Vous êtes sur la page 1sur 89

I

TAMNAʿ ET QATABĀN
L’ÉTAT DES LIEUX
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 19

I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN, Christian Julien Robin....................................................................................................21


A. La découverte du site de Tamnaʿ..........................................................................................................................................................21
B. Comment vocaliser Tmnʿ et Qtbn ?.........................................................................................................................................................22
C. Tamnaʿ, résidence royale et cité marchande...................................................................................................................................24
D. La fin de Tamnaʿ..........................................................................................................................................................................................29
a. La fin de Tamnaʿ et la fin de Qatabān.....................................................................................................................................................30
b. Le roi Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ, dernier roi attesté à Tamnaʿ .................................................................................................................................. 30
c. La date approximative de la grande destruction de Tamnaʿ, vers 140 de l’ère chrétienne......................................................................... 31
d. Qui a détruit Tamnaʿ ?. ..................................................................................................................................................................................................... 33
e. Une brève réoccupation après une destruction. ....................................................................................................................................................... 33
II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ MENTIONNÉS DANS LES INSCRIPTIONS, Christian Julien Robin...........................34
A. L’enceinte de Tamnaʿ et ses portes......................................................................................................................................................34
a. La porte dhu-Śadw. ............................................................................................................................................................................................................ 34
b. La porte *Saqrū.................................................................................................................................................................................................................... 35
c. Une porte appelée Yashbum ?......................................................................................................................................................................................... 36
B. Les sanctuaires de Tamnaʿ.......................................................................................................................................................................36
a. Les sanctuaires repérés sur le site ou aux environs................................................................................................................................................. 37
1. Yashhal, sanctuaire de la déesse Athirat, au nord de la ville....................................................................................................37
2. Le sanctuaire de Anbī, au nord-ouest de la ville, peut-être appelé Madhbaḥ.......................................................................37
3. Un oratoire domestique dans le palais Yāfiʿum, près de la porte dhu-Śadw............................................................................39
4. Riṣāfum, temple de Anbī le Patron, dans la nécropole de Tamnaʿ, à l’extérieur de la ville....................................................39
b. Les sanctuaires que les inscriptions localisent explicitement à Tamnaʿ. ......................................................................................................... 40
1. Le lieu saint Ḥaṭabum de Tamnaʿ, consacré à ʿAmm dhu-Diwānum, probablement le Grand Temple de Qatabān..............40
2. Aḥram, temple de ʿAmm Rayʿān et de Śaḥrum à Tamnaʿ.............................................................................................................43
3. Un lieu saint consacré à dhu-(’l)-Samāwī à Tamnaʿ...................................................................................................................44
c. Les sanctuaires mentionnés dans les inscriptions de Tamnaʿ.............................................................................................................................. 45
1. Banaʾ, temple de ʿAthtar le Roi......................................................................................................................................................45
2. Bayḥān, temple de ʿAthtar et des divinités de S¹qmtm................................................................................................................46
3. La demeure et la stèle des divinités de Hagar (Arabie orientale) ...........................................................................................46
4. Le sanctuaire Śadw, consacré à ʿAmm dhu-Diwānum, probablement au sud de Tamnaʿ.......................................................46
5. Le lieu saint de ʿAmm dhu-*Qarqarum, probablement à l’est de Tamnaʿ.................................................................................47
6. Amar, sanctuaire des « Filles de Īl», dans la région de Tamnaʿ.................................................................................................47
7. *Ḥagan, possession de Anbī, peut-être dans la région de Tamnaʿ...........................................................................................48
8. *Qablān, possession de Athirat......................................................................................................................................................48
d. Ḥarīb, demeure de ʿAthtar, de ʿAmm et autres divinités, et siège du pouvoir monarchique..................................................................... 48
e. Les sanctuaires sans nom dont l’existence est suggérée par la mention d’une offrande............................................................................. 50
1. L’offrande d’un bḥt à ʿAmm dhu-Daymatum..................................................................................................................................50
2. L’offrande de deux s²mr à ʿAmm dhu-Rbḥw et à Nʿmyn. ..............................................................................................................50
3. L’offrande d’un autel à Baʿal Yafʿān...............................................................................................................................................51
4. L’offrande d’une table à libation à *Yaghīr .................................................................................................................................51
5. Les offrande à ʿAthtar et à ʿAmm...................................................................................................................................................51
C. Les palais.........................................................................................................................................................................................................51
a. Le palais Ḥarīb, siège du pouvoir monarchique........................................................................................................................................................ 51
b. Le palais royal Yafʿān......................................................................................................................................................................................................... 51
c. Le pavillon royal Madhbaḥum........................................................................................................................................................................................... 51
20 • TAMNAʿ ET QATABAN, L’ÉTAT DES LIEUX

d. Le palais Yāfiʿum édifié par un roi pour deux servantes du roi............................................................................................................................. 51
e. Un mwdy édifié par un roi. ............................................................................................................................................................................................. 52
f. Les autres habitations connues par les inscriptions. ............................................................................................................................................... 52
g. Les parties ou compléments d’habitations. ................................................................................................................................................................ 52
D. Autres édifices..............................................................................................................................................................................................52
III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN : PREMIERS REPÈRES, Christian Julien Robin.............................................................53
A. Les origines de Qatabān (fin du viiie s. av. è. chr.)..........................................................................................................................53
a. L’inscription de Yathaʿʾamar Watār (Ṣirwāḥ 1). ....................................................................................................................................................... 53
b. L’inscription de Karibʾīl Watār (Ṣirwāḥ 2).................................................................................................................................................................. 54
c. Qatabān vers 700 avant l’ère chrétienne...................................................................................................................................................................... 54
d. La date de Yathaʿʾamar Watār et de Karibīl Watār................................................................................................................................................. 55
e. Les premiers rois de Qatabān. ......................................................................................................................................................................................... 56
1. Nwʿm « roi de Tamnaʿ ».....................................................................................................................................................................56
2. Sumhūwatar dhu-S²mr, intronisé à Tamnaʿ.................................................................................................................................57
3. Warawʾil de Qatabān........................................................................................................................................................................57
4. Shahr..................................................................................................................................................................................................57
5. Watarʾīl..............................................................................................................................................................................................57
B. La fin du royaume (entre 160 et 205)..................................................................................................................................................57
a. Nabaṭum Yuhanʿim, dernier roi de Qatabān................................................................................................................................................................ 57
b. L’expédition de Nabaṭum Yuhanʿim contre Raḥbatān.............................................................................................................................................. 58
c. La date de l’expédition de Nabaṭum contre Raḥbatān : vers 145-150................................................................................................................... 60
d. dhu-Ghaylum, capitale de substitution. ........................................................................................................................................................................ 61
e. La dernière mention d’un roi de Qatabān (entre 160 et 190)................................................................................................................................. 62
f. Qatabān, partagé et annexé par le Ḥaḍramawt et Radmān, avec une liste des rois du Ḥaḍramawt de ce temps. ............................. 63
1. Yadaʿʾīl roi du Ḥaḍramawt (attesté vers 145-160).......................................................................................................................65
2. Yadaʿʾab Ghaylān fils de Ghaylān (avant 205)..............................................................................................................................65
3. Corégence de Yadaʿʾab Ghaylān et de Yadaʿʾīl Bayān rois du Ḥaḍramawt, autour de 205....................................................65
4. Yadaʿʾīl Bayān roi du Ḥaḍramawt, fils de Rʾbʾl vers 205-218......................................................................................................65
5. Ilīʿazz Yalūṭ fils de ʿAmmīdhakhar, 218-225 environ..................................................................................................................65
6. Yadaʿʾīl Bayān RḤ fils de Rabbīshams, issu des Libres de Yuhabʾir (après 225-vers 255)......................................................65
7. Ilīriyām Yadūm RḤ fils de Yadaʿʾīl Bayān RḤ (vers 255-270).....................................................................................................65
8. Yadaʿʾab Ghaylān RḤ fils de Yadaʿʾīl Bayān RḤ (vers 270-285)..................................................................................................66
g. Radmān et Maḍḥàm, communes des Hautes-Terres sous la tutelle du Ḥaḍramawt (entre 200 et 230 environ)................................... 66
h. Qatabān, l’une des communes qui viennent au secours du roi Ilīʿazz Yalūṭ en 222. .................................................................................... 67
C. Le classement des rois...............................................................................................................................................................................67
a. La reconstruction des successions................................................................................................................................................................................. 68
1. L’ascendance : l’exemple de la dynastie de Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim................................................................................68
2. Les textes mentionnant deux souverains sans lien de parenté................................................................................................69
b. Les synchronismes.............................................................................................................................................................................................................. 70
c. Deux repères en chronologie absolue pour les derniers siècles de Qatabān. ................................................................................................... 71
1. Le repère fourni par Yashhurʾīl Yuharʿish, mukarrib du Ḥaḍramawt, pour le règne de Hawfāʿamm Yuhanʿim...............71
2. Le classement des monnaies portant un nom de roi.................................................................................................................74
d. Un hiatus dans la succession des rois ?. ...................................................................................................................................................................... 80
IV. INVENTAIRES RELATIFS AUX SOUVERAINS DE QATABĀN, Christian Julien Robin......................................................81
A. Inventaire des titulatures royales de Qatabān................................................................................................................................81
B. Les 27 souverains de premier rang......................................................................................................................................................95
C. Les 7 mukarribs et leurs titres.................................................................................................................................................................95
D. Les titres des rois.........................................................................................................................................................................................96
E. Comparaison avec Sabaʾ............................................................................................................................................................................96
APPENDICE : LE GRAND BÂTIMENT EXTRA-MUROS DE TAMNAʿ, ÉTAT DE LA QUESTION
ET NOUVELLES HYPOTHÈSES, Christian Darles......................................................................................................................................99
Tableau 1 : les synchronismes entre Qatabān et Sabaʾ.....................................................................................................................71
Tableau 2 : les synchronismes entre Qatabān et Maʿīn.....................................................................................................................71
Tableau 3 : les synchronismes entre Qatabān et le Ḥaḍramawt ...................................................................................................71
Tableau 4 : Essai de classement chronologique des derniers rois de Qatabān........................................................................72
I. Tamnaʿ, cité royale de Qatabān

Christian Julien Robin

Qatabān fut l’un des principaux royaumes de Une seconde interrogation concerne les monuments de
l’Arabie méridionale avant l’Islam. À l’époque perse Tamnaʿ : les inscriptions mentionnent deux monuments
et au début de l’époque hellénistique (c. vie-iie siècle d’importance majeure, le palais royal et le Grand Temple
avant l’ère chrétienne) — la périodisation de l’Orient de ʿAmm, alors qu’on ne reconnaît plus aujourd’hui qu’un
ancien n’est pas incongrue parce que l’Arabie est seul édifice de grandes dimensions.
intégrée dans les réseaux d’échange du Proche-
Orient — Qatabān semble même avoir été la principale
puissance militaire et commerciale dans le sud de la A. La découverte du site de Tamnaʿ
Péninsule. Les expositions consacrées au Yémen
antique ont montré que, dans le domaine de l’art, Les noms de Qatabān et de Tamnaʿ sont apparus
Qatabān a développé une sculpture et un style d’écri- dans la littérature savante à la fin du xixe siècle grâce
ture qui, portés à un niveau remarquable d’équilibre aux mentions relevées dans la centaine d’inscriptions
et d’élégance, sont souvent considérés comme qatabānites recueillies par l’explorateur autrichien
emblématiques de l’Arabie du Sud antique. Eduard Glaser2. Dès 1890, Glaser identifiait le Qtbn des
Pourtant, le royaume de Qatabān est mal connu. Si inscriptions avec le Kitibaina de Théophraste (9.4.2)
quelques fouilles commencent à donner des éléments de — l’une des régions où poussent l’encens, la myrrhe,
chronologie relative, on ne dispose que de très peu de la casse et la cinnamome — et les diverses versions de
dates, plus ou moins précises, reposant principalement ce nom chez les auteurs postérieurs. Comme vocali-
sur des synchronismes avec les royaumes voisins de Sabaʾ sation, Glaser retenait «  Qatabān  », sans exclure
et de Ḥimyar. De nombreux souverains ne sont pas Qitabān ou Qiṭābān3.
précisément classés. Si on peut dater assez précisément Quelques années plus tard, Glaser identifiait la
la fin du royaume après 160 (et certainement avant 205) Tmnʿ des inscriptions avec la cité nommée « Tamna »
de l’ère chrétienne, des opinions très diverses ont été par Érathostène4, « Thomna » par Pline5 et « Thoumna »
formulées sur la date de l’abandon de la ville de Tamnaʿ par Ptolémée (6.7.31 et 37), rectifiant des identifica-
(la résidence royale) qui intervient un peu auparavant. tions antérieures. Il savait déjà que Tmnʿ, qu’il vocalise
Le projet d’entreprendre des fouilles à Tamnaʿ, qui a « Tamnaʿ », se trouve dans le wādī Bayḥān puisque
pris corps en 1998, s’est imposé d’autant plus aisément c’est de là que proviennent les inscriptions mention-
que de nombreuses questions se posaient à propos de nant cette ville6.
cette ville, en plus de la chronologie. Je n’en mentionne En 1909, Martin Hartmann publiait la première note
que deux. La surface de la ville est très modeste, de l’ordre de synthèse sur le royaume de Qatabān. Il était déjà en
de 23 ha, si on la compare à celle des principales capitales
sudarabiques  : Maryab, capitale de Sabaʾ (100  ha)  ;
Shabwat, capitale du Ḥaḍramawt (40  ha dont 15
densément bâtis) ; Ẓafār, capitale de Ḥimyar (110 ha)1. 2. Ce nombre est donné par Hartmann 1909, p. 164, n. 1, d’après Hommel.
3. Glaser 1890, p. 4-8.
4. Érathostène précise que c’est la résidence du roi des Kattabaneis
1.  Schiettecatte  2011, p.  145  ; 106 et n.  56  ; 189  ; 274. Pour les (Strabon, Géographie, 16.4.2).
toponymes et les ethnonymes, on se reportera à la Carte 1 (Le 5.  Histoire naturelle, 6.153 et 12.63-64, capitale des Gebbanitae,
wādī Bayḥān, cœur du royaume de Qatabān), p. 609, et à la apparemment appelés aussi Catapani (Histoire naturelle, 6.153).
Carte 2 (Le royaume antique de Qatabān), p. 610. 6. Glaser 1895, p. 111-112.
22 • I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN

mesure d’énumérer deux *mukarrib et dix rois7. Comme atteindre le wādī Bayḥān. Il arriva à Hajar Kuḥlān, le
Glaser, il vocalisait « Qatabān » et « Tamnaʿ ». nom actuel du site de Tamnaʿ, le 6 février 190012.
Au cours de ses quatre voyages au Yémen8, Glaser Bury procéda à un relevé minutieux des inscriptions
n’avait pas eu l’occasion de se rendre dans le wādī de la porte méridionale, qu’il estampa et situa sur un
Bayḥān9. Le premier visiteur du site est un explorateur croquis, et prit les premières photographies. Il rédigea
britannique, George Wyman Bury10, membre de la un rapport, toujours inédit, qu’il adressa à l’Académie.
Südarabische Expedition de l’Académie des Sciences Ce sont ces documents que Nikolaus Rhodokanakis,
de Vienne (Autriche), dirigée par David Heinrich chercheur autrichien d’origine grecque, utilisa dans
Müller11. Si les autorités britanniques n’étaient guère ses Inschriften an der Mauer von Koḥlān-Timnaʿ (1924).
favorables à la circulation d’étrangers dans les Rhodokanakis, dès 1919, rompait avec la pratique
territoires protégés, elles n’avaient pas d’objections antérieure en vocalisant «  Timnaʿ  » 13 au lieu de
si c’était un Anglais. « Tamnaʿ » sans donner d’explication, tout au moins
Bury avait été recruté au Caire en 1897 par Carlo dans les publications auxquelles j’ai eu accès.
de Landberg, lui aussi membre de la Südarabische Après Bury, il faut attendre 1936, soit plus de
Expedition. Mais, lors de la quatrième opération, dans 35 ans, avant qu’un autre Anglais, S. Perowne, alors
le wādī Mayfaʿa, en novembre 1898, un violent conflit officier politique britannique pour Bayḥān, fasse une
avait éclaté entre Landberg d’une part, Müller et Bury nouvelle visite du site14. Les premières investigations
d’autre part. Désormais, ces deux partis s’opposaient scientifiques sont conduites à Tamnaʿ par la Mission
systématiquement. Pour relever les inscriptions du archéologique de l’American Foundation for the Study of
wādī Bayḥān, Landberg poussait l’un de ses Man (AFSM), dirigée par Wendell Phillips. En un peu
collaborateurs yéménites, qui se nommait Marzuq, plus de deux années (1950-1952), les États-uniens
tandis que Bury souhaitait s’y rendre lui-même. accomplissent une série de fouilles sur le site de Hajar
L’Académie de Vienne avait finalement octroyé Kuḥlān, dans la nécropole voisine de Ḥayd Ibn ʿAqīl,
4 500 couronnes à Bury, le chargeant de collecter des et à Hajar Ibn Ḥumayd.
inscriptions antiques pour la Commission sudarabique
de l’Académie et de recueillir des spécimens
ornithologiques pour le Hofmuseum de Vienne. De B. Comment vocaliser Tmnʿ et Qtbn ?
leur côté, les Anglais demandaient à Bury de les
renseigner sur la région. Le nom de Tmnʿ a d’abord été vocalisé « Tamnaʿ »,
Bury, qui avait quitté ʿAdan en novembre 1899, se puis «  Timnaʿ  ». L’hésitation entre «  Tamnaʿ  » et
rendit à Shuqra, puis à Aḥwar ; de là, il se dirigea vers « Timnaʿ » est encore perceptible en 1927. Le Handbuch
le nord jusqu’à Niṣāb, et obliqua vers le nord-est pour der altarabishen Altertumskunde édité par Ditlef Nielsen
utilise les deux vocalisations : la première est préférée
par Hommel15 et la seconde par Rhodokanakis16. Par
7.  Hartmann 1909, p.  164-170. Le mukarrib (mkrb) est apparemment un la suite, c’est la vocalisation de Rhodokanakis qui a
souverain d’un rang supérieur au roi (mlk). À Sabaʾ et au Ḥaḍramawt, les été le plus souvent retenue. C’est elle qui a été choisie
deux titres sont incompatibles  : un souverain porte soit le titre de
mukarrib soit celui de roi. À Qatabān, en revanche, un souverain peut se
par les fouilleurs états-uniens au début des années
déclarer mukarrib dans un texte et « roi » dans un autre. La vocalisation 1950. La raison se devine aisément. Pour de nombreux
et la signification du terme mukarrib ont fait l’objet d’hypothèses chercheurs de l’époque, l’intérêt pour l’Orient avait
diverses (Drewes 2001). L’étoile devant *mukarrib signale que la son origine dans la fascination qu’exerçait la littérature
vocalisation retenue est arbitraire.
8. Voir la biographie de Glaser et la description de ses quatre voyages
biblique. Or la Bible mentionne plusieurs individus
dans Werdecker 1939. nommés Timnaʿ, notamment un petit-fils d’Esaü qui
9.  C’est par erreur que Jacqueline Pirenne affirme le contraire a pour frère Temān (faussement identifié avec le
(CIAS 1977, I.109). Yémen). Timnaʿ est également le nom d’un site minier
10. Pour une biographie de Bury, voir Macro 1993, p. 58, et l’introduction
antique à 25 km au nord d’Êlat dans le Negev israélien.
à la réédition de Bury 1915. Dans les deux livres qu’il a publiés,
Bury ne mentionne que très brièvement cette expédition  : voir Après la seconde guerre mondiale, une troisième
Abdullah Mansûr 1911, p. 256 ; Bury 1915, p. 4. Mais, il a rédigé sur option, « Tumnaʿ », a été utilisée un certain temps par
elle un rapport publié par le Gouvernement des Indes britanniques Hermann von Wissmann, le savant allemand qui a
(Reports on Journeys to Ansab and Behan North East of Aden in the Wadi
Hadramaut, compiled for the Intelligence Branch, Simla [India] for
the Government Central Printing Office, 20 March 1901) auquel je
n’ai pas eu accès, et un second rapport remis à l’Académie de
Vienne, inédit, mais utilisé par Rhodokanakis 1924. 12. Rhodokanakis 1924, p. 4.
11. L’ouvrage de référence sur David Heinrich Müller et la Südarabische 13. Rhodokanakis 1919, p. 4.
Expedition est désormais Sturm 2015. On pourra se reporter 14. Perowne 1939.
également à Macro 1993 et à l’introduction dans la réédition de 15. Hommel 1927, p. 60.
Bury 1915, p. IX-X. 16. Rhodokanakis 1927, p. 110, 121 n. 4, 125 et 136.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 23

fondé la géographie historique du Yémen antique17. al-Hamdānī (mort après 970-971) connaissait encore
Mais, vers la fin de sa vie, Wismann est revenu ce nom qu’il mentionne dans la généalogie de Ḥimyar :
finalement à Tamnaʿ18.
Pour trancher entre ces diverses vocalisations, il Radmān b. Wāʾil b. al-Ghawth engendra les Qutbān, qui
n’est pas possible de se référer à la forme arabe du se fondirent par la suite dans Murād. De ceux-ci
toponyme, qui n’a pas survécu. On peut seulement se descendent Uways al-Qaranī (dont la mère est issue
fonder sur la vocalisation des noms propres présentant de Kudāda de Murād) et al-Amlūk b. Radmān,
la même structure (plus précisément le même schème)
fa-awlada Radmān b. Wāʾil b. al-Ghawth «  Qunyān  »
et sur la transcription de Tmnʿ dans des langues
fa-dakhalū fī Murād, wa-min-hum Uways al-Qaranī
étrangères, à savoir le grec et le latin.
wa-ummu-hu min Kudāda min Murād, wa-ʾl-Amlūk
Quelques toponymes yéménites ont une forme
b. Radmān
identique à celle du verbe au thème fondamental ou
factitif, à l’inaccompli troisième personne féminin (Iklīl 2, p. 41).
singulier. La préformante est vocalisée le plus souvent
ta- (voir Taʿizz, Taḥtim, Takhmud, Talḥak, Tanʿim, Tarīm Dans l’édition d’al-Akwaʿ, on ne lit pas Qutbān, mais
ou Tarsum) et parfois tu- (Tuḥmad ou Tukhlī)19 ; il n’y a Qunyān. Il faut évidemment corriger le premier nūn (un
aucun exemple assuré de vocalisation ti- (prononciation point au-dessus) en tāʾ (deux points au-dessus) et le yāʾ
qui n’existe pas en arabe classique, mais s’observe dans (deux points en dessous) en bāʾ (un point en dessous).
dans certains dialectes). Une telle correction s’impose d’autant plus aisément
Quant à la transcription de Tmnʿ en latin et en grec, que Radmān et Qatabān sont deux communes24 voisines
les classiques varient entre Tamna20, Thomna21 ou et que Radmān a annexé une grande partie du territoire
Thoumna22, permettant de restituer soit « Tamnaʿ » qatabānite après la disparition du royaume (entre 160
soit « Tumnaʿ ». Entre les deux, « Tamnaʿ » semble et 205 de l’ère chrétienne).
préférable. La vocalisation «  Tumnaʿ  » ne peut Si al-Hamdānī signale que Qutbān, fraction de
correspondre qu’au thème fondamental au passif Radmān, s’est fondue finalement dans la tribu de
puisque la forme factitive (en arabe, tufʿil ou tufʿal) est, Murād qui, de fait, occupe le wādī Bayḥān au xe siècle,
dans les langues sudarabiques épigraphiques soit thfʿl23 on peut en déduire que le souvenir d’une entité tribale
ou ts¹fʿl ; or une forme verbale passive ne paraît guère nommée Qutbān a survécu jusqu’au xe siècle.
plausible dans la toponymie si on se fonde sur les Il est intéressant d’observer que, dans l’antiquité,
pratiques observables au Yémen. Radmān était une fraction de Qatabān, alors que pour les
La vocalisation « Tamnaʿ » proposée par Glaser généalogistes arabes médiévaux, le rapport s’est inversé.
paraît donc plus satisfaisante que celles de Al-Hamdānī est un savant à qui on doit une
Rhodokanakis («  Timnaʿ  ») et von Wissmann description de la péninsule Arabique (Ṣifa), une
(«  Tumnaʿ  »). Elle se fonde sur les usages de la révision des généalogies des deux principales tribus
toponymie yéménite et s’accorde avec l’une des deux yéménites (Iklīl 1-2 et 10) et surtout un inventaire des
vocalisation données par les sources antiques. antiquités pour prouver l’antiquité et la noblesse de
Si la vocalisation de Qtbn n’est guère discutée, elle ces tribus (Iklīl 8). Il est surprenant qu’il ne fasse pas
n’est pas plus sûre. Le savant yéménite al-Ḥasan mention du site de Tamnaʿ, alors qu’il cite toutes les
autres capitales antiques, sous leur nom antique ou
sous un autre. L’explication réside peut-être dans le
fait que la ville disparaît près de 450 ans avant l’Islam.
17.  Voir Wissmann & Höfner 1953, index p.  166 [384]  ; mais sur la
carte en fin de volume, la vocalisation est « Timnaʿ » ; Wissmann Les sources externes antiques donnent deux
1964, index p. 471. transcriptions de Qtbn. La première, Gebbanitae
18. Wissmann 1976, index p. 539 (232 du tiré à part). (subst. m. pl.), correspond manifestement à l’arabe
19.  Al-Maqḥafī 2002, qui d’ailleurs vocalise spontanément le
toponyme antique « Tamnaʿ » (p. 238-240).
Qutbān, si on sait que la lettre qāf se prononce /g/
20.  Ératosthène dans Strabon, Géographie, 16.4.2  ; Herodianus dans de nombreux dialectes. Elle est propre à Pline
grammaticus, De prosodia catholica, p.  256  /  16 (page et ligne dans qui mentionne cette transcription à plusieurs
l’édition de A. Lentz, Herodiani Technici Reliquiae I, Leipzig, 1867 ; polis reprises : Histoire naturelle 6.153 (Gebbanitae), 12.63
d’Arabie mentionnée par Alexandre Polyhistor (ier s. av. è. chr.).
21.  Pline, Histoire naturelle, 6.153  ; 12.64  ; 6.154 (Thomala qui, selon
(pays des Gebbanites, dont la capitale est Thomna),
Hélène Cuvigny, est probablement une faute de copiste pour 12.68 (roi des Gebbanites), 12.69 (royaume des
Thomna parce que, en cursive latine, la séquence al peut être Gebbanites), 12.88 (Ocilia, port des Gebbanites), 12.93
facilement prise pour un n).
22. Ptolémée, 6.7.13 ; 6.7.37.
23.  Ce schème est attesté dans le nom de la ville qatabānite de
Tuhargib (hgrn Thrgb) dont la localisation précise est inconnue 24.  Le terme «  commune  » (sudarabique s²ʿb) désigne les tribus
(Ja 550 = CIH 375 / 2). sédentaires de tradition sudarabique.
24 • I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN

(roi des Gebbanites). On trouve même une variété après le développement du commerce maritime,
de myrrhe dénommée d’après cette tribu, la dispose d’informations nouvelles qui le conduisent
Gebbanitica murra (12.69). à préférer Qutbān25.
Une seconde transcription de Qtbn est le grec Tamnaʿ et Qatabān sont deux bons exemples
K a t t a b a n e i s , qui pourrait dériver d’une illustrant les difficultés qu’on rencontre dans la
prononciation Qatabān, selon un schème qu’on vocalisation des noms propres antiques. Pourtant,
retrouve par exemple dans le nom de la tribu on dispose, pour l’un comme pour l’autre, d’indices
Ghatafān. Elle se trouve chez Érathosthène (cité par relativement fiables et divers. Dans la grande majorité
Strabon 16.4.2, Kattabaneis ; voir ci-dessus, p. 25 A) des cas, il faut s’appuyer sur des indications encore
et, sous une forme légèrement différente, chez plus ténues. Dans ce volume, quelques règles simples
Ptolémée (6.7.24, Kottabanoi, variantes Kotabanoi ; ont été suivies. Les noms propres dont la structure
Kattabènoi). est semblable à celle d’un verbe à l’inaccompli
Un passage du Livre 6 de Pline déjà évoqué présente (comme Yfʿl, Tfʿl, Yhfʿl, etc.) ou d’un élatif (ʾfʿl) sont
la particularité de juxtaposer les deux noms : vocalisés en s’inspirant de l’arabe. Ceux qui ont le
même corps consonnantique qu’un toponyme
Au midi, sur la terre ferme, les Autarides ; puis un trajet yéménite moderne empruntent la vocalisation de ce
de sept (variante : huit) jours de marche à travers les dernier (par exemple Bnʾ, Ys²bm, Ḥrb ou Byḥn, qui sont
montagnes : nations, les Larendans, les Catapanes vocalisés Banaʾ, Yashbum, Ḥarīb ou Bayḥān). La
(variante Gataphani), les Gébbanites (variantes  : même règle s’applique aux noms propres qui
Gebanitae, Cebra--, Cebranitae), avec plusieurs villes, ressemblent à un substantif ou à un adjectif arabes
dont les plus grandes sont Nagia et Thomna (traduc- (comme Mḏbḥ, vocalisé comme madhbaḥ, « autel à
tion Littré, citée par Pirenne 1961, p. 142), sacrifices sanglants ») et à ceux qui se composent de
deux éléments pouvant être analysés comme un sujet
Reliqui in continente a noto etiamnum Autaridae, in
et un verbe ou un nom et son complément.
montes VII dierum transitus, gens Larendani et Catapani,
Parmi les nombreux noms propres qu’on ne sait
Gebbanitae pluribus oppidis sed maximis Nagia et Thomna
absolument pas vocaliser, une distinction a été introduite
(§ 153).
entre ceux qui occupent une place centrale dans l’exposé
Il n’est pas impossible que Pline (ou sa source) ait et ceux dont la mention est incidente. Il a semblé utile
juxtaposé ici des données tirées de textes divers, qu’il de vocaliser systématiquement les premiers afin de
ne parvenait pas à concilier. faciliter la lecture des non spécialistes et de permettre
Pour résoudre la difficulté que présente l’existence à ces derniers de citer aisément le texte. Si la vocalisation
de deux vocalisations contradictoires de Qtbn dans est totalement arbitraire, la première mention du nom
les sources classiques, A.  F.  L.  Beeston (1972) a est précédé par une étoile (*). Pour les noms propres qui
supposé que les Gebbanitae n’étaient pas les n’occupent qu’une place marginale dans le
Qatabānites, mais Gbʾn, le clan royal de Maʿīn, rendant développement, on utilise la transcription sans voyelles.
vie à une hypothèse ancienne. Mais, ce faisant, il
créait plus de problèmes qu’il n’en résolvait. Les
Gebbanitae de Pline sont un grand peuple, qui ont C. Tamnaʿ, résidence royale
un roi, dont la capitale s’appelle Thomna, dont le et cité marchande
territoire s’étend jusqu’aux détroits et qui ont donné
leur nom à une variété de myrrhe, ce qui pointe Tamnaʿ est la résidence du roi de Qatabān et la
Qatabān. De plus, Pline mentionne les Minéens dans capitale d’un vaste royaume qui s’étend vers l’ouest
le même passage (Histoire naturelle, 6.155) de sorte jusqu’au détroit de Bāb al-Mandab, entre l’Arabie et
qu’il nommerait le même peuple sous deux noms l’Afrique. C’est aussi le centre d’un réseau commercial
différents, ce que Beeston cherche précisément à fortement impliqué dans le commerce caravanier à
écarter. Enfin il est peu vraisemblable que Gbʾn, qui longue distance.
est inconnu des inscriptions sabéennes ou Sur ces différents points, les auteurs classiques
qatabānites, ait joui d’une notoriété telle que des sont beaucoup plus explicites que les inscriptions.
étrangers aient enregistré son nom. Ainsi Strabon (né vers 64 avant l’ère chrétienne et
Pour conclure, il semblerait que le nom de mort entre 21 et 25 après) indique-t-il, dans un passage
Qatabān ait été prononcé de deux manières
différentes selon les sources. Les plus anciennes, qui
se fondent sans doute sur les informations données 25. De nombreux auteurs ont traité de cette question : voir en dernier
par les caravaniers arabiques fréquentant les marchés lieu Jamme 1987, p.  1-19 («  I  -  The Gebbanites  »), dont on ne
du Proche-Orient, vocalisent Qatabān. Pline, qui écrit retiendra que la bibliographie.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 25

emprunté à Érathostène de Cyrène (mort vers 195 d’une enceinte enfermant 60 temples » (Pline, Histoire
avant l’ère chrétienne) : naturelle, 6.153).
Nagia, la seconde ville que possèdent les Gebbanites,
Les Cattabanites (Qatabānites] dont le territoire selon Pline, peut-être identifiée avec l’oasis d’al-Jūba à
s’étend jusqu’aux détroits et le passage à travers le 40 km au sud de Maʾrib et à 60 km à l’ouest de Hajar
golfe Arabique [c’est-à-dire la mer Rouge] et dont la Kuḥlān. Un wādī de l’oasis, Najjā (ou Najjaʾ), conserve le
résidence royale est appelée Tamna … nom antique28. Il a donné son nom à un village, Najjaʾ, à
(Strabon, Géographie, 16.4.2). deux ou trois kilomètres au sud-ouest de Jūbat al-Jadīda29.
On a pensé que le principal site antique de l’oasis
Pline (23-79 de l’ère chrétienne) ajoute un d’al-Jūba (Hajar al-Rayḥānī qui jouxte al-Jadīda), s’appelait
témoignage précieux sur le rôle de Tamnaʿ dans le Mrdʿm parce que deux inscriptions qui en proviennent
négoce international, dont la source — et donc la commémoreraient ce qu’on peut comprendre comme la
date — n’est pas connue : construction de l’enceinte de Mrdʿm 30. Si c’était exact, il
faudrait en déduire que Mrdʿm était le nom de la principale
L’encens récolté est transporté à dos de chameau à bourgade de l’oasis et que « Nagia » était celui de l’oasis.
Sabota [= S²bwt, Shabwat, ville royale du Ḥaḍramawt], Mais cette conclusion est discutable : la même formulation
où une seule porte lui est ouverte ... Là les prêtres se trouve dans une inscription d’un autre site, Yalā, dont
prélèvent au profit du dieu qu’on appelle Sabin [S¹yn, le nom antique était Ḥafarī31. Il se pourrait donc que Mrdʿm
Sayīn] une dîme non à la pesée mais au volume ... On nomme non pas le principal site antique de l’oasis
ne peut l’exporter que par le Pays des Gebbanites [Qtbn, d’al-Jūba, mais un élément de l’enceinte de ce site (tour
Qatabān] ; aussi paie-t-on un tribut également à leur ou courtine) et de celle de Yalā32.
roi. Leur capitale, Thomna [= Tmnʿ, Tamnaʿ], se trouve Il reste à identifier le nom sudarabique qui a donné
à 2 437 000 pas de Gaza [soit 3 600 km26], port de Judée, le latin «  Nagia  ». C’est probablement Ngy  : une
situé sur notre littoral, trajet qui est divisé en 65 étapes inscription sabéenne mentionne à deux reprises un
de chameau27. Les prêtres et les scribes des rois « périmètre irrigué de Ngy » non loin de Maʾrib (Ṣirwāḥ
reçoivent aussi des parts déterminées. Mais, en outre, 2 A = RES 3946 / 2 et 5)33.
gardes, satellites, portiers, serviteurs prennent part
au pillage. Tout le long de la route, il faut payer, ici
pour l’eau, là pour le fourrage, pour les stations, pour
28. Voir la Carte 2, p. 610, ou, par exemple, la carte 1 de Glaser dans
les péages, si bien que les frais, jusqu’à notre rivage, Müller & Rhodokanakis 1913.
s’élèvent à 688 deniers par chameau. Là il faut encore 29. Voir la carte du Yémen au 1 / 500 000e ; al-Maqḥafī 2002, p. 1717. Cette
payer aux fermiers généraux de notre empire. Aussi localisation, déjà proposée par Eduard Glaser, se trouve également
dans les ouvrages d’Hermann von Wissmann (voir notamment
la livre du meilleur encens vaut-elle 6 deniers ; la
Wissmann & Höfner 1953, p. 255 [37 du tiré-à-part].
seconde qualité, 5 deniers, la troisième, 3 30. Gl 1122 + 1116 + 1120 (Ydʿʾl Ḏrḥ bn S¹mhʿly mkrb S¹bʾ gnʾ Mrdʿm) et
(Pline, Histoire naturelle, 12.63-64, d’après Pirenne 1961, Gl 1123 + 1124 + 1125 (Ydʿʾl Ḏrḥ bn S¹mhʿly mkrb S¹bʾ gnʾ Mrdʿm).
p. 161). 31. Voir la Carte 2, p. 610 ; la carte Robin & Brunner 1997, G6 : Yalā
(l’antique Ḥafarī), se trouve à plus de 20 km de Hajar al-Rayḥānī.
32. Mrdʿm est également le nom d’une habitation (RES 3962 = CSAI I, 56, —,
Incidemment, dans le livre décrivant la Péninsule, PalAv C ; MAFRAY Abū Thawr 2), d’une tour (MuB 537 = CSAI I, 79,
Pline suggère que Tamnaʿ est une ville importante : al-Ḥinū, PalAv B1 ?), d’un tombeau (Ry 521 = CSAI I, 71, —, PalAv B) et
d’une propriété foncière (CIH 605 bis / 6). Les inscriptions les plus
anciennes commémorant la construction d’une enceinte sont très
Les tribus qui restent, sur le continent, sont … les
laconiques : elles se composent d’un nom de personne, du verbe gnʾ
Gebbanites avec plusieurs villes dont les plus grandes (« munir d’une enceinte ») et d’un complément. Dans les inscriptions
sont Nagia et Thomna, cette dernière avec 65 temples, d’al-Asāḥil (l’antique ʿrrtm) et de Kharibat Saʿūd (l’antique Ktlm) dans
ce qui souligne sa taille … le wādī Raghwān à une cinquantaine de kilomètres au nord-ouest de
Maʾrib, ce complément peut être le nom de la ville (gnʾ ʿrrtm dans
(Pline, Histoire naturelle, 6.153).
MAFRAY-al-Asāḥil  1, 3 et 5), le nom d’un élément de l’enceinte
précédé par celui de la ville (gnʾ ʿrrtm S²bm dans MAFRAY-al-Asāḥil 2 ;
Les 65 temples de Tamnaʿ rappellent ceux de gnʾ ʿrrtm Ḥrb dans MAFRAY-al-Asāḥil 4 ; gnʾ ʿrrtm Dnm dans MAFRAY-al-
Shabwat, capitale du Ḥaḍramawt, « une ville munie Asāḥil 6 ; gnʾ ʿrrtm Mrḥbm dans MAFRAY-al-Asāḥil 7 ; gnʾ Ktlm ḏ-Rḥb dans
MAFRAY-Kharibat Saʿūd 6) ou le nom d’un élément de l’enceinte (gnʾ
Ḥlḥln dans MAFRAY-Kharibat Saʿūd 2, etc.).
33.  Par une étrange rencontre, les habitants d’al-Jūba relèvent de la
tribu Murād ; or, au Moyen-Âge, l’une des principales fractions de
26. La distance entre Tamnaʿ et Gaza est de 2150 km à vol d’oiseau. Murād s’appelait Nājiya (Nājiyā b. Yuḥābir [Murād], Caskel 1966, 1,
27.  Chaque étape faisait donc environ 55  km en moyenne. Pour tableau 271 ; al-Hamdānī, Ṣifa, 93 / 9-20 ; 94 / 14-23). Pourtant, il ne
parcourir la distance entre le Yémen (Maʾrib ou Najrān) et Leukê semble pas que Nājiya, un anthroponyme arabe que les généalogies
Kômê, l’armée romaine commandée par le préfet d’Égypte Aelius d’Ibn al-Kalbī mentionnent quatorze fois (Caskel  1966, 2, p.  442)
Gallus met 60 jours (Strabon, Géographie, 16.4.24). puisse dériver du toponyme antique.
26 • I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN

Strabon et Pline, qui écrivent après le milieu du Enfin, le titre des mukarribs et des rois de Qatabān35
i  siècle avant l’ère chrétienne, attribuent à Qatabān
er
énumère des populations qui occupent des territoires
un territoire s’étendant jusqu’au détroit de Bāb s’étendant au sud et à l’ouest de Bayḥān, de Awsān
al-Mandab. Mais c’est une donnée ancienne et périmée (wādī Markha) à Tubnā (wādī Tuban, au nord de
que Stabon et sans doute Pline ont empruntée à ʿAdan). Ces populations sont systématiquement
Érathostène de Cyrène (né vers 285-80 et mort en 194 qualifiés de « descendance de ʿAmm » (wld ʿm), ce qui
avant l’ère chrétienne) et qui remonte au iiie siècle signifie sans doute qu’elles sont unies par leur
avant l’ère chrétienne. participation au culte du grand dieu qatabānite ʿAmm.
La distribution des inscriptions qatabānites Elles sont au nombre de cinq :
confirme que Qatabān a bien dominé tout le sud-ouest — Awsān (ʾws¹n)36, mentionné dans toutes les titula-
du Yémen : on en trouve dans les régions de Banū tures. C’est approximativement le wādī Markha et
Bakr, d’al-Miʿsāl, de Radāʿ, de Dhamār et jusque dans ses affluents. À l’époque de Yathaʿʾamar Watār (fin
le wādī Banaʾ et au jabal al-‘Awd. Une ordonnance du viiie siècle avant l’ère chrétienne), Awsān ne
royale énumère de façon explicite des dépendances dépendait pas de Qatabān, mais appartenait à la
qui se trouvent assurément dans cette région (fig. 1) : coalition communale appelée « descendance de
ʿAmm » (wld ʿm) (ci-dessous III.A.a).
Radmān, Ilīmalak, Maḍḥà m, Yaḥīr, Bklmyw (duel — Kaḥad (Kḥd), mentionné dans toutes les titula-
indéterminé de Bakīlum) de Th(3)[… …]tān, Bklnhn (duel tures. Il semble qu’il ait existé divers Kaḥad. Celui
déterminé de Bakīlum) et toutes les communes sur du titre qatabānite, mentionné entre Awsān et
lesquelles règne Yadaʿʾab, Dahasum, semble correspondre à la zone qui s’étend
de Radmān à Datīnat. Il comprendrait Kḥd ḏ-Ḥḍnm 37
Rdmn w-ʾlmlk w-Mḍḥym w-Yḥr w-Bklmwy-ḏ-Ṯ(3)[... ...]tn et Kḥd ḏ-Dtnt38, mais non Kḥd ḏ-S¹wṭm qui se trouve
w-Bklnhn w-kl ʾs²ʿbm ymlk Ydʿʾb manifestement dans la région de Shabwat39.
(RES 3878 = CSAI I, 204 / 2-3, Hajar Kuḥlān, PalPir E2, — Dahasum (Dhs¹m), mentionné dans toutes les titula-
PalAv B1)34. tures. C’est apparemment la région à l’ouest de Kaḥad,
avec notamment Yāfiʿ. Dans RES 3945 / 7-11, Dhs¹m
semble voisin (ou proche) de Tbny (en graphie
sabaʾique ; en qatabānique Tbnw), de Dtnt (Datīnat) et
34.  La distribution des attestations de ʿAmm, le grand dieu de
de Tfḍ (apparemment une région côtière, à localiser
Qatabān, présente exactement la même extension sauf sur un probablement à Abyan).
point : elle inclut le jabal Rayma, à plus de 200 km au nord des — Tubnā (Tbnw ou Tbn), mentionné dans toutes les
détroits, où le nom de ʿAmm apparaît dans les invocations d’une titulatures40. C’est la région de l’actuel wādī Tuban
inscription d’époque sabéo-raydānite, al-Dawmar 1  /  4  ; voir
aussi les quatre anthroponymes théophores composés avec
au nord de ʿAdan, et probablement celle de
ʿAmm. Cette inscription, qui avait été découverte et publiée sans territoires plus à l’ouest jusqu’au détroit de Bāb
photographie par Aḥmad Luṭf al-ʿAṭṭāb, a été citée dans Robin al-Mandab.
1995, p. 226-227. La Mission Qatabān l’a retrouvée en 1996 ; il est
possible d’en améliorer la lecture et l’interprétation :
1 Ḥywm Yhws²ʿ w-bny-hw Tbʿkrb w-S¹ʿdʿm w-L[ḥ]=
2 (y)ʿm w-ʾws1ʿm w-Mʿdʿm bny ḏ-ʿgbm hfʿlw w-wqṭ w-hqs2bn
3 w-br’ kl fʿl w-tḥẓt mʾgl-hmw Yhs²fq b-rdʾ w-tḥrg ʾ(s²)= 35. Pour les mukarribs, voir ʿAqabat Buraʿ 1 (PalAv B1) ; MuB 673 = CSAI I,
4 ms¹-hmw w-mnḍḥt-hmw w-ʾl-hmw ʿm ʾḥrmn bʿl ʿgbm w-ʿdwt 18 (Hajar Kuḥlān, porte Saqrū, PalAv B1) ; Pirenne-Ḥuwaydar 1 =
5 w-b s2ym-hmw S¹ẖrn bʿl Dʿyrm w-Gbn w-b-rdʾ w-tḥrg ʾ= CSAI I, 19 (PalAv B1) ; RES 3550 = CSAI I, 21 (Mablaqa, PalAv B1) ;
6 (m)rwʾ-hmw ʾmlk S¹b’ w-ḏ-Rydn w-b-rdʾ s²ʿb-hmw S²ʾ= RES 3880 = CSAI I, 26 (Hajar Kuḥlān, enceinte, PalAv B1) ; RES 4328 =
7 [...]wkʿ w-b-rdʾ w-mqymt w-ʾẖyl ʾdym-hmw (ʾʾ).[???] CSAI I, 28 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B1) ; TC A = CSAI I, 1093 (Ḥayd ibn
8 [ḥwrw] hgrn ʿgbm w-bnw ḏ-ʿgbm-f-.[... ... ...] ʿAqīl, —). À ces sept textes, il faut ajouter CIAS 47.11/b2 = CSAI I, 5
«  Ḥaywum Yuhawshaʿ et ses fils, Tabaʿkarib, Saʿdʿamm, La[ḥay](2) (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw ; PalPir E2-E3, PalAv B1), Ja 405 =
ʿamm, Awsʿamm et Maʿdīʿamm, banū dhu-ʿAgībum, ont fait, creusé, CSAI I, 9 (jabal Murja, Shiʿb al-Dhaqab, PalAv B1) et MQ-Ḥinū
édifié,(3) et construit tout le gros-œuvre et la finition de leur bassin ʾl‑Zurayr 1 = CSAI I, 14 (PalAv B1), où le souverain a le titre de roi.
Yuhashfiq. Avec l’aide et l’autorité de leurs divinités (4) tutélaires et 36. Sur Awsān, voir en dernier lieu Prioletta 2013, p. 127.
protectrices, de leur dieu ʿAmm Aḥrumān maître de ʿAgībum et de 37. RES 3945 / 11 : Kḥd ḏ-Ḥḍnm, mentionné avant les villes de Shayʿān
ʿIdwat,(5) avec leur patron Sakhrān maître de Daʿīrum et de Gubbān, et ʿUbarat, semble se situer entre Radmān et Miswara. On peut de
avec l’aide et l’autorité de leurs sei(6)gneurs, les rois de Sabaʾ et de fait identifier Ḥḍnm avec Ḥaḍnān (al-Hamdānī, Ṣifa, p.  94  /  25),
dhu-Raydān, avec l’aide de leur tribu S²ʾ(7)[...]wkʿ et avec l’aide, les nom de deux wādīs de Radmān.
moyens et les énergies de leurs clients ʾʾ[.](8)[.. habitants] de la ville 38. RES 3688 / 2, 6.
de ʿAgībum. Quant aux banū dhu-ʿAgībum, ils [... ... ...] » 39. RES 3945 / 13. On y trouve le wādī ʿIrmā (RES 3945 / 8 : ʿrmw ḏt-
Dimensions : hauteur 41 cm ; largeur 83 cm ; hauteur des lettres, Kḥd). La localisation est confirmée par le fait que, aujourdʾhui,
4 à 5 cm (l. 1). al-Sawṭ (dialecte al-Ṣawṭ) est le nom du haut plateau à l’est des
Le jabal al-Dawmar est une montagne d’accès difficile, à l’est du wādī Jirdān et ʿIrmā.
jabal Rayma, non loin de Madīnat al-ʿAbīd / Madīnat al-Sharq, à 40.  La graphie régulière est Tbnw ; Tbn se trouve uniquement dans
60 km environ à l’est-nord-est de Bayt al-Faqīh. TC A = CSAI I, 1093.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 27

Fig. 1 – L’inscription d’al-Dawmar, Hajar al-Dhahānī (Rayma).


[Mission Qatabān, C. J. Robin]

— Yarfaʾ (Yrfʾ), mentionné dans deux titulatures — Radmān (Rdmn)42 : c’est la commune dont Waʿlān
seulement 41. Yarfaʾ est probablement le nom (aujourd’hui al-Miʿsāl) est le centre, à mi-chemin
qatabānite des régions côtières le long de la mer entre Radāʿ et al-Bayḍāʾ. À l’époque de Yathaʿʾamar
Rouge au nord du détroit de Bāb al-Mandab ou, Watār (fin du viiie siècle avant l’ère chrétienne),
si l’on préfère, de la Tihāma yéménite méridio- Radmān ne dépendait pas de Qatabān, mais apparte-
nale. L’expression « tout Yarfaʾ, ses Gens du Sud nait à la coalition communale appelée « descendance
et ses Gens du Nord » (ʿAqabat Buraʿ 1) suggère de ʿAmm » (wld ʿm) (ci-dessous III.A.a).
qu’il s’agit d’un vaste territoire, s’allongeant du — Ilīmalak (ʾlmlk) : al-Ḥasan al-Hamdānī mentionne
nord au sud. Par ailleurs, le nom de Yarfaʾ est dans la descendance de Ruʿayn (tribu ḥimyarite
mentionné entre Ashʿarān (arabe al-Ashʿar) et dont le territoire peut être situé à l’est et au
Dhakhrān (arabe Dhakhrān, fraction d’al-Ashʿar) sud-est de Ẓafār43) trois éponymes correspondant
dans le récit d’une campagne lancée par les à des noms de cette liste : Ilīmalak, Yaḥīr et Bakīl44.
Sabéens contre divers groupes du versant C’est un indice pour localiser ces trois communes
occidental du Yémen entre 210 et 225 de l’ère dans la zone entre Radmān et Dhamār. Il paraît
chrétienne : il en résulte que Yarfaʾ est alors selon vraisemblable que l’arabe al-Amlūk est une
toute vraisemblance une fraction d’al-Ashʿar. transposition du sudarabique Ilīmalak (dont la
vocalisation est hypothétique).
En dehors des titulatures, un seul texte (cité
ci-dessus) contient une énumération de régions
appartenant au royaume. Ce sont : 42.  Sur Radmān, voir en dernier lieu Prioletta 2013, p. 126-127.
43. Al-Hamdānī, Ṣifa, p. 101.
44. Al-Hamdānī, Iklīl 2, p. 336 / 6-7 : « al-Ḥārith b. Shuraḥbīl engendra
Ayman, Yaḥīr, Dalāl et al-Amlūk (Amlūk de Ruʿayn) », fa-awlada ʾl-
Ḥārith b. Shuraḥbīl (b. al-Ḥārith b. Zayd b. Yarīm dhū Ruʿayn) : Ayman
wa-Yaḥīr [corriger ainsi Yḥbr  ; ce même nom est correctement
41.  ʿAqabat Buraʿ 1 (PalAv  B1)  ; RES  4328 = CSAI I, 28 (Ḥinū ʾl-Zurayr, ponctué p. 347 / 6-348 / 1] wa-Dalālan wa-ʾl-Amlūk, Amlūk Ruʿayn ;
PalAv B1). Il est douteux qu’il faille ajouter un sixième nom en se p. 340/1-2 : « Munabbih b. Ḥajīr engendra Bakīl, Khāw [un village
fondant sur RES 3550 = CSAI I, 21 (Mablaqa, PalAv B1) qui comporte à 4 km à l’est de Yarīm], Bard et Thumāma, quatre individus fils
un terme illisible entre Kaḥad et Dahasum : w-Kḥd .(ʿ)(..)d w-Dhs¹m. Il de Munabbih  », fa-awlada Munabbih b. Ḥajīr (b. Qāwil b. Zayd
s’agit sans doute d’une erreur du lapicide qui semble avoir écrit une b. Nāʿita b. Shuraḥbīl b. al-Ḥārith b. Zayd b. Yarīm dhū Ruʿayn) : Bakīl
seconde fois w-Kḥd, plus ou moins bien effacé ensuite. wa-Khāwan wa-Bardan wa-Thumāma, arbaʿat nafar banī Munabbih.
28 • I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN

— Maḍḥàm (Mḍḥym)45 : c’est la commune dont Ḥaṣī découverte. En sens inverse, les premières
est le centre, à une quinzaine de kilomètres à l’est manifestations d’autonomie ou d’indépendance
d’al-Bayḍāʾ. Cette commune fournit de la main semblent apparaître à Awsān dès le iie siècle avant l’ère
d’œuvre pour l’aménagement de la passe de Buraʿum chrétienne. On connaît au moins cinq rois, les trois
(Brʿm) que réalise le mukarrib Yadaʿʾab Dhubyān fils derniers se succédant de père en fils :
de Shahr (ci-dessous IV.A, titulature no 69)46.
— Yaḥīr (Yḥr) : ce pourrait être la région de Radāʿ. Voir — [.....]m *Zayḥaman Ilīsharaḥ (...]m Zyḥmn ʾls2rḥ mlk
ci-dessus (dans la notice consacrée à « Ilīmalak »), le ʾws¹n)52,
Yaḥīr qu’al-Hamdānī mentionne dans la descendance — ʿAmmīyathaʿ Ghaylān Gusham (ʿmyṯʿ Ḡyln Gs2m ml[k]
de dhū Ruʿayn. À l’époque de Yathaʿʾamar Watār (fin ʾws¹n)53,
du viiie  siècle avant l’ère chrétienne), Yaḥīr ne — Yaṣduqʾīl Fāriʿum fils de Maʿdīʾīl (Yṣdqʾl Frʿm mlk ʾws¹n
dépendait pas de Qatabān, mais appartenait à la bn Mʿdʾl)54,
coalition communale appelée « descendance de — Maʿdīʾīl *Salḥīn fils de Yaṣduqʾīl (Mʿdʾl S1lḥn bn Yṣdqʾl
ʿAmm » (wld ʿm) (ci-dessous III.A.a). mlk ʾws¹n)55,
— Bklmyw (duel de Bakīlum) de Th(3)[… …]tān et Bklnhn — Yaṣduqʾīl Fāriʿum *Sharaḥʿat fils de Maʿdīʾīl Salḥīn
(duel de Bakīlum à la forme déterminée) : on doit (Yṣdqʾl Frʿm S2rḥʿt mlk ʾws¹n bn Mʿdʾl S1lḥn mlk ʾws¹n)56.
avoir ici mention de Bakīlum, la commune de
Maryamatum, et sans doute d’autres communes On ne saurait dire si le premier de ces rois est
homonymes  ; une Bakīl est effectivement identique à l’Ilīsharaḥ fils de Yaṣduqʾīl, attesté sans
mentionnée par al-Hamdānī dans la descendance titre sur le socle d’une statuette de pierre57, et au roi
de dhū Ruʿayn (voir ci-dessus, la notice consacrée dont on a une monnaie aux types qatabānites, avec
à « Ilīmalak »). La lettre Ṯ[… de w-Bklmwy-ḏ-Ṯ[… la légende ʾls²[… qu’on peut dater vers 50 avant l’ère
pourrait être la consonne initiale de Ṯt, aujourd’hui chrétienne (ci-dessous III.C.2). Quoi qu’il en soit, tous
Thāt, une riche vallée à une dizaine de kilomètres ces rois paraissent antérieurs au début de l’ère
à l’ouest-nord-ouest de Radāʿ 47. chrétienne.
À Ḥimyar (comme le montrent le monnayage et
On peut enfin mentionner que les princes de les inscriptions des princes dhu-Raydān) et dans les
Maḍḥàm qui réalisent l’aménagement de la passe de communes de Maḍḥàm, Radmān et Khawlān du Sud,
Buraʿ pour le compte du mukarrib Yadaʿʾab Dhubyān les premières preuves d’autonomie ne semblent pas
fils de Shahr commandent « la commune Ruʿnān » antérieures au milieu du ier siècle avant l’ère chrétienne.
(s²ʿbn Rʿnn, en arabe Ruʿayn) qui dépend donc de En un mot, les données qatabānites suggèrent que
Qatabān48. Le territoire de cette commune semble se les territoires occidentaux sont perdus vers la fin du
trouver alors non loin de la région du jabal al-ʿAwd49. iiie siècle tandis que les données locales, sauf à Awsān,
Dans le courant du iie siècle avant l’ère chrétienne, ne révèlent l’émergence de pouvoirs locaux que vers
tous ces territoires ont déjà échappé au contrôle de le milieu du ier siècle avant l’ère chrétienne.
Qatabān. Leur mention se trouve dans les titres Malgré la perte des territoires occidentaux, des
qatabānites jusqu’au stade paléographique réseaux commerciaux se maintiennent comme le
qu’Alessandra Avanzini appelle B1 (ve-iiie siècle avant montrent l’existence de colonies de gens de Haribat
l’ère chrétienne). Au stade paléographique B2 (iie et (aujourd’hui Ḥinū ʾl-Zurayr) et de Maryamat um
début du ier siècle avant l’ère chrétienne50) et C (de la
fin du ier s. avant au début du iie après51), les mukarribs
et les rois ne citent plus ces dépendances.
Dans ces territoires, aucune inscription qatabānite
postérieure au stade paléographique B1 n’a été
52. CIAS F59/s4/49.10 no 2 = CSAI III, 16 (—, PalAv C).
53. CIAS F59/s4/49.10 no 1 = CSAI III, 15 (—, PalAv C).
45.  Sur Maḍḥàm, voir en dernier lieu Prioletta 2013, p. 127-128. 54. CIAS F58/s4/49.10 no 1 = CSAI III, 12 (—, PalAv C) 
46. ʿAqabat Buraʿ 1 / 5 (PalAv B1) ; ʿAqabat Buraʿ 2 / 2 (PalAv B1). 55.  CIAS  F58/s4/49.10 no  2 = CSAI  III, 13 (—, PalAv  C)  ; voir aussi
47. Voir la Carte 2, p. 610 ; la carte Robin & Brunner 1997, F8. Le nom UAM 266 = CSAI III, 11 (—, PalAv C), sans patronyme ; CIAS 49.12/
de Thāt est attesté dans ḏ-Ṯt, lignage (Ja 661 / 1 et Sadd Maʾrib 5 = f1 no 1 = CSAI III, 7 (—, PalAv C) (...]nt Mʿdʾl mlk ʾws¹n).
CIH  541  /  86)  ; ḏ-Ṯt w-Rdʿ, commune (Gajda-Quṣayr  1  /  8, dans 56.  CIAS  F58/s4/49.10 no  3 = CSAI  III, 14 (—, PalAv  C). Voir aussi
Raydān 8). RES 4277 (sans patronyme)  ; CIAS 49.10/o1 no  1 = CSAI III, 2 (—,
48. ʿAqabat Buraʿ 2 / 3 (PalAv B1). PalAv C), CIAS 49.10/o1 no 2 = CSAI III, 3 (—, PalAv C), CIAS 49.10/
49. RES 3858 = CSAI I, 203 / 4 (PalPir C4, PalAv B1). o1 no 3 = CSAI III, 4 (—, PalAv C), CIAS 49.10/o1 no 4 = CSAI III, 5, CIAS
50. Voir Shahr Hilāl Yuhanʿim fils de Yadaʿʾab, IV.A, titulature no 38. 49.10/p2 no 1 = CSAI III, 6 (—, PalAv C), CIAS 96.51/o1/R71 = CSAI III,
51. Voir [Shahr Ya]gill Yuhar[gib] fils de Hawfāʿamm Yuhanʿim, IV.A., 9 (—, PalAv C) et RES 461 où le dieu Waddum remplace le patronyme.
titulature no 49. 57. CIAS F59/s4/49.10 no 5 = CSAI, III, 19, PalAv C, ʾls²rḥ bn Yṣdqʾl.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 29

(aujourd’hui al-ʿĀdī) à Ẓafār, capitale de Ḥimyar58, et ʿls³n, les Minéens et dhu-(2)ʿṯtm, propriétaires des champs
à Shukaʿum, capitale de Yuhanṭil59. de Śadw »67.
L’hypothèse que la ville de Tamnaʿ a contrôlé un On devine encore la présence d’Amīrites de
vaste territoire est confirmée par d’autres indices. Nagrān, même s’ils ne sont pas mentionnés de façon
Deux grandes ordonnances royales gravées dans la explicite. Le sanctuaire dédié à dhu-(ʾl)-Samāwī, le
porte *dhu-Śadw énumèrent une liste de grand dieu d’Amīrum, à Tamnaʿ (voir III.2.b.3), devait
co-signataires60. On y relève notamment le nom de être fréquenté principalement par des Amīrites,
notables issus de Radmān61 et de Maḍḥàm 62. même si des Qatabānites participaient sans doute à
Les dédicaces trouvées à Tamnaʿ et les stèles certains rites. Les relations entre Qatabān et Amīrum,
funéraires de la nécropole voisine conservent elles cependant, n’ont pas toujours été paisibles : une
aussi le nom de personnages qui appartenaient à guerre victorieuse est évoquée par le souverain qui
Maʿāhir, le lignage dirigeant de Radmān63. construit le temple Bayḥān après que ʿAthtar Nawfān
L’origine provinciale de certains résidents de et les divinités de S¹qmtm l’aient aidé à « écraser le
Tamnaʿ peut être suggérée par les divinités invoquées. Ḥaḍramawt et Amīrum »68.
C’est le cas des auteurs de BA = CSAI I, 41 (Hajar Kuḥlān, Enfin, on devait trouver à Tamnaʿ, tout au moins
PalAv C), qui commémorent la construction d’une tour à l’époque hellénistique, des Hagarites (ou
dans le district *dhu-Mabraqum (dans les environs de Gerrhéens) du golfe Arabo-persique puisqu’un
Tamnaʿ, mais non localisé) et confient cette tour à : sanctuaire était consacré à leurs divinités (voir
« ʿAthtar dhu-S¹ʾll, ʿAmm dhu-Mabraqum, leurs divinités ci-dessous II.B.c.3).
et dhāt (7) Ḥimyam dhāt ʾdhnm  ». Or ces divinités
semblent propres à la commune de Sufārum 64.
Il faut enfin rappeler quelques mentions d’étrangers D. La fin de Tamnaʿ
à Tamnaʿ, d’abord des Minéens du Jawf. Une inscription
commémore la construction d’une tombe par « Awsʾīl L’histoire de Tamnaʿ se confond en grande partie
fils de Laḥayʿathat dhu-Rwyn, chef des Minéens à Tamnaʿ, avec celle du royaume de Qatabān : il n’a pas semblé
et les Minéens résidents à Tamnaʿ »65. utile d’énumérer ici les données qui se rapportent
La Stèle du Marché qui réglemente les échanges d’abord au royaume de Qatabān (voir le troisième
s’applique « aux Qatabānites, aux Minéens et aux chapitre de cette contribution). Pour donner un
habitants de Tamnaʿ »66. L’ordonnance royale RES 3854 exemple, si on s’interroge sur les débuts de Tamnaʿ,
= CSAI I, 202 concerne de même « la commune Qatabān, sans doute peut-on citer quelques inscriptions
archaïques au contenu très maigre, qui ont été
trouvées dans la ville. Mais ces inscriptions, qui nous
apprennent peu de chose, sinon le nom d’un souverain
58. Voir MuB 554 = CSAI I, 147 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv C) et Ry 497 = ou d’une divinité, sont également les plus anciennes
CSAI  I, 61 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv  C) pour Haribat  ; et Ja  2858 = inscriptions qatabānites.
CSAI II, 6 (al-ʿĀdī, PalAv C) et FB-Ḥawkam 3 (al-ʿĀdī, PalAv C) pour Il a cependant paru souhaitable de traiter ici de la
Maryamatum.
fin de la ville. Deux raisons justifient ce parti. La
59. Voir al-ʿĀdī 21 (PalAv C) pour Maryamatum. On peut encore ajouter
que les villes de Tamnaʿ et de Śawām possèdent un sanctuaire première est que l’abandon de Tamnaʿ est une donnée
consacré à dhu-(ʾl)-Samāwī, le grand dieu de Nagrān (CIAS cruciale pour la compréhension des vestiges de la ville,
47.11/p 8 no1 = CSAI  I, 126, PalAv  C  ; Sharʿabī-al-Sawā  1)  : elles qui n’a plus été réoccupée depuis lors, sinon par un
seraient donc associées l’une et l’autre au réseau commercial
petit village apparemment de date récente. La seconde
dont Nagrān est le centre.
60. RES 3878 = CSAI I, 204 / 14-21 et RES 3566 = CSAI I, 208 / 24-35. est que cette étude, qui a été rédigée après la mort
61. Laḥayʿathat Maʿāhir (RES 3878 = CSAI I, 204 / 16) ; […..] b. Maʿāhir d’Alessandro de Maigret, conduit à abaisser de quelque
(RES 3878 = CSAI I, 204  / 17). 70 ans les dates que ce dernier avait retenues : il était
62. Hawfāʿamm dhu-Haṣbaḥ (RES 3878 = CSAI I, 204 / 18).
donc nécessaire de développer les arguments
63. BM 141604 (Ḥbbt (2) Mʿhr) ; Ja 872 = CSAI I, 103 (ʾbyṯʿ bnt ʾbydʿ Mʿ (2)hr) ;
Ja 252 = CSAI, I, 511 (Zʾydm (2) Mʿhr) ; Ja 253 = CSAI, I, 512 (Ys²rḥm (2) conduisant à cette révision.
Mʿhr) ; Ja 254 = CSAI, I, 513 (S¹ʿdʾl Mʿhr) ; Ja 255 = CSAI, I, 514 (ʿmḏẖr
bn Mʿhr) ; Ja 256 = CSAI, I, 515 (Ḍbʿ ḏt (2) Mʿhr) ; Ja 398 = CSAI, I, 620
(ʿmḏẖr bn Mʿhr)  ; MIFT  00/70 = CSAI, I, 764 (ʾbnʿm (2) Mʿhr Br[.])  ;
Ry 369 = CSAI, I, 945 (ʾmynt Mʿhr). Des membres du lignage Maʿāhir
commémorent également l’édification d’une demeure à Haribat
(aujourd’hui Ḥinū ʾl-Zurayr) : ATM 873.
64. Robin 2012 a, p. 357-358.
65.  ʾws¹ʾl bn Lḥyʿṯt ḏ-Rywn kbr Mʿnm b-Tmnʿ w-Mʿnm bkl Tm(2)nʿ (VL  9 = 67. s²ʿbn Qtbn w-ʿls³n w-Mʿnm w-ḏ-(2)ʿṯtm ʾbʿl ẓrwb S³dw. La signification de
CSAI I, 72, Hajar Kuḥlān, PalAv B ?). ʿls³n et dhu-ʿṯtm n’est pas élucidée.
66.  bn Qtbn (11) w-bn Mʿnm w-bn ḥ(12)wr Tmnʿ (RES  4337 B = CSAI I, 205, 68. mẖḍ Ḥḍrmt w-ʾmrm (RES 4932 = CSAI I, 31, Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
Hajar Kuḥlān, PalAv B1). Voir IV.A, titulature no 24.
30 • I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN

a. La fin de Tamnaʿ et la fin de Qatabān schéma un peu plus complexe, supposant une
destruction sévère, puis une réoccupation sporadique
La conviction que l’abandon de Tamnaʿ précède la qui s’achève lors d’une nouvelle destruction
fin de Qatabān s’est progressivement imposée dans entraînant un abandon définitif. Alessandro de
les années 1950 et 1960, après les premières Maigret date la grande destruction vers 50 de l’ère
publications relatives aux fouilles états-uniennes et chrétienne et l’abandon définitif avant 150 (voir
la découverte des inscriptions mentionnant le roi Tabella  1, p.  203). La nouvelle chronologie des
Nabaṭum Yuhanʿim. derniers rois de Qatabān que nous proposons dans
Dans un premier temps, les fouilleurs états-uniens cette contribution conduit à des dates un peu plus
n’avaient pas distingué les deux événements. Ils basses : vers 140 (ou peut-être dans les décennies
s’étaient contentés de fonder leur chronologie sur précédant 140) pour la grande destruction de Tamnaʿ
l’hypothèse que Qatabān était déjà désertée en 24 et une date antérieure à 205 pour l’abandon définitif.
avant l’ère chrétienne, puisque les relations de
l’expédition du Romain Aelius Gallus en Arabie
méridionale ne mentionnaient pas Qatabān. William b. Le roi Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ,
Foxwell Albright proposait une date proche de 50 dernier roi attesté à Tamnaʿ
avant l’ère chrétienne pour « la destruction de Timnaʿ
et la fin de l’indépendance qatabānite » (1950, p. 13). Parmi les rois dont on relève la mention dans les
Après les études de matériel de Berta Segall (1958) inscriptions provenant de Tamnaʿ, le plus récent est
et surtout de Howard Comfort (1958), le même Albright très probablement Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ (ci-dessous
abaissait à une date située entre 10 et 20 de l’ère IV.A, titulatures no 40 et 41).
chrétienne la « destruction définitive de Tamnaʿ » Une inscription découverte in situ par les fouilleurs
(Albright 1958, p. 4). états-uniens, dont ce roi est l’auteur, commémore
En 1961, Jacqueline Pirenne critiquait sévèrement des aménagements dans l’une des habitations
la reconstruction chronologique des archéologues proches de la porte dhu-Śadw de Tamnaʿ :
états-uniens et proposait une chronologie
radicalement différente, distinguant clairement la Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ roi de Qatabān a édifié en pierre
fin de Tamnaʿ datée vers 200 de l’ère chrétienne et et (2) refait à neuf le palais Yāfiʿum, ses deux cours et (3)
celle de Qatabān vers 250 (1961, tableau dépliant en son mṣdq pour ses deux servantes, Gʿmmt et sa fille
fin de volume). Rathadat Dharḥān, et (pour) leurs gens, en pleine
Elle entendait par « fin de Tamnaʿ » le moment où propriété, à Tamnaʿ, avec l’assentiment de Anbī
la ville avait perdu son statut de métropole,
S²hr Hll Yhqbḍ mlk Qtbn s¹ʿs²q w-(2)s¹qs²b bytn Yfʿm w-ṣrḥt-
manifestement à la suite d’un événement tragique,
s¹ww w-mṣdq-s¹ (3) l-ʾmt-s¹ww Gʿmmt w-bnt-s¹ Rṯdt Ḏrḥn
probablement une guerre ayant entraîné une
w-ḏ-ʿḏ(4)r-s¹my ẓrbm b-Tmnʿ b-ḥg ʾnby
destruction générale et l’extermination de la population.
Même si des tentatives de réinstallation pouvaient être (Ja 2826 = CSAI I, 48, Hajar Kuḥlān, PalAv C).
observées, elles n’avaient pas à être prises en compte
parce qu’elles n’avaient pas de conséquences durables : Le palais Yāfiʿum (voir ci-dessous II.C.d) n’était pas
le dépérissement était désormais inexorable du fait de destiné au roi lui même, mais à deux femmes, qui le
conditions moins favorables. reçoivent en pleine propriété.
L’hypothèse que l’abandon de Tamnaʿ précédait Toujours à Tamnaʿ, une seconde mention du roi a
la fin de Qatabān s’est imposée depuis lors. La capitale été trouvée lors des fouilles états-uniennes du Grand
du dernier roi de Qatabān, Nabaṭum Yuhanʿim, est Monument. Elle apparaît dans les invocations à la fin
apparemment dhu-Ghaylum (aujourd’hui Hajar b. d’un texte fragmentaire :
Ḥumayd) et non Tamnaʿ. À dhu-Ghaylum, on trouve
alors des monuments — avant tout le grand temple [… … …] (2) [ …]… et avec leur divinité protectrice
du dieu ʿAmm et le palais royal — qui portent le même ʿ[… …](3)[.., avec ]ʿAmm dhu-Rḥbw, et avec [leur
nom que ceux de Tamnaʿ, comme si Nabaṭum avait seigneur] (4) [Shahr] Hilāl Yuhaqbiḍ roi de [Qatabān]
recréé dans une nouvelle capitale les monuments
emblématiques (sans doute ruinés et abandonnés) 1 [... ... …]
de l’ancienne. Par ailleurs, une expédition militaire 2 [..]rn w-b-mnḍḥ-s¹m ʿ[……]
sabéenne dans « la région de Tamnaʿ » suggère que
la ville n’est plus qu’un repère toponymique.
3 [. w-b ]ʿm ḏ-Rbḥw w-b-[mrʾ-s¹m]
Les fouilles conduites à Tamnaʿ par la mission 4 [S²hr ]Hll Yh(q)bḍ mlk [Qtbn]
italo-française conduisent à faire l’hypothèse d’un (TT1 100, Hajar Kuḥlān, Grand Monument, PalAv C).
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 31

Le même souverain est encore mentionné dans les Si le règne de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ a connu deux
invocations à la fin d’un autre texte fragmentaire de phases successives, sa durée n’a pas été très brève :
provenance inconnue, conservé au Musée de ʿAdan : nous lui attribuons une vingtaine d’années.
Pour dater les inscriptions de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ,
[Un Tel a dédié à Telle Divinité… … … et avec l’aide qui appartiennent toutes au groupe paléographique C,
(1)
et le commandement de leurs seigneurs Shahr on peut se fonder sur quatre observations contextuelles.
Hilāl] Yuhaqbiḍ roi de Qatabān et [ses deux] frères (2) 1.  Une série de sept rois se succédant de façon
[X et Y fils] de Hawfāʿamm Yakhal et leurs fils roi(3)[s héréditaire, que nous appelons «  dynastie de
de Qatabān. A confié Un Tel à Telle Divinité ]sa Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim », peut être recons-
statuette contre toute personne malveillante (qui truite dans la phase finale de l’histoire de Tamnaʿ
voudrait l’enlever) de son emplacement (voir ci-dessous III.C.a.1). Il est probable que le
règne de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ n’interrompt pas
-1 [… … … w-b rdʾ]= cette série, mais se situe soit avant soit après.
1 [w-tḥrg ʾmrʾ-s¹m S²hr Hll] Yhqbḍ mlk Qt(bn) w-ʾ(ẖ-s¹)[ww] 2. Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ associe au trône toute sa
2 [….. … w-... … bnw] Hwfʿm Ykhl w-bn-s¹m ʾ(ml)= parentèle comme seul le fait Warawʾīl Ghaylān
3 [k Qtbn rṯd … ... ](ṣ)lmt-s¹ bn ms¹nkrm bn brṯ-s¹ Yuhanʿim : on peut donc supposer que l’un des
(CIAS 95.11/o1, no 1 = CSAI 169, —, PalAv C). deux rois imite l’autre et que les deux sont très
proches dans le temps.
La longueur de lacune peut être évaluée à la ligne 3. 3. Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ est probablement le Shahr
Elle compte au moins 19 caractères : après l’invocation Hilāl père de Nabaṭum Yuhanʿim, le dernier roi connu
au roi, il y avait certainement une demande de protec- de Qatabān (après l’abandon de Tamnaʿ) (voir
tion comprenant, avant le mot « statuette », le verbe ci-dessous III.B.a-d ; IV.A, titulatures no 13 et 14).
rṯd, le nom du dédicant et un théonyme (comparer 4. Enfin, Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ est probablement le
avec Cox 4, —, PalAv B). roi qui frappe la monnaie au nom de Shahr Hilāl69.
La restitution de ʾmlk aux ll. 3-4 peut surprendre Ces diverses observations permettent de situer
parce que le titre de « roi » n’est jamais mentionné le règne de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ après la dynastie
deux fois dans les titulatures de Qatabān. On de Warawʾīl et juste avant le règne de Nabaṭ um
observera cependant que, dans un texte, on relève Yuhanʿim qui ne règne plus à Tamnaʿ : il peut donc
une formule assez comparable à la nôtre, même si être considéré comme le dernier roi de Qatabān
elle est plus concise : « le roi Wrwʾl et les rois de attesté dans cette ville.
Qatabān », (mlkn) Wrwʾl w-ʾmlk Qtbn (CIAS 47.82/j1 =
CSAI I, 207, al-Ḥinū, PalAv C).
Dans les deux derniers textes (TT1  100 et c. La date approximative
CIAS  95.11/o1, n o  1), le nom du roi Shahr Hilāl de la grande destruction de Tamnaʿ,
Yuhaqbiḍ est sans doute en partie restitué, mais c’est vers 140 de l’ère chrétienne
de façon raisonnablement assurée parce que, à
Qatabān, l’épithète Yuhaqbiḍ n’est attestée que dans Nabaṭum Yuhanʿim est le seul roi de Qatabān dont
le nom de ce roi. L’examen de la graphie ne s’oppose le règne soit assez précisément daté, vers 140-170 de
pas à ces restitutions  : ces deux textes, comme l’ère chrétienne. Il est aussi le dernier connu.
Ja  2826, appartiennent au style C d’Alessandra De son règne, on possède trois inscriptions qui
Avanzini, celui des élégantes inscriptions des proviennent toutes les trois de dhu-Ghayl um
derniers rois de Tamnaʿ. (aujourd’hui Hajar Ibn Ḥumayd). Dans cette ville, il
Si on accepte les restitutions proposées et ajoute divers aménagements à un palais qui s’appelle
l’hypothèse que les trois inscriptions se rapportent Ḥarīb, comme celui de Tamnaʿ. Toujours à dhu-Ghaylum,
au même roi, on peut distinguer deux titulatures, qui il est mentionné dans deux dédicaces provenant de
correspondent probablement à deux phases du règne : deux lieux saints (mḥrm) différents. L’un de ces deux
— Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ roi de Qatabān lieux saints est dédié à ʿAmm dhu-*Diwānum et s’appelle
— Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ roi de Qatabān et ses frères Ḥaṭabum, comme celui de Tamnaʿ. Ces observations
[X et Y fils] de Hawfāʿamm Yakhal et leurs fils roi[s ont conduit à supposer que dhu-Ghaylum avait remplacé
de Qatabān] Tamnaʿ comme capitale de Qatabān (voir II.B.b.1).
Seule la seconde titulature donne l’ascendance de
Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ : Hawfāʿamm Yakhal, personnage
inconnu par ailleurs. La mention de cet ascendant
dans la titulature ne signifie pas nécessairement que 69. Huth 2010, p. 126-127, no 381, après 65 de l’ère chrétienne [?] ; ci-
ce dernier ait effectivement régné. dessous III.C.c.2.
32 • I. TAMNAʿ, CITÉ ROYALE DE QATABĀN

Le règne de Nabaṭum est manifestement une brève héréditaire peut être reconstruite à cheval sur le
survivance après le cataclysme qui a conduit à ier siècle avant l’ère chrétienne et le ier siècle après.
abandonner Tamnaʿ. On peut observer que les Nous l’appelons la « dynastie de Warawʾīl Ghaylān
inscriptions du règne de Nabaṭum n’ont plus la qualité Yuhanʿim ». Le règne de Shahr Hilāl vient ensuite
formelle de celles des dynasties précédentes, comme (III.C.a.1).
si le savoir-faire des lapicides de Tamnaʿ s’était perdu. Le premier problème réside dans la datation des
On peut encore noter que Nabaṭum porte un nom qui rois de cette dynastie. Le meilleur argument réside
n’était pas attesté précédemment dans l’onomastique dans les monnaies. Elles permettent de distribuer ces
royale ; il en va de même que son fils Marthadum 70. sept souverains entre 75 avant l’ère chrétienne et 75
Nabaṭum Yuhanʿim se prétend le fils de « Shahr après (avec un glissement possible de deux à trois
Hilāl ». Il s’agit manifestement de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ décennies dans un sens et dans l’autre) (III.C.c.2).
(voir IV.A, titulature no 41), un roi qui se situe à l’extrême Un second problème se pose : le roi Shahr Hilāl
fin de l’histoire de Tamnaʿ comme nous venons de le Yuhaqbiḍ règne-t-il immédiatement après la dynastie
voir. Les autres « Shahr Hilāl » ne sont pas de bons de Warawʾīl ou bien faut-il situer à ce moment une
candidats à l’identification parce que leurs inscriptions corégence de la même période dont la date précise
appartiennent à des stades paléographiques plus est inconnue : celle de Dhamarʿalī Dhubyān Yuhargib
anciens (IV.A, titulatures no 29-39). fils de Sumhūʿalī Yanūf et de son frère Samharum sans
Si Nabaṭum Yuhanʿim est le fils de Shahr Hilāl titre (titulature no 4). Attestée dans un seul texte à
Yuhaqbiḍ par le sang, le règne de ce Shahr se situe dhu-Ghaylum (aujourd’hui Hajar Ibn Ḥumayd), cette
nécessairement dans les décennies qui précèdent corégence peut être placée entre la dynastie de
140, vers 115-140, ou un peu plus tôt si on suppose Warawʾīl Ghaylān et Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ, après ce
un interrègne. dernier, ou même après Nabaṭum Yuhanʿim. Selon la
Comme nous l’avons vu, Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ solution retenue, la date de la fin du règne de Shahr
commémore des aménagements dans une habitation Hilāl Yuhaqbiḍ peut glisser dans un sens ou dans un
construite sur l’enceinte de la ville, à proximité de la autre de plusieurs décennies. La solution la plus simple
porte dhu-Śadw, à Tamnaʿ. Une telle entreprise se consiste à placer Sumhūʿalī Yanūf et son frère Samharum
conçoit difficilement dans une ville ravagée : elle est entre Warawʾīl Ghaylān et Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ
donc probablement antérieure à la grande destruction. (Tableau 4, p. 72-73), mais elle est hypothétique.
On peut ajouter que le même roi est attesté dans une La date de 140 de l’ère chrétienne environ que
autre inscription de Tamnaʿ. La grande destruction nous retenons pour la grande destruction de Tamnaʿ
interviendrait donc à la fin du règne de Shahr Hilāl est postérieure de 90 ans à celle retenue par
Yuhaqbiḍ soit, de manière approximative, vers 140. Alessandro de Maigret (voir Tabella 1, p. 203)71. Elle
On ne saurait exclure, même si cela paraît peu résulte d’une reconstruction chronologique qui a été
probable, que le patronyme de Nabaṭum soit une fiction progressivement élaborée et qui n’a été achevée
politique, pour renforcer une légitimité incertaine. qu’après la mort de ce dernier. Comme il n’a pas été
Au iie siècle de l’ère chrétienne, c’est une pratique qui possible de confronter les deux points de vue pour
s’observe dans le royaume de Sabaʾ : voir par exemple aboutir à une conclusion commune, il a semblé
les rois Saʿdshamsum Asraʿ et Marthadum Yuhaḥmid qui préférable de publier le texte qu’Alessandro de
se prétendent « fils de Ilīsharaḥ Yahḍub » (Ja 629, Maigret avait rédigé avant sa mort, sans changement,
ci-dessous III.B.c), alors qu’ils sont issus du lignage de et d’indiquer ici ce qui fonde un abaissement de
Gurat (Ja 753 etc.). Cependant, le Shahr Hilāl, dont la chronologie.
Nabaṭum se déclare le descendant, ne peut être que La date de 50 de l’ère chrétienne que propose
Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ : on n’a aucun exemple d’un roi Alessandro de Maigret repose sur une étude de la
se réclamant d’un « père » antérieur de plusieurs stratigraphie et des assemblages céramiques observés
générations. La date de la grande destruction de sur un grand nombre de sites du Yémen, ce qui donne
Tamnaʿ pourrait être alors plus ancienne d’une ou une période relativement précise en chronologie
deux décennies. relative. La conversion en dates absolues se fonde
Il reste à examiner si les dates que nous attribuons principalement sur les céramiques importées,
au règne de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ s’accordent avec notamment la sigillée romaine. Sur les 9 fragments
celles que nous donnons aux souverains antérieurs. trouvés en fouille dans le temple de Athirat, 7 peuvent
Une série de sept souverains se succédant de façon

71. Hermann von Wissmann a proposé successivement 100 de l’ère


70.  Noter cependant que Yuhanʿim, l’épithète de Nabaṭum, est chrétienne (1964, « Genealogische Tafel III a) puis les années 80
traditionnelle. de l’ère chrétienne (Wissmann 1968, p. 13).
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 33

être datés du ier siècle avant ou après l’ère chrétienne Bayḥān. Pour le début du iie siècle, on ne sait rien de
et 2 du iie siècle de l’ère chrétienne (« Il tempio di l’histoire du Ḥaḍramawt.
Athirat » dans ce volume, p. 183-184). Alessandro de Il n’est pas exclu que la grande destruction de
Maigret les attribue à ses phases b et c, c’est-à-dire avant Tamnaʿ soit imputable aux Arabes de la périphérie du
et après la grande destruction. Mais les modestes Yémen. Les incidents avec eux se multiplient à partir
réaménagements de la phase c s’accorde mal avec des du ier siècle avant l’ère chrétienne, notamment dans
importations de produits coûteux. La vraisemblance est le Jawf73. L’inscription Ja 629 qui vient d’être évoquée
que toute la céramique sigillée est antérieure à la grande les signale effectivement dans la région de Tamnaʿ
destruction, dont la date doit être abaissée au iie siècle. vers 150-160. À cette époque, on ne sait pas encore les
La stratigraphie de Hajar ibn Ḥumayd (dhu-Ghaylum) identifier précisément : c’est seulement au iiie siècle
devrait permettre de vérifier si la date proposée pour de l’ère chrétienne que les inscriptions commencent
la grande destruction de Tamnaʿ est exacte. Dans le à leur donner un nom, Kiddat (arabe Kinda) ou
tableau d’Alessandro de Maigret (Tabella 1, p. 203), Madhḥigum (arabe Madhḥij).
la couche supérieure (ou couche A) de Hajar ibn Au xe siècle de l’ère chrétienne, le wādī Bayḥān
Ḥumayd est datée de la « première moitié du iie siècle ». est occupé par la tribu arabe de Murād, comme
Or les inscriptions rapportent que, vers 205, les rois l’indique le savant yéménite al-Ḥasan al-Hamdānī
du Ḥaḍramawt et de Sabaʾ concluent une alliance à dans sa Description de l’Arabie. Il est plausible que
dhu-Ghaylum qui devait être encore occupée à cette l’installation de Murād dans cette zone remonte au
date (voir ci-dessous III.B.f). Il semblerait donc que, vi e siècle de l’ère chrétienne pour le moins : une
si la chronologie relative est bien exacte, il faille fameuse bataille, Razm Malāḥa, a opposé Murād et
abaisser de quelque 50 à 100 ans les dates finales en Hamdān (la grande confédération de tradition
chronologie absolue. sudarabique au nord de Ṣanʿāʾ et dans le Jawf,
pendant les derniers siècles de l’Antiquité) à la veille
de l’Islam74. Entre le iie et le vie siècle, on ne saurait
d. Qui a détruit Tamnaʿ ? dire si Murād ou d’autres tribus arabes se sont déjà
établies dans le wādī Bayḥān.
Les inscriptions sabéennes du Grand Temple de
Maʾrib, peu nombreuses pour les premières décennies
du iie siècle, il est vrai, ne mentionnent ni guerre avec e. Une brève réoccupation
Qatabān ni butin qui aurait été pris lors de la prise de après une destruction
Tamnaʿ. A priori, ce ne sont ni les Sabéens ni les
Ḥimyarites qui ont détruit la ville. Les fouilles conduites à Tamnaʿ mettent en
Le Ḥaḍramawt est un meilleur candidat. Le évidence une réoccupation sporadique après la grande
principal argument réside dans le fait que le wādī destruction de 140 environ. Dans la documentation
Bayḥān est annexé par le Ḥaḍramawt après la épigraphique, un petit détail intriguant va dans le
disparition du royaume de Qatabān. Un texte sabéen même sens. Dans leur fouille du Grand Monument,
précise d’ailleurs qu’un raid, vers 150-160, vise des les chercheurs états-uniens ont trouvé des inscriptions
Ḥaḍramites et des Arabes qui étaient parvenus dans très diverses qui peuvent difficilement provenir d’un
la région de Tamnaʿ, sans doute déjà désertée par les même édifice (ci-dessous II.B.d. « Ḥarīb, demeure de
Qatabānites à cette date (Ja 629 / 33, ci-dessous III.B.b). ʿAthtar, de ʿAmm et de ses autres divinités et siège du
On sait qu’un roi du Ḥaḍramawt qui s’appelle pouvoir royal »). Une explication plausible serait
Yadaʿʾīl ravage le Jawf dans les années 90 de l’ère qu’on a recueilli et rassemblé tous les vestiges
chrétienne (Ja  643 = 643 bis)72. La destruction de d’inscriptions qui se trouvaient dans les sanctuaires
Tamnaʿ pourrait se situer vers cette époque. Mais il de la ville après un événement dramatique.
est évident que ce n’est pas nécessairement le même
souverain qui intervient dans le Jawf et dans le wādī

72. Le roi sabéen qui est mentionné dans ce texte (Karibʾīl Bayān fils 73. Robin 1991, p. 71-88 (« La pénétration des Arabes nomades au Yémen).
de Dhamarʿalī RSR) est daté vers 85-100 de l’ère chrétienne : voir 74. Robin & al-Garoo 2014 (Hmd 5, 34 et peut-être 13). La localisation
Robin 2010 a, p. 375. précise de Razm Malāḥa n’est pas connue.
II. Les monuments de Tamnaʿ mentionnés dans les inscriptions

Christian Julien Robin

De nombreux monuments de Tamnaʿ sont probablement pas la capitale de Qatabān, mais plutôt
mentionnés dans les inscriptions. Ils se divisent en la région de Tamnaʿ ou la personne qui règne à Tamnaʿ.
deux catégories  : ceux que les textes situent Si l’enceinte de Tamnaʿ n’est pas mentionnée dans
explicitement à Tamnaʿ et ceux qui sont cités dans les les incriptions, deux portes de la ville le sont assurément.
inscriptions du site ou des environs. Il est exceptionnel Elles sont construites ou reconstruites par des
que leur localisation soit assurée, que ce soit à souverains de dates très proches, apparemment vers
l’intérieur de la ville ou à proximité. Le plus souvent, les ve-ive siècles avant l’ère chrétienne : on peut supposer
on ne dispose que de leur nom. Aux monuments qu’un réaménagement des accès à la ville a été entrepris
connus par l’épigraphie s’ajoutent ceux qui se alors, peut-être en relation avec celui de l’enceinte,
reconnaissent sur le site. hypothétiquement après une période de crise (III.C.d).

A. L’enceinte de Tamnaʿ et ses portes a. La porte dhu-Śadw

Aucun texte ne commémore la construction de Dhu-Śadw (vocalisation incertaine) est le nom de


l’enceinte de Tamnaʿ. L’inscription sabéenne Ṣirwāḥ la porte monumentale dont il subsiste d’imposants
2 B (RES 3946) / 2 mentionne bien une enceinte en vestiges au sud-ouest du site. Une grande inscription
relation avec Tamnaʿ, mais il ne semble pas qu’il in situ commémore sa constructio Son auteur, « Shahr
s’agisse de l’enceinte de la ville : Ghaylān fils d’Abīshibām, roi de Qatabān et de toute
la descendance de ʿAmm, à savoir Awsān, *Kaḥd,
…]dm ; (Karibʾīl) a muni d’une enceinte Radāʿ et Mayfaʿ [*Dahsum et Tubnā] »75, peut être situé vers le ve ou
dans H̲bʾm ; il a muni d’une enceinte Maḥrathum et les le ive siècle avant l’ère chrétienne, avec une marge
deux périmètres irrigués des deux villes de d’erreur importante.
dhū-Tamnaʿ  ; il a muni d’une enceinte Waʿlān, Pour construire la porte et les deux imposants
Mawthabatum et Kadūr ; et il a rétabli les Fils de ʿAmm bastions (nmr), appelés Ḥmrr et S²ẖb, qui la flanquaient,
dans leurs villes parce qu’ils avaient fait alliance avec le roi Shahr Ghaylān a utilisé de la pierre (ʾbn)76, du
Almaqah, Karib’īl[ et Saba’ ...], calcaire (blq)77, du bois (ʿḍ) et de la brique (mrt)78 :
... ]dm w-gnʾ Rdʿ w-Myfʿ b-H̲bʾm w-gnʾ Mḥrṯm w-ḏhby hgry
(le roi) a construit et refait à neuf toute la construc-
ḏ-Tmnʿ w-gnʾ Wʿln w-Mwṯbtm w-Kdr w-hṯb wld ʿm ʾhgr-hmw
tion et l’aménagement (2) de la porte dhu-Śadw, de
b-ḏt ʾẖww ʾlmqh w-Krbʾl[ w-S¹bʾ …
On considère que, dans ce texte, le mukarrib sabéen
Karib’īl le Grand énumère les villes qu’il a fortifiées 75.  (S²)hr Ḡyln bn ʾbs²bm mlk Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾwsn w-Kḥd [w-Dhsm
durant son règne, entre 700 et 670 environ. Mais, dans w-Tbnw].
l’expression « il a muni d’une enceinte … les deux 76.  Ce terme désigne probablement la pierre la plus abondante
périmètres irrigués des deux villes de dhū-Tamnaʿ » localement, à savoir le granit à Tamnaʿ, mais le calcaire à Yathill
(Barāqish).
(w-gnʾ … ḏhby hgry ḏ-Tmnʿ), il évoque manifestement 77. Sima 2000, p. 293. Sans explication, Alessandra Avanzini traduit
autre chose qu’une enceinte de ville. L’expression est blq par « sandstone » (grès).
d’autant plus obscure que «  dhu-Tamnaʿ  » n’est 78. Sima 2000, p. 300.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 35

ses deux bastions Ḥmrr et S²ẖb en pierre, calcaire, w-ṯfṭ S²hr ʾdm-s¹ ʾrby ḏ-Lbẖ l-sṭr w-ftẖ ḏtn ’sṭrn b-s¹rn Lbẖ
bois et brique [… …] avec la levée d’hommes de w-mḥd-s¹m b-(8)byt ‘m ḏ-Lbẖ b-ḏ-Ḡylm w-b-ẖlfn ḏ-S³dw
Qatabān, et avec ʿAthtar, avec ʿAmm, avec Anbī, avec b-Tmnʿ
dhāt Ṣanatum et avec dhāt Ẓahrān, (RES  3691 = CSAI  I, 199, Hajar Kuḥlān, PalAv B1,
bny w-s¹ḥdṯ kl mbny w-mhlk [ẖ](lf) (ḏ-S³)dw w-nmr-s¹ww
(2) n lignes 7-8).
Ḥmrr w-S²ẖb ʾbn-s¹ w-blq-s¹ w-ʿḍ-s¹ w-mr(t)#[-s¹ ... ...]
— … et (le roi) Shahr a commandé à ses serviteurs les
b-mns²ʾ Qtbn b-ʿṯtr w-b ʿm w-b ʾnby w-b ḏt Ṣntm w-b ḏt Ẓhrn
desservants de ʿAmm de Labakh de faire écrire et
(CIAS 47.11/b2 = CSAI I, 5, PalAv B1). graver cette (4) inscription sur la porte dhu-Śadw à
Tamnaʿ …,
Sur le bastion oriental de la porte dhu-Śadw, dans … w-ṯfṭ S²hr ʾdm-s¹ ʾrby ʿm ḏ-Lbẖ l-sṭr w-ftẖ ḏtn (4) ’sṭrn
un texte aujourd’hui disparu, mais encore b-ẖlfn ḏ-S³dw b-Tmnʿ
partiellement lisible au moment des fouilles
(RES 3693 = CSAI  I, 201, Hajar Kuḥlān, PalAv B1,
états-uniennes, un maître d’œuvre avait également
lignes 3-4).
commémoré les travaux :
—  … et que ce soit gravé conformément (10) au
[… … et refait à] neuf tout l’aménagement et la
(2)
règlement sur la paroi de la porte dhu-Śadw …,
construction de la p(3)orte dhu-Śadw, de ses deux w-l yftẖ ḥg-(10)ḏn ḏ-mḥrn b-ẖw ẖlfn ḏ-S3dw
bastions (4) en entier, de la base au somm(5)et, selon (RES  3854 = CSAI  I, 202, Hajar Kuḥlān, PalAv B1,
les instructions qu’avaient do[nnées son seigne(6)u]r lignes 9-10).
Shahr [Ghaylā](7)n roi de Qatabān,
La porte dhu-Śadw est encore mentionnée dans le
[... ... w-s¹ḥ]2dṯ kl mhlk w-mbny ẖ(3)lfn ḏ-S³dw w-nmr-s¹ww
texte fragmentaire TT1 C (377 + fragments) = CSAI I,
gl bn s²rs¹m ʿd f(r)(5)ʿm b-tḥrgm ḥ[rg-s¹ mr](6)[ʾ]-s¹ S²hr
(4) m
193 / 1, trouvé dans la fouille du Grand Monument
[Ḡyl](7)n mlk Q[tbn]
(… ẖl]fn ḏ-S³dw[…).
(Ja 2437 = CSAI I, 12, PalAv B1).

La porte tirait sans doute son nom de Śadw, b. La porte *Saqrū


l’appellation de la région avoisinante 79 et d’un
sanctuaire homonyme consacré à ʿAmm dhu-Diwānum Il est rapporté qu’un gros bloc inscrit, mesurant
qui n’a pas encore été localisé (voir ci-dessous 106 cm de large sur 50 de haut, conservé au Musée de
II.B.c.4). Bayḥān, aurait été trouvé au nord-ouest de Hajar Kuḥlān,
De nombreux textes de nature réglementaire, bien en bordure du site (MuB 673 = CSAI I, 18, PalAv B1).
visibles par tous ceux qui pénétraient dans la ville, L’inscription commémore la construction d’un édifice
ont été gravés sur la façade ou sur le mur latéral des appelé Saqrū (vocalisation incertaine) qui est
deux bastions. Tous remontent aux règnes de quelques probablement une porte de Tamnaʿ : on peut se fonder
souverains pendant une brève période. Trois d’entre sur l’emplacement de la découverte, sur la phraséologie
eux (RES 3691 = CSAI I, 199, RES 3693 = CSAI I, 201 et qui est semblable à celle des textes précédents, et sur le
RES 3854 = CSAI I, 202) mentionnent de façon explicite fait que l’auteur du texte est un souverain.
cette manière de les rendre publics : Ce dernier, « [Yadaʿʾa]b Dhubyān Yuhanʿim fils de
Shahr, mukarrib de Qatabān et de toute la descendance
— … et (le roi) Shahr a commandé à ses serviteurs les de ʿAmm, à savoir Awsān, Kaḥd, Dahsum et [Tubnā] »80,
desservants de Labakh de faire écrire et graver cette peut être daté lui aussi vers le ve ou le ive siècle avant
inscription dans la vallée Labakh, sur leur mḥd dans l’ère chrétienne, avec une importante marge d’erreur.
(8)
le temple de ʿAmm dhu-Labakh à dhu-Ghaylum et C’est probablement lui qu’une inscription mentionne
sur la porte dhu-Śadw à Tamnaʿ …, dans son invocation finale avec Shahr Ghaylān, le
bâtisseur de la porte dhu-Śadw :

… et avec Yadaʿʾab Dhubyān Yuhan<ʿ>i(8)m et avec


Shahr Ghaylān et son fils Biʿamm rois de Qatabān,
79. Voir RES 3854 = CSAI I, 202 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1, l. 2) : « Comme
l’a décidé et ordonné Shahr Hilāl fils de Dharaʾkarib roi de
Qatabān pour la commune Qatabān, dhu-ʿls³n, Maʿīnum et dhu-(2)
ʿṯtm, propriétaires des terrains de Śadw que … », ḥg-k-m s¹ḥr w-ḥrg
S²hr Hll bn Ḏrʾkrb mlk Qtbn s²ʿbn Qtbn w-ḏ-ʿls³n w-Mʿnm w-ḏ-(2)ʿṯtm ʾbʿl 80.  [Ydʿʾ]b Ḏbyn Yhnʿm bn S²hr mkrb Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd
ẓrwb S³dw k-ḏ-m … w-Dhs¹m w-(2)[Tbnw].
36 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

w-b Ydʿʾb Ḏbyn Yhn<ʿ>(8)m w-b S²hr Ḡyln w-bn-hw Bʿm On sait que ʾbltm est le nom d’une butte rocheuse
ʾmlk Qtbn appelée aujourd’hui Lukhayḍar, à 2 km à l’est-sud-est
(Doe 6 = CSAI I, 7 / 7-8, PalAv B1). de Hajar Kuḥlān83. De ce fait, il est plausible que la
porte Yashbum se trouve non pas à Tamna‘, mais dans
Cette double invocation est interprétée cette localité voisine.
d’ordinaire comme une corégence de ces deux rois. La vocalisation de Yashbum se fonde sur le fait
Ce n’est pas impossible. Mais il est également qu’il existe un wādī Yashbum au Ḥaḍramawt84. Il est
envisageable que les travaux commémorés par Doe 6 vraisemblable que les deux noms dérivent du même
—  l’édification d’une belle habitation  — ont été verbe et qu’ils aient donc les mêmes voyelles.
commencés avec l’assentiment et le soutien du
premier souverain (Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim) et
poursuivis avec celui de ses successeurs (Shahr B. Les sanctuaires de Tamnaʿ
Ghaylān et son fils Biʿamm).
Quoi qu’il en soit, l’inscription Doe 6 établit qu’un Nous appelons « sanctuaire » tous les lieux de
roi nommé Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim et un autre dévotion de façon indistincte ; quand les inscriptions
appelé Shahr Ghaylān, probablement les bâtisseurs précisent qu’il s’agit d’un maḥram (mḥrm) ou d’un
des portes dhu-Śadw et Saqrū, ont été contemporains bayt (byt), nous rendons ces termes par « lieu saint »
ou qu’ils ont régné successivement. La construction et par « temple ».
de Saqrū serait donc immédiatement antérieure à Pour dresser un inventaire des sanctuaires de
celle de la porte dhu-Śadw. C’est un argument de plus Tamnaʿ, on dispose de trois approches. La première
pour considérer que Saqrū est bien une porte. consiste à rechercher sur le site ou aux environs les
La terminologie va dans le même sens : monuments dont l’organisation s’accorde avec une telle
fonction et dans lesquels on a trouvé des inscriptions
(le mukarrib) a construit et refait(4)[ à neuf] Saqrū, ses à finalité religieuse (en général des commémorations
deux bastions et sa mḏqnt en pierre, en bois, en de rites, d’offrandes et d’aménagements en faveur d’une
albâtre81, en brique et en calcaire, et tout ce qui (5) [… divinité). On peut également se tourner vers les
inscriptions et faire la liste des sanctuaires qu’elles
bny w-s¹(4)[ḥdṯ] (S¹)qrw w-nmr-s¹ww w-mḏqnt-s¹ ʾbn-s¹
localisent explicitement à Tamnaʿ. La dernière approche
w-ʿḍ-s¹ w-mwgl-s¹ w-mrt-s¹ w-blq-s¹ w-kl ḏ-(5)[…
consiste à relever toutes les mentions directes ou
indirectes de sanctuaires dans les inscriptions trouvées
sur le site de Tamnaʿ.
c. Une porte appelée Yashbum ? Seule la première approche donne une localisation
précise. Les deux autres orientent aussi bien vers la
Une inscription qui proviendrait de Tamnaʿ ou des ville que vers ses environs. Quand une inscription
environs commémore la construction d’une porte, mais indique que tel sanctuaire est « à Tamnaʿ », il n’est pas
il est peu vraisemblable qu’il s’agisse d’une porte de la sûr que cela implique à l’intérieur de l’enceinte. Enfin,
ville. Je cite pour mémoire ce texte, sans commentaire, la provenance des inscriptions est à utiliser avec
malgré les nombreuses obscurités qu’il comporte : précaution  : souvent elle est approximative ou
supposée ; et même quand elle est exacte, il ne faut
Hawfāʿamm fils de M(2)qnʿm ibn Ṯgr (3) a servi dans jamais oublier qu’une inscription a pu être déplacée,
l’exécution (4) et la construction de la porte Ya (5) à l’époque moderne ou dans le passé.
shbum et du mu(6)r du fort (?) ʾbltm ; il a fait (7) don
des quatre ks³wt au (9) nord et au sud (ou : à droite
et à gauche) de la p (10)orte Yashbum, avec son
seigneur Yadaʿʿa[b],

Hwfʿm bn M(2)qnʿm bn Ṯgr (3) ẖdm tḥrggw (4) w-mbny ẖlfn


Y(5)s²bm w-gnʾ s²d(6)wn ʾbltm r(7)dʾ ʾrb(ʿ)n k(8)s³wtn ḏty (9) s²ʾm
w-ymn ẖ(10)lfn Ys²bm b-(11)mrʾ-s¹ Ydʿ(ʾ)[b]
(MuB 659 = CSAI I, 17, PalAv B1, iiie ou iie s. av. è. chr.)82. 83. Voir l’inscription rupestre in situ RES 3551 = CSAI I, 150 (PalAv C),
« Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim fils de Shahr Yagill Yuha(2)rgib roi
de Qatabān a dressé le mémorial de ʿAthtar, de ʿAmm et de Shams
(3) sur le mont ʾbltm comme ils l’ont ordonné dans leur
81. Sima 2000, p. 304. consulation », Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm bn S²hr Ygl Yh2rgb mlk Qtbn qyf ʿṯtr
82.  Sur ce texte et ses difficultés, voir en dernier lieu Robin 2013a, w-ʿm w-S²ms¹ 3 b-ʿrn ʾbltm ḥg ʾmrw b-ms¹ʾl-s¹m.
p. 123-124. La traduction de s²dw par « fort » est très hypothétique. 84. Al-Maqḥafī 2002, p. 1911.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 37

a. Les sanctuaires repérés sur le site — MuB 747 = CSAI I, 93 (Hajar Kuḥlān, PalAv A)
ou aux environs [Rʾbn fi]ls R[ʾ](b)m Ẓwrt, serviteur de Wara[wʾīl], (2) [a
offert] à Anbī Abīʾanas et tous ses enf[ants, avec (3)
Le site de Tamnaʿ se singularise par le très petit ʿAmm,] avec Anbī, avec dhāt-Ṣanatum et avec Warawʾīl,
nombre des sanctuaires qui y ont été repérés. Avant
[Rʾbn b]n R|[ʾ](b)m Ẓwrt ʿ|bd Wr[wʾl] (2) [hqny] ʾnb|y ʾbʾns¹
la fouille franco-italienne, il n’y en avait qu’un seul
w-(k)|l wl[d-hw b-(3)ʿm w-]b ʾnb|y w-b ḏt Ṣntm w-b Wr(w)[ʾl]
(peut-être) sur le site et un seul aux environs.
Sur le site, il s’agissait du grand monument, appelé Warawʾīl (sans titre), mentionné deux fois
Timna Temple 1 (ou TT1) par les fouilleurs états-uniens, —  comme seigneur du dédicant et dans les
dont les fonctions sont débattues, temple, palais ou invocations —, est assurément le tributaire du mukarrib
les deux à la fois85. Le débat porte aussi bien sur sabéen Karibʾīl Watār. Le texte qui semble d’ailleurs
l’architecture que sur les inscriptions qui ne rédigé en sabaʾique peut donc être daté du premier
s’accordent pas toutes avec un monument à finalité quart du viie siècle avant l’ère chrétienne (voir III.A.b).
religieuse  (ci-dessous II.B.d, «  Ḥarīb, demeure de Les restitutions se fondent sur le texte suivant.
ʿAthtar, de ʿAmm et de ses autres divinités et siège du En dessous du texte, on lit deux lettres isolées de
pouvoir royal »). Aux environs, le seul sanctuaire dont grande taille, m et ḏ.
les vestiges avaient été repérés était *Riṣāfum, au pied
de la colline de Ḥayd Ibn ʿAqīl. — MuB 680 + 748 = CSAI I, 90 (Hajar Kuḥlān, PalAv A) :
Le texte est identique au précédent, à l’exception
de ʿAmmīyadaʿ à la place d’Abīʾanas.
1. Yashhal, sanctuaire de la déesse Athirat, En dessous du texte, on lit encore deux lettres
au nord de la ville isolées de grande taille, ʾ et n.

Sur le site, le seul bâtiment qui soit certainement — MuB 746 = CSAI I, 92 (Hajar Kuḥlān, PalAv A)
un temple se trouve dans le secteur nord de Tamnaʿ. (les dédicants) ont offert à Anbī toute (3) leur descen-
Appelé Yashhal, il est consacré à la déesse Athirat. dance, avec ʿAmm, avec Anbī et avec Shahr,
Avant la fouille, une seule inscription le mentionnait :
B[… …]|ʿṣ[… …] (2) [… …]n Nṣfm | s¹qn(y)w ʾnby kl (3) wld-s¹m
voir MuB 588 = CSAI I, 179, où on lit …] (2) ʿd Ys²hl à la
b-ʿm w-b ʾ|nby w-b S²hr
ligne 2 et r(ṯd ʾ)[ṯr]t à la ligne 3. Grâce à la fouille du
temple, on dispose désormais de nombreuses Le texte, ici en qatabānique, commémore l’offrande
attestations : voir p. 259 et 264-267 dans ce volume. de la descendance des dédicants. Il invoque un
Une seule inscription, Yashhal  12, désigne personnage nommé Shahr (sans titre) qui est
explicitement Yashhal comme un temple (byt). probablement le souverain.
La vocalisation de « Yashhal » se fonde sur celle En dessous du texte, on trouve une figure en forme
du verbe arabe. de alif fermé en bas et, en dessous, les lettres b et y.

— MuB 745 = CSAI I, 91 (Hajar Kuḥlān, PalAv A) :


2. Le sanctuaire de Anbī, au nord-ouest Ilīqawm fils de Dymn dhu-ʾḥrbn a offert à An(2)bī, avec
de la ville, peut-être appelé Madhbaḥ ʿAmm, avec Anbī, avec dhāt-Ḥimyam, avec (3) Shahr
et avec (4) Watarʾīl,
Il est probable qu’un temple consacré à Anbī se
ʾlqwm bn | Dymn ḏ-ʾḥrb|n hqny ʾn(2)by b-ʿm w-|(b)-ʾnby w-b
trouvait au nord-ouest de la ville, en bordure du site.
ḏ|t Ḥmym w-b (3) S²hr w-b (4) Wtrʾl
C’est ce que suggèrent quatre piliers qui émergeaient
du sable, à proximité de l’endroit où se trouvait le bloc Le texte, à nouveau en sabaʾique, commémore une
portant l’inscription MuB 673 (= CSAI I, 18, PalAv B1) offrande, probablement celle du pilier sur lequel il est
commémorant l’édification de la porte Saqrū. Chacun inscrit. Le Shahr (sans titre) mentionné dans les
de ces piliers, qui sont maintenant conservés au musée invocations est sans doute le même que dans le texte
de Bayḥān, porte un texte d’offrande à Anbī : précédent. Il est secondé par un certain Watarʾīl,
peut-être un souverain qui partage le trône avec Shahr,
sans qu’on puisse exclure l’exercice d’une autre fonction.
En dessous du texte, on trouve encore deux lettres
isolées de grande taille, b et ḥ.
Il n’est guère douteux que ces quatre piliers
appartenaient à un temple de Anbī qui se trouvait
85. Voir Breton et alii 1997 ; Loreto 2011, p. 178-202 (5.20). donc au nord-ouest du site. Les lettres de grande taille
38 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

Fig. 2 – Les habitations proches de la porte dhu-Śadw dégagées lors des fouilles états-uniennes.
[D’après Breton 2000, p. 858]
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 39

en dessous des inscriptions forment apparemment on ignore comment cet oratoire se présentait puisque
deux mots : ʾnby et Mḏbḥ les fouilles du palais Yāfiʿum ne sont pas publiées.
MuB 680 + 748 MuB 746 MuB 747 MuB 745
Figure en
forme de alif 4. Riṣāfum, temple de Anbī le Patron,
fermé en bas
dans la nécropole de Tamnaʿ,
ʾ n b y m ḏ b ḥ
à l’extérieur de la ville
On aurait donc ajouté sous les inscriptions, à une
date difficile à préciser, mais très haute, un texte Riṣāfum est le nom du temple (byt dans TC 2501)
courant sur les quatre piliers et répétant le nom du construit au pied de la colline de Ḥayd Ibn ʿAqīl, la
dieu avec, probablement, celui du temple : ʾnby Mḏbḥ. nécropole de Tamnaʿ, qui a été dégagé par les fouilles
Le nom Mḏbḥ que nous vocalisons comme le substantif états-uniennes89. C’est aussi, peut-on supposer, le nom
arabe madhbaḥ, « autel pour les sacrifices sanglants », de la nécropole et celui de la colline. La vocalisation
n’est pas connu par ailleurs86. de Riṣāfum est conventionnelle.
La figure en forme de alif fermé en bas est très La plus ancienne attestation du temple remonte à
vraisemblablement le symbole de Anbī. Elle se une date relativement haute : la graphie de TC 2501
retrouve, beaucoup plus tard, à partir du ier siècle avant (PalAv A) peut être datée du viie siècle avant l’ère
l’ère chrétienne, sur certaines séries monétaires chrétienne.
qatabānites et ḥimyarites87. Cinq inscriptions provenant de Ḥayd Ibn ʿAqīl
commémorent des offrandes à « Anbī le Patron dans
Riṣāfum » (ʾnby S²ymn ʿd Rṣfm) ou à « Anbī le Patron … à
3. Un oratoire domestique dans le palais Yāfiʿum, Riṣāfum (ʾnby S²ymn … b-Rṣfm) : Riṣāfum est donc le nom
près de la porte dhu-Śadw du temple dans lequel elles étaient déposées. Les
offrandes sont des statuettes (au nombre d’une à
Dans le palais Yāfiʿum 88 proche de la porte dhu-Sádw, trois), un mʿmr ou « une statuette de bronze qui est
à l’intérieur de la ville (voir ci-dessous II.C.d et le plan son mʿmr » (ṣlm ḏhbn mʿmr-s¹)90.
fig. 2, p. 38, palais A), deux inscriptions commémorant Le même temple recevait aussi des offrandes faites
des offrandes à des divinités ont été trouvées par les aux « Filles de Īl dans Riṣāfum » Bnty ʾl ʿd Rṣfm, peut-être
fouilleurs états-uniens. dans un oratoire qui leur était consacré. Trois
La première dédie la statuette de bronze dite exemplaires sont connus. Même si aucun des trois n’a
« Dame Barʾat » à « dhāt Ḥimyam, déité de Yaghīl » été retrouvé à Ḥayd Ibn ʿAqīl, il n’est guère douteux
(ḏt Ḥmym ʿṯtr Yḡl ; CIAS 47.11/o1/F72 = CSAI I, 125, qu’ils en proviennent. Pour deux, l’origine précise est
PalAv C). La seconde commémore l’offrande d’une inconnue : ce sont une statuette de femme assise dans
main présentant une lampe, fixée à la plaque de un trône (Graf 6 = CSAI I, 97, —, PalAv B) et une statuette
bronze qui porte le texte : de femme debout dont la partie inférieure se présente
comme une colonnette et dont la tête est brisée
… a dédié à son dieu et à son maître Baʿal Yaghīl une (MIFT 99/72 = CSAI I, 104, PalAv B ?). La troisième est
main qui éclaire …, une pierre inscrite découverte dans le Grand Monument
au centre de Tamnaʿ (Ja 871 = CSAI I, 102, PalAv B ?).
s¹qny ʾl-s¹ w-mrʾ-s¹ Bʿl Yḡl ydm (3) ms¹ṣbḥtm
Plus de vingt socles de statuettes et de stèles
(Ja 2195 = CSAI I, 138, Hajar Kuḥlān, PalAv C).
funéraires provenant de la nécropole de Tamnaʿ
Baʿal Yaghīl (« le Maître de Yaghīl ») est manifestement portent le nom d’une personne, suivi par l’expression
le parèdre masculin de « dhāt Ḥimyam déité de Yaghīl ». « à Riṣāfum » (b-Rṣfm)91. La même expression « à Riṣāfum »
On peut supposer que les occupants du palais Yāfiʿum
avaient réservé à ces deux divinités un lieu spécifique
— un oratoire — dans lequel elles étaient vénérées. Mais 89. Cleveland 1965, « Lay-Out of the Excavated Areas », p. 173-175 et
plans 1-2.
90. Ja 2473 = CSAI I, 118 ; Ja 348 = CSAI I, 134 ; Ja 350 = CSAI I, 135 ; Ja 351
= CSAI I, 13 ; Ja 340 = CSAI I, 163.
86. Voir cependant Mḏbḥm, nom d’une srḥt de Tamnaʿ (II.C.c). 91. RES 4704 = CSAI I, 153 (provenance restituée) ; CIAS 47.10/p2 no 1 =
87. Voir Huth 2010, p. 120-129, 132-135, 142-145, no 366, 374, 377, 379, CSAI I, 285 ; CIAS 47.12/p2/S21 = CSAI I, 286 ; Ja 119 bis = CSAI I, 384 ;
380, 381, 382, 383, 384, 385, 393, 394, 395, 396, 407, 409, 412, 413, Ja 352 = CSAI I, 588 ; Ja 353 = CSAI I, 589 ; Ja 354 = CSAI I, 590 ; Ja 357
449, 451, 452, 458. = CSAI I, 593 ; Ja 358 = CSAI I, 594 ; Ja 360 = CSAI I, 596 ; Ja 361 = CSAI I,
88. Il existe au Yémen un vaste massif montagneux appelé Yāfiʿ (al- 597  ; RES  4118 = CSAI  I, 914 (provenance restituée)  ; RES  4327 =
Maqḥafī 2002, p. 1894-1896) qui pourraît être un homonyme du CSAI I, 929 (provenance restituée) ; Ry 555 = CSAI I, 962 ; TC 996 =
palais, puisqu’une construction élevée est aisément comparée à CSAI I, 991 ; TC 1017 = CSAI I, 992 ; TC 2279 = CSAI I, 1048 ; Ja 338 ;
une montagne. TC 924 B ; TC 997 ; TC 1012 ; TC 1339.
40 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

se trouve dans une inscription fragmentaire de nature De manière surprenante, la localisation précise de
indéterminée, provenant également de Ḥayd Ibn Ḥaṭabum est inconnue. Il n’est pas sûr que Ḥaṭabum soit
ʿAqīl : TC 2501 (…]b-Rṣfm byt […). le Grand Monument au centre de Tamnaʿ puisque les
Enfin, une dalle funéraire qui porte le nom d’une inscriptions qu’on y a trouvées suggèrent plutôt une
personne, toujours suivi par l’expression « à Riṣāfum » identification avec Ḥarīb, le palais royal.
(b-Rṣfm), viendrait de Hajar Ibn Ḥumayd, l’antique Quatre textes seulement mentionnent Ḥaṭabum et
dhu-Ghaylum, au sud de Tamnaʿ : HI 18 = CSAI I, 376. On un, peut-être, Ḥaṭab Tamnaʿ. Ce sont une dédicace
ne saurait dire si cette dalle a été déplacée de Ḥayd très abîmée, de lecture hypothétique95, et quatre
Ibn ʿAqīl à Hajar Ibn Ḥumayd ou s’il y avait une copies d’ordonnances royales (notamment les trois
nécropole nommée Riṣāf um à dhu-Ghayl um après déjà mentionnées dans le paragraphe traitant de
l’abandon de Tamnaʿ (III.B.d). Riṣāfum). Trois de ces copies sont gravées sur une paroi
Riṣāfum avait une grand importance institutionnelle : de la porte dhu-Śadw à Tamnaʿ   96 tandis que la
trois ordonnances royales, apparemment relative au quatrième est gravée sur une paroi rocheuse dans la
renouvellement de l’union entre le dieu ʿAmm (dont ravine de Labakh, au pied de la passe de Mablaqa97.
le domaine était l’actuel wādī Bayḥān) et la déesse Comme cette dernière reproduit l’un des textes de
Athirat (vénérée dans le wādī Ḥarīb)92, représentés Tamnaʿ 98 avec quelques différences mineures (voir
par le pouvoir royal et les desservants de ʿAmm ci-dessous), ce sont donc au total des copies de trois
dhu-Labakh, sont proclamées depuis Ḥaṭabum, le ordonnances, dont une en deux exemplaires.
sanctuaire de ʿAmm dhu-Diwānum, et depuis Riṣāfum, La dédicace commémore apparemment une
le sanctuaire de Anbī le Patron. Pour certaines de ces offrande à « ʿAmm dhu-Diwānum maître du Ḥaṭab de
ordonnances, une copie est gravée sur une paroi de Tamnaʿ ». C’est le seul texte à employer cette tournure
la porte dhu-Śadw à Tamnaʿ 93 et sur une paroi rocheuse dont la lecture, malheureusement, n’est pas
de la ravine de Labakh94. entièrement sûre. De plus, la provenance de cette
dédicace qui est aujourd’hui conservée à ʿAdan n’est
pas connue. Il s’agit donc d’un document à utiliser
b. Les sanctuaires que les inscriptions avec prudence :
localisent explicitement à Tamnaʿ … a dédié à ʿAmm dhu-Diwānum maître du Ḥaṭab de
Tamnaʿ …,
1. Le lieu saint Ḥaṭabum de Tamnaʿ,
consacré à ʿAmm dhu-Diwānum, s¹qn(y) [ʿ](2)(m) (ḏ)-[D]wnm bʿl (Ḥ)ṭb T(m)[nʿ]
probablement le Grand Temple de Qatabān (CIAS 95.11/r8, no 1 = CSAI I, 158, —, PalAv D).

Ḥaṭabum est le sanctuaire le plus important de Le verbe « dédier » (s¹qny) et le nom du dieu (ʿAmm
Tamnaʿ. Il est consacré à ʿAmm dhu-Diwānum, la dhu-Diwānum) paraissent assurés. Le titre du dieu, en
caractérisation de ʿAmm — dieu national de Qatabān — revanche, l’est moins. On reconnaît sans problème bʿl
propre à Tamnaʿ. Les textes le qualifient Ḥṭb T(.)[… Une restitution très acceptable pourrait être
systématiquement de maḥram, « lieu saint » ; aucun bʿl Ḥṭb T(m)[nʿ … Dans cette formulation, Ḥṭbm serait
ne le désigne comme un « temple » (byt). Cependant, écrit sans le mīm parce qu’il est déterminé par Tamnaʿ,
il n’est guère douteux que Ḥaṭabum était un temple, « le Ḥṭb de Tamnaʿ », comme on dit la Kaʿba de Najrān
c’est-à-dire une construction dans laquelle le dieu (Kaʿbat Najrān). Mais ce n’est qu’une hypothèse
était supposé résider. Aucune des inscriptions puisqu’aucune autre attestation de ʿm ḏ-Dwnm bʿl Ḥṭb
mentionnant Ḥaṭabum ne semble antérieure au ive ou Tmnʿ n’est connue présentement.
au iiie  siècle avant l’ère chrétienne (PalAv B1). La L’une des trois ordonnances royales, dont une
vocalisation de Ḥaṭabum s’inspire de l’arabe ḥaṭab, copie est gravée sur la porte dhu-Śadw99 relate un
« bois à brûler », mais c’est par convention puisque incident dans lequel est impliqué une collectivité de
aucun lien évident ne relie les deux mots. nature indéterminée nommée Ṭbn n, peut-être

92. Ces deux divinités sont mentionnées à la ligne 3, dans un passage 95. CIAS 95.11/r8, no 1 = CSAI I, 158 (—, ).
difficile. L’interprétation proposée se fonde sur le fait qu’une 96. RES 3566 = CSAI I, 208 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, PalAv C) ;
copie du texte est gravée dans la vallée Labakh, une zone désolée RES 3691 = CSAI I, 199 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, PalAv B1) ;
à mi-chemin entre Bayḥān et Ḥarīb. RES 3692 = CSAI I, 200 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, PalAv B1).
93. RES 3691 = CSAI I, 199 / 1-2, PalAv B1 ; RES 3692 = CSAI I, 200 / 1, 97. RES 3689 = CSAI I, 198 (Labakh, PalAv B1).
PalAv B1. 98. RES 3692 = CSAI I, 200 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, PalAv B1).
94. RES 3689 = CSAI I, 198 / 2, PalAv B1. 99. RES 3566 = CSAI I, 208.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 41

l’ensemble constitué par les classes populaires, dont rupestre qui présente quelques variantes stylistiques,
c’est la seule mention : ajoute une clause et mentionne une date différente101.
… et en particulier s’est plaint et a accusé la L’importance du rôle joué par Ḥaṭabum dans la vie
communauté Ṭbnn à l’intérieur de Ḥaṭabum, sanctuaire religieuse du royaume de Qatabān est confirmée par
de ʿAmm dhu-Diwān um à Tamnaʿ, de manière la troisième ordonnance royale, dont une copie est
autonome et inappropriée, sans autorisation de son gravée sur une paroi de la porte dhu-Śadw102. La
seigneur Shahr … (traduction très hypothétique), finalité et la formulation sont les mêmes que dans le
texte précédent103. À nouveau, la copie de la porte
w-(4)ʾy ṣʿq w-s¹ṣʿq s²ʿbn Ṭbnn ʿd ws¹ṭ Ḥṭbm mḥrm ʿm ḏ-Dwnm dhu-Śadw est ici explicitement mentionnée :
b-Tmnʿ ẖlṣm-ʾy w-s³nḥm w-bltn ʾḏn mrʾ-s¹m S²hr
… et Shahr a enjoint à ses serviteurs, les desservants
(RES  3566 = CSAI I, 208  /  4, Hajar Kuḥlān, porte
de Labakh, de transcrire et faire graver ce texte dans
dhu-Śadw, PalAv C).
la vallée Labakh et dans leur mḥd dans (8) le temple
La deuxième ordonnance 100 enregistre une de ʿAmm dhu-Labakh à dhu-Ghaylum et dans la porte
proclamation royale, apparemment relative au dhu-Śadw à Tamnaʿ …,
renouvellement de l’union entre le dieu ʿAmm (dont
le domaine était l’actuel wādī Bayḥān) et la déesse w-ṯfṭ S²hr ʾdm-s¹ ʾrby ḏ-Lbẖ l-s¹ṭr w-ftẖ ḏtn ʾs¹ṭrn b-s¹rn Lbẖ
Athirat (vénérée dans le wādī Ḥarīb), faite depuis w-mḥd-s¹m b-(8)byt ʿm ḏ-Lbẖ b-ḏ-Ḡylm w-b ẖlfn ḏ-S³dw b-Tmnʿ
Ḥaṭabum, le sanctuaire de ʿAmm dhu-Diwānum, et depuis (RES 3691 = CSAI I, 199, Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw,
Riṣāfum, le sanctuaire de Anbī le Patron : PalAv B1).
[Shahr Yagill fils de] Yadaʿʾab roi [de Qatabān s’est
porté garant] et a investi depuis Ḥaṭabum sanctuaire Mais cette ordonnance a pour auteur Shahr Hilāl
de ʿAmm dhu-Diwānum et depuis Riṣāfum sanctuaire Yuhanʿim fils de Yadaʿʾab, roi de Qatabān, alors que la
de Anbī le Patron (2) et sous les auspices du shams et précédente émanait de Shahr Yagill fils de Yadaʿʾab. On
du rabīʿ de Shahr ses serviteurs …, ignore dans quel ordre se succèdent ces deux rois. Bien
qu’ils aient un père homonyme, ce ne sont pas des
[S²hr Ygl bn] Ydʿʾb mlk [Qtbn ṣry] w-s¹fḥ bn Ḥṭbm mḥrm ʿm frères, puisqu’ils portent le même nom (Shahr). Il est
ḏ-Dwnm w-bn Rṣfm mḥrm ʾnby S²ymn (2) [w-bn] tḥt s²ms¹ possible que Shahr Hilāl Yuhanʿim soit le souverain qui
w-rbʿ S²hr ʾdm-s¹ … aménage Śadw, un autre sanctuaire consacré à ʿAmm
(RES 3692 = CSAI I, 200, Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, dhu-Diwānum (voir ci-dessous II.B.c.4).
PalAv B1). Le sanctuaire Ḥaṭabum consacré à ʿAmm dhu-Diwānum
Dans sa partie finale, l’ordonnance donne d’utiles est très probablement le Grand Temple de Tamnaʿ et,
précisions sur la procédure suivie : de manière plus générale, de Qatabān. Dans les textes
… et Shahr a enjoint à ses serviteurs, les desservants qui ont été cités104, il est toujours mentionné en premier,
de Labakh, de transcrire et faire graver ce texte (6) avant Riṣāfum sanctuaire de Anbī le Patron. Par ailleurs,
dans la vallée Labakh et dans leur mḥd dans le temple il n’est guère douteux que ʿAmm dhu-Diwānum est la
de ʿAmm dhu-Labakh à dhu-Ghaylum …, caractérisation de ʿAmm propre à Tamnaʿ. On observera
tout d’abord que deux temples lui sont consacrés à
w-ṯfṭ S²hr ʾdm-s¹ ʾrby ḏ-Lbẖ l-s¹ṭr w-ftẖ ḏtn ʾs¹ṭrn (6) b-s¹rn Tamnaʿ, Ḥaṭabum et Śadw (voir ci-dessous II.B.c.4).
Lbẖ w-b mḥd-s¹m b-byt ʿm ḏ-Lbẖ b-ḏ-Ḡylm Toujours à Tamnaʿ, un souverain réalise une construc-
(RES 3692 = CSAI I, 200). tion de nature indéterminée sur l’ordre de ʿAmm
dhu-Diwānum (RES 3880 = CSAI I, 26, b-ʾmr ʿm ḏ-Dwnm).
L’ordonnance royale, qui est sans doute conservée
dans les archives du palais, est donc transcrite sur une
paroi de la porte principale de Tamnaʿ, à savoir 101. RES 3689 = CSAI I, 198 (Labakh, PalAv B1) est daté « du mois dhu-
Bashamum de l’année de ʿAmmīʿalī dhu-Garbum la première » (wrẖ-s¹
dhu-Śadw, mais aussi dans la vallée de Labakh (proche ḏ-Bs²mm ẖr(10)f ʿmʿly ḏ-Grbm qdmn), alors que RES  3692 = CSAI  I, 200
de l’accès méridional de la passe de Mablaqat) et dans (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, PalAv B1) indique « du mois dhu-
le temple de ʿAmm dhu-Labakh à dhu-Ghayl um, Saḥr de l’année de Ghawthʾīl dhu-Bayḥān la dernière  » (wrẖ-s¹
aujourd’hui Hajar Ibn Ḥumayd. Seules les copies de ḏ-S¹ḥr ẖrf Ḡwṯʾl ḏ-Byḥn ʾẖrn, ligne 6). Il est vraisemblable que CSAI I,
200 a été gravé une année et que CSAI I, 198 l’a été l’année suivante.
dhu-Śadw (RES  3692 = CSAI  I, 200) et de Labakh 102. RES 3691 = CSAI I, 199 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, PalAv B1).
(RES 3689 = CSAI I, 198) nous sont parvenues. Il est 103. … ṣry w-s¹fḥ bn Ḥṭbm mḥrm ʿm ḏ-Dwnm w-bn Rṣfm mḥrm (2) ʾnby S²ymn
intéressant de noter que la seconde est une inscription w-bn tḥt s²ms¹ w-rbʿ S²hr ʾdm-s¹ ... (RES 3691 = CSAI I, 199).
104. On peut leur adjoindre RES 3688 = CSAI I, 197 (Labakh, PalAv B1) qui
place une convention « sous les auspices de ʿAmm dhu-Diwānum, de
Anbī le Patron et du shams et du rabīʿ de Shahr », bn tḥt ʿm ḏ-Dwnm
w-ʾnby S²ymn w-s²ms¹ w-rbʿ (10) S²hr. Ici, on relève l’ordre protocolaire
100. RES 3692 = CSAI I, 200. des divinités qui est identique à celui de leurs sanctuaires.
42 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

Dans les invocations qui concluent les inscriptions, On notera que ʿAmm dhu-Diwānum n’est attesté ni
ʿAmm dhu-Diwānum est toujours mentionné avant dans le wādī Ḥarīb ni dans les tribus des Hautes-Terres
toute autre caractérisation de ʿAmm. On peut occidentales — à l’exception de Radmān — qui lui
l’observer dans un texte qui l’invoque avec ʿAmm préfèrent ʿAmm dhu-Mabraqum 110.
dhu-Raymatum, la caractérisation de ʿAmm propre à Ce n’est pas seulement à Tamnaʿ qu’un lieu saint
Haribat (aujourd’hui Ḥinū ʾl-Zurayr) dans le wādī nommé Ḥaṭabum, consacré à ʿAmm dhu-Diwānum, est
Ḥarīb, à l’ouest et au nord-ouest du wādī Bayḥān105 : attesté. On connaît un homonyme à dhu-Ghaylum
… avec ʿAthtar, avec ʿAmm dhu-Diwānum, avec ʿAmm (aujourd’hui Hajar b. Ḥumayd), dans les dernières
dhu-Raymatum, avec Anbī, avec *Shayʾān, avec dhāt décennies de l’histoire qatabānite, sans doute après
Ṣanatum et avec dhāt Ẓahrān …, l’abandon ou la destruction du temple de Tamnaʿ.
Il est connu grâce à une inscription commémorant
b-ʿṯtr w-b-ʿm ḏ-Dwnm w-b-ʿm ḏ-Rymtm w-b ʾnby w-b S²yʾn une offrande111.
w-b ḏt Ṣnt(7)m w-b ḏt Ẓhrn Pour mémoire, je mentionnerai encore que, dans
(MQ-HK 4 = CSAI I, 36, Hajar Kuḥlān, PalAv B2). deux textes qatabānites du wādī Ḥarīb, Ḥṭbm apparaît
comme qualificatif de ʿAthtar112. Ḥaṭabum est également
Il en va de même avec ʿAmm Rayʿān : attesté à Sabaʾ dans une titulature du dieu ʿAthtar :
… avec l’aide de ʿAmm dhu-Diwānum, de ʿAmm Rayʿān « ʿAthtar dhu-Dhibān maître de Baḥr Ḥaṭabum » (ʿṯtr ḏ-Ḏbn
et du manḍaḥ de leur maison …, bʿl Bḥr Ḥṭbm). De ces multiples occurrences de Ḥaṭabum,
on peut conclure que ḥṭb est probablement un nom
b-rdʾ ʿm ḏ-Dwnm w-ʿm Ryʿn w-mnḍḥ byt-s¹m commun utilisé comme nom propre, désignant
(MuB 657 = CSAI I, 53, PalAv C). probablement une partie significative du temple (entrée
monumentale, socle, cour, etc.), tout comme rṣf et kʾbt
ʿAmm dhu-Diwān um, caractérisation propre à (qui désignent les propylées et le socle) sont utilisés
Tamnaʿ, est logiquement invoqué dans diverses comme nom propre le premier dans le Jawf et à Tamnaʿ,
régions du royaume de Qatabān  : Hajar Kuḥlān le second à Nagrān.
(l’ancienne Tamnaʿ)106, Hajar Ibn Ḥumayd (l’ancienne Quant à « Diwānum », on ignore ce que ce terme
dhu-Ghaylum)107 et le wādī Ḍuraʾ 108. Dans le wādī Khirr, signifie ou désigne. La vocalisation choisie, d’après
un curieux monument énumère : ʿm ḏ-Mbrqm ʿm ḏ-Dwnm l’arabe diwān, « registre », est très hypothétique. En
ʿd[... ...] Wd(m) (MuB 533, Khirr, —). dehors du titre divin, la seule occurrence de Diwānum se
Le culte du dieu ʿAmm dhu-Diwānum est également trouve dans la titulature d’un personnage important :
attesté à Radmān. Cette commune a été partie Hawshaʿ Ashwaʿ ibn Akharān, administrateur (?) de
intégrante du royaume de Qatabān jusqu’au ier siècle Diwānum avec Thamadum, et ʿṣm de ʿAmm (2) dhu-Awʿālum
avant l’ère chrétienne. Après s’être séparée de Qatabān, dans la ville de Khudrà …,
elle a continué à vénérer cette divinité. Elle lui a
consacré un temple dans sa capitale Waʿlān (aujourd’hui Hws²ʿ ʾs²wʿ bn ʾẖrn ʿrb Dwnm b-ʿm Ṯmdm w-ʿṣm ʿm (2) ḏ-ʾwʿlm
al-Miʿsāl), comme l’impliquent les trois inscriptions b-hgrn Ḫḏry
radmānites qui invoquent « ʿAmm dhu-Diwānum maître qui fait une offrande à :
de la montée de Waʿlān »109. L’emplacement de ce … son dieu et son seigneur ʿAmm dhu-Awʿālum dans
temple n’a pas encore été reconnu. son sanctuaire Shabʿān dans la ville de Khudrà …,
ʾl-s¹ w-mrʾ-s¹ ʿm ḏ-ʾwʿlm (3) ʿd mḥrm-s¹ S²bʿn b-hgrn Ḫḏry
(Doe 2 = CSAI I, 129, PalAv C)113.
105. Voir RES 4329 = CSAI I, 59 (Ḥinū ʾl-Zurayr) / 3 où « la commune ʿrb est traduit ici par « administrateur », parce que
dhu-Haribat, gens établis dans la ville de Śawām » ([s²ʿ](bn ḏ-H)rbt c’est apparemment une charge civile ou religieuse,
ḥwr hgrn S³wm) indique que ʿAmm dhu-Raymatum et dhāt Raḥbān
sont «  leurs deux divinités  » (ʾl-s¹m)  ; la même formulation se
trouve également dans Ry 497 = CSAI I, 61 (Ḥinū ʾl-Zurayr) / 2-3.
106. MQ-HK 4 = CSAI I, 36 (PalAv B2) ; MQ-HK 11 = CSAI I, 38 (PalAv B2) ;
MuB 657 = CSAI I, 53 (PalAv C). 110. En sens inverse, ʿAmm dhu-Mabraqum n’est guère mentionné à
107. CIAS 47.82/o2 = CSAI I, 156 (PalAv D) ; CIAS 95.11/o2 / 17 = CSAI I, Tamnaʿ : la seule attestation se trouve dans BA = CSAI I, 41 (Hajar
157 (PalAv D) ; H2c = CSAI I, 62 (PalAv D). Kuḥlān, PalAv C) dont les auteurs proviennent probablement des
108.  RES  3856 = CSAI  II, 15 (PalAv  C). Voir aussi deux textes de Hautes-Terres (voir Robin 2012 a, p. 357-358).
provenance inconnue : RES 851 ; Ghūl-YU 98. 111. CIAS 47.82/o2 = CSAI I, 156 (Hajar Ibn Ḥumayd ; PalAv D).
109. Voir RES 3958 / 6 ; MAFRAY-dhū Ḥadīd 2 / 5-6 et YMN 13 / 9, qui 112.  ʿAthtar dhu-Ḥaṭabum dans FB-al-ʿĀdī 2  /  14-15 (PalAv  C) et FB-
invoquent également ʿAmm dhu-Mabraqum maître de Sulaym et Ḥawkam 6 / 9 (PalAv B).
Lmmm (ʿm ḏ-Mbrqm bʿl S¹lym w-Lmmm). Dans MAFRAY-al-Miʿsāl 12 / 5 113. La localisation de Khudrà n’est pas connue précisément. On peut
et MAFRAY-al-Maktūba 1 / 4, ʿAmm dhu-Diwānum et ʿAmm dhu- supposer cependant que c’est à proximité de l’actuel jabal Khudra,
Mabraqum sont mentionnés sans leurs temples. à 15-20 km au sud de Hajar Kuḥlān en remontant le wādī Bayḥān.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 43

comme ʿṣm qui vient ensuite. Cette traduction hypo­- Enfin, un texte qui proviendrait de Baynūn
thétique n’éclaire pas vraiment la nature de Diwānum. commémore probablement une offrande à « ʿAmm,
Les archéologues états-uniens avaient supposé que Anbī le Patron, ʿAmm Rayʿān, Ḥawkam et les divinités
le gros mur de soutènement qui subsiste en dehors de ʿAmm et Anbī »119. Si la provenance est exacte, il
de la ville en bordure du wādī Bayḥān était un vestige existait à Baynūn, du temps de la domination qatabānite,
du « Temple de ʿAmm ». L’hypothèse est séduisante : un temple consacré au panthéon officiel de Qatabān.
elle expliquerait pourquoi aucun texte provenant du Deux dernières inscriptions qui commémorent des
lieu saint ne nous soit parvenu. Le bâtiment et son offrandes à ʿAmm Rayʿān sont de provenance inconnue,
contenu aurait été emportés par les crues successives. de sorte qu’elles ne nous apprennent rien sur
Mais Christian Darles, dans son étude de ce vestige l’existence d’autres sanctuaires120.
(dans l’Appendice, à la fin de cette contribution, avec ʿAmm Rayʿān était l’objet d’un culte collectif et
les références aux études antérieures) conclut que officiel comme l’indique le titre des mukarribs de
cette hypothèse ne s’impose pas. Qatabān. C’est pourquoi on peut considérer qu’il était
l’une des divinités du panthéon de Qatabān.
Dans cinq inscriptions, le titre du mukarrib
2. Aḥram, temple de ʿAmm Rayʿān mentionne la charge de « sorcier et officiant de ʿAmm
et de Śaḥrum à Tamnaʿ Rayʿān », suivie par une série de termes énigmatiques
(s³ḥr w-rby ʿm Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk b-Ḏbḥtm w-b-ʿm ʾḍfrm b-byt
Il y avait à Tamnaʿ un temple nommé Aḥram, Qny Hwrn). Quatre proviennent de Hajar Kuḥlān
consacré à ʿAmm Rayʿān et à Śaḥrum : une ordonnance (l’antique Tamnaʿ) ou de sa région121 ; la cinquième se
royale déjà mentionnée114 fait allusion à un incident trouve dans la passe de Buraʿ 122. Trois de ces cinq
qui se serait produit dans « Aḥram, le temple de ʿAmm inscriptions ont pour auteur «  Yadaʿʾab Dhubyān
Rayʿān et de Śaḥrum à Tamnaʿ » (ʾḥrm byt ʿm Ryʿn w-S³ḥrm Yuhanʿim fils de Shahr » et les deux autres son fils
b-Tmnʿ). On ignore tout de ce temple, dont la « Shahr Hilāl Yuhanʿim fils de Yadaʿʾab ».
localisation est inconnue. La vocalisation repose sur Une sixième inscription, dont l’auteur est le
l’hypothèse que le nom est formé sur un schème mukarrib Yadaʿʾab Ghaylān fils de Faraʿkarib, formule
semblable à celui de l’élatif arabe afʿal. différemment le titre : s²ʿb mn(ḥ)lm bʿl Ẓrbt Lltk b-Ḏbḥtm
ʿAmm Rayʿān était probablement vénéré dans w-b-ʿm ʾḍfrm b-b(3)yt Qny Hwr(n)( s³)ḥr ʿm Ryʿn (b)-byt ʾl
trois autres sanctuaires : un à dhu-Ghaylum, un dans S³ḥrm w-rby ʿm Ryʿn b-Krwm rby ʿm ḏ-Lbẖ123. À nouveau,
le wādī Ḥarīb et un dernier à Baynūn. On peut la signification de ces titres nous échappe en grande
supposer qu’un sanctuaire de ʿAmm Rayʿān se partie. On peut cependant observer que « sorcier et
trouvait à dhu-Ghayl um (aujourd’hui Hajar Ibn officiant de ʿAmm Rayʿān » (s³ḥr w-rby ʿm Ryʿn) devient
Ḥumayd) parce qu’une belle inscription y commémore « sorcier de ʿAmm Rayʿān dans la demeure divine de
une offrande à ce dieu 115. Les auteurs de cette Śaḥrum » (s³ḥr ʿm Ryʿn b-byt ʾl S³ḥrm). Si on compare cette
inscription sont d’ailleurs des « sorciers116 de ʿAmm formulation avec « Aḥram, temple de ʿAmm Rayʿān et
Rayʿān » (s³ḥrw ʿm Ryʿn), également « collecteurs de de Śaḥrum »124, on peut en conclure que le mukarrib
taxes de Athirat » (qẓrw ʾṯrt), « desservants de Athirat officiait probablement dans le temple Aḥram de
à *Askhār » (rbyw ʾṯrt b-ʾs¹ẖr) et « prêtres de *Rabīsh Tamnaʿ. Quant à « officiant de ʿAmm Rayʿān à Krwm »
dhu-Nhlb (rs²w Rbs² ḏ-Nhlb). (rby ʿm Ryʿn b-Krwm), c’est à nouveau une source de
Un texte de Haribat (aujourd’hui Ḥinū ʾl-Zurayr) perplexité puisque Krwm semble être ici un nom de
a pour auteur un certain [..]yt bn ʾbrn w-Qḥḏm, « sorcier lieu, alors que c’est un théonyme à Sabaʾ 125.
de ʿAmm Rayʿān » (s³ḥr ʿm (2) [R]yʿn)117. Comme le lignage
ʾbrn n’est attesté qu’à Haribat et dans sa région118, on
peut en déduire qu’il existait un sanctuaire de ʿAmm 119.  BynM  421 (PalAv  C)  : [… s¹qnyw ʿ](2)m w-ʾnby S²ymn (w)-(ʿ)m-Ryʿn
w-Ḥwkm w-ʾlhy ʿm w-ʾnb[y ...
Rayʿān dans le wādī Ḥarīb. 120. RES 4973 (PalAv C) et RES 3914 = CSAI I, 109 (offrande d’un bḥt,
PalAv B ?).
121. MuB 673 = CSAI I, 18 / 2-3 ([Ydʿʾ]b Ḏbyn Yhnʿm bn S²hr, PalAv B1) ;
RES 3880 = CSAI I, 26 / 4-5 ([Ydʿʾb] Ḏbyn Yhnʿm bn S²hr, PalAv B1) ;
CIAS 47.10/r3/c82 = CSAI I, 116  /  4-7 (S²hr Hl[l Yhnʿm bn Ydʿʾ](b),
114. RES 3566 = CSAI I, 208. Saylān, PalAv B2) ; TC 1176 = CSAI I, 1092 / 3 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, ...](b)
115. Ja 852 = CSAI I, 117, Hajar Ibn Ḥumayd, PalAv B2. n Ydʿʾb, PalAv B2).
116. Le substantif s³ḥr désigne une catégorie de ministres du culte. Il 122. ʿAqabat Buraʿ 1 / 3-4, Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr.
n’est attesté que pour ʿAmm Rayʿān. Sa signification précise n’est 123. MQ-HK 11 = CSAI I, 38 / 2-3 (Hajar Kuḥlān, PalAv B2).
pas assurée. Un terme homographe désigne une catégorie de 124. RES 3566 = CSAI I, 208 / 8.
stèles funéraires : voir CIH 695 et BynM 217. 125.  La perplexité est d’autant plus grande qu’on lit dans le même
117. UAM 519 (PalAv C ?). titre b-ʿm ʾḍfrm où ʿm peut s’analyser comme une préposition, mais
118. Voir Cox 4 et FB-al-ʿĀdī 1. aussi comme le théonyme gouverné par la préposition b.
44 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

Dans le wādī Ḥarīb, les auteurs d’une dédicace s¹(2)qnyw ʾl-s¹m w-mrʾ-s¹m ḏ-S¹mwy ʾlh ʾmrm b-[mḥrm-s¹ ]
indiquent dans leur titulature qu’ils exercent la (K)rbn (3) b-Tmnʿ s¹qnyt ḏhbn
fonction de ʿṣm de dhāt Raḥbān, de Śaḥr um et (CIAS 47.11/p 8 no1 = CSAI I, 126, PalAv C).
probablement de [ʿAmm Ray]ʿān (voir ci-après).
Enfin, ʿAmm Rayʿān est invoqué dans trois Il apparaît aujourd’hui qu’il est préférable de lire
inscriptions, à Hajar Kuḥlān à la fin de la Ẓrbn, nom de la principale agglomération de Nagrān,
commémoration d’une construction 126, à Ḥinū qui est aussi la capitale de la tribu Amīrum, à la place
ʾl-Zurayr à la fin d’une dédicace127 et dans un fragment de Krbn, et donc de restituer :
de provenance inconnue128. … dhu-(ʾl)-Samāwi dieu d’Amīrum m[aître de la Kaʾbat
À Tamnaʿ, le temple Aḥram était consacré à ʿAmm de] (Ẓ)irbān à Tamnaʿ … »
Rayʿān, mais aussi à Śaḥrum. Ces deux divinités sont
mentionnées ensemble dans deux autres textes. Le ḏ-S¹mwy ʾlh ʾmrm b[ʿl Kʾbt ](Ẓ)rbn (3) b-Tmnʿ
premier est le titre de mukarrib, que nous venons
d’examiner129. Le second, auquel il a déjà été fait Kʾbtn est le grand temple de dhu-(ʾl)-Samāwī à
allusion, provient du wādī Ḥarīb. Ses auteurs indiquent Nagrān vers les iiie-ier siècles avant l’ère chrétienne.
dans leur titulature que certains d’entre eux : Son nom se trouve notamment dans les expressions :
— ḏ-S¹mwy ʿdy Kʾbtn 132 ;
exercent la charge de qyn ... et celle de ʿṣm ... au service
de dhāt Raḥbān, Śaḥ[rum et ʿAmm Ray]ʿān, — [… ḏ-S¹mwy ʿdy] Kʾbtn b-hgrn Ẓ(3)rb[n ... 133 ;

…qynw … w-ʿṣmw … ḏt Rḥbn w-S³ḥ[rm w-ʿm R](4)[y]ʿn — ḏ-S¹m(3)wy bʿl Kʾbtn 134.


(FB-Ḥawkam 1 B, —, PalAv B).
Dans le texte CSAI I, 126, dhu-(ʾl)-Samāwī serait donc
Enfin, le nom de Śaḥrum apparaît seul dans un texte célébré à Tamnaʿ avec une titulature mentionnant un
fragmentaire dont l’auteur est un roi de Qatabān130. sanctuaire de Nagrān. Même si c’est inhabituel, on
Dans un contexte de sens incertain, il est question de connaît quelques parallèles. Un texte de Khawr Rūrī
« [man]dataires131 de Śaḥrum », [… ʾ](2)mntw S³ḥrm. (l’antique Sumhūrām, Ẓafār ʿumānais), Ja 402, est une
dédicace à « Sayīn dhu-Alīm à Sumhūrām », alors que
Alīm est le nom du Grand Temple de Shabwat (voir
3. Un lieu saint consacré à dhu-(’l)-Samāwī RF-Alīm 1 / 2-3, b-mḥrm-s¹ (3) b-ʾlm b-S²bwt, « dans son lieu
à Tamnaʿ saint, dans Alīm à Shabwat »). Dans le petit village de
Bayt al-Jālid, au nord de Ṣanʿāʾ, un brûle-parfums est
Des personnages qui se disent Aʾdamites (ʾʾdmn), consacré à « Taʾlab maître de Turʿat » en dehors du mont
probablement originaire d’Adāmān (à l’est de Maḍḥàm), et du temple Turʿat, mais à faible distance — 5 ou 6 km —
commémorent l’offrande d’une belle plaque de bronze il est vrai135.
au dieu dhu-(ʾl)-Samāwī dans un sanctuaire de Tamnaʿ. Le fait que la titulature de dhu-(ʾl)-Samāwī dans la
Le texte, quelque peu endommagé, avait d’abord été dédicace de Tamnaʿ ne mentionne pas un sanctuaire
lu et restitué : local suggère que le dieu était vénéré dans un lieu qui
(les auteurs) ont dédié à leur dieu et à leur seigneur ne lui était pas exclusivement consacré,
dhu-(ʾl)-Samāwi dieu d’Amīrum dans[ son lieu saint ] hypothétiquement un oratoire ou une chapelle dans
(K)rbn (3) à Tamnaʿ une offrande de bronze …, un grand sanctuaire.
Quelles que soient les restitutions, le texte prouve
qu’il existait à Tamnaʿ (ou aux environs) un lieu où
l’on pouvait déposer des objets précieux offerts à
dhu-(ʾl)-Samāwī.
126. MuB 657 = CSAI I, 53 / 3 (Hajar Kuḥlān, PalAv C).
L’existence d’un tel lieu implique que des négociants
127. ATM 879 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv C).
128. MuB 44 / 5-6 (PalAv C). originaires de Nagrān venaient à Tamnaʿ et que
129. MQ-HK 11 = CSAI I, 38. certains y résidaient probablement. Il est plausible
130. MuB 589 = CSAI I, 210 (Hajar Kuḥlān, PalAv C). que ce lieu était également fréquenté par des
131. Cette traduction est suggérée par MQ-HK 7 = CSAI I, 37 / 2 (Hajar
Qatabānites.
Kuḥlān, PalAv B2), « (Un Tel et Un Tel), en charge de l’administration
des biens de ʿAmm dhu-Raymatum et Aslamān » (… ḏw ʾmnt mbʿl ʿm
ḏ-Rymtm w-ʾs¹lmn). Voir aussi Ry  461 = CSAI I, 167 (—, PalAv B2  ?),
« (Un tel et Un Tel), mandataires de ʿAthtar dhu-Watār » (… ḏ-ʾmnt 132. RES 4930.
ʿṯtr ḏ-Wtr) ; et la signature de RES 3689 = CSAI I 198 / 13-14 (Labakh, 133.  Ṭayrān 2005, p.  15 (section anglaise) et 28 (section arabe) et
PalAv B1), « (Un Tel), mandataire de ʿAmm dhu-Labakh et de ses pl. 1.9 C et 1.10 A.
desservants » (… ḏ-ʾ(14)mnt ʿm ḏ-Lbẖ w-ʾrby-s¹). Dans tous ces textes, la 134. Al-Zahrānī 2012, pl. 1.11 b (= Ṣilwī & Aghbarī 2013, p. 55) / 2-3.
fonction de ʾmnt s’exerce d’abord au service de divinités. 135. Robin 1982, I, p. 22.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 45

On peut faire l’hypothèse que les sanctuaires de La vocalisation de « Banaʾ » s’inspire de celle du
dhu-(ʾl)-Samāwī qu’on trouve à Tamnaʿ, dans le Jawf, à wādī homonyme137, même si rien ne prouve une
Maʾrib et jusqu’à al-Sawā (à 20 km au sud de Taʿizz) relation entre les deux noms propres.
jouaient un rôle dans les échanges commerciaux. Même Deux autres inscriptions de Tamnaʿ nous
si l’on n’en a aucune preuve directe, ils constituaient sans apprennent que le «  dieu à Banaʾ  » est une
doute un réseau dont le centre se trouvait à Nagrān et caractérisation de ʿAthtar. La première commémore
qui s’appuyait sur une confrérie religieuse réunissant les l’offrande qu’un particulier a faite :
dévôts de dhu-(ʾl)-Samāwī de diverses origines. … à son seigneur et à son dieu ʿAthtar et à ʿAmm et
Pour être complet, il faut ajouter qu’une autre aux divinités du temple Banaʾ …,
inscription qatabānite mentionne dhu-(ʾl)-Samāwī. Il
s’agit de la fin d’un texte de dédicace provenant mrʾ-s¹ w-ʾl-s¹ ʿṯtr w-ʿm w-ʾlhy bytn Bn(2)ʾ
d’al-ʿAdī dans le wādī Ḥarīb dont les invocations (Höfner, Qat. Inschr. = CSAI I, 130, PalAv C).
finales comportent le nom du roi Shahr Hilāl Yuhanʿim
(vers 50-25 avant l’ère chrétienne) et : Dans la seconde inscription qui commémore
…], avec Kahlum maître de Qaryatum et avec dhu-(ʾl)- l’édification du palais Yafʿān, le mukarrib Yadaʿʾab Ghaylān
Samāwī maître de […, fils de Faraʿkarib rapporte qu’il a exécuté ces travaux :
… avec la direction, l’ordre et les pouvoirs de ʿAthtar
…] w-b Khlm bʿl Qrytm w-b ḏ-S¹mw bʿl [… 136
Shāriqān, de ʿAthtar le Roi maître de Banaʾ, de ʿAmm
(al-ʿĀdī 5 / 3).
dhu-Diwānum, de Anbī le Patron, de Ḥrmm et de leurs
divinités, et de dhāt Ṣanatum, de dhāt Ẓahrān et de
On peut aisément supposer que les auteurs du dhāt Raḥbān,
texte, membres de la tribu Bakīlum dhu-Maryamatum
(mentionnée l. 5) sont des négociants qui ont noué b-mqdm w-’mr w-mqmhw ʿṯtr S²rqn w-ʿṯtr Mlkn bʿl Bn’ w-ʿm
des liens étroits avec les oasis de Qaryatum et de Nagrān ḏ-Dwnm w-’nby S²ymn w-Ḥrmn w-’lh-s¹ww w-ḏt Ṣntm w-ḏt
par le biais de confréries religieuses dédiées au culte Ẓhrn w-ḏt Rḥbn
de Kahlum (grand dieu de Qaryatum) et de dhu-(ʾl)- (MQ-HK 11 = CSAI I, 38, PalAv B2).
Samāwī (grand dieu de Nagrān).
Le dieu « ʿAthtar maître de Banaʾ » était également
vénéré à Haribat (aujourd’hui Ḥinū ʾl-Zurayr), dans
c. Les sanctuaires mentionnés un temple appelé Labakh. Une inscription commémore
dans les inscriptions de Tamnaʿ l’offrande d’une plaque de bronze (mṣrb ḏhbn)
… à ʿAthtar maître de Banaʾ, à ʿAmm, à Ḥawkam et
1. Banaʾ, temple de ʿAthtar le Roi aux divinités du temple Labakh …,

Un grand bassin de bronze découvert à Tamnaʿ ʿṯtr bʿl Bnʾ w-ʿm w-Ḥwkm w-ʾlhy bytn Lbẖ
provient certainement d’un sanctuaire appelé Banaʾ. (FB-al-ʿĀdī 1, PalAv C).
Il porte une inscription qui se lit :
ʿAliyān ibn Dharʾān et Shaʿabum dhu-Dharʾān ont Le texte ajoute que la protection de cette plaque
restauré le bassin appartenant au trésor du dieu à a été confiée aux mêmes divinités.
Banaʾ et les offrandes qui se trouvaient à Banaʾ et Lbnn, Un fragment provenant également de Ḥinū ʾl-Zurayr
avec l’interdiction de les exclure de Banaʾ, comme Ils mentionne « ]Ḥrmn maître de Ban[aʾ] » (…]Ḥrmn bʿl Bn[ʾ … ;
l’ont ordonné dans Leur consultation oraculaire Ḥinū ʾl-Zurayr 1, PalAv B) ; il est donc possible qu’il y ait
eu à Haribat un temple appelé Banaʾ comme celui de
Dharʾān — Banaʾ — Lbnn, Tamnaʿ. On trouve encore le nom de Banaʾ dans la
ʿlyn bn Ḏrʾn w-S²ʿbm ḏ-Ḏrʾn s¹ḥdṯ ṣʾrtn bn mbʿl ʾln b-Bnʾ titulature d’un personnage nommé Faraʿkarib
w-s¹qnym ks³ʾ b-Bnʾ w-Lbnn w-ḥrmt bn ṭrd bn Bnʾ ḥg ḥrgw dhu-Dharʾān fils de Shahr, un proche parent du souverain.
b-ms¹ʾl-s¹m Parmi les nombreuses charges religieuses dont Faraʿkarib
est investi, on relève :
Ḏrʾn Bnʾ Lbnn
… et officiant chargé de l’offrande dans le saint des
(YM 14 556 = CSAI 1, 114, PalAv B).
saints à Banaʾ …
w-ʿrb mkntn b-Bnʾ
(CSAI I, 120 = RES 311, PalAv B2, sans provenance).
136. Après bʿl, il faut vraisemblablement restituer Rgmtm (nom ancien
de Nagrān) ou Ngrn. Sur les divinités de Nagrān et leurs titulatures,
voir Robin 2010 b, p. 62-64. 137. Al-Maqḥafī 2002, p. 197-198.
46 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

Il reste enfin un texte énigmatique de Hajar Kuḥlān Une autre inscription de Hajar Kuḥlān mentionne
qui se lit : un édifice nommé Bayḥān. Le mukarrib Yadaʿʾab
Shahr Ghaylān a aménagé (?) Banaʾ, Dhubyān fils de Shahr rappelle que :
(il) a édifié le mdwy Bay(3)ḥān de la base au sommet
S²hr Ḡyln hʾtw Bnʾ
et (4) l’a dallé avec deux dallages,
(Doe 1 = CSAI I, 1, Hajar Kuḥlān, PalAv *A).
bny mwdyn By(3)ḥn bn s²rs¹m ʿd frʿm w-(4)ṣll-hw ṯny ṣll-myw
Le verbe factitif hʾtw, dont le sens étymologique (Ja 2362 = CSAI I, 10, Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
est « amener, faire venir », est attesté avec diverses
acceptions qui en dérivent, comme «  obtenir  » Le sens de mwdy est inconnu. La traduction du site
(CIH 282 / 9). Le site DASI traduit : « conducted (the DASI par « canal » (qui se fonde sur le substantif arabe
water) to Bnʾ ». Le texte qui n’est connu que par une wādī) ne convient pas pour une construction réalisée
copie semble ancien. L’auteur, qui est vraisemblable­ de la base au sommet. Mais, quoi qu’il en soit, il est
ment un souverain, est mentionné sans titre, ce qui peu vraisemblable que le mwdy nommé Bayḥān soit
confirmerait la haute antiquité du texte. Il n’est pas le temple homonyme : ci cela avait été le cas, le nom
sûr que le Banaʾ mentionné ici soit le temple. du dieu ʿAthtar aurait été mentionné, d’autant plus
que le texte est relativement détaillé.

2. Bayḥān, temple de ʿAthtar


et des divinités de S¹qmtm 3. La demeure et la stèle des divinités de Hagar
(Arabie orientale)
Une inscription de Shahr Ghaylān fils d’Abīshibām,
le roi de Qatabān qui a construit la porte dhu-Śadw, Un personnage se déclarant Gharrite (probablement
commémore l’édification d’un temple Bayḥān consacré originaire de Gerrha), appartenant au lignage S¹wfm,
à « ʿAthtar Nawfān et aux divinités de S¹qmtm » : commémore dans une inscription de Tamnaʿ diverses
(le roi) a édifié et fait de ne[uf pour ʿAthtar Nawf](2) réalisations pour des divinités qui sont très
ān et les divinités de Sqmtm le temple Bayḥān, son probablement celles du royaume de Hagar dans le
ẖṭb, son ms³wd et sa ṣ[rḥt] (3) …, golfe Arabo-persique :
… a édifié et re(3)fait à neuf les deux murs de la
bny w-s¹ḥd[ṯ l-ʿṯtr Nwf](2)n w-’lhw S¹qmtm bytn Byḥn w-ẖṭb-s¹
demeure de Shams et de la Déesse, ainsi que (4) la stèle
w-ms³wd-s¹ w-ṣ[rḥt-s¹] (3)…
de Nergal …,
(RES 4932 = CSAI I, 31, Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
[...]ms1 {|} bn ʿms2fq bn Mr(ʾb)(2)[.. ](ḏ)-ʾl S1wfm Ḡryn bny
La restitution du nom du dieu ʿAthtar est sûre grâce w-s¹(3)ḥdṯ gn’y mzl S²ms¹ w-h-Lt w-(4)nṣb Nlrgl
à l’invocation finale qui répète la même formule. (MuB 522 = CSAI I, 16, PalAv B1)139.
S¹qmtm, dont c’est la seule attestation, est probablement Le substantif mzl (arabe manzil) est probablement
un lieu ou un sanctuaire qui n’est pas identifié. un synonyme de byt. Il implique donc l’existence d’un
Le temple Bayḥān se trouvait certainement à temple ou d’un oratoire consacré à ces divinités, soit
Tamnaʿ ou dans les environs puisque la pierre qui dans la ville soit à proximité.
porte l’inscription a été vue à Hajar Kuḥlān. Il n’est
pas impossible que ce soit lui qui ait donné son nom
au wādī Bayḥān (qui s’appelait Baram [plutôt que 4. Le sanctuaire Śadw,
Barrum], Brm, dans l’Antiquité)138. consacré à ʿAmm dhu-Diwānum,
probablement au sud de Tamnaʿ

138. Il semble préférable de considérer le mīm final comme une lettre Le dieu ʿAmm dhu-Diwānum n’était pas vénéré dans
radicale (et non une mīmation). La vocalisation peut être Baram : le seul temple Ḥaṭabum. Un autre sanctuaire de Tamnaʿ
voir le wādī Baram qu’al-Hamdāni mentionne aux abords d’al- lui était consacré, dans la ville ou aux environs, selon
Sarw (Ṣifa, p. 95 /13 ; Forrer 1942, p. 152 et n. 1, qui le localise du
côté de Miswara d’après Glaser). Ce peut être aussi Barām : voir
une inscription provenant de Hajar Kuḥlān.
Barām, wādī de Ḥarāz (Ṣifa, p. 105 / 24 ; Forrer 1942, p. 174). On Shahr Hilāl Yuhanʿim fils de Yadaʿʾab, un souverain
peut encore mentionner al-Baram (Ṣifa, p. 147 / 12, 21 ; 165 / 18) apparemment postérieur à celui qui a construit la
et Baram Ḍinna (147 / 22), dont la vocalisation est incertaine. al- porte dhu-Śadw, édifie un monument de nature
Maqḥafī (2002, p. 160) mentionne un wādī Baram au Ḥaḍramawt.
La vocalisation que nous retenons se fonde sur le constat que, au
Yémen comme ailleurs, le même nom se retrouve fréquemment
dans diverses régions du pays. 139. Voir Robin & Prioletta 2013, notamment p. 171.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 47

encore indéterminée, désigné par deux termes, tḥmy Elle commémore le creusement d’un canal,
et gn (ou gnn), dont la signification est discutée. La l’édification d’un revêtement de pierre « sur l’ordre
racine ḤMY du premier est utilisée notamment pour de ʿAmm » et l’édification du sanctuaire de ʿAmm
dénommer des espaces soumis à une réglementation dhu-Qarqarum :
spéciale ou à des interdits (arabe ḥimà) ; celle du Shahr Yagill Yuhargib fils de Hawfāʿamm (2) Yuhanʿim,
second, GNN, se retrouve dans le mot oasis (gnt), roi de Qatabān, a taillé et creusé (3) tout le percement
attesté à Qaryat al-Faʾw. De manière très hypothétique, et l’exécution du canal Ys¹rm dans sa palme(4)raie
nous supposons que le roi aménage un jardin ou un Hirr[ān], dans la vallée Ṯmdm ; a fait bâtir le revê(5)
verger, considéré comme un bien du dieu. tement de pierre dhu-S¹lfnyw, sur l’ordre de ʿAmm ;
Shahr Hilāl Yuhanʿim fils de Yadaʿʾab mukarrib de et a fait bâtir (6) le sanctuaire de ʿAmm dhu-Qarqarum,
Qatabān a construit et refait à neuf la c(2)lôture (?) du
S²hr Ygl Yhrgb bn Hwfʿm (2) Yhnʿm (ml)k Qtbn mẖḍ w-(h)
jardin (?) Śadw pour ʿAmm dhu-Diwānum maître de
nql (3) kl ʿs²(q)[ w-n](k)l nqbn Ys¹rm b-nẖ(4)l-s¹ Hr[n] (b)-s¹rn
Śadw, le jour où il a été grand prêtre pour la troisième
Ṯmdm w-hbrʾ s²(5)ṣnn ḏ-S¹lfn(y)w b-ʾmr ʿm w-s¹b(6)rʾ mḥrm
fois,
ʿm ḏ-Qrqrm
[S²]hr Hll Yhnʿm( bn Ydʿʾb) mkrb Qtbn bn(y) w-s¹(ḥdṯ) t(2) (Maqṣarat al-Abraq 1 = CSAI I, 49, PalAv C).
ḥmy gnn S³dw l-ʿm ḏ-Dwnm bʿl S³dw ywm rs²w ʿmm s²(l)ṯtm
(MuB 8 = CSAI I, 39, PalAv B2)140. La vallée Ṯmdm où est plantée la palmeraie que le
canal irrigue est probablement le wādī ʿUyayna. Le
Le fait que le jardin (?) Śadw soit considéré comme revêtement de pierre (s²ṣn) doit se trouver dans la
un bien du dieu ʿAmm peut s’expliquer de deux même zone. En revanche, il n’est pas impossible que
manières : soit il était effectivement la propriété du le lieu saint de ʿAmm dhu-Qarqarum soit ailleurs, sans
dieu et ne servait que pour la célébration de ce dernier qu’on puisse préciser davantage sa localisation. La
soit il était la propriété du roi qui avait choisi de le vocalisation de « Qarqarum » est arbitraire.
sacraliser pour le protéger de toute malveillance. La
date relativement haute du texte conduit à donner la
préférence à la première supposition. 6. Amar, sanctuaire des « Filles de Īl »,
Le nom du jardin (?), Śadw, est aussi celui d’un dans la région de Tamnaʿ
secteur de la plaine qui entoure Tamnaʿ, comme
l’indique la mention de « propriétaires des terrains Lors de la fouille du Grand Monument, les
de Śadw » déjà évoquée (voir ci-dessus, II.A.a). C’est États-uniens ont trouvé quatre offrandes aux « Filles
sans doute ce secteur qui a donné son nom à la porte de Īl dans Amar » :
dhu-Śadw ; la vraisemblance est qu’il se trouvait à — Ja 868 = CSAI I, 99 (statuette colonne, PalAv B) : …
l’extérieur de la ville et que l’on franchissait cette s³l’t bnty ’l (3) ʿd ’mr
porte pour s’y rendre. — Ja 869 = CSAI I, 100 (base circulaire de statuette,
Le mukarrib ne précise pas quelle était la finalité PalAv B ? ) : … s³l’t (2) bnty ’l ʿd ’mr
du jardin (?) Śadw. Ce pouvait être un simple jardin, — Ja 870 = CSAI I, 101 (statuette colonne, PalAv B ?) :
mais aussi un lieu d’agrément et de prestige, accueillant (3)
… s¹qnyt ʿd ’mr
peut-être des plantes rares et des animaux sauvages, — Ja 872 = CSAI I, 103 (statuette colonne, PalAv B ?) :
à la manière du paradis achéménide. … (3) s¹qnyt bnty ’l ʿd ’mr

Dans la tournure « nom de divinité + ʿd + nom


5. Le lieu saint de ʿAmm dhu-*Qarqarum, propre », le nom propre est d’ordinaire un sanctuaire :
probablement à l’est de Tamnaʿ comparer avec ʾnby S²ymn ʿd Rṣfm (ci-dessus II.B.a.4). Le
sanctuaire Amar se trouvait peut-être dans le Grand
L’unique mention du lieu saint de ʿAmm Monument, tout comme il devait exister à Riṣāfum,
dhu-Qarqarum se trouve dans une inscription rupestre temple de Anbī, un oratoire consacré aux « Filles de
commémorant principalement des aménagements Īl ». Il est également possible que des débris provenant
hydrauliques. Cette inscription est gravée sur la paroi de divers bâtiments aient été rassemblés dans le Grand
d’une tranchée dans la barre rocheuse qui sépare les Monument après la ruine de la ville, lors d’une brève
wādī Bayḥān et ʿUyayna, à 4 km à l’est de Tamnaʿ. réoccupation (voir ci-dessous II.B.d). En faveur de
cette dernière hypothèse, on observera qu’une
statuette trouvée dans le Grand Monument est offerte
140.  Le CIAS  traduit le passage crucial  : «  … build and restored aux « Filles de Īl dans Riṣāfum » (Ja 871 = CSAI I, 102,
(consecrated) the enclo(2)sure of the fertile area of S³dw ». PalAv B ?, Bnty ʾl ʿd Rṣfm).
48 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

7. *Ḥagan, possession de Anbī, Faraʿka[rib … ...] fils de A[… … roi de ]Qatabān a dédié
peut-être dans la région de Tamnaʿ à ʿAthtar, à ʿAmm et aux divinités du temple (ou du
palais) Ḥarīb …,
Dans une inscription réputée provenir de Saylān,
Frʿk[rb ... ...] bn ʾ[... ... mlk ]Qtbn s¹qny ʿṯt[r w-ʿm] w-’[lhw
en aval de Tamnaʿ, un mukarrib de Qatabān déjà
b](2)ytn (Ḥ)[r]b
rencontré, Shahr Hilāl Yuhanʿim fils de Yadaʿʾab (voir
(TT1 C 238 + fragments = CSAI I, 192, Hajar Kuḥlān,
ci-dessus II.B.c.4) commémore une offrande :
Grand Monument, PalAv C).
(le mukarrib) a dédié à Anb(8)ī maître de Ḥagan ce qu’il
possède grâce au commerce (?), Comme on lit ailleurs …]ʿm w-ʾlhw bytn Ḥr[… et bn
byt (Ḥ)rb (ll. 2 et 4), les restitutions paraissent assurées.
n
s¹qny ʾnb(8)y bʿl Ḥgn qny-hw bn g(9)lbm Il est possible que l’auteur de ce texte, dont l’identité
(CIAS 47.10/r3/c82 = CSAI I, 116, Saylān, PalAv B2). commence par Faraʿka[rib] soit un roi de Qatabān.
Une autre dalle, TT1 C 277 + fragments = CSAI I, 193
Il est plausible que l’inscription provienne d’un (Hajar Kuḥlān, Grand Monument, PalAv C), qui invoque
temple nommé Ḥagan qui se trouvait à Tamnaʿ ou aux la protection de « …]ʿAmm et des divinités du (t)[emple … »
environs. En général, le terme bʿl, qui signifie « maître, (…]ʿm w-ʾlhy (b)[ytn …), pourrait commémorer également
possesseur », introduit un nom de sanctuaire ; mais une offrande aux mêmes divinités.
ce n’est pas toujours le cas, comme nous l’avons vu « Ḥarīb » est la vocalisation traditionnelle de Ḥrb.
avec Śadw qui est apparemment un jardin (gn) Elle se fonde implicitement sur le fait que le toponyme
(ci-dessus II.B.c.4). Ḥarīb est fréquent au Yémen : c’est en particulier le
Par ailleurs, il n’est pas totalement impossible que nom du grand wādī à l’ouest et au nord-ouest de
« Anbī maître de Ḥagan » soit le dieu d’un territoire, Bayḥān, dans l’Antiquité142 comme de nos jours143. Mais
vénéré à Tamnaʿ par les résidents originaires de ce elle est trompeuse puisqu’elle incite à des
territoire. identifications infondées.
Les deux dalles indiquent qu’il a existé, à Tamnaʿ,
un temple consacré « à ʿAthtar, à ʿAmm et aux divinités
8. *Qablān, possession de Athirat du temple Ḥarīb » et que ce temple s’appelait Ḥarīb.
Comme elles ont été fracassées sur place, elles
L’inscription MuB 539 = CSAI I, 145 (Hajar Kuḥlān, suggèrent que ce temple est le Grand Monument ou
PalAv C) commémore une offrande à la déeese « Athirat une partie de ce dernier.
dans Qablān » (… ʾ]ṯ(r)t ʿd Qbln). Si la provenance de Ces suppositions font cependant difficulté pour trois
l’inscription est correcte, cette déesse aurait été raisons. La première est que Ḥarīb semble avoir été le
vénérée à Tamnaʿ dans deux sanctuaires, le temple siège du pouvoir royal : à partir du milieu du ier siècle
Yashhal (ci-dessus II.B.a.1) et Qablān. avant l’ère chrétienne, les monnaies qatabānites portent
On retrouve le nom Qablān dans un texte provenant à l’exergue Ḥarīb (Ḥrb)144, tout comme les monnaies de
du wādī Ḥarīb (d’après le contenu) dont l’auteur a été Ḥimyar et du Ḥaḍramawt mentionnent Raydān (Rydn)
chargé par le roi « du commandement et de la charge et Shaqar (S²qr), l’un et l’autre explicitement qualifiés de
de qayl de la commune dhu-Qablān » (l-tḥrg w-ql s²ʿbn résidence royale dans les inscriptions. D’ailleurs, Ḥarīb
ḏ-Qbln, FB-Ḥawkam 2, PalAv B). Il n’est pas impossible est bien le nom du palais royal qatabānite à l’époque de
que les deux Qablān se réfèrent à une même réalité : Nabaṭum Yuhanʿim, le dernier roi de Qatabān, mais c’est
si c’était ce cas, le plus vraisemblable serait que Qablān à dhu-Ghaylum (aujourd’hui Hajar Ibn Ḥumayd) et non à
était une ville, de localisation inconnue. La vocalisation Tamnaʿ (voir ci-après).
de Qablān est inconnue. La deuxième raison tient à la nature très hétérogène
des inscriptions trouvée dans le Grand Monument.
En plus des deux plaques déjà présentées, ce sont un
d. Ḥarīb, demeure de ʿAthtar, de ʿAmm et autres
divinités, et siège du pouvoir monarchique
142.  Voir RES  3550 = CSAI  I, 21  /  3-4 (Mablaqa, PalAv B1) qui
commémore l’aménagement de « la passe Mablaqat entre Baram
Une dalle inscrite, fracassée en petits fragments, [auj. Bayḥān] et Ḥarīb » (mnqln Mblqt ʾs¹n (4) Brm w-Ḥrb).
qui a été découverte dans la fouille du Grand L’antique wādī Ḥarīb semble avoir été divinisé si l’on en croit une
Monument141, commémore une offrande : inscription de Haribat (aujourd’hui Ḥinū ʾl-Zurayr), ville du wādī
Ḥarīb : voir ḤZ-M2 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B2), dont les auteurs se
déclarent « officiants de Ḥarīb dhu-Wʿrm » (rbyw Ḥrb ḏ-Wʿrm). C’est
le seul cas connu de fleuve divinisé dans le Yémen antique.
141. Sur cet édifice, voir Breton et alii 1997 et, en dernier lieu, Loreto 143. Al-Maqḥafī 2002, p. 450-451.
2011, p. 178-202 (5.20). 144. Huth 2010, p. 122-127, no 373-385. Ci-dessous III.C.c.2.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 49

bassin de bronze, des offrandes aux « Filles de Īl » Les inscriptions sur les socles ne mentionnent pas
(dans deux lieux différents) et des socles de statuette. de divinité : elles proviennent certainement d’un
Le bassin de bronze porte l’inscription : monument d’apparat, salle de réception ou palais, et
Ra’abum et Himatʿamm dhu-Gharbum ont “placé” le non d’un temple. Si elles appartenaient bien au Grand
bassin, celui de Anbī, à l’intérieur de leur palais, Monument, elles prouveraient donc que celui-ci
n’avait pas une finalité principalement religieuse.
Rʾbm w-Hmtʿm ḏw Ḡrbm s²ymw qntn ḏt ʾnby mws¹ṭ byt-s¹my La troisième raison réside dans le fait que deux
(TT1 788, Hajar Kuḥlān, Grand Monument, PalAv C). des principales divinités du royaume, ʿAthtar et ʿAmm,
sont vénérées ensemble dans un même sanctuaire.
Il s’agit d’un objet qui était affecté primitivement C’est inhabituel. Il arrive cependant que des sanctuaires
à une habitation privée, comme l’indiquent l’identité accueillent une pluralité de divinités. On en a l’exemple
des auteurs et le verbe s²ym145. Ce bassin a pu appartenir à Tamnaʿ, à Maryamatum dans le wādī Ḥarīb ou à
au Grand Monument avant son abandon si on suppose, Ḥalazūm dans un affluent du wādī Markha : voir les
par exemple, qu’un roi de Qatabān l’a saisi ou l’a reçu offrandes à « ʿAthtar, ʿAmm et les divinités du temple
en cadeau. On peut également faire l’hypothèse qu’il Banaʾ »147, à « ʿAthtar maître de Banaʾ, ʿAmm, Ḥawkam
a été apporté dans le Grand Monument à une époque et les divinités du temple Labakh »148 ou à « Balw
de réoccupation. dhu-Ḥadathum, Mwtr, dhāt Ghaḍrān et les divinités du
Ce sont par ailleurs cinq statuettes offertes aux temple Ḥadathum à Ḥalazūm »149.
«  Filles de Īl  », trouvées dans divers secteurs du Si la nature du « palais (ou temple) Ḥarīb » de
bâtiment (Ja 868-872). Quatre proviennent d’un Tamnaʿ fait problème, il s’agit bien d’un palais royal
sanctuaire nommé Amar (II.B.c.6 : Ja 868, Ja 869, Ja 870 nommé Ḥarīb que le roi Nabaṭ um Yuhanʿim (vers
et Ja 872) et la dernière de Riṣāfum, le temple de Anbī 140-170 de l’ère chrétienne) réaménage à dhu-Ghaylum
le Patron (II.B.a.4 : Ja 871). Comme nous l’avons déjà (aujourd’hui Hajar Ibn Ḥumayd), comme l’indique
indiqué, il est possible que Amar soit le nom d’une explicitement la formulation d’un texte commémorant
partie du Grand Monument. Il est également possible l’ajout de nouvelles installations :
que ces cinq statuettes aient été rassemblées dans le [Nabaṭum] Yuhanʿim fils de Shahr Hilāl et son fils
Grand Monument avant son abandon ou lors d’une Marthadum rois de Qa(2)[tabān ont c]réé, fondé et
réoccupation postérieure. La double origine est un achevé la mwrt Yafʿān, mwrt de leur p(3)[alais] Ḥarīb
argument en faveur de la seconde hypothèse. et son puits Baḥrum … (voir ci-dessous III.B.a).
Ce sont enfin six copies (au moins) d’une même
inscription qui se lit : Il est assuré que c’est à ce palais que trois autres
Shahr Yagill Yuhargib roi de Qatabān a “placé”, textes font allusion. Ce sont deux dédicaces provenant
de temples de dhu-Ghaylum, dans lesquelles on relève
S²hr Ygl Yhrgb mlk Qtbn s²ym, une invocation aux « divinités tutélaires de Ḥarīb » :
(Ja 874 = CSAI I, 137, PalAv C).
… avec (16) ʿAthtar Shāriqān, ʿAmm dhu-Diwānum, Anbī
(17)
le Patron et Ns²bt et ʿUzzayān les deux divinités
Ces textes (publiés sous les sigles Ja 874 et 875 ; tutélaires de Ḥarīb,
IV.A, titulature no 46) étaient gravés sur des socles
supportant vraisemblablement une statuette, fixée b-(16)ʿṯtr S²rqn w-ʿm ḏ-Dwnm w-ʾnby (17) S²ymn w-Ns²bt (18)
par deux mortaises sur la face supérieure. Il semblerait w-ʿzyn mnḍḥw Ḥrb
que ces socles de statuette aient été découverts in situ, (CIAS 47.82/o2 = CSAI I, 156, PalAv D).
mais ce n’est pas sûr : Albert Jamme indique dans sa
première publication de Ja 874 que la pierre était in Voir aussi CIAS 95.11/o2 = CSAI I, 157, PalAv D, qui
situ (Jamme 1955, p. 46), mais ne le répète pas dans la se termine avec la même tournure.
seconde (Jamme 1979, p. 11)146. Toute vérification est La date de ces deux dédicaces est établie par le fait
aujourd’hui impossible puisque la fouille états-unienne qu’elles commémorent des offrandes « pour le salut
du Grand Monument est demeurée inédite. de leur seigneur Nabaṭum Yuhanʿim roi de Qatabān »
(vers 140-170).

145. Voir Robin à paraître.


146. Il faut noter qu’en 1955, Albert Jamme emploie in situ dans le 147. … s¹qny mrʾ-s¹ w-ʾl-s¹ ʿṯtr w-ʿm w-ʾlhy bytn Bn(2)ʾ (Höfner, Qat. Inschr.
sens de « trouvé en fouille », alors que, en 1979, il lui donne une = CSAI I, 130, PalAv C).
signification plus technique, « trouvé à sa place d’origine » : voir 148.  … s¹qny ʿṯtr bʿl Bnʾ w-ʿm w-Ḥwkm w-ʾlhy bytn Lbẖ (FB-al-ʿĀdī  1,
les statuettes Ja 868-871, dont il est dit d’abord qu’ « elles furent PalAv C).
trouvées in situ » (Jamme 1955, p. 39), puis qu’« aucune d’entre 149.  … s¹qny Blw ḏ-Ḥdṯm w-Mwtr w-ḏt Ḡḍrn w-ʾlhy bytn Ḥ(3)dṯm b-Ḥlzwm…
elles ne fut trouvée in situ » (Jamme 1979, p. 6). (WWM Balu 1).
50 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

Le troisième texte est un fragment où on lit à la des divinités de la commune ainsi que le lieu où le
ligne 4 : prince s’acquitte de sa charge152.
…](4)Ḥarīb et avec leur seigneurs Nabaṭum[ …
…](4)Ḥrb w-b-mrʾy-s¹n Nbṭm[… e. Les sanctuaires sans nom dont l’existence
(MuB 514 = CSAI I, 176 (Hajar Ibn Ḥumayd, PalAv D). est suggérée par la mention d’une offrande

La provenance de ces trois textes (dhu-Ghaylum), Diverses dédicaces à des divinités pour la plupart
leur date (le règne de Nabaṭum) et accessoirement le obscures ont été découvertes à Tamnaʿ. Elles
fait que leurs auteurs soient probablement les mêmes impliquent certainement l’existence d’un sanctuaire
femmes assurent que le palais Ḥarīb qui y est ou d’un oratoire qui était consacré à ces divinités soit
mentionné est bien celui de dhu-Ghaylum. à Tamnaʿ soit aux environs.
De façon incidente, afin que le dossier soit complet,
il faut encore mentionner deux stèles funéraires
donnant le nom d’une femme qualifiée de « dhāt 1. L’offrande d’un bḥt à ʿAmm dhu-Daymatum
Ḥarīb », « celle de Ḥarīb »150. Comme l’une de ces
femmes est au service d’un souverain, il n’est pas L’inscription VL 1, vue à al-Nuqūb, le village le plus
impossible que dhāt Ḥarīb signifie « attachée (au proche de Tamnaʿ, commémore l’offrande à ʿAmm
palais) Ḥarīb » plutôt que « mariée à un membre du dhu-Daymatum d’un bḥt, qui est apparemment une
lignage Ḥarīb ». plaque décorative revêtant un mur, comme la ks³wt
Il est difficile de tirer de ces observations et le s²mr (ci-dessous).
contradictoires une conclusion assurée. Tout au plus ʿAmm dhu-Daymatum est une caractérisation qui
peut-on esquisser une hypothèse provisoire conciliant n’est attestée que deux fois : dans notre texte et dans
les données les mieux fondées. Il semblerait que le les invocations de Ja 2366 = CSAI  I, 11 (jabal Qarn
Grand Monument soit l’antique baytān Ḥarīb, à la fois ʿUbayd, PalAv B1), une inscription royale sur un rocher
temple et palais, c’est-à-dire la demeure des divinités du wādī Ḥarīb.
du panthéon qatabānite et le siège du pouvoir royal.
Par siège du pouvoir, nous entendons le lieu où le
souverain exerce ses fonctions publiques, mais non 2. L’offrande de deux s²mr à ʿAmm dhu-Rbḥw
celui où il vit. En faveur d’une telle hypothèse, on et à Nʿmyn
observera qu’un roi de Qatabān se fait construire un
palais appelé Yafʿān (voir ci-dessous II.C.c). Les rois L’inscription CIAS 47.11/o1 = CSAI I, 124 (PalAv C),
de Ḥimyar, eux aussi, gouvernaient depuis un palais acquise à Hajar Kuḥlān, commémore l’offrande à
nommé Raydān et résidaient dans un autre, comme ʿAmm dhu-Rbḥw et à Nʿmyn de deux s²mry d’albâtre,
le suggère la construction des palais *Kalanum (Garb encore des dalles de revêtement semble-t-il.
Bayt al-Ashwal 2), Shawḥaṭum (RES 3383) ou *Hirgab ʿAmm dhu-Rbḥw est une caractérisation qui est
(ẒM 1 et Gorge du Haut Buraʿ  2 151) à Ẓafār. Au attestée quatre fois au total, toujours dans des textes de
Ḥaḍramawt, on sait que le siège du pouvoir est le palais Hajar Kuḥlān ou des environs. En plus de notre texte, on
Shaqar de Shabwat  ; pourtant, un souverain fait la trouve dans le titre de « trésorier de ʿAmm dhu-Rbḥw »153
contruire un palais nommé Shabʿān (Shabwa shiʿb et celui de « trésorière de ʿAmm dhu-Rbḥw » que porte
al-Layl). En revanche, rien de tel ne s’observe à Sabaʾ. Dame Barʾat154. Elle apparaît enfin dans les invocations
Concernant les autres royaumes, les données sont trop d’un fragment d’inscription155. Quant à Nʿmyn, c’est la
lacunaires pour qu’il soit possible de se prononcer. seule attestation de ce théonyme à ce jour.
On peut se demander si une même interprétation
vaut pour le baytān Banaʾ, le baytān Labakh (FB-al-ʿĀdī 1,
PalAv C) et le baytān Ḥadathum (WWM Balu 1), évoqués
ci-dessus, qui accueillent une pluralité de divinités :
ces trois bayt ne seraient-ils pas eux aussi la demeure 152. L’existence de deux bayt de ce type à Tamnaʿ s’explique peut-être par
le fait que l’un se rapporte à l’ensemble du royaume tandis que
l’autre ne concerne que la population locale. À Marib, capitale de
Sabaʾ, il semblerait que les deux temples d’Almaqah (Awām [Maḥram
Bilqīs] et Barʾān [al-ʿAmāyid ou ʿArsh Bilqīs]) fonctionnent ainsi.
153. qẓrt ʿm (2) ḏ-Rbḥw (Lu 40 = CSAI I, 1087, al-Ḥanī en amont de Hajar
Kuḥlān, PalAv B1).
150. Christie’s 3 = CSAI I, 284 (—) (ʿmws³l ḏt Ḥrb ʿrm Wrwʾl Ḡyln (2) Yhnʿm 154. qẓrt (5) ʿm ḏ-Rbḥw (CIAS 47.11/o1/F72 = CSAI I, 125, Hajar Kuḥlān,
bn S²hr mlk Qtbn) et Mercier 1 = CSAI I, 711 (—) (ʾmtlt ḏt Ḥrb). PalAv C).
151. Al-Aghbarī 2013. 155. TT1, 100, Hajar Kuḥlān, PalAv C.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 51

3. L’offrande d’un autel à Baʿal *Yafʿān Ḥumayd). C’est enfin le nom d’un temple de Tamnaʿ
(II.B.e.3).
L’inscription Aylward 1 = CSAI , 122 (Hajar Kuḥlān, Comme je l’ai indiqué (II.B.d), il semblerait que, à
PalAv *C) commémore l’offrande d’un brûle-parfums Qatabān, le souverain réside non pas dans le palais
à Baʿal Yafʿān (Bʿl Yfʿn), dieu dont c’est la seule royal, mais dans une demeure personnelle.
attestation. Yafʿān est ici le nom d’un temple, sans
doute homonyme de celui qui est mentionné dans un
texte de la région de Radāʿ 156 ; c’est aussi le nom d’un c. Le pavillon royal Madhbaḥum
palais de Tamnaʿ (II.C.b). La vocalisation est arbitraire.
Un autre souverain, le roi Shahr Yagill fils de
Yadaʿʾab, aménage une ṣrḥt (nommée Madhbaḥum 157),
4. L’offrande d’une table à libation à *Yaghīr probablement une pièce d’agrément ouverte sur une
cour ou un jardin, dont il édifie les murs périmétraux,
Un texte de Tamnaʿ commémore l’offrande d’une les couvertures et le puits158. La réalisation de cet
table à libation à Yaghīr, divinité inconnue par ailleurs : aménagement est commémorée dans une inscription
… a dédié à Yaghīr …, qui a été trouvée près du Grand Monument : on peut
donc supposer que le roi a édifié près de celui-ci un
s¹qny Yḡr pavillon de détente pour son usage personnel.
(YBC 2431 = CSAI I, 113, Hajar Kuḥlān, PalAv B ?).

d. Le palais Yāfiʿum édifié par un roi


5. Les offrandes à ʿAthtar et à ʿAmm pour deux servantes du roi

Pour être complet, il faut encore citer deux textes « Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ roi de Qatabān » commémore
commémorant le premier une offrande à ʿAthtar l’édification d’un palais nommé Yāfiʿum « pour ses deux
(MuB 36 = CSAI I, 89, PalAv A) et le second une offrande servantes Gʿmmt et sa fille Rathadat (du lignage)
à ʿAmm (TT1 492, PalAv —). Ils proviennent Dharḥān et pour leurs gens Ẓrbm à Tamnaʿ » (Ja 2826 =
probablement de l’un des sanctuaires déjà mentionnés, CSAI I, 148, PalAv C) (voir déjà II.B.3). Quand l’inscription
consacrés à ces divinités. a été découverte par les fouilleurs états-uniens, elle se
trouvait in situ dans le mur nord du palais, avec Ja 2825
(texte fragmentaire mentionnant le creusement d’un
C. Les palais puits) et Ja 2827 (Yfʿm).
Ce palais Yāfiʿum, appelé aussi Maison A, se trouve
a. Le palais Ḥarīb, à l’intérieur de la ville, près de la porte dhu-Śadw (voir
siège du pouvoir monarchique le plan fig. 2, p. 38)159. C’est dans ce palais, dont la
fouille est encore inédite, qu’ont été trouvées les
Nous renvoyons au paragraphe consacré à Ḥarīb inscriptions CIAS 47.11/ 72 (= CSAI I, 125, PalAv C) et
dans la partie traitant des sanctuaires (ci-dessus II.B.d). Ja  2195 (= CSAI  I, 138, Hajar Kuḥlān, PalAv C) qui
permettent de restituer la présence d’un oratoire
domestique (voir ci-dessus II.B.a.3).
b. Le palais royal Yafʿān L’inscription CIAS 47.11/ 72, qui commémore une
offrande à une divinité, pose un problème intéres­
Le mukarrib Yadaʿʾab Ghaylān fils de Faraʿkarib sant. Elle a été réalisée près de 100 ans avant la
commémore l’édification d’un palais nommé Yafʿān construction du palais par Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ
dans l’inscription MQ-HK 11 = CSAI I, 38 (Hajar Kuḥlān, parce que son auteur invoque Warawʾīl Ghaylān
PalAv B2). Ce nom est assez banal  : des palais Yuhanʿim, sans titre. On peut supposer que la
homonymes sont connus à Tamnaʿ (voir ci-après), « construction » du palais par Shahr est une fiction
Maryamatum (ATM 866 / 4-5), Maṣnaʿat Ḥijlān (Pirenne- et qu’il s’agit en fait d’aménagements dans une
Maṣnaʿat Ḥijlān 2 = CSAI I, 80) et Raḥab (Ja 2357 =
CSAI III, 8). C’est aussi le nom d’une mwrt du palais
Ḥarīb de dhu-Ghaylum (H 2c = CSAI I, 62, Hajar Ibn 157. Voir déjà II.B.a.2 où Madhbaḥ (Mḏbḥ) est apparemment le nom
d’un sanctuaire consacré à Anbī.
158. S²hr Ygl bn Ydʿʾb mlk Qtbn bny w-s¹ḥdṯ kl gnʾw w-(2)ẓltw w-bʾr ṣrḥt-hw
Mḏbḥm (Doe 5 = CSAI I, 6, Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
159.  Albert Jamme (1979, p.  59) situe cette maison (qu’il appelle
156. Voir CSAI I, 206, réexaminé dans Robin 2012a, p. 339, 341 et 354-355. « house D ») à l’ouest de la maison Yafīsh, alors qu’elle est au sud.
52 • II. LES MONUMENTS DE TAMNAʿ DANS LES INSCRIPTIONS

bâtisse préexistante : on connaît à Qāniya un palais — Yaʿūd I (Yʿd) : localisation inconnue ; MQ-HK 9 =
dans la façade duquel sont insérées deux inscriptions CSAI I, 13 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
de fondation de dates notablement différentes. Une — Yaʿūd II (Yaʿūd) : Place du marché, fouilles franco-
autre possibilité serait que le roi Shahr a italiennes, maison B/B (Loreto 2011, fig. 94-98 et
effectivement construit le palais Yāfiʿum et que les 101 [plan p. 309]) ; T.00.B 1.
occupants de ce palais y ont placé des objets anciens —  Yafīsh (Yfs²)  : Maison B des fouilleurs états-
leur appartenant. uniens, à l’intérieur de la ville, à proximité de la
Si le roi Shahr a édifié le palais Yāfiʿum, la question se porte dhu-Śadw (voir le plan fig. 2, p. 38) ; Ja 118
pose évidemment de savoir si c’est avant ou après la = CSAI I, 34 (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) et Ja 119 =
grande destruction. L’hypothèse que ce soit une CSAI I, 45 (Hajar Kuḥlān, PalAv C) ; voir aussi Ja 120
reconstruction isolée après une ruine générale paraît = CSAI I, 132 (Hajar Kuḥlān, PalAv C).
peu vraisemblable  : les fouilleurs états-uniens ne — Yafʿān (Yfʿn) : localisation inconnue ; MuB 657 =
signalent rien de tel. Par ailleurs, Alessandro de Maigret CSAI I, 53 (Hajar Kuḥlān C).
n’a observé que des réaménagements rudimentaires et — Yaghīl : Place du marché, fouilles franco-italiennes,
sporadiques après la grande destruction, et non de maison B/I (Loreto 2011, plan p. 309) ; T.02.B 26.
véritables édifices.

g. Les parties ou compléments d’habitations


e. Un mwdy édifié par un roi
Deux inscriptions commémorent la réalisation
Voir le paragraphe consacré au sanctuaire Bayḥān de parties ou annexes d’habitations. Ce sont le ẖṭb
(II.B.c.2), où nous avons mentionné que le mukarrib Yrs³ (Ja 121 = CSAI I, 46, Hajar Kuḥlān, PalAv C) et la
Yadaʿʾab Dhubyān fils de Shahr commémore ṣrḥt Madhbaḥ um (Mḏbḥ m, Doe  5 = CSAI  I, 6 (Hajar
l’édification d’un mwdy nommé Bayḥān. La nature de Kuḥlān, B1) (concernant cette dernière voir
cet aménagement n’est pas encore établie. ci-dessus II.C.c).

f. Les autres habitations D. Autres édifices


connues par les inscriptions
Dans une inscription de Tamnaʿ, le mukarrib
— *Ḥadath : Maison D des fouilleurs états-uniens, Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim fils de Shahr commémore
à proximité de la porte dhu-Śadw, à l’intérieur de des travaux dont la nature n’est pas clairement
la ville (voir le plan fig. 2, p. 38). Le texte mention- indiquée :
nant cette maison est inédit. (le mukarrib) a construit et refait à neuf tout l’aména-
— *Khamrān : Place du marché, fouilles franco- gement et la construction en pierre, en bois, en
italiennes, maison B/H (Loreto 2011, p. 135-149, calcaire, en brique et en ʿwt, pour réaliser (7) Ms²mn …
5.5 ; fig. 101 [plan p. 309]) ; T.02.B/6.
— *Laḥgum (Lḥgm) : localisation inconnue ; MQ-HK 4 bny w-s¹ḥd[ṯ kl mhl](6)k w-mbny ʾbnw w-ʿḍ w-blq w-mrt
= CSAI I, 36 (PalAv B2). Laḥgum est également le nom w-ʿwt mʿs²q (7) Ms²mn
d’une salle d’assemblée (ms³wd) dans l’inscription (RES 3880 = CSAI I, 26, Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
royale MuB 589 = CSAI I, 210 (Hajar Kuḥlān, C), dans
un contexte lacunaire. Enfin, une inscription de Tamnaʿ commémore la
— *Mars (Mrs¹) : localisation inconnue ; MQ-HK 5 = construction de la ville dhu-Salāmum et de son enceinte
CSAI I, 76 (Hajar Kuḥlān, *B2). Le substantif byt peut par des particuliers :
être restitué avec grande vraisemblance puisqu’il … ont construit et muni d’une enceinte (3) la ville
s’agit d’un édifice comportant un ẖṭb et deux ṣrḥt. dhu-*Salāmum avec les biens de ʿAmm et les forces de
— Shabʿān : à « environ 100 yards » à l’ouest du leur commune Aslumān …,
Grand Monument (Doe 1971, p.  220)  ; Doe 6 =
bnyw w-gn(ʾ) (3) hgrn ḏ-S¹lmm bn mbʿl ʿm w-ʾẖyl s²ʿb-s¹m ʾs¹lmn
CSAI I, 7 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
(MQ-HK = CSAI I, 37, Hajar Kuḥlān, PalAv B2).
— *Wathʿān ((W)ṯʿn) : à « environ 100 yards » à
l’ouest du Grand Monument (Doe 1971, p. 220) ; dhu-Salāmum était sans doute un hameau fortifié
Doe 8 = CSAI I, 8 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1). aux abords immédiats de Tamnaʿ.
III. La chronologie de Qatabān : premiers repères

Christian Julien Robin

Les inscriptions sudarabiques ne permettent pas sabéen Yathaʿʾamar (le nom et le titre complets sont
de reconstruire de manière satisfaisante la chronologie Yathaʿʾamar Watār fils de Yakrubmalik mukarrib de
du royaume de Qatabān et, par conséquence, celle de Sabaʾ) entreprend de soumettre la « descendance de
la ville de Tamnaʿ. Elles sont pauvres en données qui ʿAmm ». Cette expression désigne les communes (ou
permettent pour restituer la succession des règnes, tribus de la société développée) qui vénèrent
sauf pour les deux derniers  siècles. C’est donc collectivement le dieu ʿAmm et le reconnaissent
seulement pour la fin de Qatabān qu’on dispose d’une comme leur principale divinité. La « descendance
chronologie relative assez précise et fiable. Pour de ʿAmm » est alors une ample coalition regroupant
reconstruire une chronologie absolue, il faudrait des un grand nombre de communes qui occupent un
synchronismes avec des personnages ou des vaste territoire s’étendant du wādī Bayḥān à al-Ḍāliʿ
événements bien datés. Or tous les synchronismes (l’antique Yuhanṭil, voir Carte 2, p. 610). La cité de
dont on dispose, sauf celui entre Warawʾīl de Qatabān Tamnaʿ est probablement le centre de la coalition
et Karibʾīl de Sabaʾ (au début du viie siècle avant l’ère ou, si on préfère, la ville où se trouve le temple
chrétienne), mettent en relation des personnages dont intercommunal du dieu ʿAmm. On peut le déduire
les dates exactes sont inconnues (ci-dessous III.A.b). du traitement particulier que lui inflige le souverain
Dans ce paragraphe, je ne vais pas constituer un sabéen qui la voue, elle seule, à la destruction :
dossier complet de toutes les données dont nous Quant à Tamnaʿ, (Yathaʿʾamar) l’a anéantie par la
disposons, mais me limiter à un examen de celles qui destruction et le feu,
se rapportent aux origines et à la fin du royaume, les
seules qui soient assurées en chronologie absolue. w-Tmnʿ-m hḥrm bn mṯbrm w-mwfṭm
(Ṣirwāḥ 1 / 2).

A. Les origines de Qatabān Parmi les membres de la coalition, on relève :


(fin du viiie s. av. è. chr.) — des villes : Waʿlān (chef-lieu de Radmān) et Tamnaʿ
(chef-lieu de Qatabān) ;
Le royaume de Qatabān existe déjà à la fin du viiie siècle — des communes : Radmān (chef-lieu : Waʿlān),
avant l’ère chrétienne comme l’illustrent deux Yaḥīr, Yuhanṭil (chef-lieu Shukaʿ) et Awsān ;
inscriptions sabéennes qui ont été trouvées à Ṣirwāḥ. — des noms propres non localisés dont la nature
est incertaine : ʾlht, Ynhgw, dhu-Ws¹r et probable-
ment Tʾlm.
a. L’inscription de Yathaʿʾamar Watār
(Ṣirwāḥ 1160) Plusieurs des souverains appartenant à la coalition
sont tués, sans qu’on sache si c’est au combat ou après
Vers la fin du viiie siècle avant l’ère chrétienne la victoire sabéenne :
(sur cette date, voir ci-dessous III.A.d), le souverain
(Yathaʿʾamar) a tué Nwʿm roi de Tamnaʿ, ʿAmmīrataʿ
roi de Ynhgw, ʿAmmīkarib, roi de Radmān, Ḥms³m roi
160. Nous désignons par « Ṣirwāḥ 1 » la grande inscription découverte en
de Yaḥīr, Kabīrhumū roi de Yuhanṭil et Abīyafaʿ roi
2005 (Nebes 2007 et 2011) et par « Ṣirwāḥ 2 A + B » RES 3945-3946. de dhu-Wsr
54 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

w-qtl Nw(ʿ)m mlk Tmnʿ w-ʿmrtʿ mlk Ynhgw w-ʿmkrb mlk (Karibʾīl) remit à Sayīn, à Ḥawl, à Yadaʿʾīl et au Ḥaḍramawt
Rdmn w-Ḥms³m mlk Yḥr w-Kbrhmw mlk Yhnṭl w-ʾbyfʿ mlk leurs provinces, les enlevant à la domination de Awsān,
ḏ-Ws¹r et restitué (13) les provinces de ʿAmm, de Anbī, de
(Ṣirwāḥ 1 / 2). Warawʾīl et de Qatabān, les enlevant à la domination de
Awsān parce que le Ḥaḍramawt et Qatabān avaient fait
ainsi que 3 000 personnes appartenant à Qatabān, alliance avec Almaqah, Karib’īl et Saba’,
Radmān et la Descendance de ʿAmm. Ce « Nwʿm roi de w-hṯb l-S¹yn w-l Ḥwl w-l Ydʿʾl w-l Ḥḍrmwt ʾbḍʿ-hmw bn tḥty
Tamnaʿ » n’est pas attesté dans les inscriptions de ḏ-ʾws¹n w-h(ṯb) (13) ʾbḍʿ ʿm w-ʾnby w-Wrwʾl w-Qtbn bn tḥty
Qatabān. Aucun roi postérieur ne porte le même nom. bn ʾws¹n b-ḏt ʾẖw Ḥḍrmwt w-Qtbn (ʾ)lm[qh w-Krb](ʾl) w-S¹bʾ
À la suite de sa victoire, le souverain sabéen décide (Ṣirwāḥ 2 A / 12-13).
une réorganisation territoriale et intronise de
nouveaux souverains : Tout comme l’État sabéen est désigné par la mention
(Yathaʿʾamar) a vengé Awsān et son roi (du préjudice de son dieu (Almaqah), de son souverain (Karibʾīl) et
dont) la Descendance de ʿAmm (s’était rendue de la commune dominante (Sabaʾ), ceux de Qatabān et
coupable) ; il a restitué le territoire de Blw et de Awsān du Ḥaḍramawt sont identifiés par les deux principales
dont Qatabān s’était emparé ; il a fait roi Sumhūwatār divinités du panthéon (Siyān et Ḥawl pour le Ḥaḍramawt,
dhu-S²mr à Tamnaʿ qui est l’allié d’Almaqah et de et ʿAmm et Anbī pour Qatabān) et par le souverain
Sabaʾ  ; il a fait roi Yẖm à Radmān qui est l’allié (Yadaʿʾīl pour le Ḥaḍramawt et Waraw’īl pour Qatabān).
d’Almaqah et de Sabaʾ. Au cours d’une seule guerre, Le nom de ce Waraw’īl est attesté dans une poignée
il a frappé et détruit par le feu toute la Descendance d’inscriptions qatabānites, toujours sans épithète et
de ʿAmm, ses Anciens et ses simples gens, sans titre (voir IV.A, titulature no 52).
Dans la suite de son texte (Ṣirwāḥ 2 B / 1-2), Karibʾil
w-nqm ʾws¹n w-mlk-hw wld ʿm w-hṯb bḍʿ Blw w-ʾws¹n ḏ-nmy
indique que « il ramena la descendance de ʿAmm dans
Qtbn w-hmlk S¹mhwtr ḏ-S²mr Tmnʿ ḏ-ʾẖw ʾlmqh w-S¹bʾ
leurs villes parce qu’ils avaient fait alliance avec Karibʾīl
w-hmlk Yẖm Rdmn ḏ-ʾẖw ʾlmqh w-S¹bʾ w-b-m ʾḥd mns²ʾm
et Sabaʾ ». Les villes concernées sont Mḥrṯm, les deux
mẖḍ w-hfṭn kl wld ʿm w-fr-hw [l. 7, w-qr-hw] w-ʾdm-hw
périmètres irrigués des deux villes de dhu-Tamnaʿ,
(Ṣirwāḥ 1 / 3).
Waʿlān (aujourd’hui al-Miʿsāl), Mwṯbm et Kadūr
Le roi Sumhūwatār dhu-S²mr n’est pas attesté dans (aujourd’hui le même nom) ; ainsi peut-être que Radāʿ
les inscriptions de Qatabān. Mais un souverain et Mayfaʿ dans H̲bʾm, et même Talnin (aujourd’hui Tannin,
postérieur porte son nom (voir ci-dessous IV.A, près de Baynūn) et Ṣnwt.
titulature no 18). Qatabān apparaît donc comme un allié de Saba’,
récompensé de sa loyauté par la restitution de
territoires que lui avait pris le royaume de Awsān.
b. L’inscription de Karibʾīl Watār (Ṣirwāḥ 2)

Quelques décennies plus tard, vers le début de la c. Qatabān vers 700 avant l’ère chrétienne
période 700-670 (sur ces dates, voir ci-dessous III.A.d),
une autre inscription sabéenne (Ṣirwāḥ 2 A + B = Ces documents démontrent que, dès avant 700
RES 3945 + 3946) nous éclaire à nouveau sur la situation avant l’ère chrétienne, Qatabān est un État organisé
de Qatabān qui semble bien différente. Le souverain dont la fondation est probablement bien antérieure
sabéen qui s’appelle maintenant Karibʾīl (plus à cette date. Qatabān a déjà pris la tête d’une vaste
précisément Karibʾīl Watār fils de Dhamarʿalī mukarrib coalition appelée la « descendance de ʿAmm ».
de Sabaʾ, ou Karibʾīl le Grand) a pour principal Selon Ṣirwāḥ 2 A / 13, Qatabān est dirigée par un
adversaire le royaume de Awsān qui jouxte Qatabān certain Warawʾīl qui porte sans doute le titre de roi.
au sud. Les opérations militaires de Karibʾīl Dans Ṣirwāḥ 1 / 2 et 3, le mukarrib sabéen « extermine
commencent par le Wusr (aujourdhui le wādī Markha, Nwʿm roi de Tamnaʿ » et le remplace par Sumhūwatar
entre les wādī Lajiya et Ḥammān, Cartes 1 et 2, p. 609 dhu-S²mr qui règne également sur « Tamnaʿ ». Mais il
et 610) et s’étendent jusqu’au wādī Jirdān au nord-est, n’est guère douteux que « roi de Tamnaʿ » soit ici une
Mayfaʿ à l’est, la région de ʿAdan à l’ouest et le jabal formule dépréciative pour «  roi de Qatabān  ». La
al-ʿAwd au nord-ouest. Il est manifeste que Awsān a séquence des événements montre que Tamnaʿ est bien
enlevé de vastes territoires à ses voisins, Dahasum, le la capitale de Qatabān :
Ḥaḍramawt et Qatabān. D’ailleurs, après l’écrasement
de Awsān, Karibʾīl rappelle qu’il a restitué à ces trois … quant à Tamnaʿ, (Yathaʿʾamar) l’a anéantie par le
royaumes les territoires perdus. Voici le passage qui feu ; il a ravagé toutes les récoltes de Qatabān ; il a
concerne Qatabān et le Ḥaḍramawt : tué Nwʿm roi de Tamnaʿ …
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 55

w-Tmnʿ-m hḥrm bn mṯbrm w-mwfṭm w-gbḏ kl frʿ Qtbn w-qtl mort des souverains. Elles sont uniques en Arabie du
Nw(ʿ)m mlk Tmnʿ Sud par leur formulation et par leur ampleur, ce qui
(Ṣirwāḥ 1 / 2). amène à faire l’hypothèse qu’elles s’inspirent d’un
modèle étranger, sans doute les chroniques assyriennes
On peut supposer que, à cette époque, le territoire (Di Rosa 2007).
de Qatabān se limite au wādī Bayḥān. Les inscriptions Ce sont précisément ces chroniques qui mentionnent
mentionnant Waraw’īl ne nous éclairent guère aux viiie et viie siècles deux souverains sabéens, et deux
puisqu’elles proviennent de Hajar Kuḥlān (l’antique seulement, homonymes de Yathaʿʾamar et de Karibʾīl.
Tamnaʿ, Tmnʿ) et d’un site non localisé, « le village de L’identification est donc très vraisemblable.
Ṣayfān (Jaww Ḥanān) » (MuB 524 et 525)161. Il ne semble Yathaʿʾamar Watār peut être identifié avec
pas que Qatabān inclue alors le wādī Ḥarīb au nord, « Ita’amra le Sabéen » qui, en 716, paie un tribut à
puisqu’une inscription archaïque qui en provient Sargon II (722-705) à la suite d’une campagne qui
mentionne un roi (sans titre) dont le nom n’est pas aurait eu lieu durant la septième année du règne
attesté à Qatabān162 ; par ailleurs, à cette époque, le (Ephʿal 1982, p. 36 et 37 ; Galter 1993, p. 33). L’inscription
dieu Ḥawkam du wādī Ḥarīb n’est pas encore invoqué Ṣirwāḥ 1, rédigée après la mort du roi, date donc des
dans le wādī Bayḥān. Enfin, Qatabān ne s’étend pas décennies qui suivent. On peut situer sa rédaction très
sur les Hautes-Terres dominant Bayḥān et Markha : approximativement vers 700, si on prend en compte
les communes de Radmān, de Yaḥīr et de Yuhanṭil ont les dates de Karibʾīl le Grand (voir ci-après). Ṣirwāḥ 1
leurs propres rois. relate des événements qui s’étendent sur une assez
La « descendance de ʿAmm » est le vaste ensemble longue période, à nouveau de manière hypothétique
de communes vénérant le dieu ʿAmm, qui est aussi le entre 730 et 700 avant l’ère chrétienne.
grand dieu de Qatabān. L’inscription Ṣirwāḥ 1 permet Il est difficile d’établir une relation chronologique
de cerner les contours de cet ensemble qui s’étend de entre le tribut versé par « Ita’amra le Sabéen » et la
Yuhanṭil (aujourd’hui al-Ḍāliʿ) à Tamnaʿ et inclut ʾhlt, guerre qui oppose Sabaʾ et la « descendance de ʿAmm ».
Waʿlān et Ynhgw. La liste des rois tués indique qu’il On peut tout aussi bien prétendre que la victoire de
s’agit notamment des communes de Ynhgw, Radmān, Sabaʾ a été obtenue grâce à un accroissement des
Yaḥīr, Yuhanṭil et dhu-Wusr. Awsān n’en fait pas partie ressources tirées du commerce, ou au contraire que
si la traduction d’un passage de la ligne 3 est correcte : cette victoire a permis à Sabaʾ de se lancer plus aisément
(Yathaʿʾamar) a vengé Awsān et son roi (du préjudice dans des expéditions commerciales lointaines.
dont) la Descendance de ʿAmm (s’était rendue Karibʾīl Watār est très certainement identique au
coupable) ; il a restitué le territoire de Blw et de Awsān « Karibilu roi de Saba » qui, sous le règne de Sennachérib
dont Qatabān s’était emparé, (705-681), fait l’offrande de pierres précieuses et
d’aromates, placées dans le dépôt de fondation du
w-nqm ʾws¹n w-mlk-hw wld ʿm w-hṯb bḍʿ Blw w-ʾws¹n
temple de la fête du Nouvel An (le Bīt Akītu) à Assur,
ḏ-nmy Qtbn
à une date postérieure à 689163. Son règne, notamment
Cet ensemble de communes célébrait sans doute marqué par huit campagnes militaires, paraît avoir
le dieu ʿAmm dans un sanctuaire commun, dont les été assez long. De manière toujours hypothétique,
textes ne donnent ni le nom ni la localisation, mais nous le situons vers 700-670 avant l’ère chrétienne164.
qui devait se trouver du côté de Tamnaʿ. Karibilu, qui transcrit le sabéen Karib’īl, est
mentionné avec le titre de roi ; sa contribution est un
don (nāmurtu) et non un tribut. Ces deux indices
d. La date de Yathaʿʾamar Watār suggèrent que l’Assyrie reconnaît à Karib’īl un statut
et de Karibīl Watār plus élevé que celui de Yāthiʿī’amar et que des relations
de nature politique se sont nouées, après plusieurs
Il reste à préciser la date de ces événements. On décennies de contacts commerciaux.
peut tout d’abord observer que les deux inscriptions
dressent un bilan des règnes de Yathaʿʾamar Watār et
de Karibʾīl Watār : elles ont donc été rédigées après la
163. Ephʿal 1982, p. 42, n. 117 ; p. 43 ; Galter 1993, p. 34 ; Potts 2003.
164.  La chronologie des mukarribs sabéens pose de redoutables
problèmes. Vers l’époque de Karibʾīl Watār, il existe un autre
161. Corriger ainsi «  Ḥarrān  » dans Raydān 6, 1994, p.  31 et 32. La mukarrib nommé Yathaʿʾamar Bayān fils de Sumhūʿalī. Par ailleurs,
localisation de ce site est inconnue. les invocations aux souverains faites par des particuliers
162. Il s’agit de la dédicace à Ḥawkam d’un petit bouquetin de bronze énumèrent presque toujours plusieurs noms. Il est donc très
(collection Āl Ṣabāḥ LNS 1722 M). Le texte, gravé sur le socle, se lit : vraisemblable que deux mukarribs et parfois trois régnaient
« Sumhūyadaʿ (Dharḥ)ān fils de Sumhūsamar a dédié à Ḥawkam », parallèlement. Ceci pose évidemment la question des fonctions du
S¹mhydʿ (Ḏrḥ)n || bn S¹mhs¹||mr hqny Ḥwkm. mukarrib et celle des règles de succession qui ne sont pas éclaircies.
56 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

Nous supposons donc que l’inscription Ṣirwāḥ 1 l’inscription Ṣirwāḥ  1 a été recopiée à une date
dresse un bilan du règne de Yathaʿʾamr Watār fils de postérieure au règne de Karibʾīl Watār, en conservant
Yakrubmalik vers 700 et que Ṣirwāḥ 2 fait de même certaines particularités du texte original.
pour Karibʾīl Watār fils de Dhamarʿalī vers 670. Les Une telle hypothèse s’accorde avec le constat que
inscriptions Ṣirwāḥ 1 et 2 B confirment que les règnes le contenu de Ṣirwāḥ 1 reflète une situation politique
de Yathaʿʾamar et Karibʾīl sont proches dans le temps : probablement antérieure au règne de Karibʾīl Watār.
l’une et l’autre mentionnent un certain ʿAmmīwaqah Ṣirwāḥ  1 relate une expansion sabéenne encore
dhu-Amīrum (ʿmwqh ḏ-ʾmrm) auprès duquel les deux timide et l’installation de souverains dociles à la tête
mukarribs font l’acquisition de domaines fonciers des communes proches. Les opérations militaires
(Ṣirwāḥ 1 / 6 et Ṣirwāḥ 2 B / 2). Par ailleurs, la première rapportées par Ṣirwāḥ 2 embrassent un territoire
mentionne un certain « Khalʾamar fils de Ḥaḍarhumū » beaucoup plus vaste. Dans Ṣirwāḥ 1, Qatabān passe
(ligne 7) tandis que la seconde cite à plusieurs reprises du parti hostile à Sabaʾ à la nébuleuse de ses
« Ḥaḍarhumū fils de Khalʾamar » (lignes 3 et 8) qui tributaires  ; dans Ṣirwāḥ  2, Qatabān est un allié
sont probablement le père et le fils. récompensé pour sa fidélité. Les souverains de
Ces datations se heurtent cependant à une difficulté : Tamnaʿ mentionnés dans Ṣirwāḥ  1 ne sont pas
non seulement la graphie de Ṣirwāḥ 1 (qui appartient attestés dans les inscriptions qatabānites, alors que
au style B3 de Jacqueline Pirenne) ne s’accorde pas avec le roi qatabānite de Ṣirwāḥ 2 l’est dans plusieurs
une date antérieure à 700, mais encore elle est très documents. Même si aucun de ces arguments n’est
certainement postérieure à celle de Ṣirwāḥ 2 (qui est décisif, nous disposons d’un faisceau d’indices
le modèle du style B1 de Jacqueline Pirenne). suggérant que les opérations relatées dans Ṣirwāḥ 1
Dans Ṣirwāḥ 2, la forme et les proportions des lettres sont antérieures à celles de Ṣirwāḥ 2167.
sont définies de manière systématique, selon des règles
simples et rigoureuses. C’est une innovation qui
apparaît vers la fin du règne de Karibʾīl Watār165. La e. Les premiers rois de Qatabān
hauteur des lettres est le triple de la largeur ; les cercles
et les appendices (ʾ, s¹ et k) font un tiers de la hauteur ; Les inscriptions Ṣirwāḥ 1 et 2 donnent les noms
le mīm se compose de deux triangles isocèles etc. des trois premiers rois de Qatabān. Les inscriptions
Auparavant, la graphie ne présentait aucune régularité. qatabānites prennent le relais à partir du troisième.
Dans Ṣirwāḥ 1, les lettres sont plus élancées et le Nous arrêtons notre liste au cinquième parce que,
mīm se présente avec des pointes légèrement écartées. plus on s’éloigne des données chronologiques
Ce style, qui suit des règles plus complexes, dérive relativement sûres du règne de Karibʾīl Watār, plus
manifestement de celui de Ṣirwāḥ 2  : on peut en les incertitudes s’accroissent.
déduire qu’il est nécessairement postérieur.
Si on accepte l’hypothèse que Ṣirwāḥ 1 présente
une graphie postérieure à celle de Ṣirwāḥ 2, il reste 1. Nwʿm « roi de Tamnaʿ »
néanmoins une étrangeté à expliquer : le lapicide a
utilisé dans Ṣirwāḥ 1 une lettre qui ne suit pas la Le premier roi de Qatabān dont le nom nous soit
norme, comme c’est souvent le cas dans les inscriptions parvenu s’appelle Nwʿm. Il est attaqué et tué par le
du style A de Jacqueline Pirenne, mais sans exemple mukarrib sabéen Yathaʿʾamar Watār qui l’appelle « roi
dans celles qui sont postérieures au style B1. Cette
lettre est le s³ qui adopte une forme inattestée
évoquant un qāf flanqué de deux arcs avec, de plus, 167.  Giovanni Garbini (2012) estime au contraire que Yathaʿʾamar
une largeur supérieure à celle des autres lettres. On Watār est un souverain postérieur d’une génération à Karibʾīl
peut ajouter que la forme du symbole qui encadre les Watār. Il se fonde pour cela sur le synchronisme entre
Yathaʿʾamar Watār mukarrib de Sabaʾ et Malikwaqah (roi de
chiffres est également non canonique166.
Nashshān) attesté dans A0  31929. Selon lui, ce même
L’examen des graphies conduit donc à des constats Malikwaqah est invoqué dans YM  11191 avec un corégent
peu cohérents : la graphie de Ṣirwāḥ 1 est plus évoluée nommé Yadaʿʾab (« … et avec Malikwaqah Rayd roi de Nashshān
que celle de Ṣirwāḥ 2, mais Ṣirwāḥ 1 utilise encore des et avec Yadaʿʾab Yafīsh … », w-b Mlkwq(10)h Ryd mlk Ns²n w-b Yd(11)
ʿʾb Yfs²). Comme ce corégent sans titre serait le Yadaʿʾab qui
caractères archaïques au contraire de Ṣirwāḥ 2. Ces succède à Sumhūyafaʿ contemporain de Karibʾīl, il en résulterait
contradictions s’expliquent peut-être par le fait que que Yathaʿʾamr Watār est postérieur à Karibʾīl Watār. Ce
raisonnement de Giovanni Garbini n’emporte pas la conviction
parce qu’il néglige la paléographie. La graphie de YM  11191,
très différente de celle de A0  31929, interdit d’identifier les
165. La plupart des inscriptions de ce souverain sont encore composées deux Malikwaqah  : Malikwaqah Rayd roi de Nashshān et
dans une écriture peu codifiée (style A de Jacqueline Pirenne). Yadaʿʾab Yafīsh ne se situent pas une génération, mais plusieurs
166. Je dois cette dernière observation à Mounir Arbach. siècles après Karibʾīl Watār.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 57

de Tamnaʿ » et non « roi de Qatabān ». Si on considère 5. Watarʾīl


que les opérations militaires victorieuses de
Yathaʿʾamar sont antérieures aux expéditions Dans l’inscription MuB 745 (= CSAI I, 91), l’invocation
commerciales qui entraînent le paiement d’un tribut aux autorités terrestres mentionne «  Shahr et
au souverain assyrien, on peut faire l’hypothèse que Watarʾīl  ». La graphie, très semblable à celle de
le règne de Nwʿm se situe avant 720. Ce roi n’est pas MuB 746 (= CSAI I, 92), permet d’identifier Shahr avec
attesté dans les inscriptions de Qatabān. le souverain précédent. On peut donc supposer que
Shahr a associé au trône Watarʾīl qui est attesté seul
dans l’inscription Ry 526 (= CSAI I, 1090).
2. Sumhūwatar dhu-S²mr, intronisé à Tamnaʿ

Yathaʿʾamar installe sur le trône de Tamnaʿ, à la place B. La fin du royaume (entre 160 et 205)
de Nwʿm, un certain Sumhūwatar dhu-S²mr « qui est
l’allié d’Almaqah et de Sabaʾ » (ḏ-ʾẖw ʾlmqh w-S¹bʾ). On La destruction et l’abandon de la ville de Tamnaʿ,
peut supposer que son règne se situe vers 720-700. Ce hypothétiquement vers 140 de l’ère chrétienne (voir
roi n’est pas attesté dans les inscriptions de Qatabān. ci-dessus I.D.c), ne signifient pas la fin du royaume de
Qatabān. On considère d’ordinaire que celui-ci poursuit
son existence sur un territoire rétréci ou renaît après
3. Warawʾil de Qatabān une période de troubles et de désarroi dans une autre
ville, en l’occurrence dhu-Ghaylum (Hajar Ibn Ḥumayd).
Lors de la guerre entre Karibʾīl Watār et Awsān,
le mukarrib sabéen a reçu le soutien de Warawʾīl et
de Qatabān qui sont récompensés par la restitution a. Nabaṭum Yuhanʿim, dernier roi de Qatabān
des provinces perdues. La mention de Warawʾīl se
trouve à l’issue de la troisième des huit campagnes Le dernier roi de Qatabān est probablement
de Karibʾīl, soit vers la fin de la première moitié du Nabaṭum Yuhanʿim. Il faut préciser « probablement »
règne. On peut donc dater ce roi de manière indicative parce que plusieurs rois ne sont attestés que dans des
vers 700-680. textes de date incertaine, de sorte qu’il n’est pas
Warawʾīl est mentionné dans quelques inscriptions complètement impossible que l’un d’entre eux ait
archaïques de Tamnaʿ, notamment dans celles du régné après Nabaṭum Yuhanʿim.
sanctuaire de Anbī, toujours sans titre (voir Le règne de Nabatum Yuhanʿim est attesté par trois
ci-dessous, IV.A, titulature no 52). La graphie de ces inscriptions qatabānites, qui proviennent toutes de
inscriptions est antérieure au style « classique » dhu-Ghaylum.
élaboré vers la fin du règne de Karibʾīl Watār (le style La première, qui a le roi et son fils Marthadum pour
B1 de Jacqueline Pirenne)  : voir notamment les auteurs, commémore la construction d’une mwrt
proportions trapues des lettres ou le mīm aux nommée Yafʿān et de son puits Bḥrm dans le palais Ḥarīb :
triangles allongés. [Nabaṭum] Yuhanʿim fils de Shahr Hilāl et son fils
Marthadum rois de Qa(2)[tabān ont c]réé, fondé et
achevé la mwrt Yafʿān, mwrt de leur p(3)[alais] Ḥarīb
4. Shahr et son puits Baḥrum …
[Nbṭm] Yhnʿm bn S²hr Hll w-bn-s¹ Mrṯdm mlkw Q(2)[tbn b]
Un certain Shahr est invoqué sans titre à la fin
rʾw w-s¹wṯr w-s¹s²qr mwrtn Yfʿn mwrt b(3)[yt-s¹m](y) Ḥrb
de l’une des inscriptions du sanctuaire de Anbī
w-bʾr-s¹ Bḥrm
(MuB 746 = CSAI I, 92). Il est très vraisemblablement
(H2 c = CSAI I, 62, PalAv D).
un roi, tout comme l’était Warawʾīl : son nom est
d’ailleurs porté par un très grand nombre de
souverains de Qatabān postérieurs. Les noms de Les deux autres inscriptions, qui ont les mêmes
Warawʾīl et de Sumhūwatar, en revanche, ne seront auteurs (des femmes et leurs fils), sont la
guère repris, et celui de Nwʿm pas du tout. commémoration d’offrandes, la première dans le
La graphie de l’inscription invoquant Shahr est plus sanctuaire de :
évoluée que celle des inscriptions mentionnant Warawʾīl,
ʿAmm dhu-Diwānum dans son lieu saint Ḥaṭabum dans
comme l’indique sa régularité  ; elle est également
la ville de dhu-Ghaylum,
postérieure à Ṣirwāḥ 2 (RES 3945 + 3946) : voir notamment
le mīm aux pointes écartées. De manière très ʿm ḏ-Dwnm ʿd m[ḥ]rm-s¹ Ḥṭbm b-hgrn[ ḏ-Ḡ]ylm
hypothétique, ce roi peut être situé vers 650-630. (CIAS 47.82/o2 = CSAI I, 156, Hajar Ibn Ḥumayd, PalAv D)
58 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

et la seconde dans le sanctuaire de : Yu(5)[haḥmid], rois de Sabaʾ et de dhu-Raydān, fils de


Warafū Amr-ʿAmm dans son lieu saint Shabʿān dans Ilīsharaḥ Yaḥḍub roi de Sabaʾ (6) [et de dhu-Ray]dān
la ville de dhu-Ghaylum, dans le pays de la commune de Radmān pendant la
guerre qu’avaient commencée Wahabʾīl b. Maʿāhir (7)
Wrfw ʾmr-ʿm b-mḥrm-s¹ S²bʿn b-hg[r]n ḏ-Ḡylm
[et dhu-Kha]wlān avec l’appui du Ḥaḍramawt, de
(CIAS 95.11/o2 = CSAI I, 157, PalAv D).
Qatabān, de Radmān et de Maḍḥàm, et de tous les
Les femmes et leurs fils font ces offrandes : hommes et les Ara(8)bes qui avaient pris leur parti,
pour le salut de leur seigneur Nabaṭum Yuhanʿim roi contre leurs seigneurs, les rois de Sabaʾ ; et que sont
de Qatabān le jour où il est parti en expédition à parvenus leurs seigneurs (9) Saʿdshamsum et Marthadum,
Raḥbatān contre le roi de Sabaʾ et dans le pays de avec lesquels se trouvaient leurs serviteurs, une
Ḥimyarum, partie des Sabéens, des prince(10)s et de l’armée du
roi de Sabaʾ, dans le territoire de la ville de Waʿlān où
l-wfy mrʾ-s¹n [Nb]ṭm Yhnʿm mlk Qtbn b-ywm b-s¹ s¹bʾ ʿd
ils ont affronté Yadaʿʾīl r(11)oi du Ḥaḍramawt et le
Rḥbtn ʿbr mlk S¹bʾ w-ʾrḍ Ḥmyrm
Ḥaḍramawt, Nabaṭum roi de Qatabān et Qatabān,
(lignes 7-10 et 6-9).
Wahabʾīl b. (12) Maʿāhir, dhu-Khawlān et dhu-Haṣbaḥ
Les titulatures suggèrent que Nabaṭum a d’abord et Maḍḥàm et tous ceux qui avaient pris leur parti ;
régné seul (au moment de l’expédition contre et ont loué Mar(13)thadum et Dharḥān banū dhu-Grfm
Raḥbatān), puis qu’il a associé au trône son fils la puissance et le pouvoir d’Almaqah parce qu’Il s’est
Marthadum. On pourrait donc distinguer deux périodes montré favorable avec leurs seigneurs (14) Saʿdshamsum
dans le règne de Nabaṭum : le règne solitaire et celui et Marthadum rois de Sabaʾ, quand ont été écrasées et
en corégence avec un fils. mises en déroute toutes les troupes de Yadaʿʾīl (15) roi
Nabaṭum Yuhanʿim mentionne comme père Shahr du Ḥaḍramawt et de Wahabʾīl b. Maʿāhir et de tous
Hilāl. Une identification de ce père avec Shahr Hilāl ceux qui avaient pris leur parti ;
Yuhaqbiḍ, probablement le dernier roi attesté à — et ont enc(16)ore loué Marthadum et Dharḥān banū
Tamnaʿ (Ja 2826 = CSAI I, 48, Hajar Kuḥlān, palais Yfʿm, dhu-Grf m la puissance et le pouvoir d’Almaqah
PalAv C ; TT1 100, Hajar Kuḥlān, Grand Monument, maître(17) d’Awām parce qu’Il s’est montré favorable
PalAv  C), paraît plausible. Aucune inscription ne avec Son serviteur Dharḥān et les hommes et les
mentionne un règne du fils Marthadum. officiers qui étaient à son service, fournis par leur
Comme nous l’avons indiqué, il est possible que commune(18) Fayshān et Yuhabʿil, avec des massacres
Nabaṭum Yuhanʿim ne soit pas un véritable fils de Shahr et du butin suffisants qui les ont satisfaits, pris sur
Hilāl  : il est alors fréquent qu’un souverain sans les com(19)munes qu’ils avaient affrontées lors de
ascendance royale fonde sa légitimité en se prétendant cette bataille ; et parce que s’est montré généreux
le fils d’un prédécesseur (voir ci-dessus I.D.c). Almaqah maître d’Awām (20) avec Son serviteur
Dharḥān et les hommes et les officiers qui étaient
à son service dans cette guerre et dans toutes les
b. L’expédition de Nabaṭum Yuhanʿim demandes(21) que Dharḥān a adressées à Almaqah
contre Raḥbatān pour cette expédition ;
—  et ont encore loué Mar (22)thad um et Dharḥān
L’expédition de Nabaṭum Yuhanʿim contre Raḥbatān, Almaqah parce que sont revenus avec une heureuse
mentionnée dans les deux inscriptions qatabānites conclusion leur deux seigneurs Saʿdsham(23)sum et
citées précédemment, est évoquée également par une Marthadum rois de Sabaʾ et leur armée dans la ville de
inscription sabéenne qui commémore une offrande Maryab en sécurité(24) ;
dans le Grand temple de Maʾrib (l’antique Maryab, — et ont encore loué Marthadum et Dharḥān banū
puis Marib) consacré au dieu Almaqah (Ja 629). Comme dhu-Grfm la puissance et le pouvoir d’Almaqahū (25)
ce document donne un certain nombre de précisions maître d’Awām parce qu’Il a généreusement favorisé
qui fondent la chronologie de la fin de Qatabān, il et gratifié Son serviteur Dharḥān dhu-Grfm et les
importe de l’examiner en détail. hommes et les offici(26)ers qui étaient à son service
quand ils sont partis en expédition au service de leurs
Marthadum Y[….] et son fils Dharḥān Ashwaʿ banū seigneurs Saʿdshamsum et Marthadum r(27)ois de Sabaʾ
dhu-Grfm, prin(2)ces de la commune Yuhabʿil, ont dédié dans la région de la ville de Ḥalazūm et dans la
à Almaqah maître d’Awām la statue (3) de bronze Mashriqiyyatān où ils ont assiégé et pris d’assaut la
— en remerciement parce qu’Il a généreusement vi(28)lle de Ḥalazūm, ont dévasté toutes leurs vallées,
favorisé et gratifié Son serviteur Dharḥān dhu-Grfm et ravagé et renversé lieux saints, monu(29)ments,
qua(4)nd [ils sont partis en expédition] pour servir puits et périmètres irrigués dans sa région, et parce
leurs seigneurs Saʿdshamsum Asraʿ et son fils Marthadum qu’Il s’est montré favorable envers leur seigneurs
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 59

Saʿdshamsum (30) et Marthadum avec la capitulation et 9 w S¹ʿds²ms¹m w-Mrṯdm w-b-ʿm-hmy ʾdm-hmy ḏ-bn ʾs¹bʾn
la soumission de la ville de Mnwbm et de toutes les w-ʾqwl=
villes et forteresses de la commune (31) de Awsān et 10 n w-ẖms¹ mlk S¹bʾ ʿdy ẖlf hgrn Wʿln w-tqdmw b-ʿm Ydʿʾl m=
de la ville de Shayʿān ; 11 lk Ḥḍrmwt w-Ḥḍrmwt w-Nbṭ m mlk Qtb n w-Qtb n
—  et ont encore loué Marthadum et Dharḥān la w-Whbʾl bn
puissance et le pouvoir d’Alma(32)qah parce qu’Il a 12 Mʿhr w-ḏ-H̲wln w-ḏ-Hṣbḥ w-Mḍḥym w-kl ḏ-kwn kwn-hmw
exaucé et protégé Son serviteur Dharḥān Ashwaʿ w-ḥmdy Mr=
dhu-Grfm ainsi que Rabbshamsum Yaʿrir b. ʿlfqm lors de 13 ṯdm w-Ḏrḥn bny ḏ-Grfm ẖyl w-mqm ʾlmqh b-ḏt hws²ʿ
l’opération au cours de laquelle ils attaquèrent et mrʾy-hmw
s’élancèrent à la poursuite de Ḥaḍramites et d’Arabes 14 S¹ʿds²ms¹m w-Mrṯdm mlky S¹bʾ w-ṯbr w-hlqḥn kl mṣr Ydʿʾl
qui étaient parvenus dans (34) la région de Tamnaʿ ; 15 mlk Ḥḍrmwt w-Whbʾl bn Mʿhr w-kl ḏ-kwn kwn-hmw
—  et ont encore loué Marthadum et Dharḥān banū w-wz=
dhu-Grfm la puissance et le pouvoir d’Almaqah maître 16 ʾy Mrṯdm w-Ḏrḥn bny ḏ-Grfm ḥmd ẖyl w-mqm ʾlmqh bʿl
d’A(35)wām parce qu’ont obtenu une heureuse conclu- 17 ʾwm b-ḏt hws²ʿ ʿbd-hw Ḏrḥn w-ʾs¹d w-mqtt s²wʿ-hw bn s²ʿb-
sion et sont revenus leurs seigneurs Saʿdshamsum et 18 hmw Fys²n w-Yhbʿl b-mhrgt w-ḡnmt ṣdqm ḏ-hrḍw-hmw
Marthadum dans la vi(36)lle de Maryab en sécurité et avec bn ʾs²=
des succès qui les satisfassent dans cette campagne ; 19 ʿb tqdmw b-ʿm-hmw hwt ywmn w-b-ḏt hwfy ʾlmqh bʿl ʾwm
—  et ont encore (37) loué Marthad um et Dharḥān 20 ʿbd-hw Ḏrḥn w-ʾs¹d w-mqtt s²wʿ-hw b-hwt ḍrn w-b-kl ʾmlʾ
Almaqah parce que s’est conclue favorablement la 21 [s¹]tmlʾ Ḏrḥn b-ʿm ʾlmqh l-hyt s¹bʾtn w-wzʾy ḥmd Mr=
garde de Marthadum dhu-Grfm (38) dans la ville de 22 ṯdm w-Ḏrḥn ʾlmqh b-ḏt mẓʾy w-s¹twfyn mrʾy-hmw S¹ʿds²m=
Ṣanʿāʾ et celle des princes auxquels avaient ordonné 23 s¹m w-Mrṯdm mlky S¹bʾ w-ẖms¹-hmy ʿdy hgrn Mryb
leurs seigneurs Saʿdshams um et Marthad um de b-wfym
prendre position dans Ra(39)ḥbatān lors de ces deux 24 w-wzʾy Mrṯdm w-Ḏrḥn bny ḏ-Grfm ḥmd ẖyl w-mqm ʾlmqhw
campagnes, et s’est conclue favorablement la garde 25 bʿl ʾwm b-ḏt hws²ʿ w-hwfyn ʿbd-hw Ḏrḥn ḏ-Grfm w-ʾs¹d
de Marthadum et des princes qui avaient pris position w-mqt=
avec lu (40)i, Sharaḥʾīl b. Dharāniḥ, Sharaḥthat b. 26 t s²wʿ-hw b-kn s¹bʾw l-s²wʿn mrʾy-hmw S¹ʿds²ms¹m
Bataʿ, Ilīrām b. Sukhaymum, Yaʿrud b. Suʾ(41)rān et w-Mrṯdm m=
Yarīm b. Hamdān. 27 lky S¹bʾ ʿdy ẖlf hgrn Ḥlzwm w-Ms²rqytn w-ẓwrw w-nḥb h=
Puisse continuer Almaqah à accorder à Ses serviteurs 28 grn Ḥlzwm w-gbzw kl ʾs¹rr-hmw w-wṯr w-qmʿ mḥrmt w-hy=
Marthadum et Dharḥān banū (42) dhu-Grfm la faveur et 29 klt w-ʾbʾr w-ms¹qy b-ẖlf-hy w-b-ḏt hws²ʿ mrʾy-hmw
la bienveillance de leurs seigneurs Saʿdshamsum et S¹ʿds²ms¹m
Marthadum rois de Sabaʾ et de dhu-Raydān (43) et puisse 30 w-Mrṯdm b-hs¹bʿn w-wḍʿ hgrn Mnwbm w-kl hgr w-mṣnʿ
Almaqah leur accorder abondance de capacités et de s²ʿbn
pouvoirs ; et puisse-t-Il délivrer, venant de Waʿlā(44 n, 31 ʾws¹n w-hgrn S²yʿn w-wzʾy Mrṯdm w-Ḏrḥn ḥmd ẖyl
ses serviteurs Marthadum et Dharḥān et leur commune w-mqm ʾlm=
Fayshān et Yuhabʿil du mal, de la malveillance (45) et 32 qh b-ḏt hwfy w-mtʿn ʿbd-hw Ḏrḥ n ʾs²wʿ ḏ-Grf m
de tout maléfice et méchanceté de l’ennemi, [qu’il w-Rbs²ms¹m Yʿrr
soit éloigné] ou proche. 33 bn ʿlfqm bn ʿnt hʿnw w-hdrkn bʿd ʾḥḍr w-ʿrb mẓʾw ʿdy
Avec ʿAthtar et Hawbas, avec A(46)lmaqah maître 34 ẖlf Tmnʿ w-wzʾy Mrṯdm w-Ḏrḥn ḥmd ẖyl w-mqm ʾlmqh
d’Awām et Ḥirwanum et Almaqah maître de Mtbʿm et bʿl ʾ=
Rwẓn, avec dhāt (47) Ḥimyam, avec dhāt Baʿdanum et 35 wm b-ḏt s¹twfy w-tʾys¹n mrʾy-hmw S¹ʿds²ms¹ m
avec la shams du roi Tanūf et leur shams maîtresse w-Mrṯdm ʿdy hg=
de Ṣyḥyn, 36 rn Mryb b-wfym w-mqyḥtm ḏ-hrḍw-hmw b-hyt s¹bʾtn
w-wzʾy
1 Mrṯdm Y[... ... w-b]n-hw Ḏrḥn ʾs²wʿ bny ḏ-Grfm ʾq= 37 Mrṯdm w-Ḏrḥn ḥmd ʾlmqh b-ḏt s¹twfy gzyt Mrṯdm ḏ-Grfm
2 wl s²ʿbn Yhbʿl hqnyw ʾlmqh Ṯhwn bʿl ʾwm ṣlmn 38 b-hgrn Ṣnʿw w-ʾqwl wqhy mrʾy-hmw S¹ʿds²ms¹m w-Mrṯdm
3 ḏ-ḏhbn ḥmdm b-ḏt hws²ʿ w-hwfyn ʿbd-hw Ḏrḥn ḏ-Grfm b- l-gzy b-R=
4 kn [s¹bʾw ]l-s²wʿn mrʾy-hmw S¹ʿds²ms¹m ʾs¹rʿ w-bn-hw 39 ḥbtn b-hmt s¹bʾtnhn w-s¹twfy gzyt Mrṯdm w-ʾqwl gzy
Mrṯdm Y= b-ʿm-h=
5 [hḥmd] mlky S¹bʾ w-ḏ-Rydn bny ʾls²rḥ Yḥḍb mlk S¹bʾ 40 [w S²r]ḥʾl bn Ḏrnḥ w-S²rḥṯt bn Btʿ w-ʾlrm bn S¹ẖymm
6 [w-ḏ-Ry]dn ʿdy ʾrḍ s²ʿbn Rdmn b-ḍr hs²tʾ Whbʾl bn Mʿhr w-Yrʿd bn S¹ʾ=
7 [w-ḏ]-H̲wln w-Ḥḍrmwt w-Qtbn w-Rdmn w-Mḍḥym w-kl 41 rn w-Yrm bn Hmdn w-l-wzʾ ʾlmqh s¹ʿd ʿbdy-hw Mrṯdm
ʾns¹ w-ʾʿr= w-Drḥn bny
8 b kwn kwn-hmw b-ʿbr ʾmrʾ-hmw ʾmlk S¹bʾ w-yhṣry 42 ḏ-Grfm ḥẓy w-rḍw mrʾy-hmw S¹ʿds²ms¹m w-Mrṯdm mlky
mrʾy-hm= S¹bʾ w-ḏ-Rydn
60 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

43 w-l-s¹ʿd-hmw ʾlmqh bry ʾʾḏnm w-mqymtm w-l ẖryn bn Wʿl= Tamnaʿ. On notera que, dans le récit de cet exploit, le
44 n ʾdm-hw Mrṯdm w-Ḏrḥn w-s²ʿb-hmw Fys²n w-Yhbʿl bʾs¹tm nom de Qatabān n’apparaît pas et que Tamnaʿ n’est
w-nky= pas qualifiée de ville : comparer « la région de la ville
45 [m] w-kl nḍʿ w-s²ṣy s²nʾm [ḏ-rḥq ]w-qrb b-ʿṯtr w-Hwbs¹ de Waʿlān » (ligne 10), « la région de la ville de Ḥalazūm »
w-b-ʾ= (ligne 27) et « la région de Tamnaʿ » (ligne 34). C’est
46 lmqh bʿl ʾwm w-Ḥrwnm [sur la pierre bʿly-ʾwm w-Ḥrwnm] l’indice que Tamnaʿ, désormais un simple toponyme,
w-ʾlmqh bʿl Mtbʿm [sur la pierre bʿly-Mtbʿm] w-Rwẓn a été désertée par l’aristocratie qatabānite. On peut
w-b-ḏt supposer que les Ḥaḍramites et les Arabes mentionnés
47 Ḥmym (w)-b-ḏt Bʿdnm w-b-s²ms¹ mlkn Tnf w-s²ms¹-hmw ici avaient été chargés par Nabaṭum roi de Qatabān de
bʿlt Ṣyḥyn garder l’entrée du wādī Bayḥān, tandis que Nabaṭum
(Ja 629). lançait son raid contre Raḥbatān, la plaine de Ṣanʿāʾ.
À nouveau, les dédicants remercient la divinité
Les auteurs de ce texte sont un père et son fils parce que les souverains sont revenus à Maryab sans
appartenant au lignage sabéen de dhu-Grfm, princes encombre (lignes 34-36).
de la commune Yuhabʿil (non identifiée, peut-être une Le troisième et dernier épisode est la participation
fraction de Fayshān, voir les lignes 18 et 44)168. Ils du père Marthadum à la défense de Raḥbatān (le nom
relatent incidemment trois épisodes d’un grave conflit de la plaine de Ṣanʿāʾ) pendant ces deux campagnes
qui oppose tous les royaumes du Yémen sauf celui de (les épisodes 1 et 2). Les forces mobilisées sont
Ḥimyar. Ce conflit est connu par d’autres textes, importantes puisqu’elles comptent à leur tête, en plus
notamment celui dans lequel le prince Yarīm Ayman du père, cinq chefs communaux de premier rang.
de Hamdān se flatte d’y avoir mis un terme (CIH 315). Les événements relatés dans ce texte sont donc
Le premier épisode, auquel seul le fils Dharḥān deux campagnes successives et la protection de Ṣanʿāʾ
participe, est une expédition de l’armée royale, pendant ces deux campagnes. On peut faire
commandée par les rois Saʿdshamsum et Marthadum l’hypothèse que l’ensemble de ces événements se
en personne, dans la région de Waʿlān, aujourd’hui déroule sur une période assez courte, entre quelques
al-Miʿsāl, la capitale de la commune de Radmān années et une décennie.
(Carte 2, p. 610). L’armée royale se heurte à une La défense de Ṣanʿāʾ par une force importante est
coalition regroupant le Ḥaḍramawt, Qatabān, les sans doute une réplique au raid de Nabaṭum qui a
communes de Radmān et de Maḍḥàm et divers alliés, révélé une faiblesse du dispositif. On notera à ce
notamment arabes. Elle remporte une victoire qui propos que l’un des chefs intervenant dans cette
ne paraît pas décisive puisque la prise de Waʿlān n’est défense, Sharaḥʾīl b. Dharāniḥ, a participé à la
pas mentionnée. Par ailleurs, les dédicants remercient campagne contre Waʿlān (épisode 1) selon Ir  5.
la divinité parce que les souverains sont revenus à L’organisation de la défense de Ṣanʿāʾ est donc
Maryab sans encombre (lignes 21-23), ce qui implique postérieure à la campagne contre Waʿlān. De fait, le
que l’armée ennemie n’était pas détruite. Les raid de Nabaṭ um contre Raḥbatān ne peut pas
dédicants se félicitent cependant du butin qu’ils intervenir pendant cette campagne puisque Nabaṭum
rapportent (lignes 15-19). participe aux combats autour de Waʿlān. On peut
Cette même campagne contre Waʿlān est relatée donc reconstituer la séquence des événements :
de manière abrégée, sans détail supplémentaire, dans 1/ campagne des rois sabéens contre Waʿlān
une autre dédicace du même temple dont l’auteur est 2/ raid de Nabaṭum contre Raḥbatān et Ṣanʿāʾ qui est
« Sharaḥʾīl Asʾar b. Dharāniḥ, princes de la commune probablement une réplique
Dhamarī » (Ir 5), d’ailleurs mentionné dans Ja 629 / 40. 3/ mise en place de la défense de Raḥbatān et de Ṣanʿāʾ
Le deuxième épisode auquel seul le fils participe est 4/ campagne du wādī Markha et raid contre les
la prise de la ville de Ḥalazūm dans le Mashriqiyyatān Ḥaḍramites et les Arabes positionnés près de
(aujourd’hui le wādī Lajiya, affluent du wādī Markha), Tamnaʿ.
tandis que les rois prennent le contrôle du wādī Markha
où ils s’emparent de Mnwbm et de toutes les villes de la
commune de Awsān et celui du plateau qui surplombe c. La date de l’expédition de Nabaṭum
le wādī Markha avec la prise de la ville de Shayʿān. contre Raḥbatān : vers 145-150
Lors de cette même campagne, le fils et un autre
chef communal lancent un raid contre des Ḥaḍramites Pour situer ces événements dans le temps, nous
et des Arabes qui étaient parvenus dans la région de disposons de trois repères précis, grâce aux dates
relevées dans trois inscriptions. En effet, la pratique
de dater les textes en se référant à une ère se répand
168. Robin 2013b, p. 159-160. rapidement à partir du ier siècle de l’ère chrétienne.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 61

Une inscription de la région d’al-Miʿsāl (l’antique dhu-Raydān  ») Saʿdshams um Asraʿ et son fils
Waʿlān) dont l’auteur est le prince Wahab’īl Yaḥuzz Marthadum Yuhaḥmid ; si les dates précises de ces
commémore la réfection d’un puits qui avait été rois sont inconnues, on sait, grâce à Gl 1228, qu’ils
détruit lors d’une guerre qui est sans doute celle sont contemporains de Dhamarʿalī (Yuhabirr)
relatée dans Ja 629 : dhu-Raydān (roi ḥimyarite, intentionnellement
Wahabʾīl Yaḥuzz b. Maʿāhir et dhu-Khawlān, prince mentionné sans titre) et de Wahabʾīl Yaḥuzz roi
de Radmān (2) et de Khawlān, fils de ʿAmmīyadaʿ de Sabaʾ ;
Yuhaḥmid b. Maʿāhir et dhu-Khawlān, (3) a édifié et — le roi du Ḥaḍramawt Yadaʿʾīl : ce nom est porté
reconstruit son puits, celui de Shaʿabum, dans sa vallée par plusieurs rois de dates relativement proches,
Sāri(4)ʿum dans le district de la ville de Waʿlān, à la suite l’un vers 90-100 (sans épithète ni patronyme,
de la guerre en l’an (5) soixante douze, Ja 643), un vers 200-210 (sans épithète ni patronyme,
Nāmī NNSQ 19 / 11, sans doute le même que dans
Whbʾl Yḥz bn Mʿhr w-ḏ-H̲wln qyl Rdmn (2) w-H̲wln bn ʿmydʿ
l’inscription du wādī ʿAlma [ci-dessous III.B.g]), un
Yhḥmd bn Mʿhr w-ḏ-H̲wln (3) brʾ w-hgbʾ bʾr-hw t-S²ʿbm
troisième à une date inconnue (Yadaʿʾīl Bayān, fils
b-s¹r-hw S¹r(4)ʿm b-bḍʿ hgrn Wʿln ʾṯrn ḍrn b-ẖrfn (5) ḏl-ṯny
de Raʾabʾīl, Ba al-ʿUqla 1) ;
w-s¹bʿhy ẖryftm
— le roi de Qatabān Nabaṭum : il s’agit sans aucun
(MAFRAY-Sāriʿ 6).
doute de Nabaṭum Yuhanʿim fils de Shahr Hilāl, le
L’année 72 dans l’ère de Radmān correspond à seul roi de Qatabān qui porte ce nom ;
146-147 de l’ère chrétienne. C’est donc dans les années — le prince Wahabʾīl b. Maʿāhir (lignage princier de
qui précèdent cette date, soit vers 145, que se situe la Radmān), dhu-Khawlān (lignage princier de
campagne de Waʿlān, tout au moins si l’on suppose Khawlān) et dhu-Haṣbaḥ (lignage princier de
que les Sabéens n’ont lancé qu’une seule campagne Maḍḥàm) : il reconstruit un puits en 146-147 comme
dans cette région au cours de la guerre. nous venons de le voir.
Si le raid de Nabaṭum contre Raḥbatān est bien une Parmi ces personnages, en plus de Wahabʾīl, l’un
réplique à l’expédition contre Waʿlān, il doit se situer est mentionné dans une inscription datée : Dhamarʿalī
entre 145 et 150. (Yuhabirr) dhu-Raydān, seigneur de l’auteur de
Une dizaine d’années plus tard, en 159-160, la Zubayrī-al-ʿAwd 1 en 267 de l’ère ḥimyarite, soit
guerre générale sévit toujours. Dans un petit bourg à 157-158 de l’ère chrétienne.
une vingtaine de kilomètres au nord-nord-est Les trois dates dont nous disposons permettent
d’al-Miʿsāl, un notable qui commémore la de situer les événements que nous venons
reconstruction de sa maison en 85 de l’ère de Radmān, d’examiner dans une fourchette qui s’étend
quatre ans après une épidémie, et aménage des puits, certainement entre 140 à 170 en comptant de façon
mentionne incidemment qu’une guerre impliquant aussi large que possible. À cette époque, la ville de
Sabaʾ, le Ḥaḍramawt et Qatabān fait rage : Tamnaʿ est déjà abandonnée.
(Ti)baʿum Yuhaʿīn a construit et achevé sa maison
Yaʿram en l’année quatre-vingt-cinq, (2) après
l’épidémie qui ravagea leur ville Garw, ville Garw qui d. Dhu-Ghaylum, capitale de substitution
fut ravagée par l’épidémie en l’année quatre-vingt-
un, et il creu(3)sa et construisit Bi’r-S²s²m et ʾḥfym alors Nous avons vu qu’un raid sabéen dans la région
qu’il y avait une guerre entre le roi de Saba’ et de de Tamnaʿ s’attaque à des Ḥaḍramites et à des Arabes,
dhu-Raydān, le roi du Ḥa(4)ḍramawt et le roi de mais non à des Qatabānites. Cette formulation semble
Qatabān …, impliquer que Tamnaʿ est déjà désertée. L’inscription
mentionne, dans le récit d’un épisode antérieur du
(T)bʿm Yhʿn brʾ w-hs²qr byt-hw Yʿrm b-ẖrfn ḏ-l-ẖms¹t
conflit, que le roi de Qatabān s’appelle Nabaṭum. On
w-ṯmnhy ẖryft(2)m bʿdn bʾt hgr-hmw Grw w-hgrn Grw wbʾt
peut supposer que Nabaṭum règne encore sur Qatabān
b-ḏ-l-ʾḥd w-ṯmnhy ẖryftm w-n(3)qz w-brʾ Bʾrs²s²m w-ʾḥfym
au moment du raid sabéen, qu’on peut dater
b-ywm kwn ḍrm byn mlk S¹bʾ w-ḏ-Rydn w-mlk Ḥ(4)ḍrmwt
approximativement vers 160 (ou plus sûrement entre
w-mlk Qtbn …
150 et 170).
(MAFRAY-al-Ḥijla 1).
L’hypothèse que Tamnaʿ soit abandonnée vers 160,
C’est la mention datée d’un roi de Qatabān la plus qui s’accorde avec le fait qu’aucune inscription
tardive. contemporaine n’ait été retrouvée sur le site, implique
Une dernière date est fournie par la liste des que le roi ne réside plus à Tamnaʿ, mais ailleurs.
protagonistes de ces événements qui sont : Plusieurs indices donnent à penser que le roi est
— les rois de Sabaʾ et de Ḥimyar (dont les souverains établi désormais à dhu-Ghaylum (aujourd’hui Hajar Ibn
portent le titre de «  rois de Sabaʾ et de Ḥumayd). Le premier est que l’on trouve à dhu-Ghaylum
62 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

une résidence royale nommée Ḥarīb (H 2c = CSAI I, 62, vraisemblable qu’une autre, non datée (dans CIH 315 / 6
Hajar Ibn Ḥumayd, PalAv D) comme à Tamnaʿ (voir de Riyām), soit postérieure :
ci-dessus II.B.d). Yarīm Ayman et Burg Yuharḥib [fils de Awsallāt
Le deuxième indice est qu’on trouve à dhu-Ghaylum Rafshān banū] (2) Hamdān, princes de la commune
un lieu saint consacré à ʿAmm dhu-Diwānum nommé Samʿī, tiers de Ḥāshidum, [ont dédié] (3) [à leur patr]on
Ḥaṭabum (ʿm ḏ-Dwnm ʿd m[ḥ]rm-s¹ Ḥṭbm b-hgrn[ ḏ-Ḡ]ylm, Taʾlab Riyāmum maître de Turʿat six statues (4) quand
CIAS  47.82/o2 = CSAI  I, 156, Hajar Ibn Ḥumayd, s’est montré favorable leur patron Taʾlab
PalAv D), comme celui de Tamnaʿ (voir ci-dessus Riyāmummaître de Turʿa(5)t lors du rétablissement de
II.B.b.1). Or, avant le règne de Nabaṭum, il existait bien la paix, et a demandé la fin des combats et a organisé
à dhu-Ghaylum un temple consacré à ʿAmm, mais une conférence Yarīm Ayman b. Hamdān (6) entre les
c’était à une autre caractérisation du dieu, ʿAmm rois de Sabaʾ et de dhu-Raydān, du Ḥaḍramawt et de
dhu-Labakh : Qatabān (7), leurs armées et leurs communes dans la
le temple de ʿAmm dhu-Labakh à dhu-Ghaylum, guerre qui avait éclaté s’était étendue à tout (8) le pays
byt ‘m ḏ-Lbẖ b-ḏ-Ḡylm, entre tous les rois et les armées ; et a obtenu Yarīm
A(9)yman b. Hamdān le consentement de ses seigneurs
(RES 3691 = CSAI I, 199, Hajar Kuḥlān, PalAv B1, ligne 8 ;
les rois de Sabaʾ et les banū dhu-Ra(10)ydān et les
RES 3692 = CSAI I, 200 / 6, Hajar Kuḥlān, PalAv B1).
autres rois pour cette paix et a rétabli la paix et
organisé (11) une conférence Yarīm entre les rois et
Le troisième indice est que les trois inscriptions les armées dans une consultation oraculaire, une
qatabānites connues datant du règne de Nabaṭum promesse et une fav(12)eur de leur patron Taʾlab
proviennent de Hajar Ibn Ḥumayd (voir ci-dessus, III.B.a). Riyāmum ; ont proclamé Yarīm Ayman (13) et Burg
On peut encore ajouter qu’une nécropole appelée Yuharḥib fils de Awsallāt Rafshān b. Hamdān (14) (leur)
Riṣāfum a peut-être été créée à dhu-Ghaylum sur le confiance en la puissance et le pouvoir de leur
modèle de celle de Tamnaʿ, après l’abandon de cette seigneur Taʾlab Riyāmum (15) maître de Turʿat parce
ville (II.B.4) : une dalle funéraire qui viendrait de qu’Il s’est montré favorable avec eux à l’occasion de
Hajar Ibn Ḥumayd, porte le nom d’une personne, cette paix, l’année (16) de Thawbān fils de Saʿdum b.
suivi par l’expression « à Riṣāfum » (b-Rṣfm ; HI 18 = Yuhaśḥim et parce qu’Il s’est montré équitable (17)
CSAI I, 376). Mais on ne saurait exclure que cette avec eux dans les consultations oraculaires qu’ils ont
dalle ait été transportée de Ḥayd Ibn ʿAqīl à Hajar sollicitées auprès de Lui ; et pour (18) qu’Il continue à
Ibn Ḥumayd. être équitable avec eux dans ses consultations
L’impression qui se dégage est que dhu-Ghaylum oraculaires ; et puisse-t-Il leur accord(19)er la faveur
est devenu une capitale de substitution, où ont été et la bienveillance de leurs seigneurs les rois de Sabaʾ ;
recréés les monuments les plus emblématiques de et puisse con (20)tinuer Taʾlab à renforcer leurs
l’ancienne capitale. Si cette conclusion est bien exacte, capacités et leurs pouvoir(21)s  ; et puisse briser,
c’est une preuve supplémentaire que Tamnaʿ est abaisser et humilier Taʾlab Riyāmum (22) maître de
effectivement abandonnée sous le règne de Nabaṭum. Turʿat tous leurs ennemis et leurs adversaire. Avec
La date de création du palais Ḥarīb et du lieu-saint Taʾlab (23) Riyāmum,
Ḥaṭabum de dhu-Ghaylum est probablement très proche
du moment où le roi a quitté Tamnaʿ pour s’installer 1 [Y]rm ʾymn w-Brg Yhrḥb [bny ʾws¹lt Rfs²n bnw]
à dhu-Ghaylum 169. 2 [H]mdn ʾqwl s²ʿbn S¹mʿy ṯlṯn ḏ-Ḥs²dm [hqnyw]
3 [s²y]m-hmw Tʾlb Rymm bʿl Trʿt s¹ṯtn ʾṣlmn
4 ywm hws²ʿ-hmw s²ym-hmw Tʾlb Rymm bʿl Trʿ=
e. La dernière mention d’un roi de Qatabān 5 t b-hs¹lmn w-ḍmd w-ʾtm Yrm ʾymn bn Hmdn
(entre 160 et 190) 6 byn ʾmlk S¹bʾ w-ḏ-Rydn w-Ḥḍrmwt w-Qtbn
7 w-ʾẖms¹-hmw w-ʾs²ʿb-hmw b-ḍr s²tʾ w-kwn b-kl
Si la dernière mention datée d’un roi de Qatabān 8 ʾrḍn byn kl ʾmlkn w-ʾẖms¹n w-tqnʿ Yrm ʾ=
(vue ci-dessus dans l’inscription MAFRAY-al-Ḥijla 1) 9 ymn bn Hmdn ʾmrʾ-hw ʾmlk S¹bʾ w-bny ḏ-R=
remonte à 159-160 de l’ère chrétienne, il est 10 ydn w-s¹ʾr ʾmlkn l-hwt s¹lmn w-hs¹lm w-ʾt=
11 m Yrm byn ʾmlkn w-ʾẖms¹n b-mlʾ w-mʿd w-ws²=
12 ʿn s²ym-hmw Tʾlb Rymm w-hṯbw Yrm ʾymn
13 w-Brg Yhrḥb bny ʾws¹lt Rfs²n bn Hmdn
169.  Il faut évidemment prendre en compte que dhu-Ghaylum n’est 14 tʾmnm l-ẖyl w-mqm s²ym-hmw Tʾlb Rymm
nullement une ville fondée après la destruction de Tamnaʿ, mais
15 bʿl Trʾt b-ḏt hws²ʿ-hmw b-hwt s¹lmn b-ẖrf
une ville dont l’ancienneté est comparable à celle de Tamnaʿ (Van
Beek 1969). Il est donc plausible que le palais Ḥarīb et le lieu saint 16 Ṯwbn bn S¹ʿdm bn Yhs³ḥm w-b-ḏt ṣdq-
Ḥaṭabum ont été créés dans des monuments préexistants. 17 hmw kl ʾmlʾ s¹tmlʾw b-ʿm-hw w-l-
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 63

18 ḏt yzʾn ṣdq-hmw ʾmlʾ-hw w-l s¹ʿd-hm= De manière indicative, la corégence de Yarīm Ayman
19 w ḥẓy w-rḍw ʾmrʾ-hmw ʾmlk S¹bʾ w-l w= et de Karibʾīl Watār Yuhanʿim peut être située vers
20 zʾ Tʾlb bryn ʾʾḏn-hmw w-mqymt-h= 190-195. On a supposé que la pacification réussie par
21 mw w-l ṯbr w-wḍʿ w-ḍrʿn Tʾlb Rymm Yarīm Ayman était à l’origine de son élévation au trône
22 bʿl Trʿt kl ḍr-hmw w-s²nʾ-hmw b-Tʾlb de Sabaʾ. Si c’était exact, cette pacification interviendrait
23 Rymm donc entre 160 et 190.
Il en résulte que la dernière mention d’un roi de
L’auteur de ce texte, Yarīm Ayman, prince de la Qatabān se situe à un moment quelconque entre 160
commune de Ḥāshidum, remercie la divinité qui l’a aidé et 190.
à mettre fin à une guerre généralisée entre les rois de
Sabaʾ et de dhu-Raydān, du Ḥaḍramawt et de Qatabān.
Cette guerre était encore effective en 159-160 (MAFRAY- f. Qatabān, partagé et annexé
al-Ḥijla 1) : il est donc très vraisemblable que CIH 315 a par le Ḥaḍramawt et Radmān, avec une liste
été rédigé après cette date. Malheureusement, il est des rois du Ḥaḍramawt de ce temps
impossible de préciser de combien d’années.
Yarīm Ayman devient « roi de Sabaʾ » à la fin du La disparition du royaume de Qatabān est
ii e  siècle. Il fonde sa légimité en associant à son certainement consommée quand on observe que le
pouvoir son prédécesseur Karibʾīl Watār Yuhanʿim. cœur du royaume de Qatabān est occupé par le
La date de cette corégence peut être Ḥaḍramawt. La donnée la mieux datée est la conclusion
approximativement fixée parce qu’elle se trouve à d’une alliance entre le Ḥaḍramawt et Sabaʾ à dhu-Ghaylum
mi-chemin entre deux rois datés : Saʿdshamsum Asraʿ (en sabaiʾique dhāt-Ghaylum), dans l’ancienne capitale
et son fils Marthadum (peu avant 146-147) et Shaʿrum de Qatabān, au cœur du wādī Bayḥān :
Awtar (peu avant 222). … et, en cette même année, se réu(10)nit leur seigneur
— Saʿdshamsum Asraʿ et son fils Marthadum rois de ʿAlhān roi de Sabaʾ avec Yadaʿʾīl roi du Ḥaḍramawt
Sabaʾ et de dhu-Raydān (RSR) : ils ravagent les pour … (12) [… leur al]liance à dhāt Ghaylum et il (en)
environs d’al-Miʿsāl peu avant 146-147 (Ja 629) est reve(13)nu en sécurité …,
puisque, à cette date, le prince de Radmān répare
w-b-hwt ẖrfn tʾ(10)[t]m mrʾ-hmw ʿlhn mlk S¹bʾ b-ʿ(11)m Ydʿʾl
un puits (détruit probablement lors de cette
mlk Ḥḍrmwt l-tlw(12)[. w-tʾ]ẖwn-hmw b-ḏt-Ḡylm w-tʾ(13)[wl]
guerre) (72 de l’ère de Radmān, MAFRAY-Sāriʿ 6).
b-wfym …
— Shaʿrum Awtar RSR fils de ʿAlhān Nahfān : peu avant
(Nāmī NNSQ 19, Nāʿiṭ).
décembre (ṣayd) 222170, il porte secours à Ilīʿazz
Yalūṭ, roi du Ḥaḍramawt, et contribue à la victoire La dédicace commémorée dans cette inscription
de Ṣawʾarān (Ja 640 et CIAS 39.11/o3 no 4 pour sa date de la seconde partie du règne, alors que ʿAlhān
participation à la bataille de Ṣawʾarān ; al-Miʿsāl 4 Nahfān a déjà associé son fils Shaʿrum Awtar au trône,
pour la date). soit entre 200 et 210 approximativement 171. Les
—  Entre les règnes de Saʿdshams um Asraʿ et de événements rapportés dans le texte sont apparemment
Yarīm Ayman, l’intervalle est de l’ordre de deux très récents au moment de la dédicace, puisque l’auteur
générations. Règnent sur Sabaʾ  : Wahabʾīl répète à plusieurs reprises « en cette même année »,
Yaḥuzz roi de Sabaʾ (RS) (contemporain de suggérant qu’il s’agit de l’année qui précède la dédicace.
Saʿdshams um Asraʿ et son fils Marthad um RSR, On peut donc dater la conclusion de l’alliance entre
Gl 1228) ; Anmārum Yuhaʾmin RS (fils de Wahabʾīl ʿAlhān et Yadaʿʾīl de la première décennie du iiie siècle.
Yaḥuzz RS) ; Karibʾīl Watār Yuhanʿim RS (fils Vers la même époque, probablement un peu
de Wahabʾīl Yaḥuzz) ; Yarīm Ayman + (« frère ») auparavant (voir ci-après), le même roi de Sabaʾ,
Karibʾīl Watār RS. ʿAlhān Nahfān (qui a déjà associé son fils au trône),
— Entre les règnes de Yarīm Ayman et de Shaʿrum s’allie avec Yadaʿʾab Ghaylān roi du Ḥaḍramawt :
Awtar, l’intervalle est également de deux généra- … et ils ont manifesté leur reconnaissance parce qu’a
tions. Règnent sur Sabaʾ : Yarīm Ayman + (« frère ») été conclue leur alliance (15) avec le roi de Ḥabashatān
Karibʾīl Watār Yuhanʿim RS ; ʿAlhān Nahfān RS comme avait été conclue leur alliance avec Yadaʿʾab
(fils de Yarīm Ayman) (environ 195-210) ; Shaʿrum Ghaylān (16) roi du Ḥaḍramawt, avant cette offrande,
Awtar RS, puis RSR (fils de ʿAlhān Nahfān) (environ
210-230).
171. On ne dispose de date directe ni pour le règne de ʿAlhān Nahfān ni
pour celui de son fils Shaʿrum Awtar. Mais, comme il a déjà été dit,
170.  Concernant l’identification du mois ṣyd avec décembre, voir Shaʿrum Awtar apporte son soutien au roi du Ḥaḍramawt lors de la
Robin 2012b, p. 147. bataille de Ṣawʾarān, qui a lieu peu avant décembre (ṣayd) 222.
64 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

w-ḥmdw b-ḏt s¹tkml ʾẖwn-(15)hmw b-ʿm mlk Ḥbs²tn ḥgn des positions ḥaḍramites alors que règnent Yadaʿʾīl,
s¹tkml ʾẖwn-hmw b-ʿm Ydʿʾb Ḡyln (16) mlk Ḥḍrmwt b-qdmy puis son fils Ilīriyām Yadūm, dans les années qui
ḏt hqnytn suivent 253 (al-Miʿsāl 3 / 4-23).
(CIH 308, Riyām)172. Les rois du Ḥaḍramawt (RḤ) contemporains des
diverses phases de la fin de Qatabān sont :
Ce texte nous confirme que, dans Nāmī NNSQ 19, — « Yadaʿʾab Ghaylān RḤ », vers 200-210 (CIH 308 et
partiellement restitué, il s’agit effectivement d’une 155) ;
alliance. — « Yadaʿʾab Ghaylān RḤ fils de Ghaylān » (Ja 2888) ;
À dhu-Ghaylum, non seulement les rois de Sabaʾ et — « Yadaʿʾīl RḤ », vers 140-160 (Ja 629) ;
du Ḥaḍramawt se rencontrent pour renouveler leur — « Yadaʿʾīl RḤ », vers 200-210 (Nāmī NNSQ 19) ;
alliance, m ai s e n co re de u x i n s c r i p ti o n s déjà évoqués ci-dessus, ainsi que :
ḥaḍramawtiques de la même période, y ont été — « Ilīʿazz Yalūṭ RḤ fils de ʿAmmīdhakhar », attesté
trouvées : CIAS 47.82/o6 (sans mention de roi) et Ja entre décembre (ṣayd) 218 et décembre (ṣayd) 222
2888. La seconde est particulièrement éloquente (RES 3958, al-Miʿsāl 4, YMN 10 et 16) ;
puisqu’elle commémore une reconstruction de — « Ilīriyām Yadūm RḤ » (al-Miʿsāl 3) ;
l’enceinte de la ville par un roi du Ḥaḍramawt : — « Yadaʿʾab RḤ fils de Yadaʿʾīl RḤ » (UPC 13 ; UPC 22 ;
Yadaʿʾab Ghaylān roi du Ḥa(2)ḍramawt fils de Ghaylān, Robin-Ḍuraʾ 1)174 ;
a édifié, exécuté et achevé l’enceinte de sa ville — «  Yadaʿʾab Ghaylān et Yadaʿʾīl Bayān rois du
dhu-Ghaylum, Ḥaḍramawt » (ʿAlmā 1) ;
— « Yadaʿʾīl RḤ » (al-Miʿsāl 3 ; Kitchen-LPC 6).
Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥ(2)ḍrmwt bn Ḡyln br(3)ʾ w-s¹qḥ w-s¹s²qr gn(4)
Pour identifier ces souverains et reconstituer une
ʾ hgr-s¹ ḏ-Ḡylm
séquence de règnes et de dates, qui rende compte de
(Ja 2888).
l’ensemble de ces données175, nous nous fondons sur
Il n’est guère douteux que cette réfection, peut-être les inscriptions d’al-ʿUqla qui commencent avec le
fictive, a été faite au moment de l’annexion et que le règne de Ilīʿazz Yalūṭ176 et se répartissent sur quelque
texte a été composé pour enregistrer ce changement 75 années. Elles mentionnent les règnes suivants, dans
d’appartenance. Enfin, plusieurs inscriptions mettent l’ordre chronologique que nous restituons :
en évidence que d’autres territoires qatabānites ou a/ Ilīʿazz Yalūṭ RḤ fils de ʿAmmīdhakhar
de la mouvance qatabānite sont passés dans l’orbite b/ Yadaʿʾīl Bayān RḤ fils de Rabbīshams, issu des
du Ḥaḍramawt. Elles l’indiquent pour Maḍḥàm dès Libres de Yuhabʾir
l’époque de Yadaʿʾab Ghaylān (fils de Ghaylān), pour c/ Ilīriyām Yadūm RḤ fils de Yadaʿʾīl Bayān RḤ
Radmān sous le règne de Ilīʿazz Yalūṭ fils de d/ Yadaʿʾab Ghaylān RḤ fils de Yadaʿʾīl Bayān
ʿAmmīdhakhar et pour le wādī Ḍuraʾ sous les règnes Ce classement se fonde sur al-Miʿsāl 3 (inédit) qui
de Yadaʿʾīl (Bayān) (fils de Rabbīshams) et de Yadaʿʾab mentionne successivement « Yadaʿʾīl roi du Ḥaḍramawt
(Ghaylān) fils de Yadaʿʾīl (Bayān) comme nous allons (Yd‘’l mlk Ḥḍrmwt), puis «  Ilīriyām Yadūm roi du
le voir. Il est remarquable que les inscriptions soient Ḥaḍramawt » (ʾlrym Ydm mlk Ḥḍrmwt) comme adversaires
relativement nombreuses pendant cette brève de Karibʾīl Ayfaʿ roi de Sabaʾ et de dhu-Raydān (al-Miʿsāl
période : elles étaient sans doute un moyen élégant 3 / 4-5 et 5, et 9 et 21). Il se fonde également sur la
de rendre public un ralliement aux nouvelles désignation du lieu où se tiennent les cérémonies
autorités173. Pour les vallées dhu-Baram (aujourd’hui d’investiture des rois du Ḥaḍramawt à al-ʿUqla. Ce lieu
le wādī Bayḥān) et Akhirr (aujourd’hui le wādī Khirr), est nommé « le rocher Anwadum » (gndln ʾnwdm), puis
une inscription de la commune de Radmān nous « la tour Anwadum » (mḥfdn ʾnwdm), très vraisemblablement
apprend que cette dernière lance des attaques contre
174. Robin-Ḍuraʾ 1 : Gmn ḏ-Ḥbm bn Ṣlḥm s²ym b-rdʾ mrʾ-s¹ Ydʿʾb mlk Ḥḍrmt
bn Ydʿʾl mlk Ḥḍrmt mws¹ṭ byt-s¹ww — S²bʿn w-Yḡl «  Gummān (du
172. Voir aussi la dédicace CIH 155 (Ḥāz) qui mentionne « …]… et la lignage) de Ḥabbum, fils de Ṣāliḥum, a “placé” avec l’aide de son
rencontre de son frère Yadaʿʾab Ghaylān roi du Ḥaḍramawt et de seigneur Yadaʿʾab roi du Ḥaḍramawt, fils de Yadaʿʾīl roi du
leurs armées, l’armée du roi de Sabaʾ et l’arm[ée du roi du Ḥaḍramawt, à l’intérieur de ses (deux) palais — Shabʿān et Yaghūl »
Ḥaḍramawt …», …]-hmw w-ʾtlt ʾẖ-hw Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥḍrm[w]t (voir Antonini & Robin 2015). Le texte fautif d’UPC 13 et 22 doit être
w-ẖms¹y-hmw ẖms¹ mlk S¹bʾ w-ẖm[s¹ mlk Ḥḍrmwt … Le nom de corrigé et complété en se fondant sur Robin-Ḍuraʾ 1.
l’auteur de ce texte est perdu ; mais il s’agit très vraisemblablement 175. Sur la chronologie des rois du Ḥaḍramawt, voir Ryckmans 1964,
de ʿAlhān Nahfān. notamment le tableau p. 281 ; Jamme 1963, p. 7-31 ; Kitchen 1994,
173. Sans doute peut-on supposer que le roi du Ḥaḍramawt exigeait p. 222-226 ; Arbach & Bāfaqīh 1998.
d’être invoqué dans les inscriptions qui étaient exposées et 176.  Il est possible que les cérémonies qui se déroulaient à al-ʿUqla
avaient de ce fait un caractère public. Mais les élites communales aient été la conséquence de l’extension territoriale du Ḥaḍramawt :
avaient la possibilité de ne pas faire d’inscriptions si elles elles comportaient vraisemblablement une allégeance solennelle
n’étaient pas satisfaites du nouveau régime. lors de l’accession au trône de nouveaux souverains.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 65

après la construction de la bâtisse qui couronne encore 4. Yadaʿʾīl Bayān roi du Ḥaḍramawt, fils de Rʾbʾl
aujourd’hui le rocher. L’appellation gndl est attestée vers 205-218
sous les règnes de Ilīʿazz Yalūṭ fils de ʿAmmīdhakhar
(Ja 921, 923, 925, 926, 928) et de son successeur Yadaʿʾīl Un roi qui s’appelle Yadaʿīl renouvelle l’alliance
Bayān fils de Rabbīshams, issus des Libres de Yuhabʾir avec Sabaʾ, toujours sous le règne de ʿAlhān Nahfān
(Ja 949). L’appellation mḥfd est utilisée sous les règnes (avec son fils Shaʿrum Awtar), lors d’une rencontre à
du même Yadaʿʾīl Bayān fils de Rabbīshams (Ja 957), de dhāt Ghaylum (= dhu-Ghaylum, Nāmī NNSQ 19). Il s’agit
Ilīriyām Yadūm fils de Yadaʿʾīl Bayān (Ja 988) et de très vraisemblablement du Yadaʿīl Bayān de la
Yadaʿʾab Ghaylān fils de Yadaʿʾīl Bayān (Ja 996). Si on corégence précédente. Nous l’identifions avec Yadaʿʾīl
accepte ce repère chronologique, il en découle deux Bayān roi du Ḥaḍramawt, fils de Rʾbʾl, le premier roi
conséquences. La première est que les cérémonies à mentionné à al-ʿUqla, non pas au rocher ʾnwdm, mais
al-ʿUqla commencent avec le règne de Ilīʿazz Yalūṭ en au rocher de Mrwḥ (gndln Mrwḥ).
218. La seconde est une succession plus sûre des rois Bā al-ʿUqla 1 (Ydʿʾl Byn mlk Ḥḍrmt (2) bn Rʾbʾl) ;
du Ḥaḍramawt des iie et iiie siècles : Nāmī NNSQ 19 (Ydʿʾl mlk Ḥḍrmwt).

1. Yadaʿʾīl roi du Ḥaḍramawt 5. Ilīʿazz Yalūṭ fils de ʿAmmīdhakhar,


(attesté vers 145-160) 218-225 environ

D’après Ja  629 (ci-dessus), ce roi est l’allié de Ce règne sert de fondement à toute la reconstruc-
Qatabān, de Radmān et de Maḍḥàm dans une guerre tion chronologique, grâce à quatre inscriptions datées
contre les rois sabéens Saʿdshamsum Asraʿ et Marthadum provenant de Radmān : RES 3958 (décembre [ṣayd] 218),
Yuhaḥmid. Qāniya 2 = YMN 10 (218-219), al-Miʿsāl 16 = YMN 9
Ja 629 (Ydʿʾl mlk Ḥḍrmwt). (220-221) et al-Miʿsāl 4 (décembre [ṣayd] 222). À ces
inscriptions de Radmān, il faut ajouter Ja 918, 919,
921, 923, 925, 926, 928 et 931 d’al-ʿUqla ; RES 4691 (texte
2. Yadaʿʾab Ghaylān fils de Ghaylān complet dont Shabwa S/76/55 est un fragment) et
(avant 205) Shabwa S/77/Mahdī (ʾlʿḏ Ylṭ mlk Ḥḍrmwt bn ʿmḏẖr).

Dans Ja 2888 (ci-dessus), ce roi commémore la (re)


construction de l’enceinte de dhu-Ghaylum. C’est une 6. Yadaʿʾīl Bayān RḤ fils de Rabbīshams, issu des
manière d’affirmer son pouvoir sur une ville qui, Libres de Yuhabʾir (après 225-vers 255)
probablement, venait d’être annexée. On peut donc
faire l’hypothèse que l’occupation du wādī Bayḥān Ce roi, qui accède au trône après la défaite et la
par le Ḥaḍramawt intervient sous son règne. capture de Ilīʿazz par le roi sabéen Shaʿrum Awtar,
Ce roi peut être identifié avec « Yadaʿʾab roi du vers  225, est encore mentionné dans les années
Ḥaḍramawt fils de Ghaylān » (KR 9, Khawr Rūrī, dans suivant 253 è. chr. (al-Miʿsāl 3 / 4-5 et 5).
le Ẓafār omanais). C’est lui qui conclut une alliance C’est de son règne (ou de celui de Yadaʿʾīl Bayān
avec ʿAlhān Nahfān et son fils Shaʿrum Awtar rois de RḤ fils de Rʾbʾl, no 4) que date le premier texte indiquant
Sabaʾ (CIH 308 et 155). Avec ses alliés, il fait la guerre que le wādī Ḍuraʾ, précédemment qatabānite, est
à dhu-Raydān / Ḥimyar (Nāmī NNSQ 13 + 14). annexé par le Ḥaḍramawt (Kitchen-LPC 6, en langue
KR 9 (Ydʿʾb mlk Ḥḍrmt bn Ḡyln) ; ḥaḍramawtique).
Ja 2888 (Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥḍrmt bn Ḡyln) ; Ja 949 et Ingrams 1 (Ydʿʾl Byn mlk Ḥḍrmt bn Rbs²ms¹
CIH 308 et 155 (Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥḍrmwt) ; bn ʾḥrr Yhbʾr) ;
Nāmī NNSQ 13 + 14 (Ydʿʾb). Ja 941, 945, 955, 957, 958, 969, 1007 (Ydʿʾl Byn mlk
Ḥḍrmt bn Rbs²ms¹) ;
Kitchen LPC 6 et al-Miʿsāl 3 (Ydʿʾl mlk Ḥḍrmwt).
3. Corégence de Yadaʿʾab Ghaylān et de Yadaʿʾīl
Bayān rois du Ḥaḍramawt, autour de 205
7. Ilīriyām Yadūm RḤ fils de Yadaʿʾīl Bayān RḤ
C’est de cette corégence que date le premier texte (vers 255-270)
indiquant que Maḍḥàm, précédemment autonome,
après avoir été qatabānite, est annexé par le Comme son père, ce roi est mentionné dans
Ḥaḍramawt. al-Miʿsāl 3 / 9 et 21, qui décrit des opérations militaires
ʿAlmā 1 (Ydʿʾb Ḡyln w-Ydʿʾl Byn ʾmlk Ḥḍrmt). dans les années suivant 253 è. chr. Le début de son
66 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

règne peut être situé vers 255 ou un peu plus tard. Qatabān, le premier annexant l’aval et le second
Comme il a un frère pour successeur, son règne ne l’amont.
peut pas avoir été extrêmement long. Ces deux frères
se singularisent par la répérition du titre royal après
leur patronyme. g. Radmān et Maḍḥàm,
Ja 985, 986, 988 (ʾlrym Ydm mlk Ḥḍrmt bn Ydʿʾl Byn mlk communes des Hautes-Terres
Ḥḍrmt) ; sous la tutelle du Ḥaḍramawt
Ja 984, 992, 993 ; al-Miʿsāl 3 / 9 (ʾlrym Ydm mlk Ḥḍrmt) ; (entre 200 et 230 environ)
al-Miʿsāl 3 / 21 (ʾlrym mlk Ḥḍrmwt).
Un dernier indice de la disparition de Qatabān est
la tutelle que le Ḥaḍramawt exerce brièvement sur
8. Yadaʿʾab Ghaylān RḤ fils de Yadaʿʾīl Bayān RḤ les communes des Hautes-Terres, au delà de Qatabān,
(vers 270-285) en direction de l’ouest : Radmān et Maḍḥàm.
La tutelle sur Radmān est illustrée par quatre
Trois pièces d’orfèvrerie provenant du Trésor du inscriptions datées entre décembre 218 (ṣayd 144,
wādī Ḍuraʾ (Robin-Ḍuraʾ  1 [dans Antonini & RES 3958) et décembre 222 (ṣayd 148, al-Miʿsāl 4)178,
Robin 2015] ; UPC 13 ; UPC 22 ; toutes trois en langue dans lesquelles le prince Nāṣirum Yuhaḥmid invoque
ḥaḍramawtique) invoquent ce roi, également attesté son seigneur Ilīʿazz Yalūṭ, roi du Ḥaḍramawt. Selon
deux fois à al-ʿUqla. al-Miʿsāl 5, elle a déjà pris fin sous le règne de Shammar
Ja 996 (Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥḍrmt (2) bn Ydʿʾl Byn mlk Ḥḍrm(3)t) ; Yuhḥmid qui règne de 215 à 240 environ. On peut
Ja 997 (Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥḍrmt) ; supposer que l’effondrement du pouvoir ḥaḍramite
Robin-Ḍuraʾ 1 ; UPC 13 ; UPC 22 (Ydʿʾb mlk Ḥḍrmt bn sur les Hautes-Terres est la conséquence de la défaite
Ydʿʾl mlk Ḥḍrmt). du roi Ilīʿazz Yalūṭ à la bataille de dhu-Ghaylum / dhāt
Si tout le territoire de Qatabān revient au Ghaylum, qui se situe vers 225-230, à la fin du règne de
Ḥaḍramawt, c’est selon des modalités qui semblent Shaʿrum Awtar179.
varier d’une région à l’autre. Une partie de ce Quant à la tutelle du Ḥaḍramawt sur Maḍḥàm, elle
territoire, le bas wādī Bayḥan (dhu-Ghayl um) et est attestée par l’inscription inédite ʿAlma 1 :
probablement le wādī Ḍuraʾ, est annexée, comme … avec le soutien (12) et l’aide de Yadaʿʾab Ghaylān et
nous l’avons vu. Une autre partie, le cours moyen de Yadaʿʾīl Bayān rois du Ḥaḍramawt et de leurs
du wādī Bayḥān, est concédée à la commune de seigneurs Sharaḥʾīl Ashwaʿ et Ma(13)rthadum Yazīl banū
Radmān ; mais cette dernière est alors sous la tutelle Haṣbaḥ, princes de Maḍḥàm …,
du Ḥaḍramawt.
w-b-mqm (12) [w-]r(d)ʾ mrʾy-hmw Ydʿʾb Ḡyln w-Ydʿʾl Byn
Vers le ier siècle de l’ère chrétienne, la frontière
ʾmlk Ḥḍrmt w-mrʾy-hmw S2rḥʾl ʾs²wʿ w-M(13)rṯdm Yzl bny
entre Radmān et Qatabān se trouvait dans le haut wādī
Hṣbḥ ʾqwl Mḍḥym …
Bayḥān, comme le rappelle une double inscription
dont les deux parties sont distantes d’un mètre : Cette inscription qui mentionne une corégence de
frontière de Radmān avec Qatabān, wṯn Rdmn b-ʿm Qtbn Yadaʿʾab Ghaylān et de Yadaʿʾīl Bayān montre que le
premier a associé le second au trône avant de
frontière de Qatabān avec Radmān, wṯn Qtbn b-ʿm Rdmn
disparaître. Ce dut être un bref intermède qu’on peut
(MQ-al-Jawhara 1 et 2 = CSAI, I, 1088 et 1089)177.
situer vers 205 : en effet, comme nous l’avons vu,
Après l’annexion de dhu-Ghaylum par le Ḥaḍramawt, Yadaʿʾab Ghaylān et Yadaʿʾīl (Bayān) concluent l’un et
le territoire de Radmān s’étend jusqu’aux abords de l’autre une alliance avec ʿAlhān Nahfān pendant la
Bayḥān al-Qaṣab, à une vingtaine de kilomètres plus période 200-210 (III.B.f). Comme pour Radmān, la
au nord : un prince de Radmān, Nāṣirum Yuhaḥmid, tutelle du Ḥaḍramawt sur Maḍḥàm a déjà pris fin sous
réalise dans cette zone des travaux agricoles qu’il le règne de Shammar (Yuhaḥmid) (MQ al-Jifjif 1).
commémore dans une inscription datée du mois ṣayd Nous avons parlé de «  tutelle  », et non de
de l’an 144 de l’ère de Radmān, soit approximativement « conquête » ou d’« annexion ». Contrairement à une
décembre 218 (RES 3958). pratique constante, la reconnaissance de la
Il en résulte que le Ḥaḍramawt et Radmān se sont souveraineté du roi du Ḥaḍramawt n’entraîne pas
partagés le wādī Bayḥān après la disparition de l’adoption de la langue ḥaḍramawtique : Radmān et

177. Ces deux textes sont incisés sur des rochers au lieu-dit Ḥayd al- 178.  Les deux autres sont Qāniya  2 = YMN 10 (144) et al-Miʿsāl  16
Kitāb, près du village de Jawhara, à 18 km au sud de Bayḥān al- = YMN 9 (146).
Qaṣāb. 179. Robin 1994a, p. 232.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 67

Maḍḥàm conservent l’usage du sabaʾique. Par ailleurs, b-ywm h(s²tʾ) [w-tns²ʾ]( b-)ʿly-hmw ʿlhn mlk-S¹bʾ w-ẖmys¹
Radmān continue à utiliser son propre système de w-ʾʿrb mlk-S¹bʾ w-Ydʿʾb (w-)[… … (2) … …]w-ʾʿrb mlk
datation, calendrier et ère. Enfin, sur le plan religieux, Ḥḍrmwt w-ʾs²ʿbn Rdmn w-H̲wln w-Mḍḥym w-Qtbn w-ʾqwl
si Radmān ajoute Sayīn, le grand dieu du Ḥaḍramawt, w-ʾqdm w-ʾs²ʿb mlk Ḥbs²t l-ḍrm b-ʿly[ …
à la liste des divinités invoquées à la fin des (Nāmī NʿJ 13 + 14).
inscriptions, ce n’est pas le cas à Maḍḥàm.
Ce texte peut être situé dans les années qui
précèdent 205, date approximative à laquelle Yadaʿʾīl
h. Qatabān, l’une des communes qui viennent succède à Yadaʿʾab sur le trône du Ḥaḍramawt (III.B.g).
au secours du roi Ilīʿazz Yalūṭ en 222 En résumé, le dossier épigraphique fournit deux
indications chronologiques complémentaires. La
L’inscription al-Miʿsāl 4, datée de décembre (ṣayd) dernière mention datée de Qatabān comme royaume
222, déjà évoquée, commémore la participation du indépendant, avec un roi à sa tête, date de 160. Une
prince Nāṣirum Yuhaḥmid à la bataille de Ṣawaʾrān aux inscription de Yarīm Ayman, non datée, pourrait être
côtés du roi Ilīʿazz Yalūṭ quand il écrasa une révolte plus tardive d’une ou deux décennies. Les premières
du Ḥaḍramawt oriental. Parmi les forces qu’il preuves que le royaume de Qatabān a été rayé de la
rassembla, Nāṣirum Yuhaḥmid mentionne Qatabān, qui carte et que son territoire a été annexé par ses voisins
n’est plus qu’une commune parmi d’autres : apparaissent à partir de 205 environ.
La fin de Qatabān se situe donc entre 160 et 205,
… arriva avec une expédition de secours Nāṣirum b. sans qu’il soit possible d’être plus précis. Si cette fin
Maʿāhir et sa commune Radmān et Khawlān depuis est proche de 160, son dernier roi est probablement
la ville de Shabwat, avec les commandants militaires Nabaṭ um. En revanche, si elle avoisine 200, le roi
de leur seigneur Ilīʿazz Yaliṭ,(6) roi du Haḍramawt, des Nabaṭ um a pu avoir un ou plusieurs successeurs
citoyens de la ville de Shabwat, des hommes de encore inconnus.
Mashriqān, des hommes de Qatabān et les Arabes Les raisons de la disparition de Qatabān furent sans
stationnés dans la ville de Shabwat ; le total de tous doute multiples. Bruno Marcolongo et Daniele
les hommes qui participèrent à l’expédition de Morandi Bonacossi ont observé que le wādī Bayḥān a
secours (7) avec eux depuis la ville de Shabwat était été affecté vers cette époque par des mouvements
de quatre mille hommes et cent cavaliers ; ils s’avan- techtoniques qui ont détruit les anciens réseaux
cèrent et atteignirent la ville de Ṣawʾarān …, d’irrigation (1997). Ils insistent donc sur une cause
w-hwṣl w-hʿn Nṣrm bn Mʿhr w-s²ʿb-hw Rdmn w-H̲wln bn naturelle. Mais on peut également remarquer que la
hgrn S²bwt w-b-ʿm-hmw ʾqdm s¹lḥ mrʾ-hmw ʾlʿz Ylṭ (6) mlk fin de Qatabān s’inscrit dans un processus d’abandon
Ḥḍrmwt w-ḏ-bn ʾbʿl hgrn S²bwt w-ḏ-bn( )Ms²rqn w-ḏ-bn des oasis du pièmont intérieur du Yémen qui avait
Qtbn w-ʾʿrb ks³ʾ b-hgrn S²bwt w-kwn gʿr kl ʾs¹d hʿn (7) ʿm-hmw lui-même d’autres causes : ce sont notamment des
bn hgrn S²bwt ʾrbʿt ʾʾlfm ʾs¹dm w-mʾt ʾfrs¹m w-hwṣlw w-mẓʾ précipitations plus faibles et plus irrégulières, un
ʿd hgrn Ṣwʾrn moindre intérêt stratégique de ces régions suite au
déclin du commerce caravanier à longue distance et
une insécurité croissante du fait des Arabes de la
C’est la dernière mention épigraphique de steppe et du désert. Même la vaste ville de Marib,
Qatabān et la confirmation que celle-ci a perdu son capitale de Sabaʾ, n’est plus que l’ombre de ce qu’elle
rang royal. avait été. L’Arabie du Sud est désormais dominée par
Pour être complet, il faut mentionner encore un les communes des Hautes-Terres.
texte fragmentaire un peu antérieur qui peut être
interprété comme un enrôlement de Qatabān dans
l’armée de Yadaʿʾab, roi du Ḥaḍramawt, engagée dans C. Le classement des rois
une coalition dirigée par ʿAlhān, roi de Sabaʾ,
probablement contre Ḥimyar : Si on excepte les périodes initiale et finale, les
inscriptions ne permettent pas de reconstruire avec
... quand engagèrent les hostilités et entrèrent en conflit un bon degré de précision la chronologie de Qatabān.
avec eux [probablement : Ḥimyar] ʿAlhān roi de Sabaʾ Les outils dont on dispose sont insuffisants. On
ainsi que l’armée et les Arabes du roi de Sabaʾ, Yadaʿʾab se fonde tout d’abord sur la paléographie pour faire
..[ ... ... (2) ... ... ]et les Arabes du roi du Ḥaḍramawt, une première répartition dans le temps. Plusieurs
les communes de Radmān et Khawlān, Maḍḥàm et systèmes ont été successivement élaborés par
Qatabān, et les princes, les chefs et les communes du Jacqueline Pirenne, Hermann von Wissmann et,
roi d’Abyssinie, pour une guerre contre[ .., dernièrement, Alessandra Avanzini et Serge
68 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

Frantsouzoff 180. Ils donnent des résultats assez héréditaire. Elle est raisonnablement garantie par le
comparables, même si le détail peut varier. La fait que l’identité des rois repose sur des noms
méthode paléographique permet de distinguer multiples et que ces rois, attestés par de nombreux
aisément cinq ou six grandes périodes, caractérisées textes, ont également frappé monnaie.
par des critères stylistiques simples et spécifiques. L’épigraphie permet de reconstruire une séquence
Elle donne des résultats assez sûrs quand les styles qui présente quelques incertitudes :
sont contrastés ; en revanche, pour deux inscriptions — Yadaʿʾab Dhubyān fils de Shahr Ghaylān (titula-
proches dans le temps, elle ne permet pas toujours ture no 71)
de décider avec certitude laquelle est la plus ancienne, — Yadaʿʾab Dhubyān et Shahr Hilāl (titulatures no 72
surtout quand ces inscriptions sont inscrites sur des et 73)
matériaux différents, plus ou moins difficiles à graver — Shahr Hilāl et son fils Hawfāʿamm Yuhanʿim
ou à travailler (pierres tendres ou dures, métal, (titulature no 34)181
céramique, bois, os etc.), et ne proviennent pas de — Hawfāʿamm Yuhanʿim (titulatures no 7, 8 et 12)
la même région. Il est assuré par les synchronismes que Hawfāʿamm
Pour compléter la paléographie, on dispose de Yuhanʿim a succédé à Shahr Hilāl (ci-dessous
la reconstruction des successions et des III.C.b). Mais le patronyme de ce souverain n’est
synchronismes. Il n’est pas inutile d’expliciter de pas établi de façon assurée. Nous supposons ici
quelle manière on procède. que c’est Shahr Hilāl (titulature no 33) ; mais il n’est
pas impossible que ce soit Anmarum (titulature no 8)
—  Shahr Yagill Yuhargib fils de Hawfāʿamm
a. La reconstruction des successions Yuhanʿim (titulatures no 49, 50 et 51)
— Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim fils de Shahr Yagill
Elle se fonde principalement sur l’ascendance et Yuhargib
sur les rares mentions de souverains successifs. Voir notamment Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim + son
frère Dhamarʿalī Dhubyān Yuhargib + son neveu
Yadaʿʾab Yanūf Yuhanʿim fils de Dhamarʿalī (titula-
1. L’ascendance : l’exemple de la dynastie tures no 63)
de Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim — Dhamarʿalī Dhubyān (Yuhargib fils de Shahr
Yagill Yuhargib) (titulatures no 2 et 3)
Pour reconstruire la séquence des règnes, il serait — Yadaʿʾab Yanūf Yuhanʿim (fils de Dhamarʿalī
souhaitable de connaître l’organisation du pouvoir et Dhubyān Yuhargib) (titulatures no 93 et 94)
les règles de succession. Nous n’en avons qu’une idée Nous proposons d’appeler cette séquence la
très imparfaite. On observe néanmoins que la « dynastie de Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim » parce que
succession au trône est fréquemment héréditaire. Un ce roi, qui a laissé un grand nombre d’inscriptions,
grand nombre de rois succèdent à un père qui a régné porte un nom rare écartant les risques d’homonymies.
lui aussi. Il arrive aussi que le pouvoir soit transmis à C’est après cette dynastie que nous plaçons le
un frère, probablement en l’absence d’héritier (voir règne de Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ (titulatures no 40 et
par exemple les titulatures no 63, 2 et 3). 41), probable père (réel ou fictif) de Nabaṭum Yuhanʿim
La transmission héréditaire du pouvoir peut être (titulatures no 13 et 14) (voir ci-dessus I.D.c).
postulée parce que l’ascendance du souverain est La validité de la séquence chronologique
souvent mentionnée dans les titulatures royales. reconstruite à partir des inscriptions est confirmée
Mais trop souvent le patronyme ne comporte qu’un par le classement (fondé sur la typologie) des rois
nom de personne, qui plus est, commun dans ayant frappé monnaie, qui est presque identique (voir
l’onomastique royale, comme Shahr ou Yadaʿʾab. ci-dessous, III.C.c.2). Les seules différences sont, dans
Dans ce cas, l’identification du père avec un roi qui les monnaies, l’existence d’une série portant un nom
a régné présente une grande incertitude. Quand le inconnu dans les inscriptions (ʾls²[…]) et l’inversion
patronyme comporte le nom et l’épithète,
l’identification du père est moins problématique.
181. La relation père-fils entre Yadaʿʾab Dhubyān et Shahr Hilāl se
Une seule séquence relativement longue peut être
fonde sur les synchronismes entre Qatabān et ses voisins Maʿīn et
reconstruite de façon assurée : c’est la période finale le Ḥaḍramawt, comme Mounir Arbach l’a mis en évidence (voir
de Qatabān avec six ou sept rois se succédant de façon II.C.b). Noter cependant qu’aucune inscription ne mentionne le
roi Shahr Hilāl (no  33) avec un patronyme. Il n’est donc pas
complètement exclu que ce dernier roi soit différent du corégent
de Yadaʿʾab Dhubyān. Si c’était exact, plusieurs souverains
180.  Voir notamment Pirenne 1956, 1969, 1974 et 1990  ; Wissmann pourraient s’intercaler, ce qui s’accorderait avec les dates que
1964 et 1976 ; Avanzini 2004 ; Frantsouzoff 2007. Martin Huth attribue aux émissions monétaires (voir ci-après).
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 69

des règnes de Yadaʿʾab Yanūf et de Shahr Hilāl (dans 2. Les textes mentionnant des souverains
cet ordre selon les inscriptions). sans lien de parenté
Seules les dates en chronologie absolue font encore
problème. Alessandra Avanzini a proposé de situer à Un second moyen pour reconstruire les successions
« la fin du iiie siècle et la première moitié du iie siècle est offert par les rares textes qui mentionnent deux
avant l’ère chrétienne », soit à 225-150 environ, les souverains sans lien apparent de parenté. Quand ces
règnes de Shahr Yagill Yuhargib et de Warawʾīl Ghaylān souverains sont mentionnés ensemble, on considère
Yuhanʿim (2010, p. 186). Cette datation, antérieure de d’ordinaire qu’ils ont occupé le trône en même temps.
deux siècles à celle que nous proposons, ne s’accorde En réalité, les trois exemples que je vais présenter
pas avec les données tirées du monnayage (voir s’expliquent bien mieux si on suppose que les auteurs
ci-dessous, III.C.c.2). Par ailleurs, Martin Huth évalue de ces textes se réfèrent à des règnes successifs.
à un siècle la distance entre les rois Yadaʿʾab Dhubyān Les invocations d’un texte commémorant une
et Hawfāʿamm Yuhanʿim alors que, selon les inscriptions, construction par un particulier mentionnent
l’un serait le grand-père et l’autre le petit-fils. conjointement Yadaʿʾab Dhubyān Yuhan<ʿ>i(8)m, ainsi
Les dates que nous donnons aux rois de la dynastie que Shahr Ghaylān et son fils Biʿamm rois de Qatabān
de Warawʾīl Ghaylān (voir Tableau 4, p. 72-73) se fondent (Doe 6 = CSAI I, 7 ; titulature no 79). Yadaʿʾab Dhubyān
principalement sur les monnaies (qui présentent la Yuhanʿim, fils de Shahr, règne seul selon une inscription
même succession de types à Qatabān et à Ḥimyar) et qui commémore la construction de la porte Saqrū de
accessoirement sur les synchronismes entre Qatabān Tamnaʿ (MuB 673 = CSAI I, 18 ; titulature no 77). Par
d’une part, Maʿīn et le Ḥaḍramawt d’autre part. Elles sont ailleurs, divers textes mentionnent Shahr Ghaylān (fils
approximatives dans la mesure où les chronologies de d’Abīshibām), éventuellement avec son fils Biʿamm
Ḥimyar, de Maʿīn et du Ḥaḍramawt sont encore quelque (titulatures no 22, 23, 24, 25 et 26). On peut en déduire
peu flottantes. La durée de 25 ans attribuée à chaque une succession :
génération est également une approximation. — Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim fils de Shahr
La reconstruction proposée, cependant, paraît [— Une corégence entre Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim
proche de la vérité. Après l’avoir élaborée, j’ai pu faire et avec Shahr Ghaylān et son fils Biʿamm qui paraît
une vérification. Alessandra Avanzini a attiré mon très hypothétique]
attention sur un changement politique notable dont je — Un règne de Shahr Ghaylān (fils d’Abīshibām) et
n’avais pas tenu compte. Le wādī Ḥarīb, à l’ouest et au de son fils Biʿamm.
nord-ouest du wādī Bayḥān, compte deux villes Si on accepte l’hypothèse que les invocations à la fin
d’importance majeure, Haribat (aujourd’hui Ḥinū des textes ne sont pas des formules figées, répétées
ʾl-Zurayr) et Maryamatum (aujourd’hui al-ʿĀdī). Les mécaniquement, mais la liste des puissances célestes et
derniers rois qatabānites attestés dans le wādī Ḥarīb terrestres qui ont effectivement apporté un soutien moral
sont Shahr Yagill Yuhargib (vers 0-25 de l’ère chrétienne) ou concret, il est vraisemblable que le texte Doe 6 se réfère
à Maryamatum 182 et son fils Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim non pas à une corégence, mais à deux règnes successifs
(25-40) à Haribat183. Après eux, la ville de Maryamatum, pendant lesquels la construction a été poursuivie.
et probablement l’ensemble du wādī Ḥarīb, passe sous Le deuxième exemple est l’ordonnance du jabal
l’autorité des rois de Ḥimyar : dans une inscription Khudra qui est introduite par la formule :
commémorant la construction d’une tour à Maryamatum, Voici la limite du territoire qu’ont établie, fixée,
« (les membres de) la commune dhu-Maryamatum qui tracée et attribuée Hawfāʿamm Yuhanʿim fils de
résident dans la ville de Ẓafār » invoquent comme Sumhūwatar et Yadaʿʾab Yagill fils de Dhamarʿalī
seigneur le roi ḥimyarite Karibʾīl Watār Yuhanʿim roi rois de Qatabān pour la commune Adam,
de Sabaʾ et de dhu-Raydān, qui règne de 40 à 70 environ.
On peut donc supposer que les Ḥimyarites ont conquis ḏn qf ʾrḍm ʾs¹y w-nḥl w-s¹ʿqb w-qyḍ Hwfʿm Yhnʿm (2) bn
le wādī Ḥarīb entre 25 et 70. S¹mhwtr w-Ydʿʾb Ygl bn Ḏmrʿly mlkw Qtbn s²ʿbn (3) ʾdm
Cette conquête met en évidence que le roi (Ja 2361 = CSAI I, 196, titulature no 11)184.
qatabānite Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim est antérieur
(et probablement immédiatement antérieur) au roi Plusieurs textes ont pour auteur le mukarrib
ḥimyarite Karibʾīl Watār Yuhanʿim. Or c’est le résultat Hawfāʿamm Yuhanʿim fils de Sumhūwatar (titulature
que j’avais obtenu par d’autres moyens.

184. Cette inscription est classée comme « royale » parce qu’elle est
flanquée à droite par le symbole dynastique des rois de Qatabān.
182. Voir al-ʿĀdī 21 (PalAv C) et FB-al-ʿĀdī 1 (PalAv C). Il est vraisemblable qu’elle est une ordonnance du roi Yadaʿʾab
183. Voir RES 4329 = CSAI I, 59 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv C) et Ry 497 = CSAI Yagill fils de Dhamarʿalī, reprenant des dispositions édictées
I, 61 (Ḥinū ʾl-Zurayr, —). précédemment par Hawfāʿamm Yuhanʿim fils de Sumhūwatar.
70 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

no 10). Yadaʿʾab Yagill fils de Dhamarʿalī a également du même Dhamarʿalī, il faudait insérer un règne de
régné seul (titulatures no 91 et 92). Par ailleurs, on Shahr Hilāl (en corégence ?) avant celui de Dhamarʿalī.
connaît un souverain qui se prétend le fils de Un dernier exemple de souverains sans liens de
Hawfāʿamm Yuhanʿim : Shahr Yagill Yuhargib fils de parenté est offert par l’inscription VL 1 = CSAI , I, 121
Hawfāʿamm Yuhanʿim, roi et mukarrib (titulatures (PalAv B2). Il s’agit en réalité de deux textes, l’un en
no 47-51). Enfin, il est assuré que Dhamarʿalī, le père petits caractères (ligne 1), qui se lit :
de Yadaʿʾab Yagill, a régné185. …] | ywm ḥrg-s¹ mrʾ-s¹ Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr Ḡyln,
Il est donc très difficile d’admettre que Hawfāʿamm
Yuhanʿim et Yadaʿʾab Yagill ont régné ensemble  : … | quand lui (en) a donné l’ordre son seigneur
l’interprétation la plus simple est de supposer que Yadaʿʾab Dhubyān fils de Shahr Ghaylān
l’ordonnance Ja 2361 se réfère à deux décisions royales Il s’agit sans doute de la fin d’un texte dont la plus
prises à des dates différentes. Il en résulte la succession grande partie était gravée sur une autre dalle, placée
suivante : au-dessus.
—  Hawfāʿamm Yuhanʿim fils de Sumhūwatar, Le second texte commence par :
mukarrib et roi Ṣḥwm bn Yʾzl ḏ-Krs¹ s¹qny (3) ʿm ḏ-Dymtm bḥt mrtn b-ḏt-m
—  Shahr Yagill Yuhargib fils de Hawfāʿamm (4)
s¹wfy ʿm ʿbd-s¹ Ṣḥwm b-tḥrg (5) ʾmrʾ-s¹ S²hr Ygl w-bn-s¹
Yuhanʿim, mukarrib et roi Ydʿʾb Y(6)hnʿm w-S²hr Hll w-bn-s¹ Ydʿʾb Y(7)gl ʾmlk Qtbn …,
…?
Ṣḥw m fils de Yaʾzil dhu-Karīs a dédié (3) à ʿAmm
— Dhamarʿalī roi
dhu-Daymatum cette dalle de calcaire parce que (4)
— Yadaʿʾab Yagill fils de Dhamarʿalī.
ʿAmm a exaucé son serviteur Ṣḥwm au service de (5)
On peut encore ajouter qu’un texte de Hajar Kuḥlān
ses seigneurs, Shahr Yagill et son fils Yadaʿʾab
(Doe 7 = CSAI I, 8, PalAv B1) invoque « Shahr Hilāl et
Yuhanʿim et Shahr Hilāl et son fils Yadaʿʾab Yagill,
Dhamarʿalī » sans titre (titulature no 33). S’il s’agissait
rois de Qatabān …

Sans doute peut-on supposer que ces rois règnent


185. Une inscription inédite (Collection Āl Ṣabāḥ, LNS 1756 M), sur ensemble, mais l’hypothèse de deux règnes successifs
une plaque de bronze, mentionne successivement « Dhamarʿalī apparaît préférable, parce que plus simple. Les rois
roi de Qatabān » en relation avec le père de l’auteur du texte et
« Yadaʿʾab Yagill roi de Qatabān » en relation avec cet auteur :
Shahr Yagill et Shahr Hilāl ne sont pas frères parce
1 ʾlʾws¹ w-Hwfʿṯt w-Nbṭʿm bnw ʾbydʿ bn Mwʿ(ṣ) s¹qnyw Ḥwkm ʾnfs¹- qu’ils portent le même nom : ce sont donc bien des
hmw w-ʾʾḏn-hm= souverains sans lien de parenté (ou plutôt sans lien
2 w w-bny-hmw ʾlʿz w-ʿmḏẖr w-Tbʿkrb w-ʿ(m)s²bm w-ʾbʾns¹ w-Lḥyʿṯt de parenté identifiable). On peut encore observer
w-Nbṭʿl=
3 y w-ʾlwhb w-ʾlḏrʾ w-kl ʾwld-hmw ywm s¹wfy Ḥwkm ʾḏn ʾb-s¹m ʾbydʿ
que le texte inférieur est probablement postérieur
b- au texte supérieur. Cette inscription permet donc
4 tḥrgm ḥrg-s¹ Ḏmrʿly mlk Qtbn l-gnʾ w-ʿzzm gnʾ hgrn Mrymtm w-y= de reconnaître trois règnes successifs, que la graphie
5 wm s¹wfy Ḥwkm ʾnfs¹ w-ʾʾḏn ʾlʾws¹ w-Hwfʿṯt w-Nbṭʿm b-ḍr S¹bʾ w-kl situe avant la dynastie de Warawʾīl, c’est-à-dire au
6 m(w)ṣtm s¹wṣt-s¹m w-ḥrg mrʾ-s¹m Ydʿʾb Ygl mlk Qtbn w-ẖwl-s¹
ii e ou peut-être au début de i er  siècle avant l’ère
Yḏmrmlk
7 ḏ-Ḏrʾn bn S²hr b-ḍrm w-s¹lmm b-ʿm w-b ʾnby w-b Ḥwkm w-b ḏt Ṣntm chrétienne  :
w-b ḏ= — Yadaʿʾab Dhubyān fils de Shahr Ghaylān ;
8 t Ẓhrn w-b ḏt Rḥbn w-b-mrʾ-hmw Ydʿʾb Ygl mlk Qtbn w-b Yḏmrmlk — … ?
ḏ-Ḏrʾn
« Ilīʾaws, Hawfāʿathat et Nabaṭʿamm fils d’Abīyadaʿ ibn Mwʿṣ
— Shahr Yagill et son fils Yadaʿʾab Yuhanʿim ;
ont offert à Ḥawkam leurs âmes et leurs corps (2), et leurs fils — Shahr Hilāl et son fils Yadaʿʾab Yagill.
Ilīʿazz, ʿAmmīdhakhar, Tubbaʿkarib, ʿAmmīshibām, Abīʾanas,
Laḥayʿathat, Nabaṭʿal(3)ī, Ilīwahab et Ilīdharaʾ et tous leurs
descendants, le jour où Ḥawkam a protégé la personne de
leur père Abīyadaʿ dans (4) la mission que lui a confiée
b. Les synchronismes
Dhamarʿalī roi de Qatabān de munir d’une enceinte et
fortifier la ville de Maryamatum et le j(5)our où Ḥawkam a Le gros problème de la chronologie qatabānite
protégé les âmes et les corps de Ilīʾaws, Hawfāʿathat et est le passage du relatif à l’absolu. Pour construire
Nabaṭʿamm lors de la guerre de Sabaʾ et (dans l’exercice) de
toutes (6) les charges dont les a investis et chargés leur
une chronologie absolue, il faudrait disposer de
seigneur Yadaʿʾab Yagill roi de Qatabān et son régent synchronismes entre Qatabān d’une part, des
Yadhmurmalik (7) dhu-Dharʾān fils de Shahr dans la guerre et personnages et des événements bien datés du monde
la paix. Avec ʿAmm, avec Anbī, avec Ḥawkam, avec dhāt extérieur d’autre part. Ce n’est malheureusement
Ṣanatum, avec dhā(8)t Ẓahrān et avec dhāt Raḥbān, et avec leur
seigneur Yadaʿʾab Yagill roi de Qatabān et avec Yadhmurmalik
pas le cas. Si on dispose bien d’une dizaine de
dhu-Dharʾan ». La graphie est du type B1 dans le classement synchronismes, tous se rapportent à des souverains
d’Alessandra Avanzini. sudarabiques, le plus souvent mal datés.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 71

Tableau 1 : Les synchronismes Ces synchronismes entre Qatabān et le Ḥaḍramawt


entre Qatabān et Sabaʾ impliquent une succession Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim
(= Yadaʿʾab Dhubyan) — Shahrum (= Shahr Hilāl) —
Pour faciliter la lecture, chaque synchronisme est Hawfāʿamm Yuhanʿim. Ils confirment que Yadaʿʾab
daté ; quand la date indiquée est discutée ou très Dhubyān et Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim sont bien un
approximative, elle est placée entre parenthèses. seul et même personnage. Les souverains qatabānites
avec deux épithètes pouvaient donc être mentionnés
Date Qatabān Sabaʾ avec une seule, sans qu’on puisse établir une
fin viiie s. av. Nwʿm
Yṯʿʾmr Wtr bn Ykrbmlk corrélation entre cette différence et deux phases du
(Ṣirwāḥ 1)
règne. De manière plus générale, on peut affirmer que
Yṯʿʾmr Wtr bn Ykrbmlk
fin viiie s. av. S¹mhwtr ḏ-S²mr la formulation des titulatures qatabānites n’étaient
(Ṣirwāḥ 1)
pas aussi rigide qu’à Sabaʾ, comme l’illustre également
Krbʾl Wtr bn Ḏmrʿly
début viie s. av. Wrwʾl
(Ṣirwāḥ 2) la mention ou non du patronyme.
[Yṯʿʾmr Byn bn S¹mhʿly Ynf] Dans la dynastie de Warawʾīl, les synchronismes
milieu du vie s. av. S¹mhwtr
(RES 3943) avec Maʿīn et le Ḥaḍramawt confirment donc la
Ydʿʾl Byn w-S¹mhʿly Ynf
succession que nous avions déduite à partir des
vers le ve s. av. Ydʿʾb Ygl bn Ḏmrʿly identités des souverains  : Yadaʿʾab Dhubyān
w-Yṯʿʾmr Wtr (RES 3858)
S¹ʿds²ms¹m ʾsrʿ w-Mrṯdm
Yuhanʿim — Shahr Hilāl — Hawfāʿamm Yuhanʿim—
vers 140-150 è. chr. Nbṭm Yhnʿm Yhḥmd Shahr Yagill Yuhargib.
(Ja 629)

Seuls ces synchronismes avec Sabaʾ fournissent des c. Deux repères en chronologie absolue
repères relativement précis en chronologie absolue. Ce pour les derniers siècles de Qatabān
sont eux qui permettent de dater les premiers
souverains qatabānites et la disparition du royaume. En dehors des synchronismes qui viennent d’être
inventoriés, deux raisonnements chronologiques
Tableau 2 : Les synchronismes offrent des repères pour dater en chronologie absolue
entre Qatabān et Maʿīn les rois de la dynastie de Warawʾīl.

Date Qatabān Maʿīn

(40-20 av.)
S²hr Hll w-bn-hw Hwfʿm Wqhʾl Yṯʿ 1. Le repère fourni par Yashhurʾīl Yuharʿish,
Yhnʿm mlkw Qtbn (Lion 1) mukarrib du Ḥaḍramawt, pour le règne
(0-20 ap.) S²hr Ygl Yhrgb
Wqh’l Yṯʿ w-bn-s¹ ’lyfʿ Ys²r de Hawfāʿamm Yuhanʿim
(RES 2999)

Yashhurʾīl Yuharʿish, fils d’Abīyaśaʿ (ou Abīyathaʿ),


Les synchronismes avec Maʿīn n’apportent rien en mukarrib du Ḥaḍramawt, édifie une muraille dans le wādī
termes de chronologie absolue, mais ils confirment ʾl-Bināʾ, au nord de Qanīʾ (aujourd’hui Biʾr ʿAlī), « quand
l’ordre de succession de trois souverains de la dynastie ils se protégeaient contre Ḥimyarum » (mt ḥḏrw b-Ḥmyrm,
de Warawʾīl : Shahr Hilāl — Hawfāʿamm Yuhanʿim — RES  2687  /  3). Cette menace ḥimyarite n’est guère
Shahr Yagill Yuhargib. plausible avant le milieu du ier siècle avant l’ère chrétienne.
En effet, les princes raydānites antérieurs à l’ère
Tableau 3 : Les synchronismes chrétienne connus aujourd’hui sont au nombre de trois :
entre Qatabān et le Ḥaḍramawt186 Mubahhil dhu-Raydān187, Shammar dhu-Raydān188 et
[Dhamarʿalī] Yuhabirr189. Par ailleurs, la graphie des
Date Qatabān Ḥaḍramawt inscriptions de Yashhurʾīl Yuharʿish (RES 2687, KR 8 et
Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm
Ydʿʾb Ḡyln KR 10) n’est guère compatible avec une date postérieure
(75-50 av.) w-bn-s¹ww ʾbyṯʿ w-ʿrqm au début de l’ère chrétienne. On se situe donc selon toute
w-bn-hw S²hrm
(Arbach-Sayʾūn 1 + ATM 877)
vraisemblance entre 50 et 0 avant l’ère chrétienne.
S²hr Hll Ydʿʾb Ḡyln
(50-25 av.)
w-bn-hw Hwfʿm Yhnʿm (al-Ḥājj al-ʿĀdī 22)

187. Huth no 366 et 367 ; ce prince est aussi l’auteur d’une inscription


inédite découverte par Khaldūn Nuʿmān.
186. Je suis redevable à Mounir Arbach pour toutes les données de ce 188. Robin & Arbach 2013.
tableau. 189. Huth no 401-405.
Tableau 4 : Essai de classement chronologique des derniers rois de Qatabān

Date Qatabān Maʿīn Ḥaḍramawt Sabaʾ et Ḥimyar

Dynastie de Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim


75-50 av. Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim fils de Shahr
* Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm + fils S²hrm * Ydʿʾb Ḡyln + fils ʾbyṯʿ w-ʿrqm 1
Monnaies type 1A : Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr [Monnaies type 1A, Mbhl d-Rydn]
Vers 50 av. Passage du type 1A (symbole dynastique) au type 1B (mention du palais royal) dans les séries monétaires (III.C.c.2)
50-25 av. Shahr Hilāl Yuhanʿim (fils de Yadaʿʾab)
** S²hr Hll + fils Hwfʿm Yhnʿm ** Ydʿʾb Ḡyln 2
72 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

* S²hr Hll + fils Hwfʿm Yhnʿm * Wqhʾl Yṯʿ 3


Monnaies type 1B : S²hr Hll [Ys²hrʾl Yhrʿs² bn ʾbys³ʿ] [S²mr ḏ-Rydn]
Ilīsh[araḥ] (roi de Awsān ?)
Monnaies type 1B : ʾl(s²r)[ḥ …] [Monnaies type 1B, Yhbr]
25 av.-0 Hawfāʿamm Yuhanʿim (fils de Shahr)
Monnaies type 1B : Hwfʿm Yhnʿm
0 Passage du Type 1 au Type 2 dans les séries monétaires, après la fondation du royaume de Sabaʾ et de dhu-Raydān (III.C.c.2)
Passage du stade B au stade C dans les classements paléographiques d’Alessandra Avanzini
0-25 ap. Shahr Yagill Yuhargib fils de Hawfāʿamm Yuhanʿim
** S²hr Ygl Yhrgb ** Wqh’l Yṯʿ + fils ’lyfʿ Ys²r 4
Monnaies type 2 : S²hr Ygl
25-40 ap. Warawʾīl Ghaylān Yuhanʿim fils de Shahr Yagill Yuhargib
Monnaie type 2 : [W]rwʾl Ḡyln
40-50 ap. Dhamarʿalī Dhubyān Yuhargib fils de Shahr Yagill Yuhargib 5
[Monnaie type 2 : Ḏmrʿly Ḏbyn ?]
50-75 ap. Yadaʿʾab Yanūf Yuhanʿim fils de Dhamarʿalī Dhubyān Yuhargib [Eleazos ; ʾlʿḏ Ylṭ bn Ydʿʾl] [Charibaèl ; Krbʾl Wtr Yhnʿm]
Monnaies : Ydʿʾb Ynf [Monnaies type 2 : Krbʾl Yhnʿm]

1
 Arbach-Sayʾūn 1 + ATM 877.
2
 Al-Ḥājj al-ʿĀdī 22.
3
 Lion 1.
4
 RES 2999 (Barāqish).
5
 En règle générale, nous donnons à chaque génération une durée (évidemment conventionnelle) de 25 ans. Comme il s’agit ici de deux frères, nous supposons que la somme des durées de leurs règnes est un peu
supérieure, soit 30 ans.
Date Qatabān Maʿīn Ḥaḍramawt Sabaʾ et Ḥimyar

Les derniers rois de Qatabān


?75-100? ap Dhamarʿalī Dhubyān Yuhargib fils de Sumhūʿalī Yanūf
[Monnaie type 2 : Ḏmrʿly Ḏbyn ?]
……
115-140 ap. Shahr Hilāl Yuhaqbiḍ [fils de] Hawfāʿamm Yakhal
Monnaies type 2 : S²hr Hll [Monnaies type 2 : ʿmdn Byn / ʿmdn Yhqbḍ]
Grande destruction de Tamnaʿ [Monnaies type 2 : S²mnr Yhnʿm]
140-170 ap. Nabaṭum Yuhanʿim fils de Shahr Hilāl
* Nabaṭum * Yadaʿʾīl * Saʿdshamsum Asraʿ et
Marthadum Yuhaḥmid 6
140-145 : Nabaṭum fait partie de la coalition qui défend Waʿlān
145-150 : Nabaṭum lance un raid qui atteint Raḥbatān (la région de Ṣanʿāʾ)
150-160 : raid sabéen qui se heurte à des Ḥaḍramaites et des Arabes dans la région de Tamnaʿ
Abandon définitif de Tamnaʿ
Fin de Qatabān
Entre 200 et 205 ** Yadaʿʾab Ghaylān ** ʿAlhān Nahfān + Shaʿrum  7
Entre 205 et 210 * Yadaʿʾīl * ʿAlhān Nahfān + Shaʿrum 8
[Monnaies type 2 : Ṯʾrn Yʿb]
Vers 220 et 225 ** Ilīʿazz Yalūṭ ** Shaʿrum Awtar 9
Peu après 253 * Yadaʿʾīl * Karibʾīl Ayfaʿ 10
Vers 255-260 ** Ilīriyām Yadūm ** Karibʾīl Ayfaʿ 11
Vers 290-310 * Sharaḥʾīl * Shammar Yuharʿish 12
Vers 290-310 ** Sharaḥʾīl et Rabbīshams ** Shammar Yuharʿish 13
[Les astérisques (une ou deux) sur une même ligne signalent les synchronismes (voir Tableaux 1, 2 et 3)]

6
 Ja 629.
7
 CIH 308 ; Nāmī NʿJ 13 + 14.
8
 Nāmī NNSQ 19.
9
 Al-Miʿsāl 4 complété par CIAS 39.11/o2 n° 4, CIH 334 et Ja 640 ; Ir 13.
10
 Al-Miʿsāl 3.
11
 Al-Miʿsāl 3.
12
 CIH 948.
13
 Ja 656.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 73
74 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

Le conflit évoqué par Yashhurʾīl est peut-être celui — L’absence ou la présence du nom du palais royal
que relatent les inscriptions RES 4336 et MQ-dhū Ḥarīb (Ḥrb) à l’exergue.
Nāʿim 1, qui oppose deux partis : — L’absence ou la présence du symbole dynastique
— d’un côté Radmān et Khawlān, sous la direction qatabānite, qui se présente comme la lettre ḥ avec
d’Abīʾanas ibn Maʿāhir et dhu-Khawlān, qui a le un segment partant du bas de la hampe, incliné à
soutien de Sabaʾ et du Ḥaḍramawt ; 45° (voir par exemple fig. 3b ou 6b, p. 76).
—  en face dhu-Raydān, dont le chef s’appelle — L’absence ou la présence du symbole de Anbī (un
Shammar, avec le soutien des communes de Yāfiʿum alif fermé en bas) dans le champ (voir par exemple
et Maḍḥàm. fig. 8 ou 9b, p. 76).
Il est difficile de préciser quel est l’enjeu de ce conflit. Je reproduis ci-dessous le classement et les
L’hypothèse la plus vraisemblable est que dhu-Raydān datations proposés en 2010 par Martin Huth, en
cherche à prendre le contrôle de la commune Radmān ajoutant les souverains attestés sur quatre monnaies
et Khawlān, qui se défend avec le soutien de Sabaʾ et du découvertes depuis lors par le même Martin Huth et
Ḥaḍramawt. Il est donc possible que Yashhurʾīl Yuharʿish, publiées dans ce volume :
fils d’Abīyaśaʿ (ou Abīyathaʿ), mukarrib du Ḥaḍramawt
soit contemporain de Shammar dhu-Raydān que nous •  Yadaʿʾab Dhubyān fils de Shahr
datons de manière très approximative vers 25-0 avant Huth 2010, p. 118-121, no 358-361, vers 155-135
l’ère chrétienne (voir ci-dessous III.C.c.2). avant l’ère chrétienne (?) 
On peut ajouter une observation de Mounir Arbach. Sur l’une de ces monnaies, on lit au droit et au
Le père de Yashhurʾīl Yuharʿish, qui se nomme revers Ydʿʾb […] | mlk Qtbn s²ym, et sur une autre
Abīyathaʿ, peut être identifié avec le fils de Yadaʿʾab Ḏb[…](dans cette contribution, fig. 3, p. 76).
Ghaylān roi du Ḥaḍramawt : voir l’inscription Arbach- Deux monnaies inédites que Martin Huth a eu
Sayʾūn 1 + ATM 877 qui établit un synchronisme entre l’obligeance de me transmettre, permettent de
le souverain qatabānite Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim compléter la légende :
(en corégence avec son fils Shahrum) et le souverain a/ Monnaie supplémentaire 1 (Vente NAC 78, 2014,
ḥaḍramawtique Yadaʿʾab Ghaylān (en corégence avec 348 ; ici fig. 4, p. 76), « tétradrachme »
ses fils Abīyathaʿ et ʿrqm). La légende se lit au droit : …]ʾb Ḏbyn bn S²(hr) ; et au
Si Yashhurʾīl Yuharʿish est le petit fils de Yadaʿʾab revers : mlk Qtbn s²ym.
Ghaylān roi du Ḥaḍramawt, on peut supposer qu’il b/ Monnaie supplémentaire 2 (fig. 5, p. 76), « tétra-
est appoximativement contemporain du petit-fils drachme »
du roi de Qatabān qui était l’adversaire de son La légende se lit au droit : Ydʿʾb Ḏbyn bn [… ; et au
grand-père. Ce petit-fils qui s’appelle Hawfāʿamm revers : mlk Qt(bn s²)[ym].
Yuhanʿim a donc dû régner pendant les deux ou Têtes au droit et au revers : type 1.
trois décennies qui précèdent immédiatement le Pas de mention du palais royal Ḥarīb à l’exergue.
début de l’ère chrétienne. Symbole dynastique.
Symbole de Anbī190.
Ce roi peut être identifié avec le premier souverain
2. Le classement des monnaies de la dynastie de Warawʾil : Yadaʿʾab Dhubyān fils
portant un nom de roi de Shahr Ghaylān (ci-dessus, III.C.a.1).

En 2010, Martin Huth a publié sa collection de •  Shahr Hilāl


monnaies arabiques, en proposant des identifications Le nom de ce roi apparaît sur deux monnaies
et des classements qui font autorité. Concernant encore inédites de la collection Martin Huth :
Qatabān, on lui doit notamment la première tentative a/ Monnaie supplémentaire 3 (fig. 6, p. 76)
de classement chronologique des séries portant un La légende se lit au revers : (S²h)r H(ll) s²ym.
nom de roi. Martin Huth se fonde tout particulièrement Têtes au droit et au revers : type 1.
sur quatre caractères. Ce sont  : Symbole dynastique (mais pas de mention du
— La tête représentée au droit et au revers. Sur palais royal à l’exergue).
certaines séries, la tête au droit est imberbe, avec Peut-être des vestiges du symbole de Anbī (à droite).
des cheveux bouclés ou crépus et celle au revers Poids : 1,96g.
est barbue, avec une ample chevelure rassemblée
en chignon (type 1). Sur d’autres séries, la tête du
190. Le symbole dynastique et celui de Anbī ne s’observent pas nécessaire-
droit et celle du revers sont semblables, sans barbe
ment sur toutes les monnaies, mais au moins sur certaines. Pour de
et avec une chevelure tombant en longues boucles, nombreux exemplaires, il est d’ailleurs difficile de se prononcer parce
et portent un diadème (type 2). que la frappe a laissé hors du champ une partie du motif du coin.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 75

b/ Monnaie supplémentaire 4 (fig. 7, p. 76) Notre hypothèse est donc que Ilīsharaḥ est un roi
La légende se lit au droit : (S²hr H)[ll] ; et au revers : de Awsān qui a copié servilement le monnayage
(S²h)r Hll s²ym. royal qatabānite (avec le nom du palais royal
Têtes au droit et au revers : type 1. Ḥarīb), sauf pour le nom du souverain.
Mention du palais royal à l’exergue : lire probable-
ment [Ḥ]r(b) (mais pas de symbole dynastique). •  Hawfāʿamm Yuhanʿim
Poids : 1,95 g. Huth 2010, p. 124-125, no 377-378, Hwfʿm Yhnʿm s²m
Ce Shahr Hilāl peut être identifié avec le deuxième (au revers), vers 30-45 de l’ère chrétienne (?) (dans
souverain de la dynastie de Warawʾīl : Shahr Hilāl cette contribution, fig. 9, p. 76).
(probablement fils de Yadaʿʾab Dhubyān) Têtes au droit et au revers : type 1.
(ci-dessus, III.C.a.1). Mention du palais royal à l’exergue.
Il doit être distingué de Shahr Hilāl (Yuhaqbiḍ) qui Symbole de Anbī.
a également frappé des monnaies, mais du type 2 Ce souverain peut être identifié avec le troisième
(voir ci-dessous). souverain de la dynastie de Warawʾīl : Hawfāʿamm
C’est sous le règne de ce roi que la mention du Yuhanʿim (fils de Shahr Hilāl) (ci-dessus, III.C.a.1).
palais royal apparaît pour la première fois. Dans
la pratique, elle se substitue au symbole dynastique, •  Shahr Yagill
utilisé précédemment. Huth 2010, p. 124-125, no 379, S²hr Ygl (au revers),
vers 45-65 de l’ère chrétienne environ (?) (dans
•  Ilīsha(ra)[ḥ] cette contribution, fig. 10, p. 78).
Huth 2010, p. 122-123, no 375, ʾls²(r)[ḥ], entre 135 Têtes au droit et au revers : type 2.
avant l’ère chrétienne (?) et 30 de l’ère chrétienne Mention du palais royal à l’exergue.
(?) (dans cette contribution, fig. 8, p. 76). On ne Symbole de Anbī.
connaît que deux monnaies émises par ce souverain. Ce souverain peut être identifié avec le quatrième
Têtes au droit et au revers : type 1. souverain de la dynastie de Warawʾīl : Shahr Yagill
Mention du palais royal Ḥarīb à l’exergue. Yuhargib fils de Hawfāʿamm Yuhanʿim (ci-dessus,
Symbole de Anbī. III.C.a.1).
Malgré la mention de Ḥarīb, nous supposons que
cet Ilīsha(ra)[ḥ] n’est pas qatabānite parce •  Warawʾīl Ghaylān
qu’aucun roi de ce nom n’est attesté sur le trône Huth 2010, p.  124-125, no  380, [W]rwʾl Ḡyln (au
de Qatabān. En revanche, on en connaît probable- revers), après Shahr Yagill ; Munro-Hay 2003, p. 175
ment un qui règne sur Awsān. Un socle de (3.12i) et fig. 362 (pl. XI) et 185 (pl. VI) (dans cette
statuette de pierre mentionne : contribution, fig. 11, p. 78).
([…]m Zyḥmn fils de Ilīsharaḥ roi de Awsān, Têtes au droit et au revers : type 2.
Mention du palais royal à l’exergue.
[…]m Zyḥmn bn ʾls²rḥ mlk ʾws¹n Symbole de Anbī.
(CIAS F59/s4/49.10 no 2 = CSAI III, 16, PalAv C) Ce souverain peut être identifié avec le cinquième
souverain de la dynastie de Warawʾīl : Warawʾīl
Ce texte ne permet pas de décider si le titre « roi Ghaylān Yuhanʿim fils de Shahr Yagill Yuhargib
de Awsān » s’applique à Ilīsharaḥ ou à son fils. Mais, (ci-dessus, III.C.a.1).
quoi qu’il en soit, c’est un nom porté par un
membre de la dynastie. •  Dhamarʿalī Dhubyān
Sur un autre socle, probablement awsānite, on lit : La seule monnaie connue de ce souverain a été
«  Ilīsharaḥ fils de Yaṣduqʾīl  » sans titre (voir publiée par John Walker (1963). La légende au
CIAS F59/s4/49.10 no 5 = CSAI, III, 19, PalAv C,ʾls²rḥ revers se lit : Ḏmrʿly Ḏbyn (dans cette contribution,
bn Yṣdqʾl). Comme Yaṣduqʾīl est attesté dans fig. 12, p. 78).
l’onomastique des rois de Awsān, il est plausible Têtes au droit et au revers : type 2.
que nous ayons à faire avec le même Ilīsharaḥ. Mention du palais royal à l’exergue.
On peut ajouter qu’il est malaisé de placer le
Ilīsharaḥ de la monnaie dans la série des rois •  Symbole de Anbī.
qatabānites parce que, d’après les caractères de Ce souverain peut être identifié avec le sixième
cette monnaie, il est approximativement contem- souverain de la dynastie de Warawʾīl : Dhamarʿalī
porain de Shahr Hilāl, le deuxième roi de la dynastie Dhubyān Yuhargib, frère de Warawʾīl et fils de
de Warawʾīl (qui succède à son père et est suivi sur Shahr Yagill Yuhargib (ci-dessus, III.C.a.1).
le trône par son fils). Cependant, une identification avec Dhamarʿalī
76 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

Fig. 3a et b – Monnaie de Yadaʿʾab Dhubyān, Huth 359.

Fig. 4a et b – Monnaie de [Yadaʿ]ʾab Dhubyān fils de Shahr,


roi de Qatabān ; Vente NAC 78, 2014, 348,
que Martin Huth m’a signalée
(Monnaie supplémentaire 1, p. 74).

Fig. 5a et b – Monnaie de Yadaʿʾab Dhubyān roi de Qatabān,


que Martin Huth m’a signalée
(Monnaie supplémentaire 2, p. 74).

Fig. 6a et b – Monnaie de Shahr Hilāl,


collection Huth, inédit
(Monnaie supplémentaire 3, p. 74).

Fig. 7a et b – Monnaie de Shahr Hilāl,


collection Huth, inédit
(Monnaie supplémentaire 4, p. 75).

Fig. 8 – Monnaie de Ilīsh[araḥ], Huth 375-1 revers.

Fig. 9a et b – Monnaie de Hawfāʿamm


Yuhanʿim, Huth 377.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 77

Dhubyān Yuhargib fils de Sumhūʿalī Yanūf (IV.A, un diadème. Le type 2 se distigue également du
titulature no 4) n’est pas exclue. type 1 par un poids inférieur et une exécution
moins soignée (Huth 2004, p. 89-90). Ces séries sont
•  Shahr Hilāl attestées à partir du règne de Shahr Yagill.
Huth 2010, p. 126-127, no 381, S²hr Hll, après Warawʾīl
Ghaylān (dans cette contribution, fig. 16, p. 78). Symb.
Type Ḥrb Anbī
dyn.
Têtes au droit et au revers : type 2.
Yadaʿʾab Dhubyān
Mention du palais royal à l’exergue. fils de Shahr
1A X X
Symbole de Anbī. Shahr Hilāl 1A X (X)
Ce souverain peut être identifié avec Shahr Hilāl
Shahr Hilāl 1B X
Yuhaqbiḍ (titulatures no 40 et 41).
Ilīsha(ra)[ḥ] 1B X X
Hawfāʿamm
•  Yadaʿʾab Yanūf Yuhanʿim
2 X X
Huth 2010, p. 126-127, no 382-384, Ydʿʾb Ynf, milieu
Shahr Yagill 2 X X
du iie siècle de ère chrétienne (?) (dans cette contri-
Warawʾīl Ghaylān 2 X X
bution, fig. 13-15, p. 78).
Dhamarʿalī
Des monnaies frappées par ce roi ont été découvertes Dhubyān
2 X X
dans un trésor monétaire à Najrān. Selon un rapport
Shahr Hilāl 2 X X
préliminaire (al-Zahrānī et alii 2012, p. 9-10 et pl. 1.7),
Yadaʿʾab Yanūf 2 X X
on a déjà identifié dans ce trésor 3 monnaies au nom
de Yadaʿʾab Yanūf (monnaies no 1, 3, 6), 1 au nom de
Karibʾīl Yuhanʿim (monnaie no 7) et 1 au nom de Dans le monnayage ḥimyarite, on retrouve une
ʿAmdān Yuhaqbiḍ (monnaie no 5). Les rois ḥimyarites même distribution entre le type 1 et le type 2. Le type
Karibʾīl Yuhanʿim et ʿAmdān Yuhaqbiḍ ont régné 1 est représenté par les séries de Mubahhil dhu-Raydān
vers 40-70 et 100-120 respectivement. Ces dates (Mbhl ḏ-Rydn)192 et Yuhabirr (Yhbr)193, et le type 2 par
s’accordent avec celles que nous attribuons à celle de Karibʾīl Yuhanʿim (Krbʾl Yhnʿm)194, ʿAmdān
Yadaʿʾab Yanūf Yuhanʿim, 50-75 environ. Bayān (ʿmdn Byn)195, ʿAmdān Yuhaqbiḍ (ʿmdn Yhqbḍ)196,
Têtes au droit et au revers : type 2. Thaʾrān Yaʿūb (Ṯʾrn Yʿb)197 et Shamnar Yuhanʿim (S²mnr
Mention du palais royal à l’exergue. Yhnʿm)198. Il n’est guère douteux que les princes
Symbole de Anbī. Mubahhil dhu-Raydān et Yuhabirr sont antérieurs à
Ce souverain peut être identifié avec le septième l’ère chrétienne puisqu’il n’y a pas de place pour eux
souverain de la dynastie de Warawʾīl : Yadaʿʾab après199. Le règne de Karibʾīl Watār Yuhanʿim, le
Yanūf Yuhanʿim (fils de Dhamarʿalī Dhubyān Charibael du Périple de la mer Érythrée, peut être situé
Yuhargib) (ci-dessus, III.C.a.1). vers 40-70 de l’ère chrétienne200. L’adoption du type 2
par Ḥimyar intervient donc à un moment quelconque
En résumé, ces monnaies royales qatabānites dans les 40 premières années de l’ère chrétienne.
peuvent être classées dans deux groupes : Dans le contexte de l’époque, Qatabān est
— Type 1. Les séries avec au droit une tête imberbe manifestement l’initiateur et Ḥimyar l’imitateur. Il est
aux cheveux bouclés ou crépus et au revers une donc plausible que le moment où Qatabān adopte le
tête barbue, à l’ample chevelure rassemblée en nouveau type monétaire soit légèrement antérieur à
chignon. Elles ont été frappées jusqu’au règne de l’adoption de ce type par Ḥimyar, ce qui conduit à relever
Hawfāʿamm Yuhanʿim compris. Ce type 1 se divise légèrement la première date : soit approximativement
lui-même est deux sous-types : A, avec le symbole entre 10 avant l’ère chrétienne et 40 après.
dynastique ; B, avec le nom du palais royal Ḥarīb191. Il en résulte que les règnes de Yadaʿʾab Dhubyān
Martin Huth me fait remarquer que le monnayage fils de Shahr, de Shahr Hilāl et de Hawfāʿamm Yuhanʿim
du premier Shahr Hilāl représente la transition
entre ces deux sous-types (monnaie 3 avec le
symbole dynastique et peut-être le symbole de 192. Huth 2010, no 366-367, p. 120-121.
193. Ibid., no 401-405, p. 130-131. Sur quelques séries, la tête du droit
Anbī ; monnaie 4 avec le nom du palais royal). est doublée (no 404-405).
— Type 2. Les séries où la tête du droit et celle du 194. Ibid., no 406-410, p. 132-133.
revers sont semblables (sans barbe, avec une 195. Ibid., no 414-446, p. 134-143.
chevelure tombant en longues boucles) et portent 196. Ibid., no 411-413, p. 134-135.
197. Ibid., no 447-454, p. 142-145.
198. Ibid., no 455-458, p. 144-145.
199. Voir la chronologie des rois de Ḥimyar dans Robin 2010 a, p. 375.
191. J’emprunte cette distinction importante à Martin Huth. 200. Voir Robin 2010a, p. 375.
78 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

Fig. 10a et b – Monnaie de Shahr Yagill, Huth 379.

Fig. 11 – Monnaie de Warawʾīl Ghaylān, Berlin


(Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, 18248528).
Voir Munro-Hay 2003, p. 175 (3.12i)
et fig. 362 (pl. XI) et 185 (pl. VI).

Fig. 12 – Monnaie de Dhamarʿalī Dhubyān


(Walker 1963).

Fig. 13a et b – Monnaie de Yadaʿʾab Yanūf,


Huth 382.

Fig. 14a et b – Monnaie de Yadaʿʾab Yanūf,


Huth 383.

Fig. 15a et b – Monnaie de Yadaʿʾab Yanūf,


Huth 384.

Fig. 16a et b – Monnaie de Shahr Hilāl,


Huth 381.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 79

sont antérieurs à 40 de l’ère chrétienne et que ceux légitime des rois de Qatabān (probablement sur une
de Shahr Yagill, Warawʾīl Ghaylān, Dhamarʿalī partie seulement du territoire).
Dhubyān, Yadaʿʾab Yanūf et Shahr Hilāl sont postérieurs Mais le point le plus important est que le symbole
à 10 avant l’ère chrétienne. Si on retenait un moyen dynastique de Qatabān, présent à l’origine sur les
terme, ces règnes seraient antérieurs et postérieurs séries qatabānite et ḥimyarite, soit remplacé par le
à 15 de l’ère chrétienne. Dans ce cas, le règne de nom du palais dynastique de Qatabān (Ḥarīb) et de
Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim qui se place à la troisième Ḥimyar (Raydān) et que ce remplacement intervienne
génération en remontant le temps commencerait vers apparemment de façon simultanée, au cours de la
60 avant201. Cette date paraît un peu trop basse si on frappe du type 1.
considère celle que nous avons établie au paragraphe À la même époque, une série monétaire (connue
précédent (vers 70 avant l’ère chrétienne). C’est par une seule monnaie) mentionne le palais Hirrān
pourquoi nous situons l’apparition du type monétaire (Hrn)  : Huth 2010, no  376, p.  122-123. Ce palais est
no 2 à Qatabān au début de l’ère chrétienne202. probablement celui des princes de Radmān. On aurait
La validité de ce raisonnement est confirmée par donc ici l’indice que Radmān s’est brièvement affirmé
une seconde observation. Comme le type 1 de Qatabān, comme puissance autonome par l’émission de monnaies
celui de Ḥimyar se divise en un sous-type A (avec le au nom de son palais princier. Ce pourrait être à
symbole dynastique de Qatabān) et un sous-type B l’époque où le prince de Radmān Abīʾanas ibn Maʿāhir
(avec le nom du palais royal, ici Raydān) : et dhu-Khawlān (avec le soutien de Sabaʾ et du
Ḥaḍramawt) affronte le prince ḥimyarite Shammar
Type Symb. Rydn Anbī dhu-Raydān (RES 4336 et MQ-dhū Nāʿim 1, et ci-dessus
dyn.
III.C.c.1).
Mubahhil dhu-Raydān 1A X X
C’est toujours vers la même époque que le roi du
Yuhabirr 1A X
Ḥaḍramawt Yashhurʾīl Yuharʿish (voir ci-dessus
Karibʾīl Yuhanʿim 2 X X III.C.c.1) introduit le nom du palais Shaqar (S²qr) sur
ʿAmdān Bayān 2 X ses émissions203.
ʿAmdān Yuhaqbiḍ 2 X X Si l’apparition du palais dynastique sur les séries
Thaʾrān Yaʿūb 2 X X monétaires est difficile à dater précisément, il est clair
Shamnar Yuhanʿim 2 X que c’est, d’une part, après le moment où Ḥimyar
s’émancipe de Qatabān (ce qui implique le ier siècle
avant l’ère chrétienne) et, d’autre part, peu après
On peut formuler l’hypothèse que, dans ce cas l’apparition du monnayage qatabānite de type 1. Une
également, Ḥimyar imite Qatabān. date vers 50 avant l’ère chrétienne s’accorde avec la
Le fait que le premier souverain raydānite (Mbhl chronologie de Ḥimyar et avec celle tirée des
ḏ-Ryd n ) reproduise le symbole dynastique de classements numismatiques de Qatabān.
Qatabān sur ses émissions monétaires peut On ne connaît que trois souverains ḥimyarites
s’interpréter de deux manières  : soit il imite antérieurs à la fondation du royaume de Sabaʾ et de
servilement la monnaie qatabānite qui lui a servi dhu-Raydān : Mubahhil dhu-Raydān (Mbhl ḏ-Rydn),
de modèle (comme a pu le faire Ilīsharaḥ, voir Yuhabirr (Yhbr) et Shammar dhu-Raydān (S²mr ḏ-Rydn).
ci-dessus) soit il se considère comme un successeur Mubahhil paraît être le plus ancien si on se fonde sur
le type de ses monnaies. Ensuite, on ignore dans quel
ordre se suivent Yuhabirr et Shammar. Je fais
l’hypothèse que Yuhabirr précède Shammar parce
201.  Cela donnerait  : Hawfāʿamm Yuhanʿim (10 av.-15 ap. è. chr.)  ; que la guerre que ce dernier lance contre Sabaʾ et le
Shahr Hilāl (35-10 av.) ; et Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim (60-35 av.). Ḥaḍramawt me paraît annoncer l’annexion de Sabaʾ
202. On a souvent considéré que le « Shahr Yagill Yuhargib roi de
Qatabān  » qui est invoqué dans une inscription de Barāqish
par Ḥimyar, sans doute l’une des conséquences de
(l’antique Yathill, ville appartenant au royaume de Maʿīn  ; l’expédition du Romain Aelius Gallus en 25-24 avant
RES 2999) était nécessairement plus ancien que celui attesté à l’ère chrétienne. Si on situe la création du royaume
Qatabān parce que Maʿīn disparaîtrait avant l’expédition de Sabaʾ et de dhu-Raydān peu après cette expédition,
d’Aelius Gallus en Arabie du Sud (vers 25-24 avant l’ère
les dates de ces souverains pourraient être de façon
chrétienne). Il en résultait un dédoublement du roi. Cette
hypothèse paraît infondée. Il n’est guère vraisemblable qu’un très approximative : Shammar (25-0 avant), Yuhabirr
roi de Qatabān appelé Shahr Yagill Yuhargib ne soit attesté qu’à (50-25 avant) et Mubahhil (75-50  avant). Cette
l’étranger, tandis qu’un roi homonyme ne serait attesté qu’à
Qatabān (Robin 1998). On observera à ce propos que, quelle que
soit la date retenue pour l’apparition du type monétaire 2, la
date de Shahr Yagill Yuhargib est postérieure à l’expédition 203.  Robin 1994b  ; Sedov 1998, types 3-8 et 10 (p.  214-217)  ;
d’Aelius Gallus. Sedov 2005b, p. 165.
80 • III. LA CHRONOLOGIE DE QATABĀN

reconstruction chronologique suggère que le passage marquée par une couche de sable stérile. Il donne à
du Type 1 au Type 2 dans les monnayages qatabānite cette période, appelée Intermedario, une durée de près
et ḥimyarite est la conséquence de la réorganisation de 150 ans, du milieu du vie siècle à la fin du ve siècle
politique qui suit l’annexion de Sabaʾ par Ḥimyar. avant l’ère chrétienne. Cet abandon peut être
Sur cette base, et en retenant une durée moyenne interprété de diverses manières : on peut supposer
de 25 ans par génération204, nous avons reconstruit que certaines parties de la ville ne sont plus occupées
une séquence des règnes de la dynastie de Warawʾīl à la suite d’une crise démographique, ou que la ville
(voir Tableau 1, p. 71). Les dates absolues présente est totalement abndonnée ce qui impliquerait une
un degré d’approximation qui est de l’ordre d’une à quasi disparition temporaire du royaume de Qatabān.
deux décennies. Il est difficile de trouver dans les données
épigraphiques une confirmation ou une infirmation
d’un abandon partiel ou total de Tamnaʿ. Il est
d. Un hiatus dans la succession des rois ? également malaisé de mettre en évidence une
interruption éventuelle de la succession des règnes.
Alessandro de Maigret observe dans la stratigraphie La raison réside dans le fait que les datations par la
des chantiers qu’il a ouverts une période d’abandon, paléographie sont trop imprécises.
Tout au plus observe-t-on que la construction des
portes dhu-Śadw et Saqrū (II.A.a et b), qui serait
204. Pour un souverain dont le successeur n’est pas son propre fils,
postérieure à la « période intermédiaire », pourrait
la durée du règne est modulée en fonction du nombre correspondre à une phase de réorganisation ou
d’attestations. de renaissance.
IV. INVENTAIRES RELATIFS AUX SOUVERAINS DE QATABĀN

Christian Julien Robin

En annexe, aux études qui précèdent, il a semblé La liste des souverains élaborée par K. A. Kitchen
opportun de joindre quelques inventaires utiles pour peut être utile pour le spécialiste, mais elle est fort
les recherches sur la chronologie et, plus généralement, trompeuse pour un utilisateur non averti. Sauf pour
l’histoire de Qatabān. la période finale, les dates proposées sont arbitraires.
Par ailleurs, tous les souverains mentionnés dans les
inscriptions sont classés et datés, même quand on
A. Inventaire des titulatures royales ne dispose d’aucun élément pour le faire205. Au total,
de Qatabān des classements et des dates solidement fondés sont
mêlés de manière inextricable avec d’autres qui ne
Par « titulature », nous entendons l’ensemble de reposent sur rien et d’autres encore qui se rangent
l’énoncé qui désigne le souverain (ou les souverains entre le possible et le probable. S’il est vrai que la
quand il y en a plusieurs) et son titre. Nous incluons paléographie ne permet pas d’atteindre une grande
dans l’inventaire les personnages qui sont précision et que le synchronime assyrien n’est pas
certainement des souverains, même si l’inscription sûr, les résultats qu’ils offrent ont un degré de
ne leur donne aucun titre. Un tel inventaire n’avait vraisemblance bien supérieur aux dates que donne
jamais été dressé. K. A. Kitchen.
Deux chercheurs, K. A. Kitchen et Mounir Arbach, La contribution de Mounir Arbach en 2005 corrige
ont tenté récemment de donner une liste un grand nombre d’erreurs et d’oublis de K. A. Kitchen,
chronologique exhaustive des souverains de Qatabān, et ajoute évidemment les données nouvelles parues
mais le résultat n’emporte pas la conviction. En 1994, entre-temps. Par ailleurs, elle adopte un cadre
K. A. Kitchen esquissait une chronologie générale de chronologique fondé sur les données historiques et
l’Arabie antique. Concernant Qatabān, il identifiait non sur des calculs peu convaincants. Mais elle aussi
un total de 31 souverains, répartis de façon continue mêle le presque sûr et le très hypothétique.
(sauf exception) entre 330 environ avant l’ère Il vaut mieux reconnaître qu’il est impossible
chrétienne et 160 environ de l’ère chrétienne aujourd’hui de produire une liste des rois de Qatabān,
(p.  183-188). Comme l’auteur l’explique dans et encore moins une liste chronologique. La difficulté
l’introduction, le résultat obtenu ne prétend pas tient au fait que la phraséologie officielle de Qatabān
donner de véritables dates en chronologie absolue, est peu formaliste, contrairement à celle de Sabaʾ. Un
mais des ordres de grandeur « fournissant un cadre souverain, roi ou mukarrib, donne son nom de manière
de chronologie minimale  » (p.  4). Pour évaluer plus ou moins complète. Il peut omettre son
combien de temps le royaume de Qatabān a duré, patronyme, sa seconde épithète quand il en a deux et
K. A. Kitchen multiplie le nombre total de souverains même la première. La liste des charges religieuses
par la durée moyenne d’un règne, évaluée à près de exercées par un même souverain peut présenter des
16 ans (p. xxii) ; ensuite, il répartit tous les souverains variations notables. Enfin il n’est pas sûr que tous les
dans ce laps de temps. Le choix de cette méthode
(qui a été élaborée avant la découverte de l’inscription
205.  Le cas extrême est celui des souverains connus par des
Ṣirwāḥ 1) résulte de la conviction que le synchronisme
inscriptions publiées sans photographie : dans ce cas, il n’est pas
assyrien n’est pas suffisamment assuré pour fonder même possible d’avoir une idée, grâce à la graphie, de la période
une chronologie absolue. de l’histoire de Qatabān à laquelle ils appartiennent.
82 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

corégents soient nécessairement cités. Une dernière Voir :


difficulté tient au fait que les mukarribs utilisent soit — Ḏmrʿly Ḏbyn {roi}
ce titre soit celui de roi, sans que soient établies les — Ḏmrʿly Ḏbyn Y[hrgb] (sans titre ?)
raisons de cette fluctuation. — Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf et son frère
Quand un souverain donne son nom sous une S¹mhrm sans titre
forme complète, avec une ou deux épithètes et fait de — Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr Ygl Yhrgb
même pour son père, les risques de confusion avec un — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr
homonyme sont faibles. Mais s’il ne cite que son nom Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois
et son épithète, ces risques s’accroissent et sont même — Ydʿʾb Ḏbyn sans titre
très élevés quand ce nom est Shahr et cette épithète — Ydʿʾb (Ḏbyn) {roi}
Hilāl ou Yagill. — Ydʿʾb Ḏbyn roi
Dans les inscriptions rédigées par des particuliers, — Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr mukarrib
la référence au souverain peut être plus ou moins — Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr roi
concise. Le titre qui, dans ce cas, est uniquement « roi — Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr Ḡyln sans titre
de Qatabān », peut être omis. Le résultat est qu’il est — Ydʿʾb Ḏbyn et son fils S²hr(m) rois
très difficile d’établir si un souverain mentionné de — Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr mukarrib
manière concise est identique à un autre dont on — Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr roi
connaît l’identité complète. — Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois
Au total, du fait de l’impossibilité de démêler les — Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi
homonymies, nous ne pouvons pas dresser une liste — Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr roi
des souverains qui ont régné sur Qatabān, mais — Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi et son fils Hwfʿṯt
seulement un inventaire des titulatures attestées. Tout
au plus peut-on dire que nous connaissons au moins •  Ḏb[…]
27 identités différentes (nom plus épithète) et 96 Voir Ydʿʾb (Ḏbyn) {roi} (no 66)
titulatures, de sorte que le nombre des souverains
réels se situe entre 27 et 96. •  Ḏmrʿly
Les 96 titulatures royales de Qatabān qui ont été Voir :
relevées dans les inscriptions sont classées dans — Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr et Ydʿʾb Ygl fils de
l’ordre alphabétique latin. Ḏmrʿly rois
— Noms en caractères gras : ce sont ceux des rois, — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr
pour les distinguer de ceux des autres personnages Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois
mentionnés dans les titulatures — Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly mukarrib
— {roi} : titre absent, mais qui peut être restitué par — Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly roi
le contexte (par exemple sur les monnaies)
•  Ḏmrʿly
Les sigles utilisés sont ceux du site sur la Toile Voir :
http://dasi.humnet.unipi.it — S²hr Hll et Ḏmrʿly sans titre

•  ʾbs²bm 1. Ḏmrʿly roi


Voir : — Texte inédit, collection Āl Ṣabāḥ LNS 1756 M : … ʾb-s¹m
— S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm roi ʾbydʿ b-(4)tḥrgm ḥrg-s¹ Ḏmrʿly mlk Qtbn l-gnʾ w-ʿzzm gnʾ hgrn
— S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm et son fils Bʿm rois Mrymtm, « … leur père Abīyadaʿ dans (4) la mission que
lui a confiée Dhamarʿalī roi de Qatabān de munir d’une
•  ʾnmrm enceinte et fortifier la ville de Maryamatum ».
Voir :
— Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm roi 2. Ḏmrʿly Ḏbyn {roi}
Monnayage : Walker 1963 ; Munro-Hay 2003, p. 177
•  Bʿm (fils de S²hr Ḡyln) roi (3.15i) ; Huth 2004, p. 90.
Voir : Ce souverain peut être identifié avec Ḏmrʿly Ḏbyn
— S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm et son fils Bʿm rois Yhrgb (fils de S²hr Ygl Yhrgb) roi (corégent dans la
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois titulature no 63) sans qu’une attribution à Ḏmrʿly
Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf (titulature no 4) soit
•  Ḏbyn exclue ; voir aussi titulature no 3.
— TC 1345 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, PalAv B) : 40-50 de l’ère chrétienne (III.C.c.2 et Tableau 4,
… Ḏ]byn Yh |rgb p. 72-73) si on retient la première proposition.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 83

3. Ḏmrʿly Ḏbyn Y[hrgb] (sans titre ?) — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et Frʿkrb
— MuB 24 =CSAI I, 770 (—, —) : ḏ-Ḏrḥn oncle et régent de S²hr
1 Ḏmrʿly Ḏbyn [
2 Y[hrgb] •  Frʿkrb Yhwḍʿ
40-50 de l’ère chrétienne (monnayage titulature Voir :
no 2 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73) s’il s’agit du — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm roi et Frʿkrb Yhwḍʿ fils de S²hr
fils de S²hr Ygl Yhrgb.
•  Ḡyln
4. Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf Voir :
et son frère S¹mhrm sans titre — S²hr Ḡyln sans titre
— HI 53 + 54 = CSAI I, 174 (Hajar ibn Ḥumayd, PalAv C) : — S²hr Ḡyln roi
[ ... b-mr]ʾ-[s¹ Ḏm]rʿly Ḏbyn Yhr(6)[gb bn S¹m]hʿly Ynf — S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm roi
w-ʾẖ-s¹ S¹mhrm — S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm et son fils Bʿm rois
75-100 (?) de l’ère chrétienne (monnayage titula- — S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois
ture no 2 ; III.C.c.2 et tableau 4, p. 72-73). — S²hr Ḡyln fils de Ydʿʾb mukarrib
— Wrwʾl Ḡyl[n …
•  Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb (fils de S²hr Ygl Yhrgb) roi — Wrwʾl Ḡyln sans titre
Voir : — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm sans titre
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿ[m fils de S2hr et] ses frères rois
Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr
La seconde épithète du roi Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb est Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois
la même que celle de son père (S²hr Ygl Yhrgb). C’est — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi
le seul exemple connu d’une épithète identique — Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr Ḡyln sans titre
portée par un père et son fils. — Ydʿʾb Ḏbyn et S²hr Hll sans titre
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois
•  Ḏrʾkrb — Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb mukarrib
Voir : — Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb roi
— S²hr Hll fils de Ḏrʾkrb roi — Ydʿʾb Ygl et S²hr Ḡ[yln] (sans titre ?)

•  Frʿkrb •  ] Hll
Voir : — RES 4959 / 2 (al-Nuqūb, —) : …] Hll
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et Frʿkrb
ḏ-Ḏrḥn oncle et régent de S²hr •  Hll
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm roi et Frʿkrb Yhwḍʿ fils de S²hr Voir :
— Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb mukarrib — S²hr Hll sans titre
— Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb roi — S²hr Hll roi
— S²hr Hll fils de Ḏrʾkrb roi
5. Frʿk[rb … …]bn ʾ[… … mlk ]Qtbn — S²hr Hll fils de Ydʿʾb roi
— TT1 C 238 + fragments = CSAI I, 192 (—, PalAv C) — S²hr Hll et Ḏmrʿly sans titre
— S²hr Hll et son fils Hwfʿm Yhnʿm rois
•  Frʿkrb ḏ-Ḏrḥn fils de S²hr — S²hr Hll et son fils Nbṭʿm rois
— RES 311 = CSAI I, 120 (—, PalAv B2) : — S²hr Hll et son fils Ydʿʾb Ygl rois
[Fr]ʿkrb ḏ-Ḏrḥn bn S²hr qyn rs²w ʿmm w-b-rs²(wt)-[s¹] — S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb mukarrib
(2)
ṣry-ʿm bn Mrqdm s¹(ṭ)d (ṭ)ly b-ṣryn ʿm w-Ḥwkm (y) — S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb roi
(3)
wm ṣry ʿm bn Nʿḍ w-Ḥ(w)km bn Qly w-ʿrb b-ʿm n(4) — S²hr Hll Yhqbḍ roi
ḥl[.] Qlbn (w)-(ʿr)b mkntn b-Bn(ʾ) — [S²hr Hll] Yhqbḍ roi et ses frères [X et Y fils de]
[L’auteur, [Fr]ʿkrb ḏ-Ḏrḥn bn S²hr, est probablement le Hwfʿm Ykhl (rois)
frère du roi mentionné à la l. 8, Ydʿʾb Ḏbyn (titulature — S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils
no 72). Il ne revendique pas de titre royal, mais exerce Ydʿʾb Ygl rois
de nombreuses fonctions assumées d’ordinaire par — Ydʿʾb Ḏbyn et S²hr Hll sans titre
les souverains : c’est pourquoi il est retenu ici].
•  Hwfʿm
•  Frʿkrb ḏ-Ḏrḥn oncle et régent de S²hr Voir :
Voir : — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm roi
84 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

6. Hwfʿm Yhḥmd (?) 1 [Hw]fʿm( Yh)[… …]mḥfd=


— RES 4334 = CSAI I, 85 / 1 (—, —) : Hwfʿm Yhḥmd[ ... 2 -> n
Brm b-ʿ[ṯtr … …]. w-b-ḏt Ẓh[rn]
— RES 3668 (al-Jūba ; PalPir C3, PalAv B1) :
•  Hwfʿm Yhnʿm [H]wfʿm Y[hn]ʿm bn [S¹mh]wtr mkrb Qtbn w-[wld] ʿm
Voir : — RES 3669 + Ghūl-al-Jūba 1 = CSAI I, 24 (al-Jūba ;
— S²hr Hll et son fils Hwfʿm Yhnʿm rois PalPir C2, PalAv B1) :
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm mukarrib Hwfʿm Yhnʿm #bn S¹mhwtr mkr(2)b Qtbn w-wld ʿ#m bny
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi mḥfdn Mrs¹
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et Frʿkrb oncle — RES 3670 (al-Jūba ; PalPir A non classé, PalAv B1] :
et régent de S²hr Hwfʿ]m Yhnʿm bn [S¹mhwtr mkrb Qtbn w-wld ʿm]
— RES 3671 = Ghūl-YU 91 (al-Jūba, PalAv B1) :
•  Hwfʿm Yhnʿm Hwfʿm Yhnʿ[m bn S¹mhwtr mkrb] (2) [Qtbn w-wld ʿm
— Ghūl-YU 99 / 2 (—, —) : …]Hwfʿm Yh[nʿm … bny] mḥfdn H̲mrn
Voir : — RES 3672 (al-Jūba ; PalAv B1, —) :
— S²hr Hll et son fils Hwfʿm Yhnʿm rois [Hw]fʿm Yhnʿ[m bn S¹mhwtr mkrb Qtbn w-wld ʿm]
— RES 3674 + 3673 (al-Jūba ; PalPir C2, —) :
7. Hwfʿm Yhnʿm {roi} [Hwfʿm Yhnʿm b]n S¹mhwtr m(2)krb Qtbn w-wld ʿm bny
Monnayage : Huth 2004 ; Huth 2010, p. 124-125, mḥfdn
n o  377-378, Hwfʿm Yhnʿm, vers 30-45 de l’ère — RES 3675 = CSAI I, 25 (al-Jūba ; PalPir C2, PalAv B1) :
chrétienne (?). Hwfʿm Yhnʿm bn S¹mhw[tr mkrb] (2) Qtbn w-wld ʿm bny
Il peut être attribué à Hwfʿm Yhnʿm roi, fils de S²hr mḥf[dn …..]
Hll (pour le patronyme, voir titulature no 34), titula- Les classements paléographiques n’excluent pas
tures no 8 et 12. que S¹mhwtr, le père de Hwfʿm Yhnʿm, soit identique
25-0 avant l’ère chrétienne (III.C.c.2 et Tableau 4, au souverain de la titulature no 17.
p. 72-73). Wissmann 1969, p. 8 : 390 avant l’ère chrétienne.

8. Hwfʿm Yhnʿm roi 11. Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr


— Ja 2473 = CSAI I, 118 (Ḥayd ibn ʿAqīl, PalAv B2) : et Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly rois
… w-b-(m)[rʾ]-hmy Hwfʿm Yhnʿm mlk (6) [Qt]bn — Ja 2361 = CSAI I, 196 (jabal Khudra, PalAv B1) :
— JR-WBrashear 1 = CSAI I, 154 (—, PalAv C) : ḏn qf ʾrḍm ʾs¹y w-nḥl w-s¹ʿqb w-qyḍ Hwfʿm Yhnʿm (2) bn
… b-mrʾ-s¹ Hwfʿm Y(5)[hnʿm mlk Qtbn] S¹mhwtr w-Ydʿʾb Ygl bn Ḏmrʿly mlkw Qtbn s²ʿbn (3) ʾdm
— MuB 23 = CSAI I, 769 (wādī Bayḥān, —) : b-s¹rnyhn ʾẖr w-Brm …
Hwfʿm Yhnʿ[m ... ...] Voir III.C.a.2.
Voir aussi : Wissmann 1969, p. 8 : 390 avant l’ère chrétienne
— ATM 884 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B2) : pour le premier ; 390, 375, 355 pour le second.
...] Hwfʿm (Yh)nʿm | mlk Qtbn w-b[...
— VL 32 = CSAI I, 155 (al-ʿĀdiyya, Bayḥān, PalAv C) : 12. Hwfʿm Yhnʿm et son fils S²hrm rois
... w-b mrʾ-s¹(my) (7) [Y](8)hnʿm ml(9)k Qtbn — Phillips-Korotaev = CSAI I, 119 (—, PalAv B2) :
Avec [Y]hnʿm ou [Hwfʿm Y]hnʿm ? … b-mrʾ-s¹ww Hwfʿm Yhn(3)ʿm w-bn-s¹ S²hrm (m)lkw Qtbn
Si ce souverain est identifié avec le fils et corégent Si ce souverain est identifié avec le fils et corégent
de S²hr Hll (Yhnʿm fils de Yḍʿʾb) (titulature no 34), il de S²hr Hll (Yhnʿm fils de Yḍʿʾb) (titulature no 34), il
doit être distingué de Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm doit être distingué de Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm
(titulature no 9) (titulature no 9).
25-0 avant l’ère chrétienne (monnayage titulature 25-0 avant l’ère chrétienne (monnayage titulature
no 7 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). no 7 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).

9. Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm roi •  Hwfʿm Ykhl


— ATM 866-10 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B2) : Voir :
Hwfʿm Yhnʿ(m)[ bn ](ʾ)nmrm mlk Qtbn — [S²hr Hll] Yhqbḍ roi et ses frères [X et Y fils de]
Hwfʿm Ykhl (rois)
10. Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr mukarrib
— Ghūl-YU 63 (al-Jūba, PalAv B1) : •  Hwfʿṯt
[Hwfʿ]m Yhnʿm bn S¹mh(2)[wtr m]krb Qtbn w-wld (3) [ʿm Voir :
b]ny mḥfdn — Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi et son fils Hwfʿṯt
— Ghūl-YU 90 (al-Jūba, PalAv B1) : — Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb et son fils Hwfʿṯt rois
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 85

•  Mrṯdm 17. S¹mhwtr sans titre


Voir : — RES 3943 (Maʾrib) (PalPir B4) :
— Nbṭm Yhnʿm fils de S²hr Hll et son fils Mrṯdm rois ... s²](1)ʿbn Yrfṯ l-ʾlmqh w-l-S¹bʾ w-mẖḍ Dhs¹m ʾl ẖs¹w
ʾlmqh w-S¹bʾ b-ḍr S¹mhwtr w-Qtbn w-qtl-hmw ʾrbʿt ʾlfn
•  Nbṭʿm #ʾʾʾʾ# w-hṯb-h[mw l-ʾlm]qh w-l S¹bʾ ...
Voir : Les classements paléographiques n’excluent pas
— S²hr Hll et son fils Nbṭʿm rois que S¹mhwtr soit le père de Hwfʿm Yhnʿm
(titulature no 10).
13. Nbṭm roi Wissmann 1969, p. 7 : 410 avant l’ère chrétienne.
— Ja 629 (Maʾrib, Maḥram Bilqīs, milieu du iie siècle Milieu du vie siècle avant l’ère chrétienne (Tableau 1).
de l’ère chrétienne) :
… w-tqdmw b-ʿm Ydʿʾl m(11)lk Ḥḍrmwt w-Ḥḍrmwt 18. S¹mhwtr ḏ-S²mr
w-Nbṭm mlk Qtbn w-Qtbn w-Whbʾl bn (12) Mʿhr w-ḏ-H̲wln — Ṣirwāḥ 1 / 3 :
w-ḏ-Hṣbḥ w-Mḍḥym… w-hmlk S¹mhwtr ḏ-S²mr Tmnʿ
Fin du viiie siècle avant l’ère chrétienne (III.A.e.2
14. Nbṭm Yhnʿm roi et Tableau 1, p. 71).
— CIAS 47.82/o2 = CSAI I, 186 (Hajar ibn Ḥumayd,
PalAv D) : •  S²hr
… l-wfy mr(ʾ-s¹)[n Nb](8)ṭm Yhnʿm mlk Qtbn Voir :
— CIAS 95.11/o2 = CSAI I, 157 (Hajar ibn Ḥumayd, — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr roi
PalAv D) : — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm roi et Frʿkrb Yhwḍʿ fils de S²hr
… l-wfy mrʾ-s¹n [Nbṭm] (7) (Y)hnʿm mlk Qtbn … — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm roi et ses frères fils de S²hr
140-170 (III.B.a-e et Tableau 1, p. 71). — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿ[m fils de S2hr et] ses frères rois
Wissmann1968 (p. 13) : 120 de l’ère chrétenne. — Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr mukarrib
— Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr roi
15. Nbṭm Yhnʿm fils de S²hr Hll et son fils Mrṯdm — Ydʿʾb Ḏbyn et son fils S²hr(m) rois
rois — Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr mukarrib
— H 2c = CSAI I, 62 (Hajar ibn Ḥumayd, PalAv D) : — Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr roi
[Nbṭm] Yhnʿm bn S²hr Hll w-bn-s¹ Mrṯdm mlkw Q(2)[tbn — Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr roi
b]rʾw w-s¹wṯr w-s¹s²qr mwrtn Yfʿn … — Ydʿʾb Ygl et S²hr Ḡ[yln] (sans titre ?)
Wissmann1968 (p. 13) : 120 de l’ère chrétenne
pour Nbṭm Yhnʿm fils de S²hr Hll et 140 pour son 19. S²hr sans titre
fils Mrṯdm. — CIAS 47.11/o1 = CSAI I, 124 / 4 (Hajar Kuḥlān, PalAv C) :
… b-mrʾ-s¹ S²hr
16. Nwʿm roi (de Tamnaʿ) — Ja 335 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, —) :
— Ṣirwāḥ 1 / 2 : …]m bn Yʿḏrʾ(2)l ʾgr S²hr
Nwʿm mlk Tmnʿ — MuB 746 = CSAI I, 92 / 3 (Hajar Kuḥlān, sanctuaire
Fin du viiie siècle avant l’ère chrétienne (III.A.e.1 de Anbī, PalAv A) :
et Tableau 1, p. 71). … w-b S²hr
La graphie de ce dernier texte n’exclut pas d’iden-
•  S¹mhʿly Ynf tifier ce S²hr avec S²hr Ygl dans RES 3871 = CSAI I,
Voir : 4 (— ; PalPir B3’, PalAv A) (titulature no 42).
— Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf et son frère Vers 650-630 (III.A.e.4).
S¹mhrm sans titre
20. S²hr et Wtrʾl sans titre
•  S¹mhrm — MuB 745 = CSAI I, 91 (Hajar Kuḥlān, sanctuaire de
Voir : Anbī, PalAv A) :
— Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf et son frère … w-b (3) S²hr w-b (4) Wtrʾl
S¹mhrm sans titre Vers 630 (III.A.e.5).

•  S¹mhwtr •  S²hr Ḡyln


Voir : Voir :
— Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr mukarrib — Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr Ḡyln sans titre
— Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr et Ydʿʾb Ygl fils de — Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois
Ḏmrʿly rois — Ydʿʾb Ygl et S²hr Ḡ[yln] (sans titre ?)
86 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

21. S²hr Ḡyln sans titre (lecture hypothétique)


— Doe 1 = CSAI I, 1 (Hajar Kuḥlān, « on the side of a Voir aussi Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln et son fils
stone cistern », PalAv A, classement fondé sur Bʿm rois
l’absence de titre) :
S²hr Ḡyln hʾtw Bnʾ 27. S²hr Ḡyln fils de Ydʿʾb mukarrib
— Lu 30 = CSAI I, 1078 (al-Ḥanī, PalAv B1) : — TC A = CSAI I, 1093 (Ḥayd ibn ʿAqīl, —) :
… b-S²hr Ḡyln S²hr Ḡyln bn Ydʿʾb (2) mkrb Qtbn w-wld ʿm w-ʾws¹n (3) w-Kḥd
— RES 3552 (al-Jūba, PalAv B1) : w-Dhs¹m w-Tbn bkr (4) [ʾnby w-Ḥwkm] ḏ-ʾmr w-s²mr
… tqdm w-ḥrg w-s¹hlk kl ʿs²q w-mb(3)[n]y mḥfdn ʿrbm
w-ṣwbt-s¹ww bn s²(4)rs¹m ʿd frʿm l-mrʾ-hw S²hr Ḡyln (4)… •  S²hr Hll
— RES 3680 (extrait de Gl 1115) Voir :
S2hr Ḡyln — Nbṭm Yhnʿm fils de S²hr Hll et son fils Mrṯdm rois
— TC 569 / 3 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, PalAv B) :
...] (w)-b-S²hr( )Ḡyln •  S²hr Hll
Voir :
22. S²hr Ḡyln roi — S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils
— Ja 2437 = CSAI I, 12 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, Ydʿʾb Ygl
PalAv B1) : — Ydʿʾb Ḏbyn et S²hr Hll sans titre
… b-tḥrgm ḥ[rg-s¹ mr](6)[ʾ]-s¹ S²hr [Ḡyl](7)n mlk Q[tbn]
•  S²hr Hll[ …
23. S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm — RES 4325 = CSAI I, 212 / 1 (—, PalAv C) :
— RES 3680 (extrait de Gl 1115) : ḥg ḥgr w-s¹(ḥr )(S²h)r Hll[ ...
S²hr Ḡyln
[S²]hr Ḡyln bn ʾbs²bm 28. S²hr Hll {roi}
Deux types monétaires comportent une légende
24. S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm roi mentionnant un roi S²hr Hll.
— CIAS 47.11/b2 = CSAI I, 5 (Hajar Kuḥlān, porte Le premier est représenté par deux monnaies
dhu-Śadw ; PalPir E2-E3, PalAv B1) : éditées ici, III.C.c.2 (Monnaies supplémentaires
[S²h]r Ḡyln bn ʾbs²bm mlk Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾws¹n 3 et 4) et fig. 6 et 7, p. 76, appartenant au Type
w-Kḥd#[w-Dhs¹m w-Tbnw bkr ʾnby ]w-Ḥwkm ḏ-ʾmr 1. Il peut être attribué à S²hr Hll Yhnʿm fils de
w-S²mr qẓr qyn rs²w ʿmm bny w-s¹ḥdṯ … Ydʿʾb, titulatures no 34, 37 et 38.
— Lu 36 = CSAI I, 1083 (al-Ḥanī, PalAv B1) : 50-25 avant l’ère chrétienne (Tableau 4, p. 72-73).
S²hr Ḡyln bn ʾbs²bm (2) mlk Qtbn rs²w ʿmm Pour le second, voir Munro-Hay 2003, p.  175
— RES 3681 (extrait de Gl 1348) : (3.11i) ; Huth 2004 ; Huth 2010, no 381, S²hr Hll
[S²hr Ḡy]ln bn ʾbs²bm mlk Qtbn (série postérieure à celle de Warawʾīl Ghaylān,
— RES 3688 = CSAI I, 197 (Labakh ; PalPir E2, PalAv B1) : lui-même après 65 de l’ère chrétienne environ
S²hr Ḡyln bn ʾbs²bm mlk Qtbn whb ... [?]). Il peut être attribué à S²hr Hll Yhqbḍ fils de
— RES 4162 = CSAI I, 27 (al-Jūba ; PalPir E3 ; PalAv B1) : Hwfʿm Ykhl, titulatures no 40 et 41, parce qu’il
[S²hr] Ḡyln bn ʾbs²bm mlk Qtbn bn(2)[y w-]s¹ḥdṯ ... appartient au type 2 (voir ci-dessus III.C.a.2 et
— RES 4932 = CSAI I, 31 (Hajar Kuḥlān ; PalPir E3, fig. 16, p. 78).
PalAv B1) : 115-140 de l’ère chrétienne (Tableau 4, p. 72-73).
S²hr Ḡyln bn ʾbs²bm mlk Qtbn bny w-s¹(ḥ)[dṯ ...
… ywm rdʾ ʿṯtr w-ʾlhw S¹qmtm S²hr Ḡ[yln] (4) mẖḍ Ḥḍrmt 29. S²hr Hll roi
w-ʾmrm … —  RES  3693 = CSAI I, 201 (Hajar Kuḥlān, porte
dhu-Śadw, PalAv B1) :
25. S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm et son fils Bʿm rois S²hr Hll mlk Qtbn s¹gdd l-ʾdm-s¹ ʾrby ʿm ḏ-Lbẖ …
— RES 3552 = CSAI I, 22 (al-Jūba, PalAv B1) :
… w-b mrʾ-hw (8) [S²]hr Ḡyln bn ʾbs²bm w-bn-hw Bʿm 30. S²hr Hll fils de Ḏrʾkrb roi
ml(9)[k] Qtbn —  RES  3854 = CSAI I, 202 (Hajar Kuḥlān, porte
— T.02.B 6 (Hajar Kuḥlān, palais H̲mrn) : dhu-Śadw, PalAv B) :
... w-b S²hr Ḡyln bn ʾbs²bm w-b bn-hw Bʿm mlkw Qtbn ḥg-km s¹ḥr w-ḥrg S²hr Hll bn Ḏrʾkrb mlk Qtbn s²ʿbn Qtbn
w-ḏ-ʿls³n w-Mʿnm w-ḏ-(2)ʿṯtm ʾbʿl ẓrwb ʿdw S³dw k-ḏm ...
26. S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois
— Ja 2825 = CSAI I, 75 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : 31. S²hr Hll fils de Ydʿʾb
… w-b mrʾ-hw (5) [S²hr Ḡyln] (w-bn-hw) Bʿm mlkw Qt(bn) — Ismāʿīl (jabal Ṣabir, PalAv B1 ?) :
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 87

… tqdm w-(s¹)ʿs²q krf Mbʿrm (3) ḥḍr l-S²hr Hll bn Ydʿʾb Aujourd’hui, on peut estimer que cette qualité revient
— RES 3902 no 144 b (—, —) : à S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm (titulature no 49).
…]ll bn Ydʿʾb 50-25 avant l’ère chrétienne (monnayage titulature
no 28, type 1 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
32. S²hr Hll fils de Ydʿʾb roi
— RES 4337 = CSAI I, 205 A, B, C, D (Hajar Kuḥlān, 39. S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb roi
Place du Marché ; PalPir D non classé, PalAv B1) : —  RES  3691 = CSAI  I, 199 (Hajar Kuḥlān, porte
[ḥg ḥ]gr w-s¹ḥr (2) w-s¹ḥrm S²hr Hll b(3)n Ydʿʾb mlk Qt[bn dhu-Śadw, PalAv B1) :
w-Q](3)tbn b-Tmnʿ ... S²hr Hll Yhnʿm bn Ydʿʾb mlk Qtbn ṣry w-s¹fḥ …

33. S²hr Hll et Ḏmrʿly sans titre 40. S²hr Hll Yhqbḍ roi


— Doe 7 = CSAI I, 8 / 7 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : — Ja 2826 = CSAI I, 48 (Hajar Kuḥlān, palais Yfʿm,
… w-b mrʾy-hw S²hr Hll w-Ḏmrʿly PalAv C) :
S²hr Hll Yhqbḍ mlk Qtbn s¹ʿs²q w-(2)s¹qs²b bytn Yfʿm …
34. S²hr Hll et son fils Hwfʿm Yhnʿm rois —  TT1  100 (Hajar Kuḥlān, Grand Monument,
— Lion 1 / 4-5 (wādī Ḥarīb, PalAv B2) : PalAv C) :
… w-b ʾmrʾ-s¹m Wqhʾl Yṯʿ mlk Mʿnm w-S²hr Hll w-bn-hw ... S²hr ](Hll Yhqbḍ mlk) (5) [Qtbn]
Hwfʿm Yhnʿm ml(5)kw Qtbn … 115-140 de l’ère chrétienne (voir I.D.b ; monnayage
— MQ-HK 4 = CSAI I, 36 (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) : titulature no 28, type 2 ; III.C.c.2, Tableau 4, p. 72-73
… w-b S²hr Hll w-bn-hw Hwfʿm Yhnʿ(8)m mlkw Qtbn et fig. 16, p. 78).
— al-Ḥājj al-ʿĀdī 22 : Wissmann 1968 (p. 13) : entre 60 et 80 de l’ère
... w-b- mrʾy-hmw S²hr Hll w-(8)bn-hw Hwfʿm Yhnʿm chrétienne, immédiatement après la destruction
mlkw Qtbn de Tamnaʿ.
l. 3 : ywm ḍbʾw w-s¹ʿn w-nṣr Ydʿʾb Ḡyln mlk Ḥḍrmt
50-25 avant l’ère chrétienne (monnayage titulature 41. [S²hr Hll] Yhqbḍ roi et ses frères [X et Y fils de]
no 28, type 1 ; III.C.c.2 et Tableaux 2 et 3, p. 71, et Hwfʿm Ykhl (rois)
Tableau 4, p. 72-73). — CIAS 95.11/o1, no 1 = CSAI 169 (—, PalAv C) :
-1 [… … … w-b rdʾ]=
35. S²hr Hll et son fils Nbṭʿm rois 1 [w-tḥrg ʾmrʾ-s¹m S²hr Hll] Yhqbḍ mlk Qt(bn)
— RES 4330 = CSAI I, 29 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B1) : w-ʾ(ẖ-s¹)[ww]
… w-b-S²hr Hll w-bn-hw (5) Nbṭʿm mlkw Qtbn 2 [….. … w-... … bnw] Hwfʿm Ykhl w-bn-s¹m ʾ(ml)=
3 [k Qtbn rṯd … ... ](ṣ)lmt-s¹ bn ms¹nkrm bn brṯ-s¹
36. S²hr Hll et son fils Ydʿʾb Ygl rois 115-140 de l’ère chrétienne (voir I.D.b ; monnayage
Voir S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et titulature no 28, type 2 ; III.C.c.2, Tableau 4, p. 72-73
son fils Ydʿʾb Ygl rois et fig. 16, p. 78).

37. S²hr Hll Yhnʿm roi 42. S²hr Ygl sans titre


— al-ʿĀdī 5 / 4 (PalAv B2) : — ATM 890 (Ḥayd Ḥanna, ʿAbadān, PalAv B ?) :
… w-b mrʾ-s¹ S²hr Hll Yhnʿm ml(k) [Qtbn ... Ḥywn ḏ-ʿbdn (2) s²ym l-mrʾ-hw (3) S²hr Ygl ms¹l(4)mn ʿd Myf(5)ʿ
50-25 avant l’ère chrétienne (monnayage titulature — RES 3871 = CSAI I, 4 (— ; PalPir B3’, PalAv A) :
no 28, type 1 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). … w-b S²hr Ygl
La graphie n’exclut pas d’identifier ce S²hr Ygl avec
38. S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb mukarrib S²hr dans MuB 746 = CSAI I, 92 / 3 (Hajar Kuḥlān,
— CIAS 47.10/r3/c82 = RES 3540 = CSAI I, 116 (Saylān, sanctuaire de Anbī, PalAv A) (titulature no 19).
wādī Bayḥān, PalAv B2) : Voir :
S²hr Hl[l Yhnʿm bn Ydʿʾ](b mkr)[b] (2) [Q](tb)n bkr ʾnby — RES 4335 = CSAI I, 86 / 4 (—, PalAv C) :
w-Ḥwkm ḏ-ʾ(mr) (w)-[s²m](3)r qẓr qyn rs²w ʿmm ṯ(4)ntm … w-b-mrʾ-s¹my S²hr Ygl[ …
s³ḥr w-rby ʿm Ryʿ(5)n bʿl Ẓrbt Ltk b-Ḏbḥ(6)tm w-b-ʿm ʾḍfrm
b-byt (7) Qny Hwrn s¹qny ʾnb(8)y bʿl Ḥgn qny-hw bn g(9)lbm 43. S²hr Ygl {roi}
— MuB 8 = CSAI I, 39 (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) : Monnayage : Huth 2004 ; Huth 2010, p. 124-125,
[S²]hr Hll Yhnʿm( bn Ydʿʾb) mkrb Qtbn bn(y) w-s¹(ḥdṯ) no 379, S²hr Ygl, vers 45-65 de l’ère chrétienne (?).
t(2)ḥmy gnn S³dw l-ʿm ḏ-Dwnm bʿl S³dw ywm rs²w ʿmm Ce souverain peut être identifié avec S²hr Ygl Yhrgb
s²(l)ṯtm fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et mukarrib (titulatures
Jacqueline Pirenne considérait que ce souverain était nos 47, 48, 49, 50 et 51).
le dernier mukarrib de Qatabān (1956, p. 232-233). 0-25 de l’ère chrétienne (III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
88 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

44. S²hr Ygl fils de Ydʿʾb roi — Ja 875 d = TT1 214 (Jamme 1979, p. 11) (Hajar
— Doe 5 = CSAI I, 6 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : Kuḥlān, Grand Monument) :
S²hr Ygl bn Ydʿʾb mlk Qtbn [S²hr Ygl Yhrgb mlk Qt]bn s²ym
— Ja 2366 = CSAI I, 11 (jabal Qarn ʿUbayd / ʿAjīmat — Ja 875 e = TT1 334 (Jamme 1979, p. 11) (Hajar
al-Dhakhar, au sud-est de Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B1) : Kuḥlān, Grand Monument) :
S²hr Ygl bn Ydʿ(ʾb mlk Qtbn) [S²hr] Ygl Yhrgb [mlk Qtbn s²ym]
— RES 3689 = CSAI I, 198 (Labakh ; PalPir E2, PalAv B1) : — Ja 875 f = TT1 335 (Jamme 1979, p. 11) (Hajar
S²hr Ygl bn Ydʿʾb mlk Qtbn ṣry ... Kuḥlān, Grand Monument) :
—  RES  3692 = CSAI I, 200 (Hajar Kuḥlān, porte [S²hr Ygl Yhr]gb ml[k Qtbn s²ym]
dhu-Śadw, PalAV B1) : — Ja 875 g = TT1 367 + 283 (Jamme 1979, p. 12) (Hajar
[S²hr Ygl bn] Ydʿʾb mlk [Qtbn] Kuḥlān, Grand Monument) :
—  RES 3879 = CSAI I, 211 (Hajar Kuḥlān, porte [S²hr Ygl Yhrgb] mlk Qtbn s²[ym]
dhu-Śadw ; PalPir E1, PalAv B1) : — Ja 875 h = TT1 491 (Jamme 1979, p. 12) (Hajar
[S²hr Y]gl bn Ydʿʾb mlk Qtbn ḥgr ... Kuḥlān, Grand Monument) :
S²hr[ Ygl Yhrgb mlk Qtbn s²ym]
45. S²hr Ygl et son fils Whbʿm rois — Ja 875 i = TT1 442 (Jamme 1979, p. 12) (Hajar
— FB Ḥawkam 7 (—, PalAv B) : Kuḥlān, Grand Monument) :
… b-ʿm w-b ʾnby w-b Ḥwkm w-b-ḏt Ṣ(6)ntm w-b-ḏt Ẓhrn [S²h]r Ygl Yh[rgb mlk Qtbn s²ym]
w-b-ḏt Rḥbn w-b-ḏt Fnwtm w-b-ḏt Ḥmym (7) w-b — Ja 875 j = TT1 571 (Jamme 1979, p. 12) (Hajar
mrʾ-hmw S²hr Ygl w-bn-hw Whbʿm mlkw Qtbn Kuḥlān, Grand Monument) :
[S²hr Ygl Yhrgb ml]k Qtbn s²ym
46. S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll — Ja 875 k = TT1 738 (Jamme 1979, p. 12) (Hajar
et son fils Ydʿʾb Ygl rois Kuḥlān, Grand Monument) :
— VL 1 = CSAI I, 121, Texte B (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) : [S²hr Ygl Yhrgb mlk ]Qtbn s²ym
… b-tḥrg (5) ʾmrʾ-s¹ S²hr Ygl w-bn-s¹ Ydʿʾb Y(6)hnʿm — Ja 875 l = TT1 729 (Jamme 1979, p. 12) (Hajar
w-S²hr Hll w-bn-s¹ Ydʿʾb Y(7)gl ʾmlk Qtbn … Kuḥlān, Grand Monument) :
Voir III.C.a.2. [S²hr Ygl] Yhrgb[ mlk Qtbn s²ym]
— MuB 410 = CSAI I, 51 / 3 (wādī Bayḥān, PalAv C) :
•  S²hr Ygl Yhrgb … w-mrʾ-s¹my S²hr Ygl Yhrgb ml(k Q)t(bn)
Voir : — MuB 589 = MQ-HK 1 = CSAI I, 210 / 1 (Hajar Kuḥlān,
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi PalAv C) :
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr S²hr Ygl Yhrgb mlk Qt[bn ...
Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois — MuB 657 = CSAI I, 57 (Hajar Kuḥlān, PalAv C) :
… b-mrʾ-s¹m S²hr (6) Ygl Yhrgb mlk Qt(b)n Yfʿn
47. S²hr Ygl Yhrgb roi — RES 2999 = M 222 (Barāqish) :
— al-ʿĀdī 21 (PalAv C) : … b-ywmh mrʾ-s¹m Wqhʾl Yṯʿ w-bn-s¹ ʾlyfʿ Ys²r (4) mlky
… w-b mrʾ-s¹m S²hr Y(5)gl Yhrgb mlk Qtbn w-b ʾqwl-s¹m Mʿn w-b mrʾ-s¹ S²hr Ygl Yhrgb mlk Qtbn
w-s²ʿb-s¹m Bklm[ ḏ-Mrymtm] — TT1 A = Ja 874 = CSAI I, 137 (Hajar Kuḥlān, Grand
— BA = CSAI I, 41 (Hajar Kuḥlān, porte dhu-Śadw, Monument) [PalAv C] :
PalAv C) : S²hr Ygl Yhrgb mlk Qtb(n s²)ym
… w-rdʾ (4) w-tḥrg mrʾ-s¹my S²hr Ygl Yhrgb m(5)lk Qtbn… — TT1 656 (Jamme 1979, p. 52-53) :
— FB-al-ʿĀdī 1 / 6 (PalAv C) : 1 …
… w-b mrʾ-s¹ S²hr Ygl Yhrgb mlk Qtbn w-b s²ʿb-s¹ Bklm 2 S²hr Ygl Yhrgb mlk [Qtbn]
ḏ-Mrymtm 3 …] ʿd […
— Ja 121 = CSAI I, 46 / 4 (Hajar Kuḥlān, ẖṭb Yrs³, PalAv C) : 0-25 de l’ère chrétienne (monnayage titulature
… w-b mrʾ-s¹ S²hr Ygl Yhrgb mlk Qtbn no 43 ; III.C.c.2, Tableau 2, p. 71, et Tableau 4,
— Ja 874 = CSAI I, 137 (Hajar Kuḥlān, Grand Monument, p. 72-73).
PalAv C) : Wissmann 1968 (p. 10) considère que ce souverain
S²hr Ygl Yhrgb mlk Qtb(n s²)ym est contemporain des derniers rois de Maʿīn, avant
— Ja 875 a = TT1 15 + 80 (Jamme 1979, p. 11) (Hajar la conquête de Maʿīn vers Sabaʾ vers 50 avant l’ère
Kuḥlān, Grand Monument) : chrétienne.
[S²hr Ygl] Yhrgb m[lk Qtbn s²ym]
— Ja 875 c = TT1 212 (Jamme 1979, p. 11) (Hajar 48. S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm roi
Kuḥlān, Grand Monument) : —  RES  3566 = CSAI  I, 208 (Hajar Kuḥlān, porte
[S²hr Ygl Y]hrg[b mlk Qtbn s²ym] dhu-Śadw, PalAv C) :
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 89

[... ...]tḥw w-s¹ṯ(b) w-s¹ḥr S²hr Ygl Yhrgb b(n H)wfʿm l. 1, [Rʾbn b]n R[ʾ](b)m Ẓwrt ʿbd Wr[wʾl] …
mlk Qtbn w-Qtb(n) ms³w(d)n gw q[hlm w-]Fqḍ(t)n w-Btln[ l. 3, … w-b Wr(w)[ʾl]
... ...] 2 [… — Ṣirwāḥ 2A = RES 3945 (PalPir B1) :
0-25 de l’ère chrétienne (monnayage titulature ... w-hṯb l-S¹yn w-l Ḥwl w-l Ydʿʾl w-l Ḥḍrmwt ʾbḍʿ-hmw
no 43 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). bn tḥty ḏ-ʾws¹n w-h(ṯb) (13) ʾbḍʿ ʿm w-ʾnby w-Wrwʾl
w-Qtbn bn tḥty bn ʾws¹n b-ḏt ʾẖw Ḥḍrmwt w-Qtbn (ʾ)
49. S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm mukarrib lm[qh w-Krb](ʾl) w-S¹bʾ ...
— Be 9 = CSAI I, 43 (al-Wusṭa, PalAv C) : Début du viie siècle avant l’ère chrétienne (III.A.e.3
[S²hr Y]gl Yhr[gb] bn Hwfʿm Yhnʿm mk[rb Qtbn ... ...] et Tableau 1, p. 71).
(2)
[... ...Ḥ]wkm ḏ-ʾmr w-s²mr qẓr qyn rs²w ʿm[ ... ...] (3)
b-Ḏbḥtm w-b-ʿm ʾḍfrm b-by[t... ...] (4) s¹wṯr w-s¹tbʿ •  Wrwʾl roi ou fils de roi
w-s¹s²qr hgr-s¹ Rʿ[... ...] — RES 3665 (—, —) :
Ce souverain est le dernier mukarrib connu. 1 [Wr]wʾl mlk Q[tbn]
0-25 de l’ère chrétienne (monnayage titulature 2 [... ...]bḥtm tḥ(t)
no 43 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
53. Le roi Wrwʾl et les rois de Qatabān
50. S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi — CIAS 47.82/j1 = CSAI I, 207 (al-Ḥinū, PalAv C) :
— MQ-Maqṣara al-Abraq 1 = CSAI I, 49 (PalAv C) : [... ...tẓ](rbn )w-(gdy)tn s²r(ḥ)m w-(2)[hb] (mlkn) Wrwʾl
S²hr Ygl Yhrgb bn Hwfʿm (2) Yhnʿm (ml)k Qtbn mẖḍ w-ʾmlk Qtbn l-ʾdm-s¹m …
w-hnql (3) kl ʿs²(q)[... ...]l nqbn Ys¹rm …
0-25 de l’ère chrétienne (monnayage titulature 54. Wrwʾl Ḡyl[n …
no 43 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). — RES 4973 (—, PalAv C) :
… mr]ʾ-s¹ Wrwʾl Ḡyl[n… (4) …]lk ʾẖ-s¹ Hwfʿm[…
51. S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi
et Frʿkrb ḏ-Ḏrḥn oncle et régent de S²hr 55. Wrwʾl Ḡyln {roi}
—  Ja  119 = CSAI  I, 45 (Hajar Kuḥlān, palais Yfs², Monnayage : Munro-Hay 2003, p. 175 (3.12i) et
PalAv C) : fig. 362 (pl. XI) et 185 (pl. VI) ; Huth 2004 ; Huth
... w-b-mrʾ-s¹ S²(6)hr Ygl Yhrgb bn Hwfʿm Yhnʿm mlk 2010, p. 124-125, no 380, Wrwʾl Ḡyln, après 65 de l’ère
Q(7)tbn w-b Frʿkrb ḏ-Ḏrḥn dd w-ẖwl S²hr chrétienne environ (?).
0-25 de l’ère chrétienne (monnayage titulature Ce souverain peut être identifié avec Wrwʾl Ḡyln
no 43 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi (titulatures no 56,
57, 58, 59, 60, 61, 62 et 63).
•  S²hrm 25-40 de l’ère chrétienne (III.C.c.2 et Tableau 4,
Voir : p. 72-73).
— Hwfʿm Yhnʿm et son fils S²hrm rois
— Ydʿʾb Ḏbyn et son fils S²hr(m) roi 56. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm sans titre
— CIAS 47.11/o1/F72 = Ja 122 = CSAI I, 125 (Hajar
•  Whbʿm Kuḥlān, palais Yfʿm, PalAv C) :
Voir … (6) b-Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm
— S²hr Ygl et son fils Whbʿm rois 25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature
no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
52. Wrwʾl sans titre
— MuB 36 = CSAI I, 89 (Hajar Kuḥlān, PalAv A) : 57. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr roi
Hyṯʿh # [bn ...] # (b)wkl ʾ(2)gr Wrw#(ʾl) — Christie’s 3 = CSAI I, 284 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, —) :
— MuB 524 = CSAI I, 2 (Jaww Ḥarrān, PalAv A) : ʿmws³l ḏt Ḥrb ʿrm Wrwʾl Ḡyln (2) Yhnʿm bn S²hr mlk Qtbn
Wrwʾl ẓrb mẖḍ ʾ(2)hln ḍfr Yfʿt 25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature
— MuB 525 = CSAI I, 3 (Jaww Ḥarrān, PalAv A) : no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
Wrwʾl ẓrb [mẖ](2)[ḍ ʾ]hln ḍfr Yfʿt
— MuB 680 + 748 = CSAI I, 89 / 3 (Hajar Kuḥlān, 58. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi
sanctuaire de Anbī, PalAv A) : — RES 3551 = CSAI I, 150 (Lukhayḍar, PalAv C) :
… [w-b Wr]wʾl Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm bn S²hr Ygl Yh(2)rgb mlk Qtbn qyf ʿṯtr
— MuB 726 (Hajar Kuḥlān, inédit) : w-ʿm w-S²ms¹ ...
…].dnm ʿbd W[rwʾl … — RES 4329 = CSAI I, 59 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv C) :
—  MuB  747 = CSAI  I, 89  /  1 et 3 (Hajar Kuḥlān, … w-b rdʾ w-tḥrg mrʾ-s¹m Wrwʾl Ḡyln (5) Yhnʿm bn S²hr
sanctuaire de Anbī, PalAv A) : Ygl Yhrgb mlk Qtbn
90 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature celui de Ydʿʾb Ynf Yhnʿm (monnayage titulature no 93)
no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). (III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).

59. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm roi et Frʿkrb Yhwḍʿ fils de S²hr 64. Wtrʾl sans titre
— CIAS 47.11/b5 = RES 3965 = CSAI I, 44 (al-Ḥanī, — Ry 526 = CSAI I, 1090 (—, PalAv A) :
PalAv C) : 1 [... ... bk]r Wrẖ w-Ṣwr[t ... ...]
... w-b ʾm(7)rʾ-s¹m Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm mlk Qtbn (8) w-Frʿkrb 2 [... ...]hqm-hw Wtrʾ[l ... ...]
Yhwḍʿ bnw S²hr
— RES 3683 (—, PalAv C) : •  Wtrʾl
…] Yhnʿm mlk Qtbn w-[… …] bnw S²hr Voir :
Restitution possible : [Wrwʾl Ḡyln] Yhnʿm mlk Qtbn — S²hr et Wtrʾl sans titre
w-Frʿkrb Yhwḍʿ] bnw S²hr
25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature •  Ydʿʾb
no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). Voir :
— S²hr Ḡyln fils de Ydʿʾb mukarrib
60. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm roi et ses frères fils de S²hr — S²hr Hll fils de Ydʿʾb roi
— Hoqat [Höfner-Tamnaʿ] = CSAI I, 130 (Hajar Kuḥlān, — S²hr Ygl fils de Ydʿʾb roi
PalAv C) : — S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb mukarrib
… w-b ʾmrʾ-s¹ Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm mlk (9) [Q]tbn w-ʾẖh-s¹ww — S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb roi
bnw S²hr w-b ʾmrʾ-s¹ bnw ḏ-Hr(n) — S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils
— MuB 44 (—, PalAv C) : Ydʿʾb Ygl rois
… w-b ʾmrʾ-s¹m Wrw(7)[ʾl ... ...] ʾẖh-s¹ww bnw (8) [… — S²hr Ygl fils de Ydʿʾb roi
— Ry 497 = CSAI I, 61 (Ḥinū ʾl-Zurayr, —) :
… w-b m[r]ʾ-s¹m Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm mlk Qt[bn] (5) [...] 65. Ydʿʾb
ḥhs¹[..]r[. w]-b qyl-*s¹*m … — MuB 659 = CSAI I, 17 (—, PalAv B1 ou D ; classé en
25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature B1 à cause de l’emploi de mbny) :
no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). … b-(11)[m](r)ʾ-s¹ Ydʿʾ[b]

61. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et ses frères rois 66. Ydʿʾb Ḏbyn sans titre
—  Pirenne Ḥuṣn al-Wusr = Ja 2457 = CSAI I, 54 — Ghūl-YU 66 / 1 (al-Jūba, PalAv A) :
(PalAv C) : …]w-Ydʿʾb Ḏbyn (2) […
… w-b (5) [ʾmr]ʾ-s¹m Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm w-ʾẖh-s¹ww ʾmlk — Ghūl-YU 86 (—, —) :
Qtbn Ydʿʾb Ḏbyn […
25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature — Ghūl-YU 92 (al-Jūba, —) :
no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). 1 … Yd]ʿʾb Ḏbyn […
2 -> …]ḏt Rḥbn w-[…
62. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿ[m fils de S2hr et] ses frères rois — MuB 221 (Ḥayd Ibn ʿAqīl ?, —) :
— Yashhal 13 = T.02.A 1 (Hajar Kuḥlān, dans ce volume) : [Yd]ʿʾb Ḏ(b)[yn]
… w-b mrʾ-s1 Wrwʾl Ḡyln Yhnʿ(9)[m bn S2hr w]-’ẖh-s1ww — RES 3667 (al-Jūba ; PalPir E3, —) :
’mlk Qtbn [Yd]ʿʾb Ḏbyn (extrait)
25-40 de l’ère chrétienne (monnayage titulature — T.02.B 27 / 5 (Hajar Kuḥlān, Place du Marché,
no 55 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73). inédit) :
… w-b Ydwʾb (sic) Ḏbyn […
63. Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb
fils de S²hr Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm 67. Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr {roi}
fils de Ḏmrʿly rois Monnayage : ʿAbdullah et alii 1997, classe III, p. 207
— Yashhal 27 = T.00.A 20 + 21 + 22 + 28 (Hajar Kuḥlān, et 226-228 (no 135-147) ; Munro-Hay 2003, p. 175
dans ce volume) : (3.11i) ; Huth 2004 p. 90 ; Huth 2010, p. 118-119,
W(r)[w](ʾ)l Ḡyln (Y)hnʿ(m) w-Ḏm(2)(r)[ʿly Ḏ](byn) no 358-361, Ydʿʾb[… …], et p. 120-121, no 362, Ḏb[…] ;
Yh#rgb bnw (S2)h(3)(r )Ygl Yhrgb w-Yd[ʿʾ]b Ynf (4) (Y) ci-dessus, III.C.c.2.
[hn]ʿm bn Ḏ(m)r(ʿl)y (ʾ)[mlk ](Q)t(b)[n] Martin Huth attribue ce monnayage à Yadaʿʾab
25-40 de l’ère chrétienne pour le règne de Wrwʾl Ḡyln Dhubyan Yuhargib, vers 155-135 avant l’ère
Yhnʿm (monnayage titulature no 55), 40-50 pour celui chrétienne (?). Yadaʿʾab Dhubyān Yuhanʿim (titula-
de Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb si ce dernier a bien frappé tures no 72, 73 et 76) paraît être un meilleur candidat.
monnaie (monnayage titulature no 2) et 50-75 pour 75-50 avant l’ère chrétienne (Tableau 4, p. 72-73).
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 91

68. Ydʿʾb Ḏbyn roi … w-b mr(9)ʾ-s¹ww Ydʿʾb Ḏbyn w-bn-hw S²hr mlkw
— Cox 4 / 8 (—, PalAv B) : Qtbn …
… w-b Ydʿʾb Ḏbyn mlk Qtbn … — MQ-HK 7 = CSAI I, 37 / 5 (—, PalAv B2 ?) :
— Pirenne-Raḥab 1 = Ja 2386 = CSAI I, 81 (Raḥab, … w-b mrʾ-s¹m Ydʿʾb Ḏbyn w-bn-hw S²hrm mlkw Qtb(n)
PalAv B1) —  RES  311 = CSAI I, 20  /  8 (Hajar ibn Ḥumayd,
… ʾns¹ Ydʿʾb Ḏbyn mlk Qtbn b-ʾrḍ D[... PalAv B2) :
… w-b Ydʿʾb Ḏbyn w-bn-(hw) S²hrm [... ...]
69. Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr mukarrib L’auteur, [Fr]ʿkrb ḏ-Ḏrḥn bn S²hr, est probablement
— ʿAqabat Buraʿ 1 (PalAv B1) : le frère du roi.
Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr mkrb Qtbn w-kl wld-ʿm w-ʾws¹n (2) — RES 4094 = CSAI I, 40 (PalAv B2) :
w-Kḥd w-Dhs¹m w-Tbnw w-kl Yrfʾ ʾs²ʾm-s¹ [w-ʾym]n-s¹ … [l-] (3) m(rʾ-s¹)my Y(d)ʿʾ[b Ḏby]n w-bn-hw S²hrm mlkw
bkr ʾ(3)nby w-Ḥwkm ḏ-ʾmr w-s²mr qẓr qyn r[s²w ]ʿmm Q[tb]n …
s³ḥr w-rby ʿ(4)m Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk[ b-Ḏ]bḥtm w-b-ʿm ʾḍfrm 75-50 avant l’ère chrétienne (monnayage titula-
b-byt Qn(5)y Hwrn bny w-wzl w-brr … ture no 67 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
— CIAS 47.91/r3 (w. Faraʿ) = Ja 2363 (jabal Rawāḥ) =
CSAI I, 1076 (PalAv B1) : 73. Ydʿʾb Ḏbyn et S²hr Hll sans titre
Ydʿ’b Ḏbyn bn S²hr mkrb Qtbn (2) ṣyd l-S²ms¹ — MQ-HK 6 (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) :
— RES 3550 = CSAI I, 21 (Mablaqa, PalAv B1) : … w-b Ydʿʾ]b Ḏbyn w-b-S²hr Hll w-(b)-[…
Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr mkrb Qtbn w-kl (2) wld-ʿm w-ʾws¹n 75-50 avant l’ère chrétienne (monnayage titula-
w-Kḥd .(ʿ)(..)d w-Dhs¹m w-Tb(3)nw mẖḍ ... ture no 67 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
— RES 4328 = CSAI I, 28 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B1) :
Texte A 74. Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm sans titre
Ydʿʾb Ḏbyn (2) bn S²hr mkrb Qtbn w-kl w(3)ld ʿm w-ʾws¹n — Lu 40 (al-Ḥanī, PalAv B1) :
w-Kḥd w-D(4)hs¹m w-Tbnw w-Yrfʾ ʾymnn (5) w-ʾs²ʾmn nqz … b-Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm
w-wzl w-brr ms¹bʾ (6) w-mnql Ẓrm … — MuB 98 / 3 (—, PalAv B1) :
Texte B : … Ydʿʾ]b Ḏbyn Yhnʿm
… b-tḥrg mrʾ-s¹ (11) Ydʿʾb
75. Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm roi
70. Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr roi — TC 995 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, PalAv B) :
— Aqabat Buraʿ 2 (PalAv B1) : …](1)[..](rn) w-(b mr)(2ʾ-hw Ydʿʾb Ḏ(3)byn Yhnʿm m(4)lk Qt[bn]
… [b-t](ḥ)rg mrʾ-s¹m Ydʿʾb Ḏbyn (5) [bn] S²hr mlk Q[tbn]
— Ja 2362 = CSAI I, 10 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : 76. Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et son fils S²hrm sans titre
Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr mk(2)rb Qtbn bny … — Arbach-Sayʾūn 1 [= CSAI I, 115] + ATM 877 (PalAv B2) :
— Ja 2469 = CSAI I, 1077 (—, PalAv A) : … w-yhrgw ʾbʿly w-s²ʿb-s¹ hrgm ʿs¹mm w-ys¹qhlw kl ḏ-m
Ydʿʾb Ḏbyn bn (2) S²hr mlk Qtbn (4)
s¹ʾr bn ʾs²ʿb Ḥḍrmwt w-Ṣdfn w-Gdmm w-Yhbʾr w-ḏ-Hgrm
Boustrophédon w-kl ʾs²ʿb Ḥḍrmwt l-s¹lmm l-Ydʿʾb w-wld ʿm w-l-mrʾ-s¹m
— MuB 522 = CSAI I, 16 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : Ydʿʾb w-yʿlww ṯfwd-s¹m l-ʾrḍ Qtbn w-ygbʾw w-s¹ʿrb (5)
… b-tḥrg mrʾ-s¹ Ydʿ(5)ʾb Ḏbyn bn S²hr mlk Qtbn … Ydʿʾb Ḡyln w-bn-s¹ww ʾbyṯʿ w-ʿrqm w-s²ʿbm kwn kwn-s¹m
— RES 3553 = CSAI I, 23 (al-Jūba ; PalPir E3, PalAv B1) : bn s²ʿb-s¹m Ḥḍrmwt ʿd ws¹ṭ hgr-s¹m S²bwt …
l. 3, … l -mrʾ-s¹my Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr [b-ʿṯ](4)tr w-b (7)
... w-b mrʾy-hw Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm w-bn-hw S²hrm
ʿm ... mlkw Qtbn ...
l. 6, … [w]-b-mrʾ-s¹my Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr mlk Qtbn 75-50 avant l’ère chrétienne (monnayage titula-
— RES 3878 = CSAI I, 204 (H. Kuḥlān, porte dhu-Śadw ; ture no 67 ; III.C.c.2 et Tableau 4, p. 72-73).
PalPir E2, PalAv B1) :
[… …]w-s¹ḥr Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr mlk Qtbn w-Qtbn … 77. Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr mukarrib
— Ry 390 = CSAI I, 33 (Mablaqa ; PalPir F1, PalAv B1) : — MuB 673 = CSAI I, 18 (Hajar Kuḥlān, porte Saqrū,
l. 1-2, ... nṣb Ydʿʾb Ḏbyn bn (2) S²hr mlk Qtbn ... PalAv B1) :
l. 4, … b-tḥrg mrʾ-s¹ Ydʿʾb [Ydʿʾ]b Ḏbyn Yhnʿm bn S²hr mkrb Qtbn w-kl wld ʿm
w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m w-(2)[Tbnw] bkr ʾnby w-Ḥwkm
71. Ydʿʾb Ḏbyn fils de S²hr Ḡyln sans titre ḏ-ʾmr w-S²mr qẓr qyn rs²w ʿmm rs²w ʿmm ṯntm s³ḥr w-r(3)
— VL 1 = CSAI I, 121, Texte A (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) : [by ʿm] Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk b-Ḏbḥtm w-b ʿm ʾḍfrm b-byt Qny
] | ywm ḥrg-s¹ mrʾ-s¹ Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr Ḡyln | Hwrn bny w-s¹(4)[ḥdṯ] (S¹)qrw …
— Pirenne-Ḥuwaydar 1 = CSAI I, 19 (PalAv B1) :
72. Ydʿʾb Ḏbyn et son fils S²hr(m) rois (Y)dʿʾ(b) Ḏby[n] Y(h)nʿm (2) (b)n S²hr mkrb Qtbn w-wld
— FB-Ḥawkam 2 (—, PalAv B) : ʿm w-(ʾ)[ws¹](3)n w-Kḥd w-Dhs¹m w-Tbnw bkr ʾnby
92 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

w-Ḥw(k)[m] (4) ḏ-ʾmr w-s²m(r) bny w-gnʾ w-ṣyr w-s¹ḥdṯ 86. Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb roi
gnʾ w-m(ḥ)(5)fd hgrn ʿbr glm … — ḤZ—M 2 (Ḥinū ʾl-Zurayr, PalAv B2) :
— RES 3880 = CSAI I, 26 (Hajar Kuḥlān, enceinte, … w-b mrʾ(8)s¹m Ydʿʾb-Ḡyln bn Frʿkrb mlk Qtbn w-b (9) [...
PalAv B1) : —  Ja  118 = CSAI I, 34 (Hajar Kuḥlān, palais Yfs²,
[Ydʿʾb] Ḏbyn Yhnʿm bn S²hr mkrb Qtbn w-k[l w](2)[ld ]ʿm PalAv B2) :
w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m w-Tbnw bkr ʾnby w-(3)[Ḥwk]m ... w-b mrʾ-hw Ydʿʾb (6) Ḡyln bn Frʿkrb mlk Qtbn
ḏ-ʾmr w-S²mr qẓr qyn rs²w ʿmm rs²w ʿmm ṯ[n](4)[tm s³]ḥr
w-rby ʿm Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk b-Ḏ[bḥtm] (5) [w-]b-ʿm ʾḍfrm b-byt •  Ydʿʾb Ygl
Qny Hwrn bny w-s¹ḥd[ṯ kl mhl](6)k w-mbny ʾbnw … Voir :
— Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr et Ydʿʾb Ygl fils de
78. Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr [roi] Ḏmrʿly rois
— Pirenne-Ḥuwaydar 2 = CSAI I, 20 (PalAv B1) : — S²hr Hll et son fils Ydʿʾb Ygl rois
… w-b m(8)[rʾ-s¹m Ydʿ]ʾb Ḏbyn Y(h)[nʿm mlk Qtbn] w-b — S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils
ʾ(ẖy)l [s²]ʿbn ḏ-Ḍrʾ w-ḡ[br-s¹m] Ydʿʾb Ygl rois

79. Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln 87. Ydʿʾb Ygl sans titre


et son fils Bʿm rois — MQ-Bayt al-Ṣuraymī 6 = CSAI I, 105 (Pal-Av B1) :
— Doe 6 = CSAI I, 7 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : … w-b Y(8)dʿʾb Ygl
… w-b Ydʿʾb Ḏbyn Yhn<ʿ>(8)m w-b S²hr Ḡyln w-bn-hw — TC 1620 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, —) :
Bʿm ʾmlk Qtbn …](b-Y)[d]ʿʾb Ygl
Voir III.C.a.2.
88. Ydʿʾb Ygl roi
80. Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi — Ja 2360 (jabal Khalbaṣ, PalAv B1) :
— RES 4165 (—, —) : kn wqh ʾnby w-rb(ʿ) Brm b-s¹ʾl (2) s¹ʾl Ydʿʾb Ygl mlk Qtbn …
… w-b (5) Ydʿʾ[b Ḏ](6)byn Yh[r](7)gb mlk Q(8)tbn — Texte inédit, collection Āl Ṣabāḥ LNS 1756 M : …
b-ḍr S¹bʾ w-kl (6) m(w)ṣtm s¹wṣt-s¹m w-ḥrg mrʾ-s¹m Ydʿʾb
81. Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr roi Ygl mlk Qtbn w-ẖwl-s¹ Yḏmrmlk (7) ḏ-Ḏrʾn bn S²hr b-ḍrm
— Ja 405 = CSAI I, 9 (jabal Murja, Shiʿb al-Dhaqab, w-s¹lmm, « lors de la guerre de Sabaʾ et de toutes (6)
PalAv B1) : les charges dont les a investis et chargés leur
Ydʿʾb Ḏbyn Yhrg(b)[ bn S²h]r mlk Qtbn w-kl wld ʿm seigneur Yadaʿʾab Yagill roi de Qatabān et son régent
w-ʾws¹n w-(2)Kḥd w-Dhs¹m w-Tbnw[ bny … Yadhmurmalik (7) dhu-Dharʾān fils de Shahr dans la
— MQ-Ḥinū ʾl-Zurayr 1 = CSAI I, 14 (PalAv B1) : guerre et la paix »
Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb bn S²hr mlk Q[tbn w]-(2)kl wld-ʿm
w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m w-T[bnw g](3)nʾ w-ʿzz kl gnʾ 89. Ydʿʾb Ygl roi : dans [X X]
w-mḥfd w-ṣḥfw w-[... ...](4)[... ...]hgrn Hrbt … et son fils Ydʿʾb Ygl rois
— Aṭlāl 6 = CSAI I, 194 / 9 (—, PalAv B1 ou B2 ; B2
82.  Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi et son fils Hwfʿṯt d’après le contenu, cf. VL 1 = CSAI I, 121) :
— MQ-HK 9 = CSAI I, 13 (Hajar Kuḥlān, PalAv B1) : …]|[... ...]w-bn-hw Ydʿʾb Ygl mlkw Qtbn
… w-b Yd(5)[ʿ]ʾb Ḏbyn Yhrgb mlk Qtbn w-b bn-hw Hwfʿṯt
90. Ydʿʾb Ygl et S²hr Ḡyln (sans titre ?)
83. Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb et son fils Hwfʿṯt rois — BM 141537 (—, PalAv B1) :
— ATM 867 (al-ʿĀdī, PalAv B1) : … b-Ydʿʾb Ygl w-b S²hr Ḡ(4)[yln …
… w-b Yd(5)ʿʾb Ḏbyn (Yhrg)b w-b bn-s¹ Hwfʿṯt mlkw Qtbn — HI 52 (Hajar Ibn Ḥumayd, —) :
1 … Yd]ʿʾb Yg[l …
84. Ydʿʾb Ḡyln roi 2 …S²]hr Ḡyl[n …
— Moussaïeff 16 (—, —) :
ʾbnt bnt Ydʿʾb Ḡy(2)ln mlk Qtbn ḏt b(3)yt Yqhmlk ḏ-Ḏrḥn •  [Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmr]ʿly (?) sans titre
— Ghūl-YU 61 (al-Jūba, B ?) :
85. Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb mukarrib …]ʿly bny […
— MQ-HK 11 = CSAI I, 38 (Hajar Kuḥlān, PalAv B2) :
Ydʿʾb Ḡyl[n] bn Frʿkrb mkrb [Qt]bn w-kl wld-ʿm bkr ʾnby 91. [Ydʿʾb Ygl fils de] Ḏmrʿly mukarrib
w-Ḥwkm ḏ-ʾmr w-s²mr (2) qẓr qyn rs²w ʿmm ṯntm s²ʿb mn(ḥ) —  MuB 457 = CSAI  I, 15 (al-ʿĀdiyya, Bayḥān,
lm bʿl Ẓrbt Ltk b-Ḏbḥtm w-b-ʿm ʾḍfrm b-b(3)yt Qny Hwr(n s³) PalAv B1) :
ḥr ʿm Ryʿn (b-)byt ʾl-S³ḥrm w-rby ʿm Ryʿn b-Krwm rby ʿm [Ydʿʾb Ygl bn ]Ḏmrʿly (2) mkr(b) [Q](tb)n [w-](w)l(d) ʿm
ḏ-Lbẖ ʿs¹(4)y ẓrb bny w-(s¹ḥ)dṯ byt-s¹ Yfʿn … bn(3)y w-ʿzz ʿḍd Byḥn …
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 93

92. Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly roi — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi
— RES 3858 = CSAI I, 203 (jabal al-ʿAwd ; PalPir C4, — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et Frʿkrb oncle
PalAv B1) : et régent de S²hr
l. 2, … w-l mlk-hmw Ydʿʾb Ygl bn Ḏmrʿ[l]y mlk Qtbn… — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi
l. 3-4, … b-ḍrm tns²ʾ Ydʿʾl Byn w-S¹mhʿly Ynf w-Y4ṯʿʾmr — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr
Wtr w-ʾmlk S¹bʾ w-S¹bʾ w-ʾs²ʿb-hmw w-ʾmlk Rʿnn Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois
w-Rʿnn … — Ydʿʾb Ygl sans titre
Wissmann 1969, p. 8 : 390, 375 et 355 avant l’ère — Ydʿʾb Ygl roi : dans [X X] et son fils Ydʿʾb Ygl rois
chrétienne. — Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly mukarrib
Vers le ve siècle avant l’ère chrétienne (Tableau 1, — Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly roi
p. 71). — Ydʿʾb Ygl et S²hr Ḡ[yln] (sans titre ?)

•  Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly roi •  Yḡl Yhrgb


Voir : Voir Yhrgb
— Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr et Ydʿʾb Ygl fils de
Ḏmrʿly rois •  Yhḥmd (?)
Voir Hwfʿm Yhḥmd (?)
•  Ydʿʾb Yhnʿm
Voir : 95. Yhnʿm (probablement pour Hwfʿm Yhnʿm)
— S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils — VL 32 = CSAI I, 155 (al-ʿĀdiyya, Bayḥān, PalAv C) :
Ydʿʾb Ygl rois … w-b mrʾ-s¹(my) (7) [Y]8hnʿm ml9k Qtbn
Pour ... w-b mrʾ-s¹(my) (7) [Hwfʿm Y](8)hnʿm ml(9)k Qtbn ?
93. Ydʿʾb Ynf {roi} Voir Hwfʿm Yhnʿm (titulature no 8, etc.).
Monnayage : Huth 2004 ; Huth 2010, p. 126-127,
no 382-384, Ydʿʾb Ynf, milieu du iie siècle de l’ère •  Yhnʿm
chrétienne (?). — RES 3683 (—, PalAv C) :
Peut être attribué à Ydʿʾb Ynf Yhnʿm roi (titulatures …] Yhnʿm mlk Qtbn w-[… …] bnw S²hr
no 63 et 94). Restitution possible : Wrwʾl Ḡyln] Yhnʿm mlk Qtbn
50-75 de l’ère chrétienne (III.C.c.2, Tableau  4, w-Frʿkrb Yhwḍʿ] bnw S²hr
p. 72-73 et fig. 13, 14, 15, p. 78). — TC 1001 / 4 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, —) :
… ](Y)hnʿm mlk (5) […
94. Ydʿʾb Ynf Yhnʿm roi Voir :
— RES 3962 = CSAI I, 56 (—, PalAv C) : — Hwfʿm Yhnʿm sans titre
… w-b mrʾ-s¹ Y(9)[dʿ]ʾb Ynf Yhnʿm mlk Qtbn w-(10)[... — Hwfʿm Yhnʿm roi
50-75 de l’ère chrétienne (monnayage titulature no 93 ; — Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm roi
III.C.c.2, Tableau 4, p. 72-73 et fig. 13, 14, 15, p. 78). — Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr mukarrib
— Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr et Ydʿʾb Ygl fils de
•  Ydʿʾb Ynf Yhnʿm Ḏmrʿly rois
Voir : — Hwfʿm Yhnʿm et son fils S²hrm rois
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr — Nbṭm Yhnʿm
Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois — Nbṭm Yhnʿm fils de S²hr Hll et son fils Mrṯdm rois
— S²hr Hll et son fils Hwfʿm Yhnʿm rois
•  Ygl — S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb mukarrib
Voir : — S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb roi
— Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr Ygl Yhrgb — S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils
— Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr et Ydʿʾb Ygl fils de Ydʿʾb Ygl rois
Ḏmrʿly rois — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm mukarrib
— S²hr Hll et son fils Ydʿʾb Ygl rois — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi
— S²hr Ygl sans titre — S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et Frʿkrb oncle
— S²hr Ygl fils de Ydʿʾb roi et régent de S²hr
— S²hr Ygl et son fils Ydʿʾb Yhnʿm et S²hr Hll et son fils — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm sans titre
Ydʿʾb Ygl rois — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿ[m fils de S2hr et] ses frères rois
— S²hr Ygl Yhrgb roi — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm roi Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm mukarrib — Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi
94 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

— Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr mukarrib Les noms de souverains sont : Bʿm, Ḏmrʿly, Frʿkrb,
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr roi Hwfʿm, Hwfʿṯt, Mrṯdm, Nbṭʿm, Nbṭm, Nwʿm, S¹mhwtr, S²hr,
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm et S²hr Ḡyln et son fils Bʿm rois S²hrm, Whbʿm, Wrwʾl, Wtrʾl, Ydʿʾb.
— Ydʿʾb Ynf Yhnʿm roi Les épithètes de souverains sont : Ḏbyn, Ḡyln, Hll,
Ygl, Yhḥmd (?), Yhnʿm, Yhqbḍ, Yhrgb, Ynf.
•  Yhqbḍ Les patronymes de souverains sont : ʾbs²bm, ʾnmrm,
Voir : Ḏmrʿly, Ḏrʾkrb, Frʿkrb, Hwfʿm, S¹mhʿly, S¹mhwtr, S²hr, Ydʿʾb.
— S²hr Hll Yhqbḍ roi
— [S²hr Hll] Yhqbḍ roi et ses frères [X et Y fils de] Remarques sur les classements paléographiques et sur les
Hwfʿm Ykhl (rois) dates absolues

96. Yhrgb Jacqueline Pirenne et Alessandra Avanzini ont


—  TT1  788 (Hajar Kuḥlān, Grand Monument, proposé des dates absolues pour les styles paléogra-
PalAv C) : phiques qu’elles définissent.
Rʾbm w-Hmtʿm ḏw Ḡrbm s²ymw qntn ḏt ʾnby mws¹ṭ Les dates absolues de Jacqueline Pirenne, qui se
byt-s¹my (2) vacat Yḡl vacat Yhrgb fondent sur un passage du style pré-classique (A) au style
Nom du palais et du roi ? classique (B1) situé vers 430 avant l’ère chrétienne (et
non au début du viie siècle comme on le pense aujourd’hui),
•  Yhrgb n’ont plus désormais qu’une valeur anecdotique. Je
— RES 4163 (—, —) : rappelle brièvement celles données dans la Paléographie
…] Yhrgb [… (1956, tableau entre la p. 337 et les planches) :
— TC 1345 (Ḥayd Ibn ʿAqīl, PalAv B) : Environ 460 avant l’ère chrétienne : plus anciennes
… Ḏ]byn Yh|rgb inscriptions ;
Voir : 430 avant l’ère chrétienne : élaboration du style
— Ḏmrʿly Ḏbyn Y[hrgb] (sans titre ?) classique, B1 ;
— Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf et son frère 350 avant l’ère chrétienne : passage au style C ;
de S¹mhrm 250 avant l’ère chrétienne : passage au style E ;
— Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr Ygl Yhrgb 180 avant l’ère chrétienne : passage au style F. 
— S²hr Ygl Yhrgb roi Il vaut mieux ne plus mentionner ces opinions
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm roi anciennes qui sont source de confusion. La paléogra-
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm mukarrib phie de Jacqueline Pirenne conserve cependant son
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi intérêt : Jacqueline Pirenne qui lui a consacré une
— S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm Yhnʿm roi et Frʿkrb oncle grande partie de son activité de chercheur avait une
et régent de S²hr connaissance exhautive des styles graphiques. Ses
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr classements relatifs restent valides dans les grandes
Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois lignes, étant entendu que Jacqueline Pirenne nourris-
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm et Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr sait elle-même quelques doutes sur l’ordre de
Ygl Yhrgb et Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly rois succession de certains styles.
— Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb roi Les dates absolues retenues par Alessandra
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi Avanzini206 sont les suivantes :
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr roi PalAv A : viie-ve siècle avant l’ère chrétienne ;
— Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb roi et son fils Hwfʿṯt PalAv B : ve-début du ier siècle avant l’ère chrétienne ;
— Yḡl Yhrgb (?) Période B1 : ve-iiie siècle avant l’ère chrétienne ;
Période B2 : iie siècle-début ier siècle av. è. chr. ;
•  Ykhl PalAv C : fin ier siècle avant l’ère chrétienne —
Voir : début iie è. chr. ;
— [S²hr Hll] Yhqbḍ roi et ses frères [X et Y fils de] PalAv D : iie siècle è. chr.
Hwfʿm Ykhl (rois) Hermann von Wissmann (1964 et 1968) a incidem-
ment proposé une date pour quelques rois de
Ynf Qatabān, contemporains de rois de Sabaʾ ou de Maʿīn
Voir : qu’il avait étudiés. Nous retenons ses datations les
— Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf et son frère plus récentes, qui sont reproduites sous les entrées
de S¹mhrm
— Ydʿʾb Ynf Yhnʿm sans titre
— Ydʿʾb Ynf Yhnʿm roi 206. Avanzini 2004, notamment p. 17-33 ; Avanzini 2005.
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 95

correspondantes dans la liste des titulatures rois proviennent de découvertes récentes, comme
ci-dessus. Elles reposent sur la succession des règnes Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm, Nwʿm ou Sumhūwatar
de Sabaʾ qui se fonde elle-même sur la paléographie dhu-S²mr. C’est également l’indice que, sous un même
et les événements rapportés. nom, peuvent se cacher des souverains homonymes.

B. Les 27 souverains de premier rang C. Les 7 mukarribs et leurs titres


Dans la liste précédente, diverses entrées se Sept souverains portent le titre de mukarrib.
rapportent manifestement au même souverain207, a/ Hwfʿm Yhnʿm bn S¹mhwtr [PalAvB1], titulature no 10
mukarrib (avec un titre plus ou moins développé), roi b/ S²hr Ḡyln bn Ydʿʾb [PalAv —], titulature no 27
ou sans titre. Pour d’autres, c’est possible sans être sûr. c/ S²hr Hll Yhnʿm bn Ydʿʾb [PalAv B2], titulature no 38
De ce fait il a semblé utile de dresser une liste des d/ [S²hr Y]gl Yhr[gb] bn Hwfʿm Yhnʿm [PalAv C], titula-
souverains assurément différents, comme le prouve ture no 49
la titulature et, dans quelques cas, la graphie. e/ Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr [PalAv B1], titulature no 69
e bis/ [Ydʿʾb] Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr [PalAv B1],
Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S¹mhʿly Ynf titulature no 77
Ḏmrʿly Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr Ygl Yhrgb Nous distinguons ce souverain parce que son
Frʿk[rb … …] identification avec le précédent n’est pas sûre.
Hwfʿm Yhḥmd (?) f/ Ydʿʾb Ḡyln bn Frʿkrb [PalAv B2], titulature no 85
Hwfʿm Yhnʿm fils de ʾnmrm g/ [Ydʿʾb Ygl bn] Ḏmrʿly [PalAv B1], titulature no 91
Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr (restitution hypothétique d’après la titulature no 92)
Nbṭm Yhnʿm fils de S²hr Hll Dans l’ordre chronologique (fondé sur les styles
Nwʿm graphiques), ce sont :
S¹mhwtr sans titre [PalAvB1]
S¹mhwtr ḏ-S²mr Hwfʿm Yhnʿm bn S¹mhwtr
S²hr sans titre Ydʿʾb Ḏbyn (Yhnʿm) bn S²hr
S²hr Ḡyln fils de ʾbs²bm [Ydʿʾb Ygl bn] Ḏmrʿly
S²hr Ḡyln fils de Ydʿʾb
S²hr Hll fils de Ḏrʾkrb [PalAvB2]
S²hr Hll (Yhnʿm) fils de Ydʿʾb S²hr Hll [Yhnʿm] bn Ydʿʾb
S²hr Hll Yhqbḍ Ydʿʾb Ḡyln bn Frʿkrb
S²hr Ygl fils de Ydʿʾb
S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm (Yhnʿm) [PalAv C]
Wrwʾl sans titre [S²hr Y]gl Yhr[gb] bn Hwfʿm Yhnʿm mk[rb Qtbn …]
Wrwʾl Ḡyln Yhnʿm fils de S²hr Ygl Yhrgb
Wtrʾl sans titre [Non classé]
Ydʿʾb Ḏbyn (Yhnʿm) fils de S²hr (Ḡyln) S²hr Ḡyln bn Ydʿʾb
Ydʿʾb Ḏbyn Yhrgb fils de S²hr
Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb Les noms de mukarribs sont : S²hr, Ydʿʾb, Hwfʿm.
Ydʿʾb Ygl fils de Ḏmrʿly Les épithètes de mukarribs sont : Ḏbyn, Ḏbyn Yhnʿm,
Ydʿʾb Ynf Yhnʿm Ḡyln, Hll Yhnʿm, Ygl, Ygl Yhrgb, Yhnʿm.
Ydʿʾb Ynf Yhnʿm fils de Ḏmrʿly Les patronymes de mukarribs sont  : Ḏmrʿly, Frʿkrb,
Hwfʿm, S¹mhwtr, S²hr, Ydʿʾb.
On aboutit à une liste minimale de 27 noms pour
une durée de 900 ans environ, soit près de 33 ans par Les mukarribs portent des titulatures étonnamment
règne. Le nombre réel de règnes fut certainement changeantes, au nombre de onze à ce jour :
notablement supérieur. C’est l’indice que tous les — MQ1 : mkrb Qtbn
règnes ne sont pas connus. De fait, plusieurs noms de a. S²hr Hll [Yhnʿm] bn Ydʿʾb
b. Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr

207. Voir par exemple « Shahr [Ghaylā]n roi de Qatabān » (Ja 2437 = — MQ2 : mkrb Qtbn bkr ʾnby w-Ḥwkm ḏ-ʾmr w-s²mr qẓr
CSAI I, 12) et « Shahr Ghaylān fils d’Abīshibām, roi de Qatabān et
de toute la descendance de ʿAmm, à savoir Awsān, Kaḥd, [Dahsum
qyn rs²w ʿmm ṯntm s³ḥr w-rby ʿm Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk b-Ḏbḥtm
et Tubnā] » (CIAS 47.11/b2 = CSAI I, 5), relevés dans deux textes du w-b-ʿm ʾḍfrm b-byt Qny Hwrn
même monument qui se complètent. a. S²hr Hll [Yhnʿm] bn Ydʿʾb
96 • IV. INVENTAIRE DES SOUVERAINS DE QATABĀN

— MQ3 : mkrb Qtbn w-[wld] ʿm (CIAS 47.11/b2 = CSAI I, 5, Hajar Kuḥlān, porte
a. Hwfʿm Yhnʿm bn S¹mhwtr dhu-Śadw ; PalPir E2-E3, PalAv B1)
b. [Ydʿʾb Ygl bn] Ḏmrʿly et une fois : mlk Qtbn rs²w ʿmm (RQ3),
(Lu 36 = CSAI I, 1083, al-Ḥanī, PalAv B1) 
— MQ4 : mkrb Qtbn w-wld ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m
w-Tbn bkr [ʾnby w-Ḥwkm] ḏ-ʾmr w-S²mr — Yadaʿʾab Dhubyān Yuhargib[ fils de Shah]r (titula-
a. S²hr Ḡyln bn Ydʿʾb ture no 81). Ce roi, qui n’est pas attesté avec le titre
de mukarrib, se proclame :
—MQ5 : mkrb Qtbn w kl (2)
wld-ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd ..d mlk Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾws¹n w-(2)Kḥd w-Dhs¹m w-Tbnw
w-Dhs¹m w-Tb(3)nw (RQ4),
a. Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr (Ja 405 = CSAI I, 9, PalAv B1 ; MQ-Ḥinū ʾl-Zurayr 1
= CSAI I, 14, PalAv B1).
— MQ6 : mkrb Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m
w-Tbnw w-Yrfʾ ʾymnn w-ʾs²ʾmn Il semblerait que ces rois aient assumé les fonctions
a. Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr (ou plutôt certaines des fonctions) du mukarrib sans
en avoir le titre.
— MQ7 : mkrb Qtbn w-wld ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m La même question se pose pour un personnage qui
w-Tbnw bkr ʾnby w-Ḥwkm ḏ-ʾmr w-S²mr ne porte formellement ni le titre de mukarrib ni celui
a. Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr de roi : voir Frʿkrb ḏ-Ḏrḥn fils de S²hr dans la liste des
b. [Ydʿʾb] Ḏbyn Yhnʿm bn S²hr souverains (titulature no 5).

— MQ8 : mk[rb Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m


w-Tbnw bkr ʾnby w-](2)[Ḥ]wkm ḏ-ʾmr w-s²mr qẓr qyn E. Comparaison avec Sabaʾ
rs²w ʿm[m ṯntm s³ḥr w-rby ʿm Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk] (3) b-Ḏbḥtm
w-b-ʿm ʾḍfrm b-by[t Qny Hwrn ...] Si les titulatures qatabānites présentent de
a. [S²hr Y]gl Yhr[gb] bn Hwfʿm Yhnʿm mk[rb Qtbn …] nombreuses différences avec celles de Sabaʾ, elles
ont un point commun : le titre de mukarrib ne se
— MQ9 : mkrb Qtbn w-k[l wld ]ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m trouve que dans les inscriptions dont le souverain
w-Tbnw bkr ʾnby w-[Ḥwk]m ḏ-ʾmr w-s²mr qẓr qyn rs²w est l’auteur.
ʿmm rs²w ʿmm ṯ[ntm s³]ḥr w-rby ʿm Ryʿn bʿl Ẓrbt Ltk Les noms et les épithètes des mukarribs et des rois
b-Ḏ[bḥtm w-]b-ʿm ʾḍfrm b-byt Qny Hwrn qatabānites ne semblent pas suivre des règles aussi
a. [Ydʿʾb] Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr rigides et systématiques qu’à Sabaʾ où les souverains
(jusqu’à la fin du ier siècle de l’ère chrétienne) portent
— MQ10 : mkrb Qtbn w-kl wld-ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd w-Dhs¹m un nom et une épithète choisis dans une liste de six
w-Tbnw w-kl Yrfʾ ʾs²ʾm-s¹ [w-ʾym]n-s¹ bkr ʾnby w-Ḥwkm (Dhamarʿalī, Karibʾīl, Sumhūʿalī, Yadaʿʾīl, Yakrubmalik
ḏ-ʾmr w-S²mr qẓr qyn r[s²w ]ʿmm s³ḥr w-rby ʿm Ryʿn bʿl et Yathaʿʾamar) et de quatre (Bayān, Dharīḥ, Watār et
Ẓrbt Ltk[ b-Ḏ]bḥtm w-b-ʿm ʾḍfrm b-byt Qny Hwrn Yanūf) respectivement.
a. Ydʿʾb Ḏbyn bn S²hr Plusieurs souverains qatabānites se déclarent,
selon les inscriptions, soit mukarrib soit roi, sans qu’on
— MQ11 : mkrb Qtbn w-kl wld-ʿm bkr ʾnby w-Ḥwkm ḏ-ʾmr sache précisément ce qui différencie ces deux titres.
w-s²mr qẓr qyn rs²w ʿmm ṯntm s²ʿb Mnḥlm bʿl Ẓrbt Ltk Les exemples les plus probants sont :
b-Ḏbḥtm w-b-ʿm ʾḍfrm b-byt Qny hwrn s³ḥr ʿm Ryʿn b-byt Hwfʿm Yhnʿm fils de S¹mhwtr, roi ou mukarrib (titula-
ʾl S³ḥrm w-rby ʿm Ryʿn b-Krwm rby ʿm ḏ-Lbẖ tures no 10 et 11)
a. Ydʿʾb Ḡyln bn Frʿkrb S²hr Ygl Yhrgb fils de Hwfʿm (Yhnʿm), roi ou mukarrib
(titulatures no 48 et 49)
Ydʿʾb Ḏbyn Yhnʿm fils de S²hr, roi ou mukarrib (titula-
D. Les titres des rois tures no 77 et 78)
Ydʿʾb Ḡyln fils de Frʿkrb, roi ou mukarrib (titulatures
La titulature des rois est simplement  «  roi de no 85 et 86)
Qatabān » (RQ1). Mais il y a quelques exceptions. L’exemple de S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb, roi ou
— Shahr Ghaylān fils d’Abīshibām (titulature no 24). mukarrib (titulatures no 38 et 39) présente un cas plus
Ce roi, qui n’est pas attesté avec le titre de mukarrib, compliqué. Les inscriptions dans lesquelles ce
se déclare une fois : souverain porte le titre de mukarrib sont classées dans
mlk Qtbn w-kl wld ʿm w-ʾws¹n w-Kḥd#[w-Dhs¹m w-Tbnw le style paléographique B2 (titulature no 38), alors que,
bkr ʾnby ]w-Ḥwkm ḏ-ʾmr w-S²mr qẓr qyn rs²w ʿmm (RQ2), avec le titre de roi, c’est en B1 (titulature no 39). De
CHRISTIAN JULIEN ROBIN • 97

plus, une inscription qui invoque S²hr Hll Yhnʿm sans nombre, la formulation et l’ordre des différents
patronyme est classée en B2. On ne saurait donc dire éléments sont changeants.
s’il faut distinguer deux S²hr Hll Yhnʿm fils de Ydʿʾb ou Enfin, il semblerait que les souverains qatabānites
bien considérer que c’est le même personnage qui a peuvent mentionner un ascendant même s’il n’a pas
été roi puis mukarrib. régné alors que, à Sabaʾ, c’est impossible, sauf peut-être
À Sabaʾ, en revanche, les deux titres sont incom- pour les mukarribs.
patibles : jamais un mukarrib ne se qualifie de « roi » Le formalisme institutionnel, qui s’observe aussi
et, en sens inverse, le titre de « roi » n’est jamais porté bien dans la sphère politique que dans les pratiques
par un « mukarrib ». sociales et religieuses, n’est pas aussi grand à
Une autre particularité des inscriptions qatabānites Qatabān — où on observe une grande variabilité
est la grande variabilité des titres dans lesquels le régionale — qu’à Sabaʾ.
Appendice
LE GRAND BÂTIMENT EXTRA-MUROS DE TAMNAʿ :
ÉTAT DE LA QUESTION ET NOUVELLES HYPOTHÈSES

Christian Darles

En 1997, Bruno Marcolongo et Daniele Morandi une carte du site dans son ouvrage de synthèse
Bonacossi publiaient un article sur « l’abandon du consacré aux fortifications de l’Arabie méridionale.
système d’irrigation qatabânite dans la vallée du Pour Richard LeBaron Bowen209, qui publia en 1958
wādī Bayḥān (Yémen) : analyse géo-archéologique »208. avec Franck P. Albright les résultats préliminaires des
Ils proposaient alors l’hypothèse d’une transformation campagnes de fouilles archéologiques menées en
radicale du paysage de la vallée suite à une série de 1950-1951 dans le wādī Bayḥān, le bâtiment considéré
tremblements de terre qui auraient considérablement comme tardif est assurément construit avant les
modifié le système d’irrigation entraînant par là dépôts d’alluvions, remarque reprise par Marcolongo
même, en plus de différentes raisons sociopolitiques, et Morandi Bonacossi. Il pourrait être question selon
le déclin du royaume. À cette occasion les auteurs l’archéologue américain d’un temple de ʿAmm (?)210
proposaient l’existence d’une digue qui aurait (fig. B). Cependant aucune raison n’est avancée pour
traversé la vallée, créant comme à Maʾrib, un grand valider cette proposition nullement fondée
réservoir d’eau. La carte de la figure no 3 de leur archéologiquement. La description de cet édifice
publication indique l’emplacement de cet éventuel n’occupe que quelques lignes et donne une information
ouvrage monumental au sud-est du tell de Hajar que nous n’avons pas pu vérifier et qui n’est pas
Kuḥlān, l’ancienne capitale Tamnaʿ et la figure no7 reprise non plus par les chercheurs italiens : « There
montre la photographie d’un bâtiment imposant is evidence of mud-brick walls about 20 to 30 m to the
situé en contrebas du tell qui a régulièrement north in the back of the wall, indicating that the least
interpellé les visiteurs et les archéologues qui ont part of the silt is not natural ». Cependant ces murs
fréquenté le site. Les deux chercheurs proposent de ne sont pas indiqués sur la carte de la figure no 6 et la
voir en cette structure «  puissante et massive… présence d’alluvions anthropiques derrière la grande
l’épaule occidentale d’une digue similaire (Maʾrib), paroi donc en aval du wādī est indiscutable. Plus
barrant le cours inférieur du wādī afin de former en curieux est la citation d’un membre de l’administration
amont un bassin pour alimenter des canaux britannique qui en 1939 signalait que ce monument
d’irrigation ». était situé à 20 m au-dessus du lit du wādī211.
Nous proposons, dans cette présente contribution, Brian Doe, directeur du Department of Antiquities
de revenir sur ce monument (fig. A, fig. G) en d’Aden, visite régulièrement le site dans les années
reprenant les différentes hypothèses déjà avancées cinquante et soixante et, en 1967, mène la fouille des
et en décrivant l’édifice tel que nous avons pu l’étudier maisons Shabʿân et Wathʿân. Dans son ouvrage publié
avec Pierre Gentelle et Jean-François Breton lors d’un en 1971, il ne parle pas de cet ensemble monumental212.
court séjour en novembre 1998 et durant l’hiver 2000.
Nous tenterons enfin de proposer de nouvelles
hypothèses. Les références liées à cet ensemble
209.  R. LeBaron Bowen, Archaeological Survey of Beihan, p.  5-6, dans
monumental sont rares. Bowen y consacre quelques Bowen & Albright 1958.
lignes, de même que Doe et Marcolongo ; quant à 210. La figure no 6, p. 18, représente le plan du site de Hajar Kuḥlān
Breton, il ne s’agit que d’une note mentionnée sur avant la fouille. À 150 m environ au sud-est du tell, un croquis, petit
mais précis, montre ce grand bâtiment nommé Temple of ʿAmm (?).
211.  Nous n’avons pas eu accès aux commentaires de S.  Perowne
(1939) dont la référence est donnée par Bowen.
208. Marcolongo & Morandi Bonacossi 1997, p. 83. 212. Doe 1971, p. 217-225.
100 • APPENDICE : LE GRAND BÂTIMENT EXTRA-MUROS DE TAMNAʿ

contradictoires. Le plan du site indique « a bastion


wall and terrace », les deux clichés photographiques
« two views of a small temple or sanctuary outside
the wall » et le plan sommaire « a plan of the so-called
temple, of which only a large paved floor and the north
wall remain, situated at field level on the eastern side
of Hajar Kuḥlān, Baihan, P.D.R.Y. ». Le texte reste
énigmatique et interrogatif, « A second ‘temple’ or
sanctuary outside the walls, thought to be dedicated
to ʿAmm, is at a lower facing the wādī on the east side
and built against a rock. It has a paved floor 23.8 m.
long and 11.2 m. wide with the remaining wall 4.5 m.
high and full length, built with recesses, along the
north side of the building ». Le plan schématique
indique quelques informations qui posent deux
questions liées à ce qu’a pu voir et évaluer l’auteur.
Le retour ouest se retourne vers le nord et le retour
Fig. A – Vue aérienne du bâtiment extra-muros. est n’apparaît pas, mais est orienté également vers le
[© Google] nord ce qui est en contradiction avec nos propres
observations. Par conte Brian Doe note, avec justesse,
l’accumulation de déblais, en tranchée, à l’arrière du
mur principal.
En 1994, Jean-François Breton publiait dans le
volume VIII des Archäologische Berichte aus dem Yemen
un état des lieux de la connaissance des systèmes
fortifiés pour l’ensemble des Basses-Terres de l’Arabie
du Sud antique. À cette occasion, à la suite de nombreuses
prospections, de nouveaux plans de sites étaient portés
à la connaissance de la communauté scientifique. En
ce qui concerne les fortifications qatabânites, J.-F.
Breton reprenait le plan publié par les archéologues
américains en y apportant deux modifications, le
temple de ʿAthtar était dénommé TT1 (Tamnaʿ Temple
One) suite aux fouilles américaines et le temple de ʿAmm
était qualifié, sans commentaire, de « citerne »217.
La publication de Marcolongo et Morandi Bonacossi,
en 1997218, tente de renouveler la problématique liée à
l’existence de cette structure bâtie imposante. Leur
nouvelle approche géo-archéologique, fondée sur
l’analyse des données satellitaires, amenait ces
chercheurs à une proposition que les données de terrain
Fig. B – Plan sommaire par la Mission de l’AFSM.
contredisent. Ce bâtiment situé largement en contrebas
du tell de Hajar Kuḥlān, plus de vingt mètres, est
En 1983, dans le livre consacré aux monuments de interprété, d’après les données scientifiques les plus
l’Arabie du Sud antique, il revient sur les données de récentes à l’époque — images réalisées par le satellite
terrain récupérées sur le site de Hajar Kuḥlān213. Un Soyouz en 1991 avec une résolution de 15 m à une
croquis de l’édifice214 (fig. C) et deux photographies215 échelle de 1 : 1 350 000 —, une reconnaissance sur le
sont alors publiés (fig. D), accompagnés d’un plan terrain en 1996 et l’appellation locale, Sadd al-Hajar, la
général du site 216 (fig. E) et de commentaires « digue de pierre » (Am Hajar sur la carte publiée en
1964 par les Britanniques219, fig. F), comme la culée,

213. Doe 1983, p. 129-132 et 173-174. 217. Breton 1994, fig. 43.


214. Doe 1983, figure no 56b, p. 173. 218. L’article, daté de 1997, a été remis au comité de lecture en juin 1996.
215. Doe 1983, illustrations hors texte 20a. 219.  Carte no  1545D, Najd Marqad, Protectorate of South Arabia,
216. Doe 1983, figure no 42, p. 131. 1/100 000e.
CHRISTIAN DARLES • 101

Fig. C – Relevé sommaire de l’édifice par Brian Doe.


[Doe 1983, p. 172-173, Pl. 20 a et Fig. 56 b, p. 173]

Fig. D – Deux vues photographiques exécutés par Brian Doe.

Fig. F – La mention d’al-Hajar sur les cartes de


Fig. E – Plan sommaire par Brian Doe. navigation aérienne britanniques.
102 • APPENDICE : LE GRAND BÂTIMENT EXTRA-MUROS DE TAMNAʿ

bâtie sur la rive droite, d’un barrage transversal destiné en boutisses ou en panneresses avec des calages de
à conserver les eaux réservées à l’irrigation des zones petits morceaux de schiste (plus exceptionnellement
en aval de la capitale du royaume de Qatabân. Un de granite) soigneusement taillés pour assurer une
barrage situé à cet emplacement loin de tout bonne cohésion à l’ensemble (fig K).
étranglement montagneux semble peu envisageable, Ce grand ensemble a été construit contre un massif
sachant également que les zones irriguées du wādī d’alluvions anthropiques qui, pour les besoins de son
Bayhan sont majoritairement situées en amont de la édification, ont été entaillées. Le mur, rectiligne sur
ville, elle-même reposant sur d’épaisses alluvions sa face arrière, a été construit soigneusement tout en
naturelles surmontées par quelques mètres de limons restant brut. Le vide résiduel de la tranchée a ensuite
d’irrigation220. été comblé avec de la terre alluviale additionnée de
petits fragments de pierre.
Le sol est parfaitement dallé en opus incertum avec
Description de gros blocs en granit rose de plus de 0,40  m
d’épaisseur posés sur un hérisson de tout venant de
Cette paroi orientée est-ouest, de 26,50 m de long, 0,15  m de hauteur implanté directement sur des
forme un mur de soutènement incliné (fig. G), qui limons de crues anthropiques (fig. L). L’extrémité sud
domine légèrement le lit du wādī et les zones est détruite et surplombe les champs actuels de deux
actuellement cultivées (Google Earth, fig. A)221. Deux à trois mètres environ. Il n’est donc pas possible de
retours, conservés sur une longueur de plus d’un connaître les dimensions initiales de cette plateforme.
mètre (1,60 m à l’est du côté du wādī, et 1,00 m à l’ouest
du côté du tell), déterminent une paroi visible sur plus
de 23 m dotée de plusieurs décrochements : trois en Réflexions
saillies légèrement pyramidaux et quatre en retraits
(fig. Ia et b). Cet ensemble se présente actuellement Pour Bowen, il s’agirait d’un temple, pour Doe d’un
sous la forme d’un « U » qui détermine, vers le sud, bastion avec terrasse, d’un petit temple ou d’un
un grand espace plan dallé conservé sur plus de 10 m sanctuaire, pour Breton d’une citerne et pour
de profondeur (fig. L). Marcolongo de la culée occidentale d’un grand mur
Les trois murs sont inégalement conservés. On faisant office de digue transversale au wādī Bayḥān.
constate que la grande paroi à décrochements est plus L’hypothèse d’un temple n’est, à ce jour, pas justifiée
épaisse que les deux retours, moins bien préservés, archéologiquement, même si sa situation en contrebas
1,60 m pour le retour ouest et 1,75 m à l’est. Son du tell – à 23 m environ – n’est pas, bien sûr, sans
épaisseur est respectivement à la base de 2,70 m et de rappeler la situation des deux grands temples de Maʾrib
2,00 m au sommet actuel pour les saillies et de 2,30 m menacés régulièrement par la montée des alluvions.
et 1,60 m pour les parties en retrait. Toutes les deux Mais l’absence de preuve n’est pas la preuve de l’absence.
ou trois assises les blocs des avancées et des retraits L’hypothèse d’une citerne resterait à confirmer :
sont chaînés. Ce mur de 5,00  m à 5,30  m de haut aucune trace d’étanchéité n’a pu être décelée,
comporte plusieurs décrochements alternés de contrairement à Ḥayd Ibn ʾAqīl ; la maçonnerie n’est
dimensions voisines222. L’ensemble de l’édifice est doté, pas hourdée avec du mortier et les joints ne sont ni
sur sa hauteur, de trois retraits de 25 à 30 cm pour des remplis ni beurrés, comme il se doit avant de placer
hauteurs respectives en partant de la base de 1,50 m un quelconque enduit. Seule la forme en U d’un édifice
- 1,50 m - 1, 20 m et 0,80 m (fig. H). La construction éventuellement quadrangulaire (?) doté d’un dallage
utilise de très gros blocs de granite rose (1,80 m par interne pourrait aller dans le sens de cette proposition.
0,60 m pour une profondeur moyenne de 0,60 m) posés La position des contreforts disposés au sud vers
l’intérieur indique également une construction
destinée à faire face à la pression du massif d’alluvion
220. P. Gentelle avec Brigitte Coque-Delhuille, La nature et l’irrigation, dans et non pas à la pression de l’eau d’un réservoir de plus
Breton et alii 1997. Nous renvoyons plus particulièrement aux pages de 230 m2 minimum.
93 et 94 consacrées au  «  Site de Timna’  : alluvions naturelles et L’hypothèse d’un môle d’accroche d’une digue
sédimentation contrôlée ».
221.  Sur la vue satellitaire, on remarque la transformation par les
transversale à la vallée est difficilement acceptable
engins mécaniques du paysage et du lit du wādī. vu la configuration de cet ouvrage. Le massif arrière
222.  Nous faisons ici référence à la numérotation figurant sur de limons n’est pas du tout maçonné, mais composé
l’illustration de la fig. I-a. Les retraits sont nommés A, C, E et G et d’alluvions anthropiques entaillées volontairement
les avancées B, D et F. Les dimensions à la base sont : A-3,60 m,
B-3,00  m, C-3,25  m, D-2,90  m, E-3,70  m, F-3,30  m, G-3,35  m. On
pour disposer cet ensemble bâti. De plus, le mur ne
peut juste constater que les partie en retrait sont très légèrement présente aucune continuité avec les deux retours qui
plus longues que les saillants. le limitent. Cependant on doit admettre qu’il était
CHRISTIAN DARLES • 103

Fig. G – Vue du sud-ouest.


[photographie Ch. Darles]

Fig. H – Vue depuis la plateforme. Fig. I-a – Plan et élévation de l’édifice.


[photographie Ch. Darles] [Ch. Darles]

Fig. I-b – Indication des retraits de l’élévation. [Ch. Darles]

Fig. J – Coupe sud-nord. [Ch. Darles]


104 • APPENDICE : LE GRAND BÂTIMENT EXTRA-MUROS DE TAMNAʿ

Fig. K – Détail de la paroi. Fig. L – Détail du dallage en granit.


[photographie Ch. Darles] [photographie Ch. Darles]

suffisamment stable, avec ses redents en contreforts les grandes pierres plates en granite rose de plus de
ainsi que ses chaînages verticaux sommaires, pour 0,40 m d’épaisseur, faisant office de dallage, ne sont
faire face à la crue qui amène avec elle de nombreux pas nécessaires pour un simple revêtement car elles
débris rocheux ou végétaux. On ne comprend sont surdimensionnées ; les dalles de l’édifice TT1
également pas la présence d’un dallage épais situé en sont en calcaire et celles du sanctuaire Riṣāfum au
amont de l’ouvrage. pied de la colline de Ḥayd Ibn ʾAqīl en schiste et, dans
À quelle typologie architecturale se rattache cet les deux cas, de bien moindre épaisseur.
édifice  ? Cet ensemble a nécessité d’importants Aucune inscription ne semble avoir été trouvée à cet
travaux qui ont mobilisé de nombreux ouvriers emplacement même si A. F. L. Beeston suppose que
autant pour la préparation du site que pour l’inscription de 39 cm de long, découverte par B. Doe en
l’approvisionnement des blocs cyclopéens et leur 1964 sur la paroi extérieure sud du grand bassin de pierre
mise en œuvre. Cet immense mur de soutènement, à l’extérieur de TT1224, proviendrait initialement de cet
dont nous ne connaissons pas la hauteur exacte, est édifice. Il est donc fort difficile de dater ce monument
avant tout destiné à protéger, sur le coté nord, le qui, cependant entaille plus de cinq mètres de sédiments
dallage des chutes de terre provenant des alluvions liés à l’irrigation. Seul cet indice permettrait de supposer
entaillées. S’il protège également champs cultivés qu’il est relativement tardif. L’argument est mince. Situé
de la violence de la crue, il ne le fait que sur une dans une zone agricole sa fonction est-elle liée à la
vingtaine de mètres et la présence des retours ne gestion contrôlée de l’eau ? Peu d’indices le confirment ;
s’expliquerait que pour des raisons de stabilité de même sa position largement en contrebas de la ville ne
l’ensemble. Nous ne pouvons nous arrêter à la forme garantit pas ce rôle dans l’agriculture irriguée de la vallée
actuelle en U de l’édifice car notre méconnaissance au pied de Hajar Kuḥlān.
des formes construites vers le sud, d’où venait le flot, Quant aux techniques de construction, ce type de
ne peut pas nous faire écarter l’hypothèse d’un paroi à saillants et à redents est fréquent à une époque
« enclos » a priori quadrangulaire. Cependant le archaïque (enceinte d’al-Asāḥil) et se retrouve
dessin de B. Doe (dans cette contribution, fig. C) qui beaucoup plus tard à Shabwa. Seules des fouilles et
indique des retours vers le nord et une épaisseur des sondages profonds au pied de la paroi
plus faible des deux retours223, semblent indiquer permettraient, peut-être, de récupérer du matériel
que les parois latérales n’avaient pas la même significatif qui donne une datation correcte.
fonction que le mur à redents. La solidité et l’épaisseur
de la plateforme dallée pose un problème de structure
quant à la nécessité fonctionnelle de ce sol. En effet

223. Ces dimensions de 1,60 m à la base pour le retour occidental et de


1,75  m pour le retour oriental sont inférieures à celle du mur
principal ; 2,30 m pour les parties en retrait et 2,70 m pour les 224.  La traduction de ce texte (Doe 1 = CSAI  I, 1) est donnée dans
parties saillantes. Beeston 1981, p. 11 : « Shahar Ghaylân conducted (water) to BN’ ».
CHRISTIAN DARLES • 105

Épilogue Quel est donc ce monument ainsi protégé contre la


montée des alluvions et contre les éboulements ?
Cette réflexion architecturale relative à des Il ne peut s’agir que d’un bâtiment imposant qui
vestiges monumentaux situés au pied du tell a été ne devait pas faire double emploi avec le « Grand
présentée à Rome en 2012 à l’occasion d’un hommage Monument dit TT1 ». Nous proposons en absence de
rendu à Alessandro de Maigret. Le texte ci-dessus qui preuve archéologique de voir là des travaux liés à un
correspond à notre communication se conclut par une palais ou à un temple. La possibilité d’un palais est
interrogation relative à la nature et à la fonction de surprenante car il serait situé à l’extérieur du système
cet ensemble bâti. A cette question, toujours défensif de la ville dont on connait la qualité et la
d’actualité, nous souhaiterions aujourd’hui proposer puissance. Nous penchons donc vers un temple,
une hypothèse. hypothèse que seules des études à venir permettront
Si aucune donnée archéologique n’atteste d’un de valider où non.
usage ou d’un autre, on peut néanmoins, à la lecture
du texte de Ch. J. Robin, envisager une piste. Selon
l’inventaire détaillé et critique proposé, quatre Sigles et abréviations
temples ont été repérés sur le site ou dans ses
environs, trois autres sont explicitement localisés Pour les sigles d’inscriptions, voir le site sur la Toile
à Tamnaʿ, huit autres sont mentionnés par des http://dasi.humnet.unipi.it
inscriptions de Tamnaʿ, cinq autres sont suggérés, À défaut, se reporter à Kitchen 2000 qui est
à ceux-là s’ajoute le palais royal «  demeure de désormais incomplet.
ʿAthtar, de ʿAmm et d’autres divinités ». Vingt-et-un av. avant
lieux de dévotion sont donc rattachés à la capitale ap. après
de Qatabān, au sens extensif. Quatre sont CIAS Voir Corpus des Inscriptions et des
archéologiquement repérés, deux ont été réellement Antiquités Sud-arabes.
fouillés, Riṣāfum et Yashhal ; nous ne reviendrons pas CSAI Voir Avanzini 2004
sur la nature du « Grand Monument » qui, à ce jour, MQ mukarrib de Qatabān
est l’édifice le plus imposant de la ville intra-muros RḤ roi du Ḥaḍramawt
par ses caractéristiques dimensionnelles et RQ roi de Qatabān
morphologiques. Les vestiges à l’est de la ville sont RS roi de Sabaʾ
de même nature monumentale. Ils correspondent à RSR roi de Sabaʾ et de dhu-Raydān
des travaux d’envergure ayant nécessité des PalAv classement paléographique de
dépenses onéreuses pour un approvisionnement Alessandra Avanzini (Avanzini 2004 et
complexe en matériaux et pour une rigueur le site http://csai.humnet.unipi.it/)
importante dans la conception et la construction. PalPir classement paléographique de
Cette plateforme a dû supporter un édifice majeur. Jacqueline Pirenne (Pirenne 1956)

Vous aimerez peut-être aussi