement inconnues devinrent des doctrines officielles du pouvoir et
par là se virent propager parfois par la force ainsi que par la contrainte. Cela peut expliquer
que, de nos jours, l'école jafarite ne représente même pas 20% de toute la communauté
musulmane alors que le reste est divisé entre plus d'une dizaine d'autres écoles qui étaient
toutes déclarées comme officielles par l'un ou l'autre des pouvoirs dans des étapes différentes
de l'histoire de l'Islam.

Face à El Mansour

Après la mort du premier calife Abbasside Abou El Âbbess, son frère El Mansour prit le
pouvoir qui était encore fragile.
Ce calife peut être considéré comme le véritable fondateur de la dynastie Abbasside, et il était
si malin que certains le considéraient comme l'équivalent de Muawiya.
En réalité, l'analogie entre les deux personnes n'est pas fausse et lorsqu'il s'agit du
machiavélisme, la balance penche du côté d'El Mansour !
En effet, ce tyran n'était même pas reconnaissant à ceux qui étaient les fondateurs de son
pouvoir ! Il exécuta même son chef des armées Abou Mouslem El Khoracèni.
Cette phase du pouvoir Abbasside connut plusieurs révolutions des Âlaouis (descendants de
l'Imam Ali (psl) dont les plus importantes étaient celles des deux petits fils de l'Imam Al
Hassan (psl) : Mohammed et Ibrahim qui furent tous les deux massacrés comme l'Imam
Hussein (psl).
L'Imam Al Sâdeq (psl) savait bien que seul un politicien professionnel, sans scrupule et ne
connaissant aucune limite religieuse pouvait être accepté par les musulmans ! Et il n'avait pas
besoin d'une nouvelle expérience pour démontrer à tous ses fidèles qu'il fallait suivre la voie
de son père et de son grand-père : éviter les luttes de pouvoir sans aucunement légitimer un
pouvoir injuste.
C'est ainsi donc que l'Imam Al Sâdeq (psl) préféra demeurer loin du centre du pouvoir
Abbasside et évita même de rencontrer le calife El Mansour qui, vraisemblablement, s'en senti
offensé. Il convoqua alors l'Imam et lui dit : "Pourquoi tu ne nous visites pas comme le font
tous les gens."
L'Imam alors répondit : "Dans cette vie basse, nous n'avons rien sur lequel nous puissions
avoir peur de toi ! En outre, tu n'as rien de ce qui concerne la vie dernière et que nous

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puissions solliciter de toi ! Par ailleurs, tu n'es ni dans une grâce pour que nous t'en félicitions
ni dans un malheur pour que nous te présentions nos condoléances !"
El Mansour dit alors malicieusement : "Tu nous accompagnes pour que tu nous conseilles !"
L'Imam répondit : "Quiconque aurait aimé cette vie basse ne t'aurait pas conseillé et
quiconque aurait aimé la vie dernière ne t'aurait pas accompagné !"
El Mansour décida alors d'organiser une campagne de dénigrement contre l'Imam Al Sâdeq
(psi) et ses ancêtres et il ordonna à son gouverneur de la Médine de saisir toute occasion
favorable pour calomnier l'Imam et rabaisser le rang de son ancêtre le commandeur des
croyants.
Une fois, le gouverneur de la Médine monta la tribune de la mosquée et fit un discours
diffamatoire contre le commandeur des croyants (psl) et de sa progéniture purifiée.
Dès qu'il termina ses propos ignobles, l'Imam Al Sâdeq (psl) se mit debout et dit : "Est-il que
ce que tu as dit du bien à propos de tes souverains revient plutôt à nous ! Alors que tout ce que
tu as dit de mal s'accorde plutôt avec ton souverain."
Puis il se retourna vers la masse des musulmans qui remplissaient la mosquée et dit : "Voulez-
vous savoir qui, parmi les gens, aura la balance la plus légère et la faillite la plus claire le jour
du jugement ? C'est celui qui rend sa vie dernière contre la vie basse de quelqu'un d'autre ! Et
c'est bien ce pervers !". Et il indiqua du doigt le gouverneur de la ville qui descendit de la
tribune ne voyant même plus où il mettait ses pieds et s'en alla tout humilier.

La mouche d'El Mansour

Lorsque l'Imam Al Sâdeq (psl) était assis devant El Mansour, une mouche vint se poser sur le
nez de ce dernier. Il essaya de s'en débarrasser mais elle tint bon et ne voulut point le quitter !
Très gêné, le calife se retourna vers l'Imam et dit : "Pourquoi Dieu a t-Il créé les mouches ?"
L'Imam répondit tout de suite : "Pour avilir par elles le nez des tyrans !"

Le martyre de l'Imam (psl)

El Mansour ne pouvait plus se retenir devant la réputation et la renommée de l'Imam Al Sâdeq


(psl) ! Mais il avait dû attendre de longues années, jusqu'à ce qu'il s'assure de la stabilité de
son pouvoir pour qu'il prenne la décision d'agir selon la tradition Omeyyade : assassiner
l'Imam du temps !
Il ordonna alors l'empoisonnement de l'Imam Al Sâdeq (psl) qui quitta ce bas monde le 25
Chaouèl 148 Hijra.
L'Imam Al Sâdeq (psl) fut enterré dans le cimetière du Baqi'ê en laissant la grande
responsabilité de la direction spirituelle de la communauté musulmane à l'Imam Moussa El
Kâzem (psl). Prière sur l'Imam Al Jaâfar Al Sâdeq et sur tous ses ancêtres d'Ahlul Bayt (pse).

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Biographie du Septième Imam : Moussa Al-Kazim

I - Naissance et Enfance

L’Imam Moussa Al-Kadhim : Celui qui se contient


Le septième Imâm est Mûssâ al-Kâzim (p), fils de Ja’far, le sixième Imam. Il est né en
128/744 et fut empoisonné en prison en 183/799. Sa mère est Hamida al-Mussaffat. L'Imâm
est né à Abwa (entre la Mecque et Médine), le Dimanche 7 safar, 128 Ap.H.
Il devint Imam après la mort de son père, par Ordre divin et décret de ses prédécesseurs. Le
septième Imam était contemporain des califes Abbassides, Mansûr, Hâdi, Mahdî et Hârun. II
vécut à une époque très difficile, en secret, jusqu'à ce que, finalement, Hârun partit pour le
Hadj et fit arrêter l’Imam à Médine alors qu'il priait dans la Mosquée du Prophète. Il fut
enchaîné et emprisonné, puis emmené de Médine à Bassora et de Bassora à Bagdad où,
pendant des années, il fut transféré d'une prison à une autre.
Finalement, il mourut empoisonné à Bagdad dans la prison Sindi Ibn Shâhak, et fut enterré
dans le cimetière des Qorayshites qui se trouve actuellement dans la ville de Kazimayn en
Irak.
Son enfance

L’Imam Moussa ibn Ja'far dit al Kadzim est né le 7 Safar de l'an 128 de l'Hégire. Son père est
l’Imam Ja'far as-Sadeq (as) et sa mère se nommait Hamidah al Berberya, elle était d'origine
maghrébine Amazigh.
Durant sa jeunesse, l’Imam al Kadzim (as) passa 20 ans sous l’Imamat de son père Ja’far (as).
Son génie inhérent et ses vertus étaient combinés avec les conseils et l'éducation éclairés
qu’ils lui avaient enseignés. Il fut entièrement bercé par la connaissance depuis son enfance.
Le récit qui va suivre montre combien cette connaissance était large :
Un jour abou Hanifa était venu voir l’Imam Ja'far as-Sadeq (as) en sa demeure, afin de le
questionner sur un sujet religieux. L’Imam était endormi et ainsi abou Hanifa attendait que
l’Imam soit réveillé.
Pendant ce temps, Moussa al Kadzim (as), qui n'avait alors que cinq ans sorti et vit abou
Hanifa qui pour passer le temps lui demanda son avis en ces termes :
" Ô petit-fils du prophète ! Quel est ton avis au sujet des actes d'un homme ? Les fait-ils par
lui-même ou les fait-ils parce qu'Allah l'incite à les faire ? "
" Ô Abou Hanifa, les actes d'un homme pourraient être classés en trois catégories :
Premièrement, les actes qu'Allah lui enjoindrait indépendamment de sa volonté. En second
lieu, Les actes que l'homme ferait avec l'appui d'Allah. Troisièmement, les actes que l'homme
ferait seul. La logique humaine pourrait faire croire alors que, dans les deux premiers cas,
Allah pourrait être responsable; mais il n'en est rien. Si la première déduction était vraie, cela
voudrait dire qu'Allah pourrait être injuste et pourrait punir les hommes pour des péchés qu'ils
n'ont pas commis. Si la deuxième condition était acceptable, cela voudrait dire qu'Allah
pourrait être injuste et pourrait punir les hommes pour les crimes dans lesquels il est associé.
Mais l'impossibilité de ces deux premières conditions est évidente car Allah ne peut être

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injuste. Donc, la troisième alternative est que les hommes sont absolument responsables de
leurs propres actes. "

Abou Hanifa était réputé pour être partisan de la déduction par syllogisme ou analogie, cet
entretient avec le jeune Imam (as) lui montra que sa méthode de déduction était fausse.
Exemple de syllogisme : L'Homme est mortel, je suis un homme, déduction je vais mourir. Si
cette logique de déduction se vérifie dans ce qui est propre à l'homme, concernant l'Islam et
son interprétation c'est loin d'être le cas.

II -Son Imamat

Lorsque Moussa al Kadzim (as) devint Imam, la première décennie il put paisiblement
dispenser les préceptes de l'Islam par le biais des enseignements du prophète (sas).
Il fut le plus grand érudit de son temps. Il fut également le meilleur, le plus généreux, le plus
courageux, le plus aimable et le plus correct de son temps. Sa grandeur était connue de tous.
Son savoir fut inégalable, son engouement pour l'adoration ne saurait être dépassé. C'est parce
qu'il contenait toujours sa colère qu'il fut surnommé «al-Kâzim» (celui qui contient sa colère).
Pour son intégrité, on le surnomma également «al-‘Abd as-Sâleh» (le bon serviteur d'Allah).
Ses connaissances furent révélées en diverses occasions, et elles éblouirent les gens. Son
dialogue avec Buraiha est bien connu. A la suite de ce dialogue l'Imâm (p) convainquit en
effet son interlocuteur chrétien de se convertir à l'Islam.
Un jour, un homme mendia cent dinars de l'Imâm. Celui-ci lui posa quelques questions pour
sonder ses connaissances religieuses et lui donna deux mille dirhams.
L'Imâm (p) avait une belle voix en récitant le Coran. On rapporte qu'il restait quatre heures
debout pour accomplir des actes cultuels, et qu'il récitait le Coran et se prosternait pendant
longtemps. Il pleurait souvent par amour d'Allah. Il mourut alors qu'il était en prosternation.

Un jour, Aû Hamza, voyant l'Imâm al-Kâzim (p) en train de travailler dans son jardin alors
que la sueur perlait de sa tête jusqu'à ses pieds, lui demanda où étaient ses serviteurs. L'Imâm
(p) lui répondit qu'il y avait quelqu'un de meilleur que l'Imâm et son père. Lorsque Abû
Hamza lui demanda qui était cet homme, l'Imâm, répondit que c'était le Prophète d'Allah,
Muhammad (P), ainsi que l’Imâm ‘Alî (p), et que tous ses ancêtres travaillaient de leurs
propres mains. Tel fut donc la Sunna (la Ligne tracée) des Prophètes, des Délégués d'Allah et
des gens droits.
Après cette période, il passa la plupart de son temps en prison selon le bon vouloir du Calife
en place.
Moussa al Kadhim (as) a vécu sous les régimes des plus despotiques Califes Abbasides, al
Manssour, al Mahdi, et Haroun ar-Rachid connus le plus souvent pour leur gestion tyrannique
et cruelle.
Ces despotes ont fait assassiner une multitude de descendants du Prophète (saws) et les
martyrs descendants ou non se comptent par milliers, ils étaient enterrés ou emmurés vivants
ou dans le moins pire des cas, mis en prisons durant toute leur vie.

100
Ces Califes n'avaient aucune pitié ou justice et ils faisaient assassiner ou torturer pour le
plaisir qu'ils prenaient des souffrances de leurs victimes.
L’Imam a été préservé de la tyrannie d'al Manssour parce que ce Calife, était occupé avec son
projet de construire la nouvelle ville avec de Bagdad. En 157 de l'Hégire, la ville de Bagdad a
été construite.
Sa construction fut suivie de la mort de son fondateur al Manssour un an après.
Le frère d'al Manssour lui succédât au Califat, il s'agit d'al Mahdi (quel nom glorieux pour un
tel être). Pendant quelques années il est resté indifférent vis-à-vis des activités de propagation
de l’Imam (as).
Mais en 164 de l'Hégire, al Mahdi fit un voyage à Médine, il avait déjà entendu parler de la
réputation de Moussa al Kadzim (as) mais arrivé il vit que cette réputation était largement
surpassée.
Ce qui rallumât la jalousie et l'étincelle de la méchanceté héréditaire envers les Ahloul Bayt
(as).
Il fit emmener de force l’Imam (as) à Bagdad et le fit emprisonner. Mais après qu'une année
soit passée, il décida que l'emprisonnement de l’Imam (as) avait été une erreur alors, il lui
rendit sa liberté.
Mort de l’Imam (as)

L'année 170 de l'Hégire, le Calife le plus cruel et le plus tyrannique Haroun ar-Rachid est
apparu à la tête du l'empire Abbasside.
Ce fut pendant son règne que l’Imam (as) passa la plupart de son temps en prison et
malheureusement jusqu'à ce qu'il ait été empoisonné par ordre d'Haroun ar-Rachid, alors que
l’Imam (as) avait 55 ans. C’est ainsi qu’il mourut en prison, empoisonné par le calife Harûn
ar-Rachîd, le 25 rajab 183 A.H., après avoir passé 14 ans d'emprisonnement pendant lesquels
il a subi d'indicibles souffrances et oppressions.
Ses funérailles furent conduites par son fils ‘Alî ar-Ridâ (p). Il fut inhumé à Kâzimiyya (en
Iraq) où se trouve son mausolée aujourd'hui.

Quelques paroles de l’Imam Moussa Al-Kadhim (as)

- Le croyant est comparable à deux plateaux de balance équilibrés : Chaque fois que sa foi se
consolide, son épreuve devient autant difficile.
- Le bon voisinage ne consiste pas seulement à ne pas déranger ses voisins mais surtout à les
supporters lorsqu'ils vous dérangent.
- Le jour du Jugement, seront appelés ceux qui ont droit de la récompense auprès d'Allah, ce
jour là se lèveront seulement ceux qui auront pardonné et rétabli la concorde sans attendre
d'autre récompense que celle d'Allah.
- Il n'est pas des nôtres celui qui délaisse sa religion au profit de la vie et n'est pas des nôtres
celui qui délaisse sa vie au profit de sa religion.

101
Biographie du Huitième Imam : Ali al-Reda

I - Naissance et Enfance
Celui qui se prosternait pendant plusieurs heures

Son titre : al-Ridha (celui sur lequel s'accorde la famille de Mohammad


Son Kunya : Abû Al-Hassan, comme son père. Il naquit à Médine le 11 zu'l-qaden l'an 148 h.
et mourut à Tûs dans le Khorassan, (aujourd'hui ville d'Iran, Mashad.) le 17 du mois de Safar,
en l'an 203 h. Il avait 55 ans.
La durée de son Imamat est de 20 ans. Sa mère était une esclave du nom de Umm Al-Banîn.
Ali Al-Ridâ (p) est l'aîné des enfants de Mûsa.
La Période de son Imamat coïncida avec le califat de Harun Rachid et de Ma'mûn.
Le huitième Imam parvint à l'imamat après la mort de son père, sur Ordre divin et décret de
ses prédécesseurs. La période de son imamat coïncida avec le califat de Hârun et de ses fils
Amin et Ma'mûn. Après la mort de son père , Ma'mûn entra en conflit avec son frère Amin,
conflit qui se termina par des guerres sanglantes et par l'assassinat d'Ami'n, à la suite duquel
Ma'mûn devint calife. Jusqu'alors, la politique du califat Abbasside envers les chi'ites était
devenue progressivement plus dure et plus cruelle. De temps à autre, un des partisans d'Ali
(Alawis), se révoltait, provoquant des guerres et des rebellions qui causèrent de grandes
difficultés au califat.
Les Imams chi'ites ne coopéraient pas avec les instigateurs de rebellions et se tenaient à l'écart
de leurs affaires.
Les chi'ites de cette époque, qui formaient une population importante, continuaient de
considérer les Imams comme leurs guides religieux auxquels l'obéissance était due et comme
les véritables califes du Prophète. Ils estimaient le califat très éloigné de l'autorité sacrée de
leurs Imams, car le califat ressemblait à la cour des rois de Perse et des empereurs romains et
était dirigé par des gens plus préoccupés de gouvernement mondain que d'application des
principes religieux. La persistance d'une telle situation était dangereuse et constituait une
sérieuse menace pour le califat.
Ma'mûn essaya de trouver une nouvelle solution à ces difficultés politiques qui, depuis
soixante dix ans n'avaient pu être résolues par ses prédécesseurs Abbassides. Pour arriver à
ses fins, il choisit le huitième Imam comme successeur, espérant ainsi surmonter deux
difficultés: premièrement, empêcher les descendants du Prophète de se rebeller contre le
gouvernement puisqu'ils en feraient eux-mêmes partie, et deuxièmement faire perdre aux gens
leur croyance spirituelle et leur attachement intérieur aux Imams. Ceci se réaliserait en
laissant les Imams s'enfoncer dans les affaires mondaines et la politique du califat qui avait
toujours été considéré par les chi'ites comme mauvais et impur. De la sorte leur organisation
religieuse s'écroulerait et ils ne représenteraient plus un danger pour le califat.
Ces desseins une fois accomplis, l'éloignement de l'Imam ne présenterait aucune difficulté
pour les Abbassides. Afin de mettre en action son projet, Ma'mûn demanda à l'Imam de venir
de Médine à Marw. Lorsqu'il y arriva, Ma'mûn lui offrit d'abord le califat et ensuite, la
succession au califat. L'Imam s'excusa et refusa la proposition, mais il fut finalement conduit

102
à accepter le principe de la succession, à condition qu'il ne se mêlât pas des affaires
gouvernementales ni de la nomination et de la révocation des agents gouvernementaux.
Cet événement eut lieu en 200H/814. Mais Ma'mûn réalisa rapidement qu'il avait commis une
erreur, car il y eut une propagation rapide du chi'isme un attachement croissant du peuple à
l'Imam et une audience étonnante de l'Imam auprès du peuple et même de l'armée et des
agents gouvernementaux.
Ma'mûn fit preuve d'un grand intérêt pour la traduction des œuvres intellectuelles et
scientifiques en arabe. Il organisa des réunions dans lesquelles les savants des différentes
religions et sectes se réunissaient et menaient des débats scientifiques et académiques. Le
huitième Imam participa également à ces assemblées et se mêla aux discussions avec les
savants d'autres religions. Plusieurs de ces débats sont enregistrés dans les collections de
hadiths chi'ites.

La cause de la mort de Ali Al-Rezâ

Al-Ma'mûn commençait à devenir de plus en plus en colère contre Ali, car ce dernier n'a
Jamais cessé de le mettre en garde, de lui dire qu'il devait se repentir, de craindre Dieu, de lui
faire prendre conscience de ses crimes, lui et ses prédécesseurs (Abassides)- De plus, il lui
recommanda souvent de ne plus écouter les mauvais conseils des frères sahl.
Ma'mûn, poussé par les frères Sahl, décida de mettre à mort le huitième imam. En l'invitant
chez lui, le calife l'empoisonnera. Après avoir gardé sa mort secrète pendant un Jour et une
nuit, Ma'mûn fit chercher l'oncle de l'Imam, Muhamed b. Ja'far Al-SaJiq (p) et un groupe de la
famille d'Abu Tâlib. Après que son noble corps eut été lavé et parfumé, on transporta la sainte
dépouille vers sa tombe. Ses funérailles furent conduites par son fils, l'Imam Muhammad al-
Taqi al-Jawâd (P) et il fut inhumé à Meshad (Iran) où se trouve son mausolée
aujourd'hui.
Ses connaissances, sa gentillesse, sa générosité, ses dispositions à la bonté et sa piété sont
universellement connues et n'ont pas besoin d'être relatées ici.
On raconte que l'imam aurait veillé toute la nuit en priant et qu'il aurait terminé la lecture de
tout le Coran en trois jours. Il aurait prié pendant des heures d'affilée et accompli mille rak'ah
en une journée et une nuit.. Il se serait prosterné pendant plusieurs heures. Il avait l'habitude
de jeûner souvent. Il n'aurait jamais interrompu quelqu'un pendant qu'il parlait, ni abusé de
quiconque. Il ne se serait jamais étendu en présence de quelqu'un, ni n'aurait jamais ri aux
éclats, ni craché devant quelqu'un.
Il s'asseyait avec tous ses proches, femmes et serviteurs et partageait ses repas avec eux.

Quelques paroles de l’Imam Reda (as)

- Celui qui ne remercie pas ses parents ne remercie pas Allah.


- Le meilleur raisonnement (aql) c'est de se connaître sois-même.
- La colère est un test pour le croyant car quand il est en colère, il ne s'éloigne jamais de la
vérité et lorsqu'il est satisfait, il ne rentre jamais dans l'erreur. Et s'il se trouve dans une
position de puissance, il ne prend que son droit.
LA MORALE DE L'IMAM (as)
Un jour, un homme dit à l'Imam ar-Reda (as) : "Par Allah, tu es la meilleure des personnes !"

103
Sur cette parole l'Imam (as) voulut donner un exemple à tous les musulmans et dit : "Il ne faut
jamais faire les louanges d'une personne qui est face à vous, même si elle le mérite, Ô toi ne
jure pas ! Il peut être meilleur que moi celui qui craint Allah plus que moi ! Par Allah, ce
verset n'a pas été abrogé : " Nous avons fait de vous des peuples et des tribus afin que vous
vous entre-connaissiez, est-il que le meilleur d'entre vous auprès d'Allah est celui qui le crains
le plus."
L'Imam (as) profitait de toutes les occasions pour propager l'Islam et ses principes sous forme
de comportement concret afin qu'ils restent gravés dans la mémoire des gens.

II- Sa Vie
L’Imâm ‘Ali Ibn Mûssâ ar-Ridâ (p):
La vie de la pensée et du Message ;
La grandeur dans les manifestations de l’Imâmat
L’imâm ‘Ali Ibn Mussa ar-Ridâ (p) est l’un des Imâms appartenant aux Gens de la Famille
(p). Lorsque nous parlons de l’un de nos Imâms (p), il nous est indispensable de vivre avec
ses actes, ses paroles, ses recommandations, ses enseignements, ses sermons et ses
instructions. La raison en est leur Imâmat qui est présent dans notre vie du fait qu’ils ne
vivaient pas seulement à l’époque où ils vivaient, mais qu’ils accompagnaient la marche de la
vie toute entière… Il en est ainsi car le Message de l’Islam est celui de Dieu, celui qui est
envoyé à tous les hommes, dans tous les temps et dans toutes les espaces.
L’imâm ar-Ridâ (p) a vécu après son père, l’Imâm Mussa al-Kâzim (p). Son influence a
touché toute la vie islamique et toute la réalité islamique. Les gens se rendaient chez lui pour
apprendre. Quant à lui, il portait son attention à toutes les questions qui se posaient à son
époque, comme celles du conflit intellectuel et de la diversité religieuse… C’était cela la tâche
des Gens de la Famille (p), tâche consistant à épier tous les aspects de la réalité : La réalité
culturelle, afin d’assainir les concepts qui donnent à des interprétations divergentes ; la réalité
intellectuelle, afin de rajuster beaucoup d’idées qui prêtent à des confusions ; la réalité
sociale, afin de réorienter la marche lorsque les gens dévient par rapport au droit chemin.
C’est dans cet esprit que l’Îmâm ar-Ridâ (p) rencontrait des Chrétiens, des Juifs, des Sabéens
et des athées pour dialoguer avec eux, pour leur parler de l’Islam et pour discuter avec eux de
leurs religions et de leurs idées. Selon les témoignages de ses contemporains qui étaient au
courant de ces discussions, les adeptes de ces religions se trouvaient devant lui à court de
réponse. Ils se taisaient comme le fait celui qui ne possède pas de preuve pour défendre son
avis.
Pour connaître l’image de l’imâm ar-Ridâ (p) dans sa profondeur en tant que celui d’un
homme porteur du Message, il est nécessaire de nous arrêter devant ce qui a été dit, à son
compte, par certains de ses contemporains ou par certains savants ultérieurs. Muhammad Ibn
‘Issa al-Yaqtînî a dit : « Lorsque les avis ont divergé au sujet de Abû al-Hassan ar-Ridâ, on a
rassemblé dix-huit mille questions qui lui avaient été posées ainsi que les réponses à ces
questions». Parmi les auteurs qui se référaient à lui et qui transmettaient ses paroles, on note
Abû Bakr al-Khatîb, dans son « Târîkh » (Histoire), at-Tha’labî, dans son « Tafsîr »
(Exégèse), as-Sim’ânî dans son « Traité » (Risâlat) et Ibn al-Mu‘tazz, dans son livre, ainsi que
beaucoup d’autres([i]).
Al-Hâkim, Abû ‘Abdullah al-Hâfiz, tient –selon sa propre chaîne de transmission- de al-Fadl
Ibn al-‘Abbâs, qui tient de Abû as-Salt, ‘Abdus-Salâm Ibn Sâlih al-Harawî, qui a dit : «Je n’ai
jamais connu quelqu’un d’aussi savant que‘Alî Ibn Mussa ar-Ridâ (p). Aucun savant ne peut
le voir sans en donner un témoignage comme le mien. Le calife abbasside al-Ma’mûn a

104
rassemblé un grand nombre de savants de toutes les religions, ainsi que des savants
appartenant à toutes les mouvances intellectuelles, des jurisconsultes et des théologiens, et il
leur a demandé de polémiquer librement avec l’Imâm ar-Ridâ (p). L’Imâm (p) a pu les
vaincre tous, et ils ont tous reconnu leur propre faiblesse comparée à la supériorité de l’Imâm
dans tous ces domaines.J’ai entendu ‘Ali Ibn Mussa ar-Ridâ dire : « Je m’asseyais à l’intérieur
de la Mosquée du Prophète (P), à Médine, tout près du Sanctuaire Sacré où d’innombrables
savants répondaient aux questions que posaient les gens. Chaque fois que l’un de ses savants
se voyait incapable de répondre à une question, ils me désignaient tous de leurs doigts et ils
m’envoyaient les questions auxquelles je donnais toujours les bonnes réponses » ([ii]).
Ibrahim Ibn al-‘Abbâs, l’un de ses contemporains, a dit : « Jamais ar-Ridâ n’a été interrogé
sur une question religieuse ou profane sans en connaître la réponse. Je n’ai jamais connu
quelqu’un qui, comme lui, savait tout ce qui s’est déroulé depuis le début des temps jusqu’à
son époque. Al-Ma’mûn le testait en lui posant des questions sur toutes les choses et toujours
il lui donnait la réponse satisfaisante. Toutes ses réponses et ses paroles étaient tirées du
Coran»([iii]).En effet le Coran était la source de toute sa culture et de tous les détails des
réponses qu’il donnait aux questions qu’on lui posait. Cela veut dire que, lorsque l’homme
contemple dans le Coran, cherche à le comprendre, vit dans ses horizons et s’approfondit dans
ses mystères, il devient capable de comprendre la vie sous tous ses aspects ; il pourrait savoir
toutes ses lignes et tous ses détails, tantôt à travers l’inspiration coranique, tantôt à travers le
contenu du Coran. L’Imâm (p) lisait le Coran et réfléchissait pour saisir son sens. Il disait à ce
propos : « Je n’ai jamais lu un Verset sans y réfléchir, sans réfléchir à la circonstance de sa
révélation et au temps de sa révélation »([iv]).
Il a discuté avec beaucoup de philosophes et de soufis. Il s’adressait à chacun d’eux en
prenant en compte son niveau de connaissance. Eux tous ont trouvé en lui un Imâm
encyclopédiste qui n’avait de complexe vis-à-vis de n’importe quelle question, qui ne refusait
de discuter d’aucune question. Il donnait plutôt sa science à tous et, comme nous l’avons dit,
le Coran était toujours le point de départ de toutes ses réflexions. Abû as-Salt a dit à ce
propos : « Muhammad Ibn Ishâq Ibn Mussa Ibn Ja’far m’a rapporté de son père que Mussa
Ibn Ja’far disait à ses fils : ‘Votre frère ‘Ali Ibn Mussa et le savant de la Famille de
Muhammad. Instruisez-vous auprès de lui au sujet de votre religion et apprenez ce qu’il vous
dit »([v]).
L’un des compagnons proches de l’Imâm al-Kâzim (p), ‘Ali Ibn Yaqtîn, a dit : « Mussa Ibn
Ja’far (p) m’a dit sans que ne lui pose une question : Celui-ci – en désignant du doigt son fils
ar-Ridâ- est celui, parmi mes fils qui s’y connaît le plus en jurisprudence. Et je lui ai donné
mon surnom »([vi]).
Al-Wâqidî, cité par le savant Ibn al-Jawzî, parle de l’Imâm ar-Ridâ (p) en ces termes : « Il
était un homme de confiance pour ce qui est de sa science. Il prononçait des avis juridiques à
la Mosquée du Messager de Dieu (p) à l’âge d’un peu plus de vingt ans»([vii]). Al-Wâqidî lui-
même rapporte, qu’en passant par Nishapour, lors de son voyage de Médine au Khorasan,
l’Imâm ar-Ridâ (p) a été reçu par les savants de la ville comme Yahyâ Ibn Yahyâ, Ishâq Ibn
Râhwayh, Muhammad Ibn Râfi’, Ahmad Ibn Harb et autres, qui étaient tous venus à la
recherche des hadîth qu’il connaissait mais aussi pour être bénis par lui »([viii]).
Pour toutes ces raisons, nous estimons qu’il est nécessaire d’étudier toute l’œuvre de ce grand
Imâm Infaillible, car son œuvre englobe tous les aspects de la philosophie, de la
jurisprudence, de l’exégèse, de l’éthique et de l’action. Celui qui étudie l’œuvre de l’Imâm ar-
Ridâ (p) peut ainsi acquérir une riche culture islamique multilatérale et multidimensionnelle.
C’est à cela que nous appelons lorsque nous évoquons les Traditions des Gens de la Famille
(p). Nous ne devons pas nous contenter de l’aspect tragique de leur vie lorsque nous en

105
parlons. Nous devons parler aussi de leur patrimoine qui est une richesse pour l’humanité. Si
nous l’étudions, l’expliquons et l’analysons, il nous sera possible de le présenter à l’humanité
de l’époque contemporaine ; il nous sera possible d’inviter l’humanité à comprendre les
Imâms (p) comme s’ils y étaient présents, comme s’ils se chargeaient eux-mêmes de traiter
ses questions, de résoudre ses problèmes et, par conséquent, de la diriger sur le droit chemin.
L’humanisme du Message dans les caractères moraux de l’Imâm ar-Ridâ (p)

Ce que nous venons de dire nous donne une idée de la science de l’Imâm ar-Ridâ (p) et de son
ouverture vis-à-vis de son Seigneur. Mais à propos de son image en rapport avec ses relations
avec les gens, ses conduites, sa politesse morale et sa modestie envers ceux qui lui étaient
inférieurs, nous laissons parler Ibrahim Ibn al-‘Abbâs qui dit : « Je n’ai jamais vu Abû al-
Hassan ar-Ridâ (p) parler durement avec quiconque parmi les gens…». Il a vécu avec tous les
gens ; avec les petits et les grands, avec les ennemis et les amis ; avec les couches du bas de
l’échelle sociale. Il est naturel pour la personne qui vit une telle expérience dans ses rapports
avec les gens, de se heurter à eux, de souffrir à cause de leurs agissements négatifs, de se
sentir lésée par un comportement par ci ou un comportement par là. En fait, ils étaient très
nombreux ceux qui, du régime au pouvoir jusqu’au commun des mortels, portaient atteintes
aux Imâms (p). Il est naturel pour une personne agressée ou traitée arbitrairement de
s’exprimer en prononçant un mot dur face à celui qui l’a traitée injustement, ou un propos
violent face à celui qui l’a agressée. Cela n’est-il pas courant parmi les gens qui sont aux
prises avec leurs problèmes et les complications de leur vie ? Mais l’Imâm ar-Ridâ (p) n’avait
que des mots polis, car il lisait le Coran d’une manière qui se traduit directement dans son
comportement. L’Imâm ar-Ridâ (p) lisait la parole divine qui dit : ((Dis à Mes serviteurs de
dire les meilleures paroles)) (Coran XVII, 53).
Il disait la meilleure parole à ses amis et à ses ennemis sans distinction. Il utilisait la bonne
parole avec ceux qui lui faisaient du mal et avec ceux qui lui faisaient du bien. Car la parole
que tu prononces c’est en quelque sorte ta propre personne. Elle représente ton esprit, ta
raison et ton cœur. Si tu es un homme bon, tes paroles doivent être bonnes. La preuve est que
Dieu, le Très-Haut, a dit au sujet du Prophète (P) qui est notre exemple à suivre, qui est aussi
l’exemple à suivre par les Imâms appartenant aux Gens de la Famille (p) : ((C’est par quelque
miséricorde venue de Dieu que tu te montres si accommodant à leur égard ; eusses-tu fait
preuve de rudesse, de dureté de cœur, qu’ils se seraient dispersés d’autour de toi)) (Coran III,
159). Si nous apprenons à dire des bonnes paroles, des paroles douces, si nous apprenons à
calmer nos esprits et utiliser nos raisons lorsque nous parlons, cela peut nous être très utile au
niveau des relations sociales dans lesquelles il nous sera possible de transformer nos ennemis
en amis. C’est à cela exactement que nous invite le Verset coranique qui dit : ((L’action bonne
n’est pas semblable à la mauvaise. Repousse celle-ci par ce qu’il y a de meilleur ; celui
qu’une inimité sépare de toi deviendra alors pour toi un ami chaleureux)) (Coran XLI, 34).
Des bons caractères issus du Prophète (P)

L’Imâm ar-Ridâ (p) respectait les gens avec qui il parlait. Il les laissait parler sans les
interrompre car cela pourrait les débarrasser et les empêcher de s’exprimer, même si certains
se laissaient aller en disant ce qui ne doit pas être dit ou ce que l’on n’a pas besoin d’entendre.
« Je ne l’ai jamais vu, continue Ibn al-‘Abbâs, interrompre quelqu’un qui parlait». Car celui-ci
pouvait avoir quelque chose d’important à dire à la fin de son discours. Les hommes aiment
parler et être écoutés. Les bons caractères veulent donc que tu écoutes plutôt que parler. En
écoutant, cela peut augmenter tes connaissances et tes expériences. De plus, en écoutant les
autres, tu arrives mieux à les comprendre…

106
L’Imâm ar-Ridâ (p), continue à nous informer Ibn al-‘Abbâs, « n’a jamais repoussé quelqu’un
qui lui demandait un service si toujours il pouvait le lui rendre». Il n’était pas gêné de
constater que les gens avaient besoin de lui. Selon d’autres rapports, il se hâtait plutôt de
satisfaire les demandes des autres car il craignait, s’il tardait de le faire, que les autres
trouvent de quoi résoudre leur problème sans son aide, ce qui le priverait d’une bénédiction
divine parmi celles destinées à ceux qui rendent des services aux autres. Cela est le contraire
de ce que nous faisons d’habitude lorsque nous nous mettons à remettre à plus tard les
services qu’on nous demande poussant ainsi les demandeurs au désespoir et à ne plus nous les
demander. Mais l’Imâm ar-Ridâ (p) nous apprend que les besoins qu’ont les autres de nous
sont des bénédictions qui nous sont destinées par Dieu, et c’est pour cette raison qu’il n’a
jamais repoussé quelqu’un qui lui demandait un service si toujours il pouvait le lui rendre.
Parlant toujours de l’Imâm ar-Ridâ (p), Ibn al-‘Abbas ajoute : « Il n’a jamais tendu ses pieds
devant la personne qui lui parlait». L’Imâm (p) respectait la personne qui se trouvait en sa
compagnie. Il ne tendait pas ses pieds devant elle, car cela peut lui porter atteinte. Il en est
ainsi car, pour les moralités sociales, tendre les pieds face à la personne qui se trouve en notre
compagnie peut lui porter atteinte. Puis il ajoute : « Je ne l’ai jamais vu s’accouder en la
présence de la personne qui se trouvait en sa compagnie». Il ne s’accoudait jamais même s’il
se sentait fatigué, et ce par modestie à l’égard de la personne qui se trouvait en sa compagnie,
car s’accouder dans une telle situation inspire, dans beaucoup de contextes sociaux, la
grandeur, l’arrogance, la distinction et même le mépris de l’autre. Et Ibn ‘Abbas d’ajouter :
« Je ne l’ai jamais vu insulter l’un de ses serviteurs». il est parfois naturel pour une personne
qui est responsable dans une entreprise où travaillent des ouvriers et des fonctionnaires
d’entrer en friction avec un employé qui lui porterait atteinte en lui adressant la parole, en
manquant à son travail ou en ne respectant pas les horaires de son travail. Et dans ce cas, il
peut lui arriver de se mettre en colère, d’insulter et d’injurier. Mais l’Imâm (p) ne le faisait
jamais.
Enfin, Ibn ‘Abbâs dit : « Je ne l’ai jamais vu cracher ou rire aux éclats. Son rire n’allait pas
au-delà du sourire». S’il voulait cracher, il le faisait discrètement pour ne pas dégoûter son
entourage.
Les bons caractères de l’Imâm ar-Ridâ (p) s’exprimaient à travers son sens humain, dans sa
compassion à l’égard des pauvres et dans sa tendresse envers ses serviteurs. « Lorsqu’il
n’avait pas de visiteurs et se trouvait seul, il rassemblait tous ses serviteurs, grands et petits,
pour leur parler et les écouter afin de se sentir bien avec eux et des se sentir biens avec lui.
Chaque fois qu’il s’attablait pour manger, il réunissait ses serviteurs, grands et petits, même le
palefrenier et le barbier, pour manger tous ensemble».
Il n’était pas du genre de beaucoup de gens parmi ceux qui, se mettant à table pour manger,
mettaient dans un coin retiré une autre table pour leurs employés et leurs serviteurs, et ce par
mépris à leur égard ou par surestime de la couche sociale à laquelle ils appartiennent eux-
mêmes. L’un des compagnons de l’Imâm ar-Ridâ nous rapporte ceci : « Je me trouvais avec
l’Imâm ar-Ridâ lors de son voyage au Khorasan. Il à un jour demandé qu’on lui donnât à
manger ; mais avant de commencer, il a réuni autour de sa table tous ses serviteurs noirs et
blancs. Je lui ai dit alors : ‘Que je sois sacrifié pour toi, pourquoi ne laisses-tu pas ceux-là
manger seuls autour d’une table à eux ? Il m’a répondu -que la paix soit sur lui : ‘Que dis-tu
là ? Tais-toi ! Le Seigneur est un, la mère est une, le père est un, mais la rétribution sera
distribuée selon les actions’ »([ix]), voulant ainsi dire que nous sommes tous les enfants d’un
seul et même homme et que ((Les plus pieux parmi vous sont les plus nobles)) (Coran XLIX,
14).

107
Désignant du doigt l’un de ses serviteurs noirs, l’Imâm (p) a dit à l’un de ses compagnons qui
lui a fait la même réflexion : « Voix-tu ce serviteur noir ? Je jure, quitte à affranchir un
esclave, et je n’ai jamais juré sans avoir affranchi un esclave et sans l’avoir fait suivre par tout
ce que je possède, que je ne me considère pas comme valant mieux que cet esclave du fait de
ma descendance du Messager de Dieu, sauf si je vaudrais mieux que lui du fait d’une bonne
action »(x).
La parenté toute seule ne procure pas de la valeur à l’homme dans le sens où elle lui assure
plus de valeur que les autres. Les descendants du Messager de Dieu (P) peuvent avoir de la
valeur en tant que tels, mais la parenté et la descendance n’ont pas de valeur en Islam. Les
Gens de la Famille (p) n’ont jamais dit que la descendance confère à l’homme une valeur
supérieure à celle des autres, car l’homme ne choisit pas sa descendance mais ce qu’il choisit
ce sont ses actions et son obéissance à Dieu. Une Tradition dit à ce propos : « Celui qui est un
partisan de Muhammad est celui qui obéit à Dieu même s’il est de descendance éloignée.
L’ennemi de Muhammad est celui qui désobéit à Dieu, même s’il est de descendance
proche ».
La dévotion de l’Imâm

Les historiens nous parlent de la dévotion de l’Imâm ar-Ridâ (p). Ils ont dit à ce propos que
« Se trouvant pendant la nuit dans son lit, il récitait longuement le Coran. Lorsqu’il passait par
un Verset qui parle du Paradis ou de l’Enfer, il pleurait et demandait à Dieu de lui assurer
l’entrée au Paradis et de l’épargner de l’Enfer»([xi]). Ibrahim Ibn ‘Abbâs as-Sawlî décrit la
dévotion de l’Imâm en disant : « Il dormait peu pendant la nuit. Il veillait beaucoup, du soir
jusqu’au matin. Il jeûnait beaucoup et ne manquait jamais de veiller trois jours par mois. Il
disait que ce jeûne est le jeûne éternel. Il faisait, discrètement beaucoup de bien et
discrètement il donnait l’aumône. Le plus souvent, il le faisait quand il fait nuit noire. Ne
croyez pas celui qui prétend avoir vu quelqu’un qui lui ressemblerait ».([xii]).
As-Sawlî décrit l’Imâm (p) pendant qu’il adressait ses prières ferventes à son Seigneur en
disant : « Dès que commence le dernier tiers de la nuit, il quittait son lit en louant Dieu, en Le
glorifiant et en Lui demandant pardon. Puis il nettoyait ses dents avec le siwâk avant de faire
ses ablutions et de commencer sa prière de la nuit. Il faisait huit génuflexions et récitait les
salutations toutes les deux génuflexions. Dans la première de chacune de ces deux
génuflexions, il récitait la Fâtiha une fois et‘Dis : Dieu est Un’trente fois. Puis il faisait la
prière de Ja’far Ibn Abû Tâlib (p), qui est une prière de quatre génuflexions. Il y récitait les
salutations toutes les deux génuflexions et faisait le qunût toutes les deux génuflexions avant
l’inclination et après les glorifications, considérant ainsi cette prière comment faisant partie de
la prière de la nuit. Puis il passait aux deux génuflexions suivantes et récitait dans la première
la Sourate ‘al-Fâtiha’ et ‘la Royauté’ et dans la seconde la Fâtiha’, une seule fois et‘l’homme
a-t-il connu’. Puis il se relevait pour s’acquitter des deux génuflexions paires dans lesquelles il
récitait la Fâtiha une fois et‘Dis : Dieu est Un’ trois fois, avant de réciter :‘Dis : Je demande
asile auprès du Seigneur de l’aube’, une seule fois, et : ‘Dis : Je demande asile auprès du
Seigneur des hommes’, une seule fois, avant de faire le qunût au cours duquel il disait:
« Seigneur ! Prie sur Muhammad et la Famille de Muhammad ! Seigneur ! Dirige-nous parmi
ceux que Tu diriges ; offre-nous le salut parmi ceux à qui Tu offres le salut ; fais que nous
soyons parmi ceux qui sont les Tiens ; bénie ce que Tu nous offres ; mets-nous à l’abri du mal
de Tes sentences car Tu juges et Tu n’es jamais jugé. Jamais celui que Tu assistes ne sera
humilié ; jamais celui que Tu lui es hostile ne trouvera la gloire. Gloire et Grandeur sont à
Toi, ô notre Seigneur ! ». Puis il disait :‘Je demande pardon auprès de Dieu’ soixante-dix fois.
Une fois finie la récitation des salutations, il s’asseyait et disait ce qu’il voulait à Dieu lors du
qunût. A l’approche de l’aube, il se levait et faisait les deux génuflexions recommandées de

108
l’aube et récitait la Fâtiha et: ‘Dis :‫ش‬vous les mécréants’ dans la première et, dans la seconde,
la Fâtiha et ‘Dis : Dieu est Un’. Au levé de l’aube, il prononçait l’appel à la prière, puis il
faisait la prière du matin qu’il terminait par un qunût qui durait jusqu’au levé du soleil avant
de faire les deux prosternations dites des remerciements»([xiii]).
Voilà donc ce qu’est la ligne des Gens de la Famille (p) qui est la ligne de l’attachement à
Dieu par l’amour et par le désir de Le rencontrer. Cet amour se reflète au niveau de la réalité
sous la forme de la responsabilité issue de l’aspect universel de la conception islamique de la
vie où la dévotion s’ouvre vis-à-vis de l’univers, Vis-à-vis de l’homme et vis-à-vis de la vie.
Une dévotion qui ne s’étouffe pas dans les coins étroits mais s’ouvre plutôt à toute la scène
sociale, politique et économique à partir de la vision islamique concernant tous ces domaines.
Les Imâms appartenant aux Gens de la Famille (p) ont fait de la dévotion une manière de
plaire à Dieu, une forme de jihâd pour la cause de Dieu, une façon d’instruire la Nation
invitée à adopter l’Islam comme mode de vie, comme option doctrinale et comme ouverture à
toute la réalité vue à travers ses grandes causes. Ceux qui les aiment et ceux qui leur sont
hostiles ont reconnu ces qualités des Imâms (p). Le calife abbasside, al-Ma’mûn, reconnaît
l’Imâm ar-Ridâ (p) comme son héritier présomptif. « Il l’a fait par désir de rencontrer Dieu, à
Lui la Grandeur et la Gloire, tout en Lui étant fidèle par le respect de Sa religion et de Ses
serviteurs. Il a choisi comme dirigeant de la Nation après lui la meilleure personne qu’il ait pu
trouver quant à sa dévotion, sa piété et sa science. La meilleure personne susceptible de servir
la cause de Dieu et de faire prévaloir Ses droits. Il a choisi ‘Ali Ibn Mussa ar-Ridâ (p) pour
ses qualités inégalables, pour sa science reconnue par tous, pour sa piété manifeste, pour son
ascétisme pur, pour son renoncement au monde, pour sa distinction par rapport aux hommes.
Il a reconnu ainsi ce que les enseignements s’accordent à le reconnaître, ce que les langues
admettent unanimement, ce que les avis convergent pour l’agréer, ce qui est universellement
connu. Il l’a choisi pour ses mérites quand il était petit, quand il était jeune, et quand il est
devenu adulte. C’est pour cela qu’il l’a choisi comme héritier présomptif et comme calife
après lui»(xiv).
Rajâ’ Ibn Abû ad-Dahhâk qui a accompagné l’Imâm ar-Ridâ (p) dans son voyage de Médine à
Merv le décrit en ses termes : « Je l’ai accompagné de Médine jusqu’à Merv et je n’ai vu un
homme plus pieux que lui ; ni un homme qui, plus que lui, évoque Dieu pendant tout son
temps ; ni un homme qui, plus que lui, a peur de Dieu, à Lui la Grandeur et la Gloire. En
seréveillant, il faisait la prière de l’aube. Après les salutations, il restait assis dans son lieu de
prière pour glorifier Dieu et Le louer et pour L’implorer de prier sur Muhammad et la Famille
de Muhammad. Il continuait de le faire jusqu’au levé du soleil avant de se prosterner
longuement pendant la matinée. Après cela il rejoignait les gens pour leur parler et les
instruire Jusqu’à l’approche de midi»([xv]). L’un de ses compagnons dit : « Je me suis rendu
chez ‘Ali Ibn Mussa ar-Ridâ (p) et j’ai vu devant lui une gargoulette qu’il voulait utiliser pour
verser de l’eau et faire ses ablutions. Je me suis approché pour verser de l’eau sur ses mains,
mais il a refusé en me disant :‘Mais non !’. Je lui ai dit : ‘Pourquoi m’empêches-tu de verser
de l’eau sur tes mains ? Est-ce parce que tu n’aimes pas que j’en sois récompensé par Dieu ?’.
Il m’a répondu : ‘Te laisserais-je obtenir une récompense et être moi-même châtié ?’.
‘Comment cela ? Lui ai-je dit’. Il m’a dit :‘N’as-tu pas entendu Dieu, à Lui la Grandeur et la
Gloire, lorsqu’Il dit : ((Quiconque espère rencontrer la face de son Seigneur, qu’il pratique le
bien et qu’il n’associe aucune autre créature dans l’adoration due au seigneur)) (Coran XVIII,
1110).
Au sujet de sa méthode d’adoration basée sur la foi en l’Unicité de Dieu, on nous rapporte
que, lors de son voyage de Médine à Khorasan, pour y rencontrer al-Ma’mûn, les gens se
rassemblaient à toutes les haltes où il descendait pour se reposer. Lors de l’une de ces haltes,

109
les traditionnistes qui collectent les hadîth du Messagers de Dieu (P) sont venus vers lui afin
d’entendre un Hadith et le mettre par écrit. Il leur a fait entendre le Hadîth connu sous le nom
de la Chaîne d’or en disant : « Mon père, Mussa Ibn Ja’far, qui le tient de son père, Ja’far Ibn
Muhammad, qui le tient de son père Muhammad Ibn ‘Ali, qui le tient de son père, ‘Ali Ibn al-
Hussein, qui le tient de son père al-Hussein Ibn ‘Ali, qui le tient de son père ‘Ali Ibn Abû
Tâlib, qui le tient du Messager de Dieu, qui le tient de Jabrâ’îl qui le tient de Dieu qui a dit :
‘‘La proposition ‘Il n’y a pas de Dieu en dehors de Dieu’ est Ma place fortifiée ; quiconque
entre dans Ma place fortifiée sera épargné de Mon châtiment’’ »(xvi).
La foi en l’unicité de Dieu est le fondement. Tout, dans la doctrine islamique et dans la ligne
islamique, est fondé sur la foi en l’unicité de Dieu. La foi en l’unicité de Dieu est le
fondement de la doctrine et de l’action. Elle est le fondement de toutes les relations et les
activités de l’homme durant toute sa vie. C’est pour cette raison que le Noble Coran condense
toute la religion dans la foi en l’unicité de Dieu : ((Ceux qui ont dit : ‘Notre Seigneur est
Dieu’ et qui se sont acheminés vers Lui, reçoivent les visites des anges qui leur disent : ‘Ne
craignez rien et ne vous affligez pas ; réjouissez-vous du Paradis qui vous a été destiné))
(Coran XL, 30). L’islam a vu le jour pour dire aux hommes que la foi en l’unicité de Dieu est
elle qui ouvre les raisons vis-à-vis de la loi et du Jour Dernier. C’est pour cette raison que
l’Islam demande aux homme d’avoir la foi en l’unicité de Dieu comme point de départ dans
leurs relations, dans leurs attitudes et dans tout ce qui les concerne.
La foi en l’unicité de Dieu est, dans son sens doctrinal, le fait pour l’homme de ne croire en
aucune divinité autre que Dieu. Elle est, dans son sens cultuel, le fait pour l’homme de
n’adorer aucune divinité autre que Dieu. Elle est, dans son sens lié à l’engagement, le fait
pour l’homme de ne s’engager à obéir à quiconque en dehors de Dieu. De se fait, la foi en
l’unicité de Dieu est de rompre avec tout engagement, toute obéissance et toute soumission à
toute créature. L’Imâm ar-Ridâ (p) a remarqué que certaines personnes comprennent mal cette
proposition lorsqu’ils pensent qu’en témoignant qu’il n’y a pas de divinité en dehors de Dieu
et que Muhammad est le Messager de Dieu, cela leur permettrait de se sentir à l’abri du
châtiment divin quelles que puissent être leurs actions. L’Imâm (p) leur a dit : « Mais à
condition de respecter ses conditions, et moi-même je suis l’une de ses conditions ». Cela veut
dire que la foi en l’unicité divine est la foi en Dieu, en Son Messager et au Jour dernier, ainsi
que suivre la lumière descendue par Dieu, lumière qu’est le Coran, et suivre la direction légale
sur la ligne de l’Imâmat, ligne représentée à l’époque par l’Imâm ar-Ridâ (p). Nous constatons
donc qu’il ne suffit pas pour l’homme de croire en Dieu et en Son Messager. Il doit aussi
avoir toute sa vie intellectuelle et pratique sur la ligne de Dieu et de Son Messager (p). C’est
pour cette raison que Dieu ne parle jamais de la foi sans la lier à la bonne action. L’homme ne
peut être gagnant auprès de Dieu que dans la mesure où il croit et fait des bonnes œuvres.

La Méthode de l’Imam pour Former les Autres


Comme tous les autres leaders religieux, Sa Sainteté l’Imam Ali Ibn Musa Ar-Redha essaya
toujours de former et de guider de talentueuses personnes lors d’occasion appropriées.
En plus de ses sermons, le Saint Imam s’efforçait de guider les autres dans la pratique.
Certains de ses servants prirent une fois une sorte de fruit et jetèrent la moitié restante. Après
avoir fait l’éloge de Dieu, le Saint Imam s’adressa à eux et dit :
« Si vous n’avez plus besoin de ce fruit, regardez, il y a beaucoup de gens qui désirent prendre
une part de cette bénédiction comestible. Alors ne gaspillez-la pas et donnez à nourrir ceux
qui en on besoin.»

110
Le Saint Imam essaya ici d’encourager les gens à abandonner les mauvais actes de gaspillage.
Malheureusement, un certain nombre de gens sont aujourd’hui sérieusement impliqué dans
cette dangereuse catastrophe. Ces personnes ignorantes laissent négligemment derrière eux
des quantités considérables de restes de nourritures et ne pensent pas aux besoins urgents des
nécessiteux.
Un compagnon distingué de l’Imam Redha raconta la suivante histoire vraie : « J’étais une
fois en présence du Saint Imam, et Sa Sainteté me demande de dîner. J’acceptai l’invitation et
entrai la demeure de l’Imam Redha. Nous vîmes ici parmi le servant de la maison un
domestique noir qui semblait être un homme étranger. Le Saint Imam s’enquit au sujet de cet
homme et demanda si son salaire avait été fixé à l’avance. Ils déclarèrent que le travailleur
noir ne s’était pas plaint du montant de son salaire payé.
En entendant cela, le Noble Imam devint soudainement en colère et rappela à ceux qui se
trouvaient là d’observer l’instruction suivante : « Fixer d’abord le salaire, puis employez le
travailleur. »
Le Saint Imam souligna la relation entre les employés et les travailleurs dans cet aphorisme-
ci.
Les droits des deux parties seront ici équitablement réservés et aucune agression ne dérangera
leur contrat bilatéral.
Tiré de "Imam Reza (A.S.) The Eighth Imam of The Shi'ite" par Sayyid Saeed Arjmand

[i]- Manâqib ‫آ‬l Abû Tâlib, tome 4, p. 341


[ii]- Bihâr al-Anwâr, tomme 49, p. 100
[iii]- Al-Fusûl al-Muhimma fî Ma’rifat Ahwâl al-Umma, de Ibn as-Sabbag al-Mâlikî, p. 251
- ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 2, p. 179
[iv]- Ibid, p. 180
[v]- Bihâr al-Anwâr, tome 49, p. 100
[vi]- As-Sadûq, ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 1, p. 22
[vii]- Sibt Ibn al-Jawzî, Tadhkirat al-Khawâss, p. 351
[viii]- Ibid, p. 353
[ix]- Bihâr al-Anwâr, cite par al-Kâfî, tome 49, p. 101
[x]- As-Sadûq, ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 2, p. 237
[xi]- Ibid, t. 2, p.182
[xii]- As-Sadûq, ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 2, p. 181
[xiii]- Ibid, t. 2, p.181
[xiv]- Al-Fusûl al-Muhimma fî Ma’rifat Ahwâl al-Umma, de Ibn as-Sabbag al-Mâlikî, p. 258
[xv]- As-Sadûq, ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 2, p. 180
[xvi]- As-Sadûq, ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 2, p. 134

111
Biographie du Neuvième Imam : Mohammad Ali a-
Taqi

I- Naissance et Enfance

L'Imam Mohammad Ibn Ali at-Taqi (le pieux), parfois nommé al-jawâd (le magnanime) ou
Ibn al-Rezâ est le fils du huitième Imam.

I1 est né le 10 Rajab en 195/809 à Médine et, selon des traditions chi'ites, est mort martyr le
29 zul-qad en 220/835, empoisonné par sa femme, la fille de Ma'mûn, sur l'instigation du
calife Abbasside Mu'tasim. Il fut enterré aux côtés de son grand père, le septième Imam, à
Kâzimayn.
Il devint Imam après la mort de son père, sur Ordze divin et par décret de ses prédécesseurs.
Au moment de la mort de son père, il était à Médine. Ma'mûn l'appela à Baghdâd qui était
alors la capitale du califat et lui manifesta extérieurement beaucoup de bienveillance. Il donna
même sa fille en mariage à l'Imam et le garda à Bagdâd. En réalité, il voulait de cette manière
exercer une étroite surveillance sur l'Imam, à la fois de l'extérieur et de l'intérieur de sa
famille. L'Imam passa quelques temps à Bagdâd et puis, avec le consentement de Ma'mûn,
repartit pour Médine où il resta jusqu'à la mort de Ma'mûn. Quand Mu'tasim devint calife, il
appela l'Imam à Bagdâd, et comme on l'a dit plus haut, le fit empoisonner par sa femme.
Malgré son très jeune âge, l'Imam (as) avait une forte personnalité qui suscitait chez tous ses
interlocuteurs le plus grand respect et la plus haute considération. Un jour, et alors qu'il
regardait d'autres enfants jouer, le Calife al Ma'mûn passa avec son escorte. Tous les enfants
s'enfuirent excepté le futur Imam al Jawâd (as).
Al Ma'mûn le regarda avec intérêt et lui dit : "Pourquoi ne t'es-tu pas enfui comme les autres
gosses ? "L'Imam al Jawad (as) répondit : "Le chemin n'est pas si étroit pour que je sois obligé
de le libérer pour vous et je n'ai rien commis qui mérite une sanction. Je pense que vous
raisonnez assez pour ne pas me punir si je ne le mérite pas. C'est pour cela que je n'ai pas
bougé."
Al Ma'mûn fut très intrigué de la logique d'un si jeune enfant et lui demanda comment il
s'appelait L'Imam (as) répondit : "Je m'appelle Mohammed ibn Ali ar-Reza !"
L'Imam fut le plus grand érudit de son temps, le plus généreux et le meilleur bienfaiteur. Il fut
très coopératif, gentil et de bonne disposition, et très éloquent.
Il avait l'habitude de monter sur son cheval en apportant de l'argent et des aliments pour les
distribuer aux nécessiteux. Son savoir fut célèbre parmi les gens. Une fois quatre-vingts de ses
disciples se réunirent chez lui à son retour du Hajj et lui posèrent diverses questions. L'Imam
répondit à tout ce qu'on avait demandé et tout le monde fut satisfait.
Un jour plusieurs personnes se rassemblèrent autour de lui à la Mecque et lui posèrent des
milliers de questions en une séance. L'Imam répondit à toutes les questions sans hésitation ni
fausse note. A l'époque il n'avait que neuf ans. Mais un tel phénomène (miraculeux) n'est pas
inhabituel chez les Ahl-al-Bayt. Le Calife Mamoun al-Rachid accorda la main de sa fille à

112
l'Imam après l'avoir soumis à une épreuve très difficile ; cet événement est bien connu dans
l'histoire.
Il convoqua tous les notables Abbasside, les savants de l'époque et bien sûr l'Imam al Jawad
(as). Parmi ses personnalités présentes figurait Yahia ibn Akhtam qui était une grande figure
scientifique-juridique et également juge(Hakim).
Yahia ibn Akhtam lui posa la question : "Que dis-tu concernant un croyant en état d'Ihram
(sacralisation) qui aurait tué un animal ?"
L'Imam (as) répondit : "A-t-il tué cet animal hors du lieu sacré ou dedans ? Connaissait-il
l'interdiction de tuer l'animal ou non ? L'a-t-il tué par accident ou bien exprès ? L'homme est-
il libre ou esclave ? Est-il petit ou grand ? Est-ce la première fois ou est-ce une récidive ?
L'animal était-ce une volaille ou autre ? Était-il petit ou grand ? L'homme regrette-t-il son acte
ou non ? Étais-ce durant la nuit dans son nid ou la journée hors de son nid ? l'Ihram était-il fait
pour la Umra (petit pèlerinage) ou al Hajj (grand pèlerinage) ?
Yahia ibn Akhtam fut tellement gêné par ces détails auxquels ils n'avaient pas pensé qu'il se
sentit malmené et avili. Les gens présents restèrent comme des écoliers lorsque l'Imam (as)
tenu absolument à répondre lui-même à toutes ces questions. Sur cette démonstration de
Sciences de l'Imam al Jawad (as), les notables et les savants quittèrent le palais la tête base et
le visage noircis.

Mort de l’Imam (as)

Al Mou'tassim était aussi mauvais que son frère mais beaucoup moins calculateur et stratège.
Il ne voulut pas perdre de temps avec une telle menace à son pouvoir illégitime qu'était
l'Imam al Jawad (as) et les Ahlul Bayt en général. Il ordonna à son neveu Ja'far de faire
mourir l'Imam (as) et ce dernier commanda à sa sœur d'empoisonner son mari de la même
manière que l'avait été l'Imam ar-Reza (as) ce qu'elle fit. Cet acte diabolique eut lieu le 26
Zoul Hijjah de l'an 220 de l'Hégire.

Quelques paroles de l’Imam Al-Jawad (as)

- La dignité d'un croyant réside dans son indépendance des autres (matérielle).
- Le croyant a besoin de 3 qualités : la bonne orientation d'Allah, une exhortation de soi-
même, l'acceptation des conseils.
- Le jour de la Justice est plus dur pour l'injuste que le jour l'injustice pour l'opprimé.
- L'adorateur n'obtient jamais la plénitude et la vérité de la foi tant que sa religion n'influe pas
sur ses propres désirs.

II - Sa Vie
L’Imâm miraculeux

Parmi les Imâms appartenant aux Gens de la Maison (p), on compte l’Imâm Muhammad Ibn
‘Ali al-Jawâd (p). Si nous parlons de sa vie, c’est pour apprendre comment vivre l’Islam à
travers ces élus purifiés que sont les Gens de la Maison (p). C’est pour apprendre à faire face
à notre présent à travers les lignes lumineuses de notre passé. C’est pour construire notre
avenir à tous sur la base de la Révélation divine et des enseignements du Messager de Dieu
(P), enseignements qu’ont diffusés les Imâms appartenant aux Gens de la Famille (P), qui ont

113
concrétisé –par leurs paroles, leurs enseignements, leurs actions et leurs faits et gestes- tout ce
qui est révélé dans le Livre de Dieu et tout ce qui est exprimé dans la Sunna du Prophète (P).
L’Imâm al-Jawâd (p), le miracle de l’Imâmat

L’Imâm al-Jawâd (p) est celui qui, très tôt, a été ouvert à la ligne de l’Imâmat. On peut dire à
son compte ce qui est dit par Dieu en ce qui concerne la prophétie de Yahyâ (p) : ((Nous lui
avons donné la sagesse alors qu’il n’était qu’un petit enfant)) (Coran XIX, 12). Après la mort
de son père, l’Imâm ‘Ali Ibn Mussa ar-Ridâ (p), l’Imâm al-Jawâd (p) a assumé toutes les
responsabilités de l’Imâmat. On peut donc l’appeler « L’Imâm miraculeux ». Car son Imâmat
était ouvert à toute la réalité alors qu’il était encore trop jeune. Il a surpris les raisons
tellement ses sciences étaient immenses, tellement il donnait les réponses exactes aux
questions les plus compliquées qu’on lui posait, tellement il avait le pouvoir de montrer les
qualifications de la loi divine.
Dès sa tendre enfance, l’Imâm a pu prouver la validité et l’efficacité de l’Imâmat. Muhammad
Ibn Talha nous rapporte le récit suivant : « Après la mort de son Père, ar-Ridâ (p) et l’arrivée,
un an après, du calife al-Ma’mûn a Bagdad, celui-ci, ayant voulu aller à la chasse, il a pris un
chemin au bout de la ville où des enfants étaient en train de jouer et Muhammad al-Jawâd se
trouvait parmi eux. Il avait alors onze ans environ. A la vue du calife, les enfants ont détalé
loin, mais Abû Ja’far, Muhammad (p) n’a pas bougé de sa place. Alors le calife s’est arrêté
(…) et lui a dit : « Pourquoi, enfant, n’as-tu pas cédé la place avec les enfants ? ». Muhammad
al-Jawâd (p) lui a répondu immédiatement : « Ô commandeur des croyants, le chemin n’est
pas étroit pour que je puisse le rendre plus large pour toi en m’y retirant. Je n’ai pas commis
un crime que j’aurais à craindre. Et j’ai de toi une bonne pensée : Tu ne fais pas de mal à celui
qui n’a pas commis une faute. C’est pour cette raison que je suis resté » (i).
Ces paroles sages et équilibrées révèlent une connaissance profonde de l’homme qui est en
confrontation avec le pouvoir qui le menace, le terrorise et le contraint à s’éclipser. Mais
pourquoi avoir peur lorsqu’on n’aura pas commis un crime qui implique un châtiment ?
Pourquoi devrait-il céder la place si le chemin est assez large pour le passage des autres ?
Pourquoi devrions-nous avoir peur lorsqu’on est innocent et lorsque celui qui détient le
pouvoir est équilibré et juste dans ses jugements et dans ses relations avec les gens ? A cela
s’ajoutent le courage de l’attitude, l’audace du discours et la fermeté de la volonté, qui sont
des choses qu’on ne trouve pas ordinairement chez une personne qui n’a que la raison d’un
enfant. Cela révèle l’existence d’un esprit réfléchi et ouvert à la réalité grâce à une faculté
sainte et de provenance divine. C’est cette faculté qui a obligé al-Ma’mûn et les gens qui
l’entouraient à respecter l’imâm comme nous le verrons plus tard.
‘Ali Ibn Ja’far, Safwân Ibn Yahyâ, Mu’ammar Ibn Khallâd, al-Hussein Ibn Bashshâr, Ibn Abû
Nasr al-Bîzantî, Ibn Qayâmâ al-Wâsitî, al-Hassan Ibn al-Jahm, Abû Yahyâ as-San’ânî, al-
Khayrânî, Yahyâ Ibn Habîb az-Zayyât et beaucoup d’autres (ii) ont rapporté que l’Imâm Abû
al-Hassan ar-Ridâ (p) a désigné son fils Abû Ja’far al-Jawâd (p) comme Imâm après lui. On lit
dans Târîkh al Mas'udï (Histoire de Mas'udï) qui le tient d’une chaîne de transmetteurs qui
finit par Muhammad Ibn al-Hussein Ibn Asbât, le texte suivant : «’Ali, Abû Ja’far, était sorti à
notre rencontre. Je me suis alors mis à le regarder pour pouvoir le décrire à nos compagnons
en Egypte. Il m’a dit : ‘Ô ‘Ali Ibn Asbât ! Dieu a donné des arguments en ce qui concerne
l’Imâmat tout comme Il a donné des arguments en ce qui concerne la Prophétie. Il a dit à ce
propos : ((Nous lui avons donné la sagesse alors qu’il n’était qu’un petit enfant)) (Coran XIX,
12). Et ((lorsqu’il a atteint l’âge adulte, Nous lui donnâmes la sagesse et la science)) (Coran
XII, 22). Il est donc possible que la sagesse lui soit donnée alors qu’il n’est qu’un petit enfant,
ou lorsqu’il atteint l’âge de quarante ans’ » (iii).

114
Dans son livre « al-Irshâd », ash-Cheikh al-Mufîd a écrit : « Constatant les vertus de Abû
Ja’far (p) en dépit de son bas âge, et le degré qu’il a atteint en matière de science, de sagesse,
de culture et de perfection d’esprit, degré qui n’était atteint par aucun des savant de son
époque, al-Ma’mûn en était tellement passionné et admiratif qu’il lui a donné en mariage sa
fille Umm al-Fadl. Abû Ja’far (p) l’a emmenée avec lui à Médine entouré de toutes les faveurs
et de tous les respects de al-Ma’mûn ».
Al-Hassan Ibn Muhammad Ibn Sulaymân tient de ‘Ali Ibn Ibrâhîm Ibn Hâshim, qui le tient de
son père, qui le tient de ar-Rayyân Ibn Shubîb qui a dit : « Lorsque al-Ma’mûn a décidé de
donner sa fille Umm al-Fadl en mariage à Abû Ja’far, Muhammad Ibn ‘Ali (p), les Abbassides
ont eu connaissance de l’affaire et en ont été terrifiés. Ils craignaient un aboutissement
semblable à celui qui a déjà eu lieu avec son père ar-Ridâ (p) (que al-Ma’mûn avait désigné
comme son héritier présomptif). Ils en ont donc discuté et certains des plus proches parents de
al-Ma’mûn se sont rendu chez lui et lui ont dit : ‘Nous te demandons, au nom de Dieu, ô
Commandeur des croyants, de renoncer à cette affaire et de ne pas donner ta fille en mariage
au fils de ar-Ridâ. Nous craignons le voir nous déposséder de ce que Dieu nous a donné, et
nous ôter la gloire que Dieu nous a offert. Tu connais toute l’hostilité, ancienne et récente,
entre nous et les Banû Abû Tâlib, et tu sais comment les califes bien dirigés (les Abbassides)
qui t’ont précédés les avaient éloignés et humiliés. Nous avions eu peur de ce que tu as fait
avec ar-Ridâ, et Dieu nous a épargné les soucis. Garde-toi donc, au nom de Dieu, de
recommencer à nous inquiéter, renonce à ce que tu as décidé au sujet du fils de ar-Ridâ et
choisis, à sa place, quelqu’un de ta propre parenté…
Al-Ma’mûn leur a répondu : ‘Pour ce qui est de l’hostilité entre vous et les Banû Abû Tâlib,
vous en êtes la cause. Il aurait été mieux pour vous d’être justes à leur égard. Pour ce qui est
des agissements de ceux qui m’ont précédé à leur égard, ils ne faisaient que manquer à leur
devoir envers leurs proches et je demande abri auprès de Dieu contre ces agissements. Par
Dieu, je n’ai point regretté le fait d’avoir désigné ar-Ridâ. Je lui ai demandé de détenir tout le
pouvoir et j’étais prêt à me destituer, mais il l’a refusé. Ce que Dieu a voulu a eu lieu. Quant à
Abû Ja’far, Muhammad Ibn ‘Ali, je l’ai choisi pour sa suprématie, malgré son bas âge, en
matière de vertu et de science par rapport à tous ceux qui excellent dans ces domaines. Et
pour tout ce qu’il a de miraculeux. J’espère que les gens constatent ce que j’ai constaté à son
sujet et reconnaissent que j’ai eu raison en le choisissant’.
Ils lui ont dit : ‘Cet enfant là te plait peut-être pour ces qualité ; mais il n’est qu’un enfant sans
savoir et sans connaissance en matière de jurisprudence. Laisse lui donc le temps d’apprendre
les affaires de ce monde et tu verras plus tard ce que tu en feras’.
Il leur a répondu : ‘Malheur à vous ! Je connais ce jeune plus que vous ne le connaissez vous-
mêmes. Il appartient à une famille dont la science vient de Dieu qui les inspire. Ses pères ont
toujours été versés dans la connaissance de la science de la religion et n’avaient pas besoin
d’apprendre auprès de ceux qui n’ont pas atteint la perfection. Si vous le voulez bien,
examinez Abû Ja’far pour vous persuader qu’il est tel que je viens de vous le dire’.
Ils ont dit : ‘Nous acceptons, ô commandeur des croyant, pour vous et pour nous, de
l’examiner. Laisse-nous donc choisir un savant pour l’interroger, en ta présence, au sujet de la
jurisprudence de la loi. S’il donne des bonnes réponses, nous cesserons de protester, et les
gens sauront alors que le commandeur des croyants a raison. Mais s’il se montre incapable de
répondre, nous serons alors à l’abri des problèmes’.
Al-Ma’mûn leur a dit : ‘Faites cela quand vous le voulez ». Ils sont sortis et se sont accordés à
s’en remettre à Yahyâ Ibn Aktham qui occupait à l’époque la fonction de Grand juge (juge
des juges). Ils lui ont promis beaucoup d’argent et l’ont chargé de poser à al-Jawâd (p) une

115
question qu’il ne saurait y répondre. Puis ils sont allés retrouver al-Ma’mûn auquel ils ont
demandé de fixer une date pour la grande rencontre, pour le grand duel.
Le jour convenu, ils se sont tous retrouvés et Yahyâ Ibn Aktham était présent. Al-Ma’mûn a
ordonné de préparer à Abû Ja’far (p) un lieu pour s’asseoir sur un matelas avec deux coussins
pour s’accouder. Abû Ja’far (p) (il avait alors un peu plus de neuf ans) est entré et a pris place
entre les deux coussins face à Ibn Aktham. Al-Ma’mûn a pris place non loin de Abû Ja’far (p)
et chacune des personnes présentes a pris, selon son rang, la place qui lui a été désignée.
Puis Ibn Aktham s’est adressé à al-Ma’mûn lui demandant l’autorisation de poser ses
questions à Abû Ja’far, ce qui a été fait. Alors Ibn Aktham s’est adressé à Abû Ja’far et lui a
dit : ‘Que je sois sacrifié pour toi, me permets-tu de te poser une question ?’. Abû Ja’far (p)
lui a répondu : ‘pose la question que tu veux’. Alors, Ibn Aktham lui a dit : ‘Que dis-tu à
propos d’un homme en état de sacralisation (ihrâm) pour le pèlerinage mais qui aurait tué un
gibier !’.
Abû Ja’far a répondu : ‘L’a-t-il tué dans un endroit sacralisé ou non ? L’a-t-il tué tout en
sachant qu’il lui est interdit de le tuer ou non ? L’a-t-il tué exprès ou par accident ? Le
chasseur était-il libre ou esclave, mineur ou majeur, pour la première foi ou en récidivant ? Le
gibier, était-il un oiseau ou un autre animal ? Etait-il un petit ou un grand oiseau ? Le chasseur
l’a-t-il fait avec insistance, ou bien s’en est-il repenti ? L’a-t-il tué de jour ou de nuit ? L’état
de sacralisation était-il celui du pèlerinage majeur ou du pèlerinage mineur ?’.
Perplexe, Ibn Aktham ne savait pas quoi dire et il s’est mis à marmotter. Toute la séance s’est
rendu compte de son échec et de sa honte. Al-Ma’mûn a donc pris la parole et a dit : ‘Gloire à
Dieu pour cette bénédiction et pour la justesse de mon choix’. Puis, regardant les siens, il leur
a dit : ‘reconnaissez-vous maintenant ce que vous avez nié hier ?’.
Puis, se tournant vers Abû Ja’far, il lui a dit : ‘Veux-tu demander la main de ma fille, ô Abû
Ja’far ?’. Recevant la réponse affirmative, al-Ma’mûn lui a dit : ‘Que je sois sacrifié pour toi !
Je te donne ma fille Umm al-Fadl en mariage, même si certains ne le souhaitent pas’. Après
cela, al-Ma’mûn lui a demandé de poser une question à Ibn Aktham. Abû Ja’far (p) a dit à Ibn
Aktham : ‘Puis-je te poser une question ?’. Il a répondu : ‘C’est à toi de décider. Je saurais
peut-être répondre, sinon tu me donneras la réponse’.
Abû Ja’far (p) lui a donc posé la question suivante : ‘Que dis-tu au sujet d’un homme qui a
regardé une femme au début de la journée mais que son regard était illicite. Quelques
moments plus tard, la femme lui était licite. A midi, elle lui était illicite. Dans l’après-midi,
elle lui était licite. Au coucher du soleil, elle lui était illicite. Au moment de la prière du soir,
elle lui était licite. A minuit, elle lui était illicite. A l’aube elle lui était licite. Qu’en était-il de
cette femme ? Et pourquoi elle lui était tantôt licite tantôt illicite ?’.
Yahyâ a répondu : ‘Par Dieu, je ne connais pas la réponse ! Peux-tu nous la donner ?’
Abû Ja’far (p) a dit : ‘Cette femme est une esclave qui appartient à un certain homme. Un
homme étranger l’a regardée au début de la journée et son regard était illicite. Quelques
moments plus tard, il l’a achetée, et là il lui était licite de la regarder. A midi, il l’a affranchie
et il ne lui était plus licite de la regarder. Dans l’après midi, il s’est marié avec elle et elle lui
était devenue licite. Au coucher du soleil, il a juré de ne plus la prendre comme femme et elle
lui était devenue illicite. Au moment de la prière du soir, il a versé une expiation et elle lui
était redevenue licite. A minuit, il l’a divorcée et elle lui était devenue illicite. A l’aube il s’est
remarié avec elle et elle lui était redevenue licite’.
Alors, al-Mâ’mûn s’est adressé aux siens et leur a dit : ‘Y a-t-il parmi vous quelqu’un qui
saurait répondre à une telle question ?’.

116
Ils ont tous répondu : ‘Par Dieu ! Que non. Le commandeur des croyants sait mieux que nous
ce qu’il y à faire’ » (iv).
Tout cela nous permet de dire à propos de l’Imâm al-Jawâd qu’il est « l’Imâm miraculeux ».
Avec toute cette science qui lui est inspirée par Dieu, il est vraiment un miracle dans la
mesure où les savants de l’époque ne pouvaient pas l’égaler.
Plusieurs remarques sont à faire au sujet du rapport que nous venons de relater :
Première remarque : Les Abbassides tenaient à ne pas perdre le califat. Ils étaient donc très
sensibles face à toute relation que pouvait entretenir l’un des califes avec tel ou tel homme
appartenant aux Gens de la Maison (p), par crainte de voire le peuple le soutenir en profitant
de cette relation, ou de voir le calife lui-même admirer les qualités spirituelles et scientifiques
de cet homme et penser à lui céder le califat, comme c’était le cas de al-Ma’mûn avec l’Imâm
‘Ali ar-Ridâ (p). Mais al-Ma’mûn a fait face à ses proches en leur montrant la valeur des Gens
de la Maison (p) et leur distinction en matière de science, de spiritualité, de piété et de
proximité d’avec Dieu. Cela veut dire que les Gens de la Maison (P) avaient la priorité de
détenir le califat. Il leur a parlé des injustices commises par les califes qui l’ont précédé contre
les Gens de la Maison (p), agissements qui contredisaient les plus simples exigences de
l’équité. Il a donc demandé refuge auprès de Dieu exprimant ainsi son aptitude à ne pas suivre
l’exemple de ces ancêtres, puis il a réaffirmé la justesse de son attitude en désignant l’Imâm
ar-Ridâ (p) comme son héritier présomptif, mais l’Imâm (p) l’a refusé et, mort avant al-
Ma’mûn, l’affaire était réglée.
Deuxième remarque : L’attitude de al-Ma’mûn montre que les Gens de la Maison (p)
jouissaient d’une grande notoriété dans la société grâce à leurs qualités et à leurs vertus,
notoriété reconnue même par les califes qui ne considéraient les personnes qu’à travers leurs
relations avec le pouvoir. C’est-à-dire, ils ne regardaient pas les choses avec objectivité ce qui
plaçait leurs attitudes dans la sphère du fanatisme subjectif et non pas dans la sphère de la
justice. L’attitude de al-Ma’mûn montre aussi qu’il était équitable vis-à-vis de l’Imâm al-
Jawâd (p), ou au moins, qu’il sentait le besoin de se débarrasser du passé encore récent lié à la
mort de l’Imâm ar-Ridâ (p) où il était soupçonné d’y être impliqué.
Troisième remarque : étant versé dans la science, l’Imâm al-Jawâd (p) a défié ceux qui étaient
considérés par les gens comme des savants qui détenaient des pouvoirs exécutifs auprès des
autorités et dans le domaine juridique. Il voulait prouver devant l’assistance qu’il possédait
d’immenses connaissances dans le domaine de la pensée et de la jurisprudence. Des
connaissances qui lui permettaient de répondre à toute question, malgré son bas âge qui a
donné aux Abbassides l’impression qu’il était encore incapable de réfléchir, d’analyser ou de
répondre aux questions qu’on pouvait lui poser. Ils pensaient qu’il pouvait être droit et de bon
caractère en raison de son éducation, mais qu’il ne possédait pas la connaissance scientifique
dont l’acquisition a besoin de beaucoup plus de temps à consacrer aux études. La surprise
était pour eux de la taille du choc lorsqu’il a eu raison du plus grand juge dans le pays bien
que celui-ci avait préparé, sous l’instigation des Abbassides, des questions difficiles pour
montrer l’incapacité qu’ils espéraient de la part de l’Imâm al-Jawâd (p). Mais l’Imâm (p) a
fini par l’emporter et celui qui lançait le défi en posant ses questions a dû être questionné lui-
même sans pouvoir relever le défi qui lui a été lancé par l’Imâm (p).
Quatrième remarque : Les Imâms appartenant aux Gens de la Famille (p) relevaient les défis,
s’ouvraient sur le dialogue et répondaient immédiatement aux questions qu’on leur posait sans
demander un délai pour la réflexion, la contemplation ou la consultation de tel ou tel livre.
Cela prouve que leur science pouvait donner des réponses à toutes les questions qui pouvaient
se poser dans l’esprit de ceux qui les posaient. C’est cela même qui, à la différence des autres,
les habilitait à l’Imâmat et à la direction. Pour montrer la supériorité de l’Imâm ‘Ali (p) par

117
rapport aux autres, al-Khalîl Ibn Ahmad al-Farâhîdî a dit : « Le fait que tout le monde avait
besoin de lui alors qu’il n’avait pas lui-même besoin des autres prouve qu’il était, lui,
l’Imâm ». C’est là la leçon que devraient retenir les dirigeants musulmans sur la scène de la
confrontation culturelle avec les intellectuels appartenant au camp adverse. Le dirigeant doit
posséder une immense connaissance à même de lui permettre de relever le défi dans tout
dialogue et face à toute question pour ainsi prouver qu’il a les meilleurs arguments
susceptibles de faire plier les autres à la vérité par les moyens de la seule pression
scientifique.
Au sujet du bas âge de l’Imâm al-Jawâd (p) lorsqu’il a remplacé son père, l’Imâm ar-Ridâ (p)
1- Une Tradition rapportée par ‘Abdullah Ibn Ja’far dit : « je me suis rendu avec Safwân Ibn
Yahyâ chez l’Imâm ar-Ridâ (p). Son fils Abû Ja’far (p) était debout et il avait trois ans. Nous
lui avons dit : ‘Que nous soyons sacrifiés pour toi ! Si quelque chose t’arrive, qui sera l’Imâm
après toi ?’. Il a répondu en le désignant du doigt : ‘Mon fils que voici’. Nous lui avons dit :
‘Même à cet âge ?’. Il a répondu : ‘Même à cet âge. Dieu, le Très-Haut, a investi Jésus alors
qu’il avait deux ans’» ( v).
2- On lit dans « al-Irshâd »:« Abû al-Qâssim, Ja’far Ibn Muhammad, qui le tient de
Muhammad Ibn Ya’qûb, qui le tient de al-Hussein Ibn Muhammad qui le tient de al-
Khayrânî, qui le tient de son père, m’a dit : ‘Je me trouvais debout devant Abû al-Hassan ar-
Ridâ (p) au Khorasan. Quelqu’un lui a dit : ‘Maître ! Si quelque chose t’arrive, qui sera
l’Imâm après toi ? Il a répondu : ‘Mon fils, Abû Ja’far.
Celui qui a posé la question paraissait insatisfait eu égard à l’âge de Abû Ja’far. Alors Abû al-
Hassan (p) lui a dit : Dieu a envoyé Jésus, Fils de Mariam, en tant que messager et prophète
porteur d’une loi sans précédent alors qu’il n’avait pas l’âge de Abû Ja’far» (vi).
3-Abû al-Qâssim, Ja’far Ibn Muhammad, qui le tient de Muhammad Ibn Ya’qûb, qui le tient
de Muhammad Ibn Yahyâ, qui le tient de Ahmad Ibn Muhammad Ibn Îssâ, qui le tient de
Mu’ammar Ibn Khallâd qui a dit : « J’ai entendu ar-Ridâ (p) dire alors qu’on parlait des
signes grâce auxquels on reconnaît l’Imâm : ‘Vous n’avez pas besoin de cela. Voici Abû
Ja’far ; je l’ai mis à ma place. Nous sommes d’une Maison où nos petits héritent toutes choses
de nos grands’ »( vii).
Nous remarquons que dans ces textes, l’Imâm ar-Ridâ (p) qui voulait affirmer la capacité de
l’Imâm al-Jawâd (p) de tenir l’Imâmat en dépit de son bas âge, voulait aussi montrer aux
personnes qui l’interrogeaient à ce sujet qu’il existe dans l’Imâmat un élément invisible, qui
provient de l’Au-delà et qui ne se soumet pas aux critères habituels reconnus par les gens. Il
voulait les porter à le comprendre à travers les facultés sacrées qui paraîtront à l’avenir et qui
prouveront la validité de son Imâmat.
On lit dans « al-Kâfî » dont l’auteur le tient de Muhammad Ibn al-Hassan Ibn ‘Ammâr qui
dit : « Je me trouvais à Médine chez ‘Ali Ibn Ja’far Ibn Muhammad, où j’ai passé deux ans à
écrire ce qu’il avait entendu de son frère, Abû al-Hassan (p), lorsque Abû Ja’far, Muhammad
Ibn ‘Ali ar-Ridâ est entré dans la Mosquée du Messager de Dieu (P). ‘Ali Ibn Ja’far a couru
vers lui, sans souliers et sans cape et s’est mis à lui baiser les mains en lui montrant beaucoup
de signes de respect. Abû Ja’far (p) lui a dit : ‘Assieds-toi, oncle, Que Dieu aie miséricorde de
toi’. Il a répondu : ‘Maître ! M’assoirais-je alors que toi, tu es debout ?’. Au retour de ‘Ali Ibn
Ja’far à sa place, ceux qui étaient assis avec lui se sont mis à le réprimander en disant : ‘Tu es
l’oncle de son père ; comment agis-tu de la sorte avec lui ?’. Il leur a répondu : ‘Taisez-vous’.
Puis, tenant sa barbe dans sa main, il leur a dit : ‘Si Dieu, à Lui la Grandeur et la Gloire n’a
pas honoré cette barbe mais qu’Il a honoré ce jeune homme et l’a placé là où Il l’a placé, puis-

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je alors nier ses mérites ? Je demande refuge auprès de Dieu contre ce que vous venez de
Dire. Je ne suis que l’esclave de ce jeune homme !’ » (viii).
Ce témoignage émanant d’un homme honorable et digne de confiance, ‘Ali Ibn Ja’far, un
homme avancé en âge et dont les mérites et la sincérité sont reconnus, prouve que l’Imâmat
de l’Imâm al-Jawâd était connue et admise par les plus grands hommes parmi les Banû
Hâshim. C’est pour cette raison qu’il lui a montré tout ce respect et qu’il a agi avec humilité
devant son statut d’Imâm en disant « Je ne suis que l’esclave de ce jeune homme !’ ». Cela
constitue un grand témoignage en faveur de son Imâmat. Quant à ceux qui était assis avec ‘Ali
Ibn Ja’far, ils ont considéré la situation sous l’angle de l’âge et du statut familial (Il était
l’oncle de son père). Mais il leur a répondu en leur montrant que la question est celle de la
grâce de Dieu qui lui a donné son statut d’Imâm qui le rend supérieur à son oncle. C’était
comme s’il leur disait que le critère de l’Imâmat n’est pas soumis aux considérations qui
dominent leur mentalité et qui explique leur évaluation.

Lettres de l’Imâm ar-Ridâ (p) à son fils l’Imâm al-Jawâd (p)

Lorsque l’Imâm ar-Ridâ (p) séjournait au Khorasan alors que son fils l’Imâm al-Jawâd (p) se
trouvait à Médine, il lui a écrit la lettre suivante : « Au nom de Dieu, le Clément, le
Miséricordieux. Que Dieu te donne une longue vie et qu’Il te protège de ton ennemi, ô mon
fils, que ton père soit sacrifié pour toi. Je t’ai mis au courant de ce que je possède comme
biens alors que je suis encore en vie dans l’espoir de voir Dieu augmenter tes biens dans la
mesure où tu te montres généreux par rapport à tes proches et aux serviteurs de Mussa et de
Ja’far (Al-Kâzim et as-Sâdiq). Dieu a dit : ((Qui donc veut consentir un prêt gracieux à Dieu ?
Dieu le multipliera pour lui à l’infini)) (Coran II, 245). Il a dit aussi : ((Dieu fera succéder
l’aisance à la gêne)) (Coran LXV, 7). Dieu t’a donné beaucoup de biens, que je sois sacrifié
pour toi. Ne me cache donc rien par amour de ces bien car tu risques alors de perdre tes
chances, et que la paix soit sur toi » (ix).
Dans cette lettre, L’Imâm ar-Ridâ (p) demande à l’Imâm al-Jawâd (p), tout jeune qu’il était,
d’assumer sa responsabilité en se montrant généreuse envers ses proches. Elle insiste sur
l’importance du respect des droits des proches, ainsi que du rôle qu’il devait jouer en
occupant, à Médine, la place de son père qui était absent. Il lui demande aussi de le mettre au
courant des évènements qui se déroulaient à Médine. Nous signalons son expression « Que je
sois sacrifié pour toi » qui révèle l’amour profond et l’affection paternelle, surtout que l’Imâm
al-Jawâd (p) était son fils unique qu’il aimait de tout son cœur.
Il lui disait dans une autre lettre : « Ô Abû Ja’far ! J’ai entendu dire que lorsque tu sors, les
serviteurs te font sortir par la petite porte. Ils le font par avarice. Ils ne veulent pas que tu
donnes de l’argent /à ceux qui attendent devant la grande porte/. Je te demande au nom du
respect que tu me dois de ne plus sortir et de ne plus entrer que par la grande porte. Chaque
fois que tu sors, il faut que tu ais de l’or et de l’argent pour donner à tous ceux qui t’en
demandent. Celui qui parmi tes oncles te demande de l’argent, ne lui donne pas moins de
cinquante dinars, et tu en auras beaucoup plus. Celle qui parmi tes tantes te demande de
l’argent, ne lui donne pas moins de vingt-cinq dinars, et tu en auras beaucoup plus. Je veux
que tu sois élevé par Dieu ? Dépense et ne crains pas ; le Maître du Trône n’est pas
parcimonieux »( x).
Cette lettre demande à l’Imâm al-Jawâd (p) de ne pas se laisser guider par ses serviteurs et ses
partisans qui ne voulaient pas voir les gens et les proches de l’Imâm (p) lui demander des
aides. Ils essayaient donc de l’éloigner de la société et des relations humaines dont il avait tant
besoin dans ses fonctions comme Imâm à l’avenir. Son père (p) lui a donc demandé de ne pas

119
se plier aux désirs de ces serviteurs qui l’entouraient mais de s’ouvrir aux autres en leur
donnant tout en ayant confiance en Dieu qui compense ceux qui dépensent leur argent pour
aider les autres, et qui élève leur rang auprès de Lui et auprès des gens.
Les responsabilités et les instructions de l’Imâmat

Malgré son jeune âge, lui qui n’a vécu que vingt-cinq ans, l’Imâm al-Jawâd (p) a émis des
hadiths qui ont été rapportés par un grand nombre de savants. As-Sayyid al-Amîn (Que Dieu
aie son âme) les dénombre en disant : « Al-Khatîb al-Baghdâdî a écrit dans ‘Târîkh Baghdâd’
–l’Histoire de Baghdâd- Muhammad Ibn ‘Ali al-Jawâd a rapporté les Hadîths de son père, ar-
Ridâ. Il est écrit dans le livre intitulé ‘al-Manâqib’ : ‘Son portier était ‘Uthmân Ibn Sa’îd as-
Sammân’. Parmi ses hommes de confiance, on comptait Ayyûb Ibn Nûh Ibn Darrâj al-Kûfî,
Ja’far ibn Muhammad Ibn Yûnus al-Ahwal, al-Hussein Ibn Muslim Ibn al-Hassan, al-
Mukhtâr Ibn Ziyâd al-‘Abdî al-Bassrî et Muhammad Ibn Al-Hussein Ibn Abû al-Khattâb al-
Kûfî. On comptait parmi ses compagnons Shâdhân ibn Khalîl an-Naysâbûrî, Nûh Ibn Shu’ayb
al-Baghdâdî, Muhammad Ibn Ahmad al-Mahmûdî, Abû Yahyâ al-Jurjânî, Abû al-Qâssim
Idrîs al-Qummî, ‘Ali Ibn Muhammad, Harûn Ibn al-Hassan Ibn Mahbûb, Ishâq Ibn Ismâ’îl an-
Naysâbûrî, Abû Hâmid Ahmad Ibn Ibrahim al-Murâghî, Abû ‘Ali Ibn Bilâl, ‘Abdullah
Ibn Muhammad al-Husaynî et Muhammad Ibn al-Hassan Ibn Shimûn al-Basrî. L’auteur des
‘Manâqib’ a écrit dans un autre endroit : ‘Beaucoup d’auteurs ont rapporté ses Hadîths. On en
compte Abû Bakr Ahmad Ibn Thâbit dans son ‘Târîkh’, Abû Ishâq, dans son ‘Tafsîr’ et
Muhammad Ibn Mandah Ibn Muharbidh, dans son ‘Livre (xi).
Entouré des gens et de ses compagnons, l’Imâm al-Jawâd (p), a assumé les responsabilités de
l’Imâmat. Il enseignait aux gens et les habituait à être tolérants et ouverts. Il le faisait même
avec ceux qui n’avaient pas les mêmes avis que lui, surtout lorsqu’ils étaient de ses proches.
Quelqu’un lui a écrit une lettre dans laquelle il lui disait : « Mon père est l’un des Nawâsib
(ceux qui haïssaient les Gens de la Maison). Il entretient des vues ignobles. Il vous hait, vous
insulte et vous considère comme des ennemis. Il me cause beaucoup de peine et il me fait
souffrir. Invoque Dieu pour moi si tu le trouves bon et penses-tu (Que je sois sacrifié pour toi)
que je dois le côtoyer ou m’opposer à lui ? ». L’Imâm al-Jawâd (p) lui a écrit la réponse que
voici : « J’ai compris ce que tu as dit dans ta lettre au sujet de ton père. Je prierai pour toi, si
Dieu le veut. Le côtoyer vaut mieux que de t’opposer à lui. Il se peut qu’il finisse par
s’incliner vers toi et, après cela, vers tes vues. La facilité vient après la difficulté. Sois patient
car ceux qui craignent Dieu auront ce qu’ils désirent. Que Dieu te raffermit sur la voie de la
reconnaissance de l’Autorité de ceux que tu reconnais. Nous sommes, nous et vous, confiés à
Dieu qui ne perd pas ce qu’on Lui confie » (xii).
Plus tard, cet homme a dit que son père a fini pour s’ouvrir vis-à-vis de lui. Il ne le
contredisait en rien grâce à la prière de l’Imâm et ses instructions.
L’un de ses compagnons, à savoir Abû Hâshim al-Ja’farî a dit : « J’ai entendu Abû Ja’far
dire : ‘Le Paradis a une porte dont le nom est ‘le Bien’ et elle n’est franchie que par ceux qui
font le bien’. J’ai alors remercié Dieu en mon secret et j’étais content en raison des services
que je rendais aux gens. Il m’a alors regardé et m’a dit : ‘Continue de faire ce que tu fais ;
ceux qui font le bien dans ce bas-monde sont les gens de bien dans l’autre monde’ ». Si tu fais
du bien dans ce bas monde, Dieu fera que tu sois parmi les gens du bien au Paradis et t’y fera
entrer par la porte du Bien.
As-Sadûq rapporte de ‘Ali Ibn Mahyâr ce qui suit : « J’ai dit à Abû Ja’far II (l’Imâm al-
Jawâd) (p) : ‘Que signifient des paroles divines comme ((Par la nuit qui couvre tout ! Par le
jour en son éclat)) (Coran XCII, 1-2), et ((Par l’étoile quand elle décline !)) (Coran LIII, 1) ?
Il m’a répondu : ‘Dieu, à Lui la Grandeur et la Gloire jure par toute chose parmi Ses

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créatures ; Ses créatures n’ont le droit de jurer que par Lui, à Lui la Grandeur et la Gloire’ »
(xiii).
Al-Kulaynî rapporte de ‘Uthmân Ibn Sa’îd, l’un des habitants de Hamadân, qui le tient de
Abû Thumâma, qui a dit : ‘ J’ai dit à Abû Ja’far II (p) : ‘Je veux aller vivre à la Mecque ou à
Médine mais je suis endetté ; qu’en penses-tu ?’. Il m’a répondu : ‘Va d’abord et rembourse
tes dettes et fais ton possible pour rencontrer Dieu sans que tu sois endetté, car le croyant ne
trahit jamais’ » (xiv).
On allait vivre à la Mecque ou à Médine par dévotion. L’Imâm al-Jawâd (p) a affirmé qu’une
telle entreprise ne justifie pas à cet homme le fait de ne pas rembourser ses dettes, car cela
constitue une trahison alors que le croyant ne trahit jamais.
Parlant du fait d’écouter les autres et de faire attention à ce qu’ils disent lorsqu’ils parlent des
concepts et des principes, l’Imâm al-Jawâd (p) a dit : « Celui qui écoute quelqu’un qui parle
ne fait que l’adorer. Si celui qui parle rapporte ce que Dieu dit, celui qui écoute adore Dieu. Si
celui qui parle le fait comme s’il était le Diable, celui qui écoute ne fait qu’adorer le Diable ».
Lorsque tu écoutes de tous tes sens quelqu’un qui parle, ce que tu fais est une sorte
d’adoration. Si celui qui parle rapporte ce que Dieu et Son Messager (p) ont dit, alors tu
adores Dieu car tu es attiré par les paroles de Dieu et de Son Messager (p). Mais si celui qui
parle le fait à la manière du Diable qui ne fait que parler des discordes, des péchés et du mal
afin de provoquer les gens et le diriger dans un sens qui n’est pas celui voulu par Dieu, alors
celui qui l’écoute ne fait qu’adorer le Diable. Pour cette raison, lorsque vous écoutez un
orateur, vous devez savoir ce qu’il représente en parlant, s’il prononce les paroles de Dieu ou
celles du Diable.
Au sujet des qualités du croyant, l’Imâm al-Jawâd (p) a dit : « Le croyant a besoin de trois
qualités : Une bonne direction de la part de Dieu, un bon sermonneur de la part de soi-même
et un bon accueil des conseils qu’on lui fournit ». Dieu entoure le croyant de Ses grâces qui
lui ouvrent la raison, qui lui enrichissent le cœur et qui le conduisent sur la voie de la bonne
Guidance. Il s’approprie ainsi la conscience, l’équilibre et la droiture ainsi que l’aptitude à
rendre des comptes à soi-même, à penser au temps qu’il a vécu et s’il l’a vécu en faisant du
bien ou du mal. S’il l’a vécu en faisant du bien, il continue de faire le bien. S’il l’a vécu en
faisant du mal, il arrête de le faire. Pour se faire, il lui faut beaucoup d’objectivité et de
rationalisme qui incitent le croyant à s’opposer à ses passions. Il lui faut beaucoup de
connaissances relatives à la réalité où il vit pour faire la part des choses négatives et des
choses positives au niveau de la destinée. Il lui faut aussi accepter le conseil. Il y a des gens
qui viennent vers toi pour te fournir des conseils nécessaires pour ta vie dans ce bas-monde et
dans l’Autre monde, pour te montrer tes erreurs et t’indiquer la bonne voie. Tu dois accepter
le conseil de celui qui te fournit des conseils. Tu dois donner le bon exemple à toi-même et
invoquer la grâce du Seigneur.

Ne pas être un ennemi de Dieu

Après cela, l’Imâm (p) dit : « Ne sois pas l’ami de Dieu en public et Son ennemi en secret ».
C’est pour certains le fait d’être, en la présence des gens, un homme de bien, un croyant qui
porte un chapelet et qui psalmodie ; mais dès qu’ils se trouvent seuls, ils deviennent les
ennemis de Dieu en agissant de manière à ne pas plaire à Dieu, le Très-Haut. D’où, l’homme
doit être sincère dans sa relation avec Dieu. Ce qu’il a dans son for intérieur doit être
conforme à ce qu’il a en public. Il ne faut pas y avoir contradiction entre ce qui est affiché et
ce qui est dissimulé, car cela est une expression d’un déséquilibre qui conduit à la perte d’une
telle personne qui passe ainsi dans la sphère de l’hypocrisie. Hypocrite, il encoure la colère de

121
Dieu qui traite les hommes à partir aussi de ce qu’ils dissimulent, de ce qui constitue le fond
de leur personnalité.
Il dit aussi : « L’homme est suffisamment traître lorsqu’il est fidèle aux traîtres ». Il l’est
lorsqu’il les défend, protège leurs secrets et justifie leur traîtrise. Cela fait une grande traîtrise,
car la différence est nulle entre celui qui trahit et celui qui procure de la force aux traîtres. La
traîtrise consiste dans la mentalité traîtresse qui ne se réduit pas au seul comportement de
l’individu mais va au-delà de cette limite en fournissant de l’aide aux traîtres.
L’Imâm (p) nous apprend que, lorsque nous vivons dans le temps, nous ne devons pas
attribuer les évènements au temps. Un homme est venu voir l’imâm (p) lorsqu’il a épousé
Umm al-Fadl, la fille de al-Ma’mûn, et lui a dit : « Maître ! La bénédiction de cette journée
nous est très grande ! ». L’Imâm (p) lui a répondu : « Ô Abû Hâshim ! C’est la bénédiction de
Dieu qui nous est très grande cette journée ». L’homme lui a dit : « Oui, maître. Que
devrions-nous dire au sujet de cette journée ? ». L’Imâm (p) lui a dit : « On devrait en dire du
bien pour y retrouver du bien ». C’est que les hommes ont l’habitude d’attribuer la
bénédiction au temps. En vérité, le temps ne fait rien avancer ou reculer. Mais si quelque
chose de bien arrive tel ou tel jour, il faut l’attribuer à Dieu, le Très-Haut, car c’est Lui qui
donne et qui prive. Il faut toutefois considérer le temps avec optimisme. L’optimisme lui-
même doit être tiré de la confiance qu’on a en Dieu, le Très-Haut. Dieu ne déçoit jamais son
serviteur croyant, et dans la mesure où le serviteur s’attend à ce que du bien lui vienne de la
part de Dieu, Dieu le récompense pour ses bonnes pensées et lui fait du bien.
La colère pour Dieu face à la déviance

L’Imâm al-Jawâd (p) rapporte une Tradition émanant du Commandeur des croyants, ‘Ali (p)
qui, pour consoler Abû Dharr lorsqu’il a été expulsé de Médine, la ville du Messager de Dieu
(P) où il avait passé toute sa vie au service de l’islam, lui a dit : « Tu t’es révolté pour Dieu, à
Lui la Grandeur et la Gloire ; aie donc confiance en celui pour qui tu t’es révolté. Ils ont eu
peur de toi pour leur vie d’ici-bas, et tu as eu peur d’eux pour ta vie de l’Autre monde. Même
si les cieux et la terre étaient complètement fermés devant un serviteur qui craint Dieu, Dieu
lui trouverait un moyen d’en sortir. Ne te laisse attirer que par le vrai et n’aie de la répulsion
que pour le faux ». En effet, Abû Dharr n’a pas été en colère parce qu’il était lésé
personnellement. Pour lui le problème n’était pas un problème personnel qui lui aurait causé
désespoir, abattement et vexation. Au contraire, Il a été en colère pour Dieu ; pour Dieu qui
domine toute chose. Il a été en colère car il a vu comment on désobéissait à Dieu, et c’est pour
cela qu’il a déconseillé le mal. Il a vu comment on désobéissait à Dieu, et c’est pour cela qu’il
a ordonné le bien. Sa colère était pour Dieu, et c’est pour cela qu’il devait avoir confiance en
celui pour qui il était en colère.
C’est une leçon à l’intention de tout homme de bien lorsqu’il subit l’oppression de la part des
déviants et des injustes. Tout homme qui s’irrite pour la cause de Dieu aura à subir
l’oppression, la cruauté et la déformation, rien que parce qu’il s’est irrité pour Dieu. Cet
homme ne doit pas reculer. Il doit avoir confiance en Dieu, à Lui la Grandeur et la Gloire. La
différence entre toi et ces gens-là est qu’ils appartiennent à ce bas-monde et qu’ils ont dévié
par rapport au droit chemin, alors que toi tu cherchais à les ramener vers la bonne voie. Mais
s’ils rejoignent la bonne voie et abandonnent la voie de la déviance, ils perdent beaucoup des
privilèges matériels et moraux qu’ils avaient acquis. Quant à toi, tu n’agis pas parce que tu
cherches les privilèges de ce bas-monde, pour recouvrer un rang supérieur que tu aurais perdu
ou pour t’emparer d’un bien que tu aurais souhaité. Tu agis plutôt à partir de ta crainte pour la
religion ; de ta crainte de voir les gens faire dévier la religion loin du droit chemin.

122
En lui disant « Même si les cieux et la terre étaient complètement fermés devant un serviteur
qui craint Dieu, Dieu lui trouverait un moyen d’en sortir », il voulait lui ouvrir, à lui et à tous
ceux qui luttent pour la cause de Dieu, toutes les portes de l’espoir. Et en lui disant « Ne te
laisse attirer que par le vrai et n’aie de la répulsion que pour le faux », il le lui disait à lui,
mais aussi à nous tous.
Lorsque les gens s’écartent de ceux qui agissent pour le vrai, ceux-là ne se sentent pas
abandonnés, car le vrai est alors pour eux un compagnon dont ils désirent la compagnie. Et le
vrai est Dieu, tandis que ceux qu’ils invoquent en dehors de Dieu sont le faux. L’homme qui
s’attache au faux reste dans la solitude même si tous les hommes lui tiennent compagnie.
Lorsque le faux s’empare de quelqu’un, celui-ci reste étranger jusqu’à la folie.

Sous l’œil protecteur de Dieu, en dépit de tous les défis

Ce sont des choses que tous ceux qui militent ou combattent pour Dieu doivent en être
profondément conscients. Ils doivent être profondément conscients du fait que le vrai est leur
seul compagnon dont la compagnie leur est tant désirable. Et du fait que le faut est la chose
pour laquelle ils n’ont que de la répulsion. Cela leur ouvre les grandes portes de l’espoir dans
la vie, et c’est de cela que le Commandeur des croyants, ‘Ali (p) parlait lorsqu’il a dit : « Que
les gens soient très nombreux autour de moi ne me procure pas davantage de gloire ; que je
sois abandonné par les gens, cela ne me fait pas sentir que je suis seul et délaissé » (xv). Il
disait à ces partisans : « N’ayez pas, en empruntant la voie du vrai, le sentiment que vous êtes
seuls et délaissés, rien que parce que ceux qui empruntent cette voie sont peu
nombreux »(xvi). L’attitude de l’Imâm ‘Ali (p) qui a défié les pouvoirs qui ont interdit tout
contact avec Abû Dharr en prenant partie pour lui et en le soutenant nous apprend comment
soutenir les opprimés qui suivent la voie du vrai lorsqu’ils sont persécutés par les pouvoirs.
Un certain homme a dit à l’Imâm al-Jawâd (p) : « donne-moi un conseil ». Il lui a répondu :
« Tu l’accepterais ? ». Obtenant une réponse positive, il lui a dit : « Que la patience soit ton
coussin et que l’indigence soit ton collier ; renonce à tes désirs, lâche tes envies et sache que
tu es toujours sous l’œil de Dieu ». Nous devons ainsi dormir dans le lit de la patience pour ne
pas faiblir face aux défis et aux épreuves de la vie. Nous devons être patients si nous nous
trouvons aux prises avec la pauvreté. Nous devons supporter la douleur et la privation en
attendant les dons de Dieu. Nous devons renoncer à nos désirs car ils nous conduisent loin du
vrai, nous font perdre notre équilibre et nous engouffrent dans l’Enfer. Nous devons lâcher
nos envies et ne pas espérer voir nos ambitions se réaliser. Sinon, nous devons les examiner et
les lâcher si nous trouvons qu’ils nous éloignent du vrai et nous emportent loin de la voie de
Dieu.
Là où vous vous trouvez, vous êtes toujours sous le contrôle de Dieu. Vous êtes en même
temps sous l’œil protecteur de Dieu. Vous devez vivre en vous contrôlant face à chaque
option, grande ou petite, car Dieu vous contrôle. Face au désespoir et à la vexation, vous
devez savoir que vous êtes sous l’œil protecteur de Dieu. Voyez donc comment vivre et agir.
Une quantité d’étoffe de grande valeur a été une fois envoyée à l’Imâm al-Jawâd (p) ; mais
des pilleurs s’y sont emparés en route. La personne qui la transportait a écrit à l’Imâm (p)
pour le mettre au courant de l’affaire. Pour répondre, l’Imâm (p) a écrit de sa propre main ce
qui suit : « Nos âmes et nos biens sont des dons que Dieu nous donne en les déposant en notre
possession. Il nous laisse en jouir tout en étant contents et satisfaits, mais Il peut les récupérer
et Il nous inscrit des bonnes œuvres pour nous récompenser notre privation. Celui dont la
mortification due à leur perte est plus grande que sa patience, se verra perdre la récompense ;
nous demandons refuge auprès de Dieu contre une telle perte » (xvii). Cela veut dire que nos

123
âmes qui sont crées par Dieu nous sont données comme emprunt pour un délai donné. Nos
biens sont donnés aussi pour un temps prédéterminé. Nous en jouissons dans les limites qui
nous sont offertes et nous nous en réjouissons. Lorsque Dieu les récupère, nous les
considérons comme déposés chez Dieu et nous en aurons une récompense.
Cette Tradition est une leçon adressée au croyant lui demandant de ne pas s’attrister et
s’affliger lorsqu’il subit des pertes matérielles. Il doit, au contraire, considérer la vie sous un
angle plus conscient et penser que les circonstances peuvent lui assurer des gains ou des
pertes qui, tous les deux doivent être acceptés avec le minimum possible d’émoi ou
d’excitation. Il doit se tourner vers sa foi en Dieu et comprendre que les biens sont des
empreints que Dieu met en notre possession et qu’Il peut les récupérer à chaque moment en
vertu des lois universelles et historiques que Dieu met en actions avec toutes leurs
conséquences positives ou négatives dont le but est d’habituer les hommes à être équilibrés
face aux évènements. Le Noble Coran en parle en disant : ((Ainsi ne regrettez pas un bien qui
vous échappe, ni ne vous réjouissez à l’excès de celui qui vous échoit)) (Coran LVII, 23). Ce
sont ces évènements qui permettent à l’homme de vivre l’expérience de la patience,
expérience à travers laquelle Dieu nous donne de la force. Sans cette force issue de la
patience, l’homme se trouve dans un état de mortification ne lui permettant pas de relever les
défis de la vie, chose que Dieu n’accepte point pour l’homme qui doit assumer ses
responsabilités à l’égard de la vie sur tous les plans ayant besoin de la force de la volonté, de
la conscience de la réalité et de la fermeté de l’attitude.
Les enseignements de l’Imâm (p) et ses instructions à ses compagnons

Il a écrit à l’un de ses compagnons qui était chargé de gérer certaines de ses affaires en
relation avec le collecte des biens légaux, à savoir ‘Ali Ibn Mahziyâr ad-Dimashqî, ce qui
suit : « Ô ‘Ali, que Dieu te procure la meilleure des récompenses, qu’Il te donne une demeure
au Paradis, qu’Il éloigne de toi la honte dans ce monde-ci et dans l’Autre monde et qu’Il te
fasse ressusciter avec nous ! Ô ‘Ali, je t’ai mis à l’épreuve expérimenter et je t’ai observé
pour savoir à quel point tu m’offres des conseils, à quel point tu m’obéis, à quel point tu me
sers, à quel point tu me respecte et à quel point tu remplis tes tâches. Si je dis que je n’ai pas
vu quelqu’un qui te valait, je pense que je serais sincère. Que Dieu te récompense en te
donnant le Paradis comme habitat. Je savais tout ce que tu faisais ; je me rendais compte de
toutes tes activités, le jour et la nuit, par les temps froids et par les temps chauds. J’implore
Dieu de t’allouer une miséricorde qui te procurerait beaucoup de joie lorsqu’Il rassemblera
Ses créatures pour la Résurrection ; Il entend les implorations » (xviii).
Cette lettre prouve que l’Imâm al-Jawâd (p) utilisait une méthode avec laquelle il
encourageait les personnes fidèles parmi ses compagnons. Il avait confiance en eux et il
évaluait leurs activités pour savoir dans quelles mesures ils étaient loyaux, obéissants et bons
conseillés. Il le faisait pour les rendre encore plus obéissants, et pour leur signifier que leur
Imâm sait ce qu’ils font et apprécie leurs bonnes et loyales conduites. Tous les dirigeants
musulmans doivent suivre l’exemple de l’Imâm dans ce domaine en témoignant de leur
satisfaction à l’égard des conduites et des bonnes initiatives de la base.
L’Imâm al-Jawâd (p) encourage les bonnes actions

L’un des partisans de l’Imâm (p) lui a demandé d’écrire à un gouverneur au service des
Abbassides qui était aussi un partisan des Gens de la Maison (p), mais qui maltraitait les
autres partisans des Gens de la Maison (p) en leur imposant trop de redevance au profit des
Abbassides. L’Imâm (p) a pris un parchemin et lui a écrit la lettre suivante : « Au nom de
Dieu, le Clément, le Miséricordieux. Et après, celui qui te transmettra cette lettre t’a loué en

124
disant qui tu agis convenablement. Sois donc bienfaiteur à l’égard de tes frères et sache que
Dieu, à Lui la Grandeur et la Gloire, te demandera compte au sujet de quantités petites comme
les fourmis et les grains de moutarde » ( xix).
Nous remarquons que cette lettre envoyée par l’Imâm (p) à ce gouverneur ne porte pas sur la
seule dimension personnelle de la question. Elle porte, en plus, sur la dimension en relation
avec la conduite à suivre par le gouverneur qui doit faire des bonnes actions. Le pouvoir dont
il dispose ne doit pas devenir une affaire personnelle ou un privilège qui lui donnerait un rang
supérieur aux autres. Le pouvoir est plutôt une charge qui implique, de la part du gouverneur,
des pratiques, par tous les moyens, à travers lesquelles ses frères et tous les gens constatent
qu’il est bon et bienfaiteur à leur égard. La lettre lui demande, en outre, d’être précis dans ses
calculs et d’être persuadé que Dieu lui demandera des comptes sur les grandes et les petites
affaires. Cela montre que l’Imâm al-Jawâd (p) suivait de près les activités de ses partisans qui
détenaient des fonctions publiques afin de pouvoir les orienter à être des bons modèles de
croyants responsables, de bien mener leur travail, de demander des comptes à eux-mêmes et
de faire des bonnes actions en faveur de leurs frères.
[i]- Kasf al-Gumma, tome 4, p. 187
[ii]- Al-Irshâd de ash-Sheikh al-Mufîd, p. 297
[iii]- Ithbât al-Wassiyya, p. 312
[iv]- Al-Irshâd de ash-Sheikh al-Mufîd, p. 281 sq, édition, Beyrouth.
[v]- Kifâyat al-Athar, p. 324
[vi]- Al-Irshâd, p. 279
[vii]- Ibid, p. 276
[viii]- Al-Kâfî, tome I, p. 233
[ix]- Tafsîr al-‘Ayyâshî, tome 1, p. 131
[x]- ‘Uyûn Akhbâr ar-Ridâ, tome 2, p. 8
[xi]- Fî Rihâb A’immat Ahl al-Beit, tome 4, pp. 169-170
[xii]- Bihâr al-Anwâr, tome 5, p. 55
[xiii]- Al-Ghayba, tome 3, p. 376
[xiv]- Al-Kâfî, tome 5, p.94
[xv]- Nahj al-Balâgha, livre 36
[xvi]- Ibid, deuxième sermon, p.201
[xvii]- Tuhaf al-‘Uqûl, p. 479
[xviii]- Kitâb al-Ghayba, p. 226
[xix]- Al-Kâfî, tome 5, p. 111

125
Biographie du Dixième Imam : Ali al-Naqi

I- Naissance et Enfance
L'Imam Ali Ibn Mohammad Naqi (parfois désigné comme al-Hâdi) est le fils du neuvième
Imam. Il est né en 212/827 à Médine et, selon des traditions chi’ites, fut empoisonné par
Mu'tazz, le calife Abbasside, en 254/868.
Le dixième Imam était contemporain de sept calife Abbassides : Ma'mûn, Mu'tasim, Wâthiq,
Mutawakkil, Muntasir, Musta'in et Mu'tazz. Ce fut sous le règne de Mu'tasim que son noble
père mourut empoisonné à Bagdad. A ce moment, Ali Ibn Mohammad Naqî se trouvait à
Médine.
Il y devint Imam par Ordre divin et par décret des Imams précédents. Il demeura à Médine, y
enseignant les sciences religieuses jusqu'à l'époque de Mutawakkil. En 243/857, à la suite de
fausses accusations lancées contre lui, Mutawakkil ordonna à l'un de ses officiers d'inviter
l'Imam à Samarra qui était alors la capitale. I1 écrivit lui même à l'Imam une lettre pleine de
délicatesse, l'invitant à venir à la capitale ou ils pourraient se rencontrer. A son arrivée à
Samarra, on fit preuve d'un certain respect et de courtoisie à son égard. Simultanément,
Mutawakkil essaya par tous les moyens possibles de le troubler et de le déshonorer. Plusieurs
fois il convoqua l'Imam dans le but de le tuer ou de le disgracier, et fit fouiller sa maison.
Plus que tout autre, Mutawakkil était un ennemi déclaré de la famille du Prophète. Il vouait
une haine spéciale envers Ali, qu'il insultait ouvertement. Il ordonna même à un bouffon de
ridiculiser Ali à des banquets licencieux. En l'an 237/850, il ordonna que le mausolée de
l'Imam Hossein à Karbala et plusieurs maisons alentours fussent détruits complètement. De
l'eau fut amenée par canal vers la tombe de l'Imam. Il ordonna que le sol de la tombe fût
retourné et cultivé afin que toute trace de celle ci disparaisse.
Durant le califat de Mutawakkil, les conditions de vie des descendants d'Ali dans le Hidjâz
devinrent misérables, au point que leurs femmes ne possédaient pas même un voile pour se
couvrir. Plusieurs d'entre elles n'avaient qu'un vieux voile qu'elles portaient pour les prières
quotidiennes. Des pressions similaires furent exercées sur les descendants d'Ali vivant en
Egypte. Le dixième Imam accepta avec patience les persécutions du calife Abbasside
Mutawakkil jusqu'à la mort de celui ci qui fut remplacé par Muntasir, puis Musta'in et
finalement Mu'tazz dont les intrigues aboutirent à l'empoisonnement de l'Imam.

II- Sa Vie
L'Imam Hadi, porte-étendard en charge de guider les musulmans

Le gouvernement tyrannique du calife d'abbasside

L'Imam Hadi, que la paix divine soit sur lui, a vécu dans une période historique et dans un
environnement très hostiles envers les Gens de la demeure prophétique, notamment après le
martyre de son vénéré père, l'Imam Djavad.

126
L'Imam Hadi était contemporain du calife abbasside Motevakkel qui était le plus grand
ennemi de l'Imam Hadi (que la paix divine soit sur lui), et de tous les chiites et partisans de la
famille prophétique.
Le calife abbasside et son entourage infligeaient des sévices aux partisans des imams et
notamment aux chiites, et ils cherchaient à assurer leur but, par deux moyens différents, parce
que le calife abbasside Motevakkel craignait qu'une crise ne renverse son gouvernement
tyrannique.
1- En premier lieu, il avait donné l'ordre de harceler et d'éliminer les compagnons du vénéré
Imam Hadi (que la paix divine soit sur lui). Son objectif était de créer un climat de peur et
d'angoisse, pour pouvoir mépriser les chiites. Dans ce cadre, il est allé jusqu'à faire démolir le
saint mausolée du vénéré Imam Hussein (que la paix divine soit sur lui).
2- En second lieu, le calife Motevakkel tentait de détruire les liens qui existaient entre le
vénéré Imam Hadi (que la paix soit sur lui), et ses compagnons. Son but était donc de détruire
les organisations et les réseaux qui existaient parmi les chiites afin de les dissuader de
poursuivre leur lutte contre la tyrannie des califes abbassides. Motevakkel avait bien compris
que si l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), restait à Médine, loin de sa capitale, cela
pourrait être très dangereux pour son gouvernement. C'est la raison pour laquelle il a donné
l'ordre de transférer l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), à Samarra, pour qu'il puisse
surveiller de près toutes les activités de l'Imam Hadi et de ses compagnons.
Pour atteindre cet objectif, le calife Motevakkel a écrit une lettre d'invitation au vénéré Imam
Hadi, (que la paix divine soit sur lui), lui demandant de s'installer à Samarra, en compagnie de
ses proches, ses parents et ses amis. C'était une démarche habituelle des califes abbassides
pour ne pas provoquer l'opinion publique. Par exemple, le calife Ma’moun avait, lui aussi,
invité les vénérés Imam Réza et Imam Djavad, (que la paix divine soit sur eux), à vivre
pratiquement dans sa cour.
C'est pourquoi le calife Motevakkel a chargé l'un des commandants de son armée, Yahya Ibn
Harsameh de se rendre à Médine à la tête d'un grand groupe de soldats, et de remettre sa lettre
d'invitation au vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui). Mais la première mission
de Yahya, était d'abord d'inspecter la maison de l'Imam Hadi afin d'y trouver le moindre
document sui pourrait prouver qu'il complotait contre le gouvernement du calife Motevakkel.
Certes, Yahya et ses hommes n'ont rien trouvé dans la maison du vénéré Imam Hadi, (que la
paix divine soit sur lui), et ensuite Yahya a remis la lettre du calife à l'Imam Hadi, et il a
décidé de transférer l'Imam Hadi à Samarra sur le champ.
Lorsque les habitants de Médine ont appris cette nouvelle, ils se sont révoltés contre Yahya et
ses soldats pour les empêcher de transférer l'Imam Hadi et les siens à Samarra. En réaction
aux protestations générales des habitants de Médine qui connaissaient bien les réelles
intentions de l'émissaire du calife abbasside, Yahya a essayé de les convaincre du fait qu'il
n'avait pas du tout l'intention de porter atteinte à l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui).
Dans son rapport au calife, Yahya avait écrit : "Nous avons inspecté la maison, nous n'avons
trouvé que plusieurs exemplaires du Coran, des recueils de prières ou des livres scientifiques."
L'Imam Hadi et son fils, le jeune Imam Hassan al-Askari, (que la paix divine soit sur eux), ont
quitté ainsi Médine pour se rendre à Samarra, siège du pouvoir du calife abbasside
Motevakkel. Au lendemain de leur arrivée à Samarra, le calife a invité Imam Hadi à sa cour.
Le calife et ses hommes ont rendu hommage au vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit
sur lui), et ils les ont accueilli avec un très grand respect. Mais cela n'était qu'une façade.

127
Motevakkel avait planifié, en réalité, un complot politique pour cacher sa grande animosité
contre l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), et contre tous les chiites. Le calife
abbasside a obligé l'Imam Hadi de s'installer dans sa cour à Samarra, pour que les hommes du
calife puissent contrôler de près toutes ses activités ainsi que celles des membres de sa
famille.

L'Imam Hadi, sous la surveillance

L'objectif du calife abbasside Motevakkel d'inviter l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur
lui), à Samarra était de le faire surveiller dans sa cour, et de connaître la moindre activité de
l'Imam Hadi. Ce dernier faisait semblable d'accepter les restrictions que lui avait imposées le
calife abbasside et d'être d'accord avec les politiques et les décisions du gouvernement de
Motevakkel. Il était même obligé d'assister aux fêtes et aux réunions tenues à la cour du calife
abbasside. Mais cela ne voulait absolument pas dire que l'Imam Hadi, (que la paix divine soit
sur lui), s'était soumis au régime installé par les califes abbassides. Mais l'Imam Hadi, (que la
paix divine soit sur lui), était parfaitement conscient de la répression infligée par la cour des
Abbassides contre les chiites et les partisans de la famille prophétique. L'Imam Hadi était
donc prudent et essayait de ne pas provoquer le calife Motevakkel qui surveillait
minutieusement la moindre activité de l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui). Grâce à
cette prudence extrême, l'Imam Hadi a bien déjoué les complots du calife contre lui et contre
ses partisans.
1- Grâce à cette démarche, l'Imam Hadi, que la paix soit sur lui, a mené à l'échec tous les
complots de ses adversaires dans la cour des Abbassides, sans que ces derniers puissent
découvrir ses activités. Les espions du calife Motevakkel n'ont jamais réussi à découvrir les
vraies activités de l'Imam Hadi. Chaque fois que les agents du calife inspectaient la maison du
vénéré Imam Hadi, les gens de la maison cachaient tout document qui pourrait révéler les
activités politiques et sociales du vénéré Imam Hadi, que (que la paix divine soit sur lui).
Ainsi les partisans de l'Imam Hadi pouvaient-ils garder en secret toutes les activités des
chiites contre le pouvoir du calife abbasside.
2- Chaque fois que les agents du calife fouillaient la maison du vénéré Imam Hadi, que la paix
soit avec lui, à Samarra, l'Imam Hadi restait extrêmement calme et totalement indifférent aux
provocations des agents du calife Motevakkel. Il arrivait parfois que l'Imam Hadi, (que la paix
divine soit sur lui), aidait lui-même les agents à fouiller sa maison.
Par ce comportement, le vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), évitait de susciter
la curiosité des gens de la cour du calife abbasside. Les hommes de la cour ont fouillé de
nombreuses fois la maison car les espions de la cour prétendaient toujours dans leurs rapports
que l'Imam possédait de grands moyens financiers et qu'il distribuait des armes parmi ses
partisans. Chaque fois que les espions de la cour remettaient leurs rapports au calife abbasside
Motevakkel, ce dernier ordonnait à ses hommes, surtout à un dénommé Saïd, de fouiller la
maison de l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui).
Une fois, Saïd avait mis une échelle contre le mur de la maison de l'Imam Hadi, (que la paix
divine soit sur lui), pour entrer secrètement pendant la nuit, chez l'Imam Hadi. Il a descendu
l'échelle, mais il ne savait pas comment entrer dans les chambres. Alors, l'Imam Hadi, (que la
paix divine soit sur lui), est arrivé et lui a dit : "Saïd, attends-moi ici, je vais te chercher une
bougie." Saïd a relaté dans son rapport : "J'ai attendu que l'Imam Hadi m'apporte une bougie.
Dans la lumière de la bougie j'ai vu qu'au moment de mon entrée dans la maison, il était en
train de prier. Il m'a montré les chambres que j'ai fouillées aussitôt." Une fois la fouille de la
maison finie, Saïd demande pardon au vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), et

128
en réponse, l'Imam Hadi lui a récité un verset du noble Coran : "Les oppresseurs vont bientôt
savoir avec quels grands problèmes ils sont aux prises."
On relate dans les récits historiques qu'un jour, le calife Motevakkel a appris que les habitants
de la ville de Qom qui était un centre important des partisans de la sainte famille prophétique,
ont envoyé des cadeaux à l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), aussitôt Motevakkel a
demandé à son grand vizir, Fatah Ibn Khaghan d'être vigilant et de lui rapporter ce qu'il
apprendrait au sujet de ces cadeaux venant de la ville de Qom.
Le rôle et la position de l'Imam Hadi par rapport aux événements de son époque

A Samarra, l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), était sous la surveillance permanente
des espions du calife abbasside Motevakkel qui cherchait à savoir ce que faisait l'Imam à
chaque moment de la journée. Conscient de cet environnement hostile, le vénéré Imam Hadi
essayait de ne pas provoquer le régime du calife abbasside, étant donné la répression cruelle
de ses partisans par les hommes de la cour du calife Motevakkel. Dans ces circonstances, le
vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), avait organisé ses activités autour de deux
axes principaux :
a) Le vénéré Imam Hadi essayait de transmettre son immense savoir au peuple et d'exprimer
clairement ses points de vue sur des questions religieuses, notamment à travers les séances de
débat organisées par le calife abbasside. Lors de ces séances, le calife et ses hommes
essayaient de mettre en doute le savoir et le niveau scientifique du vénéré Imam Hadi, (que la
paix divine soit sur lui). Lors de ces séances, le calife Motevakkel avait ordonné à ses
hommes de ne pas laisser l'Imam Hadi exprimer librement ses points de vue. Cependant, le
vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), essayait de répondre aux questions qu'on
lui posait pour résoudre les problèmes des gens, en ce qui concernait les questions
religieuses.
b) Le vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), utilisait tous ses moyens pour
soutenir ses partisans afin qu'ils puissent développer librement leurs activités au sein de la
société musulmane. L'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), recevait en secret l'argent
que lui envoyaient les fidèles et il le distribuait aussitôt parmi ses compagnons, malgré les
restrictions que lui imposaient les gens de la cour du calife abbasside.

Les restrictions imposées aux activités de l'Imam Hadi

Pour empêcher les activités du vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), les
Abbassides essayaient d'entraver ses programmes par deux moyens différents :
1- Lancer un défi contre l'Imam Hadi, dans les débats religieux et scientifiques. Dans ce
domaine, l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), avait souvent déjoué les complots des
gens de la cour du calife.
2- Isoler l'Imam Hadi et attirer ses partisans vers la cour du calife abbasside. L'objectif des
Abbassides était alors de rendre inefficace la diffusion des pensées et des points de vue du
vénéré Imam Hadi. Face à ce complot du calife abbasside, l'Imam Hadi (que la paix divine
soit sur lui), a décidé d'accepter l'invitation de la cour et de se déplacer à Samarra, pour des
raisons suivantes :
a) Face aux fortes pressions des Abbassides, l'Imam a jugé imprudent de s'opposer
frontalement à Motevakkel. Mais en acceptant cette invitation, l'Imam a réussi à déjouer
indirectement les desseins des Abbassides.

129
b) En acceptant cette invitation, l'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), s'est mis à l'abri
de l'animosité de certains espions de la cour. Dans cette situation particulière, l'Imam Hadi
essayait d'organiser ses activités de manière à ne pas provoquer les Abbassides qui
n'hésitaient pas un instant de réprimer le mouvement des partisans de l'Imam Hadi.
c) En s'approchant des milieux du pouvoir à Samarra, l'Imam Hadi voulait créer la possibilité
de se faire entendre par les gens au pouvoir, et défendre ainsi les intérêts de la communauté
musulmane.
d) L'Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), connaissait parfaitement le système du
pouvoir chez les Abbassides, un système fondé sur les liens de sang et les intérêts individuels
et familiaux. L'Imam avait décidé donc de profiter de cette situation pour assurer les intérêts
des musulmans, notamment pour réduire les répressions infligées aux partisans de la famille
prophétique et à l'ensemble des classes défavorisées.

La révolte des Alaouites

Les Abbassides craignaient toujours une révolte des Alaouites, à savoir les partisans de la
sainte famille prophétique et des descendants du vénéré Imam Ali, (que la paix divine soit sur
lui), contre leur gouvernement. Ils voulaient donc à tout prix empêcher le soulèvement des
Alaouites, tuer dans l'œuf leurs mouvements, identifier, arrêter et éliminer les dirigeants de
ces mouvements. Le calife abbasside, ses ministres et ses commandants turcs étaient tous
d'accord sur ces questions, car leurs intérêts les unissaient contre les Alaouites qui voulaient
restaurer la justice dans la communauté islamique.
A cette époque-là, le calife des Abbassides était en déclin en raison de ses politiques
d'oppression, et l'idée de la formation d'une forte opposition de la part des Alaouites leur
faisait extrêmement peur. C'est la raison pour laquelle les Abbasside avaient décidé de
réprimer toute révolte même en massacrant les gens.
Dans ces circonstances, les mouvements organisés par des Alaouites essayaient de mobiliser
les gens pour satisfaire et défendre les gens de la sainte famille du noble prophète de l'Islam.
Ils avançaient donc l'idée que seuls les membres de la famille prophétique, notamment le
vénéré Imam Hadi, (que la paix divine soit sur lui), avaient le droit de gouverner sur la
communauté musulmane.
Mais ce combat devait se dérouler dans une grande discrétion, pour sauver la vie des partisans
de la famille prophétique et pour soutenir surtout le vénéré Imam Hadi, (que la paix divine
soit sur lui). Cependant, le gouvernement des Abbasside qui se sentait sérieusement menacé
par les activités des partisans de l'Imam Hadi, a fini par tuer en martyr le vénéré Imam, pour
conserver son pouvoir illégitime sur la communauté musulmane.

130
Biographie de l'Imam Hassan al-Askari

I- Naissance et Enfance
Naissance

L'Imam Hassan, fils de l'Imam Al-Hadi (psl) est le 11ème Imam de Ahlul Bayt. II naquit en
l'an 232 Hijra, et vécut avec son père 22 ans.
Après le martyre de l'Imam Al-Hadi (psl) en l'an 254 Hijra, l'Imam Hassan, son fils, prit en
charge le pouvoir spirituel de l'Imamat le long de 6 ans au bout desquels il fit assassiné. La
mère de l'Imam Al Âskary s'appelait Sèoucen, elle était une femme à grande morale et sa
pureté d'âme lui avait valu de mériter d'être la mère de l'argument de Dieu sur terre.
La naissance du 11ème Imam fut à la Médine ; il y passa ses premières années d'enfance et
lorsque le calife abbasside Elmoutèouèkkel convoqua son père à Samarra, il l'accompagna
pour y rester dans les conditions que nous avons explicitées dans la biographie de l'Imam Al-
Hadi (psl).
Comme il est exigé par la coutume islamique, l'Imam Hassan Al Âskary fut appelé
respectueusement par l'indication de son fils aîné: Mohammed qui n'est autre que le douzième
Imam d'Ahlul Bayt et le libérateur de l'humanité.
L'Imam eut plusieurs surnoms dont le plus célèbre est Al Âskary qui veut dire celui qui réside
à âsker, lieu à Samarra.
Les complots du palais du calife abbasside n'avaient pas épargné Elmoê'tez qui fut lui aussi
assassiné par les turcs pour laisser la place à Elmohtèdi qui connut aussitôt, lui aussi, le même
sort ! Le pouvoir atterrit enfin dans les bras d'Elmoêtèmed qui craignit de subir le même sort
et vint auprès de l'Imam (psl) sollicitant qu'il invoque Dieu pour lui de lui procurer une longue
vie !
Cet étrange récit va peut-être choquer certains de nos lecteurs !
En effet, il est peut être difficile à imaginer comment l'Imam (psl) pourrait exaucer un tel vœu
provenant d'un despote usurpateur !
Mais rappelant que depuis le massacre de Karbala'. Dieu, à Lui pureté, avait choisi pour les
Imams de Ahlul Bayt qu'ils laissent les musulmans assumer pleinement leur responsabilité et
se consacrent absolument au rôle d'éducation, d'enseignement et d'orientation sans intervenir
directement dans les luttes du pouvoir.
C'est ainsi qu'Elmoêtèmed eut cette grande chance de voir son règne prolonger par
l'invocation de l'argument de Dieu sur terre, et dans une ère d'instabilité politique totale, il put
se maintenir au pouvoir une vingtaine d'année !
L'Imam (psl) nous montre ainsi une vérité que l'on oublie facilement: cette vie basse n'a
aucune valeur pour Dieu ! Et c'est bien pour cela qu'elle est plus facilement accessible pour
les gens les plus éloignés de Dieu !

131
II- Sa Vie
L'Imam vu par ses ennemis

Ahmed Ibn Khaqan, proche collaborateur de la dynastie abbasside, nous a laissé un


témoignage révélateur de la réputation dont jouissait l'Imam Al Âskary (psl).
En effet, il rapporte: «Dans toute la ville de Samarra, parmi tous les descendants de Ali Ibn
Abou Taleb, je n'ai pas vu un homme qui vaut Hassan Ibn Ali Ibn Mohammed Ibn Ali Ridha !
Et je n'ai jamais vu personne qui jouit de qualités morales comparables aux siennes :
clémence, sagesse, justesse, noblesse et générosité.»
Le père d'Ahmed Ibn Khaqan, Abdoullah, ajoute lui aussi un autre témoignage en affirmant
que si jamais le pouvoir échappe à la dynastie abbasside, il n'y aura pas mieux que l'Imam Al
Âskary (psl) qui le mériterait, ne serait-ce que pour les qualités de grandes morales et de
compétences par lesquelles il se distinguait.

Face à l'instabilité politique

La mainmise des turcs sur les rênes du pouvoir au palais du califat abbasside était devenue de
plus en plus insupportable pour les populations musulmanes.
Les révoltes et insurrections se faisaient de plus en plus fréquentes et les masses musulmanes
y adhéraient de plus en plus volontiers.
A l'époque de l'Imam Al Âskary (psl), plusieurs descendants de Ali Ibn Abou Taleb (psl), dits
Âlaouis, et certains autres aventuriers et prétendus Âlaouis s'insurgèrent et constituèrent des
gouvernements autonomes qui avaient plus ou moins durés.
Parmi ces révoltes, on peut citer celle de Hassan Ibn Zeyd El Âlaoui à la région de Tabarestan
(au nord de l'Iran).
Mais le plus sérieux coup porté à l'autorité abbasside c'est la révolution des nègres de la
région de Bassora qui avait constitué un gouvernement autonome dans cette région tout en
commettant des massacres et des atrocités que nul musulman sincère ne pouvait pardonner.
Le plus gênant dans cette révolte c'est que son chef avait prétendu être un Âlaoui, risquant
ainsi de porter un coup dur à la réputation de cette sainte famille dont les révoltes avaient été
toujours faites dans le respect total des préceptes de l'Islam et de la dignité des musulmans.
L'Imam Al Âskary (psl) s'empressa alors de dénoncer les massacres de la Bassorah et de
déclarer que le responsable de tels crimes ne pourrait jamais être des siens.

L'Imam sous l'oppression

Malgré son éloignement des luttes du pouvoir, l'Imam Al Âskary (psl) avait été emprisonné
sous l'ordre du calife qui avait ordonné de lui poster deux gardes de prison choisis parmi les
plus inhumains de ses mercenaires.
La surprise des agents du calife fut totale lorsqu'ils remarquèrent un bouleversement total du
comportement et de la morale de ces deux gardes qui furent influencés par le comportement
de leur prisonnier, qui se repentit et devinrent des plus pieux !
Tout comme son père, l'Imam Al Âskary (psl) avait eu à affronter l'épreuve des fauves ! Et
l'histoire nous raconte que le calife abbasside de l'époque ordonna de le jeter dans le bassin
des fauves et que, devant l'étonnement général, ces bêtes féroces accueillirent l'Imam du

132
temps et l'argument de Dieu sur terre sans manifester aucun signe d'agressivité, tels des chiens
accueillant leur maître !
Devant un tel despotisme, l'Imam Al Âskary (psl) ne cacha pas son hostilité à la tyrannie et il
exhorta tous ses fidèles à refuser l'injustice et l'arbitraire, et il recommandait toujours à ses
adeptes de ne point se séparer de la justice, de la bienfaisance et de l'altruisme. Ainsi, les
adeptes de l'Imam Al Âskary (psl) constituaient à son époque la conscience vivace de la
communauté musulmane.
L'existence de l'Imam Al Âskary (psl) constituait une preuve vivante et permanente de la
véracité du message islamique, et il suffit pour tout homme dont le cœur est sain de rencontrer
l'Imam du temps pour connaître la vérité et intégrer le rang de la minorité salutaire !
L'histoire nous raconte l'exemple d'un évêque chrétien qui obtint son salut par la suite d'une
rencontre heureuse avec l'Imam Al Âskary (psl).
On lui demanda pourquoi s'était-il converti â l'Islam et il répondit que l'Imam Al Âskary
incarnait la personnalité et la morale de Jésus (psl) ! Et cela est suffisant pour quiconque qui
cherche la vérité.

L'activité scientifique de l'Imam

L'Imam Al Âskary (psl) était le dernier des Imams d'Ahlul Bayt à avoir un rôle scientifique
public. Et nous allons voir dans le numéro suivant de cette série que son héritier, que Dieu
facilite sa réapparition, a une présence scientifique plutôt privée et indirecte.
A l'époque de l'Imam Al Âskary (psl), l'essor de l'enseignement scientifique religieux et son
évolution étaient à leur apogée à la Médine, à la Koufa, à Baghdâd et plus particulièrement à
la ville de Qomm qui devint, depuis la mort de la sœur de l'Imam Ridha (psl) et son
enterrement dedans, un grand centre scientifique et un rassemblement essentiel des adeptes de
Ahlul Bayt (paix sur eux).
On rapporte que les élèves de l'Imam Al Âskary qui avaient plus ou moins pu bénéficier de
ses bénédictions scientifiques atteignirent le nombre de 18 mille !
Les témoignages sur la science et la sagesse de l'Imam Al Âskary sont très nombreux et l'on
peut se suffire à celui de l'un des proches de la dynastie abbasside.
Mohammed Ibn Massoud Echchirazi qui était l'un des hommes du calife El Moê'tez écrivit :
"Le rôle scientifique de l'Imam Al Âskary (psl) est tellement grand que le grand philosophe
Elkendi, professeur de Farabi, fut contraint de brûler l'un de ses livres après avoir été critiqué
par l'Imam qui y avait décelé les incohérences fatales !"

Contre le charlatanisme

La ville de Samarra fut frappée par une grande sécheresse, alors que l'Imam Al Âskary (psl)
était en prison.
Conformément à la coutume islamique, les musulmans sortirent hors de la ville et invoquèrent
Dieu pour obtenir la pluie, mais en vain.
Les chrétiens de la région se rassemblèrent et sortirent avec leur grand archevêque pour
l'invocation de la pluie, et devant l'étonnement de tous les musulmans, la pluie commença à
tomber !

133
Plusieurs musulmans se demandèrent alors s'ils étaient bien les détenteurs de la vérité ! Et
certains d'entre eux furent tentés de se convertir au Christianisme !
Craignant une déstabilisation imprévisible de son pouvoir, le calife envoya rapidement un
émissaire à l'Imam Al Âskary.
L'envoyé du calife arriva à l'Imam dans sa prison et s'écria : "Au secours ! La communauté de
ton grand-père risque de périr !"
L'Imam Al Âskary (psl) sortit alors pour voir de plus près la cause de ce danger. Et arrivant à
l'extérieur de la ville, il vit la masse des chrétiens accompagnant leur prêtre et s'apprêtant à
refaire la prière pour solliciter la pluie.
L'Imam observa la scène attentivement et lorsque les chrétiens commencèrent leur prière, il
remarqua que l'un des évêques avait levé sa main droite vers le ciel ; il ordonna alors à l'un
des serviteurs d'accourir vers ce prêtre et enlever ce qu'il tenait dans sa main droite.
L'ordre fut exécuté et l'on retrouva alors un os noirci enfoui entre les doigts du prêtre !
L'Imam le prit et s'adressa aux chrétiens leur demandant de prier pour la pluie ! Cette fois, la
prière des prêtres ne fut pas concluante bien que le ciel était nuageux ! Et devant l'étonnement
général, les nuages se dispersèrent et le soleil apparut pour dissiper tous les doutes qui avaient
commencé à perturber les milliers de musulmans naïfs. Le calife, curieux, demanda à l'Imam
quel était le secret de la scène ?
Il répondit : "Ce prêtre avait passé par la tombe d'un prophète et put se procurer d'un os de son
squelette sacré !
. ..Est-il que chaque fois qu'un os d'un prophète est mis à découvert, il pleut immédiatement !"
C'était là un exemple reflétant le rôle salutaire que l'Imam Al Âskary (psl) exécutait. Et c'est
aussi un témoignage vivant de l'impuissance des musulmans éloignés de la ligne d'Ahlul Bayt
(pse) devant les prétentions des charlatans de toutes les religions.
Est-il que Dieu sait bien où Il place son message et que sans Ahlul Bayt (pse) le message
divin aurait été falsifié et les musulmans s'en seraient déviés autant que les adeptes des autres
religions célestes !

Une leçon de réforme

L'Imam Al Âskary était un continuateur de la ligne de son grand-père le prophète (paix sur lui
et ses proches) qui appelait les gens vers la voie du salut par la bonne parole et le
comportement exemplaire.
Il tenait à faire apprendre cette méthode de réforme à tous ses fidèles pour qu'ils puissent
réunir à la fois la parole constructive et la méthode concluante.
L'histoire du repentir d'un Âlaoui descendant de l'Imam Es Sâdeq (psl) s'appelant Aboul
Hassan nous suffit comme exemple de la méthode que l'Imam Al Âskary (psl) adoptait.
En effet, ce cousin lointain de l'Imam habitait à la ville sainte de Qomm mais
malheureusement, il n'était pas à la mesure de son appartenance familiale et il était connu
pour être un pêcheur buveur de grison.
Ahmed Ibn Ishè'q, représentant légitime de l'Imam Al Âskary (psl) à la ville de Qomm était
un homme pieux qui gardait ses distances avec tous les gens de mauvaise réputation. Et un
jour, il refusa de recevoir Aboul Hassan à cause de sa conduite, et cet Âlaoui en fut fortement
touché.

134
Les jours passèrent et Ibn Ishè'q alla faire le pèlerinage et voulut passer chez l'Imam pour le
saluer et bénéficier de sa bénédiction. Mais, à sa grande surprise, l'Imam refusa de le
recevoir ! Il insista devant la porte de l'Imam quelques jours disant qu'il préférait plutôt
mourir que d'être banni par l'Imam !
Enfin, l'Imam lui donna l'autorisation d'entrer et lui reprocha son comportement avec Aboul
Hassan en lui rappelant que l'appel vers Dieu n'a jamais signifié la confrontation avec les
autres et la destruction de leur personnalité.
Ibn Ishè'q comprit la leçon et dès son retour à Qomm, il décida de réparer le dommage qu'il
avait causé à Aboul Hassan. Et à la première occasion, lorsque Aboul Hassan lui rendit visite,
il l'accueillit chaleureusement et l'assoit à son côté !
Aboul Hassan fut étonné de ce revirement total d'attitude, et demanda à Ibn Ishè'q la cause de
ce changement.
Le représentant de l'Imam Al Âskary (psl) relata son histoire avec l'argument de Dieu sur
terre. L'Âlaoui en fut fortement touché et décida de se repentir définitivement, et dès son
arrivée à sa maison, il cassa tous les ustensiles et les récipients de vin et s'adonna, depuis ce
jour là, à l'adoration de Dieu.

Avec le philosophe d'Iraq


Ishè'q Elkendi est considéré comme le philosophe des arabes. Et pour comprendre son rang
scientifique, il suffit de se rappeler qu'il est le professeur d'Elfarabi.
Puisant ses connaissances hors de l'école d'Ahlul Bayt, ce philosophe arriva à une impasse
lors de sa lecture du saint Coran.
Après de longues contemplations, il tomba dans l'illusion de trouver des contradictions dans le
saint livre et commença à rédiger un ouvrage sur ce sujet.
L'un des élèves d'Elkendi vint raconter l'affaire à l'Imam Al Âskary (psl) qui lui
demanda : "N'y a-t-il donc pas parmi vous un homme mûr qui puisse dissuader votre
professeur de s'occuper du Coran !?"
L'élève du philosophe répondit à l'Imam qu'il n'avait pas la force de répondre à son
professeur, l'Imam lui dit alors : " Dis-lui que tu as une question à lui poser : "si votre
interlocuteur vous apporte du Coran, alors, est-il possible qu'il veuille signifier d'autres sens
que ceux que vous avez saisis ? Alors, il vous répondra que c'est possible parce qu'il est un
homme qui comprend lorsqu'il entend, et lorsqu'il aura accepté cette hypothèse dis lui :
"Alors, qu'en savez-vous s'il voulait dire autre chose que ce que vous avez compris et ainsi,
vous vous aurez proposé d'autre sens que les siens !?"
L'élève revint à son professeur et lui posa la question indiquée par l'Imam (psl). Elkendi
reconnut que la possibilité de plusieurs compréhensions du texte coranique était plausible et
que toute sa théorie sur les contradictions du Coran s'était écroulée.
Enfin il abandonna son projet et brûla les feuilles qu'il avait déjà rédigées.

Consolation et bon présage


L'Imam Al Âskary (psl) savait bien dans quelles circonstances vivaient ses adeptes et fidèles,
et qu'ils attendaient tous le jour où ils pourraient manifester librement leur foi et exercer
ouvertement leur activité constructive de la société saine et juste.
Dans une lettre de consolation et d'exhortation à la patience et à la sobriété qu'il avait adressée
à l'un de ses plus fidèles adeptes Ali Ibn El Hussein Ibn Bèbèoueh El Qommi, on peut

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notamment lire : "Tiens bon et attends le salut ! Est-il que le prophète (pslp) avait dit : "La
meilleure des œuvres de ma communauté c'est l'attente du salut ! Nos fidèles resteront
toujours dans la tristesse jusqu'au moment où mon fils apparaîtra tel que l'avait déjà prévu le
prophète (pslp) et remplira alors la terre de justice comme elle a été remplie de prévarication
et d'injustice."
"Alors, ô cheikh, ô Aboul Hassan, patientes-y, est-il que la terre est pour Dieu et Il la lègue
pour celui qu'Il choisit parmi Ses sujets ! Et c'est bien aux pieux que revient le dernier mot !
Et paix sur toi et sur tous nos adeptes et que la miséricorde de Dieu et sa bénédiction vous
recouvrent et que la prière de Dieu recouvre Mohammed et sa progéniture !"

Le martyre de l'Imam

Depuis l'âge de 5 ans lorsqu'il avait été convoqué avec son père à Samarra, l'Imam Al Âskary
(psl) vécut sous les plus sévères restrictions et dans les prisons les plus inhumaines jusqu'à ce
que Dieu eut permis son escalade céleste le 8 rabi'ê 1 de l'année 260 Hijra après avoir été
empoisonné sous l'ordre du calife abbasside.
L'Imam Al Âskary (psl) fut enterré à côté de son père à la ville de Samarra où son mausolée
reste jusqu'à nos jours comme lieu de visite générale.
Avant de répondre à l'appel du paradis, l'Imam Al Âskary (psl) avait parfaitement accompli sa
dernière mission: cacher en lieu sûr son fils El mahdi que tous les adeptes d'Ahlul Bayt
attendaient impatiemment.
En effet, malgré toutes les perquisitions du pouvoir abbasside, et malgré le contrôle strict de
toutes les femmes de l'Imam afin de tuer tout nouveau né masculin, l'Imam Al Âskary laissa
son héritier à l'âge de 5 ans pour prendre en charge la plus grande mission de l'histoire, de
l'humanité: faire respecter la loi de Dieu et instaurer la société universelle d'équité.
Paix et prière sur l'Imam Al Âskary et que Dieu facilite l'apparition de son héritier El Mahdi
(Dfr).

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Biographie de l'Imam Mahdi

I- Naissance Secrète de l'Imam


La terreur stérile des Abbassides

Le douzième Imam, que Dieu facilite sa réapparition, est né le 15 du mois de Chaâbane de


l'année 255 de la Hijra. Et avec sa naissance, l'espoir des déshérités et des opprimés de la terre
se ravivera.
Son père est l'Imam Hassan Al-Askari (psl) et sa mère, une femme pure du nom de Narjess,
descendante de Simon le purificateur, l'un des apôtres de Jésus (psl).
Le Mahdi (Dfr) est le dernier Imam de Ahlul Bayt (pse). Trois siècles avant sa naissance,
celle-ci était présagée par le prophète (pslp) dans plusieurs citations et hadiths dont la
signification commune serait : il naîtra un de mes descendants qui remplira la terre de justice
après avoir été remplie d'injustice et de prévarication, son nom est Mohammed, son prénom
est Al mahdi, son nom de respect est Aboul-Qacem.
C'est lui le bébé qu'on avait reçu l'ordre d'arrêter avant même qu'il naquît ! Les espions des
califes de l'époque contrôlaient tous les détails de la vie de sa famille et les sage femmes
avaient l'ordre d'examiner toutes les femmes de l'Imam Al-Askari (psl) pour prévenir toute
nouvelle naissance.
Chaque fois que l'une d'elles était enceinte, on s'attendait à son accouchement pour vérifier le
sexe du nouveau né ; et les espions avaient l'ordre de tuer tout bébé garçon.
C'est l'histoire de Moussa (Moïse) qui se répète tout comme le prophète (pslp) l'avait
prévenu ! Et ce n'est certainement pas par hasard que le tiers du Saint Coran concerne
l'histoire de Moïse et des israélites puisque, tout ce qui s'était passé avec eux allait encore une
fois se passer avec les musulmans comme l'avait précisé le prophète (pslp) lui-même dans l'un
des hadiths.
Dieu à Lui Pureté avait décidé que l'Imam Mahdi naquît et grandît malgré tout le contrôle
minutieux et la surveillance policière exceptionnelle que le calife de l'époque avait ordonnés.
Au jour de la naissance de l'Imam Mahdi (Dfr), les agents du calife firent une incursion dans
la demeure de l'Imam Al-Askari (psl) et fouillèrent tous les recoins sans rien trouver puisque
l'Imam (psl) avait pris toutes les précautions pour empêcher la découverte de son nouveau né.
A l'exception de quelques très proches fidèles, personne ne savait quelque chose sur l'affaire :
ainsi, la naissance du sauveur de l'humanité passa inaperçue pour ses ennemis.
L'Imam Hassan Al-Askari, père du Mahdi (Dfr) fut décédé à l'année 260 de la Hijra laissant
son unique fils de cinq ans avec la lourde responsabilité que nul autre au monde n'aurait pu
supporter.
En réalité, Dieu Le Tout Haut avait voulu que l'exécuteur de sa justice soit un Imam dès son
enfance tout comme le prophète Yahya (psl) !
En effet, Yahya (psl) fut prophète dès son enfance pour annoncer le message de Jésus (psl)
qui, lui même fut messager alors qu'il était nourrisson.

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Entre temps, le calife abbasside de l'époque ne pouvait plus supporter la grandeur et la haute
réputation de l'Imam Hassan Al-Askari (psl) et ordonna de l'assassiner.
La surprise du despote abbasside fut grande lorsqu'il prit état du deuil général dans les
marchés et des funérailles grandioses de l'Imam Al-Askari (psl), ce qui témoignait du grand
respect que le peuple réservait à l'Imam opprimé et assigné à résidence surveillée.
En même temps ces funérailles furent une véritable manifestation de mépris vis-à-vis du
pouvoir abbasside injuste et illégal.
Alors que la marche funèbre s'avançait lente et triste avec des cœurs fondus et des yeux en
larmes, les espions du calife n'avaient qu'une seule obsession : trouver une trace ou un indice
les aidant à mettre la main sur le nouveau Imam !
En effet, ils savaient parfaitement que le douzième Imam sera le Mahdi qui allait anéantir tous
les prévaricateurs.
Les efforts des espions du calife furent tous vains et la non apparition de l'Imam Mahdi (Dfr)
offrit une occasion pour Jaâfar, le frère opportuniste de l'Imam Al-Askari, pour prétendre être
l'héritier de son frère et le nouveau Imam.
Ainsi, lors de l'établissement de la prière des funérailles, il devança l'ensemble des présents
pour être leur Imam de la prière.
Et c'est ici que fut le grand miracle de l'apparition du garçon béni qui accourut vers la
dépouille de son père, repoussa son oncle et établit lui même la "prière du mort" devant tous
les présents pour ne laisser aucun doute sur sa présence, et juste après la prière il disparut
miraculeusement laissant tout le monde dans une perplexité totale. Le gouvernement
Abbasside ne savait alors quoi faire, et dans un geste purement provocateur, il opéra lui-même
le partage de l'héritage de l'Imam Al-Askari (psl) en négligeant purement et simplement la
part de l'héritier principal... l'Imam Mahdi (Dfr).

Naissance de l'espoir

Hakima, la tante de l'Imam Al-Askari (psl) lui rendit un jour visite et resta chez lui une
période, et alors qu'elle voulait partir chez elle, il lui demanda de rester et l'informa que sa
femme Narjess allait mettre son bébé béni cette nuit-là.
La tante fut étonnée puisqu'elle n'avait remarqué aucun signe de grossesse sur Narjess.
L'Imam lui dit : "Lorsque ce sera l'aube, sa grossesse apparaîtra car elle est comme la mère de
Moïse (psl) dont la grossesse resta inconnue jusqu'à son accouchement parce que Pharaon
d'Egypte éventrait toutes les femmes enceintes pour empêcher la naissance de Moussa... Est-il
que mon garçon qui va naître est tout comme Moussa."
Hakima resta toute la nuit à surveiller Narjess et lorsque ce fut l'aube, la fatigue apparut sur le
visage de la femme de l'Imam qui accoucha aussitôt et sans difficultés avec l'aide de la tante.
L'Imam Al-Askari (psl) ordonna à l'un des plus fidèles de ses compagnons, Omar Ibn Saïd
d'égorger quelques moutons, d'acheter une grande quantité de pain et de la distribuer avec la
viande aux pauvres et aux mesquins...

II- La Vie de l'Imam Al-Mahdi

Narjess

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Narjess était la petite fille d'un empereur byzantin, sa mère était une descendante de Simon le
purificateur.
Un jour, l'empereur voulut la marier avec son neveu, et au cours des cérémonies du mariage ;
les grandes croix s'effondrèrent subitement, et l'empereur prit tout cela comme un très
mauvais augure et annula le mariage.
La guerre éclata entre les byzantins et les musulmans, et Dieu voulut que Narjess soit
emprisonnée et amenée par les musulmans à Bagdad où elle fut exposée à la vente publique
avec toutes les autres prisonnières.
Bech'r El'ansari, sous l'ordre de l'Imam Al-Hadi (psl) arriva à Bagdad pour acheter une
esclave dont la description exacte lui fut mentionnée par l'Imam lui-même.
Arrivé au marché des esclaves, Bech'r vit que Narjess était la seule qui se rapprochait
beaucoup des critères et qualités fixés par l'Imam (psl). Il l'acheta sans hésitation et la ramena
avec lui à Samarra.
Au cours de la route, elle lui fit découvrir son identité et les circonstances dans lesquelles elle
fut emprisonnée.
L'Imam Al-Hadi la maria à son fils Al-Askari (psl), et c'est ainsi que le sort de cette femme
vertueuse fut d'être la mère du sauveur que toute l'humanité attend depuis des millénaires et
qui avait été présagé par tous les messages divins.

Etape 1 : Avec son père


La vie de l'Imam Mahdi (Dfr) peut être subdivisée en trois étapes :
La première est celle de la vie du père et de sa protection. La deuxième commence après la
mort du père. La troisième est celle de la grande occultation qui se prolonge jusqu'à nos jours.
La première étape commença dès sa naissance, et seuls les compagnons les plus fidèles de
l'Imam Al-Askari (psl) en connurent quelques choses, puisque durant ces cinq ans, l'Imam
conservait son fils sous le secret le plus total et le préservait des regards des espions du calife
abbasside.
Les autorités de l'époque avaient mis la demeure de l'Imam sous surveillance permanente et
opéraient de temps à autre des perquisitions et des fouilles à la recherche d'un indice du
Mahdi...

Etape 2 : Après le décès de son père

Cette étape commença par l'apparition miraculeuse de l'Imam Mahdi (Dfr) pour prier devant
la dépouille de son père et démasquer l'opportunisme de son oncle qui voulut se proclamer
Imam après son frère.
Cette étape s'étend sur 70 ans pendant lesquels l'Imam avait gardé le contact avec ses fidèles
par l'intermédiaire d'un ambassadeur permanent et connu par tous les adeptes.
Quatre personnes se sont succédé au titre d'ambassadeur de l'Imam. Le premier fut Otman Ibn
Saïd, le deuxième, Mohammed Ibn Ôthmèn, le troisième, Hussein Ibn Rouh et le quatrième,
Ali Ibn Mohammed Essemri. Cette étape, connue par la petite occultation, fut clôturée par le
décès du quatrième ambassadeur de l'Imam.
Le dernier ambassadeur avait lui même mis fin à cette période en annonçant que l'Imam ne va
plus désigner un ambassadeur après lui, et que, après sa mort, ce titre va être annulé. Et une
nouvelle étape de 1a vie de l'Imam commencera.

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Etape 3 : La grande occultation

Cette phase a commencé à l'année 329 de l'hégire, se prolonge jusqu'à nos jours et se
prolongera encore jusqu'à l'apparition de l'Imam Mahdi (Dfr) et sa prise en main de la grande
responsabilité de l'exécution de la justice parfaite entre les humains.
Et c'est seulement ce jour-là que les guerres seront terminées, les conflits éteints et la paix et
la concorde généralisée sur toute la terre qui regorgera alors de biens.
Au cours de cette période, plusieurs rencontres eurent lieu entre l'Imam Mahdi et des fidèles
de situations sociales très variées : allant des grands savants de l'Islam jusqu'aux gens simples
et inconnus...
L'histoire nous a enregistré un grand nombre de ces rencontres à un tel point que personne
n'ose plus les nier.
Certains ignorants ont beaucoup spéculé quant au lieu de cachette présumée de l'Imam Mahdi
(Dfr), et voulant lui attribuer une existence matérielle hors du commun dont il n'avait
aucunement besoin ; ils essayèrent de trouver un lien entre des phénomènes inconnus tels que
les soucoupes volantes et l'Imam Mahdi (Dfr) !
Mais ce genre d'interprétation est, non seulement une pure spéculation sans fondement, mais
aussi contraire à beaucoup de témoignages de gens sûrs et dignes de foi tout au long de
l'histoire, ces gens qui avaient eu l'honneur de parler avec l'Imam et d'en recevoir les
bénédictions et les directives...
Ces rencontres ne se sont jamais interrompues, et de nos jours, plusieurs des grands savants de
l'Islam ont rédigé par leurs plumes des témoignages de pareilles rencontres qu'on a pu lire
après leurs morts...
Et il est clair que ces grands personnages n'avaient aucun intérêt à prétendre un honneur qu'ils
n'avaient pas eu réellement.
Si certains ignorants nient l'existence de l'Imam Mahdi (Dfr), alors qu'ils sachent que les
quatre ambassadeurs l'avaient représenté pendant 70 ans dans des conditions de terreur où la
seule connaissance de l'Imam pouvait causer la mort de son prétendant...
Ces quatre ambassadeurs résistèrent l'un après l'autre et purent maintenir l'étendard de la
vérité jusqu'à ce que Dieu Le Tout Haut ordonna à Son fidèle argument sur Ses créatures :
l'Imam Mahdi (Dfr), de s'occulter.
Cette occultation va durer jusqu'à ce que les conditions soient propices et favorables à sa
réapparition définitive. Pendant toute cette période, et d'après tous les témoignages des
rencontres, l'Imam vit encore une vie tout à fait normale tout en cachant son identité.
Et en attendant la réunion des conditions pour son soulèvement salutaire pour toute
l'humanité, l'occultation se poursuit.

Une page de l'histoire

Une délégation des chiites de Qomm arriva à Samarra apportant des lettres et de l'argent à
l'Imam Hassan Al-Askari (psl).
Lorsqu'ils arrivèrent, l'Imam était décédé. Ils demandèrent alors qui était son successeur ? Les
agents abbassides leur désignèrent son frère Jaâfar chez qui ils allèrent présenter leurs
condoléances.

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Ils lui dirent alors : "Est-il que nous avons des sommes d'argent et des lettres, si vous nous
dites qui sont les expéditeurs nous vous les livrerons !" Jaâfar répondit avec fureur : "Et
comment le saurais-je ? !" Et ils sortirent perplexes et indécis...
A ce moment là, un émissaire du véritable Imam les rattrapa et les invita à voir l'Imam Mahdi
(Dfr) qui leur donna la réponse exacte à leurs questions et tous les preuves de son authenticité
et de sa véracité, de telle sorte qu'ils le crurent aussitôt... Il les ordonna, alors, de ne plus
ramener de l'argent chez lui et de contacter seulement ses représentants à Bagdad.
L'opportuniste Jaâfar essaya de s'accaparer de cet argent en faisant appel à la force des
abbassides qui interpellèrent la mère de l'Imam Mahdi (Dfr) ; mais elle nia tout !
Entre temps, Ibn Khaqan, ministre de la dynastie abbasside mourut et la révolte des nègres
éclata, attirant vers elle les regards des despotes de Samarra.
Au cours du gouvernement du calife Elmoêtadhed, la pression sur les représentants de l'Imam
était très forte. Les espions des abbassides savaient bien qu'il se passait quelque chose, mais
ils n'avaient rien pu prouver !
Entre temps, les liens de l'Imam (Dfr) avec ses représentants ambassadeurs se faisaient de
moins en moins intenses comme s'il les préparait à sa grande occultation.
Ainsi, les représentants de l'Imam avaient appris petit à petit à se débrouiller tous seuls dans
les affaires courantes de la communauté jusqu'à la fin de période de représentation et le
commencement de la grande occultation.

III- La Grande Attente


L'attente

Les adeptes de Ahlul Bayt (les chiites) appellent l'Imam Mahdi : "l'attendu", c'est-à-dire
l'homme dont la réapparition est attendue par les gens. Remarquons ici que tous les
musulmans croient en l'apparition d'un homme qui sauverait l'humanité, referait régner la
religion de Dieu sur toute la terre et ferait appliquer la justice divine entre toutes les
créatures...
Les hadiths du prophète sont nombreux à citer cette réalité et à rappeler aux musulmans qu'ils
doivent s'attendre à l'apparition, d'un descendant du prophète qui porte son nom et son prénom
et qui remplira la terre de justice après avoir été remplie de prévarication.
Mais seuls les chiites, adeptes de Ahlul Bayt savent précisément l'interprétation de tous ces
hadiths, et ils ont bien pris soin d'enregistrer tout ce qui se rapporte au sauveur de l'humanité :
sa naissance, son enfance, sa première occultation, sa grande occultation, ses rencontres avec
les fidèles, ses lettres à ses représentants, etc.
C'est la grande attente qui ne signifie aucun désengagement envers les grandes responsabilités
qui incombent aux croyants, mais plutôt un raffermissement continuel de la foi et de la
confiance en Dieu, et une action permanente de perfectionnement de soi pour mériter d'être un
bon serviteur de l'attendu Mahdi (Dfr).

La réapparition

Ce n'est pas seulement les musulmans qui attendent l'apparition d'un justicier qui fera régner
l'équité et la justice dans la terre ; toutes les religions célestes y croient aussi.

141
Les juifs croyaient, eux aussi, à l'apparition du Messie et s'y attendaient, mais lorsque Jésus
(psl) apparut, ils complotèrent pour le tuer !
De nos jours, plusieurs israélites continuent à attendre l'apparition du Messie à qui ils
attribuent les mêmes qualités de l'Imam Mahdi (Dfr) !
Les chrétiens, eux aussi, croient à une telle apparition ; pour eux c'est le Christ (psl) qui va
revenir sur terre pour faire régner la justice et la paix.
Les zoroastriens croient aussi à l'apparition d'un délivrant parmi la descendance de
Zarathushtra.
Si l'on revient au message céleste, on trouve que tous les prophètes ont fait ce présage :
l'apparition d'un sauveur délivrant l'humanité de l'oppression et de l'injustice : ainsi, Moussa
(psl) avait présagé l'apparition de Jésus qui avait présagé lui même l'apparition de Mohammed
(pslp) qui, lui aussi, avait présagé l'apparition du Mahdi (Dfr) !
Mais ni les israélites ni les chrétiens n'avaient voulu reconnaître la réalisation de la prophétie
de leurs prophètes, alors que la majorité des musulmans, sauf les chiites, demeurent dans une
attente floue.
Ceci durant, l'attendu, le vrai Mahdi, sauveur et délivrant de l'humanité, est parmi nous et il
voit, il écoute, et il attend le perfectionnement de ses adeptes.
Mais les musulmans l'attendent-ils tous ? Ou bien alors ont-ils fait comme les chrétiens et les
juifs avant eux ?

IV- L'Age de l'Imam Al-Mahdi


L'âge de l'attente

Le sujet essentiel de controverse concernant l'Imam Mahdi parmi les musulmans, c'est que
certains d'entre eux ont un problème d'application des hadiths prophétiques sur la personne du
douzième Imam de Ahlul Bayt (pse).
Aussi, les musulmans acceptent-ils tous l'authenticité du hadith ?
« Les successeurs après moi seront au nombre de douze, et tous ils sont de Qouraych.»
Mais qui sont ces douze ? Les interprétations les plus bizarres ne manquent pas, et seuls les
chiites, adeptes de Ahlul Bayt, ont pu saisir la vérité et ont pu prouver à tout le monde qu'il
n'y a pas de successeur plus digne du prophète que les douze Imam s de Ahlul Bayt.
Et lorsque la discussion arrive au douzième Imam, leurs adversaires soulèvent généralement
le problème de son âge qu'ils considèrent trop long pour être vrai !
Mais ceci ne se base sur aucune argumentation raisonnable puisque, ni la logique n'interdit un
âge aussi long, ni l'histoire humaine ne peut le prétendre... Au contraire, elle nous offre
plusieurs exemples de records de longévité qui témoignent de la puissance de Dieu.
A ce titre, on pourrait rappeler le prophète de Dieu, Nouh (Noé) dont l'âge avait
vraisemblablement dépassé les dix huit siècles : plus de huit siècles avant le message, plus de
neuf siècles après le message et Dieu Seul sait combien il avait vécu après le déluge !
Dans le Saint Coran, Dieu Le Tout Haut nous démontre la possibilité de prolonger la vie d'un
homme jusqu'au jour du jugement quand Il dit à propos du prophète Younes qui, pris dans le
ventre de la baleine, s'adonna au chant de pureté et à la demande d'absolution : "Et s'il n'était

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pas parmi les chanteurs de pureté, il aurait resté dans son ventre jusqu'au jour de résurrection."
Coran [S.37 : V.142-143]
Enfin, citons l'exemple de Jésus (psl) qui a été relevé auprès de Dieu lorsque les juifs avaient
voulu l'assassiner et ils tuèrent une autre personne croyant tuer Jésus (psl), toujours vivant !

La justice

Notre terre regorge de richesses et de biens... Ces dotations dépassent nos besoins et avec un
système juste de répartition, tous les maux de l'humanité disparaîtront de la terre.
Toute la nature chante pour l'Homme qui peut en jouir jusqu'à la satisfaction, mais quand le
diable maîtrise la scène et gouverne les hommes, ce paradis se transforme en un enfer
insupportable, et les meilleures constructions sont démolies et deviennent des ruines tristes,
alors que la verdure s'enflamme pour ne laisser que le gris de cendre qui annonce les malheurs
de guerre...
Les enfants sont tués pour rien ; des gens meurent de faim, alors que d'autres, animés par le
diable, jettent le surplus de leur production alimentaire à la mer pour ne pas permettre une
baisse des prix...
Des bombes microbiennes, des bombes hydro géniques, des bombes atomiques et d'autres à
neutrons, sont fabriquées sans aucune autre utilité que d'anéantir le monde...
La terre est remplie de prévarication, d'injustice et de corruption. Les gens attendent celui qui
va les délivrer de tous ces maux : l'Imam Al-Mahdi, que Dieu facilite sa réapparition.

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